| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
| 13.8.2026 - Keine Baufirma: Strand-Fiasko an der Playa de Las Canteras
Teures Verlustgeschäft: Stadt zahlt saftige Zinsen statt barrierefreien Strand umzubauen.- Das geplante Großprojekt für einen komplett barrierefreien Badebereich an der Playa de Las Canteras in Las Palmas auf Gran Canaria liegt vorerst auf Eis. Die offizielle Ausschreibung der Stadtverwaltung endete in einem Fiasko: Es fand sich kein einziges Bauunternehmen. Bürokratie-Drama in Las Palmas: Stadt musste bereits Fördergelder ungenutzt zurückzahlen Die Ausschreibung für den barrierefreien Umbau des Badebereichs an der Playa de Las Canteras im Bereich der Plaza Miguel Martín Fernández de la Torre neben Tomás Miller, ist erneut gescheitert. Es hat sich kein Bauunternehmen für das rund 209.000 Euro teure Projekt beworben. Damit verzögert sich die seit 2019 geplante Modernisierung für Menschen mit eingeschränkter Mobilität weiter. Vorgesehen waren dort neue Aluminium-Sonnendächer, barrierefreie Duschen, Liegezonen für Rollstuhlfahrer sowie ein inklusives „Audioplaya“-System für Menschen mit Sehbehinderung. Dass sich der Umbau seit Jahren wie ein Kaugummi zieht, liegt vor allem an abgelaufenen Küstenschutz-Lizenzen und dem internen Behörden-Dschungel. Dieser Stillstand kostete die Stadt bereits richtig viel Geld: Weil nichts passierte, musste Las Palmas Ende 2025 eine Förderhilfe des Cabildos über 160.000 Euro ungenutzt zurücküberweisen. Als Strafe wurden obendrein über 25.000 Euro an Verzugszinsen aus der eigenen Stadtkasse fällig. Bis zu einem neuen Anlauf müssen sich Betroffene nun weiter mit der aktuellen Ausrüstung des Roten Kreuzes begnügen.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 13.08.2026 um 04:06 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
| 12.8.8.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio
Partielle Sonnenfinsternis auf den Kanaren: 77 Prozentige Bedeckung Am Mittwochabend erleben die Kanarischen Inseln eine partielle Sonnenfinsternis mit bis zu 77 Prozent Bedeckung. Der Höhepunkt ist gegen 19:54 Uhr zu erwarten, wenn die Sonne wie ein goldgelbes Croissant erscheint. Aber Achtung: Eine Beobachtung ist nur mit zertifizierter Schutzbrille sicher, warnt Rodrigo Abreu von der Kanarischen Gesellschaft für Augenheilkunde. Das Elder Museum richtet auf allen acht Inseln „kosmische Wachtürme“ ein, die von 18:30 bis 21:30 Uhr geöffnet sind. Dort gibt es kostenlose Schutzbrillen und Informationen. Die Finsternis beginnt je nach Insel zwischen 19:04 und 19:07 Uhr. Perseiden über den Kanaren: Bis zu 100 Meteore pro Stunde in der Nacht zum Donnerstag In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (12.–13. August) erreicht der Meteorstrom der Perseiden seinen Höhepunkt mit bis zu 100 Meteoren pro Stunde – besonders gut sichtbar zwischen 2:00 und 3:00 Uhr. Der Neumond und der klare Himmel der Kanaren, einer der besten der Welt, bieten ideale Bedingungen. Die Perseiden, auch „Tränen des Heiligen Laurentius“ genannt, entstehen durch Staubpartikel von Kometen, die mit 250.000 km/h in die Erdatmosphäre eintreten. Auch in der Nacht zum Freitag sind noch Sternschnuppen zu sehen, wenn auch weniger. Flexible Kostenanpassung für die Renovierung des Gran-Canaria-Stadions Der 234,8-Millionen-Euro-Vertrag für die Renovierung des Stadions von Gran Canaria sieht regelmäßige Preisüberprüfungen vor: 58 Prozent der Baukosten passen sich an offizielle Indexpreise für Materialien wie Eisen, Beton und Aluminium an. Nur 42 Prozent des Budgets bleiben fix. Diese Formel soll die realen Kostenschwankungen bei dem technisch anspruchsvollen Projekt abbilden, das unter anderem komplexe Metallkonstruktionen und ein Dach für über 93 Millionen Euro umfasst. Zur Gewährleistung von Transparenz und Fachkompetenz wird ein fünfköpfiger Expertenausschuss die Angebote bewerten. Der Ausschuss besteht aus Beamten mit spezifischer Erfahrung und soll die Neutralität und Nachvollziehbarkeit der technischen Bewertung sicherstellen. Hafen Las Palmas erhöht die Liegegebühren um 30 Prozent Die Hafenbehörde von Las Palmas plant eine 30-prozentige Erhöhung der Liegegebühren, basierend auf dem aktuellen Spitzenverkehr. Wirtschaftsvertreter kritisieren die heimliche Umsetzung ohne Absprache: Der Entwurf wurde am 31. Juli veröffentlicht, doch die Verantwortlichen traten sofort in den Urlaub ein. Betroffene warnen, dass die Tarife unrealistisch hoch seien, da sie auf dem aktuellen Verkehraufkommen beruhen – eine Folge der globalen Konflikte. Bei einer Normalisierung des Schiffsverkehrs drohen exorbitante Kosten und ein Wettbewerbsnachteil für den Hafen. Ingenio saniert 44 Sozialwohnungen in El Sequero für 958.715 Euro Der Stadtrat von Ingenio hat das Unternehmen Construplan mit der zweiten Phase der Sanierung einer Sozialwohnungsanlage in El Sequero beauftragt. Für 958.715 Euro werden fünf Gebäude mit 44 Wohnungen instand gesetzt: Dächer, Fassaden, Eingänge und Installationen werden erneuert, Asbest entfernt und die Barrierefreiheit verbessert. Finanziert wird das Projekt hauptsächlich durch das Gran Canaria Housing Consortium (813.200 €) und die Gemeinde (145.515 €).
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 12.08.2026 um 05:20 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
| 12.8.2026 - Trotz Wachstumsbremse: Rekord an Spaniens Flughäfen
Über 34 Millionen Passagiere im Juli: Aena meldet neuen Rekord und starkes Plus auf Gran Canaria.- Spaniens Flughäfen verzeichnen einen historischen Juli. Aena meldet für den vergangenen Monat über 34 Millionen Passagiere. Auch die Kanaren legen weiter zu – obwohl sich das Wachstum landesweit ganz leicht abkühlt. Kräftiges Plus im Sommer: Über 1,3 Millionen Fluggäste allein auf Gran Canaria im vergangenen Monat Der spanische Flughafenbetreiber Aena meldete am Mittwoch offizielle Rekordzahlen für den Flugverkehr. Demnach passierten im Juli insgesamt 34,4 Millionen Reisende die spanischen Start- und Landebahnen, was einem Plus von 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Der Flughafen von Gran Canaria sicherte sich dabei einen festen Platz in der landesweiten Spitzengruppe. Mit genau 1,34 Millionen Fluggästen verzeichnete die Insel ein starkes Plus von 4,9 Prozent im Vergleich zum Juli des Vorjahres. Aena verzeichnet dennoch eine leichte Abkühlung des Booms Trotz der neuen historischen Höchstwerte zeichnet sich in der Gesamtbilanz eine feine Verlangsamung des Booms ab. In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres reisten insgesamt 190,6 Millionen Passagiere über spanische Flughäfen – ein Zuwachs von 4 Prozent. Dieser Wert liegt jedoch knapp unter dem Wachstumstempo des Vorjahreszeitraums, als zwischen Januar und Juli noch ein Plus von 4,1 Prozent verbucht wurde. Während Madrid-Barajas (6,46 Mio.) und Barcelona-El Prat (5,87 Mio.) das Ranking anführen, verzeichneten Alicante und Valencia mit jeweils über 11 Prozent den prozentual stärksten Passagiersprung im Aena-Netz.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 12.08.2026 um 05:08 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
| 12.8.2026 - Hubschrauber-Einsatz nach Badeunfall auf La Graciosa
Nach der Rettung ging es für den Mann im Hubschrauber nach Lanzarote.- Ein 55-jähriger Mann musste am Dienstagnachmittag nach einem Badeunfall auf La Graciosa per Rettungshubschrauber evakuiert werden. Andere Strandbesucher holten den Mann aus dem Wasser. Der Vorfall ereignete sich an der beliebten Playa de La Francesa. Gegen 15:00 Uhr ging der Notruf bei der Rettungsleitstelle der Kanaren ein, nachdem ein Badegast beim Schwimmen in Seenot geraten war. Nach Angaben der Rettungsleitstelle (Cecoes) holten andere Strandbesucher den Mann aus den Wellen. Beim Eintreffen der Sanitäter zeigte der Patient mittelschwere gesundheitliche Probleme aufgrund eines Beinahe-Ertrinkens. Helikopter-Evakuierung nach Lanzarote Das medizinische Personal des örtlichen Gesundheitszentrums von La Graciosa übernahm die Erstversorgung und Stabilisierung des Patienten direkt auf dem Sand. Aufgrund des Zustands wurde ein Hubschrauber des kanarischen Rettungsdienstes (SUC) angefordert. Der Patient wurde schließlich zum Flughafen César Manrique auf Lanzarote geflogen und von dort mit einer Ambulanz in das Krankenhaus Hospital Doctor José Molina Orosa nach Arrecife gebracht.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 12.08.2026 um 05:04 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
| 12.8.2026 - Gänsehaut am Himmel über den Kanaren: Wenn am frühen Abend plötzlich die Sonne schwindet
Magisches Naturschauspiel am Himmel über den Kanarischen Inseln: Alle exakten Uhrzeiten, Standorte der Himmelsbeobachtung und lebenswichtige Gesundheitstipps im Überblick...