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11.9.2026 - Spanien reduziert nach neuem Gesetz 19% an Lebensmittelabfälle

Spanien senkt Lebensmittelabfälle seit 2020 um fast 20 %. Alle Zahlen der Europa-Press-Auswertung, das Gesetz Ley 1/2025 und die Folgen für Haushalte und Gastronomie...

97,5 Prozent der Gesamtabfallmenge stammt aus Privathaushalten!

Millionenberg im Müll: Warum Spanien trotz neuer Gesetze noch immer Tonnen an Essen wegwirft

Spanien – Die Vermeidung von Lebensmittelabfällen steht in Spanien ganz oben auf der politischen und gesellschaftlichen Agenda. Wie aus den neuesten Erhebungen des spanischen Ministeriums für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung hervorgeht, ist der Verlust von Nahrungsmitteln in den vergangenen Jahren spürbar zurückgegangen. Dennoch landen im Land weiterhin Jahr für Jahr weit mehr als eine Milliarde Kilogramm beziehungsweise Liter genießbarer Lebensmittel und Getränke im Müll.

Der spanische Landwirtschaftsminister Luis Planas stellte im Rahmen einer Pressekonferenz den aktuellen Jahresbericht zur Lebensmittelverschwendung vor. Die Ergebnisse zeigen eine vielschichtige Entwicklung im Konsumverhalten der Bevölkerung. Gleichzeitig fällt die Veröffentlichung der neuen Daten mit der schrittweisen Umsetzung des bundesweiten Gesetzes zur Vermeidung von Lebensmittelverlusten zusammen, das wegweisende Pflichten für Handel, Gastronomie und Erzeuger festlegt.

Die Daten im Detail: Wo Spanien Lebensmittel verschwendet

Gemäß den vom Ministerium veröffentlichten und durch die Nachrichtenagentur Europa Press verbreiteten Zahlen wurden im Jahr 2025 in Spanien insgesamt rund 1.129,91 Millionen Kilogramm oder Liter an Lebensmitteln und Getränken entsorgt. Während das Gesamtvolumen im Vergleich zum unmittelbaren Vorjahr aufgrund des Bevölkerungswachstums einen leichten Anstieg aufweist, zeichnet der Fünfjahrestrend ein positives Bild: Seit dem Jahr 2020 ist die Menge der verschwendeten Nahrungsmittel um 19,2 Prozent gesunken. Das bedeutet, dass in den letzten fünf Jahren fast 269 Millionen Kilo beziehungsweise Liter Lebensmittel vor der Vernichtung bewahrt werden konnten.

Rechnet man diese Werte auf die einzelne Person um, entsorgte jeder Einwohner im Jahr 2025 durchschnittlich etwa 24,3 Kilogramm oder Liter Nahrungsmittel. Dies entspricht einem leichten Rückgang von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ausführliche statistische Aufschlüsselungen hierzu bietet derJahresbericht des Landwirtschaftsministeriums.

Die detaillierten Ergebnisse der Erhebung verdeutlichen eine klare Verteilung des Verschwendungsproblems:

Private Haushalte als Hauptquelle: Überraschend hoch ist der Anteil der Abfälle in den eigenen vier Wänden. Satte 97,5 Prozent der Gesamtabfallmenge – das entspricht 1.101,8 Millionen Kilo beziehungsweise Litern – entstehen im häuslichen Bereich.

Außer-Haus-Verbrauch: Auf die Gastronomie, Kantinen, Veranstaltungen und Verpflegungsdienste entfallen lediglich 2,5 Prozent des Müllbergs (rund 28,1 Millionen Kilo oder Liter). In diesem Bereich konnten in den letzten Jahren besonders deutliche Einsparungen erzielt werden.

Frischeprodukte besonders betroffen: Den größten Anteil am Abfall im Haushalt machen Obst und Gemüse aus. Laut den Daten entfallen allein 46 Prozent der verworfenen Lebensmittel in privaten Küchen auf frisches Obst und Hortalizas (Gemüse). Dahinter folgen Brot, Backwaren sowie Reste von selbst gekochten Mahlzeiten.

Minister Luis Planas hob bei der Präsentation die ökonomische und ethische Dimension der Zahlen hervor und betonte, dass das teuerste Lebensmittel stets dasjenige sei, welches unverzehrt im Müll lande. Verschwendung verursache nicht nur wirtschaftliche Einbußen, sondern belaste auch Umwelt und Ressourcen erheblich.

Das Gesetz Ley 1/2025: Neue Regeln für Handel und Gastronomie

Um das Problem systematisch anzugehen, hat das spanische Parlament ein umfassendes Gesetzeswerk verabschiedet. Wie wir bereits vor einigen Jahren über den Gesetzesentwurf im Ministerrat berichteten, lag der Fokus der Gesetzgebung von Anfang an darauf, verbindliche Leitlinien für die gesamte Wertschöpfungskette zu schaffen.

Das Gesetz 1/2025 über die Vermeidung von Lebensmittelverlusten setzt auf das Grundprinzip der Prävention vor der Beseitigung. Alle Akteure – vom Landwirt über den Supermarkt bis zum Restaurant – werden dazu angehalten, Überschüsse nach einer klaren Prioritätenhierarchie zu behandeln:

Menschlicher Verzehr: Genießbare Überschüsse müssen vorrangig an Tafeln, Mülleimer-Initiativen oder karitative Hilfsorganisationen gespendet werden.

Weiterverarbeitung: Produkte, die nicht mehr frisch verkauft werden können, sollen zu Sekundärprodukten wie Saucen, Konfitüren oder Säften verarbeitet werden.

Tiernahrung und Verwertung: Ist eine Nutzung als Nahrungsmittel ausgeschlossen, folgt die Verwertung als Tierfutter oder zur Erzeugung von Biokraftstoffen, Kompost und Energie.

Eine konkrete Neuerung betrifft Verbraucher beim Besuch von Restaurants und Gaststätten. Gastronomiebetriebe sind gesetzlich verpflichtet, ihren Gästen nicht verzehrte Speisen ohne Aufpreis in wiederverwendbaren oder recycelbaren Behältern einzupacken und mitzugeben. Einzige Ausnahme bilden Angebote wie offene Buffets. Zudem müssen Betriebe ihre Kundschaft deutlich und gut sichtbar über diese Möglichkeit informieren.

Für größere Supermärkte und Handelsunternehmen mit einer Verkaufsfläche von mehr als 1.300 Quadratmetern schreibt das Gesetz die Ausarbeitung konkreter Vermeidungspläne vor. Bei schwerwiegenden Verstößen gegen diese Pflichten drohen Bußgelder zwischen 2.000 und 60.000 Euro, wie rechtliche Analysen aufzeigen.

Verfallsdatum und Mindesthaltbarkeit: Ein folgenschwerer Unterschied

Ein zentraler Ansatzpunkt der staatlichen Aufklärungskampagnen ist das Konsumverhalten im eigenen Haushalt. Das Landwirtschaftsministerium betont regelmäßig, wie wichtig das richtige Verständnis der Datumsangaben auf den Verpackungen ist:

Das Verfallsdatum (fecha de caducidad) gibt den Zeitpunkt an, bis zu dem ein Lebensmittel aus gesundheitlicher Sicht sicher verzehrt werden kann. Nach Ablauf dieses Datums sollten Produkte nicht mehr konsumiert werden. Das Mindesthaltbarkeitsdatum (fecha de consumo preferente) hingegen garantiert lediglich, dass das Produkt bis zu diesem Tag seine optimalen Eigenschaften wie Geschmack, Geruch oder Konsistenz behält. Viele Lebensmittel sind auch lange nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch völlig unbedenklich genießbar.

Unter dem Motto „España Sabe“ startet das Ministerium eine bundesweite Informationskampagne, um Bürgern praktische Tipps an die Hand zu geben. Einfache Verhaltensänderungen wie das Erstellen eines Einkaufszettels, die Kontrolle der Vorräte vor dem Einkauf, eine bessere Portionierung und die gezielte Verwertung von Resten können die Abfallmenge in den Haushalten drastisch senken.

Kanarische Inseln: Schwerpunkte im Tourismus- und Hotelsektor

Auf den Kanarischen Inseln besitzt die Thematik aufgrund des starken Tourismus- und Gastgewerbes eine besondere Relevanz. In Hotels, Resorts und Restaurants fallen täglich erhebliche Mengen an Mittags- und Abendbuffets an. Die Regionalregierung der Kanaren hat daher spezielle Schulungsangebote ins Leben gerufen, um Hotelbetriebe und Gastronomen bei der Erstellung von Vermeidungskonzepten zu unterstützen.

Ziel dieser Initiativen auf Gran Canaria und den Nachbarinseln ist es, das Portionsmanagement an Buffets zu optimieren, Abfälle in den Großküchen systematisch zu erfassen und verbleibende Lebensmittel effizienter zu verwerten. Damit soll der nachhaltige Umgang mit Ressourcen in der Inselregion gestärkt werden.

Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen im Blick

Die Maßnahmen Spaniens fügen sich direkt in die globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der Vereinten Nationen ein. Bis zum Jahr 2030 soll die weltweite Lebensmittelverschwendung pro Kopf auf Einzelhandels- und Verbraucherebene halbiert werden. Obwohl Spanien in den letzten fünf Jahren messbare Fortschritte erzielt hat, bleibt die langfristige Verhaltensänderung im Alltag die größte Herausforderung im Kampf gegen die jährlichen Müllberge. – TF

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 11.09.2026 um 07:13

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11.9.2026 - Kostenlos, spektakulär & direkt am Meer: Warum Sie das La Marina Festival in Mogán nicht verpassen dürfen

Das La Marina Festival in Arguineguín (Mogán) ist vom 11. bis 13. September 2026 zurück! Drei Tage Live-Musik, 90er-Kult & Foodtrucks direkt am Meer...-

Es ist die zweite Ausgabe des Events in Mogán.

Mogán – Das La Marina Festival kehrt nach dem enormen Zuspruch seiner Premiere mit einem deutlich erweiterten Programm nach Arguineguín in der Gemeinde Mogán zurück. Von Freitag, dem 11. September, bis Sonntag, dem 13. September 2026, verwandelt sich die Playa El Perchel erneut in einen zentralen Treffpunkt direkt am Atlantik. Das Event kombiniert Live-Musik, renommierte DJs, ein vielfältiges gastronomisches Angebot und Freizeitaktivitäten für alle Altersgruppen. Die bedeutendste Neuerung der diesjährigen Ausgabe ist die Ausweitung des Veranstaltungskalenders auf drei Tage, wodurch der Sonntag nun ein umfassendes Nachmittags- und Familienprogramm bietet.

90er-Jahre-Legenden: Robin S. und Culture Beat live auf Gran Canaria

Die zweite Auflage des Festivals markiert zudem einen qualitativen Sprung in der musikalischen Besetzung. Mit Robin S. und Culture Beat treten zwei internationale Größen in Mogán auf, deren Namen untrennbar mit der Tanz- und Clubmusik der 1990er Jahre verbunden sind.

