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11.1.2026 - Ein Betrugsfall im Zusammenhang mit Sportveranstaltungen im Süden von Gran Canaria wurde aufgedeckt.

Der Oberste Gerichtshof der Kanarischen Inseln hat jeglichen Unternehmen, die sich über Umwege Zugang zu öffentlichen Geldern verschaffen wollen, einen Riegel vorgeschoben. Ein endgültiges Urteil, wie Canarias7 berichtete.Das Verwaltungsgericht hat die Entscheidung des Inselrats von Gran Canaria bestätigt, Mohican Canarias die Subventionen zu verweigern. Es stellte fest, dass das Unternehmen als Vehikel für Firmen in Insolvenzverfahren fungierte, um die Verbote des Allgemeinen Subventionsgesetzes zu umgehen. Das Urteil bestätigt die Entscheidung des Insel-Sportinstituts und bekräftigt einen Grundsatz, der über diesen Einzelfall hinausgeht: Die Rechtsform darf dem Zweck des Gesetzes nicht entgegenstehen.-

Das Urteil überprüft im Berufungsverfahren die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Nr. 2 von Las Palmas de Gran Canaria, das zuvor den Beschluss des Präsidenten des Insel-Sportinstituts bestätigt hatte, mit dem die Aussetzung der zweckgebundenen Subventionen für 2018 aufgehoben und die Auszahlung verweigert wurde. Die Kernbegründung ist eindeutig: Eine Unternehmensnachfolge kann vermutet werden, wenn schlüssige Beweise für eine materielle, organisatorische und funktionale Kontinuität mit insolventen Unternehmen vorliegen.

Der Oberste Gerichtshof der Kanarischen Inseln (TSJC) betont, dass seine Entscheidung nicht auf einer isolierten Prüfung der Verwaltungsakte beruht, sondern auf bereits in der Gesellschaftsgerichtsbarkeit festgestellten Tatsachen, die nach dem Grundsatz der Rechtskraft bindend sind. Konkret stützt sich das Gericht auf ein Urteil des Sozialgerichts Nr. 7 von Las Palmas de Gran Canaria (Februar 2020), mit dem Mohican Canarias in die Unternehmensgruppe Open Gran Canaria Nosolotenis und Open Island Events integriert wurde. Die Berufung wiederholte lediglich bereits zurückgewiesene Argumente, ohne die Bindungswirkung dieser Urteile in Frage zu stellen.

Die vom Gericht festgestellten Fakten zeichnen das klassische Bild einer Briefkastenfirma: derselbe eingetragene Firmensitz und Geschäftsführer, keine eingetragenen Mitarbeiter, Nutzung der Ressourcen und Einrichtungen der Vorgängerfirmen sowie die Organisation derselben Sportveranstaltung, die bereits Subventionen erhalten hatte. Laut Gericht ermöglichte diese Kontinuität dem Unternehmen, weiterhin öffentliche Gelder zu erhalten, obwohl dies für Unternehmen in Insolvenzverfahren und solche, die aus der Umwandlung, Fusion oder dem Übergang anderer Unternehmen in dieser Situation hervorgegangen sind, gesetzlich verboten ist.

Auch das Argument des berechtigten Vertrauens greift nicht. Der Oberste Gerichtshof von Katalonien (TSJC) stellt fest, dass es sich bei der Subvention nicht um eine Spende, sondern um eine Zuweisung handelt, die an die strikte Einhaltung gesetzlicher Vorgaben geknüpft ist. Das Vorliegen positiver Beschlussvorschläge oder vorheriger Mitteilungen der Verwaltung schließt eine Rechtsgrundlage für ein Verbot nicht aus, insbesondere da – wie das Urteil feststellt – dem Unternehmen selbst die Zweifel an seinem Rechtsstatus seit 2018 bekannt waren.

Das Gericht präzisiert auch die Diskussion um die Vergabe von Unteraufträgen: Entscheidend für das Veto ist nicht die Art und Weise der Durchführung, sondern die Vermutung der Kontinuität des Unternehmens im Insolvenzverfahren, unabhängig vom Ausgang des Verfahrens. Zur Begründung verweist das Gericht auf frühere Rechtsprechung, die eine „einheitliche und eigennützige Organisation“ beschreibt, die geschaffen wurde, um das „schwerwiegende rechtliche Hindernis“ zu umgehen und Subventionen zu kanalisieren, die andernfalls zur Begleichung von Gläubiger- und Mitarbeiterschulden hätten verwendet werden müssen.

Die institutionelle Botschaft ist eindeutig und systemisch: Derselbe Sachverhalt darf nicht in einem Rechtsraum „existieren“ und in einem anderen „nicht existieren“. Die Vermeidung dieser Inkonsistenz – so warnt der Oberste Gerichtshof der Kanarischen Inseln (TSJC) – ist eine Voraussetzung für Rechtssicherheit. Mit diesem Urteil weist das Gericht die Berufung zurück, bestätigt die Rechtmäßigkeit der Verweigerung der Subventionen und verurteilt Mohican Canarias zur Übernahme der Gerichtskosten bis zu einem Höchstbetrag von 900 Euro. Über die Tennis- und Padelturniere hinaus, die Anlass für den Rechtsstreit gaben, schafft das Urteil einen Präzedenzfall, der für Verwaltungen und Betreiber von entscheidender Bedeutung ist: Wird die Unternehmensstruktur genutzt, um das Gesetz zu umgehen, wird die Subvention zum Risiko, nicht zum Recht.-

Quelle: maspalomas24.de
Autor: maspalomas24.de - 12.01.2026 um 05:55

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12.1.2026 - Rettungskräfte machtlos: Ertrinkungsdrama an der Playa de San Agustín

Am 11. Januar 2026 gegen 17.00 Uhr ist ein Mann an der Playa de San Agustín im Gemeindegebiet von San Bartolomé de Tirajana ertrunken. Der Mann wurde mit Anzeichen von Ertrinken aus dem Wasser gezogen.-

Rettungskräfte vor Ort – Reanimation erfolglos

Der Notruf 112 des kanarischen Regierungszentrums für Notfälle und Sicherheit (CECOES) alarmierte sofort die Rettungsdienste. Der kanarische Rettungsdienst (SUC) schickte eine medizinische Ambulanz und eine Basisambulanz.

Trotz fortgeschrittener Wiederbelebungsmaßnahmen stellten die Rettungskräfte den Tod des Mannes fest. Die Nationalpolizei sicherte den Leichnam bis zum Eintreffen der Justizbehörden und leitete Ermittlungen ein.

Unterstützung durch örtliche Einsatzkräfte

Die örtliche Polizei sowie der Strandrettungsdienst von San Bartolomé de Tirajana unterstützten die Einsatzkräfte vor Ort.-

Quelle: kanarenmarkt.de
Autor: kanarenmarkt.de - 12.01.2026 um 05:39

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11.1.2026 - Gran Canaria: Einsatzkräfte retten Verletzte nach Frontalcrash

Auf der Autovía Marítima in Las Palmas de Gran Canaria hat sich am 11. Januar 2026 um 13.48 Uhr ein schwerer Unfall ereignet. Zwei Fahrzeuge stießen frontal zusammen.-

Der Kanarische Rettungsdienst (SUC) behandelte drei Verletzte. Ein 34-jähriger Mann erlitt ein moderates Thoraxtrauma und wurde ins Hospital Perpetuo Socorro gebracht. Ein 65-jähriger Mann und eine 64-jährige Frau erlitten jeweils moderate Verletzungen und wurden ins Hospital Santa Catalina transportiert.

