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| 11.8.2026 - San Bartolomé de Tirajana stellt Müllabfuhr nach Brand um
Nach dem Brand im Ökopark Juan Grande muss die Müllabfuhr in San Bartolomé de Tirajana neu organisiert werden. Auch Arucas zieht Konsequenzen...- Auch in Arucas gibt es deshalb Änderungen! San Bartolomé de Tirajana – Der Großbrand, der am vergangenen Freitag weite Teile des Ökoparks Süd (Ecoparque Sur) in Juan Grande zerstörte, hat nun weitreichende Konsequenzen für den Alltag der Bürger auf Gran Canaria. Die temporäre Schließung und die massiven Einschränkungen beim Entladen auf der Deponie zwingen die Gemeinden zum sofortigen Handeln. Der Stadtrat von San Bartolomé de Tirajana hat die Zeitpläne und Routen für die kommunale Müllabfuhr vorübergehend weitreichend neu organisiert. Das Problem zieht jedoch Kreise über den Inselsüden hinaus – auch im Norden spürt man bereits die spürbaren Auswirkungen der unterbrochenen Entsorgungsketten. Inselweite Umstrukturierung durch das Cabildo de Gran Canaria Die primäre Ursache für die aktuellen Verzögerungen und logistischen Engpässe liegt in einer vom Inselrat (Cabildo de Gran Canaria) angeordneten, außerordentlichen Umstrukturierung des Abfallmanagementsystems. Da die Betriebskapazität des Ecoparque Sur nach dem Brandereignis, bei dem gigantische Mengen an gelagertem Grünschnitt in Flammen aufgingen, vorerst stark limitiert ist, müssen Müllfahrzeuge ausgedehnte Umwege in Kauf nehmen. Die Abfallströme des gesamten Südens werden derzeit gezwungenermaßen in den Ökopark Nord (Ecoparque Norte) im Gebiet Salto del Negro in Las Palmas sowie zu anderen, kleineren Umschlagstationen auf der Insel umgeleitet. Der Inselrat weist in einer offiziellen Erklärung darauf hin, dass diese Ausnahmemaßnahme unweigerlich zu „längeren Wartezeiten, massiven Verzögerungen im Management und vereinzelten Störungen bei der kommunalen Abfallentsorgung“ führen wird. Die Fahrzeiten der Müllwagen haben sich aufgrund der weiten Distanzen vervielfacht, was den straff durchgetakteten Rhythmus der Abfuhr empfindlich stört. San Bartolomé de Tirajana passt Dienstpläne an Als direkte Reaktion auf diese logistische Herausforderung haben der Stadtrat von San Bartolomé de Tirajana und das zuständige Konzessionsunternehmen den Abfallentsorgungsdienst kurzfristig angepasst. Das oberste Ziel ist es, die Auswirkungen auf die touristisch geprägte Gemeinde sowie die Wohngebiete so gering wie möglich zu halten. Eine der markantesten Änderungen betrifft die getrennte Sammlung. Die Abholung von Altpapier und Kartonagen findet ab sofort in den Nachtstunden statt. Dieser strategische Wechsel ermöglicht es den Fahrzeugen, im Anschluss frühmorgens – und damit vor dem einsetzenden Berufsverkehr – zu den nun weiter entfernten Sammelstellen im Norden zu fahren, um dort zu entladen. Anschließend können die leeren Wagen direkt in den Süden zurückkehren und die reguläre Abholung von Leichtverpackungen fortsetzen. Trotz dieser Bemühungen steht die getrennte Abfallsammlung derzeit unter enormem Druck. Zwar bleibt der Dienst grundsätzlich aufrechterhalten, jedoch kann es aufgrund der deutlich längeren Anfahrts- und Wartezeiten beim Entladen in Salto del Negro zu lokalen Engpässen und temporär überfüllten Containern in San Bartolomé de Tirajana kommen. Die städtischen Betriebe überwachen daher täglich die verschiedenen Gemeindeteile. In enger Abstimmung mit dem Entsorgungsunternehmen werden Routen und personelle Ressourcen so flexibel wie möglich angepasst, sobald Vorkommnisse gemeldet werden. Auswirkungen bis in den Norden: Arucas stoppt Sperrmüllabholung Dass der Brand im Süden eine inselweite logistische Krise ausgelöst hat, zeigt sich auch in anderen Gemeinden fernab von Juan Grande. Wie das regionale Nachrichtenportal Norte Gran Canaria berichtet, hat die Stadtverwaltung von Arucas in dieser Woche die reguläre Sammlung von Sperrmüll und Haushaltsgeräten vollständig ausgesetzt. Als Grund nennt das Rathaus von Arucas explizit das Feuer im Ecoparque Sur. Da die Anlagen des Cabildo im Norden nun die enormen, zusätzlichen Lasten aus dem Süden aufnehmen müssen, fehlen Kapazitäten und es kommt zu gravierenden Rückstaus. Erst wenn die Inselregierung eine offizielle Rückkehr zur Normalität in der südlichen Abfallentsorgungsanlage bestätigt, wird Arucas den Sperrmüllservice wieder aufnehmen. Diese Kettenreaktion verdeutlicht eindrücklich, wie engmaschig und anfällig das Entsorgungssystem der Insel ist. Dringender Appell an die Bevölkerung zur Zusammenarbeit Angesichts dieser angespannten Lage schließt sich der Stadtrat von San Bartolomé de Tirajana der dringenden Bitte um Zusammenarbeit an, die zuvor bereits vom Inselrat formuliert wurde. Die Bürgerinnen und Bürger werden nachdrücklich gebeten, das Abstellen von Müllsäcken oder losem Abfall neben bereits vollen Containern strikt zu vermeiden. Dies erschwert nicht nur die ohnehin belastende Arbeit der städtischen Reinigungskräfte, sondern zieht bei den sommerlichen Temperaturen auch schnell Hygiene- und Geruchsprobleme nach sich. Zudem wird die Bevölkerung aufgerufen, sich laufend über offizielle Kanäle zu informieren und den Anweisungen der Behörden Folge zu leisten. Das kommunale System wird diesen Notfallmodus so lange beibehalten und anpassen, wie die Einschränkungen im Ecoparque Sur fortbestehen. Oberste Priorität bleibt es, gesundheitsgefährdende Störungen zu minimieren und den lebensnotwendigen Service in der Gemeinde aufrechtzuerhalten. – TF-
Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 11.08.2026 um 02:43 |
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| 11.8.2026 - Alles nur geklaut! 4 Produkt-Piraten auf Teneriffa verhaftet
Zugriff in Costa Adeje und Playa de las Américas: Vier Festnahmen und 2.000 beschlagnahmte Fake-Klamotten.- Großeinsatz der Polizei auf Teneriffa: In den Urlauberhochburgen Costa Adeje und Playa de las Américas wurden vier Personen festgenommen. Die Beamten zerschlugen ein illegales Verkaufsnetzwerk und stellten rund 2.000 gefälschte Luxus-Kleidungsstücke sicher. Im Süden der größten Kanaren-Insel hat die Nationalpolizei einen schweren Schlag gegen die Produktpiraterie gelandet. Vier mutmaßliche Betreiber von Modegeschäften wurden festgenommen, gegen eine fünfte Person wird ermittelt. Die Beschuldigten verkauften in ihren Läden in den beliebten Touristenzentren Costa Adeje und Playa de las Américas systematisch gefälschte Kleidung und Accessoires namhafter Luxuslabels. Bei der Razzia wurden rund 2.000 gefälschte Artikel beschlagnahmt. Nach Angaben der Ermittler hätte die illegale Ware als Originalware auf dem legalen Markt einen Gesamtwert von rund 210.000 Euro erzielt. Luxusmarken schalteten Ermittler ein Der Zugriff der Polizei erfolgte nach Anzeigen von Rechtsvertretern mehrerer betroffener Modemarken. Den Anwälten war der illegale Verkauf ihrer geschützten Designs auf Teneriffa aufgefallen. Nach ersten Überprüfungen organisierten die Beamten eine gleichzeitige Inspektion aller verdächtigen Ladenlokale in den Urlaubsgebieten. Um die Fälschungen direkt vor Ort rechtssicher nachzuweisen, wurde die Polizei bei dem Einsatz von offiziellen Gutachtern der geschädigten Firmen begleitet. Die Festgenommenen wurden zur Polizeidienststelle überstellt und werden nun der zuständigen Justizbehörde wegen eines Verbrechens gegen das gewerbliche Eigentum vorgeführt.- Offizielles Foto der spanischen Nationalpolizei bei der Beschlagnahmung von gefälschter Markenkleidung im Süden Teneriffas. Ermittler der Nationalpolizei sichern die gefälschte Luxusbekleidung in einem der betroffenen Geschäfte. Foto: Policía Nacional
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 11.08.2026 um 02:33 |
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| 11.8.2026 - Gran Canaria baut neues Tierheim für 7,2 Mio. Euro
Platz für Hunderte Tiere und moderne Pflegeeinrichtungen direkt vor Ort.- Endlich! Das neue Tierheim im Süden von Gran Canaria nimmt Formen an. Für die moderne Station in der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana wurde jetzt die erste Bauphase gestartet. Die Anlage wird dringend gebraucht, denn jedes Jahr landen in der Gegend weit über 300 Hunde und Katzen auf der Straße. Der Neubau bietet künftig genug Platz, um Hunderten Tieren gleichzeitig ein sicheres Dach über dem Kopf und medizinische Hilfe zu geben. Die Kosten für das gesamte Vorhaben belaufen sich auf insgesamt 7.230.334 Euro. Für die erste Phase, die Erschließung und Urbanisierung des rund 10.000 Quadratmeter großen Grundstücks, sind knapp zwei Millionen Euro eingeplant. In der zweiten Phase folgt dann der eigentliche Hochbau des Gebäudekomplexes für gut fünf Millionen Euro. Sobald die Verträge unterzeichnet sind, haben die Bauunternehmen laut Ausschreibung genau zehn Monate Zeit, um das gesamte Projekt schlüsselfertig fertigzustellen. Terrassenbau wegen Steillage: So wird das Tierheim aufgeteilt Die komplizierte Landschaft des Grundstücks stellt die Architekten vor eine große Herausforderung. Da das Gelände sehr unregelmäßig ist und eine starke Steigung aufweist, wird die gesamte Anlage terrassenförmig auf verschiedenen Ebenen errichtet. Auf der obersten Hauptebene werden die Verwaltung und eine moderne Tierklinik untergebracht. Eine Etage tiefer entstehen die Bereiche für Katzen sowie die gesamte Logistik. Noch weiter unten werden schließlich die weitläufigen Gehege für die Hunde gebaut. Diese sind wiederum in Bereiche für Kurzzeit- und Langzeitaufenthalte unterteilt und verfügen über eigene Lager für Futter und Pflegeartikel. Insgesamt können 295 Hunde und 149 Katzen aufgenommen werden. Für Hunde stehen 46 Einzelboxen und 120 mittlere Gehege für je zwei Tiere bereit. Katzen bekommen zehn große Räume für jeweils zehn Tiere. Für Samtpfoten, die medizinische Hilfe brauchen, gibt es eine extra Krankenstation. Das Projekt geht aber weit über Hunde und Katzen hinaus. Auf dem Gelände werden zusätzlich drei große Pferdeställe, drei Gehege für Nutztiere und eine riesige Voliere für Vögel errichtet. Zwei große Auslaufflächen und ein natürliches Abwasser-Reinigungssystem runden die Anlage ab.- Bild: Hunde in einem modernen Tierheim-Gehege als Symbolbild für den 7,2 Millionen Euro Neubau auf Gran Canaria.. Alle Details zum Bauprojekt. Das geplante regionale Tierheim auf Gran Canaria soll modernsten Tierschutz-Standards entsprechen. Symbolbild: David Baileys
