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16.8.2026 - Aufatmen: Guiniguada-Brücke öffnet nach Süden 13 Tage früher

Gefahr gebannt & Stau-Ende auf der GC-3: Das sanierte Guiniguada-Viadukt öffnet nach aufwendigen Arbeiten 13 Tage vor dem geplanten Termin. Alle Infos...-

Klotzen statt kleckern, war wohl die Devise.

Las Palmas – Die massiven Verkehrsstaus und die Belastungsprobe für Autofahrer im unteren Teil von Las Palmas de Gran Canaria haben ein vorzeitiges Ende. Das Amt für öffentliche Arbeiten des Cabildo von Gran Canaria bereitet die vollständige Freigabe des Guiniguada-Viadukts auf der stark frequentierten Ringstraße GC-3 vor. Bereits am Montagabend, dem 17. August, soll der Verkehr in südlicher Richtung wieder ungestört fließen. Damit endet eine der wichtigsten Infrastrukturmaßnahmen der Insel fast zwei Wochen vor dem ursprünglich festgesetzten Termin.

Rekordzeit statt Dauerstau: Das Ende des Verkehrs-Albtraums

Ursprünglich war die Fertigstellung für den 30. August vorgesehen, was eine Bauzeit von 29 Arbeitstagen bedeutet hätte. Doch dank eines reibungslosen Ablaufs und des Einsatzes von Schichtarbeit konnte die Baufirma Lopesan die Arbeiten massiv beschleunigen. Während die nördliche Fahrbahn, der erste Bauabschnitt, bereits in weniger als sieben Tagen abgedichtet und für den Verkehr freigegeben wurde, benötigte die deutlich anspruchsvollere südliche Richtung lediglich neun statt der angesetzten fünfzehn Tage.

„Wir haben die Reparatur dieses für die Mobilität von Gran Canaria so immens wichtigen Viadukts um insgesamt 15 Tage vorgezogen“, erklärte der Minister für öffentliche Arbeiten, Augusto Hidalgo. Dies bedeutet eine erhebliche Entlastung für Tausende Autofahrer, die in den vergangenen Wochen auf Ausweichrouten über den Julio-Luengo-Tunnel und die Avenida Marítima angewiesen waren. Wie lokale Medienberichte – unter anderem von El Diario und COPE – übereinstimmend zeigten, führte die Sperrung zeitweise zu enormen Verkehrsbehinderungen, die an den stärksten Berufsverkehr im Winter erinnerten.

Vollsperrung ohne Kompromisse: Warum es keine Alternative gab

Hinter den Kulissen wurde unter Hochdruck gearbeitet. Allein auf der südlichen Brückenhälfte mussten die Facharbeiter in den vergangenen Tagen 10.800 Quadratmeter spezielle Asphaltschweißbahnen verlegen. Insgesamt beläuft sich die abgedichtete Fläche beider Fahrbahnen auf über 18.000 Quadratmeter. Die südliche Spur erwies sich dabei aufgrund ihrer größeren Länge und des stark kurvigen Verlaufs als besondere technische Herausforderung, was den Zeitdruck zusätzlich erhöhte.

Eine teilweise Sperrung der Fahrspuren kam für die Verantwortlichen von vornherein nicht infrage. Um die Arbeiten nachhaltig, sicher und in höchster Qualität durchzuführen, musste der alte Asphalt komplett bis auf den blanken Betonuntergrund abgetragen werden. Nur durch diesen radikalen Schritt konnte die neue Isolierschicht lückenlos und nahtlos mit dem Untergrund verschweißt werden. Nach der erfolgreichen Versiegelung der Fläche wird nun ein spezieller Mikroasphalt als abschließende Deckschicht aufgetragen. Dieser hochmoderne Straßenbelag wurde eigens dafür entwickelt, Regenwasser wesentlich schneller und effizienter abzuleiten als herkömmliche Asphaltmischungen.

Unsichtbare Gefahr: Das 20-Jahre-Problem tief im Inneren der Brücke

Dass diese Sanierungsarbeiten überhaupt in diesem massiven Ausmaß notwendig wurden, hat einen ernsten Hintergrund, der lange Zeit im Verborgenen lag. Obwohl das Viadukt bereits seit über 20 Jahren in Betrieb ist, wurde die Fahrbahn in all der Zeit nie zuvor professionell abgedichtet. Dies hatte im Laufe der Jahre weitreichende strukturelle Folgen: Ständig eindringendes Regenwasser griff die innere Struktur der massiven Brücke zunehmend an.

Wie technische Inspektionen in der Vergangenheit zeigten und unter anderem von der Nachrichtenplattform Planeta Canario ausführlich dokumentiert wurde, waren wesentliche innere Stahlseile, die das gewaltige Bauwerk stützen, durch Korrosion stark beschädigt. Zeitweise stand sogar die reale Sorge vor einer gravierenden Instabilität und einer potenziellen Einsturzgefahr im Raum. Infolgedessen arbeiteten Spezialisten drei Jahre lang unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Inneren der Brücke, zogen laut den Berichten rund 140 Kilometer neue Stahltrossen ein und stabilisierten die Konstruktion umfassend von innen heraus.

Die nun abgeschlossene Versiegelung der äußeren Fahrbahndecke markiert die allerletzte und gleichzeitig sichtbarste Phase dieses essenziellen Bauprojekts. „Wir haben drei Jahre lang im Inneren der Brücke gearbeitet, um ihre absolute Sicherheit für die Zukunft zu gewährleisten. Diese Phase war nun die letzte, die zwangsläufig eine Straßensperrung erforderte“, betonte der erste Vizepräsident des Cabildo. Die Bauarbeiten wurden ganz bewusst in den ohnehin verkehrsärmeren Urlaubsmonat August gelegt, um die weitreichenden Auswirkungen auf den Verkehr der Hauptstadt so gering wie möglich zu halten.

Der Endspurt: Die letzten Stunden bis zur Freigabe

Finanziell ist die aufwendige Abdichtung des Viadukts ein zentraler Bestandteil eines viel größeren Projekts zur Erneuerung der Fahrbahndecke von insgesamt elf Kilometern der Strecke GC-3. Von dem im vergangenen Jahr vergebenen Gesamtbudget in Höhe von 18.722.343 Euro fließen allein 2,2 Millionen Euro direkt in die aktuelle Sanierung dieser Brücke.

Wenn am Montagmorgen als erster Schritt die allerletzte Asphaltschicht aufgetragen wird, beginnt der finale Endspurt. Läuft alles nach Plan, können voraussichtlich ab der Mittagszeit die frischen Fahrbahnmarkierungen maschinell aufgebracht werden. Solange kein unerwarteter Starkregen einsetzt, keine Baumaschinen ausfallen und der kontinuierliche Asphaltnachschub gesichert bleibt, wird das Viadukt am Montagnachmittag oder spätestens in der Nacht zum Dienstag wieder völlig uneingeschränkt befahrbar sein. Das Cabildo bittet die Öffentlichkeit für die verbleibenden Stunden weiterhin um Kooperation und rät nachdrücklich, Fahrten im Voraus genau zu planen, alternative Routen zu prüfen oder nach Möglichkeit direkt auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 16.08.2026 um 05:17

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15.8.2026 - Schock in La Minilla: Betrunkener zerstört Bushaltestelle völlig

Ein betrunkener Fahrer rammt in La Minilla (Las Palmas) eine Bushaltestelle und einen Baum. Die Polizei warnt nach dem Schock-Unfall vor Alkohol am Steuer...-

Auch ein Baum wurde entwurzelt.

