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InfoLokalnachrichten Mix Radio vom 17.2.2020

Klage gegen Karnevalsveranstaltung – Die Klage gegen den Karnevalsumzug in La Vegueta in Las Palmas auf Gran Canaria beinhaltet jetzt Bilder und Videos. Es ist das andere Gesicht des Karnevals: Müll auf den Straßen, Glasscherben und ein Geruch von Urin am Tag danach. Es geht den Anwohnern nicht nur um Ruhestörung, die Überreste einer kulturellen Veranstaltung, der Uringeruch bleibt tagelang in den Straßen. Offiziell ist die Veranstaltung um 20:00 Uhr beendet. Danach sind die Ordnungskräfte nicht in der Lage, die Feiernden aus dem historischen Stadtkern der Inselhauptstadt zu entfernen. Es ist das erste Mal, dass die Anwohner gegen den Karneval eine einstweilige Verfügung vor dem obersten kanarischen Gerichtshof beantragt haben.

Mann stürzt mehrere Meter tief – Ein 44 Jahre alter Mann ist gestern mehrere Meter tief von einem Dach gefallen. Der Unfall ist in einer Werkstatt in Argana Alta in Arrecife auf Lanzarote passiert. Der Notruf ist gegen 15:30 eingegangen. Der aus Marokko stammende Mann ist vom Dach der Werkstatt sieben Meter tief auf die Straße gefallen. Den Sturz hat der 44-jährige überlebt, ist aber mit scheren Sturzverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden – er schwebt weiterhin in Lebensgefahr.

Stauseen in Gefahr – Acht Staubecken auf Gran Canaria haben insgesamt eine Wassermenge die nicht halb so groß ist, wie im letzten Jahr um diese Zeit. Die Betreiber haben bereits Alarm geschlagen, für die Landwirtschaft ist die Wasserversorgung auf Gran Canaria noch sechs Wochen gesichert. Der spanische Wetterdienst hat vor wenigen Tagen eine Statistik für die Kanarischen Inseln veröffentlicht, demnach es in diesem Winter bisher nur 20% der Niederschlagsmenge im Vergleich zum letzten Winter gegeben hat. Wie gravierend die Situation auf Gran Canaria ist, zeigen Vergleichswerte des Stausees La Sorrueda in den Bergen oberhalb von Maspalomas – im letzten Jahr um diese Zeit war der Stausee mit 890.000 Kubikmeter Wasser gefüllt, heute liegt die Wassermenge bei rund 240.000 Kubikmeter. Das letzte Mal als dieser Stausee durch Niederschlag gefüllt worden ist, war im März 2018, vor 24 Monaten.

Mehr grüner Strom – In zwei Jahren werden auf den Kanarischen Inseln 600 MegaWatt Strom durch regenerative Energiequellen erzeugt. In der Hauptsache ist es Windkraft, die auf dem Archipel die Emissionswerte der Energieproduktion senkt. Mit der angegeben Menge an Energie, die durch Windkraft ab 2022 zur Verfügung steht, können rund 150.000 Haushalte versorgt werden. Seit 2017 setzt die Regionalregierung intensiv auf regenerative Energieprojekte. Zum Teil sind die Windparks bereit fertiggestellt und in Betrieb, zum Teil sind sie noch im Bau. Das letzte bisher genehmigte Windkraftwerk wird 2022 in Betrieb gehen. Insgesamt haben die Kanarischen Inseln die Produktion für grünen Strom im Jahr 2022 verfünffacht.

Grüne Zone für PKWs – Die vier großen Städte auf den Kanarischen Inseln sind gerüstet für die Gesetzesänderung im Verkehr. Nach Las Palmas, Santa Cruz de Tenerife, La Laguna und Telde können Autofahrer in Zukunft nur das Zentrum mit ihrem Fahrzeug erreichen, wenn es die vorgeschriebenen Emissionswerte erfüllt. Bis auf Santa Cruz de Tenerife haben die Rathäuser in den letzten 10 Jahren auf dieses Ziel hingearbeitet. Santa Cruz hat bereits angekündigt den Verkehr bei starkem Einfluss von Calima punktuell einzuschränken.

Das Silikon Valley der blauen Wirtschaft – Der Archipel ist durch den Atlantik isoliert zum Festland. Eine Hürde, die im Fall der Ozeanographie, der Meeresforschung auch eine einzigartige Chance bietet. Diese scheint, Stand heute, genutzt worden zu sein. In der Fachwelt werden die Kanarischen Inseln als Silikon Valley der Meeresforschung gehandelt. 60.000 Personen sind in diesem Bereich beschäftigt. 2,7 Milliarden Euro werden jedes Jahr umgesetzt. Die Absolventen des Fachbereichs Ozeanographie der Universität Las Palmas werden weltweit hochgehandelt. Fischerei, Logistik, Hafenverwaltung, maritime Wartung, Tourismus und Forschung beinhaltet dieser blaue Wirtschaftszweig, sein Wirkungsraum umfasst 450.000 Quadratkilometer Atlantik. Wenn Pilotprojekte für den Meeresraum in ihre Testphase gehen, starten sie in der Regel in den Forschungsräumen der Universität Las Palmas. Kein anderer Fachbereich einer Uni verfügt aktuell über gleichwertige Bedingungen. 2.500 m² Forschungsräume, eine Offshore Plattform mit mehreren Stockwerken unterhalb der Wasseroberfläche vor der Küste und dutzende autonome Unterwasserfahrzeuge die bis auf 1.000 Meter tief tauchen. Mehr Infos dazu auch im Netz auf plocan.eu.

Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM)
https://www.atlantisfm.de/
Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 17.02.2020 um 18:16

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