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| 16.9.2026 - Rekord-Steuereinnahmen auf den Inseln: Wo das Geld der Kanaren wirklich herkommt
Die Steuereinnahmen auf den Kanaren steigen auf über 2,06 Milliarden Euro. Doch fünf wichtige Steuerarten verzeichnen deutliche Rückgänge...- Die IGIC ist die Haupteinnahmequelle, aber... Kanarische Inseln – Die Einnahmen der kanarischen Steuerbehörde (Agencia Tributaria Canaria) haben im ersten Halbjahr 2026 ein neues Allzeithoch erreicht. Insgesamt spülten die Abgaben 2.065,5 Millionen Euro in die öffentlichen Kassen der Autonomen Gemeinschaft. Dies entspricht einem Zuwachs von 3,27 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Trotz dieser neuen Rekordsumme verzeichnet das Steuerwachstum auf den Inseln eine deutliche Verlangsamung gegenüber den dynamischen Zuwächsen der vergangenen Jahre. Der Hauptgrund für das gebremste Gesamtwachstum liegt in Rückgängen bei fünf zentralen Steuerarten. Diese Einbußen bremsten den stetigen Anstieg der Kanarischen Allgemeinen Indirekten Steuer (IGIC), die als wichtigste Einnahmequelle der Region gilt, spürbar ab. Deutlicher Einbruch bei der Erbschafts- und Schenkungssteuer Den stärksten relativen Rückgang verzeichnete die Erbschafts- und Schenkungssteuer. Hier sanken die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 27,7 Prozent beziehungsweise knapp 3 Millionen Euro auf aktuell 11,4 Millionen Euro. Dieser anhaltende Abwärtstrend ist die direkte Folge der von der kanarischen Regierung aus CC und PP beschlossenen Steuerreform, die einen Nachlass von 99 Prozent auf Erbschaften vorsieht, um Verzichte auf das Erbe zu reduzieren. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum des Jahres 2022 lagen die Einnahmen aus dieser Steuer noch bei 33,3 Millionen Euro. Entlastungen beim Kraftstoff und Schwäche bei Notarverträgen Auch die Einnahmen aus der Mineralölsteuer gingen um fast 5 Millionen Euro (minus 2,65 Millionen Euro effektiver Rückgang je nach Erfassungsart) zurück. Diese staatliche, aber an die Autonome Gemeinschaft übertragene Abgabe wurde durch die Implementierung eines teilweisen Rückerstattungssystems für Landwirte und Transportunternehmer belastet. Zudem griffen außergewöhnliche Entlastungsmaßnahmen, die aufgrund der Nahost-Krise per Dekret 3/2026 vom 6. April beschlossen wurden. Bei den Dokumentierten Rechtshandlungen (AJD) sank das Aufkommen leicht um 0,54 Prozent auf 47,6 Millionen Euro. Insbesondere bei Notardokumenten im Zusammenhang mit IGIC-pflichtigen Gewerbelieferungen gab es ein Minus von 16,31 Prozent. Dem gegenüber steht jedoch ein Anstieg der AJD-Einnahmen aus notariellen Dokumenten für Hypothekenkredite sowie aus Erklärungen zu Neubauten (plus 30,83 Prozent) und horizontalen Eigentumsteilungen (plus 6,42 Prozent). IGIC bleibt die wichtigste Säule der Insel-Finanzen Die Kanarische Allgemeine Indirekte Steuer (IGIC) stieg bis Ende Juni 2026 um 4,52 Prozent auf 1.360 Millionen Euro. Damit bildet die IGIC weiterhin das Rückgrat des kanarischen Steuersystems und macht 66 Prozent der Gesamteinnahmen aus. Von zehn eingenommenen Euro stammen somit knapp sieben Euro aus dieser Verbrauchsteuer. Bei genauerer Betrachtung entwickelte sich die interne IGIC positiv und stieg um 6,5 Prozent auf 1.089,7 Millionen Euro. Die Import-IGIC ging hingegen leicht um 1 Prozent auf 401 Millionen Euro zurück. Die Steuerrückerstattungen beliefen sich auf 130 Millionen Euro (plus 2,7 Prozent). Wachstum bei Tabak, Glücksspiel und Importabgaben Die Tabaksteuer erbrachte 77,1 Millionen Euro, was einem Plus von 17,84 Prozent entspricht. Dieser Anstieg resultiert aus den zu Jahresbeginn umgesetzten Gesetzesänderungen, mit denen die Steuersätze für blonden und schwarzen Tabak angeglichen und erhöht wurden. Die Grunderwerbsteuer für Rechtsgeschäfte unter Lebenden (ITP) wuchs leicht um 0,45 Prozent auf 188,2 Millionen Euro. Während die Einnahmen aus dem Verkauf städtischer Immobilien um 2,35 Prozent sanken, legten Übertragungen von Baugrundstücken zu. Die Sonderabgabe auf Importgüter (AIEM) verzeichnete einen leichten Zuwachs um 0,64 Prozent auf 150,3 Millionen Euro. Eine durchweg positive Entwicklung zeigten die Glücksspielsteuern: Spielautomaten erbrachten 17,1 Millionen Euro (plus 4,6 Prozent), Bingo-Hallen 9 Millionen Euro (plus 0,38 Prozent) und Spielbanken/Casinos verzeichneten ein Plus von 19 Prozent auf knapp eine Million Euro. Sportwetten und Auslosungen steuerten 1,7 Millionen Euro bei (plus 2,4 Prozent). Offizielle Datenquellen und Berichte Die Daten basieren auf den offiziellen Statistiken zur Steuererhebung der Kanarischen Regierungsbehörden und des Statistischen Landesamts ISTAC. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 16.09.2026 um 08:03 |
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| 16.9.2026 - Reiselust im Winter: Binter startet Rabattaktion „Bintazo“ mit Flügen ab 23 Euro
Die kanarische Fluggesellschaft Binter startet eine neue Bintazo-Aktion. Entdecken Sie günstige Flüge aufs Festland und nach Madeira ab 23 Euro...- Buchbar für alle die schnell sind! Kanarische Inseln – Die kanarische Fluggesellschaft Binter hat eine neue Auflage ihrer beliebten Rabattaktion „Bintazo“ ins Leben gerufen. Mit der Sonderaktion bietet das Unternehmen günstige Flugtickets für Reisen außerhalb des kanarischen Archipels an. Das Angebot richtet sich an Passagiere, die in den Herbst- und Wintermonaten sowie im Frühjahr eine Reise auf das spanische Festland oder nach Madeira planen. Verkaufszeitraum und Reisefristen Der Aktionszeitraum für den Erwerb der vergünstigten Flugscheine läuft ab sofort und endet am 28. September. Die gebuchten Flüge können im Zeitraum vom 1. November bis zum 31. März 2027 angetreten werden. Damit deckt die Promotion sowohl die gesamte Wintersaison als auch den Beginn des kommenden Frühjahrs ab. Es ist zu beachten, dass das Kontingent an Aktionsplätzen limitiert ist und die Angebote nach Verfügbarkeit gelten. Vergünstigte Strecken und Preiskonditionen Die angebotenen Ticketpreise gelten pro Flugstrecke für Einwohner der Kanarischen Inseln (Residenten) beim gleichzeitigen Kauf eines Hin- und Rückfluges. Zu den besonders günstigen Verbindungen zählen: - Sevilla und Valencia: Tickets sind bereits ab 23 Euro pro Strecke erhältlich. - Córdoba und Jerez de la Frontera: Die Preise beginnen ab 26 Euro je Flugsegment. - Madrid: Fluggäste können die Bundeshauptstadt ab 27 Euro pro Weg erreichen. Zusätzlich umfasst das Streckennetz im Rahmen dieser Kampagne auch internationale Verbindungen, wie etwa Flüge zum portugiesischen Archipel Madeira. Kostenfreie Insel-Anbindung und Service an Bord Ein zentraler Bestandteil des Angebots ist der inklusive Zubringerdienst innerhalb des Archipels. Bei allen nationalen Strecken schließt Binter den kostenlosen Anschlussflug auf den Kanarischen Inseln ein. Dadurch zahlen Fluggäste von jeder Insel – egal ob Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, La Gomera oder El Hierro – denselben Endpreis für ihren Flug zum Festland. Im Flugpreis enthalten sind zudem mehrere Komfort- und Serviceleistungen, die den Passagieren ohne Aufpreis zur Verfügung stehen: Gepäck: Garantiertes Handgepäck in der Passagierkabine. Verpflegung: Ein kostenloser Gourmet-Snack an Bord. Unterhaltung: Zugriff auf das flugeigene Unterhaltungssystem während des Fluges. Moderne Flugzeugflotte und Buchungskanäle Für den Betrieb der Strecken setzt die Fluggesellschaft auf moderne Flugzeugtypen. Die Verbindungen zum spanischen Festland werden mit Strahlflugzeugen des Typs Embraer E195-E2 durchgeführt. Diese Jets bieten durch eine Spezialsitzanordnung ohne Mittelsitz erhöhten Komfort für die Passagiere. Die Flüge zur portugiesischen Insel Madeira erfolgen mit Turboprop-Maschinen des Typs ATR 72. Interessierte Fluggäste können die Aktionsangebote über verschiedene Vertriebswege buchen. Dazu gehören die offizielle Website der Airline bintercanarias.com, die mobile Binter-App, das telefonische Kundencenter unter 922/928 32 77 00 sowie Reisebüros und die Ticket-Schalter direkt an den Flughäfen. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 16.09.2026 um 07:49 |
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| 16.9.2026 - Kampf gegen Feuer und Hitze: Einsatzkräfte ringen Waldbrand in Cazadores in der Nacht nieder
