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1.4.2026 - Achtung! Leichtsinnigkeit auf den Kanaren wird jetzt teuer

Achtung Urlauber! Wer auf den Kanaren Warnungen ignoriert, muss Rettungseinsätze künftig selbst bezahlen. Wir klären über die neuen Regeln und die hohen Kosten auf.. 2.000 € Strafe für Rettungseinsätze-

Vorbei sind die Zeiten, in denen Leichtsinn auf den Kanaren ohne finanzielle Folgen blieb. Die Regierung kündigte an, dass Rettungskosten bei grober Fahrlässigkeit – etwa beim Ignorieren von Verboten – künftig konsequent und automatisch als Bußgeld vom Verursacher zurückgefordert werden.

Rettungseinsatz kann Tausende Euro kosten

Die Kosten für solche Einsätze sind immens. Nach dem neuen Gebührenkatalog der Zivilschutzverordnung müssen Verursacher die operativen Kosten des Einsatzes tragen. Ein Rettungshubschrauber schlägt dabei mit rund 2.000 Euro pro Flugstunde zu Buche. Hinzu kommen Kosten für Rettungsboote und das beteiligte Bodenpersonal.

Bisher scheiterten viele Bußgeldverfahren daran, dass die Betroffenen – oft Touristen – die Kanaren bereits verlassen hatten, bevor der Bescheid zugestellt werden konnte. Das soll sich nun ändern: Beamte vor Ort werden die Daten direkt am Ort des Geschehens aufnehmen, um eine sofortige Zustellung zu ermöglichen.

Social Media als Gefahrenquelle

Der gefährliche Trend zu spektakulären Social-Media-Fotos an Klippen und Naturschwimmbecken führt immer mehr zu lebensgefährlichen Situationen. Trotz Warnungen vor der Brandung und Strömungen setzen viele Urlauber ihre Sicherheit aufs Spiel – was dazu führt, dass mittlerweile 80 Prozent aller Geretteten auf den Inseln Touristen sind.

Wann wird es teuer?

Die automatische Kostenübernahme wird in folgenden Fällen ausgelöst:

- Missachtung von Wetterwarnungen (z. B. gelbe oder orangefarbene Alarmstufe).
- Betreten von Orten, die ausdrücklich gesperrt oder als Gefahrenzone gekennzeichnet sind.
- Eindeutiges fahrlässiges Verhalten, das den Einsatz provoziert hat.

Die neue Regelung soll noch vor 2027 vollständig in Kraft treten. Das Ziel sei laut Regierung nicht die bloße Einnahmeerhöhung, sondern die Prävention: Besucher sollen sensibilisiert werden, ihr Leben und das der Rettungskräfte nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 01.04.2026 um 17:25

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1.4.2026 - Militär: Kanaren werden Teil des Drohnen-Schutzschilds

Das Verteidigungsministerium integriert die Kanaren in die neue Militärstrategie gegen Drohnen. Das Aracne-System schützt ab April strategische Regionen.
Drohnenabwehr für die Kanaren: Militär setzt auf Aracne-System - Foto: Indra.-

Die Kanaren rüsten sich gegen moderne Bedrohungen aus der Luft. Das spanische Verteidigungsministerium bezieht den Archipel fest in seine neue Militärstrategie ein. Das hochmoderne „Aracne“-System soll künftig in strategisch wichtigen Regionen eingesetzt werden, um den Luftraum vor unbemannten Flugsystemen (UAS) zu schützen. In modernen Kriegsszenarien ist die Drohnenabwehr zu einem Schlüsselelement geworden – Spanien reagiert nun mit einer Investition in Millionenhöhe.

30 Millionen Euro für den Schutz des Luftraums

Das Flugabwehrartilleriekommando (MAAA) des Heeres wird in Kürze das erste Aracne-System in Empfang nehmen. Die spanische Regierung hat das System für insgesamt 30,24 Millionen Euro von der Unternehmensgemeinschaft Indra und EM&E Group erworben.

Insgesamt umfasst der Auftrag 14 Systeme: Zehn Einheiten sind für das Heer vorgesehen, während die Marine sowie die Luft- und Weltraumstreitkräfte jeweils zwei weitere Systeme erhalten. Das Projekt beinhaltet sowohl stationäre als auch mobile Einheiten sowie einen Simulator zur Ausbildung des Personals.

Die Rolle der Kanaren und Lanzarote

Aufgrund ihrer geostrategischen Lage spielen die Kanaren eine zentrale Rolle in Spaniens Verteidigungsplan. Diese Bedeutung wurde bereits durch die Inbetriebnahme des neuen 3D-Radars „Lanza“ beim Luftraumüberwachungsgeschwader (EVA 22) auf Lanzarote unterstrichen.

Das in Peñas del Chache stationierte Gerät kann ein breites Spektrum an Bedrohungen erfassen – von Raketen bis hin zu kleinen Drohnen. Dies bietet entscheidenden Schutz für den Militärflugplatz Lanzarote, der als strategische Basis für die Predator-B-Drohnen der spanischen Luftwaffe dient, die modernsten Überwachungsplattformen des Landes.

Aracne: Erkennen, Identifizieren und Neutralisieren

Das Aracne-System ist modular aufgebaut und nutzt modernste Sensortechnologie, um feindliche Drohnen unschädlich zu machen:

- Erkennung: Hochpräzise Radargeräte orten Ziele selbst in Szenarien wie Drohnenschwärmen.
- Identifizierung: Funkfrequenzsysteme klassifizieren die Signale. Bei kommerziellen Drohnen kann sogar das Modell und der Ursprung bestimmt werden.
- KI-Unterstützung: Elektrooptische Systeme richten sich automatisch auf das Ziel aus. Algorithmen der künstlichen Intelligenz helfen dabei, Drohnen präzise von Vögeln oder freundlichen Flugzeugen zu unterscheiden.
- Neutralisierung: Das System bietet zwei Wege. Elektronische Gegenmaßnahmen (Jamming) blockieren die Kommunikation der Drohne. Für den Ernstfall stehen kinetische Lösungen mit programmierbarer Splitter-Munition bereit.

Einsatzstart im April

Die ersten Einheiten des Aracne-Systems sollen laut Quellen aus dem Verteidigungsministerium bereits im April an das Flugabwehrartilleriekommando ausgeliefert werden. Neben Madrid und den Kanarischen Inseln sind Standorte in Ceuta, Melilla und Cartagena für die Stationierung vorgesehen.

