| Indians wollen auch in Nauheim punkten |
| Nachdem sie mit dem 5:2-Sieg gegen die Blue Devils Weiden – nach einem 0:2-Rückstand – am Freitag reichlich Selbstvertrauen getankt haben, möchten die EC Hannover Indians auch ihre morgige Partie erfolgreich gestalten. Der Eishockey-Oberligist, mit 91 Zählern Zweiter der Gruppe Nord, gastiert bei den Roten Teufeln des EC Bad Nauheim (Sonntag, 02.03.2008, 18.30 Uhr, Colonel-Knight-Stadion Bad Nauheim) und peilt im vierten Vergleich mit den Kurstädtern den vierten Sieg der Saison 2007/08 an.
Um nach den teils deutlichen Ergebnissen von 5:2, 7:3 und 6:3 zu ihren Gunsten abermals das Eis als Sieger verlassen zu können, müssen die Großstadtindianer in erster Linie mit höchster Konzentration und Aufmerksamkeit zu Werke gehen. Denn auch wenn Bad Nauheim als Tabellensiebter im Norden bislang erst 45 Punkte gesammelt hat und damit 46 Zähler hinter dem ECH liegt, darf die Mannschaft von Ex-Indian Fred Carroll, der im Laufe der Saison Michael Eckert als Trainer ablöste, keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. Immerhin kämpft das Team noch um seine letzte Chance auf Rang sechs als beste Ausgangsposition für die Play-downs und konnte zudem sechs der letzten neun Begegnungen vor heimischem Publikum gewinnen. Nach dem Wechsel von Jason Deleurme nach Dresden steht ein neben Coach Carroll in Hannover bestens bekannter Akteur ganz oben in der teaminternen Bestenliste. Sebastian Lehmann, zwischen 2004 und 2007 drei Jahre lang für die Niedersachsen am Puck, hat in Hessen offenbar die Lust am Tore schießen entdeckt und – häufig als Bestandteil der ersten Angriffsreihe – in 46 Matches bereits 21-mal getroffen und 25 weitere Tore vorbereitet. Damit ist der 23-Jährige erfolgreicher als die beiden Kontingentangreifer Jeff Golby und Brett Hammond, die bislang 43 bzw. 40 Punkte erzielt haben. Wichtige Mosaiksteinchen im Teufel-Angriff sind auch Kevin Lavallee und der Ex-Kasseler Tobias Schwab, die erst im Laufe der Saison zum Carroll-Team stießen, aber durchaus überzeugen. Der 22 Jahre alte Kanadier Lavallee, der aus Groningen in den Niederlanden in die Wetterau wechselte, verbuchte in 12 Spielen bislang 10 Treffer (insgesamt 21 Scorerpunkte) und verfügt damit ebenso über einen ausgeprägten Torriecher wie Tobias Schwab. Dem ebenfalls 22-Jährigen, der in seiner Karriere in Iserlohn bereits 34 Spiele lang DEL-Luft schnuppern durfte, gelangen in 17 Einsätzen für die Roten Teufel elf Treffer und sieben Vorlagen. Komplettiert werden die Angriffsreihen des Aufsteigers von arrivierten Kräften wie dem Ex-Ratinger Dennis Cardona oder Eigengewächs Jan Barta, der auch schon in Höchstadt und Bayreuth Oberliga-Erfahrung sammelte. Zudem gibt Trainer Fred Carroll, der in Bad Nauheim vor der Vertragsverlängerung steht, zahlreichen Nachwuchsspielern aus der vereinseigenen Talentschmiede die Chance, sich in der Oberliga zu etablieren. So sind beispielsweise Fabian Saulite oder Erik Pipp, der aus Dresden zu seinem Stammverein zurück kehrte, nicht mehr aus den Nauheimer Angriffsformationen wegzudenken. Eine Schwächung muss möglicherweise hingegen der Defensivverbund der Teufel durch den Ausfall von Alexander Baum verkraften. Der in der Oberliga auch schon für die Ratinger Ice Aliens und Revier Löwen Oberhausen aktive Abwehrspieler laboriert an einer Bänderverletzung im Knie. Ob er zur morgigen Partie gegen den ECH – die Leitung obliegt Hauptschiedsrichter Rolf Zupp vom EV Duisburg – auflaufen kann, dürfte sich also erst kurzfristig entscheiden. Eine wichtige Rolle in der Abwehr hat auch Oliver Bernhardt inne, der morgen auflaufen wird. Der Rückkehrer möchte nach langen Jahren der Wanderschaft und Engagements in DEL und 2. Bundesliga (u.a. Augsburg, Iserlohn, Bietigheim, Regensburg) seinen Heimatclub zum Klassenerhalt in der Oberliga führen. Unterstützung bei der Umsetzung dieses Ziels erhält der 31-Jährige vom Kanadier Mat Ponto, der auch im Angriff eingesetzt werden kann, und dem Ende 2007 nachverpflichteten Schweden Jonas Carlenius (kam ebenfalls von den Grizzlies Groningen aus Holland). Neben Ex-Indian Keven Gall kann Teufel-Trainer Fred Carroll in Person von Sinan Akdag und André Mangold bei Bedarf zudem auf zwei Förderlizenz-Spieler der Krefeld Pinguine der aus der DEL zurückgreifen, die die Qualität der Abwehr weiter erhöhen. Personelle Probleme plagen den hessischen Traditionsclub momentan auf der Torhüterposition. Der durch 52 Spiele für Iserlohn DEL-erfahrene David Lee Paton hat sich eine Knieverletzung zugezogen. So wird gegen die Großstadtindianer aus Hannover – übrigens Patons Geburtsort – aller Voraussicht nach Torsten Schmitt im Tor stehen. Der 27-jährige Ex-Landsberger hat Anfang des Jahrtausends für die DEG Metro Stars bzw. die Düsseldorfer EG ebenfalls DEL-Erfahrung gesammelt und spielte zudem auch schon für Duisburg und den SC Riessersee in der 2. Bundesliga sowie für Ratingen und Oberhausen in der Oberliga. Für den Fall der Fälle steht mit Felix Donbrowsky noch ein junges Torhütertalent bereit, das ebenfalls eingesetzt werden könnte. Auch wenn die Partie der Indians bei den Roten Teufeln angesichts des Abstandes, der nach Punkten zwischen beiden Teams liegt, eine eindeutige Sache zu sein scheint, macht gerade das die Tücke des morgigen Spiels aus. So wird der ECN bis an seine Leistungsgrenze und darüber hinaus gehen, um den großen Favoriten ärgern zu können. Um gegen die kampfstarken Nauheimer dennoch die Oberhand zu behalten, müssen die Gäste vom Pferdeturm vor allem mit der nötigen Abgeklärtheit und Kaltschnäuzigkeit – insbesondere im Powerplay, stellen die Roten Teufel doch das zweitschlechteste Unterzahlteam der Liga – zu Werke gehen. Legen Seppi Staltmayr, Josiah Anderson und Co. zudem noch die nötige Disziplin an den Tag und beschränken sich bei den Kühlbox-Besuchen auf die nötigsten, sind alle Voraussetzungen geschaffen, um aus der hessischen Wetterau im Kampf um Rang zwei mit den Blue Lions Leipzig wichtige Punkte mit zurück nach Niedersachsen nehmen zu können. |
| Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 01.03.2008 um 18:19 |
| Am Ball bleiben zahlt sich aus - 5:2 |
Weiterhin heimstark präsentieren sich die Hannover Indians im Kalenderjahr 2008. Mit einem am Ende vollauf verdienten 5:2 (0:2,2:0,3:0)-Erfolg gegen die Blue Devils aus Weiden konnte der ECH auch im achten Heimspiel des Jahres siegreich das heimische Eis verlassen und bleibt im Kampf um den so wichtigen zweiten Tabellenplatz im Norden den Blue Lions aus Leipzig somit auch weiterhin die entscheidende Nasenlänge voraus. Über mehr als 50 Minuten sahen die offiziell mehr als 3000 Zuschauer dabei ein Indiansteam, das über weite Strecken tolles Offensivhockey aus einem Guss bot und trotzdem schon nach einer halben Stunde hoffnungslos im Hintertreffen hätte liegen können. Pausenloses Anrennen und eine beeindruckende Physis sicherten jedoch am Ende doch noch verdient den Heimdreier, dem am Sonntag (18.30 Uhr) in Bad Nauheim weitere Zähler folgen sollen.
Mit veränderten Angriffsreihen versuchte Indians-Coach J. West am Abend dem Pferdeturm-Angstgegner Nr. 1 aus der Oberpfalz (in sieben Gastspielen viermal in Hannover siegreich) beizukommen und ein weiteres Schlüsselspiel im Kampf um die bestmögliche Play-Off-Ausgangssituation erfolgreich zu beeinflussen. So rückte Allrounder B. Phillips als defensivstarke und physische Komponente zu den beiden Topscorern K. Doyle und J. Chamberlain, während der in den letzten Woche unglaublich stark aufspielende S. Breiter mit einer `Beförderung` in Reihe zwei zu D. Musial und D. Meyer belohnt wurde. Alle vier Offensivreihen machten gegen die blauen Teufel von Beginn an mächtig Druck und kreierten gegen die zuletzt in Leipzig kräftig durcheinandergewirbelten Weidener bis Minute 10 praktisch in jeder Zeigerumdrehung eine dicke Einschusschance. Doch weder D. Musial (3./ HSR Korb hatte vor dem Hineinstochern des Pucks durch den Ex-Dresdner bereits abgepfiffen), noch R. Huddy, K. Doyle oder J. Chamberlain konnten zunächst den Ex-Indianer B. Voigt im oberpfälzischen Gehäuse bezwingen, da die Qualität der Schüsse zumeist zu gering war, die Weidener Hintermannschaft immer wieder geschickt blockte und überdies K. Du am Pfosten scheiterte (6.). Die erste Strafe des Spiels gegen J. Anderson nahm dann jäh den Anfangsschwung der Indians aus dem Spiel, der Gast kam nun zu ersten guten eigenen Tormöglichkeiten und sollte in einer 4:4-Situation binnen 13 Sekunden gleich zweimal eiskalt zuschlagen. Zunächst war es ein mutiger Vorstoß von J.