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10.3.2026 - Anglerin auf El Hierro stirbt bei Sturz in den Atlantik

Eine Frau ist auf El Hierro bei einem Angelausflug tödlich verunglückt. Ihr lebloser Körper wurde vom GES-Rettungshubschrauber aus dem Meer geborgen.-

Charco de los Sargos - El Hierro - Kanaren News Magazin
An der Küste von El Hierro hat sich am Montag eine Tragödie ergeben. Eine Frau kam ums Leben, nachdem sie während eines Angelausflugs ins Meer gestürzt war. Ein Rettungshubschrauber der kanarischen Regierung konnte nur noch ihre leblosen Körper bergen.

Wie verschiedene Medien berichten, ereignete sich der Unfall an der Küste der Gemeinde La Frontera. Die Frau befand sich im felsigen Gebiet des Arco de la Tosca, einem Küstenabschnitt zwischen Arenas Blancas und El Verodal, als sie aus bisher ungeklärten Gründen ins Wasser fiel.

Nachdem über das Koordinationszentrum der Kanaren ein Notruf eingegangen war, wurde eine sofortige Rettungsaktion eingeleitet. Ein Hubschrauber der Notfall- und Rettungsgruppe (GES) wurde mobilisiert, um die Küste abzusuchen.

Nachdem die kurz darauf eintreffende Hubschrauberbesatzung die leblose Frau im Wasser gesichtet hatte, wurde die Bergung per Seilwinde eingeleitet und die Verstorbene an Land geflogen. Dort warteten Einsatzkräfte der Polizei und Sanitäter. Ein Notarzt konnte nur noch Ihren Tod bestätigen.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 10.03.2026 um 15:14

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10.3.2026 - Santa Cruz: Notfallplan für Teide-Ausbruch wird konkret

Angesichts ungewöhnlicher Aktivitäten am Teide richtet Santa Cruz de Tenerife eine Expertenkommission ein. Erfahren Sie mehr über den Notfallplan der Hauptstadt.-

Mit einer klaren Botschaft hat Bürgermeister José Manuel Bermúdez die Dringlichkeit des Notfallplans für den Teide auf Teneriffa unterstrichen. Die neuesten wissenschaftlichen Beurteilungen zur Aktivität des Vulkans sind der Grund für die verstärkten Vorbereitungen der Hauptstadt.

„Ich möchte niemanden beunruhigen, aber wenn die Wissenschaftler sagen, dass das, was auf dem Teide geschieht, nicht normal ist, wir handeln müssen“, erklärte Bermúdez. „Die Stadtverwaltung schaltet daher in den Präventivmodus.“ Diese Aussagen geben den entscheidenden Kontext für die bereits zuvor per Dekret eingerichtete technische Kommission, deren Aufgabe es ist, einen detaillierten Aktionsplan für den Ernstfall zu entwickeln.

Santa Cruz als humanitäre und logistische Drehscheibe

Obwohl für die Hauptstadt selbst nur eine geringe direkte Gefahr durch Lavaströme besteht, ist ihre Funktion im Krisenfall entscheidend. Bermúdez betonte diese unverzichtbare „Schlüsselrolle“. Im Falle einer Eruption müsste Santa Cruz als logistisches und humanitäres Zentrum für die gesamte Insel agieren, insbesondere bei der Aufnahme und Versorgung von evakuierten Personen aus anderen Gemeinden. „Wir müssen auf alle Szenarien vorbereitet sein“, so der Bürgermeister.


Expertenkommission erarbeitet vertraulichen Bericht

Die neu geschaffene Kommission besteht aus hochrangigen Experten aller wichtigen Bereiche der Stadtverwaltung – von Sicherheit und Infrastruktur bis hin zu Finanzen und öffentlichen Diensten. Sie wurden beauftragt, einen detaillierten und vertraulichen Bericht zu erstellen. Dieser soll konkrete Präventivmaßnahmen auf kommunaler Ebene sowie ein effektives Koordinationsmodell mit anderen Behörden wie dem Inselrat (Cabildo) und der kanarischen Regierung definieren.

Nach Vorlage des Berichts wird entschieden, ob die Kommission als dauerhaftes Gremium zur Krisenbewältigung bestehen bleibt.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 10.03.2026 um 08:08

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10.3.2026 - Razzia in Las Palmas: Polizei macht Cannabis-Club dicht!

Schlag gegen den Drogenhandel in Las Palmas: Polizei und Zoll nehmen 4 Personen fest und beschlagnahmen 9kg Marihuana, 13.000€ und weitere Drogen in einem Cannabis-Club.-

Beamte der Nationalpolizei haben in einer gemeinsamen Operation mit der Zollfahndung einen Drogen-Hotspot in Las Palmas auf Gran Canaria zerschlagen, der unter dem Deckmantel eines Cannabis-Clubs operierte. Bei der Razzia wurden vier Personen festgenommen, über 9 Kilogramm Marihuana und mehr als 13.000 Euro Bargeld sichergestellt.

Die Ermittlungen der auf Drogen und organisiertes Verbrechen spezialisierten Einheit (UDYCO) begannen bereits Ende 2025. Auslöser waren diverse Hinweise auf den Verkauf von Marihuana, Haschisch und anderen Cannabis-Derivaten in einem Lokal in einer zentralen Straße der Inselhauptstadt, was für Unmut unter den Anwohnern sorgte.

Daraufhin wurde eine gemeinsame Ermittlungsgruppe von Polizei und Zoll gebildet, um nicht nur die Drogenverteilung zu stoppen, sondern auch die illegalen Gewinne zu untersuchen. Gemischte Teams analysierten die Vermögensverhältnisse der Verdächtigen, um eine mögliche Geldwäsche über legal erscheinende Firmen aufzudecken.

Im Februar 2026 mündete die monatelange Untersuchung in einem Großeinsatz. Es wurden zwei Durchsuchungsbefehle vollstreckt – einer in Las Palmas de Gran Canaria und ein weiterer in der Gemeinde Arucas. Vier mutmaßlich beteiligte Personen wurden festgenommen.

Umfangreiche Funde bei den Durchsuchungen

Die Beamten stellen eine erhebliche Menge an Drogen und Bargeld sicher. Die Liste der beschlagnahmten Güter umfasst:

- 9,1 Kilogramm Marihuana
- 1,2 Kilogramm Haschisch
- 248 fertige Marihuana-Zigaretten
- 1.018 Fläschchen Haschisch-Öl
- 110 Marihuana-Verdampfer
- Über 13.000 Euro in der Bar

Zusätzlich wurden Dokumente von Firmen beschlagnahmt, die mutmaßlich zur Wäsche der Drogengelder genutzt wurden. Im Rahmen der Ermittlungen wurden zudem die Konten der Hauptverantwortlichen gesperrt und fünf Fahrzeuge beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an, weitere Maßnahmen werden nicht ausgeschlossen.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 10.03.2026 um 06:24

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10.3.2026 - Tierquälerei auf Gran Canaria: Hund stirbt angekettet im Unwetter

In Tejeda auf Gran Canaria wird aktuell gegen einen Mann wegen Tierquälerei ermittelt. Sein Hund starb angekettet und schutzlos während eines Unwetters.-

Die Guardia Civil von Las Palmas ermittelt aktuell gegen einen Mann aus Tejeda (Gran Canaria) wegen Tierquälerei mit Todesfolge. Sein Hund verstarb, nachdem er tagelang unter freiem Himmel angekettet und dem jüngsten schweren Unwetter schutzlos ausgesetzt war.

Der Fall wurde durch zwei aufmerksame Wanderer aufgedeckt. Als sie in der Nähe des Grundstücks vorbeikamen, bemerkten sie den Hund, der sich kaum noch bewegte. Obwohl sie ihn zunächst für tot hielten, erkannten sie schwache Lebenszeichen und entschieden sich in Abwesenheit des Besitzers zum sofortigen Handeln.

Rettung des Tieres kam zu spät

Die Wanderer brachten den Hund sofort in eine Tierklinik. Doch der Zustand des Tieres war aufgrund extremer Entkräftung und anhaltender Vernachlässigung bereits irreversibel. Trotz aller Bemühungen des Veterinärteams verstarb der Hund kurz nach seiner Ankunft.