Noch ist ungeklärt, ob die Abwehreinheit auf den Kanaren fest installiert wird oder flexibel mobil agiert. Fest steht das übergeordnete Ziel: Eine Schutzkuppel soll Soldaten und wichtige Infrastrukturen vor den wachsenden Gefahren durch unbemannte Flugobjekte absichern.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 01.04.2026 um 17:18

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1.4.2026 - Gran Canaria meldet Sturmschäden von 28,5 Mio. Euro

Nach Sturm „Therese“ zieht Gran Canaria Bilanz: Die Inselverwaltung schätzt die Schäden an Straßen, Natur und Landwirtschaft auf über 28,5 Millionen Euro.-

Die Inselverwaltung von Gran Canaria hat eine erste Bilanz der durch den Sturm „Therese“ verursachten Schäden vorgelegt. Laut Inselpräsident Antonio Morales belaufen sich die Kosten für die Reparaturen an Infrastruktur, Straßen und öffentlichen Einrichtungen auf mindestens 28,53 Millionen Euro. Morales betonte, dass es sich hierbei um eine erste Schätzung handle, die in den nächsten Wochen noch ansteigen könnte.

Straßen und Umwelt sind am stärksten betroffen. Die größten Schäden sind im Bereich der öffentlichen Bauten und Straßen entstanden. Allein hier werden für 15 größere Baumaßnahmen zur Hang- und Straßensicherung rund 11,09 Millionen Euro veranschlagt.

Der Umweltsektor ist stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Hier rechnet man mit Kosten von fast 7 Millionen Euro. Ein Großteil davon (4,2 Millionen) wird für die Räumung von Erdrutschen und die Reparatur von Wanderwegen benötigt. Auch Naturschutzgebiete wie Güigüí sowie Einrichtungen wie der Botanische Garten Jardín Canario sind betroffen.

Breitgefächerte Schäden in allen Sektoren: Der Sturm traf die Insel auf breiter Front. Weitere nennenswerte Schadensposten sind:

- Landwirtschaft (Primärsektor): 5,47 Millionen Euro, hauptsächlich für die Instandsetzung von ländlichen Wegen zu landwirtschaftlichen Betrieben.
- Wasserinfrastruktur: Der Inselwasserrat (Consejo Insular de Aguas) beziffert seinen Reparaturbedarf auf 3,86 Millionen Euro.
- Weitere Bereiche: Auch der öffentliche Nahverkehr, Sporteinrichtungen und Kultureinrichtungen meldeten Schäden im sechsstelligen Bereich.

Die Auflistung zeigt das Ausmaß der Zerstörung und die finanziellen Anstrengungen, die für den Wiederaufbau erforderlich sein werden.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 01.04.2026 um 17:13

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1.4.2026 - Sturm Therese richtete Schaden in Höhe von 28,5 Mio € an Gran Canarias Infrastruktur an!

Nach den schweren Schäden durch Sturm Therese fordert Gran Canarias Inselpräsident Antonio Morales über 28 Millionen Euro Soforthilfe für Infrastruktur, Umwelt und Landwirtschaft. Besonders Straßen und Landwirtschaft betroffen.-

Gran Canaria – Der schwere Sturm „Therese“ hat auf Gran Canaria deutliche Spuren hinterlassen. Die Naturgewalten beschädigten Straßen, öffentliche Einrichtungen und landwirtschaftliche Flächen in einem Ausmaß, das nun massive staatliche Investitionen erfordert. Antonio Morales, der Präsident der Inselregierung (Cabildo de Gran Canaria), hat sich in einem offiziellen Schreiben an die Regierungsdelegation gewandt, um die Zentralregierung in Madrid über die finanzielle Tragweite der Zerstörungen zu informieren und um die notwendige Unterstützung für den Wiederaufbau zu bitten.

In dem detaillierten Bericht wird die Gesamtsumme der dringend benötigten Mittel auf 28.532.762 Euro geschätzt. Morales betont jedoch, dass dies lediglich eine erste Bestandsaufnahme darstellt. Technische Gutachten deuten bereits jetzt darauf hin, dass die Kosten in den kommenden Wochen steigen könnten, da viele Schäden – insbesondere an Fundamenten und Hängen – erst nach und nach in ihrem vollen Umfang sichtbar werden.

Fokus auf Infrastruktur: Straßenbau als größter Kostenfaktor
Der Wiederaufbau der Insel betrifft eine Vielzahl von Sektoren, doch die größte Herausforderung liegt im Bereich der öffentlichen Infrastruktur. Das Ministerium für öffentliche Arbeiten verzeichnet den höchsten Finanzbedarf: Rund 11,1 Millionen Euro sind notwendig, um 15 zentrale Maßnahmen an den Straßen der Insel umzusetzen.

Dabei geht es nicht nur um einfache Ausbesserungen. Die geplanten Arbeiten umfassen komplexe technische Eingriffe wie die Verstärkung von Fahrbahnuntergründen mit Mikropfählen, die Sicherung von gefährdeten Hängen und den vollständigen Wiederaufbau von Stützmauern. Ziel ist es, die Mobilität auf der Insel so schnell wie möglich wieder vollständig herzustellen und die Sicherheit für Pendler und Touristen zu garantieren.

Neben den Hauptverkehrsadern ist auch der öffentliche Nahverkehr betroffen. Die Verkehrsbehörde von Gran Canaria benötigt zusätzliche Mittel für Instandsetzungen an wichtigen Knotenpunkten, darunter die Busbahnhöfe in Firgas, Moya und San Telmo in der Hauptstadt sowie Haltestellen im Süden der Insel.

Natur und Landwirtschaft: Schutz der Lebensgrundlagen

Ein weiterer Schwerpunkt des Wiederaufbauplans liegt auf dem Schutz der Umwelt und des Primärsektors. Die Umweltbehörde hat einen Bedarf von fast 7 Millionen Euro angemeldet, um 31 verschiedene Projekte zu realisieren. Ein Großteil davon fließt in das Wanderwegenetz der Insel, das für den Naturtourismus von zentraler Bedeutung ist. Erdrutsche, Steinschläge und umgestürzte Bäume müssen beseitigt werden, insbesondere in ökologisch sensiblen Gebieten wie dem Naturschutzgebiet Güigüí oder dem Botanischen Garten Viera y Clavijo.

