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3.5.2026 - Neuer 3-Euro-Zoll ab Juli: Das Ende des Billig-Shoppings bei Temu, Shein und Co.?

Ab dem 1. Juli 2026 führt die AEAT eine neue 3-Euro-Zollgebühr für Online-Käufe außerhalb der EU ein. Erfahren Sie, warum die Kanaren betroffen sind und wie sich die Kosten für Temu- und Shein-Bestellungen ändern...-

Wie die Kaneren betroffen sind:

Kanaren – Die Ära des völlig unbeschwerten Online-Shoppings aus Fernost steht vor einem massiven Umbruch. Wer regelmäßig bei Plattformen wie Temu, Shein oder AliExpress bestellt, muss sich ab diesem Sommer auf deutliche Mehrkosten einstellen. Die spanische Steuerbehörde (Agencia Tributaria – AEAT) hat in dieser Woche die Katze aus dem Sack gelassen und die Details zur Einführung einer neuen Zollgebühr veröffentlicht. Ab dem 1. Juli wird pro importiertem Produkt eine Pauschale von 3 Euro fällig. Besonders für die Bewohner der Kanarischen Inseln bringt diese Nachricht bittere Klarheit, denn bisherige Hoffnungen auf eine Sonderregelung wurden endgültig zerschlagen.

Klarheit für den Archipel: Warum die Kanaren keine Ausnahme sind

Lange Zeit herrschte eine juristische Hängepartie, die für viel Verwirrung unter den Verbrauchern auf den Glücklichen Inseln sorgte. Die ursprüngliche Formulierung der EU-Verordnung ließ Spielraum für Interpretationen. Es hieß, der Zoll gelte für Sendungen, die von der Mehrwertsteuer (IVA) befreit sind. Da die Kanarischen Inseln jedoch nicht zum Anwendungsgebiet der spanischen Mehrwertsteuer gehören, sondern ihr eigenes Steuersystem (IGIC) pflegen, argumentierten Experten, dass die Inseln gar nicht betroffen sein könnten.

Die kanarische Finanzministerin Matilde Asián hatte in den vergangenen Monaten immer wieder betont, dass im Steuerrecht ein feiner Unterschied zwischen „nicht unterliegen“ und „befreit sein“ besteht. Doch die AEAT hat diesen Wortklaubereien nun ein Ende gesetzt. In der aktuellen Mitteilung wird unmissverständlich klargestellt: „Diese Maßnahmen gelten gleichermaßen für Käufe von Verbrauchern auf den Kanarischen Inseln.“ Der Grund ist simpel: Der Archipel ist Teil des offiziellen Zollgebiets der Europäischen Union, und damit greifen die neuen Schutzmechanismen des Binnenmarktes auch hier mit voller Härte.

Die Kostenfalle: Wie die 3-Euro-Gebühr berechnet wird

Die neue Gebühr ist tückischer, als es auf den ersten Blick scheint. Es handelt sich nicht um eine Pauschale pro Paket, sondern die Abrechnung erfolgt nach der sogenannten Zolltarifnummer (Taric-Code). Das bedeutet: Wer bunt gemischt bestellt, zahlt mehrfach.

Ein praktisches Rechenbeispiel zur Veranschaulichung:
Stellen Sie sich vor, Sie bestellen ein Paket bei einem asiatischen Anbieter mit folgendem Inhalt:

3 T-Shirts (fallen unter eine gemeinsame Zolltarifnummer)
1 Ladegerät für das Smartphone (andere Zolltarifnummer)
1 Set Küchenmesser (wieder eine andere Nummer)

In diesem Fall werden 9 Euro an Zollgebühren fällig (3 x 3 Euro). Da die T-Shirts zur selben Kategorie gehören, werden sie als ein Posten gewertet. Das Ladegerät und die Messer sind jedoch technisch unterschiedliche Produkte und lösen jeweils die volle Gebühr aus. Bei Artikeln, die oft nur 2 oder 4 Euro kosten, verdoppelt sich der Preis somit fast durch den Zoll.

H7 und H1: Die neue Bürokratie hinter der Zustellung

Mit dem 1. Juli ändern sich auch die technischen Abläufe der Einfuhr. Die AEAT führt zwei primäre Anmeldeformate ein, die das bisherige System ersetzen:

- Die H7-Zollanmeldung: Diese vereinfachte Anmeldung ist für Einkäufe mit einem Warenwert von unter 150 Euro gedacht. Sie soll den Prozess beschleunigen, dient aber gleichzeitig der exakten Erfassung der 3-Euro-Pauschale.
- Die H1-Zollanmeldung: Diese vollständige Anmeldung wird fällig, wenn der Warenwert über 150 Euro liegt oder wenn es sich um Produkte handelt, die speziellen Beschränkungen oder der kanarischen AIEM-Steuer (Schutzsteuer für lokale Produktion) unterliegen.

Der strategische Hintergrund: Kampfansage an asiatische Plattformen

Warum führt Europa diesen Zoll überhaupt ein? Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Maßnahme vor allem gegen die „Flut“ billiger Produkte aus China gerichtet ist. Plattformen wie Temu und Shein haben den europäischen Markt in Rekordzeit überrollt. Der spanische Einzelhandel und Verbraucherorganisationen beklagen seit Langem einen unlauteren Wettbewerb.

Die Vorwürfe gegen die asiatischen Giganten wiegen schwer. Es geht nicht nur um den Preis, sondern um die Einhaltung europäischer Standards. Während ein lokaler Händler in Santa Cruz oder Las Palmas sicherstellen muss, dass seine Waren chemisch unbedenklich sind (REACH-Verordnung) und faire Löhne gezahlt werden, entziehen sich die Direktversender aus Drittländern oft diesen Kontrollen. Zudem werden die Arbeitsbedingungen und Umweltstandards in den Produktionsländern oft als weit unter europäischem Niveau kritisiert.

Asodiscan begrüßt die Entscheidung: Ende der „Steueroase“ für Online-Riesen?

In der kanarischen Wirtschaft regt sich Zustimmung. Alfredo Medina, Generalsekretär des Verbandes der großen Vertriebsunternehmen der Kanarischen Inseln (Asodiscan), nannte die Klarstellung der AEAT einen „notwendigen Schritt“. Er betonte, dass die EU damit endlich für gleiche lange Spieße sorge. Medina sieht die lokale Regierung nun in der Pflicht, auch die letzten Steuervorteile für den Online-Handel zu kappen.

Sein Ziel ist die Abschaffung der seit 2016 bestehenden Steuerbefreiung für Einkäufe bis 150 Euro. Bisher müssen Kanaren-Residenten für Waren unter diesem Wert keine kanarische Mehrwertsteuer (IGIC) zahlen. Medina argumentiert, dass die Kanarischen Inseln nicht länger das einzige Gebiet in der EU sein dürften, in dem für solche Käufe keine Steuern gezahlt werden, während der stationäre Handel vor Ort bei jedem Verkauf besteuert wird.

Wackelt die 150-Euro-Freigrenze der IGIC?

Die Diskussion um die IGIC-Befreiung ist ein heißes Eisen. Finanzministerin Matilde Asián hat bereits angedeutet, dass die Einführung des 3-Euro-Zolls die gesamte bisherige Regelung infrage stellt. Da der Importeur nun sowieso ein Dokument (H7 oder H1) ausfüllen muss, um die Zollgebühr zu entrichten, entfällt das Hauptargument für die Steuerbefreiung: die Vermeidung von Bürokratie.

Sollte die Befreiung fallen, müssten Käufer zusätzlich zu den 3 Euro Zoll auch noch die 7 % IGIC auf den Warenwert zahlen. Für den Verbraucher bedeutet das eine doppelte finanzielle Belastung, die das Online-Shoppen deutlich unattraktiver macht.

Die Angst vor der Rückkehr der Speditionsgebühren

Ein Punkt bereitet den Bewohnern der Inseln jedoch besondere Sorgen: Die Bearbeitungsgebühren der Paketdienste. Viele erinnern sich noch an die Zeit vor 2016, als Speditionen für die Abwicklung des sogenannten DUA-Dokuments Gebühren von 20 bis 30 Euro verlangten – oft für ein Paket, das nur 10 Euro wert war.

Es besteht die berechtigte Angst, dass private Zustelldienste die neue Pflicht zur Zollanmeldung nutzen könnten, um ihre Servicepauschalen wieder drastisch zu erhöhen. Verbraucherschützer warnen, dass dies den Online-Handel auf den Kanaren völlig lahmlegen könnte, wenn die Nebenkosten den Warenwert um ein Vielfaches übersteigen.

Zusammenfassung: Worauf Sie sich ab Juli einstellen müssen

Die Änderungen sind gravierend und erfordern ein Umdenken beim Einkauf im Internet. Hier sind die wichtigsten Fakten für alle Kanaren-Residenten:

- Stichtag 1. Juli: Es zählt der Tag, an dem das Paket beim Zoll eintrifft, nicht der Tag der Bestellung.
- 3 Euro pro Kategorie: Bestellen Sie nach Möglichkeit Artikel der gleichen Warengruppe zusammen, um Gebühren zu sparen.
- Zusatzkosten einplanen: Rechnen Sie bei jedem Billig-Artikel aus Fernost pauschal 3 Euro hinzu und prüfen Sie, ob der Kauf lokal nicht günstiger wäre.
- Bürokratie: Stellen Sie sicher, dass Ihre Daten (NIE/NIF) beim Versender korrekt hinterlegt sind, um Verzögerungen bei der H7-Anmeldung zu vermeiden.

Letztlich ist die neue Regelung ein deutliches Signal für mehr lokalen Konsum und gegen die massenhafte Einfuhr von Billigstwaren. Für die Verbraucher bedeutet es jedoch erst einmal: Das Schnäppchen-Paradies wird deutlich teurer. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 03.05.2026 um 17:50

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3.5.2026 - Post schließt in Las Palmas 3 Niederlassungen – das löst breiten Unmut aus!

Die spanische Post hat in Las Palmas de Gran Canaria 3 Filialen geschlossen. Sowohl Gewerkschaften als auch Anwohner kritisieren dies...-

Arenales, Hoya la Plata und El Cebedal nun zu.

Las Palmas – Die spanische Post (Correos) hat zum 1. Mai 2026 in der Hauptstadt von Gran Canaria gleich drei Filialen geschlossen. Das sorgt sowohl bei Gewerkschaften als auch bei Anwohnern der betroffenen Gebiete für Unmut. Betroffen sind die Postfilialen in Arenales, Hoya la Plata und El Cebedal.

