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10.5.2026 - Spielplan UD Las Palmas – Saison 2025/2026 in Liga 2

39. Spieltag: UD Las Palmas wird von FC Andorra in die Wüste geschickt!...

Dieser Spielplan UD Las Palmas ist ein Richtwert für die Saison 2025/2026 für das Team von Gran Canaria in der spanischen zweiten Liga (La Liga 2). Die Spieltage variieren ja nach Saisonverlauf. Wir passen dies regelmäßig an. UD Las Palmas hat in der vergangenen Saison den Klassenerhalt leider nicht geschafft. Man will aber umgehend wieder in die erste Liga! – VIEL ERFOLG DABEI!

Tabelle der TOP 6 2025/2026 (Stand 10.05.2026 – 18:00 Uhr) - weiterlesen umnd zum Spielplan...

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Quelle: zum Spielplan
Autor: infos-grancanaria - 10.05.2026 um 17:32

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6.5.2026 - Flugpreise auf die Kanaren: Präsident Clavijo sichert EU-Unterstützung gegen Kosten-Explosion

Drohen den Kanaren massive Preissteigerungen bei Flügen und Schiffen? Präsident Fernando Clavijo kämpft in Brüssel für Ausnahmen bei der CO2-Steuer. Lesen Sie alles über die Verhandlungen zu Ticketpreisen, Tourismus-Strategien und dem Immobilienkauf-Stopp für Ausländer...-

Es ging aber auch um nachhaltigen Tourismus und die Immobilien-Frage.

Brüssel – Die Kanarischen Inseln stehen an einem entscheidenden Wendepunkt ihrer wirtschaftlichen Zukunft. Während die Europäische Union mit Hochdruck an ihren Klimazielen arbeitet, wächst auf dem Archipel die Sorge vor massiven Preissteigerungen. Fernando Clavijo, der Präsident der Kanarischen Inseln, ist deshalb nach Brüssel gereist, um eine Mission von höchster Priorität zu erfüllen: Er will verhindern, dass das Reisen von und zu den Inseln unbezahlbar wird.

Im Zentrum der Verhandlungen steht die Befreiung der Kanaren von den EU-Emissionsabgaben. Die gute Nachricht vorab: Clavijo konnte sich am Dienstag die wichtige Unterstützung des EU-Kommissars für Verkehr und Tourismus, Apostolos Tzitzikostas, sichern. Es geht dabei um eine Verlängerung der Ausnahmeregelungen über das Jahr 2030 hinaus.

Warum die CO2-Steuer die Kanaren härter trifft als andere

Für die Bewohner von Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote und den anderen Inseln ist das Flugzeug kein Luxusgut, sondern ein lebensnotwendiges Verkehrsmittel. Während man auf dem europäischen Festland oft auf die Bahn oder das Auto ausweichen kann, gibt es mitten im Atlantik keine Alternative zum Luft- oder Seeweg.

Präsident Clavijo betonte in Brüssel unmissverständlich: „Die Canarios brauchen das Flugzeug, um zum Arzt zu gehen, zu studieren oder zur Arbeit zu kommen.“ Ohne die Fortführung der Ausnahmeregelungen vom EU-Emissionshandelssystem (ETS) drohe ein sozialer und wirtschaftlicher Rückschlag.

Die nackten Zahlen: So viel teurer könnten Tickets werden

Um seine Forderungen zu untermauern, legte die Regionalregierung eine detaillierte Studie vor. Die Ergebnisse sind alarmierend. Sollten die Kanaren voll in das ETS-System integriert werden, müssten Reisende mit folgenden Aufschlägen rechnen:

Flüge zwischen den Inseln: Ein Anstieg von durchschnittlich 2 bis 3 Euro pro Ticket.
Flüge zum spanischen Festland: Hier droht ein Preisplus von 15 bis 20 Euro pro Flug.

Was auf den ersten Blick moderat klingen mag, summiert sich für Familien, Pendler und Unternehmen zu einer enormen finanziellen Belastung. Zudem befürchtet die Regierung, dass auch die Warenpreise steigen werden, da etwa 90 % aller Konsumgüter über den Seeweg auf die Inseln gelangen.

Rückendeckung in Brüssel: Ein Teilerfolg für die Kanaren

Clavijo zeigte sich nach seinem Treffen mit Tzitzikostas „sehr zufrieden“. Der EU-Kommissar sicherte zu, sich gemeinsam mit seinem Kollegen Raffaele Fitto für die Belange der sogenannten Regionen in äußerster Randlage (RUP) einzusetzen. Diese Sonderstellung ist im Artikel 349 des Europäischen Vertrags verankert und erkennt an, dass Gebiete wie die Kanaren aufgrund ihrer Abgeschiedenheit eine Sonderbehandlung benötigen.

Doch der Weg ist noch weit. Das letzte Wort in dieser Angelegenheit liegt bei der Exekutiv-Vizepräsidentin Teresa Ribera und dem Klimakommissar Wopke Hoekstra. Clavijo hofft, dass auch sie die besondere geografische Lage des Archipels anerkennen, besonders in Zeiten, in denen globale Krisen wie die Iran-Contra-Affäre bereits jetzt die Kraftstoffpreise und die Versorgungssicherheit beeinflussen.

Hintergrund: Der aktuelle Bericht der EU-Kommission zum Emissionshandel im Luft- und Seeverkehr wird noch vor dem Sommer erwartet. Er wird die Weichen für die Jahre nach 2030 stellen.

Gefahr für die Häfen: Wettbewerb mit Afrika verschärft sich

Ein weiteres kritisches Thema der Brüsseler Reise war die Wettbewerbsfähigkeit der kanarischen Häfen. Aktuell gibt es eine gefährliche Schieflage im System. Während Routen zwischen den Kanaren und dem spanischen Festland vorerst befreit sind, gilt dies nicht für Verbindungen mit dem restlichen Europa.

Das Problem: Schiffe, die zwischen den Kanaren und europäischen Häfen verkehren, müssen 100 % ihrer Emissionen bezahlen. Schiffe, die hingegen Ziele in Drittländern (zum Beispiel Marokko oder Mauretanien) ansteuern, zahlen oft deutlich weniger. Dies führt dazu, dass Reedereien ihre Flotten in afrikanische Häfen umleiten, was die kanarische Hafenwirtschaft massiv schädigt. Clavijo forderte Brüssel auf, diese Richtlinien dringend anzupassen, um eine Abwanderung von Logistikströmen zu verhindern.

Nachhaltiger Tourismus und die Immobilien-Frage

Neben dem Verkehr stand der Tourismus im Fokus – der wichtigste Wirtschaftszweig der Inseln. Clavijo drängte darauf, dass die geplante EU-Strategie für nachhaltigen Tourismus die spezifischen Bedürfnisse der Kanaren berücksichtigt. Hierbei geht es nicht nur um Ökologie, sondern auch um die soziale Akzeptanz des Tourismus.

Beschränkung des Immobilienkaufs für Ausländer?

Ein besonders brisantes Thema, das Clavijo ansprach, ist der Zugang zu Wohnraum. Die Regionalregierung fordert von Brüssel die Erlaubnis, den Kauf von Immobilien durch Nicht-Residenten (Ausländer) zu beschränken. Diese Maßnahme soll den angespannten Wohnungsmarkt entlasten und sicherstellen, dass die lokale Bevölkerung nicht durch zahlungskräftige Investoren verdrängt wird. Überraschend dabei: Auch die spanische Zentralregierung unterstützt diesen Vorstoß mittlerweile.

Kommissar Tzitzikostas zeigte sich offen für diese Diskussionen, wenngleich er darauf hinwies, dass viele Pläne aufgrund der aktuellen geopolitischen Lage (wie die Auswirkungen des Iran-Irak-Konflikts) zeitlich angepasst werden müssen.

Der Kampf um die EU-Millionen: Next Generation Fonds

Zum Abschluss seiner Gespräche widmete sich Clavijo dem Thema Finanzen. Es geht um viel Geld – konkret um über 200 Millionen Euro. Diese Mittel stammen aus den „Next Generation“-Fonds der EU und sind für Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien vorgesehen.

Die Zeit drängt jedoch. Die Kanaren fordern eine Verlängerung der Umsetzungsfrist um ein Jahr. Obwohl die EU-Kommission diesen Antrag bisher kategorisch abgelehnt hat, gibt es Hoffnung. Die spanische Regierung hat alternative Vorschläge unterbreitet, um die Investitionen abzusichern. Clavijo nutzte seinen Besuch, um erneut auf eine positive Entscheidung zu drängen, damit der Archipel seinen Weg zur Klimaneutralität ohne finanzielles Risiko fortsetzen kann.

Fazit: Ein Balanceakt zwischen Klimaschutz und sozialer Gerechtigkeit

Die Kanarischen Inseln unterstützen die Ziele des European Green Deal und das Ziel, bis 2050 klimaneutral zu sein. Doch Präsident Clavijo machte in Brüssel eines klar: „Die Regionen in äußerster Randlage müssen zu den Klimazielen beitragen, ohne dabei ihren sozialen Zusammenhalt, ihre Wirtschaft oder ihre Vernetzung zu opfern.“

Der Besuch in Brüssel war ein wichtiger Schritt, um die Sonderstellung der Kanaren in den Köpfen der EU-Entscheider zu verankern. Ob die Ausnahmeregelungen tatsächlich über 2030 hinaus Bestand haben werden, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Für die Urlauber und Bewohner der Inseln bleibt zu hoffen, dass die Vernunft über die reine Bürokratie siegt.

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 06.05.2026 um 08:12

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6.5.2026 - Drama auf hoher See: Tödliches Hantavirus an Bord – Kreuzfahrtschiff soll auf die Kanaren kommen

Drei Tote und ein diplomatischer Eklat: Die MV Hondius soll nach einem Hantavirus-Ausbruch die Kanarischen Inseln ansteuern. Madrid und die Inselregierung streiten über das Anlegen. Alle Hintergründe zu den 14 Spaniern an Bord und den Sicherheitsrisiken...-

Ein medizinischer Notfall auf dem Atlantik hält derzeit die Behörden in Atem: Das Expeditionsschiff MV Hondius steuert nach einem folgenschweren Ausbruch des Hantavirus die Kanarischen Inseln an. Drei Menschen sind bereits verstorben, mehrere Passagiere wurden evakuiert. Während die spanische Zentralregierung aus humanitären Gründen grünes Licht für das Anlegen gibt, regt sich auf dem Archipel massiver Widerstand. Ein politisches Tauziehen zwischen Madrid und Las Palmas ist entbrannt. Der Präsident der Kanarischen Inseln, Fernando Clavijo, hat ein dringendes Treffen mit Pedro Sánchez gefordert, um die Überführung des von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs MV Hondius nach den Inseln zu stoppen. Er begründete dies mit dem völligen Fehlen von Sicherheitsgarantien und technischen Informationen. Aus Brüssel aus hinterfragte Clavijo die Wahl des Archipels als Zielort anstelle der Rückführung der Passagiere von Kap Verde – wo das Schiff derzeit vor Anker liegt – und erklärte sich bereit, unverzüglich nach Madrid zu reisen, um die Krise zu bewältigen und die Bevölkerung der Kanarischen Inseln zu schützen.

Ankunft in drei bis vier Tagen: Wo wird die MV Hondius anlegen?

Die Entscheidung ist gefallen, doch die Unsicherheit bleibt. Nach einem offiziellen Ersuchen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die spanische Regierung unter Berufung auf internationales Seerecht entschieden, der MV Hondius die Einfahrt in einen spanischen Hafen zu gestatten. Das Schiff, das derzeit noch vor der Küste Kap Verdes liegt, wird voraussichtlich in drei bis vier Tagen die Gewässer der Kanarischen Inseln erreichen.

Bisher ist jedoch unklar, welches Ziel das Schiff genau ansteuern wird. Im Gespräch sind die beiden großen Hafenstädte Las Palmas de Gran Canaria und Santa Cruz de Tenerife. Beide verfügen über die notwendige Infrastruktur, um medizinische Notfälle dieser Größenordnung zu bewältigen, doch die logistischen Vorbereitungen laufen hinter verschlossenen Türen auf Hochtouren.

Politischer Eklat: Madrid gegen die Kanarischen Inseln

Was als medizinische Krise begann, hat sich innerhalb weniger Stunden zu einer handfesten politischen Krise ausgeweitet. Der Präsident der Kanarischen Inseln, Fernando Clavijo, macht aus seinem Unmut keinen Hehl. Aus Brüssel ließ er verlauten, dass das Schiff keinesfalls anlegen dürfe. Seine Forderung: Die Versorgung der Erkrankten solle an der aktuellen Position des Schiffes erfolgen, um jedes Risiko für die Bevölkerung der Inseln auszuschließen.

