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4.7.2026 - Kanaren lösen Hitze und Waldbrand-Alarm aus Erhöhte Bereitschaft in den Bergen: Wegen der extremen Trockenheit und Hitze wurde der Waldbrand-Alarm für Teneriffa und Gran Canaria aktiviert.- Die kanarische Regierung hat aufgrund einer heranziehenden Hitzewelle für mehrere Inseln die offizielle Alarmstufe für Waldbrände ausgerufen. Nach Angaben der Generaldirektion für Notfälle tritt die Maßnahme am Sonntag, dem 5. Juli, in Kraft. Betroffen von der höchsten Warnstufe für Brandrisiken sind Teneriffa und Gran Canaria. Für das gesamte Archipel gilt zudem eine Vorwarnung wegen hoher Temperaturen. Das Kanaren News Magazin hält Sie über die aktuelle Sicherheitslage auf dem Laufenden. Auslöser für diese Verschärfung der Wetterlage ist eine heiße Luftmasse aus Afrika, die für extreme Trockenheit in den mittleren Höhenlagen und Bergregionen sorgt. Der Temperaturanstieg beginnt am Sonntag zunächst im Osten der Kanaren, betrifft vor allem das Landesinnere von Fuerteventura sowie Gran Canaria und weitet sich im Laufe der Woche auf das gesamte Territorium aus. Temperaturen nahe 40 Grad und strikte Verbote in den Bergen Die staatliche Wetteragentur Aemet erwartet in den kommenden Tagen Spitzenwerte, die punktuell an die 40-Grad-Marke heranreichen. In den südlichen Mittellagen von Gran Canaria werden zu Wochenbeginn Höchstwerte von rund 38 Grad prognostiziert. Für Teneriffa und Fuerteventura liegen die amtlichen Vorhersagen für die tieferen Regionen im Landesinneren bei etwa 32 bis 33 Grad. Wegen einer meteorologischen Inversion, die die Hitze in den Bergen staut und die Vegetation massiv austrocknet, ist das Entzünden von Feuern strengstens verboten. Dies gilt für Teneriffa sowie für Höhenlagen über 400 Metern auf Gran Canaria. Die Behörden sperren forstwirtschaftliche Wege und schränken landwirtschaftliche Arbeiten ein. Ergänzend zu den hohen Temperaturen wird eine leichte Calima-Staubschicht erwartet, weshalb gesundheitlich gefährdeten Personen von körperlicher Anstrengung im Freien abgeraten wird.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 04.07.2026 um 10:41 |
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4.7.2026 - Tierquälerei in Telde: Polizei ermittelt gegen Besitzer Die Sondereinheit für Umweltschutz der Guardia Civil (Seprona) hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Tierquälerei im Gemeindegebiet von Telde auf Gran Canaria eingeleitet. Auf einem ländlichen Grundstück im Ortsteil Lomo de Las Brujas wurden mehr als einhundert Hunde unter mutmaßlich tierschutzwidrigen Bedingungen entdeckt. Auslöser für das behördliche Einschreiten war die Anzeige eines Tierschützers, der die Situation auf dem Gelände vorab dokumentiert hatte.- Der Zeuge gab an, bei einem Besuch der Finca auf völlig verwahrloste Tiere gestoßen zu sein. Viele der Hunde wiesen demnach sichtbare Krankheits- und Verletzungssymptome auf, darunter fortgeschrittene Stadien von Leishmaniose sowie unbehandelte Wunden. Zudem wurden auf dem Areal mehrere Tierkadaver entdeckt, die teilweise ungeschützt auf dem Boden lagen. Seprona schaltet sich ein: Behörden prüfen Zustand der Tiere Beamte der Seprona suchten das Grundstück daraufhin für eine erste Inspektion auf. Nach einer ersten Sichtung bestätigte sich der Verdacht auf systematische Vernachlässigung der Tiere. Die Hunde, bei denen es sich überwiegend um Jagdhunde handelt, waren teils ohne ausreichenden Schutz vor der Sonne und unter mangelhaften hygienischen Zuständen untergebracht. Das Kanaren News Magazin hält Sie über die weiteren behördlichen Maßnahmen auf dem Laufenden. Die Ermittler prüfen nun den genauen Gesundheitszustand jedes einzelnen Tieres in Zusammenarbeit mit Amtsveterinären. Gegen den Besitzer der Finca wird wegen eines Vergehens gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Die lokalen Behörden in Telde koordinieren derzeit, wie die große Anzahl an Hunden tiermedizinisch versorgt und gegebenenfalls auf offizielle Tierheime und Auffangstationen der Insel aufgeteilt werden kann.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 04.07.2026 um 10:38 |
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4.7.2026 - Diebesbande im Süden von Gran Canaria erwischt Ein großer Schlag gegen die Kriminalität ist der Guardia Civil auf Gran Canaria gelungen. Unter dem Namen „Operation Urraka“ zerschlug die Kriminalpolizei aus Vecindario und Maspalomas eine gut organisierte kriminelle Vereinigung, die sich auf Einbrüche in Hotels und touristische Apartmentkomplexe spezialisiert hatte.- Vier mutmaßliche Haupttäter wurden von den Ermittlern festgenommen. Vorgeworfen werden den Beschuldigten 18 schwere Diebstähle im Süden der Insel sowie die Mitgliedschaft in einer kriminellen Bande. Das Kanaren News Magazin hält Sie über die Gerichtsverhandlungen auf dem Laufenden. Ins Rollen kamen die Ermittlungen bereits im Mai, nachdem sich in den touristischen Zonen von San Bartolomé de Tirajana und Mogán die Anzeigen von Urlaubern und Hotelbetreibern gehäuft hatten. Äußerst professionell gingen die Täter bei ihren Streifzügen vor: Sie kundschafteten die Ferienanlagen vorab präzise aus, nutzten die Abwesenheit der Gäste während der Strandstunden und hebelten Fenster oder Balkontüren im Erdgeschoss auf. Beute im Wert von 35.000 Euro: Guardia Civil gibt sichergestellten Schmuck an Touristen zurück Ausschließlich leicht zu transportierende Wertgegenstände wie Bargeld, teure Uhren, Marken-Sonnenbrillen, Laptops und hochwertiger Schmuck standen im Visier der Bande. Nach wochenlanger verdeckter Beschattung und der präzisen Auswertung von Überwachungskameras schlugen die Spezialeinheiten der Guardia Civil schließlich zeitgleich in mehreren Wohnungen der Verdächtigen zu. Ein riesiges Lager mit Diebesgut, dessen Gesamtwert auf über 35.000 Euro geschätzt wird, entdeckten die Beamten bei den Hausdurchsuchungen. Hiervon konnte bereits ein Großteil bestohlenen Touristen zugeordnet und ausgehändigt werden. Die Festgenommenen, die bereits wegen ähnlicher Delikte polizeibekannt sind, wurden dem Untersuchungsrichter in San Bartolomé de Tirajana überstellt welcher U-Haft ohne Kaution anordnete.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 04.07.2026 um 04:50 |
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4.6.2026 - Urlaub auf Teneriffa: Magische Orte und Naturwunder Teneriffa ist die größte und kontrastreichste Insel des kanarischen Archipels. Geprägt von der gewaltigen Kraft des Vulkanismus bietet sie eine landschaftliche Kulisse, die von alpinen Mondlandschaften über jahrtausendealte Urwälder bis hin zu tiefschwarzen Lavastränden reicht. Das angenehme, ganzjährig milde Klima hat Teneriffa den Beinamen „Insel des ewigen Frühlings“ eingebracht. Das Kanaren News Magazin zeigt Ihnen die unvergleichlichen Naturschönheiten dieses faszinierenden Reiseziels.- Bunte Kolonialarchitektur und Naturwunder Über allem thront der mächtige Pico del Teide, mit 3.715 Metern der höchste Berg Spaniens und der drittgrößte Inselvulkan der Erde. Der ihn umgebende Nationalpark gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe und zieht Besucher mit einer surrealen Kraterlandschaft aus erstarrten Lavaströmen, bunten Felsformationen und obsidianfarbenem Vulkanglas in seinen Bann. Im Winter präsentiert sich der Gipfel oft in einem strahlend weißen Schneekleid, während an den Stränden zu seinen Füßen das ganze Jahr über Badegewetter herrscht. Ein völliges Kontrastprogramm zur vulkanischen Trockenheit bietet das mystische Anaga-Gebirge im äußersten Nordosten. Hier befinden sich uralte Lorbeerwälder, die als lebende Fossilien aus der Tertiärzeit gelten. Häufig ziehen dichte Passatwolken durch die knorrigen, moosbewachsenen Bäume und verwandeln den Urwald in eine märchenhafte Nebellandschaft. Am westlichen Ende der Insel ragt das Teno-Gebirge empor, in dessen tiefen Tälern sich das weltberühmte Piratendorf Masca versteckt. Nur unweit davon stürzen die gigantischen Klippen von Los Gigantes bis zu 600 Meter senkrecht in den Atlantischen Ozean. Neben der ungezähmten Natur glänzt Teneriffa durch reichhaltige Kultur und koloniale Architektur. Die historische Stadt San Cristóbal de La Laguna begeistert mit ihren farbenfrohen Palästen, schattigen Innenhöfen und kopfsteingepflasterten Gassen aus dem 15. Jahrhundert. Zusammen mit dem grünen Orotava-Tal und den traditionellen Fischerorten des Nordens beweist Teneriffa eindrucksvoll, dass es weit mehr als nur ein reines Badeziel ist.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 04.07.2026 um 04:46 |