Die Anwohner der betroffenen Gebiete kritisieren den Mangel an Informationen und stellen die Schließung der Postfilialen in diesen recht dicht besiedelten Gebieten infrage. Besonders problematisch ist es, dass in den genannten Gebieten viele ältere Menschen leben, die auf die Post angewiesen sind.

Gewerkschaften mobilisieren
Die Gewerkschaften hingegen kritisieren die Entscheidung der Post, weil diese lediglich die gesetzliche Mindestfrist gewahrt habe, um die Mitarbeiter über diesen Schritt zu informieren. Man habe entsprechende politische Gruppen kontaktiert, um noch etwas gegen diese Entscheidung unternehmen zu können.

Arbeitsrechtlich ist dieses Thema auch von Relevanz, da einige Angestellte von Correos in andere Filialen zwangsversetzt werden müssen. Zudem wird damit ein altes Thema wieder entfacht. In der Hauptstadt sind fast alle Postfilialen nur bis zur Mittagszeit geöffnet.

Correos hingegen lassen die Kritiken kalt. Man verweist auf die Umstrukturierung des Filialnetzes, um den Bedingungen des Dienstleistungsplans zu entsprechen. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 03.05.2026 um 17:42

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3.5.2026 - Maspalomas im Wandel: 6-Millionen-Euro-Projekt revitalisiert die legendäre Palmenoase

Gran Canaria investiert massiv in den Naturschutz und Tourismus. Erfahren Sie alles über die dreiphasige Sanierung der Oase von Maspalomas, neue Besucherzentren und die Zukunft der Dünen...-

Erfahren Sie alles über die dreiphasige Sanierung der Oase von Maspalomas.

Maspalomas – Die Gemeinde San Bartolomé de Tirajana im Süden Gran Canarias steht vor einer ihrer bedeutendsten landschaftlichen Transformationen der letzten Jahrzehnte. In einer gemeinsamen Pressekonferenz gaben Antonio Morales, Präsident des Inselrats von Gran Canaria, und Marco Aurelio Pérez, Bürgermeister von San Bartolomé de Tirajana, den Startschuss für ein ehrgeiziges Projekt: Die umfassende Sanierung und ökologische Aufwertung der Palmenoase von Maspalomas.

Mit einem Investitionsvolumen von über sechs Millionen Euro zielt die Maßnahme darauf ab, das fragile Gleichgewicht zwischen Naturschutz und erstklassigem Tourismus neu zu definieren. Es geht nicht nur um einfache Verschönerungen, sondern um den Erhalt eines Erbes, das für die Identität der Insel von unschätzbarem Wert ist.

Ein strategisches Projekt für die „Lunge“ des Südens

Die Oase von Maspalomas ist weit mehr als nur eine Ansammlung von Palmen. Sie ist das Herzstück eines komplexen Ökosystems, in dem die berühmten Dünen, die Lagune (La Charca) und der Palmenhain (El Palmeral) eine untrennbare Einheit bilden. Antonio Morales betonte während der Präsentation, dass die Investition von exakt 6.061.443 Euro darauf abzielt, „die einzigartigen und exklusiven Werte der Oase hervorzuheben“.

Das Projekt wird von der staatlichen Firma Tragsa durchgeführt, die für ihre Expertise in Umwelt- und Infrastrukturprojekten bekannt ist. Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, der ökologische Nachhaltigkeit mit hoher Aufenthaltsqualität für Einheimische und Touristen verbindet.

„Wir wollen einen Ort schaffen, der weltweit einzigartig ist und zu den herausragendsten Enklaven der Kanarischen Inseln zählt“, so Morales.

Die drei Phasen der Transformation: Ein detaillierter Blick

Um die Beeinträchtigungen für Besucher so gering wie möglich zu halten und eine strukturierte Umsetzung zu gewährleisten, wurde das Projekt in drei klare Phasen unterteilt:

Phase A: Das Tor zur Oase

Die erste Phase konzentriert sich auf die Infrastruktur und den Empfang. Hier entstehen der Haupteingang, moderne Sicherheitsbereiche sowie Verwaltungsbüros und öffentliche Sanitäranlagen. Es ist der Grundstein für ein geordnetes Besuchermanagement, das den Schutz des Geländes sicherstellt.

Phase B: Die „Bio-Gesunde Route“ und der Blick auf die Dünen

Dieser Abschnitt ist das Herzstück der touristischen Aufwertung. Auf einer Fläche von über 1.500 Quadratmetern entstehen die Laguna de Flores, ein interaktiver Brunnen und der lang ersehnte Mirador de Las Dunas (Aussichtspunkt der Dünen).

Besonders innovativ ist die Integration der Prinzipien von Sebastian Kneipp. Die „Bio-Gesunde Route“ umfasst fünf Zonen, die Körper und Geist harmonisieren sollen:

- Balance & Natur: Orte der Ruhe inmitten einheimischer Flora.
- Wasser & Aktivität: Ein interaktiver Bereich zur körperlichen Betätigung.
- Ernährung & Achtsamkeit: Informationspunkte zur nachhaltigen Lebensweise.

Phase C: Erlebnisraum für die nächste Generation

Die finale Phase widmet sich den jüngsten Besuchern. Ein über 300 Quadratmeter großer Kinderspielbereich wird mit umweltfreundlichen Materialien errichtet. Hier soll spielerisch das Bewusstsein für die Natur vermittelt werden, eingebettet in die schützende Kulisse des Palmenhains.

Das „Haus des Malers“: Vom Rechtsstreit zum Besucherzentrum

Bürgermeister Marco Aurelio Pérez lieferte wichtige Details zur Erweiterung des Geländes. Ein zentraler Punkt ist die Rückgewinnung des sogenannten „Malerhauses“ (Casa des Pintors). Nach einem langen Rechtsstreit hat die Gemeinde bereits 3,5 Millionen Euro investiert, um dieses strategisch günstig gelegene Grundstück inmitten der Oase zurückzuerwerben.

Geplant ist, dieses historische Gebäude in das zukünftige Besucherzentrum der Dünen umzuwandeln. Es soll als zentraler Informationsknotenpunkt dienen, an dem Besucher die Geschichte der Entstehung der Dünen und die Bedeutung des Naturschutzes erfahren können. Pérez betonte, dass man derzeit an der Integration weiterer privater Grundstücke arbeite, um die Oase langfristig auf eine Gesamtfläche von über 90.000 Quadratmetern zu vergrößern.

Nachhaltigkeit und Innovation: Solarparks und Lichtkonzepte

Ein modernes Projekt im Jahr 2024 kommt nicht ohne technologische Innovationen aus. Auf den Dächern der Eingangsmodule wird ein kleiner Solarpark installiert, um die Energieeffizienz des Parks zu steigern. Zudem wird ein spezielles Beleuchtungskonzept mit vier verschiedenen Modi implementiert, das die Tierwelt nachts schont, aber gleichzeitig Sicherheit und ästhetische Akzente bietet.

Die Flora und Fauna stehen dabei stets im Mittelpunkt. Der neue Aussichtspunkt bietet ideale Bedingungen zur Beobachtung der einheimischen Vögel und der einzigartigen Reptilienfauna Gran Canarias, wie etwa der Rieseneidechse (Gallotia stehlini).

Ein breiteres Netzwerk: Weitere Investitionen im Süden

Das Projekt in der Oase ist Teil einer gigantischen Investitionswelle für San Bartolomé de Tirajana. Tourismusrat Carlos Álamo hob hervor, dass seit 2020 rund 17 Millionen Euro in die Erneuerung der touristischen Infrastruktur geflossen sind. Weitere Großprojekte stehen bereits in den Startlöchern:

1. Neugestaltung des Leuchtturms (Faro de Maspalomas): Drei Millionen Euro für die Umgebung des Wahrzeichens.
2. Sanierung des Maspalomas-Stadions: Vier Millionen Euro für Sport und Freizeit.
3. Städtischer Markt: Ein Budget von fast 8 Millionen Euro für eine moderne Markthalle.
4. Dünen-Zugänge: Fast eine Million Euro für verbesserte Wege zu den Stränden.

Fazit: Ein Meilenstein für den ökologischen Tourismus

Die umfassende Umgestaltung der Palmenoase von Maspalomas markiert einen Wendepunkt. Weg vom Massentourismus der 80er Jahre, hin zu einem qualitativen, bewussten und ökologisch nachhaltigen Erlebnistraum. Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Inselrat und der Gemeinde zeigt, dass der Erhalt der natürlichen Schönheit Gran Canarias oberste Priorität hat.

Für Urlauber bedeutet dies in naher Zukunft ein deutlich aufgewertetes Erlebnis. Für die Insel bedeutet es die Sicherung ihres wertvollsten Gutes: Einer einzigartigen Landschaft, die es so kein zweites Mal auf der Welt gibt.

Bleiben Sie informiert über den Fortschritt der Bauarbeiten und weitere News aus Gran Canaria auf unserem Portal. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 03.05.2026 um 17:35

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3.5.2026 - Energiewende im Paradies: Wie Maspalomas mit massiven Photovoltaik-Projekten die Stromrechnung der Bürger senkt

Gran Canaria setzt auf die Sonne! Erfahren Sie alles über die neue Photovoltaikanlage im CC Nilo, die Energiegemeinschaft Playa del Inglés und wie Anwohner 50% Stromkosten sparen..-

Neue Photovoltaikanlage im CC Nilo ist am Netz.

Maspalomas – Gran Canaria macht einen gigantischen Schritt in Richtung Energieunabhängigkeit. Im Herzen des touristischen Zentrums, in Maspalomas und Playa del Inglés, entstehen derzeit wegweisende Photovoltaik-Projekte. Das Ziel: Saubere Energie, niedrigere Kosten für die Anwohner und ein grünerer Tourismus. Wir werfen einen detaillierten Blick auf die neuesten Entwicklungen rund um das Einkaufszentrum Nilo und die Avenida de Granada.

Solaranlagen auf Gran Canaria unter blauem Himmel
Die Sonne Gran Canarias wird nun zur wichtigsten Energiequelle für die lokale Gemeinschaft.