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 11.08.2026 um 02:29 |
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| 11.8.2026 - USA und Marokko testen Langstreckenwaffen vor den Kanaren
Weitere schlechte Nachrichten für Spanien: Die USA und Marokko testen Langstreckenwaffen vor der Küste der Kanarischen Inseln.- Das US-Militär und Marokko haben mit einer scharfen Schießdemonstration ein neues High-Tech-Militärzentrum vor den Kanaren eingeweiht. Der Test einer neuartigen Langstreckenrakete fand nur rund 200 Kilometer vor Lanzarote statt und gilt als Meilenstein einer erweiterten Rüstungsinitiative. Vom 3. bis 7. August 2026 führten die US-amerikanischen Streitkräfte (AFRICOM) und die königlichen marokkanischen Streitkräfte (FAR) die erste offizielle Live-Feuerdemonstration im neuen „Africa Multidomain Training and Experimentation Center“ (AMTEC) in Tan-Tan durch. Wie aus einem Bericht des US-Afrikakommandos hervorgeht, diente das Manöver der Erprobung von Präzisionsschlagfähigkeiten über große Entfernungen. Der Test ist Teil einer speziellen Expansionsinitiative des US-Heeresministers („Test Range Expansion Initiative“), um neue Waffentechnologien schneller unter realistischen Bedingungen einsatzbereit zu machen. US-Rüstungsindustrie testet Zukunftstechnologien vor der Haustür der Kanaren Bei dem Manöver bauten Militärangehörige beider Länder ein mobiles Testgelände auf und arbeiteten eng mit Ingenieuren und Technikern der amerikanischen Verteidigungsindustrie zusammen. Im Fokus stand die Erprobung eines neuen, kostengünstigen Marschflugkörpersystems, das skalierbare Präzisionsschläge ermöglicht. Zudem wurden wichtige Daten zur drahtlosen Kommunikation, zu autonomen Systemen sowie zur Manövrierfähigkeit von Tragflächen und Fahrwerkskomponenten gesammelt. Das Zentrum in Tan-Tan, etwas mehr als 200 Kilometer vor Lanzarote gelegen, soll laut Oberst Zouhair El Hamdani (Koordinator der marokkanischen Streitkräfte) als regionales Kompetenzzentrum für die Entwicklung fortschrittlicher Technologien etabliert werden. Geopolitische Spannungen und militärischer Vorsprung Die Partnerschaft mit Marokko bietet eine entscheidende Plattform, um die Einsatzbereitschaft der US-Streitkräfte und unserer afrikanischen Partner zu beschleunigen, so General Dagvin Anderson, Kommandeur des US Africa Command. Diese Demonstration soll Marokkos Rolle als regionaler Sicherheitsführer stärken und dient dem schnellen Testen neuer Systeme, die auf reinen US-Testgeländen nur schwer nachzubilden sind. Während das Rüstungsprogramm in Zukunft weiter auf autonome Systeme und fortschrittliche Sensortechnologien ausgeweitet wird, beobachten spanische Sicherheitskreise die zunehmende High-Tech-Aufrüstung vor den Toren des kanarischen Archipels sehr genau. Das Manöver fällt in eine Phase anhaltender diplomatischer Spannungen infolge der Grenzkrise in Ceuta.- Bild: Zwei Techniker programmieren auf dem Testgelände einen Marschflugkörper für das gemeinsame Manöver der USA und Marokkos nahe den Kanaren. Foto: Capitán Jordan Beagle (Africom)
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 11.08.2026 um 02:24 |
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| 10.8.2026 - Weihnachtswelt im Parque Sur 2026/2027: Neuer Termin bekannt
Der Termin für die Weihnachtswelt im Parque Sur 2026/2027 stehen fest. Alle Infos zu Programm, Budget und Highlights in Maspalomas...- Maspalomas – Die Verwaltung von San Bartolomé de Tirajana hat große Pläne für den kommenden Winter. Der Parque del Sur soll sich zur Saison 2026/2027 in das absolute gesellschaftliche und touristische Zentrum der Region verwandeln. Unter dem Titel „Navidades del Mundo“ (Weihnachten rund um die Welt) wird eine Großveranstaltung geplant, die Maspalomas weiterhin als feste Größe im weihnachtlichen Veranstaltungskalender etablieren soll. So wie schon seit 2024 (Video des Beitrages). Nun stehen die genauen Termine für das Mega-Event fest. Der offizielle Zeitplan für die Weihnachtswelt im Parque Sur 2026/2027 Um in der winterlichen Hochsaison die maximale Wirkung bei Einheimischen und Urlaubern zu erzielen, wurde der Projektzeitplan präzise definiert. Die Verträge für die Organisation der Veranstaltung laufen vom 14. Dezember 2026 bis zum 7. Januar 2027. In diesem Zeitraum sind auch die umfassenden Auf- und Abbauarbeiten im Park inkludiert. Für die Besucher besonders relevant ist jedoch die eigentliche Veranstaltungsphase: Das Kernprogramm, bestehend aus zahlreichen Aufführungen, interaktiven Workshops und Shows, wird in einem kompakten und intensiven Zeitraum vom 19. Dezember 2026 bis zum 3. Januar 2027 stattfinden. HIER ZUM EVENT in unserem Kalender! Wichtig für die Planung von Familienausflügen: Um notwendige Betriebspausen einzulegen und technische Wartungsarbeiten sicherzustellen, gibt es drei festgelegte Tage ohne Aktivitäten. Am 24. und 31. Dezember 2026 sowie am 1. Januar 2027 bleibt die Weihnachtswelt geschlossen. Fast eine halbe Million Euro für das Winter-Highlight Der Stadtrat überlässt bei der Planung nichts dem Zufall. In einem über 150 Seiten starken Dokument wurde die Ausschreibung veröffentlicht, die mit einem Auftragswert von knapp 500.000 Euro dotiert ist. Das ehrgeizige Ziel dieses Budgets: Ein hochwertiges Unterhaltungsprogramm für Kinder, das gleichzeitig höchste Standards in den Bereichen Sicherheit, Barrierefreiheit und technische Effizienz erfüllt. Aufteilung in drei strategische Bereiche Um den reibungslosen Ablauf und den Erfolg des Events zu garantieren, wurde das Projekt in drei spezifische Lose unterteilt, die von Fachfirmen abgedeckt werden müssen: Los 1: Kreativität und Sicherheit. Dieser Teil bildet das kreative und organisatorische Herzstück. Er umfasst die künstlerische Leitung und das Kulturprogramm, strikt gekoppelt mit dem Sicherheits- und Schutzkonzept. Diese Zusammenlegung ist eine Vorgabe der regionalen Richtlinien für Freiluftveranstaltungen, um künstliche Zersplitterungen im Ablauf zu vermeiden. Zu den Hauptattraktionen in diesem Bereich zählen das markante „Weihnachtshaus“, das „Legolandia“-Zelt und die beliebte „Sternenecke“. Los 2: Technische Infrastruktur. Hier geht es um die hochkomplexe Technik, die für eine Veranstaltung dieser Größenordnung benötigt wird. Dazu gehören professionelle Tontechnik, modernste Bühnenbeleuchtung, großflächige LED-Leinwände sowie das komplette temporäre Stromnetz für alle Zelte und Bühnen auf dem Gelände. Los 3: Rund-um-die-Uhr-Sicherheit. Die Sicherheit der Besucher hat oberste Priorität. Dieses Los ist exklusiv für zertifizierte private Sicherheitsdienste reserviert, die den Veranstaltungsort während der gesamten Laufzeit von Mitte Dezember bis Anfang Januar lückenlos und rund um die Uhr überwachen. Maspalomas positioniert sich als weltoffenes Familienziel Mit der Weihnachtswelt im Parque Sur 2026/2027 verfolgt die Gemeinde ein Ziel, das weit über rein optische Reize hinausgeht. Das Event soll das Zugehörigkeitsgefühl stärken, die lokale Identität fördern und so den Wirtschaftssektor der gesamten Gemeinde im Süden der Insel ankurbeln. Der zukünftige Betreiber wird dabei eng mit allen Beteiligten zusammenarbeiten und agiert unter der ständigen Aufsicht des Kulturministeriums. Letztendlich sendet San Bartolomé de Tirajana mit diesem öffentlichen Bauprojekt eine klare Botschaft: Maspalomas hat in den Wintermonaten nicht nur verlässlichen Sonnenschein und Strände zu bieten. Es ist vielmehr ein weltoffener, sicherer und inklusiver Ort, der Familien ein unvergessliches und erstklassig organisiertes Weihnachtsfest ermöglicht. – TF-
Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 10.08.2026 um 07:52 |
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| 10.8.2026 - Erhöhte Warnung wegen Waldbrandgefahr aufgehoben, wieder Vorlaram für die Kanaren
Hin und Her mit der Waldbrandgefahr auf den Kanaren, seit dem heutigen Montag gilt "nur noch Vorlarm" auf den Inseln...- Es scheint ein Ping-Pong-Spiel zu sein... Kanaren – Die Regierung der Kanarischen Inseln hat über die Generaldirektion für Katastrophenschutz die Alarmbereitschaft wegen Waldbrandgefahr auf El Hierro, La Palma, Teneriffa, La Gomera und Gran Canaria mit Wirkung zum heutigen Montag 08:00 Uhr (10. August 2026) beendet. Diese Entscheidung wurde unter Berücksichtigung der Informationen der staatlichen Wetterbehörde und anderer verfügbarer Quellen sowie in Anwendung des Sonderplans für Katastrophenschutz und Notfallmaßnahmen bei Waldbränden der Autonomen Gemeinschaft der Kanarischen Inseln (INFOCA) getroffen. Zwar wurde diese Warnung im Zusammenhang mit der Hitzewelle beendet, doch befinden sich alle Inseln der Kanaren gemäß Abschnitt 2.10 des INFOCA seit dem 1. Juni 2026 in der Vorwarnung zur Waldbrandgefahr. Beachten Sie etwaige Hinweise der Behörden. Es gelten diese vorbeugenden Tipps - Werfen Sie weder beim Gehen noch aus dem Autofenster brennende Zigarettenkippen oder Streichhölzer weg. - In Gefahrenzonen, auch auf offenen Feldern, landwirtschaftlichen Flächen und ganz besonders in von Wäldern umgebenen Siedlungen, dürfen keine Raketen, Knallkörper, Feuerwerkskörper oder andere Geräte mit Feuer gestartet werden. - Lassen Sie niemals Müll oder Abfall im Wald zurück. Nutzen Sie die Abfallentsorgungsdienste und die dafür vorgesehenen Behälter. - Entfernen Sie alle Äste, die die Fassade Ihres Hauses berühren. - Halten Sie grundlegende Feuerwehrausrüstung (Schläuche, Äxte) und einen gewissen Wasservorrat bereit.- Weiterhin einen schönen Sommer!
Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 10.08.2026 um 07:46 |
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| 10.8.2026 - Gesuchter Brite in Maspalomas festgenommen
Der Brite brach seine Kautionsauflagen und flüchtete heimlich nach Gran Canaria.- Ein per Haftbefehl gesuchter Brite ist der Polizei auf Gran Canaria ins Netz gegangen. Beamte nahmen den Mann im Urlaubsort Maspalomas fest. Ihm werden Sexualdelikte gegen Kinder vorgeworfen. Wie das Diario de Avisos berichtet, spürten die Ermittler den Mann nahe einem Ferienhaus auf. Der Beschuldigte war in Großbritannien wegen der Taten bereits vorläufig festgenommen worden. Dortige Richter entließen ihn jedoch gegen Kaution vorerst wieder in die Freiheit. Diese Gelegenheit nutzte der Brite zur Flucht und setzte sich heimlich nach Spanien. Da er einer Vorladung vor Gericht nicht nachkam und sein Aufenthaltsort unbekannt war, wurde Haftbefehl erlassen. In einer Ferienunterkunft klickten die Handschellen Ein konkreter Tipp führte die Polizei direkt nach Maspalomas. Nach einer kurzen Abfrage in der Zentrale, ob der Haftbefehl überhaupt noch gültig ist, wurde die Straße so lange observiert, bis der Gesuchte schließlich vor dem gemieteten Ferienhaus lokalisiert werden konnte. Die dortige Festnahme lief völlig ruhig ab. Gleich danach ging es für den Mann auf die Dienststelle in Maspalomas. Ein Ermittlungsrichter übernahm den Fall noch am selben Tag. Wegen der Fluchtgefahr schickte dieser den Mann sofort in U-Haft. Dort wartet er jetzt auf seine Auslieferung nach Großbritannien.- Bild: Ein festgenommener Mann sitzt auf der Rückbank eines Streifenwagens der Nationalpolizei während eines Einsatzes. Symbolbild: Policía Nacional
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 10.08.2026 um 07:40 |
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| 10.8.2026 - Badegast auf Teneriffa stirbt nach Rettung aus dem Atlantik
Selbst der Einsatz des Defibrillators konnte das Leben des Mannes nicht mehr retten.- Ein Badeunfall hat am Sonntag an der Küste von Teneriffa ein Todesopfer gefordert. Nach der Rettung aus dem Meer mit Anzeichen von Ertrinken verstarb ein 32-jähriger Mann am Strand von La Tejita in der Gemeinde Granadilla de Abona. Um 13.52 Uhr liefen die ersten Notrufe auf. Unter anderem meldete der Strand-Rettungsdienst, dass ein Mann bewusstlos aus dem Atlantik gezogen wurde. Da der 32-Jährige bereits Anzeichen des Ertrinkens zeigte und einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten hatte, starteten die Helfer umgehend mit der Herzdruckmassage. Die Notrufzentrale schickte sofort einen Rettungshubschrauber mit Notarzt, eine Sanitätsambulanz sowie ein Team des Gesundheitszentrums aus San Isidro. Auch die Feuerwehr rückte zum Strand aus. Das medizinische Personal übernahm nach der Landung sofort die bereits eingeleiteten Maßnahmen. Die Ärzte versuchten verzweifelt, den Mann mit erweiterten Maßnahmen und einem halbautomatischen Defibrillator ins Leben zurückzuholen. Doch alle Bemühungen blieben erfolglos. Nach langem Kampf am Unfallort mussten die Mediziner den Tod des 32-jährigen Mannes feststellen. Neben den Rettungsdiensten waren auch Einheiten der örtlichen Polizei sowie die Guardia Civil an der Playa de La Tejita im Einsatz.- Bild: Verschiedene Rettungskräfte von Feuerwehr, SUC und Polizei arbeiten gemeinsam bei einem Rettungseinsatz direkt am Strand von La Tejita auf Teneriffa. Einsatzkräfte am Strand von La Tejita kämpften vergeblich um das Leben des Schwimmers. / Foto: 112 Canarias
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 10.08.2026 um 07:20 |
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| 10.8.2026 - Immobilien auf den Kanaren gehen massenhaft an Ausländer
Europäer dominieren den Markt während die Quadratmeterpreise auf 3.052 Euro klettern.- Der Ausverkauf des kanarischen Wohnungsmarktes an Ausländer erreicht historische Dimensionen. Im zweiten Quartal des Jahres wurden fast drei von zehn Immobilien auf den Kanaren von Bürgern ohne spanischen Pass gekauft. Laut den neuesten Daten des spanischen Verbandes der Grundbuchämter kletterte der Anteil internationaler Transaktionen auf den Inseln auf satte 29,33 Prozent. Das entspricht einem kräftigen Sprung von 6,55 Prozent im Vergleich zum vorherigen Quartal. Damit festigen die Kanaren ihren Platz in der Spitzengruppe. Nur auf den Balearen (32,27 Prozent) und in Valencia (31,03 Prozent) kaufen Ausländer prozentual noch mehr Häuser. Während der Immobilienmarkt im Rest von Spanien spürbar abkühlt und die Verkaufszahlen landesweit um 5,7 Prozent eingebrochen sind, bleibt der Druck auf dem Archipel extrem hoch. Besonders heftig trifft es die Provinz Santa Cruz de Tenerife (Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro). Hier sicherten sich ausländische Käufer zwischen April und Juni sage und schreibe 32,25 Prozent aller verkauften Wohnungen und Häuser – also fast jede dritte Immobilie. In der Provinz Las Palmas (Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote) lag die Quote bei ebenfalls hohen 26,55 Prozent. Provinz Santa Cruz de Tenerife bricht mit über 32 % alle Rekorde Der Löwenanteil der ausländischen Käufer stammt aus der Europäischen Union. EU-Bürger zeichnen für 18,03 Prozent aller gesamten Immobilienkäufe auf den Kanaren verantwortlich. Käufer aus dem restlichen Europa (wie Großbritannien oder der Schweiz) kommen auf einen Anteil von 3,49 Prozent. Investoren aus Nordamerika (0,40 Prozent), Südamerika (0,37 Prozent) und Afrika (0,32 Prozent) spielen dagegen auf den Inseln kaum eine Rolle. Auf gesamtspanischer Ebene führen die Briten die Käuferliste an (6,99 Prozent), dicht gefolgt von Niederländern (6,94 Prozent) und Deutschen (6,11 Prozent). Dieser ungebremste Ansturm aus dem Ausland treibt die Preise für die einheimische Bevölkerung in schwindelerregende Höhen. Die Kanaren gehören mittlerweile zu den teuersten Regionen im Land. Laut der offiziellen Statistik der Registerämter liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis auf den Inseln aktuell bei rekordverdächtigen 3.052 Euro. Für normale kanarische Familien und junge Menschen wird es dadurch auf dem freien Markt nahezu unmöglich, überhaupt noch bezahlbaren Wohnraum zu finden.- Bild: Eine kleine, typisch kanarische Finca an der Küste mit einem traumhaften Blick auf das offene Meer. Kleine Fincas in Küstennähe mit Meerblick gehören zu den absoluten Favoriten ausländischer Käufer. / Foto: Kanaren News / Erstellt mit KI
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 10.08.2026 um 07:15 |
