| News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de |
|
20.5.2024 - Kriminelle Vereinigung zerschlagen Teneriffa – Die Polizei hat in zusammen mit der Guardia Civil fünf Männer im Alter von 23 bis 33 Jahren aus verschiedenen Gemeinden im Süden der Insel festgenommen, denen vorgeworfen wird Straftaten wie Raub mit Gewalt, Diebstahl, Geldwäsche, Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, Drogenhandel und illegalen Waffenbesitz vorgeworfen werden. Bislang wurden 25 Raubüberfälle mit Gewalt aufgeklärt, die mit dieser Organisation in Verbindung stehen. Die Ermittlungen wurden nach einem Hauseinbruch in Icod de los Vinos im vergangenen November aufgenommen, bei dem ein Fahrzeug im Mittelpunkt stand, das im Laufe der Untersuchungen auch bei anderen Einbrüchen identifiziert wurde. Der Modus Operandi der Gruppe bestand darin die Schlosszylinder aufzubrechen und sich so in Sekundenschnelle Zugang zum Inneren der Wohnungen zu verschaffen, wo sie innerhalb von wenigen Minuten sämtliche Wertgegenstände entwendeten. Dank der Zusammenarbeit der Behörden gelang es die Fahrzeuge und Täter zu identifizieren. Bei den Hausdurchsuchungen der Verdächtigten wurden dann Gegenstände, die im Zusammenhang mit den Überfällen stehen, sowie eine Vielzahl von Schmuck und Uhren, Schusswaffen, Drogen und elektronische Geräte sichergestellt.
Bildquelle: El Diario Quelle: www.canaryo.net |
| Autor: canaryo.net - 21.05.2024 um 05:33 |
| News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de |
|
20.5.2024 - Für eine Kurtaxe in Mogán fehlt jede rechtliche Grundlage aufgrund eines fehlenden Rechtsgutachtens Um eine Touristen-Steuer (Kurtaxe) einführen zu können, benötigt Mogán ein Rechtsgutachten, das kann die Gemeinde aber nicht vorweisen.... Die NC hatte nach dem Rechtsgutachten gefragt. Mogán – Der Alleingang von Bürgermeisterin Onalia Bueno im Zusammenhang mit einer möglichen Touristen-Steuer (Kurtaxe) in der Gemeinde Mogán wird durch ein fehlendes Rechtsgutachten ad absurdum geführt. Die geht aus einem Antwortschreiben des Bürgermeisteramtes von Mogán an die Fraktion NC hervor. Die Gemeinderäte der NC, Juanma Gabella und Javier Romero hatten am 6. Mai eine Anfrage gestellt, um zu erfahren, auf welchen rechtlichen Grundlagen die Aussagen der Bürgermeisterin fußen. Damit eine solche Touristen-Steuer überhaupt denkbar wäre, müsste ein Rechtsgutachten vorliegen. Etwas überraschend, aber eindeutig war die Antwort dann schon, „es gibt keinen Rechtsbericht“, heißt es in dem Antwortschreiben. Die NC sieht darin ein „ernstes Problem“, denn die Bürgermeisterin hat damit eine Debatte aufgrund fehlender Rechtsgrundlagen losgetreten, die für Unsicherheit bei den Geschäftsleuten der Gemeinde sorgt. Man vermutet daher auch einen Schachzug der Bürgermeisterin, um von der internen Debatte mit der CC-Partei abzulenken. Die NC ist der Meinung, dass eine solche Steuerabgabe nicht „isoliert erfolgen sollte“ und auch nicht „aufgrund von Regelungen, die in anderen Ländern“ existieren. Man müsste dies an „die Realität in Mogán und auf den Kanarischen Inseln anpassen“. Zudem müsse man bedenken, dass die IGIC (kanarische Mehrwertsteuer) den Gemeinden zugutekommt, in anderen spanischen Regionen, wo die IVA gilt, fließt diese an den spanischen Staat. Die IGIC muss aber auch von jedem Touristen gezahlt werden, der seine Rechnungen vor Ort zahlt. Klare Haltung gegen die Pläne Daher hat die NC eine klare Haltung gegenüber der Bürgermeisterin. „Die Bürgermeisterin von Mogán hat unverantwortlich gehandelt, und die Umsetzung dieses Steuersatzes, sei es als Steuersatz oder als andere Basis, muss sowohl von einer ernsthaften rechtlichen Analyse als auch einer umfassenden Analyse der Realität jedes Gebiets abhängen, da dies offensichtlich ist. Die Situation des Tourismussektors auf Gran Canaria hat beispielsweise aus Sicht des Hotelbaus nichts mit der Situation anderer Inseln des Archipels zu tun“. Man vermutet daher, dass Onalia Bueno mit dieser Maßnahme auch auf Mehreinnahme spekuliert, um lokale Finanzlöcher zu stopfen. Mogán hat Jahr für Jahr Probleme Nettoeinsparungen zu erzielen, so geht es aus einem Bericht des Gemeindefinanzierungsfonds der Kanaren hervor. Diese Debatte ist „jedoch nicht dazu geeignet, um vorübergehend einen Weg aus diesem Problem zu finden“. Onalia Bueno soll „sich an die Arbeit machen, das allgemeine Interesse zu verteidigen“, anstelle sich „opportunistisch“ zu verhalten. – TF Quelle: infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 21.05.2024 um 05:27 |
| News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de |
|
20.5.2024 - ⚽️ Spielplan UD Las Palmas Saison 2023/2024 – Liga 1 ⚽️ 37. Spieltag - UD Las Palmas durch 0:0 bei Cadiz zum Klassenerhalt!... Dieser Spielplan ist ein Richtwert für die Saison 2023/2024 für UD Las Palmas in der spanischen Primera Division (La Liga 1). Die Spieltage variieren ja nach Saisonverlauf. Wir passen dies regelmäßig an. Highlight ist natürlich das Spiel gegen FC Barcelona und das SPiel gegen Real Madrid! UD Las Palmas hat in der vergangenen Saison den Aufstieg direkt, also ohne Play-Off, geschafft. Tabelle der TOP 6 2023/2024 (Stand 20.05.2024 – 10:42 Uhr) - weiterlesen und zum Spielplan... Quelle: weiterlesen und zum Spielplan |
| Autor: infos-grancanaria - 21.05.2024 um 05:24 |
| News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de |
|
20.5.2024 - UD Las Palmas holt Punkt in Cádiz und damit den Klassenerhalt in Liga 1! In Cádiz hat UD Las Palmas in einem 6-Punkte-Spiel den Klassenerhalt in Liga 1 gesichert!... Ein umkämpftes Spiel endete 0:0! Cádiz / Las Palmas – Lange hat UD Las Palmas die Fans zittern lassen, kann man die Klasse halten oder nicht. Gestern Abend war es in Cádiz, in einem mit 18.500 Zuschauern gefüllten Stadion, in einem sogenannten 6-Punkte-Spiel so weit, im direkten Kampf gegen den letzten möglichen Konkurrenten um den Abstieg in die zweite Liga hat UD Las Palmas ein 0:0 herausgeholt. Dieser eine Punkt brachte die Gewissheit, dass man mathematisch nicht mehr absteigen kann. Das Team von Gran Canaria kämpfte sich mit Herz durch das Auswärtsspiel und Cádiz baute mächtig Druck auf. Logisch, denn das Team musste einen Sieg einfahren, um eine Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Man nutze den ganzen Körper in jedem Zweikampf mit UD Las Palmas, davon ließen sich die Spieler von UD Las Palmas jedoch nicht einschüchtern und man hielt