Nach dem tragischen Tod erstatteten die Wanderer eine Anzeige bei der Polizei, woraufhin die Tierschutzeinheit SEPRONA die Ermittlungen aufnahm. Die Beamten identifizierten den Halter, einen Anwohner, der sich für den desolaten Zustand des Tieres verantworten muss.

Obduktion bestätigt Vernachlässigung

Um die genaue Todesursache zu klären, führte die Veterinärmedizinische Fakultät der Universität von Las Palmas de Gran Canaria (ULPGC) eine Autopsie durch. Der Befund bestätigte die mangelhafte Versorgung, welche der Auslöser für den Tod des Tieres war.

Juristische Konsequenzen

Der Fall wurde an das zuständige Gericht in Arucas übergeben. Das spanische Gesetz sieht für die Vernachlässigung und das Aussetzen von Tieren mit Todesfolge harte Strafen vor, die von Gefängnisstrafen bis zum Verbot der Tierhaltung reichen können.

Die Guardia Civil appelliert an die Bevölkerung, jeden Verdacht auf Tierquälerei sofort über die Notrufnummern 062 oder 112 zu melden und betont, dass auch unterlassene Hilfeleistung strafbar sein kann.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 10.03.2026 um 03:21

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9.3.2026 - Auflug in die Berge, diese Woche nur mit Mantel und Regenschirm!

Das Wetter in den Bergen und im Norden ist derzeit kanarisch winterlich, Mantel und Schirm sollten immer Griffbereit sein!
Dicker Nebel fast den ganzen Tag...-

Gran Canaria – Wer derzeit in den Bergen von Gran Canaria oder im Norden der Insel unterwegs ist, stellt schnell fest: Ohne Mantel und Regenschirm geht es oft nicht. Dieses für die Kanaren typische winterliche Wetter wird uns auch noch einige Zeit erhalten bleiben, zumindest, wenn es nach den Langzeitprognosen der Wetterfrösche geht.

Die frischen Temperaturen, oft knapp über oder unter 10°C in den Bergen (z.B. Valleseco, Artenara und Tejeda), werden durch Winde auch noch mal deutlich abgekühlt und fühlen sich entsprechend kälter an. Hinzu kommen immer wieder starke Wolkenfelder und Nebelbänke an den Berghängen. Starke Regenfälle gibt es zwar nicht, wenn dann nur leichter Niesel, aber ungemütlich ist es draußen allemal.

Noch bis mindestens zum Wochenende soll das Wetter so bleiben, erst dann kann es ggf. zu Verbesserungen, sogar mit Sonnenschein, kommen.

Die Temperaturen bleiben ebenfalls nur bei knapp über 10 °C und erreichen maximal 12/13 Grad. Sollte die Sonne am Wochenende in den Bergen scheinen, dann sind sogar Tageswerte von bis zu 17 °C drin, aber dafür muss die Sonne auch herauskommen.

Für alle Ausflügler ist es angeraten, warme Kleidung anzuziehen und ggf. auch einen Regenschirm dabei zu haben, wenn man diese Woche die Bergwelt der Insel oder den Norden besuchen will. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 09.03.2026 um 17:33

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9.3.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Clavijo stellt sich im Parlament der Debatte über den Zustand der Kanaren
Am Dienstag hat sich Kanarenpräsident Fernando Clavijo im Regionalparlament der Debatte über den Zustand der Autonomie gestellt. Drei Jahre nach Beginn der Legislatur hat seine Regierung zwar stabile Wirtschaftsdaten präsentiert, doch gleichzeitig bleibt die soziale Lage auf dem Archipel angespannt.

Die Wirtschaft wächst dank Tourismus weiterhin stärker als im spanischen Durchschnitt. Dennoch lebt laut Sozialbericht Foessa etwa ein Viertel der Bevölkerung in Armut, und die Durchschnittslöhne liegen weiterhin deutlich unter dem nationalen Niveau.

Der politische Streit konzentriert sich deshalb vor allem auf Wohnungsnot, niedrige Einkommen und die Situation in Gesundheits- und Bildungssystem. Die Opposition wirft der Regierung vor, wirtschaftliches Wachstum bisher nicht ausreichend in soziale Verbesserungen umzusetzen.

Neugeborenes stirbt auf Migrantenboot vor Senegal auf Atlantikroute
Vor der Küste Senegals hat die Marine ein Migrantenboot mit rund 140 Menschen an Bord entdeckt, das sich auf der Atlantikroute Richtung Kanarische Inseln befand. Dabei ist ein Neugeborenes gestorben, das während der elf Tage dauernden Überfahrt ums Leben gekommen ist.

Die Überlebenden wurden nach der Rettung an Land gebracht und medizinisch versorgt. Der Leichnam des Kindes wurde ebenfalls geborgen und den zuständigen Behörden übergeben.

Die Atlantikroute gilt weiterhin als eine der gefährlichsten Fluchtrouten der Welt. Laut Internationaler Organisation für Migration sind allein in diesem Jahr bereits rund 160 Menschen beim Versuch gestorben oder verschwunden, Europa über den Atlantik zu erreichen.

Gericht entlässt Verdächtige der Drogenoperation „Sombra Negra“
Die Audiencia Nacional hat mehrere Beschuldigte aus dem kanarischen Teil der groß angelegten Anti-Drogen-Operation „Sombra Negra“ aus der Untersuchungshaft entlassen. Grundlage der Entscheidung ist eine neue Rechtsprechung des spanischen Verfassungsgerichts.

Die Richter haben festgestellt, dass Verteidiger vor der Anordnung der Untersuchungshaft nicht ausreichend Zugang zu den Ermittlungsakten hatten. Dadurch sei das Recht auf Verteidigung verletzt worden.

Die Beschuldigten bleiben zwar unter Auflagen wie Meldepflicht und Ausreiseverbot auf freiem Fuß. Die Ermittlungen gegen das Netzwerk, das tonnenweise Kokain über den Atlantik transportiert haben soll, laufen jedoch weiter.

Mehr als 270 Mikroerdbeben unter dem Teide registriert
Unter dem Teide auf Teneriffa haben Wissenschaftler innerhalb von weniger als 24 Stunden insgesamt 272 Mikroerdbeben registriert. Das hat das Instituto Geográfico Nacional bestätigt.

Die Beben erreichten maximal eine Stärke von etwa 1,6 und lagen in Tiefen zwischen acht und sechzehn Kilometern. Sie konzentrieren sich vor allem im Bereich von Las Cañadas im Nationalpark.

Experten betonen jedoch, dass diese Aktivität derzeit kein Hinweis auf eine bevorstehende Eruption ist. Der Vulkanstatus bleibt weiterhin auf Grün, dennoch wird die Entwicklung rund um den Teide permanent überwacht.

Hospital Doctor Negrín gehört zu Spaniens besten Krankenhäusern
Das Universitätskrankenhaus Doctor Negrín auf Gran Canaria hat es in die Liste der hundert besten Krankenhäuser Spaniens geschafft. Das zeigt das internationale Ranking „World’s Best Hospitals 2026“.

Die Rangliste wird von der Zeitschrift Newsweek gemeinsam mit dem Analyseunternehmen Statista erstellt. Bewertet werden medizinische Qualität, Empfehlungen von Ärzten und die Zufriedenheit der Patienten.

Das Krankenhaus belegt Platz 89 und ist das einzige öffentliche Krankenhaus auf den Kanarischen Inseln in dieser Liste. Damit bestätigt sich die Rolle des Zentrums als wichtiges Referenzkrankenhaus für spezialisierte Behandlungen auf dem Archipel.

AEMET-Beschäftigte protestieren gegen Personalmangel auf Gran Canaria
Mitarbeiter der staatlichen Wetterbehörde AEMET haben auf Gran Canaria gegen Personalmangel und Arbeitsbedingungen protestiert. Gleichzeitig fanden ähnliche Aktionen auch in mehreren Städten auf dem spanischen Festland statt.

Nach Angaben der Gewerkschaften hat die Behörde in den vergangenen Jahrzehnten mehr als 40 Prozent ihrer Belegschaft verloren. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Wetterwarnungen und Klimabeobachtung deutlich.

Die Beschäftigten fordern deshalb mehr Personal sowie bessere Bezahlung für Nacht- und Feiertagsdienste. Sollten Gespräche mit der Regierung ohne Ergebnis bleiben, schließen die Gewerkschaften weitere Proteste nicht aus.

