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| 20.8.2026 - Drogen, Drohungen, Randale: Das düstere Geheimnis des Einkaufszentrums Europa in Puerto Rico
Geschäftsinhaber im Einkaufszentrum Europa in Puerto Rico (Mogán) schlagen Alarm: Drogenhandel und Belästigungen bedrohen die Sicherheit von Urlaubern...- „Es wird immer schlimmer!“ - Sagen Händler vor Ort... Mogán – Die Sorge im beliebten Urlaubsort Puerto Rico im Süden von Gran Canaria wächst: Im bekannten Einkaufszentrum Europa in der Gemeinde Mogán schlagen Ladenbesitzer und Angestellte Alarm. Sie berichten von einer Zunahme des offenen Drogenhandels, von Aggressionen und der gezielten Belästigung von Urlauberinnen und Urlaubern. Was über Jahre hinweg als beliebter Treffpunkt für Familien und Touristen galt, gerät nach Angaben der lokalen Gewerbetreibenden zunehmend in ein negatives Licht. Drogenverkauf vor den Augen der Urlaubsgäste Die Situation im Einkaufszentrum Europa hat sich nach Aussage der Händler in den letzten Jahren schrittweise verschlechtert. Personen sprechen Vorbeigehende direkt an, um ihnen illegale Rauschmittel anzubieten. In den vergangenen Tagen aufgetauchte Videoaufnahmen zeigen, wie Angestellte eines Geschäfts vor Ort eigenhändig eingreifen mussten, um einen mutmaßlichen Drogenverkauf unmittelbar vor ihrer Ladentür zu unterbinden. Mitarbeiter, die sich gegenüber dem regionalen Fernsehen äußerten, wollten aus begründeter Angst vor Repressalien ungenannt bleiben. Sie schildern jedoch übereinstimmend, dass der offene Straßenhandel mit Betäubungsmitteln das Sicherheitsgefühl der Passanten massiv beeinträchtigt und dem Ansehen der gesamten Urlaubsregion Puerto Rico nachhaltigen Schaden zufügt. Eskalierende Aggressionen und Schäden im Einkaufskomplex Die Befürchtungen der Betroffenen beschränken sich längst nicht mehr nur auf den reinen Betäubungsmittelhandel. Aus diversen Berichten der regionalen Nachrichtenportale geht hervor, dass sich im Umfeld des Einkaufszentrums eine Reihe von Vandalismus- und Kriminalitätsfällen gehäuft hat. Zu den von betroffenen Anwohnern und Geschäftsleuten dokumentierten Vorfällen gehören unter anderem: - Flucht von Gastronomiebesuchern: Bei einem Vorfall im April drang eine Person in ein Lokal ein, entwendete Alkohol und bedrohte das Personal. Die daraus resultierende Auseinandersetzung veranlasste rund 20 Gäste dazu, das Restaurant schlagartig zu verlassen. - Sachbeschädigungen an Lokalen: Wiederholt wurden Glasfronten durch Steinwürfe zertrümmert und Flaschen im Bereich von Außenterrassen zerschlagen, was das Umfeld für Besucher gefährdet. - Übergriffe auf Sicherheitspersonal: Nach einem Einschreiten gegen Verdächtige wurden die Reifen des privaten Fahrzeugs eines Sicherheitsmitarbeiters zerschnitten. Der Betroffene kündigte daraufhin aus Sorge um seine persönliche Sicherheit seine Stelle. Sicherheitskräfte vor Ort, aber Unmut über Effektivität Obwohl sowohl private Sicherheitsdienste als auch Polizeistreifen im Bereich des Einkaufszentrums im Einsatz sind, halten die Gewerbetreibenden das aktuelle Aufgebot für keineswegs ausreichend. Laut den Händlern weichen Tatverdächtige bei Eintreffen von Streifenwagen zwar kurzfristig aus, kehren jedoch unmittelbar nach dem Abrücken der Polizei wieder an ihre Standorte zurück. Von Seiten der Behörden wird die Lage anders bewertet. Die Lokalpolizei von Mogán erklärt, dass in dem besagten Areal bereits seit längerer Zeit gezielte Maßnahmen zur Bekämpfung des Drogenhandels durchgeführt würden. Zudem lägen der örtlichen Polizeibehörde bislang keine formalen Beschwerden vor. Dieser Darstellung widersprechen die Geschäftsinhaber vehement. Sie betonen, dass sehr wohl formelle Anzeigen bei der Guardia Civil eingereicht wurden, um die Kriminalität im Einkaufszentrum aktenkundig zu machen. Dies bestätigt auch eine Berichterstattung von Radio Televisión Canaria (RTVC). Tourismus und lokale Wirtschaft unter Druck Die Gemeinde Mogán zählt zu den am stärksten frequentierten Tourismusgebieten auf Gran Canaria. Tausende Urlauber besuchen täglich die Strände, Restaurants und Einkaufszonen von Puerto Rico. Gewerbetreibende warnen davor, dass eine anhaltende Unsicherheit nicht nur die Existenz einzelner Geschäfte bedroht, sondern auch das Vertrauen der internationalen Gäste nachhaltig erschüttern könnte. Die Betroffenen fordern daher ein dauerhaftes, präventives Polizeiaufgebot sowie ein konsequenteres Durchgreifen der Justiz- und Sicherheitsbehörden, um den geordneten Betrieb und den Schutz der Urlauber in Puerto Rico langfristig zu gewährleisten. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 20.08.2026 um 08:09 |
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| 20.8.2026 - Kanaren melden 541 gescheiterte Migranten-Transfers
Wegen rechtlicher Einsprüche und bürokratischer Hürden mussten die Festland-Transfers für hunderte unbegleitete Jugendliche auf dem überlasteten Archipel vorzeitig gestoppt werden.- Auf den Kanaren stockt die Verlegung unbegleiteter minderjähriger Migranten auf das spanische Festland massiv. Aktuelle Regierungsdaten belegen, dass die Ausreiseverfahren für insgesamt 541 Jugendliche gestoppt werden mussten. Dadurch verschärft sich die Situation in den ohnehin überfüllten Aufnahmezentren der Inseln weiter. In der Praxis bedeutet dies, dass von fünf geplanten Festland-Transfers ein Jugendlicher auf dem Archipel zurückbleibt. Einsprüche und Veto der Staatsanwaltschaft Für das Scheitern der Transfers gibt es zwei wesentliche Gründe. Zum einen wird den Minderjährigen in jedem Schritt des Verfahrens rechtliches Gehör geschenkt. Viele legten selbst Einspruch gegen die Verlegung ein, weil sie auf den Inseln bereits feste soziale Bindungen und Freundschaften aufgebaut haben. Zum anderen schritt die Staatsanwaltschaft ein. Die Justiz stoppte die Verfahren unter anderem dann, wenn die Jugendlichen kurz vor ihrer Volljährigkeit standen, da ein Transfer in diesem Stadium rechtlich nicht mehr verhältnismäßig ist. „Wir würden niemals jemanden zwingen, in ein Flugzeug zu steigen“, betont Sandra Rodríguez, Generaldirektorin für Kinder- und Familienschutz der kanarischen Regierung. Dennoch sei die Situation bitter, da andere spanische Regionen den Jugendlichen weitaus bessere Zukunftsperspektiven und Betreuungsschlüssel bieten könnten als das komplett überlaufene Aufnahmenetz der Kanaren. Drei Wege auf das Festland: Das Protokoll der Krise Seit dem Start der Umverteilungen im vergangenen Jahr konnten insgesamt 2.273 minderjährige Migranten in andere autonome Gemeinschaften Spaniens überführt werden. Diese Transfers liefen über drei verschiedene Wege ab: - Internationaler Schutz (Asyl): Über diesen Weg reisten 1.200 Minderjährige aus, nachdem Urteilssprüche des Obersten Gerichtshofs den spanischen Staat dazu verpflichtet hatten, die Verantwortung für asylsuchende Jugendliche zu übernehmen. - Die Expressroute: Über dieses beschleunigte Verfahren wurden 709 Jugendliche verlegt, die nach der offiziellen Ausrufung des Migrationsnotstands am 29. August auf den Inseln ankamen. Eigentlich gilt hier eine Frist von 15 Tagen für die Weiterreise, die in der Praxis wegen bürokratischer Hürden jedoch oft auf über einen Monat anwuchs. - Die gesetzliche Sonderregelung: Weitere 364 Jugendliche wurden über eine Zusatzbestimmung des geänderten Einwanderungsgesetzes überführt. Dies betraf jene, die sich schon vor dem akuten Notstand auf dem Archipel befunden hatten. Zusatz-Information: Neue Bootsankünfte auf Lanzarote Die Seenotrettung hat in der Nacht zu heute zwei weitere Boote vor der Küste von Lanzarote abgefangen. An Bord der beiden Boote befanden sich insgesamt rund 132 Migranten, darunter auch mehrere Frauen und Kinder. Es handelt sich dabei um die ersten Bootsankünfte auf Lanzarote im laufenden August, nachdem die letzte Erfassung auf der Insel auf den 29. Juli datiert war.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 20.08.2026 um 07:46 |
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| 19.8.2026 - Tragödie in Mogán: Freunde mussten Rettung abbrechen
