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30.7.2026 - Drohne legt Flughafen Gran Canaria zeitweise lahm

Sicherheitskräfte sperren die Landebahnen nach der Entdeckung eines Flugobjekts und leiten Verkehrsmaschinen nach Teneriffa um.-

Einsatz gegen illegale Flüge: Die Guardia Civil warnt Drohnenpiloten nach dem Vorfall nahe den Startbahnen auf Gran Canaria ausdrücklich vor den strengen Vorschriften

Der illegale Flug einer Drohne im Luftraum des Flughafens Gran Canaria hat zu erheblichen Beeinträchtigungen im Flugverkehr geführt. Aus Sicherheitsgründen musste die Flugsicherung den Betrieb der Start- und Landebahnen zeitweise komplett einstellen. Mehrere anfliegende Maschinen wurden in Warteschleifen gezwungen oder zu Nachbarinseln umgeleitet.

Fluglotsen stoppten Starts und Landungen auf Gran Canaria wegen einer unbemannten Drohne in der Einflugschneise

Wie die Guardia Civil in Las Palmas in einer offiziellen Pressemitteilung bekannt gab, ereignete sich der Vorfall bereits am 25. Juli. Beamte stellten an einem Strand nahe dem Flughafen einen ungenehmigten Freizeitflug mit einer Drohne fest. Der Pilot verlor wegen starker Windböen die Kontrolle über das Gerät, das daraufhin auf das abgesperrte Flughafengelände trieb. Wegen der akuten Gefahr für die Luftfahrt stoppten die Behörden den Betrieb so lange, bis das Fluggerät gesichert war.

Das spezialisierte Team der Guardia Civil konnte das Fluggerät lokalisieren und leitete umgehend ein Verwaltungsverfahren wegen des mutmaßlichen Verstoßes gegen die nationalen Luftfahrtvorschriften ein. Nach Angaben der Beamten fehlten dem Besitzer sowohl die notwendigen Genehmigungen als auch die fachlichen Kenntnisse für den Betrieb der Drohne in dieser Zone.

Nach dem Vorfall verweisen die Sicherheitskräfte auf die geltenden Pflichten für Drohnenbetreiber. Vor jedem Start müssen Piloten offizielle Apps und Webseiten zu den bestehenden Luftraumbeschränkungen prüfen. Die staatliche Agentur für Flugsicherheit (AESA) empfiehlt zudem den Erwerb des kostenlosen und europaweit gültigen Theoriezertifikats der Unterkategorien A1 und A3 für eine sichere Flugplanung.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 30.07.2026 um 16:21

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30.7.2026 - Mietpreise auf den Kanaren steigen weiter an

Der Immobilienmarkt auf den Kanaren bleibt unter Druck. Die Mietpreise kletterten im Jahresvergleich um über zehn Prozent, wobei Mogán die Statistik anführt.-

Der Druck auf den Wohnungsmarkt der Kanaren hält unvermindert an und sorgt für stetig steigende Lebenshaltungskosten. Im zweiten Quartal verzeichnete der Archipel bei den Mietpreisen erneut ein deutliches Plus im Vergleich zum Vorjahr. Eine anhaltend hohe Nachfrage trifft auf den Inseln auf ein akut begrenztes Angebot an verfügbarem Wohnraum.

Immobilienindex registriert im Jahresvergleich ein zweistelliges Plus bei den kanarischen Mieten

Nach aktuellen Daten des Immobilienportals Fotocasa stiegen die Mieten auf den Kanaren im Jahresvergleich um exakt 10,4 Prozent. Damit kletterte der durchschnittliche Mietpreis auf den Rekordwert von 16,22 Euro pro Quadratmeter im Monat. Mit diesem Wert liegt der Archipel spürbar über dem spanischen Landesdurchschnitt, der aktuell mit 14,79 Euro beziffert wird.

Die Kanaren belegen im landesweiten Vergleich der autonomen Regionen den fünften Platz. Höhere Mieten verzeichnen nur Madrid, die Balearen, Katalonien und das Baskenland. Im reinen Quartalsvergleich flachte das Wachstum mit einem Plus von 2,1 Prozent zwar etwas ab, liegt aber dennoch weit über dem gesamtspanischen Durchschnitt von lediglich 0,1 Prozent.

Extreme Preisunterschiede zwischen den Gemeinden

Ein Blick auf die Kommunen zeigt die Spitzenreiter der Statistik. Die teuerste Gemeinde des gesamten Archipels ist Mogán auf Gran Canaria mit einem Preis von 21,55 Euro pro Quadratmeter. Dicht dahinter folgt die Nachbargemeinde San Bartolomé de Tirajana mit 21,49 Euro. Auf den weiteren Plätzen der teuersten Pflaster folgen La Oliva auf Fuerteventura (19,94 Euro) sowie Arona (19,93 Euro) und Adeje (19,87 Euro) im Süden von Teneriffa.

Bei den größeren Städten zeigte sich im vergangenen Quartal ein sehr unterschiedliches Bild. Telde auf Gran Canaria verbuchte mit einem Plus von 22,4 Prozent den stärksten Preissprung. Auch in Adeje stiegen die Werte um 5,2 Prozent und in der Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife um 4,9 Prozent. Auf der anderen Seite meldeten Gemeinden wie San Cristóbal de La Laguna einen Rückgang von 4,8 Prozent und Arona ein Minus von 2,0 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Die landesweit günstigste Miete verzeichnet der Index derzeit in Icod de los Vinos auf Teneriffa mit 10,34 Euro pro Quadratmeter.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 30.07.2026 um 16:15

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30.7.2026 - Reisemagazin vergleicht Kanaren-Strand mit Punta Cana

Das renommierte Fachmagazin Viajar kürt den beliebten Hauptstadtstrand wegen der Palmen und des goldenen Sandes zum spanischen Punta Cana.-

Die Kanaren stehen aufgrund ihrer außergewöhnlichen Landschaften regelmäßig im internationalen Rampenlicht. Nun sorgt ein neuer Bericht des renommierten Fachmagazins „Viajar“ für Aufmerksamkeit. Die Reiseexperten vergleichen einen bekannten Küstenabschnitt des Archipels direkt mit dem karibischen Urlaubsparadies Punta Cana. Konkret geht es um die Playa de Las Teresitas im Nordosten von Teneriffa.

Reisemagazin bezeichnet die Playa de Las Teresitas auf Teneriffa als spanisches Punta Cana

Das Magazin begründet den weitreichenden Vergleich mit den optischen Gegebenheiten vor Ort. Dank des goldenen Sandes, der Palmen, der üppigen Vegetation im direkten Umland und des ruhigen Meeres könne die Playa de Las Teresitas problemlos als das „spanische Punta Cana“ eingestuft werden. Die Kombination aus kristallklarem Wasser und einem durch ein künstliches Riff geschützten, warmen Meer erzeuge ein echtes tropisches Paradies mitten in Europa, das sich zudem ideal und sicher für Familien mit Kindern eigne.

Neben dem Strand hebt der Bericht auch die geografische Lage und die lokale Kultur hervor. Die Playa de Las Teresitas befindet sich direkt neben dem Fischerdorf San Andrés, einem Ortsteil der tinerfeñischen Hauptstadt Santa Cruz. San Andrés liegt eingebettet in ein weites Tal am südlichen Hang des Anaga-Massivs. Die Experten beschreiben das Dorf als eine Art Märchenort, dessen Bewohner sich durch eine besondere Gastfreundschaft auszeichnen und den idealen Abschluss für einen Strandtag bieten.

Infrastruktur des beliebten Hauptstadtstrandes im Überblick

Die Playa de Las Teresitas erstreckt sich heute über eine Gesamtlänge von 1,3 Kilometern und weist eine durchschnittliche Breite von 80 Metern auf. Auf bekannten Reiseportalen wie Tripadvisor spiegelt sich die Beliebtheit des Strandes in einer hohen Bewertung von vier von fünf möglichen Sternen wider. Besucher schätzen neben der Sicherheit beim Baden vor allem die gute Infrastruktur, zu der unter anderem mehrere direkt am Strand gelegene Strandbars gehören, die Badegäste mit Snacks und Erfrischungen versorgen.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 30.07.2026 um 16:09

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30.7.2026 - Vandalismus in Santa Cruz: Bürgermeister droht mit Gefängnis

Enormer Sachschaden an Fahrzeugen und Bäumen durch vorsätzliche Brandanschläge zwingt die Behörden zu verstärkten Kontrollen in der Hauptstadt.-

Ein auf der Straße geparktes Auto brennt in der Nacht lichterloh während des Vandalismus-Vorfalls in Santa Cruz de Tenerife, aufgenommen von der Policía Local.
Einsatzbild der Policía Local: Neben 16 Müllcontainern zerstörten die Flammen in der Nacht auch Autos der Anwohner im Stadtteil Somosierra.

Nach den anhaltenden nächtlichen Brandstiftungen in Santa Cruz auf Teneriffa greift die Stadtverwaltung nun hart durch. Nach einer erneuten Schadensnacht im Stadtteil Somosierra kündigte Bürgermeister José Manuel Bermúdez die Einleitung weitreichender polizeilicher Ermittlungen an. Die Verantwortlichen für die Zerstörung von städtischem Eigentum sollen konsequent strafrechtlich verfolgt und mit Gefängnisstrafen belegt werden.

Bürgermeister José Manuel Bermúdez kündigt nach Brandanschlägen einen großen Polizeieinsatz an

In der Straße El Juncalillo im Stadtteil Somosierra brannten in der vergangenen Nacht exakt 16 Müllcontainer vollständig nieder. Neben den Abfallbehältern beschädigten die Flammen auch mehrere geparkte Fahrzeuge der Anwohner sowie den städtischen Baumbestand.

