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1.7.2026 - Endlich staufrei: Wie die neue GC-20 in Arucas den Norden von Gran Canaria entlastet Freie Fahrt auf Gran Canaria! Der vierspurige Ausbau der GC-20 in Arucas ist fertig. Erfahren Sie alles über die neuen Kapazitäten und Ihre Zeitersparnis....- Arucas – Täglich quälten sich über 30.000 Fahrzeuge durch das Nadelöhr bei Arucas. Damit ist jetzt Schluss: Die umfassenden Arbeiten an der wichtigen Verkehrsachse GC-20 sind so gut wie abgeschlossen. Für die Menschen im Norden von Gran Canaria bedeutet das deutlich weniger Stau, mehr Sicherheit und eine enorme Zeitersparnis auf dem täglichen Weg zur Arbeit oder nach Las Palmas. Ein Meilenstein für den Berufsverkehr auf der Insel Wer regelmäßig im Norden von Gran Canaria unterwegs ist, kennt das Problem: Zu den Stoßzeiten ging rund um die Gemeinde Arucas oft gar nichts mehr. Die Verbindung zwischen den nördlichen Regionen und der Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria war völlig überlastet. Jetzt gibt es die erlösende Nachricht für alle Autofahrer: Die Arbeiten zur Modernisierung und Erweiterung der GC-20, der neuen Ringstraße von Arucas, stehen unmittelbar vor dem Abschluss. Der kanarische Minister für öffentliche Arbeiten, Wohnungsbau und Mobilität, Pablo Rodríguez, überzeugte sich vor Ort persönlich vom Erfolg des Großprojekts. Bis auf letzte Asphaltierungsarbeiten und die anstehende Landschaftsgestaltung ist die Strecke bereit für den Verkehr der Zukunft. Damit wird eine moderne und sichere Infrastruktur geschaffen, die den Mobilitätsbedürfnissen der kommenden Jahrzehnte gerecht wird. Massive Kapazitätssteigerung: So fließt der Verkehr ab jetzt besser Das Herzstück der Modernisierung ist die massive Erweiterung der Straßenkapazität auf einem 1,5 Kilometer langen Abschnitt. Die wichtigste Änderung für alle Pendler: Die Fahrbahnbreite wurde von ehemals engen 15 Metern auf großzügige 28,5 Meter fast verdoppelt. Anstelle von zähflüssigem Gegenverkehr stehen den Autofahrern nun zwei vollwertige Fahrspuren in jede Richtung zur Verfügung. Zusätzlich wurden zwei zentrale Knotenpunkte komplett entschärft, die in der Vergangenheit täglich für kilometerlange Rückstaus gesorgt haben: - Kreisverkehr Rotes Kreuz (Cruz Roja): Eine neue Unterführung leitet den Hauptverkehr unterirdisch am Kreisel vorbei. - Kreisverkehr Visvique: Auch hier sorgt eine moderne Unterführung dafür, dass der Durchgangsverkehr ungestört fließen kann. Durch diese baulichen Maßnahmen wird einer der schlimmsten Staupunkte im Norden von Gran Canaria dauerhaft beseitigt. Ergänzt wird das Projekt durch neue Verbindungsrampen zu den Kreisverkehren, breitere Seitenstreifen, sichere Gehwege und optimierte Stützmauern. Zudem wurde das Entwässerungssystem über der Arucas-Schlucht erweitert und an die neue Verkehrsführung angepasst, um die Straße wetterfest zu machen. Mehr Lebensqualität und Sicherheit für die Menschen Die Modernisierung der GC-20 ist kein reines Asphaltprojekt – es ist eine direkte Investition in die Lebensqualität der Menschen vor Ort. Durch den Wegfall der täglichen Staus sparen Pendler wertvolle Lebenszeit, die sie sonst im Auto verloren hätten. Weniger Stop-and-Go-Verkehr bedeutet gleichzeitig auch einen geringeren Kraftstoffverbrauch und weniger Abgase in den angrenzenden Wohngebieten. Ein weiterer, entscheidender Aspekt ist die drastische Erhöhung der Verkehrssicherheit. Mit der Entschärfung der bisherigen Unfallschwerpunkte werden Menschenleben geschützt. Wo früher durch Hektik und dichten Verkehr gefährliche Situationen entstanden, sorgt das neue, übersichtliche Layout für eine entspannte Fahrt. Darüber hinaus stärkt die optimierte Anbindung die Wettbewerbsfähigkeit der lokalen Unternehmen, da Waren nun schneller und zuverlässiger transportiert werden können. Ein starkes Signal durch Millionen-Investitionen Die Modernisierung dieser wichtigen Lebensader war ein finanzieller Kraftakt, der sich für die Zukunft der Insel auszahlen wird. Insgesamt flossen 19.565.883,04 Euro (inklusive der kanarischen Steuer IGIC) in das Projekt. Finanziert wurde diese Summe gemeinschaftlich über das Straßenabkommen zwischen der Regierung der Kanarischen Inseln und dem spanischen Staat. Umgesetzt wurde das anspruchsvolle Bauvorhaben von einer Arbeitsgemeinschaft der erfahrenen Bauunternehmen SACYR Construcciones und SATOCAN. Jeder investierte Euro fließt hier direkt in die Sicherheit, die Beschäftigung von Familien auf der Insel und eine zukunftsfähige Mobilität, die den Norden Gran Canarias noch enger mit der Hauptstadt verbindet. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 01.07.2026 um 19:29 |
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30.6.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio Hitzewelle erhöht Waldbrandgefahr auf den Kanaren Eine außergewöhnliche Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 37 Grad hat die kanarischen Behörden veranlasst, die Waldbrandwarnstufe zu erhöhen. Besonders betroffen ist Gran Canaria, wo neben extremer Hitze auch starke Winde, geringe Luftfeuchtigkeit und Calima die Brandgefahr deutlich steigern. Die Bevölkerung wird aufgefordert, jegliche Aktivitäten zu vermeiden, die Brände auslösen könnten, und sich während der heißesten Tagesstunden vor der Sonne zu schützen. Ein kleiner Waldbrand bei Tejeda konnte in der Nacht bereits schnell unter Kontrolle gebracht und stabilisiert werden, bleibt jedoch unter Beobachtung. Leichtes Erdbeben zwischen Gran Canaria und Fuerteventura In der Nacht zum Dienstag hat sich zwischen Gran Canaria und Fuerteventura ein Erdbeben der Stärke 3,9 ereignet. Das Epizentrum lag im Atlantik, der Erdstoß wurde in zahlreichen Orten auf Gran Canaria sowie teilweise auf Fuerteventura und Teneriffa gespürt. Nach Angaben des spanischen Geografischen Instituts (IGN) wurden weder Verletzte noch Sachschäden gemeldet. Experten betonen, dass solche Erdbeben im Kanarischen Archipel aufgrund seiner vulkanischen Geologie nicht ungewöhnlich sind und derzeit kein Hinweis auf eine erhöhte vulkanische Aktivität besteht. Kanaren fordern mehr Transparenz bei Umsetzung des EU-Migrationspakts Die kanarische Regierung drängt die spanische Zentralregierung erneut auf mehr Informationen zur Umsetzung des neuen EU-Migrations- und Asylpakts. Sie kritisiert, dass die autonomen Regionen bislang nicht ausreichend in die Planungen einbezogen wurden, obwohl die neuen Regelungen erhebliche Auswirkungen auf Grenzregionen wie die Kanaren haben. Die Regionalregierung befürchtet eine längere Aufenthaltsdauer von Migranten auf den Inseln, eine stärkere Belastung der Aufnahmeeinrichtungen sowie unklare Zuständigkeiten und fordert deshalb mehr Transparenz, Mitspracherecht und eine bessere Koordination zwischen Madrid, den Regionen und der EU. Gemeinde Ingenio weist Vorwürfe zur Betreuung eines Opfers häuslicher Gewalt zurück Die Gemeinde Ingenio hat Vorwürfe zurückgewiesen, im Fall einer Betroffenen von geschlechtsspezifischer Gewalt unzureichend gehandelt zu haben. Nach Angaben der Stadtverwaltung seien die zuständigen Sozialdienste und Fachstellen von Beginn an aktiv gewesen und hätten die Betroffene entsprechend der geltenden Protokolle begleitet und unterstützt. Die Gemeinde betont, dass sie den Schutz von Opfern sehr ernst nehme und alle verfügbaren Hilfs- und Betreuungsmaßnahmen im Rahmen ihrer Zuständigkeiten umgesetzt habe. Zudem kündigte sie an, weiterhin eng mit den zuständigen Behörden zusammenzuarbeiten, um den Opferschutz sicherzustellen. Coalición Canaria setzt auf Bündnis mit früheren Gegnern Die Coalición Canaria (CC) will in Maspalomas gemeinsam mit Primero Canarias (Prica) zu den nächsten Kommunalwahlen antreten – obwohl Prica 2019 maßgeblich zum Bruch der damaligen Koalition beitrug. Mit dem Bündnis soll das nationalistische Lager gestärkt werden. Innerhalb der Partei stößt die Entscheidung jedoch auf Kritik, da viele Mitglieder den früheren Konflikt nicht vergessen haben. Drogenverkaufsstelle in Maspalomas zerschlagen Die spanische Nationalpolizei hat in Maspalomas eine Drogenverkaufsstelle ausgehoben und zwei Männer sowie eine Frau festgenommen. Bei der Durchsuchung wurden mehr als 250 Gramm verschiedener Drogen – darunter Kokain, Methamphetamin, Ketamin und Tusi –, rund 4.000 Euro Bargeld sowie Verpackungsmaterial und Präzisionswaagen sichergestellt. Der mutmaßliche Haupttäter befindet sich in Untersuchungshaft.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 30.06.2026 um 15:45 |
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30.6.2026 - Gran Canaria: Illegale Party von Polizei gestürmt Großer Polizeieinsatz auf Gran Canaria: Eine illegale Party in Telde wurde mithilfe von Drohnen hochgenommen. Warum Sie jetzt vorsichtig sein müssen....- Aufgrund dieser massivenSicherheitsmängel und Unregelmäßigkeiten zogen die Behörden sofort die Reißleine. Telde – In der Stadt Telde haben die spanische Nationalpolizei und die örtlichen Sicherheitskräfte eine geheime Großveranstaltung gestürmt. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Gefahren illegaler Partys, die auch für ahnungslose Touristen zur Falle werden können. Drohnen im Einsatz: So flog die geheime Party „Platatonic“ auf In den frühen Morgenstunden des 21. Juni verwandelte sich das sonst eher ruhige Gebiet Montaña Las Huesas in Telde in eine polizeiliche Einsatzzone. Unter dem vielversprechenden Namen „Platatonic“ hatten die Organisatoren zu einer Party geladen, die im Vorfeld massiv beworben wurde. Anwohner verloren jedoch schnell die Geduld: Wegen wiederholter Lärmbelästigung, lauter Musik bis in die Puppen und dem Verdacht auf illegalen Substanzkonsum alarmierten sie die Behörden. Die Polizei von Telde reagierte hochprofessionell und setzte modernste Technik ein. Eine spezielle Drohneneinheit führte zunächst eine verdeckte Luftaufklärung durch. Die Aufnahmen aus der Luft bestätigten schnell den schlimmsten Verdacht: Auf dem Gelände feierten rund 200 Menschen. Zudem stießen die Beamten auf eine professionell organisierte Infrastruktur – inklusive einer strikten Zugangskontrolle, einem organisierten Ticket-Vorverkauf und verschiedenen Verkaufsständen im Innenbereich. Gefährlicher Drogenmix: Was die Ermittler vor Ort fanden Als die Einsatzkräfte das Gelände schließlich umstellten und durchsuchten, stießen sie auf eine erschreckende Menge illegaler Substanzen. Die Partygäste und Veranstalter hatten versucht, die Betäubungsmittel an verschiedenen Orten auf dem Grundstück zu verstecken. Die Liste der beschlagnahmten Drogen ist lang und gefährlich. Sichergestellt wurden unter anderem: - Tussi (das sogenannte „rosa Kokain“, ein gefährlicher chemischer Mix) - Klassisches Kokain und Haschisch - Marihuana und Cannabispollen - Poppers und Methamphetamine - Zahlreiche Ecstasy- und Amphetamin-Tabletten (die derzeit noch im Labor analysiert werden) Keine Sicherheit, keine Versicherung: Ein hohes Risiko für Gäste Neben den illegalen Drogen wog ein weiterer Punkt für die Polizei besonders schwer: Die Veranstaltung besaß keinerlei behördliche Genehmigungen. Als die Beamten die Organisatoren aufforderten, die notwendigen Dokumente vorzulegen, herrschte gähnende Leere. Es gab weder eine Gewerbelizenz noch eine Haftpflichtversicherung für die rund 200 Gäste. Besonders dramatisch: Ein durchdachter Sicherheits- und Notfallplan für den Ernstfall fehlte völlig. Aufgrund dieser massiven Sicherheitsmängel und Unregelmäßigkeiten zogen die Behörden sofort die Reißleine. Die Party wurde auf der Stelle abgebrochen und das Gelände geräumt. Gegen die Veranstalter wurden umfangreiche Gerichts- und Verwaltungsverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Wichtige Tipps für Gran-Canaria-Urlauber: Schützen Sie sich im Nachtleben Für Reisende, die das Nachtleben auf Gran Canaria sicher genießen möchten, zeigt dieser Vorfall eine wichtige Lektion. Immer wieder locken scheinbar exklusive „Geheimtipps“ oder private Open-Air-Festivals abseits der Touristenzentren. Wer auf solchen ungenehmigten Events feiert, begibt sich jedoch in Gefahr. Im Falle eines Brandes, einer Massenpanik oder eines medizinischen Notfalls gibt es vor Ort oft keine Rettungswege oder Ersthelfer. Experten raten Urlaubern daher: Nutzen Sie für Ihre Partyabende etablierte Clubs, lizenzierte Beach-Clubs und offizielle Kulturveranstaltungen der Gemeinden. Diese werden regelmäßig streng kontrolliert und garantieren ein Höchstmaß an Sicherheit, damit der Traumurlaub nicht im Albtraum endet. – MF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 30.06.2026 um 15:30 |
