Auswärtsfahrten aktuell
Während die Jungs der Hannover Indians auf dem Eis schwitzen um sich auf die nächsten Oberliga vorzubereiten, ist unser Ober-Reiseindianer Sascha Hartung dabei die nächsten Fanbusse zu den Auswärtsfahrten anzubieten.

Los geht es mit dem Spiel bei den Piranhas in Rostock. Für das Spiel am 17.2.08 an der Ostsee sind aktuell 15 Plätze verkauft. Damit der Bus nach Rostock rollt, müssen sich also aktuell nur noch 15 weitere Fans finden, die den Weg zum Nordderby mit antreten wollen. Start ist am 17.2.08 um 13 Uhr am Eisstadion am Pferdeturm. Der Fahrpreis beträgt (inkl. Karte) 35,00 Euro.

Nur eine Woche später geht es dann zum Spitzenspiel nach Dresden. Wer hier dabei sein möchte um die Indians zu unterstützen, sollte sich auch umgehend anmelden. Hier ist die Abfahrt für 11:30 Uhr am Eisstadion am Pferdeturm geplant und der Fahrpreis liegt ebenfalls bei 35,00 Euro inklusive einer Stehplatzkarte.

Zum Abschluss der Oberligarunde geht es dann, zum wohl entscheidenden Spiel um Platz 2 der Nordgruppe, nach Leipzig zu den Blue Lions. Hier ist bereits ein Doppeldeckerbus ausverkauft. Wegen der großen Nachfrage wird hier ein zweiter Bus angeboten, wo sich bereits 25 Fans angemeldet haben.

Neben dem Spiel bei den Blue Lions, wird es ein Bowling Turnier mit den Leipziger Fans geben. Daher geht es am 16.3.08 bereits um 9 Uhr in Richtung Leipzig für den ersten Bus los. Der zweite Bus soll dann, nach der aktuellen Planung, um 13 Uhr das Eisstadion am Pferdeturm verlassen und nach Sachsen rollen. Der Fahrpreis für die beiden Fahrten beträgt (ohne Bowling, dafür aber inkl. Eintrittskarte) 28,00 Euro.

Wer bei diesen Fahrten dabei sein möchte, kann sich bei Sascha Hartung unter 0160/97746314 anmelden.
Autor: Sascha Hartung - Kommentare (0) - 08.02.2008 um 10:20

Einladung zur Dauerkarten-Party 2008
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mit Kartenkontrolle


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Euer Team der

EC Hannover Indians GmbH
Autor: EC Hannover Indians - Kommentare (0) - 04.02.2008 um 13:18

Dominanz und 5 Tore zum Jubiläum
InfoMit einem zu keiner Zeit gefährdeten 5:1-Erfolg ihren zweiten Tabellenplatz im Norden der Eishockey-Oberliga weiter gefestigt haben am Abend die EC Hannover Indians. Zum 500. Pflichtspiel der Indiansgeschichte überzeugten die Gastgeber ihre rund 2200 Anhänger wie schon am Freitag mit einer über 60 Minuten durchgehend guten Vorstellung und entschieden erneut alle drei Spieldrittel für sich. Einziger Wermutstropfen war die frühzeitige Hinausstellung gegen K. Doyle, den HSR Kühnel nach 34 Minuten zum Duschen schickte. Der Kanadier wird somit in genau 14 Tagen beim nächsten Indiansauftritt in Rostock nur zuschauen dürfen.

Kaum einen besseren Partner als die Eisbären Juniors hätte der Spielplan dem ECH zum Jubiläumsspiel bescheren können. Neben den Dresdner Eislöwen kreuzten die Hannover Indians nämlich eben mit den `kleinen` Eisbären am häufigsten die Schläger, die abendliche Begegnung war bereits das 27. Pflichtspiel beider Teams gegeneinander seit 1998, zum 18. Male sollten die Niedersachsen dabei die Oberhand behalten.
Mit einer vom Eröffnungsbully weg tadellosen Vorstellung wurde dem zuletzt viermal in Folge stark aufspielenden Gast sofort eine totale Dominanz auferlegt, die sich ohne Niveauverlust durch alle drei Indiansreihen zog. Sowohl das Duo Doyle/Chamberlain, das an der Seite von D. Musial noch einmal eine deutliche spielerische Verbesserung erfuhr, als auch die eigentliche `Notreihe` um M. Rohatsch, S. Breiter und S. Deml schnürten die Eisbären teilweise für ganze Sequenzen in der eigenen Zone ein, scheiterten aber im Abschluss – hier zeigte sich zunächst Reihe zwei am effektivsten, die durch F. Krull nach flüssiger Kombination (4.) und K. Du im Nachsetzen (7.) auf 2:0 stellte; schon bei 20:00 hätte die Partie allerdings freilich auch schon entschieden sein können, der ECH verzeichnete ein erdrückendes Chancenplus.

In ähnlicher Art und Weise sollte auch Abschnitt zwei verlaufen. Der Gast konnte sich nun einige Male mehr auch mit eigenen Angriffen auszeichnen, die Torungefährlichkeit hingegen bleibt frappierend, da reicht ein kurzer Blick auf die bislang erst knapp über 100 getätigten eigenen Einschüsse in dieser Saison. Die jungen deutschen Spieler der Berliner mühten sich auch am Abend redlich, den Willen, das Tor auch unbedingt erzielen zu wollen, lebten jedoch insbesondere Hannovers Kanadier in der Folge geradezu exemplarisch vor. Zunächst blockte K. Doyle einen Juniorsschuss in der eigenen Zone und noch während die Berliner auf der Suche nach der Scheibe waren, befand sich Hannovers #87 bereits per break away auf dem Weg zum 3:0, Eisbärenkeeper T. Güttner blieb ohne Abwehrchance (24.). Ebenso willensstark zeigte sich nur Minuten später auch Toptorschütze J. Chamberlain, der sich zunächst im Zweikampf durchsetzte und die Scheibe dann auch noch eiskalt am Gästeschlussmann vorbeibrachte (32.) – ein Erfolgserlebnis, das D. Musial auch im zweiten Indiansauftritt noch versagt blieb, bei einem Lattenwischer in Minute 28 wäre es freilich beinahe so weit gewesen.
Eine ihrer wenigen Gelegenheiten wussten die Eisbären in Überzahl dann zum 4:1-Anschluß zu nutzen, G. Stein war während des fast fünfminütigen Powerplays gegen K. Doyle per tip-in erfolgreich (35.).

Im Schlussdrittel komplettierte N. Sondermann die Angriffsreihen der Indians, während auf dem Eis nicht mehr viel Sehenswertes zustande kommen konnte. Gleich neun kleine Zeitstrafen gegen beide Teams hemmten den Spielfluss, weiterhin dominierte allerdings Hannover klarst die Szenerie, doch zeigte sich Eisbärengoalie T. Güttner endlich einmal auch am Pferdeturm als ein starker Rückhalt, gleich mehrmals endeten vielversprechende ECH-Angriffe beim 25-jährigen, der nur gegen den inzwischen 34. Saisontreffer von J. Chamberlain – toll in Szene gesetzt von D. Musial - machtlos war. Kann Hannovers #88 07/08 noch fünf weitere Treffer drauflegen, so hat er den Indiansoberligarekord von P. Campbell aus der Saison 2003/04 egalisiert.

Fazit: Prädikat `Gut` - nicht mehr aber auch nicht weniger verdienten sich die EC Hannover Indians am Sonntag Abend. Bedenkt man, dass die Juniors nur zweimal in den letzten zwei Monaten ähnlich klar hatten bezwungen werden können (Leipzig, Kaufbeuren) und berücksichtigt man die individuelle Klasse, die Hannover ab Minute 34 offensiv abging (Doyle, Anderson, Meyer, Phillips), so darf man optimistisch in die Zukunft schauen, angesichts des momentanen Laufs – 12 der letzten 16 Partien wurden gewonnen – kommt die Pause vielleicht sogar fast ein wenig ungelegen.
Die Juniors zeigten sich wie immer läuferisch als Top-Team, konnten aber nach dem schnellen 0:2 die Partie bereits als verloren verbuchen, zu schwach ist einfach das Offensivpotential – am deutlichsten zu sehen in einem knapp 75-sekündigen 5:3-Powerplay im Schlussdrittel, in dem J. Chamberlain die gefährlichste Aktion verbuchte, für Hannover...


So.,3.2.08:
Hannover Indians – Eisbären Juniors Berlin
5:1
(2:0,2:1,1:0)

Tore: 1:0 (4.) Krull 6, 2:0 (7.) Du 3, 3:0 (24.) Doyle 26, 4:0 (32.) Chamberlain 33, 4:1 (35.) Stein 5-4, 5:1 (52.) Chamberlain 34 5-4.

Strfm.: ECH 10 +5 +Spdd. f. Doyle – EBJ 16

Zusch.: 2195

HSR: Kühnel

GWG: K. Du (7.)

Beste Akteure : J. Chamberlain, S. Breiter – F. Thomas

Bes.: 504 Pflichtspiele haben die EC Hannover Indians seit 1998 bestritten. Da aber Partien ausscheidender Teams (04/05 Haßfurt, 05/06 Bayreuth, 06/07 Ratingen) in Teamstatistiken im Gegensatz zu persönlichen Bilanzen gelöscht werden, war der heutige Auftritt gegen die Juniors nun also der 500. Auftritt der Indianer in Punkt-, Play-off- und Pokalspielen.
Die Gesamtbilanz führt die Pferdetürmler mit 288:212 Siegen, bei 1987:1605 Toren. 248 Partien fanden dabei in Hannover statt (161:87 Siege), 252 mal mussten die Indians reisen (127:125 Siege). Während allen Fans Spiel 1 im Oktober 1998 in Harsefeld (1:4 verloren) wohl immer im Gedächtnis verbleiben wird, werden die Meilensteine 250 (typisches Grusel-2:3 gegen Hassfurt im Dezember `03 mit Toren von M. Gaudet und A. Kiselev) und 500 möglicherweise schnell vergessen sein.


ECH: Kondelik,(Agricola) – Baumgartner,Morrow,Engel,Dahms,Stolikowski,Staltmayr,Sondermann – Chamberlain,Doyle,Musial,Huddy,Du,Krull,Breiter,Rohatsch,Deml.

