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Tolle Aktion für benachteiligte Menschen
Teneriffa / La Laguna » Donnerstag 21.11.2019 Die Gemeinde La Laguna bemüht sich stets, etwas Neues zur präsentieren. So hat man jetzt in Zusammenarbeit mit der Bank La Caixa und einem Behindertenverband neuartige Dreiräder vorgestellt. Mit diesen können ältere und gehbehinderte Menschen durch die Stadt gefahren werden. Diese Fahrzeuge kosten rund 6000.--€. Wie berichtet wird, möchte man davon noch einige mehr kaufen, wenn diese angenommen werden. PG-AR Quelle: radio-europa.fm |
| Autor: radio-europa.fm - Kommentare (0) - 21.11.2019 um 08:40 |
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CEPSA lud die Presse ein
Teneriffa / Santa Cruz » Donnerstag 21.11.2019 Die Mineralölgesellschaft CEPSA lud jetzt wieder zur alljährlichen Versammlung der lokalen Presse und deren Journalisten ein. Diesmal sogar an der neuesten Tankstelle der Stadt. Dort gibt es alles, bis hin zur E-Tankstelle. Bei diesem Treffen berichteten die Geschäftsführer auch über die Erweiterung der Geschäftszweige im Bereich Gas und der Stromversorgung. PG-AR Quelle: radio-europa.fm |
| Autor: radio-europa.fm - Kommentare (0) - 21.11.2019 um 08:38 |
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Umwelttreffen
Teneriffa / Grandilla de Abona » Donnerstag 21.11.2019 Wie schon berichtet, treffen sich bis heute im Instituto de Energías Renovables (ITER) in Granadilla de Abona über 230 Umweltspezialisten und Gemeindemitarbeiter von 40 Gemeinden aus ganz Spanien zum 27. Umweltkongress. Hier geht es um alternative Energien ebenso wie das Thema der Müllentsorgung heute. PG-AR Quelle: radio-europa.fm |
| Autor: radio-europa.fm - Kommentare (0) - 21.11.2019 um 08:36 |
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Man fängt halt schon mal an zu bauen
La Palma / Santa Cruz » Donnerstag 21.11.2019 Der Präsident der Kanarischen Inseln bestätigte jetzt die Erteilung der Baugenehmigung für das Teleskop, dem TMT auf der Insel La Palma. Die zuständige Gemeinde gab dafür grünes Licht. Nun kann ab dem kommenden Montag gebaut werden. Nur bisher hat man immer noch keine definitive Zusage, ob man das Teleskop erhält. PG-AR Quelle: radio-europa.fm |
| Autor: radio-europa.fm - Kommentare (0) - 21.11.2019 um 08:34 |
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La Gomera wirbt um deutsche Urlauber
La Gomera / San Sebastian » Donnerstag 21.11.2019 Mit der Aktion ´FVW Akademie` hat jetzt die Touristikabteilung der Insel La Gomera Kontakt mit rund 600 deutschen Reisebüros im Internet aufgenommen. Hier will man die Insel verstärkt mit ihren Sehenswürdigkeiten anbieten. Man betonte nochmals, wie wichtig der deutsche Markt ist. PG-AR Quelle: radio-europa.fm |
| Autor: radio-europa.fm - Kommentare (0) - 21.11.2019 um 08:31 |
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Flüchtlingsboot angekommen
Fuerteventura / Gran Tarajal » Donnerstag 21.11.2019 Am Dienstag kam wieder ein Flüchtlingsboot an der Küste von Fuerteventura an. Wie die Einsatzkräfte der 112 berichten, wurden dabei 47 Männer und 7 Frauen geborgen. Es war die Guardia Civil sowie das Rote Kreuz und die lokale Polizei vor Ort. PG-AR Quelle: radio-europa.fm |
| Autor: radio-europa.fm - Kommentare (0) - 21.11.2019 um 08:29 |
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Bald öffnet der Weihnachtsmarkt
Gran Canaria / Las Palmas » Donnerstag 21.11.2019 Die Stadt Las Palmas hat jetzt 23 Stände für den Weihnachtsmarkt zugelassen. Dieser beginnt bei San Telmo am 1. Dez. und endet am 12. Januar 2020. Täglich von 10 Uhr bis 22 Uhr abends gibt es dann Weihnachtliches und Süßes. PG-AR Quelle: radio-europa.fm |
| Autor: radio-europa.fm - Kommentare (0) - 21.11.2019 um 08:20 |
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| Kanaren: Drei Flüchtlingsboote in nur 24 Stunden - AUF GRAN CANARIA UND FUERTEVENTURA GELANDET
