| Verstärkung für die Indians-Verteidigung |
| Die Indians-Defense wird Verstärkung erhalten. Aus Dresden wechselt Verteidiger Tobias Stolikowski an den Pferdeturm.
Stolikowski gilt als körperbetont agierender Verteidiger und harter Arbeiter, der strikt die taktischen Vorgaben des Trainers umsetzt. Er spielte bislang in Ratingen, Hassfurt, Heilbronn, Neuwied und Dresden in der Oberliga. Für Dresden stand er zudem in der 2. Bundesliga auf dem Eis, für die Revier Löwen spielte er außerdem einige Partien in der DEL. Stolikowski wird heute 25 Jahre, ist 177 cm groß und 84 kg schwer. Er soll schon in der morgigen Partie gegen Halle und beim Heimspiel gegen den Tabellenführer, und bisherigen Club von Stolikowski, aus Dresden auflaufen. Die Indians wollen vor Ende der Wechselfrist außerdem noch einen Stürmer verpflichten. Indians-Coach Joe West: „Die Verpflichtung von Stolikowski wird uns helfen. Ihn hätte ich schon zu Saisonbeginn gerne gehabt. Ich mag seine Art, Eishockey zu spielen, er wird gut zu uns passen. Außerdem werden wir wohl nächste Woche noch einen Stürmer verpflichten.“ Getrennt haben sich die Indians von Stürmer Robert Suchomski. West: „Robert ist ein technisch guter Spieler, aber er kam hier nicht wirklich zurecht. Ich habe mehrfach Gespräche mit ihm geführt, aber seine Situation hat sich nicht verbessert. Ich werde ihm helfen, einen neuen Verein zu finden. Es gibt schon konkrete Gespräche, vielleicht kann er schon nächstes Wochenende für einen anderen Club auflaufen.“ |
| Autor: EC Hannover Indians - Kommentare (0) - 17.01.2008 um 15:54 |
| Auswärtsfahrten aktuell |
| Am kommenden Freitag spielen die EC Hannover Indians bei den Saale Bulls in Halle. Um die Jungs von Trainer Joe West lautstark zu unterstützen, wird ein Fanbus eingesetzt. Abfahrt ist um 15 Uhr am Eisstadion am Pferdeturm. Update: Diese Fahrt ist inzwischen AUSVERKAUFT!!!
Nur eine Woche später geht es dann zu den Blue Devils nach Weiden. Hier sind bisher 16 Fans angemeldet. „On Tour“ geht es ab 30 Personen. Für das leibliche Wohl an Getränken ist gesorgt und wird von der Firma Linden Druck zur Verfügung gestellt. Der Fahrpreis beträgt, inkl. Eintrittskarte, 40 €. Start ist um 12 Uhr am Eisstadion am Pferdeturm. Am Freitag, 1.2.2008 geht es dann zu den Black Dragons nach Erfurt. Hier liegen aktuell 11 Anmeldungen vor. Auch hier geht es ab 30 Personen „on Tour“. Die Fahrt nach Erfurt kostet 30 € (inkl. Eintrittskarte) und startet um 14:30 Uhr am Eisstadion am Pferdeturm. Am 16.3.2008 steht dann das letzte Auswärtsspiel vor den Play-Offs auf dem Spielplan. Gegner werden die Blue Lions Leipzig sein. Aktuell sind im Doppeldecker in die Partnerstadt von Hannover noch 3 Plätze frei. Wer also dabei sein will, sollte sich beeilen. Der Fahrpreis liegt bei 28 € (inkl. Karte). Abfahrt wird bereits um 9 Uhr am Eisstadion am Pferdeturm sein, da es vor dem Spiel in Leipzig noch zu einem kleinen Bowlingvergleich zwischen den Fans aus Leipzig und Hannover kommen wird (das Bowling ist nicht im Fahrpreis enthalten!). Sollte die Nachfrage zu dieser Fahrt weiterhin so stark sein, wird es einen weiteren Bus in die Messestadt Leipzig geben. Anmeldungen für diese Fahrten (sowie alle weiteren Fahrten bis zum Ende der Hauptrunde) sind bei den Heimspielen der EC Hannover Indians am FanProjektstand hinter der Osttribüne, oder telefonisch unter 0160/97746314 bei Sascha Hartung, möglich. Grundsätzlich starten alle Fahrten ab 30 Personen. Weiterhin gültig ist der „Vielfahrerpass“, wo die 8. Fahrt dann gratis ist. Hier danken wir den Sponsoren Bayern-Stad´l, VGH Vertretung Burkhard Wöste und der Glaserei Boße für ihre Unterstützung. |
| Autor: Sascha Hartung - Kommentare (0) - 14.01.2008 um 15:21 |
| Nur zwei Zähler vs. Klostersee |
Mit einem 5:4-Heimsieg nach Verlängerung gegen den EHC Klostersee die gruppenübergreifende Einfachrunde auf einem höchst durchschnittlichen achten Rang der Gesamttabelle beendet haben am Abend die EC Hannover Indians. Wie mittlerweile üblich schickte der Gastgeber seine nurmehr knapp 2200 Anhänger dabei auf eine emotionale Berg- und Talfahrt – wohl niemand hätte nach einem 4:1-Zwischenstand zur ersten Pause noch mit der realen Mögichkeit eines weiteren Punktverlustes auf eigenem Eis gerechnet. Eine überlegen geführte Overtime sicherte Hannover schließlich noch den Zusatzpunkt, ein ehrliches Kompliment geht aber an den Gast aus Grafing, der eine charakterliche Meisterleistung vollbrachte und sich verdient noch einen Zähler erkämpfte.
Mit lediglich 14 Feldspielern hatte der lange Zeit den Oberliga-Süden aufmischende vermeintliche Underdog den weiten Weg nach Hannover angetreten. Der Einsatz des 18-jährigen D. Vogl sicherte zumindest drei nominelle Sturmreihen, im Tor startete erwartungsgemäß P. Ashton. Bei den Hannover Indians kehrten im Gegensatz zur freitäglichen Niederlage in Peiting T. Morrow, R. Thomson und auch Back-up-Goalie A. Jenike zurück. Nach 180 Sekunden flotter Anfangsphase waren die Indians in puncto Torabschluss endlich einmal vom Glück verfolgt. Schon der erste echte Schuss auf den EHC-Kasten zappelte zum 1:0 im Netz, als K. Du J. Chamberlain Dank schneller Auffassungsgabe prima eingesetzt hatte – der zweite Assist ging dabei freilich an EHC-Ikone V. Ruprecht, der mit einem kapitalen Aussetzer die ECH-Führung erst ermöglichte und sich über 60 Minuten als defensiver Unsicherheitsfaktor zeigen sollte. Wie durch umlegen eines imaginären Schalters auf `hot` gepolt sollte Hannover im Anschluss den jetzt bemitleidenswerten Gast bis zur ersten Drittelpause beherrschen, dass es eine wahre Freude war, alle drei Sturmreihen zeigten sich engagiert und kreativ, hinten stand die Abwehr sicher, ließ die Klosterseer Wirbelwinde J. Mudryk und P. Zajonc so gut wie nie mit Anlauf in die eigene Zone kommen. Weitere Tore für den ECH als Folge der Überlegenheit sollten sich am Abend endlich einmal einstellen: beim 2:0 kehrte J. Chamberlain den Spieß um und setzte seinerseits K. Du toll in Szene, der Ashton tunnelte, das etwas glückliche 3:0 in Minute 17 war ein Eigentor des EHC, welches Passgeber F. Krull angerechnet wird und auch das überraschende 3:1 durch P. Zajonc nur kurze Zeit später konnte Hannover nicht stoppen, noch vor der ersten Sirene hämmerte P. Baumgartner zum neunten Mal in dieser Spielzeit den Puck im Powerplay ins Tor (19.). Der donnernde Applaus der Zuschauer wich im zweiten Durchgang leiser Skepsis. Die Drittelpause hatte Hannover zweifelsohne nicht gut getan, denn sämtliche Aktionen wirkten weitaus weniger konsequent und durchdacht als noch eine Viertelstunde zuvor. Zwar verzeichnete der ECH weiterhin ein Chancenplus, doch da war sie wieder, die aus so vielen Spielen in 07/08 bekannte Torsperre. Der Gast, der nach 26 Minuten auch noch S. Gumplinger verletzt verlor und somit defensiv nurmehr zu viert agieren musste, kam Minute für Minute besser ins Spiel, der Ausfall des Youngsters und gleich drei Zehn-Minuten-Strafen in der ersten halben Stunde gegen wichtige Schlüsselspieler konnten den großartigen Charakter des EHC nicht brechen, der immer wieder durch seine Ausnahmeakteure Zajonc und Mudryk zu Konterattacken kam. Nicht genutzte Powerplays und Torchancen Hannovers sowie das 4:2-Anschlusstor durch J. Wieser (31.) brachten den eigentlich schon toten Gast zurück ins Spiel, die krachende Antwort J. Andersons (Pfostenschuss/32.) signalisierte den Grafingern: hier geht im Schlussdrittel noch was. Förmlich gelähmt taumelte Hannover ab 40:01 wie ein angeschlagener Boxer durch den Ring. Die fast völlige Einstellung des Offensivspiels wäre zu verschmerzen gewesen, wenn die Zuschauer nicht bei flüssig vorgetragenen Angriffen der nun vollends im Spiel angekommenen EHC-Resterampe nicht stets hätten zittern müssen. Bei 5:5 war den Indians jedoch trotz allen Bemühens des Süd-5. nicht beizukommen, es musste schon ein 110-sekündiges 5:3-Powerplay her, um der optischen Überlegenheit auch Zählbares folgen zu lassen. Da die aktuellste Baustelle des ECH seit Weihnachten special teams heißt (die zuvor brillanten Werte sanken seit dem Hallespiel mit 16,9% Überzahl und gar nur 72,9% Unterzahl drastisch, am Abend waren zum siebten Male in Folge die special teams des Gegners effektiver), sollte der EHC der Partie in Überzahl doch noch die ersehnte Wende geben können, als J. Mudryk und B. Cox binnen 75 Sekunden auf 4:4 stellten. Kurioserweise war die hannoversche Verunsicherung der Minuten zuvor nach