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| 29.9.2026 - Justiz-Dilemma auf Lanzarote: Migranten nach Vergewaltigung frei
Rechtliche Grauzone auf dem Atlantik: Spanische Gerichte sahen sich für ein Verbrechen in internationalen Gewässern nicht zuständig und entließen die Männer. Der Bürgermeister von Arrecife fordert nun ein hartes Durchgreifen.- Ein schwerer Fall von mutmaßlicher sexueller Gewalt auf einem Migrantenboot sorgt auf Lanzarote für politisches Entsetzen. Weil die Tat außerhalb der spanischen Hoheitsgewässer stattfand, kamen drei Verdächtige vorerst wieder auf freien Fuß. Der Bürgermeister von Arrecife fordert nun harte Konsequenzen. Der Hintergrund ist ein juristisches Verwirrspiel. Nach der Rettung eines Bootes Mitte September vor Lanzarote erstattete eine Frau Anzeige. Sie war während der Überfahrt schwer sexuell bedrängt worden. Ein Zeuge stützte ihre Aussage, sodass die Polizei drei Migranten im Alter von 21, 25 und 30 Jahren festnahm. Bei der Rettungsaktion zuvor mussten die Helfer sogar Menschen aus dem Meer retten, bevor das Boot den Hafen von Arrecife erreichte. Das zuständige Gericht hob die Untersuchungshaft für die drei Männer nun jedoch wieder auf. Der Grund: Da sich der Übergriff auf dem unregistrierten Boot in internationalen Gewässern abspielte und alle Beteiligten Ausländer sind, sehen sich die spanischen Gerichte nach aktueller Gesetzeslage schlichtweg als nicht zuständig an. Das Verfahren ist damit zwar nicht eingestellt, doch die Männer sind auf freiem Fuß. Bürgermeister verlangt sofortiges Eingreifen des Staates Arrecifes Bürgermeister Yonathan de León stellte umgehend eine klare politische Forderung an die Regierung der Kanaren. Er will, dass der Aufenthaltsstatus der Beschuldigten einkassiert wird und die Vorbereitungen für die Abschiebung anlaufen. Ohne lückenlose Kontrollen an den Grenzen und schnelle Rückführungen, so warnt De León, steuere Lanzarote direkt auf dieselben schweren Probleme zu wie andere Außengrenzen Europas. Der Bürgermeister erinnert in diesem Zusammenhang an eine Geschichte aus dem August 2025. Damals kamen 49 blinde Passagiere aus dem Senegal auf einem niederländischen Frachter im Hafen von Los Mármoles an. Auch sie kamen nach kurzer Zeit wieder frei, weil sie einen Asylantrag stellten. Solche Fälle will der Bürgermeister auf der Insel in Zukunft absolut nicht mehr sehen. Staatsanwaltschaft fordert Gesetzesreform Diese juristische Lücke ist auch der Staatsanwaltschaft ein Dorn im Auge. Die Behörde hat dem spanischen Parlament bereits eine Reform vorgeschlagen. Bislang darf Spanien in internationalen Gewässern nur gegen Schlepperkapitäne vorgehen – eine Regelung, die nach der Flüchtlingskrise 2006 eingeführt wurde. Die Staatsanwaltschaft fordert nun, dass spanische Gerichte künftig alle schweren Straftaten verfolgen dürfen, die auf den Booten auf dem Weg nach Spanien begangen werden.- Bild: Ein scharfer Stacheldraht auf einer Betonmauer vor blauem Himmel als Symbol für Justiz, Haft und Grenzkontrollen. Grauzone: Die Freilassung der Verdächtigen sorgt nach den Ermittlungen für heftige politische Diskussionen.
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 30.09.2026 um 06:08 |
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| 29.9.2026 - Tank-Rabatt auf den Kanarischen Inseln verlängert
Aufatmen an den Tankstellen: Der Steuer-Verzicht auf Benzin und Diesel geht in die Verlängerung – doch ab November entscheidet die Preisentwicklung.- Der Tank-Rabatt auf den Kanarischen Inseln geht in die Verlängerung. Die Regionalregierung hat beschlossen, den Verzicht auf die kanarische Mehrwertsteuer bei Kraftstoffen beizubehalten, sodass Benzin und Diesel auch im Oktober steuerfrei bleiben.Strände und Inseln Die von Finanzministerin Matilde Asián vorgeschlagene Verordnung tritt am 1. Oktober in Kraft. Ziel ist es, einen plötzlichen Preisanstieg bei den Kraftstoffen zu verhindern, der Familien und Unternehmen auf den Kanaren belasten würde. Auch die Steuererleichterungen beim gewerblichen Sprit für Landwirte und Transportunternehmen bleiben vorerst bestehen. Ab November wackelt der Tank-Rabatt an den Zapfsäulen Die Entlastung läuft nicht automatisch bis zum Jahresende durch. Das Gesetz sieht vor, dass die Beibehaltung der Steuerbefreiung für November und Dezember streng an die tatsächliche Preisentwicklung gekoppelt ist. Die Daten des Nationalen Instituts für Statistik (INE) dienen hierbei als Grundlage. Die entscheidende Grenze ist eine Differenz von 15 Prozent zum Vorjahresmonat: Liegt der Spritpreis im September 2026 nicht mindestens 15 Prozent über dem Wert von September 2025, fällt der IGIC-Nullsatz im November komplett weg. Dasselbe Prüfverfahren wird im Oktober angewendet, um über den Steuersatz für den Monat Dezember zu entscheiden. Neue Tarife für Gewerbetreibende festgelegt Für die Monate November und Dezember wurden bereits feste Stufen festgelegt, falls die Preise anziehen. Sollte die 15-Prozent-Grenze im September überschritten werden, steigt die Steuer für gewerbliches Benzin im November auf 29,15 Euro pro 1.000 Liter (Diesel: 24,42 Euro). Erreicht die Teuerung im Oktober erneut den Grenzwert, steigen die Sätze im Dezember auf 55,65 Euro für Benzin und 46,62 Euro für Diesel.- Bild: Eine Zapfsäule an einer Tankstelle auf den Kanarischen Inseln mit den Kraftstoffsorten Benzin und Diesel. Foto: Archiv / Kanaren News
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 29.09.2026 um 06:02 |
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| 29.9.2026 - Innovativer Bluttest auf Gran Canaria: Ein Piks verändert das Leben von Schizophrenie-Patienten
Das Hospital Insular auf Gran Canaria revolutioniert mit der POC-Technologie die Schizophrenie-Behandlung. Ein kleiner Piks für mehr Patientensicherheit..- Die sogenannte POC-Technologie kommt hier nun zum Einsatz. Las Palmas – Das Universitätskrankenhaus Insular auf Gran Canaria, welches zum Complejo Hospitalario Universitario Insular-Materno Infantil gehört, hat einen bedeutenden medizinischen Fortschritt in der psychiatrischen Abteilung eingeführt. Mit der Implementierung der sogenannten Point-of-Care-Technologie (POC) wird die hämatologische Überwachung von Patienten, die sich in einer medikamentösen Behandlung mit dem Antipsychotikum Clozapin befinden, grundlegend vereinfacht. Diese wegweisende Neuerung richtet sich gezielt an Menschen mit schweren psychischen Störungen. Hoffnung bei therapieresistenter Schizophrenie Besonders bei der Behandlung der behandlungsresistenten Schizophrenie stellt dieser Schritt eine enorme Erleichterung für die Betroffenen dar. Medizinische Auswertungen zeigen, dass schätzungsweise ein Viertel bis ein Drittel aller Schizophrenie-Patienten nicht oder nur unzureichend auf herkömmliche antipsychotische Medikamente ansprechen. In diesen besonders komplexen Fällen gilt der Wirkstoff Clozapin als Goldstandard und Referenzbehandlung, um den Patienten dennoch ein stabileres und sichereres Leben zu ermöglichen. Warum sind regelmäßige Blutkontrollen unverzichtbar? Die Einnahme von Clozapin ist jedoch an strikte klinische Auflagen gebunden. Wie die zuständigen Gesundheitsbehörden warnen, birgt dieses hochwirksame Medikament das Risiko ernsthafter Nebenwirkungen. Dazu gehört insbesondere die Gefahr einer Agranulozytose – einer plötzlichen und potenziell lebensbedrohlichen Verminderung der weißen Blutkörperchen, die das Immunsystem drastisch schwächt (Quelle: Spanische Agentur für Arzneimittel AEMPS). Aus diesem Grund müssen sich die Patienten regelmäßigen Blutkontrollen unterziehen, um die Sicherheit der Therapie engmaschig zu überwachen. Bislang bedeutete dies für die chronisch kranken Menschen einen enormen logistischen Aufwand und nicht selten erheblichen psychischen Stress. Die POC-Technologie: Ein Piks statt venöser Blutabnahme Genau hier setzt die neue Point-of-Care-Technologie an und revolutioniert den klinischen Alltag im Krankenhauskomplex. Die modernen POC-Geräte ermöglichen es, das zwingend benötigte Blutbild direkt während der regulären ärztlichen Konsultation zu erstellen. Anstelle einer oft als belastend empfundenen venösen Blutentnahme am Arm