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4.6.2026 - Kanaren vor Sommer-Hammer: Hitzewelle rollt an Tropische Nächte und extremes UV-Risiko: Warum die aktuelle Wetterwarnung für die Kanaren so gefährlich ist- Das unbeschwerte Sommerwetter der letzten Tage geht am Wochenende auf dem Archipel vorerst zu Ende. Die Staatliche Meteorologische Agentur (Aemet) hat eine Wetterwarnung herausgegeben. Ab heutigen Samstag, dem 4. Juli, rollt die erste massive Hitzewelle des Jahres auf die Kanaren zu. Betroffen von dem extremen Temperatursprung sind vor allem die östlichen Inseln, die Mittellagen sowie die südlichen und südöstlichen Hänge des Archipels. Das Kanaren News Magazin hält sie auf dem Laufenden über alle aktuellen Entwicklungen der Wetterlage. Laut den aktuellen Modellen der Aemet werden die Thermometer in den sonnenexponierten Regionen von Lanzarote, Fuerteventura und Gran Canaria auf bis zu 40 Grad im Schatten klettern. Doch auch auf den westlichen Inseln wie Teneriffa und La Palma schlägt der Hitze-Hammer zu – hier werden Spitzenwerte von bis zu 36 Grad erwartet. Lediglich die direkten Küstenzonen und die tieferen Lagen im Norden können dank des abwächenden Alisio-Passatwinds auf etwas mildere Werte hoffen. Tropische Nächte und extremes UV-Risiko am Wochenende Neben den drückenden Höchstwerten am Tag warnt die Aemet explizit vor extrem warmen, sogenannten „tropischen“ Nächten. Vor allem in den höheren Lagen im Süden von Gran Canaria ist damit zu rechnen, dass die Quecksilbersäulen selbst in den tiefen Nachtstunden nicht unter die 30-Grad-Marke fallen. Ein erholsamer Schlaf wird in vielen betroffenen Gebieten kaum möglich sein. Grund für diese extreme Wetterlage ist eine atmosphärische Blockadesituation, die heiße Wüstenluft direkt über den Atlantik pumpt. Da dieses Wetterphänomen mit einer bereits aktiven Warnung des Gesundheitsministeriums vor extremer UV-Strahlung zusammenfällt, ist allerhöchste Vorsicht geboten. Die Behörden haben das regionale Hitzeschutz-Präventionsprogramm hochgefahren. Es wird dringend empfohlen, die Mittagsstunden komplett im Schatten zu verbringen, die Flüssigkeitszufuhr drastisch zu erhöhen und körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Nach ersten Schätzungen könnte uns diese extreme Hitzewelle bis weit in die nächste Woche hinein begleiten.- Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 04.07.2026 um 04:38 |
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3.7.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio Zwei Tatverdächtige nach tödlicher Prügelei in Puerto Rico in U-Haft Nach dem gewaltsamen Tod eines 25-jährigen Mannes im Einkaufszentrum von Puerto Rico sitzen die beiden Tatverdächtigen jetzt in Untersuchungshaft – ohne Kaution. Die Männer bestreiten eine Tötungsabsicht und geben an, das Opfer habe zuvor eine Geldbörse gestohlen. Überwachungskameras sollen den gesamten Ablauf der Auseinandersetzung zeigen. Laut Ermittlern wurde der Mann, nachdem er am Boden lag, mehrfach gegen Kopf und Oberkörper getreten. Die Gerichtsmedizin stuft den Tod als Tötungsdelikt ein. Die Ermittlungen dauern an. Schwerer Motorradunfall im Süden Gran Canarias Bei einem Motorradunfall in Mogán ist ein 42-jähriger Mann schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich an der Auffahrt von der GC-500 auf die Autobahn GC-1. Der Motorradfahrer erlitt mehrere schwere Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung mit einem Rettungshubschrauber ins Universitätskrankenhaus Insular auf Gran Canaria geflogen. Die Guardia Civil ermittelt nun die Ursache des Unfalls. Las Palmas investiert Millionen in die Sanierung von Straßen Die Stadt Las Palmas de Gran Canaria will Schlaglöcher und beschädigte Gehwege künftig schneller beseitigen. Dafür hat die Stadtverwaltung einen neuen Auftrag im Wert von 42,8 Millionen Euro ausgeschrieben. Mit dem Geld sollen Straßen, Gehwege, Mauern und Geländer instand gehalten werden. Zusätzlich läuft bereits ein Asphaltierungsprogramm mit einem Volumen von 40 Millionen Euro bis 2031. Bei Notfällen soll künftig ein Bereitschaftsteam rund um die Uhr einsatzbereit sein und innerhalb einer Stunde reagieren können. Ärztegewerkschaft lehnt neues Angebot der Kanaren-Regierung ab Im Tarifstreit mit den Ärzten hat die kanarische Ärztegewerkschaft das neue Angebot der Regionalregierung als „völlig unzureichend und inakzeptabel“ zurückgewiesen. Die Gewerkschaft kritisiert, dass sich ihre Arbeitsbedingungen dadurch sogar verschlechtern würden. Nach Angaben der Gewerkschaft sollen Ärzte künftig einen Teil ihrer bisherigen Bereitschaftsdienste während der regulären Arbeitszeit leisten. Dadurch würden sie trotz gleich langer Arbeitszeit weniger Zuschläge erhalten. Das Gesundheitsministerium weist die Vorwürfe zurück und sieht in dem Vorschlag unter anderem höhere Vergütungen für Bereitschaftsdienste sowie zusätzliche Ruhezeiten vor. Der Tarifkonflikt dauert damit weiter an. Spanien steht im WM-Achtelfinale und trifft auf Portugal Spanien hat bei der Fußball-WM das Achtelfinale erreicht. Die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente setzte sich gestern in der ersten K.-o.-Runde mit 3:0 gegen Österreich durch. Trotz mehrerer verletzungsbedingter Ausfälle zeigte die „La Roja“ eine überzeugende Leistung und ließ dem Gegner kaum Chancen. Im Achtelfinale wartet nun Portugal. Die Portugiesen gewannen ihrerseits gegen Kroatien und machen damit das iberische Duell perfekt. Die Begegnung wird am Montag, den 6. Juli, um 20 Uhr kanarischer Zeit in Dallas angepfiffen.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 03.07.2026 um 19:32 |
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3.7.2026 - Krise beim Finanzamt: Steuerinspektoren fordern Stopp politischer Einmischung in Spanien Schwere interne Krise in Spaniens Steuerbehörde (AEAT). Nach dem plötzlichen Rücktritt der Führungsspitze fordern Beamte absolute Unabhängigkeit von der Politik und warnen vor einer Zersplitterung des Systems...- Es ist eine Art Machtkampf hinter den Kulissen... Spanien – In einer der wichtigsten Institutionen des spanischen Staates brodelt es gewaltig. Die staatliche Steuerbehörde (AEAT) steht vor einem tiefgreifenden personellen und strukturellen Umbruch. Nach dem angekündigten Rücktritt der Generaldirektorin Soledad Fernández Doctor sowie weiterer hochrangiger Spitzenbeamter wächst die Unruhe im Apparat. Jetzt schlagen die Steuerinspektoren des Landes Alarm. Ihre zentrale Forderung ist unmissverständlich: Die Politik muss ihre Hände komplett aus der Steuerbehörde heraushalten. Jede Form von externer Einflussnahme wird strikt zurückgewiesen. Ein plötzlicher Vakuum in der Behördenleitung Die Nachricht kam für viele überraschend, obwohl sich die Krise hinter den Kulissen bereits seit Monaten angedeutet hatte. Die amtierende Generaldirektorin hatte ihren Rücktritt aufgrund tiefgreifender Meinungsverschiedenheiten mit dem übergeordneten Finanzministerium bereits vor geraumer Zeit eingereicht. Aus Pflichtbewusstsein wartete sie jedoch das Ende der aktuellen Steuererklärungssaison ab, um einen reibungslosen Ablauf für die Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten. Mit ihr gehen allerdings auch der Leiter der Steuerprüfung und der Leiter der Steuereintreibung – ein regelrechter Kahlschlag an der Spitze der Betrugsbekämpfung. Was den Verband der staatlichen Steuerinspektoren (IHE) besonders empört, ist das absolute Schweigen der Regierung über die Nachfolge. Dass eine so fundamentale Institution der staatlichen Verwaltung ohne eine klare, transparente Nachfolgeregelung dasteht, sorgt für massive institutionelle Unsicherheit. In einer offiziellen Erklärung kritisiert der Verband diesen Zustand als inakzeptabel für eine moderne Demokratie. Die Kernforderung: Absolute Unabhängigkeit und Objektivität Die Steuerinspektoren machen