nüchtern dagegen. Trotzdem gelang es Cádiz immer wieder für Aufregung zu sorgen. Ein Abseitstor in der ersten Halbzeit von Cádiz, welches durch Videobeweis annulliert wurde, hat das Heimteam etwas desillusioniert. Im Gegenzug versuchte UD Las Palmas durch Javi Muñoz das Tor zu machen, was auch nicht klappte. In der zweiten Hälfte ging es munter weiter, wobei ab der Mitte der zweiten Hälfte Cádiz nochmals eine Schippe drauflegte. UD Las Palmas stand massiv unter Druck und versuchte zu retten, was zu retten ist. In der 75. Spielminute kam dann frische Atemluft für UD Las Palmas zum Tragen, da sah der Spieler Chust (Cádiz) die rote Karte. Er riss Moleiro so aggressiv von den Beinen, dass dem Schiedsrichter keine Wahl blieb als den Innenverteidiger aus dem Spiel zu nehmen. In der Folge hatte UD Las Palmas nochmals ein paar Gelegenheiten, aber keine fand den Weg in das Tor. Auch Cádiz war nun nicht mehr in der Lage den entsprechenden Druck zum Tor der Gäste aufzubauen, so endete ein aggressives Spiel mit 0:0 und einem Punkt für UD Las Palmas. Das Team von Gran Canaria spielt also auch in der Saison 2024/2025 in der ersten spanischen Liga! – TF Quelle: infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 21.05.2024 um 05:20 |
| News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de |
|
20.5.2024 - Auf Gran Canaria bisher weniger Tiere der kalifornischen Königsnatter gefangen als 2023 2024 hat man auf Gran Canaria weniger Exemplare der kalifornischen Königsnatter gefangen als 2023.... Neuartige Fallen sollen ab 2025 die Jäger unterstützen. Gran Canaria – Nachdem ein Exemplar der kalifornischen Königsnatter in Las Palmas de Gran Canaria gesichtet wurde, wurde nun die erste Statistik des Jahres 2024 für die Insel insgesamt veröffentlicht. Demnach wurden in diesem Jahr bisher „nur“ 634 Exemplare aus der Natur von Gran Canaria entfernt. Im Vorjahr waren es noch 796 Tiere, die in den ersten vier Monaten entfernt wurden. Im Rekordjahr 2022 waren es sogar 823 Exemplare. Ein wichtiger Indikator für die Festlegung der vorhandenen Tiere ist auch jede Sichtung, die durch Bürger gemeldet wird. Dies waren 2024 bisher 308, im Vorjahr waren es 400. So geht es aus dem Bericht von Stop Culebra Real hervor. Die geringere Menge an Sichtungen wird auf die geringere Oberflächenaktivität der Schlange zurückgeführt, die aufgrund der Wetterbedingungen geringer ist. In den starken Jahren gab es bis zum Monat März deutlich mehr Regenfälle und die Hitze trat später ein. Beides war in diesem Jahr nicht der Fall. Noch bis Mitte Juli sind 30 Mitarbeiter im Einsatz, die täglich von 9 Uhr bis 21 Uhr auf Gran Canaria unterwegs sind, um Schlangen zu suchen und zu fangen. Man verfügt auch über eine Hundestaffel, die in diesem Jahr um zwei Tiere angehoben wurde. Diese wird jedoch fast ausschließlich zur Kontrolle von Lastwagen am Mercalaspalmas eingesetzt, um eine mögliche Übertragung von Schlangen auf andere Inseln zu verhindern. Neuheiten beim Fang der kalifornischen Königsnatter Bei Sichtungen werden die Hunde aber auch in die betroffenen Gebiete gebracht, sofern die Menschen diese nicht wiederfinden können. Drei der Hunde sind auf den Angstgeruch der Schlangen trainiert und können so schneller die geflüchteten Exemplare lokalisieren. Ein Hund wurde anders trainiert und kann Schlangen auch ohne diesen markanten Geruch lokalisieren. Die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung ist weiterhin unerlässlich. Sollte man eine Schlange entdecken, bittet man darum, die +34608098296 anzurufen, man kann aber auch die 112 kontaktieren. Eine WhatsApp-Nachricht an die genannte Handynummer ist aber auch möglich. Ein Forschungsprogramm des CSIC arbeitet derzeit an speziellen Fallen, die nur Schlangen erwischen. Die derzeit genutzten Fallen sind nicht selektiv genug und auch Eidechsen verfangen sich darin. Die Ergebnisse der Forscher sind vielversprechend, sodass man damit rechnet, dass ab dem Jahr 2025 diese neuen Fallen zum Einsatz kommen könnten. Dies würde die Arbeite der Jäger deutlich erleichtern. – TF Quelle: infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 21.05.2024 um 05:17 |
| News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de |
|
19.5.2024 - Bekommt San Bartolomé de Tirajana für 17,1 MIO € die modernste Feuerwehrwache der Kanaren? 17,1 Millionen Euro würde eine hochmoderne, auf den Kanaren einzigartige, neue Feuerwehrwache in San Bartolomé de Tirajana kosten, es wird nach Geld gesucht.... Die Planung ist abgeschlossen, jetzt fehlt nur noch das Geld... San Bartolomé de Tirajana – Für die touristisch geprägte Gemeinde im Süden von Gran Canaria ist Sicherheit unabdingbar. Aus diesem Grund will die derzeitige Kommunalverwaltung eine neue Feuerwehrwache zur Verfügung stellen, die als „einzigartige Referenz auf den Kanarischen Inseln“ gelten wird und ein Bildungszentrum für Feuerwehrleute inkludiert. Die Idee zu dieser neuen Feuerwehrwache kam von den Experten selbst, die gemeinsam mit dem Architekturbüro Xstudio eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes neues Hauptquartier entworfen haben. Es erfüllt vier wichtige Merkmale: „Modernität, Funktionalität, Effizienz und Vielseitigkeit“, erklärte der zuständige Gemeinderat, José Carlos Álamo. Das Projekt ist nun fertig ausgearbeitet und nun wird nach der Finanzierung dafür gesucht. Die geschätzten Baukosten belaufen sich auf rund 17,1 Millionen Euro. Die neue Feuerwehrwache soll neben der Bildungseinrichtung bestehend aus Schulungsräumen und Trainingsturm auch einen Manöverplatz mit Hubschrauberlandeplatz, eine Tiefgarage und einen Wohnbereich für die Feuerwehrleute umfassen. Alle Voraussetzungen für EU-Fördergelder wurden damit ebenfalls erfüllt. Die geschätzte Bauzeit liegt bei etwa 1,5 Jahren und kann während des laufenden Betriebes durchgeführt werden, da geplant ist, diese Feuerwehrwache auf dem Grundstück der jetzigen Wache in San Fernando zu errichten. „Es wird ein Meilenstein im Hinblick auf die Konzeption der aktuellen Feuerwachen auf den Kanarischen Inseln sein, weil diese alle Bedürfnisse erfüllt, die eine Einrichtung dieser Art benötigt“, betonte Álamo. Die Gemeinde San Bartolomé de Tirajana ist mit 333 Quadratkilometern die größte von der Fläche her auf Gran Canaria, damit sogar größer als die Insel El Hierro. Es leben rund 53.000 Menschen dort, zuzüglich etwa 250.000 tägliche Urlauber. Der Höhenunterschied vom Meer bis zum höchsten