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15.4.2026 - U-Haft für 23-Jährigen nach tödlichem Grindr-Date in Maspalomas Grindr ist die Dating-App für schwule Männer, auch im Urlaub. Ein nun tödliches Ereignis in Maspalomas sorgt für die Haft eines 23-Jährigen. Hier alle Details dazu!.- Maspalomas – In den frühen Morgenstunden des 15. März 2026 ereignete sich in Maspalomas eine tödliche Tragödie für einen 84-jährigen Touristen. In diesem Zusammenhang wurde auf Teneriffa nun ein 23-jähriger junger Mann festgenommen und in U-Haft gesteckt. Laut Polizeiangaben hat der junge Mann über die Gay-Dating-App Grindr den Kontakt zu dem Touristen aufgebaut und erotisches Interesse bekundet. Anschließend traf er sich mit dem Opfer in dessen Ferienunterkunft in Maspalomas. Die Hauptthese der Ermittler lautet, dass der Festgenommene Wertgegenstände aus der Ferienunterkunft stehlen wollte. Das Opfer erkannte die Absicht des Besuchers und versuchte, ihn aus der Unterkunft zu entfernen. Im Gerangel kam es zu einem Stoß, wodurch der ältere Mann stürzte und sich beim Aufprall auf den Boden eine tödliche Kopfverletzung zuzog, wie die Autopsie bestätigte. In dem Fall wird auch untersucht, ob eine Frau an den Ereignissen beteiligt gewesen sein könnte. Hier ist auch noch offen, ob diese Frau aktiv an der Tat beteiligt war oder lediglich „Schmiere stand“. Die Frau wurde unter Auflagen, die ihre Bewegungsfreiheit einschränken, bis zum Abschluss des Verfahrens freigelassen. Die Nationalpolizei prüft nun, ob der Inhaftierte diese Vorgehensweise auch in anderen Fällen angewendet hat. Ziel ist es, zu klären, ob die Nutzung von Dating-Apps Teil eines organisierten Systems war, um gezielt schutzbedürftige Opfer in Touristengebieten anzusprechen. Der Angeklagte bleibt bis zum Abschluss des Verfahrens in Haft, so die Polizei. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 15.04.2026 um 16:06 |
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15.4.2026 - Papstbesuch auf den Kanaren: Großaufgebot und schulfreie Tage geplant Papst Leo XIV. besucht die Kanarischen Inseln. Erfahren Sie alles über die geplanten Feiertage am 11. und 12. Juni, Sicherheitsmaßnahmen und die Anmeldung zum Gottesdienst..- Kanaren – Die Kanarischen Inseln stehen vor einem der bedeutendsten Ereignisse ihrer jüngeren Geschichte. Der bevorstehende Besuch von Papst Leo XIV. wirft seine Schatten voraus und sorgt bereits jetzt für umfassende Planungen in der Verwaltung, im Sicherheitssektor und im Bildungswesen. Zehntausende Gläubige und Besucher werden auf den Inseln erwartet, was die Infrastruktur vor eine beispiellose Herausforderung stellt. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten und das befürchtete Verkehrschaos zu verhindern, prüfen die Behörden derzeit tiefgreifende Maßnahmen, die den Alltag der Inselbewohner im Juni maßgeblich beeinflussen werden. Im Zentrum der aktuellen Diskussion steht ein Vorschlag der spanischen Zentralregierung an die Regionalregierung der Kanarischen Inseln. Demnach könnten der 11. Juni auf Gran Canaria und der 12. Juni auf Teneriffa zu schulfreien Tagen erklärt werden. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Zahl der privaten Fahrzeuge auf den Straßen deutlich zu reduzieren und so den Weg für Pilger und den öffentlichen Nahverkehr freizumachen. Anselmo Pestana, der Regierungsbeauftragte für die Inseln, betonte nach einem Mobilitätsgipfel in Las Palmas de Gran Canaria, dass der Vorschlag grundsätzlich positiv aufgenommen wurde, eine endgültige Entscheidung jedoch noch ausstehe. Der Besuch ist Teil einer größeren Spanienreise des Kirchenoberhaupts, die ihn neben dem Archipel auch in die Metropolen Madrid und Barcelona führen wird. Doch gerade die geografische Lage der Kanaren und die begrenzte Kapazität der Verkehrswege machen die logistische Planung hier besonders komplex. Es geht nicht nur darum, die Sicherheit des Papstes zu garantieren, sondern auch den Zehntausenden Besuchern ein würdevolles und sicheres Erlebnis zu ermöglichen. Mobilitätskonzept und Auswirkungen auf den Alltag Ein Großereignis dieser Größenordnung erfordert kreative Lösungen im Bereich der Mobilität. Da der Papstbesuch auf Gran Canaria für den 11. Juni geplant ist, wird erwartet, dass die Straßen rund um die Hauptstadt Las Palmas an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Um den Druck aus dem Kessel zu nehmen, setzt die Regierung nicht nur auf die mögliche Schließung von Schulen, sondern appelliert auch an die Privatwirtschaft. Anselmo Pestana kündigte an, zeitnah Gespräche mit Unternehmen und öffentlichen Institutionen zu führen. Das Ziel: Überall dort, wo es möglich ist, soll an den Besuchstagen im Homeoffice (Telearbeit) gearbeitet werden. Die Reduzierung des Berufs- und Schülerverkehrs ist jedoch nur ein Teil des Puzzles. Für den Bereich Siete Palmas, in dem die zentralen Veranstaltungen stattfinden, ist ein nahezu vollständiges Verbot des privaten Fahrzeugverkehrs im Gespräch. Wer zum Papst möchte, soll den Bus nehmen. Die Verkehrsbetriebe bereiten sich darauf vor, ihre Frequenzen massiv zu erhöhen, um die Menschenmassen zu bewegen. „Der Erfolg der Veranstaltung hängt maßgeblich davon ab, wie diszipliniert wir uns im Verkehr bewegen“, so die Botschaft der Behörden. Obwohl das Bildungsministerium der Kanaren den offiziellen Antrag auf Unterrichtsausfall noch prüfen muss, ist die Tendenz klar: Alles, was nicht zwingend auf die Straße muss, soll zu Hause bleiben. Dies gilt besonders für die Zufahrtsstraßen zum Gran Canaria Stadium. Die genauen Zeitfenster für die Straßensperrungen werden derzeit noch erarbeitet, doch fest steht bereits, dass die Logistik darauf ausgelegt ist, sowohl die Anreise als auch die Abreise der Pilger flüssig zu gestalten. Dies sei nicht nur für die Sicherheit wichtig, sondern auch für das internationale Ansehen der Kanaren als kompetenter Gastgeber für Weltereignisse. Der große Gottesdienst: Anmeldung und Ablauf Das spirituelle Herzstück des Besuchs auf Gran Canaria wird ein monumentaler Gottesdienst unter freiem Himmel sein. Veranstaltungsort ist das Gran Canaria Stadion, das zusammen mit der angrenzenden Gran Canaria Arena als Hauptzentrum für die Gläubigen dienen wird. Die Erwartungen sind enorm. Weihbischof Cristóbal Déniz von der Diözese der Kanarischen Inseln rechnet allein für dieses Event mit über 60.000 Besuchern. Damit wird die Kapazität des Stadions voll ausgeschöpft. Um dieses Aufkommen zu bewältigen, wird ein obligatorisches Anmeldesystem eingeführt. Der Zugang zum Gottesdienst sowie zu den Tribünenplätzen ist zwar kostenlos, erfordert jedoch ein Ticket, das vorab online reserviert werden muss. Laut Déniz sollen die Anmeldungen voraussichtlich in der kommenden Woche freigeschaltet werden. Für Personen, die keinen Internetzugang haben oder technische Unterstützung benötigen, wird es vor Ort spezielle Anmeldestellen geben. Die Diözese plant, noch in dieser Woche alle detaillierten Informationen zum Ablauf und zur Registrierung zu veröffentlichen. Der logistische Aufwand hinter der religiösen Zeremonie ist gewaltig. Neben der Platzvergabe müssen sanitäre Anlagen, Wasserstellen und medizinische Notfallstationen in ausreichender Zahl vorhanden sein. Der Weihbischof bat die Bevölkerung bereits jetzt um Kooperation. Es sei wichtig, den Anweisungen des Personals und der Sicherheitskräfte strikt Folge zu leisten. Die religiöse Bedeutung des Besuchs des „amerikanischen Papstes“ – eine Anspielung auf seine Herkunft vom amerikanischen Kontinent – ist für viele Bewohner der Inseln ein einmaliges Erlebnis im Leben, weshalb mit einem emotionalen und friedlichen, aber eben auch sehr dichten Gedränge zu rechnen ist. Sicherheit auf Rekordniveau: Ein beispielloser Einsatz In puncto Sicherheit überlässt die spanische Regierung nichts dem Zufall. Anselmo Pestana bezeichnete den Papstbesuch als eine der größten Herausforderungen seiner gesamten sechsjährigen Amtszeit. Selbst hochkarätige Ereignisse wie europäische Gipfeltreffen oder der Besuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping verblassen im Vergleich zu dem, was für den Juni geplant ist. „Nichts ist auch nur annähernd mit diesem Ereignis vergleichbar“, betonte der Regierungsbeauftragte. Das Sicherheitsaufgebot wird historische Ausmaße annehmen. Insgesamt stehen auf den Kanarischen Inseln rund 8.000 Beamte verschiedener Polizeieinheiten zur Verfügung, die für den Besuch mobilisiert werden. Dazu gehören die Nationalpolizei (Policía Nacional), die Guardia Civil und die örtlichen Polizeikräfte. Doch das lokale Personal allein reicht bei weitem nicht aus. Daher wird eine beträchtliche Anzahl von Spezialeinheiten vom spanischen Festland eingeflogen. Allein die Nationalpolizei wird ihr Kontingent um 1.200 zusätzliche Beamte aufstocken. Besonders hervorzuheben ist der Einsatz von Spezialeinheiten wie der UIP (Unidad de Intervención Policial) und der GRS (Grupo de Reserva y Seguridad) der Guardia Civil. Diese Einheiten sind auf Crowd-Management und den Schutz von Persönlichkeiten spezialisiert. Es ist die größte Konzentration von Sicherheitskräften, die der Archipel jemals gesehen hat. Dieser „beispiellose Einsatz“ soll nicht nur die Sicherheit des Papstes und der Würdenträger garantieren, sondern auch Taschendiebstahl, Unfälle oder Paniken in der großen Menschenmenge verhindern. Kommunikation und Infrastruktur: Die Technik hinter den Kulissen Ein oft unterschätzter Aspekt bei Großveranstaltungen mit Zehntausenden Menschen auf engem Raum ist die Telekommunikation. Wenn 60.000 Menschen gleichzeitig versuchen, Fotos hochzuladen oder zu telefonieren, brechen Mobilfunknetze normalerweise zusammen. Um dies zu verhindern und die Kommunikation der Sicherheitskräfte sowie der Organisation sicherzustellen, wurden bereits frühzeitig Vorkehrungen getroffen. Das Bistum der Kanarischen Inseln steht hierfür in engem Kontakt mit Telefónica, dem Hauptanbieter der Region. Es werden temporäre Verstärkungen der Netzabdeckung rund um Siete Palmas und das Stadion installiert. Ziel ist eine unterbrechungsfreie Kommunikation – sowohl für die privaten Nutzer als auch für die behördlichen Funknetze. Ein Ausfall der Kommunikation wäre in einer kritischen Situation ein erhebliches Sicherheitsrisiko, weshalb diesem Punkt höchste Priorität eingeräumt wird. Abschließend lässt sich sagen, dass der Papstbesuch die Kanarischen Inseln für einige Tage in das Schaufenster der Welt rücken wird. Die Behörden sind zuversichtlich, dass durch die Kombination aus schulfreien Tagen, Telearbeit, einem starken öffentlichen Nahverkehr und einem massiven Sicherheitsaufgebot dieses historische Ereignis ein voller Erfolg wird. Die Bewohner werden gebeten, sich über die offiziellen Kanäle auf dem Laufenden zu halten, um die Einschränkungen in ihrem Alltag so gering wie möglich zu halten und Teil dieses friedlichen Festes zu sein.- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 15.04.2026 um 15:58 |
