| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
|
26.7.2026 - Kanaren streiten mit Madrid über neuen EU-Migrationspakt Heftiger politischer Streit: Das neue EU-Recht sorgt auf den Kanaren für Unklarheit über die Zuständigkeit bei minderjährigen Migranten.- Das Inkrafttreten des neuen europäischen Migrationspakts hat auf den Kanaren für heftige politische Spannungen gesorgt. Zwischen der regionalen Regierung des Archipels und der spanischen Zentralregierung in Madrid ist ein juristischer Kompetenzstreit über die gesetzliche Vormundschaft und Betreuung unbegleiteter minderjähriger Migranten entbrannt. Unklarheit in den Erstaufnahmezentren sorgt für Stillstand Der Konflikt dreht sich um die Bürokratie in den Erstaufnahmeheimen (CATE), wo Neuzugänge nach den aktuellen EU-Regeln genau überprüft werden müssen. Bislang regelten die Kanaren die Betreuung der minderjährigen Migranten direkt nach der Ankunft an den Küsten. Nun betont die Inselregierung, dass Madrid für die Jugendlichen zuständig ist, solange das tagelange EU-Prüfverfahren läuft. Dieser Streit um die gesetzliche Vertretung blockiert derzeit die gesamten Abläufe. Kanaren fordern klare Richtlinien und finanzielle Hilfe Die kanarische Regierung betont, dass ihre eigenen Schutzeinrichtungen seit Monaten völlig überlastet sind. Sie fordert von der Zentralregierung eine verbindliche gesetzliche Regelung sowie eine dauerhafte finanzielle Unterstützung für die Versorgung der Minderjährigen. Da eine Einigung zwischen den Behörden in Las Palmas und Madrid bislang aussteht, droht der bürokratische Streit die ohnehin angespannte Lage in den Aufnahmehäfen weiter zu verschärfen. Die Opposition fordert derweil ein schnelles Eingreifen der EU-Kommission zur Schlichtung des Konflikts.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 26.07.2026 um 15:35 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
|
26.7.2026 - Sechs Drogen-Logistiker auf Gran Canaria gefasst Die Guardia Civil hat ein andalusisches Schnellboot an der Küste von Arinaga abgefangen und umfangreiche Ausrüstung zur Versorgung von Drogenschiffen auf hoher See beschlagnahmt.- Ein hochmotorisiertes Schnellboot der spanischen Guardia Civil fährt während einer Verfolgungsjagd auf dem offenen Meer. Der Guardia Civil ist auf Gran Canaria ein empfindlicher Schlag gegen die Logistikketten der internationalen Rauschgiftmafia gelungen. Im Südosten der Insel wurden sechs Männer festgenommen, die mit einem PS-starken Schnellboot aus Andalusien übergesetzt waren. Die Gruppe steht im dringenden Verdacht, Treibstoff und Nachschub für den Weitertransport großer Drogenmengen auf dem Atlantik organisiert zu haben. Zugriff an der Küste von Arinaga Die Verdächtigen wurden von den Ermittlern der Guardia Civil abgefangen, nachdem das Schnellboot heimlich an der Küste von Arinaga festgemacht hatte. Bei der anschließenden Durchsuchung stellten die Beamten zahlreiche Benzinkanister, Satellitentefone und Dokumente sicher. Die Ermittlungen zeigen, dass die Männer gezielt als Unterstützungszelle agierten, um sogenannte „Go-Fast“-Boote, die mit Drogen beladen aus Südamerika oder Westafrika kommen, auf hoher See aufzutanken und zu warten. Ermittlungsverfahren wegen Drogenkriminalität läuft Nach der Vorführung beim zuständigen Haftrichter in San Bartolomé de Tirajana wurden alle Beschuldigten andalusischer Herkunft unter strengen Meldeauflagen vorläufig auf freien Fuß gesetzt. Gegen sie wird weiterhin wegen Beihilfe zum schweren Drogenhandel und der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung ermittelt. Die Behörden prüfen nun die Verbindungen der Gruppe zu größeren Drogenringen auf dem spanischen Festland.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 26.07.2026 um 15:29 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
|
26.7.2026 - Notlandung auf Gran Canaria wegen Luftnotlage Gefährliche Windböen über Teneriffa Süd zwangen die Piloten eines Langstreckenfluges zu zwei abgebrochenen Landungen während eines kritischen Krankheitsfalls an Bord.- Wegen einer schweren Erkrankung an Bord und schlechten Wetters musste ein Transatlantikflug nach Brasilien am Samstagnachmittag auf den Kanaren zwischenlanden. Nachdem die Piloten den Landeanflug auf Teneriffa wegen heftiger Sturmböen zweimal abbrechen mussten, steuerten sie die Maschine für eine Notlandung nach Gran Canaria. Schwere Erkrankung an Bord erzwingt Zwischenlandung Die dramatischen Minuten in der Luft begannen mitten über dem Atlantik, als die Besatzung ein akutes medizinisches Problem bei einer Passagierin meldete. Die Frau litt unter den Anzeichen einer schweren Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis), weshalb die Piloten umgehend die Freigabe für eine prioritäre Sicherheitslandung auf dem Flughafen Teneriffa Süd anforderten. Gefährliche Scherwinde: Zweimal „Durchstarten“ über Teneriffa Im Anflug auf Teneriffa wurde es für die Besatzung extrem ungemütlich. Wegen des schlechten Wetters am Boden war an ein sicheres Aufsetzen überhaupt nicht zu denken. - Erster Anflug gescheitert: Beim Versuch, auf der Landebahn 07 in Teneriffa Süd aufzusetzen, erfasste eine heftige Windschere das Flugzeug und zwang die Piloten zu einem abrupten Durchstartmanöver. - Zweiter Versuch abgebrochen: Die Crew startete eine neue Schleife und setzte zu einem zweiten Versuch an. Erneut machten unberechenbare Sturmböen das Manöver unmöglich, sodass die Piloten den Anflug aus Sicherheitsgründen endgültig abbrachen. Erfolgreiche Notlandung und Evakuierung auf Gran Canaria Aufgrund des kritischen Zustands der Patientin lotsten die Fluglotsen die Maschine daraufhin mit absolutem Vorrang zum Flughafen Gran Canaria um. Andere Maschinen räumten bereitwillig ihre Positionen in der Warteschleife. Die Piloten landeten den Flieger sicher auf der Bahn 03L. Noch auf dem Rollfeld wurde die Frau an die wartenden Notärzte übergeben, die sie umgehend in ein Krankenhaus in Las Palmas einlieferten.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 26.07.2026 um 15:20 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
|
25.7.2026 - Mann vor Las Palmas aus dem Atlantik gerettet Der 57-Jährige wurde nach einer intensiven medizinischen Erstversorgung unter Begleitung von Notfallsanitätern ins Hospital Insular eingeliefert.- Ein 57-jähriger Mann wäre am heutigen Vormittag an der Playa de Las Canteras in Las Palmas auf Gran Canaria fast ertrunken. Er konnte von Ersthelfern quasi in letzter Sekunde aus dem Atlantik gerettet werden. Schnelle Rettung aus dem Wasser am Vormittag Der Vorfall ereignete sich gegen etwa 10.30 Uhr. Ersthelfer bemerkten die Notsituation des Schwimmers und schafften es, den Mann aus dem Atlantik an den Strand zu bringen. Die Notrufzentrale der Kanaren alarmierte daraufhin umgehend den Rettungsdienst. Notarzt stabilisiert das Opfer direkt am Strand Zwei Rettungswagen trafen kurz darauf am Unfallort ein. Das medizinische Personal leitete direkt im Sand umfassende Maßnahmen zur Stabilisierung des 57-Jährigen ein, dessen Zustand als kritisch eingestuft wurde. Er wurde nach der Erstversorgung ins Krankenhaus gebracht. Beamte der Lokalpolizei und Helfer des Roten Kreuzes unterstützten den Rettungseinsatz vor Ort. Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 25.07.2026 um 14:10 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
