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8.8.2026 - WM-Stadion auf Gran Canaria wird 60 Mio. Euro teurer

Weil die Kosten so extrem steigen müssen jetzt gleich drei Behörden finanziell einspringen.-

Gran Canaria unternimmt einen neuen Anlauf für den riesigen Umbau des Stadions in Siete Palmas. Weil sich beim ersten Versuch vor einem Monat keine einzige Baufirma beworben hatte, wurde das Budget jetzt massiv aufgestockt. Das Megaprojekt wird nun stolze 60 Millionen Euro teurer. Insgesamt sind jetzt weit über 234 Millionen Euro für die Modernisierung eingeplant.

Dass die Kosten so explodieren, liegt vor allem an den Weltmarktpreisen. Wichtige Baumaterialien wie Eisen, Beton und Aluminium sind in den letzten Monaten extrem teuer geworden. Damit das Geld zusammenkommt, springen neben der Inselregierung auch die kanarische Regierung und die Stadt Las Palmas mit Millionenbeträgen ein.
Das Stadion soll eine der Hauptspielstätten für die Fußball-Weltmeisterschaft im Jahr 2030 werden. Die FIFA hat die Pläne bereits abgesegnet.

Mehr Plätze, ein neues Riesendach und ein straffer Zeitplan für UD Las Palmas

Interessierte Firmen können sich bis zum 11. September für den Großauftrag bewerben. Die reine Bauzeit soll danach insgesamt drei Jahre betragen. Damit die Bagger ungestört arbeiten können, gibt es einen Deal mit dem Verein UD Las Palmas. Der Club wird in den nächsten drei Spielzeiten die ersten und die letzten zwei Partien der Saison auswärts bestreiten. Zusammen mit der Sommerpause kann so vier Monate am Stück ohne Unterbrechung an den Tribünen gebaut werden.

Nach dem Umbau wird das Stadion kaum wiederzuerkennen sein. Die Kapazität steigt auf fast 42.000 Zuschauer. Zudem bekommen alle vier Tribünen ein modernes, geschlossenes Riesendach.

Ein Fan-Highlight: Die Naciente-Tribüne wird deutlich näher an das Spielfeld herangerückt, damit die Zuschauer noch näher am Geschehen sind. Eine komplett neue Außenfassade und Platz für viele neue Geschäfte im Innenbereich runden das WM-Paket ab.-

Bild: Die offizielle Entwurfsplanung des Cabildo de Gran Canaria für das modernisierte Stadion in Siete Palmas.
Das Cabildo de Gran Canaria hat die überarbeiteten Pläne für das zukünftige WM-Stadion vorgestellt. / Foto: Cabildo de Gran Canaria

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Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 08.08.2026 um 07:12

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8.8.2026 - Mülldeponie auf Gran Canaria in Flammen aufgegangen

Das Feuer brach zum wiederholten Male auf der selben Baumschnittfläche aus.-

Ein Großbrand auf der Mülldeponie Juan Grande hat am Freitag im Süden von Gran Canaria für Aufsehen gesorgt. In der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana stieg eine gewaltige, tiefschwarze Rauchsäule in den Himmel, die von vielen Teilen der Südküste und von der Autobahn aus zu sehen war.

Das Feuer sei um 13.30 Uhr in einem Bereich für Schnittabfälle ausgebrochen. Der Brandherd befand sich erneut an der gleichen Stelle, auf der es kurioserweise bereits im vergangenen Sommer zwei Brände gegeben hatte.

An den Löscharbeiten waren die Feuerwehr aus Arinaga und San Bartolomé de Tirajana mit Luftunterstützung beteiligt.

Laut Cabildo war das Feuer um 18:00 Uhr innerhalb des Ecoparque Sur eingedämmt, nachdem es den Feuerwehrleuten und dem übrigen Personal gelungen war, den Brand unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen auf andere Bereiche zu verhindern.

Die Flammen beschädigten zwei Häcksler, einen für Schnittgut und einen für Sperrmüll.

Trotz der Sichtbehinderungen kam es auf der nahen Autobahn zu keinerlei größeren Verkehrsbehinderungen. Besondere Sperrungen oder Umleitungen im Feierabendverkehr waren nicht erforderlich.-

Bild: Eine gewaltige schwarze Rauchsäule steigt über dem Ecoparque Juan Grande im Süden von Gran Canaria auf, aufgenommen aus der Ferne.
Das offizielle Foto der Inselregierung zeigt die enorme Qualmwolke über der Mülldeponie aus der Distanz. / Foto: Cabildo de Gran Canaria

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Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 08.08.2026 um 07:07

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7.8.2026 - Sonnenfinsternis am 12. August: Großes Polizeiaufgebot

Die Sonnenfinsternis am 12. August führt auf den Kanaren zu einem Großeinsatz. 142 Beamte sichern Verkehr, Natur und Beobachter. Alle Infos zum Polizeieinsatz....-

142 Beamte sichern Verkehr, Natur und Beobachter.

Kanaren – Ein astronomisches Naturereignis versetzt die Kanarischen Inseln in einen sicherheitstechnischen Ausnahmezustand. Die bevorstehende Sonnenfinsternis am Mittwoch, den 12. August, zieht Tausende Beobachter an. Um ein Verkehrschaos, Waldbrände und Sicherheitsrisiken zu verhindern, rüstet sich das Generalkommando der Guardia Civil in der Provinz Las Palmas mit einem massiven Aufgebot von 142 Einsatzkräften. Der Schutz von Mensch und Natur steht bei diesem Großeinsatz im Mittelpunkt.

Der Countdown läuft: Wachsende Sicherheitsbedenken vor dem 12. August

Das Himmelsereignis am 12. August gilt als einer der absoluten Höhepunkte dieses Sommers. Die Kanarischen Inseln sind weltweit für ihre klaren, dunklen Nachthimmel und erstklassigen Bedingungen für die Sternenbeobachtung bekannt. Zu einem Ereignis wie dieser Sonnenfinsternis werden daher nicht nur Einheimische, sondern auch zahlreiche Astrotouristen aus dem In- und Ausland erwartet.

Doch genau diese erwartete Massenmobilisierung bereitet den Sicherheitsbehörden große Sorge. José Santana, Sprecher der Polizeidirektion Las Palmas, macht die Herausforderung deutlich. Veranstaltungen dieser Größenordnung bergen aufgrund der zu erwartenden Menschenmassen und der sommerlichen Hitze erhebliche Risiken. Im Fokus der Behörden stehen die Vermeidung von Überfüllung an engen Aussichtspunkten, die Prävention von Rettungseinsätzen und vor allem der strikte Umweltschutz. Aus diesem Grund wurde ein präziser Einsatzplan entworfen, der strategisch über die gesamte Provinz verteilt ist.

Brennpunkte des Ansturms: Hier wird die Polizei besonders präsent sein

Die größte Herausforderung für die 142 Beamtinnen und Beamten stellen die abgelegenen Aussichtspunkte dar, die sich traditionell am besten für Himmelsbeobachtungen eignen. Auf Gran Canaria konzentriert sich das Polizeiaufgebot zur Sonnenfinsternis am 12. August auf die höchsten Erhebungen und die zerklüfteten Küstenstraßen.

Kritische Nadelöhre sind hier das Cruz de Tejeda, der Pico de las Nieves auf 1.949 Metern Höhe sowie der Aussichtspunkt Andén Verde an der gesamten Nordwestküste. Diese Gebiete zeichnen sich durch enge, kurvenreiche Straßen und stark begrenzte Parkkapazitäten aus. Jeder unkontrollierte Zustrom von Fahrzeugen würde hier sofort zu einem gefährlichen Engpass führen.

Auf Fuerteventura, einer Insel, die teilweise als Lichtschutzgebiet (Starlight Reserve) ausgezeichnet ist, wird die Guardia Civil ebenfalls massiv anrücken. Betroffen sind Küsten- und Beobachtungsorte wie Pozo Negro, La Pared, Ajui, Cofete und Punta de Jandía. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem astronomischen Aussichtspunkt Sicasumbre, der speziell für Himmelsbeobachtungen angelegt wurde, aber nicht auf Tausende von Fahrzeugen gleichzeitig ausgelegt ist. Auf Lanzarote wird sich die polizeiliche Operation hauptsächlich auf die Region La Santa in der Gemeinde Tinajo konzentrieren.

Verkehrskollaps droht: 40 Verkehrspolizisten im Dauereinsatz

Ein zentraler Bestandteil des großen Polizeiaufgebots zur Sonnenfinsternis am 12. August ist die Verkehrsführung. Die Behörden rechnen mit einem extremen Verkehrsaufkommen. Eine der größten Sorgen der Einsatzkräfte ist das unkontrollierte Verhalten vieler Autofahrer. Die Erfahrung bei vergangenen Ereignissen hat gezeigt, dass Fahrzeuge oft spontan mitten auf der Fahrbahn oder in unübersichtlichen Kurven abgestellt werden, sobald das Himmelsereignis beginnt. Dies blockiert nicht nur den regulären Verkehrsfluss, sondern versperrt im Ernstfall auch Feuerwehr- und Rettungswagen den Weg.

Um dieses Szenario zu verhindern, werden am Tag der Sonnenfinsternis rund 40 spezialisierte Verkehrspolizisten abgestellt. Diese Einheiten nehmen ihre Positionen bereits rechtzeitig vor Beginn der Sonnenfinsternis um 18:55 Uhr ein und werden die neuralgischen Punkte bis weit nach dem Ende des Ereignisses gegen 20:45 Uhr kontrollieren. Die Guardia Civil appelliert dringend an alle Besucher, frühzeitig anzureisen und ausschließlich auf offiziell ausgewiesenen Flächen zu parken.

Hohe Waldbrandgefahr: Seprona-Einheiten schützen die Umwelt

Neben dem Verkehr steht der Schutz der empfindlichen Inselnatur im absoluten Fokus des Großeinsatzes. Der August bringt auf den Kanarischen Inseln traditionell sehr hohe Temperaturen mit sich. In Kombination mit der extremen Trockenheit reicht oft ein kleiner Funke, um einen verheerenden Flächenbrand auszulösen. Da viele Menschen das Naturereignis als Anlass für einen Familienausflug ins Grüne nutzen, steigt das Risiko für fahrlässig verursachte Brände drastisch an.

Aus diesem Grund wird das Polizeiaufgebot durch Spezialkräfte der Seprona (Servicio de Protección de la Naturaleza), der spanischen Naturschutzbehörde, verstärkt. Polizeisprecher Santana erinnert eindringlich an die strikten Auflagen: Grillen, offene Feuer und das Wegwerfen von Müll sind strengstens verboten. Die Beamten der Seprona werden aktiv in den Naturparks patrouillieren, Aufklärungsarbeit leisten, aber bei Verstößen auch konsequent durchgreifen, um den Erhalt der Naturgebiete zu garantieren.

