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2.9.2026 - Drogen-Schlepper vor den Kanaren geentert – 8 Festnahmen

Internationaler Anti-Drogen-Einsatz stoppt wochenlang verschollenes Geisterschiff – Acht Festnahmen nach Verfolgungsjagd im Atlantik.-

Mitten auf dem Atlantik vor den Kanaren spielten sich filmreife Szenen ab, als schwer bewaffnete Elite-Polizisten einen Schmuggler-Schlepper stürmten. Für die acht Insassen endete die wilde Fahrt direkt in Handschellen. Ziel der Operation war der altersschwache Schlepper „GT Victory“, auf dem eine millionenschwere Ladung Kokain vermutet wird.

Sondereinsatzkommando holt 139 Drogenpakete von Bord

Hinter der spektakulären Aktion steckt eine Gemeinschaftsoperation der Guardia Civil, der Nationalpolizei und der Zollaufsicht, welche eng mit internationalen Ermittlern kooperierten. Ein dringender internationaler Warnhinweis setzte die Behörden auf die Spur des Schleppers, der angeblich tonnenweise Kokain geladen hatte. Zudem hieß es in der Warnung, dass die ausländischen Besatzungsmitglieder an Bord schwer bewaffnet seien.

Absolut unkooperativ reagierten die Männer beim Aufeinandertreffen auf hoher See, da sie sämtliche Aufforderungen zum Stoppen ignorierten. Gefährliche Ausweichmanöver und eine wilde Verfolgungsjagd im kanarischen Gewässer waren die Folge, bis die Einsatzkräfte die Motoren des Schleppers schließlich lahmlegten. Nach einer wilden Verfolgungsjagd nahmen die Beamten schließlich alle acht Insassen fest. An Bord befanden sich über 3,3 Tonnen Kokain, welches in 139 riesige Pakete verpackt war.

Wochenlang als Geisterschiff vom Radar verschwunden

Besonders mysteriös ist die jüngste Geschichte des 50 Jahre alten, in den Niederlanden gebauten Hochseeschleppers. Zuletzt offiziell registriert wurde das Schiff vor über sieben Wochen im Hafen von Gibraltar, von wo aus es eigentlich Kurs auf Marokko nehmen sollte. Ein letztes Radarsignal vom 16. Juli ortete den Schlepper jedoch völlig überraschend im fernen Seegebiet zwischen Südkorea und Japan. Seit diesem Tag galt die „GT Victory“ bis zum Zugriff am Dienstag als spurlos verschwundenes Geisterschiff.

Mittlerweile haben die Ermittler die acht Schmuggler nach Gran Canaria gebracht. Nach Informationen von Canarias7 handelt es sich hierbei um Staatsbürger aus Albanien und von den Philippinen.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 02.09.2026 um 05:12

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1.9.2026 - Gran Canaria meldet neuen West-Nil-Virus Fall

Weiterer Fall in Santa Brígida gemeldet – Erreger erreicht eine neue Gemeinde der Insel.-

Keine guten Nachrichten gibt es für Gran Canaria, wo das West-Nil-Virus still und heimlich weitermarschiert. Ein ganz frischer Infektionsherd kam jetzt in einer Gemeinde ans Licht, die bisher komplett virenfrei war. Festgestellt wurde der Fall auf einem Hof in Santa Brígida, wie das spanische Landwirtschaftsministerium offiziell bekannt gab.

Zweiter offizieller Infektionsherd auf der Insel

Aufgefallen war die Infektion am 28. August, als eine Tierärztin vor Ort krankheitstypische Anzeichen bei einem der Vierbeiner feststellte. Eine genaue Untersuchung im nationalen Referenzlabor in Algete brachte kurz darauf Gewissheit. Von den 54 gemeldeten Pferden des Betriebs ist bisher zum Glück nur ein einziges Tier betroffen.

Zusammen mit den ersten Funden vor knapp drei Wochen in San Bartolomé de Tirajana zählt Gran Canaria damit inzwischen vier bestätigte Fälle bei Tieren. Damals waren drei Pferde positiv getestet worden, weshalb die Behörden nun von einer aktiven Verbreitung des Erregers ausgehen.

Stechmücken tragen das Virus weiter

Übertragen wird das Virus durch invasive Stechmücken, die den Erreger zuvor bei infizierten Wildvögeln aufgenommen haben. Experten warnen vor den Folgen der anhaltend hohen Temperaturen auf den Inseln, welche die Vermehrung der Insekten massiv beschleunigen. Weil das Virus nun in zwei verschiedenen Regionen der Insel nachgewiesen wurde, überwachen die Veterinärbehörden die betroffenen Gebiete extrem genau.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 01.09.2026 um 06:25

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1.9.2026 - Kanaren: West-Nil-Virus Fälle bei Menschen absehbar

Nach Infektionen bei Pferden auf Gran Canaria warnt eine Expertin vor Ausbreitung: Erste Fälle beim Menschen auf den Kanaren sind eine Frage der Zeit.-

Eine verstärkte Wachsamkeit prägt aktuell die Arbeit der kanarischen Gesundheitsbehörden nach den ersten Funden des West-Nil-Virus auf dem Archipel. Nachdem das Virus kürzlich bei Pferden in der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana auf Gran Canaria nachgewiesen wurde, rufen Mediziner nun zu besonnener Aufmerksamkeit auf.

María Paz Sánchez-Seco, Leiterin des Labors für Arboviren am nationalen Mikrobiologie-Zentrum, stellte im Interview mit der Zeitung Canarias7 klar, dass eine Übertragung auf den Menschen in naher Zukunft unvermeidbar ist.

Übertragung rein über Stechmücken

Eine Übertragung auf den Menschen erfolgt rein über den Stich einer infizierten Stechmücke. Wildvögel fungieren als Hauptwirte des Erregers, den Mücken bei einer Blutmahlzeit aufnehmen und auf Säugetiere übertragen. Auf dem Archipel landete das Virus wohl über Zugvögel aus Afrika, woraufhin sich die lokalen Mückenpopulationen damit infizierten.

Höhere Temperaturen spielen Treibern in die Karten

Massive Schützenhilfe erhalten die Insekten durch die anhaltende Hitze und den globalen Klimawandel. Längere Wärmeperioden und veränderte Regenmuster führen dazu, dass sich die Stechmücken auf den Kanaren rasant vermehren und immer größere Populationen bilden. Sánchez-Seco unterstreicht, dass das Virus auf dem Archipel inzwischen ideale Bedingungen vorfindet, um sich dauerhaft festzusetzen.

Gut 80 Prozent aller menschlichen Infektionen gehen völlig unbemerkt an den Betroffenen vorbei, obwohl im schlimmsten Fall folgenschwere Hirnhautentzündungen auftreten können. Auf diese Bedrohung reagieren die Gesundheitsämter bereits mit scharfen Kontrollen von stehenden Gewässern, um Brutstätten der Mückenlarven sofort unschädlich zu machen.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 01.09.2026 um 06:19

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31.8.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

September beginnt auf den Kanaren mit Hitze, Wind und Dunst
Die Kanarischen Inseln erwarten zu Septemberbeginn Temperaturen über 30 °C – lokal sogar bis 32 °C. Am Montag ist es sehr windig und teilweise kann der Nordostwind sehr starke Böen auslösen.

Am Mittwoch bildet sich in höheren Lagen der östlichen Inseln leichter Dunst. Die Temperaturen bleiben stabil, der Nordostwind weht weiter mäßig bis stark. Regen sei unwahrscheinlich, allenfalls leicht und vereinzelt.

Zwei Autos in Siete Palmas komplett ausgebrannt
In Las Palmas de Gran Canaria brannten am Sonntagabend zwei Fahrzeuge vollständig aus. Der erste Brand ereignete sich nahe einer Tankstelle am Kreisverkehr am Ortseingang. Ein zweiter Brand wurde zudem auf der Avenida Felo Monzón gemeldet.

Beide Fahrzeuge wurden komplett zerstört, es gab jedoch keine Verletzten. Die Ursachen der Brände sind noch unbekannt.

Profand startet Oktopuszucht-Forschung
Das galicische Unternehmen Profand, Hauptlieferant von Mercadona, startet ein Forschungsprojekt zur Oktopuszucht in Kooperation mit dem spanischen Nationalen Forschungsrat (CSIC). Ziel ist die Optimierung der Larvenphase, um langfristig eine industrielle Produktion zu ermöglichen. Bisherige Versuche – etwa von Nueva Pescanova, Armadora Pereira oder dem japanischen Konzern Nissui scheiterten.

Die Tierrechtsorganisation PACMA kritisiert das Projekt und fordert eine Umweltprüfung. Profand betont zwar, dass es sich zunächst um Grundlagenforschung handle, doch der Projektbericht sieht mittelfristig eine Kommerzialisierung vor.