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| 9.8.2026 - Spaniens Retourkutsche: Neue Einreisekontrollen für Urlauber aus Italien
Spaniens heftige Retourkutsche: Nach Italiens Grenzschließungen kontert Madrid mit Kontrollen an Flughäfen. Was das für Urlauber im Schengen-Raum bedeutet...- Noch nicht alle Häfen & Flughäfen sind betroffen. Spanien/Kanaren – Ein politischer Schlagabtausch zwischen zwei der beliebtesten europäischen Urlaubsländer eskaliert mitten in der sommerlichen Hochsaison. Als direkte Retourkutsche für die kurz zuvor von Italien verhängten Einreisebeschränkungen hat Spanien ab diesem Samstag strenge Grenzkontrollen für Reisende aus der Italienischen Republik eingeführt. Für Urlauber und Flugreisende bedeutet dies neue Hürden – denn die Maßnahmen betreffen gezielt wichtige Touristen-Flughäfen und Kreuzfahrtterminals. Der Auslöser: Ceuta und eine politische Retourkutsche Um diese drastische Maßnahme zu verstehen, bedarf es eines Blicks auf die diplomatischen Spannungen der vergangenen Wochen. Nachdem Ende Juli zehntausende Migranten in die spanische Nordafrika-Exklave Ceuta eingedrungen waren, hatte die italienische Regierung unter Giorgia Meloni am 1. August reagiert und als einziges EU-Land das Schengen-Abkommen für Einreisen aus Spanien teilweise ausgesetzt. Die Linksregierung in Madrid reagierte empört auf diesen Schritt und stellte Rom ein klares Ultimatum zur sofortigen Aufhebung der Kontrollen. Da Italien dieses Ultimatum verstreichen ließ und die Einschränkungen sogar bis mindestens Mitte August verlängerte, folgte nun die harte spanische Retourkutsche in Form von Gegenkontrollen. Ausweitung auf die beliebtesten Ferienregionen Was zunächst mit den zentralen Knotenpunkten begann, wurde rasch auf das ganze Land ausgeweitet. An den spanischen Großflughäfen Adolfo Suárez Madrid-Barajas und Josep Tarradellas Barcelona-El Prat starteten die Beamten bereits um Punkt 00:00 Uhr in der Nacht zum Samstag mit den intensiven Überprüfungen. Kurze Zeit später dehnte das spanische Innenministerium die Maßnahmen auf die Flughäfen von Málaga, Sevilla, Bilbao, Alicante und Valencia aus. Besonders brisant für den Tourismussektor: In den kommenden Stunden wird die Wiedereinführung der Grenzkontrollen auch auf die stark frequentierten Ferienziele der Balearen und der Kanarischen Inseln ausgeweitet. Im primären Fokus der Behörden stehen dabei Flüge von den italienischen Abflughäfen Rom (Fiumicino und Ciampino), Mailand (Malpensa), Neapel, Venedig und Florenz. Diese Liste soll in den nächsten Tagen laufend aktualisiert und erweitert werden. Auch der maritime Sektor bleibt nicht verschont: Im Hafen von Barcelona werden bei der Ankunft von Kreuzfahrtschiffen aus Italien ab sofort gezielte stichprobenartige Überprüfungen durchgeführt. So laufen die Kontrollen „an der Flugzeugtür“ ab Um ein völliges Chaos an den Airports zu vermeiden, hat sich die spanische Nationalpolizei für ein hocheffizientes Vorgehen entschieden. Die Kontrollen finden laut Ministerium direkt „an der Flugzeugtür“ statt – also unmittelbar am Ausgang der Fluggastbrücke in das Terminalgebäude. Dadurch müssen die Passagierströme nicht in externe, reguläre Grenzkontrollbereiche umgeleitet werden, was wertvolle Urlaubszeit rettet. Rund einhundert speziell an Grenzübergängen stationierte Beamte führen diese Aufgabe parallel zu ihren regulären Pflichten aus. Pro Flugzeug kommen – je nach Größe und Auslastung der Maschine – zwei bis vier Polizisten zum Einsatz. Geprüft werden die Ausweisdokumente von etwa 5 bis 10 Prozent der Reisenden. Konkret bedeutet das: Bei mittelgroßen Flugzeugen werden durchschnittlich 15 Personen kontrolliert, bei Großraumflugzeugen sind es etwa 25 Personen. Das Augenmerk liegt dabei auf Staatsangehörigen von Drittstaaten. Bei ihnen werden „stichprobenartige, nicht systematische“ Kontrollen durchgeführt, um die Einhaltung des Schengener Grenzkodex exakt zu verifizieren. Das oberste Ziel der Behörden ist laut offiziellen Angaben die größtmögliche Kooperation mit den Fluggesellschaften, damit EU-Bürger rasch und unbehelligt aussteigen können. Sollten jedoch Zweifel an der Identität bestehen, wird die betroffene Person diskret zu einem separaten Grenzposten eskortiert, wo über eine mögliche Einreiseverweigerung entschieden wird. Erste Bilanzen zeigen bereits die Härte der Maßnahmen: Allein am ersten Tag wurde zehn Personen, die aus Italien anreisten, die Einreise nach Spanien verweigert. Diplomatische Rechtfertigung und EU-Vermittlung Obwohl die spanische Maßnahme in der Öffentlichkeit unmissverständlich als Retourkutsche auf Italiens Vorgehen gewertet wird, wählte Spaniens Innenminister Fernando Grande-Marlaska auf europäischer Ebene eine äußerst formelle Begründung. In Schreiben an hochrangige EU-Vertreter – darunter die Exekutiv-Vizepräsidentin der Kommission, Henna Virkkunen, die Parlamentspräsidentin Roberta Metsola sowie EU-Migrationskommissar Magnus Brunner – rechtfertigte er den Schritt mit der allgemeinen Migrationssituation. Grande-Marlaska argumentierte dabei taktisch: Spanien beobachte den massiven Migrationsdruck auf der zentralen Mittelmeerroute – welche bekanntermaßen hauptsächlich Italien betrifft – und die damit verbundenen Aktivitäten grenzüberschreitender Schleusernetzwerke mit größter Sorge. Um die öffentliche Ordnung in Spanien zu schützen, berufe man sich daher auf die Artikel 25 fortfolgende des Schengener Grenzkodex (Verordnung EU 2016/399), um die Binnengrenzen vorübergehend wieder zu überwachen. EU-Kommissar Magnus Brunner bemüht sich derweil bereits intensiv um Vermittlung zwischen den zerstrittenen Nationen und mahnte an, dass gegenseitiges Vertrauen die wichtigste Währung zwischen den Mitgliedsstaaten sei. Wie lange dauern die Einschränkungen für Touristen? Reisende müssen sich vorerst auf anhaltende Kontrollen einstellen. Die offizielle Wiedereinführung der Grenzkontrollen gilt zunächst für einen Monat, konkret vom 8. August (00:00 Uhr) bis zum 7. September (00:00 Uhr). Das spanische Innenministerium betonte jedoch deutlich, dass dieser Zeitraum flexibel gehandhabt wird. Je nach Entwicklung der Umstände und der diplomatischen Lage im Mittelmeerraum werden die spanischen Behörden eine fortlaufende Bewertung vornehmen. Danach wird entschieden, ob die für Urlauber lästige Maßnahme beibehalten, in ihrer Form geändert oder – bei einer Einigung mit Italien – vorzeitig wieder aufgehoben wird. – TF-
Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 09.08.2026 um 03:56 |
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| 9.8.2026 - Wieder erhöhte Waldbrandgefahr auf fast allen Inseln der Kanaren!