Aufatmen auf Gran Canaria: Der Waldbrand in Cazadores (Telde) ist unter Kontrolle. 15,5 Hektar verbrannt, evakuierte Anwohner kehren zurück. Alle Infos...- Aufatmen nach bangen Stunden: Waldbrand in Cazadores unter Kontrolle Telde – Ein massiver Waldbrand hat die Insel Gran Canaria in Atem gehalten. Das Feuer, das am Montagmittag in der Gegend von Cazadores in der Gemeinde Telde ausbrach, konnte nach intensiven Löscharbeiten unter Kontrolle gebracht werden. Dank des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte wurde Schlimmeres verhindert, sodass die betroffenen Anwohner bereits in ihre Häuser zurückkehren konnten. Schnelle Ausbreitung durch extreme Wetterbedingungen Am Montag gegen 12:52 Uhr gingen die ersten Alarmmeldungen bei der Notrufzentrale 112 Canarias ein. Die Anrufer meldeten eine starke Rauchentwicklung in der Nähe von Cazadores. Bereits nach kurzer Zeit hatte das Feuer drei Hektar Land erfasst. Begünstigt wurde die rasante Ausbreitung durch die aktuellen, extremen Wetterbedingungen auf den Kanarischen Inseln. Eine Kombination aus einer massiven Hitzewelle, sehr trockener Luft und dem feinen Wüstenstaub Calima erschwerte die Arbeit der Feuerwehren erheblich. Zur Bekämpfung der Flammen waren zeitweise mehr als 50 Einsatzkräfte am Boden sowie fünf Löschflugzeuge und Hubschrauber in der Luft im Dauereinsatz. Präventive Evakuierungen und nächtlicher Einsatz Aufgrund der unvorhersehbaren Entwicklung und der dichten Rauchschwaden mussten als Vorsichtsmaßnahme mehrere Menschen evakuiert werden. Dies betraf unter anderem Bewohner von drei direkt bedrohten Häusern sowie zeitweise Teile des Gebiets Cuevas Blancas. Die Bevölkerung in den angrenzenden Ortschaften Cazadores, El Moreno und La Solana wurde zudem dringend aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten, um sich vor den giftigen Brandgasen zu schützen. Wie der Notfalldirektor des Cabildo de Gran Canaria, Federico Grillo, am Dienstag mitteilte, brachten die massiven Bemühungen der Feuerwehr während der Nachtstunden schließlich den entscheidenden Erfolg. Um kurz vor 02:00 Uhr nachts konnte das Feuer offiziell für kontrolliert erklärt werden. Die Einsatzkräfte hatten im Dunkeln unermüdlich daran gearbeitet, die Flammen vollständig zu umschließen. Keine Schäden an Mensch und Gebäude Für die lokale Bevölkerung gab es am Dienstagmorgen eine große Erleichterung: Alle präventiv evakuierten Nachbarn konnten sicher in ihre Wohnräume zurückkehren. Auch die Straßen 134 und 130, die für die Dauer der Löscharbeiten und zur Sicherheit der Einsatzfahrzeuge gesperrt worden waren, sind wieder für den normalen Verkehr freigegeben. Weder Menschen noch Tiere kamen bei dem Brand zu Schaden, und auch Gebäude blieben unversehrt. Die vorläufige Bilanz zeigt jedoch, dass 15,5 Hektar Naturfläche den Flammen zum Opfer gefallen sind. Ein Überwachungsflug am Dienstagmorgen bestätigte glücklicherweise, dass es keine neuen Brandherde gibt. Einsatzkräfte bleiben weiterhin in höchster Alarmbereitschaft Trotz der erfolgreichen Eindämmung gibt es noch keine endgültige Entwarnung für die Region. Grillo betonte ausdrücklich, dass das Löschgerät der Insel und mehrere Spezialbrigaden weiterhin vor Ort bleiben. Sie führen kontinuierlich Nachlöscharbeiten durch und kühlen das verbrannte Erdreich, um sicherzustellen, dass das Feuer nicht durch aufkommende Winde wieder aufflammt. Diese hohe Wachsamkeit ist zwingend erforderlich, da die derzeitige Hitzewelle, die vor allem den Osthang des Archipels betrifft, voraussichtlich erst am kommenden Donnerstag spürbar nachlassen wird. – MF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 16.09.2026 um 07:44 |
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| 16.9.2026 - Hitze-Ausnahmezustand auf den Inseln: Schulausfall und Rekordwerte sorgen für Ausnahmetag
Rekordhitze auf den Kanarischen Inseln: Tasarte (Gran Canaria) misst 40,9 Grad – der höchste Wert in ganz Spanien. Alle offiziellen Wetterdaten, Schulausfälle und die AEMET-Entwarnung im Überblick...- Selbst in der Nacht gab es exreme Werte! Spanienweiter Hitzerekord: Tasarte auf Gran Canaria knackt die 40-Grad-Marke La Aldea de San Nicolás – Eine außergewöhnliche Hitzewelle hat Teile der Kanarischen Inseln erfasst und am Dienstag, dem 15. September, für extreme Temperaturen gesorgt. Die Ortschaft Tasarte in der Gemeinde La Aldea de San Nicolás auf Gran Canaria registrierte mit 40,9 Grad Celsius um 16:50 Uhr die höchste Temperatur des Tages in ganz Spanien. Auch während der Nacht bot das Wetter kaum Abkühlung: Bereits um 1:00 Uhr morgens lag der Tiefstwert in der Region bei tropischen 25,9 Grad Celsius. Schulschließungen und Warnstufe Orange auf zwei Inseln Aufgrund der anhaltenden Hitzebelastung hatte die Regierung der Kanarischen Inseln vorsorglich die meteorologische Warnstufe Orange für Fuerteventura und Gran Canaria ausgerufen. Um die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler zu schützen, wurde der Präsenzunterricht an allen Schulen auf Fuerteventura sowie in insgesamt neun Gemeinden im Süden und Westen Gran Canarias ausgesetzt. Der Unterricht wurde für diesen Tag kurzfristig auf Online-Aktivitäten umgestellt. Lediglich die nördlichen Hanglagen Gran Canarias blieben von den Schulschließungen weitgehend ausgenommen. Die hitzeseitigen Höchstwerte im Überblick Neben Gran Canaria verzeichneten auch weitere Inseln des Archipels sowie das spanische Festland außergewöhnlich hohe Messwerte: La Gomera: Trotz der niedrigeren Warnstufe Gelb erreichte die Messstation in La Dama (Gemeinde Vallehermoso) um 15:30 Uhr einen Wert von 39,7 Grad Celsius – der zweithöchste Messwert in ganz Spanien. Andújar (Jaén): Den dritten Platz im spanienweiten Hitzeranking belegte die festländische Gemeinde Andújar in Andalusien mit 39,2 Grad Celsius. Agüimes (Gran Canaria): Hier stieg das Thermometer auf 38,4 Grad Celsius. San Bartolomé de Tirajana (Gran Canaria): An der Station El Matorral wurden 38,3 Grad Celsius gemessen. Antigua (Fuerteventura): Die Höchsttemperatur erreichte 37,9 Grad Celsius. Sonderfall Teide: Milde Nächte selbst in alpinen Höhenlagen[/b] Der landesweit niedrigste Temperaturwert des Tages wurde im Hochgebirge von Teneriffa gemessen. In den Cañadas del Teide auf 2.150 Metern Höhe fiel das Thermometer um 4:50 Uhr morgens auf 13,7 Grad Celsius. Damit blieb selbst die mit sonst kälteste Region Spaniens in dieser Nacht deutlich über der Zehn-Grad-Marke. Wetteraussichten: Entwarnung und Rückkehr zum Schulalltag Für den darauffolgenden Mittwoch kündigte die Staatliche Meteorologische Agentur (AEMET) eine leichte Abkühlung an. Die amtlichen Hitzewarnungen wurden für die meisten Inseln auf das Niveau Gelb herabgestuft; für La Palma und El Hierro wurden die Warnungen komplett aufgehoben. Dennoch können die Temperaturen an den nach Süden ausgerichteten Hängen lokal weiterhin Werte von über 34 Grad Celsius erreichen. Die Kanarische Regierung hat die allgemeine Hitze-Warnung offiziell auf den Status Voralarm herabgesenkt. Damit verbunden ist auch die vollständige Wiederaufnahme des regulären Schulunterrichts auf allen betroffenen Inseln ab Mittwoch. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 16.09.2026 um 07:36 |
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| 16.9.2026 - Besseres Reisen, weniger Wartezeit: So verändern 1,8 Milliarden Euro die Kanaren-Flughäfen
Die spanische Regierung beschließt den Flughafenplan DORA 2027–2031. 1,8 Milliarden Euro fließen in Modernisierung, Sicherheit und Komfort aller Kanaren-Flughäfen...- Teneriffa und Gran Canaria profitieren am stärksten! Milliarden-Segen für kanarische Flughäfen: Spanische Regierung beschließt historisches Modernisierungspaket Kanarische Inseln – Die spanische Regierung hat ein weitreichendes Investitionsprogramm für die Luftfahrtinfrastruktur des Landes auf den Weg gebracht. Im spanischen Ministerrat wurde das neue Flughafen-Regulierungsdokument (Dokument der Flughafenverordnung, kurz DORA III) für den Zeitraum 2027 bis 2031 offiziell genehmigt. Das Gesamtpaket umfasst eine Investitionssumme von rund 13 Milliarden Euro für das gesamte von der Betreibergesellschaft Aena verwaltete spanische Flughafennetz. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt dabei auf den Kanarischen Inseln: Mit exakt 1,807 Milliarden Euro fließt ein bedeutender Teil der Gesamtsumme direkt in die Modernisierung und den Ausbau der Flughäfen auf den kanarischen Inseln. Das Investitionspaket zielt darauf ab, die Qualität der Passagierabwicklung zu steigern, den Reisekomfort für Millionen Urlaubsgäste sowie Einheimische spürbar zu verbessern und die Flughäfen technisch auf den neuesten Stand der Sicherheits- und Umweltstandards zu bringen. Wie das spanische Ministerium für Transport und nachhaltige Mobilität (Ministerio de Transportes y Movilidad Sostenible) mitteilt, sichern diese Maßnahmen die Zukunftsfähigkeit des Archipels als eine der beliebtesten Urlaubsregionen Europas. Die Investitionen auf den Hauptinseln im Detail Die beiden meistfrequentierten Urlaubsinseln Gran Canaria und Teneriffa erhalten einen Großteil der bereitgestellten Finanzmittel, um den kontinuierlich wachsenden Passagierströmen gerecht zu werden. Flughafen Teneriffa Süd: 553 Millionen Euro Die größte Einzelinvestition auf dem Archipel entfällt mit 553 Millionen Euro auf den Flughafen Teneriffa Süd. Das Hauptdrehkreuz für den internationalen Tourismus der Insel steht vor einer umfassenden Umgestaltung des Terminalgebäudes. Neben baulichen Erweiterungen sind umfangreiche Arbeiten im Flugfeld- und Plattformbereich geplant. Zudem stehen Investitionen in modernste Sicherheitseinrichtungen sowie nachhaltige Infrastrukturmaßnahmen im Fokus. Flughafen Gran Canaria: 336,3 Millionen Euro Für den Flughafen Gran Canaria sieht der DORA-Fünfjahresplan Investitionen in Höhe von 336,3 Millionen Euro vor. Das Terminal wird an neuartige Sicherheitskontrollen mit modernster Computertomografie-Technologie angepasst, was die Wartezeiten bei den Kontrollen erheblich verkürzen soll. Zudem sind Verbesserungen an den Gebäudefassaden, eine Neukonfiguration der Ankunftshalle sowie Kapazitätserweiterungen im Flugfeld und der Bau einer neuen Nordplattform vorgesehen. Flughafen Teneriffa Nord – Ciudad de La Laguna: 313 Millionen Euro Der vorwiegend für den Insel- und Festlandverkehr genutzte Flughafen Teneriffa Nord erhält 313 Millionen Euro. Geplant sind die Erweiterung der Abfertigungsschalter und der Sicherheitskontrollen im Hauptgebäude, die Vergrößerung der Boarding-Bereiche und Flugsteige sowie eine Kapazitätserhöhung im Gepäckausgabebereich. Darüber hinaus wird die Parkraumstruktur neu organisiert und der Zugang zum Flughafen in enger Abstimmung mit den Ausbauprojekten der Autobahn TF-5 optimiert. Ausbau auf Lanzarote und Fuerteventura Auch die östlichen Inseln profitieren in erheblichem Maße von den beschlossenen Mitteln der Betreibergesellschaft Aena. Flughafen Lanzarote: 327,4 Millionen Euro Am Flughafen Lanzarote belaufen sich die geplanten Mittel auf 327,4 Millionen Euro. Die Maßnahmen umfassen die Erweiterung der Check-in-Schalter, der Sicherheits- und Passkontrollen sowie der Wartebereiche an den Gates. Auch die Gepäckabholbänder werden ausgebaut, um die Abwicklung nach der Landung zu beschleunigen. Ergänzt wird das Paket durch Arbeiten auf dem Flugfeld sowie Erhöhungen der allgemeinen Betriebssicherheit. Flughafen Fuerteventura: 153 Millionen Euro Auf Fuerteventura werden 153 Millionen Euro investiert. Zu den Hauptprojekten gehören die bauliche Erweiterung des Terminalbereichs, die Installation eines automatischen Gepäckbehandlungs- und Inspektionssystems sowie die Einrichtung neuer Flugzeug-Service-Gehwege. Weiterhin sind ein neuer Kontrollturm, die Vergrößerung der Flugzeug-Abstellplattform und die Erneuerung des Instrumentenlandesystems (ILS/DME) vorgesehen. Nachhaltigkeit und Infrastruktur auf den kleineren Inseln Die Flughäfen der westlichen Inseln La Palma, La Gomera und El Hierro erhalten gezielte Investitionen zur Steigerung der Betriebssicherheit, der Energieeffizienz und des Passagierkomforts. Flughafen La Palma: 89 Millionen Euro Mit 89 Millionen Euro wird die Infrastruktur auf La Palma modernisiert. Geplant sind Verbesserungen an der Elektrik, die Sanierung der Toilettenanlagen und der VIP-Lounge sowie die Erneuerung des Parkplatzbereichs. Neben Arbeiten an der Rollbahn und der Erweiterung des Pistenstreifens stehen die Sanierung der eigenen Windkraftanlage, verbesserte Schallschutzmaßnahmen und moderne Kommunikationssysteme auf dem Programm. Flughafen La Gomera: 19 Millionen Euro Für den Flughafen La Gomera sind 19 Millionen Euro eingeplant. Schwerpunkte sind die Sanierung der Klimatisierung, die Dachdämmung sowie die Anpassung der Plattform für die allgemeine Luftfahrt. Neben der Anschaffung neuer Sicherheits- und Feuerwehrfahrzeuge wird auf dem Flughafengelände ein Photovoltaik-Solarpark errichtet, der aus zwei Solaranlagen besteht. Flughafen El Hierro: 14,8 Millionen Euro Der Flughafen El Hierro erhält 14,8 Millionen Euro. Die Mittel fließen in eine neue Parkposition auf dem Flugfeld, die Erneuerung des Pistenbelags, moderne Sicherheitsausrüstung sowie die Umstellung auf energieeffiziente LED-Beleuchtung und nachhaltige Reinigungssysteme. Bedeutung für den regionalen Tourismussektor Die beschlossenen Maßnahmen sichern die Wettbewerbsfähigkeit der Kanarischen Inseln im internationalen Tourismusmarkt. Durch modernere Passagierprozesse, verkürzte Wartezeiten und umweltfreundliche Technologien bereiten sich die Inseln auf die infrastrukturellen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte vor. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 16.09.2026 um 07:29 |
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| 16.9.2026 - Bootsunglück zu den Kanaren: Mindestens 35 Tote
Die Besatzung eines Fischerbootes rettete vor Mauretanien 37 entkräftete Überlebende – das völlig manövrierunfähige Boot trieb tagelang ohne Treibstoff und Wasser auf dem Atlantik.- Der Atlantik ist für Migranten erneut zum Friedhof geworden. Ein Holzboot, das am 8. September mit 72 Menschen an Bord im gambischen Kartong in Richtung der Kanaren aufgebrochen war, trieb tagelang manövrierunfähig vor der Küste Mauretaniens. Für mindestens 35 Passagiere kam jede Hilfe zu spät; sie verstarben auf See oder gelten als vermisst. Bereits nach vier Tagen schlug das Schicksal erbarmungslos zu. Die Vorräte an Essen und Trinkwasser waren komplett aufgebraucht. Als der Bootsführer in seiner Verzweiflung umkehren wollte, streikte der Motor. Das Boot trieb fortan völlig unkontrolliert auf den Wellen. Die Rettung kam in letzter Sekunde. Die Besatzung eines Fischerbootes entdeckte das Schiff und brachten die 37 Überlebenden in Sicherheit. „Viele brechen auf. Nur wenige kehren zurück.“ Dieses Drama ereignete sich nur zehn Tage nach einer der qualvollsten Tragödien auf dieser Route, als ein Boot aus Gambia nach 27 Tagen auf See Gran Canaria erreichte – von 128 Insassen überlebten damals nur 45 den Hunger und Durst. Für die Menschenrechtsaktivistin Ebrima Drammeh sind diese Zahlen das Ergebnis purer Verzweiflung in Westafrika. In Gambia sehen zu viele junge Menschen keine Zukunft, beschreibt sie die Situation. Arbeitslosigkeit und rasant steigende Lebenshaltungskosten treiben die Jugend auf das Meer. Während 37 Familien nun die Gewissheit haben, dass ihre Angehörigen überlebt haben, warten Dutzende andere vergeblich auf ein Lebenszeichen. Gambia hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Hauptausgangspunkt für die lebensgefährliche Überfahrt entwickelt. Dass der Drang nach Europa kein Ende nimmt, beweist ein weiterer Vorfall vom 12. September. Lokale Sicherheitskräfte und die spanische Guardia Civil fingen ein Schiff ab, auf dem 207 Personen zusammengepfercht waren, um die lebensgefährliche Überfahrt zu den Kanarischen Inseln zu wagen. Die Gruppe, zu der auch elf Frauen und elf Kinder gehörten, hatte zuvor eine qualvolle Woche im dichten Ufergebiet des Faraba-Bolong-Flusses ausgeharrt, um unentdeckt in See stechen zu können. Nach dem Zugriff war die medizinische Hilfe des Roten Kreuzes für die völlig Entkräfteten dringend nötig.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 16.09.2026 um 07:22 |
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| 15.9.2026 - Erste Kanaren-Abschiebung scheitert auf lächerliche Weise
Bürokratie-Chaos und fehlende Logistik: Warum die erste Abschiebe-Aktion unter neuen EU-Regeln auf El Hierro zum Desaster wurde.- Nach 60 Tagen Abschiebehaft auf El Hierro: Spanien muss 82 senegalesische Migranten wegen fehlender Vorbereitung der Behörden freilassen. Die erste Massenabschiebung nach dem neuen EU-Asylpakt ist auf den Kanaren krachend gescheitert. 82 Migranten aus dem Senegal mussten nach Ablauf der 60-tägigen Haftfrist auf El Hierro freigelassen werden, weil Spanien die Rückführung logistisch nicht auf die Reihe bekam. Dieses Totalversagen erinnert stark an die Verhältnisse in Deutschland, wo geplante Abschiebungen ebenfalls reihenweise an bürokratischen Fehlern scheitern. Das Fiasko sorgt für politisches Beben auf den Kanaren. Kritik hagelt es von allen Seiten für die Regierung in Madrid. Laut dem Experten Dr. Lucas Pérez beweist der Fall eindringlich, dass der neue EU-Asylpakt völlig unvorbereitet gegen die Wand gefahren wurde. Für die 82 Migranten bedeutet das Behördenversagen die Freiheit: Sie verließen die Haftanstalt und beantragten sofort internationalen Schutz. Damit haben sie ein laufendes Verfahren in Spanien sicher, das eine erneute Abschiebung bis auf Weiteres blockiert. Scharfe Kritik der kanarischen Sozialministerin an Madrid Die kanarische Sozialministerin Candelaria Delgado fand deutliche Worte für das Agieren der Zentralregierung in Madrid: „Das Geschehene zeigt beispielhaft, dass die spanische Regierung die neue Situation nach Inkrafttreten des Asylpakts nicht ausreichend vorbereitet hat.“ Die EU verkürzt die Fristen für Grenzverfahren drastisch auf maximal zwölf Wochen, doch der spanische Staat verfügt laut Delgado weder über die personellen, finanziellen noch über die infrastrukturellen Ressourcen, um diese beschleunigten Verfahren in der Praxis umzusetzen. Hinter den Kulissen sorgt ein echter Paragrafen-Dschungel für Chaos: Das neue EU-Verfahren erlaubt zwar bis zu zwölf Wochen Bearbeitungszeit, doch in Spanien ist nach genau 60 Tagen Abschiebehaft Schluss. Da die persönliche Freiheit ein hohes Gut ist, mussten die Behörden die Migranten am Ende schlichtweg laufen lassen. Weil Madrid die nötigen Gesetzesänderungen verschleppt hat und Asylverfahren in der Realität oft bis zu einem Jahr dauern, droht das gleiche Abschiebe-Fiasko laut Experten nun immer wieder.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 15.09.2026 um 05:14 |