Die Künstlerin Robin S. bringt mit „Show Me Love“ eine der weltweit bekanntesten House-Hymnen nach Arguineguín. Der Titel entwickelte sich zu einem globalen Phänomen, erreichte Platz fünf der US-amerikanischen Billboard Hot 100 und gilt bis heute als stilprägender Dance-Song, der auch drei Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung nichts von seiner Popularität eingebüßt hat.

Ebenso einflussreich ist der Auftritt von Culture Beat, die mit „Mr. Vain“ einen der größten Eurodance-Hits jenes Jahrzehnts präsentieren. Der Song dominierte die europäischen Charts des Jahres 1993 und hielt sich unter anderem im Vereinigten Königreich vier Wochen lang an der Spitze der offiziellen Hitparade. Dieser enorme Erfolg etablierte Culture Beat fest in der europäischen Musikgeschichte.

Drei Tage Live-Musik und Entertainment am Meer

Das Festivalwochenende beginnt am Freitag, dem 11. September, ab 18:00 Uhr. Den musikalischen Auftakt gestalten die Band Crossfire und der Sänger Kenneth Shearman, durch den Abend begleitet von den DJs Jonay BJ und Esteban.

Am Samstag, dem 12. September, öffnet das Gelände ebenfalls um 18:00 Uhr und läutet eine der größten Nächte des Events ein. Neben den internationalen Top-Acts Robin S. und Culture Beat stehen beliebte nationale und lokale Künstler auf der Bühne. Dazu gehören Los Salvapantallas, Señor Natilla, Ash Sax sowie die DJs Esteban und Jia Miles, während Alexis als Moderator durch das Programm führt.

Zusätzlich findet am Samstag eine von den Free Riders organisierte Solidaritäts-Motorradtour statt. Etwa 70 Custom-, Classic- und Rennmotorräder absolvieren eine malerische Route über Gran Canaria und treffen gegen 18:00 Uhr auf dem Festivalgelände ein. Die diesjährige Aktion dient der Unterstützung der venezolanischen Bevölkerung.

Neuer Sonntag: Familienprogramm und Soul-Klassiker

Der neu hinzugefügte Festival-Sonntag öffnet seine Tore bereits um 17:00 Uhr. Zwischen 17:00 und 19:00 Uhr steht ein speziell konzipiertes Kinder- und Familienprogramm im Mittelpunkt. Dieses umfasst unter anderem K-Pop-Vorführungen, Kinderschminken, Zaubershows, Auftritte von Superhelden und Prinzessinnen sowie verschiedene interaktive Workshops. Im Anschluss steht der Abend musikalisch ganz im Zeichen großer Soul- und Disco-Klassiker. Die feierliche Gestaltung übernehmen die Gran Canaria Big Band, die international bekannte Sängerin Cristina Ramos, Arantza Navarro sowie DJ Antonio Boada.

Regionale Kulinarik: Nachhaltige Foodtrucks und kanarische Weine

Neben der Unterhaltung bildet die Gastronomie eine zentrale Säule des La Marina Festivals. In diesem Jahr wurde die Anzahl der Foodtrucks verdoppelt. Laut Veranstalterangaben liegt der Fokus bei der Auswahl der Gastronomen in diesem Jahr besonders auf frischen, nachhaltigen Zutaten und lokalen Erzeugnissen, um den Besuchern eine authentische Route kanarischer Aromen direkt am Meer zu bieten [2]. Ergänzt wird das kulinarische Erlebnis durch eine kuratierte Auswahl an erstklassigen kanarischen Weinen.

Das La Marina Festival behält auch 2026 sein wichtigstes Merkmal bei: Der Eintritt bleibt an allen drei Tagen für sämtliche Besucher vollständig kostenlos. Die Kombination aus der direkten Strandlage an der Playa El Perchel, der hochwertigen Produktion und der Verbindung von Kultur und lokaler Gastronomie macht das Event zu einem herausragenden Termin im Veranstaltungskalender des Südens von Gran Canaria. Die Durchführung dieser frei zugänglichen Großveranstaltung wird durch die maßgebliche Unterstützung der Stadtverwaltung von Mogán sowie durch das Sponsoring von Sonocom, Schweppes, Tropical und Beefeater ermöglicht. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 11.09.2026 um 06:51

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11.9.2026 - Druck auf die Kanaren: Clavijo warnt vor neuem EU-Asylpakt

Der kanarische Präsident Fernando Clavijo kritisiert die europäische Migrationspolitik im Parlament und warnt vor einer drohenden Überlastung der sozialen Systeme auf den Inseln.-

Der Präsident der Kanaren, Fernando Clavijo, hat zum Auftakt der neuen Parlamentssitzung eine ernste Warnung ausgesprochen. Das neue Regelwerk der Europäischen Union zielt nach Ansicht des Regierungschefs in erster Linie darauf ab, Schutzsuchende direkt in den europäischen Grenzregionen festzuhalten. Die administrativen Kontrollmechanismen sowie die geplanten Triage-Verfahren könnten den Aufenthalt von ankommenden Menschen auf dem Archipel um bis zu sechs Monate verlängern. Eine derartige Festsetzung würde die Infrastruktur der Inseln vor unlösbare Probleme stellen.

Der jüngste massive Zustrom von über 80.000 Migranten in der autonomen Stadt Ceuta zwingt Spanien und die Europäische Union nach Clavijos Argumentation zu einem sofortigen Umdenken. Das bisherige Verhalten der spanischen Zentralregierung in Madrid bezeichnete der Präsident in diesem Zusammenhang als nachlässig und gleichgültig. Die Folgen einer verfehlten Politik ohne den Schutz der Menschenwürde wären mehr Todesfälle auf den Seewegen, soziale Spannungen und eine schlechtere Versorgung der ansässigen Bevölkerung.

Die wirtschaftlichen Ziele der kommenden Monate

Der Verweis auf die Dringlichkeit der Lage wurde durch aktuelle Ereignisse direkt untermauert. Der Präsident erinnerte in seiner Ansprache daran, dass am selben Morgen ein weiteres Holzboot mit 152 Menschen und einem Toten an der Küste von El Hierro registriert wurde. Das Jahr 2024 dient den Verantwortlichen ohnehin als warnendes Beispiel, da in diesem Zeitraum bereits rund 47.000 Migranten die Strände der Kanaren erreichten.

Der Fahrplan für die kommenden acht Monate der Wahlperiode umfasst neben den aktuellen Herausforderungen der Zuwanderung wichtige finanzpolitische Meilensteine. Das wichtigste Projekt der Verwaltung bleibt die Genehmigung des neuen Verteilungsschlüssels für Steuergelder, um zusätzliche 1,3 Milliarden Euro für den öffentlichen Dienst freizumachen. Die Unterzeichnung des neuen Straßenbauvertrags und der Haushaltsentwurf für 2027 bilden auf den Kanaren die zentralen Aufgaben im Parlament.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 11.09.2026 um 06:42

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10.9.2026 - Mann mit 10 Kilo Hachisch im Hafen von Morro Jable erwischt

Die Guardia Civil stoppte einen Fußpassagier auf dem Weg zur Fähre nach Gran Canaria – in seiner Sporttasche befanden sich 20 Hachisch-Platten mit einem Gesamtgewicht von über zehn Kilogramm.-

So hatte sich ein Mann seine Reise von Fuerteventura nach Gran Canaria wohl nicht vorgestellt. Wie die Guardia Civil jetzt berichtet, wurde Ende August ein Drogenschmuggler im Hafen von Morro Jable festgenommen. Der Mann versuchte, als Fußpassagier an Bord einer der regulären Fähren nach Gran Canaria zu gelangen. Die Beamten schöpften bei einer Routineüberprüfung Verdacht und kontrollierten seine mitgeführte Sporttasche etwas genauer.

Die Drogen waren in zwanzig Platten aufgeteilt

Im Zuge der Kontrolle fanden die Beamten 20 gepresste Platten einer harzigen Substanz, bei der es sich laut Angaben um Hachisch-Pollen handelt. Eine Verwiegung ergab schließlich ein Gesamtgewicht von 10,2 Kilogramm. Das Rauschgift wurde beschlagnahmt und als Beweismittel gesichert.

Die Überprüfung war Teil einer dauerhaften Kontrollkampagne zur Bekämpfung des Rauschgifthandels in den Häfen der Kanaren. Der Fokus der zuständigen Stellen liegt hierbei ganz besonders auf den stark genutzten Terminals für Passagiere und Fähren. Das zuständige Gericht schickte den Mann wegen der großen Menge an beschlagnahmten Drogen direkt in U-Haft.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 10.09.2026 um 05:39

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10.9.2026 - Boot mit 152 Migranten vor den Kanaren entdeckt

Das völlig manövrierunfähige Holzboot wurde rund 53 Kilometer vor der Küste lokalisiert – die Retter bargen die 152 entkräfteten Menschen sowie die Leiche eines verstorbenen Mannes.-

Die Seenotrettung der Kanaren hat in der Nacht zum Donnerstag ein überfülltes Holzboot südlich von El Hierro entdeckt und die Insassen in den Hafen gebracht. An Bord des überladenen Bootes befanden sich 152 Menschen, darunter 15 Minderjährige, sowie die Leiche eines erwachsenen Mannes. Laut Angaben der Migranten sind diese vor 15 Tagen von Gambia gestartet.

Rettungseinsatz bei schwerem Seegang

Der Rettungseinsatz begann am Mittwochabend gegen 19:20 Uhr, nachdem ein erster Notruf über die Position des Bootes eingegangen war. Die Leitstelle mobilisierte umgehend zwei Rettungskreuzer sowie einen Suchhubschrauber, der das manövrierunfähige Boot schließlich rund 53 Kilometer vor dem Hafen von La Restinga lokalisieren konnte.

Aufgrund von starkem Wind und hohem Wellengang gestaltete sich die Evakuierung der Menschen jedoch äußerst schwierig. Das Rettungsschiff „Salvamar Navia“ nahm sowohl alle 152 Überlebenden als auch den Leichnam des verstorbenen Mannes sicher an Bord, musste jedoch das Abschleppen des leeren Holzbootes aufgrund der widrigen Wetterverhältnisse abbrechen.

Das größere Rettungsschiff „Guardamar Polimnia“ übernahm schließlich den Transport der Menschen und erreichte den Hafen von La Restinga am frühen Donnerstagmorgen gegen 3:00 Uhr. Unter den Insassen befanden sich laut offiziellen Angaben 115 Männer, 22 Frauen und 15 Kinder und Jugendliche aus dem Senegal, Gambia, Mali, Guinea und der Elfenbeinküste.

Das Rote Kreuz und weitere medizinischen Einsatzkräfte mussten zehn Personen wegen schwerer Dehydration, Unterkühlung und Hautgeschwüren behandeln; sieben von ihnen wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.

