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11.6.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio Badeunfall am Playa de Maspalomas An der Playa de Maspalomas ist am Mittwochnachmittag eine etwa 50-jährige Frau nach einem schweren Badeunfall in kritischem Zustand per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen worden. Rettungsschwimmer des Roten Kreuzes konnten die Frau zunächst reanimieren. Anschließend übernahm der Rettungsdienst die weitere Versorgung und stabilisierte die Patientin. Sie wurde danach mit einem Rettungshubschrauber in das Universitätskrankenhaus Insular auf Gran Canaria gebracht. Straßensanierung in Moya geplant Die Gemeinde Moya plant die Sanierung von neun Straßen im Gemeindegebiet. Für das Projekt stehen rund 300.000 Euro zur Verfügung, finanziert vom Cabildo von Gran Canaria. Neben neuen Asphaltdecken werden teilweise auch Abwasserleitungen erneuert sowie Fahrbahnmarkierungen und Fußgängerüberwege verbessert. Die Arbeiten sollen innerhalb von fünf Monaten abgeschlossen werden. Zusätzlich sind im Ortsteil El Frontón weitere Straßenbauarbeiten geplant. Dort soll die Camino La Cañada für rund 66.000 Euro saniert werden. Unternehmen können ihre Angebote für beide Projekte noch bis zum 16. Juni einreichen. Kosten der Papst Reise Die Reise von Papst Leo XIV. nach Spanien kostet laut katholischer Kirche rund 25 Millionen Euro. Knapp die Hälfte davon finanzieren private Unternehmen, die dafür steuerliche Vergünstigungen erhalten. 48 Firmen und Stiftungen tragen rund zwölf Millionen Euro bei. Je nach Höhe ihrer Spende erhalten Förderer exklusive Vorteile, etwa Treffen mit dem Papst oder bevorzugte Plätze bei Veranstaltungen. Auf den Kanaren unterstützen mehr als 40 Unternehmen den Papstbesuch auf Gran Canaria. Die größten Geldgeber sind jedoch die öffentlichen Institutionen: Die kanarische Regierung stellt zwei Millionen Euro bereit, die Inselregierungen von Gran Canaria und Teneriffa jeweils 500.000 Euro. Hinzu kommen Spenden aus der Bevölkerung sowie Sachleistungen wie Fahrzeuge, Hotelrabatte und Verpflegung. Unzufriedenheit der Bewohner in Las Palmas Im Stadtteil El Salto del Negro in Las Palmas de Gran Canaria wächst die Unzufriedenheit der Anwohner. Sie berichten über Schlamm und starken Schmutz entlang der Hauptzufahrtsstraße – vom Bereich Hoya de la Plata bis hinauf zur Deponie im Viertel. In einigen Abschnitten komme es zudem zu unangenehmen Gerüchen. Die Bewohner kritisieren, dass trotz wiederholter Beschwerden bislang keine Maßnahmen ergriffen wurden. Bereits zuvor hatten sie über frei laufende Hähne und Hühner sowie Ratten im Viertel geklagt. Nun verschärfe sich die Situation durch verschmutzte Straßen und beschädigte Gehwege. Steinschläge und Geröll behinderten teilweise sogar den Fußverkehr. Viele Anwohner sprechen von einem anhaltenden Zustand der Vernachlässigung und fordern eine schnelle Reinigung und Instandsetzung des Viertels. Einführung von Pfand in Spanien In Spanien soll ab Mitte August ein neues Pfandsystem nach dem Modell des sogenannten SDDR eingeführt werden, ähnlich wie bereits in Ländern wie Portugal oder Dänemark. Geplant ist ein Pfand von etwa zehn Cent auf Getränkeverpackungen wie Dosen und Plastikflaschen. Beim Kauf wird dieser Betrag zusätzlich bezahlt und bei der Rückgabe der leeren Verpackung erstattet. Ziel des Systems ist es, die Recyclingquote deutlich zu erhöhen und das Prinzip „Flasche zu Flasche“ zu fördern. Bis 2029 sollen laut Vorgaben bis zu 90 Prozent der Verpackungen zurückgeführt werden. Parallel dazu sieht die EU strengere Regeln für Einwegprodukte vor, unter anderem für bestimmte Portionsverpackungen in der Gastronomie, die langfristig ersetzt werden sollen.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 11.06.2026 um 14:56 |
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11.6.2026 - Historisch! Papst auf Gran Canaria im Liveticker Das historischste Ereignis für die Kanaren in der modernen Zeit hat begonnen, der Papst ist auf Gran Canaria! Hier alle Details des ganzen Tages!...- Gegen 10:40 Uhr landete Papst Leo XIV am Flughafen! UPDATE VON 12:35 Uhr: Bilder zum Papstbesuch in Arguineguin: Urpsrünglicher Beitrag zum Papstbesuch auf Gran Canaria Fotos von der Ankunft des Papstes auf Gran Canaria Vorbereitungen des Papstbesuches laufen weiter Gegen 11:50 Uhr erreichte der Papst den Hafen von Arguineguin in einem weißen VW. Dort wurde der Papst erneut von Pedro Sánchez in Empfang genommen. Der Bischof der Kanarischen Inseln, José Mazuelos, begrüßte Papst Leo XIV. in Arguineguín, einer Stadt, in der Schmerz und Hoffnung eng miteinander verbunden sind. Mazuelos erinnerte daran, dass Tausende von Menschen, die vor Krieg, Hunger und Verzweiflung flohen, den Hafen von Arguineguín erreichten, nachdem sie über 1.600 Kilometer unter prekären Bedingungen über das Meer zurückgelegt hatten. Der Bischof erklärte auch, dass viele auf dieser Reise, auf der, wie er es nannte, gefährlichsten Route der Welt, ihr Leben verloren. Mazuelos sagte, die Anwesenheit des Papstes sei ein Lichtblick, eine Erinnerung daran, dass niemand unsichtbar ist. Migranten, Freiwillige und Rettungskräfte hoffen, dass der Besuch von Papst Leo XIV. am Hafen von Arguineguín auf Gran Canaria dazu beitragen wird, eine Wiederholung der „beschämenden Szene“ zu verhindern. Dieser Hafen war im Laufe der Jahre Schauplatz hunderter Rettungsaktionen und eines Vorfalls, der ihm den Beinamen „Hafen der Schande“ einbrachte: Im Herbst 2020 drängten sich dort tagelang über 2.300 Flüchtlinge. Einige der Betroffenen berichteten dem Papst direkt am Hafen von Arguineguín von ihren Erlebnissen, die sie dort gemacht haben. - weiterlesen und zum kompletten Bericht ...- Quelle: weiterlesen - zu den kompletten Bericht |
| Autor: infos-grancanaria - 11.06.2026 um 14:02 |
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11.6.2026 - Neue Eintagsfiegen von Condor – Ab 48,99 € nach Gran Canaria fliegen! Die aktuellen Eintagsfliegen von Condor bieten wieder hohes Sparpotenzial! Bereits ab 48,99 € kann man nach Gran Canaria fliegen, hier alle Angebote!...- Bereits im Juni kann es losgehen! Gran Canaria – Ein Urlaub auf Gran Canaria oder den anderen Kanarischen Inseln ist für den kommenden Sommer natürlich noch möglich. Um Geld zu sparen sollte man Angebote auch nutzen, diesmal ist es ein Angebot von Condor, die Eintagsfliegen bei Condor sind wieder da! Mit den aktuellen Angeboten der Fluggesellschaft kann man im Sommer 2026 bereits ab 48,99 € nach Gran Canaria fliegen! In diesem Fall gehts los ab Düsseldorf im Juni 2026. Im Juni sind auch Flüge ab Leipzig/Halle möglich, ab dort für nur 61,99 €. Wer ab Hamburg noch in diesem Monat fliegen will, kann beispielsweise für 69,99 € nach Gran Canaria fliegen. Alle aktuellen Angebote von Condor für Gran Canaria finden Sie hier. Wir haben bereits für Sie vorsortiert. Sollten Sie lieber ein anderes Reiseziel ansteuern wollen, dann schauen Sie sich doch alle Eintagsfliegen von Condor hier einmal an. Vielleicht finden Sie noch das passende Angebot für Ihren Urlaub im Sommer 2026! – TF-
Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 11.06.2026 um 13:58 |
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11.6.2026 - Spielplan UD Las Palmas – Saison 2025/2026 in Liga 2 UD Las Palmas erneut in den Play-Offs zum Aufstieg in Liga 1 gescheitert, diesmal gegen den FC Malaga.... Tabelle der TOP 6 2025/2026 (Stand 26.05.2026 – 18:20 Uhr) Dieser Spielplan UD Las Palmas ist ein Richtwert für die Saison 2025/2026 für das Team von Gran Canaria in der spanischen zweiten Liga (La Liga 2). Die Spieltage variieren ja nach Saisonverlauf. Wir passen dies regelmäßig an. UD Las Palmas hat in der vergangenen Saison den Klassenerhalt leider nicht geschafft. Man will aber umgehend wieder in die erste Liga! – VIEL ERFOLG DABEI! PLAY-OFF zum Aufstig in Liga 1 mit Beteiligung von UD Las Palmas: - weiterlesen und zum Spielplan... Quelle: weiterlesen und zum Spielplan |
| Autor: infos-grancanaria - 11.06.2026 um 13:53 |
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10.6.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio Las Palmas startet mit neuer Müllgebühr Zunächst werden Bescheide für Wohnungen und Ferienunterkünfte in der Inselhauptstadt verschickt. Insgesamt betrifft das rund 169.000 Haushalte und Eigentümer. Für bewohnte Wohnungen werden jährlich 149 Euro fällig, für leerstehende Wohnungen gut 108 Euro. Die Stadt rechnet mit Einnahmen von rund 25 Millionen Euro. Die Bescheide sollen noch im Juni zugestellt werden. Zahlungen sind online oder bei mehreren Banken möglich. Streik im Gesundheitssystem Im Tarifstreit mit der kanarischen Gesundheitsbehörde verschärfen die Krankenhausärzte auf Gran Canaria den Druck. Mehr als 600 Mediziner haben ihre freiwilligen Überstunden eingestellt, mit denen bislang Wartelisten für Operationen und Behandlungen abgebaut wurden. Betroffen sind vor allem die Krankenhäuser Insular-Materno Infantil und Doctor Negrín. Die Ärzte fordern Verhandlungen über bessere Arbeitsbedingungen. Die Gesundheitsbehörde warnt unterdessen vor weiteren Ausfällen bei Sprechstunden, Untersuchungen und Operationen. Für den 22. und 23. Juni sind zudem landesweite Ärztestreiks angekündigt. Vom Fußballtempel zur Papstmesse Das Estadio de Gran Canaria in Las Palmas wird derzeit für ein außergewöhnliches Großereignis umgebaut. Wo sonst die UD Las Palmas spielt, soll schon bald eine große Messe mit Papst Leo XIV. stattfinden. Das Stadion wird dafür in kurzer Zeit umgestaltet. Eine Bühne entsteht hinter einem Tor, große Kuppelkonstruktionen werden installiert und zusätzliche Zuschauerbereiche eingerichtet. Insgesamt sollen mehr als 50.000 Menschen Platz finden. Die Organisatoren sprechen von einem logistisch anspruchsvollen Aufbau, bei dem der Rasen möglichst geschont werden soll. Neben dem Stadion werden auch angrenzende Bereiche genutzt, unter anderem für Großbildübertragungen und Besucherzonen. Das Projekt ist eng getaktet, auch weil der Fußballbetrieb parallel weiterläuft. Für die Verantwortlichen ist es ein Balanceakt zwischen Sport, Infrastruktur und einem internationalen Großereignis. Gesundheitsministerium plant kostenlose Kondome für junge Menschen Angesichts steigender Zahlen sexuell übertragbarer Infektionen plant die spanische Regierung ab 2027 die kostenlose Abgabe von Kondomen an 16- bis 22-Jährige in Apotheken. Für das Programm sind zunächst neun Millionen Euro vorgesehen. Mit dieser neuen Strategie bis 2030 will das Gesundheitsministerium HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen stärker bekämpfen. Neben kostenlosen Kondomen sollen Aufklärungs- und Präventionskampagnen verstärkt werden, unter anderem bei Festivals und Großveranstaltungen. Erste LNG-Schiffsbetankung im Hafen von Las Palmas Der Hafen von Las Palmas hat erstmals ein Schiff auf den Kanarischen Inseln mit Flüssigerdgas (LNG) versorgt. Empfänger war die Schnellfähre Mercedes Pinto von Baleària, die zwischen Teneriffa, Gran Canaria und Fuerteventura verkehrt. Damit ist es die erste LNG-Lieferung im Hafen La Luz überhaupt und auch die erste LNG-Versorgung eines Baleària-Schiffes auf den Kanaren. Die Hafenbehörde sieht darin einen wichtigen Schritt hin zu einer emissionsärmeren Schifffahrt. Künftig sollen neben LNG auch alternative Kraftstoffe wie Biogas, grünes Methanol, Wasserstoff und grünes Ammoniak in das Versorgungsangebot integriert werden, um die Dekarbonisierung des Seeverkehrs voranzutreiben.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 10.06.2026 um 20:50 |
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10.6.2026 - Schneller als geplant: Ab dem 12. August ändert sich das Einkaufen und Essengehen in Spanien radikal Überraschende Wende beim Einwegpfand in Spanien: Schon ab dem 12. August gelten neue Pflichten für Verbraucher und Gastronomen. Alle Details zu Preisen und Verboten...- Aus auch für Zuckerbriefchen und Ketchup-Tüten! Spanien – Spanien beschleunigt seine Bemühungen im Umweltschutz drastisch und zieht den Zeitplan für eine der größten Alltagsänderungen der letzten Jahrzehnte unerwartet vor. Während erste Entwürfe und frühere Berichte den Start des neuen Einwegpfand- und Rückgabesystem – im Fachjargon als SDDR (Sistema de Depósito, Devolución y Retorno) bekannt – erst für das Jahresende vorschauten, herrscht nun Klarheit: Bereits am 12. August dieses Jahres müssen sich Einheimische, Residenten und Urlauber auf umfassende finanzielle und logistische Neuerungen beim Einkauf und beim Restaurantbesuch einstellen. Ähnlich wie in Vorreiterländern wie Dänemark oder dem Nachbarland Portugal wird der Kreislauf von Verpackungen damit grundlegend reformiert. Hinter der Maßnahme steht der entschlossene Kurs der Europäischen Union, den unkontrollierten Plastikmüll einzudämmen und schädliche Emissionen spürbar zu senken. Auf nationaler Ebene verweist die spanische Regierung auf das wegweisende Gesetz 7/2022 vom 8. April über Abfälle und kontaminierte Böden für eine Kreislaufwirtschaft. Mit dem neuen System wird an einem Punkt angesetzt, der für Verbraucher am sensibelsten ist: dem eigenen Geldbeutel. Durch eine gezielte Abgabe wird ein direkter finanzieller Anreiz geschaffen, Verpackungen ordnungsgemäß zu recyceln, anstatt sie ungenutzt wegzuwerfen. Das „Flaschen-zu-Flasche“-Prinzip: Wie das 10-Cent-Pfand funktioniert Das Kernprinzip des neuen SDDR-Modells basiert auf einer echten Kreislaufwirtschaft, dem sogenannten „Flaschen-zu-Flasche“-Modell. Verpackungen sollen nach dem Gebrauch nicht minderwertig weiterverarbeitet, sondern direkt wieder zu neuen, gleichwertigen Getränkebehältern umgeformt werden. Für jede Getränkedose oder Kunststoffflasche, die in Supermärkten, Geschäften, Bars, Restaurants oder ähnlichen Betrieben erworben wird, wird ab dem Stichtag im August eine Gebühr von 10 Cent fällig. Dieser Betrag versteht sich als Pfand und wird bei der Rückgabe des leeren Behälters in voller Höhe erstattet. Für die Rückgabe werden in den kommenden Monaten flächendeckend Spezialautomaten an den verschiedenen Verkaufsstellen installiert. Ein entscheidender Vorteil für die Verbraucher: Die Betriebe sind gesetzlich dazu verpflichtet, das Pfand auszuzahlen – und zwar völlig unabhängig davon, ob das Produkt ursprünglich in genau diesem Geschäft