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| 6.8.2026 - Brandstiftung gegen ein Fahrzeug in Playa del Inglés
In Playa del Inglés wurde ein Auto absichtlich in Brand gesetzt. Überwachungskameras filmten die Tat auf der Avenida 8 de Marzo..- Der Täter wurde von Kameras gefilmt! San Bartolomé de Tirajana – In Playa del Inglés ist am Donnerstagmorgen ein geparktes Auto absichtlich in Brand gesetzt worden. Der Täter nutzte zerkleinertes Papier als Brennstoff, um das Feuer am Heck des Wagens zu entfachen. Dank der Videoüberwachung eines benachbarten Wohnkomplexes konnte der Vorfall genau dokumentiert werden. Die örtliche Polizei von San Bartolomé de Tirajana hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Tathergang auf der Avenida 8 de Marzo Der Vorfall ereignete sich gegen 07:45 Uhr auf der Avenida 8 de Marzo, einer zentralen Straße im touristischen Zentrum von Playa del Inglés in der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana. Eine bislang unbekannte Person näherte sich einem dort geparkten Fahrzeug und bereitete die Brandstiftung gezielt vor. Um das Entzünden sowie die schnelle Ausbreitung der Flammen zu beschleunigen, verteilte der Täter zerrissenes Papier auf dem Boden und um den hinteren Bereich des Autos. Diese Konstruktion wirkte als effektiver Brandbeschleuniger, woraufhin das Heck des Wagens teilweise ausbrannte. Videoüberwachung liefert entscheidende Beweise Die Aufklärungsarbeiten in diesem Fall werden durch einen glücklichen Umstand begünstigt: Die gesamte Tat wurde von den Überwachungskameras eines direkt angrenzenden Wohnkomplexes erfasst. Das aufgezeichnete Videomaterial dokumentiert den Verstoß lückenlos und bietet den Behörden eine belastbare Grundlage, um den Täter zu identifizieren. Solche Kameraaufnahmen erweisen sich in den dicht besiedelten Zonen von Playa del Inglés immer wieder als wichtiges Instrument zur Aufklärung von Straftaten. Schnelles Eingreifen der Feuerwehr verhindert größeren Schaden Das rasche Eintreffen der Feuerwehr war maßgeblich dafür verantwortlich, dass sich der Brand nicht auf benachbarte Fahrzeuge ausbreiten konnte. Der Sachschaden konnte somit rechtzeitig eingedämmt und auf den Heckbereich des betroffenen Autos begrenzt werden. Die örtliche Polizei von San Bartolomé de Tirajana hat die Fahrzeughalter umgehend ermittelt und nach der Sicherung des Tatorts offiziell Anzeige erstattet. Bedeutung der Avenida 8 de Marzo für die lokale Infrastruktur Die Avenida 8 de Marzo ist eine wichtige Verkehrsader und eine Hauptzufahrt zu den öffentlichen Parkplätzen in Playa del Inglés. Laut lokalen Berichten der Zeitung La Provincia kommt es in diesem Bereich oftmals zu einem sehr hohen Verkehrsaufkommen. Genau aus diesem Grund ist eine schnelle Reaktion von Notdiensten und Sicherheitskräften bei Vorfällen wie Fahrzeugbränden an dieser Stelle von höchster Priorität, um ein mögliches Verkehrschaos und größere Gefahrensituationen abzuwenden. Die lokale Polizei wertet nun weitere Spuren aus, um die genauen Hintergründe dieser Tat vollständig aufzuklären. – TF-
Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 06.08.2026 um 04:26 |
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| 6.8.2026 - Brandrisiko auf Gran Canaria steigt auf absolutes Maximum
Die ausgetrocknete Natur besitzt eine enorme Kraft zur schnellen Brandausbreitung.- Die Sorge vor dem Ausbruch einer verheerenden Naturkatastrophe auf den Kanaren wächst stündlich. Besonders auf Gran Canaria bewerten die Behörden das Risiko für verheerende Waldbrände oberhalb der Vierhundert-Meter-Höhenlinie weiterhin mit der absoluten Höchststufe. Federico Grillo, der Chef des insularen Notfalldienstes, fand in einer aktuellen Lagebeurteilung dramatische Worte für den Zustand der Natur im Inselinneren. Die Vegetation und die Böden auf Gran Canaria seien durch die tagelange Hitze extrem gestresst und ausgetrocknet. Meteorologen von Aemet stufen das Gefahrenpotenzial flächendeckend als sehr hoch ein. Einzig auf den beiden östlichen Inseln Lanzarote und Fuerteventura bleibt das Risiko aufgrund geringerer Bewaldung auf einem sehr niedrigen Niveau. Da für den heutigen Nachmittag und den morgigen Freitag in den Bergen des Südens und Westens weiterhin Spitzenwerte von weit über 34 Grad sowie starke Böen vorhergesagt sind, hat die Reginalregierung für fast alle Inseln eine Vorwarnstufe ausgerufen. Ausgetrocknete Natur besitzt enorme Kraft zur Brandausbreitung Laut Feuerwehr-Chef Grillo führt die Kombination aus minimaler Luftfeuchtigkeit, anhaltender Sommerglut und stürmischen Passatwinden dazu, dass im Falle einer Zündung sofort eine unkontrollierbare Dynamik entsteht. Ein kleiner Funke würde ausreichen, um eine rasende Feuersbrunst zu entfachen, die sich von den Einsatzkräften in den Bergen kaum noch stoppen ließe. Das Cabildo de Gran Canaria appelliert daher eindringlich an die Bevölkerung, jede verdächtige Rauchsäule sofort über den Notruf zu melden. Um die Wahrscheinlichkeit eines menschlichen Fehlers auf ein Minimum zu reduzieren, gilt im Landesinneren ein eiserner Verbotskatalog. Jegliches offene Feuer im Freien, das Abbrennen von Feuerwerk sowie die traditionelle Jagd sind auf der gesamten Insel komplett untersagt. Sämtliche Wanderwege, Campingplätze, Freizeitareale und Herbergen in den Bergen wurden für Besucher gesperrt. Auch das Befahren von Forstwegen ist für die Öffentlichkeit verboten. Besonders drastisch trifft es die Zufahrt zum Nationalpark Tamadaba über die Straße GC-216, die vollständig abgeriegelt bleibt. Zudem gilt ein striktes Nutzungsverbot für Maschinen wie Kettensägen oder Trennschleifer in einer Sicherheitszone von vierhundert Metern rund um alle Waldgebiete. Auch Aktivitäten in der Bienenzucht und Kohlebrennerei, die mit Rauch arbeiten, ruhen komplett. Das Umweltministerium erinnert Autofahrer außerdem daran, Fahrzeuge niemals über trockener Vegetation abzustellen, da heiße Katalysatoren sofort Brände auslösen können. Rettungswege müssen unter allen Umständen für die Einsatzfahrzeuge freigehalten werden.- Bilder: Zwei Parkranger der Umweltschutzbehörde überwachen mit einem Fernglas die ausgetrockneten Berge und Täler auf Gran Canaria bei hoher Waldbrandgefahr. Zum Schutz der Wälder gelten ab sofort die härtesten Sicherheitsauflagen des gesamten Jahres. / Foto: RTVC
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 06.08.2026 um 04:15 |
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| 6.8.2026 - Gestohlener 15.000-Euro-Schmuck in Güímar sichergestellt