„Wir fordern die WHO auf, diese Entscheidung medizinisch und logistisch zu begründen“, so der Sprecher der kanarischen Regierung, Alfonso Cabello. Noch am Dienstagmorgen hieß es von Seiten der Regionalregierung, man gehe davon aus, dass das Schiff direkt Kurs auf die Niederlande nehmen würde.

Das Machtwort aus Madrid

Nur kurze Zeit später folgte das Machtwort aus dem spanischen Gesundheitsministerium. Ministerin Mónica García betonte die moralische und rechtliche Verpflichtung Spaniens. Die Kanarischen Inseln seien geografisch der nächstgelegene sichere Ort. Zudem befinden sich 14 spanische Staatsbürger an Bord, für deren Sicherheit der Staat garantieren müsse. Die betroffenen Spanier befinden sich derzeit in Isolation und zeigen glücklicherweise noch keine Symptome.

Die medizinische Lage: Drei Tote und dramatische Evakuierungen

Die Bilanz des Hantavirus-Ausbruchs auf der MV Hondius ist erschütternd. Drei Passagiere haben den Kampf gegen die Infektion bereits verloren. Die Lage an Bord bleibt angespannt:

Südafrika: Ein Patient liegt dort auf einer Intensivstation, sein Zustand wird als stabil bezeichnet.
Kap Verde: Drei weitere infizierte Personen werden derzeit per Ambulanzflug evakuiert. Zwei werden in die Niederlande und einer nach Deutschland geflogen.
Schiffsarzt: Besonders tragisch ist der Zustand des Bordmediziners. Er schwebt in Lebensgefahr und soll in den kommenden Stunden direkt auf die Kanarischen Inseln ausgeflogen werden, noch bevor das Schiff den Hafen erreicht.

Warum lehnte Kap Verde das Schiff ab?

Die MV Hondius lag bereits mehrere Tage vor der Küste Kap Verdes. Doch die dortigen Behörden verweigerten die Ausschiffung. Die Begründung: Das nationale Gesundheitssystem sei nicht für den Umgang mit einem hochinfektiösen Virusausbruch dieser Art gerüstet. Die Angst vor einer unkontrollierten Ausbreitung auf dem afrikanischen Inselstaat war schlicht zu groß.

Das kanarische Gesundheitsministerium hingegen versichert, dass man auf alles vorbereitet sei. In enger Zusammenarbeit mit dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) wurde ein strenges Protokoll entwickelt. Sobald das Schiff anlegt, werden Passagiere und Besatzung unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen untersucht und direkt in ihre Herkunftsländer zurückgeführt. Ein Kontakt mit der lokalen Bevölkerung soll durch Sicherheitszonen komplett ausgeschlossen werden.

Was ist das Hantavirus und wie gefährlich ist es?

Hantaviren werden normalerweise durch Nagetiere (wie Mäuse oder Ratten) übertragen – entweder durch Bisse oder das Einatmen von Staub, der mit Exkrementen kontaminiert ist. Der aktuelle Fall auf der MV Hondius gibt Experten jedoch Rätsel auf.

Maria Van Kerkhove von der WHO erklärte, dass an Bord keine Nagetiere gefunden wurden. Die wahrscheinlichste Theorie ist, dass sich die Betroffenen bereits vor der Einschiffung in Südamerika infiziert haben. Das Schiff startete seine Reise in Argentinien, einer Region, in der die sogenannte Anden-Variante des Virus vorkommt.

Gefahr der Mensch-zu-Mensch-Übertragung?

Besonders besorgniserregend für die Virologen: Die Anden-Variante ist der einzige bekannte Hantavirus-Stamm, bei dem eine Übertragung von Mensch zu Mensch in begrenztem Maße möglich ist. Dennoch gibt die WHO Entwarnung für die breite Öffentlichkeit. Da die Inkubationszeit zwischen einer und sechs Wochen liegt, können Infektionen lange unentdeckt bleiben, aber das Risiko für Unbeteiligte außerhalb des Schiffes gilt als extrem gering.

Leben an Bord: Ein Reise-Influencer berichtet

Trotz der tragischen Todesfälle und der Quarantäne-Maßnahmen scheint die Stimmung unter den gesunden Passagieren gefasst zu sein. Der bekannte Reise-Influencer Jake Rosmarin befindet sich selbst auf dem Expeditionsschiff und teilt regelmäßig Updates in den sozialen Medien. Er berichtet von strengen Biosicherheitsregeln: Maskenpflicht, Abstandsregeln und ein Verbot von Versammlungen in geschlossenen Räumen bestimmen den Alltag.

„Den meisten von uns geht es gut. Wir vertrauen den Protokollen und hoffen auf eine schnelle Heimreise“, so Rosmarin in einem seiner Posts. Die MV Hondius gilt als eines der modernsten Expeditionsschiffe weltweit und ist technisch für schwierige Situationen ausgerüstet.

Fazit: Kanarische Inseln als „humanitärer Rettungsanker“

Die kommenden Tage werden zeigen, wie reibungslos die logistische Operation auf den Kanaren ablaufen wird. Trotz des politischen Streits steht fest: Die Kanarischen Inseln fungieren in diesem Fall als der notwendige humanitäre Rettungsanker im Atlantik. Das integrierte WHO-Netzwerk der kanarischen Krankenhäuser und das hochqualifizierte Personal sind bereit, die 14 Spanier und die weiteren Passagiere sicher in Empfang zu nehmen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Hantavirus-Ausbruch

Besteht eine Gefahr für Urlauber auf den Kanaren?
Nein. Laut WHO und den lokalen Behörden wird das Schiff in einer isolierten Zone anlegen. Es gibt keinen Kontakt zwischen Passagieren und der Bevölkerung oder Urlaubern vor Ort.

Wie wird das Hantavirus übertragen?
Meistens durch Kontakt mit Ausscheidungen von Nagetieren. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist extrem selten und bisher nur bei der Anden-Variante beobachtet worden.

Was passiert mit den 14 spanischen Passagieren?
Sie werden nach der Ankunft untersucht und bei Symptomfreiheit in häusliche Quarantäne oder in spezielle Überwachungszentren gebracht, bis die Inkubationszeit abgelaufen ist. – TF-

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 06.05.2026 um 08:03

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6.5.2026 - 62 blaue Flaggen wehen 2026 an den Küsten der Kanaren

An den Küsten der Kanarischen Inseln wehen im Jahr 2026 insgesamt 62 blaue Flaggen. Gran Canaria gewinnt welche hinzu. Hier die Details...-

Gran Canaria – Es ist wieder soweit gewesen, die blauen Flaggen für das neue Jahr wurden vergeben. In diesem Jahr übertrumpft Gran Canaria alle anderen Inseln des Archipels, um VIER Flaggen. Im Vergleich zum Vorjahr haben die Kanarischen Inseln NEUN Flaggen eingebüßt. Dies gab ADEAC am gestrigen Mittwoch bekannt. An allen Stränden der Kanaren wehen in diesem Jahr 52 Flaggen in Blau, das sind 5 mehr als im Jahr 2025, die blauen Flaggen für die Jachthäfen steigen auf aktuell 10. Also wehen insgesamt 62 blaue Flaggen in diesem Jahr auf den Kanarischen Inseln.

Die Strände auf Gran Canaria (15 +1) mit blauen Flaggen in diesem Jahr sind:

Playa del Inglés, Maspalomas, San Agustín, Las Burras (NEU) und Meloneras in San Bartolomé de Tirajana. Arinaga in Agüimes; der Strand Burrero in Ingenio; Salinetas, Melenara und Hoya del Pozo in Telde, La Garita hat die Flagge zurückbekommen; Sardina del Norte in Gáldar; Los Charcones und El Puertillo in Arucas; Las Nieves in Agaete. Hervorzuheben ist, dass der Las Canteras weiterhin keine blaue Flagge bekommt. Dies liegt weiterhin daran, dass die Stadtverwaltung keine neue beantragt hat.

Für die anderen Inseln sieht es wie folgt aus:

Lanzarote +4
Playa del Reducto (Arrecife), Strand Blaca in Yaiza. Neu hinzugekommen: Matagorda, Grande, Pila de la Barrilla & Pocillos (Puerto del Carmen)

Fuerteventura +1
Playa Blanca, Puerto Lajas und Los Pozos (Puerto del Rosario), Butihondo, Costa Calma, El Matorral und Morro Jable (Pájara). Die Strände Grandes Playas, La Concha & Corralejo Viejo (La Oliva) und der Strand Gran Tarajal (Tuineje).

La Palma +/- 0
Bajamar (Breña Alta), Los Cancajos (Unteres Breña), El Puerto (Tazacorte), Puerto Naos und Charco Verde (Los Llanos de Aridane) und der Strand Santa Cruz de La Palma (Santa Cruz).

Teneriffa -1
Las Vistas (Arona), Bajamar, Arensico und de Jóver (San Cristóbal de La Laguna), El Socorro (Los Realejos), Playa de la Jaquita und San Juan (Guía de Isora) und La Arena-Mesa del Mar (Tacoronte), El Dunque, Torviscas (Adeje) und der Strand San Marcos in Icod de los Vinos.

La Gomera +/- 0
Santiago Strand (Añajeró) der Strände La Cueva und San Sebastián (San Sebastián) haben ihre Flaggen eingebüßt.

El Hierro +/- 0
La Restinga (Pinar de El Hierro) und der Strand Timijaranque in Valverde.

Bei den Sport- und Jachthäfen haben auf Gran Canaria 2026 die folgenden diese Auszeichnung erhalten:

Mogán und Pasito Blanco, beide im Süden der Insel. Neu hinzugekommen ist der Hafen von Agaete, Puerto de Las Nieves. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 06.05.2026 um 07:56

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5.5.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Rekord-Drogenfund vor Gran Canaria
Die Guardia Civil hat vor der Küste der Westsahara ein Frachtschiff mit einer
mutmaßlich rekordverdächtigen Menge Kokain gestoppt. Die Ermittler gehen davon aus, dass sich an Bord bis zu 45 Tonnen der Droge befanden, versteckt in einem aufwendig konstruierten doppelten Boden. Sechs bewaffnete Männer bewachten die Ladung mit Gewehren und Pistolen. Insgesamt wurden 23 Personen festgenommen, überwiegend Besatzungsmitglieder. Die Ermittler gehen von einer gut organisierten, international agierenden kriminellen Struktur aus. Das Schiff wurde anschließend nach Las Palmas de Gran Canaria gebracht.
Die Operation wurde von Spezialeinheiten der Guardia Civil durchgeführt und gilt als eine der bedeutendsten Anti-Drogen-Maßnahmen der letzten Jahre. Das genaue Gewicht der sichergestellten Drogen wird derzeit noch ermittelt. Nach Abschluss der Zählung sollen die Festgenommenen der spanischen Audiencia Nacional vorgeführt werden, die über Untersuchungshaft entscheidet.

Arinaga: Brand zerstört Megawindrad
Ein Großbrand hat die Windturbine im Hafen von Arinaga vollständig zerstört. Die Anlage galt als wichtiges Testprojekt für Offshore-Windenergie und war rund 15 Millionen Euro wert. Fischerei und Teile des Tourismussektors im Süden reagieren erleichtert, da sie negative Auswirkungen auf Landschaft und Fanggebiete befürchteten. Mit dem Aus der Anlage steht auch das Windkraft-Testprojekt im Süden der Insel vor dem Scheitern.

Papstbesuch im Juni: Großes Sicherheitsaufgebot
Für den Besuch von Papst Leo XIV. am 11. und 12. Juni auf Gran Canaria und Teneriffa werden rund 2.500 zusätzliche Polizeikräfte eingesetzt. Insgesamt sind spanienweit über 13.000 Sicherheitskräfte im Einsatz. Ebenso werden mehr als 3.000 Journalisten erwartet. Es handelt sich um den ersten Papstbesuch in der Geschichte der Kanaren.

Ferienwohnungen verlieren an Dynamik
Der Markt für Ferienunterkünfte im Süden Gran Canarias zeigt Schwächen. Die Zahl der verfügbaren Wohnungen sank im Jahresvergleich um fast 9%, die Bettenkapazität um über 10%. Gleichzeitig gingen die Preise leicht zurück. Trotz weiterhin hoher Auslastung verliert die Insel gegenüber anderen Kanaren-Destinationen an Wettbewerbsfähigkeit.