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| 14.9.2026 - Paukenschlag auf dem Automarkt: Wie chinesische E-Autos jetzt die Gebrauchtwagenpreise drücken
Der Gebrauchtwagenmarkt verändert sich spürbar: Sinkende Preise, starkes Interesse an E-Autos und die Markt-Offensive chinesischer Hersteller sorgen für Dynamik. Alle Zahlen & Details....- Fast 5% Preisverfall wurden gemeldet! Preisverfall auf dem Gebrauchtwagenmarkt: Chinesische E-Autos verändern das Angebot Der spanische Gebrauchtwagenmarkt erlebt eine spürbare preisliche Neuausrichtung. Im August fiel der durchschnittliche Preis für ein gebrauchtes Fahrzeug im Jahresvergleich um 4,7 Prozent auf 17.281 Euro. Zum Vergleich: Im gleichen Monat des Vorjahres 2025 lag der Durchschnittspreis noch bei 18.178 Euro. Dies geht aus aktuellen Erhebungen des Branchenverbandes Ganvam und des Fachportals coches.net hervor. Haupttreiber dieser Entwicklung ist ein verändertes Marktangebot: Die massive Markteinführung neuer, konkurrenzfähig gepreister E-Modelle chinesischer Hersteller lenkt einen Teil der Nachfrage von Neuwagen direkt auf den Gebrauchtsektor um. Zudem verstärkt das veränderte Preisgefüge bei Neuwagen den Druck auf die Wiederverkaufswerte von Gebrauchtfahrzeugen. Steigendes Suchinteresse trifft auf Kaufzurückhaltung Aufgrund anhaltend hoher Kraftstoffpreise wächst das Interesse der Verbraucher an elektrifizierten Fahrzeugen kontinuierlich. Auf der Plattform coches.net stiegen die entsprechenden Suchanfragen im August um 13 Prozent gegenüber dem Vormonat Juli und verzeichneten einen Zuwachs von 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Allerdings schlägt sich dieses hohe Interesse noch nicht in vollem Umfang in tatsächlichen Verkaufszahlen nieder. Branchenexperten führen dies vor allem auf zwei Faktoren zurück: Die begrenzte finanzielle Kaufkraft vieler Haushalte. Das Fehlen eines ausreichend konsolidierten Marktes für gebrauchte Elektrofahrzeuge. Gleichzeitig drängen mehr als 40 neue elektrifizierte Modelle aus China auf den europäischen und spanischen Markt, was den allgemeinen Preisdruck weiter verstärkt. Forderungen nach Kaufanreizen und Bestandserneuerung Angesichts dieser Transformation fordern Ganvam und coches.net eine Überarbeitung der staatlichen Fördermittel. Unter anderem wird vorgeschlagen, finanzielle Anreize auf gebrauchte Elektro- und Hybridfahrzeuge mit einem Alter von bis zu drei oder fünf Jahren auszuweiten. Ergänzend dazu sollen gezielte Abwrackprogramme den Austausch sehr alter Fahrzeuge beschleunigen. Die Notwendigkeit einer Verjüngung des Fuhrparks belegen die aktuellen Handelszahlen für August eindeutig: - 57 Prozent aller verkauften Gebrauchtwagen waren älter als 10 Jahre. - Diesel-Fahrzeuge machten 47 Prozent der Transaktionen aus. - Benziner kamen auf einen Anteil von 36,3 Prozent. - Elektrifizierte Fahrzeuge erreichten einen Anteil von 16,6 Prozent. Die Modernisierung der Fahrzeugflotte verläuft dabei regional sehr unterschiedlich. Entscheidende Einflussfaktoren sind die Einrichtung lokaler Umweltzonen (Low Emission Zones), der Anteil von Miet- und Leasingflotten sowie die jeweilige wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der einzelnen Regionen. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 14.09.2026 um 08:47 |
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| 14.9.2026 - Waldbrand auf Gran Canaria: Flammen bedrohten die Region Cazadores in Telde
Waldbrand auf Gran Canaria: Feuer bedrohte Cazadores in Telde. Extreme Hitze und Calima erschweren den Einsatz. Alle Infos zu Evakuierungen hier!...- Um 17:03 Uhr meldet die Feuerwehr die Stabilisierung des Brandes! Telde – Am 14. September 2026 ist in den Höhenlagen der Gemeinde Telde auf Gran Canaria ein gefährlicher Waldbrand ausgebrochen. Das Feuer, das in der unmittelbaren Nähe von Cazadores wütet, hat aufgrund extremer Wetterbedingungen ein hohes Zerstörungspotenzial. Die örtlichen Einsatzkräfte kämpfen unermüdlich gegen die Flammen, um ein Übergreifen auf die angrenzende Naturschutzzone Caldera de los Marteles zu verhindern. Der Ausbruch und die erste Reaktion der Behörden Die Ereignisse überschlugen sich am Montagmittag: Die Notrufzentrale und das Inselkoordinationszentrum (Cecopin) wurden um 12:52 Uhr über eine starke Rauchentwicklung informiert. Bereits gegen 13:12 Uhr veröffentlichte die Inselverwaltung (Cabildo de Gran Canaria) erste Bilder des Feuers. Unmittelbar rückten die ersten Bodentruppen in das schwer zugängliche Gebiet aus. Die Bedingungen vor Ort erwiesen sich schnell als äußerst schwierig. Die Kanarischen Inseln befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits in einer amtlichen Vorwarnstufe wegen extremer Hitze und starker Calima – einer Wetterlage, die heißen Saharastaub und eine extrem niedrige Luftfeuchtigkeit mit sich bringt. Aufgrund dieser gefährlichen Kombination rief die kanarische Regierung am Mittag die offizielle Waldbrand-Warnstufe (INFOCA) für Gebiete über 400 Metern Höhe auf Gran Canaria aus. Straßensperrungen und eine gefährliche Ausbreitung Gegen 13:50 Uhr wurden die Anwohner der umliegenden Gebiete, darunter Cazadores und La Breña, dringend aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten, um sich vor dem dichten Rauch zu schützen. Um den heranrückenden Löschfahrzeugen freie Bahn zu gewähren, sperrten die Behörden kurz darauf die wichtigen Bergstraßen GC-130 und GC-120 sowie wenig später die Straßen 134 und 130 für den regulären Verkehr. Angetrieben von starken Südwinden, fraß sich das Feuer zunächst in Richtung der Küste. Gefährlicher Funkenflug und glühende Asche erreichten jedoch bald den Grund der tiefen Schluchten. Dort bildeten sich rasch neue Brandherde, die sich durch die Thermik schnell in Richtung der Berggipfel und der Caldera de los Marteles auszubreiten drohten. Evakuierungen und massiver Einsatz aus der Luft Angesichts der zunehmenden Gefahr griffen die Behörden ab 15:00 Uhr zu drastischeren Sicherheitsmaßnahmen. Im Ortsteil Cuevas Blancas sowie im oberen Bereich von Cazadores mussten präventiv mehrere Häuser evakuiert werden. Neben älteren Menschen wurden auch Tiere erfolgreich aus der Gefahrenzone gerettet. Der Kampf gegen das Feuer konzentrierte sich am späten Nachmittag vor allem auf die linke Flanke. Ein massiver Einsatz aus der Luft brachte schließlich erste Erfolge: Fünf Hubschrauber und Löschflugzeuge, darunter auch Lufteinheiten des spanischen Umweltministeriums aus dem benachbarten Teneriffa, warfen zeitweise im Minutentakt Wasser über den Flammen ab. Bis 16:10 Uhr waren rund 40 Einsatzkräfte am Boden im Einsatz. Schätzungen der Behörden zufolge fielen dem Feuer bis zu diesem Zeitpunkt etwa drei Hektar Land zum Opfer. Das schnelle und massive Eingreifen verhinderte jedoch Schlimmeres – brisant ist zudem die Tatsache, dass es in exakt demselben Gebiet erst kurz zuvor, am 23/24. Juli, gebrannt hatte. Um 17:03 Uhr meldete die Feuerwehr dann glücklicherweise die Stabilisierung! Zudem seien weder Menschen noch Tiere verletzt worden. Auch gäbe es keinerlei Schaden an Gebäuden, so die Feuerwehr. Man muss jetzt die Entwicklung abwarten, aber alles deutet auf ein glückliches Ende hin! Wichtig zu beachten ist, jedoch, dass „stabilisiert“ nicht gleichzusetzten ist mit „kontrolliert“! Hintergrund: Die Gefahr der Calima-Wetterlage auf den Kanaren Die aktuellen Brände verdeutlichen das immense Risiko, das extreme Wetterereignisse für die sensiblen Ökosysteme der Kanarischen Inseln darstellen. Laut aktuellen Berichten verwandelt die Calima die ausgetrocknete Vegetation der Inseln durch heiße Winde und minimale Luftfeuchtigkeit regelmäßig in ein regelrechtes Pulverfass. Besondere Vorsicht in den Berg- und Waldgebieten sowie das strikte Einhalten von behördlichen Warnungen ist in diesen Phasen für Einheimische und Touristen überlebenswichtig. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 14.09.2026 um 08:43 |
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| 14.9.2026 - Grünes Licht für Gran Canarias Energie-Zukunft: Gericht schmettert Klage gegen Chira-Soria ab
