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3.4.2026 - Blutmangel: Krankenhäuser der Kanaren schlagen Alarm!

Akute Lage vor Ostern: Wegen Blutmangels mussten am Hospital Insular bereits Operationen verschoben werden.
Reserven reichen nur noch für drei bis vier Tage. Hier erfahren Sie alles zur aktuellen Situation auf den Inseln.-

Die Gesundheitsversorgung auf den Kanaren steht vor einer Herausforderung. Kurz vor Beginn der Osterfeiertage schlagen die Kliniken Alarm, da die Blutreserven auf ein kritisches Niveau gesunken sind. Am Hospital Insular in Las Palmas auf Gran Canaria mussten am 24. und 25. März bereits drei geplante Operationen abgesagt werden, da nicht genügend Blutkonserven zur Verfügung standen.

Reserven reichen nur noch für drei bis vier Tage

Die aktuelle Situation ist brisant, da fast alle Blutgruppen derzeit auf „Alarmstufe Orange“ stehen. Das bedeutet, dass die vorhandenen Vorräte in den Krankenhäusern nur noch für die nächsten drei bis vier Tage ausreichen. Besonders vor den Osterfeiertagen, an denen die Spendenbereitschaft erfahrungsgemäß sinkt, während die Nachfrage durch Notfälle stabil bleibt, ist dies ein besorgniserregender Zustand.

Trend: Spendenbereitschaft auf dem Archipel sinkt weiter

Die Statistik verdeutlicht das Problem: Im Jahr 2025 wurden auf den Kanaren 59.106 Blutspenden verzeichnet – damit sank die Zahl erstmals seit Jahren unter die Marke von 60.000. Zum Vergleich: 2021 wurden noch über 66.500 Spenden registriert. Die Folgen sind spürbar: Allein im Jahr 2024 mussten archipelweit 89 chirurgische Eingriffe wegen fehlender Blutreserven verschoben werden.

Aufruf zur Spende während der Osterwoche

Die Gesundheitsbehörden appellieren dringend an die Bürger, die Zeit vor und während Ostern für eine Blutspende zu nutzen. Auf Gran Canaria bleibt die Blutbank des Hospital Insular die gesamte Osterwoche täglich von 10:00 bis 19:30 Uhr geöffnet. Auch auf Teneriffa wurden zusätzliche Möglichkeiten, etwa in Adeje, geschaffen, um die Versorgung sicherzustellen und weitere OP-Absagen zu verhindern.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 03.04.2026 um 08:16

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3.4.2026 - Teneriffa warnt vor giftigen Seeblasen am Teresitas-Strand

Achtung an der Playa de Las Teresitas auf Teneriffa! Wegen portugiesischer Galeeren wurden Warnflaggen gehisst.
Giftige Seeblasen an der Las Teresitas sorgen für erhöhte Alarmbereitschaft. Erfahren Sie hier alles zum richtigen Verhalten.-

Am beliebten Teresitas-Strand in Santa Cruz auf Teneriffa herrscht seit Donnerstagmittag erhöhte Wachsamkeit. Es wurde die gelbe und lila Flagge gehisst. Grund dafür war die Sichtung mehrerer giftigen Seeblasen im Badebereich. Angesichts der hohen Besucherzahlen am heutigen Karfreitag rufen die Behörden zu extremer Vorsicht auf.

Gefährliche Schönheit im Wasser

Die giftige Seeblase, oft auch als portugiesische Galeere bekannt, wird häufig fälschlicherweise für eine Qualle gehalten. Tatsächlich handelt es sich um eine Staatsqualle – eine Kolonie aus spezialisierten Polypen.

Ihr Gift kann bei Kontakt starke Schmerzen, Entzündungen und in schweren Fällen sogar Atemnot oder Herzrhythmusstörungen verursachen. Da die Tiere mit ihren langen Tentakeln oft kaum sichtbar unter der Wasseroberfläche treiben, ist besondere Vorsicht geboten – auch wenn sie scheinbar leblos am Strand liegen.

Richtiges Verhalten bei Kontakt

Sollten Sie im Wasser oder am Strand mit einer giftigen Seeblase in Berührung kommen, ist schnelles und korrektes Handeln entscheidend:

- Tentakel entfernen: Nutzen Sie eine Pinzette oder Handschuhe. Berühren Sie die Tentakel niemals mit bloßen Händen.
- Nur Meerwasser nutzen: Spülen Sie die betroffene Stelle ausschließlich mit reichlich Meerwasser ab.
- Kein Süßwasser: Verwenden Sie niemals Leitungswasser oder Essig, da dies das Platzieren weiterer Nesselkapseln auslösen kann.
- Nicht reiben: Reiben Sie die Stelle nicht mit Sand oder Handtüchern ab.
- Hilfe suchen: Suchen Sie umgehend die nächstgelegene Rettungsstation auf.

Die Rettungsschwimmer an der Las Teresitas haben die Überwachung des Küstenabschnitts für die Feiertage verstärkt. Badegäste werden gebeten, die Beflaggung strikt zu beachten und bei Unsicherheit das Personal vor Ort anzusprechen. Im Falle von allergischen Reaktionen oder Atemnot sollte sofort der Notruf 112 gewählt werden.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 03.04.2026 um 08:10

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2.4.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Blutreserven zwingen Kliniken zu Notmaßnahmen
Kurz vor der Semana Santa haben Kliniken auf den Kanarischen Inseln erneut Alarm wegen knapper Blutreserven geschlagen. Im Hospital Insular auf Gran Canaria sind am 25. und 26. März drei Operationen abgesagt worden, weil Blutkonserven gefehlt haben. Das Gesundheitsressort hat erklärt, die Lage dort habe sich inzwischen stabilisiert, insgesamt bleibe die Versorgung aber angespannt.

Genau das macht die Situation so heikel. Vor Feiertagen gehen die Spenden meist zurück, während der Bedarf in den Krankenhäusern bestehen bleibt. Fast alle Blutgruppen liegen derzeit nur im Warnbereich, also in einem sehr schmalen Sicherheitskorridor.

Hinzu kommt ein klarer Abwärtstrend. 2025 ist die Zahl der Blutspenden auf den Kanarischen Inseln unter 60.000 gefallen. Das bedeutet: Aus einem akuten Engpass wird zunehmend ein dauerhaftes Versorgungsproblem.

Las Palmas stemmt sich gegen ein Urteil über elf Millionen
Die Stadt Las Palmas de Gran Canaria hat gestern Berufung gegen ein Urteil eingelegt, das Nachzahlungen von rund elf Millionen Euro an Beschäftigte der Stadtverwaltung auslösen könnte. Es geht um ein Leistungsbewertungssystem, das rückwirkend seit 2021 angewendet und vergütet werden soll. Das Rathaus hält das für rechtswidrig und praktisch nicht umsetzbar.

Die Rechtsabteilung argumentiert, in den betroffenen Jahren habe es weder festgelegte Ziele noch echte Bewertungen gegeben. Eine nachträgliche Leistungsprüfung wäre aus Sicht der Stadt willkürlich. Dazu kommt ein weiterer Streitpunkt: Die Verwaltung bezweifelt, dass die rechtliche Grundlage auf den Kanarischen Inseln überhaupt so weit reicht, wie das Urteil annimmt.

Der Fall ist politisch explosiv. Für die Stadt geht es um Millionen, für rund 2.400 Beschäftigte um mögliche Ansprüche. Die nächste Entscheidung liegt nun beim Obersten Gerichtshof der Kanarischen Inseln.

Die 024 legt die seelische Not auf den Inseln offen
Die neue Jahresbilanz der Notruf- und Beratungsnummer 024 hat ein alarmierendes Bild für die Kanarischen Inseln gezeigt. 2025 kamen rund 5,8 Prozent aller Anrufe aus dem Archipel, damit lag die Region landesweit auf Rang sechs. Besonders schwer wiegt: Gut 40 Prozent der Gespräche wurden als Risiko im mittleren bis hohen Bereich eingestuft.

Das heißt, es ging in vielen Fällen nicht um diffuse Verunsicherung, sondern um akute seelische Krisen. In Tausenden Fällen landesweit musste die Lage sogar an den Notruf 112 weitergegeben werden. Gleichzeitig ist die Zahl der Chats deutlich gestiegen, besonders bei jüngeren Menschen.

Die 024 ist kostenlos, vertraulich und rund um die Uhr erreichbar. Die Zahlen zeigen aber vor allem eines: Die psychische Belastung ist auf den Kanarischen Inseln kein Randthema mehr, sondern ein akutes gesellschaftliches Problem.

Zwölfjährige aus verwahrloster Wohnung geholt
In Las Palmas de Gran Canaria hat die Polizei ein zwölfjähriges Mädchen aus einer Wohnung geholt, in der es unter offenbar unhaltbaren Bedingungen gelebt hat. Ausgelöst worden ist der Einsatz am 30. März durch einen Handwerker, der bei Reparaturarbeiten auf massive hygienische Mängel gestoßen ist. Die Beamten fanden laut Polizeibericht eine vermüllte Wohnung vor, das Mädchen schlief auf einem Sessel und trug eine beschädigte Brille.

Die Mutter hat erklärt, sie sei krank, zudem sei die Wasserversorgung wegen eines Defekts unterbrochen gewesen. Für die Einsatzkräfte war dennoch klar, dass das Kind dort nicht bleiben konnte. Die Minderjährige ist zunächst bei einer Nachbarin untergebracht worden.