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15.4.2026 - Alarm bei den Selbstständigen: Verband ATA fordert sofortigen Stopp der Beitragserhöhungen Der nationale Verband ATA warnt vor massiven Belastungen für über 500.000 Selbstständige. Erfahren Sie alles über die Hintergründe der Sozialversicherungsreform und die Kritik von Lorenzo Amor..- Spanien – Mitten in der Diskussion über soziale Gerechtigkeit bei den Autonomos (Selbstständigen) in Spanien platzt die Meldung über rückwirkend steigende Monatsbeiträge für die Sozialversicherung. Die wirtschaftliche Lage für Selbstständige in Spanien spitzt sich zu. Während viele Kleinunternehmer noch mit den Folgen der Inflation und schwankender Märkte kämpfen, droht nun neuer Ungemach vonseiten der Sozialversicherungsverwaltung. Lorenzo Amor, der Präsident des Nationalen Verbandes der Selbstständigen (ATA), hat am vergangenen Montag eine deutliche Warnung ausgesprochen. Im Rahmen der Vorstellung des neuesten Barometers seines Verbandes forderte er die Regierung unmissverständlich auf, die geplante Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge zu korrigieren und sofort zu stoppen. Laut Amor steht die Existenz von über einer halben Million Selbstständigen auf dem Spiel, die von den direkten finanziellen Auswirkungen dieser Maßnahme unmittelbar betroffen wären. Die Kritik richtet sich dabei gegen eine Entwicklung, die viele Experten als „Bruch des Vertrauensschutzes“ bezeichnen. Ursprünglich war kommuniziert worden, dass die Beitragsstrukturen stabil bleiben sollten, um den Betroffenen Planungssicherheit zu geben. Doch die Realität sieht laut dem aktuellen Barometer anders aus. ATA sieht in der aktuellen Politik eine Gefahr für das Rückgrat der Wirtschaft – die Freiberufler und Kleinstunternehmer. Lorenzo Amor betonte, dass es sich hierbei nicht nur um eine statistische Größe handelt, sondern um Einzelschicksale von Menschen, die oft ohnehin an der Grenze ihrer finanziellen Belastbarkeit arbeiten. Die Hintergründe: Ein gebrochenes Versprechen der Verwaltung? Der Kern des Konflikts liegt in der Diskrepanz zwischen den Zusagen der Politik und den tatsächlichen Verordnungen der Sozialversicherungsverwaltung. Während der Pressekonferenz sparte Lorenzo Amor nicht mit scharfen Worten. Er warf der Verwaltung vor, ihr Versprechen gebrochen zu haben. Ursprünglich war vereinbart worden, die Beiträge für Selbstständige einzufrieren, um eine weitere Belastung in einem ohnehin schwierigen konjunkturellen Umfeld zu vermeiden. Stattdessen sieht die neue Beitragsverordnung, die im März veröffentlicht wurde, eine Anhebung der Mindestbeitragsbemessungsgrundlagen vor. Diese Änderung betrifft potenziell mehr als 1,2 Millionen Selbstständige. Dabei geht es sowohl um Einzelunternehmer als auch um deren Angestellte. Das Finanzministerium argumentiert, dass diese Anpassung eine logische Konsequenz aus der Erhöhung des Mindestlohns sei und bereits im Zuge der großen Reform der Sonderregelung für Selbstständige (RETA) im Jahr 2022 vereinbart wurde. Doch ATA widerspricht dieser Darstellung entschieden. Laut Amor hatte die zuständige Ministerin Elma Saiz Ende des Vorjahres explizit zugesagt, die Beitragstabellen für 2025 einzufrieren und dieses Niveau auch für 2026 beizubehalten. Dass nun Fakten geschaffen wurden, die dieser Zusage widersprechen, sorgt für massive Verunsicherung. Massive Mehrkosten: Was die Erhöhung für den Einzelnen bedeutet Um die Dimension der Kritik zu verstehen, muss man sich die konkreten Zahlen vor Augen führen. Die neue Verordnung sieht vor, dass die monatlichen Beiträge für die betroffenen Gruppen um mehr als 130 Euro steigen könnten. Was auf den ersten Blick wie ein moderater Betrag erscheinen mag, summiert sich auf über 1.600 Euro zusätzliche Kosten pro Jahr. Für einen Kleinunternehmer, der keine großen Rücklagen bilden kann, stellt dies eine erhebliche Hürde dar. Besonders brisant ist die geplante Anpassung der Bemessungsgrundlage. Laut den Analysen von ATA würde die Basis von derzeit 1.000 Euro im Jahr 2025 auf über 1.400 Euro im Jahr 2026 angehoben. Dies entspricht einer Steigerung von fast 40 %. Eine solche sprunghafte Erhöhung der Fixkosten ist für viele Betriebe kaum abzufedern, zumal die Einnahmen in den seltensten Fällen in gleichem Maße steigen (können). Lorenzo Amor wies darauf hin, dass die direkten Auswirkungen zwar nicht alle Selbstständigen gleichermaßen treffen, aber rund 500.000 bis 600.000 Personen – also jene, die den Mindestbeitrag zahlen – die volle Wucht dieser Entscheidung spüren werden. Soziale Auswirkungen: Frauen und ländliche Gebiete im Fokus Ein Aspekt, der in der öffentlichen Debatte oft übersehen wird, ist die soziale Komponente dieser Beitragserhöhung. ATA hebt hervor, dass vor allem eine besonders vulnerable Gruppe betroffen ist: die selbstständigen Mitarbeiter und mithelfenden Familienangehörigen. In vielen Branchen, insbesondere im Dienstleistungssektor und in der Landwirtschaft, sind dies überwiegend Frauen aus ländlichen Regionen. Für diese Gruppe ist die Hürde besonders hoch, da ihre erwirtschafteten Einkommen oft kaum ausreichen, um die bereits bestehenden Kosten zu decken. Wenn die Beiträge auf fast 500 Euro pro Monat steigen, wie von ATA prognostiziert, droht vielen dieser Frauen der Rückzug aus der offiziellen Selbstständigkeit. Dies hätte fatale Folgen für die ohnehin schwache Infrastruktur in ländlichen Gebieten. Es geht also nicht nur um nackte Zahlen in einem Haushaltssaldo, sondern um die Struktur der Arbeitswelt und die Förderung von Unternehmertum in Regionen, die dringend auf wirtschaftliche Impulse angewiesen sind. Der Verband warnt davor, dass die Reform in ihrer jetzigen Form die Bemühungen um Gleichstellung und die Wiederbelebung des ländlichen Raums konterkariert. Die „stille“ Gefahr: Nachzahlungen in den Jahren 2027 und 2028 Ein besonders tückisches Detail der aktuellen Regelung ist der zeitliche Versatz der Zahlungen. Viele Selbstständige merken von der Erhöhung momentan noch nichts auf ihrem Kontoauszug. Das liegt daran, dass das neue System der einkommensabhängigen Beiträge eine nachträgliche Regulierung vorsieht. Die Sozialversicherungsverwaltung betont zwar, dass die Anpassungen nicht sofort fällig werden, doch genau hierin sieht ATA eine gefährliche Falle. „Zu behaupten, die Beiträge würden nicht steigen, weil sie erst 2027 oder 2028 fällig werden, ist schlichtweg falsch“, warnte Amor während der Pressekonferenz. Die Beträge fallen an und werden zu einer Schuld, die irgendwann beglichen werden muss. Das Problem wird dann akut, wenn die Bescheide über die Nachzahlungen eintreffen und die Selbstständigen gezwungen sind, hohe Summen für vergangene Zeiträume auf einen Schlag zu entrichten. Dies könnte für viele Betriebe den endgültigen finanziellen Ruin bedeuten, da die notwendigen Rücklagen in der Zwischenzeit oft für den laufenden Betrieb aufgebraucht wurden. Verstoß gegen das Prinzip der Einkommensgerechtigkeit ATA kritisiert zudem, dass die geplante Maßnahme grundlegenden Prinzipien der Reform von 2022 widerspricht. Das Ziel der damaligen Umstellung war es, die Beiträge stärker an das tatsächliche Einkommen zu koppeln – wer weniger verdient, soll weniger zahlen, wer mehr verdient, mehr. Doch die pauschale Erhöhung der Mindestbemessungsgrundlage führt dazu, dass Selbstständige mit geringem Einkommen überproportional belastet werden. In manchen Fällen, so Amor, würde dies zu absurden Situationen führen: Angestellte Selbstständige könnten dazu gezwungen werden, Beiträge auf Basis eines Einkommens zu leisten, das über ihrem tatsächlichen Verdienst oder sogar über dem Einkommen des Geschäftsinhabers liegt. Dieser Widerspruch untergräbt die Akzeptanz des gesamten Systems. Der Verband fordert daher eine Rückkehr zur Vernunft und eine Gestaltung der Beiträge, die die reale wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Betroffenen widerspiegelt, anstatt sie durch bürokratische Willkür zu überfordern. Politischer Druck: Gespräche mit allen Fraktionen Lorenzo Amor gab sich jedoch kämpferisch und betonte, dass das letzte Wort in dieser Angelegenheit noch nicht gesprochen sei. Er habe bereits zahlreiche Gespräche mit Mitgliedern der Regierung sowie verschiedenen Parlamentsfraktionen geführt. Laut dem ATA-Präsidenten gibt es durchaus Spielraum für Korrekturen, sofern der politische Wille vorhanden ist. Er nannte dabei explizit Parteien wie Junts, die Volkspartei (PP), Vox und Sumar, mit denen man im Austausch stehe. Die Korrektur könnte über verschiedene Wege erfolgen: sei es durch direkte Gesetzesänderungen in den kommenden Tagen oder durch das Einbringen von Änderungsanträgen in laufende parlamentarische Initiativen. Ein Beispiel hierfür wäre die künftige Regelung der Franchise-Mehrwertsteuer, die als Vehikel für Anpassungen bei der Sozialversicherung dienen könnte. Wichtig sei nun, dass schnell gehandelt wird. ATA fordert dabei eine rückwirkende Geltung der Korrekturen zum 1. Januar 2026, um zu verhindern, dass sich bereits jetzt Schuldenberge bei den Selbstständigen anhäufen. Strukturelle Mängel: Das Problem der sozialen Absicherung Neben den Beitragssteigerungen nutzte ATA die Bühne der Pressekonferenz, um auf tiefgreifende strukturelle Probleme des Sozialversicherungssystems für Selbstständige hinzuweisen. Ein Dorn im Auge des Verbandes ist die sogenannte „Arbeitslosenhilfe für Selbstständige“ (Cese de Actividad). Amor bezeichnete diese Leistung klipp und klar als „Betrug“. Trotz eingezahlter Beiträge erhalten laut Statistik rund 60 % der Antragsteller keine Leistungen, da die Hürden für die Bewilligung extrem hoch und in der Praxis oft unerreichbar sind. Ein weiteres ungelöstes Problem ist der Zugang zur Altersbeihilfe für über 52-Jährige. Während Arbeitnehmer in diesem Alter unter bestimmten Voraussetzungen staatliche Unterstützung erhalten, bleiben Selbstständige oft außen vor. Für Amor gibt es keine objektive Rechtfertigung für diese Ungleichbehandlung. Wer jahrelang Beiträge in das System eingezahlt hat, müsse auch Anspruch auf ein entsprechendes Sicherheitsnetz haben. Die Reform von 2022 sah eigentlich vor, diese Punkte regelmäßig zu evaluieren und nachzubessern – ein Prozess, der laut ATA bisher völlig vernachlässigt wurde. Fazit und Ausblick: Verhandlungen nur bei echten Verbesserungen Die Position des Nationalen Verbandes der Selbstständigen ist klar: Man wird sich erst dann wieder an neuen Verhandlungen über Beitragstabellen beteiligen, wenn die bestehenden strukturellen Mängel behoben sind. Es geht der ATA nicht nur um die Höhe der monatlichen Belastung, sondern um die Qualität und Verlässlichkeit des Sozialschutzes insgesamt. Die Selbstständigen fordern Fairness und die Einhaltung politischer Zusagen. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Regierung auf die Forderungen von Lorenzo Amor reagiert. Der Druck aus der Branche wächst, und die politische Stimmung scheint sich zugunsten der Selbstständigen zu drehen, da immer mehr Parteien die wirtschaftliche Notwendigkeit erkennen, diese Gruppe zu entlasten. Für über eine halbe Million Menschen in Spanien hängt viel von dieser Entscheidung ab – es geht um ihre berufliche Zukunft und die Stabilität ihrer Unternehmen. ATA bleibt wachsam und wird weiterhin lautstark die Interessen derer vertreten, die jeden Tag das Risiko der Selbstständigkeit auf sich nehmen.- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 15.04.2026 um 15:40 |
