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20.7.2026 - Internationaler Ingenieurpreis: Sanierung der Guiniguada-Brücke nominiert

Die Sanierung des Guiniguada-Viadukts auf Gran Canaria gehört zu den weltweiten Top 3 der IABSE. Alle Details zur Bauleistung...-

Diese Sanierung zählt schon jetzt zu den drei besten der Welt.

Las Palmas – Die Sanierung des Guiniguada-Viadukts auf der Ringstraße von Las Palmas de Gran Canaria (GC-3) steht vor einer internationalen Auszeichnung. Die International Association for Bridge and Structural Engineering (IABSE) hat die Reparaturmaßnahme als eines der drei bedeutendsten Projekte weltweit im Bereich der Sanierung von Bauwerken nominiert. Die IABSE gilt als weltweit renommierteste Vereinigung im Bauingenieurwesen und verleiht mit diesem Preis eine der höchsten Auszeichnungen der Branche.

Die Nominierung würdigt die Notfallmaßnahmen, die das Cabildo de Gran Canaria zwischen den Jahren 2023 und 2025 durchführen ließ. Durch diese Arbeiten wurden die Stabilität und die Sicherheit der stark frequentierten Brückenkonstruktion vollständig wiederhergestellt. Das Projekt gehört damit zu den herausragenden Ingenieurleistungen, die im Jahr 2025 global abgeschlossen wurden.

Drei Weltklasse-Projekte im Finale der Kategorie „Beste Sanierung“

Das Projekt auf Gran Canaria tritt in der Kategorie „Beste Sanierung“ gegen zwei weitere internationale Bauprojekte an:

- Tomei-Tagawa-Brücke: Ein komplexes Infrastrukturprojekt in Tokio (Japan).

- Kuntsilo: Der Umbau eines historischen Getreidesilos in ein Kunstmuseum in Kristiansand (Norwegen).

- Guiniguada-Viadukt: Die statische Verstärkung und Reparatur der Autobahnbrücke GC-3 auf Gran Canaria (Spanien).

Die endgültige Bekanntgabe der Gewinner erfolgt im Rahmen einer Galaveranstaltung im November am Hauptsitz der IABSE in Zürich (Schweiz). Experten messen dem spanischen Infrastrukturprojekt gute Chancen auf den Gesamtsieg bei.

Über die International Association for Bridge and Structural Engineering (IABSE)

Die IABSE ist eine 1929 gegründete, wissenschaftlich-technische Organisation ohne Gewinnabsicht. Unter dem derzeitigen Vorsitz von Harshavardhan Subbarao vereint die Organisation Fachleute und Mitglieder aus rund 100 Ländern.

Das Spektrum der Vereinigung umfasst sämtliche Disziplinen des Bauingenieurwesens – von der Planung und dem Entwurf über den Bau und die Instandhaltung bis hin zur Sanierung und dem Rückbau von Bauwerken. Der Begriff Bauwerke schließt dabei Brücken, Gebäude und zivile Tiefbauten jeglicher Materialart ein, wobei stets technische, wirtschaftliche, ökologische und soziale Kriterien bewertet werden.

Technische Herausforderung: Reparatur unter voller Verkehrsbelastung

Das Guiniguada-Viadukt ist eine zentrale Ader der Straßeninfrastruktur auf Gran Canaria. Täglich passieren im Durchschnitt rund 110.000 Fahrzeuge die Brücke auf der GC-3. Eine vollständige Sperrung des Viadukts hätte massive Auswirkungen auf den gesamten Inselverkehr gehabt.

Die besondere ingenieurtechnische Leistung lag darin, eine vollständige Sanierung des Bauwerks zu planen und durchzuführen, ohne den laufenden Fahrzeugverkehr unterbrechen zu müssen. Was als kritische Gefahrenlage bezüglich der Brückenstabilität begann, wurde durch den Einsatz moderner Techniken gelöst.

Details der Bau- und Verstärkungsmaßnahmen (2023–2025)

Während der dreijährigen Bauzeit wurden umfangreiche Maßnahmen zur statischen Sicherung umgesetzt:

- Erneuerung der Tragseile: Insgesamt wurden 32 beschädigte Stahlseile ausgetauscht. Zum Ausgleich und zur zusätzlichen Erhöhung der Tragfähigkeit wurden 20 neue Stahlseile installiert.

- Unterstützende Stahlkonstruktion: Unter dem am stärksten betroffenen Abschnitt der Brücke wurde eine knapp zehn Meter hohe und 25 Tonnen schwere Stahlverstärkung montiert, die als unterstützende Strebe dient.

- Internes Seilträgersystem: Unterhalb der Fahrbahn wurde ein einzigartiges Seilträgersystem integriert. Dieses gleicht den irreversiblen Verlust der internen Vorspannung aus und stellt die ursprüngliche Tragfähigkeit der Brücke wieder her.

Die Beurteilung der Fachjury hebt hervor, dass die Maßnahme unter extrem strengen geometrischen und betrieblichen Vorgaben umgesetzt wurde. Das Ergebnis ist die vollständige Wiederherstellung der Tragfähigkeit und die langfristige Sicherung der Bauwerksstruktur.

Projektbeteiligte und Investitionsvolumen

Die Reparaturarbeiten wurden vom Ministerium für öffentliche Arbeiten des Inselrats (Cabildo de Gran Canaria) veranlasst und geleitet. Der Vizepräsident des Cabildos, Augusto Hidalgo, hob die Leistung des gesamten technischen Teams sowie der beteiligten Partner hervor.

Die Bauausführung erfolgte im Rahmen eines Notfallauftrags durch das spezialisierte Bauunternehmen Freyssinet. Die gesamte technische Planung und Berechnungen lagen in den Händen des renommierten Bauingenieurs José Antonio Llombart.

Das Gesamtinvestitionsvolumen für die Notfallmaßnahmen zur Struktursicherung des Viadukts belief sich auf über 11 Millionen Euro, finanziert durch den Inselrat von Gran Canaria. – MF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 20.07.2026 um 19:34

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20.7.2026 - Leishmaniose-Fälle auf den Kanaren: Schutz statt Panik

Erste Fälle nachgewiesen: Tierärzte auf den Kanaren rufen Hundebesitzer nach Leishmaniose-Funden zur Ruhe auf und empfehlen Schutzhalsbänder.-

Die Bestätigung der ersten Leishmaniose-Fälle auf den Kanaren sorgt derzeit für Unruhe unter Haustierbesitzern. Eine groß angelegte Studie der Universität von Las Palmas de Gran Canaria (ULPGC) wies den Erreger erstmals bei Hunden nach, die das Archipel nie verlassen haben. Experten mahnen nun jedoch ausdrücklich zur Besonnenheit.

ULPGC-Studie weist Erreger bei jedem zehnten Verdachtsfall nach

Die unter der Leitung von Professor José Alberto Montoya durchgeführte Untersuchung analysierte bisher rund 800 Hunde auf allen Inseln, bei denen bereits ein klinischer Verdacht vorlag. Das Ergebnis: Bei etwa 10 Prozent der Tiere fiel der Test positiv aus. Dies belegt eindeutig, dass die Schmetterlingsmücke (Flebótomo), die als Überträger des Parasiten Leishmania infantum fungiert, mittlerweile auf den Kanaren aktiv ist.

Die offiziellen Endergebnisse der Studie sollen im September 2026 vorgestellt werden. In den Tierkliniken der Inseln hat die Nachricht bereits zu einem massiven Anstieg von Beratungsanfragen geführt. Hundebesitzer interessieren sich verstärkt für eine Impfung, allerdings ist der entsprechende Impfstoff auf dem Archipel aktuell noch gar nicht flächendeckend im Vertrieb.

Kein Grund zur Panik

Die Tierärztekammern betonen, dass trotz der neuen Daten absolut kein Grund zur Alarmstimmung besteht. Dr. Sara Pérez, Vorstandsmitglied der Tierärztekammer von Las Palmas, stellt klar, dass eine Impfung ohnehin kein Allheilmittel sei, da sie das Erkrankungsrisiko nur um etwa 72 Prozent senke. Die wichtigste und effektivste Schutzmaßnahme sei es, den Stich der Mücke von vornherein zu verhindern.

Spezielle Abwehrhalsbänder (Repellentien) senken das Infektionsrisiko um mehr als 90 Prozent und werden von Tierärzten derzeit klar bevorzugt. Zudem weisen Experten darauf hin, dass eine andere parasitäre Erkrankung, die sogenannte Filaria (Herzwurm), auf den Kanaren weiterhin eine weitaus größere und akutere Gefahr für ungeschützte Hunde darstellt. Tierhalter sollten besonders in den Dämmerungsstunden aufmerksam sein, da die übertragenden Insekten zu dieser Zeit am aktivsten sind.

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 20.07.2026 um 19:14

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20.7.2026 - Flieger aus Rio mit Notfall auf Teneriffa gelandet

Flug von Rio nach Amsterdam muss wegen akuter Erkrankung einer 67-Jährigen auf die Kanaren ausweichen.-

Dramatische Minuten auf einer Transatlantikroute: Ein Flieger auf dem Weg von Rio de Janeiro nach Amsterdam musste heute einen unvorhergesehenen Zwischenstopp auf den Kanaren einlegen. Grund für die Kursänderung war der schwere medizinische Notfall einer Passagierin über dem offenen Meer.