Jetzt prüfen Sozialdienste und Jugendstaatsanwaltschaft den Fall. Die Meldung ist deshalb so bedrückend, weil sie zeigt, wie lange Kindeswohlgefährdung unbemerkt bleiben kann, bis ein Zufall die Lage sichtbar macht.

Die Osterwoche bringt Sonne, aber keine Wärme
Wer auf frühsommerliches Osterwetter gehofft hat, muss umdenken. Die Aemet hat für die kommenden Tage auf den Kanarischen Inseln überwiegend stabiles Wetter angekündigt, aber keine warme Phase. Heute liegen die Höchstwerte meist nur zwischen 22 und 24 Grad, ab Dienstag wird die Luft sogar noch etwas frischer.

Der Calima lässt nach, der Nordostwind bleibt aber spürbar. Für Freitag und Samstag wird vielerorts freundliches Wetter erwartet, auf den bergigen Inseln im Norden zeitweise mit Wolken. Große Hitze ist damit vorerst kein Thema.

Das klingt unspektakulär, ist für die Osterwoche aber wichtig. Für Urlauber, Ausflüge und Veranstaltungen bedeutet die Prognose: viel Sonne, aber eher Frühlingsgefühl als Badewetter.

Für den Calima soll es bald schärfere Warnstufen geben
Nach den jüngsten Staubepisoden wollen die Aemet und die kanarische Regierung das Warnsystem für den Calima überarbeiten. Bisher gibt es praktisch nur eine gelbe Warnstufe, die sich vor allem an der Sichtweite orientiert. Künftig sollen mehrere Stufen eingeführt werden, die sich stärker an der tatsächlichen Gesundheitsgefahr ausrichten.

Im Mittelpunkt stehen dann nicht mehr nur historische Sichtwerte, sondern die Belastung durch Partikel in der Luft. Genau darüber beraten Wetterdienst und Gesundheitsbehörden bereits. Das Ziel ist ein System, das früher und klarer zeigt, wann der Calima wirklich gesundheitsschädlich wird.

Das ist überfällig. Der jüngste Calima hat nicht nur den Himmel eingetrübt, sondern Krankenhäuser belastet und den Alltag vieler Menschen beeinträchtigt. Ein präziseres Warnsystem löst das Problem nicht, es macht die Gefahr aber endlich ehrlicher sichtbar.

Der Handling-Streik trifft die Flughäfen zur Unzeit
Der Streik beim Bodenabfertiger Groundforce hat den Druck auf die Flughäfen der Kanarischen Inseln weiter erhöht. Betroffen sind unter anderem Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura. Die Gewerkschaften haben erklärt, der Ausstand gehe weiter, solange es keine Bewegung bei Löhnen und Arbeitsbedingungen gebe.

Besonders schwer wiegen die Vorwürfe gegen das Unternehmen. Arbeitnehmervertreter sprechen von Druck auf Beschäftigte und von Disziplinarverfahren gegen Streikende. Schon am ersten Streiktag sind zahlreiche Flüge ohne Gepäck abgefertigt worden, auch auf den Inseln gab es spürbare Folgen.

Brisant wird der Konflikt vor allem wegen der Nähe zur Semana Santa. In einer Phase mit hohem Reiseaufkommen reichen schon begrenzte Störungen, um Urlauber, Pendler und die Tourismuswirtschaft gleichzeitig zu treffen.

Der Inlandstourismus bricht spürbar ein
Auf den Kanarischen Inseln ist der Tourismus zu Jahresbeginn nur noch leicht gewachsen, der spanische Binnenmarkt ist dagegen deutlich eingebrochen. In den ersten beiden Monaten des Jahres sind vom Festland fast neun Prozent weniger Reisende gekommen als im Vorjahreszeitraum. Das entspricht rund 22.800 Gästen weniger.

Getragen wird das Gesamtbild derzeit vor allem vom britischen Markt. Gleichzeitig haben aber auch Deutschland und die nordischen Länder an Kraft verloren. Gerade das ist auffällig, weil diese Schwäche mitten in die Wintersaison fällt, also in die eigentliche Hochphase.

Als Hauptgründe gelten teurere Flüge und sinkende Kaufkraft. Genau darin liegt das Warnsignal: Wenn der Inlandstourismus nachgibt und wichtige Auslandsmärkte gleichzeitig schwächeln, gerät das bisher stabile Geschäftsmodell spürbar unter Druck.

Tödliche Wasserunfälle nehmen deutlich zu
Seit Jahresbeginn sind auf den Kanarischen Inseln bereits 19 Menschen bei Wasserunfällen ums Leben gekommen. Das sind 36 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Hinzu kommen mehrere Schwerverletzte, kritische Fälle und zahlreiche weitere Rettungseinsätze.

Auffällig ist, dass viele Opfer nicht beim Baden gestorben sind. Immer wieder geraten Menschen durch starke Wellen, Stürze oder plötzliche Brandung von Promenaden, Häfen oder Felsen ins Wasser. Besonders betroffen war bisher Teneriffa, gefolgt von Gran Canaria, Fuerteventura und El Hierro.

Die Zahlen kommen zu einem heiklen Zeitpunkt. Vor der Semana Santa zieht es wieder mehr Menschen an Strände und Küsten. Die Bilanz ist deshalb vor allem eine Warnung: Das Meer bleibt auf den Kanarischen Inseln auch bei freundlichem Wetter lebensgefährlich.

Nach 20 Monaten Haft spricht das Gericht ihn frei
Ein junger Mann aus Mali ist nach mehr als einem Jahr und acht Monaten Haft in einem Schleuserverfahren auf den Kanarischen Inseln freigesprochen worden. Ihm war nach seiner Ankunft auf Fuerteventura vorgeworfen worden, eine Patera gesteuert zu haben. Das Gericht hat die Beweise am Ende aber als nicht ausreichend bewertet.

Entscheidend waren belastende Aussagen geschützter Zeugen, die nicht durch weitere Belege gestützt worden sind. Der Betroffene hat seine Unschuld von Anfang an beteuert und erklärt, er habe vor seiner Flucht nie das Meer gesehen. Das Gericht hat diese Zweifel nicht ausräumen können.

Der Fall reicht weit über das Einzelschicksal hinaus. Er zeigt, wie riskant Identifizierungen unter extremem Zeitdruck sein können. Genau darin liegt die politische Sprengkraft dieses Freispruchs.

Im Hafen von Las Palmas geht der Fischumschlag stark zurück
Der Hafen von Las Palmas hat in den ersten beiden Monaten dieses Jahres fast 30 Prozent weniger frischen Fisch umgeschlagen als im gleichen Zeitraum 2025. Nach Angaben von Puertos del Estado sank das Volumen von 42 auf 29 Tonnen. Auch landesweit sind die Anlandungen zurückgegangen, auf Gran Canaria fällt das Minus aber besonders deutlich aus.

Noch ist offen, ob das nur ein schwacher Jahresstart oder schon ein belastbarer Trend ist. Klar ist aber: Rückgänge in diesem Bereich treffen nicht nur Fischer, sondern auch Handel, Verarbeitung und die wirtschaftliche Aktivität rund um einen der wichtigsten Häfen des Archipels.

Die Meldung ist deshalb mehr als eine Zahl aus der Fischerei. Häfen zeigen oft früh, wo sich wirtschaftliche Schwäche aufbaut. Genau deshalb lohnt sich auf diese Entwicklung ein genauer Blick.

Guardia Civil sprengt Fälscherwerkstatt auf Teneriffa
Die Guardia Civil hat auf Teneriffa und auf La Palma rund 70.000 gefälschte Markenartikel sichergestellt und 19 Personen ins Visier der Ermittlungen genommen. Der geschätzte Marktwert der Ware liegt bei fast sieben Millionen Euro. Kontrolliert worden sind insgesamt 20 Geschäfte und Lager.

Im Zentrum der Operation stand ein mutmaßlicher illegaler Produktionsstandort im Süden von Teneriffa. Dort fanden die Ermittler Maschinen zum Bedrucken gefälschter Kleidung, dazu Bargeld, Schmuck und Gold im Wert von mehr als 300.000 Euro. Aus Sicht der Behörden ging es also nicht nur um Verkauf, sondern um eine komplette Vertriebsstruktur.

Der Schlag ist deshalb relevant, weil er weit über billige Imitate hinausgeht. Es geht um Schattenwirtschaft, Steuerverluste und organisierte Vertriebswege. Genau deshalb ist der Fall wirtschaftlich und strafrechtlich gleichermaßen brisant.

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Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 02.04.2026 um 15:17

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2.4.2026 - Streik oder kein Streik an den Flughäfen? Ja, Streik! Menzies ist nicht Groundforce!

Auch wenn Mitarbeiter von Menzies an den Flughäfen nicht mehr streiken, ist der Groundforce-Streik ist dadurch nicht beendet...
Groundforce droht mit der Einleitung von Disziplinarverfahren gegen Mitarbeiter die streiken!-

Kanarische Inseln – Der zweite Streiktag der Bodenabfertigungsmitarbeiter von Groundforce hat zu erheblichen Beeinträchtigungen geführt, vor allem an den Flughäfen Madrid, Barcelona und Bilbao. Allein am Flughafen Barcelona wurden acht Flugausfälle gemeldet.

Auf den Kanarischen Inseln prangern Vertreter der Gewerkschaft UGT an, dass das Unternehmen Druck auf die Beschäftigten ausübt, um sie durch die Einleitung von Disziplinarverfahren von der Teilnahme am Streik abzuhalten.