Kanarische Inseln: 21. November 2019 Nachdem erst am gestrigen Abend ein Flüchtlingsboot die Küste von Fuerteventura erreichte und am heutigen Morgen ein weiteres vor Gran Canaria abgefangen wurde, melden die Behörden auf Fuerteventura wieder ein solches Boot. Entdeckt wurde das sieben Meter lange Schlauchboot am Nachmittag acht Meilen vor der Küste der Gemeinde Tuineje. Ein Schiff der Seenotrettung lokalisierte das Boot daraufhin in den Gewässern und nahm die insgesamt 42 Insassen auf. Sie wurden mit dem Schlauchboot im Schlepptau in den Hafen von Gran Tarajal gebracht und dort den zuständigen Behörden übergeben. Bei den Insassen handelt es sich um 23 Männer, 14 Frauen und fünf Kindern aus Gebieten südlich der Sahara. Mit dieser erneuten Ankunft erreichten binnen 24 Stunden insgesamt 107 illegale Einwanderer die Küsten von Gran Canaria und Fuerteventura...Archivfoto ![]() Quelle: www.kanarenmarkt.de |
| Autor: kanarenmarkt.de - Kommentare (0) - 21.11.2019 um 08:01 |
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| Erneut Flüchtlingsboot vor Maspalomas abgefangen - HERKUNFTSLAND: NORDAFRIKA
Gran Canaria: 21. November 2019 Und erneut melden die Behörden der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana auf Gran Canaria wieder eine illegale Einreise aus Afrika. Den Angaben der Guardia Civil zufolge wurde die Patera am Mittwoch Morgen gegen etwa 10.00 Uhr rund 32 Kilometer südlich von Maspalomas entdeckt. Ein daraufhin aktiviertes Schiff der Seenotrettung nahm die acht Insassen nur wenig später auf und brachte sie in den Hafen der zur Gemeinde Mogán gehörenden Ortschaft Arguineguín. Dort wurden sie erst Mitgliedern des Roten Kreuzes überstellt und im Anschluss der zuständigen Policia Nacional übergeben. Das letzte Boot mit insgesamt 19 Migranten erreichte erst am 02. November die Küste von Maspalomas im Süden von Gran Canaria. ![]() Quelle: www.kanarenmarkt.de |
| Autor: kanarenmarkt.de - Kommentare (0) - 21.11.2019 um 08:00 |
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20.11.2019 - Lokalnachrichten Mix Radio
Angelina Jolie auf Lanzarote – Der Vulkan El Cuervo in der Gemeinde Tinajo auf Lanzarote ist bis zum 23. November der Drehort für Angelina Jolie. Morgen, Freitag und Samstag werden die beiden Landstraßen LZ-56 und LZ-30 während der Dreharbeiten kurzzeitig für den Verkehr gesperrt. Rund 200 Statisten sind auf Lanzarote von der Produktionsfirma ausgewählt worden um diesem Teil von „The Eternals“ von Marvel Studios eine entsprechende Kulisse zu bieten. Sie alle tragen grüne oder blaue Kleidung um später in der Nachproduktion digital der Szene entsprechende Garderobe hinzuzufügen. Ihre Basis mit technischem Equipment, Maskenbildner, Kostümen und Catering ist direkt neben dem Vulkan „El Cuervo“ aufgebaut. Bisher ist für den Film in London und auf Fuerteventura gedreht worden. Kinostart ist November 2020. 30-Meter Teleskop doch auf La Palma – „Die Arbeiten für das größte Teleskop der Welt können morgen beginnen“ – Mit dieser klaren Aussage hat der Präsident der Kanarischen Inseln, Victor Angel Torres, gestern in Brüssel bei einer Sitzung der Europäischen Kommission den Weg für das 30-Meter Teleskop freigemacht. Das Ergebnis zeigt wie schnell Genehmigungen auf den Kanarischen Inseln vergeben werden können, sofern politisches Interesse besteht. Sowohl die Gemeinde Garafía als auch Puntagorda haben innerhalb von sieben Tagen die entsprechenden Papiere ausgestellt um das größte Teleskop der Welt auf La Palma am Roque de los Muchachos zu bauen. Am Samstag soll das TMT Komitee über den Bau des 30-Meter Teleskops auf La Palma entscheiden. Ursprünglich war die Entscheidung für Hawaii gefallen. Nachdem sich aber die Proteste der Indigenen Bevölkerung auf Hawaii gegen den Bau auf dem 4.200 Meter hohen Mauna Kea über Monate hingezogen haben, werden die Karten neu gemischt. Der Roque de Los Muchachos auf La Palma war bei der Ausschreibung bis zuletzt im Rennen. Sollte sich das Komitee am Samstag gegen Hawaii entscheiden, wäre es eine Entscheidung für La Palma. Das TMT kann nach Fertigstellung einen großen Bereich astrophysikalischer Untersuchungen abdecken, unter anderem: Dunkle Energie, dunkle Materie, Charakterisierung der ersten Sterne und Galaxien im Universum, Untersuchung der Reionisierungsepoche, Entwicklung von Galaxien in den letzten 13 Milliarden Jahren, Verbindungen zwischen supermassiven Schwarzen Löchern und Galaxien, Physik der Planeten- und Sternentstehung und die Suche nach Zeichen von Leben außerhalb des Sonnensystems. Das 30-Meter Teleskop wird eine 10-fach höhere Auflösung bieten als das bisher größte Teleskop der Welt, das Hubble-Weltraumteleskop. 