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Lokalnachrichten Mix Radio vom 5.3.2020
Stromversorgung Timanfaya – Der Nationalpark auf Lanzarote wird in Zukunft mit Strom versorgt. Außerdem werden eine Wasserzuleitung und eine Abwasserleitung gebaut. Die Stromversorgung im Tourismuszentrum Timanfaya durch Dieselgeneratoren soll der Vergangenheit angehören. Finanziert werden sollen die Investitionskosten von 1,67 Millionen Euro durch die Centros de Arte, Cultura y Tourismo. Die Kanalisation wird, 10,3 Kilometer lang, von der Windmühle in Uga beginnend, bis nach Islote Hilario führen. Bisher wird das Tourismuszentrum im Lavagebiet mit Strom aus Dieselgeneratoren versorgt, die sanitären Anlagen, die von Millionen Touristen jedes Jahr benutzt werden verfügen über keinerlei Kanalisation – Abwässer werden in die Erde des Nationalparks geleitet. Bevorraten von Medikamenten – Die spanische Medikamentenverwaltung warnt die Bürger vor Bevorratung von Medikamenten. Wegen immer wieder aufgetretenen Lieferengpässen von Arzneien wie Nolotil, Dalsy oder Tranquimazin haben sich auf den Kanarischen Inseln Bürger dazu entschieden, sich zu bevorraten. Aus der Pressemitteilung geht nicht hervor, wodurch die Lieferengpässe entstehen und ob sie in Zukunft abgestellt werden. Vielmehr zeigt das Institut auf, dass es für so gut wie jedes Medikament ein oder mehrere Alternativprodukte mit den gleichen Wirkstoffen gibt. Vergangene Woche war das Medikament Adiro auf den Kanarischen Inseln vergriffen – Tabletten die, ähnlich wie Aspirin, den Wirkstoff Acetylsalicylsäure enthalten. Nachdem Adiro wegen Lieferengpässen tagelang vergriffen war, kauften Kunden in den Apotheken das Medikament in so hohen Stückzahlen, dass es wieder nicht mehr verfügbar ist. Arbeitnehmer fehlen ohne Krankschreibung – Auf kanarischen Arbeitsplätzen fehlen jeden Tag 44.300 Arbeitnehmer, rund 10% ohne Krankschreibung. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Zeitarbeitsfirma Randstat. Hochgerechnet auf ein Jahr fallen mehr als 20 Millionen Arbeitsstunden aus, weil Arbeitnehmer aus nicht bekannten Gründen nicht zur Arbeit erscheinen – Topwert in Spanien, wenn man die Ergebnisse einzelner Autonomien vergleicht und auch in Europa gibt es keine andere Region in der so viele Arbeitnehmer ohne Angaben von Gründen ausfallen. Die beiden Sektoren mit den meisten unentschuldigten Ausallzeiten sind Hotellerie und Industrie. Jagd auf roten Thunfisch – Für die Fischer der Kanarischen Inseln beginnt in diesen Tagen die Thunfisch Saison. Zum zweiten Mal gibt es keine Fangquote für die Flotte, sondern Fangquoten für jedes Schiff. 438,5 Tonnen roten Thunfisch kann jede Mannschaft fangen, danach ist die Saison für sie zu Ende. In den Jahren zuvor war Fangquote auf Regionen verteilt, weswegen für einige Boote die Saison bereits nach wenigen Tagen zu Ende war. Roter Thunfisch steht unter Schutz, nur an wenigen Tagen im Jahr darf die weltweite Delikatesse gefangen werden. Für alle spanischen Fischer liegt die maximale Menge in dieser Saison bei 9.000 Tonnen. Das gesündeste Land der Welt – Eine Bloomberg Studie setzt Spanien als gesündestes Land der Welt auf Platz 1. In Spanien leben laut der neuen Studie die gesündesten Menschen der Welt. Das liegt nicht nur an Gazpacho, Geselligkeit und Siesta. In das Ranking des Healthiest Country Index, in dem 169 Länder verglichen wurden, flossen nicht nur Ernährungstraditionen wie etwa Spaniens mediterrane Kost ein. Sondern zum Beispiel auch die ärztliche Versorgung, die in Spanien ebenfalls ausgezeichnet worden ist, was sich im internationalen Gesundheitstourismus Richtung Mallorca und spanischer Mittelmeerküste spiegelt. Nach den letzten verfügbaren Eurostat-Zahlen aus dem Jahr 2016 werden Spanier im Schnitt 83,5 Jahre alt. In Europa leben nur die Schweizer ein klein wenig länger, sie kommen auf durchschnittlich 83,7 Jahre. Weltweit haben lediglich die Japaner noch eine geringfügig höhere Lebenserwartung. Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM) https://www.atlantisfm.de/ Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 05.03.2020 um 13:33 |
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