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13.2.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio Kanaren wachsen stark – Zuzug prägt Bevölkerungsstruktur 13.868 zusätzliche Einwohner in nur einem Jahr – die Kanaren sind deutlich gewachsen. Fast jede vierte Person auf dem Archipel ist inzwischen im Ausland geboren worden. Der Zuwachs verteilt sich auf mehrere Inseln und hat die Gesamtbevölkerung weiter steigen lassen. Damit erhöhen sich Anforderungen an Wohnraum, Schulen und Gesundheitsversorgung. Gleichzeitig stabilisiert der Zuzug den Arbeitsmarkt und wirkt dem demografischen Rückgang entgegen. Richter prüft Haft im Fall „Valka“ Im Fall „Valka“ verschärft sich die juristische Lage. Ein Richter hat die Vorführung mehrerer Beschuldigter mit Blick auf mögliche Untersuchungshaft angeordnet. Betroffen ist auch die frühere Stadträtin Inmaculada Medina in Las Palmas de Gran Canaria. Im Kern geht es um mutmaßliche Unregelmäßigkeiten bei öffentlichen Verfahren. Das Verfahren rückt Transparenz und Kontrolle kommunaler Abläufe erneut in den Mittelpunkt der politischen Debatte. Lanzarote erhöht Wasserpreise deutlich Wasser wird spürbar teurer. Auf Lanzarote steigen die Tarife um 15 Prozent. Der zuständige Wasserkonsorcio hat die Maßnahme mit wirtschaftlichen Zwängen und strukturellen Defiziten begründet. Die Entscheidung betrifft Haushalte ebenso wie Unternehmen. Da Wasser zur Grundversorgung zählt, wirkt sich jede Preisanpassung unmittelbar auf die monatlichen Ausgaben aus. Polizei fasst mutmaßlichen Serien-Autodieb Vier Autos in kurzer Zeit – dann erfolgte die Festnahme. In Ingenio ist ein Mann beim mutmaßlichen Aufbruch mehrerer Fahrzeuge überrascht worden. Nach Ermittlerangaben soll er versucht haben, insgesamt vier Autos zu öffnen. Der Zugriff erfolgte direkt am Tatort. Der Fall unterstreicht die Bedeutung schneller Polizeireaktionen in Wohngebieten. Hund verletzt Schwangere in Telde Ein Hund greift an, eine Schwangere wird verletzt. In Telde ist ein Spaziergang eskaliert. Die Frau hat Verletzungen erlitten, ihr Haustier befindet sich in ernstem Zustand. Die Behörden prüfen nun Halterverantwortung und mögliche Verstöße. Der Vorfall hat die Diskussion über Leinenpflicht und Sicherheitsvorschriften neu entfacht. Teneriffa probt Vulkan-Notfall in Guía de Isora Alarmprobe auf Teneriffa: Ein möglicher Vulkanausbruch wird in Guía de Isora simuliert. Das Cabildo hat eine Übung angekündigt, um Abläufe zwischen Einsatzkräften und Verwaltung zu testen. Der Bürgermeister äußerte Kritik an der Informationsweitergabe im Vorfeld. Solche Szenarien sind Teil der langfristigen Krisenvorsorge auf einer vulkanisch aktiven Insel. Baugenehmigungen steigen – Wohnungsmarkt bleibt angespannt Mehr genehmigte Wohnungen – aber keine Entspannung. Rund 4.700 Neubauten sind im vergangenen Jahr auf den Kanarischen Inseln freigegeben worden. Trotz des Anstiegs wächst die Zahl neuer Haushalte schneller als das Angebot. Mieten und Kaufpreise bleiben daher unter Druck. Der strukturelle Engpass im Wohnungsbau zählt weiterhin zu den drängendsten sozialen Themen auf dem Archipel. Gran Canaria dominiert die Blaue Wirtschaft Eine Insel zieht den Sektor an: Gran Canaria erwirtschaftet mehr als die Hälfte der maritimen Leistung der Kanaren. Hafenbetrieb, Logistik und maritime Dienstleistungen bilden das Rückgrat dieser sogenannten Blauen Wirtschaft. Der Bereich schafft Arbeitsplätze und generiert hohe Wertschöpfung. Damit bleibt Gran Canaria ein zentrales wirtschaftliches Kraftzentrum auf dem Archipel. Aemet warnt vor Wind zum Karnevalsauftakt Pünktlich zum Karnevalswochenende dreht der Wind auf. Die staatliche Wetteragentur Aemet hat Warnungen für mehrere Inseln ausgesprochen. Betroffen sind vor allem Höhenlagen und exponierte Bereiche. Böen können zeitweise deutlich stärker ausfallen. Veranstalter prüfen Sicherheitsmaßnahmen für Bühnen und Infrastruktur. Regierung ruft Vorwarnstufe wegen Wind aus Vorsorglich reagiert die kanarische Regierung auf die angekündigte Wetterlage. Für das gesamte Archipel ist eine Vorwarnstufe wegen starker Winde ausgerufen worden. Die Maßnahme ergänzt die Warnungen der Aemet. Kommunen bereiten präventive Schritte vor, um Risiken im Verkehr und bei Veranstaltungen zu reduzieren. Ziel ist es, mögliche Schäden frühzeitig zu begrenzen.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 13.02.2026 um 14:47 |
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12.2.2026 - Grünes Licht für den El-Salobre-Plan im Süden von Gran Canaria: Der entscheidende Schritt zur Legalisierung von Los Pajaritos Der langjährige städtebauliche Stillstand in El Salobre neigt sich dem Ende zu. Nach jahrelangem Engagement der Anwohner hat die Umweltverträglichkeitsprüfungskommission von San Bartolomé de Tirajana einen positiven Bericht zur geringfügigen Änderung des Flächennutzungsplans für die Siedlung Lomo Los Pajaritos-Barranco del Negro veröffentlicht. Diese Vereinbarung, die am Mittwoch offiziell bekannt gegeben wurde, schafft die institutionelle Grundlage für die Legalisierung einer bisher ländlich geprägten Gemeinde und erkennt sie endlich als etabliertes und dauerhaftes Bevölkerungszentrum an. Noch bevor die Angelegenheit überhaupt behandelt wurde, erhob Maspalomas Golf, SA, ein Unternehmen im gemeinsamen Besitz von Lopesan und der Familie Bravo de Laguna, Einspruch gegen bestimmte Aspekte des Bebauungsplans. Dies deutet auf einen Interessenkonflikt hinsichtlich der Nutzung der angrenzenden Grundstücke und Zufahrtswege hin. Auch das Verteidigungsministerium legte Einspruch ein, änderte seine Haltung jedoch später in „bedingt positiv“, wodurch der Stadtrat aufgrund der Dienstbarkeiten des Luftwaffenstützpunkts Gando verpflichtet wurde, jegliche Bauvorhaben einer militärischen Aufsicht zu unterziehen. Es gibt keinen offenen Widerstand gegen die Befürchtung von Umweltzerstörung, sondern vielmehr einen Streit um die Grenzen des Stadtentwicklungsplans: Wer wird in den neuen Plan einbezogen und wie werden sich die neuen Straßen auf einflussreiche Grundstückseigentümer wie Maspalomas Golf auswirken? Die Entscheidung der städtischen Umweltbehörde basiert auf einer vereinfachten Analyse, die zu dem Schluss kommt, dass der Bebauungsplan keine signifikanten Umweltauswirkungen haben wird. Da das Gebiet bereits „anthropogen beeinflusst“ ist – das heißt, menschliche Aktivitäten haben die Landschaft bereits verändert –, gehen die Experten davon aus, dass die Regularisierung bestehender Wohnbebauung und die Planung zukünftigen Wachstums die Umwelt nicht schädigen werden, sofern die Maßnahmen zur Lärm-, Abfall- und Luftreinhaltung während der Bauarbeiten eingehalten werden. Die Genehmigung ist jedoch kein Freifahrtschein. Das Verteidigungsministerium hat klare Grenzen gesetzt: Das Gebiet unterliegt den Luftfahrtnutzungsrechten des Luftwaffenstützpunkts Gando. Das bedeutet, dass jegliche zukünftige Bauvorhaben, Antennen oder auch der Einsatz von Baukränen einer gesonderten Genehmigung des Ministeriums bedürfen. Darüber hinaus hat das Gesundheitsamt strenge Auflagen erlassen, um sicherzustellen, dass die Entwicklung des Viertels die Gesundheit der Anwohner nicht beeinträchtigt. Verkehr und Wasserverschmutzung werden daher genau überwacht. Der Abschluss dieses Prozesses ist ein strategischer Erfolg für die Bürgerinitiative „El Salobre“, die diese Initiative vorangetrieben hat. Die Vereinbarung schafft nicht nur Ordnung auf dem Gelände, sondern gibt den Familien in der Gegend auch Rechtssicherheit zurück. Der Stadtrat hat nun vier Jahre Zeit, die Genehmigung abzuschließen, bevor der Bericht abläuft. Mit diesem Schritt beginnt San Bartolomé de Tirajana, eine langjährige Schuld gegenüber seinen im Landesinneren gelegenen Stadtteilen zu begleichen und El Salobre im Rahmen eines Modells für geordnetes Wachstum in die offizielle Stadtkarte zu integrieren.- Quelle: maspalomas24.de |
| Autor: maspalomas24.de - 13.02.2026 um 03:50 |
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12.2.2026 - Gran Canaria: Rettung am Strand, Brand und Geothermie-Pläne Gran Canaria spricht über einen Rettungseinsatz am Strand, einen Brand in Las Palmas und geplante Geothermieprojekte sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.- Rettungseinsatz nach Beinahe-Ertrinken am Playa del Inglés Rettungskräfte haben einen 76-jährigen Badegast nach einem Beinahe-Ertrinken ins Krankenhaus gebracht. Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch gegen 12.00 Uhr am Playa del Inglés in der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana, nachdem Passanten den Mann aus dem Meer gezogen hatten und Hilfe anforderten. Das Notfall- und Sicherheitskoordinationszentrum CECOES 1-1-2 koordinierte den Einsatz. Das Rote Kreuz übernahm die Erstversorgung, der Kanarische Rettungsdienst SUC behandelte den Mann wegen Anzeichen eines unvollständigen Ertrinkens und brachte ihn nach Stabilisierung in ernstem Zustand ins Hospiten Roca. Die örtliche Polizei unterstützte. Brand in der Casa del Niño in Las Palmas Die Feuerwehr hat nach einem Feuer in der Casa del Niño vorsorglich Personen aus dem Turm des historischen Gebäudes evakuiert. Der Einsatz lief am Mittwochnachmittag in Las Palmas de Gran Canaria, nachdem die Einsatzkräfte zum Brand ausrückten und die Lage absicherten. Die Polizei unterstützte mit Verkehrs- und Nachbarschaftseinheiten, zudem waren Beamte der Nationalpolizei vor Ort. Die Ursache des Feuers blieb zunächst unklar, Ermittlungen dazu liefen. Geothermie auf Gran Canaria geplant, Bohrungen starteten auf Teneriffa Die Kanarische Regierung hat Geothermieprojekte auch für Gran Canaria in Aussicht gestellt. Der Minister für Ökologische Transition, Mariano Hernández Zapata, bestätigte, dass die Arbeiten auf den Kanarischen Inseln bereits begonnen hatten und nach Teneriffa ähnliche Vorhaben auf La Palma und Gran Canaria geplant seien. Erste Studien hatten eine Erfolgswahrscheinlichkeit von mehr als 60 Prozent nahegelegt. Zapata sagte, die Arbeiten fänden außerhalb geschützter Naturgebiete statt und sollten den Energiemix auf den Kanaren stärken, um Megawatt für Dekarbonisierung und Energiewende bereitzustellen. Bohrplätze seien auch Gran Canaria zugewiesen worden. Las Palmas meldete 247 Maßnahmen gegen Schädlinge in fünf Stadtteilen Die Stadtverwaltung von Las Palmas de Gran Canaria hat im Januar 247 Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen in den fünf Stadtteilen durchgeführt. Stadträtin Carmen Luz Vargas, zuständig für Soziales, Gleichstellung, Pflege und Gesundheit, teilte am Mittwoch mit, die Einsätze hätten sich auf geplante Maßnahmen und Hinweise aus der Bevölkerung verteilt. Zusätzlich habe das beauftragte Unternehmen 158 weitere Einsätze im Stadtgebiet erledigt, darunter 129 auf Straßen sowie 27 in Plätzen und Parks. Vargas erklärte, zum Einsatz kämen zugelassene Produkte aus dem offiziellen Biozidregister des Gesundheitsministeriums, um Menschen und Tiere zu schützen. Universität in Las Palmas verteidigte Ehrendoktorat für Königin Sofía Der Rektor der Universität von Las Palmas hat die geplante Verleihung eines Ehrendoktorats an Königin Sofía verteidigt. Die Entscheidung war zuvor in einem Beitrag des Magazins Vanity Fair thematisiert worden und hatte öffentliches Interesse ausgelöst. Die Universität begründete die Ehrung mit dem Ziel, Beiträge zur Gesellschaft und Kultur anzuerkennen, und verwies auf Sofías Engagement in Kunst und Philanthropie. Während Teile der akademischen Gemeinschaft den Vorschlag unterstützten, stellten Kritiker die Relevanz solcher Auszeichnungen in der heutigen Gesellschaft infrage.- Quelle: kanarenmarkt.de |