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30.6.2026 - StVO-Zwang: Städte auch auf den Kanaren müssen Wohnmobil-Parken jetzt erlauben! Sensation für Camper: Neue StVO-Regeln zwingen Städte zum Umdenken. Wohnmobile müssen beim Parken jetzt wie normale Autos behandelt werden!...- Gleichberechtigung per Gesetz: Wohnmobile sind keine Autos zweiter Klasse! Kanaren/Spanien – Der Urlaub auf vier Rädern boomt wie nie zuvor. Caravaning hat sich in den letzten Jahren von einem Nischenhobby zu einem echten Massenphänomen entwickelt. Immer mehr moderne Wohnmobile und kompakte Campingbusse prägen das Bild auf den Straßen, Campingplätzen und normalen Parkflächen. Doch genau diese Beliebtheit sorgte in der Vergangenheit oft für Frust: Viele Städte und Gemeinden versuchten, die großen Fahrzeuge aus den Innenstädten zu verdrängen. Damit ist jetzt Schluss. Eine fundamentale Änderung der Straßenverkehrsordnung sorgt nun für klare Verhältnisse und zwingt die Kommunen gesetzlich zum Einlenken. Gleichberechtigung per Gesetz: Wohnmobile sind keine Autos zweiter Klasse Die neuen, offiziell im Staatsanzeiger veröffentlichten Bestimmungen der spanischen Verkehrsbehörde (DGT) lassen keinen Spielraum für Grauzonen. Ab sofort gilt der rechtliche Zwang: Wohnmobile und Campingbusse dürfen unter exakt denselben Bedingungen auf innerstädtischen Straßen halten und parken wie jeder gewöhnliche Pkw auch. Mit dieser Neuregelung wurde eine langjährige und lautstarke Forderung der Caravanbranche sowie der gesamten Camper-Community erfüllt. Kommunen können Wohnmobile nun nicht mehr pauschal aufgrund ihrer Fahrzeugklasse von öffentlichen Parkflächen ausschließen. Einschränkungen für Städte nur noch mit strenger Begründung Um ein drohendes Chaos oder eine Überfüllung durch den Touristenansturm zu verhindern, hat die Verkehrsbehörde den Kommunen zwar gewisse Kontrollmechanismen zugestanden, diese jedoch an strenge Auflagen gekoppelt. Die Gemeinden sind ab jetzt gezwungen, jede Maßnahme sachlich zu rechtfertigen. Sie dürfen zwar: - die maximale Parkdauer für Fahrzeuge begrenzen, - allgemeine Parkgebühren festlegen, - und klare Regeln definieren, welche Verstöße zum Abschleppen führen. Der entscheidende Haken für die Städte: Alle diese Einschränkungen müssen nachweisbar für alle Fahrzeugtypen gleichermaßen gelten. Ein gezieltes Sonderverbot oder eine Diskriminierung ausschließlich gegen Wohnmobile ist damit illegal. Die goldene Regel: Richtig parken statt verbotenem Camping Damit der neu gewonnene Freiraum nicht zu Konflikten führt, nimmt das Gesetz die Camper gleichzeitig in die Pflicht. Das Parken im Stadtgebiet ist an strikte Verhaltensregeln gebunden, die den Unterschied zwischen einfachem Parken und illegalem Camping definieren. Konkret gilt: Das Fahrzeug muss absolut innerhalb seiner eigenen Abmessungen abgestellt werden. Es darf kein Teil – wie etwa eine Markise, ausfahrbare Stufen oder Fenster – über die Fahrzeugumrisse hinausragen. Zudem muss das Wohnmobil ausschließlich auf seinen eigenen Reifen stehen; Stützfüße sind tabu. Zuletzt dürfen keinerlei Flüssigkeiten aus dem Inneren des Fahrzeugs nach außen austreten. Wer sich an diese Vorgaben hält, nutzt sein gutes Recht und kann die Stadt flexibel und ohne Angst vor Strafzetteln erkunden. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 30.06.2026 um 15:23 |
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30.6.2026 - Warnung wegen erhöhter Waldbrandgefahr auf den Kanaren Für den größten Teil der Kanarischen Inseln gibt es eine erhöhte Waldbrandgefahr und dazu eine entsprechende Warnung....- Die Warnung gilt seit dem frühen heutigen Morgen. Kanaren – Die Regierung der Kanarischen Inseln hat über die Generaldirektion für Katastrophenschutz die Warnung vor Waldbrandgefahr auf Gran Canaria, Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro aktualisiert. Diese Entscheidung wurde unter Berücksichtigung der Informationen der staatlichen Wetterbehörde und anderer verfügbarer Quellen sowie in Anwendung des Sonderplans für Katastrophenschutz und Notfallmaßnahmen bei Waldbränden der Autonomen Gemeinschaft der Kanarischen Inseln (INFOCA) getroffen. Geltungsbereich auf den Kanaren El Hierro, La Palma, La Gomera, Teneriffa und Gran Canaria in der nördlichen Zone oberhalb der 600-Meter-Marke und in der südlichen Zone oberhalb der 400-Meter-Marke. Begründung: Die Waldbrandwarnung wurde für El Hierro, La Palma, La Gomera, Teneriffa und Gran Canaria herausgegeben, da die festgelegten Schwellenwerte überschritten wurden. Es wird eine intensive, aber kurzzeitige Hitzewelle erwartet, mit Temperaturen von bis zu 35 °C und lokal bis zu 40 °C auf Gran Canaria bei einer Luftfeuchtigkeit unter 30 %. Der Waldbrandrisikoindex (IPIF) der spanischen Wetterbehörde AEMET prognostiziert ein hohes bis sehr hohes Risiko, insbesondere auf Gran Canaria und La Gomera. Ab dem 2. Juli wird eine Verbesserung erwartet. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 30.06.2026 um 15:18 |
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30.6.2026 - Seebeben vor Gran Canaria: Stärke 3,9 sorgt für nächtliche Unruhe Ein Seebeben der Stärke 3,9 hat die Nacht auf Gran Canaria und Fuerteventura erschüttert. Erfahren Sie hier, wo de Erde gewackelt hat....- Besonders in Telde wurde das Beben wahrgenommen. Gran Canaria – Ein spürbares Seebeben hat in der Nacht zu Dienstag viele Menschen auf den Kanarischen Inseln aus dem Schlaf gerissen. Um genau 02:31 Uhr Ortszeit registrierte das Nationale Geografische Institut (IGN) eine seismische Erschütterung der Stärke 3,9 im Atlantik östlich von Gran Canaria. Das Epizentrum lag in einer Tiefe von rund 16 Kilometern direkt in der Meerenge zwischen Gran Canaria und Fuerteventura. Laut offiziellen Berichten des IGN war dieses Beben in weiten Teilen der Region deutlich wahrnehmbar. Da sich das Ereignis mitten in der Nacht abspielte, meldeten zahlreiche besorgte Anwohner den Vorfall an die Behörden. Wo war das Erdbeben auf den Inseln zu spüren? Obwohl das Epizentrum im offenen Meer lag, breiteten sich die Wellen bis an die Küsten aus. Besonders betroffen waren Gemeinden im Osten von Gran Canaria. In der Stadt Telde sowie in den Ortsteilen Las Huesas, La Herradura, Las Remudas und San Antonio erreichte das Beben eine maximale Intensität von III (schwach). Anwohner berichteten hier von einem leichten Schwanken von Möbeln oder einem spürbaren Zittern der Wände. Auch in höher gelegenen Regionen wie Tafira, Agüimes und Santa Brígida war die Erschütterung noch leicht zu vernehmen. Selbst auf der Nachbarinsel Fuerteventura – insbesondere in Antigua und Pájara – sowie in weit entfernten Teilen Gran Canarias, von Cercados de Espino bis La Aldea über Moya und San Mateo, nahmen sensible Menschen die seismische Aktivität wahr. Häufige seismische Aktivität im Atlantik Für Geologen ist die Meerenge zwischen Gran Canaria und Fuerteventura ein bekanntes Pflaster. Seismische Aktivitäten sind hier keine Seltenheit, sondern treten regelmäßig auf. Allein im vergangenen Monat verzeichnete das IGN vier spürbare Erdbeben in exakt diesem Seegebiet: 6. Juni: Ein kleineres Beben mit einer Stärke von 2,2. 26. und 29. Juni: Zwei aufeinanderfolgende Erschütterungen mit einer Stärke von jeweils 2,3. 30. Juni (aktuell): Das nächtliche Hauptbeben mit einer Magnitude von 3,9. Trotz der spürbaren Unruhe geben Experten Entwarnung: Erdbeben dieser Intensität führen in der Regel nicht zu Schäden an Gebäuden oder Infrastruktur. Auch im aktuellen Fall wurden glücklicherweise weder Verletzte noch Sachschäden gemeldet. Die Behörden beobachten die Situation im Atlantik jedoch weiterhin aufmerksam. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 30.06.2026 um 15:11 |
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29.6.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio Neuer Tarifvertrag für Global bis 2027 Der Busbetreiber Global (Salcai Utinsa) hat einen neuen Tarifvertrag bis 2027 abgeschlossen. Dieser sichert die Arbeitsplätze der Beschäftigten auch im Falle eines Betreiberwechsels und schützt insbesondere die Fahrerinnen und Fahrer auf den Linien zwischen Las Palmas und dem Süden Gran Canarias. Zudem regelt der Vertrag unter anderem Arbeitszeiten, Zulagen sowie Maßnahmen zum Gesundheitsschutz und zum Umgang mit Führerscheinpunkten. Aprikosenernte auf Gran Canaria erholt sich deutlich Die Aprikosenernte auf Gran Canaria fällt in diesem Jahr deutlich besser aus als im Vorjahr. Dank der Regenfälle und kühleren Temperaturen im Herbst und Winter werden eine höhere Erntemenge sowie eine sehr gute Fruchtqualität erwartet. Gleichzeitig testen die Landwirte neue, früher reifende Sorten, um Ernteverluste durch die Fruchtfliege zu vermeiden. Trotz der positiven Entwicklung bleibt der Aprikosenanbau aufgrund rückläufiger Anbauflächen und der sinkenden Zahl an Erzeugern langfristig eine Herausforderung. Tourismus im Süden Gran Canarias verliert an Dynamik Der Tourismus im Süden Gran Canarias zeigt erste Anzeichen einer Abschwächung. Die Hotelauslastung und die Zahl der Neubuchungen gehen zurück, während viele Hotels geplante Investitionen und Renovierungen vorerst aufschieben. Als Gründe gelten unter anderem die wirtschaftliche Unsicherheit in wichtigen Herkunftsmärkten sowie die hohen Reisekosten. Trotz der nachlassenden Dynamik bleibt der Tourismussektor ein zentraler Wirtschaftsfaktor der Insel und die Arbeitslosigkeit im Tourismus ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Primero Canarias eröffnet neue Parteizentrale in Artenara Die politische Plattform Primero Canarias hat eine neue Parteizentrale in Artenara eröffnet und setzt damit ihren Ausbau auf Gran Canaria fort. Ziel ist es, die Präsenz in den ländlichen Gemeinden zu stärken und sich als kommunalpolitische Alternative für die kommenden Wahlen zu positionieren. Die neue Niederlassung soll als Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger dienen und den direkten Austausch mit der Bevölkerung fördern.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 29.06.2026 um 16:03 |
