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7.3.2024 - Salto de Chira: Ab 2025 soll der Wassereinlass in den Soria-Staudamm erfolgen

Ab 2025 soll damit begonnen werden, entsalztes Meerwasser in den Soria-Damm zu leiten. Die Arbeiten an Salto de Chira laufen gut....
Die Bauarbeiten schreiten gut voran.


Gran Canaria – Wie REE (Red Eléctrica de España) mitteilt, soll ab dem kommenden Jahr damit begonnen werden können, das entsalzte Meerwasser von Arguineguin in die Stauseen Soria und Chira zu pumpen. Die verschiedenen Bauabschnitte laufen derzeit in dem avisierten Tempo voran und das gesamte Projekt soll ab dem Jahr 2027 den vollständigen Betrieb aufnehmen können. Damit der Wassereinlass, der zunächst für den Soria-Stausee geplant ist, beginnen kann, soll in der kommenden Woche der letzte Bauabschnitt dafür begonnen werden. Dazu muss ein Zugang gegraben werden, der als Wassereinlass dienen wird. Der Soria-Damm wird zuerst mit Wasser gefüllt.

Die Bauarbeiten am Zugangstunnel für das Herzstück der Anlage, die Pumpanlage, laufen auf Hochtouren. Auch ist der Nebentunnel für den Wasserzulauf fast fertiggestellt. Parallel arbeitet man an dem entsprechenden Tunnel für den Wasserkreislauf zwischen dem Chira und dem Soria Damm. Zudem plant der Eigentümer des Soria-Damms (Aguas La Lumbre) noch in diesem Monat eine Ausschreibung für die Ausbesserung des Damms zu starten. Gleiches wird durch den Wasserrat von Gran Canaria (CIA) für den Chira-Damm geplant.

Mit all den Maßnahmen will man versuchen, die geplante Zeit von 60 Monaten, die man benötigen würde, um beide Seen zu füllen, zu verkürzen. Zudem soll bereits ab dem ersten Jahr des Wasserzulaufs das entsalzte Meerwasser für die Landwirtschaft im Süden von Gran Canaria genutzt werden können, hier rechnet man mit etwa 700.000 Kubikmeter Wasser pro Jahr für die Landwirtschaft. – TF

Quelle: infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 07.04.2024 um 14:29

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6.4.2024 - Gesundheitsrat von Spanien stimmt dem einheitlichen Anti-Tabak-Plan zu

Ein einheitlicher Anti-Tabak-Plan wurde gestern im Gesundheitsrat von Spanien genehmigt....
Wirklich konkret wurde die Ministerin jedoch nicht.


Spanien – Am gestrigen Freitag tagte der interterritoriale Gesundheitsrat von Spanien, es ging um den Plan zur Prävention des Tabakkonsums im Land, den sogenannten PIT für die Jahre 2024 bis 2027. Nach einigem hin und her haben sich alle autonomen Regionen für den Plan entschieden, auch die von der PP regierten Regionen sind wohl dabei. Daher sagte die spanische Gesundheitsministerin, Mónica García, anschließend auf der Pressekonferenz, sie sei „sehr zufrieden“ und dass dies ein „wichtiger Tag“ im Kampf gegen den Tabak war.

„Ab heute ist dieser Plan Wirklichkeit und diese Leistung ist ein Grund für Nationalstolz“, so die Ministerin weiter. Der Plan geht „aus der Arbeit der Regionen hervor“, die den Text schließlich alle unterstützt haben, „jetzt ist es an der Zeit“, eine Reihe von Gesetzesinitiativen zu konkretisieren, darunter auch solche zur Regulierung von rauchfreien Räumen oder generischen Verpackungen.

Sich sicherte zu, dass „der Plan mit Ehrgeiz, Stolz und Kohärenz vorangetrieben“ wird. „Wir tun dies auch ohne Angst, denn dieser Plan wird unseren Bürgern mehr Lebensjahre und mehr Lebensqualität bescheren“.

Bei der nachfolgenden Fragerunde kam auch die Frage nach den rauchfreien Räumen auf, welche dies beispielsweise sein werden. Darauf erwiderte die Ministerin nur spärlich, dass es ein „umfassender und ganzheitlicher Plan“ ist, dessen Maßnahmen „umgesetzt werden müssen“. Die neuen Räume werden in verschiedenen Gesetzesinitiativen verwirklicht.

Auf weitere Nachfrage bezüglich der Außengastronomie erwiderte die Ministerin, dass „wissenschaftliche Erkenntnisse darauf hindeuten, dass es sich um Räume handelt, die nicht rauchfrei sind“ und in den „tatsächlich ein sehr hohes Maß an Tabak- und Nikotinbelastung vorliegt“. Konkreter wurde sie jedoch nicht, verwies aber darauf, dass „viele Regionen“ bereits Maßnahmen umgesetzt haben, etwas durch das „Rauchverbot an Stränden und anderen öffentlichen Orten“. Man will nun im Ministerium „alle Initiativen sammeln, um einen gemeinsamen Plan zu erstellen“.

Im Rahen dieses Plans sollen auch weitere Initiativen zur Unterstützung der Menschen, die das Rauchen aufgeben wollen, umgesetzt werden. Man dürfe nicht vergessen, dass mit „diesem Projekt die Rechte von Menschen geschützt werden, die nicht rauchen“. Einzelheiten zu möglichen Finanzierungen hat die Ministerin jedoch nicht genannt. – TF

Quelle: infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 06.04.2024 um 14:17

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6.4.2024 - Der heutige Samstag kann regnerisch werden – Ab Montag dann Werte von 30°C und mehr!

Am Samstag wird es im Norden von Gran Canaria viel Regen geben, am Sonntag wenig und ab Montag dann 30°C oder sogar mehr!...
Insbesondere die Nordhälften von Gran Canaria und Teneriffa werden nass!


Kanarische Inseln – Das Wochenende bringt auf den Kanarischen Inseln wieder Regen mit sich, denn ein Ausläufer des Atlantiksturms Olivia trifft die Kanaren am heutigen Samstag. Laut Prognosen von AEMET werden die Inseln mit den höchsten Bergen lokal starke Regenfälle bekommen. Sprich Gran Canaria und Teneriffa werden auf den jeweiligen Nordseiten ordentlich nass gemacht. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt auf beiden Inseln bei 100 %.

La Palma hat noch eine Wahrscheinlichkeit von 45 %, La Gomera und El Hierro kommen noch auf 30 % und die beiden Inseln im Osten des Archipels, Lanzarote und Fuerteventura haben eine Wahrscheinlichkeit von 20 % bezüglich Regenfälle.

Auch für den Sonntag rechnet der Wetterdienst noch mit vereinzelten Schauern auf Gran Canaria und Teneriffa, diese werden ab der Tagesmitte jedoch nachlassen und zum Ende des Sonntags macht sich Auflockerung breit. Dafür tritt ab Sonntag wieder Staub in die Inseln ein, insbesondere auf Lanzarote und Fuerteventura sind Calima-Auswirkungen zu spüren.

Zu Beginn der kommenden Woche sollen dann die Temperaturen deutlich ansteigen. Die aktuellen Prognosen gehen von Werten bis zu 30 °C oder sogar etwas darüber aus. Der wärmste Tag der kommenden Woche soll dann der Donnerstag werden, dann werden lokale Temperaturen von bis zu 35 °C erwartet.