Punkt der Gemeinde beträgt 1.949 Meter. Es gibt neben den städtischen Zentren auch Waldgebiete und Landflächen für die Landwirtschaft. Feuerwehrwache nicht mehr sehr funktionsfähig Die aktuelle Feuerwehrwache ist, laut Sergant Julio Umpiérrez „nicht mehr sehr funktionsfähig“. Sie wurde in den 1980er Jahren gebaut und daher setzte man nun auf einen Neubau. Die neue Feuerwehrwache wird aus verschiedenen Modulen, die alle miteinander verbunden sein werden, bestehen und in L-Form angelegt sein. Die Zufahrt wird sich nicht verändern und soll weiterhin auf der Avenida Alejandro del Castillo zu finden sein. In diese Richtung soll auch das Hauptgebäude positioniert werden, sodass die Feuerwehrfahrzeuge weiterhin dort ein- und ausfahren können. Ganz neu soll auch ein eigener Wassertank sein, der die Feuerwehrwache autark macht. Das Wasser in dem Tank soll aus gereinigtem Grau- und Schwarzwasser bestehen. Alle Gebäude sollen mit einer aus Metall hergestellten zweiten Haut versehen werden, was die Gebäude extrem Energieeffizient macht. Zudem wird das gesamte Dach mit Solarpaneelen ausgestattet. Wie oben bereits erwähnt, nun fehlt es letztendlich nur noch an den Finanzmitteln für diese neue hochmoderne Feuerwehrwache im Süden von Gran Canaria. – TF Quelle: infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 19.05.2024 um 15:51 |
| News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de |
|
19.5.2024 - Noch in diesem Monat wird die Genehmigung zur Forschung nach Geothermie auf Gran Canaria erwartet Auf Gran Canaria erwartet man noch in diesem Monat die Bergbaurechte, um nach Geothermie zu forschen.... Es könnte aber auch (unwahrscheinlich) eine Ablehnung geben. Gran Canaria – Wohl noch in diesem Monat soll der Antrag des Cabildo de Gran Canaria bei der Regierung der Kanaren zu den Bergbaurechten bezüglich der Geothermie final bearbeitet sein. Die Energiebehörde der Insel (CIE) hatte als einigste die abgelaufenen Bergbaurechte für Geothermie auf Gran Canaria zur Verlängerung beantragt. Konkret geht es um Rechte in den Gemeinden Valsequillo, Ingenio, Agüimes und Telde. Das Forschungsprojekt des CIE zielt darauf ab, festzustellen, ob es in den genannten Gemeinden die Chance auf geothermische Energiegewinnung gibt. Begründet wird diese Chance mit einem Bericht des vulkanologischen Instituts der Kanarischen Inseln aus dem Jahr 2017. Die Schlussfolgerungen damals waren, dass in dem genannten Gebiet das Potenzial auf Gran Canaria wohl am höchsten ist. Damit die extrem hohen Forschungskosten und die mögliche Nutzung der Geothermie im Anschluss finanzierbar ist, hat das CIE ein Konsortium mit drei Unternehmen gegründet, diese Unternehmen sind Canary Islands Base, Ayagaures Medio Ambiente und Canaluz Infinita. Es gibt wohl auch schon eine Vereinbarung mit einem britischen Unternehmen für Bohrungen, welches sich dem Projekt anschließen würde. Für die technische Beratung wurden die Stadtwerke von Reykjavik (Island) mit ins Boot geholt. Sollte es tatsächlich dazu kommen, dass man Bohrungen durchführen wird, werden die Anteile neu verteilt. Derzeit hält das Cabildo de Gran Canaria 97 % an dem Konsortium, bei der Neuaufteilung wird das Cabildo auf 49,9 % der Anteile reduzieren und damit wird privates Kapital die Mehrheit bilden. Derzeit stehen 15 Millionen Euro für die ersten Bohrungen bereit, die Summe stammt aus einem Fördertopf des Ministeriums für ökologischen Wandel. Jedoch sind Investitionen in Höhe von 30,9 Millionen Euro allein für die Forschungsbohrungen geplant. Die Forschungen sollen, wenn alles glattläuft, bis zum 31. Januar 2026 abgeschlossen sein. Da man aber mit Verzögerungen bei Ausschreibungen rechnet, sind Verlängerungen wohl schon jetzt eingeplant. Man hofft auf Geothermie mit hoher Enthalpie (Temperaturen von über 150 Grad) erschließen zu können. Dieses würde es ermöglichen, 24 Stunden am Tag völlig frei von Schadstoffen Energie zu erzeugen. Ein normales Geothermie-Werk mit etwa 10 Megawatt könnte so rund 23.000 Haushalte versorgen und 57.000 Tonnen CO₂ einsparen. Sollte man mittlere Enthalpie vorfinden (30 bis 150 Grad), dann kann diese Energie industriell oder zur Wasseraufbereitung verwendet werden. – TF
Quelle: infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 19.05.2024 um 15:46 |
| News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de |
|
18.5.2024 - Immobilien-Leerstand soll mit Anreizen wie Mietgarantie und Renovierung bekämpft werden Der massive Leerstand an Immobilien auf den Kanaren soll mit Anreizen für Vermieter beendet werden. Mietgarantien, Renovierungen und mehr!... Die Mietverträge dafür sollen maximal 7 Jahre laufen. Kanarische Inseln – Der massive Leerstand von Immobilien auf den Kanarischen Inseln, immerhin rund 211.000 Stück, ist nun auch endlich bei der Regierung der Kanaren angekommen. Dieser Leerstand ist auch mit für die Knappheit auf dem Wohnungsmarkt verantwortlich. Jetzt will die Regierung für die Besitzer Anreize reaktivieren, diese Wohnungen auf den Mietmarkt zu bringen, und zwar zu „erschwinglichen Preisen“. Die Strategie von Pablo Rodríguez, Minister für öffentliche Arbeiten, Verkehr und Wohnung, liegt darin, den Eigentümern Garantien zu bieten. Eine dieser Garantien ist eine sichere Zahlung der Miete und eine weitere soll sein, dass die Wohnung in dem identischen Zustand an den Vermieter zurückgeht, wie dieser die Wohnung übergeben hat. Dafür kann die Miete dann aber auch 20 bis 30 Prozent unter dem Marktpreis liegen. So erklärte es der Minister in der Kommission für öffentliche Arbeiten, Verkehr und Wohnungsbau auf Antrag der Nueva Canarias (NC). Zu den genannten Maßnahmen gab der Minister noch an, dass man den sozialen Wohnungsbau auf den Kanaren noch weiter verstärken wird und dass man weitere noch nicht fertiggestellte Immobilien aufkaufen wird, um diese schnellstmöglich in Wohnungen umzuwandeln. Die Maßnahmen bezüglich des Wohnungsleerstandes waren von der Vorgängerregierung zwar angestrebt gewesen, doch es war „ein Fehlschlag“, so Rodríguez. Anreize für Vermieter Die oben genannten Anreize für leere Immobilien sollen für Mietverträge mit einer maximalen Laufzeit von 7 Jahren gelten. Bisher war dies die Mindestlaufzeit, wenn ein potenzieller Vermieter gewisse Absicherungen durch die Regierung haben wollte. Zudem sollen alle Wohnungssuchenden auf den Kanaren (offiziell sind es 25.000) Zugang zu diesen Wohnungen bekommen können. Um dieses