57 Flüchtlinge auf Fuerteventura angekommen – 57 Flüchtlinge sind gestern am Strand von Gran Tarajal auf Fuerteventura angekommen. Unter ihnen sind sieben Frauen und drei Minderjährige. Das völlig überladene Festrumpfschlauchboot hat den Strand in der Gemeinde Tuineje gegen 19:15 Uhr am Abend erreicht. Mitarbeiter des Roten Kreuzes, Guardia Civil und Policia Local Beamte waren im Einsatz um die Flüchtlinge zu versorgen. Laut einem Bericht von „Noticias Fuerteventura“ waren alle in einem guten gesundheitlichen Zustand. Protestaktion für einen Verbleib der „Rising Tide“ – Die Skulpturen des Künstlers Jason deCaires Taylor vor dem Castillo de San Jose in Arrecife auf Lanzarote sind gestern mit Kapuzen aus der Flut gestiegen. Unbekannte haben die Köpfe der Kunstobjekte verhüllt und mit einer Nachricht versehen: Sie fordern einen Verbleib der seit 2016 fertiggestellten Arbeit des britischen Künstlers. Seit Wochen wird auf politischer Ebene über die Skulpturen diskutiert. Nachdem die Coalicion Canarias die Wahlen auf Lanzarote verloren hat und die Regierung an die PSOE abgeben musste, gibt es auch für das Jameos Music Festival keine Zukunft mehr. Die neue Regierung will für einen Betrag von 20.000 Euro „The Rising Tide“ vor dem Castillo de San Jose entfernen lassen. In Spanien will das nationale Institut für Statistik in einer in Europa bisher einzigartigen Studie herausfinden, wo sich die Menschen unter der Woche und am Wochenende aufhalten. Dabei werden die Fortbewegungen mithilfe der Handydaten verfolgt, auch auf den Kanarischen Inseln. Bei diesem Tracking machen die drei wichtigsten Telefonanbieter mit und bekommen dafür etwa 500.000 Euro. Laut der Statistikbehörde ist das Tracking absolut sicher, da die gesammelten Daten anonymisiert werden – zudem können die Handynutzer die Datenverfolgung deaktivieren. Doch die Vertreter von Datenschutzorganisationen äußern Bedenken. In insgesamt 3.200 Sektoren mit je etwa 5.000 Handynutzern werden in dieser Woche – und dann nochmals Ende Dezember und im Sommer die Daten erfasst. Durch die Kenntnis der Mobilität der Spanier wollen die Behörden bis zu 100 Millionen Euro einsparen. Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM) https://www.atlantisfm.de/ Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 20.11.2019 um 18:00 |
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| Männliche Leiche in einer Höhle entdeckt
Teneriffa: 19. November 2019 Wie die Policía Nacional auf Teneriffa mitteilt, wurde am heutigen Dienstag eine männliche Leiche in einer Höhle im Süden der Insel gefunden. Entdeckt wurde der leblose Körper des Mannes am Fuße des Montaña de Guaza in der Gemeinde Arona. Nach Angaben der Polizei könnte es sich bei dem Toten um einen 63-jährigen Schweden handeln, der in dieser Höhle lebte. Um die genaue Todesursache sowie den Zeitpunkt des Todes feststellen zu können, wurde die Leiche nach Freigabe zur Autopsie ins Institut für Rechtsmedizin gebracht. Die zuständige Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Beteiligt an dem Einsatz war neben der Polizei auch ein Rettungswagen des kanarischen Notdienstes, dessen Personal nur noch den Tod bestätigen konnte. ![]() Quelle: www.kanarenmarkt.de |
| Autor: kanarenmarkt.de - Kommentare (0) - 20.11.2019 um 18:00 |
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| Boot mit 57 Migranten erreicht Badestrand auf Fuerteventura - 47 MÄNNER, 7 FRAUEN UND 3 KINDER AUS SUB-SAHARA-GEBIETEN
Kanarische Inseln: 19. November 2019 Nicht nur an der spanischen Südküste, in Italien oder in Griechenland landen aktuell viele illegale Migranten aus Afrika an, sondern auch an den Küsten der Kanaren steigt die Zahl der Ankünfte wieder. Wie die Behörden auf Fuerteventura mitteilen, erreichte auch am heutigen Dienstag wieder eine sogenannte „Patera“ die Küste der Gemeinde Tuineje. Entdeckt wurde das Boot gegen etwa 19.00 Uhr am Strand von Gran Tarajal. Bei den Insassen handelt es sich um 47 Männer, 7 Frauen und 3 Kinder aus Sub-Sahara-Gebieten. Sie wurden erst Mitgliedern des Roten Kreuzes übergeben und später der zuständigen Policia Nacional überstellt...Archivfoto Quelle: www.kanarenmarkt.de Bootsankunft von 57 Migranten aus der Südsahara Kurzmeldung Nach Meldung des kanarischen Rettungsdienstes 1-1-2 trafen am Montagabend 57 Migranten, davon 7 Frauen und 3 Minderjährige, an der Playa de Gran Tarajal in Tuineje mit einem Boot ein. Nach Auskunft des medizinischen Personals befanden sich alle in einem guten gesundheitlichen Zustand. Quelle: www.teneriffa-heute.net ![]() Quelle: www.kanarenmarkt.de |
