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8.9.2026 - Kanarisches Gesundheitsministerium räumt auf: Eine einzige App für alle Arzttermine und Befunde

Die kanarischen Gesundheits-Apps miCitaPrevia und miHistoria wurden abgeschaltet. So nutzen Sie ab sofort die neue miSCS-App für Arzttermine und Befunde...-

MiCityPrevia & MiHistoria fallen weg!

Wichtige Änderung für Patienten: Warum Sie jetzt die App miSCS-App auf den Kanaren brauchen

Kanaren – Wer auf den Kanarischen Inseln einen Arzttermin vereinbaren oder seine medizinischen Befunde einsehen möchte, muss sich ab sofort umstellen. Der kanarische Gesundheitsdienst (Servicio Canario de la Salud, kurz SCS) hat im Zuge einer umfassenden Digitalisierung seine mobilen Anwendungen neu aufgestellt. Seit dem 7. September sind die bisherigen, eigenständigen Apps „miCitaPrevia“ und „miHistoria“ nicht mehr in Betrieb. Sie wurden vollständig in eine einzige, zentrale Plattform integriert: die App „miSCS“.

Diese Neuerung hat weitreichende Auswirkungen auf den Alltag vieler Menschen auf den Kanaren, die bislang das Smartphone nutzten, um ihre Gesundheitsversorgung zu organisieren. Wer die alten Anwendungen öffnet, wird nun direkt zur neuen Lösung weitergeleitet. Wir erklären Ihnen, was Sie jetzt wissen müssen und wie der Übergang reibungslos funktioniert.

Eine einzige digitale Tür zum Gesundheitswesen

Das Hauptziel der Gesundheitsbehörde ist es, die Nutzung der digitalen Dienste erheblich zu vereinfachen. Bisher mussten Patienten verschiedene Apps auf ihrem Mobiltelefon installieren, je nachdem, ob sie lediglich einen Termin beim Hausarzt buchen oder ihre Laborergebnisse einsehen wollten. Mit der Bündelung aller Funktionen in „miSCS“ wird diese Fragmentierung beendet.

Die App fungiert nun als die einzige digitale Eingangstür zu allen Gesundheitsdiensten der Kanarischen Inseln. Neben der Terminverwaltung und der Einsicht in die Patientenakte – inklusive Diagnosen, Behandlungen, Medikamentenplänen und Allergien – können auch die Daten von Angehörigen, wie etwa Kindern oder pflegebedürftigen Familienmitgliedern, zentral verwaltet werden. Ebenso ist die digitale Gesundheitskarte (Tarjeta Sanitaria Individual) direkt auf dem Smartphone abrufbar.

So funktioniert die Anmeldung in der neuen App

Für die Nutzer ändert sich nicht nur die Oberfläche, sondern auch die Art und Weise, wie die Sicherheit der persönlichen Gesundheitsdaten gewährleistet wird. Das System unterscheidet dabei strikt zwischen allgemeinen und hochsensiblen Informationen:

Für Arzttermine: Wenn Sie lediglich einen Termin in Ihrem Gesundheitszentrum (Centro de Salud) beantragen, verschieben oder absagen möchten, reicht weiterhin das einfache Identifikationssystem. Sie benötigen dafür lediglich die Nummer Ihrer individuellen Gesundheitskarte (TSI) sowie den sicheren Verifizierungscode (CSV).

Für die Patientenakte: Möchten Sie jedoch Ihre komplette medizinische Vorgeschichte, Arztbriefe, Laborergebnisse oder andere sensible persönliche Daten abrufen, greifen strengere Sicherheitsvorgaben. In diesem Fall ist eine Identifizierung mit einer digitalen Identität zwingend erforderlich. Dazu zählen das digitale Zertifikat, das Cl@ve-System oder die spezifische „miIdentidad Digital“ des SCS.

Was Sie jetzt tun müssen

Um weiterhin ungestört auf alle Dienstleistungen zugreifen zu können, ist es wichtig, dass Sie aktiv werden. Falls Sie die App „miSCS“ bereits auf Ihrem Smartphone installiert haben, überprüfen Sie bitte in Ihrem App Store (Google Play Store für Android oder Apple App Store für iOS), ob Sie die neueste Version verwenden. Nur mit dem aktuellsten Update stehen Ihnen die integrierten Funktionen von „miCitaPrevia“ und „miHistoria“ fehlerfrei zur Verfügung.

Wer die Anwendung bisher noch gar nicht genutzt hat, sollte diese zeitnah aus den offiziellen Stores herunterladen. Das Gesundheitsministerium hat zudem eine inselweite Informationskampagne gestartet und in allen Gesundheitszentren sowie öffentlichen Krankenhäusern Infografiken ausgehängt, um den Umstieg für alle Bevölkerungsgruppen zu erleichtern.

Hilfe bei technischen Problemen

Sollten Sie bei der Installation, der Anmeldung oder der Nutzung der neuen Funktionen auf Schwierigkeiten stoßen, hat die Behörde eine eigene Anlaufstelle eingerichtet. Für technische Unterstützung können Betroffene ihr Problem kurz schildern und eine E-Mail an miscs.scs@gobiernodecanarias.org senden. Weitere detaillierte Anleitungen und Informationen zu den digitalen Gesundheitsdiensten finden Sie zudem auf der offiziellen Webseite miscs.org. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 08.09.2026 um 07:08

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8.9.2026 - Überwachungsskandal in Spanien: Innenministerium ließ politische Gesinnung von Journalisten erfassen

Ein geheimes Dossier des spanischen Innenministeriums über die politische Gesinnung von Journalisten sorgt für einen handfesten Überwachungsskandal...-

Marlaskas Verteidigung: Nur ein „internes Arbeitsinstrument“...

Spanien – Es ist ein Vorgang, der in einer westlichen Demokratie unweigerlich die Alarmglocken schrillen lässt: Das spanische Innenministerium unter der Leitung von Fernando Grande-Marlaska hat ein detailliertes Dossier über Dutzende Journalisten, Redakteure und Medienvertreter anfertigen lassen. Die brisanten Akten enthalten nicht nur Fotos und berufliche Werdegänge, sondern bewerten explizit die politische Gesinnung der Medienschaffenden sowie deren Haltung zur Regierung von Premierminister Pedro Sánchez. Der Fall löst in Spanien eine Welle der Empörung aus und wirft ein schlechtes Licht auf den Umgang der Regierung mit der Pressefreiheit.

Ein Dossier der ideologischen Überwachung

Wie die spanische Enthüllungsplattform El Confidencial aufdeckte, handelte es sich bei dem Vorgang keineswegs um ein rein juristisches Versehen, sondern um eine gezielte und vom Kommunikationsbüro des Innenministeriums koordinierte Aktion. Das Dokument mit dem Titel „Tertulianos. Radio und Television“ erinnert in seiner Ausführung an Methoden, die man in modernen Demokratien für längst überwunden hielt.

Neben biometrischen Daten wie Fotos und den beruflichen Stationen der Betroffenen, tauchen in den Akten detaillierte Notizen zur politischen Ausrichtung auf. Die Journalisten wurden mit Labels versehen, die tief in ihre persönliche und politische Privatsphäre eindringen. So finden sich in den Dokumenten Einstufungen wie „unterstützt die Regierung“, „afín al PSOE“ (der Sozialistischen Partei nahestehend), „bekennender Anti-Sanchista“, „rechtsgerichtet“ oder auch „Verteidiger der PP-Ideologie“.

Darüber hinaus wurden die Meinungen der Journalisten zu hochsensiblen und gesellschaftlich stark polarisierenden Themen systematisch erfasst. Dazu gehört die Haltung der Medienvertreter zur umstrittenen Amnestie für katalanische Separatisten sowie deren öffentliche Einschätzungen zur Arbeit der staatlichen Sicherheitskräfte, wie der Policía Nacional und der Guardia Civil.