Kanaren: Einsatzkräfte reagieren schnell

Der CECOES 112 aktivierte sofort den Rettungsdienst, die lokale Polizei, die Feuerwehr und den Straßenwartungsdienst. Die Polizei regelte den Verkehr und nahm den Unfall auf. Die Feuerwehr unterstützte die Rettungsmaßnahmen, während der Straßenwartungsdienst die Fahrbahn säuberte.-

Quelle: kanarenmarkt.de
Autor: kanarenmarkt.de - 12.01.2026 um 05:35

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11.1.2026 - Gefahr auf Gran Canaria: Portugiesische Galeere gesichtet!

Auf Gran Canaria wurde die gefährliche Portugiesische Galeere an mehreren Stränden entdeckt. Diese stellt durch ihre giftigen Tentakeln eine erhebliche Gefahr für Schwimmer dar.-

Behörden warnen Strandbesucher auf Gran Canaria

Lokale Behörden empfehlen Strandbesuchern, Vorsicht walten zu lassen und direkten Kontakt mit der Portugiesischen Galeere zu vermeiden.

Wichtige Empfehlungen sind:
– Über Sicherheitsupdates am Strand informiert bleiben.
– Sichtungen der Organismen den lokalen Behörden melden.
– In Gebieten, in denen die Portugiesische Galeere gesichtet wurden, nicht schwimmen.

Was macht die Portugiesische Galeere so gefährlich?

Die Portugiesische Galeere ist kein Quallenwesen, sondern ein koloniales Organismus aus vier verschiedenen Polypen. Sie kann schmerzhafte Stiche verursachen, die in einigen Fällen zu schweren allergischen Reaktionen führen können.

Die Behörden überwachen die Situation genau, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und rechtzeitig Informationen an Einwohner und Touristen weiterzugeben. Die Sicherheit an den Stränden hat oberste Priorität. Besucher sollten beim Genießen der Küstengebiete von Gran Canaria wachsam bleiben.-

Quelle: kanarenmarkt.de
Autor: kanarenmarkt.de - 12.01.2026 um 05:22

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11.1.2026 - Weitere Projekte für den künftigen Archäologiepark „La Fortaleza“ auf den Weg gebracht

Weitere Projekte sollen den Weg von "La Fortaleza" hin zum ersten archäologischen Park der Kanaren ebnen....
Dafür werden nun über 350.000 € ausgegeben.


Santa Lucia de Tirajana – Die archäologische Stätte „La Fortaleza“ in Santa Lucia de Tirajana wird immer mehr zu einem archäologischen Park umgewandelt. Das Rathaus der Gemeinde unternimmt nun weitere Schritte zum Schutz, zur Erforschung und zur Aufwertung der Kulturstätte in den Mittelgebirgsregionen von Gran Canaria.-

Damit diese weitere Umwandlung möglich wird, hat das Rathaus drei strategische Maßnahmen genehmigt. Alle drei werden durch verschiedene Verwaltungsorgane finanziert, aber trotzdem koordiniert abgestimmt. Mit diesen drei neuen Projekten will man zukünftig den Weg für den ersten archäologischen Park der Kanarischen Inseln ebnen.

Das Gesamtprojekt „Archäologischer Park“ sieht die Zusammenführung des Museums mit der archäologischen Stätte vor. Zu diesem Zweck wurden bereits einige Maßnahmen ergriffen, wie die Erweiterung und Renovierung des Museums sowie die Vorbereitungen für die Einrichtung eines kleinen Besucherzentrums. Beide Bereiche bedürfen jedoch weiterer Optimierung.

Dieses Projekt wurde unterdessen für 39.897,42 € ausgeschrieben und es wird durch die Regierung der Kanarischen Inseln finanziert. Sobald die Verträge abgeschlossen sind, sollen diese Arbeiten binnen vier Monaten abgeschlossen sein.

Drei Phasen für das erste Projekt bei La Fortaleza

Die erste Phase konzentriert sich auf die Verbesserung des Museums und des archäologischen Lehrpfads. Dazu gehören die Installation von neun mehrsprachigen Informationstafeln (Spanisch, Englisch und Deutsch), neue Beschilderungen im Innen- und Außenbereich, ein Wegleitsystem für den Botanischen Garten, Willkommenstafeln und ethnografische Elemente am Museumseingang.

Außerdem umfasst das Projekt den Bau eines maßstabsgetreuen Modells der Ausgrabungsstätte für Bildungszwecke sowie die Installation von 15 elektronischen Geräten für virtuelle Führungen.

Der zweite Teil konzentriert sich auf die digitale Archäologie, genauer gesagt auf die virtuelle 3-D-Rekonstruktion des alten Aborigine-Hauses, das als „Rosa Schlueters Haus“ bekannt ist. Mithilfe von Virtual-Reality-Tools, die auf internationalen wissenschaftlichen Kriterien basieren, können wir mehr über seine Struktur, Entwicklung und seinen Kontext erfahren.

Die dritte Phase ermöglicht die Erstellung des technischen, archäologischen und umweltbezogenen Managementberichts, der für die offizielle Beantragung der Ausweisung von La Fortaleza als archäologischer Park erforderlich ist. Dieser Bericht umfasst Pläne für Erhaltung, Forschung, Öffentlichkeitsarbeit und die Nutzung durch die Öffentlichkeit. Das Antragsverfahren läuft bereits, und die Unterlagen warten derzeit auf die Genehmigung durch die Abteilung für historisches Erbe des Inselrats von Gran Canaria.

Das zweite Projekt – Der Höhlentunnel
Zusätzlich zu diesen Maßnahmen läuft ein zweites Projekt: die Restaurierung des Höhlentunnels von La Fortaleza, einer einzigartigen Stätte, die bisher noch nicht umfassend archäologisch untersucht wurde. Dieses Projekt wurde mit einem maximalen Budget von 120.000 € ausgeschrieben und wird vollständig von der Regierung der Kanarischen Inseln finanziert. Die Ausführungszeit beträgt zwölf Monate.

Die Arbeiten ermöglichen die Entfernung zeitgenössischer Elemente, die die historische Interpretation verändern, die Durchführung archäologischer Untersuchungen, die Konsolidierung von Bauwerken und die Wiederherstellung des ursprünglichen Raums des Höhlentunnels sowie die Integration von Ruhezonen zur Verbesserung des Besuchererlebnisses.

Bemerkenswert ist, dass dieser etwa 40 Meter lange und 10 Meter breite Bereich den Bergrücken der Fortaleza Grande durchdringt. Sein Inneres zeichnet sich durch die seitlichen Mauern sowie die Steinhaufen im Zentrum aus. Der Bereich, der im 19. Jahrhundert vom Archäologen Víctor Grau-Bassas historisch dokumentiert und erwähnt wurde, enthält Mauern und Steinhaufen, die einst Teil einer bedeutenden indigenen Architektur waren.

Das dritte Projekt – die Ausgrabungsstätte

Das teuerste Projekt, mit immerhin 200.000 € Budget, betrifft die Ausgrabungsstätte. Welche sich am Westhang von La Fortaleza befindet. Das Geld dafür stammt aus dem Topf de Cabildo de Gran Canaria.

Es erstreckt sich über eine Fläche von rund 650 Quadratmetern. Dort wurden Hinweise auf neue, bisher nicht ausgegrabene vorspanische Strukturen entdeckt. Die Arbeiten umfassen Ausgrabung, Restaurierung und Sicherung, wissenschaftliche Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit.