|
25.7.2026 - Über 4.500 Mikro-Beben am Teide auf Teneriffa gemessen Das Vulkanologische Institut der Kanaren verzeichnet den am längsten anhaltenden Erdbebenschwarm der Inselgeschichte und schließt eine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung aus.- Der anhaltende seismische Schwarm unter Teneriffa bricht Rekorde. Das Vulkanologische Institut der Kanaren (Involcan) registrierte seit dem Beginn der Aktivität am Mittwochabend mittlerweile mehr als 4.500 hybride Ereignisse. Damit handelt es sich offiziell um den am längsten andauernden Erdbebenschwarm dieser Art, der jemals auf der Insel dokumentiert wurde. Neuer Höchstwert in der Caldera de Las Cañadas Die Messgeräte zeichnen die Sequenz seit Mittwoch, dem 22. Juli, um 21:30 Uhr ununterbrochen auf. Das Epizentrum konzentriert sich im südwestlichen Sektor der Caldera de Las Cañadas in einer Tiefe von rund 10 Kilometern. In Phasen extrem hoher Aktivität überstieg die Frequenz zeitweise 300 Erschütterungen innerhalb einer einzigen Stunde. Die Wissenschaftler betonen, dass es sich um sogenannte hybride Signale handelt. Diese entstehen nach den neuesten Analysen durch die Zirkulation und Injektion von hydrothermalen Flüssigkeiten und Gasen magmatischen Ursprungs in tiefen Gesteinsklüften. Seit dem Jahr 2016 handelt es sich bereits um die 15. Serie dieser Art unter dem Teide-Massiv. Keine Anzeichen für eine bevorstehende Eruption Trotz der beeindruckenden Gesamtzahl von über 4.500 Erschütterungen senden die beteiligten Experten von Involcan sowie des Nationalen Geografischen Instituts (IGN) eine klare und beruhigende Botschaft an die Bevölkerung: Es besteht absolut kein Risiko für einen Vulkanausbruch. Die allermeisten Signale besitzen eine extrem geringe Amplitude und weisen die Charakteristik von schwachen Mikro-Beben auf, die von Menschen überhaupt nicht gespürt werden können. Für ein echtes pre-eruptives Szenario müssten laut Involcan ganz andere Faktoren zusammenkommen. Dazu gehören spürbare Erdstöße, eine kontinuierliche Aufwärtswanderung der Bebenherde sowie eine schnelle, großflächige Verformung der Erdoberfläche. Da diese Parameter nicht messbar sind, bleibt die offizielle Vulkanampel für Teneriffa auf Grün. Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 25.07.2026 um 14:03 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
|
25.7.2026 - Vermisstenmeldung: Polizei in Las Palmas bittet um Mithilfe Nationales Zentrum für Vermisstenfälle des spanischen Innenministeriums steuert den Zeugenaufruf über seine behördlichen Kanäle und bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe.- Die Nationalpolizei hat eine dringende Suchmeldung herausgegeben und bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach einem jungen Mann. Der 22-jährige Roimer Fernando S. L. wird seit Montag, dem 20. Juli 2026, in der Inselhauptstadt Las Palmas de Gran Canaria vermisst. Behörden aktivieren offiziellen Suchaufruf Auf die Vermisstenmeldung aus dem familiären Umfeld reagierten die Behörden mit der sofortigen Einleitung des Suchprotokolls. Das spanische Zentrum für Vermisstenfälle (CNDES) hat den Fall inzwischen übernommen und steuert den Zeugenaufruf über seine behördlichen Kanäle. Um eine konkrete Spur zu erhalten, konzentriert sich die Polizei derzeit auf die Rekonstruktion der letzten bekannten Wege des jungen Mannes in Las Palmas. Zeugenaufruf: Polizei bittet um Hinweise[free][free][free][/free][/free][/free] Die Polizei appelliert an alle Einwohner und Urlauber, die Augen offenzuhalten. Wer sachdienliche Hinweise zum Aufenthaltsort von Roimer Fernando S. L. geben kann oder ihn seit dem 20. Juli gesehen hat, wird dringend gebeten, sich zu melden. Informationen können direkt über den polizeilichen Notruf unter der Telefonnummer 091, über das Online-Portal des CNDES oder bei jeder anderen Sicherheitsbehörde eingereicht werden.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 25.07.2026 um 13:41 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
|
25.7.2026 - Kanaren melden 734 Todesfälle durch Ertrinken in 10 Jahren Präventionsplattform „Canarias 1.500 Km de Costa“ warnt vor steigenden Unfallzahlen und mangelnder Aufsicht bei Minderjährigen an Stränden und Pools.- Das Ertrinken bleibt auf den Kanaren die häufigste Ursache für tödliche Unfälle – noch vor dem Straßenverkehr. Anlässlich des Welttages für die Prävention des Ertrinkens hat die Plattform „Canarias 1.500 Km de Costa“ eine alarmierende Bilanz vorgelegt. In den vergangenen zehn Jahren verloren auf dem Archipel Hunderte Menschen ihr Leben im Wasser. Über 700 Badetote in einer Dekade registriert Zwischen den Jahren 2015 und 2025 sind auf den Kanaren mindestens 734 Menschen durch Ertrinken ums Leben gekommen, darunter 13 Minderjährige. Die jährlichen Zahlen zeigen ein konstant hohes Niveau: Nach 71 Toten im Jahr 2023 und 72 Opfern im Jahr 2024 verzeichneten die Behörden auch im Jahr 2025 insgesamt 69 Badetote. Im laufenden Jahr 2026 setzt sich dieser traurige Trend ungebremst fort. Bis Ende Juli wurden bereits wieder 39 Todesfälle gezählt, unter denen sich fünf Kinder befinden. Neben den Todesopfern wurden in der letzten Dekade rund 2.200 Personen nach Unfällen in Pools oder am Meer medizinisch versorgt. Mangelnde Aufsicht und gefährliche Strömungen als Hauptursachen Der Vorsitzende der Präventionsplattform, Chano Quintana, zeigt sich besonders über den Anstieg der Unfälle bei Kindern besorgt. In neun von zehn Fällen bei minderjährigen Opfern lasse sich das Unglück auf eine mangelnde Aufsicht oder Unachtsamkeit der Erziehungsberechtigten zurückführen. Als größte Gefahr im offenen Meer gelten zudem sogenannte Rippströmungen. Erst in dieser Woche ertrank ein zwölfjähriges Mädchen an der Playa de La Laja auf Gran Canaria, als es versuchte, einem anderen Kind im Wasser zu helfen. Experten raten dringend dazu, bei solchen Strömungen nicht gegen das Wasser anzukämpfen, sondern sich seitlich aus dem Sog treiben zu lassen und Ruhe zu bewahren.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 25.07.2026 um 13:35 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
|
