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23.4.2026 - Brand-Tragödie in Los Realejos: Polizei bestätigt Unfall

Nach dem verheerenden Brand in Los Realejos mit vier Toten steht fest: Das Feuer war ein tragischer Unfall. Die Polizei hat keine Hinweise auf Fremdverschulden.-

Brand-Ermittlungen bestätigen technisches Unglück

Die Ermittlungen zum verheerenden Brand in Los Realejos im Ortsteil Toscal-Longuera auf Teneriffa sind einen entscheidenden Schritt weiter. Wie die Nationalpolizei mitteilt, war das Feuer, das am vergangenen Samstag vier Menschenleben forderte, ein tragischer Unfall.

Der erste offizielle Polizeibericht kommt zu dem Schluss, dass es keine Anzeichen für eine Straftat gibt. Es wurden weder Personen festgenommen noch wird gegen jemanden ermittelt. Die Beamten der Kriminalpolizei hatten zuvor die Bewohner der Wohnung befragt, in der das Feuer gegen 03:29 Uhr nachts ausgebrochen war.

Vier Opfer durch Rauchgasvergiftung

Das Feuer im Gebäude „Rosme II“ forderte vier Todesopfer. Während eine 75-jährige pensionierte Lehrerin noch am Einsatzort verstarb, erlagen drei weitere Nachbarn – ein Ehepaar und eine weitere Lehrerin – später im Krankenhaus ihren schweren Rauchgasvergiftungen.

Alle Opfer wurden im Treppenhaus oder im Innenhof des Gebäudes gefunden, als sie offenbar versuchten, sich vor dem dichten, schwarzen Rauch in Sicherheit zu bringen. Obwohl die Ermittler von einem Unfall ausgehen, setzt die Spurensicherung die Analyse der Brandreste fort, um die genaue technische Ursache – etwa einen Defekt an einem Haushaltsgerät – abschließend zu klären.

Das Kanaren News Magazin bleibt für Sie an den weiteren Details der Ermittlungen dran.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 23.04.2026 um 06:56

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23.4.2026 - Achtung: Ryanair-Check-in auf den Kanaren künftig früher

Wichtige Änderung bei Ryanair: Ab November gelten neue Fristen für den Check-in an kanarischen Flughäfen. Wer zu spät kommt, bleibt am Boden. Alle Infos hier.-

Ryanair schließt Schalter früher

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair ändert ihre Abläufe an den Flughäfen massiv. Passagiere – auch auf den Kanaren – müssen sich ab dem 10. November auf neue Fristen beim Check-in und der Gepäckaufgabe einstellen – wer zu spät kommt, riskiert seinen Flug.

Die wichtigste Neuerung

Schluss mit knappem Timing: Ryanair zieht die Reißleine und schließt die Gepäckschalter ab November bereits eine Stunde vor Abflug. Damit rückt die Frist um 20 Minuten nach vorne. Laut Airline soll dieser Puffer garantieren, dass Passagiere trotz langer Schlangen an den Sicherheitskontrollen rechtzeitig ihr Gate erreichen.

Neue Selbstbedienungs-Automaten

Im Zuge dieser Umstellung installiert Ryanair im Oktober flächendeckend neue Selbstbedienungs-Kioske an den Terminals.

- Eigenständige Gepäckaufgabe: Über die Automaten können Koffer künftig selbst eingecheckt werden.
- App-Integration: Das System ist direkt mit der Ryanair-App verknüpft.
- Etiketten-Druck: Kofferanhänger können sofort vor Ort ausgedruckt werden.

Wer ist betroffen?
Die neue 60-Minuten-Regel betrifft vor allem die rund 20 % der Passagiere, die mit aufgegebenem Gepäck reisen. Für Reisende, die nur mit Handgepäck unterwegs sind und bereits online eingecheckt haben, ändert sich am Boarding-Prozess vorerst nichts.

Kanaren News empfiehlt: Planen Sie ab November deutlich mehr Zeit am Flughafen ein, um trotz der neuen Fristen entspannt abzuheben.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 23.04.2026 um 06:51

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23.4.2026 - Geenterter Frachter aus Russland hat Las Palmas erreicht

Umwelt-Sünder in Las Palmas: Der Russland-Frachter „Hui Yuan“ hat in der Nacht sein Ziel erreicht. Nach illegaler Entsorgung in der Ostsee liegt er nun vor Anker.-

Umwelt-Sünder liegt vor Las Palmas

Der Frachter ‚Hui Yuan‘, der vor Kurzem für Schlagzeilen sorgte, hat in der Nacht sein Ziel erreicht. Das aus Russland kommende Schiff, das erst vor wenigen Tagen von der schwedischen Küstenwache geentert worden war, liegt nun vor Las Palmas auf Gran Canaria vor Anker.

Die Vorgeschichte des 225 Meter langen Massengutfrachters ist brisant. Auf seinem Weg vom russischen Hafen Ust-Luga nach Las Palmas wurde das Schiff in der Ostsee dabei ertappt, wie es illegal Kohleabfälle und Rückstände direkt ins Meer leitete. Die schwedischen Behörden zögerten nicht und ließen den Frachter am 12. April vor Ystad von Spezialkräften entern und durchsuchen.

Kapitän geständig – Hohe Kaution hinterlegt

Nach der Durchsuchung und Befragung der Besatzung gestand der Kapitän die Verstöße gegen den Umweltkodex. Erst nach Hinterlegung einer hohen Kaution für zu erwartende Bußgelder wurde die „Hui Yuan“ wieder freigegeben, um ihre Reise fortzusetzen.

In Las Palmas steht das unter panamaischer Flagge fahrende Schiff nun unter besonderer Beobachtung. Da der Frachter der sogenannten „Schattenflotte“ zugerechnet wird, prüfen die Zollbehörden und die Hafenpolizei nun sehr genau die Fracht und die Dokumente an Bord.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 23.04.2026 um 06:48

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23.4.2026 - Immobilienmarkt: Kanarische Hauptstädte sind Spitzenreiter bei Mehrfachvermietern

Ein neuer Bericht des Verbraucherschutzministeriums zeigt eine massive Konzentration von Wohneigentum auf den Kanaren. In Las Palmas und Santa Cruz kontrollieren Mehrfachvermieter den Markt, während die Wohnungskrise sich verschärft..-

Massive Konzentration von Mehrfach-Wohneigentum auf den Kanaren.

Kanarische Inseln – Die angespannte Lage auf dem spanischen Wohnungsmarkt ist kein neues Phänomen, doch aktuelle Daten verleihen der Debatte nun eine neue Dringlichkeit. Ein umfassender Bericht, der vom spanischen Ministerium für Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Forschungsrat (CSIC) veröffentlicht wurde, zeichnet ein deutliches Bild einer zunehmenden Professionalisierung und Konzentration von Wohneigentum. Besonders auffällig ist dabei die Situation auf den Kanarischen Inseln. Die beiden Hauptstädte des Archipels, Las Palmas de Gran Canaria und Santa Cruz de Tenerife, weisen landesweit die höchste Dichte an sogenannten Mehrfachvermietern auf. Dies hat weitreichende Folgen für die Verfügbarkeit von Wohnraum und die Preisgestaltung in einer Region, die ohnehin mit einer chronischen Wohnungskrise kämpft.

Der Wandel des spanischen Mietmarktes: Große Portfolios wachsen schneller
Betrachtet man die Entwicklung in ganz Spanien über die letzten Jahre, wird ein klarer Trend sichtbar: Der Mietmarkt verschiebt sich weg von privaten Einzelvermietern hin zu Akteuren, die über mehrere Immobilien verfügen. Zwischen 2016 und 2023 verzeichnete das Mietportfolio von Mehrfachvermietern ein Wachstum von beeindruckenden 39,9 Prozent. Im Vergleich dazu stieg die Anzahl der Mietobjekte bei Vermietern, die lediglich eine einzige Immobilie besitzen, nur um etwa 30,4 Prozent. Diese Differenz von fast zehn Prozentpunkten verdeutlicht, dass das Marktwachstum primär von jenen getrieben wird, die Immobilien als reines Investment- und Skalierungsobjekt betrachten.

Die Gesamtzahl der von Privatpersonen vermieteten Wohnungen in Spanien ist in diesem Zeitraum massiv angestiegen – von 1,9 Millionen auf rund 2,57 Millionen Einheiten. Doch hinter diesen Zahlen verbirgt sich eine ungleiche Verteilung. Laut der Analyse entfallen mittlerweile 52,8 Prozent aller von Privatpersonen angebotenen Mietwohnungen auf Eigentümer, die zwei oder mehr Objekte besitzen. Bezieht man juristische Personen, also Unternehmen und Immobilienfonds, in die Statistik mit ein, wird das Ausmaß noch deutlicher: Über 61 Prozent des gesamten spanischen Mietwohnungsmarktes werden heute von Mehrfachvermietern und Unternehmen kontrolliert. Nur noch 39 Prozent des Marktes werden von klassischen Kleinvermietern abgedeckt.

