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Lokalnachrichten Mix Radio vom 18.2.2020
Verdrecktes Wasser bei El Confital – Der Strand im Norden der Inselhauptstadt von Gran Canaria ist seit mehr als 1.000 Tagen gesperrt. Wegen hohem Anteil von Coli Bakterien im Wasser. Die Bohrungen an der Küste neben der Inselhauptstadt Las Palmas auf Gran Canaria haben eine Ursache für die immer wieder mit Bakterien angereicherten Wasserproben vor El Confital zu Tage gefördert. Seitdem ist der Strand dauerhaft geschlossen. Zweimal ist gebohrt worden, einmal acht Meter tief in der Nähe der Küste und ein zweites Mal 13 Meter tief weiter vom Ufer entfernt. Die beiden Wasserblasen weisen einen hohen Anteil der im Meer untersuchten Bakterien auf. Die Herkunft ist weiterhin ungeklärt. Klar ist jetzt aber, dass die Tidenunterschied dafür sorgt, dass die Bakterien unterhalb der Halbinsel El Confital ins Meer gelangen. Die Suche nach der Herkunft der Bakterien in den Vulkanhöhlen und Blasen unterhalb von El Conftial geht weiter. Eine These ist eine undichte Abwasserleitung bei La Isleta in Las Palmas. Diese soll bereits vor hundert Jahren gebaut worden sein und ist undicht. Sie soll seit Jahrzehnten den Untergrund von La Isleta und die vielen Vulkanblasen mit Abwasser gefüllt und verschmutzt haben. Sollte sich diese These bewahrheiten, ist für den Playa El Confital und die Wasserqualität für Jahrzehnte keine Lösung in Sicht. Sturmwarnung – Für sechs der acht Kanarischen Inseln gilt heute Alarmstufe Gelb wegen starkem Wind und hohen Wellen. Bis auf La Gomera und Fuerteventura sind alle Inseln von der Wetterwarnung des spanischen Wetterdienstes betroffen. Es wird mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 47 Knoten gerechnet, umgerechnet rund 90 Kilometer pro Stunde schnell. Dazu ist an den Küsten besondere Vorsicht geboten – je nach Strand oder Steilküste werden bis zu sechs Meter hohe Wellen erwartet. Die aktuelle Wetterwarnstufe Gelb des spanischen Wetterdienstes AEMET gilt mindestens bis morgen Vormittag. Proteste wegen Wasserversorgung – In den Haushalten bei Los Hornos de el Charco kommt Leitungswasser immer seltener aus den Leitungen, Plastikkanister mit Süßwasser stehen für solche Fälle im Dutzend in Küchen und Garagen. Dagegen protestieren heute vor dem Rathaus in Puerto del Rosario auf Fuerteventura Anwohner aus dem Stadtviertel im Nordosten der Inselhauptstadt. In den letzten vier Wochen gab es dort 10 Mal über Stunden und Tage kein Leitungswasser. Einmal dauerte dieser Zustand 72 Stunden an. Auf der Facebookseite des Wasserversorgers wurden Haushalte aufgefordert sich mit Hilfe von Kanistern für drei Tage mit Süßwasser zu versorgen. Grund dafür waren Instandsetzungsmaßnahmen um Luft aus dem Wassernetz der Insel abzulassen. 71.000 Jugendliche ohne Ausbildung und Arbeitsplatz – In Spanien fällt diese Gruppe unter den Begriff „Ninis – Ni estudian, ni trabajan“. 19,1% der Jugendlichen auf den Kanarischen Inseln zwischen 15 und 29 Jahren haben nicht studiert, keine Ausbildung und keinen Arbeitsplatz. Ein Ergebnis dessen Ursache in der Wirtschaftskrise in Spanien liegt die 2007 begonnen hat. Auch in anderen spanischen Autonomien liegt dieses Ergebnis besorgniserregend hoch. Obwohl Spanien längst die Talsohle der Rezession verlassen hat, die Wirtschaft wächst und auf dem Arbeitsmarkt längst Belebung eingesetzt hat, scheinen Jugendliche weiterhin keine beruflichen Perspektiven zu haben: Einer Statistik des Bildungsministeriums zu Folge hatten im letzten Jahr auf dem Archipel knapp ein Drittel der Einwohner zwischen 15 und 29 Jahren keinen weiterführenden Bildungsabschluss, sieben Prozent mehr als 2018. Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM) https://www.atlantisfm.de/ Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 18.02.2020 um 18:42 |
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