Die Freunde des 14-Jährigen versuchten vergeblich, das Unglück zu verhindern, und brachten sich bei der versuchten Rettung im Atlantik selbst in höchste Gefahr.- Nach dem tödlichen Klippensprung des 14-jährigen Jeremías Andeme Ondo an der Küste von Mogán auf Gran Canaria kommen immer Details ans Licht. Wie nun bekannt wurde, versuchten zwei Freunde bis zuletzt, die Katastrophe mit aller Kraft zu verhindern. Die Freunde hatten vor dem Sprung im Bereich „La Hondura“ eindringlich auf den heftigen Wellengang und die dortigen Badeverbote hingewiesen und Jeremías angefleht, nicht ins Wasser zu gehen. Der leidenschaftliche Nachwuchsfußballer ignorierte die Warnungen jedoch. Todesmutiger Sprung in die tückischen Meereswirbel Als die Jugendlichen sahen, dass der 14-Jährige im Wasser hilflos gegen die Brandung ankämpfte, sprangen zwei Begleiter entschlossen hinterher. Doch der Rettungsversuch in dem engen, von Meereswirbeln geprägten Bereich glich einem Himmelfahrtskommando. Die tückische Sogwirkung und die rutschigen Felswände machten ein Entkommen fast unmöglich, da jede Welle die Retter unkontrolliert zurückriss und gegen die scharfen Klippen warf. Die beiden Freunde brachten sich selbst in höchste Gefahr und mussten schließlich einsehen, dass sie gegen die Naturgewalten keine Chance hatten. „Sie riskierten ihr Leben und mussten umkehren“, hieß es im Nachgang zu dem Drama. Völlig erschöpft gelang es den Jugendlichen gerade noch, sich aus eigener Kraft an den Klippen in Sicherheit zu bringen. Experten betonen in solchen Ausnahmesituationen, dass man niemals versuchen sollte, gegen die Strömung zum Ufer anzukämpfen. Stattdessen muss man weiter auf das offene Meer hinausschwimmen, um sich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte über Wasser zu halten. In rund einem Meter Tiefe stießen die Retter schließlich auf den leblosen Körper des Jungen. Alle medizinischen Wiederbelebungsversuche blieben ohne Erfolg, sodass nur noch der Tod des Teenagers protokolliert werden konnte. Der örtliche Polizeichef Marcos Domínguez fasste das Geschehen fassungslos zusammen: „Er unterschätzte die Gefahr an einem ihm unbekannten Küstenabschnitt, was in dieser furchtbaren Tragödie endete.“ Große Trauer im kanarischen Jugendfußball Der Verlust des Jungen, der mit seinen sieben Geschwistern in Las Palmas lebte, sorgt auf ganz Gran Canaria für eine Welle der Bestürzung. Jeremías war ein fröhlicher und leidenschaftlicher Fußballspieler. Bis zum vergangenen Juni trug er das Trikot von Arucas CF. Der Verein gedachte ihm am Dienstagabend bei einem Spiel mit einer emotionalen Schweigeminute und der Botschaft: „Wir werden dich immer in Erinnerung behalten“. Für die kommende Saison sollte Jeremías an der Seite eines seiner Brüder bei Acodetti CF spielen. Auch dieser Verein sowie die Schulgemeinschaft des IES Pablo Montesino sprachen der Familie und den traumatisierten Freunden ihr tiefstes Beileid aus. Auch das Team von Kanaren News spricht den Hinterbliebenen sein tiefes Beileid aus.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 19.08.2026 um 07:41 |
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| 19.8.2026 - Klippensprung in Mogán endet für 14-Jährigen tödlich
Ein Jugendlicher sprang am Dienstag auf Gran Canaria zwischen Puerto Rico und Amadores von den Klippen und ertrank in der starken Strömung. Rettungskräfte konnten nur noch seinen Tod feststellen.- Die kanarischen Gewässer beklagen ein neues Todesopfer. Am Dienstag ist der 14-jährige Jeremías an einem Küstenabschnitt der Gemeinde Mogán auf Gran Canaria ertrunken. Der Jugendliche war mit Freunden und seiner Familie auf der Fußgängerbrücke unterwegs, die Amadores und Puerto Rico verbindet. Der Spaziergang nahm an einer alten, verbarrikadierten Küstentreppe eine tragische Wende. In dem als „La Hondura“ oder „El Caracol“ bekannten Felsabschnitt ignorierten die Jugendlichen die Absperrung zum Meer. Trotz der Absperrung sprang der Junge dort von den Klippen ins Wasser, wurde jedoch augenblicklich von den heftigen Wellen erfasst und konnte aufgrund der Gezeiten das Ufer nicht mehr erreichen. Als Jeremías von der Klippe ins Wasser sprang, hatte er gegen die brutale Brandung keine Chance. Eine Welle riss ihn sofort mit sich, woraufhin er im stürmischen Atlantik verschwand. Zeugen alarmierten die Rettungskräfte. Großaufgebot im Einsatz: Taucher ortet vermissten Jungen An dem Großeinsatz waren die Feuerwehr, die Guardia Civil, Sanitäter und ein Hubschrauber beteiligt. Da eine erste Suche an der Wasseroberfläche ohne Erfolg blieb, kam ein Taucher zum Einsatz. Dieser entdeckte schließlich den leblosen Körper des Jungen in dem extrem zerklüfteten Felsbereich. Laut der Rettungsleitstelle 112 nahm die Besatzung des Hubschraubers den Jungen nach seiner Entdeckung auf und brachte ihn zum Landeplatz in Amadores. Für die bereits bereitstehenden Notärzte des SUC kam jede Hilfe zu spät; sie konnten nur noch den Tod des Kindes bestätigen. Ein bekanntes Risikogebiet mit schwarzer Serie Anwesende Personen und Augenzeugen wiesen vor Ort nachdrücklich darauf hin, wie extrem gefährlich dieser felsige Abschnitt ist. Sie erinnerten eindringlich an die unheimliche und traurige Historie dieses Ortes: „Vor etwa sechs Jahren ertranken an demselben Tag ein deutsches Paar und ein 17-jähriges Mädchen von Gran Canaria.“ Bereits in den Jahren 2011 und 2021 wurden an exakt dieser Stelle tödliche Unfälle verzeichnet. Nach Angaben der Präventionsplattform „Canarias 1500 km de costa“ forderte dieser Küstenabschnitt in den letzten fünf Jahren fünf Menschenleben, während mehr als zwanzig Badegäste teils schwere Verletzungen erlitten.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 19.08.2026 um 07:36 |
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| 19.8.2026 - Kanaren verzeichnen Rückgang deutscher Urlauber
Die Rezession in der Heimat bremst die Reiselust: In den ersten sieben Monaten des Jahres ist der deutsche Markt auf fast allen kanarischen Inseln spürbar eingebrochen.- Die Flaute bei deutschen Urlaubern auf den Kanaren hält weiter an und sorgt für wachsende Verunsicherung. Jüngste Statistiken der offiziellen Tourismusbehörde für den Juli zeigen, dass der deutliche Rückgang der Gästezahlen aus Deutschland nicht abreißt. Allein in diesem Monat verlor der zweitwichtigste Markt des Archipels 9.692 Besucher, was einem Minus von 5,3 % entspricht. Schaut man auf die ersten sieben Monate des Jahres, wird das Ausmaß noch deutlicher. 101.272 Deutsche weniger besuchten die Inseln. Hintergrund ist die schwächelnde deutsche Wirtschaft, die durch hohe Energiekosten und den harten Konkurrenzkampf auf dem Automobilmarkt seit Jahren mit einer Rezession kämpft. Frankreich fängt die Verluste teils ab Betrachtet man den bisherigen Jahresverlauf, so verzeichnen fast alle Kanarischen Inseln einen Rückgang deutscher Urlauber. Am härtesten traf es bisher Teneriffa mit einem Minus von 53.585 Touristen (-10,2 %) und Fuerteventura mit 27.299 Gästen weniger (-6,1 %). Trotz eines Verlusts von über 22.000 Besuchern bleibt Gran Canaria mit 545.352 Ankünften das beliebteste Ziel der Deutschen. Einzige Ausnahme im Abwärtstrend ist La Palma, wo sich der Sektor allmählich erholt. Neben Deutschland schwächeln auch Italien (-5,5 %) und die nordeuropäischen Länder wie Dänemark. Wie Tourismusexperten jedoch betonen, springt meist ein anderer Markt ein, wenn ein Riese schwächelt. Der französische Markt boomt dank neuer Direktflüge (u. a. aus Lyon, Marseille und Nizza) im Juli um 24,2 % und fing mit fast 40.000 zusätzlichen Gästen im Jahr 2026 einen Teil der Verluste ab.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 19.08.2026 um 07:32 |
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| 19.8.2026 - Notfall an Bord: Flieger nach Gran Canaria umgeleitet
Eine Passagiermaschine auf dem Weg von Paraguay nach Spanien musste am Mittwochmorgen über den Kanaren wegen eines akuten medizinischen Notfalls außerplanmäßig zwischenlanden.- Ein medizinischer Notfall an Bord eines Langstreckenfluges hat heute zu einer unvorhergesehenen Zwischenlandung auf Gran Canaria geführt. Die Besatzung einer Passagiermaschine, die sich auf dem Weg von Asunción (Paraguay) nach Madrid befand, meldete den Fluglotsen beim Überfliegen des kanarischen Archipels, dass ein Passagier dringend medizinische Hilfe benötige. Daraufhin bat die Crew um Freigabe für eine sofortige Sicherheitslandung auf Gran Canaria. Fluglotsen ermöglichen schnellen Sinkflug und sofortigen Ansatz Um keine wertvolle Zeit zu verlieren, koordinierten die Fluglotsen (Controladores Aéreos) umgehend ein beschleunigtes Verfahren. Dem Flugzeug wurde ein kontinuierlicher Direktanflug auf die Landebahn 03L zugewiesen, während parallel dazu der medizinische Notdienst am Boden alarmiert und in Position gebracht wurde. Dank der schnellen Abstimmung konnte die Maschine bereits 15 Minuten nach der ersten Meldung sicher auf Gran Canaria aufsetzen, wo der Patient sofort von den Rettungskräften übernommen wurde.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 19.08.2026 um 07:25 |