unmissverständlich klar, dass die spanische Steuerbehörde kein politisches Spielball sein darf. Das Vertrauen der Bürger in die Gerechtigkeit des Steuersystems hängt direkt von der Neutralität der Beamten ab. Daher fordert der Verband, dass die künftige Leitung der Behörde ausschließlich nach Kriterien der Professionalität, Objektivität und Kompetenz ausgewählt wird. „Die künftige Führung muss frei von jeglicher Einmischung von außen agieren können“, heißt es aus den Kreisen der Inspektoren. Die organisatorische Autonomie der AEAT sei ein hohes Gut, das unter allen Umständen geschützt werden müsse. Das Gemeinwohl und die Integrität der Institution dürfen nicht den taktischen Interessen wechselnder politischer Mehrheiten geopfert werden. In Spanien wächst die Sorge, dass Posten in Schlüsselbehörden zunehmend nach politischer Loyalität statt nach fachlicher Eignung besetzt werden. Der Katalonien-Konflikt als Brandbeschleuniger Hinter der aktuellen Krise steckt jedoch weit mehr als nur eine Personalie. Die Steuerinspektoren stellen einen direkten und besorgniserregenden Bezug zu den jüngsten politischen Zugeständnissen der Zentralregierung an die katalanische Regionalregierung her. Die Vereinbarung, steuerliche Befugnisse exklusiv an die katalanische Steuerbehörde zu übertragen – ein Abkommen, dessen genaue Details der Öffentlichkeit bislang verschwiegen werden –, wird von den Denkmälern der Behörde als existenzielle Bedrohung eingestuft. Die Experten halten es für absolut unerlässlich, sicherzustellen, dass die spanische Steuerbehörde nicht zersplittert wird. Eine Aufteilung der Steuerverwaltung nach Regionen würde nicht nur die Effizienz im Kampf gegen den Steuerbetrug massiv schwächen, sondern auch das verfassungsmäßige Prinzip der Gleichheit aller spanischen Bürger gefährden. Zudem wird befürchtet, dass die Auswahlverfahren für Beamtenlaufbahnen innerhalb der Steuerverwaltung politisiert und aufgeweicht werden könnten, um regionalen Interessen gerecht zu werden. Vorwurf der Manipulation: Ein Ablenkungsmanöver des Ministeriums? Die Kritik am Umgang mit der Krise kommt von verschiedenen Seiten. Auch die einflussreiche Gewerkschaft der Steuerinspektoren (Gestha) hat sich mit schweren Vorwürfen zu Wort gemeldet. Sie bezichtigt das Finanzministerium und die Behördenleitung der gezielten Informationspolitik zur Verschleierung der internen Probleme. So wurden die neuesten Ergebnisse der nationalen Steuerprüfung ungewöhnlich früh und hastig veröffentlicht – zum ersten Mal seit drei Jahren. Nach Ansicht von Gestha handelt es sich hierbei um ein klassisches Ablenkungsmanöver. Man habe positive Zahlen vorschieben wollen, um die tiefe Führungskrise und den Verlust der politischen Unterstützung im Ministerium zu kaschieren. Diese voreilige Veröffentlichung hat unter den Beamten zu zusätzlicher Verunsicherung geführt. Sie befürchten, dass durch die ungeklärten Machtverhältnisse an der Spitze wichtige und längst überfällige interne Reformen blockiert werden. Dazu gehören unter anderem: - Die Modernisierung der internen Stellenstruktur und Organisation. - Die Einführung transparenter Systeme zur Leistungsbeurteilung. - Die Schaffung neuer, zeitgemäßer Karrierewege für die Beamtenschaft. Transparenz statt politischer Geheimniskrämerei Sowohl Verbände als auch Gewerkschaften fordern nun lückenlose Aufklärung und absolute Transparenz über die wahren Hintergründe dieser personellen Demontage. Die offizielle Version der Ereignisse wird von der Basis der Steuerbehörde offen angezweifelt. Wenn die wichtigste Finanzinstitution des Landes das Vertrauen ihrer eigenen Mitarbeiter verliert, steht die Handlungsfähigkeit des gesamten Staates auf dem Spiel. Spanien steht an einem kritischen Wendepunkt. Die Steuerinspektoren haben eine klare rote Linie gezogen. Sie fordern ein unmissverständliches Signal der Politik, sich aus den inneren Angelegenheiten der Behörde herauszuhalten. Nur eine unabhängige, autonome und unparteiische Steuerbehörde kann garantieren, dass Steuern in Spanien gerecht und ohne politisches Ansehen der Person eingetrieben werden. Die kommenden Tage und die Entscheidung über die Nachfolge werden zeigen, ob die Regierung diesen Weckruf der Experten ernst nimmt oder den Weg der politischen Einflussnahme weitergeht. – MF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 03.07.2026 um 19:07 |
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3.7.2026 - Neue grüne Oase an der GC-1: Ödland in Ingenio verwandelt Das Cabildo verwandelt ein riesiges Ödland an der Autobahn GC-1 in Ingenio in einen modernen Bürgerpark. Erfahren Sie alles zum Projekt und den Plänen für 2027!...- Ein moderner Bürgerpark ist entstanden! Ingenio – Wer in diesen Tagen auf der Autobahn GC-1 im Osten von Gran Canaria unterwegs ist, dem wird eine markante Veränderung ins Auge fallen. Das Cabildo de Gran Canaria hat ein ambitioniertes Projekt zur Landschaftssanierung erfolgreich abgeschlossen und das neu gestaltete Areal rund um den Fußballplatz Pancho Ramírez in Carrizal offiziell an die Gemeinde Ingenio übergeben. Wo noch vor kurzem eine vernachlässigte, graue Fläche das Landschaftsbild prägte, ist nun ein moderner und einladender öffentlicher Raum entstanden, der den Anwohnern neue Lebensqualität bietet. Insgesamt wurden bei dieser Maßnahme stolze 14.190 Quadratmeter degradierter Boden direkt an der wichtigsten Verkehrsachse der Insel revitalisiert. Das Hauptziel der Verantwortlichen war es, ein brachliegendes Gelände in einen lebendigen Treffpunkt für die Bürgerinnen und Bürger zu verwandeln. Ab sofort steht der neue Bereich der lokalen Gemeinschaft zum Spazieren, Entspannen und für nachbarschaftliche Begegnungen im Alltag uneingeschränkt zur Verfügung. Das Programm „Sutura“: Wunden in der Landschaft heilen Die Durchführung dieser umfangreichen Arbeiten lag in den Händen des bekannten öffentlichen Unternehmens Tragsa. Mit einem Investitionsvolumen von exakt 271.748 Euro handelt es sich um eine gezielte Investition in die Infrastruktur und Ästhetik der Region. Die Maßnahme ist zudem kein isoliertes Projekt, sondern fest in den übergeordneten Masterplan zur Landschaftssanierung entlang der Autobahn GC-1 eingebunden. Dieser ist wiederum ein zentraler Bestandteil des insularen Programms namens „Sutura“ (zu Deutsch: Naht), welches darauf abzielt, optische und ökologische Wunden im Landschaftsbild Gran Canarias dauerhaft zu schließen. Die feierliche Einweihung und Übergabe des Geländes fand am vergangenen Freitag statt. Inés Miranda, die Regionalministerin für Raumordnung und Landschaftsgestaltung des Cabildos, gab gemeinsam mit Vanesa Martín, der Bürgermeisterin von Ingenio, und dem lokalen Stadtrat für Stadtplanung, Rayco Padilla, den Startschuss für die zukünftige Nutzung. Ab sofort liegt die Verantwortung für die Verwaltung, Pflege und dauerhafte Instandhaltung des Parks komplett in den Händen der Stadtverwaltung von Ingenio. Ein neuer Begegnungsraum mit hoher Priorität für Fußgänger Während des offiziellen Festakts betonte Regionalministerin Inés Miranda die fundamentale Bedeutung dieses Vorhabens für das gesamte Landschafterneuerungsprogramm der Kanareninsel. Das primäre Ziel bestehe nicht nur darin, die visuelle Qualität dieses stark frequentierten Autobahnabschnitts für Touristen und Einheimische aufzuwerten. Vielmehr gehe es im Kern darum, einen wichtigen und von vielen Menschen genutzten Raum direkt für die lokale Bevölkerung zurückzugewinnen. „Es handelt sich um ein Gebiet, das täglich von sehr vielen Menschen frequentiert wird – sei es von Besuchern des Fußballplatzes, von Spaziergängern oder von Pendlern, die hier vorbeikommen. Wir wollten eine nachhaltige Lösung anbieten, die sich perfekt in die umliegende Umwelt integriert und gleichzeitig einen absolut schonenden, nicht-aggressiven Eingriff in die Natur darstellt“, erklärte Miranda sichtlich zufrieden vor Ort. Auch Stadtplanungsrat Rayco Padilla hob hervor, dass bei der Konzeption des Parks bewusst auf unnötigen Ballast verzichtet wurde. Die Anlage konzentriert sich auf die wesentlichen Elemente, die den Bürgern den Aufenthalt so angenehm wie möglich machen. Dazu gehören gemütliche Sitzbänke zum Verweilen sowie strategisch