Cabildo startet Sonderoperation zum Schutz der Dünen von Maspalomas
Der Inselrat von Gran Canaria verstärkte am Freitagabend die Überwachung im Naturschutzgebiet Dünen von Maspalomas mit einem Sondereinsatz. Ein Team aus Umweltschutz, Guardia Civil, kanarischer Polizei und örtlicher Polizei sowie eine Drohne kontrollierten Besucher, die Sperrzonen betraten. Ziel war es, sie umzuleiten und über die Schutzregeln für das fragile Ökosystem zu informieren.

Überwucherte Straße in Santa María de Guía seit zwei Jahren unpassierbar
Die Bewohner der Ortschaft Verdejo klagen über den vernachlässigten Zustand ihrer Zufahrtsstraße, die seit über zwei Jahren von Brombeersträuchern und Unkraut überwuchert ist. Einige Einwohner müssen seitdem mehrere Kilometer zu Fuß gehen, da einige Stellen mit dem Auto unpassierbar sind.

Der Stadtrat für Straßenreinigung, Juan Jiménez, versichert, dass die Reinigung „in den kommenden Tagen“ erfolgen werde. Die Ausschreibung für die Sanierung stehe bevor. Die Bewohner fordern zudem einen Schutzzaun entlang der Straße, die auch von Schulbussen und Müllwagen befahren wird.

Restaurantbesitzer aus Las Palmas als Kopf einer landesweiten Marihuana-Schmuggelbande verurteilt
Ein Restaurantbesitzer aus Las Palmas de Gran Canaria wurde als Anführer einer kriminellen Organisation zu sechs Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Die landesweite Schmuggelbande betreib in acht spanischen Provinzen Marihuana-Plantagen und schmuggelte die Drogen per Kurierdienst nach Großbritannien.

Die Organisation nutzte gestohlene Identitäten, illegale Stromanschlüsse und Gegenspionage-Methoden, um ihre Aktivitäten zu tarnen. Der 40-köpfige Ring scheiterte an Polizeikontrollen in Vitoria und Madrid, wo Postsendungen mit Drogen abgefangen wurden.

Bild

Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 31.08.2026 um 07:22

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31.8.2026 - Wellen-Alarm für Teneriffa und Gran Canaria ausgelöst

Wetterdienst ruft gelbe Warnstufe für die Küsten aus – direkt danach schlägt das Wetter mit Hitze und Saharastaub um.-

An den Küsten der Kanaren wird es in den nächsten Stunden ungemütlich. Warnungen wegen Wind und Wellen gelten ab Dienstagabend vor allem für Teneriffa und Gran Canaria. Vorsichtig sein sollten Urlauber und Einheimische laut den Meteorologen im Osten, Süden und Westen beider Inseln.

Küstenwarnung ab Dienstagabend im Blick

Aktiv wird der gelbe Alarm am Dienstag um 21.00 Uhr und bleibt erst einmal bis zum frühen Mittwochmorgen um 06.00 Uhr bestehen. Erwartet wird ein ziemlich kräftiger Nordostwind, der mit 50 bis 61 km/h über das Wasser fegt. Besonders ordentlich pusten wird es im Kanal zwischen den Inseln sowie im Südosten von Gran Canaria, wo die See spürbar aufgewühlt sein dürfte.

Im Anschluss rollen Hitze und dichte Calima an

Direkt nach dem Wind- und Wellenspringen stellt sich das Wetter komplett um und bringt uns in den ersten Septembertagen ordentlich ins Schwitzen. Eine heiße Luftmasse zieht über das Archipel, wodurch das Thermometer besonders auf Gran Canaria die 35-Grad-Marke knackt. Tropisch warme Nächte machen das Ganze zusätzlich drückend.

Gleichzeitig bringt der Wind eine dichte Calima-Schicht mit. Der feine Saharastaub in der Luft wird in vielen Regionen für eine trübe Suppe am Himmel und eine ziemlich eingeschränkte Sicht sorgen. Trotz der heißen Wüstenluft schließt die Aemet ein paar überraschende, kurze Regenschauer am Mittwoch und Donnerstag nicht ganz aus.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 31.08.2026 um 07:09

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31.8.2026 - Hafen von Las Palmas: 4. bestes Drehkreuz Spaniens

Maritimes Netzwerk der Kanaren verbindet 283 Häfen weltweit – Containerverkehr dominiert mit über 94 Prozent den globalen Warenstrom.-

Ein beachtlicher Aufstieg gelingt dem Hafen von Las Palmas (Puerto de la Luz) auf Gran Canaria im globalen Seeverkehr. Direkt hinter den spanischen Festland-Metropolen Valencia, Algeciras und Barcelona sichert sich die kanarische Anlage damit einen starken vierten Platz im nationalen Vergleich. Auf kontinentaler Ebene sichert sich das strategisch perfekt positionierte Drehkreuz mittlerweile eine starke zwölfte Position.

Westafrika als Herzstück des globalen Netzwerks

Stolze 582 Seewege in 14 unterschiedliche Regionen verdeutlichen die enorme Bedeutung des Standorts für die Schifffahrt. Als absolutes Kernstück gilt dabei die Verbindung nach West- und Südafrika, auf der allein 45 Häfen direkt angelaufen werden. Weit über den Atlantik reicht das netz bis nach New York und Buenos Aires, während im Osten asiatische Megahäfen wie Shanghai oder Yokohama auf dem Fahrplan stehen. Sogar Ozeanien ist mit Zielen wie Sydney und Auckland direkt angebunden.

Von dieser hervorragenden Infrastruktur profitiert auch das Welternährungsprogramm, welches in Las Palmas eines seiner weltweit zentralen Logistikzentren für humanitäre Hilfe betreibt. Fast 85 Prozent aller Schiffsrouten werden im wöchentlichen Rhythmus bedient, was extrem schnelle Umschlagzeiten garantiert.Geografisches Referenzmaterial

Containerverkehr hat die absolute Vormachtstellung

Ein Anteil von 85,2 Prozent bei den reinen Containerdiensten bildet das unangefochtene Fundament des Hafengeschäfts. Nimmt man gemischte Linien hinzu, dominiert die klassische Boxen-Fracht den gesamten Warenverkehr zu stolzen 94 Prozent. Herkömmliche Passagierfähren fallen im großen Maßstab dagegen kaum ins Gewicht.

Abseits der riesigen geografischen Reichweite zeigt sich der Wettbewerb unter den Anbietern jedoch ungleich verteilt. Insgesamt 17 Reedereien nutzen die Anlage auf Gran Canaria, allerdings wickeln die drei Branchenriesen MSC, Maersk und CMA-CGM fast 88 Prozent des gesamten Netzwerks ab. Knapp die Hälfte aller angesteuerten Zielhäfen weltweit wird sogar von nur einem einzigen Betreiber bedient.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 31.08.2026 um 07:04

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31.8.2026 - Deutsche führen Immobilienmarkt auf den Kanaren an

Neue Daten von idealista zeigen enormen Run auf Eigentum – deutsche Käufer stehen unangefochten an der Spitze der Nachfrage.-

Ein anhaltend starkes Interesse aus dem Ausland prägt den Immobilienmarkt auf den Kanaren. Ausländische Staatsbürger zeichnen in der Provinz Santa Cruz de Tenerife für mehr als ein Viertel aller Suchanfragen verantwortlich. In der Provinz Las Palmas liegt dieser Anteil bei rund einem Fünftel, wobei Kaufinteressenten aus Deutschland in beiden Regionen an der Spitze stehen.

Spitzenreiter bei den Standorten

Besonders im Fokus stehen bestimmte Gemeinden, in denen die ausländische Nachfrage die der spanischen Käufer sogar übertrifft. Den absoluten Spitzenplatz auf den Kanaren belegt die Gemeinde Tijarafe auf La Palma, wo sage und schreibe 55,1 % aller Immobilienwünsche aus dem Ausland kommen.

Dicht dahinter folgen Pájara auf Fuerteventura mit 52,6 %, Mogán auf Gran Canaria mit 47,4 % sowie Antigua mit 46,5 %. Neben Deutschen suchen hier vor allem Briten, Italiener sowie Staatsbürger aus den skandinavischen Ländern nach einem Eigenheim.

Hauptstadt-Vergleich und nationale Trends

In den beiden großen Inselmetropolen fällt die Verteilung aufgrund des starken spanischen Binnenmarktes etwas moderater aus. Santa Cruz de Tenerife verzeichnet einen ausländischen Nachfrageanteil von 9,8 %, während Las Palmas de Gran Canaria auf 8,8 % kommt. Deutsches Klientel bildet auch hier die stärkste Gruppe.

Gesamtspanisch betrachtet reihen sich die Kanaren damit nahtlos in die Riege der beliebtesten Küstenregionen wie Alicante, Málaga oder die Balearen ein, die traditionell die Liste der ausländischen Immobilieninvestitionen anführen.