- Auf den Inseln ist es "nur" eine partielle Sonnenfinsternis. Kanaren – Ein außergewöhnliches Naturschauspiel versetzt die Bewohner und Gäste der Kanarischen Inseln an diesem Mittwoch in staunende Faszination. Am späten Nachmittag erleben die acht Inseln des Archipels eine eindrucksvolle partielle Sonnenfinsternis. Während der Mond auf dem spanischen Festland die Sonne stellenweise vollständig verdeckt und den Tag für kurze Zeit in dunkle Nacht verwandelt, zeigt sich das kosmische Phänomen über dem Atlantik als verzaubernde Sichel. Die Bevölkerung erwartet ein seltenes Zusammenspiel aus astronomischer Wissenschaft, erhabener Naturschönheit und behördlicher Vorsorge. Für die Wissenschaft und die regionale Bildungsarbeit bietet das Ereignis eine einmalige Gelegenheit, astronomisches Wissen greifbar und erlebbar zu machen. Gleichzeitig mahnen Augenärzte und Behörden zur Disziplin: Wer den Blick ungeschützt gen Himmel richtet, riskiert schwere, irreparable Schäden an der Netzhaut. Darüber hinaus lösen die erwarteten Menschenansammlungen in den Bergen der Inseln vorsorgliche Sicherheitsmaßnahmen aus, um Mensch und Natur gleichermaßen zu schützen. Staunen mit Gänsehaut: Wenn sich die Sonne in ein goldenes Croissant verwandelt Das astronomische Schauspiel erstreckt sich insgesamt über einen Zeitraum von rund zwei Stunden. Auf den Kanarischen Inseln beginnt der sichtbare Durchgang des Mondes vor der Sonnenscheibe gegen 19:00 Uhr und endet kurz vor Sonnenuntergang um etwa 20:45 Uhr. Der emotionale Höhepunkt der Finsternis wird punktgenau um fünf Minuten vor acht Uhr abends erreicht – je nach genauer geografischer Position mit Abweichungen von lediglich einer Minute. Zu diesem Zeitpunkt erreicht die Abdeckung ihren maximalen Wert. Der Mond verdeckt dann bis zu 77 Prozent des Sonnendurchmessers. Das strahlende Gestirn verliert dabei seine gewohnte Kreisform und nimmt die Gestalt einer feinen, goldgelben Sichel an – ein Anblick, der bei vielen Beobachtern tiefes Staunen hervorruft. Da die Sonnenfinsternis kurz vor dem täglichen Sonnenuntergang stattfindet, versinkt die verfinsterte Sonne am Westhorizont direkt im Atlantischen Ozean. Zusätzlich zum Mondtransit erwartet Himmelsbeobachter in den anschließenden Nachtstunden ein weiteres Highlight: Das Ereignis fällt zeitlich mit dem Höhepunkt der Perseiden zusammen. Sobald die Dunkelheit vollständig hereinbricht, ziehen kaskadierende Sternschnuppenschauer über das Firmament. Diese seltene Kombination zweier astronomischer Ereignisse an einem einzigen Abend verleiht dem Tag eine ganz besondere Magie. Der Blick gen Himmel von Insel zu Insel: Wann das Naturwunder Ihr Herz höher schlagen lässt Aufgrund der geografischen Ausdehnung des Archipels verläuft der Mondschatten nicht überall exakt zeitgleich. Nach Berechnungen des Nationalen Geografischen Instituts Spaniens (IGN) zeigen sich minimale zeitliche Verschiebungen von Ost nach West: - La Graciosa und Lanzarote: Hier startet das Phänomen als erstes um 19:04 Uhr. - Fuerteventura und La Palma: Der Erstkontakt des Mondes mit der Sonne folgt rund eine Minute später um 19:05 Uhr. - Gran Canaria, Teneriffa und La Gomera: Auf diesen Inseln beginnt das Schauspiel um 19:06 Uhr. - El Hierro: El Hierro den Beginn um 19:07 Uhr. Exemplarisch zeigt der zeitliche Ablauf im Bergdorf Tejeda auf Gran Canaria, wie sich die Phasen vollziehen: Der Beginn erfolgt um 19:06 Uhr. Mit zunehmender Überlappung rückt der Mond optisch immer weiter vor die Sonne, bis um 19:54 Uhr das Maximum erreicht ist. Anschließend zieht sich der Erdschatten langsam zurück, ehe die Sonnenfinsternis um 20:42 Uhr endet. Die sichtbare Fläche der Sonne nimmt in der ersten Phase ab, bevor sie nach dem Höhepunkt ab 19:54 Uhr wieder schrittweise zunimmt. Gemeinsam das Wunder erleben: Kosmische Wachtürme verbinden Inselbewohner und Gäste Um allen Bürgern und Besuchern ein sicheres und informatives Himmelserlebnis zu ermöglichen, hat das Museo Elder für Wissenschaft und Technologie auf allen acht bewohnten Inseln spezielle Beobachtungspunkte eingerichtet. Diese sogenannten „kosmischen Wachtürme“ stehen der Öffentlichkeit zwischen 18:30 Uhr und 21:30 Uhr kostenfrei zur Verfügung. Vor Ort vermitteln Experten wissenschaftliche Hintergründe zu jeder Phase der Finsternis und teilen geprüfte Schutzbrillen aus. Die offiziellen Standorte der kosmischen Wachtürme im Überblick: - La Graciosa: Caleta de Sebo - Lanzarote: La Santa (Gemeinde Tinajo) - Fuerteventura: Poblado de Atalayita (Gemeinde Antigua) - Gran Canaria: Calle Dr. Domingo Hernández Guerra (in Tejeda) - Teneriffa: Avenida Emigrante in Playa de San Juan - La Gomera: Plaza de San Pedro (in Valle Gran Rey) - La Palma: Playa de los Tarajales (in Tazacorte) - El Hierro: La Frontera Zusätzlich zur Bereitstellung der Standorte läuft eine großangelegte Aufklärungskampagne. In Kooperation mit wissenschaftlichen Institutionen wie dem Institut für Astrophysik der Kanaren (IAC) und dem Museo de la Ciencia y el Cosmos auf Teneriffa werden tausende zertifizierte Schutzbrillen an die Bevölkerung ausgegeben (Quelle zur Schutzbrillen-Verteilung: Museo Elder / IAC). Sorge um das wertvollste Gut: Wie Sie Ihre Augen und Ihre Liebsten vor unsichtbaren Gefahren schützen Bei aller Faszination birgt der direkte Blick in die Sonne erhebliche gesundheitliche Gefahren. Der Präsident der Kanarischen Gesellschaft für Augenheilkunde, Rodrigo Abreu, warnt eindringlich davor, das Phänomen ohne zugelassene Ausrüstung zu betrachten. Behelfsmäßige Lösungen wie herkömmliche Sonnenbrillen, gerußte Gläser oder Rußfilter bieten keinerlei Schutz gegen die unsichtbare, aber extrem schädliche Infrarot- und Ultraviolettstrahlung. Der Augenarzt Ricardo Abreu erläutert die medizinischen Wirkungszusammenhänge: Wenn Sonnenstrahlen ungeschützt auf das Auge treffen, wirkt die Augenlinse wie ein Brennglas. Sie bündelt das Licht direkt auf die Netzhaut im Inneren des Auges, dem zentralen Gewebe für das Sehvermögen. Dies kann zu irreversiblem Gewebeschaden führen. Mögliche Folgen sind erhebliche Sehkrafteinbußen, Störungen des Farbsehens, verzerrte Formen – etwa wenn gerade Linien wellig erscheinen – sowie eine veränderte Größenwahrnehmung von Gegenständen. Tückisch ist dabei, dass Schmerzrezeptoren in der Netzhaut fehlen. Die gesundheitlichen Schäden werden von den Betroffenen oft erst Stunden oder Tage nach der Beobachtung bemerkt. Experten empfehlen daher strikte Verhaltensregeln: - Nur zertifizierte Spezialbrillen nutzen: Verwenden Sie ausschließlich geprüfte Sonnenfinsternisbrillen mit offizieller Zertifizierung (ISO 12312-2). - Tragezeit begrenzen: Schauen Sie auch mit Schutzbrille niemals länger als 30 Sekunden ununterbrochen in die Sonne. - Regelmäßige Ruhepausen einlegen: Gönnen Sie Ihren Augen nach jedem 30-sekündigen Blick mindestens zehn Minuten Pause im Schatten. - Besondere Vorsicht bei Kindern: Da Brillen bei Kindern leicht verrutschen oder beim Spielen abgenommen werden, ist erhöhte Aufsicht geboten. Eine bewährte Methode der NASA besteht darin, die Brille in eine zugeschnittene Pappplatte einzubetten und mit einem Gummiband am Hinterkopf zu fixieren. Personen, die über keine zertifizierte Brille verfügen, wird ausdrücklich geraten, das Ereignis über Live-Übertragungen in den Medien oder an den offiziellen Beobachtungspunkten zu verfolgen. Schutz für Insel und Natur: Warum die Behörden Voralarm ausrufen, damit das Sommerfest sicher bleibt Das spektakuläre Himmelsereignis bringt nicht nur gesundheitliche, sondern auch erhebliche infrastrukturelle und ökologische Herausforderungen mit sich. Die Regierung der Kanarischen Inseln hat vorsorglich den Voralarm des territorialen Notfallplans für den Katastrophenschutz (Plateca) aktiviert. Ziel dieser Maßnahme ist es, ungeordnete Massenbewegungen in die höher gelegenen Gebiete der Inseln zu steuern und die Waldbrandgefahr zu minimieren. Aufgrund der sommerlichen Hitzewellen und der Trockenheit sind die Bergregionen der Inseln extrem anfällig für Brände. Eine unkontrollierte Anfahrt tausender Fahrzeuge zu entlegenen Aussichtspunkten könnte im Notfall Rettungswege blockieren und durch heiße Katalysatoren im trockenen Unterholz Brände auslösen. Die Behörden appellieren daher eindringlich an die Bevölkerung, keine Fahrten in dicht bewaldete Zonen zu unternehmen. Um die öffentliche Ordnung und die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, hat die Guardia Civil eine umfassende Sonderoperation zu Lande, zu Wasser und in der Luft angekündigt. In der Provinz Las Palmas werden Dutzende Einsatzkräfte an den stark frequentierten Aussichtspunkten postiert. Zudem sichern Boote der Seefahrtsbehörde die Küstenabschnitte, während unbemannte Drohnen die Verkehrslage aus der Luft überwachen, um Staus frühzeitig aufzubolzen. Die Einsatzkräfte betonen, dass ein Aufsuchen der Bergspitzen gar nicht notwendig ist. Die Sonnenfinsternis lässt sich im gesamten Archipel von leicht zugänglichen Orten aus hervorragend beobachten – ob von der eigenen Terrasse, von Dorfplätzen, Promenaden oder Naherholungsbereichen an den Stränden. Ein seltenes Phänomen im Kontext: Das historische Sonnenfinsternis-Trio Die partielle Sonnenfinsternis an diesem Mittwoch ist der Auftakt zu einer extrem seltenen astronomischen Konstellation. Spanien und die Kanarischen Inseln erleben innerhalb von nur 18 Monaten insgesamt drei Sonnenfinsternisse – ein Phänomen, das von Astrophysikern als „Trío de Eclipses“ bezeichnet wird. Während die aktuelle Finsternis im Norden des spanischen Festlands total ist – die erste totale Sonnenfinsternis über spanischem Boden seit dem Jahr 1905 –, folgt am 2. August 2027 die nächste Sonnenfinsternis. Diese wird Südspanien und die Straße von Gibraltar verdunkeln und auf den Kanarischen Inseln am Vormittag mit einem noch höheren Bedeckungsgrad zu sehen sein. Am 26. Januar 2028 schließt schließlich eine ringförmige Sonnenfinsternis diese außergewöhnliche Serie ab. Für die Einwohner und Touristen auf den Kanaren bietet der heutige Abend somit den idealen Auftakt für ein spektakuläres Astronomie-Jahrzehnt. Mit der richtigen Vorbereitung, zertifiziertem Augenschutz und der Nutzung lokaler Beobachtungsorte wird das Naturschauspiel zu einem sicheren und unvergesslichen Erlebnis für die ganze Familie. – MF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 12.08.2026 um 04:53 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
| 12.8.2026 - Mehr Gehalt, aber ärmer? Die bittere Realität spanischer Löhne
