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Neues Gesetz auf Kanaren: Ferienvermietungen bis zu 10% erlaubt Die Kanarischen Inseln haben ein neues Gesetz für Ferienvermietungen verabschiedet. Es erlaubt die Nutzung von bis zu 10 % des Wohnraums für touristische Zwecke, auf den Grünen Inseln sogar bis zu 20 %. - Regierungsparteien setzen Gesetz gegen Widerstand durch Die Regierungsparteien Coalición Canaria, Partido Popular, ASG und AHI unterstützten das Gesetz, während PSOE, Nueva Canarias und Vox dagegen stimmten. Das Gesetz stieß auf Widerstand von Vermietungsverbänden und lokalen Räten, die die Hauptverantwortung für die Durchsetzung tragen. Nur die Hotelbranche, Hauptkonkurrent der Ferienvermietungen, befürwortete die Maßnahme. Wohnraumgrenzen und Übergangsfristen Mit etwa einer Million Wohnungen auf den Kanaren könnten bis zu 100.000 als Ferienunterkünfte genutzt werden. In La Palma, La Gomera und El Hierro sowie in Gemeinden mit demografischen Herausforderungen steigt die Grenze auf 20 %. Lokale Räte haben fünf Jahre Zeit, um Zonenpläne zu erstellen. Bis dahin werden keine neuen Lizenzen erteilt. Lizenzanforderungen und Ausnahmen Neue Lizenzen gelten fünf Jahre, auf den Grünen Inseln und in besonderen Gebieten zehn Jahre. Bestehende Ferienvermietungen haben fünf Jahre Zeit, um neue Anforderungen zu erfüllen, mit möglichen Verlängerungen. Sozialwohnungen dürfen nicht umgewandelt werden, und in angespannten Wohnungsmärkten sind Ferienvermietungen untersagt. Mindeststandards für Ferienunterkünfte Unterkünfte müssen Mindeststandards erfüllen, darunter eine Mindestgröße von 35 Quadratmetern und eine Energieeffizienzklasse von F oder D. Solarwasserheizung ist, wenn möglich, erforderlich. Registrierung und Sanktionen Lokale Räte sind für die Einhaltung verantwortlich. Alle Vermietungen benötigen Registrierungsnummern, und falsche Angaben führen zu dreijährigen Nutzungsverboten. Eine Übergangsregelung erlaubt die Umwandlung ganzer Wohngebäude in touristische Nutzung. - Quelle: kanarenmarkt.de |
| Autor: kanarenmarkt.de - 14.11.2025 um 02:07 |
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Sturm Claudia bringt dringend benötigten Regen auf Gran Canaria Der Präsident des Cabildo von Gran Canaria, Antonio Morales, hat am Donnerstag verkündet, dass nach dem Durchzug von Sturm Claudia Wasser in die Stauseen der Insel geflossen ist. Der Sturm brachte in den frühen Morgenstunden konzentrierte Niederschläge von fast 100 Litern in den Höhen von San Bartolomé und auf den Gipfeln von Gran Canaria. - Nach einer Dürreperiode mit leeren Stauseen sei dies eine gute Nachricht für Gran Canaria, erklärte der Präsident der Inselregierung. Das genaue Wasservolumen könne allerdings noch nicht gemessen werden. Mehrere Stauseen auf Gran Canaria füllen sich wieder Laut dem Insularen Wasseramt floss ab 13.00 Uhr Wasser in mehrere Stauseen, darunter El Mulato, Chira (zuvor leer), La Gambuesa und Soria. Der Abfluss des Soria-Stausees bleibt aufgrund von Bauarbeiten an der Salto de Chira Kraftstation geöffnet. Das Wasser wird durch den Trasvasur-Kanal zum La Lumbre-Stausee und anschließend nach Gambuesa geleitet, sobald dieser voll ist. Das Amt meldete auch Wasserzuflüsse in weitere bedeutende Stauseen wie Las Niñas, La Sorrueda und Tirajana sowie kleinere Mengen in El Parralillo de La Aldea und Lugarejos in Artenara. Windböen und Schäden durch Sturm Claudia Die stärksten Windböen wurden in Agüimes mit etwa 87 Kilometern pro Stunde gemessen, etwas höher als in Agaete und anderen Inselgebieten. Das Amt für öffentliche Arbeiten reagierte über Nacht auf etwa 30 sturmbedingte Vorfälle, meist durch Steinschläge, Erdrutsche und umgestürzte Äste. Dies führte zur Sperrung von vier Straßen, zusätzlich zu fünf, die bereits in der Nacht zuvor vorsorglich geschlossen wurden. Diese Straßen sind derzeit gesperrt Derzeit gesperrt sind: – Die Zufahrtsstraße nach El Sao (Agaete), GC-231 – Der Zugang zu El Chorrillo in Tejeda (GC-607) – Ein Abschnitt der GC-60 in San Bartolomé de Tirajana – Die Straße zwischen Tejeda und Artenara (GC-210) nach Acusa – Die Straße zum Las Niñas-Stausee (GC-605) nach Ayacata – Abschnitte der La Aldea-Straße (GC-200) entlang der Faneque-Klippe – Zufahrtswege zu Andén Verde und Montaña de Tirma Wartungsteams des öffentlichen Dienstes sind auf der Insel im Einsatz, um Trümmer zu beseitigen und betroffene Straßen so schnell wie möglich wieder zu öffnen. - Quelle: kanarenmarkt.de |
| Autor: kanarenmarkt.de - 14.11.2025 um 02:02 |
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Gran Canaria setzt auf Solardächer für Bildungseinrichtungen Der Inselrat von Gran Canaria hat die Installation eines Solardachs über dem Sportplatz der Schule CEIP Profesor Rafael Gómez Santos gestartet. Das Projekt ist Teil der Energiewende-Strategie der Insel und soll Bildungseinrichtungen effizienter und nachhaltiger machen. - Nachhaltige Bildungsinfrastruktur auf Gran Canaria Der Inselrat hat über das Inselenergiebüro die Ausschreibung für eine Photovoltaik-Überdachung eröffnet. Die Anlage soll saubere Energie erzeugen und gleichzeitig Schatten sowie Wärmeschutz für die Schüler bieten. Das Projekt verfügt über ein Budget von knapp einer Million Euro. Es wird in Zusammenarbeit mit dem Stadtrat von San Mateo und der Universität von Las Palmas de Gran Canaria entwickelt. Vorteile für Umwelt und Bildung Raúl García Brink, Stadtrat für Umwelt, Klima, Energie und Wissen, erklärte, das Projekt zeige, wie der Energiewandel mit direkten Verbesserungen im Alltag einhergehen könne. Es gehe nicht nur um Emissions- und Kostensenkung, sondern auch um gesündere Bildungsräume. "Dies ist ein klares Beispiel für das Modell, das wir auf der Insel fördern wollen: Projekte, die Innovation, Energieeffizienz und soziales Wohl verbinden", fügte er hinzu. Finanzierung durch EU-Mittel Das Projekt wird zu 85 Prozent durch europäische NextGenerationEU-Mittel finanziert. Den Rest trägt der Cabildo über den Inselenergierat. Bedeutung für San Mateo Die Bürgermeisterin von San Mateo, Davinia Falcón, betonte die Bedeutung des Projekts: "Diese Verbesserung war lange gewünscht. Schüler brauchen an heißen Tagen kühlere Räume und bei Regen die Möglichkeit, im Freien zu spielen." Der Sportplatz in der Calle del Agua wird zu einem sichereren und komfortableren Raum umgestaltet, der die Energieabhängigkeit der Schule verringert. Ausschreibung läuft bis Dezember Die Ausschreibung ist eröffnet. Interessierte Unternehmen können bis zum 3. Dezember 2025 ihre Angebote über die Beschaffungsplattform des öffentlichen Sektors einreichen. - Quelle: kanarenmarkt.de |
