| News von den Kanaren - www.urlaub-grancanaria.npage.de |
| Kanaren | Die „Operation Rückkehr“ läuft teils chaotisch ab
Veröffentlicht: 18. März 2020 Die Flughäfen von Gran Canaria, Teneriffa-Süd, Lanzarote und Fuerteventura sind Schauplätze eines riesigen Menschengedränges … Die „Operation Rückkehr“, die für Touristen derzeit auf den Kanarischen Inseln läuft, muss nach Medienberichten verlängert werden. Die Hotelbesitzer sollen damit rechnen, dass innerhalb einer Woche alle Betriebe geschlossen werden, und die Tourismusabteilung der kanarischen Regierung soll schätzen, dass sich noch immer etwa 170.000 Touristen auf dem Archipel befinden. Die meisten davon sollen Ausländer sein, die in den nächsten Tagen in ihre Heimat zurückkehren müssen. Die Fluggesellschaften und Reiseveranstalter schicken auf eigene Initiative oder in Abstimmung mit den Botschaften Flugzeuge, die leer auf den Flughäfen der Kanarischen Inseln landen, um die Touristen abzuholen. Die deutsche Regierung koordiniert mit der spanischen Regierung die „geordnete Rückführung“ der deutschen Touristen, die sich noch in touristischen Zielen wie den Kanarischen Inseln aufhalten, und hat in Abstimmung mit der Fluggesellschaft Condor ein spezielles Rückführungsprogramm gestartet, während Eurowings zwischen dem 21. und 22. März acht Abflüge von kanarischen Flughäfen in deutsche Städte geplant hat. Lesen Sie dazu auch: Condor holt Fluggäste aus den Urlaubsgebieten zurück Die am heutigen Mittwoch veröffentlichte Verordnung des Ministerio de Transportes, Movilidad y Agenda Urbana sehe keine Einschränkungen für Flugzeuge vor, die ins Ausland fliegen. Tatsächlich sind die Flughäfen von Gran Canaria, Teneriffa-Süd, Lanzarote und Fuerteventura die einzigen Orte auf dem Archipel, an denen man Menschenmassen sehen kann. Die Arbeitnehmer auf diesen Flughäfen laden Bilder in soziale Netzwerke hoch, um diese Ansammlungen und den Mangel an Sicherheits- und Abstandsmaßnahmen zwischen Reisenden und den Arbeitnehmern selbst anzuprangern. Der Flughafenbetreiber Aena bietet keine Daten über Abflüge, Ankünfte oder Annullierungen mehr an. In Fuerteventura waren für diesen Mittwoch 35 Abflüge geplant, 62 von Gran Canaria, 26 von Lanzarote, 91 von Teneriffa-Süd und vier von La Palma. Es werden allerdings etwa 1.000 Abflüge benötigt, um alle Touristen wieder nach Hause zu bringen. Was den Transport zu den Flughäfen betrifft, so werden auf allen Inseln weiterhin öffentliche Verkehrsmittel eingesetzt, zusätzlich zu den Transporten der Reiseveranstalter. Quellen aus der Tourismusbranche erklären laut Medienberichten, dass ein gewisses Chaos herrsche, da es in diesen Tagen viele Touristen gäbe, die das Hotel verlassen, um zum Flughafen zu fahren und schließlich zurückkehren, weil ihr Flug nicht geht oder weil sie keinen Flug gebucht hatten. Auch die Ferienwohnungen würden ein Problem darstellen, weil es viele nicht registrierte Villen gäbe und niemand wisse, wie viele Leute dort sein könnten.