Weiteres Boot mit illegalen Einwanderern erreicht Lanzarote

Auch auf Lanzarote traf am Mittwoch wieder ein Boot mit illegalen Einwanderern ein. Die Patera erreichte am Morgen gegen sieben Uhr die Playa Bastián. Erste Schätzungen gehen davon aus, dass sich etwa 20 bis 25 Personen an Bord des Bootes befanden, darunter ein Mädchen und mehrere Minderjährige. Beamte der Guardia Civil, der örtlichen Polizei und des Roten Kreuzes wurden umgehend zum Strand entsandt.

Bislang konnten 21 Personen ausfindig gemacht werden, und einige Zeugen geben an, dass drei von ihnen geflohen sind. Das Sicherheits- und Notfallzentrum hat unterdessen bestätigt, dass es zwei Personen auf der Straße angetroffen hat, obwohl es die genaue Anzahl der Personen, die sich in dem Boot befanden, noch nicht kennt. Nach Angaben der Rettungskräfte befinden sich alle Personen in einem guten allgemeinen Gesundheitszustand und es war nicht notwendig, sie ins Krankenhaus zu verlegen.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 10.09.2026 um 05:34

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10.9.2026 - Flughafen Gran Canaria: Countdown für neue Taxi-Kontrollen läuft

Das Cabildo de Gran Canaria hat mit der Installation digitaler RFID-Etiketten für auswärtige Lizenzen begonnen – ohne diese Kennzeichnung verweigert der Flughafenbetreiber Aena bald die Zufahrt zum Gelände.-

Die Regulierung des Taxiverkehrs am Flughafen von Gran Canaria steht vor einer technologischen Neuerung. Das zuständige Transportministerium des Cabildos hat in dieser Woche eine großflächige Kampagne gestartet, um Taxilizenzen außerhalb der Standortgemeinden Telde und Ingenio mit digitalen RFID-Etiketten auszustatten.

Diese kleinen Chips werden an der Heckscheibe der Fahrzeuge angebracht und dienen der automatischen Identifizierung per Radiofrequenz. Die Maßnahme ist für die Taxifahrer komplett kostenlos, da das Cabildo die Finanzierung des Projekts vollständig übernimmt.

Das neue Kontrollsystem geht in die Testphase

Der Flughafenbetreiber will mit dieser digitalen Überwachung die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen für Transferfahrten lückenlos durchsetzen. Die Regelung erlaubt es auswärtigen Taxiunternehmen zwar weiterhin, vorbestellte Passagiere am Terminal abzuholen, begrenzt diese Fahrten jedoch auf höchstens 20 Einsätze pro Monat je Fahrzeug. Die Schrankenanlagen lesen die Daten der Funkchips aus und gleichen diese in Echtzeit mit der zentralen Datenbank des Cabildos ab. Das Transportwesen der Kanaren erhofft sich von dieser Maßnahme eine deutliche Eindämmung von unlauterem Wettbewerb und illegalen Stornierungen im Taxigewerbe der Insel.

Die Installation der Chips erfordert eine vorherige Terminabsprache über die jeweiligen Genossenschaften und nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. Nach den ersten Terminen in der Kooperative von Maspalomas wird die Aktion am 11. und 14. September im Bereich des Gran-Canaria-Stadions fortgesetzt. Der Generaldirektor für Transport, Manuel López, hob hervor, dass diese Form der digitalen Verkehrsregelung ein absolutes Novum auf den gesamten Kanarischen Inseln darstellt. Die Schrankenanlagen werden zunächst in einer Testphase kalibriert, bevor das System in den regulären Dauerbetrieb geht.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 10.09.2026 um 05:30

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10.9.2026 - Dringender Appell: Kanaren rufen zum Blutspenden auf

Der kanarische Gesundheitsdienst SCS warnt vor einem drohenden Engpass in den Krankenhäusern – eine groß angelegte Kampagne über soziale Medien und SMS soll jetzt kurzfristig neue Spender mobilisieren.-

Der Gesundheitsdienst der Kanaren hat sich mit einem dringenden Appell an die Öffentlichkeit gewandt. Ein spürbarer Rückgang der Vorräte an wichtigen Blutbestandteilen zwingt die Verantwortlichen dazu, die Bevölkerung auf den Kanaren um sofortige Spenden zu bitten. Eine Informationskampagne soll nun dabei helfen, einem drohenden Engpass in den Krankenhäusern der Kanaren frühzeitig entgegenzuwirken. Das Institut für Hämotherapie unterstreicht in diesem Zusammenhang, dass zwar jede einzelne Spende zählt, die Bestände der Blutgruppen O und A aktuell jedoch den tiefsten Stand aufweisen.

Die festen Blutspende-Punkte auf den wichtigsten Inseln

Die Verantwortlichen verweisen auf ein dichtes Netz an festen Spendenstationen auf den Inseln, die zu folgenden Zeiten geöffnet sind:

Teneriffa: Der feste Spendenpunkt in Santa Cruz de Tenerife (Calle Méndez Núñez) ist von Montag bis Freitag von 9:15 bis 20:15 Uhr geöffnet. Das Gesundheitszentrum San Isidro öffnet montags bis freitags von 10:00 bis 13:30 Uhr sowie von 14:15 bis 19:30 Uhr. Am Hospital Universitario de Canarias (HUC) kann von Sonntag bis Freitag sowie an Feiertagen durchgehend von 8:30 bis 21:30 Uhr ohne Termin gespendet werden.

Gran Canaria: Die Zentrale in der Calle Alfonso XIII in Las Palmas de Gran Canaria steht Spendern von Montag bis Freitag zwischen 9:15 und 20:30 Uhr offen. Der Spendenpunkt in Vecindario (Santa Lucía de Tirajana) öffnet Montag bis Mittwoch von 17:15 bis 20:15 Uhr sowie Donnerstag und Freitag von 10:15 bis 13:15 Uhr. Das Hospital Dr. Negrín nimmt Spenden montags bis freitags von 8:30 bis 19:30 Uhr entgegen.

Lanzarote: Das Hospital Universitario Doctor José Molina Orosa betreibt eine Station, die von Montag bis Freitag zwischen 8:30 und 13:00 Uhr erreichbar ist.

Fuerteventura: Das Hospital General de Fuerteventura öffnet seine Türen für Spender von Montag bis Freitag zwischen 11:00 und 13:30 Uhr, wobei eine telefonische Vorab-Anmeldung empfohlen wird.

La Palma: Das Hospital Universitario General de La Palma bietet sehr flexible Zeiten und ist von Montag bis Donnerstag von 10:00 bis 20:00 Uhr, freitags von 10:00 bis 15:00 Uhr sowie an Wochenenden besetzt.

Die offizielle Mitteilung stellt klar, dass Spenden aller Blutgruppen auf den Kanaren dringend gesucht werden. Die Registrierung neuer Lebensretter kann unkompliziert vor Ort erfolgen. Für alle gesundheitlichen Fragen steht die gebührenfreie Telefonnummer 900 234 061 zur Verfügung.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 10.09.2026 um 05:24

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10.9.2026 - Unfallstatistik: Kanaren melden 40% weniger Verkehrstote

Der offizielle Sommer-Bericht des Innenministeriums und der DGT verzeichnet für die Monate Juli und August sieben Todesopfer – das entspricht einem Rückgang von vier Opfern im Vergleich zum Vorjahr.-

Die Straßen der Kanaren konnten in diesem Sommer eine größere Tragödie verhindern. Nach den aktuellen Daten der Generaldirektion für Verkehr (DGT) kamen im Juli und August insgesamt sieben Menschen bei Verkehrsunfällen auf dem Archipel ums Leben. Diese Zahl zeigt einen sehr positiven Trend für die Inseln und bedeutet vier Opfer weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, in dem elf Menschen auf dem Asphalt starben.

Die Statistik normalisiert sich damit wieder auf dem Niveau von 2024 und 2022, während das Jahr 2000 mit 13 Toten weiterhin als der schlimmste Sommer des Jahrhunderts gilt. Bei mehr als 1,2 Millionen registrierten Fahrern auf den Kanaren liegt die sommerliche Sterblichkeitsrate damit bei sehr niedrigen 0,58 Opfern pro 100.000 Führerscheininhabern.

Der deutliche Gegensatz zum gesamtspanischen Trend

Diese positive Entwicklung auf den Inseln steht in einem scharfen Kontrast zu den nationalen Zahlen auf dem Festland. Die spanischen Straßen forderten in diesem Sommer insgesamt 240 Todesopfer bei 218 tödlichen Unfällen, was einem Anstieg von vier Prozent entspricht. Das Land übertraf mit 102 Millionen Fahrten seinen historischen Mobilitätsrekord, was insbesondere im August zu einer Häufung folgenschwerer Unfälle führte. Seit Beginn des laufenden Jahres wurden auf den Kanaren insgesamt 52 Verkehrstote verzeichnet, was sieben weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres sind.

Das Abkommen von der Fahrbahn stellt auf den Kanaren wie im Rest Spaniens weiterhin die größte Gefahr für alle Autofahrer dar und macht rund 37 Prozent aller tödlichen Unfälle aus. Die zweithäufigste Ursache sind schwere Frontalzusammenstöße. Die Zahl der tödlich verunglückten Motorradfahrer sank erfreulicherweise erstmals seit 2014, während die Gefahren für Fußgänger und Radfahrer statistisch zunahmen.

Die Missachtung der Gurt- und Helmpflicht forderte in diesem Sommer landesweit viele vermeidbare Opfer. Eine geplante Verschärfung der Verkehrsregeln durch die Regierung sieht nun vor, den maximal zulässigen Blutalkoholwert auf 0,2 Gramm pro Liter zu senken, um künftig auch auf den Kanaren für mehr Sicherheit auf den Straßen zu sorgen.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 10.09.2026 um 05:18

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10.9.2026 - Hoffnung für die Giganten der Ozeane: Neue KI-Warnung soll Kollisionen vor den Kanaren verhindern

Eine Studie der Universität La Laguna nutzt KI und Infrarotkameras, um tödliche Zusammenstöße zwischen Schnellfähren und Walen auf den Kanaren zu verhindern..-

Angepeilt ist ein hochverlässliches Frühwarnsystem!

Kanaren – Die Gewässer rund um die Kanarischen Inseln zählen weltweit zu den wichtigsten Lebensräumen für Meeressäuger. Doch der dichte Schiffsverkehr stellt für die atemberaubenden Meeresgiganten eine tödliche Bedrohung dar. Eine neue wissenschaftliche Arbeit der Universität La Laguna (ULL) setzt genau hier an: Durch die Kombination von künstlicher Intelligenz, akustischer Messtechnik und Infrarot-Sensoren soll das Risiko von Schiffskollisionen künftig drastisch gesenkt werden.