Laut der Kanarischen Arbeitnehmerkommission (CCOO) unterstützt die Mehrheit der nicht von den Mindestleistungen betroffenen Beschäftigten den Streik. Die Gewerkschaft kritisiert diese Mindestleistungen jedoch als „missbräuchlich“ und argumentiert, dass die Aufrechterhaltung einer großen Anzahl von Flügen die effektive Ausübung des Streikrechts einschränkt.

Bereits am ersten Tag kam es zu erheblichen Störungen im Bodenabfertigungsbetrieb. Mehr als 40 Flüge starteten ohne Gepäck, und es herrschte Gedränge in den Gepäckausgabebereichen – eine Situation, die sich auch an den Flughäfen der Kanarischen Inseln widerspiegelte.

Die Gewerkschaft betont, dass die Mobilisierung eine Reaktion auf den Vertragsbruch des Unternehmens ist, insbesondere hinsichtlich der seit 2022 an die Inflation gekoppelten Gehaltserhöhungen.

In einer Pressemitteilung prangert die CC OO an, dass die restriktive Auslegung des Tarifvertrags durch das Management zu einem Kaufkraftverlust der Beschäftigten führt und interne Ungleichheiten schafft, indem die vereinbarten Gehaltserhöhungen für bestimmte Berufsgruppen gekürzt werden.

Groundforce ist nicht Menzies

Immer wieder wird in den sozialen Netzwerken darüber diskutiert, welche Meldung denn stimmt: Streik oder kein Streik. Das liegt daran, dass die Mitarbeiter des Unternehmens Menzies (ebenfalls Bodenanfertigung) dem Streik nicht mehr beiwohnen. Die Abfertigung von Fluggesellschaften, die nicht von Groundforce abhängen, ist damit also nicht mehr beeinträchtigt.

Allerdings fertigt Menzies nur einen kleinen Bruchteil der Fluggesellschaften ab, darunter Norwegian, EasyJet oder Canaryfly. Das Unternehmen ist in eine organisierte Insolvenz gerutscht und daher sollte dort gestreikt werden. Hatte also einen anderen Hintergrund als bei Groundforce, welche zu Globalia gehören.

Groundforce bearbeitet in Spanien unter anderem Flüge von Air Europa, KLM, Lufthansa, Air France oder auch Turkish Airlines und allen zu den Hauptairlines gehörrenden Unternehmen. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 02.04.2026 um 14:45

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2.4.2026 - Gezeitentabelle Gran Canaria Nord & Süd April 2026

Die aktuelle Gezeitentabelle für April 2026 für den Norden und Süden von Gran Canaria hier nachlesen! - weiterlesen und zum Artikel...-

Quelle: zum Artikel
Autor: infos-grancanaria - 02.04.2026 um 14:27

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2.4.2026 - Therese: 12 Straßen auf Gran Canaria werden noch Wochen oder gar Monate beschädigt bleiben.

Die Schäden am Straßennetz von Gran Canaria durch Sturm Therese sind nicht unerheblich und 12 Straßen werden noch lange nicht normal nutzbar sein!..
Die GC-60 wurde mit Notarbeiten wieder nutzbar gemacht.-

Gran Canaria – Durch den Sturm Therese wurden insgesamt 12 Straßen so stark beschädigt, dass diese noch Wochen oder gar Monate nicht nutzbar sein werden. Dies sind nicht die einzigen betroffenen Straßen; die Liste der beschädigten Straßen umfasst mittlerweile 26, und für deren vollständige Wiederherstellung werden Investitionen von über 13 Millionen Euro (vorläufige Schätzung) benötigt.

Dies ist die aktuelle Bilanz der durch den Sturm verursachten Schäden am Straßennetz. Der Sturm führte zur gleichzeitigen Sperrung von 25 Straßen, erforderte während seines Durchzugs über 250 Einsätze und verursacht auch im Nachgang noch Erdrutsche und Erosion.

Dies erklärte der Minister für öffentliche Arbeiten, Augusto Hidalgo (PSOE), am Mittwoch und erläuterte den Zustand der zwölf Straßen, die dringend sanierungsbedürftig sind. Die Projekte befinden sich noch in der Anfangsphase, und die Kosten werden je nachdem, was genau notwendig sein wird, variieren.

Von diesen zwölf Straßen ist nur eine Hauptstraße des Inselnetzes: die GC-60 zwischen Ayacata und Tejeda. Ein Abschnitt ist dort aufgrund eines Erdrutsches, der den Untergrund unter dem Asphalt weggespült hat, in Gefahr. Eine alternative Route wurde derzeit am angrenzenden Hang angelegt und soll voraussichtlich heute wiedereröffnet werden. Die Straße musste aufgrund des Sturms mehrfach gesperrt werden, unter anderem wegen eines 200 Tonnen schweren Felssturzes. Dieser wurde anschließend mit insgesamt 20 Lastwagen abtransportiert.

Abläufe der geplanten Sanierungen

Zunächst werden die teuersten Arbeiten an der GC-608, der Zufahrtsstraße nach La Culata de Tejeda, anfallen. Dort hatte ein Erdrutsch einen Teil der Straße weggespült, erklärte Hidalgo. Auch die notwendigen Reparaturen an den beiden unbefestigten Straßen nach Ayagaures und zum Las-Niñas-Staudamm, die durch das Wasser „verwüstet“ und „verformt“ wurden, werden kostspielig sein.

Die erste Straße, die aufgrund von Sturm Therese gesperrt werden musste, war die GC-400 in Aríñez. Dort verschlimmerte sich die Lage, da Sturm Claudia bereits einen weiteren Abschnitt unterspült hatte. Und wie alle vorherigen Sperrungen wird auch die Reparatur der GC-550 in Temisas aufgrund weiterer Erosion Monate dauern.

Auf der GC-453 in Cruz del Herrero (San Mateo) ist die Straße durch einen teilweisen Einsturz eines Berges verschwunden, der erst geräumt werden muss, bevor man sehen kann, wie viel Asphalt noch vorhanden ist. Auch die GC-654 in Risco Blanco im Hochland von San Bartolomé de Tirajana wird aufgrund mehrerer Erdrutsche Monate brauchen, um wieder geöffnet zu werden.

Kürzere Arbeiten sind bei der GC-210 bei Parralillo, dem Zugang nach Tirma über die GC-200, der GC-421 in La Yedra und der GC-505 in Cercados de Espino geplant.

Die aktuelle Liste der gesperrten Straßen auf Gran Canaria vom 2. April 2026 – 11:30 Uhr:

- GC-210 – Km 18 bis 33 – Artenara bis La Aldea
- GC-219 – Ab Kreisverkehr GC-21 bis Hoya San Lázaro
- GC-400 – Km 1,9 bis 3,0 – Ariñez
- GC-505 – Km 11 bis 12 (Cercado de Espino) – Barranco de Arguineguin
- GC-550 – Km 7,8 – Temisas
- GC-606 – Km 8 bis 12 – El Carrizal de Tejeda
- GC-608 – Km 1,6 – Zufahrt La Culata in Tejeda (Totalsperrung)
- GC-654 – Totalsperrung im Bereich Risco Blanco

Fahren Sie weiterhin umsichtig! – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 02.04.2026 um 14:19

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2.4.2026 - Kanaren-Tourismus 2026: Britische Urlauber fangen Rückgang bei Inlandsgästen auf.

Der Tourismus auf den Kanaren erlebt mit einem massiven Rückgang vom spanischen Festland einen Dämpfer, aber dieser wird ausgeglichen. Hier die Details...
9% weniger Gäste vom spanischen Festland ist eine Hausnummer.-

Kanaren – Die Tourismusbranche auf den Kanarischen Inseln blickt auf einen verhaltenen Start in das Jahr 2026 zurück. Während die Besucherzahlen insgesamt noch ein minimales Plus verzeichnen, mehren sich die Zeichen einer deutlichen Marktabkühlung. Besonders der Blick auf die Details offenbart eine Verschiebung der Reiseströme, die sowohl Hoteliers als auch die Politik aufhorchen lässt.

In den ersten beiden Monaten des Jahres besuchten insgesamt 3,24 Millionen Urlauber die Inselgruppe. Das klingt im ersten Moment positiv, entspricht jedoch lediglich einem Zuwachs von rund 21.800 Personen oder 0,7 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Damit bleibt das Wachstum weit hinter den Erwartungen und den Werten vergangener Rekordjahre zurück.

Preisdruck bremst Reisende vom spanischen Festland

Ein Hauptgrund für die allgemeine Verlangsamung ist das Fernbleiben der inländischen Gäste. Touristen vom spanischen Festland scheinen zunehmend sensibel auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu reagieren. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Mit rund 241.000 Ankünften verzeichneten die Inseln ein Minus von 8,7 % bei den spanischen Besuchern.

Branchenexperten sehen die Ursache vor allem in der Kombination aus allgemeiner Inflation und drastisch gestiegenen Flugpreisen. Für viele spanische Familien ist der Kurztrip auf die Inseln schlicht zu teuer geworden. Der Verlust an Kaufkraft führt dazu, dass Reisen entweder verkürzt oder ganz gestrichen werden. Ob es sich hierbei um eine dauerhafte Trendwende für das gesamte Jahr 2026 handelt, bleibt abzuwarten, doch die Alarmglocken in der Branche läuten.

Der britische Markt als stabiler Anker
Dass die Gesamtbilanz dennoch positiv ausfällt, ist fast ausschließlich dem internationalen Markt zu verdanken – allen voran den Gästen aus dem Vereinigten Königreich. Während andere Märkte schwächeln, bleibt die Sehnsucht der Briten nach der kanarischen Sonne ungebrochen. Bereits nach den ersten zwei Monaten des Jahres wurde die Marke von einer Million britischer Besucher geknackt, was einem Plus von 2,5 % entspricht.