| Autor: kanarenmarkt.de - 13.02.2026 um 03:45 |
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12.2.2026 - Ein halbes Jahrhundert Motorsport-Geschichte: Die Rallye Islas Canarias feiert 2026 Geburtstag und WRC-Teilnahme Erfahren Sie alles über die Jubiläums-Rallye Islas Canarias 2026. 18 Wertungsprüfungen, 322 Kilometer und erneute WRC-Teilnahme auf Gran Canaria. Tradition trifft Moderne beim Asphalt-Highlight des Jahres.... Das Event für 4 Tage auf der gesamten Insel! Gran Canaria – Die Motoren heulen auf, der Geruch von verbranntem Gummi liegt in der salzigen Seeluft und die Fans säumen in Scharen die kurvigen Bergstraßen: Die Rallye Islas Canarias – Rallye Spanien bereitet sich auf ein Ereignis vor, das die Sportwelt der Kanarischen Inseln für immer prägen wird. Im Jahr 2026 feiert die Veranstaltung nicht nur ihr glanzvolles 50-jähriges Jubiläum, sondern erreicht auch den prestigeträchtigen Gipfel des Motorsports: die erneute Teilnahme an dem FIA World Rally Championship (WRC). Für dieses besondere Doppelereignis haben die Organisatoren eine Route entworfen, die an Umfang und Spektakel alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Erstmals in der Geschichte wird der Wettbewerb über vier aufeinanderfolgende Tage ausgetragen. Mit insgesamt 18 Wertungsprüfungen und einer Distanz von 322,61 Kilometern gegen die Uhr markiert diese Ausgabe den anspruchsvollsten Asphaltlauf des gesamten WRC-Kalenders 2026. Ein historisches Erbe trifft auf modernste Innovation Die 50. Ausgabe ist weit mehr als nur ein Rennen; sie ist eine Hommage an die tief verwurzelte Motorsport-Tradition der Kanaren. Von den ersten lokalen Läufen in den 1970er Jahren bis hin zum heutigen Weltklasse-Event war es ein weiter Weg. Um diesen Meilenstein zu würdigen, wurde eine Strecke konzipiert, die bewährte Klassiker mit völlig neuen Herausforderungen verknüpft. Besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf der Einbindung der lokalen Gemeinschaften. Die Route führt nicht mehr nur an den Dörfern vorbei, sondern in vielen Fällen direkt durch die Ortskerne. Dies stärkt nicht nur die Sichtbarkeit der Regionen Gran Canarias vor einem globalen Millionenpublikum, sondern bringt den Sport dorthin zurück, wo er hingehört: direkt zu den Menschen. Zwei neue Highlights im Kalender stechen dabei besonders hervor: Die von BP Ultimate gesponserten Prüfungen „Circuito Islas Canarias“ und „Las Palmas de Gran Canaria“. Diese „Super Special Stages“ sind darauf ausgelegt, den Sport massentauglich zu machen und die internationale Strahlkraft der Insel zu untermauern. Der Auftakt: Emotionen und PS-Spektakel auf dem Rundkurs Der Startschuss für das viertägige Abenteuer fällt am Donnerstagnachmittag. Doch bevor es richtig ernst wird, dient der Vormittag dem Feintuning. In Santa Brígida findet der obligatorische Shakedown (6,26 km) statt. Hier haben die Werksteams der WRC die letzte Gelegenheit, ihre hochgezüchteten Boliden an die spezifischen Asphaltbedingungen der Insel anzupassen. Spektakel auf dem Circuito Islas Canarias Am späten Nachmittag wird es dann symbolisch: Die erste offizielle Wertungsprüfung, „BP Ultimate – Circuito Islas Canarias“ (2,27 km), findet auf der traditionsreichen Inselrennstrecke statt. Der Ort wurde mit Bedacht gewählt. Die Anlage wird derzeit aufwendig saniert und modernisiert. Mit der Rückkehr der Rallye zu diesem Standort würdigen die Planer die Ursprünge des Motorsports auf Gran Canaria. Es wird erwartet, dass Tausende Fans die Tribünen füllen, um den Drift-Künstlern aus nächster Nähe zuzusehen. Freitag: Die harte Schule der Berge Am Freitag beginnt der „echte“ Marathon in den Bergen. Der zweite Wettkampftag konzentriert sich auf das Herz der Insel und fordert Mensch und Maschine gleichermaßen. Die Abschnitte sind: Valleseco – Artenara (15,27 km) La Aldea – Mogán (21,42 km) Tejeda – San Mateo (26,05 km) Besonders die Verlängerung dieser Routen sorgt für Gesprächsstoff. Durch die Einbeziehung der Dorfzentren wird die Rallye zu einem Volksfest, bei dem die Fahrer direkt an den historischen Fassaden der kanarischen Architektur vorbeirasen. Samstag: Der Tag der Entscheidung in den Schluchten und der Stadt Der Samstag gilt als der Königstag der 50. Rallye Islas Canarias. Hier müssen die Piloten ihre Konzentration über extrem lange Distanzen aufrechterhalten. Die Route führt durch den Norden und Osten der Insel und bietet eine Mischung aus extrem schnellen Passagen und technisch anspruchsvollen Kehren. Die längste Prüfung der Rallye Mit 28,90 Kilometern ist der Abschnitt „Moya – Gáldar“ das Herzstück des Samstags. Es ist eine Prüfung, die keine Fehler verzeiht. In Kombination mit den neu verlegten Prüfungen „Maspalomas“ (13,47 km) und „Arucas – Teror“ (13,74 km) bildet dieser Tag eine Schleife, die den Fahrern körperlich und mental alles abverlangt. Urbanes Flair in Las Palmas Das Highlight des Tages findet jedoch am Abend in der Inselhauptstadt statt. Bevor die Motoren für die Wertungsprüfung „BP Ultimate – Las Palmas de Gran Canaria“ (3,12 km) gestartet werden, findet ein besonderes Ritual statt. Die Teams versammeln sich für 30 Minuten auf der Avenida José Mesa y López. Dieser „Regrouping“-Stopp ist eine bewusste Rückbesinnung auf die frühen Jahre der Rallye, als die Wagen noch mitten unter den Bürgern parkten. Die anschließende Stadtprüfung rund um den Santa Catalina Park verspricht Bilder, die um die Welt gehen werden: World Rally Cars, die zwischen Palmen und dem Hafenbecken um Zehntelsekunden kämpfen. Sonntag: Das Finale auf unbekanntem Terrain Während viele Rallyes am Sonntag nur noch ein kurzes Ausrollen bieten, geht die Rallye Islas Canarias 2026 in die Vollen. Die letzte Etappe wurde von den Organisatoren komplett neu gestaltet und hält Überraschungen bereit, die selbst für erfahrene WRC-Veteranen Neuland sind. Premiere für die Weltelite Die Prüfung „Ingenio – Valsequillo“ (26,49 km) ist eine der bedeutendsten Neuerungen des Jahres. Da die WRC-Teams diesen Abschnitt noch nie im Renntempo befahren haben, sind die Aufzeichnungen der Beifahrer (Pace Notes) hier Gold wert. Niemand hat einen Erfahrungsvorsprung, was für zusätzliche Spannung im Kampf um den Gesamtsieg sorgt. Die Wolf Power Stage: Ein krönender Abschluss Den absoluten Höhepunkt bildet die letzte Wertungsprüfung des Wochenendes: „Santa Lucía – Agüimes“ (13,27 km). Als offizielle Wolf Power Stage deklariert, werden hier nicht nur die letzten Sekunden für das Gesamtklassement ausgefochten, sondern auch wertvolle Zusatzpunkte für die Weltmeisterschaft vergeben. Es ist das furiose Finale einer historischen Ausgabe, die das Debüt des Archipels als erste Inselveranstaltung der WRC im Jahr 2026 markiert. Ein Erfolg der Zusammenarbeit: Partner und Sponsoren Ein Event dieser Größenordnung – die Transformation von einer regionalen Rallye zum Weltmeisterschaftslauf – wäre ohne ein massives Netzwerk an Unterstützern nicht denkbar. Die 50. Rallye Islas Canarias ist das Ergebnis einer beispiellosen Kooperation zwischen öffentlichen Institutionen und privater Wirtschaft. Zu den tragenden Säulen gehören der Inselrat von Gran Canaria (Cabildo de Gran Canaria), der Tourismusverband sowie die Regierung der Kanarischen Inseln. Auf sportlicher Ebene wird das Event durch das Spanische Sportministerium und den nationalen Verband RFEDA flankiert. Ebenso unverzichtbar sind die privaten Partner, die den Fortbestand und die Professionalisierung über fünf Jahrzehnte gesichert haben. Unternehmen wie BP Spanien, die Domingo Alonso Gruppe, Fred. Olsen Express und die Lopesan Hotel Gruppe tragen maßgeblich dazu bei, dass Gran Canaria im Jahr 2026 zum Nabel der Rallye-Welt wird. Auch die mediale Begleitung durch RTVC stellt sicher, dass jeder Fan, der nicht vor Ort sein kann, keine Sekunde der Action verpasst. Die 50. Rallye Islas Canarias verspricht, ein Fest der Superlative zu werden – ein würdiges Jubiläum für eine der leidenschaftlichsten Motorsport-Regionen der Welt.- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 13.02.2026 um 03:29 |