gekauft wurde oder nicht. Wer also seine Erfrischungsgetränke im großen Supermarkt einkauft, kann die leeren Behältnisse später problemlos im kleinen Laden um die Ecke oder an einer anderen Akzeptanzstelle abgeben und erhält seine 10 Cent zurück. Dadurch wird sichergestellt, dass der Rückgabeprozess so barrierefrei wie möglich in den Alltag integriert werden kann. Ausweitung auf Kartons: Diese Produkte sind konkret betroffen Die neue Verordnung greift tief in den Alltag ein, da sie einen Großteil der Produkte des täglichen Bedarfs umfasst. Die Liste der pfandpflichtigen Verpackungen ist lang und lässt sich beim täglichen Einkauf kaum ignorieren. Betroffen sind im Wesentlichen alle Behältnisse aus Kunststoff oder Metall sowie Verbundverpackungen mit einem Fassungsvermögen von bis zu 3 Litern. Dazu gehören: - Klassische Wasserflaschen aus Plastik (stilles und kohlensäurehaltiges Mineralwasser) - Dosen mit Erfrischungsgetränken, Cola, Eistee und Limonaden - Bierdosen und Biermischgetränke - Fruchtsäfte, Nektare und Saftverpackungen - Getränkekartons (Tetrapaks) bis zu einer Größe von 3 Litern Besonders die Einbeziehung von Getränkekartons stellt eine erhebliche Erweiterung zu ursprünglichen Entwürfen dar und erhöht den logistischen Druck auf die Sortiersysteme im Handel enorm. Das langfristige Ziel dieses Kraftaktes ist ambitioniert, aber gesetzlich streng festgeschrieben: Bis zum 1. Januar 2029 sollen in Spanien stolze 90 Prozent aller relevanten Abfälle erfolgreich verwertet und im Kreislauf gehalten werden. Wer die Flasche nicht zurückbringt, verliert bares Geld – eine Taktik, die sich in Nordeuropa bereits seit Jahrzehnten bewährt hat. Radikaler Schnitt in der Gastronomie: Das Aus für Mini-Verpackungen Die wohl überraschendste Neuerung betrifft jedoch nicht die klassischen Supermärkte, sondern die Gastronomie, Bars, Cafés und Hotels – ein Sektor, der gerade auf den Kanarischen Inseln von herausragender wirtschaftlicher Bedeutung ist. Die Europäische Union hat im Rahmen der neuen EU-Verordnung 2025/40, die am 22. Februar verabschiedet wurde, ein klares Verfallsdatum für bestimmte Verpackungstypen beschlossen. Dieses Verbot tritt ebenfalls am 12. August in Kraft und hat eine weitreichende Übergangsphase bis zum Jahr 2030. Konkret geht es um die weit verbreiteten Einzelportionspackungen (Tütchen, Mini-Becher und Plastikblister), die den Gästen standardmäßig zu Kaffee, Fast Food, Frühstück oder Salaten gereicht werden. Bars und Restaurants müssen diese kleinen Einwegbeutel komplett aus ihrem Service verbannen. Betroffen sind unter anderem: - Zuckerbriefchen und Süßstoffverpackungen - Salz- und Pfeffertütchen sowie Gewürzpackungen - Kleine Plastikportionen für Ketchup, Mayonnaise und Senf - Einweg-Verpackungen für Olivenöl und Essig (häufig in Salatsets zu finden) - Kaffeemilch-Kapseln und kleine Becher für Saucen oder Beilagen Gastronomen sind ab Mitte August dazu verpflichtet, diese Artikel durch alternative, nicht zum Einmalgebrauch bestimmte Behälter zu ersetzen. In der Praxis bedeutet dies eine Renaissance der klassischen Menagen*, Streuer, wiederbefüllbaren Karaffen oder Spendersysteme, die von allen Kunden gemeinsam am Tisch genutzt werden können. Der Berg an Mikro-Plastikmüll, der täglich auf den Restauranttischen des Landes anfällt, soll damit rigoros zusammengestrichen werden. Herausforderungen für den kanarischen Handel und die Gastronomie Während Umweltschützer in den neuen Fristen einen historischen Meilenstein für den Erhalt der kanarischen Natur, der Strände und des Atlantischen Ozeans sehen, blickt die lokale Wirtschaft mit großer Sorge auf den nahenden August. Insbesondere auf den Kanarischen Inseln, wo der Verband der Supermarktketten (Asuican) bereits in der Vergangenheit die immense regulatorische Last von hunderten neuen Umweltvorschriften kritisierte, sorgt der extrem beschleunigte Zeitplan für logistischen Alarm. Die kurzfristige Anschaffung und betriebsbereite Installation der Spezialautomaten erfordert von den Unternehmen erhebliche finanzielle Investitionen in einem sehr kurzen Zeitfenster. Hinzu kommt das akute Platzproblem: Viele kleinere Lebensmittelgeschäfte und Express-Supermärkte in den engen, stark frequentierten touristischen Zonen im Süden von Gran Canaria oder Teneriffa sowie historische Läden in den Altstädten wissen schlichtweg nicht, wo sie die massiven Automaten und das täglich anfallende, sperrige Verpackungsvolumen lagern sollen. Wenn Automaten fehlen oder ausfallen, muss die Rücknahme manuell an der Kasse durch das Personal erfolgen. Dies wird zu Stoßzeiten unweigerlich zu längeren Wartezeiten und erheblichem Mehraufwand führen. Dennoch bleibt das spanische Ministerium für den ökologischen Wandel hart: Der Schutz der Ressourcen, die Reduzierung von CO2-Emissionen und das schnelle Erreichen der EU-Recyclingziele stehen über den logistischen Bedenken der Wirtschaft. Verbraucher, Residenten und Urlauber sollten sich daher schon jetzt darauf einstellen, leere Flaschen, Dosen und Kartons zu Hause sorgfältig zu sammeln und nicht mehr zerdrückt in den normalen Müll zu werfen, da nur unbeschädigte Barcodes vom System akzeptiert werden. Das Einkaufen und das Essengehen auf den Kanaren wird ab diesem Sommer ein völlig anderes sein. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 10.06.2026 um 20:44 |
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10.6.2026 - Papstbesuch auf den Kanaren: Großeinsatz im Gesundheitswesen – Was Einwohner und Besucher jetzt wissen müssen Großeinsatz zum Papstbesuch auf den Kanaren: Welche Gesundheitszentren jetzt schließen und was Patienten im Notfall wissen müssen....- 10 Gesundheitszentren werden geschlossen sein! Kanaren – Der bevorstehende Besuch von Papst Leo XIV. auf den Kanarischen Inseln sorgt für weltweite Aufmerksamkeit – und für eine logistische Meisterleistung hinter den Kulissen. Um die medizinische Versorgung für die einheimische Bevölkerung und die erwarteten Tausenden von Pilgern und Touristen lückenlos zu sichern, hat das kanarische Gesundheitsministerium einen beispiellosen Großeinsatz gestartet. Rund 300 medizinische Fachkräfte und tonnenweise modernste Technik sind im Einsatz, um auf den Inseln für Sicherheit zu sorgen. Für Anwohner und Urlauber bringt dieses Großereignis jedoch spürbare Änderungen im Alltag mit sich. Viele lokale Gesundheitszentren (Centros de Salud) müssen ihren Betrieb vorübergehend umstrukturieren. In diesem Ratgeber erfahren Sie genau, welche Kliniken betroffen sind, wo Feldlazarette errichtet werden und wie Sie sich im medizinischen Notfall richtig verhalten. Ein medizinischer Schutzschild an fünf Orten gleichzeitig Es ist eine Operation der Superlativen, die es in dieser Form auf den Kanaren noch nie gegeben hat: An fünf verschiedenen Schauplätzen müssen die Rettungskräfte nahezu zeitgleich die medizinische Versorgung koordinieren. Geleitet wird das Mammutprojekt vom kanarischen Notfalldienst Kanarischen Notfalldienst (SUC). Unterstützt wird der SUC von einem riesigen Netzwerk aus Spezialisten. Dazu gehören Notfallteams der großen Krankenhäuser auf Gran Canaria und Teneriffa, medizinisches Personal des Krankenhauses Nuestra Señora de Guadalupe, das eigens von der Nachbarinsel La Gomera anreist, sowie die Mitarbeiter der Primärversorgungszentren vor Ort. Vervollständigt wird das Team durch das spezialisierte Migrantenpädiatrie-Team aus Gran Canaria, das Spanische Rote Kreuz und hochqualifizierte Krankenpflegeschüler der Europäischen Universität der Kanarischen Inseln. Gran Canaria am Donnerstag: Diese Zentren ändern ihren Betrieb Am Donnerstag, dem 11. Juni, liegt der Fokus der Papst-Reise auf Gran Canaria. Aufgrund des enormen Besucherandrangs und der gesperrten Straßen müssen insgesamt zehn Gesundheitszentren ihren gewohnten Ablauf anpassen. In folgenden Einrichtungen kommt es zu Änderungen: - Arguineguín & Maspalomas - Triana, San Roque & San José - Tamaraceite & Lomo Blanco - Guanarteme, Cuevas Torres & Barrio Atlántico Wichtig für Patienten: In diesen Zentren wird der normale Betrieb am Donnerstag reduziert. Um die Erreichbarkeit zu garantieren, wird verstärkt auf telefonische Beratungen gesetzt. Gleichzeitig werden die Notfallaufnahmen massiv aufgestockt, um sowohl Akutfälle aus der Bevölkerung als auch kollabierte Besucher der Papst-Veranstaltungen sofort behandeln zu können. Teneriffa am Freitag: 14 Gesundheitszentren im Ausnahmezustand Am Freitag verlagert sich das Geschehen nach Teneriffa. Hier sind sogar 14 medizinische Einrichtungen von der Umstrukturierung betroffen. Besonders rund um die historischen Zentren und Ballungsräume wird mit einem extremen Verkehrsaufkommen gerechnet. Stellen Sie sich auf Änderungen in folgenden Zentren ein: - Laguna-Mercedes & Laguna-Universidad - San Benito & Finca España - La Cuesta, Tíncer & Taco - Barranco Grande & Ofra - Los Gladiolos & Barrio La Salud - Dr. Guigou, Toscal & Anaga Auch hier gilt: Wer keinen dringenden medizinischen Notfall hat, sollte auf telefonische Konsultationen ausweichen oder geplante Termine verschieben, da die Kapazitäten für die Akutmedizin freigehalten werden. Feldlazarette und Rettungshubschrauber: Die Rettungslogistik Um im Ernstfall sekundenschnell reagieren zu können, errichtet der Rettungsdienst drei voll ausgestattete Feldlazarette an den wichtigsten Knotenpunkten: Zwei dieser mobilen Kliniken werden im Stadion von Gran Canaria aufgebaut, während ein drittes großes Feldlazarett auf dem Messegelände von Teneriffa platziert wird. An Orten wie dem Pier von Arguineguín, dem historischen Stadtteil Vegueta und in La Laguna werden zudem feste medizinische Anlaufstellen eingerichtet. Ein besonderes Highlight der Sicherheitsmaßnahmen: Der medizinische Rettungshubschrauber des SUC, der normalerweise am Flughafen Gran Canaria stationiert ist, wird am Donnerstagmorgen direkt auf dem Fußballplatz von Arguineguín positioniert. Damit wird sichergestellt, dass Schwerstkranke aus dem Süden der Insel ohne Stau oder Verzögerungen direkt auf dem Luftweg in die großen Spezialkliniken transportiert werden können. Ratgeber: Was sollten Einheimische und Touristen jetzt beachten? Damit Sie trotz des Ausnahmezustands sicher und entspannt durch die Tage des Papstbesuchs kommen, empfiehlt es sich, einige grundlegende Ratschläge zu befolgen: 1. Nutzen Sie die Telefon-Sprechstunde Wenn Sie am Donnerstag oder Freitag ein Rezept benötigen oder ein nicht dringendes medizinisches Anliegen haben, rufen Sie vorab in Ihrem Gesundheitszentrum an. Viele Anliegen lassen sich an diesen Tagen unkompliziert am Telefon klären, ohne dass Sie im Stau stehen oder überfüllte Wartezimmer blockieren. 2. Planen Sie mehr Zeit für Wege ein Durch die Straßensperren und Pilgerströme kann es zu erheblichen Verzögerungen kommen. Sollten Sie einen unaufschiebbaren Arzttermin haben, brechen Sie deutlich früher auf als gewohnt. 3. Medikamentenvorrat prüfen Chronisch kranke Menschen, die in den betroffenen Gebieten leben, sollten rechtzeitig vor Donnerstag prüfen, ob sie ausreichend Dauermedikamente zu Hause haben, um unnötige Wege während der Stoßzeiten zu vermeiden. 4. Verhalten bei Großveranstaltungen Falls Sie selbst an einer der Papst-Veranstaltungen teilnehmen: Achten Sie auf ausreichenden Sonnenschutz, trinken Sie genug Wasser und prägen Sie sich die Standorte der gut sichtbaren Hilfszelte und der mobilen Patrouillen des Roten Kreuzes ein. Fazit: Ein beispielloser Schutzschild für die Inseln Der Besuch des Papstes ist für die Kanarischen Inseln ein Jahrhundertereignis. Dank der engen Zusammenarbeit von Ärzten, Pflegekräften, Notfallkoordinatoren und Logistikern des SUC ist gewährleistet, dass trotz der Ausnahmesituation niemand auf medizinische Hilfe verzichten muss. Das System wurde so flexibel gestaltet, dass die alltägliche Notfallversorgung der Bevölkerung strikt von den Sondereinsätzen für die Großveranstaltungen getrennt bleibt – ein logistisches Meisterwerk für die Gesundheit aller. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 10.06.2026 um 20:35 |
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10.6.2026 - Heftiger Schlagabtausch im Parlament: Pedro Sánchez lehnt Neuwahlen strikt ab Brutaler Schlagabtausch im spanischen Parlament: Warum Premier Sánchez trotz massiver Korruptionsvorwürfe der Opposition bis 2027 an der Macht bleiben will...