Ohne diesen starken Zustrom aus Großbritannien stünden die Kanaren aktuell vor einer handfesten Krise, denn andere wichtige Kernmärkte verlieren an Dynamik. Überraschend ist dies vor allem deshalb, weil die Monate Januar und Februar zur absoluten Hochsaison im Wintertourismus zählen.

- Deutschland: Hier reisten im Vergleich zum Vorjahr über 6.000 Menschen weniger an (ein Rückgang von 1,2 %).
- Nordische Länder: Besonders in Nordeuropa scheint die Reiselust gedämpft. Finnland verzeichnete mit fast 7 % den stärksten Einbruch, gefolgt von Norwegen und Dänemark. Einzig der schwedische Markt blieb mit einem minimalen Minus von 0,2 % nahezu stabil.
- Benelux & Frankreich: Auch aus den Niederlanden, Belgien und Frankreich kamen weniger Gäste als im Vorjahr.

Hohe Ausgaben trotz sinkender Besucherzahlen

Trotz der stagnierenden Gästezahlen führen die Kanarischen Inseln die Statistik bei den Touristenausgaben in Spanien weiterhin an. Im Februar entfielen fast 30 % aller in Spanien getätigten Touristenausgaben auf die glücklichen Inseln. Rund 2,22 Milliarden Euro flossen in die lokale Wirtschaft. Dennoch gab es auch hier einen leichten Dämpfer: Die Gesamtsumme der Ausgaben sank im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 %.

Im regionalen Vergleich innerhalb Spaniens zeigt sich ein dynamisches Bild. Während die Kanaren um ihre Vormachtstellung kämpfen, verzeichnete die Region Valencia im Februar ein beeindruckendes Wachstum von über 10 % bei den internationalen Gästen. Auch Katalonien konnte mit einem Plus von 4,1 % deutlich stärker zulegen als die Inselgruppe im Atlantik.

Für die Verantwortlichen auf den Kanaren bedeutet dies für die kommenden Monate vor allem eines: Der Wettbewerb wird härter, und die Attraktivität der Inseln muss trotz steigender Preise für ein breites Publikum erhalten bleiben. – MF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 02.04.2026 um 14:10

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2.4.2026 - Wetter Kanaren: Freundliche Ostertage mit anschließendem Wechsel

Das Wetter zu Ostern 2026 auf den Kanaren ist angenehm, danach wird es wieder anders. Hier die ersten Infos!...
Ab Ostersonntag startet der Wechsel nach und nach.-

Kanarische Inseln – Die Zeit von Calima und starker Staubbelastung geht auf den Kanaren nur erstmal wieder vorüber, und dafür treten wieder tief hängende Wolken in den Norden der bergigen Inseln ein.

Heute bleibt das Wetter weitgehend stabil, der Staub verzieht sich immer mehr. Im Norden und Nordosten bilden sich zunehmend Wolken auf einer maximalen Höhe von 500 bis 700 Metern. Ansonsten ist es auf den Kanaren meist klar und sonnig.

Im Mittelgebirge und in den Gipfelregionen sinken die Tagestemperaturen leicht, an den Küsten liegen die Werte zwischen 20 und 26ºC.

Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordosten, in allen Höhenlagen, an Küsten, die den Passatwinden ausgesetzt sind, stärker. Am Teide weht er schwach aus Norden.

Auf See herrscht an den Südküsten leichter Seegang vor, andernorts mäßiger Seegang, an den offenen Nordküsten erreichen die Wellen eine Höhe von 1–2 Metern.

Für die kommenden Tage soll es halbwegs stabil bleiben, jedoch wird durch AEMET ein Wetterwechsel zu mehr Feuchtigkeit und mehr Kälte prognostiziert. Dieser Wechsel beginnt am Sonntag, und wird sich bis Dienstag wohl hinziehen, dann werden wieder deutlich mehr Regenfälle und Schauer auf den Kanaren erwartet.

Die Ostertage bleiben also noch sonnig und warm. – TF.-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 02.04.2026 um 14:05

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2.4.2026 - Rekordzahlen und Strukturwandel: Gran Canarias Tourismus erreicht neue Dimensionen

Gran Canaria meldet Rekordzahlen für 2025 und den Start in 2026. Erfahren Sie alles über das neue Tourismusmodell, steigende Umsätze und den Aufstieg der Hauptstadt. Las Palmas de Gran Canaria: Der neue Wachstumsmotor!-

Gran Canaria – Der Tourismussektor auf Gran Canaria setzt seinen Erfolgskurs mit beeindruckender Dynamik fort. Aktuelle Daten belegen, dass die Insel nicht nur quantitativ wächst, sondern vor allem qualitativ einen bedeutenden Sprung nach vorne macht. Im vergangenen Jahr 2025 konnte die Insel insgesamt 4,86 Millionen Besucher begrüßen – ein Zuwachs von 3 % im Vergleich zum Vorjahr. Noch deutlicher fällt das finanzielle Plus aus: Mit einem Gesamtumsatz von 6,28 Milliarden Euro verzeichnete die Branche eine Steigerung von 4 %.

Diese Zahlen verdeutlichen einen strategischen Wandel. Gran Canaria entwickelt sich weg vom reinen Massentourismus hin zu einem Modell mit höherer Wertschöpfung. Dass dieser Trend anhält, zeigen auch die jüngsten Zahlen vom Februar 2026: Allein in diesem Monat erwirtschafteten die Hotels der Insel über 181 Millionen Euro, was einem Plus von 6,1 % entspricht. Das Ziel ist klar definiert: Rentabilität steht nun vor reinem Volumenwachstum.

Diversifizierung als Schlüssel zum Erfolg
Lange Zeit konzentrierte sich das touristische Geschehen fast ausschließlich auf die sonnigen Enklaven im Süden. Auch heute noch sind Playa del Inglés, Maspalomas und Mogán die wirtschaftlichen Motoren der Insel. Sie vereinen über 80 % des Angebots auf sich und glänzen mit Auslastungsraten von fast 90 %. Besonders exklusive Zonen wie Meloneras und Puerto de Mogán bleiben bei den Urlaubern hoch im Kurs.

Doch das Bild der Insel wandelt sich. Carlos Álamo, Tourismusrat des Inselrats von Gran Canaria, betont, dass die bereits 2020 eingeleitete Strategie zur Diversifizierung Früchte trägt. Man wollte den klassischen „Sonne und Strand“-Urlaub um kulturelle und ländliche Facetten erweitern, um kaufkräftigere Zielgruppen anzusprechen und die Besucherströme besser über die gesamte Insel zu verteilen.

„Unser Ziel war es, den Druck auf die Bewohner der touristischen Zentren zu verringern und eine ausgewogenere Verteilung des Wohlstands zu fördern“, so Álamo. „Heute sehen wir eine Steigerung der Wertschöpfung lokaler Produkte und ein signifikantes Umsatzwachstum auf der gesamten Insel.“

Las Palmas de Gran Canaria: Der neue Wachstumsmotor

Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung der Inselhauptstadt. Las Palmas de Gran Canaria hat sich zu einem der stärksten Wachstumstreiber entwickelt. Im Jahr 2025 stiegen die Touristenzahlen in der Metropole um beachtliche 12,9 %. Im Vergleich zum Vor-Pandemie-Jahr 2019 beträgt das Plus sogar 39 %. Mit über 90.000 zusätzlichen Gästen im letzten Jahr steigerte die Stadt ihren Marktanteil auf 18,8 %.

Während der Süden der Insel zwar in absoluten Zahlen weiter wächst, hat er prozentual leichte Marktanteile an die Hauptstadt und das Inselinnere verloren. Experten sehen darin jedoch keinen Verlust an Wettbewerbsfähigkeit, sondern eine gesunde Entwicklung hin zu einem ausgewogeneren Tourismussystem.

Ein Blick in die Regionen: Umsatzplus auf breiter Front
Die Detailanalyse für den Februar 2026 unterstreicht die positive Stimmung in allen Gemeinden:

- Playa del Inglés & San Agustín: 70,4 Millionen Euro (+4,94 %)
- Maspalomas: 52,5 Millionen Euro (+7,65 %)
- Mogán: 43,7 Millionen Euro (+6,38 %)
- Las Canteras (Stadtstrand): 8,8 Millionen Euro (+3,56 %)

Besonders bemerkenswert ist das Wachstum in den Gemeinden abseits der Küsten, deren Einnahmen in den letzten Jahren um mehr als 60 % gestiegen sind. Erwartete man 2018 dort noch rund 172.000 Gäste, so werden für 2025 etwa 252.000 Besucher prognostiziert. Gran Canaria beweist damit eindrucksvoll, dass sich Tradition und Moderne sowie Küstenschutz und urbaner Fortschritt erfolgreich miteinander verbinden lassen. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 02.04.2026 um 13:57

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color=#FF0000]2.4.2026 - Migration auf die Kanaren sinkt im ersten Quartal massiv[/color]

Überraschende Wende: Die Migration auf die Kanaren ist im ersten Quartal 2026 um über 80 % gesunken. Erfahren Sie alle Details zur aktuellen Statistik.-

Die neuesten Zahlen des spanischen Innenministeriums für das erste Quartal 2026 zeigen eine überraschende Entwicklung. Die Migration auf die Kanaren ist im Vergleich zum Vorjahr massiv eingebrochen. Zwischen Januar und März hat sich die Lage an den Küsten des Archipels beruhigt.

