| Indians starten "ECH-Radio" |
| Pünktlich zum Beginn der Viertelfinal Play-Off Serie (Best-of-seven) gehen die EC Hannover Indians in der Auswärtspiel-Berichterstattung für ihre treuen Fans neue Wege: War bisher der ECH-Liveticker das Maß aller Dinge, wird es zum Play-Off Start bei den befreundeten Freiburger Wölfen nun erstmalig das „ECH-Radio“ geben.
Erprobt durch die Übertragungen in „Ottos-Sportspub“ in den letzten beiden Jahren, können die EC Hannover Indians nun mit einer eigenen Radio-Show im Internet an den Start gehen. Bis zu 5000 Zuhörer soll der Internet-Stream des Anbieters „Sportbeats“ beim ersten Spiel der Mannschaft von Joe West bei den Freiburger Wölfen direkt von der Eisfläche mit allen Informationen um das erste Play-Off Spiel versorgen. Auch für die Zukunft könnte das „ECH-Radio“ zum festen Bestandteil werden, denn die Möglichkeiten für diese Übertragung könnten unter Umständen bis auf eine Zuhörerzahl von 10000 Fans erweitert werden. Was braucht der ECH-Fan für den Empfang des „ECH-Radios“: Der Empfang ist einfach und vor allem kostenlos! Über die Adresse www.ech-radio.de werden die Fans der EC Hannover Indians direkt auf die Homepage des Anbieters www.sportbeats.de geleitet. Dort kann zwischen dem Windows Media Player, des Real Players oder von Winamp gewählt werden. Durch einen einfachen Klick auf den jeweiligen Player öffnet sich der Internet Stream ab 19:30 Uhr auf die Übertragung des Spiels der EC Hannover Indians bei den Freiburger Wölfen. Wann geht es los: Ab 19:30 Uhr wird es kurze Vorberichte mit entsprechender Indians-Musik geben, bevor es dann ab ca. 19:50 Uhr direkt mit der Reportage von „Torti“ vom ersten Play-Off Spiel losgehen wird. Der bisher bekannte ECH-Liveticker wird während der Internet-Übertragungen als „Anzeigetafel“ dienen und neben allen Torschützen natürlich auch den aktuellen Spielstand aus der Franz-Siegel-Halle in Freiburg übermitteln. Die EC Hannover Indians freuen sich, ihren treuen Fans nun über eine neue Möglichkeit der Berichterstattung von den Auswärtsspielen zu ermöglichen und zum Spiel noch die Stimmung direkt aus dem Stadion mit zu übermitteln. |
| Autor: EC Hannover Indians - 19.03.2008 um 11:46 |
| EC Hannover Indians GmbH |
| Stellungnahme zum Artikel der Neuen Presse Hannover vom 18. März 2008: „Eishochzeit in Hannover?“
Mit Verwunderung ist der o.g. Artikel von unserer Seite zur Kenntnis genommen worden. Die darin enthaltenen Andeutungen geben leider Raum für Spekulationen, die geeignet sind Unruhe unter unseren Fans zu erzeugen. Daher möchten wir an dieser Stelle noch einmal klarstellen: Es gibt keine Pläne zu einer Zusammenarbeit der EC Hannover Indians GmbH mit den Hannover Scorpions. Eine Zusammenarbeit als Förderlizenzpartner oder in jeder anderen denkbaren Hinsicht, ist von unserer Seite zu keinem Zeitpunkt thematisiert worden. Dirk Wroblewski Sprecher des Aufsichtsrats der EC Hannover Indians GmbH |
| Autor: EC Hannover Indians - 18.03.2008 um 12:10 |
| Informationen zu den Play-Off Fanbussen |
| Nachdem nun fest steht, daß die EC Hannover Indians zum Start der Play-Off-Viertelfinalserie (Best-of-seven) bei den Freiburger Wölfen antreten müssen, stehen auch die Abfahrtszeiten für die Fanbusse zum Spiel 1 und 3 fest.
Spiel 1 – Donnerstag, 20.03.08: Hier fährt ein Doppeldeckerpartybus zum Preis von 35,00 € (inkl. Karte) in dem aktuell noch einige freie Plätze zu vergeben sind. Abfahrt ist am Donnerstag um 9:00 Uhr am Eisstadion am Pferdeturm. Spielbeginn in Freiburg ist um 20 Uhr. Spiel 3 – Montag, 24.03.08: Auch hier wird ein Fanbus angeboten, für den bereits einige Anmeldungen vorliegen. Abfahrt wird um 7 Uhr am Eisstadion am Pferdeturm sein. Der Fahrpreis beträgt ebenfalls 35,00 €. Spiel 5 – Freitag, 28.03.08: Sollte es ein 5. Spiel in Freiburg geben, wird es natürlich ebenfalls einen Fanbus geben. Diese Fahrt wird als 2-Tages-Tour mit Übernachtung angeboten. Im Fahrpreis enthalten sind Fahrt, Eintrittskarte und Übernachtung. Im 4-Bett-Zimmer beträgt der Fahrpreis dann 75,00 € (pro Person), im 2-Bett-Zimmer 85,00 € sowie im Einzelzimmer 101,00 €. Sollte die Fahrt nicht mit Übernachtung stattfinden, beträgt der Fahrpreis 45,00 € (inkl. Eintrittskarte). Für die Fahrten zu den Spielen 1 und 3 müssen die Anmeldungen bis Mittwoch, 19.3.2008 vorliegen, da die Busse durch die bevorstehenden Osterfeiertage entsprechend bestellt werden müssen. Wer sich für die Fahrt zum 5. Spiel anmelden möchte, sollte bei der Anmeldung auch bitte direkt die Namen für die einzelnen Zimmer mitteilen. Anmeldungen sind ab sofort unter 0160/97746314 bei Sascha Hartung möglich. |
| Autor: Sascha Hartung - 17.03.2008 um 13:42 |
| In den Play-Offs nun gegen Freiburg |
| Mit einer bitteren 3:4 Niederlage nach Penaltyschiesen bei den Blue Lions in Leipzig haben die EC Hannover Indians den zweiten Tabellenplatz der Oberliga Nord doch noch verloren.
Nach 0:2 und 1:3 Rückstand konnten Kyle Doyle und Ryan Huddy das Spiel im zweiten Drittel innerhalb von nur 12 Sekunden ausgleichen. Im entscheidenden Penaltyschiessen fehlte der Mannschaft von Joe West dennoch das Glück, so daß die Play-Offs am kommenden Donnerstag mit einem Auswärtsspiel bei den befreundeten Freiburger Wölfen starten werden. Die Wölfe sind dann am Ostersamstag ab 20 Uhr im zweiten Spiel der Viertelfinalserie im Eisstadion am Pferdeturm zu Gast. Der Vorverkauf für die Viertelfinalserie läuft bereits an den bekannten Vorverkaufsstellen. Dauerkartenbesitzer haben zu folgenden Terminen die Möglichkeit ihr Vorkaufsrecht zu nutzen: Montag, 17. März, 16 – 20 Uhr Dienstag, 18. März, 16 – 20 Uhr Mittwoch, 19. März, 15 – 18 Uhr jeweils in der Geschäftsstelle der Hannover Indians. |
| Autor: Torsten Gadegast - 16.03.2008 um 21:10 |
| ECH will Heimreicht in Leipzig sichern |
| Nach dem klaren 8:0 der EC Hannover Indians gegen die Piranhas Rostock am Freitag richten sich im Lager des niedersächsischen Eishockey-Oberligisten alle Augen auf das morgige „Endspiel“ gegen die Blue Lions Leipzig. Im Gastspiel beim überragenden Liganeuling, der als Aufsteiger mit bislang 100 Punkten auf Platz drei steht, wollen die Großstadtindianer (101 Punkte) ihrerseits den zweiten Rang der Nordstaffel und damit das Heimrecht im am Donnerstag startenden Play-off-Viertelfinale unter Dach und Fach bringen. Angepfiffen wird die Partie in der Blue Lions Eisarena, zu der die Indians von vier Fanbussen begleitet werden, am Sonntag (16.03.2008) um 18.00 Uhr.