Nach nicht einmal 2 Tagen befinden sich seit heute wieder fast alle Inseln der Kanaren in erhöhter Alarmbereitschaft wegen Waldbrandgefahr. Hier die Infos...- Seit 9 Uhr gilt die neue Warnstufe. Kanaren – Erst vor zwei Tagen wurde die erhöhte Waldbrandgefahr auf den Kanaren herabgestuft, seit heute Morgen um 9 Uhr wurde diese wieder für fast alle Inseln heraufgestuft. Die Regierung der Kanarischen Inseln hat über die Generaldirektion für Katastrophenschutz die Warnung vor Waldbrandgefahr auf Gran Canaria, Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro herausgegeben. Die neue Warnstufe gilt ab dem 30. Juli 2026 um 11 Uhr! Diese Entscheidung wurde unter Berücksichtigung der Informationen der staatlichen Wetterbehörde und anderer verfügbarer Quellen sowie in Anwendung des Sonderplans für Katastrophenschutz und Notfallmaßnahmen bei Waldbränden der Autonomen Gemeinschaft der Kanarischen Inseln (INFOCA) getroffen. Territorialer Geltungsbereich: Die Inseln El Hierro, La Gomera und La Palma, der südliche Teil Teneriffas sowie Gran Canaria oberhalb von 400 Metern bleiben in Alarmbereitschaft. Für den Rest Teneriffas gilt nun eine Vorwarnstufe. Beobachtungen & Begründung: Es wird ein allgemeiner Temperaturrückgang erwartet, wobei in den mittleren Höhenlagen im Süden von La Gomera und El Hierro, im Nordwesten und Westen von La Palma, im Güímar-Tal und im Süden von Teneriffa sowie im Süden und Südosten von Gran Canaria weiterhin Höchstwerte von 30 °C möglich sind. Die Vegetation, insbesondere in diesen Gebieten, benötigt noch Zeit zur Erholung. Die Passatwinde wehen weiterhin mäßig, an den Südost- und Nordwesthängen jedoch zeitweise stark. Dort sind in exponierten Lagen vereinzelt starke bis sehr starke Böen möglich. In höheren Lagen oberhalb von 700–1200 m ist mit leichtem Dunst zu rechnen, der sich im Laufe des Sonntags auflöst. Aufgrund der erhöhten Luftfeuchtigkeit an den vom Passatwind exponierten Hängen kann die Inversionsschicht auf 700–800 m ansteigen. Auf den Gipfeln und an den windabgewandten Hängen wird eine relative Luftfeuchtigkeit von unter 30 % erwartet. Nach dem Waldbrandgefahrenindex (IPIF) von AEMET werden weiterhin hohe und sehr hohe Risikowerte erwartet, vor allem in den mittleren Höhenlagen im Süden und Westen der Inseln.-
Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 09.08.2026 um 03:45 |
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| 9.8.2026 - Teide-Zufahrt in der Nacht zur Sonnenfinsternis eingeschränkt
Zwei gigantische Himmelsspektakel sorgen für einen Massenansturm in den Bergen.- Teneriffa zieht vor dem erwarteten Ansturm auf den Teide die Notbremse. Ein kilometerlanger Stau am höchsten Berg Spaniens soll im Keim erstickt werden. Die Inselregierung schränkt die Zufahrt zum Nationalpark in der Nacht vom 12. auf den 13. August 2026 für private Autos drastisch ein. Die Einschränkung gilt von 17.00 Uhr bis 05.00 Uhr. Schuld an der Maßnahme ist der Mega-Ansturm wegen 2 Naturereignissen am 12. August. Neben der Sonnenfinsternis, die auf den Kanaren immerhin teilweise zu sehen ist, funkelt am Nachthimmel die Hauptphase der Perseiden-Sternschnuppen. In den Sommern 2024 und 2025 ist der Ansturm am Teide völlig aus dem Ruder gelaufen. Mehr als 2.000 Autos blockierten damals gleichzeitig den Nationalpark, parkten die sensible Natur zu und versperrten Fluchtwege. Ein absoluter Albtraum für die Rettungskräfte. Um diese Gefahr zu stoppen, baut die Inselregierung an den 4 Haupt-Zufahrtsstraßen Kontrollposten auf. Wer kein genehmigtes Fahrzeug hat, wird dort konsequent abgewiesen. In La Orotava (TF-21), La Esperanza (TF-24), Chío (TF-38) und Vilaflor (TF-21). Wer dort mit dem privaten Pkw hochfahren will, wird von den Beamten der Polizei und der Guardia Civil an den Kontrollsperren abgewiesen. Eine Jahrhundert-Sonnenfinsternis lockt Tausende Beobachter auf den Vulkan Völlig unmöglich ist der Ausflug zum Sterne- und Finsternis-Gucken aber nicht, da es sich um eine gezielte Regulierung und keine Vollsperrung handelt. Die Einschränkung betrifft ausschließlich private Fahrzeuge. Freie Fahrt haben weiterhin Busse, Rettungsdienste, der Lieferverkehr und Angestellte des Nationalparks. Auch Urlauber, die eine feste Buchung im Parador-Hotel oder der Seilbahn-Herberge haben, dürfen die Sperren passieren. Für alle anderen Besucher richtet das Busunternehmen Titsa einen Sonderverkehr ein. Die Busse (Guaguas) pendeln an beiden Abenden zwischen 19:30 Uhr und 02:30 Uhr nachts von den Stationen in La Orotava, La Esperanza und Vilaflor direkt hinauf in die Cañadas des Teide. Die totale Sonnenfinsternis am 12. August zieht vor allem über den Norden des spanischen Festlands und die Balearen hinweg. Auf Teneriffa sorgt das Ereignis am späten Nachmittag dennoch für eine magische Stimmung und einen massiven Ansturm auf Aussichtspunkte oberhalb der Wolkendecke. Im Anschluss startet am Nachthimmel das große Finale mit den Perseiden-Sternschnuppen. Richtig gut zu sehen sind sie ab 23.00 Uhr, wobei die intensivste Phase erst morgens zwischen 04.00 Uhr und 06.00 Uhr erreicht wird. Für absolute Sicherheit sorgt ein riesiges Aufgebot von Feuerwehr und Zivilschutz. Die Behörden wollen so garantieren, dass der Nationalpark bei einer plötzlichen Gefahr sofort evakuiert werden kann.- Bild: Eine Sonnenfinsternis steht als schmale Mondsichel am Himmel über der Vulkanlandschaft des Teide auf Teneriffa. Symbolbild: Der Teide wird wegen des Massenansturms zur Sonnenfinsternis für Privatwagen stark reglementiert. / Foto: Kanaren News / Erstellt mit KI
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 09.08.2026 um 03:33 |
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| 9.8.2026 - Flieger aus Chile mit Notfall auf Gran Canaria gelandet
Ärzte an Bord leisten Erste Hilfe auf dem Weg nach Gran Canaria.- Ein Flug aus Südamerika musste am Freitag auf dem Flughafen Gran Canaria notlanden. Eine Passagierin erlitt mitten über dem Atlantik schwere Herzprobleme. Der Flieger war auf dem Weg von Santiago de Chile nach Madrid. Die Crew leitete sofort den Sinkflug auf das Archipel ein. Am Boden stand der Rettungsdienst bereits für die Patientin bereit. Die Vorfall ereignete sich westlich von Madeira. Zufällig reisten mehrere Ärzte als Passagiere in der Maschine mit. Sie übernahmen sofort die Erstversorgung der Frau. Der Kapitän bat zeitgleich um die Erlaubnis für eine Notlandung. Perfekte Koordination im Luftraum Die Fluglotsen in Portugal und auf den Kanaren arbeiteten perfekt zusammen. Sie gaben der Maschine sofort die direkteste Route frei. Alle anderen Flugzeuge mussten warten, um dem Notfall absoluten Vorrang zu gewähren. Die Lotsen verkürzten den Anflug nach Gran Canaria dadurch enorm. Da im betroffenen Luftraum im Moment des Vorfalls wenig Verkehr herrschte, konnte die Maschine direkt sinken. Das sparte wertvolle Minuten für das Leben der Patientin. Nach einer sicheren Landung übergab die Crew die Frau direkt an die wartenden Notärzte auf dem Rollfeld. Sie wurde umgehend in ein Krankenhaus auf Gran Canaria transportiert.- Bild: Ein Blick in den beleuchteten Passagierraum eines modernen Langstreckenflugzeugs während eines Linienflugs. Foto: Kanaren News/ DouglasOlivares
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 09.08.2026 um 03:27 |
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| 9.8.2026 - Preise für Mietwagen auf den Kanaren um fast 40% gestiegen
Saftige Preise für Flüge und Hotelzimmer fressen das Budget der Urlauber auf.- Die Autovermieter auf den Kanaren stehen im Moment vor einer echten Zerreißprobe. Nach dem großen Reise-Boom der letzten Jahre hat sich die Stimmung im Tourismus spürbar abgekühlt. Anstatt ihre Autoflotten immer weiter zu vergrößern, treten die Vermieter jetzt massiv auf die Bremse und versuchen vor allem, ihre Geschäfte abzusichern. Die oberste Priorität ist nun die Sicherung des Bestehenden. Die Preise für einen Leihwagen auf dem Archipel sind im Vergleich zur Zeit direkt nach der Pandemie vor etwa 4 Jahren um stolze 30% bis 40% gestiegen. Verbandschef César Martín erklärt den Einbruch so. Die saftigen Preise für Hotelzimmer und Flüge nach Europa fressen das Urlaubsbudget auf. Am Ende bleibt den Touristen dann kaum noch Geld für einen Mietwagen übrig. Viele Touristen bleiben am Ende lieber in der Hotelanlage, um kein zusätzliches Geld auszugeben. Ausflüge werden gestrichen, gefragt ist jetzt der klassische Erholungsurlaub am Strand. Den Vermietern tut das weh, aber sie können die Preise nicht senken. Höhere Autopreise im Einkauf und gestiegene Löhne zwingen die Betreiber dazu, die Tarife hochzuhalten, um wirtschaftlich zu überleben. Teurere Hotelzimmer und Flugtickets lassen den Urlaubern weniger Geld für Ausflüge Auch der Rückgang bei den Gästen vom spanischen Festland sorgt für leere Mietwagen. Dieser Markt war im Sommer traditionell eine feste Säule. Doch für eine vierköpfige Familie ist der Urlaub auf den Kanaren inzwischen schlicht unbezahlbar geworden. Das merkten die Vermieter vor allem im Juli. Während dieser Monat sonst immer komplett ausgebucht war, zog die Nachfrage in diesem Jahr erst im August spürbar an. Trotz der vielen Mietwagen auf den Straßen gibt es derzeit auf allen Inseln noch reichlich freie Autos, sodass spontane Buchungen absolut problemlos möglich sind. Trotz der aktuellen Preiskrise bleibt der Mietwagen laut dem Verband die mit Abstand beste Option, um die Kanaren flexibel zu erkunden. Die Alternativen im öffentlichen Nahverkehr sind auf vielen Inseln nach wie vor nicht ausreichend ausgebaut, um alle Sehenswürdigkeiten bequem zu erreichen. Während der Mietwagenmarkt auf den Kanaren also stagniert und sich konsolidiert, meldet das spanische Festland für diesen Sommer übrigens ganz andere Töne. Dort boomt das Geschäft mit einem Plus von 5,5% bei den Neuzulassungen und steuert auf ein historisches Rekordjahr zu.- Bild: Ein modernes Auto fährt auf einer malerischen Küstenstraße der Kanarischen Inseln am tiefblauen Atlantik entlang. Ein Auto auf einer kanarischen Küstenstraße ist für viele Urlauber die beste Wahl, wird jedoch immer teurer. / Foto: Kanaren News / Erstellt mit KI