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| 19.8.2026 - Kupferdiebe legen Aufbahrungshalle in Ingenio lahm
Ein Kabeldiebstahl im Ortsteil Carrizal führte zum Ausfall der Hauptstromversorgung, wodurch die elektrischen Kühlaggregate in der Aufbahrungshalle nicht mehr funktionierten. Ein skrupelloser Diebstahl hat in der Gemeinde Ingenio auf Gran Canaria für erhebliche Einschränkungen gesorgt. Unbekannte Täter sind in die örtliche Aufbahrungshalle im Ortsteil Carrizal eingebrochen, um gezielt Kupferkabel aus den Elektroinstallationen zu stehlen. Sie verschafften sich über das Dach Zugang und nutzten dabei eine Öffnung, die durch aktuelle Bauarbeiten an der direkt angrenzenden Schule entstanden war. Der entstandene Sachschaden ist immens und hat das Gebäude vorübergehend komplett lahmgelegt. Kühlsysteme ausgefallen – Gemeinde richtet Notlösung ein Durch das rücksichtslose Herausreißen der Stromkabel kam es zu einem totalen Stromausfall, von dem auch die lebenswichtigen Kühlkammern der Leichenhalle betroffen sind. Das Rathaus von Ingenio reagierte umgehend auf den Vorfall und leitete eine Notlösung für trauernde Familien ein. Die Gemeinde hat nun alle geplanten Aufbahrungen bis zum Abschluss der Reparaturarbeiten in die zentrale Aufbahrungshalle nach Ingenio verlegt. Als direkte Reaktion auf den Einbruch sollen die Sicherheitsvorkehrungen und Kontrollen an den öffentlichen Liegenschaften der Gemeinde umgehend massiv hochgefahren werden. Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 19.08.2026 um 07:20 |
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| 19.8.2026 - Krypto-Raub auf Gran Canaria: Tourist verliert 28.400 €
Schock in Playa del Inglés: Eine kriminelle Bande raubt einem Touristen gewaltsam das Handy und stiehlt Krypto im Wert von 28.400 €. Alle Hintergründe....- Inkl. Tipps: So schützen Sie sich im Urlaub vor dem totalen Ruin! Schock im Urlaubsparadies: Brutaler Krypto-Raub lässt Touristen auf Gran Canaria verzweifeln! Ein unbeschwerter Urlaub auf den Kanarischen Inseln endete für einen Touristen in einem absoluten finanziellen Fiasko. Inmitten des pulsierenden Nachtlebens von Playa del Inglés wurde er Opfer eines brutalen Überfalls, der ihn sein digitales Vermögen im Wert von 28.400 Euro kostete. Die spanische Nationalpolizei deckte im Zuge der Ermittlungen eine hochprofessionelle, kriminelle Organisation auf, die es gezielt auf die Kryptowährungen von Urlaubern abgesehen hat. Wenn die Urlaubsidylle in einer Sekunde zum absoluten Albtraum wird Der erschütternde Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 31. Dezember in einem der bekanntesten und am stärksten frequentierten Einkaufs- und Ausgehzentren in Playa del Inglés. Was für den ausländischen Urlauber als entspannte Partynacht begann, wurde durch eine gezielte und perfide Masche jäh beendet. Laut offiziellen Angaben der Polizei wurde der Tourist von zwei jungen Männern gezielt ins Visier genommen und angesprochen. Sie verwickelten ihn geschickt in ein harmloses Gespräch, um ihn in Sicherheit zu wiegen und abzulenken. Doch die scheinbare Freundlichkeit schlug blitzschnell in rohe Gewalt um. In einem völlig unerwarteten Moment entrissen die Täter dem Urlauber sein Mobiltelefon. Um jegliche Gegenwehr im Keim zu erstickten, trat einer der Angreifer brutal auf das Opfer ein, bevor beide Täter mitsamt der Beute unerkannt in die Dunkelheit flüchteten. Der unsichtbare Diebstahl: Wie 28.400 Euro in wenigen Minuten verschwanden Der physische Schmerz war jedoch nur der Anfang eines weitaus größeren Dramas. Zurück in seinem Hotelzimmer reagierte der Tourist geistesgegenwärtig: Er startete sofort seinen Laptop, um das gestohlene Smartphone aus der Ferne zu sperren und seine sensiblen Daten zu schützen. Doch es war bereits zu spät. Mit Entsetzen musste er feststellen, dass sein gesamtes Kryptowährungsguthaben – exakt 33.000 USDT (die an den US-Dollar gekoppelte Kryptowährung Tether), was einem Gegenwert von etwa 28.400 Euro entspricht – bereits auf eine unbekannte, private Wallet transferiert worden war. Die Kriminellen hatten offenbar genau gewusst, wonach sie suchten, und die Sicherheitsvorkehrungen des Geräts in Rekordzeit überwunden. Ermittlungserfolg: Die digitale Spur führt die Ermittler zum Flughafen Die Spezialeinheit UDEF (Unidad de Delincuencia Económica y Fiscal) der Kriminalpolizei von Las Palmas übernahm umgehend die Ermittlungen. Durch eine aufwendige Rückverfolgung der Blockchain-Transaktionen konnten die Beamten rekonstruieren, dass die gestohlenen digitalen Vermögenswerte über mehrere Kryptowährungsbörsen verschoben wurden, um die Herkunft zu verschleiern. Ein erheblicher Teil des Geldes wurde anschließend in Euro umgetauscht. Diese digitale Spur führte die Ermittler zu handfesten Beweisen in der realen Welt. Mit den gestohlenen Geldern wurden zahlreiche Zahlungen in Restaurants, Freizeiteinrichtungen und Reisebüros in Madrid und Alicante getätigt. Dieser Leichtsinn wurde dem Hauptverdächtigen schließlich zum Verhängnis: Ein 23-jähriger Mann, der bereits polizeilich in Erscheinung getreten war, konnte bei seiner Ankunft mit einem Flug aus Frankreich am Flughafen Alicante-Elche Miguel Hernández von der Kriminalpolizei festgenommen werden. Zusätzlich wird gegen eine 30-jährige Frau ermittelt, die ihm mutmaßlich bei der komplexen Geldwäsche und der Verschiebung der digitalen Assets geholfen haben soll. K.O.-Tropfen und rohe Gewalt: Die skrupellosen Methoden der Krypto-Mafia Dieser Fall ist leider kein isoliertes Ereignis, sondern offenbart eine erschreckende neue Kriminalitätsform. Im Zuge der Ermittlungen deckte die Nationalpolizei die Existenz einer weitreichenden, organisierten Gruppierung auf. Diese Bande hat sich explizit auf den Diebstahl von Kryptowährungen bei ahnungslosen Urlaubern spezialisiert und agiert gezielt in stark frequentierten Touristenhochburgen wie Valencia, Málaga, im Süden von Teneriffa und eben in Playa del Inglés. Das Vorgehen der Täter ist dabei extrem skrupellos. Neben physischer Gewalt schreckt die Gruppe laut übereinstimmenden Medienberichten auch nicht davor zurück, ihren Opfern illegale Substanzen und sogenannte K.O.-Tropfen in die Getränke zu mischen. Das kaltblütige Ziel: Den Willen der Touristen zu brechen, sie wehrlos zu machen und so ungehinderten Zugriff auf ihre Smartphones und die darauf installierten Wallets zu erhalten. Tourismus in Gefahr? So schützen Sie sich im Urlaub vor dem totalen Ruin Die zunehmende Verlagerung von Vermögenswerten in den digitalen Raum ruft hochspezialisierte Kriminelle auf den Plan. Gerade in entspannten Urlaubssituationen wiegen sich viele Menschen in trügerischer Sicherheit. Experten raten Reisenden, die in Kryptowährungen investiert sind, dringend zu folgenden Vorsichtsmaßnahmen, um nicht das nächste Opfer zu werden: - Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist Pflicht: Sichern Sie Finanz-Apps niemals nur durch eine einfache PIN. Nutzen Sie biometrische Daten und externe Authentifikator-Apps. - Keine Krypto-Apps auf dem Party-Handy: Wer hohe Beträge in Krypto besitzt, sollte die entsprechenden Wallets auf einem separaten Gerät lagern, das sicher im Hotelsafe verbleibt. - Getränke niemals unbeaufsichtigt lassen: Die Gefahr durch K.O.-Tropfen in Touristengebieten ist hoch. Nehmen Sie keine offenen Getränke von Fremden an und behalten Sie Ihr Glas stets im Auge. - Schnelles Handeln im Notfall: Sperren Sie bei einem Diebstahl nicht nur die SIM-Karte, sondern ändern Sie umgehend alle Passwörter zu Ihren Finanz- und Krypto-Konten über ein sicheres Zweitgerät. Der aktuelle Fall auf Gran Canaria beweist: Kriminelle Netzwerke rüsten digital massiv auf. Nur durch erhöhte Wachsamkeit und strikte Sicherheitsvorkehrungen können sich Urlauber vor derartigen finanziellen Katastrophen wirksam schützen. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 19.08.2026 um 07:12 |
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| 19.8.2026 - 229 Tage im Jahr arbeitet man auf den Kanaren nur für den Staat, erst dann für sich!
