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25.3.2026 - 22 gesperrte Straßen wegen Sturm Therese auf Gran Canaria – Stand 25. März 12h Am heutigen Mittag sind noch 22 Straßen auf Gran Canaria wegen des Sturms Therese gesperrt, hier eine Übersicht!... Vermeiden Sie weiterhin Ausflüge in die Berge! Gran Canaria – Die Lage auf Gran Canaria durch Sturmtief Therese hat sich bisher kaum bis gar nicht entspannt, sondern eher verschärft. Weitere Details in einem gesonderten Beitrag. Hier geht es nur noch um die aktuellen Straßensperren auf der Insel! Derzeit gesperrte Straßen auf Gran Canaria (Stand 25. März 12:00 Uhr): - GC-42 – Zwischen Utiaca und Lomo Carbonero - GC-60 – Auf Höhe Fataga wegen des Überlaiufens der Talsperre - GC-153 – La Bodeguilla in San Mateo - GC-200 – Km 27,1 bis 21,5 – Zufahrt del Balcón /Andén Verde - GC-200 – Km 15,1 bis 19,75 – Zufahrt Tirma - GC-210 – Km 0 bis 5 – Tejeda bis Artenara - GC-210 – Km 9,5 bis 33 – Artenara bis La Aldea - GC-219 – Ab Teror bis Hoya San Lázaro - GC-307 – El Zumacal in Valleseco - GC-324 – Zwischen Pino Santo und Las Meleguinas - GC-350 – Vollsperrung - GC-381 – La Milagrosa in Las Palmas - GC-400 – Km 1,9 bis 3,0 – Ariñez - GC-421 – Im Bereich Yedra in der Gemeinde San Mateo - GC-422 – Km 1,97 – Kreuzung zur Carretera de El Lomito - GC-504 – Km 0 bis 8,7 – Ayagaures - GC-505 – Km 3 (Las Crucitas) bis 11,5 (Cercado de Espino) – Barranco de Arguineguin - GC-550 – Km 7,8 – Temisas - GC-602 – An derZUfahrtsstelle zur GC-60 – Camino de la Presa de Ayagaures - GC-606 – Km 8 bis 12 – El Carrizal de Tejeda - GC-608 – Km 1,6 – Zufahrt La Culata in Tejeda (Totalsperrung) - GC-654 – Totalsperrung im Bereich Risco Blanco Fahren Sie, wenn es nötig ist, aber nur dann mit äußerster Vorsicht! – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 25.03.2026 um 14:40 |
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25.3.2026 - Historisches Unwetter: Sturm Therese versetzt die Kanarischen Inseln in den Ausnahmezustand Sturm Therese bricht Rekorde auf den Kanaren, Bilanz: Rote Warnung, massive Überflutungen und Evakuierungen auf Gran Canaria, La Palma und Teneriffa - weiterlesen siehe Artikel- Quelle: zum Artikel |
| Autor: infos-grancanaria - 25.03.2026 um 14:38 |
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25.3.2026 - Karneval Maspalomas 2026 – Drag-Queen-Gala erneut verschoben! Die geplante Drag-Queen-Gala zum Karneval Maspalomas 2026 wird erneut wegen Sturmtief Therese verlegt, hier alle Infos dazu. Der Hundekarneval fällt 2026 komplett aus !- Maspalomas – Erneut muss aus Sicherheitsgründen im Zusammenhang mit Sturmtief Therese die geplante Drag-Queen-Gala des Karneval Maspalomas 2026 verschoben werden. Dies teilte das Rathaus von San Bartolomé de Tirajana in einer Pressemitteilung mit. Geplant war das Event eigentlich für den heutigen Mittwoch, man will aber sichergehen und verlegt die Drag-Queen-Gala auf den morgigen Donnerstag. Diese Entscheidung wurde aus Sicherheitsgründen getroffen, nachdem die Regierung der Kanarischen Inseln aufgrund des Sturms Therese den regionalen Notstand ausgerufen hatte. Dieser Notstand berücksichtigt die Risiken von Überschwemmungen, Starkregen und Küstenphänomenen. Zudem wurden der aktualisierte Inselnotfallplan (PEIN), der die Notstandsstufe auf Gran Canaria auf Stufe 2 angehoben hat, sowie die Richtlinien und Empfehlungen des Gemeindenotfallplans (PEMU) von San Bartolomé de Tirajana berücksichtigt. Innerhalb der Gemeinde werden derzeit alle Sicherheitskräfte benötigt, um die Probleme, die durch Sturm Therese verursacht wurden, zu beseitigen. Aufgrund der erneuten Verschiebung der Drag-Queen-Gala wird der für morgen geplante Hundekarneval für dieses Jahr gänzlich aus dem Terminkalender des Karneval Maspalomas gestrichen. Die Vorhersage beim Wetter für den morgigen Donnerstag ist deutlich besser, sodass die Gemeindeverwaltung davon ausgeht, dass die Drag-Queen-Gala mit allen erforderlichen Sicherheitsaspekten stattfinden kann. Das für Freitag angesetzte Event am Strand, die „Rettung der Sardine“, wird ebenfalls komplett angesagt, da die Küstengebiete wohl weiter mit schlechten Bedingungen zu tun haben werden. Die Parade soll weiterhin, wie geplant, am Samstag stattfinden. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 25.03.2026 um 14:36 |
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25.3.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio Gewitterrisiko hält die Inseln in Alarmbereitschaft Noch vor Tagesanbruch hat die Aemet gestern für mehrere Inseln kräftige Schauer und örtliche Gewitter angekündigt und damit die Warnlage auf dem Archipel verlängert. Betroffen gewesen sind vor allem Gran Canaria, Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro, bevor sich das Wetter später teilweise beruhigt hat. Damit ist die Gefahr nicht vorbei. Nach Tagen mit vollgelaufenen Barrancos, gesättigten Böden und gesperrten Straßen reicht schon neuer Starkregen, um die Lage sofort wieder kippen zu lassen. Für die Bevölkerung bleibt deshalb nur eine klare Linie: Wege vermeiden, Warnhinweise beachten und Wasserläufe nicht unterschätzen. Leichte Erdstöße treffen El Hierro Auf und vor El Hierro hat das Nationale Geografische Institut gestern drei leichte Erdbeben registriert, das stärkste mit einer Magnitude von 2,9. Die Erdstöße haben sich am Morgen im Meer in Tiefen zwischen 19 und 39 Kilometern ereignet; schon am Vorabend war dort ein weiteres schwächeres Beben gemessen worden. Schäden sind bislang nicht bekannt geworden. Trotzdem bleibt jede seismische Bewegung auf El Hierro ein sensibles Thema, weil die Insel auf solche Signale besonders aufmerksam reagiert. Für die Behörden ist das zunächst ein Beobachtungsfall, für viele Menschen auf der Insel aber sofort auch ein Erinnerungspunkt an frühere vulkanische Unruhe. Präsenzunterricht fällt auf drei Inseln aus Wegen der Unwetterlage hat die kanarische Bildungsbehörde gestern den Präsenzunterricht auf Gran Canaria, Teneriffa und La Palma zunächst für den Nachmittag und anschließend auch für heute ausgesetzt. Der Unterricht läuft dort heute online weiter, weil Straßen überflutet, Barrancos angeschwollen und viele Wege unsicher geworden sind. Damit hat das Tiefdruckgebiet den Alltag jetzt voll erreicht. Es trifft nicht mehr nur Straßen und Einsatzkräfte, sondern Familien, Schulen und Betreuung direkt. Politisch wirft die Lage vor allem eine Frage auf: Warum musste die Kommunikation zur Abholung der Kinder erst nachträglich korrigiert werden, als sich die Situation bereits zugespitzt hatte? Neue Lebensmittelregeln setzen Betriebe unter Druck Ab dem 3. April müssen Hotels, Restaurants, Supermärkte und andere Betriebe auf den Kanarischen Inseln deutlich strenger gegen Lebensmittelverschwendung vorgehen. Dann greifen die Vorgaben des neuen Gesetzes verbindlich, darunter Präventionspläne, Vorrang für Spenden und neue Pflichten im Umgang mit Überschüssen; bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 500.000 Euro. Inhaltlich ist das überfällig. Noch immer landet pro Kopf ein erheblicher Teil genießbarer Lebensmittel im Müll. Gleichzeitig wächst in der Branche die Kritik, weil kleinere Unternehmen zusätzliche Bürokratie, mehr Personalaufwand und Rechtsunsicherheit befürchten. Der eigentliche Hebel liegt ohnehin nicht nur in Hotels und Restaurants, sondern auch in privaten Haushalten, wo der größte Teil der Verschwendung entsteht. Parlament stärkt Zimmerkräfte im Tourismus Mit breiter Mehrheit haben sich gestern im kanarischen Parlament alle Fraktionen außer Vox darauf verständigt, höhenverstellbare Betten und motorisierte Wagen im Tourismussektor verpflichtend zu machen. Die Reform soll in das Tourismusgesetz einfließen und die körperliche Belastung der Camareras de Piso endlich spürbar senken. Das ist mehr als Symbolpolitik. Gerade in Hotels gehört körperlicher Verschleiß für viele Zimmerkräfte seit Jahren zum Berufsalltag. Dass sich das Parlament hier gegen die bekannten Kostenargumente stellt, ist politisch bemerkenswert. Widerstand kommt zwar weiter