Aktuell liegen jedoch keine Wetterwarnungen von AEMET vor. – TF

Quelle: infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 06.04.2024 um 05:23

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5.4.2024 - Mann bei illegaler Abladung von giftigen Abfällen erwischt

Gran Canaria – Die zuständige Einheit der Polizei von Las Palmas hat Anzeige gegen einen 40-jährigen Mann erstattet, der zuvor 15 Kilo Asbestzement mitten auf einer öffentlichen Straße abgeladen hatte. Dabei handelt es sich um ein Produkt, das bis 2002 im Bausektor als Dämmstoff weit verbreitet war, mittlerweile aber als hochgiftig gilt und dessen Manipulation nur von Fachpersonal mit entsprechender Schutzausrüstung erlaubt ist. Der Vorfall ereignete sich am vergangenen 29. März in einer Straße des Industriegebiets von El Sebadal, wo der Schuldige in flagranti dabei erwischt wurde, wie er mehrere zerbrochene Faserzementisolierungsplatten aus seinem Fahrzeug lud. Ihm droht nun eine Geldstrafe von mehr als 20.000 Euro. Die Aktion ist Teil der Maßnahmen, die die örtlichen Behörden zur Kontrolle der Müllablagerung in der Osterwoche ergriffen hat. Insgesamt wurden gegen 61 Personen wegen der Ablagerung von Abfällen im öffentlichen Raum ein Bußgeld verhängt.

Bild
Bildquelle: Canarias 7

Quelle: www.canaryo.net
Autor: canaryo.net - 06.04.2024 um 05:20

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5.4.2024 - Fischer tödlich verunglück

Lanzarote – Ein 80-jähriger Fischer ist am vergangenen Dienstag an der Küste von Teguise genauer gesagt an einer felsigen Stelle an der Playa de Los Cocoteros ins Meer gestürzt und dabei ums Leben gekommen. Dies teilte die kanarische Notrufzentrale mit. Demnach ereignete sich der Vorfall gegen 19:29 Uhr, als ein Mitbürger das Opfer, das einen Herzstillstand erlitten hatte, aus dem Wasser zog. Dank der Anweisungen der Notrufzentrale begann der Melder des Unglücks mit einfachen Wiederbelebungsmaßnahmen, die anschließend von den eingetroffenen Rettungssanitätern fortgesetzt wurden. Da diese jedoch nicht erfolgreich verliefen, konnte letztlich nur noch der Tod des Mannes bestätigt werden.

Bild
Bildquelle: El Diario

Quelle: www.canaryo.net
Autor: canaryo.net - 06.04.2024 um 05:18

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5.4.2024 - Angespannter Mietmarkt in Las Palmas – Stadtrat will Wohngesetz nutzen, um Mietpreisdeckel zu schaffen

Das Gesetz für den "angespannten Mietmarkt" soll in Las Palmas de Gran Canaria für einen Mietpreisdeckel genutzt werden...
Die soll den Druck aus dem Mietmarkt nehmen.


Las Palmas – Die Stadtverwaltung von Las Palmas de Gran Canaria fordert die lokale Regierung er Kanarischen Inseln dazu auf, nach dem Gesetz für einen „angespannten Mietmarkt“ zu handeln und die Stadt dementsprechend beim zuständigen spanischen Ministerium eintragen zu lassen. Las Palmas leidet ganz besonders stark unter dem Mietpreis-Druck, dies würde mit der Einstufung als „angespannte Gemeinde“ beendet werden. Die Stadtverwaltung von Las Palmas, bestehend aus PSOE, NC und Podemos war sich einig, dass dies zwingend erforderlich ist. Damit würde man doe „Bedürfnisse der Bürger erfüllen“.

Die Initiative stammte in diesem Fall von der Stadträtin Gemma Martínez (PODEMOS). In der kommenden Plenarsitzung will die Stadtverwaltung versuchen, diesen Antrag genehmigen zu lassen, sodass man die Regierung der Kanaren dazu auffordern kann. Die Anwendung des Gesetzes würde dazu führen, dass ein Mietpreisdeckel für die Stadt in Kraft gesetzt wird, dieser würde dann für mindestens zwei Jahre gelten.

Der NC-Stadtrat Pedro Quevedo sagte, „wir gaben daran keinen Zweifel“. Jetzt muss nur noch der Entwurf für die Abstimmung in der Plenarsitzung vorbereitet werden. Diese Sitzung soll am Monatsende stattfinden. Damit die Stadt das Gesetz nutzen kann, müssen jedoch mehrere Faktoren erfüllt sein, was in der Stadt aber ohne Frage kein Problem darstellt. So muss die monatliche Mietbelastung mindestens 30 % des Einkommens betragen, was abgehakt werden kann, denn in der Stadt ist es deutlich mehr. Auch erfüllt die Stadt den Faktor, dass der durchschnittliche Preis einer Immobilie um 3 Punkte über dem Schnitt der autonomen Region lag.

Politik war sich selten so einig

Dazu sagte Quevedo weiter, das „was im Bezirk Isleta-Puerto Canteras passiert, ist gewaltig. Aber wir kommen an den Punkt, an dem in Vierteln wie Tamaraceite bereits mehr als 3.000 Euro pro Quadratmeter verlangt werden“. Dies bezieht sich auf den Kaufpreis, der bei diesem Gesetz auch eine Rolle spielt und damit in der Stadt ebenfalls erfüllt ist.

Die erste Großstadt in Spanien, die dieses Gesetz beansprucht hat, war Barcelona. Auf den Kanaren hat die Gemeinde Arona auf Teneriffa einen entsprechenden Antrag bei der Regierung gestellt. In Santa Cruz de Teneriffa war die PSOE erfolglos, der Antrag im Stadtrat wurde von der Regierung der PP und CC abgewiesen, obwohl auch diese Stadt massiv unter dem Preisdruck leidet.

Für Las Palmas sagte Gemma Martínez: „Wir wollen nicht stehen bleiben, unsere Absicht ist es, alle Instrumente zu nutzen, die das staatliche Gesetz geschaffen hat, um unsere Bürger fernab von dem zu schützen, was mit dem Dekret passiert, das CC und die PP auf den Kanarischen Inseln erlassen haben“.

Laut dem kürzlich von Fotocasa veröffentlichten Preis-Index, sind die Immobilienpreise in Las Palmas de Gran Canaria um 13,5 % gestiegen. Damit gehört sie zu den 14 Provinzhauptstädten, die in diesem Jahr ein Wachstum der Immobilienmarktpreise von über 10 % verzeichnen.

Wenn man diesen Verweis zugrunde legt, der das Szenario mit anderen von anderen Quellen veröffentlichten Studien teilt, geht die Stadt offensichtlich weit über die Anforderungen hinaus, die für die Einstufung als Stressgebiet gelten. In La Isleta und Tamaraceite ist die Wertsteigerung pro Quadratmeter im Vergleich zu den gleichen Monaten des Vorjahres sogar mit 26 % angegeben. – TF

Quelle: infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 06.04.2024 um 05:14

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5.4.2024 - Pläne, um mehr „digitale Nomaden“ auf die Kanaren zu locken, konträr zum Verbot von Ferienvermietungen…

Trotzt einem möglichen Verbot von Ferienvermietung, will man auf den Kanaren noch mehr "digitale Nomaden" anlocken!...
Wo sollen diese dann übernachten?