Die Zahlen im Detail:

- Über 80 % weniger Ankünfte: In den ersten drei Monaten des Jahres erreichten insgesamt 7.784 Menschen weniger die Inseln auf dem Seeweg als im Vorjahr. Das entspricht einem Rückgang von 82,6 % .

- Kaum noch Boote: Auch die Anzahl der Boote (Cayucos und Pateras) sank dramatisch. Während Anfang 2025 noch 145 Boote registriert wurden, erreichten in diesem Jahr bisher nur noch 17 Schiffe die kanarischen Küsten – ein Minus von 88,3 % .

Hintergründe der Entwicklung: Sicherheitsexperten führen diese Entspannung vor allem auf die verstärkte Überwachung der westafrikanischen Küsten und eine engere Zusammenarbeit mit den Herkunftsländern zurück. Auch veränderte Strömungsverhältnisse auf dem Atlantik könnten eine Rolle spielen.

Ob dieser positive Trend anhält, bleibt jedoch abzuwarten, da die ruhigeren Sommermonate erfahrungsgemäß oft wieder zu höheren Ankunftszahlen führen.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 02.04.2026 um 10:05

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2.4.2026 - Ostern 2026 auf den Kanaren: Welche Supermärkte haben offen?

Der große Oster-Check für die Kanaren: Alle Öffnungszeiten von HiperDino, Mercadona, Lidl & Co. für Gründonnerstag und Karfreitag im Überblick.
Oster-Einkauf auf den Kanaren: Der große Guide zu den Öffnungszeiten.-

Die Osterfeiertage stehen vor der Tür, und besonders der Karfreitag ist auf den Kanaren ein wichtiger Feiertag, an dem viele Geschäfte ihre Türen schließen. Damit Sie für das Osteressen (wie den Sancocho Canario) alles rechtzeitig im Haus haben, finden Sie hier den vollständigen Überblick über die Sonderöffnungszeiten der großen Ketten am 2. und 3. April 2026.

HiperDino: Die sicherste Option

HiperDino zeigt sich am Gründonnerstag (2. April) sehr kundenfreundlich: Die meisten Filialen auf allen Inseln sind von 09:00 bis 21:00 Uhr geöffnet. Am Karfreitag (3. April) bleiben jedoch die meisten Märkte geschlossen. Ausnahme: In den touristischen Zonen der Inseln bleiben viele HiperDino-Märkte auch am Karfreitag für Urlauber geöffnet.

Mercadona: Nur am Vormittag

Die Kette Mercadona verkürzt ihre Zeiten am Gründonnerstag deutlich und öffnet nur von 09:00 bis 15:00 Uhr. Am Karfreitag sowie am darauffolgenden Ostersonntag bleiben alle Mercadona-Supermärkte auf den Kanaren komplett geschlossen.

Lidl, Aldi und Spar

- Lidl: Auf Gran Canaria und Teneriffa bleiben die meisten Märkte am Karfreitag zu. Auf Lanzarote und Fuerteventura sind viele Lidl-Filialen jedoch auch an den Feiertagen geöffnet.
- Aldi: Die Kette plant laut aktuellen Informationen, ihre Märkte an den Feiertagen geschlossen zu halten, empfiehlt jedoch einen Blick auf die lokale Website, da es regionale Abweichungen geben kann.
- Spar: Hier hängen die Zeiten stark vom jeweiligen Standort ab. Am Gründonnerstag variieren die Schließzeiten zwischen 15:00 und 22:00 Uhr.

Carrefour und Alcampo

Carrefour (inklusive Express und Market) öffnet an beiden Feiertagen zu den gewohnten Zeiten, sofern die örtliche Genehmigung vorliegt. Bei Alcampo ist am Gründonnerstag ein regulärer Betrieb geplant, während am Karfreitag die meisten Filialen ruhen.

Tipp: Da die Öffnungszeiten je nach Gemeinde- und Tourismusstatus variieren können, nutzen Sie am besten die Standort-Suche auf den Webseiten der Supermärkte, um die Zeiten für Ihre Filiale direkt vor Ort zu bestätigen.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 02.04.2026 um 10:00

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2.4.2026 - OneUP-Säulen stärken die Strandsicherheit auf Gran Canaria

Gran Canaria rüstet auf: Die neuen OneUP Rettungssäulen haben bereits erstes Leben gerettet. Erfahren Sie, wie die Technik an den Stränden funktioniert.-

Pünktlich zur besucherstarken Osterzeit verstärkt das Cabildo de Gran Canaria die Sicherheit an der Küste. Die neu installierten OneUP-Rettungssäulen haben ihre Wirksamkeit bereits unter Beweis gestellt und sind zu einem zentralen Element in der Rettungskette geworden.

Dank ihres intuitiven Designs und der direkten Anbindung an den Notruf 112 kann im Ernstfall jeder Strandbesucher innerhalb von Sekunden zum Lebensretter werden.

Erfolgreiche Einsätze: Drei Menschen bereits gerettet

Dass die Investition von rund 235.000 Euro sinnvoll angelegt ist, zeigen aktuelle Zahlen. Seit der Inbetriebnahme konnten bereits zwei erfolgreiche Rettungsaktionen durchgeführt werden – eine an der Playa de Arinaga und eine an der Playa del Pirata. Insgesamt drei Personen verdanken diesen Säulen ihr Leben, da die schnelle Aktivierung des Systems entscheidend war, um die Zeit bis zum Eintreffen der professionellen Rettungskräfte zu überbrücken.

Wie funktionieren die intelligenten Rettungssäulen?

An aktuell 19 wichtigen strategischen Punkten der Insel stehen diese solarbetriebenen Säulen bereit. Das Prinzip ist denkbar einfach und auch für Laien ohne Rettungsausbildung sicher anwendbar:

- Notruf-Koppelung: Sobald das System aktiviert wird, wird automatisch eine Verbindung zur Notrufzentrale 112 hergestellt.
- Selbstaufblasende Rettungsmittel: In der Säule befinden sich intelligente Rettungsringe. Sobald diese ins Wasser geworfen werden, blasen sie sich bei Kontakt mit der Feuchtigkeit in Sekundenschnelle von selbst auf.
- Schnelle Reaktion: Ziel ist es, die Reaktionszeit in den ersten, kritischen Minuten eines Badeunfalls auf ein Minimum zu reduzieren.

Zukunftspläne: Ausbau des Netzwerks

Antonio Morales, Präsident des Cabildo de Gran Canaria, betonte die Wichtigkeit innovativer Lösungen im Kampf gegen den Ertrinkungstod, der nach wie vor einer der Haupttodesursachen an den Küsten des Archipels ist. Aufgrund der positiven Erfahrungen ist bereits geplant, das Netzwerk dieser Rettungssäulen gezielt auf weitere Küstenabschnitte auszuweiten, um Gran Canaria als sicheres Reiseziel für Einheimische und Touristen weiter zu stärken.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 02.04.2026 um 09:55

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2.4.2026 - SPAR Salinetas: Wiedereröffnung nach Modernisierung

Nach einer kompletten Renovierung präsentiert sich der SPAR-Supermarkt in Salinetas (Telde) in neuem Glanz. Freuen Sie sich auf noch mehr Frische, eine große Auswahl an lokalen Produkten und modernste Technik, die Ihren Einkauf komfortabler und effizienter macht.
Rundum-Erneuerung für ein modernes Einkaufserlebnis.-

SPAR Gran Canaria hat seinen Standort in Salinetas (Telde) nach einer umfassenden Renovierung wiedereröffnet. Der Supermarkt in der Calle Diego de Almagro präsentiert sich nun in einem modernen, funktionalen Design und setzt verstärkt auf Energieeffizienz und lokale Produkte.

Mehr Platz und Fokus auf Frische

Die 250 Quadratmeter große Verkaufsfläche wurde komplett neu gestaltet, um den Einkauf komfortabler zu machen. Besonders die Abteilungen für Frischwaren stehen im Mittelpunkt. Kunden finden eine erweiterte Auswahl an Obst und Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren sowie täglich frisch gebackenes Brot. SPAR legt dabei großen Wert auf Produkte von den Kanaren, um die lokale Landwirtschaft zu unterstützen.

Nachhaltigkeit und moderne Technik

Im Zuge der Modernisierung wurde massiv in Nachhaltigkeit investiert. Das Geschäft nutzt nun modernste Kühlgeräte und eine hocheffiziente Kältezentrale, um den Energieverbrauch deutlich zu senken. Darüber hinaus wurden digitale Preisschilder eingeführt, die nicht nur Papier sparen, sondern auch für stets aktuelle Preisinformationen sorgen.

Mit der Wiedereröffnung wurde auch das Team vor Ort verstärkt. Zu den bisherigen 17 Mitarbeitern kam eine weitere Stelle hinzu, um einen noch persönlichen Kundenservice zu bieten. Zur Feier der Neueröffnung lockt der Markt aktuell mit speziellen Angeboten für die Anwohner und Besucher von Salinetas.-

Die Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag: 08:30 – 21:30 Uhr
Sonn- und Feiertage: 09:00 – 15:00 Uhr

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 02.04.2026 um 09:49

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2.4.2026 - Loro Parque feierte ersten Geburtstag von Orca-Baby Teno

Ein Meilenstein für den Artenschutz: Orca-Baby Teno feierte im Loro Parque auf Teneriffa seinen ersten Geburtstag. Erfahren Sie mehr über Tenos Entwicklung.-

Teneriffa feiert einen Erfolg für die Wissenschaft: Das Orca-Jungtier Teno hat sein erstes Lebensjahr im Loro Parque vollendet. Da die Sterblichkeitsrate junger Schwertwale in Freiheit bei fast 50 % liegt, unterstreicht dieser Geburtstag die herausragende Arbeit im modernen Artenschutz und in der Pflege bedrohter Arten.