Marlaskas Verteidigung: Nur ein „internes Arbeitsinstrument“

Innenminister Fernando Grande-Marlaska sah sich schnell gezwungen, auf die massiven Vorwürfe zu reagieren. Bei einem öffentlichen Auftritt am 13. März in Ceuta versuchte er, die Wogen zu glätten und die Brisanz des Dokuments herunterzuspielen. Er verteidigte das Dossier vehement als reines Arbeitsinstrument und wies jeden Vorwurf der politischen Spionage von sich.

Marlaska erklärte, seine Abteilung müsse proaktiv handeln, um in der Informationsvermittlung effektiv zu sein. Das Dossier sei lediglich dazu gedacht gewesen, die Kommunikationsarbeit des Ministeriums zu erleichtern und die Informationsbedürfnisse der Medienvertreter besser einschätzen zu können. „Es gab dabei keinerlei unlautere Absichten“, betonte der Minister. Das Ziel sei eine bessere und reibungslosere Kommunikation gewesen, und er beteuerte, dass die Regierung die Informations- und Meinungsfreiheit der Presse absolut respektiere.

Scharfe Verurteilung durch Journalistenverbände

Die Erklärungen des Ministers stießen bei den spanischen Medienvertretern jedoch auf taube Ohren. Die Federación de Asociaciones de Periodistas de España (FAPE), der größte Journalistenverband des Landes, reagierte umgehend mit einer scharfen Verurteilung. In einer offiziellen Erklärung stellte die FAPE klar, dass der Staat in einer demokratischen Gesellschaft keinerlei Legitimation besitze, Listen oder ideologische Profile von Journalisten anzulegen.

Der Verband bewertete diese Praxis als unvereinbar mit rechtsstaatlichen Prinzipien. Die Erstellung solcher Dossiers sei ein direkter Angriff auf die Pressefreiheit, da sie ein „Element der Überwachung und potenziellen Repression“ in den Alltag der professionellen Informationsbeschaffung einführe. Wer als Journalist befürchten müsse, vom Staat für seine Meinung politisch katalogisiert zu werden, könne nicht mehr frei und unabhängig berichten.

Interne Widerstände im Ministerium

Dass die Erstellung der Akten selbst innerhalb der Behörde als höchst problematisch eingestuft wurde, zeigt ein Blick hinter die Kulissen. Das Projekt begann Ende 2023. In einer ersten Phase wurden die Mitarbeiter des Pressebüros angewiesen, Journalisten zu klassifizieren und Referenzen zu ihren politischen Positionen einzupflegen. Später folgte die Anweisung, die Profile mit Fotos zu ergänzen, um das Dokument für die Behördenleitung zu finalisieren.

Einige Mitarbeiter des Kommunikationsbüros verweigerten jedoch Berichten zufolge die Mitarbeit an diesem Projekt. Sie äußerten massive verfassungsrechtliche Bedenken und warnten davor, dass die systematische Erfassung ideologischer Meinungen von Zivilpersonen gegen geltendes Recht verstoße. Den internen Kritikern wurde daraufhin freigestellt, sich von der Ausarbeitung des Dokuments zurückzuziehen – ein Vorgang, der belegt, dass die rechtliche Grauzone dieses Auftrags intern sehr wohl bekannt war.

Brisantes politisches Timing: Amnestie, Koldo und Begoña

Besonders kritisch wird der Fall, wenn man den zeitlichen Kontext der Überwachungsmaßnahme betrachtet. Das Dossier wurde im Laufe des Jahres 2024 fertiggestellt – einem Jahr, das in Spanien von enormen politischen Spannungen geprägt war. Die Regierung von Pedro Sánchez stand wegen der Bewilligung des Amnestiegesetzes für die Akteure des illegalen katalanischen Unabhängigkeitsreferendums massiv unter Druck.

Wie aus den Akten hervorgeht, wurde die Haltung der Journalisten zur Amnestie besonders akribisch dokumentiert. So wurde bei einem Medienschaffenden notiert, er habe zunächst „sozialistische Postulate verfolgt“, sei dann aber zu einem scharfen Kritiker der Amnestie geworden. Andere wurden als „äußerst sensibel und kritisch wegen der Amnestie“ eingestuft.

Hinzu kamen in diesem Zeitraum zwei massive politische Krisen, die die Regierung in Erklärungsnot brachten: Im Februar 2024 erschütterte der sogenannte „Caso Koldo“ (ein Korruptionsskandal um den Kauf von Schutzmasken während der Pandemie, der das Umfeld des ehemaligen Verkehrsministers betraf) das Land. Nur wenige Wochen später, im April 2024, folgten Ermittlungen im „Caso Begoña“, bei dem es um angebliche unzulässige Einflussnahme von Sánchez‘ Ehefrau Begoña Gómez ging. Genau in dieser hochbrisanten Phase, in der die Regierung medial unter Dauerbeschuss stand, wurde das Dossier über die regierungskritische Presse fertiggestellt.

Fazit: Ein gefährlicher Präzedenzfall

Das spanische Innenministerium versichert zwar, dass die Akten inzwischen unter Verschluss seien und keinen Einfluss auf die offizielle Kommunikationspolitik hätten. Doch der Schaden ist angerichtet. Die Profilierung von Journalisten nach ihrer politischen Gesinnung weckt Erinnerungen an autoritäre Regime und untergräbt das Vertrauen zwischen der vierten Gewalt und dem Staat. Für Fernando Grande-Marlaska und die gesamte Regierung Sánchez bleibt dieser Überwachungsskandal ein massiver politischer Makel, der die Debatte um die Pressefreiheit in Spanien noch lange prägen dürfte. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 08.09.2026 um 07:02

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8.9.2026 - Gran Canaria schließt Meerwasserfassung für Megaprojekt Salto de Chira ab

Gran Canaria schließt die Meerwasserfassung für das Speicherkraftwerk Salto de Chira ab. Ein Meilenstein für die Energiewende der Insel...-

Gran Canaria – Auf Gran Canaria hat das Infrastrukturprojekt Salto de Chira einen zentralen Meilenstein erreicht. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Tiefbauarbeiten für die Meerwasserfassung im Küstenbereich von Santa Águeda (Molina) ist der physische Zugang zum Atlantischen Ozean fertiggestellt. Dieses Teilprojekt bildet die Grundlage für den Betrieb der zugehörigen Entsalzungsanlage, die das Pumpspeicherkraftwerk im Landesinneren mit Wasser versorgt.

Das Vorhaben wird vom spanischen Netzbetreiber Red Eléctrica de España (REE) ausgeführt und gilt als eines der wichtigsten strategischen Energieprojekte des kanarischen Archipels. Ziel ist es, die schwankende Einspeisung aus Wind- und Sonnenenergie auszugleichen und das Inselnetz zu stabilisieren.

Technische Details der Küsteninfrastruktur

Die Fertigstellung der Meerwasserfassung umfasst mehrere komplexe Ingenieurbauwerke an der Südküste der Insel. Über unterirdische Rohrsysteme und ein spezialisiertes Pumpwerk wird künftig Meerwasser angesaugt und zur Entsalzungsanlage geleitet. Nach Angaben des Betreibers und der zuständigen Wasserbehörde von Gran Canaria (Consejo Insular de Aguas de Gran Canaria) verfügt die Anlage über eine geplante Produktionskapazität von rund 7.800 Kubikmetern Süßwasser pro Tag.

Das entsalzte Wasser wird anschließend über eine mehr als 20 Kilometer lange Druckrohrleitung in die höher gelegenen Stauseen von Chira und Soria gepumpt. Dieser Schritt ist notwendig, da die natürlichen Niederschläge in der Region nicht ausreichen, um die für den Kraftwerksbetrieb erforderlichen Wassermengen dauerhaft bereitzuhalten.