Konkret werden Arbeiten im Dorf der archäologischen Bauwerke rund um das sogenannte „Haus der Rosa Schlueter“, Bauwerk Nummer 7, durchgeführt. An dieser Stelle gibt es Bereiche, die einer eingehenden Bearbeitung bedürfen.

Man will damit die Anzahl der öffentlich zugänglichen Bereich erhöhen. Außerdem werden präventive Konservierungsmaßnahmen an bereits bestehenden Gebäuden durchgeführt sowie die Zugänglichkeit des Geländes verbessert.

Mit all diesen laufenden und weiteren geplanten Initiativen setzt sich der Gemeinderat dafür ein, das indigene Erbe zu bewahren, die vorspanische Geschichte Gran Canarias zu fördern und einen erstklassigen Kultur-, Bildungs- und Tourismusraum zu schaffen. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 11.01.2026 um 14:41

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11.1.1026 - Mitarbeiter der Gepäckabfertigung am Flughafen Gran Canaria tödlich verunglückt

Am Flughafen von Gran Canaria verwickelte sich ein 21-jähriger Mitarbeiter der Gepäckabfertigung in einen tödlichen Unfall...
Der Unfall ereignete sich am gestrigen Samstag.


Telde – Bei einem Unfall auf dem Flughafengelände von Gran Canaria ist ein 21-jähriger Mitarbeiter der Gepäckabfertigung tödlich verunglückt. Der Vorfall ereignete sich, als der Mitarbeiter, der zu diesem Zeitpunkt ein Gepäckfahrzeug fuhr, mit einem anderen, auf der Straße geparkten Dienstfahrzeug heftig zusammenstieß. Der Unfall ereignete sich am gestrigen Samstag.-

Der junge Mann wurde noch lebend am Unfallort stabilisiert und in ein Krankenhaus gebracht. Doch nur wenige Stunden später starb er an seinen schweren Verletzungen trotzdem. Die Guardia Civil hat eine Untersuchung zur Klärung der Unfallursache eingeleitet. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 11.01.2026 um 14:27

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10.1.2026 - Las Palmas: Motorrad erfasst Fußgänger – Lebensgefahr!

Ein Fußgänger ist nach einem Zusammenstoß mit einem Motorrad in Las Palmas de Gran Canaria schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich am frühen Samstagmorgen auf einer belebten Straße.-

Rettungskräfte trafen schnell am Unfallort ein und leisteten dem Verletzten sofort medizinische Hilfe.

Motorrad erfasst Fußgänger in Las Palmas

Zeugen berichteten, das Motorrad sei mit hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen, als es den die Straße überquerenden Fußgänger erfasste. Die Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet, um die Umstände des Unfalls zu klären.

Die Polizei bittet Personen mit weiteren Informationen, sich zu melden.

Forderungen nach mehr Verkehrssicherheit

Der Vorfall hat Bedenken hinsichtlich der Verkehrssicherheit in Las Palmas geweckt. Anwohner fordern verstärkte Maßnahmen zum Schutz von Fußgängern, insbesondere in stark frequentierten Bereichen.

Der Stadtrat wird voraussichtlich die bestehenden Verkehrsregeln überprüfen und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen in Betracht ziehen. Weitere Informationen zum Zustand des Fußgängers und zur Untersuchung werden folgen, sobald sie verfügbar sind.-

Quelle: kanarenmarkt.de
Autor: kanarenmarkt.de - 10.01.2026 um 14:48

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10.1.2026 - Dramatische Fluchtwelle: Minderjährige Migranten auf den Kanaren vermisst!

UNICEF hat gewarnt, dass Mängel im Schutzsystem von Menschenhändlern ausgenutzt werden. Auf den Kanarischen Inseln verschwinden zunehmend minderjährige Migranten. Ein Mitarbeiter auf Teneriffa berichtete, dass Aissa, ein fiktiver Name, mit anderen Mädchen nach Frankreich entkommen wollte. Zwei Tage später meldete sie sich, dass sie in Sicherheit sei.-

Im Jahr 2024 wurden auf den Kanarischen Inseln 3.767 Fälle vermisster Minderjähriger gemeldet, wobei Las Palmas mit 87,1 % die höchste Quote aufwies. Minderjährige gelten als „abgängig“, wenn sie nach zwölf Monaten oder mit Erreichen der Volljährigkeit nicht gefunden werden. Ende 2024 gab es 785 solcher Fälle, hauptsächlich in Las Palmas und Santa Cruz de Tenerife.

Kanaren: Flucht von Minderjährigen

Teseida García, Staatsanwältin für Ausländer in Las Palmas, erklärte, dass alle Fälle freiwillige Fluchten seien. Viele Jugendliche wollten ihre Reise fortsetzen und suchten Unterstützung von Organisationen. Ein Protokoll existiere jedoch nicht. Bei häufigen Fluchten aus einem Zentrum werde die Polizei eingeschaltet. Nach Volljährigkeit endet die Vormundschaft.

Im November 2025 zerschlug die Polizei ein Netzwerk, das Minderjährige zwischen den Kanaren und Frankreich schmuggelte. Bei der Operation Triton wurden Mitglieder der Organisation verhaftet. Die Ermittlungen begannen nach dem Verschwinden von 14 Mädchen.

Risiken und Schutzmaßnahmen

Die Anwältin Loueila Sid Ahmed Ndiaye warnte, dass die Risiken für diese Kinder während der gesamten Migrationsreise bestehen. UNICEF betont, dass Überbelegung das Risiko von Fluchten erhöht. Die Unsicherheit und fehlende Unterstützung treiben Minderjährige in die Arme von Menschenhändlern.

UNICEF fordert die Freigabe des Protokolls für unbefugte Abwesenheiten, das seit fast zwei Jahren auf Genehmigung wartet. Fluchten sollten als Zeichen emotionaler Not wahrgenommen werden, um angemessene Maßnahmen zu ergreifen.-

Quelle: kanarenmarkt.de
Autor: kanarenmarkt.de - 10.01.2026 um 14:45

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9.1.2026 - Papstbesuch auf Gran Canaria: Erste Station bestätigt!

Der Präsident von Gran Canaria hat bestätigt, dass die Insel die erste Station des Papstbesuchs auf den Kanaren sein wird. Diese historische Reise wird von Bewohnern und Besuchern mit Spannung erwartet.-

Die Ankündigung hat auf der Insel große Begeisterung ausgelöst.

Details zur Papstreise auf die Kanaren

Obwohl das genaue Datum noch nicht feststeht, bereiten sich die Verantwortlichen auf die Ankunft des Papstes vor. Gespräche zur Organisation verschiedener Veranstaltungen und Zeremonien laufen.

Zu den Höhepunkten zählen besondere Messen und religiöse Feiern auf der Insel, Möglichkeiten für die Öffentlichkeit, dem Papst zu begegnen, sowie Veranstaltungen zur Präsentation des kulturellen Erbes und der Traditionen Gran Canarias.

Die lokale Regierung möchte sicherstellen, dass der Besuch sowohl unvergesslich als auch spirituell bereichernd für die Teilnehmer wird.

Reaktionen der Gemeinschaft auf den Papstbesuch

Die Nachricht wurde von lokalen Gemeinschaften und religiösen Organisationen mit Begeisterung aufgenommen. Viele Bürger beteiligen sich an den Planungen und zeigen ihr Engagement für dieses bedeutende Ereignis.