Die Bruttolöhne in Spanien steigen, doch Inflation und kalte Progression fressen das Plus auf. Warum Arbeitnehmer bis 2025 real an Kaufkraft verlieren...- Viel Geld der Lohnsteigerungen kassiert das Finanzamt! Ein Blick auf die Lohnabrechnung sorgt bei vielen Arbeitnehmern in Spanien auf den ersten Blick für Zuversicht: Die Gehälter sind in den vergangenen Jahren spürbar gestiegen. In der öffentlichen und politischen Debatte wird dieser nominale Lohnzuwachs häufig als klarer Beleg für einen wachsenden Wohlstand und eine starke wirtschaftliche Erholung angeführt. Doch wie viel von diesem Gehaltsplus kommt nach Abzug aller Kosten tatsächlich bei den Menschen an? Eine tiefergehende ökonomische Analyse zeigt ein weitaus komplexeres Bild. Wer die reine Summe auf dem Gehaltszettel mit der tatsächlichen Kaufkraft abgleicht, stellt schnell fest: Trotz augenscheinlich höherer Löhne können sich viele Spanier heute im Alltag weniger leisten als noch vor einigen Jahren. Der trügerische Glanz steigender Bruttolöhne Um die wirtschaftliche Situation der Haushalte objektiv zu bewerten, reicht es nicht aus, isoliert auf die nominalen Gehaltssteigerungen zu blicken. Die nackten Zahlen scheinen zunächst eine Erfolgsgeschichte zu erzählen: Laut offiziellen statistischen Erhebungen stieg das durchschnittliche Bruttogehalt eines spanischen Arbeitnehmers von 26.922 Euro im Jahr 2018 auf voraussichtlich 32.446 Euro im Jahr 2025. Das entspricht einem beachtlichen Zuwachs von 20,5 Prozent innerhalb von sieben Jahren. Auf dem Papier sieht dieser Sprung nach einer massiven Verbesserung der finanziellen Verhältnisse aus. Für den wirtschaftlichen Wohlstand und den Alltag der Bürger ist jedoch nicht das Bruttogehalt entscheidend, sondern das, was am Ende des Monats nach allen Abzügen auf dem Konto landet. Und genau hier beginnt die Diskrepanz zwischen statistischem Wachstum und der gelebten Realität. Wenn der Staat kräftig mitverdient: Die stille Last der Steuern Zieht man Einkommensteuer und Sozialversicherungsbeiträge vom Bruttogehalt ab, zeigt sich, wie stark die öffentliche Hand von den Gehaltserhöhungen profitiert. Das durchschnittliche Nettogehalt in Spanien stieg im selben Zeitraum von rund 21.800 Euro (2018) auf etwa 25.400 Euro (2025). Dieser Nettozuwachs von 16,5 Prozent liegt deutlich unter dem prozentualen Anstieg des Bruttolohns. Die Differenz veranschaulicht eindrucksvoll die zunehmende Steuerlast für den durchschnittlichen Arbeitnehmer. Dieser Unterschied kommt nicht von ungefähr. Zwischen 2018 und 2025 hat sich die Belastung durch Steuern und Sozialabgaben massiv erhöht. Während ein durchschnittlicher Arbeitnehmer 2018 noch etwa 5.122 Euro an den Fiskus und die Sozialkassen abführte, klettert dieser Betrag bis 2025 auf voraussichtlich 7.046 Euro. Dies entspricht einem Anstieg der Abgabenlast um 1.924 Euro pro Jahr – ein Plus von satten 37,6 Prozent. Auch der effektive Steuersatz, also der tatsächliche prozentuale Anteil, der an den Staat fließt, kletterte im Durchschnitt von 19 Prozent auf 21,7 Prozent. Ein immer größerer Teil der hart erarbeiteten Lohnsteigerung versickert somit in den Staatskassen, bevor er den Bürgern für Konsum oder Ersparnisse zur Verfügung steht. Kalte Progression: Die unsichtbare Steuererhöhung für die Mittelschicht Ein zentraler wirtschaftlicher Faktor für diese Entwicklung ist das Phänomen der sogenannten „kalten Progression“. Diese tritt auf, wenn die allgemeine Inflation die Nominallöhne in die Höhe treibt, der Staat die Grenzen der Einkommensteuertarife jedoch nicht entsprechend an die Geldentwertung anpasst. Das Resultat: Arbeitnehmer rutschen allein durch den Inflationsausgleich in höhere Steuerklassen. Sie zahlen prozentual mehr Steuern, obwohl sich ihre tatsächliche wirtschaftliche Leistungsfähigkeit – also ihre reale Kaufkraft – überhaupt nicht verbessert hat. Die aktuellen spanischen Lohndaten belegen diesen Effekt schonungslos. Von der gesamten Bruttogehaltserhöhung in Höhe von 5.524 Euro zwischen 2018 und 2025 erreichten lediglich 3.600 Euro den Arbeitnehmer als Nettogehalt. Die restlichen 1.924 Euro wurden direkt von höheren Steuern und Sozialabgaben verschluckt. Anders formuliert: Nur 65 Prozent der Gehaltssteigerung landeten bei den Beschäftigten, während 35 Prozent von der gestiegenen Steuerlast aufgezehrt wurden. Zwar hat die spanische Regierung laut aktuellen Berichten von Immobilien- und Finanzportalen wie Idealista für das Jahr 2025 gezielte steuerliche Entlastungen auf den Weg gebracht, diese richten sich jedoch primär an Geringverdiener mit einem Jahreseinkommen von unter 20.000 Euro. Für die breite Mittelschicht, zu der der Durchschnittsverdiener mit über 32.000 Euro Brutto gehört, verpufft dieser Effekt weitgehend. Hier schlägt die kalte Progression weiterhin unerbittlich zu. Die Inflation frisst das Lohnplus erbarmungslos auf Selbst der übrig gebliebene Nettogewinn reicht bei Weitem nicht aus, um den Lebensstandard von vor sieben Jahren zu halten. Der Hauptgrund dafür ist die hartnäckige Inflation, die Europa und insbesondere Spanien in den vergangenen Jahren in Atem gehalten hat. Wie aus makroökonomischen Analysen der Europäischen Zentralbank (EZB) hervorgeht, haben vergangene Inflationsschübe die Wirtschaft nachhaltig geprägt und den binnenwirtschaftlichen Preisdruck massiv erhöht. Zwischen 2018 und 2025 stiegen die Verbraucherpreise in Spanien kumuliert um etwa 22,5 Prozent. Genau hier liegt der entscheidende Faktor, der in rein nominalen Wachstumsdebatten oft unter den Tisch fällt. Bereinigt man das aktuelle durchschnittliche Nettogehalt von 25.400 Euro um diese kumulierte Inflation, entspricht der Wert einer Kaufkraft von lediglich 20.729 Euro im Basisjahr 2018. Das bedeutet ganz konkret: Obwohl der durchschnittliche Arbeitnehmer heute nominell mehr Euroscheine in den Händen hält, entspricht seine tatsächliche Kaufkraft der einer Person, die im Jahr 2018 nur 20.729 Euro verdient hat. Setzt man die reale Nettokaufkraft des Jahres 2018 auf einen Indexwert von 100, so ist dieser Wert bis 2025 auf 95,1 gesunken. Der durchschnittliche Arbeitnehmer hat somit in diesem Zeitraum knapp 4,9 Prozent seines realen wirtschaftlichen Wohlstands verloren. Alltag in Spanien: Zwischen hohen Lebenshaltungskosten und Steuerlast Dieser statistische Kaufkraftverlust hat gravierende Auswirkungen auf das tägliche Leben. Um die gleiche Kaufkraft wie 2018 aufrechtzuerhalten, hätte das durchschnittliche Nettogehalt im Jahr 2025 bei rund 26.700 Euro liegen müssen. Es verblieb jedoch bei 25.400 Euro, woraus sich ein spürbares Kaufkraftdefizit von etwa 1.070 Euro netto pro Jahr und Arbeitnehmer ergibt. Wie schmerzhaft dieses Defizit ist, zeigt ein Blick auf die realen Lebenshaltungskosten. Aktuelle Daten von internationalen Lebenshaltungskosten-Indizes wie Numbeo belegen, dass vor allem die Grundbedürfnisse stark ins Geld gehen. Die durchschnittliche Miete für eine Drei-Zimmer-Wohnung in spanischen Stadtzentren liegt heute oft weit über 900 Euro im Monat. Hinzu kommen anhaltend hohe Preise für Lebensmittel, Energie und Dienstleistungen. Wenn das Nettoeinkommen nicht im gleichen Maße steigt wie diese essenziellen Ausgaben, müssen Familien an anderer Stelle sparen – etwa bei Freizeitaktivitäten, Urlauben oder der privaten Altersvorsorge. Trotz eines positiven Wirtschaftswachstums in Spanien, das oft über dem Durchschnitt der Eurozone liegt, spüren viele Menschen im Land diesen Aufschwung in ihrem Geldbeutel nicht. Die makroökonomischen Erfolge des Landes spiegeln sich schlichtweg nicht in der Mikroökonomie der privaten Haushalte wider. Fazit: Die nackten Zahlen hinter der gefühlten Wahrheit Eine gesunde und wachsende Wirtschaft sollte nicht ausschließlich anhand von steigenden Nominallöhnen bewertet werden. Der wahre Maßstab für wirtschaftlichen Erfolg ist die Entwicklung des realen Wohlstands der Bürger. Das Gesamtbild der Jahre 2018 bis 2025 ist in dieser Hinsicht äußerst aufschlussreich und liefert eine klare ökonomische Lektion: - Die Bruttolöhne stiegen um 20,5 Prozent. - Die Nettolöhne stiegen lediglich um 16,5 Prozent. - Die finanzielle Belastung durch Steuern und Sozialabgaben erhöhte sich um gewaltige 37,6 Prozent (effektiv um 14,2 Prozentpunkte). - Gleichzeitig zogen die Verbraucherpreise durch die Inflation um 22,5 Prozent an. Das Endergebnis dieser Entwicklung lässt keinen Spielraum für Interpretationen: Die reale Nettokaufkraft der Spanier sank um 4,9 Prozent. Analysiert man die Gehälter nach Steuern und bereinigt sie um die drastische Geldentwertung, bleibt ein unbestreitbarer Fakt bestehen. Zwischen 2018 und 2025 haben die spanischen Arbeitnehmer an Kaufkraft verloren und sind, ökonomisch betrachtet, trotz höherer Summen auf dem Gehaltszettel real ärmer geworden. Für die Wirtschaftspolitik bleibt es eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahre, diese Schere zwischen Bruttowachstum und realem Wohlstandsverlust wieder zu schließen. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 12.08.2026 um 04:39 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
| 12.8.2026 - Mögliche Kostensteigerungen bei Stadion-Umbau nach Baubeginn eingeplant
Das WM-Stadionprojekt "La Nube" auf Gran Canaria rüstet sich gegen steigende Baukosten. Alle Details zum 234-Millionen-Budget und der Preisanpassung....- Las Palmas de Gran Canaria – Im Zuge der intensiven Vorbereitungen auf die FIFA-Weltmeisterschaft 2030 steht die umfassende Renovierung und infrastrukturelle Erweiterung des Estadio de Gran Canaria im Zentrum der planerischen Aufmerksamkeit. Das ambitionierte Bauvorhaben, das in Architekturkreisen unter dem Projektnamen „La Nube“ (Die Wolke) bekannt ist, soll die wichtigste sportliche Einrichtung der Insel auf ein völlig neues internationales Niveau heben. Gleichzeitig rücken angesichts der enormen Dimensionen des Bauprojekts die finanziellen Rahmenbedingungen massiv in den Vordergrund der öffentlichen und administrativen Diskussion. Im Speziellen geht es um die rechtliche und finanzielle Absicherung gegen mögliche Kostensteigerungen während der mehrjährigen Bauphase, die nach dem offiziellen Baubeginn unweigerlich eintreten könnten. Die verantwortlichen Institutionen haben hierfür präventive und detaillierte Maßnahmen in die Verträge integriert, um die wirtschaftliche Stabilität des Vorhabens zu gewährleisten und unangenehme finanzielle Überraschungen für die öffentliche Hand zu minimieren. Zweite Ausschreibung nach drastischer Budgetanpassung Der Weg zur Modernisierung des Stadions erwies sich bereits in der frühen Planungs- und Vergabephase als äußerst komplex. Nachdem die ursprünglichen Kostenschätzungen angesichts der angespannten globalen Wirtschaftslage nicht mehr zu halten waren und das erste Bieterverfahren ohne Erfolg blieb, musste das gesamte Projekt ein zweites Mal offiziell ausgeschrieben werden. Das anfängliche Budget, das von den Planern zunächst auf 163,28 Millionen Euro beziffert worden war, wurde im Zuge dieser Neuausschreibung signifikant auf 234,80 Millionen Euro erhöht. Diese Budgeterhöhung um mehr als 61,5 Millionen Euro spiegelt die harten wirtschaftlichen Realitäten wider, mit denen Großbauprojekte in der heutigen Zeit konfrontiert sind. Die globale Marktdynamik, veränderte Lieferkettenstrukturen und die allgemeine Inflation in der Baubranche haben dazu geführt, dass die Kosten weltweit rasant gestiegen sind. Um zu verhindern, dass die Ausschreibung erneut ohne geeignete und realistische Angebote von großen Bauunternehmen bleibt, hat der Inselrat (Cabildo de Gran Canaria) die finanzielle Basis des Projekts strikt an die aktuellen Marktgegebenheiten angepasst. Darüber hinaus erfordert die mehrjährige Bauzeit, die voraussichtlich bis in das Jahr 2029 andauern wird, eine besondere strategische Weitsicht der Projektmanager. Das Stadion muss zwingend rechtzeitig fertiggestellt werden, um die strengen Vorgaben, Qualitätsstandards und Fristen des Weltfußballverbandes FIFA für die Ausrichtung der WM-Spiele 2030 zu erfüllen. Innerhalb dieses langen Bauzeitraums von fast drei Jahren sind weitere Kostenschwankungen bei essenziellen Grundmaterialien kaum auszuschließen, weshalb das aktuelle Vertragswerk entsprechende finanzielle Sicherheitsmechanismen und Puffer beinhaltet. Die Preisanpassungsformel: Ein Schutzschirm für die Bauwirtschaft Ein zentraler und vieldiskutierter Bestandteil der neuen Vertragsbedingungen ist eine „periodische und vorbestimmte Überprüfung der Preise“. Diese Maßnahme ist essenziell, um die unberechenbaren Preisentwicklungen bei elementaren Grundmaterialien wie Eisen, Beton und Aluminium effektiv abzufedern, die für die physische Realisierung des Projekts „La Nube“ absolut unverzichtbar sind. Konkret sieht die nun geplante Preisanpassungsformel vor, dass 58 Prozent der Baukosten direkt an offizielle, staatlich anerkannte Preisänderungsindizes gekoppelt werden. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass mehr als die Hälfte des Budgets flexibel auf dokumentierte Kostensteigerungen bei Industriematerialien reagieren kann. Diese Anpassungen erfolgen nicht willkürlich, sondern basieren auf strengen, mathematisch fundierten und vertraglich fixierten Vorgaben, die sowohl den öffentlichen Bauherrn als auch die ausführenden privaten Unternehmen vertraglich absichern. Die verbleibenden 42 Prozent des Budgets bleiben hingegen fix und unterliegen keinerlei Variation durch diese Indexierung. Für die Berechnung der variablen Kosten wird die spezifische und im spanischen Vergaberecht etablierte Formel 821 angewendet. Diese Formel kommt standardmäßig bei allgemeinen Bauarbeiten zum Einsatz, die einen besonders hohen Anteil an metallischen Werkstoffen und komplexen technischen Installationen aufweisen. Durch diese prozentuale Aufteilung zwischen fixen und variablen Kosten wird ein ausgewogenes Risikomanagement betrieben, das extreme finanzielle Ausreißer nach oben für die Steuerzahler verhindern soll, ohne gleichzeitig die ausführenden Firmen bei unerwarteten Materialkrisen in den Ruin zu treiben. Hohe Abhängigkeit von Industriematerialien beim Projekt „La Nube“ Laut der offiziellen Begründung des Vertrags ist die Anwendung dieser speziellen Preisanpassungsformel zwingend notwendig, da das geplante Projekt weit über eine herkömmliche und simple Stadionrenovierung hinausgeht. Der ambitionierte Entwurf, der in Zusammenarbeit mit dem renommierten Architekturbüro L35 Architects entwickelt wurde, umfasst unter anderem einzigartige Metallkonstruktionen, ein hochkomplexes technisches Dachsystem sowie eine Vielzahl an modernen elektrischen, mechanischen und speziellen Infrastruktur-Installationen. Diese umfangreichen und technisch hochgradig anspruchsvollen Arbeitseinheiten bedingen eine außerordentliche Sensibilität des gesamten Vertrags gegenüber den globalen Kostenschwankungen. In diesem speziellen Zusammenhang wird von den Projektverantwortlichen argumentiert, dass die gewählte Preisanpassungsformel die reale Kostenstruktur des Vorhabens in absolut ausgewogener Weise widerspiegelt. Die Formel enthält spezifische Koeffizienten, die exakt die wichtigsten wirtschaftlichen Komponenten der Ausführung repräsentieren. Für einzigartige Gebäudeinfrastrukturen mit einem derart signifikanten strukturellen und industriellen Anteil, wie es bei diesem Stadionumbau der Fall ist, gilt diese Methodik als unerlässlich, um spätere Baustopps durch Materialengpässe oder ungedeckte Kosten zu vermeiden. Das neue Dachsystem als dominierender Kostenfaktor Ein detaillierter Blick auf die Zusammenfassung des Projektbudgets offenbart die finanziellen Schwerpunkte der Renovierung, durch die Gran Canaria zu einem der modernen Aushängeschilder der FIFA-Weltmeisterschaft 2030 werden soll. Der mit Abstand größte und komplexeste Einzelposten ist die komplette Dacheindeckung. Die Kosten für diese hochmoderne Konstruktion belaufen sich nach aktuellen Berechnungen auf über 93,05 Millionen Euro. Dies entspricht mehr als der Hälfte, exakt 50,46 Prozent, des gesamten materiellen Baubudgets, welches auf gut 180,40 Millionen Euro veranschlagt wird. Die geplante Dachstruktur soll nicht nur das gesamte Stadion überspannen und die Zuschauer auf allen Tribünen vor Witterungsbedingungen schützen, sondern auch modernste Technologien wie Photovoltaikanlagen integrieren. Es ist exakt dieses futuristische Dach, das dem Projekt den griffigen Namen „La Nube“ verliehen hat. Neben der aufwendigen Dachkonstruktion stellen Beton und allgemeine Bauwerke den zweitgrößten materialbezogenen Posten dar. Die hierfür geplanten Ausgaben belaufen sich derweil auf mehr als 22,38 Millionen Euro und repräsentieren somit 12,14 Prozent des reinen materiellen Ausführungsbudgets. Der verbleibende Rest des Gesamtbudgets von 234,80 Millionen Euro setzt sich aus notwendigen Gemeinkosten, dem einkalkulierten Gewinn der ausführenden Bauunternehmen sowie der kanarischen allgemeinen indirekten Steuer (IGIC) zusammen. Ein Expertengremium zur Sicherung der Qualität und Unparteilichkeit Angesichts des enormen finanziellen Volumens und der weitreichenden Bedeutung für die Insel, hat der Cabildo de Gran Canaria besondere administrative Maßnahmen ergriffen, um die Vergabe der Bauaufträge so transparent und rechtssicher wie möglich zu gestalten. Obwohl die gesetzlich festgelegten Kriterien zur Bewertung der Angebote dies im Rahmen eines standardisierten, offenen Vergabeverfahrens nicht zwingend vorschreiben, wurde offiziell beschlossen, einen unabhängigen Experten- und Bewertungsausschuss einzusetzen. Dieses Gremium wird exklusiv dafür verantwortlich sein, die eingereichten Angebote der Baukonsortien für die Durchführung des Projekts „La Nube“ fachlich zu bewerten. Der öffentliche Auftraggeber hat die Einrichtung dieses Ausschusses völlig freiwillig beschlossen. Die offizielle Begründung hierfür stützt sich auf die absolute Einzigartigkeit und den enormen Umfang des Auftrags. Im Fokus stehen die Stärkung des Transparenzgrundsatzes in der öffentlichen Verwaltung sowie die strikte Wahrung der Prinzipien von Neutralität und Unparteilichkeit. Durch die funktionale Trennung zwischen dem politisch vorschlagenden Gremium und dem rein fachlich bewertenden Ausschuss soll jeder Anschein von Interessenskonflikten vermieden werden. Die Nachvollziehbarkeit und ausführliche Motivation der technischen Beurteilung haben oberste Priorität. Dieser fachspezifische Ausschuss wird aus genau fünf Personen bestehen. Eine strikte Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist eine spezielle technische Ausbildung und langjährige, nachgewiesene Erfahrung in Angelegenheiten, die in direktem Zusammenhang mit der Art und Dimension dieser Baumaßnahme stehen. Ein weiteres, entscheidendes Kriterium zur Sicherung der absoluten Unabhängigkeit ist, dass alle Mitglieder zwingend den Status von Beamten im öffentlichen Dienst haben müssen. Externe, private Berater sind von der direkten Entscheidungsfindung somit ausgeschlossen. Erweiterung der Stadionkapazität für die Weltmeisterschaft Über die streng regulierten Kostenaspekte und Vergabeverfahren hinaus, verfolgt der Umbau ein klares infrastrukturelles Ziel, um das Stadion in die internationale Spitzenklasse zu führen. Das Estadio de Gran Canaria, das 2003 eröffnet wurde, muss seine Kapazitäten signifikant erhöhen, um als offizieller Austragungsort der Weltmeisterschaft bestätigt zu werden. Der Entwurf sieht vor, die Kapazität von derzeit gut 32.400 Sitzplätzen auf über 44.000 Plätze aufzustocken. Um dies zu erreichen und das Stadionerlebnis zu intensivieren, sollen unter anderem die Nord- und Südtribünen deutlich näher an das Spielfeld herangerückt werden. Dies verbessert die Sichtlinien für die Fans und verdichtet die Atmosphäre im Stadion. Die Modernisierung der Eingänge, neue VIP-Bereiche und hochmoderne Pressezentren sind ebenfalls Teil der architektonischen Neuausrichtung. Zusammenfassend zeigt die detaillierte vertragliche Vorbereitung, dass die Projektverantwortlichen auf Gran Canaria die Lehren aus vergangenen globalen Bauprojekten gezogen haben. Die bewusste Entscheidung, potenzielle Kostensteigerungen nach Baubeginn durch präzise mathematische Formeln und extrem transparente, beamtengeführte Vergabeverfahren zu regulieren, sichert das Projekt finanziell ab. Mit dem Budget von 234,80 Millionen Euro und dem architektonischen Konzept „La Nube“ bereitet sich Gran Canaria darauf vor, im Jahr 2030 nicht nur Gastgeber eines historischen Sportereignisses zu sein, sondern auch ein architektonisches Wahrzeichen zu schaffen, das langfristig wirtschaftliche und sportliche Mehrwerte für die Region generiert. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 12.08.2026 um 04:33 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
| 11.8.2026 - San Bartolomé de Tirajana stellt Müllabfuhr nach Brand um