Neues Hotel in Maspalomas
Die Hotelkette BLUESEA erweitert ihr Angebot auf Gran Canaria und übernimmt das Hotel Veril Playa in Maspalomas. Das Haus mit 77 Zimmern liegt nahe am Strand und wird künftig mit flexiblen Verpflegungsoptionen betrieben. Insgesamt stärkt die Kette damit ihre Präsenz im wichtigen Urlaubsziel.

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Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 05.05.2026 um 11:07

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4.5.2026 - Rekord auf den Kanaren: Arbeitslosigkeit sinkt auf tiefsten Stand seit 19 Jahren

Historische Zahlen vom kanarischen Arbeitsmarkt: Die Arbeitslosigkeit sinkt auf 11,4 %. Erfahren Sie alles über den Beschäftigungsboom und die großen Sorgen der Unternehmen...-

Arbeitslosenquote "nur" noch bei 11,4 %!

Kanaren – Die Kanarischen Inseln erleben derzeit eine wirtschaftliche Dynamik, die selbst Optimisten überrascht. Die neuesten Daten der Erwerbsbevölkerungserhebung (EPA) zeigen: Der Archipel hat den niedrigsten Stand der Arbeitslosigkeit seit fast zwei Jahrzehnten erreicht. Mit einer Quote von nur noch 11,4 % meldet sich die Region eindrucksvoll zurück. Doch während die Regierung die Zahlen feiert, wächst bei den Unternehmen die Sorge. Wir beleuchten die Hintergründe des Job-Booms und das Paradoxon des gleichzeitigen Personalmangels.

Ein historischer Rückblick: Bestwerte seit 2005

Es ist ein Meilenstein für die Autonome Gemeinschaft: Die Arbeitslosenquote von 11,4 % ist der beste Wert seit 19 Jahren. Man muss bis in das Jahr 2005 zurückblicken, um ähnlich positive Daten auf dem kanarischen Arbeitsmarkt zu finden. Im ersten Quartal des aktuellen Jahres ist es gelungen, die Zahl der Arbeitslosen um 14.400 Personen zu reduzieren. Insgesamt sind damit auf den Inseln noch 136.500 Menschen ohne Beschäftigung – eine Zahl, die im Vergleich zu den Krisenjahren der Vergangenheit fast schon wie eine Vollbeschäftigung wirkt.

Besonders deutlich wird der Aufschwung im Vergleich zum Vorjahr. Binnen zwölf Monaten sank die Zahl der Arbeitslosen um 23.700 Personen, was einem Rückgang von knapp 15 % entspricht. Die Kanaren haben sich damit zu einem der stärksten Beschäftigungsmotoren in ganz Spanien entwickelt.

Wachstum über dem nationalen Durchschnitt

Das erste Quartal 2026 war für die Inseln ein voller Erfolg. Mit einem Beschäftigungswachstum von 1,63 % im Vergleich zum Vorquartal liegt der Archipel an der Spitze aller spanischen Regionen. Während der nationale Durchschnitt beim Beschäftigungsaufbau bei 2,4 % liegt, kommen die Kanaren im Jahresvergleich auf stolze 3,6 %.

Aktuell stehen 1.060.600 Menschen auf den Inseln in einem festen Arbeitsverhältnis. Das ist nicht nur eine statistische Größe, sondern ein Beleg für die enorme Erholungskraft der lokalen Wirtschaft, die maßgeblich vom boomenden Tourismus und den damit verbundenen Dienstleistungen profitiert.

Qualität der Arbeit: Der Trend zum Festvertrag

Oft wurde der kanarische Arbeitsmarkt für seine hohe Fluktuation und die vielen befristeten Verträge kritisiert. Doch auch hier gibt es eine Trendwende. Die aktuelle Statistik zeigt, dass von den insgesamt 914.700 Angestellten bereits 756.100 in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis stehen. Im letzten Quartal kamen 12.000 neue Festverträge hinzu, während die Zahl der befristeten Stellen nur minimal anstieg.

Zudem arbeiten die meisten Menschen auf den Inseln in Vollzeit (947.300 Personen). Die Teilzeitbeschäftigung spielt mit rund 113.300 Stellen eine untergeordnete Rolle. Das deutet darauf hin, dass die Unternehmen vermehrt auf stabiles Personal setzen, um die hohe Nachfrage bewältigen zu können.

Die Dominanz des Dienstleistungssektors

Wer auf den Kanaren arbeitet, tut dies in den meisten Fällen im Service-Bereich. Der Dienstleistungssektor ist mit 930.000 Beschäftigten der absolute Gigant und stellt 88 % aller Arbeitsplätze. Die restlichen Branchen teilen sich den verbleibenden Markt wie folgt auf:

- Baugewerbe: 61.100 Beschäftigte (6 %)
- Industrie: 56.300 Beschäftigte (5 %)
- Landwirtschaft: 13.100 Beschäftigte (1 %)

Diese starke Konzentration auf den Tourismus und verwandte Dienstleistungen sorgt zwar für volle Kassen, birgt aber auch das Risiko einer einseitigen Abhängigkeit. Experten mahnen seit Jahren eine Diversifizierung an, doch die Realität des Arbeitsmarktes zeigt eine entgegengesetzte Entwicklung.

Das Paradoxon: Arbeitslose finden keine Jobs, Firmen kein Personal

Trotz der glänzenden Zahlen schlagen der Arbeitgeberverband CEOE und die Handelskammer Alarm. Wir befinden uns in einer paradoxen Situation: Es gibt immer noch über 136.000 registrierte Arbeitslose, aber gleichzeitig hat laut Handelskammer jedes zweite Unternehmen massive Schwierigkeiten, Personal zu finden.

Die Gründe hierfür sind vielfältig. Zum einen gibt es eine sogenannte „strukturelle Arbeitslosigkeit“. Das bedeutet, dass die Qualifikationen der Suchenden nicht zu den offenen Stellen passen. Über die Hälfte der Arbeitslosen (54 %) sind entweder Langzeitarbeitslose oder junge Menschen, die ihren ersten Job suchen. Hier klafft eine Lücke zwischen den Anforderungen der modernen Arbeitswelt und dem Profil der Bewerber.

Produktivität und Krankenstand als Bremsschuh

Die Handelskammer von Santa Cruz de Tenerife weist zudem auf ein weiteres Problem hin: die sinkende Produktivität. Ein wesentlicher Faktor hierfür sei der Anstieg der Krankheitsausfälle. Wenn Stellen aufgrund des Personalmangels unbesetzt bleiben, steigt die Belastung für die verbliebene Belegschaft, was oft zu höheren Fehlzeiten führt.

Zudem liegt die Arbeitslosenquote der Kanaren mit 11,4 % immer noch leicht über dem nationalen spanischen Durchschnitt von 10,83 %. Es gibt also noch Potenzial, das jedoch nur durch gezielte Ausbildung und eine aktive Arbeitsmarktpolitik gehoben werden kann.

Fazit: Ein Erfolg mit Hausaufgaben

Die Kanarischen Inseln stehen heute wirtschaftlich so stabil da wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr. Die sinkende Arbeitslosigkeit und das starke Beschäftigungswachstum sind ein wichtiges Signal an Investoren und die Bevölkerung. Dennoch darf der Erfolg nicht darüber hinwegtäuschen, dass die strukturellen Probleme – die Abhängigkeit vom Tourismus und der eklatante Fachkräftemangel – gelöst werden müssen.

Für die Zukunft wird es entscheidend sein, die Ausbildung der Arbeitskräfte massiv zu fördern und Anreize zu schaffen, damit auch die 73.400 Menschen in der Langzeitarbeitslosigkeit wieder eine Perspektive finden. Nur so kann der Rekordwert von 11,4 % langfristig gehalten oder sogar noch verbessert werden. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 04.05.2026 um 16:30

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4.5.2026 - Spielplan UD Las Palmas – Saison 2025/2026 in Liga 2

38. Spieltag: UD Las Palmas bleibt dran an der Chance zum direkten Aufstieg in Liga 1!...-

Dieser Spielplan UD Las Palmas ist ein Richtwert für die Saison 2025/2026 für das Team von Gran Canaria in der spanischen zweiten Liga (La Liga 2). Die Spieltage variieren ja nach Saisonverlauf. Wir passen dies regelmäßig an. UD Las Palmas hat in der vergangenen Saison den Klassenerhalt leider nicht geschafft. Man will aber umgehend wieder in die erste Liga! – VIEL ERFOLG DABEI!

Tabelle der TOP 6 2025/2026 (Stand 04.05.2026 – 17:50 Uhr) - weiterlesen und zum Spielplan...-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 04.05.2026 um 16:11

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4.5.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

MetroGuagua: Rückforderung von 1 Million Euro
Die kanarische Regierung fordert von der Stadt Las Palmas de Gran Canaria rund eine Million Euro zurück. Das Geld war 2023 für einen Bauabschnitt der MetroGuagua vorgesehen, wurde jedoch nicht fristgerecht verwendet. Eine beantragte Verlängerung und Projektänderung wurde abgelehnt. Die Stadt hat nun 15 Tage Zeit für eine Stellungnahme.

Alzheimer: Ärzte fordern Finanzierung neuer Therapien
Neurologen fordern die Kostenübernahme neuer Medikamente gegen Alzheimer. Die Wirkstoffe können den Krankheitsverlauf um bis zu 30% verlangsamen, sind aber bislang nicht im öffentlichen Gesundheitssystem finanziert. Experten warnen vor sozialer Ungleichheit beim Zugang zu den Behandlungen.

Wohnungsbau: Kaum neue Sozialwohnungen
In den Kanaren wurden in den letzten zehn Jahren nur 476 Sozialwohnungen fertiggestellt. Seit 2022 gab es keine neuen Projekte mit endgültiger Genehmigung. Gleichzeitig steigen die Preise weiter, während das Angebot knapp bleibt. Zwar nimmt die Zahl geplanter Projekte wieder zu, doch die Umsetzung bleibt schleppend.

Süden Gran Canarias besonders gesund
San Bartolomé de Tirajana zählt laut einer Studie zu den gesündesten Regionen Spaniens. Gründe sind gute Luftqualität, mildes Klima und viele Möglichkeiten für Bewegung. Gleichzeitig wird Arrecife als eine der ungesündesten Städte eingestuft, unter anderem wegen fehlender Grünflächen.

Kanaren: Sonniger Wochenstart und steigende Temperaturen
Die Kanaren starten mit stabilem Wetter in die Woche: viel Sonne, nur wenige Wolken und leicht steigende Temperaturen. Der Wind weht meist mäßig aus Nordost, teils mit stärkeren Böen.
Inselüberblick:

Lanzarote & Fuerteventura: Meist sonnig, morgens und abends im Norden
wolkiger. Temperaturen kaum verändert, teils etwas wärmer im Landesinneren.

Gran Canaria: Überwiegend freundlich, im Norden zeitweise wolkig. Temperaturen im Süden leicht steigend, im Norden stabil. Teilweise kräftiger Wind. In Las Palmas de Gran Canaria werden es etwa 19 bis 23 Grad.

Teneriffa: Sonnig mit einzelnen Wolken am Morgen im Nordosten. Im Norden
und in höheren Lagen etwas wärmer.

La Gomera, La Palma, El Hierro: Meist sonnig, vereinzelt Wolken. Temperaturen leicht steigend.

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Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 04.05.2026 um 16:06

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3.5.2026 - Neuer 3-Euro-Zoll ab Juli: Das Ende des Billig-Shoppings bei Temu, Shein und Co.?

Ab dem 1. Juli 2026 führt die AEAT eine neue 3-Euro-Zollgebühr für Online-Käufe außerhalb der EU ein. Erfahren Sie, warum die Kanaren betroffen sind und wie sich die Kosten für Temu- und Shein-Bestellungen ändern...-

Wie die Kaneren betroffen sind:

Kanaren – Die Ära des völlig unbeschwerten Online-Shoppings aus Fernost steht vor einem massiven Umbruch. Wer regelmäßig bei Plattformen wie Temu, Shein oder AliExpress bestellt, muss sich ab diesem Sommer auf deutliche Mehrkosten einstellen. Die spanische Steuerbehörde (Agencia Tributaria – AEAT) hat in dieser Woche die Katze aus dem Sack gelassen und die Details zur Einführung einer neuen Zollgebühr veröffentlicht. Ab dem 1. Juli wird pro importiertem Produkt eine Pauschale von 3 Euro fällig. Besonders für die Bewohner der Kanarischen Inseln bringt diese Nachricht bittere Klarheit, denn bisherige Hoffnungen auf eine Sonderregelung wurden endgültig zerschlagen.