Ein internationaler Hotspot der Artenvielfalt unter Druck

Insgesamt 31 verschiedene Wal- und Delfinarten wurden in den tiefen Gewässern des kanarischen Archipels nachgewiesen. Damit gilt die Region als eines der bedeutendsten Schutzgebiete für Meeressäuger im Atlantik. Gleichzeitig gehört die Passagier- und Frachtschifffahrt zwischen den Inseln zu den am dichtesten befahrenen Seekorridoren Europas.

In ihrer Promotionsarbeit hat die Biologin Olivia Marín Delgado von der Universität La Laguna die Anfälligkeit von zehn tief tauchenden Walarten untersucht. Im Fokus stehen dabei insbesondere Schnabelwale (Zifios), Grindwale (Calderones) und Pottwale (Cachalotes). Die wissenschaftliche Leitung der Arbeit lag bei den renommierten Biologinnen Natacha Aguilar und Patricia Arranz Alonso sowie der Ingenieurin María de la Peña Fabiani.

Die kritische Phase: Warum Pottwale an der Oberfläche wehrlos sind

Besonders kritisch ist die Situation für Pottwale. Diese majestätischen Tiefseetaucher stoßen auf ihren Jagdzügen in Tiefen von über 2.000 Metern vor und bleiben oft mehr als zwei Stunden unter Wasser. Wenn die Tiere nach solch extremen Tauchgängen an die Wasseroberfläche zurückkehren, benötigen sie eine intensive Erholungsphase.

In dieser Phase verfallen die Tiere in einen Zustand, den Meeresbiologen als Logging bezeichnen. Die Wale treiben dabei nahezu regungslos an der Oberfläche, um ihren Sauerstoffspeicher aufzufüllen. Für schnellfahrende Schiffe sind die dunkel gefärbten Tierkörper im Wellengang kaum sichtbar. Da die Wale in diesem Erholungszustand träge reagieren, können sie herannahenden Schiffen meist nicht rechtzeitig ausweichen.

Hightech am Schiffsbug: Wärmebildkameras und Akustik-Sender

Um diese Unfälle wirksam zu verhindern, setzt das Forscherteam auf ein mehrstufiges technologisches Erfassungssystem. Zum Einsatz kommen unter anderem:

Akustische Saugnapf-Marken (DTAGs): Diese temporär an den Tieren angebrachten Sensoren zeichnen das Tauchverhalten, Schwimmwinkel und akustische Signale der Wale detailliert auf.

Infrarot-Wärmebildkameras: Am Bug von Schiffen montiert, scannen diese Kameras kontinuierlich die Wasseroberfläche, um die Körperwärme auftauchender Wale zu erfassen.

Echtzeit-Datenverarbeitung: Algorithmen analysieren das Videomaterial sekundenschnell auf charakteristische Wärmemuster.

Die praktische Erprobung der Wärmebildsysteme erfolgte unter realen Navigationsbedingungen an Bord von zwei Schnellfähren der Reederei Fred. Olsen Express.

Künstliche Intelligenz trotzt Calima, Wellen und Sonnenreflexionen

In der Praxis stehen optische und thermische Messsysteme auf dem Atlantik vor gewaltigen Herausforderungen. Starker Wellengang, helle Sonnenreflexionen auf der Wasseroberfläche oder der auf den Kanaren häufig auftretende Saharastaub (Calima) reduzieren den thermischen Kontrast erheblich und erschweren die automatische Erkennung.

Um diese Fehlerquellen zu minimieren, entwickelte Olivia Marín ein spezielles Modell auf Basis von Künstlicher Intelligenz und Maschinellem Lernen. Das KI-Modell ist in der Lage, die Sichtbarkeitswahrscheinlichkeiten unter den jeweils herrschenden Wetter- und Ozeanbedingungen präzise vorherzusagen. Es filtert Störsignale wie Gischt oder Hitzereflektionen heraus und bewertet kontinuierlich die Zuverlässigkeit der Sensordaten.

Frühwarnsystem direkt auf die Kommandobrücke

Das finale Ziel der Entwicklungen ist ein vollständig automatisiertes und hochverlässliches Frühwarnsystem. Sobald das Sensoren-Netzwerk einen Wal im Kursbereich des Schiffes identifiziert, wird ohne Verzögerung ein Signal direkt an die Navigationsbrücke übermittelt.

Diese frühzeitige und eindeutige Warnung gibt der Schiffsführung wertvolle Zeit, um die Fahrtgeschwindigkeit zu drosseln oder geringfügige Kurskorrekturen vorzunehmen, ohne den Schiffsbetrieb zu gefährden. Durch den Einsatz moderner Technologie soll das friedliche Nebeneinander von regionalem Seeverkehr und dem Schutz bedrohter Meeresriesen auf den Kanarischen Inseln langfristig gesichert werden. – MF

Quellenhinweis: Die wissenschaftlichen Grundlagen und Details zu diesem Beitrag basieren auf Veröffentlichungen der Universität La Laguna.-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 10.09.2026 um 05:10

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10.9.2026 - Beinahe-Katastrophe auf dem Gipfel: Kerzen lösen Feueralarm am Roque Nublo aus

Ein Entstehungsbrand am Roque Nublo auf Gran Canaria konnte rasch gelöscht werden. Brennende Kerzen auf trockenen Kiefernnadeln lösten den Einsatz aus...-

Brennende Kerzen im trockenen Nadelkissen, wie kann man nur?

Tejeda – Am Dienstagabend hat das aufmerksame Handeln eines Urlaubers eine mögliche Naturkatastrophe auf Gran Canaria verhindert. Im Gipfelbereich der Insel, nahe dem symbolträchtigen Monument Roque Nublo, brach ein Entstehungsbrand aus, der von den alarmierten Einsatzkräften jedoch rasch eingedämmt werden konnte.

Schneller Notruf verhindert Ausbreitung der Flammen

Gegen 21:00 Uhr war ein Urlauber vom spanischen Festland auf einer Route durch das bergige Inselinnere unterwegs, als er auf eine ungewöhnliche Situation am Straßenrand aufmerksam wurde. Ein zuvor vorausfahrender Autofahrer versuchte dort bereits verzweifelt, die Ausbreitung von Flammen im trockenen Unterholz zu verhindern. Da der Mann kein Mobiltelefon mit sich führte, setzte der Tourist umgehend den Notruf ab.

Die unverzüglich alarmierte Waldfeuerwehr der zentralen Gipfeleinheit trafen kurz darauf am Einsatzort ein. Den Rettungskräften gelang es durch ein zügiges und gezieltes Eingreifen, das Feuer rasch unter Kontrolle zu bringen und vollständig zu löschen. Nach ersten Erkenntnissen verbrannte eine Fläche von etwa fünf Quadratmetern im Kiefernwald.

Brennende Kerzen im trockenen Nadelkissen

Die mutmaßliche Ursache des Feuers sorgt für Unverständnis: Am Ort des Geschehens wurden zwei brennende Wachskerzen entdeckt, die direkt auf der sogenannten Pinocha – der Schicht aus trockenen Kiefernnadeln – aufgestellt worden waren. Eine offizielle behördliche Bestätigung zu diesem Detail steht derzeit noch aus. Das Entzünden von offenem Feuer auf trockenem Waldboden stellt eine erhebliche Bedrohung für das fragile Ökosystem und das Umwelterbe von Gran Canaria dar.

Kritische Wetterlage erhöht Waldbrandgefahr

Der Vorfall ereignete sich in einer ohnehin angespannten Lage. Aufgrund der hohen Temperaturen in der zweiten Septemberwoche gilt auf Gran Canaria weiterhin eine erhöhte Warnstufe für Waldbrände. Anhaltende Hitze und extreme Trockenheit verwandeln die bewaldeten Höhenlagen der Insel in leicht entzündliches Terrain.

Die Inselbehörden mahnen Anwohner sowie Touristen kontinuierlich zur Wachsamkeit. Bereits kleine Unachtsamkeiten oder leichtsinniges Verhalten können in den trockenen Sommermonaten verheerende Großbrände auslösen. Dank der Zivilcourage des Touristen und des raschen Eintreffens der Feuerwehr blieb der Vorfall am Roque Nublo ohne schwerwiegende Folgen für die Natur. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 10.09.2026 um 05:06

News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de
10.9.2026 - Nach bangen Tagen in den Wäldern: Kanaren heben Waldbrand-Alarm offiziell auf

Alle Inseln sind wieder im "Voralarm"!-

Kanarische Inseln – Gute Nachrichten für die Bewohner und die Natur der Kanarischen Inseln: Die Generaldirektion für Notfälle der kanarischen Regierung hat das Ende der Alarmsituation bezüglich der Waldbrandgefahr verkündet. Ab Freitag, dem 11. September 2026, um 07:00 Uhr morgens gilt für einen Großteil des Archipels offiziell Entwarnung. Man geht zurück auf den Voralarm.

Verbesserte Wetterlage sorgt für spürbare Entlastung

Die Entscheidung beruht auf aktuellen Auswertungen der Staatlichen Meteorologischen Agentur AEMET sowie der Einschätzung von Zivilschutzexperten. In den vergangenen Tagen haben sich die kritischen Umweltfaktoren deutlich stabilisiert. Moderate Temperaturen, eine steigende Luftfeuchtigkeit und nachlassende Winde sorgen dafür, dass sich das Risiko für die Entstehung und schnelle Ausbreitung von Flächenbränden maßgeblich verringert hat.

Welche Gebiete von der Entwarnung betroffen sind

Die Aufhebung der akuten Warnstufe betrifft die zentralen und westlichen Inseln der Region:

Vollständige Entwarnung: El Hierro, La Palma, La Gomera und Teneriffa.
Gran Canaria: Hier gilt die Entwarnung für die Nordhänge oberhalb von 600 Höhenmetern sowie für die westlichen, südlichen und östlichen Lagen oberhalb von 400 Höhenmetern.

Sicherheitsnetz bleibt bestehen: Voralarmlage weiterhin aktiv

Trotz der positiven Entwicklung mahnen die Behörden weiterhin zur Umsicht. Mit dem Ende des Hauptalarms wechseln El Hierro, La Palma, La Gomera, Teneriffa und Gran Canaria zurück in die sogenannte Voralarmlage (Prealerta). Diese Sicherheitsstufe ist im Rahmen des regionalen Notfallplans für Waldbrände (INFOCA) bereits seit dem 1. Juni 2026 in Kraft.

Die Voralarmlage stellt sicher, dass Überwachungs- und Löschkräfte weiterhin in erhöhter Bereitschaft bleiben. Anwohner und Urlauber werden dazu angehalten, in Wald- und Naturgebieten achtsam zu handeln, um die verbleibenden Risiken in der ausgetrockneten Vegetation zu minimieren. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 10.09.2026 um 04:59

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10.9.2026 - Millionen-Grab MetroGuagua: Warum eine einzige Haltestelle plötzlich ein Vermögen kostet

Die neue MetroGuagua-Hauptstation Hoya de la Plata in Las Palmas kostet unfassbare 23,8 Millionen Euro. Alle Fakten zur Kostenexplosion des Mega-Projekts!...-

Statt 8,65 MIO € nun ganze 23,8 MIO Baukosten für "Hoya de la Plata"...

