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1.8.2026 - Aktuelle Wetterwarnung wegen Hitze auf den Kanaren ausgeweitet

Die aktuelle Hitzeperiode auf den Kanaren bleibt uns noch etwas erhalten und AEMET weitet die Warnung sogar aus. Hier alle Infos!...-

Bis zu 40 °C auf Gran Canaria sind drin!

Kanarische Inseln – Der spanische Wetterdienst AEMET hat die aktuelle Wetterwarnung im Zusammenhang mit der aktuellen Hitzeperiode angepasst. Für den morgigen Sonntag wird die Warnung auf alle Inseln der Kanaren erweitert. Für Fuerteventura und Lanzarote gilt ebenso wie für die Nordseite von Teneriffa , La Gomera, El Hierro und La Palma die Warnstufe GELB. Zudem befindet sich die südliche und östliche Seite von Teneriffa dann ebenfalls in der Warnstufe ORANGE. Auch für die Gipfel von Gran Canaria steigt die Warnstufe auf ORANGE, während die Nordseite mit einer neuen Warnstufe (GELB) bedient wird.

Neben der Warnung wegen Hitze gibt es auf Gran Canaria und La Gomera auch eine Warnung wegen starker Windböen der Stufe GELB (bis zu 80 km/h). Diese Warnung gilt auch am Montag weiter.

Für den kommenden Montag gilt die Hitzewarnung weiter für alle Inseln. Jedoch vorerst „nur“ auf Stufe GELB. Lediglich Gran Canarias Süden und die Gipfelregion befinden sich dann noch immer in der Warnstufe ORANGE.

Bei der Warnstufe GELB rechnet AEMET damit, dass die Temperaturen lokal 35 °C und sogar etwas mehr erreichen können. In der Warnstufe ORANGE gilt eine erwartete Temperatur von bis zu 39 °C.

Eine Warnung für erhöhte Gefahr von Waldbränden liegt schon etwas länger vor. – TF-

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 01.08.2026 um 18:08

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1.8.2026 - Bisher 39 Menschen in kanarischen Gewässern gestorben

Der Juli 2026 war der Monat mit den bisher meisten registrierten Wasserunfällen und Todesfällen auf den Kanarischen Inseln. Hier alle Daten einsehen...-

Unter den Todesfällen befinden sich auch 5 Minderjährige!

Kanarische Inseln – Der siebte Monat des Jahres 2026 bietet leider eine höhere Zahl an ertrunkenen Personen in den Gewässern der Kanarischen Inseln. Wie die Plattform „Canarias, 1500km de Costa“ mitteilt, sind im vergangenen Juli auf den Kanarischen Inseln acht Menschen in den Gewässern ertrunken. Zudem gab es 24 weitere Badeunfälle auf den Inseln, davon waren keine in kritischem Zustand, 4 Verletzte schwer betroffen, 9 Betroffene mittelschwer, 7 leicht und 4 Rettungsaktionen gab es ohne Verletzungen.

Mit diesen neuen Daten ist die Gesamtzahl der auf den Kanaren ertrunkenen Menschen im Jahr 2026 auf 39 gestiegen. Dies entspricht einem Anstieg der Zahl bei den Todesfällen durch Ertrinken, verglichen mit dem gleichen Zeitraum 2025 von 30%. Die Gesamtzahl aller Wasserunfälle liegt demnach bei 129 (deutlich mehr als 2025). Etwa 90 % aller Unfälle sind auf Unachtsamkeit zurückzuführen, beispielsweise durch ignorieren der roten Flagge.

Von den Menschen, die in diesem Zeitraum umkamen, waren 26 männlich und 13 weiblich. Der Bericht befasst sich auch mit Kinderunfällen. Zwischen Januar und Juli waren 19 Minderjährige in Gewässern der Kanarischen Inseln betroffen: Neben den fünf Todesfällen wurden fünf schwer, vier mittelschwer und zwei leicht verletzt; drei blieben unverletzt.

Nach Inseln liegt Teneriffa bei den Todesfällen derzeit vorn, dort gab es im Jahr 2026 bisher 15 Todesfälle. Dann folgen Fuerteventura (9), Gran Canaria (6), El Hierro sowie Lanzarote (je 3). La Gomera (2) und La Palma (1). Auf La Graciosa regstierte man bisher KEINE Opfer. 17 der identifizierten Verstorbenen war Ausländer mit folgenden Nationalitäten: Deutschland (3), UK (2), die Vereinigten Staaten (1), Venezuela (1), Belgien (1), Norwegen (1), Italien (1), Äquatorialguinea (1) und die Niederlande (1), 4 Ausländer ohne genaue Angabe der Herkunft. Drei der Opfer waren Spanier, während in 19 Fällen keine Angaben zum Herkunftsland vorlagen.

56 % aller tödlichen Unfälle ereigneten sich in den Nachmittags- und Abendstuden, 21 % in den Morgenstunden, 8 % in der Nacht, bei den fehlenden 15 % gab es keine Zeitangabe. 63 % aller Unfälle ereigneten sich direkt an den Stränden, 24 % in Hafengebieten, 8 % an den natürlichen Meerwasser-Seen und 9 % in Pools. Der größte Anteil an Unfällen eregnete sich bei schlechten Wasserbedingungen und als rote Flaggen gehisst waren und massive Wellen auf die Küsten prallten!

Die von „Canarias, 1500 Km de Costa“ erstellte Studie basiert auf Daten offizieller Notfall- und Sicherheitsbehörden, darunter 112 Canarias (Notrufzentrale der Kanarischen Inseln), die Guardia Civil, die Nationalpolizei, die Seenotrettung, lokale Polizeikräfte, Feuerwehren und der Katastrophenschutz. Die Initiative wird vom Inselrat von Gran Canaria, dem Elder Museum für Wissenschaft und Technologie, dem Ministerium für Territorialpolitik, territorialen Zusammenhalt und Wasser der Kanarischen Regierung, dem stellvertretenden Ministerium für Sport und Bewegung der Regionalregierung sowie in Zusammenarbeit mit Binter und den Abteilungen für Tourismus und Schifffahrt der Stadt Las Palmas de Gran Canaria durchgeführt.- TF-

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 01.08.2026 um 18:02

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1.8.2026 - San Fernando: Baustart für modernes Einkaufszentrum am Viajes-Insular-Gelände

Wirtschaftsnachrichten Gran Canaria: Auf dem ehemaligen Areal von Viajes Insular in San Fernando entsteht ein modernes, vierstöckiges Einkaufszentrum samt Tiefgarage...-

4 Etagen nebst Tiefgarage sollen kommen.

San Fernando de Maspalomas – Auf der langjährigen Brachfläche an der Grenze zwischen San Fernando de Maspalomas und Playa del Inglés herrscht wieder rege Betriebsamkeit. Mit dem offiziellen Beginn der Erdbewegungsarbeiten nimmt eines der wichtigsten wirtschaftlichen und städtebaulichen Projekte im Süden von Gran Canaria Fahrt auf. Auf dem Areal des ehemaligen, im Jahr 2013 abgerissenen Viajes-Insular-Gebäudes entsteht in den kommenden Monaten ein vierstöckiges Einkaufszentrum, das den gesamten Gewerbestandort nachhaltig beleben soll.

Lange Wartezeit hat ein Ende: Baugenehmigung wird umgesetzt

Bereits im Oktober 2024 hatten die zuständigen Projektträger die offizielle Baugenehmigung für das Vorhaben erhalten. Bis vor Kurzem blieb das Grundstück jedoch weitgehend ungenutzt. Nun haben zwei schwere Baumaschinen das Gelände eingenommen und führen die notwendigen Erdarbeiten aus. Damit ist der Startschuss für eine umfassende Transformation gefallen. Zahlreiche Arbeiter werden in den nächsten Wochen und Monaten die Fundamente für ein modernes Handels- und Dienstleistungszentrum errichten, das die städtebauliche Lücke an der stark frequentierten Uferpromenade schließen wird.

Das einstige Gebäude von Viajes Insular war im Dezember 2013 abgerissen worden, nachdem es jahrelang durch Leerstand, Baufälligkeit und illegale Besetzung das Ortsbild negativ geprägt hatte. Umso größer ist nun die Erleichterung bei Wirtschaft und Verwaltung, dass das Filetstück an der Schnittstelle zwischen San Fernando und Playa del Inglés einer neuen, zukunftsorientierten Nutzung zugeführt wird.

Moderne Architektur und durchdachte Raumaufteilung auf vier Ebenen

Gemäß den Vorgaben und Bekanntmachungen des Stadtrats handelt es sich bei dem neuen Komplex um ein geschlossenes Gebäude, das sich harmonisch in die Umgebung einfügt. Im Zentrum des architektonischen Konzepts steht ein zentraler Platz auf Höhe der Straße Alcalde Enrique Jorge, welche parallel zur vielbefahrenen GC-500 und der Avenida de la Unión Europea verläuft. Dieser zentrale Begegnungsraum wird von einem großen, sich nach oben hin erweiternden Innenhof überdacht, der für eine helle und einladende Atmosphäre sorgen soll.

Der Gebäudekomplex erstreckt sich über insgesamt vier Etagen und bietet eine hochmoderne funktionale Aufteilung:

- Unterirdische Gewerbe- und Serviceebene: Hier befinden sich neben Einzelhandelsflächen auch großzügige Lagerräume, eine moderne Abfallrecyclinganlage, technische Anlagen sowie die zentralen Zufahrtsrampen für den Lieferverkehr.

- Parkhaus: Ein integriertes, groß dimensioniertes Parkhaus stellt insgesamt 864 Stellplätze zur Verfügung, um den erwarteten Besucherstrom optimal zu bewältigen.

- Erdgeschoss: Die Hauptebene beherbergt attraktive Einzelhandelsgeschäfte, die künftige Hausverwaltung, einen zentralen Hauptflur, barrierefreie Sanitäranlagen sowie wesentliche Gemeinschafts- und Serviceeinrichtungen.

- Zwischengeschoss: Diese Ebene ist primär für die Unterbringung komplexer technischer Anlagen und gebäudetechnischer Infrastrukturen reserviert.