| Autor: kanarenmarkt.de - Kommentare (0) - 20.11.2019 um 18:00 |
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| Brandübung im Universitäts-Krankenhaus Santa Cruz
Teneriffa: 19. November 2019 Für den morgigen Mittwoch ist eine Brandübung im Hospital Universitario Nuestra Señora de Candelaria in Santa Cruz angekündigt worden … Nach einem Bericht der Kanarenregierung wird am morgigen Mittwoch gegen 13.15 Uhr ein Feueralarm im Gebäude der externen Ambulanzen des Krankenhauses ausgelöst. Diese Aktion ist Teil des Selbstschutzplans des Krankenhauskomplexes. An ihr werden verschiedener Akteure beteiligt sein. Neben den Sicherheits- und Notfallbehörden, wie 112, werden auch die Feuerwehr von Teneriffa sowie die lokale Polizei und der Katastrophenschutz der Stadt Santa Cruz de Tenerife mitwirken. Die Übung sieht die teilweise Evakuierung des Gebäudes sowie die Umlenkung der inneren Abläufe im Zentrum während dieser Aktivität vor. Die Krankenhausleitung hat im Voraus über das Stattfinden der Übung informiert, um mögliche Reaktionen oder Bedenken bei der Bevölkerung und den Nutzern des Krankenhauses während der Aktion zu vermeiden. Aufgrund der Komplexität der durchzuführenden Manöver sollen laut diesem Bericht keine Kommunikationsmittel verwendet werden. Das Gebäude der externen Ambulanzen | Bild-Quelle: Gobierno de Canarias ![]() Quelle: www.teneriffa-heute.net |
| Autor: teneriffa-heute.net - Kommentare (0) - 20.11.2019 um 18:00 |
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| Xi Jinping besuchte den Teide-Nationalpark
Kanarische Inseln, Teneriffa 20. November 2019 Der chinesische Präsident legte auf seiner Rückreise von Brasilien einen privaten Zwischenstopp auf Teneriffa ein. Die Nacht vom 15. auf den 16. November verbrachte er im Hotel Ritz Carlton Abama in Guía de Isora Teneriffa – Nachdem Xi Jinping, Staatspräsident der Volksrepublik China, Mitte November am Forum der BRICS-Staaten – Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika – in Brasilien teilgenommen hatte, legte er auf der Rückreise am 15. November ,einen Zwischenstopp auf Teneriffa ein. Es war ein rein privater Besuch, ohne offizielle Termine, jedoch unter stärksten Sicherheitsvorkehrungen. Jinping wohnte im Hotel Ritz Carlton Abama und besuchte am 16. November das Wahrzeichen Teneriffas, den Teide. Der Tourismussektor erhofft sich von der Visite des Staatspräsidenten, dass wohlhabende Chinesen zu einem Teneriffa-Luxusurlaub motiviert werden. Der Air China-Jumbo mit Xi Jinping und Ehefrau Peng Liyuan an Bord landete um 19.30 Uhr auf dem Südflughafen, wo sie von Regionalpräsident Ángel Víctor Torres, Cabildo-Präsident Pedro Martín, Regierungsvertreter Juan Salvador León und Granadillas Bürgermeister José Domingo Regalado empfangen wurden. Torres überreichte dem chinesischen Staatspräsidenten als Gastgeschenk unter anderem ein Buch über die Naturschutzgebiete der Kanarischen Inseln. Gegen 20.00 Uhr wurden die Anschlussstellen zur Südautobahn zwischen dem Flughafen Reina Sofía und dem Hotel Ritz Carlton Abama abgesperrt, bis die Fahrzeuge mit dem Präsidenten und seiner Gefolgschaft – eskortiert von mehr als 20 Fahrzeugen der Nationalpolizei, der Guardia Civil und Krankenwagen – das Hotel erreichten. Am folgenden Tag wurde die Teide-Zufahrtsstraße über Vilaflor und Chío ab 10 Uhr gesperrt, weil der Besuch des Staatspräsidenten angekündigt worden war. Dieser verließ um 14.30 Uhr das Hotel und besuchte den Parador sowie die Roques de García. Inselpräsident Pedro Martín begleitete Xi Jinping, der aufgrund seiner Machtfülle als „Oberster Führer der Republik China“ gilt. Martín erklärte später, der Gast aus China sei sehr interessiert an der Geschichte des Teide-Vulkans und von den Landschaften des Nationalparks beeindruckt gewesen. Im Anschluss an den einstündigen Besuch wurde Jinping zum Flughafen gefahren. Vor zwei Jahren hatte der Staatspräsident Gran Canaria besucht und sich dort mit der ehemaligen Vizepräsidentin Soraya Sáenz de Santamaría getroffen.