Nach dem Brand im Ökopark Juan Grande muss die Müllabfuhr in San Bartolomé de Tirajana neu organisiert werden. Auch Arucas zieht Konsequenzen...- Auch in Arucas gibt es deshalb Änderungen! San Bartolomé de Tirajana – Der Großbrand, der am vergangenen Freitag weite Teile des Ökoparks Süd (Ecoparque Sur) in Juan Grande zerstörte, hat nun weitreichende Konsequenzen für den Alltag der Bürger auf Gran Canaria. Die temporäre Schließung und die massiven Einschränkungen beim Entladen auf der Deponie zwingen die Gemeinden zum sofortigen Handeln. Der Stadtrat von San Bartolomé de Tirajana hat die Zeitpläne und Routen für die kommunale Müllabfuhr vorübergehend weitreichend neu organisiert. Das Problem zieht jedoch Kreise über den Inselsüden hinaus – auch im Norden spürt man bereits die spürbaren Auswirkungen der unterbrochenen Entsorgungsketten. Inselweite Umstrukturierung durch das Cabildo de Gran Canaria Die primäre Ursache für die aktuellen Verzögerungen und logistischen Engpässe liegt in einer vom Inselrat (Cabildo de Gran Canaria) angeordneten, außerordentlichen Umstrukturierung des Abfallmanagementsystems. Da die Betriebskapazität des Ecoparque Sur nach dem Brandereignis, bei dem gigantische Mengen an gelagertem Grünschnitt in Flammen aufgingen, vorerst stark limitiert ist, müssen Müllfahrzeuge ausgedehnte Umwege in Kauf nehmen. Die Abfallströme des gesamten Südens werden derzeit gezwungenermaßen in den Ökopark Nord (Ecoparque Norte) im Gebiet Salto del Negro in Las Palmas sowie zu anderen, kleineren Umschlagstationen auf der Insel umgeleitet. Der Inselrat weist in einer offiziellen Erklärung darauf hin, dass diese Ausnahmemaßnahme unweigerlich zu „längeren Wartezeiten, massiven Verzögerungen im Management und vereinzelten Störungen bei der kommunalen Abfallentsorgung“ führen wird. Die Fahrzeiten der Müllwagen haben sich aufgrund der weiten Distanzen vervielfacht, was den straff durchgetakteten Rhythmus der Abfuhr empfindlich stört. San Bartolomé de Tirajana passt Dienstpläne an Als direkte Reaktion auf diese logistische Herausforderung haben der Stadtrat von San Bartolomé de Tirajana und das zuständige Konzessionsunternehmen den Abfallentsorgungsdienst kurzfristig angepasst. Das oberste Ziel ist es, die Auswirkungen auf die touristisch geprägte Gemeinde sowie die Wohngebiete so gering wie möglich zu halten. Eine der markantesten Änderungen betrifft die getrennte Sammlung. Die Abholung von Altpapier und Kartonagen findet ab sofort in den Nachtstunden statt. Dieser strategische Wechsel ermöglicht es den Fahrzeugen, im Anschluss frühmorgens – und damit vor dem einsetzenden Berufsverkehr – zu den nun weiter entfernten Sammelstellen im Norden zu fahren, um dort zu entladen. Anschließend können die leeren Wagen direkt in den Süden zurückkehren und die reguläre Abholung von Leichtverpackungen fortsetzen. Trotz dieser Bemühungen steht die getrennte Abfallsammlung derzeit unter enormem Druck. Zwar bleibt der Dienst grundsätzlich aufrechterhalten, jedoch kann es aufgrund der deutlich längeren Anfahrts- und Wartezeiten beim Entladen in Salto del Negro zu lokalen Engpässen und temporär überfüllten Containern in San Bartolomé de Tirajana kommen. Die städtischen Betriebe überwachen daher täglich die verschiedenen Gemeindeteile. In enger Abstimmung mit dem Entsorgungsunternehmen werden Routen und personelle Ressourcen so flexibel wie möglich angepasst, sobald Vorkommnisse gemeldet werden. Auswirkungen bis in den Norden: Arucas stoppt Sperrmüllabholung Dass der Brand im Süden eine inselweite logistische Krise ausgelöst hat, zeigt sich auch in anderen Gemeinden fernab von Juan Grande. Wie das regionale Nachrichtenportal Norte Gran Canaria berichtet, hat die Stadtverwaltung von Arucas in dieser Woche die reguläre Sammlung von Sperrmüll und Haushaltsgeräten vollständig ausgesetzt. Als Grund nennt das Rathaus von Arucas explizit das Feuer im Ecoparque Sur. Da die Anlagen des Cabildo im Norden nun die enormen, zusätzlichen Lasten aus dem Süden aufnehmen müssen, fehlen Kapazitäten und es kommt zu gravierenden Rückstaus. Erst wenn die Inselregierung eine offizielle Rückkehr zur Normalität in der südlichen Abfallentsorgungsanlage bestätigt, wird Arucas den Sperrmüllservice wieder aufnehmen. Diese Kettenreaktion verdeutlicht eindrücklich, wie engmaschig und anfällig das Entsorgungssystem der Insel ist. Dringender Appell an die Bevölkerung zur Zusammenarbeit Angesichts dieser angespannten Lage schließt sich der Stadtrat von San Bartolomé de Tirajana der dringenden Bitte um Zusammenarbeit an, die zuvor bereits vom Inselrat formuliert wurde. Die Bürgerinnen und Bürger werden nachdrücklich gebeten, das Abstellen von Müllsäcken oder losem Abfall neben bereits vollen Containern strikt zu vermeiden. Dies erschwert nicht nur die ohnehin belastende Arbeit der städtischen Reinigungskräfte, sondern zieht bei den sommerlichen Temperaturen auch schnell Hygiene- und Geruchsprobleme nach sich. Zudem wird die Bevölkerung aufgerufen, sich laufend über offizielle Kanäle zu informieren und den Anweisungen der Behörden Folge zu leisten. Das kommunale System wird diesen Notfallmodus so lange beibehalten und anpassen, wie die Einschränkungen im Ecoparque Sur fortbestehen. Oberste Priorität bleibt es, gesundheitsgefährdende Störungen zu minimieren und den lebensnotwendigen Service in der Gemeinde aufrechtzuerhalten. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 11.08.2026 um 02:43 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
| 11.8.2026 - Alles nur geklaut! 4 Produkt-Piraten auf Teneriffa verhaftet
Zugriff in Costa Adeje und Playa de las Américas: Vier Festnahmen und 2.000 beschlagnahmte Fake-Klamotten.- Großeinsatz der Polizei auf Teneriffa: In den Urlauberhochburgen Costa Adeje und Playa de las Américas wurden vier Personen festgenommen. Die Beamten zerschlugen ein illegales Verkaufsnetzwerk und stellten rund 2.000 gefälschte Luxus-Kleidungsstücke sicher. Im Süden der größten Kanaren-Insel hat die Nationalpolizei einen schweren Schlag gegen die Produktpiraterie gelandet. Vier mutmaßliche Betreiber von Modegeschäften wurden festgenommen, gegen eine fünfte Person wird ermittelt. Die Beschuldigten verkauften in ihren Läden in den beliebten Touristenzentren Costa Adeje und Playa de las Américas systematisch gefälschte Kleidung und Accessoires namhafter Luxuslabels. Bei der Razzia wurden rund 2.000 gefälschte Artikel beschlagnahmt. Nach Angaben der Ermittler hätte die illegale Ware als Originalware auf dem legalen Markt einen Gesamtwert von rund 210.000 Euro erzielt. Luxusmarken schalteten Ermittler ein Der Zugriff der Polizei erfolgte nach Anzeigen von Rechtsvertretern mehrerer betroffener Modemarken. Den Anwälten war der illegale Verkauf ihrer geschützten Designs auf Teneriffa aufgefallen. Nach ersten Überprüfungen organisierten die Beamten eine gleichzeitige Inspektion aller verdächtigen Ladenlokale in den Urlaubsgebieten. Um die Fälschungen direkt vor Ort rechtssicher nachzuweisen, wurde die Polizei bei dem Einsatz von offiziellen Gutachtern der geschädigten Firmen begleitet. Die Festgenommenen wurden zur Polizeidienststelle überstellt und werden nun der zuständigen Justizbehörde wegen eines Verbrechens gegen das gewerbliche Eigentum vorgeführt.- Offizielles Foto der spanischen Nationalpolizei bei der Beschlagnahmung von gefälschter Markenkleidung im Süden Teneriffas. Ermittler der Nationalpolizei sichern die gefälschte Luxusbekleidung in einem der betroffenen Geschäfte. Foto: Policía Nacional Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 11.08.2026 um 02:33 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
| 11.8.2026 - Gran Canaria baut neues Tierheim für 7,2 Mio. Euro
Platz für Hunderte Tiere und moderne Pflegeeinrichtungen direkt vor Ort.- Endlich! Das neue Tierheim im Süden von Gran Canaria nimmt Formen an. Für die moderne Station in der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana wurde jetzt die erste Bauphase gestartet. Die Anlage wird dringend gebraucht, denn jedes Jahr landen in der Gegend weit über 300 Hunde und Katzen auf der Straße. Der Neubau bietet künftig genug Platz, um Hunderten Tieren gleichzeitig ein sicheres Dach über dem Kopf und medizinische Hilfe zu geben. Die Kosten für das gesamte Vorhaben belaufen sich auf insgesamt 7.230.334 Euro. Für die erste Phase, die Erschließung und Urbanisierung des rund 10.000 Quadratmeter großen Grundstücks, sind knapp zwei Millionen Euro eingeplant. In der zweiten Phase folgt dann der eigentliche Hochbau des Gebäudekomplexes für gut fünf Millionen Euro. Sobald die Verträge unterzeichnet sind, haben die Bauunternehmen laut Ausschreibung genau zehn Monate Zeit, um das gesamte Projekt schlüsselfertig fertigzustellen. Terrassenbau wegen Steillage: So wird das Tierheim aufgeteilt Die komplizierte Landschaft des Grundstücks stellt die Architekten vor eine große Herausforderung. Da das Gelände sehr unregelmäßig ist und eine starke Steigung aufweist, wird die gesamte Anlage terrassenförmig auf verschiedenen Ebenen errichtet. Auf der obersten Hauptebene werden die Verwaltung und eine moderne Tierklinik untergebracht. Eine Etage tiefer entstehen die Bereiche für Katzen sowie die gesamte Logistik. Noch weiter unten werden schließlich die weitläufigen Gehege für die Hunde gebaut. Diese sind wiederum in Bereiche für Kurzzeit- und Langzeitaufenthalte unterteilt und verfügen über eigene Lager für Futter und Pflegeartikel. Insgesamt können 295 Hunde und 149 Katzen aufgenommen werden. Für Hunde stehen 46 Einzelboxen und 120 mittlere Gehege für je zwei Tiere bereit. Katzen bekommen zehn große Räume für jeweils zehn Tiere. Für Samtpfoten, die medizinische Hilfe brauchen, gibt es eine extra Krankenstation. Das Projekt geht aber weit über Hunde und Katzen hinaus. Auf dem Gelände werden zusätzlich drei große Pferdeställe, drei Gehege für Nutztiere und eine riesige Voliere für Vögel errichtet. Zwei große Auslaufflächen und ein natürliches Abwasser-Reinigungssystem runden die Anlage ab.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 11.08.2026 um 02:29 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
| 11.8.2026 - USA und Marokko testen Langstreckenwaffen vor den Kanaren