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 31.08.2026 um 06:58

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31.8.2026 - Über 23 Euro pro Quadratmeter: Playa del Inglés bricht alle Mietpreisrekorde

Mietpreisrekord auf Gran Canaria 2026: Wohnen in San Bartolomé de Tirajana wird durch eine neue Preisexplosion immer teurer. Alle Daten hier...-

Der Durchschnitt im Süden liegt mittlerweile bei 21,30 Euro!

Neue Mietpreisrekorde auf Gran Canaria: Wohnen im Süden wird zunehmend zur finanziellen Belastung

Der Wohnungsmarkt im Süden Gran Canarias steht weiterhin extrem unter Druck. In der stark frequentierten Urlaubsgemeinde San Bartolomé de Tirajana klettern die Mieten unaufhaltsam nach oben. Offizielle Bewertungsdaten vom Juli 2026 belegen einen neuen historischen Höchststand: Der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt mittlerweile bei 21,30 Euro. Für viele Einwohner steigen damit die monatlichen Fixkosten auf ein Niveau, das das alltägliche Leben massiv belastet.

Im direkten Vergleich zum Vormonat Juni bedeutet dies einen weiteren Anstieg von 0,8 Prozent. Blickt man auf den Juli des Vorjahres, fällt die Teuerungsrate mit einem deutlichen Plus von 6,9 Prozent noch gravierender aus. Ein aktueller Marktbericht, der auf einer in diesem Monat verfeinerten Berechnungsmethodik des Immobiliensektors beruht, offenbart eine sehr angespannte Marktdynamik. Auffällig sind vor allem die erheblichen Preisunterschiede zwischen den einzelnen Zonen der Tourismushochburg.

Playa del Inglés bricht alle bisherigen Rekorde

Besonders drastisch stellt sich die Lage in Playa del Inglés dar. Das Viertel hat seine Position als zweitteuerste Gegend der Gemeinde fest zementiert und im Juli 2026 einen neuen Rekordwert erreicht. Mit 23,10 Euro pro Quadratmeter stiegen die Mieten hier innerhalb eines einzigen Monats um 0,9 Prozent. Noch eindrucksvoller ist der Jahresvergleich: Die Preise explodierten um beachtliche 15,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Marktbeobachter erklären diese anhaltende Preisstabilität auf extrem hohem Niveau mit der enormen Nachfrage durch den internationalen Tourismus und kaufkräftige Saisonbewohner. Diese Faktoren haben Preiskorrekturen nach unten bislang vollständig verhindert.

Maspalomas und San Agustín: Lokale Anpassungen auf hohem Niveau

In der besonders exklusiven Zone Maspalomas-Meloneras verzeichnet der Markt nach wie vor die höchsten Mieten der Region. Der Quadratmeterpreis kletterte im Juli um 3,3 Prozent auf 22,10 Euro. Trotz dieses kurzfristigen Anstiegs zeigt sich hier langfristig eine leichte Korrektur: Gegenüber Juli 2025 sanken die Preise um 1,3 Prozent. Vom absoluten Spitzenwert von 24,20 Euro, der im Juni 2025 gemessen wurde, ist der aktuelle Wert immerhin 8,7 Prozent entfernt.

Auch die Region San Agustín-Bahía Feliz verzeichnete entgegen dem allgemeinen Aufwärtstrend im Juli einen monatlichen Rückgang von 0,9 Prozent auf 21,40 Euro. Wer jedoch glaubt, der Markt kühle ab, irrt. Seit Jahresbeginn gibt es weiterhin eine starke Wertsteigerung von 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Derzeit liegt der Preis lediglich 3,6 Prozent unter dem Allzeithoch vom November 2025 (22,20 Euro).

Zusätzliche Belastung durch Wohnungsnot

Die aktuelle detaillierte Marktanalyse unterstreicht die Verfestigung extremer Mietpreise im Süden Gran Canarias, die sich zunehmend zu einer großen gesellschaftlichen Herausforderung entwickelt. Laut jüngsten Marktdaten von Immobilienportalen wie Indomio (Quelle) erreichten die reinen Angebotspreise für Neuvermietungen in Playa del Inglés Mitte 2026 teils sogar Spitzenwerte von annähernd 25 Euro pro Quadratmeter. Dies verschärft die ohnehin stark präsente Wohnungsnot für lokale Angestellte, Dienstleister und Familien zusehends. Die anhaltende Umwandlung von regulärem Wohnraum in lukrative Ferienapartments reduziert das ohnehin knappe Angebot auf dem Dauermietmarkt weiter. In der Folge werden immer mehr Einheimische aus ihren angestammten Vierteln gedrängt und sehen sich gezwungen, in günstigere, aber weitaus entferntere Regionen im Inselinneren auszuweichen. – MF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 31.08.2026 um 06:50

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31.8.2026 - Stimme aus dem Nichts: Wie eine neue Technik die Dünen von Maspalomas schützen soll

Gran Canaria greift durch: Drohnen und ein neues Lautsprechersystem sollen die empfindlichen Dünen von Maspalomas vor unachtsamen Besuchern schützen...-

Ob Lautsprecher wirklich etwas bringen werden?

Die Behörden auf Gran Canaria verstärken ihre Bemühungen zum Schutz des empfindlichen Ökosystems der Dünen von Maspalomas. Angesichts der anhaltenden Missachtung von Absperrungen setzen der Inselrat und lokale Sicherheitskräfte nun auf eine Kombination aus technischer Überwachung und direkter Besucheransprache. Im Zentrum der neuen Maßnahmen stehen Drohnen sowie ein kürzlich installiertes Lautsprechersystem.

Massiver Einsatz von Sicherheitskräften und Drohnentechnik

Zu einer der besucherstärksten Zeiten hat der Inselrat am vergangenen Freitag eine groß angelegte Kontrollaktion im Naturschutzgebiet durchgeführt. Ziel war es, unachtsame Besucher, die sich abseits der offiziellen Wege bewegten, aufzuklären und aus den geschützten Zonen zu weisen. Die Operation war eine beispiellose Zusammenarbeit verschiedener Institutionen: Neben Einsatzkräften des Umweltministeriums waren der Naturschutzdienst der Guardia Civil (SEPRONA), die Polizei der Kanarischen Inseln sowie die örtliche Polizei von San Bartolomé de Tirajana vor Ort.

Besonders effektiv erwies sich dabei der Einsatz einer Drohneneinheit der lokalen Polizei. Die fliegenden Kameras ermöglichen es den Beamten, das weitläufige und unübersichtliche Dünengebiet in Echtzeit zu überwachen und Personen, die die empfindliche Flora und Fauna gefährden, schnell zu lokalisieren. Diese Maßnahme dient primär der Information und Prävention, um die direkten Auswirkungen des Massentourismus auf die geschützte Landschaft so gering wie möglich zu halten.

Neue Lautsprecheranlage: Dreisprachige Warnrufe am Mirador

Als präventive Ergänzung zu den personellen Kontrollen ist seit dem 26. August ein neues Lautsprechersystem am beliebten Aussichtspunkt Mirador de las Dunas in Betrieb. In einem Rhythmus von 15 Minuten werden automatisierte Durchsagen auf Spanisch, Englisch und Deutsch abgespielt. Diese erinnern Touristen und Einheimische eindringlich daran, die markierten Wege nicht zu verlassen und die geltenden Naturschutzrichtlinien strikt zu befolgen.

Die Betriebszeiten der Anlage sind strategisch gewählt: Die Durchsagen erfolgen morgens zwischen 7:30 und 10:00 Uhr sowie abends von 18:00 bis 21:00 Uhr. Diese Zeitfenster fallen exakt mit dem Sonnenaufgang und Sonnenuntergang zusammen – jenen Momenten, in denen das Reservat eine magische Anziehungskraft auf Spaziergänger ausübt. Sensoren des Projekts „Impulsa Maspalomas“ belegen, dass allein in diesen kritischen Stunden täglich rund eintausend Menschen das Gebiet passieren.

Ein fragiles Ökosystem in akuter Gefahr

Die Dünen von Maspalomas sind weit mehr als nur eine malerische Fotokulisse. Sie bilden ein hochkomplexes Naturschutzgebiet (Reserva Natural Especial). Das Verlassen der Wege führt zur Zerstörung der spärlichen Vegetation, die für die Stabilisierung der Sandmassen unerlässlich ist. Zudem werden seltene Insektenarten und nistende Vögel in ihrem Lebensraum gestört. (Quelle der ökologischen Einordnung: Offizielle Umweltdaten des Cabildo de Gran Canaria). Jeder Fußtritt abseits der Pfade trägt zur fortschreitenden Degradation dieses einzigartigen Naturwunders bei.