aus Teilen kleinerer Unternehmen, aber die Richtung ist klar: Arbeitsschutz bekommt erstmals wirklich Gewicht. Polizei zerschlägt Drogennetz in Las Palmas Seit dem frühen Morgen hat die Policía Nacional gestern in Las Palmas de Gran Canaria elf Wohnungen durchsucht, 17 Menschen festgenommen und nach eigenen Angaben eine Drogenstruktur in San José und im Polígono de San Cristóbal zerschlagen. Im Zentrum der Ermittlungen stehen Heroin, Crack und zwei sogenannte Narco-Pisos, die über Monate beobachtet worden sein sollen. Nach Darstellung der Polizei war die Gruppe klar organisiert, mit festen Rollen für Führung, Verkauf, Wache und Straßenkontakt. Für die betroffenen Viertel ist das ein wichtiger Schlag gegen offene Drogenkriminalität. Ob der Druck dauerhaft wirkt, hängt jetzt davon ab, ob hinter dem Einsatz nicht nur eine große Razzia, sondern auch ein echter Strukturbruch steht. Tourismus warnt vor Folgen des Iran-Kriegs Kürzere Aufenthalte, teurere Flüge und weniger Kaufkraft in Europa setzen den Tourismus auf den Kanarischen Inseln zunehmend unter Druck. Tourismusministerin Jéssica de León hat gestern im Parlament vor den wirtschaftlichen Folgen der internationalen Kriegslage gewarnt und dabei auf einen spürbaren Rückgang der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer verwiesen: von 9,3 Nächten auf rund eine Woche. Das ist für die Inseln ein Warnsignal. Denn das touristische Modell lebt nicht nur von der Zahl der Gäste, sondern vor allem davon, wie lange sie bleiben und wie viel sie ausgeben. Dass das Archipel weiter als relativ sicheres Reiseziel gilt, stabilisiert die Lage zwar, ersetzt aber keine sinkende Kaufkraft in den Herkunftsmärkten. Spritentlastung geht an den Kanaren vorbei Auf dem spanischen Festland ist Tanken seit dem Wochenende deutlich günstiger geworden, auf den Kanarischen Inseln dagegen kaum. Der Grund liegt im Steuersystem: Madrid hat die Entlastung über den IVA geregelt, auf dem Archipel gilt aber der IGIC. Genau deshalb verpufft der staatliche Anti-Krisen-Plan hier weitgehend, obwohl die Preise auch auf den Inseln durch die internationale Lage weiter steigen. Das ist politisch brisant, weil sich erneut zeigt, wie schnell landesweite Hilfspakete an der Sonderstellung der Kanaren vorbeigehen. Die Regionalregierung arbeitet zwar an eigenen Maßnahmen, ihr Spielraum bleibt aber begrenzt. Für viele Familien zählt am Ende nur das Ergebnis an der Zapfsäule – und das fällt auf dem Archipel klar schlechter aus. Festnahme stoppt Einbruchsserie im Südosten Wochenlang haben Einbrüche in Geschäfte und Fahrzeuge im Südosten von Gran Canaria für Unruhe gesorgt, jetzt sitzt der mutmaßliche Täter in Haft. Die Guardia Civil wirft ihm vor, seit Mitte Februar in Santa Lucía de Tirajana, Agüimes und Ingenio systematisch Scheiben und Türen eingeschlagen und anschließend Bargeld oder Wertgegenstände gestohlen zu haben. Identifiziert worden ist der Mann unter anderem über ein markantes Tattoo und wiederkehrende Kleidung, festgenommen nach einer koordinierten Suche mit der Policía Local. Der materielle Schaden liegt bei mehr als 6.000 Euro, die Sachschäden kommen noch hinzu. Für die betroffenen Geschäftsleute ist aber vor allem entscheidend, dass seit der Festnahme laut Guardia Civil keine Taten nach demselben Muster mehr registriert worden sind. Guagua steckt auf Teneriffa in Wassermassen fest Mitten in Puerto de la Cruz ist gestern Abend eine Guagua mit Fahrgästen in einer starken Wasserführung stecken geblieben. Der Vorfall hat sich im Stadtteil El Tejar ereignet, wo mehrere Menschen das Fahrzeug nach Augenzeugenberichten über eine Dachluke verlassen haben; auch ein Auto hinter dem Bus ist festgesetzt worden. Solche Bilder machen die Gefahr sofort greifbar. Sie zeigen, dass Starkregen nicht nur Hänge und Barrancos betrifft, sondern auch alltägliche Verkehrswege in Städten innerhalb von Minuten unpassierbar machen kann. Gerade deshalb wirkt dieser Vorfall so stark: Er steht exemplarisch für eine Lage, in der normale Wege plötzlich zu Gefahrenzonen werden. Ayagaures räumt Häuser am Barranco Nur noch wenige Zentimeter haben gestern Abend in Ayagaures gefehlt, dann wäre die Talsperre übergelaufen. Deshalb hat das Cabildo auf Gran Canaria 40 Anwohner im Bereich des Barranco vorsorglich räumen lassen, vor allem in den Häusern direkt am Wasserlauf. Die Evakuierung zeigt, wie ernst die Lage im Süden der Insel inzwischen geworden ist. Die Gefahr kommt dort längst nicht mehr nur aus dem Himmel, sondern auch aus randvollen Speichern und angeschwollenen Wasserläufen. Für die Betroffenen ist das keine Warnstufe auf dem Papier, sondern eine unmittelbare Bedrohung von Häusern, Wegen und Versorgung. Genau das macht Therese so gefährlich: Das Tiefdruckgebiet trifft auf eine Infrastruktur, die an mehreren Punkten gleichzeitig unter Druck gerät. Gran Canaria erlebt die schwerste Unwetternacht 32 Talsperren übergelaufen, rund 20 Straßen gesperrt, mehrere Orte isoliert oder geräumt und dazu der Notstand auf Stufe 2 mit UME-Einsatz: Gran Canaria hat in der Nacht auf heute die bislang heftigsten Folgen des Tiefdruckgebiets Therese erlebt. Besonders betroffen gewesen sind unter anderem Bañaderos, Teile des Nordens sowie Gemeinden im Süden und im Inselinneren. Der materielle Schaden geht schon jetzt in die Millionen und dürfte am Ende deutlich höher ausfallen als zunächst geschätzt. Diese Nacht ist für die Insel ein echter Stresstest gewesen – für Straßen, Einsatzkräfte, Wasserbau und politische Koordination. Und sie legt brutal offen, wie verwundbar Gran Canaria bei stationären Starkregenlagen bleibt.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 25.03.2026 um 14:15 |
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25.3.2026 - Maspalomas Drag-Gala auf den 26. März verschoben Aus Sicherheitsgründen wurde die Drag Queen Gala in Maspalomas wegen Sturm Therese erneut verschoben. Lesen Sie alle Details zum neuen Termin und den Absagen.- Die Gemeinde San Bartolomé de Tirajana auf Gran Canaria hat am Dienstagabend eine Entscheidung getroffen. Die Drag-Gala des Karnevals von Maspalomas 2026 wird aufgrund der Wetterkapriolen durch Sturm „Therese“ erneut verschoben. Neuer Termin ist nun Donnerstag, der 26. März 2026. Die Entscheidung basiert auf der aktuellen Einstufung der Notstandsstufe für Gran Canaria. Höchste Priorität für die Sicherheit der Bürger Die Verschiebung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Insularen Notfallplan (PEIN) und dem Kommunalen Notfallplan (PEMU). Da Gran Canaria derzeit unter einer offiziellen Warnung wegen Überflutungsgefahr und Küstenphänomenen steht, sind alle Sicherheitskräfte und Rettungsdienste der Insel bereits voll ausgelastet. Die Stadtverwaltung betont, dass es in dieser kritischen Phase vorrangig sei, keine Ressourcen für Großveranstaltungen abzuziehen, die für die Hilfeleistung in betroffenen Gebieten benötigt werden. Massive Änderungen im Karnevalsprogramm Die erneute Verlegung der Drag Gala zieht eine Reihe von weiteren Absagen und Änderungen nach sich: - Hunde-Karneval (Carnaval Canino): Der für Donnerstagvormittag geplante Termin wurde komplett abgesagt. - Straßenpartys (Mogollones): Die für Donnerstagabend geplante Party entfällt ebenfalls. - Rescate de la Sardina: Die für Freitag geplante „Rettung der Sardine“ muss wegen der gefährlichen Bedingungen an der Küste ausfallen. Stargäste bestätigen Teilnahme für Donnerstag Trotz der organisatorischen Hürden konnten die Verantwortlichen bestätigen, dass die geplanten Stargäste, allen voran die spanische Pop-Ikone Mónica Naranjo, ihren Aufenthalt auf der Insel verlängern, um am Donnerstag dabei zu sein. Auch die 12 Drag-Kandidaten stehen bereit, um ihre spektakulären Shows auf der Bühne im Yumbo-Zentrum zu präsentieren, sobald sich die Wetterlage stabilisiert. Hoffnung auf Wetterberuhigung Die Meteorologen prognostizieren für Donnerstag eine langsame Rückkehr der Passatwinde, was die Regenfronten verdrängen sollte. Die Gemeinde hofft, das restliche Karnevalswochenende – inklusive der Gala del Turista am Freitag und dem großen Umzug (Cabalgata) am Samstag – wie geplant durchführen zu können. Die Bevölkerung wird um Verständnis für diese notwendigen Sicherheitsmaßnahmen gebeten.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 25.03.2026 um 13:53 |