dem `endlich` gefangenen Ausgleich wieder verflogen, sofort wurden die eigenen Aktionen wieder zielstrebiger, doch dem nun sicheren P. Ashton konnte auch in einem weiteren Powerplay nicht mehr beigekommen werden, die Partie ging – bei 20:00 undenkbar – in die Verlängerung. Die größeren Spielanteile hier gehörten eindeutig Hannover, das nach einem vergebenen Solo von K. Doyle und einem weiteren Schuss ans Metall neun Sekunden vor dem Penaltyschiessen doch noch den Zusatzpunkt holen konnte, als J. Chamberlain bei 4:3-Überzahl im Fallen seinen bereits 29. Saisontreffer feiern konnte – im gesamten Spieljahr 06/07 waren es deren 25 gewesen. Fazit: 20 Minuten gerüpelt, fehlerhaft agiert und teilweise schlichtweg geschlafen, dafür umso bemerkenswerter zurückgekommen – der EHC Klostersee sicherte sich zum Einfachrundenhalali einen wertvollen Zähler im Kampf um Rang 4, der gleichzeitig Hannover im so wichtigen Kampf um Platz zwei in der Nordgruppe am Ende noch schmerzhaft abgehen könnte. Warum das Team im Schlussabschnitt so unglaublich gehemmt wirkte, nach dem 4:4 aber noch einmal toll zurückkam, das war die meistgestellte Frage der wieder einmal mit gemischten Gefühlen nach Hause gehenden ECH-Fans. Die ab Freitag beginnende `Regionalrunde` innerhalb der Nordstaffel wird solche unnötigen Punktverluste ab kommenden Freitag nicht mehr verzeihen, ehedem tat sich Hannover kurioserweise gegen die eindeutig stärkere Südstaffel bisher leichter (1,85 Pkte./Sp.), als in Partien gegen die Nordvertreter (1,69 Pkte./Sp.), wo gegen die Ostclubs Dresden, Leipzig und Halle (am kommenden Freitag, 20.00 Uhr erster Gegner am Gimritzer Damm) überhaupt noch nicht gewonnen werden konnte. Die Rückkehr weiterer Verletzter pünktlich zum 18.1. mag die Chancen vielleicht erhöhen... So.,13.01.08: Hannover Indians – EHC Klostersee 5:4 n.V. (4:1,0:1,0:2,1:0) Tore: 1:0 (4.) Chamberlain 28, 2:0 (6.) Du 2, 3:0 (17.) Krull 4, 3:1 (18.) Zajonc, 4:1 (19.) Baumgartner 12 5-4, 4:2 (31.) Wieser, 4:3 (51.) Mudryk 5-3, 4:4 (52.) Cox 5-4, 5:4 (65.) Chamberlain 29 4-3. Strfm.: ECH 20 – EHC 24 +10 f. Drechsler +10 f. Ruprecht +10 f. Sicorschi +10 f. Wieser Zusch.: 2195 HSR: Krüger GWG: J. Chamberlain (65.) Beste Akteure: J. Chamberlain, S. Breiter – J. Mudryk, R. Lorenz ECH: Agricola,(Jenike) – Baumgartner,Morrow,Engel,Dahms,Sondermann,Staltmayr,Thomson – Chamberlain,Du,Breiter,Anderson,Doyle,Krull,Suchomski,Meyer,Rohatsch. EHC: Ashton,(Hochhäuser) – Schuster,Ruprecht,Nickel,Lorenz,Gumplinger – Zajonc,F.Saller,Wälde,Cox,Mudryk,Wieser,Vogl,Drechsler,Sicorschi. |
| Autor: os - Kommentare (0) - 13.01.2008 um 22:58 |
| Niederlage beim EC Peiting |
| Die EC Hannover Indians mussten mit ihrem Rumpfteam (2 Torhüter, 5 Verteidiger, 9 Stürmer) am Freitag beim EC Peiting eine 2:6 (0:1, 0:2, 2:3) Niederlage hinnehmen.
Vor 697 Zuschauern begann die Mannschaft von Trainer Joe West mit viel Druck, scheiterte aber immer wieder an Peitings Torhüter Vajs. So kam es wie es kommen musste: Die Gastgeber nutzten ihre erste richtige Torchance in der 12. Minute durch Vavrusa zur 1:0 Führung, die im zweiten Abschnitt durch einen Doppelschlag in der 22. (Vavrusa) und 24. Minute (Guggemos) jeweils in Überzahl auf 3:0 ausgebaut werden konnte. Im letzten Drittel zog der ECP dann durch Tore von Hain (44.), D. Orr (47.) und Wichert (51.) sogar auf 6:0 davon, ehe Jamie Chamberlain in der 54. und 56. Minute mit seinen Saisontreffern 26 und 27 das Ergebnis noch auf 2:6 aus der Sicht des ECH verbessern konnte. Am Sonntag (19 Uhr) haben die Indians die Möglichkeit diese bittere Niederlage vergessen zu machen, wenn der EHC Klostersee am Pferdeturm zu Gast sein wird. Dann kann Trainer Joe West auch wieder auf die beiden Verteidiger Thomas Morrow (gegen Peiting gesperrt) und Robin Thomson (Schule) zurückgreifen. Auch Torhüter Roman Kondelik dürfte wieder im Kader stehen, jedoch vorerst nur als Backup für Sandro Agricola agieren. |
| Autor: Torsten Gadegast - Kommentare (0) - 12.01.2008 um 07:46 |
| Indians beim Angstgegner in Peiting |
| Für den Eishockey-Oberligisten EC Hannover Indians gilt es am morgigen Freitag eine harte Nuss zu knacken. Der Tabellenzweite der Gruppe Nord (62 Punkte) gastiert um 19.30 Uhr beim EC Peiting. Auch wenn die Bayern mit 51 Zählern „nur“ Rang sieben im Süden belegen, sind sie doch Hannovers erklärter Angstgegner. Beim Hinspiel im November 2007 zogen die Großstadtindianer vor heimischer Kulisse knapp 2:3 den kürzeren, und auch in der Vorsaison gewann Peiting drei von vier Duellen gegen den ECH.
Natürlich möchten die Cracks von Indians-Cheftrainer Joe West die schwarze Serie morgen beenden und mit einem Punktgewinn Rang zwei im Norden verteidigen, doch wird dies ein außerordentlich schweres Unterfangen. Nicht nur weil den Niedersachsen etliche Leistungsträger fehlen – Steve Slaton, Jan Welke, Sebastian Deml, Roman Kondelik und Bryan Phillips sind ebenso noch verletzt wie der letztjährige Peitinger Ryan Huddy (Oberkörper), zudem ist Thomas Morrow nach seiner Spieldauerdisziplinarstrafe in Rosenheim gegen den ECP zum Zuschauen verurteilt und Robin Thomson fällt wegen schulischer Verpflichtungen aus – sondern vor allem auch, weil Peitings Trainer Leos Sulak ein starkes Team geformt hat, das eingespielt ist und insbesondere vor heimischer Kulisse schwer zu bezwingen. Zwar unterlagen die „Elche“ jüngst dem EHC Freiburg 2:3, doch scheiterten sie dabei in erster Line an verbesserungsbedürftiger Chancenverwertung. Durch den Wadenbeinbruch von Topscorer Simon Barg (59 Punkte, davon 23 Tore, in 33 Matches) fehlt dem Peitinger Angriffsspiel zwar eine wichtige Stütze, doch wissen auch Doug Orr mit 18 Toren und der wieder genesene Tscheche Jaroslav Mares, der bereits zwölfmal traf, als torgefährliche Angreifer zu überzeugen. Zudem verfügen die Peitinger mit Eigengewächs Dominik Krabbat, dem früheren Bremerhavener Anton Saal und dem Ex-Landsberger Daniel Huhn (Förderlizenz Augsburg) über starke deutsche Akteure, die die Angriffsreihen der Gastgeber variabel und schwer auszurechnen machen. Insbesondere in Unterzahl gehört der ECP zum Besten, was die gesamte Oberliga zu bieten hat und rangiert in dieser Disziplin auf Rang fünf (die Indians sind drittbestes Unterzahlteam der Liga). Diese Peitinger Stärke ist auch ein Verdient der Abwehr, in der mit Reiner Hain, Werner Kößl und dem Ex-Heilbronner Heiko Vogler gestandene Oberligaspieler zu Werke gehen. Hinzu kommen mit Kyle Orr, Bruder von Angreifer Doug, und Milos Vavrusa starke Ausländer, die vor allem für Akzente im Spielaufbau zuständig sind. Im Verbund mit den jungen Torhütern Stefan Vajs und Markus Keller – beide mit einer DEL-Förderlizenz der Augsburger Panther ausgestattet – kann ECP-Coach Leos Sulak eine talentierte, aber dennoch erfahrene und ausgeglichene Mannschaft aufs Eis schicken, die für jeden Gegner – das wissen die Indians selbst aus Erfahrung nur zu gut – schwer zu bezwingen ist. Damit es für die Niedersachsen in der von Hauptschiedsrichter Ulpi Sicorschi (EHC Waldkraiburg) geleiteten Partie morgen dennoch das ersehnte Erfolgserlebnis gibt, werden zwei Akteure ganz besonders motiviert sein: Kyle Doyle und Peter Baumgartner. Letzterer trug im vergangenen Spieljahr noch das Trikot der Elche und hat nach seinem Wechsel nach Hannover einen enormen Sprung nach vorne gemacht, während der Kanadier Doyle zwischen 2004 und 2006 sogar zwei Jahre lang Publikumsliebling an der Peitnach war und nun gegen seine alten Kameraden zeigen will, dass er auch bei den EC Hannover Indians für seine Mitspieler sehr wertvoll ist. Gelingt es Kyle Doyle und Co. also, gegen die bis auf Simon Barg und Mario Kögler (Handbruch) in Bestbesetzung antretenden Peitinger, ihre Torchancen konsequent zu verwerten und zudem diszipliniert und über die gesamte Spielzeit hoch konzentriert aufzutreten, haben die EC Hannover Indians alle Voraussetzungen geschaffen, mit einem Erfolgserlebnis in Bayern die bisherige schwarze Serie gegen den EC Peiting endlich zu beenden. |
| Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 12.01.2008 um 07:37 |
| Bilder vom Spiel gegen Bad Nauheim |
| In der ECH Fotogalerie sind jetzt 89 Bilder vom Spiel gegen Bad Nauheim online! |
| Autor: ECH Fotogalerie - Kommentare (0) - 09.01.2008 um 02:58 |
| Indians siegen im Penaltykrimi |
| Die EC Hannover Indians haben ihr Meisterschaftsspiel der ESBG Oberliga bei den Star Bulls in Rosenheim mit 3:2 nach Penaltyschiessen gewonnen.
