News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de

4.2.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Wohnungsmarkt auf Lanzarote gerät weiter unter Druck
Neue Auswertungen zeigen: Auf Lanzarote sind rund 60 Prozent der Mietangebote nur noch befristet verfügbar gewesen. Viele Wohnungen sind ausschließlich als Saison- oder Kurzzeitmieten angeboten worden – oft zu Preisen zwischen 1.100 und 1.800 Euro im Monat. Für Normalverdiener ist das kaum noch bezahlbar. Die Wohnungsfrage entwickelt sich damit zu einem sozialen und wirtschaftlichen Standortproblem. Ohne politische Gegenmaßnahmen drohen Abwanderung, Fachkräftemangel und wachsende soziale Spannungen.

Subasta bringt altes Luxusprojekt in Playa Quemada zurück
Eine angekündigte Versteigerung hat alte Pläne für das Projekt „Costa Playa Quemada“ wieder auf die politische Tagesordnung gebracht. Mehrere Grundstücke aus dem nie realisierten Luxusvorhaben sollen gerichtlich verwertet werden. Vorgesehen gewesen sind Hotelanlagen, Wohnbebauung und ein Golfplatz. Umwelt- und Raumordnungsfragen sind bis heute nicht abschließend geklärt. Die Debatte flammt neu auf – besonders in der Gemeinde Yaiza wächst der politische Druck.

Diesel-Vertido im Hafen Puerto Calero löst Einsatz aus
Nach dem Fund einer Dieselspur haben Einsatzkräfte im Hafen Puerto Calero sofort reagiert. Der Treibstoff ist an der Wasseroberfläche entdeckt und eine weitere Ausbreitung begrenzt worden. Die Ursache des Austritts ist bislang unklar. Solche Vorfälle gelten als besonders sensibel, weil sie Umwelt, Fischerei und Tourismus direkt betreffen. Entscheidend ist nun eine schnelle und transparente Aufklärung.

Stadt Arrecife schließt Laden mit illegalem Waffenverkauf
Der Stadtrat von Arrecife hat zwei Betriebe geschlossen, die ohne gültige Genehmigungen gearbeitet haben. In einem Fall sind Waffenartikel verkauft und gleichzeitig Tanzkurse angeboten worden. Zusätzlich sind empfindliche Geldbußen verhängt worden. Die Stadt setzt damit ein klares Signal für Sicherheit und Ordnung. Ziel ist es, illegale Geschäftsmodelle konsequent aus dem Stadtbild zu entfernen.

Migration auf dem Archipel geht im Januar stark zurück
Aktuelle Zahlen zeigen: Im Januar sind deutlich weniger Menschen über den Seeweg auf den Kanarischen Inseln angekommen als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Ankünfte ist im Vergleich zum Vorjahr um fast 80 Prozent gesunken. Kurzfristig entlastet das die Aufnahmeeinrichtungen. Politisch bleibt Migration dennoch ein sensibles Thema, weil sich Routen jederzeit verschieben können.

Mietpreise überfordern immer mehr Haushalte auf Lanzarote
Berechnungen zum Wohnungsmarkt machen deutlich: Viele Haushalte auf Lanzarote müssten einen deutlich zu hohen Anteil ihres Einkommens für Miete aufbringen. Bezahlbarer Wohnraum ist kaum noch verfügbar. Das wirkt sich auf Arbeitsmarkt, Fachkräftegewinnung und soziale Stabilität aus. Ohne Regulierung und Neubau drohen langfristige wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen.

Gerichtliche Schritte halten Projekt Playa Quemada offen
Seit Jahren beschäftigen Gerichte die rechtliche Einstufung der Flächen von Playa Quemada. Mit der aktuellen Subasta ist das Thema erneut in den Fokus gerückt. Politik und Verwaltung stehen unter Druck, klare Leitplanken zu setzen. Solange keine endgültige Klärung vorliegt, bleibt die Unsicherheit bestehen. Das nährt Konflikte zwischen Investoren, Gemeinden und Umweltschützern.

Hafenbehörden suchen Ursache für Diesel-Austritt
Nach dem Einsatz in Puerto Calero haben die Behörden bestätigt, dass sich der Treibstoff nicht über das Hafenbecken hinaus ausgebreitet hat. Die Herkunft des Diesels ist jedoch weiterhin ungeklärt. Umweltorganisationen fordern vollständige Transparenz. Gerade in stark frequentierten Häfen gelten hohe Anforderungen an Kontrolle und Prävention.

Rückgang der Migration verlagert politischen Fokus
Mit den sinkenden Ankunftszahlen auf dem Archipel richtet sich der politische Blick stärker auf andere Migrationsrouten. Gleichzeitig steigen die Ankünfte auf dem spanischen Festland und an den Landgrenzen. Das zeigt: Die Entlastung für die Kanarischen Inseln ist regional begrenzt. Die strukturelle Herausforderung bleibt bestehen.

Kurzzeitmieten verschärfen Wohnungsnot weiter
Ein großer Teil des Mietangebots auf Lanzarote ist an Ferien- und Kurzzeitvermietung gebunden. Extrem hohe Saisonpreise machen die Schieflage des Marktes deutlich. Für viele Einheimische wird Wohnen zur Existenzfrage. Die politische Debatte über Regulierung gewinnt weiter an Schärfe.

Alte Planungen sorgen erneut für Unsicherheit
Das Projekt Playa Quemada zeigt, wie stark alte Raumplanungen bis heute nachwirken. Entscheidungen aus den 1990er-Jahren sorgen erneut für Konflikte. Ohne klare politische Vorgaben fehlt Planungssicherheit. Das belastet Gemeinden, Verwaltung und Inselpolitik gleichermaßen.

Migrationsdebatte bleibt trotz sinkender Zahlen angespannt
Trotz des deutlichen Rückgangs der Ankünfte im Januar ist in der Migrationspolitik keine grundlegende Entspannung eingetreten. Zwar sind auf dem Archipel deutlich weniger Menschen angekommen, doch es gibt klare Hinweise auf eine Verlagerung der Routen. Gleichzeitig steigen die Zahlen auf dem spanischen Festland und an den Landgrenzen. Für die Kanarischen Inseln bedeutet das kurzfristige Entlastung – aber keine dauerhafte Lösung. Ohne europäische Abstimmung bleibt der Druck bestehen.

Bild
Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 05.02.2026 um 02:59

News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de

4.2.2026 - SPAR Gran Canaria präsentiert sein Managementmodell auf der Logistik-Innovationsmesse der Kanarischen Inseln

Das Unternehmen, die einzige Supermarktkette mit einem Stand auf der Veranstaltung, präsentierte am ersten Tag seine Fortschritte bei der Digitalisierung und Logistik im Liefernetzwerk.-

SPAR Gran Canaria nimmt an der ersten Ausgabe der Logistik-Innovationsmesse der Kanarischen Inseln (FILCA) teil, die am 4. und 5. Februar im Messezentrum Agüimes stattfindet. Das Unternehmen ist die einzige Supermarktkette mit einem Aussteller auf dieser Veranstaltung, die Fachleute und Unternehmen aus den Bereichen Logistik, Transport, Lagerhaltung, Automatisierung, Industriemaschinen und digitale Transformation zusammenbringt.

Die Teilnahme von SPAR Gran Canaria unterstreicht das Interesse des Unternehmens, sein Logistikmodell und die Fortschritte, die es in den letzten Jahren bei der Digitalisierung seiner Lieferkette erzielt hat, vorzustellen. Vertreter der Abteilungen Einkauf, Neue Projekte, Logistik und Lieferkette sowie der Präsident von SPAR Gran Canaria, Ángel Medina, und die Geschäftsführerin, Dunia Pérez, nahmen am ersten Tag dieser Fachveranstaltung teil.

FILCA bietet eine Plattform für den Wissensaustausch, die Präsentation technologischer Lösungen und die Vernetzung von Unternehmen und Fachleuten der Branche. In diesem Kontext ermöglicht die Präsenz von SPAR Gran Canaria die Erforschung der Rolle von Digitalisierung, Automatisierung und Nachhaltigkeit in der Entwicklung von Logistikprozessen auf den Kanarischen Inseln.

Lager- und Lieferkettenmanagement

Im Bereich Lagerverwaltung hat SPAR Gran Canaria im vergangenen Jahr das SISLOG-System in seine neue Plattform für Kühl- und Tiefkühlwaren integriert. Diese Lösung ermöglicht die Koordination der Auftragsabwicklung per Sprachsteuerung und die Bearbeitung mehrerer Aufträge gleichzeitig, optimiert Routen, steuert parallele Vorgänge in verschiedenen Kühlräumen und gewährleistet die präzise Kontrolle von Bestand, Lagerort und Prozessen im Zusammenhang mit Frisch- und Tiefkühlprodukten.

Um die Servicequalität in seinen Filialen zu optimieren, hat SPAR Gran Canaria ein bildgestütztes Kommissioniersystem eingeführt. Diese Technologie ermöglicht die automatisierte visuelle Überprüfung des Kommissionierungsprozesses, unterstützt durch Videoaufzeichnungen.

Dieses Tool gewährleistet wiederum eine bessere Rückverfolgbarkeit, eine Reduzierung von Fehlern und Reklamationen dank seiner Integration in das Warehouse Management System (WMS) und stellt somit eine stabile Plattform dar, die darauf ausgelegt ist, die Effizienz und Qualitätskontrolle in allen Lagern der Lieferkette zu steigern.

Parallel dazu implementiert das Unternehmen die Plattform RELEX Solutions, die die Bedarfsplanung, Prognose, Warenauffüllung sowie das Preis- und Aktionsmanagement umfassend optimiert. Die Integration dieses Tools ermöglicht die Koordination von Vertriebs- und Logistikinformationen in einer zentralen Umgebung, unterstützt durch künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen. Es umfasst die automatisierte Warenauffüllung, spezielle Module für Frischwaren und eine deutliche Verbesserung der Stammdatenqualität.

Darüber hinaus ermöglicht es eine intelligentere Koordination mit den Lieferanten, wodurch Verschwendung reduziert und die Produktverfügbarkeit in den Geschäften verbessert wird, was zu einer effizienteren, profitableren und besser planbaren Lieferkette führt.

Die Supermarktkette der Kanarischen Inseln hat ein Pilotprojekt mit KI-gestützten Kameras gestartet, um die Warenauffüllung in den Filialen weiter zu optimieren. Das System bietet Echtzeit-Einblick in die Regalfläche und erkennt Fehlbestände, Fehler bei der Warenpräsentation und leere Regale. Dadurch werden Zwischenfälle und Verluste reduziert, die Genauigkeit der Warenauffüllung verbessert und die Synchronisierung zwischen Filialen und Logistik optimiert.

Diese technologischen Lösungen werden durch verschiedene Projekte zur Förderung nachhaltiger Logistik und effizienter Transporte ergänzt. SPAR Gran Canaria hat beispielsweise Systeme zur Reduzierung des Plastikverbrauchs in seinen Logistikprozessen eingeführt, indem es Rollcontainer mit Türen verwendet, Fortschritte bei der Wiederverwendung von Verpackungen in Kategorien wie Fleisch, Obst und Gemüse erzielt und die Routenplanung mithilfe des UNIGIS TMS-Systems optimiert, um Transportwege und den damit verbundenen CO₂-Fußabdruck zu verringern. Das Unternehmen arbeitet außerdem an der Integration erneuerbarer Energien in seine Logistikanlagen sowie an der vollständigen Digitalisierung und Rückverfolgbarkeit seiner Prozesse, um seine Umweltbelastung zu minimieren.

