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| 3.8.2026 - Update: Kanaren jetzt mit drei Wetterwarnungen
Die staatliche Wetterbehörde warnt vor Temperaturen bis 40 Grad und heftigem Nordostwind.- Das hochsommerliche Extremwetter geht auch auf den Kanaren in die nächste Runde. Für Dienstag und Mittwoch hat die staatliche Wetterbehörde Aemet eine Reihe von Warnungen herausgegeben. Während auf einigen Inseln weiterhin erhebliche Hitzegefahr herrscht, frischt andernorts der Wind gefährlich auf und sorgt für raue See. Am Dienstag konzentriert sich die größte Hitze auf Gran Canaria und La Palma. Im Osten, Süden und Westen von Gran Canaria gilt die orangefarbene Warnstufe wegen Werten von bis zu 39 °C, wobei in den mittleren Höhenlagen lokal erneut die 40-Grad-Marke geknackt werden kann. Auch auf La Palma wird es in den Regionen um El Paso mit bis zu 37 °C extrem heiß. Für Teneriffa, Fuerteventura, Lanzarote, La Gomera und El Hierro bleibt die gelbe Warnstufe für Temperaturen zwischen 34 °C und 37 °C aktiv. Zusätzlich zur Hitze sorgt heftiger Wind für unruhiges Wetter. Auf La Gomera werden am Dienstag Böen von bis zu 80 km/h in den Hochlagen erwartet. Auf Gran Canaria und La Palma können die Spitzenböen bis zu 70 km/h erreichen. Am Mittwoch entspannt sich die Hitze schrittweise und die Temperaturen gehen leicht zurück. Dennoch bleibt die gelbe Warnstufe für Gran Canaria und La Palma aktiv, wo das Thermometer im Tejeda-Becken und im Südosten lokal immer noch über 37 °C klettern kann. Die restlichen Inseln atmen etwas auf.Strände und Inseln An den Küsten drohen am Mittwoch gefährliche Wellen und heftiger Wind aus Nordosten Dafür verlagert sich das Risiko zur Mitte der Woche auf den Atlantik. Am Mittwoch gilt für die Küsten von Gran Canaria, Teneriffa und El Hierro eine Warnung vor Küstenphänomenen. In der Meerenge zwischen Teneriffa und Gran Canaria sowie im Südosten von El Hierro fegt ein Nordostwind mit einer Stärke 7 über das Wasser und sorgt für gefährliche Wellen. Die Warnung wegen Böen um 70 km/h bleiben für Gran Canaria, La Palma und El Hierro bestehen.- Bild: Die offizielle Warnmeldung der kanarischen Regierung zeigt die Gefahrenstufen für jede einzelne Insel. / Foto: Gobierno de Canarias
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 03.08.2026 um 13:40 |
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| 3.8.2026 - Traumhafte Wanderroute auf Gran Canaria mit atemberaubenden Ausblicken
Die dschungelartige Natur im Norden der Insel bildet den absoluten Höhepunkt der gesamten Strecke.- Wer die unberührte Natur und die spektakuläre Bergwelt von Gran Canaria hautnah erleben möchte, findet im Norden der Insel eine besonders reizvolle Strecke. Ein abwechslungsreicher Rundweg verbindet das malerische Bergdorf Fontanales in der Gemeinde Moya mit der beeindruckenden Caldera de Gáldar. Diese Route gilt unter Wanderern als echter Geheimtipp, da sie weite Ausblicke über die grünen Täler bis hinauf zum wolkenverhangenen Zentralmassiv bietet. Die Wanderung startet im Ortskern von Fontanales und führt zunächst über sanfte Pfade durch eine überraschend grüne und fruchtbare Landschaft. Die wilde Vegetation und steile Felswände machen den Rundweg zu einem echten Abenteuer Vorbei an Bauernhäusern und traditionellen Steinmauern gewinnen Outdoor-Fans langsam an Höhe, während sich hinter jeder Kurve neue Panorama-Ausblicke auf den tiefblauen Atlantik im Hintergrund eröffnen. Der majestätische Vulkankrater bildet den absoluten Höhepunkt der Strecke Nach einem stetigen, aber gut machbaren Aufstieg erreichen die Wanderer den Rand der Caldera de Gáldar. Dieser erloschene Vulkankrater fasziniert durch seine schiere Größe und die steil abfallenden, bewachsenen Innenwände. Der Weg führt ein Stück am Kraterrand entlang und bietet einzigartige Fotomotive der vulkanischen Landschaft, die den Ursprung der Kanaren widerspiegelt. Der Rückweg verläuft als Schleife durch schattige Kastanienwälder und vorbei an kleinen landwirtschaftlichen Fincas, bevor man wieder den Ausgangspunkt in Fontanales erreicht. Aufgrund der Höhenlage ist das Klima hier oben meist angenehm frisch, weshalb Wanderer neben festem Schuhwerk und Wasser auch immer eine leichte Jacke im Rucksack dabeihaben sollten.-
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 03.08.2026 um 13:37 |
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| 3.8.2026 - Markthalle San Fernando nach jahrelanger Wartezeit fertiggestellt
Nach langer Modernisierung ist die Markthalle in San Fernando betriebsbereit. Das 10-Millionen-Euro-Projekt setzt neue Maßstäbe im Süden Gran Canarias...- Wohl noch in diesem Jahr geht der Betrieb wieder los! San Bartolomé de Tirajana – Die Geduld von Anwohnern, Gewerbetreibenden und Besuchern im Süden von Gran Canaria wurde über einen langen Zeitraum auf die Probe gestellt. Nun hat das Rathaus das aufwendige Modernisierungsprojekt der Markthalle in San Fernando offiziell zum Abschluss gebracht. Die traditionsreiche Gewerbefläche präsentiert sich nach einer umfassenden Neugestaltung in einem modernen Gewand. Mit dem Ende der langwierigen Arbeiten gewinnt die Gemeinde San Bartolomé de Tirajana einen zentralen Treffpunkt zurück, der Funktionalität und zeitgemäße Ästhetik miteinander verbindet. Umfassende Modernisierung nach langer Planungs- und Bauphase Die Erneuerung der Infrastruktur umfasste eine Gesamtfläche von 3.799 Quadratmetern. Die Arbeiten erstreckten sich über einen langen Zeitraum, da sowohl die Innenbereiche als auch die Außenzonen des Gebäudes einer vollständigen Sanierung unterzogen werden mussten. Ziel der Baumaßnahmen war es, die Halle an die aktuellen Qualitätsstandards des modernen Tourismus- und Einzelhandelssektors anzupassen. Ein wesentlicher Schwerpunkt der baulichen Optimierungen lag auf dem Einsatz neuer Baumaterialien und der Installation fortschrittlicher Beleuchtungssysteme. Diese Systeme sorgen nicht nur für eine deutlich verbesserte Sichtbarkeit der einzelnen Verkaufsstände, sondern optimieren auch das gesamte Einkaufserlebnis für Kundinnen und Kunden. Durch die technische Aufwertung erfüllt das Bauwerk nun alle Anforderungen an Energieeffizienz und Nutzerkomfort. Millionen-Investition stärkt die Destination San Bartolomé de Tirajana Die Umsetzung dieses Großprojekts erforderte nicht nur Ausdauer, sondern auch erhebliche finanzielle Mittel. Wie der für Tourismus zuständige Minister des Cabildo de Gran Canaria Carlos Álamo erklärte, stammen aus dem Budget von Gran Canaria Tourismus Direktinvestitionen in Höhe von zehn Millionen Euro, die in diese Maßnahme geflossen sind. Diese Summe verdeutlicht die strategische Bedeutung des Standorts für die gesamte Region. Auch Alejandro Marichal, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana, hob die Bedeutung des lang ersehnten Abschlusses hervor. Die erfolgreiche Fertigstellung unterstreiche das kontinuierliche Engagement der öffentlichen Institutionen für die Verbesserung öffentlicher Räume. Die Modernisierung der touristischen Infrastruktur sei ein entscheidender Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit der Destination Maspalomas langfristig zu sichern und weiter auszubauen. Ein neuer Meilenstein für den lokalen Handel und den Tourismus Mit dem Abschluss des Projekts übernimmt die Markthalle wieder ihre ursprüngliche Rolle als repräsentativer Einzelhandelsstandort und lebendiger Treffpunkt. Die Kombination aus traditionellem Angebot und moderner Architektur richtet sich gleichermaßen an die lokale Bevölkerung wie auch an Urlaubsgäste aus aller Welt. Nach der langen Phase der Umgestaltung steht den Händlern nun eine Infrastruktur zur Verfügung, die höchsten Ansprüchen gerecht wird und die wirtschaftliche Entwicklung im Süden der Insel nachhaltig unterstützt. – TF-
Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 03.08.2026 um 13:30 |
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| 3.8.2026 - Tourismus-Wende auf den Kanaren: Weniger Urlauber im Juni, aber Einnahmen stabil
Die Kanarischen Inseln verzeichnen im Juni 2026 einen Rückgang internationaler Touristen um 4,47 %. Die Einnahmen bleiben dank höherer Tagesausgaben stabil...- 4,47 % weniger internationale Gäste als vor einem Jahr... Kanaren – Im Juni 2026 verzeichneten die Kanarischen Inseln einen spürbaren Rückgang bei den internationalen Ankünften. Insgesamt empfing der beliebte spanische Archipel genau 1.030.193 ausländische Touristen. Dies entspricht einem Rückgang von 4,47 Prozent im direkten Vergleich zum Vorjahresmonat. Während weite Teile Spaniens derzeit neue Rekorde bei den Besucherzahlen feiern, bilden die Kanaren somit eine deutliche Ausnahme. Betrachtet man das gesamte erste Halbjahr des Jahres 2026, so reisten zwischen Januar und Juni bisher knapp 7,8 Millionen internationale Touristen auf die Inseln ein. Dies bedeutet ein leichtes Minus von 0,56 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Ausgaben bleiben stabil: Ein klarer Trend zum Qualitätstourismus Trotz der sinkenden Besucherzahlen blieben die Gesamteinnahmen im Tourismussektor auf den Kanaren erstaunlich stabil. Die finanziellen Ausgaben der internationalen Urlauber beliefen sich im Juni auf insgesamt 1.561 Millionen Euro. Das entspricht einer Veränderung von exakt 0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Laut Branchenexperten zeigt diese Entwicklung einen veränderten Trend in der Urlaubsregion: Die Ausgaben entwickeln sich stabiler als die reinen Ankunftszahlen. Dies gilt in der Tourismuswirtschaft als ein Indikator für eine Entwicklung hin zu einem qualitativ hochwertigeren Tourismus. Die durchschnittlichen Tagesausgaben eines internationalen Urlaubers auf den Kanarischen Inseln stiegen im Juni um 4,87 Prozent auf 199 Euro. Bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 7,6 Tagen beliefen sich die Gesamtausgaben pro Person auf 1.515 Euro. Dies stellt einen Anstieg von 4,63 Prozent im Vergleich zum Juni des Vorjahres dar. Statistische Daten des Kanarischen Statistikinstituts (ISTAC) untermauern diese Verschiebung: Während die Zahl der reinen Übernachtungen im Juni um 1,8 Prozent auf 7,4 Millionen Nächte sank, stiegen die Gesamteinnahmen der Hotelbetriebe im gleichen Zeitraum um 5,3 Prozent auf rund 395 Millionen Euro. Spanien verzeichnet landesweit historische Höchststände Im starken Kontrast zur Entwicklung auf den Kanarischen Inseln steht das Gesamtergebnis für ganz Spanien. Die Erhebungen des Nationalen Statistikinstituts (INE) zu den Ankünften von Nichtansässigen (Frontur) und den damit verbundenen Ausgaben (Egatur) melden für das erste Halbjahr 2026 erneut historische Höchststände. Zwischen Januar und Juni reisten insgesamt 46,56 Millionen ausländische Touristen nach Spanien ein, was einem Zuwachs von 4,6 Prozent entspricht. Die Gesamtausgaben stiegen im selben Zeitraum um 7 Prozent auf insgesamt 63,836 Milliarden Euro. Allein im Monat Juni kamen 9,7 Millionen Touristen aus dem Ausland nach Spanien, was ein Plus von 2,9 Prozent im Vergleich zum Juni des Vorjahres bedeutet. Die Ausgaben dieser Gäste summierten sich auf 13.579 Millionen Euro, ein Anstieg um 4 Prozent. Die Mehrheit der ausländischen Besucher verbrachte zwischen vier und sieben Nächten im Land. Diese Gruppe umfasste knapp 4,9 Millionen Touristen, was einem jährlichen Anstieg von 1,9 Prozent entspricht. Wichtigste Herkunftsländer: Briten führen, deutsche Urlauber verhalten Das Vereinigte Königreich bleibt weiterhin der mit Abstand wichtigste Herkunftsmarkt für den spanischen Tourismussektor. Im Juni reisten fast 2,3 Millionen britische Urlauber nach Spanien ein, was einem deutlichen Anstieg von 6,8 Prozent entspricht. Auf dem zweiten Platz folgt Deutschland mit 1,2 Millionen Besuchern, verzeichnete jedoch einen Rückgang von 5,9 Prozent im Vergleich zum Juni 2025. Aus Frankreich kamen knapp eine Million Touristen, was einem Minus von 1,7 Prozent entspricht. Betrachtet man das gesamte erste Halbjahr, führt Großbritannien ebenfalls die Liste an (über 9,3 Millionen Besucher, +4,3 Prozent), gefolgt von Deutschland (fast 5,7 Millionen Besucher, -1,1 Prozent) und Frankreich (über 5,6 Millionen Besucher, +1,0 Prozent). Die Verteilung der Ausgaben zeigt eine ähnliche Struktur: Britische Staatsbürger machten im Juni 20,6 Prozent der Gesamtausgaben aus, deutsche Urlauber 11,1 Prozent und französische Gäste 6,5 Prozent. Die Ausgaben britischer Reisender stiegen im Jahresvergleich um 7,1 Prozent, während die Ausgaben deutscher Touristen unverändert blieben und die französischer Besucher um 6,3 Prozent sanken. Die höchsten durchschnittlichen Tagesausgaben pro Person wurden mit 256 Euro (+3,8 Prozent) in der Kategorie „Übrige Welt“ verzeichnet, zu der unter anderem Reisende aus Asien und dem Nahen Osten zählen. Beliebteste Regionen: Balearen und Katalonien an der Spitze Bei den regionalen Reisezielen innerhalb Spaniens lagen die Balearen im Juni an erster Stelle. Mit einem Anteil von 23,3 Prozent an allen internationalen Besuchern verzeichneten die Balearen ein leichtes Plus von 0,6 Prozent. Es folgten Katalonien mit 20,8 Prozent (+1,4 Prozent) und Andalusien mit 15,7 Prozent (+7,4 Prozent). Bei den durchschnittlichen Tagesausgaben pro Person führte Andalusien das Ranking der autonomen Gemeinschaften mit 288 Euro an (trotz eines Rückgangs um 12,5 Prozent), gefolgt von den Balearen mit 267 Euro (+6,4 Prozent). Hintergrund: Strukturdebatte und Transformation im kanarischen Tourismus Der Rückgang der internationalen Besucherzahlen und Ticketverkäufe auf den Kanarischen Inseln fällt zusammen mit einer anhaltenden Debatte über die Ausrichtung des regionalen Tourismusmodells. Wie Berichte regionaler Medien (unter anderem Cadena SER) dokumentieren, stehen die Inseln vor Herausforderungen bezüglich der Belastungsgrenzen von Infrastruktur und Wohnungsmarkt. Die verstärkte Regulierung von Ferienunterkünften und der Fokus auf eine höhere Wertschöpfung pro Gast spiegeln sich in den aktuellen INE- und ISTAC-Zahlen wider: Weniger Ankünfte bei gleichzeitig stabilen Gesamteinnahmen deuten auf den Beginn einer strukturellen Transformation des kanarischen Tourismus hin. – TF-
Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 03.08.2026 um 13:11 |
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| 3.8.2026 - Neuer Hitzerekord auf den Kanaren: 44,3 Grad in Tasarte