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15.4.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio Pozo Izquierdo: Kampf um historisches Wasserreservoir In Pozo Izquierdo setzt sich der 78-jährige Juan Bolaños dafür ein, einen historischen Brunnen wieder freizulegen, der dem Küstenort einst seinen Namen gab. Der Süßwasserbrunnen lag nahe der Küste im Bereich „Barranquillo“ und war über Jahrhunderte eine wichtige Wasserquelle für Menschen und Vieh. Bolaños, der den Brunnen noch aus seiner Kindheit kennt, hat beim Rathaus von Santa Lucía einen Antrag gestellt, das unter Asphalt verborgene Bauwerk wieder sichtbar zu machen. Der Brunnen stammt vermutlich aus dem 15. Jahrhundert und spielte eine zentrale Rolle für die Besiedlung und Wirtschaft der Region. Bis in die 1970er-Jahre war er noch in Nutzung, wurde jedoch mit dem Ausbau der Wasserversorgung aufgegeben und später überbaut. Bolaños sieht in der Wiederherstellung eine Chance, das kulturelle Erbe des Ortes zu bewahren. Puerto de Las Palmas voll ausgelastet Der Hafen von Las Palmas ist aktuell vollständig ausgelastet. Insgesamt elf Offshore-Schiffe liegen gleichzeitig an den Kais. Vier neue Einheiten – darunter das Spezialschiff „Castorone“ – sind kürzlich eingetroffen. Die Schiffe nutzen den Hafen für Wartung, Reparaturen und technische Stopps. Hafenpräsidentin Beatriz Calzada betont die internationale Bedeutung des Standorts und dessen Fähigkeit, komplexe Einsätze parallel abzuwickeln. Inflation in Kanaren steigt weiter Die Inflation auf den Kanaren ist im März auf 3 % gestiegen. Hauptgrund sind stark gestiegene Energie- und Kraftstoffpreise, die innerhalb eines Monats um rund 11 % zulegten. Wirtschaftsverbände warnen vor weiteren Belastungen für Unternehmen und Haushalte und fordern zusätzliche Maßnahmen, um die Preisentwicklung einzudämmen. Frühwarnsystem für Überschwemmungen geplant Gran Canaria soll innerhalb eines Jahres ein neues Frühwarnsystem für Überschwemmungen erhalten. Geplant sind Sensoren in acht besonders gefährdeten Barrancos sowie an mehreren Stauseen. Das System soll Daten in Echtzeit liefern und automatische Warnungen ermöglichen, um schneller auf Starkregen und mögliche Überflutungen reagieren zu können. Günstigste Spritpreise auf Gran Canaria Am Mittwoch liegt der günstigste Preis für Super 98 auf Gran Canaria bei 1,395€ pro Liter, unter anderem an Tankstellen in Las Palmas und Ingenio. Super 95 ist ab 1,320€ erhältlich, während Diesel aktuell ab 1,469€ pro Liter angeboten wird.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 15.04.2026 um 15:31 |
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15.4.2026 - Migration-Kanaren: Aufenthaltstitel künftig über die Post Ab dem 20. April startet die Regularisierung für Migranten in Postämtern. Termine gibt es ab morgen. Erfahren Sie hier alles zu Fristen und Voraussetzungen!- Die spanische Post übernimmt ab der kommenden Woche eine zentrale Rolle bei der außerordentlichen Regularisierung von Migranten. Nach dem Inkrafttreten des königlichen Dekrets am gestrigen 14. April können Betroffene ihren Antrag auf einen legalen Aufenthaltsstatus direkt in Postfilialen auf den Kanaren und im Rest Spaniens stellen. Wer kann den Antrag stellen? Wer kann die Regularisierung nutzen? Das Angebot richtet sich an alle Migranten ohne legalen Aufenthaltsstatus sowie an Asylbewerber. Voraussetzung für den Antrag ist, dass man vor dem Jahresbeginn 2026 nach Spanien eingereist ist und seither mindestens fünf Monate am Stück hier gelebt hat. Mit diesem Schritt möchte der Staat tausenden Menschen, die hier bereits ihren Alltag bestreiten, aus der Illegalität helfen und ihnen einen festen rechtlichen Rahmen geben. Die Terminbuchung beginnt am morgigen Donnerstag Interessenten können den Antrag nicht einfach spontan einreichen. Ab dem morgigen Donnerstag, dem 16. April, wird das Portal für die obligatorische Terminbuchung (cita previa) freigeschaltet. Die Termine können online über die Webseite des Ministeriums für Inklusion, soziale Sicherheit und Migration oder telefonisch über die Nummer 060 vereinbart werden. Erst mit einem bestätigten Termin ist die Abgabe der Unterlagen in den teilnehmenden Filialen möglich. Die Antragsphase in den Postämtern beginnt am Montag, den 20. April, und läuft bis zum 30. Juni 2026. Landesweit beteiligen sich 371 Filialen an dem Prozess, darunter auch die Ämter in den kanarischen Städten und Gemeinden mit mehr als 50.000 Einwohnern. Rund 1.000 speziell geschulte Mitarbeiter von Correos wurden darauf vorbereitet, die Migranten bei der Einreichung zu unterstützen und die administrativen Schritte korrekt abzuwickeln. Bedeutung für die Gesellschaft Laut Post-Chef Pedro Saura zeigt dieser Prozess, wie wichtig die Post als staatlicher Dienstleister für die Gesellschaft ist. Er sieht in der Regularisierung eine klare Anerkennung für den Beitrag, den Migranten zur Wirtschaft und Kultur des Landes leisten. Gerade auf den Kanaren sorge dieser Schritt für mehr soziale Sicherheit und ein stabileres Miteinander für alle Bewohner.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 15.04.2026 um 15:27 |
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15.4.2026 - Axt-Überfall auf Gran Canaria: Juwelier-Räuber flüchtig Vier maskierte Täter haben einen Juwelier in El Carrizal (Gran Canaria) überfallen. Trotz Widerstand des Inhabers gelang die Flucht. Alle Details zur Fahndung!- Ein Juweliergeschäft in El Carrizal, in der Gemeinde Ingenio auf Gran Canaria, wurde am Dienstag Ziel eines Raubüberfalls. Vier maskierte und bewaffnete Täter stürmten das Geschäft und konnten trotz der Gegenwehr des Inhabers mit einer beträchtlichen Beute flüchten. Überfall mit Axt und Hammer Der Vorfall ereignete sich laut Canarias7 gegen 19:30 Uhr in der Avenida Carlos V, einer der wichtigsten Geschäftsstraßen des Ortes. Laut Zeugenaussagen drangen die Täter in das Geschäft „Joyería Horacio“ ein und begannen sofort, die Vitrinen mit einem Hammer einzuschlagen. Einer der Angreifer war außerdem mit einer Axt bewaffnet. Mit großem Mut wehrte sich der Inhaber gegen den Überfall und bot dem Axt-Räuber direkt Paroli. Sein beherztes Einschreiten verhinderte vermutlich einen noch massiveren Raubzug. Trotz der Gegenwehr schaffte es die vierköpfige Bande jedoch, eine größere Menge an Schmuck zu stehlen und damit unerkannt zu flüchten. Geplante Flucht mit Fahrzeugwechsel Den Ermittlern zufolge handelten die Täter sehr strukturiert. Sie kamen in einem Mietauto, das als gestohlen gemeldet war, und deponierten es nach der Tat in der Avenida de la Florida. Ein bereitstehender Zweitwagen diente daraufhin als eigentliches Fluchtfahrzeug, was den Verdacht einer organisierten Raubaktion erhärtete. Großfahndung der Polizei Beamte der Guardia Civil und der Lokalpolizei von Ingenio waren innerhalb kürzester Zeit am Tatort und sicherten Spuren. Die Fahndung nach den vier Verdächtigen läuft auf Hochtouren, bisher konnten jedoch keine Festnahmen vermeldet werden. Die genaue Schadenssumme steht noch nicht fest, dürfte jedoch erheblich sein. Der Überfall hat El Carrizal unsanft aus der Ruhe gerissen. Die Sorge vor weiterer Kriminalität treibt viele Menschen in der Gemeinde ingenio um, die sich eine stärkere Polizeipräsenz wünschen. Sobald neue Details zum Stand der Fahndung oder zur Höhe des Diebesguts bekannt werden, erfahren Sie es hier im Kanaren News Magazin.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 15.04.2026 um 15:18 |
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15.4.2026 - Kanaren-Inflation bei 3 %: Spritpreise steigen um 11 % Die Inflation auf den Kanaren ist im März auf 3 % gestiegen. Vor allem Kerosin und Benzin (+11 %) sowie Eier und Fleisch belasten die Haushalte. Alle Details hier!- Die Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten treffen die Verbraucher auf den Kanaren nun mit voller Härte. Im März stieg die Inflationsrate (IPC) auf dem Archipel auf 3 % im Vergleich zum Vorjahr – der stärkste Anstieg seit fast zwei Jahren. Besonders die massiv gestiegenen Treibstoffpreise wirken als Preistreiber in fast allen Lebensbereichen. Spritpreise schießen um 11 Prozent in die Höhe Allein im Vergleich zum Vormonat Februar verteuerten sich Kraftstoffe auf den Inseln um durchschnittlich 11 %. Im Jahresvergleich liegen Benzin und Diesel bereits knapp 10 % über den Werten von 2025. Damit übertrifft der Anstieg auf den Kanaren sogar den Landesdurchschnitt von 8,6 %. Die geografische Lage und die Abhängigkeit von Importen verstärken den Effekt der globalen Ölmarkt-Turbulenzen zusätzlich. Lebensmittel: Eier und Fleisch über dem Durchschnitt Neben den Energiekosten belasten vor allem Grundnahrungsmittel das Budget der Familien. Die Preise für Eier schwanken um 17,4 % nach oben, Rindfleisch verteuerte sich um 13,2 % und Geflügel um 8,2 %. Auch bei frischem Obst verzeichnen die Kanaren mit einem Plus von 4,7 % eine weitaus höhere Teuerungsrate als das Festland (0,5 %). Eine kleine Entlastung gibt es lediglich bei Ölen und Fetten, deren Preise um 8,5 % gesunken sind. Kleidung und Schuhe ziehen an Nicht nur an der Supermarktkasse und der Zapfsäule wird es teurer. Auch die Preise für Bekleidung und Schuhe verzeichneten im März einen deutlichen Anstieg von 6,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Innerhalb nur eines Monats stiegen die Preise in diesem Sektor sogar um 7,5 %, was den allgemeinen Trend der Teuerung unterstreicht. Wirtschaft fordert gezielte Maßnahmen Die Wirtschaftsverbände zeigen sich alarmiert. Der Arbeitgeberverband CEOE warnt vor der besonderen Verwundbarkeit der Inseln gegenüber externen Schocks. Durch die Insellage und die Transportkosten werde jeder Preisanstieg beim Öl auf den Kanaren „verstärkt“. Santiago Sesé, Präsident der Handelskammer von Teneriffa, warnt außerdem vor einer Gefahr des privaten Konsums, was das lokale Handelsnetz massiv schwächen könnte. Die Wirtschaft fordert daher von der Politik spezifische Antworten, die direkt bei den Treibstoff- und Transportkosten ansetzen.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 15.04.2026 um 15:13 |
