| Hohe Hürde in Halle |
| Nach dem ärgerlichen Punktverlust bei der 5:6-Penaltyniederlage in Miesbach und dem spielfreien Sonntag möchten die EC Hannover Indians am Dienstag (27.11.2007, 19.00 Uhr, EissportHALLE) im Gastspiel beim ESC Halle 04 wieder auf die Erfolgsspur zurückkehren. Den Tabellendritten der Nordgruppe der Eishockey-Oberliga (41 Punkte) erwartet dabei freilich eine schwere Aufgabe, verfügt der Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt doch über eine erfahrene Truppe, die schon für so manche Überraschung gesorgt hat. Momentan belegen die von Ivan Horak trainierten Saale Bulls Tabellenplatz sechs im Norden und haben mit 31 Zählern die Play-off-Qualifikation noch lange nicht abgeschrieben.
Offizielles Saisonziel der Hallenser ist freilich der Klassenerhalt. Um dieses Ziel zu erreichen, setzen die Bulls auf etliche routinierte Cracks ostdeutscher Eishockey-Hochburgen wie Weißwasser, Crimmitschau und Dresden, die gemeinsam mit jungen Talenten einen schlagkräftigen Verbund bilden. Im Tor hat sich Lukas Smolka gegenüber Tim Schnelle klar durchgesetzt und bislang 20 von 21 Saisonspielen absolviert, bei denen er zudem zwei Shut-outs für sich verbuchen konnte (einen davon beim glatten 3:0 vor heimischer Kulisse gegen den EC Bad Tölz). Der 27-Jährige Deutsch-Tscheche, dem in seiner Zweitliga-Zeit in Freiburg 2005/06 nachgesagt wurde, nicht stark genug für den Durchbruch in Deutschland zu sein, beweist damit eindrucksvoll, dass er sehr wohl das Zeug zum Stammtorhüter im Profi-Eishockey hierzulande hat. So bleibt dem 25 Jahre alten Tim Schnelle, im vergangenen Jahr noch Nummer eins des Aufsteigers aus der Regionalliga Nord-Ost und mit Stationen in Bietigheim, Duisburg, Nürnberg, Iserlohn und Krefeld bereits bis in die DEL herumgekommen, meist nur der harte Platz auf der Ersatzbank. Kopf der Abwehr ist Jan Schertz. Der Ex-Nationalspieler mit reichlich DEL-Erfahrung für die Eisbären Berlin hatte in der vergangenen Saison die Schlittschuhe bereits an den Nagel gehängt und wirkte aus Co-Trainer der Dresdner Eislöwen, kehrte dann mit mittlerweile 38 Jahren – Schertz feiert am Dienstag Geburtstag – aber nochmals aufs Eis zurück. Seine Routine ist wesentlicher Stabilitätsfaktor in der Bulls-Hintermannschaft, mit zehn Punkten (zwei Tore) aus 20 Spielen ist der Linksschütze zudem zweitbester Defensivscorer des ESC 04. Schlagkräftiger ist nur noch der frühere Kemptener Ales Dvorak, der nach 20 Spielen auf elf Scorerpunkte (drei Tore) kommt. Rang drei der Verteidiger-Scorerwertung der Hallenser nimmt der zweitligaerfahrene Lukas Zatopek ein. Der Tscheche absolvierte 2001/02 33 Einsätze für die Heilbronner Falken und hat nach 18 bestrittenen Matches neun Scorerpunkte auf seinem Konto (zwei Tore). Vervollständigt wird die Defensive von Pavel Weiß, einem weiteren Ex-Dresdner, und dem früheren Neuwieder Falk Elzner. Gemeinsam mit den Youngsters Kevin Kern (21 Jahre, absolvierte 2006/07 21 Einsätze für den EHC Freiburg in der Oberliga), Kai Schmitz – der 22-Jährige lief 2004/05 15-mal für den Oberligisten Bayreuth Tigers auf – und Normen Müller möchten die Haudegen dafür sorgen, dass auch gegen die Indians möglichst wenig gefährliche Schüsse aufs Hallenser Tor abgefeuert werden können. Ihrerseits die Hintermannschaft der Großstadtindianer so oft wie möglich fordern möchte hingegen die Angriffsabteilung der Bulls, die wie das gesamte Horak-Team osteuropäisch geprägt ist. Topscorer (26 Punkte, davon zehn Tore, in 20 Spielen) ist mit dem 34-jährigen Tschechen Robert Vavroch ein Akteur, der in seinem Heimatland größtenteils in der 1. Liga aktiv war, aber auch sieben Extraliga-Einsätze für den HC Ceske Budejovice und HC Znojmesti Orli vorweisen kann. Dahinter folgt mit 19 Zählern (neun Tore) aus 21 Spielen Alexander Rusch. Ein Akteur, der Deutschlands dritthöchste Liga bestens kennt und bei seinen Engagements in Füssen, Ravensburg, Garmisch-Partenkirchen und Wilhelmshaven als beschlagener Techniker mit Zug zum Tor zu überzeugen wusste. Dies belegen auch die 51 Scorerpunkte (23 Tore), die der 29-Jähre in der abgelaufenen Saison in 50 Spielen für den EV Füssen sammelte. Darüber hinaus kann der Deutsch-Kasache auf Zweitliga-Erfahrung aus insgesamt 153 Partien für Landshut, Crimmitschau und Wilhelmshaven zurückblicken. Weniger Erfahrung, aber eine ähnlich gute Scoring-Bilanz hat mit 17 Punkten (neun Tore) aus 21 Matches Benjamin Thiede. Der 26-Jährige Bad Muskauer ging in den letzten Jahren, abgesehen von einem Regionalliga-Intermezzo in Leipzig, für seinen Heimatverein Lausitzer Füchse in Oberliga und 2. Bundesliga auf Torejagd und zählt zu den großen Überraschungen der Hallenser in dieser Spielzeit. Mit dem mittlerweile 39 Jahre alten Jedrzej Kasperczyk kann Trainer Ivan Horak zudem auf ein echtes Urgestein im deutschen Eishockey zurückgreifen. Der Deutsch-Pole begann seine Karriere hierzulande Anfang der 1990er-Jahre beim damaligen Nord-Zweitligisten ECD Sauerland und ist über die Stationen Hedos München, Kassel Huskies, Neuwied, Wedemark, Nordhorn, Hamburg, Bremerhaven, Bad Tölz und Dresden mittlerweile in Halle angekommen. In der Spielzeit 1992/93 trug der Mittelstürmer zudem das Trikot des EC Hannover und verbuchte für den damaligen Zweitligisten in 48 Partien 29 Scorerpunkte (13 Tore) und 28 Strafminuten. Reichlich Routine bringt auch Martin Miklik ins Bulls-Team. Der 35 Jahre alte Slowake hat zwischen 2002 und 2005 mit 97 Treffern in 124 Oberliga-Partien für den EV Ravensburg seine Torjägerqualitäten bereits eindrucksvoll bewiesen, leidet derzeit allerdings an Ladehemmung und hat für Halle in der laufenden Saison erst acht Mal eingenetzt. Auf drei Tore weniger bringt es Milan Kubis, doch dafür ist der Tscheche in einer anderen Disziplin unangefochtener Spitzenreiter. Mit 158 Strafminuten führt der 34-Jährige die Hitliste der „bösen Buben“ in der Oberliga mit deutlichem Abstand vor dem Tölzer Adam Borzecki an, der bislang 81 Minuten in der Kühlbox verbringen musste. Heißsporn Kubis, in Deutschland neben Halle auch schon für Dresden, Ratingen und Duisburg aktiv, kassierte am Freitag beim 1:8 der Saale Bulls in Freiburg gleich zwei Spieldauerdisziplinarstrafen. Somit war der Center bei der 5:6-Niederlage nach Verlängerung im Heimspiel gegen Rosenheim am Sonntag zum Zuschauen verurteilt. Komplettiert werden die ESC-Angriffsreihen vom Ex-Weißwasseraner Stefan Kuhlee und dem routinierten Georgi Kimstatsch, der 1995/96 12 DEL-Spiele für die Berliner Eisbären absolvierte und den Großteil seiner Karriere eben bei den Eisbären und Berlin Capitals verbrachte. Mit Marcel Weise und Benjamin Schulz oder dem Ex-Stuttgarter Artur Gross kann Halles Coach Ivan Horak zudem auf talentierte junge Akteure zurückgreifen, die sich in Deutschlands dritthöchster Spielklasse endgültig durchbeißen wollen und für ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Routine und jugendlichem Elan im Sturm des Aufsteigers sorgen. Alles in Allem steht den EC Hannover Indians mit den Saale Bulls Halle am Dienstag eine hohe Hürde bevor, die es zu überspringen gilt. Damit Seppi Staltmayr und Co. Punkte aus Sachsen-Anhalt entführen können, bedarf es gegenüber dem Match in Miesbach freilich einer deutlichen Leistungssteigerung. Die Großstadtindianer müssen über die gesamte Spielzeit hoch konzentriert und konsequent zu Werke gehen, dürfen sich nicht auf nur 20 Minuten Eishockey beschränken. Werden zudem die herausgearbeiteten Torchancen kaltschnäuzig genug verwertet und unnötige Strafzeiten vermieden, bestehen gute Aussichten, mit einem Sieg in Halle wieder auf die Erfolgsspur zurück zu kehren. Beide Teams erwartet also ein heißer Tanz (Schiedsrichter ist Reik van Gameren von FASS Berlin), bei dem die EC Hannover Indians alles geben werden, um das bessere Ende auf ihrer Seite zu haben. |
| Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 26.11.2007 um 20:21 |
| Kurioses Spiel und nur ein Punkt |
Ein sicher nicht alltägliches Spiel war die Freitagspartie der Eishockey-Oberliga zwischen dem TEV Miesbach und den EC Hannover Indians. Die favorisierten Niedersachsen – in der Nordgruppe auf Tabellenplatz zwei rangierend – unterlagen dabei dem gastgebenden Letzten der Südgruppe nach Penaltyschießen mit 5:6 (1:4, 4:1, 0:0) und nehmen so statt der erhofften drei Zähler lediglich einen Punkt mit auf die lange Rückreise.