XI JINPING NUTZTE SEINEN KURZAUFENTHALT AUF TENERIFFA FÜR EINEN AUSFLUG ZUM TEIDE. UNTER HOHEN SICHERHEITSVORKEHRUNGEN UND SCHUTZMASSNAHMEN - DIE SPANISCHEN EINSATZKRÄFTE WAREN SCHWER BEWAFFNET - BESICHTIGTE ER DIE ROQUES DE GARCÍA. FOTOS: EF Quelle: wochenblatt.es |
| Autor: wochenblatt.es - Kommentare (0) - 20.11.2019 um 18:00 |
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| Wahlen: Die PSOE lag auch auf den Kanaren vorne
Kanarische Inseln 20. November 2019 Bei den Generalwahlen vom 10. November (s.S. 53) setzte sich die sozialistische PSOE-Partei auch auf den Kanaren durch und erreichte die meisten Stimmen und Sitze im Kongress. Die konservative PP konnte dazugewinnen und erlangte ihren zweiten Platz zurück. Während die Bürger-Partei Ciudadanos als Verlierer aus den Wahlen hervorging und von den Inseln mit keinem einzigen Abgeordneten in Madrid vertreten sein wird, erzielte die rechtspopulistische VOX-Partei zwei Sitze. Die Wähler auf den Kanaren entschieden am Wahlsonntag über die 15 Sitze im Abgeordnetenhaus und die 11 Sitze im Senat, die der Region zustanden. Es war nach den Generalwahlen am 28. April und den Regional-, Cabildo- und Gemeindewahlen am 26. Mai bereits das dritte Mal in diesem Jahr, dass die Bürger zum Urnengang aufgerufen waren. Im Vergleich zu den Generalwahlen im April ging die Wahlbeteiligung von 62% um 2% auf 60% zurück. Der auf den Kanaren regierenden PSOE-Partei gelang der dritte Wahlsieg in Folge. Die Sozialisten erreichten knapp 29% der Stimmen (April: 28%), 5 von 15 Sitzen im Abgeordnetenhaus und 7 von 11 Sitzen im Senat. Die PP, die noch im April auf den Kanaren eine Wahlschlappe erlitten und von einem vorherigen Ergebnis von 34% (2016) auf 16% (April 2019) abgerutscht war, konnte sich nun mit 21% erheblich verbessern und bekam 4 Sitze. Podemos rutschte vom zweiten auf den dritten Platz ab und erlangte mit 15% noch 2 Sitze, einen weniger als im April (16%). Die entsprechenden Stimmen gingen an Más País, die neue Partei des ehemaligen Podemos-Mitbegründers Íñigo Errejón, die allerdings von den Kanaren keinen Abgeordneten nach Madrid schicken wird. Die beiden kanarisch-nationalistischen Parteien CC und NC, die bei den letzten Generalwahlen noch getrennt angetreten waren, hatten sich für diesen Urnengang zusammengeschlossen. Sie kamen gemein- sam auf 13% und behielten ihre beiden Sitze. Während die VOX-Partei im April auf den Kanaren „stimmenlos“ geblieben war, holten sich die Rechtspopulisten nun mit 12% zwei Sitze im Abgeordnetenhaus. Der große Verlierer auf den Kanaren war Ciudadanos. Die Partei, die von den Bürgern stark mit ihrem Parteichef Albert Rivera identifiziert wurde und der nach den Wahlen zurücktrat, rutschte von 15% im April auf 5% ab und verlor beide Sitze. Ángel Víctor Torres, Regionalpräsident und Generalsekretär der PSOE auf den Kanaren, zeigte sich nach Bekanntgabe der Ergebnisse überzeugt, dass Pedro Sánchez es nun schaffen werde, ein regierungsfähiges Bündnis auf die Beine zu stellen und vom Parlament bestätigt zu werden. Immerhin benötige das Land nicht nur dringend eine Regierung, sondern auch einen Haushaltsplan. Der Etat des vergangenen Jahres könne nicht erneut verlängert werden, so wie in diesem Jahr geschehen. Vielmehr müsste dringend ein neuer Haushaltsplan für das kommende Jahr aufgestellt werden. Dies sei von enormer Bedeutung für alle Regionen und auf den Kanaren auch für die Cabildos und die 88 Gemeinden, die ebenfalls ihren Haushaltsplan aufstellen müssten. Für Torres ist das Abschneiden von VOX „keine gute Nachricht”. Mit der aufstrebenden rechtspopulistischen Partei, befürchtete er, könnten grundlegende Rechte gefährdet werden. Der CC, die auf regionaler Ebene in der Opposition ist, könnte nun auf nationaler Ebene eine bedeutende Rolle zukommen, denn Pedro Sánchez und Pablo Iglesias benötigen noch die Unterstützung anderer kleinerer Parteien, um eine Mehrheit bilden zu können.