Funktionsweise als gigantischer Energiespeicher

Das Prinzip des Pumpspeicherkraftwerks Salto de Chira basiert auf dem Höhenunterschied zwischen den beiden bestehenden Stauseen Chira (oberes Becken) und Soria (unteres Becken):

Bei Stromüberschuss: Produzieren Windkraft- und Fotovoltaikanlagen auf der Insel mehr Energie als aktuell verbraucht wird, treibt der überschüssige Strom Pumpen an. Diese fördern das Wasser vom unteren Becken zurück in den oberen Stausee.

Bei Strombedarf: Sinkt die Erzeugung aus erneuerbaren Energien oder steigt die Nachfrage im Netz, stürzt das Wasser aus dem Chira-Stausee durch einen Tunnel abwärts und treibt Turbinen im Höhlenkraftwerk an, um elektrische Energie zu erzeugen.

Die geplante installierte Leistung der Anlage liegt bei 200 Megawatt. Das System soll eine Speicherkapazität von etwa 3,5 Gigawattstunden bieten. Dies entspricht nach Berechnungen der Ingenieure einer Abdeckung des gesamten Strombedarfs von Gran Canaria für mehrere Stunden.

Bedeutung für die Energiewende der Kanaren

Inselsysteme stehen bei der Umstellung auf erneuerbare Energien vor besonderen Herausforderungen, da sie nicht an ein großes Festlandnetz angebunden sind. Fällt der Wind oder verschwindet die Sonne, drohen ohne Speicher Instabilitäten im Netz.

Mit der Inbetriebnahme von Salto de Chira strebt die Inselverwaltung an, den Anteil der erneuerbaren Energien am Strommix von derzeit unter 30 Prozent auf über 50 bis 70 Prozent zu steigern. Zudem ermöglicht die Entsalzungsinfrastruktur, überschüssiges Wasser für landwirtschaftliche Zwecke und die Brandbekämpfung in den umliegenden Tälern bereitzustellen.

Zeitplan und ökologische Aspekte

Nach dem Abschluss der Meerwasserfassung konzentrieren sich die Arbeiten nun auf die Fertigstellung der unterirdischen Kavernen, in denen die Turbinen untergebracht werden, sowie auf die Verlegung der Hochspannungsleitungen zur Netzintegration. Die vollständige Inbetriebnahme des Gesamtsystems ist schrittweise vorgesehen.

Das Projekt war im Vorfeld Gegenstand von Umweltprüfungen und gesellschaftlichen Debatten. Während Befürworter den entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz und zur fossilen Unabhängigkeit betonen, wiesen Umweltgruppen auf die Eingriffe in die lokale Flora und Fauna sowie auf die Einleitung der Sole (Konzentrat aus der Entsalzung) ins Meer hin. Die Behörden haben daraufhin strikte Umweltauflagen und Monitoring-Programme für den Küstenabschnitt erlassen. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 08.09.2026 um 06:45

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8.9.2026 - Erhöhte Waldbrandgefahr auf fast alle Inseln ausgeweitet

Die erhöhte Waldbrandgefahr auf Gran Canaria und Teneriffa wurde heute auf die anderen Inseln der Kanaren ausgeweitet!..-

Die neue Warnstufe gilt seit 10 Uhr heute Morgen!

Kanaren – Die kanarische Regierung hat im Auftrag der Generaldirektion für Notfälle die Situation der Waldbrandgefahr auf Gran Canaria und Teneriffa ab dem 8. September 2026, 10:00 Uhr aktualisiert. Die Informationen werden von der Agencia Estatal de Meteorología (AEMET) und anderen verfügbaren Quellen bereitgestellt und auf Antrag des Plan Especial de Protección Civil y Atención de Emergencias durch Incendios Forestales de la Comunidad Autónoma de Canarias (INFOCA) verarbeitet.

Neuer Geltungsbereich für die Warnung ist:
Die Inseln El Hierro, La Palma, La Gomera und Teneriffa komplett und auf Gran Canaria im Norden ab einer Höhe von 600 Metern und auf allen anderen Seiten der Insel ab einer Höhe von 400 Metern.

Die aktuelle Hitzeperiode, die sich auf alle Inseln ausgeweitet hat und auch überall mit sehr niedriger Luftfeuchtigkeit begleitet wird, ist der Hauptgrund für diese Anpassung. Bitte beachten Sie die entsprechenden Regeln dazu!-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 08.09.2026 um 06:41

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8.9.2026 - Hitze auf den Kanarischen Inseln flaut wieder ab

Hitzewelle schwächt sich auf dem Archipel merklich ab – verbleibende thermische Belastung konzentriert sich am Mittwoch vorwiegend auf die südlichen Regionen und mittleren Höhenlagen zweier Inseln.-

Offizielle Wetterwarnkarte des staatlichen Wetteramtes Aemet für die Kanarischen Inseln am Mittwoch mit gelber Hitzewarnung für Gran Canaria und Fuerteventura.
Karte von Aemet zeigt die gelbe Warnstufe wegen Temperaturen von bis zu 34 Grad für Mittwoch.
Die Hitzewelle auf den Kanarischen Inseln schwächt sich zur Mitte der Woche spürbar ab. Am Mittwoch gilt nur noch auf Gran Canaria und Fuerteventura bis 20.00 Uhr eine gelbe Hitzewarnung. Meteorologen erwarten Spitzenwerte von mindestens 34 Grad an den lokalen Messstationen.

Regionale Schwerpunkte im Süden und Landesinneren

Betroffen von den hohen Temperaturen sind am Mittwoch nur noch ausgewählte Areale der beiden Inseln. Messungen auf Gran Canaria fokussieren sich auf die Gipfelzonen sowie die mittleren Lagen im südlichen, südöstlichen und westlichen Teil der Insel samt dem Tejeda-Becken.

Fuerteventura verzeichnet die thermische Belastung primär in den südlich gelegenen Binnenregionen. Auf den restlichen Kanaren-Inseln ist die Warnlage zur Wochenmitte komplett aufgehoben.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 08.09.2026 um 06:33

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8.9.2026 - Spritpreis-Vergleich für die Provinz Las Palmas am Dienstag

Zapfsäulen der Provinz Las Palmas weisen starke Dynamik auf – Tiefstwerte für Kraftstoffe werden am Dienstag im Gemeindegebiet von Ingenio registriert.-

Preise an den Tankstellen in der Provinz Las Palmas zeigen an diesem Dienstag eine beachtliche Dynamik. Wer clever vergleicht und die richtige Zapfsäule ansteuert, kann bares Geld sparen. Ein Blick auf die offiziellen Daten des Industrieministeriums macht deutlich, dass vor allem die Billig-Tankstellen im Südosten von Gran Canaria das Feld anführen.

Niedrigste Preise für Super verzeichnet heute Ingenio. Spitzenreiter im Ranking sind die Stationen von Plenergy und Petroprix in der Calle Carlos V mit einem Literpreis von jeweils 1,259 Euro. Geringfügig teurer ist die Oasis-Tankstelle in derselben Straße, die den Liter für 1,269 Euro anbietet.

Vergleichbare Tarife zeigen sich in weiteren Regionen der Inseln. In Las Palmas de Gran Canaria gibt es den Liter Super bei Petroprix in der Calle Luis Saavedra Miranda für 1,279 Euro. Die günstigste Option auf Fuerteventura stellt PCan in Puerto del Rosario mit 1,299 Euro dar, auf Lanzarote meldet Splu in Arrecife mit 1,319 Euro den Tiefstwert für diese Kraftstoffsorte.