Auch die Landwirte der Insel stehen vor großen Herausforderungen. Der Sturm hat Bewässerungssysteme zerstört, Anbauflächen überflutet und Mauern in Terrassenkulturen zum Einsturz gebracht. Das Ministerium für den Primärsektor beziffert die notwendigen Hilfen auf rund 5,5 Millionen Euro. Diese Mittel sollen direkt in die Wiederherstellung von ländlichen Zufahrtswegen, Viehzuchtbetrieben und landwirtschaftlichen Infrastrukturen wie Käsereien und Weingütern fließen.

Kultur und Wasserwirtschaft: Langfristige Sicherung
Besondere Aufmerksamkeit widmet der Inselrat zudem dem Weltkulturerbe. Die Kulturstätte Risco Caído sowie andere historisch bedeutsame Orte benötigen dringende Sanierungsmaßnahmen. Auch die Wasserversorgung, das Rückgrat der Inselwirtschaft, ist betroffen: Der Wasserrat fordert rund 3,8 Millionen Euro, um Schäden an Kläranlagen, Entsalzungsanlagen und dem komplexen Kanal- und Staudammnetz zu beheben.

Antonio Morales zeigt sich zuversichtlich, dass die Landesregierung die prekäre Lage Gran Canarias erkennen wird. Besonders setzt er auf die Unterstützung des Ministers für Territorialpolitik, Ángel Víctor Torres, der als gebürtiger Gran Canarier die Bedeutung einer schnellen und unbürokratischen Hilfe für die Insel genau kennt. Es gehe nun darum, die betroffenen Gebiete nicht nur zu reparieren, sondern sie durch moderne Baumaßnahmen widerstandsfähiger gegen zukünftige Wetterereignisse zu machen. – MF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 01.04.2026 um 11:54

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1.4.2026 - Sturm Therese: Wasservorrat für fünf Jahre gesichert

Historische Regenfälle füllen Gran Canarias Stauseen auf das 17-fache. Präsident Antonio Morales über die Wassersicherheit und den Schutz durch Staudämme...

Gran Canaria – Nach einer Serie von schweren Unwettern, die im verheerenden Sturm „Therese“ gipfelten, hat sich die Wassersituation auf Gran Canaria grundlegend gewandelt. Die Speicherkapazitäten der Insel sind auf ein Rekordniveau gestiegen und garantieren die Versorgung des Agrarsektors für die kommenden fünf Jahre.-

In einer Pressekonferenz am Montag präsentierte Antonio Morales, der Präsident des Inselrats von Gran Canaria, beeindruckende Zahlen. Gemeinsam mit Miguel Hidalgo (Ratsherr für den Primärsektor) und Carmelo Santana (Leiter des Wasserrats) zog er Bilanz nach den turbulenten Monaten seit November 2025. Was als besorgniserregend trockener Winter begann, endete in einer „doppelt historischen“ Wetterlage.

Vom Wassermangel zur Rekordfüllung
Noch vor dem ersten Sturm des Winters, „Claudia“, war die Lage kritisch: Lediglich 2,3 Millionen Kubikmeter Wasser befanden sich in den Speichern der Insel. Durch die darauffolgenden Niederschläge und insbesondere durch die gewaltigen Regenmengen des Zyklons „Therese“ in der vergangenen Woche schoss dieser Wert auf 39 Millionen Kubikmeter empor. Das entspricht einer Steigerung um das 17-Fache im Vergleich zum Stand von Ende 2025.

Das Besondere an dieser Situation ist laut Morales die Verteilung der Niederschläge. Während sich Stauseen normalerweise nur punktuell füllen – je nachdem, ob ein Sturm aus dem Norden oder Südwesten kommt –, erlebte die Insel dieses Mal eine flächendeckende Bewässerung. Nahezu alle 35 Staudämme der Insel sind derzeit vollständig gefüllt und geben kontrolliert Wasser über ihre Überläufe ab.

Staudämme als Lebensversicherung und Schutzschild

Ein zentraler Punkt der Pressekonferenz war die Sicherheitsfunktion der Bauwerke. Morales räumte mit dem Missverständnis auf, dass überlaufende Dämme eine Gefahr darstellten. Im Gegenteil: Die Staudämme fungierten während der heftigen Regenfälle von „Therese“ als wichtige Puffer. Sie bremsten die Wassermassen in den Schluchten (Barrancos) ab, reduzierten die Fließgeschwindigkeit und verhinderten so schlimmere Schäden in tiefer gelegenen Wohngebieten.

„Ein Staudamm erhöht niemals die Niederschlagsmenge; er dämpft sie und lässt das Wasser kontrolliert ab“, erklärte der Inselpräsident.

Aktuell befinden sich sechs der sieben großen Stauseen im Besitz des Inselrats in der Phase der Entlastung. Lediglich der Chira-Staudamm bietet mit einem aktuellen Füllstand von 51 % noch nennenswerten Stauraum.

Ein „doppelt historisches“ Wetterereignis
Die Daten, die derzeit noch ausgewertet werden, sind außergewöhnlich. An der Nordküste, etwa in Arucas, wurden innerhalb kürzester Zeit 160 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen – ein absoluter Rekordwert für diese Region. In den Berglagen wie San Mateo fielen an nur einem Tag fast 400 Liter pro Quadratmeter. In der Summe erhielten viele Gebiete der Insel in nur einer Woche mehr Niederschlag als üblicherweise in einem gesamten Jahr.

Neben den sichtbaren Wassermassen in den Stauseen gibt es auch positive Nachrichten aus dem Untergrund. Der Grundwasserspiegel ist massiv angestiegen, was für die langfristige Regeneration der inselweiten Wasserreserven von entscheidender Bedeutung ist. Trotz der massiven Schäden durch Erdrutsche und die Gewalt des Sturms blickt die Inselverwaltung optimistisch auf die kommenden Jahre: Die Ernährungssouveränität und die Wasserversorgung der Landwirtschaft sind bis weit in das Jahr 2030 hinein abgesichert. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 01.04.2026 um 11:45

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1.4.2026 - Kanaren atmen auf: Menzies-Streik zu Ostern abgesagt

Aufatmen für Tausende Reisende: Der für die Karwoche angekündigte Streik des Unternehmens Menzies wurde abgesagt. Die Einigung mit der Gewerkschaft UGT sichert den Betrieb für Fluglinien wie Norwegian, EasyJet und Canaryfly während der verkehrsreichsten Tage um Ostern.-

Gute Nachrichten für Reisende zu Beginn der Oster-Feiertage auf den Kanaren. Der angekündigte Streik des Bodenabfertigungsunternehmens Menzies auf den kanarischen Flughäfen wurde kurzfristig abgesagt. Nach einer Einigung zwischen der Unternehmensleitung und der Gewerkschaft UGT am Dienstagmorgen findet der Streik, der für die verkehrsreichsten Tage der Karwoche vom 2. bis 6. April geplant war nicht statt.