Kanarische Inseln – Das Tourismusministerium hat neben dem neuen Gesetz für die touristische Vermietung noch ein neues Thema auf der Agenda, denn laut einer Aussage der Ministerin, Jessica de León, in einem parlamentarischen Ausschuss plant man, noch mehr „digitale Nomaden“ auf die Kanarischen Inseln zu locken. Dies soll mit EU-Fördergeldern in Höhe von 700.000 Euro passieren. Etwas, dass in den sozialen Medien für massive Kritik sorgt. Die Anfrage kam vom Abgeordneten Raúl Acosta (AHI) im Parlamentsausschuss.

Für Acosta bietet diese Art von Tourismus einen „Mehrwert“, denn diese können dazu beitragen, dass die „weniger besiedelte Inseln wie beispielsweise El Hierro höhere Einnahmen durch diese Touristen generieren können“. Sie schätzt, dass diese Einnahmen bis zu „dreimal mehr“ sein könnten. Für Sie ist ein Tourist aus dieser Kategorie „zwanzig oder dreißig Mal mehr wert als ein herkömmlicher Tourist“. Acosta ist aber auch der Ansicht, dass über diese Art von Tourismus „eine ruhige und reflektierte Debatte“ notwendig ist. Denn dies „kollidiert mit einem anderen kontroversen Thema, der Ferienvermietung“. Genau dies merkt man auch in den sozialen Medien.

Einer „ruhigen Debatte“ pflichtete auch die Ministerin bei. Derzeit würden „alle Spielarten des Tourismus wahllos aufgegriffen“ und vermischt. Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass allein im Jahr 2022 rund 86.000 „digitale Nomaden“ auf den Kanaren waren, die einen Umsatz von 167 Millionen Euro generiert haben. „Sie beleben die Orte, die sie besuchen, sie bieten einen großen Mehrwert für das Tourismusmodell der Inseln, mit längeren Aufenthalten von durchschnittlich etwa 28 Tagen und mit einer stärkeren Integration und Interaktion mit der lokalen Bevölkerung“, sagte die Ministerin.

Damit mit den 700.000 Euro auch das erreicht wird, was man will, sollen spezielle Maßnahmen ergriffen werden, damit die „digitalen Nomaden“ auf den Inseln verteilt gastieren. Man will insbesondere die kleineren Inseln mit dieser Art von Tourismus bewerben.

Meinungen und Kritik zu digitalen Nomaden
Die Meinungen und Kritikpunkte gehen, wie bei vielen Themen, auseinander, dabei sind sich viele einig, dass gerade jetzt, wo man die Ferienvermietung immer mehr bescheiden will, das falsche Signal ausgesendet wird. Denn ein „digitaler Nomade“ bucht in der Regel für den langen Aufenthalt kein Hotel, sondern eben eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus. Wenn diese wegfallen, müssten die digitalen Nomaden über den normalen Mietmarkt bedient werden, was wiederum zu noch drastisch steigenden Mieten führen könnte. Genau das Gegenteil von dem, was das Ministerium mit dem Gesetz zur touristischen Vermietung eigentlich erreichen will.

Es wird ein Spagat, den man anscheinend nicht schaffen kann, denn ausgerechnet digitale Nomaden sind in den meisten Augen der Bevölkerung ein zunehmendes Problem für den Mietmarkt der Kanaren. – TF

Quelle: infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 06.04.2024 um 05:10

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5.4.2024 - Der aktuelle Stand zum Siam Park Gran Canaria und dem PMM in Maspalomas, es ist kompliziert.

Kurze Antwort? Es ist kompliziert...

San Bartolomé de Tirajana – Was ist nun eigentlich mit dem Siam Park und mit dem PMM (Plan zur Modernisierung der Wettbewerbsfähigkeit) von Maspalomas? Im Februar 2023 hieß es noch, dass der neue PMM für El Veril, der den Bau des Siam Park inkludiert, durch das kanarische Kabinett in Auftrag gegeben wurde. Der damalige Sprecher der Regierung, Antonio Olivera, gab fälschlicherweise auf einer Pressekonferenz an, dass dieser Plan schon fertig sei. Nun stellt sich heraus, dass ein Bericht abgewartet werden muss, um festzustellen, ob das Bauland in El Veril nach der gerichtlichen Aufhebung des alten PMM im Jahr 2022 als rustikales Land oder Bauland eingestuft werden kann. Sollte es ein rustikales Land werden, sind die bürokratischen Anforderungen deutlich höher.

Bezüglich des PMM in Maspalomas ist es derzeit wohl so, dass ein komplett neuer Plan ausgearbeitet werden muss. Dies geht aus einem Treffen zwischen Stadtrat Alejandro Marchial und kanarischem Minister für Territorialpolitik, Manuel Miranda, hervor. Man müsse „fast bei null anfangen“ heißt es in einer Stellungnahme. Im Jahr 2020 forderte Alejandro Marchial einen neuen PMM für Maspalomas an, dich dies passierte seither nicht. 2021 verließ Marchial die damalige Stadtverwaltung aufgrund eines Streites mit der damaligen PSOE-Bürgermeisterin.

Beie Institutionen waren sich aber einig, man wolle beide PMMs weiter fördern und unterstützen. Der neue PMM von Maspalomas wird die Verwaltungen rund 1 Million Euro kosten. Davon steuert die Regierung der Kanaren 700.000 Euro bei, der Rest kommt aus der Stadtkasse. Der neue PMM soll auch dazu beitragen, dass endlich die verkommenen Einkaufszentren modernisiert werden und dass diverse Anreize für den Neubau und die Sanierung von Unterkünften und Wohnungen möglich gemacht werden.

San Bartolomé de Tirajana will in dem neuen PMM auch festlegen, dass manche Grundstücke in dem Gebiet als gemischte Nutzung eingestuft werden sollen. Die würde sowohl die touristische Nutzung als auch die Wohnraumnutzung ermöglichen. Dies steht jedoch im Widerspruch zum generellen Inselplan von Gran Canaria (PIO). Sollte der MM in diese Richtung gehen, läge der Spielball beim Cabildo de Gran Canaria, der PIO müsste ggf. auch geändert werden. All diese Prozesse können noch Jahre dauern. Aber Aljandero Marchial zeigt Zuversicht, er hofft, dass noch in diesem Jahr die PMMs für Maspalomas und El Veril final verabschiedet werden können. – TF

Quelle: infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 05.04.2024 um 15:06

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Info
5.3.2024 - Lokalnachrichten Mix Radio

Rechtssicherheit für Cofete und Puertito de la Cruz – Die beiden Siedlungen Cofete und Puertito de la Cruz liegen im Nationalpark auf Fuerteventura und sind weder legal noch illegal. Jetzt soll für Bewohner und Grundstücke Rechtssicherheit geschaffen werden und die physischen Grenzen der Siedlungen eingetragen werden. Seit rund 15 Jahren gibt es immer wieder Diskussionen über die Zukunft der beiden Populationen im Südwesten Fuerteventuras, weil die Statuten des Naturschutzgebietes eigentlich keine dauerhaft bewohnten Gebäude zulassen. Weil die Siedlungen aber zu lange bestehen, befinden sie sich in einer gesetzlichen Grauzone, die jetzt legalisiert werden soll.

Kreuzfahrtschiff festgesetzt – Ein Kreuzfahrtschiff mit etwa 1500 Passagieren ist in Barcelona aufgrund gefälschter Visa festgesetzt worden. Die MSC Armonia der Reederei MSC hat 69 Bolivianer an Bord, die keine gültigen Schengen-Visa besitzen. Kreuzfahrttouristen aus Bolivien sind Betrugsopfer. Sie haben die Papiere über eine Online Agentur bestellt und bezahlt, allerdings sind alle Dokumente gefälscht. Die Reederei arbeitet mit den spanischen Behörden zusammen, um die Situation zu klären. Das Schiff bleibt vorerst in Barcelona, und es ist unklar, was mit den Passagieren ohne gültiges Visum passieren wird. Die Polizei ermittelt auch gegen die betroffenen Bolivianer, möglicherweise wollten sie illegal nach Spanien einreisen.