Extremhitze auf den Kanaren: Tasarte bricht mit 44,3 Grad den Jahresrekord binnen gut 24 Stunden. AEMET ruft für Gran Canaria die rote Warnstufe aus....- Der Rekord von Samstag hat nur bis Sonntag gehalten... Kanaren – Ein atemberaubender Temperatursprung hält die Kanarischen Inseln in Atem. Der erst am vergangenen Wochenende aufgestellte Jahresrekord bei der Höchsttemperatur hielt nicht einmal lange an. Am späten Sonntagnachmittag durchbrach das Thermometer in Tasarte auf Gran Canaria regelrecht die Decke und markierte mit unglaublichen 44,3 Grad Celsius einen neuen, drastischen Höchstwert. Angesichts dieser massiven Hitzewelle haben die staatliche Wetterbehörde Aemet sowie die kanarische Regierung drastische Maßnahmen ergriffen: Für Gran Canaria gilt nun die höchste Warnstufe Rot – sowohl wegen lebensbedrohlicher Temperaturen als auch aufgrund akuter Waldbrandgefahr. Tasarte wird zum Backofen: Alter Jahresrekord rasend schnell pulverisiert Noch am Samstagmittag schien der vorläufige Rekord festzustehen, als in Agüimes auf Gran Canaria um 13:40 Uhr exakt 42,2 Grad gemessen wurden. Doch die stetig einströmenden heißen Luftmassen verwandelten den Archipel am Sonntag endgültig in einen regelrechten Backofen. Um 16:30 Uhr übertraf die Messstation in Tasarte im Westen Gran Canarias den Wert vom Vortag nach gut 24 Stunden um satte 2,1 Grad und setzte mit 44,3 Grad das neue, unangefochtene Jahreshoch für die Kanaren. Auch andere Regionen meldeten am Sonntag Extremwerte, die teils deutlich über der 40-Grad-Marke lagen. So stiegen die Temperaturen in Lomo Pedro Alfonso (San Bartolomé de Tirajana) um 17:50 Uhr auf 41,5 Grad. In Agüimes war es am Sonntag mit 40,6 Grad (gemessen um 14:10 Uhr) ebenfalls erneut extrem heiß. Die Hitze prägte den gesamten Tag, was zehntausende einheimische Familien und internationale Touristen Mitte August an die Küsten Gran Canarias trieb. Dort, fernab der noch heißeren Berge, meldete die Station Las Tirajanas um die Mittagszeit aber immer noch schweißtreibende 37,3 Grad. Der enorme Kontrast dieses Wochenendes zeigte sich vor allem in den frühen Morgenstunden: Während die Hitze am Tag fast unerträglich wurde, wiesen einige höher gelegene oder windgeschützte Gemeinden in der Nacht moderate Tiefstwerte auf. In Izaña auf Teneriffa kühlte es auf 19 Grad ab, am Roque de los Muchachos auf La Palma wurden 20,1 Grad gemessen. Auch in Teror auf Gran Canaria (20,6 Grad), in Tinajo auf Lanzarote (20,7 Grad) und in La Orotava auf Teneriffa (20,8 Grad) ließ es sich in den Morgenstunden des Sonntags kurzzeitig durchatmen. Rote Warnstufe am Montag: Gran Canaria im Zentrum der Gluthitze Doch diese Abkühlung war nur von kurzer Dauer. Der absolute Höhepunkt dieser Hitzewelle trifft die Inseln zum Start in die neue Woche. Aufgrund der sich weiter verschärfenden Lage hat die staatliche spanische Wetterbehörde Aemet für den heutigen Montag eine Unwetterwarnung der allerhöchsten Stufe (Rot) ausgerufen. Diese gilt explizit für das Tejeda-Becken sowie die südliche Hälfte und die mittleren Höhenlagen im Südosten und Westen von Gran Canaria. Zwischen 11:00 und 20:00 Uhr müssen sich die Menschen dort auf Spitzentemperaturen von rund 40 Grad Celsius einstellen. Laut Aemet handelt es sich um ein absolut außergewöhnliches Wetterereignis, das äußerste Vorsicht erfordert. Auch die restlichen Inseln bleiben von der Hitze nicht verschont. Für den Osten, Süden und Westen der Nachbarinsel Teneriffa hat das Aemet eine orangefarbene Hitzewarnung herausgegeben, hier klettern die Werte voraussichtlich auf bis zu 37 Grad. Für den restlichen Archipel rechnet man mit Spitzenwerten von bis zu 35 Grad, weshalb hier eine gelbe Warnung gilt. Eine Ausnahme bildet lediglich La Gomera, wo aufgrund der ansteigenden Temperaturen durchgehend die gelbe Warnstufe aktiv bleibt. Alarmstufe Rot auch für extreme Waldbrandgefahr und Starkwind Die extremen Temperaturen bringen eine weitere, hochgradig bedrohliche Gefahr mit sich: eine massive Waldbrandgefahr. Die Generaldirektion für Katastrophenschutz der Regierung der Kanarischen Inseln hat am Montag ab 11:00 Uhr nicht nur wegen der extremen Temperaturen, sondern zeitgleich auch wegen der absoluten Waldbrandgefahr die Alarmstufe Rot für Gran Canaria ausgerufen. Die westlichen Inseln des Archipels, insbesondere La Palma, verbleiben ebenfalls in anhaltender Alarmbereitschaft. Besonders kritisch wird die Situation durch begleitende Starkwinde. Vorhergesagte Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometern pro Stunde bringen bei der aufgeheizten Luft keinerlei Abkühlung, sondern wirken vielmehr wie ein gigantischer Föhn. Dieser entzieht der ohnehin ausgedörrten Vegetation die allerletzte Feuchtigkeit und könnte einen kleinen Funken binnen weniger Minuten zu einem unkontrollierbaren Großbrand anfachen. Ursache der Hitzewelle: Afrikanische Inversionsschicht und Calima-Phänomen Verantwortlich für dieses meteorologische Ausnahmeereignis ist der massive Zustrom extrem warmer und knochentrockener Luft vom afrikanischen Kontinent. Experten der regionalen Wetterdienste erklären dies mit einer starken Temperaturinversion, die sich wie eine unsichtbare Glocke über die Inseln legt. Auf Gran Canaria liegt diese Inversionsschicht bei etwa 400 Metern, auf den westlichen Inseln meist zwischen 500 und 700 Metern. Das Fatale daran: Oberhalb dieser Grenze sinkt die relative Luftfeuchtigkeit drastisch auf lebensfeindliche Werte von unter 30 Prozent ab. Oftmals wird solch afrikanische Hitze vom gefürchteten Wetterphänomen „Calima“ begleitet. Dabei transportieren starke Höhenwinde feinen Wüstenstaub aus der Sahara direkt über den Atlantik. Auch wenn die Staubkonzentrationen am Boden bei dieser aktuellen Hitzewelle laut Experten zunächst noch moderat ausfallen sollen, sorgt die Calima für einen typisch diesigen, rötlichen Himmel und stark drückende Luft, die körperlich stark belastend wirken kann. Lebenswichtige Ratschläge der Gesundheitsbehörden Angesichts der roten Alarmstufe rufen Gesundheitsbehörden und der Katastrophenschutz die Bevölkerung und alle Urlauber zu absoluter Vorsicht auf. Körperliche Anstrengungen im Freien, insbesondere Wanderungen, Radtouren oder Freizeitsport in den ungeschützten Mittags- und Nachmittagsstunden, sollten zwingend vermieden werden. Es gilt die dringende Empfehlung, sich bevorzugt in abgedunkelten, gut klimatisierten Räumen aufzuhalten und reichlich Flüssigkeit aufzunehmen. Falls sich die Luft durch eine aufziehende Calima eintrübt, raten Mediziner empfindlichen Personen wie Asthmatikern oder Menschen mit Herzerkrankungen sogar zum Tragen einer FFP2-Maske, um die empfindlichen Atemwege vor dem mikrofeinen Wüstenstaub zu schützen. Zudem gilt in allen Wald- und Bergregionen ein striktes Verbot für offene Feuer jeglicher Art; Ausflüge in besonders gefährdete Berggebiete sollten unbedingt auf ein Minimum reduziert werden. Ausblick: Abkühlung in Sicht, aber mit neuen Gefahren Laut den aktuellen Prognosen wird diese außergewöhnliche Wetterlage den Alltag auf den Kanaren noch mindestens bis in die Wochenmitte maßgeblich beeinträchtigen. Erst ab Mittwoch ist mit einem allmählichen Absinken der Temperaturen und dem Auslaufen der Hitzewarnungen zu rechnen. Allerdings verlagert sich das Extremwetter dann auf den Ozean: Das andauernde Sturmtief sorgt voraussichtlich für raue See, weshalb die Behörden bereits vor gefährlichem Wellengang warnen. An den Küsten von El Hierro sowie im Süden von Teneriffa und Gran Canaria könnten dann neue Küstenwarnungen in Kraft treten. Bis sich das Wetter vollständig beruhigt hat, lautet das Gebot der Stunde weiterhin: Vorsicht walten lassen und die Anweisungen der Behörden befolgen. – TF-
Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 03.08.2026 um 13:02 |
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| 3.8.2026 - Weniger Urlauber aber dicke Einnahmen auf den Kanaren
Die Kanaren sichern sich trotz des leichten Besucherrückgangs den Spitzenplatz bei den Tourismuseinnahmen in ganz Spanien.- Die Kanaren verzeichneten im Juni einen spürbaren Wandel im Tourismus. Nach Angaben des Nationalen Statistikinstituts besuchten in diesem Monat 1.030.193 internationale Gäste das Archipel. Das entspricht einem Rückgang von 4,47 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Trotz dieses Besucherminus blieben die Gesamteinnahmen mit 1,56 Milliarden Euro stabil, da die angereisten Urlauber deutlich mehr Geld in den Kassen ließen. Im Durchschnitt hinterließ jeder ausländische Gast stolze 199 Euro pro Tag auf den Inseln, was ein kräftiges Plus von 4,87 Prozent bedeutet. Grund für den Anstieg sind vor allem die höheren Preise für Anreise und Unterkünfte. Bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 7,6 Tagen gaben die Urlauber insgesamt 1.515 Euro pro Kopf aus. Inseln führen die landesweite Umsatzstatistik an Ein Blick auf die gesamte erste Jahreshälfte unterstreicht die wirtschaftliche Stärke der Region. Zwischen Januar und Juni besuchten rund 7,8 Millionen internationale Touristen die Kanaren, was einem minimalen Rückgang von 0,56 Prozent entspricht. Die Gesamteinnahmen kletterten in diesem Zeitraum jedoch auf 11,85 Milliarden Euro. Damit liegen die Inseln beim Umsatz landesweit auf Platz eins und lassen Katalonien sowie Madrid hinter sich. Deutliche Verschiebungen gibt es zudem bei der Wahl der Unterkünfte. Während die Hotelübernachtungen einen leichten Rückgang verzeichneten, boomte die Vermietung von privaten Ferienwohnungen mit einem Zuwachs von 10,1 Prozent. Auch Übernachtungen bei Freunden oder Verwandten legten deutlich zu. Die meisten Urlauber kamen in der ersten Jahreshälfte weiterhin aus Großbritannien, gefolgt von Deutschland und Frankreich.- Bild: Symbolbild: Der Strand Playa El Beril auf Teneriffa. / Foto: Kanaren News / RobertHoetink
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 03.08.2026 um 12:56 |
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| 3.8.2026 - Hier ist Kraftstoff in der Provinz Las Palmas heute am günstigsten
An den Zapfsäulen auf Fuerteventura und Lanzarote müssen Autofahrer zu Beginn der Woche deutlich tiefer in die Tasche greifen.- Wer am heutigen Montag in der Provinz Las Palmas den Tank füllen muss, sollte die Preise genau vergleichen. Zwischen den Tankstellen auf Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote zeigen sich erhelbliche Unterschiede. Die absolut günstigste Option für Benzin liegt auf Gran Canaria. An der Station H2Exagon Las Torres in Las Palmas kostet der Liter Benzin 95 aktuell nur 1,244 Euro. Dicht dahinter folgt die Station Santana Domínguez in Ingenio mit 1,245 Euro pro Liter. Auch wer Super Plus benötigt, tankt auf Gran Canaria am billigsten. An den Canary Oil-Stationen in Las Palmas und in Agüimes kostet die Gasolina 98 heute 1,349 Euro pro Liter. Diesel-Fahrer kommen in Gran Canarias Hauptstadt ebenfalls bei H2Exagon Las Torres und an der Avenida Escaleritas am günstigsten weg – hier liegt der Literpreis für Diesel bei 1,369 Euro. Auf Fuerteventura und Lanzarote kostet das Tanken spürbar mehr An den Zapfsäulen von Fuerteventura wird es zu Beginn der Woche deutlich teurer. Für den Liter Benzin 95 müssen Autofahrer bei Santana Domínguez in Tuineje mindestens 1,285 Euro einplanen. Noch tiefer in die Tasche greifen müssen Verbraucher hingegen auf Lanzarote. Die dort günstigste Tankstelle betreibt Plenergy in Arrecife, wo Benzin 95 für 1,359 Euro und Diesel für 1,399 Euro pro Liter über den Zähler gehen. Wer heute in der Provinz clever vergleicht, kann beim Tankstopp viel Geld sparen.-
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 03.08.2026 um 12:53 |
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| 3.8.2026 - Hitze-Rekord auf Gran Canaria mit 44,3 °C in Tasarte
In der Nacht ging das extreme Schwitzen weiter denn um Mitternacht wurden mancherorts noch weit über 34 Grad gemessen.- Die Hitzewelle hat auf Gran Canaria am Sonntag für absolute Rekordwerte gesorgt. Im kleinen Ort Tasarte im Westen der Insel schoss das Thermometer auf extreme 44,3 Grad. Das war laut der staatlichen Wetterbehörde Aemet der höchste Temperaturwert, der am Sonntag in ganz Spanien gemessen wurde. Auch in anderen Teilen der Insel war es unerträglich heiß. In Tejeda kletterten die Werte auf 41,7 Grad, während in Agüimes 41,3 Grad registriert wurden. Selbst um Mitternacht kletterten die Temperaturen in einigen Orten noch auf über 34 Grad An Abkühlung war selbst nach Sonnenuntergang nicht zu denken. An vielen Messstationen auf Gran Canaria sank das Thermometer in der Nacht zum Montag nicht unter die 30-Grad-Marke. In Orten wie Lomo Pedro Hidalgo in Las Palmas wurden um Mitternacht noch immer über 34 Grad gemessen. Für den heutigen Montag hat die Aemet die rote Wetterwarnung für Gran Canaria aktiviert. Die Behörden rufen die Bevölkerung weiterhin dazu auf, die pralle Sonne zu meiden und ausreichend Wasser zu trinken, da die extreme Waldbrandgefahr und die Hitze vorerst anhalten.-
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 03.08.2026 um 12:48 |
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| 3.8.2026 - Wellenbrecher in Arguineguín zum (Dock der Hoffnung) umbenannt
Der historische Papstbesuch im Juni verleiht dem neuen Namen eine ganz besondere Bedeutung für die gesamte kanarische Gesellschaft.- Der äußere Wellenbrecher des Hafens von Arguineguín auf Gran Canaria trägt ab sofort einen neuen, symbolträchtigen Namen. Der Verwaltungsrat der zuständigen Behörde Puertos Canarios hat der offiziellen Umbenennung des Außenkais in der Gemeinde Mogán zugestimmt. Die Anlage heißt ab sofort feierlich „Muelle de la Esperanza“ – zu Deutsch: das Dock der Hoffnung. Mit dieser Entscheidung reagieren die Behörden auf die schwierigen Ereignisse der vergangenen Jahre. Während der schweren Migrationskrise im Jahr 2020 erlangte der Wellenbrecher wegen der extremen Überfüllung von tausenden Menschen traurige Berühmtheit und wurde in der Öffentlichkeit oft als „Muelle de la Vergüenza“ (Kai der Schande) bezeichnet. Dieser Name soll mit der neuen Bezeichnung nun endgültig der Vergangenheit angehören. Ein Symbol der Erinnerung und der Hoffnung Eine ganz besondere Bedeutung erhielt die neue Namensgebung durch den historischen Besuch von Papst Leo XIV. im Juni. Das Kirchenoberhaupt wählte damals ganz bewusst diesen Kai in Arguineguín aus, um mit Geflüchteten, freiwilligen Helfern und Rettungskräften zusammenzutreffen. Laut dem Geschäftsführer von Puertos Canarios, José Gilberto Moreno, soll das neue „Dock der Hoffnung“ ein dauerhafter Ort des Gedenkens sein. Der Name steht symbolisch für die gelebte Menschlichkeit und Solidarität der gesamten kanarischen Gesellschaft. Gleichzeitig gilt er als dauerhafte Anerkennung für die unermüdliche Arbeit von Organisationen wie Cáritas, der Seenotrettung, den Sicherheitskräften und den lokalen Verwaltungen.- Bild: Offizielles Informationsfoto des Gobierno de Canarias zur feierlichen Benennung des Muelle de la Esperanza im Hafen von Arguineguín.