Weitere schlechte Nachrichten für Spanien: Die USA und Marokko testen Langstreckenwaffen vor der Küste der Kanarischen Inseln.- Das US-Militär und Marokko haben mit einer scharfen Schießdemonstration ein neues High-Tech-Militärzentrum vor den Kanaren eingeweiht. Der Test einer neuartigen Langstreckenrakete fand nur rund 200 Kilometer vor Lanzarote statt und gilt als Meilenstein einer erweiterten Rüstungsinitiative. Vom 3. bis 7. August 2026 führten die US-amerikanischen Streitkräfte (AFRICOM) und die königlichen marokkanischen Streitkräfte (FAR) die erste offizielle Live-Feuerdemonstration im neuen „Africa Multidomain Training and Experimentation Center“ (AMTEC) in Tan-Tan durch. Wie aus einem Bericht des US-Afrikakommandos hervorgeht, diente das Manöver der Erprobung von Präzisionsschlagfähigkeiten über große Entfernungen. Der Test ist Teil einer speziellen Expansionsinitiative des US-Heeresministers („Test Range Expansion Initiative“), um neue Waffentechnologien schneller unter realistischen Bedingungen einsatzbereit zu machen. US-Rüstungsindustrie testet Zukunftstechnologien vor der Haustür der Kanaren Bei dem Manöver bauten Militärangehörige beider Länder ein mobiles Testgelände auf und arbeiteten eng mit Ingenieuren und Technikern der amerikanischen Verteidigungsindustrie zusammen. Im Fokus stand die Erprobung eines neuen, kostengünstigen Marschflugkörpersystems, das skalierbare Präzisionsschläge ermöglicht. Zudem wurden wichtige Daten zur drahtlosen Kommunikation, zu autonomen Systemen sowie zur Manövrierfähigkeit von Tragflächen und Fahrwerkskomponenten gesammelt. Das Zentrum in Tan-Tan, etwas mehr als 200 Kilometer vor Lanzarote gelegen, soll laut Oberst Zouhair El Hamdani (Koordinator der marokkanischen Streitkräfte) als regionales Kompetenzzentrum für die Entwicklung fortschrittlicher Technologien etabliert werden. Geopolitische Spannungen und militärischer Vorsprung Die Partnerschaft mit Marokko bietet eine entscheidende Plattform, um die Einsatzbereitschaft der US-Streitkräfte und unserer afrikanischen Partner zu beschleunigen, so General Dagvin Anderson, Kommandeur des US Africa Command. Diese Demonstration soll Marokkos Rolle als regionaler Sicherheitsführer stärken und dient dem schnellen Testen neuer Systeme, die auf reinen US-Testgeländen nur schwer nachzubilden sind. Während das Rüstungsprogramm in Zukunft weiter auf autonome Systeme und fortschrittliche Sensortechnologien ausgeweitet wird, beobachten spanische Sicherheitskreise die zunehmende High-Tech-Aufrüstung vor den Toren des kanarischen Archipels sehr genau. Das Manöver fällt in eine Phase anhaltender diplomatischer Spannungen infolge der Grenzkrise in Ceuta.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 11.08.2026 um 02:24 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
| 10.8.2026 - Weihnachtswelt im Parque Sur 2026/2027: Neuer Termin bekannt
Der Termin für die Weihnachtswelt im Parque Sur 2026/2027 stehen fest. Alle Infos zu Programm, Budget und Highlights in Maspalomas...- Maspalomas – Die Verwaltung von San Bartolomé de Tirajana hat große Pläne für den kommenden Winter. Der Parque del Sur soll sich zur Saison 2026/2027 in das absolute gesellschaftliche und touristische Zentrum der Region verwandeln. Unter dem Titel „Navidades del Mundo“ (Weihnachten rund um die Welt) wird eine Großveranstaltung geplant, die Maspalomas weiterhin als feste Größe im weihnachtlichen Veranstaltungskalender etablieren soll. So wie schon seit 2024 (Video des Beitrages). Nun stehen die genauen Termine für das Mega-Event fest. Der offizielle Zeitplan für die Weihnachtswelt im Parque Sur 2026/2027 Um in der winterlichen Hochsaison die maximale Wirkung bei Einheimischen und Urlaubern zu erzielen, wurde der Projektzeitplan präzise definiert. Die Verträge für die Organisation der Veranstaltung laufen vom 14. Dezember 2026 bis zum 7. Januar 2027. In diesem Zeitraum sind auch die umfassenden Auf- und Abbauarbeiten im Park inkludiert. Für die Besucher besonders relevant ist jedoch die eigentliche Veranstaltungsphase: Das Kernprogramm, bestehend aus zahlreichen Aufführungen, interaktiven Workshops und Shows, wird in einem kompakten und intensiven Zeitraum vom 19. Dezember 2026 bis zum 3. Januar 2027 stattfinden. HIER ZUM EVENT in unserem Kalender! Wichtig für die Planung von Familienausflügen: Um notwendige Betriebspausen einzulegen und technische Wartungsarbeiten sicherzustellen, gibt es drei festgelegte Tage ohne Aktivitäten. Am 24. und 31. Dezember 2026 sowie am 1. Januar 2027 bleibt die Weihnachtswelt geschlossen. Fast eine halbe Million Euro für das Winter-Highlight Der Stadtrat überlässt bei der Planung nichts dem Zufall. In einem über 150 Seiten starken Dokument wurde die Ausschreibung veröffentlicht, die mit einem Auftragswert von knapp 500.000 Euro dotiert ist. Das ehrgeizige Ziel dieses Budgets: Ein hochwertiges Unterhaltungsprogramm für Kinder, das gleichzeitig höchste Standards in den Bereichen Sicherheit, Barrierefreiheit und technische Effizienz erfüllt. Aufteilung in drei strategische Bereiche Um den reibungslosen Ablauf und den Erfolg des Events zu garantieren, wurde das Projekt in drei spezifische Lose unterteilt, die von Fachfirmen abgedeckt werden müssen: Los 1: Kreativität und Sicherheit. Dieser Teil bildet das kreative und organisatorische Herzstück. Er umfasst die künstlerische Leitung und das Kulturprogramm, strikt gekoppelt mit dem Sicherheits- und Schutzkonzept. Diese Zusammenlegung ist eine Vorgabe der regionalen Richtlinien für Freiluftveranstaltungen, um künstliche Zersplitterungen im Ablauf zu vermeiden. Zu den Hauptattraktionen in diesem Bereich zählen das markante „Weihnachtshaus“, das „Legolandia“-Zelt und die beliebte „Sternenecke“. Los 2: Technische Infrastruktur. Hier geht es um die hochkomplexe Technik, die für eine Veranstaltung dieser Größenordnung benötigt wird. Dazu gehören professionelle Tontechnik, modernste Bühnenbeleuchtung, großflächige LED-Leinwände sowie das komplette temporäre Stromnetz für alle Zelte und Bühnen auf dem Gelände. Los 3: Rund-um-die-Uhr-Sicherheit. Die Sicherheit der Besucher hat oberste Priorität. Dieses Los ist exklusiv für zertifizierte private Sicherheitsdienste reserviert, die den Veranstaltungsort während der gesamten Laufzeit von Mitte Dezember bis Anfang Januar lückenlos und rund um die Uhr überwachen. Maspalomas positioniert sich als weltoffenes Familienziel Mit der Weihnachtswelt im Parque Sur 2026/2027 verfolgt die Gemeinde ein Ziel, das weit über rein optische Reize hinausgeht. Das Event soll das Zugehörigkeitsgefühl stärken, die lokale Identität fördern und so den Wirtschaftssektor der gesamten Gemeinde im Süden der Insel ankurbeln. Der zukünftige Betreiber wird dabei eng mit allen Beteiligten zusammenarbeiten und agiert unter der ständigen Aufsicht des Kulturministeriums. Letztendlich sendet San Bartolomé de Tirajana mit diesem öffentlichen Bauprojekt eine klare Botschaft: Maspalomas hat in den Wintermonaten nicht nur verlässlichen Sonnenschein und Strände zu bieten. Es ist vielmehr ein weltoffener, sicherer und inklusiver Ort, der Familien ein unvergessliches und erstklassig organisiertes Weihnachtsfest ermöglicht. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 10.08.2026 um 07:52 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
| 10.8.2026 - Erhöhte Warnung wegen Waldbrandgefahr aufgehoben, wieder Vorlaram für die Kanaren
Hin und Her mit der Waldbrandgefahr auf den Kanaren, seit dem heutigen Montag gilt "nur noch Vorlarm" auf den Inseln...- Es scheint ein Ping-Pong-Spiel zu sein... Kanaren – Die Regierung der Kanarischen Inseln hat über die Generaldirektion für Katastrophenschutz die Alarmbereitschaft wegen Waldbrandgefahr auf El Hierro, La Palma, Teneriffa, La Gomera und Gran Canaria mit Wirkung zum heutigen Montag 08:00 Uhr (10. August 2026) beendet. Diese Entscheidung wurde unter Berücksichtigung der Informationen der staatlichen Wetterbehörde und anderer verfügbarer Quellen sowie in Anwendung des Sonderplans für Katastrophenschutz und Notfallmaßnahmen bei Waldbränden der Autonomen Gemeinschaft der Kanarischen Inseln (INFOCA) getroffen. Zwar wurde diese Warnung im Zusammenhang mit der Hitzewelle beendet, doch befinden sich alle Inseln der Kanaren gemäß Abschnitt 2.10 des INFOCA seit dem 1. Juni 2026 in der Vorwarnung zur Waldbrandgefahr. Beachten Sie etwaige Hinweise der Behörden. Es gelten diese vorbeugenden Tipps - Werfen Sie weder beim Gehen noch aus dem Autofenster brennende Zigarettenkippen oder Streichhölzer weg. - In Gefahrenzonen, auch auf offenen Feldern, landwirtschaftlichen Flächen und ganz besonders in von Wäldern umgebenen Siedlungen, dürfen keine Raketen, Knallkörper, Feuerwerkskörper oder andere Geräte mit Feuer gestartet werden. - Lassen Sie niemals Müll oder Abfall im Wald zurück. Nutzen Sie die Abfallentsorgungsdienste und die dafür vorgesehenen Behälter. - Entfernen Sie alle Äste, die die Fassade Ihres Hauses berühren. - Halten Sie grundlegende Feuerwehrausrüstung (Schläuche, Äxte) und einen gewissen Wasservorrat bereit.- Weiterhin einen schönen Sommer! Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 10.08.2026 um 07:46 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
| 10.8.2026 - Gesuchter Brite in Maspalomas festgenommen
Der Brite brach seine Kautionsauflagen und flüchtete heimlich nach Gran Canaria.- Ein per Haftbefehl gesuchter Brite ist der Polizei auf Gran Canaria ins Netz gegangen. Beamte nahmen den Mann im Urlaubsort Maspalomas fest. Ihm werden Sexualdelikte gegen Kinder vorgeworfen. Wie das Diario de Avisos berichtet, spürten die Ermittler den Mann nahe einem Ferienhaus auf. Der Beschuldigte war in Großbritannien wegen der Taten bereits vorläufig festgenommen worden. Dortige Richter entließen ihn jedoch gegen Kaution vorerst wieder in die Freiheit. Diese Gelegenheit nutzte der Brite zur Flucht und setzte sich heimlich nach Spanien. Da er einer Vorladung vor Gericht nicht nachkam und sein Aufenthaltsort unbekannt war, wurde Haftbefehl erlassen. In einer Ferienunterkunft klickten die Handschellen Ein konkreter Tipp führte die Polizei direkt nach Maspalomas. Nach einer kurzen Abfrage in der Zentrale, ob der Haftbefehl überhaupt noch gültig ist, wurde die Straße so lange observiert, bis der Gesuchte schließlich vor dem gemieteten Ferienhaus lokalisiert werden konnte. Die dortige Festnahme lief völlig ruhig ab. Gleich danach ging es für den Mann auf die Dienststelle in Maspalomas. Ein Ermittlungsrichter übernahm den Fall noch am selben Tag. Wegen der Fluchtgefahr schickte dieser den Mann sofort in U-Haft. Dort wartet er jetzt auf seine Auslieferung nach Großbritannien.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 10.08.2026 um 07:40 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
| 10.8.2026 - Badegast auf Teneriffa stirbt nach Rettung aus dem Atlantik