Aufgrund der räumlichen Nähe und der zeitlichen Abfolge geht die Stadtverwaltung von einem oder mehreren Serientätern aus. Ein speziell eingerichtetes Polizeiaufgebot soll die Täter nun ermitteln. Jede einzelne Tonne verursacht Anschaffungskosten von rund 3.000 Euro, weshalb neben dem Sicherheitsrisiko auch erheblicher finanzieller Schaden für die Allgemeinheit entsteht.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 30.07.2026 um 07:52

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30.7.2026 - Urlauber auf Gran Canaria von Pool-Pumpe angesaugt

Ein 45-jähriger Urlauber ist im Süden Gran Canarias beim Schwimmen von einer Pool-Filterpumpe am Beckenboden angesaugt worden und entging nur durch das schnelle Eingreifen seiner Familie knapp dem Ertrinken. Experten fordern nach dem Vorfall die gesetzliche Pflicht zur Installation von Notabschaltungen (Panikknöpfen) für Hotel-Pools.-

Ein Badeunfall im Süden von Gran Canaria hat die Diskussion über die Sicherheit von Hotel-Pools neu entfacht. Ein 45-jähriger Mann entging in der ersten Julihälfte nur knapp dem Tod durch Ertrinken. Der Schwimmer wurde am Beckenboden vom Ansaugsystem der Wassererneuerungspumpe erfasst und eingeklemmt. Dank des schnellen und kraftvollen Eingreifens seiner Familie konnte der Mann in letzter Sekunde gerettet werden.


Dramatische Rettung in letzter Sekunde durch die Familie

Der Vorfall ereignete sich am Nachmittag in einer Hotelanlage im Süden der Insel. Genau in dem Moment, als der Urlauber über dem Abflussgitter schwamm, schaltete sich die automatische Pumpe zur Wasserreinigung ein.

Die enorme Saugkraft fixierte den etwa 80 Kilogramm schweren Mann sofort am Beckenboden. Er war unfähig, sich aus eigener Kraft gegen den massiven Unterdruck zu wehren. Die Familie bemerkte die Notsituation sofort und konnte den Mann nach großen Anstrengungen entgegen der Saugkraft befreien und an die Oberfläche bringen.

Experten warnen vor Lebensgefahr und fordern gesetzliche Panikknöpfe

Sebastián Quintana, Experte der Organisation „Kanarische Inseln, 1500 km Küste“, warnt nachdrücklich vor den unsichtbaren Gefahren defekter oder ungesicherter Abflussgitter. Diese Filteranlagen führten in Schwimmbädern weltweit immer wieder zu Unfällen. Besonders gefährdet seien Minderjährige, da deren geringes Körpergewicht dem Sog absolut nichts entgegenzusetzen habe. Die Familie des Opfers zeigt sich zutiefst besorgt, da es in der betroffenen Anlage bereits ähnliche Vorfälle gegeben haben soll.

Der Verband fordert nun die kanarische und staatliche Regierung auf, eine gesetzliche Pflicht für Notabschaltungen einzuführen. Jedes Schwimmbecken müsse zwingend über einen gut sichtbaren, leicht zugänglichen „Panikknopf“ in unmittelbarer Nähe des Pools verfügen, mit dem Badegäste die Saugwirkung der Pumpen im Notfall sofort deaktivieren können.

Quintana verweist hierbei auf Italien, wo ein solches Gesetz zur verpflichtenden Nachrüstung und Erneuerung veralteter Filtersysteme gerade verabschiedet wurde.-

Bild: Gefährlicher Unterdruck: Ein Schwimmer wurde im Süden Gran Canarias von einer Pool-Filterpumpe angesaugt. Experten fordern nun Not-Aus-Schalter an den Becken.
Gefährlicher Unterdruck: Ein Schwimmer wurde im Süden Gran Canarias von einer Pool-Filterpumpe angesaugt. Experten fordern nun Not-Aus-Schalter an den Becken.

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 30.07.2026 um 07:46

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29.7.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Neue Einsatztechnik für die Feuerwehr
Das Notfallkonsortium der Insel hat seine Ausrüstung mit modernen Fahrzeugen und Spezialtechnik erweitert. Neu sind unter anderem Löschfahrzeuge, Drohnen für Wasserrettungen, ferngesteuerte Löschroboter sowie spezielle Löschdecken für Brände von Elektroautos.

Außerdem wurden neue Rettungs- und Spezialwerkzeuge angeschafft, darunter mobile Löschsysteme, Lüfter zur Rauchbeseitigung und Geländefahrzeuge. Die neue Technik soll Einsätze sicherer machen und die Feuerwehr besser auf verschiedene Notlagen vorbereiten.

Staatsanwaltschaft fordert 49 Jahre Haft.
Ein Mann soll in Valladolid seine Ehefrau im August 2024 mit zahlreichen Messerstichen getötet und anschließend das gemeinsame Haus angezündet haben. Die Frau starb noch am Tatort, drei Hunde kamen bei dem Brand ums Leben.

Laut Anklage hatte der Beschuldigte seine Frau bereits Monate vor der Tat mehrfach bedroht. Mit dem Feuer soll er versucht haben, Spuren zu verwischen. Über den Fall entscheidet nun ein Schwurgericht.

Auszeichnung für Blumenteppiche in La Isleta.
Im Rahmen der Carmen-Festtage sind die schönsten Blumenteppiche ausgezeichnet worden. Die kunstvollen Teppiche aus gefärbtem Salz und anderen Materialien schmückten in den vergangenen Wochen die Prozessionswege zu Ehren der Schutzpatronin der Seefahrer.

Erstmals wurde zusätzlich ein Sonderpreis der Hafenstiftung von Las Palmas vergeben. Er ging an den Blumenteppich in der Straße Romeral. Die Festlichkeiten zu Ehren der Virgen del Carmen enden am kommenden Sonntag.

Zwei Kinder bei einem Wohnungsbrand in Las Palmas verletzt.
Bei einem Wohnungsbrand in Las Palmas de Gran Canaria sind am Dienstagabend zwei Kinder im Alter von drei und vier Jahren verletzt worden. Beide erlitten eine Rauchgasvergiftung und wurden mit mittelschweren Verletzungen ins Universitäts-Kinderkrankenhaus gebracht.

Das Feuer war gegen 21.30 Uhr in einer Wohnung in der Manuel-de-Falla-Straße ausgebrochen. Die Feuerwehr löschte den Brand und belüftete das Gebäude. Polizei und Rettungskräfte waren mit einem größeren Einsatz vor Ort.

Las Palmas unterstützt städtische Gesellschaft mit Millionenbetrag.
Die Stadt Las Palmas de Gran Canaria stellt der städtischen Gesellschaft für Kultur und Veranstaltungen zusätzlich 4,9 Millionen Euro zur Verfügung. Damit soll verhindert werden, dass das Unternehmen nach dem Defizit im Vorjahr erneut in finanzielle Schwierigkeiten gerät.

Das Geld fließt unter anderem in Kulturveranstaltungen, den Karneval, Stadtfeste und die Bewerbung als Europäische Kulturhauptstadt 2031. Über die außerplanmäßige Finanzspritze soll der Stadtrat noch in dieser Woche entscheiden.

Bild

Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 29.07.2026 um 17:25

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29.7.2026 - Warnung vor hoher Waldbrandgefahr auf den Kanaren

Aufgrund der Hitzewelle gilt wieder erhöhte Waldbrandgefahr auf den Kanarischen Inseln, hier alle Details dazu...-

Gültig ab Donnerstag!

Kanaren – Die Regierung der Kanarischen Inseln hat über die Generaldirektion für Katastrophenschutz die Warnung vor Waldbrandgefahr auf Gran Canaria, Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro herausgegeben. Die neue Warnstufe gilt ab dem 30. Juli 2026 um 11 Uhr!

Diese Entscheidung wurde unter Berücksichtigung der Informationen der staatlichen Wetterbehörde und anderer verfügbarer Quellen sowie in Anwendung des Sonderplans für Katastrophenschutz und Notfallmaßnahmen bei Waldbränden der Autonomen Gemeinschaft der Kanarischen Inseln (INFOCA) getroffen.

Geltungsbereich auf den Kanaren

El Hierro, La Gomera, La Palma, Gran Canaria ab der 400-Meter-Marke und auf Teneriffa.

Begründung:

Verantwortlich für den drastischen Temperaturanstieg ist der massive Zustrom einer warmen und extrem trockenen Luftmasse vom afrikanischen Kontinent. Diese mehrtägige Hitzeperiode nimmt ihren Anfang am Mittwoch auf den östlichen Inseln, wobei Gran Canaria zunächst am stärksten betroffen ist. Die aktuellen Wettermodelle zeigen jedoch einen klaren Trend: Von Freitag bis in das anstehende Wochenende hinein wird sich die Lage weiter verschärfen und die enorme Hitze allmählich auch die restlichen Inseln des Kanaren-Archipels erfassen.

Gefährliche Inversionswetterlage: Extreme Trockenheit in den Bergen

Meteorologisch wird dieses Ereignis von einer sogenannten Tiefdruckinversion begleitet. Diese grenzende Luftschicht liegt über Gran Canaria anfänglich in etwa 400 Metern Höhe, über den westlichen Inseln zwischen 500 und 700 Metern. Oberhalb dieser Grenze – also insbesondere in den mittleren und höheren Berglagen – entsteht ein außergewöhnlich warmes und trockenes Mikroklima, bei dem die relative Luftfeuchtigkeit auf unter 30 Prozent abstürzt.

Besonders in den südlichen und westlichen Binnenregionen Gran Canarias treibt dies die Temperaturen drastisch nach oben: Bereits in den mittleren Höhenlagen werden schnell 34 °C erreicht, zum Start in das Wochenende können die Werte hier auf fast 38 °C klettern – und sich lokal der gefährlichen 40-Grad-Marke annähern. Auch in den Landesinneren von Fuerteventura (bis zu 33 °C) und Teneriffa (32 bis 33 °C) staut sich die Hitze zunehmend.

Passatwinde, Calima und wachsende Waldbrandgefahr

Zusätzlich zur stehenden Hitze wehen mäßige Nordost-Passatwinde. Diese können in exponierten Lagen und in den natürlichen Windkanälen zwischen den Inseln gefährlich starke Böen entwickeln. Der afrikanische Wind bringt zudem Wüstenstaub mit sich, der vor allem über den östlichen Inseln für einen leichten Dunstschleier (Calima) sorgt. Dichte Staubkonzentrationen in Bodennähe bleiben vorerst aber aus.