Die Ermittler der Guardia Civil spürten die gesamte Beute bei regionalen Ankaufstellen wieder auf.- Ermittler der Guardia Civil aus der Gemeinde Güímar auf Teneriffa haben einen Diebstahl von Familienschmuck aufgeklärt. Nach intensiven Ermittlungen gelang es den Beamten, den Schmuck im Gesamtwert von rund fünfzehntausend Euro sicherzustellen. Neben dem reinen materiellen Wert besitzen die Schmuckstücke für die betroffene Eigentümerin einen unschätzbaren ideellen Wert, da es sich um jahrzehntealte Erbstücke handelt. Das Ermittlungsverfahren kam ins Rollen, nachdem die geschädigte Hausbesitzerin das Fehlen der Wertsachen bemerkt und Anzeige bei der Polizei erstattet hatte. Die Gegenständewaren eigentlich in einem Safe innerhalb des Wohnhauses deponiert. Bei der Spurensicherung stellten die Beamten jedoch keinerlei Aufbruchspuren am Gebäude oder am Tresor selbst fest, was den Verdacht schnell auf das persönliche Umfeld der Frau lenkte. Der Täter verkaufte die Beute an Hehler im Süden der Insel Im Zuge der weiteren Vernehmungen und Untersuchungen erhärtete sich der Verdacht gegen eine Person, die in einem engen Vertrauensverhältnis zu der Eigentümerin stand. Der Beschuldigte nutzte diese vertrauensvolle Beziehung schamlos aus, um sich unbemerkt Zugang zu den Wohnräumen und schließlich auch zum Safe zu verschaffen. Über einen längeren Zeitraum hinweg entwendete er die wertvollen Reliquien Stück für Stück, um keinen plötzlichen Verdacht zu erregen. Obwohl der mutmaßliche Dieb die Beute bereits zügig weiterverkauft hatte, ließen die Beamten der Guardia Civil nicht locker. Durch die lückenlose Überprüfung regionaler Ankaufstellen und Hehlernetzwerke gelang es den Polizisten, den gesamten Schmuck aufzuspüren und zu beschlagnahmen. Die Ringe, Ketten und Armbänder wurden der rechtmäßigen und sichtlich erleichterten Besitzerin inzwischen wieder vollständig ausgehändigt, während sich der Täter nun wegen schweren Diebstahls und Vertrauensbruchs vor dem zuständigen Ermittlungsrichter verantworten muss.- Bild: Die Guardia Civil auf Teneriffa präsentiert den in Güímar sichergestellten Familienschmuck im Wert von 15.000 Euro. Der mutmaßliche Täter nutzte ein enges Vertrauensverhältnis für den unbemerkten Einbruch in den Safe. / Foto: Guardia Civil
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 06.08.2026 um 04:09 |
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| 6.8.2026 - Schweres Tank-Unglück in Telde: Arbeiter stirbt bei Explosion
Nach dem Unglück leitete die kanarische Regierung sofort den chemischen Sonderplan für das betroffene Areal ein.- Ein furchtbarer Arbeitsunfall hat am gestrigen Mittwoch im Industriegebiet von Salinetas in der Gemeinde Telde auf Gran Canaria ein Todesopfer gefordert und einen Großeinsatz ausgelöst. Gegen 12.10 Uhr explodierte ein großer Kraftstofftank auf dem Gelände des Energieunternehmens DISA, der sich gerade in Instandhaltung befand. Die Wucht der Detonation war so gewaltig, dass der rund acht Tonnen schwere Deckel des Depots weggesprengt wurde. Der dumpfe Knall war in den umliegenden Küstenorten bis nach Melenara kilometerweit zu hören. Wie das Unternehmen DISA in einer offiziellen Erklärung mitteilte, handelt es sich bei den Arbeitern um Angestellte der Spezialfirma Nervión Industries. Die Männer führten routinemäßige Wartungs- und Schweißarbeiten in der Höhe direkt an dem eigentlich entleerten Depot durch. Aus bisher ungeklärter Ursache entzündeten sich dabei verbliebene Gase im Inneren des Tanks. Für einen 35-jährigen Arbeiter aus dem Telde-Stadtteil Caserones kam jede Hilfe zu spät; er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Nach der heftigen Verpuffung leitete die Rettungsleitstelle sofort den chemischen Sonderplan für das Areal ein Insgesamt drei weitere Mitarbeiter der Spezialfirma wurden bei dem Vorfall verletzt. Zwei von ihnen erlitten schwerere Verletzungen und wurden in Krankenhäuser gebracht. Während einer zur intensiven Behandlung im Insular verbleibt, konnte sein Kollege nach einer medizinischen Versorgung das Hospital Doctor Negrín glücklicherweise bereits wieder verlassen. Der dritte Arbeiter kam ohne stationäre Aufnahme davon. Aufgrund des schweren Vorfalls und des potenziellen Risikos im Umgang mit Gefahrstoffen hatte die kanarische Regierung umgehend den chemischen Notfall-Sonderplan RISQCAN aktiviert. Teldes Bürgermeister Juan Antonio Peña und DISA-Sprecherin Sara Mateo betonten jedoch schnell, dass keine Gefahr für die umliegenden Unternehmen oder Anwohner besteht. Die Stadt Telde hat eine offizielle Trauer ausgerufen. Die Polizei und die zuständige Arbeitsaufsicht haben eine umfassende Untersuchung eingeleitet, um die genauen Ursachen der fatalen Gaszündung zu rekonstruieren.-
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 06.08.2026 um 04:05 |
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| 6.8.2026 - Wetter-Kanaren: Leichte Abkühlung nach Rekord-Hitze
Der auffrischende Wind sorgt für eine gelbe Warnstufe an den Küsten der Inseln.- Aufatmen auf den Kanaren: Nach sechs extremen Tagen mit Werten von dauerhaft über 40 Grad schwächt die Hitzewelle allmählich ab. Die spanische Wetterbehörde Aemet kündigte einen Rückgang der Extremwerte an. Dennoch bleibt die Lage vor allem in den Bergen von Gran Canaria angespannt, wo das Thermometer lokal weiterhin die 39-Grad-Marke erreichen kann. Hinter den Bewohnern und Urlaubern auf den Kanarischen Inseln liegt eine extreme Belastungsprobe. Besonders die tropischen Nächte, in denen die Temperaturen kaum sanken – machten den Menschen zu schaffen. In Tasarte zeigte das Thermometer mitten in der Nacht einen Tiefstwert von 31,4 Grad an, und auch in Tunte in den Höhenlagen von San Bartolomé de Tirajana kochte die Luft vor Sonnenaufgang bei fast 30 Grad. Grund für diese enorme Hitze-Stauung war eine meteorologische Inversionsschicht in 400 Metern Höhe. Wie ein dichter Deckel sperrte dieses Phänomen die afrikanische Heißluft mitsamt der Calima über den Bergregionen und Tälern des Ostens und Südens ein. Die Wetterbehörde stuft die Warnstufen herab doch der starke Wind bringt neue Gefahren Zwar zieht sich das rote Hitze-Warnsystem langsam zurück, doch die Meteorologen warnen eindringlich davor, jetzt die Wachsamkeit zu verlieren. Im Süden, Westen und Osten sowie in den Bergen von Gran Canaria gilt weiterhin die orangefarbene Warnstufe für Werte zwischen 37 und 39 Grad. Für Teneriffa, Fuerteventura, La Palma, La Gomera und El Hierro wurde die Warnstufe auf Gelb (34 bis 36 Grad) herabgestuft. Die dichte Sahara-Staubschicht verliert in der Höhe ebenfalls langsam an Intensität. Gleichzeitig verschiebt sich das Gefahrenpotenzial nun auf den Wind und das Meer. Der Passatwind dreht ordentlich auf und bringt Böen von bis zu 70 Kilometern pro Stunde in den Südosten und Westen Gran Canarias sowie in den Kanal zwischen Teneriffa und Gran Canaria. An den Küsten wurde deshalb Wellenwarnung aktiviert. Es drohen Windstärken bis zu 7 und heftiger Wellengang von über anderthalb Metern Höhe. Durch die Kombination aus anhaltender Trockenheit, extremer Hitze und stürmischem Wind bleibt die berüchtigte „Muster-30-Regel“ (über 30 Grad, unter 30 % Luftfeuchtigkeit, über 30 km/h Wind) voll aktiv. Auf Gran Canaria gilt daher weiterhin die höchste Waldbrand-Alarmstufe, während auf den anderen westlichen Inseln die normale Alarmstufe in Kraft bleibt. Für Freitag zeichnet sich dann endlich eine durchgreifende Normalisierung des Wetters ab. Die Meteorologen erwarten die Rückkehr der typischen Wolkendecke im Norden der Inseln, die sogar leichte, erfrischende Nieselregen mitbringen kann.-
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 06.08.2026 um 03:58 |
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| 5.8.2026 - Tragische Explosion in Salinetas: Ein Toter und zwei Schwerverletzte