Klarheit für den Archipel: Warum die Kanaren keine Ausnahme sind

Lange Zeit herrschte eine juristische Hängepartie, die für viel Verwirrung unter den Verbrauchern auf den Glücklichen Inseln sorgte. Die ursprüngliche Formulierung der EU-Verordnung ließ Spielraum für Interpretationen. Es hieß, der Zoll gelte für Sendungen, die von der Mehrwertsteuer (IVA) befreit sind. Da die Kanarischen Inseln jedoch nicht zum Anwendungsgebiet der spanischen Mehrwertsteuer gehören, sondern ihr eigenes Steuersystem (IGIC) pflegen, argumentierten Experten, dass die Inseln gar nicht betroffen sein könnten.

Die kanarische Finanzministerin Matilde Asián hatte in den vergangenen Monaten immer wieder betont, dass im Steuerrecht ein feiner Unterschied zwischen „nicht unterliegen“ und „befreit sein“ besteht. Doch die AEAT hat diesen Wortklaubereien nun ein Ende gesetzt. In der aktuellen Mitteilung wird unmissverständlich klargestellt: „Diese Maßnahmen gelten gleichermaßen für Käufe von Verbrauchern auf den Kanarischen Inseln.“ Der Grund ist simpel: Der Archipel ist Teil des offiziellen Zollgebiets der Europäischen Union, und damit greifen die neuen Schutzmechanismen des Binnenmarktes auch hier mit voller Härte.

Die Kostenfalle: Wie die 3-Euro-Gebühr berechnet wird

Die neue Gebühr ist tückischer, als es auf den ersten Blick scheint. Es handelt sich nicht um eine Pauschale pro Paket, sondern die Abrechnung erfolgt nach der sogenannten Zolltarifnummer (Taric-Code). Das bedeutet: Wer bunt gemischt bestellt, zahlt mehrfach.

Ein praktisches Rechenbeispiel zur Veranschaulichung:
Stellen Sie sich vor, Sie bestellen ein Paket bei einem asiatischen Anbieter mit folgendem Inhalt:

3 T-Shirts (fallen unter eine gemeinsame Zolltarifnummer)
1 Ladegerät für das Smartphone (andere Zolltarifnummer)
1 Set Küchenmesser (wieder eine andere Nummer)

In diesem Fall werden 9 Euro an Zollgebühren fällig (3 x 3 Euro). Da die T-Shirts zur selben Kategorie gehören, werden sie als ein Posten gewertet. Das Ladegerät und die Messer sind jedoch technisch unterschiedliche Produkte und lösen jeweils die volle Gebühr aus. Bei Artikeln, die oft nur 2 oder 4 Euro kosten, verdoppelt sich der Preis somit fast durch den Zoll.

H7 und H1: Die neue Bürokratie hinter der Zustellung

Mit dem 1. Juli ändern sich auch die technischen Abläufe der Einfuhr. Die AEAT führt zwei primäre Anmeldeformate ein, die das bisherige System ersetzen:

- Die H7-Zollanmeldung: Diese vereinfachte Anmeldung ist für Einkäufe mit einem Warenwert von unter 150 Euro gedacht. Sie soll den Prozess beschleunigen, dient aber gleichzeitig der exakten Erfassung der 3-Euro-Pauschale.
- Die H1-Zollanmeldung: Diese vollständige Anmeldung wird fällig, wenn der Warenwert über 150 Euro liegt oder wenn es sich um Produkte handelt, die speziellen Beschränkungen oder der kanarischen AIEM-Steuer (Schutzsteuer für lokale Produktion) unterliegen.

Der strategische Hintergrund: Kampfansage an asiatische Plattformen

Warum führt Europa diesen Zoll überhaupt ein? Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Maßnahme vor allem gegen die „Flut“ billiger Produkte aus China gerichtet ist. Plattformen wie Temu und Shein haben den europäischen Markt in Rekordzeit überrollt. Der spanische Einzelhandel und Verbraucherorganisationen beklagen seit Langem einen unlauteren Wettbewerb.

Die Vorwürfe gegen die asiatischen Giganten wiegen schwer. Es geht nicht nur um den Preis, sondern um die Einhaltung europäischer Standards. Während ein lokaler Händler in Santa Cruz oder Las Palmas sicherstellen muss, dass seine Waren chemisch unbedenklich sind (REACH-Verordnung) und faire Löhne gezahlt werden, entziehen sich die Direktversender aus Drittländern oft diesen Kontrollen. Zudem werden die Arbeitsbedingungen und Umweltstandards in den Produktionsländern oft als weit unter europäischem Niveau kritisiert.

Asodiscan begrüßt die Entscheidung: Ende der „Steueroase“ für Online-Riesen?

In der kanarischen Wirtschaft regt sich Zustimmung. Alfredo Medina, Generalsekretär des Verbandes der großen Vertriebsunternehmen der Kanarischen Inseln (Asodiscan), nannte die Klarstellung der AEAT einen „notwendigen Schritt“. Er betonte, dass die EU damit endlich für gleiche lange Spieße sorge. Medina sieht die lokale Regierung nun in der Pflicht, auch die letzten Steuervorteile für den Online-Handel zu kappen.

Sein Ziel ist die Abschaffung der seit 2016 bestehenden Steuerbefreiung für Einkäufe bis 150 Euro. Bisher müssen Kanaren-Residenten für Waren unter diesem Wert keine kanarische Mehrwertsteuer (IGIC) zahlen. Medina argumentiert, dass die Kanarischen Inseln nicht länger das einzige Gebiet in der EU sein dürften, in dem für solche Käufe keine Steuern gezahlt werden, während der stationäre Handel vor Ort bei jedem Verkauf besteuert wird.

Wackelt die 150-Euro-Freigrenze der IGIC?

Die Diskussion um die IGIC-Befreiung ist ein heißes Eisen. Finanzministerin Matilde Asián hat bereits angedeutet, dass die Einführung des 3-Euro-Zolls die gesamte bisherige Regelung infrage stellt. Da der Importeur nun sowieso ein Dokument (H7 oder H1) ausfüllen muss, um die Zollgebühr zu entrichten, entfällt das Hauptargument für die Steuerbefreiung: die Vermeidung von Bürokratie.

Sollte die Befreiung fallen, müssten Käufer zusätzlich zu den 3 Euro Zoll auch noch die 7 % IGIC auf den Warenwert zahlen. Für den Verbraucher bedeutet das eine doppelte finanzielle Belastung, die das Online-Shoppen deutlich unattraktiver macht.

Die Angst vor der Rückkehr der Speditionsgebühren

Ein Punkt bereitet den Bewohnern der Inseln jedoch besondere Sorgen: Die Bearbeitungsgebühren der Paketdienste. Viele erinnern sich noch an die Zeit vor 2016, als Speditionen für die Abwicklung des sogenannten DUA-Dokuments Gebühren von 20 bis 30 Euro verlangten – oft für ein Paket, das nur 10 Euro wert war.

Es besteht die berechtigte Angst, dass private Zustelldienste die neue Pflicht zur Zollanmeldung nutzen könnten, um ihre Servicepauschalen wieder drastisch zu erhöhen. Verbraucherschützer warnen, dass dies den Online-Handel auf den Kanaren völlig lahmlegen könnte, wenn die Nebenkosten den Warenwert um ein Vielfaches übersteigen.

Zusammenfassung: Worauf Sie sich ab Juli einstellen müssen

Die Änderungen sind gravierend und erfordern ein Umdenken beim Einkauf im Internet. Hier sind die wichtigsten Fakten für alle Kanaren-Residenten:

- Stichtag 1. Juli: Es zählt der Tag, an dem das Paket beim Zoll eintrifft, nicht der Tag der Bestellung.
- 3 Euro pro Kategorie: Bestellen Sie nach Möglichkeit Artikel der gleichen Warengruppe zusammen, um Gebühren zu sparen.
- Zusatzkosten einplanen: Rechnen Sie bei jedem Billig-Artikel aus Fernost pauschal 3 Euro hinzu und prüfen Sie, ob der Kauf lokal nicht günstiger wäre.
- Bürokratie: Stellen Sie sicher, dass Ihre Daten (NIE/NIF) beim Versender korrekt hinterlegt sind, um Verzögerungen bei der H7-Anmeldung zu vermeiden.

Letztlich ist die neue Regelung ein deutliches Signal für mehr lokalen Konsum und gegen die massenhafte Einfuhr von Billigstwaren. Für die Verbraucher bedeutet es jedoch erst einmal: Das Schnäppchen-Paradies wird deutlich teurer. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 03.05.2026 um 17:50

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3.5.2026 - Post schließt in Las Palmas 3 Niederlassungen – das löst breiten Unmut aus!

Die spanische Post hat in Las Palmas de Gran Canaria 3 Filialen geschlossen. Sowohl Gewerkschaften als auch Anwohner kritisieren dies...-

Arenales, Hoya la Plata und El Cebedal nun zu.

Las Palmas – Die spanische Post (Correos) hat zum 1. Mai 2026 in der Hauptstadt von Gran Canaria gleich drei Filialen geschlossen. Das sorgt sowohl bei Gewerkschaften als auch bei Anwohnern der betroffenen Gebiete für Unmut. Betroffen sind die Postfilialen in Arenales, Hoya la Plata und El Cebedal.

Die Anwohner der betroffenen Gebiete kritisieren den Mangel an Informationen und stellen die Schließung der Postfilialen in diesen recht dicht besiedelten Gebieten infrage. Besonders problematisch ist es, dass in den genannten Gebieten viele ältere Menschen leben, die auf die Post angewiesen sind.

Gewerkschaften mobilisieren
Die Gewerkschaften hingegen kritisieren die Entscheidung der Post, weil diese lediglich die gesetzliche Mindestfrist gewahrt habe, um die Mitarbeiter über diesen Schritt zu informieren. Man habe entsprechende politische Gruppen kontaktiert, um noch etwas gegen diese Entscheidung unternehmen zu können.

Arbeitsrechtlich ist dieses Thema auch von Relevanz, da einige Angestellte von Correos in andere Filialen zwangsversetzt werden müssen. Zudem wird damit ein altes Thema wieder entfacht. In der Hauptstadt sind fast alle Postfilialen nur bis zur Mittagszeit geöffnet.

Correos hingegen lassen die Kritiken kalt. Man verweist auf die Umstrukturierung des Filialnetzes, um den Bedingungen des Dienstleistungsplans zu entsprechen. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 03.05.2026 um 17:42

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3.5.2026 - Maspalomas im Wandel: 6-Millionen-Euro-Projekt revitalisiert die legendäre Palmenoase

Gran Canaria investiert massiv in den Naturschutz und Tourismus. Erfahren Sie alles über die dreiphasige Sanierung der Oase von Maspalomas, neue Besucherzentren und die Zukunft der Dünen...-

Erfahren Sie alles über die dreiphasige Sanierung der Oase von Maspalomas.

Maspalomas – Die Gemeinde San Bartolomé de Tirajana im Süden Gran Canarias steht vor einer ihrer bedeutendsten landschaftlichen Transformationen der letzten Jahrzehnte. In einer gemeinsamen Pressekonferenz gaben Antonio Morales, Präsident des Inselrats von Gran Canaria, und Marco Aurelio Pérez, Bürgermeister von San Bartolomé de Tirajana, den Startschuss für ein ehrgeiziges Projekt: Die umfassende Sanierung und ökologische Aufwertung der Palmenoase von Maspalomas.

Mit einem Investitionsvolumen von über sechs Millionen Euro zielt die Maßnahme darauf ab, das fragile Gleichgewicht zwischen Naturschutz und erstklassigem Tourismus neu zu definieren. Es geht nicht nur um einfache Verschönerungen, sondern um den Erhalt eines Erbes, das für die Identität der Insel von unschätzbarem Wert ist.

Ein strategisches Projekt für die „Lunge“ des Südens

Die Oase von Maspalomas ist weit mehr als nur eine Ansammlung von Palmen. Sie ist das Herzstück eines komplexen Ökosystems, in dem die berühmten Dünen, die Lagune (La Charca) und der Palmenhain (El Palmeral) eine untrennbare Einheit bilden. Antonio Morales betonte während der Präsentation, dass die Investition von exakt 6.061.443 Euro darauf abzielt, „die einzigartigen und exklusiven Werte der Oase hervorzuheben“.

Das Projekt wird von der staatlichen Firma Tragsa durchgeführt, die für ihre Expertise in Umwelt- und Infrastrukturprojekten bekannt ist. Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, der ökologische Nachhaltigkeit mit hoher Aufenthaltsqualität für Einheimische und Touristen verbindet.