Explodierende Kosten bei der MetroGuagua schockieren die Bürger

Las Palmas de Gran Canaria steht vor einer der größten infrastrukturellen Herausforderungen seiner Geschichte. Das ambitionierte Nahverkehrsprojekt „MetroGuagua“, das eigentlich für eine massive Entlastung auf den Straßen sorgen sollte, entwickelt sich zunehmend zu einer enormen finanziellen Belastung. Neueste Zahlen belegen einen beispiellosen Kostenanstieg, der nicht nur die Anwohner, sondern auch Experten fassungslos zurücklässt. Besonders im Fokus der aktuellen Debatte steht die Hauptstation „Hoya de la Plata“. Was als zukunftsweisendes Vorzeigeobjekt für umweltfreundlichen Verkehr begann, droht nun die Haushaltskassen der Stadt ausbluten zu lassen.

Die Kostenexplosion der Station „Hoya de la Plata“

Die jüngsten Berichte offenbaren das drastische Ausmaß der finanziellen Fehlkalkulationen rund um das Projekt. Im Mittelpunkt der Kritik steht die geplante südliche Hauptstation Hoya de la Plata, die als zentrales Herzstück der neuen Trasse fungieren soll. Ursprünglich wurde der Bau dieser entscheidenden Infrastruktur mit einem Budget von rund 8,65 Millionen Euro veranschlagt. Doch dieser Vertrag wurde zwischenzeitlich aufgrund zahlreicher Unstimmigkeiten, Bauverzögerungen und Streitigkeiten mit den Auftragnehmern offiziell aufgelöst.

Der neue Planungsentwurf, der im September 2026 vorgelegt wurde, rechnet nun mit Baukosten in Höhe von unfassbaren 23,8 Millionen Euro. Dies entspricht fast einer Verdreifachung des ursprünglichen Preises für eine einzige Haltestelle. Begründet wird dieser dramatische Preisanstieg von offizieller Seite unter anderem mit den stark gestiegenen Preisen für Baumaterialien, der allgemeinen globalen Inflation sowie notwendigen, komplexen Anpassungen im Bauablauf. Für viele Bürger und Steuerzahler ist dieser finanzielle Sprung jedoch kaum noch nachvollziehbar. Die Station Hoya de la Plata ist unersetzlich, da hier die hochmodernen Schnellbusse gewartet, gereinigt und nachts abgestellt werden sollen. Ein Verzicht auf den Bau ist daher schlichtweg unmöglich, was die Stadtverwaltung massiv unter Zugzwang setzt.

Ein Projekt der Superlative – und seine dunklen Schattenseiten

Um die Tragweite der aktuellen Situation vollends zu verstehen, muss man einen Blick auf das Gesamtkonzept werfen. Bei der MetroGuagua handelt es sich um ein sogenanntes Bus-Rapid-Transit-System (BRT). Konkret bedeutet dies den Einsatz von 24 Meter langen, zu 100 Prozent elektrisch betriebenen Doppelgelenkbussen, die auf exklusiven, eigenen Spuren quer durch Las Palmas fahren. Sie funktionieren im Grunde wie eine Straßenbahn, benötigen aber keine Schienen. Das vorrangige Ziel ist es, die stark frequentierte Unterstadt vom Individualverkehr zu entlasten, Reisezeiten erheblich zu verkürzen und eine echte, umweltfreundliche Alternative zum Auto anzubieten. Jeder dieser hochmodernen Busse soll knapp 200 Personen fassen können.

Als das Großprojekt im Jahr 2017 feierlich angekündigt wurde, lag das Gesamtbudget noch bei gut 110 Millionen Euro. Die Fertigstellung und die feierliche Einweihung waren für das Jahr 2021 fest im Kalender markiert. Heute, im Herbst 2026, ist das System jedoch noch immer weit von einem vollständigen Betrieb entfernt. Schlimmer noch: Die Gesamtkosten für die Infrastruktur werden inzwischen auf mindestens 180 Millionen Euro geschätzt – also unglaubliche 70 Millionen Euro mehr als zu Beginn geplant. Selbst ein großzügiges Darlehen der Europäischen Investitionsbank (EIB) in Höhe von 50 Millionen Euro reichte längst nicht aus, um die tiefen Löcher in der Projektfinanzierung nachhaltig zu stopfen.

Die endlosen Baustellen: Warum verzögert sich alles?

Die massiven Kostensteigerungen sind untrennbar mit den jahrelangen Verzögerungen verbunden. Die Baustellen der MetroGuagua ziehen sich aktuell wie ein roter Faden durch die gesamte Inselhauptstadt. Neben den gravierenden Problemen in Hoya de la Plata gab es auch beim Bau des unterirdischen Knotenpunkts am Parque Santa Catalina erhebliche Schwierigkeiten, die ebenfalls zu Vertragsauflösungen und Umplanungen führten, wir berichteten.

Die mit Abstand größte technische und finanzielle Herausforderung steht der Stadt jedoch erst noch bevor: Der Streckenabschnitt Vegueta – Frente Marítimo. Um die vierspurige Trasse für Autos sowie die exklusive Spur für die MetroGuagua an der Küste entlangführen zu können, müssen dem Meer aufwendig rund 50.000 Quadratmeter Land abgerungen werden. Solche massiven Eingriffe in die maritime Topografie sind nicht nur ingenieurtechnische Meisterleistungen, sondern bergen auch immense unvorhersehbare finanzielle Risiken. Erst kürzlich musste der Stadtrat weitere 3,8 Millionen Euro für dringend anstehende Arbeiten freigeben, um einen völligen Baustillstand zu verhindern.

Massive Auswirkungen auf den Alltag und die lokale Wirtschaft

Während die Kosten immer weiter in die Höhe schnellen, wächst der spürbare Frust bei Einheimischen, Pendlern und Geschäftsleuten. Seit Jahren quälen sich Autofahrer und Nutzer des klassischen öffentlichen Nahverkehrs durch unzählige Dauerbaustellen, unübersichtliche Straßensperrungen und zeitraubende Umleitungen. Besonders hart trifft es den lokalen Einzelhandel: In Zonen wie Mesa y López oder Vegueta klagen viele Geschäftsinhaber über massive Umsatzeinbußen, da ihre Läden aufgrund der tiefen Baugruben zeitweise kaum erreichbar waren.

Das städtische Verkehrsunternehmen Guaguas Municipales steht parallel vor der Herkulesaufgabe, den regulären Linienbetrieb trotz des Chaos aufrechtzuerhalten. Trotz aller Rückschläge wächst der Bedarf an öffentlicher Mobilität in der Stadt rasant an. Prognosen gehen davon aus, dass die städtischen Busse in Las Palmas im Jahr 2026 bis zu 53 Millionen Fahrgäste transportieren werden. Um diese enorme Nachfrage bewältigen zu können, hat das Unternehmen soeben die Anschaffung von 22 neuen Bussen angekündigt. Diese Zahlen beweisen eindrucksvoll: Die Bevölkerung auf Gran Canaria ist dringend auf einen hochfrequentierten und funktionierenden Nahverkehr angewiesen. Die MetroGuagua wäre die perfekte Lösung für all diese Probleme – vorausgesetzt, sie wird eines Tages Realität.

Fazit: Wie geht es nun für Las Palmas weiter?

Die aktuelle Realität sieht mehr als ernüchternd aus. Nach den neuesten Schätzungen ist mit einer vollständigen und reibungslosen Inbetriebnahme der MetroGuagua auf der gesamten Strecke nicht vor dem Jahr 2028 zu rechnen – sieben Jahre nach dem ursprünglich geplanten Termin. Die Historie dieses gigantischen Unterfangens ist mittlerweile ein klassisches Fallbeispiel dafür geworden, wie komplexe städtebauliche Großprojekte durch unvorhergesehene Hindernisse, nachträgliche Planungsänderungen und externe wirtschaftliche Faktoren drastisch aus dem Ruder laufen können.

Die neu veranschlagte Endstation an der Hoya de la Plata für fast 24 Millionen Euro muss zwangsläufig gebaut werden, um das gesamte System überhaupt erst logistisch funktionsfähig zu machen. Ein Zurück gibt es an diesem Punkt nicht mehr. Die Bürger von Las Palmas de Gran Canaria werden die weiteren Schritte der Lokalpolitik und der Bauunternehmen in den kommenden Jahren jedoch mit äußerst kritischen Augen verfolgen. Es bleibt nur zu hoffen, dass das fertige Netz am Ende den erhofften gewaltigen Nutzen bringt und die vielen Jahre voller Baulärm, Staus und explodierender Millionenkosten zumindest im Nachhinein rechtfertigt. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 10.09.2026 um 04:53

News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de
10.9.2026 - Neues Förderprogramm „Auto+“: So sicherst du dir jetzt bis zu 4.500 Euro für dein E-Auto!

Sichere dir 2026 bis zu 4.500 € Förderung für dein E-Auto! Alle Infos zum neuen Programm Auto+, Voraussetzungen, IRPF-Abzügen und Fristen...-

Der Startschuss für eine neue Ära der Mobilität

Spanien drückt bei der Verkehrswende aufs Tempo. Mit dem Beschluss des Ministerrats vom 21. Juli 2026 wurde das lang erwartete Förderprogramm „Auto+“ offiziell verabschiedet. Als direkter Nachfolger des erfolgreichen, aber ausgelaufenen Programms MOVES III zielt diese neue Initiative darauf ab, den Kauf von umweltfreundlichen Elektrofahrzeugen für die breite Bevölkerung zugänglich und bezahlbar zu machen.

Eingebettet in den umfassenden strategischen „Plan España Auto 2030“, reagiert die Regierung damit nicht nur auf die ehrgeizigen europäischen Klimaziele, sondern stärkt auch den heimischen Industriestandort. Doch was bedeutet das konkret für Verbraucher und Unternehmen? Wie viel Geld gibt es vom Staat zurück und welche Bedingungen müssen beim Antrag erfüllt werden? In diesem Ratgeber klären wir alle wichtigen Details übersichtlich und verständlich auf.

Was genau ist das Programm Auto+?

Das Programm Auto+ ist ein staatliches Subventionspaket, das mit einem Startbudget von 350 Millionen Euro für das Jahr 2026 ausgestattet wurde. Es richtet sich an Käufer von Elektroautos und Plug-in-Hybriden. Das Hauptziel: Die Förderung der Elektromobilität. Fahrzeuge sollen nicht länger ein Luxusgut sein, sondern eine erreichbare Alternative für den Alltag. Gleichzeitig soll der veraltete Fahrzeugbestand auf spanischen Straßen modernisiert und die CO2-Emissionen im Verkehrssektor drastisch gesenkt werden.

