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27.2.2026 - 2. Welle des Protests: Kanarische Selbstständige fordern „echte Reformen“ Nach den ersten Demonstrationen im November gehen die Selbstständigen auf den Kanarischen Inseln erneut auf die Straße. Erfahren Sie alles über die Route in Las Palmas, die Kernforderungen zur Steuerlast und den Kampf gegen die überbordende Bürokratie. Ein Bericht über die "Plattform für die Würde der Selbstständigen".... Der Druck auf die Politik wird weiter erhöht. Kanaren – Die wirtschaftliche Unabhängigkeit gilt für viele als erstrebenswertes Ziel, doch für tausende Unternehmer auf den Kanarischen Inseln ist der Traum von der Selbstständigkeit längst zu einem harten Kampf ums Überleben geworden. Am kommenden Montag, dem 2. März, mobilisiert die „Plattform für die Würde der Selbstständigen“ (Plataforma por la Dignidad de los Autónomos) erneut zu einer großangelegten Demonstration. Es ist die Fortsetzung einer Bewegung, die bereits am 30. November des vergangenen Jahres rund 9.000 Menschen auf die Straßen brachte. Doch da die Politik seither nach Ansicht der Betroffenen keine Taten folgen ließ, verschärft sich der Ton nun deutlich. Ein Signal an die Politik: Die Route in Las Palmas Auf Gran Canaria ist die logistische Planung für den kommenden Montag bereits abgeschlossen. Um die Sichtbarkeit des Protests zu erhöhen, haben die Organisatoren die Route im Vergleich zur ersten Kundgebung bewusst angepasst. Der Startschuss fällt um 10:00 Uhr auf der Plaza de España in Las Palmas de Gran Canaria. Von diesem zentralen Punkt aus wird sich der Demonstrationszug entlang der belebten Avenida José Mesa y López bewegen. Die Wahl dieser Strecke ist kein Zufall: Durch die Durchquerung eines der wichtigsten Einkaufsviertel der Stadt soll die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und der Medien maximiert werden. Über den Marinestützpunkt führt der Weg weiter in die Calle León y Castillo, eine der Hauptverkehrsadern der Stadt. Das Ziel der etwa zweistündigen Kundgebung ist die Plaza de la Feria, unmittelbar vor dem Sitz der Regierungsgebäude. Dort soll das offizielle Manifest verlesen werden, das die dringenden Forderungen der Branche zusammenfasst. Die Strategie hinter der geänderten Routenführung ist klar: Die Selbstständigen wollen den Alltag der Stadt erreichen. Werden verkehrsreichere Zonen tangiert, lässt sich die Botschaft nicht länger ignorieren. Die Organisatoren rechnen damit, dass der Protest durch diese Präsenz eine noch stärkere Wirkung entfalten wird als im November. Zwischen Existenzangst und Bürokratie-Wahnsinn: Warum der Protest weitergeht Hinter den Zahlen und Routen verbergen sich Schicksale. Viele kleine Unternehmen und Soloselbstständige berichten von einer Situation, die sie als „erstickend“ beschreiben. Die Hauptkritikpunkte haben sich seit dem letzten Jahr nicht verändert, da die Probleme struktureller Natur sind. An erster Stelle steht der wachsende Steuerdruck. In einer Zeit, in der die Lebenshaltungskosten und Energiepreise steigen, empfinden viele die steuerliche Belastung als unverhältnismäßig. Besonders kritisiert wird das System der Sozialversicherungsbeiträge. Aktuell müssen Selbstständige oft hohe Pauschalbeträge zahlen, die kaum Rücksicht auf das tatsächliche monatliche Einkommen nehmen. Für jemanden, der in einem Monat kaum Umsatz generiert, können fixe Abgaben von 300 oder 400 Euro den Ruin bedeuten. Pilar de los Reyes Rodríguez, die Sprecherin der Plattform, findet hierzu deutliche Worte. Sie betont, dass es der Gruppe nicht um Privilegien geht, sondern um eine soziale Absicherung, die mit der von Angestellten vergleichbar ist. „Wenn man krankgeschrieben ist und nicht arbeiten kann, ist es einfach nicht zumutbar, weiterhin volle Beiträge zahlen zu müssen, während keine Einnahmen fließen“, erklärt sie. Diese mangelnde Absicherung im Krankheitsfall oder bei Auftragsflaute sei eines der größten Hindernisse für das lokale Wirtschaftsgefüge. Das Monster der Bürokratie Ein weiterer zentraler Punkt der Mobilisierung ist die übermäßige bürokratische Belastung. Was als Unterstützung für die Wirtschaft gedacht ist – wie etwa staatliche Hilfsprogramme oder Förderungen – entpuppt sich in der Praxis oft als undurchdringliches Dickicht aus Formularen und digitalen Hürden. Rodríguez berichtet von automatisierten Systemen, bei denen man sich durch endlose Menüs klicken muss, nur um am Ende keine Antwort zu erhalten. „Die Menschen haben diese Zeit einfach nicht“, kritisiert sie. Wer einen Ein-Mann-Betrieb führt, kann nicht Stunden am Telefon verbringen oder komplizierte Anträge studieren, die selbst für Experten schwer verständlich sind. Die Forderung der Plattform ist daher simpel, aber weitreichend: Bürokratie muss einfach und unkompliziert sein. Dies gelte nicht nur für Unternehmer, sondern für alle Bürger, die mit staatlichen Institutionen interagieren. Regionale Bemühungen vs. zentrale Kompetenzen Interessant ist die politische Dynamik hinter den Kulissen. Die Plattform betont, dass man durchaus im Dialog mit der Regionalregierung der Kanaren steht. Insbesondere Mónica Nuez, die Generaldirektorin für Selbstständige, wird für ihre Bemühungen gelobt. Es wird anerkannt, dass sie „ihr Möglichstes tut“. Doch hier liegt die Krux: Viele der entscheidenden Stellschrauben – insbesondere im Steuer- und Sozialversicherungsrecht – liegen nicht in der Hand der kanarischen Regierung, sondern werden von der Zentralregierung in Madrid kontrolliert. Dies führt zu einer gewissen Frustration, da die regionalen Behörden oft nur als Puffer fungieren können, ohne die grundlegenden Gesetze ändern zu können. Der Protest am Montag ist daher auch ein lautstarker Appell, der über den Ozean bis in die spanische Hauptstadt hallen soll. Eine überparteiliche Bewegung für die gesamte Gesellschaft Was diese Bewegung auszeichnet, ist ihre wachsende Größe und ihre Unabhängigkeit. Was lokal begann, weitet sich nun auf nationaler Ebene aus. Die Plattform hat ihre Aufrufe von ursprünglich 21 auf mittlerweile 38 Städte ausgeweitet. Dies zeigt, dass die Probleme der Selbstständigen kein rein kanarisches Phänomen sind, sondern ein landesweites strukturelles Defizit widerspiegeln. Trotz der harten Forderungen legt die Organisation großen Wert darauf, dass der Protest friedlich und überparteilich bleibt. Es gehe nicht darum, eine bestimmte politische Agenda zu stützen, sondern das verfassungsmäßige Recht auf Versammlungsfreiheit zu nutzen, um auf Missstände hinzuweisen. Die Botschaft ist integrativ: Eingeladen sind nicht nur Selbstständige, sondern auch deren Familien, Angestellte und alle Bürger, denen der Erhalt kleiner, lokaler Unternehmen am Herzen liegt. „Es geht um faire Bedingungen für Arbeit und Unternehmensgründung“, so die Plattform abschließend. Ohne die kleinen Betriebe und die mutigen Einzelunternehmer würde das wirtschaftliche Rückgrat der Kanaren wegbrechen. Der 2. März wird zeigen, ob die Politik bereit ist, diesen Worten endlich Taten folgen zu lassen oder ob die Straßen der Inseln bald noch häufiger zum Schauplatz des Unmuts werden. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 27.02.2026 um 11:13 |
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27.2.2026 - Fluggast mit 241 gefälschten Uhren auf Teneriffa erwischt Sein nervöses Verhalten wurde ihm zum Verhängnis. Zoll stellt einen Fluggast mit 241 gefälschten Luxusuhren auf Teneriffa. Entdecken Sie die Details des Zugriffs.- Am Nordflughafen von Teneriffa wurde jetzt ein Passagier mit 241 gefälschten Luxusuhren im Gepäck gestoppt. Gegen den Mann wird nun wegen eines Delikts gegen das gewerbliche Eigentum ermittelt. Der Vorfall ereignete sich während einer routinemäßigen Kontroll- und Überwachungsmaßnahme bei der Ankunft von Passagieren. Den Beamten fällt ein Reisender durch sein besonders nervöses Verhalten auf. Dieses Ereignis veranlasste die Einsatzkräfte, den Mann zu befragen und anschließend sein Gepäck einer genaueren Kontrolle zu unterziehen. Uhren-Schmuggel auf Teneriffa: Passagier überführt Bei der Durchsuchung seines Koffers machen die Beamten einen bedeutenden Fund: Insgesamt 241 gefälschte Armbanduhren, die Modelle von drei bekannten und renommierten Luxusmarken imitierten. Die gemeinsame Operation der Steuer- und Zollverwaltung (Agencia Tributaria) und der Guardia Civil führte zur sofortigen Beschlagnahmung der gesamten Ware. Die Ermittlungsakten wurden zusammen mit den gefälschten Uhren an den Zollverwalter der Steuerbehörde übergeben. Dieser hat bereits die betroffenen Uhrenmarken informiert, damit sie als Geschädigte ihre Rechte geltend machen können. Gegen den Passagier wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 27.02.2026 um 07:49 |