Diese strukturelle Veränderung hat direkte Auswirkungen auf die soziale Dynamik des Landes. Während etwa 20,8 Prozent der Bevölkerung als Mieter leben, machen Vermieter – oder Personen, die Einnahmen aus der Vermietung ihres Hauptwohnsitzes erzielen – lediglich 4,9 Prozent der Gesamtbevölkerung aus (entspricht etwa 5,7 Prozent der erwachsenen Bevölkerung). Dieses Ungleichgewicht führt zu einer zunehmenden Abhängigkeit einer großen Mietergruppe von einer vergleichsweise kleinen Gruppe von Immobilieneigentümern.

Brennpunkt Kanaren: Warum Las Palmas und Santa Cruz die Statistik anführen

Während der Trend zur Konzentration landesweit spürbar ist, erreichen die Werte auf den Kanarischen Inseln Rekordhöhen. In den beiden Provinzhauptstädten ist die Dominanz der Mehrfachvermieter so ausgeprägt wie nirgendwo sonst in Spanien. In Las Palmas de Gran Canaria besitzen 64,9 Prozent der Vermieter mehr als zwei Immobilien. Demgegenüber stehen nur 35,1 Prozent der Vermieter, die lediglich ein Objekt auf dem Markt haben. Ein fast identisches Bild zeigt sich in Santa Cruz de Tenerife: Hier kontrollieren Mehrfachvermieter 64,6 Prozent des Marktes, während nur 35,4 Prozent auf Einzelvermieter entfallen.

Damit liegen die kanarischen Metropolen deutlich über anderen spanischen Großstädten, die ebenfalls für ihre hohen Mieten bekannt sind. In Palma de Mallorca liegt der Anteil der Mehrfachvermieter bei 63 Prozent, in Barcelona bei 60,8 Prozent und in der Hauptstadt Madrid bei 56,4 Prozent. Valencia folgt mit 55 Prozent. Dass ausgerechnet die Kanaren die Liste anführen, lässt sich unter anderem durch die spezifische Wirtschaftsstruktur des Archipels erklären. Die hohe Attraktivität für Touristen und das damit verbundene Geschäft mit Ferienwohnungen haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass Immobilien verstärkt als Renditeobjekte aufgekauft wurden.

Oftmals konkurrieren hier lokale Mieter mit Investoren, die Wohnraum nicht für die langfristige Vermietung, sondern für kurzzeitige touristische Zwecke oder als spekulatives Anlageobjekt nutzen. Die Daten des Grundbuchamts der Kanarischen Inseln stützen diese These einer massiven Anhäufung von Wohneigentum. Besonders markant ist die Gruppe der Eigentümer, die vier oder mehr Immobilien besitzen. Allein die Zahl der Personen mit genau vier Immobilien hat die Marke von 50.000 überschritten – ein Zuwachs von über 75 Prozent in den letzten 15 Jahren.

Langzeittrend: Der Weg in die Wohnungskrise
Die aktuelle Studie ist kein bloßes Schlaglicht auf das Jahr 2023, sondern das Ergebnis einer langfristigen Entwicklung, die sich über die letzten anderthalb Jahrzehnte abgezeichnet hat. Eine Zeitreihenanalyse der letzten 15 Jahre offenbart, dass sich das Muster des Immobilienbesitzes auf den Kanaren grundlegend gewandelt hat. Die am schnellsten wachsende Gruppe von Eigentümern ist nicht etwa die junge Familie, die ein Eigenheim erwirbt, sondern Investoren mit einem Portfolio von sechs bis zehn Immobilien.

Im Jahr 2010 gab es auf den Kanaren rund 23.000 Eigentümer in dieser Kategorie. Heute ist diese Zahl auf 43.000 angewachsen, was einer Steigerung von 86,4 Prozent entspricht. Ähnlich rasant entwickelte sich die Gruppe derer, die genau fünf Immobilien besitzen: Ihre Zahl stieg von 15.000 auf 26.000 (plus 79,3 Prozent). Diese Zahlen belegen eine fortschreitende Akkumulation von städtischem Wohneigentum in den Händen weniger Akteure.

Diese Entwicklung wird von Experten als einer der Hauptgründe für die anhaltende Wohnungskrise auf dem Archipel angesehen. Wenn ein immer größerer Teil des verfügbaren Wohnraums von wenigen Eigentümern kontrolliert wird, sinkt tendenziell das Angebot für den „normalen“ Mietermarkt, während die Preise durch die monopolartige Stellung einiger Anbieter stabil hochgehalten oder weiter in die Höhe getrieben werden können. Da die Konzentration vor allem in den städtischen Zentren und touristischen Hotspots stattfindet, werden Einheimische zunehmend an den Rand der Städte oder in weniger erschlossene Gebiete verdrängt.

Die Analyse des Verbraucherschutzministeriums und des CSIC macht deutlich, dass die Wohnungspolitik vor großen Herausforderungen steht. Die bisherigen Mechanismen scheinen die Konzentration von Eigentum eher begünstigt als gebremst zu haben. Für die Bewohner von Las Palmas und Santa Cruz de Tenerife bedeutet dies vorerst keine Entspannung. Da ein Ende des Trends zur Mehrfachvermietung nicht absehbar ist, bleibt die Frage nach bezahlbarem Wohnraum das zentrale soziale und politische Thema auf den Kanarischen Inseln. Ohne regulatorische Eingriffe oder eine massive Ausweitung des öffentlichen Wohnungsbaus dürfte sich die Kluft zwischen Immobilienbesitzern und der wachsenden Zahl an Mietern weiter vergrößern. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 23.04.2026 um 06:45

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23.4.2026 - Papst-Besuch: Kanaren planen Homeoffice und Schulfrei

Ausnahmezustand durch Papst-Besuch: Die Regierung prüft Schulschließungen und Homeoffice, um das Verkehrschaos im Juni auf den Kanaren zu bewältigen. Alle Infos.-

Wegen Papst-Visite: Kanaren prüfen Schulschließungen

Die Vorbereitungen auf den Besuch von Papst Leo XIV. im Juni nehmen konkrete Formen an. Die Regierung der Kanaren hat nun klargestellt, dass die aktuelle Sicherheits-Vorwarnstufe notwendig ist, um drastische Maßnahmen wie Telearbeit und Schulschließungen vorzubereiten.

Nieves Lady Barreto, Ministerin für Territorialpolitik, betonte am Mittwoch, dass der Besuch ein „außergewöhnliches Ereignis“ sei, das eine enorme logistische Planung erfordere. Um einen drohenden Verkehrskollaps in den Städten zu verhindern, werden derzeit weitreichende Optionen geprüft.

Maßnahmen gegen das Chaos

Im Fokus stehen das Homeoffice in der öffentlichen Verwaltung sowie mögliche Schulschließungen in den am stärksten betroffenen Zonen von Teneriffa und Gran Canaria. Ziel ist es, die Pendlerströme während der Anwesenheit des Pontifex massiv zu reduzieren, um Platz für die tausenden erwarteten Pilger zu schaffen.

Obwohl die finalen Details erst bei den kommenden Abstimmungsrunden festgezurrt werden, ist eines bereits sicher: Der Papst-Besuch wird den Alltag auf den Hauptinseln für einige Tage komplett auf den Kopf stellen.

Das Kanaren News Magazin hält Sie über alle weiteren Entwicklungen, Sperrzeiten und Beschlüsse zum Papst-Besuch auf dem Laufenden.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 23.04.2026 um 06:42

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23.4.2026 - Massiver Migranten-Ansturm am Rathaus von Las Palmas

Ausnahmezustand in Las Palmas: Hunderte Migranten warten ab 4 Uhr morgens vor dem Rathaus auf Papiere. Die neue Regularisierungswelle belastet die Verwaltung.-

Hunderte Migranten warten in Las Palmas ab 4 Uhr morgens vor dem Rathaus

Vor dem Rathaus von Las Palmas auf Gran Canaria spielen sich derzeit ungewöhnliche Szenen ab. Seit Beginn der Woche bilden sich bereits ab 4 Uhr morgens lange Warteschlangen, da hunderte Migranten Dokumente für das neue nationale Regularisierungsverfahren beantragen.

Die enorme Nachfrage nach Meldebescheinigungen und Zertifikaten führt zu einer massiven Belastung der städtischen Infrastruktur. Da die Behörde pro Tag oft nur ein begrenztes Kontingent an persönlichen Terminen vergeben kann, verbringen viele Menschen die halbe Nacht auf dem Gehweg – oft ohne am Ende überhaupt vorgelassen zu werden.