Eine der wichtigsten Neuerungen für Käufer: Das Programm gilt rückwirkend. Auch wenn die offizielle Antragsphase erst im August 2026 startete, sind alle qualifizierten Fahrzeugkäufe, die ab dem 1. Januar 2026 getätigt wurden, förderfähig. Im Gegensatz zu früheren Programmen erfolgt die Verwaltung nun zentraler, was die Auszahlungsprozesse für die Bürger deutlich beschleunigen soll.

Wer profitiert? Die zwei Förderlinien im Detail

Die Vergabe der Zuschüsse ist klar strukturiert und teilt sich in zwei Hauptlinien auf, um sowohl Privatpersonen als auch der Wirtschaft gerecht zu werden.

Linie 1: Für Privatpersonen ohne wirtschaftliche Tätigkeit

Diese Linie richtet sich an den klassischen Endverbraucher. Gefördert wird der Kauf von Neuwagen oder jungen Gebrauchtwagen (Halbjahreswagen), sofern diese in Spanien zugelassen werden. Eine wichtige Bedingung ist, dass das Fahrzeug die Umweltplakette „CERO“ (Null Emissionen) der spanischen Verkehrsbehörde DGT trägt. Privatpersonen können die Förderung für maximal ein Fahrzeug beantragen.

Linie 2: Für Selbstständige (Autónomos) und Unternehmen

Unternehmen und Freiberufler, die eine wirtschaftliche Tätigkeit ausüben, werden besonders unterstützt. Hier wird nicht nur der direkte Kauf bezuschusst, sondern auch Finanzierungsmodelle wie Leasing oder Renting, sofern der Vertrag eine Mindestlaufzeit von drei Jahren aufweist. Selbstständige können Prämien für bis zu drei Fahrzeuge beantragen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sogar für bis zu zehn Fahrzeuge. Für Kleinstunternehmen gibt es zudem zusätzliche Mittel, die aus dem Sozialfonds für Klima kofinanziert werden.

Wie hoch fallen die Prämien beim Programm Auto+ aus?

Die Höhe der finanziellen Unterstützung hängt von mehreren Faktoren ab: der Art des Fahrzeugs, dem Kaufpreis und der Frage, ob das Auto in Europa produziert wurde. Die Subventionen setzen sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen, die sich attraktiv kombinieren lassen.

PKW für Privatpersonen: Beim Kauf eines förderfähigen Elektroautos erhalten Privatpersonen einen direkten Zuschuss von bis zu 4.500 Euro.

Transporter und Lieferwagen: Für leichte Nutzfahrzeuge steigt die Prämie für Privatpersonen auf bis zu 5.000 Euro.

Selbstständige und Unternehmen: Gewerbliche Käufer erhalten noch höhere Anreize. Hier sind bis zu 6.000 Euro für PKW und beachtliche 7.500 Euro für elektrische Transporter möglich.

Zweiräder: Auch elektrische Motorräder werden mit bis zu 1.100 Euro und leichte elektrische Leichtkraftfahrzeuge (Quads) mit bis zu 1.500 Euro gefördert.

Zusätzliche Rabatte und Boni für europäische Produktion

Um die europäische Autoindustrie zu stärken, bietet das Programm Auto+ einen speziellen Produktionsbonus. Wird das Auto in der Europäischen Union gefertigt, erhöht sich die Basisprämie um bis zu 15 Prozent. Stammen auch die verbauten Batterien aus europäischer Montage, winken weitere 10 Prozent Aufschlag. Darüber hinaus sind die Autohäuser verpflichtet, beim Kauf eines Neuwagens einen zusätzlichen Händlerrabatt von mindestens 1.000 Euro zu gewähren.

Weitere Sparmöglichkeiten: Steuerabzug und Verschrottungsprämie

Neben der direkten Auszahlung durch das Auto+-Programm hat die Regierung weitere finanzielle Anreize beibehalten, die den Kaufpreis eines Elektroautos drastisch senken können.

1. Das Energieeinsparzertifikat (CAE):
Wer sein altes Verbrennerfahrzeug (das er nachweislich mindestens 12 Monate besessen hat) beim Kauf eines reinen Elektroautos verschrotten lässt, erhält über das System der Energieeinsparzertifikate (Certificado de Ahorro Energético) eine zusätzliche Gutschrift von 1.000 Euro. Dies wird in der Regel direkt über das Autohaus abgewickelt.

2. Einkommensteuerabzug (IRPF):
Parallel zum Programm Auto+ können Käufer 15 Prozent des Anschaffungswertes (bis zu einer Basis von 20.000 Euro) in ihrer nächsten Einkommensteuererklärung geltend machen. Dies entspricht einem maximalen Steuervorteil von 3.000 Euro. Auch die Installation einer privaten Wallbox (Ladestation) kann mit weiteren 600 Euro steuerlich abgesetzt werden.

Welche Voraussetzungen gelten für die Fahrzeuge?

Nicht jedes Auto auf dem Markt wird staatlich gefördert. Um Fehlinvestitionen zu vermeiden, sollten Käufer vor der Unterschrift folgende Kriterien streng prüfen:

Umweltplakette: Das Fahrzeug zwingend über die DGT-Plakette „CERO“ verfügen. Dies umfasst reine Elektroautos (BEV) sowie Plug-in-Hybride (PHEV), die eine ausreichende rein elektrische Reichweite bieten.

Preisobergrenze: Für herkömmliche PKW gilt ein maximaler Netto-Kaufpreis (vor Steuern) von 45.000 Euro. Für elektrische Motorräder liegt die Grenze bei 10.000 Euro. Bei Transportern und Lieferwagen gibt es hingegen kein Preislimit. Eine Ausnahme gilt für Großraum-PKW (8 bis 9 Sitze) im gewerblichen Bereich, für die die 45.000-Euro-Grenze ebenfalls aufgehoben ist.

Antragstellung: Wie komme ich an das Geld?

Die Antragstellung erfolgt modern und rein digital. Das Ministerium für Industrie und Tourismus hat hierfür eine spezielle Telematik-Plattform eingerichtet. Dazu benötigen sie auch ein digitales Zertfikat!

Benötigt werden unter anderem die finale Rechnung (die den Pflicht-Rabatt von 1.000 Euro ausweisen muss), der Zahlungsnachweis per Banküberweisung (Bargeldzahlungen ab 1.000 Euro sind unzulässig), die Fahrzeugpapiere und ein Nachweis der Bankverbindung. Die aktuelle Antragsfrist für die erste Phase (Linie 1) läuft noch bis zum 31. Dezember 2026, 14:00 Uhr.

Auswirkungen auf Umwelt und Wirtschaft

Das Programm Auto+ ist weit mehr als nur ein finanzielles Hilfsmittel. Es ist das wichtigste Werkzeug der Regierung, um die ambitionierten Ziele des „Plan España Auto 2030“ in die Realität umzusetzen. Der Verkehrssektor ist nach wie vor einer der Hauptverursacher von Treibhausgasen. Durch die beschleunigte Elektrifizierung des Fuhrparks werden nicht nur die klimaschädlichen CO2-Emissionen gesenkt, sondern auch die lokale Luftqualität in Städten und Ballungsräumen spürbar verbessert.

Gleichzeitig sichert das Programm den wirtschaftlichen Fortbestand der spanischen Automobilindustrie, die rund 1,9 Millionen Arbeitsplätze im Land stellt. Indem gezielt europäische Produktionsketten durch Boni belohnt werden, stärkt Spanien seine Rolle als einer der führenden Automobilproduzenten in Europa und macht sich unabhängiger von asiatischen Lieferketten.

Die Regierung hat auch eine FAQ-Seite dazu aufgesetzt. Diese finden Sie hier. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 10.09.2026 um 04:44

Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com
9.9.2026 - Wahlen 2027: Pedro Sánchez bestätigt erneute Kandidatur

Der spanische Ministerpräsident betont im TVE-Interview seine Entschlossenheit für eine weitere Amtszeit – auch der ehemalige Regierungschef Zapatero soll im kommenden Wahlkampf eine tragende Rolle spielen.-

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat am Mittwoch bestätigt, dass er bei den Parlamentswahlen 2027 erneut als Kandidat der PSOE antreten möchte. In einem exklusiven Interview mit dem staatlichen Fernsehsender TVE erklärte der Regierungschef, dass er weiterhin über die nötige Kraft und den Willen verfüge, die Koalitionsregierung fortzuführen. Den genauen Wahltermin ließ Sánchez indes noch offen und betonte, dass sich der Zeitpunkt primär nach dem allgemeinen Interesse des Landes richten werde.

Die kommende Wahlkampagne soll zudem durch prominente Unterstützung geprägt werden. Der Ministerpräsident kündigte an, dass er den ehemaligen Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero fest für die nächste Kampagne einplant. Gleichzeitig nutzte Sánchez den medialen Auftritt, um die Stabilität seiner achtjährigen Regierungszeit zu verteidigen und Vorwürfe bezüglich einer angeblichen illegalen Parteifinanzierung entschieden zurückzuweisen. Die Spekulationen über mögliche Nachfolger innerhalb seines Kabinetts wertete er lediglich als Beweis für die hohe Qualität seiner aktuellen Minister.

Die politische Zukunft des Landes sieht Sánchez an einem entscheidenden Wendepunkt. Ein normaler demokratischer Machtwechsel sei zwar grundsätzlich positiv zu bewerten, doch eine potenzielle Rechtskoalition aus der Volkspartei (PP) und der rechtspopulistischen Vox stufter er als reale Gefahr eines politischen Rückschritts für Spanien ein. Das klare Ziel der erneuten Kandidatur sei es daher, den aktuellen Reformkurs fortzusetzen und die Modernisierung des Landes weiter voranzutreiben.

Die Redaktion von Kanaren News verfolgt die politischen Entwicklungen in Madrid und die Auswirkungen auf die autonome Gemeinschaft der Kanaren auch weiterhin sehr aufmerksam.-

Quelle: zum Video
Autor: Kanaren News - 09.09.2026 um 06:25

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9.9.2026 - Gran Canaria registriert weiteres Erdbeben bei Agaete

Das Nationale Geografische Institut (IGN) meldete am Mittwochmorgen einen neuen Erdstoß der Stärke 2,8 bei Agaete – es ist die bisher kräftigste Erschütterung der aktuellen seismischen Serie.-

Die seismische Aktivität im Nordwesten von Gran Canaria reißt nicht ab und hat am heutigen Mittwoch einen neuen Höhepunkt erreicht. Das Nationale Geografische Institut (IGN) der Kanaren registrierte um 9:05 Uhr ein weiteres Erdbeben im Gemeindegebiet von Agaete. Mit einer Magnitude von 2,8 auf der Richterskala handelt es sich um den bisher stärksten Erdstoß der gesamten Serie, die bereits am 3. September im Nordwesten der Insel begonnen hatte.