ÁNGEL VÍCTOR TORRES, REGIONALPRÄSIDENT UND GENERALSEKRETÄR DER PSOE AUF DEN KANAREN (M.), FEIERTE AM WAHLABEND ZUSAMMEN MIT ANDEREN PARTEIMITGLIEDERN DEN SIEG SEINER PARTEI AUF NATIONALER EBENE. FOTO: EFE Quelle: wochenblatt.es |
| Autor: wochenblatt.es - Kommentare (0) - 20.11.2019 um 18:00 |
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| Tote und Vermisste nach Patera-Unglück
Lanzarote: 20. November 201920. November 2019 Vor der Caleta de Caballo auf Lanzarote kenterte ein Migrantenboot, nur vier Insassen überlebten In den frühen Morgenstunden des 6. November erreichte ein Migrantenboot mit fünfzehn jungen Marokkanern an Bord die Gewässer der Insel Lanzarote. Sie waren fünf Tage zuvor von Agadir aus aufgebrochen und hatten in ihrem offenen Boot eine Strecke von rund 300 Kilometern überwunden. Zweihundert Meter vor dem Küstenstreifen Caleta de Caballo in Teguise bereiteten einige vorgelagerte Felsen der Überfahrt ein jähes und tragisches Ende. Das Boot lief auf und kenterte. Nur vier der Insassen, die alle nicht schwimmen konnten, gelang es, sich an das Ufer zu retten. Sie wurden um kurz nach acht Uhr von einer Anwohnerin entdeckt, als sie, erschöpft und unterkühlt, ziellos herumirrten. Die Guardia Civil wurde verständigt und löste eine großangelegte Suche nach den elf Vermissten zu Wasser, zu Lande und aus der Luft aus. Eine gute Stunde später fand ein Jetski-Fahrer des Roten Kreuzes nahe der Unglücksstelle drei Tote, die im Wasser trieben. Eine weitere Stunde später lokalisierten Rettungskräfte nochmals zwei Tote. Die schwere See machte die Bergung von weiteren sechs Ertrunkenen, die von der Küste aus zu sehen waren, zunächst unmöglich. Am darauffolgenden Tag wurden vier weitere Leichen an der Westküste Lanzarotes geborgen. Nach Angaben der Überlebenden sollen fünfzehn junge Männer aus Marokko an Bord gewesen sein. Die tragische Bilanz der Überfahrt, die so kurz vor dem Ziel scheiterte, sind demnach nur vier Überlebende und neun tote sowie zwei vermisste Menschen. Es handelt sich um das schwerste Patera-Unglück des letzten Jahrzehnts, seit im Februar 2009 vor der Küste von Teguise, Los Cocoteros, 25 Menschen ums Leben kamen. Darunter 15 Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 17 Jahren sowie eine schwangere Frau. Sechs Personen wurden damals gerettet, dank des selbstlosen und mutigen Einsatzes eines Surfers aus Uruguay namens Cristian Hunt, der mit seinem Surfbrett ins Meer hinaus paddelte und diejenigen, die es geschafft hatten, sich an Wrackteilen festzuklammern, einen nach dem anderen herausholte.