25.7.2026 - Heroin-Fund in Hotel auf Gran Canaria führt zu 4 Festnahmen Vier Festnahmen nach einem historischen Drogenfund auf Gran Canaria! Die Nationalpolizei hat in der Albareda-Straße ein ecuadorianisches Quartett erwischt, das Stoff im Wert von Millionen Euro unter die Leute bringen wollte. Die Verdächtigen befinden sich bereits hinter Gittern.- Der Nationalpolizei ist in einem Hotel in der Albareda-Straße in Las Palmas de Gran Canaria ein historischer Schlag gegen den organisierten Drogenhandel gelungen. Bei einer großangelegten Operation beschlagnahmten die Ermittler in der Hotelanlage rund 20 Kilogramm reines Heroin. Nach Angaben der Sicherheitsbehörden handelt es sich um den zweitgrößten jemals sichergestellten Fund dieser Droge in der Kriminalgeschichte der Kanaren. Razzia im Stadtgebiet von Las Palmas Die Operation der Rauschgiftfahnder gipfelte in gezielten Durchsuchungen im Stadtgebiet der Inselhauptstadt. Neben den rund 20 Kilogramm Heroin, die für den illegalen Straßenverkauf auf dem Archipel bestimmt waren, stellten die Beamten erhebliche Mengen Bargeld sowie Beweismaterial sicher. Im Zuge des Zugriffs wurden vier mutmaßliche Mitglieder des Drogennetzwerks festgenommen. Die Verdächtigen wurden umgehend dem Haftrichter vorgeführt und befinden sich mittlerweile in Untersuchungshaft. Schwerer Schlag für die lokale Drogenmafia Die Ermittler betonen, dass mit dieser Sicherstellung der regionale Markt für harte Drogen empfindlich getroffen wurde. Aufgrund der enormen Menge und des hohen Reinheitsgrades hätte das Heroin im gestreckten Zustand auf der Straße Millionen Euro eingebracht. In der Kriminalgeschichte des Archipels war bisher nur eine einzige Operation im Jahr 2023 noch größer, bei der die Nationalpolizei 23 Kilogramm Heroin beschlagnahmen konnte. Die Behörden prüfen derzeit die genauen Schmuggelrouten, über die das Rauschgift auf die Insel Gran Canaria transportiert wurde.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 25.07.2026 um 13:16 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
|
25.7.2026 - Teneriffa Süd und Lanzarote laut Briten schlimmste Flughäfen Einführung des digitalen EES-Systems und akuter Personalmangel an den Kontrollschaltern führen mitten in der Hauptsaison zu stundenlangen Wartezeiten für Reisende.- Britische Urlauber haben die kanarischen Flughäfen Teneriffa Süd und Lanzarote zu den schlechtesten Airports in ganz Europa für Passkontrollen gewählt. Reisende berichten mitten in der Hauptsaison von massiven Verzögerungen und stundenlangen Warteschlangen bei der Ein- und Ausreise. Strände und Inseln Neues EU-Kontrollsystem sorgt für Dauer-Stau Hauptursache für das anhaltende Chaos an den Kontrollschaltern ist das neue digitale Ein- und Ausreisesystem der Europäischen Union (EES), das seit dem 10. April 2026 vollumfänglich in Kraft ist. Da Großbritannien kein Mitglied der EU mehr ist, müssen britische Touristen bei jedem Grenzübertritt biometrische Daten wie Gesichtsscans und Fingerabdrücke abgeben. Die technische Umstellung führt in Kombination mit erheblichem Personalmangel an den Schaltern zu einer extrem schleppenden Abfertigung. Ryanair und Verbraucherschützer schlagen Alarm Die Fluggesellschaft Ryanair führt Teneriffa Süd und Lanzarote mittlerweile offiziell als zwei der größten europäischen Problem-Flughäfen dieses Sommers. Die Airline bemängelt unzumutbare Wartezeiten von ein bis zwei Stunden. Noch deutlicher wird die britische Verbraucherorganisation Which?. In einer aktuellen Auswertung von Passagierberichten über extrem lange Abfertigungsschlangen im europäischen Ausland belegt der Südflughafen von Teneriffa den unrühmlichen Platz eins. Fluggesellschaften raten allen Passagieren nach Großbritannien dringend dazu, deutlich mehr Zeit für die Formalitäten am Flughafen einzuplanen.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 25.07.2026 um 13:12 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
|
24.7.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio Fast 800 kleine Erdbeben rund um den Teide In den letzten Tagen wurden in kurzer Zeit 790 Erdbeben rund um den Teide registriert. Laut der Direktorin des Nationalen Geographischen Instituts (IGN), Itahiza Domínguez, hat aber die Intensität der Beben nachgelassen und diese seien vor allem sehr schwach. In den letzten zwei Wochen wurden mehrere dieser seismischen Aktivitäten gemessen . Zum letzten Mal sei dies Anfang Juni der Fall gewesen. Bei der aktuellen Erdbebenserie handelt es sich aber vor allem um Beben der Stärke 1,5 und damit für den Menschen nicht wahrnehmbar. Kleiner Waldbrand auf Gran Canaria Am gestrigen Donnerstag kam es zwischen Telde und Valsequillo nahe dem Naturschutzgebiet Los Pechos zu einem Waldbrand. Nach etwa zwei Stunden konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden – Dieser hatte schon auf zehn Hektar Land verbrannt. Zur Brandbekämpfung wurden neben Löscharbeiten am Boden auch mehrere Hubschrauber eingesetzt, da die Gefahr bestand, dass sich das Feuer weiter ausbreitet. Zudem sind immer noch Einsatzkräfte unterwegs um mögliche Glutnester vollständig zu löschen. Waldbrand nahe Madrid außer Kontrolle Mehr als 11.500 Menschen wurden wegen außer Kontrolle geratener Waldbrände nahe Madrid und Ávila evakuiert. Aufgrund dreier Brände in der Region Madrid hat Innenminister, Fernando Grande-Marlaska, den nationalen Notstand ausgerufen. Dies ermöglicht der Zentralregierung, staatliche Ressourcen einzusetzen, um die Brände in den Regionen zu bekämpfen. Baleària Canarias übernimmt Transportes Intercanarios Die Reederei Baleària Canarias hat die Übernahme von Transportes Intercanarios SA, einem traditionsreichen Familienunternehmen der Familie Armas, bekannt gegeben. Ziel ist die Stärkung des integrierten Transportmodells im Archipel. Die Übernahme soll unter anderem dazu führen, dass durch See-, Land- und Hafendienstleistungen in einem Unternehmen es zu einer effizienteren Logistik auf den kanarischen Inseln kommt. Konflikt um Rettungswagen verschärft sich Die Gewerkschaft CCOO wirft der Regierung der Kanarischen Inseln vor, den Konflikt um Arbeitsbedingungen im Krankentransport verschärft zu haben, indem sie die Interessen der Unternehmen über die der Arbeitnehmer gestellt habe. Enrique Espi, Leiter des Rettungsdienstsektors der CCOO, kritisierte, dass Gesundheitsministerin Esther Monzón sich nur mit der Wirtschaftsseite getroffen habe, nicht aber mit den Arbeitnehmern. Die Gewerkschaft hofft auf Fortschritte im Gespräch mit den Arbeitgebern, fordert aber, dass die Regierung beide Seiten anhört, bevor sie über Finanzierung und neue Ausschreibungen entscheidet.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 24.07.2026 um 14:55 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
|