Auf den Kanaren arbeiten Arbeitnehmer 229 Tage im Jahr nur für den Staat. Eine Analyse über stille Steuern, kalte Progression und enorme Steuerlast...- Von 100 Euro bleiben tatsächlich nur 58,30 Euro! Gefühlte Ausbeutung: Warum wir auf den Kanaren 229 Tage im Jahr nur für den Staat arbeiten „Wir zahlen immer mehr Steuern.“ Was bei Familienfeiern, am Arbeitsplatz oder im Freundeskreis auf den Kanarischen Inseln oft als einfache Klage oder bloßes Bauchgefühl abgetan wird, ist mittlerweile eine durch harte Daten belegte Realität. Die Steuerbelastung für die arbeitende Bevölkerung in Spanien – und speziell auch auf den Kanaren – hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Immer mehr vom hart erarbeiteten Geld fließt direkt in die Kassen der Finanzämter, während am Ende des Monats auf dem Konto der Bürger trotz Lohnerhöhungen oft weniger echte Kaufkraft übrig bleibt. Trotz der Tatsache, dass die Staatshaushalte in Spanien seit 2023 formell oft nur verlängert wurden und keine gewaltigen neuen Steuerpakete verabschiedet wurden, hat das bestehende Steuersystem seine Einnahmekapazität auf eine sehr effiziente und automatische Weise ausgebaut. Dies geschieht vor allem durch das nominale Wachstum der Steuerbemessungsgrundlagen durch die anhaltende Inflation, das völlige Ausbleiben einer notwendigen Anpassung (Deflation) bei der Einkommensteuer (IRPF), kontinuierliche Erhöhungen der Sozialabgaben sowie die Einführung neuer und die Ausweitung bestehender lokaler Abgaben. Der Tag der Steuerfreiheit: Ein Weckruf für die arbeitende Mitte Um diese abstrakte, oftmals schwer fassbare Steuerlast greifbar zu machen, berechnet die spanische Stiftung Civismo jährlich den sogenannten „Tag der Steuerfreiheit“ (Día de la Liberación Fiscal). Dieser Tag markiert das genaue Datum im Jahr, bis zu dem ein durchschnittlicher Bürger theoretisch arbeiten müsste, wenn er sein gesamtes Einkommen ab dem 1. Januar ausschließlich zur Begleichung aller seiner steuerlichen Verpflichtungen aufwenden würde. Erst ab diesem Stichtag fließt das erwirtschaftete Einkommen faktisch in die eigene Tasche. In ihrem aktuellen Bericht gibt die Stiftung an, dass die Einwohner der Kanarischen Inseln im laufenden Jahr exakt 229 Tage allein dafür arbeiten, um ihre Steuern und Abgaben zu bezahlen. Diese 229 Tage wurden am 18. August erreicht. Das bedeutet übersetzt, dass das gesamte Einkommen der Arbeitnehmer auf dem Archipel erst ab diesem Datum bis zum Jahresende tatsächlich und vollständig ihnen selbst gehört. Die Kanaren im spanischen Vergleich: Etwas früher frei, aber dennoch stark belastet Mit 229 Tagen liegen die Kanarischen Inseln zwei Tage unter dem nationalen spanischen Durchschnitt von 231 Tagen. Laut dem neuesten Bericht der Fundación Civismo für das Jahr 2026, der am 17. August veröffentlicht wurde, fällt der landesweite Tag der Steuerfreiheit auf den 20. August. Dass die Kanaren diesen Tag etwas früher erreichen, ist hauptsächlich auf das besondere Wirtschafts- und Steuersystem der Inseln (REF) zurückzuführen. Insbesondere die Anwendung der IGIC (Allgemeine indirekte Steuer der Kanarischen Inseln) anstelle der deutlich höheren und auf dem Festland geltenden Mehrwertsteuer (IVA) sorgt hier für eine leichte Entlastung bei den indirekten Steuern. Dennoch gibt es kaum Grund zum Feiern: Im Vergleich zum Vorjahr hat die stetig steigende Steuerbelastung zu einer Verlängerung des Steuerfreiheitstages auf den Inseln um zwei weitere Tage geführt. Ein Blick auf das spanische Festland zeigt zudem ein von starken regionalen Unterschieden geprägtes Bild: Während Bürger im Baskenland (14. August) und in Madrid (15. August) am frühesten von ihren Steuerpflichten befreit sind, müssen Arbeitnehmer in Katalonien die höchste Steuerlast des Landes tragen und erreichen ihren Tag der Steuerfreiheit erst am 26. August. Die bittere Wahrheit auf dem Lohnzettel: Von 100 Euro bleiben keine 60 Euro übrig Die nackten Zahlen aus der Studie sind für viele Arbeitnehmer ernüchternd. Von 100 Euro, die ein Unternehmen für einen Mitarbeiter aufwendet (die sogenannten gesamten Lohnkosten), erhält der Arbeitnehmer netto lediglich 58,30 Euro tatsächlich ausgezahlt. Ein durchschnittlicher Arbeitnehmer auf den Kanarischen Inseln mit einem Bruttojahresgehalt von 32.446 Euro verursacht für seinen Arbeitgeber reale Gesamtkosten in Höhe von 42.390,70 Euro, wenn man die verpflichtenden Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung miteinberechnet. Von diesem Gesamtbetrag erhält der Arbeitnehmer am Ende netto etwa 24.724,91 Euro auf sein Bankkonto. Die gewaltige Differenz von 17.665,79 Euro wird direkt vom Staat für die Einkommensteuer (IRPF) und die Sozialversicherungsbeiträge eingezogen. Das entspricht massiven 41,7 Prozent der gesamten Lohnkosten. Und dies, obwohl der effektive Einkommensteuersatz auf den Kanarischen Inseln mit durchschnittlich 16,82 Prozent im spanienweiten Vergleich noch als verhältnismäßig moderat gilt und der viertniedrigste unter allen autonomen Gemeinschaften ist. Schleichende Enteignung: Wie die Inflation uns durch die Hintertür ärmer macht Wirtschaftsexperten warnen in der Analyse der Fundación Civismo eindringlich vor einer Form der „versteckten Inflation“, die als stille Besteuerung das verfügbare Einkommen der Bürger kontinuierlich verringert. Das Prinzip der sogenannten kalten Progression wirkt dabei wie ein unsichtbarer Steuereintreiber im Hintergrund: Wenn die Löhne der Arbeitnehmer steigen, um den massiven Kaufkraftverlust durch die Inflation auszugleichen, führt dies unweigerlich zu einer höheren Steuerlast, solange die Steuerklassen, die Freibeträge und die steuerlichen Mindestbeträge nicht exakt der Inflationsrate angepasst werden. Das bittere Resultat: Ein beträchtlicher Teil dieser nominalen Gehaltserhöhung wird sofort vom Finanzamt durch höhere Steuersätze abgeschöpft. Der Steuerzahler verdient in der Realität nicht unbedingt mehr – seine Kaufkraft bleibt gleich oder sinkt in Krisenzeiten sogar –, aber er rutscht in eine höhere Steuerklasse und zahlt unverhältnismäßig höhere Abgaben. Ein deutlicher Beweis für diese Entwicklung sind die Rekordeinnahmen des Staates: Allein im Jahr 2025 erreichten die nationalen Steuereinnahmen den Rekordwert von 325.356 Millionen Euro – ein rasanter Zuwachs von 10,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, während die spanische Wirtschaft im selben Zeitraum nominal nur um 5,8 Prozent wuchs. Insgesamt sind die von der Steuerbehörde verwalteten Steuereinnahmen seit 2019 um unglaubliche 112.548 Millionen Euro in die Höhe geschossen, was einem extremen Einnahmenwachstum von fast 53 Prozent entspricht. Die unsichtbare Last: Stille Steuern und der neue Generationen-Mechanismus Zusätzlich zur offensichtlichen Besteuerung auf dem Gehaltszettel führt das aktuelle spanische Steuersystem zu einer enormen, aber im Alltag oft nicht direkt wahrgenommenen Zusatzbelastung für Familien. Zu dieser „stillen Besteuerung“ gehören unzählige Abgaben wie die Grundsteuer (IBI), die Kfz-Steuer, verschiedene Verbrauchssteuern, diverse lokale Gemeindegebühren, die neue und umstrittene Abfallentsorgungsgebühr, die Grunderwerbsteuer sowie die Erbschafts- und Schenkungssteuer. Sie bilden ein komplexes und undurchsichtiges Geflecht verstreuter finanzieller Belastungen, die von den Bürgern beim täglichen Einkauf oder bei Behördengängen oft nicht sofort als Teil ihrer direkten, gesamten Steuerlast identifiziert werden. Nach der erweiterten Schätzung im jüngsten Bericht der Stiftung entspricht allein diese versteckte und stille Besteuerung bei einem Durchschnittsbürger etwa 4.110 Euro pro Jahr. Umgelegt auf das reguläre Nettoeinkommen bedeutet dies, dass der durchschnittliche Arbeitnehmer noch einmal über 60 volle Tage nur arbeiten muss, um diese sekundären Steuern und Gebühren zu begleichen. Allein die indirekten Steuern wie die Mehrwertsteuer und die kanarische IGIC belasten die Bürger schwer, da sie bei jedem Konsumvorgang ohne Ausnahme fällig werden. Nach neuesten Berechnungen der Stiftung verschlingt allein diese indirekte Konsumbesteuerung umgerechnet fast 33 Tage des jährlichen Nettoeinkommens. Eine weitere Verschärfung auf dem Lohnzettel brachte die kürzliche Einführung des sogenannten Mechanismus zur Generationengerechtigkeit (MEI). Diese Abgabe wurde von der Regierung eingeführt, um dringend benötigte Rücklagen für das nationale Rentensystem zu bilden. Auch wenn sie auf den ersten Blick klein und überschaubar wirkt – sie macht derzeit 0,9 Prozent der Beitragsbemessungsgrundlage aus, wovon 0,75 Prozent vom Unternehmen und 0,15 Prozent vom Arbeitnehmer getragen werden –, so erhöht sie doch schleichend die gesamten Beschäftigungskosten am Arbeitsmarkt. Dadurch sinkt unweigerlich der Anteil der Lohnkosten, der tatsächlich in frei verfügbares Nettogehalt für den Arbeitnehmer umgewandelt wird. Ein dringender Aufruf: Spanien benötigt eine grundlegende Steuerreform Angesichts dieser erdrückenden und lückenlos dokumentierten Zahlen zieht die Stiftung Civismo ein klares, unmissverständliches Fazit: Spanien und seine autonomen Gemeinschaften, einschließlich der Kanarischen Inseln, benötigen dringend eine umfassende und transparente Steuerreform. Diese muss zwingend auf spürbarer Vereinfachung basieren und darf Arbeit, grundlegenden Konsum, notwendige berufliche Mobilität sowie Immobilienbesitz und Vermögenstransfer nicht länger durch eine Ansammlung bürokratischer Hürden systematisch benachteiligen. Um eine echte, spürbare Entlastung für die arbeitende Bevölkerung zu erreichen, müssen laut den Experten zwei Maßnahmen höchste Priorität haben: die drastische Reduzierung der regulatorischen Komplexität des aktuellen Steuersystems sowie die sofortige Abschaffung der versteckten, inflationsbedingten Steuererhöhungen durch eine jährliche und automatische Anpassung der Einkommensteuertarife an die Inflation. Nur mit solchen mutigen Schritten kann verhindert werden, dass der Tag der Steuerfreiheit in den kommenden Jahren noch weiter in den Herbst rückt und den Menschen auf den Kanaren endlich wieder mehr von ihrem eigenen Geld zum Leben bleibt. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 19.08.2026 um 07:01 |