Bei der Explosion eines Treibstofftanks im Industriegebiet Salinetas (Telde) kam ein 47-jähriger Arbeiter ums Leben, zwei weitere wurden schwer verletzt. Alle Details...- Ein Treibstofftank ging heute Mittag in die Luft! Telde – Bei einer schweren Explosion auf dem Gelände eines Treibstofflagers im Industriepark Salinetas in der Gemeinde Telde (Gran Canaria) ist am Mittwoch ein Arbeiter ums Leben gekommen. Zwei weitere Personen erlitten schwerste Verletzungen. Der Vorfall löste einen massiven Großeinsatz der Rettungskräfte aus und veranlasste die Regierung der Kanarischen Inseln zur Ausrufung der offiziellen Alarmstufe nach dem Sondernotfallplan RISQCAN. Verheerende Detonation während Wartungsarbeiten Das Unglück ereignete sich am Mittwoch, den 5. August, gegen 12:09 Uhr auf dem weitläufigen Betriebsgelände des Energieunternehmens DISA. Nach Angaben der Ermittler befanden sich zu diesem Zeitpunkt mehrere Mitarbeiter eines Subunternehmens auf der Oberseite eines massiven Treibstofftanks. Die Techniker führten spezialisierte Höhenarbeiten aus, die nach Erkenntnissen der Behörden auch Schweißarbeiten sowie strukturelle Reparaturen an der Außenhülle des Tanks umfassten. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es während dieser Instandsetzungsmaßnahmen zu einer plötzlichen und extrem heftigen Deflagration im Bereich des Tanks. Augenzeugen, die sich in den benachbarten Anlagen des Industriegebiets aufhielten, berichteten von einem massiven Knall und einer enormen Druckwelle. Die Detonation war derart gewaltig, dass die Struktur des betroffenen Treibstoffreservoirs in Mitleidenschaft gezogen und schwer beschädigt wurde. Ein Todesopfer und dramatische Rettungsszenen Für einen der Arbeiter, einen 47-jährigen Mann, kam jede Hilfe zu spät. Er erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen. Wie Augenzeugen aus dem industriellen Umfeld berichteten, spielten sich in den Minuten nach der Explosion dramatische Szenen ab: Zwei der Arbeiter, die mit professioneller Ausrüstung für Industriekletterer gesichert waren, hingen nach der Detonation minutenlang an ihren Sicherungsseilen an der beschädigten Plattform der Tankanlage fest. Die beiden betroffenen Kollegen des Verstorbenen erlitten durch die direkte Verpuffung schwerste Verletzungen. Sie wurden nach der Bergung in einem kritischen Zustand von den Rettungsdiensten versorgt, wobei einer der Arbeiter das Bewusstsein verlor. Nach einer sofortigen medizinischen Erstversorgung im eingerichteten Triage-Bereich vor Ort transportierten die Notarztwagen der SUC die beiden Schwerverletzten umgehend in das Hospital Universitario Gran Canaria Dr. Negrín sowie in das Hospital Universitario Insular de Gran Canaria. Großaufgebot der Rettungskräfte und sofortige Evakuierung Unmittelbar nach Eingang der ersten Notrufe beim Koordinierungszentrum für Notfälle und Sicherheit (CECOES 1-1-2) um 12:10 Uhr wurde ein umfassender Rettungseinsatz initiiert. Binnen weniger Minuten trafen unzählige Einsatzfahrzeuge im Industriegebiet Salinetas ein. Das Aufgebot umfasste Spezialeinheiten der Feuerwehr des Gran Canaria Emergency Consortiums, Rettungswagen mit erweiterter lebenserhaltender Ausstattung des kanarischen Notfalldienstes (SUC), Einheiten der Policía Local de Telde, des National Police Corps, der Guardia Civil sowie weitreichendes Zivilschutzpersonal. Gemäß den strikten Sicherheitsprotokollen des Unternehmens wurde das direkte Umfeld der Anlage umgehend vollständig evakuiert. Das Werksgelände wurde von der Polizei weiträumig abgesperrt, um die Arbeiten der Rettungskräfte abzusichern. Der Stadtrat von Telde richtete zeitgleich einen dringenden Appell an die Bevölkerung, das Gebiet großräumig zu meiden. Durch den Verzicht auf Fahrten in Richtung des Industriegebiets sollte sichergestellt werden, dass die Zufahrtswege für weitere Rettungskräfte und schweres Einsatzgerät vollständig passierbar blieben. Regierung der Kanaren aktiviert den RISQCAN-Notfallplan Aufgrund der potenziell weitreichenden Auswirkungen eines Brandes oder einer Folgeexplosion in einem großen Treibstofflager rief die Generaldirektion für Katastrophenschutz der Regierung der Kanarischen Inseln umgehend den höchsten Alarmzustand für derartige Szenarien aus. Diese präventive Maßnahme basierte auf den Bestimmungen des sogenannten RISQCAN-Plans (Sonderplan für externe Notfälle im Zusammenhang mit dem Risiko schwerer Unfälle mit gefährlichen Stoffen in der Autonomen Gemeinschaft der Kanarischen Inseln). Die Aktivierung der RISQCAN-Alarmstufe ermöglichte die nahtlose Koordinierung aller verfügbaren behördlichen Ressourcen. Das primäre Ziel der Maßnahme bestand darin, eine mögliche Ausweitung des Schadens auf benachbarte Industrieanlagen im Park zu verhindern und Umweltgefahren durch toxische Ausdünstungen zu unterbinden. Der Geltungsbereich der behördlichen Warnung beschränkte sich strikt auf das Industriegebiet Salinetas, da das direkte Übergreifen der Flammen auf weitere Tanks durch das schnelle Eingreifen verhindert werden konnte. Strategische Bedeutung des DISA-Standorts Salinetas Der Zwischenfall wirft ein zusätzliches Schlaglicht auf die Bedeutung des Industrieparks. Die Anlage der DISA-Gruppe in Salinetas ist das wichtigste und volumenstärkste logistische Zentrum für die Treibstoffversorgung auf Gran Canaria und zählt zu den größten Anlagen des gesamten Archipels. Mit einer maximalen Lagerkapazität von über 140.000 Kubikmetern für Kraftstoffe stellt diese spezifische Infrastruktur einen kritischen Knotenpunkt der Energieversorgung dar. Angesichts dieser Relevanz unterliegen die Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an den gigantischen Tanks strengsten Sicherheitsvorgaben, deren Umsetzung am Unglückstag nun Gegenstand intensiver Untersuchungen ist. Stellungnahmen der Behörden und des Unternehmens Sara Mateos, Kommunikationsdirektorin der DISA-Gruppe, trat kurz nach dem Vorfall vor die Presse und versicherte, dass die Notfallprotokolle reibungslos funktioniert hätten und die Lage unter Kontrolle sei. Es bestehe keine Gefahr für Personen außerhalb der Anlage. Mateos betonte ausdrücklich, dass die Sorge um die verunglückten Kollegen höchste Priorität habe. Die genauen Ursachen der Explosion würden nun im nächsten Schritt lückenlos aufgeklärt. Der Bürgermeister von Telde, Juan Antonio Peña, begab sich umgehend an den Unfallort. Er begleitete die Einsätze der Sicherheits- und Gesundheitsdienste und blieb bis zum Abschluss der akuten Rettungsmaßnahmen um 16:00 Uhr vor Ort. Im Namen der Stadtverwaltung sprach Peña der Familie des 47-jährigen Opfers sein tiefstes Beileid aus. In einer offiziellen Erklärung hob der Bürgermeister hervor, dass der Verstorbene aus einer bescheidenen und einfachen Familie stammte, die von allen im Umfeld hoch geachtet wurde, was die Bestürzung unter Nachbarn und Freunden noch zusätzlich verstärke. Bezüglich der zwei weiterhin in ernstem Zustand befindlichen Arbeiter übermittelte Peña seine besten Wünsche für eine schnelle und vollständige Genesung. „Wir vertrauen darauf, dass sie diese schwierige Zeit überstehen und so schnell wie möglich zu ihren Familien zurückkehren können. Unsere Gedanken sind heute bei ihnen, bei denen, die im Krankenhaus an ihrer Seite sind, und bei allen Kollegen, die von dieser Tragödie betroffen sind“, erklärte der Bürgermeister und lobte das schnelle Eingreifen aller Einsatzkräfte. Ermittlungen zur Unfallursache laufen auf Hochtouren Während Mediziner weiterhin um die Schwerverletzten kümmern, hat die zuständige Kriminalpolizei die detaillierten Ermittlungen aufgenommen. Experten für Spurensicherung und Arbeitssicherheit inspizierten die Trümmerteile am beschädigten Tank, sobald das Gelände von der Feuerwehr offiziell freigegeben wurde. Die zentrale Frage der Untersuchung wird sein, wie es trotz der Vorgaben für gefährliche Schweißarbeiten in einer solchen Umgebung zu der verheerenden Deflagration kommen konnte. Quellenangaben und weiterführende Informationen: - Onda Guanche / Lokale Nachrichtenkanäle: Details zu Krankenhaus-Zuweisungen und Augenzeugenberichten. - Regierung der Kanarischen Inseln (Dirección General de Emergencias): Aktivierung und Definition des RISQCAN-Protokolls. - Grupo DISA (Offizielle Infrastrukturdaten): Kapazitäten des Logistikzentrums Salinetas. - Stadtrat von Telde: Offizielle Pressemitteilungen des Bürgermeisters Juan Antonio Peña.-
Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 05.08.2026 um 20:35 |
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| 5.8.2026 - Tragischer Leichenfund: Älterer Mann am Strand von Arinaga entdeckt
Am Strand von Arinaga (Gran Canaria) wurde die Leiche eines älteren Mannes entdeckt. Die Polizei geht von einem Unfall aus. Alle Details zum Fall...- Die Polizei geht von einem Unfall aus. Agüimes – Am heutigen Mittwoch kam es an der Küste von Gran Canaria zu einem tragischen Vorfall. Im Wasser vor dem beliebten Strand von Arinaga in der Gemeinde Agüimes wurde die Leiche eines älteren Mannes entdeckt. Die örtlichen Behörden haben umgehend eine umfassende Untersuchung eingeleitet, um die genauen Hintergründe dieses Vorfalls aufzuklären. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler deutet derzeit jedoch nichts auf ein Fremdverschulden hin. Schneller Einsatz der Rettungskräfte in Agüimes Der Notruf ging am Mittwochmittag um exakt 12:42 Uhr beim Notfall- und Sicherheitskoordinierungszentrum (CECOES) 112 der Regierung der Kanarischen Inseln ein. Zeugen meldeten eine leblose Person, die im Meer in Küstennähe trieb. Das Zentrum reagierte sofort und mobilisierte ein Großaufgebot an Einsatzkräften. Neben Beamten der Guardia Civil und der örtlichen Polizei von Agüimes wurde auch umgehend medizinisches Fachpersonal aus der Region zum Einsatzort entsandt. Trotz des schnellen Eintreffens der Rettungskräfte am Strand von Arinaga konnte der alarmierte Hausarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der Bereich wurde daraufhin für die Bergung des Leichnams und die erste Spurensicherung weiträumig abgesperrt. Ermittlungen der Guardia Civil: Möglicher Unfallsturz am Strand Die Kriminalpolizei (Policía Judicial) der Guardia Civil hat die offiziellen Ermittlungen zur Aufklärung der genauen Todesumstände übernommen. Gegenüber der spanischen Nachrichtenagentur EFE bestätigten die Behördenvertreter, dass die Leiche bei einer ersten äußerlichen Begutachtung keine offensichtlichen Spuren von massiver Gewalt aufwies. Es wurden lediglich einige leichte Prellungen und Schürfwunden am Körper des Verstorbenen festgestellt. Diese Verletzungen stützen die erste Hypothese der Kriminalbeamten: Demnach wird von einem tragischen Unfall ausgegangen. Es gilt als wahrscheinlich, dass das Opfer beim Baden im Ozean oder bei einem Spaziergang entlang der felsigen Küstenabschnitte von Arinaga unglücklich gestürzt ist. Schwere Verletzungen, die auf einen gewaltsamen Tod oder ein Verbrechen hindeuten würden, konnten laut dem zuständigen Ermittlungsinstitut gänzlich ausgeschlossen werden. Autopsie soll letzte Gewissheit bringen Um die exakte Todesursache zweifelsfrei zu klären, wurde der Leichnam in das zuständige Institut für Rechtsmedizin überführt. Die Ergebnisse der anstehenden Autopsie werden entscheidend sein, um festzustellen, ob der Mann durch Ertrinken, durch die direkten Folgen eines Sturzes oder möglicherweise aufgrund eines plötzlichen medizinischen Notfalls ums Leben kam. Gleichzeitig arbeiten die Behörden mit Hochdruck an der finalen Identifizierung des Opfers, um die Angehörigen umgehend verständigen zu können. Sicherheit an den Küsten der Kanaren Der Strand von Arinaga ist bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt, erfordert jedoch, wie viele Küstenabschnitte auf den Kanarischen Inseln, ein gewisses Maß an Achtsamkeit. Raue Gesteinsformationen und mitunter unberechenbare Strömungen können tückisch sein. Gerade für ältere Personen kann das Schwimmen im offenen Meer oder das Wandern in unmittelbarer Wassernähe ein erhöhtes Risiko bergen. Die Rettungsorganisationen der Kanaren appellieren in diesem Zusammenhang regelmäßig an alle Strandbesucher, stets Vorsicht walten zu lassen und die eigenen körperlichen Fähigkeiten sowie die aktuellen Wetterbedingungen richtig einzuschätzen. – TF-
Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 05.08.2026 um 20:15 |
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| 5.8.2026 - Gran Canaria weiter mit höchster Waldbrand-Warnstufe
Die extrem ausgetrocknete Vegetation in den Bergregionen zwingt die Behörden zum sofortigen Handeln.- Die Regierung der Kanaren hat die höchste Alarmstufe für Waldbrände auf Gran Canaria aufgrund extremer Hitze und Trockenheit verlängert. Aufgrund der akuten Gefahr sind das Betreten von Bergregionen, Grillen und der Einsatz funkenreißender Maschinen in Waldnähe streng untersagt. Gültig sind die Verbote für alle Gebiete auf Gran Canaria ab einer Höhe von 400 Metern. Angesichts der massiven Austrocknung der Wälder und Sträucher hat die Inselregierung sämtliche Notfalldienste alarmiert, um im Ernstfall sofort eingreifen zu können. Eindringlich bitten die Verantwortlichen alle Einwohner und Touristen um maximale Aufmerksamkeit. Sobald eine Rauchsäule gesichtet wird, sollte sofort die Notrufnummer gewählt werden. Angesichts der unberechenbaren Wetterlage in den nächsten Tagen bleiben die strikten Beschränkungen im Landesinneren bestehen, um Schlimmeres zu verhindern. Cabildo sperrt Wanderwege und verhängt ein Jagdverbot Die Liste der Verbote ist lang und rigoros. Das Betreten und Befahren von Bergen, Forstwegen, Pisten und Wanderwegen bleibt weiter für die Öffentlichkeit komplett verboten. Ausgenommen sind lediglich Anwohner, Rettungskräfte und Hirten. Alle Campingplätze, Freizeitareale, Herbergen und Rastplätze in den Bergen wurden dichtgemacht. Besonders drastisch trifft es die Region um Tamadaba. Die Zufahrtsstraße GC-216 wurde für den gesamten Verkehr gesperrt, auch der dortige Campingplatz Llanos de la Mimbre ist zu. Zudem wurde die Jagd ausgesetzt. Darüber hinaus bleibt jegliches offene Feuer im Freien strengstens verboten. Das gilt für Grillfeuer ebenso wie für das Verbrennen von Gartenabfällen.- In den Bergen sowie in einem Schutzstreifen von 400 Metern um die Waldgebiete dürfen keinerlei Maschinen betrieben werden, die Funken schlagen könnten – wie etwa Kettensägen oder Trennschleifer. Auch Pyrotechnik, das traditionelle Holzkohle-Brennen sowie die Nutzung von Feuer bei der Bienenzucht sind untersagt. Wer eine Zigarettenkippe im Freien wegwirft, muss mit drakonischen Strafen rechnen.