Diesel-Fahrer sparen ebenfalls im Südosten von Gran Canaria

Ähnlich sieht das Bild beim Diesel aus. Auch hier hat Ingenio die Nase vorn: Die Stationen von Plenergy und Petroprix in der Calle Carlos V bieten den Liter Kraftstoff an diesem Dienstag für hervorragende 1,159 Euro an. Dicht auf den Fersen ist ihnen die Oasis-Tankstelle in Ingenio mit 1,169 Euro pro Liter.

Günstigste Tankstelle für Diesel in Las Palmas de Gran Canaria ist der Betreiber Petroprix in der Calle Luis Saavedra Miranda mit 1,179 Euro. Auf den östlichen Nachbarinseln liegt PCan in Tuineje (Fuerteventura) mit 1,209 Euro vorn. Die Station von EESS Máguez in Haría verzeichnet mit 1,229 Euro das günstigste Diesel-Angebot auf Lanzarote.

Regelmäßige Preisänderungen machen einen Abgleich der Zapfsäulen vor dem Tanken ratsam. Alle Echtzeit-Preise für die einzelnen Gemeinden finden Verbraucher im tagesaktuellen Spritpreis-Vergleich von Kanaren News.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 08.09.2026 um 06:29

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8.9.2026 - Gran Canaria registriert rund 40 Erdbeben bei Agaete

Das Nationale Geografische Institut (IGN) der Kanaren hat seit dem 3. September knapp 40 leichte Erschütterungen im Nordwesten von Gran Canaria aufgezeichnet. Der stärkste Erdstoß erreichte am Montagabend eine Magnitude von 2,3.-

Rund um Agaete auf Gran Canaria wackelt seit Tagen immer wieder die Erde. Das Nationale Geografische Institut (IGN) der Kanaren meldet seit dem 3. September eine Reihe kleinerer Erdbeben im Nordwesten der Insel. Inzwischen summieren sich die erfassten Erdstöße auf knapp 40. Mehrere dieser Bewegungen wurden von der lokalen Bevölkerung wahrgenommen.

Intensität von der Bevölkerung in mehreren Orten verspürt

Höhepunkt der Serie war am Montagabend um 18:59 Uhr ein Erdstoß der Stärke 2,3. Da das Zentrum des Bebens südlich von Agaete in nur drei Kilometern Tiefe lag, war es im Ort selbst gut zu spüren. Selbst in den angrenzenden Wohngebieten El Agazal, El Turmán und rüber bis nach Gáldar nahmen einige Anwohner die leichte Erschütterung noch wahr.

Begonnen hatte die Serie bereits Tage zuvor im nordwestlichen Seegebiet vor Gran Canaria. Erste nennenswerte Erschütterung wurde am 3. September mit einer Stärke von 2,1 nordöstlich von Agaete in sechs Kilometern Tiefe gemessen. Seismologen betonen, dass sämtliche vorliegenden Daten aufgrund der geringen Signalstärken vorerst vorläufigen Charakter besitzen und im Zuge detaillierter Analysen noch angepasst werden können.

Region um Agaete zeigt historisch wiederkehrende Aktivität

Für die Seismologen ist die aktuelle Aktivität in diesem Teil der Insel absolut nichts Ungewöhnliches. Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass es im Umfeld von Agaete innerhalb der letzten zwölf Monate 119-mal gebebt hat. Vor allem im Herbst 2025 registrierten die Stationen eine starke Häufung der Erdstöße, wobei der kräftigste Wert damals eine Magnitude von 2,9 erreichte.

Grund zur Sorge besteht nach Einschätzung der Seismologen aktuell nicht. Das IGN stuft die Ereignisse vorerst als harmlose Serie mit geringer Stärke ein. Aus den vorliegenden Messwerten lässt sich weder eine akute Bedrohung ableiten, noch gibt es verlässliche Vorhersagen für größere Erdbeben in der Region.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 08.09.2026 um 06:23

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8.9.2026 - Immobilienpreise auf den Kanaren steigen seit fast 12 Jahren

Neue Daten des Nationalen Statistikinstituts (INE) belegen anhaltenden Preisanstieg – Kanarische Inseln verzeichnen spanienweit den größten Sprung bei Neubauten.-

Auf den Kanaren hält der Anstieg der Immobilienpreise seit fast zwölf Jahren ununterbrochen an. Zuletzt ging die Preiskurve im dritten Quartal 2014 im Vergleich zum Vorjahr nach unten. Nach aktuellen Berechnungen des Nationalen Statistikinstituts (INE) kletterte der Index seither um kumuliert 99,3 Prozent, was die Anschaffungskosten für Immobilien nahezu verdoppelt.

Drastischer Preisdruck bei Neubauprojekten

Höchste Zuwächse verzeichnet das Segment der Neubauwohnungen. Innerhalb der ersten sechs Monate des laufenden Jahres stiegen die Preise auf den Kanarischen Inseln um 12,7 Prozent. Dieser Wert liegt deutlich über dem gesamtspanischen Durchschnitt, der im selben Zeitraum ein Plus von 4,6 Prozent ausweist. Im Vergleich zum Vorjahresquartal verteuerten sich neugebaute Immobilien auf dem Archipel um insgesamt 11,9 Prozent.

Bestandsimmobilien verzeichnen im Vergleich zum Neubausegment ein moderateres Wachstum. Notierungen für ältere Objekte stiegen im abgelaufenen Quartal um 3,3 Prozent und seit Jahresbeginn um kumuliert 7,7 Prozent. Hauptursache für diese Entwicklung bleibt das Missverhältnis zwischen Marktangebot und Marktnachfrage, da einer hohen Kaufnachfrage ein quantitativ geringes Angebot an Immobilien gegenübersteht.

Gestiegene Materialtransportkosten und Personalmangel belasten Bauwirtschaft

Branchenexperten des Berufsverbandes der Immobilienexperten (APEI) sehen vor allem die gestiegenen Produktionskosten als Preistreiber. Transportkosten für Baumaterialien schlagen auf den Kanaren deutlich stärker zu Buche als auf dem Festland. Hinzu kommen erhebliche Verzögerungen bei der Erteilung von Baugenehmigungen, fehlende Grundstücke sowie ein akuter Mangel an Fachkräften auf den Baustellen. Kalkulierte Budgets weichen beim Baubeginn oft um bis zu zehn Prozent nach oben ab, wodurch Quadratmeterpreise von ehemals 2.500 Euro mancherorts bereits auf 4.000 bis 5.000 Euro steigen.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 08.09.2026 um 06:17

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8.9.2026 - Kanaren mit Hitze-Alarm: 40 Grad auf Gran Canaria

Der staatliche Wetterdienst Aemet weitet die Hitzewarnungen für Dienstag massiv aus – Zur Wochenmitte flaut die extreme Tropenhitze auf fast allen Inseln wieder ab.-

Das Wetter auf den Kanaren macht in den nächsten Tagen eine echte Kehrtwende. Während uns am Dienstag noch der heißeste Tag dieser Hitzewelle bevorsteht und fast alle Inseln mächtig ins Schwitzen kommen, ist ab Mittwoch endlich Land in Sicht. Zur Wochenmitte kühlt es überall spürbar ab und die Temperaturen gehen deutlich zurück.

Dienstag bringt flächendeckenden Hitze-Alarm

Der Dienstag wird für Urlauber und Einwohner auf den Kanaren zu einer echten Zerreißprobe, da Aemet die Warnstufen noch einmal ausgeweitet hat. Für den Osten, Süden und Westen von Gran Canaria gilt weiterhin die Alarmstufe Orange. Hier werden verbreitet 38 Grad erwartet, in den mittleren Lagen und im Südosten können die Werte örtlich sogar die 40-Grad-Marke knacken. Selbst in den Nächten sinken die Temperaturen kaum unter 26 Grad.