-P. Priebsch, der den Gästen die überraschende Führung brachte (12.) und nur Sekunden später – der ECH hatte den Schock noch nicht verdaut – markierte M. Zbriger aus Nahdistanz sogar das 0:2 (13.), wobei der Traumpass durch K. Fournier die eigentliche Attraktion darstellte. Dass die Indians im Anschluss bis zur Pausensirene kein Bein mehr auf das Eis brachten ist angesichts der kalten Dusche verständlich, die Blue Devils kontrollierten nun die Szenerie und für Hannover stand in den letzten 40 Minuten eine der denkbar kniffligsten Aufgaben in der Eishockey-Oberliga bevor, nämlich einen Zweitore-Rückstand gegen ungemein effizient spielende Oberpfälzer aufholen zu müssen. Ein weiterer Schuss ans Gestänge durch R. Huddy gleich nach Wiederbeginn (22.) sollte früh die Richtung für die letzten zwei Drittel vorgeben. Zehn Minuten lang drückte Hannover ebenso vehement auf den Weidener Kasten wie in Abschnitt eins, doch im Verbund mit seinen Vorderleuten blieb B. Voigt auch weiterhin relativ sicher Herr über alle Indianschancen, denen nach wie vor die ganz große Qualität fehlte. Dies sah auf der Gegenseite ganz anders aus. Gleich zweimal musste Indians-Torsteher bei Direktschüssen aus Nahdistanz gegen Teufel-Angreifer den Hexer spielen und präsentierte beide Male den mit dem Spiel schon abgeschlossen habenden Indiansfans jeweils in unnachahmlicher Manier den Puck im Anschluss seelenruhig in seinem Fanghandschuh. In zwei optisch beeindruckenden Powerplays machten die Oberpfälzer zwar pausenlos Druck, versäumten es aber das entscheidende 0:3 vorzulegen. Kaum komplett, bediente R. Huddy den aufgerückten A. Engel und der Ex-DEL-Profi zeigte seinen Kollegen im Angriff wie ein platzierter Torabschluss aussieht – der Puck schlug genau im linken oberen Torwinkel ein (31.) und Hannover war endgültig `back in business`. Mit nurmehr drei Sturmreihen forcierte der ECH in der Folge das Tempo weiter und konnte nach einigen weiteren guten Möglichkeiten, die B. Voigt mehrmals als spektakulären Retter sahen, doch noch vor der zweiten Pause ausgleichen. Eine einzige Unkonzentriertheit des 25-jährigen Torstehers nutzten D. Musial und J. Chamberlain aus, als der Kanadier nach herrlichem Pass des `Langen` sofort auf die kurze Ecke zielte und Voigt damit auf dem falschen Fuß erwischen konnte (39.). Die Partie stand wie zu Spielbeginn pari und wohl jedem im Stadion war klar: wer im Schlussdrittel das erste Tor schießen würde, der würde als Sieger das Eis verlassen. Die Frage nach dem Gewinner war somit im Grunde bereits nach 16 Sekunden des letzten Abschnitts entschieden, denn die ungemein selbstbewusst aus der Kabine kommenden Gastgeber schienen die Oberpfälzer nun nach dem toll egalisierten 0:2 förmlich überrennen zu wollen. Ein geblockter Chamberlain-Schuß fiel dem 32-jährigen B. Phillips förmlich vor die Kelle und da der stets bewegungsfreudige Voigt durch den Schussversuch von Hannovers #88 bereits aus der Position gelockt worden war, musste der Ex-Memminger nur noch den verwaisten Kasten treffen – das 3:2 (41.) und gleichzeitig schon das Siegtor, denn auch in der Folge dominierte der ECH den beileibe nicht schwachen Gast deutlich, was durch das zweite Überzahltor des Abends nur zwei Minuten später endlich auch einmal auf der Anzeigetafel ersichtlich wurde – J. Chamberlain hatte in `seinem` Revier direkt vor dem Kasten wieder einmal den richtigen Riecher gehabt und mit seinem 39. Saisontor im 47. Spiel mit P. Campbell gleichgezogen, der 2003/04 für die gleiche Toranzahl 53 Partien gebraucht hatte und seitdem Indians-Torrekordhalter auf Oberliganiveau gewesen war. Die folgenden Minuten sahen ein flüssig laufendes Match (insg. nur 2 h 5 m) mit guten Chancen auf beiden Seiten, denn auch die Weidener sind als charakterstarkes Team bekannt, das immer nach Rückschlägen zurück kommen kann. An R. Kondelik sollte es freilich am Abend kein weiteres Vorbeikommen geben, der Deutsch-Tscheche mauerte sein Tor bis zur Schlusssirene ebenso zu wie sein Gegenüber B. Voigt, der in den letzten 45 Sekunden einem sechsten oberpfälzischen Angreifer wich. Mit Unterstützung eines Linesmans, der in der Schlusssekunde bei einem Indianskonter den Gegenspieler des anstürmenden K. Doyle fachgerecht entsorgte, erhöhte der ECH mit der Sirene gar noch auf 5:2, was im Endeffekt sogar noch den höchsten Heimerfolg in der Bilanz mit den blauen Teufeln sicherte. Fazit: ein ungemein wichtiger Sieg fürs eigene Selbstbewusstsein. Das Wissen um die eigene Stärke wird nach dem Wenden eines Zweitore-Rückstandes gegen den zumeist unbequem zu spielenden Nord-4. sicherlich noch einmal zunehmen, dennoch gilt es auch die Aufgabe am Sonntag im hessischen Bad Nauheim absolut ernst zu nehmen. Die Kurstädter haben sechs ihrer letzten neun Heimspiele gewonnen und werden im Kampf um Tabellenrang sechs ihre allerletzte Chance nutzen wollen. Den Blue Devils aus Weiden ist es am Abend nicht gelungen, gegen die Hannover Indians das durchaus mögliche 3:0 zu erzielen. Zwar wäre dieses von den Spielanteilen her auch nicht verdient gewesen, doch Effizienz war 07/08 ja bereits des öfteren eine Stärke der Oberpfälzer gewesen. Nun wird am Sonntag gegen Halle und am Dienstag in Rostock eine möglichst optimale Punktausbeute angepeilt. Fr.,29.2.08: Hannover Indians – Blue Devils Weiden 5:2 (0:2,2:0,3:0) Tore: 0:1 (12.) Priebsch 4-4, 0:2 (13.) Zbriger 4-4, 1:2 (31.) Engel 8, 2:2 (39.) Chamberlain 38 5-4, 3:2 (41.) Phillips 4, 4:2 (43.) Chamberlain 39 5-4, 5:2 (60.) Doyle 29 5-6. Strfm.: ECH 12 – BDW 12 Zusch.: 3124 HSR: Korb Top(+)/Flop(-): Die Reihenumstellungen haben gefruchtet. In Reihe eins arbeitete B. Phillips viel für die beiden kanadischen `Zwillinge` Doyle/Chamberlain und erzielte nebenbei das Siegtor; die Formation war für vier Tore verantwortlich und dürfte auch in der Zukunft gesetzt sein. Ob der All-Time-Indians-Torrekord von M. Gaudet aus der Regionalligasaison 2001/02 (54 Tore) dabei ein realistisches Ziel für J. Chamberlain bleibt, werden die nächsten Wochen zeigen. Toll auch Reihe zwei um den weiter ganz prima wirbelnden S. Breiter, den ruhigen und intelligenten Strategen D. Musial und den selbstlosen Defensivarbeiter D. Meyer. Lediglich die altbewährte Formation um Huddy/Du/Anderson muss in der ein oder anderen Situation vielleicht noch eine Idee `einfacher` spielen. GWG: B. Phillips (41.) Beste Akteure: R. Kondelik, J. Chamberlain – B. Voigt, J.-P. Priebsch Bes.: - schon zum vierten Male 07/08 ein 0:2 noch zum Sieg gedreht - ligaweit Nr. 1 im Powerplay: J. Chamberlain (19 Tore) - 2003/04 am `Tag den es nicht gibt` Verlierer in Ravensburg (2:3), vier Jahre später am 29.2. strahlender Sieger ECH: Kondelik,(Agricola) – Morrow,Baumgartner,Staltmayr,Stolikowski,Dahms,Engel,(Sondermann) – Chamberlain,Doyle,Phillips,Musial,Meyer,Breiter,Huddy,Du,Anderson,Krull,Rohatsch,Deml. BDW: Voigt,(Engmann) – Galway,Priebsch,Penk,Gawlik,Schneider,Herbst – Fournier,Jäske,Wolsch,Walsh,Zbriger,Hausmanninger,Zellner,Fendt,Geigenmüller,(Hagn). |
| Autor: os - Kommentare (0) - 29.02.2008 um 23:58 |
| Staltmayr verlängert |
| Sein „wichtigster“ Spieler hat heute seinen Vertrag verlängert. Indians Coach Joe West wird auch in der kommenden Saison auf seinen Abwehrchef und Mannschaftskapitän Josef „Seppi“ Staltmayr bauen können.
West: „Seppi ist ein Vorbild auf und neben dem Eis. Seine Einstellung und Fitness bildet die Messlatte für die anderen Spieler. Er ist einer der besten Zwei-Wege Verteidiger der Liga und kann problemlos eine Liga höher spielen. Als Kapitän der Mannschaft überzeugt er mich, weil er weniger durch Worte als durch Taten seine Vorbildfunktion erfüllt.“ Staltmayr hat heute einen Zwei-Jahres Vertrag mit den Indians unterzeichnet. Zur Saison 2004/2005 wechselte er vom Ligakonkurrenten aus Hassfurt nach Hannover, hatte zuvor zwei Jahre in Wolfsburg 2. Liga gespielt. In der laufenden Saison übernahm er erstmals die Kapitänsbinde. West: „Seppi besticht auch durch seine konstante Spielweise. Er handelt auf dem Eis stets überlegt und wird nie hektisch. Mit seiner Verlängerung haben wir einen weiteren wichtigen Grundstein für das Team im nächsten Jahr gelegt.“ |
| Autor: EC Hannover Indians - Kommentare (0) - 28.02.2008 um 12:08 |
| Nächstes Schlüsselspiel gegen Weiden |
| Nach der 0:3-Niederlage am Sonntag bei den Dresdner Eislöwen steht für den Eishockey-Oberligisten EC Hannover Indians am kommenden Freitag (29.02.2008, 20.00 Uhr, Eisstadion am Pferdeturm Hannover, Schiedsrichter ist Jan Korb vom Bremer EC) wieder eine richtungsweisende Partie an. Mit einem Sieg gegen die Blue Devils Weiden kann der Zweite der Gruppe Nord (88 Punkte) seinen Platz gegenüber Verfolger Leipzig (83 Zähler, die Blue Lions treffen auf die Roten Teufel aus Bad Nauheim) weiter festigen.