Meilenstein im CC Nilo: Ein Kraftwerk für die Gemeinschaft

Die Bauarbeiten sind offiziell abgeschlossen: Auf dem Dach des bekannten Einkaufszentrums „Nilo“ in Playa del Inglés prangt nun eine der modernsten Photovoltaikanlagen der Region. Mit einer beeindruckenden Spitzenleistung von 276,48 kWp ist diese Anlage weit mehr als nur eine einfache Installation zur Eigenversorgung. Sie bildet das Herzstück der neu gegründeten Energiegemeinschaft Playa del Inglés.

Raúl García Brink, der Minister für Umwelt, Klima, Energie und Wissen des Inselrats von Gran Canaria, betonte bei seinem jüngsten Besuch die Bedeutung dieses Projekts. Es gehe nicht nur darum, technische Infrastruktur zu schaffen, sondern die Bürger aktiv an der Energiewende teilhaben zu lassen. Die Anlage im CC Nilo besteht aus insgesamt 432 Hochleistungsmodulen mit einer Leistung von jeweils 640 Wp. Sechs hocheffiziente Wechselrichter sorgen dafür, dass die gewonnene Sonnenenergie optimal genutzt werden kann.

Technische Daten und Ertragserwartung

- Nennleistung: 275 kW
- Spitzenleistung (Peak): 276,48 kWp
- Anzahl der Module: 432 Stück à 640 Wp
- Geschätzte Jahresproduktion: 549.208 kWh

Diese Zahlen sind mehr als nur Statistik. Mit einer Jahresproduktion von über einer halben Million Kilowattstunden können rechnerisch etwa 158 Durchschnittshaushalte komplett mit sauberem Strom versorgt werden. Dies entspricht einer jährlichen CO2-Einsparung von über 314 Tonnen – ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz auf der Kanareninsel.

Was ist eine Energiegemeinschaft? Der 5-Kilometer-Radius erklärt

Das Besondere an dem Projekt im CC Nilo ist die Einbindung in die „Comunidad Energética“ (Energiegemeinschaft). In Spanien ermöglicht ein Gesetz, dass Strom, der an einem Punkt erzeugt wird, von Teilnehmern im Umkreis von bis zu fünf Kilometern verbraucht werden kann.

Das bedeutet: Nicht nur das Einkaufszentrum selbst profitiert von der Sonne, sondern auch Privathaushalte und kleine Unternehmen in der direkten Nachbarschaft von Playa del Inglés. García Brink rief die Bürger ausdrücklich dazu auf, sich dieser Initiative anzuschließen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Teilnehmer beziehen saubere Energie zu einem Preis, der deutlich unter den marktüblichen Tarifen der großen Energieversorger liegt.

Vorteile für Teilnehmer auf einen Blick:

- Ersparnis: Senkung der Energiekosten um 20 bis 50 Prozent.
- Unabhängigkeit: Weniger Abhängigkeit von schwankenden - Strompreisen auf dem Weltmarkt.
- Nachhaltigkeit: Direkter Beitrag zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks der Insel.

Solar-Boom an der Avenida de Granada: Laden mit Sonnenkraft

Während das Projekt im CC Nilo bereits fertiggestellt ist, laufen die Arbeiten an der Avenida de Granada auf Hochtouren. Hier entsteht eine Photovoltaikanlage, die speziell auf die Anforderungen der modernen Elektromobilität zugeschnitten ist. Das Projekt ist Teil des umfassenden Nachhaltigkeitsplans für den Tourismus in Maspalomas.

Die Anlage an der Avenida de Granada wird eine Spitzenleistung von 105,78 kWp erreichen, generiert durch 172 Module. Mit einer erwarteten Jahresproduktion von 241.515 kWh können hier weitere 69 Haushalte versorgt werden. Doch der Fokus liegt hier auf der Straße: Die Installation umfasst moderne Ladestationen für Elektrofahrzeuge.

Infrastruktur für E-Autos

Um die Mobilitätswende auf Gran Canaria voranzutreiben, werden an diesem Standort folgende Lademöglichkeiten geschaffen:

- Eine Ladestation mit 22 kW Leistung.
- Drei Einheiten mit jeweils 14 kW Leistung.
- Insgesamt sechs Anschlüsse mit jeweils 7 kW Leistung.

Dies ist ein klares Signal an Touristen und Einheimische: Maspalomas bereitet sich auf eine Zukunft ohne fossile Brennstoffe vor. Die erzeugte Energie der Anlage reicht theoretisch aus, um eine Fahrstrecke von fast 1,8 Millionen Kilometern mit Elektroautos zurückzulegen.

„Impulsa Maspalomas“: Ein strategisches Gesamtkonzept

Hinter den einzelnen Baumaßnahmen steckt ein großer Plan namens „Impulsa Maspalomas“. Finanziert wird dieser durch den europäischen Fonds „Next Generation EU“ im Rahmen des spanischen Wiederaufbau- und Resilienzplans. Insgesamt fließen rund 1,5 Millionen Euro in diese regionalen Energieprojekte.

Das Ziel ist ehrgeizig: In der gesamten Region sollen Photovoltaikanlagen auf insgesamt neun öffentlichen Gebäuden installiert werden. Mit einer geplanten Gesamtleistung von 1,6 MWp und einer jährlichen Erzeugung von 2.790 MWh sollen künftig rund 700 Haushalte versorgt werden. Jährlich werden so über 1.615 Tonnen CO2 vermieden – ein massiver Gewinn für die Umwelt.

Warum Gran Canaria zum „Solar-Hub“ wird

Die geografische Lage Gran Canarias bietet ideale Voraussetzungen für die Photovoltaik. Mit über 300 Sonnentagen im Jahr ist die Insel prädestiniert für die Nutzung solarer Energie. Projekte wie im CC Nilo oder an der Avenida de Granada zeigen, dass dezentrale Energieerzeugung – also dort, wo der Strom auch verbraucht wird – der richtige Weg ist.

Anstatt auf große, weit entfernte Kraftwerke zu setzen, nutzt man die vorhandenen Dachflächen in den Siedlungs- und Tourismusgebieten. Dies minimiert Übertragungsverluste im Stromnetz und schont die wertvollen Landschaftsflächen der Insel. Maspalomas und Playa del Inglés positionieren sich so als Vorbilder für nachhaltigen Tourismus weltweit.

Der ökologische Vergleich: Bäume statt Abgase

Um die Auswirkungen der neuen Anlagen greifbarer zu machen, ziehen Experten gerne den Vergleich zur Aufforstung heran. Allein die Anlage im Einkaufszentrum Nilo hat eine Umweltwirkung, die der Pflanzung von etwa 1.885 Bäumen entspricht. Rechnet man die Anlage an der Avenida de Granada hinzu (829 Bäume), entsteht ein virtueller Wald, der die Luftqualität verbessert und das Klima schützt, ohne dass dafür Platz am Boden benötigt wird.

Wie können Bürger und Unternehmen profitieren?

Der Inselrat von Gran Canaria (Cabildo de Gran Canaria) hat den Prozess der Teilnahme stark vereinfacht. Interessierte Anwohner und lokale Unternehmer, die sich im Umkreis der Anlagen befinden, können Teil der Energiegemeinschaft werden.

Dies geschieht unkompliziert über die offizielle Plattform der Energiegemeinschaften. Dort finden sich Informationen zur Anmeldung, zu den genauen Kosteneinsparungen und zu den technischen Voraussetzungen.

Hier können Sie sich informieren:
Website: www.comunidadesenergeticasdegrancanaria.com

Fazit: Ein grünes Versprechen für die Zukunft

Die Entwicklungen in Maspalomas sind ein starkes Signal. Sie beweisen, dass Umweltschutz und wirtschaftliche Vorteile Hand in Hand gehen können. Während die Touristen die Sonne am Strand genießen, sorgt dieselbe Sonne auf den Dächern der Stadt dafür, dass die Lichter brennen – sauberer und günstiger als je zuvor.

Mit Projekten wie „Impulsa Maspalomas“ setzt Gran Canaria ein Zeichen gegen den Klimawandel und für eine nachhaltige Zukunft des Tourismus. Es ist ein Modell, das Schule machen sollte – nicht nur auf den Kanaren, sondern überall dort, wo die Sonne ein unerschöpfliches Potenzial bietet. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 03.05.2026 um 17:12

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2.5.2026 - Gran Canaria erstrahlt in sattem Grün: Rekord-Frühling und steigende Temperaturen auf den Kanaren

Nach den Regenfällen im Winter verwandelt sich Gran Canaria in ein Naturparadies. Erfahren Sie alles über die aktuelle Wettervorhersage der AEMET, steigende Temperaturen und das Wander-Highlight des Jahres..-

Im Beitrag viele Bilder der Frühlingspracht in den Bergen!

Frühlings-Erwachen auf Gran Canaria: Warum die Insel jetzt so grün ist wie nie zuvor

Der Mai auf Gran Canaria hat in diesem Jahr eine ganz besondere Magie. Wer in diesen Tagen den Blick über das Landesinnere schweifen lässt, traut seinen Augen kaum: Wo in den vergangenen Jahren um diese Zeit oft schon staubiges Braun und vertrocknete Gräser dominierten, explodiert die Natur förmlich in einem intensiven Grün. Die ungewöhnlich ergiebigen Regenfälle des vergangenen Winters haben die Insel in einen Zustand versetzt, der selbst Langzeiturlauber und Einheimische staunen lässt.

Es ist ein seltenes Naturschauspiel, das Gran Canaria derzeit bietet. Die Schluchten (Barrancos) und Berghänge leuchten in einer Farbenpracht, die eher an die saftigen Wiesen Mitteleuropas erinnert als an ein subtropisches Archipel vor der Küste Afrikas. Doch während die Natur von der Feuchtigkeit zehrt, kündigt sich nun die nächste Phase des Frühlings an: Der Sommer klopft leise an die Tür.

Ein Meer aus Blau und Grün: Die Stauseen erholen sich

Besonders beeindruckend zeigt sich der Wandel an den Wasserreservoirs der Insel. Wo monatelang Schlamm und rissige Erde das Bild der Stauseen prägten, spiegelt sich nun wieder das tiefe Blau des Himmels im Wasser. Die Teiche und Tümpel im Hochland sind gut gefüllt – ein Segen für die Landwirtschaft und ein optisches Highlight für jeden Wanderer.

Nachdem dichte Wolkenfelder über Monate hinweg das Bild bestimmten, zieht nun endlich Beständigkeit ein. Die Wolkendecke lockert auf, und die Sonne gewinnt die Oberhand zurück. Laut der staatlichen Wetterbehörde AEMET ist dieser Trend kein kurzes Zwischenspiel, sondern der Beginn einer stabilen Wetterphase.