Fast der gesamte Archipel steht am Dienstag unter gelber Hitzewarnung. Bis zu 36 Grad werden auf Lanzarote, Fuerteventura, La Gomera, El Hierro und im Süden sowie Westen von Teneriffa erwartet. Selbst für eigentlich kühlere Regionen wie den Norden Teneriffas, die Metropolregion und den Norden von Gran Canaria sind 34 Grad angekündigt. Ähnlich heiß wird es auf La Palma. Während an den Hängen meist bei 34 Grad Schluss ist, knackt die Hitze in El Paso und im Landesinneren der Caldera sogar die 36-Grad-Marke.

Mittwoch bringt die ersehnte Abkühlung für fast alle Inseln

Pünktlich zur Wochenmitte bricht die Hitzewelle am Mittwoch jedoch weitgehend zusammen. Die Temperaturen sinken spürbar und die gelben Warnstufen werden für fast den gesamten Archipel aufgehoben. Für Teneriffa, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro gelten ab Mittwoch wieder normale Bedingungen ohne akute Hitzewarnungen.

Die Hitze zieht am Mittwoch fast überall ab – nur Gran Canaria und Fuerteventura behalten noch eine gelbe Warnstufe. Mit bis zu 34 Grad wird es im Tejeda-Becken, in den Bergen sowie an den Süd-, Ost- und Westküsten Gran Canarias aber merklich kühler als an den Vortagen. Das südliche Landesinnere von Fuerteventura nimmt ebenfalls noch einmal die 34-Grad-Marke mit, bevor die Tropenluft komplett verschwindet.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 08.09.2026 um 06:13

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7.9.2026 - Militär und Guardia Civil in Ceuta mit Steinen attackiert

Massenschlägerei an der Playa de El Trampolín eskaliert – Militärverband ATME fordert nach Angriffen besseren Schutz für Soldaten.-

Schwere Ausschreitungen in Ceuta haben erneut zu einem Großeinsatz der Sicherheitskräfte geführt. Beamte der Guardia Civil und Einheiten der Nationalpolizei nahmen insgesamt 21 marokkanische Migranten fest. Vorausgegangen waren heftige Angriffe auf eine Militärpatrouille sowie auf die eintreffenden Polizisten, die massiv mit Steinen beworfen wurden.

Interne Auseinandersetzung eskalierte am Strand

Ausgangspunkt der Krawalle war eine gewaltsame Massenschlägerei unter Migranten an der Playa de El Trampolín. Beteiligte warteten dort offenbar auf freie Plätze in den lokalen Aufnahmeeinrichtungen. Eine routinemäßig vorbeikommende Militärpatrouille bemerkte den Vorfall und versuchte einzugreifen, um die Situation zu beruhigen.

Daraufhin wendete sich die Gewalt der Gruppe gegen die Soldaten. Aggressive Personen attackierten die Patrouille mit massiven Steinwürfen. Erst durch die Anforderung von Kräften der Guardia Civil und der Nationalpolizei konnte die Lage unter Kontrolle gebracht und die Rädelsführer festgenommen werden.

Soldatenverband fordert Status als Behördenvertreter

Nach den Vorfällen schaltete sich der unabhängige Militärverband (ATME) mit deutlicher Kritik ein. Gewerkschafter prangern die zunehmende Wehrlosigkeit der im Grenzschutz eingesetzten Soldaten an. Gefordert wird von der Politik eine sofortige Gesetzesänderung, um Einsatzkräften des Militärs denselben rechtlichen Status wie Polizisten zu verleihen.

Bislang gelten Soldaten im Inlandsschutz rechtlich nicht als offizielle Behördenvertreter, was den rechtlichen Schutz bei Angriffen im Dienst erheblich einschränkt. Zudem verlangt der Verband die sofortige Anerkennung der Grenzsicherung in den Exklaven als Risikoberuf.

Weiterführende Details und offizielle Stellungnahmen zu den Vorfällen in Ceuta lesen Sie fortlaufend bei Kanaren News.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 07.09.2026 um 06:08

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7.9.2026 - Erdbeben-Serie im Norden von Gran Canaria

Seismologen registrieren elften Erdstoß bei Agaete – Vorangegangene Mikrobeben waren im Hinterland bereits schwach spürbar.-

Die seismischen Aktivitäten im Nordwesten von Gran Canaria reißen nicht ab. Das Nationale Geografische Institut (IGN) der Kanaren hat auch am Sonntag wieder einen Erdstoß im Südosten von Agaete gemeldet. Dieser Erdstoß ereignete sich in der Nacht um 04:47 Uhr mit einer Magnitude von 1,4. Das Epizentrum lag laut den Seismologen in einer Tiefe von nur einem Kilometer. Damit erhöht sich die Zahl der registrierten Mikrobeben in dieser Region innerhalb kürzester Zeit auf insgesamt elf Erschütterungen.

Vorausgegangene Mikro-Beben nur für Messgeräte messbar

Zehn schwache Erdstöße machten bereits von Donnerstagmittag bis Freitagmorgen den Anfang dieser kleinen Serie. Alle Messungen zeigten Aktivitäten in Tiefen zwischen einem und zehn Kilometern. Für die Bevölkerung blieben die Erschütterungen im Alltag so gut wie unsichtbar, da die Magnituden durchweg im kaum messbaren Bereich lagen.

Kräftigster Ausschlag der gesamten Serie war ein Erdstoß am Donnerstagnachmittag um genau 15:11 Uhr. Mit einer Magnitude von 2,1 und in sechs Kilometern Tiefe sorgte das Beben dafür, dass im Ortskern und im Agaete-Tal sowie in der Urbanisation La Suerte vereinzelt Menschen aufhorchten. Experten der Vulkanüberwachung sichten die Messwerte weiterhin ganz routinemäßig, da solche Mini-Beben absolut harmlos sind.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 07.09.2026 um 06:01

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6.9.2026 - Waldbrand-Alarm auf Teneriffa und Gran Canaria

Extreme Hitzewelle am Dienstag verschärft die Lage in den Bergen – Thermometer klettern im Hinterland auf bis zu 40 Grad.-

Urlauber und Einwohner auf den Kanaren müssen in den Bergregionen gerade verdammt vorsichtig sein. Wegen einer Hitzewelle gilt auf Teneriffa und Gran Canaria seit Samstag eine Waldbrand-Warnstufe. Knochentrockene Luft, Winde und extreme Werte verwandeln die Natur in ein gefährliches Pulverfass.

Diese Berggebiete stehen im Fokus der Behörden

Teneriffa meldet erhöhte Alarmbereitschaft vor allem für die Gipfel und mittleren Höhenlagen an den Süd- und Westhängen. Erwartet werden dort Spitzenwerte von über 33 Grad. Restliche Regionen der Insel verbleiben in der sogenannten Vorwarnstufe.

Gran Canaria trifft es laut den Wetterdaten noch deutlich heftiger. Warnungen betreffen hier die Gipfel, die Nordhänge oberhalb von 600 Metern sowie alle West-, Süd- und Osthänge ab einer Höhe von 400 Metern. Thermometer klettern in weiten Teilen der Insel auf über 34 Grad, wobei im Südwesten lokal extreme Spitzenwerte von bis zu 37 Grad erreicht werden. Zudem gilt für El Hierro, La Palma und La Gomera eine allgemeine Vorwarnung.

Tropennächte und unberechenbare Sommergewitter

Sorge bereitet den Rettungskräften vor allem das Ausbleiben einer nächtlichen Abkühlung. Tiefstwerte verharren in den Höhenlagen zwischen 24 und 26 Grad. Stellenweise sind in den frühen Morgenstunden sogar Werte um die 30 Grad möglich. Zusätzlichen Stress für die Feuerwehren bedeuten angekündigte Sommergewitter. Blitzeinschläge könnten in den ausgetrockneten Nadelwäldern der Berge unbemerkt Brände entfachen.