Die Tore für die Indians in der regulären Spielzeit konnten Josiah Anderson und Dennis Meyer erzielen. Im Penaltyschiessen war es dann erneut Josiah Anderson, der mit dem entscheidenden Penalty verwandeln konnte und dem Team vom Pferdeturm zwei Punkte sichern konnte. Eine starke Leistung im Tor konnte Sandro Agricola abliefern, der mit mehreren Paraden maßgeblich am doppelten Punktgewinn des ECH beteiligt war. Einziger Wehrmutstropfen ist die Spieldauerdisziplinarstrafe von Verteidiger Thomas Morrow, der im kommenden Auswärtsspiel beim EC Peiting (Freitag, 11.1.08 - 20 Uhr) damit gesperrt ist. Das nächste Heimspiel der EC Hannover Indians findet am kommenden Sonntag (13.1.08 - 19 Uhr) im Eisstadion am Pferdeturm gegen den EHC Klostersee mit dem Ex-Indianer Alex Schuster statt. |
| Autor: Torsten Gadegast - Kommentare (0) - 06.01.2008 um 23:21 |
| St. Etienne klaut einen Punkt vom Turm |
Mit einem Heimsieg ins Jahr 2008 gestartet sind am Freitag Abend die EC Hannover Indians. Dabei reichte es vor über 2800 Zuschauern allerdings trotz 60-minütiger drückender Überlegenheit gegen die Eisbären Juniors nicht zu einem Dreipunkteerfolg, da es erst T. Morrow in der Overtime vergönnt war den Ausnahmeyoungster im Gästetor, Etienne Renkewitz, zu überwinden. Wie schon so viele Torhüter in der Saison 07/08 wurde auch der 19-jährige von den Angreifern der Hannover Indians berühmt geschossen, die wiederum eimerweise beste Einschusschancen liegen ließen und somit vor den beiden schweren Auswärtspartien in Rosenheim (So., 18.00 Uhr) und Peiting einen überraschenden Punktverlust zu verzeichnen hatten.
Erwartungsgemäß ohne den an der Schulter verletzten R. Huddy, dafür aber wieder mit M. Dahms und im Tor erstmals von Beginn an mit A. Jenike musste der Ideal-Fahrplan von J. West für die abendliche Partie ein frühes eigenes 1:0 vorgesehen haben, um die defensiv heuer so ungemein starken – einzige Ausnahme das 1:7 in Kaufbeuren nur 48 Stunden zuvor – Nachwuchscracks aus der Bundeshauptstadt davon abzuhalten ihr bekanntes Defensivhockey aufzuziehen. Der am Abend erneut sehr agile D. Meyer hätte dieses Vorhaben im Alleingang umsetzen können, doch weder in der zweiten Minute per Direktabnahme, noch in Minute sieben in Unterzahl per Alleingang nach Du-Vorlage war es dem Center der dritten Angriffsreihe vergönnt, den von Beginn an hellwachen Renkewitz zum bahnbrechenden 1:0 zu überwinden. Etwa ab Minute 10 nahmen dann auch die wieder einmal mit nur 14 Feldspielern angereisten Gäste das Offensivspiel auf und verdienten sich ihre 1:0-Pausenführung, erzielt von A. Oblinger im Powerplay (15.), bis zur Drittelpause allemal, denn ihre Bemühungen im gegnerischen Drittel wirkten Dank läuferischer Klasse und gutem Zusammenspiel einfach durchdachter als die Offensivaktionen Hannovers, die praktisch nur aus Einzelaktionen bestanden. Der noch einmal vier Monate jünger als sein Gegenüber im Eisbärengehäuse daher kommende Jenike war jedoch zunächst nicht noch ein weiteres Mal zu überwinden. Auch der zweite Abschnitt sollte lange Zeit die hannoverschen Probleme im Offensivbereich wiederspiegeln. M. Rohatsch in einer 2:1-Situation und zwei weitere Male D. Meyer fanden erneut mit `Sitzern` ihren Meister im Berliner Keeper, einem dauerhaft aufgebauten Druck standen jedoch immer wieder die Indians selbst und auch lange Zeit HSR Franz im Wege, der kurioserweise erst nach einer kurzen und sachlichen Unterredung mit Indians-Coach J. West an der Indiansbande das tendenzielle Ahnden von Eisbärenfallern unterließ und die Berliner somit ihrer einzigen Offensivhighlights in Abschnitt zwei beraubte. Als sämtliche Angriffsversuche auf das Gehäuse der Juniors zu scheitern drohten, wurde es A. Engel nach genau 32 Spielminuten zu bunt – der Ex-Duisburger packte von der rechten Seite einfach einmal den Hammer aus, gab damit Renkewitz das Nachsehen und eröffnete starke sechs, sieben Minuten der Indians, die durch einen Nachschuss von K. Doyle noch vor der Pause auf 2:1 stellen konnten, als der Kanadier einen von Renkewitz abgeprallten Andersonschuss überlegt und mit Wut im Bauch (Sekunden zuvor war ein Foul an ihm ungeahndet geblieben) genau unter das Tordach setzte (39.). Spiel gedreht, würden die Juniors nun im Schlussdrittel endlich wieder offensiver agieren und Hannover damit Räume zum Kontern geben? Weit gefehlt: gestützt auf den fast 45 Minuten Eiszeit abreißenden F. Thomas und seine vier defensiven Mitstreiter (Durchschnittsalter 18,5 Jahre) war für die Juniors auch in Abschnitt drei Defensive Trumpf, dazu setzte Hannover, das in puncto Engagement wie eh und je keine Wünsche offen ließ, noch konsequenter nach, übertrumpfte sich aber im Schlussdurchgang wieder einmal selbst, wenn es um das im Eishockey nun einmal alles entscheidende Kapitel Torabschluss ging. Von seinen Vorderleuten tatkräftig unterstützt wurde Keeper Renkewitz zum beinahe heiligen Trumpf-As St. Etienne und sollte trotz permanentem hannoverschen Anrennen nicht mehr zu bezwingen sein. Wie blanker Hohn mag da der nicht unbedingt verdiente 2:2-Ausgleich der Juniors wirken, denn Eisbären-Topscorer B. Becker hatte in Minute 50 die Scheibe aus der neutralen Zone vermutlich nur tief spielen wollen – zum Entsetzen der Indians und ihrer Anhänger bahnte sich der scheinbar so harmlose Aufsetzer seinen Weg vorbei am kalten und weitgehend beschäftigungslosen A. Jenike in die Maschen. Als auch noch einem sofortiges Abziehen J. Chamberlains nach einem gewonnenen Bully der Pfosten im Wege stand (56.) und der Puck in der Schlussphase mehrmals pingpongartig durch den Berliner Torraum aber eben nicht über die Torlinie gesprungen war, wurde der Punktverlust traurige Realität. Wie schon in Rostock, Freiburg oder auch Leipzig sprang für die Juniors Dank ihres wirklich ausgeklügelten Defensivverhaltens ein weiterer toller Punkt heraus, der am Abend das absolute Optimum war, mehr verhinderte T. Morrow, der sich wie zuvor in Abschnitt zwei A. Engel nach 114 Sekunden der Overtime endlich einmal ein Herz nahm, entschlossen durch die Juniorsabwehr marschierte und Renkewitz die Scheibe irgendwie ins Tor mogelte, tragischerweise sah der junge Torsteher hierbei alles andere als glücklich aus, dummerweise für Hannover leider zwei Minuten zu spät... Fr.,4.1.08: Hannover Indians – Eisbären Juniors Berlin 3:2 n.V. (0:1,2:0,0:1,1:0) Tore: 0:1 (15.) Oblinger 5-4, 1:1 (32.) Engel 7, 2:1 (39.) Doyle 20, 2:2 (50.) Becker, 3:2 (62.) Morrow 5 4-4. Strfm.: ECH 16 – EBJ 10 Zusch.: 2815 HSR: Franz GWG: T. Morrow (62.) Beste Akteure: J. Staltmayr, D. Meyer – E. Renkewitz, F. Thomas ECH: Jenike,(Smycek) – Morrow,Engel,Staltmayr,Thomson,Baumgartner,Sondermann,Dahms – Krull,Doyle,Anderson,Chamberlain,Du,Breiter,Suchomski,Meyer,Rohatsch. EBJ: Renkewitz,(Güttner) – Thomas,Bielke,Heyer,Seelisch,Kasten – Ziesche,Becker,Geiger,Oblinger,Flynn,Pohl,Schmidt,Dreischer,Rupprich. |
| Autor: os - Kommentare (0) - 04.01.2008 um 23:39 |
| Information der ECH GmbH |
| Die Versteigerung der Weihnachtstrikots geht in die 2. Runde
Nach der Versteigerung der Original-Weihnachtstrikots haben folgende Trikots schon einen neuen Besitzer: Alex Engel, Seppi Staltmayr, Thomas Morrow, Peter Baumgartner, Christopher Schadewaldt, Jan Welke, Robert Suchomski, Sven Breiter, Fabian Krull, Josiah Anderson, Jamie Chamberlain, Kevin Du. Die Gewinner der Versteigerung werden am Freitag benachrichtigt. Für die Trikots der verbleibenden Spieler sind gleich lautende Angebote bzw. kein Angebot abgegeben worden. Die Angebote können daher morgen bis Spielschluss an der Fan-Artikelbude erneut bzw. erstmalig abgegeben werden. Wer per E-Mail bieten möchte, bitte das Gebot bis kommenden Mittwoch 18 Uhr an info@hannover-indians.de senden. Bitte Handynummer nicht vergessen. Eishockeynews mit Abo-Angebot Die Eishockeynews ist zum Spiel gegen die Eisbären mit einem Verkaufsstand im Stadion vertreten. Wer sich für ein Abo des Fachmagazins entscheidet erhält gegen Zuzahlung von 15 Euro ein aktuelles Weihnachtstrikot der Indians (Größe und Nummer nach Verfügbarkeit). Das Jahresabo der Eishockeynews kostet 130 Euro. Der Heftpreis reduziert sich somit gegenüber dem Einzelverkaufspreis von 2,95 Euro auf 2,50 Euro. Der Verkaufstand befindet sich zum Spiel neben dem Fan-Artikel-Stand. |
| Autor: EC Hannover Indians - Kommentare (0) - 04.01.2008 um 00:33 |
| Eindrucksvoller Kampf bringt sieben Tore |
Mit einer bewundernswerten Energieleistung die Roten Teufel aus Bad Nauheim geschlagen heim geschickt und wieder Tabellenrang zwei im Norden zurück erobert haben am Sonntag Abend die EC Hannover Indians. Vor der Saisonrekordkulisse von über 4000 Zuschauern bot das letzte Aufgebot des Gastgebers, das früh auch noch R. Huddy vorgeben musste, eine Meisterleistung in Sachen Willen und Disziplin, dominierte den Kontrahenten aus Hessen über weite Teile des Spiels und konnte wieder einmal auf ein brillantes Powerplay vertrauen, das die Undiszipliniertheiten des Gastes eiskalt bestrafte. Damit holte der ECH aus dem `Fünferpack` um die Feiertage unter dem Strich vollkommen akzeptable neun Zähler und kann mit vielleicht ein bis zwei Rückkehrern am kommenden Freitag (20.00 Uhr) gegen die Eisbären Juniors auch personell wieder etwas entspannteren Zeiten entgegen sehen.