EBJ: Güttner,(Renkewitz) – Thomas,Stein,Kasten,Heyer,Bielke,Hüfner – Garten,Becker,Ziesche,Rupprich,D.Weiß,Geiger,Oblinger,Pohl,Dreischer,L.Braun.
Autor: os - Kommentare (2) - 03.02.2008 um 22:39

Harte Nuss: Eisbären Juniors zu Gast
Mit einem unangenehmen Gegner bekommt es Eishockey-Oberligist EC Hannover Indians am Sonntag (03.02.2007, 19.00 Uhr) vor heimischer Kulisse im hannoverschen Eisstadion am Pferdeturm zu tun. Die Cracks von Trainer Joe West empfangen die Eisbären Juniors Berlin zum Kräftemessen. Gegen das Nachwuchsteam des DEL-Clubs aus der Bundeshauptstadt tut sich der ECH beinahe schon traditionell schwer, hatte auch in den letzten Vergleichen dieser Saison seine liebe Mühe und konnte sich jeweils nur nach Verlängerung bzw. Penaltyschießen durchsetzen (3:2 n.V. in Hannover, 2:1 n.P. in Berlin).


Dennoch sind natürlich drei Punkte das erklärte Ziel des ECH, auch wenn dies alles andere als einfach werden wird. Die jungen Eisbären, bei denen häufiger auch Cracks aus der DEL aushelfen, sind immer für eine Überraschung gut. Am Freitag setzte das Team von Cheftrainer Derek Mayer (zwischen 1996 und 2001 noch aktiver Eisbär in der DEL) mit einem souveränen 4:0 über die Rostocker Piranhas einmal mehr ein großes Ausrufezeichen. Schon dieses Ergebnis wird den Indians Warnung genug sein, die Juniors nicht zu leicht zu nehmen und vielmehr hellwach und hoch konzentriert zu Werke zu gehen.


Zwischen den Pfosten können die Berliner auf viel Potential bauen. Tobias Güttner hat in Ravensburg, Stuttgart, Höchstadt und eben Berlin schon reichlich Oberliga-Erfahrung gesammelt, konnte sich dauerhaft jedoch noch nicht als Nummer eins durchsetzen. Dennoch hat der 25-Jährige auch schon 13 Einsätze für die Hamburg Freezers und Nürnberg Ice Tigers in Deutschlands höchster Spielklasse in seiner Vita stehen. Mit dem 19 Jahre alten Etienne Renkewitz von den Star Bulls Rosenheim verfügen die Berliner über ein großes Goalie-Talent, dem gegen den TEV Miesbach – wie seinem Kollegen Güttner gegen Rostock – auch schon ein Shut-out gelang. Sein Einsatz ist aufgrund eines grippalen Infekts allerdings fraglich.


Ein Blick auf die Feldspieler der Juniors veranschaulicht die Philosophie der Berliner: Vorrangiges Ziel ist es, Spieler für die DEL und das deutsche Eishockey auszubilden. Hierzu setzt man auf ein mehrstufiges System, das es nahezu allen Spielern erlaubt, per Förderlizenz auch in der Erstklassigkeit aufzulaufen. Jüngere Akteure wie Dominik Bielke und Laurin Braun – beide sind erst 17 bzw. 16 Jahre alt – haben zudem die Möglichkeit, in der Deutschen Nachwuchs-Liga (DNL) Spielpraxis zu sammeln.

Korsettstangen der Defensive sind Felix Thomas und der frühere Freiburger Gregor Stein. Eine Schwächung musste die Abwehr allerdings durch den Abgang von René Kramer hinnehmen, der seit einiger Zeit für Zweitliga-Spitzenreiter Kassel Huskies aufs Eis geht. Mehr theoretischer Natur sind die Einsatzmöglichkeiten von Frank Hördler, Tobias Draxinger und Jens Baxmann. Das Trio wäre zwar noch im Besitz einer Förderlizenz, hat sich aber im DEL-Team durchgesetzt und zählt dort zu den Stammkräften. Daher scheint es unwahrscheinlich, dass einer dieser Akteure noch einmal das Juniors-Trikot trägt.


Auch im Sturm kann Derek Mayer auf einen großen Talentpool zurück greifen, vermisst jedoch Erfahrung in seinen Reihen. Zwar bestritt Ex-Indianer Benjamin Hecker die Vorbereitung mit den Hohenschönhausenern, doch schloss sich der Stürmer letztlich dem Regionalligisten FASS Berlin an. Da die jungen Eisbären zudem finanziell bedingt auf Kontingentspieler verzichten, müssen Youngsters wie Markus Ziesche oder der Ex-Weisswasseraner Elia Ostwald trotz ihrer erst 20 bzw. 19 Jahre ebenso Führungsaufgaben übernehmen wie Constantin Braun. Topscorer des Teams ist derzeit der auch schon für Heilbronn aktive Marius Garten, der in 37 Partien 14-mal traf und insgesamt 31 Punkte erzielte. Auf Rang zwei der teaminternen Scorerwertung folgt Bruce Becker mit 30 Zählern (16 Tore) aus 36 Spielen. Eine wichtige Rolle für die Produktivität des Angriffs spielen auch der Ex-Kölner Alexander Oblinger, der zum Freitags-4:0 in Rostock einen Treffer beisteuerte, und Daniel Weiss. Da die DEL aufgrund des All Star Games am Samstag in Dresden derzeit pausiert, ist zudem nicht auszuschließen, dass im Kader des Siebten der Nordgruppe (35 Punkte) gegen die Indians noch die eine oder andere Überraschung auftaucht.


Dessen ungeachtet wollen die Großstadtindianer, bei denen Josiah Anderson aufgrund seiner Sperre aus dem Erfurt-Spiel nicht mitwirken darf, natürlich drei Zähler in Hannover behalten, die im Duell um Rang zwei mit den Blue Lions Leipzig (spielfrei) wieder enorm wichtig wären. Um dieses Ziel zu erreichen, muss der aktuelle Rangzweite (76 Zähler) gegen die defensiv ausgerichteten Juniors vor allem die nötige Geduld an den Tag legen. Gelingt es dem ECH dann noch, gegen das schwächste Powerplay-Team der Liga (Erfolgsquote lediglich 10,11 %) die herausgespielten Chancen endlich einmal konsequent zu Toren zu nutzen, sind alle Voraussetzungen für einen erfolgreichen Eishockey-Abend am Pferdeturm geschaffen (Schiedsrichter der Partie ist Matthias Kühnel vom ESC Wedemark).
Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 03.02.2008 um 04:52

Deutlicher Erfolg in Erfurt
Drei im Kampf um Tabellenplatz zwei enorm wichtige Punkte eingefahren hat am Freitagabend der Eishockey-Oberligist EC Hannover Indians. Beim Schlusslicht Black Dragons Erfurt behielten die Niedersachsen deutlich mit 6:0 (2:0, 2:0, 2:0) die Oberhand und belegen nun mit 76 Zählern Rang zwei der Nordgruppe.


Vor 388 Zuschauern in Erfurt – darunter etwa 150 ECH-Fans – waren die Indians über die gesamte Spielzeit tonangebend und harten Spiel und Gegner gut im Griff. Dennoch gehörten die ersten Minuten den Gastgebern, die ihr Glück in bedingungsloser Anfangsoffensive suchten. So musste Hannovers Goalie Sandro Agricola, der den Vorzug vor Roman Kondelik erhalten hatte, mehrmals sein ganzes Können aufbieten, um einen Rückstand zu verhindern. Dies gelang dem 20-Jährigen jedoch sehr gut, so dass er sich nach Spielende verdientermaßen über seinen zweiten Shut-out der Saison freuen durfte. Je länger die Partie andauerte, desto dominierender wurde Hannover, und so waren die Treffer von Tobias Stolikowski (7.) und Ryan Huddy (15., Überzahl bei angezeigter Strafe gegen Erfurt) zur 2:0-Drittelführung logische Folge.


Auch im zweiten Durchgang kontrollierte der ECH die Partie, spielte sehr effizient und tat nicht mehr als nötig, um Erfurt in Schach zu halten. Da die Pferdeturm-Cracks zudem in den entscheidenden Momenten ihre Torchancen zu nutzen wussten, wurde das Ergebnis im Mitteldrittel noch deutlicher. Zunächst erhöhte Sven Breiter in Unterzahl auf 3:0 (27.), ehe Peter Baumgartner mit einem sehenswerten One Timer bei numerischer Überlegenheit kurz vor Drittelende das 4:0 nachlegte (39.).


In die letzten 20 Minuten starteten die Indianer wie die Feuerwehr. Ganze 22 Sekunden waren gespielt, als Kyle Doyle – bei den Toren drei und vier noch Vorbereiter – Erfurts Goalie Kai Fischer überwand und das 5:0 erzielte (41.). Anschließend plätscherte die Partie ein wenig vor sich hin. Hannover hatte das Spiel entschieden, Erfurt war zwar um Ergebniskosmetik bemüht, ließ aber selbst beste Möglichkeiten ungenutzt. So setzte den Schlusspunkt unter ein an Highlights armes Match erneut Kyle Doyle (56.), der seinen starken Auftritt am Abend mit vier Scorerpunkten untermauerte. Kurz vor Abpfiff gab es noch eine Auseinandersetzung zwischen Josiah Anderson und Erfurts Timo Basse, woraufhin beide mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe zum Duschen geschickt wurden. Damit ist der Deutsch-Kanadier Anderson beim morgigen Indians-Heimspiel gegen die Eisbären Juniors Berlin (03.02.2008, 19.00 Uhr, Eisstadion am Pferdeturm Hannover) zum Zuschauen verurteilt.



Black Dragons Erfurt – EC Hannover Indians 0:6 (0:2, 0:2, 0:2)
Tore: 0:1 (06:19) Tobias Stolikowski (Kevin Du, Josiah Anderson), 0:2 (14:28) Ryan Huddy (Marian Rohatsch, Michael Dahms) 6-5, 0:3 (26:47) Sven Breiter (Kyle Doyle, Seppi Staltmayr) 4-5, 0:4 (38:27) Peter Baumgartner (Kyle Doyle, David Musial) 5-4, 0:5 (40:22) Kyle Doyle (Jamie Chamberlain, Josiah Anderson), 0:6 Kyle Doyle (55:48) Kyle Doyle (Jamie Chamberlain, David Musial)

Strafminuten: Black Dragons Erfurt 12 + 10 Disziplinarstrafe gegen Florian Müller + 5 + Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Timo Basse, EC Hannover Indians 22 + 5 + Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Josiah Anderson
Zuschauer: 388
Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 02.02.2008 um 14:39

Indians setzen in Thüringen auf Sieg
Am morgigen Freitag (01.02.2008, 20.00 Uhr, Eishalle Erfurt) gastieren die EC Hannover Indians bei den Black Dragons des EHC Thüringen in Erfurt. Während sich die Niedersachsen mit 73 Zählern im Spitzenfeld der Eishockey-Oberliga Nord etabliert haben, rangiert der Aufsteiger aus Thüringen auf dem letzten Platz (25 Punkte). Gerade deshalb darf das Team von Trainer Thomas Belitz aber nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Um auch im dritten Duell mit den „schwarzen Drachen“ – bislang setzte sich Hannover vor heimischer Kulisse 6:3 und in Erfurt 4:2 durch – die Oberhand zu behalten, bedarf es über die volle Spielzeit einer hoch konzentrierten und engagierten Leistung. Erstmals für seinen neuen Club auflaufen wird David Musial, der in der vergangenen Woche aus Dresden an die Leine wechselte.