- Fokus auf den Brandschutz: Was den Experten derzeit die größten Sorgen bereitet, ist das massiv ansteigende Waldbrandrisiko. Die Kombination aus Hitze, ausgetrockneter Luft in den Waldgebieten und potenziellen Windböen lässt die Brandgefahr von Tag zu Tag wachsen – mit einem prognostizierten kritischen Höhepunkt zwischen Freitag und Samstag, wenn die Hitzewelle ihre maximale Ausdehnung erreicht. Die zuständigen Behörden überwachen die Lage ununterbrochen. Der Geltungsbereich der sogenannten INFOCA-Warnung (Sonderplan für Waldbrandgefahr) kann von der AEMET und der Kanaren-Regierung je nach Risikoentwicklung jederzeit angepasst und ausgeweitet werden.-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 29.07.2026 um 17:16

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29.7.2026 - Hitzewelle auf den Kanaren: AEMET warnt vor Extremwerten bis 40 °C

Hitzewelle auf den Kanaren: AEMET warnt vor Extremtemperaturen von bis zu 40 °C. Alle aktuellen Warnstufen für Gran Canaria, Teneriffa und weitere Inseln...-

Lokale Schwankungen gehören natürlich dazu!

Kanaren – Die Kanarischen Inseln stehen vor drückend heißen Tagen. Die staatliche spanische Wetteragentur AEMET hat aufgrund einer anrollenden Hitzewelle offizielle Wetterwarnungen für mehrere Inseln des Archipels herausgegeben. Bereits zur Wochenmitte stiegen die Temperaturen spürbar an, in den kommenden Tagen werden extreme Spitzenwerte von bis zu 40 °C erwartet.

Der Beginn der Hitze: Warnstufen für Mittwoch und Donnerstag

Die aktuelle Hitzeperiode nahm bereits am Mittwoch ihren Anfang. Für die Südhälfte von Gran Canaria rief die Wetterbehörde zunächst die Warnstufe Gelb aus. Dies markierte jedoch nur den Auftakt einer Hitzewelle, die das Wetter auf den Kanaren voraussichtlich bis mindestens zum kommenden Sonntag dominieren wird.

Für den Donnerstag verschärft sich die meteorologische Lage deutlich. Die AEMET prognostiziert für Gran Canaria Tageshöchstwerte von bis zu 37 °C im Schatten. Infolgedessen gilt für die Südseite der Insel ab 11:00 Uhr vormittags die erhöhte Warnstufe Orange. In den Gipfelregionen Gran Canarias bleibt es vorerst bei der Warnstufe Gelb, hier werden Temperaturen von bis zu 35 °C erwartet. Auch die Nachbarinsel Teneriffa bleibt von der Hitze nicht verschont: Für den Süden sowie den Nordosten Teneriffas gilt am Donnerstag die Warnstufe Gelb bei vorhergesagten Spitzenwerten von bis zu 34 °C.

Freitag als vorläufiger Höhepunkt: Weitere Inseln im Visier der Hitze

Der Freitag wird nach aktuellen Prognosen der intensivste Tag dieser Wetterlage. Auf Gran Canaria ändert sich an der bestehenden Gefahrenlage nichts: Es gilt weiterhin die Warnstufe Orange im Süden und Gelb auf den Gipfeln. Ebenso bleibt auf Teneriffa die gelbe Warnstufe für die südlichen und nordöstlichen Regionen unverändert bestehen.

Allerdings breitet sich die Hitzeflut flächenmäßig weiter aus. Neu in die Warnkarte der AEMET aufgenommen werden am Freitag La Gomera und Fuerteventura. Für beide Inseln gilt dann ebenfalls die Warnstufe Gelb, da die Thermometer dort auf bis zu 35 °C klettern können.

Lokal bis zu 40 °C: Extreme Waldbrandgefahr und Calima

Meteorologen weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Temperaturen lokal noch weitaus höher ausfallen können, als es die Basiswarnungen vermuten lassen. Einige Wetterexperten rechnen auf Gran Canaria mit extremen Hitze-Spitzenwerten von knapp 40 °C. Wie das Nachrichtenportal DA News in seiner aktuellen Berichterstattung zu den AEMET-Daten ergänzt [1], geht mit dem Eintreffen der warmen, absinkenden Luftmassen aus Nordafrika ein starker Rückgang der Luftfeuchtigkeit einher. Begleitet wird diese Wetterlage oftmals von leichtem Calima, dem feinen Wüstenstaub aus der Sahara. Diese Kombination aus extremer Hitze und Trockenheit lässt die Waldbrandgefahr auf den Inseln drastisch ansteigen.

Gesundheitstipps und Ausblick auf das Wochenende

Angesichts dieser extremen Bedingungen raten die spanischen Gesundheitsbehörden und die AEMET zu strengen Schutzmaßnahmen [2]. Es wird dringend empfohlen, direkte Sonneneinstrahlung in den Mittagsstunden zu meiden, körperliche Anstrengungen im Freien auf ein Minimum zu reduzieren und durchgehend auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten.

Wie sich die meteorologische Lage am Samstag und Sonntag im Detail entwickeln wird, analysieren die Wetterexperten derzeit noch. Die zuständigen Behörden werden in den kommenden Tagen aktualisierte Prognosen und eventuelle Anpassungen der Warnstufen mitteilen. Besucher und Einheimische sind dazu aufgerufen, die offiziellen Warnungen der AEMET aufmerksam zu verfolgen und entsprechende Vorsicht walten zu lassen. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 29.07.2026 um 17:10

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29.7.2026 - Vier Kanaren-Küsten mit der Schwarzen Flagge markiert

Insgesamt vier Küstenabschnitte auf den Kanaren wurden in diesem Sommer mit der „Schwarzen Flagge“ markiert. Die Umweltschutzorganisation begründet die Einstufung mit zunehmender Umweltverschmutzung, illegalen Bauprojekten und den Auswirkungen des Massentourismus auf dem Archipel. Trotz massiver Bürgerproteste mit rund 200.000 Teilnehmern steuern die Inseln im Jahr 2026 auf den historischen Rekordwert von 18 Millionen Touristen zu, was den Druck auf das fragile Ökosystem drastisch erhöht.-

Umweltschützer prangern Abwasserprobleme und Baumängel auf den Kanarischen Inseln an

Die Organisation Ecologistas en Acción vergibt in ihrem landesweiten Bericht insgesamt 48 dieser Negativ-Preise – jeweils zwei für jede spanische Küstenprovinz. Dabei entfällt stets eine Flagge auf direkte Umweltverschmutzung und eine auf mangelhaftes Küstenmanagement. Die vier benannten Zonen auf den Kanarischen Inseln gelten laut den Aktivisten als extrem deutliche Beispiele für Behördenversagen beim Umweltschutz.

Umweltmängel und umstrittene Bauprojekte in der Provinz Santa Cruz de Tenerife

- Playa de Las Teresitas (Teneriffa): Der beliebte Hauptstadtstrand erhielt die Schwarze Flagge für Umweltverschmutzung. Die Organisation prangert eine jahrzehntelange, bewusste Vernachlässigung des Areals an. Neben unkontrollierter Müllentsorgung und mangelhaften Sanitäranlagen stehen vor allem wiederkehrende Fäkalienverschmutzungen und die illegale Besetzung des öffentlichen Raums in der Kritik.

- Cuna del Alma (Teneriffa): Das umstrittene Luxusprojekt in Puertito de Adeje wurde bereits zum dritten Mal in Folge mit der Schwarzen Flagge für Missmanagement abgestraft. Obwohl für das Hotel- und Villenprojekt mehrere vorsorgliche Baustopps verhängt wurden und eine rechtsgültige Umweltverträglichkeitsprüfung fehlt, wird laut Bericht weitergebaut. Dies führe zur irreparablen Schädigung geschützter Arten und archäologischer Stätten im Natura-2000-Netzwerk.

Industrielle Fischzucht und steigender Kreuzfahrttourismus in der Provinz Las Palmas

- Küste von Telde (Gran Canaria): Hier wurde die Schwarze Flagge für Umweltverschmutzung wegen der massiven Auswirkungen der marinen Aquakultur vergeben. Im Herbst 2025 führte ein massenhaftes Fischsterben in den Mastkäfigen zur Sperrung der Strände Melenara, Salinetas und Ojos de Garza. Die Umweltschützer kritisieren das intensive Hochsee-Modell und fordern den kompletten Abzug der Netzkäfige.

- Hafen von Arrecife (Lanzarote): Die vierte Flagge markiert den rasanten Anstieg des Kreuzfahrttourismus auf der Biosphärenreservat-Insel als schwerwiegendes Missmanagement. Die Passagierzahlen stiegen von 150.000 (2021) auf prognostizierte 700.000 im Jahr 2026. Dies sorge für extreme Schadstoffemissionen, Lärmbelästigung und enormen logistischen Druck auf geschützte Naturräume wie den Timanfaya-Nationalpark, während kaum lokale wirtschaftliche Erträge generiert werden.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 29.07.2026 um 17:05

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29.7.2026 - Hitze-Hammer und hohe Waldbrandgefahr auf den Kanaren

Meteorologen weiten die Hitzewarnungen für Freitag auf vier Inseln aus und warnen vor hoher Waldbrandgefahr wegen extremer Trockenheit.-

Das Wetteramt AEMET hat die bestehende Hitzewarnung für den kanarischen Archipel deutlich ausgeweitet. Am kommenden Freitag rollt eine flächendeckende Hitzewelle auf die Inseln zu. Neben der bereits verschärften Alarmstufe Orange für Gran Canaria gelten nun auch für Teneriffa, Fuerteventura und La Gomera offizielle Warnungen. Aufgrund der extremen Hitze und der anhaltenden Trockenheit haben die Behörden zudem die Warnstufe für eine akute Waldbrandgefahr auf den Inseln aktiviert.

Wetteramt gibt offizielle Hitzewarnungen für Freitag bekannt

Die Wetterwarnung tritt am Freitag ab 11.00 Uhr in Kraft. Neben den extremen Höchstwerten am Nachmittag weisen die Meteorologen explizit auf ungewöhnlich hohe Nachttemperaturen hin, die in vielen Regionen kaum Abkühlung bringen werden.