- Er verweist auf die gleiche Korruption der PP und M. Rajoy... Spanien – In der spanischen Politik herrscht derzeit eine außergewöhnlich aufgeheizte und polarisierte Stimmung. Ministerpräsident Pedro Sánchez hat den vehementen Forderungen der konservativen Opposition nach vorgezogenen Neuwahlen eine unmissverständliche und endgültige Absage erteilt. Während einer hochemotionalen und von heftigen Zwischenrufen begleiteten Sitzung des Regierungsausschusses im spanischen Parlament machte der sozialistische Regierungschef deutlich, dass er die verfassungsmäßig festgelegte Legislaturperiode von vier Jahren voll ausschöpfen werde. Damit steht für die politische Landschaft fest: Vor dem Jahr 2027 wird es in Spanien keine nationalen Parlamentswahlen geben. Der Vorsitzende der konservativen Volkspartei (PP), Alberto Núñez Feijóo, hatte zuvor den sofortigen Rücktritt des Premiers gefordert und außergewöhnlich schwere persönliche sowie politische Vorwürfe erhoben. Der darauffolgende verbale Schlagabtausch entwickelte sich rasch zu einer regelrechten Generalabrechnung, bei der sich beide Spitzenpolitiker gegenseitig tiefgreifende Korruption in ihren jeweiligen Parteien vorwarfen und alte Wunden der spanischen Zeitgeschichte aufrissen. Der Frontalangriff der Opposition: Feijóo fordert den sofortigen Rücktritt Die Angriffe des Oppositionsführers Alberto Núñez Feijóo fielen in ihrer Wortwahl und Intensität beispiellos scharf aus. Feijóo warf dem Ministerpräsidenten direkt vor, eine Art „kleine Gestapo“ innerhalb der Regierungsstrukturen anzuführen. Diese Bezeichnung sorgte im Plenarsaal für erhebliche Unruhe. Nach Ansicht des PP-Chefs wird diese Exekutive in der Geschichte des Landes nicht für ihre politischen Fähigkeiten oder ihre wirtschaftlichen Erfolge in Erinnerung bleiben, sondern vor allem für ihre vermeintlichen Vertuschungsmanöver und den strategischen Einsatz von Machtmitteln zur eigenen Absicherung. Feijóo ging in seiner Rhetorik noch einen Schritt weiter und erklärte, dass Sánchez als „Anstifter, Finanzier und Nutznießer des schwerwiegendsten Korruptionsfalls“ in die gesamte Geschichte der spanischen Demokratie eingehen werde. Um diese Anschuldigungen mit einer moralischen und ethischen Komponente zu versehen, zog der Oppositionsführer überraschend den jüngsten Papstbesuch des Ministerpräsidenten heran. Wer mit solchem Eifer und solcher Hingabe an einem Treffen mit dem Oberhaupt der katholischen Kirche teilnehme, so Feijóo, der müsse schließlich auch ganz genau wissen, dass man im Leben und in der Politik sowohl durch aktives Handeln als auch durch bewusstes Unterlassen sündigen und schwere Verbrechen begehen kann. Nach Ansicht der konservativen Volkspartei gibt es für Pedro Sánchez keinen legitimen politischen Spielraum mehr, um im Amt zu verbleiben. Feijóo stellte den Regierungschef vor ein hartes, auswegloses Dilemma: Sollte der Ministerpräsident über die mutmaßlichen Unregelmäßigkeiten, Geldflüsse und Skandale in den eigenen Reihen vollständig informiert gewesen sein, müsse er wegen aktiver Korruption und Begünstigung sofort zurücktreten. Sollte er hingegen von all diesen Vorgängen tatsächlich nichts gewusst haben, sei ein Rücktritt wegen absoluter Inkompetenz und des Verlusts der Kontrolle über den eigenen Regierungsapparat unausweichlich. Die Opposition versucht mit dieser Argumentation, den politischen Druck auf die ohnehin fragile Minderheitsregierung maximal zu erhöhen und das Thema der moralischen Integrität dauerhaft im Fokus der medialen Berichterstattung und damit auch in den digitalen Nachrichtendiensten der Bürger zu halten. Ein umfassender Katalog schwerer Anschuldigungen gegen die Sozialisten Im Zuge seiner emotional vorgetragenen Rede listete Alberto Núñez Feijóo eine ganze Reihe von konkreten, mutmaßlichen Skandalen und schweren Verfehlungen auf, die der aktuellen Regierungsmannschaft sowie der sozialistischen Partei (PSOE) direkt angelastet werden. Unter anderem brachte er ein konkretes Detail aus laufenden politischen Debatten ein: Er identifizierte den Ministerpräsidenten mit den Initialen „PS“, die in den persönlichen Tagebüchern und Notizen der ehemaligen sozialistischen Aktivistin Leire Díez aufgetaucht sein sollen, und forderte Sánchez ultimativ auf, zu diesen handschriftlichen Vermerken Stellung zu beziehen. Die Vorwürfe, die die Volkspartei gegen die regierende PSOE erhebt, wiegen außerordentlich schwer und berühren unterschiedlichste Ebenen der staatlichen Verwaltung, der Parteifinanzierung und der moralischen Führung des Landes. Zu den massivsten Kernpunkten der oppositionellen Anklage gehört die Behauptung, dass parteiinterne Vorwahlen der Sozialisten in der Vergangenheit mit Geldern finanziert worden seien, die direkt aus dem Milieu der Prostitution stammten. Zudem behauptete Feijóo vor den Abgeordneten, dass zwei der engsten und vertrautesten Mitarbeiter des Ministerpräsidenten bei der Vergabe von lukrativen öffentlichen Aufträgen regelrecht darum konkurriert hätten, wer die höheren Bestechungsgelder einstreichen könne. In der traditionsreichen Parteizentrale der PSOE in der Ferraz-Straße in Madrid seien laut Feijóo Bargeldbeträge in großem Stil und ohne jede Kontrolle ausgetauscht worden, während Orgien, ausschweifende Feste und schmutzige politische Tricks direkt mit öffentlichen Geldern und somit auf Kosten der spanischen Steuerzahler bezahlt worden seien. Auch die staatliche Industrieholding SEPI geriet im Zuge dieser Abrechnung ins Visier der harten Kritik: Ihr wird vonseiten der PP vorgeworfen, marode Unternehmen durch gezielte politische Einflussnahme und Günstlingswirtschaft gerettet zu haben. Schließlich sparte Feijóo auch nicht mit harter Kritik an der spanischen Außenpolitik und bezichtigte den ehemaligen sozialistischen Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero, das „Juwel und der Mittelpunkt eines korrupten internationalen Komplotts“ zu sein. Trotz dieser fundamentalen und vernichtenden Kritik an der Regierungsführung betonte Feijóo am Ende dieses Abschnitts ausdrücklich, dass die Gerichte, die unabhängigen Richter, die Antikorruptionsstaatsanwaltschaft sowie die verschiedenen Polizeikräfte wie die UDEF und die Guardia Civil im demokratischen Spanien selbstverständlich uneingeschränkten Respekt genießen und ihre Arbeit ohne politische Einmischung fortsetzen werden. Sánchez kontert scharf: Das Rätsel um „M. Rajoy“ und die Geister der PP-Vergangenheit Ministerpräsident Pedro Sánchez ließ diese massiven und weitreichenden Angriffe auf seine Person und seine Partei keineswegs unkommentiert. Er reagierte mit einer perfekt vorbereiteten und rhetorisch geschliffenen Gegenoffensive, die direkt auf die historischen Schwachstellen der Volkspartei abzielte. Auf die provokante Frage Feijós, wie lange er diesen „Müll“ noch in die Länge ziehen wolle, bevor er dem spanischen Volk endlich eine Stimme durch Neuwahlen gebe, entgegnete Sánchez mit fester Stimme, dass er eigene Fehler und Schwächen der Regierung durchaus akzeptiere und reflektiere. Er werde jedoch niemals das Ausmaß an Heuchelei und Doppelmoral akzeptieren, das die Volkspartei an den Tag lege. Wer versucht, im Parlament mit Akronymen und geheimnisvollen Initialen wie „PS“ zu spielen, der solle nach den klaren Worten des Regierungschefs zuerst einmal die wichtigste Frage der spanischen Justizgeschichte beantworten: Wer verbirgt sich eigentlich hinter dem berüchtigten Kürzel „M. Rajoy“, das jahrelang in den geheimen Buchhaltungsunterlagen und den sogenannten „Bárcenas-Papieren“ der Volkspartei auftauchte? Dies war eine unmissverständliche Anspielung auf den ehemaligen PP-Ministerpräsidenten Mariano Rajoy und den tiefgreifenden Gürtel-Skandal, der letztlich im Jahr 2018 durch ein konstruktives Misstrauensvotum zum Sturz der damaligen PP-Regierung und zur Amtsübernahme durch Sánchez geführt hatte. Sánchez hielt der Opposition schonungslos den Spiegel der eigenen Parteigeschichte vor und erklärte, dass die PP aufgrund ihrer eigenen Vergangenheit absolut kein Fundament besitze, um moralische Lehren zu erteilen. Er erinnerte die Abgeordneten und die Öffentlichkeit an die gigantischen Justizskandale, die die Volkspartei in den vergangenen zwei Jahrzehnten erschüttert und teilweise gelähmt haben, darunter die prominenten Fälle Púnica, Gürtel und Kitchen. Auch die Existenz einer sogenannten „patriotischen Polizei“ – einer vermeintlich illegalen Struktur innerhalb des Innenministeriums unter früheren konservativen Regierungen, die gezielt zur Ausspionierung und Diskreditierung politischer Gegner sowie zur Vertuschung eigener Straftaten eingesetzt worden sein soll – brachte der Ministerpräsident erneut aufs Tapet. Um die persönliche Glaubwürdigkeit des aktuellen Oppositionsführers direkt zu attackieren, verwies Sánchez zudem auf die weithin bekannte, historische Verbindung Feijós zu Marcial Dorado. Dorado ist ein verurteilter Tabak- und Drogenhändler, mit dem der heutige PP-Chef in den 1990er Jahren gemeinsame Urlaube verbracht hatte und auf einer Yacht fotografiert worden war. Mit diesen harten Fakten machte Sánchez deutlich, dass die Führung der Volkspartei in Fragen der politischen Integrität und der Sauberkeit im öffentlichen Leben keinerlei moralische Überlegenheit für sich beanspruchen kann. Der erbitterte Streit um die Parteizentralen und die „Stimme der unsichtbaren Herren“ Ein weiterer strategischer Kernpunkt in Sánchez’ Verteidigungsrede war der direkte, bauliche und finanzielle Vergleich der beiden Parteihauptquartiere in Madrid. Der Ministerpräsident betonte mit Nachdruck, dass er mit Stolz in der sozialistischen Zentrale in der Ferraz-Straße sitze. Dieses Gebäude sei im Gegensatz zur nationalen Parteizentrale der PP in der Génova-Straße zu keinem Zeitpunkt mit illegalem Schwarzgeld, verdeckten Spenden oder Schmiergeldern renoviert oder finanziert worden. Sánchez warf den Konservativen vor, eine tiefe Doppelmoral zu leben: „Sie predigen jeden Tag lautstark Demokratie, weigern sich aber beharrlich, das klare Ergebnis der demokratischen Wahlen anzuerkennen. Sie predigen Legitimität und versuchen gleichzeitig, die massive Korruption in den eigenen historischen Reihen zu vertuschen und kleinzureden.“ Bezüglich der permanenten und fast rituellen Forderungen nach vorgezogenen Neuwahlen erklärte der Regierungschef, dass die PP im Grunde genommen jedes einzelne Jahr vorgezogene Wahlen fordere, weil sie psychologisch nicht in der Lage sei, die demokratische Legitimität einer progressiven Koalitionsregierung zu akzeptieren. Das eigentliche strukturelle Problem der spanischen Politik sei derzeit jedoch nicht, dass das spanische Volk keine Stimme habe oder zu wenig gehört werde. Vielmehr besitze der Oppositionsführer Alberto Núñez Feijóo selbst überhaupt keine eigene, unabhängige Stimme. Er fungiere in der Realität lediglich als die willfährige „Stimme seiner Herren“. Damit zielte Sánchez direkt auf mächtige wirtschaftliche, finanzielle und mediale Machtzirkel im Hintergrund ab. Diese Eliten seien laut der Aussage des Ministerpräsidenten zutiefst beunruhigt über die mutigen und erfolgreichen Entscheidungen der aktuellen Regierung. Zu diesen konkreten sozialen Fortschritten gehören unter anderem die deutliche Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns, die kontinuierliche Anpassung und garantierte Aufwertung der Renten für Millionen von Seniorinnen und Senioren, die gezielte Stärkung des sozialen Wohlfahrtsstaates sowie die Verabschiedung von wegweisenden Gesetzen, die dem territorialen und gesellschaftlichen Zusammenleben und dem Frieden in den verschiedenen Regionen Spaniens dienen. Stabilität bis 2027: Die sozialistische Minderheitsregierung blickt selbstbewusst nach vorn Zum Abschluss seiner kämpferischen Replik forderte Pedro Sánchez die Abgeordneten der Volkspartei auf, ihre destruktive und von persönlichem Hass geprägte Oppositionsarbeit ruhig fortzusetzen, stellte jedoch gleichzeitig unmissverständlich klar, dass sich die Regierung von diesen Manövern in keiner Weise blockieren oder einschüchtern lassen werde. Er bezeichnete Feijóo in einem finalen rhetorischen Paukenschlag als den „schlechtesten Oppositionsführer in der gesamten Geschichte der spanischen Demokratie“ und hielt diesem harten Urteil die aktuellen wirtschaftlichen und sozialen Kennzahlen des Landes entgegen. Spanien befinde sich gegenwärtig in einer seiner wirtschaftlich besten und stabilsten Phasen der letzten Jahrzehnte, mit starkem Wachstum und hoher Beschäftigung. Aus diesem Grund sei die aktuelle Regierung fest entschlossen, genau so lange weiterzuregieren, wie es der souveräne Wille des spanischen Volkes vorsehe. Das unmissverständliche Signal aus dem Palast der Moncloa lautet somit: Die verfassungsmäßige Legislaturperiode steht felsenfest, und die politischen Querschüsse der Opposition werden an der Stabilität der Regierung bis zum regulären Wahljahr 2027 absolut nichts ändern. Die Bürgerinnen und Bürger können sich auf Kontinuität verlassen, während der politische Diskurs in Madrid weiterhin von maximaler Härte geprägt bleibt. – MF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 10.06.2026 um 20:28 |
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10.6.2026 - Großreinemachen auf Gran Canaria: Millionenprojekt beseitigt Gewächshaus-Ruinen am Flughafen 1,5 Millionen Euro für den Südosten Gran Canarias: Altschulden der Landwirtschaft weichen neuen Jobs. Erfahren Sie alles über das erfolgreiche Umweltprojekt...- Es ist bereits die Dritte AKtion dieser Art! Gran Canaria – Wer auf dem Flughafen von Gran Canaria landet, blickt beim Anflug oft auf weite Landschaften. Doch direkt neben den modernen Landebahnen prägen seit Jahren verlassene, verfallene Gewächshäuser das Bild. Damit ist jetzt endgültig Schluss. Das Ministerium für Beschäftigung und lokale Entwicklung der Inselregierung (Cabildo de Gran Canaria) hat eine massive Finanzspritze genehmigt, um das wichtige Umwelt- und Beschäftigungsprojekt in seine lang ersehnte dritte Runde zu schicken. Insgesamt 1,5 Millionen Euro werden für diese neue Phase der Beschäftigungskampagne bereitgestellt. Die Initiative verfolgt ein klares Doppelziel: Sie bietet Menschen aus schwierigen Lebenslagen eine echte berufliche Perspektive und befreit gleichzeitig dutzende Hektar Land im Südosten der Insel von unschönem Agrarmüll. Das Projekt konzentriert sich vor allem auf die drei großen Gemeinden Ingenio, Agüimes und Santa Lucía de Tirajana, die unmittelbar an das Flughafengelände grenzen. Ein optischer Neustart für das Tor zur Insel Für die Inselregierung steht fest, dass der erste Eindruck der Urlauber entscheidend ist. Juan Díaz, der Leiter des zuständigen Ministeriums, betonte nachdrücklich die Bedeutung dieses Vorhabens. Nach seinen Worten bekräftigt der Inselrat mit der nunmehr dritten Auflage des Plans sein langfristiges Engagement für die Region. Dank der bisherigen Bemühungen konnte bereits ein stark vernachlässigtes Areal aufgewertet werden, das zuvor ein wenig attraktives Bild von Gran Canaria vermittelt hatte. Die Maßnahmen gelten als strategischer Schlüssel. Einerseits verbessert das Programm die Chancen für Arbeitslose direkt vor Ort, andererseits wertet es die gesamte Einflugschneise optisch auf. Die verlassenen Holz- und Plastikkonstruktionen der alten Tomaten- und Bananenplantagen, die oft über Jahrzehnte hinweg der Witterung ausgesetzt waren, verschwinden damit Stück für Stück aus der Landschaft. Dringlichkeitsverfahren im Inselrat sichert die Finanzierung Damit die Arbeiten zügig fortgesetzt werden können, war schnelles bürokratisches Handeln gefragt. In der Plenarsitzung im Mai stimmte der Inselrat von Gran Canaria im Eilverfahren für eine entsprechende Kreditänderung. Dieser Schritt ermöglicht es dem Ressort von Juan Díaz, der Südostvereinigung (Mancomunidad del Sureste) den großzügigen Zuschuss von 1,5 Millionen Euro direkt zu überweisen. Die offizielle Bezeichnung der Kampagne lautet „Beschäftigungsplan zur Säuberung und Verbesserung der Umwelt: Flughafen-Touristengebiet“. Was im Jahr 2024 als ambitionierter Versuch begann, hat sich mittlerweile zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt. Durch die enge Kooperation zwischen dem Arbeitsamt der Kanarischen Inseln (SCE) und dem