Über Durchgang eins wird man im Lager der EC Hannover Indians wohl noch lange Zeit einen möglichst großen Mantel des Schweigens legen wollen. Die Schützlinge von Trainer Joe West, bei denen Jan Welke aufgrund von Leistenproblemen und Robin Thomson schulisch bedingt fehlten, waren in Oberbayern noch nicht richtig angekommen, als es bereits vier Mal hinter Roman Kondelik eingeschlagen hatte. Miesbach nutzte Hannovers fehlende Präsenz eiskalt aus und stellte das Ergebnis bis zur 16. Spielminute durch Patrick Neundorfer (2), Max Cousins und Florian Curth auf 4:0. Auch eine Auszeit nach drei Gegentreffern brachte die Großstadtindianer nicht richtig ins Spiel, im ersten Durchgang schien es lange Zeit so, als seien die Gäste aus Norddeutschland überhaupt nicht auf dem Eis. Immerhin gelang Jamie Chamberlain mit dem 1:4 aus Sicht des ECH nach 18 gespielten Minuten im Powerplay ein erster Weckruf. In der Drittelpause richtete Joe West offensichtlich die richtigen Worte an seine Cracks, die wie verwandelt aus der Kabine kamen. Spielte in Durchgang eins eigentlich nur der TEV Miesbach, waren es im Mittelabschnitt die Indians, die die Regie übernahmen und Tor um Tor aufholten. Binnen fünfeinhalb Minuten (22.-27.) hatten Sven Breiter und Topscorer Kyle Doyle per Doppelschlag das Match zum 4:4 egalisiert. Hannover bekam nach der Aufholjagd die „zweite Luft“ und war nun klar Spiel bestimmend. Ryan Huddy münzte die Überlegenheit in Tore um, als er seine Farben mit dem 5:4 nach gut der Hälfte der Partie erstmals in Front brachte (31.). In der Folgezeit versäumte es Hannover, aus seinen Chancen weiteres Kapital zu schlagen und den Sack zuzumachen. So kam es, wie es kommen musste, denn Miesbachs Andreas Veicht sorgte nach 39 Minuten wieder für das Unentschieden – 5:5, zugleich der Stand vor dem Schlussabschnitt. Dort hatte der TEV Miesbach wieder mehr vorm Spiel, konnte jedoch ebenso wenig einen Treffer erzielen, wie die Großstadtindianer, die sich mit den aufopferungsvoll kämpfenden Bayern sehr schwer taten. So fiel die Entscheidung im Penaltyschießen. Während alle Schützen der Indians scheiterten, gelang Miesbachs Patrick Neundorfer der Game Winnig Shot gegen Roman Kondelik. So durfte sich der TEVM über zwei verdiente Zähler freuen, während die EC Hannover Indians aufgrund eines „verschlafenen“ ersten sich – nicht zu unrecht – mit nur einem Zähler begnügen mussten. Die Cracks von Trainer Joe West haben am spielfreien Sonntag die Möglichkeit zu einer kurzen Erholungspause. Nach einer eingehenden Analyse des Matches in Miesbach gilt es dann am Dienstag beim Aufsteiger Saale Bulls Halle (27.11.2007, 19.00 Uhr), mit einer über die volle Spielzeit hoch konzentrierten Leistung die richtige Reaktion zu zeigen und drei Punkte einzufahren. TEV Miesbach – EC Hannover Indians 6:5 n.P. (4:1, 1:4, 0:0) Tore: 1:0 (03:11) Patrick Neundorfer (Andrew Schembri), 2:0 (05:54) Florian Curth (Dory Tisdale), 3:0 (09:30) Patrick Neundorfer (René Müller), 4:0 (15:35) Max Cousins (Andrew Schembri), 4:1 (17:34) Jamie Chamberlain (Kyle Doyle, Dennis Meyer) 5-4, 4:2 (21:24) Sven Breiter (Nils Sondermann, Seppi Staltmayr), 4:3 (23:12) Kyle Doyle (Peter Baumgartner, Jamie Chamberlain) 5-4, 4:4 (26:42) Kyle Doyle (Jamie Chamberlain, Peter Baumgartner) 5-3, 4:5 (30:04) Ryan Huddy (Jamie Chamberlain, Bryan Phillips), 5:5 (38:06) Andreas Veicht, 6:5 (65:00) Patrick Neundorfer (GWS) |
| Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 23.11.2007 um 23:41 |
| Ablaufplan für die ECH-Weihnachtsparty |
| Am Samstag steht ab 17 Uhr die große ECH-Weihnachtsparty auf dem Kalender.
Inzwischen steht auch der endgültige Ablaufplan für die Party fest: 16:30 Uhr - Einlass 17:00 Uhr - Sondervorverkauf für die Heimspiele gegen Bad Tölz und Dresden 17:00 Uhr - Veranstaltungsbeginn / Start des NHL 2K8 Turniers 17:30 Uhr - Start öffentlicher Eislauf mit Spielern der 1. Mannschaft als Lauftrainer 17:30 Uhr - Autogrammstunde mit den restlichen Spielern der 1. Mannschaft 18:00 Uhr - Spieler lesen Kindern die Weihnachtsgeschichte vor (1) 18:30 Uhr - Quizrunde „Das weiss doch jedes Kind" - mit Peter Baumgartner 18:45 Uhr - Bierkrugstemmen - Seppi Staltmayr vs. Fans 18:50 Uhr - Eislaufkür von Deena Westerkamp 19:00 Uhr - Vorstellung der Weihnachtstrikots 19:20 Uhr - Eishockeyspiel - Bambinis vs. 1. Mannschaft 19:45 Uhr - Paarlauf Kür - Spieler mit Partnerin 20:00 Uhr - "Kleefelds next Topmodel" - 5 Spieler stellen sich der Wahl 20:30 Uhr - Spieler lesen Kindern die Weihnachtsgeschichte vor (2) 20:30 Uhr - Ausgabe der Gewinne der Weihnachtsverlosung 20:30 Uhr - Weihnachtseisdisko 22:00 Uhr - Ende der Veranstaltung |
| Autor: EC Hannover Indians - Kommentare (0) - 23.11.2007 um 22:27 |
| Höchste Konzentration auf drei Punkte |
| Mit ganzen vier Zählern aus 19 Spielen rangiert der TEV Miesbach abgeschlagen auf dem letzten Platz der Eishockey-Oberliga, Gruppe Süd. Doch gerade deshalb wird höchste Konzentration erforderlich sein, wenn die EC Hannover Indians am morgigen Freitag (23.11.2007, 19.30 Uhr, Eissporthalle Miesbach) in Oberbayern gastieren. Mit einem Sieg möchten die Niedersachsen Tabellenplatz zwei der Nordgruppe untermauern und zugleich ihre Erfolgsserie aus dem Hinspiel fortsetzen, als Miesbach zum Saisonauftakt 2007/08 am Pferdeturm 4:1 besiegt wurde.
Dieter Taffel, Clubchef der Kreisstädter, fand zuletzt deutliche Worte: „Unser Trainer Ludvik Kopecky hat ab sofort freie Hand. Er kann entscheiden, wen er nicht mehr im Kader haben möchte“, machte Taffel nach dem freitäglichen 2:7 gegen Weiden klar, dass ab sofort jeder Miesbacher Profi um seinen Arbeitsplatz spielt. Vielsagend fügte er hinzu: „Wir können auch mit den eigenen Junioren Letzter werden.“ Die Marschroute ist klar: Die Existenz des Traditionsclubs soll durch finanzielle Drahtseilakte nicht aufs Spiel gesetzt werden. Dennoch zeigt sich Trainer Kopecky – wohl auch mangels Alternativen – derzeit recht nachgiebig mit seinen Akteuren. Bis auf den kürzlich ausgemusterten Übersee-Import Chris DiUbaldo, der mit acht Punkten (vier Tore) aus zwölf Spielen die Erwartungen nicht erfüllen konnte, sind keine weiteren Abgänge bekannt. Dafür trainierte mit Angreifer Tray Tuomie zuletzt ein 39-jähriger Routinier mit, der nach seinem letzten Engagement in Schweinfurt in der Oberliga 2004/05 in den vergangenen beiden Spielzeiten allerdings inaktiv war. Ob er der Mannschaft des TEV Miesbach daher im Abstiegskampf helfen kann, darf bezweifelt werden. Eine Entscheidung über Tuomies Verpflichtung ist noch nicht gefallen und so verloren die Miesbacher das Duell der Kellerkinder bei den Eisbären Juniors Berlin am vergangenen Samstag 0:4. Nach diesen ernüchternden Ergebnissen wird der letztjährige Verein von ECH-Angreifer Sebastian Deml morgen sicher alles daran setzen, den EC Hannover Indians das Leben so schwer wie möglich zu machen. Einer, der zuletzt ebenfalls arg in der Kritik stand, möchte dazu einen entscheidenden Beitrag leisten: Marc Anthony Franco. Der italo-kanadische Torhüter bot beim Hinspiel in Hannover eine starke Leistung und hielt sein Team lange im Spiel. Stellvertreter Mirco Theurer läuft mit einer Duisburger Förderlizenz in Oberbayern auf und verhinderte mit etlichen Glanzparaden bei Nord-Primus Dresdner Eislöwen eine höhere Niederlage als das 1:6 am Dienstag. Dritter im Torhüter-Bunde ist Markus Voit. Der 25-Jährige stammt aus dem Miesbacher Nachwuchs und hat in den vergangenen Jahren in der Oberliga stets gezeigt, dass auf ihn Verlass ist. Für den Notfall stehen zudem mit Michael Zupfer und Daniel Kannengiesser zwei weitere junge Keeper aus dem eigenen Nachwuchs bereit. Viel Routine steht Trainer Ludvik Kopecky in der Abwehr zur Verfügung. Gabriel Krüger, Ronny Martin und der nachverpflichtete Kanadier Dory Tisdale haben 2006/07 gemeinsam für die Starbulls Rosenheim auf dem Eis gestanden und waren dort Stabilitätsfaktoren in der Defensive. Diese Rolle sollen sie auch in Miesbach ausfüllen, doch leiden die Routiniers wie das gesamte Team derzeit unter wenig ausgeprägtem Selbstbewusstsein. Bester Akteur der Hintermannschaft ist der Kanadier Max Cousins, der vor der Saison von Princeton University aus der NCAA nach Miesbach kam und die teaminterne Verteidiger-Scorerwertung mit 15 Zählern (sechs Tore) aus 19 Matches anführt. Komplettiert wird die Defensive vom Ex-Crimmitschauer Martin Rehtaler sowie den Eigengewächsen René Müller, Peter Stangl und Florian Jäger. Letzterer laboriert derzeit allerdings an einer Wadenverletzung und wird daher morgen nicht auflaufen können. Noch größere Verletzungsprobleme hat der TEV Miesbach im Sturm. Die langfristigen Ausfälle des im vergangenen Jahr im DEL-Kader der Hamburg Freezers stehenden und per Förderlizenz für die Eisbären Juniors Berlin in der Oberliga auflaufenden Michael Fröhlich (Bruch des Schienbeinköpfchens) und des früheren Freiburgers Philip Rießle (Daumenbruch) dezimieren die ohnehin dünn besetzten Angriffsreihen weiter. Routinier Florian Curth, in Dresden berufsbedingt nicht mit von der Partie, kehrt gegen die Indians hingegen wieder ins