Neues Regelung für Ferienvermietung sorgt für Kritik – Die Urlaubsvermietung auf den Kanarischen Inseln soll neu geregelt werden. Innerhalb der Gemeinden soll der Anteil von Angeboten die 10% Marke in Zukunft nicht mehr überschreiten. Eine wichtige Zahl vorneweg: auf den Kanarischen Inseln gibt es rund 1,1 Millionen Wohnungen und Häuser – davon werden rund 37% auch für Urlauber angeboten. Obwohl mit diesen Zahlen eigentlich alles gesagt ist, gibt es Gegenwind von Investoren und Vereinigungen zum neuen Gesetzesvorschlag. Sollte die neue Regelung unverändert in Kraft treten, sind auch bereits bestehende Ferienhäuser und Wohnungen betroffen. Demnach sollen auch Vermietungsportale mit Bußgeldern belegt werden, sofern sie nicht offiziell genehmigte touristische Unterkünfte anbieten.

Österreicher festgenommen – In Arrecife auf Lanzarote hat die Polizei einen 44 Jahre alten Österreicher festgenommen. Für ihn besteht ein internationaler Haftbefehl wegen Drogenhandel und Betrug. Der Mann soll sich seit Monaten mit falscher Identität in Arrecife auf Lanzarote aufgehalten haben. Der 44-jährige ist in die Haftanstalt nach Tahiche gebracht worden und an die österreichischen Behörden übergeben werden. Auf ihn warten 15 Jahre Haft in Österreich.

Neun jugendliche Brandstifter ermittelt – Sie sollen Feuer gelegt und rund 30 Plastikliegen in Costa Teguise auf Lanzarote zerstört haben. Auf Lanzarote sind gestern neun Jugendliche zwischen 15 und 16 Jahren dem Haftrichter vorgeführt worden. Bei der Aktion am 8. März soll die Gruppe außerdem die Scheiben eines Wohngebäudes mit Steinen eingeworfen haben. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 8.000 Euro.

Quelle: www.mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 05.04.2024 um 15:02

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4.4.2024 - ASCAV bezeichnet geplantes Tourismusgesetz als „verfassungswidrig“ & „totale Vernichtung“

Tourismusgesetz der Kanaren sei "verfassungswidrig" & "totale Vernichtung", sagt der Verband ASCAV zu den Planungen....
2,7 Milliarden Euro Umsatz sind zudem in Gefahr!


Kanarische Inseln – Der Verband der Ferienvermieter (ASCAV) hat sich heute schon zu dem geplanten neuen Tourismusgesetz geäußert, und zwar vernichtend. Man sieht dieses Gesetz als „verfassungswidrig“ und „totale Vernichtung“ an. In einem Statement gab der Verband an, dass „mit diesem Entwurf Ferienhäuser tödlich geschädigt werden und es geht nur noch darum, das endgültige Datum für ihre Ausrottung festzulegen, die schrittweise, aber unaufhaltsam erfolgen wird“.

Harte Worte wurden gewählt, aber durchaus bewusst und auch mit diversen Begründungen. Es sei das „das einschränkenste Gesetz, nicht nur in Spanien, sondern in ganz Europa“. Man sieht in dem Entwurf ein klares Ziel der Regierung, „künftige Ferienvermietung zu verhindern und diejenigen zu eliminieren, die diese Aktivität bereits rechtmäßig ausüben“. Mit dem Entwurf wäre es, so, dass „mit Inkrafttreten keine Anmeldungen mehr zugelassen werden, es sei denn, dies sei in der Stadtplanung ausdrücklich vorgesehen“. Es sei „genau das Gegenteil von dem, was heute etabliert ist“.

Die wird auch damit begründet, dass „derzeit praktisch keine der 88 Gemeinden auf den Kanaren die Stadtplanung (PGO) für die Bereitstellung von Ferienhäusern (VV) angepasst hat, damit wären alle automatisch verboten“. Zudem seien so viele Bedingungen für die Gemeinden einzuhalten, dass es sehr schwer werden wird, neue zu genehmigen.

So will man Bestehendes loswerden

Was den kontinuierlichen Abbau von Ferienunterkünften betrifft, hat man festgestellt, dass für bestehende Unterkünfte die gewährte Übergangsregelung aus zwei Gründen nicht einzuhalten ist. Da wäre beispielsweise Artikel 5d, der eine technische Anpassung jeder Ferienimmobilie vorschreibt, diese Anpassung müsste innerhalb von 5 Jahren erfolgen. Dies beinhaltet eine Klimaanlage und/der Heizung mit einer Energieklasse C oder B. Das Warmwasser muss über Solarpaneele oder andere erneuerbare Energien generiert werden. Ein Anschluss zum Aufladen von Elektrofahrzeugen muss installiert werden und die Straßen und Zufahrtswege müssen aus befestigtem Material bestehen. Allein letzteres ist in vielen Fällen gar nicht in den Händen der Eigentümer.

Der zweite Grund sei die anschließende fünfjährige Frist, die anhand der vorgenannten Vorgaben feststellt, ob die Eigentümer dies umgesetzt haben, egal ob diese es wollen/können oder nicht. Es geht schlicht darum, ob die Maßnahmen umgesetzt wurden oder nicht, wenn nicht, werden die bestehenden Lizenzen entzogen.

Kleine Apartments oder Einliegerwohnungen unter 44 Quadratmeter, die in Mehrfamilienhäusern oder Einfamilienhäusern mit weniger als 250 Quadratmeter Wohnfläche vorhanden sind, dürfen mit dem neuen Gesetz gar nicht mehr an Touristen vermietet werden, denn diese sein nur noch erlaubt, wenn „man vollständig von Nachbarn isoliert ist“.

Ein weiter Kritikpunkt ist die Verbotszeit, wenn einmal eine Ablehnung ausgesprochen wurde, darf in den folgenden 10 Jahren kein neuer Antrag auf touristische Vermietung gestellt werden. Dieser würde automatisch abgelehnt werden.

Darum ist es verfassungswidrig

ASCAV gibt an, dass diese Gesetz in „ausschließliche Befugnisse des Staates eingreift und die lokale Autonomie der Gemeinden beschränkt“. Zudem widerspricht dieser Entwurf den Vorschriften der EU und dem Europäischen Gerichtshof, da hier „die Grundsätze der Verhältnismäßigkeit, der Notwendigkeit und der Nichtdiskriminierung verletzt werden“. Außerdem steht das „Gesetz gegen Anforderungen, die vom spanischem obersten Gerichtshof auferlegt wurden“. Aus all diesen Gründen wird das Gesetz von ASCAV als das „Anti-Ferienwohnungsgesetz“ bezeichnet.

Man befürchtet zudem „deutliche Auswirkungen“. Dieses Gesetz würde etwa 50.000 direkte Arbeitsplätze zerstören und 2,7 Milliarden Euro Umsatz, die direkt auf dem Archipel erwirtschaftet werden, terminieren. Tausende Autonomos müssten ihre Tätigkeit einstellen, auch Vermittler und Zwischenhändler sind stark gefährdet. Mit diesen Maßnahmen würde „das Problem der Wohnungsknappheit und steigenden Mietpreise nicht gelöst werden“. Im Gegenteil, Menschen landen auf der Straße und können sich ggf. dann auch keine Miete mehr leisten, immer mehr Ausländer könnten Immobilien aufkaufen ohne, dass diese auf dem Markt bleiben.

