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8.7.2026 - Kanaren-Route: Schlepper auf Teneriffa gefasst

Sieben Monate Ermittlungsarbeit: Nationalpolizei entlarvt untergetauchten Bootsführer.-

Der Nationalpolizei auf Teneriffa ein Schlag gegen die Schlepperkriminalität gelungen. In San Cristóbal de La Laguna nahmen die Beamten den mutmaßlichen Kapitän eines Bootes fest, das im November des vergangenen Jahres mit Migranten die kanarische Küste erreicht hatte.

Die Festnahme ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit von Spezialeinheiten der Kriminalpolizei und der Migrationsbehörden. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, die Überfahrt eines traditionellen Holzbootes von Westafrika bis auf die Kanaren organisiert und gesteuert zu haben. Bei der gefährlichen Reise auf dem offenen Atlantik befanden sich laut offiziellen Angaben insgesamt 84 Menschen an Bord.

Untersuchungshaft nach monatelanger Flucht

Das Boot war in Gambia gestartet und wochenlang auf hoher See unterwegs, bevor es von der Seenotrettung vor den Kanaren abgefangen wurde. Nach der Ankunft der Migranten leiteten die Ermittler sofort Befragungen und Zeugenvernahmen ein, um die Identität der verantwortlichen Schiffsführer zu klären. Der nun festgenommene Mann hatte sich nach der Landung zunächst unter die Migranten gemischt, um unentdeckt zu bleiben.

Durch präzise Auswertungen von Zeugenaussagen konnte der Mann schließlich nach sieben Monaten Ermittlungsarbeit in La Laguna lokalisiert werden. Er wurde umgehend dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt, der aufgrund der Schwere der Vorwürfe und der bestehenden Fluchtgefahr die sofortige Untersuchungshaft ohne Kaution anordnete. Ihm droht nun ein Strafverfahren wegen Schleuserei und Gefährdung von Menschenleben.

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 08.07.2026 um 13:45

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7.7.20256 - Lokalnachrichten Mix Radio

Aemet warnt vor Hitze mit bis zu 40 Grad
Die spanische Wetterbehörde Aemet sagt für den heutigen Dienstag, den 7. Juli, einen weiteren Tag mit intensiver Hitze auf den Kanarischen Inseln voraus. Die Temperaturen steigen deutlich an und erreichen möglicherweise 40 Grad. Nur im Norden der gebirgigen Inseln sowie an den Westküsten von Lanzarote und Fuerteventura können sich einige Wolken oder Dunst bilden.

Zudem werden für die nächsten Tage tropische Nächte auch im Süden von Gran Canaria erwartet. So werden voraussichtlich auch nachts die Temperaturen kaum unter 26 bis 28 Grad sinken. Erschwerend kommt hier auch die aktuelle hohe Luftfeuchtigkeit hinzu.

Medizin ist der beliebteste Studiengang auf Gran Canaria
Mit mehr als 59 Prozent der Voranmeldungen ist Medizin der beliebteste Studiengang an der Universität Las Palmas de Gran Canaria. Trotz eines Rückganges gegenüber dem letzten Jahr wird auch in diesem Jahr ein hoher NC erwartet, da es nur 150 Studienplätze gibt. Auf dem zweiten Platz landet in diesem Jahr der Studiengang Pflege.

Hohe Beliebtheit unter Bewerbern erfreut sich auch der neu online angebotene Studiengang Psychologie. Insgesamt haben sich mehr als 11.000 Studierende für das kommende Studienjahr eingeschrieben. Das ist ein leichter Rückgang im Vergleich zum letzten Jahr.

Stadtrat von Las Palmas macht Inselrat für Verfall von Wandmalereien verantwortlich
Der Stadtrat von Las Palmas macht den Inselrat mitverantwortlich für den Verfall der Wandmalereien im Pueblo Canario. So könne nicht die gesamte Verantwortung für den schlechten Zustand der Wandmalereien von Jesús Arencibia in der Kapelle Santa Catalina der Stadt zugeschrieben werden.

Der Stadtrat Mauricio Roque sieht eine Mitschuld beim Inselrat, da dessen technische Experten die verschiedenen Berichte über den alarmierenden Erhaltungszustand der Gemälde nur verzögert veröffentlicht hätten. Sechs Monate in Verzug seien so entstanden und hätten durchaus schon genutzt werden können, um etwas an der aktuellen Lage zu verbessern.

Global nimmt ersten Elektrobus in Betrieb
Das Busunternehmen Global wird in diesem Monat seinen ersten Elektrobus in Betrieb nehmen. Dieser wird vor allem auf zentralen und nördlichen Strecken der Insel fahren. Zudem werden fünf mit Biodiesel betriebene Busse die direkten Verbindungen in den Süden ergänzen. Des Weiteren will das Unternehmen noch in diesem Jahr mehr als 15 Millionen Euro ausgeben, um die Flotte weiter zu modernisieren.

San Bartolomé fördert Fertigstellung von El Hornillo
Nach fast vier Jahrzehnten wird die Gemeinde San Bartolomé mehr als eine Million Euro investieren, um das Urbanisierungsprojekt El Hornillo voranzubringen. Zudem hat die Stadt weitere Bauabschnitte genehmigt, um einen schnelleren Fortschritt auch in der Bauphase zu ermöglichen. Stadträtin Davinia Ramírez erklärte, dass dieses Projekt es ermöglicht, mehr als 307.000 Quadratmeter Infrastruktur aufzuwerten und weitere öffentliche Bereiche für Anwohner zu schaffen.

Bild

Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 07.07.2026 um 15:05

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7.7.2026 - E-Mobilitäts-Wunder auf Gran Canaria: Erster Elektro-Überlandbus startet

Historischer Meilenstein für den ÖPNV auf Gran Canaria: Der erste vollelektrische Überlandbus der Kanaren startet. Erfahren Sie alles zur neuen grünen Flotte!...-

Man will die Klimaneutralität hinbekommen.

Gran Canaria – Die Ferieninsel Gran Canaria geht einen historischen Schritt in Richtung Klimaneutralität und modernisiert ihren öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) grundlegend. Über die einheitliche Verkehrsbehörde (AUTGC) treibt der Inselrat die Dekarbonisierung des Transportnetzes massiv voran. Das absolute Highlight der neuen Flottenoffensive: Der erste vollständig elektrisch betriebene Bus für den öffentlichen Überlandverkehr auf den Kanarischen Inseln. Gemeinsam mit fünf weiteren hochmodernen Fahrzeugen soll er den Nahverkehr nicht nur sauberer, sondern auch effizienter machen. Diese Maßnahme ist ein zentraler Baustein der ambitionierten „Ecoisla“-Strategie, die das Eiland Schritt für Schritt in eine nachhaltige Musterregion verwandeln soll.

Härtetest in den Bergen: Warum der neue E-Bus ein echtes Kraftpaket ist

Der Einsatz eines reinen Elektrofahrzeugs im Fern- und Überlandverkehr ist auf den Kanaren ein echtes Novum. Während E-Busse im städtischen Stop-and-go-Verkehr längst zum Alltag gehören, stellt das Intercity-Streckennetz von Gran Canaria die Technologie vor ganz besondere Herausforderungen. Die Routen auf der Vulkaninsel sind geprägt von hohen Reisegeschwindigkeiten, langen Fahrten ohne Zwischenstopps und vor allem von massiven Höhenunterschieden.

Genau diese extremen Bedingungen machen die Insel jedoch zu einem idealen Real-Labor. Unter realen Betriebsbedingungen wird nun exakt analysiert, wie sich der elektrische Antrieb bei anhaltend hohem Energiebedarf schlägt. Die Verkehrsbehörde sammelt dabei wertvolle Daten zu folgenden Faktoren:

- Reale Reichweite (Autonomie): Wie weit kommt der E-Bus unter voller Auslastung und bei permanenter Nutzung der Klimaanlagen?

- Fahrverhalten bei Steigungen: Wie effizient arbeitet die Energierückgewinnung (Rekuperation) bei den extremen Bergabfahrten auf der Insel?

- Betriebliche Integration: Wie reibungslos lassen sich die notwendigen Ladezyklen in den eng getakteten, anspruchsvollen täglichen Fahrplan des Verkehrsunternehmens Global integrieren?

Diese Erkenntnisse werden als fundamentale Entscheidungshilfe für die zukünftige Beschaffungsstrategie und die schrittweise komplette Erneuerung der Inselflotte dienen.

Fahrgast-Boom im ÖPNV: Historische Rekorde auf Gran Canaria

Dass die Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr dringend notwendig sind, zeigt der Blick auf die jüngsten Fahrgastzahlen. Die lokale Bevölkerung und auch die Touristen nehmen das Angebot so stark an wie nie zuvor. Antonio Morales, der Präsident des Inselrats von Gran Canaria, zog eine beeindruckende Bilanz: Konnte die Insel im Jahr 2022 noch rund 66 Millionen Fahrten verzeichnen, so schnellte diese Zahl im vergangenen Jahr auf phänomenale 108 Millionen Fahrten empor. Insgesamt wurden in den letzten Jahren weit über 300 Millionen Fahrten im Netz absolviert.