„Wir wollen einen Ort schaffen, der weltweit einzigartig ist und zu den herausragendsten Enklaven der Kanarischen Inseln zählt“, so Morales.

Die drei Phasen der Transformation: Ein detaillierter Blick

Um die Beeinträchtigungen für Besucher so gering wie möglich zu halten und eine strukturierte Umsetzung zu gewährleisten, wurde das Projekt in drei klare Phasen unterteilt:

Phase A: Das Tor zur Oase

Die erste Phase konzentriert sich auf die Infrastruktur und den Empfang. Hier entstehen der Haupteingang, moderne Sicherheitsbereiche sowie Verwaltungsbüros und öffentliche Sanitäranlagen. Es ist der Grundstein für ein geordnetes Besuchermanagement, das den Schutz des Geländes sicherstellt.

Phase B: Die „Bio-Gesunde Route“ und der Blick auf die Dünen

Dieser Abschnitt ist das Herzstück der touristischen Aufwertung. Auf einer Fläche von über 1.500 Quadratmetern entstehen die Laguna de Flores, ein interaktiver Brunnen und der lang ersehnte Mirador de Las Dunas (Aussichtspunkt der Dünen).

Besonders innovativ ist die Integration der Prinzipien von Sebastian Kneipp. Die „Bio-Gesunde Route“ umfasst fünf Zonen, die Körper und Geist harmonisieren sollen:

- Balance & Natur: Orte der Ruhe inmitten einheimischer Flora.
- Wasser & Aktivität: Ein interaktiver Bereich zur körperlichen Betätigung.
- Ernährung & Achtsamkeit: Informationspunkte zur nachhaltigen Lebensweise.

Phase C: Erlebnisraum für die nächste Generation

Die finale Phase widmet sich den jüngsten Besuchern. Ein über 300 Quadratmeter großer Kinderspielbereich wird mit umweltfreundlichen Materialien errichtet. Hier soll spielerisch das Bewusstsein für die Natur vermittelt werden, eingebettet in die schützende Kulisse des Palmenhains.

Das „Haus des Malers“: Vom Rechtsstreit zum Besucherzentrum

Bürgermeister Marco Aurelio Pérez lieferte wichtige Details zur Erweiterung des Geländes. Ein zentraler Punkt ist die Rückgewinnung des sogenannten „Malerhauses“ (Casa des Pintors). Nach einem langen Rechtsstreit hat die Gemeinde bereits 3,5 Millionen Euro investiert, um dieses strategisch günstig gelegene Grundstück inmitten der Oase zurückzuerwerben.

Geplant ist, dieses historische Gebäude in das zukünftige Besucherzentrum der Dünen umzuwandeln. Es soll als zentraler Informationsknotenpunkt dienen, an dem Besucher die Geschichte der Entstehung der Dünen und die Bedeutung des Naturschutzes erfahren können. Pérez betonte, dass man derzeit an der Integration weiterer privater Grundstücke arbeite, um die Oase langfristig auf eine Gesamtfläche von über 90.000 Quadratmetern zu vergrößern.

Nachhaltigkeit und Innovation: Solarparks und Lichtkonzepte

Ein modernes Projekt im Jahr 2024 kommt nicht ohne technologische Innovationen aus. Auf den Dächern der Eingangsmodule wird ein kleiner Solarpark installiert, um die Energieeffizienz des Parks zu steigern. Zudem wird ein spezielles Beleuchtungskonzept mit vier verschiedenen Modi implementiert, das die Tierwelt nachts schont, aber gleichzeitig Sicherheit und ästhetische Akzente bietet.

Die Flora und Fauna stehen dabei stets im Mittelpunkt. Der neue Aussichtspunkt bietet ideale Bedingungen zur Beobachtung der einheimischen Vögel und der einzigartigen Reptilienfauna Gran Canarias, wie etwa der Rieseneidechse (Gallotia stehlini).

Ein breiteres Netzwerk: Weitere Investitionen im Süden

Das Projekt in der Oase ist Teil einer gigantischen Investitionswelle für San Bartolomé de Tirajana. Tourismusrat Carlos Álamo hob hervor, dass seit 2020 rund 17 Millionen Euro in die Erneuerung der touristischen Infrastruktur geflossen sind. Weitere Großprojekte stehen bereits in den Startlöchern:

1. Neugestaltung des Leuchtturms (Faro de Maspalomas): Drei Millionen Euro für die Umgebung des Wahrzeichens.
2. Sanierung des Maspalomas-Stadions: Vier Millionen Euro für Sport und Freizeit.
3. Städtischer Markt: Ein Budget von fast 8 Millionen Euro für eine moderne Markthalle.
4. Dünen-Zugänge: Fast eine Million Euro für verbesserte Wege zu den Stränden.

Fazit: Ein Meilenstein für den ökologischen Tourismus

Die umfassende Umgestaltung der Palmenoase von Maspalomas markiert einen Wendepunkt. Weg vom Massentourismus der 80er Jahre, hin zu einem qualitativen, bewussten und ökologisch nachhaltigen Erlebnistraum. Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Inselrat und der Gemeinde zeigt, dass der Erhalt der natürlichen Schönheit Gran Canarias oberste Priorität hat.

Für Urlauber bedeutet dies in naher Zukunft ein deutlich aufgewertetes Erlebnis. Für die Insel bedeutet es die Sicherung ihres wertvollsten Gutes: Einer einzigartigen Landschaft, die es so kein zweites Mal auf der Welt gibt.

Bleiben Sie informiert über den Fortschritt der Bauarbeiten und weitere News aus Gran Canaria auf unserem Portal. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 03.05.2026 um 17:35

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3.5.2026 - Energiewende im Paradies: Wie Maspalomas mit massiven Photovoltaik-Projekten die Stromrechnung der Bürger senkt

Gran Canaria setzt auf die Sonne! Erfahren Sie alles über die neue Photovoltaikanlage im CC Nilo, die Energiegemeinschaft Playa del Inglés und wie Anwohner 50% Stromkosten sparen..-

Neue Photovoltaikanlage im CC Nilo ist am Netz.

Maspalomas – Gran Canaria macht einen gigantischen Schritt in Richtung Energieunabhängigkeit. Im Herzen des touristischen Zentrums, in Maspalomas und Playa del Inglés, entstehen derzeit wegweisende Photovoltaik-Projekte. Das Ziel: Saubere Energie, niedrigere Kosten für die Anwohner und ein grünerer Tourismus. Wir werfen einen detaillierten Blick auf die neuesten Entwicklungen rund um das Einkaufszentrum Nilo und die Avenida de Granada.

Solaranlagen auf Gran Canaria unter blauem Himmel
Die Sonne Gran Canarias wird nun zur wichtigsten Energiequelle für die lokale Gemeinschaft.

Meilenstein im CC Nilo: Ein Kraftwerk für die Gemeinschaft

Die Bauarbeiten sind offiziell abgeschlossen: Auf dem Dach des bekannten Einkaufszentrums „Nilo“ in Playa del Inglés prangt nun eine der modernsten Photovoltaikanlagen der Region. Mit einer beeindruckenden Spitzenleistung von 276,48 kWp ist diese Anlage weit mehr als nur eine einfache Installation zur Eigenversorgung. Sie bildet das Herzstück der neu gegründeten Energiegemeinschaft Playa del Inglés.

Raúl García Brink, der Minister für Umwelt, Klima, Energie und Wissen des Inselrats von Gran Canaria, betonte bei seinem jüngsten Besuch die Bedeutung dieses Projekts. Es gehe nicht nur darum, technische Infrastruktur zu schaffen, sondern die Bürger aktiv an der Energiewende teilhaben zu lassen. Die Anlage im CC Nilo besteht aus insgesamt 432 Hochleistungsmodulen mit einer Leistung von jeweils 640 Wp. Sechs hocheffiziente Wechselrichter sorgen dafür, dass die gewonnene Sonnenenergie optimal genutzt werden kann.

Technische Daten und Ertragserwartung

- Nennleistung: 275 kW
- Spitzenleistung (Peak): 276,48 kWp
- Anzahl der Module: 432 Stück à 640 Wp
- Geschätzte Jahresproduktion: 549.208 kWh

Diese Zahlen sind mehr als nur Statistik. Mit einer Jahresproduktion von über einer halben Million Kilowattstunden können rechnerisch etwa 158 Durchschnittshaushalte komplett mit sauberem Strom versorgt werden. Dies entspricht einer jährlichen CO2-Einsparung von über 314 Tonnen – ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz auf der Kanareninsel.

Was ist eine Energiegemeinschaft? Der 5-Kilometer-Radius erklärt

Das Besondere an dem Projekt im CC Nilo ist die Einbindung in die „Comunidad Energética“ (Energiegemeinschaft). In Spanien ermöglicht ein Gesetz, dass Strom, der an einem Punkt erzeugt wird, von Teilnehmern im Umkreis von bis zu fünf Kilometern verbraucht werden kann.

Das bedeutet: Nicht nur das Einkaufszentrum selbst profitiert von der Sonne, sondern auch Privathaushalte und kleine Unternehmen in der direkten Nachbarschaft von Playa del Inglés. García Brink rief die Bürger ausdrücklich dazu auf, sich dieser Initiative anzuschließen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Teilnehmer beziehen saubere Energie zu einem Preis, der deutlich unter den marktüblichen Tarifen der großen Energieversorger liegt.

Vorteile für Teilnehmer auf einen Blick:

- Ersparnis: Senkung der Energiekosten um 20 bis 50 Prozent.
- Unabhängigkeit: Weniger Abhängigkeit von schwankenden - Strompreisen auf dem Weltmarkt.
- Nachhaltigkeit: Direkter Beitrag zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks der Insel.

Solar-Boom an der Avenida de Granada: Laden mit Sonnenkraft

Während das Projekt im CC Nilo bereits fertiggestellt ist, laufen die Arbeiten an der Avenida de Granada auf Hochtouren. Hier entsteht eine Photovoltaikanlage, die speziell auf die Anforderungen der modernen Elektromobilität zugeschnitten ist. Das Projekt ist Teil des umfassenden Nachhaltigkeitsplans für den Tourismus in Maspalomas.

Die Anlage an der Avenida de Granada wird eine Spitzenleistung von 105,78 kWp erreichen, generiert durch 172 Module. Mit einer erwarteten Jahresproduktion von 241.515 kWh können hier weitere 69 Haushalte versorgt werden. Doch der Fokus liegt hier auf der Straße: Die Installation umfasst moderne Ladestationen für Elektrofahrzeuge.

Infrastruktur für E-Autos

Um die Mobilitätswende auf Gran Canaria voranzutreiben, werden an diesem Standort folgende Lademöglichkeiten geschaffen:

- Eine Ladestation mit 22 kW Leistung.
- Drei Einheiten mit jeweils 14 kW Leistung.
- Insgesamt sechs Anschlüsse mit jeweils 7 kW Leistung.

Dies ist ein klares Signal an Touristen und Einheimische: Maspalomas bereitet sich auf eine Zukunft ohne fossile Brennstoffe vor. Die erzeugte Energie der Anlage reicht theoretisch aus, um eine Fahrstrecke von fast 1,8 Millionen Kilometern mit Elektroautos zurückzulegen.

„Impulsa Maspalomas“: Ein strategisches Gesamtkonzept

Hinter den einzelnen Baumaßnahmen steckt ein großer Plan namens „Impulsa Maspalomas“. Finanziert wird dieser durch den europäischen Fonds „Next Generation EU“ im Rahmen des spanischen Wiederaufbau- und Resilienzplans. Insgesamt fließen rund 1,5 Millionen Euro in diese regionalen Energieprojekte.

Das Ziel ist ehrgeizig: In der gesamten Region sollen Photovoltaikanlagen auf insgesamt neun öffentlichen Gebäuden installiert werden. Mit einer geplanten Gesamtleistung von 1,6 MWp und einer jährlichen Erzeugung von 2.790 MWh sollen künftig rund 700 Haushalte versorgt werden. Jährlich werden so über 1.615 Tonnen CO2 vermieden – ein massiver Gewinn für die Umwelt.

Warum Gran Canaria zum „Solar-Hub“ wird

Die geografische Lage Gran Canarias bietet ideale Voraussetzungen für die Photovoltaik. Mit über 300 Sonnentagen im Jahr ist die Insel prädestiniert für die Nutzung solarer Energie. Projekte wie im CC Nilo oder an der Avenida de Granada zeigen, dass dezentrale Energieerzeugung – also dort, wo der Strom auch verbraucht wird – der richtige Weg ist.