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12.2.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio Mann in Las Canteras stirbt laut Autopsie vermutlich natürlich Auf Gran Canaria ist am Montag ein Mann am Strand Las Canteras tot gefunden worden. Die vorläufige Autopsie hat auf einen natürlichen Tod hingedeutet, die Ermittler haben den Fall dennoch geprüft. Die Polizei hat die Umstände gesichert und Zeugenangaben ausgewertet. Für die Öffentlichkeit ist wichtig: Solche Funde werden routinemäßig wie Verdachtsfälle behandelt, bis die Rechtsmedizin Klarheit schafft. Das schafft Transparenz – und verhindert voreilige Spekulationen. Guagua erfasst Mann auf Lanzarote – Verletzter ist schwer verletzt Auf Lanzarote ist am Dienstagnachmittag ein 50-Jähriger in Tías von einer Guagua erfasst und schwer verletzt worden. Der Rettungsdienst hat ihn vor Ort stabilisiert und in einer medizinischen Ambulanz ins Hospital Doctor José Molina Orosa gebracht; die Polizei hat den Unfall aufgenommen. Das passierte nach Angaben der Notfallkoordination an der Avenida Las Playas. Solche Unfälle zeigen, wie schnell touristisch stark befahrene Straßen zur Gefahrenzone werden. Entscheidend ist jetzt die Rekonstruktion: Sicht, Geschwindigkeit, Querung – und ob zusätzliche Sicherungen nötig sind. Regen füllt Gran-Canaria-Presas – das Cabildo sichert Bewässerung Auf Gran Canaria haben die letzten Regenfälle die Wasserreserven in den Presas deutlich erhöht. Das Cabildo hat mitgeteilt, dass die Bewässerung für 2026 und 2027 damit gesichert sei. Mehr Wasser im Speicher bedeutet für die Landwirtschaft Planungssicherheit – und senkt den Druck in der Trockenzeit. Gleichzeitig bleibt klar: Ein paar gute Wochen ersetzen keine langfristige Wasserstrategie. Für das Archipel ist das ein Kernpunkt, weil Klimaextreme die Schwankungen verstärken. Arrecife meldet mehr Busnutzer – Stadtverkehr wächst weiter Auf Lanzarote hat Arrecife im Stadtbusverkehr weiter zugelegt: 2025 sind nach Angaben aus der Stadtberichterstattung rund 582.000 Fahrgäste gezählt worden, etwa vier Prozent mehr als im Jahr davor. Das entspricht grob 1.600 Nutzern pro Tag und zeigt, dass der öffentliche Verkehr in der Hauptstadt an Bedeutung gewinnt. Das entlastet Straßen, hilft bei Parkplatzdruck und macht Wege für Beschäftigte und Schüler planbarer. Entscheidend ist jetzt die Qualität: Taktung, Anschlüsse und Zuverlässigkeit – sonst kippt der Trend schnell wieder. AEMET setzt Windwarnung – Karnevalsstart läuft unter Gelb Auf Teneriffa und Gran Canaria hat die AEMET für Freitag eine gelbe Windwarnung angekündigt – pünktlich zum Start des Karnevals auf der Straße. Erwartet worden sind zeitweise starke Böen, besonders in exponierten Lagen und in den Höhen. Die Meteorologen haben zudem kühleres Wetter im Inselinneren beschrieben; Regen bleibt eher die Ausnahme und – wenn überhaupt – schwach. Für Veranstalter heißt das: Absperrungen, Bühnenaufbauten und Umzüge müssen windfest geplant werden. Und für Besucher gilt: Karneval ja – aber mit Blick auf Warnhinweise. Kanaren planen Kostenbescheide – riskante Rettungen sollen bezahlt werden Auf den Kanarischen Inseln hat die Regierung angekündigt, dass eine neue Zivilschutz- und Notfallgesetzgebung Rettungseinsätze bei klarer Fahrlässigkeit kostenpflichtig machen soll. Genannt worden sind Beispiele wie Baden bei roter Flagge oder Betreten gesperrter Küstenbereiche trotz Warnungen. Als Größenordnung ist etwa eine Helikopterstunde mit rund 2.000 Euro erwähnt worden. Das ist ein harter Schritt, aber nachvollziehbar: Wer Warnungen ignoriert, bindet knappe Rettungsmittel. Gleichzeitig muss das System sauber bleiben – mit klaren Regeln, Beweisen und nachvollziehbaren Bescheiden, damit es nicht willkürlich wirkt. Wohnraummangel bremst Jobs – Unternehmer schlagen Alarm auf dem Archipel Auf dem Archipel hat die Unternehmerseite vor einem strukturellen Wohnungsdefizit gewarnt: Laut einem Bericht unter Verweis auf die CEOE Tenerife fehlen rund 37.600 Wohnungen. Das ist nicht nur Sozialpolitik, sondern inzwischen ein Standortproblem: Firmen finden Personal, aber Beschäftigte finden keinen bezahlbaren Wohnraum. Der Effekt ist wirtschaftlich brutal: Stellen bleiben offen, Dienstleistungen werden teurer, und junge Leute werden verdrängt. Politisch bleibt damit nur eine ehrliche Priorität: bauen, bauen, bauen – und zwar bezahlbar, schnell und mit Regeln gegen spekulative Verknappung. Adeje setzt Luxuspreis – Fañabé Alto wird teuerstes Viertel der Kanaren Auf Teneriffa hat ein Fotocasa-Index Adeje an die Spitze der teuersten Wohnlagen auf den Kanaren gesetzt. Für Playa Fañabé Alto ist ein Durchschnittspreis von 6.578 Euro pro Quadratmeter genannt worden – mehr als doppelt so viel wie der Spanien-Schnitt von 2.879 Euro pro Quadratmeter. Weitere Top-Lagen liegen ebenfalls im Süden der Insel, während auf Gran Canaria einzelne Viertel besonders stark zugelegt haben. Das ist mehr als eine Statistik: Es treibt den Abstand zwischen touristischen Premiumzonen und dem Alltag der Einheimischen. Wenn Wohnen zur Luxusware wird, kippt soziale Stabilität – und am Ende leidet auch der Arbeitsmarkt. Kanaren gehen zur Berlinale – 40 Profis werben um Produktionen Auf internationaler Bühne ist die kanarische Filmwirtschaft zur Berlinale und vor allem zum European Film Market präsent. Genannt worden sind mehr als 40 Fachleute aus den Inseln sowie drei Projekte in wichtigen Markt-Sektionen; organisiert wird die Präsenz über Canary Islands Film. Laut PROEXCA sind rund 60 Meetings mit interessierten Produktionsfirmen vereinbart worden. Das ist wirtschaftlich relevant, weil Drehs auf den Inseln Jobs und lokale Aufträge bringen – von Technik bis Hotellerie. Entscheidend ist, dass aus Kontakten konkrete Verträge werden. Quevedo veröffentlicht „Ni Borracho“ – Karnevalssong setzt Akzent Der Kanaren-Künstler Quevedo hat mit „Ni Borracho“ eine neue Single veröffentlicht und sie klar als Karnevals-Signal positioniert. Berichtet worden ist ein merengue-artiger Sound und ein starker Bezug zu den Feiern auf den Inseln. Für die Kultur- und Eventwirtschaft ist das mehr als Pop: Solche Releases wirken wie Werbung in eigener Sache – gerade in der Saison, in der Karneval Bilder und Reichweite liefert. Gleichzeitig zeigt es, wie stark kanarische Identität in aktuellen Mainstream-Produktionen präsent ist. Das hilft dem Markenbild der Inseln – sofern es nicht zur reinen Folklore-Kulisse verkommt. Atlantikroute bleibt tödlich – Gewalt und Tod auf dem Weg zu den Inseln Zur Atlantikroute Richtung Kanaren ist zuletzt erneut auf Gewalt, Todesfälle und die Risiken der Überfahrt hingewiesen worden. Ein DW-Beitrag hat die Route als besonders gefährlich beschrieben; parallel haben Berichte und Zahlen von Hilfsorganisationen und Medien die hohe Zahl von Todesopfern auf der Atlantikpassage thematisiert. Das Problem bleibt politisch ungelöst: Abschreckung stoppt die Boote nicht, sie macht sie oft nur unsichtbarer. Was hilft, sind realistische Maßnahmen – bessere Seenotrettungskoordination, legale Zugänge und harte Ermittlungen gegen Schleusernetzwerke. Solange das nicht greift, bleibt jede Meldung darüber ein wiederkehrendes Alarmsignal. Valka-Ermittlungen gehen weiter – neue Vorwürfe im Umfeld der Stadt In Las Palmas de Gran Canaria bleibt der „Fall Valka“ ein großes Korruptionsthema in der Kommunalpolitik. Berichtet worden ist, dass ein Richter in dem Komplex gegen eine Stadträtin Ermittlungen wegen vier mutmaßlicher Delikte geführt hat; weitere Schritte und Termine sind in den vergangenen Wochen diskutiert worden. Für die Stadt ist das toxisch: Es trifft Vertrauen in Vergaben und Verwaltung – und blockiert politische Handlungsfähigkeit. Entscheidend ist jetzt, dass Verfahren transparent, schnell und sauber geführt werden. Alles andere lässt Raum für Verdacht – und der ist politisch oft zerstörerischer als jedes Urteil.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 12.02.2026 um 14:42 |
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11.2.2926 - Gran Canaria: Stauseen füllen sich, Hundeangriff, Konzertstreit Gran Canaria spricht über deutlich gestiegene Wasservorräte, einen Hundeangriff in Telde und das geplante Marc Anthony Konzert in Las Palmas sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.- Gran Canarias Stauseen haben sich nach Regenfällen deutlich gefüllt Die Inselverwaltung hat deutlich gestiegene Wasservorräte in den Stauseen gemeldet. Die jüngsten Regenfälle ließen das gespeicherte Volumen der sieben öffentlichen Stauseen bis zum 30. Januar auf 1.976.543 Kubikmeter steigen, nach 506.507 Kubikmetern im November. Dazu kamen nach Angaben der Verwaltung 11 Hektometer in 13 großen privaten Becken, womit für die Bewässerung insgesamt 13 Millionen Kubikmeter zur Verfügung standen. Die Verwaltung erklärte, die Bewässerung sei damit bis 2026 und in einigen Gebieten bis 2027 gesichert. Miguel Hidalgo, zuständiger Inselrat für Primärsektor, Ernährungssouveränität und Wassersicherheit sowie Vizepräsident des Insular Water Council von Gran Canaria, zeigte sich zufrieden, mahnte aber strenge Ressourcenverwaltung an, weil die Dürre zurückkehren könne. Telde hat nach Hundeangriff auf schwangere Frau Ermittlungen ausgelöst Ein Hund hat eine schwangere Frau in Telde angegriffen und ihr Haustier schwer verletzt. Der Vorfall ereignete sich am Montagmorgen in Valle de los Nueve Bajo, als ein unangeleinter Pitbull auf ein Privatgrundstück eindrang und den kleinen Hund der Frau attackierte. Beim Versuch, ihr Tier zu schützen, stürzte sie und zog sich Verletzungen am Bauch, an der Seite und am Ellbogen zu. Anwohner trennten die Hunde, bevor die örtliche Polizei eintraf. Rettungsdienste brachten die Frau ins Krankenhaus, ihr Hund blieb laut Bericht in kritischem Zustand. Der Vorfall sorgte in der Nachbarschaft für große Besorgnis. Las Palmas hat Marc Anthony Konzert trotz Lärmurteil weiter geplant Der Bürgermeister von Las Palmas hat das Konzert von Marc Anthony trotz eines Urteils zu Lärmbeschwerden bestätigt. Das Urteil hatte den Beschwerden von Anwohnern Recht gegeben, die sich durch frühere Großveranstaltungen gestört fühlten. Die Stadtverwaltung hielt dennoch am Termin fest und kündigte Maßnahmen zur Lärmminderung an. Der Bürgermeister erklärte, die Stadt wolle ein Gleichgewicht zwischen Anwohnerinteressen und öffentlichen Veranstaltungen erreichen. Weitere Ankündigungen zu konkreten Strategien zur Lärmreduzierung wurden in Aussicht gestellt, auch mit Blick auf die Bedeutung kultureller Events für die lokale Wirtschaft. Gran Canarias Polizei hat Lieferwagen mit 800 Broten nach Diebstahl sichergestellt Die Polizei hat einen Mann festgenommen, der einen Lieferwagen mit 800 Broten gestohlen hatte. Der Diebstahl geschah während einer Routineauslieferung, als der Täter das Fahrzeug entwendete. Die Beamten leiteten umgehend Ermittlungen ein, spürten den Wagen kurz darauf auf und nahmen den Verdächtigen fest. Anwohner und Geschäftsleute zeigten sich überrascht und äußerten Sorgen um die Sicherheit. Sie forderten verstärkte Patrouillen, während die Behörden zu Wachsamkeit aufriefen und Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen erbeten. Weitere Ermittlungen sollten klären, ob der Festgenommene mit anderen Diebstählen in Verbindung stand.- Quelle: kanarenmarkt.de |
| Autor: kanarenmarkt.de - 12.02.2026 um 03:39 |