„Diese historischen Zahlen belegen das tiefe Vertrauen der Menschen in unser Mobilitätssystem“, betont Morales. Das Ziel sei es nun, das ÖPNV-Modell weiter zu festigen und der stetig steigenden Nachfrage mit modernster und vor allem umweltfreundlicher Technik zu begegnen. Allein das Transportunternehmen Global beförderte im letzten Jahr fast 50 Millionen Passagiere – ein Rekord, der im laufenden Jahr voraussichtlich erneut gebrochen wird.

Komfort und Hightech: Die neuen Irizar i4 Busse verstärken die Flotte

Neben dem wegweisenden Elektrobus investiert der Inselrat massiv in die Verstärkung der am stärksten frequentierten Linien. Für rund 1,75 Millionen Euro wurden fünf neue Busse des Typs Irizar i4 angeschafft. Diese Fahrzeuge verfügen über eine stolze Länge von 15 Metern und bieten Platz für 65 Fahrgäste sowie einen eigens eingerichteten, barrierefreien Bereich für mobilitätseingeschränkte Personen.

Die neuen Einheiten sind perfekt auf die intensive Nutzung im Überlandnetz vorbereitet und für eine monatliche Laufleistung von über 12.000 Kilometern ausgelegt. Dabei müssen die Passagiere auf keinerlei Komfort verzichten:

- Digitale Rückspiegel: Hochmoderne Kamerasysteme ersetzen die klassischen Spiegel, minimieren den toten Winkel erheblich und erhöhen die Sicherheit im Straßenverkehr drastisch.

- Fahrerassistenzsysteme (ADAS): Intelligente Sensoren unterstützen das Fahrpersonal in kritischen Situationen und schützen alle Verkehrsteilnehmer zuverlässig.

- Individuelle USB-Anschlüsse: Jeder Sitzplatz ist mit einer eigenen Lademöglichkeit ausgestattet, was den Komfort für Pendler und moderne Urlauber gleichermaßen steigert.

Obwohl diese fünf Fahrzeuge aktuell noch mit konventionellem Diesel betrieben werden, steht die grüne Transformation für sie bereits fest: Die Anlagen werden schrittweise auf HVO-Diesel (Hydrobiodiesel) umgestellt. Dieser hocheffiziente Biokraftstoff wird zu 100 Prozent aus organischen Abfällen, recycelten Pflanzenölen und tierischen Fetten gewonnen. Das senkt die CO₂-Emissionen im Vergleich zu reinem fossilem Diesel drastisch und trägt entscheidend zum Übergang auf nachhaltigere Technologien bei.

Millionenschwere Zukunftsinvestitionen für die „Ecoisla“

Die aktuellen Neuanschaffungen sind erst der Anfang einer beispiellosen Modernisierungswelle. Wie Teodoro Sosa, Minister für das Präsidialamt und nachhaltige Mobilität, erklärte, stehen für das laufende Jahr bereits sechs Millionen Euro für neue Fahrzeuge bereit. Doch der große Wurf folgt direkt im Anschluss: Für das kommende Geschäftsjahr plant das Cabildo eine massive finanzielle Investition von weiteren 15 Millionen Euro.

Mit diesem Budget sollen über 50 neue, umweltfreundliche Busse angeschafft werden. Global-CEO Víctor Quintana Hernández sieht darin die große Chance, die Servicequalität und die Kapazität auf den Hauptstrecken spürbar und dauerhaft zu verbessern. Das Unternehmen setzt bei der Umsetzung auf einen technologieoffenen, sauberen Mix: Neben dem neuen Elektrobus und zehn bereits aktiven Hybridbussen betreibt Global in enger Kooperation mit dem Technologischen Institut der Kanarischen Inseln (ITC) bereits ein innovatives, wasserstoffbetriebenes Fahrzeug. Gran Canaria rüstet sich damit umfassend für die Mobilitätsherausforderungen des kommenden Jahrzehnts und beweist eindrucksvoll, dass moderner Klimaschutz und ein leistungsstarker Nahverkehr optimal Hand in Hand gehen. – MF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 07.07.2026 um 14:52

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7.7.2026 - WM 2030 in Gefahr? Stadion-Ausbau auf Gran Canaria droht zu scheitern

Schock für die WM 2030 auf Gran Canaria: Die Stadion-Ausschreibung ist fehlgeschlagen. Strenge Fristen und hohe Risiken schrecken Baukonzerne ab....-

Viele Optionen hat das Cabildo nun nicht mehr!

Gran Canaria – Großer Schock für alle Fußballfans und die Verantwortlichen auf den Kanarischen Inseln: Der geplante Ausbau des Stadions von Gran Canaria für die Fußball-Weltmeisterschaft 2030 steht vor dem Aus. Die offizielle Ausschreibung für das ambitionierte Großprojekt wurde für ungültig erklärt, da bis zum Ablauf der Frist kein einziges Angebot von Bauunternehmen eingegangen ist. Damit wächst das Risiko dramatisch, dass die Insel die strengen Fristen der FIFA nicht einhalten kann und als Austragungsort gestrichen wird. Die Uhr tickt unerbittlich, denn bis zum Sommer 2029 muss alles fertig sein.

Das Projekt „La Nube“: Ein Jahrhundertprojekt in akuter Zeitnot

Das weitreichende Modernisierungsprojekt trägt den klangvollen Namen „La Nube“ (Die Wolke). Ziel des Vorhabens ist es, das Siete Palmas-Stadion von derzeit 32.418 auf insgesamt 44.484 Zuschauerplätze zu erweitern. Damit würde die Arena die strengen Kapazitätsgrenzen der FIFA für Weltmeisterschaftsspiele erfüllen. Doch das Projekt geht weit über den reinen Fußball hinaus: Geplant ist die Umwandlung in einen hochmodernen, multifunktionalen Komplex. Mit integrierten Restaurantbereichen, Konferenzräumen und einem innovativen Sportzentrum soll eine kontinuierliche Nutzung sichergestellt werden. Die Verantwortlichen wollen verhindern, dass nach der WM eine teure Infrastruktur ungenutzt bleibt, die jedes Jahr immense Unterhaltskosten verursacht.

Das größte Problem bei diesem Vorhaben ist jedoch der extrem knappe Zeitplan. Um die endgültige Genehmigung und Zertifizierung durch die FIFA zu erhalten, müssen die Renovierungs- und Erweiterungsarbeiten bis spätestens Juli 2029 vollständig abgeschlossen sein. Da das Sportinstitut der Insel Gran Canaria eine reine Bauzeit von 36 Monaten veranschlagt hat, besteht ab sofort absolut kein Spielraum mehr für Verzögerungen. Jeder verlorene Tag erhöht das Risiko eines totalen Scheiterns für die gesamte Region.

Die drei Hauptgründe: Warum kein Bauunternehmen das Risiko eingehen will

Dass die Ausschreibung mit einem Gesamtbudget von stolzen 174,71 Millionen Euro erfolglos blieb, hat handfeste wirtschaftliche und logistische Gründe. Aus Wirtschaftskreisen der Insel wurden drei zentrale Argumente laut, die die Baukonzerne vor einem Einstieg in dieses riskante Projekt zurückschrecken ließen:

1. Explodierende Kosten und die isolierte Insellage: Die Baubranche leidet seit zwei Jahren unter massiven Preissteigerungen bei Rohstoffen, Energie und Dienstleistungen. Viele Unternehmen sind davon überzeugt, dass die realen Kosten für das Projekt „La Nube“ das veranschlagte Budget von 174,7 Millionen Euro deutlich übersteigen werden. Verschärft wird diese Situation durch die geografische Lage Gran Canarias. Die abgelegene Insellage führt zu erheblichen Zusatzkosten für den Transport von Baumaterialien und Maschinen, was die finanzielle Kalkulation extrem unsicher macht.

2. Unmögliche Fristen und Bauen bei laufendem Spielbetrieb: Ein weiterer entscheidender Faktor ist der Fertigstellungstermin im Juli 2029. Die Unternehmen halten den Zeitraum von 36 Monaten unter den gegebenen Bedingungen für kaum machbar. Erschwert wird die Situation dadurch, dass der Spielbetrieb von UD Las Palmas in der spanischen La Liga während der gesamten Bauphase ohne Unterbrechung weiterlaufen muss. Die Arbeiten können daher nur schrittweise in einzelnen Phasen durchgeführt werden. Dies verlangsamt den gesamten Bauprozess massiv und erhöht die logistische Komplexität enorm.

3. Drastische Strafklauseln im Vertrag: Um die FIFA-Fristen unter allen Umständen zu garantieren, hatte das Cabildo im Ausschreibungstext extrem harte finanzielle Strafen für den Fall von Verzögerungen verankert. Angesichts der unvorhersehbaren Risiken bei einem Großprojekt dieser Größenordnung war dieses vertragliche Risiko den Unternehmen schlichtweg zu hoch. Niemand wollte Gefahr laufen, am Ende Millionenstrafen zahlen zu müssen, falls unverschuldete Verzögerungen eintreten.

Das Cabildo im Dilemma: Welche Optionen bleiben jetzt noch?