Gut 250 mitgereiste Anhänger der roten Teufel und etwa 3800 Indiansfans sorgten vor Spielbeginn für einen Andrang, der eine 13-minütige Verspätung des Eröffnungsbullys zur Folge hatte. Bei Hannover bissen K. Doyle und F. Krull auf die Zähne und stellten sich angeschlagen in den Dienst der Mannschaft, der 26-jährige Kanadier rückte in die Centerposition zwischen J. Anderson und R. Huddy, doch sollte auch diese Formation am Abend nur etwa zehn Minuten Bestand haben, bis die #40 der Indians mit einer Schulterverletzung aufgeben musste. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der ECH bereits die Initiative im Spiel ergriffen und Einschusschancen von eben Huddy (2.), K. Du (9.) und T. Morrow kreiert, doch war den Indianern kein frühes Tor vergönnt. Defensiv überzeugte der Gast in dieser Phase durch eine gute Organisation, fand allerdings offensiv überhaupt nicht statt. Ein verdeckt abgefeuerter Schuss von R. Suchomski fand dann nach zwölf Minuten endlich den Weg ins Gästetor - Teufel-Keeper T. Schmitt sollte am Abend nicht nur in dieser Szene eine Fliege fangen. Ein nur Minuten später fein herauskombiniertes Powerplaytor über Puckverteiler D. Meyer fand in J. Anderson einen dankbaren Abnehmer zur beruhigenden 2:0-Pausenführung gegen einen Gegner, der im Angriffsspiel zunächst quasi nur aus J. Deleurme bestand, doch sollte auch dem Neu-Dresdner heute zum Abschied nicht viel gelingen, lediglich im einzigen Powerplay der Hessen baute der Gast in Abschnitt eins einmal so etwas wie Druck auf, allerdings ohne Fortune im Abschluss. Deutlich mutiger agierend gehörten die Anfangsminuten von Drittel zwei zunächst den Kurstädtern, doch S. Agricola konnte bei einem Flachschuss von J. Barta zunächst das Anschlusstor verhindern. Der wenig später erneut in Überzahl durch J. Chamberlain `hereingearbeitete` Treffer zum 3:0 schien für die Zuschauer nach 25 Minuten schon die halbe Miete auf dem Weg zu einem ungefährdeten `Dreier` zu sein, doch auch der Gast demonstrierte seine Qualitäten im Powerplay und war nach einem raffinierten Abschluss von Deutschland-Cup-Teilnehmer B. Hammond bei Halbzeit wieder im Spiel (30.). Prompt gewann der Gast kurz an Aufwind, während Hannover für einige Zeit defensiv gewaltig wackeln sollte. Ein Agricola-Rebound konnte von Neu-Teufel T. Schwab von der Grundlinie sehenswert unter das Tordach verwandelt werden (34.) und urplötzlich hieß es wie am Mittwoch gegen Halle nach einer 3:0-Führung nur mehr 3:2. Das große Zittern sollte durch R. Suchomski, der entschlossen von kurz hinter der blauen Linie einfach einmal abzog und noch einmal Teufel-Keeper Schmitt alt aussehen ließ (34.), jedoch nicht vermieden, sondern nur vertagt werden, denn erneut T. Schwab beendete wilde 95 Sekunden mit einem weiteren Klasseabstauber in den Winkel, als Hannovers Defense wiederum nicht Herr eines Agricola-Rebounds geworden war. Dieser Treffer zeigte Wirkung, denn bis zur Sirene machte der ECH nur wenig richtig, die Scheibe wurde oft zu lange gehalten, das einfache `raus spielen` aus dem Drittel mehrmals verpasst, so dass der Gast durchaus auch auf 4:4 hätte stellen können (Jasik/39., Ponto/40.). Würde der Schlussabschnitt wie schon am Mittwoch ein Kippen der Partie bringen? Die Antwort gaben die `letzten Mohikaner` im Indianstrikot in beeindruckender Manier. Sich darauf besinnend, dass der Aufschwung der Nauheimer ab Minute 30 eher eigenen Nachlässigkeiten als der Stärke der Gäste entsprungen war, wurde sich wieder auf das einfache Spiel in der eigenen Zone konzentriert, dazu ergaben sich immer wieder Räume für schnelle Konter, die die Indians trotz müder Beine immer wieder flink vortrugen. Noch sollten K. Du und vor allem zweimal F. Krull mit ihren Chancen zur Vorentscheidung scheitern, doch ein weiteres Powerplay Mitte des Schlussdrittels brachte dann die das erlösende 5:3. Eine wunderschöne Vorarbeit des `Eishockey-Chinesen`, der, sich im Slot drehend, blind auf den hinter ihm lauernden T. Morrow passte, brachte die Kulisse erstmals am Abend richtig zum Kochen (49.), was sich nach einem gewaltigen Check gegen M. Rohatsch nur eine Minute später noch potenzieren sollte, als der 24-jährige für zwei Minuten regungslos auf der Eisfläche lag, HSR Franz jedoch keine Strafe gab. Nicht kaputt zu kriegen war der Ex-Klosterseer nur zwei Minuten später zurück auf dem Eis und bejubelte das entscheidende 6:3 durch S. Breiter, der in einem 5:3-Powerplay endlich einmal das nötige Glück vor dem Kasten hatte. Die offensiv nun wiederum nicht mehr vorhandenen Gäste waren damit niedergekämpft, mussten gar noch das 3:7 hinnehmen, als K. Doyle einen Schmitt-Abpraller zum Endstand verwerten konnte (55.); weitere flüssige Angriffe der wie entfesselt auftrumpfenden `Resterampe` brachten nichts Zählbares mehr, wohl aber den donnernden Applaus der Kulisse, die die Energieleistung des Teams wohlwollend zur Kenntnis nahm und interessiert das Privatduell zwischen M. Ponto und J. Anderson verfolgte, die sich in mehreren krachenden aber fairen Zweikämpfen bis zur Schlusssirene nichts schenkten. Fazit: Chapeau, ECH! Mit final gerade einmal neun Angreifern, von denen wohl mindestens vier angeschlagen der Schlusssirene entgegen sahen, konnte der zuletzt eigentlich formverbesserte Gast sicher beherrscht werden, was ungeahnte positive Folgen für den weiteren Saisonverlauf haben kann, denn bekanntlich schweißen personelle Notstände ein Team noch weiter zusammen – überdies hat das Team erneut seinen unbändigen Willen gezeigt, der in etwaigen Play-Offs noch Gold wert sein kann. Für die roten Teufel aus Bad Nauheim wird es ohne Frage schwer werden J. Deleurme zu verlieren. Auch am Abend wurde deutlich, dass der Ex-Schwenninger mindestens Herz und Seele des hessischen Angriffsspiels ist. Ihn zu ersetzen dürfte kaum gelingen, was wiederum die sportlichen Chancen mindert und somit auch das Zuschauerinteresse. Dem Traditionsstandort ist für die nahe Zukunft alles Gute zu wünschen, schon am Freitag gegen Klostersee ist der Neuling wieder gefordert. So.,30.12.07: Hannover Indians – Rote Teufel Bad Nauheim 7:3 (2:0,2:3,3:0) Tore: 1:0 (12.) Suchomski 4, 2:0 (14.) Anderson 12 5-4, 3:0 (25.) Chamberlain 25 5-4, 3:1 (30.) Hammond 5-4, 3:2 (34.) Schwab, 4:2 (34.) Suchomski 5, 4:3 (35.) Schwab, 5:3 (49.) Morrow 4 5-4, 6:3 (52.) Breiter 3 5-3, 7:3 (55.) Doyle 19. Strfm.: ECH 6 – RTBN 20 Zusch.: 4064 HSR: Franz Top(+): Charakterstarke Energieleistungen verlangen besondere Ereignisse – die waren am Abend gegeben: so sind die zwei Tore von R. Suchomski als Bonus zur rechten Zeit zu werten, überdies war wieder einmal das Powerplay der Schlüssel zum Sieg, welches mit 4/9 am Abend den gewünschten Erfolg brachte. Basis allen Erfolgs freilich war die bewundernswerte eigene Disziplin, die einen fern der Strafbank hielt. Flop(-): Unkonzentriertheiten passieren bei personellem Notstand mangels Kraft leicht einmal, am Abend gefährdete jedoch eine fünf- bis zehnminütige kollektive Auszeit erneut den gesamten zuvor erarbeiteten Vorsprung. GWG: R. Suchomski (34.) Beste Akteure: Team ECH – T. Schwab ECH: Agricola,(Jenike) – Morrow,Baumgartner,Staltmayr,Thomson,Engel,Sondermann – Huddy,Doyle,Anderson,Chamberlain,Du,Breiter,Suchomski,Meyer,Rohatsch. RTBN: Schmitt,(Paton) – Ponto,Bernhardt,Mangold,Baum,Cardona,Gall,Jessberger – Lehmann,Deleurme,Hammond,Schwab,Barta,Golby,Jasik,Baldys,Willkomm,Saulite. |
| Autor: os - Kommentare (0) - 30.12.2007 um 23:11 |
| Grosser Kampf mit kleinem Team |
| Einen großen Kampf mit einem kleinen Team boten die EC Hannover Indians bei ihrem Freitagsgastspiel beim EHC Freiburg. Zwar unterlag die Mannschaft von Trainer Joe West im Breisgau mit 3:5 (1:2, 2:1, 0:2), konnte aber trotzdem auf ganzer Linie überzeugen.