Einsatz zu Land, zu Wasser und in der Luft

Das Sicherheitskonzept für den 12. August beschränkt sich nicht nur auf den Straßenverkehr und die Bergregionen. Um ein lückenloses Lagebild zu erhalten, setzt das Generalkommando der Guardia Civil modernste Technik und maritime Einheiten ein. Neben den Patrouillen an Land werden mehrere Boote der Seestreitkräfte die Küstenabschnitte sichern, an denen sich Menschenmassen versammeln könnten. Zudem kommen hochauflösende Drohnen zum Einsatz, um Verkehrsströme aus der Luft zu überwachen und drohende Überfüllungen frühzeitig zu erkennen.

Gefahr für die Augen: Warnung vor ungeschützter Beobachtung

Neben der physischen Sicherheit am Ort der Beobachtung betreiben die Beamten auch aktive Aufklärungsarbeit zum gesundheitlichen Schutz. Die Beamten an den verschiedenen Kontrollpunkten werden die Bürger nicht nur einweisen, sondern auch aktiv über die gesundheitlichen Risiken der Sonnenfinsternis informieren. Die Hauptaufgabe besteht darin, die Menschen für die schwerwiegenden Augenschäden zu sensibilisieren, die durch den Blick in die Sonne ohne spezielle, CE-zertifizierte Sonnenfinsternisbrillen entstehen können. Im Vorfeld veröffentlicht die Guardia Civil dazu mehrere offizielle Warnmitteilungen.

Die Sonnenfinsternis am 12. August wird ein unvergessliches Naturereignis auf den Kanarischen Inseln werden. Damit dieses Erlebnis jedoch nicht durch Unfälle, Brände oder ein Verkehrschaos überschattet wird, setzt die Guardia Civil auf Vorbereitung, Präsenz und die Mithilfe der Bevölkerung. Das erklärte Ziel der Behörden ist klar definiert: Eine sichere Umgebung zu schaffen, damit jeder dieses seltene Himmelsereignis geschützt und unbeschwert genießen kann. – MF-

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 07.08.2026 um 08:31

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7.8.2026 - Massenkarambolage auf der GC-1: 8 Verletzte bei schwerem Unfall

Schwerer Unfall im Süden von Gran Canaria: Eine Massenkarambolage auf der Autobahn GC-1 forderte acht Verletzte. Zwei Autos brannten vollständig aus..-

Das Unglück ereignete sich gegen 7:50 Uhr am heutigen Morgen.

San Bartolomé de Tirajana – Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn GC-1 hat am frühen Freitagmorgen für ein Verkehrschaos im Süden von Gran Canaria gesorgt. Bei einer massiven Kettenreaktion, an der bis zu zehn Fahrzeuge beteiligt waren, wurden acht Personen verletzt. Rettungskräfte waren im Großeinsatz, da zwei Fahrzeuge in Flammen aufgingen und die wichtigste Verkehrsader der Insel zeitweise komplett gesperrt werden musste.

Kettenreaktion nahe Puerto Rico: Mehrere Fahrzeuge involviert

Das Unglück ereignete sich am Freitag, dem 7. August, gegen 07:50 Uhr. Zu dieser Zeit herrscht auf der Autobahn GC-1 reger Berufs- und Pendlerverkehr. Kurz nach dem letzten Tunnel in Fahrtrichtung Puerto Rico, auf Höhe des Kilometersteins 53 im Gemeindegebiet von San Bartolomé de Tirajana, kam es zu der verheerenden Kollision.

Laut ersten Berichten waren zwischen acht und zehn Fahrzeuge in die Massenkarambolage verwickelt, darunter befand sich auch ein Linienbus. Die genaue Unfallursache ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Fest steht bislang nur, dass der erste Aufprall eine weitreichende Kettenreaktion der nachfolgenden Fahrzeuge auslöste.

Dramatische Rettungsaktion: Fahrer aus brennendem Autowrack befreit

Unmittelbar nach dem Eingang der ersten Notrufe mobilisierte das Notfall- und Sicherheitskoordinierungszentrum der Kanarischen Inseln (CECOES 1-1-2) ein massives Aufgebot an Rettungskräften. Neben der örtlichen Feuerwehr und dem kanarischen Rettungsdienst (SUC) rückten auch die Guardia Civil, der Zivilschutz sowie der Straßeninstandhaltungsdienst zur Unfallstelle aus.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bot sich ein dramatisches Bild: Zwei der verunglückten Pkw hatten Feuer gefangen. Die Feuerwehrleute von San Bartolomé de Tirajana mussten umgehend mit den Löscharbeiten beginnen, um ein Übergreifen der Flammen auf die restlichen Fahrzeuge zu verhindern. Besonders kritisch war die Lage für einen 55-jährigen Autofahrer: Er wurde durch die enorme Wucht des Aufpralls in seinem Wagen massiv eingeklemmt. Die Feuerwehr musste schweres hydraulisches Bergungsgerät einsetzen, um den Mann aus dem Wrack zu befreien und ihn an das medizinische Personal zu übergeben.

Übersicht der Verletzten und medizinische Versorgung

Insgesamt mussten acht Personen am Unfallort medizinisch versorgt und anschließend in umliegende Krankenhäuser transportiert werden. Der Rettungsdienst war mit vier Krankenwagen im Einsatz, darunter ein Fahrzeug mit erweiterter Notfallausrüstung (Advanced Life Support).

55-jähriger Mann: Erlitt ein mittelschweres Polytrauma (musste von der Feuerwehr befreit werden) und wurde in das Universitätsklinikum San Roque Maspalomas eingeliefert.
64-jähriger Mann: Diagnose eines mittelschweren Thorax-Traumas sowie Halsschmerzen. Ebenfalls Transport in das San Roque Maspalomas.
75-jährige Frau & 32-jähriger Mann: Beide erlitten ein mittelschweres Polytrauma und wurden im San Roque Maspalomas medizinisch versorgt.
91-jährige Frau: Zog sich ein mittelschweres Trauma der unteren Extremitäten zu. Sie wurde in das Krankenhaus Hospiten Roca gebracht.
39-jähriger Mann & eine weitere Frau (Alter unbekannt): Klagten über mäßige Nackenschmerzen und wurden zur Beobachtung in das San Roque Maspalomas gefahren.
47-jährige Frau: Erlitt ein leichtes Brustkorbtrauma und wurde in das Hospiten Roca eingeliefert.

Verkehrskollaps im Süden: GC-1 voll gesperrt

Die Massenkarambolage hatte weitreichende Auswirkungen auf die Verkehrsinfrastruktur im Süden der Insel. Da die beschädigten Fahrzeuge und Trümmerteile die gesamte Fahrbahn blockierten, musste die Guardia Civil die Autobahn GC-1 in Richtung Süden komplett sperren. Dies führte zu kilometerlangen Staus.

Um den enormen Rückstau hinter dem Tunnel aufzulösen und die Bergung der Wracks zu beschleunigen, leiteten die Einsatzkräfte den Verkehr weiträumig über die Gegenrichtung auf die alte Hauptstraße GC-500 um. Diese Maßnahme führte jedoch auch auf der Ausweichstrecke zu erheblichen Verzögerungen.

Hintergrund: Die GC-1 als verkehrsreichste Nadelöhr der Insel

Hintergrundinformation: Die Autobahn GC-1 ist die zentrale Verkehrsschlagader auf Gran Canaria. Sie verbindet die Hauptstadt Las Palmas im Norden über den internationalen Flughafen mit den stark besuchten Urlaubszentren im Süden (Maspalomas, Playa del Inglés, Puerto Rico). Gerade in den frühen Morgenstunden und am Nachmittag stößt die Strecke regelmäßig an ihre Kapazitätsgrenzen. Da hier hohe Geschwindigkeiten auf ein dichtes Verkehrsaufkommen treffen, mahnen Verkehrsexperten stetig zur Einhaltung ausreichender Sicherheitsabstände.

Die Verkehrspolizei der Guardia Civil hat die Spurensicherung vor Ort abgeschlossen und arbeitet nun an der Erstellung des finalen Unfallberichts, um den genauen Hergang der Massenkarambolage aufzuklären. – TF-

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 07.08.2026 um 08:25

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7.8.2026 - SPAR Playa del Inglés: Wiedereröffnung nach Umbau

Der SPAR-Markt Taidía in Playa del Inglés hat nach Modernisierung wieder eröffnet. Alle Infos zu Öffnungszeiten, neuen Abteilungen und Technik..-

SPAR-Markt Taidía auf der Avenida de Tirajana.

Im Süden von Gran Canaria hat der Supermarkt SPAR Taidía in der Avenida de Tirajana (Playa del Inglés) nach dem Abschluss umfangreicher Renovierungsarbeiten seine Türen wieder für den Kundenverkehr geöffnet. Die Modernisierung der Filiale ist Teil eines inselweiten Programms zur Qualitätsverbesserung und zur Anpassung der Verkaufsflächen an aktuelle Verbrauchergewohnheiten.

Nach Angaben der Betreibergesellschaft Cencosu (SPAR Gran Canaria) sowie lokaler Medienberichte lag der Schwerpunkt der Arbeiten darauf, das Einkaufserlebnis für Anwohner und Touristen in dem stark frequentierten Urlaubsgebiet effizienter und komfortabler zu gestalten.

Optimierte Wege und neue Frischebereiche auf 280 Quadratmetern

Auf der insgesamt 280 Quadratmeter großen Verkaufsfläche wurden die Gänge neu strukturiert. Dies soll die Orientierung im Laden erleichtern und den Kundenstrom besser lenken. Besondere Aufmerksamkeit galt bei der Umgestaltung den Frischeabteilungen:

- Backwaren & Brot: Die Bäckerei-Sektion wurde erweitert und modernisiert, um frische Backwaren übersichtlicher zu präsentieren.
- Obst und Gemüse: Auch die Obstabteilung wurde an moderne Einkaufsgewohnheiten angepasst und bietet eine verbesserte Warenpräsentation.
- Erweitertes Team: Um trotz der Modernisierung eine persönliche Betreuung zu gewährleisten, wurde die Belegschaft vor Ort aufgestockt.

Energieeffizienz und digitale Technik im Fokus

Neben optischen und funktionellen Anpassungen bildete die technische Sanierung einen zentralen Pfeiler der Maßnahme. Die Filiale setzt verstärkt auf nachhaltige Technologien, um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren:

- Moderne Kühltechnik: Die veraltete zentrale Kühlanlage wurde durch autonome, energieeffiziente Kühlgeräte ersetzt.
- LED-Beleuchtung: Der gesamte Verkaufsraum nutzt nun stromsparende LED-Systeme.
- Elektronische Preisschilder: Durch den Einsatz digitaler Etiketten wird der Papierverbrauch im täglichen Betrieb erheblich reduziert.