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 05.08.2026 um 20:12 |
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| 5.8.2026 - Marihuana-Plantagen auf Teneriffa aufgeflogen: Hobby-Gärtner in Haft
Bei den Durchsuchungen stießen die Einsatzkräfte zudem auf zwölf Kilo verkaufsfertige Blüten und größere Mengen Bargeld.- Auf Teneriffa hat der Zoll und Beamte der Guardia Civil einen bedeutenden Schlag gegen den regionalen Drogenhandel gelandet. Bei der Durchsuchung von zwei scheinbar normalen Wohnhäusern hoben die Ermittler hochprofessionelle Indoor-Plantagen mit insgesamt knapp 450 Marihuana-Pflanzen aus. Die Operation endete mit der Festnahme von zwei Hauptverdächtigen sowie Ermittlungen gegen eine weitere Person.Strände und Inseln Gestartet wurden die Ermittlungen nach Hinweisen auf ein Haus in der Gemeinde La Victoria de Acentejo. Bei der Überwachung stießen die Beamten schnell auf ein ausgeklügeltes System aus Anbau, Verarbeitung und lokalem Vertrieb. Im Zuge der Nachforschungen geriet zudem eine zweite Immobilie in der Nachbargemeinde La Matanza de Acentejo ins Visier der Ermittler. Professionelles technisches Equipment steigerte die Produktion in den Wohnräumen massiv Nachdem ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss vorlag, stürmten die Einsatzkräfte zeitgleich beide Objekte. In fast allen Zimmern des ersten Hauses fanden die Beamten professionelles Equipment zur künstlichen Aufzucht. Leistungsstarke Beleuchtungsanlagen, Luftbefeuchter, Wasserpumpen, Spezialdünger und Aktivkohlefilter sorgten dort für eine maximale Ausbeute des illegalen Anbaus. Die Bilanz des Zugriffs ist beachtlich. Neben den 448 Cannabis-Pflanzen wurden rund zwölf Kilogramm verkaufsfertige Marihuana-Blüten, 46 Gramm Haschisch-Harz sowie eine größere Menge Bargeld sichergestellt. Zudem wurden zwei Fahrzeuge eingezogen, die für den Transport der Drogen genutzt wurden. Die Verdächtigen wurden zusammen mit dem Beweismaterial dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt.- Bild: Ein Beamter der spanischen Guardia Civil steht vor einer beschlagnahmten Indoor-Marihuana-Plantage mit Lampen und Cannabis-Pflanzen. Bei dem Zugriff stellten die Ermittler Hunderte Pflanzen und professionelles Equipment sicher. / Foto: Guardia Civil
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 05.08.2026 um 20:04 |
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| 5.8.2026 - Hätten Sie’s gewußt? Maspalomas hat einen Weltklasse-Strand
Neben dem weltweiten Spitzenplatz für Gran Canaria schafft es auch Fuerteventura unter die absoluten Top-Adressen.- Großer Erfolg für den Tourismus auf den Kanaren. Die weltbekannte Playa de Maspalomas hat es in die absolute Spitzenklasse der beliebten Reiseplattform Tripadvisor geschafft. Bei den aktuellen Travelers’ Choice Awards „Best of the Best“ wurde der Küstenabschnitt im Süden von Gran Canaria zu einem der besten Strände der Erde gekürt. Diese Auszeichnung erhalten weniger als ein Prozent der weltweit rund acht Millionen Einträge auf der Plattform. Um in diese Bestenliste aufgenommen zu werden, müssen Orte innerhalb von zwölf Monaten eine extrem hohe Anzahl an überragenden Bewertungen und Erfahrungsberichten aus der weltweiten Reise-Community vorweisen. Neben dem Spitzenreiter auf Gran Canaria konnte sich ein weiterer kanarischer Traumstrand einen begehrten Platz in der europäischen Top-Liga sichern. Die weltweite Reise-Community wählt den Süden Gran Canarias auf Platz 9 der schönsten Strände in Europa Mit einer hervorragenden Bewertung von 4,4 von 5 Sternen bei weit über 8.800 abgegebenen Stimmen sichert sich die Playa de Maspalomas einen fantastischen Platz 9 auf der Europa-Liste und schaffte es parallel sogar auf Platz 20 im weltweiten Vergleich der absoluten Traumstrände. Damit ist der Küstenstreifen mit seinen geschützten Sanddünen der absolute Spitzenreiter des Archipels im internationalen Ranking. Doch die Kanaren sind auf der europäischen Bestenliste gleich doppelt vertreten. Auf Platz 14 in Europa ist die wilde und unberührte Playa de Cofete auf Fuerteventura zu finden. Während Maspalomas mit seiner perfekten Infrastruktur, feinem goldenen Sand und charmanten Cafés an der Promenade punktet, fasziniert Cofete die TripAdvisor-Community vor allem als naturbelassenes Abenteuer inmitten einer majestätischen Bergkette.-
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 05.08.2026 um 20:02 |
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| 5.8.2026 - Seenotrettung bringt 133 Migranten nach El Hierro
Unter den geretteten Menschen auf dem Holzboot befanden sich auch mehrere Frauen und Minderjährige.- Die Seenotrettung hat am Dienstag ein vollbesetztes Boot mit Migranten vor El Hierro abgefangen. Die 133 Insassen des Holzbootes konnten sicher in den Hafen von La Restinga gebracht und dort medizinisch erstversorgt werden. Dem Rettungseinsatz ging eine tagelange, bange Suche im offenen Atlantik voraus. Den entscheidenden Hinweis auf die Position des manövrierunfähigen Bootes lieferte schließlich die Besatzung eines portugiesischen Militärschiffs, das sich im Rahmen einer internationalen Mission in den Gewässern aufhielt. Das Boot wurde rund 18 Seemeilen südlich der Insel lokalisiert. Die Entdeckung auf offener See beendete eine tagelange Ungewissheit für die Rettungskräfte Ein Rettungsboot nahm die Menschen nur wenig später an Bord. Unter den Insassen befanden sich laut Angaben der Helfer vom Roten Kreuz auch Frauen und Minderjährige. Viele der Menschen zeigten nach der tagelangen Überfahrt unter sengender Sonne deutliche Dehydrierungserscheinungen, mussten jedoch nicht ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Vorfall zeigt, dass die Westafrika-Route trotz des vom Innenministerium gemeldeten, drastischen Rückgangs der Gesamtzahlen weiterhin aktiv bleibt. Vor allem die westlichste Kanaren-Insel El Hierro wird aufgrund der veränderten Strömungsverhältnisse im Sommer immer wieder zum direkten Anlaufpunkt für die großen Holzboote aus den Ländern südlich der Saha.- Bild: Eine offizielle Luftaufnahme der spanischen Seenotrettung Salvamento Marítimo von einem voll besetzten Migrantenboot auf dem offenen Atlantik. Das voll besetzte Holzboot wurde nach Tagen auf dem Atlantik aus der Luft lokalisiert. / Foto: Salvamento Marítimo
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 05.08.2026 um 20:01 |
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| 5.8.2026 - Wetter Gran Canaria heute: Hitzewarnung und starke Winde