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 03.08.2026 um 06:19 |
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| 2.8.2026 - Höchste Alarmstufe wegen Waldbrandgefahr auf Gran Canaria
Das Thermometer sinkt auch nach Sonnenuntergang in vielen Regionen nicht unter 28 Grad.- Die Regierung der Kanaren hat am Sonntag die bestehende Wetterwarnung für das Archipel noch einmal drastisch verschärft. Die Generaldirektion für Notfälle hat für Gran Canaria ab Montag um 11:00 Uhr die höchste Alarmstufe ausgerufen. Die Warnung gilt ab sofort nicht mehr nur für die extremen Temperaturen, sondern auch für das akute Risiko von Waldbränden. Die restlichen Inseln verbleiben in der normalen Alarmbereitschaft. Auslöser für den Ausnahmezustand ist eine heiße und trockene Luftmasse aus Afrika, die eine Calima mit sich bringt. In den Bergen sowie im Süden, Osten und Westen von Gran Canaria wird das Thermometer vielerorts die Marke von 39 Grad überspringen. In der Region um Tejeda sowie in den tieferen Lagen im Südosten können die Temperaturen lokal sogar auf über 40 Grad klettern. Eine trockene Heißluftschicht blockiert das Abkühlen in der Nacht weshalb die Temperaturen teilweise nicht unter 28 Grad sinken Diese extreme Trockenheit in Kombination mit der Hitze heizt die Waldbrandgefahr auf Gran Canaria massiv an. Auch auf den anderen Inseln wie Teneriffa, Fuerteventura und Lanzarote sorgt der Sommer für extreme Bedingungen mit Spitzenwerten von 35 bis 37 Grad in den mittleren Lagen. Zusätzlich zur extremen Hitze frischt der Nordostwind stellenweise stark auf. Vor allem im Meer wird es ungemütlich, da das Wetteramt starke Wellengang und heftige Windböen an den Küsten voraussagt, was eventuelle Löscharbeiten im Ernstfall zusätzlich erschweren würde.-
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 02.08.2026 um 15:30 |
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| 2.8.2026 - Höchste Hitze-Alarmstufe für Gran Canaria ausgelöst
Eine heiße Luftmasse aus Afrika sorgt für tropische Nächte und extreme Werte von fast 40 Grad auf den gesamten Kanaren.- Die kanarische Regierung hat soeben die Hitzewarnung für die Inseln drastisch verschärft. Für Gran Canaria wurde ab Montag, dem 3. August, um 11:00 Uhr die höchste Alarmstufe ausgerufen. Alle restlichen Inseln der Kanaren verbleiben in der normalen Alarmbereitschaft. Grund für die Maßnahme ist eine extreme Hitzewelle, die der Region mehrere Tage mit tropischen Temperaturen bescheren wird. Nach Angaben des Wetteramtes Aemet strömt eine heiße und trockene Luftmasse aus Afrika über die Inseln, die zudem eine leichte Calima mit sich bringt. Das Thermometer wird in den Bergen sowie im Süden, Osten und Westen von Gran Canaria vielerorts die Marke von 39 Grad überspringen. In der Region um Tejeda sowie im Südosten können die Temperaturen lokal sogar auf über 40 Grad klettern. Ein Absinken der Werte in der Nacht ist kaum in Sicht. Die nächtlichen Tiefstwerte liegen in den betroffenen Gebieten teilweise bei extremen 28 Grad. Auch auf Teneriffa und den anderen Inseln klettern die Temperaturen weit über 35 Grad Auch auf den anderen Inseln sorgt der Sommer für extreme Bedingungen. Auf Teneriffa ist vor allem das Umland des Großraums Santa Cruz sowie der Süden und Osten betroffen, wo Spitzenwerte von 35 bis 37 Grad gemessen werden. Ähnliche Warnungen vor Temperaturen über 35 Grad gelten für Fuerteventura, Lanzarote, La Gomera und El Hierro. Einzig La Palma bleibt an den Küsten mit maximal 28 Grad etwas kühler, meldet in den höheren Lagen um El Paso aber ebenfalls bis zu 37 Grad. Zusätzlich zur extremen Hitze frischt der Nordostwind stellenweise stark auf. Vor allem im Meer wird es ungemütlich, da die Aemet starken Wellengang und heftige Windböen an den Küsten voraussagt.-
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 02.08.2026 um 15:21 |
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| 2.8.2026 - Polizeibekannte Frau terrorisiert zwei Orte auf Gran Canaria
Die überforderte Polizei verweist bei dem Nachbarschaftsterror in Arucas auf die Gesundheitsbehörden während die aggressive Frau weiterhin auf freiem Fuß bleibt.- Die Einwohner von El Puertillo und Bañaderos im Norden von Gran Canaria leben seit Monaten in ständiger Angst. Grund dafür ist eine rund 40-jährige Frau, die im Ort nur als „La Flaca“ bekannt ist. Sie hat mittlerweile mehr als 80 Anzeigen wegen Diebstahls, Sachbeschädigung und schwerer Drohungen. Erst am Donnerstag zertrümmerte sie wieder die Scheiben von Autos mit Steinen. Das Personal des Spar-Supermarkts in Bañaderos leidet unter der Frau, die die Angestellten anschreit, bedroht und das Geschäft sogar mit Motoröl verunreinigt hat. Die Situation ist für die Mitarbeiter eine Tortur, weshalb sie die Frau als „leibhaftigen Teufel“ bezeichnen. Alle Betroffenen fühlen sich von den Behörden komplett im Stich gelassen. Da die Polizei auf die Gesundheitsbehörden verweist und diese wiederum nicht eingreifen können, bleibt die Frau weiterhin auf freiem Fuß. Die Nachbarschaft befürchtet inzwischen das Schlimmste.-
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 02.08.2026 um 15:16 |
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| 2.8.2026 - Hitze-Alarm Gran Canaria: Höchste Waldbrand-Warnstufe
Ab Montag gilt auf Gran Canaria die höchste Warnstufe. Temperaturen über 40 Grad, Calima und starker Wind sorgen für extreme Waldbrandgefahr...- Auch AEMET hat die Warnungen erneut hochgeschraubt! Gran Canaria – Die Regierung der Kanarischen Inseln hat auf eine drastische Wetterentwicklung reagiert: Ab Montag, den 3. August, um 11:00 Uhr gilt für Gran Canaria die höchste Warnstufe. Eine extreme Hitzewelle in Kombination mit massiver Waldbrandgefahr versetzt die Behörden in höchste Alarmbereitschaft. Auch für den Rest des Archipels gibt es keine Entwarnung. Während auf allen Inseln eine Hitzewarnung in Kraft tritt, bleibt die Waldbrandgefahr auch auf den westlichen Nachbarinseln auf einem extrem bedenklichen Niveau. Temperaturen über 40 Grad: Gran Canaria im Zentrum der Hitze Besonders hart trifft die mehrtägige Hitzeperiode die Insel Gran Canaria. Meteorologen erwarten, dass sich vor allem das bekannte Tejeda-Becken sowie die mittleren Höhenlagen im Südosten und Westen der Insel in einen regelrechten Glutofen verwandeln. Örtlich können die Temperaturen die gefährliche Marke von 40 Grad Celsius überschreiten. Das waldreiche Tejeda-Becken ist aus meteorologischer Sicht ein klassischer Brennpunkt für unkontrollierbare Brände. Bereits im August 2019 wütete hier ein schwerer Waldbrand, der Tausende Menschen zur Evakuierung zwang und große Naturflächen vernichtete (Wir berichteten). Solche verheerenden historischen Ereignisse verdeutlichen, warum die Inselregierung bei der aktuellen Vorhersage sofort mit der höchsten Alarmstufe reagiert. Die aktuellen Entscheidungen stützen sich auf präzise Daten der staatlichen spanischen Wetterbehörde (AEMET). Für den Notfall greifen zwei zentrale Sicherheitsmechanismen der Regierung: der Notfallplan für extreme Wetterereignisse (PEFMA) sowie der Sonderplan für Waldbrände (INFOCA). Letzterer ist speziell darauf ausgelegt, alle