platzierte Abfallbehälter. Durch diesen minimalistischen und schonenden Ansatz wird die soziale Nutzung des Raumes optimal mit einer ökologischen Integration der gesamten Fläche in Einklang gebracht. Nachhaltigkeit und einheimische Flora im Detail Ein besonders interessanter Aspekt des Projekts ist die Gestaltung der Freiflächen. Rund 95 Prozent der gesamten bearbeiteten Fläche wurden als offener Raum konzipiert. Diese architektonische Entscheidung erfüllt gleich mehrere Funktionen: Die Hügel und Bepflanzungen dienen als natürlicher Sichtschutz zur viel befahrenen Autobahn GC-1 und fungieren gleichzeitig als effektive Barriere gegen die starken Winde, die für diese spezielle Zone der Gemeinde Ingenio absolut typisch sind. Das neue grüne Herzstück umfasst mehr als 4.000 Quadratmeter reine Landschaftsfläche. Hier wurden insgesamt 105 sorgsam ausgewählte Exemplare einheimischer Pflanzenarten gesetzt. Zu den gepflanzten kanarischen Gewächsen gehören unter anderem: - Imposante Cardones (Kanaren-Wolfsmilch) und geschichtsträchtige Drachenbäume (Dragos) - Duftende Tabaibas sowie widerstandsfähige Akazien - Traditionelle Wildolivenbäume (Acebuches) und dichte Mastixbäume - Farbenfroher Gelber Oleander, Küstenmargeriten und wunderschöne Strohblumen Ergänzt wird das Areal durch ein intelligentes Regenwasserableitungssystem sowie 18 moderne, direkt in den Gehweg eingelassene Solarleuchten. Diese sorgen unter strengen Kriterien der Energieeffizienz für eine ausreichende und sichere Beleuchtung in den Abend- und Nachtstunden. Ein neuer Parkplatz mit insgesamt 31 Stellplätzen – davon zwei barrierefreie Plätze für Personen mit eingeschränkter Mobilität – rundet die Infrastruktur ab. Zudem sorgt ein neuer Fußgängerweg für eine direkte und sichere Anbindung an die Avenida de Canarias und die Strandpromenade. Ausblick auf 2027: Das neue Sozial- und Gesundheitszentrum für Ingenio Bürgermeisterin Vanesa Martín nutzte die feierliche Übergabe des Landschaftsprojekts, um einen Blick in die Zukunft zu werfen. Sie bezeichnete den neuen Park als dringend notwendigen Schritt für die Gemeinde, da er die Mobilität verbessere und Menschen zusammenbringe. Gleichzeitig bedankte sie sich ausdrücklich bei Inés Miranda für die hervorragende Kooperation zwischen dem Cabildo und der Gemeinde – auch im Hinblick auf ein weiteres strategisches Großprojekt der Region. Die Rede ist vom zukünftigen Sozial- und Gesundheitszentrum (Centro Socio-Sanitario) in Ingenio. Die reibungslose Koordination zwischen den verschiedenen Verwaltungsebenen und den beteiligten Technikern sei der absolute Schlüssel zum Erfolg für beide Initiativen. Zum Abschluss verkündete die Regionalministerin eine gute Nachricht für alle Einwohner: Das Cabildo plant, das endgültige Projekt für das neue Gesundheitszentrum sehr zeitnah zu genehmigen, sobald die letzten kommunalen Formalitäten abgeschlossen sind. Das große Ziel steht bereits fest: Der offizielle Baubeginn für das Prestigeprojekt ist für den Anfang des Jahres 2027 fest eingeplant. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 03.07.2026 um 18:51 |
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3.7.2026 - Waldbrand-Alarm auf den Kanaren: Extreme Hitze bedroht Teneriffa und Gran Canaria Akute Waldbrandgefahr auf den Kanaren! Die Regierung ruft ab Sonntag den Alarmzustand für Gran Canaria und Teneriffa aus. Alle Infos zur kommenden Hitzewelle...- Für die anderen Inseln noch kein Alarm. Kanaren – Sommer, Sonne und Urlaubsstimmung – doch auf den Kanarischen Inseln braut sich derzeit eine gefährliche Wetterlage zusammen. Wegen einer bevorstehenden, intensiven Hitzewelle hat die kanarische Regierung offiziell den Waldbrand-Alarm ausgerufen. Dieser wurde erst am gestrigen DOnnerstag aufgehoben… Ab Sonntag, dem 5. Juli, gilt auf den beliebten Urlaubsinseln Gran Canaria und Teneriffa höchste Vorsicht. Die Behörden mahnen Einheimische und Touristen zu extremer Wachsamkeit. Katastrophenschutz aktiviert Notfallplan Die Generaldirektion für Katastrophenschutz startet den Alarmzustand am Sonntag pünktlich um 8:00 Uhr morgens. Diese Entscheidung basiert auf den aktuellen Daten der staatlichen Wetterbehörde (Aemet). In Kraft tritt dabei der spezielle Sonderplan für Waldbrände (INFOCA), um im Ernstfall sofort handlungsfähig zu sein. Der Alarm gilt für klar definierte Gebiete, in denen das Risiko am höchsten ist: - Gran Canaria: In allen Höhenlagen ab 400 Metern über dem Meeresspiegel. - Teneriffa: Im gesamten Mittelgebirge sowie in den Gipfelregionen im Süden und Westen der Insel. Thermometer klettern auf fast 40 Grad Auslöser für die akute Warnung ist eine mehrtägige Hitzewelle. Diese erreicht am Sonntag zunächst die östlichen Inseln und breitet sich im Laufe der Woche auf dem gesamten Archipel aus. Besonders ab Dienstag wird mit einem spürbaren Temperaturanstieg gerechnet. Für Gran Canaria werden bereits am Sonntag Spitzenwerte von 34 bis 36 °C prognostiziert. Am Montag könnte das Thermometer im Landesinneren, in den südlichen Mittellagen sowie im Tejeda-Becken sogar knapp 38 °C erreichen. Auch auf Teneriffa wird es extrem heiß: Hier drohen Temperaturen zwischen 32 und 35 °C, vor allem an den Südhängen und im Mittelgebirge. Trockenheit und Wind als Brandbeschleuniger Was die Situation für die Feuerwehren besonders kritisch macht, ist die Kombination aus Hitze, Wind und extremer Trockenheit. Über den Bergen bildet sich eine warme, trockene Luftmasse. Die relative Luftfeuchtigkeit sinkt in diesen Höhenlagen auf unter 30 Prozent – die Vegetation trocknet dadurch rasant aus. Zusätzlich wehen mäßige Passatwinde aus Nordost, die in exponierten Lagen und zwischen den Inseln starke Böen erreichen können. Diese Winde werden von den Behörden genau überwacht, da sie ein potenzielles Feuer rasend schnell vorantreiben könnten. Ein leichter Calima-Dunst aus Afrika wird ebenfalls erwartet, soll die Lage vorerst aber nicht maßgeblich beeinflussen. Lage bleibt dynamisch Da sich die Hitze von Montag bis Mittwoch voraussichtlich weiter ausbreitet, behält sich die Regierung vor, die Warnungen auch auf andere Inseln auszuweiten. Die Situation wird rund um die Uhr analysiert. Urlauber und Bewohner werden dringend gebeten, offenes Feuer im Freien strikt zu vermeiden, keine Zigarettenstummel wegzuwerfen und den Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte unbedingt Folge zu leisten. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 03.07.2026 um 18:45 |
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3.6.2026 - Gran Canaria im Porträt: Goldener Süden, wildes Herz Entdecken Sie die schönsten Facetten von Gran Canaria. Von den Dünen in Maspalomas bis zum Roque Nublo – die Insel fasziniert durch pure Vielfalt.- Gran Canaria zählt zu den vielseitigsten Reisezielen im Atlantischen Ozean. Die kreisrunde Insel wird aufgrund ihrer landschaftlichen und klimatischen Vielfalt völlig zurecht als „Miniaturkontinent“ bezeichnet. Auf einer Fläche von nur rund 1.560 Quadratkilometern erleben Besucher ein spektakuläres Zusammenspiel aus völlig unterschiedlichen Naturräumen, das weltweit seinesgleichen sucht. Das Kanaren News Magazin nimmt Sie mit auf eine Reise durch die schönsten Regionen dieser einzigartigen Insel. Goldene Dünen und wilde Bergwelten: Die schönsten Gran Canaria Sehenswürdigkeiten im Überblick Das optische Herzstück im sonnigen Süden der Insel bildet die majestätische Dünenlandschaft von Maspalomas. Dieses riesige, unter Naturschutz stehende Sandmeer erstreckt sich direkt am tiefblauen Atlantik und vermittelt Reisenden das Gefühl, mitten in der Sahara zu stehen. Die sanften, vom Wind ständig neu geformten Sandberge gehen fließend in die belebten Sandstrände von Playa del Inglés und die moderne Promenade von Meloneras über. Wer das echte, ungezähmte Wesen der Insel entdecken möchte, muss sich jedoch auf den Weg in das raue Inselinnere machen. Tiefe, zerklüftete Felsschluchten – die sogenannten Barrancos – führen hinauf in eine alpine Bergwelt. Über dichten kanarischen Kiefernwäldern erhebt sich dort das unumstrittene Wahrzeichen der Insel: der Roque Nublo. Dieser heilige Basaltmonolith war schon für die Ureinwohner ein spiritueller Ort und bietet heute bei klarem Wetter einen atemberaubenden Rundblick, der oft bis zum Nachbarvulkan Teide reicht. Eingebettet in diese majestätische Kulisse liegt das malerische Felsendorf Tejeda, das offiziell zu den schönsten Dörfern Spaniens zählt. Im Gegensatz zum trockenen Süden zeigt sich der Norden grün, feucht und extrem fruchtbar. Im Tal von Agaete gedeihen dank des besonderen Mikroklimas üppige Orangenplantagen und die einzigen Kaffeepflanzen auf europäischem Boden. Die wilde Westküste hingegen fasziniert durch ihre schroffen, senkrecht in den Ozean stürzenden Steilklippen, an denen sich die Urgewalt des Atlantiks in spektakulären Wellen bricht.- Bild: Traditionelle kanarische Windmühle in Mogán unter strahlendem Sonnenschein Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 03.07.2026 um 18:35 |