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25.3.2026 - Kanaren-Flieger brechen Landung wegen Sturm „Therese“ ab Schlechtes Wetter und minimale Sicht am Flughafen Teneriffa Nord sorgten für Umleitungen. Mindestens zehn Maschinen mussten zum Südflughafen ausweichen. Sicherheit geht vor. Zehn Flüge wegen schlechter Sicht nach Teneriffa Süd umgeleitet.- Sturm „Therese“ hat auch den Flugverkehr der Kanaren getroffen. Am Dienstag machten erneut schlechte Sichtverhältnisse und heftige Regenfälle eine Landung am Flughafen Teneriffa Nord (Los Rodeos) zeitweise unmöglich. Mindestens zehn Maschinen mussten ihre Anflüge abbrechen und auf den Südflughafen der Insel ausweichen. Sturm Therese: Sicherheit geht vor Getreu dem Motto „Safety First“ leiteten die Piloten ihre Maschinen um. Sturm Therese drückte die Sichtweiten mit Gewitterzellen, dichte Wolken und Regen unter das erforderliche Sicherheitsminimum für den Flughafen Los Rodeos. Zur Vermeidung jeglicher Gefahr für Passagiere und Besatzung diente der Südflughafen wieder als bewährte Ausweichstation. Notstand auf den Inseln Der Sturm legt nicht nur den Luftraum teilweise lahm. Auf Gran Canaria und Teneriffa gelten bereits weitreichende Notfallpläne. Während auf Gran Canaria wegen akuter Überflutungsgefahr der Notstand ausgerufen wurde, kämpfen auch auf Teneriffa die Einsatzkräfte gegen die Auswirkungen von Therese. Die Flugumleitungen verschärfen die Situation für Reisende zusätzlich.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 25.03.2026 um 13:27 |
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25.3.2026 - Therese verwüstet Gran Canaria: 24 Stauseen laufen über Sturm Therese sorgt auf Gran Canaria für eine Katastrophe: 24 Stauseen laufen über, Millionenschäden an der Infrastruktur und Einsatz der UME. Lesen Sie die Bilanz. Land unter und Millionenschäden auf Gran Canaria.- Sturm „Therese“ hat auf Gran Canaria eine Spur der Verwüstung hinterlassen. In einer am Montag veröffentlichten Bilanz gab Inselpräsident Antonio Morales bekannt, dass die Naturgewalten die Insel an ihre Grenzen gebracht haben. Ein kritischer Wendepunkt: Inzwischen haben 24 Stauseen auf Gran Canaria ihre Belastungsgrenze erreicht und laufen über. Für die unten liegenden Schluchten bedeutet dies eine Verschärfung der Flutgefahr, da die Reservoire keine weiteren Wassermassen mehr puffern können. Millionenschäden an der Infrastruktur Die finanziellen Folgen des Unwetters sind immens. Erste Schätzungen des Cabildo gehen von Reparaturkosten in Höhe von mindestens acht Millionen Euro aus. Zahlreiche Straßen wurden durch Erdrutsche und Fahrbahneinbrüche unpassierbar gemacht. Besonders der Norden der Insel wurde hart getroffen. In Bañaderos fielen in kürzester Zeit 153 Liter Regen pro Quadratmeter, was den Einsatz der Militärnotfalleinheit (UME) mit schwerem Gerät erforderte. Über 2.000 Einsatzkräfte im Dauereinsatz Um die mehr als 300 Zwischenfälle allein im Norden zu bewältigen, sind derzeit über 2.000 Einsatzkräfte auf Gran Canaria mobilisiert. In Orten wie Fataga, Arteara und El Hornillo wurden vorsorgliche Zugangskontrollen und teilweise Evakuierungen durchgeführt, da die Gefahr durch reißende Wassermassen in den Schluchten weiterhin hoch ist. Da der Boden keine weitere Feuchtigkeit aufnehmen kann, fließt jeder weitere Tropfen Regen direkt in die bereits überfüllten Barrancos. Atempause, aber keine Entwarnung Obwohl sich die Wetterlage am Dienstagvormittag leicht beruhigt hat, mahnen Experten zur Vorsicht. Das Tiefdruckgebiet befindet sich nach wie vor in unmittelbarer Nähe des Archipels. Erst ab Donnerstag wird mit der Rückkehr der Passatwinde eine nachhaltige Entspannung der Lage erwartet. Bis dahin bleibt der Notstand auf Gran Canaria in Kraft, und die Behörden beobachten die Pegelstände der 24 überlaufenden Stauseen ununterbrochen.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 25.03.2026 um 13:22 |
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25.3.2027 - Drei Beben vor El Hierro innerhalb weniger Stunden registriert Das Nationale Geographische Institut (IGN) der Kanaren hat in den Gewässern vor E Hierro drei Erdbeben mit Magnituden bis 2,9 registriert.- In den Gewässern vor El Hierro wurden am Dienstag eine Reihe von leichten Erschütterungen verzeichnet. Wie das Nationale Geographische Institut (IGN) der Kanaren mitteilte, zeichneten die Messgeräte insgesamt drei Erdbeben rund um die Insel auf. Die Magnituden bewegten sich dabei in einem Bereich zwischen 2,5 und 2,9 auf der Richter-Skala. Details zu den Erschütterungen Das stärkste Beben mit einer Magnitude von 2,9 ereignete sich um 07:13 Uhr südlich der Insel in einer Tiefe von 39 Kilometern. Bereits in der Nacht, gegen 03:50 Uhr, wurde eine Erschütterung der Stärke 2,6 südlich von El Pinar registriert, die ihren Ursprung in 19 Kilometern Tiefe hatte. Ein dritter seismischer Impuls der Stärke 2,5 folgte um 08:08 Uhr im Westen der Insel in einer Tiefe von 32 Kilometern. Hintergrund und Einordnung Bereits am Montagabend gegen 20:35 Uhr wurde westlich von El Hierro ein kleineres Beben der Stärke 1,7 in 14 Kilometern Tiefe gemessen. Solche leichten Erschütterungen sind für die vulkanisch aktive Insel El Hierro nicht ungewöhnlich und werden vom IGN kontinuierlich überwacht. Berichte über spürbare Auswirkungen für die Bevölkerung oder Schäden liegen derzeit nicht vor. Die Experten des IGN beobachten die Situation auf dem kleinsten Archipel der Kanaren weiterhin genau, um eventuelle Veränderungen in der seismischen Dynamik zu erkennen.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 25.03.2026 um 13:17 |
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24.3.2026 - 20 Straßen auf Gran Canaria wegen Sturm Therese weiter gesperrt! Durch Sturm Therese sind am Abend des 24. März 2026 bereits 20 Straßen auf Gran Canaria teilweise oder ganz gesperrt! Hier die Details... Viele Bergregionen sind nur noch scher erreichbar.- Gran Canaria – Die Lage auf Gran Canaria durch Sturmtief Therese hat sich bisher kaum bis gar nicht entspannt, sondern eher verschärft. Weitere Details in einem gesonderten Beitrag. Hier geht es nur noch um die aktuellen Straßensperren auf der Insel! Derzeit gesperrte Straßen auf Gran Canaria (Stand 24. März 20:15 Uhr): - GC-20 – Zufahrt nach Arucas – Alternative über GC-330 Bañaderos/Hoya San Juan - GC-42 – Zwischen Utiaca und Lomo Carbonero - GC-60 – Auf Höhe Fataga wegen des Überlaiufens der Talsperre - GC-75 – Auf Höhe der GC-752, Cabo Verde. Zufahrt nach Moya nur über die GC-752 möglich - GC-200 – Km 27,1 bis 21,5 – Zufahrt del Balcón /Andén Verde - GC-200 – Km 15,1 bis 19,75 – Zufahrt Tirma - GC-210 – Km 0 bis 5 – Tejeda bis Artenara - GC-210 – Km 9,5 bis 33 – Artenara bis La Aldea - GC-219 – Ab Teror bis Hoya San Lázaro - GC-231 – Km 7,2 bis 6,9 Zufahrt Sao aus Sicherheitsgründen wegen des Stausees Los Pérez - GC-324 – Zwischen Pino Santo und Las Meleguinas - GC-350 – Vollsperrung - GC-400 – Km 1,9 bis 3,0 – Ariñez - GC-421 – Im Bereich Yedra in der Gemeinde San Mateo - GC-505 – Km 3 (Las Crucitas) bis 11,5 (Cercado de Espino) – Barranco de Arguineguin - GC-550 – Km 7,8 – Temisas - GC-602 – An derZUfahrtsstelle zur GC-60 – Camino de la Presa de Ayagaures - GC-606 – Km 8 bis 12 – El Carrizal de Tejeda - GC-608 – Km 1,6 – Zufahrt La Culata in Tejeda (Totalsperrung) - GC-654 – Totalsperrung im Bereich Risco Blanco Fahren Sie, wenn es nötig ist, aber nur dann mit äußerster Vorsicht! – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 24.03.2026 um 16:02 |