Besonderes Augenmerk muss der ECH gegen Erfurt auf die ausländischen Cracks richten, die gemeinsam mit wenigen deutschen Routiniers und zahlreichen einheimischen Talenten für den Klassenerhalt der Erfurter und damit um die Existenz eines ganzen Eishockey-Standortes kämpfen. Die Hauptlast im Angriff trägt Zbynek Marak. Mit 16 Toren und insgesamt 48 Punkten aus 39 Partien ist der 2002/03 auch schon für die Grizzly Adams Wolfsburg in der 2. Bundesliga aktiv gewesene Tscheche momentan fleißigster Erfurter Punktesammler. Auch der Kanadier Scott Corbett – zuletzt für die Richmond Renegades in der Minor League SPHL spielend – hat seine Torgefährlichkeit schon unter Beweis gestellt und bringt es derzeit auf 38 Punkte (20 Tore) aus 39 Einsätzen für die Drachen. Dritte tragende Säule in der Offensive ist Sebastian Buchwieser. Der 28-Jährige, der in der Oberliga schon für Stuttgart, Leipzig und Haßfurt spielte und auch für die Essener Moskitos und Augsburger Panther in der DEL aufs Eis ging, hat nach 38 Partien 32 Punkte gesammelt und dabei 15 Tore erzielt.

Neben diesen Leistungsträgern setzen die Black Dragons vornehmlich auf junge Cracks aus der eigenen Talentschmiede, die sich in der Oberliga präsentieren und durchbeißen können. In diese Kategorie fällt beispielsweise Angreifer Oliver Kämmerer.


Korsettstangen der Abwehr sind der Kanadier Jamie Wright (mit 20 Punkten aus 32 Matches punktbester Defender) und Pavel Vait. Der 37-Jährige ist mit seiner Routine, die er u.a. bei den Lausitzer Füchsen und dem ETC Crimmitschau in der 2. Bundesliga sammelte, Vorbild für Youngsters wie Maximilian Dimitrovici. Für das körperbetonte Spiel im Defensivverbund des EHC sind der Ex-Neuwieder Harry Kulczynski und der frühere Stuttgarter Timo Basse zuständig. Beide bringen mit Körpergrößen um 1,90 Meter gute Voraussetzungen dafür mit.


Im Tor vertrauen die Erfurter ganz auf die Fangkünste von Kai Fischer. Der durch Karrierestationen in Hügelsheim, Selb, Heilbronn und Essen mit reichlich Ober- und Zweitligaerfahrung aufwartende Linksfänger kann an guten Tagen Spiele im Alleingang gewinnen, wie sein Shut-out beim 1:0 gegen Leipzig im Oktober 2007 belegt. Allerdings muss der 30-Jährige fast alle Matches bestreiten, kam Martin Otte – Stammtorhüter der Erfurter Bundesliga-Junioren – bislang doch erst fünfmal zum Einsatz.



Auf dem Papier scheint die Partie der Indians beim schlechtesten Unterzahlteam der Liga (74,81 % Erfolgsquote) also eine recht klare Sache zu sein. Doch gerade deshalb werden die in Bestbesetzung antretenden Black Dragons bis an ihre Leistungsgrenze und darüber hinaus gehen, um dem Favoriten ein Bein zu stellen. Für die Großstadtindianer aus Hannover gilt es also, den Kampf anzunehmen, geduldig und diszipliniert zu spielen und im entscheidenden Moment eiskalt zuzuschlagen. Kann der ECH dies trotz der Ausfälle von Steve Slaton, Jan Welke, Robin Thomson, Dennis Meyer und Bryan Phillips umsetzen, wäre alles andere als ein Punktgewinn im von Hauptschiedsrichter Adam Niejodek (EHC München) geleiteten Match bei den Black Dragons Erfurt eine große Überraschung.
Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 31.01.2008 um 22:21

Nur noch wenige Plätze im Erfurt-Bus
Wenn die EC Hannover Indians am kommenden Freitag um 20 Uhr bei den Black Dragons Erfurt antreten, wird es auch wieder einen Fanbus geben.

Aktuell haben sich schon über 40 Fans für die Fahrt angemeldet. Wer also noch dabei sein möchte, sollte sich umgehend bei Sascha Hartung unter 0160/97746314 anmelden.
Autor: Sascha Hartung - Kommentare (0) - 29.01.2008 um 12:47

Unspektakulärer Arbeitssieg
InfoEin zehnminütiger Zwischenspurt hat den EC Hannover Indians am Abend gereicht, um gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim auch im dritten Saisonvergleich siegreich das Eis zu verlassen. In einem über weite Strecken wenig ansehnlichen Oberligaspiel gewann der Gastgeber am Ende mit 6:3 (2:1,4:0,0:2) und eroberte sich den heiß umkämpften zweiten Tabellenplatz von den Blue Lions Leipzig zurück, die am Abend spielfrei waren. Zwischen der 25. und 35. Minute ließen vier Indianstore in Folge die etwa 2250 Zuschauer frohlocken und vom höchsten Saisonsieg 07/08 träumen, bevor der Gast den Schlussabschnitt noch für Ergebniskosmetik zu nutzen wusste.

Nach einer über 58 Minuten gutklassigen Vorstellung der Roten Teufel am Freitag Abend gegen den Indianskontrahenten aus der Messestadt hatte Gästecoach F. Carroll beim Gastspiel an alter Wirkungsstätte trotz personeller Probleme im Defensivbereich sich auch für den Sonntag verhaltene Hoffnung auf Zählbares im Auswärtsspiel gemacht. Und als S. Lehmann schon nach 64 Sekunden Indianskeeper R. Kondelik zum 0:1 überwinden konnte, da schien der Traum von einer Überraschung auch Gestalt anzunehmen. Doch obwohl der ECH am Abend insbesondere in Abschnitt eins eine äußerst bescheidene Leistung zeigte, war ein Punktgewinn eigentlich nie im Bereich des Möglichen. Auch ohne große spielerische Klasse reichten Hannover ein symptomatischerweise klassisch hineingearbeitetes 1:1 (J. Chamberlain/ 8.) und eine im eigenen Powerplay nur wenig abgestimmte Defensivabsicherung der Hessen, um bei 20:00 doch schon mit 2:1 vorne zu liegen, da R. Huddy in Unterzahl alleine vor D.-L. Paton eiskalt blieb. Mehr als der Spielverlauf interessierte die Zuschauer zum ersten Pausentee somit auch vielmehr die Frage, wie schlimm die Verletzung des nach rund zehn Minuten ausgeschiedenen D. Meyer wohl sein möge, der zuletzt starke Center wurde in der Folge von M. Rohatsch ersetzt.

Im zweiten Abschnitt verschärfte der Gastgeber dann vom Wiederbeginn weg das Tempo und kam gegen nun teilweise erschreckende Defizite offenbarende Nauheimer auch binnen kürzester Zeit zu Erfolgserlebnissen. Ein tip-in im Powerplay von J. Anderson (26.), ein `Tor des Willens` durch K. Dolye, der trotz Foul an sich den Treffer regelrecht erzwang (28.), ein wiederum schlimmer Teufel-Patzer bei eigenem Powerplay an der eigenen blauen Linie durch Neu-Kurstädter J. Carlenius, den J. Chamberlain im Nachsetzen bestrafte (30.) und ein erneutes Überzahltor durch einen Staltmayr-Rebound (35.) stellten die Partie bei weiteren Chancen völlig zurecht auf 6:1, während der Gast im gesamten Drittel wohlmeinend zu drei, vier Möglichkeiten gekommen war. Eine von F. Carroll anberaumte Auszeit zur Mitte der Partie hatte nicht im Geringsten gefruchtet.

Indiansfans, die sich angesichts des schwachen Gegners im Schlussabschnitt auf weitere tolle Indiansszenen gefreut hatten, sollten im nur noch wenig unterhaltsamen finalen Durchgang enttäuscht werden. Vorne reichte es lediglich noch zu einer Handvoll Möglichkeiten, die bei D.-L. Paton oder am Pfosten endeten, hinten wurden überdies noch zwei vermeidbare Gegentore gefangen, als T. Schwab aus Nahdistanz und K. Jasik nach kuriosem Bandenrebound die Partie wieder einmal `nur` 6:3 für Hannover enden ließen. Ein Dutzend Iserlohner Fans, die aus alter Verbundenheit das hannoversche Team für 60 Minuten unterstützten, sorgte Dank guter Laune und kreativen Gesängen wenigstens dafür, dass die Kulisse am Pferdeturm nicht vollends einnickte; glücklicherweise endet die Serie an Sonntagsheimspielen für die Hannover Indians bereits am kommenden Sonntag, wenn die Eisbären Juniors zu Gast sein werden. Dann, und auch bereits 48 Stunden zuvor in Erfurt, werden sich die Angriffsreihen des ECH mit B. Phillips und D. Musial qualitativ noch einmal deutlich aufgepeppt zeigen – es wird dann gelten, sich langsam aber sicher einzuspielen für die heiße Saisonschlussphase.


So., 27.1.08:
Hannover Indians – Rote Teufel Bad Nauheim
6:3
(2:1,4:0,0:2)

Tore: 0:1 (2.) Lehmann, 1:1 (8.) Chamberlain 31, 2:1 (19.) Huddy 17 4-5, 3:1 (26.) Anderson 16 5-4, 4:1 (28.) Doyle 23 6-5, 5:1 (30.) Chamberlain 32 4-5, 6:1 (35.) Staltmayr 4 5-4, 6:2 (52.) Schwab, 6:3 (58.) Jasik.

Strfm.: ECH 8 – RTN 12

Zusch.: 2245

HSR: Fischer

GWG: K. Doyle (28.)

Beste Akteure: K. Doyle – B. Hammond

Bes.: von 3.-9. Minute Agricola für Kondelik


ECH: Kondelik,Agricola – Staltmayr,Stolikowski,Engel,Baumgartner,Morrow,Dahms,Sondermann – Huddy,Doyle,Anderson,Chamberlain,Du,Breiter,Krull,Meyer,Deml,Rohatsch.