Projekt zu verwalten, soll eine Kooperationsvereinbarung mit Provivienda getroffen werden. Provivienda soll dann nicht nur bei der Wohnungssuche behilflich sein, sondern auch die Mieter für die Vermieter auswählen. Zudem wird hier eine Anlaufstelle für beide Seiten geschaffen, die bei allen Fragen zur Verfügung stehen soll. Der Preisdeckel für diese leerstehenden Immobilien soll bei einer Obergrenze von 5 % des kanarischen Basismoduls liegen, was im Umkehrschluss eine reduzierte Miete von 20 bis 30 % zum Marktpreis bedeutet. Derzeit wird wohl analysiert, warum diese 211.000 Immobilien leer stehen. Es gibt aber wohl einige, die baufällig sind und andere haben „Erbschaftsprobleme, die gelöst werden müssen“, so der Minister. Die NC-Sprecherin, Carmen Hernández, räumte ein, dass dieses Anreizprogramm für die 211.000 leerstehenden Immobilien nicht starten konnte, da es diverse Probleme gab, aber „wenn wir es jetzt gut machen, werden wir immerhin 10 % der Immobilien erhalten“. Eines der Hauptprobleme war auch der Preisdeckel, da fehlten die entsprechenden Anreize für, die nun ja erfolgen sollen. Wobei Hernández betonte, dass wohl weitere Anreize notwendig sein werden. Demgegenüber war Pablo Rodríguez offen und er ließ die Möglichkeit zu, auch steuerliche Vorteile zu prüfen. – TF Quelle: infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 18.05.2024 um 16:14 |
| News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de |
|
18.5.2024 - Ursache des Busunfalls San Telmo noch unklar – Blackbox könnte helfen Die Ursache des Busunfalls am Park San Telmo ist noch unklar. Die Polizei hat bei MAN in Deutschland nach der Blackbox gefragt.... Ob der Bus über eine soclhe Box verfügt, wurde beim Hersteller MAN angefragt. Las Palmas – Die genauen Umstände des Busunfalls im Busbahnhof San Telmo in Las Palmas de Gran Canaria sind bis heute noch nicht geklärt. Wie die Tageszeitung Canarias7 berichtet, hat die lokale Polizei eine Anfrage an den Bushersteller MAN aus Deutschland geschickt, um festzustellen, ob der Bus eine eigene Blackbox besitzt. Blackboxen gehören seit einiger Zeit zu der Ausstattung von Bussen und Lastkraftwagen, doch noch lange nicht alle Modelle besitzen diese. Das verunglückte Modell ist ein MAN Lions mit dem Baujahr 2016; er ist mit zahlreichen Sensoren ausgestattet und gilt als High-End-Produkt. Bei Bussen heißt die Blackbox EDR (Event Data Recorder) und diese zeichnet jede halbe Minute die technischen Daten des Fahrzeuges auf. So können Behörden und Ermittler im Falle eines Unfalls genau nachvollziehen, was kurz davor passiert sein könnte. Laut internen Angaben von GLOBAL sei unklar, ob das Modell über eine Blackbox verfügt. Die beiden schwer verletzten Personen sind aus jeder Gefahr heraus. Laut GLOBAL wurde die verletzte Frau am gestrigen Freitag sogar aus dem Krankenhaus entlassen. Noch arbeitet die Polizei an dem entsprechenden Untersuchungsbericht, man hofft nun etwas auf die Blackbox. Immerhin konnten die Videoüberwachungsbilder der internen Kameras des Unfallbusses gesichert werden. Die Festplatte, auf der sich dieses Videomaterial befindet, befand sich in dem vom Unfall betroffenen Teil des Busses, hier hat man also Glück gehabt. Zudem hat die Polizei die Überwachungsvideos des Busbahnhofes vom Cabildo de Gran Canaria angefordert, da dieser dem Cabildo gehört. Eine Aussage des Busfahrers liegt ebenfalls bereits vor. Wie lange die Polizei nun noch benötigt, um den Unfall aufzuklären, ist jedoch noch offen. – TF Quelle: infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 18.05.2024 um 16:09 |
| News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de |
|
17.5.2024 - Kriminalität hat auf den Kanaren im ersten Quartal 2024 um 9 % zugenommen Die Kanaren melden im ersten Quartal 2024 einen Zuwachs bei der Kriminalität von 9 %.... Am stärksten nahmen Diebstähle auf den Kanaren zu. Kanarische Inseln – Die Inseln verzeichnen im ersten Quartal 2024 einen Zuwachs bei den Straftaten von 9 % und damit den höchsten Wert von ganz Spanien. So wurden in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres insgesamt 23.976 Straftaten auf den Kanaren registriert. Dies geht aus der neusten Kriminalitätsstatistik des spanischen Innenministeriums hervor. In ganz Spanien stieg die Kriminalität um 3,2 % an. Am stärksten stiegen Diebstähle (+17,4 %) und Vergewaltigungen mit Penetration (+14,9 %). Bei der Cyberkriminalität gab es ebenfalls mit 13,5 % einen signifikanten Anstieg. Das Innenministerium gab an, dass insbesondere bei den sexuell basierten Straftaten ein starker Anstieg zu spüren ist, weil die Kampagnen zur Sensibilisierung dazu beitragen, dass es „eine größere Bereitschaft der Opfer gibt, diese Straftaten anzuzeigen“. Ein starker Indikator für die Kriminalitätsstatistik ist auch der stetig steigende Wert der Cyberkriminalität. Seit dem Jahr 2016 verzeichnet das Innenministerium einen Zuwachs von 509 %. Diese Art der Kriminalität wird mit wachsendem Interesse und Nutzen des Internets auch stetig wachsen. Dies treibt wiederum die Kriminalität insgesamt nach oben. – TF Quelle: infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 18.05.2024 um 06:02 |
| News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de |
|
17.5.2024 - Ryanair reaktiviert Frankfurt-Hahn nach Gran Canaria Ryanair reaktiviert die im Jahr 2019 geschlossene Route ab Frankfurt-Hahn nach Gran Canaria, auch EasyJet stockt auf.... Auch EasyJet erhöht das Kontingent. Gran Canaria – Dank des Engagements von EasyJet am Flughafen London Southend und von Ryanair am Flugplatz Frankfurt-Hahn in Deutschland wird die Anbindung des Reiseziels Gran Canaria an Großbritannien und Deutschland gestärkt. Dies ist eine Reaktion der beiden Airlines auf die Zunahme britischer und deutscher Kunden, die das Reiseziel seit letztem Jahr wieder verstärkt besuchen. Die britische Fluggesellschaft EasyJet hat angekündigt, eine neue Basis am London Southend International Airport zu eröffnen und ab Frühjahr 2025 eine neue Route nach Gran Canaria von diesem Standort aus zu betreiben. Gran Canaria ist das einzige Reiseziel in Spanien von EasyJet ab dieser neuen Basis der Fluggesellschaft. Die Flüge sind wohl schon buchbar. Ryanair hat für den Winterflugplan 2024/2025 mit der Reaktivierung der Frankfurter Route nach Gran Canaria seine eigenen Kapazitäten für die Insel aus Deutschland erhöht. Im März 2019 hatte Ryanair diese bis dahin beliebte Route eingestellt. „Dies sind zwei Verstärkungen, die den guten Moment der Konnektivität und Reservierungen aus Großbritannien und Deutschland verstärken“, sagte der Tourismusminister von Gran Canaria, Carlos Álamo. – TF Quelle: infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 18.05.2024 um 05:59 |