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24.3.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio Therese bremst den Flugverkehr auf Lanzarote aus Die Sturmfront Therese hat gestern den Flugverkehr auf Lanzarote spürbar ausgebremst. Ein Flug ist gestrichen worden, acht weitere Maschinen haben auf andere Flughäfen ausweichen müssen, weil Wind und instabile Wetterbedingungen den Betrieb am Airport erschwert haben. Für Reisende hat das Verspätungen, Umleitungen und neue Unsicherheit bedeutet. Die Meldung ist relevant, weil das Unwetter damit nicht nur Straßen und Küsten getroffen hat, sondern auch eine der zentralen Lebensadern der Insel. Gerade auf Lanzarote zeigt sich daran, wie schnell Wetterlagen direkte Folgen für Tourismus, Erreichbarkeit und Alltag haben. Karnevalsumbau kostet Wagen und Teilnehmer im Süden Der Karneval im Süden Gran Canarias hat wegen der Unwetter-Verschiebungen spürbar an Stabilität verloren. Nachdem die große Parade in Maspalomas verlegt worden ist, haben auch Mogán und Carrizal ihre Termine ändern müssen – mit Folgen für Wagenbauer, Fahrer und Gruppen, die seit Monaten geplant hatten. In Maspalomas waren 115 Wagen vorgesehen, bisher haben rund 80 Prozent zugesagt; in Mogán sind bereits erste Wagen ausgefallen. Besonders hart hat es Teilnehmer vom spanischen Festland getroffen, die ihre Reise nicht mehr umorganisieren konnten. Damit ist aus einer Terminverschiebung ein logistischer und wirtschaftlicher Schaden geworden, der eines der wichtigsten Festereignisse im Süden sichtbar geschwächt hat. Gran Canaria bleibt unter massivem Unwetterdruck Zehn gesperrte Straßen, 16 Talsperren im Überlauf und mehr als tausend registrierte Vorfälle haben gestern das Ausmaß der Lage auf Gran Canaria gezeigt. Das Cabildo hat von örtlich schwer berechenbaren Starkregenzellen gesprochen, die vor allem den Süden und Südosten der Insel unter Druck gesetzt haben. Barrancos sind angeschwollen, Straßen unpassierbar geworden und einzelne Orte zeitweise nur noch eingeschränkt erreichbar gewesen. Die Insel hat damit keine gewöhnliche Schlechtwetterphase erlebt, sondern eine ernste Belastungsprobe für Infrastruktur, Wasserwirtschaft und Katastrophenschutz. Weil die Instabilität noch bis in die Nacht auf Donnerstag anhalten soll, bleibt die Lage politisch wie praktisch brisant. Abriss in Guanarteme macht Weg für neuen Boulevard frei Ein einzelnes Haus in der Calle Vergara ist in Las Palmas de Gran Canaria plötzlich zu einem Schlüsselprojekt für den Umbau von Guanarteme geworden. Die Stadt hat den Abriss des Gebäudes vergeben, damit die Plaza de América an den geplanten Boulevard über dem Barranco de La Ballena angeschlossen werden kann. Das Haus ist seit der Pandemie verschlossen und liegt an einem Punkt, an dem die Stadt den Stadtteil öffnen und neu ordnen will. Doch genau dieser Umbau bleibt umstritten, weil frühere Eingriffe juristisch und politisch bereits Konflikte ausgelöst haben. Der Fall zeigt, wie aufgeladen Stadtentwicklung dort wird, wo Aufwertung, Verdichtung und öffentliches Interesse frontal aufeinandertreffen. Kajakfahrt im Barranco missachtet Warnungen der Behörden Mitten in der angespannten Unwetterlage sind gestern zwei Menschen im Barranco von La Aldea mit einem Kajak unterwegs gewesen. Das ist passiert, obwohl Cabildo und Rathaus ausdrücklich davor gewarnt hatten, sich den Wasserläufen zu nähern, weil der Pegel nach den Regenfällen von Therese jederzeit plötzlich steigen kann. Genau dieser Leichtsinn macht den Vorfall so brisant: Was spektakulär wirkt, kann in wenigen Minuten lebensgefährlich werden und Einsatzkräfte zusätzlich binden. In La Aldea haben die Regenmassen zwar auch seltene und emotionale Bilder produziert. Aber die Kajakfahrt hat die Kehrseite gezeigt – Neugier kann in einer aktiven Gefahrenlage schnell zur zusätzlichen Belastung für den Katastrophenschutz werden. Volle Talsperren verschärfen die Lage auf Gran Canaria Ausgerechnet der lang ersehnte Regen hat Gran Canaria an einen kritischen Punkt gebracht. Mehrere Talsperren sind nach den Niederschlägen von Therese an ihre Grenzen geraten, weitere standen kurz davor, zusätzlich Wasser in die Barrancos abzugeben. Damit ist aus einer positiven Nachricht für die Wasserversorgung zugleich ein akutes Sicherheitsproblem geworden. Wo mehrere Speicher gleichzeitig Druck aufbauen, wächst die Gefahr für tiefer gelegene Straßen, Täler und Siedlungen. Für die Insel ist das ein seltenes Bild und politisch heikel, weil Wasser sonst vor allem als Mangelthema diskutiert wird. Jetzt hat die andere Extremseite durchgeschlagen: Viel Regen bedeutet eben nicht nur Entlastung, sondern kann binnen Stunden zur Gefahr werden. Streit um große Ökostrom-Projekte auf Lanzarote eskaliert Die Energiewende auf Lanzarote ist stärker unter Druck geraten, weil Ecologistas en Acción große Anlagen für erneuerbare Energien ohne breite öffentliche Debatte zurückgewiesen hat. Der Konflikt dreht sich nicht um das Ziel der Dekarbonisierung, sondern um die Frage, wie viel technische Großinfrastruktur die Insel verträgt und wer darüber entscheidet. Kritiker sehen Eingriffe in Landschaft, Raumordnung und Identität, Befürworter verweisen auf Versorgungssicherheit und Klimaschutz. Genau deshalb ist das Thema so explosiv: Auf einer begrenzten Insel wird jeder Großstandort sofort sichtbar – und damit politisch angreifbar. Der Streit dürfte bleiben, weil hier Klimaargumente und Schutz der Inselgestalt direkt kollidieren. Palestina-Mural setzt in Las Palmas ein politisches Zeichen Mit einem neuen Mural zu Palästina hat das Zentrum von Las Palmas de Gran Canaria gestern ein unübersehbares politisches Signal bekommen. Die Arbeiten an dem Bild sind abgeschlossen worden, und genau das macht die Botschaft nun dauerhaft sichtbar im öffentlichen Raum. Das Werk ist damit mehr als Kunst an einer Wand: Es hat eine internationale Debatte direkt auf die Straße und in den Alltag der Stadt getragen. Solche Eingriffe prägen das Stadtbild und verschieben zugleich die Grenze zwischen Kultur und politischer Haltung. Relevant ist das, weil Las Palmas damit erneut zeigt, dass öffentliche Kunst hier nicht neutral bleiben will, sondern bewusst Position bezieht. Verfassungsurteil bringt 24 Festgenommene auf freien Fuß Nicht neue Ermittlungen, sondern ein Urteil des Verfassungsgerichts hat 24 Festgenommenen in einem mutmaßlichen Drogenverfahren die Freiheit zurückgebracht. Genau das macht den Fall so heikel: Die Entlassungen sind nicht wegen entlastender Fakten erfolgt, sondern wegen einer verfassungsrechtlichen Bewertung des Vorgehens. Damit rückt sofort die Frage in den Mittelpunkt, wie tragfähig die jurische Grundlage für Freiheitsentzug in diesem Komplex überhaupt gewesen ist. Solche Entscheidungen beschädigen regelmäßig das Vertrauen in die Sauberkeit großer Strafverfahren. Die Botschaft ist klar: Auch in schweren Verfahren kann der Staat keine Abkürzungen nehmen, wenn Grundrechte im Spiel sind. Canarias verliert Spitzenplatz bei Trennungen und Scheidungen Sieben Jahre lang hat Canarias die Statistik angeführt – jetzt ist dieser Spitzenplatz bei Trennungen und Scheidungen verloren gegangen. Auf den ersten Blick klingt das nach Entspannung, tatsächlich sagt die Zahl aber erst einmal nur, dass sich die Rangfolge verschoben hat. Solche Daten sind relevant, weil sie mehr erzählen als nur private Krisen: Sie spiegeln auch wirtschaftlichen Druck, Wohnkosten und soziale Belastungen. Deshalb taugt die neue Statistik nicht für vorschnellen Optimismus. Entscheidend wird sein, ob sich daraus ein stabiler Trend entwickelt oder nur eine kurze Bewegung in den Zahlen ablesbar ist. Gericht verurteilt Mann nach Angriff auf Frau auf Gran Canaria Mit Faustschlägen auf eine Frau loszugehen – direkt nach der Ankunft auf Gran Canaria – hat für einen Finnen jetzt mit einer Verurteilung geendet. Der Fall ist besonders hart, weil der Angriff an einem Ort begonnen hat, an dem Sicherheit selbstverständlich sein sollte: unmittelbar nach einer Reiseankunft. Für das Opfer ist das ein massiver Gewaltschock gewesen, für die Insel ein weiterer Fall, der zeigt, wie präsent Gewaltdelikte auch im touristischen Umfeld bleiben. Das Urteil hat deshalb mehr als nur strafrechtliche Bedeutung. Es setzt ein klares Signal, dass solche Übergriffe nicht bagatellisiert werden und der Schutz von Betroffenen Vorrang hat. Cayuco erreicht Los Cristianos trotz Sturmfront Therese Selbst Therese hat die Atlantikroute nicht gestoppt: Gestern ist ein Cayuco mit 60 Menschen an Bord in Los Cristianos angekommen. Allein diese Ankunft zeigt, wie groß die Verzweiflung auf dieser Route geblieben ist, denn die Überfahrt ist trotz Sturm, hoher See und zusätzlicher Gefahr angetreten worden. Für die Einsatzkräfte bedeutet das neue Belastung in einem Moment, in dem das Unwetter ohnehin Personal und Ressourcen bindet. Politisch verschärft der Fall die bekannte Realität auf den Kanarischen Inseln: Migration bleibt ein dauerhaftes Krisenthema, unabhängig von Wetterlage und Saison. Dass ein Boot selbst unter diesen Bedingungen ankommt, ist ein drastisches Zeichen für den Druck auf dieser Route.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 24.03.2026 um 15:54 |