genügt nun ein kleiner Piks in den Finger, um eine Kapillarblutprobe zu gewinnen. Diese Prozedur wird direkt vor Ort von einer speziell geschulten Krankenschwester durchgeführt, und das exakte Ergebnis liegt noch während desselben Termins vor. Direkte Vorteile für die Patientenerfahrung Für die Patienten bringt dieses unkomplizierte Verfahren tiefgreifende Vorteile mit sich. Aufwendige venöse Blutabnahmen gehören für diese ohnehin stark belastete Patientengruppe der Vergangenheit an. Zudem entfallen zusätzliche administrative Terminvereinbarungen, separate Wartezeiten im Labor und die damit verbundenen langen Anfahrtswege. Die notwendige hämatologische Kontrolle wird somit absolut nahtlos in die ohnehin stattfindende, routinemäßige Nachsorge integriert. Diese gezielte Vereinfachung des medizinischen Verfahrens hat einen direkt spürbaren Einfluss auf den Behandlungserfolg. Die Erfahrung des Patienten wird durch den Wegfall organisatorischer Hürden deutlich verbessert. Dies wiederum fördert die Therapietreue (Compliance) maßgeblich, da die Betroffenen die zwingend erforderlichen Kontrollen zur Aufrechterhaltung ihrer lebenswichtigen Behandlung wesentlich seltener abbrechen oder versäumen. Schrittweiser Ausbau im gesamten Einzugsgebiet Die Leitung des Universitätskrankenhauses plant, diese patientenfreundliche Technologie nun schrittweise weiter auszuweiten. Das erklärte Ziel der Direktion ist es, die POC-Geräte nach und nach in allen Einrichtungen der psychischen Gesundheit im gesamten Referenzbereich zu etablieren. Davon sollen künftig nicht nur Erwachsene, sondern lückenlos auch die jugendliche und kindliche Patientenpopulation profitieren. Ermöglicht wurde diese wichtige und innovative Neuerung durch ein gezielt finanziertes Projekt des spanischen Gesundheitsministeriums im Rahmen der Maßnahmen des Kommissars für psychische Gesundheit. Das übergeordnete Ziel dieser umfassenden Initiative ist es, bestehende Behandlungsstrukturen kontinuierlich zu optimieren und die Qualität sowie die Patientensicherheit bei der Verschreibung von Psychopharmaka nachhaltig zu steigern. – TF-
Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 29.09.2026 um 05:55 |
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| 29.9.2026 - Ende der Gefahr auf der GC-21: Valleseco bekommt endlich den ersehnten Kreisverkehr
Das Cabildo investiert 714.127 Euro in die GC-21 in Valleseco. Ein neuer Kreisverkehr in Madrelagua entschärft künftig eine historische Gefahrenkreuzung...- Die T-Kreuzung der GC-21 und GC-214 ist immer ein Problem. Großprojekt zur Entschärfung eines historischen Gefahrenschwerpunkts Valleseco – Die Verkehrssicherheit im ländlichen Landesinneren von Gran Canaria macht einen entscheidenden Schritt nach vorn. Das Ministerium für öffentliche Arbeiten, Infrastruktur, Architektur und Wohnungswesen des Cabildo de Gran Canaria hat ein lang ersehntes Bauprojekt auf den Weg gebracht. Unter der Leitung von Vizepräsident Augusto Hidalgo wurde die Ausschreibung für die Neugestaltung und Sicherheitsverbesserung der viel befahrenen Landstraße GC-21 im Gemeindegebiet von Valleseco offiziell gestartet. Im Zentrum der Maßnahmen steht der Bau eines modernen Kreisverkehrs, der die derzeitige, äußerst riskante Kreuzung an der Zufahrt nach Madrelagua (GC-214) ersetzen wird. Für dieses für die Infrastruktur der Insel enorm wichtige Projekt nimmt die Inselregierung exakt 714.127 Euro in die Hand und investiert damit direkt in den Schutz der Bürger. Die Bauzeit ist auf rund vier Monate veranschlagt. Ein moderner Kreisverkehr als Lösung für die unübersichtliche Kreuzung in Madrelagua Die bisherige Verkehrssituation am Kilometerpunkt 20+334 der GC-21 gilt seit vielen Jahren als massives Problem für die lokale Bevölkerung und tägliche Pendler. Genau an der Stelle, wo die Landstraße GC-214 in Richtung Madrelagua abzweigt, sehen sich Autofahrer aktuell mit erheblichen Risiken konfrontiert. Das Fehlen von befestigten Seitenstreifen, ein starkes natürliches Gefälle und eine unübersichtliche Kurvenführung beeinträchtigen die Sicht erheblich. Diese widrige Kombination macht selbst einfaches Abbiegen zu einem täglichen Risiko. Um diese Konflikte im Straßenverkehr dauerhaft zu lösen, wird die alte, unübersichtliche Kreuzung komplett zurückgebaut. An ihrer Stelle entsteht ein großzügiger Kreisverkehr mit einem Außendurchmesser von 28 Metern und einer einzigen, klar geführten Fahrspur. Diese moderne Straßenführung bringt für alle Verkehrsteilnehmer gleich mehrere entscheidende Vorteile mit sich: Bisherige, hochgefährliche Überkreuz-Rückbiegungen gehören künftig der Vergangenheit an. Zudem wird die Durchschnittsgeschwindigkeit der Fahrzeuge an diesem sensiblen Knotenpunkt ganz automatisch gesenkt und die allgemeine Lesbarkeit der Straße für Autofahrer wird deutlich erhöht. Darüber hinaus wird auch die Zufahrt zum nahegelegenen Aussichtspunkt fließend und vor allem sicher in die neue Verkehrsführung integriert. Mehr Sicherheit auch für das Viertel Lanzarote Neben dem Bau des neuen Kreisverkehrs umfasst das Infrastrukturprojekt eine zweite, ebenso wichtige Maßnahme direkt im Herzen des Ortsteils Lanzarote. Etwa 700 Meter vor der Kreuzung nach Madrelagua, am Kilometerpunkt 20+292 der GC-21, weist die aktuelle Straßenführung eine stark unfallgefährdete Kurve mit einem viel zu engen Radius auf. Auch hier fehlen schützende Seitenstreifen gänzlich, während gleichzeitig direkte Zufahrten zu privaten Wohnhäusern und ungesicherten Parkplätzen das tägliche Risiko für alle Beteiligten erhöhen. Die nun anstehenden Bauarbeiten werden diesen unübersichtlichen Bereich grundlegend neu ordnen. Die bestehenden Parkplätze in der Region werden klar strukturiert und befestigt. Um Fußgänger und vorbeifahrende Fahrzeuge besser voneinander zu trennen und effektiv zu schützen, wird im Rahmen der Arbeiten eine neue, massive Stützmauer errichtet. Durch diese gezielten baulichen Eingriffe wandelt sich ein bisher unsicherer Straßenabschnitt in eine modern ausgebaute, sichere Ortsdurchfahrt, die den Verkehrsfluss verbessert und vor allem den Anwohnern vor Ort zugutekommt. Erfolgreiche Zusammenarbeit der Behörden macht den Bau möglich Dass dieses komplexe Bauprojekt nun nach einer langen Wartezeit endlich in die Tat umgesetzt werden kann, ist einer engen und konstruktiven Zusammenarbeit zwischen dem Cabildo und der Stadtverwaltung von Valleseco zu verdanken. Bereits im Jahr 2025 hatte die Gemeinde unter der Führung von Bürgermeister José Luis Rodríguez die baurechtlichen und räumlichen Voraussetzungen geschaffen. Damals trat Valleseco zwei strategisch wichtige Grundstücke in den Gebieten La Cañada und Puente de Lanzarote mit einer gemeinsamen Fläche von 1.226 Quadratmetern offiziell an das Cabildo ab. Erst durch diese proaktive Landübergabe wurde die Neugestaltung der GC-21 rechtlich und praktisch überhaupt möglich gemacht. Mit dem finalen Startschuss für diese weitreichende Infrastrukturmaßnahme erfüllt sich nun eine historische Forderung der Region nach mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Die anstehenden Straßenbauarbeiten beginnen unmittelbar nach der formellen Unterzeichnung des Bauabnahmeprotokolls und bedeuten einen spürbaren Gewinn für die Lebensqualität in der gesamten Gemeinde.-
Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 29.09.2026 um 05:50 |
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| 29.9.2026 - Nach dem Skandal um Maricarmen (87): Regierung zieht die Notbremse im spanischen Wohnungsmarkt