Das Gericht (TSJC) weist die Klage gegen das Pumpspeicherkraftwerk Chira-Soria auf Gran Canaria ab. Alle Details zum Urteil und zur Energiewende....- Immer wieder scheitern die AKtivisten vor den Gerichten... Rückschlag für Umweltschützer: Mega-Kraftwerk Chira-Soria darf gebaut werden – Das bedeutet es für die Insel Gran Canaria – Der Oberste Gerichtshof der Kanarischen Inseln (TSJC) hat dem zukunftsweisenden Kraftwerksprojekt Chira-Soria erneut den Rücken gestärkt. In einem aktuellen Urteil wurde die Berufung der Umweltschutzorganisation Turcón-Ecologistas en Acción in vollem Umfang abgewiesen. Damit bleibt die Umweltverträglichkeitserklärung (DIA) aus dem Juli 2021 bestehen, die dem Bauvorhaben offiziell grünes Licht gegeben hatte. Fehlende technische Beweise entscheiden den Prozess In dem Urteil wies die zuständige Streitkammer die Beschwerde der Umweltschützer zurück. Diese hatten versucht, die Baugenehmigung und die Erklärung des öffentlichen Nutzens durch die Generaldirektion für Energie vom Dezember 2021 für nichtig erklären zu lassen. Zudem strebte die Organisation die teilweise Streichung der Umweltauflagen an. Das Gericht begründete die Abweisung vor allem mit einem gravierenden Mangel an stichhaltigen Beweisen. Zwar hatte Turcón 51 verschiedene Dokumente eingereicht – darunter Briefe, Karten, Statistiken und Presseberichte. Allerdings, so die Richter, fehlte ein entscheidendes technisches und unabhängiges Sachverständigengutachten, welches die Schlussfolgerungen der fast 100-seitigen Umweltverträglichkeitserklärung (DIA) konkret hätte widerlegen können. Strenge Auflagen für den Naturschutz bleiben bestehen Die Richter unterschieden in ihrer Urteilsbegründung deutlich zwischen einer komplett fehlenden Umweltprüfung und einer angeblich unzureichenden Bewertung, wie sie von den Klägern bemängelt wurde. Um eine bereits durchgeführte und umfangreiche Prüfung juristisch anzufechten, bedarf es besonders fundierter technischer Gegenbeweise. Die Kosten des Verfahrens wurden der Umweltschutzorganisation auferlegt, so wie in vorgehenden Urteilen angedroht. Noch ist das Urteil nicht rechtskräftig; innerhalb von 30 Tagen kann eine Revision (Kassationsbeschwerde) eingelegt werden. Die aktuellen Auflagen des Projekts beinhalten bereits sehr strenge Vorgaben: So gibt es 14 Umweltbedingungen, und eine spezielle Kommission überwacht permanent Aspekte wie Lärm, Staubentwicklung und den Schutz der Flora und Fauna (Natura 2000). Um die Eingriffe in die Natur während der Bauphase so gering wie möglich zu halten, werden beispielsweise fünf Strommasten per Hubschrauber errichtet. So soll der umweltschädliche Bau von neuen Zufahrtswegen vermieden werden. Chira-Soria: Ein Schlüsselprojekt für die Energiewende auf Gran Canaria Bei dem Projekt Chira-Soria handelt es sich um ein gigantisches Pumpspeicherkraftwerk, das vom nationalen Stromnetzbetreiber Red Eléctrica de España (REE) realisiert wird. Es verbindet die beiden großen, bereits bestehenden Stauseen Chira und Soria im gebirgigen Inselinneren von Gran Canaria miteinander. Die Anlage ist von zentraler Bedeutung für die Energiewende der Insel, die bisher stark von fossilen Brennstoffen abhängig war. Das Kraftwerk wird künftig überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energien (vor allem Wind und Solar) nutzen, um Wasser in den höher gelegenen Stausee zu pumpen. Bei erhöhtem Strombedarf oder Flauten fließt das Wasser durch Turbinen zurück in das tiefere Becken und erzeugt saubere Energie. Mit einer geplanten Leistung von 200 Megawatt (MW) und einer enormen Speicherkapazität von rund 3,5 Gigawattstunden (GWh) soll Chira-Soria das autonome Stromnetz der Insel massiv stabilisieren. Die Inbetriebnahme des strategisch wichtigen Großprojekts wird für das Jahr 2027 erwartet. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 14.09.2026 um 08:38 |
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| 14.9.2026 - WM 2030 auf Gran Canaria: Drei Bieterkonsortien kämpfen um 234,8-Millionen-Euro-Auftrag
Das Vergabeverfahren für den 234,8 Mio. Euro teuren Umbau des Stadions auf Gran Canaria läuft: Drei Bieterkonsortien kämpfen um den WM-Auftrag 2030....- 2 von 3 haben kanarische Beteiligungen. Las Palmas – Das Vergabeverfahren für den umfassenden Umbau des Estadio de Gran Canaria tritt in die entscheidende Phase. Am Montag trat die Vergabekommission zusammen, um die ersten Formalunterlagen der Bietergemeinschaften zu öffnen. Drei internationale Konsortien haben ihre Angebote für das 234,8 Millionen Euro schwere Großprojekt eingereicht, das die Sportstätte in Las Palmas fit für die Fußball-Weltmeisterschaft 2030 machen soll. Der Bauzeitplan sieht einen Vertragsabschluss Ende November 2026 und den Baubeginn für Januar 2027 vor. Drei Bieterkonsortien im Rennen um den Stadionausbau Nach Ablauf der Einspruchsfrist für die Ausschreibungsunterlagen stehen die offiziellen Bewerber des Vergabeverfahrens fest. Das vom Insel-Sportinstitut (Instituto Insular de Deportes / IID) geförderte Projekt hat das Interesse führender nationaler und regionaler Baukonzerne geweckt. Die eingereichten Angebote stammen ausnahmslos von temporären Unternehmensverbindungen (Unión Temporal de Empresas – UTE): UTE 1 (Ferrovial / San José / Canary Initiatives): Eine Bietermischung aus den nationalen Baukonzernen Ferrovial (42,5 Prozent Anteil) und Grupo San José (42,5 Prozent Anteil) sowie dem regionalen Partner Canary Initiatives (15 Prozent Anteil). UTE 2 (OHL / Sando): Das Konsortium setzt sich zusammen aus Obrascón Huarte Lain (OHL mit 60 Prozent Anteil) und Constructora Sando (40 Prozent Anteil). UTE 3 (Sacyr / Partner): Geführt vom Infrastrukturkonzern Sacyr (60 Prozent Anteil) in Kooperation mit regionalen und nationalen Partnerunternehmen. Zwei der drei bietenden Konsortien weisen eine direkte Beteiligung kanarischer Unternehmen auf. Dies stellt sicher, dass ein signifikanter Teil der Wertschöpfung direkt in der regionalen Wirtschaft verbleibt und Arbeitsplätze vor Ort gesichert werden. Mehrstufiger Bewertungs- und Vergabeprozess bis November 2026 Das behördliche Prüfungsverfahren gliedert sich in mehrere aufeinander aufbauende Phasen, um eine transparente und rechtssichere Vergabe der öffentlichen Mittel zu garantieren. Nach der Öffnung von Umschlag 1, der die juristische und administrative Dokumentation der Bieter enthält, folgt nun die detaillierte technische Evaluierung. Für die Bewertung von Umschlag 2 (technisches Konzept, Ausführungsgedächtnis und grafische Pläne) wird ein unabhängiges Expertenkomitee konstituiert. Diesem Fachgremium gehören ein Wirtschaftsingenieur, zwei Architekten, ein Bauingenieur für Wasser- und Hafenbau sowie ein auf öffentliches Vergaberecht spezialisierter Jurist an. Die Experten verfügen über einen Zeitraum von 15 Kalendertagen, um ihre abschließende Bewertung abzugeben. Im Anschluss öffnet die Vergabekommission Umschlag 3, der die finanziellen Angebote sowie die verbindlichen Ausführungsfristen beinhaltet. Falls keine unüblich niedrigen Angebote („abnormale Opfer“) festgestellt werden, die eine zehntägige Prüfungsfrist erfordern würden, soll die finale Zuschlagserteilung in den letzten Novembertagen 2026 erfolgen. Der physische Beginn der Erdarbeiten und Rückbaumaßnahmen auf dem Stadiongelände ist für Januar 2027 eingeplant. Detaillierte Aufschlüsselung des Budgets: 93 Millionen Euro für das Dach Das Gesamtauftragsvolumen der Ausschreibung beläuft sich exakt auf 234,8 Millionen Euro. Der reine materielle Ausführungshaushalt (Presupuesto de Ejecución Material) beträgt dabei 184,4 Millionen Euro. Die Differenz zur Gesamtsumme ergibt sich aus den gesetzlichen Gemeinkosten, dem kalkulierten Bauunternehmergewinn sowie der kanarischen Sondersteuer IGIC in Höhe des Regelsatzes von 7 Prozent. Die einzelnen Gewerke und Kostenblöcke teilen sich wie folgt auf: Stadionüberdachung (93,0 Millionen Euro / 50,46 %): Die neue, freitragende Dachkonstruktion bildet den größten Einzelposten des Gesamtbudgets. Sie wird die gesamten Tribünen überspannen, den Witterungsschutz für alle Zuschauer gewährleisten, die Stadionakustik optimieren und dem Bauwerk eine prägende architektonische Silhouette verleihen. Betonstrukturen (22,3 Millionen Euro / 12,14 %): Tragende Betonelemente zur statischen Verstärkung und Oberrangerweiterung. Fundamente und Stützmauern (14,8 Millionen Euro / 8,04 %): Umfangreiche Erdarbeiten und Tiefgründungen zur Absicherung der Kapazitätsaufstockung. Erneuerbare Energien & Elektrotechnik (7,3 Millionen Euro):Installation von Niederspannungsanlagen, Solarenergiekopplung und energieeffizienter Gebäudetechnik. Feste Möblierung & Bestuhlung (4,8 Millionen Euro):Anschaffung neuer Sitzsysteme für das gesamte Stadion. Sicherheit & Brandschutz (3,8 Millionen Euro): Modernste Schutz- und Überwachungssysteme. Klimatisierung & Belüftung (3,6 Millionen Euro): Vollständige Erneuerung der Klimatechnik in Innenräumen und VIP-Bereichen. Entsorgung & Umweltmanagement (1,4 Millionen Euro):Fachgerechtes Recycling und Schuttbeseitigung. Qualitätskontrolle (239.675 Euro): Unabhängige baubegleitende