Der Flieger befand sich planmäßig auf dem Flug über dem Atlantik in Richtung Niederlande, als sich der Zustand einer 67-jährigen Reisenden plötzlich massiv verschlechterte. Die Besatzung schlug daraufhin Alarm, da bei der Frau ein schwerer medizinischer Notfall eintrat. Zum Zeitpunkt des Notrufs befand sich das Flugzeug noch komplett außerhalb des kanarischen Luftraums.

Angesichts der potenziellen Lebensgefahr für die Passagierin entschied sich die Cockpit-Crew sofort zu einer Kursänderung und bat die spanische Flugsicherung um Erlaubnis für eine schnellstmögliche Sicherheitslandung auf dem Flughafen Teneriffa-Süd (Aeropuerto de Tenerife Sur Reina Sofía).

Fluglotsen räumten den Weg frei

Die Fluglotsen reagierten umgehend auf das Notsignal. Sie koordinierten den Anflug in enger Absprache mit dem Bodenpersonal auf Teneriffa, sodass Rettungskräfte und Notärzte in Bereitschaft versetzt wurden.

Um keine Zeit zu verlieren, wiesen die Lotsen der Maschine die direkteste Flugroute zu, die aus technischer Sicht machbar war. Von der Einleitung des Sinkflugs bis zum Aufsetzen der Räder auf Teneriffa vergingen so schlussendlich knapp eine Stunde und 15 Minuten.

Direkt nach dem Aufsetzen wurde die Patientin zur weiteren Behandlung an die bereitstehenden Rettungskräfte übergeben. Die Flugsicherung übermittelte der Frau beste Genesungswünsche für eine rasche Erholung.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 20.07.2026 um 19:09

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20.7.2026 - .Trendwende bei den Ferienbetten auf Lanzarote

Aktuelle Marktdaten zeigen ein Ende des jahrelangen Booms bei den privaten Unterkünften.-

Die sieben Gemeinden von Lanzarote weisen eine höchst unterschiedliche Dichte an touristisch genutzten Immobilien auf. Neue Schätzungen des Nationalen Statistikinstituts (INE) auf Basis von Daten von Ende Mai beziffern die Gesamtzahl der Ferienunterkünfte auf der Insel auf 8.453 Objekte.

Yaiza und Tías sind die Tourismus-Hotspots

Die Analyse der staatlichen Agentur zeigt ein klares Gefälle zwischen den einzelnen Regionen. Die höchste Konzentration an Unterkünften mit dem offiziellen VV-Siegel (Vivienda Vacacional) verzeichnen die Gemeinden Yaiza und Tías.

- Yaiza: Verfügt über 2.243 Ferienwohnungen und 12.268 Betten. Dies entspricht einem Anteil von 21,65 % am gesamten lokalen Immobilienbestand, obwohl alle Werte im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig sind.

- Tías: Folgt dicht dahinter mit 2.454 Ferienunterkünften und 10.630 offiziell registrierten Betten (14,23 % des lokalen Wohnungsbestands).

- Teguise: Belegt den dritten Platz mit 1.815 Objekten und 7.607 Betten, was 16,23 % des Gemeindebestands ausmacht.

Deutlich weniger Ferienunterkünfte im Inselinneren

Im Gegensatz zu den boomenden Tourismuszentren im Süden und Osten verzeichnen die restlichen vier Gemeinden der Insel deutlich geringere Zahlen. Das absolute Schlusslicht der Statistik bildet die Region Tinajo.

In der Arrecife sind 599 Immobilien als Ferienwohnung registriert (2.379 Betten), was lediglich 2,67 % des dortigen Wohnungsbestands ausmacht. Die nördliche Gemeinde Haría zählt 586 Ferienhäuser (2.285 Betten), während San Bartolomé auf 434 Objekte (1.837 Betten) kommt.

In Tinajo sind lediglich 322 Ferienunterkünfte mit insgesamt 1.278 Betten gemeldet, was dennoch 12,08 % des dortigen Immobilienbestands ausmacht.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 20.07.2026 um 19:00

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19.7.2026 - Eurowings baut Flüge nach Gran Canaria ab Berlin aus

Mehr Flüge nach Gran Canaria: Eurowings erweitert das Winterangebot ab dem Flughafen Berlin Brandenburg (BER) für deutsche Urlauber deutlich...-

Gültig ist dies ab dem WInterflugplan.

Gran Canaria/Berlin – Urlauber aus Deutschland können für die kommende Wintersaison mit einer flexibleren Reiseplanung nach Gran Canaria rechnen. Durch eine strategische Erweiterung des Flugangebots am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) wird eine kontinuierliche Verbindung auf die kanarische Urlaubsinsel sichergestellt. Die Fluggesellschaft Eurowings reagiert damit auf die anhaltend hohe Nachfrage im Segment der Freizeitreisen und stärkt die logistische Anbindung für deutsche Fluggäste.

Ausbau der Flugzeugflotte am Standort Berlin Brandenburg

Im Rahmen dieser Kapazitätserweiterung hat die Fluggesellschaft ihre stationierte Flotte in der Bundeshauptstadt maßgeblich vergrößert. Die Basis am Flughafen BER wurde auf insgesamt elf Flugzeuge aufgestockt. Diese Entwicklung markiert ein deutliches Wachstum im Vergleich zur Phase nach der Pandemie, als der Standort lediglich mit drei Maschinen betrieben wurde. Mittlerweile umfasst das Streckennetz von Eurowings ab Berlin fast 50 Direktziele im In- und Ausland.

Unterstützt wird der intensivierte Flugbetrieb von einer gewachsenen Besatzung vor Ort, die inzwischen mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfasst. Diese personelle und materielle Aufwertung garantiert eine hohe Flugfrequenz in Richtung der Kanarischen Inseln. Auf diese Weise kann auch während der reisestarken Hochsaison im Winter eine verlässliche Transportkapazität bereitgestellt werden, um die Nachfrage ohne Engpässe zu bedienen.

Optimierte Kapazitäten für den deutschen Urlaubsmarkt

Die Ferieninsel Gran Canaria wurde gezielt in ein umfassendes Wachstumsprogramm der Fluggesellschaft integriert, das auf die Optimierung der Rentabilität im touristischen Sektor abzielt. Durch die Bereitstellung größerer Flugzeuge und zusätzlicher Frequenzen erhöht sich die verfügbare Sitzplatzkapazität ab Berlin signifikant. Da der kanarische Tourismussektor traditionell eine ausgeprägte Abhängigkeit vom deutschen Markt aufweist, profitiert die Destination von dieser robusteren Transportlogistik.

Für Reisende, die ihren Aufenthalt in bekannten touristischen Gemeinden wie San Bartolomé de Tirajana oder Mogán planen, ergeben sich dadurch vielfältigere Optionen. Die Regionen im Süden der Insel, die insbesondere für ihre Kombination aus Strandurlaub und aktiven Freizeitgestaltungsmöglichkeiten bekannt sind, werden durch die zusätzlichen Flugverbindungen noch direkter und flexibler erreichbar.

Wettbewerbsvorteile im europäischen Wintertourismus

Der gezielte Ausbau dieser Kapazitäten erfolgt vor dem Hintergrund eines intensiven Wettbewerbs unter den europäischen Urlaubsdestinationen. Ein stabiler und planbarer Passagierstrom ist für lokale Reiseveranstalter und Hoteliers ein entscheidender Faktor, um sich gegenüber konkurrierenden Zielen im Mittelmeerraum zu behaupten. Die verbesserte Erreichbarkeit sichert Gran Canaria Marktanteile im wichtigen Wintergeschäft.

Flankiert wird die Expansion von einer wettbewerbsfähigen Preispolitik der Fluggesellschaft. Als Beispiel für diese Strategie dient die neu eingerichtete Direktverbindung von Berlin nach Bologna, die bereits ab einem Einstiegspreis von 49,99 Euro angeboten wird. Ein ähnliches Preisgefüge und eine vergleichbare Tarifstruktur strebt das Unternehmen im Rahmen seiner Marktpräsenz auch für die Verbindungen auf die Kanarischen Inseln an, um preisbewusste Reisende anzusprechen.

Lufthansa Group als strategischer Schlüsselpartner

Die Expansion erfolgt trotz wiederholter Warnungen der Luftfahrtunternehmen vor steigenden regulatorischen Anforderungen und steuerlichen Belastungen für den Flugverkehr am Standort Deutschland. Ungeachtet dieser Rahmenbedingungen bleibt das Marktpotenzial der Region Berlin-Brandenburg als bedeutendes Wirtschaftszentrum und einwohnerstarke Herkunftsregion für den Tourismus stabil.

Die strategische Bedeutung des Standorts wird durch die Marktanteile untermauert: Die Lufthansa Group, einschließlich ihrer Tochtergesellschaft Eurowings, wickelt mittlerweile rund 30 Prozent aller Flugbewegungen am Flughafen Berlin Brandenburg ab. Diese Marktkonzentration festigt die Position des Konzerns als wichtigster logistischer Partner für die Anbindung Gran Canarias an die deutsche Hauptstadtregion.