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27.2.2026 - Migration Kanaren: Madrid bremst den Frontex-Einsatz Ein neuer EU-Bericht zeigt: Trotz der Migrationskrise auf den Kanaren hat die spanische Regierung keine zusätzlichen Ressourcen von Frontex verlangt. Erfahren Sie mehr über die Kritik, die unzureichende Finanzierung und die dramatische Lage unbegleiteter Minderjähriger.- Ein kritischer Bericht des EU-Parlaments zur Migration auf den Kanaren stellt klar: Obwohl die Grenzschutzagentur Frontex ausdrücklich Hilfe angeboten hat, forderte die spanische Regierung keine zusätzlichen Ressourcen an. Die Inseln, Europas Hauptauskunftspunkt im Atlantik, bleiben dadurch weitgehend auf sich allein gestellt. Kritik aus Brüssel und von den Kanaren Im September besuchte eine Delegation der EU-Kommission die Kanaren, um die Auswirkungen der Migration zu bewerten. Ihr Abschlussbericht bestätigt, was viele vor Ort befürchten: Während Frontex bereit wäre, materielle Unterstützung wie Schiffe, Flugzeuge und Hubschrauber für Rettungseinsätze und Küstenüberwachung bereitzustellen, liegt eine entsprechende Anfrage aus Madrid nicht vor. „Wir verstehen nicht, wie Spanien die verfügbaren Ressourcen von Frontex und anderen europäischen Agenturen nicht angefordert hat“, beklagt Octavio Caraballo, Vizepräsident des Kabinetts der kanarischen Regierung. Der Bericht unterstreicht, dass Frontex „bereit ist, seine Unterstützung zu verstärken, wenn Spanien dies beantragt“. Finanzielle Engpässe und fehlendes Personal Neben der fehlenden materiellen Unterstützung stellt der Bericht auch fest, dass die finanzielle Hilfe „unzureichend“ ist. Obwohl Spanien 100 Millionen Euro aus EU-Mitteln an die Kanaren weitergeleitet hat, deckt dieser Betrag bei weitem nicht den tatsächlichen Bedarf. Es fehlen Fachkräfte wie Psychologen, Sozialpädagogen und Kulturvermittler, um die ankommenden Migranten angemessen zu versorgen. Die dramatische Lage unbegleiteter Minderjähriger Besondere Sorge bereitete der Delegation die Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge. Die anfänglichen Altersschätzungen durch die Polizei sind oft ungenau. Dies führt dazu, dass Jugendliche fälschlicherweise in Erwachseneneinrichtungen untergebracht werden, bis ihr wahres Alter festgestellt wird. Im Jahr 2023 wurden rund 1.500 Fälle überprüft, bei denen Zweifel am Alter bestehen; Bei der Hälfte wurde nachträglich festgestellt, dass es sich tatsächlich um Erwachsene handelt. Diese Ungenauigkeiten schaffen zusätzliche Belastungen für ein bereits überfordertes System. Fazit: Ruf nach gemeinsamer europäischer Lösung Der Bericht fordert ein geschlossenes Handeln der Europäischen Union und eine stärkere Zusammenarbeit mit den Herkunftsländern. Die Delegation kritisiert, dass einige Mitgliedsstaaten ihre Verpflichtungen nicht einhalten und fordert einen gemeinsamen politischen Willen, um ein zukünftiges Abkommen durchzusetzen und die Last der Migration gerechter zu verteilen.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 27.02.2026 um 07:45 |
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26.2.2026 - Schwerstes Seebeben seit Jahren auf den Kanaren registriert Heute Mittag wackelte die Erde unter dem Meeresspiegel im Bereich des Unterseevulkans Enmedio relativ stark. Hier alle Details zu dem gespürten Beben auf den Kanaren.... Das Beben wurde um 12:26 Uhr registriert.- Kanarische Inseln – Heute Mittag, genauer gesagt um 12:26 Uhr, gab es ein stärkeres Seebeben im Bereich Enmedio zwischen Teneriffa und Gran Canaria. Das Beben hatte eine offizielle Stärke von 4,1, anfänglich sprach man sogar von 4,4, was aber später korrigiert wurde. Das ING gab an, dass dieses Beben auf beiden angrenzenden Inseln deutlich spürbar war. Das Epizentrum des Seebebens lag in einer Tiefe von ca. 10 Kilometern. Aufgrund der Tatsache, dass das Beben an vielen Orten zu spüren war, wurde es mit einer Intensität von III–IV eingestuft. Auf Teneriffa war das Beben in der gesamten Ostregion, von Santa Cruz de Tenerife bis in südliche Gebiete wie Las Chafiras, schwach zu spüren. Auch im Norden, zwischen Los Realejos und La Laguna, war es nur schwach wahrnehmbar. Insgesamt war das Erdbeben in 15 Gemeinden auf Teneriffa und in etwa zehn Städten auf Gran Canaria zu spüren. Das zeitliche Zusammentreffen des seismischen Ereignisses mit den sechs Schwärmen hybrider Erdbeben, die diesen Monat im Zentrum Teneriffas registriert wurden, beunruhigte die Inselbewohner. Jedoch gab der Vulkanologe Rubén López an, dass diese Ereignisse keinen Zusammenhang haben und dass das Beben im Bereich Enmedio völlig normal war. Wir müssen jedoch bis ins Jahr 2019 zurückgehen, um ein Beben einer ähnlichen Stärke, damals 4,2 auf der Richterskala, zu finden. Rubén López betonte weiter, dass die Region zwischen Gran Canaria und Teneriffa historisch gesehen das Epizentrum der stärksten Erdbeben des Archipels ist. Tatsächlich war das Erdbeben vom Donnerstag das stärkste, das in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln registriert wurde, zumindest seit 2022. Er erinnerte sich an ein Beben der Stärke 5,3 aus dem Jahr 1989. Dies wurde auf der gesamten Insel Teneriffa wahrgenommen. Der Experte versteht jedoch die Beunruhigung derjenigen, die das Beben auf Teneriffa erlebten, nachdem es mehrere Tage lang Berichte über Schwärme von Mikroerdbeben in der Nähe des Teide gegeben hatte. Enmedio wird ständig überwacht und untersucht Die Meerenge zwischen Gran Canaria und Teneriffa ist das Gebiet mit der größten seismischen und tektonischen Aktivität im gesamten Kanarischen Archipel. In diesem Gebiet, in dem sich der Unterwasservulkan Enmedio befindet, werden jährlich zwischen 400 und 500 Erdbeben registriert. Um zu untersuchen, was an diesem Punkt des Archipels geschieht, das die hohe Häufigkeit von Erdbeben erklärt, entwickeln das IGN und das Institut für Meereswissenschaften (ICM-CSIC) derzeit das Projekt „Geodynamische Prozesse und natürliche Risiken im Kanarischen Archipel“, genannt Guanche. Ziel ist es, die Struktur der Erdkruste und des Erdmantels in diesem Sektor der Kanarischen Inseln zu analysieren, Daten vom Meeresboden zu integrieren und die seismische Gefährdung des Gebiets sowie die damit verbundenen Risiken zu bewerten. Die Forscher gehen von der Annahme aus, dass die Kanarischen Inseln auf der Afrikanischen Platte liegen, zwischen Teneriffa und Gran Canaria jedoch ein Bruch in der Erdkruste besteht. In diesem Bruch sich Spannungen aufbauen und durch die anhaltende seismische Aktivität entladen werden. Diese Studie wird ein besseres Verständnis der Entstehung des Vulkans Enmedio ermöglichen und neue Erkenntnisse über den Ursprung des Kanarischen Archipels liefern. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 26.02.2026 um 18:29 |
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26.2.2026 - Meilenstein in der Sozialpolitik: Früherer Renteneintritt bei schweren Erkrankungen nun möglich Wichtige Änderungen bei der Rentenregelung: Erfahren Sie alles über die neuen Krankheiten, die einen Renteneintritt ab 56 Jahren ohne Abzüge ermöglichen, und welche Voraussetzungen für Betroffene gelten.... Für tausende ältere und kranke Menschen gibt es positive Nachrichten im Zusammenhang mit der Rente.- Spanien – In einer richtungsweisenden Entscheidung hat das spanische Ministerium für Inklusion, soziale Sicherheit und Migration eine bedeutende Ausweitung der Rentenansprüche für Menschen mit schweren gesundheitlichen Einschränkungen bekannt gegeben. Arbeitsministerin Elma Saiz präsentierte am vergangenen Donnerstag eine Neuregelung, die es Tausenden von Betroffenen ermöglicht, deutlich früher und ohne finanzielle Einbußen aus dem Erwerbsleben auszuscheiden. Kern der Reform ist die Erweiterung der Liste jener Krankheiten, die eine vorzeitige Verrentung rechtfertigen. Durch die Aufnahme von elf zusätzlichen Krankheitsbildern in den Katalog des zuständigen königlichen Dekrets wird dem Umstand Rechnung getragen, dass bestimmte Leiden die Lebenserwartung oder die dauerhafte Arbeitsfähigkeit massiv beeinflussen. Für die Betroffenen bedeutet dies eine existenzielle Erleichterung und eine Anerkennung ihrer besonderen Lebensumstände. Die neuen Regelungen im Detail: Wer profitiert davon? Bisher war der Zugang zur vorzeitigen Rente für Menschen mit Behinderungen an sehr enge Kriterien geknüpft. Mit der aktuellen Erweiterung reagiert die Regierung auf langjährige Forderungen von Betroffenenverbänden und medizinischen Experten. Schätzungen zufolge könnten landesweit rund 50.000 Menschen von dieser Maßnahme profitieren. Die entscheidende Neuerung liegt in der Herabsetzung der Altersgrenze auf 56 Jahre. In einem System, in dem das gesetzliche Renteneintrittsalter stetig steigt, bedeutet dies für viele eine Verkürzung der Lebensarbeitszeit um bis zu zehn Jahre. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass trotz des früheren Austritts keine Rentenkürzungen vorgenommen werden. Die Zeitspanne zwischen dem tatsächlichen und dem regulären Renteneintritt wird bei der Berechnung der Rentenhöhe so gewertet, als hätte der Arbeitnehmer weiterhin Beiträge eingezahlt. Die Liste der elf neu aufgenommenen Krankheiten Die Entscheidung, welche Erkrankungen aufgenommen werden, basierte auf einer monatelangen Auswertung durch ein Gremium aus Medizinern, Wissenschaftlern und Experten für Inklusion. Folgende Krankheitsbilder wurden nun offiziell in den Katalog aufgenommen: Spina bifida (offener Rücken) Variante Transthyretin-Amyloidose Parkinson Myotone Dystrophie Typ 1 (Steinert-Krankheit) Chorea Huntington Chronische Nierenerkrankung im Stadium 5 Systemische Sklerose Rückenmarksverletzungen Kortikobasale Degeneration Multisystematrophie Progressive supranukleäre Blickparese Diese Erkrankungen ergänzen die bereits bestehende Liste, die unter anderem auch Multiple Sklerose und bestimmte genetische Defekte umfasst. Allen gemeinsam ist, dass sie den Alltag der Betroffenen massiv einschränken und eine Fortführung der Erwerbstätigkeit bis zum regulären Rentenalter oft unmöglich machen. Rechtliche Voraussetzungen und versicherungstechnische Bedingungen Damit der Anspruch auf die vorzeitige Rente ab 56 Jahren geltend gemacht werden kann, müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein. Es reicht nicht aus, lediglich die Diagnose einer der genannten Krankheiten vorzuweisen. Die Gesetzgebung sieht klare Hürden vor, um die Fairness des Systems zu gewährleisten: Grad der Behinderung: Der Antragsteller muss einen festgestellten Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 45 % nachweisen. Dieser Grad muss explizit auf eine der im Dekret gelisteten Krankheiten zurückzuführen sein. Versicherungszeiten: Insgesamt müssen mindestens 15 Beitragsjahre in der Sozialversicherung nachgewiesen werden. Dies stellt sicher, dass der Arbeitnehmer einen signifikanten Teil seines Lebens am Erwerbsleben teilgenommen hat. Dauer der Einschränkung: Ein wesentlicher Punkt ist der Nachweis, dass