Appell an die Vernunft der Besucher

Raúl García Brink, der für Umweltangelegenheiten zuständige Inselrat, ordnet das neue Vorgehen ein. Er erklärte, dass sich die Lautsprecherinitiative derzeit noch in einer Pilotphase befinde. Der Erfolg der Bemühungen hänge jedoch nicht allein von der Technik oder der Präsenz der Behörden ab. García Brink richtete einen dringenden Appell an alle Anwohner und Urlauber, aktiv beim Schutz dieses besonders sensiblen Gebiets mitzuhelfen. Der langfristige Erhalt dieses Wahrzeichens von Gran Canaria sei untrennbar mit dem verantwortungsvollen Verhalten jedes einzelnen Besuchers verbunden. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 31.08.2026 um 06:45

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30.8.2026 - Die Rückkehr der grünen Lunge: Ein 1,6-Millionen-Euro-Pakt für Gran Canarias Natur

Das Cabildo de Gran Canaria investiert 1,6 Millionen Euro in die Pflege von 22.000 Hektar Wald, um Wüstenbildung und Klimawandel aktiv zu bekämpfen...-

Im Grunde ist es ein Kampf gegen die Wüste.

Gran Canaria – Die kanarische Insel Gran Canaria steht vor einer gewaltigen ökologischen Herausforderung. Die fortschreitende Wüstenbildung, angetrieben durch jahrhundertelange menschliche Eingriffe und nun massiv beschleunigt durch den globalen Klimawandel, bedroht die Flora der Insel. Um diesen fatalen Trend umzukehren, hat das Umweltministerium des Cabildo de Gran Canaria eine weitreichende Ausschreibung für ein ambitioniertes Aufforstungs- und Pflegeprojekt veröffentlicht. Es geht um die Rettung und den nachhaltigen Erhalt der grünen Lunge des Archipels.

Ein Paradigmenwechsel: Pflege statt reiner Pflanzaktion

Das Projekt umfasst sämtliche vom Inselrat verwalteten Waldflächen – ein gigantisches Areal von rund 22.000 Hektar. Das Hauptziel ist ein Umdenken in der Forstwirtschaft der Insel: Weg von kurzfristigen Pflanzaktionen, hin zu einer langfristigen Pflege, um die Rentabilität und die tatsächliche Effektivität der Investitionen in die heimischen Waldökosysteme zu garantieren. Für dieses Vorhaben stellt das Umweltministerium ein Budget von 1,60 Millionen Euro zur Verfügung. Die Projektlaufzeit ist auf 48 Monate angesetzt, mit der Option auf eine Verlängerung um weitere 12 Monate, nachdem die tatsächliche Umsetzung früherer Aufforstungspläne evaluiert wurde.

In der Vergangenheit stießen viele Wiederaufforstungsprojekte in den Naturschutzgebieten und auf den öffentlichen Liegenschaften des Cabildo auf ein massives Hindernis: das Fehlen der sogenannten kulturellen Pflege. Ohne eine konsequente Nachbetreuung scheiterten zahlreiche Pflanzungen. Dies lag vor allem an einem akuten Personalmangel in den Sommermonaten. Genau dann, wenn die jungen Setzlinge am meisten Wasser und Schutz vor konkurrierendem Unkraut benötigen, übernimmt die überwiegende Mehrheit der Forstmitarbeiter Aufgaben in der Prävention und Bekämpfung von Waldbränden. Die Instandhaltung der aufgeforsteten Flächen war in dieser kritischen Zeitspanne weder angemessen noch ausreichend, was zu einer hohen Sterblichkeitsrate bei den Setzlingen führte.

Ressourcen für das Überleben der kanarischen Flora

Mit dem neuen Vertrag soll nun sichergestellt werden, dass jederzeit ausreichend personelle und materielle Ressourcen bereitstehen. Die Pflanzen, die zuvor in den Baumschulen des Umweltministeriums herangezogen wurden, sollen in der freien Natur die bestmöglichen Überlebenschancen erhalten. Die Pflege umfasst essenzielle Maßnahmen: die Beseitigung von Konkurrenzvegetation wie invasiven Brombeeren, Knöterichfarnen, Gelbem Ginster und Schilf, das gezielte Ersetzen bereits abgestorbener Bäume sowie die regelmäßige und tiefgründige Bewässerung der Jungpflanzen.

Um die Dimension dieses Vorhabens zu verdeutlichen, lohnt sich ein Blick auf einen früheren Plan zur umfassenden Waldbewirtschaftung öffentlicher Flächen im Mittelland, der im Jahr 2019 initiiert wurde. Dieser Vertrag sah ursprünglich Maßnahmen auf einer Fläche von maximal etwa 412 Hektar vor. Er umfasste bekannte Gebiete wie San José del Álamo, El Montañón, das historische Anwesen Osorio, La Cazuela, Los Chorros, Los Tilos de Moya, El Peñón und El Brezal. In der Realität wurden die Maßnahmen jedoch nie auf der gesamten Fläche umgesetzt; Gebiete wie San José del Álamo oder El Brezal blieben während der Vertragsausführung gänzlich unberührt. Im direkten Kontrast zu diesem unvollendeten Projekt vergrößert der nun ausgeschriebene Vertrag den anfänglichen Handlungsbereich um mehr als das 52-fache.

Maßgeschneiderte Strategien für Nord, Süd und den Gipfel

Um die praktische Umsetzung zu gewährleisten und die verschiedenen klimatischen Zonen der Insel optimal zu betreuen, sind die Arbeiten in vier Lose unterteilt. Drei dieser Lose widmen sich konkret der Wiederbesiedlung und Versorgung in verschiedenen Schlüsselregionen der Insel: dem dicht bewaldeten Norden, den zentralen Gipfelregionen und dem trockeneren Süden. Das vierte Los dient ausschließlich der strikten Überwachung und Qualitätskontrolle der durchgeführten Arbeiten.

Die Liste der Gebiete, die von diesem Projekt profitieren sollen, umfasst mehrere Dutzend öffentliche Ländereien, ist aber laut Umweltministerium ausdrücklich nicht abschließend. Die Flexibilität des Vertrages erlaubt es, während der Laufzeit weitere, noch nicht vorgesehene Grundstücke aufzunehmen oder bestehende zu streichen, ohne das Jahresbudget zu gefährden. In den Gipfelregionen stehen unter anderem Parzellen wie Las Mejoranas, Degollada Becerra, Cruz de Tejeda sowie die privaten Grundstücke Llanos de Ana López und Cortijo de Huertas auf dem Plan. Im Norden fokussiert sich die Arbeit auf Cruce de Aríñez, Lo Blanco, Cruce Los Garajes, Montaña Artenara, Los Andenes, La Angostura, Los Tilos de Moya, San José del Álamo, El Peñón, El Rayo, Gomestén, El Brezal und das bekannte Anwesen Osorio. Im Süden, wo die Trockenheit besonders spürbar ist, umfasst die Liste landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Enklaven wie Cortadores, Paso La Herradura, La Manzanilla, El Lote, Pinos de la Mesa de Chira, Llanos del Corral, Bentayga, Cañada Honda, La Data und La Cernicalera.

Die logistischen Herausforderungen in diesen teils unzugänglichen Gebieten sind enorm. Auf Anfragen interessierter Unternehmen, die bis zum 15. September ihre Angebote einreichen konnten, erklärte das Ministerium, dass viele der Ländereien nur über unbefestigte Waldwege erreichbar sind. Während bei Gebieten wie Cruce de Aríñez, Las Mejoranas, Cruce de Los Garajes oder Los Tilos de Moya die lebenswichtige Bewässerung direkt von einer Asphaltstraße aus erfolgen kann, müssen schwere Wassertanks bei Höfen wie Lo Blanco, Gomestén, San José del Álamo oder Osorio mühsam über unwegsame Feldwege navigiert werden.

Der dramatische Schwund der historischen Wälder

Diese massiven Anstrengungen mit Tausenden von Exemplaren der heimischen kanarischen Flora sind der verzweifelte Versuch, einen ökologischen Kollaps abzuwenden. Gran Canaria leidet massiv unter den Folgen historischer Abholzung. Einst waren historischen Aufzeichnungen zufolge bis zu 60 Prozent der Inseloberfläche von dichten Wäldern bedeckt. Heute warnen Umweltorganisationen wie die Fundación Foresta, dass rund 90 Prozent der Fläche von Gran Canaria ein hohes bis sehr hohes Risiko für Wüstenbildung aufweisen.

Die Dokumentation des neuen Vertrags zeichnet ein dramatisches Bild der aktuellen Vegetation. Der emblematische Kanarische Kiefernwald, der durch seine außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit gegen Feuer bekannt ist, bedeckt heute nur noch 35 bis 40 Prozent seiner potenziellen natürlichen Verbreitungsfläche. Noch alarmierender ist die Situation der wärmeliebenden Wälder, die als wichtige ökologische Übergangszone zwischen der trockenen Küste und den feuchteren Höhenlagen dienen. Ihr Bestand ist auf marginale 12 bis 14 Prozent der ursprünglichen Fläche geschrumpft.

