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| 4.9.2026 - Unheimliches Grollen im Norden: Erdbebenserie im Valle de Agaete
Unheimliches Grollen im Valle de Agaete: Eine Serie von Erdbeben hält Gran Canarias Norden nachts in Atem. Das IGN gibt offizielle Entwarnung...- 2 der diversen Beben waren spürbar. Die Erde bebt im Valle de Agaete: Eine schlaflose Nacht für die Anwohner Die malerische Gemeinde Agaete, gelegen im Nordwesten von Gran Canaria, ist in den vergangenen Tagen nicht zur Ruhe gekommen. Ein ungewöhnlicher Erdbebenschwarm hat die Region erschüttert und bei vielen Anwohnern für schlaflose Nächte gesorgt. Wie das Nationale Geografische Institut (Instituto Geográfico Nacional, kurz IGN) bestätigt, handelte es sich um eine ganze Serie von spürbaren Erschütterungen. Diese waren vor allem im idyllischen Valle de Agaete, insbesondere in der Urbanisation La Suerte, sehr deutlich wahrzunehmen. Der Auftakt dieser intensiven seismischen Aktivität begann bereits am Nachmittag. Um genau 15:11 Uhr verzeichneten die Messgeräte des IGN den stärksten Erdstoß dieser unmittelbaren Serie. Das Beben erreichte eine Magnitude von 2,1 auf der Richterskala und ereignete sich in einer extrem geringen Tiefe von nur etwas mehr als einem Kilometer. Gerade diese ungewöhnliche Oberflächennähe führte dazu, dass viele Menschen das unheimliche Grollen und das plötzliche Zittern der Erde unmittelbar spürten. Nur zwei Stunden später, um 17:16 Uhr, folgte ein weiteres spürbares Beben. Dieses Mal lag das Epizentrum in rund sieben Kilometern Tiefe und wies eine Stärke von 1,9 auf. Trotz der etwas geringeren Magnitude nahmen Menschen, die sich zu diesem Zeitpunkt im Inneren von Gebäuden aufhielten, die Erschütterung deutlich wahr. Die seismische Unruhe hielt daraufhin ununterbrochen die gesamte Nacht an. Bis in die frühen Morgenstunden, gegen 4:00 Uhr, registrierten die feinen Sensoren der Behörden weitere Mikrobeben mit Magnituden zwischen 0,6 und 1,0. Erinnerungen an das stärkere Beben von Ende Oktober Diese jüngste Serie von Erdbewegungen ist kein völlig isoliertes Ereignis, sondern reiht sich in eine Phase erhöhter seismischer Aktivität im Norden Gran Canarias ein. Erst am 30. Oktober erlebte die Insel einen deutlich stärkeren Erdstoß. Damals bebte die Erde mit einer Magnitude von 2,9 – das Epizentrum lag dabei in einer Tiefe von siebzehn Kilometern. Dieses Ereignis im Oktober erreichte eine Intensität der Stufe IV. Das bedeutet, dass das Beben von vielen Menschen innerhalb geschlossener Räume als sehr deutliches Rütteln wahrgenommen wurde – vergleichbar mit den Erschütterungen eines vorbeifahrenden schweren Lastwagens. Geschirr klirrte hörbar in den Schränken, Fenster vibrierten leicht, und einige Anwohner wurden sogar aus dem Schlaf gerissen. Die Auswirkungen dieses spürbaren Bebens beschränkten sich jedoch nicht nur auf Agaete, sondern zogen sich quer durch weite Teile der nördlichen und zentralen Insel. Berichte von besorgten Bürgern kamen unter anderem aus den Gemeinden Gáldar, Valleseco, Tejeda, San Mateo, La Aldea de San Nicolás und Teror. Kein Grund zur Panik: Reine Tektonik statt Vulkanismus Wenn die Erde auf den Kanarischen Inseln spürbar bebt, wächst verständlicherweise schnell die Sorge vor vulkanischer Aktivität. Doch die Experten des IGN sowie kanarische Geologen können die Bevölkerung beruhigen. Die aktuellen Messdaten und die spezifische Charakteristik der Beben im Norden Gran Canarias zeigen ein absolut eindeutiges Bild: Es handelt sich um gewöhnliche, tektonische Verwerfungen. Wie die Erdbebenwarte weiter erläutert, wird die gefühlte Intensität eines Bebens in römischen Zahlen gemessen. Eine Intensität der Stufe IV bedeutet nicht, dass mit strukturellen Schäden an Gebäuden zu rechnen ist, sondern beschreibt lediglich die menschliche Wahrnehmung und leichte Reaktionen der Umgebung, wie klirrende Gläser oder schwingende Hängelampen. Für die lokale Infrastruktur in der betroffenen Region bestand zu keinem Zeitpunkt eine ernsthafte Gefahr. Der Kanarische Archipel ist seismisch aktiv, was bedeutet, dass eine konstante Überwachung durch Expertennetzwerke unerlässlich ist. Täglich werden Mikrobeben gemessen, die für den Menschen meist völlig unbemerkt bleiben. Dass nun das Festland Gran Canarias, spezifisch das Gebiet um Agaete, durch spürbare Rucke in den Fokus rückt, ist zwar für die Anwohner unangenehm, aber wissenschaftlich normal. Es gibt keinerlei Hinweise auf aufsteigendes Magma oder eine veränderte hydrothermale Aktivität im Untergrund. Die Region weist schlichtweg eine geologische Störungszone auf, die sich durch diese kleinen Erschütterungen auf natürliche Weise entspannt. Für die Bewohner und Urlauber auf der Insel besteht demnach kein Grund zur Sorge. Die Überwachung durch das IGN erfolgt rund um die Uhr, und der aktuelle Erdbebenschwarm gilt als völlig normaler geologischer Prozess, der keine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt. – MF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 04.09.2026 um 06:01 |
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| 4.9.2026 - Gran Canaria und Teneriffa ab Samstag wieder auf erhöhter Waldbrandgefahr
Die Kanaren-Regierung ruft ab dem 5. September die höchste Waldbrand-Alarmstufe für Teneriffa und Gran Canaria aus. Aktuelle Lage & Schutzmaßnahmen....- Bitte halten Sie sich an die geltenden Regeln! Kanaren – Ab Samstag, dem 5. September 2026 (10:00 Uhr), gilt auf Gran Canaria und Teneriffa offiziell die Waldbrand-Alarmstufe. Diese weitreichende Entscheidung traf die kanarische Regierung über die Generaldirektion für Notfälle, basierend auf aktuellen Warnungen des staatlichen Wetterdienstes (AEMET) und des kanarischen Waldbrandschutzplans (INFOCA). Tropische Hitzewelle erhöht das Feuerrisiko drastisch Der Auslöser für diese Alarmbereitschaft ist eine ungewöhnliche Wetterlage mit stark tropischen Eigenschaften. Eine gefährliche Kombination aus extrem hohen Temperaturen, sehr geringer Luftfeuchtigkeit und moderaten bis starken Winden schafft derzeit kritische Bedingungen in der freien Natur. Auf Gran Canaria klettert das Thermometer in den mittleren und hohen Lagen auf über 34 Grad Celsius – lokal können sogar drückende Spitzenwerte von bis zu 37 Grad erreicht werden. Hinzu kommen anhaltende Windböen von über 30 km/h, was die Ausbreitung eines möglichen Feuers extrem beschleunigen würde. Auch auf Teneriffa liegen die Temperaturen in weiten Teilen der betroffenen Zonen flächendeckend über der 33-Grad-Marke. Ein weiterer Risikofaktor, der Umweltexperten und Förster gleichermaßen in Alarmbereitschaft versetzt, ist das hohe Potenzial für sogenannte trockene Gewitter. Bei diesen Wetterphänomenen können Blitzeinschläge direkt in Waldgebiete erfolgen, ohne dass rettender Niederschlag fällt. Das durch die Hitze ohnehin stark ausgetrocknete Unterholz bietet dann den perfekten Nährboden für schnelle und verheerende Flächenbrände. Bedrohung für sensible Ökosysteme Die aktuellen Gefahrenzonen sind geografisch klar eingegrenzt. Auf Gran Canaria betrifft die höchste Alarmstufe vor allem die sensiblen Bergregionen. Im Norden gilt der Alarm für alle Landschaftsgebiete oberhalb von 600 Metern, während im Westen, Süden und Osten bereits Lagen ab 400 Metern Höhe betroffen sind. Auf Teneriffa konzentriert sich die Warnung auf die mittleren Höhenlagen, die Gipfelregionen sowie den gesamten Westen der Insel. Besonders die heimischen Kiefernwälder (Pino Canario) sowie die empfindliche Tierwelt in den Höhenlagen leiden unter dem enormen Hitzestress dieser Wetterperiode. Obwohl die Kanarische Kiefer als relativ feuerresistent gilt, können schnelle Flächenbrände die Bodendecke, junge Triebe und die dort ansässigen Tierarten massiv und nachhaltig schädigen. Während auf den beiden Hauptinseln akute Gefahr herrscht, befinden sich El Hierro, La Palma und La Gomera – sowie die restlichen Gebiete von Teneriffa und Gran Canaria – derzeit in einer offiziellen Vorwarnstufe (Prealerta). Wichtige Verhaltensregeln für den Schutz der Natur Aufgrund der extremen Trockenheit und der unsicheren Wetterentwicklung mahnen die Behörden zu höchster Vorsicht im Umgang mit der Natur. Personen, die in den Bergen unterwegs sind, sollten sich im Vorfeld unbedingt über Fluchtwege und alternative Routen informieren. Wanderer werden dringend gebeten, ausschließlich auf den offiziell markierten Wegen zu bleiben und Bereiche mit guter Sichtweite nicht zu verlassen. Das Wildcampen außerhalb der ausdrücklich genehmigten Zonen ist strengstens untersagt, um kein unnötiges Risiko für Mensch und Natur einzugehen. Diese verschärften Sicherheitsanweisungen gehen aus den aktuellen Berichten der Notfallbehörden hervor. Die Situation bleibt hochdynamisch und wird von den meteorologischen Diensten rund um die Uhr überwacht. Da sich das Wetter in den Bergen sehr schnell ändern kann, passen die Einsatzkräfte ihre Präventionsmaßnahmen kontinuierlich an die bevorstehenden Updates der Wettermodelle an. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 04.09.2026 um 05:56 |
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| 4.9.2026 - Wetter Gran Canaria heute: Hitze im Süden, Warnung am Samstag