Gefahr einer Behörden-Blockade

Die Opposition im Stadtrat warnt bereits vor einem drohenden Kollaps der Bürgerdienste. Da sich die Wartenden unter die regulären Besucher mischen, wird die Abwicklung des normalen Tagesgeschäfts schwieriger. Seit März ist die Zahl der ausgestellten Meldebescheinigungen bereits um 12 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Stadt setzt auf Digitalisierung

Um das Chaos vor den Türen zu entzerren, verweist die Stadtverwaltung verstärkt auf ihr Online-Portal und die telefonische Terminvergabe. Dennoch bleibt der Andrang vor Ort hoch, da viele Antragsteller versuchen, ihre Papiere so schnell wie möglich persönlich zu erhalten.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 23.04.2026 um 06:38

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23.4.2026 - Auch auf den Kanaren: Spanien führt Einweg-Pfand ein

Zeitenwende an der Supermarktkasse: Ab November 2026 gibt es auf den Kanaren Geld für leere Dosen und Flaschen zurück. So verändert das neue Pfandsystem unseren Alltag.-

Ab 2026 gibt es Pfand auf Flaschen und Dosen

Was bereits im Dezember 2022 per königlichem Dekret beschlossen wurde, steht nun unmittelbar vor der praktischen Umsetzung. Ab November 2026 führt Spanien landesweit – und damit auch auf den Kanaren – ein verpflichtendes Pfandsystem für Getränkebehälter ein. Damit wird die Rückgabe von Dosen und Plastikflaschen im Supermarkt künftig zur neuen Routine für jeden Haushalt.

Die Schonfrist für die Wirtschaft ist vorbei. Die gesetzliche Basis für das Pfandsystem existiert zwar schon länger, doch das unzureichende Recycling-Ergebnis Spaniens im Jahr 2023 hat jetzt den Automatismus ausgelöst. Die Einführung des Systems ist ab sofort unumgänglich und der Countdown für den Handel läuft.

Bares Geld für leeres Plastik

Ab November 2026 wird an den Kassen der Supermärkte ein Pfand erhoben – voraussichtlich 10 Cent pro Behälter. Dies betrifft vor allem Plastikflaschen bis drei Liter (Wasser, Limonade, Säfte), Getränkedosen sowie bestimmte Kartonverpackungen. Erst bei Rückgabe der unbeschädigten Behälter erhalten Verbraucher den Betrag zurück.

Ein Befreiungsschlag für die Inselnatur

Besonders auf den Kanaren wird diese Neuerung als ökologischer Wendepunkt gesehen. Da unsere Küsten und Wanderwege massiv unter achtlos weggeworfenem Plastik leiden, schafft der Pfandbetrag einen starken wirtschaftlichen Anreiz. Flaschen landen künftig nicht mehr als Unrat in der Landschaft, sondern wandern als wertvoller Rohstoff direkt zurück in den Kreislauf.

Der Handel unter Zeitdruck

Obwohl der Beschluss schon seit Jahren feststeht, beginnt für viele Einzelhändler nun der logistische Kraftakt. Große Ketten müssen Platz für Rücknahmeautomaten schaffen, während kleine Läden Lösungen für die manuelle Annahme finden müssen. Das Ziel ist ehrgeizig: Bis 2029 soll die Recyclingquote auf den Inseln und dem Festland auf 90 % steigen.

Mit dem neuen System wird der Wurf in den Müll zur Geldfrage: Ab 2026 bekommt jeder Getränkebehälter einen messbaren finanziellen Wert.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 23.04.2026 um 06:34

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22.4.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Rally Islas Canarias: Fahrer-Elite trifft Fans in Las Palmas
In Las Palmas de Gran Canaria steht alles im Zeichen des 50. Rally Islas Canarias, das erneut Teil der Rallye-Weltmeisterschaft ist. Am heutigen Mittwoch haben Fans die Gelegenheit, ihre Idole hautnah zu erleben: Ab 18:00 Uhr geben die Top-Piloten Autogramme auf der Plaza de Santa Ana.

Mit der wachsenden Vorfreude auf das Rennen steigt auch das Interesse der Zuschauer. Bereits in den vergangenen Tagen verfolgten viele Fans die Testfahrten auf der Insel.

Der sportliche Auftakt erfolgt am Donnerstag mit dem sogenannten Shakedown in Santa Brígida, bei dem die Teams ihre Fahrzeuge testen. Am Abend folgt ein spektakulärer Show-Abschnitt im Estadio de Gran Canaria, wo ein eigens gebauter Rundkurs für die Zuschauer vorbereitet wurde.

Das Rallye-Wochenende erstreckt sich über mehrere Tage mit verschiedenen Wertungsprüfungen quer über die Insel und endet am Sonntag. Erwartet werden zahlreiche Fans und viel Motorsport-Action auf Gran Canarias Straßen.

Papstbesuch: Vorwarnstufe auf den Kanaren
Die kanarische Regierung hat wegen des geplanten Besuchs von Papst León XIV im Juni eine Vorwarnstufe ausgerufen. Ziel ist es, die Sicherheit bei Großveranstaltungen auf Gran Canaria und Teneriffa zu gewährleisten und Einsatzkräfte besser zu koordinieren.

Proteste in Kitas: Forderung nach besseren Bedingungen
Erzieherinnen in kanarischen Kinderkrippen haben gegen ihre Arbeitsbedingungen protestiert. Sie kritisieren zu hohe Betreuungsquoten – teils bis zu 18 Kinder pro Fachkraft – sowie fehlende Unterstützung bei Kindern mit besonderem Förderbedarf.

Die Forderungen umfassen kleinere Gruppen, mehr Personal, bessere Ausstattung und höhere Gehälter. Zudem verlangen sie die Anerkennung der frühkindlichen Bildung als vollwertigen Bildungsbereich.

Für den 7. Mai ist ein landesweiter Streik im Bereich der frühkindlichen Bildung angekündigt.

Gran Canaria: Kritik an Urteil zum Inselplan – Regierung reagiert und weitere Themen im Überblick
Der technische Leiter für Raumplanung des Cabildo de Gran Canaria, Pedro Pablo Monzón, verteidigt den inzwischen vom Gericht aufgehobenen Inselentwicklungsplan (PIO) entschieden. Das Verfahren sei „einwandfrei und rechtssicher“ gewesen. Der Plan, an dem seit 2010 gearbeitet wurde, sei von Fachleuten erstellt und von allen beteiligten Verwaltungen positiv bewertet worden.

Monzón betont die hohe Komplexität solcher Planungen, die alle Bereiche der Insel betreffen – von Tourismus und Wohnraum bis hin zu Infrastruktur und Naturschutz. Gesetzesänderungen während der langen Ausarbeitungszeit hätten den Prozess zusätzlich verzögert. Im Schnitt dauere die Erstellung eines solchen Plans rund zehn Jahre.

Die Aufhebung des 2023 verabschiedeten Plans bewertet er als schweren Rückschlag für die Entwicklung der Insel bis 2050. Besonders hebt er Fortschritte bei erneuerbaren Energien, Verkehrsinfrastruktur und einem nachhaltigeren Tourismus hervor. Kritik an Einschränkungen bei Ferienvermietungen weist er zurück: Diese würden nicht verboten, sondern lediglich geregelt.

Das Cabildo bereitet Rechtsmittel gegen das Urteil vor. Bis zu einer endgültigen Entscheidung bleibt der Plan gültig. Sollte das Urteil bestätigt werden, würde der alte Plan von 2004 wieder greifen.

Bild

Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 22.04.2026 um 18:50

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22.4.2026 - Vermisstenfall Airam: Polizei auf La Palma setzt Suche fort

Update aus La Palma: Die Guardia Civil setzt die Suche nach dem vermissten Airam Concepción mit moderner Unterwasser-Technik an der Küste von Mazo fort.-

Die Suche nach dem seit über zwei Monaten vermissten Airam Concepción wurde am Dienstag an der Ostküste von La Palma wieder aufgenommen. Die Spezialeinheit GEAS der Guardia Civil nutzt nun moderne Technik, um das Küstengebiet genauer zu inspizieren.

Nachdem das schlechte Wetter die Suche wochenlang ausgebremst hatte, ermöglicht die ruhigere See nun einen erneuten Einsatz. Schwerpunkt der Ermittlungen ist die Küste von Mazo, insbesondere der Bereich der Playa del Pósito. Experten vermuten, dass die Strömungen in diesem Gebiet Material und Spuren anspülen könnten.

Unterwasser-Scooter im Einsatz

Die Taucher setzen diesmal Unterwasser-Scooter ein. Diese ermöglichen es den Einsatzkräften, größere Distanzen schneller zurückzulegen und gezielt in tiefen Felsspalten und Höhlen nach Hinweisen zu suchen.