Einigung verhindert Reisechaos

Als Grund für den Streikaufruf nannte die Gewerkschaft „organisatorische Missstände“ innerhalb des Unternehmens. Betroffen von den Maßnahmen wären die 3.000 spanienweiten Mitarbeiter von Menzies gewesen – und damit auch die Passagiere von Airlines wie Norwegian, EasyJet und Canaryfly.

Damit wurde ein drohendes Reisechaos in der Hauptsaison verhindert, das aus massiven Verspätungen und Flugausfällen bestanden hätte. Schon am vergangenen Wochenende hatten die Parteien den geplanten Streik ausgesetzt, um die Verhandlungen überhaupt erst zu ermöglichen.

Wichtiger Hinweis: Der Streik des anderen Unternehmens, Groundforce, ist von dieser Einigung nicht betroffen und findet weiterhin statt. Dies führt an einigen Flughäfen nach wie vor zu Beeinträchtigungen.

Die Abwendung des Menzies-Streiks sorgt jedoch für eine erhebliche Entlastung des Flugverkehrs zu den Osterfeiertagen.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 01.04.2026 um 04:08

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1.4.2026 - Alzheimer-Patient (72) auf Teneriffa seit Samstag vermisst

In Santa Cruz de Teneriffa wird der 72-jährige Juan Ramón vermisst. Da der Senior an Alzheimer leidet, zählt jede Minute. Alle Infos und Kontakte finden Sie hier.-

Die Nationalpolizei auf Teneriffa bittet dringend um die Hilfe der Bevölkerung bei der Suche nach dem 72-jährigen Juan Ramón. Der an Alzheimer erkrankte Mann wurde zuletzt am 28. März 2026 in der Inselhauptstadt Santa Cruz gesehen. Aufgrund seiner Erkrankung gilt er als besonders schutzbedürftig.

Personenbeschreibung des Vermissten: Für die Suche ist eine genaue Beschreibung entscheidend. Die Behörden und die Organisation SOS Desaparecidos haben folgende Merkmale von Juan Ramón veröffentlicht.

- Größe: ca. 1,70 m
- Statur: Korpulent
- Augenfarbe: Braun
- Bekleidung zum Zeitpunkt des Verschwindens: Eine blaue Jogginghose mit einem schwarzen Streifen an der Seite und ein weißes T-Shirt mit grauem Aufdruck.

Aufruf zur Hilfe – Wer hat Juan Ramón gesehen? Die Polizei betont, wie wichtig jeder einzelne Hinweis aus der Bevölkerung sein kann. Bürger, die Juan Ramón gesehen haben oder Informationen zu seinem möglichen Aufenthaltsort geben können, werden dringend gebeten, sich umgehend zu melden. Bitte kontaktieren Sie in einem solchen Fall sofort die folgende Nummer: Notruf der Nationalpolizei: 091.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 01.04.2026 um 03:19

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1.4.2026 - Gesundheitsamt der Kanaren warnt vor Sahara-Sandsturm

Offizielle Gesundheitswarnung für die Kanaren: Ein stärkerer Sahara-Sandsturm (Calima) belastet die Luft. Wichtige Schutzmaßnahmen für Risikogruppen.-

Ein heftiger Sahara-Sandsturm, auch als Calima bekannt, hat die Kanaren erreicht und die Behörden zur Ausgabe einer Gesundheitswarnung veranlasst. Das Gesundheitsministerium hat Notfallpläne aktiviert, um die Bevölkerung vor den Risiken der extremen Staubbelastung in der Luft zu schützen und die medizinische Versorgung sicherzustellen.

Gesundheitsministerin Esther Monzón appellierte insbesondere an Risikogruppen, höchste Vorsicht walten zu lassen. Dazu gehören Kinder, ältere Menschen sowie Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder chronischen Atemwegsproblemen wie Asthma. Für diese Gruppen kann die hohe Konzentration an Feinstaubpartikeln besonders gefährlich sein.

Die offiziellen Empfehlungen lauten:

- Aufenthalt im Freien so weit wie möglich vermeiden.
- Fenster und Türen geschlossen halten.
- Bei unvermeidbaren Gängen nach draußen eine Atemschutzmaske (FFP2) tragen.
- Auf Sport und andere anstrengende körperliche Aktivitäten im Freien komplett verzichten.

Das kanarische Gesundheitssystem (SCS) befindet sich in erhöhter Bereitschaft, um auf eine mögliche Zunahme von Patienten mit Atembeschwerden schnell reagieren zu können.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 01.04.2026 um 03:11

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31.3.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Dichte Calima über den Kanaren – Warnung für alle Inseln
Eine neue Calima-Episode hat die Kanarischen Inseln erreicht und verstärkt sich am Dienstag weiter. Laut der spanischen Wetterbehörde Aemet gilt für alle Inseln eine gelbe Warnstufe. Die Sicht kann auf etwa 3.000 Meter sinken, zudem wird eine hohe Konzentration von Saharastaub in der Luft erwartet.

Die Wetterlage begann am Montag auf Lanzarote und Fuerteventura und breitet sich nun über den gesamten Archipel aus. Die Warnung bleibt bis Mittwoch bestehen – auf den östlichen Inseln bis 12 Uhr, auf den übrigen bis 21 Uhr.

Besonders im Süden der Inseln werden hohe Staubwerte erwartet, die teils gesundheitsschädliche Grenzen überschreiten können.

Gericht untersagt Terrassen auf öffentlichem Grund in Meloneras
Ein Gericht in Las Palmas hat entschieden, dass ein Unternehmen keinen Anspruch auf die Nutzung öffentlicher Flächen an der Promenade von Meloneras hat. Die Firma darf ihre Terrassen und Windschutzanlagen dort nicht weiter betreiben.

Grundlage waren Vereinbarungen aus dem Jahr 2015, die jedoch nach der Aufhebung eines zugrunde liegenden Entwicklungsplans ihre Gültigkeit verloren haben. Das Gericht stellte klar, dass keine rechtliche Grundlage mehr für die Nutzung besteht. Das Urteil ist noch anfechtbar.