Tausende demonstrieren auf Gran Canaria zum Weltfrauentag
Rund 4.000 Menschen haben am Sonntag in Las Palmas de Gran Canaria zum Internationalen Frauentag demonstriert. Die Kundgebung startete im Parque de San Telmo und führte durch die Altstadt bis zur Plaza de Santa Ana.

Organisiert wurde die Demonstration von feministischen Organisationen und sozialen Gruppen. Viele Teilnehmer forderten stärkeren Schutz vor Gewalt gegen Frauen sowie mehr Gleichstellung im Arbeitsleben.

Auffällig war in diesem Jahr eine größere Beteiligung von Männern an der Demonstration. Aktivisten sehen darin ein Zeichen dafür, dass Gleichstellung zunehmend als gesamtgesellschaftliches Thema verstanden wird.

Polisario warnt auf Gran Canaria vor geopolitischen Spannungen mit Marokko
Der Vertreter der Frente Polisario in Spanien, Abdulah Arabi, hat auf Gran Canaria vor geopolitischen Spannungen im Umfeld der Kanarischen Inseln gewarnt. Anlass ist der fünfzigste Jahrestag der Ausrufung der Demokratischen Arabischen Republik Sahara.

Arabi kritisierte insbesondere die Unterstützung Spaniens für den marokkanischen Autonomieplan für die Westsahara. Aus Sicht der Polisario müsse weiterhin ein Referendum über die Selbstbestimmung stattfinden.

Der Konflikt um die Westsahara prägt seit Jahrzehnten die Beziehungen zwischen Spanien und Marokko. Für die Kanarischen Inseln bleibt die Entwicklung im nordwestafrikanischen Raum deshalb ein wichtiges geopolitisches Thema.

Baustopp für Einkaufszentrum an der Strandpromenade von Costa Teguise
Das neue Einkaufszentrum an der Strandpromenade von Costa Teguise auf Lanzarote steht vor erheblichen Problemen. Die Gemeinde Teguise hat Teile der Bauarbeiten vorläufig stoppen lassen.

Nach einem technischen Bericht wurde offenbar mehr Fläche gebaut als ursprünglich genehmigt. Besonders mehrere Terrassen sollen über die zulässige Bebauungsgrenze hinausgehen.

Der Betreiber muss nun Änderungen vornehmen und eine neue Genehmigung beantragen. Die geplante Eröffnung des rund 50 Millionen Euro teuren Projekts bleibt deshalb vorerst ungewiss.

Lastwagen rollt im Hafen von Las Palmas ins Meer
Im Hafen von Las Palmas ist ein Lastwagen am Samstagmorgen direkt ins Hafenbecken gerollt. Der Vorfall ereignete sich an der Terminal der Reederei Naviera Armas Trasmediterránea.

Nach ersten Angaben befand sich niemand im Fahrzeug. Vermutlich hatte der Fahrer den Lkw ohne angezogene Handbremse abgestellt, während gleichzeitig starke Windböen über das Hafengelände zogen.

Taucher konnten das Fahrzeug später sichern und aus dem Wasser bergen. Bei dem Zwischenfall wurde niemand verletzt.

Mann stirbt nach Sturz von Klippen bei Ajuy auf Fuerteventura
Auf Fuerteventura ist ein Mann nach einem Sturz von einer Klippenzone bei Ajuy ums Leben gekommen. Der Notruf ging am Freitagnachmittag beim kanarischen Rettungsdienst ein.

Ein Rettungshubschrauber des Grupo de Emergencias y Salvamento entdeckte den Mann im Meer und brachte ihn zum Krankenhaus. Während des Transports befand er sich bereits im Herz-Kreislauf-Stillstand.

Trotz intensiver Reanimationsmaßnahmen konnte sein Leben nicht gerettet werden. Feuerwehr, Guardia Civil und medizinische Einsatzkräfte waren an dem Rettungseinsatz beteiligt.

Polizei muss Guardia Civil für Drogentest anfordern
Bei einer Verkehrskontrolle in Las Palmas de Gran Canaria musste die Policía Local Unterstützung der Guardia Civil anfordern. Grund war, dass die zuständige Einheit nicht über die erforderliche Zertifizierung für Drogentests verfügte.

Beamte hatten einen Fahrer kontrolliert, bei dem deutlicher Cannabisgeruch aus dem Fahrzeug wahrnehmbar war. Der Test wurde schließlich von der Guardia Civil durchgeführt.

Das Ergebnis fiel positiv auf Marihuana aus. Die Polizeigewerkschaft CSIF sieht darin ein Zeichen für strukturelle Ausbildungs- und Personalprobleme innerhalb der lokalen Polizei.

Bild

Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 09.03.2026 um 17:25

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9.3.2026 - Spritpreise Kanaren: Benzin auf höchstem Stand seit April 2025

Die Benzinpreise auf den Kanaren erreichen mit 1.183 €/l einen neuen Höchststand. Daten des Istac zeigen den größten Anstieg seit fast einem Jahr. Alle Details hier.-

Die Preise für Benzin und Diesel auf den Kanaren haben den höchsten Stand seit April 2025 erreicht. Daten des Kanarischen Statistikinstituts (Istac) für die letzte Februarwoche (23. bis 29. Februar) bestätigen einen deutlichen Anstieg, der Autofahrer auf dem gesamten Archipel betrifft.

Der Preis für 95-Oktan-Benzin ist deutlich gestiegen. Mit 1.183 Euro pro Liter wurde der höchste Stand seit April des Vorjahres erreicht. Dieser Anstieg ist der stärkste innerhalb einer Woche seit fast einem Jahr. Parallel dazu verteuerte sich auch der Dieselkraftstoff und erreichte einen Durchschnittspreis von 1.176 Euro pro Liter.

Experten sehen in dieser Entwicklung einen klaren Ausblick auf die Zukunft, auch wenn die jüngsten internationalen Entwicklungen noch nicht berücksichtigt sind. Die zunehmende Unsicherheit auf den Weltmärkten dürfte den Preisdruck auf Kraftstoffe weiter verstärken.

Trotz des aktuellen Anstiegs gibt es einen positiven Aspekt im Jahresvergleich: Im Vergleich zur selben Woche im Vorjahr sind die heutigen Preise immer noch rund sechs Cent pro Liter niedriger.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 09.03.2026 um 17:19

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9.3.2026 - Kanaren Wetter: Sturm- & Wellenwarnung für 5 Inseln ausgelöst

Aktuelle Wetterwarnung für Teneriffa, Gran Canaria, La Palma, La Gomera & El Hierro. Warnung vor Sturm mit 80 km/h und hohen Wellen. Erfahren Sie, welche Gebiete ausgenommen sind.-

Die staatliche Wetteragentur hat die bestehende Wetterwarnung für die Kanaren soeben erweitert. Neben der bereits ausgerufenen Warnung vor hohen Wellen gilt ab sofort auch eine Warnung vor starken Windböen für Teneriffa, Gran Canaria, La Palma, La Gomera und El Hierro.

Die ursprüngliche Warnung, die sich auf gefährlichen hohen Wellen an den Küsten bezog, wurde nun um eine Windwarnung ergänzt. Es wird mit heftigen Windgeschwindigkeiten um 80 km/h gerechnet.

Die Behörden rufen zu erhöhter Vorsicht auf, insbesondere in Küstennähe und bei Aktivitäten im Freien in den betroffenen Gebieten.

Ausgenommene Gebiete

Wichtig ist, dass nicht alle Gebiete der Inseln betroffen sind. Von beiden Wetterwarnungen ausdrücklich ausgenommen sind folgende Regionen:

- Der Norden von Gran Canaria
- Der Osten von La Palma
- Die Metropolregion sowie der gesamte Norden von Teneriffa

Reisende und Anwohner in den nicht genannten Gebieten der betroffenen Inseln sollten die lokalen Nachrichten verfolgen und Vorsicht walten lassen.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 09.03.2026 um 17:13

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9.3.2026 - Taxi-Tricks am Flughafen von Gran Canaria mit System

Tausende Taxi-Transfers am Flughafen Gran Canaria werden von Fahrern storniert, um Limits zu umgehen.-

Am Flughafen von Gran Canaria nutzen Taxifahrer ein Schlupfloch, um Systembeschränkungen zu umgehen. Allein im Jahr 2025 stornierten sie rund 12.000 bereits genehmigte Transfer-Fahrten selbst – eine gängige Praxis, die 40 % aller erteilten Genehmigungen betraf.

