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Info23.9.2019 - Lokalnachrichten Mix Radio

König inspiziert Brandstelle – Der spanische König Felipe wird heute zusammen mit Königin Letizia das Waldbrandgebiet auf Gran Canaria besuchen. Das Königspaar ist auf einer regelrechten Katastrophenreise: in den kommenden Tagen werden die Überschwemmungsgebiete um Valencia, Murcia und Toledo besucht. Heute werden Felipe und Letiza in den Gemeinden Valleseco, Vega de San Mateo, Artenara, Tejeda, Moya, Santa María de Guía, Gáldar und Agaete erwartet – Zonen in denen während der verheerenden Waldbrände rund 10.000 Menschen ihre Häuser verlassen mussten. Vernichtet haben die Flammen rund 9.200 Hektar Natur, Felder, Wohnhäuser und Fincas. Während dessen sind die Ermittler bei der Suche nach der Brandursache auf Hinweise gestoßen, die auf einen Elektrobrand hindeuten: ein Niederstromkabel ist sehr wahrscheinlich die Ursache für die Waldbrände.

Fahrräder verursachen Stau – Zur „Fiesta de la Bici“ haben gestern in Las Palmas auf Gran Canaria Autofahrer fünf Stunden im Stau gestanden. Auf einer Länge von sieben Kilometern ging wegen den tausenden Teilnehmern auf Fahrrädern in Sachen Straßenverkehr nichts mehr. Von 10.00 bis 14.00 Uhr war die zum Teil fünfspurige Stadtautobahn von La Isleta bis in Zentrum für Autofahrer auf eine Spur reduziert. Betroffen waren auch Busse und Taxen. Die Veranstaltung war im Vorfeld angekündigt worden, trotzdem haben tausende Autofahrer die Information ignoriert und verbrachten den gesamten Vormittag im Stau. Dieses Jahr haben an der Fahrradfiesta im Zuge der Europäischen Mobilitätswochen rund 10.000 Fahrradfahrer teilgenommen.

Anspannung wegen Thomas Cook – Nach 178 Jahren Tourismusgeschäft sind die Tage für den britischen Reiseveranstalter gezählt und das hat Folgen für die gesamte Reisebranche. 20.000 Arbeitsplätze in ganz Europa sind in Gefahr, 19 Millionen Touristen pro Jahr befördert Thomas Cook in den Urlaub und wieder zurück. Für den Wirtschaftsmotor der Kanarischen Inseln ist Thomas Cook der Big Player – aktuell gibt es keinen Reiseveranstalter der die Lücke füllen kann, nachdem letzte Gespräche gestern gescheitert sind um die geforderten 226 Millionen Euro zur Zwischenfinanzierung aufzutreiben. Heute Nacht hat die britische Flugbehörde die Einstellung der Geschäfte und die Streichung aller Flüge bekanntgegeben. Betroffen sind rund 600.000 Touristen, darunter Zehntausende Deutsche, die mit großem Aufwand zurückgeholt werden müssen. Es ist die größte zivil Rückholaktion in der Geschichte des Tourismus. Der deutsche Ferienflieger Condor hat in einer Pressemitteilung versichert, dass der Flugbetrieb weitergehe.

Fischerei-Tourismus vor dem Aus – Die Initiative mit der traditionellen Fischerei einen neuen Tourismuszweig auf den Kanarischen Inseln zu eröffnen droht an der kanarischen Bürokratie zu scheitern. Dem Vorsitzenden der Fischereiflotte in Arguineguin auf Gran Canaria, Ricardo Ortega, haben die letzten Monate jegliche Illusion geraubt. Geplant war Touristen auf den traditionellen Fischkuttern zum Angeln und Fischen auf offenes Meer zufahren. Für eine Lizenz fordert die kanarische Hafenbehörde unter anderem zwei Rettungsinseln pro Kutter und abgetrennte Bereiche zwischen Besatzung und Passagieren. Alleine diese beiden Forderungen sorgen dafür das rund 80% der kanarischen Fischkutter wegen ihrer Größe, keine Touristen zum Angeln und Fischen mitnehmen können. Kritik kommt von der Vereinigung der kanarischen Fischer – in der Autonomie der Balearen ist dieser Tourismuszeig bereits voll im Gange, die Voraussetzungen auf Mallorca, Ibiza und Formentera deutlich einfacher zu erfüllen als auf den Kanarischen Inseln.

Lanzarote hat 57 Millionen Euro Schulden – Das Jahr haben die sieben Gemeinden der Insel mit einem öffentlichen Schuldenberg von knapp 60 Millionen Euro begonnen. Teguise ist auf Lanzarote die Gemeinde mit den meisten Schulden – die ehemalige Inselhauptstadt hat pro Einwohner ein Defizit von 651 Euro. Gefolgt von San Bartolome mit 517 Euro pro Person. Auch Tías und Yaiza weisen ein finanzielles Defizit auf. In Arrecife liegt der Schuldenberg pro Einwohner bei 180 Euro. Als einzige Gemeinde auf Lanzarote ist es auch in diesem Jahr wieder Haria das schwarze Zahlen meldet, drei Euro plus pro Einwohner.

Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM)
https://www.atlantisfm.de/
Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 23.09.2019 um 18:00

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