der Betroffene bereits seit mindestens fünf Jahren mit dem entsprechenden Behinderungsgrad von 45 % lebt und arbeitet. Versicherungsstatus: Zum Zeitpunkt des Rentenantrags muss die Person entweder aktiv versichert sein oder sich in einem Status befinden, der der Versicherung gleichgestellt ist (z. B. gemeldete Arbeitslosigkeit). Ein Akt der sozialen Gerechtigkeit Ministerin Elma Saiz betonte in ihrer Ansprache, dass es sich hierbei nicht um ein Privileg, sondern um einen Akt der Gerechtigkeit handle. Die Regierung habe sich dazu verpflichtet, jenen Menschen Schutz zu bieten, deren Erwerbsbiografie durch schwere gesundheitliche Schicksalsschläge gezeichnet ist. „Wir schaffen hiermit eine Gleichstellung mit anderen Arbeitnehmern“, so Saiz. Der Weg zu dieser Reform war ein intensiver Prozess. Die Änderung des Anhangs zum königlichen Dekret ist das Ergebnis wissenschaftlicher Berichte, die belegen, dass die Arbeitsfähigkeit bei den genannten Krankheitsbildern deutlich schneller abnimmt als im Bevölkerungsdurchschnitt. Durch die neue Regelung wird verhindert, dass Betroffene in die Altersarmut rutschen, nur weil sie aufgrund ihrer Gesundheit nicht länger arbeiten können. Fazit und Ausblick Diese Reform markiert einen Wendepunkt in der spanischen Sozialpolitik. Sie erkennt an, dass Gesundheit und Arbeitsfähigkeit individuell sehr unterschiedlich verlaufen können. Für die 50.000 potenziell Betroffenen bedeutet die Neuregelung nicht nur finanzielle Sicherheit, sondern auch eine erhebliche Steigerung der Lebensqualität in einer Lebensphase, die durch schwere Krankheit geprägt ist. Arbeitnehmer, die glauben, unter die neue Regelung zu fallen, sollten sich frühzeitig mit den zuständigen Sozialversicherungsbehörden in Verbindung setzen, um ihren Behinderungsgrad und ihre Beitragszeiten prüfen zu lassen. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 26.02.2026 um 17:25 |
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26.2.2026 - Bono Gran Canaria: Alles über die neuen Konsumgutscheine für den lokalen Handel Der Inselrat von Gran Canaria startet die Vergabe der ersten Konsumgutscheine. Erfahren Sie, wie Sie 50 % beim Einkauf sparen, welche Geschäfte teilnehmen und wie das 500.000-Euro-Programm den lokalen Handel stärkt. Alle Fristen und Details hier!... Alle Details zu den Gutscheinen hier!- Gran Canaria – In einer Zeit, in der der Einzelhandel weltweit vor großen Herausforderungen steht, geht die Inselverwaltung von Gran Canaria (Cabildo de Gran Canaria) einen proaktiven Weg. Um die lokale Wirtschaft zu stützen und den Bürgern spürbare finanzielle Entlastungen zu bieten, wurde nun das Programm der „Bono Gran Canaria“-Konsumgutscheine offiziell vorgestellt. Ab dem 9. März um 10:00 Uhr haben Einwohner der Insel die Möglichkeit, von einer massiven Subventionierung ihrer täglichen Einkäufe zu profitieren. Das Prinzip ist ebenso einfach wie effektiv: Der Inselrat verdoppelt den Wert des eingesetzten Geldes der Bürger. Wer einen Gutschein erwirbt, zahlt die Hälfte – die andere Hälfte übernimmt die öffentliche Hand. Mit einem Gesamtbudget von einer halben Million Euro setzt das Cabildo ein deutliches Zeichen für den Erhalt kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) auf der Insel. Ein Booster für die Nebensaison: So funktioniert das System Die Wahl des Zeitpunkts für diese Initiative ist kein Zufall. Wie die Handelsrätin des Cabildo, Minerva Alonso, bei der Vorstellung des Projekts betonte, zielt die Kampagne exakt auf das „Frühjahrsloch“ ab. Nach den umsatzstarken Weihnachtsfeiertagen und dem darauffolgenden Winterschlussverkauf erleben viele Einzelhändler traditionell eine Phase der Stagnation. Die Konsumgutscheine sollen genau hier als Katalysator wirken, um die Frequenz in den Ladenlokalen hochzuhalten. Die Konditionen für Verbraucher im Detail Der Erwerb der Gutscheine erfolgt ausschließlich über die zentrale Plattform www.bonograncanaria.es. Hierbei gelten klare Spielregeln, um eine faire Verteilung unter der Bevölkerung zu gewährleisten: Regeln Verkaufsstart: 9. März um 10:00 Uhr. Bezugsberechtigung: Ausschließlich volljährige Personen. Limitierung: Pro Person können maximal vier Gutscheine erworben werden. Kostenstruktur: Ein Gutschein kostet den Käufer 25 Euro, hat aber einen realen Einkaufswert von 50 Euro. Gültigkeit: Nach dem Kauf müssen die Gutscheine innerhalb von zwei Monaten eingelöst werden. Wichtig für alle Interessierten ist die Schnelligkeit. Die Erfahrung mit ähnlichen Programmen in anderen Regionen zeigt, dass die Nachfrage oft das Angebot übersteigt. Die Antragsfrist endet zwar offiziell nach zehn Tagen, doch das Programm schließt sofort, sobald das Budget von 500.000 Euro ausgeschöpft ist. Experten rechnen damit, dass dies bereits innerhalb der ersten Stunden oder Tage der Fall sein könnte. Nach dem Kaufabschluss erhalten die Nutzer einen QR-Code direkt auf ihr Mobiltelefon. Dieser Code dient im Geschäft als Zahlungsmittel. Über das Online-Portal können die Käufer zudem jederzeit einsehen, wie viel Restguthaben auf ihren Gutscheinen noch verfügbar ist. Ein wichtiger Hinweis: Die Gutscheine sind nicht übertragbar und eine Rückerstattung des Kaufpreises ist ausgeschlossen. Guthaben, das nach Ablauf der zweimonatigen Frist nicht verbraucht wurde, verfällt zugunsten des Programms. Unterstützung für den lokalen Handel: Chancen für Unternehmen Nicht nur für die Verbraucher bietet der „Bono Gran Canaria“ Vorteile, sondern vor allem für die lokale Geschäftswelt. Das Programm ist explizit für Kleinstunternehmen und kleine Läden konzipiert, um eine Abwanderung der Kaufkraft zu großen internationalen Online-Plattformen oder riesigen Einkaufszentren zu verhindern. Anmeldung und Kapazitäten für Betriebe Die Registrierungsphase für Unternehmen ist bereits angelaufen. Bisher haben sich schon 371 Unternehmen auf der Insel angemeldet, um die Gutscheine als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Teilnehmende Betriebe decken ein breites Spektrum ab – von Bekleidungsgeschäften über Buchhandlungen bis hin zu Handwerksbetrieben. Es gibt jedoch klare wirtschaftliche Leitplanken: Jedes teilnehmende Unternehmen darf Gutscheine nur bis zu einem Gesamtwert von 5.000 Euro annehmen. Sobald dieser Deckel erreicht ist, kann das jeweilige Geschäft keine weiteren „Bono“-Zahlungen mehr abrechnen. Diese Regelung sorgt dafür, dass die Fördermittel breit über die gesamte Insel gestreut werden und nicht nur einigen wenigen großen Akteuren zugutekommen. Schnelle Liquidität durch die Handelskammer Die Verwaltung des Programms übernimmt die Handelskammer von Gran Canaria. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der unbürokratischen Abwicklung für die Händler. Wenn ein Kunde mit einem Gutschein bezahlt, erhält das Unternehmen die vom Inselrat subventionierten 50 % des Umsatzes innerhalb von nur 15 Tagen per Banküberweisung. Die Abrechnung erfolgt automatisiert über die digitale Plattform der Initiative, was den administrativen Aufwand für die Ladenbesitzer minimiert. Präsident Antonio Morales unterstrich bei der Präsentation, dass diese Maßnahme in enger Abstimmung mit den Handelsverbänden der Insel entwickelt wurde. Ziel sei es, „offene Gewerbegebiete wiederzubeleben“ und die Identität des lokalen Einzelhandels zu bewahren. Zukunftsaussichten und Einschränkungen Das Cabildo sieht in diesem Pilotprojekt erst den Anfang. Bei Erfolg soll die Initiative „Bono Gran Canaria“ verstetigt und in den kommenden Jahren regelmäßig wiederholt werden. Es geht um einen langfristigen Strukturwandel: Die Bürger sollen dazu animiert werden, ihren Kiez und ihre Nachbarschaftsläden wieder als attraktive Einkaufsorte wahrzunehmen. Was kann nicht gekauft werden? Trotz der großen Freiheit bei der Wahl der Produkte gibt es einige logische Ausschlüsse. Die Gutscheine dienen der Förderung von Konsumgütern im Einzelhandel. Sie sind ausdrücklich nicht für Dienstleistungen oder spezielle Ausgaben gedacht, die nicht zum klassischen Einzelhandel zählen. Eine explizite Ausnahme stellen beispielsweise Glücksspielprodukte wie Tombola- oder Lotterielose dar – diese können nicht mit den subventionierten Gutscheinen erworben werden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der „Bono Gran Canaria“ eine klassische Win-Win-Situation darstellt. Die Bürger erhalten eine 100-prozentige Rendite auf ihren Einsatz (25 Euro zahlen, 50 Euro Warenwert erhalten), während die lokalen Händler direkt vom zusätzlichen Umsatz profitieren und neue Kunden gewinnen können. Markieren Sie sich den 9. März rot im Kalender: Um 10:00 Uhr entscheidet die Schnelligkeit auf www.bonograncanaria.es darüber, wer sich eines der begehrten Kontingente sichern kann. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 26.02.2026 um 17:16 |