Selbst der Einsatz des Defibrillators konnte das Leben des Mannes nicht mehr retten.- Ein Badeunfall hat am Sonntag an der Küste von Teneriffa ein Todesopfer gefordert. Nach der Rettung aus dem Meer mit Anzeichen von Ertrinken verstarb ein 32-jähriger Mann am Strand von La Tejita in der Gemeinde Granadilla de Abona. Um 13.52 Uhr liefen die ersten Notrufe auf. Unter anderem meldete der Strand-Rettungsdienst, dass ein Mann bewusstlos aus dem Atlantik gezogen wurde. Da der 32-Jährige bereits Anzeichen des Ertrinkens zeigte und einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten hatte, starteten die Helfer umgehend mit der Herzdruckmassage. Die Notrufzentrale schickte sofort einen Rettungshubschrauber mit Notarzt, eine Sanitätsambulanz sowie ein Team des Gesundheitszentrums aus San Isidro. Auch die Feuerwehr rückte zum Strand aus. Das medizinische Personal übernahm nach der Landung sofort die bereits eingeleiteten Maßnahmen. Die Ärzte versuchten verzweifelt, den Mann mit erweiterten Maßnahmen und einem halbautomatischen Defibrillator ins Leben zurückzuholen. Doch alle Bemühungen blieben erfolglos. Nach langem Kampf am Unfallort mussten die Mediziner den Tod des 32-jährigen Mannes feststellen. Neben den Rettungsdiensten waren auch Einheiten der örtlichen Polizei sowie die Guardia Civil an der Playa de La Tejita im Einsatz.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 10.08.2026 um 07:20 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
| 10.8.2026 - Immobilien auf den Kanaren gehen massenhaft an Ausländer
Europäer dominieren den Markt während die Quadratmeterpreise auf 3.052 Euro klettern.- Der Ausverkauf des kanarischen Wohnungsmarktes an Ausländer erreicht historische Dimensionen. Im zweiten Quartal des Jahres wurden fast drei von zehn Immobilien auf den Kanaren von Bürgern ohne spanischen Pass gekauft. Laut den neuesten Daten des spanischen Verbandes der Grundbuchämter kletterte der Anteil internationaler Transaktionen auf den Inseln auf satte 29,33 Prozent. Das entspricht einem kräftigen Sprung von 6,55 Prozent im Vergleich zum vorherigen Quartal. Damit festigen die Kanaren ihren Platz in der Spitzengruppe. Nur auf den Balearen (32,27 Prozent) und in Valencia (31,03 Prozent) kaufen Ausländer prozentual noch mehr Häuser. Während der Immobilienmarkt im Rest von Spanien spürbar abkühlt und die Verkaufszahlen landesweit um 5,7 Prozent eingebrochen sind, bleibt der Druck auf dem Archipel extrem hoch. Besonders heftig trifft es die Provinz Santa Cruz de Tenerife (Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro). Hier sicherten sich ausländische Käufer zwischen April und Juni sage und schreibe 32,25 Prozent aller verkauften Wohnungen und Häuser – also fast jede dritte Immobilie. In der Provinz Las Palmas (Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote) lag die Quote bei ebenfalls hohen 26,55 Prozent. Provinz Santa Cruz de Tenerife bricht mit über 32 % alle Rekorde Der Löwenanteil der ausländischen Käufer stammt aus der Europäischen Union. EU-Bürger zeichnen für 18,03 Prozent aller gesamten Immobilienkäufe auf den Kanaren verantwortlich. Käufer aus dem restlichen Europa (wie Großbritannien oder der Schweiz) kommen auf einen Anteil von 3,49 Prozent. Investoren aus Nordamerika (0,40 Prozent), Südamerika (0,37 Prozent) und Afrika (0,32 Prozent) spielen dagegen auf den Inseln kaum eine Rolle. Auf gesamtspanischer Ebene führen die Briten die Käuferliste an (6,99 Prozent), dicht gefolgt von Niederländern (6,94 Prozent) und Deutschen (6,11 Prozent). Dieser ungebremste Ansturm aus dem Ausland treibt die Preise für die einheimische Bevölkerung in schwindelerregende Höhen. Die Kanaren gehören mittlerweile zu den teuersten Regionen im Land. Laut der offiziellen Statistik der Registerämter liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis auf den Inseln aktuell bei rekordverdächtigen 3.052 Euro. Für normale kanarische Familien und junge Menschen wird es dadurch auf dem freien Markt nahezu unmöglich, überhaupt noch bezahlbaren Wohnraum zu finden.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 10.08.2026 um 07:15 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
| 9.8.2026 - Spaniens Retourkutsche: Neue Einreisekontrollen für Urlauber aus Italien
Spaniens heftige Retourkutsche: Nach Italiens Grenzschließungen kontert Madrid mit Kontrollen an Flughäfen. Was das für Urlauber im Schengen-Raum bedeutet...- Noch nicht alle Häfen & Flughäfen sind betroffen. Spanien/Kanaren – Ein politischer Schlagabtausch zwischen zwei der beliebtesten europäischen Urlaubsländer eskaliert mitten in der sommerlichen Hochsaison. Als direkte Retourkutsche für die kurz zuvor von Italien verhängten Einreisebeschränkungen hat Spanien ab diesem Samstag strenge Grenzkontrollen für Reisende aus der Italienischen Republik eingeführt. Für Urlauber und Flugreisende bedeutet dies neue Hürden – denn die Maßnahmen betreffen gezielt wichtige Touristen-Flughäfen und Kreuzfahrtterminals. Der Auslöser: Ceuta und eine politische Retourkutsche Um diese drastische Maßnahme zu verstehen, bedarf es eines Blicks auf die diplomatischen Spannungen der vergangenen Wochen. Nachdem Ende Juli zehntausende Migranten in die spanische Nordafrika-Exklave Ceuta eingedrungen waren, hatte die italienische Regierung unter Giorgia Meloni am 1. August reagiert und als einziges EU-Land das Schengen-Abkommen für Einreisen aus Spanien teilweise ausgesetzt. Die Linksregierung in Madrid reagierte empört auf diesen Schritt und stellte Rom ein klares Ultimatum zur sofortigen Aufhebung der Kontrollen. Da Italien dieses Ultimatum verstreichen ließ und die Einschränkungen sogar bis mindestens Mitte August verlängerte, folgte nun die harte spanische Retourkutsche in Form von Gegenkontrollen. Ausweitung auf die beliebtesten Ferienregionen Was zunächst mit den zentralen Knotenpunkten begann, wurde rasch auf das ganze Land ausgeweitet. An den spanischen Großflughäfen Adolfo Suárez Madrid-Barajas und Josep Tarradellas Barcelona-El Prat starteten die Beamten bereits um Punkt 00:00 Uhr in der Nacht zum Samstag mit den intensiven Überprüfungen. Kurze Zeit später dehnte das spanische Innenministerium die Maßnahmen auf die Flughäfen von Málaga, Sevilla, Bilbao, Alicante und Valencia aus. Besonders brisant für den Tourismussektor: In den kommenden Stunden wird die Wiedereinführung der Grenzkontrollen auch auf die stark frequentierten Ferienziele der Balearen und der Kanarischen Inseln ausgeweitet. Im primären Fokus der Behörden stehen dabei Flüge von den italienischen Abflughäfen Rom (Fiumicino und Ciampino), Mailand (Malpensa), Neapel, Venedig und Florenz. Diese Liste soll in den nächsten Tagen laufend aktualisiert und erweitert werden. Auch der maritime Sektor bleibt nicht verschont: Im Hafen von Barcelona werden bei der Ankunft von Kreuzfahrtschiffen aus Italien ab sofort gezielte stichprobenartige Überprüfungen durchgeführt. So laufen die Kontrollen „an der Flugzeugtür“ ab Um ein völliges Chaos an den Airports zu vermeiden, hat sich die spanische Nationalpolizei für ein hocheffizientes Vorgehen entschieden. Die Kontrollen finden laut Ministerium direkt „an der Flugzeugtür“ statt – also unmittelbar am Ausgang der Fluggastbrücke in das Terminalgebäude. Dadurch müssen die Passagierströme nicht in externe, reguläre Grenzkontrollbereiche umgeleitet werden, was wertvolle Urlaubszeit rettet. Rund einhundert speziell an Grenzübergängen stationierte Beamte führen diese Aufgabe parallel zu ihren regulären Pflichten aus. Pro Flugzeug kommen – je nach Größe und Auslastung der Maschine – zwei bis vier Polizisten zum Einsatz. Geprüft werden die Ausweisdokumente von etwa 5 bis 10 Prozent der Reisenden. Konkret bedeutet das: Bei mittelgroßen Flugzeugen werden durchschnittlich 15 Personen kontrolliert, bei Großraumflugzeugen sind es etwa 25 Personen. Das Augenmerk liegt dabei auf Staatsangehörigen von Drittstaaten. Bei ihnen werden „stichprobenartige, nicht systematische“ Kontrollen durchgeführt, um die Einhaltung des Schengener Grenzkodex exakt zu verifizieren. Das oberste Ziel der Behörden ist laut offiziellen Angaben die größtmögliche Kooperation mit den Fluggesellschaften, damit EU-Bürger rasch und unbehelligt aussteigen können. Sollten jedoch Zweifel an der Identität bestehen, wird die betroffene Person diskret zu einem separaten Grenzposten eskortiert, wo über eine mögliche Einreiseverweigerung entschieden wird. Erste Bilanzen zeigen bereits die Härte der Maßnahmen: Allein am ersten Tag wurde zehn Personen, die aus Italien anreisten, die Einreise nach Spanien verweigert. Diplomatische Rechtfertigung und EU-Vermittlung Obwohl die spanische Maßnahme in der Öffentlichkeit unmissverständlich als Retourkutsche auf Italiens Vorgehen gewertet wird, wählte Spaniens Innenminister Fernando Grande-Marlaska auf europäischer Ebene eine äußerst formelle Begründung. In Schreiben an hochrangige EU-Vertreter – darunter die Exekutiv-Vizepräsidentin der Kommission, Henna Virkkunen, die Parlamentspräsidentin Roberta Metsola sowie EU-Migrationskommissar Magnus Brunner – rechtfertigte er den Schritt mit der allgemeinen Migrationssituation. Grande-Marlaska argumentierte dabei taktisch: Spanien beobachte den massiven Migrationsdruck auf der zentralen Mittelmeerroute – welche bekanntermaßen hauptsächlich Italien betrifft – und die damit verbundenen Aktivitäten grenzüberschreitender Schleusernetzwerke mit größter Sorge. Um die öffentliche Ordnung in Spanien zu schützen, berufe man sich daher auf die Artikel 25 fortfolgende des Schengener Grenzkodex (Verordnung EU 2016/399), um die Binnengrenzen vorübergehend wieder zu überwachen. EU-Kommissar Magnus Brunner bemüht sich derweil bereits intensiv um Vermittlung zwischen den zerstrittenen Nationen und mahnte an, dass gegenseitiges Vertrauen die wichtigste Währung zwischen den Mitgliedsstaaten sei. Wie lange dauern die Einschränkungen für Touristen? Reisende müssen sich vorerst auf anhaltende Kontrollen einstellen. Die offizielle Wiedereinführung der Grenzkontrollen gilt zunächst für einen Monat, konkret vom 8. August (00:00 Uhr) bis zum 7. September (00:00 Uhr). Das spanische Innenministerium betonte jedoch deutlich, dass dieser Zeitraum flexibel gehandhabt wird. Je nach Entwicklung der Umstände und der diplomatischen Lage im Mittelmeerraum werden die spanischen Behörden eine fortlaufende Bewertung vornehmen. Danach wird entschieden, ob die für Urlauber lästige Maßnahme beibehalten, in ihrer Form geändert oder – bei einer Einigung mit Italien – vorzeitig wieder aufgehoben wird. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 09.08.2026 um 03:56 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
| 9.8.2026 - Wieder erhöhte Waldbrandgefahr auf fast allen Inseln der Kanaren!