Die Rettung des Doramas-Waldes als oberste Priorität

Am tragischsten ist jedoch der Zustand des Lorbeerwaldes. Diese uralte, feuchtigkeitsliebende Waldart, die einst den riesigen, legendären Doramas-Wald im Norden Gran Canarias bildete, ist auf kümmerliche 8 Prozent ihrer ursprünglichen Ausdehnung dezimiert worden. Der Verlust des Lorbeerwaldes hat gravierende Folgen für den Wasserhaushalt der gesamten Insel. Dieser einzigartige Lebensraum ist nicht nur der artenreichste der Kanaren, sondern auch in der Lage, sein eigenes feuchtes Mikroklima zu erschaffen. Durch das Auskämmen der feuchten Passatwolken – den sogenannten horizontalen Regen – hat dieser Waldtypus das größte Potenzial zur Grundwasserneubildung. Zudem fungiert er als essenzieller Puffer, der Temperaturanstiege abfedert und die zunehmende Trockenheit, die der Klimawandel mit sich bringt, auf natürliche Weise reguliert.

Die globale Erwärmung des Planeten verschärft den ohnehin kritischen Prozess der Wüstenbildung auf dem gesamten kanarischen Archipel, trifft jedoch Gran Canaria aufgrund der topografischen und historischen Gegebenheiten besonders hart. Mit dem neuen 1,60-Millionen-Euro-Vertrag geht das Cabildo de Gran Canaria nun einen entscheidenden Schritt in Richtung einer nachhaltigen Zukunft. Es wird nicht mehr nur medienwirksam gepflanzt, sondern akribisch gepflegt, bewässert und geschützt. Nur durch diese konsequente kulturelle Pflege können aus kleinen Setzlingen wieder jene widerstandsfähigen Wälder heranwachsen, die Gran Canaria als natürliches Schutzschild gegen den Klimawandel so dringend benötigt. – TF -

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 30.08.2026 um 04:35

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30.8.2026 - Spielplan UD Las Palmas 2026/2027 – Liga 2

Beim FC Girona gab es die erste Saisonniederlage für UD Las Palma und zwar deutlich!...-

Dieser Spielplan UD Las Palmas ist ein Richtwert für die Saison 2026/2027 für das Team von Gran Canaria in der spanischen zweiten Liga (La Liga 2). Die Spieltage variieren ja nach Saisonverlauf. Wir passen dies regelmäßig an. UD Las Palmas hat in der vergangenen Saison den Aufstieg in Liga 1 leider nicht geschafft. Evtl. klpatt es ja in dieser Saison! – VIEL ERFOLG DABEI! Das Highlight werden im Übrigen die kanarischen Derbys gegen CD Teneriffa sein!
-weiterlesen und zum Spielplan...

Tabelle der TOP 6 2026/2027 (Stand 30.08.2026 – 07:43 Uhr)-

Quelle: weiterlesen und zum Spielplan
Autor: infos-grancanaria - 30.08.2026 um 04:31

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30.8.2026 - Kanaren erwarten ruhiges Sommerwetter zum Wochenstart

Wetterdienst Aemet gibt Entwarnung für die kommenden Tage – stabiles Sommerwetter bringt den Inseln viel Sonne und kaum Wolken.-

Auf den Kanaren bringt der anstehende Wochenstart zum Ende des Monats eine sehr stabile und freundliche Wetterlage mit sich. Angenehmes Sommerwetter dominiert die Vorhersage für die gesamte Inselgruppe.

Angenehme Wärme am Montag (31. August)

Bewölkt zeigt sich der Himmel am Montag zunächst noch an den Nordhängen der gebirgigen Inseln, lockert jedoch zur Mittagszeit spürbar auf. Komplett freie Sicht meldet der Wetterdienst für die südlichen Landesteile. Höchstwerte von bis zu 30 °C werden vor allem im äußersten Südosten von Lanzarote und Fuerteventura, in den südlichen Regionen von Teneriffa sowie in den mittleren Höhenlagen im Süden und Westen von Gran Canaria erwartet.

Frischer Nordostwind weht mäßig, kann jedoch an den Südost- und Nordwesthängen der Berginseln zeitweise stark auffrischen. Abkühlung verspricht eine leichte Brise an den Süd- und Südwestküsten.

Las Palmas auf Gran Canaria: 23 °C bis 27 °C
Santa Cruz auf Teneriffa: 21 °C bis 29 °C

Leichter Temperaturanstieg am Dienstag (1. September)

Einen ganz ähnlichen Wettercharakter bringt der Start in den neuen Monat mit sich. Weitgehend auflösen werden sich die morgendlichen, niedrigen Wolken im Norden der größeren Inseln im Laufe des Nachmittags. Gelegentliche mittelhohe Bewölkung über den östlichen Inseln bringt ein nur minimales Risiko für leichten Niederschlag mit sich. Konstante Werte meldet der Wetterdienst für die nächtlichen Tiefsttemperaturen, während die Höchstwerte im Landesinneren sowie im Süden tendenziell leicht ansteigen.

Zudem frischt der Nordostwind ab dem Nachmittag besonders an den bekannten Windhängen sowie im südlichen Landesinneren von Lanzarote spürbar auf, sodass punktuell mit starken Böen gerechnet werden muss.

Las Palmas de Gran Canaria: 24 °C bis 28 °C
Santa Cruz de Tenerife: 24 °C bis 30 °C -

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 30.08.2026 um 04:19

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30.8.2026 - Dünen von Maspalomas: Sondereinsatz stoppt Urlauber

Cabildo greift mit Drohnen und Polizei durch – Dreisprachige Lautsprecheransagen am Aussichtspunkt warnen Urlauber vor Sperrzonen.-

Eine Kontrollaktion hat am vergangenen Freitag im Naturschutzgebiet der Dünen von Maspalomas für Aufsehen gesorgt. Das Cabildo de Gran Canaria verstärkte die tägliche Überwachung durch eine gezielte Sonderoperation während der besucherstarken Abenddämmerung. Ziel der Behörden ist es, den enormen Druck durch den Tourismus auf das sensible Ökosystem zu minimieren und Pflanzen sowie Tiere effektiv zu schützen.

Drohnen und Polizei jagen Dünen-Sünder

Ein rund zehnköpfiges Einsatzteam fing die Besucherströme direkt vor Ort ab. Beteiligt an der Aktion waren Beamte des Umweltschutzdienstes, die spezialisierte Naturschutz-Einheit SEPRONA der Guardia Civil, die kanarische Polizei sowie die örtliche Polizei der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte aus der Luft von einer modernen Drohneneinheit. Die Beamten konzentrierten sich primär darauf, Urlauber in den strikten Sperrzonen aufzuklären, zu stoppen und konsequent auf die offiziell ausgewiesenen Wanderwege umzuleiten.

Dreisprachige Warnungen per Lautsprecher

Zeitgleich sorgt seit dem 26. August ein neues Pilotprojekt direkt am beliebten Aussichtspunkt (Mirador de las Dunas) für Aufmerksamkeit. Pünktlich zu den Stoßzeiten bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang nimmt dort eine automatische Lautsprecheranlage ihren Betrieb auf. Zuvor hatten Datensensoren erfasst, dass sich genau zu diesen Zeiten täglich fast tausend Menschen gleichzeitig im geschützten Areal aufhalten.

Im 15-Minuten-Takt sendet das System nun gut verständliche Hinweise auf Spanisch, Englisch und Deutsch, um die Besucher an die strengen Regeln sowie den gemeinsamen Umweltschutz zu erinnern.

Umweltstadtrat Raúl García Brink betonte ausdrücklich, dass der Erhalt dieser weltweit einzigartigen Enklave massiv vom verantwortungsvollen Verhalten und der Kooperation aller Besucher abhängt. Die Behörden kündigten bereits an, die Kontrollmaßnahmen auch in Zukunft unangekündigt fortzusetzen.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 30.08.2026 um 04:15

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30.8.2026 - Reisemagazin kürt die schönsten Kanaren-Strände

Überraschung im neuen Küsten-Ranking – Im Kampf um die schönsten Strände gewinnen zwei weltbekannte Stadt-Paradiese.-

Die Strände der Kanaren gelten als absolute Paradiese und prägen das Gesicht des Archipels wie kaum ein anderes Merkmal. In einer neuen, landesweiten Übersicht hat das Reisemagazin Viajar nun die schönsten Strände und Naturschwimmbäder jeder einzelnen spanischen Provinz ermittelt. Überraschenderweise machten auf den Kanaren nicht die abgeschiedenen Naturstrände das Rennen, sondern zwei weltbekannte Stadtstrände.