Las Palmas – Ein schwerer Verkehrsunfall im Stadtteil La Minilla in der Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria hat am Wochenende für Entsetzen gesorgt. Ein Auto, das mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war, kam von der Fahrbahn ab und verwandelte eine öffentliche Bushaltestelle in ein reines Trümmerfeld. Trotz der gewaltigen Zerstörungskraft des Aufpralls endete der Vorfall glimpflich – ein Umstand, der angesichts der dramatischen Bilder an der Unfallstelle fast wie ein Wunder erscheint.

Ein Trümmerfeld mitten in der Stadt: Wie durch ein Wunder keine Verletzten

Die Wucht der frontalen Kollision war verheerend. Das Fahrzeug prallte mit voller Geschwindigkeit gegen die Straßeninfrastruktur und zerstörte dabei sowohl die Glaselemente als auch die robuste Metallkonstruktion der Bushaltestelle vollständig. Zudem wurde ein großer Baum am Straßenrand durch die immense Energie des Aufpralls komplett entwurzelt. Angesichts dieser massiven Schäden grenzt es an ein großes Glück, dass sich zum Unfallzeitpunkt keine Passanten oder wartenden Fahrgäste im Bereich der Haltestelle aufhielten. Noch erstaunlicher ist die Tatsache, dass der Fahrer des Unfallwagens selbst den Crash völlig unverletzt überstand und das völlig demolierte Fahrzeug eigenständig verlassen konnte.

Polizei veröffentlicht Schock-Bilder: „Null Alkohol am Steuer!“

Unmittelbar nach den ersten Notrufen trafen Beamte der örtlichen Polizei (Policía Local) am Unfallort ein. Sie sicherten die Gefahrenzone weiträumig ab und leiteten den Verkehr um, um weitere Risiken für die Verkehrsteilnehmer auszuschließen. Bei der Überprüfung der Fahrtüchtigkeit des Unfallverursachers bestätigte sich schnell ein schwerwiegender Verdacht: Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest fiel deutlich positiv aus. Da der Fahrer stark alkoholisiert unterwegs war, erstatteten die Beamten umgehend eine Strafanzeige wegen eines schweren Verkehrsverstoßes.

Um die lokale Bevölkerung aufzurütteln und eindringlich auf die lebensbedrohlichen Gefahren von Alkohol im Straßenverkehr hinzuweisen, griff die Polizei zu einer drastischen Maßnahme. Auf ihren offiziellen Social-Media-Kanälen veröffentlichten die Behörden Bilder der massiven Zerstörung. Die unmissverständliche Botschaft der Ermittler dazu lautete: „Die Bilder aus La Minilla sprechen für sich: eine zerstörte Bushaltestelle und ein entwurzelter Baum nach einem Aufprall mit hoher Geschwindigkeit. Es hätte eine Tragödie sein können. Null Alkohol am Steuer!“.

Traurige Parallelen: Die tödliche Gefahr durch Alkohol im Straßenverkehr

Dass die Warnung der Polizei „Es hätte eine Tragödie sein können“ keine übertriebene Floskel ist, zeigt ein Blick auf die jüngste Verkehrshistorie der Stadt. Erst wenige Wochen vor diesem Vorfall ereignete sich in Las Palmas de Gran Canaria ein Drama, das leider nicht so glimpflich ausging. Wie der spanische Nachrichtensender Antena 3 berichtete, wurde am 9. Juli 2026 auf der Carretera de Almatriche ein 40-jähriger Fußgänger von einem stark betrunkenen Autofahrer erfasst und dabei tödlich verletzt. Solche Ereignisse unterstreichen auf tragische Weise, wie fatal eine Fahrt unter Alkoholeinfluss enden kann. Der aktuelle Crash in La Minilla dient den Behörden nun als erneuter, eindringlicher Weckruf an alle Autofahrer, sich niemals alkoholisiert hinter das Steuer zu setzen. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 15.08.2026 um 05:59

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15.8.2026 - Alle Inseln der Kanaren wieder auf Voralarm wegen Waldbrandgefahr

Auf allen Inseln der Kanaren gilt nun wieder der "Voralarm" im Zusammenhang mit Waldbrandgefahr. Hier die Details....-

Der Voralarm gilt pauschal seit dem 1. Juni 2026!

Kanaren – Die Regierung der Kanarischen Inseln hat über die Generaldirektion für Katastrophenschutz die Alarmbereitschaft wegen Waldbrandgefahr auf Teneriffa und Gran Canaria mit Wirkung zum heutigen Samstag 08:00 Uhr (15. August 2026) beendet.

Diese Entscheidung wurde unter Berücksichtigung der Informationen der staatlichen Wetterbehörde und anderer verfügbarer Quellen sowie in Anwendung des Sonderplans für Katastrophenschutz und Notfallmaßnahmen bei Waldbränden der Autonomen Gemeinschaft der Kanarischen Inseln (INFOCA) getroffen.

Zwar wurde diese Warnung im Zusammenhang mit der Hitzewelle beendet, doch befinden sich alle Inseln der Kanaren gemäß Abschnitt 2.10 des INFOCA seit dem 1. Juni 2026 in der Vorwarnung zur Waldbrandgefahr. Beachten Sie etwaige Hinweise der Behörden.

Es gelten diese vorbeugenden Tipps

- Werfen Sie weder beim Gehen noch aus dem Autofenster brennende Zigarettenkippen oder Streichhölzer weg.
- In Gefahrenzonen, auch auf offenen Feldern, landwirtschaftlichen Flächen und ganz besonders in von Wäldern umgebenen Siedlungen, dürfen keine Raketen, Knallkörper, Feuerwerkskörper oder andere Geräte mit Feuer gestartet werden.
- Lassen Sie niemals Müll oder Abfall im Wald zurück. Nutzen Sie die Abfallentsorgungsdienste und die dafür vorgesehenen Behälter.
- Entfernen Sie alle Äste, die die Fassade Ihres Hauses berühren.
- Halten Sie grundlegende Feuerwehrausrüstung (Schläuche, Äxte) und einen gewissen Wasservorrat bereit.

Weiterhin einen schönen Sommer!-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 15.08.2026 um 05:54

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15.8.2026 - 7 wichtige Tipps für Wanderer auf Gran Canaria

Nach Tagen voller Hitze sinken die Temperaturen und es konnte bereits Entwarnung für die Bergregionen gegeben werden.-

Nach den heißen Tagen und der hohen Waldbrandgefahr in den Bergen konnte die Waldbrand-Warnstufe heute wieder deaktiviert werden. Deshalb zieht es am Wochenende wieder viele Wanderer auf Gran Canaria in die Natur. Die Rettungsleitstelle (112 Canarias) hat eine Liste mit wichtigen Verhaltensregeln herausgegeben, damit der Ausflug sicher bleibt.

Hier sind die wichtigsten Ratschläge für dein Wander-Wochenende auf Gran Canaria.

- Sonne nicht unterschätzen: Das Risiko für schwere Sonnenbrände steigt in der Höhe deutlich an. Auch bei kühlem Bergwind ist die UV-Strahlung extrem stark.
- Mittagszeit meiden: Plane deine Tour so, dass du in den extrem heißen Stunden am Mittag nicht direkt in der prallen Sonne läufst.
- Regelmäßig nachcremen: Trage den Sonnenschutz unbedingt schon vor dem Start auf und creme bei längeren Touren alle paar Stunden nach.
- Trinken ohne Durst: Packe genügend Wasser ein und trinke regelmäßig kleine Schlucke, ohne erst zu warten, bis du richtig durstig bist.
- Leichtes Essen einpacken: Nimm frische und leichte Lebensmittel im Rucksack mit. Der Körper braucht bei der Anstrengung in der Hitze leicht verdauliche Energie.
- Auf den Wegen bleiben: Verlasse niemals die offiziell markierten Wanderwege. Abkürzungen führen im rauen Gelände schnell in gefährliche Schluchten.
- Akku voll aufladen: Gehe nur mit einem voll geladenen Handy los. Verlasse dich aber nicht blind darauf, da es in vielen Schluchten Gran Canarias kein Netz gibt.