zivilen Ressourcen für den Brandschutz zu bündeln. Das Risiko wird laut Modellen in den kommenden Tagen, insbesondere ab Montag, kontinuierlich weiter ansteigen. Inversionswetterlage und Wüstenstaub: Eine hochgefährliche Kombination Auf der Nachbarinsel Teneriffa wird die drückende Hitze ebenfalls deutlich zu spüren sein. Hier sind vor allem die mittleren Höhenlagen, die südöstlich ausgerichteten Hänge des Ballungsraums und lokal auch die Küstenregionen betroffen. Begleitet wird diese Hitzewelle von einem Wetterphänomen, das die Brandgefahr auf den gesamten Kanaren extrem verschärft: einer tief liegenden Temperaturinversion. Diese warme und extrem trockene Luftschicht liegt auf Gran Canaria zunächst in etwa 400 Metern Höhe, auf den westlichen Inseln zwischen 500 und 700 Metern. Sie wird voraussichtlich im Laufe der Tage allmählich weiter absinken. Oberhalb dieser Inversionsschicht fällt die relative Luftfeuchtigkeit auf kritische Werte von unter 30 Prozent, was die Vegetation regelrecht austrocknet. Darüber hinaus bringt ein Zustrom afrikanischer Luftmassen leichten Wüstenstaub mit sich. Auch wenn die Sandkonzentration am Boden anfangs gering ausfällt, saugt diese trockene Luftströmung aus der Sahara die letzte restliche Feuchtigkeit aus den Pflanzen und verwandelt sie in hochentzündliches Material. Orkanartige Böen treiben das Risiko auf die Spitze Hitze und Trockenheit sind jedoch nicht die einzigen meteorologischen Gefahren. Seit Sonntagnachmittag, 15:00 Uhr, gilt für alle Kanarischen Inseln eine offizielle Windwarnung. Die Vorhersagen rechnen mit anhaltenden Passatwinden, die Böen von bis zu 80 Kilometern pro Stunde erreichen können. Davon sind insbesondere die Südost- und Westhänge von der Küste bis in die mittleren Höhenlagen sowie die natürlichen Windkanäle zwischen den einzelnen Inseln betroffen. Dieser extrem starke Wind ist der entscheidende Faktor, der die rasante Ausbreitung eines möglichen Waldbrandes unkontrollierbar machen könnte. Die zuständigen Leitstellen überwachen die Parameter daher rund um die Uhr. Lebenswichtige Verhaltensregeln: So schützen Sie sich und die Natur Angesichts dieser brisanten Wetterlage hat die Generaldirektion für Katastrophenschutz dringende Empfehlungen herausgegeben. Die strikte Einhaltung dieser Regeln ist für Einheimische wie Touristen gleichermaßen essenziell, um Leben zu schützen und Katastrophen zu verhindern. Schutz der eigenen Gesundheit: - Körperliche Anstrengung vermeiden: Verlegen Sie sportliche oder schwere körperliche Aktivitäten keinesfalls in die heißen Tageszeiten. - Ausreichend trinken: Nehmen Sie viel Flüssigkeit zu sich und verzichten Sie komplett auf Alkohol. Leichte und regelmäßige Mahlzeiten entlasten den Kreislauf. - Schatten und Kühlung suchen: Halten Sie sich bevorzugt an kühlen, klimatisierten Orten auf und schützen Sie sich im Freien konsequent vor direkter Sonneneinstrahlung. - Vorsicht bei Risikogruppen: Ältere Menschen und Kinder sind bei extremen Hitzewellen besonders gefährdet. Personen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten ärztlichen Rat einholen, da bestimmte Arzneimittel die Wärmeregulation des Körpers stören können. Prävention von Waldbränden: - Absolutes Feuerverbot: Das Wegwerfen von Zigarettenkippen, Streichhölzern oder Müll in Naturgebieten ist strengstens verboten. - Keine brennbaren Gegenstände: Der Einsatz von Feuerwerkskörpern oder anderen entzündlichen Materialien ist in sämtlichen Risikogebieten – auch auf landwirtschaftlichen Freiflächen oder in waldnahen Siedlungen – absolut untersagt. - Zugangsbeschränkungen beachten: Halten Sie sich an die von den Räten und Gemeinden festgelegten Betretungsverbote für Forstgebiete. Arbeiten im Freien, die Funkenflug verursachen könnten, sind komplett einzustellen. - Im Notfall sofort handeln: Wenn Sie Rauch oder Feuer entdecken, zögern Sie nicht und wählen Sie umgehend den Notruf 112. Eine schnelle Reaktion in den ersten Minuten ist entscheidend, um ein Inferno zu verhindern. Schutz vor Sturmschäden: Um Unfälle durch den starken Wind zu vermeiden, müssen Blumentöpfe und andere lose Gegenstände von Balkonen, Dächern oder Fensterbänken entfernt werden, damit sie nicht auf Gehwege oder Straßen stürzen. Meiden Sie zudem Baustellen, marode Gebäude, Gerüste, Kräne oder große Werbetafeln. Wenn Sie zu Fuß oder mit dem Fahrzeug unterwegs sind, seien Sie besonders wachsam gegenüber Hindernissen auf der Straße, wie abgebrochenen Ästen oder umherfliegendem Straßenmobiliar. Vermeiden Sie den Aufenthalt in Gärten oder Parks mit altem Baumbestand. Die Regierung betont, dass der Geltungsbereich der höchsten INFOCA-Warnstufe je nach Wetterentwicklung kurzfristig angepasst werden kann. Die Bevölkerung wird dringend gebeten, sich regelmäßig über die offiziellen Nachrichtenkanäle zu informieren. – TF-
Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 02.08.2026 um 15:10 |
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| 2.8.2026 - Fünf Viertel auf den Kanaren kämpfen mit hoher Arbeitslosigkeit
Wohlhabende Wohnviertel auf den Kanaren verzeichnen fast Vollbeschäftigung während die sozialen Brennpunkte der Städte weiter abgehängt bleiben.- Die Kanaren erleben wirtschaftlich eine extreme Spaltung. Obwohl die Inseln im zweiten Quartal 2026 mit über einer Million Beschäftigten einen historischen Job-Rekord feiern, kommt dieser Aufschwung nicht überall an. In fünf Vierteln in Santa Cruz auf Teneriffa und Las Palmas auf Gran Canaria liegt die Arbeitslosigkeit bei über 27 Prozent. Betroffen sind die Gegenden Cuesta Piedra, San Pío X und Barrio Nuevo in der Hauptstadt Teneriffas sowie Jinámar und El Lasso auf Gran Canaria. Das krasse Gegenteil zu den sozialen Brennpunkten zeigt sich im Wohlstandsviertel La Concha in Arrecife auf Lanzarote. In dieser reinen Wohngegend mit vielen Villen liegt die Quote bei gerade einmal 3,2 Prozent. Ähnlich niedrig ist die Arbeitslosigkeit in den Vierteln Las Mimosas auf Teneriffa mit 4,2 Prozent und El Cable auf Lanzarote mit 4,9 Prozent. Immerhin sinken die Zahlen im Jahresvergleich leicht. Lag die Quote in den am stärksten betroffenen Wohngegenden 2025 noch bei über 30 Prozent, ist dieser Wert im Jahr 2026 um rund drei Prozentpunkte zurückgegangen.-
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 02.08.2026 um 15:07 |