Das Problem: Stornierungen zur Umgehung von Limits

Die Inselregierung von Gran Canaria hat für Taxi-Lizenzen, die nicht aus den Gemeinden Telde oder Ingenio stammen, eine Obergrenze von 20 Flughafen-Transfers pro Monat festgelegt. Um diese Beschränkung zu umgehen, beantragen Sie beim Fahrer eine Genehmigung über die offizielle Online-Plattform, stornieren diese aber nach Erhalt wieder.

Da die Stornierung lediglich eine Mitteilung erfordert und keine Überprüfung erfolgt, ob die Fahrt tatsächlich ausgefallen ist, können die Fahrer ihr Kontingent zurücksetzen und neue Fahrten beantragen. Im Jahr 2025 wurden auf diese Weise etwa 12.000 der 30.000 erteilten Genehmigungen annulliert – eine ähnliche Quote wie schon im Vorjahr.

Geplante Lösung: Schranken und Kennzeichenerkennung

Um dieser Praxis ein Ende zu setzen, hat die Verkehrsbehörde eine grundsätzliche Einigung mit dem spanischen Flughafenbetreiber Aena erzielt. Geplant ist die Installation von Ein- und Ausfahrtsschranken, die mit Kameras zur Kennzeichenerkennung ausgestattet sind.

Taxis mit einer Genehmigung müssten diese Schranken passieren, um den für sie reservierten Abholbereich zu erreichen. Sobald ein Fahrzeug die erste Schranke passiert hat, kann die Genehmigung nicht mehr gelöscht werden. Dies würde sicherstellen, dass nur tatsächlich durchgeführte Fahrten vom Monatskontingent abgezogen werden.

Ungewisse Zukunft

Obwohl die Pläne konkret sind, gibt es derzeit noch keinen festen Zeitplan für die Installation der neuen Schrankanlage. Bis dahin bleibt das System anfällig für die beschriebene Umgehungstaktik.

Das Ganze verdeutlicht vor allem eines: Das Potenzial des Systems wird kaum ausgeschöpft. Obwohl über eine halbe Million Fahrten pro Jahr möglich wären, wurden 2025 nur 30.000 beantragt. Anders gesagt: Weniger als 6 % der theoretisch möglichen Fahrten wurden überhaupt genehmigt, Stornierungen nicht mitgerechnet.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 09.03.2026 um 17:09

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9.3.2026 - Tragödie in Tejeda: Ermittlungen nach qualvollem Tod eines Hundes

Schockierender Fall in Tejeda, Gran Canaria: Ein Hund stirbt nach jahrelanger Vernachlässigung und ungeschütztem Ausharren im Sturm. Die Seprona ermittelt gegen den Besitzer. Lesen Sie alle Details zum forensischen Bericht und den drohenden Strafen....
Jahrelange Vernachlässigung und ungeschütztes Ausharren im Sturm...-

Tejeda – Ein erschütternder Fall von Tiervernachlässigung sorgt derzeit im Bergdorf Tejeda für Bestürzung. Die Guardia Civil von Las Palmas hat offizielle Ermittlungen gegen einen Anwohner eingeleitet, dem Tierquälerei mit Todesfolge vorgeworfen wird. Das Tier verstarb kurz nach seiner Rettung an den Folgen extremer Verwahrlosung und den Auswirkungen der ungeschützten Witterung.

Eine Zufallsentdeckung mit fatalem Ausgang
Der Fall kam nur durch die Aufmerksamkeit zweier Wanderer ans Licht, die in der ländlichen Region von Tejeda unterwegs waren. Beim Passieren eines Privatgrundstücks bemerkten sie ein Tier, das leblos und völlig entkräftet am Boden lag. Zunächst gingen die Passanten davon aus, dass der Hund bereits verendet sei. Bei näherem Hinsehen entdeckten sie jedoch schwache Lebenszeichen. Da vom Besitzer jede Spur fehlte und die Situation keinen Aufschub duldete, handelten die Wanderer instinktiv und brachten das Tier umgehend in eine nahegelegene Tierklinik.

Die medizinische Diagnose vor Ort war jedoch niederschmetternd. Die Tierärzte stellten fest, dass sich der Hund in einem Zustand befand, der als irreparabel eingestuft werden musste. Trotz intensiver Notfallbehandlung verstarb das Tier kurz nach der Einlieferung. Die Mediziner sind sich einig: Der Tod war das Resultat jahrelanger systematischer Vernachlässigung und fehlender Grundversorgung.

Schutzlos im Unwetter: Die Ermittlungen der Seprona

Nachdem der Vorfall durch Anwohner bei der Guardia Civil gemeldet wurde, übernahm die Sondereinheit für Naturschutz (Seprona) den Fall. Die Beamten identifizierten den Besitzer schnell und konfrontierten ihn mit dem Zustand seines Tieres. Die bisherigen Ermittlungsergebnisse zeichnen ein düsteres Bild der Haltungsbedingungen.

Besonders tragisch: Das Tier war zum Zeitpunkt seines Todes permanent angekettet. Als Gran Canaria kürzlich von schweren Unwettern mit heftigem Regen und einem massiven Temperatursturz heimgesucht wurde, hatte der Hund keinerlei Möglichkeit, Schutz zu suchen. Ohne eine isolierte Hütte oder einen trockenen Rückzugsort war er der Kälte und Nässe schutzlos ausgeliefert. Die Ermittler gehen davon aus, dass die ohnehin geschwächte Konstitution des Tieres der Wucht des Sturms nichts mehr entgegenzusetzen hatte.

Wissenschaftlicher Beleg für jahrelanges Leid
Um die rechtliche Grundlage für ein Strafverfahren zu sichern, wurde die Fakultät für Veterinärmedizin der Universität Las Palmas de Gran Canaria (ULPGC) mit einer detaillierten Nekropsie (Tierautopsie) beauftragt. Der nun vorliegende forensische Bericht bestätigt den Verdacht der Ermittler auf ganzer Linie.

Der Bericht hält fest, dass die mangelhafte Pflege – darunter fehlende Nahrung, mangelnde Hygiene und das Ausbleiben jeglicher medizinischer Vorsorge – zu einem allgemeinen körperlichen Verfall geführt hatte. Dieser schleichende Prozess war letztlich die Hauptursache dafür, dass das Tier an den Folgen der Witterungseinflüsse starb. Die Wissenschaftler beschreiben den Zustand des Tieres als Resultat einer lang anhaltenden Vernachlässigung, die weit über ein einmaliges Versäumnis hinausgeht.

Rechtliche Konsequenzen und Appell der Behörden
Die Akte wurde bereits an das zuständige Gericht in Arucas übergeben. In Spanien wurde das Tierschutzrecht in den letzten Jahren deutlich verschärft. Tierquälerei mit Todesfolge ist kein Kavaliersdelikt mehr. Dem Beschuldigten drohen im Falle einer Verurteilung:

- Haftstrafen, die je nach Schwere des Falls verhängt werden können.
- Ein langjähriges oder lebenslanges Tierhalteverbot.
- Hohe Geldstrafen zur Deckung der Ermittlungs- und Verfahrenskosten.

Die Guardia Civil nimmt diesen Fall zum Anlass, die Bevölkerung erneut für das Thema Tierschutz zu sensibilisieren. In einer offiziellen Stellungnahme betonten die Behörden, dass das Wegsehen bei Tierquälerei rechtliche Konsequenzen haben kann, da Unterlassung der Hilfeleistung unter bestimmten Umständen ebenfalls strafbar ist.

Bürger werden dazu aufgerufen, verdächtige Beobachtungen sofort unter den Notrufnummern 062 oder 112 zu melden. Nur durch frühzeitiges Eingreifen, wie es im aktuellen Fall durch die Wanderer versucht wurde, können weitere Tragödien in den ländlichen Regionen der Insel verhindert werden. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 09.03.2026 um 17:05

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9.3.2026 - 5.000 Kilo Käse zur 9. Käse-Messe in La Aldea verkauft

Ein voller Erfolg! Die 9. Europäische Käsemesse in La Aldea zog Tausende Besucher an und verkaufte über 5.000 kg Käse.-

Die neunte Ausgabe der Europäischen Käsemesse ging am Sonntag nach einem ereignisreichen Wochenende in den Straßen von La Aldea de San Nicolás auf Gran Canaria zu Ende. Tausende Besucher und über 5.000 Kilogramm verkaufter Käse krönen das Wochenende, das ganz im Zeichen des gastronomischen Erbes der Kanarischen Inseln stand.