Wenn man dieses Problem beim Wohnraum läsen will, sei der einzige Weg „den öffentlichen Wohnungsbau zu fördern, auch den Bau für Privathäuser zu erschwinglichen Preisen sollte man fördern“. Zudem sei ein „rechtlich sicherer Rahmen“ für Langzeitmiete erforderlich, so ASCAV abschließend.

Ob der Verband ggf. eine Klage in Betracht ziehen wird, blieb offen, aber bei der Art und Weise der Kritik, kann man fast damit rechnen. Nichtsdestotrotz, das Gesetz liegt zur Konsultation aus, ob es jedoch dann auch so verabschiedet werden kann, bleibt ungewiss. – TF

Quelle: infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 05.04.2024 um 07:33

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4.4.2024 - Im Oktober 2024 wird Norwegian den Stützpunkt auf Gran Canaria wiedereröffnen

Im Oktober 2024 ist es so weit, Norwegian Airlines reaktiviert den Stützpunkt auf Gran Canaria mit 2 Boeing 737....
2 Boeing 737 sollen den Betrieb wieder ermöglichen.


Gran Canaria – Der Billigflieger Norwegian wird ab Oktober 224 auf Gran Canaria seine alte Basis wiedereröffnen. So berichtet es die Tageszeitung Canarias7 aufgrund eines Interviews mit dem CEO von Norwegian Airlines, Geir Karlsen. Aufgrund einer finanziellen Schieflage, die durch die Corona-Pandemie noch verschlimmert wurde, hatte Norwegian im Jahr 2021 beide Stützpunkte auf den Kanarischen Inseln (Teneriffa Süd und Gran Canaria) schließen müssen. Man war gezwungen, das Unternehmen umzustrukturieren.

Laut Karlsen „wird es keine saisonale Basis wie auf Mallorca sein“. Die guten Zahlen des Tourismus auf Gran Canaria, insbesondere aus den nordeuropäischen Ländern haben die Fluggesellschaft dazu bewegt, es wieder zu versuchen. Dafür werden auch 80 bis 100 neue Arbeitsplätze geschaffen. Man bot sogar den alten Mitarbeitern eine Rückkehr in das Unternehmen an. „Die Insel funktioniert sehr gut, die Nachfrage ist sehr hoch und am Flughafen herrscht viel Komfort für die Ankunft und den Abflug von Flugzeugen“, so Karlsen bei Canarias7 weiter.

Zunächst plant die Fluggesellschaft wohl mit Zielen in „Norwegen, Schweden, Dänemark oder Finnland“. Man behält es sich aber vor, ggf. auch andere Strecke anbieten zu können. Auch zu der Häufigkeit der geplanten Flüge wollte Karlsen noch keine genauen Angaben machen. Ebenso sei „nicht ausgeschlossen“ den Stützpunkt auf Teneriffa zu reaktivieren. Man hat sich aber „für Gran Canaria entschieden, weil es dort besser funktioniert als auf Teneriffa“.

Geplant ist der Betrieb zunächst mit zwei Boeing 737 Maschinen. – TF

Quelle: infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 05.04.2024 um 07:30

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4.4.2024 - Cabildo muss die Auf- und Abfart in Salinetas zur GC-1 sanieren

Laut kanarischem Ministerium für öffentliche Arbeiten muss das Cabildo die völlig desolate Straße in Salinetas sanieren....
Das kanarische Ministerium für öffentliche Arbeiten hat dies so festgelegt.


Telde – Die katastrophalen Zustände in Salinetas an der Auf- und Abfahrt zur GC-1 werden in den kommenden Monaten wohl beseitigt. Seit 2022 streiten sich das Cabildo de Gran Canaria und die Stadt Telde über die Zuständigkeit für die Instandhaltung dieses kleinen Straßenabschnittes. Die Stadt Telde hatte am 6. März 2024 eine Anfrage an das kanarische Ministerium für öffentliche Arbeiten geschickt, um zu klären, wer denn nun zuständig ist. Der Bericht kommt aufgrund einer technischen Analyse zu dem Schluss, dass das Cabildo de Gran Canaria die Sanierung durchführen muss.

Die GC-1 wurde durch ein Dekret im Jahr 1993 (247) zu regionalem Interesse erklärt, zudem ist dies auch im Dekret Nummer 131 aus dem Jahr 1995 so festgelegt. Dieses Dekret regelt die Straßenverkehrsordnung auf den Kanarischen Inseln und die GC-1 war seither im Besitz der Regierung der Kanaren. Jedoch wurde mit einem weiteren Dekret im Jahr 1997 (Nr. 162) die Zuständigkeit an das Cabildo de Gran Canaria delegiert. Dem technischen Bericht zufolge gehören auch die Zufahrten zur GC-1, also auch die in Salinetas, damit zur Zuständigkeit des Cabildo de Gran Canaria.

Im Jahr 2022 gab das Cabildo selbst einen Bericht heraus, der festlegte, dass die Anbindungen an die GC-1 nicht in die Zuständigkeit des Cabildo fallen würden, seither stritten Telde und das Cabildo über diese Zuständigkeit.

Neben der Zufahrt gehört auch der daran anliegende Kreisverkehr in die Zuständigkeit des Cabildo de Gran Canaria, so legt es der Bericht fest. Die Stadt Telde bedankt sich bei dem Ministerium der Kanaren für die Aufklärung der aktuellen Lage. Nun wird erwartet, dass das Cabildo de Gran Canaria in den kommenden Monaten mit der Sanierung beginnen wird. – TF

Quelle: infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 05.04.2024 um 07:28

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4.4.2024 - Untersuchungshaft für mutmaßlichen Brudermörder

Gran Canaria – Das zuständige Gericht der Inselhauptstadt hat für den Mann, der am vergangenen Mittwoch im Stadtteil Pedro Hidalgo versucht haben soll, seinen Bruder umzubringen Untersuchungshaft ohne Kaution angeordnet. Der Richter hatte der Inhaftierung zugestimmt, da es genügend Hinweise auf eine hohe Kriminalität in diesem Fall gebe und davon auszugehen sei, dass der Täter die Absicht hatte, dem Leben seines Bruders ein Ende zu setzen. Darüber hinaus wurde darauf hingewiesen, dass er bereits 2001 wegen Mordes zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt wurde und somit ein Wiederholungstäter und Fluchtgefährdet ist. Das Gericht ist der Ansicht, dass der mutmaßliche Täter am vergangenen 27. März ein grosses Küchenmesser nahm und mehrmals auf seinen Bruder einstach. Der blutige Angriff wurde nur beendet, weil ein dritter Bruder die Schreie hörte und sich auf den Verdächtigen stürzte. Das Opfer, ein 64-jähriger Mann, befindet sich nach wie vor in einem kritischen Gesundheitszustand auf der Intensivstation des Hospital Insular.