Während die Vorbereitungen voranschreiten, wird Gran Canaria zum Mittelpunkt des religiösen und kulturellen Austauschs in der Region. Der Besuch wird voraussichtlich einen bleibenden Eindruck auf der Insel hinterlassen und ein Gefühl der Einheit und Feierlichkeit über verschiedene Gemeinschaften hinweg fördern.-

Quelle: kanarenmarkt.de
Autor: kanarenmarkt.de - 10.01.2026 um 14:37

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10.1.2026 - Papst Leo XIV überrascht mit historischem Kanaren-Besuch!

Papst Leo XIV hat seinen Besuch auf den Kanarischen Inseln für dieses Jahr bestätigt. Es ist das erste Mal, dass ein Pontifex den Archipel besucht, wie der Heilige Stuhl heute offiziell mitteilte.

Papst Leo XIV: Heiliger Stuhl bestätigt Besuch offiziell

Die Bestätigung erfolgte nach einem Treffen im Vatikan zwischen dem Staatssekretariat des Heiligen Stuhls und Vertretern der Kirche in Spanien. Die Diözese der Kanarischen Inseln betonte, dass dieses Ereignis von großer spiritueller, kirchlicher und sozialer Bedeutung für den gesamten Archipel sei.-

Papst Leo XIV: Bischof Mazuelos: Zeichen der Nähe und Gemeinschaft

Bischof José Mazuelos von der Diözese der Kanarischen Inseln erklärte, die Anwesenheit des Nachfolgers Petri sei ein Zeichen der Nähe und Gemeinschaft, das den Glauben der christlichen Gemeinschaften stärke und die missionarische Aufgabe der Kirche ermutige. Der Besuch des Papstes biete eine Gelegenheit, die christliche Identität zu erneuern und das Gemeindeleben zu stärken.

Papst Leo XIV: Christliche Tradition seit dem 14. Jahrhundert

Die Kanarischen Inseln haben eine lange christliche Tradition, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Von der Diözese Telde bis zur Diözese Canarian-Rubicense, die ursprünglich auf Lanzarote ansässig war, und der kurzlebigen Diözese Fuerteventura festigte sich die kirchliche Organisation, bis der Bischofssitz 1435 endgültig nach Gran Canaria verlegt wurde.

Papst Leo XIV: Armut, Migration und Solidarität auf den Kanaren

Heute erleben die Kanarischen Inseln die Realitäten von Armut, Ausgrenzung und Migration aus Afrika hautnah und reagieren mit Gesten der Gastfreundschaft und Solidarität. Der Besuch des Heiligen Vaters wird als Ansporn gesehen, eine Kirche zu bauen, die nah, samaritanisch und der Würde jedes Menschen verpflichtet ist.

Papst Leo XIV: Madrid und Barcelona ebenfalls geplant

Neben den Kanarischen Inseln sind Madrid und Barcelona als Ziele für die Spanienreise von Papst Leo XIV im Jahr 2026 geplant. Dies geht aus einem ersten Entwurf hervor, den die Spanische Bischofskonferenz und der Vatikan vereinbart haben. Kardinal José Cobo, Erzbischof von Madrid, bestätigte nach einem Treffen mit dem Staatssekretariat des Vatikans, dass der Papst an der Reise interessiert sei.-

Quelle: kanarenmarkt.de
Autor: kanarenmarkt.de - 10.01.2026 um 14:32

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10.1.2026 - Deutlich weniger Flugangebot nach Gran Canaria von Deutschland und Spanien ab März 2026, aber…

Auf dem Tourismusmarkt von Gran Canaria wird es mal wieder zu Verschiebungen bei den Quellenländern kommen...
... andere Quellenländern können dies fast ausgleichen.


Gran Canaria – Der Tourismus der Insel wird in diesem Jahr einen deutlichen Rückgang der Sitzplatzkapazitäten vom spanischen Festland in Kauf nehmen müssen. Die Insel Gran Canaria verliert im März (Wechsel auf Sommerflugplan) rund 12.000 Sitzplätze auf Flugverbindungen zwischen Spanien und hier, was einem Angebotsrückgang von etwa 5,5 % entspricht.-

Es gibt zudem weitere Anpassungen auf dem Tourismusmarkt in Bezug auf Flugkapazitäten für Gran Canaria. Während Verbindungen nach Großbritannien, Frankreich, Polen und in andere internationale Destinationen an Bedeutung gewinnen werden, reduzieren Deutschland, das spanische Festland, Italien und die nordischen Länder ihr Angebot.

Das Ergebnis ist eine konzentriertere Anbindungskarte mit deutlichen Anzeichen einer Marktneuausrichtung, anstatt einer allgemeinen Schrumpfung des Reiseziels. Die Gesamtzahl der Sitzplätze wird von 657.950 im März 2025 auf 641.695 im März 2026 sinken, was einem Nettoverlust von 16.255 Sitzplätzen (-2,5 %) entspricht.

Großbritannien festigt seine Position als wichtigster Quellmarkt und steigert die Sitzplatzkapazität von 104.255 auf 112.289, ein Plus von 8.034 Sitzplätzen (+7,7 %), wodurch seine strategische Bedeutung für die Anbindung der Insel weiter gefestigt wird.

Deutschland hingegen, der zweitwichtigste Quellmarkt, verzeichnet einen deutlichen Rückgang: von 137.067 auf 126.197 Sitzplätze, ein Minus von 10.870 (-7,9 %), der größte absolute Rückgang aller Länder außerhalb von Spanien.

Frankreich hingegen verzeichnet einen der markantesten Zuwächse mit einem Anstieg von 3.660 Plätzen (+43,8 %), von 8.352 auf 12.012 Plätze. Auch in Polen verbucht man mit einem Plus von 71 % einen markanten Anstieg von 4.041 Sitzplätzen auf dann 6.911 Sitzplätze.

Insgesamt gesehen kann man also noch nicht genau sagen, wie sich dies auf den Tourismus von Gran Canaria insgesamt auswirken wird, es wird wohl eher wieder zu Verschiebungen kommen, so wie in den vergangenen Jahren schon zu beobachten war. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 10.01.2026 um 14:17

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10.1.2026 - Tödliches Feuer in Arucas kostet 2 Menschenleben

In Arucas sind am vergangenen Donnerstag 2 Menschen bei einem Feuer ums Leben gekommen....
Die Brandursache ist noch unbekannt.


Arucas – Ein Feuer in einer Wohnhütte am vergangenen Donnerstag hat das Leben von zwei Menschen in Arucas gekostet. Die Guardia Civil tappt noch im Dunkeln und sucht nach der Brandursache. Am gestrigen Freitagvormittag hat die Untersuchungseinheit diverse Spuren gesichert und versucht, weitere Informationen zu sammeln.-

Die Leichen wurden in das gerichtsmedizinische Institut nach Las Palmas überführt. Eine Autopsie könnte weiteres Licht ins Dunkle bringen und die Ermittler näher an die Lösung bringen. Die beiden getöteten Personen sind auch noch nicht identifiziert.

Das Feuer selbst verursachte eine enorme Rauchsäule, die von diversen Punkten innerhalb der Gemeinde Arucas gesehen werden konnte. Daher gingen auch diverse Anrufe gegen 16:30 Uhr bei der 1-1-2 ein. Die Feuerwehr rückte aus und löschte den Brand. Nach der Belüftung des Gebäudes fanden die Einsatzkräfte die beiden Toten im Inneren. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 10.01.2026 um 14:13

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9.1.2026 - Erstmals in der Geschichte: Papst Leo XIV. wird die Kanaren im Jahr 2026 besuchen!