SPAR Gran Canaria verwaltet derzeit jährlich rund 12 Millionen Kartons von seinen Logistikzentren aus und beliefert damit alle 21 Gemeinden der Insel. Um dies zu gewährleisten, nutzt das Unternehmen integrierte Systeme für Versorgung, Lagerung und Verteilung, die in Kombination mit einem effizienten Routen- und Transportmanagement einen häufigen und effizienten Service sicherstellen.

Über SPAR Gran Canaria

SPAR Gran Canaria ist die einzige Supermarktkette mit 100 % kanarischem Kapital und ist in allen 21 Gemeinden der Insel vertreten. Über ihren Online-Shop bietet SPAR Gran Canaria frische, regionale Produkte in Top-Qualität an. Dank freundlichem Service, hoher Qualität und persönlicher Beratung ist die Kette Marktführer im Obst- und Gemüsesegment und ein Vorbild für Lebensmittel.-

Quelle: maspalomas24.de
Autor: maspalomas24.de - 04.02.2026 um 16:14

News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de

4.2.2026 - Die Reinigungsabteilung verstärkt ihren Service in Wohngebieten, auf Wanderwegen und ländlichen Zufahrtsstraßen mit 20 neuen Mitarbeitern.

Alejandro Marichal: „Wir stocken unser Personal auf und bieten Arbeitslosen Beschäftigungsmöglichkeiten. Damit stärken wir einen Service, der für die Gemeinde unerlässlich ist.“-

Ruyman Cardoso: „Diese Verstärkung ermöglicht es uns, Gebiete besser zu erreichen, in denen mehr Präsenz und Kontinuität erforderlich waren.“

El Pajar, Castillo del Romeral und das Gebiet Los Olivos in El Tablero de Maspalomas waren die ersten Gebiete der Gemeinde, in denen nach der Unterzeichnung des Kooperationsabkommens zwischen der Reinigungsabteilung und der Foresta-Stiftung die Müll- und Abfallbeseitigung durchgeführt wurde. Diese Maßnahme ermöglicht es bereits jetzt, die Reinigungsarbeiten an verschiedenen Stellen in San Bartolomé de Tirajana sichtbar zu verstärken.

Die Stadtreinigung hat dank einer Kooperationsvereinbarung mit der Foresta-Stiftung 20 neue Mitarbeiter eingestellt. Diese Maßnahme stärkt die Reinigungsteams und verbessert den Service in verschiedenen Bereichen der Stadt. Die neuen Mitarbeiter haben ihre Tätigkeit vor etwa zwei Wochen aufgenommen und arbeiten bereits eng mit dem städtischen Reinigungsdienst zusammen.

Der für die Stadtreinigung zuständige Stadtrat Ruyman Cardoso erklärte, dass sich die neuen Mitarbeiter vor allem auf Wanderwege, Pfade, ländliche Zufahrtsstraßen, verstreute Wohngebiete und Naturschutzgebiete konzentrieren. Dort entfernen sie Pflanzenreste, verbessern den Zustand der Umgebung und sanieren Bereiche, die regelmäßige Pflege benötigen. Cardoso betonte, dass das zusätzliche Personal es ermögliche, „Bereiche besser zu erreichen, in denen eine stärkere Präsenz und Kontinuität erforderlich waren“, und gleichzeitig eine besser organisierte Einsatzplanung sowie ein gezieltes Vorgehen, das auf die jeweiligen Gegebenheiten der einzelnen Gebiete abgestimmt ist, zu gewährleisten.

Diese Woche absolvieren die neuen Mitarbeiter außerdem eine Schulung in Arbeitssicherheit und Maschinenbedienung. Diese Schulung ist notwendig, um die Sicherheit am Arbeitsplatz zu gewährleisten und die korrekte Einarbeitung in ihre Aufgaben zu ermöglichen. Sie findet parallel zu ihrer täglichen Arbeit statt und fördert so eine schrittweise Integration in das Team.

Die Einstellung dieser Mitarbeiter ist das Ergebnis einer Vereinbarung, die in der regulären Plenarsitzung am 27. November beschlossen wurde. Im Rahmen dieser Vereinbarung stellt die Foresta-Stiftung zwanzig arbeitslose Einwohner der Gemeinde als spezialisierte Reinigungs- und Instandhaltungskräfte ein. Das Projekt hat eine Laufzeit von neunzehn Monaten und zielt darauf ab, die Bemühungen in Bereichen zu verstärken, in denen manuelle Arbeit besonders wichtig ist.

Der Erste Stellvertretende Bürgermeister, Alejandro Marichal, erklärte: „Diese Maßnahme ist Teil der Bemühungen der Stadtverwaltung, den Service zu verbessern. Wir stocken nicht nur das Reinigungspersonal auf, sondern bieten auch arbeitslosen Einwohnern der Gemeinde eine Beschäftigungsmöglichkeit.“ Marichal betonte, dass das zusätzliche Personal „dazu beiträgt, den täglichen Betrieb des Reinigungsdienstes zu optimieren und besser auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Stadtteile einzugehen.“

Diese Maßnahme ergänzt andere vom Reinigungsamt geförderte Maßnahmen zur Stärkung des Service in der gesamten Gemeinde, wie die Verbesserung der Sammelsysteme, die Erneuerung der materiellen Ressourcen und die Planung neuer Aktionen in verschiedenen Bereichen.-

Quelle: maspalomas24.de
Autor: maspalomas24.de - 04.02.2026 um 16:10

News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de

4.2.2026 - Gran Canaria: Reitlehrer festgenommen, Frau gerettet, CAAM-Pläne

Gran Canaria spricht über die Festnahme eines Reitlehrers nach einem Vorfall bei einem Springreitwettbewerb, die Rettung einer gestürzten Wanderin aus der Azuaje-Schlucht und neue Pläne des CAAM für Café und Dokumentationszentrum sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.-

Reitlehrer nach Vorwurf der Tierquälerei festgenommen
Die Guardia Civil hat einen Reitlehrer auf Gran Canaria festgenommen. Zeugen schilderten, er habe während eines Springreitwettbewerbs ein Pferd grob behandelt und damit ein sofortiges Eingreifen ausgelöst. Der Vorfall erregte große Aufmerksamkeit und führte zu Ermittlungen der Behörden.

Tierschutzaktivisten verurteilten das Verhalten und forderten strengere Vorschriften sowie bessere Kontrollen im Pferdesport. Der Druck auf die zuständigen Stellen wuchs, das Wohl von Tieren in Sportarten konsequenter abzusichern.

Rettungseinsatz in der Azuaje-Schlucht bei Moya
Rettungskräfte haben eine 65-jährige Frau in ernstem Zustand aus der Azuaje-Schlucht gerettet. Der Notrufdienst 1-1-2 Canarias meldete, die Wanderin sei am Dienstag um 10.50 Uhr nach einem Sturz gemeldet worden und habe medizinische Hilfe benötigt.

Feuerwehrleute des Konsortiums, Personal des Kanarischen Rettungsdienstes SUC, die örtliche Polizei und die Guardia Civil erreichten die Stelle und leisteten Erste Hilfe. Wegen des Geländes kam eine Bodenrettung nicht infrage, der Rettungsdienst GES evakuierte die Frau und brachte sie per Hubschrauber zum Landeplatz am Hospital Universitario de Gran Canaria Doctor Negrín.

CAAM in Las Palmas plante Café und neues Dokumentationszentrum
Das Atlantic Centre of Modern Art, kurz CAAM, hat Pläne für ein Café und ein ausgelagertes Dokumentationszentrum vorgestellt. Direktor Orlando Britto sagte bei einer Pressekonferenz in Vegueta in Las Palmas de Gran Canaria, ein Architektenteam prüfe, ob das Café im Bereich des heutigen Ladens entstehen könne.

Britto erklärte, der Platz für das Dokumentationszentrum sei nach zwei Jahren zu klein geworden und Publikationen lägen in vier Lagern. Guacimara Medina, Kulturbeauftragte der Inselverwaltung von Gran Canaria, bestätigte die Bereitschaft, eine nahegelegene Immobilie zu erwerben, um den Service zu verbessern.

Nachruf erinnerte an Cipriano Marín Cabrera und Risco Caído
Ein Beitrag hat an Cipriano Marín Cabrera als Verfechter von Kultur, Vielfalt und nachhaltiger Entwicklung erinnert. Der Text beschrieb ihn als treibende Kraft hinter Initiativen zum Schutz von Natur und Kulturerbe und hob seine Fähigkeit hervor, Ideen in Projekte zu übersetzen.

Der Autor schilderte Ciprianos Rolle rund um das UNESCO-Welterbe Risco Caído auf Gran Canaria und verwies auf seine Erfahrung mit UNESCO und ICOMOS, dem Internationalen Rat für Denkmäler und Stätten. Genannt wurden auch sein Engagement für nachhaltigen Tourismus und sein Rücktritt aus einem Beirat wegen Differenzen zu einem Projekt im Erbegebiet.-

Quelle: kanarenmarkt.de
Autor: kanarenmarkt.de - 04.02.2026 um 16:05

News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de

4.2.2026 - Kampf gegen den „digitalen Wilden Westen“: Spanien plant Social-Media-Verbot für Unter-16-Jährige

Spanien plant ein weitreichendes Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren. Ministerpräsident Pedro Sánchez kündigt im Kampf gegen den „digitalen Wilden Westen“ harte Sanktionen gegen Tech-Giganten und eine strafrechtliche Verfolgung von CEOs an. Lesen Sie alles über die Pläne zur digitalen Souveränität und die neue europäische Allianz....
CEOs der Techkonzerne müssen künftig den Kopf hinhalten...-

Spanien – In einer Grundsatzrede auf dem Weltregierungsgipfel in Dubai hat der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez eine radikale Kehrtwende in der digitalen Sicherheitspolitik angekündigt. Spanien will den Zugang zu sozialen Netzwerken für Minderjährige unter 16 Jahren vollständig untersagen. Gleichzeitig droht die Regierung den großen Technologieplattformen und deren Führungskräften mit strafrechtlichen Konsequenzen, sollten sie illegale Inhalte und Desinformation nicht konsequent bekämpfen.

Die digitale Welt, wie wir sie kennen, steht in Spanien vor einer Zäsur. Ministerpräsident Pedro Sánchez hat deutlich gemacht, dass seine Regierung nicht länger bereit ist, den Status quo in den sozialen Medien hinzunehmen. In scharfen Worten kritisierte er die aktuellen Zustände auf Plattformen wie TikTok, Instagram und X (ehemals Twitter) und bezeichnete das Internet in seiner jetzigen Form als einen „gescheiterten Staat“.

Bereits in der kommenden Woche soll der spanische Ministerrat erste Maßnahmen billigen, um den Schutz von Minderjährigen gesetzlich neu zu verankern. Das Kernstück dieser Offensive ist ein striktes Nutzungsverbot für Jugendliche unter 16 Jahren. Sánchez betonte, dass die bisherigen freiwilligen Selbstverpflichtungen der Industrie versagt hätten. Die Jugend sei in einem Raum gefangen, der geprägt ist von Suchtpotenzial, Gewalt, Pornografie und gezielter Manipulation.