Wirtschaftlicher Impuls für die gesamte Küstenregion

Durch die Realisierung dieses Großprojekts wird vor allem die jahrelang vernachlässigte Geschäftsfassade der Uferpromenade mit Blick auf Playa del Inglés revitalisiert. Die Kombination aus oberirdischen Einkaufsflächen und einer umfassenden unterirdischen Infrastruktur maximiert die Nutzung der verfügbaren Fläche. Experten werten das Vorhaben als wichtigen Meilenstein, um die lokale Wirtschaft anzukurbeln, neue Arbeitsplätze zu schaffen und die Attraktivität des gesamten Gewerbegebiets im Süden Gran Canarias nachhaltig zu stärken. – TF-

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 01.08.2026 um 17:50

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1.8.2026 - Pfändung der Steuererstattung durch die Hacienda: Die großen Fallstricke

Warten Sie auf Ihre Steuererstattung in Spanien? Erfahren Sie, warum die Hacienda das Geld oft einbehält, wo die juristischen Fallen lauern und was gilt...-

Wo die wahren Rechtsfallen liegen und was Sie wissen müssen

Spanien – Jeden Sommer wiederholt sich für Millionen von Steuerzahlern in Spanien ein vertrautes und oft nervenaufreibendes Ritual: Tag für Tag wird das Online-Portal der spanischen Steuerbehörde (Agencia Tributaria) aufgerufen, um den Bearbeitungsstatus der jährlichen Einkommensteuererklärung (Declaración de la Renta) zu überprüfen. Die Hoffnung ist bei den meisten dieselbe – die lang ersehnte Lohnsteuererstattung soll zeitnah auf dem Bankkonto eingehen und das Haushaltsbudget entlasten. Zieht sich die Auszahlung jedoch über Wochen hinweg hin, gehen viele Bürger automatisch davon aus, dass es sich lediglich um eine bürokratische Verzögerung handelt, weil die Behörden überlastet sind oder die Dokumente noch manuell geprüft werden müssen.

Doch hinter ausbleibenden Auszahlungen verbirgt sich in zahlreichen Fällen eine weitaus drastischere Realität, die vielen Steuerzahlern völlig entgeht. Der Steuerberater José Ramón López Martínez, in den sozialen Netzwerken als bekannter Experte unter dem Namen @tu_blog_fiscal aktiv, wies kürzlich eindringlich darauf hin, dass manche Steuerzahler ihre staatliche Erstattung unter Umständen niemals auf ihrem Girokonto sehen werden – selbst dann nicht, wenn die Steuererklärung offiziell positiv ausfällt und ein sauberes Guthaben ausweist. Wer die Mechanismen der spanischen Finanzverwaltung nicht kennt, erlebt hier oft ein böses finanzielles Erwachen.

Die automatische Schuldenverrechnung: Wenn das Guthaben plötzlich auf Null Euro schrumpft

Der erste Schritt bei ausbleibenden Zahlungen führt Steuerzahler üblicherweise in den Abschnitt „Estado de tramitación“ (Bearbeitungsstatus) auf der offiziellen Website der Agencia Tributaria. Dort finden sich standardisierte Meldungen wie der Hinweis, dass die Steuererklärung bearbeitet wird oder dass sie sich in einem bestimmten Stadium der Überprüfung befindet. Doch es gibt eine weniger bekannte und deutlich ungemütlichere Situation, die eintreten kann.

Laut den Ausführungen von José Ramón López Martínez kann es vorkommen, dass eine Steuererklärung zwar fehlerfrei durchläuft und offiziell ein Erstattungsbetrag ausgewiesen wird, der am Ende auf das Konto überwiesen werdende Betrag jedoch exakt null Euro beträgt. Der Grund für diesen frustrierenden Umstand ist kein technischer Systemfehler der Banken, sondern eine von der Gesetzgebung ausdrücklich gedeckte Praxis: das Finanzamt nutzt bestehende offene Schulden des Steuerzahlers und verrechnet diese vollautomatisch mit dem Geld, das es dem Bürger eigentlich auszahlen müsste.

„Selbst wenn Ihre Steuererklärung eine Rückerstattung ausweist, sehen Sie im Endeffekt keinen einzigen Cent; der gesamte Betrag wird im Rahmen der sogenannten Verrechnung eingezogen“, erklärt der Steuerexperte, um jegliche Illusionen über angebliche Überweisungsverzögerungen zu beseitigen. Diese Form der Einbehaltung erfolgt meist im Hintergrund, ohne dass der Steuerzahler vorher aktiv oder gesondert gewarnt wird, weshalb der Schock umso größer ist, wenn die erwartete Finanzspritze ausbleibt.

Nicht nur Steuerschulden: Die Hacienda als universelle Inkassostelle

Ein weitverbreiteter Irrglaube unter Steuerzahlern ist die Annahme, dass eine solche automatische Verrechnung ausschließlich dann stattfindet, wenn man direkte Steuerschulden beim Staat beziehungsweise beim Finanzamt hat. Die Realität ist jedoch ungleich komplexer und weitreichender. Die spanische Agencia Tributaria agiert bei diesen Prozessen nicht nur im eigenen Namen, sondern fungiert als zentrale und übergeordnete Einzugsstelle für eine Vielzahl unterschiedlicher öffentlicher Institutionen.

Das bedeutet in der Praxis: Die Verrechnung kann auch dann vollzogen werden, wenn offene Verbindlichkeiten bei völlig anderen Behörden, regionalen Körperschaften oder städtischen Ämtern bestehen, sofern diese entsprechende rechtliche Abkommen und Verrechnungsmechanismen mit der Steuerbehörde unterhalten. Wer beispielsweise unbezahlte Bußgelder im Straßenverkehr, offene kommunale Grundsteuern (IBI), rückständige Abfallgebühren oder unbeglichene Beiträge zur Sozialversicherung (Seguridad Social) hat, muss damit rechnen, dass diese Stellen auf die Lohnsteuererstattung zugreifen.

Sobald die Agencia Tributaria die Steuererklärung berechnet, gleicht sie das Profil des Steuerzahlers mit zentralen Schuldnerregistern ab. Existieren dort offene Posten, greift der automatische Mechanismus. Die Erstattung wird sofort blockiert und zur Tilgung dieser externen Verbindlichkeiten umgeleitet, noch bevor der Bürger auch nur die Chance hat, das Geld für den Lebensunterhalt einzuplanen.

Ein klassisches Praxisbeispiel: Selbstständige im Visier der Verrechnung

Um diesen komplexen Vorgang greifbarer zu machen, veranschaulicht Experte José Ramón diese Situation anhand eines im Alltag extrem häufig auftretenden Szenarios aus der Welt der Selbstständigen und Freiberufler in Spanien (den sogenannten Autónomos). Stellen Sie sich einen selbstständigen Dienstleister vor, der im Laufe des Wirtschaftsjahres eine reguläre Ratenzahlung für die quartalsweise anfallende Mehrwertsteuer (IVA) beantragt und genehmigt bekommen hat. Aufgrund wirtschaftlicher Schwankungen ist zu einem bestimmten Stichtag noch ein Teil dieser Steuerschuld offen.

Wenn dieser Selbstständige nun im Frühsommer seine jährliche Einkommensteuererklärung (IRPF) einreicht und das Ergebnis – wie bei vielen Berufstätigen üblich – eine wohlverdiente finanzielle Rückerstattung ergibt, greift der Mechanismus der Behörde unmittelbar ein. Anstatt das Geld auf das angegebene Bankkonto des Selbstständigen zu überweisen, nutzt die Hacienda dieses Guthaben sofort zur vollständigen oder teilweisen Begleichung der noch offenen Umsatzsteuerrate.

Für den Betroffenen bedeutet dies im Alltag eine herbe Enttäuschung: Anstatt der erhofften Liquidität für das Unternehmen oder den privaten Konsum bleibt das Konto leer. Aus diesem Grund raten Experten dringend davon aus, bei ausbleibenden Zahlungen reflexartig von einer einfachen Bearbeitungsverzögerung auszugehen. Sehr viel wahrscheinlicher ist in solchen Fällen, dass eine behördliche Verrechnung stattgefunden hat, die im Online-Portal der Steuerbehörde durch einen genauen Blick in die Detailakten verifiziert werden kann.

Die juristische Realität und die große Verbraucherfalle: Gilt der Mindestlohn-Schutz bei der Steuererstattung?

An dieser Stelle kommt ein extrem sensibler und rechtlich hochbrisanter Punkt ins Spiel, bei dem sich viele Steuerzahler in falscher Sicherheit wiegen. In der öffentlichen Debatte und durch diverse juristische Präzedenzfälle ist gut bekannt, dass das spanische Recht strenge Schutzmechanismen für Geringverdiener vorsieht. So bestimmt Artikel 607 der spanischen Zivilprozessordnung (Ley de Enjuiciamiento Civil), dass der gesetzliche Mindestlohn (SMI – Salario Mínimo Interprofesional) grundsätzlich unpfändbar ist, um das absolute Existenzminimum der Bürger zu sichern.

Der spanische Oberste Gerichtshof (Tribunal Supremo) hat in mehreren wegweisenden Entscheidungen – wie etwa im bekannten Urteil 1340/2022 und nachfolgenden Beschlüssen – mehrfach bekräftigt, dass dieser Schutz bei regulären Lohn- und Kontopfändungen greift und Behörden nicht einfach das Existenzminimum antasten dürfen. Viele Bürger schlussfolgern daraus fälschlicherweise, dass eine Lohnsteuererstattung, die aus den Abzügen eines geringen Gehalts resultiert, ebenfalls automatisch vor einer Einbehaltung durch die Hacienda geschützt sein müsse.

Hier liegt jedoch die juristische Falle: Nach ständiger Rechtsprechung und der aktuellen Verwaltungspraxis, die unter anderem durch Beschlüsse des Zentralen Wirtschafts- und Verwaltungsgerichts (TEAC) bestätigt wurde, existiert bei der automatischen Steuerverrechnung (Compensación de oficio) kein unpfändbarer Mindestbetrag. Sobald das Finanzamt eine Steuerrückerstattung berechnet, verliert dieser Betrag vor dem Gesetz seinen ursprünglichen Charakter als „Gehalt“ oder „Arbeitslohn“ und wandelt sich juristisch in ein reines „Forderungsrecht“ (Derecho de crédito) des Bürgers gegenüber dem Staat um.

Juristische Klärung ist jedoch noch offen, denn auch hier kann der Supremo umentscheiden.

Weil es sich in diesem Moment steuerrechtlich nicht mehr um eine klassische Gehaltspfändung auf dem Bankkonto handelt, greifen die strengen Schutzgrenzen des Mindestlohns (SMI) bei dieser spezifischen Verrechnung der Steuererstattung ins Leere. Aktuelle Facheinschätzungen und Behördenpraxis bestätigen unmissverständlich: Die Hacienda ist befugt, im Rahmen dieser steuerlichen Verrechnung bis zu 100 Prozent der anstehenden Erstattung einzubehalten, um offene Schulden zu decken. Ein gesetzlicher Freibetrag existiert für Betroffene bei dieser Verrechnungsform leider nicht.

