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InfoLokalnachrichten Mix Radio vom 21.2.2020

Filmreife Verfolgungsfahrt – Während einer Polizeikontrolle hat ein 46 Jahre alter Fahrer zusammen mit seiner Frau die Flucht vor den Polizeibeamten in Playa del Inglés auf Gran Canaria ergriffen. 60 Kilometer später, bei La Aldea konnten beide festgenommen werden. Die Bilanz der Verfolgungsfahrt: dutzende Fahrzeuge beschädigt, sechs Polizeibeamte und die beiden Geflüchteten verletzt, das Fluchtfahrzeug, ein Fiat Panda, ein Fall für den Schrotthändler. Fahrer und Beifahrerin standen unter Alkoholeinfluss. Beide sind polizeilich bereits mehrfach bekannt. Die sechs Polizeibeamten konnten nach der Behandlung ihrer Verletzungen das Krankenhaus wieder verlassen. Die beiden Täter werden unter Polizeiaufsicht weiterhin im Krankenhaus versorgt.

Alle Betten belegt – Die Kanarischen Inseln stehen bei der Versorgung von pflegebedürftigen Patienten vor dem nächsten Kollaps im Gesundheitssystem. Auf Gran Canaria und Teneriffa sind alle der insgesamt 1.400 Betten für ältere Patienten mit Pflegestufe belegt. Die Plätze in den Pflegeheimen ebenfalls. Damit stehen die Notaufnahmen in den Krankhäusern, die sowieso bereits wegen der Grippewelle überlaufen sind, vor einem unlösbaren Problem. In erster Linie sind älter Menschen betroffen – ihre Zahl hat zwischen 2007 und 2018 um 7% auf dem Archipel zugenommen. In den meisten Fällen ist nur eine einfache Pflege notwendig, die aber von den betroffenen Familien nicht gewährleistet werden kann. Die Regionalregierung will kurzfristig reagieren und private Pflegedienste aktivieren, die Kosten dafür sollen aus Steuergeldern aufgewendet werden.

Massengrab aus dem frühen Mittelalter – Reste von 72 Mumien der Ureinwohner sind auf Gran Canaria entdeckt worden. In der Schlucht von Gayadeque auf Gran Canaria liegen in einer Höhle die Knochen von Ureinwohnern aus den Jahren zwischen 800 n.C. und 1100 n.C. Bisher ist das Massengrab unentdeckt geblieben, vor allem weil sieben Meter kletternd überwunden werden müssen um den Zugang zu erreichen. Die Form und Größe der Knochen zeigen bereits bei Betrachtung mit den bloßen Augen, dass es sich sowohl um Erwachsen, als auch um Kinder und Babys handelt. Die Grabstätte soll laut den Archäologen über mehrere hundert Jahre von den Ureinwohnern als letzte Ruhestätte benutzt worden sein. Es ist die bisher größte Grabstätte der Guanchen, die bisher auf den Kanarischen Inseln entdeckt worden ist.

Neue Entsalzungsanlage – Pünktlich zum größten Wassermangel seit Beginn der Wetteraufzeichnungen präsentiert die Regierung auf Gran Canaria eine neue Entsalzungsanlage. Das Projekt hat eine Ausschreibung gewonnen, auf die sich 274 Unternehmen beworben haben. Das neue System soll effizienter und energieschonender arbeiten, als alle bestehenden Anlagen bisher. Mit einer Investition von rund 20 Millionen Euro aus dem Fond für Technologie und Entwicklung soll die neue Anlage in ihre erste Testphase gehen. Aktuell werden auf Gran Canaria pro Jahr in den 20 Entsalzungsanlagen der Insel rund 80 Kubikhektometer Meerwasser entsalzt. Das entspricht einer Menge von rund 80 Milliarden Liter Leitungswasser. 10% werden für die Landwirtschaft benötigt, der Rest wird von der Industrie, den Einwohnern und den Touristen der Insel verbraucht. Die Energieleistung dafür kostet 5 Millionen Euro pro Jahr, Energie die bisher in erster Linie aus fossilen Brennstoffen geliefert wird. Der neue Prototyp soll wesentlich effektiver Süßwasser produzieren und dabei den CO² Ausstoß verringern.

Kriminalität steigt um 6% – Die Zahl der Strafanzeigen ist nach einem Bericht des spanischen Innenministeriums auf den Kanarischen Inseln im letzten Jahr um 5,9% angestiegen. Von 90.000 Strafanzeigen auf 96.000. In erster Linie sind es Sexual- und Drogendelikte bei denen ein Anstieg zu verzeichnen ist, darauf folgen Raub und Diebstahl. Die Zahl der Strafanzeigen ist in allen spanischen Regionen angestiegen, allerdings nicht in gleicher Höhe. Während in Regionen wie Valencia und Galizien die Kriminalität nur um 0,2% bis 2% gestiegen ist, weisen Autonomien wie die Kanarischen Inseln, Navarra oder Aragón eine gestiegene Zahl der Strafanzeigen von bis zu 7% auf.

Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM)
https://www.atlantisfm.de/
Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 21.02.2020 um 19:08

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