| News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de |
|
17.5.2024 - Müssen Landwirte auf den Kanaren rund 200.000 Kilo Kartoffeln vernichten? Kartoffeln gibt es auf den Kanaren derzeit im Überfluss, dies drückt den Preis und bringt Landwirte in Bedrängnis.... Billige Importe aus Ägypten machen den Bauern das Leben schwer. Kanarische Inseln – Nachdem es im letzten Jahr eine Kartoffelkrise auf den Kanaren wegen eines massiven Mangels an Kartoffeln gegeben hatte, gibt es aktuell einen viel zu hohen Überschuss auf dem Markt. Dies führt nun zu einer anderen Krise, in der Landwirtschaft. Denn die Bauern stehen vor dem Problem, dass bei mangelnder Abnahme Tausende von Kilos vernichtet werden müssen. Das Schlimmste für die Bauern daran ist, dass die Ernte ohnehin schon nicht besonders gut war, die Dürre hat den Pflanzen zugesetzt, doch die Schwemme an billigen Importen aus Ägypten drückt die Preise extrem. Die Zwischenhändler versuchen aufgrund der Schwemme an billigen Kartoffeln aus Ägypten die Preise so weit zu drücken, dass die Landwirte auf den Kanaren nichts mehr daran verdienen würden. Der Preis liegt aktuell unter den Produktionskosten. Daher müssen die Landwirte nun schauen, ob man die derzeitigen 200.000 Kilo Kartoffeln in Kühlhäusern einlagert oder diese letztendlich einfach vernichten muss. – TF Quelle: infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 18.05.2024 um 05:54 |
| News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de |
|
16.5.2024- ⚽️ Spielplan UD Las Palmas Saison 2023/2024 – Liga 1 ⚽️ 36. Spieltag - UD Las Palmas mit einem 2:2 gegen Betis Sevilla! Dieser Spielplan ist ein Richtwert für die Saison 2023/2024 für UD Las Palmas in der spanischen Primera Division (La Liga 1). Die Spieltage variieren ja nach Saisonverlauf. Wir passen dies regelmäßig an. Highlight ist natürlich das Spiel gegen FC Barcelona und das SPiel gegen Real Madrid! UD Las Palmas hat in der vergangenen Saison den Aufstieg direkt, also ohne Play-Off, geschafft. Tabelle der TOP 6 2023/2024 (Stand 16.05.2024 – 20:35 Uhr) - weiterlesen und zum Spielplan... Quelle: weiterlesen und zum Spielplan |
| Autor: infos-grancanaria - 17.05.2024 um 14:24 |
| News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de |
|
16.5.2024 - Förderplan für die bevölkerungsärmsten Gemeinden der Kanaren soll kommen Beim speziellen FECAM-Treffen mit den bevölkerungsärmsten Gemeinden der Kanaren wurden viele Fördermaßnahmen vorbereitet.... Wirtschaft ankurbeln und gleiche Rechte umsetzen, das sind die Pläne. Kanarische Inseln – Heute fand eine besondere FECAM-Sitzung auf den Kanaren statt. An dieser Sitzung nahmen die kanarische Regierung und die Bürgermeister der 47 bevölkerungsärmsten Gemeinden des Archipels teil. Auf der Sitzung verständigten sich die Regierungsmitglieder mit den Bürgermeistern der kleinsten Gemeinden darauf, einen Plan für eine nachhaltige ländliche Entwicklung auf den Kanarischen Inseln auf den Weg zu bringen. Dieser Plan soll den alten Plan, der für die Jahre 2014 bis 2020 erstellt wurde, aber nie in Kraft trat, ersetzen. Präsident Fernando Clavijo und die Leiterin des kanarischen Gemeindeverbandes (FECAM), María Brito, halten es für unerlässlich, erneut einen umfassenden Plan zu erstellen, der Maßnahmen formuliert und finanziert, mit denen eine nachhaltige und wirtschaftliche sowie soziale Vision entwickelt wird, um dem Verlust der Bevölkerung in den ländlichen Gebieten entgegenzuwirken. An dem Treffen nahmen „nur“ die Gemeinden mit weniger als 10.000 Einwohnern teil, um die ging es letztendlich auch. Insgesamt sind dies auf den Kanarischen Inseln 47 Stück. Die Finanzierung des Plans soll zunächst über die Finanzmittel der Kanarischen Inseln laufen. Die Regierung plant aber auch, Geldmittel aus dem spanischen Plan gegen die Entvölkerung von ländlichen Gebieten zu beantragen. Zudem will man mit der EU über Gelder verhandeln, die ja diverse Töpfe zur Unterstützung bereitstellen. Clavijo garantierte den Gemeinden, dass der Plan zusätzliche Finanzmittel bereitstellen wird, auch wenn die Zahl dieser Gemeinden von 32 auf 47 angestiegen ist. Der abgelaufene Plan hatte nur den spanischen Index für „Rural“ als Basis herangezogen, dies ergänzt die Regierung nun durch den Zusatz „mit weniger als 10.000 Einwohnern“. „Auf allen drei Verwaltungsebenen herrscht Konsens darüber, dass ein nachhaltiges Entwicklungsmodell für die Kanarischen Inseln geschaffen werden muss und dass wir dies gemeinsam tun müssen“, betonte Clavijo gegenüber den Bürgermeistern. Ziel muss es sein, „neue Möglichkeiten zu schaffen“ und die „Lebensqualität der Bevölkerung zu verbessern, denn diese ist grundlegend für die Kanarischen Inseln“. Er fügte hinzu, dass „dank der Landwirtschaft und der Zuwendung zu Traditionen die Kanarischen Inseln nachhaltiger sind“. Um die Ziele zu erreichen, will Clavijo sicherstellen, dass „alle regionalen Gesetzgebungen und alle von der Regierung geförderten Initiativen Ausnahmen und Sonderbehandlungen für kanarische Gemeinden mit weniger als 10.000 Einwohnern vorsehen“. Damit will er das europäische RUP-Prinzip (Sonderregelungen für europäische Randgebiete) im kleinen Maßstab anwenden. Minister Domínguez will die Wirtschaft der bevölkerungsämsten Gemeinden stärken Der zuständige Wirtschaftsminister, Manuel Domínguez sagte nach dem Treffen auch, dass es „wichtig ist, Einfluss auf Maßnahmen zur wirtschaftlichen Verbesserung in den kanarischen Gemeinden mit Bevölkerungsverlust zu nehmen“. Denn nur mit wirtschaftlichen Verbesserungen wird auch die Lebensqualität der Bewohner verbessert. Dies sei „eine Verpflichtung der regionalen Regierung, mit konkreten Maßnahmen, die wir umsetzen werden“. Die Leiterin des kanarischen Gemeindeverbandes (FECAM), María Brito, ergänzte noch, dass „die Einbeziehung der Bedürfnisse der von der demografischen Herausforderung betroffenen Gemeinden“ besonders wichtig ist. Dazu sollen Regierungsvertreter und Experten in die geplanten Arbeitsgruppen mit einbezogen werden, die nun diese Maßnahmen ausarbeiten sollen. Geplante Arbeitsgruppen Regierung und die bevölkerungsämsten Gemeinden