Was Betroffene jetzt tun sollten: Praktische Schritte zur Klärung

Wer im Sommer vergeblich auf seine Steuererstattung wartet und den begründeten Verdacht hat, dass eine automatische Verrechnung stattgefunden hat, sollte keinesfalls passiv bleiben, sondern strukturierte Schritte einleiten, um Klarheit zu gewinnen:

Detaillierten Status im Portal prüfen: Loggen Sie sich mit Ihren digitalen Zugangsdaten (Cl@ve, Zertifikat oder PIN) in das offizielle Portal der Agencia Tributaria ein und öffnen Sie den Bereich für die Einkommensteuererklärung. Prüfen Sie dort nicht nur die Hauptseite, sondern auch die Mitteilungen und eventuelle behördliche Bescheide (Notificaciones).

Offene Schulden und Register kontrollieren: Verschaffen Sie sich einen Überblick über sämtliche öffentlichen Verbindlichkeiten. Haben Sie möglicherweise offene Ratenzahlungen bei der Sozialversicherung, unbezahlte kommunale Steuern, alte Bußgelder oder noch nicht beglichene Steuerquartale aus früheren Perioden?

Professionellen Rat einholen: Sollten Unklarheiten bestehen oder der Verdacht auf eine fehlerhafte oder unverhältnismäßige Maßnahme der Behörden vorliegen, empfiehlt sich die Konsultation eines zertifizierten Steuerberaters (Gestor) oder eines auf Steuerrecht spezialisierten Rechtsanwalts.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Lohnsteuererstattung für viele Haushalte eine wichtige finanzielle Stütze darstellt. Wer jedoch offene Posten bei staatlichen oder kommunalen Stellen hat, muss jederzeit mit einer automatischen Verrechnung rechnen. Das genaue Studium der eigenen Steuerakte und die Kenntnis dieser administrativen Mechanismen sind daher der beste Schutz vor bösen finanziellen Überraschungen im Sommer. – TF-

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 01.08.2026 um 17:45

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1.8.2026 - Teneriffa sperrt Camping- und Erholungsgebiete wegen Hitze

Von Grillverboten bis zu gesperrten Wanderwegen greifen jetzt drastische Einschränkungen für den gesamten Tourismus im Inselinneren.-

Auf Teneriffa gelten ab diesem Samstag drastische Einschränkungen für Einheimische und Urlauber. Wegen einer extremen Hitzewelle mit erwarteten Temperaturen von bis zu 38 Grad hat der Inselrat die Waldbrandgefahrenstufe 2 ausgerufen. Um verheerende Brände im Keim zu ersticken, sind weite Teile der Bergregionen und Wälder ab sofort für die Öffentlichkeit gesperrt.

Diese Verbote gelten ab sofort in den Bergen

Die aktivierte Sicherheitsstufe bringt strenge Verbote mit sich, die den Ausflugsverkehr im Inselinneren lahmlegen. Die Behörden untersagen ab sofort folgende Aktivitäten:

- Aufenthaltsverbot: Alle Campingplätze, Zeltplätze und öffentlichen Erholungs- sowie Picknickgebiete im Wald sind geschlossen.

- Fahrverbote: Das Befahren des forstwirtschaftlichen Wegenetzes mit Kraftfahrzeugen zu Freizeitzwecken ist verboten.

- Absolutes Feuerverbot: Es darf im Freien keinerlei Feuer gemacht werden – das gilt auch für gemauerte Grills, Lagerfeuer, Campingkocher und Gaskocher.

- Rauchverbot im Grünen: Auf allen Wanderwegen, Aussichtspunkten, Pfaden und in den Wäldern ist das Rauchen strikt untersagt.

- Veranstaltungen abgesagt: Sportevents und traditionelle Pilgerfahrten (Romerías) auf Waldwegen sowie Querfeldein-Aktivitäten fallen aus.

- Arbeitsstopp im Wald: Jegliche forstwirtschaftliche Arbeit sowie der Einsatz von funkenberührenden Geräten wie Motorsensen, Schweißgeräten oder Winkelschleifern sind ausgesetzt.

Inselpräsidentin bittet um Verständnis und Vorsicht

Inselpräsidentin Rosa Dávila appellierte an das Verantwortungsbewusstsein der Bevölkerung. „Ich weiß, dass diese Einschränkungen die Pläne vieler Menschen an diesen Tagen durcheinanderbringen, aber ich bitte um Verständnis und Kooperation“, erklärte Dávila. Den Wald zu meiden und die Absperrungen zu respektieren sei der beste Weg, um zu verhindern, dass ein kleiner Funke zu einer Katastrophe führt.

Blanca Pérez, die zuständige Ministerin für Katastrophenschutz, betonte die extreme Verwundbarkeit der Natur durch die lang anhaltende, trockene Hitze. Parallel dazu rufen die Gesundheitsbehörden dazu auf, die Mittagshitze zwischen 12:00 und 16:00 Uhr zu meiden, ausreichend Wasser zu trinken und besonders auf Kinder sowie ältere Menschen zu achten.-

Bild: Symbolbild für das Camping und Wildcamping auf Teneriffa, das wegen akuter Waldbrandgefahr und Hitzewelle vorübergehend komplett untersagt wurde.

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Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 01.08.2026 um 17:42

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1.8.2026 - Kanaren melden mehr Badeunfälle wegen missachteter Warnungen

Der Juli bricht alle traurigen Rekorde des Jahres und markiert den absoluten Höchststand bei den Rettungseinsätzen an den Küsten.-

Die Urlaubsstimmung auf den Kanaren wird in diesem Jahr von einer traurigen Statistik überschattet. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 ist die Zahl der tödlichen Badeunfälle im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 30 Prozent in die Höhe geschossen. Bis Ende Juli ertranken bereits 39 Menschen im Archipel. Der Juli erwies sich dabei mit acht Toten und insgesamt 32 Betroffenen als der bisher schlimmste Monat des Jahres.

Die Zahlen stammen vom Verein zur Verhütung von Wasserunfällen „Kanarische Inseln, 1500 km Küste“. Insgesamt registrierten die Helfer seit Januar 129 Unfälle im Wasser – neben den Toten gab es zahlreiche Schwer- und Leichtverletzte.

Ignorierte Warnungen und tückische Strömungen

Die Daten legen den Finger in eine offene Wunde. Hauptursache für die Tragödien ist nach wie vor der Leichtsinn der Badegäste. Mehr als die Hälfte der Todesopfer (51 Prozent) ging ganz bewusst im Meer baden, obwohl die Regierung der Kanaren wegen schlechten Wetters und extremen Wellengangs ausdrückliche Vorwarnungen oder Alarmstufen ausgerufen hatte.

Besonders dramatisch ist die Bilanz bei den Jüngsten. Fünf Kinder und Jugendliche verloren in diesem Jahr bereits ihr Leben. Zwei dieser Fälle ereigneten sich im Juli und lösten Bestürzung aus. In Puerto del Carmen auf Lanzarote ertrank ein vierjähriges Mädchen aus Frankreich im Pool einer Ferienunterkunft. Auf Gran Canaria wurde die 12-jährige Fabiola am Strand von La Laja von einer starken Rückströmung erfasst und in den Atlantik gerissen – jede Hilfe kam zu spät. Insgesamt waren bereits 19 Minderjährige von Wasserunfällen betroffen.

Verschiebung in der Statistik: Mehr Frauen betroffen

Ein Blick auf die demografischen Daten zeigt eine ungewöhnliche Veränderung. Zwar stellen Männer mit 67 Prozent (26 Fälle) nach wie vor die Mehrheit der Todesopfer, doch der Anteil der Frauen ist drastisch auf 33 Prozent (13 Fälle) gestiegen. Damit bricht das laufende Jahr mit dem historischen Trend, bei dem der Männeranteil üblicherweise bei rund 85 Prozent lag. Zudem zeigt sich, dass vor allem Urlauber gefährdet sind. Unter den identifizierten Opfern befanden sich 17 Ausländer aus zehn verschiedenen Nationen, darunter drei Deutsche und zwei Briten.

Die gefährlichsten Orte und Uhrzeiten

Wer auf den Inseln Urlaub macht, sollte vor allem an den Stränden aufpassen, denn dort spielen sich 63 Prozent aller Unfälle ab. Häfen und Küstenzonen folgen mit 24 Prozent, während Schwimmbäder und natürliche Meerwasserbecken seltener zu Schauplätzen von Tragödien werden.

Auch regional gibt es klare Schwerpunkte:

Teneriffa verzeichnet mit 15 Todesfällen die traurige Spitze.
Fuerteventura folgt mit 9 Opfern.
Gran Canaria registrierte bislang 6 Badetote.
Lanzarote und El Hierro melden jeweils 3, La Gomera 2 und La Palma einen Todesfall.

Zudem spielt die Tageszeit eine entscheidende Rolle. Die meisten tödlichen Unfälle – nämlich 56 Prozent – ereigneten sich am Nachmittag. Die Retter mahnen daher dringend dazu an, Warnungen und rote Flaggen niemals zu ignorieren, Kinder keine Sekunde aus den Augen zu lassen und den Atlantik gerade in den späteren Stunden des Tages nicht zu unterschätzen.-

Bild: Symbolbild für das absolute Badeverbot auf den Kanarischen Inseln bei gefährlichen Unterströmungen und widrigen Küstenphänomenen.

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Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 01.08.2026 um 17:34

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1.8.2026 - Serientäter auf Gran Canaria nach Blitz-Einbruch gefasst

Flucht mit der Beute endet nach wenigen Minuten beim Warten auf den Linienbus.-

Einsatz auf Gran Canaria: Sicherheitskräfte verschärfen nach den jüngsten Vorfällen die Kontrollen in den betroffenen Regionen.

Ein polizeibekannter Serientäter hat am Mittwoch im Einkaufszentrum Las Terrazas an der Grenze zwischen Las Palmas und Telde auf Gran Canaria einen Blitzeinbruch verübt. Der Mann zertrümmerte die Glasscheibe eines Geschäfts, kam auf seiner Flucht allerdings nicht weit. Bereits wenige Minuten nach der Tat klickten an einer nahegelegenen Bushaltestelle die Handschellen.

Polizei stellt vorbestraften Mann unmittelbar mit dem Diebesgut

Eingegangen war der Alarm bei der Einsatzzentrale gegen etwa 23.00 Uhr, rund eine Stunde nach dem regulären Ladenschluss des Geschäftes. Überwachungskameras filmten den spanischen Staatsbürger dabei, wie er die gläserne Eingangstür einschlug und drei Geldkassetten mit Wechselgeld im Gesamtwert von 450 Euro sowie weitere Verkaufsartikel an sich riss.

