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28.8.2026 - Kanaren erwarten Wetter-Mix am Wochenende

Der staatliche Wetterdienst AEMET prognostiziert starken Nordostwind an den Hängen und vereinzelte Wolken im Norden.-

Das anstehende Wochenende auf den Kanaren zeigt sich wettertechnisch von seiner abwechslungsreichen, aber weitgehend freundlichen Seite. Während die Küstenregionen im Süden und Westen mit viel Sonnenschein verwöhnt werden, müssen sich Bewohner und Urlauber im Norden sowie in den höheren Lagen auf Wolkenfelder und teils sehr kräftige Windböen einstellen. Wetterwarnungen liegen aktuell jedoch nicht vor.

Freitag: Wolken im Norden und starke Böen am Nachmittag

Zum Start in das Wochenende am heutigen Freitag zeigt sich der Himmel im Norden der größeren Inseln überwiegend bewölkt. Vor allem in den Vormittagsstunden und im Mittelland besteht die Wahrscheinlichkeit für leichten, gelegentlichen Sprühregen. Ab dem Mittag reißt die Wolkendecke in den meisten Regionen jedoch auf und es wird zunehmend klarer.

Die Temperaturen bleiben stabil oder sinken minimal. In Las Palmas auf Gran Canaria werden Werte zwischen 24 °C und 27 °C erwartet, während Santa Cruz auf Teneriffa Höchstwerte bis zu 28 °C erreicht. Achtung gilt am Nachmittag. An den Südost- und Nordwesthängen der gebirgigen Inseln frischt der Nordostwind merklich auf, sodass örtlich sehr starke Böen möglich sind.

Samstag: Temperaturanstieg im Landesinneren und Wind

Am morgigen Samstag lockert die Bewölkung im Norden der Inseln spürbar auf – dichtere Wolkenfelder sind vor allem noch in den frühen Morgen- und späten Abendstunden zu erwarten. Einzig im Nordosten von La Palma bleibt ein minimales Restrisiko für leichten Regen bestehen. Während die Temperaturen an den Küsten unverändert bleiben, klettert das Thermometer im Mittelgebirge leicht und in den Höhenlagen mäßig nach oben.

Der mäßige Nordostwind bleibt den Inseln treu. Besonders an den Südost- und Westhängen von Gran Canaria warnt der Wetterdienst am Nachmittag vor lokal sehr starken Windböen. Im Südwesten der Berginseln sorgt eine leichte Brise hingegen für ruhiges Badewetter.

Sonntag: Sommerlicher Ausklang mit bis zu 30 Grad

Der Sonntag bringt im Norden der Inseln einen Mix aus Sonne und Wolken, wobei im Nordosten von Teneriffa und La Palma vereinzelt ein paar Tropfen fallen können. Ansonsten dominiert auf dem Archipel strahlender Sonnenschein. In der Nacht zum Montag nimmt die Bewölkung auf den östlichen Inseln Lanzarote und Fuerteventura wieder etwas zu.

Die Temperaturen ziehen zum Wochenausklang noch einmal an. Während Gran Canaria stabil bei maximal 27 °C bleibt, klettert das Thermometer in Santa Cruz auf Teneriffa auf 30 °C. Auf den Gipfeln weht ein wechselnder Wind – eine Ausnahme bilden die zentralen Berggipfel Teneriffas, wo mit mäßigem bis starkem Südwestwind gerechnet werden muss.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 28.08.2026 um 07:12

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27.8.2026 - Böses Erwachen: Wie das Finanzamt 2026 heimliche Geldgeschenke in der Familie aufdeckt und hart bestraft

Das Finanzamt deckt 2026 heimliche Geldgeschenke in der Familie konsequent auf. Welche Überweisungs-Grenzen gelten und wie Sie ruinöse Strafen vermeiden..-

Was Sie bei Überweisungen innerhalb der Familie beachten MÜSSEN!

Spanien – Was als gut gemeinte finanzielle Hilfe unter Verwandten beginnt, endet für immer mehr Familien in einem juristischen und finanziellen Albtraum. Im Jahr 2026 haben die Steuerbehörden ihre Instrumente zur Überwachung von Vermögensbewegungen massiv verschärft. Wer die geltenden Regeln für Überweisungen, digitale Zahlungen oder zinslose Darlehen innerhalb der Familie ignoriert, riskiert nun existenzbedrohende Strafen. Ein genauer Blick auf die aktuelle Rechtslage zeigt, warum finanzielle Improvisation ab sofort ein unkalkulierbares Risiko darstellt.

Die trügerische Sicherheit bei Banküberweisungen und digitalen Zahlungen

Die jüngste Steuerreform, die Banken seit 2026 zu einer monatlichen anstatt einer jährlichen Berichterstattung verpflichtet, zielt primär auf Geschäftskonten ab. Dennoch hat die Finanzbehörde ihre digitalen Raster für alle Bürger drastisch verfeinert. Das Hauptziel der Ermittler sind nicht die kleinen Taschengelder zum Geburtstag, sondern auffällige Vermögensbewegungen, die nicht mit dem offiziell deklarierten Einkommen oder dem bestehenden Vermögen des Empfängers übereinstimmen.

Durch den gezielten Einsatz fortschrittlicher Algorithmen beim Abgleich von Bank- und Steuerdaten entgeht den Ermittlern heute kaum noch eine Unregelmäßigkeit. Sobald das System eine Diskrepanz erkennt, wird der Fall genauer geprüft. Rechtsexperten wie Meritxell Gabarró, Direktorin einer auf Erbrecht und Vermögensübertragungen spezialisierten Kanzlei, bringen es auf den Punkt: „Auslöser für eine Prüfung ist in der Regel eine signifikante Vermögensbewegung, die nicht mit dem angegebenen Einkommen oder Vermögen des Begünstigten übereinstimmt.“ Die Behörden schlagen immer dann Alarm, wenn der Lebensstandard oder der Kontostand plötzlich unerklärlich ansteigen.

Wo die Toleranzgrenze des Finanzamts endgültig endet

Im Alltag gibt es eine gewisse praktische Toleranz. Die Finanzierung der Universitätsausbildung oder der Mietkaution eines Kindes ist so alltäglich, dass sie selten sofortige Steuerprüfungen auslöst. Doch diese gelebte Praxis darf keinesfalls mit einer gesetzlichen Freistellung verwechselt werden. „Wir alle haben für die Ausbildung unserer Kinder bezahlt, und ich habe noch nie erlebt, dass sich das Finanzamt in dieser Angelegenheit eingemischt hat. Dies ist jedoch keine gesetzliche Ausnahme“, warnt Gabarró. Es gibt für diese Hilfen keinen gesetzlich festgelegten Freibetrag; die Entscheidung über eine Prüfung liegt allein im Ermessen der Finanzbeamten.

Die Grenze zur Illegalität ist schnell überschritten, sobald die Beträge steigen oder einmalige Hilfen zur regelmäßigen Gewohnheit werden. Was innerhalb der Familie als großzügiges, soziales Geschenk gilt, wertet das Finanzamt knallhart als verdeckte, steuerpflichtige Schenkung.

Aktuelle Daten belegen die verschärfte Gangart: Die Steuerbehörde analysiert familiäre Überweisungen mittlerweile systematisch ab einem Betrag von 6.000 Euro. Ab einer Summe von 10.000 Euro besteht für diese Bewegungen sogar eine strikte, formelle Deklarationspflicht. Werden diese Grenzen im familiären Zahlungsverkehr ignoriert, drohen weitreichende Konsequenzen.

Finanzielle Ruinen durch Strafzahlungen: Bis zu 150 Prozent Bußgeld

Wer hofft, dass unentdeckte Zahlungen einfach verjähren oder unbemerkt bleiben, spielt mit dem Feuer. Wenn das Finanzamt eine nicht deklarierte Schenkung aufdeckt, wird es extrem teuer. Neben der eigentlichen Steuerlast können verheerende Strafen verhängt werden. Laut aktueller Berichte und Vorgaben können die Bußgelder für nicht gerechtfertigte oder verschwiegene Überweisungen zwischen 50 % und katastrophalen 150 % des nicht deklarierten Betrags liegen.

Die einzige rechtliche Rettung für Betroffene ist die sofortige Eigeninitiative. Wer im Laufe der Jahre feststellt, dass er nicht deklarierte Spenden oder Geschenke geleistet hat, kann dies von sich aus korrigieren. Eine verspätete Abgabe der Steuererklärung ohne vorherige Benachrichtigung durch die Ermittler führt zwar zu Zuschlägen und Verzugszinsen, bewahrt die Betroffenen jedoch vor den ruinösen Strafgebühren, die bei einer behördlichen Entdeckung fällig werden.

Die tückische Falle der familiären „Darlehen“

Besondere Vorsicht ist bei vermeintlichen Darlehen unter Verwandten geboten. Wird das geliehene Geld nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit nicht an die Eltern oder Großeltern zurückgezahlt, stuft der Fiskus dies nachträglich als Schenkung ein. In diesen Fällen muss zwingend die Schenkungsurkunde vorgelegt und die entsprechende Schenkungssteuer beglichen werden. Der allgemeine Steuersatz variiert stark je nach Region und Verwandschaftsgrad – oft liegt er zwischen 7 % und 32 %. Hinzu kommen auch hier empfindliche Verzugszinsen.

Grundsätzlich gibt es bei Schenkungen eine Verjährungsfrist von vier Jahren (zuzüglich der freiwilligen Rückzahlungsfrist). Nach Ablauf dieser Zeit kann die Steuerbehörde die Abgabe nicht mehr vom Empfänger einfordern. Doch Rechtsexperten warnen eindringlich davor, sich allein auf diesen Zeitablauf zu verlassen, da jede behördliche Untersuchung die Frist umgehend unterbricht.

Der Trend: Schriftliche Absicherung statt blinden Vertrauens

Die berechtigte Angst vor den verschärften Kontrollen zeigt bereits deutliche Auswirkungen auf das Verhalten der Bürger. Ein Blick in die Notariatsdaten beweist dies eindrucksvoll: Die Zahl der notariell beglaubigten Testamente und Schenkungsdokumente hat in weiten Teilen des Landes absolute Rekordwerte erreicht. Diese Daten belegen einen klaren Trend: Immer mehr Familien halten ihre finanziellen Angelegenheiten lieber notariell fest, anstatt auf eine administrative Kulanz zu hoffen.