Zuversicht in der kanarischen Tourismuswirtschaft

Für die Wintersaison 2026/2027 zeichnet sich eine Phase der Konsolidierung ab, in der eine verlässliche Flugfrequenz das Fundament für die Aufrechterhaltung der wirtschaftlichen Dynamik bildet. Die Tourismusunternehmen und Hotelbetreiber im Süden Gran Canarias äußern sich optimistisch bezüglich der kommenden Monate. Die erweiterte Luftverkehrslogistik wird von den Verantwortlichen vor Ort als zentrale Lebensader bewertet. Sie sorgt für eine kontinuierliche Auslastung der Beherbergungsbetriebe und etabliert Gran Canaria als eines der führenden Urlaubsziele für Abflüge vom Flughafen Brandenburg. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 19.07.2026 um 15:09

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19.7.2026 - Nationalgericht stoppt rechtswidrige Arbeitsweise des Finanzamtes auf Gran Canaria

Das Nationale Gericht rügt das Finanzamt auf den Kanaren für rechtswidrige Verzögerungen bei einer Steuerprüfung zur RIC. Erfahren Sie die Hintergründe...-

Immer öfters kassieren Gerichte Vorgehensweisen der AEAT.

Gran Canaria – Ein aktuelles und wegweisendes Urteil des spanischen Nationalen Gerichtshofs sorgt derzeit für erhebliches Aufsehen in der Wirtschaft und Rechtsprechung der Kanarischen Inseln. Im Zentrum dieser weitreichenden Entscheidung steht die lokale Niederlassung der spanischen Steuerbehörde. Das Gericht hat der Behörde gravierende Verfahrensfehler und eine rechtswidrige Arbeitsweise im Umgang mit gesetzlichen Ermittlungsfristen nachgewiesen. Als direkte Konsequenz wurde die Steuerprüfung eines bekannten lokalen Tourismusunternehmens, der Turisman 2000 e Hijos, vollständig aufgehoben. Das Urteil ist nicht nur für das betroffene Unternehmen von großer Bedeutung, sondern wirft auch ein kritisches Licht auf die Geschäftspraktiken der Finanzämter im Umgang mit Steuerzahlern und regionalen Fördermitteln. Der Fall offenbart auf eindrückliche Weise, wie staatliche Prüfer zeitliche Fristen unzulässig ausdehnten und dabei fundamentale Rechte des steuerpflichtigen Unternehmens massiv verletzten.

HINTERGRUND DES KONFLIKTS: DIE KANARISCHE INVESTITIONSRESERVE

Um die volle Tragweite dieses steuerrechtlichen Urteils zu verstehen, ist ein detaillierter Blick auf das zugrunde liegende Förderinstrument unerlässlich. Der juristische Streit entzündete sich an einer Körperschaftsteuererklärung, die bis in das Jahr 2010 zurückreicht. Das betroffene Tourismusunternehmen hatte den Verkauf von zwei Ferienwohnanlagen in Maspalomas abgewickelt, einem der wichtigsten touristischen Zentren im Süden der Insel Gran Canaria. Um die Steuerlast auf die aus diesem Verkauf erzielten Gewinne zu reduzieren, berief sich das Unternehmen auf die sogenannte Kanarische Investitionsreserve.

Die Kanarische Investitionsreserve ist ein spezielles und enorm wichtiges steuerliches Anreizsystem, das exklusiv für die Kanarischen Inseln geschaffen wurde, um die regionale Wirtschaft zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern und lokale Investitionen zu fördern. Sie erlaubt es dort ansässigen Unternehmen, ihre steuerliche Bemessungsgrundlage um bis zu 90 Prozent zu reduzieren. Die zwingende Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass die entsprechenden Gewinne innerhalb eines festgelegten Zeitraums in zukünftige, wirtschaftlich förderliche Projekte auf den Inseln reinvestiert werden. Die ordnungsgemäße Anwendung dieser Reserve ist für viele Betriebe auf den Inseln von existenzieller Bedeutung.

DER STREITPUNKT: WIRTSCHAFTLICHE TÄTIGKEIT ODER NICHT

Im vorliegenden Fall verweigerte die Steuerbehörde dem Unternehmen Turisman 2000 e Hijos jedoch genau diesen angestrebten Steuervorteil. Die inhaltliche Begründung der Prüfer lautete, dass das Unternehmen in den verkauften Ferienanlagen in Maspalomas zuvor keine tatsächliche wirtschaftliche Tätigkeit im Bereich der Immobilienvermietung ausgeübt habe. Laut Argumentation der Behörde habe es an einem echten und aktiven Geschäft mit entsprechendem Personal und einer klaren betrieblichen Struktur in den Vorjahren gefehlt. Dies stellt jedoch eine rechtliche Grundvoraussetzung dar, um Mittel der Kanarischen Investitionsreserve rechtskonform zuweisen und den Steuervorteil in Anspruch nehmen zu können. Dies war der anfängliche inhaltliche Ausgangspunkt der Auseinandersetzung zwischen dem Tourismusunternehmen und dem Finanzamt.

VERZÖGERUNGSTAKTIK ALS RECHTSWIDRIGE ARBEITSWEISE DES FINANZAMTES

Die eigentliche Verfehlung, die das Nationale Gericht nun so scharf und unmissverständlich verurteilte, lag jedoch nicht in der inhaltlichen Auslegung der komplexen Regularien. Der Fokus der Richter lag auf der eklatant rechtswidrigen Arbeitsweise des Finanzamtes während der Überprüfung. Der juristische Konflikt drehte sich im Kern um die Frage, wann und vor allem wie die Steuerprüfung formal eingeleitet und durchgeführt wurde.

Nach Artikel 150 Absatz 1 des damals gültigen Allgemeinen Steuergesetzes in Spanien unterlagen Steuerprüfungen einer sehr strengen zeitlichen Begrenzung. Ein reguläres Prüfungsverfahren musste innerhalb einer strikten Frist von maximal zwölf Monaten nach seiner formellen Einleitung zwingend abgeschlossen werden. Diese gesetzliche Regelung dient in erster Linie dem Schutz der Steuerpflichtigen vor endlosen, zermürbenden Ermittlungen durch den Staat und erzwingt eine effiziente und zeitnahe Arbeit der Behörden.

Den gerichtlichen Feststellungen zufolge wandte die Behörde in Las Palmas de Gran Canaria jedoch eine bewusste Taktik an, um genau diese gesetzliche Zwölfmonatsfrist auszuhebeln. Bereits am 18. Oktober 2012 verschickte die Steuerbehörde eine formelle Informationsanfrage an das Tourismusunternehmen, um umfassende Unterlagen zu den verkauften Immobilien in Maspalomas anzufordern. Das Unternehmen kooperierte reibungslos und reichte die geforderten Dokumente nur dreizehn Tage später, also noch Ende Oktober 2012, vollständig ein. Damit lagen der Behörde bereits zu diesem frühen Zeitpunkt alle notwendigen Fakten und Papiere vor.

Anstatt nun das formelle Prüfungsverfahren umgehend zu eröffnen und damit die gesetzliche Frist von zwölf Monaten offiziell in Gang zu setzen, ließ die Steuerbehörde die Akten ruhen. Mehr als zwei Jahre lang geschah offiziell nichts. Erst am 30. März 2015, also annähernd zweieinhalb Jahre nach dem Erhalt der Dokumente, informierte die Behörde das Unternehmen über die offizielle Einleitung des Verfahrens. Kurioserweise forderte sie in diesem Zuge exakt dieselben Unterlagen erneut an, die das Unternehmen bereits im Jahr 2012 eingereicht hatte. Die offizielle Steuerprüfung wurde schließlich erst im Mai 2016 formal abgeschlossen.

URTEIL: VORGEHEN IN BETRÜGERISCHER ABSICHT

Im Rahmen des folgenden Gerichtsverfahrens versuchte die zuständige Staatsanwaltschaft vehement, die Rechtmäßigkeit dieses Vorgehens zu rechtfertigen. Die Zweite Kammer des Verwaltungsgerichts des Nationalen Gerichtshofs wies diese Argumentation jedoch entschieden zurück und fällte ein unmissverständliches Urteil. Die Richter stellten klar, dass die Prüfabteilung der Steuerbehörde die gesetzlichen Fristen gezielt missachtet hat. Der ursprüngliche Informationsantrag aus dem Jahr 2012 diente laut Urteil lediglich dazu, Ermittlungen im Geheimen voranzutreiben, ohne die gesetzliche Prüfungsfrist auszulösen.

Das Gericht spricht in diesem Zusammenhang in aller Deutlichkeit von einer betrügerischen Absicht, um die Steuerprüfung des Unternehmens bewusst zu verzögern. Für das Gericht ist es schlicht unverständlich und nicht hinnehmbar, dass das offizielle Verfahren erst im Frühjahr 2015 eingeleitet wurde, obwohl der Behörde seit Oktober 2012 die einzigen und ausschließlichen Unterlagen für die Beurteilung des Falles vorlagen. Das tatsächliche, aber illegitime Ziel der Prüfer habe einzig und allein darin bestanden, sich im Vorfeld alle notwendigen Beweise in Ruhe zu sichern, um den betroffenen Steuerpflichtigen dann schutzlos der eigenen, bereits vorgefertigten Entscheidung auszuliefern.