Bild
Bildquelle: El Diario

Quelle: www.canaryo.net
Autor: canaryo.net - 04.04.2024 um 14:52

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4.4.2024 - Motorradfahrer bei Unfall ums Leben gekommen

Gran Canaria – Ein 56-jähriger Motorradfahrer ist am vergangenen Freitag ums Leben gekommen, nachdem er auf der GC-308 zwischen San Lorenzo und Almatriche eine Böschung hinabgestürzt ist. Wie die kanarische Notrufzentrale mitgeteilt hat, ging gegen 18:14 Uhr die Meldung ein, dass ein Motorradfahrer einen Verkehrsunfall erlitten hatte und medizinische Hilfe benötigte. Umgehend wurden mehrere Rettungseinsatzkräfte sowie ein Krankenwagen zum Unfallort entsandt. Für das Opfer kam jegliche Hilfe jedoch zu spät und so konnte aufgrund der Schwere seiner Verletzungen nur noch sein Tod bestätigt werden. Die Feuerwehr unterstützte die Einsatzkräfte vor Ort, während die Polizei das entsprechende Unfallprotokoll erstellte.

Bild
Bildquelle: El Diario

Quelle: www.canaryo.net
Autor: canaryo.net - 04.04.2024 um 14:50

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4.4.2024 - Fahrradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Gran Canaria – Ein Fahrradfahrer wurde bei einem tragischen Verkehrsunfall, der sich am Donnerstagmorgen auf der GC-21 bei Kilometer 15 in der Gemeinde Teror ereignet hat, schwer verletzt, wie die kanarische Notrufzentrale mitgeteilt hat. Demnach ging gegen 09:30 Uhr eine Meldung ein, dass ein Fahrzeug mit einem Fahrradfahrer zusammengestoßen war, nachdem es von der Straße abgekommen und anschließend eine Böschung hinuntergestürzt und im Graben zu stehen gekommen war. Umgehend wurden die notwendigen Notfallressourcen aktiviert, die das Opfer vor Ort zunächst stabilisierten und anschließend mit einem Krankenwagen in das Hospital Universitario de Gran Canaria Doctor Negrin brachten. Die Polizei erstellte den entsprechenden Unfallbericht.

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Bildquelle: Canarias 7

Quelle: www.canaryo.net
Autor: canaryo.net - 04.04.2024 um 14:47

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4.4.2024 - Eckpunkte des neuen Tourismusgesetzes – Jetzt online einsehbar

Nun liegt das neue Tourismusgesetz der Kanaren zur Konsultation aus, Kritik und Vorschläge sind bis zum 2. Mai 2024 möglich!...
Vorschläge und Kritik können bis zum 2. Mai 2024 eingereicht werden!


Kanarische Inseln – Seit dem gestrigen Mittwoch liegt das geplante neue Tourismusgesetz der Kanarischen Inseln zur Konsultation für die Bürger aus. Es soll das alte Gesetz von 2015 ablösen und insbesondere die Ferienvermietung von Wohnraum neu und besser regulieren. Künftig sollen es die Rathäuser sein, die anhand der städtebaulichen Planung die Lizenzen für die touristische Vermietung erteilen werden. Auf einer Pressekonferenz nach der Kabinettssitzung sagte die zuständige Tourismusministerin, Jessica de León, dass es „nicht um Verbote, sondern um Planung und Anordnungen“ geht. Künftig können Ferienvermietungen nur stattfinden, „wenn es die Stadtplanung erlaubt“.

Ganz wichtig in diesem Zusammenhang ist der Faktor, dass ein Grundstück, welches für Residenzialzwecke ein klassifiziert ist, künftig keine touristische Nutzung jedweder Art erlauben wird. Dies „ist eine Änderung gegenüber der geltenden Regelung, die keine qualitativen oder quantitativen Grenzen festlegt“, so de León. Derzeit sieht das Gesetz vor, dass jede „der 1,78 Millionen Immobilien auf den Kanaren mit einer verantwortungsvollen Erklärung für diesen Zweck genutzt werden kann“.

Mit dem Gesetz will die Regierung ein „Gleichgewicht“ zwischen dem „Recht auf Wohnraum und der unternehmerischen Freiheit herstellen“. Daher sieht das Gesetz vor, dass die Gemeinden 90 % der bebaubaren Flächen (Urbanizable) einer festen Nutzung zuweisen müssen, auf den sogenannten „grünen Inseln“ liegt dieser Wert bei 80 %. Dazu werden alle notwendigen Instrumente bereitgestellt, damit die Gemeinden dies auch rasch umsetzen können und die Stadtplanung dahingehend anpassen können.

Eines dieser Instrumente ist das neue „Vacation Housing Dashboard“, ein digitales Tool, mit dem „die Entwicklung dieser Unterkunftsmodalität in Echtzeit und georeferenziert eingesehen werden kann“. Zudem soll ein direkter elektronischer Zugang zum Touristenregister eingeführt werden, „um die Informationen und Kontrolle der Aktivität zu koordinieren“.

Gemeinden als auch Vemieter hätten neue Pflichten

Der Generaldirektor für touristische Entwicklung, Miguel Ángel Rodríguez fügte hinzu, dass die Gemeinden „nachweisen müssen, dass man über ausreichend Land für Wohnraum verfügt und nicht von den Vorschriften des angespannten Wohnungsmarkts betroffen ist“. Dies bedeutet also, wenn beispielsweise Las Palmas de Gran Canaria einen Antrag für die Nutzung des Gesetzes zum angespannten Wohnmarkt stellt, können in diesem Moment für 2 Jahre keine neuen Ferienimmobilien in der Stadt registriert werden, selbst dann nicht, wenn die Klassifizierung der Grundstücke es zulassen würde.

Zudem sind diverse Nachhaltigkeitsfaktoren in das Gesetz geschrieben, diese müssen bei der Genehmigung zur touristischen Lizenz ebenfalls eingehalten werden. Ein Indikator dafür wird auch sein, dass Gebäude, die neu gebaut werden, in den ersten 10 Jahren in keinem Fall für touristische Zwecke verwendet werden dürfen. Diese Neubauten müssen zunächst dem Wohnungsmarkt zur Verfügung stehen. Wenn man alle Kriterien erfüllt, muss weiterhin eine Verantwortungserklärung abgegeben werden, diese muss aber die entsprechenden Berichte und Genehmigungen der Gemeinde enthalten, da ansonsten keine touristische Vermietung erlaubt wird.

Die Offenlegung ist bis zum 2. Mai 2024 einzusehen und bis dahin können Zweifel und Vorschläge eingereicht werden, die dann von der Regierung bearbeitet werden müssen. Dies ist nur online möglich, und dazu schauen Sie auf diesem LINK vorbei. – TF

Quelle: infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 04.04.2024 um 14:42

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4.4.2024 - NEU: 50 % Konsumguthaben für Einkäufe auf den Kanaren sichern

Die Regierung der Kanaren verdoppelt ihr Geld mit einem Konsumguthaben ab dem 15. April 2024!...
Ab dem 15. April 2024 kann man sich dafür registrieren!


Kanarische Inseln – Vizepräsident Pablo Domínguez hat vor Kurzem einen neuen Konsumentenbonus für Residenten der Kanarischen Inseln vorgestellt, das Konsumguthaben als Gutschein. Mit dieser neuen Subvention will die Regierung den lokalen Handel stärken und dem Verbraucher gleichzeitig etwas zugutekommen lassen. Man kann für 25 Euro ein Guthaben in Höhe von 50 Euro bekommen, welches man dann in teilnehmenden Geschäften aufbrauchen kann. Jeder Konsument kann bis zu vier solcher Gutscheine erwerben, sprich er zahlt dann 100 Euro und bekommt dafür 200 Euro. Dies kann sogar auf bis zu 28 Gutscheine ausgeweitet werden, da man pro Insel je vier Gutscheine kaufen kann.