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29.6.2026 - Warum Gran Canarias Aprikosenernte 2026 trotz Wetter-Paradoxon überrascht Aufatmen im Obstanbau auf Gran Canaria: Die Aprikosenernte 2026 bringt nach harten Krisenjahren die Wende. Erfahren Sie alles über Preise, Erträge und Schädlinge....- Endlich läuft es für die Landwirte wieder besser. San Bartolomé de Tirajana – Die Erntezeit von Aprikosen im malerischen Hochland von Gran Canaria ist offiziell beendet, und unter den lokalen Erzeugern macht sich ein vorsichtiger, aber spürbarer Optimismus breit. Nach existenzbedrohenden Einbrüchen in den vergangenen Saisons sorgt die aktuelle Aprikosenernte 2026 für eine echte Überraschung. Trotz eines extremen Wetter-Paradoxons und dem anhaltenden Kampf gegen aggressive Schädlinge verzeichnen die traditionsreichen Betriebe in San Bartolomé de Tirajana ein wichtiges Produktionsplus. Aprikosenernte auf Gran Canaria 2026: Die Zahlen im Überblick Für Miguel Guerra, einen der profiliertesten Aprikosenproduzenten der Region, gleicht das diesjährige Ergebnis einer Erlösung. Noch im Vorjahr erlebte der erfahrene Landwirt eine bittere Enttäuschung: Kaum 1.000 Kilogramm der süßen Früchte konnte er 2025 von seinen rund 500 Bäumen in dem Bergdorf Cercados de Araña pflücken. In diesem Jahr sieht die Bilanz deutlich freundlicher aus. Rund 4.000 Kilogramm der als Prunus armeniaca bekannten Steinfrüchte konnte Guerra vor knapp zwei Wochen einbringen. Ein massiver Aufwärtstrend, auch wenn die Plantage in optimalen Jahren theoretisch bis zu 15.000 Kilogramm tragen könnte. Dieses Bild der Erholung spiegelt sich auf der gesamten Insel wider. Nach aktuellen Daten der Landwirtschaftlichen Beratungsstelle Arinaga – einer dem Inselrat (Cabildo de Gran Canaria) unterstellten Behörde – haben die rund 40 aktiven Erzeuger der Region in dieser Saison insgesamt 25.000 Kilogramm Aprikosen geerntet. Ein Blick auf die Statistik der letzten Jahre verdeutlicht die extreme Achterbahnfahrt der lokalen Landwirtschaft: 2023: 18.000 Kilogramm 2024: 6.000 Kilogramm (Historisches Krisenjahr) 2025: 22.000 Kilogramm 2026: 25.000 Kilogramm (Aktuelle Saison) Trotz der kontinuierlichen Stabilisierung bleibt die Branche jedoch weit hinter historischen Spitzenwerten zurück. Im Jahr 2015 wurden auf Gran Canaria noch stolze 100.000 Kilogramm erzielt, und auch 2018 lag die Produktion mit 80.000 Kilogramm noch um ein Vielfaches höher. Das Wetter-Paradoxon: Warum der Regen Segen und Fluch zugleich war Dass die Aprikosenernte auf Gran Canaria 2026 nicht noch üppiger ausfiel, liegt an einem faszinierenden meteorologischen Paradoxon. Die intensiven Regenfälle der vergangenen Monate brachten der Insel nach einer beispiellosen Dürreperiode die dringend benötigte Feuchtigkeit. Zuvor war die Trockenheit so extrem, dass Miguel Guerra seine Felder sogar aufwendig mit privaten Wassertanks künstlich bewässern musste. Der ersehnte Regen kam schließlich – allerdings exakt während der empfindlichen Blütezeit der Bäume, was einen Teil der Blüten zerstörte und die Produktion drosselte. Dennoch überwiegen langfristig die positiven Aspekte des Wetters. Der vergangene Winter brachte den Obstbäumen genau zum richtigen Zeitpunkt die notwendigen Kältestunden, die für ein gleichmäßiges Austreiben im Frühjahr essenziell sind. Da zudem die gefürchteten Calima-Schwerwetterlagen zu Jahresbeginn ausblieben, überzeugen die Früchte in diesem Jahr durch eine herausragende geschmackliche und optische Qualität. Die gesicherten Wasserreserven und stabilen Marktpreise motivieren derzeit sogar einige Landwirte, neue Obstgärten anzulegen. Herausforderungen im Obstanbau: Schädlinge und fehlender Nachwuchs Trotz der qualitativen Spitzenklasse steht der Sektor vor ernsten strukturellen Problemen. Die Anbaufläche im Süden und Südosten der Insel ist in den letzten Jahren auf etwa 20 bis 30 Hektar geschrumpft. Das Hochland von San Bartolomé de Tirajana – insbesondere die Weiler Tunte, Hoya Grande, La Hoya, Manzanilla, Fataga und Cercados de Araña – gilt als das einzige wirtschaftlich rentable Aprikosenanbaugebiet der gesamten Kanarischen Inseln. Umso mehr sorgt sich der über 70-jährige Miguel Guerra um die Zukunft. Es fehlt schlichtweg am dringend benötigten Generationswechsel. Während Guerra trotz seines hohen Alters noch voller Energie auf dem Feld steht, finden viele Betriebe keine Nachfolger. Zudem bereitet den Landwirten die Mittelmeerfruchtfliege (Ceratitis capitata) massive Sorgen. Der gefährliche Schädling nistet sich in den reifenden Früchten ein und lässt sie unbrauchbar verfaulen. Erschwerend kommt hinzu, dass die offiziell zugelassenen Pflanzenschutzmittel laut den Erzeugern spürbar an Wirksamkeit verloren haben. „Albaricoques de Tirajana“: Starke Marke für den kanarischen Markt Um den Fortbestand des traditionsreichen Anbaus zu sichern und die Wertschöpfung in der Region zu halten, setzen die Erzeuger auf eine gezielte Qualitätsstrategie. Unter der geschützten Eigenmarke „Albaricoques de Tirajana“ werden die Früchte exklusiv vermarktet. Der Vertrieb läuft vollständig über das regionale öffentliche Unternehmen GMR (Gestión del Medio Rural), das in enger Partnerschaft mit dem Inselrat seit 2016 ein erfolgreiches Projekt zur Förderung des lokalen Obstes betreibt. Auf den Plantagen setzen die Bauern auf einen Mix aus Tradition und Innovation. Neben bewährten Sorten wie Canino, Mogador, Mikado und Currot (Mayero) testen die Landwirte im oberen Teil von Tirajana derzeit neue, potenziell widerstandsfähigere Sorten wie Sayeb, Red Currot, Late Red und Cebas-Red auf ihre langfristige Eignung für das kanarische Mikroklima. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 29.06.2026 um 15:26 |
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27.6.2026 - Aufregung am Roque Nublo: Illegales Protest-Banner an Gran Canarias Wahrzeichen entfernt Ein illegales Protest-Banner am Roque Nublo sorgt für Aufsehen auf Gran Canaria. Erfahren Sie alles zur Kletter-Aktion und der Reaktion des Inselrats....- Das Cabildo befürwortet den Protest aber nicht an der Stelle! Der Roque Nublo ist das unbestrittene Herzstück Gran Canarias und ein streng geschütztes Naturdenkmal. Doch am vergangenen Wochenende wurde das ikonische Basalt-Monument zum Schauplatz einer illegalen Protest-Aktion. Unbekannte hatten ein großflächiges Banner direkt am Felsen festgenagelt. Die Inselregierung (Cabildo de Gran Canaria) reagierte sofort und ließ das Plakat in einer aufwendigen Aktion durch Kletterer entfernen. Der Vorfall löste eine hitzige Debatte über den Schutz von Naturräumen und die Grenzen des Aktivismus aus. Die Botschaft am Felsen: „Kanarische Inseln zu verkaufen“ Auf dem entfernten Stoffstreifen prangte in großen Buchstaben die Botschaft „Kanarische Inseln zu verkaufen“ (spanisch: „Canarias se vende“). Die Aktion reiht sich ein in eine Welle von Protesten, die sich in den letzten Monaten auf den gesamten Kanaren gegen den Massentourismus und die Ausbeutung der Natur richten. Doch während der Inhalt der Botschaft bei vielen Bürgern auf Verständnis stößt, sorgt die Wahl des Ortes für scharfe Kritik. Das Cabildo von Gran Canaria verurteilte die Aktion in den sozialen Netzwerken als einen direkten Angriff auf einen der symbolträchtigsten und am besten geschützten Naturräume der Insel. Um das Banner ohne Schäden am Felsen zu entfernen, musste ein Spezialteam aus Kletterern und Mitarbeitern der Umweltbehörde anrücken. Inselrat betont: Freie Meinung ja, Sachbeschädigung nein In einer offiziellen Erklärung stellte die Inselgesellschaft klar, dass die zugrunde liegende Forderung der Aktivisten durchaus „legitim“ sei. Allerdings sei die Umsetzung mit dem strengen Schutzstatus des Naturdenkmals absolut unvereinbar. „Die Nutzung von geschützten Naturräumen für diese Art von Aktivität ist ein Missbrauch“, betonte die Institution am Samstag. Der Roque Nublo besitzt nicht nur einen immensen landschaftlichen und geologischen Wert, sondern ist auch ein ökologisches Heiligtum. Der Respekt vor dieser Umwelt sei unerlässlich, um das Gleichgewicht zwischen der Freizeit- und Sportnutzung durch die Bürger und dem Erhalt der Natur dauerhaft zu sichern. Das Festnageln von Gegenständen an geschützten geologischen Formationen stellt eine klare Verletzung dieser Schutzvorschriften dar. Ermittlungen laufen: Drohen den Aktivisten Strafen? Bislang hat das Cabildo noch keine Details darüber veröffentlicht, wer hinter der nächtlichen Kletteraktion steckt. Auch ob den Verantwortlichen empfindliche Geldstrafen drohen, ist aktuell noch unklar. Sicher ist jedoch, dass der Vorfall die Diskussionen über den nachhaltigen Umgang mit den Schätzen der Insel weiter anheizen wird. Der Schutz des Roque Nublo bleibt für die Behörden oberste Priorität. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 27.06.2026 um 18:35 |
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27.6.2026 - Online-Shopping auf den Kanaren: Fällt die 150-Euro-Freigrenze? Schock für Online-Shopper auf den Kanaren: Die beliebte 150-Euro-Freigrenze für IGIC-freies Einkaufen soll fallen. Was Käufer jetzt wissen müssen!...- Kanaren – Verbraucher auf den Kanarischen Inseln müssen sich in absehbarer Zeit auf eine einschneidende Änderung beim digitalen Einkaufen einstellen. Die regionale Regierung plant einen radikalen Schritt, der das Ende des steuerfreien Online-Shoppings einläuten könnte. Im Zentrum der politischen Diskussion steht die komplette Aufhebung der bisherigen IGIC-Freigrenze von 150 Euro für Bestellungen aus dem Internet. Damit würde eine Ära enden, die den E-Commerce auf dem Archipel jahrelang angetrieben hat. Das Aus einer Sonderregelung: Warum die 150-Euro-Grenze wackelt Die kanarische Finanzministerin Matilde Asián hat eine weitreichende Entscheidung getroffen. Die Regionalregierung hat offiziell beim staatlichen Finanzministerium in Madrid beantragt, die bestehende Steuerbefreiung für den elektronischen Handel komplett aufzuheben. Bislang gilt auf den Kanaren eine verbraucherfreundliche Regelung: Wer Waren im Wert von unter 150 Euro online bestellt, ist von der kanarischen Generalsteuer (IGIC) befreit. Diese Sonderregelung wurde im Jahr 2016 ins Leben gerufen, um den damals noch schwächelnden Online-Handel auf den Inseln zu unterstützen und die logistischen Nachteile der geografischen Isolation auszugleichen. Nach Ansicht von Finanzministerin Asián hat diese Subventionierung im modernen Marktumfeld jedoch ihre Daseinsberechtigung verloren. Als Hauptgrund für das plötzliche Umdenken wird das Inkrafttreten eines neuen, europaweiten Drei-Euro-Zolls genannt. Dieser wird auf Waren erhoben, die über digitale Plattformen aus Drittstaaten – insbesondere aus asiatischen Märkten wie China – importiert werden. Da dieser Zoll nun greift, macht es laut Asián schlichtweg keinen Sinn mehr, an der lokalen IGIC-Steuerbefreiung festzuhalten. Das europäische System überlagere die alten insularen Sonderrechte. Faire Bedingungen gefordert: Der Frust des kanarischen Einzelhandels Hinter der politischen Initiative steckt auch ein massiver, jahrelanger Druck aus der regionalen Wirtschaft. Die Besitzer von stationären Ladengeschäften auf Gran Canaria, Teneriffa und den anderen Inseln protestieren seit langem vehement gegen die bestehende Praxis. Sie beklagen einen erheblichen und unfairen Wettbewerbsnachteil gegenüber den globalen Online-Giganten wie Amazon, Shein oder Temu. Während der lokale Einzelhandel vor Ort auf jedes verkaufte Produkt die reguläre IGIC erheben und an den kanarischen Fiskus abführen muss, konnten Internet-Käufer bei Beträgen unter der 150-Euro-Schwelle diese Steuer komplett umgehen. Dies führte im Laufe der Jahre zu einer spürbaren Wettbewerbsverzerrung, die dem lokalen Handel schwer zusetzte. Die geplante Gesetzesänderung soll nun endlich für gleiche