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15.4.2026 - Schluss mit der Verschwendung: Wie der Gesetzgeber die spanische Gastronomie transformiert Neue Regeln gegen Lebensmittelverschwendung in der Gastronomie. Alles zu Präventionsplänen, Mitnahmepflicht und Bußgeldern... Alles zu Präventionsplänen, Mitnahmepflicht und Bußgeldern.- Spanien – In Spanien hat eine neue Zeitrechnung für den Umgang mit Lebensmitteln begonnen. Was jahrelang als unschöne, aber tolerierte Praxis galt – nämlich das Wegwerfen von genießbaren Speisen –, ist seit diesem Jahr offiziell Geschichte. Mit dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes 1/2025 zur Vermeidung von Lebensmittelverlusten und -verschwendung rückt der Gesetzgeber die gesamte Wertschöpfungskette in die Pflicht. Besonders hart trifft, aber zugleich fordert dies die Gastronomie: Bars, Restaurants und Cafés stehen im Zentrum einer ökologischen und ökonomischen Umgestaltung. Das Ziel dieser Gesetzgebung ist nicht nur die bloße Reduzierung von Abfallmengen. Es geht um einen tiefgreifenden kulturellen Wandel. Lebensmittel werden nicht länger als Wegwerfprodukt, sondern als wertvolle Ressource betrachtet. Die neuen Regelungen verlangen von den Akteuren Präventionspläne, fördern gezielt Spenden und stärken massiv die Rechte der Verbraucher. Wer heute in Spanien ein Restaurant besucht, ist Teil eines Systems, das Nachhaltigkeit und Rentabilität auf eine neue Stufe hebt. Das Gesetz 1/2025: Ein Meilenstein für die Nachhaltigkeit Das Fundament für diese Entwicklung wurde bereits im April 2025 mit der Veröffentlichung im Staatsanzeiger gelegt. Doch erst seit dem 3. April 2026 sind die meisten der darin enthaltenen Verpflichtungen für die Branche verbindlich. Damit ist die Phase der bloßen Sensibilisierung vorbei. Unternehmen müssen nun konkrete Verfahren nachweisen, um Lebensmittelverluste zu minimieren. Der spanische Staat macht deutlich, dass der Schutz von Ressourcen keine freiwillige Option mehr ist, sondern eine öffentliche Pflicht. Das Gesetz 1/2025 ist die Antwort auf eine globale Herausforderung. In einer Welt, in der Ressourcen knapper werden und der ökologische Fußabdruck der Lebensmittelproduktion massiv ins Gewicht fällt, konnte Spanien nicht länger tatenlos zusehen. Die Verordnung zielt darauf ab, die Effizienz der gesamten Kette zu steigern – vom Erzeuger über den Handel bis hin zum Teller des Gastes. Es ist ein Aufruf zur Kreislaufwirtschaft, der sowohl den ökologischen Verstand als auch das wirtschaftliche Kalkül anspricht. Die Prioritätenhierarchie: Ein klarer Plan gegen den Abfall Kernstück des neuen Regelwerks ist die sogenannte Prioritätenhierarchie. Dieser Stufenplan gibt den Unternehmen genau vor, wie mit überschüssigen Lebensmitteln umzugehen ist. An oberster Stelle steht unmissverständlich die Prävention: Abfälle sollen gar nicht erst entstehen. Dies erfordert eine präzisere Planung beim Einkauf, eine optimierte Lagerung und eine sorgfältige Kalkulation in der Küche. Erst wenn sich Überschüsse trotz aller Bemühungen nicht vermeiden lassen, greift die nächste Stufe. In der zweiten Stufe hat die Verwendung für den menschlichen Verzehr absoluten Vorrang. Hierbei spielen Spenden an soziale Organisationen, NGOs oder Tafeln eine zentrale Rolle. Das Gesetz verbietet ausdrücklich Vertragsklauseln, die solche Spenden untersagen würden. Sollten Lebensmittel nicht mehr für den direkten Verzehr geeignet sein, sieht das Gesetz die Verarbeitung zu anderen Produkten oder die Verwendung als Tierfutter vor. Erst ganz am Ende dieser Kette, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, darf die Entsorgung oder energetische Verwertung stehen. Neue Pflichten für Gastronomen: Der Gast hat das Recht auf den Rest Eine der sichtbarsten Änderungen für den Alltag in spanischen Restaurants ist das verbriefte Recht der Kunden, nicht verzehrte Speisen mit nach Hause zu nehmen. Was früher oft eine Frage der Höflichkeit oder des individuellen Service war, ist nun eine gesetzliche Verpflichtung. Gastronomiebetriebe müssen ihre Gäste aktiv darüber informieren, dass dieser „Restbehälter“-Service zur Verfügung steht. Damit soll die Hemmschwelle gesenkt werden, übrig gebliebene Portionen vor dem Müll zu retten. Diese Regelung bringt jedoch auch logistische Anforderungen mit sich. Die Betriebe müssen geeignete Verpackungen bereitstellen. Diese dürfen nicht nur funktional sein, sondern müssen auch ökologischen Standards entsprechen: Sie sollen lebensmittelecht, wiederverwendbar oder zumindest leicht recycelbar sein. Insbesondere im Hinblick auf Einwegplastik verweist das neue Gesetz auf die strengen EU-Vorgaben. Ausgenommen von der Mitnahmepflicht sind lediglich spezielle Konzepte wie All-you-can-eat-Buffets, bei denen die Speisenmengen nicht pro Gast portioniert werden. Präventionspläne: Strategisches Management hinter den Kulissen Während der Gast meist nur die Verpackung am Ende des Essens wahrnimmt, findet der eigentliche Aufwand für die Gastronomen hinter verschlossenen Türen statt. Das Gesetz fordert von den betroffenen Betrieben die Erstellung und Umsetzung eines detaillierten Präventionsplans. In diesem Dokument muss genau dargelegt werden, wie die Prioritätenhierarchie im individuellen Betriebsalltag angewendet wird. Es ist quasi ein Fahrplan für die Abfallvermeidung, der regelmäßig überprüft werden muss. Ein solcher Plan betrifft nahezu alle Bereiche eines Restaurants. Angefangen beim strategischen Einkauf über die präzise Kostenaufschlüsselung bis hin zur Gestaltung der Speisekarte. Gastronomen müssen sich fragen: Sind die Portionen zu groß? Gibt es zu viele Gerichte auf der Karte, die selten bestellt werden und deren Zutaten daher oft verderben? Auch wenn das Gesetz keine halben Portionen vorschreibt, regt es doch massiv dazu an, solche Optionen aus betriebswirtschaftlicher und ökologischer Sicht in Betracht zu ziehen. Ausnahmen und Sonderregelungen: Wer ist betroffen? Nicht jeder kleine Kiosk oder jede Eckkneipe unterliegt denselben strengen Dokumentationspflichten. Das Gesetz 1/2025 sieht gewisse Erleichterungen für Kleinstunternehmen und kleinere Gastronomiebetriebe vor. Konkret sind Betriebe bis zu einer Fläche von 1.300 Quadratmetern von bestimmten administrativen Pflichten des Artikels 6 befreit. Diese Flächenberechnung bezieht sich dabei auf den Bereich, der dem Gast zur Verfügung steht – also Speisesäle und Barbereiche. Küche und Lagerräume zählen hier nicht mit. Wichtig ist jedoch: Diese Befreiung gilt nicht, wenn mehrere Betriebe unter derselben Steuernummer (CIF) geführt werden und in der Summe die Flächengrenze überschreiten. Zudem bedeutet die Befreiung von formellen Plänen nicht, dass diese Betriebe vom Kulturwandel ausgenommen sind. Die Pflicht, Kunden über die Mitnahme von Resten zu informieren, gilt beispielsweise für alle. Der allgemeine Rahmen der Prioritätenhierarchie bleibt als Leitlinie für die gesamte Branche bestehen, unabhängig von der Größe des jeweiligen Hauses. Sanktionen: Wenn das Gesetz missachtet wird Um der neuen Verordnung den nötigen Nachdruck zu verleihen, sieht der spanische Gesetzgeber empfindliche Strafen bei Nichteinhaltung vor. Die Verstöße werden in drei Kategorien unterteilt: geringfügig, schwer und sehr schwer. Bereits geringfügige Verstöße, wie etwa die Missachtung der Prioritätenhierarchie ohne ausreichende Begründung, können mit Verwarnungen oder Bußgeldern von bis zu 2.000 € geahndet werden. Das zeigt, dass der Staat die Umsetzung des Gesetzes sehr ernst nimmt. Deutlich teurer wird es bei schweren Verstößen. Das Fehlen des vorgeschriebenen Präventionsplans fällt beispielsweise in diese Kategorie und kann mit Geldstrafen zwischen 2.001 € und 60.000 € bestraft werden. Bei wiederholten schweren Vergehen oder besonders massiven Verstößen gegen die Grundprinzipien des Gesetzes drohen Strafen von bis zu 500.000 €. Was früher als nachlässige Organisation durchging, wird heute als ordnungswidriges Verhalten gewertet, das den Ruf und die finanzielle Existenz eines Betriebes gefährden kann. Kontrolle und Überwachung: Ein systematischer Ansatz Damit das Gesetz nicht zum „Papiertiger“ wird, wurde ein umfassendes Kontrollsystem etabliert. Das Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung ist verpflichtet, einen nationalen Plan zur Kontrolle von Lebensmittelverlusten zu verabschieden. Dieser Plan wird mindestens alle vier Jahre überprüft und gibt den zuständigen Behörden klare Inspektionsziele vor. Die Kontrollen finden systematisch und an allen Orten statt, an denen Lebensmittel produziert, verarbeitet oder verkauft werden. Die Inspektoren haben weitreichende Befugnisse. Sie können zu jeder Zeit und an jedem Ort eingreifen, an dem Lebensmittel im Umlauf sind. Dabei geht es nicht nur um die Suche nach Abfall, sondern um die Überprüfung der gesamten Rückverfolgbarkeit. Ein Jahresbericht wird zudem die Ergebnisse der Kontrollen und die tatsächliche Abfallmenge dokumentieren. Damit rückt der Kampf gegen die Verschwendung in eine ähnliche Kategorie wie die Lebensmittelsicherheit: Es ist eine kontrollierte, dokumentierte und sanktionierte Daueraufgabe für alle Marktteilnehmer. Der europäische Kontext: Spanien als Teil einer großen Bewegung Spanien steht mit seinem Gesetz 1/2025 keineswegs allein da. Die Europäische Union hat den Kampf gegen Lebensmittelabfälle zu einer ihrer Prioritäten im Rahmen des „Green Deal“ gemacht. Die überarbeitete Abfallrichtlinie setzt ambitionierte Ziele: Bis zum Jahr 2030 soll die Verschwendung im Einzelhandel und beim Verbraucher (einschließlich der Gastronomie) um 30 % pro Kopf reduziert werden. In der Verarbeitung und Herstellung wird eine Reduktion um 10 % angestrebt. Die Europäische Kommission betont immer wieder, dass diese Ziele nur durch massive Verhaltensänderungen und Innovationen erreicht werden können. Die spanische Gesetzgebung ist somit ein notwendiger Schritt, um die europäischen Verpflichtungen zu erfüllen. Auch beim Thema Verpackungen gibt Brüssel die Richtung vor: Die EU-Verordnung über Verpackungsabfälle fördert wiederverwendbare Lösungen und schränkt Einwegkunststoffe immer weiter ein. Spanien setzt diese Leitplanken nun konsequent in nationales Recht um und übernimmt damit eine