DIE RETTUNGS- UND SICHERHEITSKRÄFTE BARGEN DIE TOTEN. FOTO: EFE Quelle: wochenblatt.es |
| Autor: wochenblatt.es - Kommentare (0) - 20.11.2019 um 18:00 |
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| Kontrollen verstärken
Kanarische Inseln 20. November 2019 Nachdem die Bootsmigration einen neuen Höhepunkt erreicht hat, will die Regierung die Überwachung der kanarischen Gewässer intensivieren Kanarische Inseln – Im Zuge der Belebung der Migrationsroute von Afrika auf die Kanarischen Inseln im vergangenen Monat will die spanische Regierung die Überwachung der illegalen Einwanderung intensivieren, nachdem in den letzten Wochen mindestens 13 Personen zu Tode kamen. Dies berichtete Julio Pérez, ein Sprecher der Kanarenregierung, in einer Pressekonferenz, fügte jedoch hinzu, das Überwachungssystem SIVE habe gut funktioniert. Des Weiteren habe die Zentralregierung bestätigt, dass das seit einem Jahr wegen Renovierung geschlossene Migrantenzentrum (CIE) in Barranco Seco auf Gran Canaria zügig wieder für die Unterbringung der Ankömmlinge geöffnet werden wird. In den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres sind 1.470 Migranten auf die Inseln gekommen, 21% bzw. 225 Personen mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Rund ein Drittel der Gesamtheit, 495 Personen in 22 Booten, kam allein im Monat Oktober an. Ein Hauptgrund dafür dürften die verstärkten Kontrollen auf den Mittelmeerrouten sein. Hinzu kommen gute Wetterbedingen auf dem Atlantik, die eine Überfahrt erleichtern. Das Überwachungssystem, so Pérez, müsse verstärkt werden, um weiteren Verlusten von Menschenleben vorzubeugen. Dieses System wurde auf dem Höhepunkt der Migrationskrise etabliert, nachdem 2006 in einem einzigen Jahr 31.678 Migranten die Inseln erreichten...FOTO: EFE ![]() Quelle: wochenblatt.es |
| Autor: wochenblatt.es - Kommentare (0) - 20.11.2019 um 18:00 |
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| Busbahnhof ist betriebsbereit
Kanarische Inseln, Teneriffa 20. November 2019 Am 21. November wird der neue Busbahnhof von Puerto de la Cruz offiziell eingeweiht Der neue Busbahnhof von Puerto de la Cruz, ein Projekt, dessen Ausarbeitung und Umsetzung elf Jahre in Anspruch genommen hat, ist fertig. Ab dem 20. November um 15 Uhr werden die Abfahrten der bislang auf der Straße Hermanos Perdigón haltenden Busse auf das neue Terminal verlegt, sodass am Folgetag der komplette Transportdienst vom neuen Terminal aus erfolgen kann. An diesem 21. November um 15 Uhr wird der neue Busbahnhof offiziell von Vertretern des Cabildos eingeweiht. Damit wird eine langjährige Forderung der Gemeinde Puerto de la Cruz erfüllt, denn seit das ehemalige Gebäude in der Calle El Pozo 2008 wegen Baufälligkeit geschlossen werden musste, diente die Straße Hermanos Perdigón als provisorischer Titsa-Busbahnhof. Direkt an dieser Straße liegt auch der neue „Estación de Guaguas“ von Puerto de la Cruz, der mit 20 Parkbuchten für Titsa-Busse, einer Info- und Ticketverkaufsstelle, behindertengerechte Toiletten und Snack- und Getränkeautomaten ausgestattet ist. Einige innerstädtische Linien werden an der Haltestelle der Kreuzung Avenida Melchor Luz – Avenida Hermanos Fernández Perdigón halten, die nächtlichen Linien an der Außenhaltestelle des Busbahnhofes. Dieser wird täglich von 5.30 Uhr bis 23.30 Uhr geöffnet sein. Es gibt zwei Zugänge, einen an der Avenida Melchor Luz, an dem sich auch der Taxistand befindet, und einen an der Straße Hermanos Perdigón. Der neue Busbahnhof wird 16 Routen bedienen. Die Kosten für den Bau des neuen Busbahnhofs betragen 2,18 Millionen Euro.
IN DEN LETZTEN WOCHEN WURDE VOR ALLEM GETESTET, OB DIE BUSSE BEI EIN- UND AUSFAHRT GENÜGEND RAUM ZUM RANGIEREN HABEN. FOTO: MOISÉS PÉREZ Quelle: wochenblatt.es |
| Autor: wochenblatt.es - Kommentare (0) - 20.11.2019 um 18:00 |
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| Adeje verschreibt sich dem Kampf gegen den Klimawandel
Kanarische Inseln, Teneriffa 20. November 2019 Klimaaktivist Robert F. Kennedy Jr. pflanzt symbolischen Drachenbaum Der bekannte US-amerikanische Rechtsanwalt und Klimaaktivist Robert F. Kennedy Jr., Neffe des ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten, John F. Kennedy, hat auf Einladung der Gemeinde Adeje an der Tagung „Adeje vor dem Klimawandel“ teilgenommen. Als einer der Redner der Tagung, die am 11. November im Centro de Desarrollo Turístico stattfand und zu der 400 geladene Gäste, darunter zahlreiche Vertreter von Politik und Wirtschaft der Insel, kamen, sprach er über die drohende Klimakatastrophe und rief dazu auf, politisch tätig zu werden und Aktionen zu fordern, um einen Wandel zu bewirken. Seine Rede trug den Titel „Greengrowth, Innovation und Tourismus“. Darin plädierte Kennedy unter anderem für mehr Investitionen in die Umwelt, „denn die Technologie von heute ist durchaus in der Lage, unsere größten Probleme zu lösen“. Außerdem sollten seiner Ansicht nach Anreize für umweltverträgliches und korrektes Verhalten geschaffen werden, während umweltschädliches Verhalten bestraft werden sollte. Ein großes Lob sprach Kennedy Adejes Bürgermeister José Miguel Rodríguez Fraga für seine Bemühungen um den Umweltschutz und seine Vision einer zu 100% energieautarken Insel aus. Auf der Tagung hielt auch der bekannte Politikberater und Finanzexperte Juan Verde, der unter anderem Berater von Ex-US-Präsident Barack Obama war, einen Vortrag. „Die grüne Revolution: Klimawandel und Nachhaltigkeit, eine große Chance, um die Welt zu verändern“ lautete der Titel, und Juan Verde beschrieb darin, wie die heutige Gesellschaft die Realität des Klimawandels als Chance zum Umdenken begreifen kann. „Grün und nachhaltig sein, macht aus Gründen des Wettbewerbs, der Wirtschaftlichkeit, der Ethik und Moral durchaus Sinn“, erklärte er. Im Vorfeld der Tagung nahmen Robert F. Kennedy und Juan Verde an einer symbolischen Baumpflanzung in dem Gebiet teilt, in dem der „Parque Central de Adeje“ entstehen soll. Der von Kennedy gepflanzte Drachenbaum soll als Symbol für die von der Stadt Adeje eingegangenen Umweltverpflichtungen gelten. Der neue Park im Gebiet von Las Torres soll einmal als „grüne Lunge“ der Stadt 32.000 Quadratmeter Grünfläche umfassen und mehrere Hundert Pflanzenarten als „produktiver Wald“ beherbergen. Der „Parque Central“ ist ein Projekt, an dem die Stadtverwaltung von Adeje unter Bürgermeister Rodríguez Fraga seit vielen Jahren arbeitet. Der Park ist nur eines von vielen Teilprojekten, die Adeje im Rahmen des Strategieplans zum Abbau der CO2-Emissionen und zum Ausgleich des CO2-Abdrucks bis zum Jahr 2030 plant.