Ratgeber: So schützen Sie sich vor dem Zugriff des Finanzamts

Die Kombination aus gläsernen Bankdaten und strikteren Gesetzesauslegungen macht finanzielle Improvisation zunehmend riskant. Damit Sie und Ihre Familie auf der sicheren Seite sind, sollten folgende Regeln zwingend beachtet werden:

Klare Verwendungszwecke angeben: Nutzen Sie bei Banküberweisungen immer eindeutige und wahrheitsgemäße Betreffe (zum Beispiel „Unterstützung Miete September“ / Ayuda pago alquiler septiembre).

Darlehensverträge schriftlich fixieren: Wenn Sie innerhalb der Familie Geld verleihen, setzen Sie einen offiziellen Vertrag auf und registrieren Sie diesen bei den zuständigen Ämtern, auch wenn das Darlehen zinslos gewährt wird.

Gesetzliche Grenzen respektieren: Denken Sie daran, dass ab Überweisungssummen von 10.000 Euro eine formelle Deklaration erfolgen muss.

Dokumentationen aufbewahren: Wer bedeutende Vermögenswerte zwischen Generationen überträgt, darf es sich nicht mehr leisten, ohne eine lückenlose dokumentarische Spur zu agieren.

Wir hoffen das hilft Ihnen und ihrer Familie so etwas weiter. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 27.08.2026 um 18:43

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27.8.2026 - Migranten attackieren Grenzer in Ceuta mit Steinen

An der Grenze zur Nordafrika-Exklave Ceuta wurden spanische Grenzer von Migranten mit Steinen attackiert und leicht verletzt.-

In der Nordafrika-Exklave Ceuta ist es am Donnerstag zu einem schweren Zwischenfall am Grenzzaun gekommen. Eine Patrouille der spanischen Streitkräfte wurde von einer größeren Gruppe von Migranten mit Steinen angegriffen. Die Sicherheitsbehörden reagierten umgehend und nahmen im Zuge eines Großeinsatzes zwölf Beteiligte fest.

Hinterhalt am Grenzzaun

Der Vorfall ereignete sich in einem schwer zugänglichen, bewaldeten Gebiet nahe der Grenze zu Marokko. Eine reguläre vierköpfige Militärstreife geriet dort in eine Art Hinterhalt, an dem laut Augenzeugenberichten bis zu 40 Personen beteiligt gewesen sein sollen. Die Gruppe attackierte die Soldaten mit einem massiven Hagel aus Steinen und anderen Wurfgeschossen.

Dank ihrer Schutzausrüstung konnten die vier Soldaten Schlimmeres verhindern, erlitten jedoch durch die Wucht der Treffer leichte Verletzungen und Prellungen. Sie wurden vor Ort medizinisch versorgt.

Großeinsatz führt zu schnellen Festnahmen

Direkt nach dem Angriff alarmierten die Soldaten die Guardia Civil und die Nationalpolizei. Die herbeigerufenen Sondereinheiten riegelten das betroffene Gebiet sofort weiträumig ab. Bei der anschließenden Suchaktion im unwegsamen Gelände konnten die Beamten insgesamt zwölf Personen lokalisieren und unter dem Vorwurf des Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie der schweren Körperverletzung festnehmen.

Die Ermittlungen zu den restlichen Beteiligten der Gruppe laufen unter Hochdruck. Die Sicherheitsbehörden betonten, dass die Grenzkontrollen und Patrouillengänge in Kooperation mit den marokkanischen Behörden weiter intensiviert werden, um die Lage an den Grenzanlagen stabil zu halten.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 27.08.2026 um 18:25

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27.8.2026 - Messerangriffe in Las Palmas lösen Streit um Sicherheit aus

Die Polizeigewerkschaft CSIF schlägt nach mehreren Bluttaten im Hafengebiet Alarm – der Stadtrat verweist auf Rekordzahlen bei den Beamten.-

Die jüngste Serie von Messerangriffen in Las Palmas auf Gran Canaria sorgt für erhebliche Unruhe innerhalb der Sicherheitsbehörden. Nach mehreren Vorfällen hat die Polizeigewerkschaft CSIF eine deutliche Stellungnahme veröffentlicht und fordert ein sofortiges Umdenken sowie eine genaue Analyse der Kriminalitätsentwicklung. Der Stadtrat hält dagegen und betont, dass die von der Gewerkschaft beschriebene Lage nicht der Realität entspreche.

Drei schwere Angriffe im Hafenviertel

Auslöser der jüngsten Debatte war eine blutige Auseinandersetzung am Dienstag in La Isleta. Auf offener Straße gerieten zwei Obdachlose aneinander und verletzten sich gegenseitig mit Messern schwer. Beide wurden festgenommen. Laut Angaben der Gewerkschaft ist dies bereits der dritte Angriff innerhalb von nur drei Wochen im Hafengebiet der Hauptstadt.

„Wir können nicht warten, bis ein Polizist oder ein Bürger sein Leben verliert, bevor endlich wirksame Maßnahmen ergriffen werden“, warnt Francisco Melián, CSIF-Delegierter der örtlichen Polizei, eindringlich.

Unmittelbare Forderung nach Taser-Schulungen

Die Gewerkschaft sieht dringenden Handlungsbedarf und fordert verstärkte Präventionsmaßnahmen, um Stichwaffen abzufangen, bevor sie zum Einsatz kommen. Ein zentraler Streitpunkt sind dabei moderne Einsatzmittel. Die örtliche Polizei verfügt über fünf Elektroschocker (Taser), die jedoch seit Monaten ungenutzt im Depot liegen. Der Grund dafür ist ein akuter Mangel an den notwendigen Schulungen für die Beamten.

Wie effektiv diese Geräte sein können, zeigte sich Ende Juli, als die Nationalpolizei einen mit einem Messer bewaffneten Angreifer mithilfe eines Tasers stoppen konnte. Neben den Schulungen fordert die CSIF eine Überprüfung der Einsatzprotokolle sowie mehr Polizisten auf den Straßen.

Stadtrat verweist auf Rekordzahlen bei den Beamten

Die Sicherheitsabteilung des Stadtrats unter der Leitung von Josué Íñiguez weist die Kritik der Gewerkschaft zurück. Die Behörde betont, dass die Beamten der Policía Local hervorragend ausgerüstet seien und über maßgefertigte, stich- und kugelsichere Westen verfügen. Die Taser seien zudem keine Pflichtausrüstung, sondern ein zusätzliches Extra.

Darüber hinaus verweist die Stadt auf die Statistik. In Las Palmas auf Gran Canaria gebe es derzeit die höchste Anzahl an Nationalpolizisten in der Geschichte der Stadt und die größte Präsenz an örtlichen Polizeibeamten seit einem Jahrzehnt. Zudem befinden sich aktuell 57 neue Beamte im Auswahlverfahren. Seit Ende 2025 wurden zudem die Fußstreifen wieder eingeführt, um die bürgernahe Kriminalprävention in den Vierteln zu stärken.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 27.08.2026 um 18:19

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27.8.2026 - Erdbeben der Stärke 3,6 vor Teneriffa registriert

Dem Erdbeben ging ein weiteres Beben der Stärke 3 voraus, das kurz vor 18 Uhr schwach zu spüren war und dessen Epizentrum etwa 30 Kilometer nördlich der Insel lag.-

Wer am frühen Mittwochabend im Norden von Teneriffa unterwegs war oder entspannt auf der Terrasse saß, hat es vielleicht bemerkt. Die Erde hat ganz leicht gezittert. Um 18.24 Uhr registrierten die Messgeräte des Nationalen Geografischen Instituts (IGN) einen spürbaren Erdstoß im Atlantik vor der Küste von Punta del Hidalgo. Das Beben erreichte eine Stärke von 3,6.

Das Epizentrum lag tief im Atlantik

Dass die Erschütterung an Land überhaupt wahrgenommen wurde, ist durchaus eine Meldung wert, denn das Zentrum des Bebens lag eigentlich ziemlich tief. Das IGN lokalisierte das Epizentrum rund 30 Kilometer nordöstlich von Punta del Hidalgo in einer Tiefe von stolzen 36 Kilometern. Genau diese Tiefe hat wahrscheinlich auch Schlimmeres verhindert, da die Energie des Stoßes auf dem Weg nach oben stark abgemildert wurde.

Aufmerksame Anwohner spürten das Zittern

In verschiedenen Orten entlang der Küste war das Beben kurz spürbar. Aufmerksame Inselbewohner berichteten von einem leichten, ungewohnten Vibrieren. Nach dem Hauptbeben verzeichneten die seismischen Stationen noch eine Reihe kleinerer Nachbeben in derselben Meeresregion. Diese waren jedoch so schwach, dass sie an Land überhaupt nicht mehr bemerkt wurden.

Völlig normal für eine Vulkaninsel

Experten betonen immer wieder, dass solche kleineren Erdstöße rund um das vulkanisch geprägte Kanaren-Archipel absolut nichts Ungewöhnliches sind. Die tektonischen und vulkanischen Strukturen im Atlantik sind ständig leicht in Bewegung. Die Inseln werden rund um die Uhr von einem dichten Netz aus Messstationen überwacht, sodass jede Veränderung sofort registriert wird.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 27.08.2026 um 18:14

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27.8.2026 - 13,75 Mio. Euro: Teuerstes Haus der Kanaren auf Teneriffa

In La Caleta (Adeje) steht die teuerste Immobilie der Kanaren für 13,75 Millionen Euro zum Verkauf. Die Villa liegt direkt am exklusiven Golfplatz Costa Adeje.-

Auf dem kanarischen Immobilienmarkt sorgt derzeit ein Objekt der absoluten Superlative für Schlagzeilen. In der exklusiven Wohngegend von La Caleta in Adeje (Teneriffa) steht die aktuell teuerste Wohnimmobilie der Kanaren zum Verkauf. Für stolze 13.750.000 Euro wird die Luxusvilla direkt neben dem Golfplatz Costa Adeje auf dem Portal pisos.com angeboten.

Die Immobilie im Schnellcheck:

Riesiges Areal: 7.500 Quadratmeter Grundstücksfläche.
Viel Wohnraum: 668 Quadratmeter Haupthaus auf zwei Etagen.
Viel Komfort: 6 Schlafzimmer, 11 Badezimmer und ein beheizter 25-Meter-Pool.
Gäste-Bereich: Zwei separate Apartments sowie eine eigene 120-qm-Grillküche.

Luxusausstattung und autarke Technik

Neben dem großzügigen Wohnzimmer mit Marmorkamin sticht besonders die Master-Suite im Obergeschoss hervor, die über ein separates Büro sowie eine eigene Terrasse mit Whirlpool und Meerblick verfügt. Die technische Ausstattung ist absolut zukunftssicher: Das Objekt generiert seinen Strom über eine 50-kW-Solaranlage selbst. Abgerundet wird das Anwesen durch einen automatisch bewässerten Garten mit Palmen und Obstbäumen sowie ein umfassendes Sicherheitskonzept aus Alarmanlage und Videoüberwachung.