Vorreiterrolle in Südeuropa. Internationale Vorbilder: Frankreich, Italien und Deutschland Beim Entwurf des Gesetzes 1/2025 hat Spanien auch über die Grenzen geschaut. Frankreich gilt oft als Pionier und hat bereits seit 2016 mit dem Garot-Gesetz strenge Regeln gegen die Verschwendung eingeführt. Dort wurde das System über Jahre hinweg verfeinert und auf immer mehr Akteure ausgeweitet. In Frankreich ist der Kampf gegen den Abfall mittlerweile eine feste Säule der staatlichen Nachhaltigkeitspolitik, die weit über punktuelle Verbote hinausgeht. Italien verfolgt mit dem sogenannten Gadda-Gesetz einen eher anreizorientierten Ansatz. Hier liegt der Fokus stark darauf, Spenden für wohltätige Zwecke durch steuerliche Vorteile und den Abbau bürokratischer Hürden zu erleichtern. Deutschland hingegen setzt auf eine nationale Strategie, die stark auf den Dialog zwischen den Branchen und freiwillige Zielvereinbarungen setzt. Spanien kombiniert nun Elemente dieser Modelle: Es nutzt den verpflichtenden Charakter des französischen Modells, integriert die Spendenförderung des italienischen Ansatzes und strebt die strategische Tiefe Deutschlands an. Unterstützung für die Branche: Plattformen und Hilfsmittel Die Umstellung auf die neuen Regeln stellt viele Gastronomen vor große Herausforderungen. Um diesen Prozess zu erleichtern, haben Verbände und private Anbieter verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten geschaffen. Der nationale Gaststättenverband Hostelería de España hat beispielsweise ein digitales Portal ins Leben gerufen, das Betrieben als Leitfaden dient. Dort finden Unternehmer Vorlagen für Präventionspläne, Spendenvereinbarungen und Informationsmaterial für Gäste. Neben den Verbänden haben sich spezialisierte Dienstleister wie Phenix oder Too Good To Go etabliert. Diese Plattformen helfen Gastronomen dabei, überschüssige Lebensmittel effizient zu verwerten. Während Phenix oft im Bereich der Logistik und Spendenabwicklung unterstützt, ermöglicht Too Good To Go den direkten Verkauf von „Überraschungstüten“ mit Resten an Endverbraucher zu reduzierten Preisen. Solche Lösungen wandeln potenzielle Abfälle in zusätzliche Einnahmen um und helfen gleichzeitig dabei, die gesetzlichen Anforderungen ohne großen Mehraufwand zu erfüllen. Künstliche Intelligenz im Kampf gegen Lebensmittelabfall Ein besonders spannender Trend ist der Einsatz von modernster Technologie in der Küche. Künstliche Intelligenz (KI) wird zum wichtigsten Verbündeten für Küchenchefs, die ihren Abfall drastisch reduzieren wollen. Systeme von Unternehmen wie Orbisk oder KITRO nutzen Bilderkennung und Waagen, um genau zu protokollieren, was im Müll landet. Jedes Gramm Abfall wird erfasst und analysiert: War es der Rest vom Teller des Gastes oder wurde bereits bei der Zubereitung zu viel weggeworfen? Diese Daten liefern wertvolle Erkenntnisse für das Management. Wenn die Analyse beispielsweise zeigt, dass jeden Dienstag große Mengen einer bestimmten Beilage unberührt zurückkommen, kann die Küche sofort reagieren und die Portionen oder das Rezept anpassen. KI macht das, was früher auf Intuition basierte, messbar und steuerbar. In Großküchen und bei Buffets führt dieser datenbasierte Ansatz oft zu einer Reduzierung des Abfalls um bis zu 50 %. Damit wird Technologie zum entscheidenden Faktor für die Rentabilität. Wirtschaftlichkeit und Ethik: Ein Gewinn für alle Das Gesetz 1/2025 wird oft als ökologische Zwangsmaßnahme wahrgenommen, doch bei genauerer Betrachtung ist es vor allem ein Gesetz für mehr Wirtschaftlichkeit. Jedes Lebensmittel, das weggeworfen wird, stellt einen direkten finanziellen Verlust dar. In die Kosten fließen nicht nur der Einkaufspreis ein, sondern auch die Kosten für Transport, Kühlung, Lagerung und die Arbeitszeit für die Zubereitung. Abfallreduzierung ist somit eine der effektivsten Methoden zur Steigerung der Gewinnmarge. Zudem spielt der Ruf eines Unternehmens in der heutigen Zeit eine entscheidende Rolle. Gäste legen immer mehr Wert darauf, wo und wie sie essen. Ein Restaurant, das aktiv gegen Verschwendung vorgeht und dies transparent kommuniziert, gewinnt an Attraktivität. Nachhaltigkeit ist längst kein reines Marketing-Schlagwort mehr, sondern eine Erwartungshaltung der modernen Gesellschaft. Wer das Gesetz nicht als Belastung, sondern als Chance zur Optimierung begreift, wird langfristig zu den Gewinnern dieses tiefgreifenden Wandels gehören. Fazit: Der Beginn einer neuen Ära Das Inkrafttreten der vollen Verpflichtungen des Gesetzes 1/2025 markiert einen Wendepunkt für die spanische Lebensmittelkette. Die Zeiten, in denen Tonnen von Lebensmitteln achtlos entsorgt wurden, sind vorbei. Mit der Kombination aus gesetzlichem Zwang, technologischer Innovation und einem neuen Bewusstsein bei Verbrauchern und Unternehmern steuert Spanien auf eine nachhaltigere Zukunft zu. Der „Restbehälter“ auf dem Tisch ist dabei nur das äußere Zeichen einer Revolution, die in den Köpfen und Küchen des Landes stattfindet. Es wird sicherlich Zeit brauchen, bis sich alle Prozesse eingespielt haben und die neuen Strukturen vollständig etabliert sind. Doch der Weg ist unumkehrbar. Die Gastronomie von morgen ist kreislauforientiert, datengesteuert und sozial verantwortlich. Das Gesetz 1/2025 liefert dafür den notwendigen Rahmen. Es fordert Disziplin und Umdenken, bietet aber im Gegenzug die Chance auf effizientere Betriebe, zufriedenere Kunden und einen respektvolleren Umgang mit unseren lebenswichtigen Ressourcen. – TF- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 15.04.2026 um 14:54 |
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15.4.2026 - Kanaren-Flugverkehr schwächelt zum Ende des Quartals Nach vier Jahren Wachstum verzeichnen die Kanaren im März erstmals weniger Flüge und Passagiere. Der Krieg im Nahen Osten hinterlässt Spuren im Tourismus. Flugverkehr sinkt: Nur Gran Canaria entkommt dem Abwärtstrend.- Die Erfolgssträhne im Luftverkehr der Kanaren ist gerissen. Zum ersten Mal seit 2022 gab es im März wieder ein Minus bei den Flug- und Passagierzahlen. Fachleute sehen einen klaren Zusammenhang mit dem Krieg im Nahen Osten. Die angespannte Weltlage sorgt dafür, dass viele Urlauber vorsichtiger werden, was die Nachfrage in der eigentlich starken Frühlingssaison deutlich dämpft. Flugbewegungen: Kanaren als einzige Region im Minus Laut aktuellen Daten von Enaire wurden im März insgesamt 39.517 Flüge über das Kontrollzentrum der Kanaren abgewickelt, was einem Rückgang von 1,1 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besonders deutlich sanken die internationalen Flugbewegungen mit einem Minus von 3,4 %. Bemerkenswert ist, dass das kanarische Kontrollzentrum das einzige in ganz Spanien war, das im März einen operativen Eintrag verzeichnete. 40.000 Passagiere weniger im März Auch bei den Passagierzahlen spiegelt sich dieser Trend wider. Mit 5.018.261 Reisenden bewegten sich im März rund 40.000 Menschen weniger über die Inselflughäfen als im Vorjahresmonat (-0,9 %). Zum Vergleich. In den Jahren 2023 und 2024 lagen die Zuwachsraten im März noch im zweistelligen Bereich. Die aktuelle Entwicklung deutet auf eine deutliche Abkühlung des Marktes hin. Gran Canaria als einsamer Spitzenreiter Ein Blick auf die einzelnen Flughäfen zeigt ein geteiltes Bild. Einzig der Flughafen von Gran Canaria konnte sich dem Abwärtstrend entziehen und steigerte seine Passagierzahlen leicht um 0,6 % auf knapp 1,5 Millionen. Alle anderen Inseln verzeichneten teilweise deutliche Einbußen: - Teneriffa Süd: -0,4 % - Lanzarote: -0,6 % - Fuerteventura: -2,8 % - Teneriffa Nord: -1,7 % - La Palma: -9,2 % - El Hierro: -5,2 % - La Gomera: -7,9 % Die Quartalsbilanz bleibt durch Überflüge stabil Trotz der schwachen Märzzahlen schließt das erste Quartal (Januar bis März) insgesamt noch mit einem minimalen Plus von 0,5 % bei den Flugbewegungen ab. Dies liegt jedoch ausschließlich an einem massiven Anstieg der Überflüge (Maschinen, die den kanarischen Luftraum abfragen, ohne zu landen), die um 14,1 % zunahmen. Für den Tourismussektor der Inseln bleibt die Lage jedoch angespannt, da das Kerngeschäft – die Landungen von Urlaubern – unter Druck gerät.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 15.04.2026 um 06:42 |
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15.4.2026 - Teneriffas bester Käse: Die Gewinner des „Pinolere“ 2026 Wer macht den besten Käse auf Teneriffa? Entdecken Sie alle Gewinner des XIII. Pinolere-Wettbewerbs – vom Gold-Sieger aus Adeje bis zu innovativen Bio-Käsen.- Die Qualität der Käsesorten Teneriffas hat bei der 13. Ausgabe des Inselwettbewerbs „Pinolere 2026“ erneut ihr außergewöhnliches Niveau unter Beweis gestellt. Am 10. April vergab die Fachjury in der traditionsreichen Casa del Vino in El Sauzal Spitzenpreise an Käsereien, die Tradition und Innovationsgeist meisterhaft verbinden. Valentín González, Inselrat für den Primärsektor, betonte bei der Preisverleihung: „Diese Auszeichnungen sind eine Anerkennung der täglichen Anstrengungen unserer Viehzüchter- und Käseherstellungsfamilien. Unsere Viehzucht besitzt ein enormes gastronomisches Potenzial und ist ein Maßstab für Nachhaltigkeit.“ Die großen Sieger: Montesdeoca und La Florida Der strahlende Gewinner des Wettbewerbs ist der gereifte Ziegenkäse mit Gofio-Überzug der Quesería Montesdeoca aus Adeje, der die „Große Goldmedaille“ – die höchste Auszeichnung des Tages – erhielt. Der prestigeträchtige „Pedro-Molina-Ramos-Preis“ für den besten Frischkäse der Insel sicherte sich die Quesería La Florida aus La Laguna. Innovation und Vielfalt: Die Kategoriesieger In der Kategorie der nicht-traditionellen Käsesorten siegte die Quesería Granja Ara (Santa Úrsula) mit ihrem Ziegen-Rohmilchkäse „El Minero“, der durch einen Ascheüberzug besticht. Die Quesería Pinolere wurde für ihren kreativen roten Kaktusfeigenkäse mit Bronze ausgezeichnet. Bei den Käsen aus pasteurisierter Milch feierte die Käserei El Isorano (Guía de Isora) einen historischen Erfolg und räumte gleich drei Goldmedaillen ab (Frischkäse, Paprika-Halbgereift und Gofio-Gereift). Auch die Käserei JG Meneses (El Tanque) sicherte sich Gold für ihren Frischkäse. In der Rubrik Rohmilchkäse dominierte La Florida mit den frischen und geräucherten Varianten. Weitere Goldmedaillen gingen an: - Abuelo Manuel (Santa Cruz): Gold für halbgereiften Paprikakäse. - Quesería Pinolere (La Orotava): Erster Platz für geräucherten Käse. - Aborigine Cheese Factory (Arafo): Gold für biologischen Rohmilchkäse. Sonderpreise für Markenimage Neben dem Geschmack wurde auch der kommerzielle Auftritt gewürdigt. Der Preis für das „Beste Markenimage“ geht in diesem Jahr an Qosos Majuca aus Arico. Damit unterstreicht der Wettbewerb die wachsende Bedeutung von Marketing und Präsentation für die handwerklichen Betriebe der Insel. Mit der 13. Ausgabe festigt Pinolere seinen Ruf als wichtigste Branchenveranstaltung der Kanaren und leistet einen entscheidenden Beitrag zum Erhalt der ländlichen Wirtschaft und der einzigartigen Kulturlandschaft Teneriffas.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 15.04.2026 um 06:37 |