Schutz der Jugend und das Ende der Anonymität von Hass
Ein zentraler Aspekt der angekündigten Reformen ist die Einführung von effektiven und verpflichtenden Systemen zur Altersverifizierung. Bisher basieren viele Altersabfragen in sozialen Netzwerken auf einfachen Bestätigungen durch die Nutzer, die leicht zu umgehen sind. Spanien will die Plattformbetreiber nun zwingen, technisch zuverlässige Lösungen zu implementieren, die sicherstellen, dass kein Kind unter 16 Jahren ein Profil erstellen kann.

Doch das Vorhaben geht weit über den Jugendschutz hinaus. Sánchez plant die Einführung eines technologischen Überwachungssystems, das einen sogenannten „Hass- und Polarisierungs-Fußabdruck“ erstellen kann. Mit diesem Werkzeug will die spanische Regierung hasserfüllte Inhalte nicht nur identifizieren, sondern auch quantifizieren und rückverfolgbar machen. Ziel ist es, eine verlässliche Datengrundlage zu schaffen, um Plattformen für die Verbreitung solcher Inhalte wirtschaftlich und rechtlich zur Rechenschaft zu ziehen.

„Die Verbreitung von Hass darf kein lohnendes Geschäftsmodell mehr sein“, erklärte Sánchez vor den internationalen Delegierten in Dubai. Er machte deutlich, dass digitale Souveränität bedeutet, dass der Rechtsstaat auch im digitalen Raum die Oberhand behalten muss. Es dürfe keine rechtsfreien Räume geben, in denen Algorithmen die öffentliche Debatte verzerren und die Gesellschaft spalten.

Strafrechtliche Konsequenzen für Tech-CEOs und Plattformen

Ein Novum in der europäischen Gesetzgebung könnte die geplante persönliche Haftung von Führungskräften im Technologiesektor sein. Sánchez kündigte an, dass CEOs von Unternehmen wie Meta, ByteDance oder X künftig strafrechtlich verfolgt werden könnten, wenn ihre Plattformen systematisch gegen Gesetze verstoßen oder hasserfüllte und illegale Inhalte trotz Aufforderung nicht löschen.

Der Ministerpräsident sprach in diesem Zusammenhang von einem „Versteckspiel hinter dem Code“. Die Behauptung, Technologie sei neutral und man könne für die Auswirkungen der Algorithmen keine Verantwortung übernehmen, ließ er nicht gelten. Manipulation durch Algorithmen und die bewusste Verbreitung von Falschinformationen sollen in Spanien künftig als Straftatbestände gewertet werden.

In seiner Rede nahm Sánchez kein Blatt vor den Mund und griff namentlich mehrere große Akteure an:
TikTok: Der Plattform wird vorgeworfen, Konten zu dulden, die mittels künstlicher Intelligenz generiertes Material mit Darstellungen von Kindesmissbrauch verbreiten.
Instagram: Hier verwies Sánchez auf Vorwürfe der Spionage gegen Millionen von Nutzern weltweit.
Facebook: Dem Konzern wird erneut die Einmischung in demokratische Prozesse durch Desinformationskampagnen während Wahlen vorgeworfen.
Grok (xAI): Das KI-Tool von Elon Musk stehe unter Verdacht, illegale sexuelle Inhalte zu generieren.

Besonders pikant ist die direkte Konfrontation mit Elon Musk. Zwischen dem Multimilliardär und dem spanischen Regierungschef war es bereits zuvor in sozialen Netzwerken zu heftigen Wortgefechten gekommen. Musk hatte Entscheidungen der spanischen Regierung zur Migrationspolitik kritisiert. Sánchez reagierte darauf nun in Dubai und warf Musk vor, seine Plattform X gezielt zu nutzen, um Falschinformationen über souveräne Entscheidungen eines Staates zu streuen. Dies sei eine Form der Einmischung, die Spanien nicht tolerieren werde.

Eine europäische Allianz der „Digital Bereiten“

Sánchez ist sich bewusst, dass ein einzelnes Land gegen die finanzielle Übermacht der globalen Tech-Giganten allein nur schwer bestehen kann. „Unsere Entschlossenheit ist jedoch größer als ihr Reichtum“, betonte er kämpferisch. Um den Druck auf die Branche zu erhöhen, hat Spanien eine Koalition mit fünf weiteren europäischen Ländern geschmiedet, die er als die „digital Bereiten“ (digitally ready) bezeichnete.

Diese Allianz verfolgt das Ziel, auf multinationaler Ebene strengere und vor allem schnellere Regulierungen durchzusetzen. In den kommenden Tagen soll ein erstes Treffen dieser Koalition stattfinden, um koordinierte Maßnahmen abzustimmen. Dabei geht es vor allem um:
1. Einheitliche Standards für die Altersverifizierung in der gesamten EU.
2. Transparenzpflichten für Algorithmen, um die Entstehung von „Echo-Kammern“ und Filterblasen zu verhindern.
3. Beschleunigte Löschverfahren für illegale Inhalte, die innerhalb von Minuten statt Tagen oder Wochen greifen müssen.

Sánchez betonte, dass es nicht darum gehe, die Freiheit im Internet einzuschränken, sondern diese erst wieder zu ermöglichen. In einem „gescheiterten Staat“, wie er die sozialen Medien beschrieb, gebe es keine echte Freiheit, da Nutzer ständig Angriffen, Manipulationen und dem Diebstahl ihrer Daten ausgesetzt seien. Die Regierung wolle lediglich die Kontrolle zurückgewinnen und sicherstellen, dass sich digitale Plattformen an dieselben ethischen und rechtlichen Standards halten müssen wie jedes klassische Medienhaus oder Unternehmen auch.

Die geplanten Maßnahmen in Spanien könnten eine Vorreiterrolle für ganz Europa einnehmen. Während die EU mit dem Digital Services Act (DSA) bereits einen Rahmen geschaffen hat, geht Sánchez‘ Vorstoß in Sachen persönlicher Haftung und striktem Nutzungsverbot für Jugendliche deutlich weiter. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie die Tech-Branche auf diese massive Herausforderung reagiert und ob die juristischen Hürden für ein solches Verbot in der Praxis genommen werden können. Eines ist jedoch sicher: Der Tonfall gegenüber dem Silicon Valley ist in Madrid so scharf wie nie zuvor. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 04.02.2026 um 15:52

News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de

4.2.2026 - Minimaler Ansteig bei den Arbeitslosenzahlen im Januar gemeldet

Im Januar 2026 verzeichneten die Kanarischen Inseln einen leichten Anstieg bei der Arbeitslosenquote. Hier alle Infos....
Die Jugendarbeitslosigkeit ist jedoch deutlich geringer als vor einem Jahr!-

Kanarische Inseln – Im vergangenen Januar stieg die Zahl der Arbeitslosen auf den Kanarischen Inseln um 113 Personen, dies geht aus den neusten Daten des Arbeitsministeriums hervor. Dies entspricht einem Anstieg von 0,08 % verglichen zu Dezember 2025. Demnach sind aktuell 146.406 Menschen auf den Kanarischen Inseln als arbeitslos registriert. Verglichen mit Januar 2025 gab es einen Rückgang von 10.117 Arbeitslosen, dies entspricht einem jährlichen Rückgang von 6,46 %.

Die stellvertretende Arbeitsministerin der Kanarischen Inseln, Isabel León, hob den positiven Trend bei den Langzeitarbeitslosen hervor. „Die Langzeitarbeitslosigkeit hat sich verbessert. Im Januar sank sie um 866 Personen (-1,30 %) auf 65.586, den niedrigsten Stand seit Februar 2009“, erklärte sie.

Von Allen derzeit registrierten Arbeitslosen sind 83.880 Frauen ⇑ und 62.526 Männer ⇓. Bei Personen unter 25 Jahren sind es 7.728 Personen (+14 zum Vormonat).

Schaut man in die Provinzen, so stieg die Zahl der Arbeitslosen in Las Palmas um 11 Personen auf nun 75.673 (-0,01 %). In der Provinz Santa Cruz de Tenerife gab es einen Anstieg von 102 Personen auf jetzt 70.733 Personen (+0,1 %).

Auf Branchenebene war es gemischter guter Monat. In der Industrie sank die Zahl der Arbeitslosen um 57 Personen auf nun 5.226, in der Landwirtschaft sank die Zahl der Arbeitslosen um 21 Personen auf 2.306 Gemeldete. Bei der Zahl der Menschen ohne vorherige Beschäftigung gab es einen Rückgang um 685 auf 10.569 Arbeitslose.

Im Bausektor betrug der Rückgang 419, sodass die Zahl der Arbeitslosen 12.253 beträgt.

Allerdings, einen stärkeren Anstieg verbuchte der Dienstleistungssektor (Gastgewerbe, Handel und Tourismus), wo die Arbeitslosigkeit um 1.295 Personen stieg, sodass die Zahl der Arbeitslosen nun bei 116.052 liegt.

Im Januar 2026 war die Zahl der neuen unbefristeten Arbeitsverträge niedriger (23.953), als die Zahl der befristeten Verträge (32.477).

Die Arbeitslosenquote auf den Kanaren lag im Dezember zum Quartalsabschluss ende Dezember bei 12,63 %, die Jugendarbeitslosigkeit (unter 25 Jahre) sank auf 19,41 %. Diese Daten werden nur Quartalsweise neu herausgegeben und wir erhalten erst im Laufe des Monats April 2026 wieder neue Daten dazu. Man muss dabei berücksichtigen, dass im Vergleich zu Deutschland, auch Langzeitarbeitslose etc. eingerechnet werden, also alle Menschen, die keiner sozialversicherungspflichtigen Arbeit nachgehen. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 04.02.2026 um 15:47

News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de

4.2.2026 - Das Geschäft der Taxifahrer von Maspalomas: Eine Maschine, die 18 Millionen Euro einbringt

Warum gibt es im Süden von Gran Canaria weder Uber noch Cabify? Die Taxifahrer-Genossenschaft von San Agustín ist mehr als nur ein branchenspezifischer Dienstleister; sie ist ein präziser Indikator für Konsum und Mobilität im Wirtschaftsmotor Gran Canarias. Der uns vorliegende Jahresbericht 2024 weist einen Umsatz von fast 18,06 Millionen Euro aus und belegt damit ein zwar stabiles, aber dennoch den Druck einer Wirtschaft mit steigenden Kosten und sinkenden Gewinnmargen widerspiegelnden Geschäftsmodell, der ein sorgfältiges Management erfordert. Diese Daten stammen aus dem Prüfbericht, der der Regierung der Kanarischen Inseln vorgelegt wurde und den Maspalomas24H nach einer Anfrage beim offiziellen Transparenzregister einsehen konnte.-

Das Erste, was im Gewinn- und Verlustbericht auffällt, ist die Art der Einnahmen. Finanziell gesehen agiert die Genossenschaft eher wie ein Energie- und Dienstleistungsunternehmen als wie eine geschlossene Versicherungsgesellschaft. Die nicht-genossenschaftlichen Einnahmen (Verkäufe an Nichtmitglieder) machen beachtliche 87,05 % des Gesamtbetrags aus und belaufen sich auf 15,72 Millionen Euro.

Das Herzstück dieses Finanzapparates bildet die Kraftstoffversorgung. Die Umsätze der Tankstelle in Faro und an Dritte in San Agustín brachten 2024 über 12,5 Millionen Euro ein. Die Stagnation des Gesamtumsatzes im Vergleich zu 2023 (als er über alle Kategorien hinweg 18,36 Millionen Euro erreichte) deutet jedoch auf eine Stabilisierung des Marktes nach der Erholung im Anschluss an die Pandemie und der Inflationskrise im Kohlenwasserstoffsektor hin.

