| 0:3 - Dresden abgeklärter |
| Nach sechs Siegen in Folge mussten die EC Hannover Indians am Sonntagabend wieder eine Niederlage hinnehmen. Die Niedersachsen unterlagern beim Spitzenreiter der Eishockey-Oberliga Nord, den Dresdner Eislöwen, deutlich mit 0:3 (0:1, 0:1, 0:1), konnten ihren zweiten Tabellenplatz mit 88 Punkten gegenüber Verfolger Leipzig (83 Zähler) aber dennoch behaupten.
Ausschlaggebend dafür, dass die Großstadtindianer mit leeren Händen die Rückreisen antreten mussten, war vor allem mangelnde Cleverness und fehlendes Glück im Abschluss. Während Dresden stets zum richtigen Zeitpunkt über ein Tor jubeln durfte, ließ der ECH selbst beste Gelegenheiten ungenutzt und fand ein ums andere Mal im starken Löwen-Torhüter Michal Marik seinen Meister. Bereits im zweiten Powerplay brachte Dresdens Topscorer Kevin Gardner seine Farben in Führung (13.). Anschließend kämpfte Hannover verbissen um den Ausgleich, hatte aber das Glück, das dem Team von Joe West in den letzten Spielen noch hold war, nicht auf seiner Seite und musste folglich einen knappen Rückstand mit in die erste Pause nehmen. Ein ähnliches Bild im Mittelabschnitt: Hannover kam etwas besser ins Spiel und wie die Eislöwen zu guten Gelegenheiten, doch ein Tor gelang dem ECH wiederum nicht. Kaltschnäuziger zeigte sich der Tabellenführer aus Sachsen: kurz vor Ende des zweiten Durchgangs war es Neuzugang Daniel Menge, der Roman Kondelik überlisten konnte. Damit stellte Dresdens DEL-Rückkehrer aus Augsburg das Ergebnis auf 0:2 (38.), das zugleich den Pausenstand nach 40 Minuten bedeutete. Im Schlussdrittel kontrollierte Dresden routiniert das Spiel und ließ Hannover kaum mehr zur Entfaltung kommen. Die Chancen, die sich die Indianer erarbeiteten, waren allesamt sichere Beute von Dresdens Goalie Michal Marik. Auch Roman Kondelik zeigte auf der anderen Seite etliche spektakuläre Paraden und verhinderte so zunächst einen noch höheren Rückstand. In der 50. Minute war allerdings auch der Deutsch-Tscheche machtlos, als Kilian Glück die Scheibe im Fallen zum 0:3 über die Linie bugsieren konnte. Ein Treffer indes, der symptomatisch war für diesen Abend: bei den Indians blieben – im Unterschied zu den letzten Partien, die sie in engen Situationen stets zu ihren Gunsten entscheiden konnten – alle Bemühungen um Tore erfolglos, während Dresden stets zum richtigen Zeitpunkt einen Treffer erzielen konnte. Unter dem Strich geht der Erfolg der Elbstädter daher auch in dieser Höhe vollauf in Ordnung, da Dresden in den entscheidenden Momenten einfach cleverer war und bewiesen hat, dass das Team von Trainer Marian Hurtik zu Recht auf Rang eins steht. Für die EC Hannover Indians gilt es nun, die Niederlage schnell abzuhaken und im Training unter der Woche die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Mit einer kampfstarken, engagierten und disziplinierten Leistung wollen die Cracks um Kapitän Seppi Staltmayr dann im nächsten Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden (29.02.2008, 20.00 Uhr, Eisstadion am Pferdeturm Hannover) wieder in die Erfolgsspur zurück finden. Dresdner Eislöwen - EC Hannover Indians 3:0 (1:0, 1:0, 1:0) Tore: 1:0 (12:32) Kevin Gardner (Daniel Menge, Jason Lundmark) 5-4, 2:0 (37:34) Daniel Menge (Kevin Gardner, Michael Schmerda), 3:0 (49:04) Kilian Glück (Petr Hruby, Andreas Maier) Strafminuten: Dresdner Eislöwen 10, EC Hannover Indians 14 Zuschauer: 3.107 |
| Autor: Niki Jaklitsch - Kommentare (0) - 24.02.2008 um 21:15 |
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