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 09.08.2026 um 03:23 |
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| 9.8.2026 - Ekel-Alarm an der Küste von Radazul auf Teneriffa
Trotz der 33 Bußgeldverfahren verschleppt die Politik die Reparaturen an der Küste seit Jahren.- Ein neues Unterwasser-Video von der Küste zwischen Radazul und La Nea in der Gemeinde El Rosario sorgt auf Teneriffa für Empörung. Die Aufnahmen wurden am 2. August 2026 gemacht und verbreiten sich derzeit wie ein Lauffeuer auf der Social-Media-Plattform TikTok. Das Video zeigt sehr deutlich, wie aus einem maroden Abwasserrohr tief auf dem Meeresgrund die dicke Drecksbrühe direkt in den Atlantik schießt. Die Wolke nimmt den Tauchern in der gesamten Umgebung sofort jede Sicht. Das Problem dabei: Genau dieser Küstenabschnitt ist beliebt bei Einheimischen, Schwimmern und Wassersportlern, die dort täglich baden gehen. Die Aufnahmen heizen die ohnehin kochende Debatte über das marode Abwassernetz auf den Kanaren noch weiter an. Die offiziellen Daten der kanarischen Umweltschutzbehörde sprechen eine vernichtende Sprache. Teneriffa ist der absolute Spitzenreiter bei den Umweltsünden auf dem Archipel. Von 54 Bußgeldverfahren wegen illegaler Abwassereinleitungen in den Jahren 2024 und 2025 entfallen sage und schreibe 33 Fälle allein auf Teneriffa. Das bedeutet, dass mehr als 6 von 10 aller Abwasser-Strafen der gesamten Kanaren auf dieser einen Insel verhängt wurden. Die ununterbrochene Drecksbrühe nimmt den Tauchern in der Bucht sofort jede Sicht Der ekelhafte Vorfall in El Rosario ist leider kein Einzelfall auf der Insel. Wegen kaputter Leitungen und fehlender Kläranlagen musste Teneriffa in den letzten 2 Jahren bereits über 174.000 Euro an saftigen Strafgeldern zahlen. Weil die Politik das Problem seit Jahren verschleppt, mussten schon weltbekannte Strände wie die Playa Jardín in Puerto de la Cruz komplett für Badegäste gesperrt werden. Auch in Radazul und Bocacangrejo musste in der Vergangenheit wegen akuter Verschmutzung schon der kommunale Notfallplan ausgerufen werden. In den Kommentaren unter dem Video kocht die Wut der Einheimischen über: „Dass man als Chicharrero wegen der ganzen Fäkalien bald nirgends mehr auf der Insel ins Meer springen kann, ist einfach nur noch tragisch“, schreibt ein Nutzer. Bisher weiß niemand genau, ob das Rohr im Meer einen riesigen Riss hat oder ob nur ein Ventil in der Anlage versagt hat. Das Gesundheitsamt der Kanaren führt zwar regelmäßige Kontrollen der Wasserqualität an den offiziellen Badestellen durch, doch Umweltverbände fordern nun sofortige Express-Messungen direkt an den betroffenen Stellen. Die Techniker müssen jetzt dringend prüfen, ob das Abwasserrohr sofort repariert werden muss und ob die Strände in Radazul und La Nea aus Sicherheitsgründen für die Badegäste gesperrt werden müssen.- Bild: Ein Unterwasserrohr auf dem Meeresgrund stößt eine dichte, dunkle Schmutzwasserwolke mitten in den Atlantischen Ozean aus. Foto: Kanaren News / Erstellt mit KI
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| Autor: Kanaren News - 09.08.2026 um 03:17 |
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| 9.8.2026 - Taxi-Tricks am Flughafen Gran Canaria beendet
Ohne die digitale Freigabe in Echtzeit bleibt die Schranke am Flughafen dicht. Das neue Kontrollsystem sperrt die Stornierung automatisch nach der Durchfahrt.- Am Flughafen auf Gran Canaria wird das Tricksen bei der Passagierabholung bald unmöglich. Ab dem 15. September greifen die Inselregierung und der Betreiber AENA hart durch und bauen ein neues Schrankensystem auf. Taxis ohne Lizenz für Telde oder Ingenio werden dann an den Ein- und Ausfahrten automatisch gescannt. Das System prüft in Echtzeit, ob die Fahrer überhaupt Kunden abholen dürfen. Erste Tests laufen bereits. Die Schranken kommen, weil einige Taxifahrer bei den Kontrollen massiv geschummelt haben. Da pro Lizenz nur 20 Flughafen-Fahrten im Monat erlaubt sind, wurde einfach nach der Abholung geschwind auf „Stornieren“ geklickt. Im Jahr 2025 flog dieser Schwindel durch die Statistik auf. Bei 58.501 erlaubten Fahrten wurden 14.744 nachträglich gelöscht. Wenn fast 25% aller Buchungen plötzlich verschwinden, liegt das nicht an verspäteten Fliegern, sondern an purer Absicht. Neue Schranken und digitale Plaketten stoppen die illegalen Fahrten ab dem 15. September Damit ist ab Mitte September endgültig Schluss. Um die Schranken passieren zu können, müssen alle Taxis der Insel in den kommenden Wochen eine spezielle digitale Plakette an ihrer Windschutzscheibe anbringen lassen. Die Lizenzen aus Telde und Ingenio besitzen diese Kennzeichnung bereits. An der Schranke läuft ein automatischer Echtzeit-Abgleich mit den Daten der Transportbehörde. Ohne passend gebuchte Uhrzeit für die Passagierabholung bleibt der Weg zu den Terminals dicht. Ein nachträgliches Löschen der Fahrt im System ist technisch unmöglich, sobald das Taxi die Kontrollschranke erst einmal hinter sich gelassen hat. Das neue Kontrollsystem wurde von einer speziellen Kommission für sensible Transportbereiche ins Leben gerufen. Sollte sich die Technik am Flughafen Gando bewähren, könnte sie bald auch an anderen neuralgischen Punkten der Insel eingesetzt werden. Diskutiert wird bereits eine Einführung am Kreuzfahrt-Hafen La Luz in der Hauptstadt Las Palmas sowie am Hafen von Agaete (Las Nieves), um die dortigen Taxifahrer vor illegaler Konkurrenz zu schützen. Bisher gibt es von den dortigen Hafenbehörden allerdings noch keine konkreten Anträge für eine Umsetzung.- Bild: Ein modernes Taxi fährt im Vordergrund auf einer Straße in Richtung des Flughafens Gran Canaria. Symbolbild: Ab dem 15. September kontrollieren Schranken und Kennzeichen-Scanner die Taxis am Flughafen. / Foto: Kanaren News / Erstellt mit KI
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 09.08.2026 um 03:12 |
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| 8.8.2026 - Nach 70 Jahren: Historische Käserei Aguas de Fontanales schließt!
Die Käserei Aguas de Fontanales auf Gran Canaria schließt nach 70 Jahren. Olga Lantigua beendet damit eine prämierte und historische Käsetradition in Moya...- Ein bedeutendes Kapitel der kanarischen Landwirtschaftsgeschichte geht zu Ende. Moya – Ein bedeutendes Kapitel der kanarischen Landwirtschaftsgeschichte geht zu Ende. Die renommierte Käserei Aguas de Fontanales in der Gemeinde Moya auf Gran Canaria hat in dieser Woche nach fast sieben Jahrzehnten ununterbrochener Produktion ihren Betrieb endgültig eingestellt. Damit endet die beeindruckende Laufbahn von Olga Lantigua und ihrem Ehemann José Luis Arencibia, die sich ein Leben lang der traditionellen Käseherstellung und dem Erhalt des ländlichen Erbes gewidmet haben. Ein Leben für die Landwirtschaft und die Käsetradition Der Name Olga Lantigua ist auf den Kanarischen Inseln untrennbar mit der handwerklichen Käseproduktion verbunden. Bereits im Alter von neun Jahren erlernte sie die Grundlagen dieses anspruchsvollen landwirtschaftlichen Berufs, der fortan ihr gesamtes Leben bestimmen sollte. Gemeinsam mit ihrem Ehemann führte sie das Erbe der vorherigen Generationen fort und bewahrte eine Arbeitsweise, die eng mit der Natur und dem landwirtschaftlichen Rhythmus der Insel verwurzelt ist. Wie Lantigua anlässlich der Schließung betonte, ruhte ihre Arbeit in all den Jahrzehnten lediglich ein einziges Mal: Während ihrer achttägigen Flitterwochen trocknete der Käseschimmel nicht. Abgesehen von dieser kurzen Unterbrechung war die Pflege der Tiere und die Verarbeitung der Milch eine tägliche, kompromisslose Pflicht, die das Ehepaar nie nur als reinen Beruf, sondern als gelebte Lebensphilosophie verstand. Der aufwendige Herstellungsprozess in den Bergen von Moya Die Produktionsstätte zeichnete sich durch einen langsamen, rein handwerklichen und besonders sorgfältigen Prozess aus, der in der heutigen, auf Effizienz ausgerichteten Lebensmittelindustrie eine absolute Seltenheit darstellt. Die Grundlage für den hochwertigen Käse bildete die Milch des eigenen Viehbestandes. Die Herde der Käserei umfasste rund dreißig Ziegen der autochthonen Rasse Majorera. Wie das lokale Nachrichtenportal Canarias Times in einem Hintergrundbericht ergänzt, gehörte zudem eine Kuh der Rasse Holstein (Frisona) zum Hof. Die Majorera-Ziege, eine widerstandsfähige und auf