Aktueller Wetterbericht für Gran Canaria: Temperaturen steigen im Süden auf 34 Grad. AEMET aktiviert eine offizielle Wetterwarnung jedoch erst am Samstag...- Klassische Ausflugswochenende für den Norden! Gran Canaria – Auf Gran Canaria zeigt sich das Wetter zum Start in das Wochenende von seiner hochsommerlichen Seite. Während die Quecksilbersäule in vielen südlichen Regionen ab heute spürbar ansteigt, hat die staatliche Wetteragentur AEMET ihre Vorhersagen konkretisiert: Für den heutigen Freitag liegen noch keine offiziellen Wetterwarnungen vor. Lediglich für den morgigen Samstag wurde eine amtliche Warnstufe aktiviert, bevor sich die meteorologische Lage am Sonntag und Montag wieder etwas beruhigt. Die Wetterredaktion von infos-GranCanaria.com hat die aktuellsten und präzisesten Inseldaten zusammengefasst, damit Sie perfekt auf die kommenden Tage vorbereitet sind. Der Süden und Südwesten: Intensive Sommerhitze bis zu 34 Grad Auch ohne das Vorliegen einer akuten amtlichen Warnung präsentiert sich der heutige Tag im Süden, Osten und Westen der Insel überaus heiß. An den Küstenabschnitten rund um Maspalomas, Playa del Inglés und Mogán brennt die Sonne von einem nahezu wolkenlosen Himmel herab. Die Temperaturen klettern in diesen Küstenorten rasch über die 30-Grad-Marke und können in den mittleren Höhenlagen sowie den geschützten Tälern des Südens am Nachmittag Spitzenwerte von bis zu 34 Grad Celsius erreichen. Hinzu kommt das Eintreffen einer leichten Calima – feiner Wüstenstaub in den höheren Luftschichten –, die den Himmel stellenweise etwas milchig wirken lässt. Der Wind weht in der Südhälfte meist schwach bis mäßig. Strandbesucher sollten die intensive UV-Strahlung nicht unterschätzen und die besonders heißen Mittagsstunden idealerweise im Schatten verbringen. Der Norden und die Hauptstadt: Angenehme Werte und frischer Passatwind In einem starken Kontrast zur intensiven Hitze im Süden startet der Norden von Gran Canaria, einschließlich der Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria, wesentlich gemilderter in den Freitag. Am Vormittag halten sich hier stellenweise noch die für diese Region sehr typischen, tieferhängenden Passatwolken, die sich jedoch im weiteren Tagesverlauf größtenteils auflösen und der Sonne Platz machen. Die Temperaturen pendeln sich hier bei äußerst angenehmen 24 bis 27 Grad Celsius ein. Der Nordostwind weht hingegen spürbar und frisch, was an den nördlichen und östlichen Küstenabschnitten für teils unruhige Seebedingungen sorgt. Insgesamt herrschen in der Nordhälfte heute perfekte Bedingungen für einen ausgedehnten Stadtbummel oder sportliche Aktivitäten im Freien. Die 3-Tage-Vorschau: Amtliche Wetterwarnung greift nur am Samstag Der Blick auf die kommenden Tage offenbart eine kurze, aber deutliche Wetterspitze am Wochenende, gefolgt von einer raschen Normalisierung. Samstag (Wetterwarnung): Für diesen Tag hat AEMET die einzige offizielle Warnung dieses Zeitraums herausgegeben. Im Süden und im Inselinneren intensiviert sich die Hitze kurzzeitig weiter, und auch der Wind frischt an den exponierten Küsten stark auf. Es werden erneut Höchstwerte von teilweise über 34 Grad erwartet, während der Norden bei moderaten 27 Grad bleibt. Sonntag: Die Wetterwarnung wird am Sonntag planmäßig und vorläufig wieder aufgehoben. Das Klima bleibt zwar inselweit hochsommerlich, jedoch sinken die extremen Spitzenwerte leicht ab. Ein attraktiver Mix aus viel Sonne im Süden und leichten Wolkenfeldern im Norden bestimmt das Tagesgeschehen. Montag: Zum Start in die neue Arbeitswoche stabilisiert sich das Wetter auf Gran Canaria weiter, sodass keinerlei Warnungen mehr aktiv sind. Im Norden setzt sich vermehrt die Sonne durch, und die Temperaturen pendeln sich inselweit auf einem für diese Jahreszeit typischen, konstant warmen Niveau ein. Niederschläge sind an den kommenden Tagen nicht in Sicht. Also ein Wochenende bei dem sich Ausflüge in den Norden der Insel lohnen werden! – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 04.09.2026 um 05:51 |
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| 4.9.2026 - Steuerfalle Zweitwohnung: Warum Eltern für die kostenlose Überlassung an Kinder plötzlich Steuern zahlen müssen
Achtung Steuerfalle! Wer seinem Kind in Spanien kostenlos eine Zweitwohnung überlässt, muss zahlen. So umgehen Sie hohe Strafen vom Finanzamt...- Es gibt jedoch einen rechtlichen Kniff um sich zu schützen! Spanien – Es ist der natürliche Instinkt von Eltern, ihren Kindern den Start in ein eigenständiges Leben zu erleichtern. Wer eine zweite Immobilie besitzt, überlässt diese oft gerne dem eigenen Nachwuchs – völlig kostenlos und aus reiner familiärer Fürsorge. Doch was als großzügige Geste der Liebe gedacht ist, kann sich schnell in einen echten steuerlichen Albtraum verwandeln. Die spanische Steuerbehörde (Hacienda) greift nun hart durch und bestätigt: Auch ohne Mieteinnahmen bittet der Fiskus die Eltern kräftig zur Kasse. Ein teures Erwachen für großzügige Familien Viele Familien gehen fälschlicherweise davon aus, dass keine Steuern anfallen, wenn innerhalb der Familie kein Geld fließt. Diese Annahme ist jedoch ein gefährlicher Irrtum. Die spanischen Finanzbehörden haben in jüngsten Bestätigungen klargestellt, dass die unentgeltliche Überlassung einer Zweitwohnung an Familienangehörige steuerpflichtig ist. Das bedeutet im Klartext: Das Kind wohnt mietfrei, doch die Eltern müssen für diese Großzügigkeit am Ende des Jahres Einkommensteuer (IRPF) zahlen. Das Finanzamt unterscheidet strikt zwischen dem Hauptwohnsitz, in dem die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern leben, und einer zusätzlichen Immobilie. Wer in Spanien eine zweite Immobilie besitzt, diese aber weder vermietet noch selbst als Erstwohnsitz nutzt, fällt unweigerlich in das Raster der Steuerfahnder. Alarmstufe Artikel 85: Das Gesetz hinter der Steuerforderung Die rechtliche Grundlage für diese harte Vorgehensweise findet sich im Artikel 85 des spanischen Einkommensteuergesetzes (IRPF). Dieses Gesetz regelt die sogenannte Zurechnung von Immobilieneinkünften (imputación de rentas inmobiliarias). Die Logik der Behörde ist dabei eiskalt: Jede Immobilie, die nicht der Hauptwohnsitz ist, stellt ein Vermögen dar, das theoretisch Einnahmen generieren könnte. Dabei ist es für die Steuerbehörde völlig unerheblich, ob die Immobilie leer steht oder ob der eigene Sohn beziehungsweise die eigene Tochter darin lebt. Solange das Eigentum auf den Namen der Eltern läuft und kein offizieller Mietvertrag mit entsprechenden Einnahmen vorliegt, geht der Staat von einem fiktiven Einkommen aus, das zwingend versteuert werden muss. So gnadenlos berechnet der Fiskus die fiktive Miete Wie viel müssen Eltern nun für ein Haus bezahlen, das ihnen keinen einzigen Euro an Mieteinnahmen einbringt? Um dieses fiktive Einkommen zu berechnen, zieht das Finanzamt den offiziellen Katasterwert (Valor Catastral) der Immobilie heran. Je nach Aktualität dieses Wertes greifen zwei unterschiedliche Berechnungsmodelle: 1,1 Prozent: Wurde der Katasterwert der Gemeinde in den letzten zehn Jahren offiziell überprüft und aktualisiert, wird dieser etwas moderatere Satz auf den Katasterwert angewendet. 2,0 Prozent: Liegt die letzte Aktualisierung des Katasterwertes weiter in der Vergangenheit, schlägt das Finanzamt unerbittlich mit vollen zwei Prozent zu Buche. Ein Rechenbeispiel: Angenommen, die überlassene Zweitwohnung hat einen Katasterwert von 100.000 Euro. Wurde dieser Wert kürzlich aktualisiert, müssen die Eltern 1.100 Euro als fiktives Einkommen in ihrer Steuererklärung angeben. Bei einem veralteten Katasterwert sind es sogar 2.000 Euro. Auf diese Summe wird anschließend der persönliche Einkommensteuersatz der Eltern angewendet. Das Resultat sind handfeste Steuerzahlungen in Höhe von mehreren hundert Euro – für eine Wohnung, die eigentlich aus Liebe kostenlos überlassen wurde. Die tückische Gefahr der „verdeckten Vermietung“ Die größte Falle lauert jedoch in der fehlenden Dokumentation. Wenn Eltern ihren Kindern einfach nur den Wohnungsschlüssel in die Hand drücken, ohne die Vereinbarung schriftlich festzuhalten, kann das bei einer Steuerprüfung verheerende Folgen haben. Ohne einen eindeutigen Beweis für die kostenlose Überlassung geht das Finanzamt im Zweifel von einer verdeckten Vermietung (alquiler encubierto) aus. Tritt dieses Worst-Case-Szenario ein, wendet die Behörde nicht mehr die vergleichsweise niedrigen Kataster-Prozentsätze an. Stattdessen schätzt das Finanzamt eine marktübliche Miete und versteuert diese deutlich höhere Summe nach. Die daraus resultierenden Steuernachzahlungen und empfindlichen Strafgebühren können Familien in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten bringen. Rettungsanker „Comodato“: So schützen Sie sich vor Strafen Um sich vor den Verdächtigungen des Finanzamtes und horrenden Strafzahlungen zu schützen, raten Rechtsexperten dringend zu einer formellen Absicherung. Das juristische Zauberwort lautet hierbei Comodato – ein Leihvertrag zur unentgeltlichen Nutzung. Eltern sollten zwingend einen schriftlichen Vertrag aufsetzen, der klar und deutlich regelt, dass die Immobilie dem Kind zu einhundert Prozent kostenlos überlassen wird. Eine notarielle Beglaubigung dieses Dokuments sorgt für absolute Rechtssicherheit. Wenn das Finanzamt dann Fragen stellt, kann schwarz auf weiß belegt werden, dass es sich um eine familiäre Gefälligkeit und nicht um Schwarzgeld-Mieten handelt. Dennoch bleibt die Pflicht bestehen, die Immobilie in der Steuererklärung ordnungsgemäß unter den fiktiven Einkünften (Artikel 85 IRPF) anzugeben. Fazit: Keine Schenkung, aber volle Steuerpflicht Wichtig zu wissen: Solange die Immobilie im Eigentum der Eltern verbleibt, handelt es sich juristisch nicht um eine Schenkung (Donación). Daher fällt auch keine Schenkungsteuer an, welche oft mit eigenen Freibeträgen einhergeht. Das Kind genießt lediglich das Wohnrecht. Genau deshalb bleiben die Eltern aber auch vollumfänglich in der Steuerpflicht. Wer plant, seinem Nachwuchs durch eine mietfreie Wohnung unter die Arme zu greifen, sollte diesen Schritt niemals ohne steuerliche Beratung und vertragliche Absicherung gehen. Andernfalls wird die familiäre Hilfe schnell zu einer teuren Steuerfalle, aus der es kein Entkommen gibt. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 04.09.2026 um 05:45 |