Spieße im kanarischen Handel sorgen und die traditionellen Geschäfte in den Innenstädten schützen. Heftige Kritik von Verbraucherschützern: „Entscheidung ist ungerechtfertigt“ Die Pläne stoßen bei den Vertretern der kanarischen Online-Käufer erwartungsgemäß auf großes Unverständnis und scharfe Kritik. Víctor López, Sprecher der E-Commerce-Nutzer auf den Kanarischen Inseln, hält den Schritt der Regierung für absolut ungerechtfertigt und zieht die Argumentation der Finanzministerin in Zweifel. Er entkräftet das Argument bezüglich des neuen Drei-Euro-Zolls. López betont, dass große internationale Handelsplattformen die Abwicklung und auch die Kosten dieses Zolls in der Regel selbst übernehmen und direkt mit der Europäischen Union abrechnen. Für den Endverbraucher entsteht dadurch weder zusätzlicher Papierkram noch die Gefahr, dass Pakete an der Haustür wegen unerwarteter Gebühren abgelehnt werden. Da der neue Zoll eben nicht zu einer Rückkehr des gefürchteten und hochgradig komplizierten Einheitlichen Verwaltungsdokuments (SAD bzw. DUA) für den privaten Kunden führt, sehen Verbraucherschützer absolut keinen legitimen Grund, die bewährte Freigrenze zu opfern. Das Scheitern des kanarischen Sonderwegs mit den Online-Riesen Eigentlich hatte das kanarische Finanzministerium im Vorfeld einen deutlich verbraucherfreundlicheren Plan verfolgt. Monatelang versuchte das Team um Matilde Asián, mit den großen internationalen Marktplätzen eine einvernehmliche Vereinbarung zu treffen. Das Ziel war ambitioniert: Die Plattformen sollten die anfallende IGIC direkt beim Kaufvorgang im Internet berechnen, transparent anzeigen und automatisch für den kanarischen Fiskus einziehen. Für die Kunden hätte dies ein nahtloses Einkaufserlebnis ohne böse Überraschungen bedeutet. Doch diese Verhandlungen scheiterten auf ganzer Linie. Die globalen Konzerne erteilten den Kanarischen Inseln eine klare Absage. Der Grund dafür liegt in der verhältnismäßig geringen Marktgröße des Archipels. Für die Tech-Riesen ist der kanarische Markt schlichtweg zu unbedeutend, um ihre hochgradig standardisierten IT- und Abrechnungssysteme mit großem Aufwand extra an die steuerlichen Besonderheiten der Inseln anzupassen. „Wir werden das nicht schaffen. Wir haben es versucht, weil es die beste Lösung für alle gewesen wäre, aber die Plattformen haben sich geweigert, und wir können sie nicht dazu zwingen“, räumte Asián sichtlich enttäuscht ein. Wie geht es jetzt weiter? Der aktuelle Zeitplan für Verbraucher Online-Shopper auf den Inseln müssen jetzt jedoch nicht in sofortige Panik verfallen, denn die Abschaffung der Zollfreigrenze erfolgt nicht von heute auf morgen. Um die Steuerbefreiung endgültig zu streichen, ist eine fundamentale Änderung des spanischen Wirtschafts- und Finanzsystems der Kanaren notwendig. Konkret muss das sogenannte REF-Gesetz (Gesetz 20/1991 vom 7. Juni) modifiziert werden. Dieser Gesetzgebungsprozess auf nationaler Ebene in Madrid ist zwar bereits angestoßen und unumkehrbar, wird aber erfahrungsgemäß noch einige Monate an bürokratischer Laufzeit in Anspruch nehmen. Bis das geänderte Gesetz offiziell verabschiedet und im Staatsanzeiger veröffentlicht wird, bleibt die 150-Euro-Freigrenze ohne Einschränkungen in Kraft. Einwohner der Kanaren können vorerst weiterhin wie gewohnt einkaufen, ohne die IGIC für kleinere Bestellungen entrichten zu müssen. Das Zeitfenster für steuerfreie Schnäppchen schließt sich jedoch unaufhaltsam. Die große Unbekannte: Droht ein neues Abrechnungs-Chaos beim Zoll? Ein riesiges Fragezeichen steht unterdessen hinter der praktischen Umsetzung nach dem endgültigen Wegfall der Freigrenze. Wie genau die IGIC künftig von den Käufern erhoben und abgerechnet werden soll, ist im Detail noch völlig unklar. Die kanarische Regierung hat hierzu bis heute kein finales, praxistaugliches Konzept vorgelegt. Im Gespräch ist die Wiedereinführung des sogenannten H7-Zollformulars, allerdings in einer modifizierten Variante, die eine direkte Steuerabrechnung ermöglicht – ähnlich wie es bereits auf dem spanischen Festland praktiziert wird. Bislang sieht das H7-Formular auf den Inseln keine Steuerabrechnung vor. Finanzministerin Asián erklärte, dass man idealerweise nach der einfachsten und am wenigsten bürokratischen Lösung suche. Die genauen Details wolle man jedoch erst ausarbeiten, wenn die vollständige Etablierung des staatlichen Drei-Euro-Zolls durch die spanische Steuerbehörde (AEAT) abgeschlossen ist. Wichtiger Insider-Tipp für clevere Online-Käufer Um zusätzlichen Kosten und bösen Überraschungen zu entgehen, empfiehlt die Politik den Verbrauchern schon jetzt einen ganz genauen Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und Versanddetails der jeweiligen Verkäufer. Ausschlaggebend für die Erhebung von Sonderzöllen ist nämlich nicht der rechtliche Hauptsitz eines Unternehmens, sondern das tatsächliche Herkunftsland der Warensendung. Wenn Sie beispielsweise bei einem bekannten chinesischen Online-Händler bestellen, dieser die Ware jedoch aus einem europäischen Zentrallager (etwa in Frankreich oder Deutschland) an die Kanarischen Inseln verschickt, entfällt der neue Drei-Euro-Zuschlag für Drittstaatenimporte vollständig. Es lohnt sich für Inselbewohner also mehr denn je, den exakten Versandweg vor dem finalen Klick auf den Kaufbutton genauestens zu überprüfen. – MF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 27.06.2026 um 18:12 |
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27.6.2026 - Madrid-Boom auf den Kanaren: Wie Binter die wichtigste Flugstrecke der Inseln erobert Immer mehr Canarios fliegen nach Madrid. Erfahren Sie, wie die Fluggesellschaft Binter mit dem #CanaryMode und 112 wöchentlichen Flügen den Markt revolutioniert....- Binter festigt sich dank dem #CanaryMode auf der Strecke! Kanaren/Madrid – Die Verbindung zwischen den Kanarischen Inseln und der spanischen Hauptstadt Madrid hat eine völlig neue Ära erreicht. Madrid ist längst nicht mehr nur das politische und wirtschaftliche Zentrum Spaniens, sondern hat sich zu einer pulsierenden Metropole entwickelt, die niemals schläft. Zu jeder Jahreszeit lockt die Stadt mit einem prall gefüllten Veranstaltungskalender: Von spektakulären Musicals über weltbekannte Kunstausstellungen bis hin zu gigantischen Live-Konzerten internationaler Megastars. Für die Bewohner des Archipels ist die Metropole zum Greifen nah gerückt. Verantwortlich für diesen anhaltenden Reiseboom ist vor allem eine strategische Entwicklung am Himmel: Die konsequente Festigung der kanarischen Fluggesellschaft Binter auf der Flugstrecke nach Madrid. Was als Erweiterung des Flugplans begann, hat sich zu einer echten Erfolgsgeschichte im Tourismus- und Luftfahrtsektor entwickelt. Immer mehr Inselbewohner wählen ganz bewusst die rot-weißen Flugzeuge von Binter, um in die Hauptstadt zu reisen. Die Airline hat es geschafft, sich nicht nur als Alternative, sondern als bevorzugte Premium-Option für die anspruchsvolle Strecke über den Atlantik zu etablieren. Damit verändert Binter nachhaltig die Art und Weise, wie die Canarios ihren Urlaub und ihre Kulturreisen planen. Warum Madrid die Inseln magisch anzieht: Das Phänomen der Live-Kultur Der Haupttreiber für den massiven Passagierzuwachs in Richtung Madrid ist das explodierende Kultur- und Freizeitangebot der Stadt. Besonders die Livemusik-Szene erlebt einen historischen Boom. Madrid hat sich fest als obligatorischer Stopp auf den Tourneeplänen nationaler und weltweiter Künstler etabliert. Das führt zu einer regelrechten Explosion der Ticketnachfrage und hat den Konzertbesuch zu einem echten gesellschaftlichen Phänomen gemacht. Die Canarios sind bei diesem Trend ganz vorne mit dabei. Ein Kurztrip in die Hauptstadt, um die Lieblingsband live zu sehen, gehört mittlerweile zum festen Lebensstil auf den Inseln. Wie intensiv diese Verbindung ist, zeigte sich unlängst bei den zehn ausverkauften Konzerten des puertoricanischen Superstars Bad Bunny im Metropolitano-Stadion. Unter den Hunderttausenden Fans im Publikum blitzten immer wieder Dutzende kanarische Flaggen auf. Der Künstler suchte sogar direkt den Dialog mit den Fans vom Archipel und gestand mitten auf der Bühne, wie sehr er die Inseln vermisse. Es ist der beste Beweis dafür, dass Musik und Kultur zu den stärksten Reisegründen der Gegenwart geworden sind. Strategische Festigung: Wie Binter die Route nach Madrid dominiert Um dieser enormen Nachfrage gerecht zu werden, hat Binter seine Präsenz auf der Madrid-Strecke massiv ausgebaut und gefestigt. Das Fundament dieser Strategie ist ein extrem dichter und verlässlicher Flugplan: Insgesamt 112 wöchentliche Flüge – das entspricht 16 täglichen Verbindungen – garantieren eine lückenlose Erreichbarkeit der spanischen Hauptstadt. Geflogen wird jeweils von den beiden großen Drehkreuzen Teneriffa Nord und Gran Canaria direkt zum strategisch günstig gelegenem Terminal 2 des Flughafens Adolfo Suárez Madrid-Barajas. Doch der entscheidende Wettbewerbsvorteil, mit dem Binter den Markt grundlegend verändert hat, ist die radikale Gleichstellung aller Inseln. Dank kostenloser Anschlussflüge und einem dichten Netz von über 220 täglichen Inlandsverbindungen erreichen Passagiere von jeder einzelnen kanarischen Insel aus die Hauptstadt zum absolut exakt gleichen Preis. Egal ob die Reise in El Hierro, La Palma, Lanzarote oder Fuerteventura beginnt – der Weg nach Madrid ist für jeden einzelnen Canario gleich günstig und unkompliziert. Diese regionale Solidarität im Tarifsystem hat Binter eine tiefe Loyalität unter der Bevölkerung eingebracht. Komfort statt Low-Cost: Das Erfolgsrezept im #CanaryMode In Zeiten, in denen viele Fluggesellschaften im Service sparen, setzt Binter bewusst auf ein Premium-Erlebnis, das unter dem Namen #CanaryMode bekannt geworden ist. Das Ziel ist klar definiert: Der Urlaub und die Entspannung sollen nicht erst am Reiseziel beginnen, sondern in genau dem Moment, in dem der Passagier das Flugzeug betritt. Dieses Versprechen spiegelt sich in zahlreichen handfesten Vorteilen wider, die von den Reisenden zunehmend geschätzt werden: - Modernste Flotte: Zum Einsatz kommen hochentwickelte Jets vom Typ Embraer E195-E2. Diese Flugzeuge bieten eine komfortable 2+2-Bestuhlung, was bedeutet, dass es an Bord keinen unbeliebten Mittelsitz gibt. Zudem profitieren Passagiere von deutlich mehr Beinfreiheit zwischen den Sitzreihen. - Gepäck inklusive: Im Gegensatz zu vielen Low-Cost-Anbietern ist das aufgegebene Gepäck bereits im Ticketpreis inbegriffen – ein unschätzbarer Vorteil für Kulturreisende, die in Madrid ausgiebig shoppen möchten. - Kulinarik an Bord: Der bereits legendäre, kostenlose Gourmet-Snack an Bord wird aus hochwertigen Produkten der kanarischen Gastronomie zubereitet und bringt ein Stück Heimat über die Wolken. Durch diese Kombination aus hoher Frequenz, fairen Preisen für alle Inseln und einem exzellenten Komfort an Bord hat Binter seine Marktposition auf der Madrid-Strecke dauerhaft gefestigt und sich als unverzichtbare Lebensader für den kanarischen Städtetourismus etabliert. Ausblick: Diese Mega-Events treiben die Flugbuchungen an Ein Ende des Reisebooms ist nicht in Sicht, denn der Veranstaltungskalender in Madrid verspricht auch für die kommenden Monate absolute Highlights, die im #CanaryMode perfekt erreichbar sind. Die südkoreanische K-Pop-Sensation BTS wird die Stadt ebenso zum Kochen bringen wie der lang ersehnte Auftritt von Bruno Mars, der nach fast zehn Jahren Abwesenheit wieder auf einer spanischen Bühne steht. Ein absoluter Höhepunkt wird zudem die exklusive Konzertreihe von Shakira sein, die im Rahmen ihrer „Las Mujeres Ya No Lloran“-Welttournee mit elf Konzerten im September und Oktober ein historisches Finale in Madrid feiert. Auch die nationale Musikszene zieht die Massen an: Pop-Ikonen wie Aitana und die Band La Oreja de Van Gogh sowie das berühmte Mad Cool Festival im Juli sorgen für volle Flieger. Ein ganz besonderes Highlight wirft zudem seine Schatten voraus: Der international erfolgreiche Canario-Superstar Quevedo wird seine mit Spannung erwartete „Baifo-Tour“ mit insgesamt acht monumentalen Konzerten in der Hauptstadt starten. Zusammen mit dem unerschöpflichen Angebot an Weltklasse-Musicals wie „Der König der Löwen“, „Wicked“, „Les Misérables“ oder dem immersiven Erlebnis-Spektakel „WAH“ bleibt Madrid das Sehnsuchtsziel Nummer eins – und Binter der perfekte Partner für die Reise. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 27.06.2026 um 17:42 |