den Kanarischen Inseln heimische Rasse, liefert eine extrem protein- und fettreiche Milch, die sich hervorragend für die traditionelle Käseherstellung eignet. Die landwirtschaftliche Arbeit war klar strukturiert: Während José Luis Arencibia in erster Linie für die tägliche Fütterung, die Weidepflege und die Gesunderhaltung der Tiere verantwortlich war, überwachte Olga Lantigua den gesamten Produktionszyklus. Pro Jahr wurden in der kleinen Käserei durchschnittlich zwischen 2.000 und 3.200 Kilogramm Käse in reiner Handarbeit hergestellt. Der frisch gewonnene Käsebruch wurde behutsam in traditionelle Holzformen abgefüllt, die teilweise noch aus den Gründungsjahren des landwirtschaftlichen Betriebs stammten. Die anschließende Reifung erfolgte nicht in modernen Kühlkammern, sondern in einer natürlichen Höhle direkt auf dem Familiengrundstück. Jeden Abend war Lantigua persönlich dafür zuständig, die Laibe zu kontrollieren und händisch zu wenden, um eine optimale Reifung zu garantieren. Diese tägliche Routine verlieh den Produkten ihre charakteristische cremige Textur und den intensiven Geschmack. Krönender Abschluss: Goldmedaille bei der Agrocanarias 2026 Trotz des nahenden Ruhestands ließ die Qualität der Produkte bis zum letzten Tag nicht nach. Erst vor wenigen Wochen erhielt die Käserei eine der höchsten Auszeichnungen des Archipels: Die Goldmedaille beim offiziellen Käsewettbewerb Agrocanarias 2026. Dieser renommierte Wettbewerb wird vom Institut für Agrar- und Lebensmittelqualität (ICCA) im Auftrag der Regierung der Kanarischen Inseln organisiert, um die besten Käseprodukte der Region zu prämieren. Die Goldmedaille wurde der Käserei Aguas de Fontanales speziell für ihren halbgereiften Rohmilchkäse aus Ziegenmilch verliehen. Diese Ehrung markiert nun den definitiven Höhepunkt und gleichzeitig den gebührenden Schlusspunkt einer beispiellosen Karriere. Offizielle Würdigung durch Politik und Agrarverwaltung Das endgültige Aus der Käserei blieb auch auf oberster politischer Ebene nicht unbeachtet. Anlässlich der Betriebseinstellung reiste eine Delegation hochrangiger Vertreter nach Moya, um der Familie für ihre Verdienste um den Viehzucht- und Käsesektor zu danken. Der Landwirtschaftsminister der Kanarischen Inseln, Narvay Quintero, sowie der Bürgermeister von Moya, Raúl Afonso, besuchten die Anlagen persönlich. Begleitet wurden sie vom ICCA-Direktor Luis Arráez Guadalupe und dem Käsemeister der Generaldirektion für Viehzucht, Isidoro Jiménez. Minister Quintero betonte während des offiziellen Besuchs, dass die aktuellen und vergangenen Auszeichnungen der Käserei nicht nur ein Beweis für enorme Anstrengungen seien. Sie spiegelten vor allem eine Qualität wider, die direkt aus der tiefen Verbundenheit mit dem Land und dem Erhalt alten handwerklichen Wissens resultiere, welches trotz des Wandels der Zeit bewahrt wurde. Bürgermeister Afonso fügte hinzu, dass jeder von der Familie hergestellte Käse ein Stück der lokalen Geschichte der Stadt Moya in sich trage. Das Erbe der Käserei werde als dauerhaftes gastronomisches und kulturelles Gut der Gemeinde fortbestehen. Die Rolle von Proquenor und die Zukunft der kanarischen Käsereien Der Rückzug von Olga Lantigua und José Luis Arencibia beleuchtet gleichzeitig eine übergeordnete Herausforderung des ländlichen Raums: den Generationenwechsel in der Landwirtschaft. Die extrem fordernde, tägliche Handarbeit mit dem Vieh findet immer seltener Nachfolger. Umso wichtiger ist die Rolle von regionalen Schutz- und Förderorganisationen im Agrarsektor. Carla Vera, die Enkelin der Inhaber und Geschäftsführerin des regionalen Erzeugerverbandes Proquenor (Vereinigung der Käseproduzenten des Nordwestens), blickt mit Zufriedenheit auf die Erfolgsgeschichte ihrer Großeltern zurück. Wie die Organisation auf ihrer offiziellen Webpräsenz festhält, setzt sich Proquenor seit Jahren auf Gran Canaria massiv für den Schutz der traditionellen Käsereien, die Förderung handwerklicher Herstellungsmethoden und die Wahrung geschützter Ursprungsbezeichnungen ein. Laut Vera haben staatliche Wettbewerbe sowie die kontinuierliche Aufklärungsarbeit von landwirtschaftlichen Verbänden maßgeblich dazu beigetragen, dass die Verbraucher den wahren Wert dieser handwerklichen Erzeugnisse wieder schätzen lernen. Der Abschied der Käserei Aguas de Fontanales bedeutet zwar das Ende einer Ära in Moya, doch die gesetzten Qualitätsstandards und das bewahrte Wissen bleiben als wegweisendes Vorbild für den gesamten Agrarsektor der Kanarischen Inseln erhalten. – TF-
Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 08.08.2026 um 09:18 |
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| 8.8.2026 - GC-3: Guiniguada-Brücke öffnet vorzeitig Richtung Norden
Das Guiniguada-Viadukt der GC-3 auf Gran Canaria öffnet in Richtung Norden eine Woche früher. Ab Sonntagabend wird die Südseite gesperrt. Alle Infos...- Ab Sonntagabend wird die Südseite gesperrt. Las Palmas – Die Infrastrukturarbeiten auf der Ringstraße von Las Palmas de Gran Canaria (GC-3) schreiten in Rekordtempo voran. Das Ministerium für öffentliche Arbeiten, Infrastruktur, Architektur und Wohnungsbau des Cabildo von Gran Canaria wird das Guiniguada-Viadukt bereits an diesem Sonntag in Fahrtrichtung Norden wieder vollständig für den Verkehr freigeben. Erste Öffnungen fanden bereits heute statt. Die komplexe Abdichtung der Fahrbahn konnte dank optimierter Arbeitsabläufe eine ganze Woche früher als geplant abgeschlossen werden. Zeitgleich müssen sich Autofahrer jedoch auf die nächste Bauphase einstellen: In der Nacht zum Montag beginnt die Vollsperrung der gegenüberliegenden Fahrbahn in Richtung Süden. Vorzeitige Öffnung der Fahrtrichtung Norden: Eine logistische Meisterleistung Die ursprüngliche Planung des beauftragten Bauunternehmens sah für die Sanierung der Nordfahrbahn einen Zeitraum von 14 Tagen vor. Dass der Verkehr nun deutlich früher wieder rollen kann, ist auf eine erhebliche Aufstockung der Ressourcen auf der Baustelle zurückzuführen. Das zuständige Ressort unter der Leitung von Vizepräsident Augusto Hidalgo hat die Baukapazitäten massiv erhöht, um die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen auf einer der wichtigsten Verkehrsadern der Insel so gering wie möglich zu halten. Offiziellen Angaben zufolge bewies das Projektteam eine außergewöhnliche Leistungsfähigkeit. Während der Einsatzplan zunächst von drei Monaten Bauzeit mit lediglich fünf Schweißern ausging, wurde das Personal auf 20 spezialisierte Fachkräfte aufgestockt. Zudem setzten die Bautrupps Propangas ein, um die Schweißleistung zu verdoppeln. Diese strategische Entscheidung ermöglichte es, die Arbeiten in der Hälfte der veranschlagten Zeit zu beenden. Das Ministerium hatte im Vorfeld zwei zusätzliche Puffer-Tage eingeplant, um auf unvorhergesehene Probleme reagieren zu können, die bei derartigen Tiefbauprojekten häufig auftreten. Diese wurden glücklicherweise nicht benötigt. Die größte Belastung für die Arbeiter stellte stattdessen das extreme Wetter dar: An mehreren Tagen der Bauwoche wurden auf der ohnehin stark aufgeheizten Asphaltoberfläche Temperaturen von über 35 Grad Celsius gemessen. Durch den Einsatz regelmäßiger Pausen konnte das hohe Arbeitstempo dennoch aufrechterhalten werden. Technische Umsetzung und vorübergehende Fahrbahnmarkierungen Um die Freigabe der Fahrspur in Richtung Norden (Richtung Arucas und Tamaraceite) termingerecht am Samstagnachmittag und -abend vorzubereiten, wird die Straße zunächst in einem mehrstufigen Verfahren neu asphaltiert. Das Bauunternehmen bringt eine Zwischenschicht aus Asphalt auf, die es dem Verkehr ermöglicht, den Abschnitt wieder ungehindert zu passieren. In den darauffolgenden Nachtstunden folgt dann die finale Deckschicht, mit der dieses Teilprojekt offiziell abgeschlossen ist. Autofahrer sollten in den kommenden Tagen im Bereich des Viadukts besonders aufmerksam sein: Die Fahrbahnmarkierungen auf der Nordseite der Brücke werden in der Anfangsphase gelb sein. Die technischen Experten der Regionalregierung haben sich bewusst für dieses Vorgehen entschieden, da es die Dauer der Sperrungen minimiert. Im dicht besiedelten Großraum von Las Palmas führen Vollsperrungen erfahrungsgemäß zu erheblichen Zeitverlusten und erhöhten Reisekosten für Tausende von Pendlern. Die gewählte Alternative stellt somit den besten Kompromiss aus ordnungsgemäßer Bauausführung und öffentlichem Interesse dar. Achtung Autofahrer: Schließung der Fahrtrichtung Süden beginnt Sobald die nördliche Fahrbahn wieder befahrbar ist, verlagert sich das Baufeld auf die gegenüberliegende Seite. Das mit den Abdichtungsarbeiten beauftragte Unternehmen Lopesan Asfaltos y Construcciones wird die Fahrbahn in Richtung Süden (Richtung Telde und Flughafen) in der Nacht von Sonntag, dem 9. August, auf Montag, den 10. August, vollständig sperren. Personal und schweres Gerät stehen bereits in den Startlöchern, um unmittelbar mit den Vorbereitungsarbeiten auf der landseitigen Fahrbahn zu beginnen. Die baulichen Abläufe sind identisch mit denen der Nordseite: Die bestehende Asphaltschicht wird zunächst bis zu einer Tiefe von 10 Zentimetern abgefräst, um fast das Niveau des massiven Brückenbetons zu erreichen. Anschließend wird eine