Die Vorhersage: Ein strahlendes Wochenende steht bevor

Für alle Sonnenanbeter und Outdoor-Enthusiasten sind die Nachrichten der Meteorologen vielversprechend. Bereits für den kommenden Samstag prognostiziert die AEMET einen überwiegend klaren Himmel über dem gesamten Archipel. Doch das ist erst der Anfang:

- Samstag: Viel Sonnenschein und nur vereinzelte Wolken am Nachmittag.
- Sonntag: Ein spürbarer Temperaturanstieg, besonders im Landesinneren und in der Westprovinz.
- Montag & Dienstag: Die Temperaturen klettern weiter, begleitet von einem leicht bewölkten, aber freundlichen Himmel.

Die gefühlte Temperatur wird in der ersten Hälfte der kommenden Woche in weiten Teilen der Insel die 20-Grad-Marke deutlich überschreiten. Damit verfestigt sich der Eindruck, dass der milde Winter endgültig dem warmen kanarischen Frühling gewichen ist.

Temperatur-Check: Wo es auf Gran Canaria am wärmsten ist

Bereits am vergangenen Freitag zeigten die Thermometer, in welche Richtung die Reise geht. Den Spitzenwert der Insel sicherte sich Tasarte in der Gemeinde La Aldea de San Nicolás. Hier kletterte das Quecksilber um 14:00 Uhr auf beachtliche 25,5 Grad Celsius. Wer es etwas gemäßigter, aber dennoch warm suchte, wurde im Süden fündig.

In El Matorral (San Bartolomé de Tirajana) wurden 23,9 Grad gemessen, während das beliebte Tourismuszentrum Maspalomas mit soliden 23,2 Grad glänzte. Auch im Norden und Westen der Insel ist der Frühling angekommen: Arucas und Puerto de Mogán meldeten ebenfalls 23,2 Grad, gefolgt von Agaete mit 22,7 Grad und Tafira mit 21,3 Grad.

Wärme auch in den Bergregionen

Besonders erfreulich ist die Entwicklung für die Bewohner der höher gelegenen Orte wie Tejeda und Teror. Nachdem es dort in den ersten Monaten des Jahres oft empfindlich kalt war, wurde nun auch hier die 20-Grad-Marke geknackt. Auch wenn die 21 Grad in den Ortszentren noch nicht ganz erreicht wurden, herrscht in Valleseco (ca. 20 Grad) und San Mateo (17,5 Grad) mittlerweile ein angenehmes Klima für aktive Erholung.

Lifestyle-Wechsel: Sommergarderobe und Strandlust

Der Wetterumschwung hat unmittelbare Auswirkungen auf den Alltag der Inselbewohner. Die dicken Strickjacken und Regenmäntel, die in diesem Jahr ungewöhnlich oft zum Einsatz kamen, wandern nun endgültig in die hinteren Ecken der Kleiderschränke. Stattdessen dominieren wieder leichte Stoffe, T-Shirts und Flip-Flops das Straßenbild.

Die Lust auf einen Strandbesuch steigt merklich. Die Kombination aus der frischen, grünen Natur im Hinterland und dem glitzernden Atlantik macht Gran Canaria momentan zu einem der attraktivsten Reiseziele in Europa. Wer die Insel in diesem speziellen „grünen Gewand“ erleben möchte, sollte die kommenden Tage nutzen, bevor die zunehmende Hitze des Sommers die Landschaft wieder in ihr gewohntes Goldgelb hüllt.

Tipp für Urlauber: Nutzen Sie das kommende Wochenende für eine Fahrt in die Berge. Die Sicht ist klar, die Temperaturen sind mild und die Fotomotive dank der blühenden Natur einmalig.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Gran Canaria zeigt sich aktuell von seiner besten Seite. Die Mischung aus ökologischer Erholung durch den Regen und dem nun einsetzenden Sonnenschein sorgt für eine perfekte Balance. Bleiben Sie dran für weitere Wetter-Updates und die besten Ausflugstipps für den kanarischen Frühling! – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 03.05.2026 um 03:50

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2.5.2026 - Schlangen-Plage auf Gran Canaria: Warum die Fangzahlen 2026 überraschend sinken

Die Zahl der gefangenen Kalifornischen Königsnattern auf Gran Canaria ist auf einem Rekordtief. Erfahren Sie, warum das Wetter die invasive Art schützt und wie der Inselrat jetzt aufrüstet..-

Das Wetter spiel eine wichtige Rolle.

Gran Canaria – Es klingt zunächst wie eine Erfolgsmeldung für den Naturschutz auf der Insel: In den ersten vier Monaten des Jahres 2026 wurden auf Gran Canaria so wenige Kalifornische Königsnattern gefangen wie seit Beginn des Jahrzehnts nicht mehr. Doch Experten mahnen zur Vorsicht. Der Rückgang der Zahlen bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Population der invasiven Schlangen schrumpft. Vielmehr spielt ein ganz anderer Faktor den Tieren in die Karten: das Wetter.

Die nackten Zahlen: Ein Jahrzehnt-Tief bei den Fängen

Werfen wir einen Blick auf die aktuelle Statistik, die vom Inselrat (Cabildo de Gran Canaria) und dem öffentlichen Unternehmen Gesplan veröffentlicht wurde. Von Mitte Januar bis Ende April 2026 wurden insgesamt 607 Schlangen aus der Natur entfernt. Im Vergleich zu den Vorjahren ist dies ein massiver Einbruch:

2025: 1.205 gefangene Exemplare (fast doppelt so viele wie heute).
2020 & 2021: Über 1.000 Fänge (1.038 bzw. 1.013).
2024: 634 Fänge (das einzige Jahr mit einer ähnlich niedrigen Quote).

Trotz dieser niedrigen Zahlen geben die Biologen keine Entwarnung. Es handelt sich nicht um einen Sieg über die invasive Art, sondern um eine wetterbedingte Verzögerung der Schlangenaktivität.

Warum das Wetter die Schlangen „unsichtbar“ macht

Die Erklärung für die niedrigen Fangquoten liegt in der Biologie der Tiere. Schlangen sind wechselwarme Lebewesen. Das bedeutet, ihre Körpertemperatur und damit ihr Aktivitätslevel hängen direkt von der Umgebungstemperatur ab. Das Jahr 2026 startete ungewöhnlich kühl, insbesondere der März war von untypisch niedrigen Temperaturen geprägt.

Dies führte dazu, dass die Kalifornische Königsnatter (Lampropeltis californiae) deutlich länger in ihren unterirdischen Verstecken blieb, als es normalerweise der Fall ist. Im März 2026 wurden lediglich 65 Schlangen gefangen. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es im gleichen Monat 382 Exemplare. Selbst im bisher „schlechtesten“ März des Jahrzehnts (2024) wurden immerhin noch 106 Tiere aus dem Verkehr gezogen.

„Die Schlangen sind da, sie sind nur noch nicht an der Oberfläche,“ erklären die Verantwortlichen. Sobald die Sonne den Boden ausreichend erwärmt, beginnt die Paarungszeit, und die Tiere werden massenhaft ihre Verstecke verlassen.

Großaufgebot gegen die Invasion: Die Notfallphase hat begonnen

Um auf die bevorstehende Hochphase der Schlangenaktivität vorbereitet zu sein, hat der Inselrat gemeinsam mit Gesplan am 28. März die jährliche Notfallphase eingeleitet. In diesem Zeitraum wird der personelle und logistische Aufwand massiv hochgefahren.

In diesem Jahr wurden 40 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt, um die Teams vor Ort zu verstärken. Damit wächst die gesamte Einsatzgruppe auf 50 Fachkräfte an. Das Team setzt sich aus verschiedenen Spezialisten zusammen:

- Erfahrene Vorarbeiter und Koordinatoren
- Feld-Bediener für die direkte Suche
- Professionelle Hundeführer mit speziell ausgebildeten Spürhunden
- Wissenschaftliche Techniker zur Datenauswertung

Servicezeiten erweitert: Hilfe für Bürger rund um die Uhr

Durch die Aufstockung des Personals konnte auch der Bürgerservice deutlich verbessert werden. Wer eine Schlange sichtet oder sogar selbst ein Tier festsetzt, kann nun auf schnellere Hilfe zählen. Die Einsatzteams sind ab sofort von 7:00 Uhr morgens bis 21:00 Uhr abends im Dienst – und das an sieben Tagen die Woche, inklusive Sonn- und Feiertagen.

Diese Präsenz ist entscheidend, denn die Kalifornische Königsnatter breitet sich auf Gran Canaria immer weiter aus. Ursprünglich als Haustiere eingeführt, haben sie in der Natur der Insel keine natürlichen Feinde und bedrohen massiv die einheimische Tierwelt, insbesondere die geschützte Gran-Canaria-Rieseneidechse.

Ausblick: Was erwartet uns im restlichen Jahr 2026?

Obwohl der Start ins Jahr ruhig war, deutet der April bereits auf eine Trendwende hin. Mit steigenden Temperaturen wurden im April 521 Schlangen gefangen. Das sind bereits mehr als im Vergleichszeitraum 2024 (obwohl es unter den 803 Fängen von 2025 bleibt).

Die Experten sind überzeugt: Wenn das Wetter im Frühling und Sommer stabil warm bleibt, wird 2026 bei den Gesamtfangzahlen zu den Vorjahren aufschließen. Die Strategie des Inselrats ist klar: Durch gezielte Jagden in Gebieten mit hoher Populationsdichte soll der Druck auf die invasive Art so hoch wie möglich gehalten werden.

Was tun, wenn Sie eine Schlange sehen?

Die Mitarbeit der Bevölkerung ist der wichtigste Baustein im Kampf gegen die Schlangenplage. Sollten Sie eine Kalifornische Königsnatter entdecken, bewahren Sie Ruhe. Die Tiere sind für Menschen nicht giftig, können aber beißen, wenn sie sich in die Enge getrieben fühlen.

So verhalten Sie sich richtig:

1. Behalten Sie das Tier im Auge, damit es nicht flüchten kann.
2. Rufen Sie umgehend die Notrufnummer 1-1-2 an oder nutzen Sie die offizielle App „Stop Culebra Real“.
3. Versuchen Sie nach Möglichkeit, das Tier unter einem Eimer oder einem ähnlichen Gefäß festzusetzen, bis das Fachpersonal eintrifft.