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27.6.2026 - Günstiger Wohnraum auf Gran Canaria: Wo bis 2028 neue Wohnungen durch Lopesan entstehen Die Lopesan-Gruppe investiert Millionen in bezahlbaren Wohnraum im Süden von Gran Canaria. Bis 2028 entstehen 326 neue Wohnungen in Mogán und Maspalomas....- Lopesan investiert Millionen in bezahlbaren Wohnraum! Gran Canaria – Wer im Süden von Gran Canaria lebt und arbeitet, kennt das Problem: Bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware. Doch jetzt gibt es gute Nachrichten für Familien und Angestellte in den Tourismusregionen. Die bekannte Lopesan-Gruppe weitet ihr soziales Engagement massiv aus und baut bis 2028 insgesamt 326 moderne, geförderte Mietwohnungen in den Gemeinden Mogán und San Bartolomé de Tirajana. Damit reagiert das Unternehmen auf die dringende Nachfrage und setzt ein starkes Zeichen für die Lebensqualität auf der Insel. Nachhaltige Impulse für das Leben im Süden Die Lopesan-Gruppe ist vor allem für ihre exklusiven Hotels bekannt. Doch wirtschaftlicher Erfolg funktioniert auf den Kanaren nur, wenn auch die lokale Bevölkerung davon profitiert. Mit der neuen Wohnungsbauoffensive geht das Unternehmen über das traditionelle Tourismusgeschäft hinaus. Ziel ist es, ein ausgewogenes und nachhaltiges Entwicklungsmodell zu fördern. Familien und Angestellte sollen modernen, komfortablen und vor allem bezahlbaren Wohnraum in direkter Nähe zu ihren Arbeitsplätzen finden. Das spart lange Pendelwege und steigert die Lebensqualität spürbar. Arguineguín macht den Anfang: 59 geförderte Wohneinheiten bis 2026 Das erste konkrete Projekt nimmt bereits in der Gemeinde Mogán Gestalt an. In der Urbanisation Loma de Pino Seco in Arguineguín baut Lopesan einen modernen Wohnkomplex mit 59 geschützten Wohnungen. Diese Einheiten sind exklusiv für die regulierte, bezahlbare Vermietung vorgesehen. Rund 10 Millionen Euro werden hier investiert, die Fertigstellung ist für Ende 2026 geplant. Die zukünftigen Mieter dürfen sich auf helle, funktionale Räume freuen, bei denen natürliches Licht im Fokus steht. Die meisten Wohnungen bieten drei Schlafzimmer, zwei Badezimmer, eine Garage sowie einen Abstellraum. Zudem sind exklusive Penthäuser mit zwei Schlafzimmern und eigener Terrasse geplant. Offene Küchen, die fließend in die großzügigen Wohnbereiche übergehen, sorgen für ein modernes Wohngefühl. Auch optisch fügt sich der Block perfekt in die Küstenregion ein: Die weiße Fassade wird durch elegante rote und graue Farbakzente aufgelockert. Zweite Bauphase in Arguineguín: Weitere 71 Wohnungen folgen Direkt neben dem ersten Projekt geht es nahtlos weiter. Auf einem angrenzenden Grundstück investiert Lopesan weitere 12 Millionen Euro in einen zweiten Wohnkomplex. Hier entstehen ab Herbst 2026 insgesamt 71 zusätzliche geschützte Mietwohnungen. Dieses Gebäude wird vor allem praktische Zweizimmerwohnungen, Parkplätze, Abstellräume und gemütliche Penthouse-Wohnungen bieten. Bis Dezember 2027 soll dieser Bauabschnitt bezugsbereit sein. Die Lage beider Wohnanlagen in Arguineguín ist ideal: Sie bieten eine hervorragende Anbindung an die Autobahn GC-1, liegen in Gehweite zu großen Einkaufszentren und sind nur fünf Minuten vom Strand entfernt. Auch wichtige Einrichtungen wie Schulen, das Gesundheitszentrum und die Stadtbibliothek befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft. Großprojekt in San Bartolomé de Tirajana: 196 Wohnungen für Bellavista Der größte Teil des Wohnungsbauprogramms wird in San Fernando de Maspalomas realisiert. In der modernen Urbanisation Bellavista (Gemeinde San Bartolomé de Tirajana) plant die Lopesan-Gruppe den Bau von stolzen 196 Mietwohnungen. Mit einem Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro ist dies das ambitionierteste Projekt des aktuellen Plans, das bis Ende 2028 abgeschlossen sein soll. Das Viertel Bellavista gilt als eines der führenden modernen Wohn- und Geschäftszentren im Süden der Insel. Für die künftigen Bewohner bedeutet das ein komfortables Leben der kurzen Wege: Supermärkte, Behörden, Freizeitangebote und Schulen liegen direkt vor der Haustür. Ein eigenes Auto wird hier fast überflüssig, was nicht nur den Geldbeutel schont, sondern auch einen Beitrag zum Umweltschutz leistet. Drei Jahrzehnte Erfahrung im Wohnungsbau auf Gran Canaria Dieses Engagement kommt nicht von ungefähr. Seit über 30 Jahren engagiert sich Lopesan im sozialen Wohnungsbau auf der Insel und hat in dieser Zeit bereits mehr als 1.361 Wohneinheiten geschaffen. Dabei lag der Fokus stets auf subventionierten Projekten für die lokale Bevölkerung. Neben Mogán und San Bartolomé de Tirajana profitierte in der Vergangenheit auch die Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria (unter anderem in Lomo Los Frailes und Ciudad del Campo) von diesen wichtigen Impulsen. Fazit: Eine Investition in die Zukunft der Insel Mit der Fertigstellung der insgesamt 326 neuen Haushalte bis 2028 festigt die Lopesan-Gruppe ihre Rolle als verlässlicher Partner für die Menschen auf Gran Canaria. Indem das Unternehmen bezahlbaren Wohnraum mit hoher Bauqualität und Nachhaltigkeit verbindet, stärkt es das soziale Gefüge der Insel. Gleichzeitig wird damit auch die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit des kanarischen Archipels gesichert, denn eine starke Wirtschaft braucht zufriedene und gut versorgte Arbeitskräfte vor Ort. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 27.06.2026 um 17:32 |
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27.6.2026 - Großprojekt in Las Palmas: Millionen-Investition für den Ausbau des Hospital Insular Das Inselkrankenhaus auf Gran Canaria wird massiv erweitert. Alle Details zum neuen fünfstöckigen Notfallzentrum und der 6-Millionen-Euro-Planung....- Mehr als 6 MIO € werden investiert. Las Palmas – Die Gesundheitsversorgung auf Gran Canaria steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Das Gesundheitsministerium der Kanarischen Inseln hat eine millionenschwere Investition angekündigt, um das stark ausgelastete Inselkrankenhaus (Hospital Insular) in Las Palmas massiv zu erweitern. Insgesamt werden allein für die detaillierte Planung und die technische Leitung des Großprojekts rund 6.134.561 Euro bereitgestellt. Diese Infrastrukturmaßnahme soll die medizinische Betreuung der Bürgerinnen und Bürger grundlegend modernisieren. Das zukünftige Gebäude trägt den Namen „Umfassendes Notfall-, Diagnose- und Behandlungszentrum“. Errichtet wird der Neubau auf dem Gelände der ehemaligen Universitätshochschule Las Palmas (CULP). Das dafür notwendige Grundstück liegt in direkter Nachbarschaft zum heutigen Krankenhauskomplex und wurde vom Inselrat (Cabildo de Gran Canaria) offiziell für dieses Vorhaben abgetreten. Planungsphase gestartet: Technisches Büro direkt vor Ort Wie das Regionalministerium in einer offiziellen Erklärung mitteilte, hat die Generaldirektion für wirtschaftliche Ressourcen des kanarischen Gesundheitswesens (SCS) die Vorankündigung für den Dienstleistungsvertrag bereits veröffentlicht. Die Vergabe erfolgt in einem offenen Standardverfahren. Der Vertrag umfasst neben der Ausarbeitung des eigentlichen Basisprojekts auch die umfassende technische Leitung der anstehenden Bauarbeiten. Um Verzögerungen beim Bau von vornherein zu verhindern, integriert der Vertrag eine strategische Besonderheit: Direkt auf der Baustelle wird ein eigenes technisches Büro eingerichtet. Dieses Büro wird permanent mit Architekten und Ingenieuren besetzt sein. Ziel ist es, die Koordination mit den Technikern des Gesundheitsdienstes (SCS) zu optimieren, bürokratische Prozesse zu beschleunigen und unvorhergesehene Probleme während der Bauphase ohne Zeitverlust direkt vor Ort zu lösen. Fünf Etagen für eine moderne Medizin-Infrastruktur Die Dimensionen des neuen Gesundheitszentrums sind beachtlich. Die Pläne sehen den Bau von fünf Stockwerken vor, von denen jede einzelne Etage eine Nutzfläche von etwas mehr als 5.000 Quadratmetern bieten wird. Insgesamt entstehen so über 25.000 Quadratmeter Platz für modernste medizinische Diagnostik und Behandlungen. Die absolute Priorität des gesamten Projekts liegt auf der vollständigen Verlegung der Notaufnahme. Die aktuellen Räumlichkeiten im Hauptgebäude des Inselkrankenhauses stoßen seit Jahren an ihre Kapazitätsgrenzen. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten ist eine Renovierung oder Erweiterung im bestehenden Trakt unmöglich. Der Umzug in den Neubau löst dieses chronische Platzproblem nachhaltig. Effiziente Vernetzung und Platz für neue Abteilungen Für einen reibungslosen Ablauf im medizinischen Alltag wird das neue Zentrum über mehrere Ebenen direkt mit dem bestehenden Hospital Insular verbunden. Diese bauliche Verknüpfung garantiert eine funktionale Kontinuität, sodass Patienten und Personal schnell und barrierefrei zwischen den Gebäudeteilen wechseln können. Der Neubau bringt zudem eine positive Kettenreaktion für das gesamte Krankenhaus mit sich: Sobald die Notaufnahme und die Diagnostikbereiche in das neue Gebäude umgezogen sind, werden im alten Hauptgebäude enorme Flächen frei. Diese frei werdenden Kapazitäten sollen im Anschluss umfassend umstrukturiert und angepasst werden, um andere medizinische Fachbereiche des Krankenhauses spürbar zu erweitern und zu modernisieren. – MF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 27.06.2026 um 17:20 |