Airam wurde zuletzt während der Karnevalstage im Februar in der Gegend von Los Cancajos gesehen. Seitdem wurden lediglich persönliche Gegenstände wie sein Rucksack und seine Kleidung an der Küste gefunden. Die Ermittler hoffen nun, durch die verbesserte Technik neue Erkenntnisse über seinen Verbleib zu gewinnen.

Das Kanaren News Magazin informiert Sie hier umgehend über weitere Fortschritte bei der Suche.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 22.04.2026 um 18:17

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22.4.2026 - Boot mit Migranten erreicht Arguineguín auf Gran Canaria

Einsatz vor Gran Canaria: 12 Migranten wurden in der Nacht aus einem Boot gerettet und sicher in den Hafen von Arguineguín gebracht. Alle Infos zum Rettungseinsatz.-

In der Nacht zum Mittwoch hat die Seenotrettung ein Boot mit zwölf Migranten vor der Küste von Gran Canaria abgefangen. Die Insassen wurden sicher in den Hafen von Arguineguín gebracht.

Das Rettungsschiff Guardamar Urania entdeckte das kleine Holzboot in den Gewässern etwa 13 Kilometer südwestlich der Insel. Bei den Insassen habe es sich um Personen subsaharischer Herkunft gehandelt. Gegen 22.35 Uhr erreichte die Gruppe den Hafen von Arguineguín, wo ein medizinisches Team die Erstversorgung der Ankömmlinge übernahm.

Nach ersten Informationen sind alle Geretteten wohlauf und in einem stabilen Gesundheitszustand. Geleitet wurde die Operation vom Koordinationszentrum in Las Palmas.

Weiterer Einsatz vor Lanzarote

Parallel zur Rettung vor Gran Canaria war die Seenotrettung auch im Osten des Archipels gefordert. Rund 20 Kilometer östlich von Lanzarote trieb ein Schlauchboot mit 22 Personen maghrebinischer Herkunft manövrierunfähig im Atlantik.

Nachdem ein Notruf bei der Leitstelle 112 eingegangen war, leitete das Rettungszentrum in Las Palmas umgehend die Suche ein. Dank der Zusammenarbeit eines Rettungsschiffs und eines Hubschraubers konnte das Boot lokalisiert werden. Die Einsatzkräfte nahmen die 22 Personen sicher an Bord und brachten sie in den Hafen von Arrecife.

Das Kanaren News Magazin berichtet für Sie regelmäßig über die aktuelle Migrations-Lage und die Entwicklungen an den Küsten des Archipels.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 22.04.2026 um 17:57

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22.4.2026 - Lanzarote vs. Fuerteventura: Welche Insel ist Ihr Favorit?

Lanzarote oder Fuerteventura? Der große Check: Wo gibt es die besten Strände und wo die faszinierendsten Vulkane? Finden Sie Ihr perfektes Urlaubsglück.-

Esmeralda Beach auf Fuerteventura - Insel-Duell im Osten

Sie sind Nachbarn und doch Welten voneinander entfernt: Lanzarote und Fuerteventura. Während die eine durch ihre mystische Vulkanlandschaft besticht, punktet die andere mit den wohl schönsten Sandstränden Europas. Wir zeigen Ihnen, welche Insel Ihr Herz erobern wird.

Lanzarote: Das Gesamtkunstwerk aus Lava

Lanzarote ist die Insel der Vulkane und tief geprägt vom Erbe des Künstlers César Manrique.

- Ideal für: Ästheten, Kulturinteressierte und Weinliebhaber.
- Highlights: Der Timanfaya-Nationalpark, die Jameos del Agua und das Weinbaugebiet La Geria.
- Atmosphäre: Lanzarote wirkt wie ein bewohnbares Kunstwerk. Die weiße Architektur im Kontrast zum schwarzen Lavagestein sorgt für eine fast magische Ruhe.
- Geheimtipp: Ein Besuch auf der kleinen Nachbarinsel La Graciosa. Sandpisten statt Asphalt und absolute Stille machen diesen Ort einzigartig.

Fuerteventura: Das Paradies aus Sand und Wind

Fuerteventura ist die älteste Insel des Archipels und ein wahres Mekka für Sonnenanbeter und Wassersportler.

- Ideal für: Strandurlauber, Surfer und Ruhesuchende.
- Highlights: Die Wanderdünen von Corralejo, der endlose Strand von Cofete und das historische Betancuria.
- Atmosphäre: Hier herrscht ein Gefühl von Freiheit und Weite. Der stetige Wind und das türkisfarbene Wasser vermitteln echtes Karibik-Feeling mitten im Atlantik.
- Geheimtipp: Der Sternenhimmel über dem Aussichtspunkt Sicasumbre. Da die Insel kaum Lichtverschmutzung hat, gehört der Blick in die Milchstraße hier zu den spektakulärsten Erlebnissen der Welt.

Der direkte Vergleich

- Strände: Hier gewinnt Fuerteventura haushoch mit seinen kilometerlangen, hellen Sandstränden. Lanzarote bietet eher kleine, malerische Buchten wie die Papagayo-Strände.
- Aktivitäten: Lanzarote punktet bei Sightseeing und Gastronomie; Fuerteventura ist der unangefochtene Champion für Windsurfen, Kiten und klassisches Strandleben.

Fazit:

Wer faszinierende Landschaften, Kunst und guten Wein sucht, wird Lanzarote lieben. Wer hingegen barfuß im Sand wandern und die Kraft des Meeres spüren will, sollte nach Fuerteventura reisen.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 22.04.2026 um 17:49

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22.4.2026 - Teneriffa vs. Gran Canaria: Welche Insel passt zu Ihnen?

Teneriffa oder Gran Canaria? Der große Check: Welche Insel bietet die besten Strände, wo lässt es sich schöner wandern und welche passt wirklich zu Ihnen?-

Welche Kanaren-Insel ist Ihr perfektes Match?

Es ist die ewige Frage für alle Urlauber und Residenten. Welche der beiden Hauptinseln der Kanaren ist die bessere? Teneriffa und Gran Canaria bieten beide spektakuläre Landschaften und ewigen Frühling – und doch haben sie einen völlig eigenen Charakter. Wir machen den Inselvergleich.

Teneriffa: Die Vielseitige mit dem Giganten

Teneriffa ist die größte Insel des Archipels und wird vom Teide, dem höchsten Berg Spaniens, dominiert.

- Ideal für: Wanderer, Naturfreunde und Entdecker.
- Highlights: Der Teide-Nationalpark, das Anaga-Gebirge und die Klippen von Los Gigantes.
- Strände: Berühmt für schwarzen Vulkansand (Playa Jardín) und den hellen Las Teresitas.
- Geheimtipp: Ein Tagestrip nach La Gomera. Von Los Cristianos aus ist man in nur 50 Minuten in einer völlig anderen Welt aus Nebelwäldern und tiefen Schluchten.

Gran Canaria: Der Miniaturkontinent

Gran Canaria besticht durch seine Vielfalt an Klimazonen auf engstem Raum und seine kreisrunde Form.

- Ideal für: Strandliebhaber, Radfahrer und Fans von historischem Flair.
- Highlights: Die Dünen von Maspalomas, das Bergdorf Tejeda und das Vegueta-Viertel in Las Palmas.
- Strände: Weite, helle Sandstrände im Süden und der lebendige Stadtstrand Las Canteras.
- Geheimtipp: Die Höhlendörfer von Artenara. Tief im Inselinneren kann man noch heute sehen, wie Menschen in modern ausgebauten Höhlenwohnungen leben – inklusive spektakulärer Aussicht über die Bergwelt.

Der direkte Vergleich

- Klima: Was das Klima betrifft, folgen beide Inseln dem gleichen Muster: einem sonnenverwöhnten Süden und einem deutlich grüneren Norden. Erfahrene Urlauber schätzen Gran Canaria in den Wintermonaten jedoch oft als das entscheidende Quäntchen ‚sonnensicherer‘ ein.

- Atmosphäre und Lebensgefühl
Der Charakter der Inseln ist grundverschieden: Teneriffa besticht durch seine wilde, grüne Erhabenheit, wohingegen Gran Canaria ein lebendigeres, städtisches Flair versprüht. Während man auf Teneriffa oft die Ruhe der monumentalen Bergwelt sucht, bietet Gran Canaria die perfekte Mischung aus urbanem Treiben und Strandleben.

Fazit:

Wer dramatische Natur und Wandertouren liebt, wird Teneriffa wählen. Wer endlose Sandstrände und pulsierendes Stadtleben sucht, ist auf Gran Canaria richtig. Am Ende gilt: Man muss beide erlebt haben!-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 22.04.2026 um 17:42

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22.4.2026 - Tödlicher Unfall auf Teneriffa: Biker stirbt nach Kollision

Tragischer Unfall auf Teneriffa: In San Miguel de Abona kollidierten am Dienstag ein Motorrad und ein Auto. Für den Biker kam jede Hilfe zu spät, eine Seniorin wurde verletzt.-

Kollision in San Miguel de Abona: Biker stirbt, Seniorin im Wrack gefangen

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Landstraße TF-28 hat am späten Dienstagnachmittag ein Menschenleben gefordert. Bei einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Pkw in der Gemeinde San Miguel de Abona auf Teneriffa verstarb ein Biker noch an der Unfallstelle.