Damit steht dem ECH nach 51 teilweise nervenaufreibenden Oberligapartien– gegen Leipzig gewannen die Cracks um Kapitän Seppi Staltmayr das zweite Duell am Pferdeturm Mitte Februar 5:2, unterlagen zuvor aber 4:5 n.P. in Leipzig und 4:6 vor eigenem Publikum – ein echter Krimi ins Haus. Erst morgen abend wird klar sein, ob es für das Team von Joe West am Donnerstag einen Play-off-Auftakt vor heimischer Kulisse gibt oder zum Start in die Aufstiegsspiele zur 2. Bundesliga ein „Road Trip“ nach Süddeutschland ansteht. Um sich das Heimrecht zu sichern, müssen die Cracks vom Pferdeturm in der ostdeutschen Messestadt einen Sieg landen. Dafür bedarf es einer mindestens genauso engagierten und couragierten Leistung wie zuletzt gegen Rostock, als die Indians den Raubfischen von der Ostsee mit kompromisslosem Körperspiel den Schneid abkauften und den Gästen mit hohem Tempo kaum Zeit zum Luft holen ließen. So soll auch das Erfolgsrezept aussehen, mit dem der ECH Leipzigs beeindruckende Serie von zuletzt elf Heimsiegen in Folge beenden will. Weiterer entscheidender Erfolgsfaktor wird sein, wie gut die Spieler hinter den Topakteuren in beiden Teams zum Zuge kommen. Wer in den Angriffsreihen zwei, drei und vier die Nase vorn hat, dürfte am Ende auch die Partie für sich entscheiden. Während beim ECH alle acht Treffer gegen Rostock vom Toptrio Jamie Chamberlain, Kyle Doyle und David Musial erzielt wurden, sind Leipzigs Stars, die Finnen-Flitzer Max und Kasper Kenig, beim Freitags-4:2 in Halle nicht als Torschützen und in Person von Topscorer Max (84 Punkte, davon 24 Tore, aus 50 Partien) nur einmal als Vorlagengeber in Erscheinung getreten. Dass es in Leipzig auch dann rund läuft, wenn die besten Punktesammler – Kasper Kenig belegt als Torjäger mit 41 Treffern und 75 Zählern aus 48 Spielen Rang zwei der internen Wertung – nicht treffen, dafür sorgen Cracks wie Patrick Czajka, Florian Eichelkraut und Lars Hoffmann. Die drei Ex-Berliner, die schon in den Play-offs 2004/05 mit dem damaligen BSC Preußen auf die auf die Indians trafen, haben heuer zusammen schon 182 Scorerpunkte gesammelt und sorgen so für enorme Durchschlagskraft im Angriff der Blue Lions. In guter Form befindet sich derzeit auch Youngster Michael Henk. Dem 20-Jährigen gelangen in Halle zwei Treffer, darunter der Game Winner kurz vor Schluss. Insgesamt hat der Stürmer in 45 Oberliga-Spielen der aktuellen Saison bereits 39 Punkte (15 Tore) erzielt und sich damit wie auch die Weigant-Zwillinge Marc und Patrick zu einem jungen Leistungsträger im Team von Zdenek Travnicek gemausert. In Anbetracht der gleichmäßig verteilten Leipziger Offensivkraft wird Schwerstarbeit auf die fleißigen ECH-Angreifer wie Josiah Anderson, Bryan Phillips, Dennis Meyer, Sebastian Deml und Sven Breiter zukommen, um den Großstadtindianern über die gesamte Spielzeit den entscheidenden Schritt Vorsprung zu verschaffen, den es braucht, um Erfolg zu haben. Neben Disziplin ist dazu auch eine gehörige Portion Kaltschnäuzigkeit vonnöten, um die herausgearbeiteten Torchancen im richtigen Moment zu verwerten. Auch die Abwehr des Aufsteigers ist hochkarätig und ausgeglichen besetzt. Neben Routiniers wie Markus Witting – der DEL-erfahrene Ex-Krefelder trug in den Play-offs 2004/05 gegen Hannover ebenso das Berliner Preußen-Trikot wie Andreas Felsch – und Ex-Indian Ron Gaudet finden sich dort auch junge Akteure wie der 21 Jahre alte Sebastian Meindl, der seine Oberliga-Karriere in Weiden begann. Der Ex-Braunlager Jozef Potac, mit 85 Punkten in der Vorsaison der offensivstärkste Defender der Regionalliga Nord-Ost und jetzt mit 44 Zählern (12 Tore) in genauso vielen Spielen Topscorer der Leipziger Abwehr, und Esbjörn Hofverberg sorgen schließlich mit dafür, dass mangelnde Erfahrung wahrlich nicht als Manko der Leipziger Defensive gesehen werden kann. Insbesondere der im südkoreanischen Seoul geborene Schwede Hofverberg, mit 1,66 Metern Körpergröße einer der kleinsten Spieler der Oberliga, hat nach seinem Wechsel nach Grefrath im Jahre 1996 eine steile Deutschland-Karriere hingelegt und gehörte nach einem Intermezzo in Herford vor seinem Wechsel nach Leipzig bis 20006 fünf Jahre lang schon fast zum Inventar des Zweit- und Oberligisten ETC Crimmitschau. Vervollständigt wird die Abwehr der Messestädter vom Ex-Schweinfurter Jens Müller und dem nachverpflichteten Slowaken Michal Rohacik, der erst im Laufe der Saison vom tschechischen Erstligisten SK Slavia Trebic nach Deutschland wechselte. Auch im Tor kann sich Lions-Coach Travnicek auf ein starkes Gespann verlassen. Mit dem U 20-Nationalspieler Sebastian Staudt (zuletzt beim Zweitligisten Fischtown Pinguins in Bremerhaven aktiv) und Varian Kirst steht ein ausgeglichenes Duo zur Verfügung, das Spiele im Alleingang gewinnen kann. Der Ex-Peitinger Kirst sammelte in Augsburg und bei den Berliner Eisbären bereits DEL-Erfahrung und ersetzte während der laufenden Saison Leipzigs verletzten Stammgoalie Jan Pospisil (Knieverletzung). Im morgigen Duell der „fünftbesten Special Teams“ – Leipzig hat mit einer Erfolgsquote von 22,57 % das derzeit fünftbeste Powerplay der Oberliga vorzuweisen und die Indians stellen mit 84,00 % erfolgreichem Penalty-Killing das fünftbeste Unterzahltem in Deutschlands dritthöchster Spielklasse – können beide Trainer (Indians-Chefcoach Joe West steht nach Ablauf seiner Sperre wieder an der Bande) nahezu aus dem Vollen schöpfen. Beim ECH ist bis auf die Langzeitverletzten Jan Welke und Steve Slaton lediglich der Einsatz von Urgestein Michael Dahms fraglich (schied gegen Rostock mit einer Prellung aus), während die Blue Lions möglicherweise auf Stürmer Eric Haiduk (Oberarmprellung) verzichten müssen. Ungemach könnte indes den Indianern Tobias Stolikowski und Thomas Morrow drohen. Beide Verteidiger haben bereits zwei Zehn-Minuten-Strafen kassiert. Im Falle einer dritten Disziplinarstrafe in Leipzig wäre im ersten Play-off-Spiel eine Sperre fällig. Damit die Indians im Kampf um Platz zwei am Ende die Oberhand behalten, müssen sie also über die gesamte Spielzeit vor allem diszipliniert und hoch konzentriert zu Werke gehen. Wenn sich dann noch der Sturm in ähnlicher Spiellaune präsentiert wie zuletzt gegen Rostock, sind alle Voraussetzungen erfüllt, um mit einem Sieg in Leipzig mit lautstarker Unterstützung der mitgereisten Fans das Play-off-Heimrecht perfekt zu machen. |
| Autor: Niki Jaklitsch - 15.03.2008 um 20:06 |
| 4. Bus nach Leipzig AUSVERKAUFT! |
| Die Restplätze im 4. Fanbus zum Auswärtsspiel der EC Hannover Indians bei den Blue Lions Leipzig sind alle vergeben und der Bus ist damit AUSVERKAUFT!
Abfahrt ist um 13 Uhr am Eisstadion am Pferdeturm! |
| Autor: Torsten Gadegast - Kommentare (0) - 15.03.2008 um 16:57 |
| Es ist angerichtet... |
...für ein echtes Pre-Play-Off-Spektakel! Wenn sich am Sonntag Abend um 18.00 Uhr in der Blue Lions Eisarena der phänomenale Liganeuling aus Leipzig und der etablierte Top-Oberligist aus Hannover gegenüberstehen, dann dürfte den vielen Zuschauern vermutlich einiges geboten werden. Die Konstellation verlangt von beiden Teams ein Spiel auf Sieg, denn nach dem 4:2-Erfolg der Sachsen im Nachbarschaftsduell in Halle und dem zeitgleichen 8:0-Schützenfest der Hannover Indians gegen bedauernswerte Rostocker bleibt der Ein-Punkte-Vorsprung Hannovers auf den Verfolger bestehen. Selbst eine ECH-Niederlage im Penaltyschiessen oder ein unglückliches Gegentor in der Overtime würden den Kontrahenten im allerletzten Moment noch vorbeiziehen lassen und Hannover des eminent wichtigen Heimvorteils in den Play-Offs berauben. Der abendliche Kantersieg gegen die Ostseestädter macht freilich Mut für die schwere Aufgabe in weniger als 48 Stunden, insbesondere das Duo K. Doyle (heute fünf Tore) und J. Chamberlain (sieben Punkte) scheint wie im Vorjahr pünktlich zum Saisonhöhepunkt noch einmal einen Gang hoch zu schalten.