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3.6.2026 - Biker bei Sturz in Mogán auf Gran Canaria schwer verletzt Hubschrauberlandung auf der Küstenstraße: Spektakuläre Rettungsaktion im aktuellen Blaulicht-Report der Kanaren- Ein folgenschwerer Verkehrsunfall hat am Donnerstagnachmittag auf der Küstenstraße GC-200 im Süden von Gran Canaria einen Großeinsatz ausgelöst. Gegen 15:34 Uhr verlor ein 34-jähriger Motorradfahrer auf der Höhe von Kilometer 61 im Gemeindegebiet von Mogán aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte schwer auf den Asphalt. Nach dem Eingang mehrerer Notrufe alarmierte die Einsatzzentrale umgehend ein Großaufgebot an Rettungskräften. Da der Biker beim Eintreffen der Sanitäter des kanarischen Rettungsdienstes (SUC) diverse schwere Traumatismen aufwies, forderte die Notärztin sofort die Unterstützung eines medizinischen Rettungshubschraubers an. GC-200 für Hubschrauberlandung komplett gesperrt Die Feuerwehr von Gran Canaria rückte ebenfalls zur Unfallstelle aus, um die Landezone für den Rettungshelikopter direkt auf der Fahrbahn abzusichern und den Brandschutz an der verunfallten Maschine zu gewährleisten. Beamte der Guardia Civil und der örtlichen Polizei sperrten den Abschnitt der GC-200 für den Verkehr komplett ab, was zu erheblichen Staus führte. Nachdem das medizinische Team den 34-Jährigen vor Ort stabilisiert hatte, wurde er im Hubschrauber in das Universitätskrankenhaus nach Las Palmas geflogen. Einheiten des Zivilschutzes (Protección Civil) unterstützten den logistischen Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen und prüft, ob überhöhte Geschwindigkeit oder ein technischer Defekt zu dem schweren Sturz auf der berüchtigten Biker-Strecke geführt haben.- Bild: Der verunglückte Motorradfahrer wird vor Ort stabilisiert und für den Flug in die Klinik vorbereitet. Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 03.07.2026 um 18:29 |
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3.6.2026 - Wirtschaft auf den Kanaren: Arbeitslosigkeit sinkt im Juni Tourismus als Jobmotor: Wie der Dienstleistungssektor die Wirtschaft auf den Kanaren im Juni antreibt- Die Wirtschaft auf den Kanaren verzeichnet zum Start der Sommersaison einen erfreulichen Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt. Nach offiziellen Daten des spanischen Arbeitsministeriums ist die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Monat Juni um 1,51 Prozent gesunken. Dies entspricht einem Rückgang von exakt 2.189 Personen im Vergleich zum Vormonat Mai. Insgesamt sind auf dem gesamten Archipel damit aktuell 142.409 Menschen erwerbslos gemeldet. Das Kanaren News Magazin hält Sie über die wirtschaftliche Entwicklung auf den Inseln auf dem Laufenden. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juni 2025 zeigt sich die positive Dynamik der Inselwirtschaft noch deutlicher: Die Zahl der Jobsuchenden ging im Jahresvergleich um spürbare 4,12 Prozent zurück, was einer Entlastung von 6.122 Personen entspricht. Dienstleistungssektor und Tourismus treiben den Stellenaufbau an Der Hauptmotor für den Beschäftigungszuwachs bleibt der Dienstleistungssektor, der stark vom anhaltenden Tourismus-Boom profitiert. Allein in dieser Sparte sank die Zahl der Arbeitslosen im Juni um 1.745 Personen. Auch die Baubranche und die Industrie meldeten leichte Rückgänge bei den Erwerbslosenzahlen, während der Agrarsektor stagnierte. Auf Ebene der beiden Provinzen profitierte Las Palmas (Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote) mit einem Minus von 1.254 Arbeitslosen etwas stärker vom Aufschwung als die Provinz Santa Cruz de Tenerife (Teneriffa, La Palma, La Gomera, El Hierro), wo 935 Personen weniger als arbeitslos registriert wurden. Parallel dazu stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf einen neuen historischen Höchststand. Experten betonen jedoch, dass trotz der guten Saisonwerte die Schaffung von langfristig stabilen und besser bezahlten Arbeitsplätzen außerhalb des reinen Tourismussektors die zentrale Herausforderung für die Politik bleibt.- Bild: Ein Kellner serviert Getränke auf einem Tablett auf einer sonnigen Restaurant-Terrasse. Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 03.07.2026 um 18:22 |
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2.7.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio Insolvenz stoppt Abbau von Arucas-Blaustein Die Gewinnung des historischen Blausteins aus Arucas ist nach der Insolvenz des Unternehmens Canterías de Arucas vorerst zum Erliegen gekommen. Das Unternehmen besaß die Abbaulizenz für das traditionsreiche Naturmaterial, das seit Jahrhunderten das Stadtbild von Arucas prägt. Mit der Schließung steht die Zukunft des Blausteins auf dem Spiel. Branchenvertreter hoffen nun auf einen neuen Betreiber, der die Konzession übernimmt und die Förderung wieder aufnimmt. Handwerksbetriebe und Steinmetze warnen, dass das Kulturgut und ein wichtiger Wirtschaftszweig der Region dauerhaft Schaden nehmen könnten. Nueva Canarias legt Einspruch gegen Hafen-Beschluss ein Die Partei Nueva Canarias hat Einspruch gegen den Beschluss des Gemeinderats eingelegt, die Konzession für den Sporthafen von Mogán verlängern zu lassen. Nach Ansicht der Partei wurde die Entscheidung auf Grundlage einer unvollständigen Akte getroffen und die Gemeinde habe ihre rechtliche Befugnis für den Antrag nicht ausreichend nachgewiesen. Nueva Canarias fordert, den Beschluss aufzuheben oder das Verfahren mit den aus ihrer Sicht fehlenden Unterlagen neu aufzurollen. Zudem beantragt die Partei, die Umsetzung des Beschlusses bis zur Klärung des Einspruchs auszusetzen. Ziel sei es, Rechtssicherheit für Nutzer, Unternehmen und Beschäftigte des Hafens zu gewährleisten. Santa Brígida investiert 6,8 Millionen Euro in Kinder und Jugendliche Die Gemeinde Santa Brígida will zwischen 2026 und 2029 rund 6,8 Millionen Euro in ihr erstes Kinder- und Jugendprogramm investieren. Geplant sind unter anderem bessere Busverbindungen zwischen den Ortsteilen, barrierefreie Spielplätze, mehr Treffpunkte für Jugendliche sowie ein Ausbau der Unterstützung bei psychischen Problemen, Mobbing und Suchterkrankungen. Darüber hinaus sollen die Verkehrssicherheit im Umfeld von Schulen verbessert und mehr Freizeitangebote im Freien geschaffen werden. Ein neu eingerichtetes Kinder- und Jugendgremium soll den jungen Einwohnern künftig ermöglichen, sich aktiv an kommunalen Entscheidungen zu beteiligen. Längere Öffnungszeiten für Sportzentrum Maspalomas Die Gemeinde San Bartolomé de Tirajana hat die Öffnungszeiten der Ciudad Deportiva de Maspalomas für die Sommermonate erweitert. Padel- und Tennisplätze sowie die Fußballfelder können ab sofort werktags sowohl vormittags als auch abends genutzt werden. Zudem sind die Anlagen nun auch samstags und sonntags geöffnet. Mit der Ausweitung reagiert die Gemeinde auf die hohe Nachfrage und das größere Freizeitangebot während der Sommerferien. Ziel ist es, die erweiterten Wochenendöffnungszeiten auch nach dem Sommer beizubehalten. Bingo-Halle in Las Palmas soll nach León y Castillo umziehen Eine geplante Verlegung einer Bingo-Halle in die Straße León y Castillo hat die Umweltverträglichkeitsprüfung der Stadt bestanden. Die Spielhalle soll ihren bisherigen Standort im Viertel Suárez Naranjo aufgeben und in ein Gebäude rund 250 Meter von der Aguadulce-Schule entfernt umziehen. Nach Angaben der Stadt erfüllt das Vorhaben die geltenden Abstandsregelungen der Kanarischen Inseln. Die positive Umweltprüfung stellt jedoch noch keine Betriebsgenehmigung dar. Über die endgültige Zulassung entscheidet die Kanarische Regierung. Parallel fordert der Stadtrat strengere Mindestabstände zwischen Glücksspieleinrichtungen und Schulen sowie weiteren Einrichtungen für Kinder und Jugendliche.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 03.07.2026 um 17:50 |