Mit nur 14 Feldspielern (6 Verteidiger, 8 Stürmer) musste Joe West gegen ein kompletten 22-Mann Kader aus Freiburg auflaufen und gab als Devise „sicher aus der Verteidigung spielen“ aus. Dieses Konzept ging nach noch nicht einmal 3 Minuten auf, als Sven Breiter über die linke Seite einen gefährlichen Konter fahren konnte, Freiburgs Torhüter Glaser zwar abwehren konnte, die Scheibe aber zu Dennis Meyer kam der Jamie Chamberlain ins Spiel brachte, der zur 1:0 Führung verwandeln konnte. Diese Führung hielt aber leider nicht lange. Denn bereits in der 5. Minute konnte Petr Bares in Überzahl (Torschütze Chamberlain saß auf der Strafbank) für die Gastgeber ausgleichen und Milan Liebsch in der 7. Spielminute sogar die Führung erzielen. Wer nun aber dachte, dass die Indians sang und klanglos untergehen würden, sah sich arg getäuscht. Aus der sicheren Defensive kam die Mannschaft aus Hannover über den Kampf ins Spiel und hätte eigentlich noch vor der Pause den Ausgleich verdient. Dieser gelang dann Josiah Anderson zu Beginn des zweiten Spielabschnitts, als er einen Freiburger Verteidigungsfehler nach einem schönen Zuspiel von Kevin Du in der 22. Minute zum Ausgleich nutzte. In der 33. Spielminute konnten die ECH-Spieler dann sogar wieder in Führung gehen – und das sogar verdient. Kevin Du brachte in Überzahl Kapitän Seppi Staltmayr ins Spiel, der Blitzschnell schaltete und Peter Baumgartner sah, der die Scheibe aus kurzer Distanz vorbei an Freiburgs Torhüter Glaser unter dem Jubel der gut 200 mitgereisten Fans aus Hannover im Netz unterbringen konnte. Doch wie bereits nach der 1:0 Führung der Indians, konnten die Freiburger den Führungstreffer postwendend mit dem Ausgleich zum 3:3 durch Milan Liebsch beantworten, der in der 34. Minute mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend den Ausgleich erzielen konnte. Im Schlussabschnitt konnten die Indians das Spiel lange Zeit offen gestalten und es entwickelte sich ein schnelles Spiel mit einem offenen Schlagabtausch. Doch in der 54. Minute waren die tapfer kämpfenden Krieger, nebst Torhüter Sandro Agricola (der zudem zum Spieler des Abends gewählt wurde), machtlos, als Karhula mit einem satten Schlagschuss von der blauen Linie die 4:3 Führung erzielen konnte. Als Trainer Joe West auf ein Bully in der Freiburger Angriffszone hoffte, um Sandro Agricola zu Gunsten eines 6. Feldspielers vom Eis zu nehmen, konterten die Freiburger die Mannschaft vom Pferdeturm eiskalt aus und konnten in der 59. Minute durch Billich zum 5:3 Endstand treffen. Dennoch muss man den Hut vor dieser starken Leistung der EC Hannover Indians ziehen. Denn mit Kyle Doyle und Fabian Krull fielen zwei weitere Akteure aus dem Angriffszentrum aus. Zwar konnte Trainer Joe West in der Verteidigung wieder auf Youngstar Robin Thomson zurückgreifen, aber man merkte dem jungen Verteidiger, trotz einer gewohnt soliden Leistung, an, dass er nach überstandener Grippe noch nicht bei 100 % seines Leistungsvermögens angelangt ist. Mit dieser Leistung jedoch, sollte am Sonntag (19 Uhr – Eisstadion am Pferdeturm) gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim ein Erfolgserlebnis für die Mannschaft um Trainer Joe West und Kapitän Seppi Staltmayr drin sein. |
| Autor: Torsten Gadegast - Kommentare (0) - 29.12.2007 um 06:39 |
| ECH-Lazarett gastiert beim EHC Freiburg |
| Hohe Hürde für die arg dezimierten EC Hannover Indians: Der von zahlreichen Verletzungsausfällen gebeutelte Eishockey-Oberligist, mit 55 Zählern weiter Zweiter der Gruppe Nord, ist am morgigen Freitag (28.12.2007, 20.00 Uhr, Franz-Siegel-Halle Freiburg) beim EHC Freiburg zu Gast. Die Breisgauer sind nach durchwachsenem Saisonstart das Team der Stunde im Süden und haben sich mit zwölf Siegen in den vergangenen 13 Matches und 63 Punkten auf Rang zwei der Süd-Gruppe vorgearbeitet. Zuletzt mussten sich die Mannen von Trainer Peter Salmik, der während der Saison Sergej Svetlov ablöste, allerdings den Dresdner Eislöwen 3:5 geschlagen geben.
Damit gehen beide Mannschaften nach einer Niederlage in die morgige Partie, allerdings haben die gastgebenden Wölfe ungleich bessere Voraussetzungen als der ECH. Bis auf Josef Kottmair (Schlüsselbeinbruch) treten die Breisgauer in Bestbesetzung an und können damit auf einige in der Oberliga herausragende Akteure zurückgreifen. Allen voran Petr Mares, mit 31 Toren aus 31 Matches und insgesamt 66 Punkten momentan bester Goalgetter und Scorer der gesamten Liga. Der 28-Jährige war in Freiburg lange Jahre in 2. Bundesliga und DEL aktiv und kehrte während der vergangenen Saison vom Zwetiligisten Bietigheim Steelers zurück zu den Wölfen. Für kreative Impulse im Angriff zeichnen zudem Antii Karhula und Tom Herman verantwortlich. Das finnisch-kanadische Sturmduo sorgte 2005/06 im Dress der Blue Devils Weiden mit 180 Scorerpunkten regelmäßig für Alpträume bei den Oberliga-Torhütern und findet in Freiburg nun zu alter Stärke zurück. Durch die Verpflichtung des 37 Jahre alten Tschechen Tomas Kucharcik , zuletzt 2006/07 beim HC Vsetin in der Extraliga seines Heimatlandes aktiv, gewann die Abteilung Attacke weiter an Erfahrung hinzu. 23 Scorerpunkte (sechs Tore) in 15 Einsätzen für die Wölfe unterstreichen zudem Kucharciks offensive Qualitäten. Viel Offensivpower können die Freiburger Wölfe auch in der Abwehr vorweisen. Mit dem Kanadier Jeff White vom EV Füssen und dem Finnen Turo Virta, der zuletzt in Weiden spielte, gehen zwei der offensivstärksten Verteidiger der Oberliga 2006/07 nun gemeinsam aufs Eis. Der 31-jährige frühere Stuttgarter Jeff White, dem in Füssen 69 Punkte (23 Tore) in 53 Einsätzen gelangen, hat sich mit 30 Punkten (elf Tore) in 32 Spielen aktuell an die Spitze der Freiburger Verteidiger-Wertung gesetzt. Mit 29 Zählern, davon acht Tore (in ebenfalls 32 Matches), nur einen Punkt dahinter rangiert Turo Virta. Der 25 Jahre alte Finne kam in der vergangenen Spielzeit in Weiden auf 89 Scorerpunkte (32 Tore) in 56 Einsätzen und war damit offensivstärkster Verteidiger der gesamten Oberliga. Dritte tragende Säule der Hintermannschaft der Breisgauer ist Petr Bares. Der Routinier (37 Jahre) war zuletzt für die Schwenninger Wild Wings in der 2. Bundesliga aktiv und sammelte auch in Wolfsburg, Landshut und Ingolstadt reichlich Zweitliga- und sogar DEL-Erfahrung. Nicht zuletzt diesem Trio hat der EHC Freiburg sein starkes Powerplay zu verdanken, das mit einer Erfolgsquote von 22,62 % momentan ligaweit das viertbeste ist. In Anbetracht der Freiburger Offensivstärke wird auf die EC Hannover Indians - mit einer Penalty-Killing-Quote von 85,56 % zweitbestes Unterzahlteam der Oberliga - morgen Schwerstarbeit zukommen. Doch nicht nur bei den Feldspielern sind die Freiburger Wölfe stark besetzt, auch zwischen den Pfosten steht ein echter Könner. Ronny Glaser, der in Ratingen und Heilbronn reichlich Oberliga-Erfahrung sammeln konnte, hat bei einer Gegentorquote von 2,81 pro Spiel bereits zwei Shut-outs auf seinem Konto. Im Bedarfsfall stehen mit Christoph Mathis und dem Ex-Kölner Benjamin Dirksen zwei talentierte Back-ups bereit, die gezeigt haben, dass sie problemlos in der Oberliga eingesetzt werden können. Aufgrund der im Vergleich zum hauchdünnen 2:1-Hinspielerfolg im September dramatisch verschlechterten personellen Situation gehen die EC Hannover Indians morgen als absoluter Außenseiter ins Duell beim EHC Freiburg (Schiedsrichter ist Florian Zehetleitner vom EC Oberstdorf). Neben den bereits bekannten Ausfällen von Roman Kondelik, Jan Welke, Bryan Phillips, Michael Dahms, Steve Slaton und Sebastian Deml ist der Einsatz von Kyle Doyle und Fabian Krull zumindest fraglich. Angreifer Doyle begab sich nach der Penalty-Niederlage gegen Halle mit Verdacht auf Rippenbruch zum Röntgen ins Krankenhaus, während Allrounder Krull über Leistenprobleme klagte. Defender Robin Thomson hatte zuletzt mit einer Magen-Darm-Grippe zu kämpfen; ob er mitwirken kann, wird sich vermutlich erst kurzfristig entscheiden. Keine guten Voraussetzungen also für die EC Hannover Indians, die sich - unterstützt von einem Fanbus - im Breisgau dennoch keinesfalls verstecken und versuchen wollen, den favorisierten EHC Freiburg möglichst lange zu ärgern. Sollte dabei der eine oder andere Punkt auf die Habenseite wandern, wäre dies ein verspätetes Weihnachtsgeschenk, das jeder ECH-Fan nur zu gerne annehmen würde. |
| Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 27.12.2007 um 19:01 |
| Rückschlag gegen Bullen |
Ihren fünften Sieg in Folge verpasst und beim 4:5 (1:0,2:2,1:2,0:0,0:1) n.P. gegen die Saale Bulls aus Halle ihre zwei in Kaufbeuren erkämpften Punkte gleich wieder hergeschenkt haben am Mittwoch Abend die EC Hannover Indians. In einer Partie auf mittelmäßigem Niveau schickten die Gastgeber die über 3000 Zuschauer erneut auf die schon bestens bekannte Achterbahn der Emotionen, verspielten eine 3:0-Führung und mussten am Ende doch den verdienten Sieg des Neulings anerkennen.