| Autor: kanarenmarkt.de - 14.11.2025 um 01:57 |
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Gesetz garantiert kostenlose Mobilität auf den Kanaren bis 2026 Die Kanarischen Inseln haben die kostenlose Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel bis 2026 gesichert. Die Entscheidung fiel durch einen historischen Gesetzesbeschluss. - Die Regionalregierung muss bis zum 31. Januar 2026 die Umsetzung des 100-prozentigen Rabatts auf den Landverkehr bestätigen und hat sich verpflichtet, diesen Dienst bis zum 31. Dezember desselben Jahres aufrechtzuerhalten. Historische Anerkennung für nachhaltige Mobilität María Fernández, Generaldirektorin für Verkehr und Mobilität der Kanarischen Inseln, bezeichnete die Verabschiedung des Gesetzes zur nachhaltigen Mobilität durch den Kongress als "historische Anerkennung". Sie erklärte, nachhaltiger Verkehr sei nun "ein Recht statt ein Privileg", das die besondere Lebensrealität auf den Inseln anerkenne. Fernández betonte, dass Mobilität auf den Kanaren nicht vom Wohnort abhängen dürfe. Dank kontinuierlicher Anstrengungen sei der kostenlose Transport nun gesetzlich garantiert. Finanzierung und Entschädigungen für Verkehrsbetreiber Das Gesetz sieht Entschädigungen für die Betreiber von Verkehrsdiensten vor. Es legt Vorauszahlungen von 65 Prozent der Beihilfen im Jahr 2026 fest, die endgültigen Abrechnungen erfolgen 2027. Fernández ist überzeugt, dass dieser Fortschritt "nicht nur die Fortsetzung einer politisch und ökologisch effektiven Maßnahme sicherstellt, sondern auch die territoriale Kohäsion und Chancengleichheit für alle spanischen Bürger stärkt". Kostenloser Transport verändert Alltag der Bewohner Der kostenlose Transport habe die Mobilität der Bewohner der Kanarischen Inseln verändert, indem er ihnen ermögliche, Arbeitsplätze anzunehmen, Bildungseinrichtungen zu besuchen und medizinische Behandlungen zu erhalten. Diese Maßnahme habe den Familien erhebliche finanzielle Entlastung gebracht, so Fernández. Abstimmungen zu Einzelbestimmungen Während der Plenarsitzung wurden separate Abstimmungen über spezifische Bestimmungen des Gesetzes abgehalten. Die achtunddreißigste Zusatzbestimmung, die den staatlichen Finanzbeitrag für nachhaltigen Seeverkehr betrifft, erhielt 155 Stimmen. Fernández bestätigte zudem, dass die Bestimmung zur Eisenbahninfrastruktur unverändert bleibt. Sie anerkennt erstmals rechtlich die strategische Notwendigkeit von Zügen auf Gran Canaria und Teneriffa sowie deren staatliche Finanzierung. - Quelle: kanarenmarkt.de |
| Autor: kanarenmarkt.de - 14.11.2025 um 01:34 |
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Fahrzeugbrand in Las Palmas sorgt für Verkehrsbehinderungen Ein Fahrzeug hat heute Nachmittag auf einer Hauptstraße in Las Palmas de Gran Canaria Feuer gefangen. Feuerwehrkräfte rückten umgehend aus. - Feuerwehr löscht brennendes Fahrzeug Das Feuer brach mitten auf einer belebten Straße aus und führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Einsatzkräfte waren schnell vor Ort, um den Brand zu löschen und die Sicherheit zu gewährleisten. Polizei richtet Verkehrsumleitungen ein Die örtliche Polizei leitete den Verkehr um, während die Feuerwehr den Brand bekämpfte. Dies führte zu vorübergehenden Verzögerungen und Staus in den umliegenden Straßen. Behörden ermitteln Brandursache Verletzte wurden nicht gemeldet. Die Behörden untersuchen die Brandursache, die im Motorraum des Fahrzeugs vermutet wird. Autofahrer sollten das Gebiet meiden, bis die Straße vollständig geräumt ist und der Verkehr wieder normal fließt. - Quelle: kanarenmarkt.de |
| Autor: kanarenmarkt.de - 14.11.2025 um 01:30 |
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RTVE zeigt Maspalomas Winter Pride erstmals landesweit RTVE hat erstmals die Maspalomas Winter Pride im nationalen Fernsehen übertragen. Der Sender La 2 zeigte die Hauptattraktion, den Pride Walk, am Samstag, 15. November. - Erstmalige landesweite Übertragung der Maspalomas Winter Pride Die Live-Übertragung begann um 15.15 Uhr kanarischer Zeit, direkt nach der Quizshow "Saber y Ganar". Roberto Herrera und Raquel Falcón moderierten die zweistündige Sendung, unterstützt von den Journalisten Sara Fez, Luis García Temprano und Néstor Santana. Technischer Aufwand für die Pride-Übertragung Ein Team von 30 RTVE-Profis unter der Leitung von Regisseur Borja Ojeda setzte das Ereignis um. RTVE Canarias nutzte zwölf Kameras, zwei Hot Heads und eine Drohne, um den Pride Walk umfassend zu dokumentieren. Tausende Besucher trotz Sturm Claudia Trotz des herannahenden Sturms Claudia wurden sommerliche Temperaturen erwartet. Tausende Besucher aus über hundert Ländern nahmen teil. Die Übertragung beinhaltete Auftritte der Benidorm-Fest-Künstler Mel Ömana und Melania. Die Berichterstattung unterstreicht RTVEs Engagement für Vielfalt und Inklusion im nationalen Fernsehen und bringt die Atmosphäre der Maspalomas Winter Pride in ganz Spanien zur Geltung. - Quelle: kanarenmarkt.de |
| Autor: kanarenmarkt.de - 14.11.2025 um 01:27 |
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Bilanz zu „Claudia“ auf Gran Canaria: Einiges an Wasser und ein paar Schäden Die Bilanz von Sturmtief Claudia ist auf Gran Canaria mit wenigen Ausnahmen recht annehmbar.... Promenade entlang der Dünen von Maspalomas teils eingestürzt. Gran Canaria – Das Sturmtief „Claudia“ ist in der Nacht und am Vormittag über Gran Canaria hinweggezogen. Zeit, eine kleine Bilanz zu ziehen. Es gab in der Tat sogar Ecken auf der Insel, in denen es kaum bis gar keinen Regen gab, aber das war nicht die Regel. Man muss immer berücksichtigen, dass wir uns auf einer Insel mit enorm vielen Mikroklimazonen befinden. Auch Stürme werden davon beeinflusst. - Die meisten Regenfälle verbuchte man auf Gran Canaria in den Gipfelgebieten und an den Südwesthängen der Insel. Die Wetterstationen wurden um 7 Uhr erstmals abgerufen, die in Cuevas del Pinar (San Bartolomé de Tirajana) brachte mit 80,4 Litern die größte Menge an Regen in nur 7 Stunden zustande (seit Mitternacht). Danach folgten die Station in Vega de San Mateo mit 78,2 Litern und die in Las Tirajanas mit 76 Litern. Seit Beginn der Welterfahrung bis zum heutigen Nachmittag erreichte