Extra-Vorteil für Investoren

Ein echtes Alleinstellungsmerkmal ist die dazugehörige, 2.500 Quadratmeter große Zusatzparzelle. Diese bietet eine zusätzliche Bebauungsfläche von 326 Quadratmetern für ein zweites, zweistöckiges Einfamilienhaus – ideal als spätere Erweiterung oder separates Investment.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 27.08.2026 um 18:08

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27.8.2026 - Wetter Gran Canaria heute: AEMET meldet Regen im Norden

AEMET-Prognose für Gran Canaria heute: Während im Norden leichte Schauer drohen, bleibt der Süden sonnig und warm. Alle Infos & 3-Tage-Trend...-

Am Wochenende kehrt der Sommer jedoch überall hin zurück!

Gran Canaria – Ein Blick auf die aktuellen Daten der staatlichen Wetteragentur AEMET zeigt für den heutigen Donnerstag, 27. August, ein gespaltenes Wetterbild auf Gran Canaria. Der Einfluss der Nordostpassate sorgt im Inselnorden für dichtere Bewölkung und vereinzelte Regenschauer, während sich der Süden weiterhin weitgehend sonnig und sommerlich warm präsentiert. Das Aufeinandertreffen der feuchten Luftmassen an den Bergflanken prägt die Witterung im Inselinneren und an den nördlichen Küstenabschnitten deutlich.

Der Süden und Südwesten: Überwiegend sonnig und angenehm warm

In den beliebten Ferienregionen im Süden und Südwesten der Insel – darunter Maspalomas, Playa del Inglés und Puerto Rico – dominiert auch heute freundliches Wetter. Bei nur leichten Bewölkungsintervallen erreichen die Höchsttemperaturen an den Küsten angenehme 28 bis 30 Grad Celsius. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordost, an den windabgewandten Abschnitten im Südwesten bilden sich ruhige See- und Strandbedingungen. In den mittleren Höhenlagen im Inselinneren bleibt es ebenfalls weitgehend trocken bei leicht moderierten Werten um 26 Grad.

Der Norden und Las Palmas: Dichte Wolken und leichte Regenschauer

Deutlich unbeständiger präsentiert sich das Wetter heute im Norden von Gran Canaria sowie in der Inselhauptstadt Las Palmas. Das für die Region typische Wolkenband der „Panza de Burro“ liegt dicht über der Küste. AEMET prognostiziert hier zeitweise dichte Bewölkung, aus der vor allem in den Morgen- und Nachmittagsstunden leichte Regenschauer („lluvias débiles“) niedergehen können. Die Thermometer klettern in Las Palmas auf gedämpfte 24 bis 25 Grad Celsius. Dazu weht ein frischer Nordwind, der an exponierten Abschnitten spürbar auffrischen kann.

3-Tage-Vorschau: Die Aussichten für das Wochenende

Die aktuellen Prognosen der spanischen Meteorologen zeichnen für die kommenden Tage eine schrittweise Beruhigung der Wetterlage ab:

- Morgen (Freitag): Die Bewölkung im Norden bleibt am Vormittag noch bestehen, wobei das Niederschlagsrisiko im Vergleich zu heute deutlich sinkt. Die Höchstwerte im Norden erreichen etwa 25 Grad Celsius. Im Süden bleibt es bei rund 29 Grad durchgehend sonnig mit leichtem Passatwind.

- Übermorgen (Samstag): Zum Start ins Wochenende lockert die Wolkendecke im Norden im Tagesverlauf zunehmend auf. Die Temperaturen steigen inselweit leicht an und pendeln sich bei 26 Grad in Las Palmas und bis zu 30 Grad an den Südstränden ein. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei nahezu null Prozent.

- In drei Tagen (Sonntag): Der Sonntag bringt stabiles, freundliches Sommerwetter auf der gesamten Insel. Zwar können am frühen Morgen im Nordosten vereinzelte Passatwolken durchziehen, tagsüber setzt sich jedoch überall die Sonne durch. Bei moderatem Wind herrschen optimale Bedingungen für Ausflüge und Freizeitaktivitäten. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 27.08.2026 um 17:55

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27.8.2026 - Grausamer Tod in der Natur: Wie eine weggeworfene Flasche auf den Kanaren zum Massengrab wird

Weggeworfene Flaschen und Dosen verwandeln sich auf den Kanaren in tödliche Fallen für seltene Reptilien und Insekten. Eine neue Kampagne schlägt Alarm...-

Kanaren – Eine unbedacht in der Natur entsorgte Getränkedose oder Glasflasche wirkt auf den ersten Blick wie ein harmloses Ärgernis. Für die Tierwelt auf den Kanarischen Inseln stellen diese Abfälle jedoch eine schleichende und oft tödliche Bedrohung dar. Die Umweltbehörde sowie die Abteilung für Biodiversität der Kanarischen Regierung haben eine Aufklärungskampagne gestartet, um auf ein dramatisches Phänomen aufmerksam zu machen: Tausende Tiere sterben jedes Jahr qualvoll in den glatten Hüllen menschlichen Unrats.

Die schleichende Todesfalle: Wenn Erfrischungsgetränke zur Hölle werden

Getränkereste, Fruchtzucker, Alkohol und aromatische Duftstoffe in ausgetrunkenen Dosen und Flaschen wirken auf viele Tierarten wie ein magischer Anziehungspunkt. Auf der Suche nach Nahrung oder einem kühlen Unterschlupf klettern Insekten, Schnecken und kleine Reptilien durch die engen Öffnungen in das Innere der Behälter. Was als Futterquelle beginnt, wird rasch zu einer ausweglosen Kammer.

Die extrem glatten und steilen Innenwände von Glas- und Aluminiumbehältern verhindern, dass die Tiere aus eigener Kraft wieder ins Freie klettern können. Sobald die intensive kanarische Sonne auf die entsorgten Gefäße trifft, setzt ein fataler physikalischer Prozess ein: Im Inneren entsteht ein extremer Treibhauseffekt. Die Temperaturen steigen sprunghaft an, wodurch die gefangenen Geschöpfe innerhalb kürzester Zeit dehydrieren, ersticken oder den Hitzetod erleiden. Eine einzige weggeworfene Getränkedose kann so zur tödlichen Falle für mehr als 100 Wirbellose werden – darunter seltene und geschützte Arten, die ausschließlich auf den Kanaren heimisch sind.

Besonders betroffen von diesem Phänomen ist der geschützte Teide-Käfer (Pimelia ascendens) auf Teneriffa. Wie offizielle Daten der Kanarischen Regierung zur Umweltwarnung belegen, reicht bereits ein einziger Behälter aus, um eine ganze Population dieser endemischen Art lokal auszulöschen.

Qualvolles Endstadium auf Lanzarote: Mehr als 50 Eidechsen in einer einzigen Flasche erstickt

Das stille Sterben beschränkt sich keineswegs auf Insekten. Auch größere Wirbeltiere wie Eidechsen und Geckos tappen regelmäßig in die gläsernen und metallischen Fallen. Ein schockierendes Ausmaß dieser Umweltkatastrophe dokumentierten Naturschützer der Gruppe Desert Watch im geschützten Naturraum El Jable auf Lanzarote.

Wie ein Bericht der Cadena SER Lanzarote über Müllfallen aufdeckte, wurden mitten in diesem sensiblen Wüstengebiet 364 illegal entsorgte Glasflaschen entdeckt. In einer einzigen dieser Flaschen fanden die Helfer die vertrockneten Überreste von mehr als 50 Atlantischen Eidechsen (Gallotia atlantica) sowie mehreren Kanaren-Geckos. Die Tiere waren nacheinander auf der Suche nach Feuchtigkeit eingedrungen und verendeten qualvoll nebeneinander.

Über 1.800 Müll-Hotspots auf den Kanaren: Ein Problem von gigantischem Ausmaß

Die wissenschaftliche Kartierung im Rahmen des Projekts zur Erfassung und Bewertung von Lebensräumen und Arten auf den Kanarischen Inseln verdeutlicht, dass es sich keineswegs um Einzelfälle handelt. In den geschützten Naturräumen des Archipels wurden bisher mehr als 1.800 Standorte identifiziert, an denen wild entsorgte Dosen und Flaschen das Ökosystem belasten.

Zudem weisen Experten darauf hin, dass Glas in der freien Natur bis zu 4.000 Jahre überdauern kann, ohne zu zerfallen. Jede nicht ordnungsgemäß entsorgte Flasche bleibt somit über Jahrhunderte hinweg eine aktive Todesfalle für unzählige Generationen von Tieren. Die Umweltbehörden rufen die Bevölkerung und Touristen daher zu absoluter Achtsamkeit auf: Sämtliche Abfälle müssen aus der Natur zurückgeführt werden, um das Überleben der einzigartigen kanarischen Fauna zu sichern. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 27.08.2026 um 17:50

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26.8.2026 - Sonne satt: Kanaren-Wetter bringt Mittwoch bis 30 Grad

Aemet prognostiziert einen fast wolkenlosen Himmel über dem Archipel – nur im Norden zeigen sich am Morgen ein paar harmlose Wolkenfelder.-

Das Wetter auf den Kanaren zeigt sich zur Mitte der Woche von seiner besten Seite. Nach den aktuellen Prognosen der staatlichen Wetteragentur Aemet dominiert am heutigen Mittwoch auf dem gesamten Archipel strahlender Sonnenschein bei leicht steigenden Temperaturen.

Kaum Wolken und stabile Temperaturen

Ein weitgehend unbewölkter Himmel erwartet die Menschen in fast allen Regionen des Archipels. Einzig in den tiefen Lagen im Norden der gebirgigen Inseln mischen sich früh am Morgen und am späten Abend ein paar lockere Wolkenfelder dazwischen. Für Lanzarote, La Graciosa und Fuerteventura meldet die Vorhersage sogar ein absolut wolkenfreies Sommerprogramm.

Die Temperaturen verändern sich im Vergleich zu den Vortagen kaum oder klettern leicht nach oben. Besonders im Landesinneren und an den Südküsten wird es spürbar wärmer. Die Tiefstwerte in den Nächten bewegen sich landesweit um die 22 Grad, während die Thermometer tagsüber vielerorts die 30-Grad-Marke erreichen oder leicht überschreiten.

In Las Palmas de Gran Canaria werden Höchstwerte von 27 Grad erwartet, in Santa Cruz de Tenerife klettern die Temperaturen auf bis zu 29 Grad.