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24.3.2026 - Russische Öltanker vor den Kanaren: 4 Schiffe in 3 Tagen Innerhalb von nur drei Tagen haben vier Tanker der russischen Geisterflotte die Gewässer der Kanaren passiert. Experten warnen vor einer Umweltkatastrophe.- Die Gewässer rund um die Kanaren entwickeln sich zunehmend zu einer Transitstrecke für die sogenannte „russische Geisterflotte“. Innerhalb von nur drei Tagen wurden vier dieser dubiosen Öltanker registriert. Experten warnen vor den enormen Risiken. Im Falle eines Unfalls gäbe es aufgrund der undurchsichtigen Besitzverhältnisse und fehlender Versicherungen keinerlei Entschädigungen. Hochriskante Schiffe in kanarischen Gewässern Laut dem Experten für maritime Sicherheit, Rafael Muñoz, handelt es sich bei den Schiffen um sogenannte „Darkfleet“-Tanker. Das jüngste Beispiel ist die „Paz“ , ein 275 Meter langer Tanker aus dem Jahr 2002, der mit rund einer Million Barrel Rohöl beladen ist. Muñoz betont, dass bei diesem Schiff fast alle Informationen gefälscht seien. Ein weiterer prominenter Gast war der „Jin Hui“, ein von der EU und Großbritannien sanktionierter Tanker unter syrischer Flagge, dessen tatsächlicher Eigentümer völlig unbekannt ist. Gefahr einer Umweltkatastrophe durch Sturm Therese Dass die maroden Tanker den Archipel ausgerechnet während des schweren Sturms ‚Therese‘ passierten, sorgt für zusätzliche Beunruhigung. Experte Muñoz betonte auf X (vormals Twitter), dass die Kombination aus schlechtem Wetter und dem desolaten Zustand der Schiffe das Risiko einer Ölpest massiv erhöhe. Kritik an mangelnder Überwachung Während Länder wie Frankreich, Schweden oder Belgien bereits Geisterschiffe in ihren Gewässern festgesetzt haben, scheint Spanien bisher zurückhaltender zu agieren. Das Überwachungsschiff der spanischen Marine, die BAM Relámpago, beendete seine Patrouille in den kanarischen Gewässern erst vor einer Woche – genau zu dem Zeitpunkt, als die Durchfahrten der Geisterflotte massiv zunahmen. Die Instabilität im Nahen Osten und die Schließung der Straße von Hormus machen die Route über die Kanaren für diese Transporte derzeit besonders attraktiv.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 24.03.2026 um 15:15 |
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24.3.2026 - Gran Canaria ruft Notstand wegen Überflutungsgefahr aus. Die Regierung der Kanaren hat für Gran Canaria die Notstandsstufe wegen akuter Überflutungsgefahr ausgerufen. Sturm Therese sorgt für Rekordregen und überlaufende Staudämme.- Die Regierung der Kanaren hat die Situation am heutigen Dienstag, den 24. März, neu bewertet und für Gran Canaria den Notstand auf regionaler Ebene ausgerufen. Grund ist das extrem hohe Risiko von Sturzfluten und Überflutungen infolge der anhaltenden Regenfälle durch das Sturmtief „Therese“. Die Maßnahme trat um 09:30 Uhr in Kraft auf. Gesättigte Böden und überlaufende Staudämme Besonders im Osten und Süden Gran Canarias herrscht derzeit höchste Alarmbereitschaft. Ein massives Regengebiet überquert die Insel von Süden her und bringt enorme Wassermassen mit sich. Die völlig durchnässten Böden können den Regen nicht mehr aufnehmen, was bereits zum Überlaufen der ersten Talsperren geführt hat. In vielen Teilen der Insel wurden bereits schwere Überflutungen gemeldet. Lage auf den anderen Inseln Während für Gran Canaria die Notstandsstufe gilt, bleiben Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro weiterhin in Alarmbereitschaft. Besonders im Nordosten von Teneriffa und auf La Palma werden ebenfalls heftige Regenfälle erwartet. Auf La Palma können die Niederschlagsmengen bis zu 130 mm innerhalb von 12 Stunden erreicht werden, begleitet von starken Sturmböen in den Berglagen mit Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h. Verhaltensempfehlungen der Behörden Die Generaldirektion für Notfälle hat den Katastrophenplan PEINCA aktiviert und fordert die Bevölkerung zu äußerster Vorsicht auf. Es wird dringend empfohlen: - Unnötige Fahrten zu vermeiden. - Nicht durch Barrancos (Schluchten) oder überschwemmte Gebiete zu fahren oder zu gehen. - Sich über die offiziellen Kanäle der Regierung und der Notfalldienste auf dem Laufenden zu halten. Die instabile Wetterlage wird voraussichtlich bis Mittwoch anhalten, wobei das Zentrum von Sturm Therese den Inseln sehr nahe kommt, was zu weiteren unvorhersehbaren und heftigen Regenzellen führen kann.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 24.03.2026 um 15:08 |
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24.3.2026 - Sturm-Chaos auf Gran Canaria: 1.500 Menschen isoliert Sturm Therese wütet weiter: Auf Gran Canaria sind 1.500 Menschen von der Außenwelt abgeschnitten. Strände wie Maspalomas und San Agustín sind schwer beschädigt. Zehn Straßen bleiben gesperrt. Gran Canaria kämpft mit Folgen von Therese.- Die Auswirkungen des Sturms Therese auf Gran Canaria sind noch lange nicht überwunden. Wie Inselpräsident Antonio Morales am Montag bestätigte, bleibt die Lage instabil. Besonders im Süden, Zentrum und Norden der Insel sind ganze Ortschaften von der Außenwelt abgeschnitten. Insgesamt sind rund 1.500 Menschen von den Folgen massiver Erdrutsche und Straßensperrungen betroffen. Zerstörte Strände in Maspalomas und San Agustín Schwere Schäden trafen auch die touristischen Zentren. Die Fluten rissen den Strand von San Agustín entzwei. In Maspalomas wurde die Lagune (Charca) manuell zum Meer geöffnet, um den enormen Druck des überlaufenden Barrancos abzulassen. Große Mengen an Sand und Geröll wurden durch den reißenden Maspalomas-Kanal am Montag in den Ozean gespült. Zehn Hauptstraßen weiterhin gesperrt Bis zum Montagabend blieben zehn wichtige Verkehrsverbindungen auf Gran Canaria aufgrund von Fahrbahneinbrüchen und Steinschlägen komplett gesperrt. Besonders kritisch ist die Situation in der Arguineguín-Schlucht (GC-505), wo Bewohner von Orten wie Cercados de Espino, El Horno und Soria zeitweise völlig isoliert waren. In Tejeda brachen Teile der Fahrbahn auf der GC-608 weg, wodurch der Ortsteil La Culata unerreichbar wurde. Auch die Wasserversorgung in Tejeda ist durch Rohrbrüche teilweise unterbrochen. Notunterkünfte und Rettungseinsätze Die Behörden arbeiten unter Hochdruck an der Wiederherstellung der Infrastruktur. In Santa Lucía de Tirajana wurde das Notquartier in El Doctoral vorsorglich wieder geöffnet, um Obdachlose vor den anhaltenden Regenfällen zu schützen. In San Bartolomé de Tirajana mussten Feuerwehrleute städtische Mitarbeiter aus den Fluten retten, während im Bereich Fataga schwere Maschinen gegen drohende Überläufe des Stausees kämpften. Die Bevölkerung wird weiterhin zur äußersten Vorsicht gemahnt, da der Boden gesättigt ist und weitere Erdrutsche jederzeit möglich sind.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 24.03.2026 um 14:55 |