haben sich auf verschiedene Arbeitsgruppen mit verschiedenen Schwerpunkten verständigt. Die erste Gruppe hat zum Ziel die Förderung und wirtschaftliche Entwicklung im ländlichen Raum mit Maßnahmen zur Umsetzung technologischer Prozesse in der Landwirtschaft, der Förderung der Kreislaufwirtschaft, der sozialen und kollaborativen Wirtschaft in all ihren Aspekten sowie der Unterstützung von Märkten und Wetträumen für das lokale Produkt zu analysieren und auszuarbeiten. Eine weitere Gruppe soll die Digitalisierungsprojekte in den weniger besiedelten Gebieten des Archipels verbessern, um die technologischen Hindernisse abzubauen, die die Entwicklung und den Zugang der Bewohner zum Netz behindern. Die Chancengleichheit für Frauen und junge Menschen im ländlichen Raum ist ein weiterer Arbeitsschwerpunkt, der durch die Förderung des Zugangs zur Kultur in diesen Gemeinden erreicht werden soll. Zudem sollen angesichts der Alterung der Bevölkerung Maßnahmen für das soziale Wohlergehen ausgearbeitet werden und die Pflegewirtschaft in den ländlichen Gebieten der Inseln gefördert werden. Ziel ist die Anpassung öffentlicher Dienste und Infrastruktur, um die Mobilität zu erleichtern und die Pflege älterer Menschen in den weniger besiedelten Gebieten des Archipels zu gewährleisten. Der Hintergrund dieses Treffens liegt in Artikel 37.2 des kanarischen Autonomiestatuts. Darin steht, dass alle Menschen „die gleichen Rechte haben, unabhängig vom Wohnort“. Neben Präsident Clavijo und Wirtschaftsminister Domínguez waren auch die Ministerin für das Präsidialamt, öffentliche Verwaltung, Justiz und Sicherheit, Nieves Lady Barreto; der Minister für Territorialpolitik, territorialen Zusammenhalt und Wasser, Manuel Miranda; der Minister für ökologischen Wandel und Energie, Mariano Hernández Zapata; der Minister für Landwirtschaft, Viehzucht, Fischerei und Ernährungssouveränität, Narvay Quintero bei dem Treffen dabei. – TF Quelle: infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 17.05.2024 um 06:14 |
| News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de |
|
16.5.2024 - Hotelverband FEHT bestätigt Rückgang von Umsatz und Besucherzahlen zum Gaypride Maspalomas Weitere Kritik am Gaypride Maspalomas 2024, diesmal durch den Hotelverband FEHT.... Nach den Geschäftleuten im CC Yumbo nun also der nächste "Kritiker"... Playa del Inglés – Nachdem Geschäftsleute sich über die Qualität des Gaypride Maspalomas kritisch geäußert haben und Freedom dies versucht wegzuwischen, hat nun auch Tom Smulders von FEHT etwas Kritik geäußert. Der Hotelverband betrachtet den Gaypride Maspalomas als ein wichtiges Event für San Bartolomé de Tirajana, sieht jedoch „einen gewissen Rückgang beim Umsatz als auch bei den Besucherzahlen“. Damit steht FEHT konträr zu der These von Freedom, die angeben, dass der Anstieg etwa 40 % beträgt. Tom Smulders sieht aber auch, dass die gestiegenen Kosten für Unterkünfte und insbesondere Flüge dazu beitragen könnten. Jedoch könnte ein besseres Rahmenprogramm des Gaypride Maspalomas dies ausgleichen, dies fehlt jedoch. Es fehlen „Künstler und Events, die bei den Besuchern mehr Vorfreude und Erwartungen wecken“. Er versteht daher teilweise die Beschwerden aus der Geschäftswelt des CC Yumbo. Er fordert daher die Geschäftsleute indirekt auf, am Angebot selbst etwas zu verbessern, wenn man „mehr anstrebt als eine riesige Party“. Smulders verwies auf den Winterpride, der hinsichtlich „seiner Organisation und Professionalität besser ist“, als der Gaypride im Mai. Was dem Gaypride im Mai auch schadet, sind startende internationale Events und der „schlechte Zustand der öffentlichen Infrastruktur“. Dazu sagte er noch, „wenn ich mich umsehe und eine Umgebung sehe, die durch verfallene Infrastruktur verarmt ist, und keinerlei Anziehungskraft bei den Menschen hervorruft, uns in der Nebensaison zu besuchen“, ist die Folge davon ein Rückgang. Sicherlich ist es eine Mischung aus verschiedenen Faktoren, aber wenn der Winterpride als Referenz herangezogen wird, dann hat dieser genau die identischen Probleme bei dem Thema Infrastruktur wie der Gaypride im Mai. Letztendlich entscheiden die Besucher, was ihnen lieber ist, aber die Kritik am Gaypride Maspalomas wird nicht abreißen. – TF Quelle: infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 16.05.2024 um 14:35 |
| News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de |
|
15.5.2024 - Busunfall am Park San Telmo in Las Palmas mit 2 schwer Verletzten Im Park San Telmo in Las Palmas de Gran Canaria gab es am Mittag einen Busunfall mit 2 schwer Verletzten.... Der Unfall eiergnete sich gegen 13:25 Uhr am Mittag. Las Palmas – Heute Mittag um 13:25 Uhr gingen diverse Notrufe bei der 1-1-2 ein, die von einem Busunfall im Busbahnhof San Telmo in Las Palmas de Gran Canaria berichtete. Nach derzeitigem Stand wurden bei dem Unfall 2 Personen schwer verletzt. Wobei diverse Berichte existieren, die von mehreren involvierten Personen sprechen, jedoch sei keine weitere Person ernsthaft verletzt worden, heißt es. Die zwei schwer verletzten Personen, ein Mann im Alter von 55 Jahren und eine Frau im Alter von 42 Jahren, wurden durch den Unfall schwer verletzt. Die Frau klemmte nach dem Unfall in dem Bus fest, sie befand sich zum Zeitpunkt des Unfalls auf der Zugangstreppe. Der Mann wurde durch den Aufprall des Busses erfasst, die Frau musste von der Feuerwehr aus der Lage befreit werden. Beide wurden anschließend in das Uniklinikum Dr. Negrín bzw. Insular gebracht. Wobei der Gesundheitszustand der Frau als kritisch eingestuft ist. Die anderen betroffenen Personen wurden vor Ort betreut, keiner musste in ein Krankenhaus, über die genaue Anzahl gab es durch die Notrufzentrale keine Angaben. Der Busfahrer erlitt wohl einen Schock, ebenso wie diverse Passanten. Inzwischen hat das Busunternehmen GLOBAL zusammen mit einer Versicherung eine Untersuchung eingeleitet, um genau feststellen zu können, warum der Bus mitten in der Station die Kontrolle verloren hatte und die Bremsen versagten. Dies führte dazu, dass der Bus, der auf dem Weg nach Arucas war (Linie 229), über eine Begrenzung schoss und gegen eine Wand prallte. Das Unternehmen bedauert zutiefst den Vorfall und steht allen Betroffenen zur Verfügung. Zudem wünscht man den Verletzten eine baldige Genesung. Aufgrund des Unfalls kam es zu einem Kollaps der Avenida Maritima und des Busbahnhofes. Dies hat sich mittlerweile wieder normalisiert. – TF Quelle: infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 16.05.2024 um 06:04 |