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11.2.2026 - Skandal im Süden von Gran Canaria: Elf Taxifahrer wegen Betrugs an Touristen unter Verdacht. Der Tourismus, der Wirtschaftsmotor der Kanarischen Inseln, ist erneut von Betrug überschattet. Die Polizei im Süden Gran Canarias hat unethischen Geschäftspraktiken einen schweren Schlag versetzt, nachdem sie gegen einen Taxifahrer ermittelt hatte, der beschuldigt wird, rund 2.400 ausländische Touristen betrogen zu haben. Der Fahrer, einer von elf, gegen die ermittelt wird und denen ein Gerichtsverfahren droht, soll in den vergangenen zwei Jahren durch systematische Manipulation seiner Fahrpreise einen unrechtmäßigen Gewinn von etwa 30.000 Euro erzielt haben.- Die dreimonatigen Ermittlungen deckten eine simple, aber lukrative Praxis auf. Laut José Carlos Álamo, dem Sicherheitsbeauftragten der Stadt, berechnete der Verdächtige Fahrpreise, die nicht der tatsächlich zurückgelegten Strecke entsprachen, und nutzte dabei die Unkenntnis der Touristen über das lokale Preissystem aus. Was als Verdacht bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle begann, enthüllte schließlich ein weit verbreitetes Vorgehen dieser Unregelmäßigkeiten, das dem Image eines der wichtigsten europäischen Reiseziele schwer geschadet hat. Dieser Fall ist kein Einzelfall, der allein von der Polizei aufgedeckt wurde. Die örtliche Taxigenossenschaft hatte Alarm geschlagen, nachdem sie wiederholt Beschwerden von Kunden über überhöhte Fahrpreise erhalten hatte. Daraufhin hat der Stadtrat von San Bartolomé de Tirajana die Überwachung verstärkt: Elf weitere Lizenzen stehen derzeit unter Verdacht, und gegen mehrere andere wird ermittelt. „Dies ist kein Einzelfall“, warnen die lokalen Behörden, die entschlossen sind, den Ruf eines Sektors wiederherzustellen, der für die Mobilität in Gebieten wie Playa del Inglés und Maspalomas von entscheidender Bedeutung ist. Der Betrugsskandal im Süden der Insel, verschärft durch den jüngsten Fall eines Polizisten in Mogán, dem betrügerische Bußgelder vorgeworfen werden, hat die politische Entscheidungsfindung beschleunigt. Die Generaldirektorin für Verkehr der Kanarischen Inseln, María Fernández, gab bekannt, dass die Einführung eines einheitlichen Taxitarifs vorbereitet wird. Diese Maßnahme soll das Fahrgelderhebungssystem in den meisten Gemeinden der Kanarischen Inseln vereinfachen, die technischen Tricks einiger Fahrer zur Preiserhöhung beseitigen und für mehr Transparenz für Besucher sorgen.- Quelle: maspalomas24.de |
| Autor: maspalomas24.de - 11.02.2026 um 14:07 |
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11.2.2026 - Hotelpreisstrategie im Süden von Gran Canaria: Wettbewerbsfähigkeit im Luxussegment Eine Analyse der Hotelpreise im Süden Gran Canarias offenbart eine klar definierte Marktstrategie für die Hochsaison, die bis März 2026 andauert. In den kommenden Wochen kostet eine Übernachtung in einem 5-Sterne-Hotel auf der Insel durchschnittlich 343 €. Damit positioniert sich Gran Canaria im wettbewerbsintensiven Mittelfeld: Es ist günstiger als Teneriffa, wo der Preis auf 383 € steigt, liegt aber weiterhin über dem Durchschnittspreis von 268 € für Mallorca im gleichen Zeitraum. Für Reisende, die Unterkünfte im mittleren und gehobenen Preissegment suchen, bietet der Süden Gran Canarias zwischen Januar und März ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis. Vier-Sterne-Hotels kosten durchschnittlich 201 €, Drei-Sterne-Hotels im Schnitt 141 €. Diese Preise spiegeln die Attraktivität der Insel als Winterreiseziel im Vergleich zu Reisezielen mit geringerer Saison wider. Abgesehen vom Preis ist die Kundenzufriedenheit auf Gran Canaria bemerkenswert, wie eine Analyse Tausender Bewertungen auf Portalen wie TripAdvisor, Booking.com und Expedia zeigt. Die 5-Sterne-Hotels der Insel erreichen eine Durchschnittsbewertung von 79,5 und übertreffen damit die 77,6 Punkte vergleichbarer Hotels auf Teneriffa. Diese hohe Qualitätswahrnehmung ist ein Schlüsselfaktor, der den Preisunterschied zu anderen Reisezielen ausgleicht. Diese führende Position in puncto Gästezufriedenheit erstreckt sich auch auf die grundlegenderen Kategorien, in denen Gran Canaria sich von seinen direkten Konkurrenten abhebt. Vier-Sterne-Hotels erreichen eine Zufriedenheitsbewertung von 68,1 Punkten. Drei-Sterne-Hotels erzielen sogar 66,1 Punkte – ein deutlich höherer Wert als vergleichbare Hotels auf Teneriffa (56,2) oder in der türkischen Stadt Antalya (55,2). Diese Zahlen untermauern die Position des südlichen Gran Canaria als Reiseziel, das bei Besuchern ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.- Quelle: maspalomas24.de |
| Autor: maspalomas24.de - 11.02.2026 um 14:04 |
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11.2.2026 - Das Projekt für eine Photovoltaikanlage über dem Parkplatz an der Plaza de Yaiza in San Bartolomé de Tirajana ist jetzt zur Ausschreibung freigegeben. Das Projekt, das über ein Gesamtbudget von 379.114 Euro verfügt und zu 85 % aus dem Wiederaufbau-, Transformations- und Resilienzplan finanziert wird, wurde bereits auf der Beschaffungsplattform des öffentlichen Sektors veröffentlicht. Der Inselrat von Gran Canaria hat über den Energierat der Insel Gran Canaria (CIEGC) das Projekt „Installation von Photovoltaik-Solarpaneelen auf Überdachungen auf dem Parkplatz der Plaza Yaiza in San Bartolomé de Tirajana im Rahmen des von der Europäischen Union finanzierten Wiederaufbau-, Transformations- und Resilienzplans – Next Generation EU“ ausgeschrieben. Diese Maßnahme ermöglicht die Produktion erneuerbarer Energie durch die Nutzung eines bereits bebauten Raums und trägt zur Dekarbonisierung der kommunalen Infrastruktur bei.- Die Installation erfolgt auf den Parkplätzen der Plaza de Yaiza und wird wesentlich dazu beitragen, die mit dem Stromverbrauch verbundenen CO₂-Emissionen zu reduzieren, die Abhängigkeit von nicht erneuerbaren Energiequellen zu verringern und zu einem nachhaltigeren und widerstandsfähigeren Energiemodell überzugehen, das mit den Klimazielen der Insel, der Region und Europas im Einklang steht. Das Projekt umfasst die Installation von 196 Photovoltaikmodulen mit je 640 Wp, einer maximalen Leistung von 125,44 kWp und einer Nennleistung von 100 kW. Zum Einsatz kommt ein 100-kW-Wechselrichter. Die Anlage wird voraussichtlich jährlich 219.433 kWh Strom produzieren, was dem Stromverbrauch von 63 Haushalten entspricht. Dadurch werden jährlich 125,52 Tonnen CO₂ eingespart, eine Reduzierung, die der jährlichen CO₂-Aufnahme von 753 Bäumen entspricht. Darüber hinaus ermöglicht die erzeugte saubere Energie eine jährliche Fahrstrecke von fast 1,7 Millionen Kilometern in Elektrofahrzeugen, die mit erneuerbarem Strom aus der Anlage selbst aufgeladen werden, wodurch die Kohärenz zwischen Energiewende und nachhaltiger Mobilitätspolitik gestärkt wird. Die Maßnahme ist Teil der Energiewende-Strategie des Inselrats von Gran Canaria, der sich für die Nutzung von menschenveränderten Flächen, wie z. B. öffentlichen Parkplätzen, für die Umsetzung erneuerbarer Energien einsetzt, die Inanspruchnahme von neuem Land vermeidet und die Integration dieser Einrichtungen in städtische und touristische Umgebungen fördert. In diesem Kontext ist das Projekt Teil einer laufenden Zusammenarbeit mit dem Stadtrat von San Bartolomé de Tirajana, im Rahmen derer Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtkapazität von fast 2 Megawatt realisiert werden. Dies festigt die Position der Gemeinde als eines der führenden Beispiele der Insel für die Entwicklung erneuerbarer Energien im urbanen und touristischen Bereich. Der Minister für Umwelt, Klima, Energie und Wissen des Inselrats von Gran Canaria, Raúl García Brink, betonte: „Die Zusammenarbeit mit dem Stadtrat von San Bartolomé de Tirajana erweist sich als entscheidend für die Weiterentwicklung eines nachhaltigeren Energiemodells. Die Projekte tragen dazu bei, Emissionen zu reduzieren, die Energieversorgungssicherheit zu verbessern und die Rolle der Gemeinde als treibende Kraft der Energiewende auf Gran Canaria zu stärken.“ Er unterstrich zudem: „Der Inselrat bekräftigt sein festes Engagement für die Entwicklung eines grünen und nachhaltigen Reiseziels, in dem saubere Energieerzeugung, Energieeffizienz und Dekarbonisierung feste Bestandteile des Tourismusmodells sind.“ Das Gesamtbudget für das Projekt beträgt 379.114,14 Euro (einschließlich IGIC), wobei ein Zuschuss in Höhe von 335.838,47 Euro gewährt wurde, was einer externen Finanzierung von 85 % entspricht. Die Mittel stammen aus der Hilfe zur Förderung der Photovoltaik-Stromerzeugung in anthropogen beeinflussten Gebieten im Rahmen der Strategie für nachhaltige Energie auf den Kanarischen Inseln, die dem Wiederaufbau-, Transformations- und Resilienzplan zugeordnet und von der Europäischen Union – Next Generation EU – finanziert wird. Interessierte Unternehmen können ihre Angebote bis zum 24. Februar 2026 über die Beschaffungsplattform des öffentlichen Sektors einreichen. Die gesamte Dokumentation zum Verfahren ist unter folgendem Link verfügbar:- https://contrataciondelestado.es/wps/poc?uri=deeplink:detalle_licitacion&idEvl=WY%2B83hKvLwrzAq95uGTrDQ%3D%3D Quelle: maspalomas24.de |
| Autor: maspalomas24.de - 11.02.2026 um 14:00 |