Der Vorfall ereignete sich gegen 18:13 Uhr bei Kilometer 80. Trotz des schnellen Eintreffens der Rettungskräfte konnten die Sanitäter nur noch den Tod des Bikers feststellen. Seine Verletzungen waren so schwerwiegend, dass jede Hilfe zu spät kam.

Seniorin aus Wrack befreit

An dem Unfall war zudem ein Pkw beteiligt, dessen 85-jährige Fahrerin durch den Aufprall in ihrem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Die Feuerwehr musste die Seniorin aus dem Wrack befreien. Nach einer medizinischen Erstversorgung vor Ort wurde sie mit verschiedenen Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert.

Die Guardia Civil hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen und sicherte die Unfallstelle ab, während die Lokalpolizei den Verkehr regelte. Der Straßendienst räumte anschließend die Trümmerteile von der Fahrbahn.

Das Kanaren News Magazin spricht den Angehörigen des Verstorbenen sein tiefstes Beileid aus.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 22.04.2026 um 17:39

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22.4.2026 - Ältester Baum der EU: 1.544 Jahre alte Zeder auf Teneriffa entdeckt

Sensation im Teide-Nationalpark: Forscher identifizieren eine 1.544 Jahre alte Kanarische Zeder als ältesten lebenden Baum der Europäischen Union. Erfahren Sie alles über diesen spektakulären Fund und die Bemühungen zum Schutz der einzigartigen Flora Teneriffas...-

Erfahren Sie alles über diesen spektakulären Fund und die Bemühungen zum Schutz der einzigartigen Flora Teneriffas.

Kanaren – Die Kanarischen Inseln sind seit jeher für ihre außergewöhnliche Natur bekannt, doch eine aktuelle Entdeckung rückt die Insel Teneriffa nun in ein ganz neues wissenschaftliches Licht. Forscher haben im Teide-Nationalpark eine Entdeckung gemacht, die die Naturgeschichte Europas buchstäblich neu datiert: Eine Kanarische Zeder, die stolze 1.544 Jahre alt ist. Damit ist dieser Baum offiziell der älteste lebende Baum in der gesamten Europäischen Union. Er steht versteckt in den schroffen, schwer zugänglichen Höhenlagen des Vulkans Teide und überdauert dort seit anderthalb Jahrtausenden Wind, Wetter und vulkanische Aktivitäten.

Diese Entdeckung ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit zwischen dem Inselrat von Teneriffa (Cabildo de Tenerife), der Endesa-Stiftung und der Universität Valladolid. Ziel der gemeinsamen Initiative war es nicht nur, die verborgenen Schätze des Nationalparks zu katalogisieren, sondern aktiv zur Erhaltung und Wiederherstellung der Hochgebirgsökosysteme beizutragen. Die Ergebnisse, die kürzlich im Besucherzentrum „El Portillo“ präsentiert wurden, zeigen eindrucksvoll, dass der Teide weit mehr ist als eine beeindruckende Kulisse für Touristen – er ist ein lebendiges Archiv der Erdgeschichte.

Im Rahmen der Forschungsarbeiten, die bereits im Jahr 2019 begannen, wurden zahlreiche uralte Zedern in Gebieten identifiziert, die für Menschen kaum erreichbar sind. Dass diese Bäume so alt werden konnten, liegt vermutlich genau an ihrer isolierten Lage. Während in tieferen Lagen menschliche Eingriffe oder Weidetiere den Bestand gefährdeten, konnten diese „Methusalems der Natur“ in den Felswänden des Hochgebirges überleben. Die nun identifizierte Zeder löst den bisherigen Rekordhalter ab, einen Baum namens „Bárbol“, der mit 1.481 Jahren ebenfalls am Teide steht. Mit 1.544 Jahren hat der neue Spitzenreiter die Völkerwanderung, das Mittelalter und die gesamte Moderne miterlebt.

Ein lebendes Denkmal: Die Entdeckung der 1.544-jährigen Zeder

Die wissenschaftliche Einordnung dieser Funde war eine Herausforderung. Da Zedern im Hochgebirge oft sehr langsam wachsen und ihre Stämme durch die extremen Bedingungen gezeichnet sind, lässt sich das Alter nicht einfach durch reines Schätzen bestimmen. Hier kam die moderne Wissenschaft ins Spiel. Mithilfe der Radiokohlenstoffdatierung (C14-Methode) konnten die Experten der Universität Valladolid präzise Altersbestimmungen vornehmen. Insgesamt wurden 25 Proben analysiert. Das Ergebnis war verblüffend: Acht der untersuchten Bäume sind über 1.000 Jahre alt, und drei von ihnen haben sogar die 1.500-Jahre-Marke überschritten.

Professor José Miguel Olano von der Universität Valladolid betonte während der Vorstellung der Ergebnisse die Bedeutung dieser Daten. Es gehe nicht nur um einen Rekord, sondern um das Verständnis dafür, wie widerstandsfähig diese Pflanzen gegenüber klimatischen Veränderungen sind. Diese uralten Zedern fungieren als „Umweltgedächtnis“. In ihren Jahrringen und ihrer Zellstruktur sind Informationen über vergangene Jahrhunderte gespeichert – über Dürreperioden, Vulkanausbrüche und Temperaturrekorde. Damit liefert die Kanarische Zeder (Juniperus cedrus) wertvolle Erkenntnisse für die Klimaforschung der Gegenwart.

Die Arbeit der Forscher war körperlich extrem fordernd. Um die Proben zu entnehmen, mussten Bergsteiger und spezialisierte Techniker in steile Felswände vordringen. Diese unzugänglichen Enklaven sind die letzten Rückzugsorte einer Population, die einst weite Teile der Insel bedeckte. Dass die Projekte nun bis zum Jahr 2025 verlängert wurden, unterstreicht die Wichtigkeit der Forschung. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, da der Klimawandel auch vor den Höhenlagen des Teide nicht haltmacht. Die Identifizierung dieser außergewöhnlichen Population ist daher der erste Schritt, um gezielte Schutzmaßnahmen zu ergreifen und sicherzustellen, dass diese Naturdenkmäler auch die nächsten Jahrhunderte überstehen.

Wiederaufforstung am Vulkan: 17.000 neue Bäume für die Zukunft

Parallel zur Erforschung der alten Bestände wurde ein massives Wiederaufforstungsprogramm gestartet. Naturschutz ist auf Teneriffa kein rein theoretisches Konzept, sondern wird durch tatkräftiges Handeln ergänzt. Im vergangenen Jahr wurden beeindruckende 17.000 junge Zedern im Nationalpark gepflanzt. Dieses Projekt, das maßgeblich von der Endesa-Stiftung unterstützt wird, soll die Vernetzung der Lebensräume wiederherstellen. In der Vergangenheit wurden die Bestände durch Holzeinschlag und die Einführung invasiver Arten stark dezimiert. Heute erkennt man, dass die Zeder eine Schlüsselrolle im ökologischen Gleichgewicht des Berges spielt.

Juan Ignacio Ferrer, Leiter des Bereichs Biodiversität bei der Endesa-Stiftung, erklärte das Engagement seines Hauses mit der Verantwortung gegenüber dem Naturerbe. Die Wiederherstellung der Zedernwälder sei eine „einzigartige Gelegenheit, das Gleichgewicht der Natur zurückzugewinnen“. Es gehe darum, eine Landschaft zu heilen, die über Jahrhunderte unter menschlichem Einfluss gelitten hat. Dabei ist die Pflanzung von 17.000 Bäumen in einer so kargen und extremen Umgebung wie dem Teide-Nationalpark eine logistische Meisterleistung. Die jungen Pflanzen müssen unter schwierigen Bedingungen anwachsen und gegen Trockenheit sowie starke Sonneneinstrahlung geschützt werden.

Die Stadträtin für Naturschutz, Blanca Pérez, hob hervor, dass diese Bemühungen Teil einer größeren Vision für die Insel seien. „Der Teide ist nicht nur eine Landschaft, sondern ein lebendiges, fragiles und überaus wertvolles Erbe“, sagte sie. Die Pflanzungen dienen dazu, die natürliche Regeneration der Wälder zu fördern. Ziel ist es, dass sich die Bestände langfristig wieder von selbst verjüngen können, ohne dass der Mensch ständig eingreifen muss. Durch die Wiederansiedlung der Zedern wird zudem der Boden stabilisiert und die Feuchtigkeit in der Luft besser genutzt – ein entscheidender Faktor für das gesamte Wassermanagement der Insel Teneriffa.