Bild-Quelle: Gobierno de Canarias Quelle: www.teneriffa-heute.net |
| Autor: teneriffa-heute.net - Kommentare (0) - 19.03.2020 um 07:48 |
| News von den Kanaren - www.urlaub-grancanaria.npage.de |
| Kanaren | Einzigartiges Gesundheitssystem auf den Inseln
Veröffentlicht: 18. März 2020 Die am vergangenen Samstag verabschiedete Verordnung über den Alarmzustand unterstellt alle zivilen und militärischen, öffentlichen und privaten Gesundheitsressourcen dem Gesundheitsministerium … Die Gesundheitsministerin der Regierung der Kanarischen Inseln, Teresa Cruz Oval, erklärte, dass es in dieser Zeit der Alarmbereitschaft keine private und keine öffentliche Gesundheitsfürsorge gäbe, sondern nur ein Gesundheitssystem. „Wir müssen uns in das schlimmstmögliche Szenario hineinversetzen, und dafür arbeiten wir koordiniert zusammen, immer kooperativ“, sagte die Ministerin. In diesem Sinne habe das Gesundheitsministerium die völlige Bereitschaft der Krankenhäuser und privaten Zentren des Archipels vorgefunden, bei der Bewältigung dieser globalen Gesundheitskrise zusammenzuarbeiten. Nach verschiedenen Koordinierungssitzungen, an denen sowohl Teresa Cruz als auch die Gebietsleiter von Gran Canaria und Teneriffa teilnahmen, wurde beschlossen, dass die Referenzkrankenhäuser für die Behandlung von COVID-19 die Zentren der dritten Ebene des Archipels sein werden: das Hospital Universitario de Canarias und das Hospital Universitario Nuestra Señora de Candelaria auf Teneriffa sowie das Hospital Universitario de Gran Canaria Doctor Negrín und der Complejo Hospitalario Universitario Insular – Materno Infantil de Canarias auf Gran Canaria. Ebenso haben die Privatkliniken ihre Einrichtungen und ihr gesamtes Personal dem kanarischen Gesundheitsdienst zur Verfügung gestellt. Mit der gemeinsamen Arbeit beider und unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Referenzzentren soll es eine enge Zusammenarbeit während des gesamten Versorgungsprozesses geben, wie Überweisung von chirurgischen Prozessen und Freimachung von Krankenhäusern. Es ist geplant, ein einheitliches Verzeichnis von Intensivmedizinern für die gesamte Insel zu erstellen, sodass sie gemeinsam für die Versorgung der Patienten organisiert werden können. Darüber hinaus werden die Fachkräfte bereits aktiv geschult, damit sie sich bei Bedarf selbstständig um die Patienten kümmern können.
Die kanarische Gesundheitsministerin und die Gebietsdirektionen treffen sich mit den Leitern der privaten Zentren. | Bild-Quelle: Gobierno de Canarias Quelle: www.teneriffa-heute.net |
| Autor: radio-europa.fm - Kommentare (0) - 19.03.2020 um 07:45 |
| News von den Kanaren - www.urlaub-grancanaria.npage.de |
| Kanaren | Der nächste Calima kommt aus dem Norden
Veröffentlicht: 18. März 2020 Während der Calima-Staub normalerweise direkt von Afrika auf die Kanarischen Inseln kommt, nehmen die Wolken diesmal einen Umweg über Spanien … Und sie kommen mit kräftigem Wind und Regen. Bereits am heutigen Mittwoch ist für die Kanarischen Inseln Bewölkung mit schwachen Regenfällen angesagt. Während sich die Temperaturen kaum ändern sollen, wird mit zunehmendem Wind aus Nord bis Nordwest gerechnet. Gelegentliche Böen bis zu 70 km/h soll es hauptsächlich am Abend auf Lanzarote und Fuerteventura sowie in den Gipfeln von Gran Canaria, Teneriffa und La Gomera geben. Der morgige Donnerstag soll sich dann bewölkt oder wechselnd bewölkt mit schwachem bis mäßigem Niederschlag, vor allem im Norden der bergigen Inseln, zeigen. Dabei kann es aber auch zu leichtem Calima mit einem Temperaturanstieg kommen. Mäßiger bis starker Nordwestwind soll am Nachmittag auf Nord drehen, wobei gelegentliche Böen von bis zu 70 km/h auf Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa und La Gomera möglich sind. Auch am Freitag soll wechselnde Bewölkung schwache bis mäßige Niederschläge vor allem in den Norden der Inseln bringen, wobei auch im Süden Niederschlag nicht ausgeschlossen werden kann. Der Calima soll im Laufe des Tages wieder abziehen, aber die Temperaturen sollen sich kaum ändern. Dazu wird teils starker Nordwind erwartet.