Nur durch das schnelle Eingreifen der Fangteams und die Unterstützung der Bürger kann die einzigartige Artenvielfalt Gran Canarias langfristig geschützt werden. Die nächsten Monate werden zeigen, ob die verstärkten Maßnahmen ausreichen, um die Ausbreitung der Königsnatter im Jahr 2026 einzudämmen. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 03.05.2026 um 03:40

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1.5.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Geschäfte bleiben am 1. Mai auf den Kanaren geschlossen
Am Freitag, dem 1. Mai, wird in ganz Spanien der Tag der Arbeit gefeiert. Dieser Feiertag wirkt sich auch auf die Öffnungszeiten der Geschäfte auf den Kanarischen Inseln aus: An diesem Tag dürfen die Läden im gesamten Archipel nicht öffnen.
Jedes Jahr legt die autonome Gemeinschaft zehn Sonn- und Feiertage fest, an denen Geschäfte ausnahmsweise öffnen dürfen. Der Kalender für 2026 wurde im Dezember veröffentlicht und unterscheidet sich je nach Insel. Der 1. Mai gehört jedoch überall zu den Tagen ohne Öffnungserlaubnis.
In Las Palmas de Gran Canaria gibt es fünf Zonen mit besonderen Ladenöffnungszeiten: Zwei gelten das ganze Jahr über, drei weitere nur während der Kreuzfahrtsaison (1. Oktober bis 30. April), etwa in Mesa y López oder rund um das Einkaufszentrum Las Arenas. In Santa Cruz de Tenerife existiert dagegen nur eine touristische Zone mit ganzjähriger Öffnung.

Steuerreform der Kanaren wird weiter geprüft
Die kanarische Finanzministerin Matilde Asián will bei der Reform der steuerlichen Sonderregelungen der Inseln nichts überstürzen. Bevor ein neues Expertengremium zum sogenannten REF eingesetzt wird, soll zunächst eine bilaterale Kommission mit der spanischen Regierung zusammentreten.
Diese Kommission wurde vom kanarischen Regierungschef Fernando Clavijo vorgeschlagen. Ziel ist es unter anderem, den Kanaren mehr Einfluss auf die steuerliche Kontrolle von Förderinstrumenten zu geben – etwa bei der Körperschaftsteuer.
Laut Asián soll erst diese Gesprächsrunde den Rahmen festlegen. Danach könne ein Expertenteam sinnvoll arbeiten. Ein ähnliches Gremium habe es bereits Anfang der 2000er-Jahre gegeben – diesmal gehe es jedoch um deutlich weitergehende Zuständigkeiten.
Verzögert wird das Treffen auch durch den Wechsel im spanischen Finanzministerium: Auf María Jesús Montero folgte kürzlich Arcadi España.
Die Kanaren zeigen sich grundsätzlich gesprächsbereit – ob es am Ende tatsächlich mehr Kompetenzen für die Inseln gibt, ist allerdings noch offen.

Festnahme nach Polizeieinsatz an Las Canteras
Die kanarische Polizei hat am Strandboulevard von Las Canteras in Las Palmas de Gran Canaria eine Frau festgenommen, gegen die bereits ein gerichtlicher Haftbefehl vorlag.
Der Einsatz begann nach einem Notruf bei der Notrufzentrale (CECOES 1-1-2), in dem gemeldet wurde, dass eine Person die öffentliche Ordnung störte. Als die Beamten die Frau fanden, gab sie falsche Personalien an und verhielt sich aggressiv. Sie griff sogar die Polizisten an.
Daraufhin wurde sie wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, schweren Widerstands und Sachbeschädigung festgenommen.
Bei weiteren Überprüfungen stellten die Beamten fest, dass bereits eine gerichtliche Anordnung zur Festnahme und Inhaftierung gegen sie bestand. Während des Transports zur Polizeistation beschädigte sie außerdem ein Polizeifahrzeug.

Proteste zum Tag der Arbeit wegen Wohnungsproblemen
Auf den Kanarischen Inseln wird der Tag der Arbeit in diesem Jahr von wachsendem Unmut begleitet. Hintergrund ist die Entscheidung des spanischen Parlaments, des Congreso de los Diputados, eine Verlängerung von Mietverträgen abzulehnen. Viele Beschäftigte fürchten nun steigende Wohnkosten und sogar Wohnungsverlust.
In Las Palmas de Gran Canaria demonstrieren heute zahlreiche Gruppen unter dem Motto „Mehr Lohn, mehr Wohnraum und weniger Militärausgaben“. Auch politische Vertreter wie Ángel Víctor Torres werden erwartet.
Gewerkschaften wie Comisiones Obreras fordern unter anderem Mietpreisdeckel, mehr sozialen Wohnungsbau und die Nutzung leerstehender Wohnungen.
Trotz sinkender Arbeitslosigkeit kritisieren sie zudem die schlechte Qualität vieler neuer Jobs.

Wetterumschwung bringt bald Regen auf die Kanaren
Der Wetterdienst Agencia Estatal de Meteorología meldet: Regen kehrt bald auf die Kanarischen Inseln zurück.
Zunächst bleibt das Wetter am langen Mai-Wochenende noch überwiegend ruhig. Es gibt viel Sonne, nur vereinzelt Wolken und höchstens leichte Schauer im Inselinneren. Die Temperaturen bleiben weitgehend stabil.
Auch am Samstag und Sonntag dominiert freundliches Wetter mit lockeren Wolken und schwachem bis mäßigem Nordostwind.
Doch schon in der kommenden Woche ändert sich die Lage: Eine Regenfront erreicht die Inseln voraussichtlich über La Palma und breitet sich anschließend über den gesamten Archipel aus.

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Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 01.05.2026 um 04:53

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1.5.2026 - Gezeitentabelle Gran Canaria Nord und Süd für Mai 2026

Die Gezeitentabelle für den Monat Mai 2026 für sowohl den Norden als auch den Süden von Gran Canaria finden Sie hier..-

Gran Canaria - Wie üblich seit dem letzten Quartal 2025, kommen hier die Hochwasser- und Niedrigwasser-Uhrzeiten für Maspalomas und Las Palmas de Gran Canaria für den gesamten Monat Mai 2026! Die Gezeitentabelle soll ihnen eine bessere Planungsmöglichkeit an die Hand geben, wenn sie einen Besuch am Strand planen. Beachten Sie IMMER auch die roten Flaggen an den Stränden der Insel, so vermeiden Sie die schwersten Wasserunfälle, wie die Jahresbilanz 2025 belegt.

Wir markieren, die Hochwasser in BLAU und die Niedrigwasser in ROT, damit ist es klarer, denn diese tauschen immer mal wieder die chronologische Reihenfolge!

Die Höhen werden in Metern angegeben und die Referenzhöhe ist der mittlere Meeresspiegel (NN oder MSL). - weiterlesen und zur Tabelle...-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 01.05.2026 um 04:48

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1.5.2026 - Inflation sinkt auf 3,2 %: Warum Strom billiger wird, aber das Tanken teuer bleibt

Die Inflation in Spanien sinkt im April dank fallender Strompreise auf 3,2 %. Doch der Nahost-Konflikt treibt die Spritpreise. Erfahren Sie alles über die neuen Steuersenkungen der Regierung und was das für Ihren Geldbeutel bedeutet...-

Der Nahost-Konflikt treibt die Spritpreise weiter nach oben.

Spanien – Gute Nachrichten für Verbraucher, aber ein fader Beigeschmack an der Zapfsäule: Die Inflation in Spanien hat im April einen spürbaren Rückgang verzeichnet. Dank einer Kombination aus sinkenden Strompreisen und gezielten staatlichen Eingriffen sank die Teuerungsrate auf 3,2 %. Doch während die monatliche Stromrechnung für Erleichterung sorgt, belastet der angespannte Weltmarkt die Autofahrer. Wir werfen einen detaillierten Blick auf die Zahlen des Nationalen Instituts für Statistik (INE) und erklären, welche Maßnahmen jetzt greifen.

Inflation im April: Die wichtigsten Zahlen im Überblick

Nachdem die Inflation im März noch auf 3,4 % geklettert war, korrigierte sich der Wert im April um zwei Zehntel nach unten. Laut den vorläufigen Daten des Nationalen Instituts für Statistik (INE) liegt der Verbraucherpreisindex (VPI) nun bei 3,2 %. Dieser Rückgang ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil er in einer Zeit globaler Unsicherheit stattfindet.

Besonders wichtig für die langfristige Einschätzung ist die sogenannte Kerninflation. Diese lässt schwankungsanfällige Preise für unverarbeitete Lebensmittel und Energieprodukte außen vor. Auch hier gibt es einen positiven Trend: Die Kerninflation sank um ein Zehntel auf 2,8 %. Dies deutet darauf hin, dass sich der allgemeine Preisdruck in der spanischen Wirtschaft langsam, aber stetig stabilisiert.

Das Paradoxon: Strom wird günstiger, Kraftstoff teurer

Wer die aktuelle Preisentwicklung verstehen will, muss zwei gegensätzliche Kräfte betrachten, die derzeit auf den Markt einwirken. Auf der einen Seite steht der Strommarkt, auf der anderen der Ölpreis.

Warum die Stromrechnung sinkt

Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind die Strompreise im April deutlich stärker gefallen. Das liegt zum einen an den günstigen Wetterbedingungen für erneuerbare Energien und zum anderen an einer stabilisierten Versorgungslage. Das Wirtschaftsministerium betonte, dass der Rückgang der Stromkosten der Hauptgrund für die allgemeine Abschwächung der Inflation sei.

Der Druck an der Zapfsäule

Dem gegenüber steht die Entwicklung bei Kraftstoffen und Schmierstoffen. Die Preise für Benzin und Diesel steigen weiter an. Der Grund hierfür ist kein lokales Problem, sondern die angespannte geopolitische Lage im Nahen Osten. Der Konflikt im Iran und die damit verbundenen Unsicherheiten auf den internationalen Ölmärkten wirken wie ein externer Schock auf die spanische Wirtschaft.

Regierungsmaßnahmen: Ein Schutzschild gegen die Teuerung

Um die Bürger vor den massiven Preissteigerungen zu schützen, hat die Regierung Ende März ein umfassendes Maßnahmenpaket verabschiedet. Diese fiskalpolitischen Eingriffe sind laut Experten der entscheidende Grund, warum die Inflation nicht deutlich höher liegt.