man in den höchsten Lagen der Insel sogar 121 Liter pro Quadratmeter. AEMET gab in der Wetterwarnung an, dass bis zu 80 Liter pro Quadratmeter binnen 12 Stunden fallen könnten. Damit stimmte die Vorhersage ziemlich gut, war teilweise sogar zu niedrig kalkuliert, aber das liegt, wie oben erklärt, am Mikroklima der Insel. Bis zum Vormittag registriert man beispielsweise in Agaete keinen Regen. Bilanz zu „Claudias“ Auswirkungen Auf La Palma gab es in der Wetterstation Breña Alta mit 142,4 Litern Regen den Höchstwert auf den Kanarischen Inseln. Gran Canaria sperrte am frühen Morgen diverse Straßen, insbesondere in den Gipfelregionen. Aktuell sind noch folgende Straßen gesperrt: GC-607, GC-60 zwischen Km 25,5 und Km 15,3 (Umleitung über GC-603), GC-200 Zugang Andén Verde, Zugang nach Tirma und Faneque sowie die GC-605 zwischen Ayacata und Pie de la Cuesta. Mehr als 100 Arbeiter sind dabei, alle Straßen wieder vollständig nutzbar zu machen. Eingestürzte Mauer in Maspalomas Eingestürzte Mauer in Maspalomas by elsurDigital In Maspalomas verursachte der Sturm einen partiellen Einsturz der Promenade entlang der Dünen von Maspalomas. Teile des Gehwegs wurden beschädigt, als eine obere Stützmauer zusammenbrach. Personen wurden glücklicherweise keine verletzt. Verutlich hat sich zu viel Wasser unterhalb des Gehweges angesammelt und die Basis weggespült, was dann zum Einsturz führte. Neben diversen umgestürzten Bäumen und abgebrochenen Felsen in den Bergregionen gab es glücklicherweise relativ wenige Unfälle im Zusammenhang mit Sturmtief Claudia auf Gran Canaria. Die stärksten Windböen wurden in Agüimes mit 87 km/h gemeldet, Agaete folgt mit sehr ähnlichen Werten. Inselpräsident Antonio Morales (NC) betonte, wie gut und wichtig die Zusammenarbeit des Cabildo mit den 21 Gemeinderäten funktioniert hat. „Das Schlimmste ist vorbei“, sagte er in einem Video. Im gleichen Video berichtet er darüber, dass die Schluchten viel Wasser in Richtung Talsperren transportiert haben und nach wie vor tun. „Die Stauseen füllen sich wieder“, so Morales. „Auch wenn wir die genaue Wassermenge, die derzeit noch fließt, nicht messen können, so ist das eine gute Nachricht für Gran Canaria“, so der Präsident. Die Wasserbehörde von Gran Canaria bestätigte um 13 Uhr, dass in die Stauseen El Mulato, Chira (Null-Pegel), La Gambuesa und Soria Wasser einfließt. Der Soria-Damm ist derzeit jedoch wegen der Bauarbeiten geöffnet, sodass die Wassermengen in die unterhalb liegenden Stauseen La Lumbre und Gambuesa weitergeleitet werden. Ebenfalls Wassereinlauf wurde in die Talsperren La Niñas, La Sorrueda, Tirajana und in geringen Mengen auch in El Parralillo und Lugarejos gemeldet. Eine Wetterwarnung liegt füe Gran Canaria nun nicht mehr vor! – TF - Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 14.11.2025 um 01:18 |
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Keine Vogelgrippe auf den Kanaren – trotzdem alle Vögel in Quarantäne Auf den Kanarischen Inseln gab es bisher keine Fälle von Vogelgrippe, trotzdem muss der gesamte Geflügelbestand in Quarantäne... Auch BIO-Betriebe müssen die Quarantäne einhalten. Kanarische Inseln – Aufgrund der Anordnung des spanischen Ministeriums für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung müssen alle Geflügelbestände im Land in Quarantäne, dies gilt natürlich auch für die Kanarischen Inseln. Davon betroffen sind wirklich alle Betriebe, auch die für BIO-Produktion, Eigenproduktion und Betriebe, die Eier und Fleisch für den Direktverkauf anbieten. - Dies ist eine Reaktion auf die sich rasch ausbreitende Geflügelgrippe (H5N1), die in der EU auch durch Zugvögel immer weiter verbreitet wird. Auf den Kanaren wurden die regionalen Behörden auch angewiesen, die Kontrollen und Überwachungen in Feuchtgebieten und Küstenregionen zu verstärken, da dort der Kontakt zwischen Zugvögeln und domestizierten Tieren am häufigsten vorkommt. Zwischen den Kanarischen Inseln und dem spanischen Ministerium wurde ein Direktkontakt eingerichtet, um alle bestmöglich zu koordinieren. Neben der allgemeinen Quarantäne wurde die Haltung von Gänsen und Enten mit anderen Geflügelarten im gleichen Gehege verboten. Auch darf kein Wasser aus für Wildvögel zugänglichen Quellen verwendet werden, es sei denn, es wird entsprechend aufbereitet, um damit potenzielle Viren abzutöten. Bis auf Weiteres ist die Anwesenheit von Geflügel auf allen Events untersagt, egal ob Messen, Märkte oder andere Veranstaltungen. Laut Angaben des spanischen Landwirtschaftsministeriums gab es seit Juli 2025 139 Ausbrüche der Vogelgrippe in der EU, davon 14 in Spanien. Hinzu kommen 53 Fälle bei Wildvögeln und 5 weitere Fälle bei anderen Vögeln in Gefangenschaft. Auf den Kanarischen Inseln gab es bisher keinerlei Ausbrüche der Vogelgrippe, trotzdem hält die spanische Regierung die Präventionsmaßnahmen auch auf den Kanaren für unerlässlich, insbesondere im Hinblick auf die Ankunft der Zugvögel aus dem Norden Europas. Die Gesundheitsbehörden erinnern zudem jeden Halter, egal ob Zuchtbetrieb oder privater Halter, daran, dass jeder Verdachtsfall auf Vogelgrippe gemeldet werden muss. – TF - Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 14.11.2025 um 01:13 |
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Lokalnachrichten Mix Radio Regen bringt Erleichterung für die Landwirtschaft auf Gran Canaria Die jüngsten Regenfälle sind für Gran Canaria mehr als ein kurzer Wetterumschwung – sie sichern Ernten und stabilisieren Preise. Nach Angaben von Mercasa sorgt der Niederschlag für bessere Bedingungen beim Anbau von Kartoffeln, Avocados, Zitrusfrüchten und Bananen. Besonders gefragt bleibt die Avocadosorte “Hass” mit bis zu 12,45 €/kg, während andere Sorten deutlich günstiger sind. Auch bei Mangos zeigt sich ein Preisvorteil für Qualitätsvarietäten. Die Feuchtigkeit reduziert Bewässerungskosten, stärkt Viehweiden und mindert so Importabhängigkeit und Preisdruck. Wohnungsnot: Clavijo fordert Gesetzesänderung in Madrid Der kanarische Regierungschef Fernando Clavijo fordert von Premier Pedro Sánchez, das nationale Wohnraumgesetz zu ändern. Die Maßnahmen der Regionalregierung gegen die Wohnungsknappheit „zeigen erst in vier Jahren Wirkung“, betonte Clavijo – ohne eine Gesetzesanpassung werde sich die Lage aber nicht grundlegend bessern. Kanarischer Unternehmer eröffnet zweites Hotel in mittelalterlicher Burg Der Hotelier Yusef Nasser aus Teneriffa hat