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Info20.11.2019 - Lokalnachrichten Mix Radio

Angelina Jolie auf Lanzarote – Der Vulkan El Cuervo in der Gemeinde Tinajo auf Lanzarote ist bis zum 23. November der Drehort für Angelina Jolie. Morgen, Freitag und Samstag werden die beiden Landstraßen LZ-56 und LZ-30 während der Dreharbeiten kurzzeitig für den Verkehr gesperrt. Rund 200 Statisten sind auf Lanzarote von der Produktionsfirma ausgewählt worden um diesem Teil von „The Eternals“ von Marvel Studios eine entsprechende Kulisse zu bieten. Sie alle tragen grüne oder blaue Kleidung um später in der Nachproduktion digital der Szene entsprechende Garderobe hinzuzufügen. Ihre Basis mit technischem Equipment, Maskenbildner, Kostümen und Catering ist direkt neben dem Vulkan „El Cuervo“ aufgebaut. Bisher ist für den Film in London und auf Fuerteventura gedreht worden. Kinostart ist November 2020.

30-Meter Teleskop doch auf La Palma – „Die Arbeiten für das größte Teleskop der Welt können morgen beginnen“ – Mit dieser klaren Aussage hat der Präsident der Kanarischen Inseln, Victor Angel Torres, gestern in Brüssel bei einer Sitzung der Europäischen Kommission den Weg für das 30-Meter Teleskop freigemacht. Das Ergebnis zeigt wie schnell Genehmigungen auf den Kanarischen Inseln vergeben werden können, sofern politisches Interesse besteht. Sowohl die Gemeinde Garafía als auch Puntagorda haben innerhalb von sieben Tagen die entsprechenden Papiere ausgestellt um das größte Teleskop der Welt auf La Palma am Roque de los Muchachos zu bauen. Am Samstag soll das TMT Komitee über den Bau des 30-Meter Teleskops auf La Palma entscheiden. Ursprünglich war die Entscheidung für Hawaii gefallen. Nachdem sich aber die Proteste der Indigenen Bevölkerung auf Hawaii gegen den Bau auf dem 4.200 Meter hohen Mauna Kea über Monate hingezogen haben, werden die Karten neu gemischt. Der Roque de Los Muchachos auf La Palma war bei der Ausschreibung bis zuletzt im Rennen. Sollte sich das Komitee am Samstag gegen Hawaii entscheiden, wäre es eine Entscheidung für La Palma. Das TMT kann nach Fertigstellung einen großen Bereich astrophysikalischer Untersuchungen abdecken, unter anderem: Dunkle Energie, dunkle Materie, Charakterisierung der ersten Sterne und Galaxien im Universum, Untersuchung der Reionisierungsepoche, Entwicklung von Galaxien in den letzten 13 Milliarden Jahren, Verbindungen zwischen supermassiven Schwarzen Löchern und Galaxien, Physik der Planeten- und Sternentstehung und die Suche nach Zeichen von Leben außerhalb des Sonnensystems. Das 30-Meter Teleskop wird eine 10-fach höhere Auflösung bieten als das bisher größte Teleskop der Welt, das Hubble-Weltraumteleskop.

57 Flüchtlinge auf Fuerteventura angekommen – 57 Flüchtlinge sind gestern am Strand von Gran Tarajal auf Fuerteventura angekommen. Unter ihnen sind sieben Frauen und drei Minderjährige. Das völlig überladene Festrumpfschlauchboot hat den Strand in der Gemeinde Tuineje gegen 19:15 Uhr am Abend erreicht. Mitarbeiter des Roten Kreuzes, Guardia Civil und Policia Local Beamte waren im Einsatz um die Flüchtlinge zu versorgen. Laut einem Bericht von „Noticias Fuerteventura“ waren alle in einem guten gesundheitlichen Zustand.

Protestaktion für einen Verbleib der „Rising Tide“ – Die Skulpturen des Künstlers Jason deCaires Taylor vor dem Castillo de San Jose in Arrecife auf Lanzarote sind gestern mit Kapuzen aus der Flut gestiegen. Unbekannte haben die Köpfe der Kunstobjekte verhüllt und mit einer Nachricht versehen: Sie fordern einen Verbleib der seit 2016 fertiggestellten Arbeit des britischen Künstlers. Seit Wochen wird auf politischer Ebene über die Skulpturen diskutiert. Nachdem die Coalicion Canarias die Wahlen auf Lanzarote verloren hat und die Regierung an die PSOE abgeben musste, gibt es auch für das Jameos Music Festival keine Zukunft mehr. Die neue Regierung will für einen Betrag von 20.000 Euro „The Rising Tide“ vor dem Castillo de San Jose entfernen lassen.

In Spanien will das nationale Institut für Statistik in einer in Europa bisher einzigartigen Studie herausfinden, wo sich die Menschen unter der Woche und am Wochenende aufhalten. Dabei werden die Fortbewegungen mithilfe der Handydaten verfolgt, auch auf den Kanarischen Inseln. Bei diesem Tracking machen die drei wichtigsten Telefonanbieter mit und bekommen dafür etwa 500.000 Euro. Laut der Statistikbehörde ist das Tracking absolut sicher, da die gesammelten Daten anonymisiert werden – zudem können die Handynutzer die Datenverfolgung deaktivieren. Doch die Vertreter von Datenschutzorganisationen äußern Bedenken. In insgesamt 3.200 Sektoren mit je etwa 5.000 Handynutzern werden in dieser Woche – und dann nochmals Ende Dezember und im Sommer die Daten erfasst. Durch die Kenntnis der Mobilität der Spanier wollen die Behörden bis zu 100 Millionen Euro einsparen.

Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM)
https://www.atlantisfm.de/
Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 20.11.2019 um 18:00

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