Die wichtigsten Entlastungen im Detail:

- Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe: Diese wurde auf 10 % gesenkt.
- Sondersteuer auf Kohlenwasserstoffe: Reduzierung auf das EU-rechtliche Minimum. Das spart Verbrauchern bis zu 30 Cent pro Liter – bei einer durchschnittlichen Tankfüllung sind das etwa 20 Euro Ersparnis.
- Stromsteuer-Senkungen: Die Mehrwertsteuer für Strom wurde ebenfalls auf 10 % reduziert, während die Sonderstromsteuer von 5,11 % auf minimale 0,5 % sank.
- Heizkosten-Bremse: Für Erdgas, Pellets und Brennholz gilt ebenfalls der ermäßigte Steuersatz von 10 %. Die Preise für Butan- und Propanflaschen wurden vorerst eingefroren.

Wirtschaftsminister Carlos Cuerpo: „Energiesouveränität als Schlüssel“

Der erste Vizepräsident und Wirtschaftsminister Carlos Cuerpo zeigte sich optimistisch über die Wirksamkeit der Maßnahmen. Er betonte, dass Spanien im Vergleich zu anderen europäischen Ländern sehr gut dastehe. Seit Beginn der Energiekrise sei Spanien das drittgrößte Land in Europa, in dem die Großhandelspreise für Strom am wenigsten gestiegen sind.

„Dies unterstreicht den zusätzlichen Aspekt der Energiesouveränität und des Energieschutzes, den Spaniens aktueller Energiemix und der hohe Anteil erneuerbarer Energien darstellen“, so Cuerpo. Die Strategie, massiv in Wind- und Solarkraft zu investieren, zahle sich nun in Form von stabileren Preisen für die Endverbraucher aus.

Der Blick auf den Warenkorb: Was wurde noch billiger?

Neben Energie gab es im April eine weitere Überraschung: Die Preise für Reisepakete gingen zurück. Dies ist ungewöhnlich für den Frühlingsmonat, entlastete aber den Index zusätzlich. Dennoch bleibt die Situation im Supermarkt angespannt. Während die Energiepreise sinken, bleiben viele verarbeitete Lebensmittel aufgrund der hohen Produktionskosten der letzten Monate auf einem vergleichsweise hohen Niveau.

Fazit: Ist die Inflationswelle gebrochen?

Die aktuellen Daten aus Spanien sind ein Signal der Hoffnung, aber noch keine endgültige Entwarnung. Die Inflation von 3,2 % zeigt, dass die staatlichen Maßnahmen greifen und der „externe Schock“ des Nahost-Konflikts zumindest teilweise abgefedert werden kann.

Für die kommenden Monate wird entscheidend sein, wie sich die Weltmarktpreise für Öl entwickeln. Sollte die Entspannung am Strommarkt anhalten und der Ausbau der Erneuerbaren weiter voranschreiten, könnte Spanien seine Position als eines der stabilsten Länder in der Eurozone weiter festigen. Für den Moment können Haushalte zumindest bei der Stromrechnung aufatmen, während sie beim Tanken weiterhin von den staatlichen Rabatten profitieren.

Bleiben Sie informiert: Wir beobachten die Preisentwicklung für Sie weiter und berichten sofort über neue Anpassungen der EZB oder der spanischen Regierung.-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 01.05.2026 um 04:40

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color=#FF0000]1.5.2026 - Bis Ende April 2026 ertanken 20 Menschen in den Gewässern der Kanaren[/color]

Der April brachte auf den Kanaren 1 neues Todesopfer in den Geässern, bisher gab es 20. Hier alle Daten..-
Kanarische Inseln – Die vierte Monat des Jahres 2026 bietet glücklicherweise eine sehr niedrige Zahl an ertrunkenen Personen in den Gewässern der Kanarischen Inseln. Wie die Plattform „Canarias, 1500km de Costa“ mitteilt, ist im vergangenen April auf den Kanarischen Inseln ein Mensch in den Gewässern ertrunken. Zudem gab es 11 weitere Badeunfälle auf den Inseln, davon waren 2 Verletzte schwer betroffen, 3 Betroffene mittelschwer, 2 leicht und 2 Rettungsaktionen gab es ohne Verletzungen.

Mit diesen neuen Daten ist die Gesamtzahl der auf den Kanaren ertrunkenen Menschen im Jahr 2026 auf 20 gestiegen. Dies entspricht einem minimalen Anstieg der Zahl bei den Todesfällen durch Ertrinken, verglichen mit dem gleichen Zeitraum 2025 (19). Die Gesamtzahl aller Wasserunfälle liegt demnach bei 62 (27 % mehr als 2025). Etwa 90 % aller Unfälle sind auf Unachtsamkeit zurückzuführen, beispielsweise durch ignorieren der roten Flagge.

Von den Menschen, die in diesem Zeitraum umkamen, waren 14 männlich und 6 weiblich.

Nach Inseln liegt Teneriffa bei den Todesfällen derzeit vorn, dort gab es im Jahr 2026 bisher 9 Todesfälle. Dann folgen Gran Canaria, El Hierro und Fuerteventura und La Gomera mit jeweils 3. Danach registrierten Lanzarote und La Gomera je 2 Opfer. La Palma und La Graciosa regstierten bisher KEINE Opfer. 6 der identifizierten Verstorbenen war Ausländer mit folgenden Nationalitäten: Deutschland (2), Amerika (1), Venezuela (1), Belgien (1), Norwegen (1), Ohne genaue Angabe (11). 3 Opfer hatte die spanische Nationalität.

50 % aller tödlichen Unfälle ereigneten sich in den Nachmittags- und Abendstuden, 20 % in den Morgenstunden, 5 % in der Nacht, bei den fehlenden 25 % gab es keine Zeitangabe. 57 % aller Unfälle ereigneten sich direkt an den Stränden, 26 % in Hafengebieten, 11 % an den natürlichen Meerwasser-Seen und 6 % in Pools. Der größte Anteil an Unfällen eregnete sich bei schlechten Wasserbedingungen und als rote Flaggen gehisst waren und massive Wellen auf die Küsten prallten! – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 01.05.2026 um 04:36

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30.4.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Rekordwerte zum 1. Mai auf den Kanaren
Die Kanaren feiern den Tag der Arbeit mit so vielen Beschäftigten wie noch nie und einer der niedrigsten Arbeitslosenquoten seit Beginn der Aufzeichnungen (11,4 %). Vor allem der Tourismus sorgt für neue Jobs: Rund 17.000 Stellen wurden geschaffen, während die Arbeitslosigkeit deutlich sank.
Gewerkschaften begrüßen die Entwicklung, kritisieren jedoch weiterhin die schlechte Qualität vieler Arbeitsverhältnisse – häufig befristet, niedrig bezahlt und stark von der Saison abhängig.

Zum 1. Mai sind jetzt auf fast allen Inseln Demonstrationen geplant. Gefordert werden höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen, kürzere Arbeitszeiten und Maßnahmen gegen die Wohnungsnot.

Ärztestreik geht weiter
Hunderte Ärzte protestieren aktuell gegen schlechte Arbeitsbedingungen. Hauptkritikpunkte sind lange Arbeitszeiten, insbesondere 24-Stunden-Dienste, sowie vergleichsweise niedrige Bezahlung. Die Streiks, die bereits seit drei Wochen laufen, sollen in den kommenden Wochen fortgesetzt werden. Die Mediziner sind bereits im Austausch mit dem kanarischen Gesundheitsdienst und fordern vor allem die Umsetzung der in 2023 getroffenen Vereinbarungen, wie höhere Vergütungen und eine Reduzierung der Arbeitsbelastung.

Wohnungsmarkt bleibt größtes Problem – Unsicherheit für Mieter
Rund 97.000 Mieter auf den Kanaren blicken mit Sorge auf das Auslaufen eines Mieterschutzes. Ohne Verlängerung können Vermieter die Preise deutlich erhöhen. Ein Teil der Betroffenen könnte jedoch weiterhin geschützt sein, wenn rechtzeitig Ansprüche geltend gemacht wurden. Experten erwarten zahlreiche Streitfälle vor Gericht. Besonders die hohen Miet- und Immobilienpreise bereiten Sorgen. In vielen Fällen übersteigen die Wohnkosten inzwischen die Einkommen, was sogar dazu führt, dass Jobangebote abgelehnt werden.

Konflikte treiben Preise hoch – Gewerkschaften warnen vor sozialen Spannungen
Internationale Konflikte treiben Preise, insbesondere für Energie, nach oben und belasten die Kaufkraft. Zudem warnen Gewerkschaften vor sozialen Spannungen und politischen Entwicklungen.

Wetter: leicht bewölkt und mild
Auf den Kanaren wird es heute überwiegend wechselnd bewölkt mit leicht steigenden Temperaturen und schwachem Wind. Vereinzelt sind geringe Niederschläge möglich.

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Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 30.04.2026 um 11:34

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29.4.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Großprojekt in Guía: 577 Wohnungen und Einkaufszentrum geplant
Das Unternehmen Hiperdino hat in Santa María de Guía mit den Bauarbeiten für eines der größten Stadtentwicklungsprojekte der Region begonnen. Auf einer Fläche von rund 146.000 Quadratmetern entstehen insgesamt 577 Wohnungen sowie ein Einkaufszentrum.
Das Projekt umfasst zudem zwei große Parks, Verkehrsflächen, Parkplätze sowie Flächen für eine Schule, Sportanlagen und eine Bibliothek. Die Gesamtinvestition liegt bei über 100 Millionen Euro.
Ein Teil der Wohnungen soll öffentlich gefördert sein. Insgesamt wird mit über 1.300 neuen Einwohnern gerechnet. Die Bauarbeiten starten zunächst mit der Erschließung des Geländes.
Besonderheit: Das Gebiet wird archäologisch überwacht, da dort früher eine historische Begräbnisstätte entdeckt wurde.

Tourismusstreit: Regierung weist Vorwürfe zurück
Die kanarische Tourismusministerin Jéssica de León hat Vorwürfe zurückgewiesen, es gebe eine „Jagd“ auf Eigentümer von Wohnungen in Tourismusgebieten. Aktuell laufen rund 176 Sanktionsverfahren gegen Eigentümer, die ihre Immobilien anders nutzen als gesetzlich vorgesehen.
Die Regierung betont, rechtlich nicht eingreifen zu können. Eine Lösung soll eine Reform des Gesetzes von 2013 bringen, um verschiedene Nutzungsformen künftig klarer zu regeln.