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24.3.2026 - Sturm Therese brachte den Kanaren Rekord-Regenmengen Sturm Therese hinterlässt massive Regenmengen auf den Kanaren. In Corral de Los Juncos (Gran Canaria) wurden über 350 Liter pro Quadratmeter gemessen. Erfahren Sie alle Details.- Die Auswirkungen von Sturm Therese auf den Kanaren haben alle Erwartungen übertroffen. Seit Beginn des Unwetters am vergangenen Mittwoch zeichneten einige Messstationen von Aemet Regenmengen auf, die deutlich über den Prognosen liegen. Spitzenreiter ist Gran Canaria mit beeindruckenden Werten in den Gipfelregionen. Corral de Los Juncos bricht alle Rekorde Die Station Corral de Los Juncos in der Gemeinde Vega de San Mateo (Gran Canaria) registrierte bis Montagnachmittag den höchsten Wert des gesamten Archipels. Seit Mittwoch fielen dort gewaltige 350,2 Liter Regen pro Quadratmeter. Diese enorme Wassermenge bestätigte die Einstufung von Therese als „Hochrisiko-Sturm“. Massive Niederschläge auch in San Bartolomé de Tirajana Nicht weit dahinter folgen die Regionen in den Höhenlagen von San Bartolomé de Tirajana. In Cuevas del Pinar wurden 336,6 Liter und in Las Tirajanas 326 Liter pro Quadratmeter gemessen. Auch in anderen Regionen oder Inseln war die Lage prekär: - Roque de Los Muchachos (La Palma): 287,8 Liter - Cañadas del Teide (Teneriffa): 277,2 Liter - Tejeda (Gran Canaria): 222,7 Liter - El Paso (La Palma): 209,2 Liter Lage am Montag: Regen konzentriert sich auf den Südosten Am Montag selbst war Agüimes im Südosten von Gran Canaria der regenreichste Ort mit 46,6 Litern bis zum späten Nachmittag. Auf Teneriffa meldeten La Quinta (Garachico) und San Juan de La Rambla Werte um die 44 Liter. Während der Regen weiterhin anhielt, beruhigte sich die Windlage spürbar. Die maximalen Böen erreichten am Montag nur noch Werte um die 55 km/h, unter anderem in La Oliva (Fuerteventura) und Maspalomas. Bestätigung der Aemet-Prognosen Die gemessenen Daten bestätigen die Warnungen der Wetteragentur Aemet, die bereits im Vorfeld Niederschlagsmengen von rund 300 Litern für punktuelle Gebiete auf Gran Canaria, La Palma und Teneriffa vorausgesagt hatte. Diese massiven Wassermassen haben die Stauseen der Inseln zwar gefüllt, jedoch auch zu zahlreichen Zwischenfällen und Sperrungen geführt, deren Aufarbeitung noch Tage in Anspruch nehmen wird.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 24.03.2026 um 07:46 |
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24.3.2026 - Warnung auf Gran Canaria: „Fataga-Stausee“ am Limit Der Fataga-Stausee auf Gran Canaria steht kurz vor dem Überlaufen. Die Gemeinde San Bartolomé de Tirajana warnt die Bewohner von Arteara vor drohender Isolation.- Die Überschwemmung der Schluchten hat Los Palmitos, Lomo Gordo und Lomo Perera abgeschnitten. Die Gemeinde San Bartolomé de Tirajana im Süden von Gran Canaria hat eine dringende Warnung an die Bevölkerung herausgegeben. Der Fataga-Stausee steht unmittelbar vor dem Überlaufen. Es wird erwartet, dass die Kapazitätsgrenze im Laufe des Montagabends oder der Nacht überschritten wird, was zu einem massiven Anstieg des Wasserstands in der nachgelagerten Schlucht führen wird. Arteara könnte von der Außenwelt abgeschnitten werden Besonders kritisch ist die Lage für Arteara. Da die einzige Zufahrt durch das Bett des Barrancos von Fataga führt, besteht die akute Gefahr, dass die Bewohner von der Außenwelt abgeschnitten werden. Die Gemeinde riet den Bewohnern sich mit lebensnotwendigen Gütern wie Lebensmitteln und Medikamenten einzudecken und den Bereich der Schlucht sowie deren unmittelbare Nähe zu meiden. Einsatz schwerer Maschinen Um die Risiken für die Infrastruktur und die Bevölkerung zu minimieren, hat die Gemeinde bereits schwere Maschinen in den Barranco entsandt. Diese sind damit beschäftigt, Schutt und Hindernisse aus den gefährdetsten Bereichen zu räumen, um einen möglichst kontrollierten Abfluss der Wassermassen zu ermöglichen. Die Auswirkungen des Sturmtiefs „Therese“ fordern die Rettungskräfte auf der Insel damit weiterhin massiv heraus. - siehe Video- Quelle: zum Video |
| Autor: Kanaren News Magazin - 24.03.2026 um 05:12 |
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24.3.2026 - Kanaren: Spaniens 5-Milliarden-Rettungsschirm aktiv Die spanische Regierung aktiviert über 80 Maßnahmen, um Bürger und Unternehmen vor den steigenden Strom- und Kraftstoffpreisen infolge des Konflikts im Nahen Osten zu schützen.- Spanien/Kanaren: Die spanische Regierung hat den angekündigten Schutzschirm aktiviert, um die Folgen der Eskalation im Nahen Osten abzufedern. Mit einem Investitionsvolumen von 5 Milliarden Euro und über 80 Einzelmaßnahmen reagierte das Kabinett von Pedro Sánchez auf die massiv steigenden Energie- und Kraftstoffpreise, die durch den Krieg im Iran und die Instabilität in der Region ausgelöst wurden. Sozialer Schutzschirm für Haushalte und Bedürftige Ein Kernstück des Plans ist die Entlastung privater Haushalte. Das Paket sieht erhebliche Steuersenkungen auf Energie sowie die Ausweitung der Unterstützung für einkommensschwache Verbraucher vor. Zudem wurde ein rechtlicher Schutzmechanismus, der Strom- und Gassperren bei Zahlungsverzug in Krisenzeiten verhindert, verlängert. Maßnahmen gegen die Inflation bei Lebensmitteln Um zu verhindern, dass die hohen Treibstoffkosten direkt auf die Lebensmittelpreise durchschlagen, stellt die Regierung gezielte Subventionen für den Transportsektor und die Landwirtschaft bereit. Diese Beihilfen sollen die Lieferketten stabilisieren und die Grundversorgung zu günstigen Preisen sichern. Marktüberwachung und langfristige Unabhängigkeit Die nationale Wettbewerbsbehörde (CNMC) erhält erweiterte Befugnisse, um Preisabsprachen oder missbräuchliche Praktiken auf dem Energiemarkt zu unterbinden. Parallel dazu forciert Spanien den Ausbau erneuerbarer Energien. Ziel ist es, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen aus Krisenregionen langfristig zu reduzieren und die Resilienz gegenüber globalen Marktschwankungen zu erhöhen. Ein Plan gegen globale Unsicherheit Die Regierung sieht den massiven Eingriff als notwendige Antwort auf die volatilen Märkte. Der neue Plan folgt erprobten Krisenmodellen und lanciert darauf ab, die Stabilität des Landes auch in Zeiten großer internationaler Spannungen aufrechtzuerhalten.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 24.03.2026 um 05:07 |
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23.3.2026 - Sturm: Diverse Orte von der Außenwelt abgeschnitten – Vermeiden Sie weiter Autofahrten! Die Lage für manche Orte auf Gran Canaria ist wegen Sturm Therese fatal, derzeit sind 13 Straßen gesperrt und/oder zerstört. Der Stand der Dinge hier!...- Gran Canaria – Das Sturmtief Therese hat zwar heute kaum direkte Auswirkungen auf Gran Canaria gehabt, doch sind die Folgen der bisherigen Regenfälle an einigen Orten erst heute zum Tragen gekommen. Hunderte Anwohner verschiedener Dörfer sind von der Außenwelt abgeschnitten! Straßen wurden weggerissen oder überflutet und somit sind Zufahrten zu Ortschaften nicht mehr möglich. Betroffen ist unter anderem der Ortsteil La Culata in Tejeda. Hier hat es die Zugangsstraße (GC-608) weggerissen und die Anwohner sind nun dort gefangen. Die Sanierungsarbeiten werden mehrere Monate an Zeit benötigen. Das Cabildo und das Rathaus richten Ausweichwege ein, die mit spezieller Genehmigung genutzt werden können. Aber auch das wird etwas Zeit brauchen. Auch Temisas (Agüimes) wurde die Straße beschädigt, eine Durchfahrt ist dort ebenfalls nicht mehr möglich. San Bartolomé de Tirajana schwer betroffen Die heftigen Regenfälle in der Nacht von Sonntag auf Montag und am frühen Montagmorgen haben in den Schluchten entlang der Küste der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana erhebliche Überschwemmungen verursacht und in mehreren Gebieten zu Straßensperrungen geführt. In diesem Zusammenhang hat der starke Anstieg des Wasserstands in der Soria-Schlucht in den letzten Stunden die vollständige Sperrung der Straße GC-505 erzwungen. Dadurch konnte der Rettungskonvoi, den Feuerwehr und Zivilschutz für Montagmorgen um 7:00 Uhr geplant hatten, um die in Las Crucitas eingeschlossenen Bewohner der Schlucht zu evakuieren, nicht stattfinden. Die Zufahrt nach Los Palmitos sowie zu den Ortschaften Lomo Gordo und Lomo Perera ist aufgrund von Überschwemmungen in den Schluchten