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26.2.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio Kliniken schlagen Alarm – Operationen wegen Bettenmangels gestoppt Überfüllte Flure und verschobene Operationen haben in dieser Woche das Hospital Insular auf Gran Canaria geprägt, weil Betten gefehlt und die hohe Nachfrage die Kapazitäten überlastet hat. Mehrere Eingriffe sind abgesagt worden, darunter bereits Anfang Februar auch eine Krebsoperation. Angehörige haben von stundenlangen Wartezeiten und fehlenden Sitzmöglichkeiten berichtet. Die Klinikleitung verweist auf Notfallpläne und außergewöhnliche Belastung, doch Pflegevertreter sprechen von einem strukturellen Problem. Auch im Doctor Negrín ist die Situation angespannt gewesen. Die aktuelle Lage zeigt, dass das System keine Reserven mehr hat. Fast die Hälfte des Einkommens frisst der Alltag auf 1.028 Euro pro Monat haben Haushalte auf dem Archipel 2025 für Wohnen, Lebensmittel und Energie ausgegeben. Damit sind 43,6 Prozent des Einkommens für Grundkosten gebunden gewesen – so viel wie seit drei Jahren nicht mehr. Besonders stark gestiegen ist die Lebensmittelrechnung. Zwar liegt der Gesamtbetrag unter dem Landesdurchschnitt, doch die relative Belastung bleibt hoch. Wer nur vom Mindestlohn lebt, hat faktisch keinen Spielraum mehr. Sparen bedeutet inzwischen Verzicht im Alltag. Medikamentenmangel trifft chronisch Kranke auf dem Archipel Lieferengpässe haben 2025 Tausende Patienten auf dem Archipel betroffen, weil Diabetespräparate wie Ozempic sowie bestimmte Antibiotika und Thrombosemittel nicht verfügbar gewesen sind. Landesweit sind pro Quartal mehr als 5.000 Arzneimittel mit Engpässen gemeldet worden – acht Prozent mehr als im Vorjahr. Die Ursachen liegen in strukturellen Schwächen internationaler Lieferketten. Für chronisch Kranke bedeutet das Unsicherheit bei der Therapie. Apotheken versuchen umzudisponieren, doch Versorgungslücken bleiben ein Risiko. Steuerfahnder nehmen Bargeld und Ferienwohnungen ins Visier Mit sofortiger Wirkung hat die kanarische Steuerbehörde ihren neuen Kontrollplan aktiviert und verschärfte Prüfungen angekündigt. Ins Visier geraten hohe Bargeldzahlungen, nicht korrekt versteuerte Ferienwohnungen sowie mutmaßlich manipulierte Rechnungen. Kontrolliert werden IGIC-Abrechnungen, Luxusgüter und auffällige Vermögensverhältnisse. Ziel ist es, Schattenwirtschaft zurückzudrängen und Steuereinnahmen zu sichern. Besonders die touristische Vermietung dürfte stärker unter Beobachtung stehen. Nach Skandal übernimmt neue Chefin das Wohnungsinstitut Nach dem Rücktritt ihres wegen eines Sexualdelikts angeklagten Vorgängers hat Pino de León in Santa Cruz de Tenerife die Leitung des Instituto Canario de la Vivienda übernommen. Die Amtsübergabe ist offiziell vollzogen worden. Sie übernimmt in einer Phase massiven Wohnraummangels. Der Druck auf die Politik wächst, weil bezahlbare Wohnungen fehlen und Mieten steigen. Entscheidend wird sein, ob der öffentliche Wohnungsbau spürbar beschleunigt wird. Papst-Besuch bringt das Archipel international ins Rampenlicht Am 11. und 12. Juni hat Papst León XIV einen Besuch auf Teneriffa und Gran Canaria angekündigt. Erwartet werden mehr als 50.000 Gläubige. Als Veranstaltungsorte prüft das Bistum derzeit das Estadio de Gran Canaria oder den Parque Santa Catalina. Es ist der erste Papstbesuch auf dem Archipel. Politisch rückt dabei vor allem das Migrationsthema in den Fokus. Die logistischen Vorbereitungen laufen bereits, auch internationale Medien werden erwartet. 24 Jahre Stillstand – jetzt entstehen 210 neue Häuser Nach mehr als zwei Jahrzehnten Blockade hat der Gemeinderat von San Bartolomé de Tirajana den Bebauungsplan für El Tablero endgültig beschlossen. Geplant sind 210 private Wohnhäuser sowie Flächen für Sport, Soziales und Handel. Die Investition liegt bei über fünf Millionen Euro. Bevor gebaut wird, müssen jedoch Infrastruktur und Erschließung umgesetzt werden. Das Projekt kann langfristig Wohnraum schaffen, kurzfristig entlastet es den Markt jedoch nicht. Der Bedarf bleibt deutlich größer. Flughäfen sollen 20 Jahre früher klimaneutral werden Bis 2030 will Aena die Flughäfen auf dem Archipel auf Netto-Null-Emissionen umstellen. Der Stromverbrauch ist bereits seit 2020 vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt worden. Geplant sind zusätzliche Photovoltaikanlagen, E-Fahrzeuge und nachhaltiger Flugkraftstoff. Ziel ist es, deutlich vor dem globalen Branchenziel klimaneutral zu werden. Für das Archipel ist das auch ein wirtschaftliches Signal, weil Tourismus und Nachhaltigkeit enger verknüpft werden. 65 neue Jobs – kleiner Impuls für den Arbeitsmarkt 65 neue Stellen hat Decathlon auf Teneriffa, Gran Canaria und Lanzarote ausgeschrieben. Gesucht werden Verkäuferinnen, Verkäufer sowie Teamleitungen. Die Einstellungsrunde ist in dieser Woche gestartet worden. Für den regionalen Arbeitsmarkt ist das ein zusätzlicher Impuls, wenn auch in begrenztem Umfang. Die Expansion zeigt, dass der Konsum im Sportbereich stabil bleibt. Norwegens König bleibt krank auf Teneriffa Wegen einer Infektion und Dehydrierung ist Norwegens König Harald V. auf Teneriffa im Krankenhaus behandelt worden. Königin Sonia hat ihn besucht, ein Arzt aus Norwegen ist angereist. Laut norwegischem Königshaus ist sein Zustand stabil. Der Monarch hatte sich privat auf der Insel aufgehalten. Der Fall sorgt international für Aufmerksamkeit. Heuschreckenschwarm sorgt für Nervosität auf Lanzarote Hunderte Heuschrecken sind am Dienstag in Famara auf Lanzarote gesichtet worden. Das Cabildo hat bestätigt, dass es sich um einen einzelnen Schwarm erwachsener Tiere gehandelt hat. Weil die Tiere am Ende ihres Lebenszyklus stehen, gilt das Risiko für die Landwirtschaft als begrenzt. Dennoch bleibt die Lage unter Beobachtung, da feuchte Bedingungen eine Vermehrung begünstigen könnten. Überlastung in Notaufnahmen wird zum Dauerzustand Nicht nur im Insular, auch im Doctor Negrín auf Gran Canaria haben Patienten in provisorischen Bereichen gewartet, weil Betten gefehlt und Stationen überfüllt gewesen sind. Teilweise sind Räume außerhalb der Notaufnahme genutzt worden. Gewerkschaften sprechen von einem Dauerzustand und fordern strukturelle Lösungen. Die aktuelle Belastung zeigt, dass das System an seine Grenzen gestoßen ist.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 26.02.2026 um 16:59 |
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26.2.2025 - Erdbeben M 4,4 erschüttert Teneriffa und Gran Canaria Ein Erdbeben der Stärke 4,4, das stärkste seit Jahren, wurde zwischen Teneriffa und Gran Canaria registriert. Erfahren Sie mehr über die Ursache und die Einschätzung von Experten des IGN.- Ein Erdbeben der Stärke 4,1 hat am Donnerstagmittag die Meeresregion zwischen Teneriffa und Gran Canaria erschüttert. Der Erdstoß, der stärkste in der Region seit 2022, wurde von der Bevölkerung auf beiden Inseln wahrgenommen, löste jedoch keine größeren Schäden aus. Am heutigen Donnerstag um 12:26 Uhr registrierte das Nationale Geographische Institut einen Beben der Magnitude 4,4. Das Epizentrum lag in etwa 10 Kilometern Tiefe im Bereich des Vulkans „Enmedio“, der sich zwischen den beiden Hauptinseln der Kanaren befindet. Das Beben war mit einer maximalen Intensität von III-IV auf der Mercalliskala vor allem im Norden und im Zentrum von Gran Canaria sowie in weiten Teilen Teneriffas zu spüren. Auf Teneriffa wurde der Erdstoß von der Ostküste, einschließlich der Hauptstadt Santa Cruz, bis in die südlichen Gebiete wie Las Chafiras und sogar leicht im Norden zwischen Los Realejos und La Laguna wahrgenommen. Experten geben Entwarnung Die seismische Aktivität löste bei vielen Bewohnern Besorgnisse aus, insbesondere vor dem Hintergrund der jüngsten Schwarmbeben, die im Zentrum von Teneriffa nahe des Teide-Vulkans registriert wurden. Itahiza Domínguez, Seismologe am IGN, stellte jedoch klar, dass kein Grund zur Sorge bestehe. „Dieses Erdbeben gehört zur normalen seismischen Aktivität des sogenannten ‚Enmedio‘-Vulkans“, erklärte er. Es steht in keinerlei Zusammenhang mit den Ereignissen in der Nähe des Teide. Domínguez erinnerte daran, dass es in derselben Zone historisch gesehen immer wieder zu den stärksten Erdbeben des Archipels kommt. Bereits 2019 wurde hier ein Beben der Stärke 4,2 verzeichnet. Historischer Kontext Das heutige Beben ist das stärkste, das auf den Kanarischen Inseln seit mindestens 2022 registriert wurde. Zum Vergleich: Das stärkste Beben im Jahr 2023 ereignete sich bei El Hierro mit einer Magnitude von 3,8, während 2024 bisher ein Beben der gleichen Stärke auf Gran Canaria das Maximum darstellte. Eines der stärksten aufgezeichneten Beben in der Region ereignete sich 1989 mit einer Magnitude von 5,3 und war auf ganz Teneriffa zu spüren.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 26.02.2026 um 16:55 |
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26.2.2026 - Heuschrecken auf Lanzarote: Behörden geben Entwarnung Ein Heuschreckenschwarm aus der Sahara hat Lanzarote erreicht. Erfahren Sie, warum die Behörden vorerst Entwarnung für Weinberge & Landwirtschaft geben und wie die Lage kontrolliert wird.- Ein am Dienstag in der Nähe von Caleta de Famara auf Lanzarote aufgetauchter Schwarm afrikanischer Wanderheuschrecken hat sich inzwischen zerstreut. Laut dem Umweltstadtrat des Cabildos, Samuel Martín, scheint keine unmittelbare Gefahr für die Weinberge und Anbauflächen der Insel zu bestehen. Mitarbeiter und Techniker des Umweltamtes waren sofort vor Ort, um die Lage zu bewerten, Proben zu entnehmen und die Art sowie den biologischen Zustand der Insekten zu bestimmen. Derzeit wird geprüft, ob es sich um erschöpfte, ältere Exemplare mit kurzer Lebensdauer handelt oder um junge, fortpflanzungsfähige Heuschrecken. Herkunft und aktuelle Lage Das Phänomen ist eine Folge der starken Regenfälle Anfang des Jahres in der Sahara, die durch den Nahrungsüberschuss zu einem starken Wachstum der Insektenpopulation führten. Starke Winde in den letzten Tagen transportierten die Tiere schließlich bis auf die Kanaren. „Es ist wichtig, dass wir in den nächsten 48 Stunden die Entwicklung der Heuschrecken kontrollieren. Wir haben auch die Gemeinden um Hilfe gebeten, falls sie einen Schwarm entdecken“, so der Stadtrat. Die ersten Analysen deuten darauf hin, dass es sich um erwachsene Exemplare handelt, was das Risiko für die Insel erheblich reduziert. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich bereits 2004. Keine Gefahr für den Weinbau Stadtrat Samuel Martín betonte, dass die bereits eingesammelten Exemplare keine Jungtiere seien. Wäre dies der Fall gewesen, wäre die Situation „weitaus besorgniserregender“ gewesen. Die aus der Sahara stammende Art ernährt sich bevorzugt von Getreide. Für die restliche Landwirtschaft, insbesondere für die charakteristischen Weinreben der Insel, bestehe laut Martín derzeit keine Gefahr. Die Behörden rufen die Bevölkerung dennoch zur Wachsamkeit auf. Wer eine größere Ansammlung von Heuschrecken bemerkt, wird gebeten, dies dem Notfallkonsortium, den Umweltbeamten oder der landwirtschaftlichen Versuchsanstalt des Cabildos zu melden.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 26.02.2026 um 16:52 |