Für die Konsumenten ist ab dem 15. April 2024 die Webseite https://bonoconsumoarchipielago.com/ für die Registrierung freigeschaltet. Maximal 80.000 solcher Guthaben können erworben werden. Es ist also davon auszugehen, dass dieses Guthaben relativ schnell aufgebraucht sein wird. Um den Gutschein zu erwerben, müssen aber auch persönliche Daten angegeben werden, darunter Ausweisdaten, E-Mail-Adresse und Telefonnummer. Danach bekommt man den QR-Code, welcher als Gutschein fungiert.

Wichtige Eckpunkte zum Konsumguthaben
Um das Guthaben einlösen zu können, ist dieser QR-Code erforderlich, uns auch ein Ausweisdokument, da das Guthaben nicht übertragbar ist. Wichtig dabei ist, die Gutscheine können nur in den teilnehmenden Geschäften auf den jeweiligen Inseln, für die der Gutschein erworben wurde, eingelöst werden. Man kann also sowohl für Teneriffa als auch Gran Canaria und die anderen Inseln Gutscheine erwerben. Ein Knackpunkt ist, dass jedes Geschäft maximal 5.000 Euro an Gutscheinen einlösen kann, wenn das Limit erreicht ist, entfällt das Geschäft auf der Liste der möglichen Orte zum Einlösen des Guthabens. Dabei ist die Gesamtmenge der Gutscheine pro Insel limitiert: Für Teneriffa stehen 29.455 Gutscheine zum Verkauf; auf El Hierro, 2.419; La Gomera, 2.826; La Palma, 4.293; Gran Canaria, 29.620; Lanzarote und La Graciosa, 6.469; und Fuerteventura, 4.920.

Seit dem gestrigen Mittwoch können sich die Händler auf dem oben genannten Portal für die Teilnahme registrieren. Die vollständige Liste kann dann vom Konsumenten eingesehen werden, sobald diese Registrierung abgeschlossen ist.

Das gekaufte Guthaben muss bis zum 31. Mai 2024 eingelöst werden, restliche Gutscheine würden danach verfallen. Ausgeschlossen von diesen Gutscheinen sind Geschäfte für Nikotinprodukte, Lotterien und Glücksspiel, Aufladung von Telefonkarten oder Kauf von Geschenkkarten. Ebenso ausgeschlossen sind alle Arten von Alkohol und Abos auf Onlineplattformen. – TF

Quelle: infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 04.04.2024 um 14:39

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4.4.2024 - Lokalnachrichten Mix Radio

Steuerjahresausgleich 2023 – Die spanische Finanzbehörde hat angekündigt den rund 780.000 Steuerzahlern auf den Kanarischen Inseln ca. 629 Millionen Euro im Zuge der sogenannten Renta zurückzubezahlen. Seit Anfang der Woche können Bürger der Kanarischen Inseln ihre Formulare einreichen. Aber es gibt auch Nachzahlungen. Diese sollen sich laut ersten Hochrechnungen der Hacienda auf insgesamt 572 Millionen Euro belaufen. Der IRPF gibt Steuerzahlern jedes Jahr zwischen April und Juni die Möglichkeit zu viel gezahlte Steuern aus dem abglaufenen Jahr zurückzufordern oder bei einem negativen Bescheid entsprechend nachzuzahlen.

Neues Gesetz zur Urlaubsvermietung – Es soll im letzten Quartal dieses Jahr in Kraft treten und wird das Verhältnis zwischen Urlaubsvermietung und allgemeinem Wohnraum regeln. Das Verhältnis zwischen Mietwohnungen und Urlaubsvermietung darf laut dem Gesetzesvorschlag 90 zu 10 nicht überschreiten. Individuell kann aber jede Gemeinde selbständig den Anteil der Mietwohnungen erhöhen, wenn es entsprechenden Bedarf gibt. Diese Klausel macht es den Gemeindeverwaltungen einfacher, den Anteil der Urlaubsvermietungen zu reduzieren, wenn z.B. für systemrelevante Arbeitsplätze nicht ausreichend Wohnraum zur Verfügung steht. Die zuständige Ministerin hat im Zuge des Gesetzesvorschlags angekündigt, das bisherige Angebot an Urlaubsvermietungen noch in diesem Jahr zu überprüfen – die Rede ist von rund 60.000 Wohnungen und Häusern und die Anträge für Urlaubsvermietungen bis zum in Kraft treten des neuen Gesetzes auf Eis zu legen.

Bevölkerungswachstum – Auch im letzten Jahr ist die Bevölkerungszahl auf den Kanarischen Inseln gestiegen. 23.000 Einwohner mehr als 2022. Das entspricht einem Anstieg von einem Prozent und die aktuelle Gesamtbevölkerungszahl liegt damit bei 2,2 Millionen. Darunter sind 12.000 neue Bewohner mit spanischem Pass, gut 10.000 hat einen Pass aus einem EU Land.

18 neue Seismometer auf dem Meeresgrund – Zwischen Gran Canaria und Teneriffa sind 18 neue Seismometer auf dem Meeresgrund installiert worden. Diese sollen die Erdbewegungen aufzeichnen, die in den letzten Monaten stark zugenommen haben. Die Maßnahme ist Teil des Projekts Guanche, das vom Nationalen Geografischen Institut und dem Institut für Meereswissenschaften durchgeführt wird, um die Ursprünge von Erdbeben zwischen den Hauptinseln zu untersuchen. Der Kanal zwischen Gran Canaria und Teneriffa ist die Zone mit der höchsten tektonischen seismischen Aktivität auf den Kanarischen Inseln. Es werden jährlich zwischen 400 und 500 Erdbeben registriert. Die Forschung in diesem Bereich zielt auch darauf ab, dass Gefahrenpotenzial dieser seismischen Aktivität zu interpretieren und den Ursprung des Vulkans Enmedio zu untersuchen.

Die atlantische Kreisströmung ist in Gefahr –Verschiedene Studien haben in den letzten Jahren modelliert, was passieren würde, wenn die Meridionale Umwälzbewegung des Atlantiks (AMOC) zusammenbricht. Kurz erklärt: Der Atlantische Zirkulationsstrom ist ein Prozess, bei dem sich warmes Oberflächenwasser zum Pol bewegt wird, wo es abkühlt und gefriert. Das Salz bleibt im Meer zurück, wodurch das Wasser dichter wird, absinkt und nach Süden strömt. Dieser Zirkulationsstrom scheint sich laut der Forscher der beiden Universitäten Utrecht und Las Palmas wegen des Klimawandels zu verlangsamen. Mit gravierenden Folgen. Die Forscher schätzen, dass die Temperaturen in Nordeuropa in den kommenden 100 Jahren um 10 bis 30 Grad sinken und zum Äquator hin stark steigen werden – die Folgen für die Kanarischen Inseln: Wüstenbildung und steigender Meeresspiegel.

Quelle: www.mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 04.04.2024 um 14:35

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3.4.2024 - Bevölkerung der Kanaren will gegen den Tourismus demonstrieren – Politik befürchtet Imageschaden

Gegen den Tourismus soll es am 20. April auf den Kanaren zu Großdemonstrationen kommen. Dabei geht es aber um etwas anderes....
Dabei geht es gar nicht "gegen" den Tourismus...