Nach dem dramatischen Rauswurf einer 87-Jährigen beschließt Spaniens Regierung zwei Not-Dekrete zum Mieterschutz. Alle Details zu den neuen Gesetzen...- Die Gesellschaft ist so angestachelt wie lange nicht mehr. Spanien – Die dramatischen Bilder aus dem Madrider Viertel Retiro haben sich in den vergangenen Tagen tief in das kollektive Gedächtnis der spanischen Gesellschaft eingebrannt. Nach intensiven, bis an die Belastungsgrenze geführten Verhandlungen, die sogar den Beginn der wöchentlichen Ministerratssitzung verzögerten, hat die spanische Koalitionsregierung aus PSOE und Sumar eine weitreichende Einigung erzielt. Das Ziel: Ein beispielloses Paket dringender wohnungspolitischer Maßnahmen auf den Weg zu bringen, um auf den enormen gesellschaftlichen Aufschrei zu reagieren. Auslöser für diese politische Beschleunigung war ein Fall, der nicht nur in Spanien, sondern auch international für Entsetzen sorgte: Die Zwangsräumung der 87-jährigen Rentnerin Maricarmen Abascal am vergangenen Mittwoch in Madrid. Der Druck auf die Politik wuchs innerhalb weniger Tage so rasant an, dass die Regierung sich gezwungen sah, sofortige strukturelle Antworten auf die eskalierende Wohnungskrise zu liefern. Der Fall Maricarmen Abascal: Ein Symbol der spanischen Wohnungskrise Um die Tragweite der neuen Regierungsentschlüsse zu verstehen, muss man den Ursprung der aktuellen Debatte betrachten. Maricarmen Abascal, eine 87-jährige Frau mit einer anerkannten Behinderung von 50 Prozent, wurde am 23. September 2026 aus jener Wohnung geräumt, in der sie rund 70 Jahre ihres Lebens verbracht hatte. Ihr Vater hatte den ursprünglichen Mietvertrag im Jahr 1956 unterzeichnet. Wie die spanische Tageszeitung El País detailliert berichtete, zahlte die Rentnerin eine monatliche Miete von rund 500 Euro. Das Drama nahm seinen Lauf, als das Gebäude von dem Immobilienfonds Urbagestión Desarrollo e Inversión gekauft wurde. Das Unternehmen forderte daraufhin eine drastische Mieterhöhung auf 2.650 Euro pro Monat – ein Betrag, der für die Rentnerin, die von einer monatlichen Rente von 1.350 Euro lebt, schlichtweg unbezahlbar war. Trotz zahlreicher Vermittlungsversuche, des Eingreifens von Aktivisten, der Solidarität der Nachbarschaft und sogar dem Angebot einer anonymen Schriftstellerin, die Differenz der Miete auf Lebenszeit aus eigener Tasche zu zahlen, lehnte der Fonds jede Verhandlung ab. Letztendlich setzten Spezialeinheiten der Polizei die richterlich angeordnete Räumung durch. Maricarmen musste ihr Zuhause auf einer Trage des Rettungsdienstes verlassen und wurde in das Krankenhaus Gregorio Marañón eingeliefert. Der Fall sorgte umgehend für ein gewaltiges mediales Echo, das bis zu den Vereinten Nationen reichte, wo der Sonderberichterstatter für angemessenes Wohnen, Koldo Casla, das Vorgehen als Bruch internationaler Verpflichtungen rügte. Politische Taktik: Ein wohnungspolitisches Paket in zwei Akten Die Regierung unter Premierminister Pedro Sánchez wusste: Es hieß jetzt oder nie. Im laufenden Jahr waren bereits drei Versuche gescheitert, wohnungspolitische Dekrete durch das Parlament zu bringen. Angesichts der durch den Fall Maricarmen hochgekochten Emotionen bot sich jedoch ein einzigartiges politisches Zeitfenster, um auch zögerliche Partner wie die katalanische Partei Junts per Catalunya oder die baskische PNV unter Druck zu setzen. Die große Überraschung nach dem Ministerrat am Dienstag: Das Maßnahmenpaket wird nicht als ein einzelnes königliches Gesetzesdekret (Real Decreto-ley) verabschiedet, sondern in zwei separate Dekrete aufgeteilt. Aus Regierungskreisen ist zu hören, dass dies ein bewusster taktischer Schachzug ist, um zu verhindern, dass das gesamte Paket an einer einzigen umstrittenen Klausel scheitert. Da Gesetzesdekrete nach dem Verlassen des Ministerrats im Block und ohne Änderungsrecht im Kongress abgestimmt werden müssen, hätte ein geschlossenes Dokument ein massives Risiko für die Regierung dargestellt. Dekret 1: Der umfassende Schutzschirm gegen Spekulation Das erste und weitreichendere der beiden Dekrete beinhaltet ein Kompendium sogenannter „querschnittsartiger“ Maßnahmen, an denen das Wohnungsbauministerium bereits seit Juli gemeinsam mit verschiedenen Fraktionen gearbeitet hat. Wie der Radiosender Cadena SER nach der Pressekonferenz des Ministerrats auflistete, umfasst dieser Text folgende historische Eingriffe in den Markt: Schutz vor Zwangsräumungen: Ein absoluter Stopp von Räumungen schutzbedürftiger Personen ohne alternative Wohnmöglichkeit bis zum Jahr 2030. Verbot für „Geierfonds“: Großinvestoren und spekulativen Fonds wird es bis mindestens 2028 untersagt, massenhaft Wohnraum aufzukaufen. Regulierung von Saison- und Zimmervermietung: Ein Aspekt, für den die linke Plattform Sumar bis zur letzten Minute der Verhandlungen erbittert gekämpft hat, um Schlupflöcher im aktuellen Mietgesetz zu schließen. Finanzielle Unterstützung für Mieter und Käufer: Einführung einer öffentlichen Finanzierung zu 0 % Zinsen für den Erwerb des ersten Eigenheims sowie neue steuerliche Abzüge für Mieter mit einem Einkommen von unter 33.000 Euro pro Jahr. Förderung von bezahlbarem Wohnraum: Eine Absenkung der Mehrwertsteuer auf 4 % für öffentlichen und geförderten Wohnungsbau. Dekret 2: Die automatische Vertragsverlängerung Das zweite Dekret beinhaltet ausschließlich jene Initiative, die von der einflussreichen Mietergewerkschaft in die politische Debatte eingebracht und von den linken Gruppen (insbesondere Sumar und Podemos) zur absoluten Bedingung gemacht wurde: Die automatische und unbefristete Verlängerung von Mietverträgen. Durch die Ausgliederung in ein eigenes Dokument schützt die Regierung (PSOE) das erste Dekret vor dem potenziellen Veto liberalerer und wirtschaftsfreundlicherer Parteien aus dem eigenen Investiturblock. Die postkonvergenten Kräfte (Junts) hatten im Vorfeld bereits gewarnt, man wolle das „Kleingedruckte“ genau prüfen, um sicherzustellen, dass Kleinvermieter durch die neuen Regelungen nicht unverhältnismäßig benachteiligt werden. Der Blick auf den Kongress: Ein Spiel auf Zeit und Emotionen Um keine Zeit für das Verblassen der öffentlichen Empörung zu lassen, hat die Regierung eine ungewöhnlich schnelle Gangart eingelegt. Anstatt die gesetzlich zulässige Monatsfrist auszuschöpfen, soll der Kongress bereits am kommenden Freitag in einer außerordentlichen Plenarsitzung über die Validierung beider Texte abstimmen. Wohnungsbauministerin Isabel Rodríguez appellierte bei ihrem Auftritt im Regierungssitz Moncloa direkt an das Gewissen der Parlamentarier und bezog sich ausdrücklich auf die geräumte Rentnerin, die nun bei Verwandten unterkommen musste: „Wir haben die Möglichkeit, ihr im Kongress zu sagen, dass sich ihr Leid gelohnt hat und nicht umsonst war. Dieses Engagement muss über Parteikürzel und politische Farben hinausgehen.“ Trotz der emotionalen Appelle bleibt die parlamentarische Arithmetik angespannt. Die Linkspartei Podemos bezeichnete den letzten Entwurf, der am Montagabend zirkulierte, als „Flickschusterei“ und forderte tiefgreifendere strukturelle Veränderungen im Immobilienmarkt. Auch die Mietergewerkschaft hielt sich mit voreiligen Jubelstürmen zurück und verlangte, die genauen juristischen Formulierungen schwarz auf weiß zu sehen. Für die Verabschiedung benötigt die Regierung mindestens die Enthaltung der kritischsten Stimmen im linken und nationalistischen Spektrum, sofern alle anderen Parteien des Blocks geschlossen für die Dekrete stimmen. Mit der konservativen Oppositionspartei PP (Partido Popular) rechnet die Regierung ohnehin nicht; sie war in die tagelangen Krisengespräche zu keinem Zeitpunkt involviert. Der kommende Freitag wird somit nicht nur zur Abstimmung über ein Gesetz, sondern zu einem Lackmustest für die Stabilität der spanischen Regierung inmitten einer der schwersten sozialen Krisen des Landes. – TF-
Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 29.09.2026 um 05:43 |
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| 28.9.2026 - Aufatmen an der Zapfsäule: So schützt die Kanaren-Regierung unsere Haushaltsbudgets vor dem Preis-Schock