Anstatt auf große, weit entfernte Kraftwerke zu setzen, nutzt man die vorhandenen Dachflächen in den Siedlungs- und Tourismusgebieten. Dies minimiert Übertragungsverluste im Stromnetz und schont die wertvollen Landschaftsflächen der Insel. Maspalomas und Playa del Inglés positionieren sich so als Vorbilder für nachhaltigen Tourismus weltweit.

Der ökologische Vergleich: Bäume statt Abgase

Um die Auswirkungen der neuen Anlagen greifbarer zu machen, ziehen Experten gerne den Vergleich zur Aufforstung heran. Allein die Anlage im Einkaufszentrum Nilo hat eine Umweltwirkung, die der Pflanzung von etwa 1.885 Bäumen entspricht. Rechnet man die Anlage an der Avenida de Granada hinzu (829 Bäume), entsteht ein virtueller Wald, der die Luftqualität verbessert und das Klima schützt, ohne dass dafür Platz am Boden benötigt wird.

Wie können Bürger und Unternehmen profitieren?

Der Inselrat von Gran Canaria (Cabildo de Gran Canaria) hat den Prozess der Teilnahme stark vereinfacht. Interessierte Anwohner und lokale Unternehmer, die sich im Umkreis der Anlagen befinden, können Teil der Energiegemeinschaft werden.

Dies geschieht unkompliziert über die offizielle Plattform der Energiegemeinschaften. Dort finden sich Informationen zur Anmeldung, zu den genauen Kosteneinsparungen und zu den technischen Voraussetzungen.

Hier können Sie sich informieren:
Website: www.comunidadesenergeticasdegrancanaria.com

Fazit: Ein grünes Versprechen für die Zukunft

Die Entwicklungen in Maspalomas sind ein starkes Signal. Sie beweisen, dass Umweltschutz und wirtschaftliche Vorteile Hand in Hand gehen können. Während die Touristen die Sonne am Strand genießen, sorgt dieselbe Sonne auf den Dächern der Stadt dafür, dass die Lichter brennen – sauberer und günstiger als je zuvor.

Mit Projekten wie „Impulsa Maspalomas“ setzt Gran Canaria ein Zeichen gegen den Klimawandel und für eine nachhaltige Zukunft des Tourismus. Es ist ein Modell, das Schule machen sollte – nicht nur auf den Kanaren, sondern überall dort, wo die Sonne ein unerschöpfliches Potenzial bietet. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 03.05.2026 um 17:12

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2.5.2026 - Gran Canaria erstrahlt in sattem Grün: Rekord-Frühling und steigende Temperaturen auf den Kanaren

Nach den Regenfällen im Winter verwandelt sich Gran Canaria in ein Naturparadies. Erfahren Sie alles über die aktuelle Wettervorhersage der AEMET, steigende Temperaturen und das Wander-Highlight des Jahres..-

Im Beitrag viele Bilder der Frühlingspracht in den Bergen!

Frühlings-Erwachen auf Gran Canaria: Warum die Insel jetzt so grün ist wie nie zuvor

Der Mai auf Gran Canaria hat in diesem Jahr eine ganz besondere Magie. Wer in diesen Tagen den Blick über das Landesinnere schweifen lässt, traut seinen Augen kaum: Wo in den vergangenen Jahren um diese Zeit oft schon staubiges Braun und vertrocknete Gräser dominierten, explodiert die Natur förmlich in einem intensiven Grün. Die ungewöhnlich ergiebigen Regenfälle des vergangenen Winters haben die Insel in einen Zustand versetzt, der selbst Langzeiturlauber und Einheimische staunen lässt.

Es ist ein seltenes Naturschauspiel, das Gran Canaria derzeit bietet. Die Schluchten (Barrancos) und Berghänge leuchten in einer Farbenpracht, die eher an die saftigen Wiesen Mitteleuropas erinnert als an ein subtropisches Archipel vor der Küste Afrikas. Doch während die Natur von der Feuchtigkeit zehrt, kündigt sich nun die nächste Phase des Frühlings an: Der Sommer klopft leise an die Tür.

Ein Meer aus Blau und Grün: Die Stauseen erholen sich

Besonders beeindruckend zeigt sich der Wandel an den Wasserreservoirs der Insel. Wo monatelang Schlamm und rissige Erde das Bild der Stauseen prägten, spiegelt sich nun wieder das tiefe Blau des Himmels im Wasser. Die Teiche und Tümpel im Hochland sind gut gefüllt – ein Segen für die Landwirtschaft und ein optisches Highlight für jeden Wanderer.

Nachdem dichte Wolkenfelder über Monate hinweg das Bild bestimmten, zieht nun endlich Beständigkeit ein. Die Wolkendecke lockert auf, und die Sonne gewinnt die Oberhand zurück. Laut der staatlichen Wetterbehörde AEMET ist dieser Trend kein kurzes Zwischenspiel, sondern der Beginn einer stabilen Wetterphase.

Die Vorhersage: Ein strahlendes Wochenende steht bevor

Für alle Sonnenanbeter und Outdoor-Enthusiasten sind die Nachrichten der Meteorologen vielversprechend. Bereits für den kommenden Samstag prognostiziert die AEMET einen überwiegend klaren Himmel über dem gesamten Archipel. Doch das ist erst der Anfang:

- Samstag: Viel Sonnenschein und nur vereinzelte Wolken am Nachmittag.
- Sonntag: Ein spürbarer Temperaturanstieg, besonders im Landesinneren und in der Westprovinz.
- Montag & Dienstag: Die Temperaturen klettern weiter, begleitet von einem leicht bewölkten, aber freundlichen Himmel.

Die gefühlte Temperatur wird in der ersten Hälfte der kommenden Woche in weiten Teilen der Insel die 20-Grad-Marke deutlich überschreiten. Damit verfestigt sich der Eindruck, dass der milde Winter endgültig dem warmen kanarischen Frühling gewichen ist.

Temperatur-Check: Wo es auf Gran Canaria am wärmsten ist

Bereits am vergangenen Freitag zeigten die Thermometer, in welche Richtung die Reise geht. Den Spitzenwert der Insel sicherte sich Tasarte in der Gemeinde La Aldea de San Nicolás. Hier kletterte das Quecksilber um 14:00 Uhr auf beachtliche 25,5 Grad Celsius. Wer es etwas gemäßigter, aber dennoch warm suchte, wurde im Süden fündig.

In El Matorral (San Bartolomé de Tirajana) wurden 23,9 Grad gemessen, während das beliebte Tourismuszentrum Maspalomas mit soliden 23,2 Grad glänzte. Auch im Norden und Westen der Insel ist der Frühling angekommen: Arucas und Puerto de Mogán meldeten ebenfalls 23,2 Grad, gefolgt von Agaete mit 22,7 Grad und Tafira mit 21,3 Grad.

Wärme auch in den Bergregionen

Besonders erfreulich ist die Entwicklung für die Bewohner der höher gelegenen Orte wie Tejeda und Teror. Nachdem es dort in den ersten Monaten des Jahres oft empfindlich kalt war, wurde nun auch hier die 20-Grad-Marke geknackt. Auch wenn die 21 Grad in den Ortszentren noch nicht ganz erreicht wurden, herrscht in Valleseco (ca. 20 Grad) und San Mateo (17,5 Grad) mittlerweile ein angenehmes Klima für aktive Erholung.

Lifestyle-Wechsel: Sommergarderobe und Strandlust

Der Wetterumschwung hat unmittelbare Auswirkungen auf den Alltag der Inselbewohner. Die dicken Strickjacken und Regenmäntel, die in diesem Jahr ungewöhnlich oft zum Einsatz kamen, wandern nun endgültig in die hinteren Ecken der Kleiderschränke. Stattdessen dominieren wieder leichte Stoffe, T-Shirts und Flip-Flops das Straßenbild.

Die Lust auf einen Strandbesuch steigt merklich. Die Kombination aus der frischen, grünen Natur im Hinterland und dem glitzernden Atlantik macht Gran Canaria momentan zu einem der attraktivsten Reiseziele in Europa. Wer die Insel in diesem speziellen „grünen Gewand“ erleben möchte, sollte die kommenden Tage nutzen, bevor die zunehmende Hitze des Sommers die Landschaft wieder in ihr gewohntes Goldgelb hüllt.

Tipp für Urlauber: Nutzen Sie das kommende Wochenende für eine Fahrt in die Berge. Die Sicht ist klar, die Temperaturen sind mild und die Fotomotive dank der blühenden Natur einmalig.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Gran Canaria zeigt sich aktuell von seiner besten Seite. Die Mischung aus ökologischer Erholung durch den Regen und dem nun einsetzenden Sonnenschein sorgt für eine perfekte Balance. Bleiben Sie dran für weitere Wetter-Updates und die besten Ausflugstipps für den kanarischen Frühling! – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 03.05.2026 um 03:50

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2.5.2026 - Schlangen-Plage auf Gran Canaria: Warum die Fangzahlen 2026 überraschend sinken

Die Zahl der gefangenen Kalifornischen Königsnattern auf Gran Canaria ist auf einem Rekordtief. Erfahren Sie, warum das Wetter die invasive Art schützt und wie der Inselrat jetzt aufrüstet..-

Das Wetter spiel eine wichtige Rolle.

Gran Canaria – Es klingt zunächst wie eine Erfolgsmeldung für den Naturschutz auf der Insel: In den ersten vier Monaten des Jahres 2026 wurden auf Gran Canaria so wenige Kalifornische Königsnattern gefangen wie seit Beginn des Jahrzehnts nicht mehr. Doch Experten mahnen zur Vorsicht. Der Rückgang der Zahlen bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Population der invasiven Schlangen schrumpft. Vielmehr spielt ein ganz anderer Faktor den Tieren in die Karten: das Wetter.

Die nackten Zahlen: Ein Jahrzehnt-Tief bei den Fängen

Werfen wir einen Blick auf die aktuelle Statistik, die vom Inselrat (Cabildo de Gran Canaria) und dem öffentlichen Unternehmen Gesplan veröffentlicht wurde. Von Mitte Januar bis Ende April 2026 wurden insgesamt 607 Schlangen aus der Natur entfernt. Im Vergleich zu den Vorjahren ist dies ein massiver Einbruch:

2025: 1.205 gefangene Exemplare (fast doppelt so viele wie heute).
2020 & 2021: Über 1.000 Fänge (1.038 bzw. 1.013).
2024: 634 Fänge (das einzige Jahr mit einer ähnlich niedrigen Quote).

Trotz dieser niedrigen Zahlen geben die Biologen keine Entwarnung. Es handelt sich nicht um einen Sieg über die invasive Art, sondern um eine wetterbedingte Verzögerung der Schlangenaktivität.

Warum das Wetter die Schlangen „unsichtbar“ macht

Die Erklärung für die niedrigen Fangquoten liegt in der Biologie der Tiere. Schlangen sind wechselwarme Lebewesen. Das bedeutet, ihre Körpertemperatur und damit ihr Aktivitätslevel hängen direkt von der Umgebungstemperatur ab. Das Jahr 2026 startete ungewöhnlich kühl, insbesondere der März war von untypisch niedrigen Temperaturen geprägt.

Dies führte dazu, dass die Kalifornische Königsnatter (Lampropeltis californiae) deutlich länger in ihren unterirdischen Verstecken blieb, als es normalerweise der Fall ist. Im März 2026 wurden lediglich 65 Schlangen gefangen. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es im gleichen Monat 382 Exemplare. Selbst im bisher „schlechtesten“ März des Jahrzehnts (2024) wurden immerhin noch 106 Tiere aus dem Verkehr gezogen.

„Die Schlangen sind da, sie sind nur noch nicht an der Oberfläche,“ erklären die Verantwortlichen. Sobald die Sonne den Boden ausreichend erwärmt, beginnt die Paarungszeit, und die Tiere werden massenhaft ihre Verstecke verlassen.

Großaufgebot gegen die Invasion: Die Notfallphase hat begonnen

Um auf die bevorstehende Hochphase der Schlangenaktivität vorbereitet zu sein, hat der Inselrat gemeinsam mit Gesplan am 28. März die jährliche Notfallphase eingeleitet. In diesem Zeitraum wird der personelle und logistische Aufwand massiv hochgefahren.