Über 3000 Zuschauer wollten den ECH bei der Generalprobe fürs sonntägliche `Endspiel` am Freitag Abend gegen die Rostocker Piranhas zum Sieg schreien und die Indians sollten ihr treues Publikum auch nicht enttäuschen. Gegen das `Häuflein letzter Aufrechter` von der Ostsee (A. Grein, J. Michalek, M. Vojcak, A. Finkel verletzt, J. Stramkowski gesperrt, Defender M. Smerciak passte nach dem Warmspielen), das sich trotz nurmehr elf Feldspielern lange gut aus der Affäre zog, brachte ein atemberaubender Sololauf von K. Du über die gesamte Eisfläche die Fans schon nach 60 Sekunden in Stimmung. Eine gewaltige hannoversche Drangphase in den ersten zwölf, dreizehn Minuten ergab aufgrund eines über 60 Minuten toll haltenden T. John im Piranhas-Kasten (überdies in Minute elf bei einem Pfostenschuss J. Andersons` im Glück) jedoch `nur` eine 2:0-Führung, die Top-Torschütze J. Chamberlain binnen neun Sekunden in Minute 7 erzielt hatte. Kurios dabei das 2:0: der nach dem ersten Indianstor das folgende Bully in Blitzmanier ausführende HSR Kissing überraschte alle Gästeakteure, nicht aber K. Doyle, der das Anspiel ohne Gegenwehr aufnahm, sofort abzog und den noch nicht einsatzbereiten T. John aus der neutralen Zone anschoss. Völlig perplex zeigte der Torsteher der Rostocker auch in der Folge keine Reaktion, so dass Hannovers #88 relativ leicht zu Saisontor Nr. 43 kam. Zwei, drei Tormöglichkeiten in der Schlussphase des ersten Abschnitts waren in der Folge das einzige Offensivlebenszeichen der Ostseestädter, die sich ab dem zweiten Drittel noch verstärkter um die Defensive zu kümmern hatten. Gleich zwei 10-Minuten-Strafen gegen C. Franz und den leider einmal mehr völlig wirkungslosen K. Bartanus ließen die Kräfte der Gäste in Abschnitt zwei weiter schwinden. Lediglich drei Powerplaysituationen brachten den Piranhas etwas Entlastung, ansonsten war Verteidigungsarbeit angesagt, die der Tabellenfünfte in seiner vorletzten Saisonpartie aber weiter recht ordentlich erledigte. Die Reihen zwei, drei und vier der Indians hatte die Rostocker Resterampe auch dank des weiterhin famosen John eigentlich sicher im Griff, das Duo Doyle/Chamberlain allerdings war für die Gäste am Abend eine Nummer zu groß – ein Pfostenrebound durch K. Doyle nach Chamberlainschuss (28.) und ein Abpraller von T. John, den erneut der kleine ECH-Center nutzte (39.), stellten die Partie auf 4:0, wie schon beim 2:0 allerdings haderten die Gäste nicht ganz zu Unrecht mit dem HSR, da die Scheibe vor dem vierten Indianstor für jeden sichtbar im Fangnetz gewesen war. Wie in der Vorwoche die Erfurter mussten auch die Rostocker im Schlussdrittel dem permanenten Anrennen der Hannoveraner irgendwann Tribut zollen. J. Chamberlain, aufgrund von bislang `nur` 35 Assists von den Top-10 der Scorerliste noch ein Stück weit entfernt, betätigte sich gegen nun immer mehr zulassende Piranhas binnen sechs Minuten gleich dreimal als präziser Vorlagengeber, zweimal K. Doyle und D. Musial (erstes Heimtor für die Indians) sagten nach den Zuspielen des ECH-Topscorers artig Danke und ließen auch dem nach wie vor pro Minute einmal geforderten John im REC-Tor keine Abwehrchance. Nachdem sich Indians-Trouble-Maker J. Anderson Mitte des Schlussabschnitts nach einer Auseinandersetzung mit R. Schneider im Hinblick auf den Sonntag gottlob noch besann und keine Prügelei mit dem besten Piranha-Feldspieler begann, waren die Schlussminuten dann völliges Einbahnstraßenhockey, welches jedoch nurmehr den 8:0-Endstand einbrachte. K. Doyle konnte bei 5:3-Überzahl von der blauen Linie seinen fünften Tagestreffer erzielen (59.) – das hatte zuletzt D. Reiss im Indianstrikot geschafft, der im Januar 2002 gegen den ESC Wedemark ebenfalls fünfmal hatte jubeln dürfen. Fazit: ein am Ende `leichter` Sieg gegen einen dezimierten und ausgebrannten Gegner, der im Rahmen seiner Möglichkeiten verteidigte. Gefallen konnten das totale Engagement und das Tempospiel der Indians, der Richtung Saisonkehraus denkende Gast war mehr als einmal erstaunt vom Körperspiel des ECH, der körperlich und läuferisch bereit zu sein scheint für den großen Showdown am Sonntag in Leipzig. Wenn dann auch die anderen Angriffsreihen produktiv agieren und spielerisch in der Angriffszone noch eine Idee kreativer gespielt wird, so dürfte das noch immer auf Rache sinnende BLL-Quintett M. Witting, A. Felsch, P. Czajka, F. Eichelkraut und L. Hoffmann am Sonntag am Ende erneut in einem entscheidenden Spiel gegen Hannover das Nachsehen haben. Schon 2005 waren diese Akteure im Berliner Trikot dabei, als der ECH in Spiel 5 einen unvergessenen 3:1-Erfolg in der Deutschlandhalle hatte feiern können. Zuletzt elf Heimsiege in Folge sind allerdings freilich ein Faustpfand der Leipziger, das durchaus Beachtung verdient... Fr.,14.3.08: Hannover Indians – Rostocker Piranhas 8:0 (2:0,2:0,4:0) Tore: 1:0 (7.) Chamberlain 42 6-5, 2:0 (7.) Chamberlain 43, 3:0 (28.) Doyle 32, 4:0 (39.) Doyle 33, 5:0 (43.) Doyle 34 5-4, 6:0 (47.) Doyle 35 4-4, 7:0 (49.) Musial 3 5-3, 8:0 (59.) Doyle 36 5-3. Strfm.: ECH 18 +10 f. Stolikowski – REC 22 +10 f. Franz +10 f. Bartanus Zusch.: 3162 HSR: Kissing GWG: J. Chamberlain (7.) Beste Akteure: J. Chamberlain, K. Doyle – T. John, R. Schneider Bes.: - erste Indiansakteure mit sieben Punkten in einem Spiel auf Oberliganiveau seit St.Jacques/Goulet/Spadacini (je sieben) am 28.11.99 vs. Lauterbach (13:2): J. Chamberlain und K. Doyle - endlich der erste shut-out: R. Kondelik - Gefahr für die Defensive: bei der nächsten 10-Minutenstrafe droht T. Stolikowski und T. Morrow ein Spiel Sperre - 35:17 Siege lautete die Bilanz im erfolgreichsten Oberligajahr 05/06. Heuer liegt der ECH bislang bei 34:17 Erfolgen. Gibts am Sonntag die Einstellung des Topwertes? ECH: Kondelik,(Agricola) – Baumgartner,Morrow,Stolikowski,Staltmayr,Dahms,Engel,Sondermann,Thomson – Chamberlain,Doyle,Phillips,Huddy,Du,Anderson,Breiter,Meyer,Musial,Krull,Rohatsch,Deml. REC: John,(Hippik) – Blaha,Schneider,Koubenski,Franz,(Smerciak) – Bartanus,Hördler,Stratmann,Bauer,Ekrt,Waldner,Herrmann. |
| Autor: os - 14.03.2008 um 23:58 |