RTN: Paton,(Schmitt) – Bernhardt,Carlenius,Gall,Cardona,Jeßberger,Hammond – Schwab,Baldys,Lavallee,Pipp,Jasik,Lehmann,Willkomm,Barta,Saulite.
Autor: os - Kommentare (0) - 27.01.2008 um 22:26

ECH peilt gegen Nauheim drei Punkte an
Am morgigen Sonntag (27.01.2008, 19.00 Uhr, Eisstadion am Pferdeturm Hannover, Schiedsrichter ist Sven Fischer vom Hamburger SV) trifft der Eishockey-Oberligist EC Hannover Indians vor heimischer Kulisse auf die Roten Teufel des EC Bad Nauheim. Nach der Niederlage am Freitag in Weiden möchten die Großstadtindianer gegen die Hessen dreifach punkten, um als aktueller Dritter der Gruppe Nord (70 Punkte) weiterhin im Rennen um den zweiten Tabellenplatz zu bleiben.


Bei den Kurstädtern aus Hessen, die die Indians in dieser Saison bereits zwei Mal besiegten (5:2 und 7:3), drehte sich das Personalkarussell in den letzten Wochen auf Hochtouren. Für den nach Dresden abgewanderten Angreifer Jason Deleurme, mit 50 Punkten noch immer ECN-Topscorer, verpflichtete Trainer Fred Carroll – er löste kürzlich Michael Eckert hinter der Bande ab – den Kanadier Kevin Lavallee aus dem niederländischen Groningen. Der 22-jährige Angreifer feierte in Deutschland einen Einstand nach Maß und hat nach vier Spielen bereits elf Scorerpunkte (sechs Tore) erzielt. Doch nicht nur auf diesen Crack wird die Indians-Abwehr morgen ein aufmerksames Auge haben müssen, auch Jeff Golby und Brett Hammond haben mit 34 bzw. 31 Zählern aus je 35 Matches ihre Torgefährlichkeit bereits bewiesen. Zudem kann Coach Carroll, der 1999/00 noch als Spieler für die Indians in der Oberliga aktiv war, auf etliche Deutsche mit Scoring-Potential zurück greifen. Allen voran Sebastian Lehmann, der nach seinem Wechsel aus Hannover nach Bad Nauheim offenbar den Spaß am Tore schießen entdeckt hat. Nach 37 Matches kommt der 22-Jährige – des Öfteren auch in der ersten Angriffsformation der Teufel im Einsatz – auf 17 Tore und insgesamt 32 Scorerpunkte. Vervollständigt wird die Nauheimer Offensive von Mathias Baldys, Dennis Cardona und Jan Barta, der auch schon für den Höchstadter EC in der Oberliga spielte. Zudem geben die Roten Teufel etlichen Youngsters aus dem eigenen Nachwuchs die Chance, sich in Deutschlands dritthöchster Spielklasse zu präsentieren und durchzubeißen. Hierzu zählen etwa Max-Levin Frank, Mario Willkom oder Fabian Saulite. Bereits im Dezember stieß Tobias Schwab von den Kassel Huskies zu den Kurstädtern, der in der Offensive weitere Variationsmöglichkeiten eröffnet. Nach acht Spielen hat der 22-Jährige bereits fünf Treffer und zwei Vorlagen für seinen neuen Arbeitgeber erzielt. Bislang letzte Transferaktivität für die Abteilung Attacke war in der letzten Woche die Verpflichtung von Erik Pipp. Das Eigengewächs ging zuletzt für die Dresdner Eislöwen auf Torejagd und spielte davor beim ESV Kaufbeuren in der 2. Bundesliga.


Auch in der Abwehr erhielt der Siebte der Nordgruppe (32 Zähler) noch einmal Zuwachs. Vom holländischen Ehrendivisionär Grizzlies Groningen wechselte – wie Kevin Lavallee – der Schwede Jonas Carlenius in die Kurstadt. In seinen ersten Einsätzen für Bad Nauheim verlieh der 25-Jährige der Hintermannschaft viel Stabilität und überzeugte an der Seite des Routiniers Oliver Bernhardt (zuletzt Eisbären Regensburg) als solider Verteidiger. Weitere Eckpfeiler der Defensive sind der Kanadier Mat Ponto, dessen Einsatz morgen allerdings fraglich ist, die Krefelder Förderlizenzspieler André Mangold und Sinan Akdag sowie Ex-Indian Keven Gall. Mit Pascal Jessberger kommt zudem ein Eigengewächs aus der Talentschmiede der Roten Teufel regelmäßig zum Einsatz. Die Reise nach Hannover hingegen nicht mit antreten wird Alexander Baum. Der im Vorjahr bis zur Insolvenz noch für die Ratinger Ice Aliens aktive 25-Jährige laboriert an einer Bänderverletzung im Knie und fällt rund vier Wochen aus.


Einem deutschen Duo vertraut der EC Bad Nauheim im Tor. Mit dem im Vorjahr noch für den Zweitligisten EV Landsberg 2000 spielenden Torsten Schmitt und dem DEL-erfahrenen David Lee Paton hat Trainer Fred Carroll zwei routinierte Keeper zur Verfügung. Der in Hannover geborene Paton trug zwischen 2002 und 2004 52-mal das Trikot der Iserlohn Roosters und bildet gemeinsam mit Schmitt ein solides Gespann, aus dem keine klare Nummer eins heraussticht.


Um die Punkte am morgigen Abend in Hannover behalten zu können, müssen die Indians – noch ohne Neuzugang David Musial – vor allem im Abschluss konsequenter und zielstrebiger agieren als zuletzt. Gegen das zweitschlechteste Unterzahlteam der gesamten Oberliga – die Roten Teufel weisen lediglich einen Erfolgsquote von 75,42 % aus, unterboten nur noch von den Black Dragons Thüringen – wird auch viel von der Durchschlagskraft des Powerplays abhängen. Wenn es den Schützlingen von Trainer Joe West dann noch gelingt, unnötige Strafzeiten zu vermeiden, bestehen gute Aussichten auf einen erfolgreichen Eishockey-Abend am Pferdeturm.
Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 26.01.2008 um 20:03

Indians verpflichten Top-Stürmer
Kurz vor Beendigung der Wechselfrist ist den Indians noch ein echter Transfer-Coup gelungen. Vom Tabellenführer aus Dresden wechselt Stürmer David Musial an den Pferdeturm.
Der Wechsel Musials, der schon seit Tagen als Gerücht durch diverse Internetforen geisterte, ist seit Samstagmorgen offiziell bestätigt. Musial hatte in Dresden um die Auflösung seines Vertrages gebeten, die Freigabe ist vom Dresdner Manager Jan Tabor jedoch nur mit dem Vorbehalt erteilt worden, dass sich beim gestrigen Spiel der Eislöwen niemand ernsthaft verletzt und Dresden somit in personelle Schwierigkeiten geraten würde. Für die Indians hieß es also noch einen Abend um die erwünschte Verstärkung bangen, die nun feststeht.

Indians Coach Joe West erhofft sich einiges von seinem Neuzugang: „David Musial ist in der Oberliga ein echter Ausnahmespieler. Als sich für uns die Gelegenheit der Verpflichtung ergab, mussten wir einfach zuschlagen. Wir haben immer noch Probleme mit der Chancenverwertung, ich bin mir sicher, dass David uns hier helfen wird. Er hat schon viel erlebt in seiner Karriere, in den Play-Offs kann dies für meine junge Mannschaft nur von Vorteil sein.“

Musial bringt Erfahrung aus über 250 Spielen in der höchsten Spielklasse mit, stand dort für Mannheim, Krefeld, Iserlohn und Wolfsburg auf dem Eis. Der 32jährige Deutsch-Tscheche gilt als technisch versiert, spielstark und torgefährlich, zudem als ausgezeichneter Überzahl-Spieler.

Auch Indians-Geschäftsführer Peter Bertrang ist froh über den Wechsel: „Wir haben uns mit Musial noch einmal sehr verstärkt und sind auf einem guten Weg erfolgreich in die Play-Offs zu kommen. Unser Dank gilt auch Jan Tabor, der sich bei den Wechseln von Musial und Stolikowski kollegial und professionell verhalten hat.“

Musial erhält zunächst einen Vertrag bis zum Saisonende. Er wird nach Erledigung der Passformalitäten am kommenden Wochenende beim Auswärtspiel in Erfurt und beim Heimspiel gegen die Eisbären Berlin sein Debut geben.
Autor: EC Hannover Indians - Kommentare (0) - 26.01.2008 um 16:00

Knappe Niederlage in Weiden
Die Chance, auf Platz zwei der Eishockey-Oberliga Nord vorzurücken, haben die EC Hannover Indians verpasst. Bei den Blue Devils Weiden unterlag das Team von Trainer Joe West am Freitag knapp 3:4 (1:2, 1:0, 1:2). Damit haben die Niedersachsen mit 70 Zählern einen Punkt Rückstand auf die Blue Lions Leipzig, die trotz einer 2:3-Niederlage nach Penaltyschießen in Bad Nauheim den fürs Play-off-Heimrecht so wichtigen Tabellenplatz zwei verteidigen konnten.


Der Start in der Oberpfalz verlief für die Indians nicht nach Plan. Zwar begann der ECH das Spiel engagiert, den ersten Treffer durften jedoch die Hausherren bejubeln. Bereits nach drei gespielten Minuten brachte Sebastian Wolsch die Blue Devils in Front. Allerdings zeigte sich Hannover davon in der Folgezeit wenig beeindruckt. Mit körperbetontem Spiel fand der ECH immer besser in die Partie und erarbeitete sich gute Möglichkeiten, scheiterte aber immer wieder am früheren Indianer Benjamin Voigt im Weidener Gehäuse. Nach 14 Minuten wurde die Angriffsarbeit der Hannoveraner jedoch belohnt, als Fabian Krull Benjamin Voigt im Devils-Tor überlistete und den Ausgleich besorgte. Anschließend entwickelte sich eine rasante Partie mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten. Wieder waren es die Blue Devils, die vorlegten: In der 16. Spielminute überwand Michael Fendt aus dem Gewühl vor dem Tor heraus Indians-Keeper Roman Kondelik im Powerplay zur neuerlichen Gastgeber-Führung. Da den Indians im ersten Durchgang kein Treffer mehr gelang, gingen sie also mit einem knappen Rückstand in die Pause.


Ähnlich gestaltete sich die Partie im Mittelabschnitt. Beide Mannschaften hatten gute Gelegenheiten zu verzeichnen, doch auch die Torhüter waren auf dem Posten. Folglich fielen zunächst keine weiteren Treffer. Erst nach 35 Minuten erzielte Seppi Staltmayr in Überzahl den zu diesem Zeitpunkt aufgrund des großen Engagements der Indians vollauf verdienten Ausgleich. Mit dem Spielstand von 2:2 ging es auch ins letzte Drittel.