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15.4.2026 - Startschuss für 168 neue Sozialwohnungen in Las Palmas 168 neue Sozialwohnungen für Las Palmas: Die Regierung vergibt den Bauauftrag für über 32 Millionen Euro im Viertel Casablanca III. Erfahren Sie hier alle Details!- Ein wichtiger Schritt zur Entlastung des Wohnungsmarktes in der Inselhauptstadt ist getan: Die kanarische Regierung hat den Bau von 168 neuen Sozialwohnungen in Las Palmas de Gran Canaria vorläufig vergeben. Das Großprojekt im Viertel Casablanca III ist Teil der Strategie, den öffentlichen Wohnungsbestand massiv zu erweitern. 32,2 Millionen Euro für bezahlbaren Wohnraum Die Vergabe erfolgte durch die öffentliche Gesellschaft VISOCAN an das Unternehmen „Bilba Construcción e Infraestructuras SLU“. Das Budget für die Umsetzung beläuft sich auf insgesamt 32.231.892 Euro. Das Bauvorhaben umfasst neben den 168 Wohneinheiten auch den Bau von Garagen, Lagerräumen und Gewerbeflächen, um eine integrierte Infrastruktur im Viertel zu schaffen. Standort: Casablanca III Das Projekt wird auf einem Grundstück von über 11.200 Quadratmetern im Bereich Casablanca III realisiert, unmittelbar angrenzend an das Viertel La Paterna. Dieser Standort wurde bewusst gewählt, um die bestehende Wohnbebauung sinnvoll zu ergänzen und modernen, würdigen Wohnraum in einer gut angebundenen Lage zu schaffen. Kampf gegen die Wohnungsnot Wie Pablo Rodríguez, Minister für öffentliches Arbeiten und Wohnungsbau, mitteilte, unterstreicht diese Maßnahme das Engagement der Regierung, auf die hohe Nachfrage nach gefördertem Wohnraum zu reagieren. Ziel sei es, den Bürgern den Zugang zu angemessenem Wohnraum zu erleichtern und den sozialen Zusammenhalt in der Hauptstadt Gran Canarias zu stärken. Das Bauprojekt ist ein zentraler Meilenstein der aktuellen Regierung, um die angespannte Lage auf dem Immobilienmarkt der Kanarischen Inseln entschlossen anzugehen und neuen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 15.04.2026 um 06:32 |
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15.4.2026 - Bergrettung nach Sturz in Vallehermoso auf La Gomera Ein 55-jähriger Wanderer musste in Epina auf La Gomera nach einem Sturz per Trage und Hubschrauber gerettet werden. Alle Details zum Einsatz der Rettungskräfte!- Ein Wanderunfall in der Gegend von Epina auf La Gomera hat einen großangelegten Rettungseinsatz ausgelöst. Der 55-jähriger Mann stürzte so unglücklich auf einen Wanderweg in der Gemeinde Vallehermoso, dass er seine Tour nicht mehr aus eigener Kraft bewältigen konnte. Hubschrauber-Rettung im schwierigen Gelände Das Rettungszentrum der Kanaren wurde gegen 15:34 Uhr über den Sturz informiert. Aufgrund der Lage des Verunglückten im unwegsamen Gelände von Epina wurde umgehend ein Hubschrauber der kanarischen Regierung aktiviert. Parallel dazu machten sich Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Valle Gran Rey auf den Weg zur Unfallstelle. Koordinierte Evakuierung per Trage Durch den schnellen Einsatz von Feuerwehr und Hubschrauber-Crew erhielt der verunglückte Wanderer direkt vor Ort medizinische Hilfe. Anschließend wurde er per Trage aus dem unwegsamen Gelände zu einem Punkt transportiert, an dem ein SUC-Rettungsteam die weitere medizinische Versorgung des 55-Jährigen übernahm. Transport ins Krankenhaus Laut ersten Informationen des medizinischen Dienstes erlitt der Mann ein mittelschweres Trauma an einem Bein. Er wurde zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus „Nuestra Señora de Guadalupe“ in San Sebastián de La Gomera transportiert. Dieser Vorfall erinnert erneut an die Wichtigkeit einer guten Ausrüstung und Vorsicht beim Wandern auf den teilweise anspruchsvollen Pfaden der Insel. Das Kanaren News Magazin wünscht dem Verunglückten eine schnelle und vollständige Genesung.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 15.04.2026 um 06:28 |
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14.4.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio Energieversorgung auf Gran Canaria stabil – Tourismus vorerst nicht gefährdet Gran Canaria festigt seine Rolle als wichtiges Energiezentrum im Süden der Kanaren. Während Teneriffa beim Flugtreibstoff (Kerosin) führend ist, setzt Gran Canaria stärker auf schwere Brennstoffe: Mit rund 74.695 Einheiten Benzin und 43.726 Einheiten Diesel verfügt die Insel über die größten Reserven in diesen Bereichen im Archipel. Über den Knotenpunkt Las Palmas werden zudem rund 28.600 Einheiten Kerosin gelagert – ausreichend, um den intensiven Flugverkehr und den Tourismus im Süden, insbesondere in Maspalomas und San Bartolomé de Tirajana, zu sichern. Insgesamt unterstreicht die breite Aufstellung die Energiesicherheit der Insel. Unsicherheit durch internationalen Konflikt Der anhaltende Konflikt im Iran sorgt jedoch für neue Unsicherheiten. Die spanische Regierung sieht aktuell keine kurzfristige Gefahr für den Tourismus oder die Treibstoffversorgung, warnt aber vor möglichen Problemen auf längere Sicht, insbesondere bei der Verfügbarkeit von Kerosin. Ein Vorteil für Spanien ist die starke eigene Raffinerie-Infrastruktur, die eine weitgehende Verarbeitung von Rohöl im Inland ermöglicht. Dennoch könnten steigende Rohölpreise und Störungen globaler Lieferketten indirekte Auswirkungen haben – etwa auf internationale Flugverbindungen. Die Energieversorgung auf Gran Canaria gilt derzeit als stabil und gut abgesichert. Dennoch beobachten Behörden die Lage genau, da globale Entwicklungen künftig auch den Tourismus beeinflussen könnten. Günstigste Spritpreise der Kanaren auf Gran Canaria Die aktuell günstigste Super 95 in der Provinz Las Palmas gibt es in Las Palmas de Gran Canaria an der Tankstelle H2EXAGON Las Torres für 1,320 €/Liter. Ähnlich günstig ist eine Station in Ingenio. Beim Diesel liegt ebenfalls Las Palmas de Gran Canaria vorn: Hier kostet der Liter bei Plenergy 1,469 €, dicht gefolgt von Petroprix zum gleichen Preis. Die günstigste Super 98 ist ebenfalls auf Gran Canaria erhältlich, unter anderem bei Santana Domínguez für 1,340 €/Liter. Immobilienpreise steigen weiter Die Preise für gebrauchte Wohnungen in Las Palmas sind im ersten Quartal um 2,8 % gestiegen. Damit gehört die Provinz zu den Regionen mit dem stärksten Anstieg in Spanien. Auf den Kanaren liegt der Durchschnittspreis inzwischen bei rund 3.269 €/m² und damit deutlich über dem Landeswert. Experten sehen weiterhin steigende Preise aufgrund hoher Nachfrage und knappen Angebots. Aufräumarbeiten im Barranco de Arguineguín Nach den Schäden durch den Sturm „Therese“ laufen die Aufräum- und Bauarbeiten auf Hochtouren. Eine wichtige Straße (GC-505) wurde bereits wieder geöffnet. Derzeit wird eine provisorische Zufahrt im Barranco gebaut, um Schäden zu beseitigen. Weitere Maßnahmen sind geplant, darunter Reparaturen an Straßen und Infrastruktur. Die vollständige Wiederherstellung des Gebiets ist bis Herbst vorgesehen. UD Las Palmas kämpft um Aufstieg Die UD Las Palmas steht vor entscheidenden Heimspielen im Estadio de Gran Canaria. Ziel ist es, die letzten drei Heimpartien zu gewinnen und die Playoff-Plätze zu erreichen. Mit durchschnittlich rund 18.500 Zuschauern bleibt die Auslastung jedoch hinter anderen Stadien der Liga zurück. Für den Saisonendspurt hofft der Club auf deutlich mehr Unterstützung von den Fans.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 14.04.2026 um 16:01 |
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14.4.2026 - Kanaren erwarten Sommer-Feeling: 31 Grad im Anflug Gute Nachrichten für die Kanaren: Die Wind- und Wellenwarnungen sind aufgehoben. Ab Freitag klettern die Temperaturen auf über 30 Grad. Alle Wetter-Infos hier!- Aufatmen auf den Kanaren: Nach den stürmischen Tagen der letzten Zeit konnten am heutigen Dienstag alle Warnungen vor Winden und hohem Wellengang deaktiviert werden. Doch die Ruhe ist nur die Vorbereitung auf den nächsten Wetter-Umschwung – diesmal in Richtung Sommer. Dienstag: Beruhigung mit gelegentlichen Böen Am heutigen 14. April zeigt sich das Wetter auf dem Archipel deutlich versöhnlicher. Zwar gibt es an den typischen Südost- und Nordwesthängen der gebirgigen Inseln sowie auf Lanzarote noch die Möglichkeit stärkerer Windböen, doch die gefährlichen Spitzenwerte sind abgeklungen. Während es auf den östlichen Inseln am Nachmittag aufklart, bleibt es im Norden der restlichen Inseln teils bewölkt. Die Temperaturen an den Küsten bleiben konstant, steigen aber in den Bergen bereits leicht an. Ab Freitag: Sommer-Feeling mit bis zu 31 Grad Wer sich nach Sonne und Strand sehnt, darf sich auf das kommende Wochenende freuen. Ab Freitag wird es auf allen Inseln spürbar heißer. Warme Luftmassen sorgen für einen deutlichen Temperatursprung, bei dem an vielen Stellen die 30-Grad-Marke geknackt wird. In einigen Regionen werden sogar Spitzenwerte von bis zu 31 Grad erwartet. Laut der Vorhersage wird dieser Sommer-Feeling voraussichtlich von Freitag bis zum darauffolgenden Dienstag (21. April) anhalten. Es erwartet uns auch eine längere Phase mit strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Bedingungen auf dem gesamten Archipel. Sicherheitshinweis: Flaggen am Strand beachten Trotz Sommer-Feeling und Entwarnung beim Wind bleibt Vorsicht an den Küsten oberstes Gebot. Das Kanaren News Magazin empfiehlt dringend, die Strandflaggen zu beachten, da Unterströmungen auch bei schönem Wetter lebensgefährlich sein können. Gehen Sie kein Risiko ein und genießen Sie das Badewetter verantwortungsbewusst. Über alle weiteren Wetter-Updates halten wir Sie hier auf dem Laufenden.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 14.04.2026 um 15:56 |