Vollgepackt mit mehreren Taschen flüchtete der Mann vom Gelände. Dank der präzisen Personenbeschreibung durch das private Sicherheitspersonal des Einkaufszentrums lokalisierte eine herbeigeeilte Streife der Guardia Civil den Verdächtigen kurz darauf an einer Bushaltestelle, während er mit der Beute in der Hand auf den Linienbus wartete.

Sämtliche gestohlene Kassetten und das Bargeld konnten von den Einsatzkräften direkt vor Ort sichergestellt werden. Bei der anschließenden Überprüfung der Personalien stießen die Ermittler auf ein langes Sündenregister. Rund zwanzig Vorstrafen wegen Diebstahls, Körperverletzung und Bedrohung sind bereits aktenkundig. Aktuell lief gegen den Festgenommenen sogar noch ein weiteres Verfahren, weshalb ein Richter bereits seinen Reisepass einzog und ein striktes Ausreiseverbot verhängte.

Einkaufszentrum geriet schon im Juni wegen eines spektakulären Einbruchs in die Schlagzeilen

Erst im vergangenen Juni zertrümmerte eine fünfköpfige, mit Hämmern bewaffnete Bande am helllichten Tag die Vitrinen eines Juweliers. Maskiert und mit Handschuhen ausgerüstet erbeuteten die Männer damals Schmuck für über 120.000 Euro, bevor sie in einem gestohlenen Wagen flüchteten. Ermittler der Nationalpolizei brachten den Fall Mitte Juli jedoch zum Abschluss. Vier Tatverdächtige wurden dingfest gemacht, während zwei weitere Komplizen ohnehin bereits wegen anderer Delikte im Gefängnis saßen. Der aktuelle Bushaltestellen-Einbrecher wartet nach den polizeilichen Verhören nun auf seine Vorführung beim Haftrichter.-

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Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 01.08.2026 um 17:29

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1.8.2026 - Hitze-Alarmstufe Rot für Teile von Gran Canaria ausgerufen

Höchste Gesundheitsgefahr auf den Kanaren. Das Gesundheitsministerium Sanidad hat das maximale Niveau Rot für Telde und die Berge von Gran Canaria aktiviert.-

Eine drastische Verschärfung der aktuellen Wetterlage beschäftigt die Gesundheitsbehörden auf den Kanarischen Inseln. Die Generaldirektion für öffentliche Gesundheit hat wegen einer massiven Hitzewelle für mehrere Regionen des Archipels das System „MeteoSalud“ aktiviert. Höchste Alarmstufen gelten ab sofort für die ersten dicht besiedelten Zonen.

Gesundheitsbehörde Sanidad warnt vor extremem Risiko und empfiehlt die Absage von Aktivitäten im Freien

Betroffen von der maximalen Alarmstufe Rot (Niveau 3) sind seit Freitag die Gemeinde Telde sowie die gesamten Gipfelregionen (Cumbres) von Gran Canaria. Dieses höchste Warnniveau bedeutet ein extremes Gesundheitsrisiko für vulnerable Gruppen und eine hohe Belastung für die Bevölkerung. Sollte die extreme Hitzeperiode länger als drei Tage anhalten, stufen Mediziner die Gefahr für alle Menschen auf der Insel als extrem ein. Offizielle Richtlinien der Behörden empfehlen daher dringend, alle Aktivitäten im Freien abzusagen und selbst in den Nachtstunden gekühlte Innenräume aufzusuchen.

Zusätzliche Brisanz erhält die Wetterlage durch dichte Calima-Staubwolken in den höheren Luftschichten, welche vor allem die Bergregionen der gebirgigen Inseln sowie die östlichen Provinzen belasten. Trockene Staubluft mindert die Luftfeuchtigkeit und verstärkt die gefühlte Hitzeerzeugung massiv.

Mögliche Ausweitung der roten Warnstufen für den Norden von Teneriffa und La Palma

Prognosen der Gesundheitsbehörde deuten auf eine weitere Verschärfung im Laufe des Wochenendes hin. Eine Ausweitung der roten Alarmstufe auf den Osten, Süden und Westen von Gran Canaria, den gesamten Norden von Teneriffa sowie auf alle drei Warnzonen von La Palma wird derzeit vorbereitet. Parallel dazu gilt bereits die orangefarbene Warnstufe (Niveau 2) für Las Palmas de Gran Canaria sowie weite Teile von Teneriffa und La Palma. Gelbe Warnstufen (Niveau 1) betreffen zudem ausgewählte Zonen auf Lanzarote, Fuerteventura, La Gomera und El Hierro.


Besonders gefährdet sind laut Angaben der Mediziner Kleinkinder unter vier Jahren, Senioren ab 65 Jahren, Schwangere sowie chronisch kranke Menschen mit Herz-Kreislauf- oder Atemwegserkrankungen. Ernsthafte Symptome wie starker Schwindel, plötzliche Schwäche, hohes Fieber oder Bewusstseinstrübungen erfordern eine sofortige Alarmierung des Rettungsdienstes unter der Notrufnummer 112.-

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Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 01.08.2026 um 17:20

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1.8.2026 - Hitzewelle überrollt die Kanaren mit bis zu 40 °C

Das Wetteramt Aemet weitet die Hitzewarnungen aus. Schon ab dem heutigen Samstag gilt auf allen Kanaren-Inseln Alarmbereitschaft mit Werten von bis zu 40 Grad.-

Ein massiver Temperaturanstieg steht den Kanaren am Wochenende bevor. Das staatliche Wetteramt Aemet hat die bestehenden Hitzewarnungen für Samstag und Sonntag nochmals spürbar verschärft. Bereits ab dem heutigen Samstag sind ausnahmslos alle Kanarischen Inseln von den offiziellen Warnstufen betroffen, bevor die erste intensive Hitzewelle dieses Sommers am Sonntag ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht.

Staatliches Wetteramt Aemet ruft schon für den heutigen Samstag Warnstufen für alle Inseln des Archipels aus

Höchste Alarmstufen gelten am gesamten Wochenende für die Gipfel sowie den Osten, Süden und Westen von Gran Canaria. Während am heutigen Samstag von 11:00 Uhr bis 19:59 Uhr bereits die Warnstufe Orange mit erwarteten 37 Grad aktiv ist, steigen die Werte am Sonntag dramatisch an.

Meteorologen prognostizieren für den morgigen Sonntag flächendeckende Spitzenwerte von mindestens 39 Grad in diesen Gebieten. Besonders betroffen sind das Tejeda-Becken und die mittleren Höhenlagen im Südosten und Westen, wo die Thermometer örtlich die 40-Grad-Marke übersteigen können.

Eine extreme Belastung bringen zudem die Nachtstunden mit sich, da die Temperaturen in der Nacht zum Montag stellenweise nicht unter 28 Grad sinken werden. Sogar für den Norden von Gran Canaria wurde für Sonntag eine gelbe Hitzewarnung mit bis zu 34 Grad in mittleren Höhenlagen ausgelöst.

Warnstufe Gelb gilt ab dem heutigen Samstag flächendeckend für Teneriffa und alle übrigen Inseln

Auf den restlichen Inseln greift die Warnstufe Gelb bereits ab dem heutigen Samstag für alle Gebiete. Für Teneriffa gilt am Samstag und Sonntag jeweils von 11:00 Uhr bis 19:59 Uhr Alarmbereitschaft für die Metropolregion sowie die östlichen, südlichen und westlichen Hänge bei Werten von bis zu 35 Grad. Örtlich können die Temperaturen an den Südhängen und auf den Gipfeln am Sonntag sogar bis zu 37 Grad Celsius erreichen.

Gleichermaßen sind ab dem heutigen Samstag auch die westlichen Inseln La Gomera, El Hierro und La Palma von den offiziellen Hitzewarnungen betroffen. Hier klettern die Werte am Samstag auf flächendeckende 35 Grad Celsius, wobei am Sonntag vorwiegend die mittleren Höhenlagen und Südhänge im Fokus der gelben Warnstufe stehen. Auf La Palma ist am Sonntag zusätzlich der Osten der Insel mit Werten von bis zu 34 Grad Celsius betroffen.

Auf Lanzarote und Fuerteventura greift die gelbe Hitzewarnung ebenfalls ab dem heutigen Samstag im Landesinneren und an den südöstlichen Küsten bei etwa 34 Grad Celsius. Am Sonntag verschärft sich die Lage auch hier, sodass flächendeckend 35 Grad und lokal Spitzenwerte von bis zu 37 Grad gemessen werden können. Angesichts dieser extremen Wetterlage und der anhaltenden Trockenheit bleibt die offizielle Waldbrandwarnung der Regionalregierung für alle Bergregionen unvermindert aktiv.-

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Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 01.08.2026 um 06:37

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31.7.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Protest der Waldbrandbekämpfer auf Gran Canaria
Die Waldbrandbekämpfer des Cabildo von Gran Canaria protestieren heute erneut vor dem Inselregierungsgebäude. Die mehr als 200 Einsatzkräfte fordern, dass das seit Ende 2025 geltende Gesetz für Waldbrandbekämpfer endlich vollständig umgesetzt wird. Sie verlangen unter anderem Gefahrenzulagen, bessere Arbeitsschutzmaßnahmen und die Möglichkeit einer früheren Pensionierung.

Die Demonstration findet ausgerechnet während der aktuellen Waldbrandwarnung statt. Trotz der angespannten Lage wollen die Einsatzkräfte mit ihrem Protest auf ihre Arbeitsbedingungen aufmerksam machen. Nach Angaben der Beschäftigten erhalten viele von ihnen trotz gefährlicher Einsätze nur vergleichsweise geringe Zulagen.

42,8 Millionen Euro für Straßen und Gehwege
Las Palmas de Gran Canaria investiert bis 2030 insgesamt rund 43 Millionen Euro in die Instandhaltung von Straßen, Gehwegen und weiterer öffentlicher Infrastruktur. Der neue Auftrag umfasst 2.199 Straßen, 382 Stützmauern sowie Radwege, Bordsteine, Geländer, Bänke und Poller. Ziel ist es, Schäden schneller zu beseitigen und die Verkehrssicherheit in der gesamten Stadt zu verbessern.

Künftig soll außerdem ein Bereitschaftsdienst rund um die Uhr für Notfälle zur Verfügung stehen. Insgesamt werden 76 Mitarbeiter im Einsatz sein. Die Ausschreibung ist in zwei Lose aufgeteilt, um auch kleineren Unternehmen die Teilnahme zu ermöglichen. Zusätzlich sollen bei der Vergabe innovative und besonders umweltfreundliche Lösungen berücksichtigt werden.