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11.2.2026 - Nach Leichenfund am Las Canteras: Autopsie deutet auf natürliche Todesursache hin Nach dem Fund einer männlichen Leiche am Strand von Las Canteras (Gran Canaria) deuten vorläufige Autopsieberichte auf eine natürliche Todesursache hin. Lesen Sie hier alle Details zu den Ermittlungen der Polizei und den Hintergründen des Vorfalls in der Nähe des Restaurants La Marinera.... Die nun veröffentlichten vorläufigen Ergebnisse der Autopsie bringen Licht ins Dunkel.- Ein tragischer Vorfall am beliebten Stadtstrand von Las Palmas sorgt für Gewissheit: Nachdem am Montagmorgen eine leblose Person im Bereich La Puntilla entdeckt wurde, liegen nun erste Erkenntnisse der Rechtsmedizin vor. Entgegen erster Befürchtungen deutet derzeit alles auf ein natürliches Ableben hin. Las Palmas – Die morgendliche Ruhe am Strand von Las Canteras wurde am vergangenen Montag jäh unterbrochen. Ein Mitarbeiter des renommierten Real Club Victoria machte bei Dienstbeginn eine grausame Entdeckung: Im Bereich der Zufahrtsrampe, unweit des bekannten Restaurants „La Marinera“, lag der leblose Körper eines Mannes. Umgehend wurden die Rettungskräfte sowie die Nationalpolizei alarmiert, doch für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Die herbeigerufenen Notfallmediziner des kanarischen Rettungsdienstes konnten vor Ort nur noch den Tod feststellen. Vorläufige Untersuchung schließt Gewaltverbrechen aus Wie aus Ermittlungskreisen verlautet, bringen die nun veröffentlichten vorläufigen Ergebnisse der Autopsie Licht ins Dunkel. Der erste forensische Bericht stützt die anfängliche Vermutung der Ermittler, dass kein Fremdverschulden vorliegt. Demnach verstarb der Mann höchstwahrscheinlich an einer natürlichen Ursache. Diese Nachricht sorgt in der lokalen Gemeinschaft für eine gewisse Erleichterung, da spekulationen über eine mögliche Gewalttat am gut besuchten Strandabschnitt von Las Canteras die Runde machten. Bereits in einer ersten Meldung wurde über den Leichenfund mit schwerer Kopfverletzung am Las Canteras berichtet. Die dort erwähnte Verletzung am Kopf, die zunächst Fragen aufwarf, wird nun im Kontext des medizinischen Berichts neu bewertet. Es wird davon ausgegangen, dass diese Wunde die Folge eines Sturzes war, der entweder unmittelbar vor dem Tod oder im Zuge des körperlichen Zusammenbruchs geschah. Hintergründe zur Identität und den letzten Stunden des Verstorbenen Bei dem Toten handelt es sich um einen Mann asiatischer Herkunft. Ersten Ermittlungsergebnissen und Zeugenaussagen zufolge wurde der Mann bereits am Sonntagabend im Bereich des Strandes gesichtet. Augenzeugen berichteten, dass er einen stark alkoholisierten Eindruck gemacht habe. Es wird vermutet, dass er die Nacht von Sonntag auf Montag im Sand verbrachte, bevor er schließlich auf der Rampe im Viertel La Puntilla zusammenbrach. Obwohl die vorläufigen Ergebnisse ein klares Bild zeichnen, ist der Fall juristisch noch nicht abgeschlossen. Die Ermittlungen dauern unter der Aufsicht des zuständigen Gerichts an. Erst der endgültige, detaillierte Autopsiebericht wird die letzten Zweifel ausräumen und die genaue medizinische Todesursache zweifelsfrei dokumentieren. Bis dahin bleibt der Bereich der Rampe ein Ort des Gedenkens an einen tragischen Einzelschicksal, das sich vor der Kulisse eines der schönsten Stadtstrände der Welt abspielte. Die Behörden betonen, dass nach aktuellem Stand keinerlei Gefahr für die Öffentlichkeit bestand und es sich um ein isoliertes Ereignis handelt. Weitere Details werden erwartet, sobald das abschließende Gutachten der Gerichtsmedizin vorliegt.- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 11.02.2026 um 13:53 |
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11.2.2026 - Katzenmorde im Campo Internacional: Ermittlungen wegen Tierquälerei gegen deutschen Residenten In einer Ferienanlage in Campo Internacional (San Bartolomé de Tirajana) wurden neun Katzen getötet. Die Polizei ermittelt gegen einen deutschen Residenten wegen Verdachts auf Schläge, Erstechen und Vergiftung. Erfahren Sie alles über die Hintergründe, die polizeiliche Beweissicherung per Video und die Rettung einer Katzenfamilie.... Mindestens 9 grausame Katzenmorde werden untersucht.- Maspalomas – – Die idyllische Ruhe in einer Ferienanlage im Süden von Gran Canaria wurde in den letzten Monaten von einer Serie grausamer Vorfälle überschattet. Die spezialisierte Tierschutzabteilung der Lokalpolizei von San Bartolomé de Tirajana hat nun offiziell Anzeige gegen einen Tatverdächtigen erstattet. Im Zentrum der Ermittlungen steht der Tod von mindestens neun Katzen, die auf dem Gelände einer Wohnanlage im Campo Internacional, unweit des beliebten Freizeitparks Holiday World, aufgefunden wurden. Die polizeilichen Untersuchungen zeichnen ein erschütterndes Bild von Gewalt gegen die wehrlosen Tiere der dort ansässigen Katzenkolonie. Der Hauptverdächtige, ein deutscher Staatsbürger, der selbst in der betroffenen Anlage lebt, wird beschuldigt, für die Misshandlungen und Tötungen verantwortlich zu sein. Chronologie des Schreckens: Von den ersten Funden bis zur Anzeige Die Ermittlungsakte, die nun der Justiz übergeben wurde, nahm ihren Anfang im September 2025. Zu diesem Zeitpunkt häuften sich die besorgniserregenden Meldungen bei der örtlichen Polizei. Anwohner und Eigentümer der Anlage, die sich seit Jahren um die dort lebenden Katzen kümmerten, stießen immer wieder auf tote oder schwer verletzte Tiere. Was zunächst wie eine tragische Aneinanderreihung von Unfällen gewirkt haben mochte, entpuppte sich schnell als eine gezielte Serie von Gewalttaten. Das zweiköpfige Ermittlungsteam der Tierschutzabteilung reagierte umgehend auf die Hinweise. In enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt der Stadtverwaltung von San Bartolomé de Tirajana wurde jeder einzelne Fall akribisch dokumentiert. Die Beamten erstellten detaillierte Berichte, sicherten Fotobeweise und sammelten physische Beweismittel an den verschiedenen Fundorten innerhalb der Wohnanlage. Brutale Methoden und toxikologische Verdachtsmomente Die Art der Verletzungen, die bei den verendeten Tieren festgestellt wurden, deutet auf eine massive und bewusste Gewalteinwirkung hin. Den Ermittlungsunterlagen zufolge sollen einige der Katzen geschlagen und sogar mit scharfen Gegenständen erstochen worden sein. Diese unmittelbaren Gewalthandlungen stellen jedoch nur einen Teil der Vorwürfe dar. In mehreren Fällen besteht zudem der dringende Verdacht auf Vergiftung. Die Kombination aus physischer Gewalt und dem Einsatz von Giftstoffen zeigt eine besondere Rücksichtslosigkeit, die nicht nur die Anwohner erschüttert, sondern auch die Behörden zu einem entschlossenen Vorgehen veranlasste. Die Sicherung von Proben und die tierärztlichen Untersuchungen spielten eine Schlüsselrolle dabei, das Ausmaß der Tierquälerei gerichtlich verwertbar festzuhalten. Die Identifizierung des Verdächtigen durch moderne Überwachung Dass die Polizei nun einen konkreten Verdächtigen präsentieren kann, ist das Ergebnis einer Kombination aus klassischer Polizeiarbeit und moderner Technik. Ein entscheidender Faktor war die Unterstützung aus der Bevölkerung. Die Bewohner der Anlage zeigten sich äußerst kooperativ und lieferten wichtige Hinweise auf verdächtige Aktivitäten zu den Tatzeiten. Den Durchbruch brachten schließlich die Auswertungen von Überwachungskameras, die auf dem Gelände installiert sind. Das Videomaterial lieferte den Beamten die notwendigen Beweise, um den deutschen Residenten mit den Taten in Verbindung zu bringen. Der Mann wurde bereits einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der nun über das weitere juristische Vorgehen entscheiden muss. In Spanien wurden die Gesetze zum Schutz von Tieren in den letzten Jahren deutlich verschärft, sodass bei nachgewiesener Tierquälerei empfindliche Geldstrafen und sogar Haftstrafen drohen können. Ein Lichtblick: Rettung inmitten der Tragödie Trotz der düsteren Bilanz von neun getöteten Tieren gab es im Rahmen der Ermittlungen auch einen Erfolg für den Tierschutz zu vermelden. Während der Durchsuchungen und Beobachtungen in der Wohnanlage entdeckten die Polizeibeamten eine Katzenmutter mit ihren zwei neugeborenen Kätzchen. Angesichts der akuten Gefahr für die Tiere in diesem Umfeld wurden sie umgehend aus der Anlage evakuiert. Die kleine Katzenfamilie erhielt eine umfassende tierärztliche Versorgung und wurde vorübergehend in einer sicheren Unterkunft untergebracht. Wie die Behörden bestätigten, konnten die Tiere mittlerweile in liebevolle Hände vermittelt werden – ein kleiner Trost für die Gemeinschaft, die so viele ihrer Schützlinge verloren hat. Gesellschaftliche Bedeutung und Ausblick Der Fall hat in der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana eine Debatte über den Schutz von Straßenkatzen und das Zusammenleben in Ferienanlagen ausgelöst. Die Polizei betont in diesem Zusammenhang, wie wichtig die Wachsamkeit der Bürger ist. Ohne die frühzeitigen Meldungen der Anwohner hätte die Serie von Misshandlungen vermutlich noch länger angedauert. Die spezialisierte Einheit der Polizei hat durch diesen Fall erneut ihre Bedeutung unterstrichen. In einer Region, die stark vom Tourismus lebt, ist auch der respektvolle Umgang mit der lokalen Fauna ein wichtiger Aspekt des öffentlichen Ansehens. Die Ermittler hoffen, dass die konsequente Strafverfolgung in diesem Fall eine abschreckende Wirkung auf potenzielle Täter hat. Die Justiz wird nun prüfen, inwieweit die Beweislast für eine Verurteilung ausreicht. Bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt für den beschuldigten deutschen Staatsbürger die Unschuldsvermutung. Die Bewohner von Campo Internacional hoffen jedoch, dass mit der Festnahme des Verdächtigen wieder Ruhe in ihre Anlage einkehrt und die verbliebenen Tiere der Kolonie in Sicherheit leben können.- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 11.02.2026 um 13:48 |
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10.2.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio Großrazzia Sombra Negra legt internationales Drogennetz offen Im Rahmen der Operation „Sombra Negra“ hat die Policía Nacional zwischen Herbst 2024 und Anfang 2025 ein weit verzweigtes Drogennetz aufgedeckt, das auch auf den Kanarischen Inseln aktiv gewesen ist. Die Ermittler haben 105 Verdächtige festgenommen und mehr als 57 Tonnen Kokain sichergestellt oder zugeordnet. Auf dem Archipel nutzte die Gruppe unter anderem Umschlagpunkte auf See, Hochgeschwindigkeitsboote und logistische Stützpunkte. Die Behörden werten den Schlag als einen der größten Erfolge im Kampf gegen den internationalen Drogenhandel in Spanien. Parapentist nach Unfall am Hafen von Puerto de la Cruz tot geborgen Nach mehreren Tagen Suche haben Einsatzkräfte am Freitag den Leichnam eines verunglückten Parapentisten am Hafen von Puerto de la Cruz geborgen. Der Unfall hatte sich am Mittwoch im Bereich der Hafenmole ereignet, eine Bergung war wegen starken Seegangs zunächst nicht möglich gewesen. Feuerwehr, Guardia Civil und Cruz Roja waren an dem Einsatz beteiligt. Der Fall verdeutlicht erneut die hohen Risiken bei Luftsportarten in Küstennähe bei schwierigen Wetterbedingungen. RTVC kürzt Nachrichtensendungen und baut Unterhaltung aus Der öffentlich-rechtliche Sender RTVC hat die Dauer seiner Nachrichtensendungen reduziert und das Unterhaltungsangebot ausgeweitet. Die Maßnahme ist Teil einer programmstrategischen Neuausrichtung, mit der Reichweite und Zuschauerbindung gesteigert werden sollen. Kritiker sehen den Informationsauftrag geschwächt, der Sender verweist auf veränderte Nutzungsgewohnheiten. Die Entscheidung hat