Die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Institutionen wie dem Inselrat und privaten Partnern wie der Endesa-Stiftung zeigt, wie effektiver Umweltschutz im 21. Jahrhundert funktionieren kann. Es braucht sowohl die finanzielle Unterstützung als auch die wissenschaftliche Expertise und den politischen Willen. Das Projekt am Teide gilt bereits jetzt als Vorzeigemodell für andere Nationalparks in Spanien und ganz Europa. Es verbindet den Schutz von „Old-Growth-Forests“ (Urwäldern) mit aktiver Aufforstung und moderner Forschung.

Vom Aussterben bedroht: Die Rettung des Guajara-Veilchens und der Silberdistel

Während die riesigen Zedern die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, widmet sich ein zweites Projekt den eher unscheinbaren, aber ebenso wichtigen Bewohnern des Vulkans. Im Schatten der Bäume und in den sandigen Ebenen des Parks kämpfen zwei weitere Arten um ihr Überleben: das Guajara-Veilchen (Viola cheiranthifolia) und die Silberdistel (Stemmacantha cynaroides). Beide Pflanzen sind endemisch, das heißt, sie kommen weltweit ausschließlich im Teide-Nationalpark vor. Noch vor wenigen Jahrzehnten galten sie als nahezu ausgestorben und standen auf den Listen der am stärksten bedrohten Pflanzenarten der Welt.

In einer koordinierten Aktion wurden nun 65 Guajara-Veilchen und 50 Silberdisteln an zwei neuen, strategisch ausgewählten Standorten innerhalb des Parks wieder eingeführt. Diese Pflanzen hatten bisher ein extrem begrenztes Verbreitungsgebiet – oft beschränkt auf nur eine einzige Schlucht oder wenige Felsvorsprünge. Durch die Ausweitung ihrer Standorte wird das Risiko minimiert, dass eine einzige Naturkatastrophe oder ein lokaler Schädlingsbefall die gesamte Art auslöscht. Um die jungen Pflanzen vor hungrigen Kaninchen oder Mufflons zu schützen, wurden die neuen Flächen mit speziellen Schutzzäunen versehen.

Diese kleinteilige Arbeit ist für die Biodiversität des Hochgebirges essenziell. Das Guajara-Veilchen hält den Weltrekord für die am höchsten wachsende Pflanze in ganz Spanien; es gedeiht noch in unmittelbarer Nähe des Gipfelkraters. Die Silberdistel hingegen beeindruckt durch ihre prachtvollen Blüten, die jedoch nur alle paar Jahre erscheinen. Beide Arten sind perfekt an das extreme Klima angepasst, doch sie sind auch extrem empfindlich gegenüber Veränderungen. Blanca Pérez erklärte, dass diese Initiativen zeigen, wie wichtig es ist, Kräfte zu bündeln, um einzigartige Arten vor dem endgültigen Verschwinden zu bewahren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die aktuellen Entwicklungen auf Teneriffa ein starkes Signal für den Naturschutz aussenden. Die Entdeckung der 1.544 Jahre alten Zeder erinnert uns daran, wie klein die menschliche Zeitspanne im Vergleich zur Natur ist. Gleichzeitig zeigt die erfolgreiche Pflanzung von 17.000 Bäumen und die Rettung seltener Blumen, dass wir die Macht haben, beschädigte Ökosysteme zu heilen. Der Teide-Nationalpark festigt damit seinen Ruf als eines der bedeutendsten Naturreservate der Welt – ein Ort, an dem Vergangenheit und Zukunft in einer einzigartigen Flora aufeinandertreffen. Für die Bewohner Teneriffas und die Besucher der Insel ist dies ein Aufruf, dieses außergewöhnliche Land mit Respekt und Demut zu behandeln, damit auch in weiteren 1.500 Jahren noch Zedern über den Atlantik blicken können. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 22.04.2026 um 17:37

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22.4.2026 - Tourismus-Wende auf den Kanaren: Sinkende Flugkapazitäten im Sommer

Die Kanarischen Inseln verzeichnen einen Rückgang der Flugkapazitäten um eine Million Plätze. Erfahren Sie alles über die Gründe, die Preisentwicklung und die Auswirkungen auf Teneriffa und Co...-

Rückgang der Flugkapazitäten um eine Million Plätze!

Kanaren – Die Tourismusbranche der Kanarischen Inseln steht vor einem Wendepunkt. Nach Jahren des ungebremsten Wachstums und immer neuen Rekordzahlen bei den Besucherankünften deutet der aktuelle Flugplan für die kommende Sommersaison auf eine spürbare Verlangsamung hin. Erstmals seit langer Zeit wird die Zahl der verfügbaren Flugsitze deutlich sinken: Rund eine Million Plätze weniger als im Vorjahreszeitraum werden den Archipel mit dem Rest der Welt verbinden. Experten sprechen jedoch nicht von einer Krise, sondern vielmehr davon, dass der Markt seinen Zenit erreicht hat und sich nun auf einem hohen Niveau stabilisiert.

Insgesamt prognostizieren die Fluggesellschaften für diesen Sommer etwa 35,7 Millionen Sitzplätze für die Kanaren. Das entspricht einem Rückgang von rund 2,5 Prozent gegenüber dem Sommer 2025. Dieser Rückgang mag auf den ersten Blick besorgniserregend wirken, doch Javier Gándara, der Präsident des spanischen Fluggesellschaftenverbandes (ALA), mahnt zur Besonnenheit. Laut Gándara ist diese Entwicklung eine logische Konsequenz aus dem rasanten Wachstum der vergangenen Jahre. Nachdem die Flugverbindungen nach der Pandemie zweistellig zugelegt hatten, sei eine Phase der Abkühlung erwartbar gewesen. „Was steigt, muss irgendwann auch wieder fallen oder sich zumindest einpendeln“, so der Tenor in der Branche. Die Kanaren seien Opfer ihres eigenen Erfolgs geworden, da die Kapazitätsgrenzen an vielen Stellen erreicht wurden.

Der Zenit ist erreicht: Warum Teneriffa den größten Rückgang spürt

Besonders deutlich wird die Trendwende auf der größten Insel des Archipels: Teneriffa. Während die Insel in den vergangenen Saisons die Lokomotive des kanarischen Tourismuswachstums war, muss sie nun die stärksten Einbußen hinnehmen. Der Flughafen Teneriffa Süd, das wichtigste Tor für internationale Urlauber, rechnet mit einem Rückgang von 6,9 Prozent. Konkret bedeutet dies, dass statt der 8,3 Millionen Sitzplätze im Vorjahr in diesem Sommer nur noch rund 7,8 Millionen zur Verfügung stehen werden. Auch der Nordflughafen der Insel bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont; hier wird ein Minus von 4,1 Prozent erwartet, was einer Reduzierung von 5,74 auf 5,51 Millionen Plätze entspricht.

Trotz dieser Zahlen herrscht unter den Hoteliers keine Panik. José María Mañaricua, Präsident des Unternehmerverbandes der Provinz Las Palmas (FEHT), betont, dass ein leichter Rückgang der Flugkapazitäten nicht zwangsläufig einen Einbruch des Geschäfts bedeutet. Die Branche geht davon aus, dass die Auslastung der verbleibenden Flüge höher ausfallen wird. Zudem zeigt sich das Bild auf dem Archipel nicht einheitlich: Während Teneriffa Federn lassen muss, verzeichnen andere Inseln sogar ein moderates Wachstum. Gran Canaria darf sich über ein Plus von rund 100.000 Sitzplätzen freuen, während auch die kleineren Inseln wie La Palma (+34.000) und El Hierro (+6.000) gegen den allgemeinen Trend zulegen können. Diese Umverteilung deutet darauf hin, dass sich die Touristenströme innerhalb der Inselgruppe leicht verschieben, weg von den Massenzentren hin zu etwas ruhigeren Destinationen.

Ein entscheidender Faktor für Reisende bleibt die Preisgestaltung. Trotz des geringeren Angebots auf den Kanaren wird für diesen Sommer nicht mit massiv steigenden Ticketpreisen gerechnet. Ein wesentlicher Grund hierfür ist die Preisstabilität beim Flugbenzin. Die meisten großen Fluggesellschaften, die in Spanien operieren, haben sich durch langfristige Verträge und Absicherungsgeschäfte (Hedging) ausreichende Treibstoffreserven zu stabilen Konditionen gesichert. Davon profitieren die Passagiere, da die Kerosinkosten einen erheblichen Teil des Ticketpreises ausmachen. Lediglich bei kleineren Anbietern oder Billigfliegern wie Volotea, die weniger stark abgesichert sind, könnten punktuelle Preisschwankungen auftreten. Für den Großteil der Urlauber dürfte der Flug in den Süden jedoch bezahlbar bleiben.