Die Kanaren-Regierung verlängert den IGIC-Nullsatz auf Kraftstoffe. Wie die Maßnahme Familien entlastet und wann sie vorzeitig enden könnte...- Es gibt jedoch ein ABER... Steuer-Hammer abgewendet: Kanaren frieren Sprit-Steuer weiter ein – Was das für Ihren Geldbeutel bedeutet Kanaren – Die anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und die daraus resultierende Inflation machen sich weltweit in den Geldbörsen der Verbraucher bemerkbar. Um die finanziellen Auswirkungen auf die Bürger und die heimische Wirtschaft abzufedern, hat die Regierung der Kanarischen Inseln nun einen entscheidenden Schritt beschlossen. Auf Vorschlag der Ministerin für Finanzen und Beziehungen zur Europäischen Union, Matilde Asián, billigte der Ministerrat am Montag ein neues Dekretgesetz. Dieses verlängert wichtige Steuererleichterungen auf Energieprodukte, die infolge der globalen Krisen eingeführt wurden, nun auch für das letzte Quartal des Jahres 2026. Was der IGIC-Nullsatz für Verbraucher konkret bedeutet Im Zentrum der staatlichen Hilfen steht die Verlängerung des sogenannten Nullsatzes bei der Allgemeinen Kanarischen Direktsteuer (IGIC) auf bestimmte Kraftstoffe. Die IGIC ist das kanarische Pendant zur Mehrwertsteuer und liegt für die meisten Güter und Dienstleistungen regulär bei sieben Prozent. Indem die Exekutive diesen Steuersatz für Energieprodukte vorübergehend auf null Prozent senkt, wird eine direkte, steuerbedingte Verteuerung an den Zapfsäulen vermieden. Für die Einwohner der Inselgruppe ist dies eine spürbare Entlastung im Alltag. Da die Kanarischen Inseln stark vom Transportwesen auf dem See- und Luftweg sowie vom lokalen Straßenverkehr abhängig sind, schlagen sich hohe Treibstoffpreise unmittelbar auf die Lebenshaltungskosten nieder. Ohne das Eingreifen der Regierung würden sich diese gestiegenen Kosten nicht nur beim Tanken bemerkbar machen, sondern auch die Preise für Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs in die Höhe treiben. Ziel der Maßnahme ist es daher, die Budgets von Familien und kanarischen Unternehmen vor einem weiteren Preisschock zu schützen. Die geografische Lage der Kanaren als Archipel fernab des europäischen Festlands macht diese Steuerpolitik besonders brisant. Da ein Großteil der Konsumgüter importiert werden muss, sind die Logistikkosten ohnehin überdurchschnittlich hoch. Steigen nun noch die Kraftstoffpreise ungebremst an, droht eine Inflationsspirale, die den Tourismus als wichtigsten Wirtschaftszweig sowie den lokalen Handel schwer belasten würde. Der automatische Preis-Mechanismus: Wann die Steuer zurückkehrt Obwohl das neue Dekret am 1. Oktober 2026 in Kraft tritt und auf das gesamte vierte Quartal ausgelegt ist, ist die Steuerbefreiung an strenge wirtschaftliche Bedingungen geknüpft. Die Regierung hat eine Klausel integriert, die sich an der Entwicklung des Verbraucherpreisindex (VPI) für Kraftstoffe orientiert. Als Referenzwert dient dabei eine Preisdifferenz von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das bedeutet: Wenn der Preisanstieg für Kraftstoffe im September und Oktober die Marke von 15 Prozent im Vergleich zu den gleichen Monaten des Vorjahres nicht übersteigt, wird der Nullzinssatz im November beziehungsweise Dezember automatisch aufgehoben. Dieser Mechanismus stellt sicher, dass die steuerlichen Notfallmaßnahmen nur solange greifen, wie die Preise auf einem außerordentlich hohen Niveau bleiben. So sollen gleichzeitig die öffentlichen Kassen der Autonomen Gemeinschaft geschützt werden. Wichtige Entlastungen für Landwirte und Spediteure Neben den privaten Haushalten nimmt die Regierung auch die stark belasteten Wirtschaftssektoren in den Blick, wie etwa die Landwirtschaft, das Transportwesen und die Luftfahrt. Für diese beteiligten Sektoren wird der Mechanismus der teilweisen Rückerstattung der kanarischen Sondersteuer auf Erdölprodukte beibehalten. Bis zum 31. Oktober 2026 sind die Steuersätze für den gewerblichen Bereich laut dem neuen Dekret fest definiert: Für professionelles Benzin fallen 0,2649735 Euro pro 1.000 Liter an, für professionellen Diesel sind es 0,2219778 Euro pro 1.000 Liter. Auch bei der Sondersteuer ist die künftige Entwicklung an den VPI gekoppelt. Sollte der Index im September die 15-Prozent-Marke im Vorjahresvergleich überschreiten, treten ab dem 1. November 2026 angepasste Steuerbeträge in Kraft. In diesem Szenario würden sich die gewerblichen Steuersätze laut offiziellen Angaben auf 29,15 Euro für Benzin und 24,42 Euro für Diesel erhöhen. Überschreitet auch der Oktober-Wert die 15 Prozent, steigen die Sätze ab Dezember auf 55,65 Euro beziehungsweise 46,62 Euro. Ein notwendiger Schutzschild in Krisenzeiten Für Finanzministerin Matilde Asián ist diese Verlängerung die logische Antwort auf die aktuelle Weltlage. Die negativen Auswirkungen der globalen Energie- und Transportkosten auf das produktive Gefüge der Kanarischen Inseln seien weiterhin zu massiv, um die Hilfen jetzt schon auslaufen zu lassen. Die Erfahrungen aus den vergangenen Monaten hätten deutlich gezeigt, dass dieser wirtschaftliche Schutzschild dringend benötigt wird, um die Wettbewerbsfähigkeit der lokalen Wirtschaft zu erhalten. Für Verbraucher und Unternehmer bedeutet die Verlängerung vorerst stabilere Preise. Ob dieser finanzielle Puffer jedoch bis zum Jahresende bestehen bleibt, hängt nun maßgeblich von der globalen Marktentwicklung ab. Sollten sich die Weltmarktpreise für Öl stark entspannen, könnte die Steuerbefreiung vorzeitig enden. Bis dahin bleibt das Dekret das zentralste Instrument der Regierung, um das tägliche Leben auf den Inseln bezahlbar zu halten. – MF-
Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 28.09.2026 um 05:52 |
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| 28.9.2026 - Trotz Dauerstau und Baustellen: Warum Las Palmas einfach nicht aufs Auto verzichten kann
Verkehrskollaps in Las Palmas? Eine neue Alphabet-Studie zeigt: Trotz Megastaus bleibt das Auto für 65 % in der Stadt unverzichtbar. Alle Hintergründe...- Der Fuhrpark ist aber veraltet: Sicherheit ist oft zweitrangig! Las Palmas – Die Verkehrssituation in Las Palmas de Gran Canaria steht immer wieder im Zentrum intensiver Diskussionen rund um städtische Mobilität, ständige Staus und notwendige Nachhaltigkeit. Eine aktuelle und umfassende Studie des „Alphabet Mobility Forums“, einer regelmäßigen Untersuchung eines großen Mobilitätsdienstleisters, rückt die Hauptstadt der Kanarischen Inseln nun schonungslos ins Rampenlicht. Die Ergebnisse zeichnen ein eindeutiges Bild: Las Palmas de Gran Canaria gehört neben Toledo, Badajoz und den Festland-Metropolregionen Madrid und Barcelona zur absoluten Spitzengruppe in ganz Spanien, wenn es um die tägliche Nutzung des eigenen Autos geht. Der tägliche Verkehrsinfarkt: Warum Las Palmas das Auto liebt Insgesamt, so zeigt die Erhebung, greifen in den am stärksten betroffenen Gebieten mittlerweile 65 Prozent der Bevölkerung auf das Auto zurück, um sich im Alltag fortzubewegen. Diese ohnehin schon hohe Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um fünf Prozentpunkte gewachsen. Damit hat das Auto in seiner städtischen Nutzungshäufigkeit erstmals mit dem Fußverkehr gleichgezogen. Besonders in Las Palmas de Gran Canaria – einer Großstadt, die aufgrund ihrer langgezogenen Topografie zwischen Bergen und dem Atlantik verkehrstechnisch ohnehin stark eingeschränkt und belastet ist – spiegelt sich dieser Trend Tag für Tag auf den Straßen wider. Trotz massiver Staus und regelmäßiger Überlastung der Hauptverkehrsadern bleibt der Pkw der absolute Favorit der Inselbewohner. Erst kürzlich kam es durch die zeitweise Schließung der Autobahn GC-3 und des Guiniguada-Viadukts zu einem enormen Verkehrschaos, bei dem bis zu 130.000 zusätzliche Fahrzeuge Ausweichrouten wie die Avenida Marítima blockierten. Solche Vorfälle ändern jedoch kaum etwas am grundsätzlichen Verhalten: Laut der Studie nutzen 48 Prozent der Menschen ihr Fahrzeug nach wie vor regelmäßig für Wege direkt im Stadtzentrum. Der Aufwärtstrend der letzten zwei Jahre hält somit völlig ungebremst an. Bequemlichkeit vor Kosteneinsparung Fragt man nach den Gründen für diese anhaltende Abhängigkeit, lautet die Antwort der meisten Befragten schlichtweg: Komfort. Für stolze 75 Prozent der Fahrer ist die persönliche Bequemlichkeit das absolut entscheidende Kriterium bei der Wahl des Verkehrsmittels. Erst mit deutlichem Abstand folgen Argumente wie die gesundheitsfördernde körperliche Bewegung (38 Prozent) oder mögliche wirtschaftliche Einsparungen, die lediglich 27 Prozent der Befragten als relevant erachten. Diese harten Zahlen stellen die städtische Infrastruktur vor enorme Hürden. Die Verwaltung von Las Palmas versucht derzeit mit Millionenprojekten wie der sogenannten „MetroGuagua“ gegenzusteuern. Dieses geplante Schnellbussystem soll die stark