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| 19.8.2026 - Drama in der Schneckenbucht: Das Tödliche Versäumnis hinter dem Tod von Jeremías (†14)
Nach dem Tod des 14-jährigen Jeremías auf Gran Canaria kommen schwere Versäumnisse ans Licht. Die Bucht forderte bereits 5 Todesopfer...- Schockierende Bilanz: Fünf Tote und zwanzig Verletzte in fünf Jahren! Tragödie in der Schneckenbucht: Das tödliche Versäumnis hinter dem Tod des 14-jährigen Jeremías Der tragische Ertrinkungstod des erst 14-jährigen Jeremías M. an der Südwestküste von Gran Canaria erschüttert die Insel zutiefst. Doch während die Trauer um den jugendlichen Inselbewohner lähmend über der Gemeinde Mogán liegt, weicht das Entsetzen zunehmend einer bitteren Erkenntnis: Das tödliche Unglück vom vergangenen Dienstag hätte möglicherweise verhindert werden können. Der Küstenabschnitt, an dem der Teenager sein Leben verlor, gilt seit Jahren als hochgefährliche Todesfalle. Trotz dringender Bitten der Kommunalpolitik, eine Gefahrenquelle vor Ort baulich zu beseitigen, passierte jahrelang nichts. Der „Todeskreis der Schnecke“: Ein Küstenabschnitt wird zur tödlichen Falle Der Unfallort befindet sich in der malerischen Schlucht La Hondura (Barranco de La Hondura), direkt an dem stark frequentierten Fußgängerweg, der die beiden beliebten Strände Puerto Rico und Amadores miteinander verbindet. In der dortigen Bucht zieht eine markante Wendeltreppe aus Beton die Blicke auf sich. Mit ihren mehr als 90 Stufen führt sie von der Promenade hinab zu einer Felsformation auf Meeresspiegelniveau. Wegen ihrer charakteristischen Schneckenform gaben Einheimische und Besucher dem Küsteneck den Namen „Schneckenbucht“. Unter Sicherheitsexperten und in den sozialen Medien hat die Enklave jedoch einen weitaus düstereren Namen erhalten: der „Todeskreis von Caracol“. Obwohl die Umgebung für Schwimmer denkbar ungeeignet und extrem gefährlich ist, hat sich die Felsformation über die Jahre zu einem Magneten für Badesuchende entwickelt. Die tückische Kombination aus versteckten Unterströmungen, abrupten Wellenschlägen und steilen Felskanten überrascht selbst erfahrene Schwimmer immer wieder. Wer einmal im Wasser in Not gerät, findet an den glitschigen Klippen kaum Halt, um sich aus eigener Kraft an Land zu retten. Jahrelange Warnungen ignoriert: Der vergebliche Vorstoß der Gemeinde Mogán Dass die Wendeltreppe eine massive Gefahrenquelle darstellt, war den Verantwortlichen vor Ort keineswegs unbekannt. Wie offizielle Dokumente belegen, unternahm der Stadtrat von Mogán bereits im Jahr 2021 konkrete Schritte, um den Zugang zur Bucht dauerhaft zu beseitigen. Die Gemeindeverwaltung richtete im November 2021 ein dringendes Schreiben an die zuständige Küstenbehörde der Kanarischen Inseln (Dirección General de Costas). In diesem offiziellen Antrag forderte Mogáns Bürgermeisterin, Onalia Bueno, den unverzüglichen Abriss der Wendeltreppe sowie der dazugehörigen Zugangsplattform. Die Verwaltung verlangte zudem, dass das Unternehmen Puerto Rico SA, welches die Konzession für die Promenade und die Treppe hält, zur Beseitigung des Bauwerks aufgefordert wird. Die Bürgermeisterin fand damals deutliche Worte für die Fehlplanung aus der Vergangenheit: „Diese Treppe hätte niemals gebaut werden dürfen, um einen Fußgängerweg mit einem Bereich zu verbinden, der nicht zum Schwimmen geeignet und für Besucher unsicher ist“, betonte Bueno bereits vor Jahren. Ursprünglich war die gewundene Konstruktion einst als reine Notfall- und Fluchttreppe konzipiert worden. Sie sollte Spaziergängern dienen, die bei Flut auf dem Küstenweg von überraschenden Wellen eingeholt wurden und keinen Ausweg mehr hatten. In der Praxis wandelte sich die Infrastruktur jedoch ins genaue Gegenteil: Sie wurde zum Einfallstor für leichtsinnige Klippenspringer und Badegäste. Absperrungen und Verbotsschilder werden von Badegästen missachtet Das Schreiben der Gemeinde an die Küstenbehörde im November 2021 war kein zufälliger Vorstoß. Es erfolgte nur wenige Tage nach einem weiteren tödlichen Badeunfall an genau derselben Stelle. Um die Menschen vor der drohenden Gefahr zu schützen, ließ die Gemeinde den Zugang zur Treppe mit einer Mauer sowie einer Absperrtür sichern. Zudem wurden gut sichtbare Warnschilder aufgestellt, die das Baden in der Bucht ausdrücklich untersagen und vor gefährlichem Steinschlag warnen. Doch die baulichen Schranken zeigten nicht die erhoffte Wirkung. Damals wie heute ignorierten zahlreiche Badegäste und Touristen die Absperrungen systematisch. Hindernisse wurden überklettert oder umgangen, um über die 90 Stufen hinab ans Meer zu gelangen. Aus diesem Grund forderte der Stadtrat von Mogán die Küstenbehörde zusätzlich auf, die Zugangstür zur Treppe nicht nur zu verschließen, sondern komplett zuzumauern. Doch eine endgültige bauliche Beseitigung des Treppenaufgangs blieb bis zum heutigen Tag aus – mit fatalen Folgen für den jungen Jeremías. Schockierende Bilanz: Fünf Tote und zwanzig Verletzte in fünf Jahren Wie gefährlich die Schneckenbucht tatsächlich ist, verdeutlicht eine düstere Statistik der Präventionsplattform Canarias 1500km de Costa. In den letzten fünf Jahren kamen im „Todeskreis der Schnecke“ insgesamt fünf Menschen ums Leben. Zudem wurden rund zwanzig weitere Badegäste bei Unfällen zum Teil schwer verletzt. Der Tod des 14-jährigen Jeremías M. reiht sich in eine erschreckende Serie von Tragödien an diesem Küstenabschnitt ein: - November 2021: Ein 18-jähriger Urlaubsgast aus Italien ertrank in der Bucht vor den Augen seiner Familie, was den damaligen Vorstoß der Bürgermeisterin auslöste. - September 2020: Ein besonders schwarzer Tag für die Region. Gleich drei Menschen – zwei deutsche Staatsbürger und ein Einheimischer aus Gran Canaria – wurden von einer mächtigen Welle von den Felsen ins Meer gerissen und ertranken am selben Tag. - Ebenfalls im Jahr 2020: Zwölf Schülerinnen und Schüler der Deutschen Schule Las Palmas entgingen nur knapp einer Katastrophe. Die Jugendlichen, die ihren Schulabschluss in einem nahegelegenen Hotel feierten, wurden beim Baden von einer unberechenbaren Strömung erfasst und weit aufs offene Meer hinausgezogen. Nur mit knapper Not und unter großem Kräfteeinsatz gelang es den Jugendlichen, die Felsen wieder zu erreichen und ans Ufer zu retten. Die drängende Frage nach der Verantwortung nach dem Tod von Jeremías Der erneute Todesfall hat die Debatte um die Sicherheit an den Küsten Gran Canarias neu entfacht. Dass ein weiterer Jugendlicher sein Leben an einem Ort verlor, dessen Gefahrenpotenzial behördlich bestens dokumentiert war, sorgt auf der Insel für Unverständnis und Bestürzung. Während die Angehörigen um den 14-jährigen Jeremías trauern, richtet sich der Blick der Öffentlichkeit erneut auf die zuständigen Küsten- und Verwaltungsbehörden. Der Fall macht deutlich, dass reine Verbotsschilder und Behelfsabsperrungen oft nicht ausreichen, um Menschen vor lebensgefährlichen Küstenabschnitten zu schützen. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 19.08.2026 um 06:53 |
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| 18.8.2026 - Migration: Kanaren-Route bricht ein, Ceuta-Zahlen explodieren
Während die Bootsankünfte auf den Kanarischen Inseln um fast 60 Prozent einbrechen, verlagert sich der Migrationsdruck extrem auf die Landgrenze der Exklave Ceuta.- Symbolbild: Die senegalesische Marine fängt ein Boot mit Migranten ab. Solche verstärkten Kontrollen vor Westafrika tragen zum Rückgang der Ankünfte auf den Kanaren bei. Die Dynamik der irregulären Migration nach Spanien hat sich im bisherigen Jahresverlauf stark verschoben. Laut dem aktuellen Bericht des spanischen Innenministeriums für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 15. August verzeichnen die Kanaren eine deutliche Entlastung. Insgesamt erreichten im o.g. Zeitraum 4.808 Migranten die Inseln, was einem Rückgang von 59,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Auch die Zahl der Boote sank spürbar um 65,3 Prozent auf insgesamt 64. Brennpunkt verlagert sich: Massiver Migrationsdruck an der Landgrenze von Ceuta Die spanische Exklave Ceuta verzeichnet hingegen einen drastischen Anstieg irregulärer Einreisen um über 191 Prozent, während die Routen zu den Kanaren seltener genutzt werden. Laut Behördenangaben sind die schweren Grenzzwischenfälle von Ende Juli und Anfang August in diesen Statistiken noch nicht vollständig enthalten. Die Entwicklung zeigt deutlich, wie sich der Schwerpunkt der Migration derzeit an die Festlandgrenzen verlagert.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 19.08.2026 um 05:45 |
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| 18.8.2026 - Gran Canaria investiert 200.000 Euro in neue Rettungssäulen
Das Cabildo baut das Netz der intelligenten „OneUP“-Totems an unbewachten Stränden massiv aus, um Ertrinkungsunfälle zu verhindern und Notrufe schneller abzusetzen.- Das Cabildo de Gran Canaria hat gestern eine Investition von 200.000 Euro angekündigt, um das Sicherheitsnetzwerk an den Küsten der Insel zu erweitern. Im Fokus stehen dabei die „OneUP“-Rettungssäulen, die an unbewachten oder besonders gefährlichen Küsten installiert werden. Diese Technologie hat sich bereits bewährt: Seit der Einführung konnten auf den Kanaren bereits acht Menschen aus dem Meer gerettet werden. Schnelle Hilfe im Ernstfall: Säulen alarmieren sofort die 112 Die Funktionsweise der Säulen ist denkbar einfach. Sobald im Notfall einer der integrierten, selbstaufblasenden Rettungsringe entnommen wird, setzt die Säule vollautomatisch einen Notruf an die Rettungsleitstelle ab. Gleichzeitig wird eine Überwachungskamera aktiviert, damit die Einsatzkräfte die Situation vor Ort sofort einschätzen können. Mit dem neuen Budget soll die Abdeckung an den Hotspots der Insel weiter verbessert werden, um die Reaktionszeiten bei Badeunfällen entscheidend zu verkürzen. Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 18.08.2026 um 05:40 |