Aktueller Wetterbericht für Gran Canaria: AEMET warnt vor extremer Hitze im Süden, während der Norden stürmisch bleibt. Alle Details und die 3-Tage-Vorschau...- Weiter Hitze im Süden! Zweigeteiltes Wetter auf Gran Canaria: Extreme Kontraste bestimmen den heutigen Tag Wer sich am heutigen Tag auf Gran Canaria aufhält, erlebt die klimatische Zweiteilung der Insel in ihrer vollen Ausprägung. Während der Süden unter einer intensiven Hitzeglocke liegt, prägen kräftige Passatwinde und typische Wolkenbilder den Norden. Die staatliche meteorologische Agentur AEMET hat aufgrund der drastischen Werte offizielle Wetterwarnungen herausgegeben. Ein Blick auf die aktuellen Inseldaten zeigt, wie unterschiedlich sich die kommenden Stunden für Einheimische und Urlauber gestalten werden. Hitzewarnung für den Süden und Westen: Thermometer klettern auf bis zu 36 Grad Im Süden, Osten und Westen von Gran Canaria hat AEMET eine amtliche Warnung vor hohen Temperaturen aktiviert. Schon in den Vormittagsstunden heizt sich die Luft extrem schnell auf. An den Stränden rund um Maspalomas, Puerto Rico und Mogán sowie im südlichen Landesinneren, beispielsweise in San Bartolomé de Tirajana, werden heute Spitzenwerte von 34 bis 36 Grad Celsius erwartet. Der Himmel zeigt sich dabei vollkommen wolkenlos, was zu einer extremen UV-Belastung mit einem Index von 10 bis 11 führt. Der Wind weht in diesen Regionen nur schwach bis mäßig, was die Hitze im ohnehin sonnenverwöhnten Inselsüden zusätzlich drückend wirken lässt. Sonnenbader sollten dringend auf intensiven UV-Schutz achten und die direkte Sonneneinstrahlung in der Mittagszeit meiden. Der Norden und Las Palmas: Kühler, wolkig und stürmische Passatwinde Völlig konträr präsentiert sich das Wettergeschehen in der Hauptstadt Las Palmas und in der gesamten Nordhälfte der Insel. Hier greift der erfrischende Nordostpassat mit voller Kraft durch. Die Temperaturen bleiben mit Höchstwerten zwischen 25 und 29 Grad Celsius in einem wesentlich angenehmeren Bereich. Allerdings sorgt der Wind für teils stürmische Bedingungen: Es werden kräftige Böen von bis zu 60 Stundenkilometern erwartet. Vor allem in den frühen Morgen- und Vormittagsstunden hält sich das bekannte Wolkenphänomen der „Panza de Burro“ (Eselsbauch) hartnäckig über der Nordküste. Erst im weiteren Tagesverlauf lockert die Bewölkung etwas auf und lässt die Sonne durchblitzen. Für Wassersportler im Norden bedeutet dies raue See, während Stadtbesucher das vergleichsweise milde Klima genießen können. Die 3-Tage-Vorschau: So entwickelt sich das Inselwetter Die starken klimatischen Unterschiede zwischen den Inselteilen bleiben uns auch in den kommenden Tagen erhalten, wenngleich sich die drückende Hitze im Süden etwas abschwächt. Morgen: Der Süden verzeichnet einen leichten Temperaturrückgang auf etwa 32 bis 34 Grad Celsius. Das Wetter bleibt jedoch ideal für einen Strandtag mit viel Sonnenschein. Der Norden hingegen erlebt einen recht trüben Tag: Dichte Wolkenfelder dominieren den Himmel über Las Palmas und die Temperaturen erreichen maximal 25 bis 27 Grad. Der frische Nordwind weht weiterhin beständig. Übermorgen: Pünktlich zum nahenden Wochenende klart es auch im Norden wieder deutlich auf. Die Wolken weichen einem blauen Himmel und die Temperaturen steigen im Norden auf bis zu 28 Grad Celsius an. Im Süden pendeln sich die Werte bei konstanten, sommerlichen 31 bis 32 Grad Celsius ein, begleitet von ungetrübtem Sonnenschein. In drei Tagen: Das Wochenende startet inselweit mit exzellenten Ausflugsbedingungen. Die Hitze im Süden stabilisiert sich bei rund 32 Grad, während der Norden mit 28 Grad und nur noch leichter Bewölkung ebenfalls perfektes Wetter bietet. Die stürmischen Böen der Vortage flauen langsam ab, was auch die Situation an den nördlichen Küstenabschnitten wieder deutlich ruhiger gestaltet. – MF-
Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 05.08.2026 um 19:54 |
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| 5.8.2026 - Arbeitslosenzahlen auf den Kanaren: Leichter Anstieg im Juli 2026
Im Juli verzeichnen die Kanarischen Inseln einen leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit. Alle Daten, Hintergründe und Insel-Vergleiche im Wirtschaftsbericht..- Saisonale Effekte sind der Grund dafür. Kanaren – Die Kanarischen Inseln verzeichnen im Juli eine leichte Zunahme der registrierten Erwerbslosen. Der aktuelle Arbeitsmarktbericht weist einen Anstieg um 1.759 Personen im Vergleich zum Vormonat aus. Trotz dieses saisonal bedingten Knickes bleibt die langfristige Entwicklung auf dem Archipel positiv. Insbesondere die Langzeitarbeitslosigkeit hat den niedrigsten Stand seit über einem Jahrzehnt erreicht. Saisonale Faktoren treiben die Arbeitslosigkeit im Sommer Die Gesamtzahl der registrierten Arbeitslosen lag auf den Kanarischen Inseln im abgelaufenen Monat Juli bei exakt 144.168 Personen. Dies entspricht einem Anstieg von 1,24 Prozent (1.759 Personen) gegenüber dem Monat Juni. Dieser kurzfristige Aufwärtstrend ist laut den Behörden vor allem auf saisonale Faktoren zurückzuführen. Insbesondere das planmäßige Ende des Schuljahres macht sich in der aktuellen Wirtschaftsstatistik bemerkbar. Der Bildungssektor ist dabei der primäre Treiber für den Anstieg im Juli. Allein in diesem Bereich wurden 1.624 neue Arbeitslose registriert. Die Ursache liegt in der regulären Beendigung zahlreicher befristeter Verträge zum Ende des akademischen Jahres. Das Arbeitsministerium der Kanarischen Inseln ordnet diese Entwicklung als das übliche, wiederkehrende Verhalten des Arbeitsmarktes in den frühen Sommermonaten ein. Langzeitarbeitslosigkeit auf dem niedrigsten Stand seit 2009 Blickt man über die kurzfristigen monatlichen Schwankungen hinaus, zeigt sich ein deutlich robusteres Bild für die regionale Wirtschaft. Im direkten Vergleich zum Vorjahr haben die Kanarischen Inseln fast 7.000 Arbeitslose weniger zu verzeichnen (ein Rückgang um 6.920 Personen). Dies entspricht einer signifikanten Reduzierung von 4,58 Prozent. Besonders positiv entwickelt sich die Situation für jene Menschen, die seit längerer Zeit ohne Anstellung sind. Die Langzeitarbeitslosigkeit sank im Juli weiter auf 63.349 Personen. Das ist nicht nur ein Rückgang um 174 Personen im Vergleich zum Juni, sondern markiert auch den niedrigsten Stand seit dem Jahr 2009. Gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres bedeutet dies einen deutlichen Abbau um 4.862 Personen (minus 7,13 Prozent). Dies belegt, dass der positive grundlegende Trend auf dem Archipel auch Arbeitsuchende erreicht, die traditionell größere Schwierigkeiten haben, eine Festanstellung zu finden. Kontrastreiche Branchenentwicklung: Tourismus stützt den Arbeitsmarkt Während die Erwerbslosenzahlen im Bildungsbereich stiegen, profitierte der Arbeitsmarkt von der traditionell starken Tourismusindustrie und anderen Wirtschaftszweigen. Im Gastgewerbe ging die Arbeitslosigkeit im Juli um 180 Personen (minus 1,28 Prozent) zurück. Auf Inseln wie Lanzarote sorgt die Hotellerie und der Tourismussektor nahezu für Vollbeschäftigung. Auch die Industrie konnte einen leichten Rückgang um 31 Arbeitslose (minus 0,61 Prozent) verzeichnen, was zur Stabilität der Gesamtwirtschaft beiträgt. Dynamik bei den Neueinstellungen bleibt landesweit hoch Um ein vollständiges Bild der wirtschaftlichen Lage zu erhalten, muss neben den reinen Arbeitslosenzahlen auch die Bewegungsdynamik auf dem Stellenmarkt betrachtet werden. Im Laufe des Monats Juli wurden auf den Kanarischen Inseln insgesamt 70.258 neue Arbeitsverträge unterzeichnet. Ein wichtiger Indikator für die Qualität dieser neuen Arbeitsplätze ist die Art der geschlossenen Verträge. Von den über 70.000 Neueinstellungen waren 30.202 unbefristet, was einer Quote von 42,99 Prozent entspricht. In dieser Kategorie der sicheren Beschäftigungsverhältnisse wurden 1.056 Verträge mehr abgeschlossen als noch vor einem Jahr (ein Plus von 3,62 Prozent). Im nationalen Kontext betrachtet, bleibt die Arbeitslosigkeit in Spanien als Ganzes eine wirtschaftliche Herausforderung. Prognosen zufolge wird das Land mit einer erwarteten Arbeitslosenquote von knapp 10 Prozent für das Jahr 2026 weiterhin über dem europäischen Durchschnitt liegen. Vor diesem Hintergrund heben sich die regionalen Daten der Kanarischen Inseln positiv ab, da hier der Jahresvergleich einen stabilen Stellenaufbau aufweist. Arbeitslosenzahlen nach Inseln: Gran Canaria und Teneriffa mit starkem Jahresrückgang Die regionale Verteilung der Arbeitslosigkeit auf dem Archipel zeigt deutliche