Inselrat konnten in den vergangenen Phasen bereits fast einhundert Hektar Land komplett von Plastikresten und gefährlichen Ruinen befreit werden. Diese Fläche entspricht der Größe von rund 140 Fußballfeldern. Chancen für 65 Menschen aus der Region Im Mittelpunkt der aktuellen Kampagne stehen die Menschen, die es auf dem regulären Arbeitsmarkt besonders schwer haben. Das überarbeitete Projekt richtet sich gezielt an 65 Arbeitslose aus dem Südosten der Insel. Um einen der begehrten Plätze zu erhalten, müssen die Bewerber klare Kriterien erfüllen: - Sie müssen offiziell als arbeitssuchend gemeldet sein. - Ihr Hauptwohnsitz muss in den Gemeinden Agüimes, Ingenio, Santa Lucía oder in den direkt angrenzenden Gebieten liegen. - Sie müssen zu einer Zielgruppe gehören, die mit erheblichen Vermittlungshemmnissen zu kämpfen hat. Zu diesen besonderen Gruppen zählen vor allem Langzeitarbeitslose, Jugendliche auf der Suche nach ihrem ersten Job oder ohne Schulabschluss, Personen über 45 Jahre sowie von Arbeitslosigkeit betroffene Frauen. Um sicherzustellen, dass die Hilfe genau dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird, müssen mindestens 60 Prozent der Teilnehmenden – das entspricht 39 Personen – nachweislich von sozialer Ausgrenzung bedroht sein. Mehr als nur Aufräumarbeiten: Ausbildung mit Zukunft Dass dieses Konzept funktioniert, zeigen die Ergebnisse der ersten beiden Durchgänge. Damals erhielten insgesamt 83 Teilnehmende feste Arbeitsverträge mit einer Laufzeit von jeweils sechs Monaten. Doch das Programm setzt nicht nur auf reine Beschäftigung für den Moment, sondern investiert intensiv in die Zukunft der Menschen. Während ihrer sechsmonatigen Anstellung absolvieren die Arbeitskräfte verschiedene qualifizierende Zusatzschulungen. Dazu gehören fundierte Kurse in den Bereichen der beruflichen Risikoprävention, der modernen industriellen Abfallwirtschaft, der Lebensmittelverarbeitung sowie im fachgerechten Umgang mit Pflanzenschutzmitteln. Durch diese breit gefächerte Ausbildung erwerben die Teilnehmenden wertvolle Zertifikate, die ihre Chancen auf eine dauerhafte Anstellung auf dem privaten Arbeitsmarkt nach Ablauf des Projekts drastisch erhöhen. Mit der Fortführung dieser Kampagne beweist Gran Canaria eindrucksvoll, wie moderner Umweltschutz, die optische Aufwertung der touristischen Infrastruktur und aktive Sozialpolitik erfolgreich Hand in Hand gehen können. Die Reaktivierung des Programms sorgt dafür, dass die unschönen Altlasten der Vergangenheit verschwinden und gleichzeitig neue Lebensperspektiven für die lokale Bevölkerung entstehen. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 10.06.2026 um 20:13 |
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9.6.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio Gesundheitsbehörden geben Tipps für Papstbesuch Das Gesundheitsministerium hat anlässlich des Besuchs von Papst Leo XIV. auf Gran Canaria und Teneriffa fünf Empfehlungen veröffentlicht, um Ohnmachtsanfälle und gesundheitliche Notfälle zu vermeiden. Bürger werden dazu aufgerufen, ausreichend Wasser zu trinken, leichte Kost zu bevorzugen und auf Alkohol, koffeinhaltige Getränke sowie zuckerhaltige Limonaden zu verzichten. Für längere Aufenthalte im Freien raten die Behörden zu leichter, atmungsaktiver Kleidung, einer Jacke für die Abendstunden, einem Regenschirm als Sonnenschutz sowie bequemen, eingelaufene Schuhe. Zum Schutz vor Hitze und Sonneneinstrahlung sollten Besucher Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50+, eine Kopfbedeckung und eine UV-Schutzbrille verwenden. Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder Herzkrankheiten werden gebeten, ihre Medikamente einschließlich Reserven, die Krankenversicherungskarte sowie eine Kopie ihres aktuellen Arztberichts mitzuführen. Ziel der Maßnahmen ist es, gesundheitliche Zwischenfälle während der Großveranstaltungen zu verhindern. Studie warnt vor zunehmender Wasserknappheit Eine Studie der Universität La Laguna prognostiziert für die Kanarischen Inseln einen deutlichen Rückgang der natürlichen Wasserressourcen im Laufe des Jahrhunderts. Ursachen sind steigende Temperaturen, höhere Verdunstung und gleichbleibende oder sinkende Niederschläge. Besonders betroffen sind die westlichen Inseln, während für Gran Canaria langfristig eine nahezu vollständige Erschöpfung der heute noch vorhandenen natürlichen Wasserreserven vorhergesagt wird. Auch auf Fuerteventura und Lanzarote dürfte sich die bereits bestehende Wasserknappheit weiter verschärfen. Die Forscher empfehlen einen Ausbau der Meerwasserentsalzung mit erneuerbaren Energien, effizientere Bewässerungssysteme sowie eine nachhaltige Wasserplanung für Tourismus und Landwirtschaft, um den Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken. Schließung des Flughafens Coventry beendet historische Verbindung Mit der geplanten Schließung des historischen Flughafens Coventry am 11. Juni 2026 endet eine jahrzehntelange Verbindung zwischen den britischen Midlands und dem Süden Gran Canarias. Seit den 1960er Jahren nutzten zahlreiche Urlauber den Flughafen für Reisen nach Maspalomas und Playa del Inglés, wodurch der Tourismus auf der Insel maßgeblich gefördert wurde. Die Schließung symbolisiert nach Ansicht von Tourismusvertretern das Ende einer Ära des britischen Pauschaltourismus. Dieser hatte wesentlich zur Entwicklung der Ferienregionen Playa del Inglés beigetragen. Gleichzeitig bleibt das Luftfahrterbe des Flughafens durch das Midlands Air Museum erhalten. Wohnungspreise auf den Kanaren steigen weiter deutlich Die Immobilienpreise auf den Kanarischen Inseln sind im letzten Jahr um 10,7 Prozent gestiegen. Dadurch kostet eine durchschnittliche 90-Quadratmeter-Wohnung heute rund 20.000 Euro mehr als Anfang 2025 und liegt nun bei knapp 195.000 Euro. Experten sehen die Kanaren weiterhin als eine der am stärksten von der Wohnungskrise betroffenen Regionen Spaniens. Ursachen sind unter anderem Bevölkerungswachstum, Wohnungsmangel, der starke Tourismus und eine Nachfrage, die das Angebot deutlich übersteigt. Und den nächsten zehn Jahren könnten auf den Inseln rund 145.000 neue Haushalte entstehen. Ohne einen deutlichen Ausbau des Wohnungsangebots dürfte sich der Druck auf dem Immobilienmarkt weiter verschärfen.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 09.06.2026 um 13:27 |
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9.6.2026 - Rente auf Gran Canaria: Wie viel Geld braucht man wirklich? Miete, Steuern & Zahnarzt: Wie viel Geld brauchen Rentner wirklich auf Gran Canaria? Konkrete Rechenbeispiele und versteckte Kosten im Check...- Konkrete Rechenbeispiele und versteckte Kosten im Check. Renten-Paradies oder Finanz-Falle? Wie viel Geld Sie wirklich für ein Leben auf Gran Canaria brauchen Der Traum ist verlockend: Den kalten, grauen Wintermonaten in Deutschland dauerhaft entfliehen, stattdessen das ganze Jahr über milde Temperaturen um die 24 Grad (im Süden der Insel als Durchschnitt!), lange Sandstrände und das entspannte kanarische Lebensgefühl genießen. Gran Canaria – und insbesondere der touristische Süden rund um Playa del Inglés, Maspalomas und San Agustín – gehört seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Destinationen für deutsche Auswanderer im Ruhestand. Doch wer den Schritt wagt, stellt oft fest: Das Leben im Urlaub unterscheidet sich fundamental vom Alltag als Resident. Vor Ort zeigt sich eine deutliche Spaltung unter den ausländischen Rentnern, die nichts mit dem ursprünglichen sozialen Status im Heimatland zu tun hat, sondern primär von der individuellen Wohn- und Finanzsituation bestimmt wird. Wer durch die Straßen von Playa del Inglés blickt, sieht diese Kluft täglich. Auf der einen Seite gibt es die Gruppe der „Sorglosen“: Rentner, die meist vor zehn, zwanzig oder dreißig Jahren eine Immobilie erworben oder geerbt haben. Da sie schuldenfrei im Wohneigentum leben und keine monatlichen Mietzahlungen leisten müssen, reicht ihre durchschnittliche Rente völlig aus, um ein komfortables Leben zu führen. Sie sitzen entspannt in den Cafés der Anschlusszentren wie dem Yumbo– oder Cita-Center, gehen regelmäßig essen, unterhalten einen Kleinwagen und fliegen spontan für Familienfeste nach Deutschland. Auf der anderen Seite steht eine wachsende Zahl von Senioren, die vollständig auf eine normale Altersrente angewiesen sind und zu aktuellen Marktpreisen mieten müssen. Für sie ist das Leben im vermeintlichen Paradies oft von permanenter finanzieller Anspannung geprägt. Ein Kaffee im Restaurant wird zum Luxus, und unvorhergesehene Ausgaben bedrohen sofort die gesamte wirtschaftliche Existenz. Dieser Ratgeber beleuchtet die realen Kosten, gesetzlichen Hintergründe und steuerlichen Fallstricke für das Leben als Rentner auf Gran Canaria, damit der Traum von der Sonne nicht im finanziellen Fiasko endet. Die Wohnsituation als Schicksalsfaktor: Eigentum versus Mietmarkt Die wichtigste Weichenstellung für die finanzielle Machbarkeit des Ruhestands auf den Kanaren ist die Frage: Miete oder Eigentum? Der Immobilienmarkt auf Gran Canaria hat sich in den letzten Jahren drastisch verändert. Während in den 1990er und frühen 2000er Jahren Apartments in Playa del Inglés noch zu erschwinglichen Preisen erworben werden konnten, haben die Nachfrage durch europäische Investoren und der Boom der Ferienvermietung (Vivienda Vacacional) die Preise in die Höhe getrieben. Wer heute in Playa del Inglés oder Maspalomas eine Wohnung mieten möchte, sieht sich mit harten Realitäten konfrontiert. Ein einfaches Apartment mit einem Schlafzimmer, Wohnküche und Balkon kostet im touristischen Süden selten unter 800 bis 1.000 Euro kalt. Hinzu kommen Nebenkosten. Für Rentner, die eine deutsche Durchschnittsrente von beispielsweise 1.200 bis 1.400 Euro beziehen, frisst die Miete somit bereits den Löwenanteil des Budgets auf. Ohne Ersparnisse oder Zusatzeinkünfte gerät die Haushaltskasse hier schnell in Schieflage. Rechtlich geschützt sind Mieter in Spanien zwar durch das nationale Mietgesetz, die Ley de Arrendamientos Urbanos (LAU). Dieses Gesetz regelt unter anderem, dass ein langfristiger Mietvertrag (Contrato de vivienda habitual) vom Mieter auf bis zu fünf Jahre (bzw. sieben Jahre, wenn der Vermieter eine juristische Person ist) verlängert werden kann. Allerdings versuchen viele Vermieter in den Tourismusgebieten, diese strengen Regelungen zu umgehen, indem sie nur befristete Saisonverträge (Contrato de temporada) für maximal 11 Monate anbieten. Für Rentner bedeutet dies ständige Unsicherheit, da nach Ablauf des Vertrages saftige Mieterhöhungen oder die Eigenbedarfskündigung drohen. Kostenrechnung: Was kostet das Leben als Paar und als Single? Die Lebenshaltungskosten hängen entscheidend davon ab, ob man die Kosten teilen kann oder den Haushalt allein bestreitet. Ein Paar profitiert von Synergieeffekten bei Miete, Nebenkosten und Mobilität. Hier sind realistische Budgetszenarien auf Basis aktueller Wirtschaftsdaten: Szenario 1: Das Paar im eigenen Wohneigentum Fällt die monatliche Mietbelastung weg, reduziert sich der finanzielle Druck massiv. Zu zahlen sind lediglich die Gemeinschaftskosten der Anlage (Gastos de Comunidad), die je nach Pool- und Gartenpflege zwischen 80 und 200 Euro liegen, die Grundsteuer (IBI – Impuesto sobre Bienes Inmuebles), Versicherungen sowie Strom und Wasser. Ein Paar kann in diesem Szenario mit einem gemeinsamen Einkommen von 2.000 bis 2.500 Euro im Monat ein sehr solides, sorgenfreies Leben führen und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Szenario 2: Das Paar zur Miete im touristischen Süden Muss dasselbe Paar in Playa del Inglés eine adäquate Wohnung mieten, verschiebt sich die Grenze deutlich. Zu der Miete von ca. 1.000 Euro gesellen sich die gestiegenen Kosten für Lebensmittel und Dienstleistungen in den Tourismusgebieten. Um nicht jeden Cent umdrehen zu müssen und Rücklagen für Notfälle zu bilden, ist hier ein monatliches Nettoeinkommen von mindestens 2.500 bis 3.000 Euro erforderlich. Erzielen beide Partner eine stabile Rente, ist dies machbar. Sinkt das Einkommen jedoch, weil ein Partner beispielsweise nur eine kleine Rente von 900 Euro und der andere 1.100 Euro erhält, wird die Situation in der Tourismuszone kritisch. Szenario 3: Der Single-Rentner Alleinstehende Rentner trifft die Mietpreisentwicklung besonders hart, da sie die Fixkosten für Wohnraum nicht teilen können. Ein Single zur Miete in Playa del Inglés benötigt kaum weniger Budget als ein Paar – realistisch sind auch hier mindestens 1.800 bis 2.200 Euro, um einen angemessenen Lebensstandard inklusive sozialer Teilhabe zu halten. Mit einer deutschen Standardrente allein ist das im Süden kaum noch zu realisieren. Die unsichtbaren Budgetfresser: Gesundheit, Zähne und Hilfsmittel Ein häufiger Fehler bei der Auswanderungsplanung ist es, die monatlichen Fixkosten wie Miete und Lebensmittel als alleinige Maßstabe anzusetzen. Die wahre Gefahr für die finanzielle Stabilität im Alter sind unvorhergesehene, akute Sonderausgaben – allen voran medizinische Leistungen, die nicht vom regulären System abgedeckt werden. Als deutscher Rentner hat man durch das europäische Sozialversicherungsabkommen über das Formular S1 (ehemals E 121) Anspruch auf Registrierung im spanischen öffentlichen Gesundheitssystem (Servicio Canario de la Salud – SCS). Man erhält die spanische Krankenversicherungskarte (Tarjeta Sanitaria) und wird einem Hausarzt im lokalen Ärztezentrum (Centro de Salud) zugewiesen. Die medizinische Grundversorgung und die Versorgung mit rezeptpflichtigen Medikamenten – bei denen Rentner in Spanien nur einen sehr geringen Eigenanteil (oft gedeckelt auf wenige Euro pro Monat) zahlen – sind hervorragend. Die große und oft schmerzhafte Ausnahme sind jedoch die Zahnbehandlungen. Das staatliche spanische Gesundheitssystem übernimmt für Erwachsene im Wesentlichen nur Notfallbehandlungen wie Zahnextraktionen (Zahn ziehen). Konservierende Behandlungen, Kronen, Brücken, Professionelle Zahnreinigungen oder Implantate müssen vollständig privat bezahlt werden. Die Kosten in den Zahnkliniken auf Gran Canaria orientieren sich an privaten Gebührenordnungen: - Einfaches Implantat inkl. Krone: 1.200 bis 1.800 Euro - Keramikkrone: 400 bis 700 Euro - Komplette Sanierung eines Kiefers: 6.000 bis 12.000 Euro Wenn im Alter „der Zahn bricht“, bricht bei vielen Rentnern das sorgsam kalkulierte Monatsbudget zusammen. Wer keine privaten Zusatzversicherungen abgeschlossen hat oder über erhebliche Rücklagen verfügt, gerät schnell in eine medizinische Notlage. Ähnliches gilt für hochwertige Sehhilfen: Eine moderne Gleitsichtbrille schlägt auch bei spanischen Optikern schnell mit 400 bis 700 Euro zu Buche. Die Steuerfalle: Das spanische Finanzamt (Hacienda) und das DBA Ein extrem weit verbreiteter und gefährlicher Mythos unter Residenten lautet: „Ich bin deutscher Staatsbürger, meine Rente kommt aus Deutschland und wird dort bereits versteuert – das spanische Finanzamt geht das nichts an.