24.7.2026 - Waldbrand auf Gran Canaria: Feuer bei Telde unter Kontrolle Gute Nachrichten von Gran Canaria: Der Waldbrand zwischen Telde und Valsequillo ist nach einem intensiven Nachteinsatz unter Kontrolle. Alle Details hier...- Brandursache ist noch unklar! Aufatmen auf Gran Canaria: Waldbrand zwischen Telde und Valsequillo ist unter Kontrolle Telde – Gute Nachrichten von den Kanarischen Inseln: Der am Donnerstagnachmittag ausgebrochene Waldbrand im Gipfelgebiet zwischen Telde und Valsequillo ist unter Kontrolle. Das Koordinierungszentrum für Operationen auf der Insel (CECOPIN) bestätigte am Freitagmorgen, dass die unermüdlichen Bemühungen der Einsatzkräfte in der Nacht zum Erfolg geführt haben. Trotz der anhaltend schwierigen Wetterbedingungen konnte eine weitere Ausbreitung der Flammen erfolgreich verhindert werden. Intensive Löscharbeiten während der Nachtstunden Die Feuerwehr- und Rettungskräfte haben im Gebiet Cazadores auf Telde eine kräftezehrende Nacht hinter sich. Durch den ununterbrochenen Einsatz zahlreicher Helfer gelang es, die Ausbreitung des Feuers rechtzeitig zu stoppen. Doch auch wenn die Flammen nun unter Kontrolle sind, ist der Einsatz noch nicht vollständig beendet. In den kommenden Stunden konzentrieren sich die Teams vor Ort auf die essenziellen Nacharbeiten. Oberste Priorität hat nun die Kühlung des gesamten Brandperimeters. Diese Maßnahme ist von entscheidender Bedeutung, um zu verhindern, dass versteckte Glutnester durch aufkommende Winde wieder entfacht werden. Besonders die aktuell hohen Temperaturen und die windigen Bedingungen auf Gran Canaria zwingen die Behörden zu anhaltender Wachsamkeit. Die genaue Überwachung des Brandgebiets wird daher bis auf Weiteres ununterbrochen fortgesetzt, um jegliches Risiko eines erneuten Ausbruchs im Keim zu ersticken. Ursprung des Feuers: Sieben Brandherde unter einer Stromleitung Das Feuer, das ursprünglich in der Nähe des Naturschutzgebiets Los Marteles gemeldet wurde, wies von Beginn an eine besondere Charakteristik auf. Die Einsatzkräfte stellten schnell fest, dass der Waldbrand an bis zu sieben verschiedenen Zündstellen nahezu gleichzeitig ausgebrochen war. Alle diese Punkte befanden sich exakt unterhalb einer überirdischen Stromleitung. Diese komplexe Ausgangslage erforderte eine taktische Meisterleistung der Feuerwehr: Jede einzelne Zündstelle musste von den spezialisierten Teams isoliert und individuell bekämpft werden. Dank der raschen Erkennung der Rauchentwicklung konnte das Notfallkoordinierungszentrum umgehend eine große Anzahl an Boden- und Luftstreitkräften mobilisieren. Das reibungslose Ineinandergreifen dieser Einheiten verhinderte letztlich eine Katastrophe und das Übergreifen auf dicht bewaldete Zonen. Perfekte Koordination der Rettungs- und Sicherheitskräfte Der schnelle Erfolg dieses Großeinsatzes ist der vorbildlichen Zusammenarbeit verschiedenster Institutionen zu verdanken. An den Löscharbeiten waren unter anderem die tatkräftigen Einsatzkräfte des Feuerwehrkonsortiums Telde, der Katastrophenschutz von Telde sowie die örtliche Polizei beteiligt. Eine absolut entscheidende Rolle im Kampf gegen die Flammen spielte zudem die rasche Luftunterstützung. Hubschrauber des Inselrats von Gran Canaria sowie der Rettungs- und Notfallgruppe (GES) und weiterer Spezialeinheiten waren im Dauereinsatz am Himmel. Mit präzisen Wasserabwürfen über den kritischsten und unzugänglichsten Bereichen unterstützten sie die Bodenbrigaden maßgeblich und trugen so zur schnellen Eindämmung des Waldbrandes bei. Verkehrseinschränkungen und Polizeischutz für Anwohner Um die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten und die Löscharbeiten nicht zu behindern, wurden während der akuten Notstandssituation präventive Straßensperrungen eingerichtet. Davon betroffen war insbesondere die wichtige Verbindungsstraße zwischen Cazadores und La Cumbre sowie die Landstraße GC-130. Die Behörden achteten jedoch mit viel Fingerspitzengefühl darauf, die Einschränkungen für die lokale Bevölkerung so gering wie möglich zu halten. Zeitweise wurde es Anwohnern gestattet, unter strenger Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen und stets in Begleitung von Polizeibeamten, den Weg zu ihren Häusern anzutreten oder diese kurzzeitig zu verlassen. Offizieller Dank an die unermüdlichen Helfer Die Erleichterung in der gesamten Region ist groß. Der Bürgermeister von Telde, Juan Antonio Peña, wandte sich im Namen des Stadtrats und der Einwohnerschaft mit emotionalen Worten an die Öffentlichkeit. Er drückte allen Sicherheits- und Rettungskräften, die vor Ort im Einsatz waren und weiterhin unermüdlich die Stellung halten, seinen tiefsten Dank für ihre großartige Arbeit aus. Peña betonte explizit, dass sich alle Beteiligten von der allerersten Minute an voll und ganz für die Intervention eingesetzt hätten. Besonders hob er das extrem schnelle und hochgradig effektive Vorgehen der örtlichen Polizei sowie des Zivilschutzes von Telde hervor, das in perfekter Abstimmung mit den anderen Einsatzbehörden verlief. „Ihre Professionalität, ihr Engagement und ihre Reaktionsfähigkeit waren von grundlegender Bedeutung für den Schutz unserer Gemeinde und unserer Nachbarn“, erklärte der Bürgermeister stolz. Abschließend richtete der Stadtrat von Telde auch einen großen Dank an die Bürgerinnen und Bürger. Deren vorbildliche Kooperation und Verantwortungsbereitschaft während der widrigen Sperrungen hätten den Einsatzkräften die Arbeit enorm erleichtert. Trotz der positiven Nachrichten ergeht ein letzter Appell an die Vernunft: Die Überwachungsmaßnahmen laufen auf Hochtouren weiter, bis das Feuer von den Experten als vollständig gelöscht deklariert wird. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 24.07.2026 um 14:50 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
|
24.7.2026 - Erneuter Erdbebenschwarm unter dem Teide-Vulkan auf Teneriffa Unter dem Teide auf Teneriffa wurden rund 1.600 Erdbeben registriert. Das Geographische Institut (IGN) gibt Entwarnung bezüglich einer Ausbruchsgefahr...