Papstbesuch: Logistische Grenzen – hohe Bedeutung
Der Vorsitzende der spanischen Bischofskonferenz, Luis Argüello, betonte die große symbolische Bedeutung des bevorstehenden Besuchs von Papst Leo XIV. auf den Kanaren.
Aufgrund logistischer und sicherheitsrelevanter Einschränkungen könne der Papst jedoch nicht alle Inseln besuchen. Geplant sind unter anderem Termine auf Teneriffa. Außerdem werden der spanische König und der Regierungschef erwartet.

Waldbrand-Übung in Moya am Mittwoch
In Moya findet an diesem Mittwoch eine groß angelegte Übung zur Waldbrandprävention statt. Zwischen 9:30 und 12:30 Uhr simulieren zahlreiche Einsatzkräfte den Ernstfall im gesamten Gemeindegebiet.
Beteiligt sind unter anderem Polizei, Guardia Civil, Feuerwehr, Unidad Militar de Emergencias, Cruz Roja sowie Rettungsdienste.
Ein Schwerpunkt der Übung ist das Warnsystem ES-Alert: Bürger in Moya und Umgebung erhalten Testwarnungen auf ihre Handys mit Verhaltenshinweisen. Die Bevölkerung wurde vorab informiert.
Ziel ist es, Abläufe zu testen und die Bevölkerung auf den Ernstfall vorzubereiten. Autofahrer werden gebeten, bei einer Warnmeldung ruhig zu bleiben und sicher anzuhalten.
Hintergrund: Durch die starken Regenfälle im Winter ist die Vegetation stark gewachsen, was in den trockenen Sommermonaten das Waldbrandrisiko erhöhen kann.

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Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 29.04.2026 um 19:20

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28.4.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Ärzte stellen Ultimatum an Gesundheitsdienst der Kanaren
Die Ärzte auf den Kanaren haben dem Kanarischen Gesundheitsdienst (SCS) eine Frist von 15 Tagen gesetzt, um konkrete Vorschläge vorzulegen und weitere Streiks zu vermeiden. Hintergrund ist die bereits dritte Streikwoche in diesem Jahr.
Die Mediziner fordern vor allem die Umsetzung von Vereinbarungen mit der Gesundheitsbehörde aus dem Jahr 2023. Dazu zählen bessere Gehälter, regelmäßige Versetzungsverfahren sowie höhere Vergütungen für Bereitschaftsdienste. Auch die Arbeitsbelastung in der Hausarzt- und Kinderarztversorgung soll reduziert werden.
Ein Treffen zwischen SCS und der Ärztegewerkschaft blieb bislang ohne Ergebnis. Sollten die angekündigten Vorschläge nicht überzeugen, könnten die Streiks fortgesetzt werden.
Parallel dazu gibt es auch auf nationaler Ebene Bewegung: Das Gesundheitsministerium prüft erstmals die Möglichkeit eines eigenen Ärzte-Statuts, das die besonderen Arbeitsbedingungen des Berufs berücksichtigen soll.

Ungewissheit bei Schulbetrieb wegen Papstbesuch – Prüfungen verlegt
Die kanarische Bildungsbehörde wartet auf das offizielle Besuchsprogramm von Papst Leo XIV, um über den Unterricht auf Gran Canaria und Teneriffa zu entscheiden. Geprüft wird, ob der Unterricht am 11. und 12. Juni teilweise oder vollständig online stattfinden soll – abhängig von der Route des Papstes.
Bereits jetzt gilt auf den Kanaren eine Vorwarnstufe wegen der erwarteten Großveranstaltungen. Behörden bereiten Sicherheitsmaßnahmen und Verkehrsregelungen vor.
Auch die Universität La Laguna reagiert: Prüfungen am 12. Juni wurden auf den 8. Juni vorverlegt. Grund sind erwartete Verkehrsprobleme, insbesondere auf der Nordautobahn. Andere Prüfungstermine sowie die EBAU bleiben unverändert.

Wohnungsmarkt bleibt angespannt
Wohnraum ist auf den Kanaren weiterhin knapp: 2025 scheiterten rund 8,9 % der Bevölkerung bei der Wohnungssuche. Hauptgrund sind laut Instituto Nacional de Estadística hohe Preise – etwa zwei Drittel der Betroffenen nennen dies als entscheidenden Faktor.

Wetter: Wolken, etwas Regen und Nordwind
Laut AEMET wird das Wetter heute wechselhaft: Viele Wolken, vereinzelt leichter Regen – vor allem im Norden und in höheren Lagen. Die Temperaturen bleiben weitgehend stabil, dazu weht mäßiger Nordwind.

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Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 28.04.2026 um 10:39

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28.4.2026 - Neue Serverumgebung für Infos-GranCanaria.com kommt!

Verbesserte Serverumgebung für Infos-GranCanaria.com steht an, daherkommt es in den kommenden 48 Stunden immer mal zu Ausfällen des Dienstes! Hier weitere Infos..-

Es kann zu Ausfällen kommen!

Valleseco – Immer mal wieder ist es an der Zeit, die Technik zu verbessern, auch im Internet. Aus diesem Grund werden wir unsere Dienste, dazu zählt auch Infos-GranCanaria.com, auf einen anderen Server umziehen lassen. Dieser Server-Umzug nimmt etwas Zeit in Anspruch und es kann auch zu Ausfällen auf der Seite kommen.

Dieser Umzug findet in der heutigen Nacht (28. April auf den 29. April 2025) statt. Zudem müssen nach dem Umzug noch ein paar Tests durchgeführt werden, es kann also auch am morgigen Tag noch zu Ausfällen kommen, wir bitten an dieser Stellen schon um Verständnis, hoffen gleichzeitig aber auch, dass unsere Dienstleistung dadurch noch besser wird – MF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 28.04.2026 um 07:19

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28.4.2026 - Steuererklärung 2025 in Spanien: Finanzamt setzt auf KI – Diese 5 Punkte stehen jetzt im Fokus

Die Steuererklärung 2025 in Spanien hat begonnen. Das Finanzamt setzt verstärkt auf KI und Datenabgleich. Erfahren Sie hier, welche 5 Schwerpunkte die AEAT jetzt besonders prüft und warum Steuerzahler vorsichtig sein sollten..-

Besonders der Datenabgleich ist für das Finanzamt von Interesse!

Spanien –Die diesjährige Kampagne zur Einkommensteuererklärung für das Steuerjahr 2025 ist offiziell gestartet. Wer in Spanien steuerpflichtig ist, hat nun bis zum 30. Juni 2026 Zeit, seine Unterlagen einzureichen. Doch Vorsicht: Auch wenn es keine großen gesetzlichen Umwälzungen gibt, hat sich die Schlagkraft der Behörden massiv verändert.

Experten der renommierten Anwaltskanzlei García-Valdecasas & Viola warnen auf LinkedIn vor einer neuen Ära der Überwachung. Die spanische Steuerbehörde (AEAT) agiert heute mit technologischen Mitteln, die noch vor wenigen Jahren undenkbar waren.

Künstliche Intelligenz gegen Steuerhinterziehung

Die wichtigste Neuerung findet hinter den Kulissen statt. „Die Steuerbehörde verfügt jetzt über deutlich mehr Informationen und größere Kapazitäten für den Datenabgleich“, erklären die Rechtsexperten. Durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) und fortschrittlichen Algorithmen ist die AEAT in der Lage, Unstimmigkeiten in Echtzeit zu erkennen.

Das Risiko für Steuerzahler, die es mit der Genauigkeit nicht so genau nehmen, ist damit so hoch wie nie zuvor. Die Fehlerquote, die früher vielleicht noch unentdeckt blieb, sinkt durch die automatisierte Kontrolle praktisch gegen null.

Die 5 Schwerpunkte der Steuerbehörde (AEAT)

Steuerberater haben fünf klare Bereiche identifiziert, auf die sich die Ermittler in dieser Kampagne besonders konzentrieren:

- Große Vermögen und Kapitalerträge: Wer Kapitalgewinne von über 300.000 Euro erzielt hat, steht unter besonderer Beobachtung. Hier greift ein Steuersatz von 30 %.
- Krypto-Assets und Investmentfonds: Digitale Währungen sind längst kein „wilder Westen“ mehr. Die AEAT gleicht Daten zu Kryptowährungen, Dividenden und Immobilienbesitz akribisch ab.
- Nachhaltigkeit und Eigenverbrauch: Steuerabzüge für Photovoltaik-Anlagen, energetische Sanierungen und Elektrofahrzeuge werden genau geprüft. Nur wer alle Nachweise lückenlos erbringt, profitiert von den Vergünstigungen.
- Selbstständige im Visier: Bei Autonomos schaut das Finanzamt zweimal hin. Besonders die Sozialversicherungsbeiträge und die berufliche Veranlassung von Betriebsausgaben werden hinterfragt.
- Begründung von Abzügen: Jeder Euro, der die Steuerlast mindert, muss hieb- und stichfest belegt sein. Pauschale Angaben ohne Quittungen führen fast sicher zu Rückfragen.

Was eine verzögerte Rückerstattung bedeutet

Ein wichtiger Indikator für Steuerzahler ist die Geschwindigkeit der Bearbeitung. Warten Sie ungewöhnlich lange auf Ihre Rückerstattung? Das könnte ein Warnsignal sein. Laut den Experten deutet eine Verzögerung oft darauf hin, dass das System Unstimmigkeiten gefunden hat und ein potenzielles Steuerrisiko vorliegt. In diesen Fällen findet meist eine manuelle Nachprüfung statt.

Fazit für Steuerzahler: Handeln Sie „clever“, aber ehrlich. Angesichts der technologischen Aufrüstung des Finanzamts ist Transparenz der sicherste Weg, um hohe Bußgelder und langwierige Prüfverfahren zu vermeiden. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 28.04.2026 um 07:11

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28.4.2026 - Ermittlungserfolg auf Gran Canaria: Guardia Civil zerschlägt mobile Drogen-Verkaufsstelle-

Großer Ermittlungserfolg auf Gran Canaria: Die Guardia Civil beendet mit der "Operation LEAKS" den mobilen Drogenhandel in Santa Brígida. Drei Festnahmen und Sicherstellung von Waffen und Kilogramm an Rauschgift. Lesen Sie hier alle Details zum Fall...

Operation LEAKS war der Auslöser!