Die Calima-Prognose für Donnerstagnachmittag | Bild-Quelle: Aemet Quelle: www.teneriffa-heute.net |
| Autor: teneriffa-heute.net - Kommentare (0) - 19.03.2020 um 07:42 |
| News von den Kanaren - www.urlaub-grancanaria.npage.de |
| Corona-Virus Kanaren: Drei Todesfälle und 171 Infizierte - 34-JÄHRIGE IM UNIVERSITÄTSKLINIKUM AUF TENERIFFA VERSTORBEN
Meldung vom 18. März 2020 Auf den Kanarischen Inseln hat es gestern den dritten Corona-Todesfall gegeben. Eine 34-Jährige mit schweren Vorerkrankungen sei kurz vor Mitternacht im Universitätsklinikum Nuestra Señora de la Candelaria (HUC) auf Teneriffa verstorben. Erst am Montag meldeten die Gesundheitsbehörden einen Todesfall auf Teneriffa. Auch diese Frau mit onkologischen Vorerkrankungen verstarb auf der Intensivstation des Universitätskrankenhauses. Der erste Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 auf den Kanaren ereignete sich am vergangenen Freitag (13.03) auf Gran Canaria. Hier verstarb eine 81-Jährige mit Vorerkrankungen im Hospital Doctor Negrín.
Archivfoto Quelle: www.kanarenmarkt.de |
| Autor: kanarenmarkt.de - Kommentare (0) - 19.03.2020 um 07:34 |
| News von den Kanaren - www.urlaub-grancanaria.npage.de |
Urlauber warten auf ihren Rückflug
La Palma / Santa Cruz » Mittwoch 18.03.2020 Auf der Isla Bonita, La Palma, sitzen derzeit noch rund 2700 Urlauber fest. Diese warten auf ihre Rückreise. Hieran arbeitet das Auswärige Amt und auch die Fluggesellschaften, beachten Sie unsere Hinweise ! PG-AR Quelle: radio-europa.fm |
| Autor: radio-europa.fm - Kommentare (0) - 18.03.2020 um 18:03 |
| News von den Kanaren - www.urlaub-grancanaria.npage.de |
Dreister Anwohner
Lanzarote / Arrecife » Mittwoch 18.03.2020 Die Polizei ermittelt derzeit gegen einen Anwohner auf der Insel Lanzarote, welcher mit Atemschutzmasken sein Geld machen möchte. Er bietet diese für 14.--€ an. Die Polizei findet dies dreist, gerade in solchen Krisenzeiten. PG-AR Quelle: radio-europa.fm |
| Autor: radio-europa.fm - Kommentare (0) - 18.03.2020 um 18:02 |
| News von den Kanaren - www.urlaub-grancanaria.npage.de |
Gut organisiert
Teneriffa / Adeje » Mittwoch 18.03.2020 Die Gemeinde Adeje hat ebenfalls einen Sonderdienst eingerichtet, damit die erforderlichen Behördengänge erledigt werden können. Daher ist der Telefondienst zwischen 8 und 15 für die Bürger da und auch via Internet werden hier die Anträge bearbeitet. PG-AR Quelle: radio-europa.fm |
| Autor: radio-europa.fm - Kommentare (0) - 18.03.2020 um 18:00 |
| News von den Kanaren - www.urlaub-grancanaria.npage.de |
Keine Osterfeiern
Teneriffa / Santa Cruz » Mittwoch 18.03.2020 Die Gemeinde Adeje hat jetzt ebenfalls weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Corona Virus beschlossen. So gibt es keine Sportveranstaltungen mehr und die Osterprozessionen und Feierlichkeiten in der Gemeinde wurden auch gestrichen. Auch ist die lokale Polizei verstärkt unterwegs, um immer wieder Urlauber auf die Ausgangssperre aufmerksam zu machen. PG-AR Quelle: radio-europa.fm |
| Autor: radio-europa.fm - Kommentare (0) - 18.03.2020 um 17:59 |
| News von den Kanaren - www.urlaub-grancanaria.npage.de |
Mehr Kontrollen
Teneriffa / Santa Cruz » Mittwoch 18.03.2020 Auch am Dienstag waren die Einsatzkräfte der Polizei in der Stadt Santa Cruz verstärkt unterwegs um zu kontrollieren. Die Beamten trafen dort oft auf Unverständnis bei den Anwohnern, es wurden insgesamt 20 Anzeigen geschrieben. Die Krönung war, dass ein Etablissement mit netten Damen hinter verschlossener Türe weiterarbeitete und die Gäste nach einem Telefonanruf einließen. Das gab richtig Ärger. PG-AR Quelle: radio-europa.fm |