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26.6.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio Kanarische Inseln koordinieren Hilfe für Venezuela nach Erdbeben Die Regierung der Kanarischen Inseln koordiniert gemeinsam mit 22 kanarischen Vereinigungen in Venezuela die Hilfe nach dem Erdbeben im Land. Bei einer Sondersitzung wurde über mögliche medizinische, soziale und materielle Unterstützung beraten. Besonders die Regionen Caracas und La Guaira standen im Zentrum der Sitzung. Ab dem heutigen Freitag sollen in den betroffenen Regionen Hilfsprogramme starten. Geplant sind der Betrieb einer Klinik sowie die Bereitstellung von Medikamenten und Lebensmitteln. Zudem steht die Regionalregierung im engen Kontakt mit dem spanischen Außenministerium und bietet weitere Unterstützung bei Hilfslieferungen an. In Venezuela leben rund 55.000 Menschen kanarischer Herkunft. Die venezolanische Gemeinde umfasst auf den Kanarischen Inseln rund 90.000 Personen. Kanarische Inseln erhalten 237 Millionen Euro zusätzlich für Pflegebedürftige Die Kanarischen Inseln erhalten vom spanischen Staat zwischen 2026 und 2027 zusätzliche 237 Millionen Euro für die Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Grundlage der Berechnung sind die derzeit rund 73.850 anerkannten Pflegebedürftigen im Archipel. Nach Angaben der spanischen Regierung steigen die staatlichen Zuschüsse um 79 Millionen Euro im Jahr 2026 und um weitere 158 Millionen Euro im Jahr 2027. Damit belaufen sich die staatlichen Mittel für die Pflege auf den Kanaren auf mehr als 228 Millionen Euro im Jahr 2026 und über 307 Millionen Euro im Jahr 2027. Die zusätzlichen Gelder sind Teil eines vom Ministerrat verabschiedeten Gesetzes, mit dem die Finanzierung der Pflege in ganz Spanien deutlich erhöht wird. Besonders stark steigen dabei die Zuschüsse für Menschen mit hohem und schwerem Pflegebedarf. Die Erhöhung der Mittel tritt ab dem 1.Juli in Kraft. 77 Küstengemeinden kritisieren staatliche Küstenpolitik Die 77 Küstengemeinden der Kanarischen Inseln werfen der spanischen Zentralregierung vor, ihre Entwicklung durch restriktive Entscheidungen im Küstenmanagement zu behindern. Gemeinsam mit der Regionalregierung und dem Gemeindeverband FECAM wollen sie sich für ein neues Küstengesetz einsetzen und eine stärkere Mitbestimmung der Kanaren erreichen. Thema ist unter anderem eine Konferenz Ende Juni in Santa Cruz de Tenerife, bei der über die Zukunft des Küsten- und Meeresraummanagements beraten wird. 600 Jugendliche beim ersten Jugendtreffen auf Gran Canaria Rund 600 Jugendliche aus allen 21 Gemeinden Gran Canarias haben am ersten „Gran Canaria Joven“-Treffen in Holiday World Maspalomas teilgenommen. Die vom Inselrat organisierte und finanzierte Veranstaltung bot den 14- bis 30-Jährigen zahlreiche Freizeitangebote, Attraktionen, Workshops sowie eine große Schaumparty. Ziel der kostenlosen Veranstaltung war es, junge Menschen aus der ganzen Insel zusammenzubringen und den Austausch untereinander zu fördern. Ehemaliger Bürgermeister auf Fuerteventura tritt Haftstrafe an Der frühere Bürgermeister von La Oliva auf Fuerteventura, Domingo González Arroyo, ist im Alter von 86 Jahren wegen Steuerhinterziehung inhaftiert worden. Der ehemalige Politiker trat seine eineinhalbjährige Haftstrafe freiwillig im Gefängnis von Tahiche auf Lanzarote an. Sein Antrag auf Aussetzung der Haftstrafe wurde vom Gericht abgelehnt, da er die gegen ihn verhängte Geldstrafe in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro nicht bezahlt hatte.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 26.06.2026 um 18:18 |
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25.6.2026 - Neue Verkehrsregeln in Spanien: Diese Änderungen kosten ab Oktober bis zu 200 Euro Spaniens neue Straßenverkehrsordnung bringt schärfere Regeln und 200 Euro Bußgeld für E-Scooter, Rad- und Motorradfahrer. Alle Änderungen im Überblick... Spanien – Mal wieder wird an der Straßenverkehrsordnung einiges angepasst. Ab dem 1. Oktober 2026 sollen diese Änderungen den Schutz gefährdeter Verkehrsteilnehmer verbessern und die Vorschriften an eine sicherere, nachhaltigere und auf den Menschen ausgerichtete Mobilität anpassen. Dies sind die Änerungen: 1) VMP (ELEKTRO-ROLLER) - Mindestalter: 15 Jahre. - Helmpflicht zu jeder Zeit. - Warnwestenpflicht bei Nacht oder schlechter Sicht. - Beleuchtung immer eingeschaltet. - Außerorts: Nur auf Radwegen oder Fahrradspuren erlaubt. ???? Kein Helm oder keine Warnweste: schweres Vergehen, 200 € Bußgeld. 2) RADFAHRER Helmpflicht auf Überlandstraßen (außerorts). Riders (berufliche Nutzung): Helm und Warnweste immer verpflichtend. Schweres Vergehen: 200 €. Beim Überholen auf Überlandstraßen:Geschwindigkeit um 20 km/h unter das Tempolimit des Abschnitts reduzieren. 1,5 m Seitenabstand einhalten und die Spur wechseln. INNERORTS (IN STÄDTEN) für Fahrzeuge Vorzugsweise in der Mitte der Fahrspur fahren. 5 m Abstand zum vorausfahrenden Radfahrer einhalten. Auf einspurigen Straßen mit einem Tempolimit von 30 km/h oder weniger kann das Fahren in beide Richtungen erlaubt werden (sofern ausgeschildert). 3) MOTORRADFAHRER Handschuhpflicht auf Überlandstraßen. Nicht Nutzung = Schweres Vergehen: 200 €. Geschlossenes Schuhwerk auf allen Straßenarten Pflicht. Nicht Nutzung = Schweres Vergehen: 200 €. Zugelassene (homologierte) Helme sind Pflicht (nicht nur zertifiziert). Riders (berufliche Nutzung): Warnweste immer verpflichtend. Nicht Nutzung = Schweres Vergehen: 200 €. Bei Stau ist das Fahren auf dem rechten Seitenstreifen mit max. 30 km/h erlaubt (sofern dies ausgeschildert ist). 4) SICHERHEITSGURT in Fahrzeugen Pflicht für alle Insassen, ohne Ausnahmen (einschließlich Taxis, Güterkraftfahrzeuge und Fahrschulen). Ausnahme: Personal in Rettungswagen, wenn sie sich im Rahmen eines Notfallseinsatzes im Patientenraum befinden. 5) RETTUNGSGASSE UND FAHREN BEI SCHNEE RETTUNGSGASSE Bei Stau oder stockendem Verkehr fahren Sie an den Rand und lassen Sie die Mitte für Rettungsfahrzeuge frei. FAHREN BEI SCHNEE Auf Autobahnen und Schnellstraßen ist das Überholen verboten. Nur auf der rechten Fahrspur fahren. Die linke Spur frei lassen für Notfälle und Schneepflüge. 6) REGELN INNERORTS (IN STÄDTEN) Ampeln an Fußgängerüberwegen: Als allgemeine Regel gilt, dass das gelbe Blinklicht für Fahrzeuge nicht gleichzeitig mit dem grünen Licht für Fußgänger leuchten darf. Sichere Schulwege: Diese speziell hergerichteten Wege werden anerkannt und reguliert, damit Kinder zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit nicht-motorisierten Mitteln zur Schule gelangen können. Wohnmobile: Parken ohne das Ausfahren von Elementen, die über den Fahrzeugumfang hinausragen. Sie dürfen nur auf den Reifen stehen und es dürfen keine Flüssigkeiten austreten. Sonstiges innerorts: Auf einspurigen Straßen mit einem Tempolimit von 30 km/h oder weniger (sofern ausgeschildert) darf mit dem Fahrrad in beide Richtungen gefahren werden. Diese neuen Regeln treten am 1. Oktober 2026 in Kraft. Ausnahme ist:Beleuchtungspflicht für E-Roller (VMP) und homologierte Helme für Motorräder: 1. Oktober 2027. – TF Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 25.06.2026 um 17:41 |
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25.6.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio Prozess gegen deutschen Touristen wegen mutmaßlicher sexueller Nötigung in Maspalomas Vor dem Provinzgericht von Las Palmas beginnt am Donnerstag der Prozess gegen einen deutschen Touristen, dem vorgeworfen wird, Ende 2022 eine Freundin während eines gemeinsamen Urlaubs in Maspalomas sexuell missbraucht zu haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, den Zustand der Frau ausgenutzt zu haben, nachdem diese aufgrund von Alkoholkonsum nicht mehr handlungsfähig gewesen sei. Die Anklage fordert eine Freiheitsstrafe von zehn Jahren sowie ein Kontakt- und Näherungsverbot. Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe; ein Urteil steht noch aus. Teneriffa: Experte sieht keinen Hinweis auf bevorstehenden Vulkanausbruch Die zuletzt registrierten Mikrobeben unter Teneriffa sind nach Einschätzung des Vulkanologen Juan Carlos Carracedo kein Anzeichen für einen unmittelbar bevorstehenden Vulkanausbruch. Ein Großteil der zunehmenden seismischen Aktivität sei auf moderne Messsysteme zurückzuführen, die heute auch sehr schwache Erschütterungen erfassen können. Carracedo betont, dass das Vulkansystem auf Teneriffa zwar weiterhin aktiv sei, derzeit jedoch keine Hinweise auf eine bevorstehende Eruption vorlägen. Langfristig seien neue Vulkanausbrüche auf der Insel zwar möglich, diese würden aber voraussichtlich nicht direkt am Teide stattfinden. Zudem warnte der Wissenschaftler vor unnötiger Beunruhigung durch missverständliche Darstellungen der aktuellen Messdaten. Einzelhandel setzt auf Sommerschlussverkauf zur Umsatzsteigerung Mit dem Start des Sommerschlussverkaufs hoffen die Einzelhändler auf den Kanarischen Inseln, ein bislang schwaches Geschäftsjahr 2026 auszugleichen. Viele Geschäfte beginnen bereits vor dem offiziellen Verkaufsstart am 1. Juli mit Preisnachlässen von bis zu 40 oder 50 Prozent, wobei insbesondere das erste Verkaufswochenende als umsatzstärkste Phase erwartet wird. Branchenvertreter führen die enttäuschende Entwicklung der ersten Jahreshälfte auf den ungewöhnlich regenreichen Winter sowie die Auswirkungen internationaler Krisen auf Energiepreise und Konsumverhalten zurück. Dadurch seien insbesondere Sommerartikel in den vergangenen Monaten schlechter verkauft worden. Aemet erwartet anhaltend warme Temperaturen auf den Kanaren Die staatliche Wetterbehörde Aemet rechnet in den kommenden Wochen mit überdurchschnittlich hohen Temperaturen und einer erhöhten Luftfeuchtigkeit auf den Kanarischen Inseln. Die aktuellen Wettermodelle zeigen einen insgesamt wärmeren Sommer als üblich. Bereits in der ersten Junihälfte lagen die Temperaturen über den saisonalen Durchschnittswerten. Konkrete Aussagen über mögliche Hitzewellen seien laut Aemet jedoch noch nicht möglich, da saisonale Prognosen lediglich allgemeine Wettertrends abbilden. Dreharbeiten für „Antiheroes“ starten in Barcelona und kommen nach Gran Canaria Die Dreharbeiten zur Musikkomödie Antiheroes haben in Barcelona begonnen und werden in den kommenden Wochen auf Gran Canaria fortgesetzt. Regie führt Miguel Ángel Lamata, die Hauptrollen übernehmen Ángela Cervantes, Maxi Iglesias, Nina und Teté Delgado. Der Film erzählt die Geschichte einer ehemaligen Castingshow-Teilnehmerin, die nach einem peinlichen Fernsehauftritt mit einer Gruppe von verhaltensauffälligen Kindern eine Band gründet und an einem Musikwettbewerb teilnimmt. Produziert wird der Film von der auf Gran Canaria gegründeten Produktionsfirma Nostromo Pictures. Der Kinostart in Spanien ist für 2027 geplant.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 25.06.2026 um 17:37 |