Auch dort erwischte Weiden wie schon zu Beginn der Partie den besseren Start. In Unterzahl überlistete Mike Zbriger Roman Kondelik und sorgte erneut für einen Hannoveraner Rückstand (42.). Weiden kontrollierte nun zusehends die Partie, während die Indians zwar engagiert auftraten und verbissen um ihre Chancen kämpften, im Abschluss aber zu wenig Konsequenz an den Tag legten. Kaltschnäuziger zeigten sich die Blue Devils in Spielminute 49. Miikka Jäske schloss einen Konter überlegt ab und schraubte den Rückstand für die Indians auf zwei Tore hoch – 2:4. Hannover war in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne – Angriff um Angriff rollte auf das Tor der Blue Devils Weiden. Mehr als der Treffer zum 3:4-Endstand durch Sven Breiter (59.) sprang jedoch nicht mehr heraus. ECH-Coach Joe West nahm kurz vor Schluss Roman Kondelik zwar für einen sechsten Feldspieler vom Eis, doch konnten die Indians den Ausgleich nicht mehr erzwingen. So steht unter dem Strich eine Niederlage, bei der die Niedersachsen in einem guten Spiel in entscheidenden Momenten – im Unterschied zu den letzten Partien – nicht das nötige Glück auf ihrer Seite hatten. Gegen die Roten Teufel des EC Bad Nauheim wollen die Großstadtindianer am Sonntag (27.01.2007, 19.00 Uhr) im heimischen Eisstadion am Pferdeturm in Hannover dann aber wieder auf die Erfolgsspur zurückkehren.



Blue Devils Weiden - EC Hannover Indians 4:3 (2:1, 0:1, 2:1)
Tore: 1:0 (2:56) Sebastian Wolsch (Karl Fournier, Miikka Jäske), 1:1 (13:18) Fabian Krull (Sebastian Deml, Seppi Staltmayr), 2:1 (15:56) Michael Fendt (Jan Penk, Stefan Ortolf) 5-4, 2:2 (34:09) Seppi Staltmayr (Kyle Doyle, Josiah Anderson) 5-4, 3:2 (41:31) Mike Zbriger (Stefan Ortolf) 4-5, 4:2 (48:38) Miikka Jäske (Sebastian Wolsch), 4:3 (58:16) Sven Breiter (Marian Rohatsch)

Strafminuten: Blue Devils Weiden 14, EC Hannover Indians 16
Zuschauer: 1.168
Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 26.01.2008 um 00:39

Anderson bleibt Indianer
Erste Vertragsverlängerung bei den Indians: Josiah Anderson hat einen Zwei-Jahres Vertrag unterschrieben.

Der Deutsch-Kanadier ist einer der erfolgreichsten Neuzugänge in der Oberliga und war mittlerweile auch in den Blickpunkt einiger Zweitligavereine gerückt.

Indians-Coach Joe West: „Josiah hat als Neuzugang wirklich eingeschlagen. Nicht nur das er mittlerweile schon 15 Tore erzielt hat, es ist seine Art Eishockey zu spielen, die ihn sehr effizient macht. Er stellt sich bedingungslos in den Dienst der Mannschaft. Zudem ist jung und hat einen deutschen Pass. Daher ist es ganz klar gewesen, dass etliche andere Vereine auf ihn aufmerksam geworden sind. Umso mehr freut es mich, dass wir mit ihm schon frühzeitig für weitere zwei Jahre verlängern konnten. Er fühlt sich sehr wohl in Hannover und dies war ausschlaggebend für seine Entscheidung.“

In der kommenden Woche wollen die Indians weitere Vertragsverlängerungen bekanntgeben.
Autor: EC Hannover Indians - Kommentare (0) - 25.01.2008 um 15:12

Förderlizenzregelung mit den Kassel Husk
Nachdem es bei einigen Fans zu Verwunderung geführt hat, dass der Hannoveraner Kooperationspartner aus Kassel einen Spieler an den heutigen Indians-Gegner aus Weiden im Rahmen einer Förderlizenz abgegeben hat, möchte die Geschäftsleitung der Indians hierzu folgendes festhalten:

Der betreffende Spieler Dominik Walsh ist uns bereits vergangene Woche vom Trainer der Kassel Huskies als Spieler im Rahmen einer Förderlizenz angeboten worden. Die Indians haben jedoch, nicht zuletzt weil diverse zuvor verletzte Spieler wieder zur Verfügung standen, auf die Annahme verzichtet.

Die Abgabe nach Weiden geschah folglich mit unserem Wissen und Billigung. Wir wünschen Dominik, dass er in Weiden die für ihn notwendige Spielpraxis erhält und viel Erfolg.
Autor: EC Hannover Indians - Kommentare (0) - 25.01.2008 um 13:28

Indians wollen auch in Weiden punkten
Nach den Siegen in Halle und gegen Dresden am vergangenen Wochenende möchten die EC Hannover Indians ihre Erfolgsserie auch in den kommenden Spielen fortsetzen. Am Freitag (25.01.2008, 20.00 Uhr, Eisstadion an der Raiffeisenstraße Weiden) gastiert der Tabellendritte der Eishockey-Oberliga Nord (70 Zähler) in der Oberpfalz beim Vierten Blue Devils Weiden (62 Punkte). Mit einem Sieg möchten die Großstadtindianer den Abstand zu Rang vier weiter vergrößern und zugleich den auf Platz zwei stehenden Blue Lions Leipzig auf den Fersen bleiben, die ebenfalls 70 Punkte auf ihrem Konto haben.


Um dieses hochgesteckte Ziel zu erreichen, müssen die Niedersachsen in Weiden freilich über die gesamte Spielzeit voll konzentriert und diszipliniert zu Werke gehen. Alex Stein, Coach der Blue Devils, hat ein Team zusammengestellt, das technisch sehr beschlagen ist, aber auch kämpferisch überzeugen kann. Im Angriff bauen die „blauen Teufel“ vor allem auf die Treffer ihrer Kontingentstürmer Miikka Jäske, Karl Fournier und Mike Zbriger. Der 25 Jahre alte Kanadier Zbriger, in der abgelaufenen Spielzeit noch für die UHL-Clubs Chicago Hounds, Flint Generals und Bloomington Prairie Thunder aktiv, fungiert mit 25 Toren aus 38 Spielen als Goalgetter, während der im zweiten Jahr für Weiden spielende Finne Jäske mit 46 Assists in 38 Spielen eher für die Torvorbereitung zuständig ist. Dritter im torgefährlichen Bunde ist Karl Fournier. Mit 63 Punkten (22 Tore) ist der in den vergangenen drei Spielzeit für die University of Moncton (CIS) auflaufende Kanadier hinter Miikka Jäske (69) zweitbester Scorer seines Teams.

Nicht nur die Ausländerstellen im Angriff sind in Weiden hochkarätig besetzt, Trainer Stein verfügt auch über etliche starke Deutsche. Eine Führungsrolle fällt hier Michael Fendt zu. Der 28-Jährige verfügt über Zweitliga-Erfahrung aus Bremerhaven und Ingolstadt und ist damit eine der Leitfiguren im durchschnittlich knapp 24 Jahre alten Devils-Team. Eine starke Saison spielt bislang auch Sebastian Wolsch. Das 23-jährige Eigengewächs, in der Spielzeit 2006/07 noch für die Dresdner Eislöwen in der 2. Bundesliga am Puck, entwickelte nach seiner Rückkehr Torjägerqualitäten und ist mit 18 Treffern und insgesamt 39 gesammelten Punkten bester deutscher „Knipser“ und Scorer seines Teams. Vervollständigt werden die Angriffsreihen der Blue Devils von Urgestein Stephan Hagn, der seit 1995/96 ununterbrochen für seinen Heimatverein spielt, und dem zweitligaerfahrenen Ex-Straubinger Lukas Hausmanninger. Gegen die Indians hingegen passen muss Andreas Geigenmüller, der mit einer Handprellung ausfällt. Dafür trägt seit kurzem Stefan Ortolf wieder das Teufel-Trikot. Der 20-Jährige schloss sich nach seinem Premierenjahr in Weiden vor der Saison den Lausitzer Füchsen in der 2. Bundesliga an, konnte dort aufgrund einer Erkrankung durch einen Zeckenbiss aber nie richtig Fuß fassen. Nach vollständiger Genesung soll der auch schon für das DNL-Team der Kölner Haie aktive Stürmer Spielpraxis sammeln. Bei den ersten Einsätzen für seinen neuen alten Club gegen Dresden und Leipzig am vergangenen Wochenende gelang Ortolf ein guter Einstand, der aber nicht von Punkten begleitet war.


Auch die Defensive spiegelt die Linie der Blue Devils wider, an der Seite weniger Routiniers jungen Cracks Spielpraxis und Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Kopf der Hintermannschaft ist Jan Penk. Der bald 40-jährige Tscheche, ob seiner knallharten Schlagschüsse „Iron“ genannt, läuft bereits seit dem Jahr 2000 für Weiden auf und ist derzeit mit 32 Punkten (neun Tore) punktbester Verteidiger seiner Mannschaft. Auf Rang zwei in dieser Wertung folgt ein Akteur, der weniger als halb so alt ist wie der Tscheche, ihm aber qualitativ kaum nachsteht. Andreas Gawlik (18), der in den letzten Jahren die Talentschmiede der Eisbären Berlin durchlief, gilt als Verteidiger-Juwel und dürfte vor einer großen Karriere stehen. Für die Blue Devils hat der Rechtsschütze bereits elf Tore erzielt und weitere 18 vorbereitet. Sicher ist es auch ein Verdienst dieses Duos, dass Weiden mit einer Erfolgsquote von 24,39 % augenblicklich über das drittbeste Powerplay der gesamten Liga verfügt, während die EC Hannover Indians auf eine Quote von 20,15 % aller Überzahlspiele kommen, die erfolgreich abgeschlossen werden (Rang acht in dieser Wertung).

Wichtige Impulse für den Spielaufbau, nicht nur in numerischer Überlegenheit, liefert Jerry Galway. Der Kanadier, im Vorjahr noch für den Zweitligisten Lausitzer Füchse aktiv, verfügt mit 1,70 Metern Körpergröße nicht gerade über Gardemaß für einen Defender, macht diesen Nachteil aber durch ein gutes Auge für den entscheidenden Pass wett. 27 Punkte aus 38 Spielen (sechs Tore) belegen die Qualitäten des 30-Jährigen. Die Defensive komplettieren Tim Schneider – im Vorjahr noch per Wolfsburger Förderlizenz für die Indians spielberechtigt –, der Ex-Ratinger Jan-Philipp Priebsch und der vor Saisonbeginn vom Zweitligisten Bietigheim Steelers gekommene Ralf Herbst. Sein Einsatz ist allerdings fraglich, da er sich im Spiel gegen die Tölzer Löwen am Sonntag vor einer Woche eine Oberschenkelverletzung zuzog.