Kanarische Inseln – Auf den Inseln macht sich immer mehr „Tourismophobie“ breit, Widerstand gegen den Tourismus, den man als „Problem“ für viele Dinge, die auf den Kanaren falsch laufen, ausgemacht hat. So gibt es für fast alle Inseln, mit der Ausnahme von La Gomera und EL Hierro, den Plan, am 20. April 2024 zu einer großen Demonstration auf jeder Insel zu gehen, um gegen den Tourismus zu protestieren. Das Motto der Demo ist „Die Kanarischen Inseln haben Grenzen“. Unterdessen hat sich auch die Politik dazu geäußert.

Inselpräsident Fernando Clavijo (CC) bittet um „Ruhe“ in der Debatte um den Tourismus und das entsprechende Wirtschaftsmodell der Kanarischen Inseln. Er denkt, es sollte eine „ruhige, informierte und ohne Zwischenfälle“ geführte Debatte darüber geben. Er sagte auch, dass „diese Bilder der Ablehnung und der Zurechtweisung von Touristen“ bereits gegen die Kanarischen Inseln verwendet werden. In der Tat gab es in Großbritannien schon diverse Artikel, die von einem „Kampf gegen den britischen Touristen“ berichten. Clavijo sieht auch, dass andere Reiseziele diese Ablehnung bereits für ihre Zwecke nutzen wollen. Er fordert eine „Hand in Hand mit den Universitäten“, damit es ein „wissenschaftliches Gespräch“ darüber gibt.

Er bekräftigte, dass „wir in einer Gesellschaft leben, in der jeder seine Meinung haben sollte“, er stellt sich aber gegen „Untertöne, die Tourismophobie beinhalten“. Die Regierung sei zu jeder Debatte bereit, aber er verwies auch auf die „Hauptquelle für Wohlstand“ auf den Kanaren.

Die Erklärung des Präsidenten gab er gegenüber den Medien im Rahmen eines Besuchs auf der Serviagroc-Farm in Guía de Isora.

Organisatoren sollten Nachdenken

Auch der Vizepräsident der Kanarischen Inseln, Manuel Domínguez (PP), äußerte sich bereits zu den Plänen. Er kritisierte die Pläne zu den Demonstrationen und forderte die Befürworter dieser Demos dazu auf, darüber nachzudenken „ob wir bereit sind, etwas aufzugeben, das ist ein Schuss in den eigenen Fuß“. Damit spielte er auf den größten und wichtigsten Wirtschaftszweig der Inseln an. „Ich denke, diese Botschaft ist falsch“, das Risiko eines Schadens ist „unnötig“. Er befürchtet einen Imageschaden für den Sektor, sowohl im „Ausland, in Drittländern und mit Übertragung auf das gesamte Staatsgebiet“.

Er warf auch die Frage in den Raum, ob man „mit den Dingen aller spielen will“. Begründet hat er dies mit dem Fakt, dass „nicht weniger als 40 % der Arbeitsplätze auf den Kanaren durch den Tourismus geschaffen werden“. Er versicherte, dass dies die Frage sein wird, „die alle beantworten müssten“. Er versicherte aber auch, dass „wir uns bewusst sind, dass das Modell verbessert werden muss und dass wir uns dazu verpflichtet haben, dies zu fördern“.

Domínguez gab dieses Statement im Rahmen einer Präsentation einer neuen Förderkampagne für regionalen Konsum ab.

Es geht gar nicht gegen den Tourismus

Dabei geht es den meisten Menschen gar nicht gegen den Tourismus, sondern darum, dass das Model geändert werden muss. Das Motto sagt es auch ziemlich klar, die Kanaren haben nur begrenzte Kapazitäten. Sollte man das Tourismusmodell nicht überdenken? Ob aus der Sicht der Infrastrukturen oder aber auch der Natur, alles ist auf den Kanaren nur endlos verfügbar und möglich. Die Kanaren könnten auch von einer Verbesserung profitieren. Nicht immer ist mehr auch automatisch besser. Letztendlich ist die Politik gefragt, hier zu handeln, auf die eine oder andere Weise. – TF

Quelle: infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 03.04.2024 um 14:28

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3.4.2024 - Lokalnachrichten Mix Radio

600 Patienten pro Tag – Chronische Erkrankungen und eine immer älter werdende Bevölkerung sorgen aktuell für eine chronische Überlastung der Notaufnahmen – und zwar ohne dass es aktuell eine Corona oder Grippe Welle geben würden. Gestern sind alleine in den beiden Krankenhäusern in Las Palmas 600 Patienten in den beiden Notaufnahmen behandelt worden. Sowohl für das Krankenhauspersonal, das enormen Stress ausgesetzt ist, als auch für die betroffenen Patienten, die nicht die notwendige Zuwendung erhalten, ist die Situation besorgniserregend. Dazu kamen gestern in allen kanarischen Krankenhäusern insgesamt rund 500 Patienten, die eigentlich bereits ihre Entlassungspapiere erhalten haben, die aber aufgrund ihrer familiären Situation, weiterhin Krankenhausbetten belegen.

Für 19 Euro nach Madrid – Noch bis zum 21. April bietet Iberia Express Flüge zwischen Teneriffa und Gran Canaria und der spanischen Hauptstadt an. Die Flüge nach Madrid gibt es ab 19 Euro einfache Strecke. Einzige Voraussetzung: eine kostenlose Mitgliedschaft im Iberia Express Club, die während des Buchungsvorgangs abgeschlossen werden kann. Mehr Infos dazu im Web auf IberiaExpress.es

Keine zusätzlichen Parkplätze in Timanfaya – Die Pläne für zwei zusätzliche Parkplätze in Yaiza und Tinajo auf Lanzarote sind vorerst auf Eis gelegt. Von dort sollten Besucher des Timanfaya Nationalparks mit Shuttle Bussen in das Besucherzentrum gebracht werden. Aktuell scheitert die Umsetzung zur Entlastung des einzigen Parkplatzes direkt im Tourismuszentrums an fehlenden Bussen für den Shuttle Service. Jetzt wird dem neuen Online Ticketsystem vertraut, bei dem Besucher entsprechende Zeitfenster angeboten werden. Ohne online Reservierung sollen Besucher in Zukunft am Eingang abgewiesen werden.

Erster rauchfreier Platz auf Fuerteventura – Auf der Plaza vor dem Centro Insular de Juventud in Puerto del Rosario auf Fuerteventura darf ab sofort nicht mehr geraucht werden. Es ist der erste rauchfreie Platz in Spanien. Wenn es nach Víctor Alonso geht, Sozialminister auf den Kanarischen Inseln, kommen viele weitere rauchfreie Plätze auf dem Archipel dazu. Die Kanarische Inseln stehen, wie Fernando Fraile von der spanischen Vereinigung gegen Krebs, enthüllt, “ an der Spitze“ beim Tabakkonsum. Immer früher fangen Jugendliche mit dem Rauchen an. Ein Viertel der Jugendlichen im Alter von 12 bis 14 Jahren haben schon einmal geraucht oder tun dies regelmäßig.

Gesetz gegen Urlaubsvermietung – Wer plant seine Wohnung oder sein Haus für die Urlaubsvermietung anzubieten, stößt ab sofort auf behördliche Wiederstände. Ein neues Gesetz soll Gemeinden dazu ermächtigen, je nach Wohnraumsituation, eine Urlaubsvermietung abzulehnen. Das neue Gesetz ist noch nicht verabschiedet, soll aber in Zukunft das Geleichgewicht zwischen Wohn- und Tourismusangebot wiederherstellen. Zusätzlich soll eine eigene Abteilung gegen illegale Urlaubsvermietungsangebot zusammen mit den Polizeiorganen ermitteln.

Quelle: www.mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 03.04.2024 um 14:20

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