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25.6.2026 - Missbrauch im Gran-Canaria-Urlaub in Maspalomas: Zehn Jahre Haft für deutschen Touristen gefordert Schwerer Vorwurf auf Gran Canaria: Ein deutscher Tourist steht in Las Palmas vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft fordert eine hohe Haftstrafe... Die Tat liegt schon Jahre zurück- Maspalomas – Ein schwerwiegender Kriminalfall erschüttert die beliebte Urlaubsregion im Süden von Gran Canaria und beschäftigt ab diesem Donnerstag die spanische Justiz. Ein deutscher Staatsbürger muss sich wegen eines mutmaßlichen Sexualdelikts vor der Ersten Kammer des Provinzgerichts von Las Palmas verantworten. Dem Mann wird vorgeworfen, eine Urlaubsfreundin in einer Ferienunterkunft in Maspalomas sexuell missbraucht zu haben. Die Staatsanwaltschaft greift in diesem Verfahren extrem hart durch und fordert eine langjährige Freiheitsstrafe sowie umfassende Bewährungs- und Schutzauflagen für das Opfer. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die rechtlichen Konsequenzen von Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung in internationalen Feriengebieten und zieht sowohl in Spanien als auch in Deutschland große Aufmerksamkeit auf sich. Der Vorfall in San Bartolomé de Tirajana: Was geschah in der Silvesternacht? Die juristische Aufarbeitung bezieht sich auf ein Ereignis, das sich in den frühen Morgenstunden des 31. Dezembers 2022 abspielte. Laut der offiziellen Anklageschrift der spanischen Behörden war der Beschuldigte, der in den Gerichtsakten mit den Initialen M.S. geführt wird, von einer Bekannten eingeladen worden, einige Urlaubstage in ihrer privaten Wohnung in der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana zu verbringen. Was als entspannter Urlaub unter Freunden im warmen Süden der Kanarischen Inseln geplant war, endete in einem Albtraum, der nun ein juristisches Nachspiel hat. Stunden vor dem eigentlichen Vorfall hatten die beiden Personen einen gemeinsamen Abend verbracht. Sie besuchten ein Lokal im bekannten Einkaufszentrum „Sandía“ in Maspalomas, einem beliebten Treffpunkt für Touristen und Residenten. Im Laufe des Abends konsumierte das spätere Opfer mehrere alkoholische Getränke. Die Staatsanwaltschaft geht in ihrer Rekonstruktion der Ereignisse davon aus, dass sich die Frau nach der Rückkehr in die gemeinsame Unterkunft aufgrund des hohen Alkoholkonsums zunehmend unwohl fühlte. Sie entschloss sich daher, sich direkt in ihr Schlafzimmer zu begeben, um sich hinzulegen und zu schlafen. Zu diesem Zeitpunkt befand sie sich laut Anklage bereits in einem Zustand starker Beeinträchtigung. Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft: Ausnutzung der Wehrlosigkeit Der Kern der Anklage stützt sich auf den Vorwurf, dass der Angeklagte die absolute Wehrlosigkeit und Reaktionsunfähigkeit der Frau bewusst ausgenutzt hat. Die Staatsanwaltschaft legt dem Mann zur Last, das Zimmer der schlafenden Frau betreten zu haben, nachdem diese tief eingeschlafen und aufgrund des zuvor konsumierten Alkohols völlig hilflos war. In diesem Zustand soll der Angeklagte verschiedene sexuelle Handlungen an ihr vorgenommen haben. Die Ermittler und die zuständige Staatsanwaltschaft betonen in der Anklageschrift ausdrücklich, dass der Beschuldigte in vollem Bewusstsein handelte. Ihm sei absolut klar gewesen, dass das Opfer aufgrund des Rausches weder in der Lage war, eine freie und gültige Einwilligung zu erteilen, noch sich gegen die körperlichen Übergriffe zu wehren oder diese überhaupt rechtzeitig wahrzunehmen. Das bewusste Ausnutzen eines Zustands der Bewusstlosigkeit oder schweren Berauschung wird nach dem spanischen Strafgesetzbuch besonders streng bewertet und zieht erhebliche Mindeststrafen nach sich. Das geforderte Strafmaß im Detail: Weitreichende Konsequenzen gefordert Angesichts der Schwere der Tat fordert die Staatsanwaltschaft für den bisher nicht vorbestraften deutschen Staatsbürger eine Freiheitsstrafe von insgesamt zehn Jahren wegen sexueller Nötigung. Doch die Forderungen der Anklagebehörde gehen weit über die reine Haftstrafe hinaus. Um das Opfer auch nach einer potenziellen Entlassung des Täters umfassend zu schützen, wurden weitreichende Schutzmaßnahmen beantragt. Hierzu gehört eine einstweilige Verfügung mit einer Gesamtlaufzeit von zwölf Jahren. Innerhalb dieses Zeitraums ist es dem Angeklagten strengstens untersagt, sich dem Opfer auf eine Distanz von weniger als 500 Metern zu nähern. Zudem soll ein absolutes Kontaktverbot verhängt werden, das jegliche Form der Kommunikation – ob telefonisch, schriftlich oder über soziale Medien – strikt untersagt. Nach der vollständigen Verbüßung der potenziellen Haftstrafe soll zudem eine zehnjährige Bewährungszeit unter behördlicher Aufsicht in Kraft treten. Darüber hinaus fordert die Staatsanwaltschaft ein zwölfjähriges Berufsverbot für alle Tätigkeiten, die einen regelmäßigen oder direkten Kontakt mit Minderjährigen beinhalten. Auch die finanzielle und zivilrechtliche Haftung ist Teil der Anklageforderungen: Der Beschuldigte soll dazu verpflichtet werden, dem Opfer eine Entschädigungssumme in Höhe von 10.000 Euro zu zahlen. Diese Summe soll als Ausgleich für den durch die Tat entstandenen immateriellen und psychischen Schaden dienen, unter dem das Opfer bis heute leidet. Strikte Gesetzeslage in Spanien: Relevanz für den Tourismus und Google Discover Der Prozess, der an diesem Donnerstag um 09:30 Uhr vor dem Provinzgericht in Las Palmas beginnt, zieht nicht nur in der lokalen Bevölkerung auf Gran Canaria, sondern auch unter deutschsprachigen Urlaubern und Residenten große Aufmerksamkeit auf sich. Spanien hat in den vergangenen Jahren seine Gesetzgebung bezüglich sexueller Delikte massiv verschärft. Unter dem bekannten rechtlichen Grundsatz „Nur ein Ja ist ein Ja“ (spanisch: „Solo sí es sí“) steht das ausdrückliche Einverständnis im absoluten Mittelpunkt jeder juristischen Bewertung. Das Fehlen einer klaren Zustimmung – insbesondere in Situationen, in denen das Opfer durch Substanzen wie Alkohol handlungsunfähig ist – führt in Spanien konsequent zu drastischen Strafanträgen durch die Behörden. Für die Tourismusbranche auf den Kanarischen Inseln sind solche Vorfälle hochsensibel. Die lokalen Behörden legen großen Wert darauf zu zeigen, dass Straftaten im touristischen Raum lückenlos aufgeklärt und mit aller Härte des Gesetzes verfolgt werden, unabhängig von der Nationalität des Täters oder des Opfers. Der bevorstehende Prozess wird zeigen, wie das Gericht die Beweislage, die Aussagen des Opfers und die Argumente der Verteidigung gewichtet. Ein Urteil in diesem viel beachteten Fall wird in den kommenden Wochen erwartet. – TF Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 25.06.2026 um 11:04 |
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24.6.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio Opposition stellt Anspruch Mogáns auf Hafenkonzession infrage Im Streit um die Verlängerung der Hafenkonzession von Puerto de Mogán hat die Opposition Zweifel an der Rechtsposition der Gemeinde geäußert. Die Fraktionen von PSOE und Nueva Canarias bezweifeln, dass der Stadtrat weiterhin rechtmäßiger Inhaber der Konzession ist und fordern vollständige Unterlagen zum Verfahren. Die Gemeinderegierung hält dagegen an ihrem Anspruch fest und hat eine 25-jährige Verlängerung der Konzession bei Puertos Canarios beantragt. Zudem verteidigt sie ihre Klage gegen die Hafenbehörde mit der Begründung, ihre Rechte würden nicht anerkannt. Über 500 Patienten bleiben nach Entlassung in kanarischen Krankenhäusern Mehr als 500 Menschen befinden sich weiterhin in Krankenhäusern auf den Kanarischen Inseln, obwohl sie medizinisch bereits entlassen wurden. Hauptgrund ist, dass für viele pflegebedürftige Patienten keine ausreichende Betreuung oder Unterbringung außerhalb des Krankenhauses verfügbar ist. Die kanarische Regierung arbeitet gemeinsam mit Gesundheits- und Sozialdiensten an individuellen Lösungen und hat die Bearbeitung von Anträgen auf Pflegeleistungen auf weniger als einen Monat verkürzt. Ziel ist es, die Versorgung der Betroffenen sicherzustellen und gleichzeitig Krankenhausbetten für neue Patienten freizumachen. Inselrat: Einstimmige Unterstützung nur für Bahn und Offshore-Windkraft Der Inselrat von Gran Canaria hat 23 von 50 Resolutionen zur Lage der Insel verabschiedet. Einstimmige Unterstützung erhielten lediglich drei Anträge der PP, darunter zur Finanzierung des Bahnprojekts zwischen Las Palmas und dem Süden sowie zur Förderung der Offshore-Windkraft. Die meisten angenommenen Resolutionen stammten von der Regierungskoalition aus Nueva Canarias (NC) und PSOE. Anträge von Coalición Canaria (CC) und Vox fanden hingegen keine Mehrheit. Tourismusbranche erwartet stabilen Sommer auf den Kanaren Trotz einer leichten Abschwächung des Tourismus in den ersten Monaten des Jahres rechnet die Branche auf den Kanarischen Inseln mit einer Sommersaison auf Vorjahresniveau. Hoteliers berichten von stabilen Buchungszahlen, allerdings verkürzt sich die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste. Der Hotelverband FEHT zeigt sich optimistisch, dass neben internationalen Urlaubern auch Reisende vom spanischen Festland und den Kanarischen Inseln selbst für eine gute Auslastung in den Sommermonaten sorgen werden. Santa Lucía de Tirajana plant höhere Wohnhäuser gegen Wohnungsmangel In Santa Lucía de Tirajana könnten künftig höhere Wohnhäuser gebaut werden. Die Gemeinde will damit dem Wohnungsmangel begegnen und den knappen Baugrund besser nutzen. Bisher sind Gebäude mit maximal vier Stockwerken erlaubt. Der Vorschlag ist Teil des neuen Flächennutzungsplans. Hintergrund ist das starke Bevölkerungswachstum: In den vergangenen zehn Jahren ist die Einwohnerzahl um rund 17.000 Menschen auf mehr als 86.000 gestiegen.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 24.06.2026 um 21:34 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
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24.6.2026 - AEMET prognostiziert außergewöhnlichen Sommer nach historischem Rekord-Frühling Heißer und feuchter als gewohnt: Die staatliche Wetterbehörde Aemet kündigt einen außergewöhnlichen Sommer für die Kanarischen Inseln an. Nach einem historischen Rekord-Frühling droht nun eine drastische Wetter-Wende. Alle Details zur Prognose....- Es soll heißer und feuchter als gewohnt werden... Kanaren – Die Menschen auf den Kanarischen Inseln müssen sich in den kommenden Monaten auf ein völlig ungewöhnliches Wettermuster einstellen. Nachdem das diesjährige Frühjahr von überraschender Kälte, dichten Schneefällen und extremen Niederschlägen geprägt war, steht dem Urlaubsarchipel nun eine drastische meteorologische Kehrtwende bevor. Die staatliche Wetterbehörde Aemet (Agencia Estatal de Meteorología) hat ihre offizielle Sommerprognose veröffentlicht, und die wissenschaftlichen Berechnungen sprechen eine eindeutige Sprache: Alle führenden Wettermodelle stimmen darin überein, dass der Sommer auf den Inseln „überdurchschnittlich“ ausfallen wird. Das bedeutet für Einheimische und Urlauber konkret, dass uns sowohl heißere Temperaturen als auch spürbar mehr Feuchtigkeit als im langjährigen Klimadurchschnitt erwarten. Die Sommerprognose: Was kommt im Juli und August auf uns zu? Laut den aktuellen Daten der Meteorologen zeichnet sich für die Kernmonate Juli und August ein klarer Trend ab. Die Kanaren steuern auf eine Phase zu, die sich deutlich vom gewohnten, durch den Nordostpassat angenehm abgemilderten Sommerwetter unterscheidet. Víctor Quintero, der regionale Delegierte der Aemet in Santa Cruz de Tenerife, erläuterte die Situation im Rahmen einer viel beachteten Pressekonferenz. Die kurz- und mittelfristigen Prognosen für die kommenden Wochen zeigen demnach eine unmissverständliche Tendenz zu überdurchschnittlich hohen Temperaturen auf allen Inseln des Archipels. Diese Hitzewelle-ähnliche Konstellation könnte sich laut den Auswertungen Quinteros mindestens bis Mitte Juli hinziehen. Allerdings betonte der erfahrene Experte auch die natürlichen Grenzen moderner Meteorologie: Saisonale Vorhersagen liefern stets allgemeine, großräumige Szenarien und Wahrscheinlichkeiten. Sie sind keine exakten Werkzeuge, um einzelne, kurzfristige Extremwetterereignisse wie den exakten Beginn, die Spitzenwerte oder die genaue Dauer einer spezifischen Hitzewelle wochenlang im Voraus auf den Tag genau zu bestimmen. Dennoch ist das energetische Fundament für einen sehr warmen und drückenden Sommer unumstößlich gelegt. Die ersten realen Messdaten aus dem Juni untermauern diese langfristige Prognose bereits auf eindrucksvolle Weise. Bis zum 14. Juni lagen die Temperaturen auf dem gesamten Archipel spürbar über den Werten, die für diese Jahreszeit statistisch normal sind. Gleichzeitig fiel in der ersten Junihälfte nur sehr wenig Regen – ein Phänomen, das für diesen Zeitraum allerdings absolut typisch ist und den herannahenden Hochsommer ankündigt. Die Kombination aus hoher Einstrahlung und warmen Luftmassen gibt bereits jetzt einen Vorgeschmack auf das, was noch folgt. Rückblick auf den Frühling: Ein historischer Kontrast voller Kälterekorde