eine Burg im toledanischen Maqueda gekauft, um dort ein neues Hotelprojekt zu starten. Nasser betreibt bereits seit 20 Jahren das Hotel Señorío de Olmillos in Burgos und besitzt weitere Anlagen auf Teneriffa, La Palma und Gran Canaria. Huelga droht: Handelsangestellte wollen am Black Friday streiken Rund 70.000 Beschäftigte des kanarischen Einzel- und Lebensmittelhandels drohen am 28. November mit einem Streik. Grund sind stockende Tarifverhandlungen und geringe Lohnerhöhungen. Der CCOO-Gewerkschaftsbund wirft der Arbeitgeberseite vor, Gehälter am Mindestlohn festzuhalten. Die Unternehmerverbände halten den Streik für „überzogen“. Bevölkerung wächst – dank Zuzug aus dem Ausland Laut INE zählte Canarias zum 1. Oktober 2025 insgesamt 2.268.035 Einwohner – ein Rekord. Während die Zahl einheimischer Inselbewohner um über 2.300 sank, stieg die Zahl ausländischer Zuzügler monatlich um rund 1.400 Personen. Stadt reagiert auf Kritik am neuen Radweg Nach Anwohnerprotesten ändert der Ayuntamiento de Las Palmas die Planung des Radwegs am Barranquillo Don Zoilo. Vorgesehen sind mehr Parkplätze und Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in der Calle Párroco Villar Reina. Hoffnung für kanarische Fischer: EU will Gespräche mit Marokko aufnehmen Die Europäische Kommission hat grünes Licht gegeben, um ein neues Fischereiabkommen mit Marokko auszuhandeln. Die Maßnahme weckt bei der kanarischen Flotte große Zuversicht, bald wieder in marokkanischen Gewässern fischen zu dürfen. Neue Gesetzgebung zu Ferienwohnungen verabschiedet Das Parlament der Kanaren hat die „Ley de Ordenación Sostenible del Uso Turístico de la Vivienda“ verabschiedet. Sie begrenzt den Anteil touristisch genutzter Wohnungen auf maximal 10 % in Wohngebieten. Laut dem Colegio de Economistas wird die Zahl der Ferienwohnungen dadurch von aktuell 72.800 auf etwa 9.500 sinken. Die Umsetzung soll bis zu fünf Jahre dauern und soll für mehr Rechtssicherheit und Kontrolle sorgen.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 14.11.2025 um 01:10 |
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Wegen Sturmtief „Claudia“ entsprechende Notfallpläne aktiv und neue Wetterwarnung! Die verschiedenen Inselregierungen sowie Rathäuser haben entsprechende Notfallpläne wegen Sturmtief "Claudia" aktiviert... Diverse Zonen auf Gran Canaria gesperrt! Kanarische Inseln – Die ersten Auswirkungen des Sturmtiefs „Claudia“ sind auf den westlichen Inseln der Kanaren angekommen. Bisher sind noch keine größeren Zwischenfälle bekannt. Allerdings hat der spanische Wetterdienst AEMET die bestehende Wetterwarnung für den morgigen Dienstag modifiziert. - Die Warnstufe ORANGE im Zusammenhang mit Regen gilt nun auch für den Norden von Gran Canaria sowie den Nordosten von Teneriffa. Ebenso gilt diese Warnung für Fuerteventura und Lanzarote. Alle Inseln sind immer zu unterschiedlichen Uhrzeiten betroffen, da das Sturmtief von West nach Ost zieht. Auf Gran Canaria gilt die Warnung bereits ab dem heutigen Abend, 20 Uhr. Teneriffa befindet sich bereits in dieser Warnstufe, und zwar für die gesamte Insel, jedoch nur am heutigen Tag! Gleiches gilt für La Palma, El Hierro und La Gomera. Auf den beiden östlichen Inseln gilt diese Warnung nur für das Zeitfenster von 9 Uhr am morgigen Donnerstag bis 15 Uhr. Das Sturmtief soll sich bis zum Abend des morgigen Donnerstages wieder von den Inseln entfernt haben. Notfallpläne überall aktiviert Die einzelnen Inselregierungen haben unterdessen entsprechende Notfallpläne aktiviert und alles in Alarmbereitschaft versetzt, um schnellstmöglich handeln zu können, wenn dies notwendig sein sollte. Die kanarische Regierung hat für den morgigen Donnerstag den Präsenzunterricht auf ALLEN Inseln des Archipels abgesagt und stellt für morgen auf Onlineunterricht um. Das Rote Kreuz hat diverse Notunterkünfte für obdachlose Menschen vorbereitet, die sich in den Ballungszentren befinden. Das Cabildo de Gran Canaria hat alle öffentlichen Gebiete für die Naherholung und auch die Campingplätze ab 20 Uhr gesperrt. Darunter auch die Fincas Osorio und El Galeón sowie die verschiedensten Interpretationszentren, wie in Tilos de Moya. Der morgige Donnerstag ist also eher ein Tag, um zuhause bzw. im Hotel zu bleiben. – TF - Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 13.11.2025 um 09:49 |
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Neues Ferienhaus-Gesetz der Kanaren im Parlament verabschiedet, trotzt massiver Kritik Lange wurde diskutiert und kritisiert, trotzdem boxte heute die kanarische Regierung das neue Ferienhaus-Gesetz durch das Parlament... Die Opposition hatte keine Chance, droht jedoch für die Zukunft... Kanarische Inseln – Die endlosen Diskussionen über das neue Ferienhaus-Gesetz auf den Kanarischen Inseln wurden heute beendet. In der heutigen Sitzung im kanarischen Parlament wurde mit den Stimmen der CC, PP, ASG und AHI das neue Gesetz final verabschiedet. Dies alles trotzt massiver Kritik durch die Opposition und auch andere Verbände aus Wirtschaft und sozialen Organisationen. - Die Tourismusministerin der Kanaren, Jessica de León, erklärte vor dem Parlament, dass es sich bei dem Gesetz um ein „schwer zu verinnerlichendes, schwer zu erklärendes und schwer umzusetzendes“ handelte. Daher hob sie die Bemühungen aller Gruppen hervor, die das Gesetz unterstützen, „weil es im Dienst des Gemeinwohls und nicht politischer Taktiken steht“. Kritiken der Opposition im Parlament am Ferienhaus-Gesetz Esther González (NC-BC) kritisierte die Regierung für die Ablehnung aller 34 Änderungsanträge und warf der Vier-Parteien-Koalition vor, „gegen das eigene Volk zu handeln“. Sie verteidigte das Recht kanarischer Familien, ihre Häuser zu vermieten, und verurteilte das Gesetz mit den Worten, es „öffne die Tür zur Vertreibung Tausender Familien aus Touristengebieten“. Laut González habe die Regierung „einen Rückzieher gemacht“ und „fast alle außer den großen Tourismusunternehmen“ verärgert. Sie beklagte außerdem das Fehlen eines Moratoriums für neue Lizenzen, was zu einer „Flut“ im Register geführt habe. Der PSOE-Abgeordnete Gustavo Santana argumentierte, dass die Verordnung „weder die Bewohner noch das Gemeinwohl berücksichtigt“ und einen „Pull-Effekt“ verursacht habe, der seit 2023 zu mehr als 32.000 neuen Ferienhäusern geführt habe. Santana argumentierte, das Gesetz bevorteile Großgrundbesitzer und verdränge Anwohner. Er schlug eine