Mäßiger Passatwind an den Küsten

Der Wind weht mäßig aus nordöstlicher Richtung, wie es für die Passatströmung in den Sommermonaten typisch ist. An den Südost- und Nordwestflanken der Inseln kann der Wind zeitweise auffrischen und stärkere Böen mit sich bringen. In den höheren Lagen sowie in den geschützten Gipfelregionen flaut der Wind dagegen ab und es weht nur eine leichte Brise. An den Süd- und Südwestküsten sorgt der ablandige Wind für eine ruhige See und ideale Bedingungen für Strandbesucher.

Die Redaktion von Kanaren News warnt trotz sommerlichen Wetters vor den Gefahren des Atlantiks und ruft dazu auf, Warnhinweise an den Stränden stets zu beachten, um tödliche Badeunfälle durch Leichtsinn zu vermeiden.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 26.08.2026 um 07:13

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26.8.2026 - Explosion digitaler Feindseligkeit: Wenn Hassrede im Netz zur existenziellen Bedrohung wird

Über 57.000 Hassbotschaften im Netz: Ein Regierungsbericht enthüllt das Ausmaß von digitaler Entmenschlichung, Bedrohung und Gewaltaufrufen...-

Der neue OBERAXE-Bericht ist erschreckend.

Spanien – Die digitale Welt wird zunehmend zum Schauplatz einer besorgniserregenden gesellschaftlichen Verrohung. Ein aktueller behördlicher Monitoring-Bericht zeigt ein Ausmaß an digitaler Aggression, das selbst Experten alarmiert. Im Juli 2026 registrierte die spanische Beobachtungsstelle für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit (OBERAXE) – eine dem Staatssekretariat für Migration unterstellte Behörde – die Rekordzahl von 57.406 Fällen von Hassrede und diskriminierenden Äußerungen in den großen sozialen Netzwerken. Im Vergleich zum Vormonat Juni mit 40.800 erfassten Vorfällen entspricht dies einem dramatischen Anstieg um mehr als 40 Prozent.

Besonders zwei Tage am Monatsende verdeutlichen die explosive Dynamik im Netz: Nach dem Eintreffen von Migranten in der autonomen spanischen Exklave Ceuta am 30. und 31. Juli ergoss sich eine beispiellose Welle von Feindseligkeiten über die Plattformen. Allein in diesem 48-Stunden-Fenster identifizierten die Analyse-Systeme 9.590 gezielte Hassbotschaften. Die Daten belegen eindringlich, wie reale Krisensituationen als Katalysatoren für Hetze, Entmenschlichung und digitale Gewaltaufrufe missbraucht werden.

Das FARO-System: Wie Künstliche Intelligenz digitale Hetze aufdeckt

Um dem unkontrollierten Ausmaß an Verfeindung in den sozialen Medien entgegenzuwirken, greifen die Behörden auf hochmoderne Technologie zurück. Die Datenerhebung des Berichts basiert auf dem sogenannten FARO-System (Filtrado y Análisis de Odio en las Redes Sociales). Dabei handelt es sich um ein spezialisiertes Monitoring-Werkzeug, das von der Europäischen Union über den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) mitfinanziert wird.

Das FARO-System kombiniert automatisierte Mustererkennung auf Basis künstlicher Intelligenz mit menschlicher Fachexpertise. Unter Einsatz von mehr als 100.000 semantischen Regeln durchforstet das System Plattformen wie Facebook, Instagram, TikTok, YouTube und X (ehemals Twitter) in Echtzeit nach strafbaren Inhalten und systematischen Diskriminierungen. FARO unterscheidet dabei präzise zwischen potenziell rechtswidrigen Inhalten und Äußerungen, die zwar unterhalb der Strafbarkeitsschwelle liegen, aber gezielt gesellschaftliche Intoleranz und Vorurteile schüren.

Entmenschlichung und Bedrohung: Die dunkle Grammatik des Hasses

Die qualitative Analyse der erfassten Beiträge offenbart ein verstörendes Bild der Kommunikationsstrukturen in den sozialen Netzwerken. Die überwiegende Mehrheit der Nachrichten dient nicht der sachlichen Auseinandersetzung, sondern zielt direkt darauf ab, Betroffenen die Würde abzusprechen oder Ängste in der Bevölkerung zu schüren:

40 % Entmenschlichung und Degradierung: Der größte Anteil aller analysierten Nachrichten entfiel auf Inhalte, die betroffene Personengruppen entmenschlichen, schwerwiegend herabwürdigen oder als minderwertig darstellen.

38 % Darstellung als Bedrohung: Inhalte, die Migranten oder religiöse Minderheiten als direkte Gefahr für die Gesellschaft, den Wohlstand oder die öffentliche Ordnung inszenieren, verzeichneten einen deutlichen Zuwachs gegenüber dem Juni.

15 % Aufrufe zum Ausschluss: Ein erheblicher Teil der Botschaften forderte explizit die Ausgrenzung, Abschiebung oder gesellschaftliche Isolation der Zielgruppen.

4 % Direktes Aufrufen zu Gewalt: Vier Prozent der Nachrichten enthielten unverhohlene Appelle zu physischen Angriffen oder gewaltsamen Übergriffen.

3 % Diskreditierung und Täterlob: Während 2 % der Inhalte auf die systematische Unglaubwürdigmachung abzielten, drückten 1 % der Beiträge explizite Zustimmung für Personen aus, die Gewalttaten gegen diese Gruppen verüben.

Zusätzlich unterstreicht der Bericht die Aggressivität der verwendeten Sprache: In 60 % aller Fälle nutzten die Verfasser explizit aggressive Formulierungen mit Beleidigungen und direkten persönlichen Angriffen. Sorge bereitet den Ermittlern zudem das Ausweichen auf subtilere Strategien: 34 % der Beiträge arbeiteten mit Zynismus, Sarkasmus oder Ironie, während 33 % verschlüsselte Codewörter, Memes, manipulierte Bilder oder Videos nutzten, um die automatische Erkennung durch Lösch-Algorithmen gezielt zu umgehen.

Ceuta-Krise und Fußball-WM: Die Hauptauslöser der Hasswellen

Hass im Netz entsteht selten im vakuumfreien Raum; er entzündet sich primär an geopolitischen Ereignissen, medialen Debatten und Großveranstaltungen. Im Berichtsmonat Juli kristallisierten sich vor allem drei Haupttreiber heraus:

1. Die Debatte um die öffentliche Sicherheit (48 %)

Beinahe die Hälfte aller überwachten Hassbotschaften (48 %) bezog sich auf das Thema der inneren Sicherheit. Hierbei identifizierten die Analysten ein wiederkehrendes Muster: Straftaten oder isolierte Vorfälle wurden gezielt aufgegriffen und verallgemeinert, um Kriminalität pauschal mit Einwanderern zu verknüpfen und Verunsicherung in der Bevölkerung zu schüren. Die Ereignisse Ende Juli in Ceuta wirkten hierbei als extremer Brandbeschleuniger.

2. Der Sportsektor und die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 (34 %)

Ein überraschend hoher Anteil von 34 % der erfassten Hassreden stand im direkten Zusammenhang mit dem Sportgeschehen. Insbesondere die Austragung der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 führte zu einer Welle rassistischer, fremdenfeindlicher und islamfeindlicher Entgleisungen. Zielscheibe dieser Angriffe waren vor allem Spieler mit Migrationshintergrund, diverse Nationalmannschaften sowie Fans. Der Bericht hebt hervor, dass insbesondere die ethnische Zusammensetzung einzelner Nationalteams heftige Anfeindungen im Netz auslöste.

3. Politische Migrationsdebatten (17 %)

Rund 17 % der Hetzbeiträge entzündeten sich an Diskussionen über staatliche Migrationsentscheidungen. Zu den Hauptthemen gehörten Debatten über die außerordentliche Regularisierung von Migranten, der EU-Pakt zu Migration und Asyl sowie politische Kontroversen über die Verteilung von Migrationsströmen. Diese Anlässe wurden regelmäßig instrumentalisiert, um Migranten als Belastung für das Sozialsystem und die Infrastruktur darzustellen.

Weitere Auslöser wie Berichte über sexuelle Übergriffe (5 %), Bezüge zu verhinderter oder vermuteter Terrorgefahr (4 %) sowie die Ankunft von Migrantenbooten (1 %) vervollständigen die Statistik der Triggerthemen.

Zielscheibe Nordafrika: Wer im Fadenkreuz der Hetzer steht

Die Datenauswertung des FARO-Systems verdeutlicht, dass sich die digitale Feindseligkeit keineswegs gleichmäßig verteilt, sondern sich massiv auf bestimmte Bevölkerungsgruppen konzentriert:

Menschen aus Nordafrika bildeten auch im Juli das primäre Hauptziel digitaler Hassreden und waren von 68 % aller analysierten Inhalte betroffen. Obwohl dieser Wert im Vergleich zum Vormonat leicht gesunken ist, verharrt er auf einem besorgniserregend hohen Niveau. Auf die allgemeine Kategorie der Einwanderer entfielen 19 % der Nachrichten, während sich 16 % gezielt gegen Muslime richteten – ein Anstieg um fünf Prozentpunkte gegenüber Juni. Beiträge gegen Menschen afroamerikanischer Herkunft machten 10 % aus, solche gegen Lateinamerikaner 7 %.

Die Reaktion der Tech-Giganten: Erfolge durch vertrauenswürdige Melder

Ein zentraler Bestandteil des OBERAXE-Monitors ist die Erfassung, wie effektiv die großen Social-Media-Konzerne auf gemeldete Verstöße reagieren. Hier zeichnet sich ein zwiespältiges Bild ab: Zwar stieg die Gesamtlöschquote aller gemeldeten Inhalte im Juli auf 70 % (ein Plus von 9 Prozentpunkten gegenüber Juni), doch die Erfolgsquote hängt entscheidend vom Meldeweg ab.

Meldungen durch normale Nutzer führten lediglich in 12 % der Fälle zu einer Löschung durch die Plattformen (Juni: 10 %). Dabei wurden 9 % der gelöschten Inhalte innerhalb der ersten 24 Stunden entfernt, weitere 1 % innerhalb von 48 Stunden und 2 % in der ersten Woche. Reaktionen auf normale Nutzermeldungen bleiben damit extrem träge.

Um ein Vielfaches effektiver agiert das System der vertrauenswürdigen Melder (Trusted Flagging). Durch spezialisierte Organisationen und behördliche Partner gemeldete Inhalte wurden zu 58 % gelöscht – ein Anstieg um sieben Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat. Dies zeigt, dass direkte Kommunikationskanäle und bilaterale Abkommen zwischen Behörden und Betreibern Früchte tragen.