VERLETZUNG DES GRUNDSATZES EINER GUTEN VERWALTUNG

Das Nationale Gericht belässt es in seiner Urteilsbegründung nicht bei einer rein technischen Rüge, sondern formuliert eine grundsätzliche und weitreichende Kritik am Vorgehen der Behörde. Das Urteil warnt eindringlich davor, dass eine derart rechtswidrige Arbeitsweise des Finanzamtes gravierend gegen den rechtlich fest verankerten Grundsatz einer guten Verwaltung verstößt. Dieser Grundsatz garantiert Bürgern und Unternehmen das elementare Recht darauf, dass ihre Angelegenheiten von den staatlichen Institutionen innerhalb eines angemessenen, fairen und vor allem verhältnismäßigen Zeitraums bearbeitet werden.

In diesem konkreten Fall befand sich das Tourismusunternehmen über einen Zeitraum von mehr als dreieinhalb Jahren im Fadenkreuz der Behörde, was die damals gesetzlich zulässige Höchstdauer für eine Steuerprüfung um ein Vielfaches überschreitet. Diese künstliche und absichtliche Verlängerung der Schwebephase stellt eine unzumutbare Belastung für die wirtschaftliche Planungssicherheit jedes Unternehmens dar und untergräbt das Vertrauen in staatliche Institutionen tiefgreifend.

VERJÄHRUNG UND FINANZIELLE FOLGEN FÜR DEN STAAT

Die Konsequenz aus dieser eklatanten Verfehlung ist für den spanischen Fiskus weitreichend und teuer. Das Gericht erklärte das Recht der Steuerbehörde zur Festsetzung der Steuerschuld für verjährt. Folglich wurden sämtliche Entscheidungen und Nachforderungen, die aus dieser spezifischen Steuerprüfung hervorgingen, wegen bewiesener Rechtswidrigkeit in vollem Umfang aufgehoben. Darüber hinaus wurde die Allgemeine Staatsverwaltung Spaniens dazu verurteilt, die gesamten Kosten des Verfahrens zu tragen.

Obwohl das Urteil des Nationalgerichts formal noch nicht rechtskräftig ist und innerhalb von dreißig Tagen eine Berufung beim Obersten Gerichtshof eingelegt werden könnte, hat der Fall faktisch bereits sein Ende gefunden. Quellen aus dem Umfeld der Steuerbehörde bestätigten gegenüber Medienvertretern wie der Zeitung elDiario in Berichten vom 18. Juli 2026, dass gegen dieses Urteil keine weiteren Rechtsmittel eingelegt werden.

Die Behörde betonte in diesem Zusammenhang lediglich, dass sich die gerichtliche Niederlage ausschließlich auf verfahrenstechnische und formale Aspekte beziehe und nicht den eigentlichen inhaltlichen Umgang mit der Kanarischen Investitionsreserve legitimiere. Dennoch setzt das Urteil ein bemerkenswertes Zeichen für die gesamte Wirtschaft auf den Kanaren: Auch der Staat und seine Finanzbehörden stehen nicht über dem Gesetz und müssen sich an geltende Spielregeln und Fristen halten. Eine rechtswidrige Arbeitsweise des Finanzamtes zur reinen Sicherung von Steuereinnahmen wird von der Justiz nicht toleriert und entsprechend sanktioniert. Dieses Urteil dürfte vielen weiteren Unternehmen Mut machen, sich gegen unverhältnismäßige Verfahrensverzögerungen durch die Behörden juristisch zur Wehr zu setzen. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 19.07.2026 um 14:26

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19.7.2026 - Studie warnt: Katzen gefährden Kanaren-Echsen

Eine Untersuchung der Universität La Laguna zeigt, dass die vielen Katzenkolonien auf den Inseln eine massive Bedrohung für die heimischen Kanaren-Echsen sind.-

Katzenkolonien auf den Kanaren stellen eine massive Bedrohung für die heimische Tierwelt dar – selbst wenn sie von Menschen regelmäßig gefüttert werden. Eine aktuelle Studie der Universität La Laguna (ULL) und des CSIC zeigt nun eine biologische Besonderheit: Der anhaltende Jagddruck sorgt dafür, dass die betroffenen Echsenarten immer kleiner werden.

Wissenschaftliche Untersuchung der ULL zeigt extreme Auswirkungen auf Ökosystem

Die Forscher untersuchten mehr als 200 Kanaren-Echsen (Gallotia galloti) in Gebieten mit und ohne Katzenkolonien. Das Ergebnis der in der Fachzeitschrift Biology Letters veröffentlichten Studie ist eindeutig: Die permanente Präsenz von Katzen führt zu drastischen Einschnitten in der Struktur der Reptilienpopulationen.

Die Echsen sind ein unverzichtbarer Teil des kanarischen Ökosystems, da sie als Samenverbreiter für Pflanzen und als Nahrung für einheimische Raubvögel dienen. Schwinden die Echsen, gerät die gesamte Naturkette der Inseln aus dem Gleichgewicht. Auf Teneriffa allein gibt es Schätzungen zufolge bereits über 400 registrierte Katzenkolonien.

Jagdtrieb bleibt trotz regelmäßiger Fütterung aktiv

Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass gut gefütterte Haus- und Straßenkatzen keine Wildtiere jagen. Die Untersuchung widerlegt dies klar: Zwischen 20 und 40 Prozent der von Katzen erbeuteten Echsen werden überhaupt nicht gefressen. Es handelt sich um ein rein instinktives Jagdverhalten. In den Überresten einer einzigen Katzenkolonie auf Teneriffa wiesen die Wissenschaftler die Reste von 14 Echsen nach.

Kritik üben die Experten an der spanischen Gesetzgebung. Das aktuelle Tierschutzgesetz von 2023 setzt beim Management von Straßenkatzen fast ausschließlich auf die Methode CER (Einfangen, Kastrieren, Freilassen). Daten zeigen jedoch, dass diese Maßnahme in offenen Ökosystemen die Ausbreitung nicht stoppt und die heimische Tierwelt nicht schützt. Die Wissenschaftler fordern daher strengere Regeln nach internationalem Vorbild, wie etwa die Umsiedlung von Katzenkolonien in geschützte Areale.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 19.07.2026 um 14:19

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19.7.2026 - Leichenfund in einer Küstenhöhle auf Teneriffa

Gerichtsmedizinische Autopsie soll Identität und Todesursache klären.-

In einer Höhle an der Küste von Santa Cruz auf Teneriffa wurde eine leblose Person entdeckt. Die Nationalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und die Mordkommission eingeschaltet, um die Identität des Toten sowie die genauen Todesumstände zu klären.

Entdeckung nahe Acorán erst am Sonntag bestätigt

Die Nationalpolizei stieß bereits am Freitagnachmittag in einem schwer zugänglichen Küstenbereich nahe der Ortschaft Acorán auf den Leichnam. Aus ermittlungstaktischen Gründen gaben die Behörden den Fund jedoch erst an diesem Sonntag offiziell bekannt. Die genauen Umstände, wie die Beamten auf die Höhle aufmerksam wurden, sind derzeit noch unter Verschluss.

Mordkommission leitet die Ermittlungen

Da am Fundort die Todesursache nicht zweifelsfrei festgestellt werden konnte, hat die Mordkommission den Fall übernommen. Eine gerichtsmedizinische Autopsie soll nun in den kommenden Tagen klären, ob ein Unfall, ein medizinisches Problem oder ein Verbrechen zum Tod der Person geführt hat. Auch die Identität des Opfers ist bislang noch völlig unklar.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 19.07.2026 um 13:36

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19.7.2026 - Organisierte Kreditkarten-Mafia auf Lanzarote aufgeflogen

Professionelles Netzwerk nutzte gestohlene Daten für teure Buchungen von Luxus-Ferienunterkünften.-

Der Guardia Civil ist auf Lanzarote ein schwerer Schlag gegen die Internet-Kriminalität gelungen. Die Beamten zerschlugen ein kriminelles Netzwerk, das ein lokales Ferienvermietungsunternehmen durch eine perfide Kreditkarten-Masche um eine fünfstellige Summe betrogen hat.

Luxus-Urlaub mit gestohlenen Kreditkartendaten

Die Ermittlungen begannen, nachdem ein Vermieter von Ferienunterkünften auf Lanzarote Unregelmäßigkeiten bei Online-Zahlungen gemeldet hatte. Wie die Ermittler herausfanden, nutzte die Bande im Ausland gestohlene Kreditkartendaten, um Unterkünfte auf der Kanaren-Insel zu buchen. Insgesamt entstand dem Unternehmen ein Schaden von rund 20.000 Euro.

Elf Verdächtige identifiziert – Drahtzieher saß in Madrid

Im Zuge der Ermittlungen konnte die Polizei insgesamt elf Personen identifizieren, die tief in das Betrugssystem verstrickt waren. Die Organisation agierte hochprofessionell. Als Kopf der Bande gilt ein in Madrid ansässiger Drahtzieher, der die gestohlenen Daten besorgte.

Auf Lanzarote selbst wurden gezielt sogenannte „Finanzagenten“ oder Mittelsmänner eingesetzt. Diese Personen stellten ihre eigenen Konten zur Verfügung, um die illegalen Gelder weiterzuleiten oder die Buchungen direkt vor Ort abzuwickeln. Den Verdächtigen drohen nun schwere Anklagen wegen gewerbsmäßigen Betrugs und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 19.07.2026 um 13:31

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19.7.2026 - Fünf Monate Calima auf Teneriffa und Gran Canaria

Wissenschaftliche Untersuchung des CSIC belegt den drastischen Anstieg der staubigen Tage auf den Kanarischen Inseln.-

Die Kanaren leiden immer häufiger unter trockenem Saharastaub aus Afrika. Eine aktuelle wissenschaftliche Untersuchung des CSIC zeigt nun das alarmierende Ausmaß: Fast an jedem zweiten Tag im Jahr zieht die Staubwolke über die Inseln und belastet die Gesundheit der Menschen.