Alternative vor, die den Besitz auf drei Immobilien pro Eigentümer beschränkt. „Dieses Gesetz wird so lange Bestand haben, wie diese Regierung“, warnte er abschließend. Vox-Sprecherin Paula Jover bezeichnete das Gesetz aufgrund seiner zahlreichen Änderungen als „chamäleonartig“. Sie kritisierte es scharf, da es „nichts löst und alles nur noch schlimmer macht“, indem es „Immobilienbesitzern und Kommunen eine übermäßige Belastung auferlegt“. Gleichzeitig räumte sie jedoch die Notwendigkeit einer klaren Regulierung des Sektors ein. Regierungsparteien verteidigen das Gesetz gegen alle Gegner Raúl Acosta (AHI) räumte ein, dass das Gesetz „nicht perfekt“ sei, betonte aber, dass es „regelt, nicht bestraft“ und den Gemeinden mehr Planungsspielraum gebe. Er kritisierte die Opposition für deren Blockade der Gesetzesänderungen und sagte, sie habe „ihr wahres Gesicht gezeigt, indem sie sich weigerte, Kompromisse einzugehen“. Jesús Ramos (ASG) bezeichnete die Haltung der Parteien PSOE, NC und Vox als „unverantwortlich“ und forderte, die durch die Opposition abgelehnten Änderungsanträge per Dekret in Kraft zu setzen. Er betonte, dass Ferienwohnungen „den grünen Inseln eine Zukunft bieten“ und nicht für die Wohnungskrise verantwortlich seien. Der Abgeordnete David Morales (PP) argumentierte, das Gesetz schütze kleine Immobilieneigentümer und setze Pseudo-Hotels ein Ende. Er betonte, dass die Kommunen selbst entscheiden könnten, wo, wie und wie viele Ferienwohnungen in ihrem Zuständigkeitsbereich zugelassen werden. Morales machte das staatliche Wohnungsgesetz für die Abwanderung von 16.000 Wohnungen in Touristenunterkünfte verantwortlich und warnte die Opposition: „Gegen dieses Gesetz zu stimmen, widerspricht dem allgemeinen Interesse des Archipels.“ Die CC-Sprecherin Socorro Beato erklärte, die Kanarischen Inseln bräuchten dieses Gesetz, da es den Sektor organisiere, schütze und reguliere und die Rolle der Kommunen stärke. Sie betonte, dass es Ferienwohnungen nicht verbiete, sondern sie lediglich mit gesundem Menschenverstand reguliere. Beato ist überzeugt, dass der Text Rechtssicherheit für Kleinbesitzer schafft und den Weg für eine Verordnung ebnet, die eine einheitliche Verwaltung und Wohnbebauung stärkt. „Ferienwohnungen wären ohne klare Regeln nicht möglich“, erklärte sie und betonte, dass die Verordnung einen auf jede Insel und Gemeinde zugeschnittenen Rechtsrahmen schaffe. Das ändert das neue Ferienhaus-Gesetz in der Realität Spezifische kommunale Planung: Im Allgemeinen sollen mindestens neunzig Prozent (90 %) der bestehenden oder geplanten Wohnungen im Bebauungsplan oder in gleichwertigen Bebauungsgebieten ausschließlich zu Wohnzwecken genutzt werden, touristische Nutzung ausgenommen. Auf den Inseln La Palma, La Gomera und El Hierro – den sogenannten grünen Inseln – beträgt dieser Mindestanteil achtzig Prozent (80 %). Fünfjährige Übergangsregelung: Touristische Unterkünfte, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzes bereits zugelassen sind und gemäß den geltenden Vorschriften betrieben werden, können zwischen der Regelung zur „konsolidierten touristischen Nutzung“ und der festgelegten Übergangsregelung wählen. Nach Ablauf der maximalen Übergangsfrist müssen sie die entsprechenden kommunalen Vorschriften einhalten. Verbote und Ausschlüsse: Gebäude oder Wohneinheiten, die a) den Status von öffentlich geschütztem Wohnraum haben, b) minderwertigen Wohnraum darstellen, c) sich in Gebieten befinden, in denen territoriale, städtebauliche oder umweltrechtliche Vorschriften unter anderem ihre Unvereinbarkeit feststellen, dürfen nicht für touristische Unterkünfte genutzt werden. Kontrolle und Überprüfung: Die Inselräte können Vereinbarungen mit dem spanischen Verband der Grundbuch- und Handelsregisterführer oder anderen öffentlichen Stellen abschließen, um die im Allgemeinen Tourismusregister eingetragenen Daten mit denen des Grundbuchs oder Katasters abzugleichen. Und so kann man die in der touristischen Nutzungslizenz angegebenen Bedingungen überprüfen. Für die von den Inselräten erbrachten Überprüfungsdienste kann eine Gebühr erhoben werden. Umwandlungswege: Die Änderung der Stadtplanung kann, wenn die Gemeinde dies für angemessen hält, die Umwandlung der Wohnnutzung in eine touristische Nutzung von Wohnraum oder, falls angemessen, die Rückumwandlung der touristischen Nutzung in eine Wohnnutzung vorsehen. Vorausgesetzt, dass die in diesem Gesetz und seinen Durchführungsbestimmungen festgelegten Planungsinstrumente und sonstigen Anforderungen eingehalten werden. Indikative technische Anforderungen: Touristische Beherbergungsbetriebe müssen die Mindestanforderungen an Qualität, Zugänglichkeit, Nachhaltigkeit und Mobilität erfüllen, die als Richtlinie in den regulatorischen Vorschriften festgelegt sind. Es ist also an der Zeit, die Anwälte zu bemühen, sobald das Gesetz im BOC veröffentlicht wurde, um sicherzustellen, dass mit der eigenen Immobilie keine Probleme auftreten werden. – TF - Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 13.11.2025 um 09:42 |
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Präventive Maßnahmen auf den Kanaren wegen Sturm Claudia Sturm Claudia hat La Palma mit heftigen Regenfällen und starken Winden getroffen. Am Roque de los Muchachos fielen über 100 Liter pro Quadratmeter, in der Gemeinde Breña Alta 80 Liter. - In El Paso, einschließlich der Schlucht Las Angustias, wurden 54 Liter pro Quadratmeter gemessen. Montserrat Román vom Zivilschutz sagte dem kanarischen Fernsehen, dass es einige Überschwemmungen auf den Straßen von Valle de Aridane gab, die Lage jedoch beherrschbar sei. Windschäden durch Sturm Claudia auf den Kanaren Die stärkste Windböe erreichte in der Nähe von Cubo de La Galga in Puntallana 89,3 Kilometer pro Stunde. Auf Teneriffa meldeten die Behörden über ein Dutzend kleinere Vorfälle, hauptsächlich windbedingt. 