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| 18.8.2026 - La Graciosa: Mann durch Wellenschlag schwer verletzt
Nach der Erstversorgung: Hubschrauber fliegt den Verletzten in die Klinik nach Lanzarote.- Ein etwa 50-jähriger Mann wurde am Montagmittag an der Playa de Las Conchas auf La Graciosa von einer starken Welle erfasst und dabei schwer verletzt. Ersthelfer holten den Mann aus dem Wasser um verständigten die Rettungsleitstelle der Kanaren. Das medizinische Personal des lokalen Gesundheitszentrums und der kanarische Rettungsdienst trafen nur wenig später ein und stabilisierten den Mann, der bei dem Wellenschlag ein schweres Trauma erlitt. Hubschraubereinsatz und Transport ins Krankenhaus Aufgrund der Schwere seiner Verletzungen wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. Dieser flog den Patienten nach Arrecife auf Lanzarote. Ein Rettungswagen brachte ihn in die Notaufnahme des Doctor José Molina Orosa. Die Feuerwehr arbeitete dabei sowohl auf La Graciosa als auch auf Lanzarote eng mit den anderen Rettungskräften zusammen, um die reibungslose Evakuierung und den Transport des Verletzten zu sichern.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 18.08.2026 um 05:28 |
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| 18.8.2026 - Wetter auf Gran Canaria: Temperaturanstieg ab morgen, Umschwung zum Wochenende
Wetterbericht Gran Canaria: Ab morgen (19. August) steigen die Temperaturen spürbar an. Zum Wochenende droht im Norden jedoch ein nasser Wetterumschwung...- Weiter sommerlich mit anschließendem Sommerregen! Gran Canaria – Auf Gran Canaria steht eine äußerst dynamische Wetterwoche bevor. Während die staatliche Wetteragentur AEMET ab dem morgigen Mittwoch, den 19. August, zunächst einen spürbaren Temperaturanstieg auf der gesamten Insel prognostiziert, deuten die aktualisierten Modelle für das anstehende Wochenende auf einen markanten Wetterumschwung hin. Der anfänglichen Hitze folgt rasch eine unbeständigere Phase. Besonders der Norden der Insel muss sich laut den jüngsten Vorhersagen der spanischen Meteorologen auf deutlich kühlere Bedingungen und sogar auf Niederschläge einstellen. Wer in den kommenden Tagen Ausflüge über die Insel plant, sollte die regionalen Unterschiede genau im Blick behalten. Der Süden und Westen: Zunächst intensive Hitze und viel Sonnenschein Der morgige Mittwoch bringt im Süden und Südwesten von Gran Canaria zunächst das gewohnte hochsommerliche Bild. Jegliche morgendliche Bewölkung löst sich rasch auf und macht Platz für einen wolkenlosen, strahlend blauen Himmel. An den Küstenorten wie Maspalomas, Playa del Inglés und Mogán klettern die Werte deutlich nach oben und überschreiten rasch die 30-Grad-Marke. In den windgeschützten Tälern im Inselinneren rechnet AEMET am Mittwochnachmittag mit Spitzenwerten von bis zu 34 Grad Celsius. Der Wind weht in der Südhälfte eher schwach bis mäßig, was die gefühlte Temperatur noch einmal erhöht. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und konsequenter Sonnenschutz bleiben in diesen Regionen zunächst das oberste Gebot. Der Norden und die Hauptstadt: Milder Mittwoch, steigendes Regenrisiko Im starken Kontrast zum heißen Inselsüden startet der Norden von Gran Canaria, einschließlich der Hauptstadt Las Palmas, wesentlich verhaltener in den morgigen Tag. Zwar steigen auch hier die Temperaturen am Mittwoch leicht an und erreichen angenehme Höchstwerte von etwa 26 bis 27 Grad Celsius, doch die typischen Passatwolken halten sich am Vormittag hartnäckig. Ab den Nachmittagsstunden frischen die nordöstlichen Winde spürbar auf. Die entscheidende Änderung zeigt sich jedoch in der Prognose für die Folgetage: AEMET weist ausdrücklich darauf hin, dass die Bewölkung im Norden zum Ende der Arbeitswoche massiv zunimmt und die Wahrscheinlichkeit für Regenschauer drastisch ansteigt. Wassersportler müssen sich zudem auf eine zunehmend raue See an den nördlichen Küstenabschnitten einstellen. Die 3-Tage-Vorschau: Von der Sommerhitze zum nassen Wochenende Der morgige Temperaturanstieg ist nur von kurzer Dauer. Die aktuellen Daten der Wetterbehörde zeichnen für die kommenden Tage folgendes Bild: - Donnerstag: Die Hitze erreicht im Süden der Insel ihren vorläufigen Höhepunkt mit Werten, die lokal die 34-Grad-Marke knacken können. Im Norden hingegen ziehen bereits im Laufe des Tages dichtere Wolkenfelder auf. Die Temperaturen sinken hier leicht auf 24 bis 25 Grad Celsius, und erste vereinzelte Tropfen sind in den höheren Lagen nicht völlig ausgeschlossen. Der Passatwind weht kräftig. - Freitag: Der angekündigte Wetterumschwung macht sich deutlich bemerkbar. Während sich der Süden bei Werten um 29 bis 30 Grad noch weitgehend trocken und mit einem Mix aus Sonne und Wolken präsentiert, trübt es sich im Norden stark ein. AEMET prognostiziert für die nördliche Inselhälfte und die Hauptstadt Las Palmas eine hohe Wahrscheinlichkeit für teils ergiebige Regenschauer. Die Temperaturen fallen im Norden auf kühle 22 bis 23 Grad. - Samstag: Das Wochenende startet unbeständig. Die Regenwahrscheinlichkeit im Norden bleibt laut den spanischen Meteorologen weiterhin hoch, der Himmel zeigt sich durchgehend grau. Auch im Süden wird die Wolkendecke dichter, und die Temperaturen gehen auf moderate 27 bis 28 Grad Celsius zurück. Der Wind bleibt über das gesamte Wochenende ein spürbarer Faktor und sorgt inselweit für eine deutliche Abkühlung der Luftmassen. – MF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 18.08.2026 um 05:14 |
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| 18.8.2026 - Tragödie auf Gran Canaria: 14-Jähriger ertrinkt vor Mogán
Ein 14-jähriger Junge ist an der Küste von Gran Canaria ertrunken. Ein Großaufgebot an Rettungskräften kämpfte am Nachmittag vergeblich um sein Leben...- Für den Jungen kam jede Hilfe zu spät. Mogán – Die Küste von Gran Canaria ist am heutigen Dienstag, dem 18. August 2026, Schauplatz eines tief erschütternden Unglücks geworden. In einer Bucht zwischen den beliebten Stränden von Amadores und Puerto Rico, gelegen in der Gemeinde Mogán, ist ein etwa 14-jähriger Junge beim Baden ums Leben gekommen. Der Vorfall wirft einen dunklen Schatten auf das sonst so unbeschwerte Urlaubsparadies und hinterlässt eine fassungslose Gemeinschaft. Ein dramatischer Notruf am Nachmittag: Jede Sekunde zählt Das Drama nahm am frühen Nachmittag seinen Lauf. Um exakt 14:35 Uhr gingen beim Notfall- und Sicherheitskoordinierungszentrum (CECOES) 112 der Regierung der Kanarischen Inseln gleich mehrere verzweifelte Anrufe ein. Augenzeugen meldeten eine Person, die in den Gewässern der besagten Bucht in akute Seenot geraten war und gegen das Ertrinken kämpfte. Die Ernsthaftigkeit der Lage war sofort klar. Die Disponenten der Leitstelle stuften den Anruf umgehend mit höchster Priorität ein, leiteten ihn an die entsprechenden Sektoren weiter und setzten eine massive Rettungskette in Gang, um ein Leben zu retten. Verzweifelte Suche aus der Luft und zu Wasser Um keine wertvolle Zeit zu verlieren, aktivierten die Einsatzleiter ein umfassendes Aufgebot an Rettungs- und Bergungsdiensten. Die Notfall- und Rettungsgruppe (GES) rückte umgehend mit einem Hubschrauber aus, unterstützt von der Seenotrettung, dem Notfallkonsortium von Gran Canaria sowie dem örtlichen Zivilschutz. Während Einsatzkräfte am Boden und auf dem Wasser das betroffene Seegebiet absuchten, konzentrierte sich die Besatzung des GES-Hubschraubers auf die Suche aus der Luft. Schließlich entdeckte die Helikopter-Crew die betroffene Person unter der Wasseroberfläche. In einem hochkomplexen Manöver gelang es den Rettern, den Verunglückten aus dem Meer zu bergen. Sofort nahm der Hubschrauber Kurs auf den nahegelegenen Landeplatz in Amadores, in der ständigen Hoffnung, dass medizinische Hilfe noch rechtzeitig kommen würde. Traurige Gewissheit am Landeplatz: Jede ärztliche Hilfe kommt zu spät Parallel zur Rettungsaktion hatte der Koordinator des Notfalldienstes der Kanarischen Inseln (SUC) auf Grundlage der eingehenden Informationen bereits einen medizinisch voll ausgestatteten Rettungswagen zum Landeplatz entsandt. Doch als der Helikopter den Boden berührte und die Notärzte den Patienten übernahmen, zerschlug sich jede Hoffnung. Die Rettungskräfte vor Ort konnten nur noch den Tod des Opfers feststellen. Es handelte sich um ein etwa 14-jähriges Kind, für das jegliche Hilfe zu spät kam. Sicherheitsbehörden nehmen die Ermittlungen auf Im Zuge dieses tragischen Vorfalls wurde auch die Guardia Civil alarmiert. Die Beamten eilten zum Einsatzort, um eng mit den Rettungskräften zusammenzuarbeiten und anschließend die vollständigen Ermittlungen zu den genauen Umständen des Ertrinkens aufzunehmen. Unterstützt wurden sie dabei von der örtlichen Polizei, die sich aktiv an der Absicherung und Koordination der gesamten Notfalloperation beteiligte. Wie genau es zu diesem tödlichen Zwischenfall kommen konnte, ist nun Gegenstand der laufenden polizeilichen Untersuchungen. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 18.08.2026 um 05:09 |
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| 18.8.2026 - Warum junge Spanier zunehmend am Steuersystem zweifeln