Wer während der Tour Anzeichen wie Schwindel, Kopfschmerzen oder Übelkeit bemerkt, sollte sofort im Schatten eine Pause einlegen und im Zweifel über die 112 Hilfe rufen.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 15.08.2026 um 05:43

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15.8.2026 - 12-jähriges Mädchen vor Mogán aus dem Atlantik gerettet.

Ein Badeunfall hat am Freitagmittag zu einem größeren Rettungseinsatz im Südwesten von Gran Canaria geführt.-

Am Freitagmittag kam es an der beliebten Playa de Anfi del Mar in Mogán zu einem Badeunfall. Gegen 13.23 Uhr wurde aus dem ruhigen Strandtag im Südwesten von Gran Canaria plötzlich ein ernster Rettungseinsatz. Ein 12-jähriges Mädchen wäre fast ertrunken.

Badegäste reagieren sofort – Hubschrauber landet am Strand

Dass Schlimmeres verhindert werden konnte, lag an der schnellen Reaktion der anderen Strandbesucher. Sie handelten sofort und zogen das Kind aus dem Wasser. Das Mädchen hatte danach allerdings schwere Atemprobleme. Über den Notruf (112) wurde direkt ein Großeinsatz ausgelöst. Weil jede Minute zählte, schickte die Leitstelle einen Hubschrauber direkt an den Strand.

Die Feuerwehr sperrte im Sand blitzschnell einen Landeplatz ab, damit der Helikopter sicher aufsetzen konnte. Neben der Hubschrauber-Besatzung waren zwei Rettungswagen, der Zivilschutz aus Mogán, die Polizei und die Guardia Civil vor Ort. Die Notärzte versorgten das Mädchen direkt am Strand. Als ihr Zustand stabil genug für den Transport war, flog der Hubschrauber die Zwölfjährige zum Universitätsklinikum nach Las Palmas. Von dort wurde sie zur weiteren Behandlung in die Kinderklinik gebracht.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 15.08.2026 um 05:37

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15.8.2026 - Waldbrandwarnung für Gran Canaria und Teneriffa aufgehoben

Die Waldbrandwarnung für Gran Canaria und Teneriffa wurde soeben aufgehoben. Das Wetter hat sich am Samstagmorgen entspannt.-

Seit dem heutigen Samstagmorgen ist die Waldbrandwarnung für Gran Canaria und Teneriffa aufgehoben. Mit dieser Entscheidung reagiert die Generaldirektion für Katastrophenschutz der Kanaren auf die neuesten Daten von Aemet, da sich das Wetter auf den Inseln spürbar entspannt hat.

Da sich die kritischen Umweltbedingungen wie extreme Temperaturen, niedrige Luftfeuchtigkeit und starke Winde vorerst gelegt haben, ist die akute Alarmstufe nicht mehr gerechtfertigt. Die Entwarnung betrifft vor allem die Bergregionen und mittleren Höhenlagen der Süd- und Westhänge auf Teneriffa sowie die höheren Lagen über 400 bis 600 Metern auf Gran Canaria.

Trotz der offiziellen Entwarnung bleibt die Lage auf den Inseln jedoch unter Beobachtung. Gemäß dem bestehenden Sonderplan für Katastrophenschutz (INFOCA) gilt für El Hierro, La Palma, La Gomera, Teneriffa und Gran Canaria weiterhin eine allgemeine Vorwarnung, die bereits seit Anfang Juni aktiv ist. Die Behörden rufen Anwohner und Urlauber in den Waldgebieten daher weiterhin zu einem verantwortungsvollen Umgang mit offenem Feuer auf.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 15.08.2026 um 05:33

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15.8.2026 - Lage in Ceuta entspannt sich nach Kontrollen durch Marokko

Marokkanische Sicherheitskräfte fangen Migranten bereits weit im Hinterland ab und beruhigen dadurch die Situation am Grenzzaun.-

Am Samstagmorgen konnte die spanische Exklave Ceuta nach den unruhigen Tagen an der Grenze erst einmal tief durchatmen. Grund für die spürbare Entspannung am Grenzzaun ist das harte Durchgreifen der marokkanischen Behörden, die potenzielle Migranten schon weit im Hinterland abgefangen und gar nicht erst in die Nähe der Grenze kommen lassen hat.

Marokkanische Polizisten, sowohl in Uniform als auch in Zivil, kontrollierten Busse, Taxis und Privatfahrzeuge.

Während die marokkanische Polizei auf den Straßen rund um die Grenzregion massiv Präsenz zeigt und Kontrollen durchführt, bleibt die Lage auf der spanischen Seite zwar ruhig, aber weiterhin extrem angespannt. Die Sicherheitskräfte in Ceuta sind nach den Vorfällen der letzten Tage in voller Bereitschaft, um bei plötzlichen Veränderungen sofort reagieren zu können.

In Ceuta sind derzeit 880 Beamte der Nationalpolizei und 714 Beamte der Guardia Civil – fast 500 mehr als zuvor – unterstützt von rund 2.000 Militärangehörigen in Bereitschaft. Um die Lage abzusichern, hat das Innenministerium noch einmal nachgelegt und 45 zusätzliche Beamte einer Spezial-Einheit sowie 20 Experten für Einwanderungsfragen geschickt.

Vor Ort läuft jetzt ein riesiges Aufgebot: Neben Bereitschaftspolizei, Drohnen und einem Hubschrauber sind sogar acht Taucher der Guardia Civil im Einsatz. Auch auf dem Wasser wird scharf kontrolliert – mehrere Schiffe und drei große Marineschiffe bewachen derzeit die Küste.

Das Innenministerium schätzt die Zahl der Migranten in Ceuta auf 5.000, die lokale Regierung geht von 9.000 aus.

Trotz der momentanen Beruhigung am Grenzübergang betonen Experten, dass sich die Situation jederzeit ändern kann. Die Zusammenarbeit zwischen den spanischen und marokkanischen Behörden funktioniert im Moment zwar gut, doch der Druck auf die Grenzanlagen bleibt ein Dauerthema, das die Einsatzkräfte vor Ort auch in den kommenden Tagen weiter voll fordern wird.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 15.08.2026 um 05:20

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15.8.2026 - Playa Jardín in Puerto de la Cruz wieder geöffnet

Unabhängige Laborgutachten und das Gesundheitsamt bestätigen die einwandfreie Wasserqualität.-

Erleichterung in Puerto de la Cruz: Der beliebte Playa Jardín ist wieder offiziell zum Baden freigegeben. Nachdem die Gesundheitsbehörde von Teneriffa am Freitag grünes Licht für die Wasserqualität gegeben hatte, hob Bürgermeister Leopoldo José Afonso Hernández das Badeverbot per Dekret mit sofortiger Wirkung auf. Damit steht dem unbeschwerten Badespaß für Urlauber und Einwohner nichts mehr im Wege.