Diese Maßnahmen stehen im direkten Zusammenhang mit der Nachhaltigkeitsstrategie der Handelskette auf Gran Canaria, wie regionale Medien berichten (Quellen: La Provincia, Maspalomas Ahora).

Unveränderte Öffnungszeiten im Urlaubsort

Trotz der Neuerungen bleiben die gewohnten Servicezeiten der Filiale in der Avenida de Tirajana Nummer 9 unverändert bestehen. Der SPAR-Markt hat an sieben Tagen in der Woche geöffnet:

Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 08:00 Uhr bis 22:00 Uhr durchgehend.

Mit der Fertigstellung des Marktes in Playa del Inglés setzt der Nahversorger seine Reihe von Filialmodernisierungen auf der Kanareninsel fort, zu denen zuletzt auch Standorte in Ingenio und Telde gehörten (Quellen: La Provincia / Maspalomas Ahora / SPAR Gran Canaria). – TF-

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 07.08.2026 um 08:13

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7.8.2026 - Kanaren senken die Warnstufe für Waldbrandgefahr

Aktuell gilt nur noch für Gran Canaria eine erhöhte Warnung wegen Waldbrandgefahr, die Regierung hat die Warnstufe wie folgt angepasst:..-

Aktuell gilt nur noch für Gran Canaria eine erhöhte Warnung !

Kanaren – Die Regierung der Kanarischen Inseln aktualisiert über die Generaldirektion für Katastrophenschutz die Warnstufe für Waldbrandgefahr auf Gran Canaria ab 08:00 Uhr heute, Freitag, 7. August 2026.

Diese Entscheidung wird unter Berücksichtigung der Informationen der staatlichen Wetterbehörde und anderer verfügbarer Quellen sowie in Anwendung des Sonderplans für Katastrophenschutz und Notfallmaßnahmen bei Waldbränden der Autonomen Gemeinschaft der Kanarischen Inseln (INFOCA) getroffen.

Territorialer Geltungsbereich:

Gran Canaria ab der 400-Meter-Marke. Die Inseln El Hierro, La Gomera, La Palma und Teneriffa bleiben im Vorlarm.

Beobachtungen:

Obwohl die Temperaturen seit Beginn der Hitzewelle gesunken sind, benötigt die Vegetation Zeit, um sich zu erholen und zu normalen Sommerbedingungen zurückzukehren. In weiten Teilender Inselgruppe werden die Temperaturen weiterhin über 30 °C liegen, mit Ausnahme der tiefer gelegenen Gebiete an den Nordhängen.

Der mäßige bis starke Nordostwind mit gelegentlich sehr starken Böen (bis zu 70–80 km/h) verdrängt eine bodennahe Luftmasse mit höherer Luftfeuchtigkeit als in den Vortagen, sodass die Inversionsschicht bis auf 500 m ansteigen kann. In den höher gelegenen, zentralen und bewaldeten Gebieten der Inseln bleibt die relative Luftfeuchtigkeit jedoch unter 30 %.

Gemäß dem AEMET Forest Fire Potential Spread Index (IPIF) werden in den großen Waldgebieten der Inselgipfel weiterhin hohe und sehr hohe Risikowerte erwartet.-

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 07.08.2026 um 08:08

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7.8.2026 - Ausländeranteil auf den Kanaren steigt auf fast 25 Prozent

Fast ein Viertel der Bevölkerung auf den Kanarischen Inseln stammt aus dem Ausland. Aktuelle INE-Daten zeigen: Zuwanderung bremst den Bevölkerungsrückgang...-

Ausländeranteil auf den Kanarischen Inseln steigt auf fast 25 Prozent: Zuwanderung treibt Bevölkerungswachstum
Die Kanarischen Inseln verzeichnen ein verlangsamtes, aber stetiges Bevölkerungswachstum. Aktuelle Daten des Spanischen Statistikinstituts (INE) belegen, dass der Zuwachs auf dem Archipel im ersten Halbjahr 2026 ausschließlich auf die Zuwanderung aus dem Ausland zurückzuführen ist. Die Zahl der in Spanien geborenen Einwohner nimmt hingegen weiter ab. Mittlerweile besitzt nahezu ein Viertel der Inselbevölkerung eine ausländische Herkunft.

Ausländeranteil auf den Kanarischen Inseln klettert auf 24,3 Prozent

Nach den am Donnerstag vom Nationalen Statistikinstitut (INE) veröffentlichten Zahlen der Kontinuierlichen Bevölkerungsstatistik (Estadística Continua de Población) lebten zum 1. Juli 2026 insgesamt 2.277.705 Menschen auf den Kanarischen Inseln. Die Geschlechterverteilung liegt bei 1.154.418 Frauen und 1.123.287 Männern. Im ersten Halbjahr 2026 wuchs die Gesamteinwohnerzahl der Inseln um netto 1.460 Personen.

Ein detaillierter Blick auf die Demografie verdeutlicht die große Bedeutung der internationalen Migration für die Region: Der Ausländeranteil – gemessen an der im Ausland geborenen Bevölkerung – liegt auf den Kanarischen Inseln mittlerweile bei 24,3 Prozent. Das entspricht 553.265 Einwohnern. Im Gegenzug stammen 75,7 Prozent der Wohnbevölkerung (1.724.440 Personen) aus Spanien.

Damit hat der Anteil im Ausland geborener Menschen im Jahresvergleich erneut zugenommen. Im Juli 2025 lag die Quote bei 23,7 Prozent der Gesamtbevölkerung, was einem Anstieg um 0,5 Prozentpunkte entspricht. Binnen zwölf Monaten (Juli 2025 bis Juli 2026) erhöhte sich die Zahl der im Ausland geborenen Residenten auf den Inseln um 2,6 Prozent bzw. um 14.158 Personen.

Bevölkerungswachstum wird ausschließlich durch Ausländer getragen

Die Bevölkerungsentwicklung auf dem Archipel folgt einem klaren Trend: Das Gesamtwachstum beruht ausnahmslos auf dem Zuzug von Personen, die nicht in Spanien geboren wurden. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 wuchs diese Gruppe auf den Kanaren um netto 4.717 Personen.

Demgegenüber steht ein Rückgang der einheimischen Bevölkerung. Die Zahl der auf den Inseln lebenden Menschen, die in Spanien geboren wurden, verringerte sich im ersten Halbjahr 2026 um 3.257 Personen. Im Zwölfmonatsvergleich (Juli 2025 bis Juli 2026) sank die Zahl der in Spanien geborenen Einwohner von 1.726.393 auf 1.724.440 Personen – ein Minus von 0,11 Prozent.

Ohne die internationale Zuwanderung würde die Einwohnerzahl der Kanarischen Inseln somit schrumpfen.

Spanienweiter Vergleich: Kanaren bei Ausländeranteil in der Spitzengruppe

Mit einem Anteil von 24,3 Prozent an im Ausland geborenen Residenten nähert sich der kanarische Archipel der Marke von einem Viertel der Bevölkerung an. Im spanienweiten Vergleich gehören die Kanaren damit zu den autonomen Gemeinschaften mit der höchsten ausländischen Bevölkerungsdichte.

Höhere Quoten verzeichnen laut INE derzeit nur drei spanische Regionen:

- Balearen: 29,7 Prozent
- Katalonien: 26,5 Prozent
- Region Valencia: 26,1 Prozent

Direkt hinter den Kanarischen Inseln folgen weitere Regionen, in denen mehr als ein Fünftel der Bevölkerung im Ausland geboren wurde: Murcia (21,7 %), Navarra (21,1 %), Aragonien (20,6 %) und La Rioja (20,2 %).

Beim relativen Wachstum der ausländischen Bevölkerung liegt der Archipel mit einem Plus von 2,6 Prozent im Jahresvergleich jedoch im hinteren Feld der spanischen Regionen. Deutlich stärkere Dynamiken verzeichneten Asturien (+11,4 %), Kastilien und León (+9,8 %), Extremadura (+9,5 %), Kastilien-La Mancha (+8,9 %), Galicien (+8,2 %) und Kantabrien (+7,6 %).

Deutliche Verlangsamung des Gesamtwachstums auf den Kanaren

Das allgemeine Bevölkerungswachstum auf den Inseln hat sich im ersten Halbjahr 2026 spürbar verlangsamt und lag bei lediglich 0,06 Prozent. Im zweiten Quartal 2026 betrug das Plus sogar nur 0,03 Prozent – der niedrigste Wert aller spanischen Regionen, identisch mit dem ersten Quartal.

Im gesamten Zeitraum von Juli 2025 bis Juli 2026 wuchs die kanarische Bevölkerung um 0,53 Prozent (+12.205 Personen). Zum Vergleich: Der durchschnittliche Bevölkerungszuwachs in ganz Spanien lag allein im zweiten Quartal 2026 bei 0,21 Prozent. Spitzenreiter beim Quartalswachstum waren Valencia (+0,43 %), die Balearen (+0,36 %) und Asturien (+0,29 %).

Hintergrund: Herkunftsländer und Verteilung auf den Inseln

Ergänzende Daten des Kanarischen Statistikinstituts (ISTAC) und der Nachrichtenagentur EFE liefern weitere Einblicke in die Zusammensetzung der ausländischen Residenten auf den Inseln:

Die größten Herkunftsländer der ausländischen Einwohner

Die ausländische Bevölkerung auf den Kanaren verteilt sich auf verschiedene Herkunftsregionen, wobei Europa und Lateinamerika dominieren:

- Italien: Italienische Staatsbürger bilden mit über 55.000 gemeldeten Residenten die größte ausländische Nationalitätsgruppe auf dem Archipel.
- Kolumbien und Venezuela: Zuwanderer aus Südamerika verzeichnen derzeit die stärksten Zuwachsraten. Kolumbianer stellen mittlerweile die zweitgrößte ausländische Gemeinschaft dar.
- Deutschland und Vereinigtes Königreich: Während die Zahl der deutschen Residenten stabil bleibt, verzeichnen britische Staatsbürger seit einigen Jahren einen leichten Rückgang.
- Marokko: Stellt das Hauptherkunftsland für Zuwanderer aus dem afrikanischen Kontinent dar.

Große Unterschiede zwischen den einzelnen Inseln und Gemeinden

Der Ausländeranteil unterscheidet sich innerhalb des Archipels stark nach Regionen:

- Fuerteventura und Lanzarote: Weisen prozentual gemessen an ihrer Gesamteinwohnerzahl die höchsten Ausländerquoten auf (auf Fuerteventura liegt der Anteil der im Ausland Geborenen über 35 Prozent).
- Teneriffa und Gran Canaria: Beherbergen in absoluten Zahlen die meisten ausländischen Residenten. Auf Teneriffa liegt der Anteil bei über 25 Prozent, auf Gran Canaria bei rund 16 Prozent.
- Kommunale Spitzenwerte: In stark touristisch geprägten Süd-Gemeinden wie Adeje und Arona (Teneriffa) oder La Oliva (Fuerteventura) liegt der Anteil der ausländischen Bevölkerung bei über 50 Prozent.