Zwischen den Pfosten der Oberpfälzer ist Benjamin Voigt die unumstrittene Nummer eins. Der 25-Jährige, der 2005/06 14-mal das ECH-Trikot trug und letzte Saison lediglich auf drei Einsätze beim Zweitligisten Moskitos Essen kam, ist wesentlicher Rückhalt der Devils und hat bereits einen Shut-out auf seinem Konto. Da der Linksfänger derzeit konstant auf hohem Niveau spielt, bleibt Eigengewächs Oliver Engmann meist nur der Platz auf der harten Ersatzbank.



Alles in Allem steht den EC Hannover Indians morgen eine schwere Aufgabe bevor. Wollen die Niedersachsen auch den dritten Vergleich gegen die Oberpfälzer, die eine gute Mischung aus jugendlichem Elan und Routine ins Rennen schicken, für sich entscheiden (bislang behielt der ECH 4:3 n.P. und 3:2 die Oberhand), müssen die Cracks vom Pferdeturm genauso ruhig und abgeklärt spielen wie am vergangenen Wochenende, um dann in den entscheidenden Momenten eiskalt zuzuschlagen. Dabei fallen Jan Welke, Steve Slaton und Bryan Phillips weiterhin verletzt aus. Zum Gastspiel in der Oberpfalz, das unter der Leitung von Hauptschiedsrichter Michael Deibler (EC Peiting) steht, werden die Indians übrigens von einem Fanbus begleitet. Die reisefreudigen Schlachtenbummler möchten mit lautstarker Unterstützung ihren Teil dazu beitragen, dass die ECH-Erfolgsserie auch in Weiden Bestand hat.
Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 24.01.2008 um 21:35

Fanbus nach Weiden fährt!
Der für Freitag geplante Fanbus zum Auswärtsspiel der EC Hannover Indians bei den Blue Devils Weiden fährt.

Abfahrt ist um 12 Uhr am Eisstadion am Pferdeturm und es sind noch einige Plätze im Bus frei, die unter 0160/97746314 bei Sascha Hartung zum Fahrpreis von 40,00 € (inkl. Eintrittskarte) gebucht werden können.

Also auf geht´s - Anmelden und die Indians lautstark unterstützen!!!
Autor: Sascha Hartung - Kommentare (0) - 23.01.2008 um 21:53

Auswärtsfahrt nach Weiden
Nach dem super Wochenende der EC Hannover Indians mit Siegen in Halle und am Sonntag gegen den Tabellenführer aus Dresden, steht am kommenden Freitag das nächste schwere Auswärtsspiel bei den Blue Devils in Weiden für die Mannschaft um Kapitän Seppi Staltmayr auf dem Spielplan.
Damit unsere Jungs dort lautstark unterstützt werden, wird ein Fanbus angeboten, der ab 30 Personen die Reise antritt. Aktuell liegen bereits 21 Anmeldungen vor, so dass nur noch 9 Fans fehlen um „on Tour“ zu gehen.

Da als Hauptschiedsrichter Herr Deibler eingesetzt wird, gibt es zu dem für alle Mitfahrer ein besonderes Special: Das Deibler T-Shirt mit dem dazugehörigen Schal für schlappe € 5,00.

Wer also dabei sein möchte, sollte sich umgehend unter 0160/97746314 bei Sascha Hartung anmelden.

Der Fahrpreis beträgt (inkl. Stehplatzkarte) € 40,00. Abfahrt ist um 12 Uhr am Eisstadion am Pferdeturm.

Für ausreichend Getränke im Bus sorgt die Firma Linden-Druck.
Autor: Sascha Hartung - Kommentare (0) - 21.01.2008 um 16:28

Herz besiegt Klasse
InfoIhren sechsten Sieg in den letzten sieben Partien eingefahren haben am Abend die EC Hannover Indians. Im ewig jungen Oberligaklassiker gegen die Dresdner Eislöwen war es zum wiederholten Male der unzerstörbare Siegeswille des jungen Teams, der ein spielerisch besseres Team niederzukämpfen vermochte. Gestützt auf einen wiederum bärenstarken R. Kondelik reichte es am Ende gegen den Nordprimus sogar zum Dreipunkte-Erfolg, der einem weiterhin die tabellarische Möglichkeit auf das Play-Off-Heimrecht in Runde eins ab Ende März offen hält.

Begegnungen zwischen Hannover und Dresden, immerhin trafen beide Kontrahenten in Pflichtspielen seit 1999 bereits zum 34. Male aufeinander, gehorchen seit jeher eigenen Gesetzen. Praktisch ausnahmslos konnten die Sachsen seit der Jahrtausendwende gegen die Indians ein von der Papierform her überlegenes Team in die Vergleiche mit den Niedersachsen schicken, was ihnen den umfangreichen Direktvergleich sichert, obwohl der Außenseiter vom Pferdeturm immer wieder mit unerwarteten Erfolgen gegen die Elbestädter hatte glänzen können. Auf einen solchen Abend dürften Indianscoach J. West und gut 2600 ECH-Anhänger auch am heutigen Sonntag gehofft haben, doch ließ der Tabellenführer im ersten Drittel erst einmal rein gar nichts anbrennen und hielt sich die von Beginn weg gut auf den Körper spielenden Gastgeber Dank spielerischer Klasse beinahe mühelos vom Leib. Während Hannover mit seinen Offensivaktionen spätestens an der blauen Linie der Eislöwen strandete, stimmte zumindest das Defensivverhalten - gegen ein Knallbonbon des wie immer in Hannover überragend auftrumpfenden K. Gardner bei ESC-Powerplay war allerdings kein Kraut gewachsen (9.), hier war auch der ansonsten von Beginn weg hellwache R. Kondelik chancenlos, der sein Team trotz allem aber noch im Spiel hielt und ein erneutes 0:3 bei 20:00 wie im Dezember zu verhindern wusste.

Abschnitt zwei sollte deutlich mehr Emotionen ins Spiel bringen. Zunächst minutenlang in Unterzahl agierend fand sich Hannover bis zur 25. Spielminute fast ausnahmslos ins eigene Drittel gedrängt. Das traumwandlerisch sichere Eislöwenpowerplay überzeugte optisch vollends, hatte allerdings den Makel immer wieder in R. Kondelik die Endstation zu finden, erst ein von P. Hruby verwandelter Rebound stellte die Partie auf 0:2 (24.) und brachte die Kulisse so richtig zum Brodeln. Die dauerhafte Unterzahl – sogar Indianscoach J. West kassierte eine zweiminütige Bankstrafe – und die nun engagiert mitgehende Kulisse hatten allerdings für Hannover trotz des ernüchternden 0:2-Rückstandes einen `Hallo wach!` Effekt. Da überdies P. Baumgartner nur Minuten nach dem zweiten Gegentreffer mit einem Schuss von der blauen Linie verkürzen konnte (26.), war der ECH endlich im Match angekommen.
Noch bedurfte es freilich eines weiterhin toll haltenden R. Kondelik, der das nach wie vor existierende Chancenplus der Sachsen beinahe im Alleingang zunichte machte, doch das nun mit allen Mann an die kämpferische Leistungsgrenze gehende Indiansteam und der für beide Seiten unberechenbare HSR bekamen dem lange Zeit souverän auftrumpfenden Gast immer weniger. Als J. Anderson in Minute 40 im Powerplay gar das 2:2 erzielen konnte, da war insbesondere die Hundertschaft der Dresdner Anhänger gespannt, ob die Eislöwen trotzdem im Stile eines Topteams noch einmal würden nachlegen können.

Es sollte anders kommen. Wie zuletzt in den 05er Playoffs riefen die Dresdner ihr jederzeit greifbares Potenzial nurmehr in Ansätzen ab, während der jetzt wie entfesselt auftrumpfende ECH das Momentum der Partie mehr und mehr für sich verbuchen konnte. Mit einer Parade der Marke `NHL-Powerweek` konnte der lange Zeit kaum beschäftigte M. Marik zunächst in Minute 43 einen Indiansdirektschuss aus Nahdistanz noch klären, doch spätestens nun spürte jeder ECH-Akteur die große Chance auf ein Sechs-Punkte-Wochenende, wurde die Konzentration noch einmal gesteigert und die zuvor immer wieder auftauchenden kleinen Fehler fast völlig abgestellt. Nach überstehen eines weiteren Eislöwenpowerplays schlug die große Stunde von Angriffsreihe drei, als F. Krull mit seinem Querpass genau die Kelle von S. Deml traf. Im Zeitlupentempo rutschte der Puck ins Tor von M. Marik, der im Gegensatz zu seinen Vorderleuten nicht auf `Schlittschuhtor` reklamierte – der Treffer war völlig regulär gefallen und wies den 22-jährigen Ex-Miesbacher erneut als Mann für die wichtigen Tore aus, denn das 3:2 sollte bereits der game-winner sein (50.). Auch bedingt durch insgesamt fünf Zwei-Minuten-Strafen fand der Aufstiegsfavorit, dem ganz langsam die Kontrolle über das Spiel entglitten war, keine Möglichkeit zur Antwort mehr, im Gegenteil: mit tollem Zug zum Tor stellte J. Chamberlain fünf Minuten vor Schluss die Partie gar auf 4:2, als er in Überzahl seinen eigenen Rebound mit der Rückhand über Marik hinweg zu seinem 30. Saisontor versenken konnte. Der spielerisch in jeder Phase klar bessere Gast war geschlagen und musste die Heimreise ohne Zähler antreten, somit gingen die Sachsen gleich viermal in den letzten sechs Auswärtsbegegnungen als Verlierer vom Eis.

Fazit: Gestützt auf `Lebensversicherung` R. Kondelik, ohne den die Partie nach 25 Minuten hoffnungslos verloren gewesen wäre, kämpfte sich Hannover zum x-ten Male in dieser Saison wieder zurück in eine Partie, konnte erst nach dem 4:2 auch spielerisch überzeugen, doch welcher Indiansfan will sich beklagen, wenn das junge Team ohne größere höherklassige Erfahrung nun sogar gegen den Nordprimus noch irgendwie einen Weg zum Sieg findet.
Den Eislöwen werden in den nächsten Wochen noch mehrere ähnliche Partien wie am Abend bevorstehen. Aufgrund des klaren tabellarischen Vorsprungs sind Spiele wie das heutige immer wieder einmal möglich, es wird eine Herausforderung für Coach M. Hurtik sein, die Spannung bis zum Play-Off-Start permanent aufrecht zu erhalten. Gut für Hannover am Abend überdies, dass der noch im Dezember alles überragende DD-Block Musial/Gardner/Sikora nicht mehr existent war. Während der Kanadier in seiner Reihe mit J. Deleurme mehr oder weniger den Alleinunterhalter gab, blieb `Indiansschreckgespenst` Sikora neben Musial und Vit gottlob weitgehend blass. Dies kann sich aber freilich bereits am Dienstag in der Nachholpartie gegen Bad Nauheim wieder ändern.