“ Diese Fehlannahme kann nach einigen Jahren zu einer existenzbedrohenden Steuer-Nachforderung führen. Maßgeblich ist das Gesetz zur Einkommensteuer in Spanien (IRPF – Impuesto über la Renta de las Personas Físicas) in Kombination mit dem Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zwischen Deutschland und Spanien. Wer sich mehr als 183 Tage pro Kalenderjahr in Spanien aufhält oder dort den Mittelpunkt seiner wirtschaftlichen Interessen hat, gilt unweigerlich als steuerlicher Resident in Spanien. Das bedeutet: Sie sind mit Ihrem weltweiten Einkommen in Spanien steuerpflichtig. Das DBA regelt genau, welche Steuerbehörde welches Geld besteueren darf: - Gesetzliche Renten und Betriebsrenten: Diese werden gemäß Art. 17 des DBA im Wohnsitzstaat besteuert – also in Spanien. Wenn Sie dauerhaft auf Gran Canaria leben, muss Ihre deutsche gesetzliche Rente in Spanien im Rahmen der jährlichen Steuererklärung (Declaración de la Renta via Modelo 100) deklariert und versteuert werden. - Renten aus dem öffentlichen Dienst (Kassenrenten): Hier gilt das sogenannte Kassenstaatsprinzip (Art. 19 DBA). Diese Renten werden weiterhin in Deutschland versteuert. Aber Achtung: Sie müssen in Spanien dennoch angegeben werden und unterliegen dem Progressionsvorbehalt. Sie treiben also den Steuersatz für eventuelle andere Einkünfte in die Höhe. Da das spanische Finanzamt (Hacienda) zunehmend Daten mit dem deutschen Bundeszentralamt für Steuern austauscht, fliegen ungemeldete Rentner systematisch auf. Die Hacienda fordert die Steuern rückwirkend für bis zu vier Jahre ein – zuzüglich saftiger Säumniszuschläge (bis zu 20%) und Strafzinsen. Aus einer vermeintlich „steuerfreien“ Zeit kann so plötzlich eine Zahlungsaufforderung über 5.000, 10.000 oder mehr Euro resultieren. Wirtschaftliche Vorteile: Wo das Leben auf den Kanaren günstiger ist Trotz der Risiken und der Inflation bietet Gran Canaria handfeste wirtschaftliche Vorteile, die das Budget von Senioren spürbar entlasten. Wer die Gegebenheiten klug nutzt, kann seine Ausgaben in bestimmten Bereichen im Vergleich zu Mitteleuropa massiv senken. - Heizkosten und Kleidung: Aufgrund des subtropischen Klimas ist eine klassische Heizung im Süden Gran Canarias überflüssig. Es fallen keine Kosten für Heizöl, Gas oder teures Kaminholz an. Auch die Garderobe ist minimalistisch und kostengünstig: Dicke Wintermäntel, Stiefel oder teure Pullover werden nicht benötigt. Man lebt das ganze Jahr in leichter Sommer- oder Übergangskleidung. - Öffentlicher Nahverkehr (Guaguas): Für registrierte Residenten mit grünem Residencia-Zertifikat und der personalisierten Transportkarte (Tarjeta Wawa Joven / Tarjeta Residente) ist die Nutzung der Überlandbusse (Global) und der Stadtbusse (Guaguas Municipales) unter bestimmten Bedingungen (wie einer Mindestanzahl an Fahrten pro Monat, oft komplett subventioniert) deklariert gratis oder extrem günstig. Das spart die Kosten für ein eigenes Auto vollständig ein. - Sonderstatus bei der Steuer (IGIC statt MwSt): Die Kanarischen Inseln gehören steuerlich nicht zum EU-Mehrwertsteuergebiet. Statt der hohen Mehrwertsteuer gilt hier die IGIC (Impuesto General Indirecto Canario). Der Regelsatz liegt bei lediglich 7 % (im Vergleich zu 19 % in Deutschland oder 21 % auf dem spanischen Festland). Viele Produkte des täglichen Bedarfs sowie Gastronomiedienstleistungen profitieren von diesem niedrigeren Steuersatz. - Günstige Dienstleistungen: Autoreparaturen, Handwerkerleistungen, Friseurbesuche sowie private Pflegekräfte und Reinigungspersonal sind aufgrund des niedrigeren Lohnniveaus auf den Kanaren deutlich preiswerter als in Deutschland. Ortswahl als Sparhebel: Tourismusmeile versus kanarischer Alltag Ein entscheidender Faktor für die Höhe der monatlichen Ausgaben ist der konkrete Wohnort auf der Insel. Wer zwingend mitten in der touristischen Kernzone von Playa del Inglés, direkt an der Strandpromenade oder in den teuren Bungalowanlagen von Maspalomas leben möchte, zahlt in jeder Hinsicht den „Touristen-Aufschlag“. Schon ein Blick auf die Gastronomie zeigt extreme Unterschiede: Während für einen Café con leche oder ein kleines Bier in erster Meereslinie in Playa del Inglés nicht selten 4,50 Euro bis 5,50 Euro verlangt werden, kostet derselbe Kaffee in rein kanarischen Wohnorten wie Vecindario, Carrizal, Cruze de Arinaga oder in den Arbeitervierteln von San Fernando de Maspalomas oft nur 1,20 Euro bis 1,80 Euro. Auch die Preise für den klassischen Mittagstisch – das Menú del Día mit drei Gängen inklusive Getränk – liegen in lokalen Restaurants bei 10 bis 12 Euro, während im Süden dafür schnell das Doppelte fällig wird. Wer bereit ist, sich abseits der Touristenhochburgen niederzulassen, senkt seine Lebenshaltungskosten drastisch. In Vecindario (nur 15 Autominuten von den Stränden des Südens entfernt) liegen die Mieten für eine großzügige Dreizimmerwohnung häufig noch bei 600 bis 700 Euro. Ein Paar mit eigener Immobilie kann in diesen authentischen kanarischen Orten mit 1.600 bis 1.800 Euro im Monat ein komfortables Leben ohne permanenten Verzicht führen, während in Playa del Inglés dafür mindestens 2.500 Euro nötig wären. Fazit & Checkliste: Wer sind Sie? Der Realitätscheck für Auswanderer Gran Canaria kann für den Ruhestand das absolute Paradies sein – vorausgesetzt, man begegnet der Auswanderung mit wirtschaftlichem Realismus statt mit der rosaroten Brille des Urlaubers. Am Ende entscheiden nicht das Klima und der endlose Sandstrand über das persönliche Glück im Alter, sondern die nackten Zahlen auf dem Bankkonto, die Beschaffenheit der Zähne und die ehrliche Kommunikation mit dem Finanzamt. Bevor Sie den Schritt wagen, sollten Sie sich folgende kritische Fragen stellen: - Wohnstatus: Habe ich die finanziellen Mittel für Wohneigentum, oder bin ich langfristig den Schwankungen und Erhöhungen des kanarischen Mietmarktes ausgesetzt? - Beziehungsstatus: Trage ich alle Fixkosten im Alter allein, oder steht mir ein zweites Renteneinkommen partnerschaftlich zur Seite? - Gesundheitspolster: Besitze ich eine eiserne Reserve von mindestens 5.000 bis 10.000 Euro auf einem Tagesgeldkonto, um unvorhersehbare Zahnarzt- oder Optikerkosten sofort bar zu begleichen? - Steuerehrlichkeit: Bin ich bereit, mich steuerlich komplett in Spanien anzumelden, meine Steuererklärung über einen kompetenten Steuerberater (Asesor Fiscal) abzuwickeln und die IRPF-Abgaben korrekt zu leisten? - Flexibilität: Bin ich bereit, mein Leben außerhalb der teuren Touristenzentren zu organisieren und mich in das lokale kanarische Leben zu integrieren, um massiv Kosten zu sparen? Wer diese Fragen mit einem klaren, realistischen Plan beantworten kann, für den steht einem glücklichen, gesunden und finanziell sicheren Lebensabend unter der Sonne der Kanaren nichts im Wege. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 09.06.2026 um 13:14 |
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9.6.2026 - Mercadona: Neue Sommer-Öffnungszeiten auf den Kanaren Wichtige Änderung für den Sommerurlaub: Mercadona passt seine Öffnungszeiten an. Diese Filialen auf Teneriffa, Gran Canaria & Co. öffnen auch sonntags!...- Diese Änderungen betreffen ganz Spanien! Kanaren – Wer den Sommerurlaub auf den Kanarischen Inseln verbringt oder dort lebt, kennt die Herausforderung: Der Kühlschrank ist leer, es ist Sonntag, und die großen Supermärkte haben geschlossen. Für Selbstversorger in Ferienwohnungen kann das schnell zu logistischem Stress führen. Doch die beliebte spanische Supermarktkette Mercadona sorgt in diesem Jahr für eine erfreuliche Erleichterung. Um dem enormen Ansturm von Urlaubern und der steigenden Bevölkerungszahl in den Sommermonaten gerecht zu werden, passt das Unternehmen seine Öffnungszeiten in den gefragtesten Ferienregionen flexibel an. Sonderöffnungszeiten im Sommer: Das müssen Kunden wissen Vom 28. Juni bis zum 30. August führt Mercadona in rund 320 Filialen an den spanischen Küsten und auf den Inseln spezielle Sommeröffnungszeiten ein. Das Besondere an dieser Maßnahme: In den ausgewählten touristischen Hotspots öffnet die Kette ihre Türen auch an Sonn- und Feiertagen. Kunden können in den betroffenen Märkten jeweils von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr flexibel und stressfrei einkaufen. Für alle anderen Mercadona-Supermärkte, die sich außerhalb dieser definierten Tourismuszonen befinden, ändert sich hingegen nichts. Diese Geschäfte behalten ihre regulären Arbeitszeiten von 9:00 Uhr bis 21:30 Uhr bei und bleiben an Sonntagen sowie an Feiertagen wie gewohnt komplett geschlossen. Übersicht: Diese Filialen auf den Kanaren öffnen sonntags Besonders Reisende auf den Kanarischen Inseln profitieren von dieser kundenfreundlichen Sonderregelung. Die erweiterten Zeiten betreffen gut besuchte Filialen auf den Inseln Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote und Fuerteventura. Hier ist die genaue Übersicht der teilnehmenden Märkte: - Gran Canaria: San Fernando (San Bartolomé de Tirajana), El Hornillo (San Bartolomé de Tirajana) und Puerto Rico (Mogán). - Teneriffa: CC Los Martianez (Puerto de la Cruz), Los Olivos (Adeje), El Camisón (Arona) und Puerto Santiago (Santiago del Teide). - Lanzarote: Playa Honda und CC Argana (San Bartolomé). - Fuerteventura: Costa Antigua (Antigua) und Corralejo. Perfekter Service für den Tourismus-Boom Mit dieser strategischen Initiative reagiert Mercadona gezielt auf den massiven Zuwachs an Besuchern während der Hauptsaison. In vielen Küstenorten und Urlaubsgebieten vervielfacht sich die Einwohnerzahl über die Sommermonate sprunghaft. Die zusätzlichen Öffnungszeiten an den Wochenenden sollen nicht nur den Einkaufskomfort für Urlauber deutlich verbessern, sondern auch den Ansturm unter der Woche entzerren. Dadurch lassen sich lange Warteschlangen an den Kassen minimieren und die Nahversorgung bleibt auch an heißen Tagen optimal gewährleistet. Wer also seinen Sommerurlaub plant, kann den entspannten Sonntagseinkauf fest einplanen. – MF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 09.06.2026 um 12:53 |
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8.6.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio Widerstand gegen Sonnenliegen – Vorhaben am Leuchtturm von Maspalomas Eine Hotelgesellschaft der Lopesan-Gruppe plant, am Leuchtturm von Maspalomas rund 70 Sonnenliegen auf öffentlichem Küstengebiet aufzustellen. Gegen das Vorhaben regt sich deutlicher Widerstand von Umweltverbänden sowie der Initiative SOS Maspalomas. Die Kritiker sehen in dem Projekt eine faktische Privatisierung öffentlichen Raums und fordern die zuständige Küstenbehörde auf, den Antrag abzulehnen. Das Vorhaben befindet sich derzeit noch in der öffentlichen Auslegungsphase, eine endgültige Entscheidung steht aus. Neue Gehwege und mehr Sicherheit für Fußgänger in Ingenio geplant Die Gemeinde Ingenio hat die Planung für zwei neue Gehweg-Projekte entlang der GC-100 ausgeschrieben. Von den Maßnahmen sollen insbesondere die Ortsteile El Valle, Lomo Juan und El Mondragón profitieren. Geplant sind barrierefreie Gehwege, eine verbesserte Beleuchtung sowie weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit für Fußgänger entlang der vielbefahrenen Straße. Zwei Verletzte bei schwerem Verkehrsunfall auf der GC-500 Auf der GC-500 im Gemeindegebiet von San Bartolomé de Tirajana hat sich am Samstag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet, bei dem zwei Personen verletzt wurden, eine davon schwer. Nach Angaben des Notfall- und Koordinierungszentrums Cecoes kam das Fahrzeug kurz vor vier Uhr morgens bei Kilometer 22 von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Hang. Beide Insassen wurden im Fahrzeug eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Ein 37-jähriger Mann wurde schwer verletzt in das Krankenhaus Doctor Negrín in Las Palmas gebracht, eine 32-jährige Frau erlitt mittelschwere Verletzungen. Arbeiten am Kreuzfahrtterminal Muelle Santa Catalina schreiten voran Im Hafen von Las Palmas de Gran Canaria werden die Arbeiten am Muelle Santa Catalina weiter vorangetrieben. Die Hafenbehörde hat dafür zwei neue Aufträge mit einem Gesamtvolumen von rund 618.000 Euro vergeben. Ziel der Maßnahmen ist die Fertigstellung und Aufwertung des Umfelds rund um das Kreuzfahrtterminal rechtzeitig vor der internationalen Kreuzfahrtmesse Seatrade Cruise Med im September. Geplant sind unter anderem neue Pflasterungen, eine verbesserte Beleuchtung sowie optimierte Fußwege und Versorgungsleitungen.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 08.06.2026 um 19:08 |