Bei den einzelnen Plattformen ergeben sich erhebliche Unterschiede in der Durchsetzungsquote:

X (ehemals Twitter): Höchste Löschrate mit 93 % der gemeldeten Inhalte.
TikTok: Sehr hohe Löschquote von 88 %.
Facebook: Erfolgreiche Löschung von 74 % der Verstöße.
Instagram: Deutlicher Sprung auf 71 % (mehr als eine Verdopplung gegenüber Juni).
YouTube: Bildet das Schlusslicht mit mageren 14 % gelöschter Hasskommentare.

Fazit und Behörden-Appell: Virale Infektionsketten durchbrechen[/b]

Der Leiter von OBERAXE, Tomás Fernández Villazala, sieht in den Ergebnissen zwar Fortschritte bei der Moderation durch die Plattformen, warnt jedoch eindringlich vor den Gefahren im Netz. Insbesondere in krisenhaften Zuspitzungen gelte es, infektiöse Hetze im Keim zu ersticken. Neben der rechtlichen Pflicht der Tech-Konzerne zur schnellen Löschung appelliert die Behörde an das Bewusstsein jedes einzelnen Internetnutzers: Das Teilen und Weiterverbreiten von Hassbotschaften muss konsequent unterbleiben, um virale Eskalationen im digitalen Raum zu verhindern). – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 26.08.2026 um 07:02

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26.8.2026 - Spur der Verwüstung auf Gran Canaria: Wie Social-Media-Videos einen Unfall-Raser überführten

Dramatische Szenen auf Gran Canaria: Ein 29-Jähriger verursacht auf der GC-1 schwere Unfälle mit Verletzten und flieht. Ihm drohen nun mehrjährige Haftstrafen...-

Der Mann verletzte dabei auch Menschen!

Zehn Kilometer der Angst auf der GC-1: Raser rammt mehrere Autos, verletzt zwei Menschen schwer und flieht

Dramatische Szenen auf der wichtigsten Verkehrsachse von Gran Canaria: Die Guardia Civil ermittelt gegen einen 29-jährigen Mann, der auf der Autobahn GC-1 eine Spur der Verwüstung hinterlassen hat. Auf einem fast zehn Kilometer langen Abschnitt zwischen den Gemeinden Telde und Ingenio rammte der Fahrer mehrere Fahrzeuge und flüchtete anschließend vom Unfallort. Zwei Personen erlitten dabei schwere Verletzungen. Erst Videos in den sozialen Netzwerken brachten die Ermittler auf die entscheidende Spur.

Amokartige Szenen auf Gran Canarias Hauptverkehrsader

Nach offiziellen Angaben des Polizeikommandos von Las Palmas ereignete sich der gefährliche Vorfall auf einem der am stärksten befahrenen Abschnitte der Autobahn GC-1. Der 29-jährige Tatverdächtige war dort in extrem rücksichtsloser Weise unterwegs. Auf der knapp zehn Kilometer langen Strecke zwischen Telde und dem Ortsteil Carrizal in der Gemeinde Ingenio kollidierte das Fahrzeug nacheinander mit mehreren anderen Verkehrsteilnehmern.

Anstatt anzuhalten, Erste Hilfe zu leisten oder den Unfall ordnungsgemäß aufzunehmen, setzte der Fahrer seine Fahrt ungerührt fort. Bei den Kollisionen entstanden nicht nur erhebliche Sachschäden an den beteiligten Fahrzeugen, sondern zwei Menschen wurden zudem schwer verletzt.

Großfahndung verläuft zunächst ergebnislos

Während der Ereignisse gingen bei der Verkehrsleitzentrale (COTA) des Untersektors Las Palmas zahlreiche Notrufe geschockter Autofahrer ein. Die Zeugen berichteten von lebensgefährlichen Fahrmanövern und Unfällen auf der Autobahn. Die Polizei leitete umgehend eine groß angelegte Fahndung ein, um das flüchtige Fahrzeug zu stoppen. Trotz des schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte verlief die unmittelbare Suche auf der Autobahn jedoch zunächst ohne Erfolg.

Social-Media-Videos überführen den mutmaßlichen Raser

Der entscheidende Durchbruch gelang den Beamten der Ermittlungs- und Analysegruppe für den Straßenverkehr (GIAT). Die Spezialisten wurden auf Aufnahmen aufmerksam, die sich in den sozialen Netzwerken rasend schnell verbreiteten. Auf diesen Videos von Augenzeugen waren Teile der gefährlichen Fahrweise und der Unfälle zu sehen.

Durch die präzise Auswertung des Bildmaterials konnte die Polizei den genauen Streckenverlauf rekonstruieren. In Kombination mit den Zeugenaussagen, den Schilderungen der Opfer und den eingegangenen Strafanzeigen gelang es der Guardia Civil schließlich, das beteiligte Fahrzeug sowie den 29-jährigen mutmaßlichen Fahrer eindeutig zu identifizieren.

Die Ermittlungsakte wurde bereits an das zuständige Untersuchungsgericht erster Instanz in Telde (Juzgado de Primera Instancia e Instrucción de Telde) übergeben, wo das Verfahren gegen den Mann nun geführt wird.

Drastische Konsequenzen: Welche Strafen dem Beschuldigten drohen

Dem 29-Jährigen drohen nun erhebliche strafrechtliche Konsequenzen. Die Ermittlungsbehörden werfen ihm unter anderem rücksichtslose Fahrweise, unerlaubtes Entfernen vom Unfallort und fahrlässige Körperverletzung vor. Das spanische Strafgesetzbuch (Código Penal) sieht für diese Vergehen strenge Haftstrafe und Fahrverbote vor:

Rücksichtslose Fahrweise (Art. 380 Código Penal): Wer im Straßenverkehr das Leben oder die körperliche Unversehrtheit anderer konkret gefährdet, muss mit einer Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 2 Jahren sowie einem Fahrverbot von 1 bis zu 6 Jahren rechnen.

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort (Art. 382 bis Código Penal): Da die Flucht nach einem von ihm selbst fahrlässig verursachten Unfall erfolgte, droht dem Fahrer eine eigenständige Haftstrafe von 6 Monaten bis zu 4 Jahren sowie ein Fahrverbot von 1 bis zu 4 Jahren.

Fahrlässige Körperverletzung (Art. 152 Código Penal): Da bei dem Vorfall zwei Menschen schwer verletzt wurden, kommen weitere Straftatbestände hinzu. Je nach Schweregrad der Verletzungen sieht das Gesetz hierfür Freiheitsstrafen von 3 Monaten bis zu 3 Jahren vor.
Sollte der Beschuldigte in allen Punkten verurteilt werden, kann das Gericht die Einzelstrafen aufsummieren. In diesem Fall droht dem 29-Jährigen eine mehrjährige Gefängnisstrafe ohne Bewährung sowie ein jahrelanger Entzug der Fahrerlaubnis von bis zu 10 Jahren.

Hintergrund: Die Autobahn GC-1 als Lebensader Gran Canarias

Die Autobahn GC-1 ist die zentrale Verkehrsader Gran Canarias. Sie verbindet die Inselhauptstadt Las Palmas de Gran Canaria mit dem internationalen Flughafen sowie den dicht besiedelten Gemeinden Telde und Ingenio bis hin zu den Tourismuszentren im Süden. Täglich nutzen zehntausende Pendler und Urlauber diese Strecke. Vorfälle dieser Art sorgen in der Bevölkerung regelmäßig für großes Entsetzen, da Raser auf dieser stark frequentierten Route ein unberechenbares Sicherheitsrisiko für hunderte Menschen darstellen. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 26.08.2026 um 06:55

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25.8.2026 - Fiestas del Pino 2026: Das wichtigste Fest auf Gran Canaria

Alles zu den Fiestas del Pino 2026 in Teror: Offizielle Busfahrpläne, Straßensperrungen, Sicherheitstipps und historische Traditionen für Pilger...-

Offizielle Busfahrpläne, Straßensperrungen und mehr!

Fiestas del Pino 2026: Wenn das Herz von Gran Canaria in Teror schlägt

Teror – Jedes Jahr im September verwandelt sich die ansonsten beschauliche Kleinstadt Teror im grünen Norden von Gran Canaria in den unangefochtenen spirituellen und kulturellen Mittelpunkt der gesamten Kanarischen Inseln. Auch im Jahr 2026 wird das traditionsreiche Städtchen wieder der wichtigste Treffpunkt für die „Fiestas del Pino“, das berühmte Kiefernfest, sein. Dieses Ereignis zu Ehren der Schutzpatronin der Insel, Unserer Lieben Frau von der Pinie (Virgen del Pino), ist weit mehr als nur ein lokaler Feiertag. Es ist ein tief verwurzeltes Zusammentreffen von gelebtem Glauben, jahrhundertealter Kultur und purer kanarischer Lebensfreude. Die absoluten Höhepunkte des ohnehin schon reichhaltigen Festprogramms fallen traditionell auf den 7. und 8. September. An diesen Tagen finden die große Wallfahrt und der offizielle Festtag der Jungfrau statt. Wer plant, in diese faszinierende Welt einzutauchen und der Schutzpatronin einen Besuch abzustatten, sollte sich im Vorfeld gut informieren. Im Folgenden finden Sie alle essenziellen Details zu Verkehrsregelungen, Busfahrplänen und Sicherheitsmaßnahmen, um das Fest in vollen Zügen genießen zu können.

Die historischen Wurzeln: Ein Wunder im dichten Lorbeerwald

Um die immense kulturelle Bedeutung dieses Festes in Gänze zu erfassen, lohnt sich ein kurzer Blick in die spannende Vergangenheit von Teror. Historischen Überlieferungen und alten Chroniken zufolge erschien die Jungfrau Maria im Jahr 1481 auf wundersame Weise in der Krone einer riesigen Kiefer, die damals tief in den dichten, fast undurchdringlichen Lorbeerwäldern der Region stand. Dieses Ereignis veränderte den bis dahin abgelegenen Ort für immer und legte den Grundstein dafür, dass Teror heute der bedeutendste Wallfahrtsort der Insel ist.

Im architektonischen Mittelpunkt der Feierlichkeiten steht die imposante Basílica de Nuestra Señora del Pino. Der Bau dieser beeindruckenden Kirche, die im Jahr 1979 zum nationalen kunsthistorischen Ensemble erklärt wurde, begann im Jahr 1767. Wer heute durch die historische Altstadt flaniert, insbesondere über die wunderschöne kopfsteingepflasterte Calle Real, wird von den prachtvollen Häusern mit ihren typisch kanarischen Holzbalkonen verzaubert. Genau diese historischen Gassen bilden im September die perfekte, malerische Kulisse für hunderttausende Pilger.