La Aldea de San Nicolás verwandelte sich für zwei Tage in das Epizentrum des Käsegenusses. Die Plaza de la Alameda und die umliegenden Straßen waren voller Einheimischer und Touristen, die das reichhaltige Angebot der rund 30 Käsereien von den Kanarischen und Balearischen Inseln, dem spanischen Festland, Italien und Portugal erkundeten. Bereits am Sonntagmittag meldeten viele der Aussteller „ausverkauft“.

Das Erfolgsrezept der Messe war die Mischung aus kommentierten Verkostungen, innovativen Käseprodukten, Live-Musik – unter anderem vom Timple-Spieler Germán López –, Kultur und einer durchweg positiven Atmosphäre. Die Veranstaltung feiert damit ihren Ruf als eines der wichtigsten kulinarischen Events im europäischen Kalender.

Stimmen von Besuchern und Organisatoren

Die Begeisterung war bei allen spürbar. José, ein Einwohner von Agaete, bestätigte, dass es für seine Familie eine jährliche Tradition sei. Das Ambiente ist einfach wunderbar. Auch Alexis aus Gáldar, ein Stammgast, betonte: „Es ist eine Gelegenheit, nicht nur Käse, sondern auch die Insel selbst neu zu entdecken.

Pedro Suárez, Bürgermeister von La Aldea, bezeichnete die Veranstaltung als „absoluten Erfolg“ und betonte die Wichtigkeit, den Primärsektor und lokale Produkte in den Vordergrund zu stellen. „Unsere Käse sind von Weltklasse, und diese Messe ist eine entscheidende Plattform, um das zu zeigen“, so Suárez.

Ausblick: Das 10. Jubiläum in Agaete

Mit dem erfolgreichen Abschluss der neunten Ausgabe richtet sich der Blick bereits nach vorn auf die Jubiläumsausgabe, die in Agaete stattfinden wird. Die Messe ist nicht nur ein Fest für den Gaumen, sondern auch ein Bekenntnis zur Tradition, Kultur und zur harten Arbeit der Menschen im ländlichen Raum.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 09.03.2026 um 17:03

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9.3.2026 - Santa Cruz: Notfallplan für Vulkanausbruch auf Teneriffa

Santa Cruz de Tenerife erstellt einen Notfallplan für einen Vulkanausbruch auf der Insel. Lesen Sie, welche Maßnahmen die Hauptstadt für den Ernstfall plant.-

Die Stadtverwaltung von Santa Cruz auf Teneriffa hat eine Kommission zur Ausarbeitung eines Aktionsplans für den Fall eines Vulkanausbruchs auf der Insel eingesetzt. Obwohl die Hauptstadt als direktes Risikogebiet für Lavaströme unwahrscheinlich ist, soll sie eine zentrale Rolle in der logistischen und humanitären Versorgung übernehmen.

Der Bürgermeister José Manuel Bermúdez, hat per Dekret die Einrichtung einer speziellen technischen Kommission angeordnet. Ihre Aufgabe ist es, die Stadt auf die möglichen Folgen eines Vulkanausbruchs vorzubereiten. Das neue Gremium soll den Bürgermeister bei der Bewertung von Szenarien unterstützen und Präventivmaßnahmen vorschlagen.

Schlüsselrolle in der Krisenbewältigung

Obwohl für Santa Cruz selbst nur eine direkte geringe Gefahr durch Lavaströme besteht, wird die Stadt im Ernstfall eine zentrale Funktion übernehmen. Bürgermeister Bermúdez begründete die Notfallpläne mit dieser unverzichtbaren „Schlüsselrolle“. Die gesamte Hauptstadt müsste als logistisches und humanitäres Zentrum für die Insel agieren, insbesondere bei der Aufnahme und Versorgung evakuierter Personen.

Schutz kritischer Infrastrukturen

Die Stadtverwaltung steht in ständigem Kontakt mit dem Inselrat (Cabildo de Tenerife) und der kanarischen Regierung, um die aktuelle Lage zu überwachen. Diese institutionelle Koordination soll die Sicherheit wesentlicher Dienstleistungen und die Notfallplanung für die kritischen Infrastrukturen der Hauptstadt gewährleisten.

Den Vorsitz der Kommission übernimmt der Generalkoordinator für Infrastruktur, Gemeinschaftseinrichtungen, Notfälle und Mobilität.

Zusammensetzung des Expertenausschusses

Dem Ausschuss gehören hochrangige Experten aus allen wichtigen Bereichen der Stadtverwaltung an, darunter Finanzen, öffentliche Dienste, Sicherheit und Datenmanagement.

Vertraulicher Maßnahmenkatalog

Die Kommission wurde beauftragt, einen detaillierten und vertraulichen Bericht zu erstellen. Dieser soll auf kommunaler Ebene zu ergreifende Präventivmaßnahmen sowie ein Governance-Modell für eine effektive Koordination zwischen den städtischen Gebieten und anderen Behörden definieren. Nach der Vorlage des Dokuments wird entschieden, ob die Kommission dauerhaft bestehen bleibt.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 09.03.2026 um 06:57

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9.3.2026 - Teenager vor Gran Canaria seit nunmehr 2 Jahren vermisst

Vor zwei Jahren verschwanden Alejandro und Yassine beim Angeln in El Confital. Ein Rückblick auf die tragischen Ereignisse, die Suche und den Schmerz der Familie, die mit der Ungewissheit lebt.-

Zwei Jahre sind vergangen, seit die Teenager Alejandro (17) und Yassine (16) während eines Angelausflugs in El Confital auf Gran Canaria, spurlos verschwanden. Für ihre Familien ist es eine „Wunde, die niemals heilen wird“ und eine ständige Erinnerung an die Kraft des Meeres.

Es war der 8. März 2024, ein Morgen ohne Schule, den die beiden Freunde für ihre große Leidenschaft nutzen wollten: das Angeln in der Militärzone La Hondura im äußersten Norden. Sie verabredeten sich mit Alejandros Mutter für den Nachmittag in Las Colorados zum gemeinsamen Essen, doch an dem Treffpunkt kamen sie nie an. Dieser Moment löste eine der größten Suchaktionen der letzten Jahre auf Gran Canaria aus.

Trotz des massiven Einsatzes von Rettungskräften zu Wasser, zu Land und aus der Luft wurden nur wenige Spuren der beiden Jungen gefunden: ihre Angeln, Mobiltelefone, fast volle Wasserflaschen und ein paar Snacks. Die wahrscheinlichste Theorie, die bis heute Bestand hat, ist, dass eine unerwartete Welle die beiden erfasste und ins Meer riss. Möglicherweise stürzte einer der Jungen ins Wasser und der andere verunglückte beim Versuch, seinem Freund zu helfen.

Alejandro & Yassine: Zwei Jahre Schmerz und offene Fragen

Ancor Morán, Sprecher der örtlichen Polizei von Las Palmas de Gran Canaria und Cousin von Alejandro, erinnert sich an die schmerzhaften Stunden und die darauf folgende Zeit. „Dieser Vorfall hat eine Wunde aufgerissen, die niemals heilen wird“, sagt er. Er appelliert an alle, sich der Gefahren des Meeres bewusst zu sein: „Manchmal wiegen wir uns in einer falschen Sicherheit, dabei ist die Natur unzähmbar. Wir versuchen, sie vorherzusagen, aber sie überrascht uns mit Tragödien wie dieser.

Die Suche war intensiv. Innerhalb weniger Stunden fand man dank der Hilfe eines Bekannten, der die Angelplätze der Jungen kannte, ihre Habseligkeiten – erstaunlich geordnet. Auf den Handys auch Videos, die sie kurz nach ihrer Ankunft aufgenommen hatten. „Wir können tausend Vermutungen anstellen, aber was wirklich passiert ist, bleibt eine ewige Ungewissheit“, so Morán.