frequentierten gelben Busse der städtischen Flotte (Guaguas Municipales) auf den wichtigsten innerstädtischen Achsen ergänzen und beschleunigen. Das ist dringend nötig, denn während klassische Busse (44 Prozent) und Züge (16 Prozent) spanienweit ihr Nutzungsniveau in etwa halten, verliert die U-Bahn an Boden und sinkt auf 26 Prozent. Da Las Palmas über kein eigenes U-Bahn-Netz verfügt, sind die Bewohner der Stadt praktisch komplett auf den straßengebundenen Nahverkehr und eben das eigene Auto angewiesen. Die Kultur des Eigentums bremst die Mobilitätswende Trotz aller Bemühungen um den öffentlichen Verkehr stufen 54 Prozent der Spanier das private Fahrzeug weiterhin als absolut unerlässlich für ihre alltäglichen Wege ein – ein besorgniserregender Anstieg um drei Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Die Kultur des Eigentums dominiert dabei massiv: 84 Prozent der Menschen bevorzugen den uneingeschränkten Besitz eines Fahrzeugs gegenüber flexiblen Carsharing- oder Mietmodellen. Unter denjenigen, die dennoch auf den eigenen Wagen verzichten, kombinieren 35 Prozent verschiedene öffentliche Verkehrsmittel, das Fahrrad oder Fußwege miteinander. Es ist jedoch auffällig, dass 31 Prozent der Nicht-Autofahrer nicht aus reinem Umweltbewusstsein verzichten, sondern schlicht durch die hohen Gesamtkosten (Kaufpreis, Versicherung, Inspektionen und teure Parkgebühren) vom Autokauf abgehalten werden. Der Fuhrpark veraltet: Sicherheit ist oft zweitrangig Auch hinsichtlich der Erneuerung der Fahrzeuge agieren viele Autobesitzer äußerst zurückhaltend. Rund 37 Prozent der Fahrer denken erst an einen Austausch, wenn ihr Wagen deutlich über zehn Jahre alt ist. Ein schwerer mechanischer Defekt bleibt mit 81 Prozent der unangefochtene Hauptgrund für eine Neuanschaffung. Aspekte wie Verkehrssicherheit (27 Prozent) und Umweltfreundlichkeit (24 Prozent) wachsen als Kaufargumente nur sehr langsam heran. Während Metropolen wie Madrid und Barcelona mit schnellen Austauschzyklen von unter sieben Jahren glänzen, zeigt sich in konservativeren Regionen und in Insellagen oft ein anderes Bild. Dort zögert fast die Hälfte der Besitzer die Renovierung ihres Autos weit über ein Jahrzehnt hinaus, was wiederum Auswirkungen auf Emissionen und die Sicherheit im dichten Inselverkehr hat. Zusammenfassend zeigt der Bericht unmissverständlich, dass auf dem Weg zu einer echten Verkehrswende in Las Palmas de Gran Canaria noch viel Überzeugungsarbeit und starke infrastrukturelle Veränderungen nötig sind. Solange der persönliche Komfort den täglichen Ärger im Stau überwiegt, behalten die Autos die Vorfahrt. – TF-
Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 28.09.2026 um 05:47 |
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| 28.9.2026 - Die Kanaren senken nun auch auf Gran Canaria die Waldbrandgefahr auf „Voralarm“
Auf den Kanaren gilt nun wieder auf allen Inseln der Voralarm wegen Waldbrandgefahr, auch auf Gran Canaria...- Gran Canaria war als einzige Inseln noch in "Gefahr". Kanaren – Die Regierung der Kanarischen Inseln beendet über die Generaldirektion für Notfälle die Alarmsituation für die Gefahr von Waldbränden auf Gran Canaria ab heute 08:00 Uhr, Montag, 28. September 2026. Diese Entscheidung wird in Übereinstimmung mit den Informationen der staatlichen Wetterbehörde und anderen verfügbaren Quellen und in Anwendung des Sonderplans für den Katastrophenschutz und die Notfallversorgung von Waldbränden der Autonomen Gemeinschaft der Kanarischen Inseln (INFOCA) getroffen. Die am 1. Juni 2026 abgegebene Vorwarnung für die Waldbrandgefahr wird in der in Ziffer 2.10 der INFOCA (Erklärung 02/2026/INFOCA) festgelegten Fassung in Kraft gehalten. Territorialer Geltungsbereich: Alle Inseln außer Lanzarote & Fuerteventura.-
Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 28.09.2026 um 05:42 |
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| 28.9.2026 - Spielplan UD Las Palmas 2026/2027 – Liga 2
Dieser Spielplan UD Las Palmas ist ein Richtwert für die Saison 2026/2027 für das Team von Gran Canaria in der spanischen zweiten Liga (La Liga 2). Die Spieltage variieren ja nach Saisonverlauf. Wir passen dies regelmäßig an. UD Las Palmas hat in der vergangenen Saison den Aufstieg in Liga 1 leider nicht geschafft. Evtl. klpatt es ja in dieser Saison! – VIEL ERFOLG DABEI! Das Highlight werden im Übrigen die kanarischen Derbys gegen CD Teneriffa sein!- Tabelle der TOP 6 2026/2027 (Stand 28.09.2026 – 17:35 Uhr) -weiterlesen und zum Spielplan...-
Quelle: weiterlesen und zum Spielplan |
| Autor: infos-grancanaria - 28.09.2026 um 05:38 |
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| 28.9.2026 - 557 Migranten: Kanaren kommen nicht zur Ruhe
Elf Tage auf dem offenen Atlantik: Ein völlig überladenes Holzboot aus Guinea-Bissau und zwei weitere Cayucos hielten die Retter die ganze Nacht in Atem.- Die Gewässer vor den Kanaren kommen nicht zur Ruhe. In den frühen Morgenstunden des Montags hat die Seenotrettung bei drei Einsätzen 557 Migranten vor El Hierro gerettet und in den Hafen von La Restinga gebracht. Der größte Einsatz betraf das erste Boot der Nacht. Das völlig überladene Holzboot hatte insgesamt 268 Menschen an Bord, darunter 17 Frauen und vier Minderjährige. Nach Angaben der Rettungskräfte hatte das Boot eine lange und gefährliche Reise hinter sich. Die Menschen waren bereits seit elf Tagen auf dem Atlantik unterwegs, nachdem sie von Guinea-Bissau aufgebrochen waren. An Bord befanden sich Menschen aus dem Senegal, Gambia, Guinea-Conakry, Mali, Guinea-Bissau und der Elfenbeinküste. Drei Boote binnen weniger Stunden abgefangen Die Besatzung des Rettungsschiffes Salvamar Diphda brachte diese erste große Gruppe gegen 01:14 Uhr nachts im Hafen von La Restinga sicher an Land. Drei der Insassen mussten aufgrund verschiedener Vorerkrankungen und der Erschöpfung sofort medizinisch behandelt werden. Ein Mann wurde wegen einer akuten Gefäßthrombose direkt ins Krankenhaus eingeliefert. Der Ansturm riss im Laufe der Nacht jedoch nicht ab. Gegen 06:00 Uhr morgens fing das Rettungsschiff Guardamar Polimnia ein zweites Boot mit 99 Menschen an Bord ab, das etwa 65 Kilometer vor der Küste trieb. Nur wenig später schlug das küstennahe Überwachungssystem (SIVE) erneut Alarm. Eine dritte Patera wurde 22 Kilometer südlich der Insel entdeckt. Die Salvamar Diphda rückte ein zweites Mal aus und holte weitere 190 Personen von dem Boot. Beide Gruppen erreichten El Hierro gegen 09:15 Uhr.- Bild: Ein Rettungsschiff der Seenotrettung eskortiert ein Migrantenboot vor der Küste von El Hierro. Foto: Salvamento Marítimo / Kanaren News
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 28.09.2026 um 05:31 |
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| 28.9.2026 - Flughafen Gran Canaria: Kurier mit zwei Kilo Kokain gefasst
Nervosität am Gepäckband wurde einem Reisenden zum Verhängnis: Zollbeamte holten den Schmuggler aus der Schlange und fanden zwei Kilo Rauschgift.- Erfolg für die Beamten der Guardia Civil am Flughafen von Gran Canaria. Bei einer Routinekontrolle flog ein Passagier auf, der versuchte, erhebliche Mengen an Rauschgift auf die Insel zu schmuggeln. Der Vorfall passierte bereits am 16. September, wurde von der zuständigen Polizeizentrale in Las Palmas jedoch erst an diesem Montag offiziell bestätigt. Der Reisende war mit einer Maschine vom spanischen Festland gekommen und passierte gerade die routinemäßigen Kontrollen in der Ankunftshalle. Seine Nervosität fiel bei der Kontrolle auf Den Beamten fiel sofort auf, dass sich der Mann extrem nervös verhielt. Aufgrund dieses verdächtigen Verhaltens zogen die Zöllner den Reisenden aus der Schlange und nahmen sein Handgepäck genauer unter die Lupe. In der Tasche kamen mehrere verdächtig verpackte Päckchen zum Vorschein. Die Beamten machten kurzen Prozess und jagten das Pulver durch einen Schnelltest – Volltreffer, feinstes Kokain. Auf der Waage blieb der Zeiger bei genau zwei Kilogramm stehen. Neben dem Rauschgift stellten die Polizisten auch noch Utensilien sicher, die keinen Zweifel daran ließen, dass hier ein professioneller Dealer am Werk war. Reise endete auf dem Flughafen von Gran Canaria Der Drogenkurier wurde noch vor Ort wegen eines schweren Vergehens gegen die öffentliche Gesundheit festgenommen. Die Drogen und der Beschuldigte wurden umgehend an das zuständige Ermittlungsgericht in Telde übergeben. Der Richter ordnete aufgrund der Schwere der Tat und der klaren Beweislage die sofortige Untersuchungshaft ohne Kaution an.- Bild: Von der Guardia Civil beschlagnahmte Kokainpäckchen und sichergestelltes Bargeld nach der Festnahme am Flughafen Gran Canaria. Foto: Guardia Civil / Kanaren News