Kostenstruktur und die Herausforderung der Rentabilität

Trotz des beeindruckenden Umsatzes gibt das operative Ergebnis (EBIT) Anlass zum Nachdenken: ein operativer Verlust von 156.094,34 €, der jedoch eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Verlust von 269.739,44 € im Vorjahr darstellt. Diese Entwicklung deutet auf eine Optimierung der Beschaffung hin, deren Kosten von 15,3 Mio. € auf 14,1 Mio. € sanken und den Anstieg der Personalkosten um 17 % auf über 2,1 Mio. € kompensierten. Der Anstieg der Kosten für externe Dienstleistungen (von 1,3 Mio. € auf 1,7 Mio. €) verdeutlicht die Realität des laufenden Geschäftsbetriebs im Süden der Insel: Die Instandhaltung der Betriebsinfrastruktur in touristisch stark frequentierten Gebieten wird zunehmend kostspieliger.

Die Einnahmen der Genossenschaft hängen nicht allein vom Kraftstoffverkauf ab. Ihre Finanzstruktur basiert auf strategischen Beteiligungen, die ihre Bedeutung im Transportwesen sichern: Sie hält 50 % der Anteile an Guaguas Maspalomas und damit eine gemeinsame Kontrollposition. Zudem besitzt sie 32,86 % an Socomtaxi und ist somit direkt mit dem regionalen Einkaufs- und Servicezentrum der Branche verbunden. Darüber hinaus dient die Diversifizierung durch kleinere Einnahmequellen – von 1,2 Millionen Euro aus dem Ersatzteilverkauf bis hin zu Einnahmen aus Autowäschen und Tabakwarenvertrieb im Einkaufszentrum Faro – als notwendiger Liquiditätspuffer für den täglichen Cashflow. Die Genossenschaft San Agustín ist darauf ausgerichtet, bis 2026 ein Unternehmen zu werden, das trotz hoher Geschäftsvolumina weiterhin die sinkenden Betriebsmargen im Blick behalten muss, um seine langfristige Nachhaltigkeit zu gewährleisten.-

Quelle: maspalomas24.de
Autor: maspalomas24.de - 04.02.2026 um 04:07

News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de

4.2.2026 - Immobilienmarkt: Madrid versetzt dem Schwarzmarkt im Süden Gran Canarias einen schweren Schlag.

Das Ministerium für Wohnungsbau und Stadtentwicklung (MIVAU) hat die erste umfassende digitale Bereinigung des spanischen Beherbergungsmarktes durchgeführt, die sich direkt auf den Immobilienmarkt im Süden Gran Canarias auswirkt. Laut offiziellen Daten des neu eingerichteten digitalen Portals hat die Regierung die sofortige Löschung der Angebote für 1.056 Immobilien in San Bartolomé de Tirajana angeordnet, die nach dem Widerruf ihrer Registrierungsanträge illegal betrieben wurden.-

Diese strukturelle Anpassung katapultiert Gran Canarias wichtigste Touristengemeinde unter die „Top 10“ der nationalen Säuberungsmaßnahmen und rangiert auf Platz acht einer Liste von Unregelmäßigkeiten, angeführt von Madrid und Barcelona. Diese Zahl ist nicht bloß eine Verwaltungsstatistik; sie spiegelt einen plötzlichen Rückgang des Unterkunftsangebots in kritischen Gebieten wie Playa del Inglés und Maspalomas wider, wo die fließenden Grenzen zwischen Wohn- und Tourismusnutzung jahrzehntelang eine Schattenwirtschaft befeuert haben – eine Wirtschaft, die nun frontal mit EU-Vorschriften kollidiert.

Die Disziplin der Einzelregistrierung

Die Einführung des obligatorischen Registrierungsgesetzes, das vom Grundbuchamt verwaltet wird, hat als beispielloser Transparenzfilter für Kapitalflüsse auf dem kanarischen Immobilienmarkt gewirkt. Von den landesweit über 86.000 als illegal gemeldeten Immobilien zeigt der Fokus auf den Süden der Insel, dass Eigentümer sich den neuen Planungsstandards widersetzen. Die Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium für Wohnungsbau und Stadtentwicklung (MIVAU) und digitalen Plattformen verpflichtet diese, als eine Art Marktüberwachung zu fungieren und Immobilien zu entfernen, die die gesetzlichen Bestimmungen nicht erfüllen.

Anders als in Madrid, wo 83 % der betrügerischen Anträge als Saisonvermietungen getarnt sind, folgen die meisten abgelehnten Anträge im Süden Gran Canarias weiterhin dem reinen touristischen Ausbeutungsmodell. Dieses Phänomen belastet die Rentabilität kleiner und mittlerer Investoren, die bis Juli 2025 in einer regulatorischen Grauzone agierten, die durch das zentrale Antragsportal endlich geschlossen wurde.

Offizielle Statistiken zeichnen ein besorgniserregendes Bild der Nichteinhaltung von Vorschriften im gesamten Archipel. San Bartolomé de Tirajana führt die regionale Liste mit 1.056 Widerrufen an, doch der Süden Teneriffas liegt nicht weit dahinter. Adeje (1.019) und Arona (942) bilden ein Dreieck, das die Rechtssicherheit des Sektors gefährdet. Dieses harte Durchgreifen sendet ein klares Signal an Investmentfonds und REITs: Die Ära der Nachsicht bei der Vermietung von Ferienunterkünften auf den Kanarischen Inseln ist unter dem Druck der EU beendet.

Die unmittelbare Folge wird eine Kapitalverschiebung hin zu Anlagen sein, die die Einhaltung von Vorschriften gewährleisten, was voraussichtlich den Wert traditioneller Hotelanlagen und regulierter Betriebsstätten steigern wird. Kurzfristig könnte die Streichung dieser über tausend Angebote im Süden Gran Canarias den Wohnungsmietmarkt etwas entlasten, allerdings auf Kosten einer geringeren unmittelbaren Liquidität, die durch den Wegfall des direkten Besucherstroms in den Nicht-Hotelsektor generiert wird.-

Quelle: maspalomas24.de
Autor: maspalomas24.de - 04.02.2026 um 04:04

News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de

3.2.2026 - Die Zugverbindung nach Maspalomas wird von einem Unternehmen betrieben, das dem Ministerium von Óscar Puente gehört.

Die Zukunft des Schienenverkehrs im Süden Gran Canarias hat nun einen offiziellen Lenker, und dieser pendelt vom Verkehrsministerium in Madrid aus. Die Regierung der Kanarischen Inseln hat einen strategischen Verwaltungs- und Ingenieurvertrag abgeschlossen: den Kauf einer einzigen Aktie von Ineco, dem staatlichen Unternehmen unter der Leitung von Óscar Puente. Indem Ineco zum bevorzugten technischen Dienstleister gemacht wird, verringert die Regierung den Spielraum für private Beratungs- und Ingenieurbüros, die sich um diese lukrativen Aufträge bewerben könnten.-

Mit einer symbolischen Investition von 1.450,27 € – im Rahmen einer Kapitalerhöhung des Unternehmens – strebt die Regierung der Kanarischen Inseln keinen finanziellen Gewinn an, sondern nutzt eine Gesetzeslücke. Durch den Erwerb von Anteilen kann die Regionalregierung Ineco als „persönliche Einheit“ deklarieren. Dies bedeutet in der Praxis, dass die Regierung der Kanarischen Inseln und die Inselräte die komplexen und langwierigen internationalen öffentlichen Ausschreibungen umgehen und die Aufträge für die Studien, die Planung und den Bau der Bahnstrecken nach Maspalomas und in den Süden Teneriffas direkt an das staatliche Unternehmen vergeben können.

Die Maßnahme beschränkt sich nicht auf die Übertragung von Funktionen. Das Abkommen ernennt den Minister für öffentliche Arbeiten, Wohnungsbau und Mobilität, Pablo Rodríguez, zum Vertreter der Kanarischen Inseln in der Generalversammlung und im Verwaltungsrat von Ineco. Dieser Schritt ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits garantiert er den Kanarischen Inseln ein direktes Mitspracherecht im höchsten Entscheidungsgremium des mächtigsten staatlichen Ingenieurunternehmens Spaniens. Andererseits verknüpft er den Erfolg oder Misserfolg der Eisenbahnen der Inseln untrennbar mit der Führung dieses Staatsunternehmens und delegiert die technische Souveränität an eine Institution, die zwar über Fachkompetenz verfügt, aber hierarchisch den Anweisungen aus Madrid untergeordnet ist.

Das Regionalministerium begründet diese Entscheidung mit Inecos „umfangreicher Erfahrung und Expertise“ im Bereich der Landinfrastruktur. Ziel ist es, den Inselräten, die seit Jahrzehnten in der Studien- und Folgenabschätzungsphase feststecken, endlich erstklassige technische Unterstützung für Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 4.000 Milliarden Euro zu ermöglichen. Die Entscheidung, strategische Mobilitätsprojekte an ein vom Verkehrsministerium kontrolliertes öffentliches Unternehmen zu übertragen, hat Bedenken hervorgerufen.

Die Regierung der Kanarischen Inseln hat sich für „institutionelle Sicherheit“ und eine Allianz mit dem Ministerium von Óscar Puente entschieden, um den Traum vom Bahnnetz zu verwirklichen. Künftig werden die Züge zwischen Gran Canaria und Süd-Teneriffa nicht nur von EU- und Madrider Fördermitteln abhängen, sondern auch von der Leistungsfähigkeit eines staatlichen Unternehmens, das bereits mit der Gestaltung der zukünftigen Verkehrsinfrastruktur der Inseln beauftragt wurde.-

Quelle: maspalomas24.de
Autor: maspalomas24.de - 04.02.2026 um 04:01

News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de

3.2.2026 - Gran Canaria: Protonentherapie, Ecoisla und Polizeieinsätze

Gran Canaria spricht über Protonentherapie am Doctor Negrín Hospital, das Umweltprogramm Ecoisla und zwei Polizeieinsätze sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.-

Doctor Negrín Hospital plant Protonentherapie auf Gran Canaria
Die Kanaren-Regierung hat den Bau einer Protonentherapie-Einheit am Doctor Negrín Hospital angekündigt. Der kanarische Exekutivrat genehmigte dafür am Montag mehr als 31,8 Millionen Euro über den Kanarischen Gesundheitsdienst.

Die Regierung erklärte, die Methode arbeite mit Protonen statt Röntgenstrahlen und setze die Strahlung gezielter frei. Das sei besonders für Patienten mit langfristiger Überlebenschance wichtig, darunter Kinder. Laut Regionalregierung gab es bislang keine Protonentherapie im öffentlichen Gesundheitswesen Spaniens.

Inselverwaltung hat das Umweltprojekt Ecoisla vorgestellt
Die Inselverwaltung hat ihr Ecoisla-Projekt für Gran Canaria präsentiert. Das Programm zielte laut Darstellung darauf, Biodiversität zu bewahren und Ökosysteme mit Partnern zu erhalten oder wiederherzustellen.

Ein Schwerpunkt lag auf Kreislaufwirtschaft und wissenschaftlicher Begleitung politischer Entscheidungen. Zudem verfolgt die Verwaltung das Ziel einer dekarbonisierten Insel, die Emissionen durch erneuerbare Energien und neue Technologien senkt.

