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InfoLokalnachrichten Mix Radio vom 26.2.2020

Hotel unter Quarantäne – Die Quarantäne im H10 Hotel Costa Adeje auf Teneriffa betrifft nicht nur Hotelgäste. Rund 1.000 Touristen, darunter Deutsche, Briten und Spanier dürfen nach dem ersten Corona Virus Fall das Hotel nicht mehr verlassen und müssen auf ihren Zimmern verweilen. Auch alle Angestellten sind von der Quarantäne betroffen. 20 Servicemitarbeiter sind für die Versorgung der Hotelgäste zuständig. Es gibt kein Buffet Angebot mehr, die Gäste müssen auf den Zimmern versorgt werden. Für die Reinigung der Zimmer gibt es nicht ausreichend Personal. 480 Zimmer sind im Hotel H10 Costa Adeje derzeit belegt. Die verordnete Quarantäne dauert 15 Tage an. Die Hoteleingänge werden von der Polizei kontrolliert. Die Folgen für den Tourismus sind jetzt noch nicht absehbar, sagt Rafael Gallego, Vizepräsident der spanischen Reiseagenturen. Das Bild eines blockierten Hotels in den Nachrichten wird aber nicht ohne Reaktion bleiben. Am Montag war ein Hotelgast aus Italien positiv auf das Corona Virus getestet worden, die Quarantäne ist am Montagabend verhängt worden. In Spanien gibt es aktuell sieben Fälle von Corona Virus. Darunter auch die Frau des Italieners, der am Montag positiv getestet worden ist. Die Beiden sind mit acht weiteren Italienern im Urlaub auf Teneriffa, die sich nicht mit dem Virus angesteckt haben. Insgesamt sind gestern 37 Personen aus dem direkten Umfeld des erkrankten Paares negativ auf den Virus getestet worden.

Zwei Löschflugzeuge und die Feuer sind unter Kontrolle – Die Waldbrände auf Gran Canaria sind unter Kontrolle. Nachdem zwei Löschflugzeuge vom Festland angefordert wurden, die ihre Arbeit gestern aufgenommen haben, können seit gestern Abend die Einsatzkräfte wieder durchatmen. Sie haben seit Samstag vergeblich versucht, die Flammen bei Tasarte auf Gran Canaria unter ihre Kontrolle zu bringen. Mit dem Löschen der Flammen kommt wieder ein Thema in die sozialen Netzwerke, das aus kanarischer Sicht immer noch nicht zufriedenstellend gelöst ist: ein fest stationiertes Löschflugzeug für den Archipel. Wie effektiv die Amphibienflugzeuge des Typs Canadair CL-415 arbeiten, konnte gestern wieder bewiesen werden. Mit Wasserladungen von sechs Tonnen, die innerhalb von 12 Sekunden auf der Wasseroberfläche aufgenommen werden, waren die Brände innerhalb von wenigen Stunden unter Kontrolle. Seit Jahren fordert die Regionalregierung ein fest stationiertes Löschflugzeug für den Archipel. Aktuell dauert es 24 bis 48 Stunden bis ein Löschflugzeug im Ernstfall die Kanarischen Inseln erreicht.

60 Flüchtlinge erreichen Fuerteventura – In einem Festrumpfschlauchboot haben 61 Flüchtlinge vom afrikanischen Kontinent Morro Jable auf Fuerteventura erreicht. Badegäste am Strand von Solana Matorral haben gestern gegen 17.00 Uhr den Notruf verständigt. Versorgt worden sind von Mitarbeitern des Roten Kreuzes 54 Männer, vier Frauen und drei Kinder. Heute sucht die Küstenwache aus der Luft nach einem weiteren Flüchtlingsschiff, dass Dakhla an der marokkanischen Küste am Montag verlassen hat. An Bord sollen sich 35 Personen befinden, darunter 17 Frauen und sechs Kinder.

Mehr als 15.000 haben zwei Jobs – Während mit immer wieder positiven Meldungen vom Arbeitsmarkt und stetigem Wirtschaftswachstum sich die Lage für Arbeitnehmer insgesamt seit der Wirtschaftskrise stetig verbessert, steigt auch die Zahl der Menschen die sich nur mit zwei Jobs über Wasser halten können. Innerhalb von nur einem Jahr hat sich diese Zahl fast verdoppelt. 2018 waren 9.500 Personen mit zwei Tätigkeiten bei der Seguridad Social angemeldet, 2019 waren es bereits 15.300. Laut einem Sprecher der Gewerkschaft UGT müssen zu diesem Ergebnis noch tausende weitere dazugerechnet werden, die neben ihrer offiziell angemeldeten Tätigkeit noch eine Tätigkeit schwarz ausführen. Dieses Phänomen zeigt sich auf dem Archipel in so gut wie allen Wirtschaftssektoren und ist älteren Generationen wohl bekannt. Bereits in den 80er Jahren gab es die Doppelbeschäftigung tausendfach in Spanien, seit 2014 steigt sie jedes Jahr weiter an.

Gratis WiFi in San Bartolome – Die Gemeinde auf Lanzarote richtet an insgesamt 26 Stellen kostenlose Internetverbindungen ein. Möglich macht das die neue Glasfaseranbindung, die in der Gemeinde so gut wie abgeschlossen ist. Jeder WiFi Punkt bietet für maximal 100 Nutzer gleichzeitig eine Gesamtgeschwindigkeit von 600 Megabit Up- und Download. Für 70.000 Euro sind an verschiedenen Punkten in San Bartolome, Playa Honda, Güime, El Islote und Montaña Blanca insgesamt 26 Internet Hotspots installiert.

Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM)
https://www.atlantisfm.de/
Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 26.02.2020 um 19:03

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