Chamoriscán und Ayagabres derzeit ebenfalls abgeschnitten. Besonders deutlich wird der erhöhte Wasserstand in der Nähe der alten Stierkampfarena, wo die Feuerwehr heute Morgen eine Person samt Fahrzeug aus dem Wasser retten musste. Diese Überschwemmungen in den Schluchten Chamoriscán und Ayagabres, zusammen mit dem Oberflächenabfluss aus Fataga sowie den Schluchten Los Vicentes und Vicentillos, lassen auch die Maspalomas-Schlucht, wo sie zusammenfließen, über die Ufer treten. Das Wasser breitet sich über den gesamten Kanal in Richtung Charca und zum Strand von Maspalomas aus, wo der Sand durch die Südostdünung fast vollständig verschwunden ist. Die Polizei und die Dünenwache haben versucht, Touristen und Besucher davon abzuhalten, den Bereich zu Fuß zu durchqueren, da die schnellen Strömungen auch nicht ungefährlich sind. Oft jedoch ohne bleibenden Erfolg. Aufgrund des steigenden Wasserstands in den Schluchten und deren Zusammenfluss mit der Küste wurden am Montag fast alle Strände der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana wegen des trüben Badewassers und der damit verbundenen Gefahr für Schwimmer mit roten Flaggen gesperrt. Abfließendes Wasser hat an mehreren Stränden, insbesondere San Agustín, Las Burras und El Veril, erhebliche Schäden verursacht. Weitere Wetterwarnungen Für die heutige Nacht und den morgigen Dienstag gelten für die Kanarischen Inseln weiterhin verschiedene Wetterwarnungen. Hauptsächlich wegen möglicher schwerer Regenfälle. Gran Canaria hat die Warnstufe GELB. Dies bedeutet, Regenfälle mit bis zu 20 Litern pro Quadratmeter binnen einer Stunde sind noch möglich. Aus diesem Grund weist das Cabildo de Gran Canaria nochmals darauf hin, dass man unnötige Autofahrten in den Bergregionen der Insel vermeiden sollte. Tagesausflüge sollten ebenfalls unterlassen werden, bis die Warnungen aufgehoben werden, denn schwere Steinschläge und Erdrutsche sind derzeit an der Tagesordnung. Derzeit gesperrte Straßen auf Gran Canaria (Stand 23. März xxx Uhr): - GC-60 – Km 2,5 bis 14,3 – Barranco de Tejeda bis Ayacata (Zwischen 2,5 und 11,5 nur Zufahrt für Anwohner möglich) - GC-200 – Km 17,1 bis 21,5 – Zufahrt del Balcón /Andén Verde - GC-200 – Km 15,1 bis 19,75 – Zufahrt Tirma - GC-210 – Km 0 bis 5 – Tejeda bis Artenara - GC-210 – Km 9,5 bis 33 – Artenara bis La Aldea - GC-231 – Km 7,2 bis 6,9 Zufahrt Sao aus Sicherheitsgründen wegen des Stausees Los Pérez - GC-400 – Km 1,9 bis 3,0 – Ariñez - GC-505 – Km 3 (Las Crucitas) bis 11,5 (Cercado de Espino) – Barranco de Arguineguin - GC-550 – Km 7,8 – Temisas - GC-602 – An derZUfahrtsstelle zur GC-60 – Camino de la Presa de Ayagaures - GC-605 – Ab Pie de la Cuesta (GC-200) - GC-606 – Km 8 bis 12 – El Carrizal de Tejeda - GC-608 – Km 1,6 – Zufahrt La Culata in Tejeda (Totalsperrung) Fahren Sie, wenn es nötig ist, aber nur dann mit äußerster Vorsicht! – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 23.03.2026 um 17:57 |
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23.3.2026 - Regen-Alarm auf den Kanaren: Zwei Warnstufen aktiv Heftiger Regen auf den Kanaren: Am Dienstag gilt Warnstufe Orange für La Palma und Teile Teneriffas. Alle Details zur aktuellen Regenfront und Vorhersage bis Mittwoch. Zwei Warnstufen wegen heftigem Regen.- Die intensive Regenfront auf den Kanaren hält weiter an. Nachdem bereits am heutigen Montag für Teneriffa, La Gomera und El Hierro die Warnstufe Orange wegen heftiger Niederschläge gilt, bleibt die Lage auch in den kommenden Tagen angespannt. Dienstag: Regenfront erreicht La Palma mit voller Wucht Am Dienstag setzt sich die Regenfront unvermindert fort. Die staatliche Wetteragentur Aemet hat für La Palma sowie für den Süden, Osten und Westen von Teneriffa die Warnstufe Orange ausgerufen. In diesen Gebieten ist mit besonders intensiven Regenfällen zu rechnen. Für die übrigen Gebiete der westlichen Provinz – La Gomera, El Hierro und dem Norden Teneriffas – gilt weiterhin die Warnstufe Gelb. Auch Gran Canaria ist von dieser Regenwarnung betroffen, hier gilt ebenfalls die gelbe Warnstufe. Mittwoch: Langsame Entspannung zum Mittag Am Mittwoch, den 25. März, beginnt die Regenfront allmählich abzuziehen. Die offizielle Regenwarnung bleibt für die westlichen Inseln (Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro) nur noch bis zum Mittag bestehen. Ab dem Nachmittag wird mit einer deutlichen Wetterberuhigung auf dem gesamten Archipel gerechnet. Wichtige Sicherheitshinweise Da die Böden durch die anhaltende Wetterlage bereits stark wassergesättigt sind, besteht in den Bergregionen eine erhöhte Gefahr von Steinschlägen und Erdrutschen. Die Bevölkerung wird gebeten, unnötige Fahrten in betroffenen Gebieten zu vermeiden und die Anweisungen der örtlichen Behörden strikt zu befolgen.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 23.03.2026 um 17:49 |
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23.3.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio Neue Teide-Daten gehen live Auf Teneriffa hat das Geografische Nationalinstitut neue seismische Echtzeitdaten aus einer Station bei Vilaflor freigeschaltet, nachdem es rund um das Gebiet der Cañadas del Teide zuletzt wieder Schwarmbeben gegeben hat. Bürger können die Signale nun direkt online verfolgen. Das Institut hat den Schritt als Beitrag zu mehr Transparenz dargestellt. Neu eingebunden ist die Station bei Las Lajas. Sie liegt näher an den Zonen, in denen zuletzt hybride Beben registriert worden sind, und liefert deshalb besonders relevante Daten. Bisher waren öffentlich vor allem Werte einer älteren Station bei Montaña Guajara zugänglich. Für Teneriffa ist das mehr als ein technischer Service. Die Öffnung soll Vertrauen schaffen, Spekulationen bremsen und die Beobachtung der vulkanischen Aktivität nachvollziehbarer machen. Ferienwohnungen gehen leicht zurück Auf den Kanarischen Inseln hat es im Februar 42.896 Ferienwohnungen gegeben und damit rund vier Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Auch die Zahl der angebotenen Betten ist gesunken. Das geht aus neuen Daten des Statistikamts Istac hervor. Der Rückgang ändert aber nichts an der starken Konzentration auf touristische Hotspots. Vorne liegen weiter Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura. Besonders hoch bleibt das Angebot in Orten wie Arona, Adeje, San Bartolomé de Tirajana, La Oliva, Yaiza und Tías. Für die Wohnungsdebatte ist das trotzdem relevant. Die Zahl sinkt, der Druck auf den regulären Markt bleibt aber hoch. Genau deshalb bleibt das Thema politisch explosiv. Tanken wird auf den Kanarischen Inseln spürbar teurer Auf den Kanarischen Inseln sind die Kraftstoffpreise seit Ende Februar kräftig gestiegen. Benzin ist um 13 Cent pro Liter teurer geworden, Diesel sogar um 20 Cent. Ein voller Tank kostet damit inzwischen bis zu zwölf Euro mehr. Besonders auffällig ist das Tempo. Laut Bericht haben einige Tankstellen ihre Preise sogar zweimal an einem einzigen Tag angehoben. Das schürt den Verdacht, dass die Preisweitergabe deutlich schneller läuft als die tatsächliche Beschaffung. Für viele Menschen auf dem Archipel ist das sofort spürbar. Wer im Alltag auf das Auto angewiesen ist, zahlt die Krise direkt an der Zapfsäule. La Oliva treibt Touristenabgabe voran In La Oliva soll im April eine Touristenabgabe von 54 Cent pro Person und Nacht beschlossen werden. Die Gemeinde auf Fuerteventura wäre damit die zweite Kommune auf den Kanarischen Inseln mit einem solchen Modell. Das Rathaus rechnet mit Einnahmen von rund sechs Millionen Euro pro Jahr. Das Geld soll nach Angaben der Gemeinde in Dienstleistungen fließen und nicht in neue Investitionen. Begründet wird der Vorstoß mit überlasteten Strukturen, wachsendem Druck auf den Wohnungsmarkt und einer Belastungsgrenze, die aus Sicht der Verantwortlichen längst erreicht ist. Damit geht es längst nicht mehr nur um eine neue Gebühr. La Oliva macht deutlich, dass Tourismus künftig stärker an den Folgekosten beteiligt werden soll. Therese löst mehr als tausend Einsätze aus Seit Freitagabend hat Tief Therese auf den Kanarischen