| Information zum heutigen Heimspiel |
| Fan-Aktion in der Nordkurve
Die Playoffs stehen unmittelbar bevor und gerade jetzt braucht uns unser Team: Unsere Stimme, unsere Unterstützung und unseren Rückhalt! Heute Abend wollen wir zeigen, dass wir alle mit ganzen Herzen Indians Fans sind. Darum ist für beim Einlauf der EC Hannover Indians am heutigen Abend etwas besonderes geplant. Damit alles klappt, bitten wir euch zum Ende der Einlaufshow auf Wunderkerzen, Doppelhalter und Fahnen zu verzichten und Hinweisen der Organisatoren Euer Ohr zu leihen um zu zeigen, daß Fans und Team bereit für die Play-Offs 2008 sind. Play-Off Sale im Fanshop Zum letzten Hauptrundenspiel der Indians ist auch noch einmal "Grosskampftag" im Fanshop der Indians angesagt. Heute Abend dürfte die letzte Gelegenheit sein, sich eines der diesjährigen regulären Saison-Trikots aus dem Jubiläumsjahr zu sichern. Es sind wahrlich nicht mehr viele vorhanden, und die paar, die es noch gibt bleiben im Angebot für 50,- Euro (L-XXXL) und 30,- Euro (XS-M) !! Auch noch im Angebot bleiben Euch die "10 years of hockey T-Shirts" für 15,- statt 19,- Euro und die Longsleeve Polo Shirts "10 Jahre Indians" für nur noch 29,- Euro statt bisher 39,- Euro ! Hinzukommen da nun auch noch die beiden Modelle mit dem Used Print Aufdruck des Indianerkopfes. Diese sind ab morgen auch für 15,- Euro (T-Shirt) und 29,- Euro (Polo-Shirt) erhältlich. Also greift zu, solange der Vorrat reicht und der Hype um die Indians in den kommenden Tagen noch weiter anwachsen wird! Play-Off Vorverkauf startet heute! Nach dem heutigen Spiel gegen die Rostock Piranhas beginnt der Vorverkauf für die ersten beiden Play-Off Heimspiele an den Stadionkassen des Eisstadions am Pferdeturm. Ab Samstag, den 15. März: Alle Kartenkategorien in den Vorverkaufsstellen (Sitzplätze nur am Kiosk am Eisstadion). Sonderverkauf der für Dauerkarteninhaber reservierten Karten: Montag, 17. März, 16 – 20 Uhr Dienstag, 18. März, 16 – 20 Uhr Mittwoch, 19. März, 15 – 18 Uhr jeweils in der Geschäftsstelle der Hannover Indians. Die Sitzplätze der Dauerkarteninhaber werden bis Mittwoch 18 Uhr reserviert, danach verfällt das Vorkaufsrecht für die ersten beiden Play-Off Spiele. Zu weiteren Play-Off-Spielen gibt es einen erneuten gesonderten Vorverkauf für Dauerkarteninhaber, den wir rechtzeitig bekannt geben. |
| Autor: EC Hannover Indians - Kommentare (0) - 14.03.2008 um 12:57 |
| Der Endspurt beginnt |
| Nur noch zwei Spiele trennen die EC Hannover Indians von den Play-offs 2008 der Eishockey-Oberliga. Am letzten Wochenende der Vorrunde gilt es für die Niedersachsen, den fürs Heimrecht im Viertelfinale so wichtigen zweiten Tabellenplatz der Gruppe Nord, den sie mit momentan 98 Punkten innehaben, bis ins Ziel zu sichern. Am morgigen Freitag (14.03.2008, 20.00 Uhr, Eisstadion am Pferdeturm Hannover) trifft der ECH zunächst auf die Piranhas aus Rostock, ehe am Sonntag (16.03.2008, 18.00 Uhr, Alte Messehalle 6, Leipzig) das Match beim direkten Verfolger Blue Lions Leipzig (97 Punkte, gastiert morgen bei den Saale Bulls Halle) ansteht. Spätestens in diesem „Finale“ fällt die Entscheidung, ob die Indians in den ab Gründonnerstag beginnenden Ausscheidungsspielen um den Aufstieg in die 2. Bundesliga vor heimischem Publikum starten dürfen oder zum Auftakt in den Süden reisen müssen.
Bevor es jedoch soweit ist, muss der ECH am Freitag vor heimischer Kulisse erst einmal gegen die Piranhas des Rostocker EC bestehen. Um als Sieger vom Eis zu gehen, müssen die Schützlinge von Trainer Joe West über die gesamte Spielzeit hellwach sein und hoch konzentriert und diszipliniert agieren. Die nach der Demission von Trainer Sergej Jaschin wiedererstarkten Raubfische von der Ostsee verfügen über ein osteuropäisch geprägtes Team, das große Räume eiskalt zu seinen Gunsten auszunutzen versteht. Allen voran der Stürmer Karol Bartanus – der Slowake ist mit 62 Punkten aus 45 Matches Topscorer seines Teams und hat mit 29 auch die meisten Treffer verbucht – wird der Hintermannschaft der Großstadtindianer einiges abverlangen. Im Verbund mit dem zweitligaerfahrenen Jens Stramkowski (zuletzt in Kaufbeuren aktiv), dem Ex-Selber David Hördler und Routinier Martin Ekrt, der auch schon für Nürnberg in der DEL auflief, hat Interimstrainer Wolfgang Wünsche starke Angriffsformationen zur Verfügung. Eine Schwächung stellt allerdings der Ausfall von André Grein dar. Der 35 Jahre alte Stürmer, zuletzt bei den klassenhöheren Moskitos Essen unter Vertrag, zog sich kürzlich eine Meniskusverletzung zu und musste ebenso wie Jan Michalek (Knieverletzung) die Saison vorzeitig beenden. In der Abwehr liegt die Hauptverantwortung auf den Schultern von Pavel Blaha. Der Tscheche hat durch Karrierestationen in Adendorf, Bad Aibling und Crimmitschau bereits reichlich Deutschland-Erfahrung gesammelt und in der laufenden Spielzeit 49 Punkte (12 Tore) in 45 Spielen verbucht. Weitere Stützen der Defensive sind der Ex-Timmendorfer Vjatscheslav Koubensky und Armin Finkel, der im Vorjahr noch für die Indians aktiv war. Das starke Torhütergespann mit dem Slowaken Branislav Hippik und dem Ex-Berliner Tobias John rundet ein Rostocker Team ab, gegen das die Indians morgen bis an ihre Leistungsgrenze und darüber hinaus werden gehen müssen. Wenn die Zweikämpfe konsequent angenommen werden, den Piranhas damit die Lust am Spielen und Kombinieren genommen werden kann und die Cracks vom Pferdeturm, bei denen Josiah Anderson seine Sperre abgesessen hat, ihre Torchancen konsequent verwerten, sind alle Voraussetzungen erfüllt, um gegen Rostock zum dritten Mal in der laufenden Spielzeit die Oberhand zu behalten. Abgesehen von einem 1:5 an der Ostsee zu Beginn der Saison konnte sich der ECH mit 6:1 und 7:1 jeweils deutlich durchsetzen. Dies ist natürlich – mit lautstarker Unterstützung der Fans – auch morgen das große Ziel der Niedersachsen, damit das Eis für das „Finale“ in Leipzig bereitet ist. |
| Autor: Niki Jaklitsch - 13.03.2008 um 22:21 |
| Breiter bleibt am Pferdeturm |
| Stürmer Sven Breiter hat seinen Vertrag bei den Hannover Indians für die kommende Spielzeit verlängert.