| Autor: radio-europa.fm - Kommentare (0) - 18.03.2020 um 17:57 |
| News von den Kanaren - www.urlaub-grancanaria.npage.de |
Waren kommen an
Teneriffa / Santa Cruz » Mittwoch 18.03.2020 Die Hafenverwaltung von Santa Cruz berichtet von keinerlei Engpässen bei den Warenlieferungen. Hier wird 24 Stunden gearbeitet und die Waren werden immer zügig an die Empfänger ausgeliefert. PG-AR Quelle: radio-europa.fm |
| Autor: radio-europa.fm - Kommentare (0) - 18.03.2020 um 17:55 |
| News von den Kanaren - www.urlaub-grancanaria.npage.de |
Gesundheitsbehörde auf vollen Touren
Teneriffa / Santa Cruz » Mittwoch 18.03.2020 Die Gesundheitsbehörde von Santa Cruz de Tenerife hat am Dienstag einen erweiterten Krisenplan für die Krankenhäuser herausgegeben. Danach rechnet man in der Stadt Santa Cruz mit einem starken Anstieg der Ansteckungsfälle. Hier gibt es jetzt schon 111 Fälle. Davon sind 9 im Krankenhaus. Auf Teneriffa verstarb eine 37-jährige Krankenschwester an diesem Virus und ist somit das dritte Todesopfer auf den Inseln. PG-AR Quelle: radio-europa.fm |
| Autor: radio-europa.fm - Kommentare (0) - 18.03.2020 um 17:52 |
| News von den Kanaren - www.urlaub-grancanaria.npage.de |
Immer wieder Unvernünftige auf den Straßen
Teneriffa / La Laguna » Mittwoch 18.03.2020 Allein am Dienstag gab es in der Stadt La Laguna 44 Personen, welche entweder von der Lokalpolizei eine Anzeige bekamen oder zumindest einen Verweis erhielten. Zwischenzeitlich ist auch das Militär zur Kontrolle auf der Straße. PG-AR Quelle: radio-europa.fm |
| Autor: radio-europa.fm - Kommentare (0) - 18.03.2020 um 17:42 |
| News von den Kanaren - www.urlaub-grancanaria.npage.de |
Öffentlicher Nahverkehr reduziert
Teneriffa / Santa Cruz » Mittwoch 18.03.2020 Die TITSA Busgesellschaft reduzierte ab Mittwoch den Verkehr auf den Linien um 50%. Auch die Stadtbahn stellt auf den Sonntagsfahrplan um und fährt nur noch alle 15 Minuten. Immer wieder Unvernünftige auf der Straße Quelle: radio-europa.fm |
| Autor: radio-europa.fm - Kommentare (0) - 18.03.2020 um 17:38 |
| News von den Kanaren - www.urlaub-grancanaria.npage.de |
Condor Informiert
Kanarische Inseln » Mittwoch 18.03.2020 Als Teil der Luftbrücke für Urlauber organisieren wir Sonderflüge nach Deutschland, um Sie, Ihre Familie, Freunde oder Bekannte schnell nach Hause zu fliegen. Unsere Teams arbeiten Tag und Nacht daran, so viele Gäste wie möglich zurück nach Deutschland zu bringen. Den aktuellen Rückflugplan für die nächsten 72 Stunden finden Sie unter www.condor.com. Melden Sie sich über das Online Formular bei uns, wo Sie sich gerade befinden und von welchem Flughafen Sie nach Deutschland abgeholt werden wollen. Wir teilen diese Daten mit dem Auswärtigen Amt und prüfen fortwährend, wie viele Menschen sich gerade wo einen Rückflug nach Deutschland wünschen. Auf dieser Basis versuchen wir dann, schnellstmöglich einen Rückflug für Sie zu organisieren. Bleiben Sie gesund! Ihr Condor Team Quelle: radio-europa.fm |
| Autor: radio-europa.fm - Kommentare (0) - 18.03.2020 um 17:36 |
| News von den Kanaren - www.urlaub-grancanaria.npage.de |
| Info des Auswärtigen Amtes