Dass es für die Cracks von Headcoach Joe West freilich ein hartes Stück Arbeit werden wird, dieses Ziel zu erreichen, verdeutlichen die letzten Ergebnisse gegen die Oberpfälzer. Die drei bisherigen Partien endeten alle mit nur einem Tor Differenz, wobei sich der ECH zwei Mal – in Weiden 4:3 und beim Hinspiel am Pferdeturm 3:2 – durchsetzen konnte und die „blauen Teufel“ im Januar vor eigenem Publikum 4:3 siegreich waren. Schlüsselfiguren im Team des Tabellenvierten (75 Zähler) aus Bayern sind vor allem die pfeilschnellen Kontingentangreifer, auf die Trainer-Neuling Alex Stein zurückgreifen kann. Durch ihre läuferischen Fähigkeiten sind sowohl Topscorer Miikka Jäske – der Finne belegt mit 90 Zählern (32 Tore) aus 46 Spielen ligaweit Rang vier – als auch Mike Zbriger für blitzschnelle Konter prädestiniert, mit denen es den Blue Devils schon häufiger gelang, die Abwehr des ECH vor größere Schwierigkeiten zu stellen. Der 26 Jahre alte Zbriger, im Vorjahr noch für Flint, Chicago und Bloomington in der nordamerikanischen Minor League CHL aktiv, hat in 46 Matches bereits 57 Punkte gesammelt und dabei 27-mal getroffen. Das Topscorer-Trio aus der Oberpfalz komplett macht Karl Fournier. Der 25-jährige Angreifer spielte in den vergangenen drei Spielzeiten für die University of Moncton (CIS) und hat bei seinem ersten Europa-Engagement nach 46 Einsätzen 83 Scorerpunkte vorzuweisen, wobei vor allem die Zahl 55 bei den Vorlagen beeindruckt. Doch nicht nur die Ausländerstellen des hannoverschen Freitagsgastes sind im Sturm stark besetzt. Mit dem Ex-Bremerhaven Michael Fendt und dem im Vorjahr noch für Dresden in der 2. Bundesliga spielenden Sebastian Wolsch – ihm gelangen heuer bereits fünf Shorthander – verfügen die Devils auch über starke deutsche Angreifer. Rückkehrer Wolsch, der zwischen 2003 und 2006 auch in der 2. Bundesliga schon einmal das Weidener Trikot trug, ist mit 53 Zählern aus 44 Partien fleißigster deutscher Punktesammler. In seinen bislang zwei Einsätzen gegen den ECH konnte der 23-Jährige drei Treffer verbuchen, so dass klar ist, dass die Hintermannschaft der Indians auch auf Wolsch ein besonderes Auge wird haben müssen. Auch in der Abwehr der Gäste stimmt die Mischung zwischen routinierter Abgeklärtheit und jugendlichem Elan, wie überhaupt in Weiden zahlreiche junge Akteure die Chance erhalten, sich dauerhaft für höhere Aufgaben zu empfehlen. Paradebeispiel hierfür ist Andreas Gawlik. Der 18-Jährige, zuletzt im Nachwuchs der Eisbären Berlin aktiv, gilt als eines der größten Defensivtalente Deutschlands. In bislang 43 Einsätzen für Weiden hat der Rechtsschütze bereits 13 Treffer erzielt und ist damit erfolgreicher als EVW-Urgestein Jan Penk. Der seit 1999 für die Devils aktive Tscheche hat 2007/08 erst achtmal getroffen, belegt aber mit insgesamt 38 Punkten in 46 Spielen Rang eins der teaminternen Verteidigerwertung vor Gawlik (33). Mit dem Ex-Bietigheimer Ralf Herbst, dem zuletzt für Kassel und die Ratinger Ice Aliens (bis zu deren Insolvenz) aktiven Jan-Philipp Priebsch und Tim Schneider, der im Vorjahr noch per Wolfsburger Förderlizenz 18 Matches für den ECH bestritt, stehen weitere starke junge Verteidiger im Weidener Kader. Gemeinsam mit Routinier Jerry Galway – der 30-Jährige Kanadier war in der Vorsaison noch für den Zweitligisten Lausitzer Füchse Weißwasser auf dem Eis – bilden sie einen sattelfesten Defensivverbund, der immer wieder wichtige Impulse für die schnellen, stets brandgefährlichen Konter der Weidener zu liefern in der Lage ist. Es ist sicher auch diesen Fähigkeiten geschuldet, dass am Freitag das zweitstärkste Powerplay-Team der gesamten Oberliga (Erfolgsquote derzeit 24,68 %, während die Indians mit einem Wert von 20,38 % auf Platz acht dieser Statistik liegen) am Pferdeturm gastiert. Ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten gibt es für die Großstadtindianer und ihre Fans auf der Torhüterposition der Blue Devils. Benjamin Voigt, 2005/06 aus Bayreuth nach Hannover gekommen und während seines 14 Partien dauernden Gastspiels schnell zum Publikumsliebling avanciert, hat in Weiden endgültig gezeigt, dass er das Zeug zur dauerhaften Nummer eins hat. Da der Goalie, der insgesamt 11 DEL-Einsätze für Krefeld und Augsburg in seiner Vita stehen hat, augenblicklich konstant auf hohem Niveau spielt und gegen Peiting bereits einen Shut-out verbuchen konnte, bleibt Stellvertreter Oliver Engmann meist nur der Platz auf der harten Ersatzbank. Angesichts der hochkarätig besetzten und schwer auszurechnenden Teams der Blue Devils Weiden steht den EC Hannover Indians ein heißer Tanz bevor, bei dem sie über die volle Spielzeit bis an ihre Leistungsgrenze werden gehen müssen, um das Eis als Sieger verlassen zu können. In erster Linie gilt es, geduldig zu spielen und den konterstarken Oberpfälzern nicht ins offene Messer zu laufen. Vielmehr müssen aus einer sattelfesten Defensive heraus die herausgearbeiteten Torchancen im entscheidenden Moment konsequent verwertet werden. Wenn der ECH dann noch die nötige Disziplin an den Tag legt und Besuche auf der Strafbank aufs Minimum beschränkt werden, bestehen gute Aussichten, mit lautstarker Unterstützung der Fans drei im Kampf um Rang zwei enorm wichtige Punkte gegen Weiden in Niedersachsen zu behalten. |
| Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 27.02.2008 um 21:58 |
| 0:3 - Dresden abgeklärter |
| Nach sechs Siegen in Folge mussten die EC Hannover Indians am Sonntagabend wieder eine Niederlage hinnehmen. Die Niedersachsen unterlagern beim Spitzenreiter der Eishockey-Oberliga Nord, den Dresdner Eislöwen, deutlich mit 0:3 (0:1, 0:1, 0:1), konnten ihren zweiten Tabellenplatz mit 88 Punkten gegenüber Verfolger Leipzig (83 Zähler) aber dennoch behaupten.
Ausschlaggebend dafür, dass die Großstadtindianer mit leeren Händen die Rückreisen antreten mussten, war vor allem mangelnde Cleverness und fehlendes Glück im Abschluss. Während Dresden stets zum richtigen Zeitpunkt über ein Tor jubeln durfte, ließ der ECH selbst beste Gelegenheiten ungenutzt und fand ein ums andere Mal im starken Löwen-Torhüter Michal Marik seinen Meister. Bereits im zweiten Powerplay brachte Dresdens Topscorer Kevin Gardner seine Farben in Führung (13.). Anschließend kämpfte Hannover verbissen um den Ausgleich, hatte aber das Glück, das dem Team von Joe West in den letzten Spielen noch hold war, nicht auf seiner Seite und musste folglich einen knappen Rückstand mit in die erste Pause nehmen. Ein ähnliches Bild im Mittelabschnitt: Hannover kam etwas besser ins Spiel und wie die Eislöwen zu guten Gelegenheiten, doch ein Tor gelang dem ECH wiederum nicht. Kaltschnäuziger zeigte sich der Tabellenführer aus Sachsen: kurz vor Ende des zweiten Durchgangs war es Neuzugang Daniel Menge, der Roman Kondelik überlisten konnte. Damit stellte Dresdens DEL-Rückkehrer aus Augsburg das Ergebnis auf 0:2 (38.), das zugleich den Pausenstand nach 40 Minuten bedeutete. Im Schlussdrittel kontrollierte Dresden routiniert das Spiel und ließ Hannover kaum mehr zur Entfaltung kommen. Die Chancen, die sich die Indianer erarbeiteten, waren allesamt sichere Beute von Dresdens Goalie Michal Marik. Auch Roman Kondelik zeigte auf der anderen Seite etliche spektakuläre Paraden und verhinderte so zunächst einen noch höheren Rückstand. In der 50. Minute war allerdings auch der Deutsch-Tscheche machtlos, als Kilian Glück die Scheibe im Fallen zum 0:3 über die Linie bugsieren konnte. Ein Treffer indes, der symptomatisch war für diesen Abend: bei den Indians blieben – im Unterschied zu den letzten Partien, die sie in engen Situationen stets zu ihren Gunsten entscheiden konnten – alle Bemühungen um Tore erfolglos, während Dresden stets zum richtigen Zeitpunkt einen Treffer erzielen konnte. Unter dem Strich geht der Erfolg der Elbstädter daher auch in dieser Höhe vollauf in Ordnung, da Dresden in den entscheidenden Momenten einfach cleverer war und bewiesen hat, dass das Team von Trainer Marian Hurtik zu Recht auf Rang eins steht. Für die EC Hannover Indians gilt es nun, die Niederlage schnell abzuhaken und im Training unter der Woche die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Mit einer kampfstarken, engagierten und disziplinierten Leistung wollen die Cracks um Kapitän Seppi Staltmayr dann im nächsten Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden (29.02.2008, 20.00 Uhr, Eisstadion am Pferdeturm Hannover) wieder in die Erfolgsspur zurück finden. Dresdner Eislöwen - EC Hannover Indians 3:0 (1:0, 1:0, 1:0) Tore: 1:0 (12:32) Kevin Gardner (Daniel Menge, Jason Lundmark) 5-4, 2:0 (37:34) Daniel Menge (Kevin Gardner, Michael Schmerda), 3:0 (49:04) Kilian Glück (Petr Hruby, Andreas Maier) Strafminuten: Dresdner Eislöwen 10, EC Hannover Indians 14 Zuschauer: 3.107 |
| Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 24.02.2008 um 21:15 |
| ECH fordert den Tabellenführer |
| Zum dritten Mal binnen fünf Tagen messen sich die EC Hannover Indians am morgigen Sonntag mit einem Team aus Ostdeutschland. Nach Siegen gegen Leipzig und Halle gastiert der Eishockey-Oberligist, mit 88 Punkten derzeit Zweiter der Nordstaffel, beim Spitzenreiter Dresdner Eislöwen (24.02.2008, 18.00 Uhr, Freiberger Arena Dresden). Auch wenn die Elbstädter im Moment noch elf Zähler Vorsprung haben, ist für die Indians in der derzeitigen Form ein Sieg kein Ding der Unmöglichkeit. Eine besondere Partie dürfte das Gastspiel indes für Tobias Stolikowski und David Musial werden. Der Verteidiger und der Angreifer begannen die Saison noch im Dress der Eislöwen, schlossen sich dann aber den Großstadtindianern an und werden gegen ihre alten Teamkameraden hoch motiviert zu Werke gehen.