Gesundheitsamt und unabhängiges Labor bestätigen unbedenkliche Werte

Das Gesundheitsamt bezog sich bei der Freigabe auf eine offizielle Wasserprobe vom 13. August. Diese ergab am Messpunkt PM4 einen Wert von 250 KBE/100 ml Escherichia coli. Damit ist die kurzfristige Kontaminationsphase laut den strengen gesetzlichen Vorgaben des Königlichen Dekrets 1341/2007 offiziell beendet.

Um absolute Sicherheit für die Strandbesucher zu garantieren, hat das Rathaus in einer außerordentlichen Plenarsitzung am Freitagmorgen zudem die Ergebnisse eines zweiten, unabhängigen Labors vorgelegt. Fünf zusätzliche Gegenproben an verschiedenen Strandabschnitten bestätigten das positive Bild: Alle Messwerte für Fäkalbakterien (E. coli und intestinale Enterokokken) lagen deutlich unter den erlaubten Maximalgrenzen.

Kontrollen und intensive Reinigung gehen unvermindert weiter

Wie Bürgermeister Afonso Hernández hervorhob, hat das Rathaus von Beginn an mit maximaler Vorsicht gehandelt, um den Gesundheitsschutz der Bevölkerung absolut in den Vordergrund zu stellen. Trotz der erlösenden Nachricht für den Strandabschnitt werden die Sicherheitskontrollen jedoch keinesfalls zurückgefahren. Ganz im Gegenteil. Noch am Freitag lief an der Playa Jardín bereits der mittlerweile siebte intensive Reinigungszyklus an.

Um die Sicherheit der Badegäste auch langfristig zu garantieren, bleibt das engmaschige Überwachungsprogramm für die Wasserqualität dauerhaft aktiv. Durch diese Kontrollen kann die Gemeinde in Puerto de la Cruz bei eventuellen Problemen in der Zukunft sofort frühzeitig eingreifen und sicherstellen, dass sich der Strand stets in einem einwandfreien Zustand befindet.-

Quelle: Kanaren News
Autor: kanarenmarkt.de - 15.08.2026 um 05:14

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14.8.2026 - Blitzer-Report: Hier drohen auf den Kanaren die meisten Knöllchen

Über 65.000 Knöllchen im Jahr: Radarmessungen auf Teneriffa und Gran Canaria boomen.-

Achtung Autofahrer: Zwei Radarkontrollen auf den Kanaren gehören zu den aktivsten im Land. Laut dem aktuellen Bericht des Automobilverbandes AEA wurden hier im vergangenen Jahr über 65.000 Strafzettel ausgestellt – mit einem drastischen Anstieg der Fallzahlen.

Platz 4 in ganz Spanien: Der Rekord-Blitzer auf Teneriffa

Der absolute Spitzenreiter unter den kanarischen Radaranlagen steht auf Teneriffa. Wer auf der Hauptstraße TF-2 bei Kilometer 1 nahe Santa Cruz zu schnell fährt, tappt in eine extrem teure Blitzer-Falle. Sensationelle 49.641 Strafzettel stellte dieses eine Gerät im vergangenen Jahr aus. Damit kletterte die Anlage sogar auf Platz vier in ganz Spanien. Der Zuwachs ist absolut extrem. Im Vorjahr hatte das Gerät gerade einmal 1.358 Mal ausgelöst.

Gran Canaria zieht nach: Radarfalle auf der GC-1 schnappt immer öfter zu

Auch auf Gran Canaria sollten Autofahrer aufpassen, wenn sie nicht mit einem teuren Urlaubs-Souvenir nach Hause kommen wollen. Auf der wichtigen Autobahn GC-1 schnappt die Blitzer-Falle bei Kilometer 42 immer häufiger zu. Genau 15.927 Knöllchen registrierte das Gerät im vergangenen Jahr, was für Platz 41 in der spanischen Statistik reicht. Die Zahlen kennen auch hier nur eine Richtung. Im Jahr zuvor löste die Radarfalle noch rund 11.400 Mal aus.

Insgesamt spülten Geschwindigkeitsverstöße in Spanien im vergangenen Jahr rund 246,8 Millionen Euro in die Staatskassen, was einem satten Plus von 14 Prozent entspricht. Spitzenreiter auf dem spanischen Festland bleibt übrigens ein Blitzer auf der A-7 in Valencia mit über 90.000 Knöllchen.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 14.08.2026 um 05:08

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14.8.2026 - Preisschock auf den Kanaren: Tanken wird zum Luxus

Doppelte Belastung für Verbraucher: Nach den Treibstoffpreisen droht nun auch eine Fleisch-Knappheit im Herbst.-

Tanken auf den Kanaren wird immer mehr zum Luxus. Seit Jahresbeginn sind die Kraftstoffpreise massiv gestiegen – der Preisanstieg ist hier fast doppelt so hoch wie im spanischen Durchschnitt. Und im Herbst droht bereits der nächste Preisschock bei Lebensmitteln.

Rekord-Preise trotz Steuer-Erleichterungen

Das Auffüllen eines 50-Liter-Tanks mit 95er-Benzin kostet auf den Kanaren mittlerweile im Schnitt 72,40 Euro – zu Beginn des Jahres waren es noch 58,50 Euro. Noch härter trifft es Diesel-Fahrer. Hier kletterte der Preis für eine Tankfüllung um satte 31 Prozent auf durchschnittlich 76,50 Euro.

Obwohl die kanarische Regierung den Sondersteuersatz (IGIC) auf Kraftstoffe auf null Prozent gesenkt hat, verpufft der Effekt fast vollständig. Die Maßnahme spart Autofahrern etwa 10 Cent pro Liter (rund 5 Euro pro Tankfüllung), während die reinen Treibstoffkosten im gleichen Zeitraum um fast 14 Euro in die Höhe geschossen sind.

Laut den aktuellen Daten des Verbraucherpreisindexes (IPC) stiegen die Spritpreise auf den Inseln im Vergleich zum Vorjahr um fast 20 Prozent – auf dem spanischen Festland waren es lediglich 11 Prozent.

Fleisch-Krise im Herbst: CEOE warnt vor Engpässen bei Pollo und Rindfleisch

Zum Tank-Frust gesellt sich nun auch noch die Sorge vor leeren Regalen im Supermarkt. Der Wirtschaftsverband CEOE Tenerife warnt vor drastischen Lieferengpässen ab dem 3. September. Hintergrund sind neue, strengere EU-Zertifizierungen für Fleischimporte aus Brasilien, die den kanarischen Markt vor enorme Probleme stellen.

Da die heimischen Bauern den riesigen Bedarf der Inseln und der vielen Hotels niemals allein decken können, droht laut dem Verband ein massiver Einbruch. Bis zu 50 Prozent des gesamten Hähnchen- und Rindfleischs auf dem Markt könnten plötzlich fehlen. Auch der kanarische Landwirtschaftsminister Narvay Quintero machte wenig Hoffnung. Er bestätigte bereits, dass es im Herbst im Supermarkt streckenweise zu leeren Regalen kommen wird und die Preise in Restaurants und Hotels weiter steigen dürften.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 14.08.2026 um 05:04

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14.8.2026 - 4 Einbrüche in 24h: Hotel-Einbrecher in Playa Blanca gefasst

Jagd mit Ortungs-App beendet: Polizei stellt Serien-Dieb mitsamt der Beute an einer Bushaltestelle.-

Erfolg für die Guardia Civil auf Lanzarote. Die Ermittler haben einen der aktivsten Hoteldiebe des Touristenorts Playa Blanca dingfest gemacht. Der Mann hatte es gezielt auf die Zimmer von Urlaubern abgesehen. Seine jetzige Festnahme verdankt die Polizei einer Handy-App.