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26.2.2026 - El Tablero wächst: Grünes Licht für neues Wohnviertel Nach 24 Jahren Stillstand: Die Stadt San Bartolomé de Tirajana genehmigt ein neues Stadtviertel in El Tablero mit 210 Wohnungen, Gewerbe- und Sportflächen.- Nach fast einem Vierteljahrhundert der Blockade hat die Stadtverwaltung von San Bartolomé de Tirajana im Süden von Gran Canaria den Bebauungsplan für den Sektor 13 in El Tablero endgültig genehmigt. Dies ebnet den Weg für ein umfangreiches Entwicklungsprojekt, das 210 neue Wohnhäuser sowie Gewerbe- und Sportflächen umfasst. Die Gemeindeabteilung für Stadtplanung hat dem Gemeinderat am Donnerstag, den 26. Februar, die endgültige Genehmigung des Teilplans vorgelegt. Damit ist ein entscheidender administrativer Schritt getan, um ein 105.000 Quadratmeter großes Areal am Rande des bestehenden Ortskerns von El Tablero zu entwickeln. Das Projekt, das 24 Jahre lang blockiert war, schließt die städtebauliche Lücke und integriert ein neues Wohngebiet in die bestehende Struktur. Wohnraum, Grünflächen und Infrastruktur Der Plan sieht den Bau von 210 freistehenden oder Doppelhaushälften auf Grundstücken von mindestens 300 Quadratmetern vor. Von der Gesamtfläche sind rund 52.200 m2 Wohnzwecke vorgesehen. Darüber hinaus sind wirkungsvolle Flächen für die öffentliche Nutzung reserviert: 9.882 m² für öffentliche Grünflächen 2.758 m² für öffentliche Sportanlagen 2.874 m² für Bildungseinrichtungen 901 m² zur gewerblichen Nutzung 630 m² für soziale Einrichtungen Ein wesentlicher Teil des Projekts ist auch die Schaffung der notwendigen Infrastruktur, für die rund 35.600 Quadratmeter vorgesehen sind. Pro Wohneinheit ist mindestens ein Parkplatz außerhalb des öffentlichen Straßennetzes vorgeschrieben. Eine Investition von über 5 Millionen Euro Die geschätzten Kosten für die Erschließung des Geländes belaufen sich auf über 5,17 Millionen Euro. Mit dieser Summe werden die notwendigen Urbanisierungsarbeiten finanziert, bevor mit dem Bau der Häuser begonnen werden kann. Der erste stellvertretende Bürgermeister, Alejandro Marichal, betonte die Bedeutung dieses Schrittes: „Wir entsperren ein seit 24 Jahren gelähmtes Grundstück und machen den letzten administrativen Schritt, damit in El Tablero ein neues Wohngebiet entstehen kann.“ Die Stadträtin für Stadtplanung, Davinia Ramírez, fügte hinzu: „Wir aktivieren eine Investition von mehr als fünf Millionen Euro. Es geht nicht nur darum, ein Dokument zu genehmigen, sondern eine komplette Umgestaltung mit Planung und Dienstleistungen in Gang zu setzen.“ Die nächsten Schritte Mit der endgültigen Genehmigung ist die Planungsphase zwar abgeschlossen, der Bau beginnt jedoch nicht sofort. Der nächste Schritt ist die Ausarbeitung der städtebaulichen Verwaltungsinstrumente und des Urbanisierungsprojekts. Erst nach der Realisierung der Infrastruktur können die Lizenzen für den Bau der Wohnhäuser beantragt werden.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 26.02.2026 um 07:33 |
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26.2.2026 - König Harald auf Teneriffa im Krankenhaus: Zustand stabil König Harald V. von Norwegen (89) wird aufgrund einer Infektion weiterhin in einem Krankenhaus auf Teneriffa behandelt. Sein Zustand ist stabil.- König Harald V. von Norwegen, 89, wird nach seiner Einlieferung noch mehrere Tage in einem Krankenhaus im Süden von Teneriffa bleiben. Das norwegische Königshaus teilt mit, dass der Zustand des Monarchen stabil sei und er sich auf dem Weg der Besserung befinde. Der Monarch befindet sich im Urlaub auf Teneriffa und wird seit Dienstag im Hospiten Sur (Arona) behandelt. Laut der offiziellen Mitteilung des Königshauses wird der König wegen einer Infektion behandelt, die von einer Hauterkrankung an seinem Bein ausging. Sein Leibarzt, Bjørn Bendz, ist ebenfalls nach Teneriffa gereist, um die Behandlung zu überwachen. Obwohl sein Zustand als stabil beschrieben wird, betont die offizielle Erklärung die Ernsthaftigkeit der Lage. Wenn eine Person von fast 90 Jahren mit einer Infektion ins Krankenhaus eingeliefert wird, muss die Situation als ernst betrachtet werden.“ Aus diesem Grund hat man sich entschieden, ihn zur weiteren Beobachtung im Krankenhaus zu behalten. Dieser Vorfall weckt Erinnerungen an eine ähnliche Situation vor zwei Jahren. Auch damals wurde der Monarch während eines Auslandsurlaubs in Malaysia wegen einer Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Nach seinem Rücktransport in einem Ambulanzflugzeug nach Oslo wurde bei ihm ein Herzschrittmacher implantiert.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 26.02.2026 um 07:28 |
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25.2.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio Heuschrecken fallen mit der Calima ein Mitten durch die gelbliche Staubwand der Calima sind gestern afrikanische Wüstenheuschrecken auf Lanzarote und Teneriffa eingefallen – sichtbar bei Famara, gesichtet bis nach Tacoronte. Das Cabildo hat den Schwarm lokalisiert und eine mindestens 48-stündige Beobachtung eingeleitet. Jetzt entscheidet sich, ob es sich um harmlose Alt-Tiere oder um gefräßige Jungtiere handelt. Für Menschen besteht kein Gesundheitsrisiko. Für Weinbau und Landwirtschaft kann die Lage jedoch wirtschaftlich heikel werden. 2004 hat eine ähnliche Plage Millionen Tiere umfasst und massive Schäden verursacht. Die Bilder wecken Erinnerungen. Tourismusboom gerät ins Wanken Vier Jahre Dauerboom sind gestern offiziell ins Wanken geraten: Die größten Tourismusunternehmen auf dem Archipel haben erstmals einen Rückgang für 2026 eingeräumt. Excelcan erwartet weniger Gäste und weniger Übernachtungen nach dem Rekordjahr 2025. Die Preise steigen weiter – aber nur noch im Rahmen der Inflation. Konkurrenzziele in Nordafrika gewinnen an Attraktivität. Gleichzeitig bleibt der Fachkräftemangel ungelöst, verschärft durch Wohnungsnot auf mehreren Inseln. Der wichtigste Wirtschaftsmotor verliert Tempo. Das ist kein Absturz – aber ein klares Warnsignal. IGIC für Grundprodukte fällt auf null Angesichts steigender Supermarktrechnungen hat die kanarische Regierung gestern den IGIC für 45 Grundprodukte auf null gesetzt – darunter Milch, Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch. Der Beschluss ist im Parlament vorgestellt worden. Die Maßnahme soll Haushalte auf dem Archipel entlasten, besonders auf den nicht-kapitalen Inseln. Ohne steuerliche Sonderregelungen lägen Preisunterschiede zum Festland deutlich höher. Ein neues Observatorium soll Preisentwicklungen zwischen Inseln transparenter machen. Ob die Entlastung spürbar ankommt, wird sich im Alltag zeigen. Notaufnahmen arbeiten am Limit Auf Krankenhausfluren, vor Aufzügen und in provisorischen Räumen sind gestern auf Gran Canaria hunderte Patienten untergebracht worden, während die Pflegegewerkschaft Satse von strukturellem Kollaps gesprochen hat. Betroffen sind das Insular und das Doctor Negrín. Täglich werden dort rund 300 Menschen versorgt. Intimsphäre fehlt, teils auch der Zugang zu Toiletten. Ursache sind Personalmangel und fehlende Bettenkapazitäten. Das Problem ist nicht neu – aber es ist inzwischen Dauerzustand. Das Gesundheitssystem steht sichtbar unter Druck. Initiative warnt vor Gesundheits-Schieflage Mehr Menschen, mehr Touristen – aber kaum mehr Krankenhausbetten: Diese Rechnung ist gestern von der Initiative „Canarias tiene un límite“ öffentlich gemacht worden. Seit den 1990er Jahren ist die Bevölkerung um 40 Prozent gewachsen, touristische Betten sogar um 65 Prozent. Die Zahl öffentlicher Krankenhausbetten ist dagegen nur minimal gestiegen. Rechnerisch kommen heute mehr als tausend touristische Betten auf ein einziges Krankenhausbett. Die Initiative sieht darin ein politisches Versäumnis über Jahrzehnte. Das Thema ist längst strukturell – nicht konjunkturell. Fünfter Erdbebenschwarm unter dem Teide Binnen nur 32 Stunden hat es tief unter dem Teide mehr als 6.500 Mal gebebt – der fünfte Schwarm allein in diesem Monat. Das Instituto Geográfico Nacional hat die Ereignisse in rund acht Kilometern Tiefe registriert. Ein neues automatisches Auswertungssystem erfasst deutlich mehr Signale als früher. Hinweise auf eine unmittelbar bevorstehende Eruption gibt es nicht. Dennoch zeigt die Häufung, dass das vulkanische System aktiv bleibt. Wachsamkeit ist Routine – Entwarnung ist keine. Prozess gegen Polizisten in Las Palmas Vor Gericht in Las Palmas ist gestern ein Polizist angeklagt worden, dem Misshandlungen im Aufnahmezentrum für Migranten auf Lanzarote vorgeworfen worden sind. Interne Ermittler hatten Hinweise eigener Kollegen als strafrechtlich relevant eingestuft. Die Staatsanwaltschaft fordert drei Jahre Haft und ein langjähriges Berufsverbot. Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe. Der Fall berührt Vertrauen in staatliche Kontrolle auf dem Archipel. Transparenz wird hier zum Maßstab. Große Haschisch-Sicherstellung in Arrecife Fast eine Tonne Haschisch ist gestern im Hafen von Los Mármoles auf Lanzarote sichergestellt worden – versteckt in einem Transporter auf dem Weg nach Gran Canaria. 