Der Vergleich mit den Dresdner Eislöwen verspricht in mehrfacher Hinsicht ein Topspiel zu werden. Zum einen treffen zwei der besten Goalies der gesamten Oberliga aufeinander. Auf Dresdner Seite steht seit dieser Spielzeit Michal Marik zwischen den Pfosten. Der 32-jährige Tscheche, vom norwegischen Club Stjernen Hockey nach Sachsen gekommen, hat nicht nur bereits drei Shut-outs auf seinem Konto, sondern wurde kürzlich – als Vertreter des verletzten Nürnbergers Dimitri Kotschnew – auch beim DEL-All Star Game in Dresden zum besten Spieler des Teams Europa gewählt. Auch beim darauf folgenden All Star Game der ESBG gehörte der Linksfänger zu den herausragenden Akteuren. Auf Seiten der Indians befindet sich Hexer Roman Kondelik derzeit in bestechender Form und hatte nicht nur am Sieg gegen Leipzig maßgeblichen Anteil, der Deutsch-Tscheche war auch beim umkämpften 3:1 gegen Halle Turm in der Schlacht. Zudem verfügen beide Clubs über starke Back-ups. Mit Norbert Pascha, früher auch schon für den Oberligisten Bayreuth Tigers aktiv, steht Dresdens Coach Marian Hurtik im Bedarfsfall ebenso ein souveräner Vertreter zur Verfügung, wie ihn ECH-Trainer Joe West in Sandro Agricola – dem 20-Jährigen gelangen 2007/08 schon zwei Partien ohne Gegentor – aufbieten kann. Die Defensive der Eislöwen umfasst nominell zwar nur sechs Akteure, doch gehören die mit zum Besten, was die Oberliga zu bieten hat. Leitfigur ist der Kanadier Jason Lundmark. Der 23 Jahre alte frühere Peitinger ist mit 50 Scorerpunkten (22 Tore) in 45 Spielen drittbester Abwehrspieler der Liga und einer der Gründe, warum Dresden mit einer Erfolgsquote von 24,12 % das viertbeste Überzahlspiel der gesamten Liga vorzuweisen hat (die Indians rangieren mit 20,58 % Trefferquote in dieser Disziplin auf dem achten Platz). Weitere Stütze in der Defensive ist Rückkehrer Jakub Körner, der von 2004 bis 2006 schon einmal für Dresden – auch in der 2. Bundesliga – auflief und zuletzt beim Zweitligisten Bietigheim Steelers seinen Erfahrungsschatz weiter ausbauen konnte. Das Wissen, wie man aufsteigt, bringen auch Andreas Maier und Roman Weilert mit. Beide standen im vergangenen Jahr noch im Team der Heilbronner Falken und waren dort Eckpfeiler des späteren Aufsteigers. Zu diesen gehörte auch Tobias Stolikowski, der inzwischen das Trikot der Indians trägt und mit seinem neuen Team seinem alten Arbeitgeber auf dem Rückweg in die 2. Bundesliga morgen zum Stolperstein werden will. Vervollständigt wird die Hintermannschaft der Elbstädter vom Ex-Weisswasseraner Marcel Linke und dem in der Vorsaison noch in der 2. Bundesliga für den ESV Kaufbeuren aktiven Martin Hamann. In den bisherigen drei Vergleichen – Dresden setzte sich zu Hause 3:2 n.V. und am Pferdeturm 5:3 durch, die zweite Partie in Hannover entschied der ECH 4:2 für sich – war ein Mann zentrale Figur in der Offensive, auf den die Eislöwen morgen werden verzichten müssen. Petr Sikora, mit 70 Punkten zweitbester ESC-Scorer und gegen Hannover bislang mit vier Vorlagen in Erscheinung getreten, zog sich im Spiel gegen Bad Nauheim am vorigen Sonntag (9:7) einen Innenbandriss zu. Für den ehemaligen Garmischer, der zwischen 2001 und 2006 bereits das Eislöwen-Trikot trug, ist die Saison damit beendet. Gegen die Indians ebenfalls nicht mitwirken kann Jason Deleurme. Der frühere Nauheimer, zum Jahreswechsel nach Dresden gekommen und durch seine Zeit bei den Schwenninger Wild Wings (2000 bis 2002) DEL-erfahren, musste sich einer Operation am Knöchel unterziehen und fällt noch rund eine Woche aus. Somit ist von der Paradereihe des ESCD „nur“ noch Kevin Gardner übrig. Der 26 Jahre alte Kanadier, der vor der Saison aus Füssen den Weg nach Dresden fand, verfügt über ausgeprägten Torinstinkt, was seine aktuelle Statistik von 33 Treffern in 44 Spielen beweist. Mit 77 Scorerpunkten ist der Linksschütze zudem bester Scorer seines Teams und rangiert ligaweit auf Rang sieben. Man darf also gespannt sein, wer im direkten Duell der zuverlässigsten Punktesammler die Oberhand behält: Gardner und die Eislöwen oder der ECH mit Torjäger Jamie Chamberlain (37 Treffer in 45 Spielen) und Vorlagenkönig Kyle Doyle (40 Assists in 42 Matches). Freilich sind die Eislöwen auch hinter der Topformation stark besetzt. Auf den Abgang von David Musial in Richtung Pferdeturm reagierten die Verantwortlichen mit der Verpflichtung von Daniel Menge. Der aus Augsburg gekommene 25-Jährige ist in Dresden ein alter Bekannter, trug er doch in der 2. Bundesliga in den Jahren 2005 und 2006 schon einmal das Jersey der Eislöwen. Gemeinsam mit dem Ex-Regensburger David Cermak und den Routiniers Petr Hruby und Pavel Vit soll Menge nun für den direkten Wiederaufstieg in Deutschlands zweithöchste Spielklasse sorgen. Ihren Teil dazu beitragen wollen auch der Ex-Kasseler Adriano Carciola, Kilian Glück, der Ex-Freiburger Michael Schmerda und Youngster Jiri Mikesz von den Eisbären Juniors Berlin. Mit dem Deutsch-Tschechen Michal Schön vom Bayernligisten Höchstadter EC haben die Eislöwen kurz vor Transferschluss zudem einen jungen Akteur nachverpflichtet, der Trainer Marian Hurtik weitere Variationsmöglichkeiten bei der Aufstellung der Sturmreihen eröffnet. Voraussichtlich nicht Bestandteil dieser Formationen wird morgen hingegen Markus Guggemos sein. Der Einsatz des Ex-Wolfsburgers ist verletzungsbedingt zumindest fraglich. Doch auch ohne den 25-Jährigen werden die Dresdner Eislöwen eine hohe Hürde für die EC Hannover Indians darstellen. Um sie erfolgreich zu überspringen, müssen die Großstadtindianer um Ryan Huddy und Dennis Meyer, denen Dresden besonders zu liegen scheint – beide punkteten gegen die Sachsen wie Kyle Doyle bislang vier Mal – vor allem geduldig und diszipliniert spielen. Werden zudem noch die herausgearbeiteten Torchancen konsequent verwertet, bestehen gute Erfolgsaussichten. Gegen die derzeit nicht mehr so souverän wie zu Saisonbeginn agierenden Eislöwen – zuletzt verlor der ESCD in Weiden nach einer 5:2-Führung noch 5:6 nach Verlängerung und auch beim Tabellenletzten in Erfurt gab es eine 3:4-Niederlage – ist höchste Konzentration angesagt und eine Top-Leistung vonnöten. Allerdings dürfte sich im Hannoveraner Lager kaum jemand überrascht zeigen, wenn den bis auf Jan Welke und Steve Slaton voraussichtlich vollzählig antretenden Großstadtindianern angesichts ihres derzeitigen Laufs und des nötigen Glücks in engen Situationen in Dresden ein Punktgewinn gelänge. Schiedsrichter des um 18.00 Uhr beginnenden Gipfeltreffens ist Franz-Josef Trainer vom EHC Bad Aibling. |
| Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 23.02.2008 um 17:53 |
| Kontingentspieler gehen voran |
Dank eines spät eingefahrenen 3:1 (1:0,0:0,2:1)-Erfolges gegen die Saale Bulls Halle ihren Vorsprung vor dem Hauptkontrahenten um Platz 2 in der Oberliga Gruppe Nord, den Blue Lions Leipzig, auf acht Punkte ausbauen können haben am Freitag Abend die EC Hannover Indians. Während die Sachsen wie schon 72 Stunden zuvor auch an der Ostsee mit 2:5 unterlagen, gewann Hannover zugleich in einem schnellen (2 h 10 m), fairen, spannenden aber bestenfalls mittelprächtigen Spiel gegen die sich erneut als Angstgegner präsentierenden Bullen und darf sich nun am Sonntag (18.00 Uhr) nach zuletzt neun Siegen in zehn Auftritten vom Tabellenprimus aus Dresden auf seine Spitzenteamtauglichkeit testen lassen.
Mit jeweils `vollen Kapellen` starteten die zuletzt beide siegreich gebliebenen Teams aus Halle und Hannover in den abendlichen vierten Saisonvergleich, der bis heute noch die Sachsen-Anhaltiner in Front gesehen hatte. Über 3000 Fans waren vom Verlauf des ersten Spieldrittels mehr oder weniger überrascht. Die Rolle des Herausforderers, der mit 34 Punkten Rückstand auf den ECH als klarer Außenseiter an den Pferdeturm gereist war, nahm der Gast nämlich selbstbewusst an und ergriff praktisch über den gesamten ersten Abschnitt die Initiative. Als kompakte Einheit, die Dank Extraschichten des 39-jährigen J. Kasperczyk ebenso wie Hannover vier Angriffsreihen aufbieten konnte, gestattete Halle den Indians praktisch überhaupt kein eigenes Offensivspiel, war auf der anderen Seite aber auch nicht in der Lage, die optische Überlegenheit in Zählbares umzumünzen – es mangelte trotz reichlich Puckbesitz schon am Herausarbeiten von klaren Tormöglichkeiten, denn in der eigenen Zone zeigte sich der ECH wie schon im gesamten Februar nahezu perfekt. Die individuelle Klasse eines Kontingentspielers unterschied beide Teams dennoch bei 20:00 um ein Tor. Mit einer spektakulären Einzelaktion war R. Huddy in Minute 4 durch das Hallenser Drittel gekurvt und hatte nach zwei Gegenspielern auch noch ESC-Goalie T. Schnelle düpiert und damit das 2000. Pflichtspieltor in der Geschichte der Hannover Indians markiert, hernach hatte der ECH dem Gast das Spiel überlassen, ohne aber die Kontrolle über das Match zu verlieren. Die für ihre magere Auswärtsbilanz schon im ersten Abschnitt erstaunlich stark aufspielenden Bullen sollten den Gastgebern auch im Anschluss das Leben schwer machen. In der Defensive harmonierten die erfahrenen Kempen Schertz, Weiß, Zatopek und Dvorak ideal mit den jüngeren aber physisch starken Müller und Schmitz, behielten bei praktisch jedem ECH-Angriff die Oberhand und leiteten immer wieder mutige Konter ein. Wirklich eng wurde es für Hannover freilich jedoch nur in zwei Unterzahlsituationen, ansonsten stand die Hintermannschaft auch weiterhin bombensicher. Zu ihren gefürchteten Schnellangriffen kamen die Indians jedoch auch im zweiten Spieldrittel nicht und da die Saale Bulls auch weiterhin in der eigenen Zone die entscheidenden Zweikämpfe für sich entschieden, endete der Abschnitt folgerichtig 0:0, was für die Gäste schon einen Achtungserfolg darstellte, denn nur ein Gegentor bis 40:00, das hatte es 07/08 auswärts erst zweimal gegeben – beide Male hatte Halle am Ende als Sieger das Eis verlassen. Auch im Schlussdrittel warteten die meisten der gut 2900 Indiansanhänger vergeblich auf eine `Leistungsexplosion` ihrer Lieblinge. Der ECH schaltete auch weiterhin das eigene Angriffsspiel keinen Gang höher, da die Bullen nach wie vor stark verteidigten; wohl nur selten dürften die Statistiker in einem Indiansheimspiel so wenige Torschüsse für den ECH innerhalb der ersten 45 Minuten vermerkt haben. Die immer mutiger werdenden Hallenser zeigten sich auch weit im Schlussdrittel noch nicht als kräftemäßig nachlassende `Rentnerband` und störten weiterhin früh das hannoversche Aufbauspiel, was dem ECH nach der halben Ewigkeit von 291 (!) Minuten wieder einmal einen Gegentreffer bei 5:5 bescheren sollte. Unter Druck gesetzt geriet ein Aufbaupass von T. Morrow im eigenen Drittel zu kurz, die Gäste schalteten nach Puckgewinn blitzschnell und brachten Torjäger M. Miklik zentral vor dem Tor in Scheibenbesitz, eine Chance, die sich der Slowake nicht nehmen ließ – das 1:1 (48.). Kurios im Anschluss wieder einmal die Reaktion der Indians. Keinesfalls brach das junge Team nun geschockt in sich zusammen und kassierte auch noch das 1:2, sondern wie schon so oft 07/08 ging die Post unmittelbar nach dem nächsten Bully wieder in Richtung Gästetor ab. Am Abend sollte ein `Wieder-hinein-Finden` ins Match jedoch alles andere als ein Kinderspiel werden, denn wer rund 50 Minuten mit gebremstem Schaum agierte, der wird kaum einen imaginären Hebel umlegen können und den nun selbstbewussten Gegner überrollen können. Im Falle des ECH kam die Hilfe in Form eines weiteren, zumindest umstrittenen, Powerplays rund viereinhalb Minuten vor Schluss. Nach zwei zuvor ereignislos verstrichenen Überzahlspielen im Schlussdrittel war auch dieser Versuch gegen stark in Unterzahl agierende Hallenser scheinbar zum Scheitern verurteilt, doch wie schon beim 1:0 machte erneut ein Kontingentspieler den qualitativen Unterschied pro Indians aus. Ein von T. Schnelle nach oben abgewehrter Baumgartnerschuss wurde von J. Chamberlain spektakulär volley aus der Luft ins Tor versenkt (57.), zum 37. Male in dieser Saison hatte der Kanadier gezeigt, dass das Gebiet um den Kasten herum sein Revier ist; die `Hoher-Stock-Reklamationen` der Gäste hielten sich in Grenzen, da der 26-jährige die Höhe der Torlatte nicht überschritten hatte. Schon gut 100 Sekunden vor Schluss nahm R. Torgler seinen Keeper T. Schnelle vom Eis und versuchte, die Partie mit 6:5-Feldspielern doch noch einmal für Halle zu wenden, doch gegen die Indiansdefensive (fünf Gegentore in den letzten fünf Spielen) war auch im Anschluss kein Kraut mehr gewachsen, einen Konter über J. Chamberlain konnte K. Doyle 12 Sekunden vor Ultimo gar noch zum 3:1-Endstand nutzen. Fazit: Chapeau, ESC. Das war eine ganz starke Leistung, die die Saale Bulls am Freitag Abend am hannoverschen Pferdeturm aufs Eis gezaubert haben. Zweifellos haben einem die Hannover Indians 07/08 bei fünf Punkten und 14:14 Toren gelegen. Die Chance auf Tabellenplatz fünf und damit den direkten Klassenerhalt sind aber mit dieser Niederlage trotz des sonntäglichen direkten Duells mit Rostock gleich Null, vielmehr müssen die im Rücken näher kommenden Nauheimer noch beachtet werden. Den Hannover Indians steht nach fünf klaren Siegen in Folge auch einmal eine unspektakuläre Leistung zu. Schön vielmehr, dass endlich einmal nicht nur mannschaftliche Geschlossenheit, sondern auch die individuelle Klasse einzelner Akteure in Schlüsselmomenten für einen `Dreier` gesorgt haben. Am Sonntag in Dresden ist den Indians mit ihrer momentanen Sicherheit in der Defensive nun alles zuzutrauen. Fr.,22.2.08: Hannover Indians – Saale Bulls Halle 3:1 (1:0,0:0,2:1) Tore: 1:0 (4.) Huddy 20, 1:1 (48.) Miklik, 2:1 (57.) Chamberlain 37 5-4, 3:1 (60.) Doyle 28 5-6. Strfm.: ECH 8 – ESC 10 Zusch.: 3042 HSR: Heffler GWG: J. Chamberlain (57.) Beste Akteure: T. Stolikowski, S. Breiter – K. Schmitz, J. Schertz Bes.: - Domäne der Deutschen bei Jubiläumstoren durchbrochen: 500. Indianstor: E. Melia am 12.10.01 zum 8:0-Endstand in der Wedemark 1000. Indianstor: Da. Reiss am 7.3.03 beim 6:4 in Amberg zum 4:4 1500. Indianstor: J. Welke am 9.12.05 beim 2:3 n.V. gegen Landsberg zum 1:1 2000. Indianstor: R. Huddy am 22.2.08 beim 3:1 gegen Halle zum 1:0 ECH: Kondelik,(Agricola) – Morrow,Baumgartner,Staltmayr,Stolikowski,Dahms,Engel,(Thomson),(Sondermann) – Chamberlain,Doyle,Musial,Huddy,Du,Anderson,Phillips,Meyer,Krull,Deml,Rohatsch,Breiter. ESC: Schnelle,(Smolka) – Zatopek,Schertz,Weiß,Müller,Dvorak,Schmitz,Kern – Kubis,Kasperczyk,Miklik,Thiede,Vavroch,Kuhlee,Kimstatsch,Zille,Rusch,Gross,Weise. |
| Autor: os - Kommentare (0) - 22.02.2008 um 23:52 |
| Heute LIVETICKER vom Halle Heimspiel |
| Da sicherlich einige treue Fans der EC Hannover Indians durch den Streik der Üstra nicht das Heimspiel gegen die Saale Bulls aus Halle besuchen können, und auch die daheim gebliebenen Fans der Saale Bulls heute auf ihren Liveticker durch einen technischen Defekt verzichten müssen, bieten wir heute ausnahmsweise einen ECH-Liveticker mit den wichtigsten Ereignissen aus dem Eisstadion am Pferdeturm an.