Strikte Verbote für alle Ausflügler

Strikte Brandschutzauflagen gelten ab sofort für das gesamte kanarische Hinterland. Jegliche Aktivitäten, die Funken oder Feuer verursachen könnten, sind in den Bergen streng verboten. Wer beim Ausflug Rauch oder Flammen bemerkt, sollte sofort die Rettungskräfte über die 112 alarmieren.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 06.09.2026 um 07:06

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6.9.2026 - Kanaren mit Hitze- und Wellenalarm: 37 °C auf Gran Canaria

Wetterdienst ruft Alarmstufe Orange exklusiv für Gran Canaria aus – Gelber Küsten- und Hitze-Alarm für die Nachbarinseln.-

Spürbare Hitze rollt auf die Kanaren zu. Aemet hat für die kommenden Tage umfassende Wetterwarnungen für fast den Archipel aktiviert. Während am Sonntag zunächst die gelbe Warnstufe wegen Hitze, Wind und Wellen dominiert, verschärft sich die Lage am Montag deutlich. Besonders im Osten, Süden und Westen von Gran Canaria gilt dann die Alarmstufe Orange aufgrund extremer Temperaturen von bis zu 37 Grad.

Sonntag bringt Windböen auf Lanzarote und erste Hitzewarnungen

Einsetzende Hitze bestimmt den Sonntag ab 10:00 Uhr auf Gran Canaria. Sowohl für die Gipfelregionen als auch für die tiefer gelegenen Gebiete im Süden und Westen gilt die gelbe Warnstufe bei erwarteten Höchstwerten von 35 Grad. Örtlich kann das Thermometer im Tejeda-Becken bereits auf 37 Grad klettern. Eine spürbare Abkühlung bleibt in den Nachtstunden aus, da die Werte vielerorts kaum unter 26 Grad sinken.

Parallel dazu warnt Aemet ab Nachmittag vor Windböen auf Lanzarote. Im Südosten der Insel sowie in mittleren Lagen werden Windgeschwindigkeiten von bis zu 70 km/h erwartet. Ab 18:00 Uhr greift zudem ein Küstenalarm wegen starker Nord- und Nordostwinde mit Geschwindigkeiten von bis zu 61 km/h. Betroffen sind die Südostküste Gran Canarias sowie die Meerengen zwischen Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera und El Hierro.

Montag bringt Alarmstufe Orange und bis zu 37 Grad

Extreme Hitze droht am Montag im Osten, Süden und Westen von Gran Canaria. Hier gilt von 10:00 bis 20:00 Uhr die Alarmstufe Orange, da Thermometer in mittleren Höhenlagen verbreitet 37 Grad anzeigen. Berggipfel der Insel stehen derweil unter gelber Warnstufe bei Werten um 36 Grad.

Ab der Mittagszeit dehnt sich die Hitzewarnung auf die Nachbarinseln aus. Gelber Hitze-Alarm gilt ab 12:00 Uhr für Teneriffa (vor allem mittlere Höhenlagen im Süden, Osten und Westen) sowie für die südlichen Hälften von Fuerteventura und Lanzarote. Die Temperaturen erreichen dort flächendeckend mindestens 34 Grad. Die nächtlichen Tiefstwerte verharren weiterhin auf einem außergewöhnlich hohen Niveau von lokal über 26 Grad. Der starke Küstenwind flaut am Montag im Laufe der ersten Morgenstunden vorerst ab, sodass die thermische Belastung im Vordergrund steht.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 06.09.2026 um 07:00

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5.9.2026 - Ein Kampfjet „zum Anfassen“: Spektakuläre Eurofighter-Ausstellung am Centro Comercial Las Arenas

Erleben Sie den Eurofighter hautnah! Eine lebensgroße Kampfjet-Replika erwartet Sie am Centro Comercial Las Arenas. Jetzt ins Cockpit steigen!...-

Das Anfassen ist damit jedoch wörtlich gemeint...

Las Palmas – Die Verteidigung des kanarischen Luftraums rückt für die Bürger und Besucher von Gran Canaria in greifbare Nähe. Vom 6. bis zum 13. September verwandelt sich die weitläufige Fläche vor dem Centro Comercial Las Arenas an der Carretera del Rincón in Las Palmas de Gran Canaria in einen spektakulären Schauplatz der modernen Luftfahrt. Im Zentrum der Ausstellung steht eine originalgetreue, lebensgroße Nachbildung des Eurofighter Typhoon – jenes hochmodernen Kampfjets, der maßgeblich für die Sicherung der europäischen Grenze im Atlantik verantwortlich ist.

Ein Blick ins Innere: Nehmen Sie im Cockpit Platz

Die von Airbus und den spanischen Luft- und Weltraumstreitkräften (Ejército del Aire y del Espacio) ins Leben gerufene Ausstellung ist keineswegs nur zum Anschauen aus der Distanz gedacht. Ein absoluter Höhepunkt für die Besucher ist die einmalige Gelegenheit, direkt in das Cockpit der Eurofighter-Replika zu steigen. Hier können Flugbegeisterte, Familien und technisch Interessierte genau die Perspektive einnehmen, die Piloten während ihrer Einsätze haben. Die komplexen Instrumente und die hochentwickelte Technik, die bei echten Missionen über dem Atlantik zum Einsatz kommen, lassen sich hautnah studieren. Es ist eine seltene Chance, die Faszination der Militärluftfahrt abseits von streng gesicherten Militärstützpunkten mitten im zivilen Leben zu erfahren.

Wachablösung am Himmel: Der Eurofighter ersetzt die F-18

Die Präsenz dieses Kampfflugzeugs in Las Palmas markiert einen historischen Meilenstein für die Inseln. Erst Ende Juni dieses Jahres erlebte der nahegelegene Militärstützpunkt Gando auf Gran Canaria eine entscheidende Modernisierung. Im Rahmen eines umfassenden Flottenaustauschs trafen die ersten Eurofighter Typhoon beim traditionsreichen Geschwader Ala 46 ein. Diese modernen Jets lösen schrittweise die in die Jahre gekommenen F-18 Hornet ab, die den Luftraum der Kanarischen Inseln jahrzehntelang verlässlich bewacht haben. Der Eurofighter bringt durch seine enorme Leistungsfähigkeit und Agilität eine massive technologische Aufwertung für die Verteidigungsfähigkeit im strategisch wichtigen Atlantikraum.

Karrierechancen und technologische Innovation

Ein weiteres zentrales Ziel der kostenlosen Ausstellung ist die Nachwuchsförderung. Unter der Beteiligung des Kanarischen Luftkommandos (Macan) geht die Initiative weit über die rein technische Dimension des Eurofighters hinaus. Airbus informiert vor Ort ausführlich über seine weitreichenden Aktivitäten in Spanien, die aktuellen Produkte im Bereich Luft-, Raumfahrt und Verteidigung sowie über die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten. Gerade den jüngeren Generationen auf Gran Canaria sollen so die spannenden Karrierechancen in einem hochtechnologischen und zukunftssicheren Sektor aufgezeigt werden.

Offizielle Eröffnung mit hochrangigen Gästen

Die feierliche Einweihung der Ausstellung fand am Samstag, den 5. September, statt und wurde von Divisionsgeneral Francisco Javier Vidal, dem Chef des Macan, sowie von Marta Nogueira, der Handelsdirektorin von Airbus Defence and Space in Spanien, geleitet. Auch Iván González, Eurofighter-Vertriebsleiter bei Airbus, und ein aktiver Pilot des Geschwaders Ala 46 nahmen teil, um der Öffentlichkeit das enorme Potenzial dieses Flugzeugs aus erster Hand näherzubringen.

Besucher haben noch bis zum 13. September die Möglichkeit, diese beeindruckende Leistung der europäischen Ingenieurskunst völlig kostenlos zu besichtigen. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 05.09.2026 um 06:46

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5.9.2026 - Die aktuelle Wetterwarnung wurde angepasst und erweitert!