Gesamtlage in Spanien: Bevölkerung nähert sich der 50-Millionen-Marke

Die Dynamik auf den Kanaren entspricht dem bundesweiten Trend in Spanien. Zum 1. Juli 2026 erreichte die Gesamtbevölkerung Spaniens mit 49.801.559 Einwohnern einen neuen Höchststand (+104.178 Personen im zweiten Quartal 2026).

Spanienweit gilt ebenfalls: Das Bevölkerungswachstum beruht vollständig auf ausländischer Zuwanderung. Die Zahl der im Ausland geborenen Menschen in Spanien beläuft sich auf 10.291.807 Personen. Diese Zahl übersteigt die Zahl der ausländischen Staatsangehörigen (7.437.543 Personen), da viele Zuwanderer im Laufe der Jahre die spanische Staatsbürgerschaft erworben haben.

Die wichtigsten Herkunftsländer von Neueinwanderern nach Spanien im zweiten Quartal 2026 waren Kolumbien (34.000 Ankünfte), Venezuela (23.300) und Marokko (21.100).

Quellenhinweis

Die primären statistischen Daten stammen aus der Continuous Population Statistics (Estadística Continua de Población) des spanischen Nationalen Statistikinstituts (INE) mit Stand vom 1. Juli 2026. Ergänzende Strukturdaten zu Herkunftsländern und Inselverteilung basieren auf Erhebungen des Kanarischen Statistikinstituts (ISTAC) sowie Berichten der Nachrichtenagentur EFE.-

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 07.08.2026 um 07:30

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7.8.2026 - Feuer im Ökopark Juan Grande

Ein Brand im Ökopark Juan Grande im Süden Gran Canarias führte zu einer großen Rauchsäule. Feuerwehr und Hubschrauber waren im Großeinsatz...-

Die dichte Rauchsäule war kilometerweit sichtbar.

Großbrand auf Mülldeponie Juan Grande: Rauchsäule im Süden von Gran Canaria sichtbar

San Bartolomé de Tirajana – Auf dem Gelände des Ökoparks Süd (Ecoparque Sur) in Juan Grande, gelegen in der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana im Süden Gran Canarias, ist am heutigen Freitag ein umfassender Brand ausgebrochen. Gegen 13:30 Uhr gingen die ersten Notrufe im regionalen Koordinierungszentrum für Notfälle und Sicherheit (CECOES 1-1-2) ein. Eine weithin sichtbare, dichte schwarze Rauchsäule stieg über dem Areal auf und sorgte bei Bewohnern sowie Besuchern der umliegenden Ortschaften und entlang der Hauptverkehrsader GC-1 für erhebliche Beunruhigung. Nach offiziellen Angaben blieben angrenzende Waldgebiete von den Flammen verschont, und es wurden keine Personenschäden gemeldet.

Massive Rauchsäule über der Autobahn GC-1 und den Küstenorten

Der Brand entstand auf dem Außenbereich der Entsorgungsanlage Juan Grande, wo große Mengen pflanzlicher Rückstände gelagert werden. Der dichte, dunkle Rauch breitete sich rasch aus und war von zahlreichen Punkten im Süden der Insel sowie von der Autobahn GC-1 aus kilometersweit zu erkennen. Aufgrund der visuellen Reichweite der Rauchwolke gingen innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Anrufe bei den Rettungsdiensten ein.

Das Einsatzgebiet beschränkte sich auf den ausgewiesenen Bereich des Ökoparks. Eine unmittelbare Bedrohung für Wohngebiete, touristische Komplexe oder nahegelegene Natur- und Waldschutzgebiete bestand zu keinem Zeitpunkt.

Großaufgebot der Einsatzkräfte zu Lande und aus der Luft

Um eine weitere Ausbreitung des Feuers auf der Deponie zu verhindern, leiteten die zuständigen Behörden umgehend einen koordinierten Großeinsatz ein. Zur Bekämpfung der Flammen wurden Einheiten des Notfallkonsortiums von Gran Canaria (Consorcio de Emergencias de Gran Canaria) sowie die Feuerwehr von San Bartolomé de Tirajana an den Einsatzort entsandt.

Zur Unterstützung der Bodentruppen setzte der Umweltbereich des Inselrats (Cabildo de Gran Canaria) zwei Löschhubschrauber sowie eine spezialisierte Bodeneinheit ein. Die Helikopter führten gezielte Wasserabwürfe aus der Luft durch, um die Flammenherde einzudämmen. Vor Ort arbeiteten zudem Beamte der örtlichen Polizei (Policía Local), der Nationalpolizei (Policía Nacional) sowie vorsorglich eine Bereitstellungseinheit des kanarischen Rettungsdienstes (SUC – Servicio de Urgencias Canario).

Ursache: Ansammlung von Grünschnitt nach winterlichen Aufräumarbeiten

Nach Angaben der Rettungsdienste und der Betreiber des Ökoparks wurde das Feuer durch die Verbrennung von aufgeschichtetem Schnittgut verursacht. In den vergangenen Monaten hatten umfangreiche Rückschnitt- und Aufräumarbeiten auf der Insel zu einem überdurchschnittlich hohen Aufkommen an organischen Abfällen geführt. Diese Grünschnittabfälle lagerten in großer Menge auf dem Gelände des Ecoparque Sur zur Weiterverarbeitung und Kompostierung.

Organische Materialansammlungen bergen bei trockener Witterung und höheren Temperaturen ein erhöhtes Risiko für Brandentwicklungen. Die Einsatzkräfte begannen vor Ort damit, das Material mit schwerem Gerät umzuschichten und intensiven Wässerungen zu unterziehen, um verdeckte Glutnester vollständig zu löschen.

Sicherheitslage und aktuelle Eindämmungsarbeiten

Die Einsatzkräfte konzentrieren ihre Arbeiten darauf, den Brandherd vollständig unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Segmente der Abfallverwertungsanlage zu verhindern. Dank des raschen und abgestimmten Eingreifens der Rettungsdienste konnte eine weitere Ausdehnung des Brandes verhindert werden. – MF-

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 07.08.2026 um 07:24

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7.8.2026 - Die Preissteigerung seit der Pandemie: Mietwagen auf den Kanaren

Die Autovermietung auf den Kanaren steht vor neuen Herausforderungen. Erfahren Sie alle Gründe für die Preissteigerung seit der Pandemie und clevere Tipps...-

Um bis zu 30 % oder gar mehr sind die Preis seither gestiegen!

Kanaren – Die Autovermietungsbranche auf den Kanarischen Inseln durchläuft aktuell eine Phase der Neuorientierung. Nach mehreren Jahren der wirtschaftlichen Erholung steht das stark vom Tourismus abhängige Segment an einem Wendepunkt. Die strategische Priorität der Unternehmen liegt heute nicht mehr primär auf der massiven Erweiterung der Flotten, um eine unbegrenzte Nachfrage zu decken. Vielmehr geht es nun darum, das bisher Erreichte zu festigen und das Geschäftskonzept angesichts einer von Unsicherheit geprägten Zukunft gezielt anzupassen. Für Urlauber bedeutet dies vor allem eines: Man muss sich an neue Realitäten anpassen.

Die Preissteigerung seit der Pandemie: Warum Leihwagen dauerhaft teurer sind

César Martín, der Präsident des Kanarischen Verbandes der Autovermietungen (Apeca), äußert sich klar zur gegenwärtigen Marktlage. Er erläutert, dass nach einer Phase extrem hoher Nachfrage gewisse Preisanpassungen eine völlig normale wirtschaftliche Entwicklung seien. Ein zentraler Auslöser für die aktuelle Lage sind jedoch die massiv gestiegenen operativen Kosten der Vermieter. Laut Martín haben sich allein die Ausgaben für den Fahrzeugkauf in den vergangenen Jahren um etwa 30 bis 40 Prozent erhöht. Dies hat weitreichende Konsequenzen für die gesamte Wertschöpfungskette und treibt gleichzeitig die Lohnkosten der Betriebe spürbar in die Höhe.

„Es gibt zahlreiche Kostensteigerungen für Unternehmen, die am Ende unweigerlich an den Endkunden weitergegeben werden müssen“, erklärt der Verbandspräsident. Infolgedessen sind auch die Mietpreise für Verbraucher im Vergleich zur Zeit gegen Ende der Pandemie vor rund vier Jahren um mindestens 30 bis 40 Prozent gestiegen. Martín stellt klar, dass diese Entwicklung für die Betriebe absolut alternativlos sei. Ein Verzicht auf diese Preisanpassungen würde unweigerlich zu massenhaften Unternehmensschließungen führen, da ein wirtschaftlicher Betrieb ohne die Erzielung zwingend notwendiger Gewinnmargen schlichtweg nicht aufrechtzuerhalten ist.

Diese Aussagen werden durch aktuelle Marktbeobachtungen gestützt. Unabhängige Branchenportale und Nachrichtenmagazine wie Spanienleben.de berichten, dass insbesondere kurzfristige Anmietungen direkt an den Inselflughäfen von diesen Erhöhungen stark betroffen sind. Wer wenige Tage vor Reiseantritt bucht, muss in der Hochsaison mittlerweile mit hohen zweistelligen Tagesraten rechnen. Die Ursache liegt auch in den Fuhrparks begründet, die während der Gesundheitskrise drastisch reduziert wurden und aufgrund anhaltend hoher Einkaufspreise bei vielen Anbietern noch nicht wieder das ursprüngliche Volumen erreicht haben.

Hotel statt Ausflug: Wie die Preissteigerung seit der Pandemie den Urlaub verändert

Die Preissteigerung seit der Pandemie betrifft keineswegs nur die Autovermietungen, sondern erfasst die gesamte touristische Infrastruktur. Martín weist ausdrücklich darauf hin, dass die stark gestiegenen Hotelpreise sowie die verteuerten Flugtarife zwischen den Kanarischen Inseln und dem europäischen Festland das Gesamtbudget der Besucher stark einschränken. Die logische Folge: Den Urlaubern bleibt deutlich weniger finanzieller Spielraum für klassische Zusatzleistungen wie den Mietwagen.