Polizei hat Mann nach Messerbedrohung der Familie festgenommen
Die Polizei hat einen Mann festgenommen, der sich in seinem Haus verschanzt und seine Familie mit einem großen Messer bedroht hat. Die Behörden reagierten nach einem Notruf, der von zunehmenden Spannungen im Haushalt berichtete.

Einsatzkräfte umstellten das Anwesen und führten Verhandlungen. Nach einem angespannten Stillstand gab der Mann nach und kam ohne weitere Zwischenfälle in Gewahrsam. Verletzte meldeten die Behörden nicht, die Familie wurde aus dem Gebäude gebracht.

Angriff auf Polizisten außer Dienst hat Festnahme in Las Palmas ausgelöst
Die Polizei hat einen Mann nach einem Angriff auf einen Polizisten außer Dienst in Las Palmas de Gran Canaria festgenommen. Der Vorfall ereignete sich Anfang der Woche, als der Beamte seine Freizeit in der Stadt verbrachte.

Zeugen beschrieben eine chaotische Szene, nachdem der Verdächtige den Polizisten konfrontiert hatte und es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam. Der Beamte rief Hilfe, Einsatzkräfte nahmen den Mann am Tatort fest und klagten ihn wegen Körperverletzung an.

Zwangsräumung in Tamaraceite hat Wohnkonflikt sichtbar gemacht
Eine Zwangsräumung hat in Tamaraceite einen komplexen Streit um ein Reihenhaus offengelegt. Der Fall betraf ein Familienerbe und stand laut Bericht auch im Zusammenhang mit einem ehemaligen Fußballspieler von UD Las Palmas.

Mit dem näher rückenden Termin wuchs die Unsicherheit der Bewohner, die Familie äußerte Sorgen um ihre Rechte. Gemeinschaftsorganisationen boten Unterstützung an, zugleich verstärkte der Fall die Debatte um Mieterschutz und Wohnungspolitik in städtischen Gebieten.

Km.0 Messe hat fast fünfzig lokale Erzeuger nach Gran Canaria gebracht
Die Km.0 Messe hat auf Gran Canaria Produkte von fast fünfzig lokalen Erzeugern präsentiert. Die Veranstaltung bot Unternehmen eine Plattform für frische Erzeugnisse, hausgemachte Delikatessen und Kunsthandwerk.

Die Organisatoren betonten Nachhaltigkeit durch kürzere Transportwege und stärkeren lokalen Konsum. Besucher trafen Produzenten, probierten Waren und kauften direkt, was nach Darstellung auch kulinarische Traditionen auf der Insel stützte.

Barrios Orquestados hat kostenlose Musikstunden für Kinder geöffnet
Das Projekt Barrios Orquestados hat die kostenlose Anmeldung für Kinder und Jugendliche auf den Kanarischen Inseln freigeschaltet. Die Initiative arbeitete seit mehr als 13 Jahren daran, Integration und Gemeinschaftsentwicklung über Musikunterricht zu fördern.

Das Angebot erreichte nach Angaben mehr als 80 Stadtviertel und umfasste auch die Ausleihe von Instrumenten. Auf Gran Canaria gab es Standorte unter anderem in Tamaraceite, Guanarteme, Jinámar und La Isleta, zusätzlich bot die Insel Unterricht für Flöte, Klarinette und Saxophon an.-

Quelle: kanarenmarkt.de
Autor: kanarenmarkt.de - 03.02.2026 um 16:00

News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de

3.2.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

AEMET warnt vor Wind und hoher See auf den Kanarischen Inseln
An den Küsten und in höheren Lagen ist es gestern ungemütlich geworden: Die AEMET hat wegen Wind und starkem Seegang Warnungen ausgelöst. Betroffen waren mehrere Inseln, vor allem exponierte Abschnitte. Für den Alltag heißt das: erhöhte Gefahr an Promenaden, Naturpools und Häfen. Die Behörden mahnen, Absperrungen zu respektieren. Auch im Fähr- und Bootsverkehr sind kurzfristige Einschränkungen möglich.

Tote Frau nahe Anaga gefunden – Identität noch unklar
Ein Fund im Nordosten Teneriffas beschäftigt die Ermittler: In Gewässern nahe Anaga ist gestern eine tote Frau entdeckt worden. Die Guardia Civil hat die Untersuchungen aufgenommen. Zur Identität gibt es bislang keine Angaben. Jetzt prüfen Polizei und Gerichtsmedizin mögliche Zusammenhänge mit Vermisstenfällen. Bis Ergebnisse vorliegen, bleibt der Fall offen.

Neues Therapiezentrum gegen Krebs am Hospital Doctor Negrín kommt
Mehr Behandlungsmöglichkeiten direkt auf der Insel: Die kanarische Regierung hat gestern knapp 31,8 Millionen Euro für einen Neubau am Hospital Doctor Negrín freigegeben. Geplant ist ein Zentrum für moderne Krebstherapien. Ziel ist, hochspezialisierte Behandlungen vor Ort anzubieten. Für Betroffene würde das Wege aufs Festland reduzieren. Entscheidend bleibt das Tempo bei Bau und Ausstattung.

Canarias räumt bei Spaniens Lehrerpreisen ab
Auszeichnung statt Alltag: Zwei Lehrkräfte von den Kanarischen Inseln sind am Wochenende in A Coruña als beste Dozenten Spaniens geehrt worden. Ricardo Acosta gewann in der Grundschule, Paula Hernández im Hochschulbereich. Die Preise zählen zu den wichtigsten im Bildungswesen. Für die Inseln ist das ein starkes Signal. Gleichzeitig wächst der Anspruch, gute Projekte langfristig zu sichern.

Antigua setzt auf „Smart Water“ und digitalisiert fast alle Wasserzähler
Auf Fuerteventura wird Wasser künftig genauer gemessen: In Antigua arbeiten inzwischen fast alle Anschlüsse digital. Rund 99 Prozent der Zähler sind per Telemetrie erfasst. Lecks lassen sich schneller erkennen, Verluste sinken. Für Haushalte bedeutet das mehr Transparenz beim Verbrauch. Besonders in touristischen Zonen ist das ein klarer Fortschritt.

Ministerium drängt Plattformen: Tausende Ferienwohnungs-Anzeigen sollen offline
Mehr Kontrolle im Ferienwohnungsmarkt: Das Wohnungsministerium hat gestern Plattformen aufgefordert, nicht registrierte Anzeigen zu entfernen. Auf den Kanarischen Inseln betrifft das 13.726 Inserate. Ziel ist, illegale Vermietung einzudämmen. Das soll den Wohnungsmarkt entlasten. Ob es wirkt, entscheidet die konsequente Umsetzung.

Hotelpreise auf den Kanarischen Inseln erreichen 2025 Rekordniveau
Voll, teuer, gefragt: 2025 haben Hotels auf den Kanarischen Inseln Rekordpreise erzielt. Die Nachfrage ist hoch geblieben. Für die Branche ist das wirtschaftlich positiv. Sozial wirft es Fragen auf, weil der Druck auf Lebenshaltung und Löhne steigt. Entscheidend ist, wie stark Beschäftigte und Kommunen profitieren.

Mietwagenbranche bremst – weniger Zulassungen zum Jahresstart
Weniger neue Autos auf den Höfen: Zum Jahresstart sind die Zulassungen in der Mietwagenbranche zurückgegangen. Der Januar ist schwächer ausgefallen, die Nachfrage wird vorsichtiger eingeschätzt. Für Urlauber kann das Folgen haben. Knappere Flotten beeinflussen Preise und Verfügbarkeit, vor allem in Spitzenzeiten.

Das Cabildo plant Glasfaser-Ausbau bis 2036
Schnelleres Netz für mehr Orte: Das Cabildo von Gran Canaria will das Glasfasernetz bis 2036 um 128 Kilometer erweitern. Ziel ist, Gemeinden und öffentliche Einrichtungen besser anzubinden. Breitband gilt als Standortfaktor für Wirtschaft und Verwaltung. Entscheidend wird sein, ob auch abgelegene Regionen profitieren.

Playa Honda bekommt neues Hunde-Areal im Stadtpark
Mehr Platz, weniger Streit: In Playa Honda ist gestern ein neues Hunde-Areal im Stadtpark eröffnet worden. Die Fläche ist klar abgegrenzt und Teil der Grünanlage. Das soll Konflikte im öffentlichen Raum reduzieren. Solche Zonen schaffen klare Regeln. Wichtig bleibt Pflege und Kontrolle.

AEMET warnt vor Wind und hoher See auf den Kanarischen Inseln
Noch einmal Vorsicht an der Küste: Die AEMET hat gestern erneut vor Wind und starkem Seegang gewarnt. Besonders gefährdet waren Küstenbereiche und Höhenlagen. Wer Warnungen ignoriert, riskiert Unfälle. Die Lage kann sich kurzfristig ändern. Umsicht bleibt entscheidend.

Ministerium drängt Plattformen: Tausende Ferienwohnungs-Anzeigen sollen offline
Der Druck bleibt hoch: Das Wohnungsministerium hat gestern die Löschung nicht registrierter Ferienwohnungen eingefordert. Tausende Anzeigen auf den Kanarischen Inseln stehen im Fokus. Ziel ist mehr Ordnung im Markt. Den Wohnungsmangel löst das allein nicht. Weitere Maßnahmen sind nötig.

Bild

Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 03.02.2026 um 15:43

News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de

3.2.2026 - Der Schweizer Radrennfahrer Nicolas Ginter kehrt nach einer erfolgreichen Saison als großer Favorit zum EPIC Gran Canaria zurück.

Bei der EPIC Gran Canaria RIU Hotels & Resorts 2026 wird einer der vielversprechendsten Namen im internationalen Peloton dabei sein: der Schweizer Radrennfahrer Nicolas Ginter, der mit dem klaren Ziel zurückkehrt, die im letzten Jahr unvollendete Geschichte zu vollenden und um den Gesamttitel zu kämpfen. -

Er zählt zu den Favoriten auf einen Podiumsplatz, und seine Rückkehr nach einer Saison des Wachstums bleibt nicht unbemerkt. Sie verstärkt die Erinnerung an eine brillante Leistung, die ihn im letzten Jahr beinahe zum Gesamtsieg geführt hätte, und weckt hohe Erwartungen an seine persönliche „Revanche“ auf Gran Canaria.

Ginter zählte zu den Überraschungsfahrern der letzten Ausgabe des EPIC Gran Canaria. Der Fahrer des Tirol KTM Cycling Teams dominierte die erste Etappe, eine anspruchsvolle Küsten-zu-Gipfel-Strecke, und übernahm mit einer Zeit von 1 Stunde, 57 Minuten und 56 Sekunden die Gesamtführung. Dank dieser Leistung konnte er sich auf dem eng beieinanderliegenden Podium einen Vorsprung vor seinen hochkarätigen Konkurrenten herausfahren. Ein Sturz auf der zweiten Etappe zwang ihn jedoch zur Aufgabe, als er noch um den Titel kämpfte. Diese verpasste Chance will er nun in sportliche Wiedergutmachung umwandeln.

