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Info27.11.2019 - Lokalnachrichten Mix Radio

Mehr Kündigungen – Unternehmen auf den Kanarischen Inseln greifen wieder verstärkt auf betriebsbedingte Kündigungen zurück. Vier Jahre lang ist die Zahl der Vertragsauflösungen wegen schlechter Betriebsergebnisse gesunken, seit Januar steigt sie wieder an. Im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum um 172%. Das sogenannte ERE ermöglicht es Unternehmen Mitarbeiter kollektiv zu kündigen, sofern die Gefahr einer Insolvenz oder Zahlungsunfähigkeit besteht. Im gleichen Vorgang des ERE sind auch Kurzarbeit, Betriebsferien oder Kürzungen von Sonderleitungen möglich. In den letzten Monaten waren auf dem Archipel vor allem Mitarbeiter von Banco Santander, Caixabank und Vodafone betroffen. Wegen der abflauenden Konjunktur sind auf den Kanarischen Inseln zwischen Januar und September knapp 1.000 Erwerbsfähige betriebsbedingt gekündigt worden.

Toter auf Avenida – Gestern Abend ist auf der Avenida Manuel Velázquez Cabrera in Puerto del Rosario auf Fuerteventura die Leiche eines Mannes gefunden worden. Bisher ist über die Identität des Toten nichts näheres bekannt. Auf Höhe der Bäckerei in der Avenida sind Kunden auf den Leichnam aufmerksam geworden. Sanitäter konnten nach ihrem Eintreffen nur noch den Tod des Mannes feststellen. Seine Leiche weißt deutliche Spuren von Gewalt auf. Die Polizei ermittelt in dem Fall.

Wieder Flüchtlinge in Seenot – 36 Flüchtlinge sind gestern Mittag von der spanischen Küstenwache südlich von Gran Canaria gerettet worden. Die Guardamar Talía hat die Flüchtlinge aus Afrika 130 Kilometer südlich der Kanarischen Inseln an Bord genommen. An Bord dieses Flüchtlingsbootes befanden sich 36 Männer. Damit steigt die Zahl der Flüchtlinge die gestern gerettet worden sind auf 64 Personen an. Bereits in den frühen Morgenstunden sind gestern 28 Männer, Frauen und Kinder gerettet worden. Die Küstenwache sucht in der Zwischenzeit aus der Luft nach einer weiteren Patera. Ein Funkspruch von einer Segelyacht hatte die Küstenwache alarmiert. In den vergangenen acht Tagen sind vor den Kanarischen Inseln bisher 370 Flüchtlinge aus Afrika gerettet worden.

Von wegen Krise – An den Ergebnissen der 258 Hotels und Appartement Anlagen auf Lanzarote ist keine Krise zu erkennen. 60,8 Millionen Euro sind im letzten Monat durch Übernachtungen auf Lanzarote umgesetzt worden. Deutlich mehr als im letzten Jahr zur gleichen Zeit. Weder 2016, noch 2017 oder 2018 sind im Oktober so gute Ergebnisse erzielt worden. Alleine die Hotels auf Lanzarote haben im letzten Monat 44,8 Millionen Euro eingenommen. Entgegen den Prognosen der Wirtschaftsexperten erwartet Lanzarote auch in diesem Jahr wieder ein neuer Rekord im Tourismus und ein besseres Geschäftsergebnis als in den vergangenen Jahren mit einem Gesamtumsatz von rund 700 Millionen Euro.

Neuer Reisegigant in Spanien – Die beiden Tourismuskonzerne Globalia und Barceló fusionieren mit ihren insgesamt 36 Marken und 6.000 Mitarbeitern zu einem der größten Unternehmen im Urlaubsgeschäft. Seit Freitag ist der Deal unter Dach und Fach, eine Genehmigung durch die Behörden steht noch aus. Von den rund 1.500 Vertriebstellen wird keine einzige geschlossen. Hintergrund der Fusion ist Konkurrenzsituation. Die beiden Vorstände Javier Hidalgo und Simon Pedro Barceló hoffen mit der Zusammenlegung der Geschäftsbereich auf ein besseres Bestehen gegen den Marktführer Spanien, Corte Inglés Viajes.

Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM)
https://www.atlantisfm.de/
Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 27.11.2019 um 18:00

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