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2.8.2026 - Krise in Ceuta: Spanien riegelt Seegrenze jetzt ab Bereits 53.000 Menschen sind nach Marokko zurückgekehrt während Madrid die Gesetze verschärfen will.- Das Innenministerium hat mit dem Bau einer neuen schwimmenden Barriere am Grenzübergang von El Tarajal begonnen. Mit speziellen Druckluft-Sperren und Bojenketten im Wasser soll die Grenze zwischen Ceuta und Marokko ab sofort auch auf dem Seeweg physisch abgeriegelt werden. Hintergrund der Baumaßnahme ist ein Urteil des Obersten Gerichtshofs vom 8. Juli. Dieses besagt, dass illegale Einwanderer, die schwimmend das Land erreichen, an der Grenze nicht direkt abgewiesen werden dürfen, solange es im Wasser keine echten, physischen Absperrungen gibt. Diese gesetzliche Schwachstelle wird mit den neuen Bojen nun geschlossen. Innenminister Grande-Marlaska verteidigt den schnellen Einsatz von Militär und Polizei Innenminister Fernando Grande-Marlaska reiste gemeinsam mit Ministerpräsident Pedro Sánchez direkt in die autonome Stadt, um die Maßnahmen vor Ort zu leiten. Auf einer Pressekonferenz bestätigte der Minister, dass am Donnerstag zwischen 50.000 und 60.000 Menschen illegal nach Ceuta gelangt waren. Grande-Marlaska verteidigte das harte Durchgreifen der Sicherheitskräfte. Die Regierung habe extrem schnell, entschlossen und mit der nötigen Abschreckung reagiert, sodass sich die Lage in weniger als 48 Stunden wieder normalisiert habe. Die Bilder des Ansturms seien zwar schockierend gewesen, doch die extrem schnelle und effektive Reaktion der spanischen Behörden zeige laut dem Minister die hohe Handlungsfähigkeit des Landes in einer solchen Ausnahmesituation.- Bild: Innenminister Fernando Grande-Marlaska bei einer Pressekonferenz im Hauptquartier der Regierungsdelegation in Ceuta. Foto: Ministerio del Interior
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 02.08.2026 um 15:03 |
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2.8.2026 - Dengue-Fieber auf den Kanaren nachgewiesen Die Asiatische Tigermücke breitet sich durch den Klimawandel und extreme Hitzewellen immer weiter aus.- Auf den Kanaren wurden neue Fälle von Tropenkrankheiten registriert. Bis Mitte Juli haben sich sieben Menschen mit dem Dengue-Fieber und drei weitere mit dem Chikungunya-Virus angesteckt. Das teilten die Gesundheitsbehörden jetzt mit. Zum Vergleich. Im gesamten Vorjahr gab es zehn Dengue-Fälle und nur eine Chikungunya-Infektion. Woher kommen die Infektionen? Es gibt jedoch keinen Grund zur Panik, denn alle Ansteckungen passierten außerhalb der Kanaren. Es handelt sich ausnahmslos um Fälle von Reisenden, die sich zuvor in Ländern wie Bolivien, Kuba oder auf den Malediven aufgehalten haben. Warum warnen die Behörden trotzdem? Hier kommt die Asiatische Tigermücke ins Spiel. Sie breitet sich durch den Klimawandel und die heißen Sommer im Land immer weiter aus. Das Problem: Sticht die Mücke jemanden, der die Krankheit unbemerkt aus dem Urlaub mitgebracht hat, nimmt sie die Keime auf. Danach kann sie das Leiden an jeden anderen weitergeben. Die Behörden raten zu erhöhter Aufmerksamkeit. Die Symptome: Darauf musst du achten Beide Krankheiten werden durch Mückenstiche übertragen und fühlen sich an wie eine schwere Grippe. - Chikungunya: Verursacht plötzlich sehr hohes Fieber und extrem starke Gelenk- und Muskelschmerzen, die oft monatelang anhalten. - Dengue-Fieber: Erkennst du an hohem Fieber, starken Kopf- und Augenschmerzen sowie Übelkeit und Ausschlag. Behörden bitten um Hilfe: Mücken per Mail melden Die Regierung bittet alle Einwohner und Urlauber, wachsam zu sein. Wer eine verdächtige, auffällig gestreifte Tigermücke sieht, soll ein Foto machen und dieses per E-Mail an vectores.scs@gobiernodecanarias.org schicken. Alternativ kann man verdächtige Insekten auch telefonisch unter 922 474 920 oder 928 307 562 melden.- Bild: Eine Nahaufnahme der Asiatischen Tigermücke (Aedes albopictus) mit den charakteristischen weißen Streifen auf dem dunklen Körper und den Beinen.
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 02.08.2026 um 14:58 |
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2.8.2026 - Biker auf Teneriffa nach Sturz per Hubschrauber gerettet Guardia Civil sichert die Unfallstelle in Guía de Isora während des Hubschraubereinsatzes komplett ab.- Ein Motorradunfall hat am Samstagvormittag im Süden von Teneriffa einen großen Rettungseinsatz ausgelöst. Auf der TF-465, die als Zufahrt zum Bereich Vera de Erques in der Gemeinde Guía de Isora dient, kam ein Biker um 11:36 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Der 31-Jährige zog sich bei dem Sturz mehrere schwere Traumata zu. Nach dem Eingang des Notrufs aktivierte die Einsatzzentrale der Kanaren sofort verschiedene Rettungskräfte. Sanitäter versorgten den Mann zunächst intensiv an der Unfallstelle. Aufgrund seines kritischen Zustands forderte die Notärztin den Hubschrauber an. Nach der Stabilisierung wurde der Patient zum Heliport des Universitätskrankenhauses Nuestra Señora de la Candelaria geflogen. Dort wartende Sanitäter brachten dem Mann in die Notaufnahme. Während des Einsatzes sperrte die Guardia Civil die Straße, regelte den Verkehr und nahm das Protokoll zum Unfallhergang auf. Mitarbeiter des Straßenunterhaltungsdienstes des Cabildo de Tenerife reinigten die Fahrbahn anschließend von Trümmerteilen.- Bild: Offizielles Einsatzbild von Canarias 112 mit Rettungshubschrauber und Ambulanz bei der Versorgung eines verunglückten Motorradfahrers.
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 02.08.2026 um 14:53 |
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2.8.2026 - Gran Canaria meldet 2700 gefangene Schlangen in 7 Monaten Der Start in das Jahr verlief zunächst ruhig, da ein kühler Winter die Oberflächenaktivität der wechselwarmen Reptilien verzögerte. Mit dem Umschwung des Wetters im Frühjahr stiegen die Fangzahlen jedoch drastisch an.- Die Bekämpfung der invasiven Kalifornischen Königsnatter auf Gran Canaria verzeichnet im Jahr 2026 beispiellose und gleichzeitig alarmierende Ergebnisse. Bereits Ende Juli wurde der bisherige Allzeit-Jahresrekord aus dem Jahr 2023 komplett eingestellt. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres entfernten die Einsatzkräfte bereits 2.700 Schlangen aus der Natur. Damit wurde der historische Höchstwert von 2.676 gefangenen Exemplaren aus dem gesamten Jahr 2023 schon fünf Monate vor Jahresende übertroffen. Warum die massive Ausbreitung der Schlangen trotz eines kalten Winters im Sommer zu neuen Rekordzahlen führt Dabei sah es zu Beginn des Jahres noch nach einer Beruhigung an der Front aus. Ein ungewöhnlich kalter Winter hatte dafür gesorgt, dass die wechselwarmen Reptilien ihre Oberflächenaktivität deutlich verspäteten. Sobald das Wetter jedoch umschlug, explodierten die Zahlen förmlich. Der Mai verzeichnete die zweithöchste jemals gemessene Fangzahl, während der Juni und Juli alle bisherigen Monatsrekorde pulverisierten. Allein im Juni 2026 wurden 807 Schlangen aus der Wildnis geholt (der alte Juni-Rekord aus dem Vorjahr lag bei 623). Der Juli schloss mit 494 gefangenen Schlangen ab, was den Vorjahreswert von 357 ebenfalls weit in den Schatten stellt. Da die Aktivität der Tiere im Spätsommer und Herbst erfahrungsgemäß absinkt, rechnen die Experten der Umweltbehörde bis zum Jahresende mit einer finalen Rekordmarke von etwa 2.800 gefangenen Exemplaren. Fallen und Hundestaffeln im Dauereinsatz gegen die Plage Hinter diesen Zahlen steckt ein enormer logistischer Aufwand. Das laufende Bekämpfungsprogramm wird gemeinschaftlich vom Umweltministerium des Cabildo de Gran Canaria und der Regierung der Kanarischen Inseln finanziert und von der öffentlichen Gesellschaft Gesplan koordiniert. Um der massiven Ausbreitung der Schlangen, die sich bereits seit 1998 auf der Insel ausbreiten, Herr zu werden, wurde am 28. März die alljährliche Notfallphase ausgerufen. In dieser kritischen Phase mit der höchsten Aktivitätsrate der Reptilien wurde das Personal massiv aufgestockt. Neben ausgebildeten Hundestaffeln, die die Fährten der Tiere aufspüren, sind derzeit 590 aktive Fallen auf der Insel verteilt, um die einheimische Tierwelt vor dem gefräßigen Räuber zu schützen.-