Fast fünf Monate im Jahr unter Staubbelastung

Laut den Daten des Obersten Rates für wissenschaftliche Forschung (CSIC) registrieren die Kanaren inzwischen an mindestens 146 Tagen im Jahr – das entspricht fast fünf Monaten – Episoden von Calima. Damit ist das Archipel die am stärksten betroffene Region Spaniens. Wetter

Hauptursache für diese Entwicklung ist eine anhaltende Veränderung der atmosphärischen Zirkulation in Kombination mit der zunehmenden Austrocknung Nordafrikas infolge der globalen Erwärmung. Der Feinstaub besteht dabei keineswegs nur aus reinem Wüstensand. Analysen zeigen, dass bis zu 18 Prozent der Partikel aus industrieller Verschmutzung, wie etwa von Raffinerien und Kraftwerken in Marokko und Algerien, stammen.

Nordostwind fegt über die Meerenge

Zusätzlich zu der Feinstaubbelastung meldet die staatliche Wetterbehörde AEMET für Montagabend, den 20. Juli 2026, eine gelbe Küsten-Windwarnung. In der Zeit von 21:00 Uhr bis 23:59 Uhr frischt ein kräftiger Nordostwind auf, der vor allem in der Meerenge zwischen Teneriffa und Gran Canaria Geschwindigkeiten von bis zu 61 km/h erreicht. Betroffen sind jeweils die Ost-, Süd- und Westküsten beider Hauptinseln. Urlauber und Wassersportler sollten in den betroffenen Küstenzonen extreme Vorsicht walten lassen.

Medizinische Studien belegen Gefahr für Herz und Lunge

Der Mix aus heftigen Küstenwinden und der extremen Calima-Belastung stellt insbesondere für Risikogruppen eine ernste Gefahr dar. Medizinische Untersuchungen des Universitätskrankenhauses der Kanaren (HUC) belegen eine direkte Verbindung zwischen intensiven Staubepisoden und einer erhöhten Sterblichkeit durch Herzinfarkte und Atemwegserkrankungen.

In der Vergangenheit wurden bei sogenannten „Supercalimas“ extreme Feinstaubwerte (PM10) von über 1.800 µg/m³ auf Gran Canaria gemessen. Da die Entzündungsreaktionen im Körper oft schon am ersten Tag der Exposition beginnen, raten die Behörden Menschen mit Herz- oder Lungenerkrankungen, die Wetter- und Feinstaubwarnungen strikt zu beachten und körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 19.07.2026 um 13:25

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18.7.2026 - Küsten-Alarm für Teneriffa und Gran Canaria aktiviert

Nordostwind mit Windstärke 7 fegt über die Meerenge zwischen Teneriffa und Gran Canaria.-

Die Wetterbehörde AEMET hat den Küsten-Alarm für zwei Kanaren-Inseln ausgerufen. Ein starker Nordostwind sorgt in den betroffenen Küstenabschnitten für ungemütliche und potenziell riskante Bedingungen.

Alarm gilt am Montagabend

Die offizielle Warnung der Stufe Gelb („Geringes Risiko“) tritt am Montag, den 20. Juli 2026, um 21:00 Uhr in Kraft und bleibt bis kurz vor Mitternacht (23:59 Uhr) aktiv.Feiertage und besondere Anlässe

Der Küsten-Alarm betrifft gezielt folgende Regionen:

- Teneriffa: Osten, Süden und Westen
- Gran Canaria: Osten, Süden und Westen

Windstärke 7 in der Meerenge

Hauptursache für die Aktivierung des Alarms ist ein kräftiger Nordostwind in der Meerenge zwischen Teneriffa und Gran Canaria mit Geschwindigkeiten um 61 km/h. Dies entspricht der Windstärke 7 auf der Beaufortskala.

Anwohner und Urlauber in den Küstengebieten sowie Wassersportler sollten in diesem Zeitraum besondere Vorsicht walten lassen, da der böige Wind direkte Auswirkungen auf den küstennahen Bereich hat.

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 18.07.2026 um 08:33

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18.7.2026 - Notfall an Bord: Kanaren-Flieger landet mit Priorität

Eine Passagierin verliert das Bewusstsein. Flug aus Sevilla landet nach Pistenwechsel mit Priorität auf Teneriffa Süd für schnelle Notarzt-Hilfe.-

In einem Kanaren-Flieger von Sevilla nach Teneriffa ist es zu einem medizinischen Notfall gekommen. Eine Frau verlor das Bewusstsein. Die Flugsicherung leitete die Maschine mit Sonderpriorität zum Landeanflug.

Der Vorfall ereignete sich im Anflug auf den Flughafen Teneriffa Süd (TFS). Die Besatzung der Maschine aus Sevilla meldete eine bewusstlose Passagierin an Bord. Umgehend wurde höchste Priorität für die Landung angefordert, um eine schnelle medizinische Versorgung zu gewährleisten.

Flugsicherung ändert die Landerichtung

Die Fluglotsen reagierten ohne Verzögerung. Sie koordinierten einen direkten Anflug und öffneten die entgegengesetzte Landebahn (Piste 25). Dieses Manöver verkürzte den Flugweg entscheidend und sparte wertvolle Minuten. Gleichzeitig wurde der Notdienst direkt am Rollfeld bereitgestellt.

Dank an andere Piloten

Die Flugsicherung dankte den Crews anderer Flieger für die reibungslose Zusammenarbeit. Durch deren Kooperation blieb die Anflugschneise frei. Der Patientin wurden beste Genesungswünsche übermittelt.

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 18.07.2026 um 08:26

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18.7.2026 - Mann stirbt nach Badeunfall auf Fuerteventura

Ein Mann verstarb gestern Nachmittag trotz intensiver Rettungsmaßnahmen nach einem medizinischen Notfall am Strand von Corralejo Viejo auf Fuerteventura. Die Rettungskräfte konnten den bewusstlos aus dem Wasser gezogenen Mann trotz sofortiger Reanimation nicht retten.-

Ein schwerer Badeunfall hat sich am Freitagnachmittag an der Küste von Fuerteventura ereignet. Ein rund 60 Jahre alter Mann verstarb am Strand von Corralejo Viejo in der Gemeinde La Oliva, nachdem er leblos aus dem Wasser gezogen worden war. Trotz des schnellen und großflächigen Einsatzes von Rettungskräften und Notärzten kam für den Mann jede Hilfe zu spät.

Rettungskräfte kämpfen vergeblich um das Leben des Mannes

Der Notruf ging um 14:40 Uhr im Rettungszentrum der Kanaren ein. Strandbesucher hatten den Mann bewusstlos aus dem Meer geborgen. Die Rettungsschwimmer des lokalen Sanitätsdienstes leiteten sofort die ersten Erste-Hilfe-Maßnahmen am Strand ein. Kurz darauf trafen ein Arzt und Sanitäter des örtlichen Gesundheitszentrums sowie Personal des kanarischen Rettungsdienstes mit zwei Krankenwagen ein.

Zusätzlich wurde ein Rettungshubschrauber entsandt, der direkt am Strand landete. Die Notfallsanitäter führten über mehrere Minuten hinweg erweiterte Wiederbelebungsmaßnahmen durch. Sämtliche Bemühungen waren jedoch vergeblich. Der Mann konnte nicht mehr zurück ins Leben geholt werden.

Neben dem Roten Kreuz war auch die Feuerwehr von La Oliva, der Zivilschutz, die Guardia Civil sowie Einheiten der Lokalpolizei am Unfallort im Einsatz.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 18.07.2026 um 08:22

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17.7.2026 - Vollsperrung der GC-3 in beide Richtungen: Massive Verkehrseinschränkungen im August

Achtung Autofahrer: Die GC-3 auf Gran Canaria wird im August in beide Richtungen voll gesperrt. Alle Infos zu Umleitungen, Dauer und den Bauarbeiten...-

Betroffen ist der Bereich des Guiniguada-Viadukts.

Las Palmas – Die wichtigste Verkehrsschlagader von Las Palmas de Gran Canaria steht vor einer beispiellosen Einschränkung: Ab Sonntag, dem 2. August, wird die Ringstraße GC-3 im Bereich des Guiniguada-Viadukts in beide Richtungen voll gesperrt. Das Ministerium für öffentliche Arbeiten, Infrastruktur, Architektur und Wohnungsbau des Inselrats von Gran Canaria hat mit den Vorbereitungen für diese fundamentale Infrastrukturmaßnahme begonnen. Autofahrer müssen sich im gesamten August auf weitreichende Umleitungen einstellen.

Warum wird die GC-3 in beide Richtungen gesperrt?

Der Grund für die drastische Maßnahme sind zwingend notwendige Abdichtungsarbeiten an den Fahrbahnen des Guiniguada-Viadukts. Laut Augusto Hidalgo, Vizepräsident des Inselrats, sind diese Arbeiten unerlässlich, um die strukturelle Sicherheit, den Erhalt und die Langlebigkeit dieser für die Insel strategisch essenziellen Brücke zu gewährleisten.