Sancocho wird teurer, bleibt aber Tradition
Das traditionelle kanarische Gericht Sancocho wird zunehmend teurer. Vor allem Fisch, Kartoffeln und Süßkartoffeln sind im Preis gestiegen. Der für das Gericht typische Cherne kostet derzeit rund 15 bis 17 Euro pro Kilo.

Viele Verbraucher achten stärker auf Preise oder weichen auf günstigere Fischsorten aus. Dennoch bleibt Sancocho ein fester Bestandteil der Karfreitags-Tradition auf den Inseln.

Trotz höherer Kosten und leicht rückläufiger Nachfrage halten viele Familien an dem Gericht fest. Händler sind überzeugt: Sancocho wird auch künftig nicht aus den kanarischen Küchen verschwinden.

Starker Reiseverkehr zu Ostern auf den Kanaren
Trotz internationaler Spannungen bleibt die Nachfrage für die Osterferien auf den Kanarischen Inseln hoch. Die Auslastung der Unterkünfte liegt bei rund 90 Prozent, begünstigt durch frühzeitige Buchungen und die anhaltende Hochsaison.

Insgesamt sind über 15.000 Flüge geplant, zusätzlich stehen rund 400.000 Fährplätze für Reisen zwischen den Inseln zur Verfügung. Die Kanaren gelten weiterhin als sicheres Reiseziel, was die stabile Nachfrage unterstützt.

Der verkehrsreichste Tag war bereits am vergangenen Samstag mit mehr als 1.600 Flugbewegungen. Besonders stark frequentiert waren Gran Canaria sowie die Flughäfen auf Teneriffa.

Für die Rückreise wird am kommenden Wochenende ein weiterer Höhepunkt erwartet: Zwischen Samstag und Montag sind über 4.200 Flüge geplant.

Auch der Fährverkehr zwischen den Inseln boomt. Reedereien rechnen mit steigenden Passagierzahlen, insbesondere auf den Verbindungen zwischen den Hauptinseln.

Insgesamt zeigt sich der Tourismussektor bislang stabil – wie sich die globale Lage künftig auswirkt, bleibt jedoch abzuwarten.

Bild

Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 31.03.2026 um 17:05

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31.3.2026 - 17,7 Mio. € Schaden auf Teneriffa durch Sturm „Therese“

Sturm „Therese“ hinterlässt auf Teneriffa Schäden von 17,7 Mio. €. Straßen, Wege und Natur sind stark betroffen. Die Insel bittet um finanzielle Unterstützung.

Sturm „Therese“ hat auf Teneriffa erhebliche Zerstörungen verursacht, deren geschätzte Kosten sich auf fast 17,7 Millionen Euro belaufen. Die Inselverwaltung hat diese Schadensbilanz nun an die Zentralregierung in Madrid übermittelt, in der Hoffnung auf eine Erstattung von 50 % für die anstehenden Reparaturarbeiten. Die größten Schäden betreffen das Straßennetz sowie land- und forstwirtschaftliche Wege.

Schäden an der Infrastruktur

Allein die Reparatur der Straßeninfrastruktur wird voraussichtlich 12,5 Millionen Euro kosten. Der Sturm beschädigte 29 Abschnitte auf 16 verschiedenen Inselstraßen. Zu den kostspieligsten Projekten gehören:

- Anaga-Gebirge (TF-134): Mit 3,15 Millionen Euro ist dies der teuerste Posten, der die Wiederherstellung von Böschungen und Entwässerungssystemen an sechs Stellen umfasst.
- Teide-Nationalpark: Die Zufahrtsstraße über La Orotava erfordert eine Investition von 2 Millionen Euro für die Reparatur von Böschungen und der Fahrbahnoberfläche.
- Tacoronte (TF-165): Die Wiederherstellung eines Entwässerungssystems in einer der am stärksten betroffenen Zonen wird auf 1,5 Millionen Euro geschätzt.
- Nordautobahn (TF-5): Hier werden 1,1 Millionen Euro benötigt, um Böschungen und die Entwässerung der Tafuriaste-Schlucht zu reparieren.

Verwüstung in Naturgebieten

Die Schäden in der Natur und Umwelt belaufen sich auf über 5,1 Millionen Euro. Starke Regenfälle sättigten die Böden und führten zu massiven Erdrutschen. Hierfür werden diese Gelder benötigt:

- Wiederherstellung von Forst- und Landwirtschaftswegen: ca. 1,4 Millionen Euro.
- Sanierung der Waldmasse: Knapp 1,2 Millionen Euro für Erosionsschutz und Stabilisierung des Ökosystems, da der Sturm die Gefahr von umstürzenden Bäumen und Waldbränden erhöht hat.
- Instandsetzung von Wanderwegen: Rund 1,5 Millionen Euro.
- Weitere Reparaturen: Schäden an Besucherzentren im Teide-Nationalpark, an Kommunikationsanlagen und Schutzeinrichtungen belaufen sich auf mehrere hunderttausend Euro.

Anhaltende Gefahr und Ausblick

Der dafür zuständige Inselrat Dámaso Arteaga, betonte, dass man weiterhin in „Alarmbereitschaft“ sei, da die Gefahr von Erdrutschen, insbesondere auf Nebenstraßen, fortbesteht. „Wir bereiten die Projekte für die kurz-, mittel- und langfristige Umsetzung vor“, so Arteaga. Er appellierte an alle Autofahrer, weiterhin vorsichtig zu sein. Die zügige Umsetzung der Reparaturen hängt nun maßgeblich von der Finanzierungszusage der Zentralregierung ab.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 31.03.2026 um 16:59

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31.3.2026 - Gigantische Calima-Wand erreicht die Kanarischen Inseln

Eine massive Staubwolke aus der Sahara, doppelt so breit wie die Iberische Halbinsel, trifft auf die Kanarischen Inseln. Behörden haben eine Wetterwarnung herausgegeben.
1.300 km breite Staubwolke löst Wetteralarm aus.-

Die Kanarischen Inseln erleben eine extreme Calima. Eine riesige, über 1.300 Kilometer breite Staubwolke aus der Sahara hüllt die Inselgruppe ein. Wegen der massiven Sichtbehinderung und der Gesundheitsgefahr durch den Saharastaub hat die kanarische Regierung eine offizielle Wetterwarnung aktiviert.

Wetterexperten beschreiben das Ausmaß dieses Calima-Ereignisses als monumental. Juanjo Villena, Chefredakteur von Meteored, analysierte Satellitenbilder und erklärte, die Staubwand sei „doppelt so breit wie die Iberische Halbinsel“. Diese gewaltige Staubmenge wurde durch starke Windböen von 60 bis 80 km/h in der Sahara aufgewirbelt und bewegte sich nun über den Atlantik.

