| News von den Kanaren - www.urlaub-grancanaria.npage.de |
31.10.2019 - Lokalnachrichten Mix Radio
Kampf gegen Steuerhinterziehung – Einschreiben, unangekündigte Kontrollen in Unternehmen und Hausbesuche – das Finanzamt auf den Kanarischen Inseln rüstet sich im Kampf gegen Steuerhinterziehung. 15 zusätzliche Mitarbeiter sollen alleine in der Informatik dafür sorgen, unangemeldete Ferienhäuser auf den Internetportalen zu finden. Einschreiben und unangekündigte Inspektionen sollen verstärkt werden, sowohl in Unternehmen als auch in privaten Wohnungen und Häusern. Grund für den Vorstoß ist eine Analyse der Unternehmensberatung PriceWaterHouseCoopers. Dem Bericht liegt die Gesamtsumme der Steuerhinterziehung auf den Kanarischen Inseln immer noch im Milliardenbereich. Um die Maßnahmen umzusetzen, erhält das Finanzamt eine Millionen Euro mehr im Haushaltsbudget. Waldbrandhilfen – Nach den verheerenden Waldbränden im August auf Gran Canaria hat die Regierung jetzt die finanziellen Hilfen beschlossen. Ausgezahlt werden rund fünf Millionen Euro. Neben wenigen Anträgen die noch ausgewertet werden liegt die bestätigte Summe bei 4,45 Millionen Euro für 900 Betroffene. In 10 Gemeinden hat das Feuer auf der Insel gewütet, verbrannt worden sind rund 10.000 Hektar Fläche. Ausgezahlt werden sollen die Beträge noch in diesem Jahr. Bewertet worden sind die Schäden für eine 100% Deckungssumme. Anträge für finanzielle Hilfen wegen der Brände fehlen noch aus einigen wenigen Gemeinden, diese können von den Rathäusern noch bis Ende 2021 eingereicht werden. Steigender Meeresspiegel und die Folgen – Die Klimaveränderung und der damit verbundene steigende Meeresspiegel wird bis 2050 rund 300.000 Haushalte an den spanischen Küsten bedrohen. Diese Zahl hat das Magazin Nature Communications in einem Bericht veröffentlicht. Die Springflut der letzten Tage mit einem Tidenunterschied von mehr als vier Metern hat auf den Kanarischen Inseln einen kleinen Vorgeschmack darauf gegeben, was uns in den kommenden Jahrzehnten erwartet. Alleine auf Gran Canaria hat der Katastrophenschutz 43 Küstenstellen ausgemacht, an denen in den kommenden Jahren Wohnhäuser überflutet werden, in Las Palmas sind 32.000 Haushalte betroffen. In dem Bericht wird mit einer interaktiven Karte der steigende Meeresspiegel an den Küsten weltweit dargestellt. Frau ertrunken – Am Hauptstadtstrand von Las Palmas auf Gran Canaria ist gestern eine Frau ums Leben gekommen. Rettungsschwimmer hatten den regungslos auf der Wasseroberfläche treibenden Körper aus dem Wasser geholt und versucht die Frau am Strand zu reanimieren. Bisher ist die Identität der Toten noch nicht geklärt. Die Umstände die zum Tod durch Ertrinken geführt haben werden forensisch untersucht. Die Polizei geht davon das die zwischen 55 und 65 Jahre alte Frau einen Schlaganfall im Wasser erlitten hat. Wahlbarometer – Aktuellen Hochrechnungen zufolge würde die PSOE bei den Neuwahlen am 10. November ihr Ergebnis im Vergleich zum Wahlergebnis im April noch verbessern. 123 Parlamentssitze waren es im April, im November könnte die sozialistische PSOE bis 150 Sitze im Parlament erhalten. Für eine absolute Mehrheit immer noch zu wenig, in jedem Fall aber weiterhin stärkste Partei in Spanien. Auch die konservative Partido Popular erhält mehr Stimmen als im April. Wähler verloren haben sowohl Ciudadanos als auch die rechtspopulistische Partei VOX. Für eine Mehrheitsregierung ist eine Koalition zwischen PSOE und Ciudadanos denkbar oder eine Koalition zwischen PSOE und Podemos, die in der aktuellen Hochrechnung ihr Ergebnis aus April bestätigen kann. Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM) https://www.atlantisfm.de/ Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 31.10.2019 um 09:53 |
Es sind momentan noch keine Kommentare zu dieser News vorhanden! |