TEV-Team zurück. Gemeinsam mit Topscorer Andrew Schembri (15 Punkte, davon acht Tore, in 17 Partien) und Patrick Neundorfer von den Starbulls Rosenheim bildet der Ex-Tölzer Curth die Fraktion der routinierten Kräfte. Hierzu zählen auch die Eigengewächse Florian Meyer und Andreas Veicht. Mayer sammelte in den Spielzeiten 2003/04 und 2004/05 in 87 Partien für die Blue Devils Weiden einiges an Zweitliga-Erfahrung, während Veicht nur im Spieljahr 2003/04 nicht für seinen Heimatclub TEV Miesbach aufs Eis ging. Damals gelangen dem heute 26-Jährigen für den Oberligisten EHC München in 53 Spielen 20 Scorerpunkte (neun Tore). Auf etliche Jahre Oberliga-Erfahrung kann auch Christoph Splitter zurück blicken, der vor seinem Engagement in Miesbach bereits für die Bayreuth Tigers und die Dragodiles des EHC Bad Aibling in Deutschlands dritthöchster Spielklasse auflief. Neben diesen Korsettstangen und eigenen Junioren wie Oliver Zwartjes kann Miesbachs Trainer Ludvik Kopecky auch auf einige Förderlizenzspieler des DEL-Partners Füchse Duisburg zurückgreifen, die zuletzt allerdings kaum mehr für die Oberbayern aufliefen. Hierzu zählen Jan Taube, Thomas Schenkel, Artjom Kostyrev und mit Markus Schmitt sogar ein Akteur, der mittels Duisburger Förderlizenz in der vergangenen Saison einmal im Dress der EC Hannover Indians zu sehen war. Ein besonderes Match wird die morgige Partie sicher auch für Thomas Fritzmeier, trug der 24-Jährige doch zwischen 2001 und 2003 in Regional- und Oberliga das Trikot der Indians. Wie seine Mitspieler wird Fritzmeier gegen den ECH bis an seine Leistungsgrenze gehen, so dass das Match für die favorisierten Hannoveraner gewiss kein Spaziergang werden wird. Gegen den TEV Miesbach müssen die – bis auf Steve Slaton in Topformation antretenden – Großstadtindianer daher über die volle Spielzeit hoch konzentriert und konsequent zu Werke gehen. Es gilt, kaltschnäuzig im Abschluss zu agieren, das körperbetonte Miesbacher Spiel anzunehmen und mit engagiert geführten Zweikämpfen stets voll dagegen zu halten. Wenn dann noch unnötige Strafzeiten vermieden werden, haben die Cracks um Verteidiger Alexander Engel – der Ex-Duisburger war auch einer der Förderlizenz-Kandidaten für den TEV Miesbach, ehe er sich kurz vor Saisonbeginn für ein festes Oberliga-Engagement in Hannover entschied – alle Voraussetzungen geschaffen, um drei wichtige Punkte mit nach Niedersachsen zu nehmen. |
| Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 22.11.2007 um 20:14 |
| Sondervorverkauf für die Topspiele |
| Bei der ECH-Weihnachtsparty am kommenden Samstag, können ab 17 Uhr an den Stadionkassen Steh- und Sitzplatzkarten für die beiden kommenden Topspiele der EC Hannover Indians im Eisstadion am Pferdeturm erworben werden.
Am Freitag, 30.11.2007 gastiert ab 20 Uhr der Süd-Tabellenführer vom EC Bad Tölz bei den Indians. Das Hinspiel bei den Tölzer Löwen konnten die EC Hannover Indians in einem unglaublich spannenden Spiel mit 2:1 gewinnen. Erst in der 58. Minute konnten die Gastgeber aus Bayern mit 1:0 in Führung gehen. Doch der ECH ließ sich von diesem späten Führungstreffer nicht schocken, markierte im Gegenzug den Ausgleich und 59 Sekunden vor Ende der Partie sogar den 2:1 Siegtreffer. Nur eine Woche später gastiert dann am Freitag, 7.12.2007 ab 20 Uhr der aktuelle Nord-Tabellenführer aus Dresden am Pferdeturm. Im ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams in der Elbmetropole, konnte der Absteiger aus Dresden nur knapp mit 3:2 nach Verlängerung die Oberhand behalten. Die Indians wollen im zweiten Vergleich mit den Eislöwen vor heimischer Kulisse nun natürlich den Spieß umdrehen und mit Hilfe der eigenen Fans gegen die Dresdner Eislöwen gewinnen und den Tabellenführer stürzen. Spannung ist in beiden Partien auf jeden Fall geboten. Besonders für das Match gegen die Tölzer Löwen sollte der Vorverkauf genutzt werden, da hier die Nachfrage aktuell besonders stark ist. |
| Autor: EC Hannover Indians - Kommentare (0) - 22.11.2007 um 00:36 |
| Bild des Monats Oktober |
| In der ECH-Fotogalerie kann ab sofort das Bild des Monats Oktober heruntergeladen werden. |
| Autor: ECH-Fotogalerie - Kommentare (0) - 20.11.2007 um 14:06 |
| Piranhas mit Ketchup |
Beim 6:1 (1:0,1:1,4:0)-Erfolg gegen zahnlose Raubfische von der Ostsee ihren höchsten Saisonsieg eingefahren, sich mit Primus Dresden tabellarisch etwas abgesetzt und den rund 2400 Zuschauern dabei über weite Strecken eine starke Vorstellung geboten haben am Sonntag Abend die EC Hannover Indians. Gegen den weiter strauchelnden Liganeuling gelang den Gastgebern eine eindrucksvolle Revanche für die im Hinspiel erlittene deutlichste Saisonschlappe, hätte man nur einen Bruchteil der weiteren sich ab dem zweiten Durchgang bietenden Chancen mehr verwertet, die Piranhas wären mit einer ähnlich deutlichen Schlappe heimgereist wie in der Saisonvorbereitung 06/07, als es am Pferdeturm ein 2:9 gesetzt hatte.
Wieder mit „voller Kapelle“ und Stammkeeper R. Kondelik zwischen den Pfosten waren die Hannover Indians vor der Partie gefordert, die zwei missglückten Auftritte nach der Länderspielpause vergessen zu lassen. Gegen die ohne V. Koubenski angetretenen Gäste, die aufgrund der Ruhepause für Nr.1-Torwart B. Hippik nur mit drei Kontingentspielern antraten, war bei Hannover von Beginn an Feuer im Spiel. Lohn einer druckvollen Anfangsphase war das frühe 1:0 durch einen weiteren Powerplayhammer von P. Baumgartner (3.), nachdem schon Sekunden zuvor C. Franz für seinen bereits geschlagenen Keeper T. John auf der Linie hatte retten müssen. Ein weiteres Überzahlspiel nur Minuten später verlief ebenso beeindruckend druckvoll wie die gesamten ersten zehn Spielminuten, doch fehlten in dieser Phase trotz allen Bemühens noch klare Torchancen, da die Rostocker sich in der eigenen Zone noch durchschlagskräftiger zeigten. Auch offensiv kam von den Ostseestädtern ab Minute 11 deutlich mehr, Chancen von D. Hördler und A. Bauer zeigten – hier heißt es für Hannover 60 Minuten am oberen Limit zu agieren. Nach fünf verteilten Spielminuten in Durchgang zwei sollte sich das Pendel am heutigen Abend zumindest von den Spielanteilen dann deutlich pro Indians verschieben. Während die Piranhas bis zur 39. Minute lediglich in einem atemberaubend flüssig aufgezogenen 79-sekündigen 5:3-Powerplay ins Indiansdrittel, nicht aber an R. Kondelik vorbei kamen, trieb der ECH zum x-ten Male heuer Schindluder mit seiner Chancenverwertung, als sechs, sieben Top-Möglichkeiten allesamt in bester Einschussposition nicht die vermeintliche Entscheidung brachten, die sich nach dem 2:0 K. Doyle`s – herrlich frei gespielt von J. Chamberlain – boten. Beinahe wie blanker Hohn wirkte der Anschlusstreffer der Rostocker in Minute 39, als der Dank seines Kampfgeistes mit Abstand beste Raubfisch und Kapitän D. Hördler eine Unkonzentriertheit der Indians in der eigenen Zone mit einem verdeckten Schuss bestrafte. Wieder also kein „ruhiges“ Schlussdrittel, wieder ein eigentlich unnötiges Herzschlagfinale in Abschnitt drei? Es sollte anders kommen. Nachdem J. Chamberlain die wie aufgedreht aus der Pause kommenden Pferdetürmler nach genau 100 Sekunden des letzten Drittels durch die Hosenträger von T. John mit 3:1 in Führung geschossen hatte, brachen – längst überfällig – endlich einmal alle Offensivdämme beim ECH, dem nun im Angriff endlich einmal alles gelang. Ein Zaubertor des immer wieder für Überraschendes zuständigen R. Huddy, der John von der Grundlinie aus hoch über der Schulter erwischte und damit seinen Fehler vor dem 2:1 vergessen ließ, tütete den Indianssieg nach genau 50 Minuten ein, die weiteren Treffer von B. Phillips in Unterzahl (53.) und K. Doyle (55.) waren logische Folge der gefühlten 25:2 Torschüsse Hannovers ab 40:00, denen die Rostocker im Schlussabschnitt schlichtweg gar nix mehr entgegen zu setzen hatten. Zur Freude der Indiansfans, die von Spielbeginn an für eine sonntagsuntypisch gute Atmosphäre gesorgt hatten, wurde der wie immer 60 Minuten lang tadellose Einsatz aller Akteure fast logisch einmal mit dem „Ketchupflascheneffekt“ belohnt – lange Zeit kam nix, dann auf einmal ganz viel (e Tore)... Fazit: die Piranhas dürfen angesichts einer absolvierten Partie mehr den Blick nach hinten in der Tabelle nicht vergessen, lediglich zwei „Zweier“ aus den letzten sieben Partien lassen das momentane Tief an der Ostsee deutlich werden, wenn der Neuling auch weiterhin tabellarisch famos dasteht. Deutlich wurde auch: läuft es einmal nicht, werden die Top-Individualisten K. Bartanus, A. Grein und P. Blaha stetig bearbeitet, so erlahmt der Widerstand dieser Klasseleute (zu) schnell. Die Partien in Deggendorf und daheim gegen Kaufbeuren dürfen mit Spannung erwartet werden. Die Hannover Indians haben vor dem spielfreien Sonntag die Möglichkeit bei Kellerkind Miesbach noch einen weiteren „Dreier“ einzufahren und weiter Selbstvertauen für die Heim-Knaller gegen B. Tölz und Dresden zu tanken. Die tadellose Defensivleistung vom Abend war eine charakterstarke Antwort auf die „Auszeit“ am Freitag Abend in Deggendorf, wo