988 Kilogramm sind beschlagnahmt worden. Der geschätzte Marktwert liegt bei über 1,6 Millionen Euro. Der 55-jährige Fahrer sitzt in Untersuchungshaft. Der Fund zählt zu den größeren Sicherstellungen der letzten Monate. Die Insel bleibt Transitpunkt im Drogennetz zwischen Afrika und Europa. Kreuzfahrt-Rekord trifft auf Warenrückgang Rekordzahlen bei Kreuzfahrern sind im Januar in Arrecife verzeichnet worden, während der Warenumschlag im selben Zeitraum deutlich gesunken ist. Mehr als 111.700 Kreuzfahrtgäste sind angekommen – ein Plus von über 21 Prozent. Gleichzeitig ist der Güterverkehr zweistellig zurückgegangen. Der Hafen verschiebt sein wirtschaftliches Gewicht zunehmend Richtung Tourismus. Wachstum ist sichtbar – aber einseitig. Stabilität sieht anders aus. Yaiza verdichtet Papagayo-Zufahrten Sieben Kilometer Zufahrtswege zu Papagayo sind diese Woche von der Gemeinde Yaiza neu verdichtet worden, nachdem Regen und Dauerverkehr massive Schäden hinterlassen hatten. Schwere Maschinen sind eingesetzt worden. Gleichzeitig hat Bürgermeister Óscar Noda das Cabildo aufgefordert, seine Zuständigkeit für das Schutzgebiet Los Ajaches wahrzunehmen. Hohe Besucherzahlen bedeuten hohe Belastung. Wer Verantwortung trägt, ist juristisch klar – politisch offenbar noch umstritten. Princess wirbt um neues Personal Mit offenen Türen und Frühstück hat die Hotelkette Princess gestern auf Fuerteventura um neue Mitarbeiter geworben. Gesucht werden Kräfte für Rezeption, Küche, Gastronomie und Housekeeping in zwei Häusern in Pájara. Trotz erwarteter Nachfragedelle bleibt der Personalbedarf hoch. Der Fachkräftemangel ist strukturell und wird durch Wohnungsprobleme verschärft. Der Tourismus braucht Arbeitskräfte – findet sie aber immer schwerer. Proteste nach tödlicher Gewalttat auf Teneriffa Nach der Tötung eines zehnjährigen Jungen in Arona auf Teneriffa sind gestern auf Gran Canaria Proteste organisiert worden, bei denen der Politik Versäumnisse im Gewaltschutz vorgeworfen worden sind. Der Vater ist als Täter identifiziert worden, die Mutter liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Die Red Feminista fordert, Gewalt gegen Frauen und Kinder zur politischen Priorität zu machen. Sie kritisiert Kürzungen und fehlende Führung. Der Fall erschüttert das Archipel. Prävention ist keine Symbolpolitik – sie entscheidet über Leben.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 25.02.2026 um 20:09 |
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25.2.2026 - Wetterwarnungen wegen Wind, Wellen und teils auch Regen auf den Kanaren Für die kommenden Tage warnt der spanische Wetterdienst auf den Kanaren vor Wind, Wellen und Regen, alle Details dazu hier.... Am Freitag (BILD) wird es bisher am ungemütlichsten.- Kanarische Inseln – Öfters kommt es vor, dass nach Calima das Wetter auch umschwingt, besonders im Winter. So passiert es aktuell auf den Kanarischen Inseln wieder. Der staatliche Wetterdienst AEMET hat für die Kanaren verschiedene Wetterwarnungen im Zusammenhang mit starkem Wind und Wellengang herausgegeben. So gilt z. B. für den heutigen Mittwoch für fast alle Inseln eine Warnung wegen starken Winds, mit der Ausnahme von Lanzarote, Fuerteventura und dem Norden von Gran Canaria sowie dem Nordosten von Teneriffa. Zudem gilt für den Süden von Teneriffa, den Westen von La Palma und die Inseln La Gomera sowie El Hierro eine Warnung für starken Wellengang. Beide Warnungen haben die Stufe GELB. Wetterwarnung für Donnerstag und Freitag Die heutige Warnung wird am morgigen Donnerstag auf alle Inseln der Kanaren ausgeweitet und es kommt sogar noch eine gelbe Warnung wegen Regenfälle auf Gran Canaria (Norden), Lanzarote, Fuerteventura und Teneriffa (Norden) hinzu. Am Freitag wird es dann noch etwas „ungemütlicher“, denn die Wetterwarnung für starken Wind wird auf die Stufe ORANGE (siehe Bild) angehoben. Allerdings nur für die Südhälfte von Gran Canaria, die Südseite von Teneriffa und die Inseln La Gomera, La Palma und El Hierro. Daher ist am Freitag mit Windböen von bis zu 90 km/h zu rechnen, lokal kann es auch mal mehr werden. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 25.02.2026 um 20:05 |
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25.2.2026 - Kampf gegen Steuerbetrug: Kanaren verschärfen ihre Kontrollmaßnahmen für das Jahr 2026 Die kanarische Steuerbehörde verschärft die Kontrollen. Erfahren Sie alles über den neuen Steuerkontrollplan, das Online-Zahlungssystem Getcan und die Jagd auf Steuerbetrug bei IGIC, Luxusgütern und Bargeldtransaktionen.... Neuer Fokus auf Bargeld und den „gläsernen“ Unternehmer!- Kanaren – Die Steuerlandschaft auf den Kanarischen Inseln steht vor einem signifikanten Umbruch. Mit der Veröffentlichung des neuen Steuerkontrollplans im offiziellen Amtsblatt (BOC) hat die regionale Steuerbehörde ein klares Signal gesetzt: Die Ära der Intransparenz soll enden. Im Fokus stehen dabei vor allem die Schattenwirtschaft, digitale Plattformen und die Diskrepanz zwischen deklariertem Einkommen und tatsächlichem Lebensstil. Die kanarische Steuerbehörde unter der Leitung von Raquel Peligero hat eine umfassende Strategie vorgelegt, die weit über einfache Prüfmechanismen hinausgeht. Das Ziel ist eine lückenlose Überwachung der wirtschaftlichen Aktivitäten, um die Steuergerechtigkeit zu erhöhen und die Einnahmen der Autonomen Gemeinschaft zu sichern. Dabei setzt die Behörde auf eine Kombination aus modernster Technik, verstärkter personeller Präsenz und einer engeren Vernetzung mit nationalen Behörden. Fokus auf Bargeld und den „gläsernen“ Unternehmer Ein zentraler Pfeiler des neuen Kontrollplans ist die Überwachung von Bargeldtransaktionen. Bargeld gilt seit jeher als das primäre Vehikel für die Schattenwirtschaft. In diesem Jahr werden die Prüfer insbesondere Unternehmen und Freiberufler unter die Lupe nehmen, die auffällig hohe Bargeldbestände handhaben oder – noch verdächtiger – die Annahme von unbaren Zahlungsmitteln wie Kartenzahlungen oder Banküberweisungen verweigern. Besonders im Dienstleistungssektor, etwa bei Arztbesuchen oder handwerklichen Tätigkeiten, wird die Behörde genau hinsehen. Es geht darum, die Einhaltung der gesetzlichen Bargeldobergrenzen sicherzustellen und sicherzustellen, dass jede erbrachte Leistung auch steuerlich erfasst wird. Ein weiterer innovativer, wenn auch für viele Betroffene unangenehmer Prüfungsansatz ist der Abgleich zwischen Lebensstil und Steuererklärung. Wenn Geschäftsführer oder Unternehmenseigentümer einen zur Schau gestellten Wohlstand genießen – etwa durch Luxusimmobilien, teure Fahrzeuge oder exklusive Reisen –, während das Unternehmen gleichzeitig minimale Gewinne oder gar Verluste ausweist, schlägt das System Alarm. Diese Diskrepanzanalysen sollen dazu dienen, verdeckte Gewinnausschüttungen und nicht deklarierte Einnahmequellen aufzudecken. Die digitale Front: Ferienvermietung und E-Commerce In einer Region, die so stark vom Tourismus geprägt ist wie die Kanarischen Inseln, spielt die Besteuerung der Ferienvermietung eine entscheidende Rolle. Die Steuerbehörde hat erkannt, dass über digitale Plattformen zur Vermarktung von Ferienhäusern beträchtliche Summen am Fiskus vorbeigeschleust werden. Hierbei liegt das Hauptaugenmerk auf der korrekten Abführung der IGIC (Impuesto General Indirecto Canario), der kanarischen Variante der Mehrwertsteuer. Digitale Schnittstellen ermöglichen es der Behörde nun, Daten von Vermietungsportalen effizienter auszuwerten. Wer seine Immobilie touristisch nutzt, ohne die entsprechende Steuererklärung abzugeben, muss in diesem Jahr mit verstärkten Nachprüfungen rechnen. Doch nicht nur die Ferienvermietung steht im digitalen Fokus. Auch der gesamte E-Commerce-Sektor und Plattformen, die als Vermittler zwischen Unternehmen und Konsumenten fungieren, werden strenger kontrolliert. Es wurde festgestellt, dass viele Akteure in diesem Bereich ihre steuerlichen Pflichten auf den Inseln vernachlässigen oder fälschlicherweise davon ausgehen, im digitalen Raum „unsichtbar“ zu sein. Kampf gegen „Briefkastenfirmen“ und fiktive Ausgaben Ein besonders hartnäckiges Problem bleibt die Verwendung von komplexen Unternehmensstrukturen zur Steuervermeidung. Die Behörde kündigte an, die Jagd auf sogenannte Briefkastenfirmen zu intensivieren. Diese „fingierten“ Geschäftsstrukturen werden oft nur zu dem Zweck gegründet, unrechtmäßige Rechnungen auszustellen oder fiktive Betriebsausgaben zu generieren, um die Steuerlast künstlich zu senken. In diesem Zusammenhang wird auch die Nutzung von spezieller Software überwacht, die es ermöglicht, eine doppelte Buchführung (bekannt als „Konten in b“) zu führen. Diese Programme können Verkäufe aus dem offiziellen System löschen, bevor sie steuerlich wirksam werden. Die Steuerfahndung setzt hierbei auf spezialisierte IT-Forensiker, um solche Manipulationen in den Kassensystemen der Unternehmen aufzuspüren. Besondere Aufmerksamkeit wird zudem Luxusgüterunternehmen gewidmet. Hier wird geprüft, ob geschäftlich deklarierte Anschaffungen – wie etwa Zweitwohnsitze oder Luxusautos – tatsächlich einer wirtschaftlichen Tätigkeit dienen oder ob es sich um rein private Vergnügnungen handelt, die unrechtmäßig als Betriebsausgabe abgesetzt wurden. Reformen bei den Eigentums- und Erbschaftssteuern Neben der laufenden Betriebsprüfung konzentriert sich der neue Plan auf die Identifizierung von Personen, die bei einmaligen Transaktionen oder Vermögensübergängen die Steuererklärung „vergessen“. Dies betrifft insbesondere: Vermögensteuer: Hier wird geprüft, ob große Vermögenswerte korrekt bewertet und angegeben wurden. Erbschafts- und Schenkungssteuer: Ein Bereich, in dem oft durch Schenkungen „unter der Hand“ versucht wird, die Steuerpflicht zu umgehen. Grunderwerbsteuer (ITP) und Stempelsteuer (AJD): Bei Immobilienverkäufen wird die Behörde verstärkt prüfen, ob der deklarierte Verkaufspreis dem tatsächlichen Marktwert entspricht oder ob ein Teil des Kaufpreises schwarz geflossen ist, um die Steuerbasis zu drücken. Auch das Glücksspiel wird als eigenständiges Kapitel behandelt. Elektronisches Bingo, Sportwetten und Spielautomaten in Gaststätten unterliegen einer strengen Überprüfung, um sicherzustellen, dass die Betreiber die entsprechenden Abgaben korrekt entrichten. Getcan: Digitalisierung der