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Lokalnachrichten Mix Radio vom 20.2.2020
Das größte Hotel der Insel – Auf Lanzarote wird in der Gemeinde Yaiza das größte Hotel der Insel errichtet. Auf einer Parzelle in Playa Blanca wird auf 100.000 m² ein vier Sterne Hotel errichtet, mit 750 Zimmern und einem Einkaufszentrum. Für die Lizenz haben die Brüder Dominguez mit ihrem Bauunternehmen Yudaya 1,6 Millionen Euro an die Gemeinde bezahlt. Fertigstellung in 36 Monaten. Der Komplex bietet nach Fertigstellung 130 Premium Suiten, 10.000 m² Pool und Spa Bereich, Theater, Diskothek und im unteren Bereich der 100.000 m² bebauten Fläche ein Einkaufszentrum. Bei der spanischen Küstenbehörde ist ein Antrag für einen künstlichen Strand gestellt. Es ist aktuell das größte Bauvorhaben auf Lanzarote. Ein Viertel will sauberere Strände – Ein Viertel der Canarios empfindet die Strände der Kanarischen Inseln als nicht sauber. Das ist einer Umfrage zu entnehmen die der Dosenhersteller Ball in Auftrag gegeben hat. Immerhin stimmen 98% der Befragten für weniger Verpackungsreste und mehr Bewusstsein im Umgang mit Müll. Ein Fünftel gibt in der Umfrage an, an Abfall am Strand vorbeizulaufen. Knapp die Hälfte hebt beim Spaziergang am Strand Plastik und andere Gegenstände auf um sie zu beseitigen. Für einen Ausflug an den Strand bevorzugen Canarios weiterhin die Aluminiumdose im Gegensatz zur Plastikflasche. Seit 10 Jahren an letzter Stelle – Der aktuelle Bericht zum Zustand des spanischen Gesundheitssystems setzt die kanarische Autonomie zum 10. Mal in Folge an die letzte Stelle. 126 Punkte gibt es pro Autonomie und Gesundheitssystem zu vergeben. Die Kanarischen Inseln haben 56 Punkte erhalten, die Autonomie Navarra hat mit 102 Punkten am besten abgeschnitten. In den Jahren 2009 bis 2014 lag die kanarische Autonomie in Sachen öffentliche Gesundheitsversorgung an vorletzter Stelle, seit 2015 gibt es in Spanien keine Autonomie die für Vorsorge und Behandlungen weniger Punkte erhält. Bewertet werden unter anderem Patientenwartelisten, Behandlungen, Terminvergabe. Dem Bericht der Vereinigung für das öffentliche Gesundheitssystem, FADSP, ist die Wirtschaftskrise ein Grund für den schlechten Zustand des kanarischen Gesundheitssystems. Als alarmierend empfindet die FADSP die enormen Unterschiede in Sachen Gesundheitsversorgung zwischen den einzelnen Autonomien. In Spanien obliegt die Verwaltung der Gesundheitsversorgung den regionalen Autonomieregierungen. Mehr Geld für Wetten – Canarios geben 69% mehr Geld für Sportwetten aus als noch vor einem Jahr. Auf Teneriffa, Gran Canaria und Lanzarote haben die Wettbüros 74 Millionen Euro eingenommen, 30 Millionen mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Verloren hat dagegen das Lotteriesystem Quiniela mit Verlusten von 62%. In 37 Lokalen haben Canarios von Januar bis September so viel Geld bei Sportwetten eingesetzt wie noch nie zuvor. Ein Trend der sich in ganz Spanien fortsetzt – In der Region Madrid sind bei Sportwetten 422 Millionen Euro eingesetzt worden, im Baskenland waren es 400 Millionen Euro. Bevölkerungswachstum – Auf den Kanarischen Inseln werden laut einem Bericht des spanischen Statistikamtes im Jahr 2033 2.5 Millionen Menschen wohnen. 17,2% mehr als heute. Grund dafür wird in erster Linie Migration sein. Pro 1.000 Einwohner werden es bis 2033 168 mehr Zuwanderer als Auswanderer sein. Das entspricht rund 30.000 Bürgern mehr pro Jahr. Überhaupt steigt die Bevölkerungszahl in Spanien in den kommenden Jahren bis 2033 auf 49 Millionen an. Ein Viertel wird über 65 Jahre alt sein. Auch Spanienweit ist es die Migration, die für den Bevölkerungszuwachs in erster Linie verantwortlich ist. Die Geburtenrate ist auch in Spanien rückläufig und wird es laut den Hochrechnungen des spanischen Statistikamtes auch in den kommenden Jahren bleiben. Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM) https://www.atlantisfm.de/ Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 20.02.2020 um 19:05 |
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