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8.6.2026 - Festnahme auf Gran Canaria: Drogenhändler im Hotel gefasst Zugriff im Urlaubsgebiet Maspalomas: Die Polizei nimmt einen per europäischem Haftbefehl gesuchten Franzosen fest. Alle Details zur Festnahme...- Es lag ein internationaler Haftbefehl vor! Maspalomas – Gran Canaria ist für Millionen von Menschen ein Ort der Erholung. Für einen international gesuchten Straftäter endete der Aufenthalt auf der beliebten Urlaubsinsel jedoch abrupt hinter Gittern. Die spanische Nationalpolizei hat in der bekannten Touristenregion Maspalomas einen 50-jährigen französischen Staatsbürger festgenommen. Gegen den Mann lag ein europäischer Haftbefehl vor. Versteck im Hotel aufgeflogen Die spanischen Ermittler kamen dem Mann nach intensiven internationalen Recherchen auf die Spur. Die französischen Justizbehörden hatten den Mann in seiner Heimat bereits wegen schweren Drogenhandels rechtskräftig verurteilt. Anstatt seine Haftstrafe anzutreten, entschied sich der Verurteilte jedoch zur Flucht und tauchte im Ausland unter. Da sein Aufenthaltsort für die französischen Behörden völlig unbekannt war, wurde ein europäischer Haftbefehl ausgestellt. Die Spur führte die Fahnder schließlich auf die Kanarischen Inseln. Im sonnigen Süden von Gran Canaria, genauer gesagt in der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana, vermuteten die Beamten den Flüchtigen. Durch die hohe Anonymität in den großen Urlaubsresorts versuchen Kriminelle immer wieder unterzutauchen, um sich der Justiz zu entziehen. Polizeiaktion beendet die Flucht in Maspalomas Nachdem die Beamten den genauen Aufenthaltsort des Mannes in einem Hotel in Maspalomas lokalisiert hatten, wurde eine präzise koordinierte Polizeiaktion gestartet. Die Polizisten überwachten den Bereich und schlugen im richtigen Moment zu. Der Gesuchte wurde von den Beamten identifiziert und noch vor Ort widerstandslos verhaftet. Für den 50-Jährigen kam der Zugriff der Nationalpolizei völlig überraschend. Auslieferung nach Frankreich steht bevor Nach der erfolgreichen Festnahme leiteten die spanischen Behörden sofort die gesetzlich vorgeschriebenen Schritte ein. Der Fall wurde dem zuständigen Nationalen Gerichtshof (Audiencia Nacional) gemeldet, welcher in Spanien für die Bearbeitung von europäischen Haftbefehlen verantwortlich ist. Der zuständige Richter zögerte nicht lange: Er ordnete umgehend die Untersuchungshaft für den Franzosen an. Der Mann wird nun so lange in einer spanischen Haftanstalt bleiben, bis das formelle Auslieferungsverfahren abgeschlossen ist. Schon bald wird er an die französischen Justizbehörden übergeben, wo er seine restliche Haftstrafe absitzen muss. Dieser Fahndungserfolg zeigt erneut, wie effektiv die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der europäischen Polizeibehörden funktioniert. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 08.06.2026 um 18:22 |
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8.6.2026 - Spielplan UD Las Palmas – Saison 2025/2026 in Liga 2 Heimspiel Play-Off für UD Las Palmas mit Niederlage gegen Malaga!...- Dieser Spielplan UD Las Palmas ist ein Richtwert für die Saison 2025/2026 für das Team von Gran Canaria in der spanischen zweiten Liga (La Liga 2). Die Spieltage variieren ja nach Saisonverlauf. Wir passen dies regelmäßig an. UD Las Palmas hat in der vergangenen Saison den Klassenerhalt leider nicht geschafft. Man will aber umgehend wieder in die erste Liga! – VIEL ERFOLG DABEI! PLAY-OFF zum Aufstig in Liga 1 mit Beteiligung von UD Las Palmas: - weiterlesen und zu,m Spielplan...- Quelle: weiterlesen und zum Spielplan |
| Autor: infos-grancanaria - 08.06.2026 um 18:00 |
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7.6.2026 - Über 1 Jahr Haftstrafe nach Tötung von Katze Milú in Puerto Rico Ein brutaler Fall von Tierquälerei im Ferienort Puerto Rico (Mogán) schockte alle. Der Täter wurde nun zu einer Haftstrafe verurteilt. Erfahren Sie alle Details zum Urteil, den rechtlichen Hintergründen und den Reaktionen von Tierschützern...- Lachhaft hingegen die 77 € Entschädigungszahlung! Mogán – Ein Fall von extremer Tierquälerei im Süden von Gran Canaria ist juristisch endlich beendet. Das Gericht erster Instanz Nr. 1 in San Bartolomé de Tirajana hat ein klares Urteil gegen einen Mann gefällt, der für den gewaltsamen Tod einer weithin bekannten und beliebten Katze in einer Ferienanlage in Puerto Rico (Gemeinde Mogán) verantwortlich ist. Der Vorfall, der sich bereits im Sommer des vergangenen Jahres ereignete, löste in der lokalen Gemeinschaft sowie unter Tierschützern auf den Kanarischen Inseln tiefe Bestürzung aus. Der Angeklagte mit den Initialen José Ramón P. R. gestand die Tat im Rahmen eines gerichtlichen Schnellverfahrens. Durch dieses Geständnis und eine Vereinbarung zwischen der Verteidigung, der Staatsanwaltschaft und der Nebenklage konnte ein langwieriger Prozess abgewendet werden. Die Konsequenz: Das Gericht verurteilte den Mann zu einer Haftstrafe von 16 Monaten. Ursprünglich hatte das geforderte Strafmaß der Anklage bei zwei Jahren Haft gelegen, doch das spanische Strafprozessrecht sieht bei einem sofortigen Geständnis in einem Schnellverfahren eine Reduzierung der Strafe um ein Drittel vor. Der Vorfall in Puerto Rico: Was geschah in der Wohnanlage Jacaranda? Die Ermittlungsakten zeichnen ein präzises und erschreckendes Bild der Ereignisse vom 30. August 2025. Es war gegen 18:00 Uhr abends, als sich der Verurteilte in den frei zugänglichen Gemeinschaftsbereichen der bekannten Wohnanlage „Jacaranda“ im touristischen Ortsteil Puerto Rico aufhielt. Dort traf er auf Milú, eine geschätzte Streunerkatze, die seit vielen Jahren fest in der Anlage lebte. Laut der Anklageschrift der Umweltstaatsanwaltschaft näherte sich der Mann dem wehrlosen Tier gezielt. Ohne ersichtlichen Grund und mit voller Absicht schlug er wiederholt mit einem schweren Schlüsselbund, den er in der Hand trug, massiv auf den Kopf der Katze ein. In der Anklage wurde ausdrücklich betont, dass der Täter mit absolutem Bewusstsein darüber handelte, dass diese heftigen und wiederholten Schläge gegen den Schädel des Tieres unweigerlich zu dessen Tod führen könnten. Die grausame Tat blieb nicht unbeobachtet. Die gesamte Szene und das sichtbare Leiden des Tieres vor seinem Tod wurden von den modernen Überwachungskameras der Eigentümergemeinschaft lückenlos aufgezeichnet. Diese Videoaufnahmen sollten sich im späteren Verlauf der Ermittlungen als das zentralste und erdrückendste Beweismittel der Justiz erweisen. Medizinische Fakten: Der Obduktionsbericht bringt Gewissheit Für die juristische Bewertung des Falls war der offizielle tiermedizinische Obduktionsbericht von entscheidender Bedeutung. Die Nekropsie des Tierkörpers bestätigte die Schwere der Misshandlung schwarz auf weiß. Demnach verstarb die Katze Milú unmittelbar am Tatort an den Folgen eines schweren Schädel-Hirn-Traumas, das mit massiven inneren Blutungen einherging. Die wiederholten Schläge mit dem metallischen Schlüsselbund hatten eine so enorme Wucht, dass das Tier keine Überlebenschance hatte. Da es sich bei Milú um eine nicht gechipte, herrenlose Katze handelte, die jedoch von den Anwohnern gemeinschaftlich versorgt wurde, übernahm die Eigentümergemeinschaft der Wohnanlage Jacaranda die Initiative. Die Anwohner ließen die Obduktion auf eigene Kosten durchführen, um den Vorfall lückenlos zu dokumentieren und der Justiz verwertbare Beweise zu liefern. Die Kosten für diese Untersuchung beliefen sich auf 77 Euro – ein Betrag, der im Rahmen des Gerichtsurteils ebenfalls eine Rolle spielen sollte. Das Urteil und seine weitreichenden Nebenstrafen Das Gericht stufte die Tat juristisch als Tierquälerei mit Todesfolge (maltrato animal mit Ergebnis Tod) ein. Neben der verhängten Freiheitsstrafe von 16 Monaten sieht das Urteil gegen José Ramón P. R. eine Reihe von empfindlichen Nebenstrafen vor, die den Täter langfristig einschränken sollen: - Berufs- und Halteverbot: Dem Verurteilten wurde für einen Zeitraum von acht Jahren jegliche Ausübung von Berufen, Gewerben oder Handelsaktivitäten untersagt, die in direktem oder indirektem Zusammenhang mit Tieren stehen. Dieses Verbot erstreckt sich explizit auch auf die private Haltung von Haustieren aller Art. - Amtsverbot: Für die exakte Dauer seiner Haftstrafe gilt zudem ein besonderes Verbot zur Ausübung öffentlicher Ämter. - Finanzielle Wiedergutmachung: Der Verurteilte muss die gesamten Kosten des gerichtlichen Verfahrens tragen. Darüber hinaus wurde er dazu verdonnert, der Eigentümergemeinschaft der Wohnanlage Jacaranda die Auslagen für die Tierobduktion in Höhe von 77 Euro zurückzuerstatten. Dieser Betrag wird mit dem gesetzlichen Zinssatz zuzüglich eines Aufschlags von zwei Prozentpunkten verzinst. Ermittlungen durch die SEPRONA: Der Weg zur Festnahme Dass der Fall überhaupt so schnell aufgeklärt werden konnte, ist dem Eingreifen der Guardia Civil zu verdanken. Ende Oktober des vergangenen Jahres schaltete sich die Spezialeinheit SEPRONA (Servicio de Protección de la Naturaleza) ein, die in Vecindario stationiert ist. Die Beamten der Umweltschutzeinheit analysierten das Videomaterial der Überwachungskameras sorgfältig, identifizierten den Verdächtigen und nahmen ihn schließlich wegen des dringenden Verdachts der schweren Tierquälerei fest. Die von der SEPRONA zusammengetragenen Beweise und Protokolle wurden im Anschluss direkt an das zuständige Gericht in San Bartolomé de Tirajana sowie an den Umweltbeauftragten der Staatsanwaltschaft in Las Palmas de Gran Canaria, Miguel Hernández, übergeben. Angesichts der erdrückenden Beweislast blieb dem Angeklagten im späteren Schnellverfahren kaum eine andere Wahl, als die Tat vollumfänglich einzuräumen. Scharfe Kritik von Tierschützern: Kritik an milden Gesetzen und Justizmitarbeitern Obwohl das Urteil zügig gefällt wurde, zeigt sich die beteiligte Tierschutzorganisation unzufrieden mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen in Spanien. Die bekannte Rechtsanwältin Maite Bautista vertrat in diesem Fall die Privatklage (acusación particular) im Namen des Tierschutzverbandes „Prota“ (Asociación de Abogados für die Verteidigung der Tiere). Sie hatte im Vorfeld vehement die gesetzlich mögliche Höchststrafe von 24 Monaten gefordert. In einer Stellungnahme äußerte sich Bautista kritisch über das geltende Strafgesetzbuch (Código Penal) in Spanien. Sie bedauerte zutiefst, dass die im Gesetz verankerten Strafen für die Tötung von Tieren nach wie vor sehr mild ausfallen, was in der Praxis regelmäßig zu solch niedrigen Urteilen führe. Oftmals werden Haftstrafen unter zwei Jahren bei Ersttätern in Spanien zudem zur Bewährung ausgesetzt, was dazu führen könnte, dass der Täter trotz der Haftstrafe nicht hinter Gitter muss. Zudem übte die Anwältin deutliche Kritik an der internen Organisation und dem Wissensstand der Mitarbeiter am Gericht in San Bartolomé de Tirajana. Laut Bautista fehle es dem Gerichtspersonal in vielen Fällen an der notwendigen Schulung und Sensibilisierung im Umgang mit der Institution der Privatklage im Bereich des Tierschutzes. Demnach sei den Mitarbeitern anfangs gar nicht bewusst gewesen, dass anerkannte Tierschutzvereine das Recht besitzen, gleichberechtigt neben der staatlichen Staatsanwaltschaft als eigenständige Kläger aufzutreten und Anträge zu stellen. Nur durch den beharrlichen, unermüdlichen und professionellen Einsatz des Vereins Prota sei es letztlich gelungen, Gehör zu finden und zu bewirken, dass die Staatsanwaltschaft die Forderung nach der Höchststrafe als ihre eigene übernahm. Hintergrund: Wer war die Katze Milú? Der gewaltsame Tod von Milú hinterlässt in der Gemeinde Mogán eine schmerzhafte Lücke. Milú war keine gewöhnliche Streunerkatze, sondern eine feste Institution in der Wohnanlage Jacaranda in Puerto Rico. Das Tier war etwa sieben bis acht Jahre alt und hatte sich über die Jahre hinweg zu einem echten Liebling der Anwohner, Eigentümer und regelmäßigen Urlaubsgäste entwickelt. Obwohl sie offiziell keinen eingetragenen Besitzer hatte und nicht mit einem Mikrochip registriert war, wurde sie von den Menschen vor Ort wie ein eigenes Haustier behandelt. Sie wurde regelmäßig gefüttert, medizinisch versorgt und genoss den Schutz der Hausgemeinschaft. Ihr zutrauliches Wesen machte sie zu einem Symbol für das friedliche Zusammenleben von Mensch und Tier in den touristisch geprägten Zonen im Süden Gran Canarias. Umso tiefer sitzt nun der Schock über die Brutalität, mit der ihr Leben beendet wurde. Tierschutz auf den Kanaren: Ein Thema von wachsender Bedeutung Fälle wie der in Mogán rücken das Thema Tierschutz auf den Kanarischen Inseln immer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit. Während die Inseln jährlich Millionen von Touristen anziehen, kämpfen lokale Tierschützer und Vereine seit Jahren für einen besseren Schutz von Straßen- und Koloniekatzen. Das neue spanische Tierschutzgesetz (Ley de Bienestar Animal) sieht zwar strengere Regeln und höhere Bußgelder vor, doch die praktische Umsetzung und die strafrechtliche Verfolgung durch die Gerichte stoßen, wie der aktuelle Fall zeigt, in der Praxis immer wieder auf bürokratische und gesetzliche Hürden. Die Eigentümergemeinschaften und Anwohner im Süden Gran Canarias sind nach diesem Vorfall spürbar sensibilisiert. Viele Anlagen rüsten ihre Sicherheitskonzepte und Videoüberwachungen auf, um nicht nur Vandalismus und Einbrüche zu verhindern, sondern auch die in den Anlagen lebenden Tiere vor Übergriffen zu schützen. Das Urteil von San Bartolomé de Tirajana, auch wenn es von Tierschützern als zu mild empfunden wird, setzt dennoch ein klares Signal: Tierquälerei auf den Kanaren ist kein Kavaliersdelikt und wird von den Behörden konsequent strafrechtlich verfolgt.- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 07.06.2026 um 15:07 |