Das Epizentrum der Serie befindet sich im Agaete-Tal

Die Meldungen aus der Region bestätigen, dass der Erdstoß von zahlreichen Einwohnern im Stadtzentrum sowie in verschiedenen Teilen des Agaete-Tals deutlich wahrgenommen wurde. Selbst in den höher gelegenen Ortsteilen der benachbarten Gemeinde Gáldar war das seismische Ereignis am Morgen spürbar. Laut Angaben der Seismologen lag das Epizentrum südöstlich der Gemeinde in einer Tiefe von rund sieben Kilometern.

Daten des IGN zeigen, dass dieses aktuelle Ereignis das mittlerweile fünfte spürbare Beben für die lokale Bevölkerung innerhalb von nur sieben Tagen ist. Die gesamte Serie begann am vergangenen Donnerstag mit einem Erdstoß der Stärke 2,1 und entwickelte seither eine kontinuierliche Eigendynamik. Bis zum Montagmorgen hatte das Überwachungssystem bereits 36 Mikrobeben in der Zone erfasst, von denen 12 präzise lokalisiert werden konnten.

Die Seismologen des Nationalen Geografischen Instituts betonen in diesem Zusammenhang, dass solche schwachen Erdbeben-Schwärme auf dem vulkanischen Archipel der Kanaren absolut typisch und in dieser geringen Intensität völlig unbedenklich sind.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 09.09.2026 um 06:21

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9.9.2026 - E-Auto-Boom auf den Kanaren: Marktanteil bricht Rekord

Aktuelle Zulassungsdaten des Branchenverbandes Fredica belegen eine starke Konsolidierung – rein batteriebetriebene Fahrzeuge knacken im August eine historische Marke.-

Elektromobilität auf den Kanaren gewinnt nach jahrelangem, zähem Anlauf mit beeindruckendem Tempo an Boden und etabliert sich als Haupttreiber des Automarktes. Die neuesten Daten des Importeursverbandes Fredica für den abgelaufenen Monat August zeigen einen historischen Sprung nach vorne. Der Absatz von rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um beachtliche 81,64 Prozent auf 460 zugelassene Einheiten. Damit machten reine Elektroautos im August stolze 14,19 Prozent aller Neuzulassungen aus, während der Marktanteil auf das gesamte Jahr 2026 gerechnet nun stabil bei knapp zehn Prozent liegt.

Chinesische Automarken verändern dabei das Preisgefüge auf den Inseln grundlegend. Der Hauptgrund für den plötzlichen Verhaltenswechsel der kanarischen Kunden ist laut Fredica-Vizepräsident Rafael Pombriego der Markteintritt neuer Wettbewerber. Vor allem asiatische Hersteller wie BYD, MG, Omoda oder Jaecoo drängen mit wettbewerbsfähigen Modellen auf den Archipel. Das dadurch entstandene Angebot sorgt für flexiblere Preise, die deutlich besser an die Budgets der Inselbewohner angepasst sind.

Zusätzlich treiben die kontinuierlich steigenden Kraftstoffpreise und die stark verbesserte Reichweite moderner Elektrofahrzeuge, die mittlerweile fast durchgehend über 300 Kilometer abdecken, das Kundeninteresse an der Elektrifizierung voran. Parallele Zuwächse verzeichnen auch die verschiedenen Hybridsegmente auf den Inseln. Die Neuzulassungen von klassischen Hybridfahrzeugen stiegen im August um knapp 38 Prozent, während Plug-in-Hybride sogar ein Plus von 63 Prozent verbuchten.

Diese starke Entwicklung im privaten und geschäftlichen Sektor gleicht derzeit andere Marktschwankungen komplett aus. Der zuvor dominierende Mietwagenkanal verzeichnete im August nämlich einen deutlichen Rückgang von über 31 Prozent, da sich die Flottenkäufe der Autovermieter nach den extremen Anschaffungswellen der Vorjahre allmählich normalisieren.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 09.09.2026 um 06:17

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9.9.2026 - Wanderin auf Lanzarote erleidet tödlichen Herzinfarkt

Tragischer Vorfall im Gemeindegebiet von Yaiza: Eine etwa 60-jährige Frau erlitt beim Wandern einen Herzinfarkt – sämtliche Reanimationsversuche blieben ohne Erfolg.-

Ein tragischer Vorfall ereignete sich am Dienstag bei einer Wanderweg auf Lanzarote. Eine Frau im Alter von etwa 60 Jahren verstarb während einer Wanderung in Femés. Ursache sei nach offiziellen Angaben ein akuter Herzinfarkt gewesen, wie das Notfall- und Sicherheitszentrum mitteilte.

Das Rettungszentrum der Kanaren wurde um 15.54 Uhr über den Vorfall informiert. Begleiter der Wanderin meldeten akute, lebensbedrohliche Gesundheitsprobleme bei der Betroffenen. Sofort eingeleitete Erste-Hilfe-Maßnahmen durch eine anwesende Person wurden bis zum Eintreffen der professionellen Retter ununterbrochen fortgeführt.

Aufgrund des unwegsamen Geländes in der Region von Femés wurde neben einem Rettungswagen, der Feuerwehr auch ein Hubschrauber der Notfall- und Rettungsgruppe (GES) angefordert. Dessen Besatzung nahm die Frau wenig später an Bord und flog sie unter ständigen Wiederbelebungsmaßnahmen zu einem nahegelegenen Treffpunkt, wo Sanitäter warteten.

Sämtliche medizinischen Wiederbelebungsversuche der alarmierten Feuerwehr, der Lokalpolizei und der Luftretter blieben am Ende ohne Erfolg. Der Notarzt des Rettungsdienstes konnte nach der Landung des Hubschraubers am Übergabepunkt nur noch den Tod der Frau feststellen.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 09.09.2026 um 06:13

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9.9.2026 - Erneutes Erdbeben vor Gran Canaria: Erdstoß der Stärke 2,8 nahe Agaete registriert

Am 9. September 2026 registrierte das IGN ein Erdbeben der Stärke 2,8 nahe Agaete auf Gran Canaria. Alle geologischen Hintergründe im Überblick..-

Alle geologischen Hintergründe im Überblick.

Agaete – Die Kanarischen Inseln wurden erneut von einer leichten seismischen Erschütterung erfasst. Am 9. September 2026 registrierte das Spanische Nationale Geografische Institut (IGN) ein Erdbeben der Stärke 2,8 auf der Richterskala vor der Küste der Gemeinde Agaete im Nordwesten von Gran Canaria. Obwohl der Erdstoß aufgrund seiner geringen Intensität keine Schäden anrichtete, richtet das Ereignis den Blick erneut auf die kontinuierliche seismische Aktivität im Meeresgebiet zwischen Gran Canaria und Teneriffa.

Details zur seismischen Aktivität vor Agaete

Das Epizentrum des Bebens lag im Küstenbereich vor Agaete, einer Region, die regelmäßig von kleineren Erdbeben betroffen ist. Nach Angaben der Experten ereignete sich die Erschütterung in einer Tiefe (ca. 7 Kilometer), die typisch für Mikrobeben in dieser Zone ist. Von der Bevölkerung wurde der Stoß größtenteils nicht wahrgenommen, und es wurden weder Sachschäden noch Verletzte gemeldet.

Geologischer Hintergrund: Die Meeresstraße von Enmedio

Die Zone zwischen den Inseln Gran Canaria und Teneriffa gilt unter Seismologen seit Jahren als eine der aktivsten geologischen Zonen des kanarischen Archipels. Hier befindet sich der sogenannte Unterwasservulkan Volcán de Enmedio.

Nach Informationen des Instituto Geográfico Nacional (IGN) sowie des Instituto Volcanológico de Canarias (Involcan) werden in dieser Meeresstraße regelmäßig geringfügige seismische Erschütterungen aufgezeichnet. Diese Mikrobeben sind das Ergebnis tektonischer Spannungen und vulkanischer Aktivitäten im tiefen Untergrund des Atlantiks. Erdbeben mit einer Magnitude unter 3,0 treten in diesem Gebiet mehrfach im Monat auf und sind Teil des natürlichen geologischen Prozesses der Vulkaninseln.

Keine Gefahr für Anwohner und Infrastruktur

Sicherheitsbehörden und Geologen betonen, dass Ereignisse dieser Stärke keinen Anlass zur Beunruhigung bieten. Erst ab einer Magnitude von deutlich über 4,0 oder bei sehr geringer Tiefe im Festlandbereich sind spürbare Erschütterungen oder Schäden an Gebäuden zu erwarten.

Die Überwachungssysteme von IGN und Involcan laufen rund um die Uhr, um Veränderungen in den seismischen Mustern der Kanaren frühzeitig zu erkennen und die Entwicklung lückenlos zu dokumentieren.

Fazit

Das Beben vom 9. September 2026 reiht sich in eine Serie von Routine-Messungen ein, die das normale geologische Leben des kanarischen Archipels widerspiegeln. Für Anwohner sowie Urlaubsgäste in Agaete und Umgebung besteht weiterhin keine Gefahr. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 09.09.2026 um 06:07

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9.9.2026 - 42,9 Grad auf Gran Canaria: Warum die Insel derzeit einem Backofen gleicht

Gran Canaria ächzt unter extremer Hitze. In Tasarte wurden 42,9 Grad gemessen. Alle Infos zur aktuellen Wetterlage, Calima und den tropischen Nächten..-

Wetterwarnungen gibt es jedoch nur noch für den heutigen Mittwoch, vorerst!

La Aldea – Gran Canaria erlebt derzeit eine der intensivsten Hitzephasen des Spätsommers. Am gestrigen Dienstag hat das Quecksilber auf der Insel erneut extreme Werte erreicht. In Tasarte, einem Ortsteil der Gemeinde La Aldea de San Nicolás, verzeichnete die staatliche meteorologische Agentur Spaniens (Aemet) um 17:20 Uhr eine beeindruckende Höchsttemperatur von 42,9 Grad Celsius im Schatten. Diese Werte machen deutlich, wie stark der Archipel derzeit von den extrem heißen Luftmassen aus Afrika beeinflusst wird.

Auch in den touristischen Zentren im Süden der Insel war die Hitze allgegenwärtig. Das Centro Insular de Turismo in Maspalomas meldete um 13:40 Uhr einen Spitzenwert von 40,1 Grad Celsius. Damit lagen die Temperaturen in Maspalomas nur knapp unter dem Insel-Spitzenreiter. Diese enormen Temperaturunterschiede auf relativ kleinem Raum verdeutlichen die komplexen mikroklimatischen Bedingungen auf den Kanarischen Inseln.