Nach dem Scheitern der ersten Ausschreibungsrunde steht die Inselregierung (Cabildo) nun unter enormem Druck. Der Stadtrat betont zwar, dass man alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen wolle, um das Projekt doch noch rechtzeitig zu retten, doch die verbleibenden Optionen sind stark begrenzt und bergen neue, unkalkulierbare Gefahren:

Die erste Option wäre eine vollständige Neugestaltung des öffentlichen Vergabeverfahrens. Dies würde jedoch bedeuten, dass die Bedingungen neu verhandelt, angepasst und erneut öffentlich ausgelegt werden müssen. Ein solcher bürokratischer Prozess nimmt erfahrungsgemäß mehrere Monate in Anspruch. Dadurch würde das Risiko, die finale FIFA-Deadline im Juli 2029 zu verpassen, ins Unermessliche steigen. Die Zeit für dieses Verfahren ist schlichtweg nicht mehr vorhanden.

Die zweite und wahrscheinlichere Option ist ein sogenanntes Verhandlungsverfahren ohne öffentliche Bekanntmachung. Hierbei kann das Cabildo direkt mit ausgewählten Bauunternehmen in Verhandlungen treten, um Zeit zu sparen. Allerdings setzt das spanische Vergaberecht des öffentlichen Sektors diesem Weg sehr enge gesetzliche Grenzen: Die ursprünglichen Vertragsbedingungen dürfen nicht wesentlich verändert werden. Das bedeutet insbesondere, dass das Cabildo weder den Angebotspreis von 174,7 Millionen Euro erhöhen noch das Vergütungssystem anpassen darf. Ob sich unter diesen unveränderten, starren Bedingungen ein Partner findet, der das Risiko eingeht, bleibt höchst fraglich.

Fazit: Ein gefährliches Pokerspiel um die Weltmeisterschaft

Gran Canaria befindet sich in einem dramatischen Wettlauf gegen die Zeit. Die strengen Fristen der FIFA erlauben keinerlei Verzögerungen oder Fehler mehr. Finden die Verantwortlichen des Stadtrats in den kommenden Wochen keine rechtliche und wirtschaftliche Lösung, um die Bauunternehmen trotz der harten Bedingungen und der drohenden Strafen zu überzeugen, droht der Traum von der Fußball-WM 2030 auf der Insel endgültig zu platzen. Für die gesamte Region wäre dies ein beispielloser wirtschaftlicher und imageprägender Rückschlag, der noch lange nachwirken würde. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 07.07.2026 um 14:12

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7.7.2026 - Der lange Kampf um das Naturerbe: Mehr Drohnen kontrollieren jetzt die Dünen von Maspalomas

Jahrelang litt das Naturwunder unter rücksichtslosen Besuchern. Jetzt zieht Gran Canaria im Kampf um die Dünen von Maspalomas neue Saiten auf. Ein emotionaler Wendepunkt im Naturschutz...-

Gran Canaria – Die Dünen von Maspalomas auf Gran Canaria sind weit mehr als nur ein beliebtes Fotomotiv – sie sind ein magischer Ort, ein hochsensibles Ökosystem und ein unersetzliches Naturerbe. Doch der Erhalt dieser atemberaubenden Sandlandschaft erfordert seit Jahren enorme, fast schon verzweifelte Anstrengungen. Nun kündigt der Inselrat einen entscheidenden technologischen und emotionalen Wendepunkt im langjährigen Schutz dieses Gebietes an: Drohnen sollen zukünftig den Himmel über dem Sandmeer überwachen, um das empfindliche Gleichgewicht der Natur endgültig zu sichern.

Wer sich an die dramatische Situation vor knapp fünf Jahren erinnert, weiß, wie ernst die Lage war. Damals irrten jeden Tag Tausende von Menschen völlig wahllos und ohne jeglichen Respekt durch den Naturschutzraum. Sämtliche Warnschilder und Absperrungen wurden schlichtweg ignoriert. Es war ein herzzerreißender Anblick für Umweltschützer und Einheimische, die ohnmächtig zusehen mussten, wie der einzigartige Lebensraum massiv beschädigt wurde.

Drohnen und Lautsprecher: Die neue Ära der Überwachung

Doch diese dunklen Zeiten scheinen dank der langen, unermüdlichen Überwachung und der Schaffung exklusiver, gut kontrollierter Wanderwege allmählich ein Ende zu finden. Heute wird das wertvolle Naturerbe von Besuchern und Anwohnern so sehr respektiert wie selten zuvor. Obwohl sich die überwältigende Mehrheit der Naturliebhaber inzwischen vorbildlich an die strengen Vorgaben hält, geht der Inselrat nun den nächsten großen Schritt, um das Erreichte zu schützen.

Inselpräsident Antonio Morales gab am Montag voller Überzeugung bekannt, dass die ohnehin schon intensive Beobachtung des Gebiets weiter ausgebaut wird. Neben einem kürzlich angekündigten Lautsprechersystem, das Besucher gezielt informieren soll, folgt nun die technologische Aufrüstung: Drohnen patrouillieren künftig aus der Luft. Diese fliegenden Augen sollen garantieren, dass die markierten Fußgängerwege ausnahmslos eingehalten werden und die Natur in Ruhe atmen kann.

Eine uneinsichtige Minderheit muss mit harten Strafen rechnen

Hinter den Kulissen wird ein enormer personeller Aufwand betrieben. Derzeit sind acht engagierte Umweltbeauftragte im Einsatz, die Hand in Hand mit der örtlichen Polizei, der Policía Canaria und der Guardia Civil arbeiten. „Wir stellen kontinuierlich Informationen über die Werte dieses Gebiets bereit, etwas, das es so noch nie gegeben hat“, betonte Morales stolz.

Dennoch trübt eine schmerzhafte Tatsache das ansonsten positive Bild: Eine kleine, aber absolut unverantwortliche Minderheit ignoriert noch immer mutwillig alle Warnzeichen. Inselpräsident Morales machte unmissverständlich klar, dass dieses rücksichtslose Verhalten harte Konsequenzen haben wird. Wer dem Naturerbe durch Abwege Schaden zufügt, wird konsequent und spürbar bestraft. Das neue Drohnensystem wird den Behörden ab sofort dabei helfen, diese wenigen, aber zerstörerischen Regelbrecher noch schneller aufzuspüren.

Hoffnung für die Zukunft der Dünen

Trotz der nötigen Härte überwiegt bei den Verantwortlichen die Dankbarkeit und die Hoffnung. Morales lobte ausdrücklich das stark gewachsene Bewusstsein und die tiefgründige Sensibilität der Einwohner und Touristen. Ein besonderer Dank ging an die lokalen Tourismusunternehmen und die Mitarbeiter an den Hotelrezeptionen, die bei der Aufklärung der Urlaubsgäste eine entscheidende Rolle spielen.

„Ich hoffe, dass sich dieser Trend fortsetzt und dass diese Vorfall-Zahl, die bereits deutlich niedriger ist als vor vier oder fünf Jahren, weiter sinkt“, schloss Morales. Mit der Kombination aus Aufklärung, den tatkräftigen Umweltbeauftragten und dem neuen Drohnen-Einsatz blickt Gran Canaria nun voller Zuversicht in eine Zukunft, in der die Dünen von Maspalomas dauerhaft geschützt und für kommende Generationen bewahrt bleiben. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 07.07.2026 um 13:48

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7.7.2026 - 31 Todesfälle durch Ertrinken auf den Kanaren im ersten Halbjahr 2026

Im ersten Halbjahr 2026 kamen 31 Menschen in den Gewässern der Kanaren ums Leben. HIer alle Daten nachlesen...-

15 % mehr als im gleichen Zeitraum 2025!

Kanarische Inseln – Der sechste Monat des Jahres 2026 bietet leider eine höhere Zahl an ertrunkenen Personen in den Gewässern der Kanarischen Inseln. Wie die Plattform „Canarias, 1500km de Costa“ mitteilt, sind im vergangenen Juni auf den Kanarischen Inseln sechs Menschen in den Gewässern ertrunken. Zudem gab es 14 weitere Badeunfälle auf den Inseln, davon waren eine Person in kritischem Zustand, 2 Verletzte schwer betroffen, 3 Betroffene mittelschwer, 2 leicht und 5 Rettungsaktionen gab es ohne Verletzungen.

Mit diesen neuen Daten ist die Gesamtzahl der auf den Kanaren ertrunkenen Menschen im Jahr 2026 auf 31 gestiegen. Dies entspricht einem Anstieg der Zahl bei den Todesfällen durch Ertrinken, verglichen mit dem gleichen Zeitraum 2025 von 15%. Die Gesamtzahl aller Wasserunfälle liegt demnach bei 97 (37 % mehr als 2025). Etwa 90 % aller Unfälle sind auf Unachtsamkeit zurückzuführen, beispielsweise durch ignorieren der roten Flagge.

Von den Menschen, die in diesem Zeitraum umkamen, waren 22 männlich und 9 weiblich. Der Bericht befasst sich auch mit Kinderunfällen. Zwischen Januar und Juni waren 14 Minderjährige in Gewässern der Kanarischen Inseln betroffen: Neben den drei Todesfällen wurden fünf schwer, zwei mittelschwer und zwei leicht verletzt; zwei blieben unverletzt.