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 02.08.2026 um 14:47 |
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2.8.2026 - Hitze auf Gran Canaria knackt die 42-Grad-Marke Traditionsreiche Veranstaltungsabsagen und komplett gesperrte Bergregionen wegen akuter Gefahren durch die extreme Hitzewelle im Inselinneren.- Die Kanarischen Inseln verzeichnen zu Augustbeginn mit Höchstwerten über 42 Grad Celsius die höchsten Temperaturen des Jahres, wobei Agüimes auf Gran Canaria am Samstag den Spitzenwert von 42,2 Grad erreichte. Aufgrund der extremen Hitze und akuter Waldbrandgefahr wurden Viehmärkte abgesagt sowie der Zugang zu Bergregionen gesperrt, während der Wetterdienst Aemet für Sonntag zusätzlich vor Sturmböen warnt. Schutz von Mensch und Tier führt zu Absagen von traditionsreichen Viehmärkten Die Hitzewelle hat direkte Auswirkungen auf den Veranstaltungskalender der Insel. Um das Wohl der Tiere zu schützen, wurden die für Sonntag geplanten traditionsreichen Viehmärkte in Santa María de Guía und im Ortsteil Madrelagua in Valleseco kurzfristig abgesagt. Die Gemeinden betonten, dass die Nutztiere, die meist aus den kühleren Höhenlagen stammen, den extremen Temperaturen während des Transports und auf den ungeschützten Festplätzen nicht ausgesetzt werden dürfen. Parallel dazu bleibt der Notfallplan für die gesamte Insel aktiv. Da die Waldbrandgefahr vor allem in Lagen oberhalb von 400 Höhenmetern extrem hoch ist, haben die Behörden das Betreten und Befahren von Bergen, Wanderwegen und Forststraßen für die Bevölkerung komplett gesperrt. Starker Wind verschärft die Lage und sorgt für eine neue Warnung Für den heutigen Sonntag prognostiziert der staatliche Wetterdienst Aemet weiterhin Temperaturen von rund 39 Grad in den Gipfellagen und den südlichen Ausläufern Gran Canarias. Erschwerend hinzu kommen schwere Sturmböen an den Südost- und Westhängen der Insel sowie auf La Gomera, die in der zweiten Tageshälfte erwartet werden. Aufgrund dieser Vorhersage hat die Regierung der Kanarischen Inseln ab Sonntagnachmittag eine offizielle Vorwarnstufe wegen Starkwinds ausgerufen. Bereits am Vortag wurden in Arrecife auf Lanzarote Windgeschwindigkeiten von 57 Kilometern pro Jahr gemessen. Die Behörden bitten die Bevölkerung und Urlauber an den Küsten dringend darum, die Hitze- und Windwarnungen ernst zu nehmen und Aktivitäten im Freien während der heißesten Stunden komplett zu vermeiden.- Bild: Symbolbild zur aktuellen Hitzewelle auf den Kanaren im August 2026, bei der die Menschen Schutz im Schatten der Straßencafés suchen.
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 02.08.2026 um 14:43 |
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2.8.2026 - Jahresrekord auf den Kanaren: 42,2 Grad in Agüimes Hitzewelle auf den Kanaren: Agüimes auf Gran Canaria bricht mit 42,2 Grad den Jahresrekord. Auch andere Inseln knacken die 40-Grad-Marke...- Drei weitere Orte mit über 40 °C gemeldet! Agüimes – Die Kanarischen Inseln erleben derzeit einen extremen Sommer. Am gestrigen Samstag, den 1. August, wurde auf dem Archipel ein neuer vorläufiger Jahresrekord der Höchsttemperatur aufgestellt. Die Gemeinde Agüimes, im Südosten von Gran Canaria gelegen, verzeichnete eine drückende Hitze, die ihren Höhepunkt in den frühen Nachmittagsstunden erreichte. Dieses Extremwetterereignis reiht sich in eine Phase hochsommerlicher Temperaturen ein, die nicht nur Gran Canaria, sondern weite Teile der Inselgruppe fest im Griff hat. Neuer Spitzenwert um 13:20 Uhr Um exakt 13:20 Uhr zeigte die lokale Wetterstation in Agüimes den neuen Spitzenwert dieses Jahres für die gesamten Kanarischen Inseln an: 42,2 Grad Celsius. Zu diesem Zeitpunkt glich die Umgebung einem wahren Glutofen. Doch Agüimes blieb an diesem ersten Augusttag nicht die einzige Gemeinde mit extremen Hitzewerten. Offizielle Stationen der staatlichen spanischen Wetterbehörde (AEMET) registrierten an drei weiteren Orten im Archipel Temperaturen von deutlich über 40 Grad Celsius. Besonders Gran Canaria kristallisierte sich als das Zentrum der aktuellen Gluthitze heraus. So wurden in Teror 40,9 Grad und in Tasarte 40,3 Grad gemessen. Auch die Nachbarinsel Teneriffa verzeichnete Extremwerte: In der Gemeinde La Laguna kletterte das Thermometer auf 40,2 Grad. Eine weitere Station, Las Tirajanas auf Gran Canaria, verpasste die 40-Grad-Marke an diesem von verbreiteter Hitze geprägten Tag nur haarscharf und meldete einen Tageshöchstwert von 39,9 Grad. Die Ursachen: Saharaluft und Calima Dass die Temperaturen derart in die Höhe schnellen, ist auf den Kanaren meist auf eine bestimmte Wetterlage zurückzuführen. Hauptverantwortlich für diese Spitzenwerte ist das Einströmen extrem warmer und trockener Luftmassen vom afrikanischen Kontinent. Wie Meteorologen und lokale Nachrichtenportale übereinstimmend berichten, geht diese Hitze sehr häufig mit einer sogenannten Calima einher. Bei diesem Phänomen wird feiner Wüstenstaub aus der Sahara über den Atlantik getragen. Die direkte Folge sind nicht nur stark eingeschränkte Sichtverhältnisse und ein trüber Himmel, sondern auch ein drastischer Temperaturanstieg in Verbindung mit einem massiven Abfall der Luftfeuchtigkeit. Oft sinkt diese auf unter 30 Prozent ab, was das Risiko für Waldbrände in den betroffenen Gebieten massiv erhöht. Warnstufen und wichtige Verhaltensregeln Die staatliche Wetteragentur AEMET reagiert auf solche Wetterextreme routinemäßig mit offiziellen Warnstufen. Sobald die Temperaturen, wie in Agüimes geschehen, in den Bereich von über 40 Grad vorstoßen, wird das Risiko für die Bevölkerung und die Natur als kritisch eingestuft. Gesundheitsbehörden appellieren bei derartigen Hitzewellen dringend an Einheimische und Touristen, sich vor der direkten Sonneneinstrahlung zu schützen. Es wird offiziell empfohlen, in den Mittags- und frühen Nachmittagsstunden auf jegliche körperliche Anstrengungen im Freien zu verzichten und sich bevorzugt in abgedunkelten, kühleren Räumen aufzuhalten. Essenziell ist zudem eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Experten raten dazu, über den Tag verteilt mindestens drei bis vier Liter Wasser oder isotonische Getränke zu konsumieren und auf leicht verdauliche Kost wie Obst und Salate zurückzugreifen. Darüber hinaus herrscht in den Wald- und Berggebieten der Inseln bei diesen trockenen Bedingungen allerhöchste Brandgefahr. Ausblick und Wetterbeobachtung Obwohl Extreme wie die in Agüimes gemessenen 42,2 Grad glücklicherweise nicht an der Tagesordnung sind, verdeutlicht dieser Rekordtag die Intensität des Klimas auf dem Archipel. Meteorologen werden die Entwicklung in den kommenden Wochen präzise analysieren, um festzustellen, ob der nun aufgestellte Jahresrekord noch übertroffen wird. Bis sich die Wetterlage nachhaltig entspannt, bleiben Wachsamkeit und konsequenter Hitzeschutz unerlässlich.-
Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 02.08.2026 um 14:30 |