Unterschiede, wobei der Trend im Jahresvergleich fast überall in eine positive Richtung weist. Die Veränderungen der Erwerbslosenzahlen im Vergleich zum Juli 2025 stellen sich wie folgt dar: - Gran Canaria: Rückgang um 3.780 Personen (minus 5,72 Prozent) - Teneriffa: Rückgang um 2.855 Personen (minus 4,39 Prozent) - Lanzarote: Rückgang um 172 Personen (minus 2,39 Prozent) - Fuerteventura: Rückgang um 72 Personen (minus 1,28 Prozent) - La Gomera: Rückgang um 67 Personen (minus 7,40 Prozent) Zwei Inseln bildeten im Jahresvergleich eine Ausnahme: Auf La Palma blieb die Arbeitslosigkeit mit lediglich drei zusätzlichen Personen (plus 0,05 Prozent) nahezu unverändert, während El Hierro einen Anstieg um 23 Personen (plus 4,50 Prozent) registrierte. Betrachtet man hingegen ausschließlich den kurzfristigen Monatsvergleich vom Juni zum Juli, so stieg die Arbeitslosigkeit auf den meisten Inseln an – primär bedingt durch den erwähnten Saisoneffekt im Bildungssektor. Die einzige Ausnahme bildete hierbei La Gomera, wo die Zahl der Arbeitslosen auch im direkten Monatsvergleich um 32 Personen (minus 3,68 Prozent) abnahm. – TF-
Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 05.08.2026 um 19:48 |
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| 5.8.2026 - Hitzewelle auf Gran Canaria: Fünfter Tag über 40 °C
Trotz der späten Abendstunden brachte der Atlantik absolut keine Abkühlung.- Die extreme Hitzewelle auf den Kanaren zeigt sich weiterhin hartnäckig und nimmt vor allem Gran Canaria in den Würgegriff. Am Dienstag verzeichneten die Meteorologen im Süden und in den Bergen der Insel den fünften Tag in Folge Temperaturen von weit über 40 Grad. Der absolute Hitzepol des gesamten spanischen Staatsgebietes lag dabei erneut im Westen der Insel. In Tasarte kletterte das Quecksilber um 15.40 Uhr auf sage und schreibe 42,6 °C. Damit sicherte sich die Station in der Gemeinde La Aldea de San Nicolás bereits zum dritten Mal hintereinander den spanienweiten Temperatur-Rekord. Doch Tasarte war kein Einzelfall. In Lomo Pedro Alfonso (San Bartolomé de Tirajana) wurden 41,0 Grad gemessen, während Maspalomas mit 39,8 Grad und Agüimes mit 38,9 Grad nur knapp unter der magischen Marke blieben. Eine erbarmungslose Tropennacht raubte den Menschen auf den Inseln den Schlaf Auch nach Sonnenuntergang brachte der Atlantik keinerlei Abkühlung. Ganz im Gegenteil. Die Kanaren erlebten eine regelrechte Glut-Nacht, die selbst für hiesige Verhältnisse extrem ausfiel. Den nächtlichen Rekordwert meldete Suerte Alta in der Gemeinde Agaete, wo das Thermometer mitten in der Nacht um 02.20 Uhr unglaubliche 32,5 Grad anzeigte. Auch in Tijarafe auf La Palma (30,9 Grad) und in den Tirajanas (30,0 Grad) blieb es unerträglich heiß. Die extreme Wetterlage sorgt in Kombination mit den am heutigen Mittwoch aktiven Aemet-Warnungen vor schweren Sturmböen bis 90 km/h auf La Gomera und dem ausgerufenen Wellen-Alarm an den Küsten für eine angespannte Situation auf dem gesamten Archipel. Für den Osten, Süden und Westen Gran Canarias gilt weiterhin die orangefarbene Hitzewarnung, während für Teneriffa, Fuerteventura und die kleineren Inseln gelber Alarm aktiv ist.- Bild: Ein farbenfroher Sonnenuntergang über dem Strand und den Dünen von Maspalomas auf Gran Canaria im Sommer. Selbst mitten in der Nacht sank das Thermometer im Norden der Insel stellenweise nicht unter 32 Grad. / Foto: Kanaren News / Jareck
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 05.08.2026 um 07:23 |
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| 5.8.2026 - Zahl der Migranten auf den Kanaren bricht um 60 % ein
Die verstärkten Küstenkontrollen in Westafrika zeigen mittlerweile eine spürbare Wirkung bei den Bootsankünften auf den Kanaren.- Auf der atlantischen Migrationsroute zu den Kanaren hat sich die Lage in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres massiv entspannt. Der aktuelle offizielle Bericht des Innenministeriums für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Juli 2026 belegt einen drastischen Rückgang sowohl bei den ankommenden Booten als auch bei den registrierten Migranten.Zeit und Kalender In den ersten sieben Monaten dieses Jahres erreichten insgesamt 4.675 Migranten die Inselgruppe. Im gleichen Vorjahreszeitraum des Rekordjahres 2025 lag diese Zahl noch bei 11.575 Personen. Dies entspricht einem Rückgang um 6.900 Migranten beziehungsweise einem Minus von 59,6 Prozent. Zahl der ankommenden Migranten-Boote geht zurück Noch deutlicher wird der Einbruch beim Blick auf die Anzahl der Boote, die die gefährliche Überfahrt von der westafrikanischen Küste gewagt haben. Erreichten im vergangenen Jahr zwischen Januar und Juli noch 191 Pateras die Inseln, so registrierten die Behörden im selben Zeitraum des Jahres 2026 lediglich 63 Boote. Das bedeutet ein Minus von 128 Booten und einen prozentualen Rückgang von exakt 67,0 Prozent. Sicherheitsexperten führen diese Entwicklung vor allem auf die verstärkten Kontrollen und Abkommen mit den westafrikanischen Transitstaaten wie Mauretanien und Senegal zurück. Dennoch betonen Hilfsorganisationen, dass die Route trotz sinkender Zahlen aufgrund der starken Strömungen im Atlantik weiterhin zu den gefährlichsten Fluchtwegen der Welt gehört.- Bild: Ein voll besetztes Holzboot (Cayuco) mit Migranten auf dem offenen Atlantik auf dem Weg zu den Kanaren. Die Zahl der Boote auf der Kanaren-Route ging in den ersten sieben Monaten spürbar zurück. / Symbolbild: Erstellt mit KI / Kanaren News
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 05.08.2026 um 07:19 |
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| 5.8.2026 - Bis zu 4,5 Meter: Kanaren lösen Wellen-Alarm aus
Während in den Bergen die Hitze steht peitscht der heftige Wind an den Küsten den Atlantik auf.- Das Wetteramt Aemet hat für Mittwoch und Donnerstag eine umfassende Wetterwarnung für die Kanaren herausgegeben. Die Meteorologen warnen vor mehreren Wetterphänomenen parallel. Während in den Bergen und im Süden intensive Hitze herrscht, peitscht an den Küsten ein heftiger Nordostwind eine meterhohe Brandung auf. Besonders heiß wird es auf Gran Canaria. Hier klettern die Temperaturen im Süden, Westen und Südosten auf bis zu 37 Grad. Für das Tejeda-Becken sowie die Gipfel gilt eine Hitzewarnung bei Werten um 34 Grad. Auch auf Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro werden Werte bis 35 Grad erwartet. Der heftige Nordwind peitscht das Meer auf und sorgt für lebensgefährliche Strömungen Zusätzlich zu den hohen Temperaturen im Landesinneren sorgt ein starker Nordostwind in anderen Regionen für erhebliche Gefahr. Auf La Gomera gilt am Mittwoch und Donnerstag sogar die orangefarbene Warnstufe wegen maximaler Windböen von bis zu 90 km/h. Für die Hänge und Gipfel von Gran Canaria, Teneriffa, El Hierro, Lanzarote und La Palma wurden Warnungen vor Böen zwischen 70 und 80 km/h ausgegeben. Dieser starke Wind peitscht das Meer im Atlantik massiv auf, weshalb Aemet einen Küsten-Alarm ausgerufen hat. Wegen Nordostwinden mit Geschwindigkeiten von bis zu 61 km/h gilt die Warnung für die Meerenge zwischen Teneriffa und Gran Canaria, den Süden von Gran Canaria, den Westen von La Gomera sowie den Nordwesten und Südosten von La Palma und El Hierro. Anwohner und Urlauber sollten extreme Vorsicht an den Stränden walten lassen und die rote Flagge unbedingt beachten.- Bild: Gefährlicher Wetter-Mix auf den Kanaren Der heftige Nordwind peitscht das Meer auf und sorgt für lebensgefährliche Strömungen