Hotelgäste observiert und Zimmer leergeräumt

Seit Mitte des vergangenen Monats trieb der Mann in der Gemeinde Yaiza sein Unwesen und sorgte für wachsende Verunsicherung unter Anwohnern und Touristen. Seine Vorgehensweise war dabei äußerst professionell. Er beobachtete die Gäste der Hotelanlagen genau, um sicherzugehen, dass sie ihre Unterkünfte verlassen hatten.

Sobald die Luft rein war, drang er in die Zimmer ein und stahl alles, was ihm in die Hände kam. Seinen kriminellen Höhepunkt erreichte der Mann, als er innerhalb von nur 24 Stunden gleich vier Einbrüche hintereinander verübte.

Opfer ortet Smartphone: Zugriff an der Bushaltestelle

Die entscheidende Wende in dem Fall brachte schließlich die moderne Technik. Eines der Opfer aktivierte nach dem Diebstahl die Ortungsfunktion seines Mobiltelefons. Das Signal führte die Beamten aus Yaiza direkt zu einer Bushaltestelle in Playa Blanca. Eine herbeigerufene Streife kontrollierte die dort wartenden Personen und stieß auf den Verdächtigen. In seinem Rucksack fanden die Polizisten nicht nur das geortete Smartphone, sondern auch das gesamte restliche Diebesgut der anderen Einbrüche.

Der Mann nutzte laut Guardia Civil gezielt öffentliche Verkehrsmittel, um nach den Taten schnell unterzutauchen und seine Ergreifung zu erschweren. Er wurde festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 14.08.2026 um 04:59

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14.8.2026 - Flughafen Gran Canaria: 8 Kilo Marihuana im Koffer entdeckt

Nervöses Verhalten bei der Zollkontrolle führte zur Festnahme.-

Auf dem Flughafen von Gran Canaria haben Beamte der Guardia Civil und des Zolls jetzt wieder einen Drogenkurier erwischt. Bei einer routinemäßigen Kontrolle beschlagnahmten die Beamten knapp acht Kilogramm Marihuana, das im Koffer des Passagiers versteckt war.

Nervöses Verhalten weckte Verdacht der Beamten

Der Mann war kurz zuvor mit einem Flug aus dem europäischen Ausland gelandet. Während der Routinekontrolle der Passagiere fiel den Beamten die extreme Nervosität des Mannes auf. Und damit hatten die Beamten wieder einmal den richtigen Riecher. Aufgrund des auffälligen Verhaltens wurde dieser einer gründlichen Durchsuchung unterzogen.

Übergabe an das Ermittlungsgericht in Telde

Beim Öffnen des Koffers stießen die Beamten auf mehrere vakuumierte Beutel sowie verschiedene Utensilien, die mutmaßlich für den illegalen Weiterverkauf bestimmt waren. Ein anschließender Schnelltest bestätigte den Verdacht. Hierbei habe es sich um hochwertiges Marihuana mit einem Gesamtgewicht von fast acht Kilo gehandelt.

Damit endete seine Reise auf dem Flughafen von Gran Canaria. Er wurde wegen Drogenhandel festgenommen und dem zuständigen Gericht in Telde übergeben, das nun über das weitere Strafverfahren entscheidet.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 14.08.2026 um 04:53

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13.8.2026 - Partielle Sonnenfinsternis auf Gran Canaria: So erlebte die Insel das Spektakel

Am gestrigen Abend erlebte Gran Canaria eine spektakuläre partielle Sonnenfinsternis. Faszinierende Eindrücke und Erlebnisse aus dem Süden und Norden...-

Es war ein wunderschönes Himmelsspektakel.

Gran Canaria – Am gestrigen Mittwochabend verwandelte sich der Himmel über Gran Canaria in eine atemberaubende Naturkulisse. Tausende Menschen – Einheimische wie Touristen – richteten ihre Blicke gebannt gen Westen, um ein seltenes astronomisches Phänomen zu verfolgen: die partielle Sonnenfinsternis. Als sich der Mond ab etwa 18:30 Uhr langsam vor die Sonnenscheibe schob und diese um bis zu 77 Prozent verdeckte, tauchte die gesamte Insel kurz vor Sonnenuntergang in ein surreales, goldenes Dämmerlicht. Es war ein Ereignis, das die Menschen in den verschiedenen Teilen der Insel auf ganz unterschiedliche, aber stets emotionale Weise vereinte.

Gänsehaut und Stille im Süden und in den Bergen

Im Süden von Gran Canaria, insbesondere an der Küste von Maspalomas, versammelten sich die Menschen schon frühzeitig an den Stränden und Promenaden. Mit zertifizierten Schutzbrillen ausgestattet, verfolgten Familien, Fotografen und Neugierige, wie die Sonne sich in eine leuchtende Sichel verwandelte. „Es war ein absolut magischer Moment, als das Licht plötzlich kühler wurde und sich die Schatten auf dem Sand veränderten“, berichtete ein Beobachter an der Küste. Der Höhepunkt der Finsternis wurde hier gegen 19:54 Uhr erreicht, als die Sonne nur noch knapp zehn Grad über dem Horizont stand, was für spektakuläre Fotomotive über dem Atlantik sorgte.

Noch intensiver war das Erlebnis in den Höhenlagen. In Tejeda hatte das Wissenschaftsmuseum Museo Elder einen offiziellen Beobachtungspunkt eingerichtet. In der Straße Dr. Domingo Hernández Guerra herrschte eine fast andächtige Stille, während Fachleute das Phänomen erklärten. Die spürbare Abkühlung der Lufttemperatur in den Bergen und das schwindende Licht verliehen dem Moment eine unvergleichliche Intensität.

Faszination an der rauen Küste des Nordens und Westens

Auch im Norden und an der Westküste Gran Canarias war die Begeisterung spürbar, wenngleich die Atmosphäre hier von der rauen Natur geprägt war. Am berühmten Mirador del Balcón blickten die Zuschauer auf die als „Drachenschwanz“ bekannten Klippen, die in das ungewohnte Schattenlicht der Finsternis getaucht wurden. Die Kombination aus dem endlosen Ozean, den steilen Klippen und dem astronomischen Spektakel sorgte für unvergessliche Eindrücke.

In den nördlichen Gemeinden und der Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria nutzten viele Menschen die nach Westen ausgerichteten Strände und Aussichtspunkte. Ein Anwohner aus dem Norden beschrieb es treffend: „Wir wussten, dass es keine totale Finsternis wie auf dem spanischen Festland werden würde, aber zu sehen, wie die fast verdeckte Sonne im Ozean versinkt, war ein Naturschauspiel, das wir so schnell nicht vergessen werden.“

Gute Vorbereitung zahlte sich aus

Die lokalen Behörden und wissenschaftlichen Einrichtungen hatten im Vorfeld hervorragende Aufklärungsarbeit geleistet. Warnungen, niemals ungeschützt in die Sonne zu schauen, wurden von der Bevölkerung ernst genommen. Überall sah man Menschen mit den speziellen ISO-zertifizierten Brillen. Dieses hohe Maß an Vorbereitung sorgte dafür, dass das Himmelsspektakel von allen sicher und ohne Zwischenfälle genossen werden konnte. Für viele Inselbewohner war es die erste Finsternis dieser Größenordnung seit Jahrzehnten, was die historische Bedeutung des gestrigen Abends noch einmal unterstreicht.