hinten fast nichts gestimmt und man erstmals seit drei Jahren wieder acht Auswärtsgegentore gefangen hatte. Dass darüber hinaus die special teams zum 12. Male in dieser Saison effizienter agierten, als die des Gegners, rundete den gelungenen Abend für den ECH ab. So.,18.11.07: Hannover Indians – Rostock Piranhas 6:1 (1:0,1:1,4:0) Tore: 1:0 (3.) Baumgartner 8 5-4, 2:0 (32.) Doyle 11 5-4, 2:1 (39.) Hördler, 3:1 (42.) Chamberlain 10, 4:1 (50.) Huddy 12, 5:1 (53.) Phillips 2 4-5, 6:1 (55.) Doyle 12. Strfm.: ECH 20 – RoP 24 Zusch.: 2417 HSR: Strucken Top(+): Natürlich war eine tolle Gesamtleistung am Abend Vater des glatten ECH-Erfolgs. Trotzdem ragte ein Mann an diesem Wochenende vielleicht noch eine Winzigkeit heraus: B. Phillips, nach dem Verständnis der Meisten aufgrund seiner Karrierebilanzen als Torjäger verpflichtet, klebte im Grunde im Abschluss seit Saisonbeginn das Pech am Schläger, doch wie der 32-jährige „Opa“ unter den Feldspielern in jeder Partie arbeitet, wühlt, Räume schafft, Checks austeilt und einfach die kleinen Dinge richtig macht, das war auch am Abend wieder beeindruckend. Das eiskalt in den Winkel gesetzte 5:1 war da nur die Krönung. Flop(-): Will man überhaupt etwas am abendlichen Indians-Spiel bemängeln, dann die Tatsache, dass noch mehr Tore für Hannover hätten fallen müssen – auch so aber reichte es locker zur Einstellung der höchsten Rostocker Saisonniederlage (in Kaufbeuren). GWG: K. Doyle (32.) Beste Akteure: J. Staltmayr, B. Phillips – D. Hördler Bes.: - Scoring streak: sieben Spiele in Folge mindestens einen Punkt holte J. Chamberlain - Erstmals 07/08 vier Tore in einem Drittel erzielt - Wieder 6:1 gegen Rostock, wie schon 2001/02 zu Regionalligazeiten, Zuschauer damals: 3024 ECH: Kondelik,(Agricola) – Engel,Morrow,Dahms,Baumgartner,Staltmayr,Sondermann,Thomson – Deml,Huddy,Welke,Chamberlain,Meyer,Phillips,Anderson,Doyle,Krull,Rohatsch,Suchomski,Breiter. RoP: John,(Hippik) – Blaha,Franz,Smerciak,Schneider,Finkel,Bovenschen – Bartanus,Ekrt,Hördler,Grein,Stramkowski,Bauer,Waldner,Stratmann,Vojcak,Herrmann,Michalek. |
| Autor: os - Kommentare (0) - 18.11.2007 um 22:36 |
| Die Indians-Familie feiert Weihnachten |
| Bald ist es wieder soweit. Die kalte Jahreszeit ist angebrochen und das Fest der Liebe steht bereits vor der Tür.
Das wollen die EC Hannover Indians zum Anlass nehmen, gemeinsam mit Ihren Fans und Freunden ein grosses Weihnachtsfest zu Feiern. Da der 24.12. stets im Zeichen der eigenen Familie eines Jeden steht, feiern die Indians bereits am Samstag, den 24. November Ihr vorgezogenes Weihnachtsfest. An diesem Tage wird der Pferdeturm, wo die Veranstaltung ab 17 Uhr beginnen wird, sein Weihnachtliches Gesicht zeigen. Bei familienfreundlichen Preisen der Getränke (u.a. auch mit Kakao und Glühwein) werden sich alle Spieler der Hannover Indians um Ihre grosse Fan-Familie kümmern und keine Wünsche offen lassen. So werden die harten Jungs nicht nur Kekse, Waffeln oder Getränke verkaufen, sondern auch noch viele weitere Aktionen für und mit ihren Anhängern durchführen. Da es eine Veranstaltung für die gesamte Familie werden wird, werden einige Spieler den anwesenden Kindern u.a. auch Weihnachtsgeschichten vorlesen. Es wird weiterhin ein buntes Rahmenprogramm insbesondere für die Kinder geben, aber auch der grosse Fan wird an diesem Tage seinen Spass mit der Mannschaft haben. Der Fan-Shop wartet dann neben der Live-Präsentation der Weihnachtstrikots auch mit einigen Sonderangeboten speziell zum Weihnachtsfest auf. Der Weihnachtsmann hat trotz des frühen Termins auch schon sein Kommen zugesagt, so dass für viele weitere Überraschungen gesorgt sein wird. Weitere Informationen zum Ablauf folgen in kürze unter www.hannover-indians.de. |
| Autor: EC Hannover Indians - Kommentare (2) - 18.11.2007 um 17:10 |
| ECH will Scharte gegen Rostock auswetzen |
Wenn am morgigen Sonntag (18.11.2007, 19.00 Uhr) im Eisstadion am Pferdeturm in Hannover die EC Hannover Indians auf die Piranhas des Rostocker EC treffen, haben die Hausherren ein klares Ziel: Im Topspiel der Eishockey-Oberliga Nord – die Indians rangieren mit 37 Punkten auf Tabellenplatz zwei und haben damit einen Zähler Vorsprung auf den Dritten Rostock – sollen drei Punkte in der niedersächsischen Landeshauptstadt bleiben.
Diese wären zum einen die richtige Antwort des Teams von Cheftrainer Joe West auf die Freitagsniederlage bei Deggendorf Fire, zum anderen auch die passende Wiedergutmachung fürs Hinspiel in Rostock Mitte Oktober, als die Großstadtindianer beim Aufsteiger an der Ostsee eine deutliche 1:5-Niederlage bezogen. Mit drei Zählern will der ECH außerdem Tabellenplatz zwei hinter den Dresdner Eislöwen festigen. Bei diesem schweren Unterfangen können die Indians wieder auf Leistungsträger bauen, die am Freitag beim 5:8 bei Deggendorf Fire noch nicht mit von der Partie waren. Josiah Anderson und Topscorer Kyle Doyle kehren nach ihren abgesessenen Sperren ins Team zurück. Zudem wird voraussichtlich auch der deutsch-tschechische Keeper Roman Kondelik, zuletzt geschont, gegen die Raubfische von der Ostsee wieder zwischen die Pfosten rücken. Somit kann Joe West bis auf den Langzeitverletzten Steve Slaton seine beste Formation ins Rennen schicken und hat damit ähnlich gute personelle Voraussetzungen wie sein Gegenüber Sergey Yaschin. Der Trainer des Rostocker EC muss lediglich definitiv auf Verteidiger Sascha Pelzer verzichten, der aufgrund einer Operation infolge eines Bänderrisses noch mehrere Wochen ausfällt, und kann auf alle übrigen Akteure zurückgreifen. So verfügen die Rostocker Piranhas über eine starke Mannschaft, die mit ihrer osteuropäischen Prägung zu den positiven Überraschungen der Saison gehört und sich durch starke Auftritte nicht von ungefähr konstant als dritte Kraft im Norden hinter Dresden und Hannover etabliert hat. Maßgeblichen Anteil daran hat Torhüter Branislav Hippik. Der Slowake kann Spiele an guten Tagen im Alleingang entscheiden und hat seine Qualitäten auch schon mit einem Shut-out gegen die Passau Black Hawks unter Beweis gestellt. Mit dem Ex-Berliner Tobias John steht zudem ein Back-up bereit, der gezeigt hat, dass auf ihn im Fall der Fälle auch in der Oberliga Verlass ist. Drei seiner vier besetzten Kontingentstellen hat der Aufsteiger, der in der vergangen Saison hinter den Blue Lions Leipzig als Vizemeister der Regionalliga Nord-Ost den Sprung in die Drittklassigkeit schaffte, an Defensivakteure (einschließlich Goalie Branislav Hippik) vergeben. Der Tscheche Pavel Blaha, früher u.a beim Zweitligisten ETC Crimmitschau aktiv, ist hier überragender Akteur. Mit 28 Scorerpunkten (acht Tore) aus 18 Spielen hat der 38-Jährige alle Erwartungen übertroffen und belegt Rang zwei der Verteidiger-Scorerliste der Oberliga. Ebenfalls über viel Scoring-Potential, aber vor allem auch ein gutes Auge verfügt Viatscheslav Koubensky. Der frühere Timmendorfer fiel als gebürtiger Russe bis vor kurzem noch unter das Ausländerkontingent, ist inzwischen aber im Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft und mit 14 Scorerpunkten (7 Tore) aus 17 Spielen zweitbester REC-Defender. Wesentlicher Bestandteil der routinierten Hintermannschaft ist auch der Slowake Marian Smerciak, der vor der Saison von den Guildford Flames aus der English Premier League an die Ostsee wechselte. Mit sieben Scorerpunkten (zwei Tore) aus 19 Matches hat der 34-Jährige zwar noch Luft nach oben, doch sorgt er gemeinsam mit Ronny Schneider und Ex-Indian Armin Finkel immer wieder für gefährliche erste Pässe und ist Garant dafür, dass die Rostocker aus einer sattelfesten Abwehr heraus ihr ganzes Offensivpotential ausspielen können. Dieses ist reichlich vorhanden, verfügen die Piranhas mit 93 erzielten Treffern doch über den torhungrigsten Angriff der gesamten Oberliga. Die Rolle des Topscorers hat Karol Bartanus inne. Der Slowake, der mit 35 Punkten (17 Tore) aus 18 Spielen ligaweit sechstbester Punktesammler ist, gehört zum spektakulärsten, was die Oberliga zu bieten hat. Allerdings vernachlässigt der Rechtsaußen mitunter seine Defensivaufgaben, so dass andere dafür in die Bresche springen müssen. Diesen Part übernehmen die Routiniers André Grein – zuletzt bei den Moskitos Essen in der 2. Bundesliga aktiv – und der gebürtige Schwenninger Jens Stramkowski, der im vergangenen Jahr noch für den Zweitliga-Absteiger ESV Kaufbeuren aktiv war. Grein glänzt mit 20 Vorlagen und insgesamt 25 Punkten in 19 Spielen als Vorbereiter, während sich Stramkowski mit 13 Treffern und 22 verbuchten Zählern aus 19 Partien als Torjäger profiliert. Wichtiger Mosaikstein im Ensemble von REC-Trainer Sergey Yaschin ist auch Martin Ekrt. Der 36-jährige Routinier kann die Erfahrung von 54 DEL-Spielen für die Nürnberg Ice Tigers zwischen 1995 und 1997 in die Waagschale werfen, in denen er 18 Scorerpunkte sammelte. Zuletzt war der Mittelstürmer Topscorer des österreichischen Oberligisten Dragons Mödling und auch in Rostock stellt er seine Scorer-Qualitäten mit aktuell 21 Zählern (zehn Tore) aus 17 Spielen wieder eindrucksvoll unter Beweis. Als Entdeckung der Saison kann getrost Benedikt Waldner bezeichnet werden. Der Stürmer wagte von den Schweinfurt Mighty Dogs aus der Bayernliga den Sprung nach Rostock und ist problemlos in der Oberliga angekommen. 