210.000 Euro für mehr Sicherheit im Gewerbegebiet Melenara
Der Inselrat von Gran Canaria investiert 210.000 Euro in ein neues Videoüberwachungssystem für das Gewerbegebiet Melenara in Telde. Die Kameras sollen an wichtigen Standorten installiert werden und dabei helfen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, Vandalismus und illegale Müllablagerungen zu verhindern sowie die Arbeit der Polizei zu unterstützen.

Das Gewerbegebiet beschäftigt inzwischen mehr als 1.300 Menschen. Nach der Installation wird das Überwachungssystem von der Ortspolizei Telde betrieben. Die Maßnahme ist Teil eines Modernisierungsprogramms, für das der Inselrat seit 2020 bereits rund 1,46 Millionen Euro in das Gewerbegebiet Melenara investiert hat.

Erneuter Rettungseinsatz an einem Strand auf Gran Canaria
An der Playa de Melenara in Telde sind am Donnerstagvormittag ein Vater und sein minderjähriger Sohn aus dem Meer gerettet worden. Der Mann war ins Wasser gegangen, um seinem Kind zu helfen. Beide konnten anschließend nicht mehr selbst ans Ufer zurückkehren.

Rettungsschwimmer des Strandrettungsdienstes reagierten sofort und brachten Vater und Sohn sicher an Land. Beide wurden anschließend vorsorglich in Krankenhäuser nach Las Palmas de Gran Canaria gebracht. Nach ersten Informationen blieben sie unverletzt, sodass der Vorfall glimpflich ausging.

Migrationskrise in Ceuta spitzt sich dramatisch zu
Nach Angaben des spanischen Innenministeriums sind innerhalb von 24 Stunden rund 49.000 Migranten nach Ceuta gelangt. Gleichzeitig stieg die Zahl der Todesopfer auf mindestens 18. Die Behörden sprechen von einer beispiellosen Lage.

Zur Unterstützung der Guardia Civil hat die spanische Regierung das Militär eingesetzt. Die Soldaten sichern die Grenze und leiten die Ankommenden in ein Auffanggebiet um. Die Aufnahmeeinrichtungen sind inzwischen überfüllt, während weiterhin Menschen aus Marokko nach Ceuta gelangen.

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Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 31.07.2026 um 17:16

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31.7.2026 - Schockierender Tierschutzfall erschüttert Vecindario auf Gran Canaria

Zeugenaufruf nach dem Fund eines schwerkranken Vierbeiners soll den rechtmäßigen Besitzer ausfindig machen.-

Behörden auf Gran Canaria suchen nach einer Person, die in Vecindario einen schwer kranken Hund auf offener Straße ausgesetzt hat. Örtliche Polizeikräfte von Santa Lucía de Tirajana bitten die Öffentlichkeit dringend um Mithilfe bei der Identifizierung des verantwortlichen Halters. Das völlig entkräftete Tier wurde im Bereich der Ciudad Infantil aufgefunden.

Polizei in Santa Lucía de Tirajana bittet nach dem gravierenden Tierschutzfall um die Mithilfe der Bevölkerung

Ein zutiefst besorgniserregender Gesundheitszustand des Tieres machte unmittelbar nach dem Entdecken ein schnelles Eingreifen der Rettungskräfte notwendig. Der Zustand des Tieres veranlasste die Beamten auch umgehend ein offizielles Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Aussetzung und schwere Misshandlung einzuleiten. Höchste Priorität hat für die Ermittler nun das Ausfindig machen des rechtmäßigen Besitzers sowie von Zeugen, die sachdienliche Angaben zum Hergang machen können.

Ermittlungsteams versuchen derzeit akribisch zu rekonstruieren, wie das Tier an den Fundort gelangte und wer vor dem Auffinden die Verantwortung für den Hund trug. Anwohner und Bewohner von Santa Lucía de Tirajana, die den Hund wiedererkennen, werden um umgehende Kontaktaufnahme gebeten.

Wichtig sind für die Aufklärung auch Beobachtungen zu verdächtigen Personenbewegungen oder Fahrzeugen, die im Bereich des Fundortes gesehen wurden. Selbst scheinbar unbedeutende Details können für den Fortschritt des Falls von entscheidender Bedeutung sein. Hinweise nimmt die örtliche Polizei unter der Rufnummer 928 727 201 entgegen, wobei alle Daten streng vertraulich behandelt werden.-

Bild: Dieses von den Behörden veröffentlichte Bild zeigt das schwerkranke Tier unmittelbar nach dem Fund am Straßenrand in Vecindario.

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Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 31.07.2026 um 17:04

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31.7.2026 - 10 Jahre Bauzeit: Flughafen Teneriffa Süd wird generalsaniert

Flughafenbetreiber investiert über eine halbe Milliarde Euro in die komplette Modernisierung der Infrastruktur.-

Eine lang erwartete Modernisierung des Flughafens Teneriffa Süd nimmt die erste entscheidende bürokratische Hürde. Der staatliche spanische Flughafenbetreiber Aena hat das historische Großprojekt mit einem Gesamtvolumen von weit über 500 Millionen Euro offiziell ausgeschrieben. Geplante Bauarbeiten werden sich über einen Zeitraum von etwas mehr als zehn Jahren erstrecken und das Erscheinungsbild des wichtigsten touristischen Tors der Insel komplett verändern.

Aena schreibt die historische Generalsanierung des Terminals für über fünfhundert Millionen Euro aus

Das Megaprojekt sieht eine umfassende Rekonstruktion und Vereinheitlichung der bestehenden Terminalgebäude vor, die ursprünglich aus den 1970er- und 1980er-Jahren stammen sowie durch das neuere Verbindungsgebäude aus dem Jahr 2022 ergänzt wurden. Für die Kernsanierung des Terminalkomplexes sind rund 464 Millionen Euro veranschlagt, während die Erweiterung und der Neubau der Parkflächen mit weiteren 48,4 Millionen Euro beziffert werden.

Inklusive nachfolgender Planungen wird das Gesamtinvestitionsvolumen die Grenze von 550 Millionen Euro überschreiten. Offiziell ist der Start der Bauarbeiten für den Herbst 2027 angesetzt. Eine koordinierte Ausführung erfolgt in insgesamt vier Hauptphasen mit einer kalkulierten Gesamtlaufzeit von 126 Monaten.

Um den laufenden Flugbetrieb zu keinem Zeitpunkt zu gefährden, haben Ingenieure den Bauablauf in eine hochkomplexe Struktur von bis zu 57 einzelnen Subphasen unterteilt. Einzig das eigentliche Rollfeld bleibt von den baulichen Maßnahmen unberührt. Zu den markantesten Neuerungen gehört der Bau eines dreistöckigen Parkhauses mit 1.255 Plätzen für Mietwagen und weiteren 807 Stellflächen für Privatfahrzeuge. Dieses wird über direkte Fußgängerbrücken an das Hauptgebäude angebunden. Zudem wird im Fundament bereits eine intermodale Schnittstelle für den geplanten Anschluss an die zukünftige Trasse des Südzugs (Tren del Sur) vorbereitet.

Aufwendige Abrissarbeiten und moderne Abfertigungshallen entstehen bei laufendem Flugbetrieb

Im Zuge der Erweiterung des Terminals wird eine neue, zentrale Check-in-Halle mit insgesamt 125 Abfertigungsschaltern sowie ein komplett modernisiertes System zur Gepäckabwicklung integriert. Der technisch anspruchsvollste Teil betrifft das alte Gebäude aus den 1970er-Jahren, welches den Nicht-Schengen-Verkehr abfertigt. Hier werden die vorderen 81 Meter der bestehenden Konstruktion umfassend verstärkt, während der gesamte restliche Teil abgerissen und von Grund auf neu errichtet wird. Auf dieser Freifläche entsteht eine zeitgemäße Ankunftshalle mit einer zentralisierten Passkontrolle und einer vergrößerten Gepäckausgabe.

Aena-Verantwortliche stellten klar, dass das primäre Ziel des Vorhabens nicht in einer reinen Kapazitätserhöhung liegt. Vielmehr soll die Infrastruktur architektonisch, funktional und energetisch auf ein modernes Niveau gehoben werden, um den gestiegenen Anforderungen an Nachhaltigkeit und Komfort in der internationalen Tourismusbranche gerecht zu werden.

Ein provisorisches Betriebsgebäude auf dem Gelände fängt während der langjährigen Bauphase den täglichen Passagierstrom reibungslos auf.-

Bild: Historischer Umbau beschlossen: Aena schreibt die umfassende Sanierung des Flughafens Teneriffa Süd für über eine halbe Milliarde Euro aus

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Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 31.07.2026 um 16:54

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31.7.2026 - Kanaren im Hitzemodus mit tropischen Nächten

Extreme Trockenheit und hohe Temperaturen sorgen in den Bergen für eine akute Waldbrandgefahr.-

Die erste intensive Hitzewelle dieses Sommers auf den Kanaren setzt sich am Wochenende unvermindert fort. Das Wetteramt Aemet hat für Freitag, Samstag und Sonntag offizielle Hitzewarnungen für fast alle Inseln herausgegeben. In den am stärksten betroffenen Regionen gilt aufgrund extrem hoher Temperaturen die Alarmstufe Orange.

Staatliches Wetteramt Aemet ruft für Gran Canaria wegen extremer Temperaturen die Alarmstufe Orange aus

Die höchsten Werte verzeichnen am Wochenende die Gipfel sowie der Osten, Süden und Westen von Gran Canaria. Für diese Regionen gilt am Freitag und Samstag jeweils von 11:00 Uhr bis 19:59 Uhr die Warnstufe Orange. Hier erwarten die Meteorologen flächendeckende Höchsttemperaturen von mindestens 37 Grad Celsius.

Besonders betroffen sind das Tejeda-Becken sowie die mittleren Höhenlagen im Südosten und Westen der Insel, wo die Thermometer örtlich Spitzenwerte von bis zu 39 Grad Celsius erreichen können. Eine spürbare Abkühlung bleibt auch nach Sonnenuntergang aus, da die Nachttemperaturen in diesen Gebieten nicht unter 26 Grad sinken werden.

Warnstufe Gelb für Teneriffa und die restlichen Inseln

Auf den übrigen Kanarischen Inseln gilt am Wochenende die Warnstufe Gelb, was ein geringeres, aber dennoch ernstzunehmendes Risiko bedeutet. Auf Teneriffa betrifft die Warnung die Metropolregion sowie die östlichen, südlichen und westlichen Hänge, wo Höchsttemperaturen von bis zu 35 Grad Celsius erwartet werden. Besonders das Mittelland des südlichen Ballungsraums ist hierbei betroffen.