Mehr dazu: www.ech-liveticker.de |
| Autor: EC Hannover Indians - Kommentare (0) - 22.02.2008 um 19:48 |
| Wichtige Information zum Bus-Shuttle |
| Eine wichtige Information zum heutigen Bus-Shuttle: Sollten Fans an einer Haltestelle nicht mehr zusteigen können, da der Bus bereits überfüllt sein sollte, so bittet Herbert Müllerchen diese Fans, an der entsprechenden Haltestelle zu warten. Nachdem der Bus die Fans zum Eisstadion am Pferdeturm gebracht hat, werden diese Fans an der Haltestelle später durch diesen Bus aufgenommen und zum Eisstadion gebracht! |
| Autor: Torsten Gadegast - Kommentare (0) - 22.02.2008 um 12:23 |
| Indians empfangen Saale-Bulls aus Halle |
| Nach dem wichtigen 5:2-Erfolg am Dienstag gegen die Blue Lions Leipzig bekommen es die EC Hannover Indians zum Auftakt des Wochenendes in der Eishockey-Oberliga Nord erneut mit einem ostdeutschen Team zu tun. Am Freitag (22.02.2008, 20.00) gastiert der Aufsteiger ESC Halle 04 Saale Bulls im Eisstadion am Pferdeturm in Hannover, wo die Indians im vierten Duell mit den Sachsen-Anhaltinern den zweiten Sieg einfahren möchten. Bislang behielt Halle 6:4 und 5:4 n.P. die Oberhand, einmal setzte sich der ECH 3:2 durch.
Damit das derzeit 85 Zähler umfassende Punktekonto der Großstadtindianer weiter aufgestockt und Platz zwei gefestigt werden kann, bedarf es gegen Halle einer ähnlich engagierten und konzentrierten Leistung wie gegen Leipzig. Stützen des osteuropäisch geprägten Teams sind vor allem die Stürmer Robert Vavroch – mit 44 Punkten (18 Treffer) aus 43 Matches Topscorer der Bullen -, der Ex-Ravensburger Martin Miklik und der durch Deutschland-Stationen in Füssen, Ravensburg, Landshut, Garmisch-Partenkirchen, Wilhelmshaven und Crimmitschau mit reichlich Erfahrung – auch in der 2. Bundesliga – aufwartende Alexander Rusch. Hinzu kommt mit dem früheren Weißwasseraner Benjamin Thiede ein deutscher Akteur, der jüngst beim All Star Game in Crimmitschau nicht nur als schnellster Skater der Skills Competition geehrt wurde, sondern mit bislang 20 Toren in 44 Spielen auch schon ausgeprägten Torriecher bewiesen hat. Über Torinstinkt verfügt auch Milan Kubis, doch steht sich der technisch beschlagene Tscheche mitunter mit massiven Disziplinlosigkeiten selbst im Weg. So gelang es dem Ex-Dresdner in einem Match gegen Freiburg, gleich zwei Spieldauerdisziplinarstrafen zu kassieren. Auch dieser Umstand erklärt, warum der 34-Jährige bereits 228 Strafminuten gesammelt hat und damit mit Abstand „bösester Bube“ der gesamten Oberliga ist. In der Verteidigung baut ESC-Coach Rob Torgler, der sein Team mit modernen sportwissenschaftlichen Methoden wie kontinuierlicher Pulsüberwachung während der Spiele optimal auf den Kampf um den Klassenerhalt vorbereiten möchte, vor allem auf die Routine von Jan Schertz. Der Ex-DEL- und Nationalspieler, der über ein Jahrzehnt lang - mit einem Intermezzo beim Heilbronner EC - bei Dynamo bzw. den Eisbären Berlin quasi zum Inventar gehörte und anschließend – von 2002 bis 2004 in der Oberliga – auch für den Stadtrivalen Capitals auflief, bildet gemeinsam mit dem Ex-Heilbronner Lukas Zatopek eine wichtige Achse in der Hintermannschaft. Unterstützung erhält das Duo vom Ex-Kemptener Ales Dvorak und Pavel Weiß, der in Rostock, Dresden, Crimmitschau und Herne schon reichlich Deutschland-Erfahrung bis in die 2. Bundesliga gesammelt hat. Darüber hinaus setzen die Bulls auch auf junge Cracks wie den früheren Bayreuther Kai Schmitz oder den Ex-Freiburger Kevin Kern, die sich in der Oberliga endgültig etablieren wollen. Zwischen den Pfosten hat der ehemalige Freiburger Lukas Smolka gegenüber dem früheren Bietigheimer Tim Schnelle, der in Iserlohn auch schon DEL-Erfahrung gesammelt hat, meist leicht die Nase vorn. An guten Tagen können beide Spiele gewinnen, doch kämpfen sie mit fehlender Konstanz, so dass man durchaus gespannt sein darf, wer gegen den ECH letztlich im Tor des Tabellensechsten (51 Punkte) steht. In Anbetracht des unangenehmen Gegners, gegen den sich Hannover in dieser Saison meist sehr schwer getan hat, müssen die Indians auch gegen Halle bis an ihre Leistungsgrenze gehen, um ihre Siegesserie weiter fortsetzen zu können. Wenn es ihnen gelingt, gegen die in Bestbesetzung antretenden Hallenser die nötige Kaltschnäuzigkeit im Abschluss an den Tag zu legen und darüber hinaus noch defensiv so solide und diszipliniert wie gegen Leipzig aufzutreten, hat das Team von Headcoach Joe West – voraussichtlich vollzählig bis auf die Langzeitverletzten Jan Welke und Steve Slaton – alle Voraussetzungen geschaffen, auch die Freitagspartie am Pferdeturm zu einer erfolgreichen werden zu lassen (Schiedsrichter ist Zsolt Heffler vom ERV Dinslakener Kobras). Da durch den Streik der Üstra heute keine Busse und Bahnen fahren werden, setzt Herbert Müllerchen von allen Abfahrtspunkten der Stadtbahnen um 18 Uhr Shuttle-Busse ein, die die Fans an den Ersatzhaltestellen der Strassenbahnlinien aufnehmen, damit das Auto zu hause bleiben kann. Mitgenommen wird jeder, der sich als Indiansfan deutlich zu erkennen gibt oder eine Eintrittskarte für das heutige Spiel hat. Nachfolgend alle Abfahrtszeiten- und orte der Shuttle-Busse: Nachfolgend die Startpunkte der einzelnen Busshuttles: Linie 1 ab Langenhagen 18.00 Uhr bis Werderstr., dann direkt Eisstadion Linie 6 ab Nordhafen 18.00 Uhr bis Klagesmarkt, dann direkt Eisstadion Linie 4 ab Garbsen 18.00 Uhr bis Königsworther Platz, dann direkt Eisstadion Linie 10 ab Ahlem 18.00 Uhr bis ZOB, dann direkt Eisstadion Linie 9 ab Empelde 18.00 Uhr bis Waterloo, dann direkt Eisstadion Linie 7 ab Mühlenberg 18.00 Uhr bis Waterloo über Aegi, dann direkt Eisstadion Linie 1 ab Rethen 18.00 Uhr über Laatzen bis Aegi, dann direkt Eisstadion Linie 5 ab Anderten 18.00 Uhr nach Misburg Meyers Garten 18.10 Uhr über Berckusenstr., dann direkt Eisstadion Linie 3 ab Altwarmbüchen 18.00 Uhr bis Lister Platz, dann direkt Eisstadion Auch für die Rückfahrt ist gesorgt: Ab 23:30 Uhr werden die Shuttle-Busse dann vom Eisstadion am Pferdeturm wieder die jeweiligen Endhaltestellen der Stadtbahnen anfahren. |
| Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 22.02.2008 um 00:51 |
| Re-Play nach dem Halle Spiel im Brauhaus |
| Vor wenigen Tagen standen sie noch mit den Jungs der EC Hannover Indians zusammen im Studio um den Titel "Hannover ist Indianerland" zusammen für die kommende CD einzuspielen: Die Rede ist natürlich von Re-Play, die uns schon bei der Saisoneröffnungsparty ordentlich eingeheizt haben.
Heute sind sie mit diesem Song LIVE nach dem Heimspiel der EC Hannover Indians gegen die Saale Bulls Halle im Brauhaus auf der Bühne. Wer also den heutigen Auftritt der Jungs zum rauschenden Indianerfest machen will, sollte nach dem Spiel den Weg ins Brauhaus Ernst-August antreten um zusammen mit Re-Play die Rocknacht zu feiern. |
| Autor: Torsten Gadegast - Kommentare (0) - 22.02.2008 um 00:47 |
| Shuttle-Service zum Halle-Heimspiel |
| Wenn am kommenden Freitag die EC Hannover Indians ihr Heimspiel gegen die Saale Bulls Halle austragen (Spielbeginn 20 Uhr, Eisstadion am Pferdeturm), werden die Busse und Bahnen der Üstra durch einen Streik in ihren Depots stehen bleiben.
