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05.03.2020: Der dreitägige Calima brachte 61.000 Tonnen Sand auf die Kanaren
Der Forscher der Universität von Las Palmas, Inmaculada Menéndez, ein Spezialist für Saharastaub, veröffentlichte heute die Forschungsergebnisse über die Entstehung der Calimas und deren Ausmaße. Demnach gingen am 22. und 23. Februar 2020 61.000 Tonnen Saharastaub auf die Kanaren nieder. Die größte Konzentration seid 40 Jahren.
Es wurde auch die Staubkonzentration bestimmt, die damals eingeatmet wurde: Auf Gran Canaria erreichte sie auf ihrem Höhepunkt 5.080 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Immaculate Menéndez erinnert daran, dass der Saharastaub, der 80 Mikrogramm pro m3 überschreitet, bereits ein "ernstes Problem" für die Luftqualität darstellt. Und er betont, dass die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, sich durchschnittlich 24 Stunden lang nicht mehr als 50 Mikrogramm / m3 PM10-Partikelluft auszusetzen.
Die Zusammensetzung des Staubes, der in Richtung des Atlantiks ziehen, zeigt, dass es sich hauptsächlich um Partikel von Mineralien wie Quarz, Carbonaten und Eisenoxiden handelt, denen Schadstoffe städtischen Ursprungs hinzugefügt werden können. Die Mineralien der Calimas sei aber auch für das Leben in den Ozeanen sehr wichtig, die Nährstoffe wie Eisen liefert.
Der Saharastaub dieser Calima stammte aus vier Hauptquellen: der Depression von Bodelé im Tschad; der Sahel-Streifen, Mauretanien und Westsahara.

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Quelle: Hallo Gran Canaria
Autor: Hallo Gran Canaria - Kommentare (0) - 06.03.2020 um 07:35

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