eine medienpolitische Debatte auf dem Archipel ausgelöst. Kirchenverband kritisiert staatliche Kondom-Kampagne zum Karneval Eine christliche Vereinigung hat die kanarische Regierung wegen einer Kondom-Aufklärungskampagne zum Karneval scharf kritisiert. Die Aktion überschreite moralische Grenzen und sei unangemessen, heißt es in der Stellungnahme. Das Gesundheitsressort hat die Kampagne als notwendige Präventionsmaßnahme gegen sexuell übertragbare Krankheiten verteidigt. Der Konflikt macht den Spannungsbogen zwischen religiösen Positionen und staatlicher Gesundheitspolitik deutlich. Lanzarote verzeichnet weiter steigende Besucherzahlen Lanzarote hat auch im vergangenen Jahr erneut mehr Gäste empfangen. Nach Angaben des Inselpräsidenten ist das Wachstum bewusst gesteuert worden, um Massentourismus zu vermeiden. Die Insel setzt weiterhin auf Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstrategien. Die Entwicklung gilt als Referenzmodell für die Tourismusdebatte auf den Kanarischen Inseln. Gran Canaria präsentiert Konzept für neuen Strommarkt Auf Gran Canaria ist ein Konzept vorgestellt worden, das den Strommarkt auf dem Archipel grundlegend verändern soll. Ziel ist es, erneuerbare Energien stärker einzubinden und fossile Abhängigkeiten zu reduzieren. Vorgesehen sind neue Marktmechanismen und eine bessere Abstimmung zwischen den Inseln. Fachleute sehen darin einen möglichen Wendepunkt für die Energiepolitik auf den Kanarischen Inseln. Das Cabildo fordert gemeinsamen Strommarkt auf dem Archipel Das Cabildo von Gran Canaria hat einen einheitlichen Strommarkt für alle Kanarischen Inseln gefordert. Die bisherige Insellösung gilt als teuer und ineffizient. Ein gemeinsames System soll Versorgungssicherheit erhöhen und Stromkosten senken. Die Forderung richtet sich an Regional- und Zentralregierung und hat strategische Bedeutung für die Energiezukunft des Archipels. Studie zeigt regionale Unterschiede beim Fischkonsum Eine aktuelle Studie hat deutliche Unterschiede beim Fischkonsum in Spanien aufgezeigt. Küstenregionen liegen klar über dem Landesdurchschnitt, während der Verbrauch im Landesinneren deutlich geringer ausfällt. Für die Kanarischen Inseln bestätigt die Untersuchung die hohe Bedeutung von Fisch für Ernährung und lokale Wirtschaft. Die Ergebnisse sind auch für Gesundheits- und Nachhaltigkeitsdebatten relevant. Rettungseinsatz in Marina Arrecife endet glimpflich In der Marina von Arrecife haben Einsatzkräfte einen medizinischen Notfall an Bord einer Yacht versorgt. Der Patient ist aus dem Innenraum des Bootes geborgen und an den Rettungsdienst übergeben worden. Feuerwehr und medizinische Dienste waren beteiligt. Der Einsatz ist ohne weitere Zwischenfälle verlaufen.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 11.02.2026 um 02:58 |
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10.2.2026 - Gerichte im Süden von Gran Canaria bearbeiten derzeit ein Urteil wegen sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen. Das Untersuchungsgericht Nr. 2 von San Bartolomé de Tirajana im Süden Gran Canarias hat die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Darin wird eine vierjährige Haftstrafe für EBR, einen paraguayischen Staatsangehörigen, gefordert, der des sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen unter 16 Jahren beschuldigt wird. Die Tat, die sich in der Gemeinde Santa Lucía de Tirajana ereignete, wird demnächst vor dem Provinzgericht Las Palmas verhandelt.- Laut Angaben der Staatsanwaltschaft ereignete sich der Vorfall am 16. Mai 2025 gegen 10:15 Uhr. Der Angeklagte befand sich mit dem Opfer, einem 15-jährigen Mädchen, das mit seinem Sohn liiert war, in seiner Wohnung. Der Mann nutzte dieses Vertrauensverhältnis und die familiäre Nähe aus und lud das Mädchen zum Geschlechtsverkehr ein. Dabei soll er die Gelegenheit genutzt haben, ihre Brüste zu berühren, um sie sexuell zu missbrauchen. Die Staatsanwaltschaft stuft die Taten als sexuellen Missbrauch einer Minderjährigen unter 16 Jahren gemäß Artikel 181.1 des Strafgesetzbuches ein. Neben einer Freiheitsstrafe beantragt die Staatsanwaltschaft, dass der Angeklagte nach seiner Haftentlassung sechs Jahre lang unter Bewährungsaufsicht gestellt wird und ihm zudem für zehn Jahre die Ausübung jeglicher Tätigkeit untersagt wird, die direkten Kontakt mit Minderjährigen beinhaltet. Der Strafantrag umfasst auch strenge Schutzmaßnahmen für das Opfer. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine einstweilige Verfügung, die es dem Angeklagten untersagt, sich dem Mädchen, ihrem Zuhause oder ihrer Schule auf weniger als 200 Meter zu nähern, sowie ein sechsjähriges Kontaktverbot jeglicher Art. Zivilrechtlich fordert die Staatsanwaltschaft 3.000 Euro Schmerzensgeld für die junge Frau wegen des erlittenen seelischen Leids. Die Anklage fordert die Anwendung von Artikel 89.1 des Strafgesetzbuches und beantragt die Ausweisung von EBR aus dem Land, sobald er zwei Drittel seiner Haftstrafe verbüßt hat, sowie ein ausdrückliches sechsjähriges Einreiseverbot nach Spanien. Der Prozess zur Feststellung der Strafmündigkeit des Angeklagten steht noch aus und wird vom Provinzgericht anberaumt.- Quelle: maspalomas24.de |
| Autor: maspalomas24.de - 11.02.2026 um 02:54 |
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10.2.2026 - Wegen Drogenhandels im Südosten von Gran Canaria verhaftet Die Staatsanwaltschaft hat beantragt, AB, einen Marokkaner, der Ende 2024 im Geschäftszentrum von Vecindario mit verschiedenen Drogen aufgegriffen wurde, vor dem Provinzgericht von Las Palmas anzuklagen. Die Anklage fordert eine vierjährige Haftstrafe und eine Geldstrafe von 1.737 Euro wegen eines Verbrechens gegen die öffentliche Gesundheit, nachdem er von der Guardia Civil im öffentlichen Raum festgenommen worden war.- Der Vorfall ereignete sich am Nachmittag des 21. Dezember, als eine Streife der öffentlichen Sicherheit die Avenida de Canarias überwachte. In der Nähe von Hausnummer 457 bemerkte der Beschuldigte die Beamten, bog abrupt ab und warf zwei schwarze Säcke in einen Müllcontainer. Nachdem er sofort identifiziert worden war, stellten die Beamten die Säcke sicher. Diese enthielten sechzehn Päckchen Kokain, neun Stück Haschisch-Harz sowie einen 50-Euro-Schein und zwei 20-Euro-Scheine. Nachfolgende Laboruntersuchungen bestätigten die Reinheit der Substanzen: Das 5,05 Gramm Kokain wies einen Reinheitsgrad von 83,56 % auf, das Haschisch wog 41,39 Gramm. Der Straßenverkaufswert der Drogen wurde auf 579 € geschätzt. Laut Aussage der Staatsanwaltschaft führte der Angeklagte die Substanzen in der klaren Absicht mit sich, sie gewinnbringend zu verkaufen und dadurch die öffentliche Gesundheit zu gefährden. Da keine Umstände vorliegen, die seine strafrechtliche Verantwortlichkeit mindern, beantragt die Staatsanwaltschaft neben der Freiheitsstrafe den besonderen Ausschluss vom passiven Wahlrecht und die Einziehung der sichergestellten 90 Euro. Das Verfahren wartet nun auf die Anberaumung der mündlichen Verhandlung durch das Landgericht, in der über die strafrechtliche Zukunft des Angeklagten entschieden wird.- Quelle: maspalomas24.de |
| Autor: maspalomas24.de - 11.02.2026 um 02:51 |
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10.2.2026 - Gran Canaria: Arzt festgenommen, Energiewende und Schulermittlungen Gran Canaria spricht über die Festnahme eines Arztes, die Energiewende im Strommodell und Ermittlungen an einer Schule sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.- Arzt in Telde nach Vorwürfen sexueller Übergriffe festgenommen Die Polizei hat einen 37-jährigen Arzt in Telde festgenommen. Er soll zwei Patientinnen während seiner Arbeit sexuell missbraucht haben. Die Ermittlungen begannen, nachdem die Betroffenen Anzeige erstattet hatten und von unangemessenem Verhalten sowie Berührungen während dringender Konsultationen berichteten. Die Nationalpolizei schloss nicht aus, dass sich weitere Opfer melden könnten. Der Mann war wegen ähnlicher Vergehen vorbestraft, wurde der Justiz übergeben und durfte sich den vier Opfern nicht nähern oder mit ihnen kommunizieren. Die Ermittlungen dauerten an. Gran Canaria hat Konzept für mehr erneuerbare Energien vorgestellt Gran Canaria hat ein umfassendes Konzept zur Umstellung des Strommodells auf den Kanarischen Inseln vorgestellt. Es zielte auf einen höheren Anteil erneuerbarer Quellen, mehr Energieeffizienz und ein integriertes Energienetz, das Solar und Wind stärker nutzte und CO2-Emissionen deutlich senken sollte. Das Papier betonte, Vorschriften an die besonderen Bedingungen der Kanarischen Inseln anzupassen. Die Regierung wollte damit Investitionen und Innovationen fördern, neue Arbeitsplätze schaffen und ein effizienteres, umweltfreundlicheres Strommodell für eine nachhaltige Zukunft absichern. Claret-Schule in Las Palmas hat Lehrer nach Vorwürfen suspendiert Die Claret-Schule in Las Palmas de Gran Canaria hat einen Lehrer suspendiert. Er soll sich über soziale Medien mutmaßlich unangemessen gegenüber einer Person verhalten haben, die sich mit einem falschen Profil als Minderjähriger ausgegeben hatte, wie Televisión Canaria am Sonntag berichtete. Die Schulleitung informierte die Eltern und eröffnete nach Protokoll ein Informationsdossier. Der Kontakt habe laut Bericht zu finanzieller Erpressung geführt. Die Schule meldete den Fall den zuständigen Behörden, während eine Untersuchung lief. Inselpräsident hat Clavijos Erlass nur mit Einbindung aller Inselverwaltungen unterstützt Der Präsident von Gran Canaria hat den Erlass von Fernando Clavijo unterstützt, sofern alle Cabildos einbezogen werden. Er erklärte, Zusammenarbeit und Konsens zwischen den Inseln entschieden über den Erfolg, weil nur so unterschiedliche Perspektiven in wirksame Politik einflössen. Er kündigte Treffen mit Vertretern aller Inselverwaltungen an, um den Erlass zu verfeinern und eine gemeinsame Linie zu erreichen. Die lokale Verwaltung spiele dabei eine zentrale Rolle, weil ihre Entscheidungen das tägliche Leben auf Gran Canaria direkt beeinflussten. Wetter hat Karneval in Las Palmas weitgehend begünstigt Die Wetterlage hat sich auf den Kanaren nach Wochen mit Warnungen beruhigt. Das europäische Vorhersagemodell ECMWF sah für Dienstag auf Gran Canaria überwiegend klaren Himmel, während in nördlichen Bergregionen der Insel leichter Nieselregen möglich blieb. Für die Karnevalstage blieb die Tendenz zunächst ruhig, bevor am Freitagnachmittag in Las Palmas leichter Regen möglich war. In der Nacht zu Samstag erwartete die Prognose nur im Norden Gran Canarias leichten Regen, während es am Sonntag trocken bleiben sollte. Jeremyromeroo hat neue Single von Gran Canaria veröffentlicht Der Künstler Jeremyromeroo hat mit „Siento frío“ eine neue Single veröffentlicht. Der Reggaeton und Trap Track thematisierte Sehnsucht und Verletzlichkeit und griff nach Angaben zum Song persönliche Erfahrungen auf, während er klassische Reggaeton Beats mit modernen Trap Elementen verband. Seit der Veröffentlichung erhielt das Lied auf Streaming Plattformen Aufmerksamkeit und wurde für seinen Ansatz und die Inhalte gelobt. Der Titel galt zugleich als weiterer Schritt, mit dem sich Jeremyromeroo in der Reggaeton und Trap Szene positionierte.- Quelle: kanarenmarkt.de |