Für Fuerteventura meldet das Wetteramt Höchstwerte von bis zu 34 Grad Celsius, die vor allem das Landesinnere und den Südosten der Insel treffen. Auf La Gomera, El Hierro und La Palma steigen die Temperaturen ebenfalls auf flächendeckende 34 Grad Celsius. An den nach Süden ausgerichteten Gipfeln und in den mittleren Höhenlagen von La Gomera und El Hierro können die Werte am Samstag lokal sogar auf bis zu 37 Grad Celsius klettern.

Regierung ruft offizielle Waldbrandwarnung für die Bergregionen aus

Aufgrund der gefährlichen Wetterkombination aus extremer Trockenheit, Werten um die 40 Grad und zeitweise starken Windböen hat die kanarische Regionalregierung eine offizielle Waldbrandwarnung für die höher gelegenen Zonen ausgerufen. Der Katastrophenschutz warnt vor einer extrem leichten Entzündbarkeit der Vegetation in den Kiefernwäldern und Bergregionen.

Die Gesundheitsbehörden und die Feuerwehr erinnern an die wichtigsten Schutzmaßnahmen: Direkte Sonneneinstrahlung in den Mittagsstunden meiden, ausreichend Wasser trinken und jeglichen Umgang mit offenem Feuer oder funkenschlagenden Geräten im Freien strikt unterlassen.-

Bild: Glühendes Landesinnere: Besonders im Tejeda-Becken und den Tälern im Südosten und Westen von Gran Canaria steigen die Temperaturen am Wochenende auf bis zu 39 Grad

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Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 31.07.2026 um 16:48

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31.7.2026 - Migranten-Krise in Ceuta: Spanien mobilisiert das Militär

Die Zentralregierung schickt Soldaten an die Außengrenze und vereinbart mit Marokko die sofortige Abschiebung aller Migranten.-

Die Migrationskrise in der spanischen Exklave Ceuta hat ein historisches und dramatisches Ausmaß erreicht. Nach dem massiven Ansturm von mehr als 20.000 Menschen, die schwimmend das spanische Territorium erreichten, hat die Zentralregierung in Madrid die Mobilisierung der Armee angeordnet. Die katastrophale Lage an den Außengrenzen forderte bereits mindestens 14 Todesopfer und löste einen Dominoeffekt auf Melilla aus.

Über 20.000 Migranten erreichen die Exklave schwimmend und durchbrechen die Polizeiketten am Tarajal-Strand

Am Donnerstag eskalierte die Situation an den Grenzanlagen völlig, als Tausende Menschen zeitgleich versuchten, den Grenzzaun am strategischen Kontrollpunkt El Tarajal schwimmend zu umgehen. Nach Berichten von Sicherheitskräften vor Ort durchbrachen große Gruppen aufgebrachter Migranten am Nachmittag die Polizeiketten der Nationalpolizei und der Guardia Civil auf der spanischen Seite.

Eigentlich sollten die angekommenen Personen kontrolliert in das ohnehin überfüllte temporäre Aufnahmezentrum (CETI) geleitet werden, doch die schiere Masse der Menschen überrannte die Absperrungen vollständig.

Die Beamten vor Ort mussten mit Schutzausrüstung, Helmen und Antidisturbios-Material verstärkt werden, um ein weiteres Vordringen in das Stadtgebiet zu verhindern. Aufgrund des sogenannten Ansteckungseffekts sahen sich die Behörden in der Schwesterstadt Melilla gezwungen, die dortige Grenze zu Marokko präventiv komplett zu schließen, um einen ähnlichen Massenansturm zu verhindern.

Madrid setzt trotz Armeeeinsatz auf direkte Rückführungen nach Marokko

Trotz des Einsatzes des Militärs zur Grenzsicherung betont die Regierung von Premierminister Pedro Sánchez eine angeblich „exzellente Kooperation“ mit den marokkanischen Behörden. In einer kurzfristigen Vereinbarung verständigten sich Madrid und Rabat darauf, rechtliche und logistische Maßnahmen umzusetzen, um alle illegal eingereisten Personen „so schnell wie möglich“ direkt wieder nach Marokko abzuschieben.

Innenminister Fernando Grande-Marlaska reist persönlich nach Ceuta, um die Direktrückweisungen vor Ort zu koordinieren. Beide Staaten machen kriminelle Schlepperbanden für die Eskalation verantwortlich. Diese hätten ein jüngstes Urteil des Obersten Gerichtshofs im Bezug auf Abschiebungen von schwimmend angekommenen Migranten instrumentalisiert.

Das Außenministerium wies zudem Spekulationen zurück, wonach Marokko die Grenzen als diplomatische Vergeltung für den jüngsten Staatsbesuch von Pedro Sánchez im rivalisierenden Algerien absichtlich geöffnet habe. - siehe Video...-

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Quelle: zum Video
Autor: Kanaren News - 31.07.2026 um 16:42

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31.7.2026 - Hitze-Rekord auf Gran Canaria: Über 40 Grad in Tasarte

Staatliches Wetteramt Aemet misst den kanarischen Spitzenwert in Tasarte und registriert in Agüimes die stärksten Windböen ganz Spaniens.-

Glühende Sommerhitze an der Küste: Die erste intensive Hitzewelle des Jahres sorgt an den Stränden und im Landesinneren von Gran Canaria für Extremwerte

Die erste Hitzewelle dieses Sommers hat auf den Kanaren zu extremen Höchstwerten geführt. Am Donnerstag registrierten die Messstationen des Wetteramtes Aemet insbesondere auf Gran Canaria außergewöhnliche Temperaturen. Den landesweiten Spitzenwert erreichte dabei der Westen der Insel, wo die Thermometer die 40-Grad-Marke durchbrachen.

Erste intensive Hitzewelle des Sommers sorgt für extreme Temperaturen und schwere Sturmböen auf der Insel

Die Wetterstation in Tasarte, einem Ortsteil der Gemeinde La Aldea de San Nicolás, meldete am Donnerstagnachmittag exakt 40,6 Grad Celsius. Damit war dieser Küstenabschnitt der heißeste Ort des gesamten kanarischen Archipels. Auch in anderen Regionen Gran Canarias stiegen die Temperaturen rasant an. So wurden in Tejeda im Inselzentrum 37,2 Grad gemessen, dicht gefolgt von Cuevas del Pinar in San Bartolomé de Tirajana mit 36,9 Grad und Lomo Pedro Hidalgo in Las Palmas de Gran Canaria mit 35,9 Grad.

Parallel zur extremen Hitze entwickelte sich im Osten der Insel eine schwere Sturm-Wetterlage. In der Gemeinde Agüimes registrierte das Wetteramt Sturmböen mit einer Spitzengeschwindigkeit von 91 Kilometern pro Stunde. Dies war zeitweise der höchste Windwert in ganz Spanien. Auch am Flughafen Gran Canaria erreichte der Wind Geschwindigkeiten von bis zu 75 km/h.

Akute Waldbrandgefahr durch die Wetterkombination

Die gefährliche Kombination aus extremer Hitze, sehr geringer Luftfeuchtigkeit und starken Windböen sorgt auf den Kanaren für höchste Alarmbereitschaft. Die Behörden warnen eindringlich vor einer akuten Waldbrandgefahr in den Bergen und Kiefernwäldern der Insel. Die Bürger und Urlauber werden aufgerufen, jeglichen Umgang mit offenem Feuer im Freien strikt zu unterlassen und die Anweisungen des Katastrophenschutzes konsequent zu befolgen.-

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Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 31.07.2026 um 16:36

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30.7.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Brennendes Auto am Donnerstagmorgen auf der GC-1
Ein brennendes Auto hat am Donnerstagmorgen den Verkehr auf der GC-1 in Richtung Las Palmas erheblich beeinträchtigt. Der Brand ereignete sich auf Höhe der Onda Atlántica und führte dazu, dass die Fahrbahn vorübergehend gesperrt werden musste. Feuerwehr und Polizei rückten aus, um das Feuer zu löschen und die Unfallstelle abzusichern.

Während des Einsatzes wurde der Verkehr über Pérez Muñoz umgeleitet. Dadurch kam es im morgendlichen Berufsverkehr zu langen Staus, die bis zur Avenida Marítima auf Höhe der Kaserne der Guardia Civil reichten. Nachdem das Fahrzeug gelöscht worden war, konnte die GC-1 wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Vier Strände auf den Kanaren erhalten „Schwarze Flagge”.
Die Umweltschutzorganisation Ecologistas en Acción hat vier Küstenabschnitte auf den Kanaren mit der „Schwarzen Flagge“ ausgezeichnet. Kritisiert werden unter anderem Umweltverschmutzung, illegale Bauprojekte, Abwassereinleitungen und die Folgen des Massentourismus.

Betroffen sind der Strand Las Teresitas auf Teneriffa, das umstrittene Bauprojekt Cuna del Alma, die Küste von Telde auf Gran Canaria sowie der Kreuzfahrttourismus auf Lanzarote. Laut dem Umweltbericht stehen diese Beispiele für die größten Umweltprobleme an den Küsten des Archipels. Zudem warnen die Naturschützer vor einer weiter steigenden Belastung durch den Tourismus und fordern einen stärkeren Schutz der Küsten.

Mogán hält an Anspruch auf Hafenverwaltung fest
Die Gemeinde Mogán will trotz der Ablehnung durch Puertos Canarios weiter für die Verwaltung des Puerto de Mogán kämpfen. Im Gemeinderat bestätigte die Regierungsmehrheit ihren Kurs und lehnte einen Antrag der Opposition ab, den Beschluss zur beantragten Verlängerung der Hafenkonzession auszusetzen. Bürgermeisterin Onalia Bueno betonte, die Gemeinde sehe sich weiterhin im Recht und werde ihren Anspruch notfalls gerichtlich durchsetzen.

Auch beim Thema Touristenabgabe blieb die Mehrheit bei ihrer Linie. Ein Antrag der Opposition, die nach einem Urteil des Kanarischen Obergerichts für ungültig erklärte Abgabe vorläufig auszusetzen, wurde abgelehnt. Die Gemeindeverwaltung will gegen das Urteil vorgehen und die Gebühr bis zu einer endgültigen Entscheidung weiter erheben.

Verkehrsbehinderungen auf der GC-1 am Wochenende
Autofahrer auf Gran Canaria müssen sich am Wochenende auf Einschränkungen einstellen. Wegen der Bauarbeiten zur Untertunnelung der GC-1 wird die Autobahn im Bereich Belén María am Samstag und Sonntag jeweils von 8 bis 18 Uhr in Fahrtrichtung Süden gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Belén María und dem Castillo de La Luz.