Die Wetterwarnung wurde am Montagmittag aktiviert, als die Staubkonzentration vor allem auf den östlichen Inseln (Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria) deutlich anstieg.

Offizielle Warnungen und Sicherheitsempfehlungen

Angesichts der erwarteten hohen Staubkonzentration und der damit verbundenen schlechten Sichtverhältnisse hat die Generaldirektion für Notfälle eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen für die Bevölkerung herausgegeben:

- Im Straßenverkehr: Autofahrer werden dringend gebeten, die Beleuchtung ihrer Fahrzeuge einzuschalten, die Geschwindigkeit zu reduzieren und den Sicherheitsabstand zu vergrößern.

- Gesundheitsschutz: Das Gesundheitsamt empfiehlt, Fenster und Türen geschlossen zu halten und auf intensive körperliche Aktivitäten im Freien zu verzichten. Personen mit chronischen Atemwegserkrankungen sollten besonders vorsichtig sein und ihre üblichen Medikamente griffbereit halten. Bei Atembeschwerden oder Unwohlsein wird gefährdet, einen Arzt aufzusuchen.
Die Behörden auf den Kanaren beobachten die Entwicklung der Lage weiterhin genau und werden die Bevölkerung über alle Änderungen auf dem Laufenden halten.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 31.03.2026 um 16:52

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31.3.2026 - Flucht auf Teneriffa beendet: Mafia-Boss festgenommen

Spektakulärer Schlag gegen die italienische Mafia: Auf Teneriffa wurde ein hochrangiges Mitglied des berüchtigten Casalesi-Clans festgenommen. Filippo Capaldo, Neffe eines mächtigen Camorra-Bosses, lebte seit 2019 unauffällig auf der Insel und tarnte seine illegalen Geschäfte hinter einer Immobilienfirma.-

In einer großangelegten Gemeinschaftsoperation der Nationalpolizei und der italienischen Carabinieri wurde auf Teneriffa ein hochrangiges Mitglied des berüchtigten Casalesi-Clans festgenommen. Filippo Capaldo, Neffe des Clan-Chefs Michele Zagaria, soll von der Insel aus ein komplexes Geldwäsche-Netzwerk betrieben haben.

Die Festnahme auf Teneriffa: Capaldo ist bereits im Jahr 2019 nach seiner Entlassung aus einem italienischen Gefängnis auf die größte Insel der Kanaren geflüchtet. Dort trat er als seriöser Verhandlungspartner auf und verwaltete eine Immobilienfirma, die laut Ermittlern als Deckmantel für die Reinwaschung illegaler Gelder diente.

Seit 2022 wurde er offiziell als alleiniger Verwalter des Unternehmens geführt. Spezialkräfte der spanischen Polizei (Udyco) konnten ihn nun in seiner Wahlheimat Teneriffa dingfest machen.

Ein kriminelles Netzwerk in Europa und Dubai: Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft von Neapel führten insgesamt zu 23 Festnahmen. Dem Clan werden schwere Delikte vorgeworfen, darunter:

- Mafia-Zugehörigkeit & Erpressung
- Geldwäsche in Millionenhöhe
- Drogenhandel und illegaler Waffenbesitz
- Gewaltanwendung und Drohungen

Insgesamt wurden Vermögenswerte und Immobilien im Wert von rund 40 Millionen Euro beschlagnahmt. Nach Erkenntnissen der Ermittler flossen große Teile der illegalen Einnahmen des Clans direkt nach Teneriffa und Dubai.

Warum Teneriffa? Die Ermittler betonen, dass die Kanarischen Inseln für kriminelle Organisationen aus zwei Gründen attraktiv sind: Zum einen bieten die steuerlichen Sonderregelungen Vorteile für Firmeninvestitionen, zum anderen ermöglicht die große italienische Gemeinschaft auf Teneriffa den Kriminellen, unauffällig unterzutauchen.

Hintergrund zum Casalesi-Clan: Der Clan gehört zur mächtigen neapolitanischen Camorra. Filippo Capaldos Onkel, Michele Zagaria, war einer der meistgesuchten Verbrecher Italiens, bevor er 2011 in einem geheimen Bunker unter seinem Haus gefasst wurde. Mit der aktuellen Operation hoffen die Behörden, das finanzielle Herzstück dieser kriminellen Organisation zerschlagen zu haben.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 31.03.2026 um 16:40

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31.3.2026 - Update: Vermisster Germán aus Las Palmas gefunden

Gute Nachrichten aus Las Palmas: Der vermisste Germán wurde lebend in einem Auto in Telde entdeckt. Er wird im Krankenhaus untersucht.-

Nur kurz nachdem das Kanaren News Magazin die Suchmeldung der Polizei veröffentlicht hatte, traf die erleichterte Nachricht ein. Der aus Las Palmas gesuchte Germán Tegaday wurde in Telde gefunden.

Details zum Fundort: Der 47-Jährige, der seit dem 27. März vermisst wurde und als schutzbedürftige Person gilt, konnte lebend in der Gemeinde Telde gefunden werden. Er befand sich in einem Fahrzeug, das in der Straße Párroco Teodoro Rodríguez Rodríguez in der Nähe des Kreisverkehrs Melenara geparkt war.

Medizinische Versorgung: Kurz nach seiner Entdeckung trafen sowohl die Polizei von Telde als auch Familienmitglieder am Fundort ein. Nach einer medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde der Mann zur Untersuchung in eine Klinik eingeliefert. Genaue Details zu seinem aktuellen Gesundheitszustand stehen zur Stunde noch aus.

Das Verschwinden des 47-Jährigen war von der Organisation SOS Desaparecidos öffentlich gemacht worden. Seine Entdeckung löste bei seiner Familie und Freunden eine Welle der Erleichterung aus.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 31.03.2026 um 16:20

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31.3.2026 - Kanaren im „Sommer-Modus“: Traumwetter zu Ostern

Erst Calima-Alarm, dann Sommer-Pur! Zu Ostern klettern die Temperaturen auf den Kanaren auf 27°C.-

Die Kanaren schalten pünktlich zur Karwoche in den Sommer-Modus. Nach den Regenfällen der letzten Wochen erwartet uns ein dramatischer Wetterumschwung. Auf die aktuelle Calima-Episode folgt strahlender Sonnenschein und Temperaturen bis zu 27 Grad am Wochenende.