Damit trotzdem alle Fans der Indians dieses Heimspiel besuchen können, bietet Herbert Müllerchen um 18 Uhr einen Shuttleservice auf allen Stadtbahnlinien an. Mitfahren kann jeder, der sich als Fan der EC Hannover Indians deutlich zu erkennen gibt. Angefahren werden alle Ersatz-Haltestellen der Stadtbahnen. Nachfolgend die Startpunkte der einzelnen Busshuttles: Linie 1 ab Langenhagen 18.00 Uhr bis Werderstr., dann direkt Eisstadion Linie 6 ab Nordhafen 18.00 Uhr bis Klagesmarkt, dann direkt Eisstadion Linie 4 ab Garbsen 18.00 Uhr bis Königsworther Platz, dann direkt Eisstadion Linie 10 ab Ahlem 18.00 Uhr bis ZOB, dann direkt Eisstadion Linie 9 ab Empelde 18.00 Uhr bis Waterloo, dann direkt Eisstadion Linie 7 ab Mühlenberg 18.00 Uhr bis Waterloo über Aegi, dann direkt Eisstadion Linie 1 ab Rethen 18.00 Uhr über Laatzen bis Aegi, dann direkt Eisstadion Linie 5 ab Anderten 18.00 Uhr nach Misburg Meyers Garten 18.10 Uhr über Berckusenstr., dann direkt Eisstadion Linie 3 ab Altwarmbüchen 18.00 Uhr bis Lister Platz, dann direkt Eisstadion Damit alle Besucher des Spiels gegen die Saale Bulls Halle auch wieder nach hause kommen, gibt es ab 23:30 Uhr dann den Shuttleservice auf allen Linien vom Eisstadion am Pferdeturm aus. |
| Autor: Torsten Gadegast - Kommentare (1) - 21.02.2008 um 01:26 |
| Tolle Mannschaftsleistung gegen Leipzig |
Mit einem 5:2 (2:0,2:1,1:1)-Erfolg endlich auch gegen den letzten Nordkontrahenten siegreich geblieben sind am Dienstag Abend die EC Hannover Indians. Beim am Ende vielleicht um ein Tor zu hohen Erfolg gegen die Blue Lions aus Leipzig waren eine starke Defensivleistung und ein sich in brillanter Form präsentierender R. Kondelik die Basis für den `Dreier` gegen den unmittelbaren Kontrahenten im Kampf um den so wichtigen, weil Heimrecht in Play-Off-Runde eins versprechenden, zweiten Tabellenplatz in der Gruppe Nord. Die starken Sachsen hinterliessen jedoch trotz der Niederlage einen vorzüglichen Eindruck und müssen von Hannover wohl bis zum Meisterrundenende am 16.3. beachtet werden.
Vor auf den Tag genau vier Monaten hatten sich beide Teams das letzte Mal gegenübergestanden, als die Lions Hannover im zweiten Vergleich zum zweiten Mal hatten bezwingen können und auch am Abend gab es für den so auswärtsstarken Liganeuling trotz der Ausfälle von J. Potac und E. Haiduk nicht die geringste Veranlassung, sich am Pferdeturm zu verstecken. Schon die ersten zweieinhalb Minuten untermauerten das taktische Geschick der Leipziger, die einen Großteil ihrer über 200 Saisontore nach Puckgewinnen in der neutralen Zone und blitzartigem Umschalten nach vorne erzielt hatten und hiermit zunächst auch Hannover vor Probleme stellten. Dennoch ließ schon der erste eigene Angriff die Indians jubeln, als das BLL-Pärchen Müller/Felsch bei einem ECH-Angriff S. Deml vor dem eigenen Tor völlig `blank` gelassen hatte, was der Ex-Miesbacher zum schnellen 1:0 nutzen konnte (3.). Ein frühes Tor wird allgemein in fast jeder Sportart als `Basis zu Sieg` gepriesen, insbesondere auch bei den Hannover Indians, wo das eigene 1:0 in 80% der Fälle am Ende zum Sieg führt, jedoch: ausgerechnet die blauen Löwen hatten in den ersten Vergleichen ein 0:1 aus ihrer Sicht jeweils noch kippen können. Und als sich schon Sekunden später das Tornetz hinter R. Kondelik wölbte, da war der Jubel unter den rund 100 mitgereisten Gästefans groß, HSR Györgyicze hatte jedoch bei angezeigter Strafe gegen Hannover die Kondelik-Abwehr eines BLL-Schusses als `Puckkontrolle` gewertet und verweigerte dem erfolgreichen Nachschuss der Sachsen die Anerkennung. Jene waren in der Folgezeit mit spektakulärem Tempospiel pausenlos am Drücker, doch Hannovers Defensive stand bis auf zwei, drei riskante Abspiele in der eigenen Zone sicher und konnte überdies auf R. Kondelik bauen, der mehrmals dem Leipziger Ausgleich im Wege stand. Als die rund 2700 Indiansfans im Begriff waren, den 1:0-Vorsprung zur ersten Pause als `glücklich` abzuhaken, da setzte der heute wiederum sehr agile K. Doyle gar noch einen drauf: mit Anlauf kommend überwand er BLL-Keeper V. Kirst mit einem mächtigen Hammer bei 5-4 zum 2:0 und versprach den Indians für die restlichen 40 Minuten glänzende Perspektiven. Die Antwort der Gäste kam jedoch prompt. Ihrerseits in Überzahl spielten die Kenig-Zwillinge in erneut atemberaubendem Tempo D. Bartell frei und der Ex-Weisswasseraner konnte den Puck zum 2:1-Anschluss in die Maschen hämmern (21.). Die Hannover Indians reagierten auf den Anschluss taktisch genau richtig, ließen den Gast nicht ins Rollen kommen und konnten ihrerseits nur drei Minuten später den alten Zweitorevorsprung wieder herstellen, als T. Stolikowski mit einem tollen `Pfund` zum 3:1 traf. Das permanente Bearbeiten des finnischen Brüderpaars durch den ECH sollte dann nur eine Zeigerumdrehung Konsequenzen haben, als der HSR eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Hannovers J. Anderson verhängte, gleichzeitig aber auch beiden Kenigs jeweils eine 10-Minuten-Disziplinarstrafe aufdrückte, so dass die Sachsen praktisch bis kurz vor Drittelende auf ihre Ausnahmeakteure verzichten mussten. Hiervon sichtlich beeindruckt verriet der Gast erstmals Schwächen, sämtliche vorher wie ein funktionierendes Uhrwerk ablaufenden Aktionen gerieten ins Stocken, lediglich Oldie E. Hofverberg sorgte noch für Struktur im BLL-Spiel, das bei 5:5 nun von Hannover besser kontrolliert werden konnte. Kaum zurück von der Strafbank wollten die Gebrüder Kenig nun natürlich ihren Frust mit Toren für die Gäste abbauen, doch bevor die Finnen wieder richtig im Spiel angekommen waren, sorgte Hannover eiskalt für das vorentscheidende 4:1. Wie schon beim 1:0 ging das Tor auf das Konto von Reihe vier und lebte in der Entstehung vom außergewöhnlichen Willen und Geschick des S. Breiter, der sich durch seinen Gegenspieler hindurch ins Leipziger Drittel tankte und anschließend M. Rohatsch mit tollem Querpass ideal auflegte (37.). Bei 40:00 schien die Partie damit entschieden. Hut ab jedoch vor der Leistung des Neulings in Abschnitt drei. Mit nur drei Angriffsreihen gegen deren vier bei Hannover unterstrich man eindrucksvoll, dass der bisherige Saisonverlauf keinesfalls ein Zufallsprodukt ist und dass die Lions weitaus mehr können, als nur schnell zu kontern. Allem Druck gegenüber dem Hannoverschen Gehäuse fehlte jedoch das nötige Fortune im Abschluss, selbst eine Vielzahl an Powerplays konnten die Sachsen am Abend nicht verwerten. Dank exzellentem Stellungsspiel in der eigenen Zone und einem im allen Notfällen phantastisch reagierenden R. Kondelik wusste der ECH die Uhr im Schlussabschnitt gut herunterzuspielen; dass es kaum noch eigene Angriffe auf den Kasten des inzwischen eingetauschten S. Staudt gab, konnten die Indiansfans verschmerzen, die vielmehr schon zehn Minuten vor Ultimo mit ihren eigentlich postspielzeitlichen Feierlichkeiten begannen und damit sinnbildlich den Hut zogen vor den nun bereits 243 (!!) Minuten, in denen Hannover keinen Gegentreffer bei gleicher Spieleranzahl mehr zugelassen hat. Auch der 4:2-Anschluss (59.) der unverdrossen weiter anrennenden, inzwischen aber in puncto Tempo etwas gedrosselt daherkommenden Gäste, fiel bei sächsischer Überzahl, überdies hatte Coach Z. Travnicek bereits bei 57:00 seinen Keeper vom Eis genommen, der auch nach dem Hammer des Slowaken M. Rohacik auf der Bank blieb, nach dem umgehend erzielten empty-net-goal durch J. Anderson (59.) jedoch zurück in seinen Kasten konnte, da der Deutsch-Kanadier nur 20 Sekunden nach dem Anschluss für das entscheidende 5:2 hatte sorgen können – dies war das 1999. Pflichtspieltor der Hannover Indians, im Spiel am kommenden Freitag gegen die Halle Saale Bulls dürfte also der Schütze zum ersten ECH-Tor besonderen Grund zur Freude haben... Fazit: die Hannover Indians haben mit einer erstaunlich abgeklärten Leistung die stark aufspielenden Blue Lions Leipzig in die Schranken gewiesen. Mit eiskalt erzielten eigenen Toren und einer weitestgehend sicheren Defensivleistung blieb am Ende die eindeutig unspektakulärere Mannschaft Sieger in diesem Vergleich, doch war dies gleichzeitig auch der heutige Schwachpunkt der Sachsen, die bei allen toll anzuschauenden Puckstaffetten eben die entscheidenden Tore nicht machten. Am Freitag beim Erzfeind in Rostock wird überdies nun K. Kenig, Toptorschütze der Lions, fehlen, es bleibt abzuwarten, ob die Sachsen ihren Kontrahenten auch ohne den Finnen werden dominieren können, Auftritt eins an der Ostsee ging freilich glatt an die Piranhas. Die Hannover Indians dürfen nach diesem `Sechs-Punkte-Erfolg` keinesfalls den Fehler machen und die Freitagspartie gegen den vermeintlich leichten Gegner Halle auf die leichte Schulter nehmen, im Kopf vielleicht schon beim Topspiel am Sonntag in Dresden sein. Dass die Sachsen-Anhaltiner immer für eine Überraschung gut sind zeigten sie bekanntlich erst an Weihnachten bei ihrem Penaltysieg am Pferdeturm. Di.,19.2.08: Hannover Indians – Blue Lions Leipzig 5:2 (2:0,2:1,1:1) Tore: 1:0 (3.) Deml 5, 2:0 (20.) Doyle 27 5-4, 2:1 (21.) Bartell 5-4, 3:1 (24.) Stolikowski 2, 4:1 (37.) Rohatsch 5, 4:2 (59.) Rohacik 6-4, 5:2 (59.) Anderson 17 5-6. Strfm.: ECH 26 – BLL 14 +10 f. K. Kenig + 10 f. M. Kenig Zusch.: 2718 HSR: Györgyicze GWG: T. Stolikowski (24.) Beste Akteure: R. Kondelik, S. Breiter – E. Hofverberg, R. Gaudet Bes.: - klar stärkster Spielabschnitt: nur neun von 44 Mitteldritteln gingen 07/08 bisher verloren - Heimsiege gegen Leipzig nur Dienstags: von fünf Heimvergleichen mit den Sachsen blieb man nur an den drei Dienstagterminen erfolgreich - Verblüffender Fakt: bis zum Sonntag in Rostock hielt wohl eine der kuriosesten Serien im Team der Indians – ausgerechnet Strafbankstammgast J. Anderson (drittbösester Bube der Liga) hatte bis zum 43. Spiel nie bei einem Unterzahltor die Strafbank gedrückt, während gleich 18 Indiansakteure mindestens einmal den Gegner aus der Kühlbox hatten jubeln sehen müssen (klar führend: T. Morrow mit 11 Treffern). Ein weiteres Indiz für die Cleverness des 21-jährigen, bei dem man stets den Eindruck hat, er könne seine Härte ausgezeichnet dosieren und genau zum richtigen Spielzeitpunkt anbringen oder bloss ein Zufall...? ECH: Kondelik,(Agricola) – Morrow,Baumgartner,Staltmayr,Stolikowski,Dahms,Engel,(Sondermann) – Chamberlain,Doyle,Musial,Huddy,Du,Anderson,Phillips,Meyer,Krull,Deml,Rohatsch,Breiter. BLL: Kirst, ab 40:01 Staudt – Gaudet,Rohacik,Müller,Felsch,Witting,Meindl – K.Kenig,M.Kenig,M.Weigant,Bartell,Hoffmann,Czajka,Henk,Eichelkraut,Hofverberg,(Grimm),(P.Weigant). |
| Autor: os - Kommentare (0) - 19.02.2008 um 23:57 |
| Gipfeltreffen am Pferdeturm |
| Nach dem ungefährdeten sonntäglichen 7:1 bei den Piranhas Rostock steht für die EC Hannover Indians und ihre Fans am morgigen Dienstag (19.02.2008, 20.00 Uhr, Eisstadion am Pferdeturm Hannover) ein echtes Schlagerspiel auf dem Programm. Vor heimischer Kulisse empfangen die Großstadtindianer, mit 82 Punkten momentan Zweiter der Eishockey-Oberliga Nord, den Dritten Blue Lions Leipzig (80 Zähler) zum „Showdown“ um Platz zwei und das damit verbundene Heimrecht im Play-off-Viertelfinale (Schiedsrichter der Partieist Levente Györgyicze vom EHC Troisdorf).