13 Scorerpunkte aus 18 Spielen (fünf Tore) zeigen, dass der 21-Jährige auch eine Klasse höher bestens zurecht kommt. Dies ist bei David Hördler schon lange bekannt. Der frühere Selber, Bruder von Nationalverteidiger Frank Hördler (Eisbären Berlin/DEL) ist als Kapitän längst nicht mehr aus Rostock wegzudenken. Mit 22 Zählern (zwei Tore), die nach 19 Spielen auf seinem Punktekonto stehen, untermauert der 27-Jährige seine Führungsrolle auch auf dem Eis eindrucksvoll. Die Rostocker Angriffsformationen vervollständigt seit kurzem Anton Bauer, der zum Zeitpunkt des Hinspiels im Oktober noch das Trikot der Roten Teufel Bad Nauheim trug. Der 23 Jahre alte Deutsch-Russe arbeitete bereits 2003/04 beim damaligen Nord-Ost-Regionalligisten mit Piranhas-Coach Sergey Yaschin zusammen und wollte unbedingt wieder in seinem Team spielen. In der osteuropäisch geprägten Mannschaft des REC erhofft sich Bauer eine tragendere Rolle als bei den nordamerikanisch ausgerichteten Roten Teufeln. Nach sechs Einsätzen stehen für den Stürmer zwei Scorerpunkte (ein Tor) zu Buche. Alles in Allem schicken die Gäste aus Rostock eine starke und ausgeglichen besetzte Mannschaft ins Rennen, die den EC Hannover Indians morgen (Schiedsrichter ist Uwe Strucken vom Iserlohner EC) alles abverlangen wird. Um erfolgreich sein zu können, bedarf es freilich einer deutlichen Leistungssteigerung des gesamten Teams. So muss insbesondere die Abwehrarbeit deutlich verbessert werden, müssen die Indians mit engagiertem Zweikampfverhalten die Räume eng machen, um die Rostocker Offensive nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Wenn die Großstadtindianer mit Rückkehrer Kyle Doyle zudem ihre Torchancen konsequenter verwerten als zuletzt und das Penalty Killing weiterhin so gut bleibt – die Erfolgsquote von 86,84 Prozent ist ligaweit die zweitbeste hinter Dresden – sind alle Voraussetzungen gegeben, um mit der lautstarken Unterstützung der Fans einen stimmungsvollen Eishockeyabend erfolgreich zu gestalten und die Punkte in Hannover zu behalten. |
| Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (2) - 17.11.2007 um 19:13 |
| Hannover ist Indianerland |
| Beim heutigen gemeinsamen Auftritt der EC Hannover Indians mit der Coverband Re-Play im Rahmen der Fanmeile zum Fußball-EM-Qualifikationsspiel gegen Zypern (18 Uhr auf dem Platz der Göttinger Siebe beim Landtag auf der Bühne der Roten Kurve, siehe vorherige Newsmeldung) wird natürlich auch Replays ECH-Song "Hannover ist Indianerland" zum besten gegeben. Hierbei haben Fans Gelegenheit, mit auf der Bühne zu stehen und Teil des zu werden, wenn sie sich als Indians-Fans zu erkennen geben und stilecht im ECH-Trikot auf der Fanmeile erscheinen. |
| Autor: EC Hannover Indians - Kommentare (0) - 17.11.2007 um 12:15 |
| Re-Play und die Indians auf der Fanmeile |
| Am Samstag, 17.11.2007, spielt ab 11 Uhr die Hannoveraner Coverband Re-Play auf der Bühne der Roten Kurve am Platz der Göttinger Siebe neben dem Landtag im Rahmen der Fan-Meile zum WM-Qualifikationsspiel der Deutschen Fußball Nationalmannschaft gegen Zypern, das am Abend in der AWD-Arena stattfindet.
Zu jeder vollen Stunde gibt es halbstündige Gigs von Re-Play, die beim letzten Auftritt um 18 Uhr auch mit einigen Cracks der EC Hannover Indians auf der Bühne stehen. Fans, die ihre Idole dabei begleiten möchten, haben ebenfalls Gelegenheit dazu. Wer auf der Fan-Meile standesgemäß im Indians-Dress aufläuft, kann gemeinsam mit den Großstadtindianern bei Re-Play auf der Bühne stehen. Zudem gibt es auch einige Eintrittskarten für das Sonntagsheimspiel gegen die Piranhas aus Rostock, das am 18.11.2007 um 19.00 Uhr im Eisstadion am Pferdeturm stattfindet. |
| Autor: EC Hannover Indians - Kommentare (0) - 17.11.2007 um 01:14 |
| Fünf Tore reichen nicht zum Sieg |
Dass die Eishockey-Oberliga 2007/08 voller Überraschungen steckt, mussten am Abend die EC Hannover Indians erfahren. Zwar gelangen den dezimierten Niedersachsen (Topscorer Kyle Doyle und Josiah Anderson waren gesperrt, Stammkeeper Roman Kondelik wurde nach einer Zahnbehandlung noch geschont) bei Aufsteiger Deggendorf Fire fünf Tore, doch weil Deggendorf acht Mal erfolgreich war, ging es mit einer 5:8 (3:4, 2:2, 0:2)-Niederlage und ohne Punkte auf die lange Rückreise.
In Niederbayern wurden die Indians gleich zu Beginn kalt erwischt. Gedanklich waren die Cracks von Trainer Joe West noch gar nicht richtig auf dem Eis, als es nach drei gespielten Minuten bereits zwei Mal hinter dem machtlosen Sandro Agricola eingeschlagen hatte. Thomas Greilinger und Eric Thomassian hatten die Hausherren per Doppelschlag binnen 22 Sekunden in Front gebracht (3.). Als Deggendorfs Routinier Jan Schinköthe in Überzahl gar auf 3:0 erhöhte (7.), schien die Partie bereits früh zugunsten Deggendorfs entschieden zu sein. Doch der ECH steckte nie auf, kämpfte sich engagiert ins Spiel zurück und konnte folgerichtig nach zehn gespielten Minuten in Überzahl durch Thomas Morrow das Anschlusstor zum 3:1 erzielen. Dieser Treffer setzte neue Energien bei den Großstadindianern frei, die nun gute Möglichkeiten hatten, mit einem weiteren Erfolgserlebnis wieder vollends in die Partie zu finden. Eine dieser Chancen nutzte Fabian Krull, der nach 13 Minuten erfolgreich war – nur noch 3:2 für Deggendorf. Die Freude der Blau-Weiß-Roten währte allerdings nur knappe 30 Sekunden, denn Fire schlug erneut eiskalt zu – ein wesentlicher Aspekt, der an diesem Abend mit ausschlaggebend für Deggendorfs verdienten Erfolg war. Die Gastgeber trafen stets zum richtigen Zeitpunkt, während Hannover häufig auch beste Möglichkeiten ungenutzt ließ. Ebenfalls noch in Minute 13 überwand Deggendorfs U-20-Nationalspieler Michael Endraß den von seiner Abwehr ein ums andere Mal im Stich gelassenen Sandro Agricola und stellte mit dem 4:2 den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Auch in der Folgezeit wogte die Partie hin und her, kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Nach 16 Zeigerumdrehungen wuchs die Hoffnung im Hannoveraner Lager wieder. Ryan Huddy trat gegen Fire-Keeper Reinhard Haider zum Penalty an, nachdem zuvor ein Indianer regelwidrig um eine klare Torchance gebracht wurde. Der Kanadier im Dress des ECH ließ Deggendorfs Goalie keine Chance und markierte das 3:4, zugleich Spielstand nach den ersten 20 Minuten. Durchgang zwei begann ähnlich wie das erste Drittel, denn wieder wurde Hannover kalt erwischt. 48 Sekunden nach Wiederbeginn schraubte Ex-Nationalspieler Thomas Greilinger, ebenfalls per Penalty, das Ergebnis auf 5:3 für die Gastgeber. Doch auch von diesem neuerlichen Nackenschlag ließen sich die Großstadtindianer nicht entmutigen und kämpften weiter verbissen um ihre Comeback-Chance. Belohnt wurde der Kampfgeist nach 29 Minuten, als Michael Dahms den ECH wieder auf ein Tor heranbrachte. Wie schon zuvor hatte Deggendorf aber erneut die richtige Antwort parat und konnte abermals seinerseits ein Tor zum richtigen Zeitpunkt verbuchen. Nach 32 Minuten war der Amerikaner Tom Collingham erfolgreich und verschaffte den Gastgebern mit dem 6:4 wieder zwei Treffer Vorsprung. Indians-Chefcoach Joe West nahm anschließend den entnervten, weil von seinen Vorderleuten ein ums andere Mal sträflich allein gelassenen Sandro Agricola vom Eis und beorderte Andreas Jenike zwischen die Pfosten. Nun ging noch mal ein Ruck durch das Team, denn Peter Baumgartner gelang in der 40. Spielminute der abermalige Anschlusstreffer. So ging es für die EC Hannover Indians mit einem 5:6 in den Schlussabschnitt. Dort mobilisierte der ECH nochmals alle Kräfte, um den Rückstand umzubiegen. Trotz bester Gelegenheiten gelang dies jedoch nicht mehr. Die – begünstigt von einer nicht immer sattelfesten Indians-Hintermannschaft – offensiv teilweise entfesselt aufspielenden Cracks von Deggendorf Fire hatten am Freitag mehr Zielwasser getrunken und die bessere Tagesform auf ihrer Seite. Eric Thomassian (44.) und Jan Schinköthe (54.) machten mit zwei weiteren Treffern Deggendorfs Sieg perfekt, der aufgrund der größeren Kaltschnäuzigkeit und Fortune im Abschluss so auch vollkommen in Ordnung geht. Unter dem Strich bleibt für die EC Hannover Indians eine ärgerliche Niederlage, die vielleicht etwas zu hoch ausgefallen ist. Da die Rostock Piranhas zeitgleich gegen die Eisbären Berlin Juniors nur 4:3 nach Penaltyschießen gewannen, hat das verlorene Match aber keine Auswirkungen auf die Tabelle. Noch immer belegen die Niedersachsen mit 37 Zählern Rang zwei im Norden hinter den Dresdner Eislöwen. Vor dem direkten Duell gegen die drittplatzierten Piranhas (36 Punkte) am Sonntag am Pferdeturm (18.11.2007, 19 Uhr) gilt es für Trainer Joe West und seine Cracks nun die richtigen Schlüsse aus dem verlorenen Match in Deggendorf zu ziehen und insbesondere die Abwehrarbeit zu verbessern. Mit einer sattelfesten Hintermannschaft – die nicht nur aus dem Torhüter besteht – und einer zielstrebigen Offensive (hier wird sich die Rückkehr von Kyle Doyle und Josiah Anderson sicher positiv bemerkbar machen) werden die EC Hannover Indians alles daran setzen, gegen den Aufsteiger von der Ostsee wieder auf die Erfolgsspur zurück zu kehren und möchten Wiedergutmachung für die 1:5-Niederlage aus dem Hinspiel in Rostock betreiben. Deggendorf Fire – EC Hannover Indians 8:5 (4:3, 2:2, 2:0) Tore: 1:0 (02:34) Thomas Greilinger (John Sicinski, Jan Schinköthe), 2:0 (02:56) Eric Thomassian (Michael Endraß, Tom Collingham), 3:0 (06:57) Jan Schinköthe (Thomas Greilinger) 5-4, 3:1 (09:19) Thomas Morrow (Ryan Huddy, Bryan Phillips) 5-4, 3:2 (12:19) Fabian Krull (Thomas Morrow, Bryan Phillips) 5-4, 4:2 (12:38) Michael Endraß (Eric Thomassian, Tom Collingham), 4:3 (15:27) Ryan Huddy (Penalty), 5:3 (20:48) Thomas Greilinger (Penalty), 5:4 (28:30) Michael Dahms (Jamie Chamberlain, Bryan Phillips), 6:4 (31:01) Tom Collingham (Patrick Landstorfer, Michael Endraß ), 6:5 (39:03) Peter Baumgartner (Ryan Huddy, Fabian Krull), 7:5 (43:03) Eric Thomassian (Michael Endraß, Tom Collingham), 8:5 (53:56) Jan Schinköthe (John Sicinski) Strafminuten: Deggendorf Fire 12, EC Hannover Indians 18 + 10 Disziplinarstrafe gegen Jan Welke Zuschauer: 850 |
| Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 17.11.2007 um 00:54 |
| Schwerer Gang nach Deggendorf |
Dezimierter Favorit gegen aufstrebenden Aufsteiger: Unter diese Vorzeichen lässt sich die Freitagspartie der Eishockey-Oberliga zwischen Deggendorf Fire und den EC Hannover Indians stellen (16.11.2007, 20.15 Uhr, Eisstadion Deggendorf). Ein Blick auf die Aufstellung unterstreicht, dass es für die Großstadtindianer aus Niedersachsen in Bayern alles andere als einfach werden wird, erfolgreich zu sein. Dennoch wollen Seppi Staltmayr, Ryan Huddy und Co. den Ausfällen trotzen und mit einem Sieg nicht nur ihre Erfolgsserie gegen Deggendorf ausbauen (das Hinspiel am Pferdeturm ging mit 6:3 an den ECH), sondern auch Tabellenplatz zwei in der Oberliga-Gruppe Nord festigen.
Während die Gastgeber zuletzt am Dienstag mit einem 6:5-Heimsieg gegen Rosenheim aufhorchen ließen und komplett antreten können, müssen die Hannoveraner nach dem 6:3-Erfolg gegen Erfurt mit Josiah Anderson und Kyle Doyle den Ausfall zweier offensiver Leistungsträger verkraften. Beide können infolge von Spieldauerdisziplinarstrafen aus dem Heimmatch gegen die Thüringer ihre Mannschaft im Kampf um Punkte beim Tabellenachten der Gruppe Süd (25 Zähler) nicht unterstützen. Ebenso fehlt weiterhin der Langzeitverletzte Steve Slaton. Roman Kondelik hat hingegen seine Zahnbehandlung, die ihn gegen Erfurt zum Zuschauen zwang, erfolgreich überstanden. Ob der Deutsch-Tscheche auch tatsächlich spielen kann, dürfte es sich aber dennoch erst kurzfristig entscheiden. Auf jeden Fall einsatzbereit ist Robin Thomson, der nach den Länderspielen mit der deutschen U-19-Nationalmannschaft in Kanada wieder ins ECH-Aufgebot zurückkehrt. Auf den jungen Defender und seine Abwehrkollegen wird in Deggendorf Schwerstarbeit zukommen. Der von Günter Eisenhut trainierte Aufsteiger aus der Bayernliga verfügt über etliche Stürmer, die sich auch in der Oberliga als sehr treffsicher erweisen. Herausragender Akteur ist Thomas Greilinger. Der bullige Ex-Nationalspieler (1,84 Meter, 104 Kilogramm) absolvierte in seiner Karriere, die bei seinem Heimatclub in Deggendorf in der 1. Liga Süd – 1997/98 noch beim Vorgängerverein Flames – begann, 251 DEL-Partien und kam dabei für München, Schwenningen, Nürnberg, Mannheim und Straubing auf 148 Scorerpunkte. Im abgelaufenen Spieljahr hatte Greilinger mit 106 Punkten aus 41 Bayernliga-Spielen entscheidenden Anteil am Aufstieg des Deggendorfer Schlittschuh-Clubs und auch heuer ist der Rechtsschütze mit 15 Toren und 19 Beihilfen aus 17 Oberliga-Partien fleißigster Punktesammler seines Teams. Dies bringt ihm zugleich Rang sechs unter allen Oberliga-Scorern ein. In der teaminternen Wertung folgt mit deutlichem Abstand und 20 Zählern aus 15 Spielen (neun Tore) John Sicinski. Der Kanadier, vor seinem Engagement in Deggendorf beim Zweitligisten EHC München tätig und bei den Stuttgart Wizards in der Oberliga zwischen 2003 und 2005 Kapitän, ist gemeinsam mit Thomas Greilinger Dreh- und Angelpunkt der Deggendorfer Offensive. Eine wichtige Rolle spielt auch Thomas Kulzer. Nicht nur, weil das aus seiner Zeit in Straubing zweitligaerfahrene Eigengewächs ebenfalls bereits 20 Scorerpunkte gesammelt hat. Die Tatsache, dass er alle sechs seiner in 17 Partien erzielten Tore in Überzahl schoss, weist den 30-Jährigen als Powerplay-Spezialisten aus. Die übrigen Plätze im Deggendorfer Angriff hat Trainer Günter Eisenhut an junge Talente vergeben. So kann U-20-Nationalspieler Michael Endraß an der Seite der Amerikaner Eric Thomassian und Tom Collingham Spielpraxis sammeln und sich so das Rüstzeug für seine weitere Karriere holen. Der im Vorjahr noch für Ligarivale Bad Tölz aktive Endraß sorgt gemeinsam mit Eigengewächsen wie Markus Ruderer, Daniel Lupzig und Alexander Sterz für eine gute Mischung in den Sturmreihen, die Coach Günter Eisenhut viele Variationsmöglichkeiten gibt und dafür sorgt, dass sein Team schwer auszurechnen ist. Wie Thomas Greilinger in der Offensive ist mit Jan Schinköthe auch in der Abwehr ein Eigengewächs und Rückkehrer die zentrale Figur. Der 36-Jährige begann seine Karriere 1993/94 noch im Trikot der Deggendorf Flames (1. Liga Süd) und trägt nach Gastspielen in Regensburg, Erding, Wolfsburg, Straubing und zuletzt Bad Tölz bereits zum zweiten Mal nach der Saison 2001/02 wieder das Trikot seines Heimatclubs. Schinköthe ist mit derzeit 15 Punkten (vier Tore) aus 17 Matches erfolgreichster Deggendorfer Abwehrspieler und rangiert in der Verteidigerwertung der Oberliga auf dem elften Rang. Doch er leistet nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Spielaufbau, sondern räumt gemeinsam mit dem früheren Bad Nauheimer Johannes Saßmannshausen, der vor seiner Zeit in Deggendorf beim Zweitligisten Lausitzer Füchse spielte, und dem Ex-Bayreuther Manuel Bayer auch konsequent vor dem eigenen Gehäuse auf. Im Verbund mit dem erst im Laufe der Saison nachverpflichteten Kanadier Jamie Dowhayko, der von der University of Manitoba (CIS) an die Trat nach Niederbayern kam, führt dieses Quartett weitere Eigengewächse, die den Abwehrverbund vervollständigen. Philipp Weinzierl spielte bereits für die Flames in der Oberliga Süd (1999-2001), während der erst 17 Jahre alte Nico Wolfgramm seine erste Saison in Deutschlands dritthöchster Spielklasse absolviert und behutsam an das dortige Niveau herangeführt werden soll. Auf einen „alten Hasen“ und zwei „Jungspunde“ setzt Deggendorf Fire auch beim Torhüter-Trio. Routinier Reinhard Haider hat seine Klasse bereits jahrelang unter Beweis gestellt. Sowohl in Augsburg, wo er 1994/95 33 DEL-Einsätze absolvierte, als auch bei seinen übrigen Stationen Freiburg, Regensburg, Weiden und zuletzt zwei Jahre beim TEV Miesbach in der Oberliga bot er konstant starke Leistungen. Daran knüpft der 37-Jährige auch in dieser Spielzeit an und hat folglich alle 17 Oberliga-Partien für Fire absolviert. Den sicherlich hochtalentierten Eigengewächsen Alex Zitzelsberger (22 Jahre) und Junior Marco Feiertag (16) bleibt daher momentan nur der unbequeme Platz auf der Ersatzbank. Die EC Hannover Indians haben in Anbetracht der guten Mischung aus jugendlichem Elan und Routine im Deggendorfer Kader am Freitagabend keine leichte Aufgabe vor sich. Doch gerade jetzt möchten die Niedersachsen zeigen, dass sie auch Ausfälle von mehreren Leistungsträgern wegstecken können und mit einer kompakten Mannschaftsleistung einen wichtigen Sieg einfahren. Beim fairsten Team der gesamten Oberliga – Deggendorf Fire kassiert pro Spiel durchschnittlich nur 14,29 Strafminuten – wird dazu vor allem Geduld gefragt sein. Da sich nicht viele Powerplay-Situationen ergeben dürften, gilt es für die Indians bei Fünf gegen Fünf im entscheidenden Moment die herausgespielten Torchancen konsequent zu nutzen. Machen die Cracks vom Pferdeturm zudem noch einen möglichst großen Bogen um die Strafbank, stehen die Chancen sehr gut, mit einem Sieg in Deggendorf (Hauptschiedsrichter des Matches ist Ulpi Sicorschi vom EHC Waldkraiburg) einen erfolgreichen Start ins erste Wochenende nach der Deutschlandcup-Pause hinzulegen. |
| Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 15.11.2007 um 20:16 |
| Schwache Partie, aber weiterer Dreier |
Gegen den EHC Thüringen drei Punkte eingefahren und sich Dank des Rostocker Patzers gegen Peiting zusammen mit Dresden etwas abgesetzt – dies waren bereits alle positiven Schlagzeilen für die Hannover Indians nach einem wenig schön anzusehenden 6:3 (2:0,2:3,2:0)-Sieg gegen die Gäste aus Erfurt. Weniger erfreulich hingegen die spielerische Darbietung des ECH über die gesamte Spielzeit, dazu schmerzen die gleich zwei in der Schlussminute von HSR Kühnel aufgebrummten Spieldauerdiszis gegen K. Doyle und J. Anderson, die damit am Freitag beim Gastspiel in Deggendorf fehlen werden.