Die Anteilnahme der Bevölkerung war überwältigend. Anwohner von Las Coloradas versorgten die verzweifelten Familien mit Kaffee, Wasser und Essen und boten ihre Häuser als Rückzugsort an. Es war unglaublich, wie die Stadt nach dem Verschwinden hinter den beiden stand, betont Morán.

Alejandros Familie erinnert sich an einen „ganz normalen Jungen, liebevoll zu seiner Mutter und seinen Großen Eltern“. Sein Vater drückt den unendlichen Schmerz in einem Brief aus: „Wir haben nichts, was wir umarmen können, außer Fotos und Erinnerungen.

Während die Familie jeden einzelnen Tag des Verlustes spürt, setzt das Gesetz eine Frist von zehn Jahren, bevor ein vermisster Minderjähriger offiziell für tot erklärt wird. Doch diese Zeitrechnung kann den Schmerz nicht lindern. ‚Es sind zwei Jahre vergangen‘, so Alejandros Vater, ‚aber manche Abwesenheiten kann die Zeit einfach nicht auslöschen.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 09.03.2026 um 06:53

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8.3.2026 - Küstenwarnung: Kanaren erwarten erneut 4-Meter-Wellen

Aktuelle Wetterwarnung für die Kanarischen Inseln: Ab Montag gilt für Teneriffa, Gran Canaria, La Palma, La Gomera und El Hierro eine Küstenwarnung wegen hoher Wellen. Vorsicht ist geboten.-

Mit dem Start in die neue Woche kehrt auch der Wind auf die Kanaren zurück und mit ihm eine deutliche Zunahme des Wellengangs. Die staatliche Wetteragentur (AEMET) hat die bestehende Küstenwarnung der Stufe Gelb für Teneriffa und Gran Canaria nun erweitert. Ab Montag sind nun alle Inseln der westlichen Provinz davon betroffen.

Meteorologen rechnen mit Wellen, die eine Höhe von bis zu vier Metern erreichen können. Die Warnung gilt somit ab Montag für die Küsten von Teneriffa, Gran Canaria, La Palma, La Gomera und El Hierro. Von der Warnung ausgenommen ist der Norden von Gran Canaria, der Osten von La Palma sowie die Metropolregion und der Norden von Teneriffa.

Auch für Dienstag wird eine ähnliche Wetterlage prognostiziert, weshalb die Warnung in Kraft bleiben wird. Touristen und Bewohner werden dringend gebeten, die entsprechenden Sicherheitshinweise zu beachten.

Wichtige Warnung für Küstenbereiche

Aufgrund der erwarteten hohen Wellen und starken Strömungen wird dringend davon abgeraten, sich in unmittelbarer Nähe von Küsten, Promenaden und Wellenbrechern aufzuhalten.

- Meiden Sie Spaziergänge direkt am Wasser.
- Betreten Sie keine gesperrten Küstenabschnitte.
- Seien Sie beim Fotografieren der Wellen besonders vorsichtig und halten Sie stets einen sicheren Abstand ein.
- Baden im Meer ist unter diesen Bedingungen lebensgefährlich.

Die Behörden beobachten die Lage weiterhin genau und werden bei Bedarf weitere Informationen veröffentlichen. Aktuelle Informationen und Live-Updates zur Wetterlage finden Sie auch auf den Social-Media-Kanälen von Kanaren News.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 08.03.2026 um 17:58

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8.3.2026 - Medizinisches Problem – Kanaren-Flieger muss notlande

Ein Jet2-Flug von Teneriffa nach Edinburgh wurde am Samstag wegen eines medizinischen Notfalls an Bord nach Santiago de Compostela umgeleitet. Lesen Sie mehr über die schnelle Reaktion der Crew und Fluglotsen.-

Ein Kanaren-Flieger von Teneriffa nach Edinburgh musste am Samstag aufgrund eines medizinischen Notfalls nach Santiago de Compostela umgeleitet werden. Die schnelle Reaktion von Crew und Flugsicherung ermöglichte eine sofortige medizinische Versorgung des Passagiers.

Ereignet habe sich der Vorfall am Abend in einer Maschine von Jet2. Die Piloten mussten aufgrund dessen ihren Kurs ändern und forderten eine sofortige Umleitung an. Ziel dieser Entscheidung war es dem Passagier möglichst schnell ärztliche Hilfe zu ermöglichen.

Direkter Anflug

Nach der Meldung leiteten die Fluglotsen alle notwendigen Maßnahmen ein. Sie genehmigten einen kontinuierlichen Sinkflug sowie einen direkten Anflug auf der Landebahn 35 des Flughafens in Santiago. Dieses Manöver war entscheidend, um die Zeit bis zur Landung auf ein absolutes Minimum zu reduzieren und keine wertvollen Minuten zu verlieren.

Perfekte Koordination am Boden

Während des gesamten Sinkflugs fand eine enge Abstimmung zwischen der Flugsicherung und dem Bodenpersonal des Flughafens Santiago statt. Dadurch wurde sichergestellt, dass die Rettungsdienste bereits bei der Landung des Flugzeugs bereitstanden. Unmittelbar nach dem Aufsetzen der Maschine konnte der betroffene Passagier von den Sanitätern in Empfang genommen und ärztlich versorgt werden.

Die Flugsicherung sprach dem Passagier über die sozialen Medien öffentlich ihre besten Wünsche für eine baldige Genesung aus. Weitere Einzelheiten zum Gesundheitszustand des Passagiers oder zu den genauen Umständen wurden zunächst nicht bekannt gegeben.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 08.03.2026 um 17:54

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8.3.2026 - Käsemesse in La Aldea sorgt für neuen Besucherrekord

Die 9. Europäische Käsemesse in La Aldea de San Nicolás auf Gran Canaria war ein voller Erfolg. Erfahren Sie alles über die exklusiven Käsesorten, den Besucheransturm und das Programm des Events.-

Ein voller Erfolg auf ganzer Linie: Tausende von Besuchern strömten am Samstag zur Eröffnung der 9. Europäischen Käsemesse nach La Aldea de San Nicolás auf Gran Canaria und verwandelten die Straßen in ein pulsierendes Zentrum der Gastronomie. Das Interesse an den exklusiven Produkten von über 30 Käsereien war so enorm, dass viele besondere Sorten bereits in den ersten zwei Stunden restlos ausverkauft waren.

Von den Kanarischen Inseln über das spanische Festland bis nach Italien und Portugal – die Produzenten boten eine beeindruckende Vielfalt. Besucher konnten Spezialitäten wie Mandelkäse, Käse mit Mojo-Sauce, süßen Käse und sogar in Wein gereifte „betrunkene Käse“ entdecken. Der Andrang war von der ersten Minute an riesig; Nur die Schnellsten konnten sich einige der begehrten Käselaibe sichern.

Verschiedene Käsesorten auf einem Brett
Kanaren News Magazin
Doch die Messe war mehr als nur ein Markt. Sie war ein Fest für die ganze Familie mit Food-Trucks, Live-Musik und einem besonderen Schwerpunkt: die Ehrung der Käserinnen. Passend zum Weltfrauentag wurde die zentrale Rolle der Frauen für die ländliche Tradition und das Käsehandwerk gewürdigt. Bürgermeister Pedro Suárez bezeichnete die Veranstaltung als „Hommage an die Käserinnen, die ein Grundpfeiler unserer Traditionen und der ländlichen Welt sind.“

Auch Luis Arráez, Direktor des Kanarischen Instituts für Agrar- und Lebensmittelqualität (ICCA), lobte den Erfolg und die Qualität der lokalen Produkte: „Wir exportieren Käse, und er ist so gut, dass man sogar von außerhalb Europas kommt, um ihn zu holen.“

Die Messe setzt ihren Erfolg am heutigen Sonntag, den 8. März, fort. Ab 10:00 Uhr öffnen sich die Stände erneut rund um die Plaza de La Alameda. Auf dem Programm stehen weitere kommentierte Verkostungen und Live-Musik vom Timplisten Germán López, bevor die Veranstaltung um 15:00 Uhr ihre Tore schließt.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 08.03.2026 um 17:50

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8.3.2026 - Wellen-Warnung für Gran Canaria und Teneriffa ausgelöst

Erneut hat der spanische Wetterdienst Aemet eine Warnstufe für die Kanaren ausgelöst. Diese Warnung gilt am Montag (09.03.) wegen bis zu 4,5m hohen Wellen an den Küsten von Teneriffa und Gran Canaria.-

Die Staatliche Meteorologische Agentur (AEMET) prognostiziert für die Kanaren einen windigen Sonntag, dem am morgigen Montag eine amtliche Warnung vor hohem Wellengang folgt. Insbesondere an den Küsten von Teneriffa und Gran Canaria ist dann Vorsicht geboten.