Papst Leo XIV. besucht Kanaren 2026 - Gran Canaria definitiv, aber evtl. auch Teneriffa....
Gran Canaria ist wohl als Besuchsort gesetzt.


Kanarische Inseln – Heute schlug eine kirchliche Meldung in den lokalen Medien hohe Wellen, denn erstmals in der Geschichte hat der Heilige Stuhl im Vatikan bestätigt, dass der Papst die Kanaren besuchen wird! Papst Leo XIV. wird im Jahr 2026 die Kanarischen Inseln besuchen, ein Plan, der von seinem Vorgänger Papst Franziskus schon angestoßen wurde, wird also umgesetzt.-

Der Papstbesuch ist dem Migrationsproblem der Kanarischen Inseln gewidmet. Das Bistum der Kanarischen Inseln bestätigte am Freitag, dass Papst Leo XIV. die Insel im Jahr 2026 besuchen und damit als erster Papst in der Geschichte die Inseln betreten wird.

Die Ankündigung erfolgte nach einem Treffen im Vatikan zwischen dem Staatssekretariat und Vertretern der Spanischen Bischofskonferenz, an dem auch der Bischof der Kanarischen Inseln, José Mazuelos, teilnahm.

Die Reise auf die Kanaren ist dabei eine Station in einer eingeplanten langen Reise des Papstes quer durch Spanien (die erste seit 15 Jahren). Auch Madrid und Barcelona werden vom Papst besucht.

Obwohl der Vatikan noch keine offizielle Erklärung abgegeben und keine konkreten Termine bekannt gegeben hat, deuten verschiedene Quellen darauf hin, dass die Reise etwa im Juni stattfinden könnte.

Freude und Dankbarkeit des Bistums über Papst-Besuch

Das Bistum bezeichnete den Besuch als ein „historisches, spirituelles, kirchliches und soziales“ Ereignis für den gesamten Archipel und brachte nach der Bestätigung seine „tiefe Freude und Dankbarkeit“ zum Ausdruck. Weihbischof Cristóbal Déniz betonte, dass die Anwesenheit des Papstes „die Kanarischen Inseln ins Rampenlicht rückt“.

Der Präsident der Kanarischen Inseln, Fernando Clavijo, begrüßte die Nachricht als „starkes Zeichen der Solidarität der kanarischen Bevölkerung“ und betonte, der Besuch werde als „internationale Stimme“ dienen, um auf die tödlichste Migrationsroute der Welt aufmerksam zu machen.

Die humanitäre Dimension der Reise steht im Mittelpunkt: Der Papst möchte sich aus erster Hand ein Bild von der Realität derer machen, die ihr Leben bei der Atlantiküberquerung riskieren, und die Gastfreundschaft der kanarischen Gesellschaft würdigen.

Der vorläufige Reiseplan sieht wohl einen Aufenthalt auf Gran Canaria vor. Ein Besuch auf Teneriffa wird aber ebenfalls erwogen, heißt es. Das Programm soll religiöse Veranstaltungen wie eine große Freiluftmesse und Begegnungen mit Gläubigen, Jugendlichen und Priestern umfassen, sowie Möglichkeiten zur direkten Auseinandersetzung mit der sozialen Realität der Inseln, insbesondere in Einrichtungen zur Unterstützung von Migranten. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 10.01.2026 um 09:19

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9.1.2026 - Darum stockt der Transfer von Migrantenkindern auf den Kanaren!

Die Regierung auf den Kanarischen Inseln hat die Überführung von 430 unbegleiteten minderjährigen Migranten auf das spanische Festland abgeschlossen. Grundlage ist die außergewöhnliche Migrationskontingenz gemäß Artikel 5 und der ersten Zusatzbestimmung des Königlichen Dekrets 658/2025.-

Die Regierungsunterdelegationen in Las Palmas und Santa Cruz de Tenerife bearbeiteten die Fälle, über die die Regierungsdelegation auf den Kanaren entschied. Darunter befinden sich 171 archivierte Fälle, weil die Migranten volljährig wurden oder ein negativer Bericht der Staatsanwaltschaft vorlag.

Fristen für die Überführung Minderjähriger

Das Königliche Dekret schreibt vor, dass die Kanaren den Transfer der Minderjährigen innerhalb von fünf Kalendertagen nach Benachrichtigung der Transferentscheidung durchführen müssen.

Zentralregierung kritisiert Verzögerungen

Vor einer Woche kritisierte die Zentralregierung die Kanaren dafür, nur 28 Prozent der genehmigten Transfers von Migrantenkindern umgesetzt zu haben. Das Ministerium für Territorialpolitik verwies darauf, dass Ceuta bereits 74 Prozent der Transfers durchgeführt hatte.

Ministerielle Quellen erklärten, dass über 400 Fälle auf den Inseln gelöst und unterzeichnet worden seien. "Sie haben jedoch nur 133 verlegt, was 28 Prozent entspricht", hieß es.-

Quelle: kanarenmarkt.de
Autor: kanarenmarkt.de - 09.01.2026 um 17:13

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9.1.2026 - Überraschung auf Gran Canaria: Sandkrippe zieht 125.000 Besucher an

Die Sandkrippe von Las Canteras hat ihre 20. Ausgabe erfolgreich abgeschlossen und über 125.000 Besucher angezogen. Die Veranstaltung ist ein kulturelles Aushängeschild für Gran Canaria und zeigt die Kreativität sowie den Gemeinschaftsgeist der Insel.-

Sandkrippe stärkt Solidarität und Gemeinschaft

Seit zwei Jahrzehnten begeistert die außergewöhnliche Ausstellung Einheimische und Touristen gleichermaßen. Die Sandkrippe wurde ins Leben gerufen, um Verbindungen innerhalb der Gemeinschaft zu stärken. Jedes Jahr lädt sie die Bewohner zur Teilnahme ein und fördert Solidarität und kollektives Engagement.

Die kunstvollen Sandskulpturen zeugen von künstlerischem Talent und menschlicher Kreativität. Besucher schätzen die Hingabe und Teamarbeit, die hinter diesem bemerkenswerten kulturellen Ereignis stehen. Es bildet einen festen Bestandteil der Festzeit auf Gran Canaria.

Erfolgreiche Tradition auf Gran Canaria

Mit dem Abschluss eines weiteren erfolgreichen Jahres hinterlässt die Veranstaltung einen bleibenden Eindruck bei den Teilnehmern. Sie unterstreicht die Bedeutung kultureller Traditionen und des Gemeinschaftsgeistes.-

Quelle: kanarenmarkt.de
Autor: kanarenmarkt.de - 09.01.2026 um 17:07

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9.1.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Kinder auf den Kanaren gehen besonders häufig zum Kinderarzt
Kinder auf den Kanarischen Inseln gehören zu den häufigsten Nutzerinnen und Nutzern der kinderärztlichen Versorgung in Spanien. Rund 45.975 Kinder unter 15 Jahren besuchen ihren Kinderarzt mindestens einmal im Monat. Damit liegen die Kanaren landesweit auf Platz zwei, knapp hinter Kastilien-La Mancha. Bei sechs bis zwölf Arztbesuchen pro Jahr steigt die Zahl sogar auf über 77.000 Kinder.

Häufigste Gründe für die Arztbesuche sind Infektionen und Allergien, begünstigt durch das subtropische Klima und die Calima. Zudem ist seit der Pandemie ein deutlicher Anstieg bei psychischen Problemen wie Angststörungen und Verhaltensauffälligkeiten zu verzeichnen.