Ohne Kanadarückkehrer R. Thomson und auch ohne den für die anstehenden Aufgaben geschonten R. Kondelik startete Hannover sehr verhalten in die erste Partie nach der gut neuntägigen Deutschlandcuppause. Nicht selten verraten bereits die ersten Spielminuten etwas über die Tagesform eines Teams – die des ECH war wieder einmal nahtlos die gleiche wie die des Gegners, zum x-ten Male heuer passte man sich dem Niveau des Kontrahenten an. Schön, wenn das gegen Topteams wie B. Tölz und Dresden der Fall ist, unschön, wenn dies auch gegen Deggendorf, Passau, Miesbach oder eben Erfurt geschieht. Die ersten Minuten gingen in der Tat an den bislang auswärts mauen Gast, doch bereits mit dem ersten Torschuss ging Hannover prompt mit 1:0 in Führung. R. Huddy traf sehenswert aus der Drehung, die Uhr zeigte zu diesem Zeitpunkt allerdings schon 7:55. Der gleiche Spieler sollte noch vor der Drittelpause auf 2:0 erhöhen (19.), als der einzige gelungene Spielzug des Abends über S. Breiter und M. Rohatsch bei angezeigter Strafe durch den Kanadier die höchste Saisonführung bei 20:00 brachte. Nicht wenige Indiansfans warfen während der Drittelpause einen interessierten Blick in Richtung Eismaschine, doch anders als im Herbst 2000, als ein Hydraulikschlauch an der Zamboni riss, war heute die Partie gegen Erfurt nach dem ersten Drittel nicht beendet (auch damals hatte es 2:0 – Kolesnikov, Stevens – geheißen, die Neuansetzung brachte dann ein 7:3). Im Nachhinein bedauerlich, denn die restlichen 40 Minuten waren alles andere als erwärmend. Hier der für seine Verhältnisse – mit H. Kulczynski, M. Schneider und M. Pinizzotto mussten wegen eines Infekts gleich drei unverzichtbare Akteure in Thüringen bleiben – sehr ordentlich agierende Gast, dort ein spielerisch bescheidener Gastgeber, der große Schwächen schon im Spielaufbau offenbarte, sich spielerisch selbst gegen fünf letztjährige Regionalligadefender nie in Szene setzen konnte und die wenigen Topchancen gewohnt fahrlässig versiebte. Der fünfte Gewinn eines Auswärtsdrittels war für Erfurt ein schönes Etappenziel, den nur 1403 Zuschauern war angesichts des knappen Drittelstandes von nur 4:3 etwas unwohl, waren doch gerade den Gegentoren zwei und drei schlimme individuelle Fehler vorausgegangen, S. Agricola, durchaus mit einer guten Partie, hatte gar noch Schlimmeres verhindert. Mit zwei schnellen Toren zum 5:3 und 6:3 durch D. Meyer und die Trefferpremiere von N. Sondermann am Pferdeturm (zweites Tor im Seniorenbereich überhaupt) gegen den vom Bewegungsablauf suboptimalen K. Fischer im EHC-Tor ward zumindest der Drei-Punkte-Erfolg schnell gesichert, den Gästen allerdings reichte auch ohne den mit Kreislaufkollaps an der Bande zusammengebrochenen erneut luftig gekleideten Coach S. Kagerer (die Hannover Indians wünschen Gute Besserung) eine solide Grundordnung in der eigenen Zone, um sämtlichem weiteren Unheil Herr zu werden, da der ECH weiterhin keine spielerische Linie fand und praktisch ohne Torchancen blieb. Als in Minute 60 nach einem Gerangel hinter dem ECH-Tor dann K. Doyle und L. Heise jeweils eine Zwei-Minuten-Strafe bekamen, hatte HSR Kühnel, bis hierher – ohne, dass es spielentscheidend gewesen wäre – im Zweifel stets pro Erfurt eingestellt, seinen großen Auftritt: schon dass seine Linesmen die Kontrahenten nicht zur Bank begleiteten, sondern sie erneut aneinandergeraten ließen, war ein schwaches Bild; dass allerdings im Anschluss an die heftige Auseinandersetzung K. Doyle 5+Spieldauer kassierte und sein Kontrahent straffrei (!) ausging, dies war reine Willkür des Streifenhörnchens, das bereits am Rande des KKH-Cups in der Saisonvorbereitung für einige Aufregung gesorgt hatte. Die Einmischung J. Andersons in die Keilerei hingegen kann man sicherlich mit einem Ausschluss ahnden. Fazit: „Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss“ – von Woche zu Woche passt dieser Ausspruch besser zu den Hannover Indians, die nur Dank der besseren Individualisten am Abend als Sieger vom Eis gingen, in puncto Spielfluss, Spielfreude und Spielverständnis jedoch fast alle Wünsche offen ließen und auch den Schwachpunkt Torhüter beim EHC nicht im Geringsten zu nutzen wussten. Niemand würde sich freilich wundern, wenn nun gleich am bevorstehenden Wochenende wieder zwei stärkere Auftritte folgen würden, denn „ohne zwei“ im Angriff am Freitag in Deggendorf und am Sonntag im Heimschlager gegen Rostock wird Hannover wieder mehr gefordert werden. Steigt auch prompt wieder das eigene Leistungsvermögen? Di.,13.11.07: Hannover Indians – EHC Thüringen 6:3 (2:0,2:3,2:0) Tore: 1:0 (8.) Huddy 9, 2:0 (19.) Huddy 10 6-5, 3:0 (25.) Suchomski 3, 3:1 (30.) Nickel, 4:1 (30.) Anderson 4, 4:2 (30.) Müller, 4:3 (36.) Corbett, 5:3 (43.) Meyer 4, 6:3 (45.) Sondermann 1. Strfm.: ECH 24 +Spdd. f. Doyle + Spdd. f. Anderson – EHC 8 Zusch.: 1403 HSR: Kühnel GWG: J. Anderson (30.) Beste Akteure: S. Agricola, T. Morrow – P. Vait, Z. Marak ECH : Agricola,(Jenike) – Morrow,Engel,Dahms,Baumgartner,Sondermann,Staltmayr – Welke,Huddy,Deml,Anderson,Doyle,Krull,Chamberlain,Meyer,Phillips,Rohatsch,Suchomski,Breiter. EHC : K.Fischer,(Ohmann) – Vait,Kämmerer,Wright,Hofmann,Basse,Heise – Mehalko,Marak,Buchwieser,Corbett,Hackert,Müller,Zander,Otte,Nickel,C.Fischer |
| Autor: os - Kommentare (0) - 13.11.2007 um 23:18 |
| Bild des Monats Oktober |
| In der ECH Fotogalerie kann ab sofort über das Bild des Monats Oktober abgestimmt werden!
Quelle: zur ECH-Fotogalerie |
| Autor: ECH-Fotogalerie - Kommentare (0) - 13.11.2007 um 03:32 |
| ECH empfängt Aufsteiger aus Thüringen |
Nach rund zehn Tagen Wettkampfpause aufgrund des Deutschland-Cups in der TUI-Arena geht die Jagd um Punkte für die EC Hannover Indians nun wieder weiter. Am Dienstagabend (13.11.2007, 20.00 Uhr, Eisstadion am Pferdeturm Hannover) empfängt der Eishockey-Oberligist aus Niedersachsen im heimischen Stadion am Pferdeturm die Black Dragons des EHC Thüringen aus Erfurt. Auch wenn der Aufsteiger mit zwölf Zählern derzeit auf dem achten und vorletzten Rang der Nordstaffel steht, wird gegen den EHCE eine geschlossene Mannschaftsleistung nötig sein, um drei wichtige Punkte in Hannover behalten zu können.