Parallel zur Hitzewelle steigt das Risiko für folgenschwere Brände drastisch an. Die Generaldirektion für Sicherheit und Notfälle der Kanaren hat wegen der Kombination aus extremer Hitze, minimaler Luftfeuchtigkeit und wechselnden Winden den Waldbrandalarm aktiviert. Für die kommenden Tage gilt in allen Wald- und Bergregionen der betroffenen Inseln ein striktes Verbot für den Umgang mit offenem Feuer, Grillen im Freien sowie für landwirtschaftliche Arbeiten mit funkenstiftenden Maschinen.

Gran Canaria weiterhin im Fokus der Hitzewelle

Auf Gran Canaria bleibt die Situation am intensivsten. Für den Osten, Süden und Westen der Insel gilt weiterhin die orangefarbene Warnstufe. Hier werden flächendeckend 37 Grad erwartet, wobei die Thermometer in den mittleren Höhenlagen im Südosten und Westen lokal Spitzenwerte von bis zu 39 Grad Celsius erreichen können. Für die Gipfelregionen und das Tejeda-Becken gilt die gelbe Warnstufe bei Höchstwerten von 36 Grad, wobei lokal auch hier bis zu 37 Grad gemessen werden können.

Gelbe Warnstufe auch auf Teneriffa, La Gomera und Fuerteventura

Auf Teneriffa gilt am Freitag eine inselweite gelbe Hitzewarnung. Die Warnung betrifft neben der gesamten Metropolregion auch die östlichen, südlichen und westlichen Küstengebiete sowie die mittleren Höhenlagen südlich des Ballungsraums. Die Meteorologen prognostizieren flächendeckende Höchstwerte von 35 Grad. In den südlichen sowie südöstlichen Hanglagen und Abschnitten des Großraums sind lokal Spitzenwerte von bis zu 36 Grad Celsius möglich.

Gleiches gilt für La Gomera, wo vor allem für die Südhänge die Warnung bei Temperaturen von bis zu 35 Grad aktiv ist. Auf Fuerteventura konzentriert sich die gelbe Warnstufe auf den Südosten und das Landesinnere. Hier steigen die Temperaturen im Laufe des Nachmittags auf flächendeckend 34 Grad Celsius.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 29.07.2026 um 16:53

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29.7.2026 - Fischer aus Las Palmas geben Tipps für frischen Fisch

Woran erkennt man wirklich frischen Fisch? Fischer aus Las Palmas erklären die wichtigsten Merkmale beim Kauf an der Theke.-

Zackenbarsche, Papageifische, Oktopusse, Muränen und Stöcker sind nur einige der Produkte, die täglich auf den Märkten und bei den Fischhändlern von Las Palmas auf Gran Canaria angeboten werden. Doch für viele Verbraucher ist es beim Einkauf gar nicht so einfach, die Qualität und den Frischegrad der Ware exakt zu beurteilen. Im Rahmen eines Informationstages im Hafen San Cristóbal haben Experten der lokalen Fischergenossenschaft die wichtigsten Kriterien für den Fischkauf zusammengefasst.

Die fünf wichtigsten Merkmale beim Kauf: Augen, Kiemen und die Festigkeit des Fleisches

Um die Frische eines Fisches zweifelsfrei zu bestimmen, müssen Verbraucher auf vier zentrale optische und haptische Kriterien achten. Das wichtigste Merkmal ist die Festigkeit. Ein frisch gefangener Fisch weist eine natürliche Muskelstarre auf und ist vollkommen fest. Fühlt sich das Fleisch hingegen weich oder schwammig an, liegt das Tier bereits seit Tagen in der Auslage.

Zudem geben die Augen einen klaren Hinweis: Sie müssen prall, nach außen gewölbt und glänzend sein. Eingefallene, matte oder trübe Augen sind ein Zeichen für mangelnde Frische. Ein weiterer Blick sollte den Kiemen gelten, die eine leuchtend hellrote bis dunkelrote Färbung aufweisen müssen.

Sind die Kiemen bräunlich, gelblich oder mit Schleim bedeckt, ist vom Kauf abzuraten. Zuletzt müssen die Schuppen fest am Körper anliegen und die Haut sollte einen natürlichen Glanz sowie einen sauberen, angenehmen Duft nach frischem Meerwasser verströmen.

Mindestgrößen und gesetzliche Etikettenpflicht im Handel

Die Experten betonen, dass der bewusste Einkauf bereits vor der Frischeprüfung beginnt. Verbraucher sollten zwingend auf die Einhaltung der gesetzlichen Mindestgrößen der jeweiligen Fischart achten. Diese Kontrollen garantieren, dass die Tiere die Geschlechtsreife erreichen und sich mindestens einmal fortpflanzen konnten, was den Fortbestand der Fischbestände sichert.

Im Zweifelsfall bietet das gesetzlich vorgeschriebene Etikett an der Fischtheke absolute Sicherheit. Sollte dieses nicht sichtbar ausliegen, haben Kunden das Recht, die Dokumentation vom Händler einzufordern. Auf dem Etikett müssen das genaue Fangdatum, das Fanggebiet, der Name des Fischereifahrzeugs, die Fangmethode sowie der offizielle Handelsname und der wissenschaftliche Name der Fischart lückenlos hinterlegt sein.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 29.07.2026 um 16:47

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29.7.2026 - Brandstiftung in Santa Cruz: Vandalen zünden Müllcontainer an

Anwohner in El Sobradillo zeigen sich nach der Zerstörung von vier Mülltonnen durch die nächtlichen Brandstifter zutiefst frustriert.-

Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen mit einem Löschschlauch einen in der Nacht brennenden Müllcontainer auf einer Straße in Santa Cruz de Tenerife.

Die Serie von nächtlichen Brandstiftungen in der Hauptstadt von Teneriffa reißt nicht ab. In der Nacht zum heutigen Mittwoch wurden im Stadtteil El Sobradillo erneut mehrere Müllcontainer durch Feuer komplett zerstört. Die betroffenen Anwohner reagieren zunehmend mit Unverständnis und Frustration auf den anhaltenden Vandalismus.

Erneuter Zwischenfall in El Sobradillo: Polizei untersucht Brand eines Autos und mehrerer Mülltonnen.

Nach offiziellen Berichten der Lokalpolizei von Santa Cruz de Tenerife brach das Feuer in den späten Nachtstunden in der Calle El Juncalillo aus. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten ein Übergreifen der Flammen auf nahestehende Gebäude verhindern, die vier betroffenen Müllcontainer brannten jedoch vollständig nieder. Lokale Medien zitieren Anwohner, wonach sich solche Vorfälle in der Zone alle zwei Wochen wiederholen. Die Nachbarschaft beklagt eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität und fordert stärkere Kontrollen.

Nahezu zeitgleich ging bei der Polizeizentrale ein weiterer Notruf aus der Calle Juan Rumeu García ein. Dort stand ein auf der Straße geparktes Fahrzeug in Flammen. Die Ermittler gehen auch in diesem Fall von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus.

Vandalismus-Welle belastet die Hauptstadt seit Wochen

Die Vorfälle reihen sich in eine besorgniserregende Kriminalitätsstatistik der vergangenen Tage ein. Erst in der vergangenen Woche verzeichnete die Stadt eine besonders schwere Nacht des Vandalismus, bei der im Stadtgebiet insgesamt 14 Müllcontainer und sechs Autos angezündet wurden. Die Polizei hat die Überwachung in den betroffenen Vierteln intensiviert, um die Täter auf frischer Tat zu ertappen.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 29.07.2026 um 16:42

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29.7.2026 - Lebensretter auf den Kanaren dringend gesucht

Kritischer Engpass bei Universalspender-Blut: Gesundheitsbehörden aktivieren alle mobilen und festen Entnahmestellen.-

Wegen eines akuten Mangels an Blutkonserven der Gruppe 0 Negativ wird auf den Kanaren dringend um Spenden gebeten. Die Vorräte an Blutkonserven des Typs haben auf den Inseln ein kritisches Niveau erreicht.

Diese Blutgruppe ist in der Notfallmedizin von überragender Bedeutung, da sie im Ernstfall jedem Patienten – unabhängig von dessen eigener Blutgruppe – als Universalspende verabreicht werden kann. Wenn bei Unfällen oder dringenden Operationen keine Zeit mehr für eine Bestimmung der Blutgruppe bleibt, greifen Mediziner standardmäßig auf diese Konserven zurück.

Auf Gran Canaria können Spender von Montag bis Freitag durchgehend zwischen 09:15 und 20:30 Uhr die Zentrale für Hämodonation und Hämotherapie in der Calle Alfonso XIII (Las Palmas) aufsuchen. Ebenso steht das Spendennetzwerk auf dem gesamten restlichen Archipel zur Verfügung. Feste Anlaufstellen sind auf Teneriffa, Fuerteventura, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro geschaltet, um die Versorgung der regionalen Krankenhäuser sicherzustellen.

Wer darf auf den Kanaren Blut spenden?

Spenden darf jeder gesunde Erwachsene im Alter zwischen 18 und 65 Jahren, der mindestens 50 Kilogramm wiegt. Frauen können bis zu dreimal, Männer bis zu viermal im Jahr Blut spenden, wobei zwischen zwei Spenden ein Mindestabstand von 60 Tagen eingehalten werden muss.

Das ICHH erinnert daran, dass vor der Spende normal gegessen und ausreichend alkoholfreie Flüssigkeit getrunken werden sollte. Eine vorherige Terminvereinbarung ist an den meisten Standorten über die offizielle Website des Instituts oder telefonisch möglich, um Wartezeiten zu verkürzen. Für Fragen steht die kostenlose Hotline 900 234 061 bereit.-

[img]Bild: Einsatz vor Ort: Ein mobiles Spendeteam des ICHH auf der Avenida de Canarias in Vecindario. Aufgrund des akuten Mangels an der Gruppe 0 Negativ wird das Spendennetzwerk auf den Kanaren verstärkt genutzt.

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 29.07.2026 um 15:02

Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com
29.7.2026 - Gáldar weiht großen Photovoltaik-Parkplatz mit E-Ladestationen ein

Investition in grüne Energie auf Gran Canaria: In Gáldar wurden neue Photovoltaik-Parkplatzüberdachungen mit integrierten E-Ladestationen eingeweiht.-

Gáldar im Norden von Gran Canaria setzt einen weiteren Meilenstein beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Am gestrigen Dienstag wurden die neuen Photovoltaik-Überdachungen auf dem städtischen Parkplatz in San Isidro offiziell eingeweiht. Die Anlage kombiniert umweltfreundliche Stromerzeugung mit moderner Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität.