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| 3.9.2026 - Nach 24 Jahren Dornröschenschlaf: Das grüne Herz von Teror erwacht zu neuem Leben
Nach 24 Jahren öffnet der Parque de Sintes in Teror! Alle Infos zu den neuen „Tardeos del Pino“, Öffnungszeiten und Regeln für das grüne Herz der Stadt...- Gefeiert wird im Rahmen der Pino-Festivitäten! Teror – Es ist eine Nachricht, auf die viele Einwohner und Besucher von Gran Canaria lange gewartet haben: Nach einer schier endlosen Schließzeit von 24 Jahren öffnet der Parque de Sintes in Teror endlich wieder seine Pforten für die Öffentlichkeit. Seit dem Jahr 2002 war dieses grüne Juwel im historischen Ortskern für Spaziergänger unzugänglich. Nun feiert das Naturareal am Freitag, den 4. September 2026, ab 10:00 Uhr sein großes Comeback. Diese Wiedereröffnung markiert einen bedeutenden Moment für die Gemeinde und bietet Einheimischen sowie Touristen gleichermaßen einen neuen, friedlichen Rückzugsort. Ein musikalisches Highlight: Die „Tardeos del Pino“ Um die Rückkehr dieses städtischen Naturraums gebührend zu feiern, hat die Stadtverwaltung (Ayuntamiento de Teror) ein besonderes Konzept ins Leben gerufen. Unter dem Namen „Tardeos del Pino“ verwandelt sich der neu gestaltete Raum im Park an vier ausgewählten Tagen im September in eine entspannte Chill-out-Area. Am 4., 6., 11. und 18. September können Besucher in der Zeit von 18:00 bis 20:30 Uhr eine einmalige Freiluft-Atmosphäre genießen. Der Zugang zu diesen Veranstaltungen, die über die Calle Santiago Rivero erfolgen, ist komplett kostenlos. Die musikalischen Live-Auftritte beginnen jeweils um 19:00 Uhr und werden von kleinen Ständen (Chiringuitos) begleitet, die für das leibliche Wohl und eine gesellige Stimmung sorgen. Das musikalische Programm bietet dabei viel Abwechslung: Den Auftakt macht am 4. September die Formation Café de Luna. Am 6. September folgt Qué Chimba, bevor am 11. September die Tata Band die Bühne übernimmt. Den krönenden Abschluss der Konzertreihe bildet die Gruppe Kilombo improvisado am 18. September. Ein Raum für Ruhe und Erholung mitten in Teror Abseits der musikalischen Abendevents wird der Parque de Sintes künftig wieder fest in den Alltag der Menschen integriert. Die regulären Öffnungszeiten sind täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr festgelegt. Der Zugang erfolgt bequem und gut ausgeschildert über die Avenida Néstor Álamo sowie die Calle Santiago Rivero. Aus Rücksicht auf die Hauptfeierlichkeiten der großen Fiestas del Pino bleibt das Gelände jedoch am 7. und 8. September vorübergehend geschlossen. An allen anderen Tagen lädt das weitläufige Gelände dazu ein, die Freizeit in der Natur zu verbringen – sei es für einen gemütlichen Spaziergang, zum Lesen eines Buches auf einer Bank oder einfach, um dem städtischen Trubel für einen Moment zu entfliehen. Klare Regeln für den Schutz der Natur Damit der Park auch in Zukunft ein Ort der Erholung bleibt und die heimische Flora geschützt wird, wurden klare Nutzungsregeln definiert. Besucher werden gebeten, auf den ausgewiesenen Wegen zu bleiben und die Beschilderungen zu respektieren. Um die Sicherheit und die Ruhe zu gewährleisten, gelten folgende Vorschriften: Das Entfachen von Feuer ist ebenso strengstens untersagt wie das Rauchen auf dem gesamten Gelände. Private Feiern, Veranstaltungen oder ähnliche Aktivitäten sind ohne ausdrückliche Genehmigung nicht gestattet. Wer eigene Musik über Lautsprecher abspielen möchte, muss darauf verzichten, um die natürliche Geräuschkulisse nicht zu stören. Das Beschädigen oder Ausreißen von Pflanzen und anderen natürlichen Elementen ist absolut verboten. Fahrräder und Elektroroller (Patinetes) müssen draußen bleiben; die Durchfahrt und das Parken innerhalb der Anlage sind nicht erlaubt. Haustiere dürfen ihre Besitzer begleiten, jedoch nur unter ständiger Aufsicht und Kontrolle. Die Beseitigung von tierischen Hinterlassenschaften ist absolute Pflicht, um die Sauberkeit des Parks langfristig zu bewahren. Umfangreiche Renovierungen und Beseitigung historischer Altlasten Dass der Park heute wieder in neuem Glanz erstrahlt, ist das Ergebnis intensiver Bemühungen der städtischen Abteilung für Parks und Gärten. In den vergangenen Monaten wurde das Gelände einer umfassenden Erneuerung unterzogen. Für diese Revitalisierung wurden exakt 23.706 Euro investiert – eine Summe, die durch die Abteilung für Präsidentschaft und nachhaltige Mobilität des Cabildo de Gran Canaria finanziert und bereits im März 2025 beantragt wurde. Im Zuge der Arbeiten wurde unter anderem das städtische Mobiliar modernisiert. Neue, naturnahe Tische und Abfallbehälter wurden aufgestellt, die sich optisch perfekt in die natürliche Umgebung einfügen. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Sicherheit der Spazierwege: Durch die Installation von massiven Holzgeländern wurden die Pfade nicht nur besser abgegrenzt, sondern auch für Familien und Senioren deutlich sicherer gemacht. Eine der optisch wichtigsten Maßnahmen war zudem die Entfernung veralteter Strukturen. So wurden die unansehnlichen alten Tierkäfige, die noch aus vergangenen Jahrzehnten stammten, komplett abgebaut. Dies hat nicht nur mehr wertvollen Freiraum geschaffen, sondern auch die Ästhetik des gesamten Parks erheblich aufgewertet. Abgerundet wurden die Arbeiten durch umfangreiche Reinigungsmaßnahmen und Landschaftspflege, sodass der Parque de Sintes nun bestens vorbereitet ist, um seine alten und neuen Gäste nach 24 Jahren endlich wieder willkommen zu heißen. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 03.09.2026 um 06:24 |
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| 3.9.2026 - Geld gespart beim Gerätekauf: Wie Sie jetzt auf den Kanaren bis zu 450 Euro für neue Haushaltsgeräte kassieren
Ab 15. September 2026 starten die Kanaren den Plan Renove: Erfahren Sie hier, wie Sie bis zu 450 € Rabatt auf Kühlschrank, Waschmaschine & Co. erhalten...- Alles was SIe zu dem Plan wissen müssen hier! Kanaren – Nach genau zwanzig Jahren Pause kehrt eine der begehrtesten Fördermaßnahmen auf die Kanarischen Inseln zurück: Am 15. September 2026 startet die Regionalregierung (Gobierno de Canarias) gemeinsam mit den Metall- und Technologieverbänden Femepa und Femete das neue Austauschprogramm Plan Renove de Electrodomésticos. Mit einem Gesamtbudget von 1,6 Millionen Euro an direkten Zuschüssen sollen Tausende Haushalte auf den Inseln dabei unterstützt werden, veraltete und stromfressende Haushaltsgeräte durch moderne, energieeffiziente Modelle zu ersetzen. Wer schnell handelt, kann pro Gerät bis zu 450 Euro sparen – direkt an der Ladenkasse. Der Austausch lohnt sich doppelt: Neben dem Sofortrabatt beim Kauf sinken auch die monatlichen Stromkosten im Haushalt dauerhaft. Da die Nachfrage erfahrungsgemäß extrem hoch ist und die Mittel nach dem Windhundprinzip vergeben werden, empfiehlt sich eine zügige Vorbereitung. In diesem Ratgeber erfahren Sie im Detail, welche Geräte gefördert werden, wie die Gelder auf die einzelnen Inseln verteilt sind und wie der Beantragungsprozess Schritt für Schritt funktioniert. Warum sich der Austausch alter Haushaltsgeräte jetzt besonders lohnt Alte Kühlschränke, Waschmaschinen oder Geschirrspüler gehören zu den größten Stromfressern im Haushalt. Auf den Kanarischen Inseln, wo die Strompreise und Lebenshaltungskosten in den vergangenen Jahren spürbar gestiegen sind, belastet der Dauerbetrieb veralteter Geräte das monatliche Budget erheblich. Ein alter Kühlschrank aus den 2000er-Jahren verbraucht nicht selten mehr als das Dreifache eines modernen A- oder B-Klasse-Geräts. Ziel des neuen Plan Renove 2025–2026 ist es daher, den Stromverbrauch in den kanarischen Privathaushalten nachhaltig zu senken, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und gleichzeitig den lokalen Fachhandel zu stärken. Das Programm verbindet somit effektiven Klimaschutz mit direkter finanzieller Entlastung für die Bürgerinnen und Bürger auf Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, La Gomera und El Hierro. Bis zu 450 Euro Zuschuss: So hoch ist die Förderung im Detail Die Höhe der finanziellen Unterstützung richtet sich nach der Energieeffizienzklasse des neugekauften Geräts sowie nach der persönlichen und finanziellen Situation des Antragstellers. Insgesamt unterscheidet das Programm zwischen zwei Förderkategorien: Standardförderung für alle Verbraucher: Der reguläre Zuschuss liegt je nach Gerätetyp und Effizienzklasse zwischen 70 Euro und 250 Euro pro Gerät. Der durchschnittliche Förderbetrag liegt bei etwa 250 Euro. Erhöhte Förderung für gefährdete Haushalte (Vulnerabilität): Einkommensschwache Haushalte sowie Personen in finanziell schwierigen Lebenslagen erhalten eine verstärkte Unterstützung von bis zu 450 Euro pro Gerät. Besonders attraktiv: Jede Person kann während der Laufzeit des Programms Fördergutscheine für bis zu fünf verschiedene Haushaltsgeräte beantragen. Voraussetzung ist jedoch immer, dass pro neu gekauftem Gerät ein entsprechendes Altgerät abgegeben wird. Nachweis der sozialen Hilfsbedürftigkeit für den Maximalbonus Um Anspruch auf die erhöhte Fördersumme von bis zu 450 Euro zu haben, müssen Antragsteller bei der Registrierung auf der offiziellen Plattform einen entsprechenden Nachweis erbringen. Als gültige Belege anerkannt werden: Ein aktuelles Vulnerabilitätszertifikat (Certificado de vulnerabilidad) der zuständigen Sozialbehörde. Eine Nachweisrechnung über den Bezug des elektrischen Sozialtarifs (Bono Social Eléctrico), die nicht älter als drei Monate sein darf. Ein offizieller Bewilligungsbescheid über den Bezug der staatlichen Mindestsicherung (Ingreso Mínimo Vital – IMV), ebenfalls mit einem Ausstellungsdatum innerhalb der letzten drei Monate. Welche Haushaltsgeräte werden durch den Plan Renove gefördert? Gefördert wird ausschließlich der Kauf von Neugeräten mit hoher Energieeffizienz, die in der offiziellen Positivliste des Programms geführt werden. Die Förderung erstreckt sich auf die fünf wichtigsten Großgerätebereiche im Haushalt: Gerätekategorie Anforderungen & Besonderheiten Maximaler Zuschuss Kühl- und Gefriergeräte Gefördert werden Kühl-Gefrier-Kombinationen (Combi) und Kühlschränke hoher Effizienzklassen. Bis zu 450 € Waschmaschinen Moderne, wassersparende und stromeffiziente Front- und Toplader. Bis zu 450 € Geschirrspüler Geräte mit optimiertem Wasser- und Energieverbrauch pro Spülgang. Bis zu 450 € Wäschetrockner Hocheffiziente Wäschetrockner mit geringem Strombedarf. Bis zu 450 € Induktionskochfelder Moderner Ersatz für herkömmliche Elektro- oder Cerankochfelder. Bis zu 450 € Wichtiger Hinweis: Reine Reparaturen, Gebrauchtgeräte oder der Kauf bei nicht teilnehmenden Online-Händlern außerhalb der Kanarischen Inseln sind von der Förderung strikt ausgeschlossen. Budgetverteilung auf den Inseln: Wer bekommt wie viel Geld? Das Gesamtbudget für die direkten Fördergutscheine beträgt 1,6 Millionen Euro und wird zu gleichen Teilen (jeweils 800.000 Euro) auf die beiden kanarischen Provinzen Las Palmas und Santa Cruz de Tenerife aufgeteilt. Die konkrete Verteilung auf die einzelnen Inseln erfolgt nach einem Bevölkerungsschlüssel: Provinz / Insel Bereitgestelltes Budget Zuständige Verwalterorganisation Teneriffa 712.800 Euro Femete Gran Canaria 600.000 Euro Femepa Lanzarote 112.000 Euro Femepa Fuerteventura 88.000 Euro Femepa La Palma 62.400 Euro Femete La Gomera 16.800 Euro Femete El Hierro 8.000 Euro Femete Die administrative Abwicklung liegt in den Händen der beiden großen Metall- und Technologiewirtschaftsverbände: Femepa betreut die östliche Provinz (Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura), während Femete für die westliche Provinz (Teneriffa, La Palma, La Gomera, El Hierro) verantwortlich ist. Schritt-für-Schritt-Anleitung: So beantragen Sie Ihren Fördergutschein Das Verfahren unterscheidet sich grundlegend von früheren Förderprogrammen: Der Gutschein muss zwingend VOR dem Kauf des Geräts beantragt werden! Wer zuerst kauft und nachträglich eine Erstattung fordert, geht leer aus. 1. Registrierung auf der offiziellen Plattform Ab dem 15. September 2026 öffnet das offizielle Internetportal unter gestion.planrenovecanarias.es. Dort registrieren Sie sich mit Ihren persönlichen Identifikationsdaten (NIF/NIE) und legen ein Benutzerkonto an. 2. Gutschein (Bono) anfordern Wählen Sie in der Plattform das gewünschte Gerät aus (z. B. eine neue Waschmaschine). Wenn Sie Anspruch auf die erhöhte Fördersumme haben, laden Sie an dieser Stelle Ihren Nachweis (Sozialtarif-Rechnung oder IMV-Bescheid) hoch. Nach Prüfung wird Ihnen ein digitaler Gutschein ausgestellt. 3. Händler und Modell auswählen In der Datenbank der Plattform können Sie einsehen, welche Händler in Ihrer Nähe am Programm teilnehmen und welche Gerätemodelle für die Förderung freigegeben sind. Sowohl der lokale Elektro-Fachhandel als auch größere Elektromärkte auf den Inseln sind beteiligt. 4. Kauf im Fachgeschäft und Sofortrabatt nutzen Lösen Sie Ihren digitalen Gutschein innerhalb von maximal 15 Kalendertagen beim gewählten Händler ein. Der Betrag wird direkt an der Kasse vom Kaufpreis abgezogen. Sie müssen somit nicht die volle Summe vorstrecken und monatelang auf eine Rückzahlung warten. Achtung: Wird der Gutschein nicht innerhalb der 15-Tage-Frist eingelöst, verfällt er automatisch. Das reservierte Geld fließt zurück in den Fördertopf und steht anderen Interessierten zur Verfügung. Umweltschutz & Recycling: Altgeräterückgabe ist Pflicht Ein zentraler Pfeiler des Plan Renove ist die Förderung der Kreislaufwirtschaft und der fachgerechte Entsorgungsschutz. Beim Kauf eines neuen geförderten Geräts ist die Käuferin oder der Käufer verpflichtet, das alte, ausgediente Gerät abzugeben. Der liefernde Händler nimmt das Altgerät entgegen und führt es dem zertifizierten System für Elektro- und Elektronik-Altgeräte (RAEE) zu. Dadurch wird sichergestellt, dass schädliche Kühlmittel, Schwermetalle und Kunststoffe umweltgerecht behandelt und wertvolle Rohstoffe recycelt werden. Fazit: Jetzt vorbereiten und schnell sein Das neue Austauschprogramm bietet den Menschen auf den Kanarischen Inseln eine hervorragende Gelegenheit, veraltete Haushaltsgeräte kostengünstig zu ersetzen und künftige Stromrechnungen spürbar zu senken. Da die Aktion offiziell bis zum 15. Dezember 2026 angesetzt ist, die Töpfe aber erfahrungsgemäß bei hohem Ansturm innerhalb weniger Tage erschöpft sein könnten, sollten Sie sich schon vor dem 15. September informieren, welche Geräte infrage kommen und Ihre Unterlagen bereithalten. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 03.09.2026 um 06:14 |
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| 3.9.2026 - Droht den Kanaren ein neuer Migranten-Ansturm?
Geheimberichte der Nationalpolizei enthüllen zwei offizielle Warnungen an den Archipel aufgrund einer drohenden Reaktivierung afrikanischer Schlepperrouten.- Ein interner, brisanter Polizeibericht der Nationalpolizei zur jüngsten Grenzkrise in der Exklave Ceuta sorgt für große Unruhe auf den Kanaren. Das Nationale Zentrum für Migration und Grenzen (CENIF) gab im Zuge der dortigen Ereignisse zwei konkrete Warnungen speziell für den Archipel heraus. Hintergrund der vertraulichen Meldungen an das Polizeipräsidium der Kanaren ist das akut eingestufte Risiko einer massiven Wiederaufnahme der Migrationsströme von Marokko in Richtung der Inseln. Zwei offizielle Warnstufen für den Archipel erlassen Ausgelöst wurde der Alarm durch die Ereignisse im vergangenen Juli, als rund 80.000 Menschen aus Marokko massenhaft die Grenze nach Ceuta überschritten und dort wochenlang für chaotische Zustände sorgten. Eine erste Sicherheitswarnung für die Kanaren erfolgte bereits mitten in der Krise am 31. Juli, um die Einheiten vor Ort auf einen plötzlichen Anstieg von irregulären Bootsankünften vorzubereiten. Eine zweite, umfassendere Warnung wurde am 4. August an alle strategisch wichtigen Polizeipräsidien in Südspanien sowie auf den Kanaren übermittelt. Spezialisten der Migrationsbehörden betonen in dem Dokument, dass die Möglichkeit einer Reaktivierung der Routen von der marokkanischen Atlantikküste auf die Kanaren sehr hoch sei. Besonders die Route zwischen Tan-Tan beziehungsweise der Westsahara und den Inseln gilt laut der Analyse als hochgradig aktiv. Organisierte Kriminelle nutzen diese Strecken fortlaufend für Menschenschmuggel mit völlig seeuntüchtigen Booten. Skrupellose Methoden der kriminellen Netzwerke Erschreckende Zahlen liefert die polizeiliche Auswertung der maritimen Migration zwischen Marokko und Spanien für die Jahre 2023 bis 2026. Demnach wurden 98,13 % aller Überfahrten von hochprofessionellen kriminellen Organisationen abgewickelt, die über feste Infrastrukturen in Afrika sowie in den Ankunftsgebieten in Spanien verfügen. Besonders eine im Bericht hervorgehobene Methode der Schleuser alarmiert die Ermittler: Große Schnellboote bringen die Migranten zunächst bis in internationale Gewässer. Dort werden die Schutzsuchenden in extrem wackelige Schlauchboote ohne eigenen Motor gesetzt und auf dem offenen Meer ausgesetzt, bevor die Kriminellen die Rettungskräfte benachrichtigen und unerkannt flüchten. Auf den Kanaren dominieren bislang noch traditionelle, einfache Holzboote (Cayucos) mit schwachen Motoren, doch die Behörden stellen sich bereits auf eine Anpassung der Taktiken ein. Heftige politische Kritik aus der Region Politischer Sprengstoff liegt in der klaren Unterscheidung der Vorfälle. Während es sich in Ceuta um eine spontane, gezielte Mobilisierung marokkanischer Männer handelte, wird die Kanaren-Route fast ausschließlich von jungen Männern aus Subsahara-Afrika, der Sahelzone oder dem Golf von Guinea genutzt, die von Schleppern gezielt instrumentalisiert werden. Scharfe Kritik an der Zentralregierung in Madrid äußerte bereits Cristina Valido, Abgeordnete der Kanarischen Koalition. Sie warf dem Staat vor, das Ausmaß der Bedrohung an der eigenen Südgrenze völlig zu verkennen und viel zu spät zu reagieren. Die Lage sei besorgniserregend, da Sicherheitsberichte klare Fakten liefern, das Handeln der Regierung jedoch auf sich warten lasse.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 03.09.2026 um 06:09 |