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2.7.2026 . Illegaler Millionen-Markt? Riesige Razzia wegen gefälschter WM-Trikots 2026 Großer Schlag gegen die Produktpiraterie: Die Guardia Civil beschlagnahmt über 1.200 gefälschte Trikots der WM 2026. Auch Deutschland-Plagiate im Netz der Ermittler.... Fast 100.000 Euro Gesamtschaden abgewendet Gran Canaria – Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 elektrisiert Millionen von Fans weltweit. Doch das sportliche Großereignis ruft auch Kriminelle auf den Plan, die mit der Begeisterung der Anhänger schnelles Geld machen wollen. Auf Gran Canaria hat die spanische Guardia Civil nun einen empfindlichen Schlag gegen die internationale Produktpiraterie gelandet. Bei einer groß angelegten Kontrollaktion der Steuer- und Grenzpatrouille (PAFIF) aus Vecindario wurden insgesamt 1.269 gefälschte Sportbekleidungsstücke aus dem Verkehr gezogen. Der wirtschaftliche Schaden für die legalen Markenhersteller ist immens. Gefälschte WM-Produkte: Ermittler decken illegale Lager auf Die Ermittlungen kamen ins Rollen, nachdem ein offizieller Bevollmächtigter einer Sportorganisation Verdacht geschöpft und eine formelle Anzeige erstattet hatte. Er machte die Behörden auf den illegalen Verkauf von Fan-Ausrüstungen aufmerksam, die geschützte Logos und Marken rechtswidrig kopierten. Die Beamten reagierten sofort und leiteten verdeckte Kontrollen ein, um die Verkaufsstellen der Plagiate in den Gemeinden Ingenio und Telde exakt zu lokalisieren. Ein erster großer Erfolg gelang den Ermittlern am 18. Juni bei der Durchsuchung eines Gewerbebetriebs im Ortsteil Carrizal (Gemeinde Ingenio). Die Beamten stellten vor Ort 529 gefälschte Kleidungsstücke sicher, darunter vor allem Trikots und Hosen der Nationalmannschaften, die an der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 teilnehmen. Der Schwarzmarktwert dieser ersten Charge wird auf rund 36.500 Euro geschätzt. Gegen den Ladeninhaber wurde umgehend ein Ermittlungsverfahren wegen einer Straftat gegen das gewerbliche Eigentum eingeleitet. Razzia auf dem Wochenmarkt: Deutschland, Spanien und Argentinien betroffen Doch die Ermittler ließen nicht locker. Nur wenige Tage später, am 21. Juni, folgte der zweite Schlag der Operation. Diesmal geriet ein beliebter Straßenmarkt in der Gemeinde Telde ins Visier der Steuerfahnder. Auf dem Markt wurden Plagiate im großen Stil direkt an Endverbraucher und Touristen verkauft. Dort beschlagnahmte die Guardia Civil weitere 740 gefälschte Sportartikel. Besonders brisant für Fußballfans: Unter der beschlagnahmten Ware befanden sich komplette Ausrüstungen von absoluten Top-Nationen und Turnier-Favoriten der Weltmeisterschaft. Betroffen sind unter anderem die Nationaltrikots von: - Deutschland - Spanien - Argentinien - England - Portugal Die auf dem Wochenmarkt angebotenen Fälschungen besaßen einen geschätzten Marktwert von 61.375 Euro. Fast 100.000 Euro Gesamtschaden abgewendet Durch das koordinierte Eingreifen der Behörden konnte ein wirtschaftlicher Gesamtschaden von über 97.000 Euro abgewendet werden. Alle 1.269 illegalen Textilwaren wurden polizeilich sichergestellt und können somit nicht mehr in den Umlauf gelangen. Die gesamte Ermittlungsakte wurde an das zuständige Amtsgericht in Telde übergeben. Dort wird das Verfahren nun weitergeführt, um die genauen Hintergründe des Vertriebsnetzes vollständig aufzuklären und mögliche zivilrechtliche Haftungsansprüche der betroffenen Sportmarken durchzusetzen. – TF Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 02.07.2026 um 17:13 |
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2.7.2026 - Endlich Abkühlung: Wetterwende auf den Kanarischen Inseln bestätigt Urlauber und Einheimische auf den Kanarischen Inseln können aufatmen. Die Wetterbehörde Aemet kündigt eine Abkühlung an. Ein Kaltlufttief beendet die extreme Hitze...- Werte gehen wieder unter 30 °C. Kanaren – Nach Tagen extremer Hitze und drückendem Dunst gibt es endlich gute Nachrichten für die Kanaren. Die spanische Wetterbehörde Aemet hat einen spürbaren Wetterumschwung für den Archipel angekündigt. Ein Kaltlufttief nördlich der Inseln sorgt dafür, dass die heiße Phase langsam zu Ende geht. Diese kühlere Luftmasse zieht am kommenden Wochenende weiter nach Norden und positioniert sich westlich der Iberischen Halbinsel. Dadurch wird die extrem warme und trockene Luft, die derzeit noch weite Teile Südeuropas im Griff hat, weggedrängt. Für Urlauber und Einheimische auf den Kanarischen Inseln bedeutet dies eine echte Erleichterung. Vor allem im Laufe der nächsten Woche sinken die Temperaturen schrittweise, sodass die intensive Hitzewelle spürbar nachlässt. So wird das Wetter am Freitag und Samstag Bis die kühle Luft überall ankommt, bleibt es in einigen Regionen vorerst noch sommerlich heiß. Besonders im Landesinneren der westlichen Inseln knackt das Thermometer am Freitag noch die 30-Grad-Marke. Ansonsten zeigt sich der Himmel oft bewölkt. Der Wind weht zunächst leicht bis mäßig aus Norden und dreht im Tagesverlauf auf Nordwest. Auf den Bergen bleibt es überwiegend schwachwindig. Am Samstag müssen sich die östlichen Inseln noch auf leichten Dunst (Calima) einstellen. An den Südhängen der östlichen Inseln werden noch einmal Spitzenwerte von 30 bis 32 Grad erwartet, bevor der Wind in den höheren Lagen auf Süd dreht und endgültig die Wende einleitet. Aktueller Wettertrend für Gran Canaria heute Auf Gran Canaria zeigt sich das Wetter heute zweigeteilt. Im Norden herrscht unterhalb von 1.000 Metern dichte Bewölkung. In den frühen Morgenstunden besteht in den mittleren Höhenlagen sogar eine geringe Wahrscheinlichkeit für leichten Nieselregen. Im Süden lockert die Bewölkung dagegen auf, und es bleibt meist freundlich und klar. Die Temperaturen gehen vor allem an den Südhängen bereits leicht zurück. In den mittleren Höhenlagen im Süden, Osten und Westen sind aber immer noch Höchstwerte von 30 bis 32 Grad möglich. Zudem frischt ein mäßiger Nordwind auf, der an den Ost- und Westhängen zeitweise starke Böen mit sich bringen kann. In der Inselhauptstadt Las Palmas bleibt es mit angenehmen 21 bis 26 Grad angenehm mild. . MF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 02.07.2026 um 16:50 |
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2.7.2026 - Beben in der Steuerbehörde: Treten die Top-Beamten nach turbulenten Jahren zurück? Interne Turbulenzen bei der spanischen Steuerbehörde (AEAT): Die Generaldirektorin und zwei Bereichsleiter stehen offenbar vor dem Aus. Alle Hintergründe...- Neben der Generaldirektorin sollen weitere Spitzenleute zurücktreten... Spanien – Ein politisches und wirtschaftliches Beben erschüttert die spanische Finanzwelt. In den Korridoren der staatlichen Steuerbehörde (AEAT) herrscht seit Stunden enorme Unruhe. Berichte über einen drohenden, geschlossenen Rücktritt der gesamten Führungsriege machen die Runde. Die amtierende Generaldirektorin Soledad Fernández Doctor sowie zwei weitere einflussreiche Bereichsleiter sollen laut internen, inoffiziellen Quellen ihren Abschied eingereicht haben. Für die Behörde, die den nationalen Kampf gegen Steuerbetrug koordiniert, kommt dieser Schritt zu einem kritischen Zeitpunkt. So berichtet es zumindest das Blatt ABC. Offizielle Beschwichtigung aus dem Finanzministerium Das spanische Finanzministerium bemüht sich unterdessen nach Kräften, die Wogen in der Öffentlichkeit zu glätten. Aus offiziellen Regierungskreisen heißt es, dass bisher keine formellen Rücktritte vorliegen und die Spitzenbeamten folglich weiterhin vollumfänglich im Amt sind. Dennoch wird hinter den Kulissen bereits offen über den bevorstehenden Wechsel gesprochen. „Die Direktorin der Steuerbehörde hat in den vergangenen vier Jahren eine hervorragende Arbeit an der Spitze der AEAT