Inseln Starkregen, schwere Sturmböen und mehr als tausend Einsätze ausgelöst, besonders auf den westlichen Inseln und auf Gran Canaria. Die Regionalregierung hat deshalb Warnungen vor Überflutungen und Steinschlag aktiviert. Auf dem Teide sind laut Bericht extreme Böen gemessen worden. Straßen sind gesperrt worden, einzelne Ortsteile waren zeitweise nur schwer erreichbar. Die Behörden haben außerdem davor gewarnt, aus Neugier in Barrancos oder Höhenlagen zu fahren, um Wasserfälle zu fotografieren. Das zeigt erneut, wie schnell ein Wetterereignis auf dem Archipel zur Sicherheitslage wird. Betroffen sind Verkehr, Versorgung und Katastrophenschutz zugleich. Kanaren prüfen eigene Hilfen gegen Energiekrise Die spanische Regierung hat ein großes Antikrisenpaket vorgelegt. Auf den Kanarischen Inseln wird nun aber genau geprüft, welche Maßnahmen dort überhaupt wirken. Der Grund ist simpel: Wegen IGIC und Sonderregelungen greift die Logik des Festlands auf dem Archipel nur begrenzt. Vor allem bei Energie und Kraftstoffen stellt sich deshalb die Frage, ob die kanarische Regierung selbst nachsteuern muss. Aus dem Transportsektor kommt bereits der Hinweis, dass bei Steuern und Abgaben eigener Spielraum vorhanden sei. Für die Inseln ist das entscheidend. Wenn Madrid Hilfen beschließt, die an der Realität des Archipels vorbeigehen, bleibt am Ende vor allem Frust. Guacimeta startet schwächer in den Sommer Am Flughafen Lanzarote-César Manrique beginnt die Sommersaison mit weniger regulären Flügen als im vergangenen Jahr. Nach Angaben der Inselwerbung SPEL sind pro Woche rund 679 Linienflüge und knapp 94.500 Sitze vorgesehen. Das liegt unter dem Niveau von 2025. Stark bleibt vor allem der Inlandsverkehr. Dazu kommt weiter das große Gewicht des britischen Marktes. Auch Irland, Frankreich und Deutschland bleiben wichtig, direkte Verbindungen nach Amerika oder Asien fehlen dagegen weiter. Für Lanzarote ist das mehr als Statistik. Weniger Kapazität kann sich direkt auf Tourismus, Erreichbarkeit und wirtschaftliche Erwartungen auswirken. Therese bremst Flüge und Fähren aus Besonders hart hat Therese den Luftverkehr auf La Palma und El Hierro getroffen. Allein am Samstag sind laut Aena 33 Flüge gestrichen und sieben weitere umgeleitet worden. Die meisten Ausfälle hat es auf La Palma gegeben. Auch der Fährverkehr ist beeinträchtigt worden. Fred Olsen hat die Verbindung zwischen Gran Canaria und Teneriffa zeitweise nicht wie üblich über Agaete fahren können und stattdessen ab Las Palmas operiert. Auf La Gomera ist zudem eine Küstenlinie weiter ausgefallen. Für ein Inselgebiet ist das sofort spürbar. Sobald Wetter und Seegang kippen, wird aus Sturm sehr schnell ein Problem für Mobilität und Versorgung. El Reducto bleibt weiter gesperrt In Arrecife bleibt der Stadtstrand El Reducto auch mehr als fünf Monate nach dem Badeverbot weiter geschlossen. Zwar sind die technischen Arbeiten gegen neue Abwassereinleitungen abgeschlossen. Es fehlen aber noch Freigaben und Schritte mit Endesa, damit die neue Infrastruktur endgültig ans Netz gehen kann. Erst danach sollen Gesundheitsbehörden und Wasserverantwortliche grünes Licht geben. Das Rathaus hofft auf eine Lösung bis Ende März oder Anfang April. Bis dahin bleibt das Badeverbot bestehen. Für Arrecife ist das ein heikler Fall. Ein zentraler Strand bleibt blockiert, obwohl die Arbeiten praktisch fertig sind. Das beschädigt Vertrauen und belastet auch das Image der Hauptstadt. Kanaren suchen Hebel gegen Wohnungskäufe von außen Die kanarische Regierung lässt juristisch prüfen, ob sich der Kauf von Wohnungen durch nichtansässige Ausländer einschränken lässt. Ziel ist es, Spekulation zu bremsen und den Zugang zu Wohnraum für Bewohner zu verbessern. Dafür ist ein Brüsseler Anwaltsbüro eingeschaltet worden. Der Vorstoß ist politisch brisant, weil er direkt an EU-Recht rührt. Die Kanaren wollen ihre Sonderstellung als ultraperiphere Region ins Feld führen, treffen dabei aber auf die Grundfreiheit des Kapitalverkehrs. Genau darin liegt die Sprengkraft. Die Regierung macht die Eigentumsfrage nun offen zum politischen Konflikt mit Brüssel. Nach Therese fließt Wasser, aber nicht überall Normalität Nach dem Durchzug von Therese hat sich die Lage auf den Kanarischen Inseln am Sonntag schrittweise beruhigt. Auf Gran Canaria sind mehrere Speicher übergelaufen, Schulen und Universität haben den Präsenzbetrieb wieder aufgenommen. Gleichzeitig sind einzelne Straßen weiter gesperrt geblieben. Die Behörden haben deshalb vor unnötigen Fahrten in Berge und Barrancos gewarnt. Trotz der Entspannung blieb die Gefahr durch Steinschlag und Erdrutsche in mehreren Bereichen bestehen. Die Meldung zeigt die doppelte Realität nach dem Unwetter. Der Regen hat Wasser gebracht und Versorgung gesichert, aber die Schäden und Risiken waren damit nicht sofort verschwunden. Madrid übernimmt Kanaren-Modell für schnellere Ökoprojekte Im neuen Antikrisendekret der spanischen Regierung taucht ein Instrument auf, das die Kanaren schon früher eingesetzt haben: beschleunigte Vorrangzonen für erneuerbare Energien. Diese Flächen sollen Wind- und Solarprojekte schneller ermöglichen, ohne Umweltkriterien ganz beiseitezuschieben. Zusätzlich enthält das Paket Sonderpunkte für den Seeverkehr und für Düngemittelhilfen, die an die Lage des Archipels angepasst werden sollen. Gerade für die Kanaren ist das wichtig, weil ihre Energieversorgung weiter stark von fossilen Brennstoffen abhängt. Politisch ist die Pointe klar. Madrid übernimmt damit ein Modell, das auf den Inseln bereits als Antwort auf ihre besondere Lage entwickelt worden ist.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 23.03.2026 um 14:39 |
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23.3.2026 - Sturm Therese traf Gran Canaria: Über 3.000 Menschen isoliert Heftige Regenfälle durch Sturm Therese führten auf Gran Canaria zu Massenevakuierungen und Überflutungen. Über 3.000 Menschen sind isoliert oder mussten ihre Häuser verlassen. 3.000 Betroffene auf Gran Canaria: Erdrutsche blockieren zahlreiche Straßen.- Die Auswirkungen des Sturmtiefs „Therese“ haben auf Gran Canaria eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Besonders die vergangene Nacht war von extremen Regenfällen, überlaufenden Schluchten und großflächigen Evakuierungen geprägt. Insgesamt sind mehr als 3.000 Menschen auf der Insel direkt betroffen – entweder weil sie ihre Häuser verlassen mussten oder in ihren Wohngebieten von der Außenwelt abgeschnitten sind. Brennpunkt Arguineguín und Agaete Ein Großteil der Rettungsmaßnahmen konzentrierte sich auf die Arguineguin-Schlucht, in der die Wassermassen gefährlich schnell anstiegen. In Agaete reagierten die Behörden auf den vollen Stausee mit der vorsorglichen Räumung von Los Pérez und El Hornillo. Das IES Pepe Dámaso wurde kurzfristig zur Notunterkunft umfunktioniert, um die evakuierten Anwohner aufzunehmen. Verkehrschaos und gesperrte Straßen Die Wassermassen führen in zahlreichen Gemeinden wie San Bartolomé de Tirajana, Santa Lucía, Mogán und Telde zu schweren Zwischenfällen. Die Straße GC-505 musste aufgrund der Überflutung der Arguineguín-Schlucht komplett gesperrt werden. Dabei blockieren Erdrutsche mehr als ein Dutzend Verkehrswege auf der gesamten Insel. In Bergdörfern wie La Culata (Tejeda) bleibt die Erreichbarkeit schwierig, weshalb Behelfslösungen für die Bewohner eingerichtet wurden. Staudämme am Limit Ein beeindruckendes, aber auch besorgniserregendes Phänomen: Die Stauseen auf Gran Canaria haben durch die jüngsten Niederschläge einen Zuwachs von rund 14 Millionen Kubikmetern Wasser verzeichnet. Da das Reservoir „Las Niñas“ kurz vor dem Überlaufen steht, droht ein gefährlicher Pegelanstieg in den tiefer gelegenen Schluchten. In Küstenorten wie Pozo Izquierdo wurden unterdessen bereits erste wetterbedingte Schäden an Wohngebäuden gemeldet. Die Behörden mahnen weiterhin zur äußersten Vorsicht, da die Wetterwarnungen für Teile der Kanaren bestehen bleiben.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 23.03.2026 um 14:21 |