Schwerstarbeit wird dabei insbesondere auf Roman Kondelik – der Hexer gab jüngst seine Zusage für eine weitere Spielzeit am Pferdeturm – und die Defensive der Indians zukommen, stellen die Leipziger mit 202 Treffern aus 42 Spielen doch den zweigefährlichsten Angriff der gesamten Oberliga (übertroffen nur noch vom EV Füssen). Maßgeblichen Anteil daran hat das finnische Brüderpaar Max und Kasper Kenig. Die beiden Stürmer kommen bislang auf 144 Scorerpunkte, wobei der 24 Jahre alte Max mit 56 Assists (42 Spiele) als Vorbereiter glänzt, während sein zwei Jahre älterer Bruder Kasper mit 37 Treffern in 40 Matches über einen ausgeprägten Torriecher verfügt. Doch auch hinter seinem Traumduo kann sich Leipzigs Coach Zdenek Travnicek auf starke Angreifer verlassen. Die beiden Ex-Berliner Patrick Czajka und Lars Hoffmann beispielsweise hatten mit drei Toren und vier Assists maßgeblichen Anteil am Leipziger 6:4-Erfolg im Hinspiel am Pferdeturm im September. Auch den zweiten Vergleich mit dem Regionalliga-Aufsteiger konnten die Indians in dieser Saison nicht für sich entscheiden. Im Oktober 2007 unterlagen die Schützlinge von Trainer Joe West in Leipzig 4:5 nach Penaltyschießen. Nicht nur diese beiden Ergebnisse machen deutlich, dass den Indians morgen eine schwere Aufgabe bevorsteht, die sie aber – im Hinblick auf Platz zwei und um die bislang schwarze Serie gegen Leipzig aufzuhellen – erfolgreich lösen wollen. Damit dieses Unterfangen gelingen kann, gilt es für den ECH – wieder mit Rückkehrer Kyle Doyle – geduldig zu spielen, der Strafbank fernzubleiben und die sicher nicht im Übermaß vorhandenen Chancen konsequent zu verwerten. Hierzu muss freilich auch die stabile Leipziger Defensive geknackt werden, die mit Esbjörn Hofverberg, früher lange Jahre in Crimmitschau in der 2. Bundesliga am Puck, und Ex-Indian Ron Gaudet zwei erfahrene Haudegen vorweisen kann. Hinzu kommen mit Andreas Felsch und Markus Witting weitere Routiniers, von denen letzterer in Krefeld sogar schon DEL-Erfahrung gesammelt hat. Die Kontingentstellen in der Abwehr nehmen neben dem Schweden Hofverberg die Slowaken Michal Roahcik und Jozef Potac ein. Der Ex-Braunlager Potac wird seinem Team morgen allerdings fehlen, da er am Freitag beim 4:1 seiner Löwen in Erfurt eine Matchstrafe erhielt. Im Tor hat derzeit U 20-Nationalkeeper Sebastian Staudt, der vor der Saison aus Bremerhaven in die ostdeutsche Messestadt kam, meist die Nase gegenüber dem Tschechen Jan Pospisil vorn. Insgesamt verfügen die Blue Lions über ein hochkarätiges Gespann zwischen den Pfosten, das den Angreifern der Indians einiges abverlangen wird. Auch wenn es alles andere als einfach werden wird, sind natürlich drei Punkte das erklärte Ziel der Hausherren. Gerade im Endspurt um die Play-off-Plätze kommt der morgigen Partie entscheidende Bedeutung zu und so werden die EC Hannover Indians – gestützt auf die auch am ungewohnten Dienstagabend sicher für typische Pferdeturm-Stimmung sorgende Kulisse – bis an ihre Leistungsgrenze und darüber hinaus gehen, um die Blue Lions Leipzig im dritten Anlauf erstmals in die Schranken zu weisen. |
| Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 18.02.2008 um 22:09 |
| Kondelik verlängert |
| Ohne ihn wären die Indians eigentlich nicht vorstellbar. Seit 1999 trägt Roman Kondelik das Indianer-Trikot. Aus Braunschweig ist er damals an den Pferdeturm gewechselt. Auch in der nächsten Spielzeit wird der Tscheche mit mittlerweile deutschem Pass das Tor der Indians hüten. Vor dem Spitzenspiel am morgigen Dienstag gegen den Tabellendritten aus Leipzig verlängerte der 35jährige seinen Vertrag um ein weiteres Jahr.
Der Vater von zwei Kindern denkt noch lange nicht ans Aufhören, will mit den Indians noch sein großes Ziel erreichen, den Aufstieg in die 2. Liga. Auch für den Trainer ist er ein wichtiger Baustein in den Planungen für nächste Saison. West: „Roman spielt nach seiner Verletzung überragend. Er ist aus der Mannschaft gar nicht wegzudenken. Für ihn und uns war es wichtig, in dieser heißen Phase der Saison und kurz vor den Play-Offs Sicherheit auch für kommendes Jahr zu haben. Daher bin ich froh, dass wir uns so schnell einigen konnten.“ Die nächste Top-Leistung muss Kondelik schon morgen (20 Uhr) gegen die Leipziger abrufen, die den besten Sturm der Nord-Staffel und den zweitbesten der Liga stellen. Das finnische Bruderpaar Max und Kaspar Kenig erzielte schon 59 Tore. West: „Wir haben mit Leipzig eine Rechnung offen. Jetzt, wo wir fast alle Spieler an Bord sind, werden wir die auch einlösen. Wir haben eine super Stimmung in der Mannschaft, alles läuft rund. Die Lions können sich auf einen heißen Tanz freuen.“ |
| Autor: EC Hannover Indians - Kommentare (0) - 18.02.2008 um 12:28 |
| Indians souverän: 7:1 in Rostock |
| Gut gerüstet für das „Endspiel“ um Platz zwei in der Eishockey-Oberliga Nord am Dienstag gegen die Blue Lions Leipzig (19.02.2008, 20.00 Uhr, Eisstadion am Pferdeturm Hannover) zeigen sich die EC Hannover Indians. Am Sonntag abend feierte der Tabellenzweite bei den Piranhas des Rostocker EC einen in dieser Höhe überraschenden, aber vollauf verdienten 7:1 (3:0, 1:1, 3:0)-Sieg. Damit kommen die Niedersachsen auf 82 Zähler, während die Blue Lions Leipzig auf Rang drei 80 Punkte gesammelt, allerdings auch ein Spiel weniger absolviert haben.
An der Ostsee erwischte der ECH – ohne den gesperrten Kyle Doyle, aber mit den Rückkehrern Bryan Phillips und Dennis Meyer – einen Start nach Maß. Bereits in der dritten Spielminute brachte Marian Rohatsch die Gäste in Front. Auch in der Folgezeit war Hannover das kaltschnäuzigere Team und so war das 2:0 durch Toptorjäger Jamie Chamberlain nach knapp neun Minuten logische Folge (9.). Bis auf wenige Entlastungsangriffe, die allesamt sichere Beute von Roman Kondelik im Indians-Gehäuse waren, war von den Piranhas in deren Halle in Durchgang eins nicht viel zu sehen. Ganz anders der ECH, der seine Chancen konsequent nutzte und stets zum richtigen Zeitpunkt traf. 17 Sekunden vor der ersten Sirene schraubte Dennis Meyer das Ergebnis auf 3:0 und sorgte damit bereits früh für eine Vorentscheidung (20.). Damit war der Torhunger der Indians an diesem Abend aber noch lange nicht gestillt, denn auch in Durchgang zwei zeigten sich die Gäste äußerst treffsicher. 24 Minuten waren gespielt, als Ryan Huddy im Powerplay das 4:0 gelang. Trotz des deutlichen Rückstandes gab sich der Tabellenfünfte (55 Zähler) aber noch nicht geschlagen und kam zu etlichen guten Möglichkeiten. Eine davon nutzte Martin Vojcak in Überzahl nach etwas mehr als der Hälfte der Spielzeit zum 1:4 aus Sicht der Gastgeber (33.). Mehr als der Ehrentreffer sollte dies jedoch nicht gewesen sein, denn von nun an jubelten nur noch die Gäste. Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts ließ Neuzugang David Musial seine Qualitäten aufblitzen und markierte ganze 19 Sekunden nach Wiederbeginn das 5:1 (41.). Von nun an plätscherte die Partie ein wenig vor sich hin. Hannover tat nicht mehr als nötig, um den REC in Schach zu halten und Rostock konnte sich seinerseits vor Roman Kondelik nicht entscheidend in Szene setzen. Erst rund zehn Minuten vor Ende des Spiels starteten die Gäste noch einmal eine Schlussoffensive. Zunächst gelang Goalgetter Jamie Chamberlain im Powerplay das 6:1 (52.). Nach 56 Minuten setzte Sven Breiter mit dem 7:1 den Schlusspunkt unter eine unerwartet einseitige Partie, in der die EC Hannover Indians reichlich Selbstvertrauen für die anstehende schwere Aufgabe gegen die Blue Lions Leipzig am Dienstag – dann wieder mit Kyle Doyle – tanken konnten. Piranhas Rostock - EC Hannover Indians 1:7 (0:3, 1:1, 0:3) Tore: 0:1 (02:44) Marian Rohatsch (Sven Breiter, Sebastian Deml), 0:2 (08:45) Jamie Chamberlain (Dennis Meyer, Tobias Stolikowski), 0:3 (19:43) Dennis Meyer (David Musial, Jamie Chamberlain), 0:4 (23:36) Ryan Huddy (Kevin Du, Alexander Engel) 5-4, 1:4 (32:26) Martin Vojcak (Martin Ekrt) 5-4, 1:5 (40:19) David Musial (Nils Sondermann), 1:6 (51:13) Jamie Chamberlain (Peter Baumgartner, David Musial) 5-4, 1:7 (55:07) Sven Breiter (Thomas Morrow, Sebastian Deml) Strafminuten: Rostock 12 + 10 Disziplinarstrafe gegen David Hördler, Hannover 14 Zuschauer: 923 |
| Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 17.02.2008 um 22:04 |
| ECH bei kriselnden Rostockern |
| Nach zwei Wochen Pause zur Regeneration und intensiven Vorbereitung auf den Endspurt um Rang zwei greifen die EC Hannover Indians morgen wieder ins Geschehen der Eishockey-Oberliga Nord ein. Am Sonntag, 17.02.2008, gastieren die Niedersachsen um 19.00 Uhr in der Eishalle Schillingallee beim Rostocker EC (Schiedsrichter ist Frank Awizus vom ECC Preussen Juniors Berlin). Die Piranhas von der Ostsee haben zuletzt vier Spiele in Folge meist deutlich verloren, so dass sich die Verantwortlichen Anfang der Woche zu einer Krisensitzung mit der Mannschaft und Trainer Sergej Jaschin gezwungen. Doch auch diese brachte noch keine Besserung, denn am Freitag mussten sich die Raubfische bei den Blue Devils Weiden 3:8 geschlagen geben.