| Autor: kanarenmarkt.de - 11.02.2026 um 02:46 |
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10.2.2026 - Der Graukranich im Rampenlicht: Warum der „Vogel des Jahres 2026“ unsere Hilfe braucht Der Graukranich ist das „Zootier des Jahres 2026“. Erfahren Sie alles über die internationale Schutzkampagne des VDZ, die dramatische Lage in Afrika und die jahrzehntelange Pionierarbeit des Loro Parque zur Rettung dieser majestätischen Vögel vor dem Aussterben.... Der Loro Parque auf Teneriffa ist ein Vorreiter: Drei Jahrzehnte Erfahrung im Artenschutz- Kanaren/Deutschland – Es ist eine Wahl mit Signalwirkung: Der Verband Deutscher Zoos (VDZ) hat den Graukranich offiziell zum „Zootier des Jahres 2026“ ernannt. Diese Entscheidung ist weit mehr als eine feierliche Geste; sie ist ein dringender Weckruf angesichts der alarmierenden Lage, in der sich diese charismatische Art in ihren natürlichen Lebensräumen befindet. Mit einer groß angelegten internationalen Kampagne setzen sich Zoos weltweit nun verstärkt dafür ein, das Bewusstsein für die Bedrohung der Kraniche zu schärfen und konkrete Schutzprogramme, insbesondere auf dem afrikanischen Kontinent, finanziell und personell zu stärken. Der Graukranich gilt als eine der elegantesten Erscheinungen der Vogelwelt. Doch hinter der anmutigen Fassade verbirgt sich eine traurige Realität: In weiten Teilen Afrikas kämpft die Art um das pure Überleben. Die Ernennung zum Zoodier des Jahres rückt die entscheidende Rolle moderner, wissenschaftlich geführter Zoos in den Fokus. Sie fungieren heute nicht mehr nur als Orte der Erholung, sondern als hochspezialisierte Zentren für Biodiversität, Bildung und globale Zusammenarbeit. Die Krise in Ostafrika: Ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit Dass der Graukranich Hilfe benötigt, belegen die Zahlen der Naturschutzorganisationen auf erschütternde Weise. Besonders in Ostafrika, dem eigentlichen Herzland dieser Vögel, ist die Situation prekär. In den vergangenen 40 Jahren verzeichneten Experten hier einen Populationsrückgang von bis zu 80 Prozent. Wo früher riesige Schwärme die Feuchtgebiete bevölkerten, herrscht heute oft Stille. Doch woran liegt das? Die Ursachen für diesen drastischen Schwund sind vielfältig und leider meist menschengemacht: Lebensraumverlust und Trockenlegung: Feuchtgebiete, die für die Fortpflanzung der Kraniche essenziell sind, werden zunehmend für die Landwirtschaft entwässert oder durch Siedlungsbau zerstört. Landwirtschaftliche Chemikalien: Der massive Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln vergiftet nicht nur die Nahrungskette der Vögel, sondern schädigt auch direkt deren Gesundheit. Gefahren der Infrastruktur: Immer mehr Stromleitungen durchziehen die Flugrouten der Kraniche. Kollisionen mit diesen Hindernissen enden für die großen Vögel fast immer tödlich. Wilderei und illegaler Handel: Trotz strenger Schutzbestimmungen werden Graukraniche noch immer illegal gejagt – sei es als Nahrungsquelle oder für den illegalen Heimtiermarkt, auf dem hohe Preise für die exotischen Vögel gezahlt werden. Angesichts dieser komplexen Bedrohungslage reicht es nicht aus, nur vor Ort Schutzgebiete auszuweisen. Es bedarf einer globalen Strategie, die sowohl den Schutz der verbliebenen Bestände als auch die gezielte Nachzucht in menschlicher Obhut umfasst, um eine „Sicherheitsreserve“ für die Zukunft zu schaffen. Der Loro Parque als Vorreiter: Drei Jahrzehnte Erfahrung im Artenschutz In diesem internationalen Netzwerk aus Wissenschaftlern und Naturschützern nimmt der Loro Parque auf Teneriffa eine herausragende Stellung ein. Der Park ist weit über die Grenzen Spaniens hinaus als eines der Kompetenzzentren mit der längsten Erfahrung in der Haltung und Zucht des Graukranichs bekannt. Bereits im Jahr 1994, als das Thema Artenschutz in vielen Zoos noch am Anfang stand, zog das erste Kranichpaar in den Park ein. Seither hat das Expertenteam des Loro Parque Beeindruckendes geleistet: Insgesamt sechs Jungvögel konnten erfolgreich aufgezogen werden. Was auf den ersten Blick nach einer kleinen Zahl klingen mag, ist in Fachkreisen ein bedeutender Erfolg. Die Zucht bedrohter Vogelarten ist hochkomplex und erfordert tiefgreifendes Wissen über die Biologie, die Ernährung und das Sozialverhalten der Tiere. Jeder einzelne Nachkomme trägt dazu bei, die genetische Vielfalt der Population unter menschlicher Obhut zu stabilisieren. Mike Jordan, der zoologische Direktor des Loro Parque, betont die Dringlichkeit der aktuellen Kampagne: „Der Graukranich ist eine echte Symbolart. Seine Situation in der freien Wildbahn hat sich so zugespitzt, dass wir uns kein Zögern mehr erlauben können. Es bedarf eines sofortigen und koordinierten Handelns auf globaler Ebene.“ Laut Jordan ist die Arbeit im Loro Parque zweigeteilt: Zum einen geht es um den Aufbau einer stabilen Reservepopulation, zum anderen um den Gewinn wissenschaftlicher Erkenntnisse, die direkt in die Schutzprojekte in Afrika einfließen können. Nur wer versteht, wie diese Vögel leben und was sie zum Gedeihen brauchen, kann sie in der Natur effektiv schützen. Bildung und Engagement: Die Rolle des Zootiers als Botschafter Die Ernennung des Graukranichs zum Tier des Jahres 2026 bedeutet für den Loro Parque auch eine Intensivierung seiner Bildungsarbeit. Als „Tierbotschafter“ soll der Kranich den Besuchern die Augen für die Zerbrechlichkeit unserer Ökosysteme öffnen. Wenn Menschen die majestätischen Vögel aus nächster Nähe erleben, entsteht eine emotionale Verbindung, die oft der erste Schritt zu einem aktiven Engagement für den Naturschutz ist. Der Loro Parque nutzt seine Plattform, um auf die Gefahren hinzuweisen, denen der Graukranich ausgesetzt ist, und um gleichzeitig Lösungen aufzuzeigen. Dazu gehört die aktive Beteiligung an tierschutzgerechten Managementprogrammen und die enge Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen. Ziel ist es, nicht nur die Tiere im Park optimal zu versorgen, sondern sicherzustellen, dass ihre Verwandten in der Wildnis eine dauerhafte Überlebenschance haben. Dank der Kampagne des VDZ und der tatkräftigen Unterstützung von Institutionen wie dem Loro Parque besteht die Hoffnung, dass der Abwärtstrend gestoppt werden kann. Die Kombination aus wissenschaftlicher Forschung, kontrollierter Zucht und Vor-Ort-Schutzprojekten in Afrika bildet das Fundament für eine Zukunft, in der der Graukranich wieder sicher durch die afrikanischen Feuchtgebiete schreiten kann. Das Jahr 2026 markiert somit einen Wendepunkt: Es ist das Jahr, in dem die Welt genauer hinsieht und der Graukranich die Unterstützung erhält, die er so dringend benötigt, um nicht von der Bildfläche unserer Erde zu verschwinden.- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 11.02.2026 um 02:35 |
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9.2.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio Justiz ermittelt wegen möglicher Unterschriftenfälschung bei Wohnprojekt Ein geplanter Wohnkomplex mit 468 Wohnungen bringt die Justiz in Bewegung. In Las Palmas de Gran Canaria wird geprüft, ob die Nutzung mehrerer Grundstücke mit der gefälschten Unterschrift einer 83-jährigen Frau mit schwerem kognitivem Abbau übertragen worden ist. Der Sohn der Betroffenen hat Anzeige gegen seinen Bruder und eine Anwältin erstattet. Er wirft ihnen vor, die Schutzlosigkeit der Mutter ausgenutzt zu haben. Sollte sich der Verdacht bestätigen, könnte das gesamte Bauprojekt in Guanarteme ins Wanken geraten. Erwachsenenbildung auf den Kanarischen Inseln gewinnt deutlich an Zulauf Immer mehr Menschen holen auf den Kanarischen Inseln Schulabschlüsse im Erwachsenenalter nach. In den vergangenen vier Schuljahren sind die Anmeldungen um rund acht Prozent auf mehr als 16.500 Teilnehmende gestiegen. Die Bildungsverwaltung hat das Angebot ausgeweitet und zusätzliche Beratung sowie Sprachförderung eingeführt. Besonders viele Lernende kommen aus Lateinamerika, um Abschlüsse nachzuholen oder anerkennen zu lassen. Künftig soll auch ein neues Bildungsgesetz die Erwachsenenbildung stärker absichern. Ruhiges Wetter auf den Kanarischen Inseln – kaum Wolken, mäßiger Wind Nach den vergangenen Wochen zeigt sich das Wetter auf den Inseln von seiner ruhigen Seite. Zum Wochenbeginn bleibt es meist heiter oder nur leicht bewölkt, mit einzelnen Wolkenfeldern im Norden und Westen. Die Temperaturen verändern sich kaum und liegen bei rund 21 bis 22 Grad. Der Wind weht überwiegend aus Nord bis Nordwest, schwach bis mäßig. Auch auf See bleiben die Bedingungen ruhig. Kanaren haben Spaniens schlechteste Energieeffizienz bei Wohngebäuden Mehr als jede zweite Wohnung auf den Kanarischen Inseln fällt durch die schlechteste Energieklasse. Über 60 Prozent der zertifizierten Gebäude erhalten die Kategorie G bei Energieverbrauch und CO₂-Emissionen – viermal so viel wie im spanischen Durchschnitt. Das ist besonders auffällig, weil der Wohnungsbestand vergleichsweise jung ist. Mängel bei Dämmung und Klimatisierung belasten viele Haushalte. Rund ein Viertel kann Wohnungen weder ausreichend heizen noch kühlen. Diagnostik-Stau am Universitätsklinikum Teneriffa verschärft Wartezeiten Wer auf Teneriffa eine Untersuchung braucht, muss oft sehr lange warten. Am Universitätsklinikum haben sich die Wartezeiten für Diagnostik wie Endoskopien, Ultraschall oder CTs deutlich verlängert. Besonders groß ist der Rückstand bei Mammografien im Vergleich zu anderen Kliniken. Das Nadelöhr liegt nicht im OP-Bereich, sondern davor. Für viele Patientinnen und Patienten verzögert sich damit die gesamte