Der 21jährige wechselte in der vergangenen Saison aus Bietigheim nach Hannover und erzielte letzte Saison 16 Punkte in 42 Spielen. In der laufenden Saison konnte er bereits 25 Punkte (9 Tore, 16 Assists) verbuchen. Indians-Coach sieht Breiter daher auf dem richtigen Weg: „Sven ist ein Beispiel dafür, wie junge Spieler ihre Karriere voranbringen. Arbeiten, arbeiten, arbeiten… Sven trainiert hart, ist ehrgeizig und hört auf den Trainer. Seine Entwicklung ist gut und wenn er so weitermacht, wird er noch viel besser werden. Ich mag an ihm besonders seinen ausgeprägten Siegeswillen. Er gibt wirklich immer alles.“ Play-Off Vorverkauf Die Indians-starten nach dem Heimspiel am Freitag mit dem Vorverkauf für die Play-Off-Tickets: Freitagabend nach dem Spiel: Alle Kartenkategorien für Play-Off 1 und 2 an der Kasse. Ab Samstag, den 15. März: Alle Kartenkategorien in den Vorverkaufsstellen (Sitzplätze nur am Kiosk am Eisstadion). Sonderverkauf der für Dauerkarteninhaber reservierten Karten: Montag, 18. März, 16 – 20 Uhr Dienstag, 19. März, 16 – 20 Uhr Mittwoch, 20. März, 15 – 18 Uhr Jeweils in der Geschäftsstelle der Hannover Indians. Die Sitzplätze der Dauerkarteninhaber werden bis Mittwoch 18 Uhr reserviert, danach verfällt das Vorkaufsrecht für die ersten beiden Play-Off. Zu weiteren Play-Off-Spielen gibt es einen erneuten gesonderten Vorverkauf für Dauerkarteninhaber, der rechtzeitig bekanntgegeben wird. |
| Autor: EC Hannover Indians - Kommentare (0) - 13.03.2008 um 14:10 |
| Kartenvorverkauf Play Offs |
| Die Termine für den Vorverkauf der Play-Off-Karten:
Freitag Abend nach dem Spiel: Alle Kartenkategorien für Play-Off 1 und 2 an der Kasse. Ab Samstag, den 15. März: Alle Kartenkategorien in den Vorverkaufsstellen (Sitzplätze nur am Kiosk am Eisstadion). Sonderverkauf der für Dauerkarteninhaber reservierten Karten: Montag, 18. März, 16 – 20 Uhr Dienstag, 19. März, 16 – 20 Uhr Mittwoch, 20. März, 15 – 18 Uhr jeweils in der Geschäftsstelle der Hannover Indians. Die Sitzplätze der Dauerkarteninhaber werden bis Mittwoch 18 Uhr reserviert, danach verfällt das Vorkaufsrecht für die ersten beiden Play-Off Spiele. Zu weiteren Play-Off-Spielen gibt es einen erneuten gesonderten Vorverkauf für Dauerkarteninhaber, den wir rechtzeitig bekannt geben. |
| Autor: EC Hannover Indians - Kommentare (0) - 13.03.2008 um 06:57 |
| 4. Bus nach Leipzig fährt! |
| Die EC Hannover Indians werden bei ihrem letzten Auswärtsspiel der Oberliga Hauptrunde am Sonntag bei den Blue Lions Leipzig (Spielbeginn 18:00 Uhr) von insgesamt 4 Fanbussen begleitet!
Für den 4. Bus ist die erforderliche Mindestanzahl von Anmeldungen erfolgt, so daß auch dieser Bus ab 13 Uhr vom Eisstadion am Pferdeturm abfahren wird. Wer noch dabei sein möchte, kann sich entweder beim heutigen Fanstammtisch (Beginn 19 Uhr, Gaststätte im Eisstadion am Pferdeturm) oder unter 0160/97746314 bei Sascha Hartung anmelden. Der Fahrpreis beträgt 28 € (inkl. Stehplatzkarte). |
| Autor: Sascha Hartung - Kommentare (0) - 11.03.2008 um 13:41 |
| Fanstammtisch und Autogrammstunde |
| Heute Fanstammtisch
Am heutigen Dienstag findet ab 19 Uhr der nächste Fanstammtisch der EC Hannover Indians in der Gaststätte im Eisstadion am Pferdeturm statt. Neben Geschäftsführer Peter Bertrang, werden voraussichtlich auch die Spieler David Musial, Tobias Stolikowski und Bryan Phillips mit von der Partie sein. Wer die Jungs von Trainer Joe West vorher beim Training beobachten möchte, hat in der Zeit von 17:15 Uhr bis 18:15 Uhr die Möglichkeit sich die aktuelle Übungseinheit anzuschauen. Autogrammstunde mit den Indians Am Samstag (15.03.2008) eröffnet die Wohnungsgenossenschaft Kleefeld-Buchholz e.G. in der Berckhusenstrasse 59 ihren neuen Mietertreff. Ab 10:30 Uhr werden die Spieler der EC Hannover Indians bei ihrem Sponsor zur Autogrammstunde vorbei schauen und zusätzlich auch noch 5 original unterschriebene Trikots sowie einige Schläger verlosen. Wer also die komplette Mannschaft des ECH einmal hautnah und ohne Ausrüstung erleben möchte, hat am Samstag, 15.03.2008 ab 10:30 Uhr im neuen Mietertreff der Wohnungsgenossenschaft Kleefled-Buchholz e.G. in der Berckhusenstrasse 59 die einmalige Möglichkeit dazu. |
| Autor: EC Hannover Indians - Kommentare (0) - 11.03.2008 um 03:25 |
| Penaltyniederlage in Berlin |
| Die EC Hannover Indians haben am Sonntagabend mit 6:7 (2:2, 2:2, 2:2, 0:0, 0:1) bei den Eisbären Juniors in Berlin verloren.
Die Juniors gingen in der 11. Spielminute durch einen Doppelschlag mit 2:0 in Führung. Flynn und Oblinger konnten innerhalb von 42 Sekunden für die Gastgeber treffen. Doch die Indians hatten die passende Antwort parat und glichen ihrerseits durch Ryan Huddy (14.) und Sven Breiter (15.) aus. Im zweiten Durchgang gingen die Eisbären dann durch Geiger in der 27. Minute erneut in Führung, ehe Kyle Doyle (29.) und Alex Engel (32.) die erstmalige Führung für die Mannschaft vom Pferdeturm besorgen konnten. Doch die Eisbären Juniors gaben nicht auf und kamen noch vor der Pause zum Ausgleich durch Ostwald (36.) Im letzten Drittel war es dann erneut Ryan Huddy der in der 42. Minute das 5:4 für die Mannschaft von Joe West (der auch das heutige Spiel von der Tribüne verfolgen mußte) besorgen konnte. Doch erneut war es Oblinger, der in der 47. Spielminute den erneuten Ausgleich für die Hauptstädter erzielen konnte, den allerdings Fabian Krull postwendend (39 Sekunden später) mit dem 6:5 für die Indians beantwortete. Wer nun dachte, daß dies der Knockout für die jungen Berliner gewesen wäre, sah sich getäuscht. Denn nur 26 Sekunden nach der erneuten ECH-Führung, lag der Puck schon wieder im Tor der Indians als Ostwald mit dem 6:6 den Endstand nach 60 bzw. 65 Minuten erzielen konnte. Im Penaltyschiessen war es dann erneut Ostwald, der als einziger Spieler des Abends treffen konnte und so zwei Punkte für die Eisbären Juniors Berlin sichern konnte. Somit steht den Indians am letzten Wochenende der Oberliga Vorrunde aller Voraussicht ein echtes Endspielwochenende bevor. Denn gegen die Piranhas Rostock (Fr. 14.3.2008, 20 Uhr, Eisstadion am Pferdeturm) und den direkten Verfolger im Kampf um Platz 2 der Oberliga Nord, den Blue Lions Leipzig (So., 16.3.2008, 18 Uhr, alte Messehalle 6 – Leipzig), darf sich die Mannschaft von Trainer Joe West keinen Punktverlust mehr leisten um den zweiten Tabellenplatz zu sichern und damit mit einem Heimspiel in die am Gründonnerstag beginnenden Play-Offs zu starten. |
| Autor: Torsten Gadegast - Kommentare (0) - 10.03.2008 um 01:47 |
| Drei Punkte in Berlin angepeilt |
| Nach dem letztlich deutlichen 9:3 am Freitagabend gegen die Black Dragons Thüringen aus Erfurt steht für den Eishockey-Oberligisten EC Hannover Indians am morgigen Sonntag (09.03.2008, 18.00 Uhr, Wellblechpalast Berlin-Hohenschönhausen) das zweite Gastspiel der Saison 2007/08 bei den Eisbären Juniors Berlin an. Mit einem Sieg in der Bundeshauptstadt wollen die Niedersachsen den zweiten Tabellenplatz in der Gruppe Nord (97 Punkte) weiter vor dem großen Rivalen Blue Lions Leipzig verteidigen, der am Sonntag spielfrei hat.