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| 3.9.2026 - Calima bestimmt das Wochenende auf den Kanaren
Staatliche Wetterbehörde Aemet prognostiziert anhaltenden Saharastaub bis Montag – Gelbe Hitzewarnung für Samstag auf Gran Canaria und Teneriffa aktiv.- Spürbar wärmere Luftmassen aus dem afrikanischen Raum bestimmen in den kommenden Tagen das Wettergeschehen auf den Kanaren. Nach offiziellen Angaben des staatlichen Wetterdienstes Aemet bleibt eine leichte Calima-Lage über das gesamte anstehende Wochenende bestehen. Besonders in den Höhenlagen sowie an den südlich ausgerichteten Hängen der Inseln macht sich der feine Saharastaub durch eine leichte Trübung der Sicht bemerkbar. Offizielle Hitzewarnungen für Samstag herausgegeben Deutlich ungemütlicher wird das Wetter am anstehenden Samstag, dem 5. September. Aufgrund des anhaltenden Zustroms heißer Afrika-Luft hat die Wetterbehörde Aemet eine offizielle Hitzewarnung der Stufe Gelb (geringes Risiko) für weite Teile der Inseln aktiviert. Im Osten, Süden und Westen von Gran Canaria klettern die Temperaturen zwischen 10:00 Uhr und 20:00 Uhr auf Werte von mindestens 35 Grad. Betroffen sind vor allem die mittleren und tiefer gelegenen Gebiete mit Süd- und Westausrichtung, wo das Thermometer örtlich sogar Spitzenwerte von bis zu 37 Grad erreichen kann. Ähnlich heiß wird es am Samstag auch auf Teneriffa. Für die Metropolregion wurde zwischen 12:00 Uhr und 18:00 Uhr ebenfalls eine gelbe Hitzewarnung ausgerufen, da hier Werte von 34 Grad erwartet werden. Betroffen ist insbesondere die Südküste von Candelaria bis nach Santa Cruz de Tenerife. Extrem heiße Nächte blockieren Abkühlung Erholung bringt das Wochenende auch nach Sonnenuntergang kaum, da die warme Luftmasse wie eine Glocke über dem Archipel liegt. Meteorologen warnen vor hohen Nachttemperaturen, die in den von der Hitzewernung betroffenen Regionen von Gran Canaria lokal kaum unter 26 Grad sinken. An den Küsten Teneriffas bleibt es mit Werten um die 25 Grad kaum kühler. Eine spürbare Entspannung der Wetterlage und ein Nachlassen der Calima-Staubwolke zeichnen sich nach aktiven Modellen erst im Laufe der nächsten Woche ab, sobald der kühlende Nordost-Passat wieder an Kraft gewinnt.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 03.09.2026 um 06:04 |
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| 3.9.2026 - Flüchtlingsdrama vor den Kanaren fordert über 80 Menschenleben
Das Boot startete am 7. August mit 128 Insassen in Gambia und trieb 27 Tage manövrierunfähig auf See – NGO Caminando Fronteras bestätigt Rumpf-Inschriften.- Eine unvorstellbare humanitäre Katastrophe meldeten die Behörden am Donnerstagmorgen auf der Kanaren-Route. Mehr als 80 Menschen, darunter ein Säugling, sind in einem Boot in Richtung Europa ums Leben gekommen. Das Boot war vor 27 Tagen mit 128 Insassen von Gambia aus zu den Kanaren aufgebrochen und wurde am frühen Donnerstagmorgen südlich des Archipels treibend entdeckt. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich laut offiziellen Angaben nur noch 45 Überlebende sowie fünf leblose Körper an Bord. Rettungseinsatz durch die Guardamar Urania um Mitternacht Wie die Seenotrettung gegenüber der Nachrichtenagentur Efe bestätigte, wurde das Schiff am Mittwoch von einem ihrer Aufklärungsflugzeuge rund 120 Kilometer vor Gran Canaria geortet. Um Mitternacht erreichte das Rettungsschiff Guardamar Urania die angegebene Position und leitete sofort die Evakuierung ein. Aufgrund des extrem rauen Seegangs und der schwierigen Bedingungen auf offener See mussten die Retter die fünf Leichen, die sie im Boot gefunden hatten, vorerst zurücklassen. Ein Rettungsboot brachte die geretteten Menschen schließlich in den Hafen von Arguineguín (Mogán), wo sie gegen 4.15 Uhr den Behörden und Mitarbeitern des Roten Kreuzes übergeben wurden. Vor Ort startete sofort die medizinische Versorgung der teils extrem geschwächten Menschen. Caminando Fronteras bestätigt Identität des Bootes Aufschlussreiche Details lieferten Untersuchungen der Guardia Civil, welche der Hilfsorganisation Caminando Fronteras eindeutige Schriftzüge auf den Schiffsplanken meldete. Genau diese Merkmale decken sich mit den Daten eines Bootes, das am 7. August in Gambia abgelegt hatte. An Bord befanden sich beim Aufbruch nachweislich 128 Personen, zu denen auch vier Frauen und ein kleines Baby gehörten. Diese traurige Tatsache deckt sich lückenlos mit den ersten Aussagen der Überlebenden. Gerettete teilten dem Roten Kreuz während ihrer medizinischen Erstversorgung im Hafen von Arguineguín mit, dass sie mit „mehr als hundert Menschen“ zu den Kanarischen Inseln aufgebrochen seien, von denen der Großteil bei der wochenlangen Überfahrt an Hunger und Flüssigkeitsmangel verstarb. Lufttransport für medizinische Notfälle angefordert Für mehrere Insassen war der gesundheitliche Zustand bereits so kritisch, dass ein Rettungshubschrauber angefordert werden musste. Ein Hubschrauber brachte drei männliche Migranten auf dem schnellsten Luftweg nach Las Palmas, von denen zwei in das Universitätskrankenhaus Doctor Negrín und der dritte in das Insular Hospital auf Gran Canaria eingeliefert wurden. Spezialisierte Ärzteteams kämpfen dort nun um das Leben der Männer.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 03.09.2026 um 05:59 |
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| 3.9.2026 - Kanaren fürchten höhere Fleischpreise nach Brasilien-Veto
Neuer Importstopp für Geflügel und Rindfleisch tritt in Kraft – Branchenexperten beruhigen bezüglich möglicher Engpässe in den Supermärkten.- Neue Gesundheitsauflagen aus Brüssel wirbeln den Lebensmittelmarkt auf den Kanaren ziemlich durcheinander. Ab diesem Donnerstag gilt ein offizieller Importstopp für Rind- und Geflügelfleisch aus Brasilien, weil dort bestimmte Antibiotika als Wachstumstreiber bei Tieren eingesetzt wurden. Neben Fleisch stehen auf der Verbotsliste der EU ab sofort auch Eier, Honig, Fisch und Meeresfrüchte aus Zuchtbetrieben sowie Naturdärme für Wurstwaren. Massive Abhängigkeit vom brasilianischen Markt Ziemliche Nervosität löst die Nachricht auf den Inseln aus, weil der Archipel extrem stark an ausländischen Lieferanten hängt. Zahlen aus der Fleischwirtschaft zeigen, dass bisher gut die Hälfte des eingeführten Hühner- und Rindfleischs direkt aus Brasilien stammte. Genau aus diesem Grund schlug der Wirtschaftsverband CEOE Teneriffa schon vor Wochen Alarm und sah teurere Lebensmittel sowie leere Regale voraus. Etwas Entwarnung gibt indessen der kanarische Verband für Lebensmittel- und Konsumgüter (FACCA). Verbandschef Juan Manuel Ravelo González betonte, dass leere Regale in den Supermärkten vorerst nicht zu befürchten seien. Zum einen laufen aktuell noch technische Prüfungen und EU-Audits in Brasilien, zum anderen dürfen bereits vor dem Stichtag zertifizierte Waren weiterhin transportiert und entladen werden. Es handelt sich hierbei ausdrücklich um eine Anpassung an neue Kontrollvorgaben und nicht um einen akuten gesundheitlichen Warnruf wegen verdorbener Ware. Suche nach neuen Lieferanten läuft auf Touren Trotzdem müssen sich die Händler vor Ort jetzt schnell nach anderen Märkten umsehen, falls das Importverbot länger bestehen bleibt. Gute Alternativen innerhalb Europas gibt es zum Glück: Für Geflügel stehen vor allem Polen, Frankreich und das spanische Festland bereit, während beim Rindfleisch Deutschland und Italien einspringen könnten. Mehr Rückenwind für die lokale Landwirtschaft ändert kurzfristig nichts daran, dass der Archipel extrem stark von Importen abhängt. Deswegen sichert die EU-Förderung auch im laufenden Jahr gewaltige Quoten für den Fleischimport aus Europa – konkret bis zu 49,2 Mio. Kilo Hähnchen und 36,5 Mio. Kilo Rindfleisch. Spannend bleibt nun vor allem, wie reibungslos die Umstellung klappt und was die Kunden am Ende tatsächlich bezahlen.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 03.09.2026 um 05:55 |
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| 3.9.2026 - Kanaren-Flieger mit Notfall auf Teneriffa gelandet
In einem Urlaubsflieger von Leeds nach Teneriffa Süd ist es heute zu einem medizinischen Notfall gekommen.- Ein plötzlicher medizinischer Notfall über den Wolken zwang die Besatzung in einem Kanaren-Flieger heute zum sofortigen Handeln. Auf der Flugstrecke vom britischen Leeds mit Kurs auf den Flughafen Teneriffa Süd klagte ein Passagier unerwartet über akute Herzbeschwerden. Um keine wertvolle Zeit bei der Versorgung des Mannes zu verlieren, stimmte das Cockpit-Personal umgehend alle Schritte für einen beschleunigten Flugweg ab. Direkter Kurs und verkürzter Anflug Um dem Fluggast so schnell wie möglich medizinische Hilfe zukommen zu lassen, wurde der Flugsicherung ein Luftnotfall gemeldet. Über die Leitstelle am Boden wurde daraufhin beantragt, die normale Flugroute so weit wie möglich abzukürzen. Ziel war es, die Flugzeit zu reduzieren, damit der Fluggast ohne Verzögerung am Boden versorgt werden konnte. Parallel dazu leiteten die Verantwortlichen am Südflughafen von Teneriffa alle notwendigen Vorbereitungen ein. Notärzte und ein Krankenwagen standen direkt an der zugewiesenen Parkposition bereit, um die Erstversorgung unmittelbar nach dem Öffnen der Flugzeugtüren zu übernehmen. Nach der Landung und einer Erstversorgung brachten Sanitäter den Fluggast für die weitere medizinische Betreuung in ein Krankenhaus. Einflüsse auf den restlichen Flugbetrieb oder Verspätungen bei anderen Maschinen gab es an diesem Tag zum Glück nicht. Kanaren News wünscht dem betroffenen Passagier an dieser Stelle eine baldige und vollständige Genesung.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 03.09.2026 um 05:50 |