Der aktuelle Calima-Alarm: Die Staubglocke aus der Sahara hat die Inseln bereits erreicht. Der Wetterdienst AEMET warnt vor einer hohen Konzentration an Feinstaub-Partikeln (PM10), die am Dienstag Werte von bis zu 150 Mikrogramm pro Kubikmeter erreichen können – das Dreifache des von der WHO empfohlenen Grenzwerts.

- Symptome: Reizungen der Atemwege, Husten und Augenjucken sind möglich.
- Gesundheitstipp: Die Behörden raten dringend dazu, Fenster geschlossen zu halten, viel zu trinken und auf Sport im Freien zu verzichten.

Wende ab Donnerstag: Wind und Sonne: Die gute Nachricht für alle Urlauber: Der Spuk ist kurz. Ab Donnerstag frischt der Passatwind deutlich auf (Böen bis zu 90 km/h möglich) und fegt den Staub aus der Luft. Zum Osterwochenende erwartet uns dann „Sommer pur“.

Die Prognose für die Feiertage

Da die Niederschlagswahrscheinlichkeit gegen Null geht, steht ausgiebigen Strandbesuchen über die Osterfeiertage absolut nichts mehr im Wege. Die Temperaturen klettern auf sommerliche 23 bis 27 Grad.

Ein wichtiger Hinweis vom Kanaren News Magazin: Bitte beachten Sie unbedingt die Warnflaggen an den Küsten! Vergessen Sie auch nicht den Sonnenschutz. Die UV-Strahlung erreicht extrem hohe Werte. Sonnencreme, Hut und Sonnenbrille sind am Wochenende Pflicht!-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 31.03.2026 um 07:30

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31.3.2026 - Notfall an Bord: Kanaren- Flieger von Teneriffa kehrt um

Wegen eines erkrankten Fluggasts musste am gestrigen Montag eine nach Glasgow gestartete Maschine nur kurz nach dem Abheben außerplanmäßig nach Teneriffa zurückkehren.
Die Crew entschied sich zur sofortigen Rückkehr nach Teneriffa Süd, um dem erkrankten Passagier schnellstmöglich Hilfe zu ermöglichen.-

Am gestrigen Montag (30. März) kam es in einem Kanaren-Flieger von Teneriffa Süd (TFS) nach Glasgow zu einem medizinischen Notfall an Bord. Kurz nach dem Start alarmierte die Besatzung die Flugsicherung, da ein Passagier dringend ärztliche Hilfe benötigte.

Schnelle Reaktion der Flugsicherung

Die Fluglotsen reagieren umgehend und ermöglichen der Maschine einen direkten Sinkflug sowie eine verkürzte Route, um eine schnellstmögliche Rückkehr zum Ausgangsflughafen zu gewährleisten. Parallel dazu wurde am Boden bereits die medizinische Erstversorgung koordiniert.

Unmittelbar nach dem Aufsetzen der Maschine in Teneriffa Süd konnte der betroffene Fluggast von bereitstehenden Rettungskräften ärztlich übernommen werden. Das Team des Kanaren News Magazins und "Peters Infoseiten für Gran Canaria" wünscht dem Passagier eine schnelle und vollständige Genesung.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 31.03.2026 um 07:23

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31.3.2026 - Vermisstensuche in Las Palmas – Polizei bittet um Mithilfe

Die Nationalpolizei sucht einen vermissten Mann in Las Palmas de Gran Canaria. Helfen Sie mit Hinweisen! Alle Details zum Vermisstenfall finden Sie hier.

Die Nationalpolizei in Las Palmas auf Gran Canaria bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach einem vermissten Mann. Nachdem die bisherigen Ermittlungen der Behörden ohne Ergebnis geblieben sind, wird nun die Öffentlichkeit in den Fall einbezogen.

Details zur Vermisstenanzeige: Der Mann wird im Stadtgebiet von Las Palmas vermisst. Die Polizei hat einen offiziellen Suchaufruf gestartet und bittet Zeugen, die den Mann gesehen haben oder Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben können, sich umgehend zu melden.

Hinweise an die Behörden: Sollten Sie sachdienliche Informationen haben, wenden Sie sich bitte an:

- Die Nationalpolizei (Policía Nacional) unter der Notrufnummer 091
- Oder jede andere Polizeidienststelle vor Ort.

Jeder Hinweis kann entscheidend sein, um den Vermissten wohlbehalten aufzufinden. Das Kanaren News Magazin hält Sie über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden.

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 31.03.2026 um 07:15

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30.3.2026 - Warnung vor Calima auf den Kanaren

Die Kanaren werden mal wieder von Calima getroffen, eine dicke Staubwolke ist im Anmarsch und dazu gibt es diese Wetterwarnung!. Schon heute gehts los!-

Kanarische Inseln – Ein stetiges Wetter hin und her ist man im Winter ja auf den Kanaren gewohnt. Nun hat der spanische Wetterdienst AEMET für den morgigen Dienstag und den kommenden Mittwoch eine Wetterwarnung wegen Calima für alle Inseln der Kanaren herausgegeben. Eine Wetterwarnung diesbezüglich gilt auch schon für den heutigen Montag auf den Inseln Lanzarote, Fuerteventura und Gran Canaria!

Eine Masse kontinentaler, afrikanischer, trockener und staubhaltiger Luft tritt in die beiden Provinzen der Kanaren ein. Die Temperaturen werden leicht steigen, insbesondere im Höchstwertbereich. Etwa 25 °C sollen es im Schnitt werden können.

Die Sichtweite soll auf etwa 3.000 Meter sinken. Wenn möglich, sollte man nicht zu lange draußenbleiben und die Türen sowie Fenster geschlossen halten. Die Warnung gilt bereits ab 6 Uhr am frühen Morgen und endet erst am Dienstag gegen 12 Uhr am Mittag. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 30.03.2026 um 19:15

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30.3.2026 - Nach Therese – Bilder vom Strand in Maspalomas & noch immer 10 Straßen gesperrt!

Bildergalerie zum Stand der Dinge am Strand von Maspalomas nach Sturm Therese und noch immer 10 Straßen gesperrt!...
Danke an Michel D. für die Bilder!-

Maspalomas – Nachdem Sturm Therese abgezogen ist, steht das Wetter auf freundlich und sonnig, die Normalität kommt damit wieder zurück an die Strände im Süden, wobei die Auswirkungen in Maspalomas noch immer deutlich zu sehen sind. Hier ein paar Bilder unserer Leser Michael D.