Steuerverwaltung Um die Effizienz der Steuererhebung zu steigern, führen die Kanaren das neue System Getcan ein. Dies ist weit mehr als nur ein technisches Update; es handelt sich um eine grundlegende Neuausrichtung der Verwaltungsprozesse. Das Herzstück ist ein neues Inkassomodul, das es der Behörde ermöglicht, Forderungen schneller und präziser beizutreiben. Für die Bürger bringt Getcan eine wesentliche Erleichterung: Ein neues Online-Zahlungsportal wird eingerichtet. Über dieses Portal können Steuern direkt und unbürokratisch entrichtet werden. Damit einher geht eine Modernisierung der gesetzlichen Rahmenbedingungen. Die veralteten Regelungen aus dem Jahr 1999 über die Zusammenarbeit mit Banken werden durch eine neue Verordnung ersetzt, die den Anforderungen des digitalen Zeitalters gerecht wird. Gleichzeitig bedeutet diese Modernisierung auch eine effizientere Verfolgung von Schuldnern. Die Behörde hat angekündigt, bei ausstehenden Forderungen keine Zurückhaltung mehr zu üben. Pfändungen, Versteigerungen von beschlagnahmten Gütern und die Haftbarhaltung von Dritten in Insolvenzverfahren werden beschleunigt, um die Liquidität des regionalen Haushalts sicherzustellen. Fazit: Eine neue Ära der Kooperation Der Steuerkontrollplan macht deutlich, dass die Kanarischen Inseln kein isoliertes Steuerparadies für Unregelmäßigkeiten mehr sind. Durch die verstärkte Zusammenarbeit mit der staatlichen spanischen Steuerbehörde (AEAT) und der Sozialversicherungsverwaltung wird der Informationsfluss nahezu lückenlos. Die Botschaft der Behördenleiterin Raquel Peligero ist eindeutig: Wer ehrlich spielt, profitiert von einfacheren digitalen Prozessen. Wer jedoch versucht, durch Betrug, Briefkastenfirmen oder Schattenwirtschaft einen unfairen Vorteil zu erlangen, muss mit harten Konsequenzen und einer lückenlosen Verfolgung rechnen.- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 25.02.2026 um 19:57 |
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25.2.2026 - Wüstenwind brachte Heuschrecken auf die Kanaren Hunderte afrikanische Heuschrecken sind auf den Kanarischen Inseln gelandet. Die nächsten 48 Stunden sind entscheidend für das Risiko einer Plage.- Ein unliebsamer Gruß aus Afrika sorgt auf den Kanaren für Aufsehen: Hunderte afrikanische Heuschrecken sind in den letzten Tagen durch den Calima auf mehreren Inseln gelandet, darunter Lanzarote und Teneriffa. Die Behörden beobachten die Lage genau und betonen, dass die nächsten 48 Stunden entscheidend für die weitere Entwicklung sind. Die meisten Sichtungen und der bisher größte Schwarm wurden auf Lanzarote registriert, insbesondere auf einer Straße nahe dem Famara-Strand. Aber auch von Teneriffa und anderen Inseln werden vereinzelte Funde der großen Insekten gemeldet. Das Phänomen wird durch die üppige Vegetation nach den reichlichen Regenfällen des Winters begünstigt, die den Heuschrecken ideale Bedingungen zur Vermehrung in ihren Herkunftsgebieten in Afrika bieten. Experte: Risiko gering, aber Wachsamkeit ist geboten Laut Umweltchef Paco Fabelo handelt es sich bei dem Schwarm höchstwahrscheinlich um erschöpfte, vom Wind getragene Tiere. „Wenn es erwachsene Tiere sind, die ihren Lebenszyklus beenden, stellen sie meist keine große Gefahr dar“, so der Experte. Die eigentliche Sorge der Behörden wäre eine Fortpflanzung auf den Kanaren. „Sollten wir Paarungen oder junge, flügellose Tiere entdecken, wäre das ein Problem“, warnt der Experte. Die jungen Heuschrecken sind besonders gefährlich und könnten Schäden in der Landwirtschaft verursachen, etwa an den gerade austreibenden Weinreben. Ausblick und historischer Vergleich Vorerst geben die Experten jedoch Entwarnung. In den meisten Fällen verschwinden solche importierten Schwärme nach wenigen Tagen von selbst wieder. Zum Vergleich: Im November 2004 erlebte Lanzarote eine weitaus größere Invasion mit Millionen von Heuschrecken, die aber letztendlich keine schweren Schäden im Inselinneren verursachten. Die Behörden auf den Inseln beobachten die Lage weiterhin aufmerksam, um neue Ankunftspunkte zu identifizieren. „Das Normalste wäre, dass sie in zwei oder drei Tagen verschwinden“, fasst Fabelo zusammen. „Aber wir müssen wachsam bleiben.“- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 25.02.2026 um 15:35 |
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25.2.2026 - Wetter-Update Kanaren: Warnstufe Orange ab Donnerstag Die Wetter-Warnstufe auf den Kanarischen Inseln wird ab Donnerstag auf Orange erhöht. Es drohen schwere Sturmböen mit 90 km/h und 5 Meter hohen Wellen.- Die staatliche Wetteragentur hat die Wetterwarnung für die Kanaren verschärft. Ab dem morgigen Donnerstag gilt auf allen westlichen Inseln sowie auf Gran Canaria teilweise die Warnstufe Orange. Grund sind schwere Sturmböen und hoher Wellengang. Anwohner und Urlauber werden zu erhöhter Vorsicht aufgerufen. Im Detail gilt die Warnstufe Orange ab Donnerstag für die Inseln La Palma, La Gomera, El Hierro, Teneriffa sowie für den Osten, Süden und Westen von Gran Canaria. Meteorologen warnen vor heftigen Windböen, die Geschwindigkeiten um 90 km/h erreichen können. Solche Winde können Äste abbrechen lassen und zu Behinderungen führen. Zusätzlich zu den starken Winden wurde eine Küstenwarnung für den Archipel herausgegeben. An allen Küsten muss mit bis zu fünf Meter hohen Wellen gerechnet werden. Es wird dringend abgeraten, sich in der Nähe von Küstenpromenaden, Stränden und Wellenbrechern aufzuhalten. Bereits am heutigen Mittwoch besteht auf den westlichen Inseln und Gran Canaria die Warnstufe Gelb aufgrund von Wind und Wellen. Die Anhebung auf Stufe Orange ab Donnerstag signalisiert eine deutliche Verschärfung der Wetterlage.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 25.02.2026 um 15:30 |
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25.2.2026 - Tourismus-Boom auf den Kanaren und Zukunftssorgen Die Kanarischen Inseln verzeichneten 2025 Rekord-Einnahmen im Tourismus. Doch eine neue Studie zeigt die Sorgen der Branche: Konkurrenz aus Marokko und Fachkräftemangel.- Die kanarische Tourismusbranche hat das Jahr 2025 mit einem Rekordumsatz von über 23 Milliarden Euro abgeschlossen. Doch trotz der glänzenden Zahlen macht sich unter den Unternehmern zunehmend Nervosität breit: Die wachsende internationale Konkurrenz sowie der akute Mangel an qualifizierten Arbeitskräften entwickeln sich zu den größten Herausforderungen für das Archipel. Qualität schlägt Quantität: Das neue Erfolgsmodell Mit 18,4 Millionen Besuchern und Einnahmen von 23.186 Millionen Euro war 2025 ein Rekordjahr für die Kanaren. Die Strategie dahinter ist klar: mehr Qualität statt reiner Masse. Obwohl die Gesamtzahl der Übernachtungen leicht zurückging (-1,2 %), stiegen die Ausgaben pro Besucher deutlich an (+3,9 %). Auch die Rentabilität der Hotels, gemessen am Erlös pro verfügbarem Zimmer (RevPAR), verbesserte sich um 6,52 % auf 104,53 Euro. Dies zeigt, dass das Wachstum zunehmend auf höhere Ausgaben pro Gast und nicht mehr nur auf das Volumen der Ankünfte gestützt wird. Konkurrenz aus Marokko und fehlende Fachkräfte Laut einem aktuellen Bericht des Branchenverbands Excel sehen 50 % der befragten Unternehmer die internationale Konkurrenz als größte Sorge – der höchste Wert seit Beginn der Erhebung 2023. Besonderes Augenmerk liegt auf Reisezielen wie Marokko, das 2025 mit 19,8 Millionen internationalen Touristen erstmals mehr Besucher als die Kanaren zählte und seine Hotelkapazitäten weiter ausbaute. Die größte Sorge der Branche ist jedoch der Fachkräftemangel. Über 83 % der Unternehmer bezeichnen das Fehlen qualifizierten Personals als das Haupthindernis für die Geschäftsentwicklung. Sorgenkind Deutschland, Hoffnung aus UK und USA Der internationale Tourismus ist mit 16,3 Millionen Besuchern (89 % der Gesamtbesucher) der entscheidende Wirtschaftsmotor. Die Entwicklung der einzelnen Märkte verläuft jedoch sehr unterschiedlich. Während der britische Markt Stärke zeigt (+3,2 %) und neue Märkte wie Polen, die USA (+3,3 %) und Asien wachsen, bereiten die Sorgen aus den Kernländern der Eurozone Sorgen vor. Besonders der deutsche Markt, der 17 % der ausländischen Besucher ausmacht, ist mit einem Minus von 3,4 % rückläufig. Dies wird auf die schwächelnde deutsche Wirtschaft und die damit verbundene Kaufzurückhaltung zurückgeführt. Ausblick für 2026: Normalisierung erwartet Für das Jahr 2026 gehen Experten von einer Normalisierung des Wachstums aus. Ein leichter Rückgang der angebotenen Flugsitze im ersten Quartal (-1 %) deutete bereits auf eine Konsolidierung hin. Der Fokus wird weiterhin darauf liegen, einen Tourismus mit hoher Wertschöpfung zu fördern, anstatt reine Besucherrekorde zu jagen.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 25.02.2026 um 12:46 |
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25.2.2026 - Autopsie bestätigt: Bluttat auf Teneriffa im Drogenrausch Ein 35-Jähriger tötet auf Teneriffa seinen 10-jährigen Sohn mit einer Machete. Die Autopsie zeigt nun: Der Mann hatte vor der Tat Kokain und Cannabis konsumiert.- Das Haus, in dem ein Vater seinen Sohn tötete und seine Frau schwer verletzte. Europa Press Im Fall des getöteten Jungen auf Teneriffa liegt den Ermittlern nun der Autopsiebericht vor, der einen entscheidenden Verdacht bestätigt: Der 35-jährige Vater, Juan Manuel Alonso Fumero, stand zur Tatzeit unter dem Einfluss von Kokain und Cannabis. In diesem Zustand attackierte er am Freitag in der Wohnung in Cabo Blanco (Arona) seine Familie mit einer 60 Zentimeter langen Machete, tötete dabei seinen Sohn und verletzte seine Frau schwer. Mutige Nachbarn griffen ein Die Schreie der 26-jährigen Frau alarmierten die Nachbarn. Zwei von ihnen eilten zur Hilfe und mussten eine Metalltür mit einer Brechstange aufbrechen, um in die Wohnung zu gelangen. Dort bot sich ihnen ein schreckliches Bild: Der Junge, Yared, war bereits tot und wies schwere Verstümmelungen auf. Seine Mutter hatte ebenfalls lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Nachbarn versuchten, den Täter zu beruhigen, der als „völlig außer sich“ beschrieben wurde, jedoch ohne Erfolg. Konfrontation mit der Polizei Im Zuge des Polizeieinsatzes verletzte der Mann auch einen Beamten der Guardia Civil mit der Machete. Kurz darauf erschoss der verletzte Polizist den Angreifer, als dieser die Konfrontation auf der Straße fortsetzte. Der Vorfall, der von extremer Brutalität zeugt, hat in der Gemeinde und weit darüber hinaus tiefes Entsetzen ausgelöst.- Bild: Das Haus, in dem ein Vater seinen Sohn tötete und seine Frau schwer verletzte. Europa Press Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 25.02.2026 um 09:18 |