Las Canteras ist das Juwel von Las Palmas

In der Provinz Las Palmas sichert sich der legendäre Playa de Las Canteras im Herzen von Gran Canarias Hauptstadt die Krone. Feiner, goldener Sand auf einer Länge von mehreren Kilometern und ein natürliches vorgelagertes Riff, das die Bucht vor der offenen Atlantikbrandung schützt, machen ihn zu einem der besten Stadtstrände der Welt. Das lebendige Küstenjuwel gilt das ganze Jahr über als kosmopolitischer Treffpunkt für Surfer, Familien und Urlauber. Neben idealen Bedingungen für den Wassersport bietet die belebte Promenade kulinarische Highlights mit unvergesslichen Sonnenuntergängen.

Las Teresitas siegt in der Provinz Santa Cruz

In der Provinz Santa Cruz de Tenerife geht die Krone an den Playa de Las Teresitas. Gelegen nur wenige Minuten außerhalb des geschäftigen Zentrums der Inselhauptstadt, fasziniert dieser breite Küstenstreifen mit seinem ruhigen, glasklaren Meer und dem markanten Panorama des Anaga-Gebirges. Absolute Ruhe sucht man an diesem gut besuchten Hotspot zwar vergeblich, allerdings überzeugt das Küstenjuwel durch exzellente Annehmlichkeiten wie ein breites Serviceangebot, nette Strandlokale und eine perfekte Infrastruktur.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 30.08.2026 um 04:10

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29.8.2026 - Biker auf Gran Canaria tödlich verunglückt

Schwerer Unfall am Samstagmorgen im Süden der Insel – Rettungskräfte können nach dem heftigen Crash nur noch den Tod des Bikers feststellen.-

Ein schwerer Motorradunfall im Süden von Gran Canaria hat am Samstag ein Menschenleben gefordert. In dem zur Gemeinde San Bartolomé de Tirajana gehörenden Ort El Salobre verunglückte ein 38-jähriger Motorradfahrer so schwer, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Bei dem Verunglückten handelt es sich nach offiziellen Angaben um einen rumänischen Staatsbürger.

Heftiger Aufprall an einer Hauswand

Der folgenschwere Vorfall ereignete sich auf der C/Archipiélago Canario, die durch den Ortsteil führt. Aus bislang noch ungeklärter Ursache verlor der Mann in einem Abschnitt der Straße plötzlich die Kontrolle über seine Maschine. In der Folge kam das Motorrad von der Fahrbahn ab und prallte direkt gegen die Außenmauer eines angrenzenden Wohnhauses.

Rettungskräfte können nur noch den Tod feststellen

Durch die Wucht des Aufpralls erlitt der 38-Jährige schwerste Verletzungen und war auf der Stelle tot. Die umgehend alarmierten Rettungskräfte und Notärzte trafen zwar schnell am Unfallort ein, konnten jedoch keinerlei Wiederbelebungsmaßnahmen mehr einleiten. Es blieb nur noch die traurige Pflicht, den Tod des Mannes amtlich zu bestätigen.

Die Polizei sicherten die Unfallstelle in El Salobre ab und hat die Ermittlungen zur präzisen Klärung des Unfallhergangs übernommen. Untersucht wird nun, ob ein technischer Defekt, überhöhte Geschwindigkeit oder ein medizinisches Problem zu dem Kontrollverlust führten.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 29.08.2026 um 06:55

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29.8.2026 - Kanaren lehnen Asyl für homosexuellen Marokkaner ab

Höchstrichterliches Urteil bestätigt Asyl-Absage – Gesellschaftliche Ablehnung gilt rechtlich nicht als gezielte Verfolgung.-

Ein aktuelles Urteil zur spanischen Asylpraxis sorgt auf den Kanaren für viel Gesprächsstoff. Der Nationale Gerichtshof hat die Klage eines Marokkaners abgewiesen, der wegen seiner Homosexualität und der Angst vor Verfolgung in seiner Heimat Schutz gesucht hatte. Obwohl gleichgeschlechtliche Beziehungen in Marokko unter Strafe stehen und mit bis zu drei Jahren Gefängnis geahndet werden können, sahen die Richter im konkreten Fall keine ausreichende persönliche Gefahr für den Mann.

Familiärer Ausschluss ist keine gezielte Verfolgung

Eingereicht wurde der Asylantrag im Mai 2021 in Las Palmas auf Gran Canaria, nachdem der Betroffene aus seiner Heimat geflohen war. Nach den Schilderungen des Klägers in den Anhörungen war er in seinem Heimatdorf gesellschaftlich isoliert worden, nachdem seine sexuelle Orientierung bekannt wurde. Sogar die eigenen Eltern hätten ihn verstoßen. Das spanische Innenministerium lehnte den Antrag im März 2024 jedoch ab, da der Mann im Verfahren keinerlei konkrete Drohungen, körperliche Übergriffe oder staatliche Repressionen nachweisen konnte.

Rechtlich stufte das Gericht die Erlebnisse daher als schmerzhafte gesellschaftliche Diskriminierung und Ablehnung ein, nicht jedoch als die für den Flüchtlingsstatus notwendige gezielte Verfolgung.

Sämtliche Schutzwege gerichtlich abgewiesen

Gleich in dreifacher Hinsicht scheiterte der Kläger vor den Richtern des Nationalen Gerichtshofs. Neben dem vollen Flüchtlingsstatus verweigerten die Richter auch den sogenannten subsidiären Schutz. Anzeichen für ein reales Risiko von Todesstrafe, Folter oder unmenschlicher Behandlung bei einer Rückkehr nach Marokko lagen dem Senat nicht vor. Ebenso blieben humanitäre Bleiberechte verwehrt, da keine akute gesundheitliche oder soziale Verwundbarkeit festgestellt werden konnte.

Spanien verzeichnete im vergangenen Jahr hinter Deutschland und Frankreich die drittmeisten Asylanträge, belegt bei der tatsächlichen Bewilligungsquote im EU-Vergleich jedoch traditionell einen der hintersten Plätze.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 29.08.2026 um 06:51

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29.8.2026 - Aufbahrungshalle in Carrizal wieder in Betrieb

Dreiste Diebe stahlen Kupferkabel und legten Kühlung lahm – Gemeinde reagiert mit Notreparaturen und mehr Polizei.-

Ein extrem pietätloser Diebstahl hat in der Gemeinde Ingenio auf Gran Canaria für große Empörung gesorgt. In den frühen Morgenstunden des 18. August drangen unbekannte Täter in die Aufbahrungshalle von Carrizal ein und entwendeten die gesamten Kupferkabel der Elektrik. Durch den Diebstahl fiel schlagartig der Strom aus, wodurch auch die unverzichtbaren Kühlsysteme und Klimaanlagen komplett lahmgelegt wurden. Die Gemeinde musste die Einrichtung für Trauerfeiern vorübergehend komplett schließen.

Einstieg über das Dach der CEPA-Baustelle

Genutzt hatten die Kriminellen für ihren Einbruch die Bauarbeiten (Kanaren News berichtete) an der angrenzenden Schule. Vom dortigen Gelände aus gelangten sie ungehindert in den Innenhof und anschließend auf das Dach, über welches sie sich schließlich Zugang zum Gebäude verschafften.

Neben den gestohlenen Kabeln richteten die Täter schweren Vandalismus an den zwei Kühlzellen an. Unter anderem durchtrennten sie Kabelverbindungen und beschädigten das Fundament einer Anlage so schwer, dass der Stadtrat nun den kompletten Austausch der Maschinen in Auftrag geben musste.

Mobile Kühlcontainer retten den Betrieb

Schnelle Abhilfe brachte ein Notfallplan. Mobile Kühlcontainer stellten den weiteren Betrieb sicher, solange die Reparaturarbeiten im Hintergrund liefen. Nach dem erfolgreichen Abschluss mehrtägiger Arbeiten an der Klimaanlage des Gebäudes können Bestatter das Haus ab sofort wieder wie gewohnt nutzen. Trauernden Familien steht damit wieder ein voll funktionsfähiger, pietätvoller Ort für die Abschiednahme zur Verfügung.