Aufgrund der hohen Komplexität der Sanierung ist eine Ausführung bei fließendem Verkehr oder lediglich in den Nachtstunden nicht möglich. Die Arbeiten müssen tagsüber stattfinden, was eine 24-stündige Vollsperrung der jeweils betroffenen Richtungsfahrbahn unumgänglich macht.

Der Zeitplan: Ein Monat im Ausnahmezustand

Die Sperrung erstreckt sich über den gesamten Monat August und wird in zwei Phasen unterteilt, um die GC-3 sukzessive in beide Richtungen zu sanieren:

- Phase 1 (ab 2. August für ca. 15 Tage): Vollsperrung der Fahrspuren in Richtung Norden (Richtung Tamaraceite und Arucas). Hierbei handelt es sich um die dem Meer zugewandte nördliche Fahrbahn.

- Phase 2 (im Anschluss für weitere 15 Tage): Sobald die Nordrichtung freigegeben ist, folgt die Vollsperrung der Fahrspuren in Richtung Süden (landseitige Fahrbahn). Diese wird voraussichtlich bis zum 30. August andauern.

Die offiziellen Umleitungsstrecken im Überblick

Da die GC-3 als wichtigster Verteilerring der Hauptstadt ausfällt, wird der Verkehr primär über die Avenida Marítima umgeleitet. Das Tiefbauamt hat folgende alternative Routen festgelegt:

- Während der Sperrung Richtung Norden: Der Verkehr wird über die San-José-Tunnel (GC-31) auf die Avenida Marítima geführt und von dort durch die Julio-Luengo-Tunnel auf die GC-2 geleitet. Hinweis: Die Zufahrt nach Lomo Blanco, Tafira oder El Zurbarán soll nach Möglichkeit über die Auffahrt durch den San-José-Tunnel (GC-31) aufrechterhalten werden.

- Während der Sperrung Richtung Süden: Die Umleitung erfolgt über die La-Ballena-Tunnel (GC-23) zur Julio-Luengo-Straße, weiter auf die Avenida Marítima und von dort aus auf die Autobahn GC-1.

Vorbereitungen mit modernster Technik abgeschlossen

Die ersten Hinweisschilder wurden bereits von der beauftragten Firma Lopesan Asfaltos y Construcciones installiert, unter anderem an der Einfahrt zum Santo-Domingo-Tunnel sowie auf der San-José-Tunnelstraße. In den kommenden Wochen wird die Beschilderung massiv ausgeweitet.

Um böse Überraschungen während der Bauphase zu vermeiden, nutzten Techniker die nächtlichen Sperrungen der vergangenen Wochen, um die über 18.000 Quadratmeter große Fläche beider Fahrbahnen mit hochmodernem Bodenradar zu scannen. So konnten bereits im Vorfeld kleinste Unebenheiten im Beton unter der Asphaltdecke exakt lokalisiert werden.

Verkehrsaufkommen: Warum der August gewählt wurde

Eine Vollsperrung der GC-3 in beide Richtungen ist ein massiver Eingriff in die Mobilität der Insel. Ein spezifisches Verkehrsgutachten des Technischen Dienstes rechtfertigt jedoch den Zeitpunkt: Im August verzeichnet die Ringstraße das geringste Verkehrsaufkommen des Jahres. Täglich sind zwischen 5.000 und 10.000 Fahrzeuge weniger unterwegs; an Sonntagen sinkt die Zahl sogar um bis zu 20.000 Fahrzeuge im Vergleich zu einem regulären Werktag.

Experten gehen davon aus, dass die zu erwartenden Staus auf den Umleitungsstrecken in etwa dem entsprechen werden, was Pendler während der Hauptverkehrszeiten im restlichen Jahr gewohnt sind. Das Verkehrschaos soll somit beherrschbar bleiben.

Millioneninvestition in die Sicherheit

Die Arbeiten am Guiniguada-Viadukt sind Teil eines weitaus größeren Großprojekts. Insgesamt werden 11 Kilometer der Ringstraße für 18,7 Millionen Euro saniert. Allein die nun anstehenden Abdichtungsarbeiten am Viadukt, die als „Los 2“ des Projekts von Lopesan durchgeführt werden, schlagen mit 2,2 Millionen Euro zu Buche.

Der Inselrat bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis und Kooperation. Es wird dringend empfohlen, Fahrten im August im Voraus zu planen, mehr Zeit einzuplanen, die ausgeschilderten alternativen Routen zu nutzen oder auf den öffentlichen Personennahverkehr umzusteigen. – MF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 17.07.2026 um 19:21

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17.7.2026 - Sperrung der GC-1 Richtung Süden: Umleitungen ab 20. Juli

Ab dem 20. Juli wird die Autobahn GC-1 auf Gran Canaria in Richtung Süden nachts abschnittsweise gesperrt. Alle Infos zu Bauphasen und Umleitungen hier...-

Es gibt drei Bauabschnitte!

Gran Canaria – Autofahrer auf Gran Canaria müssen sich in den kommenden Wochen auf signifikante Einschränkungen im nächtlichen Straßenverkehr einstellen. Ab kommenden Montag, dem 20. Juli, beginnen weitreichende Infrastrukturmaßnahmen auf der Autobahn GC-1. Der Fokus der Arbeiten liegt auf der vollständigen Erneuerung des Asphaltbelags auf einer Länge von 17 Kilometern. Um den Berufs- und Tagesverkehr nicht lahmzulegen, wird die Sperrung der GC-1 in Richtung Süden ausschließlich in den Nachtstunden vorgenommen.

Warum ist die Sperrung der GC-1 in Richtung Süden zwingend erforderlich?

Die Autobahn GC-1 fungiert als die zentrale Verkehrsschlagader der Insel Gran Canaria. Sie stellt die Hauptverbindung zwischen der Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria, dem internationalen Flughafen und den dicht besiedelten sowie touristisch stark frequentierten Regionen im Süden der Insel dar. Tägliche Verkehrszählungen belegen ein konstantes Volumen von durchschnittlich 55.000 bis 80.000 Fahrzeugen, die diesen spezifischen Autobahnabschnitt passieren. Diese anhaltend hohe Belastung durch Pkw und schweren Frachtverkehr hat zu deutlichen Abnutzungserscheinungen auf den Fahrspuren geführt.

Aus diesem Grund hat das Ministerium für öffentliche Arbeiten und Infrastruktur, Architektur und Wohnungsbau des Inselrats von Gran Canaria (Cabildo) unter der Leitung von Vizepräsident Augusto Hidalgo ein umfassendes Sanierungsprojekt initiiert. Ziel ist es, die Sicherheit und Fahrqualität wiederherzustellen. Für diese dringend notwendige Infrastrukturmaßnahme auf der südlichen Fahrbahn investiert das Cabildo finanzielle Mittel in Höhe von rund 500.000 Euro.

Der Zeitplan: Bauarbeiten in den Nachtstunden zur Verkehrsminimierung

Eine Baustelle dieser Größenordnung während der Stoßzeiten würde zu einem vollständigen Verkehrskollaps führen. Die Sanierungsarbeiten an der GC-1 finden daher strikt außerhalb der Hauptverkehrszeiten statt. Das Projekt erstreckt sich über einen Zeitraum von genau zehn Nächten.

Die Arbeiten starten am Montag, dem 20. Juli, und werden jeweils von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 22:30 Uhr abends bis 06:00 Uhr morgens durchgeführt. In den Nächten von Freitag auf Samstag sowie Samstag auf Sonntag ruht die Baustelle komplett, um den starken Ausflugsverkehr am Wochenende nicht zu beeinträchtigen.

Alle Phasen und Umleitungen der Süd-Sperrung im Überblick

Aufgrund der enormen Bedeutung der Strecke und der schieren Länge von 17 Kilometern können die Arbeiten nicht in einem Zug durchgeführt werden. Das Bauprojekt beginnt auf Höhe von Kilometer 10 an der Auf- und Abfahrt Melenara (Telde) und endet bei Kilometer 27 im Gebiet Llanos de Arinaga, nahe der Anschlussstelle Sardina in der Gemeinde Santa Lucía de Tirajana. Um die Beeinträchtigungen für Verkehrsteilnehmer auf ein absolutes Minimum zu reduzieren, erfolgen die Sperrungen der GC-1 in Richtung Süden in drei strategischen Etappen.

Phase 1: Vollsperrung ab der Anschlussstelle Melenara

Die erste Bauphase beginnt direkt in der Nacht von Montag auf Dienstag und betrifft den Streckenabschnitt zwischen den Anschlussstellen Melenara und Salinetas. Auf einer Gesamtlänge von zwei Kilometern wird der Belag erneuert. Dies erfordert eine komplette Vollsperrung der GC-1 in Fahrtrichtung Süden direkt ab der Anschlussstelle Melenara.

- Offizielle Umleitung: Verkehrsteilnehmer, die zu diesen Nachtzeiten in Richtung Süden unterwegs sind, werden an der Anschlussstelle Melenara zwangsweise von der Autobahn abgeleitet. Die offizielle Ausweichroute führt durch das städtische Gebiet über Melenara und Salinetas. Im weiteren Verlauf können Autofahrer an der darauffolgenden Auffahrt wieder sicher auf die GC-1 zurückkehren.