Die aktuelle Wetterwarnung wegen Hitze, wurde von Gran Canaria auf andere Inseln ausgeweitet und sogar angehoben. Hier die Details!...-

Bis zu 37°C können es am Montag werden!

Kanarische Inseln – Die aktuelle Wetterwarnung aufgrund einer Calima will noch nicht enden, im Gegenteil. Der spanische Wetterdienst AEMET hat für den morgigen Sonntag die Wetterwarnung ausgeweitet. Für den kommenden Montag wurde die Wetterwarnung sogar angehoben.

Für Gran Canaria gilt am Montag dann ab 10 Uhr bis 20 uhr die Wetterwarnung der STife ORANGE, hier können die Werte bis zu 37 °C erreichen!

Für die Inseln Lanzarote & Fuerteventura sowie den Süden von Teneriffa gilt zwischen 12 Uhr am Mittag und 20 Uhr abends die Warnstufe GELB wegen Hitze, werte bis zu 36 °C sind wohl drin.

Hinzu kommt schwerer Wellengang auf der SÜndseite von Gran Canaria, Teneriffa und rundum die Inseln La Gomera und El Hierro. Hier gilt die Warnstufe GELB! – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 05.09.2026 um 06:29

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5.9.2026 - Ende des Familien-Geschäfts: Vater und Sohn als Drogen-Duo in Telde geschnappt

Polizei sprengt Familienbetrieb in Telde: Vater und Sohn nach Anwohner-Hinweisen in La Garita wegen Drogenhandel & Geldwäsche festgenommen...-

Von La Garita aus wurde "gearbeitet"....

Telde – Die Nationalpolizei hat in der Gemeinde Telde auf Gran Canaria einen bedeutenden Schlag gegen die lokale Drogenkriminalität verzeichnet. Bei einem Einsatz im Küstenviertel La Garita klickten für zwei Männer – Vater und Sohn – die Handschellen. Ihnen werden Drogenhandel und Geldwäsche in großem Stil vorgeworfen. Ein Ermittlungsrichter hat für einen der beiden bereits die Untersuchungshaft angeordnet.

Nachbarn schlagen Alarm: Kriminelle Machenschaften in La Garita aufgedeckt

Die erfolgreiche Polizeiaktion ist nicht zuletzt der Zivilcourage der Anwohner zu verdanken. Bereits vor mehreren Monaten erreichten die Drogenfahnder der Kriminalpolizei Telde zahlreiche Beschwerden von Nachbarn aus dem Viertel La Garita. Die Bürger berichteten übereinstimmend von verdächtigen Aktivitäten, die auf einen florierenden Drogenhandel aus einem bestimmten Wohnhaus schließen ließen.

Die Beamten nahmen die Hinweise ernst und leiteten umgehend verdeckte Ermittlungen ein. Durch akribische Überwachung konnten die Polizisten den Verdacht bald erhärten. Sie beobachteten mehrere mutmaßliche Drogenübergaben und konnten Personen identifizieren, die offensichtlich Kokain bei einem der Verdächtigen erworben hatten. Die Beweislage verdichtete sich zusehends, sodass ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss für das betreffende Anwesen erwirkt werden konnte.


Razzia bringt umfangreiches Drogen-Sortiment und Bargeld zutage

Am 28. August schlugen die Ermittler schließlich zu. Bei der von einem Richter genehmigten Hausdurchsuchung trafen die Einsatzkräfte beide Tatverdächtige an. Was die Beamten in der Wohnung fanden, glich einem kleinen Drogen-Supermarkt. Neben den Männern sicherten die Polizisten eine erhebliche Menge diverser Betäubungsmittel sowie umfangreiches Beweismaterial.

Die Beschlagnahmungsliste der Polizei liest sich erschreckend vielfältig:

295,9 Gramm MDMA
110,19 Gramm „Tusi“ (auch bekannt als „rosa Kokain“)
13,20 Gramm Kokain
Nueve Ecstasy-Tabletten
216,3 Gramm Haschischpollen
25 Gramm Marihuana
25,69 Gramm eines noch unbekannten, gelben Pulvers, das derzeit im Labor analysiert wird.


Nach ersten polizeilichen Schätzungen hätten diese Substanzen auf der Straße einen Verkaufswert von mehr als 28.000 Euro erzielt. Berichten lokaler Medien zufolge bestätigt dieser Fund die hohe Aktivität des illegalen Verkaufsstandortes.

Professionelles Equipment und fast 10.000 Euro beschlagnahmt

Neben den Drogen stellten die Beamten auch 9.894 Euro in bar sicher, die vorwiegend in Scheinen verschiedener Stückelungen vorlagen. Das Geld, das mutmaßlich aus dem illegalen Verkauf stammt, wurde auf ein gerichtlich verwaltetes Treuhandkonto eingezahlt.

Darüber hinaus fanden die Ermittler diverse Utensilien, die eindeutig auf eine professionelle Verarbeitung und Portionierung der Drogen hinweisen. Dazu gehörten zwei Präzisionswaagen, Unmengen an Verpackungsmaterial und Beuteln sowie Werkzeuge, an denen noch Drogenreste hafteten. Besonders auffällig: Ein Mixer, der Spuren einer rosafarbenen Substanz aufwies, höchstwahrscheinlich Reste des gefundenen „Tusi“.

Vater und Sohn in Polizeigewahrsam

Nach dem erfolgreichen Zugriff wurden der Vater und sein Sohn umgehend festgenommen und auf das zuständige Polizeirevier gebracht, um die weiteren Formalitäten abzuwickeln. Nach Abschluss der polizeilichen Vernehmungen und der Zusammenstellung der Beweise übergab die Polizei die beiden Männer der Justizbehörde. Für einen der beiden ordnete der zuständige Richter umgehend den Antritt der Untersuchungshaft an, während die Ermittlungen gegen das Familien-Duo weitergehen. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 05.09.2026 um 06:24

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5.9.2026 - Spielplan UD Las Palmas 2026/2027 – Liga 2

UD Las Palmas im Heimspiel gegen Tabellenführer CD Leganes Torlos!-

Dieser Spielplan UD Las Palmas ist ein Richtwert für die Saison 2026/2027 für das Team von Gran Canaria in der spanischen zweiten Liga (La Liga 2). Die Spieltage variieren ja nach Saisonverlauf. Wir passen dies regelmäßig an. UD Las Palmas hat in der vergangenen Saison den Aufstieg in Liga 1 leider nicht geschafft. Evtl. klpatt es ja in dieser Saison! – VIEL ERFOLG DABEI! Das Highlight werden im Übrigen die kanarischen Derbys gegen CD Teneriffa sein!

Tabelle der TOP 6 2026/2027 (Stand 05.09.2026 – 18:40 Uhr)
weiterlesen und zum Spielplan...-

Quelle: weiterlesen und zum Spielplan
Autor: infos-grancanaria - 05.09.2026 um 06:20

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5.9.2026 - Feuerteufel in Arrecife auf Lanzarote gefasst

Wegen seines psychischen Zustands schickte der Haftrichter den Mann direkt in eine geschlossene Klinik.-

Aufatmen auf Lanzarote: Ermittler der Nationalpolizei haben dem nächtlichen Feuerteufel-Spuk in Arrecife ein Ende gesetzt. Bei dem Zugriff ging den Beamten ein stadtbekannter Intensivtäter ins Netz, der für das verheerende Flammenchaos der letzten Nächte verantwortlich sein soll. Mit der Festnahme des Mannes endet für die Feuerwehr eine Dauerschleife an Einsätzen.