Kanarische Inseln » Mittwoch 18.03.2020 Informationen über Rückführung deutscher Staatsangehörige Sehr geehrte Damen und Herren, das Konsulat in Las Palmas de Gran Canaria verfügt über 3 Telefonlinien, über die während des gesamten Arbeitstages Anrufe entgegengenommen werden. Dennoch ist es momentan so, dass aufgrund der vielen Auskunftsersuchen meistens alle Linien besetzt sind. Außerdem erhält das Konsulat eine solche Menge an E-Mail-Anfragen, dass eine individuelle Beantwortung nicht zu schaffen ist. Deshalb möchte ich Ihnen auf diesem Wege die aktuelle Lage zusammenfassen: Der von der spanischen Regierung verhängte "Alarmzustand" wird bis auf Weiteres bestehen bleiben. Dies bedeutet auch für ausländische Touristen, dass sie einer Ausgangssperre unterliegen. Von dieser Ausgangssperre gibt es gewisse Ausnahmen, u.a. die "Rückkehr zur eigenen Wohnung". Da die eigene Wohnung bei ausländischen Touristen in deren Herkunftsland liegt, unterliegt der Weg zum Flughafen nicht der Ausgangssperre. Sie können also, z.B. per Taxi, jederzeit zum Flughafen fahren - müssen bei eventuellen Polizeikontrollen allerdings glaubhaft machen, dass Sie sich auf der Rückreise nach Deutschland befinden. Die internationalen Flughäfen der Kanarischen Inseln bleiben bis auf Weiteres geöffnet. Zahlreiche Hotels machen gegenüber ihren Gästen deutlich, dass sie in Kürze schließen wollen und bedrängen die Gäste, das Hotel zu verlassen. Falls Sie über einen Reiseveranstalter gebucht haben, sollten Sie Ihr Hotel nur in Absprache mit dem Veranstalter verlassen. Falls Sie Ihr Hotel individuell gebucht und ihren Aufenthalt im Voraus bezahlt haben, sollten Sie darauf drängen, bis zum Ende des bezahlten Aufenthalts im Hotel bleiben zu dürfen. Einige Hotelbesitzer geben an, durch die spanische Regierung zur Schließung des Hotels verpflichtet worden zu sein - eine solche Aussage ist nach heutigem Sachstand - nicht - zutreffend. Wenn Ihnen dennoch nur die Möglichkeit bleibt, das Hotel zu verlassen, dann sollten Sie versuchen, direkt über Ihren Reiseveranstalter oder über eine Fluglinie Ihren Flug umzubuchen oder ein Rückflugticket zu kaufen. Flugbuchungen oder Flugscheinbeschaffungen über das Konsulat sind nicht möglich (das Konsulat ist auch nicht in der Lage, Ihnen zu bestätigen, ob ein demnächst geplanter Flug dann auch tatsächlich stattfindet). Sollten Sie nicht umgehend zurückfliegen können, bleibt Ihnen leider nur der Umzug in ein anderes Hotel. Ein solcher Umzug ist in den meisten Touristenorten immer noch möglich. Aufgrund der derzeitigen Situation möchten sehr viele Touristen umgehend nach Deutschland zurückreisen. Es ist Ihnen sicherlich bekannt, dass die Kapazität der Fluglinien hierfür nicht ausreicht - zumal einige Fluggesellschaften die Kanaren nicht mehr anfliegen oder zumindest einen Teil Ihrer Flüge gestrichen haben. Haben Sie über einen Reiseveranstalter eine Pauschalreise gebucht, so ist dieser verpflichtet, Sie wieder nach Deutschland zurückzubringen - in diesem Fall sollten Sie auf einer Umbuchung durch den Reiseveranstalter bestehen. Nach hiesiger Kenntnis unternehmen die Veranstalter große Anstrengungen, ihre Kunden baldmöglichst zurückzubefördern - es mangelt jedoch an einer ausreichenden Zahl an Passagierplätzen. Einige Reiseveranstalter haben auch schon Sondermaschinen organisiert und bezahlt - allerdings nur für die eigenen Kunden. Deutschen, die hierdurch im Ausland gestrandet sind, eine Rückkehr nach Deutschland ermöglichen. Hierfür hat die Bundesregierung bis zu 50 Millionen Euro bereitgestellt. An erster Stelle wird eine Reihe besonders betroffener Länder stehen, zunächst insbesondere Marokko, die Dominikanische Republik, Ägypten, die Malediven und die Philippinen. Reisende in diesen und in allen anderen Ländern sollten sich zunächst über die Reise- und Sicherheitshinweise informieren, und Kontakt zu ihrem Reiseveranstalter oder ihrer Fluggesellschaft aufnehmen. Derzeit kann ich Ihnen leider noch nicht mitteilen, wann und in welcher Form diese Rückholaktion auch in Spanien stattfinden wird. Deshalb sollten Sie sich in regelmäßigen Abständen über die vorgenannte Internetadresse sowie