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Info6.11.2019 - Lokalnachrichten Mix Radio

Lücke von Thomas Cook fast geschlossen – Die Aussagen auf der World Travel Market in London könnten von kanarischer Seite nicht besser sein: 90% der Flugverbindungen, die durch die Insolvenz von Thomas Cook verloren gegangen sind werden durch andere Fluggesellschaften gefüllt. Auch um die Hotelreservierungen und Reise-Pakete macht sich auf der WTM kein Canario mehr Sorgen. Die Auswirkungen der Pleite von Thomas Cook waren im Oktober sowieso nur sehr leicht zu spüren. Mit 5% – 7% Ausfällen sehr viel geringer als erwartet. Sowohl die Vereinigung der britischen Reiseveranstalter, kurz APTA, als auch die britischen Fluggesellschaften haben den kanarischen Vertretern signalisiert, die Lücke die Thomas Cook hinterlassen hat, vollständig zu schließen.

Erdbeben – Zwischen Teneriffa und Gran Canaria hat der Meeresgrund gestern gebebt. Die Erdbewegungen hatten eine Stärke von 2,1 auf der Richterskala. Es ist das sechste Beben in dieser Zone in den letzten 10 Tagen. Rund um den Unterwasservulkan Enmedio in einer Tiefe von fünf Kilometern lag das Epizentrum dieses Mal. Alleine im letzten Monat hat die Erde dort 37 Mal gebebt. Auch von diesen Beben geht keinerlei Gefahr für die Bevölkerung der Kanarischen Inseln aus, sie gehören zur Normalität auf einem Archipel vulkanischen Ursprungs.

Migränebehandlung wird bezahlt – Patienten die unter chronischer Migräne in Spanien leiden, erhalten eine von der Sozialversicherung bezahlte Behandlung. Das hat das spanische Gesundheitsamt in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Das verwendete Medikament ist das erste in dieser Form gegen Migräne und soll sich weder auf Nieren, noch auf Leber nachteilig auswirken. Bei dem Wirkstoff Galcanezumab handelt es sich um monoklonale Antikörper, die den Exzess des Proteins CGRP verhindert. CGRP kommt sowohl bei Männern als auch Frauen im Körper vor, allerdings haben Studien gezeigt, dass Frauen deutlich schmerzempfindlicher auf erhöhte CGRP Werte im Körper reagieren. Betroffene Patienten erhalten seit dieser Woche das Medikament mit dem Namen Emgality von ihrem Arzt im Centro de Salud verschrieben. Laut dem neurologischen Zentrum leiden in Spanien 12,5% bis 15% der spanischen Bevölkerung an chronischer Migräne.

Werkstattsterben – Das Projekt der kanarischen Regierung, ab 2040 keine brennstoffbetriebenen Fahrzeuge auf dem Archipel zu zulassen, sorgt bei den Automechanikern und Werkstattbetreibern für Unruhe. E-Autos sind nicht nur umweltschonender, sondern auch deutlich zuverlässiger und wartungsärmer als herkömmliche Benzin oder Dieselfahrzeuge. Geplant ist von der Regierung ab 2040 keine brennstoffbetriebenen Fahrzeuge mehr zuzulassen und ab 2050 auch Hybridantrieben die Zulassung zu entziehen. Für die rund 2.000 Autowerkstätten und rund 8.000 Automechaniker hat die Regierung bisher keinen Plan.

Ausländeranteil auf dem Arbeitsmarkt so hoch wie nie – Aktuell arbeiten im Hotel- und Gastronomiegewerbe auf den Kanarischen Inseln 38% Ausländer. Das ist das aktuelle Ergebnis der Seguridad Social. Insgesamt sind aktuell auf dem Archipel 804.000 Personen in einem Arbeitsverhältnis, 100.000 davon verfügen über keinen spanischen Pass. Knapp die Hälfte stammt ursprünglich nicht aus der EU. Den größten Teil der aktuell beschäftigten Ausländer machen Italiener, Briten und Deutsche aus.

Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM)
https://www.atlantisfm.de/
Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 06.11.2019 um 18:01

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