Spaniens Jugend hinterfragt das Steuersystem und die Wohnungspolitik. Erfahren Sie, warum das Vertrauen sinkt und welche Rolle Influencer spielen...- Das Steuersystem und die Wohnungspolitik werden hinterfragt. Generation Zweifel: Warum junge Spanier dem Staat den Rücken kehren – und was wirklich dahintersteckt Die spanische Steuerkultur steht vor einem beispiellosen Wendepunkt. Ein wachsender Graben tut sich auf zwischen der älteren Generation, die den Sozialstaat als unausweichlichen Pfeiler der Gesellschaft ansieht, und der Jugend, die zunehmend den Sinn ihrer finanziellen Abgaben hinterfragt. Doch woran liegt es, dass gerade die Generation der 18- bis 24-Jährigen immer lauter daran zweifelt, ob sich das Steuernzahlen überhaupt noch lohnt? Ein schwindendes Vertrauen in das System Die nackten Zahlen des 2026 veröffentlichten Fiskalbarometers 2025 des renommierten Instituts für Finanzstudien (IEF) sprechen eine deutliche Sprache. Aktuell sind lediglich 65 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 24 Jahren davon überzeugt, dass der Staatshaushalt eine unersetzliche Funktion in unserer Gesellschaft einnimmt. Vergleicht man dies mit den über 65-Jährigen, bei denen die Zustimmung bei massiven 89 Prozent liegt, offenbart sich eine klaffende Lücke von 24 Prozentpunkten. Besonders alarmierend: Über ein Drittel dieser jungen Altersgruppe (35 Prozent) vertritt mittlerweile die drastische Auffassung, dass die Menschen in Spanien ganz ohne Steuern schlichtweg besser dran wären. Übertroffen wird dieser Wert nur noch von den 25- bis 39-Jährigen (38 Prozent). Bei den Rentnern teilen gerade einmal 10 Prozent diese radikale Sichtweise. Zwar erkennen insgesamt immer noch 79 Prozent der spanischen Bevölkerung die absolute Notwendigkeit eines funktionierenden Steuersystems an, doch dieser Wert markiert den historischen Tiefststand seit Beginn der Umfragereihe im Jahr 1997. Trotz dieser harten Zahlen wäre es zu kurz gegriffen, der Jugend eine rein staatsfeindliche Ideologie vorzuwerfen. Das Institut für Finanzstudien betont, dass junge Menschen den Wert öffentlicher Dienstleistungen sehr wohl schätzen. Das Problem ist vielmehr ein tief sitzender Zweifel an der Effizienz: Die jungen Spanier haben zunehmend das Gefühl, dass sie für ihre eingezahlten Beiträge keine angemessene Gegenleistung mehr vom Staat zurückerhalten. Der brennende Schmerzpunkt: Die scheinbar unlösbare Wohnungsnot Nirgends zeigt sich die Frustration deutlicher als in der Wohnungs- und Finanzpolitik. Die Immobilienkrise hat Spanien fest im Griff. Eine erdrückende Mehrheit von 85 Prozent der Gesamtbevölkerung ist sich einig, dass der Zugang zu bezahlbarem Wohnraum heute um ein Vielfaches schwieriger ist als noch vor einem Jahrzehnt. Auch die jungen Erwachsenen spüren diesen Druck immens: 71 Prozent der Unter-25-Jährigen sind davon überzeugt, dass die Wohnungssuche in Spanien weitaus komplizierter abläuft als in anderen europäischen Nachbarländern. Zum Vergleich: Bei der besonders kritischen Altersgruppe der 40- bis 54-Jährigen liegt dieser Wert sogar bei 77 Prozent. Interessanterweise offenbart sich genau hier eine überraschende Solidarität der Jugend – vorausgesetzt, das Geld fließt in die richtigen Kanäle. Wenn es darum geht, gezielte Wohnbeihilfeprogramme für ihre eigene Altersgruppe zu finanzieren, zeigen sich die jungen Spanier bereit, tiefer in die Tasche zu greifen. Fast die Hälfte (49 Prozent) befürwortet für diesen konkreten Zweck höhere Steuern. Damit liegen sie deutlich vor den 25- bis 39-Jährigen (46 Prozent) und den 40- bis 54-Jährigen (37 Prozent). Auch die Unterstützung für Geringverdiener findet in der jungen Generation mit 45 Prozent großen Anklang. Eine weitere Besonderheit: Der traditionelle spanische Traum vom Eigenheim lebt in der Jugend ungebrochen weiter. Lediglich 42 Prozent der 18- bis 24-Jährigen möchten, dass die Politik das Mieten gegenüber dem Kaufen steuerlich bevorzugt. Das ist der niedrigste Wert aller Altersgruppen. Bei den über 55-Jährigen wünschen sich hingegen 55 bis 56 Prozent eine stärkere Förderung des Mietmarktes. Die Jugend will Eigentum aufbauen – doch der Markt und der Staat scheinen ihnen genau das zu verwehren. Skepsis gegenüber klassischer Umverteilung Während die jungen Spanier bei der direkten Unterstützung für einkommensschwache Bürger oder junge Wohnungssuchende hohe Solidarität zeigen, stehen sie allgemeinen staatlichen Umverteilungsmaßnahmen äußerst kritisch gegenüber. Besonders deutlich wird dies bei der Besteuerung von Immobilienvermögen. Nur 65 Prozent der jungen Erwachsenen finden, dass Eigentümer mehrerer Immobilien proportional stärker zur Kasse gebeten werden sollten. Im nationalen Durchschnitt liegt dieser Wert bei 75 Prozent, in anderen Altersgruppen sogar durchweg über 70 Prozent. Auch beim Ausbau des sozialen Wohnungsbaus zeigt sich eine deutliche Zurückhaltung. Zwar befürwortet mit 72 Prozent noch immer eine Mehrheit der 18- bis 24-Jährigen solche staatlichen Eingriffe, doch der Abstand zu den über 65-Jährigen (95 Prozent) oder den 55- bis 64-Jährigen (90 Prozent) ist gewaltig. Geht es um Strafsteuern für leerstehende Wohnungen, um das Angebot auf dem Markt künstlich zu erhöhen, sinkt die Zustimmung bei den jungen Befragten auf 59 Prozent – immerhin etwas mehr als bei den 40- bis 64-Jährigen (53 Prozent), aber weniger als bei den 25- bis 39-Jährigen (61 Prozent). Der „Andorra-Effekt“: Wie das Internet das Steuerbild verändert Doch woher kommt dieser plötzliche Sinneswandel einer ganzen Generation? Neben den harten wirtschaftlichen Realitäten spielt auch der digitale Konsum eine nicht zu unterschätzende Rolle. Aktuelle Analysen zeigen, dass ein wachsender neoliberaler Diskurs, der Steuern stark kritisiert, vor allem über soziale Netzwerke und bekannte Influencer gezielt an junge Zielgruppen herangetragen wird. Zahlreiche prominente spanische Content-Creator haben in den vergangenen Jahren ihren Wohnsitz in das benachbarte Fürstentum Andorra verlegt, um der hohen spanischen Steuerlast zu entgehen. Während in Spanien der Spitzensteuersatz bei 47 Prozent liegt, deckelt Andorra die Einkommensteuer (IRPF) bei maximal 10 Prozent und erhebt eine Mehrwertsteuer (IGI) von lediglich 4,5 Prozent. Wie die Zeitung Público in einer Analyse darlegt, hinterlassen diese permanenten öffentlichen Debatten rund um Steueroptimierung und die Ineffizienz des spanischen Staates tiefe Spuren. Viele junge Menschen konsumieren täglich Inhalte von Vorbildern, die offensiv vorleben, dass der heimische Fiskus primär ein Hindernis für persönlichen Wohlstand sei, anstatt ein Garant für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das seit 2001 ununterbrochen erscheinende IEF-Fiskalbarometer, das nun in seiner 31. Ausgabe vorliegt und für das das Meinungsforschungsinstitut Ikerfel 4.035 Personen befragt hat, liefert somit weit mehr als nur reine Wirtschaftsdaten. Es zeichnet das emotionale Stimmungsbild einer Generation, die sich vom System zunehmend entfremdet fühlt – und lautstark nach echten, spürbaren Gegenleistungen für ihr Geld verlangt. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 18.08.2026 um 05:03 |
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| 17.8.2026 - Kriminal-Drama auf Gran Canaria: Wie ein gefälschter Stempel Kabeldiebe verriet
Die Guardia Civil zerschlägt auf Gran Canaria ein Kriminalitätsnetzwerk für Kupferdiebstahl. Entdecken Sie die Hintergründe der 'Operación Intelsat'...- Entdecken Sie die Hintergründe der 'Operación Intelsat' Ein empfindlicher Schlag gegen kritische Versorgungsanlagen, nächtliche Raubzüge mit gemieteten Lastern und ein gefälschter Stempel: Die Guardia Civil hat auf Gran Canaria ein hochorganisiertes Kriminalitätsnetzwerk zerschlagen. Bei der sogenannten „Operación Intelsat“ deckten die Ermittler einen im großen Stil betriebenen Handel mit gestohlenen Telekommunikationskabeln auf. Die Spur führte von einer isolierten Satellitenstation im Süden der Insel direkt zu lokalen Recyclinghöfen. Angriff auf die Insel-Infrastruktur: Wenn Zerstörungswut Zehntausende Euro kostet Die Dreistigkeit der Täter hinterlässt Fassungslosigkeit: Über Monate hinweg suchte die Bande wiederholt die Satellitenstation in Los Corralillos nahe Agüimes heim. Zwischen März und Juli drangen die Einbrecher systematisch in das gesicherte Areal ein, um tonnenschwere Kupferkabel und wertvolle Metallplatten zu demontieren. Der angerichtete Schaden reicht weit über den reinen Metallwert hinaus: Durch die rücksichtslose Demontage wurden lebenswichtige Telekommunikationsleitungen zerstört. Die Guardia Civil beziffert den Gesamtschaden inklusive der aufwendigen Wiederherstellung der Anlagen auf 71.443 Euro. Gefälschte Papiere und dreiste Täuschung: Die Masche der Kupfer-Bande Um die Beute zu barem Geld zu machen, wandten die Kriminellen eine durchdachte Täuschung an. Das Kupfer aus Telekommunikations- und Stromnetzen unterliegt strengen gesetzlichen Handelsauflagen und darf von Privatpersonen überhaupt nicht frei verkauft werden. Um die Kontrollen an den Waagen der Schrottplätze zu umgehen, nutzte die Gruppe einen gefälschten Firmenstempel. Damit erstellten sie gefälschte Herkunftsnachweise und täuschten vor, dass das Schwergut aus einer legalen Quelle stammte. Für den Abtransport der enormen Fracht setzte das Netzwerk gezielt gemietete Lieferwagen ein. Insgesamt schaffte die Bande so mehr als 2.120 Kilogramm geschütztes Kupfer vom Gelände der Satellitenstation. Ermittler schlagen im Juni zu: Wie die Spezialeinheit der Gang auf die Spur kam Die Wende im Fall brachte die akribische Arbeit der Spezialeinheit Equipo ROCA, die auf Eigentumsdelikte im ländlichen Raum spezialisiert ist. Bei verdachtsunabhängigen Prüfungen der Verkaufsregister von Entsorgungsbetrieben fielen