Der nationale Vergleich: Kanaren im Schatten des Festlands und der Balearen

Betrachtet man die Situation der Kanarischen Inseln im Kontext des gesamten spanischen Tourismusmarktes, wird die Sonderrolle des Archipels deutlich. Während die Inseln des ewigen Frühlings eine Verschnaufpause einlegen, boomt der Tourismus auf dem spanischen Festland und den Balearen weiter. Landesweit steigen die Flugkapazitäten für die Sommersaison sogar um 5,7 Prozent. Besonders Regionen wie Andalusien (+9,8 %) und Alicante (+14,1 %) verzeichnen ein massives Plus. Auch die großen Metropolen Madrid und Barcelona bauen ihr Angebot weiter aus: In Madrid kommen vier Millionen zusätzliche Plätze hinzu (+8 %), in Barcelona sind es 3,3 Millionen (+7,6 %).

Ein interessanter Vergleich ergibt sich mit den Balearen. Die Inselgruppe rund um Mallorca und Ibiza verzeichnet für den Sommer ein Wachstum von 2,6 Prozent, was etwa 1,2 Millionen zusätzlichen Sitzplätzen entspricht. Hierbei muss jedoch die unterschiedliche Saisonalität berücksichtigt werden. Während die Balearen ihre absolute Hochphase im Sommer haben und im Winter in einen Dornröschenschlaf verfallen, sind die Kanaren eine Ganzjahresdestination. Ihr eigentlicher Höhepunkt liegt traditionell in den Wintermonaten, wenn das milde Klima Millionen Europäer anlockt. Dass die Kapazitäten im Sommer nun leicht sinken, könnte auch damit zusammenhängen, dass die Airlines ihre Maschinen in der warmen Jahreszeit verstärkt auf Routen einsetzen, die im Winter weniger lukrativ sind – eben in Richtung Mittelmeer oder Festland.

Dennoch bleibt die Fluganbindung das Lebenselixier der Kanarischen Inseln. Da die Inseln fast ausschließlich aus der Luft erreichbar sind, wird jede Schwankung im Flugplan genau beobachtet. Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass die Fluggesellschaften ihre Kapazitäten effizienter steuern. Statt immer neuer Verbindungen scheint nun die Optimierung der bestehenden Routen im Vordergrund zu stehen. Für die lokale Wirtschaft bedeutet dies eine Phase der Konsolidierung. Die Hotelketten erwarten zwar keinen neuen Rekordsommer, rechnen aber mit stabilen Umsätzen, die sich auf dem Niveau von 2025 bewegen werden. Die Branche nutzt diese Zeit, um sich qualitativ weiterzuentwickeln, statt nur auf schiere Masse zu setzen.

Geopolitische Risiken und die Zukunft der Luftfahrt auf den Inseln

Trotz der grundsätzlich stabilen Prognosen ist der Ausblick auf den Sommer von einer gewissen Unsicherheit geprägt. Javier Gándara von der ALA wies bei der Vorstellung der Daten darauf hin, dass Flugpläne keine in Stein gemeißelten Fakten sind. Es handele sich um Absichtserklärungen der Airlines, die je nach wirtschaftlicher und politischer Lage kurzfristig angepasst werden können. In diesem Jahr ist die Unsicherheit laut Gándara sogar größer als in der Vergangenheit. Die komplexen geopolitischen Spannungen weltweit, insbesondere im Nahen Osten und in Osteuropa, könnten jederzeit Auswirkungen auf den internationalen Reiseverkehr haben.

Ein kritischer Punkt bleibt die Abhängigkeit von den Treibstoffpreisen. Auch wenn viele Airlines aktuell gut abgesichert sind, machen die Energiekosten im Durchschnitt 30 Prozent der gesamten Betriebskosten einer Fluggesellschaft aus. Sollten die Rohölpreise aufgrund globaler Konflikte sprunghaft ansteigen, würde dies zeitversetzt auch die Ticketpreise nach oben treiben. Spanien ist hierbei stark von Importen abhängig. Interessanterweise stammen jedoch nur etwa 11 Prozent der spanischen Rohölimporte aus den aktuell krisengeschüttelten Regionen, was eine gewisse Pufferfunktion bietet. Dennoch bleibt die Branche wachsam.

Ein weiteres Thema, das den kanarischen Tourismus langfristig beschäftigen wird, ist die Nachhaltigkeit. Die Diskussion um eine mögliche Kerosinstuer auf EU-Ebene oder strengere Umweltauflagen für den Flugverkehr trifft Inselregionen besonders hart. Da es keine realistischen Alternativen zum Flugzeug gibt, müssten Preiserhöhungen direkt an die Kunden weitergegeben werden. Dies könnte die Attraktivität der Kanaren im Vergleich zu Zielen auf dem Festland, die mit der Bahn erreichbar sind, mindern. Der aktuelle Rückgang der Flugsitze könnte somit auch ein Vorbote für einen bewussteren Umgang mit Kapazitäten sein.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Kanarischen Inseln bleiben eines der beliebtesten Urlaubsziele Europas, doch die Zeit des exponentiellen Wachstums scheint vorerst vorbei zu sein. Der Rückgang um eine Million Flugsitze ist ein deutliches Signal für eine Marktsättigung, insbesondere auf Teneriffa. Für Urlauber bedeutet dies jedoch keine Verschlechterung – im Gegenteil: Eine Stabilisierung der Besucherzahlen könnte dazu beitragen, die Qualität des touristischen Angebots zu sichern und die Infrastruktur der Inseln zu entlasten. Solange die Preise stabil bleiben und die geopolitische Lage keine dramatischen Wendungen nimmt, steht einem erfolgreichen Sommer auf den Kanaren nichts im Wege, auch wenn die Rekordjagd vorerst pausiert. – MF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 22.04.2026 um 17:31

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22.4.2026 - Das Kanaren-Wetter am Mittwoch: Es wird ungemütlich

Wetter-Umschwung auf den Kanaren: Der heutige Mittwoch bringt dichte Wolken und sinkende Temperaturen. Besonders im Inselinneren und im Norden kann es nass werden.-

Bewölkung und Regen im Anmarsch

Das stabile Frühlingswetter der letzten Tage auf den Kanaren legt eine Pause ein. Laut dem Wetteramt Aemet müssen sich Bewohner und Urlauber am heutigen Mittwoch auf deutlich mehr Bewölkung und spürbar kühlere Temperaturen einstellen.

Der Ausblick für heute (Mittwoch, 22. April):

Auf Lanzarote und Fuerteventura wechseln sich Wolken mit geringer Wahrscheinlichkeit für leichte, vereinzelte Schauer am frühen Morgen ab, die sich im Laufe des Nachmittags deutlich auflockern. Auf den restlichen Inseln dominiert hingegen dichte Bewölkung. Besonders im Inselinneren ist zur Mittagszeit mit leichtem bis örtlich mäßigem Regen zu rechnen. In den Provinzhauptstädten erreichen die Höchstwerte nur etwa 21 Grad.

Vorschau auf Donnerstag

Der regnerische Trend setzt sich morgen fort. Während es im Osten (Lanzarote/Fuerteventura) meist klar bleibt, wird es auf den zentralen und westlichen Inseln noch unbeständiger. Vor allem im Norden und Osten sowie in den Gebirgslagen ist mit mäßigen Regenfällen zu rechnen.

Der Wind weht schwach bis mäßig aus nördlichen Richtungen, was die Luft deutlich frischer wirken lässt als am vergangenen Wochenende.

Temperaturen in den Hauptstädten:

- Las Palmas de Gran Canaria: 18°C (Min) / 21°C (Max)
- Santa Cruz de Tenerife: 18°C (Min) / 21°C (Max)

Das Kanaren News Magazin empfiehlt: Stellen Sie sich auf einen unbeständigen Mittwoch ein. Besonders im Inselinneren und im Norden der bergigen Inseln kann es heute nass werden.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 22.04.2026 um 07:12

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22.4.2026 - Kanaren aktivieren Notfallplan für Papst-Besuch im Juni

Papst-Besuch im Juni: Die Kanaren-Regierung hat den Notfallplan aktiviert. Erste Sicherheitsvorkehrungen für Teneriffa und Gran Canaria laufen bereits an.-

Papst-Besuch löst Sicherheits-Voralarm auf den Kanaren aus

Der bevorstehende Besuch von Papst Leo XIV. im Juni auf den Kanaren wirft seine Schatten voraus. Die kanarische Regierung hat bereits jetzt die offizielle Vorwarnstufe („Prealerta“) für Großereignisse aktiviert, um die Sicherheit auf Teneriffa und Gran Canaria zu gewährleisten.