Freilich wird die Partie beim Nachwuchsteam des DEL-Clubs Eisbären Berlin, bei der Kent Todd anstelle des gesperrten Joe West die Indians coachen wird, keine einfache Aufgabe. Beinahe schon traditionell tun sich die Großstadtindianer gegen die „kleinen“ Eisbären schwer und konnten sich bis auf das 5:1 im zweiten Match am Pferdeturm jeweils nur knapp durchsetzen. Beim ersten Auftritt vor eigenem Publikum gewann der ECH 3:2 nach Verlängerung, in Berlin mussten die Indians ins Penaltyschießen, um den 2:1-Erfolg perfekt zu machen. Berlins Coach Derek Mayer, lange Jahre selbst als Abwehrspieler in der DEL aktiv und bei den Eisbären noch immer Kultstatus genießend, stellt seine jungen Spieler sehr gut ein und legt Wert auf eine starke Defensive. Garanten hierfür sind – neben den soliden Goalies Tobias Güttner und Etienne Renkewitz – vor allem die Verteidiger Felix Thomas und Gregor Stein. Letzterer sammelte bei seinem Heimatclub Freiburger Wölfe 2005/06 bereits Zweitligaerfahrung und ist daher trotz seiner erst 19 Jahre eine wichtige Stütze seines Teams. Ob er gegen die Indians mitwirken kann, ist allerdings fraglich, laboriert er momentan doch an einer Knieprellung. Ebenfalls nicht sicher ist das Mitwirken von Defender Benjamin Hüfner (Bänderdehnung im Knöchel). Auch im Sturm finden sich zahlreiche junge Cracks aus der Berliner Talentschmiede, für die die Oberliga aber kein Neuland mehr ist: Hierzu gehören etwa Bruce Becker (mit 37 Punkten in 45 Partien Topscorer der Juniors), Marius Garten (sein Einsatz ist aufgrund von Herzbeschwerden allerdings fraglich), Patrick Geiger, Alexander Oblinger und Markus Ziesche. Kein Akteur des Quintetts ist älter als 22 Jahre und hat dennoch schon reichlich Erfahrung in Deutschlands dritthöchster Spielklasse gesammelt. Vervollständigt wird das Team der Eisbären von zahlreichen weiteren einheimischen Cracks, die – wie René Bielke – teilweise auch noch in der DNL zum Einsatz kommen. Ausländische Akteure sucht man im Team des Tabellenvorletzten (39 Punkte) hingegen vergeblich, da hierfür nicht die erforderlichen finanziellen Mittel zur Verfügung stehen. Gegen die Indians ebenfalls voraussichtlich nicht zur Verfügung stehen wird – allerdings verletzungsbedingt – Steven Rupprich. Ob der Stürmer mit seiner Schulterverletzung das morgige Match absolvieren kann, dürfte sich erst kurzfristig entscheiden. Doch auch ohne Kontingentspieler und als dezimiertes Team werden die stets sehr defensiv und körperbetont agierenden Eisbären Juniors den Indians alles abverlangen. Für die Cracks vom Pferdeturm, die auf den gesperrten Josiah Anderson verzichten müssen – noch unklar ist zudem der Einsatz des an einer Viruserkrankung leidenden Toptorjägers Jamie Chamberlain – gilt es daher, den Kampf anzunehmen und wie schon gegen Erfurt vor allem geduldig zu spielen. Legen Kyle Doyle und Co. dann noch die nötige Disziplin an den Tag und nutzen im entscheidenden Moment ihre Torchancen gegen das schwächste Powerplay-Team der Liga (Erfolgsquote derzeit nur 10,86 %), sind alle Voraussetzungen erfüllt, um auch aus Berlin wichtige Punkte mit auf die Rückreise nehmen zu können (Hauptschiedsrichter der Partie ist Sven Fischer vom Hamburger SV). |
| Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 08.03.2008 um 20:31 |
| Bus 4 nach Leipzig |
| Aufgrund der hohen Nachfrage wird ein 4. Fanbus zum letzten Auswärtsspiel der EC Hannover Indians am Sonntag, 16.3.2008 bei den Blue Lions Leipzig angeboten.
Damit dieser Bus auch wirklich den Weg in die Messestadt antreten kann, werden aktuell noch 10 Anmeldungen benötigt. Wer also dabei sein möchte, kann sich bei Sascha Hartung unter 0160/97746314 bis kommenden Montag anmelden. Der Fahrpreis beträgt 28,00 Euro (inkl. Eintrittskarte). Abfahrt ist um 13 Uhr am Eisstadion am Pferdeturm. |
| Autor: Sascha Hartung - Kommentare (0) - 08.03.2008 um 18:13 |
| Zwei Gesichter gegen Drachen |
Ihren neunten Sieg in den letzten zehn Spielen eingefahren haben am Freitag Abend die EC Hannover Indians. Beim klaren 9:3 (1:1,3:2,5:0)-Erfolg gegen Tabellennachzügler EHC Thüringen Erfurt reichten dem Tabellenzweiten der Gruppe Nord 30 starke Minuten, um seinen Fans erstmals 07/08 mehr als sieben eigene Einschüsse zu bieten. Erst im tollen Schlussabschnitt griff gegen sichtlich nachlassende Drachen ein Rädchen ins andere, stimmte auch die spielerische Komponente. Am Sonntag (18.00 Uhr) bei den Eisbären Juniors soll nun ein weiterer Dreipunkte-Erfolg ins Visier genommen werden, um den Vorsprung auf den Verfolger aus Leipzig kurzzeitig wieder auf sechs Zähler ausbauen zu können.
Mit lediglich 14 Feldspielern und insgesamt sechs U21-Akteuren angereist, sollte der heuer erst zehnmal siegreich vom Eis gegangene Gast aus Thüringen für die gastgebenden Hannover Indians, heute und auch in den nächsten zwei Partien unter der Bandenaufsicht von Co-Trainer K. Todd, von der Papierform her eigentlich nicht zum Stolperstein werden. Dementsprechend einseitig verliefen die ersten zehn Minuten vor den Augen der beinahe 2800 Zuschauer. Frühe Stangenschüsse von S. Breiter und B. Phillips (2.,3.), ein frei vor dem starken Drachengoalie K. Fischer auftauchender D. Musial und ein flüssig vorgetragenes erstes Überzahlspiel waren Vorboten des längst überfälligen 1:0, das K. Dolye `erst` in Minute neun sicherstellen konnte, als er den Torsteher der Gäste cool umspielte. Wie aus dem Nichts antwortete der zunächst noch gut im Saft stehende Gast durch einen Schrägschuss S. Corbetts` (10.) und erzwang nur 25 Sekunden nach Hannovers Führung wieder ein Remis, das die Indians bis 20:00 beinahe völlig aus der Bahn warf. Deutlich selbstbewusster zeigte sich das Kellerkind nun insbesondere in der neutralen Zone clever und unterband zunächst weiteren Indiansspielfluss schon im Ansatz, der ECH konnte auch in zwei weiteren Powerplays nicht die eigentlich schon zur ersten Pause erwartete Führung erzielen. Kaum besser sollte sich der zweite Spielabschnitt aus Indianssicht darstellen. Wie schon beim relativ knappen 6:3-Erfolg im November konnte die optische Überlegenheit nicht 1:1 auf die Anzeigetafel übertragen werden und als der EHC sein erstes Powerplay eiskalt zum 1:2 nutzte (24.), da schwante den Indiansfans angesichts der zeitgleichen Führung der Leipziger gegen Nordprimus Dresden bereits Schlimmes. Zehn Minuten brauchte Hannover, um sich vom Rückstand zu erholen, dann war das fünfte Überzahlspiel des Abends endlich von Erfolg gekrönt, da sich ein Baumgartnerschuss abgefälscht den Weg in den Kasten der Thüringer bahnte (34.). Als nur eine Zeigerumdrehung später R. Huddy gar in Unterzahl nach toller Du-Vorlage das 3:2 erzielen konnte, da schien die Partie vorerst in die erwartete Richtung gelenkt, doch der im zweiten Drittel für seine Verhältnisse wirklich ordentlich mitspielende Gast stellte erneut postwendend auf Remis - ein Vait-Hammer bei 5:3 fand den Weg ins Tor von S. Agricola (37.). Mögen sich die Hannover Indians 07/08 auch immer wieder in kurzen Spielphasen selbst gegen vermeintlich kleine Gegner schwer tun, irgendwie findet das Team immer wieder selbst den Weg in die richtige Richtung. Spätestens mit der 4:3-Führung durch J. Staltmayr, dessen Flachschuss beinahe mit der zweiten Sirene hinter K. Fischer einschlug, war jedem im Stadion klar: noch einmal würde der Gast nicht zurück ins Spiel finden. Und in der Tat: vom Eröffnungsbully des letzten Drittels weg schaltete der ECH noch einmal spielend einen Gang hoch und stürzte den bemitleidenswerten EHC nun von einer Verlegenheit in die andere. Unter der Regie von K. Doyle und D. Musial erhöhte Hannover den Druck quasi minütlich und konnte den Fans doch noch einige schön herausgespielte Tore präsentieren. Nach dem spektakulären 5:3 des quirligen S. Breiter (46.), machte Fischer alsbald Platz für den 19-jährigen M. Otte, der schon nach acht Sekunden Eiszeit gegen den aufgerückten A. Engel hinter sich greifen musste – D. Musial hatte wie beim 5:3 erneut zentimetergenau aufgelegt. Weitere Erfolgserlebnisse für R. Huddy (200. Saisontor, nachdem der Kanadier ja auch schon Jubiläumstor Nr. 2000 erzielt hatte), D. Meyer und K. Du schlossen sich beinahe im Minutentakt an, den zehnten Gegentreffer wusste der Gast, der vier Minuten vor Schluss nach einem Check von J. Anderson (der Deutsch-Kanadier erhielt für anschließendes Reklamieren seine dritte Zehn-Minuten-Strafe und fehlt damit am Sonntag in Berlin) auch noch Defensivtalent S. Hofmann verlor, immerhin zu verhindern. Fazit: wieder einmal haben die Hannover