Ein verbindendes Naturereignis

Das Zusammenspiel aus wissenschaftlicher Neugier und purer emotionaler Faszination prägte diesen Abend auf Gran Canaria. Die partielle Sonnenfinsternis war nicht nur ein astronomisches Highlight, sondern auch ein Moment der Gemeinschaft. Die Erinnerung an diese rund 90 Minuten, in denen der Kosmos den Alltag zum Stillstand brachte, wird auf der Insel noch lange nachklingen. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 14.08.2026 um 04:52

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13.8.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Besorgnis über marokkanisches Militärtestzentrum nahe Lanzarote
Die Kanarische Koalition (CC) zeigt sich besorgt über das neue afrikanische multidimensionale Ausbildungs- und Experimentierzentrum (AMTEC) in Tan-Tan (Marokko), nur 200 km von Lanzarote entfernt. Dort fanden bereits Schießübungen mit Marschflugkörpern statt. Die Abgeordnete Cristina Valido fragt die spanische Regierung, ob sie über die Aktivitäten informiert war und ob diese die Sicherheit des Archipels gefährden könnten.

AMTEC entsteht aus einer militärischen Kooperation zwischen Marokko und den USA, die seit 2020 enger wird. Das Zentrum soll bis 2030 vollständig ausgebaut sein, doch das Übungsgelände ist bereits aktiv. Die CC fordert Transparenz und betont, dass die Kanaren als äußerste EU-Region über solche Aktivitäten in der Nähe informiert werden müssten.

Marokkanische Souveränitätsansprüche auf Ceuta und Melilla sowie Militarisierung sorgen für Unruhe
Marokko fordert offen die Souveränität über Ceuta und Melilla und baut gleichzeitig seine militärische Präsenz mit US-Unterstützung aus. Die Regierung von Melilla wies die Ansprüche zurück und betonte die 530-jährige spanische Zugehörigkeit der Städte. Vizepräsident Miguel Marín unterstrich: „Melilla ist Spanien – und wird es bleiben.“

Gleichzeitig kritisiert Marokko Spaniens Regularisierung irregulärer Migranten und droht mit der Aussetzung des Auslieferungsabkommens. Die Militarisierung Marokkos, gestützt durch die USA, verschärft die Spannungen.

Über 20 Gruppen fordern Stopp der Stadion-Renovierung auf Gran Canaria
Mehr als 20 soziale, gewerkschaftliche und politische Organisationen reichen am heutigen Donnerstag im Cabildo ein Dokument ein, das den sofortigen Rückzug der Ausschreibung für die 234-Millionen-Euro-Renovierung des Gran-Canaria-Stadions fordert. Sie kritisieren, dass die Kostenexplosion in einer Zeit der Wohnungskrise unangemessen sei und fordern eine gesellschaftliche Debatte über Prioritäten: Wohnungsbau, Gesundheit und Bildung sollten Vorrang vor der WM 2030 haben.

Fünf Festnahmen in Ingenio wegen Drogenhandels und Geldwäsche
Die Nationalpolizei hat in Ingenio fünf Personen festgenommen, die mutmaßlich in Drogenhandel und Geldwäsche verwickelt sind. Bei der Operation „Hardy“ beschlagnahmten die Beamten 107 Gramm Kokain, 50 Gramm Haschisch, 28.305 Euro Bargeld, einen Revolver mit fünf Patronen, zwei Fahrzeuge sowie Ausrüstung zur Drogenherstellung und -verteilung.

Asocelpa kritisiert die Gebührenerhöhung der Hafenbehörde von Las Palmas
Der Verband der Schifffahrtsagenten Asocelpa wirft der Hafenbehörde von Las Palmas vor, mit der Erhöhung der Liegegebühren um bis zu 30 Prozent nicht die Verbraucher, sondern den Monopolisten Sepcan zu begünstigen. Sepcan habe bereits 14,88 Prozent Nettogewinn für 2025 prognostiziert – eine garantierte Marge von 10 Prozent sei daher unnötig. Die Kostensteigerung werde sich auf Logistik und Endpreise auswirken, warnt Asocelpa.

Die Berechnungsmethode der Hafenbehörde wird als intransparent kritisiert: Sie basiere auf Gesamtressourcen statt auf Mindeststandards und benachteilige Reeder. Asocelpa fordert einen Dialog, um verhältnismäßige, wettbewerbsorientierte Tarife zu vereinbaren. Denn die vorübergehende Verkehrszunahme im Hafen sei auf Umleitungen durch die Straße von Hormus zurückzuführen.

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Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 13.08.2026 um 04:54

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13.8.2026 - Gran Canaria & Teneriffa wieder auf erhöhter Waldbrandgefahrenstufe

Wegen extremer Hitze gilt ab Donnerstag erneut eine Waldbrandwarnung. Betroffene Gebiete & Notfall-Regeln...-

Vorwarnung weiter für die anderen Inseln!

Sengende Hitze, ausgetrocknete Wälder und kritische Winde: Die Regierung der Kanarischen Inseln hat offiziell eine Warnung vor erhöhter Waldbrandgefahr ausgerufen. Ab Donnerstag, dem 13. August 2026, um 11:00 Uhr gilt auf Gran Canaria und Teneriffa erhöhte Wachsamkeit. Einwohner und Urlauber sind aufgerufen, äußerste Vorsicht walten zu lassen, um die empfindliche Natur der Inseln und Menschenleben vor den Flammen zu schützen.

Die Katastrophenschutzbehörde der Inselregierung (Dirección General de Emergencias) traf diese Entscheidung auf Basis der aktuellen Wetterdaten der staatlichen Wetteragentur AEMET sowie im Rahmen des Notfallplans für Waldbrände (INFOCA). Die Kombination aus hohen Temperaturen und extrem trockener Luft sorgt in Teilen des Archipels für eine bedrohliche Wetterlage.

Brennende Hitze und extreme Dürre: Diese Regionen sind besonders betroffen

Die Warnung gilt nicht für die gesamten Inseln gleichermaßen, sondern betrifft vor allem die höher gelegenen Regionen und Hanglagen, an denen sich die heiße Luft staut:

- Gran Canaria: Besonders gefährdet sind die Gipfelbereiche sowie die Nordhänge oberhalb von 600 Metern Höhe. An den West-, Süd- und Osthängen beginnt die Gefahrenzone bereits ab einer Höhe von 400 Metern. Im Inselinneren und im Südwesten steigen die Temperaturen vielerorts auf über 34 °C, lokal werden Spitzenwerte von bis zu 37 °C erwartet. Im Osten wehen mäßige bis starke Winde aus Nordost bis Südost, im Westen dreht der Wind auf Nordwest bis Südwest.

- Teneriffa: Auf den Gipfeln sowie in den mittleren Höhenlagen (Mittelland) der Süd- und Westhänge werden Temperaturen von weit über 30 °C gemessen, die punktuell bis zu 34 °C erreichen können. Hier wehen mäßige Winde aus wechselnden Richtungen.

Besonders besorgniserregend ist die relative Luftfeuchtigkeit: In all diesen Höhenlagen sinkt sie weit unter die kritische Marke von 30 %. Wenn Hitze, Trockenheit und Wind zusammenkommen, genügt ein einziger Funke, um eine verheerende Katastrophe auszulösen.

Vorwarnstufe für La Palma, La Gomera und El Hierro

Auch die übrigen Inseln der westlichen Provinz bleiben nicht verschont. Für El Hierro, La Palma und La Gomera gilt weiterhin die Vorwarnstufe gemäß dem offiziellen INFOCA-Bulletin 02/2026/INFOCA vom 1. Juni 2026. Die Einsatzkräfte stehen in Bereitschaft, um bei möglichen Brandherden sofort eingreifen zu können.