Prüfmaßnahmen. Wirtschaftsfaktor und Beschäftigungseffekte für Gran Canaria Der Ausbau der Sportstätte entfaltet erhebliche Wirkung auf den lokalen Arbeitsmarkt. Für die direkten Personalkosten sind im Budget exakt 46.719.317,17 Euro reserviert. Das bedeutet, dass nahezu jeder fünfte Euro (20 Prozent der Gesamtsumme) direkt in die Bezahlung der auf der Baustelle beschäftigten Arbeiter und Spezialisten fließt. Nach Erhebungen des regionalen Bauarbeitgeberverbandes erzeugt jeder in die Bauwirtschaft investierte Euro einen dreifachen Rückfluss für die Volkswirtschaft. Hinzu kommt ein Multiplikatoreffekt von einem weiteren Euro durch nachgelagerte Investitionen im Umfeld (Anbieter von Transportleistungen, Baustofflieferanten, Handwerksbetriebe und Hilfsdienstleister). Die daraus resultierenden Steuereinnahmen fließen wiederum in die Finanzierung öffentlicher Sozial- und Gesundheitseinrichtungen der Kanarischen Inseln. Kapazitätserweiterung auf 44.020 Plätze für FIFA- und UEFA-Standards Der Entwurf des namhaften Architekturbüros L35 Architects sieht eine Entkernung und Neugestaltung des Gebäudekomplexes von seinen Fundamenten an vor. Neben der optischen Neugestaltung steht die Erweiterung der Tribünenkapazität von derzeit 32.418 auf künftig 44.020 Sitzplätze im Mittelpunkt. Damit übertrifft das Estadio de Gran Canaria die Mindestanforderung des Weltfußballverbands FIFA, der für Spiele der Gruppenphase einer Weltmeisterschaft eine Sitzplatzkapazität von mindestens 40.000 verlangt (Quelle: FIFA Stadium Guidelines / RFEF). Zusätzlich werden sämtliche Zugänge barrierefrei gestaltet, Medien- und Pressebereiche ausgebaut, die Mannschaftsumkleiden modernisiert und VIP-Logen auf internationalen Standard gebracht. Das Stadion erfüllt nach Abschluss der Arbeiten sämtliche Anforderungskataloge der UEFA, des Spanischen Fußballverbandes RFEF und der FIFA für die Ausrichtung der WM 2030. Nachhaltigkeitskonzept und städtebauliche Integration Ein zentraler Pfeiler des Projekts ist die ökologische Nachhaltigkeit der Anlage. Das geplante Energiesystem nutzt Photovoltaik zur Eigenstromerzeugung und integriert effiziente Wasserkreisläufe für die Rasenbewässerung und Sanitäranlagen. Durch die Verwendung von Baustoffen mit verringertem CO2-Fußabdruck soll das renovierte Stadion mit einem deutlich geringeren Energie- und Ressourcenverbrauch betrieben werden als die bestehende Sportstätte. Mit der Modernisierung positioniert das Cabildo de Gran Canaria die Arena im Stadtteil Siete Palmas nicht nur als Austragungsort für die Fußball-Weltmeisterschaft, sondern auch als multifunktionale Veranstaltungsstätte für internationale Sportereignisse, Konzerte und Kulturveranstaltungen in Südeuropa. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 14.09.2026 um 08:26 |
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| 14.9.2026 - Alarm für die Wälder: Dieser gefährliche Wetter-Mix bedroht die Kanarischen Inseln
Die Kanarische Regierung ruft den Waldbrand-Alarm für die westlichen Inseln und Gran Canaria aus. Extreme Hitze und Calima bedrohen Natur und Gesundheit...- Die erhöhte Warnung gilt seit 13 Uhr. Kanaren – Die Regierung der Kanarischen Inseln hat am Montag, dem 14. September (13:00 Uhr), offiziell den Waldbrand-Alarm für die westlichen Inseln sowie für Gran Canaria ausgerufen. Diese drastische Maßnahme ist die direkte Antwort auf eine gefährliche meteorologische Dreierkombination: Neben der akuten Brandgefahr gelten für den gesamten Archipel Vorwarnungen vor extremen Temperaturen und einem massiven Calima-Einbruch. Ein gefährlicher Mix: Hitze, Trockenheit und Saharastaub Die aktuellen Beschlüsse stützen sich auf die Daten der staatlichen Wetteragentur (AEMET) und greifen die Schutzmechanismen der kanarischen Notfallpläne INFOCA und PEFMA auf. Die Natur der Inseln sieht sich derzeit mit enormen Herausforderungen konfrontiert: Hohe Temperaturen paaren sich mit einer relativen Luftfeuchtigkeit von unter 30 Prozent in den mittleren und hohen Lagen. Zusammen mit leichten bis mäßigen Winden entsteht ein meteorologisches Szenario, in dem ausgetrocknetes Pflanzenmaterial in der Natur zu hochexplosivem Brennstoff wird. Die Thermometer klettern im mittleren Süden von Gran Canaria, Teneriffa und La Gomera auf 34 Grad Celsius und mehr. Auch auf den ohnehin etwas kühleren Inseln El Hierro und La Palma werden im Landesinneren Werte von über 30 Grad erwartet. Verschärft wird diese Hitzewelle durch den sogenannten Calima. Dieser Wettereffekt bringt extrem trockene und staubige Winde direkt aus der afrikanischen Sahara auf die Inseln, trübt die Luftqualität massiv und legt sich wie ein heißer Schleier über die empfindliche Vegetation. Wo die Waldbrandgefahr aktuell am größten ist Der Waldbrand-Alarm konzentriert sich auf die ökologisch sensibelsten Zonen des Archipels. Betroffen sind die kompletten Inseln El Hierro und La Gomera sowie die Westflanke von La Palma. Auf Teneriffa gilt die höchste Alarmbereitschaft für die Gipfelregionen sowie die mittleren Höhenlagen der Süd- und Westhänge. Auf Gran Canaria sind sämtliche Landschaftsgebiete oberhalb von 400 Metern in den Notfallplan eingeschlossen. Für die verbleibenden Gebiete auf La Palma, Teneriffa und Gran Canaria gilt vorerst eine Voralarmstufe, die von der Generaldirektion für Notfälle engmaschig überwacht und bei Bedarf angepasst wird. Die Natur unter extremem Stress: Die Rolle der Kanarischen Kiefer Wenn Hitze und der trockene Wüstenstaub des Calima die Wälder belasten, leidet das gesamte Ökosystem. Der feine Saharastaub verschlechtert nicht nur die Luftqualität und die Sichtweite drastisch, sondern legt sich auch auf die Flora, was die Pflanzen zusätzlich schwächen kann (Quelle: Holiday Rentals 365). Ein besonderes Augenmerk liegt bei der Brandprävention auf den weitläufigen Kiefernwäldern der Inseln. Die heimische Kanarische Kiefer (Pinus canariensis) ist zwar evolutionär hervorragend an Feuer angepasst und kann dank ihrer extrem dicken Rinde selbst nach schweren Bränden wieder frisch austreiben (Quelle: Teneriffa Inselmagazin). Doch ein unkontrollierter Flächenbrand würde das umgebende, weniger feuerresistente Unterholz und die dort lebenden, oft endemischen Tierarten gnadenlos zerstören. Wichtige Verhaltensregeln für den Schutz von Wald und Gesundheit Um eine Umweltkatastrophe zu verhindern, appellieren die Behörden an die Eigenverantwortung der Bevölkerung. Zur Vermeidung von Waldbränden ist es strengstens untersagt, brennende Zigarettenkippen, Streichhölzer oder Müll in die Natur zu werfen. Auch das Zünden von Feuerwerkskörpern oder Himmelslaternen ist in Risikogebieten, auf landwirtschaftlichen Flächen und in waldnahen Siedlungen absolut verboten. Lokale Zugangsbeschränkungen zu Waldgebieten und Arbeitsverbote in sensiblen Zonen müssen zwingend respektiert werden. Auch die menschliche Gesundheit muss bei diesem Wetter-Extrem geschützt werden. Die Behörden raten dringend dazu, in den Mittagsstunden auf körperliche Anstrengung im Freien zu verzichten, ausreichend Wasser zu trinken und sich an kühlen Orten aufzuhalten. Alkohol sollte vermieden und stattdessen leichte Kost bevorzugt werden. Besonders ältere Menschen und Kinder benötigen jetzt erhöhte Aufmerksamkeit. Personen, die dauerhaft Medikamente einnehmen, sollten ärztlichen Rat einholen, falls diese die Temperaturregulierung des Körpers beeinflussen. Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen wird geraten, wegen des Calima-Staubs Türen und Fenster geschlossen zu halten und Aufenthalte im Freien auf ein Minimum zu reduzieren. Autofahrer werden zudem gebeten, aufgrund der stark eingeschränkten Sicht das Licht einzuschalten und die Geschwindigkeit deutlich anzupassen. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 14.09.2026 um 07:57 |
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| 14.9.2026 -Wüstenstaub trifft die Kanaren – Gesundheitswarnung