Für die „schwarzen Drachen“ ist die Marschroute in der Oberliga-Saison 2007/08 klar: Das erste Jahr in Deutschlands dritthöchster Spielklasse soll nicht das letzte werden. Der Club, der vom Aufstiegsverzicht der sportlich für die Oberliga qualifizierten Harzer Wölfe profitierte, möchte sich dort vielmehr auf Dauer etablieren. Dazu setzt Trainer Stefan Kagerer, der schon u.a. schon in Ratingen, Bayreuth und Haßfurt hinter der Oberliga-Bande stand, auf eine Reihe talentierter Erfurter Bundesliga-Junioren, die gemeinsam mit etlichen deutschen Routiniers und ausländischen Korsettstangen den Klassenerhalt sichern sollen. Allerdings hat zwar mehr als die Hälfte des Erfurter Teams mindestens Oberliga-Erfahrung, doch könnte sich als Schwachpunkt erweisen, dass nicht alle Akteure auch zuletzt in dieser Spielklasse aktiv waren. Dies gilt auch für die Torhüterposition. Routinier Kai Fischer, dem beim 1:0-Erfolg gegen Leipzig am 12. Oktober sein erster und bislang einziger Shut-out gelang, hat in Selb, Hügelsheim und bei den Berlin Capitals schon viel Erfahrung in Deutschlands dritter Liga gesammelt, stand vor seinem Engagement in Erfurt allerdings beim Bayernligisten Höchstadter EC zwischen den Pfosten. Die Rolle des Stellvertreters hat Marco Ohmann inne, der mit einer Förderlizenz fürs DEL-Team der Kölner Haie ausgestattet ist. Der 19-Jährige spielte zuletzt für den EHC Dortmund in der Regionalliga NRW, war in der Saison 2006/07 aber bis zu deren Insolvenz auch sporadisch Back-up der Ratinger Ice Aliens. Die Torhüterriege komplettiert mit Martin Otte ein Akteur aus dem vereinseigenen Erfurter Talentschuppen. Leitwolf in der Abwehr ist der zuletzt bei den Harzer Wölfen in Braunlage aktive Pavel Vait. Der 35 Jahre alte Deutsch-Tscheche ging auch schon für den Zweitligisten Weißwasser aufs Eis und schnürte die Schlittschuhe für Crimmitschau und Wolfsburg. Mit seiner Routine soll er gemeinsam mit dem nachverpflichteten Jamie Wright, der in der Saisonvorbereitung die Verantwortlichen in Deggendorf nicht überzeugt hatte, für defensive Stabilität und Impulse im Aufbauspiel sorgen. Offensivstärkster Verteidiger der Thüringer ist derzeit punktgleich mit Wright der Ex-Neuwieder Harry Kulczynski (drei Tore und vier Vorlagen), der mit 1,90 Meter Körpergröße und 90 Kilogramm Gewicht für körperbetontes Spiel in der Drachen-Abwehr steht. Körperlich sehr präsent ist auch Timo Basse (1,85 Meter, 92 Kilogramm), der letztmals 2005/06 für die Stuttgart Wizards in der Oberliga spielte und in der abgelaufenen Saison für Mitaufsteiger Blue Lions Leipzig aufs Eis ging. Komplettiert wird die Hintermannschaft des EHC Thüringen vom Ex-Hallenser Lukas Heise (sammelte Oberliga-Erfahrung in Oberhausen), dem früheren Ravensburger Sven Schröder, Youngster Sebastian Hofmann und Markus Schneider. Ein ähnliches Bild in der Abteilung Attacke: Viele Cracks haben ihr Können bereits in der Oberliga bewiesen, waren dort aber zuletzt nicht aktiv. Eine Ausnahme stellt hier Oliver Hackert dar. Der Heilbronner stand zuletzt beim Zweitligisten Eisbären Regensburg unter Vertrag und soll mit 30 Jahren eine Führungsrolle im Angriff der Thüringer übernehmen. Die erhofft sich Trainer Stefan Kagerer auch von Sebastian Buchwieser. Der Mittenwalder stürmte zuletzt für die Mighty Dogs Schweinfurt in der Bayernliga und spielte 2005/06 zusammen mit Timo Basse noch in Stuttgart. Gemeinsam mit Topscorer Zbynek Marak (21 Punkte, davon fünf Tore, aus 16 Matches) soll der Linksaußen die nötigen Tore für den Klassenverbleib erzielen. Unterstützung erhält das Duo dabei vom Deutsch-Kanadier Marc Pinizzotto von den Senior Blades Oakville aus der Minor League OPJHL, der zuletzt allerdings inaktiv war. Deutschland-Erfahrung kann hingegen Brad Mehalko vorweisen. Der 30-jährige Kanadier stand zuletzt beim norwegischen Club IF Frisk Asker Tigers in der Eliteserie unter Vertrag und verbuchte 2002/03 in 35 Einsätzen 24 Scorerpunkte (sieben Tore) für die Heilbronner Falken in der 2. Bundesliga. Im Verbund mit dem ebenfalls während der Saison nachverpflichteten Scott Corbett von den Richmond Renegades (SPHL) gehört Mehalko derzeit zu den stärksten Erfurtern. Toptorjäger Corbett (neun Treffer in 16 Partien) hat im Gegensatz zu seinem kongenialen Partner noch keine Europa-Erfahrung, stellte seine Qualitäten aber in 71 ECHL-Spielen für Augusta Lynx und die South Carolina Stingrays unter Beweis, wo dem Kanadier insgesamt 22 Scorerpunkte gelangen. Hinter den Korsettstangen, zu denen auch der Ex-Weidener Florian Müller zählt, tummeln sich etliche Erfurter Eigengewächse. Sie bewährten sich in der Junioren-Bundesliga und möchten die Oberliga nun als Sprungbrett für höhere Aufgaben nutzen. Mit diesem Anspruch sorgen Enrico Manske oder Matthias Axtheim dafür, dass Trainer Stefan Kagerer eine Mannschaft zur Verfügung steht, in der die Mischung aus Jung und Alt stimmt. Gepaart mit großem Kampfgeist wollen die Drachen so in der Oberliga für so manche Überraschung sorgen, auch wenn sich Übungsleiter Kagerer keinen Illusionen hingibt: „Für uns geht es schon in jeder Trainingseinheit gegen den Abstieg“, so die Einschätzung des Regensburgers. Doch auch und gerade deswegen müssen die EC Hannover Indians – ohne Robin Thomson, der erst im Laufe des Dienstags von seiner Reise mit der U-19-Nationalmannschaft aus Kanada zurückkehrt und den noch immer verletzten Steve Slaton – morgen hoch konzentriert zu Werke gehen. Seppi Staltmayr und Co. müssen gegen die sicher befreit aufspielenden Gäste konsequent in den Zweikämpfen agieren, um sie nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Wenn es gegen das zweitschlechteste Unterzahlteam der Liga (Erfolgsquote 75,86 Prozent) außerdem gelingt, das Powerplay weiter zu verbessern, wäre alles andere als ein Hannoveraner Erfolg in der unter Leitung von Hauptschiedsrichter Matthias Kühnel (ESC Wedemark) stehenden Partie zumindest eine große Überraschung. |
| Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 12.11.2007 um 20:42 |
| Bilder vom Heimspiel gegen Peiting |
| In der ECH-Fotogalerie sind jetzt 54 Bilder vom Match gegen den EC Peiting im Eissatdion am Pferdeturm (4.11.2007) verfügbar. |
| Autor: ECH-Fotogalerie - Kommentare (0) - 06.11.2007 um 12:57 |
| Top Angebot für ECH-Dauerkarteninhaber |
Die Geschäftsführung der EC Hannover Indians GmbH und die Organisatoren des Deutschland Cups 2007, der von Donnerstag, 8.11.2007 bis Sonntag, 11.11.07 in der TUI-Arena stattfindet, haben für die Besitzer einer ECH-Dauerkarte ein ganz besonderes Bonbon parat:
Jeder Dauerkartenbesitzer der EC Hannover Indians hat am Eröffnungstag (Do., 8.11.2007) die Möglichkeit, gegen Vorlage der Dauerkarte zwei Tagestickets für die Spiele in der TUI-Arena zu erhalten. Am Eröffnungstag trifft die Mannschaft von Japan, die bis Mittwoch noch ein Traininglager im Eisstadion am Pferdeturm abhält, um 16:30 Uhr auf das Team aus der Schweiz. Anschließend startet dann die Deutsche Nationalmannschaft ab 20 Uhr gegen das Team USA in das Turnier. Am Samstagvormittag (10.11.2007) macht der Deutschland Cup 2007 dann auch kurzfristig im Eisstadion am Pferdeturm Station. Dort findet dann ab 10 Uhr der traditionelle Fanfrühshoppen statt, wo sich Eishockeyfans aus ganz Deutschland treffen werden um sich auf die Spiele am Nachmittag vorzubereiten. Für gute Laune wird DJ Toddy (Stadionsprecher ECH, DJ im Bayern-Stad´l) sorgen. Weitere Informationen zum Fanfrühshoppen gibt es im Online Wigwam von Häuptling Manitu. |
| Autor: EC Hannover Indians - Kommentare (0) - 06.11.2007 um 12:38 |
| Bilder von "Engel öffnen Türen" online |
| In der ECH-Fotogalerie sind jetzt 12 Bilder der NKR-Aktion "Engel öffnen Türen" verfügbar, an der die EC Hannover Indians am vergangenen Samstag teilgenommen haben. |
| Autor: ECH-Fotogalerie - Kommentare (0) - 05.11.2007 um 19:25 |
| Der ECH-Sonderzug fährt leider nicht! |
| Der geplante ECH-Sonderzug nach Kaufbeuren oder Halle wird leider nicht fahren. Bis zum gestrigen Stichtag haben sich nicht die erforderlichen 200 Personen für die Zugfahrt angemeldet.
Alle Fans die sich bereits angemeldet haben, erhalten ihren Fahrpreis gegen Vorlage der Quittung selbstverständlich ab dem nächsten Heimspiel zurück, oder können sich für die Bustour nach Kaufbeuren anmelden. Der Fahrpreis für die Fahrt mit dem Bus beträgt € 50,00 (inkl. Eintrittskarte). Abfahrt ist am 23.12.2007 um 8 Uhr am Eisstadion am Pferdeturm. Die Fahrt nach Kaufbeuren wird dann als Weihnachtstour gestartet. Verkleidungen als Weihnachtsmann, Engel oder was sonst noch mit Weihnachten zu tun hat sind natürlich erwünscht! |
| Autor: Sascha Hartung - Kommentare (0) - 05.11.2007 um 12:15 |