Spur der Verwüstung in drei aufeinanderfolgenden Nächten

Ein regelrechter Brandmarathon setzte der Feuerwehr in den Nächten auf den 2., 3. und 4. Juni schwer zu. Im Schutz der Dunkelheit schlich der Täter durch verschiedene Straßen von Arrecife und zündete nacheinander Mülltonnen an. Weil sich das Feuer durch den Funkenflug rasend schnell ausbreitete, kam es an sechs Stellen mitten im Wohngebiet zu hochgefährlichen Großbränden.

Infolge der Zerstörungswut wurden 14 Fahrzeuge und 13 Abfallcontainer massiv beschädigt. Viele der Autos und Mülltonnen brannten lichterloh nieder, wodurch ein enormer Sachschaden für die Anwohner entstand.

Bevölkerung half tatkräftig bei der Fahndung

Unterstützung erhielten die Ermittler während der heißen Phase direkt von den Bürgern der Stadt. Augenzeugen lieferten wertvolle Beobachtungen zu verdächtigen Personen in den Tatnächten. Diese enge Zusammenarbeit führte die Ermittler schließlich direkt zu dem polizeibekannten Mann. Ohne die Hilfe aus der Nachbarschaft wäre eine so schnelle Festnahme kaum möglich gewesen, hieß es in einer Erklärung der Nationalpolizei.

Nach dem Abschluss der Verhöre wurde der Mann direkt dem Haftrichter vorgeführt. Die zuständige Justizbehörde prüfte den Fall umgehend und ordnete wegen akuter psychischer Probleme die sofortige Einweisung des Mannes in eine psychiatrische Anstalt an.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 05.09.2026 um 06:19

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4.9.2026 - Tank-Service für Migranten-Shuttles auf Gran Canaria gestoppt

Gedacht war der illegale Kraftstoff als Nachschub für ein unmarkiertes Schnellboot vor der Küste. Solche geheim organisierten Tank-Aktionen dienen fast ausschließlich der Versorgung von Drogen-Schnellbooten oder Shuttles für die irreguläre Migration auf dem Atlantik.-

Auf Gran Canaria ist der Guardia Civil jetzt eine neunköpfige Bande ins Netz gegangen, die einen heimlichen Tankdienst für kriminelle Gruppen auf dem Atlantik betrieb. Vier Lieferwagen wurden bei dem Zugriff beschlagnahmt. Ein Transporter raste mitten im Einsatz mit Vollgas vor den Beamten davon und konnte erst nach einer gefährlichen Verfolgung eingekesselt werden.

Verdächtige Mietwagen in Pozo Izquierdo entdeckt

Den Stein ins Rollen brachten aufmerksame Polizisten, denen zwei große gemietete Transporter wegen ihrer ungewöhnlichen Nutzung auffielen. Schnelle Überprüfungen bestätigten den Verdacht der Ermittler sofort: Beide Fahrzeuge waren insgeheim für das Schleppen riesiger Spritmengen umgebaut worden. Ziel des Ganzen war es, kriminelle Crews mitten auf dem offenen Atlantik mit frischem Treibstoff zu versorgen.

Die Guardia Civil leitete daraufhin eine verdeckte Überwachung im Bereich von Pozo Izquierdo ein, wo kurz darauf zwei weitere, baugleiche Lieferwagen auftauchten. Gleichzeitig sichteten die Einsatzkräfte auf dem Wasser ein großes, halbstarres Schnellboot. Das Schiff navigierte ohne Kennzeichnung mit hoher Geschwindigkeit in nördliche Richtung entlang der Küstenlinie.

Zugriff in der Tirajana-Schlucht nach Fluchtversuch

Zugriffsbereit warteten die Beamten im Verborgenen, bis die vier Transporter über staubige Pisten Richtung Wasser holperten. Die Fahrt führte die Männer durch das Tirajana-Tal bis vor an die Salinas de Matorral, wo das Schnellboot schon auf den Treibstoff wartete. Als die Bande die Falle bemerkte, eskalierte die Situation: Ein Fahrer rammte rücksichtslos die Polizeisperre und raste mit Vollgas davon. Weit kam er allerdings nicht, da ihn die Streifenwagen nach einer kurzen Verfolgungsjagd schnell einholten und einkesselten.

Das abgefangene Benzin war für ein unmarkiertes Schnellboot vor der Küste bestimmt. Solche geheimen Tank-Aktionen auf dem Meer sichern die Reichweite von Drogen-Schnellbooten oder Shuttles für die illegale Migration auf dem Atlantik.

Die Fahrzeuge sowie das Benzin-Depot auf den Ladeflächen wurden sichergestellt. Durch das Abfangen der Ladung konzentrieren sich die Ermittler nun voll auf die Feinarbeit im Hintergrund. Vorrangiges Ziel ist die Identifizierung der Drahtzieher des illegalen Netzwerks, um der gesamten Struktur die logistische Grundlage zu entziehen.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 04.09.2026 um 06:13

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4.9.2026 - Santa Brígida baut Solaranlage auf städtischem Lagerhaus

Sanierung des Brimate-Komplexes kostet 1,1 Millionen Euro – Neue 130-kW-Solaranlage versorgt Rathaus, Schule und Straßenbeleuchtung mit sauberem Strom.-

Umfassende Modernisierungsarbeiten im städtischen Lagerhaus „Brimate“ im Gebiet der GC-15 bei Portada Verde wurden von der Gemeinde Santa Brígida auf Gran Canaria erfolgreich abgeschlossen. Unter der Leitung von Bürgermeister José Armengol wurde das wichtige Logistikzentrum der Gemeinde komplett umgestaltet und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Die Großinvestition von rund 1,1 Mio.Euro vereint bauliche Sanierung mit zukunftsweisender Umwelttechnologie.

Asbestbeseitigung und grüner Strom für die Umgebung

Zentraler Bestandteil des Großprojekts war die vollständige Entfernung des alten, gesundheitsgefährdenden Asbestdachs auf dem 1.105 Quadratmeter großen Lagergebäude. Installiert wurde stattdessen ein modernes Metalldach mit einer hochwertigen Wärmedämmung aus Steinwolle. Direkt darauf wurde eine 130-kW-Photovoltaikanlage zur gemeinschaftlichen Eigenversorgung montiert, die ab sofort sauberen Strom produziert.

Da der Eigenbedarf des Logistikzentrums bei lediglich 10 bis 15 kW liegt, übersteigt die Erzeugungskapazität den Verbrauch des Gebäudes bei Weitem. Genutzt wird der Stromüberschuss fortan für die örtliche Straßenbeleuchtung sowie für öffentliche Gebäude im Umkreis von zwei Kilometern. Profitieren werden davon unter anderem der lokale Markt, die Sataute-Sekundarschule und das Rathaus, was den CO₂-Fußabdruck der Gemeinde deutlich senkt.

Altlasten entfernt und Fuhrpark elektrifiziert

Gearbeitet wurde während der Sanierung auch an der Beseitigung von umweltgefährdenden Altlasten auf dem insgesamt 15.000 Quadratmeter großen Außengelände. Nicht mehr genutzte, unterirdische Treibstofftanks wurden komplett demontiert und vom Gelände entfernt. Parallel dazu wurde eine neue Ladestation für Elektrofahrzeuge mit zwei Steckdosen in Betrieb genommen, um den städtischen Fuhrpark schrittweise zu elektrifizieren.

Finanziert und umgesetzt wurde das Modernisierungsprojekt vom Bauunternehmen Construplan im Rahmen des sozioökonomischen Entwicklungsprogramms von Gran Canaria. Hierbei arbeiteten der Inselrat und die Gemeindeverwaltung von Santa Brígida eng zusammen. Neben der energetischen Sanierung wurden auch alle Sanitär-, Elektro- und Klimaanlagen, Zäune, Fußböden sowie die Schwerlastregale in der mechanischen Werkstatt komplett erneuert.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 04.09.2026 um 06:08

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