Die Regierung warnt vor Saharastaub und schlechter Luftqualität. Erfahren Sie alle Gesundheitstipps direkt auf Kanaren News.- Seit dem heutigen Montag gilt auf den Kanaren eine offizielle Calima-Vorwarnung. Der feine Wüstenstaub treibt die Feinstaubbelastung vor allem in den Tälern von Lanzarote und Fuerteventura sowie in den Bergen von Gran Canaria und La Palma massiv nach oben. Hier werden gesundheitsgefährdende Werte von weit über 100 Mikrogramm pro Kubikmeter (μg/m³) gemessen. Dieser feine Saharasand ist leider alles andere als harmlos. Sobald man ihn einatmet, reizt er die Schleimhäute, löst Hustenreiz aus und drückt auf die Bronchien. Ein echtes Problem ist das für ältere Menschen, Babys und alle, die ohnehin an einer chronischen Lungen- oder Herzkrankheit leiden. Für diese Risikogruppen ist diese Wetterlage eine enorme gesundheitliche Belastung. Offizielle Verhaltenstipps der Generaldirektion für Notfälle Zum Schutz der eigenen Gesundheit bittet die Regierung die Bevölkerung und alle Urlauber dringend darum, die folgenden Selbstschutzmaßnahmen strikt zu befolgen: Aktivitäten im Freien minimieren: Vermeiden Sie jegliche sportliche Betätigung und schwere körperliche Anstrengungen unter freiem Himmel, um die tiefe Inhalation der Staubpartikel zu verhindern. Wohnräume schützen: Halten Sie Fenster und Türen von Häusern und Wohnungen komplett geschlossen. Schalten Sie Klimaanlagen nach Möglichkeit auf Umluftbetrieb. Ausreichend Flüssigkeit: Achten Sie auf eine verstärkte Flüssigkeitszufuhr und trinken Sie viel Wasser, um die Schleimhäute feucht zu halten und den Körper bei der Selbstreinigung der Atemwege zu unterstützen. Die Gesundheitsbehörden überwachen die Luftqualitätsdaten kontinuierlich. Sollten Sie oder Personen in Ihrem Umfeld unter akuter Atemnot, Brustschmerzen oder schweren Kreislaufproblemen leiden, wählen Sie bitte umgehend den kanarischen Notruf unter der Telefonnummer 112.- Bild: Die offizielle Infografik und Wetterwarnung der Regierung der Kanarischen Inseln zur aktuellen Calima-Lage. Foto: Gobierno de Canarias / Kanaren News Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 14.09.2026 um 07:54 |
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| 13.9.2026 - Schwitzen bis Oktober: Die Kanaren stöhnen unter extremer Hitze und Wüstenstau
Hitzewelle auf den Kanaren! AEMET warnt vor extremen Temperaturen und Calima bis Oktober. Alle Infos & Gesundheitstipps hier...- Es soll wohl bis Oktober so heiß bleiben... Der Spätsommer zeigt keine Gnade: Extremes Wetter auf den Kanarischen Inseln Kanaren – Der Spätsommer auf den Kanarischen Inseln präsentiert sich derzeit von seiner unerbittlichsten Seite. Während viele Einheimische und Touristen den September eigentlich für seine milden, angenehmen Temperaturen schätzen, warnt die spanische staatliche Wetterbehörde AEMET aktuell vor einer massiven Hitzewelle. Begleitet wird diese von dichtem Saharastaub – der auf den Inseln allseits bekannten und gefürchteten Calima. Wer in diesen Tagen auf Lanzarote, Fuerteventura oder Gran Canaria weilt, muss sich auf extreme und potenziell gefährliche Wetterbedingungen einstellen. Diese belasten nicht nur den Alltag, sondern bergen auch ernsthafte gesundheitliche Risiken. Ein schnelles Ende dieser Extremwetterlage ist vorerst nicht in Sicht. Montag: Trügerische Küstenbrise und drückende Hitze im Inselinneren Am Montag beginnt die Woche auf dem gesamten Archipel überwiegend mit einem strahlend blauen, fast wolkenlosen Himmel. Lediglich an den Küsten der gebirgigeren Inseln können sich in der ersten Tageshälfte einige harmlose Wolkenfelder zeigen. Doch die vermeintliche Idylle trügt: Eine dichte Calima-Glocke zieht über die Inseln und beeinflusst das Klima spürbar. Besonders in den tiefer gelegenen Regionen von Lanzarote und Fuerteventura wird die Konzentration des feinen Wüstenstaubs signifikant hoch sein. Die Temperaturen klettern unaufhaltsam in die Höhe. Während an den Küsten ein eher leichter Wind sowie das übliche Brisen-Regime vorherrschen, staut sich die Hitze in den windgeschützten Lagen des Inselinneren. In den Berggipfeln und mittleren Höhenlagen weht der Wind schwach bis moderat aus südwestlicher Richtung. Spitzenwerte von bis zu 34 Grad Celsius werden in den zentralen Bereichen des Landesinneren von Lanzarote und Fuerteventura sowie lokal im mittleren Süden und Westen Gran Canarias erwartet. Die AEMET hat deshalb bereits für Montag eine offizielle Wetterwarnung wegen hoher Temperaturen und Calima für Fuerteventura und Lanzarote herausgegeben. Neben der drückenden Hitze sinkt die Sichtweite durch den feinen Sand in der Luft drastisch auf maximal 3.000 Meter. Dienstag: Die Hitze verlagert sich und erreicht die 35-Grad-Marke Wer auf eine schnelle Abkühlung hofft, wird leider enttäuscht werden. Am Dienstag, den 15. September, bleibt das Wettergeschehen extrem angespannt. Zwar prognostiziert die Wetterbehörde im Allgemeinen weiterhin einen klaren Himmel, doch im Norden der Berginseln sowie an deren Südhängen können sich ab dem Nachmittag vereinzelte Wolkenintervalle bilden. Die Calima bleibt den Inseln erhalten und beeinträchtigt weiterhin die Sicht und die Luftqualität in den Niederungen der östlichen Inseln massiv. Die Thermometer zeigen am Dienstag nochmals leicht bis mäßig ansteigende Werte. Zu den bereits stark belasteten Gebieten gesellt sich nun auch die Südseite Gran Canarias, für die die Meteorologen ebenfalls eine offizielle Hitzewarnung aktivieren. Hier werden unerbittliche Spitzenwerte von bis zu 35 Grad im Schatten erwartet. Auch die südöstlichen Hänge von Lanzarote und Fuerteventura sowie lokale Zonen im Süden Teneriffas werden von Temperaturen um die 34 Grad nicht verschont bleiben. Der Wind wird an diesem Tag an den Küsten aus nördlichen Richtungen wehen, während er im Westen in den mittleren und hohen Gebieten zeitweise spürbar auffrischt. Was ist Calima? Hintergrund und unsichtbare Gefahren Das meteorologische Phänomen der Calima entsteht, wenn starke Ostwinde feinen Sand und Staub aus der afrikanischen Sahara über den Atlantik bis zu den Kanarischen Inseln transportieren. Während leichte Calima-Episoden lediglich für einen leicht getrübten Himmel sorgen, bringen intensive Phasen wie diese enorme Mengen an Feinstaub (PM10 und PM2.5) mit sich, die tief in die Lunge eindringen können (Quelle: Wetterdaten und Erklärungen von AEMET). In Kombination mit der andauernden Hitze stellt dies eine enorme physische Belastung dar. Gesundheitsexperten raten dringend dazu, körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden und Fenster sowie Türen weitestgehend geschlossen zu halten, um die Wohnräume vor Hitze und Staub abzuschirmen. Besonders empfindliche Gruppen wie ältere Menschen, Kinder und Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten strikt in kühlen Räumen bleiben und täglich mindestens drei bis vier Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Langzeitprognose: Kein Durchatmen bis in den Oktober Das vielleicht Beunruhigendste an dieser anhaltenden Wetterlage ist ihre schiere Ausdauer. Laut der aktuellen Langzeitprognose der AEMET ist keine baldige Linderung in Sicht. Die Wetterexperten gehen davon aus, dass diese außergewöhnlich heiße Periode unvermindert bis in den Oktober hinein anhalten wird. Für die ansässige Bevölkerung und die zahlreichen Urlauber bedeutet das konkret: Der Hochsommer verlängert sich auf unbestimmte Zeit, und eine konsequente Anpassung an die extreme Hitze bleibt das wichtigste Gebot der kommenden Wochen. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 13.09.2026 um 19:54 |
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| 13.9.2026 - Kanaren lösen Hitze und Calima-Alarm aus
Die Temperaturen steigen auf bis zu 37 Grad Celsius an, während dichter Saharastaub die Luftqualität massiv beeinträchtigt Auf den Kanaren gilt ab Montag eine Vorwarnung wegen Hitze und Calima. Die Generaldirektion für Notfälle hat diese Sicherheitsmaßnahme auf Basis der aktuellen Daten von Aemet beschlossen. In Kraft tritt die Hitze-Warnung am Montag um 11:00 Uhr. Gleichzeitig sorgt eine Calima-Welle für eine spürbare Verschlechterung der Luftqualität auf dem gesamten Archipel. Die Intensität des Wetterphänomens variiert je nach Insel, wobei Fuerteventura und Lanzarote die höchsten Werte mit Spitzen von bis zu 37 Grad Celsius erreichen werden. Die Hitze konzentriert sich zu Beginn der Woche vor allem auf das Landesinnere und breitet sich im weiteren Verlauf auf die südlichen und südöstlichen Küstenabschnitte aus. Auch auf Gran Canaria klettern die Thermometer am Dienstag in der Südhälfte auf bis zu 37 Grad, während in den höheren Lagen von Teneriffa Werte von bis zu 36 Grad prognostiziert werden. Selbst die westlichen Inseln wie La Palma, La Gomera und El Hierro bleiben von der Hitzewelle mit Temperaturen weit über der 30-Grad-Marke nicht verschont. Die Staubkonzentration sorgt für gesundheitliche Risiken Der massive Saharastaub, der bereits ab der Nacht zu Montag die Kanaren erreicht, verschärft die Hitzewelle zusätzlich. Aufgrund der hohen Staubbelastung gaben die Behörden eine separate Vorwarnung heraus. Während in den tieferen Lagen von Lanzarote und Fuerteventura Werte von weit über 100 Mikrogramm pro Kubikmeter drohen, kann die Luftqualität in den mittleren und höheren Lagen von Gran Canaria und La Palma Werte von ungünstig bis sehr ungünstig erreichen. Wegen der akuten gesundheitlichen Belastung für Risikogruppen wie Kinder, ältere Menschen und Asthmatiker rufen die Behörden der Kanaren zu erhöhter Vorsicht auf. Es wird empfohlen, körperliche Aktivitäten im Freien einzustellen, Fenster und Türen zuzulassen sowie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Die Notfalldienste behalten die Wetterdaten ständig im Blick, um die Warnungen bei Bedarf anzupassen. Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 13.09.2026 um 19:43 |