Ein Jahr voller Meilensteine

Seit seiner Geburt im März 2025 hat sich Teno hervorragend entwickelt. Unter der ständigen Fürsorge eines Expertenteams aus Tierärzten und Forschern zeigt das Jungtier ein gesundes Wachstum und ein aktives Sozialverhalten. Zu seinem Ehrentag wurde Teno mit einer großen, speziell für ihn angefertigten Torte überrascht, die ihm seine Pfleger direkt im Wasser präsentierten – eine wichtige Maßnahme zur kognitiven Förderung und spielerischen Stimulation.

Die Erfolgsgeschichte von Mutter Morgan

Dass Teno heute als Symbol der Hoffnung für die Biodiversität gilt, ist auch seiner Mutter Morgan zu verdanken. Die 2010 gerettete Schwertwal-Dame ist gehörlos – ein Handicap, das im Loro Parque durch ein innovatives Kommunikationssystem mittels Lichtsignalen ausgeglichen wird. Morgan hat im vergangenen Jahr bewiesen, dass sie trotz ihrer Beeinträchtigung eine vorbildliche Mutter ist, was die weltweit führende Rolle des Parks beim Wohlergehen von Walen unterstreicht.

Ein Name mit lokaler Identität

Der Name „Teno“ wurde in einer öffentlichen Abstimmung mit über 7.000 Teilnehmern gewählt und ist eine Hommage an das markante Teno-Massiv auf Teneriffa. Für Park-Präsident Wolfgang Kiessling ist dieser Erfolg eine Bestätigung für die Arbeit moderner Zoos: „Teno ist der Beweis, dass Wissen und Liebe zu Tieren Schicksale verändern können.“ Als Botschaft der Biodiversität leistet der Loro Parque damit einen unverzichtbaren Beitrag zur Forschung und zum Erhalt bedrohter Arten.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 02.04.2026 um 09:44

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2.4.2026 - Teure Osterwoche: Spritpreise auf den Kanaren steigen an

Tanken auf den Kanaren wird zu Ostern 2026 massiv teurer. Diesel steigt um 27 %, Benzin um 17 %. Erfahren Sie, was eine Tankfüllung für SUV und PKW jetzt kostet.-

Mehr als 6.000 Kilometer trennen die Kanaren vom Iran, doch der Konflikt im Nahen Osten trifft die Geldbeutel der kanarischen Familien pünktlich zur Osterreisezeit mit voller Härte. Ob ein Ausflug in den Süden oder eine Tour in die Berge – die meisten Osterpläne beinhalten das Auto, und das wird dieses Jahr deutlich teurer.

Besonders Dieselfahrer müssen tief in die Tasche greifen: Der Preis für Gasóleo ist im Vergleich zu Ostern 2025 um satte 27 % gestiegen.

Der Preisvergleich: Diesel als Spitzenreiter

Keine Kraftstoffart bleibt von der Teuerung verschont. Während eine Tankfüllung Diesel heute rund 21 Euro mehr kostet als im Vorjahr, müssen Fahrer von Benzinern (95 Oktan) etwa 13 Euro zusätzlich investieren. Hier die aktuellen Durchschnittspreise im Überblick:

- Benzin 95: Gestiegen von 1,20 € auf 1,41 € (+17 %)
- Benzin 98: Gestiegen von 1,22 € auf 1,53 € (+25 %)
- Diesel: Gestiegen von 1,18 € auf ca. 1,51 € (+27 %)

Was kostet die Tankfüllung für Ihr Fahrzeug?

Die Auswirkungen hängen stark vom Fahrzeugtyp ab. Besonders schwer trifft es Familien mit größeren Autos:

- Kompaktwagen (45 Liter): Die Kosten steigen bei Diesel von 53,28 € auf 67,77 €.
- Familienwagen (65 Liter): Hier kostet das Volltanken mit Diesel heute 97,89 € – knapp 21 Euro mehr als vor einem Jahr.
- SUV (80 Liter): Wer einen großen SUV volltrankt, zahlt heute 120,48 € statt 94,72 € im Vorjahr. Das ist ein Plus von schnellen 26 Euro pro Tankfüllung.

Regionale Unterschiede zwischen den Provinzen

Interessanterweise ist der prozentuale Anstieg in der Provinz Las Palmas stärker ausgeprägt, während die absoluten Kosten pro Liter in der Provinz Santa Cruz de Tenerife meist höher liegen. In Santa Cruz stieg der Dieselpreis von 1,20 € auf 1,51 € (+25,75 %), während er in Las Palmas von 1,16 € auf 1,50 € kletterte – ein rasanter Zuwachs von 28,69 %.

Hintergründe: Naher Osten und Inflation

Der massive Preisanstieg bei Kraftstoffen ist eine direkte Folge des Konflikts im Nahen Osten. Innerhalb von nur einem Monat haben die Preise an den Tankstellen gesprungen angezogen – ein Trend, der die Inflation in der Eurozone im März auf 2,5 % klettern ließ. Auf den Kanaren wirkt dieser Effekt durch die starke Abhängigkeit von Importen und die inseltypischen Aufschläge noch heftiger als auf dem Festland.

Experten sehen derzeit noch kein Ende der Fahnenstange. Wer dieses Jahr die Osterfeiertage für eine Rundreise nutzen möchte, sollte das zusätzliche Budget fest einplanen.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 02.04.2026 um 03:05

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2.4.2026 - Öffnungszeiten über Ostern in Santa Cruz auf Teneriffa

Planen Sie Ihren Oster-Einkauf auf Teneriffa: Einkaufen an Ostern auf Teneriffa: Diese Supermärkte haben geöffnet. bHier finden Sie die Öffnungszeiten von Mercadona, HiperDino, Lidl und Co. für Gründonnerstag und Karfreitag.-

Die Osterwoche (Semana Santa) hat begonnen, und mit den anstehenden Feiertagen passen viele Supermärkte auf Teneriffa, insbesondere in der Hauptstadt Santa Cruz, ihre Öffnungszeiten an. Wer für das Osterfest noch Besorgungen machen muss, sollte die geänderten Zeiten für Gründonnerstag und Karfreitag beachten.

Mercadona: Eingeschränkte Zeiten am Gründonnerstag

Die Kette Mercadona eröffnet ihre Filialen in Santa Cruz am Gründonnerstag nur in der Zeit von 09:00 bis 15:00 Uhr. Am Karfreitag bleiben alle Mercadona-Märkte komplett geschlossen. Auch der Online-Shop und der Lieferservice sind an diesem Tag nicht verfügbar.

HiperDino: Großzügige Öffnungszeiten

HiperDino bietet an den Feiertagen die größte Flexibilität. Die meisten Supermärkte der Kette sind am Gründonnerstag durchgehend von 09:00 bis 21:00 Uhr geöffnet. Eine Ausnahme bilden die kleineren SuperDino-Märkte, die lediglich von 08:00 bis 15:00 Uhr für Kunden bereitstehen.

Lidl, Carrefour und Alcampo

Wer den ganzen Tag Zeit für den Einkauf benötigt, findet bei Carrefour und Lidl gute Optionen. Beide halten ihre Türen am Gründonnerstag von 09:00 bis 22:00 Uhr offen. Auch Alcampo bleibt am Donnerstag in Betrieb, wobei die Kette empfiehlt, die genauen Zeiten der jeweiligen Filiale vorab zu prüfen, da es punktuell zu Abweichungen kommen kann.

Hinweis: Da sich die Öffnungszeiten kurzfristig ändern können, empfiehlt es sich, im Zweifel direkt auf den Webseiten der jeweiligen Supermärkte nachzusehen.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 02.04.2026 um 03:00

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1.4.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Der Calima zieht sich heute von den Kanarischen Inseln zurück
Nach Tagen voller Staub, schlechter Sicht und Problemen im Flugverkehr wird sich der Calima heute im Laufe des Tages von den Kanarischen Inseln zurückziehen. Auf Lanzarote und Fuerteventura hat sich der Staub zuerst gelichtet, später dann auch auf den übrigen Inseln. Gestern haben die Sichtprobleme den Flugverkehr weiter belastet. Drei Flüge haben umgeleitet werden müssen, sieben weitere sind ausgefallen.

Für Reisende bleibt die Lage trotzdem angespannt. Die Vorwarnung wegen des Calima gilt weiter, und die Sicht bleibt regional eingeschränkt. Vor allem auf den westlichen Inseln und in höheren Lagen rechnet die Wetterbehörde noch mit hohen Staubwerten. Wer heute fliegt, sollte den Status vor der Fahrt zum Flughafen prüfen.

Las Palmas plant mehr als 2.000 neue Sozialwohnungen
Im Kampf gegen den Wohnungsmangel will Las Palmas de Gran Canaria auf 14 Flächen Platz für 2.021 neue Sozialwohnungen schaffen. Die Stadt hat dafür Grundstücke in Tamaraceite, Las Torres, Casablanca III, Siete Palmas, La Minilla und El Batán ausgewiesen. Möglich hat das ein kanarisches Wohnungsdekret gemacht, das den Bau auf bestimmten kommunalen Flächen ohne langwierige Planänderung erlaubt hat.