Zäune verstärkt und Polizeipräsenz erhöht

Konsequenzen zieht die Gemeindeverwaltung auch im Bereich der Sicherheit vor Ort. Um künftige Vorfälle zu verhindern, wurde die Absperrung zwischen der CEPA-Baustelle und der Aufbahrungshalle massiv verstärkt. Ab sofort patrouilliert zudem die örtliche Polizei in deutlich kürzeren Abständen rund um das gesamte Areal. In einer offiziellen Mitteilung bedauerte der Stadtrat die entstandenen Unannehmlichkeiten und dankte den betroffenen Familien sowie der Öffentlichkeit ausdrücklich für ihr großes Verständnis.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 29.08.2026 um 06:46

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28.8.2026 - Pulsierendes Herz unter Teneriffa: Forscher entdecken riesige Magmakammer am Teide

Eine neue Studie enthüllt eine riesige Magmakammer 15 km unter dem Pico Viejo auf Teneriffa. Was aktuelle Erdbeben für das Vulkansystem bedeuten..-

Das Innere der Kanareninsel Teneriffa birgt eine komplexe und faszinierende vulkanische Struktur, die der Wissenschaft zunehmend ihre Geheimnisse offenbart. Eine bahnbrechende neue Studie hat tief unter der Insel mehrere Zonen identifiziert, in denen sich Magma ansammelt. Besonders im Fokus steht dabei der westliche Teil der Insel rund um den Vulkankomplex Teide-Pico Viejo. Hier konnten Forscher eine gewaltige Magmakammer in einer Tiefe von etwa 15 Kilometern nachweisen.

Ein dreidimensionales Röntgenbild des Vulkansystems

Mithilfe modernster Technik ist es einem internationalen Forschungsteam unter der Leitung des Vulkanologischen Instituts der Kanarischen Inseln (Involcan) erstmals gelungen, ein detailliertes dreidimensionales Bild der tieferen Erdkruste und des oberen Erdmantels unter Teneriffa zu erstellen. Die wegweisenden Ergebnisse wurden am Freitag in der renommierten Fachzeitschrift „Scientific Reports“ der Nature-Gruppe veröffentlicht und bieten völlig neue Perspektiven auf die Architektur des Vulkans.

Die wichtigste Erkenntnis der Wissenschaftler verweist auf ein ausgedehntes Gebiet direkt unter dem Pico Viejo. Die durch seismische Wellen erfassten Daten deuten zweifelsfrei auf das Vorhandensein einer bedeutenden Ansammlung von geschmolzenem Material hin. In den Zonen mit der geringsten seismischen Geschwindigkeit schätzt das Modell den Anteil der Gesteinsschmelze auf bis zu 79 Gewichtsprozent.

Die wichtigsten Fakten der neuen Studie im Überblick:

Lage der Hauptanomalie: Unterhalb des westlichen Teneriffa (Teide-Pico-Viejo-Komplex).
Tiefe: Die Magma-Reservoirs erstrecken sich in einer Tiefe zwischen 10 und 30 Kilometern, das Zentrum liegt bei etwa 15 Kilometern.
Analysemethode: Auswertung von über 785 fernen Erdbeben aus den Jahren 2017 bis 2024.
Beteiligte Institutionen: Involcan, Complutense-Universität Madrid, ITER, Universität Genf und das Institut für Vulkanologie (IVAR) in Portugal.

Wie Forscher das Unsichtbare sichtbar machen

Um ein solch präzises Bild vom Inneren der Insel zu zeichnen, analysierten die Forscher unter der Leitung von Víctor Ortega Ramos mehr als 785 starke Erdbeben, die sich in den vergangenen sieben Jahren an verschiedensten Orten der Erde ereigneten und vom Kanarischen Seismischen Netzwerk aufgezeichnet wurden.

Die Studie nutzte dabei eine hochkomplexe geophysikalische Technik, die als „Empfängerfunktionen“ (Receiver Functions) bekannt ist. Luca D’Auria, Direktor der Abteilung für Vulkanüberwachung bei Involcan, erklärte, dass diese Methode es den Wissenschaftlern erlaubt, ferne Erdbeben zu nutzen, um herauszufinden, was sich in den größten Tiefen verbirgt. Wenn seismische Wellen die verschiedenen Schichten und Materialien des Erdinneren durchlaufen, werden sie transformiert. Durch die Messung dieser Veränderungen lässt sich ableiten, ob die Wellen durch festes Gestein oder durch flüssiges Magma gewandert sind.

Magmatische Unterplattung: Wenn heißes Gestein aufsteigt

Die Auswertungen zeigten zunächst eine relativ starre, etwa zehn Kilometer dicke Schicht der ozeanischen Kruste. Darunter ändert sich das geologische Bild jedoch drastisch. Die Wissenschaftler identifizierten insgesamt vier große Anomalien, die durch extrem niedrige seismische Geschwindigkeiten von sogenannten S-Wellen gekennzeichnet sind. Diese verlangsamten Geschwindigkeiten deuten in Verbindung mit thermodynamischen Modellen auf extrem hohe Temperaturen und signifikante Mengen an geschmolzenem Material hin.

Geologen bringen diese tiefe Magmaansammlung unter dem westlichen Teneriffa mit einem Prozess in Verbindung, der als magmatische Unterplattung bezeichnet wird. Bei diesem Mechanismus steigt Magma aus dem Erdmantel auf und sammelt sich allmählich an der Basis der ozeanischen Kruste an. Im Laufe der Jahrmillionen dauernden geologischen Geschichte Teneriffas haben genau diese Prozesse dazu beigetragen, die physikalischen und chemischen Eigenschaften der Inselbasis grundlegend zu verändern und das gewaltige vulkanische Gebilde aufzubauen, das wir heute sehen.

Jüngste Erdbebenschwärme: Ein Zeichen wachsender Aktivität?

Die geologischen Erkenntnisse aus der Tiefe lassen sich direkt mit Phänomenen an der Erdoberfläche verknüpfen. Die Forschung hat einen klaren räumlichen Zusammenhang zwischen den tiefen Magmakammern und der in den letzten Jahren auf Teneriffa registrierten seismischen Aktivität festgestellt. Ein erheblicher Anteil der lokal begrenzten Erdbeben konzentriert sich genau oberhalb oder an den Rändern der nun entdeckten Magmazone.

Erst kürzlich, im August 2026, verzeichnete das Nationale Geografische Institut (IGN) innerhalb kürzester Zeit rund 700 kleine Erdbeben am Teide. Der Direktor des IGN, Itahiza Domínguez, hielt es in diesem Zusammenhang für denkbar, dass sich eine Magmakammer in etwa zehn Kilometern Tiefe aktuell füllt. Diese aktuellen Messungen aus der Praxis untermauern die Ergebnisse der theoretischen 3D-Modellierung von Involcan auf eindrucksvolle Weise.

Entgasung und der Weg an die Oberfläche

Die Forscher gehen davon aus, dass die Verteilung der jüngsten Erdbeben direkt mit dem Transport und der Akkumulation von Magma in der Tiefe zusammenhängt. Wenn Magma aus dem oberen Erdmantel in flachere Bereiche aufsteigt, sinkt der Umgebungsdruck. Dieser Druckabfall führt dazu, dass im Magma gelöste Gase – hauptsächlich Kohlendioxid – freigesetzt werden.

Diese Gase und magmatischen Fluide wandern anschließend weiter in Richtung Oberfläche, wo sie auf das hydrothermale System von Teneriffa treffen und mit diesem interagieren. Genau dieser Prozess könnte die Ursache für einen Großteil der auf der Insel beobachteten seismischen Aktivität sein, einschließlich sogenannter hybrider und niederfrequenter Erdbeben. Die Studie belegt somit, dass Prozesse in mehreren Dutzend Kilometern Tiefe direkte und nachweisbare Auswirkungen auf Phänomene an der Oberfläche haben.

Ein wichtiger Schritt für die vulkanische Frühwarnung

Die im Rahmen des TFvolcano-Projekts und mit Mitteln des Cabildo de Tenerife finanzierte Arbeit stellt einen massiven Fortschritt im Verständnis der Tiefenarchitektur des Vulkansystems von Teneriffa dar. Sie liefert erstmals den Beweis, wie die Magmaspeicherzonen, die seismische Aktivität und die Gasemissionen der Insel miteinander vernetzt sind.

Für die Sicherheit der Bevölkerung ist dieses Wissen von unschätzbarem Wert. Zukünftige Forschungen werden sich nun darauf konzentrieren, die Geometrie, die Ausdehnung und die Verbindungswege dieser tiefen Strukturen noch präziser zu vermessen. Das übergeordnete Ziel ist es, die Interpretation von Überwachungsparametern wie Mikrobeben oder Entgasung weiter zu perfektionieren, um vulkanische Aktivitäten auf Teneriffa noch früher und verlässlicher vorhersagen zu können. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 28.08.2026 um 07:51

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28.8.2026 - Mal wieder Festnahme nach illegalem Handel mit 60.000 Euro teuren Fälschungen

Die Guardia Civil fasst einen Verdächtigen auf Gran Canaria: Gebrochene Gerichtssiegel und gefälschte Markenware im Wert von 60.000 Euro. Alle Fakten hier..-

In ganz Spanien sind dadurch etwa 45.000 Arbeitsplätze in Gefahr.