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25.2.2026 - Küstenwarnung: 5-Meter-Wellen rollen auf die Kanaren zu Die Kanarischen Inseln bereiten sich auf Sturm mit 75 km/h und bis zu 5 Meter hohen Wellen vor. Alle Details zu den offiziellen Warnungen.- Die Kanaren stehen vor einer neuen Wetterfront. Nach den jüngsten Calima-Tagen folgen nun hohe Wellen und starker Wind, die die Behörden zu offiziellen Warnungen aufgefordert haben. Kurz nachdem sich der Staub des Calima gelegt hat, kündigt sich das nächste Wetterphänomen an. Die Generaldirektion für Sicherheit und Notfälle hat für die kommenden Tage Wetterwarnungen herausgegeben, die fast den gesamten Archipel betreffen. Erwartet werden Wellen von bis zu fünf Metern Höhe und Sturmböen um die 75 Kilometer pro Stunde. Warnungen ab Mittwoch Bereits ab heutigen Mittwoch gilt für Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro eine offizielle Wellenwarnung. Gleichzeitig wird vor starkem Wind gewarnt. Diese Warnung betrifft aber nicht nur die westlichen Inseln, sondern auch den Süden, Osten und Westen von Gran Canaria. Verschärfung der Lage am Donnerstag Am Donnerstag weitet sich die Wetterfront aus. Die Warnung vor heftigem Wind gilt dann für alle Kanarischen Inseln. Es wird dringend empfohlen, lose Gegenstände auf Balkonen und Terrassen zu sichern. Auch die Wellenwarnung wird ausgeweitet und betrifft dann alle Küsten, mit einer Ausnahme: Der Norden und die Metropolregion von Teneriffa sind hiervon ausgenommen. An allen anderen Küstenabschnitten ist höchste Vorsicht geboten. Die Behörden raten dringend davon ab, sich an den Küstenpromenaden, an den Wellenbrechern oder in Ufernähe aufzuhalten. Das Baden im Meer sollte an den betroffenen Küsten vollständig unterlassen werden, da die starke Strömung und die hohen Wellen eine ernste Gefahr darstellen.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 25.02.2026 um 04:21 |
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color=#FF0000]24.2.2026 - Urlaub mit Pfote: Mogán öffnet ausgewählte Küstenabschnitte für Hunde[/color] Die Gemeinde Mogán öffnet fünf Strandabschnitte für Hunde. Erfahren Sie alles über die neuen Regelungen in El Perchel, Tauro & Co., die geltenden Uhrzeiten und die Pflichten für Tierhalter in diesem zukunftsweisenden Pilotprojekt auf Gran Canaria... Damit steigt die Zahl der Hundestrände auf der Insel deutlich an.- Mogán – Die Gemeinde Mogán im Südwesten von Gran Canaria geht neue Wege in der Küstenbewirtschaftung. In einer Zeit, in der Haustiere zunehmend als vollwertige Familienmitglieder angesehen werden, reagiert die Lokalpolitik auf den wachsenden Wunsch der Bevölkerung nach mehr Freiraum für Vierbeiner. Entlang der malerischen, 16 Kilometer langen Küstenlinie wurden nun gezielte Maßnahmen ergriffen, um das Miteinander von Mensch und Hund an den Stränden neu zu ordnen. Von insgesamt 22 Stränden der Gemeinde sind ab sofort fünf Abschnitte offiziell für Hunde zugänglich – ein Schritt, der Mogán deutlich von anderen Küstenorten abhebt. Ein innovatives Pilotprojekt: Zwischen Tradition und Moderne Lange Zeit galt an den sonnenverwöhnten Stränden von Mogán ein striktes Hundeverbot. Doch der Stadtrat hat eine bemerkenswerte Kehrtwende vollzogen. Statt auf starre Verbote zu setzen, setzt die Verwaltung unter der Leitung von Bürgermeisterin Onalia Bueno auf einen sogenannten „gemischten Ansatz“. Ziel ist es, durch ein Pilotprojekt zu testen, wie die Integration von Haustieren an vielbesuchten Orten funktionieren kann, ohne die Interessen anderer Badegäste zu vernachlässigen. Das Besondere an dieser Initiative ist die Standortwahl. Während viele andere Gemeinden in Spanien Hundestrände oft in entlegene, schwer zugängliche oder felsige Randgebiete verlegen, integriert Mogán beliebte und teils frisch renovierte Abschnitte in das Konzept. Dazu gehören unter anderem die moderne Zone von El Perchel und der weitläufige Strand von Tauro. Bei einer offiziellen Eröffnungszeremonie am Strand von El Perchel unterstrich Bürgermeisterin Bueno die Bedeutung dieses Schrittes. Sie betonte, dass die Gemeinde „Glück habe“, solche Räume schaffen zu können, verband dies jedoch mit einem dringenden Appell an die Eigenverantwortung der Tierhalter. Das Pilotprojekt ist kein Selbstläufer: Der zuständige Stadtrat für Strände, Willy García, machte deutlich, dass der langfristige Erfolg und die Beibehaltung der Regelungen maßgeblich davon abhängen, wie diszipliniert sich die Hundebesitzer in der Anfangsphase verhalten. Die fünf Hundestrände im Detail: Wo und Wann? Damit das Zusammenleben reibungslos funktioniert, hat die Gemeinde klare Regeln und Zonen definiert. Nicht an jedem der fünf Strände gelten dieselben Bedingungen. Man unterscheidet zwischen Stränden mit zeitlicher Begrenzung und solchen, die ganztägig genutzt werden können. 1. El Perchel (Arguineguín) Dieser kürzlich modernisierte Küstenbereich ist einer der Vorreiter des Projekts. Hier dürfen Hunde jedoch nicht den gesamten Tag verbringen. Die Stadtverwaltung hat feste Zeitfenster eingerichtet, um die Reinigung und die Nutzung durch andere Badegäste zu koordinieren. Zeiten: 07:00 bis 10:00 Uhr und 18:00 bis 21:00 Uhr. Bereich: Nur ein speziell ausgewiesener Abschnitt. 2. La Lajilla (Arguineguín) Bekannt als ruhigerer Küstenabschnitt, bietet La Lajilla eine entspannte Atmosphäre. Auch hier greift das Zeitmodell, um Stoßzeiten zu entlasten. Zeiten: 07:00 bis 10:00 Uhr und 18:00 bis 21:00 Uhr. Bereich: Der gesamte Strandabschnitt ist für Hunde freigegeben. 3. Las Marañuelas (Arguineguín) Hier konzentriert sich die Freigabe auf den kleineren, ruhigeren Teil des Strandes, der sich unterhalb der Straße Tomás Iriarte befindet (zwischen der norwegischen Kirche und dem PFAE-Ausbildungszentrum). Dieser Bereich gilt als Geheimtipp für Anwohner, die dem großen Trubel entgehen möchten. 4. Aguamarina Dieser Bereich wird ebenfalls in das Konzept einbezogen. Hier werden, ähnlich wie in El Perchel, spezifische Zonen markiert, damit für alle Besucher – mit oder ohne Hund – Klarheit herrscht. 5. Tauro und Los Frailes Tauro gehört zu den prominentesten Neuzugängen der Liste. Während in Tauro markierte Bereiche gelten, ist in der kleineren Bucht von Los Frailes der gesamte Strandabschnitt für die vierbeinigen Begleiter zugänglich. Beide Strände bieten eine etwas naturbelassenere Umgebung als die urbanen Abschnitte in Arguineguín. Infrastruktur und Sauberkeit: Die Pflichten der Halter Die Änderung der Strandverordnung, die im Vorfeld ohne öffentliche Einwände die Anhörungsphase passierte, bringt nicht nur Freiheiten, sondern auch klare Pflichten mit sich. Stadtrat Willy García stellte klar, dass die allgemeinen Regeln für Tierhaltung im öffentlichen Raum der Gemeinde Mogán eins zu eins auf die Strände übertragen werden. Die wichtigsten Verhaltensregeln auf einen Blick: Leinenpflicht: Hunde dürfen nicht frei herumlaufen. Es muss eine Leine verwendet werden, wobei die Verordnung eine angemessene Länge erlaubt, um dem Tier Bewegung zu ermöglichen, ohne andere Gäste zu stören. Maulkorbpflicht: Für Rassen, die gesetzlich als „potenziell gefährlich“ eingestuft sind, besteht eine strikte Maulkorbpflicht. Hinterlassenschaften: Das Entfernen von Hundekot ist absolute Pflicht. Zuwiderhandlungen werden konsequent mit Bußgeldern geahndet. Um die Einhaltung dieser Regeln zu unterstützen, hat die Gemeinde die Infrastruktur vor Ort verbessert. Es wurden zusätzliche Spender für Hundekotbeutel und spezielle Abfallbehälter installiert. Ein wesentlicher Pfeiler des Konzepts ist zudem der verstärkte Reinigungsdienst. Insbesondere an den Stränden mit Zeitbegrenzung (El Perchel und La Lajilla) rücken die Reinigungstrupps unmittelbar nach Ablauf der Hunde-Zeitfenster an, um den Strand für die nachfolgenden Badegäste in einwandfreiem Zustand zu hinterlassen. Ein Modell mit Zukunftsaussichten? Der Vorstoß von Mogán wird von vielen Seiten beobachtet. Für die Tourismusbranche könnte die „Pet-Friendly“-Ausrichtung ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein, da immer mehr Reisende ihre Urlaubsziele nach der Hundefreundlichkeit auswählen. Für die Anwohner wiederum bedeutet es eine Steigerung der Lebensqualität, das geliebte Haustier in den Alltag am Meer integrieren zu können. Ob das Pilotprojekt dauerhaft bestehen bleibt oder sogar ausgeweitet wird, liegt nun in den Händen – oder besser gesagt an den Leinen – der Hundebesitzer. Die Botschaft der Verwaltung ist deutlich: Gegenseitige Rücksichtnahme und Hygiene sind die Grundvoraussetzungen dafür, dass Mogáns Strände auch in Zukunft ein Paradies für Mensch und Tier bleiben. Die kommenden Monate werden zeigen, ob das Modell der zeitlichen Trennung und der ausgewiesenen Zonen als Blaupause für andere Gemeinden auf den Kanarischen Inseln dienen kann. Hundebesitzer sind jedenfalls eingeladen, die neuen Möglichkeiten zu nutzen – stets mit dem Blick auf die Uhr und dem Beutel in der Tasche, um die Schönheit der Küste von Mogán für alle zu bewahren.- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 24.02.2026 um 13:07 |