Indians im Schlussdrittel noch eine Schippe drauf gelegt. Nur einmal in den letzten neun Spielen ging somit ein finaler Spielabschnitt an den Gegner, der ECH wirkt läuferisch und physisch schon jetzt absolut bereit für die anstehenden Play-Offs. Kann man jetzt noch immer wieder auftretende Leistungsschwankungen innerhalb der 60 Minuten abstellen und entscheidende Kleinigkeiten (z. B. zum x-ten Mal 07/08 ein Gegentor in Unterzahl gefangen, da der Puck nicht entschieden genug aus dem Drittel geschlagen wurde) noch verbessern, so müsste einem selbst vor einem `Pre-Play-Off-Spiel` in Leipzig am 16.3. nicht bange sein, es würde dieses vielmehr zu den Hannover Indians 07/08 passen, deren Motto heuer bereits mehr als einmal lautete: einfach geht nicht. Den Gästen aus Thüringen bleiben wieder einmal lediglich tröstende Worte: schaut man auf den Kader und bedenkt man die bereits seit Herbst in Erfurt vorherrschenden Probleme, so sind 31 Punkte gar nicht einmal so schlecht. Es ist bewundernswert, dass die Drachen Woche für Woche wieder für ihre Verhältnisse gute Leistungen bringen und sich dabei trotz mangelnder Konkurrenzfähigkeit immer sportlich und fair verkaufen. Den Erfurter Eishockeyfans (auch heute waren wieder gut 15 Anhänger mitgereist) ist zu wünschen, dass der Spielbetrieb auch 08/09 auf annehmbaren Niveau weiterläuft. Fr.,7.3.08: Hannover Indians – EHC Thüringen Erfurt 9:3 (1:1,3:2,5:0) Tore: 1:0 (9.) Doyle 30, 1:1 (10.) Corbett, 1:2 (24.) Wright 5-4, 2:2 (34.) Baumgartner 15 5-4, 3:2 (35.) Huddy 21 4-5, 3:3 (37.) Vait 5-3, 4:3 (40.) Staltmayr 5, 5:3 (46.) Breiter 8, 6:3 (48.) Engel 9, 7:3 (51.) Huddy 22, 8:3 (52.) Meyer 10 5-4, 9:3 (53.) Du 4. Strfm.: ECH 18 +10 f. Anderson – EHC 18 Zusch.: 2794 HSR: Zupp GWG: J. Staltmayr (40.) Beste Akteure: K. Doyle, D. Musial – S. Buchwieser, K. Hopp Bes.: ab 48. Min. M. Otte für K. Fischer ECH: Agricola,(Kondelik) – Morrow,Baumgartner,Staltmayr,Stolikowski,Dahms,Engel,Sondermann,Thomson – Phillips,Doyle,Deml,Breiter,Meyer,Musial,Huddy,Du,Anderson,Krull,Rohatsch. EHC: K.Fischer,M.Otte – Vait,Hofmann,Wright,Basse,Dimitrovici – Nesrsta,Marak,Buchwieser,Corbett,Müller,Hopp,C.Fischer,Zander,Kämmerer. |
| Autor: os - Kommentare (3) - 07.03.2008 um 23:56 |
| Erfolgsserie soll ausgebaut werden |
| Nach dem Sechs-Punkte-Wochenende mit Siegen in Bad Nauheim und gegen die Blue Devils Weiden möchte der Eishockey-Oberligist EC Hannover Indians in den kommenden Spielen ihren Lauf weiter beibehalten. Vor der Sonntagspartie bei den Juniors des DEL-Clubs Eisbären Berlin treffen die Niedersachsen, mit 94 Punkten noch immer auf dem zweiten Platz im Norden rangierend, auf den Tabellenletzten. Am Freitag (07.03.2008, 20.00 Uhr, Hauptschiedsrichter ist Rolf Zupp vom EV Duisburg) gastieren die Black Dragons des EHC Thüringen aus Erfurt im hannoverschen Eisstadion am Pferdeturm.
Drei Mal trafen beide Teams bislang aufeinander und drei Mal behielt der ECH gegenüber dem Aufsteiger, der zwischenzeitlich mit argen finanziellen Problemen zu kämpfen hatte, nach dem Abgang einiger Leistungsträger nun aber wieder stabilisiert ist, die Oberhand. 6:3 und 4:2 lauteten die Ergebnisse in den ersten Vergleichen zugunsten der Niedersachsen, beim letzten Match in Erfurt Anfang Februar durfte sich Indians-Keeper Sandro Agricola nach dem 6:0-Triumph sogar über seinen zweiten Shut-out der Saison freuen. Triumphieren will der ECH auch am Freitag, um im Duell um Platz zwei und damit das Heimrecht im Play-off-Viertelfinale gegenüber den Blue Lions Leipzig (empfangen zeitgleich die Dresdner Eislöwen) weiter die Nase vorn zu haben. Doch auch wenn Erfurt in 49 Partien erst 31 Punkte geholt hat, wird das Duell mit den „schwarzen Drachen“ kein Selbstläufer für die Indians. Vielmehr gilt es, über 60 Minuten hoch konzentriert zu spielen, die nötige Disziplin für wenige Strafzeiten an den Tag zu legen und kaltschnäuzig im Abschluss zu sein. Zudem müssen die Niedersachsen konsequent in die Zweikämpfe gehen, um die Erfurter Angreifer nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Zentrale Figur im Sturm des Teams von Trainer Thomas Belitz ist Zbynek Marak. Der 36-Jährige sammelte 2002/03 schon Zweitliga-Erfahrung in Wolfsburg und zeichnet sich mit 59 Punkten aus 48 Spielen (21 Tore) als fleißigster Scorer der Dragons aus. Damit trägt der Tscheche gemeinsam mit dem Kanadier Scott Corbett (22 Tore und 43 Scorerpunkte in 48 Matches) die Hauptlast des Tore schießens bei den Gästen. Unterstützung kommt von Sebastian Buchwieser. Der durch Gastspiele in Essen und Augsburg DEL-erfahrene Mittenwalder hat in der Oberliga schon für Haßfurt, Leipzig und Stuttgart gespielt und aktuell in Erfurt in 45 Einsätzen 37 Punkte (16 Tore) verbucht. Trotz einer Augenverletzung aus dem Training lief der Center schon am Dienstag gegen Leipzig (2:4) wieder auf und wird seinem personell ohnehin nicht auf Rosen gebetteten Team auch in Hannover zur Verfügung stehen. Fraglich ist hingegen der Einsatz von Youngster Maximilian Dimitrovici, der von einer fiebrigen Erkältung geplagt wird. Überhaupt erhalten in Erfurt viele junge Cracks – überwiegend aus dem eigenen Nachwuchs – die Chance, sich in Deutschlands dritthöchster Spielklasse zu zeigen und durchzubeißen. Dazu gehören auch Marcel Axtheim, Oliver Kämmerer und Robert Zander – keiner der drei Stürmer ist älter als 21 Jahre. In die Kategorie Routiniers fallen hingegen Timo Basse, der zweite Ex-Stuttgarter in Thüringen, und der international erfahrene Roman Nesrsta. Der Deutsch-Tscheche ging im Nachbarland bereits für die U 18- und U 20-Teams der Spitzenclubs HC Zlin und HC Vsetin aufs Eis und stand kurzzeitig auch schon bei den Blue Lions Leipzig (noch in der Regionalliga) und dem Oberligisten EHC Freiburg unter Vertrag. In der Abwehr stellt Jamie Wright mit Pavel Vait ein routiniertes Duo. Der Kanadier Wright ist mit 26 Punkten (13 Toren) aus 43 Spielen bester Erfurter Defensiv-Scorer, während der 35-jährige Vait durch Karrierestationen bei den Lausitzer Füchsen und den Eispiraten des ETC Crimmitschau bereits etliche Jahre Zweitliga-Erfahrung vorweisen kann und vorrangig auf die Sicherung des eigenen Gehäuses bedacht ist. Dritter Routinier in der Hintermannschaft ist der Ex-Neuwieder Harry Kulczynski, der vor allem für körperbetontes Spiel zuständig ist, wie seine 95 Strafminuten belegen. Neben den erfahrenen Cracks kommen auch in der Abwehr etliche Youngsters zum Einsatz, etwa Florian Brink und Sebastian Hofmann. Einer der prominentesten Erfurter steht zwischen den Pfosten: Kai Fischer (30) ist in seiner Eishockey-Karriere weit herumgekommen und spielte u.a. schon für Düsseldorf und die Revier Löwen in der DEL, Essen und Heilbronn in der 2. Bundesliga und vor seinem Wechsel nach Erfurt in Höchstadt in der Bayernliga. Bei seinem letzten Engagement in der Oberliga – 2004/05 in Hügelsheim – war er einer der Erfolgsgaranten des damaligen Aufsteigers und sicherte seinem Team etliche Siege. Zwar sind die Voraussetzungen in Erfurt etwas anders und für Fischer gilt es meist, Niederlagen in Grenzen zu halten. Dass der Linksfänger freilich zu viel mehr in der Lage ist, bewies er im Oktober 2007, als ihm beim 1:0 über die Blue Lions Leipzig ein Shut-out gelang. Aufgrund der starken und konstanten Leistungen des Routiniers bleibt so für Erfurts Backup, den jungen Martin Otte, im Regelfall nur der Platz auf der Ersatzbank. Auch wenn der ECH gegen Erfurt als großer Favorit ins Rennen geht, bedarf es einer kompakten Mannschaftsleistung, bei der das ganze Team stets hellwach sein muss, um die vermeintlich so klare Angelegenheit auch faktisch zugunsten Hannovers entscheiden zu können. Wenn Ryan Huddy (mit sechs Zählern Topscorer gegen Erfurt) und Kyle Doyle (fünf Punkte gegen die Black Dragons) ihren Torhunger weiter beibehalten, das Powerplayfunktioniert – Erfurt stellt mit einer Penalty-Killing-Quote von 75 % derzeit das schwächste Unterzahlteam der gesamten Oberliga – und nicht zuletzt die Fans wie in den letzten Spielen für eine stimmungsvolle Kulisse sorgen, bestehen gute Aussichten auf einen weiteren erfolgreichen Eishockeyabend am Pferdeturm. Fehlen wird dabei allerdings Toptorjäger Jamie Chamberlain, der aufgrund einer Viruserkrankung pausieren muss. |
| Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 06.03.2008 um 23:07 |
| Nächster Fanstammtisch / Auswärtsfahrten |
| Die Hauptrunde der Oberliga geht in ihre entscheidende Phase. Noch 4 Spiele stehen bis zu Beginn der Play-Offs für die EC Hannover Indians auf dem Spielplan.