Die Präsidentin der Kanarischen Gesellschaft für Pädiatrie verweist auf besondere regionale Faktoren: begrenzte Ressourcen, hohe Kinderarmut, feuchte Wohnverhältnisse sowie ein gut ausgebautes Vorsorgeprogramm mit über 95 % Abdeckung. Gleichzeitig warten mehr als 2.000 Kinder auf einen festen Kinderarzttermin – ein Problem, das vor allem auf ungleiche regionale Versorgung zurückgeführt wird.

Weihnachtsbeleuchtung von Ferrero Rocher in Tejeda bis 18. Januar verlängert
Die spektakuläre Ferrero-Rocher-Weihnachtsbeleuchtung in Tejeda bleibt eine Woche länger als geplant eingeschaltet und ist nun bis zum 18. Januar zu sehen. Das teilte Bürgermeister Francisco Perera mit und begründete die Entscheidung mit dem großen Besucherandrang während der Weihnachtszeit.

Ursprünglich sollte die Beleuchtung am 11. Januar enden. Der Abbau beginnt nun am 19. Januar, um Platz für die Fiestas del Almendro en Flor zu schaffen. Tausende Besucherinnen und Besucher sorgten für eine hohe Auslastung im Ortskern, wovon auch der lokale Handel profitierte.

Die Beleuchtung geht dauerhaft in den Besitz der Gemeinde über, da Tejeda Gewinner des Wettbewerbs „Juntos Brillamos Más“ war.

Kanarische Regierung gleicht Tabaksteuern für schwarzen und hellen Tabak an
Die kanarische Regierung hat die Steuersätze für hellen und schwarzen Tabak angeglichen. Seit diesem Jahr gilt für beide Sorten ein einheitlicher Steuersatz von 100 Euro pro 1.000 Zigaretten. Der Mindestpreis pro Schachtel liegt damit bei 2,40 Euro (ohne Händleraufschlag).

Die ursprünglich bis 2030 geplante Angleichung wurde vorgezogen, um Steuerschlupflöcher zu schließen. In der Vergangenheit wurden helle Tabake als schwarzer Tabak deklariert, um von niedrigeren Steuern zu profitieren. Zudem war eine klare Unterscheidung im Labor oft nicht möglich.

Die Maßnahme soll den Tabakkonsum senken, insbesondere bei Jugendlichen, und den illegalen Handel eindämmen. Trotz rückläufigem Zigarettenkonsum stiegen die Einnahmen im Januar 2025 auf 9,2 Millionen Euro. Die Branche beschäftigt auf den Kanaren rund 5.000 Menschen und erzielte 2024 Exporte im Wert von 258 Millionen Euro.

Eine Tabakfirma fordert wegen der vorgezogenen Steuerreform 14,1 Millionen Euro Schadensersatz. Der Fall wird nun erneut geprüft.

Gala ehrt prägende Persönlichkeiten zum 50. Jubiläum des Karnevals von Las Palmas
Mit einer feierlichen Gala der Geehrten startet der Karneval von Las Palmas de Gran Canaria in sein 50-jähriges Jubiläum. An diesem Samstag werden im Teatro Cuyás mehr als 50 Persönlichkeiten, Gruppen und Institutionen ausgezeichnet, die den Karneval über Jahrzehnte geprägt haben.

Die Ehrungen umfassen verschiedene Generationen und Bereiche – von Kunst und Kultur bis hin zu Organisation und Politik. Die Gala markiert den Auftakt eines Jubiläumsjahres mit Veranstaltungen über das gesamte Jahr 2026 hinweg.

Die Veranstaltung beginnt um 21.00 Uhr, wird von Ibán Padrón moderiert und live im kanarischen Fernsehen übertragen. Ein Teil der Plätze steht der Öffentlichkeit zur Verfügung.

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Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 09.01.2026 um 16:46

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8.1.2026 - Die Stadtplanung bewilligt 91 Wohnsiedlungen mit insgesamt 413 neuen Wohnungen in San Bartolomé de Tirajana

Alejandro Marichal: „Die Vereinfachung des Lizenzverfahrens ist der Schlüssel zur Erleichterung des Zugangs zu Wohnraum in unserer Gemeinde.“-

Davinia Ramírez: „Seit wir an die Regierung gekommen sind, wurden Genehmigungen für den Bau von 413 Häusern erteilt.“

Das Stadtplanungsamt hat den Unternehmen EDIL GISAPA SL und Proyectos y Estructuras NEDET SL Baugenehmigungen für den Bau zweier neuer Wohngebäude in El Tablero erteilt, genauer gesagt in der Avenida de las Américas Nr. 45 und der Calle Venezuela Nr. 12. Während der laufenden Legislaturperiode hat das Amt 288 Baugenehmigungen erteilt, davon 91 für neue Wohnbauprojekte, wodurch insgesamt 413 Wohneinheiten entstehen werden.

Im konkreten Fall dieser Maßnahmen in El Tablero handelt es sich um 22 neue Wohnungen sowie Lagerräume, Parkplätze und ein Gewerbeobjekt. Dadurch wird das Wohnraumangebot in einem der am stärksten nachgefragten Gebiete der Gemeinde gestärkt.

Der Erste Stellvertretende Bürgermeister Alejandro Marichal treibt unterdessen einen umfassenden strategischen Wohnungsbauplan voran, der zwischen dem Wohnungsamt unter der Leitung von Lucía Jiménez und dem Stadtplanungsamt unter der Leitung von Davinia Ramírez koordiniert wird. Dieser städtische Fahrplan beinhaltet zum einen die Sanierung des öffentlichen Wohnungsbestands mit dem Ziel, die bestehenden Wohnungen auf dem Markt in einem angemessenen Zustand hinsichtlich Barrierefreiheit, Energieeffizienz und Ästhetik zu erhalten.

Dazu gehören auch die Erneuerung der seit über zwei Jahrzehnten unveränderten städtebaulichen Vorschriften sowie die Einführung von Mietbeihilfeprogrammen, die die finanzielle Belastung von Arbeitnehmern verringern und gleichzeitig Vermietern Zahlungsgarantien bieten sollen. Ergänzt werden diese Initiativen durch ein klares Bekenntnis zur Vereinfachung städtebaulicher Verfahren und Genehmigungen sowie zur Förderung der Beteiligung des Privatsektors am Wohnungsbau in der Gemeinde.

Die Baugenehmigung der Firma EDIL GISAPA SL genehmigt den Abriss und den anschließenden Neubau des Wohngebäudes „GISAPA I“ an der Avenida de las Américas Nr. 45 zwischen den Brandmauern. Das Projekt sieht ein viergeschossiges Gebäude mit einem Souterrain für Lager und Parkplätze vor. Das Gebäude wird zwölf Wohnungen umfassen, die um zwei Lichtschächte angeordnet sind und jeweils ein Wohnzimmer, ein Esszimmer, eine Küche, ein oder zwei Schlafzimmer und ein oder zwei Badezimmer beinhalten. Die Raumaufteilung ist auf optimale Raumnutzung, natürliches Licht und Belüftung ausgelegt.

