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Rettungspiloten drohen mit Streik – Die Pilotengewerkschaft SEPLA droht mit neun Tagen Streik. Betroffen ist der gesamte Luftrettungs- und Luftlöschbereich auf allen Inseln. Grund sind Lohnkürzungen der Rettungspiloten von 13%. Wegen schlechter Bilanzergebnisse hat das Unternehmen Babcock seinen Angestellten seit Monaten zwischen 13% und 30% weniger Gehalt gezahlt. Babcock mit Sitz in London hält die Konzession für Rettungspiloten in 14 spanischen Autonomien. Betroffen sind alle Piloten die bei Babcock angestellt sind. Garantiert wird von den Piloten während der Streikphase ein Mindestservice, der auch für Notfälle den Einsatz garantiert.

Höhere Tarife an den Tourismuscentren – Auf Lanzarote sollen Touristen in den Ausflugszentren mehr Eintritt bezahlen. Ein entsprechender Antrag soll in diesen Tagen im Cabildo der Insel entschieden werden. Geplant ist den Eintrittspreis für den Nationalpark Timanfaya auf 12 Euro zu erhöhen, für Jameos del Agua und La Cueva de los Verdes auf 10 Euro zu erhöhen. Alle anderen Touristenattraktionen wie Jardin de Cactus oder Mirador del Rio sollen zwischen 50 Cent und 90 Cent mehr Eintritt kosten. Die Tarife sind 2017 zuletzt angeglichen worden.

Erste Anzeigen bei Arbeitszeiten – Seit einem Monat müssen in Spanien alle Arbeitszeiten digital erfasst werden. Jetzt gibt es auf den Kanarischen Inseln bereits mehr als 100 Anzeigen bei den Gewerkschaften, 15 sind von den Inspektoren des Finanzamtes bereits überprüft worden. Betroffen sind Supermärkte, Bars und Restaurants. In allen Fällen gibt es zwar entsprechende Systeme für die Mitarbeiter um die Arbeitszeit zu erfassen. Sie wurden aber aufgefordert nach dem Beenden ihrer Zeiterfassung weiterzuarbeiten. Neu ist seit einem Monat auch die Erfassung aller Pausen während der Arbeitszeit. Rauchen, Kaffeetrinken oder Mittagessen können digital registriert werden, sofern der Arbeitgeber darauf Wert legt. In jedem Fall obligatorisch ist seit einem Monat die Erfassung des täglichen Arbeitsbeginns und des Arbeitsendes in ganz Spanien.

Bester Käse ausgezeichnet – Der beste Käse der Kanarischen Inseln kommt in diesem Jahr wieder aus Fuerteventura – Der Schafskäse der Käserei La Pared mit Gofio Kruste hat in diesem Jahr den Wettbewerb AGROCANARIAS gewonnen und sich gegen knapp hundert Mitbewerber durchgesetzt. Den besten Weißwein der Kanarischen Inseln gibt es in diesem Jahr aus der Bodega Ayosa im Weinanbaugebiet Güimar. Ebenfalls unter mehreren dutzend Bewerbern ausgewählt worden ist 2019 das Olivenöl „Oleoteide Kononeiki“ aus Arico auf Teneriffa.

Rot Rot in Spanien – Sechs Wochen nach den Wahlen in Spanien gibt es Gespräche zwischen der PSOE und Podemos. Sowohl Ministerpräsident Sanchez als auch Parteichef Pablo Iglesias sprechen nicht von einer Koalition, sondern von einer Kooperation. Sowieso reichen die Sitze beider Parteien nicht für eine Regierungsmehrheit in Spanien aus. Diese muss sich die PSOE bei den kleineren Volksparteien individuell beschaffen. Bei der Wahl zum neuen Ministerpräsidenten wollen PP, Ciudadanos und Vox gegen Sanchez stimmen. Bei der Wahl im „Congreso de los Diputados“ benötigt der Kandidat in der ersten Runde eine absolute Mehrheit der Jastimmen. Im zweiten Wahlgang reicht eine einfache Mehrheit aus: mehr Ja- als Neinstimmen. Die PSOE um Pedro Sanchez verfügt aktuell über 123 Stimmen im 350 Sitze zählenden Parlament.

Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM)
https://www.atlantisfm.de/
Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 12.06.2019 um 18:01

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