Deutlich flacherDeutlich flacherCharca MaspalomasCharca MaspalomasUnrat am StrandUnrat am StrandUnrat am StrandUnrat am StrandFelsigFelsigNach ThereseNach Therese
Allerdings sind auch weiterhin Straßen auf Gran Canaria nicht passierbar. Mit dem heutigen Stand der Dinge sind es 10 Straßen.

Hier eine Liste der betroffenen Straßen:

- GC-60 – Km 9,7 nahe Timagada
- GC-210 – Km 18 bis 33 – Artenara bis La Aldea
- GC-219 – Ab Teror bis Hoya San Lázaro
- GC-400 – Km 1,9 bis 3,0 – Ariñez
- GC-423 – An der Kreuzung zur GC-151, von der GC-42 nicht einfahrbar
- GC-505 – Km 3 (Las Crucitas) bis 11,5 (Cercado de Espino) – Barranco de Arguineguin
- GC-550 – Km 7,8 – Temisas
- GC-606 – Km 8 bis 12 – El Carrizal de Tejeda
- GC-608 – Km 1,6 – Zufahrt La Culata in Tejeda (Totalsperrung)
- GC-654 – Totalsperrung im Bereich Risco Blanco

Fahren Sie weiter vorsichtig! – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 30.03.2026 um 19:09

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30.3.2026 - Details zum Streik an den kanarischen Flughäfen in dieser Woche

Seit heute werden die Flughäfen der Kanaren bestreikt. Hier alle Details zu den Tagen und Stunden!..
Gran Canaria ist wie Teneriffa und Co. betroffen.-

Kanarische Inseln – Seit heute stehen die Mitarbeiter des Bodenpersonals von der Firma Groundforce im Streik. Die betroffenen Flughäfen sind in dem Fall Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura.

Die Streiktage und Zeiten an den Tagen sind dabei variabel. Eines ist klar: Dieser Streik mitten in der Karwoche wird zu diversen Problemen und sicherlich auch Verspätungen an den Flughäfen der genannten Inseln führen, denn fast tausend Beschäftigte wollen sich auf den Kanarischen Inseln an einem Streik beteiligen.

Der Streik findet diese Woche an drei Tagen statt: Montag, Mittwoch und Freitag. Die Streiks finden zu verschiedenen Zeiten statt, die wichtige Betriebszeiten des Flughafens abdecken. Konkret sind die Arbeitsniederlegungen von 5:00 bis 7:00 Uhr, von 11:00 bis 17:00 Uhr und von 22:00 Uhr bis Mitternacht geplant.

Die Auswirkungen werden sich jedoch auch auf große Flughäfen auf dem spanischen Festland und den Balearen erstrecken, beispielsweise auf Madrid, Barcelona, ​​Alicante, Valencia, Palma de Mallorca, Ibiza, Málaga und Bilbao. Die Beschäftigten fordern höhere Löhne und eine angemessene Bezahlung sowie die Einhaltung des geltenden Tarifvertrags. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 30.03.2026 um 19:04

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30.3.2026 - 15 MIO € von Spanien für die Kanaren zur Krisenbewältigung (IGIC wird teilweise gesenkt)

Für die Kanaren gibt es einen Scheck in Höhe von 15 MIO € um Maßnahmen wie reduzierte IGIC gegen die Krise umzusetzen. Hintergründe dazu hier..
Weitere Verlängerungen werden nicht ausgeschlossen.-

Kanarische Inseln – Der Präsident der Kanarischen Inseln, Fernando Clavijo (CC), und der spanische Minister für Territoriales, Ángel Víctor Torres (PSOE), stellten am Montag die Vereinbarung vor, mit der die spanische Regierung die Antikrisenmaßnahmen finanzieren wird. Diese Maßnahmen wurden von den Kanarischen Inseln umgesetzt, da die für den Rest Spaniens beschlossene Mehrwertsteuersenkung (IVA) hier nicht gilt.

Regierung geht auf die Kanaren zu
Diese Vereinbarung wurde nach mehrtägigen Verhandlungen formalisiert. Im Anschluss an die Ankündigung der Antikrisenmaßnahmen der spanischen Regierung warnte der Präsident der Kanarischen Inseln, dass die besonderen Gegebenheiten der Inseln nicht berücksichtigt worden seien. Dies bedeute, dass die Auswirkungen nicht im ganzen Land gleich ausfallen würden.

Die Zentralregierung nahm seine Bedenken ernst, und nach Erhalt seiner Vorschläge wurde eine Einigung über die Finanzierung der Maßnahmen zum Ausgleich dieses Ungleichgewichts erzielt. Die endgültigen Details, die mehr als 15 Millionen Euro für diesen Ausgleich bis zum 30. Juni vorsehen, wurden am Montag bekannt gegeben. Diese Finanzierung könnte verlängert werden, falls die Folgen des Iran-Konflikts dies erfordern.

„Das oberste Ziel ist, dass die Verbraucher diese Maßnahmen in ihrem Warenkorb bemerken“, fasste Clavijo zusammen. Dies ist das Ergebnis der Vereinbarung, mit der beide Parteien zufrieden sind – sowohl mit dem Ergebnis als auch mit dem Verlauf der Verhandlungen. Beide Seiten lobten den konstruktiven und effizienten Ton der Verhandlungen.

IGIC wird gesenkt

Mit dieser Vereinbarung kann die Regierung der Kanarischen Inseln die allgemeine indirekte Steuer (IGIC) auf Benzin, Diesel und Biokraftstoffe von derzeit 1 % auf 0 % senken. Auch die IGIC auf Erdgas kann von 3 % auf 0 % reduziert werden. Darüber hinaus kann die Regierung unter anderem die Steuer auf Erdölderivate, das kanarische Äquivalent zur Kohlenwasserstoffsteuer, senken.

Torres betonte, dass die spanische Regierung in den letzten Wochen daran gearbeitet habe, „sensibel auf die Öffentlichkeit hinsichtlich der Auswirkungen eines illegalen und einseitigen Krieges sowie sensibel auf die Gebiete und, im Falle der Kanarischen Inseln, auf deren besondere Situation in Bezug auf die Verwaltung ihrer eigenen Steuern zu reagieren“.

Fernando Clavijo betonte seinerseits, dass „diese Maßnahme die Auswirkungen des Preiskriegs auf die Preise und die Geldbeutel der Familien auf den Kanarischen Inseln minimieren wird.“ – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 30.03.2026 um 18:56

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