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Info5.11.2019 - Lokalnachrichten Mix Radio

Teuerster Warenkorb Spaniens – Der Gang zum Supermarkt kostet in Las Palmas auf Gran Canaria so viel wie in keiner anderen spanischen Stadt. Laut dem Vergleichsportal kelisto.es sind pro Kopf und Jahr in Las Palmas 4.770 Euro für Lebensmittel notwendig. Mit diesem Ergebnis löst Las Palmas die Insel Lanzarote ab, die jahrelang auf Platz 1 in Sachen Preise für Lebensmittel war. Santa Cruz de Tenerife liegt dem Ergebnis von kelisto zufolge auf Platz acht im spanienweiten Vergleich. Weiterhin auf dem ersten Platz liegt Las Palmas in Sachen Transport. Öffentliche Verkehrsmittel und Kraftsoff sind so günstig wie in keiner anderen spanischen Stadt.

Drachenfestival – Vom 7. bis 11. November findet am Playa del Burro, in der Nähe von Corralejo auf Fuerteventura, die Fiesta de las Cometas statt, zum 32. Mal. Wettbewerbe, Vorführungen und Workshops werden an diesen Tagen angeboten und durchgeführt. Offiziell angemeldet sind bereits 500 Riesendrachen, die drei Tage lang den Himmel über Corralejo schmücken werden. Dazu kommen jedes Jahr noch hunderte kleinere Drachen der Besucher. Das Drachenfest findet seit 32 Jahren jedes Jahr im November statt. Seit 1987 nehmen an der Veranstaltung Drachenfans und Drachenbauer aus der ganzen Welt teil.

40.000 neue Wohnungen nötig – Das ist das Ergebnis einer Studie in Auftrag gegeben von der Fundación DISA. Auf den Kanarischen Inseln fehlen dem Ergebnis zu Folge 40.000 Sozialwohnungen. Die Situation auf dem Wohnungsmarkt hat sich der Studie nach seit 2013 stetig verschärft, ohne dass die Regierung Mittel und Wege gefunden hat, die ständig steigenden Mietpreise zu regulieren. Sollte sich der Trend fortsetzten, zu wenig in den sozialen Wohnungsbau zu investieren, fehlen der Kalkulation der Studie zu Folge 2031 auf den Kanarischen Inseln 140.000 Sozialwohnungen. Die einzige Möglichkeit steigenden Mietpreisen entgegen zu wirken, ist laut der Studie sozialer Wohnraum mit staatlich festgelegten niedrigen Mieten. Die komplette Studie kann im Internet auf fundaciondisa.org abgerufen werden.

Atlantic Rallye for Cruisers – Die größte Atlantik Überquerung startet in diesem Jahr am 10. November. Dann werden die ersten Boote mit Kurs Cabo Verde den Hafen von La Luz auf Gran Canaria verlassen. Mehr als 300 Segelyachten nehmen an der 34. Ausgabe der Atlantiküberquerung teil. Bis zum 24. November sind dann alle 1.400 Teilnehmer in verschiedenen Bootsklassen auf dem Weg nach Santa Lucia in der Karibik. In diesem Jahr gibt es für die Segler mehr Navigationskurse um ans Ziel zu gelangen. Im Vordergrund steht nicht der Wettbewerb so schnell wie möglich ans Ziel zu kommen, vielmehr bietet die Rallye for Cruisers die Möglichkeit in einer sicheren Gemeinschaft den Atlantik zu überqueren. Für die rund 2.700 Seemeilen benötigen die Schiffe je nach Bootsgröße und Windstärke 12 bis 24 Tage.

Keine Verbrennungsmotoren ab 2040 – Importeure und Betreiber von Autohäusern zweifeln sehr an dem Bestreben der Regierung, den Verkauf von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren ab 2040 zu verbieten. Das Bestreben sei lobenswert, die Realisierung innerhalb von 21 Jahren eine Änderung herbeizuführen unmöglich, so die einhellige Meinung unter den Personen, die in dem Sektor tätig sind. Die aktuelle Bilanz: auf den Kanarischen Inseln sind Stand heute 797 E-Autos angemeldet, das entspricht einer Quote von 0,1%. Die Verkaufszahlen sind in diesem Jahr im Vergleich zum letzten Jahr gestiegen – von einer Trendwende kann aber keine Rede sein – von 52.000 verkauften Fahrzeugen haben nur 215 einen E-Antrieb. Einen ersten Schritt in diese Richtung hat Canal Gestion auf Lanzarote bereits 2018 gemacht. 34 E-Autos mit jeweils eigener Ladestation sind seit November 2018 auf der Insel unterwegs. Zumindest die Infrastruktur wird bis 2040 vorhanden sein – ausreichend öffentliche Ladestationen auf allen Inseln.

Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM)
https://www.atlantisfm.de/
Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 05.11.2019 um 18:13

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