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14.4.2026 - EU-Asylreform: Kanaren wollen kein „EU-Gefängnis“ sein Die kanarische Regierung fürchtet, dass der neue EU-Migrationspakt die Inseln in ein dauerhaftes Abschiebezentrum verwandelt. Alle Hintergründe zur Kritik hier!- Die Anwendung des neuen europäischen Pakts über Migration und Asyl, der am 12. Juni in Kraft tritt, sorgt auf den Kanaren für massive Unruhe. Die Regionalregierung und soziale Organisationen befürchten, dass der Archipel durch die neue Gesetzgebung in ein dauerhaftes Auffanglager oder gar ein „Gefängnis“ für Migranten verwandelt wird, dem der Weg auf das europäische Festland versperrt bleibt. Regierung fordert Klarheit von Madrid Kein Sackbahnhof für Europa: Mit diesen deutlichen Worten warnte Ministerin Candelaria Delgado am Montag vor den Folgen des neuen EU-Pakts. Sie forderte von Madrid eine lückenlose Aufklärung darüber, was die neuen Regeln für die Kanaren bedeuten. Für die Inselregierung steht fest: Die Interessen der Bewohner und die Kapazitäten des Archipels dürfen nicht zugunsten einer EU-Abschottungspolitik geopfert werden. Angst vor dauerhafter Inhaftierung Besonders kritisch wird die geplante „Erstaufnahme“ und Prüfung von Asylanträgen direkt an den Außengrenzen gesehen. Bisher wurden Migranten nach einer ersten Versorgung auf den Inseln meist zeitnah auf das Festland weitergeleitet. Juan Carlos Lorenzo, Koordinator der Flüchtlingshilfe CEAR auf den Kanaren, warnt jedoch davor, dass unter dem Pakt Menschen ohne Asylanspruch bis zu ihrer Abschiebung auf den Inseln festgehalten werden könnten. Da Rückführungen in die Herkunftsländer oft Monate dauern oder ganz scheitern, drohen die Kanaren zu einem riesigen Warteraum unter freiem Himmel zu werden. Kritik an Abschiebungen in Drittstaaten Besonders besorgniserregend ist die Aussicht, dass Schutzsuchende in Drittländer abgeschoben werden könnten, mit denen sie nichts verbindet. In vielen dieser Gebiete ist die Einhaltung der Menschenrechte höchst zweifelhaft. Kritiker warnen davor, dass Europa sich seiner moralischen Pflicht entzieht und den Flüchtlingsschutz lediglich als logistisches Problem behandelt, das fernab der eigenen Grenzen gelöst werden soll. Transfer von Minderjährigen geht weiter Trotz der Unsicherheit über den neuen Pakt betonte Ministerin Delgado, dass die Verteilung unbegleiteter minderjähriger Migranten von den Kanaren auf andere spanische Regionen wie geplant fortgesetzt wird. Derzeit befinden sich jedoch noch einige Dossiers in der Bearbeitung, da ein neues Dekret zur Regelung dieser Transfers in Vorbereitung ist. Sobald die rechtlichen Hürden überwunden sind, sollen weitere Minderjährige umgesiedelt werden, um hiesige Kapazitäten zu entlasten.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 14.04.2026 um 15:50 |
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14.4.2026 - Millionen-Urteil: James Rodríguez gewinnt jahrelangen Steuerstreit gegen Spanien. Rechtssieg für James Rodríguez im Zusammenhang mit dem Ley Beckham und dem Missbrauch des Finanzamtes: Spanisches Gericht ordnet Millionen-Rückzahlung an! Besonders wichtig auch für digitale Nomaden!- Madrid – Der kolumbianische Fußballstar James Rodríguez, der derzeit in der US-amerikanischen MLS für den Minnesota United FC aufläuft, kann einen bedeutenden juristischen Erfolg verbuchen. Nach einem jahrelangen Rechtsstreit mit der spanischen Steuerbehörde hat die Verwaltungskammer des Nationalgerichts in Madrid nun zugunsten des Mittelfeldspielers entschieden. Das Urteil markiert das Ende einer kostspieligen Auseinandersetzung, die James ursprünglich mehr als drei Millionen Euro gekostet hatte. Der Kern des Konflikts lag im Jahr 2014 – ein entscheidendes Jahr in der Karriere des Kolumbianers, in dem er nach einer glänzenden Weltmeisterschaft vom AS Monaco zum Weltclub Real Madrid wechselte. Die spanischen Finanzbehörden warfen ihm vor, in diesem Zeitraum Steuern hinterzogen zu haben. Sie argumentierten, James sei bereits das gesamte Jahr 2014 in Spanien steuerpflichtig gewesen. Der Streitpunkt: Wo schlug das finanzielle Herz? In Spanien gilt man als steuerlich ansässig, wenn man sich mehr als 183 Tage im Land aufhält oder wenn sich dort der Schwerpunkt der wirtschaftlichen Interessen befindet. Genau hier setzte die Argumentation der Steuerbehörde an: Da James im Sommer 2014 bei Real Madrid unterschrieb und dort ein Gehalt von rund 4,3 Millionen Euro bezog, sahen die Beamten seinen Lebensmittelpunkt in Spanien. Zusätzlich flossen beachtliche Summen über seine Firma Kenalton Assets Ltd. ein – allein 11 Millionen Euro aus Bildrechten. Demgegenüber standen die Einkünfte aus seiner Zeit in Monaco im ersten Halbjahr, die sich auf etwa 2,2 Millionen Euro beliefen. Für die Behörden war die Sache klar: Wer mehr Geld in Spanien verdient, muss dort auch für das gesamte Jahr Steuern zahlen. James wehrte sich jedoch vehement gegen diese Einstufung. Gericht bestätigt: Monaco war der rechtmäßige Wohnsitz Das Nationalgericht folgte nun der Argumentation von James und seinem Verteidigungsteam. Der entscheidende Beweis war eine Bescheinigung der monegassischen Behörden. Diese belegte schwarz auf weiß, dass sich der Fußballer vom 1. Juli 2013 bis zum 21. Juli 2014 dauerhaft im Fürstentum Monaco aufgehalten hatte. Insgesamt konnte James nachweisen, dass er im Jahr 2014 mindestens 202 Tage in Monaco verbrachte – deutlich mehr als die kritische Grenze von 183 Tagen. Dass die Steuerbehörde diese Dokumente zunächst ablehnte, weil sie von der Polizei und nicht direkt vom Finanzamt in Monaco stammten, ließen die Richter nicht gelten. Für das Gericht war der Nachweis der physischen Anwesenheit zweifelsfrei erbracht. Ein weiterer wichtiger Punkt des Urteils betrifft die Zeit, die James mit der kolumbianischen Nationalmannschaft verbrachte. Die spanischen Ankläger hatten versucht, Reisen zur Weltmeisterschaft nach Brasilien oder Trainingslager als „Fehlzeiten“ zu werten, die seinen Status in Monaco schwächen sollten. Das Gericht wies dies als „irrelevant“ zurück. Die Richter betonten, dass James bis zu seiner Vertragsunterzeichnung in Madrid am 22. Juli keinerlei persönliche oder finanzielle Verbindung zu Spanien hatte. Sporadische Aufenthalte für Urlaub oder Training änderten nichts an seiner klaren Absicht, bis zum Vereinswechsel in seinem damaligen Wohnort Monaco zu bleiben. Ein klarer Sieg für die Verteidigung Durch das aktuelle Urteil werden alle vorherigen Bescheide des Zentralen Wirtschafts- und Verwaltungsgerichts (TEAC) vom Oktober 2020 aufgehoben. Sämtliche verhängten Strafen und Steuernachforderungen sind damit hinfällig. Die Steuerbehörde wurde dazu verpflichtet, dem Fußballer den Betrag von über drei Millionen Euro zurückzuerstatten. Für James Rodríguez bedeutet dieser Richterspruch nicht nur eine finanzielle Entlastung, sondern vor allem eine moralische Rehabilitation. Es zeigt sich einmal mehr, dass auch prominente Sportler im Visier der strengen spanischen Finanzbehörden erfolgreich für ihr Recht kämpfen können, wenn die Beweislage derart eindeutig ist. Warum berichten wir darüber? Die spanischen Steuerbehörden und auch die Sozialversicherung (Seguridad Social) haben in diesem Land gewisse Sonderechte, die von beiden Behörden auch immer wieder missbraucht werden. Eines dieser Rechte ist, dass das von den Behörden Festgelegte als juristisch 100 % korrekt gilt, bis ein richtiges Gericht etwas anderes entschieden hat. Es ist als eine Umkehrung der klassischen Aussage „Im Zweifel für den Angeklagten“. Beide Behörden müssen nichts nachweisen und können alles ablehnen. Trotzdem bleiben Bescheide, die von den Behörden erstellt wurden, rechtskräftig und können sogar zur Zwangsvollstreckung genutzt werden. So können ganze Leben negativ beeinflusst werden, Bankkonten werden gesperrt, Grundstücke und Fahrzeuge mit Embargos belegt. Der einfache Bürger hat selten eine Chance gegen diese Willkür der beiden Behörden. Warum? Weil oft das Geld fehlt, um langjährige und kostspielige Gerichtsverfahren durchzuführen. Genau darauf setzten beide Behörden. Man muss sich dieses Faktors klar bewusst sein, insbesondere dann, wenn man überlegt, „remote“ in Spanien zu arbeiten und als „digitaler Nomade“ in diesem Land für ein paar Monate sein Geld zu verdienen. Das kann ganz schnell extrem teuer werden, selbst wenn man Unterlagen vorlegen kann, die für das eigene Rechtsempfinden ausreichend sein müssten, was sie nach dem aktuellen Urteil ja auch oft sind. Kompakt erklärt: Was ist die „Ley Beckham“? Die „Ley Beckham“ (offiziell Régimen Especial para Trabajadores Desplazados) ist eine spanische Steuerregelung aus dem Jahr 2005. Sie wurde eingeführt, um hochqualifizierte ausländische Fachkräfte nach Spanien zu locken. Ihren populären Namen erhielt sie durch den Fußballstar David Beckham, der als einer der ersten von der Regelung profitierte. Das Gesetz erlaubt es Ausländern, die für einen Job nach Spanien ziehen, für einen Zeitraum von bis zu sechs Jahren wie Nicht-Ansässige besteuert zu werden. Der entscheidende Vorteil: Statt des progressiven Einkommensteuersatzes für Ansässige, der in der Spitze bei rund 47 % liegen kann, zahlen Nutznießer dieses Gesetzes einen Pauschalsatz von lediglich 24 % auf ihr in Spanien erzieltes Einkommen (bis zu einer Grenze von 600.000 Euro). Zudem bleiben im Ausland erzielte Einkünfte weitgehend steuerfrei. Während Profisportler nach einer Gesetzesreform im Jahr 2015 mittlerweile von der Regelung ausgeschlossen sind, richtet sie sich heute primär an Wissenschaftler, Führungskräfte und digitale Nomaden. Zudem wird genau dieses Gesetz immer mehr von den Behörden „missbraucht“ umd mehr Steuereinnahmen zu erhalten, als ihnen eigentlich zustehen würde. Die Kehrseite: Negative Auswirkungen für die Steuerzahler Obwohl das Ley Beckham darauf abzielt, die wirtschaftliche Dynamik durch internationales Talent zu stärken, bringt sie erhebliche Nachteile für die allgemeine Bevölkerung und das staatliche Finanzgefüge mit sich. Verletzung der Steuergerechtigkeit Das Hauptproblem ist die entstehende Zwei-Klassen-Gesellschaft im Steuersystem. Ein einheimischer spanischer Arbeitnehmer mit einem hohen Einkommen trägt eine deutlich höhere Steuerlast als ein ausländischer Kollege in einer vergleichbaren Position. Diese steuerliche Bevorzugung wohlhabender Zuzügler wird oft als unfair empfunden und untergräbt die Akzeptanz des Steuersystems bei den lokalen Steuerzahlern. Einnahmeverluste für den Staat Durch die pauschale Deckelung der Steuersätze entgehen dem spanischen Fiskus jährlich Millionenbeträge. Kritiker argumentieren, dass dieses Geld direkt bei der Finanzierung des öffentlichen Sektors – etwa im Gesundheitswesen oder im Bildungsbereich – fehlt. Die Theorie, dass die indirekten Steuereinnahmen durch den Konsum dieser Fachkräfte die Verluste ausgleichen, ist ökonomisch umstritten. Gentrifizierung und Wohnraummangel Ein indirekter, aber schmerzhafter Effekt für lokale Steuerzahler ist die Auswirkung auf den Immobilienmarkt. Da das Gesetz gezielt einkommensstarke Personen in Städte wie Madrid oder Barcelona lockt, steigt die Nachfrage nach exklusivem Wohnraum. Dies befeuert die Mietpreisspirale, wodurch Einheimische zunehmend aus ihren Vierteln verdrängt werden. Der lokale Steuerzahler finanziert also indirekt ein System mit, das seine eigenen Lebenshaltungskosten in die Höhe treibt. Wettbewerbsverzerrung auf dem Arbeitsmarkt Unternehmen könnten dazu neigen, ausländische Experten zu bevorzugen, da diese aufgrund des Steuervorteils ein geringeres Bruttogehalt akzeptieren, um auf dasselbe Nettoeinkommen wie ein Einheimischer zu kommen. Dies stellt eine Benachteiligung für qualifizierte inländische Arbeitskräfte dar, die diesen steuerlichen Hebel nicht nutzen können. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Ley Beckham zwar Kapital anzieht, die Kosten dafür jedoch oft von der breiten Masse der ansässigen Bevölkerung getragen werden. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 14.04.2026 um 15:39 |