Der Schwerpunkt liegt klar in Tamaraceite und Las Torres. Dort entsteht der größte Teil des neuen Angebots, kleinere Kontingente verteilen sich auf weitere Stadtviertel. Für die Stadt ist das ein wichtiger Schritt gegen den Druck auf dem Wohnungsmarkt. Entscheidend bleibt jetzt, wie schnell aus den Flächen tatsächlich bezahlbare Wohnungen werden.

Therese hinterlässt auf Gran Canaria Schäden in Millionenhöhe
Der Sturm Therese hat auf Gran Canaria Schäden von mehr als 28 Millionen Euro an Straßen, Anlagen und Infrastruktur hinterlassen. Das Cabildo hat die Summe auf rund 28,5 Millionen Euro geschätzt. Allein für 15 Eingriffe an Straßen und Hängen werden mehr als elf Millionen Euro gebraucht. Betroffen sind außerdem Umwelt, Landwirtschaft, Wasserwirtschaft, Verkehr, Sport und Kultur.

Besonders teuer werden Sicherungen an Böschungen, Reparaturen an Zufahrten und Arbeiten in Natur- und Schutzgebieten. Hinzu kommen Schäden an ländlichen Wegen, Haltestellen und technischen Knotenpunkten. Die Summe ist zunächst nur eine erste Schätzung. Sie zeigt aber schon jetzt, wie tief Therese in die Infrastruktur der Insel eingegriffen hat.

Gewalt gegen Frauen bleibt auf den Kanarischen Inseln Alltag
Mehr als 11.000 Anzeigen wegen Gewalt gegen Frauen haben die Gerichte auf den Kanarischen Inseln im vergangenen Jahr beschäftigt. Insgesamt sind 11.451 Anzeigen registriert worden. Nur 305 davon haben aus dem Umfeld der Betroffenen gestammt. Die große Last des Anzeigens hat damit weiter fast vollständig bei den Frauen selbst gelegen.

Genau das ist der eigentliche Alarmpunkt dieser Bilanz. Familien, Nachbarn, Freunde und Kolleginnen greifen noch immer viel zu selten ein. Gleichzeitig bleiben Verfahren und Schutzanordnungen auf hohem Niveau. Ein leichter Rückgang bei den Fallzahlen bedeutet deshalb keine Entwarnung.

Kanarische Unternehmer wollen Armas wieder auf Kurs bringen
Mit 30 Millionen Euro wollen kanarische Unternehmer gemeinsam mit Baleària die Reederei Armas neu auf Kurs bringen. Die neue Gesellschaft hat sich bereits formiert. Die kanarischen Partner halten 30 Prozent, Baleària-Chef Adolfo Utor die übrigen 70 Prozent. Schon in der kommenden Woche soll ein Treffen die nächsten Schritte festziehen.

Für die Inseln ist das mehr als ein normales Wirtschaftsgeschäft. Es geht um Versorgung, Personenverkehr und damit um eine strategische Lebensader zwischen den Inseln und zum Festland. Armas hat in den vergangenen Jahren Linien verloren und Schiffe verkauft. Der Anspruch der neuen Partner ist jetzt klar: Die Reederei soll wieder verlässlich werden und zur maritimen Antwort auf Binter werden.

Die Hoffnungen der Kanaren auf mehr Einfluss an den Flughäfen bekommen einen Dämpfer
Die Hoffnungen der Kanaren auf mehr Einfluss an den Flughäfen haben einen deutlichen politischen Dämpfer bekommen. Territorialminister Ángel Víctor Torres hat erklärt, dass für die Inseln allenfalls ein bilaterales Gremium mit paritätischer Besetzung realistisch ist. Eine echte Mitverwaltung der Flughäfen hat der Staat nach seiner Darstellung bisher keiner autonomen Gemeinschaft eingeräumt.

Damit bleibt der Konflikt offen. Die kanarische Regierung spricht seit Wochen von Mitsteuerung und beruft sich auf das Autonomiestatut. Madrid zieht aber eine deutlich engere Grenze und verweist auf die staatliche Zuständigkeit. Für die Inseln ist das brisant, weil Flughäfen im Alltag keine Nebensache sind, sondern das zentrale Tor für Mobilität, Versorgung und Tourismus.

Wohnen auf den Kanarischen Inseln wird immer teurer
Wohnen auf den Kanarischen Inseln wird immer teurer: Die Immobilienpreise sind binnen eines Jahres um 17,8 Prozent gestiegen. Nach Daten von Tinsa hat der Quadratmeter im Schnitt 1.963 Euro erreicht. Besonders stark ist der Anstieg in der Provinz Santa Cruz de Tenerife ausgefallen. Dort liegt der Durchschnitt bereits über 2.000 Euro pro Quadratmeter.

Für viele Haushalte verschärft sich damit der Druck weiter. Die Preise liegen inzwischen teils sogar über den Hochständen der früheren Immobilienblase. Kredite und Kaufnebenkosten belasten zusätzlich. Die Debatte über Neubau, Regulierung und mehr soziale Wohnangebote wird dadurch noch dringlicher.

Wer zu Ostern einkaufen will, muss jetzt genauer planen
Wer auf den Kanarischen Inseln zu Ostern einkaufen will, muss sich auf geänderte Öffnungszeiten in vielen Supermärkten einstellen. Für Gründonnerstag und Karfreitag haben große Ketten wie Hiperdino, Mercadona, Lidl, Carrefour, Alcampo, Aldi und Spar ihre Zeiten angepasst. Manche Filialen öffnen verkürzt, andere bleiben ganz geschlossen. Einheitliche Regeln gibt es dabei nicht.

Für Verbraucher ist das vor allem eine Frage der Planung. Gerade vor dem langen Feiertagswochenende werden viele Einkäufe vorgezogen. Besonders am Karfreitag bleibt das Angebot deutlich eingeschränkt. Wer nicht vor verschlossenen Türen stehen will, sollte den eigenen Markt vorher online prüfen.

Ermittler gehen nach Todesfall in Puerto Rico von Unglücksfall aus
Nach dem Tod einer Minderjährigen in Puerto Rico gehen die Ermittler nach bisherigem Stand von einem Unglücksfall aus. Die Jugendliche ist am Wochenende im Meer gefunden worden. Nach Angaben der Guardia Civil haben die bisherigen Ermittlungen keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen ergeben. Zeugen haben ausgesagt, das Mädchen kurz zuvor noch allein am Hafen gesehen zu haben.

Der Fall bleibt trotzdem besonders sensibel. Es geht um eine junge Urlauberin und um einen Tod unter ungeklärten Umständen an einem touristischen Ort. Gerade deshalb ist Zurückhaltung entscheidend. Der aktuelle Ermittlungsstand spricht klar für ein tragisches Unglück, nicht für eine Straftat.

Playa Blanca wird noch in diesem Jahr zum Kreuzfahrthafen
Playa Blanca auf Lanzarote soll noch in diesem Jahr erstmals regelmäßig Kreuzfahrtschiffe empfangen. Der Geschäftsführer von Puertos Canarios hat bestätigt, dass für November bereits ein erstes großes Schiff mit 207 Metern Länge angemeldet ist. Nach jahrelangem Umbau und Investitionen von rund 40 Millionen Euro geht das Projekt damit in die nächste Phase. Auch Luxusjachten sollen den Hafen künftig anlaufen.

Für Yaiza und den Süden Lanzarotes ist das ein deutlicher Entwicklungsschub. Der Hafen gewinnt neben dem Fährverkehr auch für den Kreuzfahrtmarkt an Gewicht. Gleichzeitig soll die Verbindung zwischen Hafen und Ort verbessert werden. Das bringt touristische Impulse, erhöht aber auch den Druck auf Verkehr und Organisation.

Binter startet auf Lanzarote eine Premiere im Spanienverkehr
Zum ersten Mal verbindet Binter eine nichtkapitale Insel direkt mit einem Ziel auf dem spanischen Festland. Die Airline hat gestern die neue Verbindung zwischen Lanzarote und Cantabria gestartet. Der Premierenflug ist am Morgen vom Flughafen César Manrique abgehoben. Künftig soll die Route in der Sommersaison dienstags und samstags bedient werden.

Für Lanzarote ist das ein wichtiger Schritt in der Verkehrspolitik. Die Insel wird direkter an den spanischen Markt angebunden, ohne Umweg über Gran Canaria oder Teneriffa. Genau das stärkt die Position nichtkapitaler Inseln im Wettbewerb um Gäste und Verbindungen. Für Binter ist die neue Route deshalb auch ein Symbolprojekt.

Fuerteventura steuert mit fast vollen Betten auf Ostern zu
Fuerteventura steuert mit einer erwarteten Auslastung von 95 Prozent auf die Osterfeiertage zu. Trotz internationaler Unsicherheiten und schwächerer Nachfrage aus Deutschland bleibt die Insel damit fast ausgebucht. Die Zahl der deutschen Reisenden ist zwar spürbar zurückgegangen, doch andere Märkte haben einen Teil davon aufgefangen. Besonders Großbritannien, Frankreich, Italien, Polen und die nordischen Länder sorgen für Stabilität.

Das zeigt, wie wichtig breiter aufgestellte Herkunftsmärkte für die Insel geworden sind. Der deutsche Markt bleibt zentral, ist aber nicht mehr der einzige Stabilisator. Für Fuerteventura ist die hohe Auslastung ein starkes Signal vor den Feiertagen. Der Rückgang aus Deutschland zeigt zugleich, wie schnell internationale Krisen auch auf dem Archipel spürbar werden.