454 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Zu den Vorfällen gehörten umgestürzte Strukturen, Notunterkünfte in Arona und Adeje, Straßensperrungen in Los Silos und die vorsorgliche Schließung der Uferpromenade von Radazul. Unterricht und Verkehr auf den Kanaren unterbrochen Die Regierung der Kanarischen Inseln gab ab Mittwoch 15 Uhr Wetterwarnungen für Wind, Regen und Überschwemmungen heraus. Alle Präsenzveranstaltungen wurden für Donnerstag auf allen Inseln ausgesetzt, die Universitäten ULPGC und ULL wechselten zum Online-Unterricht. Elf Flüge wurden von den Flughäfen Gran Canaria und La Palma aufgrund der widrigen Wetterbedingungen umgeleitet. Wetterwarnungen und Hafenschließungen auf den Kanaren Teneriffa steht unter vier aktiven Warnungen, darunter eine orangefarbene Warnung für starken Regen mit über 30 Millimetern pro Stunde in einigen Gebieten. Ähnliche Warnungen gelten für El Hierro, La Gomera und La Palma. Die Häfen von Arrecife (Lanzarote) und Rosario (Fuerteventura) bleiben am Donnerstag geschlossen, was drei Kreuzfahrtschiffe mit 4000 Touristen betrifft. Präventive Maßnahmen auf den Kanarischen Inseln Lokale Behörden haben verschiedene präventive Maßnahmen ergriffen: Das Cabildo von Teneriffa empfiehlt Homeoffice und eingeschränktes Reisen. Der Rat von Telde warnt vor dem Parken in Schluchtgebieten. Las Palmas hat Parks geschlossen und Aktivitäten ausgesetzt. La Laguna hat Strände, Schwimmbäder und Bergzugänge geschlossen. Bewohner sollten den Anweisungen der lokalen Behörden folgen und sich über die aktuelle Lage informieren. - Quelle: kanarenmarkt.de |
| Autor: kanarenmarkt.de - 13.11.2025 um 00:39 |
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Las Palmas: Stadträtin Medina wegen Wasserskandal unter Verdacht Die Antikorruptionsstaatsanwaltschaft hat eine Untersuchung gegen Inmaculada Medina eingeleitet, Stadträtin für öffentliche Dienste in Las Palmas de Gran Canaria. Ihr wird Veruntreuung im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Betrug von 400.000 Euro vorgeworfen. - Die Ermittlungen drehen sich um einen Vertrag zwischen dem Stadtrat und Guerra Patrimonial FGG zur Wasserversorgung der Bezirke Tamaraceite, San Lorenzo und Tenoya von 2015 bis 2022. Staatsanwalt Javier Ródenas behauptet, das Unternehmen habe systematisch überhöhte Wassermengen abgerechnet, ohne ordnungsgemäße Zählerablesungen zu überprüfen. Systematische Umleitung öffentlicher Gelder aufgedeckt Der Staatsanwalt erklärte, dies habe einen Mechanismus zur systematischen Umleitung öffentlicher Gelder mit scheinbarer administrativer Legalität geschaffen. Das Schema soll fiktive Dienstleistungen, falsche Rechnungen ohne technische Überprüfung und Zahlungsfreigaben zur Ausschöpfung der Jahresbudgets umfasst haben. Der Stadtrat zahlte angeblich an Guerra Patrimonial FGG Übergebühren von mehr als 70 Prozent über den tatsächlichen Verbrauchsraten. Der mutmaßliche Betrug flog im Dezember 2022 auf, als Ratsmitglieder und die Stadträtin für Parks, Gemma Martínez Soliño, sich weigerten, weitere Rechnungen ohne ordnungsgemäße Zählerablesungen zu bearbeiten. Daraufhin sanken die abgerechneten Verbrauchswerte dramatisch auf das Niveau von Juli 2012. Ermittlungen gegen mehrere Beamte und Unternehmen Die Staatsanwaltschaft beschuldigt neben Stadträtin Medina zwei städtische Beamte der Abteilung Parks und Gärten, Miguel Ángel P.H. und Sergio G.C. Sie strebt Ermittlungen gegen Medina und Sergio G.C. wegen schwerer Veruntreuung, Urkundenfälschung, Amtsmissbrauch und Verwaltungsbetrug an. Guerra Patrimonial FGG drohen ebenfalls Anklagen wegen Bestechung und Veruntreuung öffentlicher Gelder. Der Bestechungsvorwurf bezieht sich auf ein Darlehen von 430.000 Euro an den Beamten Miguel Ángel P.H., das angeblich monatlich vom Unternehmen bei Rechnungszertifizierung gezahlt wurde. Zeugenaussagen und weitere Schritte Die Staatsanwaltschaft hat Zeugenaussagen von Stadträtin Martínez Soliño und den Beamten angefordert, die sich weigerten, unbestätigte Rechnungen zu bearbeiten. Die Ermittlungen dauern an. - Quelle: kanarenmarkt.de |
| Autor: kanarenmarkt.de - 13.11.2025 um 00:27 |
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Umstrittenes Ferienvermietungsgesetz auf den Kanaren verabschiedet Das Parlament der Kanarischen Inseln hat ein umstrittenes Gesetz zu Ferienvermietungen verabschiedet. Es stieß auf Widerstand von PSOE, NC-bc und Vox sowie von ASCAV, der einzigen Interessenvertretung der Ferienhausbesitzer auf den Inseln. - Scharfe Kritik von Ferienhausbesitzern ASCAV bezeichnete das Gesetz als "eine Absurdität gegen kleine Ferienvermieter auf den Kanarischen Inseln, die große Immobilieneigentümer begünstigt". Die Vereinigung kritisierte die Parteien CC und PP dafür, den Gesetzestext "ohne jeglichen Konsens" durchgesetzt zu haben. Ziel sei es, kanarische Familien von touristischen Aktivitäten auszuschließen und großen Betreibern zu nutzen. Zweifel an Wirkung auf Wohnungsmarkt ASCAV argumentierte, dass das Gesetz die Wohnungsprobleme der Inseln nicht lösen werde. Sie verwies auf Barcelona, wo trotz eines Verbots neuer Touristenunterkünfte seit 2017 die Wohnkosten weiter steigen. Die Organisation warnte, dass das Gesetz Hotels ermöglichen werde, ihre Preise aufgrund reduzierter Konkurrenz zu erhöhen. Befürchtete wirtschaftliche Folgen "Dieses Gesetz ist eine schlechte Nachricht nicht nur für Ferienvermieter, sondern auch für Touristen, die mit höheren Unterkunftskosten rechnen müssen, sowie für Restaurants, Bars und Geschäfte, die vom Ferientourismus profitieren", erklärte die Vereinigung. ASCAV hob hervor, dass die Regierung auf regionaler Ebene Ferienvermietungen verteufele, während sie auf nationaler Ebene in der kürzlich unterzeichneten Sevilla-Erklärung gelobt würden. Rückendeckung durch Experten Die Vereinigung behauptet, ihre Position werde von Berichten des Wirtschaftskollegiums Las Palmas, des Wirtschafts- und Sozialrats und von Rechtsexperten gestützt. Diese warnten, dass die Umsetzung des Gesetzes ohne Änderungen "katastrophale Folgen" für Tausende von Eigentümerfamilien und Verwaltungsgesellschaften haben werde. - Quelle: kanarenmarkt.de |
| Autor: kanarenmarkt.de - 13.11.2025 um 00:21 |
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Sturm Claudia: Wetterwarnungen und Flugumleitungen auf den Kanaren Sturm Claudia hat auf den Kanarischen Inseln elf Flugumleitungen verursacht. Der Sturm beeinträchtigt derzeit den Flugverkehr auf Gran Canaria und La Palma. - Wie Aena-Quellen gegenüber Europa Press mitteilten, wurden am Mittwoch elf Flüge aufgrund der widrigen Wetterbedingungen durch Sturm Claudia umgeleitet. Betroffen waren die Flughäfen von Gran Canaria und La Palma. Auf Gran Canaria wurden sieben Flüge umgeleitet: vier nach Fuerteventura, zwei nach Teneriffa Süd und einer nach Teneriffa Nord. Am Flughafen von La Palma mussten vier Flüge umgeleitet werden, zwei landeten in Teneriffa Süd, die anderen wurden nach Gran Canaria und Teneriffa Nord umgeleitet. Schwere Wetterwarnungen auf den Kanaren Derzeit gelten auf den Kanarischen Inseln schwere Wetterwarnungen. Die Behörden haben für Donnerstag den Unterricht auf dem gesamten Archipel ausgesetzt. Eine orangefarbene Warnung wegen starken Regens gilt für alle Inseln, dazu kommen gelbe Warnungen für starke Winde, hohe Wellen und Gewitter. Die Störungen halten an, während Sturm Claudia weiterhin die Region beeinflusst und erhebliche Beeinträchtigungen im Verkehr und im Bildungsbereich auf den Inseln verursacht. - Quelle: kanarenmarkt.de |