Nach Inseln liegt Teneriffa bei den Todesfällen derzeit vorn, dort gab es im Jahr 2026 bisher 13 Todesfälle. Dann folgen Fuerteventura (6), Gran Canaria (5), El Hierro (3) und La Gomera sowie Lanzarote (je 2). La Palma und La Graciosa regstierten bisher KEINE Opfer. 15 der identifizierten Verstorbenen war Ausländer mit folgenden Nationalitäten: Deutschland (3), UK (2), die Vereinigten Staaten (1), Venezuela (1), Belgien (1), Norwegen (1), Italien (1) und die Niederlande (1). Drei der Opfer waren Spanier, während in 13 Fällen keine Angaben zum Herkunftsland vorlagen.

52 % aller tödlichen Unfälle ereigneten sich in den Nachmittags- und Abendstuden, 23 % in den Morgenstunden, 6 % in der Nacht, bei den fehlenden 19 % gab es keine Zeitangabe. 58 % aller Unfälle ereigneten sich direkt an den Stränden, 24 % in Hafengebieten, 8 % an den natürlichen Meerwasser-Seen und 10 % in Pools. Der größte Anteil an Unfällen eregnete sich bei schlechten Wasserbedingungen und als rote Flaggen gehisst waren und massive Wellen auf die Küsten prallten!

Die von „Canarias, 1500 Km de Costa“ erstellte Studie basiert auf Daten offizieller Notfall- und Sicherheitsbehörden, darunter 112 Canarias (Notrufzentrale der Kanarischen Inseln), die Guardia Civil, die Nationalpolizei, die Seenotrettung, lokale Polizeikräfte, Feuerwehren und der Katastrophenschutz. Die Initiative wird vom Inselrat von Gran Canaria, dem Elder Museum für Wissenschaft und Technologie, dem Ministerium für Territorialpolitik, territorialen Zusammenhalt und Wasser der Kanarischen Regierung, dem stellvertretenden Ministerium für Sport und Bewegung der Regionalregierung sowie in Zusammenarbeit mit Binter und den Abteilungen für Tourismus und Schifffahrt der Stadt Las Palmas de Gran Canaria durchgeführt.- TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 07.07.2026 um 13:36

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7.7.2026 - Gran Canaria: Erster Elektro-Bus von Global im Einsatz

Gratisticket sorgt für Passagierrekorde: Flottenausbau sichert den Linienbetrieb-

Das Verkehrsunternehmen auf Gran Canaria, Global, geht einen historischen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Die Busgesellschaft hat ihre erste komplett elektrisch betriebene Guagua in den regulären Liniendienst integriert.

Mit der Einführung des neuen Elektrofahrzeugs reagiert das Unternehmen auf die veränderten Anforderungen im Umweltschutz und die politisch gewollte Verkehrswende auf den Kanaren. Unterstützt wird die Modernisierung maßgeblich durch das Cabildo de Gran Canaria. Neben dem neuen Vorzeigeobjekt mit Elektroantrieb wurden zudem fünf hocheffiziente Busse in Dienst gestellt, die mit umweltfreundlichem Biodiesel betrieben werden.

Flottenausbau fängt hohe Nachfrage auf

Der Ausbau der Transportkapazitäten kommt genau zur richtigen Zeit, da die Nutzerzahlen im öffentlichen Nahverkehr auf Gran Canaria seit Monaten steile Rekorde verzeichnen. Haupttreiber für diesen massiven Anstieg ist das von der Regierung finanzierte Gratisticket für Residenten. Um den Komfort auf den Hauptlinien trotz des enormen Passagierandrangs stabil zu halten, investiert das Unternehmen kontinuierlich in moderne und emissionsarme Fahrzeuge.

Der neue Elektrobus wird zunächst auf ausgewählten Routen getestet, um wertvolle Daten über die Reichweite und das Ladeverhalten im topografisch anspruchsvollen Gelände der Insel zu sammeln. Langfristig plant das Cabildo, den Anteil an emissionsfreien Fahrzeugen im gesamten Inselfahrplan drastisch zu erhöhen. Die neuen Biodiesel-Busse sind ab sofort im regulären Streckennetz im Einsatz und ersetzen ältere, schadstoffintensivere Modelle.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 07.07.2026 um 13:18

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7.7.2026 - Maspalomas: Drohnen-Kontrollen in den Dünen verschärft

Schutz des Ökosystems: Inselregierung geht gegen illegale Aktivitäten vor
Gran Canaria: Drohnen überwachen die Dünen von Maspalomas
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Das Cabildo de Gran Canaria verschärft die Kontrollen in den Dünen von Maspalomas. Um illegalen Aktivitäten, Vandalismus und der Zerstörung des Ökosystems entgegenzuwirken, setzt die Inselregierung ab sofort auf hochmoderne Überwachungstechnologie aus der Luft.

In der Vergangenheit kam es in den geschützten Kernzonen der Dünen immer wieder zu Verstößen durch Besucher, die die vorgegebenen Wege verließen. Neben Umweltverschmutzung und illegalem Campen sorgt auch das sogenannte Cruising in den geschützten Bereichen für anhaltende Probleme und Schäden an der Tier- und Pflanzenwelt. Die bisherigen Fußstreifen stießen in dem weitläufigen und unwegsamen Gelände regelmäßig an ihre logistischen Grenzen.

Hochtechnologie gegen Vandalismus: Wärmebildkameras im Nachteinsatz

Die neu angeschafften Fluggeräte verfügen über eine Reichweite von bis zu 15 Kilometern und sind mit hochauflösenden Wärmebildkameras ausgestattet. Diese Nachtsichttechnik ermöglicht es den Umweltbehörden und der Polizei, auch in absoluter Dunkelheit Personen abseits der erlaubten Pfade präzise zu lokalisieren. Verstöße gegen die strengen Naturschutzauflagen können so direkt dokumentiert und strafrechtlich verfolgt werden.

Die Inselregierung betont, dass die Einsätze zu jeder Tages- und Nachtzeit stattfinden, um eine Abschreckungswirkung zu erzielen. Wer beim Betreten der gesperrten Zonen erwischt wird, muss mit empfindlichen Bußgeldern rechnen. Ziel der Maßnahme ist es, das sensible Ökosystem für die Zukunft zu bewahren und den sanften Tourismus in geordnete Bahnen zu lenken.

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 07.07.2026 um 13:14

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6.7.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Siete Palmas kritisiert die Verlegung der Müllcontainer in Felo Monzón
Die Anwohnervereinigung Siete Palmas kritisiert scharf die jüngste Verlegung von Müllcontainern entlang der Avenida Pintor Felo Monzón. Die neuen, seitlich befüllbaren Container wurden von der städtischen Reinigungsabteilung unter Wohnhäusern und direkt neben Restaurants platziert. Bei Anwohnern und Gastronomen stößt dies auf massiven Widerstand.

David Rodríguez, Präsident der Vereinigung, betont, dass die Container ursprünglich auf die zentrale Promenade verlegt worden seien, um Belästigungen zu vermeiden. Nun würde es aber zu Geruchsbelästigung, Insektenplagen und Lärm durch die Müllentsorgung kommen.

Tierquälerei-Schwindel in Telde entlarvt
In Telde entpuppte sich ein Vorwurf von Tierquälerei mit 150 Hunden als Falschmeldung: Eine Razzia der Polizei und Droheneinheiten widerlegte Behauptungen die auf den sozialen medien kursieren. Dort hieß es es werden mehr als 150 Hunde unter tierschutzwidrigen Bedingungen leben – es waren aber unter 50 Tiere und es gab keine Misshandlung.

Die betroffene Familie und Anwohner litten unter massiven Stress, da online auch die Adresse veröffentlicht wurde und es daraufhin zu einer Menschenmenge vor dem Haus kam. Durch die falschen Anschuldigungen benötigen mehrere Personen medizinische Hilfe. Die Familie zieht auch rechtliche Konsequenzen in Betracht.

Drei Personen bei einer Massenkarambolage auf der GC-1 verletzt
Am Sonntag, den 5. Juli, ereignete sich sieben Kilometer nördlich von Telde auf der GC-1 eine Massenkarambolage. Dabei wurde eine 45-jährige Frau lebensgefährlich, eine 79-jährige Frau schwer und ein 54-jähriger Mann leicht verletzt. Alle drei wurden zur Behandlung ins Universitätsklinikum Doctor Negrín gebracht.

Rund um den Teide wurden mehr als 500 Mikrobeben gemessen
Das Nationale Geographische Institut (IGN) verzeichnete am 3. Juli westlich von Las Cañadas del Teide rund 500 Mikrobeben innerhalb von zehn Stunden. Die Beben, die in etwa 10 Kilometern Tiefe auftraten, waren zu schwach, um von der Bevölkerung wahrgenommen zu werden.

Laut IGN handelt es sich um ein wiederkehrendes Phänomen seit 2016, das auf die Zirkulation von Magma in tieferen Erdschichten zurückzuführen ist. Die aktuelle Aktivität weise geringere Energie auf, was die Erkennung erschwert. Die Behörden betonen, dass die Seismizität keine direkte Ausbruchsgefahr darstelle, aber kontinuierlich überwacht werde.

Iberisches Duell zwischen Spanien und Portugal
Heute Abend um 20 Uhr kanarischer Zeit kommt es im texanischen Dallas zum hochspannenden WM-Achtelfinale zwischen Spanien und Portugal. Die beiden iberischen Nachbarn treffen im Duell aufeinander, bei dem es um den Einzug ins Viertelfinale geht.