Aufgrund der hohen Grundkosten für die Reise entscheiden sich viele Gäste heute bewusst dafür, ihre Zeit vorwiegend in den Hotelanlagen zu verbringen. „Wir kehren zu einem Tourismusmodell zurück, bei dem die Menschen ihre Zeit primär zum reinen Entspannen nutzen und das Hotelgelände kaum noch verlassen. Dadurch fallen klassische Insel-Ausflüge zunehmend weg“, analysiert Martín die aktuelle Marktdynamik.

Zusätzlich verzeichnet die Branche einen merklichen Rückgang beim Inlandstourismus. Traditionell war der Markt der spanischen Festlandtouristen auf den Kanaren gerade in den Sommermonaten ein verlässlicher wirtschaftlicher Pfeiler. Durch die spürbar gestiegenen Gesamtkosten für einen Familienurlaub bricht diese Zielgruppe nun zunehmend weg. „Für eine vierköpfige Familie ist das gesamte Urlaubserlebnis auf den Inseln mittlerweile sehr teuer geworden“, gibt der Verbandspräsident zu bedenken.

Mietwagen-Verfügbarkeit im Sommer: Entspannung trotz der Preissteigerung seit der Pandemie

Trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen investieren die größeren Unternehmen der Branche weiterhin in ihre Flotten, um die Mobilität der Urlauber sicherzustellen. Interessanterweise zeigte sich im Verlauf dieses Sommers ein leicht verändertes Buchungsverhalten. Laut Apeca gilt der Juli traditionell als einer der geschäftigsten und buchungsstärksten Monate des Jahres. In dieser Saison verzeichneten die Vermieter jedoch bis fast in den August hinein eine eher verhaltene Nachfrage.

Diese Situation führt zu einem operativen Vorteil für die Urlauber: Obwohl auf den Straßen der Urlaubsinseln augenscheinlich viele Mietwagen unterwegs sind, stehen auf den Höfen der Vermieter noch ausreichend Fahrzeuge zur Verfügung. Buchungen sind aktuell völlig problemlos und oft ohne allzu lange Vorlaufzeiten möglich. Der systematische und strategische Aufbau der Fahrzeugflotten in den vergangenen Jahren ermöglicht den Anbietern heute diesen wichtigen Handlungsspielraum.

Auch wenn die generellen Kosten zweifellos gestiegen sind, bleibt der Mietwagen für Reiseexperten unersetzlich. César Martín betont nachdrücklich, dass ein eigenes Fahrzeug weiterhin die „bevorzugte oder nahezu ideale Art“ sei, um die Kanarischen Inseln in ihrer ganzen Vielfalt zu erkunden. Die Alternativen im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs sind auf den Inseln schlichtweg „nicht sehr gut“ ausgebaut und bieten selten die logistische Flexibilität, die für eine individuelle Reiseplanung notwendig ist.

Der Kontrast: Rekordsommer auf dem Festland und die Preissteigerung seit der Pandemie

Während sich die Lage auf den Kanarischen Inseln nach den Rekordzahlen der Vorjahre aktuell eher stabilisiert, erlebt das spanische Festland einen enormen touristischen Boom. Einem aktuellen Branchenbericht des Unternehmens Flovi zufolge erwartet Spanien in diesem Sommer eine absolute landesweite Rekordsaison. Diese historische Entwicklung zwingt die gesamte Autovermietungsbranche dazu, ihr Flottenmanagement so effizient wie nie zuvor zu gestalten.

Um der immensen Nachfrage auf dem Festland gerecht zu werden, wurde die Zahl der zugelassenen Mietfahrzeuge landesweit auf 92.800 erhöht. Dies entspricht einem signifikanten Zuwachs von 5,5 Prozent im Vergleich zum Jahr 2025. Für die Autovermietungen stellt dieses Szenario die aktuell größte operative Herausforderung der letzten Dekade dar.

Laut einer offiziellen Pressemitteilung von Flovi reicht es heute bei weitem nicht mehr aus, lediglich genügend Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen. Die eigentliche logistische Meisterleistung besteht darin, die Autos zum exakt richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort parat zu haben. Die präzise Organisation der Fahrzeugtransfers zwischen den großen Flughäfen, internationalen Bahnhöfen und zentralen Touristenzielen ist zu einem unverzichtbaren Schlüsselaspekt für den geschäftlichen Erfolg geworden. Um diese massiven Prozesse der Flottenverlagerung in Echtzeit zu steuern und Leerstände zu vermeiden, setzen die Unternehmen heute zunehmend auf hochmoderne digitale Tools und algorithmusbasierte Planungen.

Clever planen: So trotzen Sie der Preissteigerung seit der Pandemie

Trotz des allgemein gestiegenen Preisniveaus gibt es für Touristen auf den Kanaren weiterhin bewährte Strategien, um die Reisekasse spürbar zu schonen. Unabhängige Mobilitäts- und Vergleichsportale empfehlen Urlaubern, folgende Grundregeln zu beachten:

- Frühzeitig reservieren: Eine Buchung mehrere Wochen vor Reiseantritt ist der sicherste und effektivste Weg, um hohe Last-Minute-Preise und Verfügbarkeitsengpässe direkt am Flughafenschalter zu vermeiden.
- Kleine Fahrzeugklassen wählen: Kompaktwagen sind nicht nur deutlich günstiger in der reinen Anmietung, sondern sparen auch wertvollen Treibstoff und erleichtern die oft mühsame Parkplatzsuche in den engen Straßen der kanarischen Bergdörfer.
- Versicherungsschutz vorab vergleichen: Tarife mit inkludiertem Vollkaskoschutz ohne Selbstbeteiligung sind bei Vorabbuchungen im Internet meist wesentlich transparenter und unterm Strich günstiger als teure Zusatzversicherungen, die erst durch aggressives Marketing vor Ort abgeschlossen werden.
-Flexibilität nutzen: Wer zeitlich nicht an die Schulferien gebunden ist, findet in der touristischen Nebensaison zwischen November und Februar oft noch deutlich attraktivere Konditionen.
- Gutscheine & Aktionen nutzen: Eine Buchung mit Gutscheincodes oder über Deals & Aktionen kann auch helfen, zu sparen.

Zusammenfassend zeigt sich ein klares Bild: Die Autovermietungsbranche auf den Kanaren reagiert schlichtweg auf eine völlig neue wirtschaftliche Realität, geprägt durch gestiegene Einkaufspreise und veränderte Kundenbudgets. Wer sich jedoch vorausschauend auf die veränderten Bedingungen einstellt und seine Reise strategisch plant, kann die landschaftliche Schönheit der Inseln auch in Zeiten wirtschaftlicher Umbrüche flexibel, sicher und komfortabel im eigenen Rhythmus genießen. – TF-

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 07.08.2026 um 06:18

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7.8.2026 - Mietwagen auf Teneriffa frontal in Baustelle gekracht

Nach dem erfolgreichen Abtransport des Autos suchen die Beamten nach dem Fahrer.-

Ziemlich viel Action mitten in der Nacht in Santa Cruz auf Teneriffa. Auf der Avenida Marítima hat ein Autofahrer am frühen Freitagmorgen die Kontrolle über sein Auto verloren und ist ungebremst in das Sanierungsgerüst der San Telmo Kapelle gekracht. Die Polizei sucht jetzt fieberhaft nach den Leuten aus dem Wagen, die nach dem harten Aufprall einfach zu Fuß geflüchtet sind.

Der Vorfall ereignete sich kurz vor 4.00 Uhr. Ersten Angaben zufolge überstanden die Insassen den harten Aufprall offenbar weitgehend unverletzt. Statt jedoch auf Rettungskräfte zu warten, verließen sie das Wrack nach dem Unfall und flüchteten zu Fuß in die Dunkelheit. Bei dem zurückgelassenen Unfallwagen handelt es sich um einen Mietwagen der Marke Skoda, der sich regelrecht in der Baustellenkonstruktion verkeilte.

Dieses zweite Foto dokumentiert, wie tief der Wagen in der Verkleidung steckte. / Foto: Policía Local SC
Die Feuerwehr war schnell vor Ort. Sie ließ das Auto aber erst einmal stecken. Der Wagen steckte so unglücklich fest, dass er das Gerüst stützte. Ein schnelles Herausziehen wäre zu gefährlich gewesen da die Konstruktion einstürzen hätte können. Noch in der Nacht wurde der Bauleiter informiert.

Das Auto konnte später erfolgreich aus den Stangen herausgeholt und Schäden an der historischen Kapelle verhindert werden. Die Beamten werten nun die Daten der Autovermietung aus, um den flüchtigen Fahrer zu finden.-

Bild: Das offizielle Foto der Policia Local de Santa Cruz zeigt den verkeilten Skoda-Mietwagen im Baugerüst der San Telmo Kapelle.
Das von der Policia Local de Santa Cruz veröffentlichte Foto zeigt die Unfallstelle mitten in der Nacht. / Foto: Policía Local SC

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Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 07.08.2026 um 05:24

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7.8.2026 - Mega-Autotransporter Carmen ankert vor Las Palmas

Der Autotransporter steuert von der türkischen Ägäisküste bis nach Japan.-

Ein spektakulärer Schiffsriese zieht derzeit im südlichen Bereich des Hafen von Las Palmas auf Gran Canaria alle Blicke auf sich. Auf seiner Seereise von der Türkei nach Japan hat der Autotransporter Carmen einen Zwischenstopp eingelegt und liegt nun hier vor Anker. Das unter schwedischer Flagge fahrende Spezialschiff der Reederei Wallenius Wilhelmsen zählt bis heute zu den absoluten Giganten der weltweiten Frachtschifffahrt. Der schwimmende Parkplatz misst eine Länge von 230,8 Metern und eine Breite von 32,3 Metern.

An Bord des Giganten befinden sich insgesamt dreizehn Ebenen, auf denen knapp achttausend Personenkraftwagen zeitgleich Platz finden. Das logistische Meisterwerk im Inneren des Frachters besteht aus fünf hydraulisch verstellbaren Zwischendecks. Diese können je nach Ladung flexibel angehoben oder komplett an die Decke geklappt werden, um Platz für schwere Baumaschinen, Busse oder Lastwagen zu schaffen. Vier feste, speziell verstärkte Decks im unteren Bereich des Rumpfes sorgen während der Überfahrt für die nötige Stabilität des Schiffs.

Das Schiff legte im türkischen Hafen Izmir ab und hat Yokohama in der japanischen Präfektur Kanagawa als großes Ziel. Der Zwischenstopp auf Gran Canaria wird nun für einen umfassenden Logistik-Stopp genutzt. Neben dem Wechsel der Schiffsbesatzung tankt der Riese 1700 Tonnen Schweröl sowie 300 Tonnen Diesel für die Weiterfahrt. Die Betreibergesellschaft kontrolliert weltweit mehr als einhundert solcher Spezialschiffe und transportiert jedes Jahr Millionen von Fahrzeugen um den Globus.