Während bei den Hannover Indians Kapitän J. Staltmayr am Abend wieder zum Kader zählte und dem ECH somit zu immerhin drei kompletten Reihen verhalf, musste Gästecoach R. Torgler weiterhin auf J. Kasperczyk verzichten, überdies waren auch P. Weiss und A. Gross abstinent. Nach zuletzt sechs verlorenen Auswärtspartien in Folge mit beschämenden 9:37 Toren reiste der Aufsteiger aus Halle als schwächstes Gästeteam der Nordstaffel an, hatte zuletzt beim knappen 1:3 in Dresden allerdings aufsteigende Tendenz gezeigt und war überdies am Sonntag spielfrei, während der ECH erst am Morgen des Heiligen Abend wieder Hannover erreicht hatte. Um nachlassenden Kräften vorzubeugen sollte somit ein guter Start in die Partie helfen, um der Saale Bulls Herr zu werden. Die wiederum legten in den ersten Minuten vor allem Wert darauf, sich körperlich Respekt zu verschaffen, kassierten gleich fünf Zeitstrafen am Stück, doch Hannovers sonst so zuverlässiges Powerplay sollte am Abend an allen Ecken und Enden Baustellen aufweisen. Nach minutenlangen aber zumeist erfolglosen Versuchen, Gästegoalie L. Smolka unter Dauerbeschuss zu nehmen, fand endlich P. Baumgartner in Minute 13 die Lücke und stellte unter Mithilfe eines marginalen tip-ins von J. Anderson hochverdient auf 1:0. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Bullen noch keinen einzigen eigenen Angriff auf Indianskeeper S. Agricola gefahren, erhöhten nun allerdings langsam ihre Schlagzahl und gestalteten den Rest von Abschnitt eins ausgeglichen, lediglich das Enteilen von F. Krull in Minute 19 konnte der Gast nicht verhindern, der erneut defensiv aushelfende Ex-Heilbronner konnte Smolka allerdings nicht überwinden. Im gleichen Stile sollte sich auch das zweite Drittel gestalten. Trotz der 1:0-Führung war Hannover am Abend weit davon entfernt ein gutes Spiel zu machen, der Gast, der sich im Vergleich zum Hinspiel in puncto Defensivorganisation um eine Klasse verbessert zeigte, schläferte den ECH mit verhaltenem Spiel ein, war aber nach 25 Minuten und einem Traumpass von Oldie J. Schertz auf M. Miklik wieder im Spiel, als der Slowake von P. Baumgartner vor dem Tor gelegt wurde. Zu Regionalligazeiten bei Penalties noch eine Bank, sollte der Gefoulte diesmal am famosen S. Agricola scheitern. Hiervon offensichtlich wach gerüttelt, ließ der ECH kurzzeitig die Muskeln spielen und erhöhte binnen 98 Sekunden auf 3:0, als zweimal Blitzkonter die Salle Bulls überraschten. Beim 2:0 in Unterzahl (28.) fand J. Chamberlain keinen Abnehmer und überwand Smolka schließlich etwas glücklich selbst, beim 3:0 (29.) hatte K. Du R. Huddy auf und davon geschickt und der Kanadier überwand den Hallenser Schlussmann per Rückhand. Ungeschockt von diesen Rückschlägen und nach einer Auszeit neu eingestellt, kamen die Bulls allerdings eindrucksvoll zurück und untermauerten ihren `neuen` Auswärtsgeist. Ein zweiter Nachschuss gegen S. Agricola brachte durch S. Kuhlee das 3:1 und als nur Minuten später beide Teams für 30 Sekunden defensiv aufgelöstes Wild-West-Hockey mit vier Richtungswechseln boten, war es A. Rusch, der völlig blank vor Agricola auf 3:2 stellen konnte (35.). Bei weiteren tollen Bulls-Chancen konnte Hannovers Keeper mehrmals weiteres Unheil verhindern. Vorerst. Denn schon 22 Sekunden nach Beginn des Schlussdurchgangs sollte es sogar zum 3:3 im ECH-Kasten klingeln. Die Topreihe Halles um M. Miklik und den stark aufspielenden M. Kubis überwand Agricola zum Ausgleich und ließ sich auch von der prompten Antwort Hannovers nur weitere 20 Sekunden später – J. Staltmayr überwand Smolka mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie – nicht vom Weg abbringen. Gut drei, vier Minuten galt es die noch einmal euphorisierten Niedersachsen vom eigenen Tor weg zu halten, was bis auf einen Lattenwischer R. Huddys (45.) auch gelang, doch dann übernahm der Gast eindrucksvoll die Schlussinitiative und drängte den Gastgeber in die Defensive. Dass es dabei zu praktisch überhaupt keinen der gefürchteten schnellen Indianskonter mehr kommen sollte, spricht für die tolle Leistung der Bulls, die ohne Niveauverlust mit drei Reihen mutig nach vorne operierten, spricht aber auch für die schon im dritten Spiel des `Fünferpacks` bis zum kommenden Sonntag weniger werdenden Kräfte des Indiansrumpfkaders, dem das `Nach-hause-fahren` der Partie am Abend nicht gelang. Mit dem fünften Überzahlspiel der Gäste fiel auch der erneute Ausgleich zum 4:4, als ausgerechnet A. Dvorak, vor Wochenfrist beinahe aussortiert, von der blauen Linie traf. Die Partie sollte schließlich enden, wie sie begonnen hatte. Durch Undiszipliniertheiten schenkte der Gast Hannover für die letzten 42 Sekunden noch einmal eine 5:3-Überzahlchance, doch stand die bescheidene Tagesform einem erfolgreichen Abschluss trotz reihenweise hochkarätiger Möglichkeiten noch mehrmals im Wege. Schlecht getimte letzte Pässe und schier unfassbare Kreativität im Vergeben bester Einschusschancen bestimmten dann auch die Overtime, die den ECH weiterhin in Überzahl sah, doch alle Schüsse waren nach wie vor zu zentral, flach und mittig platziert, so dass Gästekeeper Smolka zum Helden des Abends werden sollte. Als auch bei einem todsicheren 2:1-Konter J. Chamberlain ein tolles Zuspiel von K. Doyle nicht im leeren Kasten unterzubringen vermochte, hatten die meisten der Indiansfans bereits auch für das Penaltyschiessen ein ungutes Gefühl - und in der Tat sollten R. Huddy, K. Du und auch J. Chamberlain die Abschlussseuche weiterführen, während auf der Gegenseite R. Vavroch sein bereits dritter GWP des Jahres gelang – Ligaspitze. Fazit: trotz nur mäßiger Gesamtleistung wäre am Abend ein `Dreier` für die Hannover Indians absolut möglich gewesen. Zu den bekannten Abschlussschwächen gesellten sich jedoch mit zunehmender Spielzeit auch noch Schnitzer in der eigenen Zone, dazu agierte man in der Schlussviertelstunde schlichtweg zu passiv. Lassen bereits die Kräfte nach? Der freitägliche Trip zu den heute erstmals seit Mitte November wieder bezwungenen Freiburger Wölfen wird darüber Aufschluss geben. Die Saale Bulls Halle mögen nicht recht an die euphorischen Ziele R. Torglers geglaubt haben, der in Hannover hatte gewinnen wollen. Dies ist ihm gelungen, doch ob er auch sein zweites Ziel, den Angriff auf Rang 5, wird umsetzen können? Den Partien in Rostock und daheim gegen Berlin darf mit Spannung entgegen geblickt werden. Mi.,26.12.07: Hannover Indians – Saale Bulls Halle 4:5 n.P. (1:0,2:2,1:2,0:0,0:1) Tore: 1:0 (13.) Anderson 10 5-4, 2:0 (28.) Chamberlain 23 4-5, 3:0 (29.) Huddy 16, 3:1 (31.) Kuhlee, 3:2 (35.) Rusch, 3:3 (41.) Kubis, 4:3 (41.) Staltmayr 2, 4:4 (57.) Dvorak 5-4, 4:5 (P) Vavroch Penalties: Rusch - Huddy - Vavroch + Du - Miklik - Chamberlain – Strfm.: ECH 14 – SBH 20 +10 f. Kubis Zusch.: 3053 HSR: Vogl Top(+): Die Reaktion auf das 3:3 überzeugte – sofort das 4:3 erzielt... Flop(-): ...doch warum scheint es immer, als bräuchte die Mannschaft den ergebnismässigen Nervenkitzel? Flop am Abend auf alle Fälle das Powerplay. Wieder einmal wurde klar: läuft dieses nicht, ist Hannover bei 5:5 einfach viel zu selten in der Lage eine Partie klar zu beherrschen. GWP: R. Vavroch Beste Akteure: J. Anderson, J. Staltmayr – L. Smolka, M. Kubis Bes.: - erst drittes `boxing day`-Heimmatch in 20 Jahren – erstmals wurde verloren - erstmals 07/08 ein eigenes 3:0 vergeigt - `Mr. Penalty` der Vorbereitung R. Huddy: nur einen von fünf Penalties im Spieljahr versenkt ECH: Agricola,(Jenike) – Morrow,Krull,Staltmayr,Engel,Baumgartner,Sondermann – Chamberlain,Doyle,Breiter,Anderson,Du,Huddy,Rohatsch,Meyer,Suchomski. SBH: Smolka,(Schnelle) – Dvorak,Zatopek,Müller,Schertz,Kern,Schmitz – Miklik,Kubis,Rusch,Thiede,Vavroch,Kuhlee,Zille,Kimstatsch,Schubert,Weise,Schulz. |
| Autor: os - Kommentare (0) - 26.12.2007 um 22:52 |
| Weihnachtstrikots werden versteigert! |
| Die diesjährigen Weihnachtstrikots des EC Hannover Indians haben bisher reißenden Absatz gefunden. Ab sofort können nun auch die original getragenen Exemplare der Spieler ersteigert werden.