| Autor: kanarenmarkt.de - 13.11.2025 um 00:15 |
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Kanarische Inseln erweitern Neugeborenen-Screening auf 49 Krankheiten. Die Gesundheitsbehörde der Kanarischen Inseln hat im November das Neugeborenen-Screening-Programm erweitert. Nun werden 49 Krankheiten erfasst, 18 mehr als zuvor. Damit deckt das Programm mehr Krankheiten ab als das Standard-Screening des spanischen Gesundheitssystems. - Das Neugeborenen-Screening, bekannt als Fersenstich-Test, ermöglicht die frühe Erkennung angeborener Krankheiten bei Neugeborenen, noch bevor Symptome auftreten. Diese frühe Intervention kann vorzeitige Sterblichkeit, körperliche oder geistige Behinderungen verhindern und verbessert die Prognose sowie die Lebensqualität der Patienten und ihrer Familien. Screening erfasst 49 Krankheiten auf den Kanaren Zu den neu aufgenommenen 18 Erkrankungen gehören verschiedene Stoffwechselstörungen wie Holocarboxylase-Synthetase-Mangel, Arginase-Mangel, Hypermethioninämie und 3-Methylcrotonyl-CoA-Carboxylase-Mangel sowie weitere seltene Stoffwechselerkrankungen. Das Programm testete bereits auf wichtige Erkrankungen wie Mukoviszidose, Hypothyreose, mittelkettige Acyl-CoA-Dehydrogenase-Mangel, Phenylketonurie und Sichelzellenanämie. Ergebnisse und Statistiken des Neugeborenen-Screenings Die Neugeborenen-Metabolismus-Screening-Einheit am Universitätsklinikum der Kanarischen Inseln analysierte im vergangenen Jahr 13.299 Proben. Davon waren 83 Prozent Erstproben und 17 Prozent Folgeproben. Das Screening ergab 827 initial positive Ergebnisse, von denen 64 Fälle bestätigt wurden. Diese wurden an drei Klinische Einheiten in den Universitätskliniken von Insular Materno-Infantil auf Gran Canaria, La Candelaria und HUC überwiesen. Zusätzlich wurden etwa 200 Fälle von genetischen Trägern und Varianten untersucht, um eine angemessene klinische Überwachung und genetische Beratung zu ermöglichen. - Quelle: kanarenmarkt.de |
| Autor: kanarenmarkt.de - 12.11.2025 um 17:12 |
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Umweltstaatsanwaltschaft untersucht Küstenverschmutzung auf Gran Canaria Die Umweltstaatsanwaltschaft hat auf Gran Canaria eine Untersuchung zur Küstenverschmutzung eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft beauftragte Seprona, die Quelle und die Verantwortlichen der Verschmutzung zu ermitteln, und forderte die lokalen Behörden auf, über ergriffene Maßnahmen zu berichten. Frühere Berichte deuteten auf illegale Schwefelwasserstoffeinleitungen hin, die Fischsterben verursacht haben sollen, so Morales. - Ermittlungen zur Küstenverschmutzung auf Gran Canaria Am 17. Oktober begann die Umweltstaatsanwaltschaft in Las Palmas mit der Untersuchung der Verschmutzung, die Teile der Küste Gran Canarias betrifft. Auslöser war eine Beschwerde des Unternehmens, das Meereskäfige vor der Küste von Telde betreibt und von "massivem" Fischsterben berichtete. Die Staatsanwaltschaft beauftragte umgehend Seprona, die notwendigen Ermittlungen durchzuführen, um Ursprung, Ursache und Verantwortlichkeit der Verschmutzung zu klären. Anfang November alarmierten ein großes, zähflüssiges, gelbliches und übelriechendes Gebilde im Meer die Anwohner und Behörden. Mehrere Strände wurden daraufhin geschlossen. Maßnahmen der betroffenen Gemeinden Die Staatsanwaltschaft forderte die betroffenen Gemeinden auf, über den Zustand der Küsten, an denen die Verschmutzung festgestellt wurde, zu berichten. Außerdem sollen sie über ergriffene Eindämmungsmaßnahmen und Informationen zu Wasserproben Auskunft geben. Die Umweltstaatsanwaltschaft überwacht täglich die Entwicklung der Verschmutzung, während sie auf die Klärung der Fischsterbenursache wartet, um weitere Ermittlungen und mögliche strafrechtliche Schritte zu bewerten. Sechs Gemeinden und zehn Strände betroffen Die Verschmutzung breitete sich entlang der Küste Gran Canarias aus. Die Notfallmanagementabteilung der Kanarischen Inseln rief am 6. November wegen "Meeresverschmutzung" durch sich zersetzende organische Stoffe aus "Offshore-Anlagen" Alarm aus. Der Alarm betrifft sechs Gemeinden (Telde, Agüimes, Ingenio, Santa Lucía de Tirajana, San Bartolomé de Tirajana und Mogán) mit zehn geschlossenen Stränden: drei in Telde (Salinetas, Melenara und Aguadulce) und sieben in Mogán (Mogán Beach, Playa del Cura, Taurito, Puerto Rico, Anfi, Patalavaca und Marañuelas). Illegale Einleitung als mögliche Ursache Antonio Morales, Präsident des Cabildo von Gran Canaria, erklärte am 10. November, dass "theoretisch" eine illegale Schwefelwasserstoffeinleitung das Fischsterben entlang der Ostküste verursacht habe. Endgültige Wasseranalyseresultate stehen allerdings noch aus, und die Quelle bleibt unbekannt. Die Umweltgruppe Turcón-Ecologistas en Acción behauptet, dass diese Verschmutzung kein Einzelfall oder Unfall sei, sondern von intensiven Aquakultur-Meereskäfigen vor der Küste stamme. - Quelle: kanarenmarkt.de |
| Autor: kanarenmarkt.de - 12.11.2025 um 17:04 |