ADEJES BÜRGERMEISTER JOSÉ MIGUEL RODRÍGUEZ FRAGA (L.), ROBERT F. KENNEDY (R.) UND JUAN VERDE (L. AUSSEN) BEI DER SYMBOLISCHEN BAUMPFLANZUNG. FOTO: AYUNTAMIENTO DE ADEJ Quelle: wochenblatt.es |
| Autor: wochenblatt.es - Kommentare (0) - 20.11.2019 um 18:00 |
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| Klimatagung auf Gran Canaria
Gran Canaria, Kanarische Inseln 20. November 2019 Forum „Klima-Notstand auf den Kanaren, Folgen und Lösungen“ mit prominentem Redner Nach seinem Besuch auf Teneriffa reiste Robert F. Kennedy Jr. weiter nach Gran Canaria, um auch dort an einem Forum zum Thema Klimawandel teilzunehmen. In Las Palmas de Gran Canaria hielt er am 12. November im Rahmen der Veranstaltung „Klima-Notstand auf den Kanaren, Folgen und Lösungen“ einen Vortrag. Sein Plädoyer galt den Erneuerbaren Energien, wobei er im Speziellen das positive Beispiel der Insel El Hierro anführte, die das Ziel 100% erneuerbar erreicht hat. Der prominente amerikanische Klimaaktivist lobte die Bemühungen der Kanarischen Inseln um die Energiegewinnung aus regenerativen Quellen und nannte als Beispiel das Hotel, in dem er auf Teneriffa gewohnt hatte, dessen Energiebedarf zu 90% von Fotovoltaikanlagen gedeckt wird. Die Inseln, so Kennedy, müssten sich auf tiefgreifende Auswirkungen der globalen Erwärmung einstellen, „deren Folgen hier spürbarer als andernorts sein werden, weil viele Menschen nah an der Küste wohnen.“ Weiter rief Kennedy in seiner Rede dazu auf, die Subventionen für fossile Brennstoffe abzuschaffen, um einen fairen Wettbewerb zwischen fossilen und Erneuerbaren Energien zu erlauben. Er wies auf eine Studie des Internationalen Währungsfonds (IWF) hin, derzufolge weltweit rund 4,72 Billionen Euro an Subventionen im Energiesektor gezahlt werden. Durch diese Subventionen für Öl, Kohle und Gas würden die Energiepreise künstlich niedrig gehalten, was den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien bremse und sozusagen einem unlauteren Wettbewerb gleichkomme, so Kennedy. Abschließend erklärte Kennedy seinem Publikum, das vorwiegend aus Vertretern der Inselpolitik und -wirtschaft bestand, das Ziel müsse eine Umstellung auf saubere Energien sein. Die Kanarischen Inseln, davon sei er überzeugt, könnten sich aus erneuerbaren Energiequellen versorgen. Ein bedeutendes, hervorstechendes Event sei die UN-Klimakonferenz, die im Dezember in Madrid stattfinden wird. Es gelte, die Ziele des Übereinkommens von Paris zu erreichen, trotz des Austritts der USA. „Um den Kataklysmus zu verhindern, darf Donald Trump nicht erneut gewählt werden“, mahnte Kennedy nachdrücklich.
ROBERT F. KENNEDY BEI SEINEM AUFTRITT IN LAS PALMAS. FOTO: EFE Quelle: wochenblatt.es |
| Autor: wochenblatt.es - Kommentare (0) - 20.11.2019 um 18:00 |