über die Homepage der deutschen Auslandsvertretungen in Spanien https://spanien.diplo.de/ informieren. Eine von Anrufern ebenfalls recht häufig gestellte Frage betrifft das Thema "Quarantäne in Deutschland". Hierzu kann ich Ihnen mitteilen, dass Sie als Anreisende von den Kanarischen Inseln sich nur dann bei den örtlichen Gesundheitsbehörden melden müssen, wenn Sie hier in Spanien unter Quarantäne gestanden haben - in diesen Fällen wissen deutsche Gesundheitsämter manchmal auch deshalb schon Bescheid, weil sie von den spanischen Behörden unmittelbar informiert wurden. Ich gehe davon aus, dass dieser Fall auf kaum jemanden von Ihnen zutrifft, sodass Sie bei Einreise ins Bundesgebiet - nicht - mit Quarantäne, möglicherweise aber mit gewissen Kontrollen, wie z.B. Temperaturmessung, rechnen müssen. Ich hoffe, Ihnen mit diesen Informationen wenigstens etwas behilflich gewesen zu sein. Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Schwarz, Konsul ![]() Quelle: radio-europa.fm |
| Autor: radio-europa.fm - Kommentare (0) - 18.03.2020 um 17:33 |
| News von den Kanaren - www.urlaub-grancanaria.npage.de |
Achtung ! Betrüger unterwegs
Kanarische Inseln » Mittwoch 18.03.2020 Wie immer gibt es auch in Notsituationen ein paar ganz Schlaue. So berichtet die Gesundheitsbehörde von Männern, welche an der Wohnungstüre klingeln und sagen, sie seien von der Gesundheitsbehörde. Dann will man in die Wohnung um dort angeblich zu desinfizieren. Während der Eine so tut als ob, sucht der Zweite nach Wertgegenständen oder Bargeld. Also niemanden in die Wohnung lassen. PG-AR Quelle: radio-europa.fm |
| Autor: radio-europa.fm - Kommentare (0) - 18.03.2020 um 17:31 |
| News von den Kanaren - www.urlaub-grancanaria.npage.de |
Offene Fragen
Kanarische Inseln » Mittwoch 18.03.2020 Bei Radio-Europa gab es viele Anrufe von Residenten und Urlaubern. Die Frage war stets die Gleiche. Es ging darum, ob ich meinen Mietwagen zurückbringen kann, zum Beispiel auf den Flughafen und darf ich mit diesem Auto und meiner Familie zum Flughafen fahren. Wir haben bei der Policia Nacional nachgefragt und eine klare Antwort bekommen, JA! Allerdings mit dem Reisenachweis, also Tickets und dem Mietwagenvertrag und auf direktem Weg nicht über ein Ausflugsziel. PG-AR Quelle: radio-europa.fm |
| Autor: radio-europa.fm - Kommentare (0) - 18.03.2020 um 17:29 |
| News von den Kanaren - www.urlaub-grancanaria.npage.de |
Kein TÜV
Kanarische Inseln » Mittwoch 18.03.2020 Wie jetzt berichtet wird, hat der TÜV ( ITV), in Absprache mit der Verkehrspolizei die jeweils erforderlichen Untersuchungen der Fahrzeuge ausgesetzt. Also der TÜV hat auch geschlossen ! PG-AR Quelle: radio-europa.fm |
| Autor: radio-europa.fm - 18.03.2020 um 17:28 |
| News von den Kanaren - www.urlaub-grancanaria.npage.de |
Sozialversicherung kassiert nicht
Kanarische Inseln » Mittwoch 18.03.2020 Aufgrund der derzeitigen Krisensituation hat die Seguridad Social jetzt auch angekündigt, die jeweiligen Beiträge bei den Selbstständigen nicht einzuziehen. Informieren Sie sich bitte bei ihrem Steuerbüro. PG-AR Quelle: radio-europa.fm |
| Autor: radio-europa.fm - Kommentare (0) - 18.03.2020 um 17:26 |
| News von den Kanaren - www.urlaub-grancanaria.npage.de |
Aktuelle Zahlen
Kanarische Inseln » Mittwoch 18.03.2020 Am Mittwoch früh wurden vom spanischen Festland 13.716 Erkrankungen am Corona Virus gemeldet. Hier gibt es auch schon 5136 Menschen, welche im Krankenhaus behandelt werden. Bisher verstarben 558 Menschen und 563 konnten wieder als gesund entlassen werden. PG-AR Quelle: radio-europa.fm |
| Autor: radio-europa.fm - Kommentare (0) - 18.03.2020 um 17:24 |