Der neue IPIF-Index der Wetterbehörde signalisiert höchste Gefahr

Dass die Situation ernst ist, belegt auch die wissenschaftliche Bewertung der Spanischen Wetterbehörde AEMET. Die Einstufung der Waldbrandgefahr erfolgt auf Basis des neu eingeführten Brandgefahr-Index IPIF (Índice de Peligro de Incendios Forestales). Anders als frühere Modelle berücksichtigt dieser moderne Index neben rein meteorologischen Faktoren wie Temperatur und Wind auch hochpräzise Satellitendaten zum Zustand der Vegetation und der Bodenfeuchte (Quelle: AEMET – Agencia Estatal de Meteorología).

Die aktuellen Auswertungen des IPIF zeigen für die Gipfelregionen von Gran Canaria und Teneriffa ein extrem hohes Risiko. Die ausgetrocknete Pflanzendecke dient dem Feuer als leicht entzündlicher Brennstoff.

Verhaltensregeln des Katastrophenschutzes: So schützen Sie Leben und Natur

Um Brände gar nicht erst entstehen zu lassen, appellieren die Behörden eindringlich an das Verantwortungsbewusstsein der Bevölkerung und der Feriengäste. Die Generaldirektion für Notfälle empfiehlt folgende Sicherheitsmaßnahmen (Quelle: Gobierno de Canarias – Dirección General de Emergencias):

- Kein Feuer im Freien: Das Entzünden von Feuern jeglicher Art, einschließlich Grillen auf Rastplätzen oder Privatgrundstücken in Waldnähe, ist strengstens untersagt.
- Rauchverbot in der Natur: Werfen Sie niemals Zigarettenkippen oder Streichhölzer weg – weder beim Wandern noch aus dem Autofenster.
-Vermeidung von Funkenflug: Der Einsatz von Maschinen, die Funken schlagen können (wie Motorsägen, Freischneider oder Schweißgeräte), sollte in Wald- und Gebirgsregionen unbedingt vermieden werden.
- Kein Müll im Wald: Glasflaschen und Müll dürfen nicht in der Natur zurückgelassen werden, da sie wie Brenngläser wirken oder leicht entzündlich sind.
- Aufmerksam bleiben: Beim Wandern sollten ausschließlich ausgewiesene Wege genutzt werden. Achten Sie auf Ihre Umgebung und vermeiden Sie unwegsames Gelände.

Sollten Sie eine Rauchsäule oder ein Feuer bemerken, bewahren Sie Ruhe und wählen Sie unverzüglich den kostenlosen Notruf 1-1-2. Schnelles Handeln kann im Ernstfall Leben retten und das einzigartige Naturerbe der Kanarischen Inseln bewahren. – MF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 13.08.2026 um 04:41

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13.8.2026 - Wetter auf Gran Canaria: Temperaturanstieg und trockene Luftmassen ab heute

Aktueller Wetterbericht für Gran Canaria: Ab heute klettern die Temperaturen weiter. Alle Aussichten für den Süden, Norden und die 3-Tage-Vorschau...-

Leichte Calima lässt Temperaturen weider steigen.

Gran Canaria – Ein Blick auf die aktuellen Wetterdaten zeigt eine deutliche Tendenz: Auf Gran Canaria steigen die Temperaturen ab dem heutigen Tag wieder spürbar an. Eine spürbare Erwärmung erfasst sukzessive weite Teile der Kanareninsel, da eine trockene, warme Luftmasse aus Südosten aufzieht. Die staatliche Wetteragentur AEMET rechnet mit anhaltenden sommerlichen Bedingungen, die vor allem das Inselinnere und die Südküste prägen (Wetterwarnung der Stufe GELB). Begleitet wird die Wetterlage von einer leichten Trübung des Himmels durch feinen Wüstenstaub in den höheren Atmosphärenschichten.

Der Süden und Südwesten: Hohe Sommertemperaturen und ungetrübter Sonnenschein

Im Süden und Südwesten von Gran Canaria dominiert ab heute intensiver Sonnenschein. Küstenorte wie Maspalomas, Puerto Rico und Mogán erleben einen raschen Anstieg der Quecksilbersäule. Bereits am Vormittag werden Werte nahe der 30-Grad-Marke gemessen, während die Thermometer im weiteren Tagesverlauf Spitzenwerte zwischen 32 und 35 Grad Celsius erreichen können. Im höher gelegenen Inselinneren sorgt die direkte Sonneneinstrahlung in Verbindung mit der trockenen Luft für eine drückende Wärme. Der Wind weht überwiegend schwach bis mäßig aus östlichen bis nordöstlichen Richtungen. Anwohner und Urlauber sollten bei Ausflügen und Strandaufenthalten auf ausreichenden Sonnenschutz achten, da der UV-Index heute besonders hohe Werte erreicht.

Der Norden und Las Palmas: Auflockernde Bewölkung und spürbare Erwärmung

Auch die nördliche Inselhälfte, einschließlich der Inselhauptstadt Las Palmas de Gran Canaria, verzeichnet ab heute einen kontinuierlichen Temperaturanstieg. Während in den frühen Morgenstunden stellenweise noch die gewohnten Passatwolken das Landschaftsbild prägen, setzen sich im Tagesverlauf zunehmend sonnige Abschnitte durch. Die Höchsttemperaturen bewegen sich im Norden in einem angenehmen Rahmen zwischen 26 und 28 Grad Celsius. Der Nordostwind präsentiert sich heute im Vergleich zu den Vortagen etwas moderater, bleibt jedoch an exponierten Küstenabschnitten spürbar. Dadurch herrschen im Norden sehr ausgewogene Bedingungen für Erkundungen und Aktivitäten im Freien.

Vorschau für die nächsten drei Tage: Anhaltende Sommerhitze im Überblick

Der heutige Umschwung leitet eine mehrtägige Phase mit stabilen, warmen Wetterbedingungen ein.

Morgen: Die Erwärmung setzt sich weiter fort. Besonders in den mittleren Höhenlagen des Südens klettern die Temperaturen punktuell auf bis zu 34 Grad. Im Norden bleibt es weitgehend sonnig mit nur leichten Feldern von Schleierwolken und Werten um 27 Grad. Der Wind weht mäßig aus Nordost.

Übermorgen: Das Wettergeschehen verändert sich nur wenig. Der Inselsüden verharrt auf hohem Temperaturniveau mit anhaltendem Sonnenschein und leichter Calima-Belastung. An den Stränden des Nordens sorgen aufgelockerte Wolken und angenehme 26 bis 28 Grad für ideales Ausflugswetter.

In drei Tagen: Zum Ende der Dreitages-Vorschau schwächt sich der Wüstenstaub wieder ab. Die Temperaturen pendeln sich inselweit auf ein typisches sommerliches Niveau ein. Die Neigung zu Niederschlägen bleibt im gesamten Inselgebiet weiterhin bei null Prozent. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 13.08.2026 um 04:35

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13.8.2026 - Kanaren-Flieger wegen Pöbel-Passagier umgeleitet

Ungeplanter Stopp in Andalusien: Aggressiver Fluggast bringt Zeitplan durcheinander und gefährdet Anschlussflüge.-

Schockmoment für Crew und Passagiere: Ein Binter-Flug von den Kanaren in die spanische Hauptstadt musste am Mittwoch außerplanmäßig in Andalusien zwischenlanden. Der Grund hierfür war ein völlig unberechenbarer Passagier. Dieser hatte die Crew an Bord der Maschine in Atem gehalten.