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| 3.9.2026 - Geisterfahrt in Las Palmas endet im heftigen Crash
Geisterfahrt im Stadtteil La Isleta endet in einer Unfallserie – Weigerung beim Alkoholtest hat für die Fahrerin jetzt harte Konsequenzen.- Völlig neben der Spur war eine Autofahrerin in Las Palmas auf Gran Canaria unterwegs, die ihr Fahrzeug entgegen der Fahrtrichtung steuerte. In der Calle Dr. Juan Domínguez Pérez ramponierte sie bei ihrer Geisterfahrt gleich mehrere Autos, die ordnungsgemäß am Straßenrand abgestellt waren. Beamte der Verkehrspolizei nahmen den Vorfall kurz darauf auf. Totale Verweigerung beim Drogentest Vor Ort forderten die Beamten die Unfallverursacherin direkt zu einem ganz normalen Alkohol- und Drogentest auf. Die Frau schaltete jedoch auf stur, weigerte sich komplett und ließ die Polizisten einfach stehen. Beide Kontrollen lehnte sie ohne Umschweife ab. Aufgrund der Blockadehaltung leiteten die Ordnungshüter umgehend ein offizielles Strafverfahren wegen des dringenden Verdachts eines schweren Verstoßes gegen die Verkehrssicherheit ein. Härtere Strafen bei Testverweigerung in Spanien Solche Aktionen gehen vor Gericht meistens nach hinten los. Wer bei der Polizei stur bleibt, reitet sich in Spanien erst recht in den Schlamassel, weil das Verweigern der Tests als eigene Straftat gilt. Völlig egal, ob man nun wirklich betrunken war oder nicht – am Ende drohen saftige Geldbußen, der Führerscheinentzug oder sogar der Knast. Aus der Affäre ziehen kann man sich mit dieser Masche also nicht, ganz im Gegenteil.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 03.09.2026 um 05:44 |
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| 3.9.2026 - Kanaren zeigen Solidarität mit Ceuta in der Migrationskrise
Zeitgleiche Kundgebungen auf vier Inseln – Bürger forderten stärkere staatliche Unterstützung für die betroffenen Regionen in Sachen illegale Einreisen!- Breite Unterstützung erfuhr Ceuta am Mittwochabend aus der kanarischen Bevölkerung. Insgesamt fünf Kundgebungen wurden auf vier verschiedenen Inseln des Archipels abgehalten, um ein unüberhörbares Zeichen der Solidarität im Angesicht der anhaltend schweren Migrationskrise zu setzen. Unter dem gemeinsamen Motto „Die Kanaren mit Ceuta“ machten die Teilnehmer auf die extrem angespannte Lage in beiden Grenzregionen aufmerksam. Kundgebungen auf Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote Pünktlich um 20:00 Uhr am Mittwochabend starteten die friedlichen Proteste an zentralen Plätzen der Inseln. Auf Teneriffa versammeln sich die Menschen vor dem Sitz der Regierungsdelegation in Santa Cruz de Tenerife sowie auf der Plaza del Charco in Puerto de la Cruz. Gran Canaria mobilisierte die Bürger auf der Plaza de la Feria in Las Palmas, während auf Fuerteventura die Calle Primero de Mayo in Puerto del Rosario und auf Lanzarote die Plaza de la Verfassung in Arrecife als Treffpunkte dienten. Hinter den landesweiten Protesten stand ein breites Bündnis aus verschiedenen zivilgesellschaftlichen Plattformen und Bürgerinitiativen. Sie fordern von der spanischen Zentralregierung und der Europäischen Union endlich wirksame und koordinierte Maßnahmen, um die überlasteten Aufnahmeeinrichtungen in Ceuta und auf den Kanaren spürbar zu entlasten. Drastischer Anstieg der Migrationszahlen im Sommer Besonders dramatisch spitzte sich die Situation in Ceuta in den vergangenen Wochen zu, wo die Ankünfte von unbegleiteten minderjährigen Migranten im August um rekordverdächtige 400 Prozent in die Höhe geschnellt sind. Ähnlich wie auf den Kanarischen Inseln stehen die lokalen Behörden dort vor dem logistischen und humanitären Kollaps. Eine ganz besondere Dynamik erhielt das Thema im politischen Rückblick durch den Umstand, dass Ministerpräsident Pedro Sánchez seinen Sommerurlaub im August in der offiziellen Residenz La Mareta auf Lanzarote verbrachte, während sich die Krise in Ceuta zeitgleich massiv zuspitzte. Mit den Kundgebungen machten die Menschen nun unmissverständlich klar, dass die betroffenen Grenzgebiete mit dieser historischen Herausforderung vom Staat keinesfalls allein gelassen werden dürfen.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 03.09.2026 um 05:17 |
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| 2.9.2026 - Kreislaufwirtschaft auf Gran Canaria: So will Valleseco seine Landwirtschaft stärken
Valleseco plant in La Laguna eine neue Anlage zur Biokompostierung. Ein Meilenstein für die lokale Landwirtschaft, den Brandschutz und die Umwelt...- Als Standort soll die Zone La Laguna dienen. Nachhaltiger Meilenstein für die Gemeinde im Norden Gran Canarias Valleseco – Die Gemeinde Valleseco steht vor einer entscheidenden umweltpolitischen Weichenstellung: Das Rathaus (Ayuntamiento) plant den Bau einer modernen Anlage zur Biokompostierung im beliebten Naherholungsgebiet La Laguna. Auf einem fast 17.000 Quadratmeter großen Grundstück, das sich in unmittelbarer Nähe des dortigen Fußballplatzes befindet, soll künftig eine professionelle Behandlungsanlage für organische Abfälle entstehen. Das Areal wurde hierfür eigens für 200.000 Euro von der Familie Arencibia Rodríguez erworben. Dieses ambitionierte Projekt soll ein langwieriges Problem der Region lösen. Wie José Luis Rodríguez, der Bürgermeister von Valleseco, erklärt, nutzte die Gemeinde das Gebiet um La Laguna bereits in der Vergangenheit, um landwirtschaftliche Grünabfälle zu sammeln und aufzubereiten. Aufgrund strengerer Umweltauflagen der Inselregierung (Cabildo de Gran Canaria) musste dieser Prozess jedoch vorübergehend eingestellt werden. Die Folge: In der landwirtschaftlich geprägten Gemeinde sammelten sich große Mengen an Pflanzenresten an. Diese trockenen, leicht brennbaren Materialien stellten ein zunehmendes Risiko für Wald- und Flächenbrände dar und konnten nicht effizient aus dem Norden der Insel abtransportiert werden. Kreislaufwirtschaft zur Stärkung der lokalen Landwirtschaft Das primäre Ziel der neuen Anlage ist der Aufbau einer durchdachten Kreislaufwirtschaft. Geplant ist eine weitläufige, horizontale Plattform, auf der Pflanzenreste sowohl aus der kommunalen Pflege als auch von lokalen Landwirten sicher gelagert und gehäckselt werden können. Durch einen natürlichen Kompostierungsprozess entsteht daraus im Anschluss hochwertiger, ökologischer Dünger. Dieser Kompost soll den Landwirten von Valleseco wieder zur Verfügung gestellt werden, um die Bodenstruktur der Anbauflächen nachhaltig zu verbessern und die Erträge auf natürliche Weise zu steigern. Bürgermeister Rodríguez betont dabei ausdrücklich die Umweltverträglichkeit des Projekts: Bei dem angewandten Verfahren handelt es sich um eine sogenannte aerobe Kompostierung. Das bedeutet, der Zersetzungsprozess findet unter Zufuhr von Sauerstoff statt. Dadurch entstehen weder giftige Gase noch schädliche Emissionen in der Luft. Um diesen sauberen und gesunden Prozess zu gewährleisten, wird die Anlage mit modernen Zerkleinerungsanlagen und speziellen Umsetzern ausgestattet, die das Material regelmäßig wenden und belüften. Finanzierung und zukünftige Verwaltung Um die Realisierung und die Finanzierung dieses für die Umwelt so wichtigen Projekts sicherzustellen, hat das Rathaus bereits erste Gespräche mit dem Cabildo de Gran Canaria sowie der kanarischen Regierung (Gobierno de Canarias) aufgenommen. Sobald die finanziellen Rahmenbedingungen geklärt sind, soll die detaillierte Ausarbeitung des Projekts folgen. Hinsichtlich der zukünftigen Betriebsführung zieht die Gemeinde verschiedene Modelle in Betracht. Eine Option ist die Vergabe einer Verwaltungskonzession an ein spezialisiertes, externes Unternehmen. Alternativ könnte das gemeindeeigene Unternehmen Senderos del Valle, das bereits erfolgreich für die Reinigung von Straßen, Parks und Gärten in Valleseco zuständig ist, das Management der Biokompostierungsanlage übernehmen. Genaue Baukosten können zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden. Die Verwaltung weist darauf hin, dass zunächst eine genaue Schätzung des künftigen Biomasse-Aufkommens durchgeführt werden muss, um auf dieser Basis eine fundierte finanzielle Machbarkeitsstudie zu erstellen. Für Bürgermeister Rodríguez steht der Nutzen für die Bevölkerung im Vordergrund: „Wir wollen, dass unsere Nachbarn ihre Pflanzenabfälle wieder in das Gebiet von La Laguna bringen können – dorthin, wo sie schon immer hingebracht wurden.“ Die Gemeinde ist fest davon überzeugt, dass sich die anfänglichen Investitionskosten langfristig amortisieren und das Projekt einen spürbaren wirtschaftlichen und ökologischen Mehrwert für Valleseco generieren wird. – TF.- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 02.09.2026 um 05:33 |
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| 2.9.2026 - Schwere Vorwürfe gegen Spaniens Finanzamt: Star-Anwalt prangert systematischen Machtmissbrauch an.
