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7.10.2019 - Lokalnachrichten Mix Radio
Geld für Wetten – Canarios geben 69% mehr Geld für Sportwetten aus als noch vor einem Jahr. Auf Teneriffa, Gran Canaria und Lanzarote haben die Wettbüros 74 Millionen Euro eingenommen, 30 Millionen mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Verloren hat dagegen das Lotteriesystem Quiniela mit Verlusten von 62%. In 37 Lokalen haben Canarios von Januar bis September so viel Geld bei Sportwetten eingesetzt wie noch nie zuvor. Ein Trend der sich in ganz Spanien fortsetzt – In der Region Madrid sind bei Sportwetten 422 Millionen Euro eingesetzt worden, im Baskenland waren es 400 Millionen Euro. Wahlbarometer – Wäre am Sonntag gewählt worden, hätte PSOE die Mehrheit verteidigt und der alte und neue spanische Ministerpräsident würde Pedro Sanchez heißen. Die PSOE erhält in der Wählerumfrage 124 bis 128 Sitze im Parlament, die Partei Ciudadanos verliert knapp die Hälfte ihrer Sitze zu Gunsten der PP, die mit 87 – 91 Sitzen ins Parlament einzieht. Auch die rechtsgerichtete Partei VOX erhält zusätzliche Sitze im Parlament. Die Umfrage zeigt, dass es für keine Partei zur absoluten Mehrheit reicht und es wieder Koalitionsgespräche geben muss. Diese hatten in der Vergangenheit zu keiner Einigung geführt und waren auch dieses Mal der Grund für die erneut vorgezogen Neuwahlen in Spanien. Anstieg der Arbeitslosigkeit – Spanien hat im September 213.000 Arbeitsplätze verloren. Der höchste Verlust von Arbeitsplätzen in einem September seit Beginn der Wirtschaftskrise 2008. Mitglieder in der Sozialversicherung gibt es aktuell 480.000 mehr als noch vor einem Jahr. Spanienweit stehen knapp 20 Millionen Erwerbsfähige in einem Arbeitsverhältnis. Vergleicht man einzelne Regionen in Spanien sind es die beiden Autonomien Asturias und Kantabrien in denen der Arbeitsmarkt auch im September gewachsen ist. Auf den Kanarischen Inseln sind die Ergebnisse des Arbeitsmarktes im September stabil geblieben. In allen anderen spanischen Regionen ist die Zahl der Arbeitsplätze im September im Vergleich zum gleichen Vorjahresmonat leicht gefallen. Mehr Kontrolle, weniger Überstunden – Seit dem 12. Mai sind Zeiterfassungssysteme in Unternehmen obligatorisch. Seitdem hat sich die Zahl der Überstunden von Arbeitnehmern fasst halbiert. 2018 sind zwischen Juni und August 150.000 Überstunden angefallen, das ist die offiziell angegebene Zahl, 2019 im gleichen Zeitraum mit Zeiterfassungssystemen waren es nur noch 90.000 Überstunden. Der erste Rückgang von Überstunden seit 10 Jahren. Das Gesetz zur Zeiterfassung hatte in Spanien zu großem Widerstand geführt. Unterstützung kam vor Einführung von den Gewerkschaften. Sie gehen davon aus das vor der Gesetzesänderung in Spanien 60% der Überstunden nicht bezahlt worden sind. Arrecife zahlt erst nach 364 Tagen – Das Rathaus von Arrecife auf Lanzarote benötigt mehr als ein Jahr um Rechnungen zu bezahlen. Das ist einem aktuellen Bericht des Innenministeriums zu entnehmen. Die gesetzlich dafür vorgeschriebene Frist liegt bei 30 Tagen. Nur die Gemeinde San Bartolome zahlt an ihre Lieferanten innerhalb von 24 Tagen, alle anderen Gemeinden brauchen länger um offene Forderungen zu begleichen. Haría liegt mit 35 Tagen nur leicht außerhalb der vorgegebenen Frist, Teguise benötigt 54 Tage, Tinajo 146 Tage. Von den beiden Gemeinden Tías und Yaiza gibt es keinerlei Zeitangabe, diese beiden Gemeinden zahlen ihre Rechnungen erst nach 12 Monaten oder noch später. Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM) https://www.atlantisfm.de/ Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 07.10.2019 um 18:25 |
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