Seitdem hat der Schweizer Radrennfahrer seine Entwicklung kontinuierlich vorangetrieben und sich international etabliert. Nachdem er seine Fähigkeiten im Schweizer Radsport entwickelt und sich stetig durch die Junioren- und U23-Kategorien weiterentwickelt hatte, konnte Ginter zahlreiche Siege und Podiumsplätze bei nationalen und internationalen Rennen einfahren und glänzte insbesondere auf anspruchsvollen Strecken und in langen Zeitfahren. Sein Wechsel zum Continental Tirol KTM Cycling Team war ein bedeutender Schritt in seiner Karriere. Er ermöglicht ihm, regelmäßig auf höchstem Niveau anzutreten und Erfahrung in Etappenrennen zu sammeln – ein Schlüsselfaktor für den souveränen Start beim EPIC Gran Canaria.

Die Kombination aus Jugend, Ehrgeiz und jüngster Erfahrung macht Nicolas Ginter zu einem der Topfavoriten auf den Gesamtsieg. Seine Fähigkeit, in den Bergen starke Leistungen zu zeigen, seine Kräfte gut einzuteilen und auf entscheidenden Etappen konstant zu fahren, macht ihn zu einem ernstzunehmenden Anwärter auf den Gesamtsieg in einem Rennen, das keinen Raum für Fehler lässt.

Zwei Etappen, drei Zeitfahren

Die EPIC Gran Canaria RIU Hotels & Resorts startet am Samstag, den 7. Februar, mit einer 112 Kilometer langen Auftaktetappe, die die Radfahrer vom ersten Tag an fordern wird. Die Strecke beinhaltet zwei wichtige Zeitprüfungen für die Gesamtwertung: den legendären Anstieg nach Ayagaures und einen zweiten Anstieg vom Salto del Perro-Pass nach Pasito Blanco, bevor es zur Sicherheit der Teilnehmer in eine neutralisierte Abfahrt Richtung Mogán geht.

Die Entscheidung über den Wettbewerb fällt am Sonntag, den 8. Februar, in der zweiten Etappe, einer 75 Kilometer langen Strecke mit einem anspruchsvollen abschließenden Zeitfahren über 22 Kilometer, das in Tunte am Anstieg nach Tirajana endet, wo der Gesamtsieger der Ausgabe 2026 feststehen wird.

Die Gesamtsieger erhalten eine einzigartige Trophäe, handgefertigt vom Meister Evaristo, ein exklusives Marmorstück, das speziell für EPIC Gran Canaria entworfen wurde und die Verbindung zwischen Sport, Landschaft, Begegnung und Territorium symbolisiert.

Mit ungebrochener Motivation und der gesammelten Erfahrung kehrt Nicolas Ginter nach Gran Canaria zurück, fest entschlossen, Revanche in Sieg umzuwandeln und seinen Status als Favorit bei einem der anspruchsvollsten und spektakulärsten Ereignisse des Kalenders zu bestätigen.

Ginter gehört zweifellos zu den stärksten Konkurrenten in dieser Ausgabe, aber er wird nicht der Einzige sein. Das EPIC, das schon legendäre Namen wie Alessandro Ballan, Igor Astarloa, Haimar Zubeldia, Iban Mayo, David Lopez, Mario Cipollini, Claudio ChiapucciUnd mit Content-Creatorn wie Ana González, Juliet Elliot, Martín Mata oder Daniel Sanz ist es wieder einmal eine internationale Bühne für Radsport auf höchstem Niveau.

Die Veranstaltung EPIC Gran Canaria RIU Hotels & Resorts wird unter anderem unterstützt vom Gran Canaria Island Sports Institute, Gran Canaria Tourism, Canary Islands Tourism, Maspalomas Costa Canaria, RIU Hotels & Resorts, Mogán Tourism, Hospiten, Free Motion, Coca-Cola, Aquabona, Greenwood, Gold Nutrition, Sport Dealer, Sonocom, AVIS Canarias, Esenat Specialized School in Health and Wellness, Xtravans, Tirma, Romantic Corp, Fund Grube, Maspalomas 24h und Gran Fondo World Tour.-

Quelle: maspalomas24.de
Autor: maspalomas24.de - 03.02.2026 um 03:56

News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de

2.2.2026 - Vermögenskrieg im Süden von Gran Canaria: Der Betriebsrat von Livvo greift Lopesan an.

Was im September noch wie ein klarer Sieg für den Gran-Canaria-Konzern Lopesan aussah, hat sich zu einem Rechtsstreit mit ungewissem Ausgang entwickelt, der die Grenzen des Ermessensspielraums in spanischen Insolvenzverfahren auf die Probe stellt. Der Kampf um Los 1 des liquidierten Mar Abierto (Santana Cazorla Gruppe) – ein strategisch wichtiges Objekt mit 1.500 Betten im Süden Gran Canarias – hat nach dem jüngsten Manöver des Insolvenzverwalters eine völlig neue Wendung genommen.-

Im Mittelpunkt des Konflikts stehen vier Schlüsselobjekte: die Hotels Lago, Valle und Costa in der Touristenenklave Taurito (Mogán) sowie die Verwaltungskonzession des Hotels Las Tirajanas in den Gipfeln von Tunte, das auch schon als Unterkunft für unbegleitete Minderjährige gedient hat.

Bei der von der Unternehmensberatung CBRE organisierten Auktion gab Lopesan ein Gebot von 85.001.000 € ab und übertraf damit die von der Martinón-Gruppe (Grumasa, Livvo) gebotenen 85 Millionen € um lediglich 1.000 €. Nach den Regeln einer herkömmlichen Auktion wäre das Ergebnis endgültig. Der Insolvenzverwalter Amalio Miralles (Lener) hat jedoch beim Handelsgericht Nr. 1 von Las Palmas einen Antrag auf Änderung des Zuschlags zugunsten von Martinón gestellt.

Die Argumentation des Insolvenzverwalters ist sowohl formalistisch als auch umstritten. Miralles behauptet, Martinóns Angebot sei „für die Abwicklung des Insolvenzverfahrens vorteilhafter“, sobald bestimmte Forderungen gegenüber Reiseveranstaltern im Wert von 2,5 Millionen Euro verrechnet seien. Laut dieser Analyse würde der tatsächliche Wert von Martinóns Angebot den von Lopesan trotz des nominellen Gebotsbetrags übersteigen.

Doch Geld ist nicht der einzige Faktor. Die Insolvenzverwalter legen ungewöhnlich großen Wert auf „sozialen Frieden“. Die Betriebsräte der Hotels, die derzeit unter Martinóns operativer Leitung stehen, haben sich dafür ausgesprochen, dass der jetzige Manager im Amt bleibt, da Lopesans Angebot ihrer Ansicht nach Unsicherheit hinsichtlich der vollständigen Übernahme der Belegschaft schaffe.

Für den Insolvenzverwalter gibt das Risiko von Arbeitskonflikten den Ausschlag zugunsten von Martinón, da so die „sofortige operative Kontinuität“ gewährleistet wird. Dieses Effizienzkriterium, und nicht etwa ein rein monetäres, hat in der Lopesan-Zentrale in Meloneras Alarm ausgelöst.

Lopesan reagierte mit verhaltener, aber entschiedener Ablehnung. Quellen aus dem Umfeld der Gruppe bezeichnen Miralles' Vorschlag als „rechtlichen Sicherheitsskandal“. Sie argumentieren, dass der Verwalter subjektive Kriterien – wie den Status des vorherigen Betreibers – einführe, die nicht in den öffentlich zugänglichen und regulierten Auktionsbedingungen enthalten waren.

„Die Differenz von 1.000 € ist gerechtfertigt, da dies die in den Ausschreibungsunterlagen festgelegte Gebotsspanne war“, beharrt die auf Gran Canaria ansässige Unternehmensgruppe. Für Lopesan untergräbt die Akzeptanz, dass ein Insolvenzverwalter den Zuschlagsempfänger einer Auktion nachträglich aufgrund von Gewerkschaftspräferenzen oder unvorhergesehenen Bilanzkorrekturen ändern kann, die Integrität des Insolvenzverfahrens. Die Gruppe hat bereits angekündigt, alle notwendigen rechtlichen Schritte gegen den Insolvenzverwalter einzuleiten, sollte Richter Alberto López Villarrubia diesem Vorschlag zustimmen.

Während Lot 1 weiterhin blockiert ist, wurde der Rest des Santana Cazorla-Imperiums bereits aufgeteilt: Lopesan hat seine Vormachtstellung in Meloneras mit dem Kauf von 26 Gebäuden und Grundstücken für 97 Millionen gefestigt, und Servatur hat ein strategisches Grundstück in Arguineguín für 2,6 Millionen erworben.

Die Beilegung dieses Konflikts ist nicht nur für die Zukunft der strittigen 1.500 Betten von entscheidender Bedeutung, sondern auch für den Ruf der Kanarischen Inseln als Investitionsstandort. In einem Markt, in dem Private-Equity-Fonds und große Hotelketten um knappe Ressourcen konkurrieren, ist Klarheit der Spielregeln von größter Wichtigkeit. Die endgültige Entscheidung von Richter López Villarrubia wird darüber entscheiden, ob bei einer Insolvenzauktion der Zuschlagspreis oder das allgemeine Wohl des Insolvenzverfahrens Vorrang hat.-

Quelle: maspalomas24.de
Autor: maspalomas24.de - 03.02.2026 um 03:36

News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de

2.2.2026 - Blackstones geheimer Weg: Warum der größte Hotelier im Süden von Gran Canaria nicht an die Öffentlichkeit gehen wollte

Das Urteil von Fernando Bautista, einem leitenden Angestellten von Blackstone, auf einer Konferenz Ende Januar an der IESE Business School in Madrid war aufschlussreich: Im aktuellen Szenario für 2026 bietet der private Markt „bessere Bedingungen“ als der Aktienmarkt. Für Vermögensinhaber und Beobachter im Süden Gran Canarias bedeutet dies die Veräußerung von Hotel Investment Partners (HIP), der größten Hotelkette der Region – ein Paradebeispiel für Finanzmanipulation: Bündelung für einen einzigen Bieter und Umgehung der Turbulenzen des Aktienmarktes.-

Blackstone, Eigentümer der Lopesan Hotels in Playa del Inglés im Süden Gran Canarias und des Barceló Margaritas, zieht sich nicht aus Spanien zurück; das Unternehmen refinanziert lediglich sein Kapital. Blackstone ist der Ansicht, dass sein Geschäftsmodell im Feriensegment ausgereift ist. Die Strategie besteht nun darin, dieses stabile Produkt – das sichere Erträge generiert – an institutionelle Anleger mit geringerer Risikobereitschaft, wie beispielsweise Pensions- oder Infrastrukturfonds, zu verkaufen.

Obwohl Morgan Stanley und Citi die beiden Strategien parallel verfolgen, ist ihre Abneigung gegen einen Börsengang deutlich spürbar. Ein IPO würde das Portfolio im Süden Gran Canarias dem von Ismael Clemente (Merlin) beklagten bürokratischen „Desaster“ aussetzen und dessen Agilität beeinträchtigen. Spanische REITs werden traditionell mit einem Abschlag auf ihren Nettoinventarwert (NAV) gehandelt. Blackstone bevorzugt die Kontrollprämie, die ein privater Käufer zahlt.