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Sturm Claudia bringt Wetterwarnungen auf den Kanaren Die Notfallbehörde der Kanarischen Inseln hat ab Mittwoch 15.00 Uhr Wetterwarnungen für Wind, Regen und Überschwemmungen herausgegeben. Auf La Palma fiel der Unterricht ab 13.30 Uhr wegen des Sturms Claudia aus. - Notfallpläne und Präventionsmaßnahmen Bereits am Dienstag begannen Inselräte und Gemeinden mit der Aktivierung von Notfallplänen und Präventionsmaßnahmen. Die atlantische Front soll ab Mittwochnachmittag starken Regen, Stürme und heftige Winde bringen, besonders die westlichen Inseln sind betroffen. Das regionale Bildungsministerium setzte den Unterricht auf La Palma ab 13.30 Uhr aus. Ab 15.00 Uhr wechseln alle Schulen in der westlichen Provinz zum Fernunterricht. Wetterwarnungen und Prognosen Der Notdienst hat ab 15.00 Uhr am Mittwoch Warnungen für Regen und Überschwemmungen herausgegeben. Der Sturm könnte moderaten bis starken Regen mit über 30 Litern pro Quadratmeter pro Stunde und 100 Litern pro Quadratmeter in 12 Stunden bringen. Die spanische Wetteragentur (AEMET) warnt auch vor Stürmen und rauer See. Maßnahmen auf Teneriffa, La Palma und Gran Canaria Teneriffa Der Inselrat von Teneriffa hat ab Mittwoch 12.00 Uhr den Insularen Notfallplan aktiviert. Gewitter und sehr starke südwestliche Windböen über 80 Kilometer pro Stunde könnten besonders im Norden und Osten auftreten. Alle Freizeit- und Campingbereiche unter Verwaltung des Rates bleiben geschlossen. Der Zugang zu Waldwegen und Pfaden in der Waldkrone ist als Vorsichtsmaßnahme verboten. Wandern im Teide-Nationalpark und Canyoning sind ebenfalls untersagt. La Palma La Palma hat seinen Insularen Notfallplan ab Mittwoch Mitternacht aktiviert. Dies umfasst die Schließung von Wanderwegen, Waldwegen, Freizeit- und Campingplätzen. Die Vulkanröhre Cueva de las Palomas wird geschlossen, und die Straßen werden verstärkt auf mögliche Erdrutsche und Überschwemmungen überwacht. Gran Canaria Der Zivilschutzplan von Gran Canaria hat ab Mittwoch 20.00 Uhr Warnungen für Regen, Wind und Überschwemmungsgefahr herausgegeben. AEMET prognostiziert anhaltenden Regen mit Akkumulationen von 80-100 mm in 12 Stunden, begleitet von Stürmen und Windböen bis zu 80 Kilometer pro Stunde. Empfehlungen der Behörden Die Behörden raten den Einwohnern: – Unnötige Reisen während der Hauptsturmzeiten zu vermeiden – Küstengebiete und Flussbetten zu meiden – Fahrzeuge aus überschwemmungsgefährdeten Bereichen zu entfernen – Offizielle Informationskanäle zu verfolgen – Notwendige Selbstschutzmaßnahmen zu ergreifen Die örtlichen Notdienste bleiben in höchster Alarmbereitschaft und überwachen die Entwicklung des Sturms Claudia weiterhin genau. - Quelle: kanarenmarkt.de |
| Autor: kanarenmarkt.de - 12.11.2025 um 16:55 |
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Lokalnachrichten Mix Radio Ermittlungen nach Fischsterben auf Gran Canaria Die Staatsanwaltschaft untersucht die Ursache des massiven Fischsterbens vor der Küste Gran Canarias, um festzustellen, ob ein Umweltdelikt vorliegt. Nach einem mutmaßlichen Schadstoffaustritt mussten mehrere Strände geschlossen werden. Das Umweltdezernat hat den Umweltschutzdienst Seprona beauftragt, die Herkunft und Verantwortlichen des Vorfalls zu ermitteln. Auch die betroffenen Gemeinden sollen über Maßnahmen zur Eindämmung und Wasseranalysen berichten. Steuererleichterung für „grüne Inseln“ im neuen Kanaren-Dekret Kanarens Präsident Fernando Clavijo hat bestätigt, dass das neue „Dekret Canarias“ eine 60-prozentige IRPF-Steuerermäßigung für La Palma, La Gomera und El Hierro enthält. Damit reagiert die Regierung auf die Forderungen des ASG-Vorsitzenden Casimiro Curbelo, der mehr Unterstützung für die wirtschaftlich schwächeren Inseln verlangte. Megayacht „Ópera“ im Hafen von Las Palmas Im Hafen von Las Palmas sorgt derzeit der Luxus-Megayacht „Ópera“ für Aufsehen. Das 146 Meter lange Schiff des Scheichs Abdullah bin Zayed Al Nahyan, Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate, gilt mit einem Wert von rund 450 Millionen Dollar als eines der exklusivsten Yachten der Welt. Zwei Brüder aus Tejeda entwickeln preisgekrönte Tourismus-App Die Brüder Diego und Tomás Betancor aus Tejeda haben mit ihrer digitalen Lösung „Registro Parte Viajeros“ den Premio Emprendedores gewonnen. Ihre App automatisiert die Registrierung und Datenübermittlung von Reisenden an das spanische Innenministerium und modernisiert damit die Verwaltung in touristischen Betrieben. Cabildo von Gran Canaria legt Rekordhaushalt für 2026 vor Der Präsident des Cabildo de Gran Canaria, Antonio Morales, präsentierte den Haushalt 2026 mit einem Volumen von 1,055 Milliarden Euro, rund sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Schwerpunkte sind soziale Programme, Infrastruktur, Wirtschaftsförderung und Wohnungsbau. Allein für Soziales sind 345,9 Millionen Euro vorgesehen – der höchste Betrag in der Geschichte der Inselverwaltung. Morales betonte, dass die starke Finanzlage ohne Neuverschuldung auskommt und Investitionen aus Eigenmitteln möglich bleiben. Cristo Hernández „Pollo del Callejón VI“ übernimmt Führung bei den Maximaltumbadores Nach der zweiten Runde der höchsten Kategorie der Lucha Canaria gibt es einen Führungswechsel im Wettbewerb der maximalen Tumbadores. Neuer Spitzenreiter ist Cristo Hernández „Pollo del Callejón VI“ vom Almogarén, der mit einer starken Leistung am Wochenende sieben Punkte erreichte. Ihm folgen sein Teamkollege Álvaro Déniz mit sechs und Kevin Acosta (Castro Morales) mit fünf Punkten. In der zweiten Kategorie führen Guayre Rodríguez (Unión Agüimes) und José Mendoza (Roque Nublo) mit jeweils sechs Punkten. Dahinter liegen Soulemane Ndiaye (Guanarteme) und Agustín González „Pollo de la Herradura“ mit fünf Punkten. In der dritten Kategorie teilen sich nach drei Runden Yenedey Gil (Castro Morales), Juan Daniel Hernández (Unión Sardina) und José Ramón Santana (Tinamar) die Führung mit jeweils sieben Punkten.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 12.11.2025 um 16:49 |
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Hafenbehörde Las Palmas in der Kritik: CCOO fordert Reformen Die Gewerkschaft CCOO hat organisatorisches Chaos bei der Hafenbehörde von Las Palmas gemeldet. Die Situation löst ernste betriebliche Probleme aus. - Ursache ist eine genehmigte, aber nie umgesetzte Organisationsstruktur. Dadurch klaffen Planung und Realität auseinander. Überlastung und interne Spannungen bei der Hafenbehörde Mitarbeiter berichten von steigender Arbeitsbelastung und sinkender Moral. Die Gewerkschaft nennt mehrere Probleme: Das Fehlen einer klaren Struktur führt zu: Unklaren Zuständigkeiten Ineffizienter Ressourcennutzung Wachsenden Rückständen Burnout durch Überlastung Gewerkschaft fordert Sofortmaßnahmen Die Probleme beeinträchtigen den Hafenbetrieb direkt. CCOO warnt vor einem Bedeutungsverlust als maritimes Zentrum auf den Kanaren. Die Gewerkschaft fordert die Hafenleitung auf, die genehmigte Struktur umzusetzen, Personalengpässe zu beheben und die Kommunikation zu verbessern. Die Hafenleitung hat noch nicht reagiert. Gespräche sind in den kommenden Wochen geplant. - Quelle: kanarenmarkt.de |
| Autor: kanarenmarkt.de - 12.11.2025 um 02:39 |