Der Frachter passierte die Unglücksbrücke in den USA nur wenige Minuten vor dem Einsturz

Neben seinen technischen Superlativen besitzt das Schiff eine dramatische und weltweit bekannte Vorgeschichte. Die Carmen entkam im Frühjahr des vergangenen Jahres nur um wenige Minuten einer der schwersten Schiffskatastrophen der jüngeren Geschichte.

Der Frachter hatte gerade den Hafen von Baltimore verlassen und die berühmte Francis-Scott-Key-Brücke unterquert, als kurz darauf das Containerschiff Dali nach einem totalen Stromausfall den Stützpfeiler der Brücke rammte und die gesamte Stahlkonstruktion zum Einsturz brachte. Nach dem Unglück saß der Autotransporter einen vollen Monat lang im blockierten Hafenbecken fest, bevor er von Schleppern befreit werden konnte.-

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Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 07.08.2026 um 04:53

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7.8.2026 - Sonnenfinsternis: Kanaren-Optiker warnen vor Irrtum

Die unsichtbare Strahlung kann ohne den passenden Spezialschutz bleibende Netzhautschäden verursachen.-

Ein seltenes und faszinierendes Naturschauspiel wirft seine Schatten auf die Kanaren. Am 12. August wird eine beeindruckende Sonnenfinsternis über weiten Teilen Spaniens zu sehen sein. Doch während Astronomie-Begeisterte dem Ereignis entgegenfiebern, schlagen Augenärzte und Optiker-Verbände auf dem Archipel laut Alarm.

Sie warnen eindringlich davor, den Blick ohne den passenden Spezialschutz direkt nach oben zu richten, da die aggressive Strahlung der Sonne die Netzhaut im Auge innerhalb kürzester Zeit dauerhaft zerstören kann.

Die Experten betonen, dass vor allem die optische Täuschung während des Phänomens zur gefährlichen Falle wird. Sobald sich der Mond vor die Sonne schiebt, nimmt die sichtbare Helligkeit spürbar ab. Dadurch entsteht bei den Beobachtern der fatale Eindruck, dass die Strahlung nicht mehr gefährlich sei.

Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Solange auch nur ein winziger Teil der Sonnenscheibe am Himmel sichtbar bleibt, ist die unsichtbare Strahlung stark genug, um irreversible Schäden anzurichten. Da die Netzhaut keine Schmerzrezeptoren besitzt, merkt man von der Verbrennung im Auge im ersten Moment absolut nichts. Die Quittung in Form von verschwommener Sicht oder blinden Flecken folgt oft erst Stunden oder Tage später.

Warum herkömmliche Sonnenbrillen und Hausmittel eine lebensgefährliche Falle sind

Um das Himmelsschauspiel ohne Reue genießen zu können, müssen zwingend zertifizierte Spezialfilter verwendet werden. Improvisierte Hilfsmittel wie Röntgenbilder, CDs, geschwärztes Glas oder normale Sonnenbrillen filtern gefährliche Infrarot- und UV-Strahlen nicht ausreichend und können bleibende Netzhautschäden oder Erblinden verursachen. Absolut sicher sind ausschließlich spezielle Sonnenfinsternis-Brillen, die im medizinischen Fachhandel oder beim Optiker erworben wurden.

Besondere Vorsicht ist beim Einsatz von optischen Geräten geboten. Ferngläser, Teleskope oder Kameras dürfen niemals zusammen mit einer normalen Finsternisbrille genutzt werden. Diese Linsen wirken wie ein Brennglas und zerstören das Augenlicht bei direktem Blick in Sekundenschnelle, sofern sie nicht mit professionellen Spezialfiltern vor den Objektiven ausgestattet sind.

Wer auf Nummer sicher gehen will, dem empfehlen die Experten indirekte Methoden wie den Bau einer einfachen Lochkamera, bei der das Bild der Sonne völlig gefahrlos auf eine Pappe oder eine Wand projiziert wird. Eltern sollten zudem ihre Kinder während des gesamten Spektakels lückenlos überwachen.-

Bild: Eine spektakuläre Sonnenfinsternis über dem Atlantischen Ozean an einem kanarischen Sandstrand.
Improvisierte Hausmittel filtern gefährliche Strahlen nicht ausreichend und bedrohen das Augenlicht. / Foto: Kanaren News / Erstellt mit KI

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Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 07.08.2026 um 04:45

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7.8.2026 - Kanaren lösen Waldbrand-Alarm für 5 Inseln aus

Ein strikter Verbotskatalog untersagt u.a. offenes Feuer und den Einsatz von Maschinen.-

Die Regierung der Kanaren hat am heutigen Freitagmorgen die offizielle Alarmstufe wegen akuter Waldbrandgefahr für weite Teile des Archipels aktiviert. Betroffen von dieser verschärften Sicherheitsstufe sind ab sofort Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro vollumfänglich sowie Gran Canaria in allen Regionen oberhalb von vierhundert Höhenmetern.

Obwohl die extreme Hitzewelle der vergangenen Tage leicht abgeklungen ist, stufen die Experten die Lage in den Wäldern und Bergen als kritisch ein.

Die Meteorologen betonen, dass der ausgetrocknete Waldboden dringend Zeit braucht, um die nötige Feuchtigkeit zurückzugewinnen. Während an den Küsten bereits feuchtere Luftmassen für leichte Entlastung sorgen, verbleibt die Luftfeuchtigkeit in den höheren Bergregionen weiterhin bei einem gefährlichen Wert von unter dreißig Prozent.

Da im Inselinneren weiterhin Temperaturen von über dreißig Grad gemessen werden und heftige Windböen von bis zu 80 km/h über die Gipfel fegen, droht im Falle eines Funkenschlags eine rasende Brandausbreitung.

Strenges Verbotsverfahren untersagt jegliches offenes Feuer und den Einsatz von Maschinen

Unter dem geltenden Notfallplan INFOCA haben die Behörden einen strikten Verbotskatalog für Einheimische und Urlauber in Kraft gesetzt. Das Entzünden von offenem Feuer im Freien, das Grillen auf öffentlichen Rastplätzen sowie jegliche landwirtschaftliche Verbrennungen sind ab sofort verboten.

In den Risikogebieten dürfen keinerlei motorisierten Maschinen wie Kettensägen, Trennschleifer oder Schweißgeräte betrieben werden. Die Behörden bitten zudem eindringlich darum, keine Zigarettenkippen, Gläser oder sonstigen Müll in der Natur zu hinterlassen und jede Rauchsäule sofort unter dem Notruf 112 zu melden.-

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Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 07.08.2026 um 04:30

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7.8.2026 - Experten auf Teneriffa rechnen mit spürbaren Beben

Die Vulkan-Ampel bleibt auf Grün und der Teide wird rund um die Uhr überwacht.-

Unter dem Teide auf Teneriffa brodelt es ein bisschen mehr als sonst – und das könnte in nächster Zeit dazu führen, dass die Menschen ab und zu ein leichtes Wackeln spüren. Nach einem Treffen des wissenschaftlichen Beirats Pevolca gaben die Experten am Donnerstag aber sofort Entwarnung für alle Urlauber und Residenten. Ein Ausbruch droht in den kommenden Wochen oder Monaten absolut nicht. Es gibt schlichtweg keine Anzeichen dafür.

Dass ein aktiver Vulkan wie der Teide sich ab und zu bewegt, ist völlig normal. Seit etwa einem halben Jahr messen die Geräte unter der Insel eine leicht erhöhte Aktivität. Itahiza Domínguez, der Chef des Geografischen Instituts (IGN) auf den Kanaren, erklärte ganz offen: „Wir können spürbare Erdbeben nicht ausschließen.“ Er stellte aber sofort klar, dass es sich dabei nur um sehr schwache Erschütterungen handeln würde . Sie sind viel zu schwach, um irgendwelche Schäden an Häusern oder Straßen anzurichten.

Vulkan-Ampel bleibt weiter auf Grün

Sollte die Erde demnächst mal kurz zittern, wird das am ehesten in der Region rund um den Nationalpark Las Cañadas del Teide passieren. Grund zur Sorge gibt es aber nicht. Die offizielle Vulkan-Ampel der Insel bleibt weiterhin auf der sichersten Stufe. Alle wichtigen Messwerte sind völlig unbedenklich.

Die Gase, die der Vulkan ausstößt, sind in den letzten Monaten sogar zurückgegangen, und der Boden hat sich in den vergangenen drei Jahren gerade einmal um winzige zwei Zentimeter bewegt. Der Experte räumte auch mit einem bekannten Mythos auf. Viele Menschen glauben, dass viele kleine Erdbeben ein großes, schweres Beben verhindern. Das stimmt laut Wissenschaft nicht. Wichtig sei jetzt, den Vulkan im Auge zu behalten.

Richtig nervös würden die Forscher erst, wenn die Beben dauerhaft spürbar werden, immer näher an die Erdoberfläche wandern oder sich der Boden plötzlich ganz schnell verformt. Davon ist Teneriffa im Moment meilenweit entfernt. Die Behörden bitten deshalb darum, ruhig zu bleiben und nur offiziellen Berichten zu glauben.-

Bild: Die beeindruckenden Felsformationen Roques de García im Teide Nationalpark auf Teneriffa bei strahlendem Sonnenschein.
Kleine Erschütterungen im Nationalpark wären völlig normal und absolut kein Grund zur Sorge. / Foto: Kanaren News / tatyana_tomsickova

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Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 07.08.2026 um 04:22

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6.8.2026 - Explosion Salinetas: Industriepark kehrt zur Normalität zurück

Nach der tödlichen Explosion in Salinetas (Telde) normalisiert sich der Betrieb. Disa sichert die Anlage. Aktuelle Infos & Hintergründe...--

Disa sichert die Anlage.

Telde, Gran Canaria – Im Industriepark Salinetas hat sich der Geschäftsbetrieb am heutigen Donnerstag weitgehend normalisiert. Zuvor hatte eine tödliche Explosion am vergangenen Mittwoch in einem Treibstofflager der Firma Disa die gesamte Region erschüttert. Bei dem tragischen Zwischenfall verlor ein 35-jähriger Arbeiter sein Leben, drei weitere Personen wurden verletzt. Während die Ermittlungen zur Unfallursache andauern, rückt nun die Rückkehr zum Arbeitsalltag in den Fokus.

Unbemerkte Gefahr: Anwohner und Arbeiter schildern ihre Eindrücke

Viele der umliegenden Arbeiter nahmen das Ausmaß des Vorfalls zunächst nicht wahr. „Wir dachten, es wäre nur ein normaler Knall“, berichtete Tenesor Jiménez, der im Lager des Vertriebsunternehmens Gallebán arbeitet. Das Unternehmen liegt nur wenige Häuserblocks vom Unglücksort entfernt. Er und seine Kollegen vermuteten die Ursache für das Geräusch zunächst beim nahegelegenen Zementwerk oder dem Schrottplatz. Die Gewissheit kam erst durch eine Warnmeldung: „Wir erfuhren es durch eine Nachricht an die Betreibergesellschaft des Industrieparks Salinetas, in der uns geraten wurde, die Zufahrt über die GC-1 zu meiden“, so Jiménez.