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6.6.2026 - Urteil zum Schuldenerlass: Finanzamt darf Neustart nicht blockieren Meilenstein-Urteil für Selbstständige: Das Provinzgericht der Balearen verbietet dem Finanzamt das automatische Addieren von Steuerschulden beim Gesetz der Zweiten Chance....- Automatisches Addieren von Steuerschulden wurde untersagt! Spanien – Für viele Selbstständige und Kleinunternehmer ist es der absolute Albtraum: Die eigene geschäftliche Existenz bricht zusammen, die Schulden wachsen über den Kopf, und am Ende blockiert ausgerechnet das Finanzamt den letzten Ausweg in ein neues, schuldenfreies Leben. In Spanien war diese restriktive Praxis der Steuerbehörden jahrelang gängige Realität. Doch ein aktuelles, richtungsweisendes Urteil des Provinzgerichts der Balearen (Audiencia Provincial de Baleares) sorgt nun für eine sensationelle Wende. Die Richter haben der bisherigen Praxis, kleinere und mittlere Steuernachzahlungen sowie Strafen einfach mechanisch zu addieren, um Betroffenen den gesetzlichen Schuldenerlass zu verweigern, einen klaren Riegel vorgeschoben. Dieses Urteil könnte das Leben von tausenden ehemaligen Unternehmern grundlegend verändern und ihnen den Weg zu einem echten wirtschaftlichen Neuanfang ebnen. Die Entscheidung des Gerichts kommt zu einem Zeitpunkt, an dem viele kleine Betriebe und Freiberufler (Autónomos) nach wie vor mit den Spätfolgen wirtschaftlicher Krisen, gestiegener Betriebskosten und inflationsbedingter Kaufkraftverluste zu kämpfen haben. Bislang bedeuteten Steuerrückstände oft das endgültige Aus für jegliche Hoffnung auf eine rechtliche Entschuldung. Mit dem neuen Richterspruch der balearischen Justiz wird die Position der Steuerzahler gegenüber der oft übermächtig agierenden Steuerbehörde AEAT (Agencia Estatal de Administración Tributaria) jedoch massiv gestärkt. Es ist ein Signal, das weit über die Grenzen der Balearen hinaus in ganz Spanien für Aufsehen sorgt. Der konkrete Fall: Wenn die Existenz an einem alten Gebrauchtwagen hängt Um die enorme Tragweite dieser juristischen Entscheidung in ihrer Gesamtheit zu verstehen, lohnt sich ein detaillierter Blick auf das menschliche und wirtschaftliche Schicksal, das diesem komplexen Verfahren zugrunde lag. Es betrifft einen ehemals selbstständigen Handwerker, dessen Betrieb in eine existenzbedrohliche Schieflage geraten war. Nach der endgültigen Schließung seines Geschäfts blieb ein scheinbar unüberwindbarer Schuldenberg zurück. Die nackten Zahlen spiegeln eine Situation wider, wie sie tagtäglich in der Wirtschaft vorkommt und die Existenz ganzer Familien bedroht: - Gesamtschulden des Schuldners: 72.500 Euro - Schulden bei der Sozialversicherung (TGSS): 22.000 Euro - Reine Steuerschulden beim Finanzamt (AEAT): 6.691,83 Euro - Steuerstrafen und Nachzahlungen: Insgesamt 5.389,86 Euro (aufgeteilt auf sechs einzelne Bescheide) Die persönliche und finanzielle Situation des Betroffenen war zum Zeitpunkt des Verfahrens absolut dramatisch. Er war komplett arbeitslos, verfügte über keinerlei nennenswertes Vermögen, besaß keine Immobilien oder Ersparnisse und musste zudem für den Unterhalt von drei minderjährigen Kindern aufkommen. Das einzige Besitztum, das ihm nach dem wirtschaftlichen Ruin seines Lebenswerks überhaupt noch geblieben war, war ein im Jahr 2009 zugelassenes Kraftfahrzeug. Dessen offizieller Restwert wurde im Rahmen des Insolvenzverfahrens auf gerade einmal 1.556,14 Euro taxiert. Es lag somit eine klassische, absolute Zahlungsunfähigkeit vor, bei der keinerlei Aussicht bestand, die aufgelaufenen Verbindlichkeiten jemals aus eigener Kraft zu tilgen. Während die Zentralkasse der Sozialversicherung (TGSS) im Insolvenzverfahren keine grundlegenden Einwände gegen den beantragten Schuldenerlass erhob und lediglich auf die Einhaltung der üblichen gesetzlichen Höchstgrenzen für öffentliche Schulden pochte, schaltete die spanische Steuerbehörde (AEAT) auf stur. Sie versuchte mit allen juristischen Mittel, das gesamte Entschuldungsverfahren komplett zu blockieren und dem dreifachen Familienvater den Weg in die wirtschaftliche Freiheit dauerhaft zu versperren. Die Behörde wollte erzwingen, dass der Betroffene trotz seiner offensichtlichen Armut lebenslang für die Altlasten haftet. Die Blockadetaktik der Steuerbehörde unter der Lupe Die Argumentation der staatlichen Steuereintreiber war so simpel wie fatal für den Schuldner. Das Finanzamt stützte sich auf eine extrem strikte, bürokratische und konsequent zulasten des Bürgers ausgelegte Interpretation des spanischen Insolvenzgesetzes. Konkret ging es um die sechs verschiedenen Steuernachzahlungen und Strafbescheide, die sich im Laufe der schweren wirtschaftlichen Krise des Selbstständigen angesammelt hatten. Die höchste Einzelstrafe betrug dabei 4.082,77 Euro, während sich die restlichen fünd Bescheide im absoluten Kleinstbereich zwischen 150 Euro und 407 Euro bewegten. Diese kleineren Summen resultierten meist aus verspäteten Abgaben oder formalen Fehlern in der Buchhaltung während der Agonie des Betriebs. Die AEAT argumentierte vor Gericht, dass alle diese einzelnen Beträge zwingend addiert werden müssten. Durch diese Zusammenrechnung wurde die Gesamtsumme der Strafen künstlich aufgebläht und als ein einziger, großer Block dargestellt. Die Behörde behauptete, dass durch das Überschreiten bestimmter prozentualer Schwellenwerte im Verhältnis zur Gesamtschuld ein sogenanntes absolutes Ausschlusskriterium vorliege. Die logische Konsequenz aus Sicht des Fiskus: Der Schuldner habe jegliches Recht verwirkt, das populäre und lebensrettende Programm der „Zweiten Chance“ (Ley de Segunda Oportunidad) in Anspruch zu nehmen. Er sollte somit dauerhaft aus dem System der legalen Wirtschaft ausgeschlossen bleiben. Der juristische Knackpunkt: Artikel 487.1.2 des Insolvenzgesetzes Im Zentrum der juristischen Auseinandersetzung stand eine hochkomplexe und in Fachkreisen seit Jahren heftig umstrittene Passage des spanischen Insolvenzgesetzes: der Artikel 487.1.2 des TRLC (Texto Refundido de la Ley Concursal). Diese gesetzliche Regelung sieht vor, dass bestimmte Schuldner, die wegen schwerer oder sehr schwerer Steuervergehen rechtskräftig bestraft wurden, von der Restschuldbefreiung ausgeschlossen werden können. Ein solcher Ausschluss greift laut dem Buchstaben des Gesetzes dann, wenn eine verhängte Strafe die Grenze von 50 Prozent des von der Steuerbehörde erlassfähigen Gesamtbetrags überschreitet. Die fundamentale Crux an der Sache ist jedoch die unpräzise, schwammige und handwerklich mangelhafte Formulierung des spanischen Gesetzestextes. Der Text lässt nämlich völlig offen, ob bei dieser folgenschweren 50-Prozent-Berechnung jede einzelne Strafe separat und isoliert für sich betrachtet werden muss, oder ob das Finanzamt das Recht hat, alle jemals verhängten Strafen in einen großen Topf zu werfen und die kumulierte Summe zu bilden. Das Finanzamt wählte logischerweise die für den Steuerzahler schmerzhafteste und restriktivste Variante – die automatische Addition aller Außenstände zur Maximierung der Ausschlusswirkung. Das historische Machtwort der balearischen Richter Das Provinzgericht der Balearen hat dieser mechanischen, unbarmherzigen und rein fiskalisch motivierten Berechnungsmethode nun ein für alle Mal eine historische Absage erteilt. Die Richter wiesen die Auslegung der Steuerbehörde entschieden und detailliert zurück. In ihrer ausführlichen Urteilsbegründung hoben sie hervor, dass es bei einer unklaren, zweideutigen oder lückenhaften Formulierung eines Gesetzes absolut unzulässig ist, automatisch die für den Bürger nachteiligste Variante anzuwenden. Das widerspreche den Grundprinzipien eines rechtsstaatlichen Verfahrens. Das Gericht betonte in seiner Urteilsbegründung, dass das Gesetz glasklar zwischen zwei völlig verschiedenen Kategorien von Verstößen unterscheidet, die auch rechtlich komplett unterschiedlich behandelt werden müssen: 1. Sehr schwere Verstöße: Diese können aufgrund ihrer massiven kriminellen Energie, vorsätzlicher Steuerhinterziehung oder ihres enormen wirtschaftlichen Schadens den Zugang zur Schuldenbefreiung sofort, direkt und unumstößlich blockieren. 2. Schwere Verstöße: Hier hängt die rechtliche Bewertung und die daraus resultierende Beeinträchtigung des Schuldners ganz explizit von der konkreten Höhe und den individuellen Umständen des einzelnen Verstoßes ab. Es gibt keinen Automatismus. Da im vorliegenden Fall keine einzige der sechs Strafen die kritische und vom Gericht herangezogene Bagatellgrenze von 50 Prozent des erlassfähigen Betrages beziehungsweise die allgemeine Marke von 5.000 Euro im Einzelfall überschritt, urteilten die Richter konsequent im Sinne des Verbraucherschutzes und der Verhältnismäßigkeit. Sie entschieden, dass eine automatische und rein rechnerische Anhäufung von kleineren Strafen nicht dazu missbraucht werden darf, den Zugang zu einem existenziellen sozialen Schutzmechanismus wie der wirtschaftlichen Restschuldbefreiung dauerhaft zu verwehren. Das Gericht stellte fest, dass die akkumulierte Anwendung mehrerer Strafen durch das Finanzamt zur Verhinderung des Schuldenerlasses rechtswidrig ist. Experten-Analyse: Warum dieses Urteil eine echte Revolution im Insolvenzrecht ist Marta Bergadà Minguell, renommierte Rechtsexpertin und Gründungspartnerin der spezialisierten Kanzlei Bergadà Abogados, hat den Fall intensiv analysiert und die Tragweite des Urteils für die tägliche Praxis eingeordnet. Im Gespräch erklärte sie die fundamentale Bedeutung dieser richterlichen Entscheidung für den Alltag von tausenden kollabierten Unternehmen und ehemaligen Selbstständigen: „Bislang wurde das Vorliegen von Steuernachzahlungen und den damit verbundenen Strafen in der spanischen Gesetzgebung und der juristischen Praxis fast schon reflexartig und vollkommen automatisch als unüberwindbares Ausschlusskriterium herangezogen. Viele Schuldnerberater und Rechtsanwälte mussten ihren Mandanten schon im Erstgespräch jegliche Hoffnung nehmen, weil das Finanzamt mit dieser harten Blockadehaltung systematisch gemauert hat. Dieses Urteil bricht dieses Monopol der Behörde auf.“ Das Urteil der Balearen-Richter korrigiert laut der Expertin eine tief ungerechte und unsoziale Praxis, die reihenweise ehrliche Schuldner abgestraft hat. In wirtschaftlichen Krisenzeiten – sei es durch wegbrechende Aufträge, Inflation, Krankheit oder unvorhersehbare Marktveränderungen – geraten Selbstständige fast zwangsläufig in Verzug mit ihren Steuererklärungen oder Zahlungen. Es kommt zu formalen Fehlern, verspäteten Abgaben und folgerichtig zu automatisierten Strafbescheiden der AEAT, ohne dass eine betrügerische Absicht vorliegt. Das Gericht hat nun unmissverständlich klargestellt: Diese Betroffenen haben nicht zwingend böswillig gehandelt. Sie sind schlicht Opfer einer wirtschaftlichen Abwärtsspirale geworden. Das Urteil erinnert die Behörden eindringlich daran, dass abgelehnte Anträge auf Schuldenerlass immer eine detaillierte Einzelfallprüfung der konkreten, menschlichen und wirtschaftlichen Umstände voraussetzen. Eine rein maschinelle Verweigerung durch das Addieren von Zahlenkolonnen im Computersystem der Steuerbehörde ist ab sofort hinfällig. Der europäische Geist: Das Recht auf eine echte zweite Chance Besonders bemerkenswert und zukunftsweisend ist, wie das Provinzgericht der Balearen seine geschäftstragende Entscheidung argumentativ untermauert. Die spanischen Richter schlagen eine direkte Brücke zur übergeordneten europäischen Rechtsprechung und zur europäischen Restrukturierungs- und Insolvenzrichtlinie. Der erklärte Wille des europäischen Gesetzgebers ist es, insolventen Unternehmern, die nachweislich in gutem Glauben (buena fe) gehandelt haben, einen schnellen, unbürokratischen und vollständigen Schuldenerlass zu garantieren. Ein modern, dynamischer Wirtschaftsraum kann es sich schlicht nicht leisten, gescheiterte Gründer und Selbstständige dauerhaft in die Illegalität, in die Depression oder in die lebenslange Passivität des Informellen Sektors (Schwarzarbeit) zu drängen. Wer einmal scheitert, muss die Chance bekommen, aus seinen Fehlern zu lernen und ein neues Unternehmen zu gründen oder als qualifizierte Arbeitskraft dem legalen Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen – ohne dass alte, uneinbringliche Steuerschulden wie ein Mühlstein um den Hals hängen und jede Eigeninitiative im Keim ersticken. Das Urteil der Balearen ist somit kein isolierter Einzelfall oder ein juristisches Kuriosum. Es fügt sich nahtlos in eine Reihe progressiver Urteile in ganz Spanien ein, die das nationale Recht im Sinne der verbraucherfreundlichen EU-Vorgaben interpretieren. Es stärkt das verfassungsrechtliche Prinzip des guten Glaubens und schützt den ehrlichen, aber glücklosen Unternehmer vor der unbarmherzigen und rein fiskalischen Härte des Staatsapparates. Wer profitiert jetzt konkret von diesem wegweisenden Urteil? Die Zielgruppe, für die diese Entscheidung ein echtes Licht am Ende des Tunnels und eine greifbare Perspektive darstellt, ist riesig. In Spanien gibt es Hunderttausende sogenannte Autónomos, deren wirtschaftliche Existenz auf wackeligen Beinen steht. Es betrifft primär folgende Personenkreise: - Ehemalige Autónomos (Selbstständige): Personen, die ihr Geschäft bereits vor Monaten oder Jahren schließen mussten und nun im privaten Bereich von den geschäftlichen Altlasten erdrückt werden. - Kleinunternehmer und Handwerker: Die in Phasen akuter Liquiditätsengpässe schmerzhafte Prioritäten setzen mussten (wie zum Beispiel Löhne für Mitarbeiter oder Mieten zu zahlen statt der pünktlichen Umsatzsteuer-Vorauszahlung) und dafür vom Finanzamt drakonisch bestraft wurden. - Schuldner in tiefer Resignation: Menschen, die den Traum von der „Zweiten Chance“ eigentlich schon komplett aufgegeben hatten, weil sie fälschlicherweise dachten, ihre Steuernachzahlungen würden ein Verfahren ohnehin von vornherein unmöglich machen. Wichtig ist jedoch der dezidierte und warnende Hinweis der Expertin Marta Bergadà: Das Urteil ist kein Freibrief für Steuerhinterzieher, Kriminelle oder betrügerische Bankrotteure. Wer vorsätzlich Gelder am Fiskus vorbeigeschleust hat, um sich persönlich zu bereichern, oder wem eine böswillige Verschleierung von Vermögenswerten nachgewiesen werden kann, wird auch weiterhin keine Restschuldbefreiung erhalten. Die sogenannte „Redlichkeit“ (buena fe) des Schuldners bleibt das absolute Fundament und das Nadelöhr des gesamten Verfahrens. Das Urteil schützt den Pechvogel, nicht den Betrüger. Fazit und Ausblick: Ein Meilenstein für die Wirtschaft und den Verbraucherschutz Zusammenfassend lässt sich sagen: Das Urteil des Provinzgerichts der Balearen schafft endlich die dringend benötigte Rechtssicherheit für insolvente Kleinstunternehmer und nimmt dem Finanzamt eine unfaire, rein mechanisch angewandte Blockadewaffe. Es rückt den eigentlichen sozialpolitischen Sinn und Zweck des Insolvenzrechts wieder in den Fokus: Menschen in einer ausweglosen finanziellen Misere eine echte, greifbare und rechtlich abgesicherte Perspektive auf einen Neuanfang zu bieten. In der täglichen Rechtspraxis bedeutet diese Entscheidung ab sofort, dass betroffene Gläubiger und insbesondere die staatliche Steuerbehörde keine neuen, aggressiven Inkassomaßnahmen, Kontopfändungen oder Gehaltspfändungen mehr gegen den Schuldner einleiten dürfen, sobald das Verfahren der Zweiten Chance rechtmäßig eingeleitet wurde und die Kriterien erfüllt sind. Für den arbeitslosen Familienvater aus dem Verfahren bedeutet dies das ersehnte Ende eines jahrelangen psychischen und finanziellen Spießrutenlaufs. Für tausende andere Betroffene in ganz Spanien ist dieses Urteil der Startschuss, ihren scheinbar aussichtslosen Fall von spezialisierten Fachanwälten komplett neu aufrollen und prüfen zu lassen. Der Weg zurück in die Legalität und ein selbstbestimmtes Leben ohne Schulden ist seit diesem Tag deutlich barrierefreier geworden. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 06.06.2026 um 14:14 |