Bild

Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 06.07.2026 um 14:34

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6.7.2026 - Kanaren mit Alarmstufe Orange wegen Hitze und Calima

Akute Waldbrandgefahr: Behörden mahnen zu strikter Vorsicht in den Bergen.
Wetter auf den Kanaren: Hitzewelle bringt bis zu 40 Grad.-

Die Kanaren stehen vor einer mehrtägigen Phase mit extremen Temperaturen. Es wurde für weite Teile des Archipels offizielle Wetterwarnungen herausgegeben. Ursache für den massiven Temperaturanstieg ist eine Strömung heißer und trockener Luftmassen aus Afrika, die zudem dichten Wüstensand mit sich führt. Das Kanaren News Magazin fasst die aktuellen Prognosen und Sicherheitswarnungen für die kommenden Tage zusammen.

Die Thermometer steigen auf den betroffenen Inseln vielerorts auf Werte von deutlich über 34 Grad. In den am stärksten betroffenen Regionen im Landesinneren und an den Südhängen wird sogar die Marke von 40 Grad erreicht. Aufgrund der extremen Bedingungen und der damit verbundenen Belastung für den Organismus gilt für die Bevölkerung und Touristen erhöhte Vorsicht bei Aktivitäten im Freien.

Warnstufe Orange: Gran Canaria und Ostinseln im Fokus

Besonders intensiv trifft die Hitzewelle wieder Gran Canaria sowie Lanzarote und Fuerteventura. Für diese Gebiete haben die Meteorologen die Warnstufe Orange aktiviert. Der begleitende Calima-Dunst sorgt zudem für eine spürbar eingeschränkte Sichtweite und eine hohe Feinstaubbelastung in der Luft. Auch auf den Westinseln wie Teneriffa steigen die Temperaturen spürbar an, weshalb dort flächendeckend die gelbe Warnstufe gilt.

Neben den hohen Tageswerten kühlt es auch in den Nachtstunden kaum ab, sodass in vielen Küstenorten tropische Nächte mit Tiefstwerten von über 24 Grad erwartet werden. Die Behörden raten dringend dazu, die pralle Mittagssonne zu meiden, ausreichend Wasser zu trinken und körperliche Anstrengungen im Freien zu minimieren. Zudem steigt durch die Trockenheit und die Hitze das Waldbrandrisiko in den Bergen drastisch an.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 06.07.2026 um 14:07

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6.7.2026 - Telde: Angebliche Tierquälerei entpuppt sich als Fake News

Drohnen-Kontrolle auf der Finca: Polizei findet gesunde Tiere statt massenhafter Quälerei.-

Die Lokalpolizei von Telde auf Gran Canaria hat die schweren Vorwürfe wegen angeblicher Tierquälerei auf einer Finca im Ortsteil Lomo de Las Brujas offiziell als Falschmeldung entlarvt. In den vergangenen Tagen hatten Berichte über mehr als einhundert mutmaßlich vernachlässigte und misshandelte Hunde für erhebliche Empörung gesorgt.

Nach einer umfassenden und unangekündigten Überprüfung des Geländes durch die Behörden stellte sich die gesamte Darstellung jedoch als falsch heraus. Das Kanaren News Magazin hält Sie über die offiziellen Ermittlungsergebnisse auf dem Laufenden.

Die Beamten setzten bei der Inspektion des ländlichen Grundstücks unter anderem Drohnen ein, um sich ein lückenloses Bild von den Gegebenheiten vor Ort zu verschaffen. Bei der Zählung wurden statt der behaupteten 150 Tiere tatsächlich weniger als 50 Hunde auf dem Areal vorgefunden.

Die tiermedizinische und polizeiliche Begutachtung ergab, dass sich alle Tiere in einem guten gesundheitlichen Zustand befinden und keinerlei Anzeichen von Vernachlässigung, Unterernährung oder körperlicher Gewalt aufweisen.

Anzeige wegen Verleumdung droht

Zudem stellte die Polizei klar, dass die im Vorfeld verbreiteten Fotos von angeblichen Tierkadavern und schwer verletzten Hunden nicht von diesem Grundstück stammen. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Bildmaterial bewusst manipuliert oder aus anderen Kontexten zusammengestellt wurde, um eine gezielte Kampagne gegen die Betreiber der Finca zu starten.

Die betroffenen Besitzer der Anlage haben nach der polizeilichen Entlastung angekündigt, rechtliche Schritte gegen die Urheber der Falschmeldung einzuleiten. Es stehen Anzeigen wegen Verleumdung, Geschäftsschädigung und Hausfriedensbruch im Raum, da sich Unbefugte für die Erstellung des gefälschten Materials illegal Zutritt zu dem Privatgelände verschafft hatten.

Die Lokalpolizei hat ihren Bericht an die zuständige Justizbehörde übergeben, womit die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Tierquälerei offiziell zu den Akten gelegt sind.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 06.07.2026 um 13:56

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5.7.2026 - Nach jahrelanger Schließung und Rechtsstreit: Kult-Restaurant „La Cilla“ auf Gran Canaria wird für über eine Million Euro gerettet

Das Kult-Restaurant La Cilla in Artenara ist seit Ewigkeiten geschlossen. Nach einem zähen Rechtsstreit investiert Gran Canaria nun 1,05 Millionen Euro in die Rettung. Alle Details zur Zukunft!..-

Alle Details zur Zukunft!

Artenara – Es ist zweifellos einer der spektakulärsten Orte der gesamten Kanaren, doch seit geraumer Zeit stehen Besucher vor verschlossenen Türen. Das ikonische Restaurant und der dazugehörige Aussichtspunkt „La Cilla de Artenara“, berühmt für seinen atemberaubenden Blick über die Caldera de Tejeda, gleicht derzeit eher einem verlassenen Ort als einem gastronomischen Aushängeschild. Nun gibt es endlich gute Nachrichten: Der Inselrat von Gran Canaria (Cabildo) nimmt 1,05 Millionen Euro in die Hand, um dem symbolträchtigen Ausflugsziel neues Leben einzuhauchen. Bis zur lang ersehnten Neueröffnung wird jedoch noch viel Zeit vergehen, denn eine extrem lange Schließungszeit und juristische Altlasten wiegen schwer.

Jahrelanger Stillstand: Der zähe Kampf um die Schlüssel

Das größte Problem des einst so beliebten Lokals war nicht etwa mangelnde Kundschaft, sondern ein erbitterter juristischer Konflikt. Im Zentrum der beispiellosen Verzögerungen stand ein zäher Rechtsstreit, der die Entwicklung und Pflege des Standorts jahrelang blockierte. Bereits zu Beginn dieses Jahrzehnts war die Konzession für den Betrieb des Restaurants regulär ausgelaufen. Doch der damalige Pächter weigerte sich schlichtweg, die direkt neben dem Interpretationszentrum Risco Caído gelegenen Räumlichkeiten zu räumen.

Er pochte stur auf ein angebliches Recht zur Vertragsverlängerung. Seit dem Jahr 2022 versuchte der Inselrat vergeblich, den Pächter zur Akzeptanz des Vertragsendes zu bewegen und die Schlüssel friedlich zurückzuerhalten. Letztendlich musste der Cabildo den Fall vor Gericht bringen. Obwohl die Behörden das Verfahren zur Rückgewinnung des öffentlichen Eigentums gewannen, verzögerte sich die Übergabe durch die Einlegung immer neuer Berufungen massiv. Erst im vergangenen November konnte der Denkmalschutzdienst die Schlüssel endlich wieder in Empfang nehmen. Für die Öffentlichkeit ist das gesamte Gelände bereits seit vergangenem August komplett gesperrt – ein harter Schlag für den Tourismus in der Region und die lokale Gastronomie-Szene.

Über eine Million Euro für die dringend notwendige Komplettsanierung

Die jahrelange Hängepartie, der Leerstand und die fehlende Instandhaltung haben deutliche Spuren an dem einzigartigen Gebäude hinterlassen. Um das Restaurant „La Cilla“ wieder in ein echtes gastronomisches Juwel zu verwandeln, hat das Inselinstitut für Integriertes Management von Welterbe und Biosphärenreservaten nun ein umfassendes Sanierungsprojekt auf den Weg gebracht. Die massiven Bauarbeiten sollen in den Jahren 2026 und 2027 umgesetzt werden.

Die Mängelliste ist lang und erfordert einen tiefgreifenden Eingriff: Geplant sind umfangreiche Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten an den Fassaden sowie der komplette Austausch der alten Holzelemente. Die gesamte technische Infrastruktur muss auf den neuesten Stand gebracht werden. Das betrifft die Sanitär-, Wasser- und Elektroinstallationen ebenso wie moderne Lüftungs- und Brandschutzsysteme. Ein weiterer extrem wichtiger Punkt ist die professionelle Behandlung von Feuchtigkeitsschäden, die sich in den Felsen und Wänden während der langen Schließungszeit ausgebreitet haben. Auch der markante Zugangstunnel, der die Gäste in das Innere der Anlage führt, die legendäre Aussichtsterrasse und die Innenräume selbst werden im Zuge des Projekts vollständig modernisiert.