Tradition und Hingabe: Die große Wallfahrt und das kulinarische Erbe

Wenn der 7. September anbricht, erreicht die Vorfreude in Teror ihren Zenit. Die traditionelle Romería Ofrenda – eine feierliche Wallfahrt mit Opfergaben – setzt sich in Bewegung. Gläubige und Folkloregruppen aus allen 21 Gemeinden Gran Canarias ziehen an diesem Tag in aufwendigen, traditionellen Trachten in Richtung der Basilika. Sie werden begleitet von großen Rindern, die prächtig geschmückte, hölzerne Karren ziehen. Diese Karren sind schwer beladen mit frischen landwirtschaftlichen Erzeugnissen der Insel, die der Jungfrau als Dankesgabe feierlich überreicht werden.

Neben der tiefen Religiosität spielt auch die Kulinarik eine zentrale Rolle bei den Fiestas del Pino. Ein ungeschriebenes Gesetz für jeden Pilger lautet: Der Besuch in Teror ist erst dann komplett, wenn man sich mit einem traditionellen Chorizo-Sandwich gestärkt hat. Dieser lokale Leckerbissen ist ein absolutes Muss und liefert die nötige Energie, um das bunte Treiben auf dem großen Markt, der mehr als einhundert Stände umfasst, ausgiebig zu erkunden. Hier verbinden sich historische Rituale und regionale Genüsse zu einem unvergleichlichen Fest der Sinne.

Verkehrsplanung 2026: Straßensperrungen für eine sichere Ankunft

Aufgrund des gewaltigen Andrangs stellt die Logistik des Kiefernfestes eine immense Herausforderung dar. Um ein Verkehrschaos zu vermeiden, gelten am 7. und 8. September strikte Sonderregelungen. Die Straße GC-21, die von Tamaraceite in Richtung Teror führt, sowie die Straße GC-43 von Teror in Richtung Arucas werden in der Zeit vom 7. September ab 07:00 Uhr morgens bis zum 8. September um 15:00 Uhr nachmittags ausschließlich als Einbahnstraßen geführt.

Während der intensivsten Phase des Festes, der sogenannten „Nacht der Kiefern“, greifen noch weitreichendere Maßnahmen. Die GC-21 wird vom 7. September ab 19:00 Uhr bis zum 8. September um 02:00 Uhr nachts vollständig für den allgemeinen Verkehr gesperrt. Zudem ist die direkte Zufahrt zum Ortskern von Teror vom 7. September (17:00 Uhr) bis zum 8. September (05:00 Uhr) stark eingeschränkt. An den Ortseingängen werden von den Sicherheitsbehörden strenge Kontrollpunkte eingerichtet. Diese Straßensperrungen sind eine unerlässliche Maßnahme, um die tausenden Pilger, die sich in der Nacht auf den Straßen und Wegen nach Teror befinden, effektiv zu schützen.

Öffentlicher Nahverkehr: So reisen 225.000 Besucher entspannt an

Die Dimensionen des Pino-Festivals sind schier beeindruckend. Der amtierende Bürgermeister, José Agustín Arencibia, hat offiziell bestätigt, dass der Stadtrat allein für den 7. und 8. September mit einer Besucherzahl von 200.000 bis 225.000 Menschen rechnet. Um diese Massen sicher zu bewegen, wird allen Besuchern dringend angeraten, auf das private Auto zu verzichten und stattdessen den exzellent organisierten öffentlichen Nahverkehr zu nutzen.

Das Busunternehmen Global verstärkt während der Festivaltage massiv den Linienverkehr zwischen Teror und zahlreichen Orten auf der gesamten Insel. Die wichtigste und am stärksten frequentierte Verbindung startet in Las Palmas de Gran Canaria. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, werden die Busse von der Hauptstadt aus in einem extrem engen Takt von nur fünf Minuten direkt zur Basilika verkehren. Folgende Verstärkerlinien werden für das Festnetzwerk eingesetzt:

- Linie 214: San Mateo – Teror
- Linie 215: Arucas – Teror
- Linie 216: Las Palmas de Gran Canaria (San Telmo) – Teror
- Linie 218: Valleseco – Teror
- Linie 220: Tejeda – Artenara – Teror
- Linie 359: Telde – Teror
- Linie 361: Gáldar – Guía – Arucas – Teror
- Linie 362: Santa Brígida – San Mateo – Teror

Detaillierte Fahrpläne und die genauen Frequenzen für die Rückfahrten werden in den kommenden Tagen von Global veröffentlicht. Pilger sollten sich vorab online auf der Webseite des Unternehmens informieren, um ihre Reiseplanung bestmöglich abzustimmen.

Pulsierendes Leben auf dem Sintes-Platz: Die zentralen Treffpunkte

Neben den religiösen Zeremonien in und um die Basilika bildet der Sintes-Platz während der gesamten Fiestas del Pino einen der wichtigsten und lebhaftesten Treffpunkte. Dieser Platz ist das Herzstück des weltlichen Festes. Hier finden zahlreiche hochkarätige Musikdarbietungen statt, die Besucher zum Feiern und Tanzen einladen. Um das leibliche Wohl kümmern sich unzählige Essens- und Getränkestände mit einem breiten, regionalen Angebot. Darüber hinaus werden auch die lokalen Bars und Restaurants in der gesamten Stadt an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, da sie sich als beliebte Rückzugsorte für erschöpfte, aber glückliche Pilger etabliert haben.

Gemeinsam sicher feiern: Das umfassende Sicherheits- und Notfallkonzept

Ein Event dieser Größenordnung verlangt nach höchster Präzision im Bereich der öffentlichen Sicherheit. Das Pino-Festival 2026 verfügt über einen äußerst umfassenden Sicherheits- und Notfallplan, der eine reibungslose Koordination zwischen verschiedensten Regierungsbehörden und Organisationen sicherstellt. Dieses ausgeklügelte Konzept wurde bereits am 29. Juli bei einem strategischen Treffen in der Regierungsdelegation auf den Kanarischen Inseln präsentiert. Daran beteiligt waren Vertreter des Stadtrats von Teror, der Regierung der Kanarischen Inseln, des Inselrats von Gran Canaria, der Generaldirektion für Verkehr, der Polizeikräfte, des Zivilschutzes, der Diözese der Kanarischen Inseln sowie Experten aus dem Transport- und Rettungsdienstwesen.

Während der Hauptveranstaltungen werden mehr als 400 hoch qualifizierte Beamte ununterbrochen im Einsatz sein, um für Ordnung und Sicherheit zu sorgen. Zu diesem Großaufgebot gehören Einheiten der Guardia Civil, der Nationalpolizei, der Polizei der Kanarischen Inseln sowie die lokalen Polizeikräfte. Eine technologische Besonderheit in diesem Jahr ist der Einsatz der Drohneneinheit der örtlichen Polizei von Telde. Diese wird die visuelle Überwachung aus der Luft massiv verstärken. Unterstützt werden die Drohnen von einem hochmodernen Videoüberwachungssystem, das gezielt auf den Plätzen und Straßen im Stadtzentrum von Teror installiert wird. Das Hauptziel dieser technologischen Aufrüstung ist es, potenzielles Gedränge, Konflikte oder medizinische Notfälle an den Spitzentagen sofort zu erkennen und umgehend reagieren zu können.

Null Toleranz für Übergriffe: Der „Lila Punkt“

Die Fiestas del Pino stehen für Respekt und Zusammenhalt. Um sicherzustellen, dass sich ausnahmslos jeder Gast sicher und wohlfühlt, unterhält die Stadtverwaltung von Teror eine spezielle Anlaufstelle: den sogenannten „Lila Punkt“ (Punto Violeta). Diese wichtige Einrichtung widmet sich der aktiven Prävention und dem sofortigen Umgang mit Fällen von Belästigung, Missbrauch oder sexueller Gewalt. Die Mitarbeiter bieten nicht nur wertvolle Informations- und Aufklärungskampagnen an, sondern leisten auch direkte, psychologische und organisatorische Unterstützung bei geschlechtsspezifischer Gewalt oder jeglichen sexuellen Übergriffen.

Essenzielle Verhaltensregeln für eine sichere und unvergessliche Pilgerreise

Für unzählige Menschen ist der Fußmarsch nach Teror der emotionalste Teil des Festes. Damit diese oft kräftezehrende und nächtliche Pilgerreise sicher vonstattengeht, haben die Behörden eine Reihe von klaren Empfehlungen ausgesprochen:

- Sichere Routenwahl: Fußgänger sollten ausschließlich die offiziell ausgewiesenen Zonen nutzen. Dort, wo keine Gehwege vorhanden sind, ist es lebenswichtig, auf dem linken Seitenstreifen zu gehen – also dem Straßenverkehr stets entgegen.

- Sichtbarkeit bei Nacht: Wer in Gruppen wandert, sollte unbedingt hintereinander gehen. Die Gruppe muss an ihrem Anfang und Ende durch Lichter gut sichtbar signalisiert werden. Das Tragen von hellen, reflektierenden Kleidungsstücken oder Accessoires ist dringend zu empfehlen.

- Gesundheit und Ausrüstung: Ein langer Marsch erfordert Vorbereitung. Es wird empfohlen, reichlich Trinkwasser und Elektrolytgetränke mitzuführen, um einer Dehydrierung vorzubeugen. Eingelaufene, bequeme Schuhe verhindern Blasenbildung, und bei Märschen am Tag ist ein ausreichender Sonnenschutz Pflicht.

- Schutz der Umwelt und Mitmenschen: Die Wegstrecken führen oft durch empfindliche Natur. Halten Sie die Umwelt sauber und werfen Sie Ihren Müll ausschließlich in die vorgesehenen Behälter. Zur Sicherheit aller ist es streng verboten, Glasflaschen, feuergefährliche Materialien, Feuerwerkskörper oder andere potenziell gefährliche Gegenstände mit sich zu führen.

- Richtiges Verhalten im Notfall: Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Unfall kommen, bewahren Sie Ruhe und befolgen Sie die Grundregel der Ersten Hilfe: Schützen (die Unfallstelle absichern), Warnen (den Notruf absetzen) und Helfen (Erste Hilfe leisten, das sogenannte PAS-Prinzip).