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6.6.2026 - Nach Sturm Therese: Diese 6 Straßen auf Gran Canaria bleiben noch immer gesperrt Nach Sturm Therese laufen auf Gran Canaria Millionen-Reparaturen an 22 Straßen. 6 davob bleiben noch immer gesperrt – alle Details und Zeitpläne hier!...- Betroffen waren zu Beginn 22 Straßen. Gran Canaria – Der schwere Sturm Therese hat auf Gran Canaria deutliche Spuren in der Infrastruktur hinterlassen. Auch Wochen nach dem Unwetter laufen die Reparaturarbeiten an den Verkehrswegen der Urlaubsinsel auf Hochtouren. Der Inselrat (Cabildo de Gran Canaria) steht vor einer gewaltigen Aufgabe: Insgesamt 22 Straßen wurden durch Erdrutsche, Geröllmassen und gefährliche Unterspülungen stark beschädigt. Die gute Nachricht für Anwohner und Urlauber vorweg: Keine Ortschaft auf der Insel ist komplett von der Außenwelt abgeschnitten, und überall stehen alternative Transportmöglichkeiten bereit. Dennoch sind aktuell noch sechs betroffene Straßenabschnitte für den regulären Verkehr komplett gesperrt. Ein historischer Kraftakt für den Inselrat Augusto Hidalgo, der Erste Vizepräsident und Ratsvorsitzende für öffentliche Arbeiten des Inselrats, verschaffte sich am Freitag persönlich ein Bild von der Lage vor Ort. Bei einem Besuch der Baustelle an der Landstraße GC-421 im Bergdorf La Yedra de San Mateo betonte er das Ausmaß des Einsatzes. An dieser Stelle hatte ein massiver Erdrutsch aus Schlamm und Geröll die Fahrbahn komplett unpassierbar gemacht. Mittlerweile ist dieser Abschnitt zwar provisorisch wieder befahrbar, doch die Sicherungsarbeiten dauern weiterhin an. Laut Hidalgo stellt die Beseitigung der Sturmschäden den „größten gleichzeitigen Arbeitseinsatz des Ministeriums für öffentliche Arbeiten aller Zeiten“ auf Gran Canaria dar. Um die Schäden so schnell wie möglich zu beheben, hat die Inselregierung ein Budget von insgesamt 13,4 Millionen Euro für Notfallreparaturen veranschlagt. Davon wurden bereits rund zwei Millionen Euro direkt investiert. Um die bürokratischen und logistischen Hürden zu meistern, wurden sämtliche Verträge innerhalb von nur 30 Tagen nach dem Durchzug von Sturm Therese unterzeichnet. Die gesamten Baumaßnahmen wurden in 18 separate Lose aufgeteilt und an verschiedene spezialisierte Bauunternehmen vergeben, um parallel an mehreren Orten gleichzeitig arbeiten zu können. Diese sechs Straßen sind aktuell noch betroffen Die Sperrungen konzentrieren sich vor allem auf das bergige Zentrum sowie auf wichtige Verbindungswege im Süden und Osten der Insel. Von den sechs gesperrten Straßen sind einige besonders für den Pendler- und Tourismusverkehr von großer Bedeutung. Folgende Strecken können derzeit nicht befahren werden: - GC-550 (Temisas-Straße): Diese stark frequentierte Route in der Gemeinde Agüimes weist von allen gesperrten Abschnitten die höchste Verkehrsdichte auf. - GC-400 (Ariñez-Straße): Eine wichtige Verbindungsstraße in der Region San Mateo. - GC-654 (Risco-Blanco-Straße): Gelegen in der beliebten Gemeinde San Bartolomé de Tirajana im Süden der Insel. Zufahrt nach Tirma: Dieser stark betroffene Abzweig geht von der bekannten GC-200 (La-Aldea-Straße) ab. - GC-602 (Staudamm Ayagaures): Eine unbefestigte Piste mit sehr geringem Verkehrsaufkommen. - GC-604 (Staudamm Las Niñas): Ebenfalls eine unbefestigte Straße im Inselinneren, die kaum befahren wird. Der Zeitplan: Wann öffnen die Straßen wieder? Die Wiedereröffnung der betroffenen Routen wird schrittweise und gestaffelt über die Sommermonate erfolgen. Autofahrer müssen sich je nach Strecke auf unterschiedliche Wartezeiten einstellen. Die Reparatur der unbefestigten Wege sowie der stark unterspülten Abschnitte erweist sich als besonders komplex und kostspielig. Als erster Meilenstein soll in gut einem Monat die wichtige GC-200-Abzweigung nach Tirma wieder für den Verkehr freigegeben werden. Ebenfalls noch im Laufe des Julis wird mit der Verkehrsfreigabe der Straße nach Risco Blanco (GC-654) gerechnet. Im darauffolgenden Monat, voraussichtlich Mitte August, sollen die Arbeiten an der Straße nach Ariñez (GC-400) so weit fortgeschritten sein, dass die Sperrung aufgehoben werden kann. Geduld brauchen Autofahrer hingegen bei der vielbefahrenen Temisas-Straße (GC-550) sowie den beiden unbefestigten Wegen an den Staudämmen Ayagaures und Las Niñas (GC-602 und GC-604). Aufgrund der immensen baulichen Komplexität – insbesondere durch tiefgehende Unterspülungen des Straßenbetts – wird die Fertigstellung und Freigabe hier erst für Mitte September erwartet. Freigabe bedeutet nicht das Ende der Baustellen Hidalgo stellte zudem klar, dass die geplante Verkehrsfreigabe vor dem Ende des Sommers nicht mit dem endgültigen Abschluss aller Reparaturarbeiten gleichzusetzen ist. Sobald die Straßen wieder geöffnet sind, rollt zwar der Verkehr, die finalen Absicherungen, Hangbefestigungen und Asphaltierungsarbeiten werden jedoch noch einige Monate im Hintergrund andauern. Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer habe bei allen Maßnahmen oberste Priorität, weshalb einige Abschnitte erst nach absolut verlässlicher Stabilisierung freigegeben werden. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 06.06.2026 um 13:57 |
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5.6.2026 - Ausnahmezustand in Arguineguín: Riesiger Sicherheitsapparat für den Papstbesuch vorbereitet Ausnahmezustand in Mogán: Für den Besuch von Papst Leo XIV. in Arguineguín gilt ein beispielloser Sicherheitsplan. Alle Kontrollpunkte, Sperrungen und Infos hier!...- Alle Kontrollpunkte, Sperrungen und Infos hier! Mogán – Der bevorstehende Besuch von Papst Leo XIV. am 11. Juni im Hafen von Arguineguín stellt die Gemeinde Mogán vor eine logistische Herkulesaufgabe. Als eine „beispiellose Operation“ bezeichnete Marcos Domínguez, der Leiter der örtlichen Polizei, die umfassenden Sicherheitsmaßnahmen. Um den reibungslosen Ablauf dieses historischen Ereignisses in der dicht besiedelten Küstenstadt zu garantieren, wurde ein strenger Sicherheits- und Verkehrsplan ausgearbeitet. Bürgermeisterin Onalia Bueno präsentierte gemeinsam mit Domínguez die exakten Details, die das öffentliche Leben an diesem Tag maßgeblich beeinflussen werden. Insgesamt werden rund 350 Sicherheitskräfte im Einsatz sein, um die Veranstaltung abzusichern. Zudem werden sechs zentrale Straßen komplett für den normalen Verkehr gesperrt und drei strategische Kontrollpunkte an den Ortseingängen eingerichtet. Damit die Bevölkerung und die erwarteten Besucher sich am Einsatztag zurechtfinden, hat die Gemeindeverwaltung eine farblich markierte Luftaufnahme von Arguineguín veröffentlicht, die als praktischer Wegweiser dient. Die drei Kontrollpunkte an der GC-1: Das müssen Autofahrer wissen Die Zufahrt nach Arguineguín wird am Donnerstag, dem 11. Juni, bereits ab früh morgens um 7:00 Uhr – oder je nach Lage beziehungsweise Verkehrsaufkommen auch früher – streng reguliert. Drei feste Kontrollpunkte werden an den strategischen Einfahrten von der Autobahn GC-1 aus positioniert. Der erste Kontrollpunkt befindet sich bei Kilometer 52 direkt an der Ausfahrt zum Autobahnkreuz Arguineguín. Eine weitere Kontrollstation wird unterhalb der Autobahnbrücke eingerichtet, während der dritte Kontrollpunkt an der Kreuzung zur Straße nach El Pajar aufgebaut wird. Für Pendler und Besucher gibt es jedoch ein wichtiges Zeitfenster: Bis exakt 9:30 Uhr morgens dürfen sowohl Personen mit einer speziellen Akkreditierung als auch nicht akkreditierte Fahrzeuge diese Kontrollpunkte passieren. Nach 9:30 Uhr wird die Zufahrt rigoros beschränkt – ab diesem Zeitpunkt erhalten nur noch autorisierte und akkreditierte Personen mit ihren Fahrzeugen freien Zugang zur Stadt. Rote und orange Zonen: Parkverbote und Schließungen ab dem Vortag Besonders drastisch sind die Maßnahmen in den sogenannten roten Zonen. Hierbei handelt es sich um die offiziellen Routen, die der Autokorso von Papst Leo XIV. bei seiner Ankunft in Arguineguín befahren wird. Um jegliche Sicherheitsrisiken auszuschließen, gilt in diesen Straßen ein absolutes Parkverbot. Bereits ab dem Vortag, dem 10. Juni um 8:00 Uhr morgens, müssen alle parkenden Autos von diesen Straßen entfernt werden, andernfalls droht das Abschleppen. Diese strikte Maßnahme betrifft auch die große Esplanade der Plaza Negra. Dieser Bereich wird komplett für die Busse reserviert, die die geladenen Gäste zum Hafen transportieren. Im Hafen selbst wird der Papst eine rund einstündige, hochemotionale Begegnung mit etwa 2.000 Menschen abhalten. Unter den Gästen befinden sich Migranten sowie die Einsatzkräfte der Rettungsdienste, die tagtäglich bei der Erstversorgung im Hafen helfen. Auch für die lokale Gastronomie hat der Tag Konsequenzen: Die Terrassen der Restaurants, die an den gesperrten Straßen liegen, müssen an diesem Tag komplett geschlossen bleiben. Ergänzend dazu wurden orangefarbene Zonen definiert, die vor allem den historischen Kern des Fischerdorfes betreffen. In der Altstadt von Arguineguín wird der Autoverkehr am 11. Juni ab 9:30 Uhr ebenfalls vollständig untersagt. Grüne Zonen und Einschränkungen für Fußgänger Es gibt jedoch auch Entwarnung für weite Teile der Stadt. Alle grün markierten Bereiche bleiben für den Verkehr und die Anwohner jederzeit uneingeschränkt geöffnet. Die Absperrung in Richtung Westen erfolgt direkt am bekannten Walkreisel. Der komplette obere Teil der Arguineguín-Straße sowie die Seitenbereiche der Damasco-Straße – einschließlich der Straße, in der sich das örtliche Gymnasium befindet – sind normal befahrbar. Auch das Parken ist dort erlaubt, und die große Tiefgarage des Viertels steht wie gewohnt zur Verfügung. Bürgermeisterin Onalia Bueno betonte, dass die Bewohner im unteren, hafennahen Teil der Stadt ihrem Alltag weitgehend normal nachgehen und die Straßen zu Fuß nutzen können. Es gibt jedoch eine strikte Ausnahme: Die Avenida Carpinteros de Ribera wird aus Sicherheitsgründen so streng abgeriegelt, dass sie nicht einmal von Fußgängern betreten werden darf. Massives Polizeiaufgebot und Großbildleinwände fürs Public Viewing Um diese logistische Meisterleistung zu bewältigen, mobilisiert die Gemeinde Mogán sämtliche Kräfte. Alle 50 Beamten der örtlichen Polizei befinden sich im Dienst – das entspricht der gesamten Belegschaft. Unterstützung erhalten sie von rund 50 Beamten der kanarischen Regionalpolizei (Policía Canaria) und weit mehr als 200 Einsatzkräften der Guardia Civil. Da der Papst in einem geschlossenen Sicherheitsfahrzeug und nicht im traditionellen, offenen Papamobil anreisen wird, müssen Zuschauer an den Straßenrändern verharren. Um die Sicherheit zu gewährleisten, müssen gigantische 3.000 Absperrgitter aufgestellt werden. Da die Gemeinde nicht über diese Menge verfügte, mussten zusätzliche Gitter gemietet oder von benachbarten Gemeinden der Insel geliehen werden. Für alle Bürger und Besucher, die keinen direkten Zugang zum Hafen haben, installiert der Stadtrat drei riesige Großbildleinwände zur Live-Übertragung: Eine Leinwand wird auf der Plaza de Las Marañuelas aufgebaut. Die beiden anderen Leinwände befinden sich in der belebten Fußgängerzone der Calle Miguel Marrero – eine an der Kreuzung zur Avenida Carpinteros de Ribera und die andere an der Ecke zur Calle Graciliano Afonso. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 05.06.2026 um 13:43 |
| Nachrichtenportal - urlaub-grancanaria.hpage.com |
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5.6.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio Radwegprojekt in Meloneras gestoppt Das geplante Radwegprojekt zwischen Maspalomas und Meloneras wurde vorerst gestoppt. Grund sind Vorgaben des EU-Förderprogramms „Next Generation EU“, wonach die Arbeiten bereits bis Ende März 2026 hätten abgeschlossen sein müssen – ein Termin, der nach Einschätzung der Verantwortlichen nicht mehr einzuhalten war. Das mit rund 500.000 Euro veranschlagte Projekt sollte über europäische Fördermittel finanziert werden. Um das Risiko einer Rückzahlung oder des Verlusts der Zuschüsse zu vermeiden, zog das Konsortium Maspalomas Gran Canaria das laufende Vergabeverfahren zurück und setzte die Ausschreibung aus. Kanaren führen Umweltabgabe ein Die Kanarische Regierung plant erstmals eine Umweltabgabe für die Einleitung von Abwasser ins Meer. Der entsprechende Verordnungsentwurf befindet sich bis zum 30. Juni in der öffentlichen Konsultation. Betreiber genehmigter Einleitungsstellen sollen künftig abhängig von Abwassermenge und Schadstoffbelastung zahlen. Mit der neuen Regelung will die Regionalregierung die Meeresumwelt besser schützen und Anreize zur Verringerung von Verschmutzungen schaffen. Die Einnahmen, die auf rund fünf Millionen Euro pro Jahr geschätzt werden, sollen in Umwelt- und Sanierungsmaßnahmen fließen. Für nicht genehmigte Einleitungen sind weiterhin Sanktionen vorgesehen. Fast sechs Tonnen Müll an der Küste entfernt Die Gemeinde Moya hat bei einer Reinigungsaktion entlang ihrer Küste insgesamt 5,7 Tonnen Abfälle entfernt. Die Arbeiten dienten dem Schutz und Erhalt des rund 4,2 Kilometer langen Küstenabschnitts. Gesammelt wurden vor allem Pflanzenreste, Kunststoffe, Holz, Paletten, Seile und Glas. Allein auf Vegetationsreste entfielen mehr als 3,5 Tonnen. Die Gemeinde betonte die Bedeutung regelmäßiger Maßnahmen, um die Küstenlandschaft und ihre natürlichen Lebensräume zu erhalten. Notlandung eines Kleinflugzeugs auf Straßenkreuzung Eine Leichtmaschine musste am Donnerstagnachmittag in der Wohnsiedlung Amarilla Golf im Süden Teneriffas notlanden. Das Flugzeug verlor wenige Kilometer vor dem Flughafen Teneriffa Süd aus bislang ungeklärter Ursache stark an Höhe und kam schließlich auf einer Straßenkreuzung zum Stillstand. Pilot und Copilot blieben nach ersten Angaben unverletzt. Vorsorglich wurden beide zur medizinischen Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Im Einsatz waren Feuerwehr, Ortspolizei und Rettungsdienst. Zudem musste ausgelaufener Treibstoff gesichert werden.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 05.06.2026 um 12:47 |