Ähnlich erging es den Mitarbeitern in einer nahegelegenen Mercadona-Filiale. José Castilla, Kommunikationschef von Mercadona auf den Kanarischen Inseln, war vor Ort, als sich das Unglück ereignete. „Wir hörten etwas, aber es war ein sehr leises Geräusch. Wir dachten, etwas sei im Supermarkt heruntergefallen oder es hätte etwas mit dem Flughafen zu tun“, schilderte Castilla die Situation. Erst durch eintreffende Kunden wurde das Team über die Explosion informiert. Nach Rücksprache mit den Notfall- und Sicherheitsteams und der Bestätigung, dass keine Gefahr durch austretende gefährliche Stoffe bestand, konnte der Supermarkt seinen regulären Betrieb aufrechterhalten.

Cristóbal Suárez, Mitarbeiter der Firma Juan Suárez Carrocerías, bemerkte die Detonation aufgrund des ohnehin hohen Lärmpegels in seiner Werkstatt überhaupt nicht. Er erfuhr von der Tragödie im benachbarten Disa-Lager erst aus der Presse.

Disa nimmt Betrieb wieder auf und bietet psychologische Hilfe an

Das betroffene Energieunternehmen Disa teilte mit, dass der Betrieb in den nicht beschädigten Bereichen der Anlage am Donnerstag wieder aufgenommen wurde. Voraussetzung dafür war die strikte Umsetzung aller erforderlichen technischen und sicherheitsrelevanten Maßnahmen. Die ersten Schritte nach dem Unglück konzentrierten sich laut Unternehmensangaben auf die sofortige Sicherung der Anlage und die großräumige Absperrung des betroffenen Bereichs. Zudem mussten der Tankdeckel des explodierten Silos gesichert und die verbliebene Tankkonstruktion sowie das für Wartungsarbeiten errichtete Gerüst stabilisiert werden.

Neben der technischen Sicherung steht nun die Betreuung der Belegschaft im Vordergrund. Disa bietet allen Mitarbeitern, die im Werk tätig sind, umfassende psychologische Unterstützung an, um die traumatischen Ereignisse zu verarbeiten.

Neue Erkenntnisse zur Explosion: Fremdfirma führte Wartungsarbeiten durch

Wie aus Berichten der lokalen Behörden und neuen Informationen der Polizei hervorgeht, ereignete sich die Explosion während routinemäßiger Instandhaltungsarbeiten an einem derzeit stillgelegten Tank. Die Arbeiten wurden nicht von Disa-Mitarbeitern selbst, sondern von Fachkräften des Subunternehmens Nervión Industries durchgeführt. Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich nach Zeugenaussagen zwei Arbeiter in hängender Position (Höhenarbeiten) direkt am Tank.

Durch die Wucht der Deflagration kam für einen 35-jährigen Arbeiter aus dem Gemeindegebiet von Telde jede Hilfe zu spät. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren und die Verantwortlichkeiten zu klären. Das Gelände bleibt für die polizeilichen Untersuchungen teilweise gesperrt. Das Eingreifen der Feuerwehr konnte einen größeren Brand verhindern und die Situation schnell unter Kontrolle bringen.

Zustand der Verletzten: Ein Arbeiter aus dem Krankenhaus entlassen

Es gibt erste positive Nachrichten bezüglich der verletzten Personen. Laut Angaben des Stadtrats von Telde konnte ein 27-jähriger Arbeiter, der zunächst medizinisch versorgt werden musste, das Krankenhaus bereits wieder verlassen. Ein weiterer Verletzter, ebenfalls 35 Jahre alt, der sich nach der Explosion in einem kritischen Zustand befand und in das Hospital Universitario Insular eingeliefert wurde, wird weiterhin engmaschig medizinisch betreut. Eine dritte Person erlitt laut Unternehmensangaben leichte Verletzungen, die jedoch keine Einweisung in ein Krankenhaus erforderten. Disa überwacht den Gesundheitszustand aller Betroffenen weiterhin intensiv.

Erleichterung und Bestürzung im Industriepark

Unter den täglich in Salinetas arbeitenden Menschen mischt sich die Trauer um das Todesopfer mit dem Bewusstsein über die generellen Risiken der Industrie. Anonyme Mitarbeiter umliegender Firmen betonten, dass die Disa-Anlage seit vielen Jahren sicher betrieben worden sei und unterirdische Transportleitungen regelmäßig gewartet würden. „Fast jeder, der in der Industrie arbeitet, weiß, dass wir solchen Unfällen ausgesetzt sind“, fasste ein Arbeiter die gedrückte Stimmung vor Ort zusammen. Trotz des Schocks sind viele erleichtert, dass das schnelle Eingreifen der Rettungskräfte und die funktionierenden Sicherheitsprotokolle – wie der kurzzeitig ausgelöste Chemie-Notfallplan „RISQCAN“ der Kanarischen Regierung – eine noch größere Katastrophe verhindern konnten. – TF-

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 06.08.2026 um 04:38

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6.8.2026 - Brandstiftung gegen ein Fahrzeug in Playa del Inglés

In Playa del Inglés wurde ein Auto absichtlich in Brand gesetzt. Überwachungskameras filmten die Tat auf der Avenida 8 de Marzo..-

Der Täter wurde von Kameras gefilmt!

San Bartolomé de Tirajana – In Playa del Inglés ist am Donnerstagmorgen ein geparktes Auto absichtlich in Brand gesetzt worden. Der Täter nutzte zerkleinertes Papier als Brennstoff, um das Feuer am Heck des Wagens zu entfachen. Dank der Videoüberwachung eines benachbarten Wohnkomplexes konnte der Vorfall genau dokumentiert werden. Die örtliche Polizei von San Bartolomé de Tirajana hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der Tathergang auf der Avenida 8 de Marzo

Der Vorfall ereignete sich gegen 07:45 Uhr auf der Avenida 8 de Marzo, einer zentralen Straße im touristischen Zentrum von Playa del Inglés in der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana. Eine bislang unbekannte Person näherte sich einem dort geparkten Fahrzeug und bereitete die Brandstiftung gezielt vor. Um das Entzünden sowie die schnelle Ausbreitung der Flammen zu beschleunigen, verteilte der Täter zerrissenes Papier auf dem Boden und um den hinteren Bereich des Autos. Diese Konstruktion wirkte als effektiver Brandbeschleuniger, woraufhin das Heck des Wagens teilweise ausbrannte.

Videoüberwachung liefert entscheidende Beweise

Die Aufklärungsarbeiten in diesem Fall werden durch einen glücklichen Umstand begünstigt: Die gesamte Tat wurde von den Überwachungskameras eines direkt angrenzenden Wohnkomplexes erfasst. Das aufgezeichnete Videomaterial dokumentiert den Verstoß lückenlos und bietet den Behörden eine belastbare Grundlage, um den Täter zu identifizieren. Solche Kameraaufnahmen erweisen sich in den dicht besiedelten Zonen von Playa del Inglés immer wieder als wichtiges Instrument zur Aufklärung von Straftaten.

Schnelles Eingreifen der Feuerwehr verhindert größeren Schaden

Das rasche Eintreffen der Feuerwehr war maßgeblich dafür verantwortlich, dass sich der Brand nicht auf benachbarte Fahrzeuge ausbreiten konnte. Der Sachschaden konnte somit rechtzeitig eingedämmt und auf den Heckbereich des betroffenen Autos begrenzt werden. Die örtliche Polizei von San Bartolomé de Tirajana hat die Fahrzeughalter umgehend ermittelt und nach der Sicherung des Tatorts offiziell Anzeige erstattet.

Bedeutung der Avenida 8 de Marzo für die lokale Infrastruktur

Die Avenida 8 de Marzo ist eine wichtige Verkehrsader und eine Hauptzufahrt zu den öffentlichen Parkplätzen in Playa del Inglés. Laut lokalen Berichten der Zeitung La Provincia kommt es in diesem Bereich oftmals zu einem sehr hohen Verkehrsaufkommen. Genau aus diesem Grund ist eine schnelle Reaktion von Notdiensten und Sicherheitskräften bei Vorfällen wie Fahrzeugbränden an dieser Stelle von höchster Priorität, um ein mögliches Verkehrschaos und größere Gefahrensituationen abzuwenden. Die lokale Polizei wertet nun weitere Spuren aus, um die genauen Hintergründe dieser Tat vollständig aufzuklären. – TF-

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 06.08.2026 um 04:26

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6.8.2026 - Brandrisiko auf Gran Canaria steigt auf absolutes Maximum

Die ausgetrocknete Natur besitzt eine enorme Kraft zur schnellen Brandausbreitung.-

Die Sorge vor dem Ausbruch einer verheerenden Naturkatastrophe auf den Kanaren wächst stündlich. Besonders auf Gran Canaria bewerten die Behörden das Risiko für verheerende Waldbrände oberhalb der Vierhundert-Meter-Höhenlinie weiterhin mit der absoluten Höchststufe.

Federico Grillo, der Chef des insularen Notfalldienstes, fand in einer aktuellen Lagebeurteilung dramatische Worte für den Zustand der Natur im Inselinneren. Die Vegetation und die Böden auf Gran Canaria seien durch die tagelange Hitze extrem gestresst und ausgetrocknet.

Meteorologen von Aemet stufen das Gefahrenpotenzial flächendeckend als sehr hoch ein. Einzig auf den beiden östlichen Inseln Lanzarote und Fuerteventura bleibt das Risiko aufgrund geringerer Bewaldung auf einem sehr niedrigen Niveau. Da für den heutigen Nachmittag und den morgigen Freitag in den Bergen des Südens und Westens weiterhin Spitzenwerte von weit über 34 Grad sowie starke Böen vorhergesagt sind, hat die Reginalregierung für fast alle Inseln eine Vorwarnstufe ausgerufen.

Ausgetrocknete Natur besitzt enorme Kraft zur Brandausbreitung

Laut Feuerwehr-Chef Grillo führt die Kombination aus minimaler Luftfeuchtigkeit, anhaltender Sommerglut und stürmischen Passatwinden dazu, dass im Falle einer Zündung sofort eine unkontrollierbare Dynamik entsteht. Ein kleiner Funke würde ausreichen, um eine rasende Feuersbrunst zu entfachen, die sich von den Einsatzkräften in den Bergen kaum noch stoppen ließe. Das Cabildo de Gran Canaria appelliert daher eindringlich an die Bevölkerung, jede verdächtige Rauchsäule sofort über den Notruf zu melden.