Es besteht die Möglichkeit per Email zu bieten, sowie beim morgigen Heimspiel gegen die Saale Bulls aus Halle (Spielbeginn 19 Uhr, Eisstadion am Pferdeturm) und im Heimspiel gegen die Roten Teufel Bad Nauheim (So., 30.12.2007, 19 Uhr – Eisstadion am Pferdeturm) Gebote am Fanartikelshop der EC Hannover Indians abzugeben. Per Email kann unter info@hannover-indians.de geboten werden. In dieser Email muss das verbindliche Gebot, Name des bietenden sowie die vollständige Adresse und Telefonnummer angegeben werden. |
| Autor: EC Hannover Indians - Kommentare (0) - 25.12.2007 um 18:19 |
| Chamberlain rettet 2 Punkte |
| Die EC Hannover Indians haben ihr Meisterschaftsspiel beim ESV Kaufbeuren am Sonntagabend knapp mit 7:6 nach Verlängerung gewonnen.
Das Spiel im Allgäu schien nach nur 12 Minuten bereits zu Gunsten der Gastgeber entschieden. Angetrieben durch einen überragenden Ex-Indianer Jordan Webb führte der ESV durch Tore von Schury (1.) und McFeeters (9./12.) bereits mit 3:0, was ECH-Coach Joe West mit einer Auszeit seines Teams beantwortete. In dieser Auszeit müssen klare Worte gefallen sein, denn noch vor der Pause konnten die Indians durch Jamie Chamberlain (13.) und Marian Rohatsch (19.) auf 2:3 verkürzen. Im zweiten Abschnitt spielte dann nur der ECH. Sven Breiter konnte in der 23. Minute den Ausgleich erzielen und Jamie Chamberlain in der 30. Minute die erste Führung erzielen, die durch die Treffer von Alex Engel (31.) und Peter Baumgartner (34.) sogar auf 6:3 ausgebaut werden konnte ehe MacLeod in der 35. Minute den 4:6 Anschlusstreffer für die Gastgeber erzielen konnte. Im Schlussdrittel kam dann die Zeit von Jordan Webb: Nachdem der ehemalige Indianer die vier ersten Treffer für sein Team vorbereitete, konnte er sich nun in die Trefferliste einfügen und erzielte in der 44. Minute erst den direkten Anschlusstreffer und in der 59. Minute sogar noch den Ausgleich für sein neues Team. Kevin Du hatte zwei Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit dann den Siegtreffer für den ECH auf dem Schläger, traf jedoch nur den Pfosten, so daß es dann in die Verlängerung ging. In der Verlängerung war es dann wieder einmal Jamie Chamberlain, der seinem Team mit seinem 3. Treffer an diesem Abend zum 7:6 in der 63. Minute den Sieg sichern konnte. Am zweiten Weihnachtstag geht es dann für den ECH im eigenen Stadion weiter, wenn die Saale Bulls aus Halle ab 19 Uhr zu Gast sein werden. |
| Autor: Torsten Gadegast - Kommentare (0) - 24.12.2007 um 10:22 |
| Sicherer Dreier gegen Neuling |
Beim 5:0-Sieg gegen die Passau Black Hawks 07/08 erstmals ohne Gegentor geblieben sind am Freitag Abend die EC Hannover Indians. Mehr als 2500 Zuschauer konnten nach einseitigen 60 Minuten die vorübergehende Behauptung von Tabellenrang 2 feiern und brauchten das lange Warten auf das Eröffnungsbully am Ende nicht zu bereuen.
Bei seiner Anreise hatte der Aufsteiger nämlich mehrere Stunden im Autobahnstau verbracht, so dass HSR Krüger die Partie mit 75-minütiger Verspätung erst gegen 21.15 Uhr frei geben konnte. Dabei hieß es zunächst `pari` auf dem Eis, denn beide Kontrahenten agierten mit nur jeweils 14 Feldspielern, bei Hannover rückte nach dem Ausfall der Defensivkräfte J. Staltmayr, M. Dahms und R. Thomson wie gewohnt F. Krull in die Hintermannschaft. Zwar versuchte der ECH mit druckvollem Tempospiel die schweren Beine der erst kurz vor Spielbeginn eingetroffenen Dreiflüssestädter für sich zu nutzen, doch waren bei allem Anfangsengagement Torchancen zunächst rar. Erst ein Gewaltschuss von F. Krull fand leicht abgefälscht in Minute 6 den Weg in Richtung Kasten des slowakischen EHF-Keepers J. Ondrejka und schlug auch prompt zur wichtigen Führung im Gästekasten ein. Das flink nachgelegte 2:0 durch einen frechen Versuch R. Huddys durch die Schoner des zunächst verunsicherten Falken-Fängers gab dann aber schon zur Hälfte des Auftaktdrittels die Kräfteverhältnisse korrekt wieder, das Geheimnis der hannoverschen Dominanz lag in der totalen Kontrolle der neutralen Zone, in der sämtliche Passauer Angriffsversuche abgefangen wurden, um anschließend wie gewohnt überfallartig zu kontern. Nach mehreren vergebenen 2:1-, bzw. 3:2-Chancen war es eine Minute vor der Pause dann M. Rohatsch vergönnt sein zweites Saisontor zu erzielen – der 24-jährige traf mit einem fulminanten Schlagschuss zur höchsten Drittelführung der Saison (19.). Nachdem der am Abend bärenstarke A. Engel mit einem weiteren Hammer die Partie gegen offensiv ganz und gar harmlose Black Hawks bereits früh entschieden hatte (23.), tat der ECH angesichts des `Fünferpacks` an Spielen binnen zehn Tagen das einzig richtige und schaltete vom Tempo her einen Gang zurück. Da sich zugleich das Defensivverhalten des Aufsteigers im Vergleich zum Auftaktdrittel verbessert zeigte, Keeper Ondrejka langsam zur Normalform fand und die Indians auch so erneut ein halbes Dutzend `Sitzer` nicht verwerten konnten, hatte das 4:0 auch noch bei 40:00 Bestand; die wenigen EHF-Chancen wußte ECH-Keeper S. Agricola sicher zu klären, den Rest hatten ihm bereits seine stets umsichtig agierenden Vorderleute abgenommen. In ähnlichem Stil sollte auch der Schlussabschnitt verlaufen. Hier die immer noch klar die Szenerie beherrschenden Indians, die im Konterspiel am überzeugendsten wirkten, sich in Zweikämpfen im EHF-Drittel jedoch nur noch selten durchsetzen konnten und überdies insbesondere in der Formation Huddy/Du/Anderson viel zu verspielt agierten, dort der Gast, der nun ganz gefällig mitmischen durfte, S. Agricola aber weiterhin vor keine unlösbaren Aufgaben stellen konnte. Die am Abend gut spielende dritte Reihe um R. Suchomski zeichnete dann nicht zufällig für den 5:0-Endstand verantwortlich, als der Deutsch-Pole D. Meyer zu dessen siebten Saisontor auflegen konnte – zum vierten Male ward Ondrejka per Schlagschuss bezwungen (53.). Sein Gegenüber hingegen durfte nur Minuten später zurecht jubeln. Durch das 5:0 gegen den Tabellenvorletzten der Südgruppe erreichte der 20-jährige Schlussmann seinen ersten shut-out im Seniorenbereich. Fazit: Der ECH konnte am Abend drei Punkte gegen einen harmlosen Gegner sichern und schaut interessiert auf den kommenden Sonntag, wenn der eigentlich als Favorit geltende ESV Kaufbeuren nach dem Skandalmatch in Füssen ohne echten Oberligakeeper gegen den eigenen Rumpfkader wird antreten müssen. Der heute chancenlose Gast will in nicht einmal 48 Stunden nach fast einem Monat mal wieder einen Heimdreier holen und die Eisbären Juniors schlagen, wird sich dafür aber gerade im Offensivbereich steigern müssen. Fr.,21.12.07: Hannover Indians – Passau Black Hawks 5:0 (3:0,1:0,1:0) Tore: 1:0 (6.) Krull 3, 2:0 (9.) Huddy 15, 3:0 (19.) Rohatsch 2, 4:0 (23.) Engel 5, 5:0 (53.) Meyer 7. Strfm.: ECH 6 – EHF 10 Zusch.: 2517 HSR: Krüger GWG: F. Krull (6.) Beste Akteure: A. Engel – M. Dvorak Bes.: - erster Treffer als Wegweiser: schießt Hannover das erste Tor der Partie, so gehen über 81% der Spiele an die Pferdetürmler (13/16) - Ende der Powerplayserie: erstmals nach 10 Spielen wieder ohne Torerfolg in Überzahl geblieben - Heim-Meyer: alle sieben Saisontore hat D. Meyer am Pferdeturm erzielt ECH: Agricola,(Jenike) – Morrow,Engel,Baumgartner,Sondermann,Krull – Chamberlain,Doyle,Breiter,Huddy,Du,Anderson,Suchomski,Meyer,Rohatsch. EHF: Ondrejka,(Gegenfurtner) – Dvorak,Pilz,Muller,Zollo,Kapzan – Kujala,Hughes,Hadamik,Gomov,Setz,Gantschnig,Werner,Schwarzkugler,An.Popp. |
| Autor: os - Kommentare (0) - 22.12.2007 um 00:34 |
| Bild des Monats November |
| In der ECH Fotogalerie kann ab sofort über das Bild des Monats November abgestimmt werden! |
| Autor: ECH Fotogalerie - Kommentare (0) - 21.12.2007 um 10:13 |
| Dezimierte Indianer empfangen Passau |
| Am morgigen Freitag (21.12.2007, 20.00 Uhr, Eisstadion am Pferdeturm Hannover) empfangen die EC Hannover Indians die Black Hawks der EHF Passau zum Kräftemessen in der Eishockey-Oberliga. Für die gastgebenden Großstadtindianer, mit 49 Zählern momentan Zweiter der Gruppe Nord, steht das Duell mit dem Aufsteiger aus Niederbayern (25 Punkte und Rang neun im Süden) personell unter keinem guten Stern. Zu dem bekannten Ausfällen Steve Slaton, Roman Kondelik, Bryan Phillips, Jan Welke und Sebastian Deml gesellte sich nun auch Kapitän Seppi Staltmayr, der mit den Nachwirkungen seiner Gehirnerschütterung aus dem Füssen-Spiel kämpft. Beim Training am Donnerstag vormittag musste zudem Angreifer Dennis Meyer passen, der von einer Rückenverletzung geplagt wird. Fraglich ist gegen Passau überdies der Einsatz von Michael Dahms und Marian Rohatsch - letzterer trainierte Donnerstag ebenfalls nicht mit.