In diesem Jahr wurden 40 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt, um die Teams vor Ort zu verstärken. Damit wächst die gesamte Einsatzgruppe auf 50 Fachkräfte an. Das Team setzt sich aus verschiedenen Spezialisten zusammen:

- Erfahrene Vorarbeiter und Koordinatoren
- Feld-Bediener für die direkte Suche
- Professionelle Hundeführer mit speziell ausgebildeten Spürhunden
- Wissenschaftliche Techniker zur Datenauswertung

Servicezeiten erweitert: Hilfe für Bürger rund um die Uhr

Durch die Aufstockung des Personals konnte auch der Bürgerservice deutlich verbessert werden. Wer eine Schlange sichtet oder sogar selbst ein Tier festsetzt, kann nun auf schnellere Hilfe zählen. Die Einsatzteams sind ab sofort von 7:00 Uhr morgens bis 21:00 Uhr abends im Dienst – und das an sieben Tagen die Woche, inklusive Sonn- und Feiertagen.

Diese Präsenz ist entscheidend, denn die Kalifornische Königsnatter breitet sich auf Gran Canaria immer weiter aus. Ursprünglich als Haustiere eingeführt, haben sie in der Natur der Insel keine natürlichen Feinde und bedrohen massiv die einheimische Tierwelt, insbesondere die geschützte Gran-Canaria-Rieseneidechse.

Ausblick: Was erwartet uns im restlichen Jahr 2026?

Obwohl der Start ins Jahr ruhig war, deutet der April bereits auf eine Trendwende hin. Mit steigenden Temperaturen wurden im April 521 Schlangen gefangen. Das sind bereits mehr als im Vergleichszeitraum 2024 (obwohl es unter den 803 Fängen von 2025 bleibt).

Die Experten sind überzeugt: Wenn das Wetter im Frühling und Sommer stabil warm bleibt, wird 2026 bei den Gesamtfangzahlen zu den Vorjahren aufschließen. Die Strategie des Inselrats ist klar: Durch gezielte Jagden in Gebieten mit hoher Populationsdichte soll der Druck auf die invasive Art so hoch wie möglich gehalten werden.

Was tun, wenn Sie eine Schlange sehen?

Die Mitarbeit der Bevölkerung ist der wichtigste Baustein im Kampf gegen die Schlangenplage. Sollten Sie eine Kalifornische Königsnatter entdecken, bewahren Sie Ruhe. Die Tiere sind für Menschen nicht giftig, können aber beißen, wenn sie sich in die Enge getrieben fühlen.

So verhalten Sie sich richtig:

1. Behalten Sie das Tier im Auge, damit es nicht flüchten kann.
2. Rufen Sie umgehend die Notrufnummer 1-1-2 an oder nutzen Sie die offizielle App „Stop Culebra Real“.
3. Versuchen Sie nach Möglichkeit, das Tier unter einem Eimer oder einem ähnlichen Gefäß festzusetzen, bis das Fachpersonal eintrifft.

Nur durch das schnelle Eingreifen der Fangteams und die Unterstützung der Bürger kann die einzigartige Artenvielfalt Gran Canarias langfristig geschützt werden. Die nächsten Monate werden zeigen, ob die verstärkten Maßnahmen ausreichen, um die Ausbreitung der Königsnatter im Jahr 2026 einzudämmen. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 03.05.2026 um 03:40

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1.5.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Geschäfte bleiben am 1. Mai auf den Kanaren geschlossen
Am Freitag, dem 1. Mai, wird in ganz Spanien der Tag der Arbeit gefeiert. Dieser Feiertag wirkt sich auch auf die Öffnungszeiten der Geschäfte auf den Kanarischen Inseln aus: An diesem Tag dürfen die Läden im gesamten Archipel nicht öffnen.
Jedes Jahr legt die autonome Gemeinschaft zehn Sonn- und Feiertage fest, an denen Geschäfte ausnahmsweise öffnen dürfen. Der Kalender für 2026 wurde im Dezember veröffentlicht und unterscheidet sich je nach Insel. Der 1. Mai gehört jedoch überall zu den Tagen ohne Öffnungserlaubnis.
In Las Palmas de Gran Canaria gibt es fünf Zonen mit besonderen Ladenöffnungszeiten: Zwei gelten das ganze Jahr über, drei weitere nur während der Kreuzfahrtsaison (1. Oktober bis 30. April), etwa in Mesa y López oder rund um das Einkaufszentrum Las Arenas. In Santa Cruz de Tenerife existiert dagegen nur eine touristische Zone mit ganzjähriger Öffnung.

Steuerreform der Kanaren wird weiter geprüft
Die kanarische Finanzministerin Matilde Asián will bei der Reform der steuerlichen Sonderregelungen der Inseln nichts überstürzen. Bevor ein neues Expertengremium zum sogenannten REF eingesetzt wird, soll zunächst eine bilaterale Kommission mit der spanischen Regierung zusammentreten.
Diese Kommission wurde vom kanarischen Regierungschef Fernando Clavijo vorgeschlagen. Ziel ist es unter anderem, den Kanaren mehr Einfluss auf die steuerliche Kontrolle von Förderinstrumenten zu geben – etwa bei der Körperschaftsteuer.
Laut Asián soll erst diese Gesprächsrunde den Rahmen festlegen. Danach könne ein Expertenteam sinnvoll arbeiten. Ein ähnliches Gremium habe es bereits Anfang der 2000er-Jahre gegeben – diesmal gehe es jedoch um deutlich weitergehende Zuständigkeiten.
Verzögert wird das Treffen auch durch den Wechsel im spanischen Finanzministerium: Auf María Jesús Montero folgte kürzlich Arcadi España.
Die Kanaren zeigen sich grundsätzlich gesprächsbereit – ob es am Ende tatsächlich mehr Kompetenzen für die Inseln gibt, ist allerdings noch offen.

Festnahme nach Polizeieinsatz an Las Canteras
Die kanarische Polizei hat am Strandboulevard von Las Canteras in Las Palmas de Gran Canaria eine Frau festgenommen, gegen die bereits ein gerichtlicher Haftbefehl vorlag.
Der Einsatz begann nach einem Notruf bei der Notrufzentrale (CECOES 1-1-2), in dem gemeldet wurde, dass eine Person die öffentliche Ordnung störte. Als die Beamten die Frau fanden, gab sie falsche Personalien an und verhielt sich aggressiv. Sie griff sogar die Polizisten an.
Daraufhin wurde sie wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, schweren Widerstands und Sachbeschädigung festgenommen.
Bei weiteren Überprüfungen stellten die Beamten fest, dass bereits eine gerichtliche Anordnung zur Festnahme und Inhaftierung gegen sie bestand. Während des Transports zur Polizeistation beschädigte sie außerdem ein Polizeifahrzeug.

Proteste zum Tag der Arbeit wegen Wohnungsproblemen
Auf den Kanarischen Inseln wird der Tag der Arbeit in diesem Jahr von wachsendem Unmut begleitet. Hintergrund ist die Entscheidung des spanischen Parlaments, des Congreso de los Diputados, eine Verlängerung von Mietverträgen abzulehnen. Viele Beschäftigte fürchten nun steigende Wohnkosten und sogar Wohnungsverlust.
In Las Palmas de Gran Canaria demonstrieren heute zahlreiche Gruppen unter dem Motto „Mehr Lohn, mehr Wohnraum und weniger Militärausgaben“. Auch politische Vertreter wie Ángel Víctor Torres werden erwartet.
Gewerkschaften wie Comisiones Obreras fordern unter anderem Mietpreisdeckel, mehr sozialen Wohnungsbau und die Nutzung leerstehender Wohnungen.
Trotz sinkender Arbeitslosigkeit kritisieren sie zudem die schlechte Qualität vieler neuer Jobs.

Wetterumschwung bringt bald Regen auf die Kanaren
Der Wetterdienst Agencia Estatal de Meteorología meldet: Regen kehrt bald auf die Kanarischen Inseln zurück.
Zunächst bleibt das Wetter am langen Mai-Wochenende noch überwiegend ruhig. Es gibt viel Sonne, nur vereinzelt Wolken und höchstens leichte Schauer im Inselinneren. Die Temperaturen bleiben weitgehend stabil.
Auch am Samstag und Sonntag dominiert freundliches Wetter mit lockeren Wolken und schwachem bis mäßigem Nordostwind.
Doch schon in der kommenden Woche ändert sich die Lage: Eine Regenfront erreicht die Inseln voraussichtlich über La Palma und breitet sich anschließend über den gesamten Archipel aus.

Bild

Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 01.05.2026 um 04:53

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1.5.2026 - Gezeitentabelle Gran Canaria Nord und Süd für Mai 2026

Die Gezeitentabelle für den Monat Mai 2026 für sowohl den Norden als auch den Süden von Gran Canaria finden Sie hier..-

Gran Canaria - Wie üblich seit dem letzten Quartal 2025, kommen hier die Hochwasser- und Niedrigwasser-Uhrzeiten für Maspalomas und Las Palmas de Gran Canaria für den gesamten Monat Mai 2026! Die Gezeitentabelle soll ihnen eine bessere Planungsmöglichkeit an die Hand geben, wenn sie einen Besuch am Strand planen. Beachten Sie IMMER auch die roten Flaggen an den Stränden der Insel, so vermeiden Sie die schwersten Wasserunfälle, wie die Jahresbilanz 2025 belegt.

Wir markieren, die Hochwasser in BLAU und die Niedrigwasser in ROT, damit ist es klarer, denn diese tauschen immer mal wieder die chronologische Reihenfolge!

Die Höhen werden in Metern angegeben und die Referenzhöhe ist der mittlere Meeresspiegel (NN oder MSL). - weiterlesen und zur Tabelle...-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 01.05.2026 um 04:48

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1.5.2026 - Inflation sinkt auf 3,2 %: Warum Strom billiger wird, aber das Tanken teuer bleibt

Die Inflation in Spanien sinkt im April dank fallender Strompreise auf 3,2 %. Doch der Nahost-Konflikt treibt die Spritpreise. Erfahren Sie alles über die neuen Steuersenkungen der Regierung und was das für Ihren Geldbeutel bedeutet...-

Der Nahost-Konflikt treibt die Spritpreise weiter nach oben.

Spanien – Gute Nachrichten für Verbraucher, aber ein fader Beigeschmack an der Zapfsäule: Die Inflation in Spanien hat im April einen spürbaren Rückgang verzeichnet. Dank einer Kombination aus sinkenden Strompreisen und gezielten staatlichen Eingriffen sank die Teuerungsrate auf 3,2 %. Doch während die monatliche Stromrechnung für Erleichterung sorgt, belastet der angespannte Weltmarkt die Autofahrer. Wir werfen einen detaillierten Blick auf die Zahlen des Nationalen Instituts für Statistik (INE) und erklären, welche Maßnahmen jetzt greifen.

Inflation im April: Die wichtigsten Zahlen im Überblick

Nachdem die Inflation im März noch auf 3,4 % geklettert war, korrigierte sich der Wert im April um zwei Zehntel nach unten. Laut den vorläufigen Daten des Nationalen Instituts für Statistik (INE) liegt der Verbraucherpreisindex (VPI) nun bei 3,2 %. Dieser Rückgang ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil er in einer Zeit globaler Unsicherheit stattfindet.

Besonders wichtig für die langfristige Einschätzung ist die sogenannte Kerninflation. Diese lässt schwankungsanfällige Preise für unverarbeitete Lebensmittel und Energieprodukte außen vor. Auch hier gibt es einen positiven Trend: Die Kerninflation sank um ein Zehntel auf 2,8 %. Dies deutet darauf hin, dass sich der allgemeine Preisdruck in der spanischen Wirtschaft langsam, aber stetig stabilisiert.

Das Paradoxon: Strom wird günstiger, Kraftstoff teurer

Wer die aktuelle Preisentwicklung verstehen will, muss zwei gegensätzliche Kräfte betrachten, die derzeit auf den Markt einwirken. Auf der einen Seite steht der Strommarkt, auf der anderen der Ölpreis.

Warum die Stromrechnung sinkt

Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind die Strompreise im April deutlich stärker gefallen. Das liegt zum einen an den günstigen Wetterbedingungen für erneuerbare Energien und zum anderen an einer stabilisierten Versorgungslage. Das Wirtschaftsministerium betonte, dass der Rückgang der Stromkosten der Hauptgrund für die allgemeine Abschwächung der Inflation sei.

Der Druck an der Zapfsäule

Dem gegenüber steht die Entwicklung bei Kraftstoffen und Schmierstoffen. Die Preise für Benzin und Diesel steigen weiter an. Der Grund hierfür ist kein lokales Problem, sondern die angespannte geopolitische Lage im Nahen Osten. Der Konflikt im Iran und die damit verbundenen Unsicherheiten auf den internationalen Ölmärkten wirken wie ein externer Schock auf die spanische Wirtschaft.