Um die Wahrscheinlichkeit eines menschlichen Fehlers auf ein Minimum zu reduzieren, gilt im Landesinneren ein eiserner Verbotskatalog. Jegliches offene Feuer im Freien, das Abbrennen von Feuerwerk sowie die traditionelle Jagd sind auf der gesamten Insel komplett untersagt. Sämtliche Wanderwege, Campingplätze, Freizeitareale und Herbergen in den Bergen wurden für Besucher gesperrt. Auch das Befahren von Forstwegen ist für die Öffentlichkeit verboten. Besonders drastisch trifft es die Zufahrt zum Nationalpark Tamadaba über die Straße GC-216, die vollständig abgeriegelt bleibt.

Zudem gilt ein striktes Nutzungsverbot für Maschinen wie Kettensägen oder Trennschleifer in einer Sicherheitszone von vierhundert Metern rund um alle Waldgebiete. Auch Aktivitäten in der Bienenzucht und Kohlebrennerei, die mit Rauch arbeiten, ruhen komplett. Das Umweltministerium erinnert Autofahrer außerdem daran, Fahrzeuge niemals über trockener Vegetation abzustellen, da heiße Katalysatoren sofort Brände auslösen können. Rettungswege müssen unter allen Umständen für die Einsatzfahrzeuge freigehalten werden.-

Bilder: Zwei Parkranger der Umweltschutzbehörde überwachen mit einem Fernglas die ausgetrockneten Berge und Täler auf Gran Canaria bei hoher Waldbrandgefahr.
Zum Schutz der Wälder gelten ab sofort die härtesten Sicherheitsauflagen des gesamten Jahres. / Foto: RTVC

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Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 06.08.2026 um 04:15

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6.8.2026 - Gestohlener 15.000-Euro-Schmuck in Güímar sichergestellt

Die Ermittler der Guardia Civil spürten die gesamte Beute bei regionalen Ankaufstellen wieder auf.-

Ermittler der Guardia Civil aus der Gemeinde Güímar auf Teneriffa haben einen Diebstahl von Familienschmuck aufgeklärt. Nach intensiven Ermittlungen gelang es den Beamten, den Schmuck im Gesamtwert von rund fünfzehntausend Euro sicherzustellen. Neben dem reinen materiellen Wert besitzen die Schmuckstücke für die betroffene Eigentümerin einen unschätzbaren ideellen Wert, da es sich um jahrzehntealte Erbstücke handelt.

Das Ermittlungsverfahren kam ins Rollen, nachdem die geschädigte Hausbesitzerin das Fehlen der Wertsachen bemerkt und Anzeige bei der Polizei erstattet hatte. Die Gegenständewaren eigentlich in einem Safe innerhalb des Wohnhauses deponiert. Bei der Spurensicherung stellten die Beamten jedoch keinerlei Aufbruchspuren am Gebäude oder am Tresor selbst fest, was den Verdacht schnell auf das persönliche Umfeld der Frau lenkte.

Der Täter verkaufte die Beute an Hehler im Süden der Insel

Im Zuge der weiteren Vernehmungen und Untersuchungen erhärtete sich der Verdacht gegen eine Person, die in einem engen Vertrauensverhältnis zu der Eigentümerin stand. Der Beschuldigte nutzte diese vertrauensvolle Beziehung schamlos aus, um sich unbemerkt Zugang zu den Wohnräumen und schließlich auch zum Safe zu verschaffen. Über einen längeren Zeitraum hinweg entwendete er die wertvollen Reliquien Stück für Stück, um keinen plötzlichen Verdacht zu erregen.

Obwohl der mutmaßliche Dieb die Beute bereits zügig weiterverkauft hatte, ließen die Beamten der Guardia Civil nicht locker. Durch die lückenlose Überprüfung regionaler Ankaufstellen und Hehlernetzwerke gelang es den Polizisten, den gesamten Schmuck aufzuspüren und zu beschlagnahmen.

Die Ringe, Ketten und Armbänder wurden der rechtmäßigen und sichtlich erleichterten Besitzerin inzwischen wieder vollständig ausgehändigt, während sich der Täter nun wegen schweren Diebstahls und Vertrauensbruchs vor dem zuständigen Ermittlungsrichter verantworten muss.-

Bild: Die Guardia Civil auf Teneriffa präsentiert den in Güímar sichergestellten Familienschmuck im Wert von 15.000 Euro.
Der mutmaßliche Täter nutzte ein enges Vertrauensverhältnis für den unbemerkten Einbruch in den Safe. / Foto: Guardia Civil

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Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 06.08.2026 um 04:09

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6.8.2026 - Schweres Tank-Unglück in Telde: Arbeiter stirbt bei Explosion

Nach dem Unglück leitete die kanarische Regierung sofort den chemischen Sonderplan für das betroffene Areal ein.-

Ein furchtbarer Arbeitsunfall hat am gestrigen Mittwoch im Industriegebiet von Salinetas in der Gemeinde Telde auf Gran Canaria ein Todesopfer gefordert und einen Großeinsatz ausgelöst.

Gegen 12.10 Uhr explodierte ein großer Kraftstofftank auf dem Gelände des Energieunternehmens DISA, der sich gerade in Instandhaltung befand. Die Wucht der Detonation war so gewaltig, dass der rund acht Tonnen schwere Deckel des Depots weggesprengt wurde. Der dumpfe Knall war in den umliegenden Küstenorten bis nach Melenara kilometerweit zu hören.

Wie das Unternehmen DISA in einer offiziellen Erklärung mitteilte, handelt es sich bei den Arbeitern um Angestellte der Spezialfirma Nervión Industries. Die Männer führten routinemäßige Wartungs- und Schweißarbeiten in der Höhe direkt an dem eigentlich entleerten Depot durch. Aus bisher ungeklärter Ursache entzündeten sich dabei verbliebene Gase im Inneren des Tanks.

Für einen 35-jährigen Arbeiter aus dem Telde-Stadtteil Caserones kam jede Hilfe zu spät; er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Nach der heftigen Verpuffung leitete die Rettungsleitstelle sofort den chemischen Sonderplan für das Areal ein

Insgesamt drei weitere Mitarbeiter der Spezialfirma wurden bei dem Vorfall verletzt. Zwei von ihnen erlitten schwerere Verletzungen und wurden in Krankenhäuser gebracht. Während einer zur intensiven Behandlung im Insular verbleibt, konnte sein Kollege nach einer medizinischen Versorgung das Hospital Doctor Negrín glücklicherweise bereits wieder verlassen. Der dritte Arbeiter kam ohne stationäre Aufnahme davon.

Aufgrund des schweren Vorfalls und des potenziellen Risikos im Umgang mit Gefahrstoffen hatte die kanarische Regierung umgehend den chemischen Notfall-Sonderplan RISQCAN aktiviert. Teldes Bürgermeister Juan Antonio Peña und DISA-Sprecherin Sara Mateo betonten jedoch schnell, dass keine Gefahr für die umliegenden Unternehmen oder Anwohner besteht.

Die Stadt Telde hat eine offizielle Trauer ausgerufen. Die Polizei und die zuständige Arbeitsaufsicht haben eine umfassende Untersuchung eingeleitet, um die genauen Ursachen der fatalen Gaszündung zu rekonstruieren.-

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Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 06.08.2026 um 04:05

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6.8.2026 - Wetter-Kanaren: Leichte Abkühlung nach Rekord-Hitze

Der auffrischende Wind sorgt für eine gelbe Warnstufe an den Küsten der Inseln.-

Aufatmen auf den Kanaren: Nach sechs extremen Tagen mit Werten von dauerhaft über 40 Grad schwächt die Hitzewelle allmählich ab. Die spanische Wetterbehörde Aemet kündigte einen Rückgang der Extremwerte an. Dennoch bleibt die Lage vor allem in den Bergen von Gran Canaria angespannt, wo das Thermometer lokal weiterhin die 39-Grad-Marke erreichen kann.

Hinter den Bewohnern und Urlaubern auf den Kanarischen Inseln liegt eine extreme Belastungsprobe. Besonders die tropischen Nächte, in denen die Temperaturen kaum sanken – machten den Menschen zu schaffen. In Tasarte zeigte das Thermometer mitten in der Nacht einen Tiefstwert von 31,4 Grad an, und auch in Tunte in den Höhenlagen von San Bartolomé de Tirajana kochte die Luft vor Sonnenaufgang bei fast 30 Grad.

Grund für diese enorme Hitze-Stauung war eine meteorologische Inversionsschicht in 400 Metern Höhe. Wie ein dichter Deckel sperrte dieses Phänomen die afrikanische Heißluft mitsamt der Calima über den Bergregionen und Tälern des Ostens und Südens ein.

Die Wetterbehörde stuft die Warnstufen herab doch der starke Wind bringt neue Gefahren

Zwar zieht sich das rote Hitze-Warnsystem langsam zurück, doch die Meteorologen warnen eindringlich davor, jetzt die Wachsamkeit zu verlieren. Im Süden, Westen und Osten sowie in den Bergen von Gran Canaria gilt weiterhin die orangefarbene Warnstufe für Werte zwischen 37 und 39 Grad. Für Teneriffa, Fuerteventura, La Palma, La Gomera und El Hierro wurde die Warnstufe auf Gelb (34 bis 36 Grad) herabgestuft.

Die dichte Sahara-Staubschicht verliert in der Höhe ebenfalls langsam an Intensität. Gleichzeitig verschiebt sich das Gefahrenpotenzial nun auf den Wind und das Meer. Der Passatwind dreht ordentlich auf und bringt Böen von bis zu 70 Kilometern pro Stunde in den Südosten und Westen Gran Canarias sowie in den Kanal zwischen Teneriffa und Gran Canaria.

An den Küsten wurde deshalb Wellenwarnung aktiviert. Es drohen Windstärken bis zu 7 und heftiger Wellengang von über anderthalb Metern Höhe. Durch die Kombination aus anhaltender Trockenheit, extremer Hitze und stürmischem Wind bleibt die berüchtigte „Muster-30-Regel“ (über 30 Grad, unter 30 % Luftfeuchtigkeit, über 30 km/h Wind) voll aktiv.

Auf Gran Canaria gilt daher weiterhin die höchste Waldbrand-Alarmstufe, während auf den anderen westlichen Inseln die normale Alarmstufe in Kraft bleibt. Für Freitag zeichnet sich dann endlich eine durchgreifende Normalisierung des Wetters ab. Die Meteorologen erwarten die Rückkehr der typischen Wolkendecke im Norden der Inseln, die sogar leichte, erfrischende Nieselregen mitbringen kann.-

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Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 06.08.2026 um 03:58

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