Warum Tasarte zum Glutofen wird

Dass gerade Tasarte in La Aldea de San Nicolás die höchsten Werte verzeichnet, ist kein Zufall. Die Ursache für diese extremen Temperaturen liegt in einer Kombination aus geografischen und meteorologischen Faktoren. Das tief eingeschnittene Tal, der sogenannte Barranco, ist so ausgerichtet, dass es die extrem heißen und trockenen Luftmassen, die vom afrikanischen Kontinent herüberwehen, regelrecht einfängt. Die geologischen Formationen speichern die Hitze und verhindern eine ausreichende Luftzirkulation. So staut sich die Wärme in der Schlucht und verwandelt den Ort in einen natürlichen Glutofen, der an diesem Tag die höchsten Temperaturen Spaniens registrierte.

Ein Sommer der klimatischen Extreme

Die aktuellen Werte wecken Erinnerungen an den Höhepunkt des diesjährigen Sommers. Erst am 3. August wurde mit 44,3 Grad Celsius die absolut höchste Temperatur des Jahres auf dem Archipel gemessen. Seit nunmehr 40 Tagen wird die Inselgruppe immer wieder von intensiven Hitzeperioden heimgesucht, die regelmäßige Wetterwarnungen der Behörden nach sich ziehen.

Neben Tasarte und Maspalomas schwitzten auch andere Regionen der Inseln stark. Lomo Pedro Alfonso und San Bartolomé de Tirajana registrierten knapp 39,9 Grad Celsius, während am Flughafen von Lanzarote 39,8 Grad und in Agüimes 39,3 Grad gemessen wurden. Eine besondere physische Belastung für die Bevölkerung stellen derzeit die sogenannten tropischen Nächte dar. Laut diversen Berichten, kühlen die Temperaturen auch nach Sonnenuntergang kaum noch ab. In Agüimes sank das Thermometer in der Nacht zum Dienstag nicht unter 28,6 Grad Celsius – ein außergewöhnlich hoher Wert, der die körperliche Erholung drastisch erschwert.

Wetterausblick: Leichte Entspannung, doch die Calima bleibt

Für den heutigen Mittwoch hat die Aemet die Warnstufen für den Archipel erfreulicherweise leicht gesenkt. Die extremsten Hitzewarnungen für die Küsten Gran Canarias sowie das Landesinnere von Fuerteventura wurden zurückgenommen. Dennoch bleibt es überdurchschnittlich warm: Die Vorhersage für Gran Canaria und Fuerteventura geht weiterhin von Maximaltemperaturen um die 34 Grad Celsius aus. Besonders betroffen bleiben die mittleren Höhenlagen (Medianías), die Ostküste sowie das Becken von Tejeda (Südhälfte der Insel). Auf den restlichen Inseln wird sich das Quecksilber voraussichtlich zwischen 32 und 34 Grad einpendeln.

Zusätzlich zur Hitze bleibt die Calima – der feine Wüstenstaub aus der Sahara – ein ständiger Begleiter. Der Staub konzentriert sich vor allem in den mittleren und höheren Luftschichten und betrifft überwiegend die nach Osten und Süden ausgerichteten Gebiete der Inseln. Der Nordostwind weht allgemein mäßig, kann aber an den nordwestlichen und südöstlichen Küsten gelegentlich für stärkere Böen sorgen, bevor er in der Nacht leicht abflaut und in eine nördliche Strömung übergeht.

Gesundheitswarnung der Behörden

Aufgrund der anhaltenden Hitzewelle und der mangelnden nächtlichen Abkühlung mahnt die Generaldirektion für Notfälle der Kanarischen Regierung weiterhin zur Vorsicht. Besonders ältere Menschen, Kinder und gesundheitlich vorbelastete Personen sollten aktiv geschützt werden. Es wird dringend empfohlen, sich während der heißesten Stunden des Tages nicht im Freien sportlich zu betätigen, direkte Sonneneinstrahlung zu meiden und auf eine regelmäßige, ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 09.09.2026 um 06:01

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9.9.2026 - Nie wieder teuer tanken: Warum immer mehr Canarios jetzt auf E-Autos umsteigen

Elektroautos erobern die Kanarischen Inseln: Neue Marken aus China, höhere Reichweiten und staatliche Kaufprämien treiben den Rekord-August 2026 an...-

Auch Hybride werden stärker gekauft.

Kanarische Inseln – Der Wandel auf den Straßen der Kanarischen Inseln nimmt spürbar an Fahrt auf. Nach dem Abschluss zahlreicher Infrastrukturprojekte verzeichnet der Markt für Elektrofahrzeuge auf dem Archipel im Jahr 2026 ein kontinuierliches und starkes Wachstum. Wie aus den aktuellen Immatrikulationsdaten der Wirtschaftsverbände FREDICA (Federación Regional Canaria de Empresarios Importadores y Concesionarios de Automóviles) und Aconauto Canarias hervorgeht, stieg die Nachfrage nach elektrifizierten Fahrzeugen im August 2026 sprunghaft an.

Insbesondere der Hauptanbieter im Segment der reinen Elektroautos (BYD) konnte seine Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahr 2025 um 35 Prozent steigern. Diese Entwicklung unterstreicht ein grundlegend verändertes Kaufverhalten der Inselbewohner, die zunehmend auf nachhaltige und kosteneffiziente Mobilitätslösungen setzen.

Marktzahlen im August: Deutliches Plus für reine Elektrofahrzeuge

Die detaillierten Auswertungen der Automobilverbände zeigen für den Monat August 2026 eine bemerkenswerte Bilanz. Laut den Erhebungen von Aconauto Canarias wurden im August insgesamt 460 reine Elektrofahrzeuge (BEV) auf den Kanarischen Inseln neu zugelassen. Bei einem Gesamtmarkt von 3.242 immatrikulierten Neufahrzeugen entspricht dies einem Marktanteil von 14,19 Prozent.


In einem Teilbereich der Neuzulassungen (klassiche PKW) meldete FREDICA für August zudem einen Höchstwert von 209 verkauften Elektroautos, was in diesem spezifischen Vergleich einem Zuwachs von 81,64 Prozent entspricht. Auch in der bisherigen Jahresbilanz spiegelt sich der Trend wider: In den ersten acht Monaten des Jahres 2026 wurden auf den Inseln insgesamt 3.138 reine Elektroautos registriert. Damit erreichten Elektrofahrzeuge bei insgesamt 32.080 verkauften Neuwagen einen kumulierten Marktanteil von 9,71 Prozent.

Chinesische Automarken und Treibstoffpreise als Haupttreiber

Für diesen deutlichen Wandel im Kaufverhalten der kanarischen Kundschaft gibt es mehrere konkrete Ursachen. Nach Aussage von Rafael Pombriego, dem Vizepräsidenten des Branchenverbandes FREDICA, spielt der Markteintritt neuer internationaler Wettbewerber eine Schlüsselrolle. Insbesondere chinesische Automobilhersteller wie BYD, MG, Omoda und Jaecoo drängen mit wettbewerbsfähigen Modellen auf den kanarischen Markt.

Diese Marken zeichnen sich durch eine flexiblere Preisgestaltung aus, die besser an die finanziellen Möglichkeiten und das Budget der Inselbewohner angepasst ist. Dadurch wird der Einstieg in die Elektromobilität für breitere Bevölkerungsschichten erschwinglich.

Neben den attraktiveren Anschaffungspreisen nennt FREDICA zwei weitere wesentliche Gründe für den Boom:

Steigende Kraftstoffpreise: Die anhaltend hohen Preise für fossile Brennstoffe wie Benzin und Diesel veranlassen viele Autofahrer dazu, nach kostengünstigeren Alternativen für den Alltag zu suchen.

Höhere Reichweiten: Moderne Elektrofahrzeuge bieten mittlerweile auch abseits des reinen Stadtverkehrs Reichweiten von deutlich über 300 Kilometern pro Batterieladung. Dies nimmt potenziellen Käufern die Sorge vor mangelnder Flexibilität auf den Inselstraßen.

Boom bei Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Modellen

Die Neigung zur Elektrifizierung zeigt sich nicht nur bei reinen Stromern, sondern auch bei Fahrzeugen mit kombiniertem Antrieb. Klassische Hybridfahrzeuge (HEV), die einen Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor kombinieren, verzeichneten im August 2026 auf den Kanaren insgesamt 804 Neuzulassungen. Dies entspricht einem Zuwachs von 37,91 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im bisherigen Jahresverlauf wurden bereits 6.777 Hybridfahrzeuge verkauft, was einem Durchschnittsplus von 38 Prozent entspricht.

Noch dynamischer entwickelte sich das Segment der Plug-in-Hybride (PHEV). In den vergangenen sechs Monaten beschleunigte sich die Nachfrage hier besonders stark. Im August 2026 wurden 437 Einheiten zugelassen, was ein Plus von 63 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Im gesamten bisherigen Jahresverlauf 2026 summierten sich die Neuzulassungen bei den Steckdosen-Hybriden auf 3.066 Einheiten – ein Zuwachs von 12,43 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Jahres 2025.

Gesamtmarkt wächst leicht – Autovermieter drosseln Käufe

Der Gesamtfahrzeugmarkt auf den Kanarischen Inseln entwickelte sich im August leicht positiv. Insgesamt wurden über alle Fahrzeugklassen hinweg 5.776 Fahrzeuge immatrikuliert, verglichen mit 5.639 Einheiten im August 2025 (ein Plus von 2,43 Prozent). Das Kernsegment der Personenwagen (PKW) und 4×4-Geländewagen musste dagegen einen leichten Rückgang hinnehmen: Hier sanken die Zulassungen um 1,68 Prozent von 3.461 Einheiten im Vorjahr auf 3.403 Fahrzeuge im August 2026.

Bei der Betrachtung der einzelnen Vertriebskanäle zeigen sich deutliche Unterschiede:

Firmenkunden: Der Geschäftskundenkanal verzeichnete ein starkes Plus von 12,90 Prozent auf insgesamt 709 Fahrzeuge.

Privatkunden: Die Verkäufe an private Haushalte stiegen um 5,44 Prozent auf 2.150 Registrierungen.

Autovermietungen (Rent-a-Car): Der Vermietkanal ging um signifikante 31,49 Prozent zurück (544 Zulassungen im Vergleich zu 794 im August 2025).

Experten werten diesen Rückgang bei den Autovermietern als Anzeichen für eine fortschreitende Normalisierung der Flottenerneuerungen, nachdem die Vermietunternehmen in den vorangegangenen Jahren extrem hohe Aufstockungen vorgenommen hatten.

Staatliche Kaufprämien unterstützen den Umstieg

Zusätzlichen Aufwind erhält die Elektromobilität auf den Inseln durch staatliche Förderprogramme. Das spanische Förderprogramm Plan Auto+ 2026 sieht Kaufprämien von bis zu 4.500 Euro für reine Elektro-Pkw vor, während fahrbereite Gewerbefahrzeuge mit bis zu 5.000 Euro gefördert werden. Diese Hilfen gelten rückwirkend seit dem 1. Januar 2026. Zusammen mit den Mitteln aus dem europäischen Förderprogramm Plan MOVES III erleichtert die Politik den Kanaren den Abschied von fossilen Treibstoffen. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 09.09.2026 um 05:52

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