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 28.09.2026 um 05:26 |
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| 28.9.2026 - Mannschaftsarzt von UD Las Palmas wird zum Lebensretter
Am Abfluggate brach ein Fluggast plötzlich leblos zusammen: Mannschaftsarzt Diosdado Bolaños zögerte keine Sekunde und leistete sofort Erste Hilfe.- Großer Schrecken mit glücklichem Ausgang am Flughafen von Gran Canaria. Während die Profis von UD Las Palmas auf ihren Abflug in den Norden warteten, brach nur wenige Meter entfernt ein Passagier zusammen. Der Vereinsarzt reagierte sofort. Das Team stand gerade am Abfluggate bereit für die Reise ins Baskenland, als direkt neben ihnen ein Fluggast zusammenbrach. Im Wartebereich brach sofort Unruhe aus, und die Leute riefen aufgeregt nach medizinischer Hilfe. Vereinsarzt Diosdado Bolaños hat sofort reagiert, ließ alles stehen und liegen und kümmerte sich um den kollabierten Mann. Schnelle Erste Hilfe und Applaus der Augenzeugen Der Mann, ein mexikanischer Staatsbürger, hatte im Wartebereich auf seinen Anschlussflug nach Madrid gewartet, als er plötzlich einen Schlaganfall erlitt. Da der Mediziner quasi direkt daneben stand, konnte er gemeinsam mit den Betreuern des Vereins sofort eingreifen. Sie schafften es, den Zustand des Mannes so weit zu stabilisieren, bis die Rettungskräfte eintrafen und den Patienten in die Klinik brachten. Als der Arzt danach zurückkam, gab es von den umstehenden Fluggästen, die alles mitangesehen hatten, lauten Applaus. Reise-Chaos für das Team im Vorfeld Der Vorfall ereignete sich kurz vor dem Abflug zum Spiel gegen Eibar. Die Reise war für den Club ohnehin eine echte Herausforderung, da der Verband den Spieltag erst 24 Tage vorher angesetzt hatte und schlichtweg die Plätze in einer einzelnen Maschine fehlten. Das Team flog deshalb in zwei getrennten Flugzeugen. Der betroffene Fluggast hatte durch die Rettungsaktion eine minimale Verspätung, während nähere Details zu seinem Gesundheitszustand aus dem Krankenhaus noch ausstehen.- Bild: Außenansicht des Terminalgebäudes am internationalen Flughafen von Gran Canaria bei Tageslicht. Foto: Thierry Hebbelinck / Kanaren News
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 28.09.2026 um 05:10 |
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| 27.9.2026 - AfD-Verbot: Wenn die Wähler zu unbequem werden
Ein fataler Offenbarungseid: Warum der Versuch der etablierten Kräfte, ein Parteiverbot durchzudrücken, die eigentlichen Probleme der Bürger ignoriert.- Klartext und eigene Meinung: In unserer neuen Rubrik blicken wir ab sofort regelmäßig kritisch auf das Geschehen auf den Inseln und in der Welt. Es ist ein faszinierendes Schauspiel, das sich derzeit auf der Berliner Politbühne abspielt. Die etablierte Politik hat das Regieren sichtlich satt, denn das Regieren bringt ein lästiges Problem mit sich: das Volk. Und dieses Volk verhält sich seit geraumer Zeit schlichtweg ungezogen. Es wählt nicht mehr so, wie es die politischen Lehrbücher der alten Bundesrepublik vorsehen. Die jüngsten Umfragen und Wahlergebnisse zeigen ein klares Bild: Fast ein Drittel der Wähler schaut in Richtung AfD. Die Reaktionen aus den Zentralen der etablierten Kräfte schwanken seither zwischen kollektiver Schnappatmung und tiefer Ratlosigkeit. Doch anstatt sich zu fragen, warum die eigene Politik bei Themen wie Migration, Wirtschaftsentwicklung und Energiepreisen an den Sorgen der Menschen vorbeigeht, hat man im Regierungsviertel eine ganz neue, bahnbrechende Strategie entdeckt: Wenn das Produkt beim Kunden durchfällt, verbieten wir einfach die Konkurrenz. Die Logik hinter dem angestrebten Verbotsverfahren hat eine fast schon rührende Naivität. Man stellt sich das in den Fraktionssälen vermutlich so vor: Karlsruhe spricht das Verbot aus, das Logo der AfD verschwindet, und am nächsten Morgen wachen Millionen Wähler auf, reiben sich die Augen und sagen: „Mensch, danke für den Hinweis! Jetzt wähle ich wieder brav die SPD, CDU/CSU oder die Grünen.“ Dass diese Denkweise an der Realität vorbeigeht, ist offensichtlich. Ein Parteiverbot löst kein einziges Problem. Es baut keine einzige Wohnung, es senkt keine Strompreise und es reformiert keine Migrationspolitik. Es zerschlägt lediglich das Fieberthermometer, weil einem die Temperatur nicht passt. Die Unzufriedenheit der Menschen verschwindet nicht per Dekret – sie sucht sich im Zweifel nur neue, womöglich noch radikalere Wege. Am Ende läuft dieses Verfahren auf einen echten politischen Offenbarungseid hinaus. Es ist das eingestandene Eingeständnis, dass man die Konkurrenz an der Wahlurne mit besseren Argumenten einfach nicht mehr packen kann. Doch wer glaubt, die Demokratie dadurch zu schützen, dass er Millionen von Wählern einfach vor die Tür setzt, zerstört genau das Fundament, das er eigentlich verteidigen will: das Vertrauen in ein faires, freies Miteinander im politischen Wettbewerb. Die Politik muss endlich wieder ihren Job machen. Und der besteht verdammt noch mal darin, die Menschen durch handfeste, gute Ergebnisse zu überzeugen, anstatt sie von oben herab zu bevormunden.-
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 27.09.2026 um 05:37 |
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| 27.9.2026 - Montag startet auf den Kanaren mit Werten um 30 Grad
Traumhaftes Spätsommerwetter auf den Inseln: Aemet erwartet einen ruhigen Wochenstart mit viel Sonne, blauem Himmel und Temperaturen um die 30 Grad.- Gute Nachrichten für alle Ausflügler und Sonnenanbeter: Die neue Woche beginnt auf den Kanaren ausgesprochen ruhig und trocken. Da die Wetterlage absolut stabil bleibt, sieht das spanische Wetteramt Aemet für diesen Montag keinerlei Grund für irgendwelche Warnstufen. Wolken und Gewittergefahr am Vormittag Der Montagvormittag bringt uns mancherorts noch ein Wechselspiel aus Sonne und Wolken. Die Wahrscheinlichkeit für kurze Schauer ist zwar gering, aber vorhanden – besonders im Süden der Inseln und ganz früh am Morgen, wenn örtlich auch kurze Gewitter aufziehen können. In den höheren Lagen schränkt anfangs noch Dunst die Sicht etwas ein. Ab dem Nachmittag dürfen wir uns dann auf viel blauen Himmel freuen, da die Wolken fast überall aufreißen. Nur im Inselinneren bleibt es hier und da dichter bewölkt, sodass dort noch vereinzelte Niederschläge möglich sind. Sommerliche Hitze im Landesinneren Bei den Temperaturen ändert sich im Vergleich zum Wochenende gar nicht so viel. Vor allem an der Süd- und Westküste der Berginseln kühlt es vielleicht ein kleines bisschen ab, aber in den tieferen Lagen im Süden und Osten sowie im Mittelgebirge wird es trotzdem wieder richtig sommerlich. Dort klettern die Werte tagsüber locker auf 30 Grad oder rutschen sogar leicht darüber. An den Küsten sorgt eine leichte Brise für etwas Abkühlung, während im Landesinneren ein nur schwacher Ostwind weht. Auf den Gipfeln der Inseln ist hingegen mit einem leichten Wind aus westlicher Richtung zu rechnen. Die Höchstwerte in den Hauptstädten In den beiden Provinzhauptstädten zeigt das Thermometer zum Wochenstart diese Spitzenwerte an:- Las Palmas auf Gran Canaria: 24 bis 28 Grad Santa Cruz auf Teneriffa: 24 bis 30 Grad Luftaufnahme über dem Strand von Los Cristianos auf der Kanaren-Insel Teneriffa bei strahlendem Sonnenschein. Traumhaftes Spätsommerwetter: Zum Wochenstart dürfen sich die Inseln über jede Menge Sonnenschein freuen. Foto: GULIVERIS/ Kanaren News
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 27.09.2026 um 05:31 |
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| 27.9.2026 - Buntes Treiben: So schön feiert Gran Canaria seine Traditionen