Neues gastronomisches Konzept: Erst 2027 können Gäste wieder den Ausblick genießen

Wer nun hofft, schon im nächsten Urlaub wieder bei einem guten kanarischen Gericht den Blick über die Bergwelt schweifen lassen zu können, braucht weiterhin viel Geduld. Die zwölfmonatigen Arbeiten werden demnächst ausgeschrieben, doch der eigentliche Baubeginn ist erst für den 1. Dezember 2026 angesetzt. Wenn alles nach Plan läuft, sollen die Maßnahmen am 30. November 2027 abgeschlossen sein.

Frühestens Ende nächsten Jahres wird der dem Gastgewerbe gewidmete Teil von „La Cilla“ also wiedereröffnen können. Zuvor muss nach dem Ende der Bauarbeiten ohnehin erst eine völlig neue Konzession für den Betrieb vergeben werden. Um in Zukunft flexibler aufgestellt zu sein und Schließungen wie in den letzten Jahren zu vermeiden, plant der Cabildo zudem eine strukturelle Änderung: Ein Teil der beeindruckenden Anlage soll künftig vom Institut für die Verwaltung des Welterbes als reiner Aussichtspunkt geführt werden – völlig unabhängig vom Restaurant und seiner Terrasse. So wird sichergestellt, dass dieses Highlight von Artenara künftig immer zugänglich bleibt. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 05.07.2026 um 17:21

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5.7.2026 - Fünf offizielle Hundestrände auf Gran Canaria und Teneriffa

Strandregeln für Haustiere: Wie Gemeinden den Zugang für Vierbeiner regeln-

Auf Gran Canaria und Teneriffa: Fünf Strände für Hunde

Das Baden mit Haustieren an den Küsten der Kanarischen Inseln ist rechtlich streng geregelt. Da jede Gemeinde den Zugang zum Küstenstreifen eigenständig verwaltet, drohen Hundebesitzern an ungeeigneten Abschnitten empfindliche Bußgelder. Um Hundebesitzern die Suche zu erleichtern, haben mehrere Kommunen feste Abschnitte für Tiere eingerichtet. Diese fünf offiziellen Küstenabschnitte auf Gran Canaria und Teneriffa sind ganzjährig und saisonunabhängig für Vierbeiner freigegeben. Das Kanaren News Magazin hat die Details zu den Plätzen zusammengefasst.

Die offiziellen Abschnitte auf Gran Canaria im Überblick

An der Nordostküste Gran Canarias liegt der Strand von Bocabarranco im Stadtteil Jinámar. Dieser Bereich gilt als der erste offizielle Hundestrand der Kanaren. Auf einer Fläche von über 6.000 Quadratmetern bietet der teilurbane Abschnitt ausreichend Platz für den Auslauf der Tiere. Der Untergrund wechselt je nach Gezeitenströmung zwischen Sand und Steinen. Ein Besuch empfiehlt sich vor allem bei Ebbe, da dann die größte Liegefläche zur Verfügung steht.

Eine Alternative bietet der Strand Los Tres Peos in Agüimes. Der gut 200 Meter lange Abschnitt aus dunklem Lavasand ist weniger stark frequentiert als die städtischen Bereiche. Auch hier sorgt die Ebbe für den besten Auslauf. Aufgrund regelmäßiger Winde und teils starker Unterströmungen sollten Besitzer ihre Tiere im Wasser jedoch stets im Blick behalten.

Die freigegebenen Plätze auf Teneriffa

Auf der Nachbarinsel Teneriffa verfügt die Gemeinde Güímar über einen der am besten ausgestatteten Abschnitte. Der Bereich befindet sich direkt neben dem lokalen Jachthafen und erstreckt sich über eine Länge von rund 200 Metern. Neben feinem Sand bietet dieser Platz separate Hundeduschen sowie spezielle Abfallbehälter für den Tierbedarf, was ihn zu einer der komfortabelsten Optionen des Archipels macht.

Im Süden Teneriffas, nahe der Montaña Roja bei El Médano, liegt der Strand El Confital in Granadilla de Abona. Der etwa 170 Meter breite Bereich verbindet die natürliche Umgebung des Naturschutzgebietes mit einer ausgewiesenen Zone für Haustiere und ist ein beliebter Anlaufpunkt für Ausflügler.

Neu hinzugekommen ist ein Abschnitt am Strand Las Gaviotas in der Nähe von Santa Cruz. Der freigegebene Bereich liegt am Ende dieser bekannten Bucht aus schwarzem Vulkansand, direkt unterhalb der Steilklippen und unweit des Strandes Las Teresitas. Die Gemeinde hat hier eine Ruhezone geschaffen, in der das Baden für Halter und Tiere gleichermaßen erlaubt ist.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 05.07.2026 um 16:58

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5.7.2026 - Rekord bei Schlangenjagd auf Gran Canaria: 807 Fänge im Juni

Gefahr für die heimische Tierwelt: Wie die Kettennatter die Rieseneidechsen bedroht,-

Das Umweltressort der Regierung von Gran Canaria hat die neuesten Zahlen zur Bekämpfung der invasiven Kalifornischen Kettennatter vorgelegt. Im vergangenen Monat verzeichneten die Einsatzkräfte des Projekts „Postu“ einen neuen Höchstwert: Insgesamt 807 Exemplare dieser gebietsfremden Schlangenart konnten innerhalb von nur vier Wochen eingefangen werden.

Dies ist die höchste Zahl an Fängen, die jemals in einem einzelnen Monat registriert wurde. Das Kanaren News Magazin hält Sie über die Entwicklung des Artenschutzes auf den Inseln auf dem Laufenden.

Seit Beginn des Jahres 2026 beläuft sich die Gesamtzahl der unschädlich gemachten Reptilien damit bereits auf 2.339 Stück. Die Behörden führen den aktuellen Erfolg im Monat Juni auf das Zusammenspiel mehrerer Faktoren zurück. Neben den idealen klimatischen Bedingungen, die die Schlangen in dieser Jahreszeit besonders aktiv und sichtbar machen, spielte vor allem die Mithilfe der Bevölkerung eine entscheidende Rolle.

Bürgerhilfe und Fang-App sichern den Erfolg für die Natur auf den Kanaren

Mehr als die Hälfte der im Juni registrierten Schlangen wurde direkt von aufmerksamen Bürgern oder über Meldungen in der offiziellen Smartphone-App „Lampropeltis“ lokalisiert und gemeldet. Die Umweltschutzbehörde betont, dass diese schnelle Informationskette unverzichtbar ist, um die Population wirksam einzudämmen. Die Kalifornische Kettennatter wurde vor Jahren als Haustier auf die Insel eingeschleppt und besitzt auf Gran Canaria keine natürlichen Fressfeinde.

Das Problem betrifft die biologische Vielfalt der Natur auf den Kanaren direkt. Die Schlangen ernähren sich primär von einheimischen Reptilienarten wie der Gran-Canaria-Rieseneidechse und dem Gestreiften Kanarengecko, deren Bestände in den betroffenen Gebieten bereits drastisch zurückgegangen sind.

Die Kampagne zur Schlangenjagd wird daher in den kommenden Sommermonaten intensiv fortgesetzt, wobei die Behörden weiterhin um Wachsamkeit in der Bevölkerung bitten.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 05.07.2026 um 06:23

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5.7.2026 - Migration Kanaren: Weniger Ankünfte, höheres Risiko

Atlantikroute: Neue Fluchtwege zu den Kanarischen Inseln-

Der verschärfte Grenzschutz in Mauretanien hat zu einer spürbaren Veränderung der Migrationsbewegungen auf dem Atlantik geführt. Wie die Spanische Kommission für Flüchtlingshilfe (CEAR) in ihrem neuesten Jahresbericht mitteilt, führen die intensiveren Kontrollen an den mauretanischen Küsten zu einer großflächigen Verlagerung der Abfahrtsorte.

Migranten weichen zunehmend auf weiter südlich gelegene Länder wie Gambia, Senegal und Guinea sowie auf den Süden Marokkos aus. Diese Umstrukturierung verlängert die Seewege erheblich und erhöht das Risiko schwerer Schiffsunglücke auf dem Weg zu den Kanarischen Inseln.

Hilfsorganisation sehen in dieser veränderten Routenführung auch den Hauptgrund für den statistischen Rückgang der Ankünfte. Im Laufe des vergangenen Jahres erreichten 17.788 Personen über den Seeweg die Kanaren, was einem Rückgang von 62 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Dieser Trend setzte sich auch in den ersten Monaten des laufenden Jahres fort: Die Anzahl der registrierten Migranten sank laut Innenministerium um 67,2 Prozent, während die Zahl der Boote um 73,7 Prozent zurückging.

Die CEAR betont jedoch, dass diese Zahlen nicht mit einem nachlassenden Migrationsdruck gleichzusetzen sind, sondern das Ergebnis von repressiven Eindämmungsmaßnahmen und politischen Krisen in den Herkunftsländern wie Mali darstellen.

Neue Abfahrtsorte in Westafrika: Längere Seewege erhöhen Gefahren

Durch das Ausweichen auf weiter entfernte Häfen in Westafrika verändern sich die Dynamiken für die Rettungskräfte. Während die klassische Mauretanien-Route zeitweise stark kontrolliert schien, verzeichnen die Behörden aktuell wieder einen Anstieg von Booten aus Marokko, die gezielt die östlichen Inseln ansteuern. Allein auf Lanzarote erreichten innerhalb von zehn Tagen vier Boote mit mehr als 400 Personen die Küste, wodurch die Insel neben El Hierro derzeit die höchste logistische Belastung trägt.