geleistet und bereits vor Monaten um einen Wechsel gebeten“, erklärten Informanten aus dem Ministerium. Man habe sich jedoch einvernehmlich darauf verständigt, jegliche personellen Modifikationen bis zum offiziellen Ende der laufenden Einkommensteuererklärungssaison zu verschieben. Da diese arbeitsintensive Phase gerade erst abgeschlossen wurde und zudem wesentliche Kernbereiche des strategischen Plans für den Zeitraum 2024–2027 als erfolgreich umgesetzt gelten, sei nun der logische Moment für eine personelle Neuaufstellung gekommen. Gerüchte fluten die Gänge: Warum die Eskalation jetzt erfolgt Trotz der kontrollierten Kommunikation aus dem Ministerium verbreitete sich die Nachricht in den Amtsstuben wie ein Lauffeuer. Insider berichten, dass Spekulationen über den Abgang der am 8. Juni 2022 ernannten Generaldirektorin sowie der Leiter der Abteilungen für Steuerprüfung (Inspektion) und Geldeintreibung (Einziehung) schon seit geraumer Zeit die Runde machten. In den vergangenen Wochen gewannen diese Stimmen jedoch massiv an Dynamik. Die Nervosität innerhalb der Belegschaft ist greifbar. Viele Mitarbeiter rechneten fest damit, dass das offizielle Staatsanzeiger (BOE) bereits in dieser Woche die Nachfolgeregelungen formal verkünden und damit vollendete Tatsachen schaffen würde. Kein Zusammenhang mit dem „Fall Zapatero“ und UDEF-Ermittlungen Inmitten dieser turbulenten Phase schießen naturgemäß auch politische Spekulationen ins Kraut. Besonders die Frage, ob der personelle Umbruch mit aktuellen Kriminalfällen verknüpft ist, beschäftigt die Gemüter. Konkret ging es dabei um den sogenannten „Fall Zapatero“ und die jüngsten Entdeckungen der Spezialeinheit für Wirtschafts- und Finanzkriminalität (UDEF). Die Beamten hatten im Büro des ehemaligen Premierministers in der Ferraz-Straße wertvollen Schmuck sichergestellt, dessen Schätzwert potenziell zu Anklagen wegen schwerer Steuerhinterziehung führen könnte. Interne Quellen, die zu den Vorgängen befragt wurden, dementieren jedoch jeglichen kausalen Zusammenhang zwischen diesen Ermittlungen und den Rücktrittsgesuchen der AEAT-Führung entschieden. Die Motive für den Wandel seien rein institutioneller und persönlicher Natur. Vier Jahre Dauerkrise: Eine zermürbende Amtszeit an der Spitze Dass die Luft an der Spitze der Steuerbehörde dünn ist, zeigt ein Rückblick auf die vergangenen vier Jahre. Die amtierende Führung musste eine beispiellose Serie von hochsensiblen und politisch aufgeladenen Krisen bewältigen, die die Behörde immer wieder ins unbarmherzige Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit zerrten: - Der Daten-Skandal um González Amador: Die unbefugte Weitergabe von steuerlich relevanten Informationen über Alberto González Amador, den Lebensgefährten der Madrider Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso, löste ein politisches Erdbeben aus. Die Affäre gipfelte in der historischen Anklage und Verurteilung des damaligen Generalstaatsanwalts Álvaro García Ortiz. - Der Streit um die katalanische Steuerhoheit: Die hochgradig umstrittenen Verhandlungen zwischen der spanischen Zentralregierung und der katalanischen Regionalregierung (ERC) über die Abtretung von Finanzbefugnissen stießen auf erbitterten Widerstand. Die geplante Übertragung der AEAT-Zuständigkeiten an eine eigenständige katalanische Behörde sorgte für massive interne Proteste und setzte das Führungsteam unter extremen Rechtfertigungsdruck. - Die Flut an Korruptionsverfahren: Eine scheinbar endlose Kette von Korruptionsfällen im gesamten Land forderte die Ermittler der Behörde rund um die Uhr und führte zu einer permanenten Belastungsgrenze der Führungsstrukturen. Erschöpfung versus internationale Karriere: Die wahren Hintergründe Diese anhaltende Arbeit im permanenten Krisenmodus hat offenbar tiefe Spuren hinterlassen. Insider betonen, dass bei der Generaldirektorin schon seit längerer Zeit eine gravierende Müdigkeit und physische wie psychische Erschöpfung wahrnehmbar gewesen sei. Nach Jahren an einer solch exponierten Schnittstelle zwischen Politik und Finanzen gilt ihr Wunsch nach Rückzug intern als absolut nachvollziehbar. Völlig anders gelagert ist die Motivation hingegen bei den beiden anderen Abteilungsleitern, die um ihre Entlassung gebeten haben. Aus dem direkten Umfeld der Betroffenen verlautete, dass diese in den letzten Wochen konkrete Absichten geäußert hätten, in hochrangige Positionen bei namhaften internationalen Organisationen zu wechseln. Um diese prestigeträchtigen globalen Aufgaben antreten zu können, sei das Aufgeben der aktuellen Positionen im spanischen Steuersystem eine zwingende formale Voraussetzung. Für die spanischen Steuerzahler, Unternehmen und Finanzmärkte bleibt die Situation extrem spannend. Die kommenden Tage werden zeigen, wer das Ruder dieser zentralen Institution übernimmt und ob der Übergang geräuschlos gelingt. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 02.07.2026 um 16:42 |
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2.7.2026 - Auch im Juni 2026 gab es einen Rückgang bei der Zahl der Arbeitslosen auf den Kanaren Die Kanaren melden auch für Juni 2026 einen Rückgang bei der Zahl der Arbeitslosen. Hier alle Daten dazu nachlesen...- 1,51% weniger als noch im Mai 2026! Kanaren – Die Kanarischen Inseln erleben derzeit eine wirtschaftliche Dynamik, die selbst Optimisten überrascht. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen auf den Kanarischen Inseln sank im Juni um 2.189 Personen. Dies entspricht einem Rückgang von 1,51 % verglichen zu Mai 2026. Demnach sind aktuell 142.409 Menschen auf den Kanarischen Inseln als arbeitslos registriert. Verglichen mit Juni 2025 gab es einen Rückgang von 8.295 Arbeitslosen, dies entspricht einem jährlichen Rückgang von 5,5 %. Von Allen derzeit registrierten Arbeitslosen sind 82.136 Frauen ⇓ und 60.273 Männer ⇓. Bei Personen unter 25 Jahren sind es 7.266 Personen ⇓. Schaut man in die Provinzen, so sank die Zahl der Arbeitslosen in Las Palmas um 898 Personen auf nun 73.550. In der Provinz Santa Cruz de Tenerife gab es einen Rückgang von 1.291 Personen auf jetzt 68.859 Personen. Im Mai verzeichneten alle Sektoren einen Rückgang der Arbeitslosenzahlen. In der Gruppe der Menschen ohne vorherige Beschäftigung gab es konkret ein Absinken der Arbeitslosigkeit um 39 Personen, sodass die Zahl der Arbeitslosen auf 10.725 sank. Im Dienstleistungssektor (Tourismus, Handel und Gastgewerbe) ging es um 1.826 Personen runter, dort fehlen nun 112.757 Jobs. Der Bausektor meldet einen Rückgang von 172 Personen, dort fehlen aktuell noch 11.460 Stellen. In der Industrie ging es um 66 Personen runter (5.224 Arbeitslose) und in der Landwirtschaft um 86 Personen (2.243). Im Juni 2026 war die Zahl der neuen unbefristeten Arbeitsverträge niedriger (27.757), als die Zahl der befristeten Verträge (36.190). Die Arbeitslosenquote auf den Kanaren lag im April zum Quartalsabschluss ende März bei 11,4 %. Diese Daten werden nur Quartalsweise neu herausgegeben und wir erhalten erst im Laufe des Monats Juli 2026 wieder neue Daten dazu. Man muss dabei berücksichtigen, dass im Vergleich zu Deutschland, auch Langzeitarbeitslose etc. eingerechnet werden, also alle Menschen, die keiner sozialversicherungspflichtigen Arbeit nachgehen. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 02.07.2026 um 16:38 |