Für eine reibungslose Rückreise empfiehlt es sich abschließend noch einmal, vollständig auf den öffentlichen Nahverkehr zurückzugreifen, um die unvermeidbaren Staus zu umgehen und Teror sicher und bequem zu verlassen. Detaillierte Informationen zu allen Veranstaltungen, Konzerten und exakten Zeitplänen finden Sie rechtzeitig im offiziellen Programm der Fiestas del Pino 2026 (Spanisch). – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 25.08.2026 um 07:10

Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com
25.8.2026 - Mit Batman-Maske: Einbrecher in Corralejo gefasst

Bizarrer Vorfall auf Fuerteventura: Ein Krimineller zertrümmerte mit einem Hammer die Scheibe eines Geschäfts, stahl die Kasse und verriet sich durch sein auffälliges Kostüm.-

In Corralejo auf Fuerteventura ist ein Dieb auf frischer Tat ertappt worden, dessen Fluchtversuch als falscher Superheld endete. Der Mann war nachts brachial in ein Geschäft eingebrochen. Um sein Gesicht vor den Überwachungskameras zu verstecken, setzte er sich eine Batman-Maske auf.

Hammer-Einbruch in der Poseidon-Straße

Betroffen von dem Einbruch war in den frühen Morgenstunden des 12. August ein Laden in der Poseidon-Straße. Um die Verkaufsräume zu betreten, schlug der Maskierte kurzerhand die Scheiben der Eingangstür mit einem Hammer ein. Seine Beute bestand aus der kompletten Registrierkasse samt den darin liegenden 500 Euro Bargeld. Durch das rücksichtslose Vorgehen entstand am Gebäude außerdem ein Sachschaden von geschätzten 750 Euro.

Obwohl der Mann maskiert war, wurde ihm seine restliche Kleidung schnell zum Verhängnis. Die Überwachungskameras des Ladens zeichneten das Geschehen detailgetreu auf. Zu sehen war ein Mann mit schwarzen Stiefeln, einer ockerfarbenen Hose und einem schwarzen Kapuzenpullover.

Täter führte Polizei selbst zum Versteck

Die Guardia Civil leitete sofort eine Fahndung ein und stieß im Zuge der Ermittlungen im Stadtgebiet auf eine Person, deren auffällige Kleidung exakt mit den Aufnahmen der Sicherheitskameras übereinstimmte. Nach der Konfrontation zeigte sich der Verdächtige sofort geständig.

Der Mann führte die Beamten schließlich eigenhändig zu dem Versteck, in dem er die Beute und seine Utensilien deponiert hatte. Die Polizisten stellten dort sowohl die Batman-Maske als auch den Hammer sicher. Zudem konnte die Registrierkasse mitsamt einem Restbetrag von 253 Euro sichergestellt und den rechtmäßigen Besitzern zurückgegeben werden. „Batman“ wurde dem zuständigen Ermittlungsrichter in Puerto del Rosario überstellt.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 25.08.2026 um 07:07

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25.8.2026 - Letzte Reise: Abschied von Franz auf Gran Canaria

Eine Welle der Hilfsbereitschaft ermöglichte seine letzte Reise: Der 86-jährige Münchner, der seit über fünf Jahrzehnten jeden Geburtstag auf der Insel verbrachte, verstarb in einer Klinik in Maspalomas.-

Ein langes, von tiefer Liebe zu den Kanaren geprägtes Leben ist erloschen. Wie erst jetzt im Detail bekannt wurde, erlag der Münchner Rentner Franz wenige Wochen nach seinem 86. Geburtstag in einem Krankenhaus im Süden von Gran Canaria seinem Leiden. Nach dem schrecklichen Betrug um seine Flugtickets im Vorjahr hinterlässt sein Tod eine tiefe Lücke; umso berührender ist das Vermächtnis, dass eine mitfühlende Gemeinschaft ihm seinen sehnlichsten Wunsch vor dem Abschied noch erfüllt hatte.

Die enge Verbindung des Münchners zu der Kanareninsel reichte mehr als ein halbes Jahrhundert zurück. In seiner Jugend arbeitete Franz eine Zeit lang als Koch auf Gran Canaria und verlor seitdem sein Herz an das Archipel. Stolze 53 Jahre lang reiste er jedes Jahr pünktlich zu seinem Geburtstag an. Um sich diesen jährlichen Herzenswunsch trotz einer kleinen Rente zu finanzieren, legte er über Jahrzehnte hinweg eisern jeden Tag genau vier Euro beiseite.

Große mediale Aufmerksamkeit erlangte sein Schicksal im April 2025, als die deutsche BILD-Zeitung über einen dreisten Betrug an dem Senioren berichtet. Eine Reiseagentur händigte ihm für seinen mühsam ersparten Urlaub gefälschte Flugtickets aus; die Reise war damit geplatzt und das Geld verloren.

Große Welle der Solidarität rettete den Traum

Die Nachricht über den Betrug löste unter den Lesern eine enorme Hilfsbereitschaft aus. Zahlreiche Spender sammelten Geld, um dem betrogenen Rentner den Geburtstag auf der Insel doch noch zu ermöglichen. Unter den Helfern befand sich ein Ehepaar, das spontan 400 Euro beisteuerte, sowie zahlreiche Fans seines Lieblingsfußballvereins TSV 1860 München.

Dank dieser Unterstützung reiste Franz im Mai 2025 nach Gran Canaria und feierte im Kreis von über 30 Freunden im „Café Susi“ seinen 85. Geburtstag – ein Fest, das er später als den schönsten Geburtstag seines Lebens beschrieb.

Der letzte Geburtstag in Maspalomas

Auch im April 2026 kehrte Franz mit den verbliebenen Spendengeldern noch einmal in ein Apartment mit Meerblick zurück, um seinen 86. Geburtstag zu verbringen. Es sollte sein letzter Aufenthalt werden. Nur wenige Tage nach den Feierlichkeiten verschlechterte sich sein Gesundheitszustand massiv. In der Nacht vor seinem geplanten Rückflug nach München lieferten Rettungskräfte den schwerkranken Mann ins Krankenhaus von Maspalomas ein, wo er nach zehn Tagen an den Folgen einer Flüssigkeitsansammlung in der Lunge friedlich einschlief.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 25.08.2026 um 06:58

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25.8.2026 - Entwarnung auf Gran Canaria nach West-Nil-Virus-Fällen

Die Ausbreitung in San Bartolomé de Tirajana bleibt auf drei infizierte Pferde beschränkt – 36 weitere Tests fielen negativ aus.-

Gute Nachrichten aus dem Süden von Gran Canaria: Der West-Nil-Virus-Fall von letzter Woche zieht keine weiteren Kreise. Die Testergebnisse der Labore sind da und bringen echte Erleichterung. Es bleibt bei den drei infizierten Pferden, denn alle anderen 36 Tiere auf dem Reiterhof in San Bartolomé de Tirajana wurden negativ getestet.

Quarantäne und strenge Überwachung gehen weiter

Die Entwarnung bedeutete jedoch noch kein Ende aller Vorsichtsmaßnahmen. Um spätere Infektionen endgültig auszuschließen, setzten die Verantwortlichen eine zweiwöchige Beobachtungsfrist an. Nur die drei infizierten Tiere verblieben in Quarantäne. Durch diese Maßnahme blockierten die Behörden den Übertragungsweg. Einheimische Mücken konnten die kranken Pferde nicht stechen und das Virus weitertragen.

Dass kein größerer Schaden entstand, lag laut den Experten auch an der isolierten Lage des Reiterhofs, in dessen unmittelbarer Umgebung sich kaum Wohnhäuser befinden. Sobald die Wartezeit ohne weitere Fälle verstreicht, gilt der Ausbruch als beendet. Im Anschluss soll eine Untersuchung klären, über welchen Weg der Erreger überhaupt auf die Kanaren eingeschleppt wurde.

Sorge in Andalusien wächst dagegen weiter

Im Gegensatz zur entspannten Lage auf den Kanarischen Inseln verzeichnete das spanische Festland eine Verschärfung der Situation. In Andalusien stieg die Zahl der Erkrankungen beim Menschen auf 52 Fälle.

Bei 16 Betroffenen entwickelte sich ein schwerer, neuroinvasiver Verlauf. Seit Beginn der Ausbrüche gab es in der Region bereits einen Todesfall, während 19 infizierte Personen ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 25.08.2026 um 06:53

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24.8.2026 - Waffen auf Bett bei Notrufeinsatz auf Teneriffa entdeckt

Skurriler Fund in Santa Cruz: Ein Rettungssanitäter bemerkte im Schlafzimmer eines hilflosen Mannes ein ungesichertes Lager mit vier Schrotflinten und 523 Patronen.-

Ein medizinischer Rettungseinsatz in der Hauptstadt von Teneriffa führte zu einem überraschenden Waffenfund. Beamte der Lokalpolizei von Santa Cruz beschlagnahmten in einer Wohnung im Stadtteil El Toscal vier Schrotflinten und 523 Patronen verschiedener Kaliber. Die Langwaffen lagen völlig offen und ohne jegliche Sicherheitsvorkehrungen auf einem Bett.

Sanitäter entdeckte die Gewehre im Schlafzimmer

Der Einsatz begann als normaler medizinischer Notfall, nachdem Nachbarn oder Angehörige die Rettungskräfte alarmierten. Ein 65-jähriger Mann lag hilflos und bewegungsunfähig auf dem Boden seiner Wohnung. Während der medizinischen Erstversorgung durch die Besatzung eines Krankenwagens bemerkte ein Rettungssanitäter die Schusswaffen und die Munition im Nebenraum und verständigte umgehend die Polizei.

Da der Wohnungsinhaber stark desorientiert war, konnte er den Beamten keinerlei Angaben zur Herkunft der Gewehre machen oder die erforderlichen Dokumente, Genehmigungen und Lizenzen vorlegen. Die Polizisten stellen das gesamte Arsenal daraufhin sicher.

Übergabe an die Guardia Civil

Eine genaue Überprüfung durch den Waffendienst der Lokalpolizei ergab, dass es sich um vier Schrotflinten des Kalibers 12 der bekannten Marken Schilling, Grulla, Herstal und LIG handelt. Zudem katalogisierten und registrierten die Beamten jede einzelne der vorgefundenen Patronen.

Die beschlagnahmten Langwaffen und die Munition werden nun zusammen mit den entsprechenden Ermittlungsprotokollen an die spezialisierten Fachdienste der Guardia Civil übergeben, die die weiteren Untersuchungen zu den Besitzverhältnissen übernimmt.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 25.08.2026 um 06:51

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24.8.2026 - Albtraum im System: Behörde stempelte Fahrer fälschlicherweise als Straftäter ab

Ein fataler Datenbankfehler der DGT führte zur Verurteilung eines Fahrers auf den Kanaren. Der Oberste Gerichtshof griff ein und sprach ihn frei...-

Kanaren – Ein schwerwiegender Datenverarbeitungsfehler bei der spanischen Generaldirektion für Verkehr (DGT) hat auf den Kanarischen Inseln zu einem bemerkenswerten Justizirrtum geführt. Der Oberste Gerichtshof (Tribunal Supremo) in Spanien hat die strafrechtliche Verurteilung eines Autofahrers nachträglich aufgehoben und ihn von allen Vorwürfen vollumfänglich freigesprochen. Wie aus den Gerichtsakten hervorgeht, basierte die ursprüngliche Anklage sowie die Verurteilung im Schnellverfahren auf falschen Einträgen im IT-System der Verkehrsbehörde.