Umweltministerium weiht neue Photovoltaik-Überdachungen auf dem Parkplatz des städtischen Bestattungsinstituts von San Isidro ein

Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 827.781 Euro. Finanziert wurde die Maßnahme zu 85 Prozent (605.115 Euro) durch eine Subvention der kanarischen Regierung im Rahmen der europäischen „Next Generation EU“-Mittel, während die restlichen Kosten aus Eigenmitteln der Gemeinde Gáldar gedeckt wurden.

Zur Einweihung hoben Julieta Schallenberg, Vizeministerin für ökologischen Übergang, und Gáldars Bürgermeister Teodoro Sosa den Stellenwert dieser Vorhaben hervor. Dieses Förderprogramm zielt darauf ab, bereits bebaute Areale wie Parkplätze für die Energiegewinnung zu nutzen und so den Verbrauch von unberührten Naturflächen zu vermeiden.

Die neu errichtete Überdachung erstreckt sich über eine Fläche von 2.226 Quadratmetern und deckt insgesamt 85 Parkplätze ab. Technisch ist die Anlage mit 534 Photovoltaik-Modulen ausgestattet, die eine Spitzenleistung von 226,95 kWp sowie eine Nominalleistung von 200 kW generieren.

Um den erzeugten Solarstrom optimal für den kommunalen Eigenverbrauch zu nutzen, wurde erstmals in einer öffentlichen Anlage von Gáldar ein Energiespeichersystem mittels Lithium-Batterien mit einer Kapazität von 400 kWh integriert.

Sechs Schnellladestationen für E-Fahrzeuge einsatzbereit

Neben der Energiegewinnung und der Verschattung der Stellplätze fördert die Anlage direkt die regionale Elektromobilität. Dazu wurden im Rahmen der Bauarbeiten sechs Stellplätze für Elektrofahrzeuge mit insgesamt drei Ladesäulen in die Konstruktion integriert. Durch dieses Vorhaben verringert die Gemeinde Gáldar ihre eigenen Energiekosten und senkt gleichzeitig die CO₂-Emissionen im städtischen Raum, während bereits sechs weitere ähnliche Anlagen auf Sportplätzen in verschiedenen Ortsteilen vorbereitet werden.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 29.07.2026 um 14:57

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28.7.2026 - Zivilschutz ruft Hitze-Alarm für die Kanaren aus

Meteorologen erwarten langanhaltenden Hitze-Schub mit Werten von weit über 38 Grad und starker Calima.-

Der Sommer steuert auf den Kanaren auf einen neuen Höhepunkt zu. Die Generaldirektion für Zivilschutz und Notfälle hat basierend auf den Prognosen des staatlichen Wetteramtes eine Warnung vor einer neuen Hitzewelle herausgegeben. DerHitze-Schub beginnt am Mittwoch und bringt extrem hohe Temperaturen sowie eine drastische Waldbrandgefahr mit sich.

Extreme Brandgefahr auf dem Archipel: Temperaturen klettern ab Mittwoch vielerorts auf weit über 38 Grad

Die Alarmierung wegen der mittlerweile vierten Hitzewelle dieser Saison gilt ab Mittwoch, dem 29. Juli, und wird sich voraussichtlich mindestens bis zum Sonntag, dem 2. August, hinziehen. Ursache für die extreme Wetterlage ist eine stabile Hochdruckbrücke in Kombination mit einer starken afrikanischen Luftströmung. Dies führt auf den Inseln zu einem schlagartigen Absinken der feuchten Passat-Luftschicht, wodurch sich die Hitze vor allem in den höheren Lagen staut. Zudem wird eine starke Dunstschicht über den Inseln erwartet.

Die extremen Temperaturen konzentrieren sich vor allem auf die mittleren Höhenlagen von La Palma, Teneriffa und Gran Canaria. In den Tälern Gran Canarias klettern die Werte voraussichtlich rasch auf über 38 Grad. Bis zum Wochenende dehnt sich die Heißluftmasse weiter aus, sodass auch im Landesinneren von Fuerteventura Spitzenwerte um 38 Grad erreicht werden. Zudem sorgen tropische Nächte dafür, dass es auch nach Sonnenuntergang kaum abkühlt.

Wetterbedingungen verschärfen die Waldbrandgefahr

Durch das Zusammenspiel aus starker Sonneneinstrahlung, sehr niedriger Luftfeuchtigkeit und lokal böigen Winden aus Süden steigt das Risiko für folgenschwere Waldbrände auf ein extremes und kritisches Niveau. Der Zivilschutz appelliert eindringlich an die Bevölkerung, jegliches Entzünden von Feuern im Freien sowie das Grillen auf Waldrastplätzen strikt zu unterlassen. Zudem sollten sportliche Aktivitäten in die frühen Morgenstunden verlegt und ausreichend Wasser getrunken werden, um gesundheitliche Notfälle zu vermeiden.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 28.07.2026 um 18:45

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28.7.2026 - Kanaren beschließen harte Regeln für Wohnmobile

Maximale Aufenthaltsdauer von 72 Stunden auf reinen Wohnmobilstellplätzen beschlossen.-

Die Kanaren greifen beim unregulierten Wildcamping durch und ordnen den Tourismus unter freiem Himmel komplett neu. Ein neues Dekret legt ab sofort strenge Mindeststandards für alle offiziellen Campingplätze und Wohnmobilstellplätze auf dem Archipel fest. Betreiber und Nutzer müssen sich auf drastische Änderungen einstellen.

Aus für das unregulierte Campen: Kanarische Regierung beschließt harte Infrastruktur-Auflagen und maximale Aufenthaltsdauer.

Die Neuregelung schafft erstmals eine klare gesetzliche Trennung zwischen klassischen Campingplätzen und reinen Wohnmobilstellplätzen. Um den unkontrollierten Wildwuchs an den Küsten einzudämmen, schreibt das Dekret für alle Plätze eine lückenlose Mindestausstattung vor. Dazu gehören obligatorische Strom- und Trinkwasseranschlüsse, eine gesicherte Abwasserentsorgung sowie feste Beleuchtungs- und Brandschutzsysteme. Auch die Pflicht zur Mülltrennung ist nun gesetzlich verankert.

Zudem greift die Regierung bei der Nutzungsdauer hart durch. Auf reinen Wohnmobilstellplätzen dürfen Fahrzeuge ab sofort maximal 72 Stunden am Stück stehen. Ein längeres Verweilen ist verboten. Auf klassischen Campingplätzen ist die Aufenthaltsdauer zwar flexibler, allerdings müssen dort nun mindestens 60 Prozent der Gesamtfläche für traditionelle Zelte reserviert bleiben. Damit soll verhindert werden, dass Campingplätze zu reinen Dauer-Wohnmobilparks umfunktioniert werden.

Hohe Strafen für illegale Stellplätze und Wildcamping

Alle bestehenden und zukünftigen Stellplätze müssen sich ab sofort strengen Kontrollen unterziehen und eine offizielle Betriebserlaubnis vorweisen. Plätze, die die neuen sanitären und umwelttechnischen Auflagen nicht erfüllen, droht die sofortige Schließung. Die Behörden wollen mit diesem Schritt nicht nur die Umwelt schützen, sondern auch die Qualität des Outdoor-Tourismus auf den Inseln spürbar anheben. Für Camper bedeutet das neue Dekret das endgültige Aus für die gewohnte Freiheit beim Freistehen.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 28.07.2026 um 18:27

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28.7.2026 - Millionenschwerer Hafenausbau in Las Palmas beschlossen

Der Ministerrat gibt 45,3 Millionen Euro für den Ausbau des Hafens in Las Palmas frei. Alle Details zum Projekt Reina Sofía und den wirtschaftlichen Folgen...-

Die spanischer Regierung macht über 45 MIO € locker!

Las Palmas – Die spanische Zentralregierung hat eine historische und wegweisende Entscheidung für die wirtschaftliche Zukunft der Kanarischen Inseln getroffen. Der Ministerrat hat auf direkten Vorschlag des Ministeriums für Verkehr und nachhaltige Mobilität ein massives, strategisches Infrastrukturprojekt offiziell genehmigt. Konkret geht es um den millionenschweren Hafenausbau in Las Palmas de Gran Canaria. Im absoluten Fokus dieser infrastrukturellen Bemühungen steht die signifikante Erweiterung des südlichen Deichs, der unter dem Namen Reina Sofía bekannt ist. Mit einem nun staatlich abgesegneten Budget von exakt 45,3 Millionen Euro (ohne die Anrechnung der kanarischen Mehrwertsteuer IGIC) markiert dieses enorme Bauvorhaben einen der wichtigsten Meilensteine in der jüngeren Entwicklungsgeschichte des gesamten Hafennetzwerks der Inseln.

Das ehrgeizige Projekt ist dabei keineswegs als reine, isolierte Baumaßnahme zu betrachten, sondern vielmehr als ein entscheidender strategischer Schachzug der zuständigen Behörden. Das primäre Ziel ist es, die unangefochtene Wettbewerbsfähigkeit des Hafens im stark umkämpften internationalen Seeverkehr aufrechtzuerhalten und für die Zukunft weiter auszubauen. Die immense finanzielle Investition zielt direkt darauf ab, die bestehenden operativen Kapazitäten für die tagtägliche Abfertigung von schwerer Fracht massiv zu erhöhen. Gleichzeitig soll der Hafen auf kommende logistische Herausforderungen der globalisierten Welt vorbereitet werden. Angesichts der herausragenden geografischen Lage der Kanarischen Inseln – die als unverzichtbare Brücke zwischen den Kontinenten Europa, Afrika und Amerika fungieren – ist eine stetige Modernisierung der Hafenanlagen von absolut entscheidender Bedeutung für die Stabilität und das Wachstum der gesamten regionalen Wirtschaft.