Bild

Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 01.04.2026 um 18:32

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1.4.2026 - Kanaren melden 19 Tote durch Ertrinken seit Januar

Tragische Bilanz: 19 Ertrinkungstote auf den Kanaren seit Januar. Trotz Warnungen unterschätzen viele die Gewalt des Meeres. Erfahren Sie mehr zur Statistik.-

Das erste Quartal 2026 schließt auf den Kanaren mit einer erschütternden Statistik. Insgesamt 19 Menschen verloren seit Januar ihr Leben durch Ertrinken. Dies entspricht einem Anstieg von 36 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 14 Todesfällen. Die neusten Daten der Plattform „Canarias, 1500 km de Costa“ verdeutlichen eine besorgniserregende Entwicklung bei Badeunfällen auf dem Archipel.

Warnungen ignoriert: 95 % der Unfälle bei Alarmstufen

Ein erschreckendes Muster zeigt sich in der Analyse: Fast alle Opfer (95 %) hielten sich trotz geltender Wetterwarnungen oder Alarmstufen der Regierung in gefährlichen Küstenzonen auf. Dabei wollten viele der Verunglückten gar nicht schwimmen. Sie wurden durch plötzliche, wuchtige Wellenschläge („Golpes de Mar“) unvorbereitet von Molen, Klippen oder Promenaden direkt ins Meer gerissen.

Insgesamt waren im ersten Quartal 50 Personen in Unfälle am oder im Wasser verwickelt. Neben den Verstorbenen mussten drei Personen in kritischem Zustand und fünf mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert werden. Zehn weitere Personen konnten unverletzt gerettet werden.

Teneriffa am stärksten betroffen

Bei der regionalen Verteilung führt Teneriffa die traurige Statistik mit acht Toten an. Es folgen Gran Canaria, Fuerteventura und El Hierro mit jeweils drei Opfern. Lanzarote und La Gomera verzeichneten jeweils einen Todesfall, während La Palma und La Graciosa in diesem Zeitraum keine Ertrinkungsopfer meldeten.

Touristen machen den Großteil der Opfer aus

Unter den identifizierten Nationalitäten befinden sich neben spanischen Staatsbürgern (3) vor allem Ausländer, darunter Deutsche (2), ein US-Amerikaner, ein Belgier, ein Norweger und ein Venezolaner. Die Statistik bestätigt, dass Unkenntnis über die Gefahren des Atlantiks oft eine Rolle spielt. Rund 80 % der verunglückten waren Touristen.

Besonders gefährlich sind die Nachmittagsstunden, in denen über die Hälfte aller tödlichen Unfälle passierte. Die meisten Tragödien ereignen sich dabei an Stränden (58 %), gefolgt von Hafenbereichen (22 %) und den oft unterschätzten Naturschwimmbecken (14 %).-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 01.04.2026 um 17:31

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1.4.2026 - Achtung! Leichtsinnigkeit auf den Kanaren wird jetzt teuer

Achtung Urlauber! Wer auf den Kanaren Warnungen ignoriert, muss Rettungseinsätze künftig selbst bezahlen. Wir klären über die neuen Regeln und die hohen Kosten auf.. 2.000 € Strafe für Rettungseinsätze-

Vorbei sind die Zeiten, in denen Leichtsinn auf den Kanaren ohne finanzielle Folgen blieb. Die Regierung kündigte an, dass Rettungskosten bei grober Fahrlässigkeit – etwa beim Ignorieren von Verboten – künftig konsequent und automatisch als Bußgeld vom Verursacher zurückgefordert werden.

Rettungseinsatz kann Tausende Euro kosten

Die Kosten für solche Einsätze sind immens. Nach dem neuen Gebührenkatalog der Zivilschutzverordnung müssen Verursacher die operativen Kosten des Einsatzes tragen. Ein Rettungshubschrauber schlägt dabei mit rund 2.000 Euro pro Flugstunde zu Buche. Hinzu kommen Kosten für Rettungsboote und das beteiligte Bodenpersonal.

Bisher scheiterten viele Bußgeldverfahren daran, dass die Betroffenen – oft Touristen – die Kanaren bereits verlassen hatten, bevor der Bescheid zugestellt werden konnte. Das soll sich nun ändern: Beamte vor Ort werden die Daten direkt am Ort des Geschehens aufnehmen, um eine sofortige Zustellung zu ermöglichen.

Social Media als Gefahrenquelle

Der gefährliche Trend zu spektakulären Social-Media-Fotos an Klippen und Naturschwimmbecken führt immer mehr zu lebensgefährlichen Situationen. Trotz Warnungen vor der Brandung und Strömungen setzen viele Urlauber ihre Sicherheit aufs Spiel – was dazu führt, dass mittlerweile 80 Prozent aller Geretteten auf den Inseln Touristen sind.

Wann wird es teuer?

Die automatische Kostenübernahme wird in folgenden Fällen ausgelöst:

- Missachtung von Wetterwarnungen (z. B. gelbe oder orangefarbene Alarmstufe).
- Betreten von Orten, die ausdrücklich gesperrt oder als Gefahrenzone gekennzeichnet sind.
- Eindeutiges fahrlässiges Verhalten, das den Einsatz provoziert hat.

Die neue Regelung soll noch vor 2027 vollständig in Kraft treten. Das Ziel sei laut Regierung nicht die bloße Einnahmeerhöhung, sondern die Prävention: Besucher sollen sensibilisiert werden, ihr Leben und das der Rettungskräfte nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 01.04.2026 um 17:25

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1.4.2026 - Militär: Kanaren werden Teil des Drohnen-Schutzschilds

Das Verteidigungsministerium integriert die Kanaren in die neue Militärstrategie gegen Drohnen. Das Aracne-System schützt ab April strategische Regionen.
Drohnenabwehr für die Kanaren: Militär setzt auf Aracne-System - Foto: Indra.-

Die Kanaren rüsten sich gegen moderne Bedrohungen aus der Luft. Das spanische Verteidigungsministerium bezieht den Archipel fest in seine neue Militärstrategie ein. Das hochmoderne „Aracne“-System soll künftig in strategisch wichtigen Regionen eingesetzt werden, um den Luftraum vor unbemannten Flugsystemen (UAS) zu schützen. In modernen Kriegsszenarien ist die Drohnenabwehr zu einem Schlüsselelement geworden – Spanien reagiert nun mit einer Investition in Millionenhöhe.

30 Millionen Euro für den Schutz des Luftraums

Das Flugabwehrartilleriekommando (MAAA) des Heeres wird in Kürze das erste Aracne-System in Empfang nehmen. Die spanische Regierung hat das System für insgesamt 30,24 Millionen Euro von der Unternehmensgemeinschaft Indra und EM&E Group erworben.

Insgesamt umfasst der Auftrag 14 Systeme: Zehn Einheiten sind für das Heer vorgesehen, während die Marine sowie die Luft- und Weltraumstreitkräfte jeweils zwei weitere Systeme erhalten. Das Projekt beinhaltet sowohl stationäre als auch mobile Einheiten sowie einen Simulator zur Ausbildung des Personals.

Die Rolle der Kanaren und Lanzarote

Aufgrund ihrer geostrategischen Lage spielen die Kanaren eine zentrale Rolle in Spaniens Verteidigungsplan. Diese Bedeutung wurde bereits durch die Inbetriebnahme des neuen 3D-Radars „Lanza“ beim Luftraumüberwachungsgeschwader (EVA 22) auf Lanzarote unterstrichen.

Das in Peñas del Chache stationierte Gerät kann ein breites Spektrum an Bedrohungen erfassen – von Raketen bis hin zu kleinen Drohnen. Dies bietet entscheidenden Schutz für den Militärflugplatz Lanzarote, der als strategische Basis für die Predator-B-Drohnen der spanischen Luftwaffe dient, die modernsten Überwachungsplattformen des Landes.

Aracne: Erkennen, Identifizieren und Neutralisieren

Das Aracne-System ist modular aufgebaut und nutzt modernste Sensortechnologie, um feindliche Drohnen unschädlich zu machen:

- Erkennung: Hochpräzise Radargeräte orten Ziele selbst in Szenarien wie Drohnenschwärmen.
- Identifizierung: Funkfrequenzsysteme klassifizieren die Signale. Bei kommerziellen Drohnen kann sogar das Modell und der Ursprung bestimmt werden.
- KI-Unterstützung: Elektrooptische Systeme richten sich automatisch auf das Ziel aus. Algorithmen der künstlichen Intelligenz helfen dabei, Drohnen präzise von Vögeln oder freundlichen Flugzeugen zu unterscheiden.
- Neutralisierung: Das System bietet zwei Wege. Elektronische Gegenmaßnahmen (Jamming) blockieren die Kommunikation der Drohne. Für den Ernstfall stehen kinetische Lösungen mit programmierbarer Splitter-Munition bereit.

Einsatzstart im April

Die ersten Einheiten des Aracne-Systems sollen laut Quellen aus dem Verteidigungsministerium bereits im April an das Flugabwehrartilleriekommando ausgeliefert werden. Neben Madrid und den Kanarischen Inseln sind Standorte in Ceuta, Melilla und Cartagena für die Stationierung vorgesehen.

Noch ist ungeklärt, ob die Abwehreinheit auf den Kanaren fest installiert wird oder flexibel mobil agiert. Fest steht das übergeordnete Ziel: Eine Schutzkuppel soll Soldaten und wichtige Infrastrukturen vor den wachsenden Gefahren durch unbemannte Flugobjekte absichern.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 01.04.2026 um 17:18

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