Wer aus dem Hafen, La Isleta oder El Sebadal kommt, muss über die Straßen Juan Rejón und Albareda bis zur Calle Gran Canaria fahren und dort auf die Autobahn auffahren. Auch die Zufahrt zum Gesundheitszentrum La Isleta von der Küstenstraße aus ist während der Arbeiten gesperrt. Die Behörden empfehlen, mehr Fahrzeit einzuplanen und der ausgeschilderten Umleitung zu folgen.

Inflationsrate in Spanien steigt auf höchsten Stand seit zwei Jahren
Die Inflationsrate in Spanien ist im Juli auf 3,5 Prozent gestiegen und hat damit den höchsten Stand seit zwei Jahren erreicht. Hauptgründe sind gestiegene Preise für Strom und Kraftstoffe. Für Verbraucher bedeutet das erneut höhere Lebenshaltungskosten.

Auch die Kerninflation, bei der Energie und unverarbeitete Lebensmittel nicht berücksichtigt werden, stieg auf 3,0 Prozent. Die spanische Regierung macht vor allem den Nahostkonflikt und die dadurch gestiegenen Energiepreise für die Entwicklung verantwortlich. Die endgültigen Inflationszahlen für Juli werden am 13. August veröffentlicht.

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Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 30.07.2026 um 17:10

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30.7.2026 - Lidl-Expansion auf Gran Canaria: Grünes Licht für neues Projekt in Mogán

Der Gemeinderat von Mogán genehmigt ein neues Lidl-Gewerbeprojekt in Arguineguín (Loma II). Alle Details zur Expansion und Infrastruktur im Süden Gran Canarias...-

Konkret geht es um einen Stadtort in Arguineguin.

Mogán – Der Gemeinderat von Mogán hat einen entscheidenden Schritt für die Weiterentwicklung der lokalen Infrastruktur im Süden von Gran Canaria gemacht. Im Rahmen des städtebaulichen Planungsprozesses wurde ein neues Gewerbeprojekt endgültig freigegeben, das die Expansion der Supermarktkette Lidl in der Gemeinde maßgeblich vorantreibt. Die Kommission für strategische Umweltprüfung von Stadtentwicklungsplänen des Gemeinderats von Mogán stimmte in ihrer Sitzung am 15. Juli 2026 einstimmig für den strategischen Umweltbericht. Diese Änderung der Flächennutzung wurde vom Projektentwickler Lidl Supermarkets SAU beantragt und stellt einen wichtigen Meilenstein für den Handel und das Leben vor Ort dar. Unterzeichnet wurde der entsprechende Beschluss von Sekretär Higinio Suárez und anschließend vom amtierenden Bürgermeister Rayco Guerra offiziell bestätigt.

Neugestaltung der Infrastruktur im Gebiet Loma II

Das Bauvorhaben konzentriert sich speziell auf das Gebiet Loma II in der Ortschaft Arguineguín. Aus technischer Sicht ist diese städtebauliche Entwicklung als umfassendes Erschließungsprojekt konzipiert. Es beinhaltet die gezielte Änderung der rechtlichen Klassifizierung, der Kategorie sowie der zukünftigen Landnutzung des entsprechenden Grundstücks. Konkret bedeutet dies, dass die Fläche von einem touristisch erschlossenen Stadtgebiet in ein unbebautes Wohngebiet umgewandelt werden soll.

Im Zuge dieser groß angelegten Neuordnung ist auch eine detaillierte Neugestaltung des örtlichen Straßennetzes sowie des markanten Zufahrtskreisels am Ortseingang von Arguineguín geplant. Das Hauptziel all dieser baulichen Maßnahmen ist es, die bereits bestehende städtebauliche Verdichtung des Gebietes optimal zu berücksichtigen und den zahlreichen Bewohnern von Arguineguín künftig eine hochmoderne, fußläufig erreichbare Gewerbe- und Dienstleistungsinfrastruktur zu bieten.

Positive Umweltprüfungen ebnen den Weg für Lidl

Dem endgültigen Beschluss ging ein vereinfachtes strategisches Umweltprüfungsverfahren voraus, welches auf Antrag des Gemeinderats bereits Ende März 2026 eingeleitet wurde. Innerhalb von 45 Werktagen konnte der obligatorische Konsultationsprozess mit diversen öffentlichen Verwaltungen und Interessengruppen erfolgreich abgeschlossen werden.

Nach der präzisen Auswertung aller relevanten Fachberichte weist die Akte äußerst positive Bewertungen auf. Ein zentraler Punkt der Berichte ist die Bestätigung, dass das Bauvorhaben keinerlei negative Auswirkungen auf die geschützten Naturschutzgebiete der Region oder das europäische Natura-2000-Netzwerk haben wird. Zusätzlich bestätigten die zuständigen Straßenbauämter des Inselrats von Gran Canaria, dass das Projekt die unter ihrer direkten Zuständigkeit stehenden Straßen nicht beeinträchtigt. Auch das Verteidigungsministerium gab im Rahmen der nationalen Vorschriften zur Umweltverträglichkeitsprüfung einen abschließend positiven Bericht ab.

Strenge Auflagen und Naturschutz im Fokus

Die technische Bewertung der Umweltbehörde untermauert ausdrücklich, dass bei der Umsetzung des Projekts keine signifikanten negativen Umweltauswirkungen zu erwarten sind. Dies liegt primär daran, dass das Vorhaben in einem bereits bestehenden, urbanisierten Sektor realisiert wird und keine unberührten Naturflächen beansprucht. Der Bericht bindet die weitere Entwicklung jedoch an die strikte Einhaltung der im strategischen Umweltdokument dargelegten Korrekturmaßnahmen und sektoralen Auflagen, um einen reibungslosen Bauablauf zu gewährleisten.

Teil einer umfassenden Expansionsstrategie auf den Kanaren

Mit dieser strategischen Zustimmung rückt das von Lidl in Arguineguín vorangetriebene Handelsprojekt der finalen Baugenehmigung in greifbare Nähe. Dies festigt nicht nur die Ausweitung der Lebensmittelnahversorgung in den Wohngebieten der Touristengemeinde Mogán, sondern fügt sich nahtlos in eine umfassendere Expansionsstrategie des Unternehmens auf den Kanarischen Inseln ein.

Erst kürzlich, im Juli 2026, investierte der Discounter rund 6,5 Millionen Euro in die umfassende Modernisierung und Wiedereröffnung seiner Filiale in Agüimes, was die immense Bedeutung des kanarischen Marktes für den Konzern unterstreicht. Mit mittlerweile knapp 40 Supermärkten auf den gesamten Kanaren setzt das Unternehmen weiterhin auf nachhaltiges Wachstum, die Schaffung neuer, lokaler Arbeitsplätze sowie die gezielte Stärkung und den Vertrieb heimischer Agrarprodukte. Für die Einwohner von Mogán und insbesondere Arguineguín bedeutet der neue Standort in Loma II zukünftig nicht nur kürzere Einkaufswege, sondern auch eine erhebliche qualitative Bereicherung des lokalen Einzelhandelsangebots. – TF-

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 30.07.2026 um 16:45

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30.7.2026 - WM 2030 auf Gran Canaria: Budget für Stadion-Umbau steigt auf 234 Millionen Euro

Für die WM 2030 steigt das Budget für den Umbau des Stadions auf Gran Canaria auf 234 Millionen Euro. Alle Hintergründe zur neuen Ausschreibung...-

Mit der neuen Ausschreibung will das Cabildo das Ruder herumreißen!

Gran Canaria – Das Cabildo de Gran Canaria erhöht das Budget für die geplante Erweiterung und Modernisierung des Estadio de Gran Canaria drastisch. In der ersten Augusthälfte wird das Großprojekt für den Ausbau der Sportstätte – bekannt unter dem Entwurfsnamen „La Nube“ („Die Wolke“) – mit einem Gesamtvolumen von 234 Millionen Euro erneut ausgeschrieben. Die Investition soll die strengen Auflagen des Weltfußballverbands FIFA für die Fußball-Weltmeisterschaft 2030 erfüllen und gleichzeitig als nachhaltiger wirtschaftlicher Impulsgeber für die Kanareninsel dienen.

Neues Financial Framework: Wie sich die 234 Millionen Euro verteilen

Die Notwendigkeit einer erneuten Ausschreibung ergab sich, nachdem der ursprüngliche Kostenrahmen von 174 Millionen Euro auf den internationalen Märkten nicht mehr gehalten werden konnte. Um die verbleibende Finanzierungslücke von 60 Millionen Euro zu schließen, haben die regionalen und lokalen Behörden gemeinsam mit dem heimischen Fußballklub ein verändertes Finanzierungsmodell erarbeitet. Das Cabildo de Gran Canaria übernimmt mit 134 Millionen Euro den Hauptanteil der Gesamtsumme und verhandelt derzeit mit der spanischen Zentralregierung in Madrid über eine ergänzende staatliche Beteiligung.

Die restlichen Bausteine der Gesamtfinanzierung setzen sich wie folgt zusammen:

- UD Las Palmas: Der professionelle Fußballverein steuert im Rahmen einer langjährigen Verwaltungsvereinbarung 60 Millionen Euro bei. Trotz dieser privatrechtlichen Mittelbeteiligung verbleibt die Sportstätte zu 100 Prozent im Eigentum der öffentlichen Hand.

- Regierung der Kanarischen Inseln (Gobierno de Canarias): Die Regionalregierung stellt 25 Millionen Euro für das Infrastrukturprojekt bereit.

- Stadtverwaltung Las Palmas de Gran Canaria (Ayuntamiento): Der Stadtrat beteiligt sich mit weiteren 15 Millionen Euro an der Aufstockung des Budgets.

Laut Aussagen von Inselpräsident Antonio Morales entspricht die gebündelte Bereitstellung öffentlicher und privater Gelder exakt dem Grundgedanken, mit dem die Kandidatur Gran Canarias ins Leben gerufen wurde. Durch den koordinierten Dialog zwischen der Inselverwaltung, der Regionalregierung, dem Stadtrat und UD Las Palmas sei es gelungen, insgesamt 100 Millionen Euro an externen Förder- und Investitionsmitteln für das kommunale Großprojekt zu sichern.

Ursachen des Preisanstiegs: Globaler Markt, Materialkosten und Lohnentwicklung

Die ursprüngliche Kostenschätzung für die Modernisierung des Stadions lag bei 114 Millionen Euro. Nach vertiefenden geotechnischen Untersuchungen des Baugrunds durch das Planungsteam musste das geplante Budget bereits in einer ersten Phase auf 174 Millionen Euro angehoben werden. Die darauffolgende internationale Ausschreibung blieb jedoch ohne zuschlagsfähiges Ergebnis, da kein Bauunternehmen ein Angebot innerhalb dieser finanziellen Obergrenze vorlegte.