Weil angeschlagene Gegner bekanntlich zu den gefährlichsten gehören, stehen die Indians morgen vor einer besonders schweren Aufgabe. Der Tabellenzweite (79 Punkte), bei dem Toptorjäger Jamie Chamberlain jüngst seinen Vertrag um zwei Jahre verlängerte, wird über die gesamte Spielzeit hellwach, hoch konzentriert und diszipliniert zu Werke gehen müssen, um drei wichtige Punkte mit auf die Rückreise nehmen zu können. Auch wenn Rostock momentan weit weg ist von seiner starken Form zu Saisonbeginn, als im Oktober ein klares 5:1 gegen den ECH gelang, verfügt der REC über ein hochkarätiges Team, das sich zuletzt unter Wert verkaufte. Im Tor baut Olympiasieger Sergej Jaschin – er gewann den Titel 1988 in Calgary mit der damaligen UdSSR – auf die Fangkünste von Branislav Hippik. Der 31 Jahre alte Slowake hat bereits einen Shut-out auf seinem Konto und kann an guten Tagen Matches im Alleingang gewinnen. Als Stellvertreter fungiert Tobias John. Der frühere Berliner hat bereits mehrfach gezeigt, dass im Bedarfsfall auf ihn Verlass ist. Eine Schwächung muss die Rostocker Defensive durch den Sonntags-Ausfall von Pavel Blaha hinnehmen. Der tschechische Routinier, der in seiner Deutschland-Karriere auch schon für Adendorf, Crimmitschau und Bad Aibling in der Oberliga spielte, handelte sich gegen Weiden seine dritte Disziplinarstrafe ein und wird dem Tabellenfünften (55 Zähler) damit gegen die Indians fehlen. Dennoch ist die Hintermannschaft durch den Ex-Timmendorfer Viatscheslav Koubensky – zwischenzeitlich mit deutschem Pass ausgestattet und vergangene Woche beim All Star Game in Crimmitschau im Einsatz -, den aus seiner Wolfsburger Zeit zweitligaerfahrenen Christian Franz und Ex-Indian Armin Finkel stark besetzt. In der Kritik stand hingegen zuletzt Marian Smerciak, dem aufgrund für einen Kontingentspieler anscheinend nicht passender Leistungen im letzten Heimspiel gegen Halle im Schlussdrittel eine Denkpause verordnet wurde. In Weiden durfte der 35-jährige Slowake wieder mitwirken, konnte die deutliche Schlappe aber nicht verhindern. Nicht mehr zum Team der Piranhas gehört hingegen Nickolas Bovenschen. Der 2002/03 noch für die Indians in der Oberliga auflaufende Defender wurde kürzlich aufgrund privater Probleme vom REC beurlaubt. Die angespannte Personalsituation in Rostock verschärfte sich weiter, nachdem sich Stürmer Jan Michalek im Training vor dem Weiden-Spiel durch einen Sturz in die Bande verletzte und im Krankenhaus behandelt werden musste. Die Ausfalldauer ist ungewiss, am Wochenende wird der Ex-Stuttgarter jedoch sicher nicht auflaufen. So sollen andere die Kohlen gegen den ECH aus dem Feuer holen. Allen voran die Routiniers André Grein und Jens Stramkowski, beide im Vorjahr noch in der 2. Bundesliga aktiv. Grein lief zuletzt für die Moskitos Essen auf und glänzt mit 26 Assists aus 39 Spielen und ebenso vielen Scorerpunkten als Vorbereiter, während der Ex-Kaufbeurer Stramkowski mit 17 Treffern drittbester Torjäger seines Teams ist und insgesamt 33 Scorerpunkte aus 39 Matches auf seinem Konto hat. Übertroffen wird der bullige Angreifer (1,84 m, 92 kg) in Sachen Torgefahr nur noch vom DEL-erfahrenen Martin Ekrt (absolvierte zwischen 1995 und 1997 54 Matches für die Nürnberg Ice Tigers) mit 18 Treffern und Topscorer Karol Bartanus. Der technisch beschlagene, defensiv mitunter jedoch recht nachlässige Slowake verbuchte in 37 Oberligaspielen 27 Tore und 26 Vorlagen. Nachdem die Play-off-Chancen der Piranhas mit 18 Zählern Rückstand auf Weiden wohl nurmehr theoretischer Natur sind, soll Bartanus mit seinen verbliebenen Angriffskollegen wie dem früheren Schweinfurter Benedikt Waldner, dem Ex-Nauheimer Anton Bauer und David Hördler – Bruder des Berliner Nationalverteidigers Frank Hördler – nun dafür sorgen, dass den Rostockern im Oberliga-Premierenjahr der Klassenerhalt gelingt. Für die EC Hannover Indians geht es in Rostock hingegen darum, mit einem Sieg ihre gute Ausgangsposition vor dem nächsten Schlüsselspiel im Kampf um Platz zwei am Dienstag gegen die Blue Lions Leipzig zu sichern. Um so erfolgreich zu sein wie beim 6:1 im November am heimischen Pferdeturm, müssen All Star Peter Baumgartner, Sebastian Deml und Co. vor allem geduldig und diszipliniert agieren, um im entscheidenden Moment die herausgearbeiteten Torchancen konsequent zu verwerten. Dabei müssen die Großstadtindianer allerdings auf Kyle Doyle verzichten. Der Indians-Topscorer ist nach seiner Spieldauerdisziplinarstrafe beim 5:1-Heimsieg gegen die Juniors der Eisbären Berlin vor zwei Wochen gesperrt und morgen zum Zuschauen verurteilt. Dafür kehren Dennis Meyer und Bryan Phillips wieder ins Team zurück. Beide haben ihre Verletzungen rechtzeitig zu Beginn der „Endspiele“ um die beste Ausgangsposition in den Play-offs überwunden und werden gemeinsam mit den anderen Indianern alles geben, damit drei wichtige Punkte mit auf die Rückreise nach Niedersachsen genommen werden können. |
| Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 16.02.2008 um 17:45 |
| Chamberlain bleibt Indianer |
| Der Top-Torschütze der Indians wird auch in der nächsten Saison am Pferdeturm spielen. Jamie Chamberlain verlängerte seinen Vertrag am Donnerstag um weitere zwei Jahre.
Kurz vor dem Top-Spiel gegen die Blue Lions aus Leipzig am kommenden Dienstag eine gute Nachricht für Indians-Coach Joe West: „Jamie kann eine positive Entwicklung bei uns vorweisen. Er ist unser torgefährlichster Stürmer und zudem auch in seinem Defensivverhalten vorbildlich.“ Der Kanadier ist in der Tat auf Rekordkurs. Noch fünf Tore und er hat den bestehenden Indians-Torrekord von Peter Campbell aus der Saison 2003/2004 (51 Spiele, 38 Tore) übertroffen. Chamberlain hat in bislang 42 Spielen 34 Tore erzielt und damit schon zehn Treffer mehr auf dem Konto, als in der gesamten Vorsaison. Seine Tore brauchen die Indians auch am Sonntag in Rostock und vor allem am Dienstag, wenn gegen die Leipziger eine Vorentscheidung um Platz 2 in der Tabelle und dem damit verbundenen Heimrecht in den Play-Offs fallen wird. West: „Gegen die offensivstarken Leipziger erwarte ich ein richtiges Top-Spiel. Ich hoffe, die Fans werden uns dabei trotz des unglücklichen Termins mitten in der Woche zahlreich unterstützen. Es ist eins unserer wichtigsten Saisonspiele.“ Schon am Sonntag werden die bislang verletzten Dennis Meyer und Bryan Phillips wieder dabei sein. Beide haben ihre Blessuren überwunden und konnten die letzten Trainingseinheiten beschwerdefrei absolvieren. West: „So kann ich wieder auf zwölf Stürmer zurückgreifen und mit vier Sturm-Reihen spielen lassen. Dennis ist einer meiner wichtigsten Überzahlspieler, Bryan ist exzellent in seiner Defensivarbeit. Besonders gegen Leipzig ist der Einsatz der beiden sehr wichtig.“ |
| Autor: EC Hannover Indians - Kommentare (0) - 14.02.2008 um 20:31 |
| Fanbus nach Rostock fährt nicht |
| Der für kommenden Sonntag geplante Fanbus zum Auswärtsspiel der EC Hannover Indians bei den Piranhas Rostock wird leider nicht fahren, da die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wurde.
Fans die sich für diese Fahrt angemeldet haben und eine Anzahlung geleistet haben, können diese entweder auf eine andere Fahrt umbuchen oder sich die Anzahlung beim kommenden Heimspiel gegen die Blue Lions Leipzig (Dienstag, 19.2.07 - 20 Uhr) am FanProjektstand hinter der Osttribüne auszahlen lassen. |
| Autor: Sascha Hartung - Kommentare (0) - 13.02.2008 um 14:57 |
| West bleibt Trainer |
| Rund eine Woche vor Beginn der entscheidenden Saisonspiele um die Belegung der Play-Off Plätze konnten die Indians ihre wichtigste Personalie für die kommende Spielzeit klären. Joe West bleibt ein weiteres Jahr Chefcoach beim ECH.
Aufsichtsratssprecher Dirk Wroblewski freute sich über die Entscheidung seines Trainers: „Joe hat bei der Zusammensetzung des Teams sehr gute Arbeit gemacht. Seine Entscheidung vermehrt auf junge Spieler zu setzen hat sich als richtig erwiesen. Um die Planung für die kommende Spielzeit auf dieser Basis fortzuführen, war es wichtig, zunächst Klarheit auf der Trainerposition zu schaffen.“ West will in den kommenden Tagen mit einigen Spielern seines Teams vorzeitig verlängern. Auch er zeigte sich zufrieden: „Neben der Vorbereitung auf die kommenden Spiele und die Play-Offs müssen wir jetzt schon das Gerüst für die Mannschaft der nächsten Saison bauen. Das kann ich nur guten Gewissens, wenn ich weiß, dass ich auch die Verantwortung für die Entscheidungen tragen werde. Ich habe angefangen hier etwas aufzubauen und das möchte ich auch fortführen.“ Die jungen Spieler, die West in diesem Jahr in den Indians-Kader geholt hat, haben allesamt eine gute Entwicklung gemacht. Verteidiger Peter Baumgartner ist sogar in den Kader des am Samstag in Crimmitschau stattfindenden All-Star Games berufen worden und ist der punktbeste deutsche Verteidiger der Liga. Vor dem ersten „Endspiel“ um Platz 2 und dem damit verbundenen Heimrecht in den Play-Offs gegen die Blue Lions aus Leipzig am 19. Februar absolvierte die Mannschaft in den vergangenen Tagen noch einmal ein verschärftes Konditionstraining. Heute Abend dürfen die Spieler zum Ausgleich ein wenig mit den Fans feiern. Die Dauerkartenbesitzer der Indians sind zu einer Party ins ViP-Zelt geladen. West: „Wir haben in den vergangenen Tagen wirklich hart trainiert. Die Spieler haben jetzt ein paar Tage frei. Nächste Woche bereiten wir uns dann gezielt auf die kommenden Partien vor. Gegen Leipzig erwartet uns eins der wichtigsten Spiele der Saison.“ |
| Autor: EC Hannover Indians - Kommentare (0) - 08.02.2008 um 16:53 |