In einem Umfeld stabiler Zinsen verfügen Fonds wie Brookfield oder TPG über ausreichend Liquidität, um Plattformen im Wert von über einer Milliarde Euro in einer einzigen Transaktion zu übernehmen. Die Mittelabflüsse aus den Hotels in Maspalomas und Playa del Inglés fließen in bezahlbaren Wohnraum und Rechenzentren. Blackstone sucht nun inflationsgeschützte Cashflows im Wohnimmobiliensektor, allerdings im Rahmen eines Modells der „Grundstücksverwaltung und -entwicklung“. Sie wollen keine fertigen Gebäude mehr erwerben, sondern die Rohstoffe kontrollieren, um die Gewinnspanne zu maximieren, die der Hotelsektor angesichts der bereits hohen Betriebskosten in diesem Zyklus nicht bieten kann.

Was der Süden von Gran Canaria derzeit erlebt, ist die Übergabe einer bereits optimierten touristischen Infrastruktur von den Händen eines aggressiven Umgestalters an die Hände eines Verwalters von Mieteinnahmen.-

Quelle: maspalomas24.de
Autor: maspalomas24.de - 03.02.2026 um 03:33

News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de

2.2.2026 - Südliches Gran Canaria: Dämmkosten von 4.500 €/m² im Vergleich zu Las Palmas

Während der spanische Immobilienmarkt bis 2026 ein Gleichgewicht anstrebt, hat sich der Süden Gran Canarias zu einem eigenständigen Markt entwickelt. Er fungiert faktisch als Exportmarkt. Die internationale Nachfrage (aus den nordischen Ländern, Deutschland, Großbritannien und Italien) übersteigt in wichtigen Gebieten bereits die Inlandsnachfrage und macht 30 bis 65 % aller Transaktionen aus. Der Süden Gran Canarias ist längst kein reines Altersruhesitz mehr, sondern ein hochliquider und stetig an Wert gewinnender Finanzstandort.-

Die neuesten offiziellen Daten der Provinz Las Palmas, die Maspalomas24H einsehen und mit den Daten des INE (Nationales Statistikinstitut) abgleichen konnte, bestätigen einen klaren Trend: eine aggressive Marktsegmentierung, bei der Ferienhäuser an der Küste nicht nur den Markt anführen, sondern auch das Dreifache des Wertes herkömmlicher Wohnbaugrundstücke erzielen. Die Preisunterschiede entlang der Küste von Las Palmas zeichnen ein Bild stark ungleicher Renditen. Während der Durchschnittswert in der Provinz bei bescheidenen 1.705 €/m² liegt, hat der südliche Küstenstreifen von Gran Canaria die Marktgrenze deutlich überschritten und erreicht 4.500 €/m².

Diese Zahl positioniert die Region nicht nur über dem Nordosten der Insel (2.375 €/m²) oder dem benachbarten Fuerteventura (3.100 €/m²), sondern sogar über der Dynamik von Lanzarote (4.250 €/m²). Wir stehen vor einem Markt mit Knappheit und hoher Nachfrage, der als sicherer Hafen für Kapital dient.

Die Umsätze erreichen Rekordhöhen: Das Transaktionsvolumen bleibt mit einer leichten Schwankung von 1,0 % stabil und festigt damit seinen zweithöchsten Stand seit 2008. Die Entwicklungstätigkeit verzeichnete einen Anstieg von 7 % und erreichte damit den höchsten Stand seit dem Höchststand im Jahr 2019. Dies deutet darauf hin, dass Investoren nicht nur fertige Produkte kaufen, sondern auch Vertrauen in die Entwicklung neuer Anlagen haben.

Der Inselmarkt – mit Ausnahme der Hauptstadt Gran Canaria – ist der eigentliche Motor der Provinz Las Palmas und macht 72 % der Verkäufe aus. Die Hauptstadt hält jedoch weiterhin 45 % der Baugenehmigungen, was darauf hindeutet, dass der Süden zwar für hohe Verkaufszahlen und Premiumpreise bekannt ist, Las Palmas aber nach wie vor das Zentrum für hochverdichtete Bauprojekte bleibt. Im Vergleich dazu ist die Küste von Las Palmas hinsichtlich des Verkaufsvolumens bereits die achtgrößte Region an der gesamten spanischen Küste.-

Quelle: maspalomas24.de
Autor: maspalomas24.de - 03.02.2026 um 03:30

News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de

2.2.2026 - Tinsa bestätigt den Bauboom im Süden von Gran Canaria: Die Baugenehmigungen sind um mehr als 157,1 Prozent gestiegen.

Der Bausektor im Süden Gran Canarias hat ein historisches Jahr 2024 hinter sich, das einen Wendepunkt in der Schaffung neuen Wohnraums markiert. Laut den neuesten Daten von Tinsa zu Baugenehmigungen für Neubauten und Sanierungen verzeichneten die Gemeinden Mogán und San Bartolomé de Tirajana ein explosionsartiges Wachstum, allerdings mit sehr unterschiedlichen strukturellen Nuancen, die ein Bild von Investitionen mit zwei unterschiedlichen Geschwindigkeiten zeichnen.-

Die Gemeinde San Bartolomé de Tirajana bearbeitete 90 Visaanträge, ein Anstieg von 157,1 % gegenüber 2023. Im Gegensatz zur Nachbargemeinde Mogán verzeichnet San Bartolomé ein solides strukturelles Wachstum: Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) der Visa über fünf Jahre liegt bei +21,5 % und belegt damit einen anhaltenden Aufwärtstrend. Im Jahr 2024 stieg die Zahl der Visaanträge um 35,1 % auf 312.

Der Unterschied zwischen den beiden Regionen ist deutlich: Während San Bartolomé de Tirajana unter starkem Nachfragedruck steht, der die Preise in die Höhe treibt und den Absatz beschleunigt, setzt Mogán auf eine umfassende Sanierung seiner Unterkünfte und Wohninfrastruktur, um seinen Status als Premium-Gebiet zu verteidigen. Für Investoren liegt der entscheidende Faktor im Erholungspotenzial: San Bartolomé de Tirajana liegt noch 20,2 % unter seinem Höchststand (inflationsbereinigt 42,0 %), was mittelfristig ein potenziell größeres Aufwärtspotenzial als bei Mogán signalisiert.

Mogán hat den Markt mit 110 Baugenehmigungen im Jahr 2024 aufgerüttelt, was einem astronomischen Anstieg von 243,8 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Zahl stellt den größten Zuwachs an Bautätigkeit in der Provinz Las Palmas dar.

Trotz der beeindruckenden Zahlen warnen Analysten vor einer nur vorübergehenden Erholung. Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) der letzten fünf Jahre liegt weiterhin negativ bei -11,3 %, was darauf hindeutet, dass die Gemeinde eine lange Phase der Stagnation bei der Entwicklung neuer Projekte hinter sich gelassen hat. Dennoch festigt Mogán mit einem Preis von 2.212 €/m² – dem höchsten im Vergleich – seine Position als widerstandsfähigstes Objekt und notiert nahe seinem historischen Tiefstand (-10,2 %). Während Mogán durch sein prozentuales Wachstum bei den Baugenehmigungen hervorsticht, zeichnet sich San Bartolomé de Tirajana durch seine Beständigkeit und starke Nachfrage aus.-

Quelle: maspalomas24.de
Autor: maspalomas24.de - 03.02.2026 um 03:26

News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de

2.2.2026 - Gran Canaria: Proteste nach tödlichem Unfall am Flughafen

Gran Canaria spricht über den tödlichen Arbeitsunfall am Flughafen, Proteste gegen prekäre Jobs und einen neuen Podcast zum Frauensport sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.-

Flughafen Gran Canaria: Tödlicher Unfall löste Proteste aus

Ein tödlicher Arbeitsunfall hat am Flughafen Gran Canaria Proteste ausgelöst. Ein 31-jähriger Rampenarbeiter war am 10. Januar mit einem Gepäckfahrzeug mit einem stehenden Fahrzeug kollidiert und hatte eine schwere Brustverletzung erlitten. Der Flughafennotdienst stabilisierte ihn zunächst, später starb er im Krankenhaus. Die Guardia Civil leitete Ermittlungen, erste Ergebnisse schlossen einen mechanischen Defekt aus, Videoaufnahmen deuteten auf Ablenkung hin.

Bodenabfertigung: Beschäftigte klagten über Prekarität und Druck

Mitarbeiter der Bodenabfertigung haben am folgenden Montag am südlichen Terminal des Flughafens Gran Canaria ihres Kollegen gedacht und gegen Arbeitsbedingungen protestiert. Sie beschrieben eine strukturelle Prekarität mit vielen befristeten Verträgen, Stellenabbau bei Subunternehmern und hohem Arbeitsdruck. Langjährige Beschäftigte wie Victor und Mario arbeiteten nach eigenen Angaben seit zwei Jahrzehnten am Flughafen und hatten weiterhin Teilzeitverträge mit mindestens 20 Wochenstunden.

Arbeitsalltag am Rollfeld: Weniger Personal, mehr Belastung

Beschäftigte haben eine wachsende Belastung in der Abfertigung geschildert. Victor erklärte, die Arbeit sei stressiger geworden, die Arbeitslast habe zugenommen und die Fehlzeiten seien enorm gewesen, was die übrigen Teams zusätzlich belastet habe. Mario sagte, früher hätten sechs Arbeiter ein Flugzeug be und entladen, inzwischen seien es drei, stets unter Zeitdruck. Victor nannte 45 bis 50 Minuten für rund 300 Gepäckstücke.

Schulungen und Ausrüstung: Kritik an Sicherheitsstandards

Arbeiter haben fehlende Schulungen und veraltete Geräte am Flughafen Gran Canaria kritisiert. Mario sagte, es mangele an Trainings zu Sicherheitsverfahren auf dem Rollfeld und unerfahrene Kräfte könnten nicht einfach Geräte bedienen. Victor verwies auf häufige Ausfälle von Traktoren für die Gepäckbeförderung. Zudem kritisierten Beschäftigte, Unternehmen wie Groundforce und Menzies würden Kostenersparnisse über Sicherheit und Arbeitsrechte stellen.

Frauensport auf Gran Canaria: Leo Rodríguez startete Podcast-Reihe

Die Sportlerin Leo Rodríguez hat die erste Folge des Podcasts „Islas de Campeonas“ mitgestaltet. Das Format wollte Erfolge und Geschichten von Sportlerinnen auf den Inseln sichtbarer machen und zugleich Herausforderungen thematisieren. Rodríguez berichtete von Erfahrungen als Athletin, von Hindernissen und von der Bedeutung von Unterstützung, außerdem gab sie Einblicke in Trainingsroutinen. Der Podcast lud zur Debatte über Gleichheit und Repräsentation ein.-

Quelle: kanarenmarkt.de
Autor: kanarenmarkt.de - 03.02.2026 um 03:20

News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de

2.2.2026 - 6 Menschen in den Gewässern der Kanaren im Januar 2026 ums Leben gekommen!

Der Januar 2026 war ein "schwarzer Monat" im Zusammenhang mit den Todesfällen in den Gewässern der Kanaren. Die Details dazu hier....
Der Monat kann als "schwarzer monat" eingestuft werden.