Im Süden von Gran Canaria hat ein aktueller Fall von Produktpiraterie für Aufsehen gesorgt. Die Guardia Civil hat eine Person festgenommen, nachdem in einem örtlichen Geschäft mutmaßlich gefälschte Waren im Wert von mehr als 60.000 Euro sichergestellt wurden. Der Vorfall offenbart auch eine direkte Missachtung der Behörden: Die Ermittler stellten fest, dass gerichtlich angeordnete Siegel an bereits zuvor beschlagnahmten Kisten gewaltsam gebrochen worden waren.

Überraschende Entdeckung: Gebrochene Siegel bei behördlicher Routinekontrolle

Die Operation wurde von den Beamten der staatlichen Steuer- und Grenzschutzbehörde (PAFIF) aus Vecindario geleitet. Ursprünglich handelte es sich lediglich um eine routinemäßige Überprüfung von Gegenständen, die im Rahmen eines laufenden Gerichtsverfahrens wegen der Verletzung gewerblicher Schutzrechte beschlagnahmt worden waren. Bei der Inspektion der Lagerräume erlebten die Beamten jedoch eine Überraschung. Mehrere Kartons, die auf richterlichen Beschluss hin amtlich versiegelt in Verwahrung gegeben wurden, wiesen aufgebrochene Siegel auf. Offensichtlich hatten sich Unbefugte illegalen Zugang zu der konfiszierten Ware verschafft und die Sicherheitsmaßnahmen umgangen.

Dreistes Vorgehen: Ein illegales Sortiment von Sportkleidung bis zu Luxustaschen

Dieser Vorfall veranlasste die Ermittler, das gesamte Inventar des Geschäfts einer akribischen Prüfung zu unterziehen. Das Ergebnis war eindeutig: Die Beamten stießen auf eine riesige Menge an Produkten, die bekannte nationale und internationale Marken illegal kopierten. Das beschlagnahmte Sortiment umfasste unter anderem Sportbekleidung, Handtaschen, Geldbörsen, Mützen und Gürtel. Die Guardia Civil schätzt den aktuellen Marktwert der sichergestellten Imitate auf über 60.000 Euro.

Darüber hinaus machten die Beamten eine weitere Entdeckung. In den Regalen fanden sich Artikel, die nicht zu den ursprünglich beschlagnahmten Beständen gehörten. Die Mengen bestimmter Produkte überstiegen die in den früheren Gerichtsakten dokumentierten Zahlen deutlich. Die Ermittlungen legen nahe, dass die Kartons nach dem unerlaubten Öffnen wieder provisorisch verschlossen wurden, um die Behörden zu täuschen und weiterhin unbemerkt illegale Ware in den Umlauf zu bringen.

Verheerende Folgen: Der unsichtbare Schaden der Produktpiraterie für die Wirtschaft

Der Handel mit gefälschten Waren richtet massiven wirtschaftlichen Schaden an. Wie aus einem Bericht des Schweizer Unternehmens Sicpa hervorgeht, verursachen Fälschungen allein in Spanien jährliche Verluste in Höhe von rund 5,7 Milliarden Euro und gefährden schätzungsweise 44.700 Arbeitsplätze in dem Land. Beliebte Tourismusregionen wie die Kanarischen Inseln rücken immer wieder in den Fokus von kriminellen Netzwerken, die ahnungslose Urlauber mit vermeintlichen Schnäppchen täuschen und so der lokalen sowie nationalen Wirtschaft schweren Schaden zufügen.

Schnelles Eingreifen der Guardia Civil: Verdächtiger in Handschellen

Für den Verantwortlichen im Süden Gran Canarias hatte der illegale Handel direkte rechtliche Konsequenzen. Die Guardia Civil nahm den mutmaßlichen Täter umgehend fest. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts auf schwere Vergehen ermittelt, darunter Straftaten gegen das gewerbliche Eigentum, vorsätzliche Sachbeschädigung an Industrieanlagen und amtlich versiegelten Gütern sowie die Verletzung gerichtlicher Sicherheitsauflagen.

Sämtliche Waren wurden von den Beamten erneut konfisziert, strikt versiegelt und der Justiz übergeben. Die Akten liegen mittlerweile dem zuständigen Untersuchungsgericht in San Bartolomé de Tirajana vor, welches das weitere juristische Verfahren leiten wird. Mit diesem konsequenten Einschreiten setzen die Behörden ein klares Signal, dass Verbrechen gegen das geistige Eigentum auf den Kanaren konsequent verfolgt werden. – MF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 28.08.2026 um 07:46

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28.8.2026 - Befreiungsschlag für die Landschaft: Gran Canaria sagt dem Plastikmüll den Kampf an

Ein ehrgeiziges Projekt befreit Gran Canarias Norden von verlassenen Gewächshäusern. Erste Erfolge in Gáldar weisen den Weg für mehr Naturschutz der Insel..-

Zunächst wurde in Gáldar "gereinigt".

Gáldar – Ein ambitioniertes Umweltprojekt auf Gran Canaria zeigt erste große Erfolge. Der vom Gemeindeverband des Nordens (Mancomunidad del Norte) koordinierte „Plan zur Verbesserung und Verschönerung der ländlichen Landschaft“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, brachliegende landwirtschaftliche Flächen tiefgreifend zu rekultivieren. Das primäre Ziel: Die Aufwertung der natürlichen Umgebung und die Beseitigung industrieller Altlasten. Nun wurde die erste Phase in der Gemeinde Gáldar erfolgreich abgeschlossen.

7,8 Tonnen Abfall aus der Umwelt entfernt

Die Dimensionen der Aufräumarbeiten machen den dringend nötigen Handlungsbedarf deutlich. Allein in Gáldar erstreckten sich die Arbeiten über eine Fläche von 2,33 Hektar. Die Einsatzkräfte entfernten insgesamt mehr als 7,8 Tonnen Abfall aus drei verlassenen Gewächshausbetrieben. Der Großteil des schädlichen Mülls bestand aus Kunststoffen: Ganze 6,26 Tonnen Netze und Bewässerungsschläuche wurden fachgerecht geborgen. Hinzu kamen 1,41 Tonnen alte Drähte und Zäune sowie 136 Kilogramm sonstiger siedlungsähnlicher Abfall.

Doch der Einsatz ging weit über den reinen Abtransport von Materialien hinaus. Um das ökologische Gleichgewicht nachhaltig zu fördern, wurden wild gewachsene Sträucher beschnitten und invasive Pflanzenarten auf den Parzellen entfernt. Ein besonderer Fokus lag auf der natürlichen Regeneration: Die Überreste von Bananenstauden und wilden Gräsern blieben als natürlicher Mulch auf dem Boden liegen. Diese Methode schützt die Erde effektiv vor Bodenerosion und fördert die Nährstoffversorgung der freigelegten Flächen.

Beschäftigung und Umweltschutz Hand in Hand

Für dieses Großprojekt investiert das Ministerium für Beschäftigung und lokale Entwicklung des Cabildo de Gran Canaria insgesamt 200.000 Euro. Die Initiative, die am 16. Juni startete, beschäftigt ein spezialisiertes Team von 13 Mitarbeitern. Wie die regionale Tageszeitung La Provincia berichtet, erhalten die Arbeitskräfte für die Umsetzung dieses Plans sechsmonatige Arbeitsverträge, um insgesamt sieben stillgelegte Fincas im Norden der Insel zu sanieren (Quelle: La Provincia). Bevor die eigentliche Feldarbeit am 6. Juli beginnen konnte, durchlief das gesamte Personal intensive Schulungen in den Bereichen Arbeitsschutz, Industrieabfallmanagement und dem sicheren Umgang mit Pflanzenschutzmitteln.

Die nächsten Schritte: Fokus auf La Aldea de San Nicolás

Nach den sichtbaren Erfolgen in Gáldar verlagert sich der Schwerpunkt nun weiter in den Westen. Bis voraussichtlich Dezember kommenden Jahres wird das Projekt in La Aldea de San Nicolás fortgesetzt. Dort stehen gigantische neun Hektar ländlicher Fläche auf dem Programm. Auch hier gilt es, brachliegende Areale und verlassene Gewächshäuser systematisch zu reinigen, die Materialien zu sortieren und einer fachgerechten Entsorgung zuzuführen.

Die Bemühungen um den Naturschutz auf der Insel sind dabei langfristig angelegt. Die Arbeitsabteilung des Inselrats hat bereits bekannt gegeben, dass ein neuer Plan für das Jahr 2027 verabschiedet wurde. Dieser wird fest in den kommenden Haushalt der Inselgesellschaft integriert und stellt sicher, dass die Maßnahmen zur Wiederherstellung der ländlichen Landschaft im Norden Gran Canarias auch in der Zukunft nahtlos weitergeführt werden. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 28.08.2026 um 07:42

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