Dieser Schritt ist Teil des Katastrophenschutzplans PLATECA. So will die Regierung die Zusammenarbeit aller Sicherheitskräfte frühzeitig bündeln, da im Juni riesige Menschenmassen zu den Veranstaltungen mit dem Papst erwartet werden.

Maximale Sicherheit für den Pontifex

Mit dieser Vorwarnstufe können die Behörden Personal und Material bereits jetzt strategisch verteilen und die Leitungen zwischen Polizei, Rettungsdienst und Zivilschutz kurzschalten. Sobald der Papst im Juni eintrifft, wird die Sicherheitsstufe auf ‚Alerta‘ (Alarm) erhöht, um eine sofortige Reaktionsfähigkeit im Ernstfall zu garantieren.

Schon in Kürze trifft sich ein Beratungsausschuss, um die Strategien für die einzelnen Veranstaltungsorte festzulegen. Alles deutet darauf hin, dass der Papst-Besuch für den Archipel das historisch umfangreichste Sicherheitsaufgebot aller Zeiten bedeuten wird.

Das Kanaren News Magazin hält Sie über alle Straßensperrungen und Termine rund um den Papst-Besuch auf dem Laufenden.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 22.04.2026 um 07:06

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22.6.2026 - Hitzewellen auf den Kanaren werden häufiger & extremer

Düstere Prognose der Universität La Laguna: Hitzewellen auf den Kanaren werden bis 2100 deutlich länger, häufiger und mit bis zu 60 Hitzetagen pro Jahr extremer.-

Forscher prognostizieren Verdopplung der Hitzewellen.

Eine aktuelle Studie der Universität La Laguna (ULL) auf Teneriffa zeichnet ein besorgniserregendes Bild für die kommenden Jahrzehnte. Hitzewellen auf den Kanaren werden künftig nicht nur häufiger auftreten, sondern auch deutlich länger andauern und an Intensität zunehmen.

Die Analyse unter der Leitung von Juan Carlos Santamarta blickt bis ins Jahr 2100 und prognostiziert einen tiefgreifenden Klimawandel für den Archipel. Besonders drastisch. Während Hitzewellen heute meist nach vier bis fünf Tagen abklingen, müssen wir uns künftig auf eine Verdopplung der Dauer auf bis zu zehn Tage am Stück einstellen.

Massive Belastung für Mensch und Natur

In den kritischsten Szenarien könnten Inseln wie La Palma oder Fuerteventura bis zu 60 Tage im Jahr unter extremer Hitze leiden. Besonders die westlichen Inseln müssen zudem mit einem Anstieg der Höchsttemperaturen um bis zu 1,4 Grad rechnen.

Diese Prognosen stellen die Kanaren vor eine Zerreißprobe. Besonders die Landwirtschaft, der Tourismussektor und das Gesundheitssystem müssen sich auf die zunehmende Belastung einstellen. Für die Forscher steht fest. Eine frühzeitige Anpassung der Wasserwirtschaft und der städtischen Infrastruktur ist jetzt überlebenswichtig.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 22.04.2026 um 07:01

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22.4.2026 - Ab heute gelten neue EU-Regeln für Reisen mit Haustieren

EU-Hammer für Tierbesitzer: Ab dem 22. April gelten neue, strenge Regeln für Reisen mit Haustieren. Ohne den neuen EU-Pass bleibt der Vierbeiner am Boden.-

Ab heute wird das Reisen mit Hunden, Katzen und Frettchen deutlich komplizierter. Die EU verschärft mit Wirkung zum 22. April die Regeln für den Grenzübertritt mit Haustieren. Mit dieser Maßnahme will Brüssel dem illegalen Tierhandel den Riegel vorschieben und sicherstellen, dass die Herkunft jedes Tieres lückenlos nachvollziehbar ist.

Wer ab heute mit seinem Vierbeiner verreist, muss sich europaweit – auch an den Häfen und Flughäfen der Kanaren – auf deutlich strengere Kontrollen einstellen.

Zentrale Neuerungen und Bestimmungen 2026

- EU-Heimtierausweis: Ein einheitlicher Ausweis ist für alle privaten Reisen (Urlaub, Umzug) innerhalb der EU zwingend erforderlich.
- Identifizierung (Chip): Alle Tiere müssen einen ISO-Mikrochip besitzen.
- Mindestalter für Welpen: Welpen dürfen frühestens im Alter von 15 Wochen nach Deutschland einreisen.
- Maximale Anzahl: Pro Person dürfen höchstens fünf Haustiere mitgeführt werden. Bei mehr Tieren greifen die strengen Regeln für den gewerblichen Handel.
- Drittländer (z. B. Russland, Belarus): Bei der Einreise aus diesen Ländern ist ein Tollwut-Antikörper-Test (Titertest) zwingend vorgeschrieben.

Folgen bei Verstößen

Achtung, Zeitfalle: Wenn Ihr Tier nicht zeitgleich mit Ihnen reist, müssen Sie aufpassen. Verpassen Sie die Fünf-Tage-Frist, gilt Ihr Liebling rechtlich plötzlich nicht mehr als Haustier, sondern als Handelsware. Das bedeutet: Stress pur, teure Zoll-Abwicklungen und im schlimmsten Fall sogar Quarantäne. Lassen Sie es nicht darauf ankommen!

Die Auswirkungen auf Spanien und die Kanaren

Für Tierhalter auf dem Archipel sind die Auswirkungen der neuen Verordnung zwar spürbar, aber handhabbar. Da das Chippen und die Ausstellung von Heimtierausweisen in spanischen Tierarztpraxen bereits seit Jahren zum Standard gehören und in fast allen Regionen Pflicht sind, verfügen die meisten Besitzer bereits über die notwendigen Grundlagen.

Trotz der guten Vorbereitung warnt die Redaktion: Die Intensität der Kontrollen an den kanarischen Häfen und Flughäfen wird ab heute zunehmen. Es reicht nicht mehr aus, den Pass nur „dabeizuhaben“ – er muss zwingend den neuesten EU-Standards für die digitale Rückverfolgbarkeit entsprechen. Ein kurzer Check beim Tierarzt vor der nächsten Reise ist daher dringend ratsam

Das Kanaren News Magazin empfiehlt: Lassen Sie den Pass Ihres Tieres umgehend von Ihrem Tierarzt auf die neuen EU-Richtlinien prüfen, bevor Sie die nächste Reise antreten.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 22.04.2026 um 01:48

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21.4.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Unbeständiges Wetter auf den Kanaren: Regen, Calima und sinkende Temperaturen
In dieser Woche zeigt sich das Wetter auf den Kanaren wechselhaft. Neben Wolken und leichter Calima kommt es zeitweise zu Regen, der lokal auch stärker ausfallen kann. Besonders auf den höher gelegenen Inseln sind Schauer wahrscheinlich.Die Temperaturen gehen leicht zurück und erreichen maximal etwa 21 bis 22 Grad in den Hauptstädten. Auf See wird mit mäßigem Wellengang gerechnet.

Bauruine in Ingenio seit 28 Jahren blockiert
Eine Wohnanlage mit 30 unvollendeten Duplexhäusern in Ingenio liegt seit fast drei Jahrzehnten brach. Grund ist ein ungeklärtes Eigentumsverhältnis: Ein Teil der Anlage gehört offenbar einer Person oder Firma, die nicht in den Registern auftaucht. Die Gemeinde bemüht sich seit Jahren um eine Lösung, bislang ohne Erfolg. Auch Investoren scheiterten bei der Suche nach den Eigentümern. Nun prüft das Rathaus rechtliche Schritte, um das Projekt doch noch fertigzustellen – dringend benötigter Wohnraum könnte so geschaffen werden.

Gericht bestätigt Noche de Reyes in Triana
Die Feier zur Heiligen Drei Könige in Triana ist rechtlich zulässig. Ein Gericht entschied, dass der Lärm in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar keine Grundrechte verletzt hat, da er zeitlich begrenzt war. Klagen von Anwohnern auf Entschädigung und Verlegung der Veranstaltung wurden abgewiesen. Das Gericht betonte, dass zeitlich begrenzte Volksfeste Teil der Kultur seien und daher auch kurzfristig höhere Lärmbelastungen zulässig sind.

Neue Initiative für bezahlbaren Wohnraum
Die kanarische Regierung startet ein Programm, um leerstehende Wohnungen in günstigen Wohnraum umzuwandeln. Rund 211.000 ungenutzte Immobilien sollen über eine neue „aktive Wohnungsbörse“ auf den Mietmarkt gebracht werden. Vermieter erhalten Garantien wie sichere Mietzahlungen, Unterstützung bei Instandhaltung und Zuschüsse für Renovierungen. Die Mieten sollen etwa 30 % unter dem Marktpreis liegen. Ziel ist es, das Wohnungsangebot schnell zu erhöhen und die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt zu entschärfen.

Bild

Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 21.04.2026 um 14:21

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