| News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de |
|
15.5.2024 - Gaypride Maspalomas 2025 – Termin steht fest – Freedom sagt, 2024 war ein großer Erfolg! Der Gaypride Maspalomas 2025 hat seinen Termin und zu 2024 sagt Freedom selbst, dass es ein großer Erfolg war.... Kritik wird nicht angenommen, es war alles anders, sagt Freedom. Maspalomas – Nachdem in diesem Jahr der GayPride Maspalomas ein enormer Erfolg war (so sagt es Freedom, siehe unten), bedankt sich der Veranstalter Freedom mehr als 300.000 Besuchern und teilte damit auch das Datum für den Gaypride Maspalomas des Jahres 2025 mit! Das Zeitfenster ähnelt dem von diesem Jahr, der Gaypride Maspalomas findet zwischen dem 1. und 11. Mai 2024 statt! Freedom sieht Steigerungen und großen Erfolg In einer Stellungnahme sprach der Vorsitzende von Freedom, Fernando Ilarduya über den diesjährigen Gaypride Maspalomas. Er teilt nicht nur die Meinung einiger Geschäftsleute aus dem CC Yumbo nicht, sondern sagt sogar, dass genau das Gegenteil der Fall war. Der Pride „war nicht schwach, die Besucherzahl ist um 40 % gestiegen, dies ist anhand des Livestreams nachweisbar“. Wobei ein Livestream kein Nachweis zu einem realen Besucher darstellt, dies kann man auch genau anderherum sehen. Wie so oft sprach er auch darüber, dass er „nur Glückwünsche erhalten hat“ aus allerlei Bereichen. Natürlich ist auch bekannt, dass kritische Stimmen mundtot gemacht werden; auf den sozialen Medien werden alle Kritiker blockiert, das führt natürlich automatisch dazu, dass man nur Glückwünsche zu lesen bekommt. Ilarduya betont, dass das Engagement von Freedom immer darin besteht, dass „alle von Pride profitieren, sowohl die LGTBI-Gemeinschaft, die gestärkt werden muss, als auch die Gemeinde und auch die Unternehmen.“ An die Geschäftsleute, die sich kritisch geäußert haben, richtete er den Hinweis, dass er sich mit diesen treffen würde, um diesen aufzuzeigen, wie diese erfolgreich mit Freedom zusammenarbeiten können. Er gab auch an, dass die Hauptbühne jeden Tag dazu beigetragen hat, dass der Platz im CC Yumbo täglich voll war, jedoch ab Mittwoch, den 8. Mai, war der gesamte Platz „bedeckt“. Er habe selbst in einem Basar im dritten Stock eingekauft und dort sagte man ihm persönlich, dass man nie so viel Umsatz gemacht habe. Die Beschränkungen mit Zäunen rechtfertigte er mit Sicherheitsanforderungen der Gemeinde, um „eine bessere Zugangskontrolle zu ermöglichen, denn Personen, die das Gelände betreten, dürfen keine gefährlichen Gegenstände mit sich führen“. Weniger externe Events beim Gaypride Zu dem Kritikpunkt der massiven Nutzung von externen Flächen erwiderte der Freedom-Chef, dass man in diesem Jahr so wenige externe Events angeboten hat wie noch nie. Im Normalfall waren dies 9 bis 10 Stück, in diesem Jahr nur 6. Wenn andere Betriebe wie das Ritual Hotel oder das Axel Beach eigene Poolpartys veranstalten, um sich „an dem Event zu bereichern, liegt dies nicht in der Verantwortung von Freedom“. Der Gaypride ist aber für alle in der Region da, „nicht nur für das CC Yumbo“. Und Ilarduya glaubt auch nicht, dass der Gaypride sich auf den nationalen Tourismus konzentriert hat. „Das hat keine Logik; ich weiß nicht, welche Quellen sie verwenden, aber wir haben Daten; durch soziale Netzwerke, durch Statistiken auf unseren Seiten sowie Rücksprachen mit Reiseveranstaltern und Unterkünften wissen wir, dass die Hotels vom 2. bis 12. oder 14. Mai ausgebucht waren“. Er gab zwar auch zu, dass es gelungen sei, den nationalen Touristen zu stärken, das war vor der Freedom-Übernahme nicht möglich, aber dass es nur noch nationale Gäste gab, sieht er so nicht. Letztendlich gab er noch an, dass der Umsatz, der aufgrund des Gaypride Maspalomas 2024 generiert wurde, die 150 Millionen Euro erreicht hat. Wie er dies ausgerechnet hat, ist wie immer ein Geheimnis. Aber wir wissen auch aus der Vergangenheit, dass Freedom sehr gut darin ist, Daten so zu erstellen, wie es gerade passend ist. – TF Quelle: infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 15.05.2024 um 14:28 |
| News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de |
|
15.5.2024 - WARNUNG – DSL-Technik endet auf den Kanaren, stellen Sie den Internetanschluss jetzt um! Spätestens im November gibt es auf den Kanaren keinen Internetanschluss mit DSL mehr, jetzt umsteigen!... Spätestens im November ist DSL auf den Inseln Geschichte! Kanarische Inseln – DSL und ADSL-Anschlüsse wird es in Spanien nicht mehr lange geben, dies hatte die Regierung schon vor einiger Zeit beschlossen, um damit den Ausbau des schnelleren Glasfasernetzes zu beschleunigen. Konkret bedeutet dies, dass die letzten noch verbleibenden Knotenpunkte für diese Technologie bis November 2024 abgeschaltet sein werden. Ein Kontenpunkt wird noch in diesem Mai deaktiviert, die anderen 16 fallen dann im Oktober weg. Wer jetzt also noch einen DSL-Anschluss auf den Kanaren hat, sollte sich nach Alternativen umsehen. Jedoch wird es, nach heutigem Stand, rund 100.000 Internetnutzer auf den Kanaren geben, die keine Alternative angeboten bekommen. Denn etwa 26.000 Haushalte haben noch keine Möglichkeit an das Glasfasernetz angeschlossen zu werden, dies betrifft überwiegend die ländlichen Regionen, wobei es aufgrund von komplexen Gesetzen auch weiße Flecken auf der Landkarte mitten in den Großstädten gibt. Eine andere Wahl zum Glasfaser-Anschluss ist die Anbindung an das Internet über Satellit, auch dafür gibt es entsprechende Anbieter in Spanien, jedoch ist diese Technik in der Regel recht kostspielig. Man kann ggf. auch mit einem 4G oder 5G Router arbeiten, worin nur eine SIM-Karte für einen Mobilanschluss eingesetzt wird. Für die Menschen, die keine Alternative eines Glasfaseranschlusses haben, hat die spanische Regierung jedoch ein Hilfsprogramm aufgesetzt. Diese können sich Zuschüsse für den Internetanschluss per Satellit abholen. Dazu muss man jedoch einen gesonderten Antrag stellen, in dem nachgewiesen wird, dass man an seinem Standort nur einen DSL-Anschluss bekommen kann. Dazu ist ein Kataster-Auszug erforderlich. Diese Hilfen werden bis Ende 2027 bezahlt und damit sinken die monatlichen Kosten für einen Satellitenanschluss auf 35 Euro. Man kann damit über das Unternehmen Eurona, welches im Rahmen des Programms Rural-Demand diesen Service anbietet, eine Leitung