Schutzsystem für Minderjährige bleibt angespannt

Trotz des prozentualen Rückgangs der Gesamtankünfte bleibt die Situation bei der Aufnahme von unbegleiteten Minderjährigen extrem angespannt. Das kanarische Schutzsystem leidet weiterhin unter einer chronischen Überlastung. Zwar sank die Zahl der betreuten Jugendlichen im Laufe des Jahres von über 5.500 auf rund 4.500 Personen, doch die Kapazitäten der lokalen Aufnahmezentren sind nach wie vor komplett erschöpft.

Minderjährige machen derzeit etwa 14 Prozent aller auf dem Seeweg ankommenden Personen aus und gehören aufgrund der extremen Länge der neuen Routen zu den verletzlichsten Gruppen auf der Atlantikstrecke.

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 05.07.2026 um 06:16

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5.7.2026 - La Palma: Die ungezähmte Schönheit der „Isla Bonita“

Einzigartige Natur im Biosphärenreservat: Warum die grüne Insel die La Palma Sehenswürdigkeiten prägt-

La Palma trägt den Beinamen „Isla Bonita“ (die schöne Insel) völlig zurecht. Als grünste und wasserreichste Insel des Archipels ist sie ein absolutes Paradies für Wanderer, Naturliebhaber und Individualtouristen.

Abseits des Massentourismus fasziniert La Palma durch steil aufragende Vulkanmassive, dichte Kiefernwälder und tief eingeschnittene Schluchten. Zudem gilt die Insel aufgrund strenger Gesetze gegen Lichtverschmutzung als einer der weltweit besten Orte für die Astronomie und die Beobachtung des Sternenhimmels. Kanaren News nimmt Sie mit ins grüne Herz des Archipels.

Gigantische Erosionskrater und Sternwarten: Die schönsten La Palma Sehenswürdigkeiten erleben

Das landschaftliche Prunkstück der Insel ist der Nationalpark Caldera de Taburiente. Dabei handelt es sich um einen der größten Erosionskrater der Erde mit einem Durchmesser von rund neun Kilometern und einer Tiefe von bis zu 1.500 Metern. Im Inneren des Kraters erstreckt sich eine unberührte Wildnis aus rauschenden Bächen, versteckten Wasserfällen und dichten kanarischen Kiefernwäldern.

Den höchsten Punkt des Kraterrandes bildet der Roque de los Muchachos auf 2.426 Metern Höhe. Hier oben, weit über der dichten Wolkendecke, befindet sich eines der bedeutendsten astrophysikalischen Observatorien der Nordhalbkugel mit gigantischen Spiegelteleskopen.

Ein völlig anderes Bild zeigt sich im feuchten Nordosten der Insel im Biosphärenreservat Los Tilos. Hier durchwandert man einen subtropischen, urzeitlichen Lorbeerwald, der von gigantischen Riesenfeigen und tiefen Schluchten geprägt ist. Wer sich hingegen für die jüngste geologische Geschichte der Insel interessiert, findet im Süden die rauen Spuren des Vulkanismus. Die weiten Aschefelder rund um den Vulkan San Antonio und die Lavaflüsse des jüngsten Ausbruchs an der Cumbre Vieja zeugen eindrucksvoll von der unaufhaltsamen Schöpferkraft der Erde.

Kulturelles Zentrum ist die wunderschöne Inselhauptstadt Santa Cruz de La Palma. Die historische Altstadt direkt am Meer besticht durch ihre perfekt erhaltenen, farbenfrohen Kolonialhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Weltberühmt sind die kunstvoll geschnitzten Holz-Balkone an der Avenida Marítima, die üppig mit bunten Blumen geschmückt sind und den Wohlstand der einstigen bedeutenden Hafenmetropole widerspiegeln.

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 05.07.2026 um 06:07

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4.7.2026 - Wetterwarnung für die Kanaren wegen Hitze!

Für die Kanaren gilt ab dem morgigen Sonntag eine Wetterwarnung wegen Hitze. Die Warnstufe ist am Montag, nach derzeitigem Stand, noch höher...-

Auf dem Bild ist die Warnung für Montag zu sehen!

Kanarische Inseln – Aufgrund der herannahenden Hitzewelle hat der spanische Wetterdienst AEMET für die Kanaren eine entsprechende Wetterwarnung im Zusammenhang mit Hitze herausgegeben. Alles startet am morgigen Sonntag mit der Warnstufe GELB. Diese Warnung gilt für die ganze Insel Fuerteventura und die Südseite von Gran Canaria. Der Wetterdienst rechnet mit Werten von bis zu 35 °C!

Wetterwarnung am Montag

Für Montag wird diese Warnung (siehe Bild) erweitert auf die Inseln Lanzarote (komplett), La Gomera (komplett) und die Südseite sowie den Nordosten von Teneriffa. Bis zu 34 °C erwartet AEMET in diesen Gebieten.

Auf Gran Canaria sollen die Spitzenwerte noch höher ausfallen und bis zu 37 °C erreichen, daher gilt die Warnstufe ORANGE für die Südhälfte der Insel!

Da der Wetterdienst nicht damit rechnet, dass die Temperaturen am Dienstag zurückgehen, muss damit gerechnet werden, dass auch für diesen Tag eine Wetterwarnung veröffentlicht wird. Dies passiert jedoch frühestens am morgigen Sonntag.

Auf Gran Canaria hat das Cabildo bereits Maßnahmen zur Prävention gegen Waldbrände ergriffen und entsprechende Verbote verhängt. Dies ist an die aktuelle Waldbrandgefahrenwarnung der kanarischen Regierung geknüpft. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 04.07.2026 um 16:05

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4.7.2026 - Akute Waldbrandgefahr auf Gran Canaria: Strenge Verbote ab Sonntag zum Schutz der Natur

Wegen einer extremen Hitzewelle gelten auf Gran Canaria ab Sonntag harte Verbote zur Waldbrandprävention. Erfahren Sie hier, welche Gebiete und Aktivitäten betroffen sind...-

Erfahren Sie hier, welche Gebiete und Aktivitäten betroffen sind.

Gran Canaria – Die nahende Hitzewelle auf den Kanarischen Inseln zwingt die Behörden zu drastischen Maßnahmen. Um die einzigartige Natur und die Bevölkerung zu schützen, hat das Cabildo von Gran Canaria eine umfassende Waldbrandwarnung ausgerufen. Ab Sonntag, dem 5. Juli, um 8:00 Uhr morgens gelten auf der gesamten Insel strenge Sicherheitsregeln und Verbote ab einer Höhe von 400 Metern über dem Meeresspiegel. Das oberste Ziel der Inselregierung ist klar: Jedes Risiko für den Ausbruch eines Feuers muss durch aktive Prävention im Keim erstickt werden.

Prävention hat Vorrang: Warum diese Maßnahmen lebenswichtig sind

Durch die extrem hohen Temperaturen und die extreme Trockenheit der Vegetation reicht bereits ein winziger Funke aus, um eine Naturkatastrophe auszulösen. Aus diesem Grund setzt das Cabildo in diesem Sommer konsequent auf maximale Vorsorge. Die Behörden appellieren an die Eigenverantwortung von Einheimischen und Touristen, denn der beste Brandschutz beginnt beim bewussten Verhalten jedes Einzelnen. Die Verbote dienen als Schutzschild für die Tier- und Pflanzenwelt der Insel und sollen verhindern, dass Einsatzkräfte in lebensgefährliche Situationen gebracht werden.

Strikte Verbote für Feuer und Freizeitaktivitäten im Grünen

Um das Risiko von Waldbränden zu minimieren, wurden weitreichende Einschränkungen für den Freizeitbereich beschlossen. Folgende Aktivitäten sind ab Sonntag in allen Freiflächen, Herbergen, Campingplätzen sowie auf Erholungs- und Rastplätzen des Straßennetzes komplett untersagt:

- Absolutes Feuerverbot: Das Entzünden von Feuern ist im gesamten Risikogebiet verboten. Dies umfasst auch die Nutzung von tragbaren Grillgeräten, Campingkochern und mobilen Feuerstellen jeglicher Art.

- Sperrung von Naturgebieten: Der beliebte Campingplatz Llanos de La Mimbre sowie das Erholungsgebiet Tamadaba bleiben bis auf Weiteres komplett geschlossen. Auch die Zufahrtsstraße GC-216 ist für den allgemeinen Verkehr gesperrt. Nur Anwohner und Rettungsdienste dürfen diese passieren.

- Wegesperrungen im Forst: Das Betreten und Durchwandern von Berg- und Waldgebieten, einschließlich aller Wanderwege und Pfade, ist strengstens untersagt. Ausgenommen sind lediglich Personen, die direkt im Brandschutz, der Überwachung oder der notwendigen Weidewirtschaft tätig sind.