So.,20.1.08:
Hannover Indians – Dresdner Eislöwen
4:2
(0:1,2:1,2:0)

Tore: 0:1 (9.) Gardner 5-4, 0:2 (24.) Hruby 5-3, 1:2 (26.) Baumgartner 13 6-4, 2:2 (40.) Anderson 15 5-4, 3:2 (50.) Deml 4, 4:2 (55.) Chamberlain 30 5-4.

Strfm.: ECH 22 – DDE 28 +10 f. Carciola

Zusch.: 2707

HSR: Ninkov

Top(+)/Flop(-): Die 55. Minute im Eisstadion am Pferdeturm. Das Powerplay der Indians ist am Abend effizient, aber optisch wenig beeindruckend. Als P. Baumgartner zum x-ten Male mangels Anspielmöglichkeit `tief` spielt und die Scheibe postwendend wieder herausfliegt, steigen die Unmutsbekundungen auf den Rängen hörbar an. Der 21-jährige Ex-Peitinger, als junger Deutscher wie selbstverständlich bei ECH-Powerplay in Reihe eins gesetzt, hebt den Kopf, schnappt sich die Scheibe und trägt im zweiten Anlauf den Puck tief ins Drittel. Nur Sekunden später kann J. Chamberlain auf 4:2 stellen, die Entscheidung. Es sind Szenen wie diese, die symptomatisch sind für die Hannover Indians 07/08. Vieles mag (noch) nicht klappen, doch den Kopf trägt dieses junge Team stets oben, es wird ein neuer Anlauf genommen und nicht selten führt der nächste Versuch bereits zu Zählbarem. Weiter so!

GWG: S. Deml (50.)

Beste Akteure: R. Kondelik, M. Dahms – J. Körner, K. Gardner

Bes.:
- zum siebten Mal in Folge daheim gepunktet
- bis zum Freitag sieben der letzten acht Schlussdrittel verloren, doch mit den Rückkehrern kommt scheinbar auch die Kraft zurück, zweimal hieß es am WE ab 40:00 2:0
- Phänomen Baumi: schon zum sechsten Male erzielte der Youngster das bahnbrechende erste Tor für Hannover


ECH: Kondelik,(Agricola) – Morrow,Baumgartner,Engel,Dahms,Staltmayr,Stolikowski,Thomson,Sondermann – Anderson,Doyle,Huddy,Chamberlain,Du,Breiter,Krull,Meyer,Deml,Rohatsch.

DDE: Marik,(Pascha) – Körner,Linke,Lundmark,Weilert,Guggemos,Maier,Hamann – Musial,Sikora,Vit,Deleurme,Gardner,Schmerda,Hruby,Cermak,Carciola,Mikesz.
Autor: os - Kommentare (0) - 20.01.2008 um 23:03

Gelingt gegen Dresden die Überraschung?
Nach dem freitäglichen 3:2-Sieg bei den Saale Bulls Halle messen sich die EC Hannover Indians in der Eishockey-Oberliga Nord am Sonntag (20.01.2008) erneut mit einem ostdeutschen Team. Ab 19 Uhr sind im Eisstadion am Pferdeturm in Hannover die Dresdner Eislöwen zu Gast. Die Sachsen führen mit 83 Zählern derzeit souverän die Tabelle an und sind planmäßig auf dem Weg zurück in die 2. Bundesliga. Auch wenn es ein hartes Stück Arbeit werden wird, möchten die Indians auf genau diesem Weg zum Stolperstein werden. So setzen die Schützlinge von Trainer Joe West am Sonntag alles daran, dem Favoriten ein Bein zu stellen, damit wichtige Punkte in Niedersachsen bleiben. Verzichten muss der ECH bei diesem Unterfangen allerdings auf Steve Slaton, Jan Welke und Bryan Phillips, die weiterhin verletzt ausfallen.


Um dennoch die Überraschung schaffen zu können, müssen freilich alle Rädchen im ECH-Getriebe optimal ineinander greifen, schließlich verfügt Dresden über eines der stärksten, ausgeglichensten und technisch versiertesten Teams der gesamten Oberliga. Michal Marik, vor der Saison vom norwegischen Elitserien-Club Stjernen Hockey an die Elbe gewechselt, wurde mit starken Reflexen schnell zu einem der besten Torhüter der Liga. Bislang drei Spiele ohne Gegentor untermauern die gute Form des 32 Jahre alte Tschechen. Als Back-up steht mit dem Ex-Bayreuther Norbert Pascha ein Mann bereit, der in den vergangenen Jahren konstant gute Leistungen in der Oberliga geboten und gezeigt hat, dass er weit mehr als nur Ersatz ist.


Auch die Defensive im Team von Trainer Marian Hurtik ist hochkarätig besetzt und erhielt kürzlich mit Jakub Körner weitere Verstärkung. Der 28-jährige Deutsch-Tscheche trug zuletzt das Trikot des Zweitligisten Bietigheim Steelers und spielte von 2004 bis 2006 schon einmal in Dresden, davon ein Jahr in der 2. Bundesliga. Weitere herausragende Figur im Defensivverbund ist der Kanadier Jason Lundmark. Der 23-Jährige, im Vorjahr noch für den EC Peiting aktiv, sammelte in 36 Spielen 39 Punkte und ist damit bislang viertbester Scorer unter allen Oberliga-Verteidigern. Zwar nicht ganz so offensivstark, dafür aber körperlich sehr robust agieren Roman Weilert (zuletzt Heilbronner Falken), der vom slowakischen Extraligisten HK 36 Skalica gekommene Martin Zajac und Marcel Linke. Vervollständigt wird die routinierte Verteidigung vom Ex-Kaufbeurer Martin Hamann und dem im vergangenen Jahr noch in Heilbronn aktiven Andreas Maier. Ein besonderes Spiel dürfte die Partie indes für Neu-Indianer Tobias Stolikowski werden. Der 25-Jährige, dem im Dresdner Dress zwei Assists gegen die Indians gelangen, wird im zweiten Einsatz nach seinem Wechsel gegen die alten Teamkollegen sicherlich bis in die Haarspitzen motiviert sein.


Auf Stolikowski und die übrigen Abwehrspieler in Diensten des Tabellendritten (67 Punkte) wird Schwerstarbeit zukommen, gilt es doch, Dresdens starke Angreifer mit konsequent körperbetontem Spiel möglichst nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Akteure wie der Ex-Füssener Kevin Gardner – mit 65 Punkten (27 Tore) aus 36 Spielen momentan Topscorer der Eislöwen und ligaweit auf Rang zehn -, der DEL-erfahrene David Musial (Wolfsburg, Krefeld, Iserlohn, Mannheim) oder der Ex-Regensburger David Cermak haben nicht nur viel Durchschlagskraft, sondern auch eine ganze Menge Routine. Hinzu kommt mit Rückkehrer Petr Sikora – der Tscheche trug zwischen 2001 und 2006 schon einmal das Eislöwen-Trikot und hatte in der vergangenen Saison maßgeblichen Anteil am Höhenflug des SC Riessersee – ein Mann mit brillantem Auge für seine Mitspieler. 61 Scorerpunkte aus 36 Matches, davon 43 Vorlagen, zeigen klar, wo die Stärken des 37-Jährigen liegen. Weiterer großer Dresdner Trumpf ist die Ausgeglichenheit der Mannschaft: So haben insgesamt neun Stürmer bereits die Marke von 15 Scorerpunkten übersprungen, während sich der ECH knapp dahinter einreihen muss, wo dies nur acht Angreifern gelang.

Nicht nur in der Verteidigung hat Dresden jüngst nachgelegt, auch die Abteilung Attacke wurde nochmals aufgewertet. Mit dem ehemaligen Nauheimer Jason Deleurme wechselte ein Kanadier an die Elbe, den nicht nur sein Torriecher, sondern auch große Mannschaftsdienlichkeit auszeichnet. Durch diesen Transfer hat Eislöwen-Coach Marian Hurtik noch mehr Variationsmöglichkeiten und macht sein ohnehin schon sehr ausgeglichen besetztes Team noch schwerer ausrechenbar.


In Anbetracht des durchweg hochkarätigen und kompletten Dresdner Kaders steht den EC Hannover Indians eine hohe Hürde bevor, die übersprungen werden soll. Um erfolgreich zu sein, müssen die Großstadtindianer vor allem an ihrer Effektivität arbeiten. Im letzten Match gegen Dresden verbuchte Hannover ein deutliches Plus an Schüssen, musste sich im Dezember am Pferdeturm aber dennoch 3:5 geschlagen geben, und auch beim ersten Aufeinandertreffen in Dresden unterlagen die Indians im Oktober 2:3 nach Verlängerung. Werden die herausgearbeiteten Torchancen hingegen konsequent genutzt, ist die erste wichtige Erfolgsvoraussetzung erfüllt. Gegen das beste Unterzahl-Team der Liga (87,89 % Erfolgsquote, fast zwei Prozentpunkte mehr als der in dieser Wertung zweitplatzierte ESV Kaufbeuren) wird auch viel davon abhängen, ob sich das Indians-Powerplay kreativer und durchschlagskräftiger zeigt als zuletzt. Wenn der ECH zudem noch mit der nötigen Ruhe und Geduld agiert und einen möglichst großen Bogen um die Kühlbox macht, dürfen sich die Zuschauer auf einen stimmungsvollen Eishockeyabend am Pferdeturm (unter der Leitung von Hauptschiedsrichter Stascha Ninkov von der TSG Reutlingen) freuen, bei dem mit etwas Glück ein Punktgewinn für die Gastgeber durchausim Bereich des Möglichen liegt.
Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 20.01.2008 um 05:49

Spiel binnen 14 Sekunden gedreht
Einen im Kampf um Platz zwei der Eishockey-Oberliga Nord enorm wichtigen Sieg eingefahren haben am Freitagabend die EC Hannover Indians. Nachdem sie zur Hälfte der Partie noch 0:2 zurückgelegen hatten, gewannen die Schützlinge von Cheftrainer Joe West bei den Saale Bulls Halle noch 3:2 (0:1, 1:1, 2:0). Die entscheidenden Treffer gelangen den Großstadtindianern dabei in Minute 49 innerhalb von 14 Sekunden durch Sebastian Deml und Kyle Doyle. Vor dem Heim-Hit gegen Spitzenreiter Dresdner Eislöwen am Sonntag (20.01.2008, 19.00 Uhr, Eisstadion am Pferdeturm Hannover) rangiert der ECH damit noch immer auf Rang drei, weist mit 67 Punkten aber genauso viele Zähler auf die wie die zweitplatzierten Blue Lions Leipzig.