Das Bauunternehmen Proyectos y Estructuras NEDET SL hat die Baugenehmigung für ein vierstöckiges Gebäude mit zehn Wohnungen, einer Gewerbefläche und einem Parkplatz in der Calle Venezuela Nr. 12 erhalten. Das Eckgebäude verfügt über vier oberirdische Etagen und ein Untergeschoss. Im Untergeschoss befinden sich vier Parkplätze und zehn Abstellräume, während das Erdgeschoss zwei Parkplätze, eine separate Gewerbefläche mit Straßenzugang, einen Müllraum, eine Lobby und Gemeinschaftsräume umfasst. Im ersten und zweiten Obergeschoss befinden sich jeweils vier Wohnungen, und das dritte Obergeschoss, ein Penthouse, besteht aus zwei Wohnungen, die alle über ein Wohnzimmer, ein Esszimmer, eine Küche, ein Schlafzimmer und ein Badezimmer verfügen.

Der Erste Stellvertretende Bürgermeister, Alejandro Marichal, betont, dass diese Genehmigungen „ein konkretes Beispiel dafür sind, wie wir die Verwaltung als Instrument zur Erleichterung des Alltags der Bürgerinnen und Bürger und nicht als bürokratisches Hindernis gestalten wollen.“ Auch die Stadträtin für Stadtplanung, Davinia Ramírez, hebt hervor: „Seit unserem Amtsantritt wurden Genehmigungen für den Bau von 413 Wohneinheiten erteilt, was einen deutlichen Wandel in der Arbeitsweise und Bürgernähe des Stadtrats widerspiegelt.“

Auf diese Weise bekräftigt die Regierungsgruppe ihr Engagement für die Erweiterung und Diversifizierung des Wohnraumangebots der Gemeinde durch die Kombination von Sozialwohnungsbauprojekten, Mietwohnungen und privatem Wohnraum mit dem Ziel, Angebot und Nachfrage schrittweise in Einklang zu bringen und Familien echte Möglichkeiten für den Zugang zu Wohnraum zu eröffnen.-

Quelle: maspalomas24.de
Autor: maspalomas24.de - 09.01.2026 um 06:57

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8.1.2026 - Tragödie auf Gran Canaria: Feuer in Arucas fordert zwei Menschenleben

Ein Feuer hat am Donnerstag in der Gemeinde Arucas auf Gran Canaria zwei Menschenleben gefordert. Der Notruf 1-1-2 Canarias berichtete über den Vorfall.-

Brand in Arucas fordert zwei Todesopfer

Das Unglück ereignete sich kurz nach 16.30 Uhr. Das Notfall- und Sicherheitszentrum (CECOES) 1-1-2 erhielt mehrere Anrufe über einen Brand in einem Haus in einer Schlucht, der dichten Rauch verursachte.

1-1-2 alarmierte sofort die Einsatzkräfte.

Feuerwehr findet zwei Tote nach Löscharbeiten

Die Feuerwehr löschte die Flammen und entdeckte nach Belüftungsmaßnahmen zwei Tote im Gebäude. Ihre Identitäten sind noch nicht bestätigt.

Lokale Polizei und Zivilschutz arbeiteten mit den anderen Rettungsdiensten zusammen.

Guardia Civil ermittelt zur Brandursache

Die Guardia Civil führt die notwendigen Ermittlungen durch.-

Quelle: kanarenmarkt.de
Autor: kanarenmarkt.de - 09.01.2026 um 06:43

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8.1.2026 - So investiert Las Palmas in sichere Straßen – fast 3 Millionen Euro

Las Palmas de Gran Canaria hat ein umfassendes Straßensanierungsprojekt gestartet. Der Stadtrat vergab den Auftrag für die Erneuerung von Straßenbelägen in Guanarteme, Alcaravaneras und entlang der Avenida de Escaleritas.-

Das Vorhaben umfasst über 102.000 Quadratmeter auf fast 40 Straßen und erfordert eine Investition von 2.892.325,70 Euro, wie der Stadtrat mitteilte.

Millionen-Investition in Straßensanierung auf Gran Canaria

Stadtrat Carlos Díaz erklärte, die Maßnahmen seien Teil des kommunalen Sanierungsplans, der in den letzten zwei Jahren Investitionen von über 8 Millionen Euro verzeichnete. Ziel sei es, sicherere und komfortablere Straßen für die Bewohner zu schaffen und die städtische Mobilität zu verbessern.

Der erste Abschnitt betrifft Phase I in Guanarteme und umfasst 20 Straßen wie die Avenida de El Rincón und Avenida Príncipe de Asturias. Die Fläche beträgt 43.551,90 Quadratmeter mit einem Budget von 1.212.472,73 Euro. Lopesan Asfaltos y Construcciones, S.A.U. wurde als Auftragnehmer vorgeschlagen.

Arbeiten in Alcaravaneras und Avenida de Escaleritas

Der zweite Abschnitt betrifft das Viertel Alcaravaneras mit einer Investition von 1.149.961,62 Euro für 38.890,12 Quadratmeter auf 16 Straßen. Der Auftrag ging an Félix Santiago Melián, S.L.

Der letzte Abschnitt umfasst 19.709,31 Quadratmeter auf der Avenida de Escaleritas und weiteren Straßen. Die Arbeiten sollen zwei Monate dauern und kosten 529.891,35 Euro. Surhisa Suárez e Hijos, S.L. erhielt den Auftrag.

Vergangenes Jahr investierte der Stadtrat 2,2 Millionen Euro in die Erneuerung von Straßen in Ciudad Alta. Aktuell wird an der Promenade Tomás Morales gearbeitet. Weitere Pläne betreffen die Fortsetzung der Arbeiten von Bravo Murillo bis zur Plaza de La Constitución.-

Quelle: kanarenmarkt.de
Autor: kanarenmarkt.de - 09.01.2026 um 06:38

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8.1.2026 - Illegale Taxifahrten zwischen Flughafen und Playa del Inglés aufgeflogen

Die Polizei der Kanaren geht verstärkt gegen illegale Taxifahrten zwischen Flughafen und Hotel auf Gran Canaria vor....
Der erwischte Fahrer hatte nicht einmal eine Aufenthaltsgenehmigung!


GRAN CANARIA – Es ist ein sonniger Vormittag am Flughafen Gando. Hunderte Touristen strömen aus der Ankunftshalle, die Koffer fest im Griff, das Ziel vor Augen: die Sonne des Südens. Doch während die meisten Reisenden pflichtbewusst die offiziellen Schlangen an den Taxiständen nutzen oder in ihre vorab gebuchten Reisebusse steigen, spielt sich im Verborgenen oft ein illegales Katz-und-Maus-Spiel ab. Ein Spiel, das für einen Fahrer vor wenigen Tagen ein jähes und kostspieliges Ende fand.-

Beamte der spezialisierten Landtransportgruppe der Polizei der Kanarischen Inseln (Grupo de Transportes por Tierra) konnten einen illegalen Transfer stoppen, der sinnbildlich für die Schattenwirtschaft im touristischen Sektor steht. Was als vermeintlich günstiger Transfer begann, endete in einer umfassenden polizeilichen Anzeige und Ermittlungen durch mehrere Behörden.

Der Zugriff: Von Telde bis San Bartolomé de Tirajana

Die Operation der Polizei war kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis gezielter Beobachtungen. Der Verdächtige hatte am Flughafen von Gran Canaria, der geografisch zur Gemeinde Telde gehört, mehrere Passagiere aufgenommen. Sein Ziel: Ein Hotelkomplex in Playa del Inglés, dem pulsierenden Herzen der touristischen Zone von San Bartolomé de Tirajana.