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| 13.9.2026 - WM 2030: Drei Angebote für Stadion-Umbau auf Gran Canaria
Die Erhöhung des Budgets auf 235 Millionen Euro rettet die Pläne für die Fußball-Weltmeisterschaft und sichert den rechtzeitigen Baustart auf der Insel.- Aufatmen auf Gran Canaria: Die geplante Modernisierung und Erweiterung des Estadio de Gran Canaria für die Fußball-Weltmeisterschaft 2030 ist einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Insgesamt drei Unternehmen haben bis zum Ablauf der Frist am Freitag formelle Angebote für das Großprojekt eingereicht. Damit ist die Gefahr gebannt, dass das Vergabeverfahren zum zweiten Mal komplett scheitert. Die Verantwortlichen des Inselforums zeigten sich sichtlich erleichtert über diese positive Wende. Der erste Ausschreibungsprozess war zuvor im Sande verlaufen, da sich kein einziger Baukonzern auf die gemeldet hatte. Die Inselregierung reagierte daraufhin und hob das Gesamtvolumen des Projekts auf stolze 235 Millionen Euro an. Ein erneuter Misserfolg hätte die strengen Fristen der FIFA gefährdet und die Austragung von WM-Spielen auf der Insel massiv infrage gestellt. Vergabe des Großauftrags soll bereits im November erfolgen Die Einberufung des zuständigen Vergabeausschusses ist für diesen Montag geplant, um die eingegangenen Unterlagen formell auf die Einhaltung aller Kriterien zu prüfen. Wenn das Prüfungsverfahren ohne Einsprüche oder rechtliche Verzögerungen verläuft, soll die offizielle Zuschlagserteilung Anfang November erfolgen. Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass die schweren Baumaschinen bereits Ende des laufenden Jahres anrollen können. Das Fußball-Umfeld auf Gran Canaria feiert dieses Ergebnis als historischen Meilenstein. Der geplante Umbau mit dem Projektnamen „La Nube“ (Die Wolke) soll die Arena nicht nur WM-tauglich machen, sondern künftig auch für andere internationale Großereignisse und europäische Endspiele rüsten. Die Bestätigung der drei Angebote beweist, dass die Insel ihre Hausaufgaben für das weltweite Turnierevent rechtzeitig erledigt hat.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 13.09.2026 um 19:30 |
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| 13.9.2026 - Taucher stirbt vor Radazul auf Teneriffa
Der Taucher wurde mit einem Boot zum Hafen der Gemeinde El Rosario gebracht, wo Notfallsanitäter jedoch vergeblich um sein Leben kämpften.- An der Küste von Radazul in der Gemeinde El Rosario auf Teneriffa ist am Samstag ein Taucher ums Leben gekommen. Ereignet habe sich der Vorfall wie die Notrufzentrale der Kanaren berichtet, um 10.34 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt gingen mehrere Notrufe in der Rettungsleitstelle ein. Erfolglose Wiederbelebungsmaßnahmen am Kai Laut Angaben der Leitstelle wurde der Mann von einem Boot gerettet und in den Hafen von Radazul gebracht. Die Notfallmediziner warteten bereits am Kai und bestätigten, dass der Sportler einen Herzstillstand erlitten hatte. Alle Versuche den Mann wieder zurück ins Leben zu holen blieben jedoch erfolglos. Beteiligt an dem Einsatz waren neben dem Roten Kreuz auch die Seenotrettung, die Strandrettung sowie die örtliche Polizei und Beamte der Guardia Civil, die die entsprechenden Maßnahmen übernahmen.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 13.09.2026 um 19:25 |
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| 12.9.2026 - Spielplan UD Las Palmas 2026/2027 – Liga 2
UD Las Palmas siegt beim FC Cadiz und schließt zur Tabellenspitze auf...- Dieser Spielplan UD Las Palmas ist ein Richtwert für die Saison 2026/2027 für das Team von Gran Canaria in der spanischen zweiten Liga (La Liga 2). Die Spieltage variieren ja nach Saisonverlauf. Wir passen dies regelmäßig an. UD Las Palmas hat in der vergangenen Saison den Aufstieg in Liga 1 leider nicht geschafft. Evtl. klpatt es ja in dieser Saison! – VIEL ERFOLG DABEI! Das Highlight werden im Übrigen die kanarischen Derbys gegen CD Teneriffa sein!- Tabelle der TOP 6 2026/2027 (Stand 12.09.2026 – 18:18 Uhr) Quelle: weiterlesen und zum Spielplan |
| Autor: infos-grancanaria - 12.09.2026 um 19:52 |
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| 12.9.2026 - Neues Mein Schiff® Schnäppchen bis Montag!
Für eine Kreuzfahrt mit der Mein Schiff® 7 von TUI haben wir ein neues aber nur kurz gültiges Angebot für Sie, hier alles nachlesen!...- Ab 749 € pP für eine Woche! Gran Canaria – Uns wurde mal wieder ein nettes Angebot für eine Kreuzfahrt zugespielt. Diesmal geht es um „Mein Schiff“® von TUI. Die Kreuzfahrt startet am 10. Dezember 2026 in Las Palmas de Gran Canaria, wo sie auch am 17. Dezember 2026 enden wird. Man ist also eine Woche lang unterwegs. Die Kreuzfahrt mit der „Mein Schiff 7“ inkludiert auch einen Abstecher nach Madeira, also sind nicht nur die Kanarischen Inseln in dieser Reise inkludiert. Die Reise kann ab 949 € pro Person gebucht werden. Und TUI sagt ja selbst: „Bei uns an Bord müssen Sie sich um nichts Gedanken machen – am wenigsten um Ihren Geldbeutel. Erleben Sie unvergessliche Momente und genießen Sie Ihre Auszeit so, wie Sie es sich wünschen. Ganz ohne Extrakosten.“ Details dazu auf der Angebotsseite (siehe unten)! Warum Mein Schiff® ? – Inkludierter Sauna- und Fitnessbereich sowie vielfältiges Sportkursangebot – Über 100 hochwertige Markengetränke und Kaffeespezialitäten ohne Aufpreis – Vielfältige Auswahl an À-la-carte- und Buffet-Restaurants inklusive – Großzügiges Platz-pro-Passagier-Verhältnis und erstklassiger Service Neben Madeira steuert man auf dieser Kreuzfahrt noch Santa Cruz de La Palma, Santa Cruz de Teneriffa und Puerto del Rosario (Fuerteventura) an. Wir wünschen viel Spaß bei der Reise, und sollten Sie daran teilnehmen, schicken Sie uns doch einen Urlaubsbericht zu, den wir ggf. hier dann veröffentlichen können Und sollten Sie das Angebot nicht ganz so spannend finden, von Mein Schiff® gibt es alle Reisen HIER zu finden!- TF- - siehe Angebote... Quelle: zu den Angeboten |
| Autor: infos-grancanaria - 12.09.2026 um 19:45 |
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| 12.9.2026 - Marokko droht Spanien nach Ceuta-Krise mit Eiszeit
Das marokkanische Außenministerium weist jede Schuld am Massenansturm auf Ceuta zurück und warnt Madrid vor einer tiefen Vertrauenskrise.- Die diplomatischen Beziehungen zwischen Madrid und Rabat stehen vor einer erneuten Zerreißprobe. Das marokkanische Außenministerium unter der Leitung von Nasser Bourita hat in einer offiziellen und für das Land bisher beispiellosen Erklärung schwere Vorwürfe gegen Spanien erhoben und vor einer dauerhaften Entfremdung gewarnt. Das Ministerium wies jede Mitschuld an Ansturm Ende Juli an der Grenze zu Ceuta (Kanaren News berichtete) von sich. Eine strategische Blindheit Spaniens, so die offizielle Verlautbarung, könnte die gesamte bilaterale Partnerschaft langfristig in eine Quelle chronischen Misstrauens verwandeln. Der Vorstoß aus Rabat erfolgt unmittelbar nach der Veröffentlichung sensibler spanischer Geheimdokumente zum Massenansturm. Die spanischen Behörden hatten Berichte des Geheimdienstes CNI und der Polizeikräfte des Staates desklassifiziert, die marokkanischen Einheiten eine erhebliche Passivität, Fahrlässigkeit oder sogar eine active Unterstützung der irregulären Migrantenströme vorwarfen. Die marokkanische Diplomatie kritisierte zudem die laufenden Ermittlungen der Audiencia Nacional unter der Richterin María Tardón als unglücklich und als eine Gefahr, welche gezielt Zwietracht zwischen den Ländern säen soll. Die heftige Kritik an der spanischen Innenpolitik Marokko sparte auch nicht mit Vorwürfen an die spanische Parteienlandschaft und nimmt dabei primär die Volkspartei (PP) ins Visier. Das Königreich verbitte sich die Instrumentalisierung als politisches Werkzeug für innenpolitische Streitigkeiten oder als Sündenbock für parteitaktische Manöver vor anstehenden Wahlen. Die geografische Nähe beider Nationen, so betonte die marokkanische Führung nachdrücklich, sei eine unveränderliche Tatsache, die eine verlässliche und wechselseitige Loyalität erfordere. Die marokkanische Regierung forderte Madrid zeitgleich auf, die Verantwortung für die Rückführung der irregulär in der Stadt verbliebenen Personen zu übernehmen. Dies gelte ganz besonders für die Betreuung und Rückführung unbegleiteter Minderjähriger zu ihren Herkunftsfamilien. Die spanische Gesetzgebung blockiert diese unmittelbaren Abschiebungen derzeit aus Gründen des Jugendschutzes, was in Rabat auf wachsendes Unverständnis stößt. Das Ausbleiben einer klaren politischen Lösung in Madrid gefährde laut der Erklärung die Errungenschaften der gemeinsamen Meilensteine wie der historischen Deklaration vom 7. April 2022.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 12.09.2026 um 17:37 |