Nach nicht einmal 2 Tagen befinden sich seit heute wieder fast alle Inseln der Kanaren in erhöhter Alarmbereitschaft wegen Waldbrandgefahr. Hier die Infos...- Seit 9 Uhr gilt die neue Warnstufe. Kanaren – Erst vor zwei Tagen wurde die erhöhte Waldbrandgefahr auf den Kanaren herabgestuft, seit heute Morgen um 9 Uhr wurde diese wieder für fast alle Inseln heraufgestuft. Die Regierung der Kanarischen Inseln hat über die Generaldirektion für Katastrophenschutz die Warnung vor Waldbrandgefahr auf Gran Canaria, Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro herausgegeben. Die neue Warnstufe gilt ab dem 30. Juli 2026 um 11 Uhr! Diese Entscheidung wurde unter Berücksichtigung der Informationen der staatlichen Wetterbehörde und anderer verfügbarer Quellen sowie in Anwendung des Sonderplans für Katastrophenschutz und Notfallmaßnahmen bei Waldbränden der Autonomen Gemeinschaft der Kanarischen Inseln (INFOCA) getroffen. Territorialer Geltungsbereich: Die Inseln El Hierro, La Gomera und La Palma, der südliche Teil Teneriffas sowie Gran Canaria oberhalb von 400 Metern bleiben in Alarmbereitschaft. Für den Rest Teneriffas gilt nun eine Vorwarnstufe. Beobachtungen & Begründung: Es wird ein allgemeiner Temperaturrückgang erwartet, wobei in den mittleren Höhenlagen im Süden von La Gomera und El Hierro, im Nordwesten und Westen von La Palma, im Güímar-Tal und im Süden von Teneriffa sowie im Süden und Südosten von Gran Canaria weiterhin Höchstwerte von 30 °C möglich sind. Die Vegetation, insbesondere in diesen Gebieten, benötigt noch Zeit zur Erholung. Die Passatwinde wehen weiterhin mäßig, an den Südost- und Nordwesthängen jedoch zeitweise stark. Dort sind in exponierten Lagen vereinzelt starke bis sehr starke Böen möglich. In höheren Lagen oberhalb von 700–1200 m ist mit leichtem Dunst zu rechnen, der sich im Laufe des Sonntags auflöst. Aufgrund der erhöhten Luftfeuchtigkeit an den vom Passatwind exponierten Hängen kann die Inversionsschicht auf 700–800 m ansteigen. Auf den Gipfeln und an den windabgewandten Hängen wird eine relative Luftfeuchtigkeit von unter 30 % erwartet. Nach dem Waldbrandgefahrenindex (IPIF) von AEMET werden weiterhin hohe und sehr hohe Risikowerte erwartet, vor allem in den mittleren Höhenlagen im Süden und Westen der Inseln.- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 09.08.2026 um 03:45 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
| 9.8.2026 - Teide-Zufahrt in der Nacht zur Sonnenfinsternis eingeschränkt
Zwei gigantische Himmelsspektakel sorgen für einen Massenansturm in den Bergen.- Teneriffa zieht vor dem erwarteten Ansturm auf den Teide die Notbremse. Ein kilometerlanger Stau am höchsten Berg Spaniens soll im Keim erstickt werden. Die Inselregierung schränkt die Zufahrt zum Nationalpark in der Nacht vom 12. auf den 13. August 2026 für private Autos drastisch ein. Die Einschränkung gilt von 17.00 Uhr bis 05.00 Uhr. Schuld an der Maßnahme ist der Mega-Ansturm wegen 2 Naturereignissen am 12. August. Neben der Sonnenfinsternis, die auf den Kanaren immerhin teilweise zu sehen ist, funkelt am Nachthimmel die Hauptphase der Perseiden-Sternschnuppen. In den Sommern 2024 und 2025 ist der Ansturm am Teide völlig aus dem Ruder gelaufen. Mehr als 2.000 Autos blockierten damals gleichzeitig den Nationalpark, parkten die sensible Natur zu und versperrten Fluchtwege. Ein absoluter Albtraum für die Rettungskräfte. Um diese Gefahr zu stoppen, baut die Inselregierung an den 4 Haupt-Zufahrtsstraßen Kontrollposten auf. Wer kein genehmigtes Fahrzeug hat, wird dort konsequent abgewiesen. In La Orotava (TF-21), La Esperanza (TF-24), Chío (TF-38) und Vilaflor (TF-21). Wer dort mit dem privaten Pkw hochfahren will, wird von den Beamten der Polizei und der Guardia Civil an den Kontrollsperren abgewiesen. Eine Jahrhundert-Sonnenfinsternis lockt Tausende Beobachter auf den Vulkan Völlig unmöglich ist der Ausflug zum Sterne- und Finsternis-Gucken aber nicht, da es sich um eine gezielte Regulierung und keine Vollsperrung handelt. Die Einschränkung betrifft ausschließlich private Fahrzeuge. Freie Fahrt haben weiterhin Busse, Rettungsdienste, der Lieferverkehr und Angestellte des Nationalparks. Auch Urlauber, die eine feste Buchung im Parador-Hotel oder der Seilbahn-Herberge haben, dürfen die Sperren passieren. Für alle anderen Besucher richtet das Busunternehmen Titsa einen Sonderverkehr ein. Die Busse (Guaguas) pendeln an beiden Abenden zwischen 19:30 Uhr und 02:30 Uhr nachts von den Stationen in La Orotava, La Esperanza und Vilaflor direkt hinauf in die Cañadas des Teide. Die totale Sonnenfinsternis am 12. August zieht vor allem über den Norden des spanischen Festlands und die Balearen hinweg. Auf Teneriffa sorgt das Ereignis am späten Nachmittag dennoch für eine magische Stimmung und einen massiven Ansturm auf Aussichtspunkte oberhalb der Wolkendecke. Im Anschluss startet am Nachthimmel das große Finale mit den Perseiden-Sternschnuppen. Richtig gut zu sehen sind sie ab 23.00 Uhr, wobei die intensivste Phase erst morgens zwischen 04.00 Uhr und 06.00 Uhr erreicht wird. Für absolute Sicherheit sorgt ein riesiges Aufgebot von Feuerwehr und Zivilschutz. Die Behörden wollen so garantieren, dass der Nationalpark bei einer plötzlichen Gefahr sofort evakuiert werden kann.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 09.08.2026 um 03:33 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
| 9.8.2026 - Flieger aus Chile mit Notfall auf Gran Canaria gelandet
Ärzte an Bord leisten Erste Hilfe auf dem Weg nach Gran Canaria.- Ein Flug aus Südamerika musste am Freitag auf dem Flughafen Gran Canaria notlanden. Eine Passagierin erlitt mitten über dem Atlantik schwere Herzprobleme. Der Flieger war auf dem Weg von Santiago de Chile nach Madrid. Die Crew leitete sofort den Sinkflug auf das Archipel ein. Am Boden stand der Rettungsdienst bereits für die Patientin bereit. Die Vorfall ereignete sich westlich von Madeira. Zufällig reisten mehrere Ärzte als Passagiere in der Maschine mit. Sie übernahmen sofort die Erstversorgung der Frau. Der Kapitän bat zeitgleich um die Erlaubnis für eine Notlandung. Perfekte Koordination im Luftraum Die Fluglotsen in Portugal und auf den Kanaren arbeiteten perfekt zusammen. Sie gaben der Maschine sofort die direkteste Route frei. Alle anderen Flugzeuge mussten warten, um dem Notfall absoluten Vorrang zu gewähren. Die Lotsen verkürzten den Anflug nach Gran Canaria dadurch enorm. Da im betroffenen Luftraum im Moment des Vorfalls wenig Verkehr herrschte, konnte die Maschine direkt sinken. Das sparte wertvolle Minuten für das Leben der Patientin. Nach einer sicheren Landung übergab die Crew die Frau direkt an die wartenden Notärzte auf dem Rollfeld. Sie wurde umgehend in ein Krankenhaus auf Gran Canaria transportiert.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 09.08.2026 um 03:27 |