Der internationale Star-Anwalt Robert Amsterdam erhebt schwere Vorwürfe gegen Spaniens Finanzamt. Geht die Behörde systematisch zu weit?...- Geht die Behörde wirklich zu weit? Spanien – Ein internationaler Rechtsstreit wirft ein schlaglichtartiges Thema auf die Praktiken der spanischen Steuerbehörde. Der renommierte US-Anwalt Robert Amsterdam erhebt schwere Anschuldigungen gegen die „Hacienda“. Er spricht von systematischer Willkür, überhöhten Geldbußen und Methoden, die das Leben von Betroffenen massiv beeinträchtigen. Der Fall sorgt derzeit weit über die Grenzen Spaniens hinaus für Aufsehen. Der bekannte Strafverteidiger Robert Amsterdam, Leiter der Kanzlei Amsterdam & Partners LLP, kritisiert das Vorgehen der spanischen Steuerbehörde (Agencia Tributaria) scharf. Im Zentrum der Kritik steht der Vorwurf, dass staatliche Organe ihre Befugnisse überschreiten, um hohe Geldsummen einzutreiben – teils auf Kosten rechtsstaatlicher Grundsätze. Der Fall Ourense: Ein Beispiel für behördlichen Druck? Besonders im Fokus der aktuellen Entwicklungen steht die nordwestspanische Region Ourense in Galicien. Dort sollen nach Angaben des Anwalts Fälle aufgetreten sein, die exemplarisch für eine hochgradig aggressive Steuerpolitik stehen. Betroffene Bürger und lokale Unternehmer sehen sich mit Steuerprüfungen konfrontiert, deren Nachforderungen oft astronomische Ausmaße annehmen. Nach Berichten des spanischen Nachrichtenportals Moncloa.com schildert Amsterdam eine Praxis, bei der Betroffene bereits vor einer rechtskräftigen Klärung mit Kontensperrungen und Vermögenspfändungen konfrontiert werden. Für viele Betroffene bedeutet dies den finanziellen Ruin, noch bevor ein unabhängiges Gericht den Fall überhaupt prüfen konnte. Die Wucht dieser Maßnahmen treibe Bürger in Existenznöte, was das Vertrauen in den Rechtsstaat nachhaltig erschüttere. Das umstrittene Prämiensystem der Inspektoren Ein zentraler Punkt der Kritik betrifft das interne Anreizsystem der spanischen Finanzbehörde. In Spanien erhalten Steuerprüfer Erfolgsprämien, wenn sie zusätzliche Steuern und Strafen festsetzen. Dieser Umstand wird von internationalen Juristen und spanischen Steuerberatern seit Langem kritisch gesehen. Kritiker argumentieren, dass dieses System Fehlanreize setzt. Da die Boni der Beamten an die Höhe der eingeforderten Summen gekoppelt sind, entstehe ein struktureller Anreiz zu möglichst hohen Nachforderungen. Zwar werden viele dieser Bescheide Jahre später von Verwaltungsgerichten wieder aufgehoben, doch die wirtschaftlichen Schäden bei den Betroffenen sind bis dahin meist unumkehrbar. Amsterdam vergleicht diese Praktiken mit Methoden, die eher in autoritären Staaten als in einer europäischen Demokratie zu erwarten wären. Internationale Aufmerksamkeit und rechtliche Schritte Der Star-Anwalt hat angekündigt, den Fall nicht nur auf nationaler Ebene zu belassen. Seine Kanzlei bereite Schritte vor internationalen Gremien vor, um die Vorgehensweisen der spanischen Institutionen prüfen zu lassen. Ziel sei es, aufzuzeigen, dass die aktuelle Praxis gegen grundlegende Menschenrechte und das Recht auf ein faires Verfahren verstößt. Experten für internationales Recht beobachten das Verfahren genau. Sollten die Vorwürfe vor internationalen Gerichtshöfen Bestand haben, könnte dies weitreichende Konsequenzen für das spanische Steuersystem und dessen Gesetzgebung haben. Folgen für Bürger, Auswanderer und Investoren Das Thema reicht weit in den Alltag hinein und betrifft nicht nur Großkonzerne, sondern auch mittelständische Unternehmer, Freiberufler und ausländische Residenten. Spanien ist ein beliebtes Ziel für Auswanderer und internationale Investoren. Nachrichten über unberechenbare Steuernachforderungen und eine kompromisslose Behördenpraxis verunsichern potenzielle Neu-Residenten zunehmend. Obwohl Steuerhinterziehung zweifellos konsequent bekämpft werden muss, wird der Ruf nach mehr Transparenz und Verhältnismäßigkeit immer lauter. Der Fall zeigt eindringlich, wie eng das Thema Steuern mit der persönlichen Lebensqualität und der Rechtssicherheit im Alltag verknüpft ist. Wie es jetzt weitergeht Die spanische Regierung und die Leitung der Agencia Tributaria weisen Vorwürfe der Willkür stets zurück und betonen, dass alle Maßnahmen auf gesetzlichen Grundlagen beruhen. Dennoch steigt der politische Druck, das System der Prüfer-Boni zu überdenken und den Schutz der Steuerzahler zu stärken. Die kommenden Monate werden zeigen, ob die Initiative von Robert Amsterdam eine Reformdebatte in Spanien anstoßen kann oder ob die Rechtsstreitigkeiten Jahre in Anspruch nehmen werden. Für die Betroffenen in Ourense und im ganzen Land bleibt die Hoffnung auf mehr Ausgewogenheit zwischen staatlichem Steueranspruch und den Rechten des einzelnen Bürgers. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 02.09.2026 um 05:27 |
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| 2.9.2026 - Arbeitsmarkt Kanaren: Leichter Anstieg der Arbeitslosenzahlen im August
Die Arbeitslosigkeit auf den Kanaren stieg im August leicht an. Die Langzeitarbeitslosigkeit erreicht jedoch einen Rekord-Tiefstand. Alle Wirtschaftsdaten im Überblick...- Langzeitarbeitslosigkeit erreicht jedoch einen Rekord-Tiefstand Kanaren – Die Arbeitslosenzahlen auf den Kanarischen Inseln verzeichnen im August einen leichten Aufwärtstrend. Mit einem minimalen Zuwachs von 291 Personen steigt die Gesamtzahl der registrierten Erwerbslosen auf 144.459. Trotz dieses leichten Dämpfers im Monatsvergleich zeigt der langfristige Trend eine robuste Erholung der Inselwirtschaft. Besonders erfreulich: Die Langzeitarbeitslosigkeit fällt auf den niedrigsten Wert seit über 15 Jahren. Dienstleistungssektor als Haupttreiber der monatlichen Entwicklung Nach Angaben des zuständigen Ministeriums stieg die Zahl der Arbeitslosen im August um 0,20 Prozent gegenüber dem Vormonat Juli. Ein genauer Blick auf die Sektoren zeigt, dass der Dienstleistungsbereich für diesen Anstieg hauptverantwortlich ist. Hier wurden 270 neue Arbeitslose registriert. Dies ist auf den Kanarischen Inseln ein typischer saisonaler Effekt zum Ende der sommerlichen Hochsaison, in der viele kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse in Gastronomie und Tourismus auslaufen. Hintergrundinformation: Der Dienstleistungssektor, stark geprägt vom Tourismus, macht rund 35 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der Kanarischen Inseln aus (Quelle: Instituto Nacional de Estadística, INE). Entsprechend sensibel reagiert der lokale Arbeitsmarkt auf saisonale Schwankungen in diesem Segment. Neben dem Dienstleistungssektor verzeichneten auch das Bauwesen (plus 68 Personen) und die Industrie (plus 47 Personen) leichte Zuwächse. Positive Impulse kamen hingegen aus der Landwirtschaft, wo die Arbeitslosigkeit um 15 Personen sank. Auch in der Gruppe der Personen ohne vorherige Beschäftigung gab es einen Rückgang um 79 Meldungen. Kontrastreiche Entwicklung in den Provinzen Das Verhalten des Arbeitsmarktes gestaltete sich in den beiden Provinzen des Archipels durchaus unterschiedlich. In der Provinz Las Palmas (Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura) setzte sich der positive Trend des Sommers fort: Hier sank die Zahl der Arbeitslosen im August um 94 Personen (minus 0,13 Prozent) auf insgesamt 74.777. Im Jahresvergleich entspricht dies einem deutlichen Rückgang von 3.473 Personen (minus 4,44 Prozent). Anders stellte sich die Situation in der Provinz Santa Cruz de Tenerife (Teneriffa, La Palma, La Gomera, El Hierro) dar. Hier stieg die Arbeitslosigkeit im Monatsvergleich um 365 Personen (plus 0,56 Prozent) an. Die Gesamtzahl der Erwerbslosen beläuft sich dort nun auf 69.982. Dennoch fällt auch hier die langfristige Jahresbilanz positiv aus, da im Vergleich zum Vorjahr ein Abbau von 2.283 Arbeitslosen registriert wurde. Langzeitarbeitslosigkeit auf Rekordtief seit 2009 Einer der positivsten Aspekte des aktuellen Wirtschaftsberichtes ist die Entwicklung bei der Langzeitarbeitslosigkeit. Diese sank im August auf 63.326 Personen. Das ist der niedrigste Stand seit Januar 2009, als die Nachwirkungen der globalen Finanzkrise den spanischen Arbeitsmarkt massiv trafen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen drastischen Abbau um 4.899 betroffene Personen, was einer Reduzierung von beachtlichen 7,18 Prozent entspricht. Diese Zahlen belegen, dass die wirtschaftliche Erholung zunehmend auch jene erreicht, die strukturell bedingt am schwersten auf den Arbeitsmarkt zurückfinden. Arbeitsverträge: Hoher Anteil an unbefristeten Beschäftigungen Die Dynamik auf dem Stellenmarkt spiegelt sich auch in der Art der neu geschlossenen Arbeitsverträge wider. Im August wurden auf den Kanaren insgesamt 59.880 neue Verträge unterzeichnet. Zwar sind das 10.378 weniger als noch im Juli, jedoch 2.339 mehr als im gleichen Monat des Vorjahres. Besonders bemerkenswert ist die qualitative Zusammensetzung: Von den knapp 60.000 Neuverträgen waren 25.026 unbefristet (auf unbestimmte Zeit) und 34.854 befristet. Mit einem Anteil von über 41 Prozent unbefristeten Verträgen bewegt sich der kanarische Arbeitsmarkt weiterhin auf einem historisch hohen Qualitätsniveau. Hintergrundinformation: Diese nachhaltige Verbesserung der Vertragsqualität ist eine direkte Folge der spanischen Arbeitsmarktreform (Reforma Laboral) aus dem Jahr 2022. Diese Reform hat den Einsatz von befristeten Verträgen gesetzlich stark eingeschränkt, um die in Spanien historisch hohe Quote prekärer Arbeitsverhältnisse zu bekämpfen (Quelle: Spanisches Ministerium für Arbeit und Sozialwirtschaft). Jahresvergleich als maßgeblicher Indikator Die kanarische Regierung betont in ihrer offiziellen Stellungnahme, dass die jährliche Entwicklung ein weitaus repräsentativerer Indikator für die Gesundheit der Wirtschaft sei als die monatlichen, oft saisonal verzerrten Schwankungen. Betrachtet man diesen Jahresvergleich, so verzeichnen die Kanarischen Inseln insgesamt einen Rückgang von 5.756 Arbeitslosen (minus 3,83 Prozent) im Vergleich zum August des Vorjahres. Der Arbeitsmarkt des Archipels beweist damit, trotz der leichten Delle im August, eine anhaltende Stabilität und Widerstandsfähigkeit. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 02.09.2026 um 05:22 |