In der beschaulichen Gemeinde Santa Brígida auf Gran Canaria ist der Polizei ein empfindlicher Schlag gegen die lokale Drogenszene gelungen. Im Rahmen der strategisch angelegten „Operation LEAKS“ konnte die Guardia Civil eine mobile Verkaufsstelle für Betäubungsmittel vollständig demontieren. Drei Tatverdächtige im Alter zwischen 21 und 41 Jahren wurden dabei festgenommen.

Anonyme Hinweise aus der Nachbarschaft gaben den Ausschlag

Besonders hervorzuheben ist bei diesem Fall die Rolle der Zivilgesellschaft. Die Ermittlungen kamen erst durch anonyme Hinweise aus der Bevölkerung ins Rollen. Anwohner hatten verdächtige Aktivitäten in verschiedenen Wohngebieten der Gemeinde gemeldet. Diese Zivilcourage war für die Beamten der entscheidende Puzzlestein, um die illegalen Machenschaften in Santa Brígida überhaupt erst aufzudecken.

Nach Erhalt der Tipps leiteten die Beamten umfangreiche Observationen und Ermittlungen ein. Ziel war es, nicht nur die Köpfe hinter dem Handel zu identifizieren, sondern auch deren präzise Vorgehensweise (Modus Operandi) zu verstehen, um bei einer Razzia hieb- und stichfeste Beweise vorliegen zu haben.

Die Masche mit den Mietwagen: Ein Katz-und-Maus-Spiel

Die mutmaßlichen Dealer gingen äußerst professionell und vorsichtig vor. Laut Bericht der Guardia Civil nutzten die Verdächtigen systematisch Mietwagen für ihre Lieferfahrten. Um der Entdeckung durch die Polizei zu entgehen, wurden diese Fahrzeuge in kurzen Abständen gewechselt.

Das Verteilungsmuster war dabei so simpel wie effektiv: Die Drogen wurden in Privatwohnungen gelagert und von dort aus „auf Bestellung“ verteilt. Je nach Nachfrage fuhren die Dealer verschiedene Punkte innerhalb der Stadt an, um Kokain und Haschisch direkt an die Endabnehmer zu übergeben. Dieses mobile Konzept machte es den Ermittlern zunächst schwer, einen festen Verkaufsort zu lokalisieren.

Razzia am 17. April: Waffen und kiloweise Drogen sichergestellt

Nachdem ausreichend Beweismaterial gesammelt worden war, schlugen die Einsatzkräfte am 17. April zu. Mit einem richterlichen Durchsuchungsbeschluss stürmten die Beamten die Wohnungen der Verdächtigen. Die Bilanz der Durchsuchung ist beachtlich und zeigt das Ausmaß des illegalen Geschäfts:

- Haschischpollen: 3.790,5 Gramm
- Haschisch (gepresst): 455,5 Gramm
- Kokain: 78,5 Gramm
- Methamphetamin: 38,5 Gramm
- Sildenafil-Tabletten: 18 Stück (Potenzmittel)

Neben den Drogen stießen die Polizisten auf ein gefährliches Waffenarsenal. Sichergestellt wurden zwei Gewehre, eine Luftpistole und ein Teleskopschlagstock. Zudem beschlagnahmten die Beamten 5.775 Euro Bargeld in szenetypischer Stückelung sowie diverse Utensilien für den Drogenhandel, wie Feinwaagen und Verpackungsmaterial.

Konsequenzen und Appell der Polizei

Die drei Festgenommenen wurden dem zuständigen Gericht in Las Palmas de Gran Canaria vorgeführt. Für einen der Hauptverdächtigen ordnete der zuständige Richter umgehend die Untersuchungshaft an. Das Verfahren wegen Verstößen gegen das Gesundheitswesen und illegalen Waffenbesitzes läuft.

Abschließend lobte die Guardia Civil erneut die Kooperation mit den Bürgern. Solche Operationen zeigen, wie wichtig eine wachsame Nachbarschaft für die Sicherheit und das friedliche Zusammenleben in einer Gemeinde ist. Nur durch die Mithilfe der Menschen vor Ort können solche Brennpunkte effektiv beseitigt werden. – MF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 28.04.2026 um 07:04

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28.4.2026 - Spielplan UD Las Palmas – Saison 2025/2026 in Liga 2

37. Spieltag: UD Las Palmas dreht bei Cadiz das Spiel und holt wichtigen Auswärtssieg!-

Dieser Spielplan UD Las Palmas ist ein Richtwert für die Saison 2025/2026 für das Team von Gran Canaria in der spanischen zweiten Liga (La Liga 2). Die Spieltage variieren ja nach Saisonverlauf. Wir passen dies regelmäßig an. UD Las Palmas hat in der vergangenen Saison den Klassenerhalt leider nicht geschafft. Man will aber umgehend wieder in die erste Liga! – VIEL ERFOLG DABEI!

Tabelle der TOP 6 2025/2026 (Stand 28.04.2026 – 17:30 Uhr) - weiterlesen und zum Spielplan...-

Quelle: zum Spielplan
Autor: infos-grancanaria - 28.04.2026 um 06:58

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27.4.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Ogier siegt bei Rallye Islas Canarias – Toyota dominiert erneut
Der Franzose Sébastien Ogier hat die Rallye Islas Canarias gewonnen und damit einen weiteren Erfolg in seiner Karriere gefeiert. Entscheidend war ein Unfall seines Teamkollegen Oliver Solberg in der vorletzten Etappe, der Ogier den Sieg ohne großes Risiko im Finale ermöglichte. Toyota belegte erneut die ersten vier Plätze.
Durch zusätzliche Punkte übernahm Elfyn Evans die Führung in der Rallye-Weltmeisterschaft von Takamoto Katsuta.
Bester Spanier war Dani Sordo, der zunächst stark startete, im Verlauf jedoch zurückfiel. In der Rally2-Kategorie überzeugte Alejandro Cachón mit Platz zwei sowie dem Sieg in der WRC2 Challenger-Wertung. Bester Kanarier war Enrique Cruz auf Rang neun in Rally2.

Touristen geben in Las Palmas weniger Geld aus
Touristen geben in Las Palmas de Gran Canaria durchschnittlich 150 Euro pro Tag aus und damit rund 30 Euro weniger als im Inseldurchschnitt. Deutlich höher liegt der Wert in klassischen Urlaubsorten wie San Bartolomé de Tirajana und Mogán.
Seit 2021 steigt der tägliche Pro-Kopf-Umsatz in der Hauptstadt zwar wieder an, bleibt aber unter dem Inseldurchschnitt. Besonders viel Geld geben britische und spanische Gäste aus, während deutsche Touristen im Vergleich weniger ausgeben.
Auch Faktoren wie Aufenthaltsdauer, Unterkunft und Einkommen beeinflussen die Ausgaben deutlich: Kürzere Aufenthalte und Hotelgäste sorgen für höhere Tagesausgaben.

Neue Ärzte-Streikwoche startet
In dieser Woche beginnt erneut ein landesweiter Ärztestreik, der auch die Kanaren betrifft. Die Arbeitsniederlegung läuft bis Anfang Mai und dürfte das ohnehin angespannte Gesundheitssystem weiter belasten.
Der Ärzteverband begründet den Streik mit stockenden Verhandlungen und fordert unter anderem bessere Arbeitsbedingungen, eine 35-Stunden-Woche sowie ein eigenes Berufsstatut.
Bereits im März waren tausende Termine und Operationen ausgefallen. Für Mittwoch ist zudem eine Demonstration in Las Palmas geplant.

Neue Plaza T-8 in El Tablero eröffnet
Die Einwohner von El Tablero können sich über einen neuen Treffpunkt freuen: Am Sonntag wurde die Plaza T-8 offiziell eröffnet. Der offene Platz ist für Veranstaltungen wie Märkte, Messen und Freizeitaktivitäten gedacht.
Zur Einweihung kamen zahlreiche Anwohner sowie Vertreter der Politik, darunter der Bürgermeister von San Bartolomé de Tirajana. Die Eröffnung wurde mit Musik, Kinderaktivitäten, Gastronomie und einem kleinen Markt gefeiert.
In den Bau der rund 6.000 Quadratmeter großen Anlage wurden etwa 547.000 Euro investiert. Die Fläche befand sich zuvor in schlechtem Zustand und wurde umfassend erneuert – unter anderem mit neuem Bodenbelag, Beleuchtung, Grünanlagen und Entwässerungssystem.
Die neue Plaza soll künftig das soziale Leben im Ort stärken und Raum für Veranstaltungen bieten.

Bild

Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 27.04.2026 um 18:42

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27.4.2026 - Franzose Sébastien Ogier gewann Rallye Islas Canarias 2026

Die Rallye Islas Canarias 2026 ging zu Ende und war sehr spannend, gewonnen hat in diesem Jahr Sébastien Ogier aus Frankreich..-

Ausfall des Schweden Oliver Solberg machte dies möglich.

Gran Canaria – Am gestrigen Sonntag endete auf Gran Canaria die diesjährige Rallye Islas Canarias 2026. Der Franzose Sébastien Ogier gewann diese Ausgabe der WRC-Rallye. Er profitierte dabei vom Ausfall des Schweden Oliver Solberg, der die Rallye bis zur vorletzten Wertungsprüfung angeführt hatte.

Ogier, am Steuer seines Toyota, übernahm die Führung, nachdem Solberg in einem der entscheidenden Zwischenfälle des Wochenendes einen Unfall erlitt und aufgeben musste, obwohl er in aussichtsreicher Position zum Sieg lag.

Der Brite Elfyn Evans belegte den zweiten Platz, während der Finne Sami Pajari das Podium komplettierte und damit einen Dreifachsieg für das japanische Team sicherte.

Die Rallye, die ihr 50-jähriges Jubiläum feierte und Teil der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) war, zeichnete sich über weite Strecken durch ein enges Rennen zwischen den Hauptkonkurrenten aus, wobei sich die Abstände bis zur letzten Wertungsprüfung immer weiter verringerten.

Das Ergebnis, beeinflusst durch Solbergs Ausfall, entschied eine bis zum Schluss spannende Ausgabe und würdigte gleichzeitig die 50-jährige Geschichte des Rennens auf der Insel. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 27.04.2026 um 18:34

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26.4.2026 - Wochenrückblick vom 26. April 2026 (Gran Canaria)

Im Gran Canaria Wochenrückblick diesmal: Rallye, Generalplan (PIO), Trendwende im Tourismus und mehr! Hier alles nachlesen..- weiterlesen und zum Artikel...

Quelle: zum Artikel
Autor: infos-grancanaria - 26.04.2026 um 15:44

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