Phase 2: Verkehrseinschränkungen am Flughafen und Industriegebiet El Goro

Unmittelbar nach Abschluss der ersten Phase verlagert sich die Sperrung der GC-1 in Richtung Süden weiter. Die zweite Etappe umfasst die Fahrbahn vom Industriegebiet El Goro bis hin zum Kreisverkehr Las Puntillas (Ingenio). Da diese Route direkt am internationalen Flughafen von Gran Canaria vorbeiführt, müssen insbesondere an- und abreisende Fluggäste bei nächtlichen Fahrten zwingend mehr Zeit einkalkulieren.

- Offizielle Umleitung: In dieser Bauphase wird der Verkehr über die Ausfahrt 13 (Industriegebiet El Goro) abgeleitet. Die Fahrzeuge werden über die Landstraße GC-195 nach Ojos de Garza geführt. Von dort aus führt die Strecke weiter, bis die Verkehrsteilnehmer am Kreisverkehr Las Puntillas wieder regulär auf die Südautobahn auffahren können.

Phase 3: Der längste Sanierungsabschnitt bis nach Vecindario

Die dritte und abschließende Projektphase nimmt den weitreichendsten Abschnitt in Anspruch. Hier wird die GC-1 in Richtung Süden von der Anschlussstelle Las Puntillas bis in das Gebiet von Vecindario gesperrt und saniert. Dies ist der logistisch aufwendigste Teil des Projekts.

- Offizielle Umleitung: Um einen fließenden Verkehr zu gewährleisten, müssen Autofahrer die Autobahn bei der Ausfahrt 18 in Richtung Carrizal-Ingenio verlassen. Die Umleitungsstrecke führt anschließend entlang der Landstraße GC-191 durch die Ortschaften Balos und Vecindario. Erst über die Avenida del Atlántico gelangen die Fahrzeuge zurück auf die Autobahn in Fahrtrichtung Süden.

Was passiert während der Straßensperrung? Die technischen Details

Bei dieser Maßnahme handelt es sich um eine fundierte und nachhaltige Straßensanierung. Zunächst kommen schwere Fräsmaschinen zum Einsatz, die den stark beschädigten und abgenutzten Altbelag vollständig abtragen. Im Anschluss wird der gesamte Abschnitt mit einer fünf Zentimeter dicken, hochmodernen Bitumenmischung neu asphaltiert. Dieses spezielle Material sorgt für eine verbesserte Haftung, eine optimierte Wasserableitung bei seltenem, aber starkem Regen und eine spürbare Reduzierung der Fahrgeräusche. Den Abschluss der nächtlichen Einsätze bildet jeweils die exakte Neumarkierung der Fahrspuren, um die Sichtbarkeit und damit die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer umgehend wiederherzustellen.

Millionen-Investitionen in das Straßennetz der Insel

Die aktuelle Sperrung der GC-1 in Richtung Süden ist Teil einer umfassenden Erneuerungsstrategie für das Straßennetz der Insel. Bereits im vergangenen Kalenderjahr wurde ein logistisch identisches Großprojekt durchgeführt. Damals konzentrierten sich die Arbeiten auf genau denselben 17 Kilometer langen Streckenabschnitt, jedoch auf der gegenüberliegenden Fahrbahn in Richtung Norden (Las Palmas de Gran Canaria). Für diese erste Phase der Autobahnsanierung stellte das zuständige Ministerium für öffentliche Arbeiten bereits zusätzliche Mittel in Höhe von 600.000 Euro bereit. Mit dem Abschluss der nun beginnenden Süd-Sanierung wird die grundlegende Erneuerung dieses kritischen Autobahnabschnitts nach zwei Jahren erfolgreich abgeschlossen sein.

Wichtige Hinweise und Appell an alle Verkehrsteilnehmer

Das Ministerium weist ausdrücklich darauf hin, dass die Sperrungen dynamisch gehandhabt werden und stark vom täglichen Baufortschritt der jeweiligen Phasen abhängig sind. Um ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten, werden an sämtlichen betroffenen Kreuzungen, Abfahrten und Einfahrten entlang der gesamten 17 Kilometer langen Baustelle deutlich sichtbare temporäre Baustellenschilder positioniert.

Die Behörde bittet alle durchfahrenden Autofahrer während der gesamten Sanierungsphase um Geduld und die uneingeschränkte Kooperation. Es ist zwingend erforderlich, die Geschwindigkeit in den Baustellenbereichen zu reduzieren, der provisorischen Beschilderung aufmerksam zu folgen und vor allem den Anweisungen der Mitarbeiter des Inselrats von Gran Canaria sowie des eingesetzten Sicherheitspersonals strikt Folge zu leisten. Nur durch ein rücksichtsvolles Miteinander können die Bauarbeiten zügig, unfallfrei und fristgerecht abgeschlossen werden. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 17.07.2026 um 19:08

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17.7.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Weinlese auf Gran Canaria hat begonnen
Auf Gran Canaria hat die Weinlese 2026 begonnen. Den Auftakt machte traditionell das Weingut Los Azules im Süden der Insel. Die Ernte wird voraussichtlich bis Mitte Oktober andauern. Dank der ergiebigen Winterregen und der bislang moderaten Temperaturen rechnen die Winzer in diesem Jahr mit einer deutlich besseren Ernte.

Nach Angaben der geschützten Ursprungsbezeichnung „Vinos de Gran Canaria“ könnte die Traubenernte im Vergleich zum Dürrejahr 2025 sogar doppelt so hoch ausfallen. Erwartet werden zwischen 300.000 und 400.000 Kilogramm Trauben, nachdem im vergangenen Jahr nur rund 170.000 Kilogramm geerntet wurden – die schlechteste Ernte seit Beginn der Aufzeichnungen.

Sechs Verdächtige nach Drogenrazzia in Untersuchungshaft
Nach der Drogenrazzia im Rahmen der Operation „Tijuana“ hat ein Untersuchungsrichter sechs der sieben Festgenommenen in Untersuchungshaft geschickt – darunter auch einen Inspektor der Stadtpolizei von Las Palmas de Gran Canaria. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, eine organisierte Bande zum Handel mit Kokain und Haschisch betrieben zu haben. Der Straßenverkaufswert der sichergestellten Drogen wird auf rund 978.000 Euro geschätzt.

Die Ermittler sehen den polizeibekannten Mann mit dem Spitznamen „Juke“ als mutmaßlichen Anführer der Gruppe. Dem festgenommenen Polizeiinspektor wird vorgeworfen, die Bande vor Ermittlungen gewarnt und als Strohmann Fahrzeuge gekauft zu haben. Bei dem Einsatz stellte die Polizei unter anderem mehr als 433 Kilogramm Haschisch, Kokain, Waffen und Bargeld sicher.

Richter weist Anträge im Fall Santana Cazorla zurück
Im Streit um die Hotels der insolventen Santana-Cazorla-Gruppe in Taurito hat ein Richter sämtliche Anträge auf Klarstellung oder Ergänzung seines früheren Beschlusses weitgehend zurückgewiesen. Damit bleibt die Entscheidung bestehen, die Hotelanlagen für 85 Millionen Euro an die Martinón-Gruppe zu vergeben. Sollte diese den Kaufpreis nicht fristgerecht zahlen, würde das Angebot der Lopesan-Gruppe zum Zug kommen.

Lediglich einem untergeordneten Antrag wurde teilweise stattgegeben. Die eingereichten Anträge hatten das Vergabeverfahren vorübergehend verzögert. Nun könnte der Fall noch durch weitere Rechtsmittel fortgesetzt werden.

Mieten auf den Kanaren zählen zu den höchsten in Spanien
Kanarische Inseln. Die durchschnittliche Monatsmiete auf den Kanaren liegt inzwischen bei 1.154 Euro und gehört damit zu den höchsten in ganz Spanien. Teurer ist das Wohnen zur Miete nur auf den Balearen sowie in Katalonien, Madrid und dem Baskenland.

Besonders angespannt bleibt der Wohnungsmarkt in den Provinzen Las Palmas und Santa Cruz de Tenerife. Dort kommen innerhalb der ersten zehn Tage nach einer Wohnungsanzeige durchschnittlich mehr als 120 Interessenten auf eine Wohnung. Trotz eines leichten Anstiegs beim Wohnungsbau reicht das Angebot weiterhin nicht aus, um die hohe Nachfrage zu decken.

Mehr Geld für Pflege soll über 6.500 neue Jobs schaffen
Durch die deutlich erhöhte Finanzierung der Pflegeversicherung erhält die Kanarischen Inseln bis Ende 2027 zusätzlich 237 Millionen Euro vom spanischen Staat. Nach Schätzungen des Sozialministeriums sollen dadurch rund 6.560 neue Arbeitsplätze im Pflegebereich entstehen.

Außerdem sollen mehr als 16.500 zusätzliche pflegebedürftige Menschen Leistungen erhalten und die Warteliste um rund 600 Personen verkleinert werden. Die höheren Zuschüsse werden seit Juli ausgezahlt und sollen den Ausbau der Pflegeangebote sowie eine schnellere Versorgung ermöglichen.

Bild

Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 17.07.2026 um 19:05

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17.7.2026 - Mietbetrug auf Gran Canaria: Polizei schnappt Betrüger

Die Nationalpolizei hat auf Gran Canaria einen 29-Jährigen festgenommen, der über 65 Mietbetrugs-Fälle in ganz Spanien begangen hat.-

Die Nationalpolizei hat in Las Palmas auf Gran Canaria einen 29-jährigen Mann festgenommen, der im dringenden Verdacht steht, Kopf einer betrügerischen Organisation zu sein. Dem Verdächtigen werden landesweit mindestens 65 Fälle von Mietbetrug über das Internet zur Last gelegt. Durch die Masche ergaunerte die Bande ein illegales Vermögen von knapp 50.000 Euro. Die Festnahme erfolgte nach intensiven Ermittlungen der Spezialeinheit für Wirtschafts- und Finanzkriminalität (UDEF).