Die technischen und operativen Details zum Ausbau des Docks Reina Sofía

Der nun bewilligte Ausbau des südlichen Wellenbrechers ist ein ingenieurtechnisches Großprojekt, das die Struktur des Hafens von Las Palmas nachhaltig und sichtbar verändern wird. Die umfassenden Bauarbeiten zielen darauf ab, einen direkt an den bestehenden Deich angebauten neuen Kai zu errichten, der eine nahtlose, operative Verlängerung der aktuellen Schutz- und Verladeanlagen bildet. Die Dimensionen des Vorhabens verdeutlichen auf eindrucksvolle Weise die hochgesteckten Ambitionen der Hafenbehörde, das Areal für neue Schiffsklassen und erweiterte Dienstleistungen zugänglich zu machen.

Mehr Platz, mehr Tiefe: Die technischen Spezifikationen

Mit der vollständigen Umsetzung dieses ambitionierten Projekts gewinnt der Hafen eine zusätzliche Liegeplatzlänge von beeindruckenden 335 Metern. Noch entscheidender für die Attraktivität in der internationalen Schifffahrtsbranche ist jedoch der in den Plänen festgeschriebene Tiefgang von 20 Metern. Diese enorme Wassertiefe ist heutzutage zwingend erforderlich, um auch Schiffe der neuesten Generation sicher abfertigen zu können. Solche Schiffe transportieren enorme Mengen an Gütern, weisen eine gewaltige Wasserverdrängung auf und können in Häfen mit geringerem Tiefgang schlichtweg nicht anlegen.

Zusätzlich zu den neu geschaffenen Liegeplätzen entsteht durch Aufschüttung und Konstruktion eine gigantische neue Freifläche, die exakt 16.000 Quadratmeter umfassen wird. Dieser gewaltige operative Bereich ist in erster Linie für den Stückgutumschlag sowie für operative Lagerungszwecke vorgesehen. Für die Konstruktion des neuen Kais setzt das Baukonsortium auf modernste, bewährte maritime Bautechniken. Geplant ist unter anderem die präzise Platzierung massiver Stahlbetonkästen (in der Fachsprache cajones de hormigón armado genannt). Diese enormen Blöcke werden per Spezialschiff an ihre exakte Position manövriert, wo sie auf dem vorbereiteten Meeresgrund versenkt werden, um eine extrem widerstandsfähige Basis gegen die gewaltigen Wellenkräfte des Atlantischen Ozeans zu bilden.

Um die erforderliche Stabilität und die vorgeschriebene Wassertiefe für dieses Vorhaben dauerhaft zu gewährleisten, sind im Vorfeld der eigentlichen Konstruktionsphase umfangreiche Baggerarbeiten im Fundamentbereich notwendig. Hierbei muss der Untergrund in harter Arbeit von Sand und instabilen Ablagerungen befreit werden, bis tragfähiges Gestein erreicht ist. Die offiziell veranschlagte Bauzeit für dieses hochkomplexe ingenieurtechnische Unterfangen wird von den Behörden auf etwa 22 Monate geschätzt. Nach knapp zwei Jahren intensiver Bautätigkeit soll die neue Infrastruktur schließlich vollständig in den regulären, laufenden Hafenbetrieb integriert werden können.

Fokus auf Offshore-Windkraft und florierende Schiffsreparaturen

Die millionenschwere Erweiterung des Reina Sofía-Docks ist keine Spekulation, sondern reagiert auf ganz konkrete, messbare Marktanforderungen der Gegenwart. Der Hafen verzeichnet bereits seit einigen Jahren ein stetiges, starkes Wachstum bei verschiedensten maritimen Dienstleistungen. Die neu gewonnenen Flächen und die hochmodernen Liegeplätze sollen nicht nur das allgemein gestiegene Aufkommen an regulärem Containerverkehr professionell auffangen. Ein ganz besonderer, zukunftsorientierter Fokus der Planer liegt auf rasant aufstrebenden Industriezweigen, die einen extrem hohen Flächen- und Logistikbedarf aufweisen.

Hierzu zählt insbesondere der hochaktuelle Sektor der erneuerbaren Energien, speziell die Offshore-Windenergie. Die Kanarischen Inseln positionieren sich durch gezielte wirtschaftliche Entscheidungen zunehmend als idealer, strategischer Standort für die Entwicklung, Montage und Wartung von großflächigen Offshore-Windparks im Atlantik. Die riesigen Bauteile für diese Anlagen – angefangen bei den gewaltigen Rotorblättern über die schweren Maschinenhäuser bis hin zu den meterdicken Turmelementen – erfordern weitläufige, extrem tragfähige Flächen und spezielle Schwerlast-Verladekapazitäten, die genau durch diesen neuen Kai zur Verfügung gestellt werden. Nur mit ausreichender Liegeplatzinfrastruktur können die gigantischen Spezialschiffe für den Aufbau der Meereswindparks effizient, sicher und zeitgerecht beladen werden.

Darüber hinaus wird die zusätzliche, neu geschaffene Infrastruktur dringend vor Ort benötigt, um die konstant hohe, internationale Nachfrage nach spezialisierten Reparaturdienstleistungen für die weitreichende Fischerei- und Industrieflotte lückenlos zu decken. Der Hafen von Las Palmas ist aus historischer und geografischer Sicht traditionell ein zentraler Anlaufpunkt für große Fangflotten, die beispielsweise vor den rohstoffreichen Küsten Westafrikas operieren. Der neue Ausbau wird diese ohnehin schon lukrative und weltbekannte Position im Sektor der Schiffsreparatur weiter stärken, indem er deutlich mehr Schiffen gleichzeitig sichere Liegeplätze für aufwendige Wartungsarbeiten, technische Inspektionen oder den eiligen Austausch von Ersatzteilen bietet.

Ein umfassender Investitionsplan für die Jahre 2025 bis 2029

Die nun vom Ministerrat genehmigten 45,3 Millionen Euro für das Reina Sofía-Dock sind keineswegs ein isoliertes Bauprojekt, sondern vielmehr Teil einer deutlich größeren, langfristig angelegten Strategie. Sie sind formal und budgetär in den umfangreichen Investitionsplan 2025-2029 der Hafenbehörde von Las Palmas eingebettet. Innerhalb dieses Plans rangiert das Vorhaben unter der spezifischen Investitionslinie „Muelle Adosado dique Reina Sofia Sur“, welche wiederum der übergeordneten Rubrik „Ampliación Reina Sofía“ (Erweiterung Reina Sofía) zugeordnet ist. Besonders bemerkenswert und wichtig für die finanzielle Planung ist die Tatsache, dass für dieses Vorhaben auch europäische Fördermittel zur lukrativen Teilfinanzierung in Betracht gezogen werden können, was die Staatskasse entsprechend entlasten würde.

Der übergeordnete, umfassende Investitionsplan der staatlichen Hafenbehörde Spaniens für diesen wichtigen Fünfjahreszeitraum sieht allein für den Hafen von Las Palmas Investitionen in einem Gesamtvolumen von deutlich über 350 Millionen Euro vor. Diese Summe unterstreicht eindrucksvoll die absolut systemrelevante Bedeutung dieses speziellen Hafens für die funktionierende spanische, aber auch für die weitreichende europäische und globale Handelsinfrastruktur.

Massive Investitionen in Nachhaltigkeit, Sicherheit und bessere Verbindungen

Von diesen budgetierten 350 Millionen Euro ist der absolute Löwenanteil, nämlich stolze 286 Millionen Euro, direkt und unmissverständlich für große Infrastrukturprojekte zur dringenden Kapazitätserweiterung und zur Anpassung an die globale Bedarfsdeckung reserviert. Hierzu zählt das heute thematisierte, freigegebene Dock. Doch der erfolgreiche Seehafen der Zukunft muss weitaus mehr leisten, als nur gigantisch groß zu sein. Er muss vor allem effizient, sicher, digital vernetzt und insbesondere umweltfreundlich agieren.

Aus diesem exakten Grund fließen gezielt und zweckgebunden 41,5 Millionen Euro in innovative Projekte zur sofortigen Förderung der ökologischen Nachhaltigkeit. Dieses hohe finanzielle Engagement der Behörden zeigt sehr deutlich den unbeirrbaren Willen, das gesamte logistische System schrittweise in Richtung umweltfreundlicherer, „grünerer“ Häfen zu transformieren. Konkrete Maßnahmen zur drastischen Reduzierung von schädlichen Emissionen, zur signifikanten Verbesserung der allgemeinen Energieeffizienz auf dem Gelände und zum strikten Schutz der sensiblen maritimen Umwelt stehen dabei unangefochten im Vordergrund aller Planungen. Weiterhin werden knapp 15 Millionen Euro zielgerichtet eingesetzt, um die sensible Sicherheitsinfrastruktur des Hafens an die stetig wachsenden, komplexen Anforderungen des internationalen Handels und der globalen Sicherheitslage anzupassen.

Auch die oftmals vernachlässigte Anbindung an das wirtschaftliche Hinterland und die städtische Struktur selbst wird in diesem Plan intensiv bedacht. Etwa 5,8 Millionen Euro sind explizit für die nachhaltige Verbesserung und Optimierung der direkten Zufahrtswege vorgesehen. Dies soll gewährleisten, dass Staus vermieden werden und der reibungslose, schnelle Abtransport der angelandeten Güter jederzeit garantiert werden kann. Weitere 3,3 Millionen Euro stehen für kooperative Projekte zur Verfügung, die eine deutlich bessere architektonische, kulturelle und funktionale Integration zwischen dem streng regulierten Hafengelände und dem frei zugänglichen städtischen Raum der Metropole Las Palmas de Gran Canaria ermöglichen und fördern sollen.

Die Kanarischen Inseln im Rahmen des Plans „Horizont 2030“

Um die weitreichende Bedeutung des millionenschweren Hafenausbaus in Las Palmas im vollen Umfang zu begreifen, muss der Betrachter den Blick zwingend auch auf die nationale Ebene richten. Das spanische Verkehrsministerium, das unter der operativen Leitung von Verkehrsminister Óscar Puente agiert, verfolgt sehr konsequent den sogenannten strategischen Plan „Horizont 2030“. Dieser weitreichende Masterplan definiert präzise die zukünftige infrastrukturelle Ausrichtung des gesamten staatlichen Hafensystems in Spanien. Er zielt mit Nachdruck darauf ab, intelligente, hypervernetzte und sogenannte synchromodale Seehäfen zu schaffen. Das bedeutet in der Praxis, dass nicht nur der klassische mechanische Umschlag vom Schiff auf den Lkw optimiert wird. Vielmehr sollen digitale, echtzeitbasierte Plattformen den gesamten Waren-, Daten- und Energiefluss effizient und vollautomatisch steuern, um Ressourcen zu schonen und Durchlaufzeiten zu minimieren.