Einschränkungen für Landwirtschaft, Handwerk und Jagd

Auch die wirtschaftliche und traditionelle Nutzung der Naturgebiete wird stark reglementiert, um potenzielle Gefahrenquellen konsequent auszuschließen. Alle bereits erteilten Genehmigungen für land- und forstwirtschaftliche Brandrodungen – wie das Verbrennen von Stoppeln, Weiden oder Schnittabfällen – sind vorübergehend und bis auf Weiteres ausgesetzt.

Zudem ist der Einsatz von pyrotechnischen Materialien wie Feuerwerk sowie von Maschinen, die Funken, Verpuffungen oder elektrische Entladungen erzeugen können, in einer Schutzzone von 400 Metern um die Wälder herum verboten. Selbst die traditionelle Holzkohleherstellung und der Einsatz von Rauch in der Bienenzucht müssen pausieren. Um zusätzlichen Druck von der Tierwelt zu nehmen und Menschen aus den Gefahrenzonen fernzuhalten, wurde zudem die Jagd auf der gesamten Insel vorübergehend komplett ausgesetzt.

Ausnahmen und richtiges Verhalten im Alltag

Wichtig für Anwohner und Urlauber zu wissen: Diese strengen Einschränkungen betreffen laut den offiziellen Karten des Departments für Umwelt, Klima, Energie und Wissen nicht die Gebiete, die sich im Umkreis von einem Kilometer um das direkte Stadtgebiet befinden. Dennoch gilt inselweit erhöhte Wachsamkeit.

Das Cabildo erinnert eindringlich daran, dass das Wegwerfen von brennenden Gegenständen (wie Zigarettenkippen) oder anderen brandauslösenden Materialien streng verboten ist und hart bestraft wird. Die beste Prävention ist die Aufmerksamkeit der Bürger: Wenn Sie Rauch oder ungewöhnliche Brandgerüche bemerken, zögern Sie nicht und wählen Sie sofort den Notruf 112. Nur durch gemeinsame Vorsicht lässt sich die grüne Lunge Gran Canarias in dieser kritischen Hitzeperiode schützen. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 04.07.2026 um 15:56

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4.7.2026 - Neuer Fangrekord: Über 800 Königsnattern in einem Monat auf Gran Canaria gefangen

Alarmierende Zahlen auf Gran Canaria: Im Juni wurde mit 807 gefangenen Schlangen ein neuer Allzeit-Rekord aufgestellt. Alle Infos zur invasiven Art...-

Bisheriger Rekord damit gebrochen!

Gran Canaria – Die beliebte Urlaubsinsel Gran Canaria kämpft weiterhin intensiv gegen eine unsichtbare, aber sehr präsente Plage in ihrer Natur. Im vergangenen Juni verzeichneten die Behörden nun einen besorgniserregenden Höchststand: Noch nie zuvor wurden in einem einzigen Monat so viele Exemplare der Kalifornischen Königsnatter aus der freien Wildbahn entfernt. Dieser neue Rekord verdeutlicht auf eindrucksvolle Weise, wie stark sich diese invasive Art mittlerweile auf der Kanareninsel ausgebreitet hat.

Historischer Höchstwert: 807 Schlangen im Juni eliminiert

Die aktuellen Zahlen sind alarmierend. Genau 807 Schlangen wurden innerhalb von nur 30 Tagen im Juni gefangen. Damit wurde der bisherige Monatsrekord aus dem Mai 2025 – damals waren es 803 Tiere – knapp, aber ganz klar gebrochen. Vergleicht man diese Daten mit dem Vorjahr, wird das Ausmaß der rasanten Verbreitung noch viel deutlicher: Im Juni des vergangenen Jahres wurden „nur“ 623 Nattern eliminiert. Der aktuelle Juni verzeichnet also einen drastischen Anstieg von 184 weiteren Fängen.

Auch der direkt vorangegangene Monat dieses Jahres reiht sich in diese extreme Statistik ein. Im Mai wurden bereits 793 Schlangen auf der Insel gefangen. Dieser Wert markiert aktuell den dritthöchsten monatlichen Rekord seit dem Beginn der systematischen Aufzeichnungen im Jahr 2009.

Dramatische Halbjahresbilanz: Die Population wächst rasant

Ein genauer Blick auf das gesamte erste Halbjahr zeigt die immense und wachsende Aufgabe, vor der die Naturschützer vor Ort stehen. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden bereits beeindruckende 2.209 Kalifornische Königsnattern auf Gran Canaria beseitigt. Obwohl die zweite Jahreshälfte gerade erst begonnen hat, ist das aktuelle Jahr damit schon jetzt das Jahr mit den fünftmeisten Fängen in der Geschichte der Aufzeichnungen.

Diese anhaltende Entwicklung ist ein klarer Beweis dafür, dass die Population der Schlangen weiter wächst und sich die Tiere neue Gebiete der Insel erschließen. Experten weisen jedoch darauf hin, dass die Fangzahlen im weiteren Jahresverlauf voraussichtlich wieder sinken werden. Erfahrungsgemäß nimmt die Aktivität dieser Schlangen an der Erdoberfläche ab August und in den darauffolgenden, etwas kühleren Wintermonaten allmählich ab.

Der Kampf gegen eine invasive Bedrohung

Die Kalifornische Königsnatter ist auf den Kanarischen Inseln nicht heimisch. Sie wurde höchstwahrscheinlich ursprünglich als exotisches Haustier eingeschleppt und breitet sich bereits seit 1998 unaufhaltsam in der Natur von Gran Canaria aus. Für den Menschen und Haustiere ist sie zwar völlig ungefährlich und nicht giftig, für die einzigartige und empfindliche Natur der Insel stellt sie jedoch eine massive Bedrohung dar. Sie macht Jagd auf heimische Arten, insbesondere auf seltene Reptilien wie die Gran-Canaria-Rieseneidechse, die stark vom Aussterben bedroht ist.

Um dieses wertvolle Ökosystem vor dem Kollaps zu schützen, wurde im Jahr 2009 ein spezielles Kontroll- und Fangprogramm ins Leben gerufen, das bis heute unermüdlich im Einsatz ist.

Verstärktes Personal in der kritischen Hochsaison

Die professionelle Bekämpfung der Schlangenplage wird heute vom Umweltministerium des Inselrats und der Regierung der Kanarischen Inseln gemeinsam finanziert. Die operative Umsetzung und die Fangaktionen in der Natur liegen in den Händen des Unternehmens Gesplan.

Aufgrund der extrem hohen Aktivität der Tiere in den warmen Frühlings- und Frühsommermonaten wurde die sogenannte jährliche Notfallphase aktiviert. In dieser kritischen Zeit wird das Personal im Feld massiv aufgestockt, um dem erhöhten Aufkommen der Schlangen Herr zu werden und die einzigartige Biodiversität Gran Canarias bestmöglich zu verteidigen. – MF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 04.07.2026 um 15:42

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4.7.2026 - Teide auf Teneriffa meldet sich mit 500 Mikro-Beben

Bekanntes Phänomen im hydrothermalen System: Keine Anzeichen für Magma-Aufstieg am Teide.-

Vulkanologen geben Entwarnung und nennen die Ursache.

Das Nationale Geografische Institut Spaniens (IGN) und das Kanarische Vulkanologische Institut (Involcan) haben eine ungewöhnliche seismische Aktivität unter den Cañadas del Teide auf Teneriffa verzeichnet. Über einen Zeitraum von knapp zehn Stunden registrierten die Messstationen einen sogenannten hybriden Erdbebenschwarm.

Dieser setzte sich aus rund 500 Mikroerdbeben zusammen. Aufgrund der sehr geringen Magnitude der einzelnen Erschütterungen waren diese für die Bevölkerung auf der Insel nicht spürbar. Das Kanaren News Magazin hält Sie über die Messdaten der Vulkanologen auf dem Laufenden.

Die Seismographen zeichneten die Erschütterungen in einer Tiefe von rund zehn Kilometern unter dem Vulkankegel auf. Experten betonen, dass es sich hierbei um ein bekanntes Phänomen handelt, das in ähnlicher Form bereits in den Jahren 2016, 2019 und 2021 aufgetreten ist. Nach einer ersten Auswertung der Daten besteht kein Grund zur Sorge für Anwohner oder Urlauber.

Experten geben Entwarnung: Hydrothermale Gase als Ursache

Die Vulkanologen erklären das Ereignis mit der Bewegung von hydrothermalen Gasen im Untergrund des Teide-Massivs. Durch den Druck und die Zirkulation dieser heißen Dämpfe in den tiefen Gesteinsschichten kommt es zu den minimalen, kurz aufeinanderfolgenden Erschütterungen. Ein Aufsteigen von flüssigem Magma wird derzeit ausgeschlossen.

Das Überwachungsnetzwerk auf Teneriffa läuft im Normalbetrieb und die Warnstufe für vulkanische Aktivitäten verbleibt unverändert auf Grün. Die Daten der Verformungsmessungen und der Gasemissionen am Krater zeigen laut den Behörden keinerlei Anomalien, die auf eine bevorstehende Änderung des Vulkanverhaltens hindeuten. Die Institute werden die seismischen Bewegungen in den kommenden Tagen jedoch weiterhin intensiv überwachen, um Veränderungen im hydrothermalen System sofort zu erfassen.-

Quelle: Kanaren News
Autor: Kanaren News - 04.07.2026 um 15:00

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