- Weiter gilt: Keine erhöhte Ausbruchsgefahr für die Insel Teneriffa! Kanaren – Die seismovulkanische Aktivität unter der Kanareninsel Teneriffa hat erneut zugenommen. Das Nationale Geographische Institut Spaniens (IGN) registrierte seit Mittwochnachmittag rund 1.600 schwache Erdbeben unter dem Teide-Vulkan. Obwohl die Frequenz der Messungen zeitweise anstieg, geben die zuständigen Wissenschaftler Entwarnung: Eine erhöhte Ausbruchsgefahr besteht kurz- und mittelfristig nicht. Rund 1.600 Erdbeben im Westen von Las Cañadas del Teide Die jüngste Serie seismischer Aktivität begann am Mittwochnachmittag, dem 22. Juli, und setzte sich über den gesamten Donnerstag fort. Am Freitagabend verstärkten sich die Signale erneut. Nach Angaben der automatischen Datenauswertung des IGN wurden insgesamt rund 1.600 Erdbeben registriert, davon allein 600 am Freitag. Das Epizentrum aller gemessenen Ereignisse befindet sich im westlichen Teil von Las Cañadas del Teide in einer Tiefe von etwa 10 bis 15 Kilometern. In diesem Bereich wurde eine vergleichbare Aktivität in den vergangenen Monaten bereits mehrfach beobachtet, unter anderem in den Monaten Februar, März und Juni. Neben den automatischen Erfassungen führen die Vulkanologen eine genaue manuelle Auswertung durch. Dabei wurden am Donnerstag 191 Erdbeben präzise lokalisiert, während am Freitag bisher 122 Ereignisse manuell bestätigt werden konnten. Die höchste gemessene Magnitude lag bei einem Wert von 1,6 mbarg. Die Stöße sind damit sehr schwach und für die Bevölkerung an der Oberfläche nicht spürbar. Zunahme niederfrequenter Signale und Hybridereignisse Seit Donnerstag um 17:00 Uhr registrierten die Messstationen nahe dem aktiven Gebiet eine Zunahme niederfrequenter Signale sowie eine höhere Anzahl an Impulsen. Diese entstehen primär durch sogenannte Hybridereignisse. Im Zuge dieser Intensivierung wurden drei spezifische Signalformen dokumentiert: - Vulkanisch-tektonische Ereignisse (VT): Entstehen durch Bruchprozesse im Gestein unter mechanischer Spannung. - Niederfrequente Ereignisse (LP – Low Frequency): Stehen im Zusammenhang mit der Zirkulation von Fluiden wie Gasen oder Flüssigkeiten in der Tiefe. - Hybridereignisse: Kombinieren Eigenschaften von Gesteinsbrüchen und Fluidbewegungen. Das IGN betont, dass das Auftreten von LP- und Hybridereignissen zwar mit einer Fluidzirkulation in der Tiefe vereinbar ist, dies jedoch für sich genommen keine Beschleunigung des vulkanischen Prozesses darstellt. Verlauf der Messungen und aktuelle Abschwächung Der zeitliche Verlauf des Erdbebenschwarms zeigt schwankende Phasen. Eine erste Serie sich wiederholender Ereignisse endete am Donnerstag gegen 14:00 Uhr. Ab 22:30 Uhr am selben Abend begann eine weitere Serie schwacher Beben, die sich über den gesamten frühen Morgen erstreckte und zwischen 02:00 und 05:00 Uhr ihren Höhepunkt erreichte. Am darauffolgenden Morgen schwächte sich die Intensität der Signale wieder ab. Die zeitlichen Abstände zwischen den Ereignissen vergrößerten sich, sodass die Ausschläge zuletzt nur noch an den nächstgelegenen Messstationen wahrnehmbar waren. Keine erhöhte Ausbruchsgefahr für die Insel Teneriffa Die Experten des Nationalen Geographischen Instituts stellen klar, dass diese Art der Aktivität derjenigen aus den Vormonaten ähnelt und die Ausbruchsgefahr auf Teneriffa kurz- und mittelfristig nicht erhöht. Dennoch wird die Entwicklung gemäß den Standardprotokollen kontinuierlich überwacht und regelmäßig an die zuständigen Katastrophenschutzbehörden gemeldet. Umfassendes Messnetzwerk überwacht Teneriffa rund um die Uhr Als die für die Vulkanüberwachung in Spanien zuständige behördliche Einrichtung betreibt das IGN auf Teneriffa ein hochmodernes Überwachungsnetzwerk mit mehr als 100 Stationen, Geräten und festen Probenahmestellen. Damit werden die wichtigsten Parameter rund um die Uhr in Echtzeit analysiert: - Seismizität: Überwachung von Erschütterungen, Häufigkeit und Stärke der Beben. - Deformation: Messung von geringfügigen Bodenbewegungen und Geländeveränderungen. - Geochemie: Analyse von Gasemissionen und chemischen Parametern im Vulkansystem. Das IGN weist darauf hin, dass die vorliegenden Daten zur Anzahl und Stärke der Erschütterungen aufgrund der geringen Signalamplitude vorläufig sind. Nach einer detaillierteren manuellen Analyse kann die im offiziellen IGN-Katalog verzeichnete Gesamtzahl der Ereignisse angepasst werden. Sämtliche Zeitangaben erfolgen im UTC-Format, um eine standardisierte Überwachung von verschiedenen Standorten aus zu gewährleisten. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 24.07.2026 um 14:41 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
|
24.7.2026 - Schlechte Arbeitsbedingungen: Warum Hotel-Strafen Buchungen bedrohen Eine Bußgeldentscheidung gegen Nordotel zeigt: Mängel beim Arbeitsschutz belasten Hotels auf Gran Canaria nicht nur finanziell, sondern gefährden ESG-Ratings und Bettenbuchungen..- Mängel beim Arbeitsschutz von Schwangeren sind der Grund. San Bartolomé de Tirajana – Die Hotelbranche im Süden von Gran Canaria steht erneut im Fokus einer Debatte über Arbeitsstandards und deren direkte Konsequenzen für die Vermarktung von Urlaubsunterkünften. Mit der rechtskräftigen Verhängung einer empfindlichen Geldbuße gegen das Beherbergungsunternehmen Nordotel, S.A. (Grupotel) durch die kanarische Generaldirektion für Arbeit rücken die gesetzlichen Arbeitsschutzauflagen im spanischen Gastgewerbe verstärkt in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Was auf den ersten Blick wie ein alltägliches Verwaltungsverfahren der Arbeitsinspektion wirkt, entfaltet im modernen Tourismussektor eine unmittelbare Ausstrahlungswirkung auf internationale Reiseveranstalter, Kriterien der Nachhaltigkeit und den Großhandelsvertrieb von Hotelbetten. Verstoß gegen den Arbeitsschutz in San Bartolomé de Tirajana Das betroffene Beherbergungsunternehmen Nordotel, S.A., das der bekannten Hotelgruppe Grupotel angehört und seinen Sitz in der Urbanisation Bahía Feliz (Playa Tarajalillo, Gemeinde San Bartolomé de Tirajana) hat, wurde mit einer Geldbuße von exakt 49.181,00 Euro belegt. Grundlage der behördlichen Maßnahme ist eine präventive Kontrollakte zur Verhütung von Arbeitsunfällen in der südlichen Inselregion, die unter dem Aktenzeichen SANREG 014-2026 geführt wird. Der zugrundeliegende Prüfbericht der Inspektion datiert vom 19. Februar 2026. Die Aufsichtsbehörden stellten darin eine Zuwiderhandlung fest, die gemäß Artikel 13.1 des konsolidierten Textes des spanischen Gesetzes über Verstöße und Sanktionen in der sozialen Ordnung (Ley sobre Infracciones y Sanciones en el Orden Social, LISOS) als sehr schwerwiegend eingestuft wird. Nach Ablauf aller gesetzlichen Einspruchsfristen und dem Abschluss des Verwaltungsverfahrens wurde der Strafbeschluss am 25. Mai 2026 rechtskräftig. Der Generaldirektor für Arbeit der Kanarischen Inseln, José Ramón Rodríguez Albertus, zeichnete für die Unterzeichnung der entsprechenden Anordnung verantwortlich. Rechtlicher Rahmen und Pflicht zur Veröffentlichung Die rechtliche Basis für die öffentliche Bekanntmachung dieser administrativen Maßnahme bildet das spanische Königliche Dekret 597/2007 vom 4. Mai. Diese staatliche Verordnung regelt die institutionelle Veröffentlichung von rechtskräftigen Verwaltungssanktionen bei besonders schweren Verstößen gegen die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Gemäß den Bestimmungen der staatlichen Gesetzgebung zur sozialen Ordnung dient die Publikation dem gesetzlichen Auftrag zur Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit und dem Markt. Sanktionen der Stufe Artikel 13.1 LISOS betreffen fundamentale Pflichten des Arbeitgebers bei der Arbeitsstoffsicherheit, der