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 05.08.2026 um 07:15 |
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| 4.8.2026 - Messer-Angreifer in Las Palmas mit Taser gestoppt
Der Angreifer verbarrikadierte sich in einer Ruine und bedrohte die Polizisten von dort aus weiter.- Ein brutaler Vorfall im Viertel Cruz del Ovejero in Las Palmas auf Gran Canaria endete mit dem Einsatz einer Elektroschockwaffe. Die Beamten nahmen einen 42-jährigen Mann fest, der zuvor Gäste in einer Gaststätte attackiert und sich anschließend mit einem Messer bewaffnet gegen die Polizei gestellt hatte. Ausgelöst wurde der Einsatz durch eine heftige Schlägerei in der Nähe eines Lokals. Der Mann bedrohte dort zunächst einen Kontrahenten mit einem Klappmesser und schlug auf Schlichter ein. Nachdem ihm das Messer abgenommen werden konnte, flüchtete er kurz, kehrte wenig später aber mit einem Küchenmesser zurück. Angestellte und Gäste ergriffen die Flucht. Die Beamten stellten den bewaffneten Mann nach der Flucht in einem besetzten Gebäude Dank Zeugenhinweisen spürten die Einsatzkräfte den Flüchtigen in einem verlassenen Haus in der Calle San Matías auf. Während des Zugriffs ignorierte der Mann alle Befehle, die Waffe wegzulegen. Stattdessen schrie er Drohungen wie „Wenn Sie näher kommen, steche ich Sie ab“ und „Sie kriegen mich nicht lebend“, während er versuchte, weiter in das Gebäude zu fliehen. Weil Gespräche nichts halfen und der enge Raum für die Polizisten zu gefährlich wurde, setzten die Beamten die Elektroschockwaffe ein. Durch den Stromstoß ging der Angreifer sofort zu Boden. Nur wenig später spürte die Polizei das Messer im Gebäude auf. Wie die anschließende Überprüfung der Personalien ergab, handelt es sich bei dem Täter um einen Intensivtäter. Der 42-Jährige wurde in der Vergangenheit bereits 28 Mal festgenommen. Zudem vollstreckten die Beamten mit dem Zugriff zwei noch offene Gerichtsbeschlüsse zur Durchsuchung, Festnahme und Vorführung. Er wurde direkt dem Haftrichter überstellt.- Bild: Ein Streifenwagen der Lokalpolizei im Einsatz. / Foto: Policía Local de Las Palmas de Gran Canaria
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 04.08.2026 um 14:50 |
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| 4.8.2026 - Arbeitslosigkeit auf den Kanaren im Juli leicht gestiegen
Die Zahl der Arbeitslosen auf den Kanaren ist im Juli im Vergleich zum Vormonat um 1.759 Personen beziehungsweise 1,2 Prozent gestiegen. Nach Angaben des spanischen Arbeitsministeriums liegt die Gesamtzahl der Erwerbslosen auf dem Archipel damit aktuell bei 144.168. Trotz dieses jüngsten Zuwachses markiert der Wert historisch gesehen die niedrigste Arbeitslosenzahl für einen Juli seit dem Jahr 2007.- Im Jahresvergleich verzeichnet der kanarische Arbeitsmarkt aber eine positive Tendenz. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Zahl der Arbeitslosen um 6.920 Personen gesunken, was einem Rückgang von 4,6 % entspricht. Der saisonale Anstieg im Juli betraf vor allem den Dienstleistungssektor, während die Industrie leichte Beschäftigungsgewinne meldete. Die Entwicklung auf den Inseln zeigt im Langzeitvergleich einen spürbaren Aufwärtstrend Die neuen Zahlen zeigen klare Unterschiede zwischen den beiden Provinzen. Während die Provinz Las Palmas mit 1.321 zusätzlichen Arbeitslosen den Hauptteil des Anstiegs verzeichnete, fiel das Plus in Santa Cruz de Tenerife mit 438 Personen deutlich geringer aus. Gute Nachrichten gibt es dagegen von den unter 25-Jährigen. In dieser Altersgruppe sank die Zahl der Erwerbslosen um 5,7 Prozent. Auf dem Arbeitsmarkt wurden im Juli insgesamt 70.258 neue Verträge unterschrieben. Obwohl das insgesamt etwas weniger als im Vorjahr war, legten die festen, unbefristeten Arbeitsverträge im Vorjahresvergleich um 3,6 Prozent zu.- Bild: Ein großer Bagger reißt bei Bauarbeiten ein Gebäude auf den Kanaren ab.
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 04.08.2026 um 14:45 |
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| 4.8.2026 - Vermisster 61-Jähriger in Las Palmas wohlbehalten gefunden
Die Nationalpolizei bedankt sich ausdrücklich bei der Bevölkerung für die wertvolle Unterstützung bei der Suche!- Aufatmen auf Gran Canaria. Die Suche nach einem vermissten 61-jährigen Mann konnte soeben erfolgreich beendet werden. Wie die Nationalpolizei offiziell bestätigte, wurde der seit dem 29. Juli in Las Palmas vermisste Juan Francisco A. A. wohlbehalten und in gutem Gesundheitszustand angetroffen. Nachdem die Ermittler zuvor einen dringenden öffentlichen Suchaufruf gestartet hatten, um Hinweise aus der Bevölkerung zu sammeln, konnte die Spur des Mannes nun erfolgreich zurückverfolgt werden. Die Polizei bedankte sich ausdrücklich bei allen Bürgern, die den Aufruf in den sozialen Netzwerken geteilt und wertvolle Informationen geliefert hatten. Behörden deaktivieren die offizielle Suchmeldung Mit dem Auffinden des 61-Jährigen wurde die offizielle Alarmierung über das Nationale Zentrum für Vermisste mit sofortiger Wirkung wieder aufgehoben. Die Beamten betonten in diesem Zusammenhang noch einmal, wie entscheidend die schnelle und flächendeckende Verbreitung solcher Vermisstenmeldungen für den Erfolg einer Suchaktion ist. Für die Familie und Angehörigen des Mannes geht damit eine tagelange Phase der Ungewissheit und Sorge zu Ende. Details zu den genauen Umständen seines Verschwindens oder dem genauen Fundort wurden aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes von den Behörden nicht bekannt gegeben.- Bild: Die Behörden deaktivierten die offizielle Suchmeldung nach dem glücklichen Ausgang der Fahndung. / Foto: Policía Nacional
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 04.08.2026 um 14:37 |
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| 4.8.2026 - Alkohol-Chaosfahrt in Telde endet mit Festnahme
Bei der Überprüfung der Fahrzeugpapiere stießen die Ermittler zudem auf eine komplett fehlende Haftpflichtversicherung.- Eine betrunkene Autofahrerin hat in der Nacht zum Montag eine Spur der Verwüstung im Gemeindegebiet von Telde auf Gran Canaria hinterlassen. Die Frau verursachte nacheinander vier Verkehrsunfälle und beschädigte dabei fünf Fahrzeuge, bevor sie von den Einsatzkräften gestoppt werden konnte. Die Fahrt zog sich durch mehrere Ortsteile, darunter Casas Nuevas und El Calero. Nach den ersten Kollisionen hielt die Fahrerin jedoch nicht an, sondern flüchtete einfach vom Unfallort. Anwohner informierten die Polizei und gaben entscheidende Hinweise auf den Fluchtwagen, der unter anderem in der Calle Sirinoque ein weiteres geparktes Auto gerammt hatte. Polizei stoppte die Fahrerin nach einer gefährlichen Irrfahrt Beamte der Lokalpolizei konnten die Frau schließlich im Ortsteil Las Medianías lokalisieren und festnehmen. Ein vor Ort durchgeführter Alkoholtest verlief eindeutig positiv. Bei der anschließenden Überprüfung der Fahrzeugpapiere stießen die Ermittler auf ein weiteres schwerwiegendes Vergehen. Der Wagen besaß keinerlei gültigen Versicherungsschutz. Neben erheblichen Schäden an den gerammten Fahrzeugen hinterließ die Fahrt auch sichtbare Zerstörungen an Straßenlaternen und anderem Stadtmobiliar. Einsatzkräfte der Feuerwehr Gran Canaria mussten anrücken, um Trümmerteile von den betroffenen Fahrbahnen zu räumen und das Wrack des Unfallwagens zu bergen. Gegen die Fahrerin wurde ein umfassendes Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Verletzte gab es glücklicherweise nicht.-
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 04.08.2026 um 14:33 |