Die diversen Häfen der Kanarischen Inseln nehmen in diesem großen nationalen Strategiegefüge eine absolute Spitzenposition ein. Hinsichtlich des reinen Gesamtinvestitionsvolumens rangieren die staatlichen Häfen der Inselgruppe spanienweit auf einem hervorragenden fünften Platz. Bis zum Ende des Jahres 2029 sind im Rahmen des Plans „Horizont 2030“ mehr als 600 Millionen Euro explizit für die verschiedenen Häfen der Kanaren vorgesehen und fest eingeplant. Diese enormen finanziellen Mittel sollen die internationale Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Standorte drastisch und nachhaltig verbessern. Zudem sollen sie das lokale wirtschaftliche Wachstum langfristig und krisensicher ankurbeln. Insgesamt fließen auf nationaler Ebene in den kommenden Jahren bemerkenswerte 7 Milliarden Euro in das gesamte spanische Hafensystem, wobei naturgemäß ein erheblicher Teil dieser astronomischen Summe auf die direkte Aufwertung der maritimen Basis-Infrastruktur entfällt.

Der Hafen von Las Palmas: Ein historischer Wirtschaftsmotor der Region

Dass ausgerechnet ein Hafen in Las Palmas de Gran Canaria eine derart hohe, singuläre Investitionssumme rechtfertigt, ist tief in der facettenreichen Geschichte und der sozioökonomischen Struktur der Stadt verwurzelt. Der Hafen ist seit seiner Erbauung im späten 19. Jahrhundert das unbestrittene, pulsierende Herz der gesamten kanarischen Wirtschaft. Man kann ohne Übertreibung festhalten: Ohne diese essenzielle Infrastruktur wäre die rasante, beispiellose Entwicklung der Siedlung zur kosmopolitischsten, größten und einwohnerstärksten Metropole des gesamten Archipels niemals auch nur ansatzweise möglich gewesen.

Von den bescheidenen Anfängen bis zur modernen Logistik-Drehscheibe

Ursprünglich Ende des 19. Jahrhunderts konzipiert und damals rasch vorangetrieben, wurde der Hafen extrem schnell zu einem unverzichtbaren, sicheren Zwischenstopp für Handels- und Passagierschiffe. In den ersten Jahrzehnten seines Bestehens wurde das maritime Bild vor allem von einflussreichen internationalen Kohleunternehmen geprägt, die hier aufgrund der strategisch perfekten Lage lukrative Zwischenstationen für die florierende Dampfschifffahrt einrichteten, die auf dem Weg in Übersee war. Der Hafen fungierte als gewaltiger Katalysator für wirtschaftliches Wachstum und zog schnell internationale Investoren, Kaufleute und Handelskontore aus ganz Europa an. Im Laufe des ereignisreichen 20. Jahrhunderts durchlebte der Hafen dann mehrere tiefgreifende, bedingte Transformationsphasen.

Eine der wichtigsten ökonomischen Phasen war zweifellos die Etablierung als zentraler globaler Knotenpunkt für die Ölindustrie und die Bunkerung (die Betankung) von Hochseeschiffen. Dies wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts durch massive Investitionen multinationaler Ölkonzerne vorangetrieben, die hier riesige Tankanlagen und Raffineriekapazitäten errichteten. Heute, im 21. Jahrhundert, präsentiert sich der Hafen als ein hochkomplexes, hochtechnisiertes logistisches Ökosystem. Er dient längst nicht mehr nur dem klassischen, simplen Import und Export von Waren zur Grundversorgung der stetig wachsenden Inselbevölkerung. Er fungiert vielmehr als international anerkannter Hub für den globalen Containerumschlag. Güter aus aller Herren Länder werden hier systematisch zwischengelagert, logistisch umverteilt und auf kleinere oder größere Schiffe für den unmittelbaren Weitertransport in alle Himmelsrichtungen verladen.

Enorme Bedeutung für den lokalen Arbeitsmarkt und den boomenden Tourismus

Die schiere wirtschaftliche Bedeutung des Hafens für die heutige Gesellschaft lässt sich kaum in Gänze überschätzen. Er ist, betrachtet man die direkten und indirekten Effekte, mit Abstand der größte und wichtigste Motor auf der gesamten Insel Gran Canaria. Zehntausende von Familien sind für ihren Lebensunterhalt und ihre wirtschaftliche Sicherheit auf die stetig florierenden Hafenaktivitäten angewiesen. Die komplexe Logistikbranche, die unzähligen Schifffahrtsagenturen, die spezialisierten Reparaturwerften, Zulieferer und Versorgungsunternehmen generieren ein massives wirtschaftliches Volumen, das die gesamte Insel am Leben hält.

Darüber hinaus spielt das Hafengelände eine absolut zentrale und unverzichtbare Rolle für den kanarischen Tourismussektor, dem zweiten großen Standbein der Wirtschaft. Neben der Abfertigung von klassischer Fracht ist der Hafen ein enorm wichtiger, attraktiver Anlaufpunkt für gigantische Kreuzfahrtschiffe aus aller Welt. Hunderttausende von zahlungskräftigen Touristen betreten jedes Jahr über die modernen Kreuzfahrtterminals die Stadt Las Palmas. Sie generieren durch ihre Ausflüge wichtige, unverzichtbare Einnahmen für den lokalen Einzelhandel, die vielfältige Gastronomie und den gesamten Dienstleistungssektor der Inselhauptstadt. Eine reibungslos funktionierende, stetig modernisierte Hafeninfrastruktur ist daher für das perfekte Zusammenspiel von industriellem Güterverkehr und lukrativem Tourismus von unerlässlicher Bedeutung.

Abschließendes Fazit: Eine richtungsweisende Investition in die wirtschaftliche Zukunft der Kanaren

Die offizielle Freigabe der 45,3 Millionen Euro für den ambitionierten Ausbau des Docks Reina Sofía ist weitaus mehr als nur eine bürokratische Baugenehmigung oder ein standardmäßiger Verwaltungsakt. Es ist ein klares, unmissverständliches Bekenntnis der staatlichen Ministerien und Behörden zur überragenden strategischen Relevanz des Hafens von Las Palmas. Mit einem extrem starken finanziellen Rückhalt von mehr als 350 Millionen Euro, die im Laufe der kommenden fünf Jahre in die Modernisierung, die ökologische Nachhaltigkeit und die physische Kapazitätserweiterung fließen werden, rüstet sich der Hafen proaktiv für die unzähligen logistischen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte.

Ob es letztendlich um die effiziente Bewältigung des kontinuierlich wachsenden Containerumschlags in einer globalisierten Wirtschaft geht, um die lukrative Positionierung als zentraler Service-Hub für die aufstrebende Offshore-Windenergie oder um die Stärkung der klassischen, alteingesessenen Schiffsreparatur – die neuen, millionenschweren Infrastrukturen werden dringend benötigt, um international nicht den Anschluss zu verlieren. Durch den massiven, durchdachten Ausbau sichert Las Palmas de Gran Canaria seine wertvolle Position als einer der absolut wichtigsten und frequentiertesten Seehäfen im mittleren Atlantik. Somit bleibt der Hafen auch im Rahmen des sehr ehrgeizigen Regierungsplans „Horizont 2030“ ein alles entscheidender, verlässlicher Wirtschaftsmotor für die Gegenwart und Zukunft der gesamten Kanarischen Inseln. – MF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 28.07.2026 um 18:14

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28.7.2026 - 46.000 € Diebstahl in Hotel auf Gran Canaria: Täterin gefasst

Diebstahlserie auf Gran Canaria geklärt: Guardia Civil fasst Hotel-Mitarbeiterin nach Einbrüchen in Touristen-Unterkünften. Beute im Wert von 46.000 €...-

Diebesserie in Puerto Rico aufgeklärt.

Mogán – Ein schwerer Fall von Diebstahl erschüttert den Tourismussektor im Süden von Gran Canaria. In der beliebten Urlaubsregion Puerto Rico (Mogán) hat die Guardia Civil im Rahmen der Operation „LADYKELLY JEWELRY“ eine weitreichende Diebstahlserie aufgeklärt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 46.000 Euro. Im Fokus der Ermittlungen steht eine Mitarbeiterin, die das Vertrauen ihres Arbeitgebers und der Urlaubsgäste offenbar massiv ausgenutzt hat.

Beutezug in Hotelzimmern: Wertgegenstände im Wert von 46.000 Euro gestohlen

Die Vorfälle ereigneten sich zwischen Ende März und April 2026 in einer gut besuchten Ferienanlage. Mehrere Gäste der Unterkunft wandten sich an die Behörden und meldeten das unerklärliche Verschwinden von hochwertigen Wertgegenständen aus ihren Zimmern. Unter dem Diebesgut befanden sich Schmuck, elektronische Geräte und als teuerstes Einzelstück eine Luxusuhr im geschätzten Wert von etwa 40.000 Euro.

Die Gesamtsumme der gestohlenen Güter summiert sich auf etwa 46.000 Euro, was den Fall zu einem der bemerkenswertesten Eigentumsdelikte der jüngsten Zeit in der Region macht. Die Polizei leitete umgehend eine Untersuchung ein, um die Sicherheit der Touristen zu gewährleisten und die Täter zu fassen.

Der Modus Operandi: Elektronische Spuren überführten die Täterin

Spezialisten der Ermittlungseinheit der Guardia Civil stellten rasch fest, dass alle Vorfälle einem identischen kriminellen Muster folgten. Durch eine detaillierte technische Inspektion der Tatorte und die Auswertung der elektronischen Zugangsprotokolle der betroffenen Hotelzimmer ergab sich ein klarer Verdacht.

Die Auswertungen der Schließsysteme bewiesen unmissverständlich, dass eine weibliche Angestellte des Komplexes ihren legitimen Mitarbeiter-Zugang nutzte, um unbemerkt in die Zimmer der Touristen einzudringen. Sie hatte es dabei gezielt auf Schmuck und kleine, aber äußerst wertvolle Gegenstände abgesehen.

