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Lokalnachrichten Mix Radio vom 4.2.2020
Karneval bekommt Gegner – Der Karneval auf den Kanarischen Inseln ist der zweitgrößte der Welt nach Rio de Janeiro. Als fester Bestandteil der kanarischen Kultur hat er aber nicht nur Befürworter. Eine Anwohnergemeinschaft von Triana und San Telmo in Las Palmas auf Gran Canaria hat gegen den Faschingsumzug geklagt. Die Gegner wollen den Umzug nicht mehr im historischen Stadtkern von Las Palmas sehen. An den Tagen des 15. Februars, sowie dem 22. und dem 24. Februar werden an den geplanten Umzügen so viele Menschen teilnehmen, dass die Sicherheit in den engen Gassen des historischen Stadtkerns nicht mehr gewährleistet werden kann, so die Argumentation der Anwohnergemeinschaft. Auch gegen die Fiesta Polvos de Talco, an der traditionell haufenweise weißer Puder durch die Straßen fliegt, wird geklagt. Die Klage soll noch in dieser Woche geprüft werden, dann steht fest ob eine einstweilige Verfügung gegen die Veranstaltungen überhaupt möglich ist. Notlandung nach fünf Stunden – Wegen eines Defektes an einer AirCanada Maschine von Madrid nach Toronto ist es gestern zu Verzögerungen im gesamten spanischen Luftraum gekommen. Die Maschine mit der Flugnummer AK837 ist gestern gegen 14.33 Uhr in Madrid gestartet. 30 Minuten später hat die Besatzung einen Defekt an einem der 10 Reifen des Fahrwerks festgestellt und einen möglichen Defekt an einem der Triebwerke. Danach war die Maschine knapp fünf Stunden mit 180 Passagieren im Luftraum von Madrid unterwegs um Kerosin zu verbrennen und die Maschine für die Notlandung leichter zu machen. Gegen 18:07 war dann eine Landebahn auf dem Flughafen in Madrid für die Notlandung gesperrt. 16 Löschfahrzeuge und dutzende Feuerwehrleute rund um die Landebahn mussten nicht eingreifen. Die Boing 767-300 konnte ohne weitere Zwischenfälle landen. Keiner der 180 Passagiere musste medizinisch versorgt werden. Sturmwarnung – Für den westlichen Teil des Archipels hat der spanische Wetterdienst eine Sturmwarnung veröffentlicht. Die Meteorologen von AEMET prognostizieren für Teneriffa, El Hierro und La Gomera Windböen bis zu einer Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern. Für die anderen Inseln gibt es keine Wetterwarnung. Rund um Teneriffa, La Gomera und El Hierro muss auch mit hohem Wellengang gerechnet werden. Die aktuelle Wetterwarnstufe Gelb gilt mindestens bis morgen Abend. Erdbeben auf El Hierro und Teneriffa – Vier Erdbeben mit der einer Stärke zwischen 2,5 und 3 auf der Richterskala sind gestern auf Teneriffa und El Hierro gemessen worden. Die Epizentren lagen in einer Tiefe zwischen 17.000 und 21.000 Metern. Nur ein Beben mit einer Stärke von 2,5 hatte ein Epizentrum in viertausend Meter Tiefe und ist von Teilen der Bevölkerung auch wahrgenommen worden. Wie bei allen bisherigen Beben besteht keinerlei Gefahr für die Bevölkerung – leichte Erdbewegungen gehören zur Normalität auf einem Archipel vulkanischen Ursprungs. Weitere Flüchtlingsboote – Vor der Küste von Gran Tarajal auf Fuerteventura hat die spanische Küstenwache ein völlig überfülltes Boot mit 60 Flüchtlingen an Bord entdeckt. Unter ihnen 20 Frauen und fünf Minderjährige. Einer der Flüchtlinge an Bord hatte per Smartphone einen Notruf abgesetzt und die spanischen Behörden verständigt. Noch in der Nacht ist eine weitere Patera am Caleta de Famara auf Lanzarote angekommen. An Bord sollen einem Polizeibericht zufolge mindestens 10 Flüchtlinge vom afrikanischen Kontinent gewesen sein. Nach ihnen fahndet die Polizei. Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM) https://www.atlantisfm.de/ Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 04.02.2020 um 18:00 |
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