Auch wenn der ECH durch die Ausfälle geschwächt ist, sollen die Punkte natürlich am Pferdeturm bleiben. Dies wird freilich kein einfaches Unterfangen, hat Passau durch die jüngste Verpflichtung von Dustin Hughes doch enormen Aufwind bekommen. Mit dem Kanadier, der zuletzt in der SPHL bei den Richmond Renegades aktiv war, gelang dem Team von Trainer Otto Keresztes am Sonntag in Weiden ein 4:3-Auswärtscoup. Neben dem Neuzugang sollen vor allem die routinierten Oberligacracks Janne Kujala - gehörte schon in Neuwied, Ratingen und Rosenheim zu den Topspielern der Liga - und der zweite Ex-Neuwieder, Vladimir Gomov, für die nötigen Tore zum Klassenerhalt sorgen. Unterstützung erhält das Duo dabei von Christian Setz. Der Straubinger sammelte bei seinem Stammverein viele Jahre Erfahrung in 1. Liga Süd und Oberliga Süd und ist mit 21 Punkten (neun Tore) aus 27 Spielen aktuell Passaus zweitbester Scorer. Die verbleibenden Plätze im Sturm haben junge Talente inne, die wie der zuletzt in Erding aktive Michael Schwarzkugler die Chance haben, sich in der Oberliga zu beweisen und durchzubeißen. Die Hauptlast in der Abwehr liegt auf einem weiteren Ex-Neuwieder, den Trainer Otto Keresztes aus seiner Zeit am Mittelrhein bestens kennt: Mike Muller. Der US-Amerikaner hatte im vergangenen Jahr maßgeblichen Anteil am Aufstieg des EV Ravensburg in die 2. Bundesliga und ist mit 36 Jahren nun Führungsfigur in der jungen Passauer Mannschaft. Punktbester Verteidiger ist Richard Tischler (zwei Tore und acht Vorlagen in 26 Spielen), der in Deutschland u.a. schon für Regensburg (2. Bundesliga), Dresden, Essen und Leipzig (Oberliga) aktiv war. Vervollständigt wird die Defensive von jungen Cracks aus der Landshuter Schule - einige sind auch per Förderlizenz für den Zweitligisten spielberechtigt - wie Kevin Steiger oder Ruben Kapzan. Zwischen den Pfosten herrschte 2007/08 bislang reger Betrieb bei den Passau Black Hawks. Der ursprünglich als Stammgoalie vorgesehene Vladimir Eremeev erhielt keine Freigabe vom weißrussischen Verband, so dass der Torhüter aus Minsk nie für die Dreiflüssestädter zum Einsatz kam. Ersatzmann Tommi Niemelä bot zwar starke Leistungen, verletzte sich aber bereits im ersten Spiel so schwer, dass die Saison für den Finnen beendet war. So wurde Straubings Förderlizenz-Torhüter Andreas Gegenfurtner ins kalte Wasser der Oberliga geworfen und bestand seine Feuertaufe mit Bravour. Auf Dauer war der 23-Jährige den Passauer Verantwortlichen jedoch nicht stabil genug, so dass sie nochmals auf dem Transfermarkt aktiv wurden. Mit dem Slowaken Jozef Ondrejka - zuletzt bei SHK 37 Piestany in der 1. Liga seines Heimatlandes aktiv - haben die Niederbayern nun endlich den gesuchten starken Rückhalt gefunden. Bei seinem Debüt im Oktober trieb der 24-Jährige die Angreifer der Indians mit seinen schnellen Reflexen reihenweise zur Verzweiflung, konnte den knappen 4:3-Sieg der Niedersachsen aber nicht verhindern. Ein Sieg ist natürlich auch das erklärte Ziel der Cracks von Headcoach Joe West am morgigen Freitag. In Anbetracht der personellen Situation wird dabei vor allem Geduld und Disziplin gefragt sein. Wenn es Jamie Chamberlain, Josiah Anderson und Co. dann gelingt, die herausgearbeiteten Torchancen konsequent zu verwerten, haben die EC Hannover Indians - mit lautstarker Unterstützung der Fans - alle Voraussetzungen geschaffen, um die schwere Aufgabe gegen Passau (Hauptschiedsrichter des Matches ist Michael Krüger vom ERV Dinslakener Kobras) erfolgreich zu lösen. |
| Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 21.12.2007 um 03:59 |
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| Autor: ECH Fotogalerie - Kommentare (0) - 19.12.2007 um 14:04 |
| Indians siegen nach Penaltyschiessen |
| Die EC Hannover Indians haben das Wochenende in der Oberliga mit einem 2:1 Sieg nach Penaltyschiessen bei den Eisbären Berlin Juniors erfolgreich abgeschlossen. Nach dem klaren 6:2 Sieg am Freitag gegen die Star Bulls Rosenheim konnte sich die Mannschaft von Joe West an diesem Wochenende 5 Punkte sichern.
Die Indians waren im Sportforum Hohenschönhausen von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Doch nach torlosem ersten Drittel war es wie so oft im Sport: Ein Team macht das Spiel, die andere Mannschaft jedoch das Tor. So mussten die Indians mit einem 0:1 Rückstand durch Weiss (38.) in den Schlussabschnitt starten. Hier erhöhte die Mannschaft von Trainer Joe West, der wieder auf seinen Kapitän Josef Staltmayr in der Verteidigung zurückgreifen konnte, den Druck noch einmal deutlich und kam durch Josiah Anderson (50.) in Überzahl zum verdienten Ausgleich. Das die Indians das Spiel trotzdem erst im Penaltyschiessen entscheiden konnte, lag in erster Linie am sehr starken Juniors Torhüter Rene Renkewitz, der die ECH-Stürmer immer wieder mit tollen Paraden zur Verzweiflung brachte. Im Penaltyschiessen war die Mannschaft vom Pferdeturm dann jedoch eiskalt. Josiah Anderson und Jamie Chamberlain konnten ihre Penaltys sicher verwandeln, Torhüter Sandro Agricola zweimal gegen die Spieler der Juniors parieren und den Indians so zwei wichtige Punkte im Kampf um die Play-Off Plätze sichern. Durch die 3:4 Heimniederlage der Blue Devils aus Weiden gegen den nächsten ECH-Gegner aus Passau, konnten sich die Jungs vom Pferdeturm wieder auf den zweiten Tabellenplatz der Oberliga Nord-Gruppe vorschieben. Tore: 1:0 (37:00) Weiss (Ziesche), 1:1 (49:20) Anderson (Morrow), 1:2 (65:00) Chamberlain (Penalty) Strafzeiten: Eisbären 24 – Indians 20 plus 10 (Jamie Chamberlain) Schiedsrichter: Kissing (LR Kärgel, Apel) Zuschauer: 152 (davon ca. 100 aus Hannover) Anmerkung: Ärgerlich in diesem Spiel waren zwei, womöglich entscheinde, Entscheidungen des schwachen Schiedsrichtergespanns: Im ersten Spielabschnitt wurde ein Tor zur 1:0 Führung für die Indians von Kyle Doyle nicht gesehen. Zu Beginn des zweiten Drittels wurde das Spiel dann, bei einer angezeigten Strafe gegen die Eisbären Juniors Berlin, durch Hauptschiedsrichter Kissing vorzeitig unterbrochen, als Josiah Anderson die freiliegende Scheibe im Tor der Eisbären unterbringen konnte und damit erneut die Führung der Indians verhindert wurde. Fanstammtisch: Am heutigen Montag findet ab 19 Uhr der Fanstammtisch der EC Hannover Indians in Otto´s Sportspub statt. Gäste werden Roman Kondelik, Alexander Engel und Sven Breiter sein. Auch Geschäftsführer Peter Bertrang wird den Fans Rede und Antwort stehen. |
| Autor: Torsten Gadegast - Kommentare (0) - 17.12.2007 um 00:31 |