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| 2.9.2026 - Drogen-Schlepper vor den Kanaren geentert – 8 Festnahmen
Internationaler Anti-Drogen-Einsatz stoppt wochenlang verschollenes Geisterschiff – Acht Festnahmen nach Verfolgungsjagd im Atlantik.- Mitten auf dem Atlantik vor den Kanaren spielten sich filmreife Szenen ab, als schwer bewaffnete Elite-Polizisten einen Schmuggler-Schlepper stürmten. Für die acht Insassen endete die wilde Fahrt direkt in Handschellen. Ziel der Operation war der altersschwache Schlepper „GT Victory“, auf dem eine millionenschwere Ladung Kokain vermutet wird. Sondereinsatzkommando holt 139 Drogenpakete von Bord Hinter der spektakulären Aktion steckt eine Gemeinschaftsoperation der Guardia Civil, der Nationalpolizei und der Zollaufsicht, welche eng mit internationalen Ermittlern kooperierten. Ein dringender internationaler Warnhinweis setzte die Behörden auf die Spur des Schleppers, der angeblich tonnenweise Kokain geladen hatte. Zudem hieß es in der Warnung, dass die ausländischen Besatzungsmitglieder an Bord schwer bewaffnet seien. Absolut unkooperativ reagierten die Männer beim Aufeinandertreffen auf hoher See, da sie sämtliche Aufforderungen zum Stoppen ignorierten. Gefährliche Ausweichmanöver und eine wilde Verfolgungsjagd im kanarischen Gewässer waren die Folge, bis die Einsatzkräfte die Motoren des Schleppers schließlich lahmlegten. Nach einer wilden Verfolgungsjagd nahmen die Beamten schließlich alle acht Insassen fest. An Bord befanden sich über 3,3 Tonnen Kokain, welches in 139 riesige Pakete verpackt war. Wochenlang als Geisterschiff vom Radar verschwunden Besonders mysteriös ist die jüngste Geschichte des 50 Jahre alten, in den Niederlanden gebauten Hochseeschleppers. Zuletzt offiziell registriert wurde das Schiff vor über sieben Wochen im Hafen von Gibraltar, von wo aus es eigentlich Kurs auf Marokko nehmen sollte. Ein letztes Radarsignal vom 16. Juli ortete den Schlepper jedoch völlig überraschend im fernen Seegebiet zwischen Südkorea und Japan. Seit diesem Tag galt die „GT Victory“ bis zum Zugriff am Dienstag als spurlos verschwundenes Geisterschiff. Mittlerweile haben die Ermittler die acht Schmuggler nach Gran Canaria gebracht. Nach Informationen von Canarias7 handelt es sich hierbei um Staatsbürger aus Albanien und von den Philippinen.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 02.09.2026 um 05:12 |
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| 1.9.2026 - Gran Canaria meldet neuen West-Nil-Virus Fall
Weiterer Fall in Santa Brígida gemeldet – Erreger erreicht eine neue Gemeinde der Insel.- Keine guten Nachrichten gibt es für Gran Canaria, wo das West-Nil-Virus still und heimlich weitermarschiert. Ein ganz frischer Infektionsherd kam jetzt in einer Gemeinde ans Licht, die bisher komplett virenfrei war. Festgestellt wurde der Fall auf einem Hof in Santa Brígida, wie das spanische Landwirtschaftsministerium offiziell bekannt gab. Zweiter offizieller Infektionsherd auf der Insel Aufgefallen war die Infektion am 28. August, als eine Tierärztin vor Ort krankheitstypische Anzeichen bei einem der Vierbeiner feststellte. Eine genaue Untersuchung im nationalen Referenzlabor in Algete brachte kurz darauf Gewissheit. Von den 54 gemeldeten Pferden des Betriebs ist bisher zum Glück nur ein einziges Tier betroffen. Zusammen mit den ersten Funden vor knapp drei Wochen in San Bartolomé de Tirajana zählt Gran Canaria damit inzwischen vier bestätigte Fälle bei Tieren. Damals waren drei Pferde positiv getestet worden, weshalb die Behörden nun von einer aktiven Verbreitung des Erregers ausgehen. Stechmücken tragen das Virus weiter Übertragen wird das Virus durch invasive Stechmücken, die den Erreger zuvor bei infizierten Wildvögeln aufgenommen haben. Experten warnen vor den Folgen der anhaltend hohen Temperaturen auf den Inseln, welche die Vermehrung der Insekten massiv beschleunigen. Weil das Virus nun in zwei verschiedenen Regionen der Insel nachgewiesen wurde, überwachen die Veterinärbehörden die betroffenen Gebiete extrem genau.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 01.09.2026 um 06:25 |
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| 1.9.2026 - Kanaren: West-Nil-Virus Fälle bei Menschen absehbar
Nach Infektionen bei Pferden auf Gran Canaria warnt eine Expertin vor Ausbreitung: Erste Fälle beim Menschen auf den Kanaren sind eine Frage der Zeit.- Eine verstärkte Wachsamkeit prägt aktuell die Arbeit der kanarischen Gesundheitsbehörden nach den ersten Funden des West-Nil-Virus auf dem Archipel. Nachdem das Virus kürzlich bei Pferden in der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana auf Gran Canaria nachgewiesen wurde, rufen Mediziner nun zu besonnener Aufmerksamkeit auf. María Paz Sánchez-Seco, Leiterin des Labors für Arboviren am nationalen Mikrobiologie-Zentrum, stellte im Interview mit der Zeitung Canarias7 klar, dass eine Übertragung auf den Menschen in naher Zukunft unvermeidbar ist. Übertragung rein über Stechmücken Eine Übertragung auf den Menschen erfolgt rein über den Stich einer infizierten Stechmücke. Wildvögel fungieren als Hauptwirte des Erregers, den Mücken bei einer Blutmahlzeit aufnehmen und auf Säugetiere übertragen. Auf dem Archipel landete das Virus wohl über Zugvögel aus Afrika, woraufhin sich die lokalen Mückenpopulationen damit infizierten. Höhere Temperaturen spielen Treibern in die Karten Massive Schützenhilfe erhalten die Insekten durch die anhaltende Hitze und den globalen Klimawandel. Längere Wärmeperioden und veränderte Regenmuster führen dazu, dass sich die Stechmücken auf den Kanaren rasant vermehren und immer größere Populationen bilden. Sánchez-Seco unterstreicht, dass das Virus auf dem Archipel inzwischen ideale Bedingungen vorfindet, um sich dauerhaft festzusetzen. Gut 80 Prozent aller menschlichen Infektionen gehen völlig unbemerkt an den Betroffenen vorbei, obwohl im schlimmsten Fall folgenschwere Hirnhautentzündungen auftreten können. Auf diese Bedrohung reagieren die Gesundheitsämter bereits mit scharfen Kontrollen von stehenden Gewässern, um Brutstätten der Mückenlarven sofort unschädlich zu machen.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 01.09.2026 um 06:19 |
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| 31.8.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio
September beginnt auf den Kanaren mit Hitze, Wind und Dunst Die Kanarischen Inseln erwarten zu Septemberbeginn Temperaturen über 30 °C – lokal sogar bis 32 °C. Am Montag ist es sehr windig und teilweise kann der Nordostwind sehr starke Böen auslösen. Am Mittwoch bildet sich in höheren Lagen der östlichen Inseln leichter Dunst. Die Temperaturen bleiben stabil, der Nordostwind weht weiter mäßig bis stark. Regen sei unwahrscheinlich, allenfalls leicht und vereinzelt. Zwei Autos in Siete Palmas komplett ausgebrannt In Las Palmas de Gran Canaria brannten am Sonntagabend zwei Fahrzeuge vollständig aus. Der erste Brand ereignete sich nahe einer Tankstelle am Kreisverkehr am Ortseingang. Ein zweiter Brand wurde zudem auf der Avenida Felo Monzón gemeldet. Beide Fahrzeuge wurden komplett zerstört, es gab jedoch keine Verletzten. Die Ursachen der Brände sind noch unbekannt. Profand startet Oktopuszucht-Forschung Das galicische Unternehmen Profand, Hauptlieferant von Mercadona, startet ein Forschungsprojekt zur Oktopuszucht in Kooperation mit dem spanischen Nationalen Forschungsrat (CSIC). Ziel ist die Optimierung der Larvenphase, um langfristig eine industrielle Produktion zu ermöglichen. Bisherige Versuche – etwa von Nueva Pescanova, Armadora Pereira oder dem japanischen Konzern Nissui scheiterten. Die Tierrechtsorganisation PACMA kritisiert das Projekt und fordert eine Umweltprüfung. Profand betont zwar, dass es sich zunächst um Grundlagenforschung handle, doch der Projektbericht sieht mittelfristig eine Kommerzialisierung vor. Cabildo startet Sonderoperation zum Schutz der Dünen von Maspalomas Der Inselrat von Gran Canaria verstärkte am Freitagabend die Überwachung im Naturschutzgebiet Dünen von Maspalomas mit einem Sondereinsatz. Ein Team aus Umweltschutz, Guardia Civil, kanarischer Polizei und örtlicher Polizei sowie eine Drohne kontrollierten Besucher, die Sperrzonen betraten. Ziel war es, sie umzuleiten und über die Schutzregeln für das fragile Ökosystem zu informieren. Überwucherte Straße in Santa María de Guía seit zwei Jahren unpassierbar Die Bewohner der Ortschaft Verdejo klagen über den vernachlässigten Zustand ihrer Zufahrtsstraße, die seit über zwei Jahren von Brombeersträuchern und Unkraut überwuchert ist. Einige Einwohner müssen seitdem mehrere Kilometer zu Fuß gehen, da einige Stellen mit dem Auto unpassierbar sind. Der Stadtrat für Straßenreinigung, Juan Jiménez, versichert, dass die Reinigung „in den kommenden Tagen“ erfolgen werde. Die Ausschreibung für die Sanierung stehe bevor. Die Bewohner fordern zudem einen Schutzzaun entlang der Straße, die auch von Schulbussen und Müllwagen befahren wird. Restaurantbesitzer aus Las Palmas als Kopf einer landesweiten Marihuana-Schmuggelbande verurteilt Ein Restaurantbesitzer aus Las Palmas de Gran Canaria wurde als Anführer einer kriminellen Organisation zu sechs Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Die landesweite Schmuggelbande betreib in acht spanischen Provinzen Marihuana-Plantagen und schmuggelte die Drogen per Kurierdienst nach Großbritannien. Die Organisation nutzte gestohlene Identitäten, illegale Stromanschlüsse und Gegenspionage-Methoden, um ihre Aktivitäten zu tarnen. Der 40-köpfige Ring scheiterte an Polizeikontrollen in Vitoria und Madrid, wo Postsendungen mit Drogen abgefangen wurden.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 31.08.2026 um 07:22 |