Dass der bevorstehende Sommer nun so heiß und feucht werden soll, steht in einem extremen, fast schon paradoxen Kontrast zu den vergangenen Monaten. Der Frühling hinterließ bei den Einwohnern der Kanarischen Inseln einen völlig untypischen, fast schon winterlichen Eindruck, der das normale Leben phasenweise stark einschränkte. Zwischen den Monaten März und Mai herrschten auf den Inseln Bedingungen, die weitaus kühler waren als üblich. Hauptverantwortlich dafür war ein März, der von den Meteorologen offiziell als „außergewöhnlich kalt“ in den Annalen registriert wurde. Die statistische Durchschnittstemperatur des gesamten Frühjahrstransmissionszeitraums lag bei gerade einmal 16,4 Grad Celsius. Damit wurde der langjährige Klimadurchschnitt um 0,3 Grad unterschritten. Besonders deutlich war dieses Kältephänomen auf den westlichen Inseln des Archipels (Teneriffa, La Palma, La Gomera, El Hierro) sowie auf Gran Canaria zu spüren. Die östlichen Inseln wie Fuerteventura und Lanzarote erlebten dagegen etwas mildere, wenn auch immer noch spürbar unterkühlte Bedingungen im Vergleich zu den Vorjahren. Der März war der entscheidende Faktor, der die gesamte Frühlingsbilanz drastisch nach unten zog. Mit einer monatlichen Durchschnittstemperatur von nur 14,6 Grad Celsius lag die Abweichung bei extremen minus 1,2 Grad im Vergleich zum historischen Referenzwert. Ein historischer Tiefpunkt wurde an der hochgelegenen meteorologischen Station in Izaña auf Teneriffa gemessen, wo das Thermometer auf eisige -5,6 Grad Celsius sank. „Wir Kanarier haben die Kälte überall gespürt“, fasste Víctor Quintero das allgemeine Empfinden der Bevölkerung treffend zusammen, die sonst ganz andere Temperaturen gewohnt ist. Drastischer Umschwung: Erste heftige Hitzewellen im April und Mai Obwohl der März von eisiger Kälte dominiert wurde, deutete sich der radikale Umschwung in den darauffolgenden Monaten bereits an. Der April und der Mai dämpften den eisigen Trend ab – und zwar durch die ersten intensiven Hitzewellen des Jahres, die wie ein meteorologischer Paukenschlag wirkten. Zwischen dem 15. und 19. April sorgte eine erste massive Heißluftströmung vom afrikanischen Kontinent dafür, dass die Temperaturen abrupt anstiegen und den monatlichen Gesamtdurchschnitt trotz des kalten Starts nach oben trieben. Ein ähnliches Wetterphänomen wiederholte sich im Mai mit noch größerer Intensität. Zwischen dem 20. und 26. Mai wurden die Kanaren erneut von einer schweren Welle heißer Luft erfasst. Während dieser thermischen Anomalien registrierten die Messstationen der Aemet absolute Spitzenwerte, die eher an den Hochsommer oder gar an afrikanische Wüstenbedingungen erinnerten. Der absolute Höchstwert wurde in der Gemeinde La Aldea de San Nicolás im Westen von Gran Canaria mit stolzen 37,9 Grad Celsius gemessen. Auch auf der Ferieninsel Lanzarote war es drückend heiß: In der Gemeinde Tías kletterte das Quecksilber auf bis zu 35,2 Grad Celsius im Schatten. Der nasseste Frühling seit Beginn der systematischen Wetteraufzeichnungen Das unumstrittene und absolut prägende Element des vergangenen Frühlings war jedoch zweifellos der Niederschlag. Die Regenmengen auf dem sonst eher trockenen Archipel brachen sämtliche Rekorde der modernen Wetteraufzeichnung. Im Durchschnitt fielen auf den Inseln sensationelle 180 Millimeter Regen pro Quadratmeter. Dies entspricht einer unvorstellbaren Steigerung von sage und schreibe 347 Prozent über dem sonst üblichen Normalwert. Damit geht diese Saison offiziell als der nasseste Frühling in die Geschichte des gesamten Referenzzeitraums der spanischen Wetterbehörde ein. Dieses extreme Wettermuster war primär auf zwei massive, hochenergetische Tiefdruckgebiete zurückzuführen, die den Atlantik überquerten und sich ungewöhnlich weit südlich positionierten: die Stürme Regina und Therese. Insbesondere Sturm Therese, der sich im März in unmittelbarer Nähe der Kanarischen Inseln formatierte und dort tagelang verharre, brachte heftige Wetterkapriolen. Durch den aufeinanderfolgenden Durchzug mehrerer extrem aktiver und wasserreicher Wetterfronten wurden immense Wassermassen über den Inseln ausgeschüttet. Die statistischen Monatsauswertungen der Aemet zeigen das monumentale Ausmaß dieser Klimaanomalie im Detail: - März: Durchschnittlich wurden 144,6 Millimeter Regen gemessen, was unfassbaren 456 Prozent über dem Normalwert entspricht und zu lokalen Sturzfluten führte. - April: Ein ebenfalls sehr nasser Monat mit 165 Prozent mehr Niederschlag als im langjährigen Mittel üblich. - Mai: Ein fulminanter Abschluss des Frühlings mit einem massiven Anstieg von 235 Prozent gegenüber dem klimatischen Durchschnitt. Besonders intensiv vom Regen betroffen waren die höhergelegenen Bergregionen und spezifische, exponierte Gemeinden. Die absolut höchsten Niederschlagsmengen registrierten die Stationen am Roque de los Muchachos auf La Palma, in San Mateo und San Bartolomé de Tirajana im Landesinneren von Gran Canaria sowie in der Gemeinde El Paso. Darüber hinaus verzeichneten weite Teile im Nordosten Teneriffas (Anaga-Gebirge), der gesamte Norden Gran Canarias sowie die sonst extrem trockenen Wüsteninseln Lanzarote und Fuerteventura im gesamten Dreimonatszeitraum kumulierte Regenmengen von weit über 100 Millimetern – ein Segen für die Natur, aber eine Herausforderung für die Infrastruktur. Ein historisches hydrologisches Jahr und extreme Begleitphänomene Die immense Relevanz dieser außergewöhnlichen Niederschlagszahlen wird erst beim Blick auf das übergeordnete, großflächige Zeitfenster deutlich. Das aktuell laufende hydrologische Jahr hat sich durch die historischen Frühlingsrekorde bereits jetzt auf Platz sieben der absolut nassesten Jahre seit dem offiziellen Beginn der systematischen und lückenlosen Wetteraufzeichnungen im Jahr 1961 katapultiert. Dies sorgt für eine spürbare und bitter nötige Entlastung der unterirdischen Wasserspeicher und Staudämme der Inseln, die in den von Dürre geprägten Jahren zuvor oft unter akuter Trockenheit und Notstand litten. Neben dem außergewöhnlichen Dauerregen war das Frühjahr von einer ganzen Reihe weiterer, spektakulärer Naturphänomene geprägt, die den Atem stocken ließen. In den höchsten Lagen des Archipels, wie am weltberühmten Izaña-Observatorium auf Teneriffa (nahe dem Teide) und am Roque de los Muchachos auf La Palma, kam es zu dichten, zentimetertiefen Schneefällen, die zu Straßensperrungen führten. Während des absoluten Höhepunkts von Sturm Therese peitschten zudem Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten von weit über 100 Kilometern pro Stunde über den Archipel und verursachten Schäden an Gebäuden und in der Landwirtschaft. Begleitet wurde diese dynamische und hochenergetische Wetterlage von einer enormen elektrischen Aktivität in der Atmosphäre: Die Meteorologen registrierten während der Unwetterlagen mehr als 4.000 Blitzeinschläge in unmittelbarer Nähe und direkt über den Inseln. Abgerundet wurde das turbulente Frühjahrsprogramm durch mehrere intensive Episoden von Calima. Dieser feine Wüstensand aus der nahegelegenen Sahara fiel exakt mit den Tagen der extrem hohen Temperaturen im April und Mai zusammen, trübte die Sicht massiv ein und tauchte den Himmel in ein diffuses, apokalyptisch anmutendes Orange. Fazit und Ausblick: Ein Sommer der Extreme droht auf dem Archipel Vor diesem reichhaltigen und absolut außergewöhnlichen meteorologischen Hintergrund startet der Sommer auf den Kanarischen Inseln mit einer glasklaren und von allen führenden globalen Modellen gestützten Prognose: Es wird heißer, drückender, schwüler und feuchter als im langjährigen Mittel. Die seltene Kombination aus hoher, afrikanischer Wärme und überdurchschnittlicher Luftfeuchtigkeit über dem Atlantik könnte die gefühlte Temperatur (den sogenannten Hitzeindex) massiv steigen lassen, was den Körper deutlich mehr belastet als trockene Hitze. Es bleibt in den kommenden Wochen und Monaten mit großer Spannung abzuwarten, ob sich dieser energetisch extrem aufgeladene Trend in Form von weiteren lang anhaltenden Hitzewellen, einer Zunahme von tropischen Nächten (Nächte, in denen das Thermometer nicht unter 20 Grad sinkt) oder gar heftigen, für den Sommer untypischen Gewittern auf dem Archipel entladen wird. Anwohner und Urlauber sollten die offiziellen Wetterwarnungen der Aemet in diesem Sommer besonders aufmerksam verfolgen. – MF- Quelle: infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 24.06.2026 um 21:12 |
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24.6.2026 - Bildergalerie: So spektakulär war die Noche de San Juan in Las Palmas Tausende feierten am Strand von Las Canteras. Klicken Sie sich durch unsere exklusive Bildersammlung und erleben Sie das gigantische Feuerwerk hautnah!...- Tausende Menschen bestaunten das Feuerwerk. Las Palmas – Ein funkelnder Himmel, tausende Menschen im Sand und pure Lebensfreude: Die traditionelle Noche de San Juan am weltberühmten Strand von Las Canteras war auch in diesem Jahr ein absolutes visuelles Spektakel. In unserer exklusiven Bildersammlung nehmen wir Sie mit direkt ans Geschehen und zeigen Ihnen die schönsten Impressionen dieser unvergesslichen Johannisnacht in Las Palmas de Gran Canaria. Klicken Sie sich einfach durch unsere Galerie am Ende des Beitrags, um die magische Atmosphäre noch einmal hautnah zu erleben! Die besten Impressionen vom Las Canteras Strand Schon am frühen Dienstagnachmittag verwandelte sich der kilometerlange Sandstrand der Hauptstadt in eine pulsierende Festmeile. Familien, Freundesgruppen und Besucher aus aller Welt strömten herbei, um sich die besten Plätze direkt am Meer zu sichern. Das gesellige Beisammensein stand im Vordergrund: Überall auf der lebhaften Promenade sah man Menschen bei gemütlichen Abendessen im Freien. Unsere Fotostrecke fängt diese ausgelassene Stimmung perfekt ein – von den ersten Vorbereitungen im goldenen Abendlicht bis hin zur dichten Kulisse in den Abendstunden. Traditionen im Fokus: Wünsche, Wellen und Emotionen Mit fortschreitender Stunde stieg die Vorfreude spürbar an. Die Noche de San Juan ist eng mit magischen Mittsommer-Bräuchen verknüpft, die am Las Canteras Strand intensiv zelebriert werden. Tausende Menschen nutzten die Gelegenheit, um geheime Wünsche aufzuschreiben, sich am Strand zu versammeln und um Mitternacht das traditionelle Bad im Atlantik zu nehmen. Dieses symbolische Ritual steht für Reinigung und einen positiven Start in den Sommer. In unserer Bildersammlung haben wir genau diese hochemotionalen Momente voller Lachen und Gemeinschaftsgefühl im Bild festgehalten. Das große Finale: 12 Minuten pures Feuerwerks-Spektakel Den absoluten Höhepunkt und den krönenden Abschluss der Feierlichkeiten bildete das traditionelle Riesenfeuerwerk, das gleichzeitig das Highlight der Gründungsfeierlichkeiten von Las Palmas de Gran Canaria markiert. Obwohl sich der Start um ein paar Minuten verzögerte, tat dies der Begeisterung keinen Abbruch. Rund zwölf Minuten lang erstrahlte der nächtliche Himmel über dem Strand in den schillerndsten Farben. Die gigantischen Lichteffekte spiegelten sich atemberaubend auf der Wasseroberfläche des Atlantiks wider und sorgten für lauten Applaus und echte Gänsehautmomente bei den Zuschauern. In unserer sorgfältig zusammengestellten Galerie finden Sie die besten Aufnahmen dieses feurigen Meisterwerks in voller Pracht. – TF Hier geht es zur vollständigen Bildersammlung:- Quelle: zur Bildersammlung |
| Autor: infos-grancanaria - 24.06.2026 um 19:02 |