Risikobewertung, dem Schutz besonders gefährdeter Mitarbeitergruppen oder dem Fehlen notwendiger Präventivmaßnahmen am Arbeitsplatz. Durch die verordnete Veröffentlichung sollen nicht konforme Unternehmen namentlich erfasst und die Einhaltung der Schutzvorschriften im gesamten Archipel gestärkt werden. Konkret steht in dem Artikel: „Nichteinhaltung der spezifischen Regeln zum Schutz der Sicherheit und Gesundheit von Arbeitnehmerinnen während Schwangerschaft und Stillzeit“. Einfluss auf ESG-Kriterien, Zertifizierungen und B2B-Partnerschaften In der zeitgemäßen Hotellerie ist nicht die reine Summe der Strafzahlung von knapp 49.000 Euro das primäre Risiko für ein betroffenes Hotelunternehmen. Entscheidend sind vielmehr die Folgekosten und Imageschäden im B2B-Vertrieb sowie bei der Zusammenarbeit mit Reisekonzernen. Große europäische Reiseveranstalter und globale Bettendatenbanken verpflichten ihre Partnerhotels vertraglich zur Einhaltung strenger Verhaltenskodizes (Supplier Codes of Conduct). Innerhalb der sogenannten ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) nimmt das Segment „Social“ – also die Wahrung von Arbeitsrechten, Faire-Lohn-Standards und wirksamem Arbeitsschutz – eine gleichwertige Stellung neben Umweltaspekten ein. Zertifizierungssysteme für nachhaltigen Tourismus berücksichtigen behördliche Sanktionen im Arbeitsschutz direkt bei Audits. Liegen rechtskräftige Bußgelder wegen sehr schwerer Verstöße vor, führt dies bei Überprüfungen durch Reiseveranstalter zu Abwertungen im Risikoprofil des Beherbergungsbetriebs. Konsequenzen für den Betteneinkauf im Großhandel Der Großhandelsvertrieb von Hotelbetten reagiert hochsensibel auf Governance- und Compliance-Mängel. Veranstalter und Einkaufsagenturen sichern sich in Verträgen zunehmend das Recht zur Vertragskündigung oder Kontingentreduzierung bei gravierenden Mängeln der Arbeitssicherheit zu. Ein Absinken des ESG-Ratings beeinträchtigt somit die Platzierung in den Reservierungssystemen und kann zu spürbaren Einbußen bei der Auslastung führen. Die konsequente Einhaltung der Arbeitsbedingungen erweist sich dadurch als ein zentraler wirtschaftlicher Faktor für den Hotelstandort Gran Canaria. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 24.07.2026 um 14:22 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
|
24.7.2026 - Aus für Oktopusfarm in Las Palmas: Projekt offiziell abgesagt. Nueva Pescanova zieht Antrag für die erste Tintenfischfarm der Welt in Las Palmas zurück. Hintergründe zu Umweltauflagen und Reaktionen...- Hintergründe zu Umweltauflagen und Reaktionen. Las Palmas – Das umstrittene Großprojekt der weltweit ersten kommerziellen Oktopusfarm im Hafen von Las Palmas auf Gran Canaria ist offiziell gescheitert. Der spanische Seafood-Konzern Nueva Pescanova hat seinen Antrag auf eine Hafenkonzession bei der Hafenbehörde von Las Palmas (Autoridad Portuaria de Las Palmas) offiziell zurückgezogen. Damit bringt das Unternehmen ein Vorhaben zum Stehen, das seit seiner Bekanntgabe im Jahr 2021 weltweite Debatten unter Umweltschützern, Wissenschaftlern und Vertretern der Aquakultur-Industrie ausgelöst hatte. Das Wichtigste auf einen Blick: - Offizieller Rückzug: Nueva Pescanova zieht den Antrag für die Zuchtanlage im Puerto de Las Palmas zurück. - Behördliche Gründe: Unklarheiten bei Umweltauflagen und abgelaufene Fristen führten zum Abbruch. - Wirtschaftliche Dimension: Das geplante 50-Millionen-Euro-Projekt sollte jährlich rund 3.000 Tonnen Oktopusfleisch produzieren. - Breiter Widerstand: Tierschutzorganisationen wie PETA und Compassion in World Farming werten das Ende als Etappensieg. Regulatorische Hürden beenden Großprojekt in Las Palmas Die Pläne des galicischen Konzerns sahen vor, im Hafengebiet von Las Palmas eine industrielle Zuchtanlage zu errichten. Dort sollten jährlich etwa eine Million Exemplare des gewöhnlichen Oktopusses (Octopus vulgaris) aufgezogen und verarbeitet werden. Nueva Pescanova hatte zuvor nach eigenen Angaben mehr als acht Jahre lang an der Erforschung der Nachzucht geforscht und den Fortpflanzungszyklus der Tiere in Gefangenschaft erfolgreich geschlossen. Der Rückzug erfolgt nun aufgrund von Verzögerungen und veränderten behördlichen Rahmenbedingungen. Nach Berichten von Fachmedien wie SeafoodSource und regionalen Medien wie Mírame TV informierte die Unternehmensleitung die Hafenbehörde schriftlich über den Verzicht auf die Konzession. Als Gründe wurden Unsicherheiten bei der Erfüllung von Umweltauflagen sowie das Verstreichen von Fristen für die Genehmigung von Abwassereinleitungen durch die kanarische Regierungsverwaltung genannt. Die Hafenbehörde stellt das Verfahren damit ein und archiviert die Akten. Ökologische und wirtschaftliche Bedenken im Fokus Das Projekt stand nicht nur wegen tierschutzrechtlicher Fragen in der Kritik, sondern auch aufgrund seiner ökologischen Bilanz. Da Oktopusse karnivore Raubtiere sind, erfordert ihre Aufzucht erhebliche Mengen an Proteinen. Berechnungen der Umweltorganisation Compassion in World Farming (CiWF) zufolge hätten für die geplante Jahresproduktion von 3.000 Tonnen Oktopusfleisch rund 28.000 Tonnen Wildfisch als Futter eingesetzt werden müssen. Kritiker argumentierten, dies würde den Druck auf bereits überfischte Ozeane weiter erhöhen und lokale Fischergemeinden belasten. Zudem äußerten Experten Bedenken hinsichtlich der Wasserqualität im Hafenbecken von Las Palmas sowie möglicher Biosicherheitsrisiken durch bakterielle Ausbrüche in Intensivhaltungsbecken. Tierschutzorganisationen werten Absage als gesellschaftlichen Fortschritt Internationale Tierschutzorganisationen reagierten erfreut auf das endgültige Ende der Pläne. Die Organisation PETA hatte im Vorfeld mit weltweiten Online-Kampagnen und Protesten gegen den Bau mobilgemacht. Über 172.000 Eingaben waren nach Angaben der Organisation bei den zuständigen Behörden auf Gran Canaria eingegangen. Mimi Bekhechi, leitende Vizepräsidentin von PETA, begrüßte den Schritt des Unternehmens und betonte die kognitiven Fähigkeiten der Kopffüßer: Oktopusse seien hochintelligente, empfindungsfähige Solitärtiere, die Werkzeuge nutzen, komplexe Labyrinthe lösen und Schmerz empfinden können. In einer modernen Gesellschaft sei kein Platz für eine Industrie, die auf der Massenhaltung solcher Tiere basiere. Auch die Organisation Compassion in World Farming, die über 43.000 Bürgerbriefe an die Hafenbehörde übermittelt hatte, bezeichnete den Rückzug durch Dr. Elena Lara als bedeutenden Erfolg für den Meeres- und Artenschutz. Signalwirkung für die globale Aquakultur Das Aus für die Tintenfischfarm in Las Palmas fügt sich in einen weltweiten Trend ein. Während die Nachfrage nach Oktopusprodukten in Südeuropa und Ostasien in den letzten Jahrzehnten gestiegen ist, wächst zeitgleich der rechtliche Widerstand gegen die Zucht von Kopffüßern. In den USA haben Bundesstaaten wie Kalifornien und Washington bereits Gesetze erlassen, die die kommerzielle Oktopuszucht verbieten. Ähnliche Gesetzesinitiativen werden derzeit auch in Ländern wie Chile, Mexiko und im Vereinigten Königreich diskutiert. Die Entscheidung von Nueva Pescanova zeigt, dass künftige Aquakulturprojekte nicht nur wirtschaftlich und technologisch, sondern auch hinsichtlich ihrer Umwelt- und Tierschutzstandards kritisch geprüft werden. – MF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 24.07.2026 um 14:12 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