Ausgleichsschicht aufgetragen, die eine vollkommen ebene Fläche für die Verlegung der speziellen Asphaltbahnen zur Brückenabdichtung schafft. Diese Verlegearbeiten sollen planmäßig am Dienstag starten. Da die Brückenkonstruktion auf der Südseite einige Meter länger ist als auf der Fahrtrichtung Norden, weist das Cabildo darauf hin, dass die Arbeiten hier geringfügig mehr Zeit in Anspruch nehmen könnten. Um die Sicherheit der Arbeiter zu gewährleisten und die Qualität der komplexen Abdichtung sicherzustellen, ist eine 24-stündige Vollsperrung des jeweiligen Abschnitts zwingend erforderlich. Großräumige Umleitungen eingerichtet Aufgrund der Vollsperrung in südlicher Richtung müssen sich Autofahrer, die auf der GC-3 in Richtung Telde oder in den Süden der Insel unterwegs sind, auf erhebliche Anpassungen ihrer Routen einstellen. Das Tiefbauamt hat weitreichende Umleitungen eingerichtet: - Der Verkehr wird über Siete Palmas und die GC-23 (die Strecke durch die La-Ballena-Tunnel) umgeleitet. - Die Route führt weiter in Richtung Julio Luengo und hinab in die Unterstadt. - Von dort aus können Autofahrer ihre Fahrt über die Avenida Marítima in der Hauptstadt fortsetzen, um schließlich wieder auf die GC-1 in Richtung Süden zu gelangen. Warum die Abdichtung des Viadukts dringend notwendig ist Dass diese Arbeiten gerade jetzt und mit höchster Priorität durchgeführt werden, hat technische und historische Gründe. Die Arbeiten statten das Guiniguada-Viadukt mit einer hochgradig widerstandsfähigen Abdichtung aus – einer essenziellen Schutzschicht, die das Bauwerk seit seiner Errichtung vor über zwei Jahrzehnten nicht besaß. Das Fehlen dieser Abdichtung führte in der Vergangenheit dazu, dass Wasser in die Konstruktion eindringen konnte, was die Stabilität der inneren Stahlspannvorrichtungen (Spannglieder) der Brücke massiv beeinträchtigte. Diese gravierenden strukturellen Mängel mussten bereits in einer aufwendigen, groß angelegten Rettungsaktion behoben werden: Zwischen 2023 und 2025 investierte das Ministerium für öffentliche Arbeiten über 11 Millionen Euro, um 32 deteriorierte Stahlsehnen auszutauschen und die Brücke ohne vollständige Verkehrsunterbrechung zu stützen. Diese technische Meisterleistung wurde kürzlich sogar von der renommierten International Association for Bridge and Structural Engineering (IABSE) als eine der drei besten Brückensanierungen weltweit nominiert. Um die nun wiederhergestellte Struktur langfristig zu schützen und künftige Schäden zu vermeiden, ist die aktuelle flächendeckende Abdichtung unabdingbar. Täglich passieren zwischen 110.000 und 130.000 Fahrzeuge diesen entscheidenden Knotenpunkt der Insel. Millioneninvestition in die Ringstraße von Gran Canaria Insgesamt werden in den kommenden Wochen über 18.000 Quadratmeter Fahrbahn auf beiden Seiten des Guiniguada-Viadukts abgedichtet. Dieses spezielle Abdichtungsprojekt ist Teil eines weitaus größeren Masterplans: der umfassenden Sanierung von elf Kilometern der GC-3-Ringstraße. Das Gesamtprojekt wurde im vergangenen Jahr vom regionalen Ministerium für öffentliche Arbeiten mit einem Auftragsvolumen von 18.722.343 Euro vergeben und läuft bereits seit mehreren Monaten, wobei auch zahlreiche Nachtschichten gefahren werden. Die aktuellen Abdichtungsarbeiten am Viadukt entsprechen dem „Los 2“ dieses Großprojekts. Allein für diesen Brückenabschnitt wendet die Regierung 2,2 Millionen Euro des Gesamtbudgets auf. Ausblick und Empfehlungen für den Verkehr Durch die effiziente Umplanung der Arbeiten und den erzielten Zeitgewinn auf der Nordseite wird das gesamte Projekt voraussichtlich bis zum 23. August vollständig abgeschlossen sein, sofern keine extremen Wetterereignisse oder unvorhergesehenen baulichen Hürden eintreten. Um die verkehrlichen Beeinträchtigungen im Großraum Las Palmas bis dahin so gering wie möglich zu halten, bittet das Cabildo de Gran Canaria die Öffentlichkeit um ihre volle Kooperation. Den Verkehrsteilnehmern wird dringend empfohlen, Fahrten im Voraus zu planen, die ausgeschilderten alternativen Routen rechtzeitig zu prüfen und – wann immer möglich – auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.-
Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 08.08.2026 um 08:45 |
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| 8.8.2026 - Kanaren rechnen mit Rückgang der illegalen Einreise
Die Zusammenarbeit mit den afrikanischen Transitländern zeigt spürbare Erfolge.- Die Zahl der ankommenden Holzboote auf den Kanaren könnte bis zum Jahresende um bis zu 40% sinken. Inmitten der Migrationskrise in Ceuta hat sich die Regierungsdelegation zur aktuellen Lage auf den Kanaren geäußert. Auf einer Pressekonferenz hieß es, dass Spanien zu einer engen Zusammenarbeit mit Marokko verpflichtet sei. Diese Kooperation trage bereits spürbare Früchte. Die Ankunft von Flüchtlingsbooten auf dem kanarischen Archipel sei in diesem Jahr deutlich unregelmäßiger geworden. Neben Marokko laufe auch die Zusammenarbeit mit den wichtigen Transitländern Senegal und Mauretanien sehr erfolgreich. Die aktuellen Zahlen zeigen eine deutliche Entlastung auf der Atlantik-Route. Zum gleichen Zeitpunkt des vergangenen Jahres verzeichneten die Behörden auf den Kanaren noch bis zu 12.000 angekommene Migranten. Im aktuellen Jahr liegt die Zahl bei knapp 4.700 Personen. Die Regierung rechnet daher bis zum Jahresende mit einer spürbaren Entspannung. Prognosen gehen von einem Rückgang der Bootsankünfte um bis zu 40 Prozent aus. Krisen im Sahelraum halten den Migrationsdruck auf Westafrika hoch Trotz der positiven Entwicklung warnen die Behörden ausdrücklich vor verfrühtem Optimismus. Der Druck in den Herkunftsländern bleibe weiterhin extrem hoch. Niemand wolle sich die aktuelle Situation schönreden. Die schweren Konflikte in Staaten wie Mali und Niger sorgen für eine dauerhafte Instabilität in der gesamten Sahelzone. Zusammen mit bitterer Armut und den spürbaren Folgen des Klimawandels treiben diese Faktoren weiterhin viele Menschen zur Flucht in Richtung Europa. Die Regierungsvertretung verteidigte daher ausdrücklich die Fortsetzung der finanziellen und logistischen Hilfe für die afrikanischen Partnerländer. Nur wenn das gemeinsame Engagement mit den Herkunfts- und Transitstaaten dauerhaft aufrechterhalten wird, kann die wichtige Grenzkontrolle vor den afrikanischen Küsten langfristig funktionieren. Die Kontrollsysteme der Küstenwache auf den Kanaren bleiben daher weiterhin in voller Alarmbereitschaft, um auf plötzliche Veränderungen der Routen sofort reagieren zu können.- Bild: Ein kleines Holzboot (Patera) mit Migranten auf dem offenen Atlantischen Ozean auf dem Weg zu den Kanarischen Inseln.
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 08.08.2026 um 07:36 |
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| 8.8.2026 - Hai-Sichtung vor Radazul auf Teneriffa schreckt Badegäste auf
Meeresbiologen zählen mehr als 80 verschiedene Hai- und Rochenarten rund um die Kanaren.- Ein großer Hai hat an der Küste von Radazul auf Teneriffa für ordentlich Aufsehen gesorgt. Der ungebetene Gast tauchte am Freitag nur wenige Minuten vor dem Start eines geplanten Apnoe-Tauchwettbewerbs auf. Ein Sportler filmte das Tier und stellte das Video sein Instagram-Kanal online. Obwohl die Begegnung völlig friedlich verlief war die Aufregung unter den Badegästen und den anwesenden Sportlern am Strand natürlich riesig. Das Video zeigt sehr deutlich, wie die markante Rückenflosse des Hais ruhig und in geringer Tiefe durch das Wasser zieht. Trotz des ersten Schocks ließen sich die Veranstalter und Athleten auf Teneriffa nicht aus der Ruhe bringen. Der Wettbewerb und die anderen geplanten Aktivitäten am Strand wurden ganz normal fortgesetzt. Es kam zu keiner Sekunde zu einer gefährlichen Situation oder gar zu einem Angriff auf die Menschen im Wasser. Warum die Begegnungen an den Stränden von Teneriffa in den letzten 12 Monaten zunehmen Solche Sichtungen in den flachen Küstenbereichen der Kanaren sind zwar spektakulär, aber im Grunde reine Routine für die Inseln. Die Gewässer im Atlantik dienen vielen Haiarten als Durchzugsgebiet. Biologen betonen immer wieder, dass die Tiere für den Menschen in der Regel absolut keine Bedrohung darstellen. In den vergangenen 12 Monaten gab es mehrere ähnliche Vorfälle. So filmten Badegäste im August 2025 einen Hai direkt am Ufer des bekannten Strandes Las Vistas in Arona. Zudem entdeckten Taucher kurz darauf einen Makohai vor Los Cristianos. Auch auf der Nachbarinsel El Hierro dokumentierten Tauchschulen zuletzt die Ankunft eines seltenen Schildzahnhies. Diese Art lebt eigentlich in der Tiefsee und kommt nur ganz selten an die Oberfläche. Meeresbiologen erinnern daran, dass im kanarischen Ökosystem mehr als 80 verschiedene Hai- und Rochenarten zu Hause sind. Sollte man beim Baden tatsächlich einmal auf einen Hai treffen, raten Experten dazu, die Distanz zu wahren, Ruhe zu bewahren und auf keinen Fall hektisch zu paddeln.- Bild: Eine unverkennbare Haifischflosse schneidet dicht an der Meeresoberfläche durch das blaue Wasser. Symbolbild: Ein großer Hai sorgte kurz vor einem Tauchwettbewerb auf Teneriffa für Aufsehen. / Foto: ap-images
Quelle: Kanaren News |
| Autor: Kanaren News - 08.08.2026 um 07:21 |