Die Prognose für den heutigen Sonntag

Auf Lanzarote, Fuerteventura und im Norden der gebirgigen Inseln beginnt der Tag mit bewölktem Himmel, der sich im Laufe des Tages aber wieder auflockern wird. Leichte und vereinzelte Regenschauer sind möglich, insbesondere in den mittleren Höhenlagen am frühen Morgen und erneut nach Einbruch der Dunkelheit.

Abseits der Wolkenfelder bleibt es bei stabilen Temperaturen meist sonnig. Der mäßige Nordostwind bringt allerdings starke Böen an die Nordwest- und Südosthänge, die sich am Nachmittag lokal zu sehr starken Böen steigern können. Die Südwestküsten der großen Inseln bleiben davon unberührt und erleben nur eine leichte Brise.

Die Prognose für den Start in die neue Woche

Für den Montag wird eine Fortsetzung des bewölkten Wetters auf Lanzarote und Fuerteventura erwartet. Im Norden der gebirgsreicheren Inseln wird es voraussichtlich zu leichten Regenfällen kommen. Die Temperaturen bleiben stabil und der mäßige Nordostwind hält an.

Zusätzlich zu dieser Prognose gilt ab Montag an den Süd-, Ost- und Westküsten von Teneriffa und Gran Canaria eine Warnung vor hohem Wellengang. Es werden laut den Wetterfröschen wieder Wellen von 4 bis 4,5 Metern Höhe erwartet.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 08.03.2026 um 17:45

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7.3.2026 - Sattelzug stürzte ins Hafenbecken von Las Palmas

Am heutigen Morgen stürzte im Hafen von Las Palmas de Gran Canaria ein Sattelzug ins Meer, hier alle Details nachlesen...
Der Unfall ereignete sich gegen 5:15 Uhr.-

Las Palmas – In den frühen Morgenstunden des Samstages ist am Fährterminal von Naviera Armas ein Sattelzug ins Meer gestürzt. Der Unfall ereignete sich um 5:15 Uhr heute Morgen im Nelson-Mandela-Dock des Hafens Las Palmas de Gran Canaria. Da sich zum Zeitpunkt des Unfalls niemand im Fahrzeug befand, wurden keine Verletzten gemeldet.

Aus noch unklaren Gründen setzte sich der Sattelzug selbst in Bewegung und stürzte ungebremst ins Wasser. Ersten Berichten von Naviera Armas Trasmediterránea zufolge ereignete sich der Unfall aufgrund von Fahrlässigkeit des Fahrers kurz vor Fahrtantritt. Der Mann verließ das Fahrzeug, ohne die Handbremse anzuziehen, und starke Windböen ließen den Lkw allmählich ins Meer rollen.

Schockierende Bilder des riesigen, teilweise im Hafenbecken versunkenen Fahrzeugs kursierten schnell, die Behörden bestätigten jedoch, dass es keine Opfer gab. Die Bergung des Fahrzeugs aus dem Wasser wurde von den zuständigen Hafenbehörden durchgeführt. Das Nelson-Mandela-Terminal dient normalerweise als Umschlagplatz für Frachtsendungen zu den Inseln und dem spanischen Festland.

Schwere Umweltschäden gab es wohl auch keine, also ist alles nochmal gutgegangen! – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 08.03.2026 um 03:29

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7.3.2026 - Synergie der Generationen: Das Smart Green Island Innovationsfestival 2026 setzt neue Maßstäbe für die technologische Zukunft

Vom 24. bis 28. Februar 2026 verwandelte sich Las Palmas in ein globales Zentrum für Technologie. Über 800 Teilnehmende aus Wissenschaft, Industrie und Schulen entwickelten beim Smart Green Island Innovationsfestival zukunftsweisende Lösungen für die Circular Economy....
Ein Meilenstein für Kreislaufwirtschaft!-

LAS PALMAS / MÜNCHEN – Wenn Theorie auf Praxis trifft und etablierte Forscher auf die Ingenieure von morgen folgen, entsteht ein Raum, in dem Visionen greifbar werden. Vom 24. bis zum 28. Februar 2026 fand auf Gran Canaria das neunte Smart Green Island Innovationsfestival statt. Organisiert von der Münchner ITQ GmbH und ihrer spanischen Tochtergesellschaft Dr. Stetter ITQ S.L.U., diente die Veranstaltung als lebendiges Ökosystem für technologische Durchbrüche in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Automatisierung und nachhaltige Kreislaufwirtschaft.

Im Zentrum des Geschehens stand das technische Museum „Museo Elder“ in Las Palmas. Wo normalerweise Exponate die Geschichte der Technik erzählen, arbeiteten fünf Tage lang 334 „Young Talents“ – Studierende und junge Fachkräfte – gemeinsam mit Professoren und erfahrenen Wirtschaftsvertretern an den Lösungen für die drängendsten industriellen Herausforderungen unserer Zeit.

Ein ganzheitliches Konzept gegen den Fachkräftemangel
Das Festival ist weit mehr als eine reine Fachkonferenz. Es ist ein hybrides Format, das die Grenzen zwischen Ausbildung, akademischer Forschung und industrieller Anwendung aufhebt. Während beim Herzstück des Events, dem Makeathon, interdisziplinäre Teams unter Hochdruck Prototypen entwickelten, tagten parallel 150 internationale Wissenschaftler auf der renommierten EUROCAST-Konferenz. Gleichzeitig wurden 350 Schülerinnen und Schüler in praxisnahen Workshops an die Welt der Technik herangeführt.

Dieses Ineinandergreifen der verschiedenen Bildungsebenen ist die Antwort auf eine der größten globalen Herausforderungen: den Fachkräftemangel. Dr. Rainer Stetter, CEO der ITQ GmbH, betonte vor Ort die Relevanz dieses Ansatzes: „Der Makeathon zeigt, wie Innovations- und Nachwuchsstrategie konkret aussehen können: gemeinsam entwickeln, statt getrennt diskutieren.“

CirQmind in der Umsetzung: Wenn aus Abfall Rohstoffe werden

Das diesjährige Leitthema „CirQmind – Circular Economy through Circular Society“ bildete den roten Faden für die 18 Teams des Makeathons. Das Ziel war klar definiert: Die lineare Wirtschaft („Produzieren, Nutzen, Wegwerfen“) durch intelligente, kreislauforientierte Systeme zu ersetzen.

Dank der Unterstützung namhafter Partner aus der Industrie konnten die Teilnehmenden an realen Problemstellungen arbeiten, die weit über rein akademische Übungen hinausgingen:

Intelligente Bildverarbeitung mit MVTec: Ein Team nutzte KI-gestützte Kamerasysteme, um Abfallströme in Echtzeit zu analysieren. Die Technologie ermöglicht es, unterschiedliche Materialien und Objekte so präzise zu identifizieren, dass eine automatisierte Sortierung und damit ein hochwertiges Recycling erst möglich wird.

Präzision in der Sortierung durch Beckhoff: In Kombination mit hochmoderner SPS-Steuerung (Speicherprogrammierbare Steuerung) wurden physische Sortieranlagen entwickelt. Diese Systeme trennen Wertstoffe mit einer Geschwindigkeit und Genauigkeit, die menschliche Sortierprozesse bei weitem übertrifft.

Zirkuläre Logistik mit Lorenz: Gemeinsam mit dem Messgerätehersteller Lorenz entstanden Prototypen für smarte Transportboxen. Diese Boxen für Wasserzähler sind nicht nur robust und wiederverwendbar, sondern verfügen über Tracking-Systeme und Zustandsüberwachung. So bleibt der Lebenszyklus jedes Produkts transparent und steuerbar.

Autonome Schwerlastsysteme für MEILLER-Kipper: Ein besonderes Highlight war die Entwicklung eines autonom gesteuerten Modellfahrzeugs. Ausgestattet mit einer Hooklift-Funktion, konnte der Prototyp Wechselbehälter selbstständig ansteuern, aufnehmen und punktgenau positionieren. Dies demonstrierte eindrucksvoll das Potenzial der Automatisierung für die Logistik der Kreislaufwirtschaft.