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14.4.2026 - Kerosin-Angst auf den Kanaren: Kritik an Donald Trump Die kanarische Regierung fürchtet einen Kerosinmangel durch den Nahost-Konflikt. Inselpräsident Clavijo fordert in Briefen an Pedro Sánchez einen Notfallplan.- Alarm auf den Inseln: Die Angst vor einem Kerosin-Mangel wächst. Kanaren-Präsident Fernando Clavijo hat sich deshalb mit einer Serie von Briefen direkt an die Regierung in Madrid gewandt. Er fordert von Ministerpräsident Pedro Sánchez einen speziellen Schutzplan für den Archipel, damit die lebenswichtige Anbindung der Inseln im Fall einer Treibstoff-Krise gesichert bleibt. Angst vor dem „institutionellen Vergessen“ Wir sind in höchster Sorge“, erklärte Regierungssprecher Alfonso Cabello am Montag. Er warnte davor, dass die Kanaren bei den Notfallplänen der Zentralregierung erneut „vergessen“ werden könnten – so wie es bereits Ende März bei den Anti-Krisen-Maßnahmen zum Iran-Krieg geschah. Für die Inseln ist das Thema existenziell: Da 92 % des Verkehrs über das Wasser oder durch die Luft erfolgen, wäre ein Kerosin-Stopp für den Archipel weitaus katastrophaler als für das spanische Festland. Tourismus und Industrie unter Druck Ein Kerosin-Mangel würde den Tourismus – den Motor der Kanaren mit 37 % BIP-Anteil – ins Mark treffen. Doch es geht um mehr als nur Urlaubsflüge: Die Regierung warnt vor Engpässen bei Industrie-Rohstoffen und sogar beim Trinkwasser. Die Reserven für die Entsalzungsanlagen reichen aktuell nur noch für drei Tage. Da auch die Frachtschifffahrt unter Druck steht, ist die Situation für die Grundversorgung der Bevölkerung hochgradig alarmierend. Forderung nach strategischen Reserven vor Ort Die aktuellen Treibstoffvorräte auf den Inseln reichen für etwa 15 Tage. Die Regierung fordert nun, dass der Staat die Kanaren bei der Anlage strategischer Reserven priorisiert. Aufgrund der geografischen Entfernung und der Fragmentierung des Archipels sei es nur logisch, einen Teil der nationalen Zusatzlager direkt auf den Inseln anzusiedeln. Wirtschaftsminister gibt vorsichtige Entwarnung Laut Wirtschaftsminister Carlos Cuerpo könnte der Iran-Krieg die Kerosin-Bestände unter Druck setzen. Spanien ist jedoch weniger abhängig als andere Staaten, was einen gewissen Puffer bietet. Während der spanische Tourismussektor aktuell sogar von Umbuchungen aus anderen Krisengebieten profitiert, bleibt der Blick in die Zukunft skeptisch. Der Minister warnt davor, die langfristigen wirtschaftlichen Folgen der geopolitischen Instabilität aus den Augen zu verlieren. Scharfe Kritik an Donald Trump In einer ungewohnt scharfen Stellungnahme attackierte Regierungssprecher Cabello die Außenpolitik von US-Präsident Donald Trump. Er verglich dessen Handeln mit dem eines „Schulhof-Schlägers“ und warnte, dass Trump mit seinen Entscheidungen bewährte internationale Vereinbarung aufs Spiel setzte. Diese Politik provoziert eine globale Instabilität, die sich unmittelbar negativ auf die Märkte für lebenswichtige Rohstoffe auswirkt und damit auch die Versorgung der Kanaren gefährdet.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 14.04.2026 um 09:17 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
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14.4.2026 - Dank Zeugen: Polizei in Telde überführt Bauschutt-Sünder Die Lokalpolizei von Telde hat einen Mann identifiziert, der Bauschutt seiner Hausrenovierung im Barranco entsorgte. Dank Zeugenhinweisen droht nun eine hohe Strafe.- Die Umweltschutzabteilung der Lokalpolizei in Telde (UMAT) auf Gran Canaria hat einen Mann identifiziert, der im Verdacht steht, mehrfach Bauschutt und Holzabfälle illegal in den Schluchten (Barrancos) der Gemeinde entsorgt zu haben. Die Abfälle stammen laut Polizeiangaben von der Renovierung eines Hauses in Las Palmas. Zwei Taten innerhalb weniger Tage Die Ermittlungen konzentrieren sich auf zwei Vorfälle im März. Zunächst wurde am 16. März eine illegale Deponie im Barranco Real de Telde entdeckt. Nur vier Tage später, am 20. März, stießen die Beamten auf weitere Schüttberge im Barranco El Cabral. In beiden Fällen handelt es sich um typische Bauabfälle wie Trümmerteile und Holzreste. Die Ermittler konnten beiden Fundorten denselben Verursacher zuordnen. Bürgerhilfe war entscheidend Besonders hervorzuheben ist laut Polizei die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung. Hinweise von Anwohnern, die verdächtige Bewegungen beobachtet hatten, waren der Schlüssel für die schnelle Identifizierung des Täters. Die Behörden von Telde betonen, dass diese Zivilcourage entscheidend sei, um das Naturerbe der Insel vor rücksichtsloser Verschmutzung zu schützen. Hohe Geldstrafen drohen Das unkontrollierte Abladen von Abfällen in der Natur wird als schwere Ordnungswidrigkeit eingestuft. Neben dem erheblichen Schaden für das lokale Ökosystem muss der Beschuldigte nun mit empfindlichen Geldbußen rechnen. Die Polizei rief die Bürger dazu auf, auch künftig sämtliches Fehlverhalten über die offiziellen Kanäle zu melden, um die Entstehung illegaler Müllkippen bereits im Keim zu ersticken.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 14.04.2026 um 05:13 |
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14.4.2026 - Kanaren-Flüge in Gefahr? Nahost-Konflikt schürt Sorgen Experten warnen vor massiven Folgen für den Kanaren-Flugverkehr durch den Nahost-Konflikt. Kerosinmangel und steigende Ticketpreise drohen den Archipel zu treffen.- Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten werfen einen langen Schatten auf die Kanaren. Experten warnen vor schwerwiegenden Konsequenzen für die Luftverkehrsmobilität des Archipels, die durch Kerosinmangel, steigende Treibstoffpreise und eine drohende globale Inflation massiv beeinträchtigt werden könnten. Kerosinmangel und steigende Ticketpreise Román Rodríguez, Vertreter von Nueva Canarias, mahnte zu dringenden Maßnahmen, um die Auswirkungen des Konflikts auf die Wirtschaft und das Wohlbefinden der Bürger abzufedern. Er warnt vor einem „perfekten Sturm“ im Luftfahrtsektor: Die Verknappung von Flugbenzin (Kerosin) führt bereits in einigen Ländern zu Flugstreichungen. Sollte sich die Lage verschärfen, ist auch auf den Kanaren mit deutlich teureren Flugtickets und ausgedünnten Flugplänen zu rechnen, was die lebensnotwendige Anbindung der Inseln gefährden würde. Drohende Wirtschaftskrise wie 2008? Hinter den Risiken für den Flugverkehr lauert eine drohende globale Wirtschaftskrise. Hohe Inflation und ein schwaches Wachstum könnten laut Rodríguez zu einem Finanzbeben wie im Jahr 2008 führen. Dies wäre besonders für die Kanaren verheerend: Die Abhängigkeit vom Tourismus und der Logistik macht die Inseln extrem verwundbar gegenüber globalen Preisschocks, die vor allem Menschen mit geringem Einkommen hart treffen würden. Kritik an den Regierungsmaßnahmen Rodríguez kritisierte die bisherigen Reaktionen der Regionalregierung unter Fernando Clavijo als unzureichend. Die bereitgestellten 30 Mio. Euro zur Abmilderung der Krisenfolgen seien angesichts eines Gesamthaushalts von über 12,5 Milliarden Euro für das Jahr 2026 „belanglos“. Er fordert Schritte, um die Mobilität der Inselbewohner und die Stabilität der Wirtschaft in diesen unsicheren Zeiten zu sichern. Die weitere Entwicklung der Flugpreise und der Verfügbarkeit von Verbindungen hängt nun maßgeblich von der Dauer und Intensität des Konflikts im Nahen Osten sowie der internationalen Reaktion auf die drohende Energieknappheit ab.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 14.04.2026 um 05:05 |
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13.4.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio Neues Meerestier-Zentrum in Telde geplant Gran Canaria erhält in Taliarte (Telde) ein neues Zentrum zur Rettung von Meerestieren wie Schildkröten, Seevögeln und Walen. Die rund 2.100 Quadratmeter große Anlage soll die steigende Zahl gestrandeter Tiere besser versorgen. Geplant sind Becken mit Wellensystemen, eine große Voliere für Vögel sowie Behandlungsbereiche im Freien. Besucher sollen die Tiere über Beobachtungsbereiche auch von außen sehen können. Das Projekt kostet rund 528.000 Euro und wird größtenteils durch EU-Mittel finanziert. Die Bauzeit beträgt etwa ein Jahr. Schwerpunkt der Arbeit werden Meeresschildkröten sein, deren Zahl laut Experten weiter steigen könnte. Unwetter bringt Wind, hohe Wellen und Regen Eine Wetterlage mit Tiefdruckeinfluss sorgt auf den Kanaren für starken Wind, hohen Wellengang und Regen. Der staatliche Wetterdienst warnt vor Küstengefahren und starken Böen, besonders auf den westlichen Inseln sowie in exponierten Lagen auf Gran Canaria und Teneriffa. Es gilt stellenweise Warnstufe Gelb. Millionen unbezahlte Überstunden auf den Kanaren Auf den Kanaren wurden im vergangenen Jahr 13,8 Millionen Überstunden geleistet – fast die Hälfte davon unbezahlt. Der wirtschaftliche Schaden liegt bei rund 99 Millionen Euro. Laut Berechnungen hätten dadurch etwa 3.800 Arbeitsplätze entstehen können. Besonders betroffen sind unter anderem Bildung, Transport und Industrie. Kritik an Hotelprojekt bei Siam Park Das Cabildo von Gran Canaria fordert strengere Umweltauflagen für das geplante Hotel beim Siam Park im Süden der Insel. Das Gebäude soll sich landschaftlich anpassen und möglichst wenig Einfluss auf Natur und Landschaft haben. Zudem werden Nachweise zur Wasserversorgung sowie Maßnahmen gegen Lärm und Lichtverschmutzung verlangt. Immobilienkonflikt im Süden spitzt sich zu Im Süden Gran Canarias verschärft sich der Konflikt um Immobiliennutzung. Eigentümer sehen ihr Recht auf private Nutzung durch touristische Vorschriften eingeschränkt. Besonders in Orten wie Arguineguín und Patalavaca klagen Betroffene über Druck, ihre Immobilien unter Wert zu verkaufen. Bürgerinitiativen warnen vor wachsender Rechtsunsicherheit.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 13.04.2026 um 19:20 |