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2.7.2026 - Kanaren „nur“ noch auf Vorwarnung wegen Waldbrandgefahr Seit heute befinden sich die Kanarischen Inseln nur im Zustand des Voralarms im Zusammenhang mit Waldbrandgefahr. Hier ein paar Tipps....- Seit dem 1. Juni 2026 gilt der Voralarm. Kanaren – Die Regierung der Kanarischen Inseln beendet über die Generaldirektion für Katastrophenschutz die Warnung vor Waldbrandgefahr auf Gran Canaria, Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro ab dem heutigen Donnerstag, dem 2. Juli, um 8:00 Uhr. Diese Entscheidung wurde unter Berücksichtigung der Informationen der staatlichen Wetterbehörde und anderer verfügbarer Quellen sowie in Anwendung des Sonderplans für Katastrophenschutz und Notfallmaßnahmen bei Waldbränden der Autonomen Gemeinschaft der Kanarischen Inseln (INFOCA) getroffen. Zwar wurde diese Warnung im Zusammenhang mit der Hitzewelle beendet, doch befinden sich alle Inseln der Kanaren gemäß Abschnitt 2.10 des INFOCA seit dem 1. Juni 2026 in der Vorwarnung zur Waldbrandgefahr. Beachten Sie etwaige Hinweise der Behörden. Es gelten diese vorbeugenden Tipps - Werfen Sie weder beim Gehen noch aus dem Autofenster brennende Zigarettenkippen oder Streichhölzer weg. - In Gefahrenzonen, auch auf offenen Feldern, landwirtschaftlichen Flächen und ganz besonders in von Wäldern umgebenen Siedlungen, dürfen keine Raketen, Knallkörper, Feuerwerkskörper oder andere Geräte mit Feuer gestartet werden. - Lassen Sie niemals Müll oder Abfall im Wald zurück. Nutzen Sie die Abfallentsorgungsdienste und die dafür vorgesehenen Behälter. - Entfernen Sie alle Äste, die die Fassade Ihres Hauses berühren. - Halten Sie grundlegende Feuerwehrausrüstung (Schläuche, Äxte) und einen gewissen Wasservorrat bereit. Weiterhin einen schönen Sommer!- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 02.07.2026 um 16:33 |
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1.7.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio 97-Jährige ist älteste Studentin der Kanarischen Inseln Mit 97 Jahren gilt Carmen Vega aus Santa Lucía de Tirajana als älteste Teilnehmerin der Erwachsenenbildung auf den Kanarischen Inseln. Als Kind musste sie ihren Traum, Lehrerin zu werden, wegen der schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse aufgeben und stattdessen auf dem elterlichen Bauernhof mitarbeiten. Heute besucht sie regelmäßig das Erwachsenenbildungszentrum (CEPA) in Santa Lucía und erfüllt sich damit ihren lang gehegten Wunsch zu lernen. Die 97-Jährige möchte auch andere ältere Menschen ermutigen, neugierig zu bleiben und neue Dinge zu lernen. Anwohner von Almatriche fordern mehr Verkehrssicherheit Nach mehreren Unfällen auf der GC-310 fordern Anwohner des Stadtteils Almatriche in Las Palmas de Gran Canaria zusätzliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung. Besonders ältere Menschen seien auf der Straße gefährdet. Anlass der erneuten Forderungen ist ein 94-jähriger Mann, der vergangene Woche bereits zum zweiten Mal auf einem Fußgängerüberweg von einem Fahrzeug erfasst wurde. Die Bürgerinitiative des Viertels verlangt unter anderem Bremsschwellen, da die geltende Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h nach eigenen Angaben häufig missachtet werde. Langfristig wird zudem eine umfassende Umgestaltung der Straße gefordert. Steuerschulden auf den Kanaren deutlich gestiegen Die Steuerschulden auf den Kanarischen Inseln sind innerhalb eines Jahres um mehr als 60 Millionen Euro auf insgesamt 317,4 Millionen Euro gestiegen. Zwar sank die Zahl der Schuldner von 139 auf 134 Unternehmen, dennoch wuchs die Gesamtschuld deutlich. Neu auf der Liste der größten Steuerschuldner stehen unter anderem Julitex, Habitats El Duque, Inversiones Las Teresitas und Bahía Spa Fuerteventura. Notaufnahme des Universitätsklinikums Doctor Negrín eingeschränkt Die Notaufnahme des Universitätsklinikums Doctor Negrín ist mit Beginn des Sommers durch laufende Erweiterungsarbeiten vorübergehend eingeschränkt. Patienten werden zeitweise in Ausweichbereichen und Fluren untergebracht, da Teile der Notaufnahme umgebaut werden. Mit dem Ausbau soll die Kapazität der Notaufnahme bis Ende des Jahres um 47 zusätzliche Behandlungsplätze auf insgesamt 157 erhöht werden. Dafür investiert die kanarische Gesundheitsverwaltung rund 790.000 Euro. Ziel ist es, der steigenden Zahl an Notfallpatienten künftig besser gerecht zu werden. Nach Angaben der Klinik werden derzeit täglich rund 300 Patienten behandelt. Kanarische Inseln befürchten mehr unbegleitete minderjährige Migranten Die Regierung der Kanarischen Inseln befürchtet, dass die neuen europäischen Migrationsregelungen zu einem Anstieg unbegleiteter minderjähriger Migranten führen könnten. Hintergrund ist die erste Massenrückführung erwachsener Migranten von El Hierro seit Inkrafttreten des EU-Migrationspakts. Sozialministerin Candelaria Delgado warnt, dass dadurch künftig mehr Minderjährige allein die Überfahrt antreten könnten. Zugleich begrüßte die Regionalregierung die Verlängerung der Verteilung minderjähriger Migranten auf andere spanische Regionen. Derzeit stehen auf den Kanarischen Inseln rund 70 Einrichtungen für unbegleitete Minderjährige zur Verfügung. Die Regierung betont, langfristig müsse die Migration durch bessere Perspektiven in den Herkunftsländern und sichere Migrationswege reduziert werden.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 01.07.2026 um 19:45 |
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1.7.2026 - Hitzewelle auf den Kanaren: Tejeda knackt die 38-Grad-Marke! Extreme Hitze und heftige Sturmböen halten die Kanaren in Atem. In Tejeda wurden fast 39 Grad gemessen. Alle aktuellen Wetter-Infos und Aussichten hier!...- In San Bartolomé de Tirajana war es sehr ähnlich heiß! Tejeda – Die Kanarischen Inseln stöhnen unter einer intensiven Hitzewelle. Am Dienstag kletterten die Temperaturen in vielen Teilen des Archipels auf gefährliche Höchstwerte. Besonders extrem traf es die Bergregionen von Gran Canaria, wo die Thermometer die 40-Grad-Marke nur knapp verfehlten. Die staatliche Wetterbehörde AEMET bestätigte damit die Prognosen der Meteorologen, die bereits im Vorfeld vor einer massiven Hitzewelle auf den westlichen Inseln und Gran Canaria gewarnt hatten. Tejeda ist der absolute Hitze-Hotspot der Kanaren Der wärmste Ort des gesamten Archipels war am Dienstagnachmittag die Gemeinde Tejeda auf Gran Canaria. Kurz vor 16:00 Uhr registrierte die AEMET dort einen Spitzenwert von stolzen 38,6 Grad Celsius. Für die Region galt aufgrund dieser extremen Bedingungen zeitweise die Wetterwarnstufe Orange. Dicht auf den Fersen folgte eine weitere Gemeinde im Süden Gran Canarias: In Las Tirajanas (San Bartolomé de Tirajana) stieg das Quecksilber auf beachtliche 37,7 Grad Celsius. Diese Messwerte verdeutlichen, dass das Landesinnere Gran Canarias aktuell das Zentrum der sommerlichen Hitzewelle bildet. Auch La Gomera und El Hierro von Extremwerten betroffen Die glühende Hitze war jedoch keineswegs auf Gran Canaria beschränkt, sondern machte sich auch auf den Nachbarinseln deutlich bemerkbar. Auf La Gomera meldete die Station Arure, die im oberen Bereich der bekannten Schlucht Valle Gran Rey liegt, heiße 36,8 Grad Celsius. Nur knapp dahinter lag Alto Igualero in der Gemeinde Vallehermoso mit 36,4 Grad Celsius. Ein ähnliches Bild zeigte sich auf El Hierro: In der Gemeinde El Pinar registrierten die Messgeräte bereits um 13:10 Uhr mittags einen Höchstwert von 36,3 Grad Celsius, was den Tag zu einer echten Belastungsprobe für Mensch und Natur machte. Gefährlicher Mix: Heftige Sturmböen peitschen die Inseln auf Als wäre die extreme Hitze nicht schon Belastung genug, verschärfte ein weiteres Wetterphänomen die Lage auf den Kanaren: heftiger Wind. In La Suerte Alta, einem Ortsteil der Gemeinde Agaete auf Gran Canaria, wurden anhaltende Winde von 70 Kilometern pro Stunde gemessen. In der Spitze erreichten die Sturmböen dort bis zu 86 km/h. Auch andere Inseln blieben von den stürmischen Ausläufern nicht verschont: - Fuerteventura (Pájara): Windböen von bis zu 78 km/h - La Palma (Fuencaliente): Windgeschwindigkeiten von bis zu 74 km/h Diese Kombination aus extremer Trockenheit, starkem Wind und hohen Temperaturen sorgt auf den Inseln erfahrungsgemäß für eine drastisch erhöhte Waldbrandgefahr. Die lokalen Sicherheitskräfte sind in Alarmbereitschaft. Ausblick für Mittwoch: Gelbe Wetterwarnung bleibt aktiv Für den Mittwoch gibt es nur bedingt Entwarnung. Die AEMET hat die Alarmstufe zwar leicht auf eine gelbe Wetterwarnung heruntergestuft, dennoch bleibt es ungemütlich heiß. Die Meteorologen erwarten, dass die Temperaturen auch zur Wochenmitte vielerorts die Marke von 34 Grad Celsius erreichen oder sogar überschreiten können. Hinweis für Urlauber und Einwohner: Aufgrund der anhaltenden Hitze wird dringend empfohlen, die direkte Mittagssonne zu meiden, ausreichend Wasser zu trinken und körperliche Anstrengungen im Freien auf die Abendstunden zu verschieben. – MF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 01.07.2026 um 19:35 |