|
24.7.2026 - Super-Blitzer der Kanaren blitzt im 10-Minuten-Takt Zwei Radarfallen auf Teneriffa und Gran Canaria gehören zu den aktivsten Messgeräten in ganz Spanien und sorgen für ein massives Plus bei den Verkehrsbußgeldern.- Autofahrer auf den Kanaren müssen zunehmend auf ihren Tacho achten. Laut einem aktuellen Bericht des Automobilverbandes (AEA) gehören zwei Radarfallen des Archipels zu den 50 umsatzstärksten Geräten in ganz Spanien. Der unangefochtene Spitzenreiter steht auf Teneriffa und schießt statistisch gesehen im 10-Minuten-Takt ein teures Foto. Enormer Sprung: Über 49.000 Knöllchen auf Teneriffa Autofahrer auf Teneriffas TF-2 müssen auf der Höhe von Kilometer 2 kurz vor dem Autobahnkreuz besonders aufmerksam sein. Mit 49.641 Tempoverstößen im Jahr 2025 avancierte der dortige Blitzer zum viertaktivsten Kontrollpunkt in ganz Spanien. Zum Vergleich: Ein Jahr zuvor schoss das System gerade einmal 1.358 Fotos. Im täglichen Durchschnitt tappten rund 136 Fahrer in die Radarfalle, womit das Gerät fast sechs Bußgelder pro Stunde generierte. Auch Gran Canaria in den Top 50 vertreten Auf Gran Canaria steht die zweitaktivste Radarfalle der Kanaren auf der GC-1 in Fahrtrichtung Süden auf der Höhe von San Agustín (Kilometer 42). Mit 5.927 registrierten Verstößen im Jahr 2025 belegt dieser Blitzer den 39. Platz im nationalen Ranking und fertigt täglich etwa 46 Bußgelder ab. Insgesamt verzeichneten die Kanarischen Inseln im Jahr 2025 laut dem Statistischen Jahrbuch der Generaldirektion für Verkehr (DGT) ein massives Plus bei den Geschwindigkeitsstrafen: Die Zahl der ausgestellten Bußgelder stieg im Vergleich zum Vorjahr um 26,5 Prozent auf insgesamt 271.778 Delikte.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 24.07.2026 um 14:05 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
|
24.7.2026 - Teneriffa meldet über 2000 Mikro-Erdbeben am Teide Wissenschaftliche Institute geben trotz des erneuten Aufflammens der Messungen ausdrücklich Entwarnung für die Bevölkerung auf Teneriffa.- Der seismische Schwarm unter dem Teide-Massiv auf Teneriffa hat sich in den frühen Morgenstunden des Freitags unerwartet reaktiviert. Nach einer kurzen Phase der Beruhigung am Donnerstag registrierten die Messgeräte ab 3:00 Uhr nachts erneut eine massive Serie. Experten zählen bis zu 2.000 Ereignisse in der Tiefe Das Nationale Geografische Institut der Kanaren (IGN) meldet mittlerweile über 1.000 registrierte Mikro-Erdbeben seit dem Beginn der Aktivität am Mittwochabend. Das Vulkanologische Institut der Kanaren (Involcan) beziffert die Gesamtzahl der hybriden Erschütterungen durch ein eigenes Messnetz sogar auf knapp 2.000 Ereignisse. Das Epizentrum liegt im Südwesten von Las Cañadas del Teide und betrifft das Untergeschehen der Gemeinden Guía de Isora, Vilaflor und Santiago del Teide. In Spitzenzeiten entfesselte das System eine Frequenz von über 300 Erschütterungen pro Stunde. Die Erdstöße ereignen sich in einer Tiefe von 10 bis 15 Kilometern unter dem Meeresspiegel. Keine Anzeichen für einen Vulkanausbruch Obwohl die Aktivität wieder zugenommen hat, geben die Experten beider Forschungsinstitute ausdrücklich Entwarnung. Da es sich um sehr schwache Erschütterungen handelt, hat die Bevölkerung auf der Insel die Erdstöße zu keinem Zeitpunkt gespürt. Itahiza Domínguez, Direktor des IGN auf den Kanaren, beruhigt die Öffentlichkeit: Es gibt weder messbare Verformungen der Erdoberfläche noch Erschütterungen über einer Magnitude von 2,0. Die Aktivität wird auf die Bewegung von hydrothermalen Gasen und Flüssigkeiten in großer Tiefe zurückgeführt, was für ein aktives Vulkansystem völlig normal ist, wie Diario de Avisos berichtet. Die Alarmstufe Grün bleibt unverändert bestehen.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 24.07.2026 um 13:59 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
|
24.7.2026 - Waldbrand in Telde auf Gran Canaria stabilisiert Um ein Übergreifen des Feuers auf die Gipfellagen abzuwenden, arbeiten die Rettungskräfte am Boden unter Hochdruck an der vollständigen Löschung des Brandes.- Der erste Waldbrand des Sommers auf Gran Canaria konnte am Donnerstagabend erfolgreich eingedämmt werden. Das zwischen den Gemeinden Telde und Valsequillo ausgebrochene Feuer betrifft nach ersten Schätzungen eine Fläche von etwa acht bis zehn Hektar und gilt seit den Abendstunden als stabilisiert. Sieben Brandherde unter Hochspannungsleitung entdeckt Der Alarm ging am Donnerstagnachmittag gegen 17:08 Uhr bei den Rettungskräften ein, nachdem dichte Rauchwolken über der Cumbre gesichtet wurden. Die lokalen Behörden lokalisierten anfangs sieben unabhängige Brandherde im Bereich zwischen Las Breñas und Cazadores, die auffälligerweise alle direkt unterhalb einer Stromleitung entlang der Landstraße GC-130 lagen. Die Flammen breiteten sich durch starke Nordostwinde begünstigt rasch über die steilen Hänge aus, die dicht mit Gestrüpp und matorral bewachsen sind. Ein Übergreifen auf die tiefen Schluchten sowie auf die angrenzende Naturschutzzone Los Marteles konnte durch den schnellen Einsatz von sieben Löschhubschraubern und zahlreichen Bodencrews verhindert werden. Keine Evakuierungen notwendig aber Ermittlungen laufen Trotz vorsorglicher Bereitschaft der Einsatzkräfte in den angrenzenden Weilern La Solana und Cazadores blieben den Bewohnern Evakuierungen erspart. Die wichtige GC-130 ist für den privaten Verkehr weiterhin gesperrt, um den Löschfahrzeugen uneingeschränkte Mobilität zu sichern. Im Fokus der Brandursachen-Ermittler steht die Frage, ob ein Defekt an der Stromleitung vorlag oder ob die sieben Feuerstellen vorsätzlich entfacht wurden.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 24.07.2026 um 13:54 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
|