Die Beamten folgten dem Fahrzeug über die Autobahn GC-1, die Hauptschlagader der Insel, und schlugen im richtigen Moment zu. Nach der Absetzung der Fahrgäste wurde das Fahrzeug kontrolliert. Die Befragung der Passagiere und des Fahrers bestätigte schnell den Verdacht: Es handelte sich um eine gewerbliche Personenbeförderung, für die keinerlei Genehmigung vorlag. Der Fahrer agierte als „Piratentaxi“, ein Phänomen, das auf den Inseln seit Jahren von den offiziellen Verbänden bekämpft wird.

Ein Sündenregister: Schwarzarbeit und illegaler Aufenthalt

Bei der Überprüfung der Personalien und der Dokumente des Fahrers stießen die Beamten auf ein Geflecht aus Verstößen, das weit über das bloße Fehlen einer Transportlizenz hinausging.

- Fehlende Transportgenehmigung: Der Fahrer konnte keine Lizenz vorweisen, die ihn zur gewerblichen - Personenbeförderung berechtigt. Damit verstieß er gegen die strengen Auflagen für den öffentlichen Nahverkehr.
- Verstoß gegen das Sozialversicherungsrecht: Eine Abfrage ergab, dass der Mann nicht bei der Sozialversicherung angemeldet war. Er arbeitete komplett „schwarz“, zahlte keine Beiträge und entzog sich somit den Pflichten eines ordentlichen Arbeitnehmers oder Selbstständigen.
- Irregulärer Aufenthaltsstatus: Besonders schwer wiegt die Tatsache, dass sich der Betroffene illegal im spanischen Hoheitsgebiet aufhielt. Er verfügte über keine gültige Aufenthaltserlaubnis oder Arbeitsgenehmigung.

Aufgrund dieser Kumulation von Verstößen wurde nicht nur die Transportbehörde eingeschaltet. Der Fall wurde umgehend an die Arbeitsinspektion (Inspección de Trabajo) sowie an die Ausländerbehörde (Extranjería) weitergeleitet. Dem Mann droht nun nicht nur eine massive Geldstrafe, sondern auch die Abschiebung.

Die rechtliche Keule: Das Gesetz 13/2007

Die Polizei betonte in ihrem Bericht, dass dem Fahrer eine Sanktion droht, die im Gesetz als „sehr schwerwiegend“ (muy grave) eingestuft wird. Grundlage hierfür ist das Gesetz 13/2007 vom 17. Mai über die Regelung des Straßenverkehrs auf den Kanarischen Inseln.

Dieses Gesetz wurde geschaffen, um den Markt zu regulieren und die hohen Standards des kanarischen Tourismus zu schützen. Verstöße in dieser Kategorie ziehen horrende Bußgelder nach sich, die oft im vier- bis fünfstelligen Bereich liegen. Ziel ist eine abschreckende Wirkung, da illegale Transfers nicht nur den Wettbewerb verzerren, sondern auch die Sicherheit der Fahrgäste gefährden.

Die Gefahr für den Touristen: Das Risiko fährt mit

Vielen Urlaubern ist nicht bewusst, auf welches Wagnis sie sich einlassen, wenn sie in ein inoffizielles Fahrzeug steigen. „Die Ersparnis von zehn oder zwanzig Euro steht in keinem Verhältnis zum Risiko“, warnt ein Sprecher der örtlichen Taxivereinigung.

Im Falle eines Unfalls greift bei illegalen Taxis keine Insassenversicherung. Während offizielle Taxis (erkennbar an der weißen Farbe, dem „SP“-Schild und dem blauen Nummernschild) über spezielle Versicherungspolicen verfügen, sind die Passagiere bei einem Piratentaxi rechtlich ungeschützt. Hinzu kommt, dass die Fahrer keinerlei Hintergrundcheck unterzogen wurden. Bei offiziellen Taxifahrern wird die Straffreiheit regelmäßig geprüft, und sie müssen medizinische sowie fachliche Eignungstests bestehen.

Unfairer Wettbewerb und wirtschaftlicher Schaden

Für die legalen Taxifahrer der Insel, die teure Lizenzen erwerben, ihre Fahrzeuge warten und hohe Steuern zahlen, sind illegale Anbieter ein Schlag ins Gesicht. Besonders in San Bartolomé de Tirajana und Telde ist die Konkurrenz groß. Die „Piraten“ picken sich die lukrativen Langstrecken vom Flughafen zum Hotel heraus, während sie die weniger profitablen Kurzstrecken innerhalb der Orte den legalen Fahrern überlassen.

„Wir zahlen für unsere Standplätze, für die Funkzentrale, für die Sozialversicherung unserer Angestellten und für die ständigen TÜV-Prüfungen unserer Wagen“, erklärt ein betroffener Fahrer in Playa del Inglés. „Wenn dann jemand ohne Papiere und ohne Versicherung mit einem Privatwagen das Geschäft abgreift, ist das Existenzgefährdung.“

Die Rolle der Polizei der Kanarischen Inseln

Policía Canaria nun verstärkt Präsenz zeigt, wird in der Branche begrüßt. Die spezialisierte Landtransportgruppe hat ihre Kontrollen an strategischen Punkten wie dem Flughafen, den Häfen und den großen Hotelzonen intensiviert. Dabei geht es nicht nur um die Verfolgung von Straftaten, sondern auch um die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung.

Der aktuelle Erfolg ist Teil einer größeren Strategie der Regionalregierung, die Qualität des Tourismusprodukts „Kanaren“ zu sichern. Ein wichtiger Baustein ist dabei ein zuverlässiger und legaler Transportsektor.

Fazit und Ausblick

Der gestoppte illegale Transfer ist ein Erfolg für die Rechtsstaatlichkeit auf Gran Canaria, verdeutlicht aber auch die Notwendigkeit ständiger Wachsamkeit. Die Kombination aus illegalem Aufenthalt, Schwarzarbeit und unbefugter Personenbeförderung zeigt die kriminelle Energie, die hinter manchen „Billig-Angeboten“ steckt.

Die Behörden appellieren an alle Besucher der Insel: Nutzen Sie ausschließlich offizielle Transportmittel. Achten Sie auf die blauen Kennzeichen und die offiziellen Haltestellen. Sicherheit und Versicherungsschutz sollten im Urlaub niemals zugunsten einer kleinen Ersparnis geopfert werden.

Für den gestoppten Fahrer wird dieser Tag teuer. Neben den drakonischen Geldstrafen nach dem Transportgesetz wird er sich nun vor der Ausländerbehörde verantworten müssen – ein Transfer, der für ihn vermutlich nicht im Hotel, sondern in einer Abschiebeeinrichtung enden könnte.

So erkennen Sie ein legales Taxi auf Gran Canaria:

Das Kennzeichen: Seit einigen Jahren müssen offizielle Taxis in Spanien hinten ein blaues Nummernschild mit weißer Schrift führen.
Das SP-Schild: Am Fahrzeug muss ein Schild mit der Aufschrift „SP“ (Servicio Público) angebracht sein.
Die Tür-Markierung: Jedes legale Taxi trägt das Wappen der jeweiligen Gemeinde (z.B. Telde oder San Bartolomé de Tirajana) sowie eine deutlich sichtbare Lizenznummer an den Vordertüren.
Der Taxameter: Ein offizielles Taxi verfügt immer über einen geeichten Taxameter und eine sichtbare Tariftabelle.
Transferdienste: Es gibt natürlich auch legal agierende Transferdienste, die kein Taxameter und keine Markierung auf der Tür haben. Allerdings trotzdem an den anderen Kennzeichnungen zu erkennen sind. - TF -

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 09.01.2026 um 06:28

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