Der Fall: Verurteilung nach einer Verkehrskontrolle

Der betroffene Autofahrer war im Rahmen einer routinemäßigen Verkehrskontrolle von Polizeikräften gestoppt und einem Atemalkoholtest unterzogen worden. Während der Kontrolle fragten die Beamten den Punktestand des Fahrers im zentralen Abfragesystem der DGT ab. Das System zeigte fälschlicherweise an, dass das Punktekonto des Mannes bereits vollständig aufgebraucht war und somit keine gültige Fahrerlaubnis mehr vorlag.

Das Führen eines Kraftfahrzeugs ohne verbleibendes Punkteguthaben stellt nach dem spanischen Strafgesetzbuch eine Straftat gegen die Verkehrssicherheit dar. Auf Basis dieser fehlerhaften Systemmeldung wurde umgehend ein Schnellverfahren vor dem zuständigen Gericht in Granadilla de Abona eingeleitet. Um einer drohenden höheren Strafe zu entgehen, ging der Beschuldigte damals eine Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft ein, was zur rechtskräftigen Verurteilung führte.

Monatelanger Systemfehler blockierte Entlastungsbeweise

Erst Monate nach dem gerichtlichen Urteil gelang es der Verteidigung, den tatsächlichen Sachverhalt aufzudecken. Der Grund für die verzögerte Aufklärung lag in den Computersystemen der Behörde selbst: Über einen Zeitraum von mehreren Monaten gab das System der DGT fälschlicherweise an, der Führerschein sei ungültig.

Nachdem die Verkehrsbehörde die technischen Unstimmigkeiten in ihren Datenbanken korrigiert hatte, stellte sie eine offizielle Bescheinigung aus. Das Dokument belegte eindeutig, dass der Fahrer zum Zeitpunkt der Festnahme über ausreichend Punkte verfügte und berechtigt war, das Fahrzeug zu führen. Das Dokument wurde dem Obersten Gerichtshof als Beweismittel vorgelegt.

Das Urteil des Obersten Gerichtshofs: Freispruch und Grundsatzentscheidung

Der Oberste Gerichtshof gab dem außerordentlichen Revisionsantrag der Verteidigung statt. Nach Auffassung der Richter begründeten die nachträglich eingereichten Unterlagen der DGT nicht nur erhebliche Zweifel an der im ursprünglichen Urteil festgestellten Schuld, sondern bewiesen auf verlässliche und unzweifelhafte Weise das Fehlen jeglicher strafrechtlicher Tatbestandsmerkmale.

Der Senat stellte klar, dass eine Aufrechterhaltung des Urteils das verfassungsmäßig garantierte Recht des Fahrers auf die Unschuldsvermutung verletzen würde. Rund sechs Monate nach dem ursprünglichen Schiedsspruch wurde die Verurteilung aufgehoben und der Mann freigesprochen. Das Urteil setzt ein deutliches Signal hinsichtlich der Verantwortlichkeit von Behörden bei der Erfassung und Verwaltung personenbezogener Daten im Straßenverkehr. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 24.08.2026 um 07:19

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24.8.2026 - Kanaren nicht erreicht! 771 Migranten gestoppt

Großangelegte Abfangaktionen in Senegal und Mauretanien verhindern die Überfahrt mehrerer Boote in Richtung der Kanarischen Inseln.-

Auf der Atlantik-Route in Richtung der Kanaren gehen westafrikanische Behörden verstärkt gegen Schleuserboote vor. Binnen weniger Stunden fingen Einsatzkräfte aus dem Senegal und Mauretanien dort über 750 Migranten ab. Die Menschen drängten sich auf teils völlig überladenen Holzbooten.

Marine und Küstenwache fangen mehrere Boote ab

Die Stopps verteilten sich auf verschiedene Punkte der dortigen Küstenlinie. Die Marine des Senegals brachte am Samstag ein Boot mit 210 Personen auf, unter denen sich etliche medizinische Notfälle befanden. Zudem griffen die Behörden unweit der Küste eine weitere Gruppe von 246 Migranten auf.

Auch die Küstenwache in Mauretanien vermeldete einen entsprechenden Erfolg. Die dortigen Beamten fingen bereits am Mittwoch ein traditionelles Holzboot ab, das ursprünglich in Gambia gestartet war. An Bord drängten sich 315 Menschen, unter denen sich auch mehrere Kinder befanden.

Lebensgefährliche Route über den Atlantik

Die Westküste des Kontinents gilt als Hauptausgangspunkt für die riskante Atlantik-Route. Die meist seeuntüchtigen Boote legen von der senegalesischen Küste aus rund 1.500 Kilometer auf offenem Meer zurück. Gefährliche Strömungen und das Fehlen jeglicher Rettungsmittel führen auf diesem Seeweg immer wieder zu tödlichen Unglücken.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 24.08.2026 um 07:09

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24.8.2026 - Deutscher Drogenboss auf Teneriffa gefasst

Großfahndung von BKA und Guardia Civil erfolgreich: Der Kopf eines internationalen Rauschgiftrings exportierte tonnenweise Kokain aus Spanien.-

Der Guardia Civil gelang in enger Zusammenarbeit mit dem deutschen Bundeskriminalamt (BKA) ein schwerer Schlag gegen den internationalen Rauschgifthandel. Auf Teneriffa und in Cartagena nahmen Spezialeinheiten zwei flüchtige deutsche Staatsbürger fest, die von den deutschen Behörden per internationalem Haftbefehl gesucht wurden. Einer der Festgenommenen gilt als der Kopf eines großen Drogennetzwerks, das tonnenweise Kokain, Amphetamine und Marihuana von Spanien nach Deutschland exportierte.

Jahrelange Ermittlungen im Untergrund

Die länderübergreifenden Ermittlungen begannen bereits im Jahr 2021 unter der Führung des BKA. Im Jahr 2025 baten die deutschen Behörden schließlich die spanische Polizei offiziell um Amtshilfe, nachdem sich herausgestellt hatte, dass die Zielpersonen aufgrund des Ermittlungsdrucks in ihrer Heimat nach Spanien geflohen waren. Mit der operativen Überwachung wurde die Anti-Drogen-Spezialeinheit der Guardia Civil aus Alicante betraut.

Der Anführer des Netzwerks sowie sein engster Komplize wechselten in Spanien ständig ihre Identitäten und Aufenthaltsorte, um den Fahndern zu entkommen. Trotz der extremen Sicherheitsvorkehrungen der Kriminellen gelang es den Ermittlern im Laufe der Monate, dutzende Rauschgiftlieferungen auf dem Weg nach Deutschland abzufangen und die Verstecke der Männer zu lokalisieren.

Festnahmen auf Teneriffa und in Murcia

Nach monatelanger Observierung schnappte die Falle schließlich zu. Bereits am 28. Januar klickten für einen der beiden Flüchtigen auf Teneriffa die Handschellen. Sein Komplize, der mutmaßliche Kopf der Bande, konnte schließlich nach weiteren intensiven Nachforschungen am 7. Juli in einem Wohnhaus in Cartagena (Murcia) lokalisiert und festgenommen werden.

Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei deutsche Staatsangehörige im Alter von 33 und 35 Jahren. Beide Männer wurden umgehend der Audiencia Nacional – dem obersten spanischen Strafgericht in Madrid – vorgeführt. Sie befinden sich aktuell in Untersuchungshaft und warten auf ihre baldige Auslieferung nach Deutschland, wo ihnen langjährige Haftstrafen drohen.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 24.08.2026 um 07:04

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24.8.2026 - Wetter auf den Kanaren bleibt stabil und warm

Das staatliche Wetteramt Aemet erwartet einen weitgehend wolkenlosen und warmen Start in die neue Woche ohne jegliche Wetterwarnungen.-

Wer zum Wochenstart Sonne tanken möchte, hat auf den Kanaren beste Karten. Die Meteorologen von Aemet erwarten für Montag und Dienstag ein völlig ruhiges Sommerwetter. Warnungen liegen aktuell nicht vor.

Montag bringt Sonne und leichte Bewölkung

Am heutigen Montag startet der Tag auf Lanzarote, La Graciosa und Fuerteventura noch mit einigen Wolkenfeldern. Ab den Mittagsstunden lockert es jedoch fast überall auf und macht Platz für die Sonne. Ein ähnliches Bild zeigt sich im Norden der bergigen Inseln. Hier hängen morgens dichtere Wolken fest, aus denen in den mittleren Höhenlagen vereinzelt ein paar Tropfen fallen können. Doch auch hier setzt sich am Nachmittag meist die Sonne durch. Ansonsten bleibt es den gesamten Tag über klar und sonnig.

Die Temperaturen verändern sich kaum oder steigen leicht an. In den Provinzhauptstädten werden sommerliche Werte gemessen:

- Santa Cruz auf Teneriffa: 24 °C Tiefsttemperatur / 31 °C Höchsttemperatur
- Las Palmas auf Gran Canaria: 24 °C Tiefsttemperatur / 28 °C Höchsttemperatur

Es weht ein leichter bis mäßiger Wind aus Nordnordost. Auf den Berggipfeln zeigt sich dagegen ein leichter Westwind, der auf den zentralen Höhenzügen Teneriffas – rund um den Teide – mäßig bis stark auffrischen kann.

Kaum Veränderungen am Dienstag

Der Dienstag bringt den Kanaren weiterhin viel Sonnenschein. Lediglich in der ersten Tageshälfte ziehen im Norden der Inseln vereinzelte Wolkenfelder durch. Das Temperaturniveau bleibt nahezu unverändert. Für Santa Cruz auf Teneriffa sind wieder Spitzenwerte von 31 °C vorhergesagt, während in Las Palmas auf Gran Canaria angenehme 27 °C erwartet werden.

Der Wind weht an den Küsten weiterhin leicht bis mäßig aus Nordost. Auf den Bergen legt der Westwind ab dem Nachmittag etwas zu. Auf den zentralen Gipfeln Teneriffas muss zeitweise mit mäßigem bis starkem Westwind gerechnet werden, wobei vereinzelt sogar sehr starke Böen möglich sind.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 24.08.2026 um 07:02

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