den Beamten ungewöhnlich massive Lieferungen auf, die von einer einzelnen Privatperson getätigt worden waren. Eine Materialanalyse brachte die Bestätigung: Es handelte sich um geschütztes Spezialkabel aus sensiblen Telekommunikationsnetzen. Verdeckte Ermittlungen, Videoauswertungen und die Überwachung örtlicher Schrottplätze verengten den Kreis um die Tatverdächtigen. Selbst als die Polizei bereits ermittelte, machten die Täter ungestört weiter und brachen erneut in die Station ein. In einer abgestimmten Aktion mit der Polizeidirektion Agüimes fingen die Beamten im Juni schließlich einen Transporter ab, nahmen einen der Haupttäter fest und stellten den gefälschten Stempel sicher. Schockierender Verdacht: Blickten Schrottplatz-Mitarbeiter bewusst weg? Der Polizeieinsatz enthüllte jedoch noch eine weitere düstere Seite des Falls. Im Visier der Ermittler steht auch ein lokales Recyclingunternehmen. Laut Guardia Civil kauften Angestellte des Schrottplatzes das Metallsortiment weiter an – obwohl sie genau wussten, dass die Polizei bereits ermittelte. Da der Handel mit Telekommunikationskupfer durch Privatpersonen strikt untersagt ist, hätten die Mitarbeiter die illegale Herkunft erkennen müssen. Die Ermittler werfen ihnen vor, die Augen bewusst verschlossen zu haben, um den Tätern finanzielle Vorteile zu verschaffen. Gegen zwei Arbeiter wird wegen Hehlerei ermittelt, zudem drohen dem Unternehmen juristische Konsequenzen. Gerechtigkeit für Gran Canaria: Die Bilanz der Operación Intelsat Mit dem Abschluss der Operation zieht die Polizei eine deutliche Bilanz gegen die Bandenkriminalität auf der Insel: - 2 Festnahmen: Den mutmaßlichen Haupttätern werden gewerbsmäßiger Einbruchsdiebstahl, Urkundenfälschung und Betrug zur Last gelegt. - 4 weitere Ermittlungsverfahren: Zwei Mittäter sowie zwei Schrottplatz-Mitarbeiter müssen sich rechtlich verantworten. - Sicherstellung: Über zwei Tonnen Spezialkupfer wurden sichergestellt und der Eigentümerfirma zugeordnet. –MF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 17.08.2026 um 06:42 |
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| 17.8.2026 - Handwerkermangel auf den Kanaren: Monatelanges Warten
Monatelange Wartezeiten auf Handwerker bringen Eigentümer auf den Kanaren zur Verzweiflung. Warum Klempner fehlen und die Kosten explodieren...- Kanaren – Ein geplatztes Rohr, ein defekter Warmwasserbereiter oder eine dringend notwendige Sanierung – was früher in wenigen Tagen erledigt war, entwickelt sich auf den Kanarischen Inseln zunehmend zu einer massiven Geduldsprobe. Der akute Arbeitskräftemangel, der in vielen Wirtschaftsbranchen der Inseln seit Jahren spürbar ist, hat das Baugewerbe und das klassische Handwerk mit voller Wucht getroffen. Für private Bauherren und Wohnungseigentümer bedeutet dies vor allem eines: lange Wartezeiten, steigende Kosten und pure Verzweiflung bei der Suche nach verfügbaren Fachleuten. Fünf bis sechs Monate Vorlaufzeit für Reparaturen Die Schwierigkeit, Arbeitskräfte für große Bauvorhaben oder öffentliche Projekte zu rekrutieren, ist nicht neu. In den letzten Jahren hat sich diese Krise jedoch bis in die privaten Haushalte verlagert. Es ist heute eine enorme Herausforderung, Unternehmen für Bau-, Reparatur- oder Sanierungsarbeiten in Wohngebieten zu gewinnen. Traditionelle Handwerksberufe wie Maurer, Klempner und Elektriker verschwinden allmählich aus dem Arbeitsmarkt. Die Gründe hierfür liegen vor allem in der fortschreitenden Digitalisierung und dem gesellschaftlichen Trend zu Hochschulabschlüssen, der zulasten der beruflichen Ausbildung geht. Laut dem Verband der Immobilienverwalter (CAF) von Santa Cruz de Tenerife sind die Betriebe, die handwerkliche Dienstleistungen anbieten, mittlerweile ganzjährig ausgebucht. Selbst Notfallaufträge werden nur noch selten angenommen. „Sie sind voll ausgelastet, unterbesetzt und können nicht so schnell reagieren, wie sie es gerne würden“, zitiert der CAF den Geschäftsführer eines Mitgliedsunternehmens. Wer heutzutage Arbeiten an seiner Immobilie durchführen lassen möchte, muss einen Termin fünf bis sechs Monate im Voraus anfragen. Eine Botschaft, die Hausverwalter zunehmend an frustrierte Eigentümer übermitteln müssen. Wer Renovierungen plane, müsse dies extrem frühzeitig tun, da die logistische Umsetzung hochkomplex geworden sei. Wenn ein Wasserschaden das ganze Gebäude bedroht Besonders dramatisch wird die Situation, wenn schnelles Handeln gefragt ist. Der CAF berichtet von einem konkreten Fall, bei dem sich die Bearbeitung eines Schadensfalls durch einen defekten Warmwasserbereiter um drei volle Monate verzögerte. Die Folgen waren verheerend: Ein Badezimmer wurde überflutet und es entstanden erhebliche sekundäre Wasserschäden in zwei darunterliegenden Wohnungen. Die betroffenen Familien warten noch immer auf die Fertigstellung der dringend notwendigen Schreiner- und Malerarbeiten. Auch die Versicherungsgesellschaften bieten in dieser Lage kaum noch Entlastung. Meldet ein Eigentümer einen Schadensfall, verweisen die Versicherer an kleine Partner-Reparaturfirmen – doch auch hier heißt es für die Betroffenen meist nur: warten. Dies führt zu einer enormen Zusatzbelastung in den Büros der Immobilienverwalter, die unzählige Anrufe tätigen müssen, um Reparaturprozesse überhaupt noch in Gang zu bringen. Der Berufsverband spricht von einer spürbaren Erschöpfung der Mitarbeiter, die täglich Akten anlegen, diese aber aufgrund fehlender Handwerker monatelang nicht abschließen können. Strukturwandel: Wo sind die Handwerker hin? Die Ursachen für diesen Engpass sind tiefgreifend. Ergänzende Daten der spanischen Baukonföderation (Confederación Nacional de la Construcción – CNC) zeigen, dass die Branche stark überaltert ist. Landesweit ist nur noch knapp einer von zehn Bauarbeitern unter 30 Jahre alt. Es fehlt massiv an Nachwuchs. Junge Menschen meiden die körperlich anspruchsvolle Arbeit, während erfahrene Fachkräfte in den Ruhestand gehen, ohne dass ihre Stellen neu besetzt werden können. Krankheitsausfälle im bestehenden Personal können zudem nicht kompensiert werden, was dazu führt, dass bereits zugesagte Termine immer wieder platzen. Laufende Projekte werden wochenlang unterbrochen, weil Firmen ihre wenigen Mitarbeiter spontan auf andere, noch dringendere Baustellen abziehen müssen. Preisexplosion bei Material und Arbeitsleistung Die Gesetze des Marktes greifen auch hier unerbittlich: Die hohe Nachfrage bei einem gleichzeitig stark dezimierten Angebot führt unweigerlich zu einem massiven Druck auf die Preise. Klassische Handwerksleistungen werden von Jahr zu Jahr teurer. Neben dem Personalmangel verweisen Immobilienverwalter auf die globale wirtschaftliche Unsicherheit. Steigende Produktions- und Logistikkosten treiben die Preise für Baumaterialien in die Höhe, was jede noch so kleine Reparatur deutlich verteuert. Die Hausverwaltungen betonen, dass sie durch ihre lokale Vernetzung eigentlich die richtigen Firmen für die Instandhaltung kennen. Doch die aktuelle Marktlage macht dieses Netzwerk zunehmend machtlos. Luis García, Präsident des CAF Teneriffa, fasst die dramatische Situation treffend zusammen: „Es fällt uns mittlerweile schwer, Unternehmen zu finden, die nicht mit Arbeit überlastet sind, die das von den Eigentümergemeinschaften benötigte Arbeitsvolumen bewältigen können und die nicht permanent mit steigenden Kosten zu kämpfen haben.“ Für Immobilienbesitzer auf den Kanarischen Inseln bedeutet dies auf absehbare Zeit: Mehr Budget einplanen, extrem viel Geduld mitbringen und Instandhaltungsmaßnahmen so früh wie möglich anstoßen, bevor sie zu einem echten Notfall werden. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 17.08.2026 um 06:37 |
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| 17.8.2026 - Spielplan UD Las Palmas 2026/2027 – Liga 2
Den ersten Spieltag hat UD Las Palmas in Liga 2 mit einem Sieg überstanden!...- Dieser Spielplan UD Las Palmas ist ein Richtwert für die Saison 2026/2027 für das Team von Gran Canaria in der spanischen zweiten Liga (La Liga 2). Die Spieltage variieren ja nach Saisonverlauf. Wir passen dies regelmäßig an. UD Las Palmas hat in der vergangenen Saison den Aufstieg in Liga 1 leider nicht geschafft. Evtl. klpatt es ja in dieser Saison! – VIEL ERFOLG DABEI! Das Highlight werden im Übrigen die kanarischen Derbys gegen CD Teneriffa sein! Tabelle der TOP 6 2026/2027 (Stand 17.08.2026 – 17:00 Uhr)- - weiterlesen und zum Spielplan: Quelle: weiterlesen und zum Spielplan |
| Autor: infos-grancanaria - 17.08.2026 um 06:33 |
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| 16.8.2026 - Vermisstenmeldung auf Teneriffa: Polizei bittet um Mithilfe
Nach drei Monaten ohne Lebenszeichen hoffen die Ermittler auf entscheidende Hinweise aus der Bevölkerung Die Polizei bittet die Bevölkerung dringend um Mithilfe bei der Suche nach einer vermissten Frau auf Teneriffa. Seit dem 1. Mai 2026 fehlt von der 35-jährigen Rocío R. H. jede Spur. Zuletzt gesehen wurde sie im Bereich der Gemeinde El Rosario im Nordosten der Insel. Nach drei Monaten ohne Lebenszeichen wird nun auf entscheidende Hinweise aus der Bevölkerung gehofft Da die bisherige Suche nach über drei Monaten zu keinem Erfolg geführt haben, hoffen die Beamten nun auf den entscheidenden Tipp aus der Bevölkerung. Die vermisste Rocío ist 1,75 Meter groß, von schlanker Statur und hat braune, lange, glatte Haare sowie braune Augen. Wer die Frau seit Anfang Mai gesehen hat oder Hinweise zu ihrem aktuellen Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich direkt mit den Behörden in Verbindung zu setzen. Informationen nimmt jede Polizeidienststelle oder die Polizei unter den Notrufnummern 091 und 062 entgegen. Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 16.08.2026 um 05:32 |