Kanarische Inseln – Die erste Monat des Jahres 2026 startet gleich mit einer recht hohen Anzahl an ertrunkenen Personen in den Gewässern der Kanarischen Inseln. Wie die Plattform „Canarias, 1500km de Costa“ mitteilt, sind im vergangenen Januar auf den Kanarischen Inseln sechs Menschen in den Gewässern ertrunken. Die meisten Todesfälle ereigneten sich, nachdem Menschen in rauer See in Küstennähe von Wellen ins Wasser gerissen wurden. Zudem wird eine 30-jährige Venezolanerin vermisst, nachdem sie vor der Küste Teneriffas von einer Welle erfasst und ins Meer gestürzt war; ihre vermutliche Leiche wurde noch nicht geborgen. Zudem gab es 18 weitere Badeunfälle auf den Inseln, davon waren 1 Verletzte schwer betroffen, 3 Betroffene mittelschwer, 4 leicht und 10 Rettungsaktionen gab es ohne Verletzungen.-

Mit diesen neuen Daten ist die Gesamtzahl der auf den Kanaren ertrunkenen Menschen im Jahr 2026 auf 6 gestiegen. Dies entspricht exackt der gleichen Zahl bei den Todesfällen durch Ertrinken, verglichen mit dem gleichen Zeitraum 2023 (6). Die Gesamtzahl aller Wasserunfälle liegt demnach bei 17. Etwa 90 % aller Unfälle sind auf Unachtsamkeit zurückzuführen, beispielsweise durch ignorieren der roten Flagge.

Nach Inseln liegt Teneriffa bei den Todesfällen derzeit vorn, dort gab es im Jahr 2026 bisher 2 Todesfälle. Dann folgen Gran Canaria, Lanzarotze, Fuerteventura und La Gomera mit 1. Auf den anderen Inseln gab es im Januar 2026 keine Todesfälle. 83 % aller Opfer waren männlich und 17 % weiblich. 5 der identifizierten Verstorbenen war Ausländer mit folgenden Nationalitäten: Deutschland (2), Amerika (1), Ohne genaue Angabe (2). 1 Opfer hatte die spanische Nationalität.

83 % aller tödlichen Unfälle ereigneten sich in den Nachmittags- und Abendstuden, 17 % in den Morgenstunden, bisher noch keine in der Nacht. 76 % aller Unfälle ereigneten sich direkt an den Stränden, 24 % in Hafengebieten, 0 % an den natürlichen Meerwasser-Seen und 0 % in Pools. Der größte Anteil an Unfällen eregnete sich bei schlechten Wasserbedingungen und als rote Flaggen gehisst waren und massive Wellen auf die Küsten prallten! – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 03.02.2026 um 03:14

News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de

2.2.2026 - Festnahme auf Gran Canaria: Pferdebesitzer nach gewalttätigem Angriff auf sein Pferd in Gewahrsam

Nach einem gewalttätigen Vorfall bei einer regionalen Springreitmeisterschaft auf Gran Canaria hat die Guardia Civil (SEPRONA) einen Reitlehrer wegen mutmaßlicher Tierquälerei festgenommen. Zeugenaussagen und ein eindeutiger Veterinärbericht führten zu der Festnahme am 20. Januar 2026....
Der Mann ist auch als Reitlehrer tätig.


Gran Canaria – Ein schockierender Vorfall von mutmaßlicher Tierquälerei hat eine regionale Springreitmeisterschaft auf Gran Canaria überschattet. Beamte der Guardia Civil haben einen Mann festgenommen, der beschuldigt wird, sein eigenes Pferd während des laufenden Wettbewerbs körperlich angegriffen zu haben. Der Vorfall, der sich am 20. Januar 2026 auf einer Sportanlage der Insel ereignete, sorgte für großes Aufsehen, da er vor den Augen zahlreicher Zuschauer, darunter auch minderjährige Kinder, stattfand.-

Bei dem Festgenommenen handelt es sich nach Angaben der Polizei um einen erfahrenen Reitlehrer, der auch der offizielle Verantwortliche für das betroffene Tier ist. Auslöser für die gewalttätige Reaktion war offenbar die Disqualifikation des Pferdes vom laufenden Wettbewerb. Anstatt dem Tier die nach einer solch hohen körperlichen Anstrengung zwingend notwendige Fürsorge zukommen zu lassen – wie etwa das sogenannte „Abreiten“ zur Abkühlung und Erholung der Muskulatur –, soll der Mann die Kontrolle verloren haben. Den Ermittlungen zufolge trat er dem Pferd mehrfach und mit Wucht in den Bauch- und Flankenbereich.

Schnelles Eingreifen von SEPRONA und entscheidende Beweise

Der Vorfall rief umgehend die Spezialisten des Naturschutzdienstes (SEPRONA) des Polizeipräsidiums Las Palmas auf den Plan. Dank des schnellen Eintreffens der Beamten am Tatort und der sofortigen Kooperationsbereitschaft von Funktionären des Reitverbandes konnte der Sachverhalt zügig rekonstruiert werden. Noch vor Ort wurden entscheidende Zeugenaussagen von Anwesenden aufgenommen, die den Angriff beobachtet hatten. Diese Aussagen bildeten die erste Grundlage für die weiteren Ermittlungen gegen den Tierhalter.

Als absolut entscheidend für die Beweisführung erwies sich jedoch ein noch direkt im Sportkomplex erstellter offizieller Veterinärbericht. Ein Fachtierarzt untersuchte das Pferd unmittelbar nach dem Vorfall und dokumentierte einen besorgniserregenden Gesundheitszustand. Der Bericht bestätigte nicht nur die akute körperliche Misshandlung durch die Tritte, sondern wies auch auf eine gravierende Vernachlässigung der grundlegendsten Versorgungsmaßnahmen hin.

Das Tier befand sich in einem Zustand akuten Stresses und körperlichen Unwohlseins. Es war stark verschwitzt, zitterte am ganzen Körper und war noch immer nicht abgegurtet worden – eine Maßnahme, die nach dem Sport essenziell ist, um Druckstellen und Hitzestau zu vermeiden. Zudem zeigte das Pferd deutliche Anzeichen von Nervosität und ein klares Abwehrverhalten, sobald sich der mutmaßliche Angreifer ihm näherte. Diese Reaktion werteten die Experten als klares Indiz für die erlittene Gewalt und die Angst des Tieres vor seiner Bezugsperson.

Die Kombination aus den physischen Spuren der Tritte und der unterlassenen Basisversorgung nach dem Sport gefährdete nach Einschätzung der Veterinäre die Gesundheit und das Wohlbefinden des Pferdes erheblich. Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen übergab die Guardia Civil den Fall an die Justizbehörden. Die Akte liegt nun dem diensthabenden Richter sowie der spezialisierten Umweltstaatsanwaltschaft in Las Palmas vor, die über das weitere strafrechtliche Vorgehen gegen den Reitlehrer entscheiden werden.-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 03.02.2026 um 03:08

News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de

2.2.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Küstentote häufen sich zu Jahresbeginn
Seit Jahresbeginn sind auf den Kanarischen Inseln sechs Menschen an den Küsten ums Leben gekommen. Rettungsdienste haben bestätigt, dass starke Brandung und gefährliche Strömungen mehrfach unterschätzt wurden. Viele der Unglücke ereigneten sich außerhalb gesicherter Badezonen. Die Behörden warnen erneut eindringlich vor riskantem Verhalten am Meer. Der tödliche Jahresauftakt zeigt, dass Küstensicherheit weiterhin ein zentrales Problem bleibt.

Familiendrama auf Teneriffa schockiert Anwohner
Auf Teneriffa ist eine Frau durch Schüsse ihres Sohnes getötet worden. Die Tat hat sich am Wochenende in einem Wohngebiet ereignet, der mutmaßliche Täter ist festgenommen worden. Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen und möglichen Vorerkrankungen. Der Fall hat bei Nachbarn große Bestürzung ausgelöst. Er rückt das Thema familiäre Gewalt erneut in den Fokus der Öffentlichkeit.

Badeunfall endet für Mann lebensgefährlich
An einer Küste der Kanarischen Inseln ist ein Badegast in kritischem Zustand aus dem Meer gerettet worden. Einsatzkräfte haben den Mann aus starker Brandung geborgen und notfallmedizinisch versorgt. Er ist mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden. Die Rettungsdienste erinnern daran, Warnflaggen ernst zu nehmen. Unachtsamkeit am Meer kann schnell tödlich enden.

Regierung prüft Zukunft der AIEM-Abgabe
Die kanarische Regierung hat eine Überprüfung der AIEM-Abgabe gestartet. Unternehmen sind aufgefordert worden, detaillierte Daten zu Produktion, Kosten und Wettbewerbsfähigkeit zu liefern. Auf dieser Grundlage soll entschieden werden, ob die Sonderabgabe angepasst werden muss. Für Betriebe und Verbraucher könnte das spürbare Folgen haben. Die Debatte betrifft Preise, Arbeitsplätze und den Schutz lokaler Produktion.

Entsalztes Wasser für Soria-Chira steht bereit
Auf Gran Canaria ist die Anbindung des Pumpspeicherprojekts Soria-Chira an entsalztes Meerwasser in die Schlussphase gegangen. Verantwortliche haben bestätigt, dass die nötige Infrastruktur nahezu fertiggestellt ist. Damit wird die Wasserversorgung für den Betrieb der Anlage gesichert. Das Projekt gilt als zentrales Element der Energiewende auf der Insel. Es soll die Stromversorgung stabiler und nachhaltiger machen.

Ärzte rücken Streik näher
Der Druck im kanarischen Gesundheitswesen nimmt weiter zu. Ärzte haben erklärt, dass ein Streik immer wahrscheinlicher wird. Sie kritisieren Personalmangel, Überlastung und fehlende strukturelle Reformen. Die Gespräche mit der Verwaltung gelten als festgefahren. Ein Arbeitskampf hätte direkte Auswirkungen auf Patienten und Kliniken.

Rekordregen färbt Lanzarote und Fuerteventura grün
Außergewöhnlich starke Regenfälle haben Lanzarote und Fuerteventura sichtbar verändert. Meteorologen haben bestätigt, dass die Niederschläge deutlich über dem Durchschnitt lagen. Die Landschaft zeigt sich ungewohnt grün. Für die Natur ist das kurzfristig eine Entlastung. An der langfristigen Wasserknappheit auf den Inseln ändert sich jedoch wenig.

Neues Tauchzentrum für Puerto del Carmen geplant
In Puerto del Carmen ist der Bau eines neuen Tauchzentrums angekündigt worden. Der Projektstart ist für das Jahr 2027 vorgesehen. Geplant sind Ausbildungsangebote, Sicherheitsstrukturen und touristische Nutzung. Die Gemeinde sieht darin eine Aufwertung des Standorts. Gleichzeitig sollen Umweltauflagen fester Bestandteil der Planung sein.

Segelboot kentert vor den Inseln
Vor der Küste der Kanarischen Inseln ist ein Segelboot gekentert. Eine Person ist dabei ums Leben gekommen, drei weitere sind von Rettungskräften gerettet worden. Die Ursache des Unglücks wird noch untersucht. Der Vorfall reiht sich in mehrere schwere Seenotfälle der letzten Wochen ein. Die Behörden mahnen erneut zur Vorsicht auf See.

Kinder mit schweren Krankheiten fordern Hilfe
Schwerkranke Kinder und ihre Familien haben auf den Kanarischen Inseln einen öffentlichen Appell gestartet. Sie fordern schnellere medizinische Abläufe und bessere soziale Unterstützung. Viele Familien fühlen sich im Alltag überlastet und allein gelassen. Verbände sehen darin ein deutliches Signal an Politik und Gesundheitswesen. Der Appell macht ein oft übersehenes Problem sichtbar.

Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 03.02.2026 um 03:04

« 1 ... 20 21 22 23 24 ... 2549 »

Will auch eine kostenlose Newsseite haben :-)