Behandlung. Ciguatera-Vergiftung bricht Muster – Gift auch in kleinem Fisch Ein ungewöhnlicher Vergiftungsfall stellt bisherige Annahmen infrage. Auf den Kanarischen Inseln haben sich Menschen nach dem Verzehr eines vergleichsweise kleinen Fisches mit dem Ciguatera-Gift infiziert. Bislang galten vor allem große Raubfische als Risiko. Der betroffene Fisch kam über den regulären Handel in Umlauf. Gesundheitsbehörden müssen ihre Kontrollen nun breiter ansetzen. Solar-Teleskop könnte La Palma langfristig Millionen bringen Ein europäisches Großprojekt könnte La Palma wirtschaftlich über Jahrzehnte prägen. Ein geplantes Solar-Teleskop würde nicht nur beim Bau, sondern auch im laufenden Betrieb hohe Investitionen auf die Insel bringen. Allein jährlich könnten rund zwölf Millionen Euro in die regionale Wirtschaft fließen. Hinzu kämen hochqualifizierte Arbeitsplätze und internationale Sichtbarkeit. Ob La Palma den Zuschlag erhält, ist politisch noch offen. Polizei-Auswahlverfahren bleibt umstritten – Regierung hält an Gremium fest Trotz anhaltender Kritik hält die kanarische Regierung an einem umstrittenen Auswahlverfahren für neue Polizeikräfte fest. Bewerber hatten wegen möglicher Befangenheit Einspruch eingelegt, dieser wurde erneut zurückgewiesen. Zusätzlich sorgt eine bekannte Tonaufnahme für Misstrauen. Kritiker sehen ein strukturelles Problem. Der Streit belastet das Vertrauen in das gesamte Verfahren. Vulkanhilfen auf La Palma bleiben trotz Kritik weiter intransparent Rund 340 Millionen Euro an Vulkanhilfen – aber keine Namen. Die Regionalregierung veröffentlicht weiterhin nicht, welche Privatpersonen die Gelder erhalten haben. Trotz Forderungen der Transparenzbeauftragten verweist sie auf Datenschutz. Unternehmen werden genannt, Privatpersonen nicht. Der Konflikt zwischen Kontrolle und Privatsphäre bleibt ungelöst. Deutsche Wanderin auf Lanzarote nach Sturz per Hubschrauber gerettet Ein Wanderausflug ist auf Lanzarote mit einem Rettungseinsatz geendet. Eine 70-jährige Deutsche ist in einem Barranco gestürzt und verletzt worden. Einsatzkräfte versorgten sie in schwer zugänglichem Gelände. Wegen einer vermuteten Fußverletzung wurde sie per Hubschrauber ausgeflogen. Anschließend kam sie ins Krankenhaus.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 10.02.2026 um 06:55 |
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9.2.2026 - Bürokratie auf den Kanarischen Inseln: Man muss Ingenieur oder Architekt sein, um 30-stündige Kurse im Schinkenschneiden zu unterrichten. Im Herzen des Tourismuszentrums der Kanarischen Inseln, im Süden Gran Canarias, wo Dienstleistungs- und Gastgewerbe das Wirtschaftstempo bestimmen, hat die Berufsausbildung bürokratische Ausmaße angenommen, die direkt einem Kafka-Roman entsprungen scheinen. Im Süden Gran Canarias, einer Region mit großen Hotelanlagen und Luxusrestaurants, verlangen die Vorschriften für einen lediglich 30-stündigen Kurs über etwas so Handwerkliches wie das Tranchieren und Verkosten von Schinken (Code HOTR0014) laut SEPES (dem spanischen Arbeitsamt), dass die Ausbilder einen Abschluss in Ingenieurwesen oder Architektur besitzen. Religiöse Einschränkungen gibt es derzeit nicht.- Dieser administrative Widerspruch steht im krassen Gegensatz zur Realität eines Handwerks, das auf handwerklichem Geschick und Produktkenntnissen basiert. Während für das Erlernen des Umgangs mit einem Schinkenmesser keine Vorkenntnisse oder Qualifikationen erforderlich sind, verlangt das System von denjenigen, die den Schinken schneiden, einen Hochschulabschluss oder alternativ eine abgeschlossene Berufsausbildung im Gastgewerbe. Es ist schwierig, Fachleuten in Gemeinden wie San Bartolomé de Tirajana oder Mogán zu erklären, dass ein Architekt rechtlich besser qualifiziert ist, die Schneidetechnik eines Schinkens zu beaufsichtigen, als ein Schinkenschneider mit jahrzehntelanger Erfahrung, aber ohne Hochschulabschluss. Die Besessenheit von akademischen Graden endet nicht mit der akademischen Ausbildung. Um diesen Kurs der Stufe 1 offiziell anerkannt zu bekommen, muss der Dozent zusätzlich spezifische Lehrkompetenzen nachweisen, darunter einen Master-Abschluss in Pädagogik oder mehr als 300 Stunden Unterrichtserfahrung. Wird der Kurs per E-Learning angeboten – eine merkwürdige Methode für ein Fachgebiet, das 12 Stunden praktische Übungen mit Werkzeugen erfordert –, muss der Dozent weitere 30 Stunden IT-Schulung absolvieren. Es ist der Triumph der Bürokratie über die Expertise: Ein Ingenieur mit einem pädagogischen Kurs kann das Schinkenschneiden unterrichten, aber ein Meisterschinkenschneider ohne Hochschulabschluss ist vom offiziellen Ausbildungssystem ausgeschlossen. Der Kontrast wird eklatant, wenn man die tatsächlichen Lehrinhalte analysiert. Von den insgesamt 30 Stunden widmet der Lehrplan lediglich 4 Stunden der Anatomie und Physiologie des Schweins und 12 Stunden den praktischen Aspekten des Schneidens und Zubereitens von iberischem Schinken. Mit anderen Worten: Man benötigt einen Ingenieurabschluss, um eine halbtägige Schulungseinheit zum Umgang mit Wetzstahl und Pinzette zu leiten. Im Süden der Insel, wo der Bedarf an qualifiziertem Personal im Dienstleistungssektor konstant ist, scheinen diese Zugangsbarrieren nicht darauf ausgelegt zu sein, die Qualität der Ausbildung zu verbessern, sondern vielmehr ein subventioniertes Ausbildungssystem zu fördern, in dem Papierkram mehr zählt als der Schinken selbst.- Quelle: maspalomas24.de |
| Autor: maspalomas24.de - 10.02.2026 um 06:52 |
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9.2.2026 - Korrektur im Süden von Gran Canaria: Die Immobilienpreise in San Agustín sinken um 1,6 %, nachdem sie Rekordhöhen erreicht hatten. Der Immobilienmarkt im exklusiven Viertel San Agustín-Bahía Feliz im Süden Gran Canarias startete mit einer technischen Korrektur ins Jahr 2026, die den Aufwärtstrend der letzten Jahre unterbrach. Laut offiziellen Daten für Januar 2026 erreichte der durchschnittliche Verkaufspreis 4.921 € pro Quadratmeter, ein Rückgang von 0,3 % gegenüber Dezember 2025. Dieser Rückgang wird im Quartalsvergleich noch deutlicher: Seit Oktober 2025, dem Monat, in dem das Viertel mit 5.003 € pro Quadratmeter seinen Höchststand erreichte, ist ein kumulativer Rückgang von 1,6 % zu verzeichnen.- Trotz dieser vorübergehenden Abschwächung bleibt der Sektor im Jahresvergleich robust und verzeichnet ein Plus von 2,8 % gegenüber Januar 2025. Der kurzfristige Trend deutet jedoch darauf hin, dass der Markt die Höchststände des vergangenen Herbstes verarbeitet. Im letzten Quartal 2025 verlief der Rückgang allmählich: von 5.003 €/m² im Oktober auf 4.953 €/m² im November (ein Rückgang von 1,0 %) und weiter auf 4.934 €/m² im Dezember, womit sich der Abwärtstrend zu Beginn des neuen Jahres fortsetzte. Auf dem Mietmarkt ist die Korrektur ähnlich stark, geht aber von historisch hohen Rentabilitätszahlen aus. Der Durchschnittspreis in San Agustín-Bahía Feliz lag Ende Januar bei 21,4 € pro Quadratmeter, 0,6 % niedriger als im Vormonat. Der Quartalsvergleich zeigt einen Rückgang von 1,6 % gegenüber dem Höchststand von 21,7 € pro Quadratmeter im Oktober 2025. Wie beim Verkauf deutet auch der Mietmarkt auf eine mögliche Abschwächung hin und entfernt sich vom zweistelligen Wachstum des Vorjahres, als die jährlichen Schwankungen fast 12 % erreichten. Die moderaten Preise in einer der begehrtesten Gegenden von San Bartolomé de Tirajana deuten darauf hin, dass Investoren angesichts steigender Finanzierungskosten und gesättigter Marktpreise vorsichtiger agieren. Während andere Gebiete der Gemeinde, wie beispielsweise Playa del Inglés, weiterhin Rekordhöhen von 5.510 € pro Quadratmeter erreichen, positioniert sich San Agustín als Mikromarkt, der seine Bewertungen anpasst, um die Liquidität bei Transaktionen zu erhalten und einen Stagnationszustand des Angebots zu vermeiden, das für solvente Käufer zunehmend unerschwinglich geworden war.- Quelle: maspalomas24.de |
| Autor: maspalomas24.de - 10.02.2026 um 06:49 |
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9.2.2026 - Pakt der Giganten: Jet2 und TUI bündeln das Freizeit- und Ausflugsangebot in Maspalomas und Mogán Die Wettbewerbslandschaft im südlichen Gran Canaria hat sich grundlegend verändert. Jet2 und TUI, die nach der Insolvenz von Thomas Cook und FTI, den beiden Giganten, die die Flugverbindung zwischen Großbritannien und den Kanarischen Inseln aufrechterhalten, einen Marktanteil von 73 % auf den Kanarischen Inseln hätten, haben ihre langjährige Rivalität beiseitegelegt und eine strategische Allianz geschlossen, die von finanziellem Pragmatismus zeugt. Dieser Schritt wird den Wettbewerb im Tourismussektor neu definieren.- Die am Mittwoch bestätigte Nachricht bedeutet, dass Jet2 die Technologie und das Angebot von Musement, dem Flaggschiff der TUI im Bereich Erlebnisse, integrieren wird, um seine neue Plattform Jet2experiences zu starten. Für Jet2-CEO Steve Heapy ist die Strategie klar: die Ausgaben der Passagiere am Reiseziel zu maximieren. Durch die Auslagerung der Infrastruktur für Ausflüge und Aktivitäten an den größten Konkurrenten sichert sich das britische Unternehmen ein hochwertiges Angebot, ohne die Betriebskosten für dessen Verwaltung von Grund auf tragen zu müssen. Diese Vereinbarung bestätigt das B2B-Modell von TUI Musement. CEO Peter Ulwahn bezeichnete die Partnerschaft ausdrücklich als Meilenstein für das Wachstum des Reisemarktes. Jet2-Kunden können ab 2026 mit nur einem Klick alles buchen – von Safaris in der Fataga-Schlucht bis hin zu Eintrittskarten für Themenparks in Maspalomas – entweder direkt beim Flugkauf oder nach der Landung auf der Insel. Diese Zusammenarbeit zweier Branchenriesen hat weitreichende Folgen für die Wirtschaft der Kanarischen Inseln. Die Tatsache, dass die beiden wichtigsten Herkunftsländer von Touristen ihre Freizeitangebote auf einer gemeinsamen Technologieplattform bündeln, standardisiert nicht nur den Service, sondern konzentriert auch die Vertriebsmacht. Zunächst steht der Service nur Reisenden zur Verfügung, die direkt über die Jet2-Website buchen. Es wird jedoch erwartet, dass unabhängige Reisebüros in einer späteren Phase ebenfalls Zugriff auf den Katalog erhalten und so ein digitales Ökosystem schaffen, in dem das Erlebnis vor Ort genauso wichtig ist wie das Flugticket.- Quelle: maspalomas24.de |
| Autor: maspalomas24.de - 10.02.2026 um 06:46 |