Regierungsmaßnahmen: Ein Schutzschild gegen die Teuerung

Um die Bürger vor den massiven Preissteigerungen zu schützen, hat die Regierung Ende März ein umfassendes Maßnahmenpaket verabschiedet. Diese fiskalpolitischen Eingriffe sind laut Experten der entscheidende Grund, warum die Inflation nicht deutlich höher liegt.

Die wichtigsten Entlastungen im Detail:

- Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe: Diese wurde auf 10 % gesenkt.
- Sondersteuer auf Kohlenwasserstoffe: Reduzierung auf das EU-rechtliche Minimum. Das spart Verbrauchern bis zu 30 Cent pro Liter – bei einer durchschnittlichen Tankfüllung sind das etwa 20 Euro Ersparnis.
- Stromsteuer-Senkungen: Die Mehrwertsteuer für Strom wurde ebenfalls auf 10 % reduziert, während die Sonderstromsteuer von 5,11 % auf minimale 0,5 % sank.
- Heizkosten-Bremse: Für Erdgas, Pellets und Brennholz gilt ebenfalls der ermäßigte Steuersatz von 10 %. Die Preise für Butan- und Propanflaschen wurden vorerst eingefroren.

Wirtschaftsminister Carlos Cuerpo: „Energiesouveränität als Schlüssel“

Der erste Vizepräsident und Wirtschaftsminister Carlos Cuerpo zeigte sich optimistisch über die Wirksamkeit der Maßnahmen. Er betonte, dass Spanien im Vergleich zu anderen europäischen Ländern sehr gut dastehe. Seit Beginn der Energiekrise sei Spanien das drittgrößte Land in Europa, in dem die Großhandelspreise für Strom am wenigsten gestiegen sind.

„Dies unterstreicht den zusätzlichen Aspekt der Energiesouveränität und des Energieschutzes, den Spaniens aktueller Energiemix und der hohe Anteil erneuerbarer Energien darstellen“, so Cuerpo. Die Strategie, massiv in Wind- und Solarkraft zu investieren, zahle sich nun in Form von stabileren Preisen für die Endverbraucher aus.

Der Blick auf den Warenkorb: Was wurde noch billiger?

Neben Energie gab es im April eine weitere Überraschung: Die Preise für Reisepakete gingen zurück. Dies ist ungewöhnlich für den Frühlingsmonat, entlastete aber den Index zusätzlich. Dennoch bleibt die Situation im Supermarkt angespannt. Während die Energiepreise sinken, bleiben viele verarbeitete Lebensmittel aufgrund der hohen Produktionskosten der letzten Monate auf einem vergleichsweise hohen Niveau.

Fazit: Ist die Inflationswelle gebrochen?

Die aktuellen Daten aus Spanien sind ein Signal der Hoffnung, aber noch keine endgültige Entwarnung. Die Inflation von 3,2 % zeigt, dass die staatlichen Maßnahmen greifen und der „externe Schock“ des Nahost-Konflikts zumindest teilweise abgefedert werden kann.

Für die kommenden Monate wird entscheidend sein, wie sich die Weltmarktpreise für Öl entwickeln. Sollte die Entspannung am Strommarkt anhalten und der Ausbau der Erneuerbaren weiter voranschreiten, könnte Spanien seine Position als eines der stabilsten Länder in der Eurozone weiter festigen. Für den Moment können Haushalte zumindest bei der Stromrechnung aufatmen, während sie beim Tanken weiterhin von den staatlichen Rabatten profitieren.

Bleiben Sie informiert: Wir beobachten die Preisentwicklung für Sie weiter und berichten sofort über neue Anpassungen der EZB oder der spanischen Regierung.-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 01.05.2026 um 04:40

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color=#FF0000]1.5.2026 - Bis Ende April 2026 ertanken 20 Menschen in den Gewässern der Kanaren[/color]

Der April brachte auf den Kanaren 1 neues Todesopfer in den Geässern, bisher gab es 20. Hier alle Daten..-
Kanarische Inseln – Die vierte Monat des Jahres 2026 bietet glücklicherweise eine sehr niedrige Zahl an ertrunkenen Personen in den Gewässern der Kanarischen Inseln. Wie die Plattform „Canarias, 1500km de Costa“ mitteilt, ist im vergangenen April auf den Kanarischen Inseln ein Mensch in den Gewässern ertrunken. Zudem gab es 11 weitere Badeunfälle auf den Inseln, davon waren 2 Verletzte schwer betroffen, 3 Betroffene mittelschwer, 2 leicht und 2 Rettungsaktionen gab es ohne Verletzungen.

Mit diesen neuen Daten ist die Gesamtzahl der auf den Kanaren ertrunkenen Menschen im Jahr 2026 auf 20 gestiegen. Dies entspricht einem minimalen Anstieg der Zahl bei den Todesfällen durch Ertrinken, verglichen mit dem gleichen Zeitraum 2025 (19). Die Gesamtzahl aller Wasserunfälle liegt demnach bei 62 (27 % mehr als 2025). Etwa 90 % aller Unfälle sind auf Unachtsamkeit zurückzuführen, beispielsweise durch ignorieren der roten Flagge.

Von den Menschen, die in diesem Zeitraum umkamen, waren 14 männlich und 6 weiblich.

Nach Inseln liegt Teneriffa bei den Todesfällen derzeit vorn, dort gab es im Jahr 2026 bisher 9 Todesfälle. Dann folgen Gran Canaria, El Hierro und Fuerteventura und La Gomera mit jeweils 3. Danach registrierten Lanzarote und La Gomera je 2 Opfer. La Palma und La Graciosa regstierten bisher KEINE Opfer. 6 der identifizierten Verstorbenen war Ausländer mit folgenden Nationalitäten: Deutschland (2), Amerika (1), Venezuela (1), Belgien (1), Norwegen (1), Ohne genaue Angabe (11). 3 Opfer hatte die spanische Nationalität.

50 % aller tödlichen Unfälle ereigneten sich in den Nachmittags- und Abendstuden, 20 % in den Morgenstunden, 5 % in der Nacht, bei den fehlenden 25 % gab es keine Zeitangabe. 57 % aller Unfälle ereigneten sich direkt an den Stränden, 26 % in Hafengebieten, 11 % an den natürlichen Meerwasser-Seen und 6 % in Pools. Der größte Anteil an Unfällen eregnete sich bei schlechten Wasserbedingungen und als rote Flaggen gehisst waren und massive Wellen auf die Küsten prallten! – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 01.05.2026 um 04:36

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30.4.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Rekordwerte zum 1. Mai auf den Kanaren
Die Kanaren feiern den Tag der Arbeit mit so vielen Beschäftigten wie noch nie und einer der niedrigsten Arbeitslosenquoten seit Beginn der Aufzeichnungen (11,4 %). Vor allem der Tourismus sorgt für neue Jobs: Rund 17.000 Stellen wurden geschaffen, während die Arbeitslosigkeit deutlich sank.
Gewerkschaften begrüßen die Entwicklung, kritisieren jedoch weiterhin die schlechte Qualität vieler Arbeitsverhältnisse – häufig befristet, niedrig bezahlt und stark von der Saison abhängig.

Zum 1. Mai sind jetzt auf fast allen Inseln Demonstrationen geplant. Gefordert werden höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen, kürzere Arbeitszeiten und Maßnahmen gegen die Wohnungsnot.

Ärztestreik geht weiter
Hunderte Ärzte protestieren aktuell gegen schlechte Arbeitsbedingungen. Hauptkritikpunkte sind lange Arbeitszeiten, insbesondere 24-Stunden-Dienste, sowie vergleichsweise niedrige Bezahlung. Die Streiks, die bereits seit drei Wochen laufen, sollen in den kommenden Wochen fortgesetzt werden. Die Mediziner sind bereits im Austausch mit dem kanarischen Gesundheitsdienst und fordern vor allem die Umsetzung der in 2023 getroffenen Vereinbarungen, wie höhere Vergütungen und eine Reduzierung der Arbeitsbelastung.

Wohnungsmarkt bleibt größtes Problem – Unsicherheit für Mieter
Rund 97.000 Mieter auf den Kanaren blicken mit Sorge auf das Auslaufen eines Mieterschutzes. Ohne Verlängerung können Vermieter die Preise deutlich erhöhen. Ein Teil der Betroffenen könnte jedoch weiterhin geschützt sein, wenn rechtzeitig Ansprüche geltend gemacht wurden. Experten erwarten zahlreiche Streitfälle vor Gericht. Besonders die hohen Miet- und Immobilienpreise bereiten Sorgen. In vielen Fällen übersteigen die Wohnkosten inzwischen die Einkommen, was sogar dazu führt, dass Jobangebote abgelehnt werden.

Konflikte treiben Preise hoch – Gewerkschaften warnen vor sozialen Spannungen
Internationale Konflikte treiben Preise, insbesondere für Energie, nach oben und belasten die Kaufkraft. Zudem warnen Gewerkschaften vor sozialen Spannungen und politischen Entwicklungen.

Wetter: leicht bewölkt und mild
Auf den Kanaren wird es heute überwiegend wechselnd bewölkt mit leicht steigenden Temperaturen und schwachem Wind. Vereinzelt sind geringe Niederschläge möglich.

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Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 30.04.2026 um 11:34

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29.4.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Großprojekt in Guía: 577 Wohnungen und Einkaufszentrum geplant
Das Unternehmen Hiperdino hat in Santa María de Guía mit den Bauarbeiten für eines der größten Stadtentwicklungsprojekte der Region begonnen. Auf einer Fläche von rund 146.000 Quadratmetern entstehen insgesamt 577 Wohnungen sowie ein Einkaufszentrum.
Das Projekt umfasst zudem zwei große Parks, Verkehrsflächen, Parkplätze sowie Flächen für eine Schule, Sportanlagen und eine Bibliothek. Die Gesamtinvestition liegt bei über 100 Millionen Euro.
Ein Teil der Wohnungen soll öffentlich gefördert sein. Insgesamt wird mit über 1.300 neuen Einwohnern gerechnet. Die Bauarbeiten starten zunächst mit der Erschließung des Geländes.
Besonderheit: Das Gebiet wird archäologisch überwacht, da dort früher eine historische Begräbnisstätte entdeckt wurde.

Tourismusstreit: Regierung weist Vorwürfe zurück
Die kanarische Tourismusministerin Jéssica de León hat Vorwürfe zurückgewiesen, es gebe eine „Jagd“ auf Eigentümer von Wohnungen in Tourismusgebieten. Aktuell laufen rund 176 Sanktionsverfahren gegen Eigentümer, die ihre Immobilien anders nutzen als gesetzlich vorgesehen.
Die Regierung betont, rechtlich nicht eingreifen zu können. Eine Lösung soll eine Reform des Gesetzes von 2013 bringen, um verschiedene Nutzungsformen künftig klarer zu regeln.

Papstbesuch: Logistische Grenzen – hohe Bedeutung
Der Vorsitzende der spanischen Bischofskonferenz, Luis Argüello, betonte die große symbolische Bedeutung des bevorstehenden Besuchs von Papst Leo XIV. auf den Kanaren.
Aufgrund logistischer und sicherheitsrelevanter Einschränkungen könne der Papst jedoch nicht alle Inseln besuchen. Geplant sind unter anderem Termine auf Teneriffa. Außerdem werden der spanische König und der Regierungschef erwartet.

Waldbrand-Übung in Moya am Mittwoch
In Moya findet an diesem Mittwoch eine groß angelegte Übung zur Waldbrandprävention statt. Zwischen 9:30 und 12:30 Uhr simulieren zahlreiche Einsatzkräfte den Ernstfall im gesamten Gemeindegebiet.
Beteiligt sind unter anderem Polizei, Guardia Civil, Feuerwehr, Unidad Militar de Emergencias, Cruz Roja sowie Rettungsdienste.
Ein Schwerpunkt der Übung ist das Warnsystem ES-Alert: Bürger in Moya und Umgebung erhalten Testwarnungen auf ihre Handys mit Verhaltenshinweisen. Die Bevölkerung wurde vorab informiert.
Ziel ist es, Abläufe zu testen und die Bevölkerung auf den Ernstfall vorzubereiten. Autofahrer werden gebeten, bei einer Warnmeldung ruhig zu bleiben und sicher anzuhalten.
Hintergrund: Durch die starken Regenfälle im Winter ist die Vegetation stark gewachsen, was in den trockenen Sommermonaten das Waldbrandrisiko erhöhen kann.

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Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 29.04.2026 um 19:20

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Will auch eine kostenlose Newsseite haben :-)