Mit Sebastian Deml, Ryan Huddy und Roman Kondelik, die sich aus dem ECH-Lazarett wieder fit gemeldet hatten, und Neuzugang Tobias Stolikowski begannen die Indians in Halle engagiert und kamen bereits in den ersten Minuten zu guten Gelegenheiten. Wie schon häufiger in dieser Saison agierten die Hannoveraner vor dem Tor aber nicht kaltschnäuzig genug. Ein Musterbeispiel in Sachen Chancenverwertung war hingegen der ESC Halle 04, der in seinem zweiten Powerplay nur 17 Sekunden brauchte, um in Führung zu gehen (11.). Gegen den abgefälschten Schlagschuss von Ales Dvorak war Roman Kondelik im Gehäuse des ECH ohne Abwehrchance. In der Folgezeit entwickelte sich ein offenes Spiel mit guten Gelegenheiten auf beiden Seiten, wobei Halle etwas zielstrebiger agierte, ein ums andere Mal aber am gut aufgelegten Roman Kondelik scheiterte. Auch die Indians hatten weitere gute Möglichkeiten, verbuchten unter anderem einen Pfostenknaller, konnten den Ausgleich in Durchgang eins aber nicht mehr erzielen.


Im Mittelabschnitt ein ähnliches Bild. Hannover zeigte schöne Spielzüge und kam so zu guten Chancen, suchte aber zu selten den direkten Abschluss zum Tor. Halle hebelte mit überfallartigen Angriffen immer wieder die Hintermannschaft des ECH aus, konnte daraus zunächst aber kein Kapital schlagen. Nach 27 gespielten Minuten musste Hannover allerdings das 0:2 durch die Saale Bulls hinnehmen. Nach einem Missverständnis in der Indians-Hintermannschaft lag der Puck völlig frei vor Alexander Zille und der Hallenser Alexander Zille hatte keine Mühe, den Treffer zu erzielen. Danach zeigten sich die Indianer verunsichert, zahlreiche Fehlpässe schlichen sich in den Spielaufbau. Dennoch kämpfte der ECH verbissen um seine Chance, ins Match zurückzukommen. Lohn dieses Engagements war der 1:2-Anschlusstreffer durch Kyle Doyle (33.). Dieses Tor setzte neue Kräfte frei und der ECH kam nun immer besser ins Spiel und erarbeitete sich zahlreiche gute Chancen. Noch fehlte es vor dem Hallenser Gehäuse allerdings an der nötigen Effektivität, so dass den Niedersachsen in Durchgang zwei kein weiterer Treffer gelang und der knappe Rückstand in den Schlussabschnitt mitgenommen werden musste.


Auch das Schlussdrittel bot ein schnelles, offenes Spiel der beiden Teams. Halle suchte nun die Entscheidung und hatte mit zahlreichen Rebounds gleich mehrfach den Sieg auf dem Schläger, verzweifelte aber immer wieder am glänzend reagierenden Roman Kondelik. In der 48. Minute k der mit einem spektakulären Save in der 48. Minute den Puck in letzter Sekunde kratzte der Hexer mit einem spektakulären Save den Puck in letzter Sekunde von der Linie und hielt die Indians so weiter im Spiel. Waren die Gäste aus Niedersachsen zuvor leichtfertigst mit ihren Chancen umgegangen, präsentierten sie sich nun in der entscheidenden Phase hellwach. 49 Minuten waren gespielt, als erst Sebastian Deml der 2:2-Ausgleich gelang und nur 14 Sekunden war Kyle Doyle im rechten Moment zur Stelle, schaltete nach einem Abpraller von Halles Goalie Lukas Smolka am schnellsten und erzielte aus kurzer Distanz den nicht unverdienten 3:2-Führungstreffer für Hannover.

Halle zeigte sich davon jedoch keinesfalls geschockt, rannte weiter an und hatte etliche gute Chancen, bei denen Roman Kondelik mehrmals in höchster Not klären musste. Überhaupt zeigten sich die Indians nun in der Abwehr sehr engagiert, gingen beherzt in die Zweikämpfe und hielten Halle so gut in Schach. Auch in den hektischen beiden Schlussminuten, als zwei Hannoveraner die Strafbank drückten, Halles Coach Rob Torgler seinen Keeper Lukas Smolka zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis beorderte und so mit Sechs gegen Drei den Ausgleich erzwingen wollte, behielten die bravourös kämpfenden Indians die Nerven und belohnten sich mit dem wichtigen Sieg – gestützt auf einen starken Roman Kondelik – selbst für ihr Engagement und ihren unbändigen Kampfgeist.


ESC Halle 04 Saale Bulls – EC Hannover Indians 2:3
1:0 (10:40) Ales Dvorak (Alexander Rusch, Jedrzej Kasperczyk) 5-4, 2:0 (26:04) Alexander Zille (Matthias Schubert), 2:1 (32:41) Kyle Doyle (Ryan Huddy, Josiah Anderson), 2:2 (48:45) Sebastian Deml (Dennis Meyer, Fabian Krull), 2:3 (48:59) Kyle Doyle (Peter Baumgartner, Josiah Anderson)

Strafminuten: Halle 24, Hannover 20
Zuschauer: 871
Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 19.01.2008 um 16:38

ECH sinnt gegen Halle auf Revanche
Ein ostdeutsches Wochenende beschert der Spielplan der Eishockey-Oberliga den EC Hannover Indians am Freitag und Sonntag. Zum Auftakt trifft der Rangdritte der Nord-Staffel, mit 64 Zählern punktgleich mit den zweitplatzierten Blue Lions aus Leipzig, morgen auf die Saale Bulls des Aufsteigers ESC Halle 04 (18.01.2008, 20.00 Uhr, EissportHALLE am Gimritzer Damm. Schiedsrichter ist Carsten Lenhart von der Darmstädter TSG 1846 e.V.). Am Sonntag gastiert mit den Dresdner Eislöwen dann der Tabellenführer der Gruppe Nord am Pferdeturm.

Dabei schon nicht mehr im ECH-Dress auflaufen wird Robert Suchomski. Der gebürtige Pole mit deutschem Pass wurde am Pferdeturm nie richtig heimisch und wird möglicherweise schon bald für einen neuen Club spielen. „Es gibt bereits konkrete Gespräche. Wir versuchen, Robert zu helfen, damit er einen neuen Verein findet“, sagt Joe West. Doch der Indians-Cheftrainer kann auch mit positiven Meldungen vom Personalsektor aufwarten. So bekommt die Defensive der Großstadtindianer in Person von Tobias Stolikowski Verstärkung. Der ehemalige Dresdner, den die Indians am Donnerstag unter Vertrag nahmen, soll schon gegen Halle sein Debüt für die Niedersachsen geben und mit dafür sorgen, dass die Defensive die nötige Stabilität an den Tag legt, um in Sachsen-Anhalt Platz zwei zurück erobern zu können.

Überhaupt wird auf die Indianer morgen Schwerstarbeit zukommen, um die bislang schwarze Serie gegen Halle – das Hinspiel im November ging 4:6 verloren und auch am Pferdeturm unterlag der ECH am zweiten Weihnachtstag 4:5 nach Penaltyschießen – zu beenden. Der neue Coach der Saale Bulls, Rob Torgler, kann auf ein eingespieltes Team zurückgreifen, in dem starke Individualisten und harte Arbeiter eine homogene Truppe ergeben.

Im Sturm baut der Aufsteiger vor allem auf die Treffer von Robert Vavroch und Benjamin Thiede. Der 34 Jahre Tscheche Vavroch ist mit 38 Zählern (14 Tore) aus 35 Matches Topscorer seines Teams, während der 26-jährige Ex-Weisswasseraner Thiede mit 18 Treffern aus 36 Partien die Rolle des Torjägers inne hat. Unterstützt wird das Duo vor allem vom zuletzt beim EV Füssen aktiven Alexander Rusch, der auch bei seinen vorherigen Engagements in Ravensburg, Landshut, Garmisch-Partenkirchen, Crimmitschau und Wilhelmshaven stets seinen Torriecher bewiesen hat. In der laufenden Spielzeit gelangen dem Deutsch-Kasachen bereits 27 Scorerpunkte (15 Tore), die ihn nach 36 Spielen zum drittbesten Scorer des Nord-Sechsten (39 Punkte) machen. Darüber hinaus stehen mit Milan Kubis und Martin Miklik – früher u.a. für Dresden bzw. Ravensburg aktiv – weitere etablierte Oberliga-Cracks im Aufgebot des ESC, die Halle mit ihren Toren zum Klassenerhalt führen sollen.

Neben diesen Routiniers schenkt Rob Torgler auch etlichen Youngsters Vertrauen, die es wie Matthias Schubert oder der Ex-Stuttgarter Arthur Gross mit guten Leistungen zurückzahlen und mehr als bloße Entlastung für die Leistungsträger sind.

Leitfigur in der Defensive ist der Ex-Dresdner Jan Schertz, der mit seiner langjährigen Erfahrung aus DEL und 1. Bundesliga (Eisbären Berlin und Berlin Capitals) einen unverzichtbaren Bestandteil der Hallenser Hintermannschaft darstellt und im Verbund mit dem Ex-Heilbronner Lukas Zatopek auch Impulse für das Spiel nach vorne liefern kann. Vervollständigt wird die Abwehr vom früheren Crimmitschauer Pavel Weiß, dem zuletzt angeschlagenen Ales Dvorak (2002/03 für die EA Kempten in der Oberliga aktiv) und Kevin Kern, der aus Freiburg an die Saale wechselte.

Fürs Tor der Saale Bulls stehen mit Lukas Smolka, der früher ebenfalls schon für Freiburg gespielt hat, und dem Ex-Bietigheimer Tim Schnelle zwei Akteure parat, die an guten Tagen Spiele im Alleingang gewinnen können, jedoch nicht immer konstante Leistungen abrufen.

Genau daran gilt es für die EC Hannover Indians morgen anzuknüpfen und die herausgespielten Torchancen eiskalt zu verwerten. Wenn es den Cracks um Kapitän Seppi Staltmayr dann noch gelingt, unnötige Strafzeiten zu vermeiden und kompromisslos in den Zweikämpfen zu agieren, liegen gute Voraussetzungen vor, die negative Bilanz gegen die voraussichtlich nahezu in Bestbesetzung antretenden Saale Bulls Halle – lediglich der 1992/93 für den EC Hannover in der 2. Bundesliga aktive Deutsch-Pole Jedrzej Kasperczyk fällt mit einer Handverletzung definitiv aus – durch einen Punktgewinn freundlicher zu gestalten.
Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 18.01.2008 um 10:37

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