Bereits am zweiten Tag des Festivals waren die ersten funktionsfähigen Prototypen in den Werkstätten des Museo Elder zu sehen – ein Beweis für die enorme Energie und die schnelle Auffassungsgabe der beteiligten Talente.

Innovation durch „Doing“: Ein alternatives Modell der Rekrutierung

Der Erfolg des Smart Green Island Makeathons basiert auf der Erkenntnis, dass echte Innovationsfähigkeit nicht im Hörsaal, sondern durch das Machen unter realen Bedingungen entsteht. Die Studierenden und Auszubildenden trainierten in Las Palmas systematisch Kompetenzen, die im späteren Berufsleben entscheidend sind: kreatives Problemlösen, technisches Prototyping und das Treffen verantwortlicher Entscheidungen in multidisziplinären Teams.

Für die beteiligten Unternehmen fungiert das Festival zudem als hocheffizientes Recruiting-Tool. Statt klassischer Bewerbungsgespräche erleben Personalverantwortliche die potenziellen Mitarbeiter direkt im Projektalltag. Kompetenzen, Teamfähigkeit und Arbeitsweise werden unmittelbar sichtbar. Gleichzeitig entwickeln die jungen Fachkräfte eine intrinsische Motivation, innovative Lösungen aktiv in die Unternehmen zu tragen, in denen sie später arbeiten werden.

Die Rolle der Wissenschaft: Theorie trifft Praxis
Ein Alleinstellungsmerkmal des Festivals ist die enge Verzahnung mit der akademischen Welt. Die EUROCAST-Konferenz brachte 150 Forschende von über 20 internationalen Universitäten zusammen. Die Themen reichten von Quantenmechanik über fortgeschrittene Robotik bis hin zu neuesten Erkenntnissen in der KI-Forschung.

Besonders wertvoll: Die Professorinnen und Professoren blieben nicht in ihren Konferenzräumen. Viele von ihnen waren als Mentoren direkt am Makeathon beteiligt. So floss aktuelles Spitzenwissen ohne Zeitverzögerung in die Projektarbeit der Teams ein. Forschung wurde hier nicht als Selbstzweck betrieben, sondern als Werkzeug zur Lösung praktischer Probleme verstanden.

Nachhaltigkeit von klein auf: Die nächste Generation
Um langfristig Begeisterung für MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu wecken, integrierte das Festival 350 lokale Schülerinnen und Schüler. In kostenfreien Workshops erhielten sie Einblicke in Robotik, Programmierung und Elektronik.

Unterstützt wurden diese Bildungsangebote von deutschen Hochschulen, der kanarischen Stiftung Fundación Sergio Alonso sowie der Gerda Stetter Stiftung „Technik macht Spaß!“. Letztere brachte das EU-geförderte Projekt „EduDemoS“ ein, das speziell darauf abzielt, technologische Kompetenzen bereits im Schulalter systematisch und mit Bezug zu ökologischer Nachhaltigkeit aufzubauen.

Ein starkes Netzwerk aus Sponsoren und Partnern
Ein Event dieser Größenordnung erfordert ein breites Fundament an Unterstützern. Insgesamt 24 nationale und internationale Sponsoren ermöglichten das Festival durch finanzielle Mittel, Materialspenden und fachliches Know-how.

Platin-Sponsor: MVTec Software GmbH
Gold-Sponsoren: Beckhoff Automation, MEILLER-Kipper, Lorenz, sowie die regionalen Institutionen Gobierno de Canarias, Cabildo de Gran Canaria, Fundación Sergio Alonso und das Museo Elder.
Silber-Sponsoren: igus, MathWorks, Quanderland (Fraunhofer-Institut), IES El Rincón, Algorithmics sowie Protect the Planet – Dorothea Sick-Thies.

Besonders hervorzuheben ist das Engagement der Karl-Peter-Obermaier Schule Passau und der Berufsbildenden Schulen Wilhelmshaven. Deren Auszubildende waren nicht nur Teilnehmer, sondern maßgeblich an der Organisation, dem Aufbau der Werkstätten und dem Catering beteiligt. Für sie war der Makeathon ein reales Großprojekt, bei dem Eventplanung und Logistik unter echtem Zeitdruck trainiert wurden.

Warum Gran Canaria?
Die Wahl des Austragungsortes ist kein Zufall. Gran Canaria fungiert aufgrund seiner klimatischen Bedingungen als ideales „Reallabor“. Mit seinen vielfältigen Klimazonen bietet die Insel perfekte Voraussetzungen für die Erprobung autarker Energieversorgung aus Sonne, Wind und Wasser. Die ITQ GmbH nutzt diesen Standort bewusst, um die digitale Transformation voranzutreiben und eine internationale Brücke zwischen Europa und den technologischen Herausforderungen der Zukunft zu schlagen.

Das Smart Green Island Innovationsfestival 2026 hat erneut bewiesen, dass die Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft lösbar sind – vorausgesetzt, man bringt die richtigen Köpfe über alle Altersgrenzen und Fachdisziplinen hinweg zusammen.

Über die ITQ GmbH:
Die ITQ GmbH ist ein unabhängiges Engineering- und Software-Dienstleistungsunternehmen, das sich auf die Optimierung von Entwicklungsprozessen im Maschinen- und Anlagenbau spezialisiert hat. Mit einem starken Fokus auf Ausbildung und Innovation initiiert das Unternehmen regelmäßig Formate wie Makeathons, um die Brücke zwischen akademischer Lehre und industrieller Praxis zu schlagen. – MF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 07.03.2026 um 17:08

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7.3.2026 - Russische „Schattenflotte“ vor den Kanaren: Experte schlägt Alarm

Drei russische Gastanker, Teil der sogenannten 'Schattenflotte', operieren in kanarischen Gewässern. Ein Experte für maritime Sicherheit äußert Bedenken und stellt Fragen zur nationalen Sicherheit.-

Die Gewässer um die Kanaren sind offenbar zu einem Wartepunkt für russische Gastanker der sogenannten „Schattenflotte“ geworden. Aktuell halten sich drei dieser Schiffe in der Nähe der Inseln auf, was bei Experten für maritime Sicherheit Besorgnis auslöst.

Dr. Rafael Muñoz, ein anerkannter Experte für Zivile Seefahrt und Maritime Sicherheit, machte über seinen X-Account auf die Situation aufmerksam. Bei den Schiffen handelt es sich um den „Clean Ocean“, die „Buran“ nördlich von Gran Canaria und den „Clean Planet“, der bereits seit acht Tagen südlich von Teneriffa treibt. Zusammen machen sie 12 % der gesamten russischen Flotte von LNG-Gastankern aus.

Besondere Brisanz birgt der Fall der „Buran“: Das Schiff steht auf den internationalen Sanktionslisten der USA, des Vereinigten Königreichs und der Europäischen Union. Es operiert derzeit genau an der Grenze der spanischen Hoheitsgewässer. Laut Dr. Muñoz darf das Schiff nicht in spanische Gewässer einlaufen oder einen Hafen wie Las Palmas ansteuern, es sei denn, es liegt ein Notfall vor – was zu erheblichem administrativen Aufwand führen würde.


Der Experte wirft die Frage auf, ob sich diese Schiffe nach dem jüngsten Angriff des ukrainischen Geheimdienstes auf den Gastanker „Artic Metagaz“ vor der Küste Libyens in die Nähe der Kanaren zurückgezogen haben. „Könnte die Ukraine ein solches Schiff in Gewässern nahe der Kanaren angreifen?“, fragt Muñoz und fordert Aufklärung darüber, ob die spanische Regierung die Lage überwacht.

„Gibt es eine vorausschauende Marine-Aufklärung für solche Szenarien? Angesichts der Ereignisse beginne ich daran zu zweifeln“, so Muñoz, der regelmäßig für eine Lokalzeitung schreibt. Er kritisiert das Fehlen von Seeaufklärungsflügen oder Patrouillenschiffen der Marine, um Präsenz zu zeigen.

Abschließend warnt der Experte, dass eine mögliche Schließung der Straße von Hormus den Verkehr von russischen Öl- und Gastankern der „Schattenflotte“ in den Gewässern nahe der Kanaren weiter erhöhen könnte.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 07.03.2026 um 16:23

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