Störender Fluggast zwingt Piloten zum Zwischenstopp

Eigentlich sollte der Flieger die Passagiere ganz normal von Gran Canaria nach Madrid bringen. Doch wegen eines aggressiven Fluggasts mussten die Piloten die Reise vorzeitig abbrechen. Mitreisende berichteten nach der Landung, dass der Mann an Bord völlig die Beherrschung verloren hatte. Viele vermuten, dass bei dem Randalierer reichlich Alkohol oder andere Substanzen im Spiel waren – eine offizielle Bestätigung der Behörden dazu steht allerdings noch aus.

Weil die Sicherheit nicht mehr gewährleistet war, zogen die Piloten die Reißleine und steuerten den Flughafen Jerez de la Frontera in Andalusien an. Für die restlichen Urlauber bedeutete dieser ungeplante Zwischenstopp auf dem spanischen Festland vor allem jede Menge Frust und Stress.

Die größte Sorge am Gate: Erreicht man in Madrid überhaupt noch den Anschlussflieger für die Weiterreise? Weder von der Fluggesellschaft noch von den Flughafenbetreibern gibt es bisher nähere Details dazu, wie es mit dem Pöbel-Passagier weitergeht.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 13.08.2026 um 04:30

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13.8.2026 - Marokkos Abschiebe-Forderung: Kanaren sagen Nein

Politisches Tauziehen um Ceuta-Migranten: Marokko fordert von Spanien die Rückführung von 1.600 Jugendlichen aus staatlicher Obhut.-

Marokko fordert von Spanien die Rückführung der 1.600 unbegleiteten Minderjährigen, die sich derzeit in Ceuta in marokkanischer Obhut befinden. Der marokkanische Justizminister Abdellatif Ouahbi betont, dass sein Land die eigenen Kinder und Jugendlichen nicht im Stich lassen wolle. Marokko sei daher bereit, auf politischer und juristischer Ebene eng mit Spanien zusammenzuarbeiten, um eine Rückkehr zu ermöglichen.

Neu ist dieser Vorstoß nicht. Schon im Jahr 2024 signalisierte Marokkos Außenminister Nasser Bourita bei einem Staatsbesuch von Kanaren-Präsident Fernando Clavijo in Rabat die grundsätzliche Bereitschaft, die Minderjährigen wieder aufzunehmen.

Keine automatische Abschiebung: Kanarische Kinderschutzbehörde pocht auf europäisches Recht

„Das kann man nicht einfach so machen“, stellt Sandra Rodríguez, die Generaldirektorin für Kinderangelegenheiten der kanarischen Regierung, unmissverständlich klar. Sowohl das spanische als auch das europäische Gesetz verbieten es strengstens, Minderjährige unter staatlicher Vormundschaft einfach massenhaft oder gegen ihren Willen abzuschieben.

Jede Rückführung erfordert langwierige Prüfungen der Familienverhältnisse durch Sozialdienste, teils inklusive DNA-Tests. Rodríguez betont zudem, dass auf den Kanaren Rückreisen nur freiwillig stattfinden: „Eine Rückkehr darf niemals ein Zwang sein.“

Eine Ausnahmesituation

Die aktuelle Lage erfordert neue Maßnahmen, da das bestehende System für solche Krisen nicht konzipiert wurde. Rodríguez pocht auf eine zwischenstaatliche Lösung mit Marokko. Bei jeder vertraglich vereinbarten Rückführung müssen Schutzgarantien gelten und die Meinung der Kinder absolut priorisiert werden. Selbst bei voller Rechtssicherheit gilt für Rodríguez die rote Linie: Eine erzwungene Rückkehr ist ausgeschlossen.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 13.08.2026 um 04:25

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13.8.2026 - Protest-Welle auf Gran Canaria gegen das teure WM-Stadion

234 Millionen Euro gefordert: Protest-Bündnis will Stadion-Milliarden lieber in Sozialwohnungen stecken.-

Mehr als zwanzig Organisationen fordern den sofortigen Stopp der Ausschreibung für die Modernisierung des Stadions in Las Palmas auf Gran Canaria. Angesichts der schweren Wohnungsnot und sozialer Engpässe auf den Kanaren fordern die Verbände, die Millionen lieber in sozialen Wohnungsbau, Gesundheit und Bildung zu investieren.

Über 20 Verbände fordern die sofortige Rücknahme der 234-Millionen-Ausschreibung im Cabildo

Am heutigen Donnerstag reichen über 20 soziale, gewerkschaftliche und politische Organisationen ein offizielles Schreiben beim Cabildo de Gran Canaria ein. Ihr Ziel ist die sofortige Rücknahme der Neuausschreibung für den Umbau des Estadio de Gran Canaria. Das Bündnis zeigt sich besonders über die massiven Kosten von rund 234 Millionen Euro besorgt. Es sei nicht vermittelbar, eine derart riesige Summe öffentlicher Gelder in eine Sportstätte zu stecken, während die Kanaren in einer schweren Wohnungskrise stecken und unzählige Familien keinen bezahlbaren Wohnraum finden.

Die Verbände kritisieren scharf, dass die geplante Fußball-Weltmeisterschaft 2030 als Vorwand genutzt wird, um Luxus-Sportprojekte vor dringende soziale Bedürfnisse zu stellen. Öffentliche Investitionen dieser Größenordnung müssten einer breiten gesellschaftlichen Debatte unterliegen.

Die Gruppen fordern, dass die Millionen stattdessen in den Bau von Sozialwohnungen, das Gesundheitssystem und die Bildung fließen. Zudem darf das mit Steuergeldern finanzierte Stadion nicht für private Interessen missbraucht werden, sondern muss rein öffentlich bleiben. Auch die Beteiligung Marokkos an der WM-Ausrichtung wird im Schreiben kritisiert, wobei das Bündnis von den kanarischen Institutionen mehr Solidarität mit dem saharauischen Volk in Sachen Menschenrechte fordert.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 13.08.2026 um 04:21

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13.8.2026 - Schüsse bei Drogen-Zugriff auf Gran Canaria! 11 Festnahmen

Großaufgebot riegelt Küste ab: Polizei stoppt Schmuggler nach der nächtlichen Landung eines Drogenbootes im Süden von Gran Canaria.-

Filmreife Szenen auf Gran Canaria: Nach der heimlichen Landung eines Drogen-Bootes in Castillo del Romeral hat ein Großaufgebot der Polizei elf Verdächtige festgenommen. Während der Flucht fielen Schüsse.

Aufmerksamer Anwohner entdeckte verdächtiges Drogen-Boot

Nach dem Tipp eines Anwohners stürmten Einheiten der Nationalpolizei und der Guardia Civil am Mittwoch die Küste von Castillo del Romeral. Der Zeuge hatte gegen drei Uhr nachts ein verdächtiges Schlauchboot in einer einsamen Bucht entdeckt. Der anschließende gemeinsame Großeinsatz endete mit einem schweren Rückschlag für die Drogenmafia auf den Kanaren.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Boot bereits verlassen – die Insassen waren zu Fuß geflüchtet und hatten eine erhebliche Menge an Rauschgift mitgebracht. Die Ermittlungen führten die Beamten schnell zu den Verdächtigen, die in der Nähe des Hafens unterzutauchen versuchten.

Auf einem Parkplatz in der Nähe des Hafens kam es schließlich zum finalen Zugriff, bei dem im Tumult der Festnahmen auch Schüsse fielen. Die Polizei konnte die Flucht der Gruppe verhindern und alle elf Verdächtigen stoppen. Das beschlagnahmte Rauschgift wird derzeit von Spezialisten gewogen und analysiert, um das exakte Ausmaß des Schmuggels festzustellen.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 13.08.2026 um 04:11

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