Wie die Inselverwaltung in ihrer offiziellen Mitteilung ausführt, ist das Scheitern des ersten Ausschreibungsverfahrens auf unvorhersehbare Verwerfungen am internationalen Bausektor zurückzuführen. Insbesondere geopolitische Spannungen – darunter Einschränkungen im internationalen Handelsverkehr durch neue Zollbestimmungen sowie Lieferkettenunterbrechungen bei Rohöltransporten durch die Straße von Hormus – führten weltweit zu erheblichen Frachtkosten- und Preiserhöhungen.

Diese globalen Faktoren schlugen sich direkt auf die Beschaffungspreise der Kernbaustoffe nieder:

- Baustahl: Der Marktpreis für Stahl verdoppelte sich im relevanten Planungszeitraum. Das Material bildet die statische Grundlage für die neue, freitragende Dachkonstruktion des Stadions.

- Beton und Aluminium: Auch bei Beton und Aluminium verzeichnete die Bauwirtschaft drastische Preissteigerungen.

- Arbeitskosten: Die Stundensätze für spezialisierte Fachkräfte auf den Kanarischen Inseln stiegen von vormals 16 bis 17 Euro auf durchschnittlich 25 Euro. In Spitzenzeiten werden für qualifiziertes Baupersonal bis zu 30 Euro pro Stunde aufgerufen.

Um eine Lösung innerhalb des alten Finanzrahmens zu prüfen, leitete das Cabildo de Gran Canaria zunächst ein direktes Verhandlungsverfahren mit vier namhaften internationalen Bauunternehmungen ein. Nachdem sich zeigte, dass kein Anbieter das Projekt für 174 Millionen Euro fertigstellen konnte, entschied sich die Behörde für eine Anpassung der Preiskalkulation und die Einleitung einer neuen öffentlichen Ausschreibung.

Das Projekt „La Nube“: Architektur von L35 und FIFA-Stadionstandards

Der architektonische Entwurf für den Umbau der Arena stammt aus einem internationalen Ideenwettbewerb, aus dem das renommierte Architekturbüro L35 Architects als Sieger hervorging. L35 erlangte internationale Bekanntheit unter anderem durch die umfassende Neugestaltung des Estadio Santiago Bernabéu in Madrid (Quelle: L35 Architects / Cabildo de Gran Canaria).

Das Konzept trägt den Titel „The Cloud“ („La Nube“) und sieht eine visuelle Transformation des im Stadtteil Siete Palmas gelegenen Stadions vor. Vorgesehen ist eine helle, schwebend wirkende Gebäudehülle, die dem Bauwerk ein modernes Erscheinungsbild verleiht. Ein zentrales Element der Planung ist die vollständige Überdachung aller Zuschauerplätze, die den Komfort für Besucher deutlich erhöhen und gleichzeitig höchste Standards für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit erfüllen soll.

Um die offiziellen Kriterien des Weltfußballverbands FIFA für Austragungsorte der Weltmeisterschaft 2030 zu erfüllen, ist eine Erweiterung der Zuschauerkapazität erforderlich. Nach den FIFA-Stadionrichtlinien für WM-Endrunden müssen Stadien für Gruppenspiele eine Kapazität von mindestens 40.000 Sitzplätzen aufweisen (Quelle: FIFA Stadium Guidelines 2030). Das Estadio de Gran Canaria, das derzeit rund 32.400 Zuschauern Platz bietet, soll im Zuge der Ausbauarbeiten auf über 44.000 Sitzplätze erweitert werden.

Der Inselminister für Sport, Aridany Romero, betonte, dass der Zeitplan trotz der Verzögerung beim ersten Ausschreibungsverfahren eingehalten werden kann. Sämtliche FIFA-Vorgaben und Fristen für die Fertigstellung der Sportstätte seien im Terminplan der Inselregierung fest verankert.

Strategische Bedeutung der WM 2030 für die Infrastruktur der Kanaren

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2030 wird als Jubiläumsturnier in einer historischen Konstellation auf drei Kontinenten ausgetragen. Die Hauptausrichter sind Spanien, Portugal und Marokko, während drei Eröffnungsspiele in Südamerika (Uruguay, Argentinien und Paraguay) stattfinden. Der Spanische Fußballverband RFEF (Real Federación Española de Fútbol) bereitet die finale Liste der spanischen Spielorte vor, bei der Gran Canaria als aussichtsreicher Kandidat gilt.

Die Inselregierung von Gran Canaria versteht die Modernisierung des Stadions nicht nur als Investition für ein mehrwöchiges Sportevent, sondern als langfristige Strukturentwicklung. Die Arena soll nach Abschluss der Arbeiten als multifunktionale Veranstaltungsstätte für Sportwettkämpfe, Konzerte und Großveranstaltungen genutzt werden. Das Ziel der Verantwortlichen besteht darin, die Wirtschaftsstruktur der Insel nachhaltig zu diversifizieren, den Tourismussektor zu stärken und modernste Infrastruktur für zukünftige Generationen auf Gran Canaria zu schaffen. – TF-

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 30.07.2026 um 16:35

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30.7.2026 - Mit 102 km/h in 30er-Zone: Biker in Santa Cruz geblitzt

Vollbremsung vor dem Richter: In Santa Cruz de Tenerife wurde ein Motorradfahrer mit 102 km/h in einer 30er-Zone geblitzt – nun droht der Entzug der Fahrerlaubnis.-

Die Policía Local von Santa Cruz auf Teneriffa hat ein Strafverfahren wegen eines schweren Vergehens gegen einen 24-jährigen Biker eingeleitet. Ein mobiles Radargerät erfasste den jungen Mann, als er mit seiner Maschine mit mehr als dem Dreifachen der erlaubten Geschwindigkeit durch eine verkehrsberuhigte Straße in der Hauptstadt raste.

Mit mehr als einhundert Kilometern pro Stunde auf einer für Tempo dreißig freigegebenen Straße gemessen

Der Vorfall ereignete sich während einer Geschwindigkeitskontrolle am Nachmittag gegen 17. 40 Uhr in der Calle Pedro Suárez Hernández. Das dortige Messgerät registrierte die Geschwindigkeit des Motorrads mit 102 Kilometern pro Stunde. Da auf dieser Verkehrsader ein strenges Tempolimit von 30 km/h gilt, überschritt der Fahrer die Höchstgrenze um eklatante 72 Kilometer pro Stunde. Bei der anschließenden Überprüfung der Personalien des Fahrers mit den Initialen L.F.L. stellten die Beamten zudem fest, dass der 24-Jährige nicht der Fahrzeughalter der Maschine ist.

Raser drohen Haftstrafe und jahrelanger Führerscheinentzug

Da das spanische Strafgesetzbuch das Überschreiten der innerstädtischen Höchstgeschwindigkeit um mehr als 60 km/h pauschal als Straftat einstuft, schaltete die Polizei umgehend die Justizbehörden ein. Dem Beschuldigten drohen nun empfindliche strafrechtliche Konsequenzen. Neben einer möglichen Haftstrafe von drei bis sechs Monaten oder gemeinnütziger Arbeit von bis zu 90 Tagen sieht das Gesetz zwingend den Entzug der Fahrerlaubnis für einen Zeitraum von einem bis zu vier Jahren vor.

Die lokalen Behörden betonten, dass diese Geschwindigkeitsüberwachungen gezielt in Abstimmung mit Anwohnerbeschwerden sowie im Umfeld von Schulen und stark frequentierten Fußgängerzonen durchgeführt werden, um schwere Verkehrsunfälle präventiv zu verhindern.-

Bild: Das offizielle Radarfoto der Policía Local zeigt ein Motorrad bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 102 km/h in Santa Cruz de Tenerife.

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Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 30.07.2026 um 16:32

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30.7.2026 - Migranten stürmen Ceuta – Kanaren in Sorge

Hunderte Migranten schwimmen von der marokkanischen Küste aus um die Klippen herum nach Ceuta.-

Militär gefordert: Nach dem Eintreffen von über 1.500 Menschen per Seeweg verlangt Ceuta die Ausrufung des Notstands an der Grenze.

Die Migrationskrise an den spanischen Außengrenzen spitzt sich dramatisch zu und führt zu schweren politischen Spannungen zwischen den Regionen und der Zentralregierung. Nach dem massiven Ansturm von Hunderten Migranten innerhalb kürzester Zeit hat der Präsident der autonomen Stadt Ceuta, Juan Jesús Vivas, die „sozialistische Regierung in Madrid“ offiziell aufgefordert, den nationalen Notstand auszurufen. Die Zentralregierung lehnt diesen drastischen Schritt jedoch strikt ab.

Regionalpräsident Juan Jesús Vivas fordert aus Gründen der nationalen Sicherheit den Notstand und den Einsatz des Militärs

Mehr als 1.500 Migranten sind innerhalb einer einzigen Woche überwiegend schwimmend oder über die Buhnenanlagen von Marokko aus in die spanische Nordafrika-Exklave Ceuta gelangt. Allein in den vergangenen Stunden erreichten erneut Hunderte Menschen das Gebiet, wodurch die lokalen Behörden dem Ansturm nicht mehr gewachsen sind.

Aus Gründen der nationalen Sicherheit fordert Regionalpräsident Juan Jesús Vivas von der Zentralregierung in Madrid die Ausrufung des Notstands und die Verlegung des Militärs an die Grenze.

Das spanische Innenministerium lehnte den nationalen Notstand ab, versprach jedoch mehr Ressourcen für die Sicherheit, die Migrationskontrolle und die humanitäre Hilfe. Nach offiziellen Angaben aus Madrid kooperieren die marokkanischen Sicherheitskräfte angeblich eng mit den spanischen Behörden – eine Darstellung, die angesichts der unkontrollierten Lage vor Ort stark angezweifelt wird. Die Situation bleibt kritisch, da Ceuta und Melilla die einzigen EU-Landgrenzen auf dem afrikanischen Kontinent bilden.

Kanaren blicken besorgt auf die Entwicklungen im Norden Africas

Die Zuspitzung der Lage in Ceuta wird auch von der Regionalregierung der Kanaren mit großer Sorge verfolgt. Beide Regionen fordern seit Monaten eine Reform des spanischen Ausländergesetzes, um eine automatische und gesetzlich bindende Umverteilung von unbegleiteten minderjährigen Migranten zu erzwingen, wenn die Kapazitäten in den Grenzregionen zu mehr als 150 Prozent überlastet sind. Da die konservative Volkspartei und die Zentralregierung in Madrid sich im Parlament weiterhin gegenseitig blockieren, bleibt die Situation sowohl in Ceuta als auch auf dem kanarischen Archipel extrem angespannt.-

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Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 30.07.2026 um 16:25

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