Grund genug also vor Beginn der Play-Offs noch einmal einen Fanstammtisch anzubieten. Am Dienstag, 11.3.2008 stehen die Verantwortlichen der EC Hannover Indians GmbH ab 19 Uhr in lockerer Runde in der Gaststätte im Eisstadion am Pferdeturm den Fragen der Fans zur Verfügung. Vor dem Fanstammtisch haben die Fans die Möglichkeit die Mannschaft der Indians von 17:15 Uhr bis 18:15 Uhr beim Training zu beobachten. Anmeldungen für die Play-Off Auswärtsfahrten Damit unsere Jungs in den Play-Offs, wie in den letzten Jahren, lautstark unterstützt werden können, wird es wieder Fanbusse zu den Auswärtsspielen des ECH geben. Zum Sonderpreis von nur 35,00 € (inkl. Karte) geht es, je nach Platzierung, am Gründonnerstag (20.3.08) oder am Ostersamstag (22.3.08) in Richtung Süden, wo die Indians auf den Zweit- oder Drittplatzierten der Süd-Gruppe treffen werden. Anmeldungen für diese Fahrt sind ab sofort unter 0160/97746314 oder bei den kommenden beiden Heimspielen gegen Erfurt (Fr. 7.3.08) bzw. Rostock (Fr. 14.3.08) an der FanProjekthütte hinter der Osttribüne im Eisstadion am Pferdeturm möglich. Auch für das abschließende Auswärtsspiel bei den Blue Lions in Leipzig sind noch Anmeldungen möglich. Zwei Busse sind bereits restlos ausverkauft, im 3. Bus sind aktuell nur noch 2 Plätze zu vergeben. Sollten sich bis zum kommenden Freitag (7.3.08) weitere 30 Fans finden, die noch die Fahrt in die Hannoversche Partnerstadt mit antreten wollen, wird es sogar noch einen 4. Bus geben. Die Fahrt nach Leipzig kostet (inkl. Karte) 28,00 € und Anmeldungen werden ebenfalls unter 0160/97746314 bzw. am FanProjektstand hinter der Osttribüne im Eisstadion am Pferdeturm möglich. |
| Autor: EC Hannover Indians - Kommentare (0) - 03.03.2008 um 23:38 |
| Klarer Erfolg in Hessen |
| Zu einem ungefährdeten 4:1 (2:0, 0:0, 2:1)-Sieg über die Roten Teufel des EC Bad Nauheim kamen am Sonntagabend die EC Hannover Indians. Der Eishockey-Oberligist aus Niedersachsen, mit nunmehr 94 Punkten weiterhin Zweiter der Gruppe Nord, hatte die Hessen stets sicher im Griff und bog durch einen Doppelschlag von Goalgetter Jamie Chamberlain – dem Kanadier gelangen seine Saisontore 40 und 41 – bereits im ersten Durchgang auf die Siegerstraße ein. Beinahe hätte sich auch Torhüter Roman Kondelik über seinen ersten Shut-out der Spielzeit 2007/08 freuen dürfen, doch musste der Deutsch-Tscheche fünf Sekunden vor Ende der Partie den Nauheimer Ehrentreffer passieren lassen.
Dies war allenfalls ein kleiner Schönheitsfehler in einem Match, in dem der Erfolg der Indians nie ernsthaft in Gefahr war. Zwar wirkten die Hausherren zu Beginn der Partie frischer, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Ab der zehnten Minute übernahm Hannover zusehends die Kontrolle und kam folgerichtig auch zu Toren. Kurz vor Ende von Durchgang eins war Jamie Chamberlain mit einem Doppelschlag zur Stelle. Zunächst gelang dem Mann mit der Rückennummer 88 das 1:0 in Überzahl (18.), dem knappe dreißig Sekunden vor der ersten Sirene das 2:0 folgen sollte (20.). Im Mitteldrittel plätscherte die an Highlights arme Partie ein wenig vor sich hin. Bad Nauheim kam zwar nach einer knappen halben Stunde durch Alexander Baum in Überzahl zu seiner bis dato besten Gelegenheit, doch der Schuss von der blauen Linie war sichere Beute von Roman Kondelik. Die Indians beschränkten sich ihrerseits auf das Nötigste, um Bad Nauheim in Schach zu halten und spielten kraftsparend. Bei Hannovers Torgelegenheiten stand zudem ein ums andere Mal Teufel-Keeper David Lee Paton im Weg. Etwas mehr Schwung sollte in den letzten 20 Minuten im Match stecken. Hannover drängte nun auf die endgültige Entscheidung und schnürte Bad Nauheim stellenweise in dessen eigener Zone ein. Zwar dauerte es bis zur 50. Minute, doch dann waren die Angriffsbemühungen vom Erfolg gekrönt. Das 3:0 des nimmermüden Sven Breiter beseitigte die letzten Zweifel am verdienten Sieg und spätestens nach dem 4:0 durch David Musial (56.) war die Moral der Gastgeber gebrochen. Dennoch gelang Tobias Schwab in doppelter Überzahl – Michael Dahms drückte ebenso die Strafbank wie Dennis Meyer, der eine Strafe wegen Spielverzögerung gegen Roman Kondelik absaß – fünf Sekunden vor Ende der Partie noch das 4:1 (60.). Mehr als Ergebniskosmetik und das Ende der Hannoveraner Shut-out-Hoffnungen war dies jedoch nicht. Unter dem Strich steht ein klarer Sieg des ECH in Bad Nauheim, der für die Niedersachsen auch in dieser Höhe verdient war. Nach den sechs Punkten vom Wochenende gegen Nauheim und Weiden möchten die Großstadtindianer auch in den kommenden Spielen weiter punkten. Angesichts vermeintlich leichter Gegner wie Erfurt und den Eisbären Juniors Berlin – die Hauptstädter erkämpften heute gegen den Indians-Hauptkonkurrenten um Platz zwei, die Blue Lions Leipzig, bei der 3:4-Niederlage nach Verlängerung einen Punkt – dürfte die Hauptaufgabe von Cheftrainer Joe West darin bestehen, die Konzentration seines Teams hoch zu halten und keine Nachlässigkeiten einziehen zu lassen. |
| Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 02.03.2008 um 21:41 |