mit 200 Mbit/s im Download und 10 Mbit/s im Upload bekommen. Probleme, die Kunden zu erreichen Interessanterweise haben die meisten Kunden bisher nicht auf die Warnungen der Telefonanbieter reagiert. Die Telefónica hatte zunächst einen Brief an alle Kunden geschickt, die vom Abschalten der DSL-Technik betroffen sein werden. Man bot den Kunden den Umstieg auf Glasfaser oder Satellit an. Danach folgte ein Warnhinweis per SMS und auf den Rechnungen des Unternehmens. In einer dritten Phase hat man versucht, die Kunden per Telefonanruf zu informieren, dann folgte noch ein Bürofax, das ist so etwas wie ein Einschreiben mit Rückschein. So will der Telefonkonzern sicherstellen, dass er in jedem Fall nachweisen kann, dass er alles dafür getan hat, jeden einzelnen Kunden zu informieren. An der Stelle möchten wir auch nochmals darauf hinweisen, kümmern Sie sich rechtzeitig um eine Alternative, denn ggf. benötigen Sie dafür etwas Zeit! – TF Quelle: infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 15.05.2024 um 14:24 |
| News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de |
|
14.5.2024 - In Telde wurden 5 Personen wegen Drogenhandel festgenommen 5 Festnahmen wegen Drogenhandel in Telde durch die Polizei gemeldet.... Über 40 Kilo Drogen sichergestellt. Telde – Laut einem Bericht der nationalen Polizei wurden in La Garita (Telde) insgesamt fünf Personen (drei Männer und zwei Frauen) im Alter zwischen 20 und 55 Jahren wegen Drogenhandel festgenommen. Laut weiteren Angaben wurde die Polizei durch diverse Beschwerden auf eine mögliche Drogenverkaufsstelle im Stadtteil La Garita aufmerksam gemacht. Entsprechende Ermittlungen wurden aufgenommen. Dabei kam heraus, dass ein Mann aus seinem Fahrzeug heraus an zahlreiche Menschen Betäubungsmittel verkauft hat. Diese Verkäufe fanden zu jeder Tageszeit statt. Zudem hat die Polizei feststellen können, dass der Mann auch nach Valsequillo gefahren ist, um dort auch immer wieder an der gleichen Stelle Drogen zu verkaufen. Um die Drogen zu verstecken, nutze er diverse Häuser und Wohnungen sowie Lagerräume von Familienmitgliedern, alle in Telde. Nachdem die Polizei alle Beweise zusammengetragen hatte, wurde der Zugriff angeordnet. Insgesamt wurden drei Immobilien in Telde durchsucht. Dabei fand die Polizei insgesamt 2 Kilo Kokain, 35 Kilo Haschisch-Pollen, 9 Kilo Haschisch, Anabolika und 37.000 Euro Bargeld. Zudem wurden zwei Fahrzeuge beschlagnahmt. Bei den Durchsuchungen wurden auch die fünf Personen festgenommen. – TF Quelle: infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 15.05.2024 um 05:24 |
| News und Infos von den Kanaren - urlaub-grancanaria.npage.de |
|
14.5.2024 - Streit um Zementfabrik im Hafen von Santa Águeda droht zu eskalieren Rolle rückwärts bei der Hafenbehörde der Kanaren sorgt für Eskalation im Streit um die Zementfabrik im Hafen Santa Águeda.... Hafenbehörde dreht Berichte wie es passt... San Bartolomé de Tirajana – Im Streit um die Konzession der Zementfabrik von CEISA im Hafen von Santa Águeda hat die kanarische Hafenbehörde nun noch einen draufgelegt. Laut dem zuständigen Minister, Pablo Rodríguez, hat die Hafenbehörde einen ungünstigen Bericht für die Konzessionsverlängerung herausgegeben. Die alte Konzession ist im Oktober 2022 abgelaufen, seither versucht CEISA diese zu verlängern. Das Unternehmen habe jedoch 15 Tage Zeit, Einsprüche gegen den Bericht einzulegen, sollte dies nicht geschehen, ist davon auszugehen, dass die Hafenbehörde die Verlängerung final ablehnen wird. Laut dem Bericht der Hafenbehörde gibt es keinen Zusammenhang zwischen der Konzession für die Hafennutzung und der Konzession aus dem Jahr 2016, die für Bergbau auf dem Firmengrundstück von CEISA erteilt wurde. Ohne den Bergbau wäre der Hafen für CEISA jedoch wertlos, da man kein Material zur Verarbeitung hätte. Darauf stützt CEISA den Antrag auf Konzessionsverlängerung für den Hafen. Jedoch hat die Hafenbehörde mitgeteilt, dass weder die eine Konzession noch die andere jeweils Bezug aufeinander nehmen. Diese wurden also völlig unabhängig voneinander erteilt. Für Rodríguez ist der nächste Schritt abzuwarten, wie CEISA reagiert. Man will diesen Fall jedoch „vor dem Sommer beenden“. Nach einem endgültigen Abschluss will die kanarische Regierung mit CEISA an einer Lösung arbeiten, die für alle annehmbar ist. Man wolle alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, damit CEISA an einen anderen Hafen umziehen kann, auch mit der gesamten Fabrik. Jedoch musste Rodríguez zugeben, dass kein Hafen auf den Kanaren eine industrielle Nutzung dieser Art vorsieht. Lediglich der Hafen in Santa Águeda ist da eine „Ausnahme bei der Hafenbehörde“. Reaktion durch CEISA CEISA reagierte prompt und der Generaldirektor, Claudio Piernavieja, zeigte sich „empört“. Er begründet dies damit, dass zwei Verfahren seit Oktober 2023 offen sind, wobei nun eine Akte nun noch aussteht, daher „hat sich nichts geändert“. Für ihn sei es auch unverständlich, wieso jetzt eine solche Entscheidung bzw. ein solcher Bericht herausgegeben wurde. Zudem seien diverse andere Verfahren zu dem Entschluss gekommen, dass alles korrekt verlaufen ist und diese Berichte wurden für ungültig erklärt, „Dieser soll jetzt gültig sein“? Piernavieja ist sichtlich empört, denn er fügte hinzu, dass „wir nicht in den Händen des diensthabenden Politikers liegen können, der über die Zukunft von Dutzenden Arbeitern, 600 Familien und einer strategischen Industrie für die Kanarischen Inseln entscheidet“. Für den CEISA-Chef „ist das nicht ernst gemeint“, denn die „Gesetzgebung“ sei auf der Seite von CEISA. In Übereinstimmung mit Artikel 66.3 des Küstengesetzes sei geregelt, dass im Fall einer Hafenkonzession für ein Bergbauunternehmen dieses einen Anspruch auf die Nutzung des Hafens hat, solange die Konzession für den Bergbau gilt. Im Fall von CEISA also bis zum Jahr 2046. Er kann den aktuellen Bericht auch deshalb nicht ernst nehmen, weil die Hafenbehörde in der Vergangenheit die beiden getrennten Konzessionen als abhängig voneinander eingestuft hat. Gleichzeitig kündigte er an, dass die Juristen des Unternehmens bereits beauftragt wurden, dies genauer zu untersuchen und ggf. weitere und andere rechtliche Schritte eingeleitet werden. Er gab zwar keine weiteren Details dazu an, aber es deutet auf strafrechtliche Verfahren hin. – TF Quelle: infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 15.05.2024 um 05:21 |