Lebendige Tradition im Süden Gran Canarias: Rekordzahl an Wagen und Musikgruppen sorgt bei der Romería in Castillo del Romeral für ausgelassene Stimmung.- Der Küstenort Castillo del Romeral im Süden von Gran Canaria hat sich am Samstag in ein buntes Meer aus Musik, traditionellen Trachten und bester Feierlaune verwandelt. Die beliebte Romería lockte in diesem Jahr besonders viele Besucher an und knackte sogar den Rekord bei den Festwagen. Schon ab dem Mittag füllte sich der Ort mit Leben. Unzählige Menschen hatten sich in Schale geschmissen und feierten in ihren traditionellen kanarischen Trachten. Die Romería bildet den Höhepunkt der Festwochen für San Miguel und die Virgen del Carmen – ein Fest, das in diesem Jahr ganz im Zeichen der maritimen Geschichte des Dorfes steht und den lokalen Fischern gewidmet ist. Ein Fest, das Generationen verbindet Der große Festumzug zog von Musikgruppen begleitet durch die Straßen bis hin zur Dorfkirche, wo die traditionelle Opfergabe stattfand. Die Stimmung war prächtig. Überall wurde zu populären kanarischen Klängen getanzt, gesungen und typische Spezialitäten der Inselküche miteinander geteilt. Besonders erfreulich für die Veranstalter. In diesem Jahr verzeichnete das Fest einen spürbaren Zuwachs an festlich geschmückten Wagen und Live-Musikgruppen, was zeigt, wie tief die Tradition im Ort verankert ist. Nach dem offiziellen Umzug steuerten die Wagen den Platz neben dem Futsal-Spielfeld nahe der Ciudad Deportiva Vicente del Bosque an. Dort ging das bunte Treiben bei den traditionellen, gemütlichen Grillabenden (Asaderos) an den einzelnen Wagen noch bis tief in die Nacht weiter. Das Festprogramm läuft noch weiter und bietet Einheimischen sowie Urlaubern in den kommenden Tagen weitere Highlights wie das traditionelle Fischgrillen und Prozessionen.- Bild: Das offizielle Foto der Stadtverwaltung zeigt die feiernden Teilnehmer und geschmückten Wagen auf der Romería in Castillo del Romeral. • Foto: Ayuntamiento de San Bartolomé de Tirajana / Kanaren News
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 27.09.2026 um 05:26 |
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| 27.9.2026 - Vegetationsbrand in La Pasadilla auf Gran Canaria gelöscht
Nächtlicher Einsatz in Telde: Feuerwehr bringt Vegetationsbrand in La Pasadilla nach rund 4.300 Quadratmetern abgebrannter Fläche schnell unter Kontrolle.- Aufatmen in Telde auf Gran Canaria: Ein am Samstag ausgebrochener Vegetationsbrand in der Zone La Pasadilla konnte durch das rasche Eingreifen der Löschtrupps zügig unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Der Brand brach am Abend im Bereich nahe der Kreuzung nach Cazadores aus. Gegen 22:30 Uhr informierte die Stadtverwaltung von Telde offiziell über den Ausbruch des Feuers. Umgehend rückten Einheiten des Inselfeuerwehrverbandes (Consorcio de Bomberos de Gran Canaria) sowie weitere Rettungs- und Sicherheitskräfte zur Brandstelle aus. Das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhinderte Schlimmeres Das Feuer breitete sich zunächst auf zwei Flanken aus. Während die linke Flanke durch eine kreuzende Straße gestoppt werden konnte, gelang es den Einsatzkräften schnell, die rechte Flanke unter Kontrolle zu bringen. Schon um kurz nach elf in der Nacht kam von den Rettungsleitstelle die erlösende Nachricht: Das Feuer breitet sich nicht weiter aus. Bis zu diesem Moment hatten die Flammen knapp 4.300 m² Natur zerstört. Damit auch wirklich nichts mehr anbrennt, blieben die Feuerwehrleute bis zum Morgen vor Ort, um versteckte Glutnester im Boden aufzuspüren und zu löschen.- Bild: Das offizielle Foto der Stadtverwaltung von Telde zeigt die lodernden Flammen des Vegetationsbrandes in La Pasadilla bei Nacht. Die offizielle Aufnahme der Stadtverwaltung zeigt das Ausmaß des Feuers in der Nacht. Foto: Ayuntamiento de Telde / Kanaren News
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 27.09.2026 um 05:22 |
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| 27.9.2026 - Erhöhte Waldbrandgefahr nur noch auf Gran Canaria
Aktuell gilt auf den Kanaren lediglich für Gran Canaria noch die erhöhte Waldbrandgefahr...- Die trockene Luft ist weiter ein Risiko. Kanaren – Die Regierung der Kanarischen Inseln hat über die Generaldirektion für Notfälle die Alarmsituation für die Gefahr von Waldbränden auf Gran Canaria seit 08:00 Uhr am heitigen Sonntag, 27. September 2026, aktualisiert. Diese Entscheidung wird unter Berücksichtigung der von der Staatlichen Wetterbehörde und anderen verfügbaren Quellen bereitgestellten Informationen sowie unter Anwendung des Sonderplans für den Katastrophenschutz und die Notfallreaktion durch Waldbrände der Autonomen Gemeinschaft der Kanarischen Inseln (INFOCA) getroffen. Neuer Geltungsbereich für die Warnung ist: Gran Canaria inselweit ab einer Höhe von 400 Metern. Die anderen Inseln bleiben bzw. gehen zurück auf den im Vorlalarm. Es wird damit begründet, dass die aktuelle Hitzeperiode beendet ist. Jedoch ist die Luftfeuchtigkeit auf Gran Canaria weiter sehr gering und es gab kleinere Brände. – TF-
Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 27.09.2026 um 05:16 |
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| 26.9.2026 - Schandflecke am Flughafen: Weitere 1,5 Millionen Euro für eine saubere Insel
Der Südosten Gran Canarias investiert 1,5 Mio. Euro in die Beseitigung verlassener Gewächshäuser. Ein Projekt für Umwelt und lokale Arbeitsplätze...- Ein Millionen-Projekt für Natur und Arbeitsmarkt Gran Canaria – Die Umgebung des Flughafens Gran Canaria und die Transitwege in den sonnigen Süden gehören zu den am stärksten frequentierten Zonen der Insel. Genau hier trüben oftmals verlassene und verfallene Gewächshäuser das Landschaftsbild. Um diese visuellen und ökologischen Schandflecke endgültig zu beseitigen, hat die südöstliche Gemeindeverwaltung (Mancomunidad del Sureste) nun einen neuen, umfassenden Aufruf gestartet. Mit einem Budget von 1,5 Millionen Euro, das vom Inselrat (Cabildo de Gran Canaria) bereitgestellt wird, sollen diese alten landwirtschaftlichen Flächen von unansehnlichen Plastik- und Metallresten befreit werden. Das Projekt verbindet dabei zwei essenzielle Ziele: die dringend notwendige landschaftliche Regeneration sowie die Förderung der lokalen Beschäftigung. Finanziert über einen zweckgebundenen Zuschuss des Arbeitsministeriums des Cabildos, wird das für die Reinigung zuständige Personal direkt von der Mancomunidad eingestellt. Die Details: Wer profitiert und wo wird gereinigt? Ab kommenden Montag haben öffentliche Verwaltungen sowie private Grundstückseigentümer im Interventionsgebiet genau 20 Arbeitstage Zeit, um ihre Anträge einzureichen. Die eigentlichen Reinigungsarbeiten sind für das Jahr 2027 angesetzt. Geplant sind mindestens 40 Einsätze, die sich auf die drei Gemeinden des südöstlichen Bündnisses verteilen. Sollte die Anzahl der Anträge den ursprünglichen Schätzungen entsprechen, ist folgende Flächenverteilung vorgesehen: In Santa Lucía de Tirajana sollen 21,64 Hektar gereinigt werden, in Agüimes 9,30 Hektar und in Ingenio weitere 9,06 Hektar. Ungeachtet dieser Planung gibt es jedoch Ausnahmeregelungen, die es ermöglichen, die Eingriffe bei Bedarf auch auf über 40 Hektar Gesamtfäche auszuweiten, um eine vollständige Säuberung der kritischen Zonen zu gewährleisten. Fokus auf Kleinbauern und klare Kriterien Um gezielt kleine Landwirte zu unterstützen und die Mittel fair zu verteilen, ist die maximale Interventionsfläche pro Eigentümer auf fünf Hektar begrenzt. Zudem werden Grundstücke mit einer ohnehin geringeren Fläche bei der Vergabe bevorzugt behandelt. Die Auswahl der eingereichten Vorschläge erfolgt streng nach vier festgelegten Kriterien: Zunächst wird das Eigentum am Grundstück geprüft, gefolgt von der Lage. Hierbei haben die im Aufruf definierten Hauptaktionsgebiete absolute Priorität. Das dritte Kriterium ist der Grad der Umweltzerstörung auf der jeweiligen Fläche. Zuletzt wird die eigentliche Grundstücksgröße herangezogen, die auch bei einem möglichen Punktegleichstand als entscheidendes Kriterium für den Zuschlag dient. Dieser strukturierte Plan ist ein wichtiger Schritt, um die Identität und landschaftliche Schönheit Gran Canarias zu bewahren und gleichzeitig Menschen aus der Region eine sinnvolle berufliche Perspektive zu bieten. – TF-
Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 26.09.2026 um 04:39 |
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| 25.9.2026 - Nach Jahren des Stillstands: Ein Funke Hoffnung für das legendäre Plaza auf Gran Canaria
Das legendäre Einkaufszentrum Plaza in Playa del Inglés steht kurz vor der vollen Wiedereröffnung. Nur noch ein Zertifikat fehlt für das große Comeback... Die Eigentümer verursachen immer wieder selbst Probleme. Das legendäre Einkaufszentrum Plaza in Playa del Inglés steht nach einer langen Phase des Stillstands und umfassenden Renovierungsarbeiten kurz vor der Wiedereröffnung. Die Rückkehr dieses historischen Wahrzeichens könnte dem Tourismus im Süden Gran Canarias einen wichtigen Impuls geben Playa del Inglés – Jahrzehntelang war das Einkaufszentrum Plaza der pulsierende Mittelpunkt des Nachtlebens und ein wichtiger Treffpunkt für Touristen in Playa del Inglés. Nach einer Reihe von Rückschlägen und einer behördlich angeordneten Schließung rückt die vollständige Entsiegelung des Komplexes nun in greifbare Nähe. Wie die Stadtplanungsbehörde von San Bartolomé de Tirajana mitteilt, hängt die finale Freigabe der Räumlichkeiten nur noch von einem einzigen Dokument ab: einem Zertifikat über die Funktionsfähigkeit der Feuerlöscher. Positive technische Gutachten liegen bereits vor Die weitreichenden Verbesserungen, die das Einkaufszentrum auf Drängen der Stadtverwaltung durchführen musste, zeigen Wirkung. Laut Angaben aus Stadtplanungskreisen haben die umgesetzten Maßnahmen zur Anpassung des Komplexes an die strengen, geltenden Brandschutzbestimmungen bereits ein positives technisches Gutachten erhalten. Diese Prüfungen umfassten sowohl die weitläufigen Verkaufsräume als auch das Parkhaus des Zentrums. Aktuell wird lediglich noch ein abschließendes Rechtsgutachten erwartet, das diese technischen Ergebnisse in den kommenden Tagen formell bestätigen soll. Die eigentliche Verantwortung für die endgültige Öffnung liegt nun jedoch weniger bei der Stadtverwaltung, sondern vielmehr bei der Eigentümergemeinschaft des Einkaufszentrums. Bürokratische Hürden und die Rolle der Eigentümer Obwohl die technischen Voraussetzungen weitgehend erfüllt sind, blockiert das fehlende Zertifikat der Gebäudeverwaltung bezüglich der Feuerlöscher den finalen Schritt. Für die Behörden kommt diese Verzögerung nicht überraschend: Der Stadtrat gibt an, dieses spezifische Dokument bereits vor über einem Jahr angefordert zu haben. Bisherige Versuche von Pressevertretern, die Eigentümergemeinschaft zu diesem Sachverhalt zu kontaktieren, blieben unbeantwortet. Ein Blick zurück: Brand, Stromausfall und behördliche Schließung Die Geschichte des CC Plaza war in den vergangenen Jahren von Herausforderungen geprägt. Bereits vor den jüngsten Ereignissen verzeichnete das Zentrum einen schleichenden Niedergang mit zahlreichen Geschäftsschließungen. Der entscheidende Wendepunkt ereignete sich am 31. Januar 2021, als ein Brand eines der Gebäude schwer beschädigte. Der Brand und ein daraus resultierender, weitreichender Stromausfall legten die Infrastruktur des Komplexes lahm. Da in der Folgezeit die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen gemäß den Brandschutzbestimmungen wiederholt nicht eingehalten wurden, zog der Stadtrat im Sommer des vergangenen Jahres die Reißleine. Es folgte die strikte Anordnung zur Abriegelung des gesamten Geländes. Ausgenommen von dieser drastischen Maßnahme waren lediglich einige separate, oberirdische Räumlichkeiten sowie der offene Platz. Bedeutung für die touristische Infrastruktur Für die Urlaubsregion San Bartolomé de Tirajana ist die Wiederbelebung bestehender Infrastrukturen von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Playa del Inglés zieht jährlich hunderttausende Urlauber an, die neben Strand und Sonne auch ein intaktes Angebot an Gastronomie, Handel und Unterhaltung erwarten. Die erfolgreiche Sanierung und baldige Wiedereröffnung des Plaza-Komplexes ist daher nicht nur ein juristischer Erfolg, sondern ein wichtiges Signal für die Modernisierung und Attraktivität der gesamten touristischen Zone auf Gran Canaria. (Quelle für touristische Kontextdaten: Offizielle Tourismusinformationen Gran Canaria / grancanaria.com) – TF
Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 25.09.2026 um 03:49 |
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| 25.9.2026 - Spektakuläre Flucht in die Schlucht: Einbrecher-Trio auf Gran Canaria dingfest gemacht
Spektakulärer Einbruch auf Gran Canaria: Nationalpolizei fasst drei Täter in San Bartolomé de Tirajana. Einer stürzt auf der Flucht in eine Schlucht...- Die Eregnisse fanden am 22. September 2026 statt! Spektakulärer Polizeieinsatz in San Bartolomé de Tirajana Ein ruhiger Morgen verwandelte sich in einen Großeinsatz. Die Nationalpolizei hat im Süden Gran Canarias drei Männer nach einem gewaltsamen Einbruch in ein Wohnhaus festgenommen. Die Täter schreckten vor nichts zurück – einer der Verdächtigen riskierte bei seiner Flucht sogar sein Leben. Alarm in der Nacht: Polizei umstellt das Gebäude Am frühen Morgen des 22. September ging ein dringender Notruf bei der polizeilichen Einsatzzentrale (CIMACC 091) ein. Ein Sicherheitssystem hatte das unbefugte Eindringen in ein Wohngebäude im Gemeindegebiet von San Bartolomé de Tirajana gemeldet. Als die ersten Streifenwagen am Tatort eintrafen, schienen die Haupttore des Anwesens unversehrt und waren fest verschlossen. Die Beamten reagierten jedoch sofort: Sie riegelten das gesamte Grundstück strategisch ab, um sämtliche Fluchtwege zu blockieren, und begannen mit einer systematischen Durchsuchung. Versteckspiel auf dem Dach und ein dramatischer Sturz Während der genauen Inspektion der Umgebung entdeckten die Einsatzkräfte zwei der mutmaßlichen Einbrecher. Diese hatten sich auf dem Flachdach eines direkt angrenzenden Hauses flach auf den Boden gedrückt und versteckt. Beide Männer wurden umgehend abgeführt. Bei der vorgeschriebenen Sicherheitsdurchsuchung fanden die Polizisten bei einem der Täter einen griffbereiten Schraubenzieher. Doch der Einsatz war damit noch nicht beendet. Spezialisten der Einheit für Prävention und Reaktion (UPR) durchkämmten das unwegsame Gelände auf der Rückseite des Anwesens. Dort stießen sie auf den dritten Verdächtigen. Auf der panischen Flucht vor den Gesetzeshütern war dieser etwa neun Meter tief in eine angrenzende Schlucht (Barranco) gestürzt. Der Mann hatte sich bei dem Aufprall schwer am Bein verletzt und war völlig bewegungsunfähig. Aufgrund des steilen und gefährlichen Terrains musste die örtliche Feuerwehr anrücken, um den Verletzten mit Spezialausrüstung zu bergen. Nach der medizinischen Erstversorgung am Unfallort wurde er umgehend in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert. Verwüstetes Haus und professionelles Einbruchswerkzeug Die Spurensicherung im Inneren des betroffenen Hauses offenbarte das gewaltsame Vorgehen der Täter. Die Kriminellen hatten sämtliche Überwachungskameras im Gebäude zerstört und die Garage komplett verwüstet. Die Polizei konnte ein umfangreiches Arsenal an Werkzeugen sicherstellen, das typischerweise für schwere Einbruchsdelikte verwendet wird. Darunter befanden sich Brecheisen, Schraubenschlüssel, Rohrzangen und weitere Schraubendreher. Zudem hatten die Täter Handschuhe und spezielle dunkle Kleidung getragen, um möglichst keine Spuren zu hinterlassen. Im Rahmen der Ermittlungen fanden die Beamten auch einen Rucksack, den die Täter während ihrer halsbrecherischen Flucht in die Schlucht geworfen hatten. Darin befanden sich unter anderem ein abgerissener Alarmsensor mit Kamera sowie der Autoschlüssel der Hausbesitzer (weitere Details zum Rettungseinsatz im Barranco wurden durch lokale Medien wie La Provincia bestätigt). Die drei festgenommenen Männer wurden mittlerweile der zuständigen Justizbehörde überstellt. Sie müssen sich nun wegen schweren Einbruchdiebstahls verantworten. – TF-
Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 25.09.2026 um 03:43 |