24.7.2026 - Kanaren weisen Migranten-Ultimatum aus Madrid zurück Spanien droht den Kanaren mit rechtlichen Schritten wegen fehlender Zuständigkeiten für minderjährige Migranten bei der ersten Registrierung.- Der rechtliche und politische Streit um die Versorgung unbegleiteter minderjähriger Migranten zwischen den Kanaren und der spanischen Zentralregierung ist eskaliert. Die Regierungsdelegation in Madrid hat der Inselregion ein Ultimatum von 15 Tagen gesetzt, um offizielle rechtliche Vertreter für die ankommenden Kinder zu ernennen. Die kanarische Regierung reagierte mit „tiefer Bestürzung“ und lehnt die Anordnung strikt ab. Kanaren verweigern Umsetzung ohne klare Regeln Hintergrund des Konflikts ist das neue EU-Migrations- und Asylpaket, das eine feste Vertretung für Minderjährige während der ersten Identifizierungsphase vorsieht. Einem jüngsten Vorschlag Madrids zufolge sollten Pflichtverteidiger diese Aufgabe übernehmen. Eine Umsetzung innerhalb dieser Frist lehnt Ministerin Candelaria Delgado strikt ab. Sie begründete dies mit dem Fehlen jeglicher Richtlinien bezüglich der Zuständigkeiten, Funktionen und Finanzierung dieser neuen Vertretung. Delgado verurteilte den Alleingang Madrids und mahnte eine partnerschaftliche Zusammenarbeit an, da die praktische Umsetzung vor allem die Regionen vor Ort belaste. Eklat und Boykott bei der Migrationskonferenz Die ohnehin angespannten Fronten verhärteten sich am Donnerstag weiter, als die geplante sektorale Migrationskonferenz im Eklat endete. Die von der Volkspartei (PP) regierten Autonomen Gemeinschaften boykottierten das Treffen, weshalb es wegen mangelnder Beschlussfähigkeit abgesagt werden musste. Spaniens Migrationsministerin Elma Saiz kritisierte das Fernbleiben der PP scharf. Um den Konflikt mit den Kanaren direkt zu lösen, kündigte Saiz nun ein bilaterales Krisentreffen mit der Inselregierung für den 26. August an. Bis dahin bleibt die rechtliche Situation der Kinder in der Schwebe.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 24.07.2026 um 13:46 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
|
24.7.2026 - Stürmisches Wochenende auf den Kanaren erwartet Heftiger Passatwind peitscht den Atlantik am Freitag und Samstag massiv auf und bringt Sturmböen der Windstärke sieben für weite Teile der Kanarischen Inseln.- Der spanische Wetterdienst Aemet hat für Freitag und Samstag eine offizielle Wetterwarnung der gelben Warnstufe für weite Teile der Kanaren herausgegeben. Ein kräftiges Passatwind-System sorgt am Wochenende für Sturmböen von bis zu 80 km/h und gefährliche Strömungen an den Küsten. Sturmböen fegen über sechs Inseln hinweg Sowohl am Freitag als auch am Samstag gilt auf Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera, El Hierro, La Palma und Lanzarote eine akute Windwarnung. Der Nordost-Passatwind frischt in den kommenden zwei Tagen massiv auf. Auf La Gomera werden Spitzenböen von bis zu 80 km/h erwartet, die vor allem über die Südost- und Nordwesthänge fegen. Auf den übrigen betroffenen Inseln erreichen die Böen Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h. Besonders gefährdet sind tiefer gelegene Gebiete im Südosten und Nordwesten der gebirgigen Inseln sowie weite Teile Lanzarotes. Fuerteventura ist von den Warnungen komplett ausgeschlossen.Strände und Inseln [/email]Küstenwarnung: Windstärke 7 peitscht den Atlantik auf Auch für den maritimen Sektor haben die Behörden für beide Tage eine durchgehende Warnung wegen rauer See aktiv geschaltet. Ein strammer Nordostwind mit Geschwindigkeiten zwischen 50 und 61 km/h (Windstärke 7) sorgt für starken Wellengang und unruhiges Fahrwasser. Die Küstenwarnung gilt für Gran Canaria, Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro. Besonders betroffen sind der Südosten Gran Canarias, der Südosten von La Palma sowie die Meerenge zwischen Gran Canaria und Teneriffa. Badegäste sollten die Warnflaggen an den Stränden unbedingt beachten.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 24.07.2026 um 13:41 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
|
23.7.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio Erneute Ausschreibung des Projekts La Nube Die Renovierung des Gran Canaria Stadions geht in eine neue Runde. So soll ab der ersten Augusthälfte erneut eine neue Ausschreibung für das Projekt eröffnet werden. Zudem ist Sportminister Aridany Romero zuversichtlich, dass die FIFA die Frist für die Fertigstellung verlängern wird. Für die Renovierungs- und Erweiterungsarbeiten ist zudem ein aktualisiertes Budget vorgesehen. Bisher waren 174 Millionen Euro vorgesehen – Diese Ausschreibung wurde aber Anfang Juli zurückgezogen, da sich kein Unternehmen für den Auftrag beworben hatte. Arbeitgeberverbände fordern mehr Zeit für Europäische Fördergelder Die Wirtschaftsverbände auf den Kanarischen Inseln fordern von der spanischen Regierung alles zu tun, um eine Verlängerung von EU-Fördermitteln zu verlängern. Auf dem Spiel stehen 100 Millionen Euro aus dem Wiederaufbaufond der Europäischen Union zur Dekarbonisierung und wirtschaftlichen Entwicklung. Die Arbeitgeberverbände betonen, dass es keine weiteren finanziellen Mittel braucht, aber mehr Zeit, um die bestehenden einzusetzen – Investitionen würden sonst auf der Strecke bleiben oder nicht umgesetzt werden. Dies wäre aber fatal für die angestoßene Energiewende auf den Kanarischen Inseln. Dekret verbietet freies Zelten auf den Kanarischen Inseln Das Tourismusministerium hat ein neues Dekret für Wohnwagenparks verabschiedet, das Wildcampen auf den Kanarischen Inseln verbietet und strenge Auflagen für Campingplätze vorsieht. Dazu zählen unter anderem Übernachtungen im Freien ohne Genehmigung und Wohnmobile, die nicht auf vorgesehenen Parkplätzen stehen. Die neuen Auflagen für Campingplätze sehen unter anderem vor, dass getrennte Entsorgungsstellen für Schwarz- und Grauwasser, Barrierefreiheit gegeben und ab 15-Plätzen Sanitäranlagen vorhanden sein müssen. Für größere Anlagen sind unter anderem auch Ladestationen für E-Fahrzeuge, mehrsprachige Informationstafeln und Internetanschlüsse künftig verpflichtend. Steuersenkung für Kraftstoffe um drei Monate verlängert Das Parlament der Kanarischen Inseln hat am gestrigen Mittwoch einstimmig die Verlängerung der Steuersenkung für Kraftstoffe verlängert. Die Finanzministerin, Matilde Asián, betonte, dass die Verlängerung dieser Regelung angesichts des Konfliktes zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten notwendig sei. Die Verlängerung gilt bis zum 30. September und umfasst Steuersenkungen auf Kraftstoffe sowie Erdölprodukte. Tragische Ankunft eines Migrantenbootes auf El Hierro Bei der Ankunft eines Migrantenbootes mit 165 Personen an der Küste von El Hierro kam eine Frau ums Leben. Fünfzehn weitere Migranten, darunter ein schwerkrankes Baby, wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Fischer hatten zuvor das Boot in der Nähe von Tacorón entdeckt und die Seenotrettung kontaktiert. Ein zunächst gemeldeter zweiter Toter stellte sich aber als ein schwerverletzter Mann heraus, der nun in einem Krankenhaus behandelt wird.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 23.07.2026 um 17:16 |