Die kriminelle Energie beschränkte sich jedoch nicht nur auf die Urlaubsgäste. Die Ermittler stellten fest, dass die Beschuldigte die Anlage auch nach Beendigung ihres Arbeitsverhältnisses aufsuchte. Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt zu den ausschließlich für Personal zugänglichen Bereichen und brach dort 21 Schließfächer ihrer ehemaligen Kollegen auf. Dabei entwendete sie Bargeld sowie Bankkarten und verursachte erhebliche Sachschäden an der Einrichtung.

Schneller Weiterverkauf und die Spur zur Hehlerei

Ein entscheidender Hinweis zur Aufklärung des Falls war die Diskrepanz zwischen dem tatsächlichen, hohen Wert der gestohlenen Gegenstände und den Preisen, zu denen diese kurz darauf auf dem Markt angeboten wurden. Die mutmaßliche Täterin verkaufte die Beute teilweise nur wenige Stunden nach dem Diebstahl an Betriebe, die mit Gebrauchtwaren und Edelmetallen handeln.

Diese Spur führte die Beamten zu einem Hehlerei-Netzwerk. Die Ermittlungen wurden auf Personen ausgeweitet, die den Vertrieb der gestohlenen Gegenstände ermöglichten. Dank dieses schnellen Eingreifens konnten Gegenstände im Wert von etwa 3.500 Euro in verschiedenen Geschäften sichergestellt und gerettet werden.

Festnahmen und weitere juristische Schritte

Am 15. Juli 2026 griff die Guardia Civil durch und nahm die mutmaßliche Haupttäterin offiziell fest. Die Liste der Anklagepunkte ist umfassend:

- Dreifacher Diebstahl
- Fortgesetzter Raub mit Gewaltanwendung
- Fortgesetzter versuchter Betrug durch die illegale Nutzung gestohlener Bankkarten

Darüber hinaus wurde eine weitere Person wegen des Verdachts der Hehlerei verhaftet. Gegen einen dritten Verdächtigen wird wegen des gleichen Delikts ermittelt. Die Ermittlungsakten wurden an das zuständige Gericht erster Instanz in San Bartolomé de Tirajana übergeben, welches nun für die juristische Aufarbeitung zuständig ist.

Die Behörden arbeiten weiterhin mit Hochdruck daran, den Verbleib der noch fehlenden Gegenstände – insbesondere der 40.000 Euro teuren Luxusuhr – aufzuklären. Für den Tourismus auf den Kanarischen Inseln ist dieser Ermittlungserfolg ein wichtiges Signal, das zeigt, dass Eigentumsdelikte in touristischen Unterkünften konsequent und mit modernsten Methoden verfolgt werden. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 28.07.2026 um 18:03

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28.7.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Solaranlage in Arguineguín genehmigt
Die kanarische Regierung hat grünes Licht für den Bau einer Photovoltaikanlage mit rund 4.000 Solarmodulen gegeben. Die Anlage entsteht auf dem Teil einer Bananenplantage, der wegen der Pflanzenkrankheit „Panamakrankheit“ nicht mehr bewirtschaftet werden kann. Der übrige Teil der Plantage bleibt erhalten.

Die neue Solaranlage soll jährlich fast 5.900 Megawattstunden Strom erzeugen, den Verbrauch von rund 500 Tonnen Erdöl einsparen und den CO₂-Ausstoß um mehr als 4.500 Tonnen pro Jahr verringern. Zudem soll sie den Ausbau der erneuerbaren Energien auf Gran Canaria voranbringen.

Russell Crowe dreht neuen Film auf Gran Canaria
Hollywood-Star Russell Crowe steht derzeit auf Gran Canaria für den Fantasyfilm Der letzte Druide vor der Kamera. Gedreht wird unter anderem an der Playa del Hombre, wo der Schauspieler für eine Szene mit einem Boot an Land kam. Bereits am Wochenende war Crowe auf der Insel angekommen.

Regie führt William Eubank, mit dem Crowe bereits 2024 für Mission Hostile zusammenarbeitete. An der Produktion beteiligt ist auch der grancanarische Produzent Adrián Guerra. Gran Canaria bleibt damit ein gefragter Drehort für internationale Filmproduktionen.

Canarias erhält zusätzlich 2,3 Milliarden Euro vom Staat
Die Kanarischen Inseln sollen nach einer Einigung zwischen der Regionalregierung und der spanischen Regierung insgesamt 2,3 Milliarden Euro zusätzlich erhalten. Allein 1,3 Milliarden Euro entfallen auf das neue Finanzierungsmodell der autonomen Regionen. Außerdem werden rund 196 Millionen Euro für Beschäftigung, Armutsbekämpfung und Infrastruktur freigegeben.

Regierungschef Fernando Clavijo sprach von einem historischen Schritt und betonte, dass die Sonderrechte der Kanaren künftig ausdrücklich geschützt werden. Im Gegenzug unterstützt die Kanarenregierung die geplante Reform der Regionalfinanzierung.

Neue Regeln für Wohnmobil-Stellplätze auf den Kanaren
Mit einem neuen Gesetz schafft die Kanarenregierung erstmals einheitliche Regeln für Wohnmobil- und Caravan-Stellplätze. Betreiber müssen künftig klare Vorgaben erfüllen – etwa bei der Ausstattung, Beschilderung und Organisation der Anlagen.

Außerdem gelten auf den Stellplätzen feste Verkehrsregeln: Maximal 10 Kilometer pro Stunde, Hupverbot sowie ein Fahrverbot zwischen 23 und 7 Uhr. Die neuen Vorschriften sollen mehr Sicherheit schaffen und den Wohnmobiltourismus auf den Kanaren besser regeln.

12,3 Millionen Euro für Heimdialyse auf Gran Canaria
Die kanarische Regierung investiert in den kommenden vier Jahren in die häusliche Dialyse für Patientinnen und Patienten des Universitätsklinikums Insular-Materno Infantil. Dafür werden 12,3 Millionen Euro bereitgestellt. Ziel ist es, Betroffenen die Behandlung in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen und damit viele Fahrten ins Krankenhaus zu vermeiden.

Außerdem wird der bestehende Vertrag für die Hämodialyse von Menschen mit chronischer Nierenerkrankung um ein weiteres Jahr verlängert. Dafür stellt die Regierung zusätzliche 6,1 Millionen Euro bereit. Insgesamt soll so die Versorgung von Dialysepatienten auf Gran Canaria langfristig gesichert werden.

Bild

Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 28.07.2026 um 17:54

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28.7.2026 - Puerto Rico erhält neuen Fünf-Sterne-Komplex mit Luxus-Apartments

In Puerto Rico (Mogán) entsteht ein neuer Fünf-Sterne-Komplex mit 19 Luxus-Apartments. Der Gemeinderat beschließt am Mittwoch die städtebauliche Vereinbarung.-

Die touristische Infrastruktur in der Gemeinde Mogán auf Gran Canaria wird weiter ausgebaut. In der hochgelegenen Zone der Urlaubsdestination Puerto Rico plant die Immobilien- und Entwicklungsgesellschaft Cardenas y Chagrín S.L. den Bau einer neuen Fünf-Sterne-Anlage. Das exklusive Beherbergungsprojekt umfasst 19 luxuriöse Apartments und soll das Angebot im Segment des gehobenen Qualitätstourismus erweitern.

Städtebauliche Vereinbarung in Mogán: Gemeinderat berät über Lizenzierung und Modernisierungsplan für das Bauvorhaben

Die Realisierung des Projekts in der Avenida de la Cornisa Nummer 16 basiert auf einer städtebaulichen Vereinbarung zwischen der Gemeindeverwaltung von Mogán und der Betreiberfirma. Die Vorlage wird am morgigen Mittwoch, dem 29. Juli 2026, der kommunalen Plenarsitzung zur Abstimmung vorgelegt.

Aufgrund der absoluten Mehrheit der Regierungspartei gilt die Annahme der Vereinbarung als sicher. Das Vorhaben ist in den offiziellen Plan zur Modernisierung, Verbesserung und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Costa de Mogán (PMM) eingegliedert. Im Gegenzug für die erweiterte Nutzungsfreigabe leistet der Bauträger eine Ausgleichszahlung von rund 9.790 Euro an die Kommune, die zweckgebunden in die Modernisierung der lokalen öffentlichen Infrastruktur fließen muss.

Die geplante Anlage wird aufgrund der steilen Orographie des Grundstücks in terrassenförmiger Bauweise über drei Etagen errichtet. Insgesamt entstehen 38 neue Bettenplätze, aufgeteilt auf Einheiten für jeweils zwei Personen. Alle Wohneinheiten verfügen über einen zentralen Wohn-, Koch- und Essbereich, ein separates Schlafzimmer mit angeschlossenem Badezimmer sowie eine private Außen-Terrasse, die mit Rasen und einem eigenen Whirlpool ausgestattet ist. Neun der Apartments werden als größere Premium-Einheiten konzipiert, während die restlichen zehn als kleinere, aneinandergrenzende Bungalow-Module realisiert werden.

Barrierefreiheit und gemeinschaftliche Solaranlagen

Das Resort wird vollständig barrierefrei gestaltet. Neben einem angepassten Zugangsbereich und entsprechenden Sanitäranlagen im Gemeinschaftsbereich wird auch eines der Apartments komplett für Personen mit eingeschränkter Mobilität barrierefrei ausgebaut. Zu den Gemeinschaftseinrichtungen der Anlage gehören eine zentrale Rezeption, ein großzügiges Solarium mit Gemeinschaftspool sowie eine noch näher zu definierende Sportzone. Auf dem Außengelände werden zudem 16 Pkw-Stellplätze geschaffen, von denen einer für Menschen mit Behinderungen reserviert ist.

Der Neubau gliedert sich in eine Reihe von millionenschweren Modernisierungsmaßnahmen in Puerto Rico ein. Nach der 57 Millionen Euro teuren Sanierung des Hotels Puerto Azul im Jahr 2024 folgten zuletzt mehrere Übernahmen und Renovierungen durch Servatur Hotels & Resorts im Januar dieses Jahres sowie die Ankündigung eines weiteren Großprojekts mit 92 Apartments im benachbarten Balito-Tal ab dem Jahr 2027.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 28.07.2026 um 17:52

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