Perfide Masche mit gefälschten Verträgen und Zeitdruck

Die Betrugsserie erstreckte sich über den Zeitraum von Juni 2021 bis Juli 2022. Der Täter kopierte echte Immobilienanzeigen und bot die Objekte auf bekannten Online-Plattformen zu unschlagbar günstigen Preisen an. Betroffen waren vor allem Wohnungen in Madrid, Gijón sowie auf den Inseln Lanzarote und Fuerteventura.Feiertage und besondere Anlässe

Sobald die Opfer Interesse zeigten, baute der Mann massiven Druck auf: Unter dem Vorwand einer vermeintlich extrem hohen Nachfrage forderte er vorab Zahlungen für die Reservierung und die erste Monatsmiete. Um seriös zu wirken, verschickte er gefälschte Mietverträge mit gestohlenen Identitäten.

Identitätsdiebstahl zur Verschleierung der Geldströme

Besonders rücksichtslos: Die von den Opfern gutgläubig übermittelten Ausweisdokumente nutzte die Organisation, um neue Bankkonten zu eröffnen, Mobilfunkverträge abzuschließen und weitere Fake-Profile im Netz zu erstellen. Das erschlichene Geld ließen sie sich per Bizum oder über Konten unbeteiligter Mittelsmänner auszahlen, um die Spuren zu verwischen.

Bei der Durchsuchung stellte die Polizei Bargeld und mehrere Smartphones sicher. Die Auswertung der Handys lieferte den Ermittlern schließlich die entscheidenden Beweise. Da die Polizei mit weiteren Opfern rechnet, sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 17.07.2026 um 18:27

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17.7.2026 - Gran Canaria feiert die erste Blaue Flagge für Las Burras

Historische Auszeichnung für Las Burras: Erstmals die Blaue Flagge für exzellente Wasserqualität und Barrierefreiheit.-

Großer Erfolg für den Tourismus im Süden von Gran Canaria: Der Strand Las Burras hat zum ersten Mal die Blaue Flagge erhalten. Diese Auszeichnung bescheinigt dem Küstenabschnitt höchste Standards bei Wasserqualität, Sicherheit, Umweltschutz und Service. Damit wird ein historischer Meilenstein erreicht: Die gesamte touristische Küste von Maspalomas Costa Canaria erstrahlt nun unter dem internationalen Gütesiegel.

Umweltschutz und Barrierefreiheit im Fokus

Die Auszeichnung durch die Organisation ADEAC ist das Ergebnis ganzjähriger Arbeit. Die Blaue Flagge ist weit mehr als ein saisonales Symbol. Sie garantiert nach strengen Prüfungen Barrierefreiheit, ein nachhaltiges Umweltmanagement sowie eine exzellente Badewasserqualität für Einheimische und Urlauber.

Maspalomas festigt Spitzenposition auf den Kanaren

Mit Las Burras verfügt die Gemeinde San Bartolomé de Tirajana in diesem Jahr über unsgesamt fünf zertifizierte Strände. Neben dem Neuzugang erneuerten auch Playa del Inglés, Maspalomas, Meloneras und San Agustín das Siegel. Auch der Sportboothafen Pasito Blanco bleibt ausgezeichnet. Die Region festigt damit ihre Position als Spitzenreiter für Qualitätstourismus auf Gran Canaria.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 17.07.2026 um 18:15

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17.7.2026 - Kanaren fordern 100 Mio. € für minderjährige Migranten

Die Ministerin für Soziales, Gleichstellung, Jugend, Kindheit und Familie der Regierung der Kanarischen Inseln, Candelaria Delgado, forderte am Donnerstag vom Staat eine Erhöhung der Mittel für die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Migranten, da die derzeit bereitgestellten Mittel ihrer Ansicht nach nicht ausreichen, um die Notlage im Archipel zu bewältigen.-

Die Regierung der Kanaren schlägt Alarm. Regionalministerin Candelaria Delgado fordert von der Zentralregierung eine sofortige Aufstockung der Finanzmittel auf 100 Millionen Euro. Dieses Geld wird dringend benötigt, um die Versorgung von über 3.600 unbegleiteten minderjährigen Migranten auf den Inseln zu sichern. Die aktuellen Kapazitäten sind restlos erschöpft, und die bürokratischen Blockaden in Madrid verschärfen die Krise dramatisch.

Kollaps der Betreuungseinrichtungen droht

Die Situation auf den Kanaren spitzt sich seit Monaten zu. Da die Verteilung der Jugendlichen auf das spanische Festland und in andere autonome Gemeinschaften extrem schleppend verläuft, verbleiben fast alle Schutzsuchenden auf den Inseln. Die lokalen Aufnahmezentren arbeiten weit über ihrer Belastungsgrenze. Die geforderten 100 Millionen Euro sollen die akuten Kosten für Unterkunft, Verpflegung sowie die psychologische und rechtliche Betreuung der Minderjährigen decken.

Madrid blockiert Gelder wegen Haushaltsstreit

Ein Problem ist die politische Blockade in Madrid. Da es der Zentralregierung an einem neuen, verabschiedeten Staatshaushalt fehlt, fließen versprochene Gelder nicht. Delgado stellt jedoch klar, dass die Betreuung schutzbedürftiger Kinder nicht auf politische Debatten warten kann. Sie verlangt eine sofortige Bereitstellung der Sonderfinanzierung über außerordentliche Dekrete, um einen humanitären Kollaps auf den Inseln abzuwenden.

Bild: Die Kanaren verlangen von Madrid dringend 100 Millionen Euro für die Versorgung von über 3.600 unbegleiteten minderjährigen Migranten.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 17.07.2026 um 18:09

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16.7.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt
Ein 28-jähriger Motorradfahrer ist am Mittwochnachmittag bei einem Unfall auf der GC-65 schwer verletzt worden. Der Mann stürzte gegen 16:15 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache und erlitt mehrere schwere Verletzungen. Nach der Erstversorgung wurde er mit einem Rettungshubschrauber ins Hospital Insular nach Las Palmas de Gran Canaria geflogen.

Kanaren sehen weiter Stromausfall-Risiko
Die Kanarische Regierung warnt, dass auf den Inseln weiterhin das Risiko größerer Stromausfälle besteht. Umweltminister Mariano Hernández Zapata verteidigte deshalb erneut das geplante Stromerzeugungsschiff im Hafen von Las Palmas. Es soll vorübergehend rund 100 der derzeit fehlenden 130 Megawatt auf Gran Canaria bereitstellen und könnte innerhalb eines Jahres in Betrieb gehen.

Zapata betonte, dass der Ausbau der Energieversorgung mehrere Jahre dauere und das Schiff nur eine Übergangslösung sei. Zudem hofft die Regionalregierung weiter auf eine Fristverlängerung für EU-Fördergelder. Andernfalls müssten rund 100 Millionen Euro aus dem Next-Generation-Programm zurückgezahlt werden.

Großer Schlag gegen Drogenbande auf Gran Canaria
Die spanische Nationalpolizei hat nach rund einjährigen Ermittlungen eine mutmaßliche Drogenbande zerschlagen und sieben Personen festgenommen. Unter ihnen befindet sich auch ein Beamter der Stadtpolizei von Las Palmas de Gran Canaria. Die Gruppe soll Drogen zwischen mehreren Kanarischen Inseln gelagert und verteilt haben. Als mutmaßlicher Kopf gilt ein polizeibekannter Mann mit dem Spitznamen „JUKE“, der Verbindungen zum inhaftierten Drogenhändler „El Buque“ und zum sogenannten Balkan-Kartell haben soll.

Die Ermittler stoppten einen Transport mit mehr als 300 Kilogramm Haschisch und durchsuchten anschließend mehrere Objekte in Las Palmas de Gran Canaria, Ingenio und San Bartolomé de Tirajana. Dabei wurden unter anderem über 300 Kilogramm Haschisch, zwei Kilogramm Kokain, zwei Schusswaffen, rund 55.000 Euro Bargeld sowie acht Fahrzeuge sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an, weitere Festnahmen werden nicht ausgeschlossen.

Mehr als 16.000 Verurteilungen auf den Kanaren
Nach Angaben des spanischen Statistikamts INE wurden im vergangenen Jahr auf den Kanaren 16.477 Erwachsene rechtskräftig verurteilt. 81,8 Prozent der Verurteilten waren Männer. Zu den häufigsten Delikten zählten Verkehrsverstöße und Diebstähle. Die Zahl der Verurteilungen wegen Sexualdelikten stieg auf den Inseln von 234 auf 293 Fälle.

Im landesweiten Register für Sexualstraftäter wurden 2025 insgesamt 189 Personen aus den Kanaren erfasst – eine mehr als im Vorjahr. Die meisten Verurteilten auf den Inseln waren zwischen 41 und 50 Jahre alt. Insgesamt ging die Zahl der rechtskräftigen Verurteilungen im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück.

Bild

Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 16.07.2026 um 17:01

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